Krankenakte Frau Paulette Herzlich-Normal, 22.09.2012
- Spezial -
Die Patientin erscheint auf mehrmaliges lautes Rufen der Mitpatientin Frau Schneider säbelgezahnt und in alter gewohnter Rüstung nach längerer Pause wieder in der Klinik. Im Verhalten und ihrer Ausdrucksweise zeigt sich keine Veränderung. Die Beziehung zu ihrem "Mentor" hat wohl arg auf sie abgefärbt, in der Ausdrucksweise ist sie von ihm fast nicht unterscheidbar.
(Diese symbiotisch anmutende Beziehung erinnert uns stark an die massivst ungesunde Meisterin-Jüngerin-Symbiose Elisabeth M./Softi... )
Wir stellen fest: Das neurotische Interpretationsraster der Pat. funktioniert nach wie vor tadellos. Alle psychologischen Abwehrmechanismen und konditionieren Reflexe voll intakt.
Nicht geändert hat sich auch ihre Heilungsunwilligkeit und Therapieresistenz.
Die "Analängste" sind noch intakt. Angst vor Fäkalien..
Autoritätshörigkeit, klingt im ganzen sehr nach Vater-Tochter, starkes Bedürfnis, von Männern begehrt, besonders aber intellektuell anerkannt zu werden. Nicht nur, dass sie gegen Frauen die selben Schimpfworte wie Männer benutzt, - Emanze, Alice Schwarzer - ihre patriarchalische Identifikation mit den "armen Männern" geht so weit, dass sie dieselbe dumme Argumentation benutzt, wie sie von Männern gern ins Feld geführt werden.
Die hysterische ins "Kissen schluchzende" Aufgedrehtheit und grell- kokettierende Selbstdarstellung der Pat. zeigt u.a. ihr Bedürfnis, durch Witz, maliziösem Charme aufzufallen und zu punkten, aber vor allem bissig-humorige rhetorische Glanzpunkte setzen. Dem Humor allerdings fehlt Esprit und geht bei ihr fast nur auf Kosten anderer. Grosses Bestätigungsbedürfnis, fehlendes weibliches Selbstvertrauen, falsches Frauenbild. Unfähigkeit, das Wesentliche zu erfassen. Statt dessen kultiviert sie ihren Bösen Blick, diese enorme Diskriminierungsfähigkeit, indem sie Nebensächlichkeiten aufbauscht, übertreibt, gekonnt mit phantasievollen Unterstellungen mischt und damit ihre Rhetorik poliert. Ihr gesamtes Auftreten ist Verpackung und auf Eindruck/Wirkung ausgerichtet. Auch ihre gespielte Wildheit und Überschwenglichkeit ... alles Symptome für das klinische Bild einer typischen hysterischen Persönlichkeit.
Weitere Symptomatik: Ihre heftige Reaktion auf sog. "Fäkaliensprache" lässt u.a. auf folgende Ängste schliessen: Rectophobie, Scatophobie, Cropophobie.
Nicht ausgeschlossen sind in diesem Zusammenhang Kontrollzwänge wie Waschzwang, Angst vor Schmutz/Bakterien. Nach klinischen Gesichtspunkten alles Hinweise auf eine psychosexuelle Fehltentwicklung.
In diesem Kontext haben viele Frauen häufig auch Angst bzw. Abneigung vor Kindern (Paedophobie). Angst/Hass vor Frauen, Mutterproblematik So projeziert die Pat. ihren Schatten/Selbsthass, insbesondere ihre MutterProblematik auf ältere Frauen. Diese ambivalente Haltung zu ihrer Mutter und auch der Klinikleitung gegenüber zeigte sich schon auf Facebook, wo sie ihre Mutter vehement vor "Fäkaliensprache" und anderem zu schützen vorgab.
Weiterhin fällt uns ein unverarbeiteter Geschwisterneid ins Auge.
Ihre sehr auffällige Schattenprojektion nach aussen sowie ihr sprunghaftes und ambivalentes Verhalten und u.a. auch ein ausgeprägtes SchwarzWeissDenken erinnert uns sehr stark an Symptome, die man vor allem bei Borderlinepatienten findet.
Was sie an sich selbst nicht wahrnimmt, massregelt sie i.d. R. lustvoll an den anderen: So nimmt sie das "Geschleime" der LichtLiebeFraktion aufs Korn, ohne zu bemerken, wie sehr sie und ihre Mit-WIR-kenden häufig von schleimiger, beifallheischender Attitüde sind... wie sie sich gegenseitig belobigen, elitär positionieren, über-heben.
Sie inszeniert sich als die einzige, alle und alles überstrahlende Sonne, die mit ihrer alle und alles durchdringenden Liebesglut das ganze Universum verrückt macht, die Feuertänzerin (siehe neuen Avatar...) Die Femme fatale..
Das wirklich Fatale: Der frapante Unterschied zwischen "Möchte sein" und "bin". Die Pat. ist komplett und nahtlos identifiziert mit ihrer weiblichen Rolle zelebriert sie ihre Fremdbestimmtheit als konfus-konforme Besonderheit: "Frau Normal".
Im Kontakt fiel uns weiterhin vor allem ihr unstatthaftes Pauschalisieren, Verallgemeinern unangenehm und stören auf, Punkte, die sie gewohnheitsmässig nie bei sich selbst, sondern regelmässig bei anderen zu monieren pflegt.
Ihre hysterische Inszenierung als zahnfletschende Lästerschwester mit Niveau wäre vielleicht noch zu ertragen und sogar mit Humor zu nehmen, würde sie andere nicht permanent verächtlich machen... ihr Schiessen, Giften und Beissen findet - ausser 2-3 ähnlich Gearteten - nicht gerade ein dankbares Publikum.
24.09.2012 -Nachtrag: Die Pat. hat heute zum wiederholten Male die Klinik auf eigenen Wunsch verlassen. Dies ist nach unserer Beobachtung immer dann der Fall, wenn sie zu frech geworden ist und diesbzügliche Gegenreaktionen zu befürchten hat. Auf diese Weise pflegt sie sich regelmässig durch FLucht einer konstruktiven Auseinandersetzung zu entziehen.
(Um der Pat. zu zeigen, dass ihr Verhalten Konsequenzen zeitigt, sieht sich die Klinikleitung aus diesem Grunde gezwungen, eine detaillierte Krankengeschichte zu verfassen.)
Ihren regelmässig wiederkehren Abschiedsworten ist ihre Enttäuschung bzw. extrem hohe illusionäre Erwartungshaltung an andere Menschen zu entnehmen. O-Ton:
"... ich gelesen habe, weiß ich, ich muss ja total bekloppt sein, dass ich ernsthaft geglaubt habe, andere Menschen würden LEBEN was sie erzählen. "
Nicht nur, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, in einem SchreibForum des Internets zu erkennen, ob jemand tatsächlich lebt, was er schreibt, es wäre auch zu wünschen, dass sie solche Ansprüche und Masstäbe zu allererst an sich selbst richten bzw. anzulegen wüsste.
Zu erwähnen wäre noch, dass ist ihr ständiges Nicknamewechseln (und ProfilVerstecken) kein Ausdruck von Kreativität und freiem Spiel ist, wie die Pat. uns gerne weismachen will, ist, sondern u. E. eher wohl von Spaltung - genau der Spaltung, die sie an anderen gerne festzustellen meint.
Soeben fiel uns auf, dass sich Frau Schneider gleichzeitig mit der Pat. verabschiedet hat. Der Verdacht liegt nicht erst seit heute nahe, dass die beiden identisch sind. Beide haben ein hohes Anlehnungsbedürfnis (Abhängigkeitsbedürfnis) an Autoritäten/Gurus (Samarpan) und beide leiden an einer unreifen Erwartungshaltung gegenüber ihren MitAspiranten, beide neigen u..a. auch dazu, andere Menschen verantwortlich für ihre Krisen/Enttäuschungen zu machen, von denen sie sich - in typisch narzisstischer Gekränktheit - enttäuscht zeigen, weil sie ihre grandiosen Erwartungen und Vorstellungen nicht gerecht wurden.
Es sind im übrigen u. E. nicht wenige, die in Internet-Foren unter verschiedenen Avatars/Nicknamen anonym ihre verschiedenen "multiplen" Persönlichkeitsanteile ausleben. Die Schöne und das Biest...
Behandlungsempfehlung an den weiterbehandelnden Arzt: Therapiemässig wäre ein Innere-Kind-Arbeit angezeigt. Bonding. Vorsicht ist geboten bei dynamischer Meditation, das ausgeprägte ebenso dynamische Wut- bzw. AggressionsPotential der Patientin ist nicht zu unterschätzen!Wichtig: Familienaufstellung!!!
Wir wünschen der Patientin Paulette Normal, dass sie ihre zweifellos vorhandene Intelligenz in Zukunft zu konstruktivem Einsatz bringen möge.
gez. Die Klinikleitung
des Erleuchtungskrankenhauses