Samstag, 31. Mai 2014

Der Lotus aus dem Kacktus sprießt erst wenn das Kind geboren ist - la la la

Collage byME





Weihnachten hat's nie gegeben


heißt ein Buch von Andreas Müller. Ist das wahr?   Na ja, ich habe schon mit 6 Jahren aufgehört ans Christkind und den Nikolaus zu glauben...lol!
Was bedeutet also dieser BuchTitel eigentlich? Was versteht er unter Weihnachten? Dass es die Geburt Christi niemals gab? Soll ich mir vielleicht das Buch kaufen, um ein richtiges fundiertes Urteil abzugeben?
Nein, natürlich nicht,  dieses Buch werde ich mir nicht kaufen, es geht ja nicht darum, was A. Müller unter Weihnachten versteht, sondern, was sich angesichts dieses Buchtitels spontan in mir regt.
Außerdem: jemand, bei dem so etwas wie "Einheit erscheint" - in welcher Form (?) dies auch immer so (er-)scheinen mag - traue ich nicht über den Weg...lol.
Einheit erscheint...grübel... verdammt, immer diese exklusiven Neo-Advaita-Begriffskoketterien ... tzzzz...
Nun, wer die Einheit der Gegensätze und Polaritäten erkannt hat, wäre er m. E. auch in der Lage, sein Advaita in die christliche Terminologie zu übersetzen. Denn was sonst "erscheint"  i n  der Einheit, wenn nicht auch die Einheit aller Gegensätze u.a. eben auch die Einheit aller Religionen in ihrer Essenz. Tut er das in seinem Buch? Wahrscheinlich nicht, denn dann hätte er möglicherweise einen anderen Titel gewählt, z.B. "Weihnachten ist JETZT."
Weihnachten (Geburt des Royal Anarcho-Childs) Ostern (Auferstehung)  natürlich auch, Pfingsten (Herabkunft des Hl. Buddhageistes) - alles ist Einheit. JETZT.


Einheit

Einheit kann m. E. als solche nicht "erscheinen". Einheit kann höchstens als Gedankenkonstrukt, als Vorstellung erscheinen... Einheit IST einfach. Einheit ist meine Wahre Natur, mein EINHEITliches oder besser gesagt: vereinheitlichendes (Achtung Verb!) Bewußtsein, auch Gewahrsein genannt. Im Gewahrsein aber "erscheint"  keine Einheit, es sei denn als "aufscheinende"  Erkenntnis der Einheit aller Gegensätze oder der Auflösung der mich begrenzenden Glaubenssätze/ Kategorien und Klassifizierungen. Ist das jetzt klar? Nein? Wahrscheinlich nein...
Junge Junge, schuld daran ist dieser babulöse WahnWortWix - daran geht die Welt zugrunde...La la la. ICH BIN ein Verb...

Fazit: Weihnachten hats letztlich deshalb nicht gegeben,  (Tetralemma, Position 5)weil es keine Sprache gibt, die WIRKLICHKEIT beschreiben könnte, weil der Begriff Weihnachten aus der überpersönlichen Perspektive ein ebenso bedeutungsleerer Begriff ist wie das Wort Arschloch, LOL! ...wie alle Wörter. Und deshalb ist es ein ebensolches Unding, zu behaupten, Weihnachten habe es nie gegeben, denn alles, was ich sprachlich formuliere ist aus der "göttlichen" Sicht eine Unwahrheit...LOL
Ich aber darf formulieren, wie ich lustig bin, solange ich nicht dran glaube...LOLOLOLOL... Dir zum Trost: Du natürlich auch, auch wenns dich gar nicht gibt...LOL.

NICHTS NICHTS GarNICHTS hat es jemals aus dieser Perspektive gegeben. Kein Weihnachten, keine Auferstehung, kein göttliches Kind, kein Unterbewusstsein, keine Mystik, keine Geschichte, kein "Leben" - nüscht davon gibt es.
Alles, was die Sprache auf dem "Hinweg" als Entwicklung  (Evolution) und Weg beschreibt, ist null und nichtig und völliger Blödsinn aus der involutiven Sicht des "Rückwegs". (Natürlich "entwickelt" sich nichts, es ist der Gewahrseinsfokus, das sog. Dritte Auge, das sich kontinuierlich in die geistige Dimension erweitert, dieser Vorgang ist jedoch nicht beschreibbar! Das Auge kanns sich nicht selbst sehen.)
In dieser Erkenntnis, dass es kein Wort gibt, welches die WIRKLICHKEIT jemals beschreiben könnte, gibt es nur Schweigen. Oder Lachen.
Und doch, ich werde solange nicht aufhören diesen bekloppelten und entkoppelten BewusstseinsZirkus zu beschreiben, bis sich meine Sprache nicht nur erkenntnismäßig, sondern auch praktisch auf den Urlaut reduziert hat:  la la la  - (andere sagen Dada dazu) -  wenn ich mir hier eine kleine unbotmäßige Spekulation erlauben  darf... ich bin so frei...

Nochmal: Mich interessieren die Personen/Autoren hinter ihren Texten grundsätzlich nicht, ich beziehe mich meist nur auf das, was ich lese. Dazu kommt, dass ich  bzw. "ES"  dem Gelesenen spontan die Bedeutung gibt: Wichtig ist, was  i c h   verstehe, nicht was von den Autoren gemeint ist.. Personen sind auch insofern nicht wirklich WIRKLICH, weil ich sie nicht kenne und weil ich mir nun schon seit langem bewußt bin, dass die "Person" hinter ihrem Namen nur eine Vorstellung ist  - ein Bild, welches ich nicht ernst nehme - und deshalb nichts mit der WIRKLICHKEIT gemein hat. (Der Egomind drückt auf alles seine voreingenommenen und vor-urteilenden Vorstellungsbilder, das gilt auch für die Leute, die man persönlich zu kennen glaubt.)
Ja, und natürlich dient mein Schreiben rein SELBSTbezüglich nur zu meiner eigenen Klarheit resp. zum "Wohlgefallen des Herrn". Wenn du, der Leser, meine Worte glaubst oder auch nicht -  du hast in jedem Fall ein Problem...LOL!
Dies ist die absolute Wahrheit, auch wenn sie nur Stückwerk ist - Was bleibt? Lachen.  LOL.



Wissen vs. WEISHEIT

Jeder von uns hat den Kleinen Professor in sich, das Besserwisserlein, welches überzeugt ist, alles besser zu wissen und die Welt besser erklären zu können als andere. Den soll man jedoch nicht exorzieren, sondern bitte freundlich in den Arm nehmen.
Der Wunsch oder das Bedürfnis, etwas Besonderes zu sein, ist ebenso legitim.  Es sind im Grunde ja immer bestimmte Menschen, für die man etwas Besonderes sein möchte. Der Hintergrund ist wie immer Mangel, z.B. nicht gesehen, gewürdigt, wertgeschätzt zu werden, Ursprung ist wohl der Mangel an Zuwendung in den frühen Kinderjahren...
Und dann darf man bitte nicht vergessen: Es gibt tatsächlich Menschen, die mehr wissen als andere. Menschen mit einem breiten Wissens- und Erfahrungshorizont, der ihnen eine Menge an Weltwissen- und Weltklugheit vermittelt hat. Neugierige und wissensdurstige Menschen, die viele (Sach-)Bücher lesen, wissen nun mal mehr als die Menschen, die keine Bücher lesen. Aber da hat das Ego mancher Menschen große Schwierigkeiten, dies neidlos anzuerkennen.
Der Minderwertigkeitskomplex...


Ingwer-Marmelade

2 große Granny-Smith-Äpfel grob und den Ingwer (ich habe ein ca. 10cm und 2fingerdickes Stück genommen)  fein raspeln, Saft einer großen Orange hinzufügen. In einem Topf mit Gelierzucker (1:1) aufkochen und 5 Minuten kochen.
Kleingehackte und geröstete Mandeln kann man, muss man aber nicht dazugeben. Ich selbst bestreue meine Marmeladen- oder Honigbrote immer gern mit gehackten gerösteten Mandeln oder geröstetem Sesam-Samen. Schnapsgetränkte Rosinen passen übrigens auch ganz gut in die Marmelade. Hmmmmmm.....


Aus Nytias Blog:


Zitat von Hans Vaihinger:  "Handle, als ob du der Handelnde wärest, mit dem Wissen, dass du nicht der Handelnde bist."
He he he - ein schönes Paradox. Denn:  So einer Aufforderung kann man natürlich gar nicht nachkommen, solange man mit Ego identifiziert ist. Der Eigenwille läßt sowas gar nicht zu - mit oder aus dem  W i s s e n (des Verstandes?)  zu handeln, dass man nicht der Handelnde ist, ist - aus spiritueller Sicht -  schon mal ganz daneben. Du kannst es nicht tun, du kannst dies nicht machen.
Nicht das Wissen dar ü b e r  , sondern allein das bewußte SEIN, in welchem du mit dem Handelnden (Ego)  nicht identifiziert bist,  ist Handeln "als ob" (dieser Begriff ist auch nur annähernde Beschreibung).

Jenseits von Ego - wenn das Kind geboren ist - dann brauchst du keine Aufforderung, dann  b i s t du der handelnde Nichthandelnde. Du bist dir BEWUSST, alles, was du sagst und tust ist Schauspiel, "tun als ob"... Handeln, als handelst du nicht... d.h. Absichtslos geschieht alles, wie es christlich jargoniert heisst: nach dem Willen Gottes. Was immer ich tue oder sage, geschieht einfach, das heisst: spontan. Spontan heißt: ohne Absicht, Plan oder Willen, aus dem Ursprung - was immer das auch ist. Dieses Als-ob-Handeln ist eine Quelle ständiger Heiterkeit... lol. In dem Vertrauen, dass mir nichts fehlt und ich nicht "fehlen" kann, was immer ich auch tue.
Ursache und Wirkung ist als gedankliches Konzept immer noch präsent, wenns denn gebraucht wird oder mich irgendetwas dazu zwingt, daran zu denken , - ansonsten fehlt  mir der Glaube daran...lol! Alle Konzepte landen  im Orkus des Nichtwissens.

Handle so, als ob...das klingt wie eines der 10 Gebote: Du sollst...Man sollte derlei  Aufforderungen weit besser wie eine Verheißung, ein Versprechen lesen: Du  w i r s t  handeln, als ob es keinen Handelnden gebe - dann nämlich, wenn du deine Wahre Natur WIRKLICH verwirklicht hast: Param advaita.


Das "Die Scheiße bleibt"-Dilemma

Die Scheiße bleibt nur solange das Kind nicht geboren ist. Entgegen Andreas Müller's Titel (oder gar Glauben?), es gäbe kein Weihnachten, gibt es  - christlich ausgedrückt - die mystische Geburt des göttlichen Kindes in unserer Seele. Weihnachten ist nur ein schwaches aufs Soziale (Familie) erniedrigtes und kommerziell mißbrauchtes Symbol für das Geheimnis der geistigen Wiedergeburt.

Wenn das Göttliche Kind dann geboren ist,  - param advaita, im Bewusstsein des Nichtwissens - ist es unmöglich, einen solchen Satz wie "Macht euch keine Sorgen, die Scheiße bleibt" auch nur zu denken, geschweige denn, dass man daran glaubt!
Das scheint die Krankheit des Neo-Advaita zu sein: Einerseits sich von jeglichem Personsein denkend (!) zu dissozieren und andererseits das Elend und Leiden der Person als unumgänglich und  "niemals aufhörend"  -  als Glaubensbekenntnis abzufeiern  und  zudem auch noch zu missionieren.  Das ist eine wahrhaft verrücktmachende  Double-Bind-Falle.
Zur Lösung der Entweder-Oder-Problematik wäre unbedingt das Studium des Tetralemma zu empfehlen. Die praktische Anwendung geschieht später ganz von SELBST: param advaita


Gewahrsein:


Neulich habe ich sämtliche Synonyme für Gewahrsein aufgelistet, die mir einfielen, zwei habe ich vergessen: Buddha und Gott.


Das ist das Dilemma

aller Erwachten: Dass man glaubt, jetzt hat man ES. Dabei hält man die Vorspeise für das Hauptmenü.
Andreas-TV: Für Andreas Müller ist alles, was es gibt, sein Hier und Jetzt vor dem Computer??? Da "erscheint" ihm Sitzen, Denken, Fühlen , der Raum, das ganze Drumherum. Er sagt: Das ist alles, was es gibt.
Das stimmt und stimmt auch wieder nicht.
Es stimmt, insofern jemand noch rein äusserlich orientiert ist, sobald aber die Wendung nach Innen geschehen ist  (christlich: Umkehr)  und der Kontakt zur geistigen Quelle allen Seins hergestellt ist, findest du in dir das ganze Universum: ICH BIN alles, was ist.
Vielleicht hat Andreas ein Erwachen erfahren? Kann sein... aber dann er leckt er wohl  immer noch an der Vorspeise.
Es ist zwar äusserst wichtig, nach dem Erwachen,  (wenn man wieder ins alte Ich zurückgekehrt ist) Achtsamkeit zu praktizieren, indem man sich immer im Hier und Jetzt verankert - diese rein körperliche Anwesenheit aber als "Alles, was ist", zu bezeichnen, ist ein tieftrauriger Irrtum.
Erwachen ist erst die Initiation, die Wendung nach Innen dauert seine Zeit und wird von der Achtsamkeit vollzogen. Wendung nach Innen  geht über die Selbstannahme in jedem Augenblick und bedeutet letztlich den Schritt über die Schwelle des Unbewussten; Tiefenprozesse... Individuation, Schattenintegration. Erlösung - Befreiung - Erfüllung. Und letztlich wird das "göttliche Kind" geboren. Param advaita: Erfüllung. Und dann, dann interessieren dich die äusseren Dinge überhaupt nicht mehr - du bist mit Ego, Zeit und Raum nicht mehr identifiziert und alles, was du hast, das hast du innerlich: das Reich Gottes in Dir!

Der Andreas M. lief mir vor  ca. 2 Jahren videomäßig schon einmal über die Linse, damals lachte er mir zuviel, heute scheint er mir arg schweigsam,  - notgedrungen wohl, denn seine Video-Satsangs sind wie es ausschaut, nicht gerade wild frequentiert. Na ja, wer will auch ständig hören, dass er nichts weiter hat als den Arsch unter seinem Stuhl und den Computerbildschirm vor den Augen...Auch wenns ja "einerseits" stimmt, einen kleinen Hoffnungsschimmer haben die fragenden Sucher allemal verdient! Auch seine Ausdrucksweise ist nicht sehr besucherfreundlich - wer das Neo-Advaita-Konzept nicht kennt, wird wohl schnell entnervt aufgeben...



Nichtwissen

Ich habe mich einmal - aus der personalen Perspektive gesehen -  so ausgedrückt, dass ich davon überzeugt wäre, dass es andere Meister gibt, die mir weit vorausgegangen wären. Das ist nicht ganz richtig bzw. nicht wichtig. Denn in Wahrheit kann ich  - aus der transpersonalen Sicht  (Nichtwissen) gesehen - von anderen Meistern nichts wissen. Was ich von ihnen weiß, weiß ich aus Büchern... Auf der nondualen Schiene ist man ja nicht mit Individuen vereint, sondern man erkennt sich im selben GEist vereint. und In diesem vereinten GEIST gibt es keine anderen (Meister)  keine Namen und auch keinen Weg, auf dem sie mir vorausgegangen wären. Und wenn ich sage, wir sind eines Geistes, dann stimmt dies auch nicht, weil es kein "wir" gibt. Unbeschreibbar.
Übrigens "bewegt" man sich  nicht auf der nondualen Ebene, wer sollte sich denn da wo bewegen? Mein Astralleib? Auch von dem weiss ich nichts.  - Ja, warum erwähnst du ihn dann überhaupt, wenn du nichts weißt vom Astralleib? -  Berechtigte Frage... LOL!
Es geht rein nur um das Erkennen.

Weder der Placebo- noch der Noceboeffekt

haben bei mir eine Wirkung.  Meine Gedanken haben ihre Kraft verloren, ihre Wirkung auf mich, meinen Körper und meine Befindlichkeit auszuüben. Früher konnten mich positive und negative Gedanken (Annahmen, Überzeugungen, Befürchtungen usw.) krank oder froh machen. Heute tun sie gar nichts mehr, wenn solcherlei Denken überhaupt auftaucht.

"Sticks and stones may break my bones, but words (names) can never hurt me", ein Spruch, den ich früher so unglaubwürdig-anmaßend trotzig fand, ist tatsächlich zu meiner Wirklichkeit geworden.
Aus diesen Gründen ist auch das Fernsehen so "langweilig" geworden, wenn das Wort Langeweile es ausdrücken könnte, dass nichts mehr so richtig an mich rangeht.
Dennoch nehme ich Emotionen wahr und so registriere ich auch  diese unangenehm-schrille  Emotionalisierung der Sprache, die man im Fernsehen seit einiger Zeit beobachten kann. Hochdramatische Tonlagen, Nachrichten im atemlosenTonfall einer  Klatsch- oder Märchentante  z.B. im Stile der ansonsten bestimmt sehr netten Mittagsmagazinmoderatiorin und Kinderbuchautorin Katja Burkard  beherrschen immer mehr die bislang eigentlich recht neutrale Berichterstattung in ARD und ZDF. Dieser empört-betroffene Tonfall: Stellen Sie sich mal vor...  Ist denn das die Möglichkeit... fällt in die Kategorie angepaßtes Eltern-Ich (TA) und passt sehr gut in das allgemeine Bevormundungsbild, welches allüberall immer mehr zutage tritt. Vorkommnisse, die man früher nur kurz erwähnt hatte, bekommen heute eine Sondersendung und werden in den Rang welterschütternder Ereignisse hochgejubelt. Aus dem Bergwerk Unglück in der Türkei wird ein "Massaker"... Aber man darf guter Dinge sein, denn auch dies geht vorüber: irgendwann kippt alles in sein Gegenteil um und aus dem Drama wird eine Komödie.. Soap-Opera.
Der Amerikaner meldete gestern einmal mehr seinen Führungsanspruch in der Welt.  Es ist nicht zu übersehen: Die Emotionalisierung der Medien ist ein weiterer Aspekt der globalen Amerikanisierung.
Obama  in Westpoint-  Dieses Gesicht, welches gestern in der Militärakademie Westpoint an den Kadetten vorbeimarschierte... diese Mimik, sehr verspannt, sehr unter Druck... Führungsanspruch? Der Tiger hat offensichtlich keine Zähne mehr.
Auch Obama scheint dem Rat  Hans Vaihingers zu folgen: Tue so als ob... allerdings  in der Schattenversion. LOL.
Die Kaiser sind allesamt nackt und  sowohl Putin als auch Obama leiden unter massivem Realitätsverlust.
Ja, als Obama zum ersten schwarzen Präsident gewählt wurde, da bekam ich noch Gänsehaut, ich hielt es für ein gutes Omen, an den ObamaMessias habe ich allerdings nie geglaubt. Charisma war mir immer schon unheimlich. Seit Herbst 2011 habe ich die Politik kaum weiter verfolgt, bis jetzt... heute habe ich ein bisschen im Internet geschmökert: nichts Neues unter der Sonne.
Das war mein heutiger Ausflug in die ScheinWelt der Politik,  - solange man nicht dran glaubt, ist es Entertainment pur, LOL! Puck Futin? Oooch neee... die waren beide mal sehr sexy...


Ramesh Balskekar

Um mir ein eigenes Bild von Ramesh Balsekars Lehren zu machen, hatte  ich mir bei Amazon das Buch Erleuchtende Gespräche bestellt, bis jetzt ist es noch nicht zugeschickt. Möglicherweise habe ich einen Fehler bei der Bestellung gemacht. Also schaute ich jetzt mal nach einer PDF und siehe, ich wurde fündig, leider nur 24 Seiten, aber  es reicht, um mal ein Gerüchle - vielleicht gar einen Duft der erhabenen WEISHEIT (Para Vidya) -  zu erhaschen:
http://bilder.buecher.de/zusatz/26/26260/26260203_lese_1.pdf
The Wisdom of Balsekar.
Ich werde dem Meister auf den Zahn fühlen, vielleicht  ist es nur eine neue Heilige Kuh, die geschlachtet werden will, vielleicht auch nicht...Jedenfalls ist die Wiedergabe seiner Lehren durch manche seiner Anhänger mir zu abstrus, um wahr zu sein.
Deutscher BuchTitel: Kein Weg. Kein Ziel. Nur Einheit.
Die Widmung im Buch lautet:
Für alle Menschen, die zu ernsthafter Suche der Wahrheit aufgerufen sind.
Aha - und schon sind alle die  Schwätzer widerlegt, die behaupten, im Neo-Advaita gäbe es überhaupt keine Suche insofern sich jede Suche erübrigen würde, weil nichts getan werden könne.  Das Ego ist per se außenorientiert und wird daher per se im Außen so lange suchen, bis die Achtsamkeit auf die Selbsterforschung es über die Schwelle des Unbewußten - nach Innen bringt.

Tja, und eine "Wahrheit" gibt es bei Ramesh B. auch, die gesucht und gefunden werden soll. Prima! Denn dass es WAHRHEIT gibt, wird ja auch gerne angezweifelt von den Gläubigen Neo-Advaita-Nondualisten, die i.d.R. den Ochsen  h i n t e r  den Pflug zu spannen pflegen und quasi aus dem "Hinterhalt" heraus ihre zu trockenem Wissen geronnene Erfahrung missionieren. (Wenn überhaupt jemals eine eigene authentische spirit. Erfahrung vorgelegen und man einfach gläubig übernommen hat, was Ramesh u.a. schreiben und sagen.)
Aber ist schon beruhigend zu wissen, dass nicht alle Anhänger Balsekars das Pferd von hinten einspannen.


Die WAHRHEIT ist "subjektiv"

jenseits von Ego. Auch dieses Wort "subjektiv" ist wie alle Worte, die das Unbeschreibliche beschreiben wollen,  nur Annäherung, denn in Wahrheit ist die WAHRHEIT  von solch absolut subjektivster Objektivität (Neutralität), dass man sie nicht beschreiben kann. Die Subjektivität jenseits von Ego hat nichts mit der üblichen persönlichen Subjektivität  zu tun, die allgemein und zumeist abfällig als typisch weiblich gilt.
So wenig wie das neutrale Gewahrsein etwas mit der neutralen Sachlichkeit (Objektivität)  der Person/ EgoMinds gemein hat.
Der Unterschied liegt wie bei allem in der Qualität vs. QUALITÄT.


Zu Ramesh Balsekar 2

Ich lese weiter, er hat seine Lehre, sein Upanishaden-Konzept von anderen übernommen (Shankara, Ramana Maharshi, Nisargaddatta).
Ich lese weiterhin, dass er Essais über Selbsterforschung schrieb, was wieder gegen die Auffassung mancher seiner Anhänger spricht, die meinen, es müsse nichts getan werden. Selbsterforschung beruht auf oder  i s t  dasselbe wie  Achtsamkeitsübung.
 Aha, und Balsekar  machee "absolute Aussagen" - so etwas scheint es ja für einiige auch nicht zu geben.
Balsekar hat selbst Bücher verfaßt. Das erfordert ne Menge Absicht und Planung  und spricht wider den Geist der Spontaneität. (Oder nehme ich es mal wieder "zu genau"?) Aber vielleicht hat er einfach nur geschrieben, so wie ich meinen Blog schreibe, spontan, was ihm einfiel  und man hat es dann in ein Buch umgewandelt...

Nach seinem Rückzug aus dem Berufsleben (Direktor der Bank of India) wurde er zum Übersetzer Nisargadattas, d.h. er übersetzte live und vor Ort die Reden Nisargaddatas von Mahrati ins Englische. Nach 3 Jahren dieser Tätigkeit habe er volles Verständnis des Advaita erlangt und erhielt vom Meister den Auftrag, selbst als Lehrer  zu wirken.
Seine Lehre bzw. seine ersten Bücher  seien  inspiriert von "Nisa", Ramana Maharshi, später Terence Gray (Pseudonym WeiWuWei), Chan-Buddhismus, Taoismus. (Alles laut  Alan Jacobs im Vorwort) Des weiteren habe er sich ausgiebig mit Neurologie und Quantenphysik und abendländischer Philosophie beschäftigt. Wobei seine eigene Erfahrung natürlich nicht zu kurz gekommen sei.


Alles Paletti - alles bleibt Scheiße!


Alles bleibt Scheiße, sagt Patrick Aigner und meint es so!
Alles Paletti, sagt Nytia und meint es auch so? Bei Nytia ist mir nicht immer klar, wie er etwas meint. Er ist gerne ironisch.

Es ist mir aber wie schongesagt  Jacke wie Hose, wie jemand  seine Worte  m e i n t  - es gilt nur eins: ICH BIN so FREI, dass ICH die Worte aufs Erste, d.h.  s p o n t a n  und ohne nachzudenken  - also rein SELBSTbezüglich auffasse. Das hört sich für den Egomindverstand natürlich völlig ichbezogen und rücksichtslos an, auf die Person des Sprechers oderSchreibers absolut keine Rücksichten zu nehmen und nur das rauszuklauben, was mir gerade zur Gefälligen Bewußtseinserweiterung dient  (Synonym: wies dem Herrn gerade wohlgefällig ist, lol!) Ähnlich wie das Gemeine Ego auf Reizworte zu reagieren pflegt, spielt der Zusammenhang, in dem deine Worte mir erscheinen, absolut keine Rolle. Wie ein Kind... So läuft das Spiel.
Das ist Freiheit!... also nicht so persönlich nehmen, wenn ich mir die Freiheit nehme, auf deine ehrenwerte Person   - nicht immer, aber meistens   - nicht die Rücksicht zu  nehmen, die du von mir erwartest; nicht böse sein, wenn ich nicht auf das reagiere, was du meinst, sondern auf das, was ICH deinen Worten  "mutwillig" entnehme....ääähm, mal ernsthaft und ganz unweiblich ausgedrückt:
Sei rischtisch böse - sei TOTAL böse! NOW!


Erwachen

geschieht  bedingungslos. Es bedarf keiner Veränderung deiner Lebensführung oder sonstiger Bedingung. Das Erwachen selbst jedoch verändert alles!
Die Scheiße "bleibt" nicht. Jetzt fängt die Scheiße erst richtig an  - wenn man es zuläßt und nicht an seiner Erwachenserfahrung haften bleibt und für den Rest seines Lebens die  Vorspeise für die Hauptspeise hält - und hört erst param advaita - jenseits von Erleuchtung auf.
Wie ich schon sagte, schließe ich mich der allgemeinen Definition von Erwachen an. Ein Augenaufschlag mit anschließendem Rückfall ins Alte Ich. Erwachen als Initiationszündung. "Berufung".
Zur Wahren Natur zu erwachen ist keine Seltenheit... viele sind berufen, wenige auserwählt, den ganzen Weg zu gehen. Param advaita: Ground Zero - The point of no return.


Mittwoch, 28. Mai 2014

Für das "Die Scheiße bleibt"-Dilemma liegt Heilung nur im Tetralemma



Don't worry - shit happens?


Im Neo-Advaita  - da ist die Scheiße Kult,
Man scheißt sich nicht nur frei von Schuld,
Von jeglicher Verantworung
scheißt man sich frei, - Entschuldigung ...
Ich bin ein Nichts und ich bin Niemand,
Lacht  Scheiße babbelnd, Scheiße lachend
Der arme Mann, genannt  Herr "Jemand"

To listen  to this Neo-Mantra, makes me crazy & banana,
Denn, beim Herrn,  für mich ist klar: It sounds like Mister Balsekar!

Laßt alte Patriarchenknochen
in der Erde doch verrotten,
Sieh, die Wahrheit ist so nah,
JETZT und HIER - wie wunderbar!
Und damit's Herr Jemand weiß,
dies ist WAHRHEIT - ohne SCHEIß!




Tetralemma

Dieses Wort hatte ich bis heute noch nie gehört. Mein Dank geht an Nitya's Blog, ich freue mich sehr über die bewusstseinserweiternde Fern-Befruchtung! Tetralemma bezeichnet genau das, was ich als Erkenntnis- oder Transformationsprozess öfters schon beschrieben habe. Erst ist (ein Ding) ;  dann ist es nicht;  dann ist es sowohl - als auch ,  am "Ende" ist es weder dies -noch das. Niente.

Dazu ein Wiki-Auszug: Eine traditionelle Ansicht im Buddhismus, die im antiken Indien entstand, ist, dass es vier Möglichkeiten gibt: Eine Aussage kann[2]

    wahr (und nur wahr) sein
    falsch (und nur falsch) sein
    sowohl wahr als auch falsch sein
    weder wahr noch falsch sein

Dabei erscheinen die Aussagen (koti) 3 und 4 als direkt widersprüchlich. Klassische indische Texte scheinen zudem eine Konjunktion aller vier Aussagemöglichkeiten zu behaupten. Eine Widersprüchlichkeit ist zwar vermeidbar, wenn zum Beispiel die Objektbereiche auf diskrete Teilmengen des Diskursuniversums eingeschränkt werden. Auch dann aber erscheinen bei Geltung der Kommutativität der Konjunktion und des Gesetzes vom ausgeschlossenen Dritten die kotis 3 und 4 als austauschbar und mithin redundant.[3]

Der buddhistische Philosoph Nagarjuna verwendete das Catuṣkoṭi in zwei unterschiedlichen Varianten: Die erste, positive Variante lautet in einem Beispiel:[4]
   
    Alles ist wirklich

    und unwirklich,
    sowohl wirklich als auch unwirklich,
    weder wirklich noch unwirklich.

    In der negativen Variante des Catuṣkoṭi wird ausgesagt, dass keine der vier Möglichkeiten wahr ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tetralemma

Das Tetralemma habe ich von SELBST erfunden, nun habe ich sogar einen offiziellen Namen dafür - wie schööön, freufreu...yipppppiiiiieeeeeh! Ob meine Definition mit der tradierten Definition übereinstimmt, kümmert mich nicht...lol.
So läufts, wenn man sich auf die Leute einlässt bzw. auf deren Texte, man findet in jeder menschlichen und unmenschlichen Begegnung mindestens eine Perle!.... wobei es "Leute" und "Texte"  an sich gar nicht gibt  ( 4. positive Variante!
Den endgültigen Schritt ins Nichts geht zu guter Letzt die negative Variante. Hmmmm... das dämpfelt schwer nach Neo-Advaita ... LOL! Hm, bei näherer Betrachtung ist die negative Variante in der positiven (Variation 4, weder dies noch das) doch eigentlich schon enthalten - oder? Aber hier beißt sich die Katze wieder in den Schwanz.

http://satyamnitya.files.wordpress.com/2013/10/tetralemma.gif

Meines Erachtens handelt es sich beim Tetralemma nicht  (nur) um logische Denkspielchen, sondern um Erkenntnisse, die geistige Prozesse darstellen. Ein "Bewußtseinsspiel". Deshalb sind diese "göttlichen Paradoxa" nicht mit dem Egomind zu verstehen, sondern nur auf intuitive resp. geistige Weise als Vorgang des eigenen Bewusstseins zu erkennen.
Ich bin voll auf Tetralemma. Sauguter Stoff!

Tetralemma:
Manchmal nehme ich die Person weg, aber nicht die Umstände.
Manchmal nehme ich die Umstände weg, aber nicht die Person.
Manchmal nehme ich sowohl Person als auch Umstände weg.
Manchmal nehme ich weder Person noch Umstände weg. (Linji)


Der Dude,

der Alte Revoluzzer wünscht, dass wir alle Weiße Flagge zeigen. Alles für den Frieden. Oh, ist es schon wieder einmal soweit: stehen die Russen schon vor unserer Tür? Die Chinesen? Die pösen Amis?

Diese Angst  - egal ob vor einem neuen Weltkrieg oder vor einer "Neuen Weltordnung" ist die Angst vor dem inneren Weltuntergang, der Apokalypse der Weltanschauungen.   Die Verschwörungstheoretiker haben - ähnlich wie die Djihad-Assassinen -noch nicht begriffen, dass der Heilige Krieg in ihnen selbst tobt und auch an dieser Stelle gekämpft werden muß und - dass die wahre Neue Weltordnung am Tag der seelisch-geistigen Wiedergeburt errichtet ist. Zuvor aber muss die Welt in dir untergehen. Infolge wird man den Frieden in sich selbst gefunden haben -  einen Frieden, der nicht von dieser Welt ist -  und das bedeutet im selben Zuge, dass die Welt befriedet ist. Da kommt der Verstand nicht mit.

Und was in der Welt auf der politischen Bühne "neu geordnet" wird, ist nur die pervertierte Version.... Auch dies geht vorüber.
Ich hab es dir ja schon einmal gesagt, aber du wolltest es mir nicht glauben, Dude: die Lösung  - der ultimative Sprung in die Freiheit - liegt im Tetralemma, Version 4, aber damals glaubtest du noch an Dämonen...lol...
dudeweblog.wordpress.com/2014/05/23/wir-zeigen-weisse-flagge-fur-den-frieden/
Ach, Dude, du Donnerkeilchen, wie gerne erinnere ich mich an dich -  Staubkringeling...LOL!


Das Neo-Mantra:

"Macht Euch keine Sorgen, es bleibt Scheiße!"
So der letzte Satz von Patrick Aigner in diesem Video.
http://www.jetzt-tv.net/fileadmin/video/vimeoplayer.php?id=95669440&d=43

Die Scheiße "bleibt" also...Wo hat er nur diese Überzeugung her? WER sagt so etwas? Wer ist das, der hier so "wissend" über Raum und Zeit verfügt?  Wer oder was hat diesen Glaubenssatz gebastelt? (Der Prophet Karl-Renz: "Solange es dich gibt, hört diese Scheiße niemals auf".) Das Lachen im Zusammenhang mit solchen Sprüchen ist scheinbar mittlerweile Kult geworden in Neo-Advaita-Kreisen.  Kultlacher... Kultstammler...Kultscheißer...
Nope, Schatzi, da muß Big Mama dir jetzt aber doch einmal die Ohrwatscheln langziehn:

Du kannst nicht einfach lachen, wie du lustig bist! Das Große Lachen, die Große Befreiung liegt allein in der "Letztgültigen Erkenntnis", dass es  KEINE SCHEISSE gibt!!! Etwas genauer: Das Lachen liegt in der Erkenntnis, dass deine Person und deine ganze Lebensgeschichte incl. der Geschichte der Menschheit eine  - wenn auch ziemlich realistische, aber dennoch keineswegs zu verachtende  -  sowohl eine Illusion als auch keine Illusion ist.  Wo verdammt noch mal soll es da so etwas wie eine anhaltende "Scheiße" geben - wenn die Person die untrennbar mit Raum und Zeit verbunden ist, samt Raum und Zeit gar nicht existiert? (Für den Neo-Advaita-Gläubigen ja schon mal gar nicht!)
Nichts fängt an, nichts hört auf.
Aber der Mensch liebt halt sein Elend, sein Unglück, seine "Scheiße", er hängt daran, anderes ist er nicht gewöhnt... wie schön, dass er wenigsten darüber lachen kann... grad wie's Pfeifen im Walde.
Aber ja, du hast recht! Nach dem Erwachen fällst du wieder in den Alten Adam zurück, das alte elend, die alte Scheiße. Und es wird so lange Scheiße für dich bleiben, als du deine Hausaufgaben nicht machst: Schattenarbeit, Individuation... Entwicklung von "unten", ganz egal, was du auch immer für Glaubenssätze aus deinem Erwachenserlebnis gemacht hast - dein Erwachen ist nurmehr eine alte ausgetrocknete Erinnerung, der du bis zum St. Nimmerleinstag nachhängen kannst, derweil alles für dich bleibt, wie es war und ist: Scheiße. Wenn das Erwachen dich nicht transformiert, ist es kein Erwachen.

Jedem geschieht nämlich nach seinem Glauben... DAS IST GEWISS! Auf der relativen Ebene bist der Erschaffer, der Macher deiner Realität durch die Macht deiner Überzeugungen. (Auf der absoluten Ebene bist du ebenfalls der Erschaffer, besser gesagt: der Schöpfer, derweil du die Wahre WIRKLICHKEIT  aus dem Ursprung schöpfst. Der Unterschied zwischen beiden liegt in der QUALITÄT! Mehr sag ich dazu nicht.)

Nachdem ich mir aber heute das Video von Patrick Aigner  angeschaut habe, weiss ich nun endlich, wie sich Advaita ausspricht.
Und eine Buch von Ramesh Balsekar habe ich mir bestellt. Ich bin es leid, immer nur die Ara-Ara-Versionen seiner Anhänger zu durchleuchten.
PS: Zum Video muss ich hinzufügen, dass jemand diesen letzten Satz von P. Aigner kopiert und inclusiv dem Lachen der beiden Männer vervielfältigt hatte, so dass es wie ein Mantra klang, coool, leider klappte das Speichern dieser mp3-Datei nur beim ersten Mal, beim zweiten Mal, als ich den Link öffnete, kam ne Menge Spam und mein Lapy meldete lautstark einen Virus, tztzzzz... lol.
Eno Eno... what goes up?!


Advaita

bedeutet Nichtzwei - Einheit also. Als ob das (esoterische) Christentum etwas anderes sagen würde, schaut gerade der Neo-Advaita-Gläubige sehr gerne herablassend auf die Welt-Religionen, insbesondere die christliche. Auch die Christenmenschen, die zum Buddhismus konvertieren, sind sich nicht im Klaren darüber, dass der Buddhismus nicht nur eine Philosphie, sondern ebenfalls eine Religion ist - mit allen dunklen Seiten einer exoterischen "Ent-Äusserung".


Und dennoch:

Um den Zustand der Absichtslosigkeit resp. Egolosigkeit zu erlangen, bedarf es höchster und reinster Intentionen.

"Und doch..."

Robert Anton Wilson beendete seine Statements oft mit "oder auch nicht...", bei den alten Zen-Patriarchen liest man "und doch...)
Die Bedeutung ist in jedem Falle die Infragestellung der Eindeutigkeit. Es ist nun mal so, dass sich jenseits von Ego nichts mehr eindeutig feststellen lässt: Es ist und es ist nicht...
Param advaita: Das Tetralemma ist im Bewusstsein allgegenwärtig!


Das Tetralemma

am Beispiel "Gott", weil es m. E.  dem spirituellen Sucher am anschaulichsten illustriert, was damit gemeint ist.
1. Erst ist ein Gott
2. Dann ist kein Gott
3. Dann ist sowohl Gott als auch kein Gott
Dann gibt es weder einen Gott noch keinen  Gott. (oioioi... ick krieg die Motten...)

Ich habe es an anderer Stelle schon einmal ähnlich beschrieben. Diese 4 "Schritte" sind erkenntnisprozessual zu verstehen.

Zu 1 - Erst ist ein Gott.
Das gilt für den Individuationsprozess, die Heilung von "unten", in dem der Mensch m. E. nicht ohne ein Du, ohne eine "Höhere Macht" resp.Gott auskommt, weil der Schattenprozess sehr angstbesetzt ist.(Dualismus)

Zu 2 - Dann ist kein Gott
Wenn "Gott um Gottes willen" aufgegeben (M. Eckhart) wurde, geschieht das, was man auch Hierosgamos nennt, die Gotteinung. Hier auf der transpersonalen Ebene ist Gott sozusagen "tot".  Nondualismus/Einheitserfahrung Mensch-Gott: ICH BIN-Bewusstsein.
(Hier hängt man sehr leicht fest, wenn man nicht aufpasst. Dabei identifiziert man sich mit  "Ich bin Gott" und die Person, den Menschen, die "Illusion" des Dualismus hält man für absolut irrelevant; deshalb der nächste Bewußtseins-Schritt):

Zu 3 - Dann ist sowohl Gott als auch kein Gott.
Bei dieser Erkenntnis wird erkannt, dass das Nonduale und das Duale EINS sind. Das eine ist im anderen geborgen. Man steht mit beiden Beinen fest in beiden Welten gegründet. Man erkennt die Legitimität beider Bewusstseinsebenen. ICH BIN alles, was ist.
Gott wird als legitime "Arbeitshypothese" in der  Entwicklung (Evolution) von "unten" benötigt. Beides, die duale Evolution und die nonduale Involution (Alles schon da, nichts muss entwickelt werden)  von "oben" sind nicht mehr getrennt, sondern EINS. Man erkennt, es hat nie eine aktive Bewußtseinsentwicklung gegeben hat, sondern jetzt sieht es eher wie eine "Enthüllung" aus, Enthüllung dessen, was schon immer "DA" ist. Die Sprache scheitert hier, man kann es sich aber wie die Möbiusschleife vorstellen...Tilt!

Zu 4 - Dann ist weder ein Gott noch kein Gott
Das ist absolut jenseits der Sprache;  "Gott" ist hier nur "just a letterword" und wie jedes Wort absolut jeder Bedeutung entleert und kann nicht anders beschrieben werden als mit dem Wort: Nichts oder Leere.

Ich habe diese (meine) Erkenntnisse oder diesen (gelebten) Prozess mit den Worten beschrieben, die mir zur Verfügung stehen, andere würden dasselbe wohl mit anderen Worten beschreiben (siehe Linji) und wer kein inneres Wissen hat, der wüßte wohl nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hätte...LOL!
Bei diesen 4 "Schritten" könnte man auch von Gegensatzvereinigung sprechen oder von... aber jetzt wird es wieder ziemlich "babelös" - so viele Synonyme für das EINE... Der Tesseract sagt m. E. auch nichts anderes aus als das Tetralemma.

Die Seinstugend der Absichtslosigkeit

erscheint nicht ohne alle anderen SeinsTugenden. Gleichmut, Urteilslosigkeit,
Die buddhistischen Tugendregeln (Silas)  sind wie die evangelischen Räte der Kirche (patriarchalische)  Askeseübungen. Auch hier wird versucht, etwas zu machen, was nur durch Gnade erlangt werden kann: Param Advaita.
Nochmal: Wer sagt, Buddhismus sei keine Religion, sondern nur eine Philosophie, der irrt gewaltig, Buddhismus ist ähnlich patriarchalisch-restriktiv wie das Kirchen-Christentum. Der archaische buddhistische Dämonenzirkus und der Sündenzirkus der Kirchen - Jacke wie Hose.


SELBSTverwirklichung


scheint im Nachhinein so leicht und einfach zu sein, dass es mich unglaublich dünkt, was die Kirchen diesbezüglich für ein Brimborium über die Jahrtausende hinweg veranstalten. Nicht fassbar auch die Figur des Papstes, denn jeder, der sich SELBST verwirklicht hat, ist im mystischen Verständnis ein "Papst", insofern man nun selfauthorized in der WAHRHEIT steht (GeWAHRsein) und sich aller SEinstugenden erfreut, die von der Kirche nur ihrem Oberhaupt zugeschrieben werden. WIR sind Papst? YES, indeed. Wir alle sind "Papst". Param advaita.

Mein Dank geht an Dominique Aury

alias Pauline Reage.Sie schrieb das Buch: Die Geschichte der O. Auch sie war mein Guru.


Die Dinge geschehen einfach?

Ja, aber nur dann, wenn es auch wirklich dein bewußtes Sei-en ist und nicht nur eine übernommene Floskel aus deinem Glaubenssatzkatalog. Im Gewahr-Sei-en geschehen die Dinge, weil du nicht mit ihnen identifiziert bist, weil du dich nicht an Gedanken hängst, weil du nicht begehrst und ergreifst, was dir an Gedanken durch den Kopf geht.


Nahtoderfahrung

In der Nahtoderfahrung vor wohl fast 40 Jahren trat das Ich beiseite. Diese Leichtigkeit - so wunderbar... Heute  bzw. seit "Christi Geburt" im Herbst 2011 ist diese Leichtigkeit ganz normal und "alltäglich-gewöhnlich" für mich.
Wer sagt, dass die "Scheiße nie aufhöre" ist ein Narr -  da ist das Kind noch nicht geboren...


"Stammeln"

Da hat so ein alter Patriarch irgendwann einmal vor Jahrhunderten bemerkt, dass man nicht über spirituelle Dinge reden könne, und wenn, dann nur "stammelnd"  und schon wird das Stammeln von den Nachfahren zum WAHR-Zeichen für Spiritualität  gemacht, manchem gar wird es zur Pflichtübung oder zum "Kult", das Stammeln und Flüstern...
Meines Erachtens  stammelt der spirituelle Finder nicht, weil sein spirit. Erleben so unbeschreiblich unbeschreibbar wäre, sondern weit eher, weil die Sprache auf der personalen Ebene so ziemlich ausgedient hat. Es gibt einfach nichts mehr an Selbstdarstellungsstoff, jedesmal, wenn ich etwas von mir, über mich sagen will, stockt die Zunge, weils einfach nicht mehr stimmig ist und ich gleichzeitig alles, was ich sage, dementieren könnte mit "Oder auch nicht" oder "und doch..." oder "sowohl - als auch" oder "Weder-noch" - LOL! Ich habe den Glauben an das, was ich einmal glaubte zu sein und was ich noch heute über mich sage, komplett verloren.



Nytia's Castle:


Im Leben des Mystikers

wechseln die Zustände
der Liebe und Begeisterung für Gott
mit denen der seelischen Verlassenheit und geistigen Dürre ab.
Ibn Arabi

"Na bitte, wer hätte das gedacht" schreibt einer dazu, der's eigentlich wissen müßte: dass der Weg des spirituellen Suchers ein sehr steiler und schmerzhafter Weg ist, voller dunkler Nächte und Verzweiflungen.. .  vieler kleiner Tode...
Allerdings sollte er auch wissen, dass die schmerzhafte Suche ein Ende findet. Wozu sonst der ganze Zirkus? Das Ziel ist die geistige Wiedergeburt - das scheint man nicht nur stets und immer aus den Augen zu verlieren,  -  weil man so in sein Elend, seine "Scheiße" verliebt ist! - sondern viele glauben gar nicht daran, dass das Leiden irgendwann ein Ende haben könnte. Ich frage mich immer, warum sie dann überhaupt noch den Worten Buddhas, Jesu oder der alten Zen-Patriarchen nachhängen...

Gerne, wenn nicht gar manisch, werden auch die "heißgeliebten" Alten Meister und Zen-Väter gerne zitiert (zu deren rätselhaften und paradoxen Worten  man ja doch offenbar Vertrauen entgegenbringt), scheinbar jedoch ohne in Betracht zu ziehen, dass diese Meister alle durch sämtliche Himmel und Höllen gegangen sind, bevor sie ihre unvergeßlichen Worte aussprachen. Nur der geistig  - im Buddhageist oder Christusgeist - Wiedergeborene kann solche Worte sprechen. Niemals aber würde man von einem solchen hören: Die Scheiße hört nie auf. Die Scheiße - das Leiden - hat für ihn exakt mit dem Zeitpunkt der Wiedergeburt aufgehört.  Und exakt zu dem Zeitpunkt erkennst du, dass deine Natur nie eine andere war, dass es keinen Sucher und keine  Wege zu gehen gibt.
Aber ERST dann. Und doch...
Und doch erkennst du auch irgendwann einmal, dass es kein Entrinnen für den Sucher gibt, so lange zu suchen, bis er findet, was er gesucht hat: Dass der Sucher und das Gesuchte dasselbe ist.
Eine Wahrheit, die nicht paradox ist, ist keine Wahrheit, schrieb Torsten Brügge in der Zeitschrift connection spirit einmal. So ist es. Die Guru-Freaks mit ihren eindeutigen Botschaften und Wahrheiten sind sämtlich für die Tonne! Vergiß sie! Eine Wahrheit, die dir nicht den Verstand raubt, ist keine...
Und doch...  ha ha ha
LOL! düdeldüdeldü...




More News from Nytia's Castle:

Patrick Aigner hat also Recht, meinst du?
Alles bleibt also Scheiße?  Und Bankei hat gesagt oder gemeint, das Ego sei der Buddhageist? Alles ganz einfach, he? Ja, Ihr macht es euch leicht, wenn ihr glaubt, ein Wutausbruch sei Ausdruck des Buddhageistes. Es ist Ausdruck der Verblendung und wie Bankei richtig sagt, muss der Geist transformiert werden.
Der Verstand klügelt so lange, bis er für sich eine angenehme und schmerzfreie Interpretation gefunden hat.
http://satyamnitya.wordpress.com/2014/05/25/bankei-du-bist-nicht-verblendet-oder-unerleuchtet/#comment-19755

Auszug: Als ein Bauer von seiner Tendenz zu Wutausbrüchen sprach, antwortete ihm Bankei:
“Du machst dich selbst innerlich zu einem erstklassigen Tier … Du musst darum zu einem tiefen Verständnis kommen, wie man den Buddha-Geist nicht in etwas anderes verwandelt … Bis du ihn verwandelst, lebst du – eben so, wie du bist – im ungeborenen Buddha-Geist; du bist nicht verblendet oder unerleuchtet. In dem Augenblick, in dem du ihn zu etwas anderem machst (wie z.B. Zorn), wirst du zu einem unwissenden und verblendeten Menschen … Indem du dich erregst und dich selbst voranstellst, verwandelst du deinen Buddha-Geist in einen kämpfenden Geist – und fällst damit in eine verblendete Existenz, die du selbst erst geschaffen hast.”

"Du musst darum zu einem Verständnis kommen, wie man den Buddha-Geist  n i c h t   in etwas anderes verwandelt...
"Etwas anderes.." Das bedeutet,  dass du den Buddhageist nicht in Ego rsp. Wutausbrüche und andere eigenwilligen Ego-"Erregungen" verwandeln sollst.
Keineswegs aber bedeutet es,  - wie man dies öfters liest und hört - dass die  W u t  (also das unbewußte Ego) als "Buddha"geist verstanden werden soll und insofern  keiner Transformation bedürfe. Ego ist "Verblendung", ist Unbewußtheit und Unbewusstheit ist Unbewußtheit - scheißegal, ob  Unbewußtes und Bewußtsein eine Einheit bilden oder nicht: Unbewußtes  m u s s bewußt gemacht werden, sonst wirst du niemals ERKENNEN, dass Unbewußtes und Bewußtsein eine Einheit bilden...lol!

Der ganze Text von Bankei ist verworren und verdreht (oder aus den Zusammenhängen gerissen?) und geht vom Gegenteiligen aus, wie man es sonst versteht: Bankei geht nicht vom Ego aus, sondern vom Buddhageist: Der Buddhageist ist immer da - das setzt er ins VORAUS! Das ist sehr verwirrend, weil der Bauer doch gar kein Bewußtsein vom Buddhageist hat und deshalb nicht wüsste, was da wo und wie zu verwandeln wäre. Ja, und wäre er sich des Buddhageistes (Gewahrsein) bewußt, dann gäbe es keine emotionalen Erregungen, weil Buddha (=Gewahrsein) diese längst aufgelöst hätte. oi oi oi...

Very confusing ..Nach landläufigem Spiri-Verständnis wird das Ego transformiert resp. in (Buddha-)GEIST  verwandelt.  Das Verständnis einer  "Verwandlung"  von Buddhageist  in Ego ist jedoch sinnverwirrend gegenläufig.  Sinn der Transformation ist doch die Bewusstwerdung, dass du, dein SELBST Buddha ist. Bei Bankei wird einmal mehr das Pferd von hinten aufgezäumt, wie man es von den Gläubigen Nondualisten gewohnt ist, (Alles schon da, es gibt nichts zu erreichen) denn er setzt indirekt ins Voraus, dass der Bauer sein "gewöhnliches Alltagsbewußtsein" als BuddhaNatur erkannt hätte! Hat er aber nicht, sonst hätte er kein Problem mit seiner Wut. Also wäre die Frage: wie kann er seine Wahre Natur erkennen? Antwort: Indem er die Wut transformiert! Nicht umgekehrt, wie Bankei meint,  indem er erkennt, wie er die die Buddhanatur in Wut verwandelt. (wobei er sich der (neutralen!) Buddhanatur ja gar nicht bewußt sein kann, sonst würde er nicht in Wut ausbrechen.)
Alles klar jetzt???
Zum Verrücktwerden ist das! Mensch!

Oi oi oi - Noch verworrener gehts wohl nicht. Aber um letztlich aus diesem Text zu schließen, dass die Wut der Liebe nicht im Wege stehe, ist völliger Unsinn. Wut ist Selbstbestrafung und die LIEBE jenseits von Ego ist immer selbstbezügliche SELBSTliebe, wie soll das denn zusammenpassen? Wut muss transformiert werden - genau so will es die SELBSTliebe: Den Schmerz umarmen, der hinter der Wut steckt.
Nun ja - um seine Überzeugungen aufrechterhalten zu können, schlägt der Verstand, dem die Trauben zu hoch hängen, kuriose Purzelbäume und jubelt: Alles paletti.

Man sieht:  der arme gequälte Bauer versteht bis heute nicht, was das Ganze eigentlich soll.
Alles paletti - SKOL!

(Den BankeiText bitte niemals wie einen "Koan" meditieren, in diesem Text verbergen sich nur ganz gewöhnliche fiese sadistische Double-Bind-Fallen, die dir nicht einmal das Werkzeug an die Hand geben, wie du aus der "Verblendung" aussteigen kannst...)

Kurz gesagt: Bankei sagt im Grunde nichts anderes als: Du musst zu einem Verständnis kommen, auf welche Weise du deine emotionalen  Erregungen in Buddhageist verwandelst. Und um dieses Verständnis zu erlangen gibt es nur ein Tool: Achtsamkeit. Und vertrau nicht allem, was geschrieben steht, auch keinem Bankei, der offensichtlich total bekloppelt ist oder aber falsch übersetzt wurde.
Eine gewissen Respekt vor den Alten Knochen ist gut und schön, aber zuviel Ehrfurchtsgesabber ist ungesund.
Abgesehen davon - meine lieben "Ollen vom Berge" - wäre es einmal an der Zeit, ihr würdet eure devote Ehrfurcht vor dem geschriebenen Wort überhaupt unter die Lupe nehmen, glaubt mir, da steckt 'ne Menge Erleuchtungsstoff drin...lol.

Dienstag, 27. Mai 2014

Des Buddha-Geistes Geistesgabe gibt Antwort Dir auf jede Frage




Find your nose...

oder: finde deine Augen. Die Zunge kann sich nicht selber schmecken, genausowenig wie sich die Augen selber sehen können... Gäbe es keine Spiegel, so wüsste man nicht, wie man aussieht. Du wärest buchstäblich "Niemand".
In der christlichen Askese waren Spiegel des Teufels. Wie üblich, hat man daraus eine moralische Sache gemacht: Spiegelaskese, um die Eitelkeit nicht anzustacheln.
Ursprünglich aber lag dieser Übung keine Überlegung, sondern ein lebendiges Ereignis, eine lebendige Wahrheit zugrunde, dass da jemand  - ein Mensch - einmal zur  glorreichen Erkenntnis kam, dass es eigentlich niemanden gibt, der in den Spiegel schaut.
Es ist wie mit der Bilderlosigkeit des Gewahrseins: die bildhaften Vorstellungen sind es, die der freien Sicht auf die WIRKLICHKEIT im Wege stehen. Als dies einer begriff, da "ent-äusserte" er diese Einsicht und machte die äussere Bilderlosigkeit zu einem Verhaltenskodex (siehe auch die evangelischen Räte der Kirche und sämtliche ethischen Vorgaben sämtlicher exoterischer Religionen.) Ent-Äusserung des Inneren ist wohl das Wesen der Exoterik. Einfaltung und Ausfaltung allüberall...
Deswegen sind Übungen auch nicht einfach von der Hand zu weisen und  als  Hybris des  bösen Machers (Ego)  zu verurteilen, wie man es  oft von den Gläubigen Nondualisten  hört und wie ich selbst bis vor kurzem noch glaubte. (Nichts ist zu tun, weil alles schon da ist)

Meditative Übungen, Yoga, Reiki, Psychoanalyse,  und was es sonst noch so alles auf dem psychospirituellen Marktplatz gibt, wirken auf das Unbewusste und sind daher Anstoßer zur SELBSTorganisation, nicht anders als Laskers Modell der Selbstheilung. (s.a. Thread "Muster durchbrechen", Allmystery-Forum) Auch bestimmte Bücher, Musik, Kunst kann Anstoß geben. Rituale sind auf der personalen Ebene durchaus von Wert. Dazu gehören auch heilende Vorstellungen.
Übungen, Rituale fallen in die Rubrik Individuation/Schattenarbeit, der "Entwicklung von unten".  ( Alles was von "unten" kommt ist YIN, weiblich. Der Gläubige Nondualist mit einem ausgewachsenen Godfather-Syndrom  hält wie es aussieht,  weder etwas von Schattenarbeit noch von einem Unbewußten.  Die Verachtung und Verdrängung des Weiblichen, der Göttin hat hier ihren Ursprung.
Das hybride Machenwollen des Ichs bezieht sich in meiner Sicht primär auf die Vereinnahmung der Seinstugenden durch das Ego.

Wie immer ist die WAHRHEIT paradox: Es gibt nichts zu tun, packen wir's an.


 Die Seinstugenden

des Nichtwertens oder Nichturteilens sind wie alle Seinstugenden selbstbezüglich, d.h. sie sind  in erster Linie durch mich SELBST und primär auf mich selbst bezogen. Die Leute werfen anderen spirituellen Suchern gerne das Urteilen oder Werten vor, dabei projezieren sie ihre eigenen Wertungen, d.h. die Wertungen, mit denen sie sich selbst bewerten und beurteilen auf andere. Deswegen ist es wichtig, sich primär der  Wertungen sich selbst gegenüber bewußt zu werden. Wie  i c h   mit mir selbst rede. Wie i c h   mit meinen sog. Schwächen umgehe.  Wie  i c h   mich bei sog. Fehlhandlungen behandle und tituliere.
Bei sich selber gilt es zu bleiben und statt nach aussen auf die Anderen auf sich selbst, nach innen zu schauen.

Schwächen und Fehler

Man hört oft, es gäbe jenseits von Ego überhaupt keine Schwächen, so als wäre man perfekt und fehlerlos. Das stimmt und stimmt nicht, kommt auf die Perspektive an, ob aus dual-personaler oder aus transpersonaler Sicht.
Jenseits von Ego ist das Verhalten eines Menschen immer noch in vielerlei Hinsicht dasselbe wie diesseits von Ego. Er hat dieselben "Schwächen", macht dieselben "Fehler", ist nicht perfekt   - aus der Sicht des Egos!
Aus der Sicht des Wahren SELBST bist du perfekt  m i t  diesen sog. Schwächen, ja, diese sog. Schwächen oder Fehler nimmts du als solche gar nicht wahr, es fehlt die emotionale Anhaftung. Nicht nur perfekt bist du in all deiner unvollkommenen Vollkommenheit , sondern zudem auch unFEHLbar.

Und so lasse ich mich noch immer gerne "übers Ohr hauen" (Wertung), weil ich so verdammt "gutgläubig"  (Wertung) bin oder "schmeiße mein Geld zum Fenster raus" (Wertung), d.h. ich kaufe wie früher immer noch Dinge, die ich eigentlich JETZT nicht unbedingt brauche. Der Unterschied zur diesseitigen Vergangenheit: ich werte nicht mehr; was immer ich auch tue ist bedeutungslos und  juckt mich nicht im mindestens, weder in positiver noch negativer Hinsicht. (Ich bin mir der Wertungen bewusst, aber nicht mit ihnen identifiziert)
Jenseits der Gut& Böse-Wertungen:  Nichts tut mir leid. Weder freut mich noch drückt  mich was runter...Wie Fredo immer zu sagen pflegte: : "Es geschieht einfach".   Und ich "glaube" dies nicht nur, so  wie ein Gläubiger Nondualist dies wie einen religiösen Lehrsatz, wie ein Dogma  w e i s s - es ist mein (bewußtes) Sei-en.


Spirituelles Erwachen durch Alkohol -

na gut, warum nicht - dem Erwachen ist es egal...
Nur: Erwachen ist der erste Augenaufschlag, die Initiation, jetzt gehts erst los... Spirituelles Erwachen benötigt keine guten Bedingungen, man braucht nicht aufhören zu trinken, aber ob das Trinken nach dem Erwachen weiterhin seinen alten Reiz hat, wage ich doch sehr  zu bezweifeln.



Der Nocebo-Effekt

zeigt die negative Macht der Gedanken. Jenseits von Ego funzt das nicht mehr. Früher machte mich das Lesen eines Beipackzettel schon krank. Im Job konnte ich nie mit ungetrübter Freude mal blau machen, meine Entschuldigung wegen Krankheit machte mich tatsächlich krank.


Völliger Gleichmut

sei nicht möglich, lese ich. So meint es auch nur der Verstand. Das Wort "völlig" ist die Falle.  Der Verstand macht daraus ein "immer und ewig".  Aber darum geht es nicht... Kann sein, dass es den völligen Gleichmut gibt, oder auch nicht... es ist bedeutungslos in der Gegenwart. Diese Frage stellt sich niemandem, der in der völligen Gegenwart lebt, lol.


Ich jedenfalls bekenne mich schrill&schamlos öffentlich zu "Christus" oder "Buddha", meiner Wahren Natur; ich bekenne mich zu  Gleichmut, Absichtslosigkeit und allen anderen SeinsTugenden - die Zeiten, in denen das Weib in der Gemeinde geschwiegen hat, sind endgültig vorbei, Jungs!
Ob ich nun "völlig" gleichmütig bzw.  gestern heute morgen gleichmütig  bin, kümmert mich nicht, ich stehe außerhalb der Zeit und Hauptsache, ich bin es JETZT. Sehr selten gibt es ein Wanken, ganz selten kleine Überlebensanfälle, sekundenkurz, so kurz, dass kein emotionales Anhaften möglich wäre, ohne dass es sofort aufgelöst würde. Just Fliegenschiß.  Leben ohne Widerstand...ich sorge nicht mehr für den nächsten Tag, die nächste Woche, nächstes Jahr...Deshalb kenne ich auch keine Probleme mehr. Es gibt weder helle noch dunkle Tage für mich, keine Stimmungsauf- und -abs.  (Nein - und es wird mir wirklich niemals langweilig dabei...lol!)

Die Frage nach dem Gleichmut ist dieselbe Frage nach der völligen Neutralität, der völligen Absichtslosigkeit, der völligen Urteilslosigkeit, der völligen Abgeschiedenheit (M.Eckhart), dem völligen Gewahrsein - heißt: der völligen Egolosigkeit!  Allesamt sind diese Begriffe nur Synonyme für das EINE. Alles, was ist, erkenne ich als Synonym für das Eine.

Es ist verrückt, aber zu guter Letzt und  im tiefsten Grunde gibt es weder den völligen noch den "unvölligen" Gleichmut. Es gibt nicht einmal Gleichmut. Auch Gleichmut ist nur eine retrospektive Beschreibung einer Befindlichkeit, eine Erinnerung. Aber irgendwie muß man die Dinge ja beschreiben, solange sie noch warm sind, nö?
Hauptsache, ich glaube nicht daran , LOL!


Die "Gewöhnlichkeit" param advaita

bedeutet, dass du auf dem Marktplatz der Welt ein ganz gewöhnliches Leben führst und dich nicht
von anderen in irgendeiner besonderen Form  abhebst. Param advaita - Jenseits von Erleuchtung bedeutet, dass du auch jenseits von Spiritualität bist, insofern das "gutmenschliche" und "besonderheitsgeile" (jawoll!)  Spiri-Ego seinen Ungeist aufgegeben hat. Param advaita  heist auch WiederAnpassung an Konventionen und Rollenspiel.
Tun als ob...

Ein Sein

ohne die Seinstugenden des Gewahrseins resp. die "Gaben des Heiligen Geistes"  ist kein Sein. Diesen Gläubigen Nondualisten, die  an eine Leere, ein Nichts ohne Fülle glauben, sind diese Seinstugenden  scheinbar "eitle Besonderheiten" und nicht "gewöhnlich" genug. Oder man  hält die Gaben des heiligen GEistes auch für schnöde "Inhalte" und wo Inhalt sei, da sei keine Leere. So interpretiert ganz eindeutig der kleingeistige Egomind, was sich jeder eindeutigen Beschreibung entzieht.
Die Sprache kann sich mit ihrer Beschreibung des Bewusstseins jenseits von Ego nur annähern, und so ist auch das Wort Nichts und Leere nicht eindeutig, sondern nur eine Annäherung.

Noch einmal: In meiner Erfahrung basiert das sog. Nichts oder die Leere einzig auf der Abwesenheit von Anhaftung resp. Identifikationklebstoff.  Diese Abwesenheit ermöglicht die AnWESENheit unseres wahren WESENS mit der Fülle der Seinstugenden  u n d  der Fülle der Vielfalt auf der Weltebene.
Die Leere als Abwesenheit von Identifikation bedeutet keineswegs völlige Abwesenheit von Denken insgesamt. Horizontales Denken ist da, es ist nur verändert, transformiert. Man braucht es zur Alltagsbewältigung. Dadurch, dass man mit seinen Emotionen nicht mehr identifiziert ist,  ist das Denken emotionsfrei resp. neutral.
Wo die Gedanken von den Emotionen "entkoppelt" sind bzw. ganz befreit, ist man auch jenseits von Zuneigung und Abneigung.  Und so ist es z.B. auch nicht mehr möglich,  das "Kotzen" zu kriegen, wenn man an Ken Wilber denkt, Nitya!
...beziehungsweise behaupte ich mal ganz frech, dass sich diese Neutralität auch und insbesondere äusserst wohltuend in der Sprache niederschlägt. Ich glaube kaum, dass man jenseits von Ego weiterhin eine ab- oder aufwertende emotionsgeladene Ausdrucksweise pflegen kann, weil man "es nicht mehr so genau nimmt",  oder was meinst du, Edgar? ich meine, wenn du meinen könntest...lol!
NO WAY - Selbst dann nicht, wenn ich wollen könnte!
(Jaja, ich kenne deine Antwort schon: Das funzt auch ohne Eigenwillen: "Tun als ob" -  du  z.B. kotzen könntest.
Rischtisch - wenn es denn ein solches jenseitiges "Tun als ob" wäre...
Aber dem ist garantiert nicht so, wenn's dabei an heiterer Leichtigkeit und Lachen fehlt.)
Leere, Nichts, Stille bedeutet alles dasselbe: der HINTERGRUND.



Wenn Jesus davon spricht,

beide Wangen hinzuhalten, wenn dich jemand auf eine Wange schlägt, dann ist das eine Metapher, die auf die fundamentale Wehrlosigkeit jenseits von Ego hinweist. Die Wehrlosigkeit wiederum fußt auf dem abwesenden Selbstbehauptungswillen.


Ent-Bindung

Beyond Ego: Gedanken sind kraftlos, weil keine Emotionen damit verbunden sind, keine Bindung, kein Begehren. So macht es nun keinen Unterschied, ob ich an meinen Sohn oder an meine Nachbarin denke. Obama oder Putin, Lasker oder Hannibal Lecter, Krieg oder Frieden, Freunde oder Feinde.. - Jacke wie Hose. Es tut sich nichts. Es regt sich nichts in mir. Weder Sympathie noch Antipathie. Nichts kann man Herz mehr erwärmen, nichts kann es mehr versteinern. Reglos, gleichmütig, neutral.



Vernunft vs. VERNUNFT

Nach besagter Feuertaufe in jener Nacht im Herbst 2011, als ich zum ersten Mal spürbar um meiner selbst  erleichtert  "ohne mich" aufwachte, war mir noch nicht bewußt, dass und wie der Verstand die spirituellen Erkenntnisse/Erfahrungen für sich vereinnahmt. Alles, was ich erfuhr, schien nun für  "immer" zu sein. Als ich das Krankheits-Gesundheits-Gegensatzpaar als ein Konzept erkannte, als Illusion, Glaubenssatz, da fühlte und "wußte" ich mich für immer so unverletztlich, dass nichts von Aussen mich je wieder schlecht beeinflussen bzw. krank machen könnte. Für immer sah ich mich auf dem anfänglich sehr hohen Energiepegel... für immer sah ich meine Achtsamkeit im selben Maß nach Außen wie nach Innen gerichtet...für immer dies, für immer das.... und so glaubte ich auch daran, dass nicht nur die göttliche, sondern auch meine weltliche Vernunft gleichermaßen intakt  ist: dass das transformierte Ich auch auf der Weltebene bestens   - zeugnissprachlich ausgedrückt  "zur vollsten Zufriedenheit" funktioniere.
Puuustekuuuchen, LOL!!



Nytia's Castle

"Die Frage nach der Einheit von Form und Leere und Verblendung und Erleuchtung ist die Allertiefste überhaupt..."   lese ich.
( http://satyamnitya.wordpress.com/)
Diese Frage ist nicht tiefer als die Frage nach der Einheit von Nondualismus und Dualismus  (es ist dieselbe Frage) und kann nur durch sich SELBST beantwortet werden.  Bei der Frage der Einheit von Verblendung und Erleuchtung allerdings muss ich schon ein wenig stutzen. Verblendung stinkt mir nämlich ein wenig nach Moral.  Statt dessen  würde ich von der  Einheit von Bewusstsein und Unbewusstsein sprechen. Ist nur ein anderes Synonym für die Einheit von Ich und SELBST, Illusion und WIRKLICHKEIT, Himmel und Erde, uva.
Dem Reinen ist übrigens alles rein.(Und doch... hehe)

Elwood, wenn er es nicht zutiefst ironisch meint,  dissoziiert sich und  schimpft auf  einen eitlen Fatzke, der besserwisserisch in ihm selbst sein Unwesen treibt und der niemals aufhören wird, sein gräßlich' Haupt zu heben und sich als etwas Besonderes zu dünken...und da könne man einfach "NICHTS MACHEN"....
Junge, wenn du das ernst meinst, dann bist du in einem gaaanz übel-beschissenen Pösen-Pädagogen-Konzept gefangen. Die Stimme nämlich, die so zu dir spricht, ist das, was man in der Transaktionsanalyse das (angepasste) Eltern-Ich nennt.  Transponiert in ein sadistisches spirituelles Über-Ich, fährst du mit diesem Konzept geradewegs zur Hölle. Denn:

Wer beobachtet da eigentlich wen? Dein Buddha-SELBST hält nämlich niemals Moralpredigten! Ob das so gesund ist, wage ich zu bezweifeln.
 Ja, und ganz klar, kann der Mensch hier auch etwas  MACHEN!

Was dieses "Machen" angeht und gesetzt den Fall, dass  Ellwoods Beitrag keine Satire war, dann würde ich  ein bisschen Achtsamkeit mir selbst gegenüber üben und ein wenig Schattenarbeit MACHEN  und mich zuerst mal fragen: WER sagt das (in mir) , dass ich ein Besserwisser bin? WER sagt, dass ich was Besonderes sein will? WER hat solches Urteil über mich gefällt. Habe ich das vielleicht verinnerlicht? Will ich wirklich etwas Besonderes sein? Und was wäre so schlimm daran, etwas Besonderes sein zu wollen? usw... Wie fühle ich mich dabei, was geht in meinem Körper vor bei solchen Selbstanklagen...

Und -  statt mich meiner Bedürfnisse zu schämen und/oder mich zu schimpfen/bestrafen -  sollte dieses Bedürfnis und der Mangel, auf dem es beruht,  bewußt gemacht werden. Wird der Mangel bewusst, wird damit zugleich auch der dahinterliegende Schmerz bewusst und gefühlt. Voila - wieder ein Schatten aus der Verdrängung befreit, wieder ein wenig mehr an Bewusstheit gewonnen.
Nur auf diese Weise nimmt man an Bewußtheit zu, darüber müßte übrigens ein Primärschmerztherapeut Bescheid wissen. Solcherart Dissoziation ist Ur-Schmerzvermeidung!

Um Schmerzvermeidung zu vermeiden gibts eine ganz einfache  - für den Egomind allerdings die allerschwerste Übung: Nimm DICH selbst (niemals die anderen!!)  in jedem Augenblick so an, wie du bist. Das ist verdammt schwer, weil du differenzieren lernen mußt,  w a s  anzunehmen ist. Die Wertung  (Besserwisser z.B. ) bist du erst mal nicht, davon gilt es sich unbedingt zu   d e s identifizieren. Was du dahinter bist - die authentische Person und nicht der neurotische Abklatsch von Mama und Papa - damit gilt es sich  zu  i d e n t i f i z i e r e n . Das nennt man auch Individuation.
Und es ist echt KEIN Witz - den  "Eitlen Fatzke" bist du mit einem Schlag  los, wenn du aufgehört hast, dich negativ (und positiv) zu bewerten. Das allerdings kannst du NICHT MACHEN!
Aber du hast ja eh nur ein Späßken gemacht, woll?


Schlemmen mit Ma Monji Pooh

250 g Griechischer Joghurt, 10% Fett, 1 große Orange (oder Mandarinen aus der Dose),  Rosinen nach Gusto, Rum oder Rumaroma, Walnüsse nach Gusto , Spekulatiusgewürz, Zucker.
Rosinen in Rumaroma einweichen, Walnüsse hacken, Orangen in kleine Stücke schneiden,
 alles mischen und mit Spekulatiusgewürz  aromatisieren.  Statt Zucker habe ich den letzten Rest Ingwermarmelade genommen, Hmmmm....
Created byME
(Gegenwärtiges Gewicht: No comment! LOL)


Jacke wie Hose

Europa-Wahl: Glaubst du wirklich, dass du noch wählen gehst, wenn du mit aller Klarheit eingesehen hast, dass rechts und links sich wie gepisst und geschissen zueinander verhält?
Jenseits von Gut und Böse zu sein, heißt für mich eben auch, jenseits von Politik und ihrem  Rechts-Links-Mitte-Parteienkram zu sein.  Wie oder wen kann ich da wählen, wo ich wahl- und unterschiedslos  - eben neutral - wahrnehme?
Für mich gibt es bislang noch keinen Anlass, die Politik in mein Leben zu re-integrieren. Ob dies jemals der Fall sein wird -  keine Ahnung. Mein ureigenes originales  "Integrales Modell" ist noch nicht ausgereift, ist sozusagen im Werden... Aber "wählen ohne zu wählen"... nöööö...

Alles redet von Krieg, ja sogar von Kaltem Krieg, vom  3. Weltkrieg. Die Angst geht um...Für den angstbefreiten Mind ist die Beschäftigung mit Krieg unterhaltsam, weil völlig unbedeutend. Krieg ist just a letterword. Ukraine? Just a letterword. Kaspertheater...


Nitya' Castle

am 24.05.2014   "....Würde Tucholsky heute noch leben, würde er sehen können, dass auch der nächste Weltkrieg und auch der über- und der überübernächste Krieg oder Weltkrieg die Menschen nicht schlauer gemacht hat und haben wird, was seine tiefe Resignation vermutlich nicht mehr hätte steigern können. Aber wer ist verantwortlich für den ganzen shit? Gott? Die da oben? Die Menschen, wie sie nun mal sind? Niemand? Eigentlich gibt es darauf aus meiner Sicht nur drei Antworten: Entweder “nix sehen, nix hören, nix sagen” oder man bringt sich baldmöglichst um die Ecke oder …"

... oder 3. Möglichkeit: man macht einen Purzelbaum in der Erkenntnis, dass sich solche Fragen jenseits von Ego restlos erledigt haben. Ich frage mich nur, warum man diese Fragen überhaupt stellen muß, wenn es  doch nur eine - und zwar die dritte Möglichkeit - gibt, eine Möglichkeit, die die beiden anderen jedoch includiert? (Den Purzelbaum kannst du nämlich guten Gewissens erst dann schlagen, nachdem du durch die vorhergehenden Bardo-Zustände des Nix-Hörens, Nix-Sehens, Nix-Sagens gegangen bist - kurz: nachdem du dich erfolgreich "um die Ecke gebracht" hast, lol!)

Tucholski wußte sehr gut, dass Kriege den Menschen nicht schlauer machen, schließlich gab und gibt es Geschichtsbücher. Die Frage nach der Verantwortung - na ja, die ist genau wie die alte weinerliche  Frage: Warum konnte Gott Auschwitz zulassen?   nur dadurch zu beantworten, dass du selbst die Ver-Antwortung erkennst, - eine Antwort, die nur von Innen her kommen kann. Erkenne dich selbst und dann kriegst du deine Antworten.
Aus transpersonaler Sicht gibt es weder eine Geschichte, noch Kriege, alles Illusion inclusiv Herrn Hitler und Auschwitz -
Ja, und dennoch...


Mittwoch, 21. Mai 2014

Ihr Eierköppe, Wisenheimer! Auf Sack geht Ihr mir und auf Eier!

Collage byME




Ihr Eierköppe,  Wisenheimer!

Auf Sack geht ihr mir und auf Eier!
Horcht , was Euch der Kaiser spricht:
Rezensieren tut man nicht
meine Worte, meine Taten
sind über Wertung voll erhaben.

I want my blog-zone hasslefree,
Frieden will ich, Harmonie
Dont give me shit, dont give me hassle.
My blog ist Burg mir and my castle.
(Yes, my Dear, du ahnst es schon,
Hier bin ich Herrscher, Hegemon!)

Refrain: He kicks  you out wie's IHM gefällt
Spontan - was kümmert IHN die Welt,
Nicht lange wird bei IHM gefackelt,
Und schlägt  IHM wer die rechte Backen
Kriegt er sogleich von links gehakelt!

Auf der Stelle, stante pede
Lös' ich meine Welt-Probleme
Garantiert  - this is no joke - 
Kopf ab, heisst mein final stroke:

Refrain: He kicks you out, wie' s IHM gefällt,
Spontan - was kümmert mich die Welt...

Mir zum Lobe, dir zum Hohn:
Ich bin der Kaiser, Hegemon,
Nur einer, der mir opportun,
Partizipiert an meinem Ruhm.


Drum horcht, was euch Herr Jesus spricht: Sorgt und kümmert Euch doch nicht.
Gib Kaiser, was des Kaisers ist, und wer's nicht tut, der ist ein Wicht.

 I kick you out, wie's mir gefällt...


Epilog:
Opportunismus ist kein Laster, für den, der fällt ins Jenseitsraster
(sprach einst Master Zoroaster).
Auch Frau Schulte schreibt zuweilen
hoch vom Pult Anarcho-Zeilen, die gräßlich sich und lustig reimen
auf Zähneklappern und auf Weinen.


Verdammt verdammt, jetzt macht sie schlapp und steigt vom Hohen Pult herab,macht schnell sich auf die heißen Socken, weil Allmy's  Niederungen locken...

la la la




Urteilen

14.Mai on Nytia's Castle: N.  wirft Micky  das Moralisieren vor, moralisiert aber auch nicht weniger, wenn er Micky vorwirft, zu "urteilen", wenn der ihn "kritisiert" oder bestimmte Dinge "aufzeigt". Man sollte aber verstehen, dass es nun mal das WESEN des Verstandes ist, zu werten und  über gut und schlecht/böse.zu urteilen, solange jemand nicht "erleuchtet" ist.


Wäre Nytia jenseits von Gut & Böse,, dann würde und müßte  er sich nicht nur "negatives" Feedback verbieten, sondern ebenso positive  Rückmeldungen. Wer über Lob noch nicht erhaben ist, ist auch nicht jenseits von Ego.

Die meisten Leute verstehen unter Urteilen nur negatives Urteilen... und so wird oft aus einer Seinstugend  - der Neutralität/Urteilslosigkeit des Gewahrseins - eine moralische Waffe gemacht, die man unliebsamen "Kritikern" um die Ohren haut.
Seiner eigenen (negativen) Urteile ist sich der "wackere" Mann  offenbar nicht bewusst..
Kontaktbedürfnisse lassen sich auch befriedigen,  ohne sich auf den Thron der "wack'ren Überlegenheit" zu setzen und andere dabei  auf "brave Jungs und brave Mädchen" zu reduzieren.
Spirituelle Urteilslosigkeit basiert auf der neutralen Wahrnehmung im Gewahrsein. Was paradoxerweise aber nicht bedeutet, dass man auf der relativen Ebene sich jeglicher Kritik enthalten würde oder müßte.
Der moralitäre Rechtschaffenheitsvirus des spirituellen Superegos legt die geistigen Seinstugenden, bevor er überhaupt über sie verfügt,  anderen Menschen gerne zur Pflichtübung auf: Du sollst keine Erwartungen haben, nicht werten, urteilen, Absichten hegen usw...



Anarchismus


N. veröffentlicht am 15.05.2014 einen  "verrückten" Text seines Freundes Klaus-Peter Schneegass -  um uns zu verdeutlichen, was er unter Anarchismus versteht? Wirklich? Oder habe ich mich nur verguckt?
http://gesammeltetexte.files.wordpress.com/2014/05/neroeinschwulung.pdf

Man sieht, nicht nur  Russlands Nationalistenführer Wladimir Schirinowski. sieht Europa am Abgrund  durch "Verschwulung", auch sog. Dadaisten... Gibts das wirklich: moralinversaute "Freidenker"?

http://gesammeltetexte.files.wordpress.com/2014/05/neroeinschwulung.pdf

Anarchismus?  Das ist agitiert-polemische Stimmungsmache  und paranoider schwulenfeindlicher Hetzpropagandastil . Ein übles homophobisches moralitäres Pamphlet, eitel-übertriebenes Sprachspielchen... der Mann versteht neben seinem Pianospiel wohl auch sehr gut auf der Klaviatur der niedrigen Instinkte zu spielen.




Resümee:

Hinter der spirituellen Blog-Fassade versteckt sich, wenn auch schlecht,  ein ziemlich reizbarer Typ und empfindliches GrandeEgo. Erst Drama machen, Trauer und Untröstlichkeit wegen des toten Eichhörnchens inszenieren,  den Leuten, die mehr oder weniger mitfühlend auf seine Trauer reagieren ihre  Zeit, Raum und Zuwendung stehlen und sich dann die gutgemeinten Regentonnenschutzvorrichtungstipps zu verbeten... Energievampir, ekler!

Mickys Ratschläge bezüglich des Gartens/Regentonne empfand er wohl als offenen Vorwurf.  Er fühlt sich offenbar schnell bevormundet,  sieht sich bei Kritik als Ganzes in Frage gestellt, hat Angst, für "debil und "bescheuert" gehalten zu werden... 
Was das ertrunkene Eichhörnchen angeht, fühlte er sich durch die Kommentare wohl angegriffen und verantwortlich gemacht für den Tod des Tieres, dass er "keine Freude schafft unter den Lebewesen"  (Micky) - das konnte er nicht auf sich sitzenlassen, das läßt seine Ich-Idealvorstellung von sich selbst nicht zu.
Von gutgemeinten Ratschlägen fühlt er sich geschlagen, statt aufgerichtet: Sich klein und hilfsbedürftig zu fühlen, etwas nicht zu wissen, scheint ein Problem für ihn zu sein. Er kann offenbar die Kontrolle nicht abgeben und  muß in jedem Fall die Oberhand behalten. Dickes Autoritätsproblem. Fühlt sich schnell gemaßregelt, das Wort "aufgezeigt"  bringt ihn in Rage.  "Narzisstische Kränkbarkeit"; weiß er denn nicht, dass der männliche Verstand des Gemeinen Eierkopfes statt rechtshirnige mitfühlende Herzenswärme zu spendieren gerne in linkshirnige Gute Ratschläge  ausartet?

Ich empfehle in diesem Fall Primärschmerztherapie.( Schatten- resp. Innere Kind-Arbeit.Arthur Janov war übrigens einer meiner  Bibliotherapeuten und Geburtshelfer, ich habe seine Arbeit erfolgreich weitergeführt.) 

Des weiteren bedürfen die weiblichen Anteile und Kräfte des Probanden unbedingt einer Stärkung. Hier liegt nämlich das Eichhörnchen begraben: Die weiblichen Anteile sind nicht oder kaum aus ihrer Verdrängung befreit und integriert - den SadoMachos fehlt es nun mal an der mütterlich-weiblichen  Umsichtigkeit, die alle Eventualitäten im Auge hat. (Was nichts mit Überfürsorglichkeit zu tun hat, sondern mit Liebe und Sorgfalt.).
http://www.amazon.de/Der-wilde-Mann-Geistliche-M%C3%A4nnerbefreiung/dp/3532620421
Dies Buch soll  ganz hilfreich sein... Richard Rohr

Es geht nicht darum, ein Heiliger oder ein Guru zu werden, sondern darüber hinaus zu gehen und ein(e) Wilder Alte(r) zu werden.. Dafür ist es nie zu spät - ich habs auch geschafft! Biegsam wie ein Halm im Winde und gleichzeitig hart wie Kruppstahl - weiblich und männlich zugleich.

PS: Nitya hat sich zu guter Letzt zu der Ansicht durchgerungen, dass die Eichhörnchen"wild und gefährlich leben" sollen und deshalb die Regentonne, in der das Tier ertrunken ist, scheinbar doch so bleiben soll wie sie ist (?)... und ausserdem wäre da ja doch ein Zweiglein über der Regentonne gewesen, an dem sich das Tier hättet festhalten können...
Wie alle weiteren Statements dazu  riecht mir das doch arg nach nachträglicher Rationalisierung.  Klar muss man die Tiere, die den Garten bevölkern nicht betutteln, es braucht aber auch keine augenscheinlichen Fallen. Nach dem ganzen Trauerbetroffenheitsgetue  ist das ein bisschen unglaubwürdig. Aber hat er nicht auch gesagt, dass er Schutzmaßnahmen getroffen hat nach dem Tod des Tieres und er sich weitere Ratschläge verbittet? Oooh du teuflischer Verwirrer, du...

Ääähm, zuletzt noch eine Frage: hast DU vielleicht jemals "Tante Merkel die Stirn geboten"...? Egal, es war kein schlechter Rat von Micky, die Politik an den Nagel zu hängen, um sich dem Wesentlichen zuzuwenden: Suche zuerst das Reich Gottes  - und "Tante Merkel" ist nurmehr ein blasse Fatamorgana. Ein bedeutungsloses Objekt.
(Rationalisierung ist ein (Verdrängungs-) Abwehrmechanismus, um sich vor unliebsamen Gefühlen und Einsichten zu  schützen.)

Das letzte Wort hat heute  Professor Bökl Zoff aus dem Off:
"Er springt "wie es dem Kaiser gerade beliebt" zwischen den Ebenen hin und her, wobei sein nondualer Anspruch & Anstrich weit hinter seiner egoischen Wirklichkeit zurücksteht."
Treffend geurteilt, du Pöser Pube!




Anarchismus


N. veröffentlicht in seinem Blog am 15.05.2014 einen  "verrückten" Text seines Freundes Klaus-Peter Schneegass -  um uns zu verdeutlichen, was er unter Anarchismus versteht? Wirklich? Oder habe ich mich nur verguckt?
http://gesammeltetexte.files.wordpress.com/2014/05/neroeinschwulung.pdf

Man sieht, nicht nur  Russlands Nationalistenführer Wladimir Schirinowski. sieht Europa am Abgrund  durch "Verschwulung", auch sog. Dadaisten... Gibts das wirklich: moralinversaute "Freidenker"?

http://gesammeltetexte.files.wordpress.com/2014/05/neroeinschwulung.pdf
Anarchismus?  Das ist agitiert-polemische Stimmungsmache  und paranoider schwulenfeindlicher Hetzpropagandastil . Ein übles homophobisches moralitäres Pamphlet und eitel-übertriebenes Sprachspielchen...

Lebe wild und gefährlich, sagte Arthur Schnitzler. Osho auch. Ich ebenso. Aber was ist mit dem wilden gefährlichen Leben eigentlich gemeint? (Eichhörnchen sind keine Haustiere, sie leben wild und gefährlich, sie können nicht anders) Das gefährliche Leben der Männer, Action? Kampf? Gefährliche Unternehmungen?  Selbst- und fremdverletzende antimoralische Grenzüberschreitungen? Mount-Everest-Begehungen, Rebellisches Aufwieglertum?  Wild Angel-Lifestyle?
Ich glaube auch nicht, dass Schnitzler und Osho dasselbe unter einem gefährlichen und wilden Leben verstanden; Schnitzler dachte an das wilde Leben auf der personal-dualen Ebene  -  Osho ging darüber hinaus und sprach aus der transpersonalen Perspektive.


Politischer Anarchismus führt regelmäßig in eine unkreatives schreckliches Chaos.  Der antiautoritäre Anarchist verbleibt noch immer im Spiel der Gegensätze. Wer anti ist, ist noch immer dagegen, gegen Autorität. Es geht im  spirituellen Kontext aber darum,  die Gegensätze zu übersteigen.

WIRKLICH wild und anarchistisch lebt der, der seine alten begrenzenden Programmierungen aufgelöst hat, was ihn aber nicht daran hindert, sich gesellschaftlich angepasst zu verhalten, wenn der Baum wieder ein Baum und der Berg ein Berg ist... In der Welt, aber nicht von der Welt.
Das "gefährliche" Leben ist die Folge dieser Deprogrammierung: GeWAHRsein. Am wildesten und gefährlichsten lebt der, der die WAHRHEIT sagt. 

Die Wildheit jenseits von Ego tobt sich nicht in der äusseren Welt  aus.
Und die WAHRHEIT - wenn sie sich "austobt" -  wird regelmäßig gekreuzigt. Das ist das ganz normale Schicksal der WAHRHEIT. Innen wie außen.

Diese Art Wildheit ist geadelte (transformierte)  Wildheit und deshalb jenseits von Ego und  objektiv nicht fass- und sichtbar für andere. Laotse war wild und anarchistisch: Allein sitze ich in meinem Haus und die ganze Welt in mir.



Das wilde Denken

ist das Denken jenseits von Ego. Chaotisches Denken,  oder wie Linji es ausdrückt: Das Denken ist ein wilder Affe. Hier - jenseits von Ego - stimme ich diesem Satz zu. Ohne Anhaftung: Nicht ergriffenes freispringendes, freigelassenes wildes Denken. Sehr gefährlich.





Gleichmut

bedeutet einfach ausgedrückt, dass der neutralen Wahrnehmung im Gewahrsein Gutes wie Böses, Freude und Leid gleichermassen gleich-gültig ist.  Nichts kann dir etwas anhaben oder dich berühren.  Freude und Leid, Gut & Böse existiert schlechthin nicht mehr. Deswegen ist es schon paradox und widersinnig , zu schreiben, dass mich Freude und Leid nicht berührt. Schwanzbeiss. Die Sprache kann es nicht ausdrücken... Gewahrsein ist immer NEUTRAL, deshalb kann es darin keine guten oder  bösen Emotionen geben.
Und deshalb kann Jesus oder Buddha (als das Wahre Selbst) auch noch die andere Wange hinhalten.  Yop - und wer  "ihm" die Butter vom Brot nehmen will, dem gibt er dir das Brot hinzu.
Das soll man nicht wörtlich nehmen, sondern mit dieser Metapher soll der spirituelle Gleichmut ausgedrückt werden und das Nichthaften an den Dingen der Welt.

Gleichmut? Aber Jesus nahm doch die Peitsche, um die Händler aus dem Tempel zu treiben?
Das ist rein innerlich zu verstehen: Jesus als das Wahre Selbst reinigt den Tempel der Seele von den alten geistfeindlichen Ego-Programmen.  Für manche Egoanteile ist das eine äusserst schmerzhafte Tortur. In diesem Läuterungszusammenhang könnte man deshalb evtl. davon sprechen, dass Gott diejenigen züchtigt, die er liebt.
Der Tempel, die Kirche ist nur ein von Menschen "heiliggesprochenes" äusseres steinernes Symbol für die Schönheit der Seele und deren Aufstieg zu Gott. Wieso sollte Jesus  - wenn er als historischer Mensch überhaupt existierte -  Vergänglichkeiten wie Kirchen und Tempel von Händlern "säubern"? Sich für Symbole kreuzigen lassen...?

Heute ist es ja so, dass die christliche Kirche selbst zum Händler geworden ist, zum Dogmendealer, der den Tempel Gottes  - die Seelen der Menschen - verunreinigt, eine Organisation, die Dogmen für die Absolute Wahrheit verkauft, statt die Wahrheit, das GeWAHRsein  - den Himmel in uns -  jenseits der Dogmen zu fördern.

Gleichmut basiert auf der Unverletztlichkeit des wahren SELBST. Wo das geläuterte Ich der Diener des SELBST ist (bzw. Eins mit dem Selbst)  muss man sich  nicht wehren, hat man keinen Status und Ruf oder Besitz oder irgend etwas zu verlieren. Die andere Wange hinzuhalten bedeutet einfach, dass du angstfrei bist dass es dich nicht tangiert, was man über dich redet oder auf welche Art man dich auch angreifen wird. Man darf die Worte der Bibel nicht wortwörtlich nehmen, sie sind symbolisch zu verstehen.

Und deshalb wüßte ich nicht und kann ich nicht wissen, wie ich reagieren würde, wenn mir jemand wirklich und tatsächlich  auf die Backe schlagen würde. Aus dem Ursprung reagiert man immer spontan, unberechenbar, ohne Absicht - vielleicht ist es auch möglich, spontan und absichtslos zurückzuschlagen.. hm?... schlagen, als schlüge man nicht...LoL... nur eine scherzhaft-müßige Spekulation...
Es ist einfach so, dass der Überlebenswille, der Selbstbehauptungsdrang param advaita nicht mehr funktioniert und damit sind auch die Reflexe herabgemindert - die menschliche Natur ist besiegt.




Gewöhnlichkeit

Von der "sprudelnden Quelle der Weisheit"  zu sprechen, hört sich pathetisch an, ist aber eine ganz "gewöhnliche" unspektakuläre Angelegenheit. Param advaita gibts  kein Pathos, oder vielmehr nüchternes Pathos... Von hier aus ist es schlicht nicht fassbar, was z.B. die Katholische Kirche mit ihrem pathetischen Brimborium, ihen Ritualen und prunkvollen Zeremonien für einen Zirkus macht.um eine so "einfache"  Sache wie die SELBStverwirklichung.

 

Der sterbende Zenmeister,

der sein vielleicht letztes Sandwich "mit Genuß" verzehrt, genießt weniger das Sandwich (und ein "letztes" schon mal gar nicht)  als den MOMENT   - wie er jeden Moment genießt und was in ihm erscheint. Er würde den Moment auch ohne das Sandwich genießen. Genießen, als geniesse man nicht. Diese Art von Genießen lässt sich nicht vergleichen mit dem begierlichen Genießen des hungrigen Egos. Ein ziemlich nüchterner Genuß, nüchtern auch deshalb, weil der Moment frei ist von zerstreuenden und  begrenzenden Emotionen.


Gewahrsein

ist Spontaneität.... und "Unfehlbarkeit". WAHR-Sagen und WAHR-handeln aus dem Ursprung und hat nichts damit zu tun, was der Egomind unter dem Wahrheitsagen versteht, welchem  Ehrlichkeit zugrunde liegt.
 Das WAHR-Sagen aus dem Ursprung ist unfehlbar die  "absolute Wahrheit". Und von daher absolut subjektiiv und selbstbezüglich. Es gibt nur (M)EINE WAHRHEIT.
Es ist normal für spirituelle Sucher, dass man dies erstmal verwechselt,  - das Ego bastelt  aus der absoluten WAHRHEIT des GeWAHRseins eine relative moralische Wahrheit und den Aufmerksamkeitsfokus des Egominds hält man für Gewahrsein.

Nochmal: Sämtliche Emotionen wie Ärger, Hass, Wut, Freude, Begehren, Wünsche, Ziele, Pläne  usw. sind keine Wolken, die am Horizont des Gewahrseins-Himmels "vorüberziehen" können, sondern Gewahrsein ist das, was die Identifikation mit  diesen Inhalten  bei GeWAHRwerden bewusst macht und dadurch auflöst.
"Vorüberziehen" ist nur eine Bezeichnung für nichtanhaftendes Wahrnehmen,  Emotionen aber sind per se Anhaftung.
So, das mußte  m i r   nochmal richtig klargemacht werden! (Um nichts anderes geht es hier in meinem Blog/Tagebuch.)



Param advaita:

16.05.2014: Geistige Wiedergeburt, letztgültige Erkenntnis und endgültige Selbstverwirklichung der Wahren Natur. Point of no return: 
Wenn von "Letztgültiger Erkenntnis" die Rede ist, bedeutet das nicht, dass dies die letzte Erkenntnis ist, und dann herrscht nur noch "Leere", wie sich scheinbar manche Leute vorstellen, sondern es bedeutet einfach nur, dass du jetzt  - mit der Erkenntnis deiner "Geschichtslosigkeit" - übern Jordan bist. Param Advaita... Bürger beider Welten. Mit einem Bein in der dualen Welt und dem anderen im nondualen Himmel.
Wobei mir eines nicht ganz klar ist: Gibt es eine "Letztgültige Erkenntnis" ohne den Prozess der Individuation resp. Transformation mit seinen vielen vielen Erkenntnissen? Ein "Letztgültige Erkenntnis" so aus dem Blauen heraus, kurz, nüchtern, schmerzhaft mit anschliessendem Rückfall in den Alten Adam?

Wenn mit der Letztgültigen Erkenntnisse keine SEINstugenden  wie Gleichmut, Absichtslosigkeit, Gewahrsein, Weisheit,  sprich - Anbindung an den Ursprung - erfolgt ist, dann war es keine Letztgültige Erkenntnis.
Param advaita: ungeschickt ausgedrückt geht ab hier die  SELBSTverwirklichung koninuierlich über in  bewußte Gottverwirklichung und ist ein unendlicher Prozess, der niemals aufhört.
Quelle spricht..pathos

Gleichmut

bedeutet Nüchternheit, du bist nicht mehr von deinen Emotionen - negativen wie positiven Emotionen besoffen. Die einzige "Stille", die ich kenne, ist diese "Regungslosigkeit" in der Abwesenheit der Emotionen. Zugleich tobt der Affe... im Gegensatz zu "vorher" ist das Denken zwar chaotisch, aber kreativ, sammelnd, statt zerstreuend.

Schmutz und Schmäh?
Du kannst nicht verstehen, warum ich die Leute so "schlecht" behandle?  Der "Arme Fredo", die "Arme Elli",  jetzt: der "Arme Nyita"? Wenn dir noch nicht aufgefallen ist, dass ich i.d.R. nicht die Personen, sondern das, was aus ihrem Mund herauskommt,  "behandle", dann bist du genau wie diese beiden mit dem Identifiziert, was aus DEINEM Mund herauskommt: deine Meinung, deine Erfahrungen, spirit. Konzept isw.  - kurz: mit deiner Person/spirituellem Ego. Das ist nicht schlimm, schlimm ist es nur, wenn man sich dabei für entkoppelt, erleuchtet und erwacht hält.  Wer sich einen erleuchteten Nimbus gibt oder wer sagt, er sei keine Person, er sei nicht mehr mit dem Ego identifiziert, aber sich bei der leisesten Kritik oder Infragestellung aufregt, und sich erst gar nicht einläßt aufs Thema, -  dann regt das wiederum mich an, genauer hinzuschauen und wo Person sich zeigt, wird auch die Person durch-leuchtet.
Aber nein, das liegt nicht in meiner Absicht. Ich lege es nicht drauf an. Es kommt quasi automatisch resp. spontan, es ist nicht abzustellen, es ist der GEIST, der quasi unaufhörlich die Geister unterscheidet: WAHR vs. falsch. Egal, wo ich lese und höre, im Forum, in einem Artikel, Buch, Video, egal... alles, was ich höre und sehe, wird spontan auf Wahrheit geprüft und alles dient mir selbst, meiner eigenen Erkenntnis, Bewusstseinserweiterung.
Zur Verwurstung  (eine etwas blutrünstige Bezeichnung, aber lustig) benötige ich aber nicht unbedingt andere Personen/Texte, primär laufe ich auf Selbstbezüglichkeitsbetrieb und schöpfe alles, was ich brauche aus mir selbst, für mich selbst und in mir selbst, Amen.

Ist dir,  M.,  jetzt vielleicht klar, warum  ich keine Personen zu "Blogfutter" verwurste?
Es gibt kein "Blogfutter"  - die Auseinandersetzung mit den Worten anderer ist Futter/Material für den kreativen Geist!
Aber das wirst du solange nicht verstehen, wie du mit dem Ego und seinen Konzepten und Konstrukten identifiziert bist - vor allem solange du nicht einmal weißt, was gut und böse wirklich ist, weil du mit deinem (guten) Idealbild von dir selbst identifiziert bist, dich friedlich und mitunter gar erleuchtet dünkst, in Wahrheit aber nur eine große Angst vor Auseinandersetzung und Streit hast. Die eigenen  Schwächen zu Tugenden zu stilisieren, ist nicht SELBSTverwirklichung, sondern Compensation des Ego..
Besonders witzig ist, wenn sich Personen, die sich nicht für Personen halten, sich aber in ihrer Person herabgewürdigt fühlen, wenn man ihnen sagt, dass man sie gar nicht als Person wahrnimmt.
Welch köstliche Kratzbäume für eine gestand'ne Wildsau...LOL!

Die Angst vor Auseinandersetzungen und Streit kenne ich von früher her nur allzu gut; Streit und Ärger-(äusserungen)  sind mir sehr schlecht bekommen, ich fühlte mich immer böse und schlecht dabei. Ich musste lernen, dass mein Ärger in vielerlei Hinsicht  berechtigt ist, ebenso berechtigt wie meine Erwartungen an das Verhalten meiner Mitmenschen...lernen, dass ich mich schützen darf und nicht alles dulden muß -  dass mir nicht jeder in den Vorgarten tappen kann, wie er lustig ist.
Mein Problem war es ja, gesunde Grenzen zu empfinden und zu setzen.
Bei den Anonymen Alkoholikern hatte ich mit soviel überbordernder Selbstliebe allerdings ganz schlechte Karten. "Ärger ist niemals berechtigt" hörte ich immer wieder von jenen AAs, die sich ihrer "Nüchternheit" rühmten. und sich als geheilt und spirituell erwacht ansahen.
Heute weiss ich:: aus transpersonaler Perspektive ist dies völlig richtig - aber auch nur, wo dies bei einem Menschen ein bewusstes Sei-en ist und nichts Ge-Wusstes, mit dem der Egomind weiterhin seine Machtspielchen treibt.... Auch bei den AA machte man aus der Seinstugend des Gleichmuts eine moralische mundtotmachende Waffe auf der personalen Ebene, mit der alle unangenehmen Gefühle unter den Teppich der Verdrängung geschoben wurden, die eigenen wie die der anderen. - mit ein Grund für das wattig-vergiftete dysfunktionale GruppenKlima wie ich es damals bei den AA  erlebte. Die Unterdrückungswaffe des spirituellen Gutmensch-Ideals, wie man sie auch in allen spirituellen Foren findet - eine der großen Fallen auf dem spirituellen Weg, die schnurstracks in den christlich-asketischen Sado-Masochismus führt.

Ein weiteres Paradox: param advaita kannst du so viel streiten wie du LUST hast und weil du so gut wie emotionslos bist, hast du keine Angst mehr vorm Streiten, bist dabei glasklar und findest immer die rechten Worte.  Du bist nicht außer dir, sondern auch im Streiten total gesammelt und der Blutdruck geht nicht ein Quentchen höher dabei. Streiten, ohne sich aufzuregen - was für eine Wonne!



Mahatma Gandhi

ist kein spirituelles Vorbild, kein Meister, sondern eine religiös-politische Führerfigur. Ein "Nationalist". Revoluzzer. Es fehlte ihm wohl an der "Letztgültigen Erkenntnis", (die ihm die innere Freiheit gebracht hätte, statt auf der politischen Plattform der Welt für die Freiheit seines Volkes zu "kämpfen"): Dass die Historie, die eigene wie die Geschichte der Menschheit aus nondualer Sicht nicht stattfindet und Eingreifen in die Geschehnisse der Welt den Fluss des Tao behindert.

Die Freiheit in der äusseren Welt zu suchen und/oder  mit oder ohne Gewalt "herzustellen", dafür steht in christlicher Hinsicht  der Archetyp des Judas. Judas verriet den GEIST an die Welt. Er war von Jesus enttäuscht, weil dieser Palästina nicht von der römischen Besatzung befreien wollte. Jesus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt...Judas glaubte nicht an das jenseitige nonduale HimmelReich Gottes in ihm selbst, sondern an die diesseitige Politik, er wollte Revolution. Kampf.
Widerstand. Widerstand, ist Widerstand, ob gewaltlos oder nicht und jede Art von Widerstand ist im spirituellen Kontext ein nogo.)
Judas ist der psychische Anteil in uns, der der SELBSTverwirklichung im Wege steht, weil er nach außen, statt nach innen schaut. Es geht darum, die uns fremdbestimmenden "anonymen Mächte" (röm. Besatzung), von denen wir "besessen" (besetzt)  sind bewußt zu machen und aufzulösen.
Mahatma G. hat sich übrigens lange Zeit dagegen gewehrt, mit Mahatma tituliert zu werden. Wie schnell man doch heiliggesprochen wird...
Gandhi war ein religiöser Hindu, voll in der Tradition verwurzelt und m. E. nicht "darüberhinaus", überkonfessionell, param advaita.


Wer in die Politik gehen will, der mag sich Gandhi zum Vorbild nehmen... kann sein, dass er sogar heiliggesprochen wird, aber seine Wahre Natur - param advaita - wird er damit nicht verwirklichen..
Laotse tat recht: Ich sitze in meinem  Haus und das ganze Universum in mir.


Nichteingreifen

bedeutet nicht, dass gar nichts getan wird. Es bedeutet einfach nur absichtsloses Handeln, statt eigenwilliges und selbstbehauptendes Handeln. Beim Handeln ohne zu handeln handelt man nicht aufgrund von Emotionen oder eigenwilligen Entschlüssen, irgend ein Resultat mit dem Tun zu erreichen. Absichtsloses Eingreifen will weder Gutes noch Böses tun - mal rettet es den Regenwurm aus bedrängter Lage, ein andermal nicht. Absichtloses Handeln ist spontant und von daher unberechenbar.

Das Eingreifen ohne einzugreifen ist  -  param advaita  - spontan, willen- und emotionslos. Wenn ich meine Freundesliste lösche, dann nicht aufgrund irgendwelcher Emotionen oder sonstiger Beweggründe. Es gibt im Grunde keinen Grund...na ja, vielleicht könnte man sagen: aus dekorativen Gründen...LOL!
Ich "spiele"...  Aus REINER Freude, REINER Lust, wie ein Kind mit Bauklötzchen aufbaut und wieder zerstört, - ein Kind empfindet keinen Ärger, wenn es seinen KlötzchenTurm wieder umschmeisst, es fängt was Neues an... Es will nichts verbessern oder zum guten oder schlechten verändern...Freies Spiel.