Sonntag, 23. März 2014

Der Mensch ist ein Spiropath, der Mutter nicht, nur Vater hat



Die Vereinigung

von Wissenschaft (Yang) und Religion (Yin) geschieht primär in mir selbst. (Bzw. die Erkenntnis, dass Wissenschaft und Religion niemals getrennt waren) Es ist völlig irrelevant, sich Gedanken darüber zu machen, ob diese Vereinigung auch "da draußen" in der Welt geschieht. Da draußen ist keiner.


Der Phönix und die Taube

symbolisieren beide für mich dasselbe: Tod und Auferstehung bzw. den  Heiligen Geist. Den Feuervogel finden die meisten Menschen zwar faszinierend,  aber auch oft sehr beunruhigend und beängstigend. Dagegen die Taube...
Der Feuervogel - ein Seelenbild - trägt seinen Namen zu recht. Die Seele bzw. das Ego wird durch das Feuer (der Liebe)  geläutert. Das ist eine Tatsache, die jeder mehr oder weniger schmerzhaft erfährt, dessen Achtsamkeit/ Gewahrsein so "trainiert"  ist, dass er an dieser Reinigung ganz bewusst teilnimmt.
Feuertaufe.


Leiden

Nur aus dem gnadenreichen Zustand des Nichtwissens
heraus kann man zu Recht sagen, dass es kein Leiden mehr gibt, weder bei mir noch in dem, was der normale Verstand  "Welt" nennt..
Param advaita - nach der Erleuchtung oder christl. jargoniert: nach der geistigen Wiedergeburt - ist man im Permanentgewahrsein des Nichtwissens. (hahaha... d e n k  das mal!)
In diesem BewusstSEIN ist der Traum - Maya - für alle Zeiten ausgeträumt und es gibt kein Zurückfallen mehr in den Schlaf. Jetzt erst  bist du wirklich wach und du erkennst, es hat nie etwas anderes als DICH = ICH BIN gegeben, und alles, was zwischen ICH BIN und dieser Erkenntnis stand, war das Wissen um dich und die Dinge dieser Welt.

Manche Spiropathen nun machen aus der "letztgültigen" spirituellen Erkenntnis,  - ob der eigenen oder der eines anderen ist furzegal - einen Glaubenssatz resp. eine banale Ideologie des Nichts-tuns im Sinne von "nichts muss getan werden, weil nichts ge m a c h t  werden kann."

Das absichtslose NICHT -Tun jenseits von Erleuchtung wird hier wie gehabt vom Verstand vereinnahmt und pervertiert. Transformation - die Umwandlung der Persönlichkeit wird als nicht notwendig erachtet und von manchen, wie es scheint,  sogar als ein Machen des Egos verachtet.

"Nichts muss getan werden". : Auf diese Weise  kann der Spiropath seine Neurosen & Persönlichkeitsstörungen legitimieren und den Menschen um die Ohren schlagen, die sich "von unten", von der Individuation und Schattenintegration her auf schmerzhafteste Weise der Heilung von Neurose und der nötigen "Reinigung" von Prägungen und Konditionierungen unterziehen. Der Spiritant sagt: Alles ist gut, wie es ist. Ich bin gut, wie ich bin.  Ich will so bleiben, wie ich bin  - und schlägt zu.  Statt zuzulassen, dass seine negativen destruktiven Antriebe transformiert werden, verlästert er jene spirit. Sucher, die sich in schwierigen Schattenprozessen mit ihren verdrängten Anteilen herumschlagen...



Oder so: Das Wissen ist dein Feind

Aus nondualer Sicht gibt es die "Welt" nicht. Die Illusion von Welt bewirkt allein der Ego-Mind. Bevor du nicht erkannst hast, dass das, was du Welt nennst, nur ein gedankliches (angelerntes)  Konstrukt ist, kannst du nicht von dir behaupten, zur WIRKLICHKEIT erwacht zu sein.

Du bzw. Dein Verstand kann mir dies nun zwar "glauben" im Sinne von fürwahrhalten, aber WIRKLICH, d.h. geistig erkennen kannst du dies nur im Fokus des Gewahrseins.

Nichtwissen: Hast du als kleines Kind etwas über die Welt gewusst? Nope, erst die Welterklärungen der Eltern, der Schule, der Medien usw. usw. haben dich dieses Weltwissen gelehrt. Dieses Wissen ist es, welches dem gnadenreichen Zustand des Nichtwissens im Weg steht.
Werden wie die Kinder...


Bisexualität

ist eine prima Sache. Wer bisexuell ist und sich das traut, offen zu leben, hat die starre sexuelle Rollenfixierung durchbrochen.  Ich habe es u.a. meiner Bisexualität zu verdanken, dass ich mir in spiritueller Hinsicht  sehr schnell bewusst wurde, dass Sexualität in jedem Falle nur ein Ausleben, eine  materielle Ent-Äusserung einer  geistigen "Gegebenheit" ist. Als ich dies erkannte, war ein gewaltiger Schritt hin zum Hierosgamos, der Heiligen Hochzeit von Animus und Anima getan.
Jaja, die Liebe zwischen den Menschen -  die will man so schnell nicht aufgeben. Das wird leicht vergessen: die Trennung existiert nur aus Liebe und  LIEBE will sich immer vereinigen.


Heilige Kühe

sind da, um geschlachtet zu werden. Samarpan ist für viele eine solche Heilige Kuh.
In vielem, was er sagt, erkenne ich Wahrheit. Dann aber kommen wieder Sätze, bei denen sich mir die Haare sträuben. Aber vielleicht nimmt auch er "es nicht mehr so genau"? Denn wie er selbst in einem seiner Videos sagt, versuchen viele Meister sich so klar auszudrücken, dass bei den Disziples keine Vorstellungen entstehen können.

Aber wenn Samarpan in einem anderen Video sagt: "I just am" und anschliessend aufführt, was er doch alles ist: dasselbe Arschloch wie früher, der selbe Außenseiter, der selbe "wrong boy" - dann kommen mir aber sehr erhebliche Zweifel und die Frage taucht auf: Wer ist es denn, der sich hier mit Eigenschaften (von "Jemand"!) schmückt und der hier Wertungen bezüglich der eigenen Person vornimmt???

Ich lese:
Buddha sagt, wenn du gehst, dann geh einfach. Nichts anderes tun, als gehn... jaja, das habe ich auch alles versucht - aber wie lange kann ein Mensch das tun,wenn sein Unbewusstes ständig störend an die Bewusstseinstür anklopft? Mir gelang es nicht. Und ich glaube nicht, dass dies damals allein meinen nie verarbeiteten verdrängten frühkindlichen Traumen zuzuschreiben war. Jeder Mensch hat ins Unbewusste verdrängte Anteile, die bewusst gemacht werden wollen und die Störgeräusche, Störgefühle verursachen. Wer versucht, nur das zu tun, was er gerade tut und die Störgeräusche ignoriert, verdammt sie auf ewig in den Schatten.


Es ist nicht möglich,

einerseits im Gewahrsein zu sein und andererseits auf der personal-dualen Ebene vollidentifiziert zu sein, wie manche das glauben.  Da meint man z.B., dass man auf dem GEbiet der  Arbeit absolut den weltlichen ERfordernissen entsprechen kann, dem Geld  oder sonstigen Zielen und Planungen hinterher jagen, kapitalistische Ausbeutungsstrategien verfolgen zu können usw. und am Ende dieses Arbeitstages mal schnell auf die Andere Seite ins Gewahrsein zu gehen.  Das läuft so nicht meines Erachtens. Wer einmal volles Gewahrsein erlangt hat, ist nicht in der Lage, sich weiterhin mit weltlichen Zielen zu identifizieren. Natürlich kann er seiner Arbeit weiter nachgehen, aber ohne mit ihr identifiziert zu sein - dann ist die ARbeit ein REINES Spiel.
Kinderspiel.


Die letzte Befreiung

Von wahrer innerer Freiheit macht sich der EgoVerstand wie von allem, was jenseits des Verstandes liegt, nur eine Vor-Stellung, ein Bild. Letztlich  muss ein Mensch sich, um wirklich und WAHRhaftig frei zu sein, sich von der Sehnsucht und dem Bedürfnis nach Freiheit  - was nichts anderes heisst, als sich  von der Vorstellung von Freiheit zu befreien.



Samarpan

ist mir zu weichgespült. Keine Rede von der Gefährlichkeit des Weges, von den Fallen... Dafür rät er den Leuten davon ab, sich medizinisch behandeln zu lassen, wenn sie (krebs-)krank sind, was ich für ziemlich gefährlich halte...Alles ist gut. Für ihn.  Das funktioniert aber nicht bei anderen, wenn sie noch nicht reif für solche Dinge sind, denn solange die Menschen noch egoidentifiziert sind, sind sie zugleich mit dem Krankheiits-Gesundheitskonzept identifziert. Erst wenn diese Identifizierung aufgehoben ist, ist ALLES GUT, wie es ist und Krankheit sowie Gesundheit spielt keine Rolle mehr. Du hast dich als unverletztliches todloses ewiges Bewusstsein erkannt... In diesem Wissen spielt der Körper nur noch eine sehr untegeordnete Rolle.


Ich habe nur kurz reingelesen, 

aber m. E. handelt es sich bei diesem Blog um authentische Spiritualität:
http://derwegnachinnen.blogspot.de/
Wenn ich mich nicht irre, habe ich diesen Fund dem "Hans Scholl" zu verdanken.



Ich höre und lese

des öfteren bei spirit. Lehrern, dass ich "bedingungsloses Gewahrsein" bzw.  erleuchtet bin, völlig unabhängig davon, ob ich mir dessen bewusst bin oder nicht, und dass deshalb nichts zu tun sei.
Das ist jedoch nichts als Wissensvermittlung. Wer das glaubt und nichts "tut" ist nicht anders als diese Neo-Advaita-Gläubigen.
Das spirituelle Ziel ist, sich des Gewahrseins  b e w u ß t zu werden.
"Offene Weite nichts von Heilig " kann man auch nicht mit Leere gleichsetzen, wie ich gerade lese. Offene Weite heisst einfach nur unendliches Bewusstsein ohne Grenzen.
ES gibt keine Leere ohne Fülle!
Sat heisst Wahrheit und Sangha Gemeinschaft, lese ich und das bedeute, dass man in einem Satsang über die grundlegende Wahrheit unseres Daseins sprechen würde. Genau - die meisten Lehrer sprechen  ü b e r  die Wahrheit und zwar von "Wahrheiten", die schon längst Vergangenheit sind - alter aufgewärmter Käse...  Wenn ich allein schon den Begriff "grundlegende Wahrheit unseres Daseins" lese, möchte ich am liebsten meine Axt holen und daran herumhäxeln, bis von mir, dir, uns und dem angesprochenen "Dasein" nix mehr übrig bleibt...


Aber vielleicht bin ich Spiri-Greenhorn einfach noch zu unerfahren und daher viel zu streng und nehme viele Dinge noch viel "zu genau"?


Samarpan sagt:

Die Wahrheit ist die grundlegende Essenz in jedem Fels, jedem Grashalm, jedem Tier, jeder Mikrobe und in dir. Dies zu entdecken ist eine Freude jenseits unseres Vorstellungsvermögens. Es erfordert keine Anstrengung, keine spirituellen Praktiken oder irgendeinen Glauben. Du musst nur für einen Moment all deine Konzepte, Ideen, Meinungen und Vorstellungen beiseite stellen. Dann enthüllt sich die Wahrheit ganz von selbst.
http://www.samarpan.de/satsang.aspx?sflang=de

So einfach? "Nur für einen Moment"?  Und was ist nach diesem Moment? Zurück ins alte Ich und bis zum Lebensende  "ü b e r  die Wahrheit" labern, statt in ihr zu Sei-en?
Um   a l l e  (???) Glaubenssätze und Konzepte  "beiseite zu stellen" müssen sie zuvor als solche bewusst hinterfragt und bzw. als solche erkannt worden sein. Das ist keine Sache eines Momentes, sondern bedarf dessen, was ich auch unter Schattenarbeit verstehe.
Einen Moment der Ego-"Entrückung" und was dann?  Total transformiert?

Der "Moment, in dem alle (! sic!)  deine Glaubenssätze,  Konzepte, Ideen, Meinungen und Vorstellungen beiseite gestellt sind", ist nichts weniger als der Moment des Ego-Todes. Aus meiner Sicht würde ich eine solch plötzliche Entrückung  - modern ausgedrückt: Entkoppelung - niemandem empfehlen!
Was für den einen eine Katastrophe bedeutet, ist für den anderen eine Gnade.

Samarpan macht sich zudem Gedanken - oder gar Sorgen? -  um zeitliche Dinge, z.B. um  seine Ernährung und gibt entsprechende Gesundheitsheitstips. Na ja, sich bewusst, d.h.  "gut" zu ernähren, ist nicht schlecht, hat aber mit Spiritualität nichts zu tun. Der Spirit ist jenseits von Gut und schlecht, also auch jenseits von guter oder schlechter Ernährung. Wer sich solche Gedanken macht, macht sich Sorgen um seinen Körper.
Sobald man aber im Gewahrsein die Konzepthaftigkeit des  Gesundheit-Krankheits-Gegensatzdenkens erkannt hat ist Schluss mit Sorgen oder Gedanken um irgend etwas den Körper Betreffendes. Mit dieser Transzendierung ist nämlich die Identifikation mit dem Körper - bzw. mit der Materie/Welt/Ego gänzlich aufgehoben!

"Du bist, was du isst" stimmt nur für die personal-duale B-Ebene, der Ebene, auf der man noch mit seinem Körper identifiziert ist. Es gilt aber, darüber hinauszugehen!
Jesus sprach u.a. zu seinen Jüngern: .... und esset, was man euch vorsetzt zu essen.
Im Sein  - als ein geistig Wiedergeborener - machst du keine Unterschiede mehr, auch nicht zwischen Fleischessen und Nichtfleischessen. Jenseits von Erleuchtung erst ist "Alles gut"  -hier ist  nichts ist besser oder schlechter... nichts wird ausgeschlossen.
Jenseits der Materie ist auch die Vorstellung von "Lichtnahrung" völlig obsolet. Das einzige "Licht" ist hier das "dunkle Licht" des Gewahrseins, in dessen Fokus dir permanent "Erleuchtung" - Bewusstseinserweiterung -  zuteil wird.
Paradox: Param advaita - "Jenseits von Erleuchtung" hört die Erleuchtung nicht auf: es gibt im Grunde nur noch Erleuchtung, nur wird dieser Zustand nicht mehr als etwas Besonderes, als Ausnahmezustand erfahren, wie es früher der Fall war, als man nach div. "Erleuchtungserfahrungen" doch immer wieder zurück in den Alten Adam fiel...

Worauf auch immer das Licht des Gewahrseins fällt, enthüllt sich jetzt  in seiner relativen oder in seiner absoluten Wahrheit.  Du bist Mensch und du bist Gott. Sowohl dies als auch jenes -  und doch bin ich in letzter Konsequenz der EINHEIT alles SEINS weder dies noch das... ungetrennt.
Das sind nur annähernde Beschreibungen dessen, was sich jeder Beschreibung entzieht.


Es gibt spirituelle Lehrer,

die vermeiden krampfhaft, christliche Vokabeln in den Mund zu nehmen, obgleich sie in der christlichen Religion erzogen wurden. Auch das ist für mich ein Zeichen dafür, dass dieser Mensch noch nicht den Sprung getan hat, der ihn mit allen Religionen aussöhnt und in der Essenz vereint.
Param advaita - Welche Freude und welches Staunen,  die WAHRHEIT  (von innen heraus)in allem zu erkennen, auch in den diversen Heiligen Schriften der Völker! Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört: Esoterik und Exoterik sind EINS.
Nichts wird ausgeschlossen. In der Alles Umfassenden Liebe und Erkenntnis des Gewahrseins wird alles - Alles! -  EINGESCHLOSSEN! (allumfassend=einschliessend!


Samarpan

erzählt Geschichten über die "Neue Zeit":  Nein, die Welt wird nicht untergehen, sagt er - nein, dies und jenes wird geschehen...
Das ist keine Prophetie, sondern schlichtes "Geschichtenerzählen". Für Samarpan scheint es noch so etwas wie eine  Welt "da draussen"  geben, die  (evtl.?) untergehen wird, but: : "You will be in peace, if the world falls apart."
Ich sage, es ist gerade umgekehrt: Ich bin erst im Frieden, wenn die Welt untergegangen ist - und zwar in MIR!  In diesem Frieden der absoluten  - konkreten - Gegenwart existiert keine Welt da draussen, die "apart" fallen könnte. "Welt" ist jenseits von Ego - aus transpersonaler Perspektive - nur ein Begriff ohne Substanz, eine Abstraktion, eine Idee, eine angelernte Vorstellung, die auf dem Wissens-Input basiert, was man uns beibringt, erst in der Familie, dann in der Schule und zuletzt über die Medien wie TV, Bücher usw.
Welt ist nichts anderes als erlernte tradierte Weltsicht, Weltanschauung und die ist relativ und vergänglich.

Wenn die Welt(sicht)  "untergegangen" ist, d.h. von innen her überwunden ist, dann ist der Welt  nur noch ein Begriff -   eine leere Hülle ohne jede Bedeutung.

Samarpan ist in meinen Augen ein zwar netter liebenswürdiger Märchenonkel, aber er füttert - nein, er mästet geradezu -  die Vorstellungen des EgoMinds in seinen Disciples, seinen Devotees.
You will be in peace, if the world falls apart...?
Ja, aber nur, wenn du es ganz fix schaffst,  "für einen Moment...ohne Anstrengung jede Art von Glauben, alle deine Konzepte, Ideen, Meinungen und Vorstellungen beiseite zu stellen." Wer aber schafft so etwas???
Aus spiritueller Sicht gibt es keine Neue Zeit in der Weltgeschichte. Aus der transpersonalen Perspektive ist die Zeit immer JETZT.
Jesus: Es kommt die Zeit und die ist JETZT.



Nichtwissen

heisst nicht, dass man alles, was man sich von aussen her angelernt hat im Leben, komplett vergessen muss.  Nichtwissen heisst, nicht mehr mit diesen Wissen identifiziert zu sein. Das Wissen der Welt steht mir jenseits von Ego jederzeit zur Verfügung, wenn ich es auf der dual-personalen Ebene brauche.  Im Zustand des Nichtwissens bin ich nicht mehr fähig, wie ehedem Weltwissen zu speichern und zu repetieren. Ich bin kein Papagei mehr, der nur nachplappert, was er gehört und gelesen haben.
In diesem Nichtwissen bin ich an den Ursprung gekoppelt, hieraus wird Weisheit geboren, geistige Erkenntnis, die Fülle des Seins.
ES gibt keine andere Leere als die Leere, die eintritt, wenn das Ego seine Bedeutung verliert. (Eigenschaften, Sprache/Wortbedeutung). Im selben Maße wie das Ego an Bedeutung verliert, erscheint die Fülle des Seins, die Teilhabe an den Attributen Gottes.

Ich persönlich habe bei  Drewermann mit folgenden Büchern gestartet, die  sind noch am einfachsten zu lesen.
Wort des Heils, Wort der Heilung
http://www.amazon.de/Wort-Heils-Heilung-Band-befreienden/dp/3492116221
3 Bände gibts davon. Diese Bücher hatte ich vor ca. 20 jahren aus der Stadtbibl. KL geliehen. Die hatten damals fast alle Werke von ihm.
Als nächstes würde ich die Märcheninterpretationen empfehlen und/oder die Predigten von ihm, darunter war mir dieses am liebsten:
Den eigenen Weg gehen...
http://www.amazon.de/eigenen-gehen-Predigten-B%C3%BCchern-Richter/dp/3492037879
Wenn du erziehungsmässig christlich massivst traumatisiert bist und einem schönen saftigen Katholen- bzw. Kirchenhass frönst, dann lies "Kleriker, ein Psychogramm...", ist aber schon schwieriger zu lesen.
Des weiteren bei Gefallen alle Jesus-Bücher, bzw. die Interpretationen der div. Evangelien nach Lukas, Matthäus, Johannes, Markus.
Zum Schluss las ich "Strukturen des Bösen", 3 Bände, das war höchster Schwierigkeitsgrad. Wäre schon ganz gut bzw. sehr viel leichter, wenn man die psychologische Terminologie einigermassen beherrscht.


Mit dem Denken

ist es exakt dasselbe wie mit dem Ich, von dem es ja nicht zu trennen ist. Es stimmt, wenn es heisst, um das Ich loszulassen, braucht es ein starkes Ich, was hätte man sonst auch loszulassen? Dasselbe gilt für das Denken. Das Denken muss bis zur Grenze ausgereizt werden, d.h. alle Gedanken, die kommen wollen, sollen zugelassen werden, statt meditativ unterdrückt! Mit den Gefühlen ist es genauso:  Beobachten, was geschieht und alles zulassen und  TOTAL erleben.
Quantenbewusstsein fußt  meiner Erfahrung nach auf dem Chaos - statt (Gedanken-) Kontrolle!
 Ich kenne mich auf dem SpiriEso-Markt nicht so gut aus, aber bis jetzt habe ich diese Art des Weges - den Leftway-Path (den weiblichen Weg der "Göttin") der Erlaubnisgebung außer bei Mary Daly nur noch nur im Diskordianismus gefunden.



Leerefetischismus und Erkenntnis

Es gibt Leute, die glauben nicht an geistige Erkenntnis, weil sie das mit "Inhalten" gleichsetzen, die im Bewusstsein erscheinen. Danach ist alles, was im Bewusstsein erscheint, vergängliche Erscheinung. (Das sind i.d.R. die Leerefetischisten, die militanten Verteidiger des grauen "nüchternen" Nichts.) Das stimmt nur, wenn man vom linear-diskursiven Aufmerksamkeitsfokus des Egos ausgeht.
Der Bewusstseinsfokus des  erlösten und befreiten Menschen, der den Polsprung vom Ego zum SELBST gemacht hat, ist aber ein gänzlich anderer, bzw. ist er viel umfassender, weil er beide B-Ebenen einschließt, die duale und die nonduale: Gewahrsein. (Wobei er auch dies als EINheit erkennt.) Die geistige Erkenntnis, die aus dem Ursprung, der Quelle stammt, ist nicht mit den Inhalten des Egominds vergleichbar. Aber auch hier stimmt: Jede Erkenntnis taucht auf und verschwindet wieder.
Geistige Erkenntnis ist synonym mit "absolute Wahrheit". Absolute Wahrheit kann man erkennen, aber nicht fixieren. Aus dem Begriff des Absoluten hat man auch einen Fetisch gemacht...



Wenn Samarpan und Co. 

uns erzählen, dass wir alle schon erleuchtet sind, dann ist dies nicht anders, als wenn manche Leute glauben, dass alle Menschen  Kinder Gottes seien....von Amts wegen sozusagen - per dekret, weil Christus für uns am Kreuz gestorben ist. So man diesem Glauben anhaftet, wird die Gnade der Innerlichkeit lange auf sich warten lassen.Wozu bedüfte es da auch einer Umkehr!.
Aber ohne Umkehr bzw. ohne Schattenarbeit - was dasselbe ist - kann man sich nicht nach innen wenden. Oder wohin kehren sich diese Leute???
Zum Kinde Gottes muss man reifend sich entwickeln.
So wie alle Zeit Ewigkeit will, braucht auch die Ewigkeit alle Zeit.
Das Kind kann ja doch nicht ohne die Mutter geboren werden!


Nichts und die Leere

sind unzureichende Metaphern für das unterschiedslose Eine.  Nothing bzw. besser:  No Thing bringt es eher auf den Punkt.Mir gefällt das Wort Chaos sehr viel besser. Eine andere Metapher: Ursuppe.


Der "Schoß des Vaters",

aus dem im Christentum alles Werdende sich gebiert, ist eine Perversion und wahrscheinlich nur eine der üblichen Folgen des patriarchalischen Ideen- und Götterklaus  bzw. der Vermännlichung des weiblichen Heiligen nach der matriarchalischen Zeitenwende. Wo bitte gibt es einen männlichen Geburtsschoß? Es ist immer der Schoß der  Mutter, das Weibliche, welches gebiert.
 Letztlich ist es mir heute egal, ob man Gott nun Vater oder Mutter nennt, ob der Schoß nun weiblich oder männlich ist - für mich ist beides eins geworden. Vater-Mutter-Gott ist ein Ausdruck, dem man immer öfter begegnet. Gut.
Wer die Mutter nicht ehrt, ist den Vater nicht wert. Das heisst, wer ein Sein ohne das weibliche zeitliche entwicklungsabhängige Werden negiert, huldigt dem alten patr. PaternosterGeist und verdrängt wie üblich die "Göttin", die Weiblichkeit Gottes. Yin (Werden, Evolution)  und Yang (Geist, Logos, Involution) - oder nochmal  anders gesagt: Mensch und Gott  müssen als eins erkannt werden, soll das göttliche Kind geboren werden..


Fliessen

mit dem Lauf des Wassers oder mit dem Willen Gottes (Tao) heisst nicht, mit meinen ständig wechselnden Ego-Gefühlen zu "fliessen". Nur in der Auflösung von  Ego-Identifikationen wie Ärger, Wut - allen, positiven wie negativen Gefühlen liegt ja die Ursache für das Fliessen begründet!

Ärger kommt, Ärger geht? Die Leute, die glauben und sagen, dass sie Ärger, Wut und dgl. neutral beobachten könnten, lügen sich gewaltig in die Tasche. Neutralität ist eine transpersonale (geistige!) QUALITÄT! Dass diese QUALITÄT überhaupt wirksam werden kann beruht ja eben auf der Abwesenheit von Ego bzw. allen Identifikationen mit Gefühlen, Eigenschaften usw. Niemand kann sagen: Ich bin ärgerlich und sich dabei neutral beobachten. Neutralität ist nichts anderes als Gewahrsein, in dem sich jede Egoidentifikation auflöst.
Ich glaube, dass da etwas verwechselt wird. Wichtig ist, solange man noch egoidentifiziert ist, sich aller Gefühle und Gedanken bewusst zu werden sie nicht nur benennen zu können, sondern sie total zu fühlen  - und erst dann gehen sie wieder...

Solve et coagula - Binde und löse bekommt schon wieder ein etwas anderes Gesicht: identifiziere dich und löse dich von dieser Identifikation wieder - dann nämlich, wenn die Zeit gekommen ist, um Gegensätze und Polaritäten zu transzendieren. Denn vor dem Desidentifizieren ist es notwendig, sich zu identifizieren -  und zwar mit meinen authentischen Gefühlen und Gedanken! Das ist ziemlich verwirrend und schwer für den Verstand zu begreifen:  Das (wahre) Ich wird niemals unterdrückt und einem abstrusen spirituellen Ziel geopfert, sondern das das wahre Ich unterdrückende falsche Ego - die alte Eva, der alte Adam -  wird transformiert,wie in der Alchimie das Blei in Gold umgewandelt wird.


Die zwei Gesichter Gottes

sorgten früher bei mir für erhebliche Verwirrungen. Der gute und der böse Gott. Zwei Seiten einer Medaille. Mit Yaldabaoth, dem bösen Gott wachsen alle auf, ganz besonders böse haust dieser Gott aber in  jenen, die sein sadistisches moralitäres Überich gewaltsam eingeprügelt bekamen. Yaldabaoth ist der Herrscher des Alten Testamentes, der Gott der Unterdrücker, der den Menschen in Ketten legt.Der Gute Gott ist die andere Seite Gottes, eine Kraft, die den Menschen hinaus aus der Gefangenschaft der Fremdbestimmungen führt in die SELBSTbestimmung.. Es ist der Gott Jesu, mit dem der Neue Tag (das Neue Testament) beginnt. Das Neue Testament - der Neue Tag - beginnt am anderen Ufer des Jordan, nachdem man den Todesfluss überquert hat.
Das "Andere Ufer" ist ein geflügeltes Wort in allen Weltreligionen.
Param advaita.
Die zwei Gesichter Gottes -  d a s Thema übrigens in Rita's Blog.



Allwissenheit 

ist eine Seinstugend und ist als solche kein statischer Zustand, in dem mir "jederzeit" alles Wissen um Alles zur Verfügung stünde - Allwissenheit ist der Prozess des sich ständig erweiterternden GottesBewusstseins resp. Gewahrseins. Allwissenheit gedeiht auf der Basis des Nichtwissens.


Ich merke, dass ich mich doch sehr oft wiederhole, trotzdem ist es immer wie neu für mich. Mit jeder "Wiederholung" (die keine ist...hahaha) wird mir der Gegenstand oder das Thema der Erkenntnis  klarer und umfangreicher bewusst. Es ist ganz ähnlich der Traumaverarbeitung, nur auf einem höheren Level angesiedelt... eine Art Spiralen...
Und alles wird offenbar werden...

Hört, was Meister Eckhart spricht: Mache dir kein Bild von Nichts


No thing and I

23.03.2014
Wenn ich oft sage, man soll mir nicht "glauben", was ich sage, heisst das, dass du nicht mit dem Verstand "erkennend" für wahr halten, sondern "irgendwann" selbst auf geistige Weise erkennen sollst oder wirst, von was ich spreche.

Das fatale am Verstand ist, dass er das Für-Wahr-Halten der übernommenen Kenntnis mit  geistiger ERKENNTNIS verwechselt. Geistiges Wissen ist Weisheit. Und da gibt es die einem  öden Nichts und einer Leere huldigenden Trotteln, die behaupten, im Nichts gäbe es überhaupt kein Wissen. Die Vorstellungsbilder von Nichts sind ganz besonders lustig... Auch deshalb soll man nicht "glauben": Der Verstand klopft alles, was er hört auf Bekanntes und selbst Erlebtes ab und presst alles in eine Schublade.

Und deshalb soll man m. E. auch vorzugsweise sein Denken beobachten (Achtsamkeit!), statt zu versuchen, die Gedanken komplett zum Stillstand zu bringen: Bei allem, was der EgoVerstand hört, macht er sich nämlich Vor-Stellungsbilder, die er zum Vergleichen braucht. Er projeziert seine Erfahrung, sein Wissen auf das Unbekannte und macht es sich damit bekannt: Ah ja, das kenne ich, genauso ging (oder geht) es mir... Das Vergleichen ist  schön und gut, solange es sich um Erfahrungen auf der personal-dualen Ebene handelt, handelt es sich aber um spirituelle geistige Dinge, ist Vergleichen eine Hybris des Verstandes.

Sich dieser Bilder, dieser Projektionen bewusst zu werden, ist m. E. das allerwichtigste. Denn diese Vorstellungsbilder bilden die Maya, die Illusion: Unser gesamtes Weltwissen, alles, was wir uns über die Welt angeeignet haben und laufend  hörend, sehend und sprechend aneignen und als ein Weltbild  (Alltagskonsensus) einander ständig bestätigen, beruht auf Bildern, auf Vorstellungen des Egomind.
Wenn Meister Eckhart sagt, dass man aller Bilder ledig werden soll, dann meint er genau dieses Kopfkino, was unser Verstandesprojektor ständig produziert.

Vorstellungsbilder braucht man, um zu handeln. Man kann kein Ziel ansteuern, ohne sich ein Bilder von diesem Ziel zu machen.
Ich selbst wurde mir dieser Vorstellungsbilder vor vielen Jahren richtig bewusst, als ich mich morgens ankleidete. Bevor ich ein Kleidungsstück wählte, sah ich, wie ein Bild vor meinem inneren Auge machte in dieser Kleidung: ich projezierte mich nach draussen, um mich von aussen  - mit den Augen der anderen glaubte ich damals ha ha ha - in diesem Kleidungsstück zu betrachten. Gefiel mir  bzw. meinem Ideal-Ich der Anblick, den ich konstruierte, dann liess ich es an, gefiel mir der Anblick nicht, nahm ich ein anderes Teil. (Heute weiss ich, dass dieser trügerische Projektionsmechanismus auch für das falsche Körperbild vieler Fett- und Magersüchtigen verantwortlich ist.)

Diese Art von Projektion/Kopfkino ist aus transpersonaler Sicht aber nur wichtig, um den Alltag zu bewältigen und den notwendigen Lebensunterhalt zu bestreiten. Ich kann mir beispielsweise nichts zu essen kochen , ohne mir ein Bild von den Dingen zu machen, die ich zur Zubereitung brauche und ohne mir ein Bild von dem Laden zu machen bzw. ein Bild von  dem Weg, den ich gehe, um mir die Zutaten zu kaufen.

Bildermachen wird besonders dann zu einem Problem, wenn es um andere Menschen geht. Da mache ich mir positive oder negative Bilder,  - aufgrund von HörenSagen und/oder je nachdem, ob ich von diesen gekratzt oder gestreichelt werde; ob diese Bilder der (Gesamt-) Realität des anderen Menschen entsprechen spielt keine Rolle für den voreingenommenen Verstand.

Wie gesagt, für den ganz konkreten Alltag ist Bildermachen eine Notwendigkeit. Alle anderen Vorstellungen sind auf dem spirituellen Wege aus transpersonaler Sicht aufzugeben und als Maya zu erkennen. Wer das auf Bildern aufbauende konstruierende Denken durchschaut, hat die grundlegende Illusion durchschaut, die dir vorgaukelt, da draussen gabe es irgend etwas wie eine Welt, ein Universum usw.. Für den "Checker" gibt es nur eine vergängliche angelernte Sicht der Welt, Weltsicht, An-Sichten,  - eine  relative Wirklichkeit. Für den gibt es auch  keine anderen Menschen, keine "Nächsten" es sei denn, sie erscheinen konkret in seinem Blickfeld. Das ist die Bedeutung des "Nächsten": ein Mensch in der nächsten Nähe, der dir am nahesten ist und nicht irgendwelche anonymen Hungernden im fernen Afrika, von denen man durch Hören-Sagen aus den Medien erfährt - das sind nur Bilder, das  ist Kopfkino!

Wer sind die Menschen, die sich in der unsichtbaren virtuellen Welt des Internet schreiben? Sind die vielleicht wirklich? Auch diese Internetwelt ist ein getreues Abbild der anerzogenen und angelernten,  kulturell zwar verschiedenen, aber dennoch "künstlichen" Weltanschauungen. Auch hier gilt es für den "Aufgeweckten": Ich kann nur an der Kommunikation teilnehmen, weil ich mir Vorstellungen/Bilder mache. Diese Bilder haben aber keine Wirklichkeit für den aus der Illusion Erwachten, dennoch kann er lustvoll(!) an der Kommunikation teilnehmen, - ohne mit seinen Bildern und Vorstellungen identifiziert zu sein. Das heisst, er  s p i e l t. Er spielt das Spiel der Trennung und der Illusion in der relativen Wirklichkeit. Und so ist der User Jimmybondy nur eine Kopfgeburt, eine Vor-Stellung, eine Projektion seines Verstandes, und dies, obgleich der User Jimmybondy kein gesichtsloser NetzNiemand ist, sondern  auch einmal in Natura in meinem Fokus erschien. Aber auch das ist lange schon Vergangenheit. Ob unbekannt oder bekannt: Bild bleibt Bild und jedes Bild ist Illusion. Wenn ich noch einen Schritt weitergehe, dann wird der User Jimmybondy total eliminiert, dann nämlich bin ich es, der ihn leben und sterben lässt... Oder? Wen habe ich gerade aus der Vergangenheitskiste geholt? Jimmybondy oder nur das Bild, die Vorstellung von JB? Und die Vorstellung, dass er dies evtl. liest, ist eine weitere Projektion. Und die nächste Vorstellung: dass er dann wild um sich zu schlagen anfängt, weil er nicht sterben, nicht nullifiziert werden  will, ist ein überaus belustigendes Bild...

JimmyBondy - wie alle "anderen" übrigens auch -  nur ein Konstrukt meiner Gedanken? Das hat er mir schon einmal verdammt übel genommen. Er hält m i c h  ja wirklich für wirklich, der Arme und er will partout nicht davon abgehen, all das für wirklich zu halten, was aufgeweckte Leute ihm als unwirklich vor Augen führen (sic! haha)...

JB steht für all jene, die glauben, dass gut zu sein eine spirituelle Tugend ist und dass der Nächste eben auch in Timbuktu zu finden sei. Er steht für all jene Spiritanten, die ihren Betroffenheitswahn, ihre permanente moralitäre Empörungsbereitschaft nicht verlieren wollen. Er steht für jene, die ihre Bilder und Vorstellungen pflegen, .. und auch für jene, die glauben, im (Gewahr-) SEIN zu sei-en, zu fliessen hiesse, die Steine des Widerstands (gegen das Tao,)  die den Lauf des Wassers hemmen, für das Wasser zu halten. Fredo, Bea: Ärger kommt, Ärger geht... Nope, der Ärger löst sich erst auf, wenn du deine (überhöhten) Erwartungshaltungen an andere und deine Frustration  hinter deinem Ärger erkennst, die wiederum auf deiner Programmierung durch Familie und Gesellschaft beruhen! Solange du dir diese "Schattenarbeit" versagst, wirst du weiterhin die Steine für das "Brot" halten.

Kurz gesagt: das sind all jene Sucher, die den Kuchen essen und gleichzeitig ungegessen und unversehrt behalten wollen.


Dienstag, 18. März 2014

Das Ego ist forsch-frech und eilig spricht es sich Heilig Heilig Heilig...



Zuweilen glaubt der Egomind:
Ich bin erlöst, erweckt, befreit
und auf die Schnelle spricht ER eilig
sich aus Versehen selber heilig...
Der Geist, der nicht in diese Falle tappt
mit Rumi in den Himmeln lacht!
la la la



Meinungen


zu haben ist in den "schwarzspirituellen" Kreisen genauso verpönt, wie Erwartungen,  Wünsche und Bedürfnisse zu haben. Diese Art von "Askese" ist besonders beliebt bei jenen, die von Haus aus schon nicht fähig sind,  (legitime!) Erwartungen, Wünsche, Bedürfnisse zuzulassen, zu äussern und von der Welt einzufordern.
Und so ist es auch mit der Meinung. Wer es z.B. nie lernen durfte, den Mund aufzumachen und eine eigene Meinung zu haben bzw. zu äussern, wird im spirituellen Kontext oftmals auch aus dieser Not und Unfähigkeit eine Tugend basteln und sich dabei für fromm & heilig  halten.
Diese Menschen sind gefährlich, denn sie unterdrücken nicht nur sich selbst, sondern auch die anderen.
Ein Ich, welches nicht gelernt hat, sein Denken, seinen Verstand in der rechten Weise einzusetzen, kann auch nicht transzendiert werden.

Die Hingabe an den Individuationsprozess  ist der einzige Weg, um die Persönlichkeit zu heilen und das Ich so stark zu machen,dass es transzendiert werden kann.
(oh je oh je, die Sprache kanns leider nicht anders ausdrücken, als in solch zeitvesetztem Vorher-Nachher-Modus, denn natürlich gibt es hier kein Nacheinander, kein "WENN das Ich stark genug ist.., DANACH...", sondern das geschieht alles in Gleichzeitigkeit. Ähnlich wie auch bei der SELBSTVergebung, bei der im selben Zuge auch den "anderen" vergeben ist, wird das Ich bzw. seine Eigenschaften in dem Moment transzendiert, wo es stark genug ist, um transzendiert zu werden. So ist es annähernd richtig ausgedrückt.)
Noch einmal: Transzendieren ist kein Machen, sondern (geistiges) Erkennen im Gewahrsein.



Param Advaita:

ist Jenseits des Spiri-Egos.  Das Kind ist nun geboren: Hier ist  der Berg wieder ein Berg  und der Baum ein Baum, hier bist du  - rein äusserlich - wieder ganz "normal". Du hast den Buddha erfolgreich gekillt, d.h. du hast deinen Meister verlassen, die weissen Kleider ausgezogen, den Talar, die Mönchskutte & Schwesterntracht, das Kreuz oder die Buddha-Statue samt deinem Sannyas/Ordens-Namen in die Tonne geschmissen...
Hier - jenseits von Erleuchtung - bist du ein ganz normaler Ausserirdischer...


In der Schlangengrube

der symbiotischen "Wir"-Gebundenheit v.a.  in spirituellen Gruppierungen: Was für Abgründe an Selbstbetrug unter dem Mäntelchen von Spiritualität  sich da auftun, will alles erkannt sein. Wer sich da nicht einlässt, lernt nichts.

Einlassen heisst aber wie auch bei der Vergebung in erster Linie, sich auf sich selbst einzulassen. Auf mich selbst einzulassen heisst, sich GLEICHZEITIG im selben Maße  auch auf die Welt einzulassen. Ich würde niemanden raten, sich in Schlangennester und Löwengruben zu begeben, ohne den Schutz der Unverletzlichkeit.
Wer sich nicht auf sich selbst einlassen kann, kann sich auch nicht auf die Welt einlassen.

Es ist nicht immer der beste psychologische Ratgeber, der empfiehlt, das zu tun, wovor man Angst hat. Wo die Angst ist, ist der Weg - dieses Dogma ist nicht immer wahr und wird oft fehlinterpretiert, in dem obigen Sinne - "Da musst du durch"... Shit!  Auch hier musste ich lernen, dass ich nirgends "durch" muss, schon gar nicht, weil jemand anders mir das sagt! Ich musste auch hier zurück auf Los um  zunächst einmal zu lernen, meiner Angst zu vertrauen und meine Angst zu würdigen!

Früher fand ich mich  todesmutig, wenn ich tat, wovor ich Angst hatte, dadurch kam ich aber oft in ganz schlimme Situationen... Mein sog. Todesmut war in vielem nichts weiter als eine Mischung aus Neugierde, Abenteuerlust, Leichtsinn und Naivität. Wie oft fiel ich dabei in Schlangennester und Löwengruben... oi oi oi
Angst kann konstruktiv oder destruktiv sein. Dies zu unterscheiden bedurfte  es schon einiger Achtsamkeit und Wachheit.
Die faschistoide Gruppen- bzw. WIR-mentalität  beruht  vor allem auf der Basis eines gemeinsamen Feindbildes. Fällt der Feind weg... Gute Nacht!


Wie oft vermeint man

seinem vermeintlichen (Bauch-)Gefühl zu vertrauen und in Wirklichkeit gehorcht man den Ängsten, dem Mißtrauen, der Voreingenommenheit und seinem Vor-Urteil aufgrund vergangener Ereignisse und Erfahrungen.


Die Leere und das Nichts

ist eine umstrittene und stark mystifizierte Angelegenheit. Ich kenne nur eine Leere: die nüchterne Leere in der Abwesenheit des Egos mit seinen Umtriebigkeiten, seinem  Wünschen, Wollen, Erwartungen, Plänen, Vorsätzen und  Bedürfnissen aller Arten. Welche andere Leere könnte denn von Buddha & Co. gemeint sein, he?
Vor dieser Leere hat das Ego Angst. Es scheut sich nicht, sich die Abschaffung seiner selbst vorzustellen und in düstersten Bildern zu malen: gähnende Langeweile, Enui, totale Sinnlosigkeit, grause Leere, schwarzes Nichts. Hierzu fällt mir  Cioran ein: Vom Nachteil,  geboren zu sein. Yep, auch ich war einmal Cioran...
Ah ja, jetzt kommst du und sagst: Hey, du machst mich verrückt mit deinen Widersprüchlichkeiten, einmal sagst du, ich soll meine Bedürfnisse, meinen Willen, meine Wünsche nicht unterdrücken und jetzt höre ich wieder das genaue Gegenteil.
Wie ich schon oben sagte: Bevor das Ich transzendiert werden kann, musst du erst mal eines haben. Das heisst, du musst dir zunächst einmal gestatten, zu wünschen und zu wollen, was das Herz begehrt. In der Regel ist es ja so, dass wohl die meisten von uns  von Kindheit an zur Bescheidenheit erzogen werden und dass deinem Wollen schon sehr früh von den Eltern und der Umwelt Grenzen gesetzt werden. Auch deine Bedürfnisse werden meist nicht optimal befriedigt.  Wäre es anders, wären wir ja keine Mangelwesen, die sich über Ersatzgefühle und Ersatzleidenschaften ihren Stoff holten. Wir kriegen niemals genug Liebe und befriedigen diese Sehnsucht auf der falschen Schiene mit den falschen (Sucht-)Mitteln.
Deshalb ist es wichtig, sich seiner wahren authentischen Bedürfnisse und Wünsche erst einmal gewahr zu werden!
Erstaunlich für mich, dass es in der Spiri-Szene soviele gibt, die ihr Ego mit seinen Wünschen und Bedürfnissen um jeden Preis verteidigen.  Den Kuchen essen und behalten...
Es ist wohl sehr schwer, das Paradox auszuhalten, dass das Ego sowohl gewürdigt und gestärkt werden muss, als auch auf der andern Seite fallenzulassen.



"Meine" Aufgabe

 besser ausgedrückt, die Aufgabe des Gewahrseins ist es, die Geister zu unterscheiden, alles auf WAHR oder falsch zu überprüfen, egal, was vor den Gewahrseinsfokus kommt...  dabei geht es i.d.R. nur um die WAHRHEIT im spirituellen Kontext. Ich durchschaue und durchdringe die Oberfläche der Dinge und Menschen bzw. deren Worte und erkenne daran, wie authentisch sie sind...

Param advaita zu sein bedeutet, dass du nicht nur jenseits von Erleuchtung bist, sondern mit dem Tod des Spiri-Egos auch jenseits von Lehren, Satsangs und anderen Missionen. Du hast kein Interesse mehr , den Leuten spirituell auf die Sprünge zu  h e l f e n ,  keine Absicht, die Welt zu retten oder die Leute vor dem ewigen Feuer oder den nächsten 1000 Reincarnationen zu bewahren. Eigentlich ist es nur noch ein selbstbezügliches Lernen durch Einlassen auf die Worte der anderen.
Wenn ich letztlich bei einem spirituellen Lehrer aufgrund bestimmter Merkmale und Aussagen feststelle, dass dieser  n i c h t  param advaita ist, dass er also den spirituellen Ego-tod noch nicht endgültig gestorben sein kann, dann hat dies nur für mich eine Bedeutung. Das soll heissen, ich werte diesen Lehrer damit nicht in jedem Falle ab.
Die Crux ist ja, dass es diese Lehrer  alle geben muss und es keine Lehrer mehr gäbe, wenn alle param advaita  - unerkannt und unbekannt  ohne Termine & Lehrpläne absichtlos lehrend-lernend auf dem pfadlosen Pfad wandelten. (Oder auch nicht...ha ha ha ...)

Wenn die Persönlichkeit des Lehrers in meinen Augen nicht mit dem übereinstimmt, was er sagt und tut,  - wenn die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit m. E. zu gross ist, wird dies von mir nicht unter den Teppich gekehrt. Doch ist es mir absolut unwichtig, ob der Betreffende von meinen Erkenntnissen über ihn/sie etwas weiss oder nicht. Ich konfrontiere nicht. Ich habe weder in real life noch im virtual I-Net die Absicht, einen "Augiastall" auszumiesten  noch irgendwelche unchristlichen "Händler aus dem Heiligtum des Herrn" zu treiben.

Ich habe keine spirituelle Flurbereinigung im Sinne, sondern ich "lerne" rein subjektiv-selbstbezüglich nur für mich und was ich hier bezüglich diverser spiritueller Lehrer schreibe, soll deshalb keine allgemeinverbindliche Gültigkeit für andere haben. Es ist schon alles gut, wie es ist und jeder "Schüler" hat seinen ihm gemäßen "Meister".

Dies sage ich insbesondere auch zu "BigMäcMightyMouse", der glaubt, ich würde ja gerne die Leute "checken" und mir einen Link zur gefälligen Einsichtnahme und Beurteilung auf Authentizität vorlegte.
http://www.ronnyhiess.de/
Natürlich habe ich nicht "gecheckt", aber ich habe reingeschaut in den Link und habe außer einem angenehmen Layout und spiritueller Allgemeinplätze, wie sie mir ständig begegnen, "wenig Substantielles" gefunden. Das heisst aber auch nur, dass es für mich - rein SUBJEKTIV - nichts an Substanz hergab, die  m i c h  getriggert hätte, mich auf etwas Spezielles einzulassen und damit etwas zu lernen oder zu erfahren, was ich noch nicht erkannt und erfahren habe.
Andere spirituelle Lehrer sind oder liefern nurmehr "Reizworte" für den selbstgenügsamen metaprogrammierten Mind, die Person ist dabei i.d.Regel völlig unerheblich.




Allen statusidentifizierten Spiri-Egos von Djelaladdin Rumi ins Gesangbuch geschrieben:

"Vergiss Sicherheit. Lebe, wo du fürchtest zu leben. Zerstöre deinen Ruf. Sei berüchtigt."

Schliesse mich dem an... Darüber könnte ich dir GESCHICHTEN erzählen, - MannoMann...


Ob sich das WIR-Forum

gesundschrumpft oder ob es in Bälde komplett im Orkus der Geschichte landen wird... sicher ist, man sollte  wissen, wann Schluss ist.
Für mich steht fest, dass, solange das Forum von der kleinen Clique  irregeleiteter spiritueller "Finder" kontrolliert wird, die nicht nur eine leere Lehre verkünden,  sondern vor allem die wahnwitzige These vertreten, das Ego müsse nicht transformiert werden, weil es das Ego ja gar nicht gebe - solange wird es keine Ruhe geben. Der Wahnwitz liegt darin, dass die Person von ihnen einerseits geleugnet wird, andererseits aber  von manchen schamlos und offen neurotisch ausgetobt wird.
Alles, was solchen  Leuten "erscheint" wird als  Nicht-Ich dissoziiert. Das ist deshalb eine gefährliche Anschauung, weil hier vor allem negative  (Ersatz-) Gefühle wie Angst, Ärger, Rachegelüste, Neid, Hass, Gier - und alle sog. Todsünden dabei als  Stimme Gottes, als "ES spricht aus mir" legitimiert und auf dieser Glaubenssatz-Basis ungeniert ausgelebt werden können.

"Es erscheint einfach", oder "Gedanken erscheinen einfach"  - das sind Floskeln, Glaubenssätze, die in den meisten Fällen wohl eher angelesen sind oder unreflektiert von irgendwelchen Gurus übernommen. Ich glaube nicht, dass  Leuten, die solchen Unfug vertreten, eine derartig tiefgreifende Erkenntnis auf dem eigenen Mist gewachsen ist, (geschweige denn, dass es deren authentisches Sei-en ist.) Und wenn, dann hat der Verstand wie er es immer tut, ganz fix diese Erfahrung als Glaubenssatz vereinnahmt, um sie militant und buchstäblich "von oben herab" zu missionieren. "Alles schon da", "nichts muss erreicht werden", "Gedanken erscheinen einfach"... usw. alles nur Glaubenssätze , zu Dogmen geronnene tote Überzeugungen,  wie man sie vor allem im Neo- bzw. Fredo-Advaita-Kontext immer wieder hört und liest.

Noch einmal:  Die ERFAHRUNG, dass Gedanken usw. einfach ohne Grund (!) erscheinen, beruht allein auf der Abwesenheit des Egos! In Abwesenheit des Egos kann daher niemals ein Wollen, Wünschen, Begehren, Ärger, Neid, Gier, Angst  usw.  geben, welche "einfach erscheinen"! Man postuliert und legitimiert mit solchen perversen Paradoxien nichts als WahnVorstellungen -  die  Krankheit, die sich u.a. unter dem FakeNick eines "Hafiz Rüegg" austobt. (Neuerdings "erscheint" Hafiz R. unter den FakeNicks Cha Va und Dex Ter auf meiner Facebookseite)
Wünsche, Begierden, Hass, Angst usw. beruhen auf Identifikation mit dem Ego. Identifikation ist  das "Ergreifen" von "Erscheinungen"  durch den Eigenwillen.


Transformation bedeutet Umwandlung.

Ein EgoGefühl wie z.B. Wut wird dadurch umgewandelt, dass man sich die Zeit nimmt, dieses Gefühl total zu spüren, total zu bejahen, total anzunehmen, ohne es auszuleben oder zu verdrängen. Durch diese totale Annahme wird das Gefühl verwandelt und im Verlaufe des Umwandlungsprozesses kommt man an den Schmerz hinter der Wut. Auch dieser will total gefühlt werden, danach erst ist der Schatten in Licht, der Teufel in einen Engel transformiert.
Das Neo- oder besser gesagt, das  Fredo-Advaita ist Eskapisten-Religion und dient allein der Schmerzvermeidung.

Mein Blog

hinkt den Ereignissen zeitlich hinterher, mich stört es nicht, alles kommt - wenn auch scheinbar verspätet - immer zur rechten Zeit.  Manchmal triggert es mich, eine Sonderausgabe zur aktuellen Schattenlage  zu machen, manchmal nicht.


Attribuieren:

Psychologie: Zuschreibung von Ursachen für ein bestimmtes Verhalten.

Fritz Heider legte mit seinem Hauptwerk The psychology of interpersonal relations (1958)[4] die Grundlage aller Attributionstheorien, indem er als erster zwischen internen und externen Attributionen unterschied. Menschen seien „naive Wissenschaftler“ oder „Alltagspsychologen“, die sich das Verhalten anderer aufgrund lückenhafter Informationen zu erklären versuchten. Gelangt man zu dem Schluss, dass die Ursache des Verhaltens in der handelnden Person selbst liegt, also an seinem Charakter, seinen Überzeugungen oder anderen überdauernden Persönlichkeitseigenschaften, nennt er dies interne Attribution. Glaubt man jedoch, die Situation habe das Verhalten verursacht, spricht er von externer Attribution. Heider war überzeugt davon, dass wir zu oft intern und zu selten extern attribuieren, was Lee Ross später pointiert als fundamentalen Attributionsfehler bezeichnete.[5]
Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Attributionstheorien


Das (interne) Attribuieren aufgrund verzerrter Wahrnehmung oder  Aspekte, die das Selbstbild bedrohen, kann man sehr gut in den InternetForen beobachten, wo aufgrund fehlender Überprüfbarkeit von Emotionen, Gesicht, Mimik ...  nicht nur 08/15-Projektionen, sondern - wo jemand dafür disponiert ist -  mitunter auch saftigen Wahnvorstellungen Tür und Tor geöffnet sind.
Die "gemeine" Unterstellungsrhetorik des (paranoiden)  Attribuierungsstils dient in der Regel der  Stabilisierung eines zerbrechlichen Selbstbildes.

Rubrik: Wahrnehmung und Interpretation! Das ist Anfängerlatein auf dem Spiri-Weg und gehört eigentlich in die Kategorie der gemeinen Selbstreflexion.





Richtig, das Hier und Jetzt

kann nur hier und nicht anderswo sein.... :-)  Hier sein heisst zunächst mit Achtsamkeit wahrnehmen, was alle 5 Sinne mir vermitteln. Das ist aber nur der Anfang. Wenn die Achtsamkeit des Hier & Jetzt nicht irgendwann die äusseren Sinne verschliesst und damit die Türen nach INNEN öffnet,  ist das spirituelle Ziel verfehlt! Wäre ja langweilig, immer nur die äusseren sinnlichen Aspekte wahrzunehmen – was da wäre: “den Hintern auf dem ich sitz, Atem der geschieht, Vögel zwitschern das gehört wird, eben das was wahrgenommen und erlebt wird, eben das was geschieht”, oder?
Das wäre doch in der Tat ein jämmerliches GEISTloses Sein!

Das “Besondere” an der spirituellen Evolution/Involution ist doch der GEIST bzw. die “Entwicklung” von BewußtSEIN, welches sich in immer größere Weiten unendlich und grenzenlos ausdehnt! GEISTIGE ERKENNTNIS! Allumfassende LIEBE – an allen SEINSattributen Gottes nimmt der teil, der erkannt hat, dass ICH Gott BIN.
Das ist das absolut Besondere und gleichzeitig das allergewöhnlichste – Unsere wahre Natur!
M.Sch.



"Offene Weite - Nichts von heilig"

beschreibt den  spirituellen "Status" jenseits von Erleuchtung, - wenn das Spiri-Ego endgültig den Ungeist aufgegeben hat. Achtsamkeit ist der Weg zum Pfadlosen Pfad des Gewahrseins. Die offene Weite des Pfadlosen Pfades, der in die unendlichen Weiten des Gottesbewusstseins führt, wobei der Mensch immer mehr vergöttlicht wird. (s.a.Tesseract). Hier gibt es weder Heiliges noch Unheiliges. Und erst hier gibt es weder Weg noch Ziel.




Die Unterscheidung der Geister

gehört in die Rubrik: "Gericht Gottes". Dieses Gericht ist kein einmaliger Akt, sondern  ein continuierlich anhaltender Prozess, in dem das Falsche vom WAHREN, die Spreu vom Weizen getrennt wird. Dieses aber geschieht erst Param advaita - jenseits der Erleuchtung, nach der Grossen Erfahrung der Einheit mit Gott bzw. der Erkenntnis dessen, dass  ICH Gott bin. Hier in der Teilhabe an den Seinsattributen Gottes erlangt jeder Mensch die Gabe der Unterscheidung der Geister und in seiner Gottverbundenheit bzw. in der "Einheit mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist"  ist es  der Gottmensch, der  mit dem Schwert der Unterscheidung "Gericht" hält.

Synonym für Param Advaita: Nach Christi (Geburt).


Göttliches Paradox

Erwachen ist sowohl ein Prozess  "von unten" als auch determinierter IST-Zustand "von oben", ein anderes Antonym finde ich nicht und fällt mir zu "Prozess"  nicht ein. Anders gesagt: je nach Perspektive erkenne ich Gott oder das Bewusstsein (MICH, mein Bewusstsein!) sowohl in Evolution begriffen als auch involutiv determiniert.



Jenseits von Erleuchtung

- param advaita - ist jenseits von Gott. Das bedeutet aber nicht, dass dies Wort gänzlich aus meinem  Sprachschatz gestrichen ist. Das Wort Gott benutze ich zur Beschreibung  von evolutionären Aspekten (Evolution=Werden), welche den werdenden Gott behandeln. . Gott ist tot, wo es um nonduale  Perspektiven (Involution, Sein) geht.
Nur jene Spiritanten, die noch stark dem  Entweder-Oder-Denken des Verstandes sind, schlagen sich auf die Ich-bin-Gott-Fraktionsseite.. Param advaita ist  der "Ort", an dem der Baum wieder ein Baum ist. Das bedeutet auch, dass  zusammen mit dem ICH auch das  verpönte Wörtchen "Ich" in den Stand der Gnade gesetzt wurde und hemmungslos und lustvoll gebraucht werden darf.
Param adavaita ist zusammen mit dem Ego das Leiden komplett überwunden. Und wo das Leiden überwunden ist, ist Lust, REINE LUST.


Wir sind spirituelle Wesen,

die eine menschliche Erfahrung machen, lese ich oft. Wer sollen diese geistigen Wesen denn sein? Engel? Wir sind nicht weniger als GOTT, der Mensch geworden ist.


Noch einmal: Ich kenne keine Leere,

ich kenne kein Bewusstsein ohne Inhalt oder Vorstellungen. Mein Mind ist nurmehr chaotisch, da taucht alles mögliche auf und unter - d.h., die Gedanken ziehen vorbei, ohne dass ich mich damit identifiziere; jenseits von Ego  (param advaita)  ist "Niemand" mehr, - d.h., es ist mir gar nicht mehr möglich, Begehren & Wollen zu mobilisieren, um die Inhalte zu ergreifen. Dies gilt aber nicht für alles und Jedes. Wenn sich z.B. im ganz konkreten Dasein mein Magen meldet, verbindet er sich mit Gedanken und Vorstellungen an ein lecker Freßchen - klaro, dass ich da begehrlich und lustvoll "ZUGREIFE" - ha ha ha! Ebenso muss er zuvor die Vorstellung eines in der Nähe befindlichen Supermarktes mobilisieren, sonst wirds nix mit dem Objekt meiner Begierde...  Mein Verstand läuft in dieser Beziehung nurmehr ganz konkrete und nur am psychophysischen Bedarf orientierte zukunftsbezogene Kurzstrecken, zu mehr reichts nicht mehr - denn gar nicht mehr möglich ist mir das Planen für irgendwelche abstrakten Zwecke und Ziele, die in die fernere Zukunft gerichtet sind.
Darum kann ich ganz präsent und ganz gegenwärtig sein.




Der Aufmerksamkeitsfokus

 des EgoMinds ist spürbar im Kopf lokalisiert, der Gewahrseinsfokus hingegen spürbar im Herzen.




Viveka


ist Sanskrit und ist - glaube ich zumindest -  ein anderes Wort für die Gabe der "Unterscheidung der Geister".   Ich bin nicht sehr firm, was andere Religionen und ihre Terminologie angeht, das Christentum bietet mir genug Metaphern, die decodiert werden wollen.
Nur ab und an - sozusagen im Rahmen der "Völkerverständigung" - ist es für mich sinnvoll, äquivalente Begriffe aus den anderen Religionen zu finden. Die Abneigung gegen das Christentum und die christliche Terminologie ist bei vielen Suchern und sogar noch den "Findern"  so groß, dass sie sich gegen Begriffe wie die "Gaben des Heiligen Geistes" usw. sperren.  Vielen westlichen Suchern, die sich den östlichen Religionen zugewandt haben, ist ihre eigene Religion nicht bekannt, anderen wiederum ist sie allzu bekannt. Wenn der Buddhismus z.B. aber die Sucher/Finder nicht mit dem Christentum versöhnt, dann hat er nicht "gefunden". Es gibt ja tatsächlich praktizierende westl. Buddhisten, denen nicht bewußt ist, dass die Essenz aller Religionen  dieselbe ist.

http://wiki.yoga-vidya.de/Sadhana_Chatushtaya
Sadhana Chatushtaya (Sanskrit: साधनचतुष्टय sādhanacatuṣṭaya n.) wörtl.: 'Vierheit (catuṣṭaya) der spirituellen Praxis (sādhana)'; die vier Eigenschafen eines Schülers, die notwendig sind auf dem spirituellen Weg: Viveka (Unterscheidungskraft), Vairagya (Verhaftungslosigkeit), Shatsampat (sechsfache Tugenden) und Mumukshutva (intensives Verlangen nach Befreiung).

Das begreife ich nicht. Das kann nicht sein, dass der  S c h ü l e r  diese Voraussetzungen alle schon mitbringen muss.  Für mich steht Mumukshutva an erster Stelle und der Rest sind Gaben des Geistes, die erst infolge von Mumukshutva/Hingabe erlangt werden. Dann aber bist du nicht mehr Schüler, sondern Meister. Ich bin sicher, dass  Viveka - vollumfänglich -  erst param advaita erlangt wird.  Ich denke, hier hat jemand nicht gewusst, von was er schreibt. Wiki ist eben nicht zu trauen.

Aber egal, ich erfinde eh  meinen eigenen Weg, -  was ich in Büchern oder Wiki lese bzw. gelesen habe, ist Vergangenheit. Das Vergleichen von dem, was ich erfahre und dem, was "man" auf dem Spirituellen Weg erfahren "sollte" oder was ich mir  v o r s t e l l e , findet schon seit vielen Jahren nicht mehr statt. Vergleichen ist immer von Übel, es wird dabei doch immer nach Bestätigung gesucht.



Meine Blog-"Satsangs"

bieten keine Trostpflästerchen für frustrierte Liebesucher. Das heisst:  Ich bin keine Ersatz-Mama. Ich baue weder auf, noch reiße ich  nieder. Radikal. Ich gehöre in die Rubrik  Anti-Guru - seit ICH über das Spiri-Ego hinausgegangen BIN. Seit Christi Geburt im Herbst 2011  - dem Ende der Zeitrechnung! - sollte ich zudem das Wörtchen "ich" und "bin"  eigentlich immer großschreiben, ist mir nur zu umständlich, jedesmal  die Taste dafür zu drücken.
Mein Blog nennt sich nun "The Lolosophian - Anti-Guru's Blog Satsang" . Dennoch: Ich  m a c h e  keinen "Satsang", ich schreibe auch keinen "Blog", genauso wenig wie ich ein "Buch" schreibe. Alle diese Substantive implizieren eines: das Machen des Egos. Wer dagegen mit dem TAO, dem Willen Gottes  fliesst,  s c h r e i b t   einfach nur. L'art pour l'art - schreiben um des Schreibens willen.

Von mir gibt es auch keine schönen Bildchen, keine wundervollen Naturaufnahmen, sexy und wundervoll aussehende Menschen, keine Spiri-Romantik. Das Schöne, Wahre, Gute ist für mich nichts, was sich ver-äussern lässt. Ganz im Gegenteil zeige ich die "hässliche" Realität auf der dual-personalen Alltagsebene der Frauen; wenn ich z.B. vom Zahn der Zeit angegriffene weibliche GEschlechtsorgane auf meiner Facebookseite zeige... Dafür bekomme ich keine "Likes".  Viele spirituelle Sucher, die mir im Netz über den Weg laufen, sind Wellness-Spirituelle, und diese sind i.d.R. mit Äußerlichkeiten identifiziert. Schönheit,gutes & schönes Leben,  Schöner wohnen, schöner essen, schöner...da legt frau auch zuweilen Wert auf einen schönen Arsch,wie ich neulich auf einem  "spirituellen" Facebook-Account lesen konnte.
Dass auf dem spirituellen Weg die gesellschaftlich verordneten  Rollenvorgaben und das Selbstverständnis des jeweiligen Geschlechts bis auf den Grund hinterfragt werden müssen, um yin und yang miteinander zu vereinen, ist den wenigsten klar - das mag man auch nicht hören, noch viel weniger "liken". Ebensowenig  der rougierte weibliche "Affenarsch", den ich in Anlehnung an einen Artikel über die neuerdings modischen HinternAufpepp-Operationen der Frauen "malte". Solange Frauen sich noch immer von dem fremdbestimmen lassen, "Was Männer heiss macht", wirds nix mit der BewusstseinsREvolution.
Solange man einer Schönheit huldigt, die in Gegensatz zur Hässlichkeit steht, wirds nix mit der Involution... auch der äussere Sinn - das faible -  für das Ästhetische muss fallengelassen werden.


Der Dicke Buddha auf der Leiter vor der Kassler Kunstgalerie bekam auch kein Like... tz tzzzz dieser Hintern aber auch...
Aber wenn man zwei  Beutelratten beim Knutschen postet, regnets Herzchen...


Täuschung

Das ist schon wahr: Das Wahre SELBSTbewusstsein p.a. (param advaita) wird vom unerlösten & unbefreiten Egomind (anderer Menschen) für Vermessenheit und Arroganz gehalten und Wahre Selbstliebe für pathologische Selbstbespiegelung... Sämtliche Seinstugenden werden vom Ego  (wohlbemerkt bei anderen) für egomanisch-hybride Selbstüberhöhungen gehalten.

Aber auch das ist wahr: Da ist das  unerlöste und unbefreite  Spiri-Ego, welches sich in seiner himmelstürmenden Grandiosität nach div. spirituellen Erfahrungen nicht selten für erlöst, befreit und erleuchtet  g l a u b t!. Es ist von sich selbst und allen Seinstugenden so überzeugt, dass es für vermessen und arrogant diejenigen hält, die es  - berechtigterweise! - des Größenwahns bezichtigen.

Berechtigterweise?! - Was für eine Verwirrung für jemanden, der durch eigene spirit. Unerfahrenheit nicht weiss, nach welchen Kriterien hier unterschieden werden kann. Diese "teuflischen Verkehrungen", diese Geister lassen sich erst p.a.  (param advaita oder "nach Christi Geburt") auflösen und unterscheiden. Man soll mich hier aber nicht mißverstehen: Die Geister zu unterscheiden ist nur im Stand der Gnade möglich. Dieser (Zu-)Stand ist streckenweise durchaus auch  vor "Christi Geburt" gegeben - p.a. heisst nur, dass du jetzt aus diesem Stand nicht mehr herausfallen kannst.
p.a.: Du musst nicht mehr meditieren, sondern bist zu Meditation geworden -  du bist auf dem "Marktplatz" angekommen.







Donnerstag, 13. März 2014

Wer das Sein vom Werden trennt, niemals Geist und Gnade kennt.

Sein und Werden


Eine spirituelle Erfahrung oder geistige Erkenntnis


wird meist für eine überwältigend tolle Sache gehalten. Ist oft auch so. Besonders das erste Mal. Hat aber diese ErstInitiierung wirklich gezündet und dich auf den Weg der Individuation - der Läuterung der Persönlichkeit -  gebracht,  musst du dafür bezahlen, da ist nämlich jede weitere spirituelle Ein-Sicht oder geistige Erfahrung mit Leiden erkauft. Die wachsende Bewusstheit, das (Bewusstseins-)Licht ist abhängig von der Bewußtmachung des Verdrängten, der Schattenintegration. Schattenauflösung aber ist immer auch von Leid und Schmerzen begleitet.


Die unumstössliche Gewissheit

im Gewahrsein bezieht sich immer nur auf JETZT. Die Gewissheit, die ich letzte Woche formulierte ist mir jetzt und heute nicht mehr gewiss. Deswegen spreche ich auch i.d.R. nicht mit anderen über geistige Erkenntnisse. Wenn ich sofort aufschreibe, was ich erkenne, ist es noch relativ frisch. Rede ich aber darüber nur 10 Minuten später, ist es leer und bedeutungslos. Vergangenheit. Dasselbe mit den Notizen, die ich mir oft mache, wenn mir der Rechner nicht zur Verfügung steht... Wenn ich diese Notizen dann später ins Wordpad übertragen will, ist der "HerzSinn" nicht mehr da, keine TiefenVerbindung mehr... dasselbe, wenn ich meine Blogpostings editiere, - es ist  nurmehr leeres Stroh für mich. Deswegen ist das Editieren so tödlich langweilig.
Im Unterschied zu früher weiss ich heute, dass ich leeres Stroh dresche, wenn ich in die Erinnerungskiste greife, was sich zwecks Beschreibbarkeit nicht immer vermeiden läßt.


Wir-Forum

Einmal mehr kann man am aktuellen Konflikt sehen, wie Spiritualität zur Eskapisten-Sektiererei verkommt. Meines Erachtens liegt hier der Brand-Herd, die Ursacher der ständigen Unruhen und Querelen: dass man auf eine dogmatische Weise spirituelle Wahrheiten zur Konflikt- und Schmerzvermeidung benutzt um berechtigte Anliegen, Konfliktklärungsversuche, Gefühle und Wahrnehmungen bei sich selbst und anderen Menschen zu "übersehen" - d.h. zu  unterdrücken bemüht ist.

Fredo, Eve, Bea und Macchiato befleissigen sich hier mithilfe von Neo-Advaita-Phrasen und/oder Kurs-in-Wundern-Weisheiten eines destruktiven KommunikationsStils, der es von vornherein nicht zulässt, auf der menschlich-personalen Ebene Konflikte zu lösen. Für diese Leute gibt es aufgrund ihrer starren und rigiden Überzeugungen keine Probleme, Personen und  Konflikte. Für die ist immer "Alles gut", man "fühlt sich geborgen" und kommt es zu Konflikt - wobei sie nicht selten selbst die Verursacher sind - blockt man mit solcherart zu Allgemeinplätzen verkommenen "Wahrheiten" gerne alles ab, was die eigenen Anteile am Konflikt sichtbar machen könnte.

Diese Menschen handeln nicht viel anders als das kleine Kind, welche sich die Augen zuhält: Ich war's nicht! Ich bin ja gar nicht da! - Wo man keinen Handelnden glaubt, sieht man sich auch nicht in die Verantwortung genommen. Statt dessen werden im Konfliktfalle Nebelkerzen geworfen, abstruseste Argumente an den Suppenhaaren herbeigezogen, wie man dies auch akutell wieder bei Macchiato sehen kann.
Das ist übelster Mißbrauch von Spiritualität, weil sie in den Dienst des Egos und seiner Schmerzvermeidung gestellt wird.


Die dunkle Nacht

der Seele kündigt sich oft wie eine Depression an, ist aber keine. Du bist jetzt in einem Niemandsland: die Welt hat ihren Reiz für dich verloren, die Natur, die äussere Welt  verübt keine Wirkung mehr, die Sinne sind wie tot. Nach aussen wie nach innen, denn auch aus dem Inneren kommt nichts Tröstendes mehr...



Der sogenannte Guru,

der seine Anhänger vor der Bösen (Facebook-) Welt warnt, hat seine Unverletzlichkeit noch nicht erfahren, geschweige denn, dass er seine "Fans, Sannyasins, Hater und Neider" den Weg zu der Großen Erfahrung leiten könnte, in der allein die Unverletzlichkeit der Seele erkannt wird.
Solche "Meister" sind noch immer mit der Materie,   d.h. miit Körper,  Krankheit, Elend und Tod identiifiziert. Jenseits von Ego, jenseits von Gut&Böse ist man  i n  der Welt, aber nicht  v o n  der Welt, d.h., die Welt kann dir nichts mehr anhaben, du kannst sie benutzen und mit ihr spielen.
Ein "Guruji", der  gegen Facebook ist,  ist  immer noch mit Gut&Böse identifiziert und zeigt damit seine Angst. Wer Facebook resp die Welt  für eine böse Realität hält, hat noch nicht den Ausschaltknopf gefunden. Den Ausschaltknopf im zweifachen Sinne: realitär und transpersonal.

Guruji Anderskerl ist wie viele andere auf der Internet-Spiri-Piste ein Rebell, ein Weltverbesserer und Moralist. Diese Leute projezieren  Ängste und züchten nicht zuletzt Ängste in ihren Anhängern.
Jesus sagte: Suche ZUERST das Reich Gottes, d.h. egal, wo du dich auch befindest,  Du musst nichts verändern in deinem Leben, Du musst nirgends "aussteigen".
JETZT bist du zum Hochzeitsmahle, der Großen Erfahrung des Hierogamos eingeladen.  Du musst nicht zuerst dies und jenes tun: Die Berufsausbildung abschliessen, warten, bis die Kinder aus dem Hause sind oder andere weltliche Ziele erreichen; du musst nicht zuerst Vegetarier werden, aus Facebook aussteigen, ins Kloster gehen, mit dem Rauchen und Trinken aufhören. Gott stellt keine (Vor-)bedingungen!



Gott sei man nächsten,

wenn man sich ohne Einmischung  dem Fluss hingibt, sagst du. Richtig. Was du aber danach schreibst...
"Letztendlich kann ich aus meiner Lebensgeschichte nur sagen, am nahesten an Gott ist man dran, wenn man sich in keinster Weise einmischt in das was geschieht sondern sich ganz dem Fluss hingibt. Und sei es als Missionar oder als Konzeptgläubiger oder als Normalo. Wichtig dabei ist nur, dass man nicht in Dissonanzen gerät mit seinem Inneren, weil diese ergriffenen Dissonanzen sich dann eben im Außen manifestieren."

Nope, das ist ein Ding der Unmöglichkeit, dass man sich als "Jemand", in diesem Fall ein Missionar, welcher per se ein Konzeptgläubiger ist, dem Fluss hingeben kann. Die Konzeptgläubigkeit des Missionars ist die Identifikation, das Hindernis, welches das Fliessen des Flusses verhindert!

Ach ja - und Dissonanzen lassen sich als solche auch nicht "ergreifen". Der Egomind verursacht ja durch sein begehrliches "Ergreifen" erst die Dissonanzen. Als Missionar bzw. Konzeptgläubiger bist du nimals in Harmonie, sondern per se in Dissonanz mit deinem wahren SELBST, weil der Egomind der Missionar/Konzeptgläubie ist.


Für manche bin ich ein bösartiger Mensch,


wenn ich meinem Freund, den ich Tag für Tag sich betrinken sehe, sage, dass er ein Alkoholiker ist und der Hilfe bedarf. Für den Alkoholiker bin ich,  wenn nicht böse, dann aber wohl unverschämt, denn er kann nicht glauben, dass ich es gut mit ihm meine, wenn ich sein Problem direkt und ohne Beschönigung anspreche. Er fühlt sich i.d.R. beleidigt, weil er sich selbst  nicht für einen Alkoholiker hält.  In diesem verwirrten Denken wird er oftmals  unterstützt von unqualifiziert nachplappernden Gutmenschen, die die Wahrheit  insofern wieder beschönigend verzerren, als sie dem Alkoholiker versichern,  dass er  solange kein Alkoholiker sei, als er selbst nicht einsehe, dass er einer ist - andere Menschen hätten kein Recht, ihn einen Alkoholiker zu nennnen.

Das kann man nun gut übertragen auf die Situationen, in der ich andere auf Schattenanteile hinweise. Das wird von den meisten als eine unstatthafte Aggression gewertet, als kolossale Lieblosigkeit. Niemals, so glaubt man allerorten, würde ein spirituell selbstverwirklichter Mensch so handeln. Die Liebe, so glaubt man, deckt alles zu.Glaubt man...
Die Liebe kehrt jedoch nichts unter den Teppich, was nicht unter den Teppich gehört. Die Art Liebe, die unter den Teppich kehrt,  gehört in das Repertoir des typischen Gutmenschen - woanders sagt man auch  CO-ABHÄNGIGKEIT dazu. (Dazu gehören übrigens all jene, die sich im WIR-Forum im Verlaufe des Schattenintegrationsthreads mit denjenigen identifiziert haben, deren Schattenanteile/psychologische Abwehrmechanismen ich angesprochen habe. "Der arme Fredo", "der arme Pico" usw... das ist co-abhängige Identifikation mit dem Abhängigen/Süchtigen)

Es ist noch nicht so lange her,

dass ich glaubte, Bewusstheit hiesse, dass mich mir ALLEM, was ist,  - innerlich und äusserlich! - gleichermassen  bewusst bin. Das war zu einer Zeit, als ich wirklich so alert war, dass mir rein gar nichts zu entgehen schien. Aber auch dies ging vorüber.  Jetzt ist es  so, dass ich mich für das,  was sich vor meinen Augen und in meinem äusseren Aufmerksamkeitsfokus abspielt, absolut nicht interessiere, ausser ich komme an einer leckeren Wurst im Supermarkt vorbei. Insofern reagiere ich manchmal auch wieder so konfus und vergesslich, was die äusseren Dinge angeht, wie ehedem.
Es gibt nichts, was nicht vorübergehen würde.



Namen


Warum ich nur immer die Leute mit Namen - Nicknamen wohlbemerkt! -  nennen muss,
fragt man mich immer wieder. Warum nicht? frage ich zurück. Wenn du es persönlich nimmst, hast du ein Problem.
Gutmensch, gehe über den Jordan, dann hast du ein Problem weniger und du liebst und tust was du willst - auch Schall & RauchNamen nennen.
Hinter die Namen zu gehen, heisst ja nicht, die Namen gänzlich auszublenden oder zu ignorieren. Nur der, der mit Namen und Person/Welt identifiziert ist, regt sich darüber auf.


 

Es  ist ein Ding der Unmöglichkeit,

dass man sich als "Jemand", in diesem Fall als ein Missionar, welcher per se ein Konzeptgläubiger ist, dem Fluss hingeben kann. Die Konzeptgläubigkeit des Missionars ist ja die Identifikation, das Hindernis, welches das Fliessen des Flusses verhindert!

    Es gibt auch keine Leere. Wo das Ego mit seinen Eigenschaften beiseite tritt, zeigt sich die Fülle des Seins, die "Attraktionen" des Seins. Da wirst du  der transpersonalen "Eigenschaften" Gottes oder des GEISTES gewahr.
    Ein spirituelles Armutszeugnis stellt sich ein jeder aus, der noch nie etwas von den Attributen Gottes oder des Seins gehört hat, als da sind: Allwissenheit (Weisheit) , All-Liebe, Allgegenwart (absolute Präsenz), Allmacht.
    An diesen Attributen hat der evolutionierende resp. involutionierende  - d.h. Gott verwirklichende! - Mensch in wachsendem Maße Anteil !!!

    So wie es den Anschein hat, ist das hier diskutierte Sein ein ziemlich leeres, langweiliges und geistloses Sein.Ich lege deshalb jedem dringlichst ans Herz, sich einmal näher mit der christlichen Religion zu befassen, von der wir als "christliche Abendländer" mehr geprägt sind, als die meisten (Atheisten) glauben. Vielleicht flösse dann auch ein wenig von diesem (universalen)  GEIST in diese Diskussionen. (gepostet im Wir-Forum)




Sie sagt:

"...GOTT weiß nix von einer Eve.
Gott hat noch nie was von dir oder mir gesehen oder gehört. Wir sind in einem Traum und wir träumen von Personen, die wir scheinbar sind.
Aber wir sind der Träumer, der eingeschlafene Christus und die Stimme für GOTT ruft uns ganz sanft , dass wir aufwachen können und sehen das wir die ganze scheinbare Zeit geborgen waren in GOTTES LIEBE."

Gott weiss nix von einer Eve oder Monika ? Gott sieht dich und  mich  nicht? Hört dich nicht?Gott weiss also nicht, dass du einen Körper hast? Wer oder was lebt dich dann?
Christus ist eingeschlafen - wie? Nicht du?
Die Stimme für Gott? Wenn Christus eingeschlafen ist, wer soll dich denn da rufen?
Schöne Worte ohne jeden Sinn. SchmerzvermeidungsSpiritualitätsRomantik.
DU bist es doch, die eingeschlafen ist!  Würdest du der Stimme "Christi" in deinem Herzen wirklich gewahr, würdest du ihn das tun lassen und das geschehen lassen, was seine Botschaft verspricht: Heilung. Und Heilung heisst nichts anderes, als die Maske der Persona abzulegen und unter den Augen und Händen Christi zu einer  wirklich authentischen Persönlichkeit AUFZUWACHEN!
Heilung heisst, "Eve" zu werden!
Werde, der du bist! Das beinhaltet auch die Mensch- resp. Personwerdung!
Dann erkennst du auch - durch Christus - eines Tages, inwiefern dein Nomen kein illusionärer Zufall, sondern ein wahrlich wunderbares Omen ist und dass jedes deiner Haare von Ewigkeit her gezählt ist".

Diese Form von  Neo-Advaita kann nicht differenzieren, da schmeisst man wohl  die Persona (Maske) und die authentische maskenlose Person in einen Topf. Damit wird die Notwendigkeit der Heilung/ Individuation und Schattenintegration geleugnet.
(Mein Kommentar zu einem Beitrag im Wir-Forum)




Fredo-Advaita: The Show must go on?

An  TheGodfather  und Evil Eve  lässt sich  sehr gut studieren, welche perversen Blüten das Neo-Advaita in seinen Gläubigen treiben kann,  - oder ganz allgemein gesagt: wo das Wissen die Erfahrung/geistige Erkenntnis ersetzt.
Oder noch anders gesagt: Wenn das NachMacherEgo  - der Doppelgänger und Imitator des Wahren Selbst - geistige Weisheit und Erkenntnis als Verstandeswissen für sich und seine Zwecke vereinnahmt.

So WEISS das Neo-Advaita-Ego beispielsweise, dass alles, was geschieht, nicht anders geschehen kann. Es WEISS, dass alles determiniert ist. Es WEISS, dass alles "einfach so geschieht", dass es keine Gründe für das Geschehen gibt. Es WEISS, dass es keinen Handelnden gibt usw.

Dieses Wissen benutzt man als Freibrief, um ungehemmt die Böse Sau rauszulassen, im Glauben, egal, was immer an Flatulenzen aus dem eigenen Schandmaul herauskomme -  sei  "ES", die Stimme Gottes und Gottes Spiel und wolle und müsse einfach so  "erscheinen". Auf diese Weise lässt man auch die Haßmails eines  Hafiz Rüegg und seine Droh-Kulisse erscheinen. Das gehört dann mit zur großen dreckigen Show des Lebens, "Leben eben"...

Da GLAUBT das EGO  zu WISSEN, dass es als EGO (!) eine "Show" aufführen will und dass diese Aufführung nichts als der Wille Gottes sei. Und so versucht sich das Ego (dissoziativ!!!) als Zuschauer seiner selbst zu amüsieren und freut sich schon darauf, was ES als nächstes durch ihn, den Protagonisten aushecken  bzw. "erscheinen" lassen will.
WAhrlich: Teuflischer kann man - das spirituelle Ego  - die Dinge nicht verwirren und verdrehen.
Mal Klartext, folks:
Wissen kann geistige Erfahrung und Erkenntnis nicht ersetzen.  Es geht bei der Spiritualität allein um den Spirit, um GEISTIGES ERKENNEN, um Gewahrsein. Geistiges Erkennen ist aber nur möglich, wo das Ego beiseitetritt. Erst wenn das Ego abwesend ist, ERKENNNE ich oder werde ich u.a. auch  geWAHR, dass alles determiniert ist. Jenseits von Ego erst erkenne ich auch, dass ich JETZT nicht anders handeln kann, als ich JETZT handle. Damit aber ist SPONTANES  Handeln gemeint, das paradoxe "Handeln, ohne zu handeln",  das absichtslose Handeln.

Wo das Gewahrsein stabilisert ist, - param advaita wohlbemerkt - ist alles, was du tust "wohlgetan".  Unter vielem anderen erkennst du dich auf dieser transpersonalen Ebene als einen Schauspieler, der gespielt und bespielt wird wie ein Instrument...
Nur  hier in diesem Gewahrseinsfokus, im Auge des "Beobachters"  spielt sich die "Show des Lebens" ab. NIrgends sonst.


Jenseits von Ego ist man bar jeglicher psychologischen Abwehrmuster und deshalb kann man z.B. auch niemals Drohbriefe an Menschen schreiben und dies für  "ES", die Stimme oder das Handeln Gottes halten bzw. die" Show des Lebens eben".
Dies kann nur der kranke Eigenwille eines absichtvoll handelnden Egos, welches das, was in seinem neurotisch verzerrten  Wahrnehmungsfokus "erscheint" für Wahrheit hält, wenn nicht gar für Gewahrsein.
Ein solchermassen verirrtes und verwirrtes spirituelles Ego verwechselt das Spiel, die Show des LEBENS mit der Show, dem Spiel des Egos!

Neo-Advaita: Perverse Ich-Verleugnung. Entwertung der Person ist Entwertung der Menschlichkeit.



Im Wir-Forum


ist man der Meinung, der Stalker Hafiz Rüegg wäre Vergangenheit (Murti). Boah, so schnell geht das? Wieso nur aber muss man immer wieder von Neuem olle Kamellen vom Klaus aufwärmen, warum kann man  d a s   nicht Vergangenheit sein lassen, frage ich dich. Wieso merkst du nicht, dass man den Spiess einfach umgedreht hat und die ganze Aufmerksamkeit von "Hafiz" auf Klaus umgelenkt hat, so dass aus dem Gestalkten plötzlich ein Stalker wurde? (Siams Foto-Stalker)

Vergangenheit will irgendwann aufgearbeitet werden und die "Legion" hinter Hafiz Rüegg hat einen so langen Schatten geworfen, die sie so schnell nicht mehr los wird. Wenn ich mich "laut" an Hafiz Rüegg erinnere, sage ich u.a. damit, dass sich die Vergangenheit nicht so hurtig unter den Teppich kehren lässt. wie es sich die chronischen Verdränger und "Überseher"  hier im Forum wünschen!
Auf diese hirnrissige Art versucht man mich nun zu kontrollieren indem man mich im Namen des Faulen Friedens am (öffentlichen) Erinnern hindern will.  Mit von der Partie ist Aaron, der "Aussteiger", der in diesem Zusammenhang sagt, Aufarbeiten und Verarbeiten von Vergangenheit sei falsch, das einzig Richtige sei das "Verabschieden"  (aussteigen!) des Problems, für den Rest sorge der "Ewige Wandel"... Damit fügt er sich nun auch seinerseits nahtlos in das im Wir-Forum vorherrschende PrimatenSystem: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.


Nein, Murti,  du hast mich schon wieder einmal völlig falsch verstanden, als ich dir auf deinen Kommentar auf mein "Erinnern" (Monika, was Du beschreibst, ist alles Vergangenheit, Du weisst nie, wie es jetzt ist) antwortete:
"Du wirst niemals "wissen", was jetzt ist, .... du wirst niemals in das absolute Hier und Jetzt kommen, wenn du die Vergangenheit nicht ver- und aufarbeitest.  Das Hier und Jetzt umfasst ALLES, auch die Erinnerungen bzw. die Vergangenheit! "  -  da glaubtest du, ich formuliere hier ein persönliches Problem mit der seelischen Verarbeitung der Hafiz-Angelegenheit. Doch hatte ich nicht  m e i n e  Vergangenheit im Sinne,  ich meinte dies als einen ganz allgemeinen "Lehrsatz", der für jeden gilt, aber auch und insbesondere gerade für die Leute hinter "Hafiz Rüegg", die die Person leugnen, sie aber gleichzeitig schamlos ausleben - wobei "sie" gleichzeitig indirekt und direkt von anderen verlangen, nicht genau hinzusehen, schnell zu vergessen (unter den Teppich kehren)  und das Problem nicht bei ihnen, sondern bei sich selbst zu sehen.

Deine Interpretationen - egal ob sie nun den Herrn Drewermann oder  meine Worte  betreffen, -sind wie schon öfters, so  schmerzhaft daneben, dass mir die Worte fehlen, um darauf zu reagieren.
Warum ist es dir so verdammt wichtig, mir (und ebenso auch Herrn Drewermann) ein persönliches Problem anzudichten?  Als ich E. Drewermann zitiere, siehst du in diesem Mann ein schwächliches, von eklem Weltschmerz befallenes "Alphamännchen"... bei mir vermutest du, dass ich der Liebe bedarf, aber sie nicht annehmen kann... oder wie jetzt auch wieder, dass ich verletzt sei -  Himmel, da kriege ich direkt Lust, die Elisabeth M. mit ihrer Spiegelgesetztafel herbeizuwünschen.
Aber:  "The Work" täte es auch!
Deshalb: Ein bisschen (Shadow-) Work  bezgl. des dahinterliegenden Gefühls/Motivation deiner Äusserungen würde dir  d e i n   Gekränktsein,  d e i n e  Verletzlichkeit,  d e i n e   Frustration,  d e i n e  Ohnmacht (gegenüber sog. Alphamännchen und -weibchen),  d e i n  Liebesbedürfnis,  d e i n e  Probleme  -  d e i n e  gesammelten Projektionen bewußt machen. Die Gründe dafür kennst du auch, nicht wahr?

PS: "Was jetzt ist" bestimme ich und niemand anders sonst! Ein anderes JETZT als das meine gibt es nämlich nicht. Das gilt natürlich auch für dich.




"Sei der du bist" vs. "Werde der du bist"???

Erst dann, wenn man geworden ist, was man ist, kann man auch der sein, der man ist. Ein göttliches Paradox.
Um der Gottmensch zu sein, der du in Wahrheit bist, musst du wahrhaft Mensch geworden sein. Heilung und Heil - d.h. Werden und Sein bedingen einander.Wer das Sein vom Werden trennen will, ist ein evolutionärer Irrläufer.
Stirb und werde...



Nach einer ersten spirituellen Erfahrung



ist es völlig normal, dass das spirituelle Ego von sich glaubt, der einzige Erleuchtete zu sein. Erst jenseits von Ego, nach dem Tod des Spiri-Egos erkennst du, dass alle Menschen - potentiell -  schon erleuchtet sind. Was sie aber substantiell nicht von der evolutionären Pflicht entbindet, sich dessen auch BEWUSST zu WERDEN!

Also von wegen "Entspannt Euch Leute und besaufts euch", mein lieber Herr Silenius! (Bei diesem wahrhaft (r)evolutionären Entspannungsprogramm fehlt zur kompletten Verungeistigung nur noch der Playboy als tägliiche Wixvorlagenempfehlung,  - dann könnte ich glatt denken, du bist ein reanimiertes Alter Ego von Saint Charly... ;-)


Das Kreuz ist übrigens ein Ganzheitssymbol, es symbolisiert nicht zuletzt das Sein und das Werden. Ewigkeit und Zeit ...Evolution in der Zeit und Involution aus der Ewigkeit ...persönliche Entwicklung und überpersönliches Sein!


(Aus Februar/März  2014)

Montag, 3. März 2014

Wer vermeidet Angst und Schmerzen, der wirft gern mit Nebelkerzen...

MY INTERGALACTIC B(L)OGBOOK

Nightmare over Dortmund
(rework byME)




Alles ist gut?

Alles ist gut. Nichts ist passiert - du bist geborgen... Das sind Glaubenssätze und falscher Trost, wo persönliche Anteilnahme gefordert wäre.
Wen eine transpersonale spirituelle Erfahrung nicht verwandelt, dem wird sie zum  Glaubenssatz, der leider zu oft zur Waffe  und "Totschlagargument" auf der personalen Ebene wird,  wo Menschlichkeit gefordert wäre.  Steine statt Brot.


 Für den Gerasenischen Dämon

ist es typisch, dass er nicht die Ursachen der Probleme,, sondern denjenigen angeht, der die Probleme thematisiert. So wie im Mittelalter der Bote geköpft wurde, der die schlechte Nachricht brachte. Das ist die Inquisitionsmentalität des Bösen Blickes. Täter-Opfer-Konfusion.


Das Ich- oder die Welt durchschauen

ist ein Prozess, in dem ich die Welt neu erfinde. Von innen heraus - die Welt, wie sie mir gefällt...Pippi Langstrumpf auf dem Niveau des Allerhöchsten.


 Im Kuckucksnest

brauchte man seeehr lange, bis die Mitglieder eine Einstellung zum Stalking und den Droh-Emails von Hafiz Rüegg gefunden haben, kein einziger äusserte sich bislang dazu.... Dazu bedurfte es erst Siams Neufauflage des  Stalkingvorwurfes gegen Klaus: Klaus, der ca. 200  km weit weg von ihr wohnt,  soll sie nach ihren Angaben vor dem Haus auflauern und sie fotografieren; Fredo unterstützt freudig diese Vorstellungen,  seiner Erfahrung nach sei diese Möglichkeit nicht von der Hand zu weisen - er kenne die Männer!  Sosososo - allerdings: wer die Männer kennt,  nur  e i n e   Basis, auf die er erfahrungsgemäss zurückgreifen kann: sich selbst - womit wir wieder bei den Pösen Projektionen wären ... oi oi oi...

Nun aber ist das leidige Thema Hafiz erst mal vom Fenster und die Aufmerksamkeit hat sich komplett auf Siam resp. Klaus als den Schuldigen verlagert.  Aus dem Gestalkten ist nun in einer überraschenden Wende der Stalker geworden! Mit einem Streich verschwindet Hafiz  im Orkus der Vergessenheit und das Lieblingsfeindbild des Wir-Forums steht einmal mehr im Mittelpunkt.


Als  Moderator  Elmar - begleitet von Meister Eckhart und gewappnet mit der Stimme der Vernunft und ruhiger Autorität mit dem Thread "Gestörter Forenfriede" die Angelegenheit thematisierte, da wurden sie ganz christlich-handzahm, die schlimmen kleinen Mädchen und Jungs und jeder sprach sich brav gegen Stalking und Drohmails aus... oder? Wirklich jeder? Jedenfalls sind es nach Elmar  inzwischen schon 5 Forenmitglieder, die belästigt werden, u.a. mit Droh-mails, Telefonanrufen usw.
Dazu Fredo: Das ist ein Trittbrettfahrer!
ER muss es ja wissen - :-D



Materie 

ist der Knoten im Feinstofflichen, sagt Michael Faraday. Das gefällt mir, weil mir das genau das beschreibt, was ich "fühle": keine Trennung zwischen Geist und Materie. Es gabe eine dunkle Zeit, da war ich der Meinung, Materie sei teuflisch... das war wohl in meinem gnostischen Zeitalter...wie alt war ich da?



Gedanken  

auf linear-diskursive Art zu verfolgen, wie früher,  ist mir nicht mehr möglich, weil die Gedanken ständig abgerissen werden. Da ist "Niemand" mehr, der sie festhalten möchte oder könnte. Tätigkeiten gezielt und konzentriert verfolgen ist auch schwierig,  aber einfacher, weil ich hier Kontrolle ausüben kann, was ich bei den Gedanken, die kommen und gehen, nicht kann. Heute ist es umgekehrt: die Gedanken verfolgen mich, könnte man sagen.
Ich muss nicht mehr arbeiten, deshalb ist es leicht für mich, mich dem unkontrollierten Chaos hinzugeben. Manchmal brauche ich fast einen ganzen Tag, bis ich mich ganz angekleidet habe. Ich fange morgens damit an und höre mittags oder am Nachmittag damit auf. Immer wieder lasse ich mich von den unaufhörlich sprudelnden  "Geistesblitzen"  ablenken, koche mir etwas Leckeres zwischendurch, male vielleicht ein paar Farbtupfer an einem Bild,, gehe an den Rechner, um das aufzuschreiben, was sich mir enthüllte...  dann  wollen die Beine sich bewegen, dann laufe ich eine Runde um den Block...
Ich lebe völlig ziel-, zeit-  und planlos in den Tag hinein.
Schöpferisches Quantenbewusstsein. Supramentales Denken ist das Denken, welches auf eine höhere Stufe gehoben wird, wenn das konditionierte Denken transzendiert ist. Der Begriff supramental geht auf Sri Auorbindo zurück.


Das Denken ist mein Freund, 

sage ich in Anlehnung von UG Krishnamurtis Aussage, dass Gedanken der Feind seien. Auch Anderskerl in seinem Berg-Predigt Video vermittelt diesen Irrglauben, dass das Denken schlecht sein müsse,   Ego sei gleich Denken ist usw. Aber dann, wenn das Denken aufhört - WOW!

Nein, nicht, wenn das Denken aufhört, sondern, wenn du nicht mehr mit dem Egomind  identifiziert bist, ist das Denken transzendiert und wird dadurch auf eine höhere Ebene gehoben! Jetzt erst  - christlich jargoniert: In der EINHEIT des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes - ist das Denken in den Stand der Gnade (zurück-)gesetzt.

Und so sehe ich Anderskerl nicht anders als die anderen PaterNoster-Kerle, die seit Jahrtausenden versuchen, den Menschen die Erleuchtung durch Herstellung von Gedankenleere zu bringen. Das ist WillkürReglement von oben! Right-Way-Path. Da wird geübt, was eine Frucht von organischer  Entwicklung "von unten" her ist und wäre, würde man die Schattenintegration und Individuation nur zulassen!  Individuation ist die Blüte und die  - im übrigen sehr WORTreiche - Stille des ALLEINS-Seins die Frucht. Wo aus der Stille keine Fülle der geistigen Erkenntnis steigt, ist ödestes Nichts.

Achtsamkeit im Hier und Jetzt  und vor allem die Würdigung dessen, was sich im Hier und Jetzt innen wie aussen zeigt,  (u.a. Gedanken und Gefühle) ist m. E. unvereinbar mit dem Üben von Gedankenstille. Wer sich der Gedanken komplett entleeren will, strebt eine Veränderung/Verbesserung an, statt das Hier und Jetzt inclusiv seiner Gedanken anzunehmen.. Gedanken zulassen, ist meine Devise - denn dann erst werden wir uns der von Kindheit an tabuisierten Gedanken bewusst:  Verbote, Gebote, Wünsche und Bedürfnisse, die im Dunkel des Unbewussten schlummern und darauf warten, befreit zu werden.
Es geht nicht um die Freiheit von Gedanken, sondern um das Freisein von der  Identifikation mit den Gedanken.

"Von unten" her im Individuationsprozess lernst du deine authentischen (!)  Gedanken und Gefühle kennen. Mit diesen m u s s man sich zunächst einmal identifizieren! Dass man später transzendierend "darüberhinaus" geht, steht auf einem ganz anderen Blatt und dürfte und kann eigentlich nicht "gewusst" werden, solange es nicht zur eigenen Erfahrung geworden ist. Aber man zäumt in diesen Kreisen schon immer gerne das Pferd von hinten auf.
Wie immer, wo man "von oben" herab kommt, fehlt die Dimension der Tiefe, die vertikale Dimension, in der das Denken auf eine höhere Ebene transzendiert wurde.
Der Intellekt ist eine Gabe Gottes. Der Egomind ist nur das konditionierte Denken, eine Perversion. Der geläuterte und von Konditionierung und Prägung gereinigte Intellekt ist die Divina ratio, der göttliche Intellekt - die SELBSTschöpferische kosmische Intelligenz.

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Hingabe an Gott?

Ja mei, sagt dir der Spiropathius "von oben" herab, an was oder wen willst du dich denn hingeben, wenn  Gott ja nur eine Vorstellung, ein Bild, ein Gedanke oder nur deine Projektion von Mama und Papa ist...?!
Recht hat er, der Ramesh-Balsekar-Papageier, nur vergißt er dabei, dass er, solange er selbst  hingebungsvoll zu Füssen seines Meisters sitzt und hingebungsvoll dessen Worte inhaliert und vor allem repepepetiert, ebenfalls einer Vorstellung/Projektion aufsitzt.
Das hört erst auf, wenn du die  Krücke weggeworfen hast.
Ob man sich einem äusseren Meister oder dem inneren Meister hingibt, ist Jacke wie Hose. Ein Vorteil hat der Innere Meister: zu dem darfst du beten - aber nicht zu verwechseln mit Anbetung!  Wenn der äussere Meister dich nicht zu deinem inneren Meister (Christus, Buddha) führt, bleibst du abhängig.
Fundamentalismus ist keine Ausnahmeerscheinung innerhalb der Weltreligionen oder Sekten, sondern immer dann gegeben, wo du buchstabengläubig und wortfetischistisch an den Worten deines verehrten Gurus kläbst.


Erwachen

tut man nicht  z u m   Wahnsinn dieser Welt, Erwachen heisst,  a u s   dem Wahnsinn dieser Welt erwachen.
Immer wieder lese ich, dass man unter Erwachen versteht, die Welt als noch böser und noch wahnsinniger zu durchschauen, als sie ohnehin erlebt wird. Erst wenn man die Bilderberger und die Reptiloiden kennt und glaubt, was das Kopp-TV sagt, , dann sei man erwacht...
Gehn die Leute nach einer "Staatsaffäre", einem Finanzcrash oder dergleichen auf die Strasse und demonstrieren sie für oder gegen dieses oder jenes - dann geht gleich ein grosses Raunen durch die Spirireihen: Toll - jetzt wachen die Menschen endlich auf!
Ach was, die meisten Leuten gehen erst dann auf die Strasse, wenns an ihren Geldbeutel und die Gefährdung ihres satten Wohllebens geht!
 Erwachen heisst, sich des eigenen normopathischen Wahnsinns bewusst zu werden und aus dem Welt=Ich-System  auszusteigen.



Neues aus der Schlangengrube:

Nachdem Klaus das  WIR-Forum verlassen hat, geht auch Siam kurz darauf. Chava spricht noch einmal die damaligen Löschungen von Murti, Chava u.v.a. an, woraufhin Starverteidiger Macchiato ganz neue Trümpfe aus dem Hut zaubert, eine davon: Die Möglichkeiten, zu sperren und zu löschen habe jeder, der im WIR einmal Moderator war. Sprachloses Schweigen folgt, nur von einem kurzen Einwand von Lars unterbrochen, der seine Irritation kundtut, welche in der schwarzen schweigenden Leere verhallt....

KluKluxCharly macht derweil im MusikThread auf 24 hours happy.
Herr Lug  mahnt zur Weitervernebelung: Alles nur Dekoration, es gibt keine Probleme...

Wie massgeschneidert passt hier der  Tageslosungsspruch: Wer sich tief weiß,bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit. (F. Nietzsche).

Evil Eve spricht, wenn auch unbewusst,  Wahrheit: I see everything upside down and my thoughts are the opposite of truth.  postet sie.

Die Nebel werden von Stunde zu Stunde dichter.
Herr Trug stellt klar
a) Die Mitgliedersperrungen könnten von jedem vorgenommen worden sein, der jemals Moderator war.
b) dass aber auch ein Softwarefehler daran schuld sein könne.
c) Ja, und dass er sogar deswegen als Mod "das Handtuch geschmissen hat" - - 
Wie bitte??????
Jetzt hat der Sandsturm seinen Höhepunkt erreicht, man scheint allgemein nur noch sprachlos, aus welchen Gründen auch immer... schwärzestes Dunkel fällt auf das Forum, der letzte Funke gesundem Menschenverstands ist  flüchtig.
Eine Woche später, als 2 weitere Facebook-Fakes mit geklauten Fotos aus dem Wir-Forum erscheinen, ist man - bar jeglichen Verstandes -  gar der Meinung, dass es sich bei diesen SpielchenTreibern  keineswegs um aktive Mitglieder des Forums handeln könnte.
Wie bitte!!!!!!!!!!!!


Samarpan

Seine Augen sind freundlich, wenn auch ein wenig schläfrig und scheinen dich sofort in den Arm zu nehmen. Da hüpft bei so manchem Discple das innere Kind und möchte am liebsten dem "Papaji"  sofort auf den Schoss springen. Es wundert mich nicht, dass er so beliebt ist, dies vor allem bei ausgehungerten liebesuchenden Satsangjunkies.

Aber Vorsicht! Die Liebe oder Güte eines Meisters strahlt nicht zu dir als einer Person, sondern primär nach innen, ohne Ziel... ohne Vorlieben. Der meint dich nicht. Wenn er dich als Person meint, dann ist er kein Meister, sondern Papa...


Und so sehe ich Samarpan: Ohne Zweifel ein sympathischer Mann. Ein Meister? Oder ein  Sugardaddy, der den Kindern die Welt, das Universum erklärt, wie Papis dies schon immer gerne tun.

Die meisten Satsangtouristen suchen in einem Meister wie alle Sucher zuerst einmal immer nach Elterersatz,  nach dem idealen Papa und der idealen Mama, die sie nie gehabt haben. Sieh einfach dein Bedürfnis und alte Sehnsucht an , Papas oder Mamas liebstes Kind zu sein und heul dir die Augen aus bei der Erkenntnis, dass dies nie mehr möglich ist. Es ist für immer  vorbei - und jetzt kannst du erwachsen werden.
(Ich spreche wie immer aus eigener Erfahrung und ich musste satte 50 Jahre alt werden, bis mir diese kindliche Bedürftigkeit voll zu Bewusstsein kam und sich in eben diesem Bewusstsein auflöste.)
Ein wahrer Meister verlangt nichts weniger von dir, als dass du Vater und Mutter, Kinder und Partner um seinetwillen verlässt..
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Der Meister verteilt Zuckerle: Wenn Samarpan beispielsweise von  50 000 Auserkorenen spricht, die sich aktuell in der Welt tummeln sollen und er dir dann auch noch prophezeit, dass DU, ja, DU, dazugehörst! findet man das toll und prophetisch, wenn aber ein Hans Scholl von seiner  - im übrigen ebenfalls "prophetischen"  - Deutung der 144000 der Bibel spricht, sind es dieselben Schnarchnasen,die ihn hohnlachend dafür kreuzigen.

Auf eine solche Weise züchten sich die Papajis ihre Papa-Geier und Satsang-Schlampierer. Ein sog. Meister aber, der Wissen vermittelt und fertige Antworten bietet, gibt Steine statt Brot.
Samarpan - ein Meister für das statusbewusste Spiri-Ego. Und so trägt manch einer auch den von Samarpan verliehenen Sannyas-Namen wie ein Statussymbol vor sich her.

Satsang mit Samarpan - ein Beispiel:
http://foofind.com/en/download/2hku3McvpTej1aV9/Laila%20bei%20Samarpan%202/2.html

Ich habe mir  heute an die 20 youtube-Satsang videos angetan, darunter auch einige von Samarpan.. Was ich bei Samarpan u.a. fand bzw. nicht fand: Nichts über Transformation. Nur einen Satz über das Nichtwissen, obwohl das Video unter diesem Titel lief. Nichts über die streckenweise große Gefährlichkeit des Weges, Nichts über das Unbewusste. Nichts über die evtl. Notwendigkeit einer begleitenden (Tiefen-)Psychologie. Nichts über Achtsamkeit geschweige denn über das spirituelle Ziel des Gewahrseins.  (Kein Wort über den "Beobachter"!) Sehr wenig über die WAHRHEIT aus dem Ursprung. Auf direkte Fragen die Therapie betreffend gibt er nur ausweichende Antworten oder Wischiwaschi:  Alles ist immer gut, wie es ist. Egal, was du machst, du kannst gar nichts falsch machen.
Nichts von Individuation oder Heilung. Allerdings sollst du deine Gefühle total fühlen. Die Crux ist nur, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, was authentische Gefühle sind und deshalb therapeutischer Hilfe bedürfen. Die meisten Menschen haben viel zu große Angst vor ihren wahren Gefühlen! Echter Zorn vs. billige Wut! Wahre Trauer vs. künstliche Tränen;  echtes Lachen voll aus dem Bauch vs. Lachen aus dem Kopf. usw. Osho zumindest hat gewusst, dass es bei den meisten "Wessis" ohne Therapie nicht läuft.

Ziemlich widersprüchlich auch hier: Das Leben sei  unsicher, nichts sei sicher - und im selben Atemzug: das einzig sichere sei der Tod, irgendwann müsse jeder sterben.
Kein echter Meister antwortet dir mit  Glaubenssätzen! Kurz zuvor noch sprach er von der Notwendigkeit des Sterbens, vor allem des Loslassens aller Glaubenssätze - aber der Glaube an Sterben und Tod   i s t  ein solcher Glaubenssatz!
Aber vielleicht nimmt auch er es nicht mehr "so genau"?


Es gefällt mir nicht,

wenn Therapeuten oder Gurus fertige Antworten geben. Einmal - es ging um die Familienaufstellung nach Bert Hellinger, an der ich vor vielen Jahren teilnahm, gab mir danach die leitende Therapeutin auf mein sprachloses und verblüfftes Staunen und meine Frage: Wow - was ist hier geschehen? die Antwort, ich solle nicht drüber nachdenken.Dies in einem Ton wie zu einem kleinen Kind, ähnlich wie Samarpan...
NOPE - so was durfte man mir damals und darf  man mir heute erst recht nicht raten, neverever, das ist eine Beleidigung für meinen gottgeschenkten Intellekt. Ich bin gewöhnt, den Dingen auf den Grund zu gehen und -  by God! -  ich gründle so lange in den Tiefen Wassern, bis sich mir die Antwort - die Wahrheit enthüllt.
Wenn Samarpapa in ähnlicher Weise sagt, man solle aufhören Fragen zu stellen, es gäbe kein Warum usw., dann ist das ähnlich verdummend und einschläfernd wie die undifferenzierte Antwort der og. Therapeutin. Denn ich kann nur aufhören, Fragen zu stellen, wenn ich die "Grundlosigkeit" für mich aus mir SELBST heraus  g e i s t i g  - d.h. im Gewahrsein - GESCHAUT habe und nicht deshalb, weil mir ein anderer das sagt. Das ist spiritueller Kindergarten!
Die Frage Warum? hat sich nur aus der Sicht "von oben" erledigt, aus der Perspektive der nondualen bzw. transpersonalen Schau. Auf der personal-dualen Ebene gibt es für jede Frage auch eine Antwort.

Und auf die Frage, warum der Mensch aus dem Garten der Natur  - dem Paradies - herausgefallen ist, gibt es auch nur eine Antwort: Geh den Weg der Selbsterkenntnis und du findest alle Antworten in den dunklen Tiefen deines Unbewussten. Ontogenese ist Stammesgenese! Da enthüllt sich dir u.a. auch die Symbolik und die Wahrheit der Bibel. Und unter anderem wirst du dabei herausfinden, dass die Geschichte von Adam und Eva gefälscht wurde und die böse Schlange (und damit auch das Böse Weib!)  nicht so böse war und ist...
Heilige Kühe sind da, um geschlachtet zu werden.
Dies hat nur für mich eine Bedeutung.


Eilmeldung aus dem Off:

Die neuesten polizeilichen Ermittlungen haben ergeben, dass die gigantischen Fußspuren, die im Garten unter dem Fenster der Gestalkten Siam  B. aus D. gefunden wurden, nach anfänglichen Zweifeln doch menschlichen Ursprungs sind.
Es handle sich um einen zwar kleinwüchsigen, jedoch ziemlich voluminösen älteren Mann, der bei seinen Spanner- und Stalkingexkursionen stets eine Leiter mit sich führe. Nach Aussage eines Nachbarn von Frau B.  ist der Täter nicht allein.  Bei der Komplizin handelt es sich um eine kleine dunkelhaarige ca. 50 - 60 Jahre alte Frau, die einen kleinen Terrier namens Charlie an der Leine mit sich führte. Die Spuren führten über das nur 19 km.entfernte Bochum ins ca. 200 km weit entfernte Kassel.

Zur Klärung des Falles konnte Herr Michdra Z.,  - ein zum Tatzeitpunkt nicht gerade zufällig vorbeikommender Passant -  erheblich beitragen. Mit einem Handy fotografierte er den Täter in flagranti. (s.a.Foto oben)

Der Täter befindet sich z.Zt. in polizeilich verordnetem Hausarrest. Noch ist er  nicht geständig, er leugnet zudem jede Ähnlichkeit mit dem Mann auf dem Foto und hält beharrlich an seiner bizarren Meinung fest, bei dem Abgelichteten handle es sich nicht um ihn, sondern um Klaus U. aus H. Daran konnte auch die Zeugenaussage von Frau Engel nichts ausrichten, die eidesstattlich versicherte, aus eigener Anschauung totsicher zu wissen, dass Herr Klaus U. einen "netten,  k l e i n e n   Hintern" habe. So wahr ihr Gott helfe.

Dazu der Polizeipsychologe: Für das vorliegende Krankheitsbild des Morbus Hafiz ist neben einem geradezu wahnhaften Attribuierungsstil eine Realitätsverkennung, wie sie hier vorliegt,  symptomatisch.
Es ist weiterhin nicht ungewöhnlich, dass Spanner und Stalker  jede erdenkliche Strapaze auf sich nehmen, um an das Objekt ihrer speziellen Begierde heranzukommen. Dass der Täter auf  sog. "Helferbienchen" angewiesen ist, liegt nicht allein an der eingeschränkten Mobilität, sondern auch an der auffälligen Ignavia dementii.

Der Morbus Hafiz ist in biblischen Sphären auch als "Legion" bekannt.
Seit aber die Kirche selbst der Dämon geworden ist, den sie zu bekämpfen vorgibt, ist leider auch auf ihre Exorzisten kein Verlass mehr....

Oder so...

HARE HEDGECOCK !




(Aus Januar/Febr. 2014)