Sonntag, 28. Februar 2016

Es schwindet Sinn mir, Zeit und Raum, schlägt Tom de Toys den Quantenschaum


Der Künstler ist immer anwesend - wenn niemand da ist.
Heute war ich kreativ
als mir vor die Linse lief,
Herr Tom de Toys ...

Rezension der Rezension

Ist Tom de Toys nun ein hinterrücks Gotterfüllter Neuroatheist oder ein Gottverdammter tiefgläubiger Neo-Materialist?
Aus welcher Quelle entspringt der Schaum den er schlägt?  Der charmanten kreativen "Nervosität" nach, die von ihm ausgeht, scheint er mir einer jener rasanten entwicklungsüberspringen Überflieger und  QuantenSchaumschläger zu sein...
DAS fiel mir ins Auge:
Pier Zellin hat den Gedichtband außerdem für Kultura-extra rezensiert und untersucht die Gedichte  (TdT's) auf ihre lebensphilosophische Tauglichkeit:

“Das direkte Du ohne jenseitige Dimension ist vielleicht das Kernthema der Gedichtauswahl und erklärt auch den Titel. Wo früher traditionell Gott angesiedelt wurde, ist nun eine Leere, die mit konkretem Leben gefüllt wird. (…) Tom de Toys holt das ehemals Religiöse, das Heile und Heilige, ganz ins konkrete, diesseitige Leben, er zersetzt geradezu jegliche Hoffnung auf Überirdisches und bietet als philosophische Alternative einen “radikalen Kontaktismus”, der sich wie eine anti-esoterische mystische Erfahrung anfühlt”
Quelle: Neuro? Atheismus? Kombiniert? http://www.kultura-extra.de/literatur/spezial/buchkritik_tomdetoys_neuroatheismus.php
Es wird viel geredet über die Notwendigkeit einer neuen Politisierung der zeitgenössischen Lyrik, aber da noch immer Kriege und Terrorismus durch Glaubenssysteme verursacht werden, muß auch nach den spirituellen Dimensionen von Lyrik gefragt werden. Nicht nur “engagierte” Gedichte üben Gesellschaftskritik, auch spirituelle Poesie ist politisch! Alles Wissenswerte über den Gedichtband hier: www.TRANSRELIGIÖS.de
copyleft

Falls TdT dieser Kritik zugestimmt hat, dann frage ich:  eine "philosophische Alternative" wozu? zur Religion? Zum Spirit? Im GEIST, im Spirit sind ja doch alle Philosophien aufgehoben bzw. transzendiert. Spiritualität, der Spirit ist weder politisch noch unpolitisch, er läßt sich auch nicht auf Lebenstauglichkeit prüfen. LOL.
Klar ist mir aber, dass dort, wo das "Direkte Du ohne jenseitige Dimension" im Vordergrund steht,  die Trennung nicht überwunden ist, hier wird  offenbar das Zweite ohne das Eine geradezu zelebriert. Ein solches philosophisches Konzept basiert auf Trennung - ein  geteiltes Bewusstsein ist gewiss kein geheiltes Bewusstsein. - DAS ist der Grund dafür, dass die "jenseitige Dimension" fehlt! Tom de Toys pflegt offenbar eine dualistische Spiritualität, die sich auch politisch verarbeiten läßt... Allerdings ist der Terminus "Spiritualität" hierbei völlig fehl am Platze. Es fehlt ja gerade die "jenseitige" Tiefendimension, die Verbindung zum Ursprung, die die Spiritualität so jenseitig macht. LOL:  Woher aber kommt ihm nur die Erkenntnis, die ihn so nervös erregt - wenn nicht aus dem Ursprung? Aus welchen Kanälen stammen sie?
(Denn es stimmt, was er sagt: wenn der GEIST "spricht" dann spürt man das in allen Fasern, Erleuchtung (=Erkenntnis) macht alle Zellen glücklich - zumindest solange die erregende Kundaliniphase anhält. Denn wie alles im Leben,  geht auch die Kundalinierregung vorüber. Wobei mir gerade einfällt, dass es auch pathologische Ereignisse gibt, "manische Erregungen", die  Kundalini-Energien freisetzen könnten. In manischen Phasen wird nämlich der sadomaso-Zensor ausgeschaltet, das "böse" internalisierte Eltern-Ich;  das bedeutet, dass da ne Menge Raum frei wird für  Erkenntnisse aller Arten aus dem Unbewussten. Das innere Kind ist hierbei nicht kontrolliert freigelassen, sondern kreativ-explosiv in die Freiheit "durchgebrochen" und ausser Rand und Band, weil innerpsychisch kein fürsorglicher Erwachsener (Animus/Anima)  stabilisiert ist, der dem Kind   adäquate Grenzen setzen könnte.)


Tom's  "radikaler Kontaktismus"  erinnert mich an Holofeeling bzw. an die Gläubigen, die an nichts glauben, was sie nicht selbst erfahren (haben) und was nicht in ihrem konkreten Hier und Jetzt-Umfeld erscheint. Auch bei denen fehlts an der Jenseits- bzw. Tiefendimension.


 Tom de Toys scheint für sich offenbar eine neue Philosophie begründet zu haben. Einen neuen dual-Ismus, einen antimystischen Neuro-Atheismus.  Um die Trennung zu überwinden bedarf es aber des anderen Pols, der Esoterik, Mystik. Sollten sich Tom de Toys Nervenfasern wirklich an "anti-esoterischen" Erfahrungen bzw.  anti-mystischer Schau erregen..??? Die Frage nach der Quelle seiner faserergreifenden zellulären Erleuchtungen steht also noch offen, sehr gut möglich,  dass es vor allem der Sprachgebrauch des Rezensenten ist, der hier jede Klarheit beseitigt. 
Der Spirit - ein anderes Wort für  "jenseitige Dimension" -  läßt sich diesseitig weder performen noch politisieren oder unter Copyright stellen.



Die Überwindung der Religiösität, der schrift- und buchstabengläubigen erkenntnis- bzw. mystikfeindlichen exoterischen Religiösität wohlgemerkt, erlangt man nur durch das Gegenteil: der  Umkehr in die Mystik bzw. Innerlichkeit. Die Überwindung der Religion ist nicht ihre Abschaffung, sondern die Vereinigung von Exoterik und Esoterik in der Erkenntnis der Einheit der Gegensätze. Transzendierung der Gegensätze bedeutet auch die Überwindung von Krieg und Terror. Wirklich "transreligiös" ist das Bewusstsein, wenn man von der Identifikation mit seinem persönlichen und kollektiven Glaubenssystem befreit ist, transreligiös=transpersonal, ach Babylon...

Das Jenseitige ist immer das Jenseits von Ego - ein anderes Jenseits gibt es nicht.
Das Heilige ist noch sehr diesseitig, keinesfalls schon "überirdisch", - überirdisch oder überweltlich  ist nur ein anderes Wort für transreligiös bzw. transpersonal! Das Heilige ist immer noch ein diesseitiger Ego-Aspekt, der letztlich transzendiert werden muss, will man das GANZheitliche HEIL erlangen. Im Heiligen ist die Trennung noch nicht überwunden, es bedarf eines Gegenübers, eines Du, Gott. Ohne Ego bzw. Gott keine Heiligkeit, Lol.

Im GANZheitlichen HEIL hingegen sind Exoterik und Esoterik, das Aussen und das Innen, Ich und Du transzendiert, das Bewusstsein ist in der EINHEIT  letztlich auch  Jenseits von Diesseits und Jenseits, und  "Wo früher traditionell Gott - (bzw. das Ego!) - angesiedelt wurde, ist nun eine Leere, die mit konkretem Leben gefüllt wird".... 
Yipppieee, die Katze hat sich in den Schwanz gebissen! Jetzt kommen wir uns näher. Aber ich bin noch nicht fertig, die Frage bleibt, ob die Anfüllung der "Leere mit konkretem Leben" als Gipfelpunkt der Erfüllung gefühlt wird?!

Wenn man statt des Begriffs der Leere oder des Nichts das Wort GEWAHRSEIN setzt, dann hätte man die  "jenseitige" GEISTIGE Tiefendimension, die Verbindung zum Ursprung, der Quelle von Erkenntnis und Kreativität hinzugewonnen zum konkreten Leben. Denn wo nur konkretes Hier-und Jetzt-Leben ist,  geht das Bewusstsein nur in die Länge und die Breite und entbehrt der Höhe und der Tiefe - also der "jenseitigen Dimension". 
Die Frage ist für mich auch noch nicht beantwortet, wie eine (ungeteilte) Leere sein kann, wo gleichzeitig “das direkte Du ohne jenseitige Dimension" ein "Kernthema" ist. Das eine  schliesst doch das andere förmlich aus: Das Nichts oder die Leere entsteht ja erst doch durch die Aufhebung der Identifikation mit dem Ego bzw. Gott; anders gesagt, wenn Einheit realisiert wurde, ist Ich und Du transzendiert  - d.h. die Subjekt-Objekt-Trennung ist aufgehoben.
 Mir scheint, dass dieses "direkte Du ohne jenseitige Dimension" ein  eher abstraktes Gedankenkonstrukt ist -  nicht anders als das "direkte  Du" MIT "jenseitiger Dimension" -  Arrrrrrghhh....u88dz zq4jigesagojoeuiczoebecuyieureruidh $(%$)(%))()($§)()()ODUF - boing


Foto: reworked byMe
Überarbeitet am 01.03.2016


Meister

Ein wahrer Meister hält es aus, hinterfragt und kritisiert zu werden. Für ihn ist alles, was ihm begegnet  "Guru", auch Angriff und Kritik;  jedoch nicht in dem Sinne, dass er die Kritik demütig als berechtigt "annimmt", sondern insofern als die Kritik für ihn selbst nur eine weitere lernend-lehrende Bewusstseinserweiterungsaktion ist.  Dies geschieht aber nur dann, wenn er sich auf die Kritik oder den Kritiker EINLÄSST! Seit ich im Netz unterwegs bin, ist es aber so, dass ich die Erfahrung machte,  dass sich viele sog. Meister/Lehrer/ Gurus  sich nicht einlassen, statt dessen  blockieren sie, strafen ab und/oder  verschliessen sich. 

(Nur ein narzisstisch-geschlossenes System kann sich weder öffnen noch einlassen.  Ein wahrer Meister ist insofern demütig, als er weiss, dass er niemals fertig wird mit dem Lernen-(Lehren) und dass die WAHRHEIT, die er JETZT gerade ausspricht, im nächsten Moment schon Alter Käse ist.

Ein wahrer Meister ist "Param advaita", er hat die endgültige Befreiung erlangt, Moksha was zur Folge hat, dass das Universum nicht mehr von aussen, sondern in und aus sich SELBST heraus erfasst/umfasst wird. Das geschieht nicht mit einem Schlag, wie man gemeinhin annimmt,  die süße Milch der universalen Erkenntnis ersäuft dich nicht, sondern der Prozess der ALL-Umfassung ist ein moderater kontinuierlicher Prozess der Einvernahme und  Vereinnahmung - Seele isst Universum auf. Param advaita hat  Ich und Welt keineswegs aufgehört zu existieren, es  hat sich nur nach Innen gestülpt.  Param advaita gewinnt man die Welt, die man gelassen hat, von Innen her zurück.  Hat man die Welt zuvor nur durch den Verstand wissend-verstehend als ein "Angelerntes", d.h.  konditioniertes angesammeltes und gespeichertes PapageienWissen erLERNT, erfasst man sie nurmehr auf eine unwissende=dekonditionierte Weise aus sich SELBST heraus. Jesus: "Und siehe, ich mache alles NEU..."


Angelernt vs. Angelesen

Eine ganz billige und eines Meisters unwürdige Revanche ist es,  wenn sog. spirit. Lehrer oder Meister in ihrer (Kritik-) Abwehr und oftmals aggressiven Konzeptverteidigung anderen Suchern/ "Findern" stante pede die spirituelle Erfahrung/Erkenntnis absprechen und sie stereotyp beschuldigen, sie hätten sich ihre Erfahrung oder Erkenntnis nur "angelernt". Wo das Methode hat, diskreditiert sich ein "Meister" mit solchen Beschuldigungen selbst. Solche Reaktionen kommen immer aus der Abwehr.

Das sollte man wissen: Der Unterschied zwischen angelesen und angelernt ist der, dass man mit dem ANGELERNTEN Wissen das GESAMTE (!)  von Kindheit an Gelernte, also das KONDITIONIERTE abgespeicherte  VerstandesWissen meint, angelesenes Wissen beschränkt sich hingegen auf Bücherwissen.   Viele sog. Meister kennen offenbar den Unterschied nicht, so  benutzen sie z.B. den Begriff des "Angelernten" im Sinne von "angelesen" und zwar immer nur als moralischen Knüppel aus der Kritikabwehr heraus,  um andere zur Räson zu bringen und ihnen eigene Erfahrung abzusprechen. Was im übrigen ein Zeichen dafür ist, dass sie projezieren und/oder mit ihrem eigenen ("angelernten"?) Wissen/Lehre stark identifiziert sind.
Es sind dies gerade jene, die so schön von der Leere und der Scheinbarkeit sprechen können, die sich offenbar nicht einmal  BEWUSST sind, dass ALLES, was sie jemals gehört und gelesen haben, "angelernt" ist, dass alles, was ihnen die Eltern, Lehrer, die Umwelt ihnen erzählt hat, ein Wissen aus zweiter Hand ist. Und dieses "Allgemeinwissen" aus der Konserve nehmen sie immer noch für bare Münze, haben sie immer noch nicht hinterfragt und als UNWAHRHEIT (oder SCHEIN) enttarnt; ihr eigenes Wissen, ihre eigenen Glaubenssätze, d.h. ihr  spirituelles Konzept nehmen sie für bare Münze und wer diesem Konzept widerspricht, kriegt die Angelernten-Keule zu spüren. SpirIdioten! Wer solche Papageien in Aktion sehen will, muss nur mal durch die Foren streifen- man findet hier ganz besonders prächtige Papageien, die sich mit besonders schönen  Federn zu schmücken belieben und seit Jahren immer dieselbe alte Papageienleier plappern : "Da ist niemand" und mit nicht selten äusserst aggressiver Konzeptverteidigung sich selbst ad absurdum führen und zeigen, das sehr wohl "Jemand" da ist. In Wahrheit halten sie ihre Glaubenssätze nämlich nur für glaubenswerter als die deinen,  - derweil sie ihre Konzepte der Leere und der Scheinbarkeit mit einer oftmals menschenverachtenden Aggressivät und Herablassung verteidigen,  beweisen sie gerade mit dieser Verteidigung genau das Gegenteil: dass sie immer noch an der Alten BW-Ordnung haften,  indem sie an das  GLAUBEN, was sie zu  w i s s e n  meinen.
Hö hö höhnt Herr Callida da, .mich dünkts mal wieder sonderbar...
Sicher wird der schriftgelahrte Oberklugscheisser nun schleunigst einwenden, dass ja auch ich nicht minder militant das Konzept der Schattenintegration verteidige,derweil ich nicht müde werde, auf  der Notwendigkeit der Schattenintegration zu bestehen, um endgültig befreit zu werden. Mal davon abgesehen, dass alle wirklichen Meister nur die Dringlichkeit betonten, waren sie darin weder darin aggressiv noch verteidigten sie in dieser Dringlichkeit ein Konzept. Glaubt man wirklich, dass Jesus mit seinem dringlichen Ruf nach Umkehr ein Konzept missionierte? Oder hat Ramana Maharshi ein Achtsamkeitskonzept missioniert?  Oder missionierten Krishnamurti oder E. Tolle ein JETZT-Konzept? Nope, folks -  sie verteidigten kein Konzept, genausowenig wie ich ein Konzept verteidige. Denn wo tatsächlich "Niemand ist", ist auch kein Verstand, der noch imstande wäre, geistige Erkenntnis zu konzeptualisieren! Alle diese Leute haben den konzeptualisierenden Verstand transzendiert.

Horsch: Konzepte gibt es nur für den EgoVerstand! Schattenintegration,Achtsamkeit oder "Das Jetzt"  bleibt nur so lange ein Konzept, als du und all jene, derweil ihr noch mit dem Egomind identifiziert seid NICHT im Hier und Jetzt, im konzeptlosen Augenblick leb.

 
Ja, das Ewige JETZT, der Ewige Moment, der in der Zeitlosigkeit des dekonditionierten  Bewusstseins liegt, ist das Ziel der Bewusstseinsentwicklung, du kannst es aber nicht erstreben, derweil es für deinen Verstand nur eine Vorstellung ist und bleibt, derweil du immer auf der Flucht vor deinem persönlichen Hier und Jetzt bist. Diese Vorstellung und der Eigenwille, der machen will, was nicht zu machen ist, ist die Karotte, hinter der du herläufst und die du niemals zu fassen kriegst!
Was du aber tun kannst ist,  dass du erst mal im Jetzt und Hier deiner Person ankommst.  Ein anderes Jetzt steht dir nicht zur Verfügung. Das ganze Geschwafel über Erleuchtung und Erwachen - vergiß es! Buddha, Christus, Krishna, Murti, Lolosophen - vergiß sie, vergiß alles, was sie sagten.  Du hast nur dich und es kommt nur auf dich an und was du in der Birne und im Herzen hast, deshalb werde ein Bewusstseinsforscher und sei dein eigenes Laboratorium,  - alles, was du dazu brauchst, hast du schon.  Vergiß alles, was du weisst.
Nein, folks, Schattenintegration ist und bleibt nur ein  Konzept für die Widerständler und Unachtsamen, die sich gegen Schattenintegration sträuben.  Schattenintegration in Aktion ist die Frucht der Achtsamkeit/Gewahrsein und nichts anderes als ein lebendiger Aspekt des Geschehens in deinem ganz persönlichen Hier und JETZT. (Nur der schriftgelehrte Papagei (des) Meister Ikkyu glaubt, dass das Hier und Jetzt ein langweiliges abgekautes  Konzept jener Leute sei, die nichts anderes im Sinn haben als das Hier und Jetzt  (sic!)
Man sieht: Auch hinter ignoranten priesterlichen Hoh(l)heitsMasken lauert der alltägliche Wahnsinn.)

Nochmal:

Erwachen fängt in deinem persönlichen Hier und Jetzt an. Das überpersönliche SEIN enthüllt sich erst, wenn du deine persönliche Befindlichkeit  hier und jetzt annimmst.  Dekonditionierung beginnt in deinem persönlichen Hier und Jetzt. Achtsamkeit! Achte auf deine Gefühle und fühle sie, statt sie zu verdrängen oder auszuagieren.  Lerne deine authentischen Gefühle von den Maschengefühlen zu differenzieren. Maschengefühle sind neurotische Konditionierungen.  Maschengefühle sind Frustrationen, Gefühlsimitate,   - du fühlst dich verletzt,  weil du konditionierte Erwartungen an die Umwelt hast. Wenn deine ebenfalls konditionierten BEdürfnisse nicht befriedigt werden, bist du verletzt. Das nennt man auch "narzisstische Kränkung". Maschengefühle sind angelernte Gefühle. Also achte darauf, was dich verletzt und frustriert. Konditionierte Gefühle/Erwartungen/Bedürfnisse müssen gefühlt werden, um sie aufzulösen.  Hinter diesen Gefühlen steckt das angepasste (konditionierte)  innere Kind. Diese Anpassung gilt es bewusst zu machen resp. zu dekonditionieren.

Ich hatte gerade eine Woche lang lebhaften Anschauungsunterricht in Maschengefühlen. Frau X.  z.B. ist ein Muster an Frustrationsintoleranz und falscher Verletzlichkeit aufgrund von Maschengefühlen. In anklagendem Ton jammert sie  in einem fort, wie schlecht das Leben bzw. die Menschen sie behandeln...weil jemand sie nicht gegrüsst hat, ...oder bei Tisch nicht das Wort an sie gerichtet habe, die Welt ist ihr einfach nicht so zu willen, wie sie es erwartet.  Wenn jemand sich nicht an ihre angelernten (konditionierten) Benimmregeln des 18. Jahrhunderts hält, ist das für sie ein Quell ständiger persönlicher Beleidigung. Sie weiss, was "man" tut und was "man" zu lassen hat. Sie steckt voller Erwartungen und überhöhten Ansprüchen an die anderen, selbst aber tut sie genau das Gegenteil von dem, was sie von anderen erwartet  - im Grunde fordert sie,  dass sich alles und alle nur um sie zu drehen habe. Dem zugrunde liegt ein unersättliches gefräßiges Aufmerksamsdefizit - unbefriedigte Bedürfnisse des inneren Kindes, -   wenn das nicht ausreichend bzw. erwartungsgemäß  gefüttert wird, reagiert sie empört, frustriert und verletzt.
DAS sind Maschengefühle. Heilung des inneren Kindes besteht darin, die authentischen Gefühle hinter den Maschengefühlen bewusst zu machen: Angst, Ohnmacht, Kleinheit und die berechtigten Bedürfnisse nach Zuwendung und Liebe, die ein absolutes Recht haben, auf eine adäquate (!) Weise befriedigt zu werden.

Schattenintegration, Selbstannahme bewirkt Heilung, es sind dies drei Begriffe, die dasselbe Geschehen kennzeichnen und bewirken,  die Verdrängung aufzuheben, die uns in Unbewusstheit hält.  Alle drei werden von Achtsamkeit initiiert. Achtsamkeit ist der "Heilungsstrahl" und geschieht immer nur im persönlichen Hier und Jetzt. Schattenintegration ist nichts anderes als Bewusstwerdung im Hier und Jetzt.  Deswegen hat Krishnamurti auch  nicht aufgehört, sein JETZT JETZT JETZT zu betonen. Hörte nur keiner hin, weil sie das JETZT als einen Ewigen Moment phantasierten, der mit ihrem persönlichen Hier und Jetzt nichts zu tun habe. Sie starrten auf einen vorgestellten "göttlichen" Punkt Omega, derweil sie Alpha  - den Ausgangspunkt, die Person - übersprangen.
JETZT ist dort, wo Anfang und Ende als EINS erkannt sind. Erst die "Letztgültige Erkenntnis" der Einheit (Moksha oder Advaita) bewirkt die endgültige Befreiung ins Ewige JETZT - no way back.
Drum: Wer das  "Kleine Jetzt" des "Kleinen Ichs"  nicht ehrt, ist des überzeitlichen Ew'gen JETZT nicht wert.

Bevor das SELBST geboren wird, muss aber das ICH erst mal das Licht des neuen Tages erblicken - das göttliche Kind bedarf einer Hebamme bzw. einer inneren "VaterMutterGott-Instanz", um das Licht des Neuen Tages zu erblicken.  Wer glaubt, das Ich vor der Zeit in die Tonne treten zu können, wie man dies augenscheinlich mit der  Hilfe des schmerzvermeidenden Wunderkurses zu tun beliebt, der erlebt weder Weihnachten noch Ostern. weder die Geburt des göttl. Kindes  noch die Glorreiche Auferstehung in der Erkenntnis der Unsterblichkeit seiner WAHREN NATUR.  Mosksha.
Achtsamkeit ist der Führer. Es gibt keinen anderen Weg als den Weg der Achtsamkeit.

PS: Unter vielen anderen Bibliotherapeuten war es insbesondere Ronald Laing, der mir  mit seinen Werken auf dem holprigen Individuationspfad - dem Weg der Ich-(und SELBST)Werdung -  geholfen hat, meine Sinne beisammen zu halten und mein "Geteiltes Selbst" zu heilen.


Meditation

ist wohl auch passe. Ich sehe Leute, die jahrelang meditiert haben und sich immer noch hinsetzen, obwohl sie es gar nicht mehr nötig hätten, weil sie zu Meditation geworden waren - bloss gemerkt haben sie es noch  nicht, LOL.
Meditation wird überbewertet, die meisten benutzen es, um ihrem persönlichen Hier und Jetzt zu entfliehen, statt es anzunehmen. Sie suchen eine Zustandsveränderung, die aber liegt nur in der Selbstannahme des persönl. Hier und Jetzt.



Ich muss immer lachen,
wenn ich in den sozialen Medien sehe, wie sog. Meister/spirit. Lehrer sich prä mortem -  zu ihren Lebzeiten - selbst re-zitieren und ihre jahrzehntealten Texte aufwärmen.
Es hat für mich einfach so ein nachrufmäßiges SelbstbeweihräucherungsGeschmäckle... 
Ein wahrer Meister schaut  nicht zurück auf sein vergangenes Tun und Sagen.  Er kopiert sich nicht, re-zitiert sich nicht selbst.  Er wiederholt sich nicht, steigt nicht zweimal in den selben Fluss um alten Käse aufzuwärmen und als "neue" Inspiration oder als Buch zu verhökern. (Was anderes ist es, wenn seine Worte von seinen Anhängern gesammelt und veröffentlicht werden ) Für Inspiriation gibt es keine Neuauflage. Wer seinen alten Käse neuauflegt,  ist m. E. kein Meister, sondern ein Wiederholungstäter und Leichenfledderer, der sich nurmehr an  toten Buchstaben vergeht und bereichert. Lots Frau schaute zurück, sie konnte nicht loslassen, nicht vergessen. So sind wir alle, derweil wir das Vergangene nicht loslassen können und nicht einmal vor der einstmals lebendigen WAHRHEIT haltmachen.  Das Bewusstsein des Nichtwissens erlangt nur der, der vergessen und loslassen kann und sein Herz an nichts mehr hängt und haftet, insbesondere nicht an seine in der Vergangenheit erkannten  "universellen" Wahrheiten ... copyright für Alten Käse?  Pfuiiiii LOL. 


Gustav Landauer

soll gesagt haben: “Meister Eckhart ist zu gut für historische Würdigung; er muss als Lebendiger auferstehen”.
Gustav Landauer war kein Mystiker, er war nicht eines  GEISTES mit M. Eckhart, sonst hätte er gewusst, dass Meister Eckhart wie Jesus Ch.  in jedem Menschen aufersteht, in dem die LEBENDIGE Ewige Wahrheit aufersteht.  Oder umgekehrt: dass mit jedem Menschen, in dem die WAHRHEIT aufleuchtet, auch Meister Eckhart aufersteht.
Bei der Auferstehung. dem berüchtigten "Mindcrash" geht es um nichts anderes als die GEburt der WAHRHEIT.  GeWAHR-SEIN. Wird die WAHRHEIT nicht geboren, war es kein "Mindcrash".

(Auch wenn ich des öfteren von "meiner" Glorreichen Auferstehung spreche, bin ich mir doch gewahr, dass nicht "ICH", sondern die WAHRHEIT in mir auferstanden ist. Und sie ist nicht nur einmal auferstanden, sie hört nicht auf, aufzuerstehen. PermaGeWAHR-SEIN bedeutet nichts anderes, als dass die WAHRHEIT permanent aufleuchtet resp. aufersteht. Die WAHRHEIT kommt als ein sprudelnder Quell der Erkenntnis.
Na gut, das nächste Mal spreche ich nicht mehr von Auferstehung, sondern von Moksha, der Letztgültigen Befreiung - das klingt schöner in den Ohren der gottlos-zeitgenössischen Spirispezies...lol - Ach Babylon...


SEIN

Ich lese irgendwo ein Zitat:

Es ist nicht besonders schwer, den Zustand “bewussten Seins” zu erlangen. Die wirkliche Herausforderung ist, ihn zu erhalten. Zitatende
 Einspruch! Es ist sauschwer ja sogar unmöglich, ein Gewahrsein zu "erlangen", weil nur der Eigenwille "erlangen" will. Das Paradox ist: Man er-langt Gewahrsein nämlich erst dann, wenn das Ver-langen nach ihm aufgehört hat. Die wirkliche Herausforderung eben darin, damit aufzuhören, nach ihm zu verlangen.
Das Zitat erinnert mich an die Gurus,  die zu Workshops einladen und z.B. mit dem Versprechen locken, spirit. Suchern zu zeigen, mit welchen Techniken man das Sein betreten könne: 
Das GewahrSein ist aber kein Ort, deshalb kann man das Sein weder "betreten" und verlassen; zudem ist es  ja gerade der Eigenwille, der den Zugang zum Gewahr-SEIN, die Verbindung zum Ursprung verhindert!  
Wenn man ein anderes Wort für GewahrSein, nämlich "Gott" nimmt, dann kann man sich besser vorstellen, wie arrogant und überheblich der Mensch ist, der glaubt, mit einer Technik  Gott  in eine raumzeitlich begrenzte Schublade zu pressen.
Ausser Gebet und Meditation kenne ich keine Technik, allein der Wunsch schon, Gott/SEIN zu erlangen, jagd Gott davon... die Absicht, der Wunsch ist das Hindernis, der Dreck auf dem Kleid der Seele, welche das Sein resp. Gott in weite Fernen rückt.


Ein Tao (Sein) welches betreten und verlassen werden kann, ist nicht das Tao. Entweder du hast dein Kleid gewaschen und erkennst: DAS bist DU und dann hat sich die Frage nach Gott oder dem Sein für alle Zeiten erledigt oder du bist und bleibst noch immer in der Trennung, derweil du dein Kleid nicht wäschst und deine dreckigen Füße nicht abputzt, bevor du die Heiligen Hallen betrittst. Das Kleid ist eine Metapher für das Ego, tatsächlich musst du nackt sein, geläutert und "entblösst" von jeglichem Wunsch und Willen. Nicht der Eigenwille, sondern allein Hingabe und  Liebe öffnet die Tür zum Himmelreich.  Auch die  Bittgebete, die nichts anderes wollen als Gott allein, müssen letztlich um Gottes Willen aufgegeben werden... und damit auch jede Technik, die da glaubt, Gott, das Sein zwingen zu können. Solange dieses Macher-Ego nicht gestorben ist, wird auch kein (dauerhaftes)GeWAHR-SEIN erlangt.
Wie Meister Eckhart in einem seiner "Ketzer"-Lehrsätze sagt: ... Wer (Gott)  um dies oder jenes bittet, der bittet um Übles und in übler Weise, weil er um die Verneinung des Guten und um die Verneinung Gottes bittet, und er betet darum, dass Gott sich ihm versage. Zitatende
Das Üble darin ist, dass du die Dinge anders haben willst, als sie sind und Gott als das einige EINzig  GUTE recht eigentlich darum bittest, dass nicht sein, sondern dein Wille geschehe.

Da sollte es tatsächlich eine EntrückungsTechnik geben, die dich von jetzt auf nachher -  in einem Nu sozusagen -  von all diesem Hinderlichen "entblösst", dich aller Verhaftungen "ledig" macht? Und die Entrückungstechniker sog.  Seinsakademien lehren nun, wie man das anstellt??? Früher machte das noch der Heilige Geist. Nun ja, die Betreiber solchen Schabernaks behalten ihre  Geheimnisse wohlweislich für sich, schliesslich wollen sie daran verdienen.  Das SEIN läßt sich nicht verhandeln und verhökern und mit Geld bezahlen - so billig ist "religio", die Rückbindung an den Ursprung/Sein nicht zu haben! Man sollte den Menschen lieber zeigen, wie sie ihre Kleider waschen können.

Fazit:
Es ist sehr schwer, aber nicht unmöglich, einen Zustand  "bewussten Seins" z.B. durch die Technik  der Gedankenunterdrückung zu erlangen. Unmöglich aber ist es,  ihn zu erhalten, derweil die psychologischen Abwehrmechanismen noch lebhaft intakt sind. Die besagte Herausforderung besteht allein im Abbau der Abwehr resp.durch die Hingabe an den Heilungsprozess/Individuation.




Wissen

Ich habe viele Bücher gelesen und ich bereue  nicht eines davon. Alles Gelesene,  was sich nur als KopfWissen niederschlug und  nicht auch vom Herzen verstanden wurde, offenbart sich mir nun langsam und kontinuierlich  in seiner  g a n z e n   WAHRHEIT aus dem GeWAHRsein des Herzens.  Das ganze Buch des LEBENS schlägt sich mir vor meinem inneren Auge auf.


Der Schriftgelahrte

 Als ich vor einigen Jahrzehnten mit einem noch ziemlich jungen Priester und anderen Besuchern des  Klosters zu Tische sass und voller Begeisterung über die Hl. Terese von Avila sprach, lächelte er jugendlich-herablassend und belustigt und nannte mich fortan bei Tisch neckend "Terese". Wie recht er  hatte, war ich doch eines GEISTES mit Terese! . 
Der Schriftgelehrte
Wie jedem herzlosen "Pfaffen" fehlte es ihm am rechten Glauben und  an der rechten BeGEISTerung.   Er konnte das nicht zusammenbringen, dass ich aus der Kirche ausgetreten war, mich als Atheistin bezeichnete und mich gleichzeitig für die christlichen Mystiker beGEISTerte. Ketzerin! Damals kannte man das Wort "Neuro-Atheist" noch nicht. LOL. Damals war ich  auch noch sehr der Symbolik verhaftet, ich gefiel mir als eine vorlieblich  in Weiss gekleidete
Beginenschlampe, eine moderne Wanderhure, die sich permament im inneren Umbruch befand und noch nicht so recht wusste, wie sie sich entscheiden sollte: Kloster oder Strich.  Heilige oder Hure.Die Synthese liess noch lange auf sich warten.LOL.   Metaphorisch gesagt, befand sich mein "Kleid" in der Wäscherei.  Mich vom Dreck zu befreien,  hiess für mich letztlich, nicht von Sünde befreit zu sein, sondern  eine paternosterbefreite Freidenkerin, eine  Freifrau von Vogelgesang zu sein - ohne Luden (Guru), ohne Orden so schlampierte ich im Underground sämtlicher  Religionen herum auf der Suche nach GEISTesverwandten.

Man steigt nicht zweimal in den selben Fluss... Als ich diesen Spruch neulich in einem bestimmten Kontext zitierte, fing  der Schriftgelahrte sofort an,  langatmig sein gesamtesWissen über Herakles zu dozieren., er nahm weder den  Gesprächszusammenhang wahr, noch ging er darauf ein. Früher hätte ich Bauchschmerzen plus einen schweren feministischen Anfall davon gekriegt, LOL.
 


Der Antichrist

wurde an dem Tag  geboren, als das 1. Konzil zu Konstantinopel im Jahre 381 n. Chr. beschloss, das Christentum zur Staatsreligion/Organsisation zu erheben. Hebamme des Antichristen war Kaiser Theodosius der Erste.
Wie aussen so innen: Der Antichrist ist innerpsychisch dort zu finden,  wo und wenn die Lebendige WAHRHEIT - die geistige Erkenntnis bzw. spirituelle Erfahrung  -  vom Verstand gestohlen bzw. konzeptionalisiert wird. Das ist, solange wir unbewusst sind und mit dem Egomind identifiziert, IMMER der Fall. Der Antichrist ist der konzeptualisierende Verstand.
 


Alles spirituell?

Im Forum eröffnet man jetzt eine "Spelunke". Überhaupt will man nun die ganze Welt ins Forum hineinlassen,  neinnein, beileibe keine neuen Mitglieder, statt dessen will man alle Themen zulassen, die die Welt bzw. die kleine persönliche Welt des Einzelnen bewegen.  Ich glaube, unter diesen Einflüssen wird nicht lange dauern, dass die die Welt  das Ruder übernimmt, dann wird es an der Sachlichkeit fehlen, die das spirit. Thematik bestimmt, der Ton wird weiblicher, d.h. persönlicher werden. Weniger Spiritualität, mehr Psychologie... nicht unbedingt schlecht, es besteht aber die Gefahr einer Verwässerung, wenn man am ernsthaften Erläutern der  Illusion einen größeren Gefallen findet, als an der tastenden Suche nach der WAHRHEIT.  So wird der Illusion gehuldigt, statt diese Welt als Illusion zu durchschauen. 
 Auf diese WEise geschieht es, dass man  - statt sich selbst anzunehmen,  die Dinge der Welt annimmt und damit die Identifikation annimmt - wo es doch gerade die Identifizierung mit den Dingen der Welt ist,die den Zugang zu sich selbst verbaut!  Damit räumt man recht eigentlich der Unwahrheit einen gleichwertigen Platz neben der WAHRHEIT ein. Man will den  Kuchen essen und gleichzeitig erhalten, ungeachtet der Aufgabe, dass die Welt erst gelassen werden muss, bevor man sie "hinzugewinnt". Die meisten sind noch immer sehr stark  mit ihrem Ego (=Welt) identifiziert.Nur die Transformation des Egos verwandelt die Welt, insofern man das Universum, die Welt nicht mehr im Aussen festmacht, sondern sie im Inneren erkennt. Erst jetzt erhält die Welt ihr wahres Sein, derweil die Scheinbarkeit der Welt(anschauung)/Ego entlarvt ist. 
"Siehe ich mache alles neu". Aber erst dann, wenn du nicht mehr identifizierst bist mit der Welt!

Es ist ja alles spirituell - diese Erkenntnis basiert im Original auf der Erleuchtung, dass Gott in allen Dingen ist, dass es nichts gibt, was nicht Gott ist, dass nichts geschieht ohne den Willen Gottes... Aber ohne dies wirklich in seiner Tiefe erkannt zu haben, werden mit einem solchen (Glaubens-)Satz egoische Anhaftungen legitimiert und zu rechtfertigen versucht, statt sie in Frage zu stellen, oberflächliche Beschäftigungen werden  für wichtig erklärt. Die ABLENKUNG wird kultiviert - Ablenkung aber ist in diesem Kontext ein Abwehrmechanismus und dient der Flucht aus der  Hier und Jetzt-Befindlichkeit.

Deshalb sage ich immer, dass es nicht dasselbe ist, wenn zwei das Gleiche tun. Ein Mensch, der sich politisch, als Heiler oder sonstwie in der Welt engagiert, sieht eine veränderungs- und verbesserungswürdige Welt. Solange er die Welt als solche sieht, ist er mit seinem Ego identifiziert (Ego=Welt!)
Der aber, der nicht mehr mit Ego/Welt identifiziert ist, hat keinen Anlass mehr, etwas zu verbessern, Er ist heil, also ist auch die Welt heil. Er ist ein Beobachter, ein Spieler in der Welt, er nimmt wahr, was auf der Weltbühne geschieht, aber greift nicht "engagierend" und verändernd ein.
Das ist den Menschen, die unbedingt Gutes tun wollen, nicht begreiflich zu machen. Ob der Heiler seinen Job an den Nagel hängt, wenn er endgültig befreit ist? Die Frage ist nicht beantwortbar, denn das kann der Heiler vorher nicht wissen, das wird er erst wissen, wenn er endgültig befreit ist von seiner Identifikation mit dem Guten - dem WERDEN.


Im Forum

seitenlanges spirituelles Schönsprech, so schön, dass man dem Schreiber glatt ein Erleuchtungszertifikat ausstellen möchte   - dann der Satz, der alles vorhergehende zunichte macht, sinngemäß:
Die Selbstannahme  der Person in ihrer Hier und Jetzt-Befindlichkeit sei deswegen eine Illusion, weil die Person als solche eine Illusion sei. Basta. Anders gesagt: Heilung sei nicht notwendig, um endgültige Befreiung zu erfahren.
Das ist genauso schräg, als wenn einer behauptet und glaubt, er könne sein neurotisches Ich ausleben, weil ja Niemand da sei, der neurotisch ist.
Genau dies ist das Dogma, die schwache Argumentation  aller schwächelnden  "Neo-Astheniker", insbesondere der geistig impotenten  Schwachköpfe der Neu-Advaita-Szene.
Wenn der PapageienVerstand teuflisch ist, dann ist er hierin besonders teuflisch: dass er eine unbewiesene  Annahme postuliert, ein totes Wissen aus zweiter Hand,  und diese MEINUNG  - was anderes ist es nicht - als eine absolute WAHRHEIT setzt, ohne dass diese WAHRHEIT in ihm selbst jemals lebendig geworden wäre! 
Der "Antichrist"  verwandelt somit die "Letztgültige Erkenntnis" in ein Dogma und setzt dies Dogma in ein ein Voraus. Eine teuflische Verkehrung von Alpha und Omega und ganz typisch für die schmerzvermeidende Fluchtreligiösität.  Ähnlich wie das christliche Dogma, dass der Christ quasi per dekret schon durch Jesus CHristus erlöst sei, insofern er nur an das Dogma  g l a u b e !  (Nochmal: Dogmen sind 2nd-hand-Meinungen, tote Glaubenssätze, weil sie gedankliche Konstrukte sind, Vorstellungen, die keinerlei WIRKLICHKEIT haben. Im weitesten Sinne ist alles, was du über die Welt gelernt hast, Dogma, Glaubensatz, Konstrukt.)

Genauso wie der Neu-Advaita-Gläubige daran glaubt, dass "Niemand" da ist, diese Leere=Abwesenheit  von "Jemand" (Ego)  aber niemals WIRKLICH erkannt/erfahren hat - oder wie er glaubt und missioniert,  dass die Suche obsolet sei, weil das Gesuchte "schon da" ist, man müsse nur "hingucken",  und seine Art hinzugucken den Schlussfolgerungen seines Papageien-Verstandes überläßt, statt sich der harten und schmerzhaften Arbeit zu widmen, den Dreck von der Linse zu kratzen, der das "Hingucken" unmöglich macht - - - genauso glaubt der dogmenversaute Kirchenchrist, dass er schon erlöst ist und daher "nichts tun" muss, außer dran zu glauben; er kann sich ausleben, wie er lustig ist, das Beichten räumt jede Sünde aus der Welt usw. Die Missionare von derlei Widersinn schaffen bei anderen Menschen eine verrücktmachende Double-Bind-Falle, die sie ihren armen Schäflein dann als göttliches Paradoxon verkaufen.

Diese Art zu glauben, versetzt keinesfalls Berge, sie hält im Tiefschlaf fest... Erwachen bedeutet u.a. das Wesen des Dogmas zu erkennen,  aus dem Glauben an Dogmen aufzuwachen und letztlich deine ganze sog. Realität als Glaubensatz- bzw. Gedankenkonstrukt zu entlarven.


Hingucken

-auch so eine inflationäre Phrase auf dem Spiri-Marktplatz.   Wann und wohin aber soll man gucken, wenn es heisst, dass du "hingucken" sollst?  Du kannst nirgendwo anders hingucken als in dein persönliches Hier und Jetzt deiner Befindlichkeit, deines Denkens, deiner Gefühle und Empfindungen. Was anderes gibt es erstmal nicht zu gucken. Achtsamkeit "guckt hin". Das Dritte Auge des Gewahrseins öffnet sich nur für den, der gelernt hat, achtsam auf sein persönliches Hier und Jetzt zu "gucken".  Annahme ist primär immer Selbstannahme des "kleinen" Selbst/Ich. Bevor man die Illusionshaftigkeit des Ichs erkennt, musst du erst mal eines haben, d.h. dir deines Ichs  BEWUSST sein. Wer niemals "Ich will" sagen durfte, wird sich seines Ichs niemals bewusst. Ganz schlimm aber, wenn er  so ganz nach neo-asthenischen Gutmensch-Art aus seiner Not eine spirituelle Tugend macht.
Die Große ERfahrung der Gott/SELBSTfindung kriegst du  nicht ohne die kleine Selbstfindung. Das eine gibts nicht ohne das andere. Darin liegt die Einheit, die Ganzheit.

DAs ist das Problem, dass du - dass alle DogmenGläubigen - nur an das Gedankenkonstrukt glauben, dass da "Niemand da" ist, bzw. dass die Person eine Illusion sei!
Um aber die WIRKLICHE und WAHRE Erkenntnis/ ERfahrung der WIRKLICHKEIT zu haben, musst du zunächst einmal die relative Wirklichkeit deiner Person mit ihren "kleinen" Efahrungen würdigen, statt sie im Voraus als eliminiert zu DENKEN. Wenn nicht, dann wird dir  dein Hier und jetzt  mit deiner relativen BEfindlichkeit zu einem permanenten Störfaktor, der die Große Erfahrung der Absoluten WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT  verhindert und aus dem du permanent zu fliehen trachtest.


Yoga

und sämtliche spirituelle Schulungen und Übungen, die man auf dem Spiri-Markt mehr oder weniger käuflich erwerben bzw. erlernen kann, sind nichts anderes als eingefrorene Wahrheit und Weisheit des Körpers. Aus ehemals unkontrolliertem lebendigen Geschehenlassen hat man ein Programm gemacht. Irgendein Mensch hat seine Erfahrungen auf dem Weg geoutet und er selbst oder ein anderer hat sie retrospektiv mit Namen und Begriffen versehen, niedergeschrieben und "materialisiert": aus dem ehemaligen Geschehen wurde ein kontrolliertes und kontrollierendes zielbewusstes Machen, welches unbewusst bemüht ist, das Original nachzuäffen. Komischerweise scheint das Machen wechselwirksam zu funktionieren, - wenn die Ausrichtung stimmt!

Für mich gibt es nur einen YogaWeg und das ist der weibliche Weg der Achtsamkeit und Hingabe, Bhakti. Wer kapituliert und die Kontrolle aufgegeben hat, dem wird alles andere ganz von selbst ohne große Anstrengung zufliessen. Beim Bhakti, wie ich es verstehe und erlebte,  werden keine spirit. Tugenden "geübt" wie man es z.B. im Buddhismus zu tun scheint, sondern das komplette Yoga" (incl. aller  SeinsTugenden) erscheint oder entwickelt sich mühelos aus sich SELBST heraus. Erwartungen und  Bedürfnisse fallen durch Achtsamkeit/ Gewahrsein z.B. einfach ab, ohne dass man übt, keine Erwartungen zu haben usw., was nur auf Unterdrückung hinausläuft. Hinterher - aus der Retrospektive erst erkennt man, dass all das, was man da durch Üben zu erlangen suchte, schon immer da war und niemals verloren gegangen war. DieWAhre Natur war nur verdeckt -  so wie Wolken die Sonne verdecken, verdecken die Schatten die WAHRHEIT.
Hingabe ist das Schwerste, es ist nichts weniger als die Bereitschaft, sein Leben für die WAHRHEIT  hinzugeben.  



Montag, 22. Februar 2016

In das Herz der Muselmanen lass dein himmlisch' Manna fallen...

Doch wie man in der Bibel liest,
das Manna nur in Wüsten fliesst...
LOL


Ernst Bloch sagt:

„Nur ein Atheist kann ein guter Christ sein".  Jop -  und nur ein guter Christ kann ein guter Atheist sein. 
Zwischen einem gottlosen Atheisten, der Gott für tot erklärt, weil sein Ego den Platz Gottes eingenommen hat  und einem atheistischen Gotterfüllten, für den Gott deshalb tot ist, weil er sich als EINS mit ihm erkannt hat - unendlicher Abstand.

Die biblische Geschichte

vom Manna (Exodus 16,13-31), das man einsammeln und verzehren, aber nicht horten kann,  ist nicht materiell zu verstehen. Es ist das "tägliche Brot" der Liebe & Erkenntnis aus dem Ursprung. Im Bewusstsein des Nichtwissens bin ich  nicht fähig, Wissen zu horten, wie der Verstand dies tut. 


Perspektiven

Die Fülle des "Alles" ist niemals in der Aussenwelt zu finden.
Ich finde die Fülle des Alles in der Vertikalen und das Nichts in der horizontalen diskursiven Denke. Mein BEwusstsein switcht zwischen diesen beiden Modi hin und her, je nach Anforderung bedarf es des zeitbedingten diskursiven Denkens und seiner Vorstellungen, um das praktische Alltagsleben zu bewältigen, Termine einzuhalten, einkaufen usw. - im zeitlosen vertikalen BW-Modus bin ich an die Quelle angebunden, da bin ich wirklich zuhause, obwohl mir der diskursive Modus nichts nimmt und nichts hinzugibt, was heisst, dass mein Gleichmut unverändert gleich bleibt, ganz gleich, in welchem Modus ich mich gerade herumtreibe.
Früher war es so, dass mir das "weltliche" Denken und Tun mir das vertikale SEIN genommen hat; sobald ich aus meiner Trance/Meditation herauskam, mir meine Angebundenheit, meine "Religio" zerrissen hat, sodass ich nie wusste, wie und ob ich wieder "heim" finde.
Sein und Nichtsein
Die Auffassung des Egos über das Sein spricht ihm, dem Ego, dem Vergänglichen eine DaSEINSberechtigung zu. Das Nichtsein hingegen liegt für das Ego in seinem Tod. Im Individuationsprozess kehrt sich alles um: Das  konditionierungsbefreite Ich hat sein SEIN, sein LEBEN im Unvergänglichen, im Unsterblichkeitsbewusstsein. Das Leben des Egos wird als Nichtsein erkannt.

Mein Denken hat sich grundlegend verändert, wenn auch der sog. Affengeist  immer noch lustig herumtobt,  dennoch kann ich vieles gar nicht mehr denken. Ich kann z.B keinen Wunsch, keine  Absicht haben, die irgendetwas verändern oder verbessern will.  Alles ist insofern "perfekt" wie es ist, als es nichts gibt in meinem konkreten SEIN was ich als gut oder schlecht befinden könnte. (Was nicht heisst, dass ich nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden könnte auf der individuellen BW-Ebene)  
 Pläne, d.h. Vorstellungen,  die in die Zukunft ragen und ein kompliziertes strategisches Vorgehen bedürften, welches auch beDACHT werden will, tauchen  gar nicht mehr auf.  Es ist keineswegs so, wie manche dies annehmen, dass ich meine Absichten unterdrücke oder mir das Wünschen und das  Plänemachen verbieten würde. Es ist wirklich "Niemand da", der Wünsche überhaupt HAT.  Und dennoch ändern sich die Dinge. Ich habe eine neue Wohnung, obwohl ich nicht sagen könnte, dass sie besser als die alte wäre... sie ist nur anders und doppelt so teuer. Das kümmert mich aber nicht, weil ich auch unfähig geworden bin, zu vergleichen und mir ernsthafte Sorgengedanken um eine fernere Zukunft zu machen.  Das Morgen und Übermorgen  ist wie abgeschnitten, ausser wenn es um einzuhaltende Termine geht oder um die Besorgung des Lebensnotwendigen.   Zu der Wohnung bin ich auch ohne Plan und Absicht gekommen, es waren ganz spontane Geschehnisse, ich hab einfach nur Ja gesagt... OK, wenns ohne den Widerstand der Aussenwelt abläuft, gut... wie du willst. LOL.  Ich lasse mich treiben wie ein Blatt im Wind, wo immer er mich hintreiben will.  Ich glaube nicht, dass ich meinem Tagebuch/Blog jemals Pläne und Absichten geäussert hätte. Gedanken und REdewendungen wie: Nachher/morgen/demnächst werde ich dies oder jenes machen kommen mir so gut wie gar  nicht mehr in den Sinn. Auch deswegen, weil ich mich nicht gebunden habe an bestimmte regelmäßige Aktionen Meine Pläne gelten nur kurzfristig und  i.d.R. nur für Hier und Heute. Sie erfordern keine egoischen Strategien oder berechnende Aktionen, d.h. ich muss z.B. die Menschen nicht mehr in meinem Sinn und Interesse manipulieren und beeinflussen., um diverse vorteilhafte Resultate zu erzielen. (Früher habe ich mir z.B. schon mal die Menschen "warmgehalten", damit sie mir nützlich sein könnten mit ihren Fähigkeiten und Eigenschaften. Das Nützlichkeitsdenken ist mir total abhanden gekommen. Ich frage nicht mehr, wozu etwas gut sei, wie es mir nützen könnte. Früher konnte ich alles gebrauchen... Heute horte und sammle ich nichts mehr - und kriege weit mehr als ich brauche! LOL.

 
Ich brauche nichts mehr, ich brauche nicht mehr. als ich JETZT im Moment habe. Alles, was ich brauche muss ich nicht planen, um es zu bekommen - alles kommt auf mich zu, ohne mein Zu-Tun. DAS ist Nichthandeln. Nicht-Tun. Nondirektives Geschehenlassen.Wenn man gelernt hat, sich selbst nondirektiv und unkontrolliert gehen bzw. geschehen zu lassen, dann muss man auch nicht mehr dirigierend in die Welt und die Menschen eingreifen. Dazu bedarf es nur der freiflottierenden Aufmerksamkeit, wie sie ein guter Therapeut und Analytiker berufsmäßig pflegt, wenn er ganz präsent ist.


Die den GEIST verhökern

haben für den Handel mit ihren "Inspirationen"  argumentieren oft wie die PsychoTherapeuten, die für ihre Dienste berechtigterweise Geld fordern dürfen, da dies ihr Beruf ist und weil sie ihren Beruf in den meisten Fällen nicht aus Selbstlosigkeit, sondern aus anderen Motiven ausüben.
Ein wahrer  Meister ist aber nicht von Motiven und Absichten und Zielsetzungen beseelt und angetrieben, er ist daher nicht Meister von Berufs wegen,  sondern durch Berufung.  Ein Meister ist in der Welt, aber insofern er nicht von der Welt ist, ginge er eher betteln, als dass er eine Sünde wider den GEIST begehen könnte. Heutzutage kann man auch nicht damit argumentieren, dass man ja doch von irgend etwas leben müsse..., heute kriegt man Hartz 4 und nur der, der zu stolz ist, arm (und ein Bettler) zu sein, lehnt das ab. Freiwillige Spenden für den Meister sind ok,  -wenn das  "Spenden erwünscht" ist, ist's  nicht ok.
Ich las einmal vor vielen Jahren von einem New Age Managerkurs, bei dem die Manager als heruntergekommene Bettler verkleidet auf der Strasse betteln sollten. Für das Ego gibt es nichts Heilsameres als sich seiner im Boden versinkenden  Scham bzw. seines hochfahrenden Stolzes bewusst zu werden. Das würde ich jedem empfehlen, der sich für einen Meister hält.



Der Zeuge

Oft hört man von Suchern oder "Findern", dass sie dies und jenes "bezeugen" von dem sie meist irgendwo gelesen und gehört haben. Ich frage mich, ob sie wissen, von was sie sprechen, ob sie wissen, wer oder was dieser Zeuge wirklich ist. Der Zeuge ist ganz gewiss nicht der Aufmerksamkeitsfokus des Egominds, sondern allein das Wahre SELBST bzw. das GewahrSEIN ist der Zeuge dessen, was im (Klein-)Geist des Individuums vor sich geht. Dieser Zeuge kann niemals die Wahrheit eines anderen Menschen "bezeugen", sondern nur die Wahrheit, die ihm aus der "eigenen" Quelle zukommt.  Dass jemand universelle Wahrheiten verkündet,  bedeutet keineswegs, dass der Verkünder auch im GeWAHR-SEIN steht.Viele Menschen bezeugen ihren Glauben an diese oder jene Religion, d.h. sie stehen öffentlich zu ihrer Religion. Wieder andere, die sagen,  dass sie Jesus Christus bezeugen, sagen sie nichts anderes damit, als dass sie an ihn glauben - realisiert bzw. SELBSTverwirklicht haben sie JC als unsere Wahre Natur aber nicht. Wenn ich z.B. sage, dass ich J. C. als meine Wahre Natur verwirklicht habe, bezeuge ich nicht. Sagen kann man viel. Niemand - keine Person -  kann Jesus Christus bezeugen, nur die unpersönliche WAHRHEIT tut dies. Ist jemand EINS mit mir, d.h. erkennt beispielsweise jemand die WAHRHEIT in meinen Worten als SEINE innerste WAHRHEIT, so bezeugt er Jesus Christus in und durch sich SELBST. Ich als Person bin jedoch nicht Jesus Christus,  meine Worte trafen auf ein offenes Herz...waren  nur der Auslöser. Der Fehler solcherart "Erleuchteter" ist meist, dass sie den Überbringer der Frohen Botschaft für den Erlöser PERSÖNLICH halten, derweil sie  ihn mit der Person JC's identifizieren, sie beten  die Person an, gründen einen Kult um die Person und die WAHRHEIT geht derweil den Bach runter. 

Es scheint einen spirituellen Dualismus

zu geben, der die Einheit/Advaita-Erkenntnis  - also das Ziel aller spiritueller Entwicklung- völlig negiert, was zeigt, dass sie die Einheit noch nicht realisiert haben.

Die Verteidigung der Wirklichkeit des Holocausts zeugt von einer solchen. Alles andere sind sie bereit, zu negieren, der Holocaust aber darf nicht angezweifelt werden. Diese Leute/Sucher sind noch immer dem Entweder-Oder-Denken bzw. dem Causalitätsdenken in der Welt des Werdens verhaftet und zudem mit einer giftigen Moralität identifiziert/infiziert. 
Paradox: Die Erkenntnis der Wahren Wirklichkeit ist zwar jenseits von Ursache und Wirkung, jenseits des Werdens, aber dennoch liegt im "ursachlosen grundlosen Grund" die Ursache der Vielfalt und des Werdens.Verstehen läßt sich das nicht, das läßt sich nur SCHAUEN, derweil der Verstand abgetreten ist.

Der Dualismus ist weder gut noch böse, er ist, was er ist und die "Streuung" des BEwusstseins (Atman) in diese unendliche Vielfalt  des Lebens/Kosmos ist das Spiel Gottes (bzw. MEIN Spiel, LOL) und kommt ebenso aus dem Urgrund (Vater, Brahman) wie alles andere.  Auch das  getrennte Ich kommt aus dem Urgrund, allerdings nicht die Entfremdung, Neurose, die "Sünde", die uns von der Erkenntnis, dem GEWAHRsein des Ursprungs trennt.  Ich weiss es nicht und es kümmert mich auch nicht, warum wir, kaum geboren wieder aus dem Paradies fallen in die Zeit, um in der Welt aufzugehen, in ein verlorenes Ich, welches fortan nichts anderes zu tun hat, als sehnsuchtsvoll seine verlorene Heimat zu suchen (Religio).
Einheitserfahrung bedeutet, dass man die Trennung von Dualismus und einseitigem einäugigem Yang-Nondualismus überwindet, den dualistischen Yin-Aspekt ALL-UMFASSEND bejaht und damit beides als EINS erkennt.
Alles, was ich hier schreibe ist WISSEN aus der SELBST-Erkenntnis. Die universelle WAHRHEIT, die Philosophia Perennis, liegt in jedem Menschen verborgen. Erwachen heisst nicht zuletzt, dass wir zu dieser WAHRHEIT erwachen. Die WAHRHEIT ist nicht NICHTS, sie ist die Fülle.  Wenn ich sagte, dass wir LEBEN wollen, wenn wir uns nach dem Erwachen sehnen, dann meine ich damit das Ewige LEBEN als das Bewusstsein der Unsterblichkeit, unsere Wahre Natur.


Fundsache

"Satsang ist überall, denn du bist niemals von der Wahrheit getrennt, egal ob du dir dessen bewusst bist oder nicht.
... Du kannst auch nicht aus dem Beobachterbewusstsein herausfliegen, denn es gibt nur DAS, egal ob du dir dessen gewahr bist oder nicht."...
Aus: http://zeroyoga.jimdo.com/mit-absicht-in-die-absichtslosigkeit/
NOPE, never ever  - DAS ist der Trugschluss. Auch wenn ich Vieles, was da geschrieben steht,  als WAHR erkenne, als MEINE Wahrheit, -   unwahr ist, dass es "egal ist, ob ich mir der WAHRHEIT/Satsang/Beobachterbewusstsein bewusst bin oder nicht". DAS  ist die Falle, in die der gläubige Verstand allzu bereitwillig tappt, zu GLAUBEN (zu wissen), dass es egal ist, ob du dir des SEINS gewahr bist oder nicht. Dann glaubt er auch (nur) , dass es nichts zu tun gibt, derweil sein Nichttun nur ein absichtsvolles NichtS-tun ist! Zwischen Glauben und Gewahrsein - unendlicher Abstand.

Ich bin mir  BEWUSST darüber, dass ich niemals von der WAHRHEIT getrennt bin. Ich bin GEWAHR, dass ich niemals aus dem Gewahrsein heraussfallen kann. Ich bin mir GEWAHR, dass ich auch aus Satsang gar nicht herausfallen kann, derweil ich in der WAHRHEIT stehe! Deshalb ist mir BEWUSST, dass Satsang überall dort ist, wo ich bin und WAHRHEIT spreche. 
Also Leute, glaubts ihm bitte nicht, denn wenn Ihr das glaubt und bei diesem Glauben bleibt, wird es niemals euer bewusstes SEIN!


Erwachen

heisst zur WIRKLICHKEIT erwachen. Es gibt ja spirituelle "Finder", die sich in ihrem spirituellen Vokabular absichtlich der christlichen Terminologie und Symbolik enthalten.  Auf dem spirituellen Marktplatz ist religiöses Vokabular sehr untrendy - ausser es handelt sich um Buddhismus. Es scheint manchen von ihnen geradezu peinlich zu sein... Die glauben vermutlich, wo sie doch die Religionen allesamt transzendiert hätten, bedürfe es keiner religiösen Symbolik oder Sprache nicht mehr.
Hätten sie die Buddhanatur wirklich realisiert, dann hätten sie damit auch Christus als ihr Wahres SELBST realisiert und alles, was nicht nur Buddha, sondern auch, was Jesus je gesprochen hat, würde ihnen als WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT im GEISTE aufleuchten - das ist ja das Wunderbare am "Erwachen", dass die toten Buchstaben lebendige WAHRHEIT werden durch das INNERE Erfassen.
Auch der Neo-Atheist, der noch  gegen den "Gotteswahn" zu Felde zieht, hat Gott noch nicht um Gottes Willen gelassen, denn wie Meister Eckehart sagt in seinem Ketzerlehrsatz Nr. 5: "Wer Gott selbst lästert, lobt Gott". Der "Gotteswahn" hat erst dann sein rühmlich' Ende gefunden, wenn Mensch und Gott - der Sucher und das Gesuchte - als Einheit erkannt werden. ( Letztgültige Erkenntnis Variable Nr. 164) - wenn du erkennst, dass das in dir, was Gott suchte und fand,  aus dem selben GEIST ist. Vorher kann der Gotteswahn kein Ende finden. Wer glaubt, dem "Gotteswahn" vor der Zeit ein Ende bereiten zu können, lästert Gott.
Nur der, der das in WIRKLICHKEIT und WAHRHEIT erkannt hat, kann sich einen "Neuro-Atheisten" nennen; für den ist mit der ultimativen Einheitserfahrung der "Gotteswahn" zuende und auch alles Dagegensein, denn wer dagegen ist, lästert Gott. Gott kann nicht NICHTS werden, Gott kann nur ICH  s e i n .
Neulich antwortete mir der Neuro-Atheist auf meinen Kommentar: Gott ist dann erst überwunden, so du hast dich SELBST gefunden, sinngemäß, dass auch dieses SELBST noch zuviel sei.  Ich habe das geliked, weil ich es meiner WAHRHEIT gemäß so verstanden habe, dass auch der Begriff "Selbst" noch zuviel sei, da  die Einheit über die Worte hinausgeht. Ich vergaß, hinzuzufügen, dass "Darüberhinaus" aber auch keine Ismen wie es z.B. der Neuro-Atheismus darstellt, für sich SELBST gefunden werden können. LOL.
Na ja, ich weiss überhaupt nicht, was er mit seinem Einwand wirklich gemeint hat. Vielleicht hat er ja auch die SELBSTfindung nur falsch verstanden als  die Kleine-Ich-Findung. Selbst und Ich sind ja bei manchen Leuten Synonyme. Da unterscheidet man zwischen kleinem Selbst oder kleinem Ich und Großem SELBST vs. Kleines SELBST.
"Unbeschmutzt von Heiligkeit zerbricht die Dogmenhörigkeit" habe ich zum Thema Neuro-ATheismus re-getwittert...Wie Heiligkeit aber verstanden wird?  Wahrscheinlich so wie der Gotteswahn verstanden wird: als eine Verirrung, vielleicht sogar als spirituelle Umgehung. Ich gebe zu, dass mein Satz etwas polemisch ist, derweil ich das Adjektiv "beschmutzt" benutze, was impliziert, dass Heiligkeit schmutzig sei. Fakt ist, dass man durch die Heiligkeit hindurch, bzw. darüberhinaus gehen muss, dass Heiligkeit nicht das spirituelle Ziel, sondern nur eine Etappe ist, die wie alle anderen Etappen transzendiert werden muss, um die Wahre Natur zu verwirklichen.
Ich bleibe dabei: Ohne Gott gibt es keinen Spirit. LOL.  Ohne Gott keinen Neuroatheismus  hehe
Fakt ist auch, dass mein Mind nicht (mehr) wissen muss, was genau der Neuro-Atheist unter seinem Neuro-Atheismus und seinem Begriff des Gotteswahns versteht. Wichtig ist nur, was ICH  (selbstbezüglich) diesen Begriffen für eine Bedeutung verleihe. Daran, allein daran erweitert sich mein Bewusstsein. Die Absicht des Texters/Senders und die Person des Senders interessiert nicht - ein Umstand, der, wo ich ihn erwähne, regelmäßig für beleidigte Reaktionen der Texter sorgt, an deren Texten sich mein Bewusstsein erweitert. LOL.
Egal, ich habe es geliked. Ich bin mir bewusst, dass ich immer nur meine eigene WAHRHEIT like, weil ICH den Texten anderer die Bedeutung verleihe, die sie für mich haben soll.  Ich kann einfach nicht damit aufhören, spontan auf mich SELBST zu antworten. Dass die gelikten Textverfasser dies meist für die Bestätigung ihrer Unwahrheit halten, nehme ich dabei billigend in Kauf. LOL


Bilderlosigkeit

Mein neuer Nachbar hat mich über mein Leben ausgefragt, ich habe geantwortet... es stört mich nicht, wenn sich andere Menschen  aufgrund meiner Vergangenheit ein Bild von mir macht. Er ist ein kluger psychologisch, philosophisch und theologisch gebildeter Kopf, der allerdings noch nicht erkannt hat, dass es nicht nur darum geht, sich kein Bild von Gott zu machen, sondern auch kein Bild vom Menschen, der ja Gottes EbenBILDung ist. 


Gutmensch

Weil sie Schwarz-Weiss-Denker sind, die nur ihre Position gelten lassen und alle anderen, die nicht ihrem Gutmeinen folgen, als Nazis oder Rechte verurteilen. Faschistoid ist der, der nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden kann bzw. diese beiden verwechselt, das Böse für gut und das Gute für Böse hält. Er ist ich-schwach, hält sich aber in seiner Ich-Schwäche für stark.
Der Gutmensch ist i.d.R. antiautoritär, er hasst alles Müssen und Sollen, weil er Autoritätsängste hat, insbsondere Angst vor der eigenen Kraft und Autorität.
Der Gutmensch kann nicht fordern, er kann nur einseitig fördern, so fordert er auch nicht die Integration von den Zuwanderern, sondern fordert sie von den Einheimischen.
Auf diese Weise ergreift der von Gutmenschen geförderte, aber ungeforderte  Zuwanderer langsam und kontinuierlich den gesamten (Rechts-) Raum und fordert die Unterwerfung unter seine Regeln, - die Regeln einer Minderheit -  statt sich der Mehrheit bzw. der  Demokratische Ordnung des Landes anzupassen, welches ihm Heimat geboten hat.
Oriana Fallaci sprach schon 2006 von einer  "Invasion" von Asylanten und Flüchtlingen. Dies gilt m. E. aber nur, wenn sich Flüchtlingsströme  als "Mass Weapon" politischer Interessen instrumentalisieren lassen.Augenscheinlich ist das der Fall. Die Gefahr: dass die Flüchtlinge, die aus Kriegsgebieten geflohen sind, nicht mehr als Opfer, sondern als Täter gesehen werden. Sehr gefährlich auch, dass der Islam selbst unter Generalverdacht steht.
  Nicht allein der Islam, sondern u.a. auch
die Kolonialisierung und ihre Folgen ist m. E. die Ursache der Gewalt und der Unruhen im Nahen Osten.  Die Islamisten nun hegen den Plan,  sich genau jene Länder zu unterwerfen und ihrerseits zu kolonialisieren und zu missionieren, die sie kolonialisiert und unterworfen haben. Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen. 
Zwischen gemäßigtem Islam und dem Islamismus zu unterscheiden ist wohl gar nicht möglich. Nach dem Koran befindet sich nicht nur der extreme Islamist, sondern jeder Muslim, der sich in einem nichtmuslimischen Land aufhält, im "Djihad" mit den Einheimischen dieses Landes, da der Nicht-Muslim der Ungläubige ist, den es zu  hassen und zu bekämpfen gilt.  Nach dem Koranverständnis  kann man Ungläubige  betrügen und belügen, ausrauben, vergewaltigen  - all dies sind keine Sünden oder Vergehen, sondern gottgefällige Rabattmärkchen,  die den gläubigen Muslim ins Paradies bringen. 
So besteht eine Art der psychologischen Djihad-führung in der Strategie "Taqiyya", der Täuschung der Ungläubigen  - die nicht von Islamisten, sondern von "ganz normalen" moderaten Muslims  bzw. auch in großem Stil von islamischen Organisationen im Westen betrieben wird.

Der Prophet Mohammed ist auch hier das große Vorbild, er machte die Täuschung salonfähig, er machte einen ScheinFriedensvertrag mit dem Feind und hinterrücks  schlug er zu. Deswegen braucht ein Muslim seine Verträge und Vereinbarungen mit einem Nichtmuslim auch nicht einzuhalten.
Was nun die Islamkritik angeht, die vielerorts quasi schon verboten ist (Facebook z.B.), werden die Kritiker gerne in die rechte Ecke gedrückt und als Nazis beschimpft von der faschistoiden Gutmenschfraktion - was besonders delikat ist, denn sie scheinen blind für die Tatsache zu sein, dass  es zum Guten Ton des korangläubigen Muslim gehört, die Juden quasi von Rechts wegen zu diskriminieren, den Kindern in der Schule schon beibringen, dass Juden  Ratten und Hunde seien und Juden eine gleichwertige Behandlung in muslimischen Ländern verwehrt wird. Da fragt es sich doch, WER hier der "Nazi" ist. Der gelebte Islam ist insofern genauso faschistisch wie Hitler und der (deutsche) Gutmensch.
Der Prophet Mohammed sagt im Koran: Ihr werdet die Juden so lange bekämpfen und töten, bis sie sich verstecken. Aber der Stein und der Baum werden sagen: “Oh Moslem, oh Diener Allahs, ein Jude versteckt sich hinter mir. Komm und bring ihn um!”»
Das wird von den Muslimen  immer noch wortwörtlich genommen,  gedacht und getan. Die antisemitische Indoktrination ist in ihren Heimatländern quasi kulturbedingt und allgegenwärtig.
Die christliche Religion war zuerst da, der Islam kam später. Dass der Islam Jesus nur als einen Propheten ansieht, nicht aber als Erlöser und Heil-and, liegt wohl daran, dass es im Koran keinen Sündenfall gibt. Daher gibt es auch keine (Sünden-)Vergebung im Islam, wie es im Christentum der Fall ist. Nicht zu wissen, was wirklich gut und was böse ist, ist die Ursache der allgemeinen religiösen Psychose, wie sie im Extrem bei den Islamisten zutage tritt.
Der Islam sieht glaubt,  dass er die Wurzel ist und das Christentum nur ein verdorrter Zweig vom Baum des Islam. 




Israel - Die Bibel

Wie Innen so Aussen, wie Aussen so Innen.
Mit der Apokalypse des Johannes hatte ich mich einige Male beschäftigt und zwar immer dann, wenn ich Tiefenprozessen ausgeliefert war. Nur dann offenbarte sich mir die BEdeutung der Symbolik.

Ich bin und war niemals eine passionierte Bibelleserin, deshalb war mir bislang nicht bekannt oder hatte es vielleicht auch verdrängt, dass es im Alten Testament schon  Prophetien gibt, die auf eine "Endzeit" hinweisen.  Die Geschichte der Bibel habe ich nur innerlich, mystisch für mich gedeutet, dass sie tatsächliche geschichtliche Parallelen in der Zeit hat, war für mich nicht wichtig. Bis heute.
Nachdem ich mich heute den ganzen Tag mit dem Islam auseinandergesetzt habe, komme ich zu der Erkenntnis, dass der ganze Zirkus, der sich in der Welt  heute bzw. seit Jahrtausenden abspielt sich nur um Israel dreht.  Ich hatte diese äussere Welt- Dimension bislang völlig außer acht gelassen...
Die Bibel fing ich erst dann bewusst an zu lesen, als ich anfing, deren innere Symbolik zu erfassen. Seitdem gibt es für mich quasi keine Geschichte in der Zeit mehr.  Wenn in der Bibel z.B. von Israel gesprochen wurde, dann erlebte ich das so, dass ICH, meine Seele damit gemeint und angesprochen war. Israel - DAS bist DU. Das Alte Testament symbolisierte für mich die Zeit in der Gefangenschaft des falschen Gottes, des falschen Ichs. Die blutigen Kriege zwischen den Stämmen und div. Völkern  spiegelten den inneren Djihad, die Kämpfe meiner Seele mit den verschiedenen Ego-Aspekten, den Widerständen, die sich gegen die Geburt in das Wahre Leben, das Erwachen in die  WAHRE WIRKLICHKEIT aufstellten, welches sich letztlich in der Erfüllung der  Frohen Botschaft des Neuen Testaments realisierte. Neugeburt. Wiedergeburt. Auferstehung.
Endzeit ist für mich das Ende der Zeit, die Zeitlosigkeit, die  durch die den finalen Tod des Egos eintritt.  Endzeit ist immer. Die Apokalypse bzw. den Weltuntergang erlebte ich als  Welt-Anschauungsuntergang, als einen langsamen Tod über einen langen Zeitraum, der mich letztlich komplett ans andere Ufer brachte. .
(Ich schaue gerade auf die 3 Bände Ecker-Bibeln, die ich von  meiner Vormieterin geschenkt bekam. Ich nehme immer alles an, was man mir schenkt und jetzt scheint es mir, dass diese Bibel dafür da ist, in Gebrauch genommen zu werden - zum Zwecke des sich ausweitenden Verstehens, wie sich das Innere im Äusseren spiegelt. Israel. Zion.
Früher war ich immer gegen den Zionismus und gegen das heutige Israel bzw. seine Politik. Für mich handelten sie an den Palästinensern nicht anders als die Deutschen an den Juden.  Ich glaubte nicht, dass die Juden ein Recht hätten auf einen eigenen Staat, denn früher hatten sie auch keinen. Und aus meiner grenzbefreiten spirituellen Sicht hatte überhaupt kein  Mensch überhaupt ein Recht auf ein eigenes Territorium. Heute sehe ich das anders: Solange die Menschen noch mit Ego identifiziert sind, wird es Grenzen und Territorien geben müssen. Man kann niemandem aufzwingen

Auch wenn es aus einem höheren Blickwinkel keine Geschichte je gegeben hat, kann ich  die Geschichte, die Historie doch nicht völlig negieren und als reines Gedankenkonstrukt in die Tonne treten - sie ist das materialisierte bzw. personifizierte Spiegelbild unserer Seele. Evolution und Involution - das Untere und das Obere. 



Der Gutmensch

stelle sich immer auf die Seite der Opfer, sagt er. In Wahrheit kann er zwischen Gut und Böse, zwischen Täter und Opfer nicht unterscheiden, weil er mit dem (inneren)  Aggressor identifiziert ist. Daher identifiziert und stellt er sich meist unbewusst auf die Seite derer, die es verstehen, sich als Opfer zu  i n s z e n i e r e n  . (Narzisstische Gekränktheit wird mit Verletzlichkeit verwechselt.) In Wahrheit spielt er damit den wahren Aggressoren in die Hände.
 Der faschistoide Gutmensch ist in der Regel auch ein multikultureller Utopist oder ein spiritueller Spinner, Motto: Wir sind alle eins. LOL! Sein Schwarz-Weiss-Denken deutet  Kritik an  der Migrantenpolitik Merkels  als  Rassismus, sachlich-objektive Islam-Kritik wird als  Islamophobie , generelle Muslim/Islam-Feindlichkeit  oder  Rechtspopulismus verunglimpft. 



Drei Erklärungen


Ich gehe glaube,  dass es sich bei dem Phänomen der ISIS um einen Konflikt zwischen zwei Unvereinbarkeiten handelt. Einerseits das wilde triebhafte archaische Bewusstsein und auf der anderen Seite die Ratio.  Der Todestrieb Freuds, schon des längeren totgesagt, feiert fröhliche Urständ und zwar immer dort, wo die Sexualität unterdrückt wird. Irgendwann funktionieren die  "Abwehrkräfte der Ratio"  nicht mehr, wenn der Triebstau  so mächtig ist, dass alle Dämme zu brechen drohen.


Der Todestrieb Freuds

ist wohl nur deshalb tot, derweil wir in den westlichen Gesellschaften uns einer befreiten Sexualität erfreuen dürfen, so frei, dass einem das Kotzen kommt angesichts der überbordernden Pornographie, zu der jeder Mann im Internet ungehindert Zugang hat. (Eine Pornographie, die ein Frauenbild vermittelt, welche von jungen und naiven Menschen als real geglaubt wird. )
Der Todestrieb ist eine Errungenschaft des patriarchalischen Mannes und hängt eng mit einer frustrierten Sexualität zusammen  - und gibt es heutzutage noch eine  Sexualität, die  frustrierter ist, als  die eines jungen muslimischen Mannes?!   Nun sind diese arabischen Jungs in Europa, die Mädels laufen ihnen von morgens bis abends quasi auf der Nase rum und sie dürfen nicht mal hingucken und Anfassen schon gar nicht!
Es ist noch gar nicht so lange her, da ging es den christlichen jungen Männern nicht anders. Die Triebe wurden kompensiert, Krieg war solch ein Mittel...zudem bot der Krieg zu allen Zeiten den Männern einen rechtsfreien Raum, in dem alles erlaubt war. Die Männer zu töten und die Frauen der Feinde zu vergewaltigen war der erste Schritt bei der Einvernahme eines fremden Territoriums.
Nach der Kölner Silvester-Bescherung denken die Politiker laut über die Finanzierung von Puffs für die Armen Kerle  nach.
Aber es ist nicht nur die frustrierte Sexualität, sondern hauptsächlich der frustrierte Narzissmus der jungen arabisch/muslimisch sozialisierten Männer, die es erziehungsbedingt  gewöhnt sind, eine Vorrangstellug zu geniesen, gewöhnt sind, alles zu bekommen und sich nichts dabei denken, sich im Notfall das zu holen, was sie brauchen.
Der IS nun bietet den sexuell Frustrierten beste Befriedigung aller Bedürfnisse.  Jedem Mann eine Frau oder mehrere. Krieg. Alles was so ein archaisches Männerherz begehrt und der verzärtelte Westler seit langem entbehrt:  Abenteuer.


Was ist Gefühlsinkontinenz?

Sonntag, 14. Februar 2016

Gestatten Leutz, es stellt sich vor, der frohe Leichnam, hoch das Tor!



Spirituelle Korrektness

Der Zensor stirbt zuletzt. Deshalb soll man als spirit. Sucher das Über-Ich nicht unterschätzen. Insbesondere das spirituelle Überich, welches sehr auf die spirituelle Korrektness bei sich und obacht gibt;  bei allem was du  (im spirituellen Kontext) sagst und tust,  hockt es dir auf der Schulter und  projeziert seine selbstgebastelten Vorbehalte in die imaginären anderen Menschen/Sucher  hinein, nimmt die mögliche Kritik anderer vorweg und beugt sich den  scheinbar von aussen auf ihn zukommenden Erwartungen, wie "man" als spiritueller Mensch zu sein bzw. zu sprechen  hat  und ob man den selbstgesetzten oder fremdbestimmten spirit. Idealen entspricht. Meist geht es ihm darum,  zwar einen erleuchteten Eindruck zu machen, aber dennoch niemals zuzugeben, dass er sich  für erleuchtet hält - das ist in erlauchten Kreisen nämlich  der  faux paux Nr. 1. 
Das spirit. Über-Ich lebt immer in der Angst vor dem Ertapptwerden bei einer "spiritual incorrectness"  und trotz seines Alleinanspruchs auf Erleuchtung ständig in der bangen Ahnung, dass es andere gibt, die noch erleuchteter sein könnten als er... Das spirit. Ego ist zuweilen ein masochistischer Erbsenzähler und  passt z.B. auf, was du öffentlich sagst, dass du nicht versehentlich schnöde Erwartungen oder Wünsche/Ziele/Pläne formulierst oder andere entlarvenden Bemerkungen, die verraten, dass du dich wie eh und je über deine Eigenschaften und Begehrlichkeiten definierst. Ein besonders eitles spirit. Ego verbietet sich nicht selten das Ich-sagen komplett, weil er annimmt, dass dies  ihm einen unschlagbar numinosen Nimbus gibt. Macht man das spirit. Ego auf seine Widersprüche aufmerksam, so ist es um keine Ausrede verlegen.

Der spirit. Zensor lebt davon, dass er eigene oder fremde geistige Einsicht als Glaubenssatz verarbeitet/übernimmt, um der eigenen oder fremden Einsicht als  festen Wissensbestandteil  Dauer zu verleihen. Er mobilisiert und befriedigt das Macher-Ego. Der Mensch kann z.B. eine tiefe Einsicht darüber haben, auf welche Weise Erwartungen, Bedürfnisse, Wünsche oder das Urteilen das Hindernis auf dem spirit. Weg darstellen, das Ego wird diese Einsicht sofort für sich beanspruchen und ein Ideal draus machen, dem es zukünftig zu entsprechen trachtet, es wird versuchen, an sich zu "arbeiten" und  mit dieser Arbeit das Gegenteil erreichen, nämlich Erwartungen, Wünsche und dergleichen  UNTERDRÜCKEN, statt loszulassen. (Eine "Arbeit", die der notwendigen Schattenarbeit diametral entgegengesetzt ist und statt der Auflösung der Schatten die Fütterung des Drachen zur Folge hat.)Und natürlich wird es wird ein schlechtes Gewissen haben, wenn es ihm nicht gelingt, den selbstgemachten Idealvorstellungen zu entsprechen.

Der "schwarzspirituelle" Zensor  - eng verwandt mit dem inneren Aggressor -  unterdrückt im selben Zuge er sich selbst unterdrückt mit  besonderer Vorliebe auch andere, die seinem  allgemeinverbindlichen "spirituellen" VerhaltensKodex/Ideal nicht folgen und überführt sie des schnöden Wertens, der Erwartungen, der Absichten  usw., derweil es  ihm selbst  noch an der Erkenntnis gebricht, dass all das, was er auf der einen Seite als Hindernis erkannt hat, auf der andern Seite seine Berechtigung hat und gelebt werden will und muss. (Ein Mensch nämlich kann erst seine Wünsche bewusst loslassen, wenn er seine Wünsche (Erwartungen, Ziele, Pläne, Absichten usw.) zuvor hat bewusst  fühlen und intensiv hat leben dürfen.  Der spirituelle Co-Rector/Zensor ist der gefährlichste Räuber, denn er gibt sich den Nimbus der Heiligkeit und Güte.  Ich habe in einem spirituellen Forum gehört, dass es eine Person gibt, die sich sogar ein Archiv mit Aussagen diverser Mitglieder angelegt haben soll, um diese sozusagen mit ihren eigenen spirit. Waffen zu schlagen, sollten sie sich einmal  in spirit. Widersprüche verwickeln: "Damals hast du aber etwas ganz anderes gesagt..." und dann folgt eine Sentenz, die der solchermassen Angeklagte Jahre zuvor irgendwo geschrieben hatte.  So etwas ist ein Paradebeispiel für einen egoinflationierten, schwarzspirituellen Zensor, der sich für erleuchtet hält bzw. seine u.U. durchaus gute Urteilsfähigkeit für die spirituelle Tugend der "Unterscheidung der Geister" hält. 

Das spirit. Ego haftet an seinen vergangenen "Erleuchtungen" bzw. "Erwachen", es kann nicht loslassen, es hält fest  und kann die Hand nicht mehr öffnen, um die Leere erneut füllen zu lassen. Zu Gott aber kommt man nur in geistiger Armut, d.h.  mit leeren Händen. Geistig arm ist der Mensch, der Gott (resp. Erkenntnis) um Gottes willen lassen kann. Geistige Armut  - anders gesagt:  das Bewusstsein des Nichtwissens -  basiert darauf, dass man die Hände immer wieder sofort öffnet, um  loszulassen, was sie empfangen haben.
Das spirit. ÜberIch ist in seiner überheblichen Arroganz dennoch ein SELBSTunsicheres Ich. (Ganz im Unterschied zum endgültig befreiten  ICH, welches sich in seiner absoluten SELBSTgewissheit der eigenen DauerErleuchtung so absolut gewiss ist, dass es ihm niemals ERNSTHAFT einfallen würde, in seinem ALL-EINS-SEIN sog. "Andere"  für genauso erleuchtet und ALL-EINS zu halten, LOL.  )


Nichteingreifen vs. Eingreifen

Die Alte Adam-Ordnung des  Kategorisierens und Klassifizierens gehört  in die Rubrik Selbstbegrenzung.  Als ich z.B. Facebook für die profanen und meinen Google Account für die spirituellen Belange einteilte, begrenzte ich mich damit. Selbstbegrenzungen sind meistens auch "Fremd"begrenzungen und erfordern einen Durchsetzungswillen und ein gutes Gedächtnis. Weil mir beides aber so gut wie ganz abhanden gekommen ist, LOL  - außer für Kurzzeitaktionen -  dauert es auch nie sehr lange und die rigide Alte Ordnung bricht wieder zusammen, um dem kreativen Chaos erneut Platz zu machen.
So war das, als ich auf meiner Facebookseite sämtliche spirituellen FB-Freunde entfernte, um nicht ständig durch die vielen zeitraubenden  Sinnsprüche/Statusmeldungen (oder philosophischen Diskussionen) abgelenkt zu werden, die mich  manchmal nervten, weil ich nicht an ihnen bzw. der Unwahrheit  vorbeikam, ohne sie korrigierend zu kommentieren, derweil die Sprüchelklopfer mir die Korrektur/WAHRHEIT wie üblich als schnöde Besserwisserei persönlich übelnahmen, derweil ihr empfindliches und unbelehrbares Ego sich wie üblich dadurch unverschämt belehrt fühlte. 
So wollte ich eine künstliche Trennung herstellen: Google sozusagen  für das Heilige, Facebook für das Profane. Jo, ich  d a c h t e ... denn mein Vorhaben ist schon im Ansatz fehlgeschlagen, während ich mich herz- und skrupellos der Entfernung der FB-Freunde hingab, kam mir die Idee, am besten ALLE Accounts aufzulösen und mich nur noch mit meinem Blog im Netz zu präsentieren. Also löste ich mein Google-Konto auf, hatte aber nicht damit gerechnet, dass ich meinen Blog damit auch gleichzeitig auflöste. Nun, die Zweiteilung hätte eine dauernde Kontrolle erfordert, denn alles, was ich entfernte, wuchs wieder nach...

Auch in meinen Selbstgesprächen kommt es noch manchmal vor, dass ich mich dabei ertappe, wie ich in den Fluss eingreife und mir ein Vor-Haben, ein Prinzip basteln möchte, z.B. denke ich: Ich habe keine Lust mehr, für mich zu kochen, ab jetzt gehe ich  i m m e r rüber  ins Zentrum essen. Obwohl mir sofort bewusst ist, dass ich für die Zukunft plane, rechne ich mir aus, wieviel das kostet, stelle mir dann all die Vorteile und Annehmlichkeiten vor, die ich dadurch hätte usw. - aber es ist einfach so, dass sich bei meinen Vorstellungen weder positive noch negative Erregungen einstellen, die mich früher schon freudig und optimistisch erregt handeln liessen, derweil mir ein Ziel klar vor Augen stand.  LOL. 

Praktisch unmöglich ist es mir aber geworden, dass ich aus einer kurzen Unlust dauerhafte Konsequenzen und Vorhaben abzuleiten imstande wäre: "Das und jenes  wird ab  jetzt  i m m e r  so gemacht" -  Grundsätze und Standpunkte zu formulieren bzw. dauerhaft einzunehmen und durchzuziehen.  (Das Durchziehen von Zielen war mir schon früher nicht gut möglich, nur wurde es "früher", d.h. unter der Fuchtel des Egos  als Inkonsequenz und Willensschwäche ausgelegt. LOL)  Zwar habe ich noch vor 3 Jahren mit meinem Sohn noch eine Vereinbarung getroffen  - dass wir uns die GEISTlosen traditionellen Feiertagsphrasen in Zukunft  bitte ersparen, doch im Grunde ist auch dies ein Kontrollversuch, eine Steuerung seines Verhaltens... und eigentlich ist es mir ja doch Jacke wie Hose, ob ich mich nun irgendwelcher Feiertagsphrasen oder anderer Höflichkeitsfloskeln bediene... LOL.

Im Allgemeinen  ist es so, dass ich keine Selbstbegrenzungen und Gewohnheiten mehr konstruieren oder feste Aussagen über mich tätigen kann, weil mein Kopf die Alte Ordnung der Zielstrebigkeiten und Nützlichkeitsbestrebungen nicht mehr ernst nehmen kann. ES fehlt mir ganz schlicht am DurchsetzungsWillen. Mein JETZT ist so stabil, dass mein Kopf gar nicht mehr fähig ist,  unbewusst weite Ausflüge in Vergangenheit oder Zukunft zu unternehmen oder ernsthaft Hypothesen aufstellen könnte, rationale Begründungen liefern... usw. 


Eigentlich sah ich sofort, dass mich die Neudefinierung meiner  FB-Seite in  meiner Kreativität begrenzt und den Fluss stört, und dennoch folgte ich - wenn auch unlustig - den  Impulsen einer kurzen Unlust. LOL.
Es ist nämlich keineswegs so, dass ich komplett "störUNanfällig" wäre.  Als mich neulich jemand zig mal am Tag anrief,  nur um ein paar Luftblasen in die Luft zu bubbeln,  kriegte ich nach dem dritten Mal ein fettes "Störgefühl", und als der Mensch noch immer nicht hören wollte, wurde  ich sehr pädagogisch und nahm den Hörer nicht mehr ab. Und als der Mensch spät abends an mein Fenster klopfte, um mich zu fragen, warum ich denn so böse sei, wurde auch mein Tonfall sehr nachdrücklich pädagogisch, derweil ich meinen Tacheles-"Stock" für besondere Gelegenheiten herausholte. Nach dem dritten Komma war er weg... LOL.
Von wegen "Jedes Klingeln ist das erste Klingeln" - he he he !  So "stabil"  - so  hermetisch nach vorn und hinten abgeriegelt ist mein JETZT nun auch wieder nicht, dass ich mich nicht erinnern könnte, wann mich jemand das letzte Mal genervt hätte. Das summiert sich immer noch in meiner Vorstellung, im Unterschied zu früher bin ich jetzt aber dabei und bin mir bewusst, was ich da horrenderweise in die Zukunft projeziere. (Befürchtung: Das Klingeln/ die Störung hört niemals auf... das geht immer so weiter, wenn ich nicht jetzt ein Machtwort spreche) LOL  Als ich noch mit Überzeugung Mutter Teresa hiess, hätte ich vermutlich Innere-Kind-Arbeit mit der Nervensäge gemacht... Nicht, dass Mutter Teresa ganz tot ist, es fehlt ihr nur an Überzeugung....LOL Ich bin mir bei allem, was ich tue, bewusst, was ich tue. Ich weiss daher auch, dass es im Grunde keine Störung gibt, wenn man eine Unterbrechung (der gegenwärtigen Tätigkeit) nicht als eine Störung definiert. Eine Unterbrechung nach der anderen ergibt in der Summierung erst den Eindruck von  Störung bzw. der Widerstand gegen das, was ich als Störung definiere. Oh je...kompliziert, he?
Wenn ich überhaupt ein Prinzip habe, dann dieses: Ich telefoniere i.d.R. überhaupt nicht, zumindest nicht ohne Sinn und Verstand und von mir aus schon mal gar nicht, weil ich kein Bedürfnis nach Gespräch habe.  Das Telefon hat für mich nur einen praktischen Zweck: Informationen auszutauschen, alles andere WERTE ich zuweilen: als Geblubber... pfui over you, sagt mein zahnloses Überich, - du machst hier ganz klar spirituell unkorrekte Unterschiede, Alder!  LOL. Ach ja, noch was spiritual absolut unkorrektes: Ich habe eine Vorliebe: ich bevorzuge z.Z. vor allen anderen Käsesorten den roten Chesterkäse mit Chilistreuseln und Tomate auf Toast oder Nudeln. Zudem ziehe ich es vor, fast jeden Tag essen zu gehen...Wenn das man keine akuraten - ja geradezu luxuriöse Vorlieben sind, - ein gefundenes Fresschen für den Archivar! Aber ich habe noch ganz andere Vorlieben in petto, die wollen mir nur gerade JETZT nicht einfallen, weil sie gerade nicht aktuell sind... he he he


Ich lese irgendwo,

dass Gott genauso liebebedürftig sei, wie der Mensch. Das scheint mir ganz klar eine Projektion zu sein, es ist der Mensch, in dem uns Gott  begegnet - denn nur im Menschsein Gottes ist Gott liebebedürftig.  Hm... Nein, ich hab keine Theologie studiert LOL
Ich glaube, das war Simone Weil, die dergleichen sagte...diese entsagende Masochistin; meine  Weil-Phase hatte Gottsei Dank nicht lange gedauert. Die van-Gogh-Phase dito... Ohrabschneider... aber ich liebte sie alle  heiss und innig in MEINER Entsagungsphase. Alle die Märtyrer und Masochisten, die mich auf meinem Weg begleiteten, sogar die allzu folgsame kleine Terese von Lisieux. Mit allen konnte ich mich identifizieren. Und wie oft trat ich sie in die Blaue Tonne und wieder zurück. Osho auch. Alle. War die eine Phase vorbei und die nächste in Sicht - der Gegenpol, die Antithese gewissermaßen - wanderte alles vorherige (die These)  in die Tonne. Erst sehr sehr viel später erkannte ich, was da wirklich vor sich ging: dass es sich bei meinen wechselnden  Extremanwandlungen um Gegensätze handelte, dass ich von einem Gegensatz in den anderen fiel. Und dann habe ich die Tonne in die Tonne getreten. Das war die Synthese! LOL! Von Gegensatzvereinigung hatte ich damals noch nie was gehört. 
In der Hauptsache schwankte ich lange Zeit zwischen Entsagung  (Yang) und Erlaubnisgebung (Yin) hin und her, bis ich die Mitte, die Balance von Yin und Yang fand, eine andere Mitte gibt es nicht.
Auch die Neu-Advaita-Sekte ist "animusbesessen",  Yang ohne Yin, Vater ohne Mutter - das verstehen sie unter dem Einen ohne das Zweite. LOL! Wer einseitig nur an die Determiniertheit aller Geschehnisse glaubt, fischt im stehenden Gewässer, -  erst Yin, das Werden, die Evolution, die Göttin  bringt den Alten Adam in  Fluss. 


Der Affengeist



ist unser Verstand, den sollte man nicht moralitär verurteilen oder gar bändigen, sondern man sollte  ihn annehmen und voller Vertrauen von der Leine lassen. Die kontrollierende spirituelle Yang-Entsagungspraxis beschäftigt sich damit, den Kopf von Gedanken zu entleeren, - die YIN-Erlaubnisgebungspraxis hingegen gibt dem Affen Zucker, er darf ohne Tabus zur Hochform auflaufen und alles denken und sagen, was ihm spontan in den Kopf kommt. Auf diese Weise werden unbewusste Seelenanteile bewusst gemacht - das Ende vom Lied ist, dass man sich letztlich zwar nicht der GEdanken, aber ganz von SELBST der IDENTIFIKATION mit den Gedanken entleert... Und der Affengeist tobt fröhlich weiter...LOLMerke: Alles, was du an dir ablehnst, wird durch die Ablehnung sündig und schlecht (gemacht)!



Klarmachung

Ich bin habe nie bewusst einen Spirituellen Weg eingeschlagen. Ich wollte nichts als LEBEN, ICH selber sein. Ich war mir selbst entfremdet, krank und suchte nach Heilung, die div. Erleuchtungen bekam ich dann gratis dazu. Erst im Verlauf des Heilungsprozesses  fing ich  an, mich für Mystik zu interessieren, bzw. wurde ich OFFEN, porös für die Botschaften aus dem Unbewussten, für den GEIST.  Ich wusste nicht einmal, dass oder wenn  ich mich in Heilung bzw. in Schattenprozessen befand. Ich hatte keine Worte dafür und glaubte oft, eher verrückt als geheilt zu werden. Ich wusste nicht, wo der Weg hingeht.
Ich glaube, jemand,  der behauptet, einen spirituellen Weg zu gehen, macht sich nur Vorstellungen von diesem Weg. Warum eigentlich meditiert jemand, wenns ihm doch ansonsten gut geht im Leben? Wer gesund und relativ neurosefrei ist, den dürstet weder nach Heilung noch nach Erleuchtung/Erwachen aus dem Konsensus-Schlaf.  
Wenn ich dennoch meinen Weg beschreibe, dann tue ich das retrospektiv, anders kann man nämlich nicht beschreiben.  Wer am normativen Leben leidet, sucht nach Befreiung vom Leiden.  Die Dumpfen und Elefantenhäutigen  leiden nicht an der Normalität. Sie spüren ihre Fesseln nicht, sie leiden nicht an Entfremdung von sich selbst bzw. unter der überall und über jeden Menschen  herrschenden Fremdbestimmung.  Man soll sie keineswegs glücklich schätzen, diese Selbstzufriedenen,wie man dies immer wieder von div. Suchern hört. Ihr Glück ist das begrenzte kleine Glück eines eingesperrten Vogels im Käfig, der die Freiheit nicht kennt. Sie sind und bleiben unwissend, denn sie haben die blaue Pille gewählt und halten die Matrix  - unsere Konsensusrealität und konditionierte Wahrnehmung -   für die einzige wahre Realität.


Erwachen heisst,

zu sich SELBST erwachen - im doppelten Sinne: Einmal zum authentischen Menschsein der Persönlichkeit  und zum Zweiten zum Wahren überpersönlichen SELBST, welches letztlich als eine Einheit erkannt  wird.
Die meisten Leute in den Foren sind Entwicklungsverweigerer, sie erwachen nicht zu sich selbst als reifes Individuum, sondern sehnen sich danach "Niemand" zu sein. Das erlangen sie aber erst, wenn sie ihr Menschsein angenommen haben.


Im Forum

kritisiert einer die Neo-Advaita-Lehre - er bittet darum,  man  möge bitte nicht glauben, dass er die Neo-Advaita-Lehre abwerten wolle...
Na na na na... aber horsch:  die Neu-Advaita-Lehre ist ein spiritueller Fake, eine Irrlehre.  Eine Irrlehre, überhaupt alles, was ich als falsch und irrig erkannt habe, darf und muss auch als falsch und irrig benannt und abgelehnt =  "abgewertet" werden! Man kann den Irrtum nicht annehmen und   ("liebend") einschliessen.
Vielleicht aber meinte er : er wolle die Advaita-Anhänger als  Menschen nicht abwerten? Na gut, aber das hat er nicht in der Hand, wie die sich fühlen, wenn man ihre Lehre kritisiert.  Die sind ja meist so sehr mit der Lehre identifiziert, dass sie sich bei Kritik ihrer Glaubenssätze in ihrer ganzen Person abgelehnt fühlen (die es für sie nicht gibt) und sofort losschlagen, womit sie ihre Identifizierung mit ihrer Person demonstrieren, die sie lippenbekennerisch negieren.




"Höhö!" Höhnt der Callida-Abergeist, "auch Du dir in die Hosen scheißt,

wenn dies und jenes Böse dir passiert und dir das Blut im Hirn gefriert
vor Angst wie allen andern LEutz, nicht anders als beim Hinz und Heinz..."

Ah geeeeh, der liebe Jesus spricht, Wenn..dann-Gedanken kenn ich nicht,
hinweg mit dir du böser Geist, der sich nur selbst belügt und -scheisst!
Damit es sich reime,fahr in die Schweine!
LOL
(Des Aber-Geistes Standard-Antwort aus dem Sorgen- und Befürchtungskatalog)




Die Dunkle Nacht der Seele

hat nichts mit der Neti Neti-Desidentifikation zu tun, der "Zerstörung" der eigeschaftsbehafteten Person, die man zu sein glaubt. Die dunkle Nacht kommt danach, dann, wenn man glaubt, man hätte "ES" schon in der Tasche. Die Dunkle Nacht dient m. E. allein dazu, Gott um Gottes willen zu lassen, den Spirit um des Spirits wegen.  Alles wird genommen, alle "Tröstungen", alles, was man an Wunderbarem erfahren zu haben glaubt, wird weggenommen. Von allen und allem verlassen - furchtbarstes und schmerzhaftestes Alleinsein. Widerstand - Hingabe - Tod
Dann: - - - - ALL-EINs-SEIN


Die Predigten und Traktate

von Meister Eckhart habe ich zweimal gelesen. Einmal vor ca. 30 Jahren und das letzte Mal vor 3-4  Jahren. Einmal vor und einmal nach dem Ende der Herrschaft des Egos. Beim ersten Lesen verstand ich nicht viel, konnte aber einiges nachvollziehen. Erst danach - nach der Glorreichen Auferstehung waren mir die Schuppen vollends von den Augen gefallen und ich war eines Geistes mit dem Geschriebenen.  Auch die schwierige Sprache war mir und ist mir heute noch spontan verständlich, wo ich seinen Texten begegne.

Der neue Hausbewohner ist ebenfalls eines Geistes mit mir, zumindest den Namen nach: er kennt sie alle, die Mystiker und Ketzer, er ist selber ein mehr oder weniger abtrünniger Kleriker.  Noch aber hat er die "Umkehr"  entäussert, nach aussen projeziert,  d.h. er hat sie buchstäblich genommen und der Kirche den Rücken gekehrt... (nicht ausgetreten).
Wir essen seit kurzem öfters gemeinsam drüben im Speisesaal des Seniorenzentrums. Das Essen dort ist ganz hervorragend und kostet nur 6 Euro. 
X.  hat eine berührende Stimme, die sogar unsere Tischnachbarin  Frau Meckmeck beruhigen und zum Lächeln bringen konnte - mit der Stimme schlägt der jeden Aufstand nieder.Er mit dieser Stimme  Hörbücher besprochen, unter anderem auch Meister Eckharts Predigten und Traktate. Während wir darüber sprachen, erinnerte ich mich wieder daran, warum ich das Buch auf dem Tisch liegen hatte: ich wollte mir die Bullen von Papst Johannes XXII durchlesen, weil ich Lust hatte, sie zu widerlegen. X. nun glaubt, dass diese "ketzerischen" Aussagen nicht M. Eckhart zuzuschreiben seien, sondern dass es sich dabei um eine Erfindung des Papstes bzw. der Kirche handle. Mal gucken, ich kann mich nicht mehr erinnern, was genau M. Eckhart da geketzert hat.
Bildunterschrift hinzufügen

Abtrünnig kann man nur einer Lehre werden. Abtrünnig wird man dem Aussen, um sich dem Innen  a n trünnig zu machen. LOL.(gibts ein Antimon zu abtrünnig?)  Heute weiss ich, dass es nicht notwendig ist, aus der Kirche auszutreten, aber auch nicht, in sie einzutreten.   Exoterik und Esoterik, Aussen und Innen als EINS erkannt, gibt jedem Gegensatz sein berechtigtes Dasein zurück. Wenn die Lehre als lebendiges Wort in dir selber hallt ist das Aussen dir zum Innen geworden - Jacke wie Hose. LOL.


Dicz ist maister ekkartz predig vnd frag,
wer sy hör oder sag
dem geb got ain guet end
vnd nach seinem leben ain froleich vrstend. Amen.
Fronleichnam ist ein christl. Feiertag. Der Begriff wird kaum je hinterfragt, dabei ist es so lustig, ein froher Leichnam zu sein...LOL.

Meister Eckhart

sagt als "Armer Mensch" u.a. zum Meister:   "Ihr sprecht wahr. Auch sie also (= die Armut des Geistes) liegt in drei Dingen. Das erste ist, daß der Mensch nichts wisse in Zeit und Ewigkeit als Gott allein. Das zweite, daß er Gott nicht außerhalb seiner selbst suche. Das dritte ist, daß er kein geistliches Gut als Eigenbesitz von einer Stätte zur andern trage." Sie fragte: "Soll denn der Meister, unser beider Vater, seine Predigt nicht tragen von seiner Zelle auf den Predigtstuhl?" Er antwortete: "Nein!" Sie sprach: "Warum?" Er sprach: "Je zeitlicher, je leiblicher; je leiblicher, je zeitlicher." Zitatende
Holy Thursday
Fronleichnam
Der Arme Mensch ist der gelassene Mensch, sozusagen der Mensch ohne Eigenschaften. Die zwei ersten Punkte werden ohne weiteres verstanden. Der dritte Punkt, der die Predigt als das geistige "Eigentum" betrifft, meint, dass die Predigt schon alter Käse ist, derweil sie nicht mehr spontan aus dem Herzen formuliert, sondern weil die Worte tot und ohne Fleisch und Blut,  sind derweil sie zeitversetzt nur repetiert wird.  Die Predigt ist nurmehr ein Konzept und  kommt in der Wiederholung aus dem Verstand.
Das ist der Grund, warum ich nicht gerne meine Texte aus dem Wordpad in den Blog übertrage und editiere. Alter Käse..



Rückführungen

sind Ego-Aktionen. Wer Rückführungen veranstaltet, wandelt auf spirituellen Um- und Abwegen, denn Rückführungen sind zeitbedingte Fluchtbewegungen aus dem Hier und Jetzt. Jemand, der wirklich verstanden hat, dass es in der Spiritualität um das Erleben bzw. die ANNAHME des (persönlichen und unpersönlichen)  Hier und Jetzt geht, macht gewisslich keine Rückführungen.  Um Verdrängung aufzuheben gibt es andere und bessere Wege, z.B. Schattenarbeit,  - die immer im Hier und Jetzt bleibt, weil sie nichts anderes als die persönliche Befindlichkeit bzw. die SELBSTannahme der Person in ihrem  Hier und Jetzt zum Anlass nimmt. Die Unverständigen glauben, dass Schattenarbeit geMACHT wird, indem man vorsätzlich in der Vergangenheit herumwühle. So einen Schmarrn kann auch nur jemand glauben, der über keinerlei Selbsterkenntnis verfügt, weil er zeigt, dass er keine Ahnung davon hat, dass sein Verhalten und seine Befindlichkeit  hier und jetzt von seiner Vergangenheit bestimmt wird.
Arme angstgetriebene Narren, die darauf beharren, dass Schattenintegration nicht nötig sei, aber andererseits gar nichts gegen Selbstannahme haben. Die Wahrheit ist: Ohne Selbstannahme gibt es keine Schattenintegration und ohne Schattenintegration keine Selbstannahme!
Die "Selbstannahme" dieser  Narren sieht so aus, dass sie an die Determiniertheit ihrer Neurosen glauben und annehmen, ungehemmt allem Ausdruck verleihen zu dürfen, was "raus" will.
Ich liebte Meister Eckhart und viele andere Autoren, die ich las. Ich liebte Eugen Drewermann so herzinniglich, dass ich ihn besuchen wollte, damals, als  ich für kurze Zeit glaubte, dass ich ihn deswegen aus einem früheren Leben her kennen müsste. Alles Projektion! Heute weiss ich, dass diese Liebe daher kam, weil wir im selben liebenden Geist vereint waren und sind.



Muss

Wie des öfteren überlege ich, ob ich mir nicht ein kleines Prinzip bastle -  und  in Zukunft das Wörtchen "muss" aus meinem Wortschatz streiche und statt dessen das Wort "geschehen" nehme. Auf das "muss" reagieren die meisten Leute nämlich allergisch. Aber nein, ich weiss sofort, dass ich diese Selbstbegrenzung nicht durchhalten kann, habs eh gleich wieder vergessen... Ja, das Wort "muss" MUSS seinen Platz behalten, denn:
Um SELBSTverwirklichung/Befreiung zu erlangen, MUSS dies und jenes - gewiss nicht "gemacht" werden, wie der Unverständige mir das gerne unterstellt, - sondern  GESCHEHEN.
Selbstbegrenzen tut man sich und andere aufgrund der inneren Kontrolle, des inneren Zensors. Würde ich mich der Empfindlichkeit der Muss-Allergiker beugen und mein SprachVerhalten verändern, würde ich mich von der (pathologischen) Schwäche erpressen und kontrollieren lassen. Das genau ist das, was Nietzsche unter der Schwäche des Christenmenschen verstand und diese Schwäche dem gesamten Christentum anlastete. Zu Recht. Es ist die krankhafte Gutmensch-Schwäche, die nicht zwischen Gut und Böse,  Täter und Opfer unterscheiden kann. Wer gegen das Wörtchen "muss" rebelliert, zeigt damit ein dickes Autoritätsproblem, oft sind diese Leute infantil-renitente Charaktere, die die Hand beissen, die sie füttert.
Pathologisch gutmenschlich ist z.B. auch die Zumutung, dass die Deutschen zur Integration beitragen könnten, indem sie türkisch oder arabisch lernten, wie man das auch schon gehört hat.  Sollte diese path. Gutmensch-Mentalität den Sieg davontragen, dann ist das sog. Christliche Abendland tatsächlich verloren - gesetzt den Fall, dass der Flüchtlingsstrom anhält und/oder die Integration nicht gelingt. Sollte die Integration nicht gelingen,  sind es die muslimischen Kinder, die leiden müssen und in ihrer Hoffnungslosigkeit und ihren  frustrierten Zukunftsaussichten ein gefundenes Fressen für den Islamischen Staat sind. Schon deshalb muss man alles tun, um diesen Menschen die Anpassung zu erleichtern, wenn daran gespart wird, haben nicht nur die Deutschen, die jetzt gegen diese "Bevorzugung" hetzen,  die Zeche zu bezahlen.  Ja, die Flüchtlinge sollen nicht nur antiautoritär gefördert, sondern auch autoritär gefordert werden, indem sie z.B. verpflichtet werden, Deutsch zu lernen und ihre demokratische TAuglichkeit beweisen und auf das Grundgesetz eingeschworen werden.  ES bedarf einer Neuprogrammierung, einer "Gehirnwäsche", sonst kanns passieren, dass die Schariapolizei irgendwann tatsächlich auch in unseren Gassen patroulliert, wie dies nicht nur in England, sondern auch in Deutschland schon der Fall gewesen ist.


Islamismus

Man erzählt den künftigen Selbstmordattentätern, dass sie durch ihre Selbsttötung ins Paradies kommen. Nur ein toter Muslim ist demnach ein guter Muslim.  Doch irgendwie fehlts da am demokratischen Sinn, denn nicht jeder Daesh ist ein Selbstmordattentäter, die anderen "Daesh", die sich an div. Anschlägen beteiligen, haben nämlich auch nichts besseres zu tun als schnellstens ihren Arsch zu retten, sobald die weltliche Ordnungsmacht auftaucht. 
Gerade beim sog. IS-Angehörigen sieht man im Extrem, wo es hinführt, wenn man alles Innerlich und mystisch Gemeinte ent-äussert und nach außen projeziert. Nicht der Körper,sondern  das Ego muss "sterben", um ins Paradies zu kommen. Wie verwirrt doch diese Kinder sind, dass sie gleichzeitig glauben können, dass das Paradies in ihren Herzen ist. Wäre dem so, dann würden sie weder sich  noch andere töten. IS - der Islam bedarf der Sufis.

Gedenkstätten

Die Narren! Da errichten sie den Toten steinerne oder virtuelle Gedenkstätten in der Aussenwelt - wozu auch das Internet gehört -  und gedenken dabei der Vergänglichkeit bzw.ihrer eigenen Vorstellungen von dem, was sie da gerade zu Grabe getragen haben!
Gedenkstätten sind kosmetische Schönfärbereien.  Statt einen Kult aus dem Tod zu machen, reicht es völlig aus, wenn man der Toten im Herzen gedenkt, so man zu deren Lebzeiten überhaupt ein Herz für sie hatte.

Nichts und Alles

ICH BIN Nichts und Alles. Wenn ich jetzt  sagen würde, der Mensch sei NICHTS und Alles, dann würde ich verallgemeinernd philosophieren. Das aber kann ICH nicht als das ALL- EINige  ICH, was ICH BIN. 
Denn dass ich NICHTS bin kann ich  nur deshalb sagen, wenn und derweil  ICH in WAHRHEIT zunichte geworden bin. ICH statuiert nurmehr keine philosophischen Leersätze, sondern WAHRHEIT. Deshalb sage ICH nicht, dass Nichts Alles und Alles Nichts sei oder - was dasselbe meint - dass Form Leere und Leere Form sei, sondern:
ICH BIN die Form und ICH BIN die Leere.


Herr X.

Mittagessen im Christlichen Seniorenzentrum mit dem neuen Mitbewohner. Wir sprechen über Dantes Satz: So lasset denn alle Hoffnung fahren. Das gilt in meiner Erfahrung nicht nur für den Eintritt in die höllischen, sondern auch für den Eintritt in die Heiligen Hallen...beim Sterben des Egos... sage ich. Das aber will Herr X. nicht hören, dass ich von eigenem ERLEBEN spreche, überhört er geflissentlich.  Er hängt am Wortwörtlichen und beharrt darauf, dass das nur für die Hölle gilt, weil Dante es halt so gedichtet hat und überhaupt könne ein Mensch ohne Erwartungen und Hoffnungen nicht leben, ohne  Erwartung sei  der Mensch tot. Punkt!

Oh je...  was soll ich da noch sagen? Dass es genau dieser Tod ist...? 
Ja, sage ich, psychologisch-menschlich habe er recht, aus der spirituellen Perspektive ist es allerdings "unwahr".  Offenbar fühlt er sich durch das Wort "unwahr" auf den Schlips getreten und kritisiert. Vermutlich hat sein Beziehungsohr gehört: Was du sagst, ist falsch, unrichtig, du redest Blech oder degleichen - denn er muss mir sofort klarstellen, dass ich zu keinem Dummen spreche, denn er habe auch Psychologie studiert. oh je... so geht das ständig weiter, wir kommen in kein Gespräch, weil er ständig meine Erfahrung (!) negiert und verneint und ein angelerntes Wissen lehrhaft doziert, welches nicht gefragt war. Sehr kompliziert und quälend... da kam eine ganz unangenehme Spannung auf.
Ich merke, ich habe es einmal mehr mit dem typisch männlichen Besserwisser-Verstand zu tun, der einer Frau keine eigene Meinung oder Erfahrung zutraut.   Kann nicht richtig bzw. lang genug zuhören, unterbricht häufig schon im Ansatz, bevor ich den Satz zuende gesprochen habe, muss seine Meinung, sein betoniertes Wissen zu früh loswerden, ohne wirklich zugehört und verstanden zu haben, um was es mir geht. Er zieht Mauern auf, verschliesst sich...Über Spiritualität kann ich mit ihm nicht wirklich reden oder gar eigenes Erleben einbringen...( jaja, ich weiss, das kommt einigen meiner (Foren-)Leser bekannt vor, sie werden sagen, dass ich hier projeziere und  meine eigene Besserwisser-Art beschreibe. Ja, sieht FAST so aus. Der Unterschied zwischen Herrn X. und mir liegt im Wissen produzierenden Rechthaben vs. WAHR sagen, von aussen sieht das fast exakt gleich aus. SELBSTbezügliches Wahrsagen sieht aus wie krasse egomanische Besserwisserei. 
Was Herr X- weiss, weiss er, weil er's studiert hat. Er will philosophieren, das ist mir absolut unmöglich, ohne den GEIST zu verraten.... hätt ich doch auch gleich WISSEN müssen, denk ich grad, hab ja ERFAHRUNG darin. Aber ich WEISS in der Gegenwart halt eben nicht, was gestern und vorgestern war oder dass Ähnliches wie in der Vergangenheit auch  Hier und Jetzt gerade auf mich zukommt, ich muss es erst am eigenen Leib erfahren, egal wieviele solcher oder ähnlicher  Erfahrungen ich vorher auch immer  machte, z.B. in den spirit. Foren... haha, ich muss lachen, denn die Welt nennt das "Dummheit", wenn einer aus Erfahrungen* nicht klug wird...Die Weltklugheit ist mir so ziemlich abhanden gekommen. LOL
Ich rede hier gerade von meinen Erfahrungen der letzten 4 Jahre, dass die meisten spirit. Forenschreiberlinge "Schriftgelehrte" sind, die nur dogmatisches, angelerntes Wissen produzieren, "Der Buddha hat gesagt, Jesus hat gesagt, Ramana, Dante hat gesagt; auf typische pastorale Schriftgelehrtenweise  beharrt auch Herr X. darauf, dass er genau wisse, worum es geht, weil er ja das Buch genau gelesen und sogar gesprochen habe und seine Interpretation von Dante quasi staatlich anerkannt sei. Sinngemäß..  Das erinnert mich an die Lehrer, die nur die Interpretation gelten lassen, die das Kultusministerium vorschreibt. Zwischen Wissen/Glaubenssatz und WAHRHEIT/Sein -   unendlicher Abstand.
Herr X. ist der erste konkrete Mensch, der mir von Berufs wegen (er ist Priester) die Gelegenheit bot, über Spiritualität zu sprechen, bzw. WAHRzusprechen. (ein großer Unterschied). Gegen eine gesunde Profilierung ist gar nichts einzuwenden, jeder Mensch versucht, seine Person ins recht Licht zu rücken: so denke/spreche ich -  so bin ich. Das ist völlig legitim und sogar notwendig, ansonsten kommt man zu keinem Konsens. Erst die Differenzierung, die Aus-ein-ander-Setzung bringt die Synthese bzw. den Konsens.
Herr X. gab mir keine Möglichkeit, mich meinerseits zu profilieren, er fühlte sich offenbar von mir bzw. meiner Erfahrung - die seinem Wissen widersprach - in seiner fachlichen Kompetenz angegriffen, ging bei fast allem, was ich sagte, sofort in die Abwehr. Immer wieder muss er "klarstellen". Er ist stark identifiziert mit seinem Wissen, weshalb er sich persönlich beleidigt fühlt, stellt man es vermeintlich in Frage.
Ich verteidige meine Erfahrungen nicht, Erfahrungen sind Vergangenheit, egal um welche es sich handelt, auch spirit. Erfahrungen sind alter Käse, weshalb ich keinen Anlass habe, etwas zu verteidigen, was es nicht (mehr) gibt. LOL. Ich beobachte aber und lerne aus jeder neuen Erfahrung ... haha, jetzt wirds wieder mal lustig paradox... sagen wir mal: ich lerne aus meinen Beobachtungen, wie das Ich sich seine Welt erschafft...irgendwie scheint es, dass ich mehr und mehr zum reinen Beobachter werden und weniger zum Erzähler des Beobachteten- jo, scheint so. LOL. Keine Ahnung.  Ich weiss nur, dass ich niemandem meine Beobachtungen und Erkenntnisse/Erfahrungen aufzwinge. Obwohl die Menschen sämtliche heilungsbedürftig sind, muss niemand gerettet werden. LOL. Alles ist gut. Gerade. JETZT.

Die SELBSTgewisse  WAHRHEIT oder Weisheit aus dem Ursprung ist in jedem Fall absolut und apodiktisch, sie widersteht nicht, sie duldet insofern keinen Widerspruch, als  an ihr selbst durch Widerspruch kein Jota verändert, weggenommen oder hinzugegeben werden kann. Die Wahrheit ist nicht pro- und kontra-diskutierbar.  Die WAHRHEIT verteidigt sich  nicht mit (verbaler) Waffengewalt, sie IST die Waffe im Heiligen Djihad. .
Der arrogant-apodiktische Besserwisser-Verstand setzt nicht die WAHRHEIT, sondern seine Glaubenssätze/Dogmen absolut, er ist der "Djihadist", der die Unwahrheit mit verbaler und nonverbaler Waffengewalt verteidigt, er zieht die Burggräben hoch, greift an oder geht in Abwehr und Widerstand. Sein Wissen ist in WAHRHEIT Unwissen.

Die rote Pille, die die Matrix als Illusion enttarnt, ist die WAHRHEIT. Oder Jesus Christus, oder GeWAHRsein, egal, Valis..Valeris, Gott - das Namenlose hat tausend Namen. Und ja, es gibt nur EINE WAHRHEIT, es gibt nur EINEN Gott. Es gibt nur EIN absolutes SUBJEKT: ICH BIN. - -
ICH.

*Jenseits von Ego macht man zwar immer noch Erfahrungen, man wird nur niemals mehr klug aus ihnen. Wohl weil man sofort wieder vergisst, was man so "erfahren" hat, LOL. Seliges Nichtwissen.
(überarbeitet am 15.02.2016)