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Sonntag, 9. Oktober 2016

Postfaktum #1: Hass, der göttlich transmutiert, wird in Tugend alchimiert.


Neues vom Zaun

aus August/Sept. 2016

 

 

Hate Speech


W
enn Gefühle staatlicherseits kriminalisiert und diskriminiert werden, wie dies unter Justizminister Maas im Verbund mit der staatlich und steuerlich geförderten Amadeo Antonie-Stiftung schon auf Facebook geschieht, ist man tatsächlich auf dem Weg zu einer totalitären Herrschaft, liest man die News, hat man den Eindruck, dass sich Deutschland als Rechtsstaat langsam immer mehr  auflöst. Die Taskforce des Ministers bzw. seine Kontrollwut kennt offenbar "no borders". 
Der Minister bzw. die  Deutungshoheit der links-grünen Meinungsmacher-"Elite" definiert Hass nurmehr  willkürlich als das, was von seiner vorgegebenen schwarzweissen Ideologie abweicht. Demnach ist Hass böse, schlecht und kommt nur von rechts. Rechtfertigung für die Kriminalisierung und Pathologisierung von Hass folgt der  aus der ideologischen Luft gegriffene Annahme, dass Gefühlen Taten folgen und demnach  Hass in jedem Fall in (Gewalt-)taten ausarten muss. Der ideologische Zweck heiligt die Mittel, da wird die Sprache einfach umgedeutet, Begriffe neu definiert und aus an Suppenhaaren herbeigezogenen Hypothesen werden Fakten geschaffen, die man wiederum zum Anlass nimmt, gegen "rechts" anzugreifen. Das hat es in Deutschland alles schon einmal unter anderen Vorzeichen gegeben.

Um es mal deutlich zu sagen: Dieses grandiose Schwarzweiss-Denken des "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich" - wer mich nicht liebt, muss mich zwangsläufig hassen -  ist ein Symptom der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, die der Kriminalisierung bzw. Pathologisierung von Gefühlen, insbesondere negativen Gefühlen wie Hass zugrunde liegt. Hier erhebt sich das inflationierte  Ego zum Gott. (s.a. Jesus: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich (und meinen Vater).
Der IS-Anhänger wie der ideologisch verblendete Gutmensch haben dasselbe Ziel und die selbe Krankheit: sie sind größenwahnsinnige Narzissten - sie wollen das Gute, sie wollen nichts weniger als die Welt retten, doch beide kennen den Unterschied zwischen gut und böse nicht. Auch der Gutmensch ist ein Gotteskrieger im Namen des alttestamentarischen Allahs (=Ego) - das Alte Testament beschreibt nichts weniger als die Geschichte der Seele unter der Herrschaft des Egos.

Herr Maas & Co. sind in diesem Sinne  "Djihadisten" gegen "Rechts" - nicht anders als im radikalisierten Islam  schafft er sich seinen Heiligen Kampf, indem er sich seine "Ungläubigen" schafft . Deren  pervertierte Idee des Humanismus, der quasi-klerikale Kulturmarxismus schafft sich seine "Umma", die -  nicht anders als die Scharia im Islam - bestehende Gesetze aushöhlt, indem sie sich über die Verfassung stellt. Noch werden Ungläubige resp. Andersdenkende nicht gesteinigt oder auf Scheiterhaufen verbrannt, heute stellt man sie an den öffentlichen Pranger und verpasst ihnen Maulkörbe, diffammiert und diskriminiert und entzieht ihnen per Nazikeule die Lehr- und Arbeitserlaubnis - der "Ungläubige", der nicht staatskonform denkt, wird zum Paria.
Das hat der Islam mit der Regime-Ideologie gemeinsam: Beide sind in ihrem Absolutismus und gottähnlichem Anspruch unverletzlich, hochheilig, sakrosankt, stehen wie Gott ausserhalb des menschgemachten Gesetzes - beide dürfen bei Strafe nicht kritisiert werden. Sie sind insgeheim Verbündete, derweil ihre Ideologie resp. Gesinnung derselben Blume des Bösen (Totaliterismus) entwächst.  Wer den Islam als Ideologie kritisiert, kritisiert damit das Regime und vice versa. Was dem Islamisten sein Ungläubiger, ist dem linksgrünen Gesinnungs- und Tugendterroristen sein Rechter.

Das Gegenmittel? Was not tut, ist eine frische lebendige Wut, ein gesnder konstruktiver Hass, möglichst mit buntem Humor gewürzt -  Dämonen fürchten nichts so sehr, als ausgelacht zu werden. LOLOL!

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Der weglose Weg


Man sagt, dass viele Wege nach Rom führen. Ich bin alle Wege gegangen, die es nur gibt: Ich ging den Weg der Askese und den Weg der Erlaubnisgebung. Ich bin den Weg des Schreibens, den Weg des Kriegers, den Weg des Künstlers gegangen und sämtliche überlieferten Yogawege, ohne zu wissen, dass ich diese "Wege" gegangen bin, die tatsächlich keine Wege sind, die man getrennt voneinander gehen könnte. 
Wenn ich geschrieben habe oder gemalt, ging ich den Weg des Schreibens resp. des Künstlers. Überwand ich meine Angst und machte meinen Mund auf, um meine Erfahrung bzw. Meinung/Kritik zu äussern, ging ich den Weg des Kriegers oder Samurais; als ich mir die Welt mit positiven Gedanken und Vorstellungen verwandelte, ging ich den Weg des Magiers, den Weg des Wissens ging ich, wenn ich meinen Interessen nachging, Bücher las und den Weg des Nichtwissens ging ich, als ich von allem abliess.

In den Momenten, wo ich Widerstand leistete gegenüber den Verführungen durch äussere Welt und innere Welt, die mich an der Innenkehr hindern wollten,  ging ich den Weg des Licht- und Schatten-Kriegers.
Wo immer  ich den Widerstand gegen das Gute, Wahre, Schöne aufgab, ging ich den Weg des Bhakti-Yoga.

Jnana-yoga, das Yoga des Wissen geschah in meiner philosophischen Phase bzw. immer, wenn  mir intellektuelle und philosphische Erkenntnis zuteil wurde,  "machte" ich, ohne dass es mir bewusst war, Jnana-Yoga, das Yoga des Wissens.

Zuweilen, wenn ich zielorientierte diverse Übungen nach Vorlage machte, was nicht sehr häufig vorkam, ging ich den Weg des Raja-Yoga und erwarb mir dabei unbewusst diverse Fähigkeiten wie die "buddhistischen" Tugenden Asana (Beherrschung einer Sitzhaltung); Pranayama (Atemübungen); Pratyahara (Fähigkeit, die Sinne nach Innen zu richten); Dharana (Fähigkeit der Konzentration); Dhyana (Meditation)
(Eigentlich sind es keine "Fähigkeiten", weil ich unfähig war, sie willentlich auszuüben.  Ich habe auch heute noch keine "Fähigkeiten", die ich "ausübe". Aber bei diesen Begriffen handelt es sich wahrscheinlich auch nur um eine annähernde Beschreibung, weil es keine (anderen) Worte dafür gibt.)
Karma-Yoga machte ich, wenn ich in den frühen Morgenstunden in mich ging bzw. Schattenarbeit machte - ein Begriff, den ich damals auch nicht kannte. 
Kundalini-Yoga geschah mir, nachdem ich durch das Feuer ging. 
Was Übungen nach Büchern oder Vorlage angeht, hörte damit auf, als ich erkannte, dass dies noch immer noch hiess, mich von aussen fremdbestimmen zu lassen. Mit der Zeit gab ich alle äusseren Anregungen auf.
Was zunächst in der Aussenwelt konkret wirksam war, wurde im Laufe der Entwicklung umgedreht und nach innen verlagert: der Krieger z.B. kämpfte nicht mehr den Kampf der Selbstbehauptung des Ichs gegen fremdbestimmende Einflüsse in der Welt sondern stand im Dienst des SELBST und der WAHRHEIT und kämpfte den Heiligen Krieg von Gut vs. Böse.
Für mich war Hingabe, Bhakti-Yoga - Hingabe und Selbstannahme die "Hauptübung"...es ging mir immer darum,  die psychologische Abwehr, den Widerstand gegen die Liebe "Gottes" bzw. die SELBSTLiebe aufzugeben... eng im Zusammenhang sehe ich da die Entwicklung der Kundalini. Insofern könnte man aber auch sagen, dass mit dem  Bhakti-Yoga alle anderen Yoga-Aspekte spontan aus sich SELBST heraus entwickelten. Ohne Hingabe, ohne Bhakti kommt man nicht
Übungen für sich gesehen sind weder schlecht noch gut, jegliche Übung, jegliches Machen ist insofern eine Karotte, als  du mit deinen Übungen ein vorgegebenes Ziel erreichen willst. Nicht dass es dieses Ziel (Befreiung, Moksha)  nicht gäbe, aber der Verstand verbindet mit diesem Ziel immer VORSTELLUNGEN und hinter diesen Vorstellungen jagd er her, weil er sein GedankenkonstrukteVorstellung für Wirklichkeit hält. Es geht also nicht darum, das Ziel zu erreichen oder nicht zu erreichen, es geht darum, dass Vorstellungen als das erfasst und erkannt werden, was sie sind: egomind-gemachte Bilder - Gedankenkonstrukte - , welche die Sicht auf das verbauen, was "schon da ist".  Deswegen ist es so wichtig, die Funktion des Denkens zu BEOBACHTEN, statt das Denken zu tabuisieren oder ganz abschaffen zu wollen, sollte man sie enttabuisieren und die magische Zauberkraft bzw. die Funktionen des Denkens und Vorstellens eruieren, allerdings ohne sich damit allzusehr zu identifizieren, sonst wird man ein Magier, LOL. 

Be your own laboratory!  Gedanken sind nicht der Feind, wie UG Krishnamurti sagt, - aus der transpersonalen Perspektive sind sie weder Freund noch Feind, sondern unwahr (weil relativ), derweil sie im Gegensatz zur absoluten=unvergänglichen WAHRHEIT stehen. (Nichts Vergängliches=Relatives ist wahr.)


Fazit: All diese Wege GESCHAHEN mir einfach, ohne dass ich wusste, wie und was mir da geschah.  
In letztgültiger Beleuchtung gesehen ist der "Weg" für mich eine nachträgliche Interpretation, eine nachträgliche Rationalisierung, eine Erklärung des Verstandes, der nicht anders als in trennender Begrifflichkeit ein GESCHEHEN beschreiben kann, was sich jeder Beschreibung entzieht und dem nichts wirklich ist, was nicht benannt werden kann.

Hingabe ist der Schlüssel für das Geschehenlassen. Nochmal speziell an Nondualiker wie Herrn Fredo: Die Dinge geschehen erst dann von  SELBST, wenn DU als Subjekt bzw. wenn DEIN  Ego zur Seite tritt und dem, was immer auch aus DIR SELBST heraus geschehen will, Raum gibt. Ohne Selbstannahme, Schattenintegration bzw. Hingabe an die transformatorische KRAFT Gottes oder des SELBST bleibt dies nichts anderes als ein Glaubenssatz und eine philosophische Prämisse.

Dass alles, was geschieht, determiniert ist, ist und bleibt damit nur ein weiterer Glaubenssatz, den man nur so lange lehren kann, solange man als solcherlei Lehrender keinerlei bewusstes SEIN hat und nicht erkennt, dass auch das Gegenteil, die Antithese zutrifft, auch wenn sie nicht "wahr" ist, LOL: die Fähigkeit bzw.der Freie Wille des Egos, sich seiner Wahren Natur in den Weg zu stellen. Das Ego, der EgoMIND ist der Stein, der den Fluss des Tao staut.


(Auch wenn es aus letztgültiger Perspektive keinen Weg oder Ziel gibt, werde ich wie gehabt weiterhin vom Weg und von den Zielen der Erlösung, Befreiung, Heilung, Erfüllung, Ganzwerdung, Vollkommenheit usw. schreiben, andernfalls müßte ich gänzlich aufhören zu (be-)schreiben.  Es gibt übrigens auch christliche Begriffe für die diversen Yoga-Wege, mir machts aber Spass, zu sehen, was für ein buddhistischer Tugendbold  ich war, bevor ich als Wahrer Christ resp. Wahrer Muslim das Licht des Hellen Tages erblickte....he he he)
Schön bekloppt, dass man aus der Retrospektive die Wege beschreiben kann,  die man nie gegangen ist  - hörst du das Klatschen der einen Hand??? LOL!

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Illuminatus

 

Aus Letztgültiger Perspektive gibt es keine Verschwörungen einer Elite oder Illuminaten, die seit langer Zeit einem bestimmten Plan folgen, eine Neue Weltordnung zu schaffen. Den "Eliten" geht es beim Planen wie dem gemeinen Mann: es kommt i.d.R. immer anders als man es plant und denkt.Will man den Himmel zum Lachen bringen, erzähle man ihm seine Pläne....gäbe es die Illuminaten und wären die Illuminaten tatsächlich so illuminiert, dann wüssten sie das sehr wohl LOL.
Es gibt keinen Menschen, der fähig wäre, das Weltgeschehen zu lenken. Alles, was geschieht,  ist weder gut noch schlecht, sondern  "gott"-gewolltes Geschehen rsp. wo die Welt und das Ich als Illusion erkannt sind, ist alles, was ich wahrnehme, selbst geschaffen.  
Der lenkende Wille des Menschen ist so lange keine Illusion, als sie nicht als solche erkannt wird. 
Der Egomind ist paranoid, er braucht und sucht  Erklärungen  für das, was ihn verfolgt...was er verfolgt...

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Islam

 

"Muslim women wearing a burka, a hijab or a burkini are pointing a sign at other women. The sign tells Muslim men to harass those other women instead of them. It’s not modesty. It’s the way that Muslim women choose to function as an instrument of Muslim violence against non-Muslim women."   Bosch Fawstin
Ja, so kann man es auch sehen... Interpretation a la card...
Vor 9/11 sah man kaum Burkas und Burkinis...
Die Religionsfreiheit der Muslime ist die Unfreiheit der Ungläubigen.

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Sexistisch?


Büßt Frau wirklich an "Freiheit" ein, wenn sie sich neuen Gegebenheiten einfach mal anpasst und ihre Kleidung ein wenig kontrolliert? Nackte Haut, nackter Hintern und Busen laden nun mal jeden Mann ein, hinzuschauen und nicht nur die  "jungen testosteron gesteuerten sexuell ausgehungerten Männer", die eine weniger gute Triebkontrolle haben.
Kann es wirklich sein,  dass sich unsere westlichen Mädchen und Frauen mit ihrem Fuck me-Schuh- und Kleiderstil ihres Exhibitionsmus und ihrer Ausstrahlung nicht bewusst sein sollten? Feminismus goes wild... Eine armselige Freiheit ist das, die sich an Äusserlichkeiten festmacht.

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An X.

 

Ja klar gibt es die  typischen Probleme in der Kommunikation zwischen "Erwachten und Unerwachten", z.B. insofern das Denken des nicht nur Erwachten,sondern  Endgültig Befreiten (Moksha) sich von ihm nicht begründen läßt bzw. er sich nicht eindeutig festlegen kann und daher absichtslos Paradoxe und Widersprüchlichkeiten schafft, die den Verstand des Unerwachten verwirren... dazu kommt, dass von Unerwachten oft persönlich genommen wird, was unpersönlich gemeint ist.

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31.08.2016

Flüchtlingspolitik

 

Bemerkenswert ist, dass viele EU-Länder, die  die Aufnahme von Flüchtlingen und/oder Muslimen ablehnen, nicht diffamiert werden als rechts, braun, rassistisch und co. , das scheint allein ein deutsches Problem zu sein.... Es gibt kein EU-Verfassungsgebot, welches die Länder zur Solidarität in der Flüchtlingsaufnahmefrage zwingt. Da wird nach innen geprügelt und nach außen geschleimt, denn dieselben moralitären Brandmarker, welche die "besorgten Bürger"  als "Pack" bezeichnen und als "Ungehemmte Mitte" diffamiert, schweigen sehr diskret gegenüber den Ländern, die es für sich ablehnen, Migranten aufzunehmen.

Dumme Idee: Der Doppelpass für in Deutschland geborene Ausländer (Türken) sollte die Heimatbindung der Migranten fördern, herauskam ein antideutscher AKP-Erdogan-Türkei-Patriotismus.
auf der anderen Seite wird den Deutschen das deutsche Volk und Deutschland von einer moralitären Minderheit als Heimat schlecht gemacht und Heimatliebende als üble Patrioten, Nazis und "Rechte" diffamiert.

Die Schattenseite des Gutmensch-Willkommenskults ist die Flüchtlingsindustrie, an der maßgeblich die KIrchen und Wohlfahrtsverbände, Caritas, AWO usw. sich bereichern.... Der Sozialarbeiter- und Pädagoge  ist gefragt wie niemals zuvor... Deutschland scheint ein einziges Umerziehungslager zu werden. Gulag...
Der Mensch braucht offenbar recht lange, bis er endlich aus dem Wohlstandsverblödungsschlaf der "Schweigenden Lämmer" aufwacht.
Langsam scheint man auch in der GroKo vernünftiger zu werden. Man rudert zumindest zurück aus der Wir-schaffen-das-Euphorie. Cem Özdemir und der Tübinger Bürgermeister Boris Palmer....(guter Auftritt gestern bei Markus Lanz) na ja, es ist Wahlkampf, Zeit, die Abtrünnigen aus der AFD zurückzuholen...

Tatsächlich wird der Merkel-Staat immer mehr zu einem  Unrechtsstaat (Seehofer) z.B. ´auch darin, dass er das Asylrecht aushebelt und unterderhand und hinterrrücks in Einwanderungsrecht umfunktioniert - ein Etikettenschwindel, der zur allgemeinen gesellsch. Verunsicherung beiträgt. Unter dem Propagandaruf: Wir schaffen das und der Einführung des Willkommenskults wird durch die Verordnung eines neuen moralischen Imperativs eine neue quasireligiöse Ideologie geschaffen, ein neuer Meinungsfaschismus, wie er  typischerweise kriegerischen Auseinandersetzungen vorausgeht. Die Aufstellung der Nato an der Grenze zu Russland mit Bundeswehrbeteiligung tut ihr übriges dazu. 

Sonntag, 28. Februar 2016

Es schwindet Sinn mir, Zeit und Raum, schlägt Tom de Toys den Quantenschaum


Der Künstler ist immer anwesend - wenn niemand da ist.
Heute war ich kreativ
als mir vor die Linse lief,
Herr Tom de Toys ...

Rezension der Rezension

Ist Tom de Toys nun ein hinterrücks Gotterfüllter Neuroatheist oder ein Gottverdammter tiefgläubiger Neo-Materialist?
Aus welcher Quelle entspringt der Schaum den er schlägt?  Der charmanten kreativen "Nervosität" nach, die von ihm ausgeht, scheint er mir einer jener rasanten entwicklungsüberspringen Überflieger und  QuantenSchaumschläger zu sein...
DAS fiel mir ins Auge:
Pier Zellin hat den Gedichtband außerdem für Kultura-extra rezensiert und untersucht die Gedichte  (TdT's) auf ihre lebensphilosophische Tauglichkeit:

“Das direkte Du ohne jenseitige Dimension ist vielleicht das Kernthema der Gedichtauswahl und erklärt auch den Titel. Wo früher traditionell Gott angesiedelt wurde, ist nun eine Leere, die mit konkretem Leben gefüllt wird. (…) Tom de Toys holt das ehemals Religiöse, das Heile und Heilige, ganz ins konkrete, diesseitige Leben, er zersetzt geradezu jegliche Hoffnung auf Überirdisches und bietet als philosophische Alternative einen “radikalen Kontaktismus”, der sich wie eine anti-esoterische mystische Erfahrung anfühlt”
Quelle: Neuro? Atheismus? Kombiniert? http://www.kultura-extra.de/literatur/spezial/buchkritik_tomdetoys_neuroatheismus.php
Es wird viel geredet über die Notwendigkeit einer neuen Politisierung der zeitgenössischen Lyrik, aber da noch immer Kriege und Terrorismus durch Glaubenssysteme verursacht werden, muß auch nach den spirituellen Dimensionen von Lyrik gefragt werden. Nicht nur “engagierte” Gedichte üben Gesellschaftskritik, auch spirituelle Poesie ist politisch! Alles Wissenswerte über den Gedichtband hier: www.TRANSRELIGIÖS.de
copyleft

Falls TdT dieser Kritik zugestimmt hat, dann frage ich:  eine "philosophische Alternative" wozu? zur Religion? Zum Spirit? Im GEIST, im Spirit sind ja doch alle Philosophien aufgehoben bzw. transzendiert. Spiritualität, der Spirit ist weder politisch noch unpolitisch, er läßt sich auch nicht auf Lebenstauglichkeit prüfen. LOL.
Klar ist mir aber, dass dort, wo das "Direkte Du ohne jenseitige Dimension" im Vordergrund steht,  die Trennung nicht überwunden ist, hier wird  offenbar das Zweite ohne das Eine geradezu zelebriert. Ein solches philosophisches Konzept basiert auf Trennung - ein  geteiltes Bewusstsein ist gewiss kein geheiltes Bewusstsein. - DAS ist der Grund dafür, dass die "jenseitige Dimension" fehlt! Tom de Toys pflegt offenbar eine dualistische Spiritualität, die sich auch politisch verarbeiten läßt... Allerdings ist der Terminus "Spiritualität" hierbei völlig fehl am Platze. Es fehlt ja gerade die "jenseitige" Tiefendimension, die Verbindung zum Ursprung, die die Spiritualität so jenseitig macht. LOL:  Woher aber kommt ihm nur die Erkenntnis, die ihn so nervös erregt - wenn nicht aus dem Ursprung? Aus welchen Kanälen stammen sie?
(Denn es stimmt, was er sagt: wenn der GEIST "spricht" dann spürt man das in allen Fasern, Erleuchtung (=Erkenntnis) macht alle Zellen glücklich - zumindest solange die erregende Kundaliniphase anhält. Denn wie alles im Leben,  geht auch die Kundalinierregung vorüber. Wobei mir gerade einfällt, dass es auch pathologische Ereignisse gibt, "manische Erregungen", die  Kundalini-Energien freisetzen könnten. In manischen Phasen wird nämlich der sadomaso-Zensor ausgeschaltet, das "böse" internalisierte Eltern-Ich;  das bedeutet, dass da ne Menge Raum frei wird für  Erkenntnisse aller Arten aus dem Unbewussten. Das innere Kind ist hierbei nicht kontrolliert freigelassen, sondern kreativ-explosiv in die Freiheit "durchgebrochen" und ausser Rand und Band, weil innerpsychisch kein fürsorglicher Erwachsener (Animus/Anima)  stabilisiert ist, der dem Kind   adäquate Grenzen setzen könnte.)


Tom's  "radikaler Kontaktismus"  erinnert mich an Holofeeling bzw. an die Gläubigen, die an nichts glauben, was sie nicht selbst erfahren (haben) und was nicht in ihrem konkreten Hier und Jetzt-Umfeld erscheint. Auch bei denen fehlts an der Jenseits- bzw. Tiefendimension.


 Tom de Toys scheint für sich offenbar eine neue Philosophie begründet zu haben. Einen neuen dual-Ismus, einen antimystischen Neuro-Atheismus.  Um die Trennung zu überwinden bedarf es aber des anderen Pols, der Esoterik, Mystik. Sollten sich Tom de Toys Nervenfasern wirklich an "anti-esoterischen" Erfahrungen bzw.  anti-mystischer Schau erregen..??? Die Frage nach der Quelle seiner faserergreifenden zellulären Erleuchtungen steht also noch offen, sehr gut möglich,  dass es vor allem der Sprachgebrauch des Rezensenten ist, der hier jede Klarheit beseitigt. 
Der Spirit - ein anderes Wort für  "jenseitige Dimension" -  läßt sich diesseitig weder performen noch politisieren oder unter Copyright stellen.



Die Überwindung der Religiösität, der schrift- und buchstabengläubigen erkenntnis- bzw. mystikfeindlichen exoterischen Religiösität wohlgemerkt, erlangt man nur durch das Gegenteil: der  Umkehr in die Mystik bzw. Innerlichkeit. Die Überwindung der Religion ist nicht ihre Abschaffung, sondern die Vereinigung von Exoterik und Esoterik in der Erkenntnis der Einheit der Gegensätze. Transzendierung der Gegensätze bedeutet auch die Überwindung von Krieg und Terror. Wirklich "transreligiös" ist das Bewusstsein, wenn man von der Identifikation mit seinem persönlichen und kollektiven Glaubenssystem befreit ist, transreligiös=transpersonal, ach Babylon...

Das Jenseitige ist immer das Jenseits von Ego - ein anderes Jenseits gibt es nicht.
Das Heilige ist noch sehr diesseitig, keinesfalls schon "überirdisch", - überirdisch oder überweltlich  ist nur ein anderes Wort für transreligiös bzw. transpersonal! Das Heilige ist immer noch ein diesseitiger Ego-Aspekt, der letztlich transzendiert werden muss, will man das GANZheitliche HEIL erlangen. Im Heiligen ist die Trennung noch nicht überwunden, es bedarf eines Gegenübers, eines Du, Gott. Ohne Ego bzw. Gott keine Heiligkeit, Lol.

Im GANZheitlichen HEIL hingegen sind Exoterik und Esoterik, das Aussen und das Innen, Ich und Du transzendiert, das Bewusstsein ist in der EINHEIT  letztlich auch  Jenseits von Diesseits und Jenseits, und  "Wo früher traditionell Gott - (bzw. das Ego!) - angesiedelt wurde, ist nun eine Leere, die mit konkretem Leben gefüllt wird".... 
Yipppieee, die Katze hat sich in den Schwanz gebissen! Jetzt kommen wir uns näher. Aber ich bin noch nicht fertig, die Frage bleibt, ob die Anfüllung der "Leere mit konkretem Leben" als Gipfelpunkt der Erfüllung gefühlt wird?!

Wenn man statt des Begriffs der Leere oder des Nichts das Wort GEWAHRSEIN setzt, dann hätte man die  "jenseitige" GEISTIGE Tiefendimension, die Verbindung zum Ursprung, der Quelle von Erkenntnis und Kreativität hinzugewonnen zum konkreten Leben. Denn wo nur konkretes Hier-und Jetzt-Leben ist,  geht das Bewusstsein nur in die Länge und die Breite und entbehrt der Höhe und der Tiefe - also der "jenseitigen Dimension". 
Die Frage ist für mich auch noch nicht beantwortet, wie eine (ungeteilte) Leere sein kann, wo gleichzeitig “das direkte Du ohne jenseitige Dimension" ein "Kernthema" ist. Das eine  schliesst doch das andere förmlich aus: Das Nichts oder die Leere entsteht ja erst doch durch die Aufhebung der Identifikation mit dem Ego bzw. Gott; anders gesagt, wenn Einheit realisiert wurde, ist Ich und Du transzendiert  - d.h. die Subjekt-Objekt-Trennung ist aufgehoben.
 Mir scheint, dass dieses "direkte Du ohne jenseitige Dimension" ein  eher abstraktes Gedankenkonstrukt ist -  nicht anders als das "direkte  Du" MIT "jenseitiger Dimension" -  Arrrrrrghhh....u88dz zq4jigesagojoeuiczoebecuyieureruidh $(%$)(%))()($§)()()ODUF - boing


Foto: reworked byMe
Überarbeitet am 01.03.2016


Meister

Ein wahrer Meister hält es aus, hinterfragt und kritisiert zu werden. Für ihn ist alles, was ihm begegnet  "Guru", auch Angriff und Kritik;  jedoch nicht in dem Sinne, dass er die Kritik demütig als berechtigt "annimmt", sondern insofern als die Kritik für ihn selbst nur eine weitere lernend-lehrende Bewusstseinserweiterungsaktion ist.  Dies geschieht aber nur dann, wenn er sich auf die Kritik oder den Kritiker EINLÄSST! Seit ich im Netz unterwegs bin, ist es aber so, dass ich die Erfahrung machte,  dass sich viele sog. Meister/Lehrer/ Gurus  sich nicht einlassen, statt dessen  blockieren sie, strafen ab und/oder  verschliessen sich. 

(Nur ein narzisstisch-geschlossenes System kann sich weder öffnen noch einlassen.  Ein wahrer Meister ist insofern demütig, als er weiss, dass er niemals fertig wird mit dem Lernen-(Lehren) und dass die WAHRHEIT, die er JETZT gerade ausspricht, im nächsten Moment schon Alter Käse ist.

Ein wahrer Meister ist "Param advaita", er hat die endgültige Befreiung erlangt, Moksha was zur Folge hat, dass das Universum nicht mehr von aussen, sondern in und aus sich SELBST heraus erfasst/umfasst wird. Das geschieht nicht mit einem Schlag, wie man gemeinhin annimmt,  die süße Milch der universalen Erkenntnis ersäuft dich nicht, sondern der Prozess der ALL-Umfassung ist ein moderater kontinuierlicher Prozess der Einvernahme und  Vereinnahmung - Seele isst Universum auf. Param advaita hat  Ich und Welt keineswegs aufgehört zu existieren, es  hat sich nur nach Innen gestülpt.  Param advaita gewinnt man die Welt, die man gelassen hat, von Innen her zurück.  Hat man die Welt zuvor nur durch den Verstand wissend-verstehend als ein "Angelerntes", d.h.  konditioniertes angesammeltes und gespeichertes PapageienWissen erLERNT, erfasst man sie nurmehr auf eine unwissende=dekonditionierte Weise aus sich SELBST heraus. Jesus: "Und siehe, ich mache alles NEU..."


Angelernt vs. Angelesen

Eine ganz billige und eines Meisters unwürdige Revanche ist es,  wenn sog. spirit. Lehrer oder Meister in ihrer (Kritik-) Abwehr und oftmals aggressiven Konzeptverteidigung anderen Suchern/ "Findern" stante pede die spirituelle Erfahrung/Erkenntnis absprechen und sie stereotyp beschuldigen, sie hätten sich ihre Erfahrung oder Erkenntnis nur "angelernt". Wo das Methode hat, diskreditiert sich ein "Meister" mit solchen Beschuldigungen selbst. Solche Reaktionen kommen immer aus der Abwehr.

Das sollte man wissen: Der Unterschied zwischen angelesen und angelernt ist der, dass man mit dem ANGELERNTEN Wissen das GESAMTE (!)  von Kindheit an Gelernte, also das KONDITIONIERTE abgespeicherte  VerstandesWissen meint, angelesenes Wissen beschränkt sich hingegen auf Bücherwissen.   Viele sog. Meister kennen offenbar den Unterschied nicht, so  benutzen sie z.B. den Begriff des "Angelernten" im Sinne von "angelesen" und zwar immer nur als moralischen Knüppel aus der Kritikabwehr heraus,  um andere zur Räson zu bringen und ihnen eigene Erfahrung abzusprechen. Was im übrigen ein Zeichen dafür ist, dass sie projezieren und/oder mit ihrem eigenen ("angelernten"?) Wissen/Lehre stark identifiziert sind.
Es sind dies gerade jene, die so schön von der Leere und der Scheinbarkeit sprechen können, die sich offenbar nicht einmal  BEWUSST sind, dass ALLES, was sie jemals gehört und gelesen haben, "angelernt" ist, dass alles, was ihnen die Eltern, Lehrer, die Umwelt ihnen erzählt hat, ein Wissen aus zweiter Hand ist. Und dieses "Allgemeinwissen" aus der Konserve nehmen sie immer noch für bare Münze, haben sie immer noch nicht hinterfragt und als UNWAHRHEIT (oder SCHEIN) enttarnt; ihr eigenes Wissen, ihre eigenen Glaubenssätze, d.h. ihr  spirituelles Konzept nehmen sie für bare Münze und wer diesem Konzept widerspricht, kriegt die Angelernten-Keule zu spüren. SpirIdioten! Wer solche Papageien in Aktion sehen will, muss nur mal durch die Foren streifen- man findet hier ganz besonders prächtige Papageien, die sich mit besonders schönen  Federn zu schmücken belieben und seit Jahren immer dieselbe alte Papageienleier plappern : "Da ist niemand" und mit nicht selten äusserst aggressiver Konzeptverteidigung sich selbst ad absurdum führen und zeigen, das sehr wohl "Jemand" da ist. In Wahrheit halten sie ihre Glaubenssätze nämlich nur für glaubenswerter als die deinen,  - derweil sie ihre Konzepte der Leere und der Scheinbarkeit mit einer oftmals menschenverachtenden Aggressivät und Herablassung verteidigen,  beweisen sie gerade mit dieser Verteidigung genau das Gegenteil: dass sie immer noch an der Alten BW-Ordnung haften,  indem sie an das  GLAUBEN, was sie zu  w i s s e n  meinen.
Hö hö höhnt Herr Callida da, .mich dünkts mal wieder sonderbar...
Sicher wird der schriftgelahrte Oberklugscheisser nun schleunigst einwenden, dass ja auch ich nicht minder militant das Konzept der Schattenintegration verteidige,derweil ich nicht müde werde, auf  der Notwendigkeit der Schattenintegration zu bestehen, um endgültig befreit zu werden. Mal davon abgesehen, dass alle wirklichen Meister nur die Dringlichkeit betonten, waren sie darin weder darin aggressiv noch verteidigten sie in dieser Dringlichkeit ein Konzept. Glaubt man wirklich, dass Jesus mit seinem dringlichen Ruf nach Umkehr ein Konzept missionierte? Oder hat Ramana Maharshi ein Achtsamkeitskonzept missioniert?  Oder missionierten Krishnamurti oder E. Tolle ein JETZT-Konzept? Nope, folks -  sie verteidigten kein Konzept, genausowenig wie ich ein Konzept verteidige. Denn wo tatsächlich "Niemand ist", ist auch kein Verstand, der noch imstande wäre, geistige Erkenntnis zu konzeptualisieren! Alle diese Leute haben den konzeptualisierenden Verstand transzendiert.

Horsch: Konzepte gibt es nur für den EgoVerstand! Schattenintegration,Achtsamkeit oder "Das Jetzt"  bleibt nur so lange ein Konzept, als du und all jene, derweil ihr noch mit dem Egomind identifiziert seid NICHT im Hier und Jetzt, im konzeptlosen Augenblick leb.

 
Ja, das Ewige JETZT, der Ewige Moment, der in der Zeitlosigkeit des dekonditionierten  Bewusstseins liegt, ist das Ziel der Bewusstseinsentwicklung, du kannst es aber nicht erstreben, derweil es für deinen Verstand nur eine Vorstellung ist und bleibt, derweil du immer auf der Flucht vor deinem persönlichen Hier und Jetzt bist. Diese Vorstellung und der Eigenwille, der machen will, was nicht zu machen ist, ist die Karotte, hinter der du herläufst und die du niemals zu fassen kriegst!
Was du aber tun kannst ist,  dass du erst mal im Jetzt und Hier deiner Person ankommst.  Ein anderes Jetzt steht dir nicht zur Verfügung. Das ganze Geschwafel über Erleuchtung und Erwachen - vergiß es! Buddha, Christus, Krishna, Murti, Lolosophen - vergiß sie, vergiß alles, was sie sagten.  Du hast nur dich und es kommt nur auf dich an und was du in der Birne und im Herzen hast, deshalb werde ein Bewusstseinsforscher und sei dein eigenes Laboratorium,  - alles, was du dazu brauchst, hast du schon.  Vergiß alles, was du weisst.
Nein, folks, Schattenintegration ist und bleibt nur ein  Konzept für die Widerständler und Unachtsamen, die sich gegen Schattenintegration sträuben.  Schattenintegration in Aktion ist die Frucht der Achtsamkeit/Gewahrsein und nichts anderes als ein lebendiger Aspekt des Geschehens in deinem ganz persönlichen Hier und JETZT. (Nur der schriftgelehrte Papagei (des) Meister Ikkyu glaubt, dass das Hier und Jetzt ein langweiliges abgekautes  Konzept jener Leute sei, die nichts anderes im Sinn haben als das Hier und Jetzt  (sic!)
Man sieht: Auch hinter ignoranten priesterlichen Hoh(l)heitsMasken lauert der alltägliche Wahnsinn.)

Nochmal:

Erwachen fängt in deinem persönlichen Hier und Jetzt an. Das überpersönliche SEIN enthüllt sich erst, wenn du deine persönliche Befindlichkeit  hier und jetzt annimmst.  Dekonditionierung beginnt in deinem persönlichen Hier und Jetzt. Achtsamkeit! Achte auf deine Gefühle und fühle sie, statt sie zu verdrängen oder auszuagieren.  Lerne deine authentischen Gefühle von den Maschengefühlen zu differenzieren. Maschengefühle sind neurotische Konditionierungen.  Maschengefühle sind Frustrationen, Gefühlsimitate,   - du fühlst dich verletzt,  weil du konditionierte Erwartungen an die Umwelt hast. Wenn deine ebenfalls konditionierten BEdürfnisse nicht befriedigt werden, bist du verletzt. Das nennt man auch "narzisstische Kränkung". Maschengefühle sind angelernte Gefühle. Also achte darauf, was dich verletzt und frustriert. Konditionierte Gefühle/Erwartungen/Bedürfnisse müssen gefühlt werden, um sie aufzulösen.  Hinter diesen Gefühlen steckt das angepasste (konditionierte)  innere Kind. Diese Anpassung gilt es bewusst zu machen resp. zu dekonditionieren.

Ich hatte gerade eine Woche lang lebhaften Anschauungsunterricht in Maschengefühlen. Frau X.  z.B. ist ein Muster an Frustrationsintoleranz und falscher Verletzlichkeit aufgrund von Maschengefühlen. In anklagendem Ton jammert sie  in einem fort, wie schlecht das Leben bzw. die Menschen sie behandeln...weil jemand sie nicht gegrüsst hat, ...oder bei Tisch nicht das Wort an sie gerichtet habe, die Welt ist ihr einfach nicht so zu willen, wie sie es erwartet.  Wenn jemand sich nicht an ihre angelernten (konditionierten) Benimmregeln des 18. Jahrhunderts hält, ist das für sie ein Quell ständiger persönlicher Beleidigung. Sie weiss, was "man" tut und was "man" zu lassen hat. Sie steckt voller Erwartungen und überhöhten Ansprüchen an die anderen, selbst aber tut sie genau das Gegenteil von dem, was sie von anderen erwartet  - im Grunde fordert sie,  dass sich alles und alle nur um sie zu drehen habe. Dem zugrunde liegt ein unersättliches gefräßiges Aufmerksamsdefizit - unbefriedigte Bedürfnisse des inneren Kindes, -   wenn das nicht ausreichend bzw. erwartungsgemäß  gefüttert wird, reagiert sie empört, frustriert und verletzt.
DAS sind Maschengefühle. Heilung des inneren Kindes besteht darin, die authentischen Gefühle hinter den Maschengefühlen bewusst zu machen: Angst, Ohnmacht, Kleinheit und die berechtigten Bedürfnisse nach Zuwendung und Liebe, die ein absolutes Recht haben, auf eine adäquate (!) Weise befriedigt zu werden.

Schattenintegration, Selbstannahme bewirkt Heilung, es sind dies drei Begriffe, die dasselbe Geschehen kennzeichnen und bewirken,  die Verdrängung aufzuheben, die uns in Unbewusstheit hält.  Alle drei werden von Achtsamkeit initiiert. Achtsamkeit ist der "Heilungsstrahl" und geschieht immer nur im persönlichen Hier und Jetzt. Schattenintegration ist nichts anderes als Bewusstwerdung im Hier und Jetzt.  Deswegen hat Krishnamurti auch  nicht aufgehört, sein JETZT JETZT JETZT zu betonen. Hörte nur keiner hin, weil sie das JETZT als einen Ewigen Moment phantasierten, der mit ihrem persönlichen Hier und Jetzt nichts zu tun habe. Sie starrten auf einen vorgestellten "göttlichen" Punkt Omega, derweil sie Alpha  - den Ausgangspunkt, die Person - übersprangen.
JETZT ist dort, wo Anfang und Ende als EINS erkannt sind. Erst die "Letztgültige Erkenntnis" der Einheit (Moksha oder Advaita) bewirkt die endgültige Befreiung ins Ewige JETZT - no way back.
Drum: Wer das  "Kleine Jetzt" des "Kleinen Ichs"  nicht ehrt, ist des überzeitlichen Ew'gen JETZT nicht wert.

Bevor das SELBST geboren wird, muss aber das ICH erst mal das Licht des neuen Tages erblicken - das göttliche Kind bedarf einer Hebamme bzw. einer inneren "VaterMutterGott-Instanz", um das Licht des Neuen Tages zu erblicken.  Wer glaubt, das Ich vor der Zeit in die Tonne treten zu können, wie man dies augenscheinlich mit der  Hilfe des schmerzvermeidenden Wunderkurses zu tun beliebt, der erlebt weder Weihnachten noch Ostern. weder die Geburt des göttl. Kindes  noch die Glorreiche Auferstehung in der Erkenntnis der Unsterblichkeit seiner WAHREN NATUR.  Mosksha.
Achtsamkeit ist der Führer. Es gibt keinen anderen Weg als den Weg der Achtsamkeit.

PS: Unter vielen anderen Bibliotherapeuten war es insbesondere Ronald Laing, der mir  mit seinen Werken auf dem holprigen Individuationspfad - dem Weg der Ich-(und SELBST)Werdung -  geholfen hat, meine Sinne beisammen zu halten und mein "Geteiltes Selbst" zu heilen.


Meditation

ist wohl auch passe. Ich sehe Leute, die jahrelang meditiert haben und sich immer noch hinsetzen, obwohl sie es gar nicht mehr nötig hätten, weil sie zu Meditation geworden waren - bloss gemerkt haben sie es noch  nicht, LOL.
Meditation wird überbewertet, die meisten benutzen es, um ihrem persönlichen Hier und Jetzt zu entfliehen, statt es anzunehmen. Sie suchen eine Zustandsveränderung, die aber liegt nur in der Selbstannahme des persönl. Hier und Jetzt.



Ich muss immer lachen,
wenn ich in den sozialen Medien sehe, wie sog. Meister/spirit. Lehrer sich prä mortem -  zu ihren Lebzeiten - selbst re-zitieren und ihre jahrzehntealten Texte aufwärmen.
Es hat für mich einfach so ein nachrufmäßiges SelbstbeweihräucherungsGeschmäckle... 
Ein wahrer Meister schaut  nicht zurück auf sein vergangenes Tun und Sagen.  Er kopiert sich nicht, re-zitiert sich nicht selbst.  Er wiederholt sich nicht, steigt nicht zweimal in den selben Fluss um alten Käse aufzuwärmen und als "neue" Inspiration oder als Buch zu verhökern. (Was anderes ist es, wenn seine Worte von seinen Anhängern gesammelt und veröffentlicht werden ) Für Inspiriation gibt es keine Neuauflage. Wer seinen alten Käse neuauflegt,  ist m. E. kein Meister, sondern ein Wiederholungstäter und Leichenfledderer, der sich nurmehr an  toten Buchstaben vergeht und bereichert. Lots Frau schaute zurück, sie konnte nicht loslassen, nicht vergessen. So sind wir alle, derweil wir das Vergangene nicht loslassen können und nicht einmal vor der einstmals lebendigen WAHRHEIT haltmachen.  Das Bewusstsein des Nichtwissens erlangt nur der, der vergessen und loslassen kann und sein Herz an nichts mehr hängt und haftet, insbesondere nicht an seine in der Vergangenheit erkannten  "universellen" Wahrheiten ... copyright für Alten Käse?  Pfuiiiii LOL. 


Gustav Landauer

soll gesagt haben: “Meister Eckhart ist zu gut für historische Würdigung; er muss als Lebendiger auferstehen”.
Gustav Landauer war kein Mystiker, er war nicht eines  GEISTES mit M. Eckhart, sonst hätte er gewusst, dass Meister Eckhart wie Jesus Ch.  in jedem Menschen aufersteht, in dem die LEBENDIGE Ewige Wahrheit aufersteht.  Oder umgekehrt: dass mit jedem Menschen, in dem die WAHRHEIT aufleuchtet, auch Meister Eckhart aufersteht.
Bei der Auferstehung. dem berüchtigten "Mindcrash" geht es um nichts anderes als die GEburt der WAHRHEIT.  GeWAHR-SEIN. Wird die WAHRHEIT nicht geboren, war es kein "Mindcrash".

(Auch wenn ich des öfteren von "meiner" Glorreichen Auferstehung spreche, bin ich mir doch gewahr, dass nicht "ICH", sondern die WAHRHEIT in mir auferstanden ist. Und sie ist nicht nur einmal auferstanden, sie hört nicht auf, aufzuerstehen. PermaGeWAHR-SEIN bedeutet nichts anderes, als dass die WAHRHEIT permanent aufleuchtet resp. aufersteht. Die WAHRHEIT kommt als ein sprudelnder Quell der Erkenntnis.
Na gut, das nächste Mal spreche ich nicht mehr von Auferstehung, sondern von Moksha, der Letztgültigen Befreiung - das klingt schöner in den Ohren der gottlos-zeitgenössischen Spirispezies...lol - Ach Babylon...


SEIN

Ich lese irgendwo ein Zitat:

Es ist nicht besonders schwer, den Zustand “bewussten Seins” zu erlangen. Die wirkliche Herausforderung ist, ihn zu erhalten. Zitatende
 Einspruch! Es ist sauschwer ja sogar unmöglich, ein Gewahrsein zu "erlangen", weil nur der Eigenwille "erlangen" will. Das Paradox ist: Man er-langt Gewahrsein nämlich erst dann, wenn das Ver-langen nach ihm aufgehört hat. Die wirkliche Herausforderung eben darin, damit aufzuhören, nach ihm zu verlangen.
Das Zitat erinnert mich an die Gurus,  die zu Workshops einladen und z.B. mit dem Versprechen locken, spirit. Suchern zu zeigen, mit welchen Techniken man das Sein betreten könne: 
Das GewahrSein ist aber kein Ort, deshalb kann man das Sein weder "betreten" und verlassen; zudem ist es  ja gerade der Eigenwille, der den Zugang zum Gewahr-SEIN, die Verbindung zum Ursprung verhindert!  
Wenn man ein anderes Wort für GewahrSein, nämlich "Gott" nimmt, dann kann man sich besser vorstellen, wie arrogant und überheblich der Mensch ist, der glaubt, mit einer Technik  Gott  in eine raumzeitlich begrenzte Schublade zu pressen.
Ausser Gebet und Meditation kenne ich keine Technik, allein der Wunsch schon, Gott/SEIN zu erlangen, jagd Gott davon... die Absicht, der Wunsch ist das Hindernis, der Dreck auf dem Kleid der Seele, welche das Sein resp. Gott in weite Fernen rückt.


Ein Tao (Sein) welches betreten und verlassen werden kann, ist nicht das Tao. Entweder du hast dein Kleid gewaschen und erkennst: DAS bist DU und dann hat sich die Frage nach Gott oder dem Sein für alle Zeiten erledigt oder du bist und bleibst noch immer in der Trennung, derweil du dein Kleid nicht wäschst und deine dreckigen Füße nicht abputzt, bevor du die Heiligen Hallen betrittst. Das Kleid ist eine Metapher für das Ego, tatsächlich musst du nackt sein, geläutert und "entblösst" von jeglichem Wunsch und Willen. Nicht der Eigenwille, sondern allein Hingabe und  Liebe öffnet die Tür zum Himmelreich.  Auch die  Bittgebete, die nichts anderes wollen als Gott allein, müssen letztlich um Gottes Willen aufgegeben werden... und damit auch jede Technik, die da glaubt, Gott, das Sein zwingen zu können. Solange dieses Macher-Ego nicht gestorben ist, wird auch kein (dauerhaftes)GeWAHR-SEIN erlangt.
Wie Meister Eckhart in einem seiner "Ketzer"-Lehrsätze sagt: ... Wer (Gott)  um dies oder jenes bittet, der bittet um Übles und in übler Weise, weil er um die Verneinung des Guten und um die Verneinung Gottes bittet, und er betet darum, dass Gott sich ihm versage. Zitatende
Das Üble darin ist, dass du die Dinge anders haben willst, als sie sind und Gott als das einige EINzig  GUTE recht eigentlich darum bittest, dass nicht sein, sondern dein Wille geschehe.

Da sollte es tatsächlich eine EntrückungsTechnik geben, die dich von jetzt auf nachher -  in einem Nu sozusagen -  von all diesem Hinderlichen "entblösst", dich aller Verhaftungen "ledig" macht? Und die Entrückungstechniker sog.  Seinsakademien lehren nun, wie man das anstellt??? Früher machte das noch der Heilige Geist. Nun ja, die Betreiber solchen Schabernaks behalten ihre  Geheimnisse wohlweislich für sich, schliesslich wollen sie daran verdienen.  Das SEIN läßt sich nicht verhandeln und verhökern und mit Geld bezahlen - so billig ist "religio", die Rückbindung an den Ursprung/Sein nicht zu haben! Man sollte den Menschen lieber zeigen, wie sie ihre Kleider waschen können.

Fazit:
Es ist sehr schwer, aber nicht unmöglich, einen Zustand  "bewussten Seins" z.B. durch die Technik  der Gedankenunterdrückung zu erlangen. Unmöglich aber ist es,  ihn zu erhalten, derweil die psychologischen Abwehrmechanismen noch lebhaft intakt sind. Die besagte Herausforderung besteht allein im Abbau der Abwehr resp.durch die Hingabe an den Heilungsprozess/Individuation.




Wissen

Ich habe viele Bücher gelesen und ich bereue  nicht eines davon. Alles Gelesene,  was sich nur als KopfWissen niederschlug und  nicht auch vom Herzen verstanden wurde, offenbart sich mir nun langsam und kontinuierlich  in seiner  g a n z e n   WAHRHEIT aus dem GeWAHRsein des Herzens.  Das ganze Buch des LEBENS schlägt sich mir vor meinem inneren Auge auf.


Der Schriftgelahrte

 Als ich vor einigen Jahrzehnten mit einem noch ziemlich jungen Priester und anderen Besuchern des  Klosters zu Tische sass und voller Begeisterung über die Hl. Terese von Avila sprach, lächelte er jugendlich-herablassend und belustigt und nannte mich fortan bei Tisch neckend "Terese". Wie recht er  hatte, war ich doch eines GEISTES mit Terese! . 
Der Schriftgelehrte
Wie jedem herzlosen "Pfaffen" fehlte es ihm am rechten Glauben und  an der rechten BeGEISTerung.   Er konnte das nicht zusammenbringen, dass ich aus der Kirche ausgetreten war, mich als Atheistin bezeichnete und mich gleichzeitig für die christlichen Mystiker beGEISTerte. Ketzerin! Damals kannte man das Wort "Neuro-Atheist" noch nicht. LOL. Damals war ich  auch noch sehr der Symbolik verhaftet, ich gefiel mir als eine vorlieblich  in Weiss gekleidete
Beginenschlampe, eine moderne Wanderhure, die sich permament im inneren Umbruch befand und noch nicht so recht wusste, wie sie sich entscheiden sollte: Kloster oder Strich.  Heilige oder Hure.Die Synthese liess noch lange auf sich warten.LOL.   Metaphorisch gesagt, befand sich mein "Kleid" in der Wäscherei.  Mich vom Dreck zu befreien,  hiess für mich letztlich, nicht von Sünde befreit zu sein, sondern  eine paternosterbefreite Freidenkerin, eine  Freifrau von Vogelgesang zu sein - ohne Luden (Guru), ohne Orden so schlampierte ich im Underground sämtlicher  Religionen herum auf der Suche nach GEISTesverwandten.

Man steigt nicht zweimal in den selben Fluss... Als ich diesen Spruch neulich in einem bestimmten Kontext zitierte, fing  der Schriftgelahrte sofort an,  langatmig sein gesamtesWissen über Herakles zu dozieren., er nahm weder den  Gesprächszusammenhang wahr, noch ging er darauf ein. Früher hätte ich Bauchschmerzen plus einen schweren feministischen Anfall davon gekriegt, LOL.
 


Der Antichrist

wurde an dem Tag  geboren, als das 1. Konzil zu Konstantinopel im Jahre 381 n. Chr. beschloss, das Christentum zur Staatsreligion/Organsisation zu erheben. Hebamme des Antichristen war Kaiser Theodosius der Erste.
Wie aussen so innen: Der Antichrist ist innerpsychisch dort zu finden,  wo und wenn die Lebendige WAHRHEIT - die geistige Erkenntnis bzw. spirituelle Erfahrung  -  vom Verstand gestohlen bzw. konzeptionalisiert wird. Das ist, solange wir unbewusst sind und mit dem Egomind identifiziert, IMMER der Fall. Der Antichrist ist der konzeptualisierende Verstand.
 


Alles spirituell?

Im Forum eröffnet man jetzt eine "Spelunke". Überhaupt will man nun die ganze Welt ins Forum hineinlassen,  neinnein, beileibe keine neuen Mitglieder, statt dessen will man alle Themen zulassen, die die Welt bzw. die kleine persönliche Welt des Einzelnen bewegen.  Ich glaube, unter diesen Einflüssen wird nicht lange dauern, dass die die Welt  das Ruder übernimmt, dann wird es an der Sachlichkeit fehlen, die das spirit. Thematik bestimmt, der Ton wird weiblicher, d.h. persönlicher werden. Weniger Spiritualität, mehr Psychologie... nicht unbedingt schlecht, es besteht aber die Gefahr einer Verwässerung, wenn man am ernsthaften Erläutern der  Illusion einen größeren Gefallen findet, als an der tastenden Suche nach der WAHRHEIT.  So wird der Illusion gehuldigt, statt diese Welt als Illusion zu durchschauen. 
 Auf diese WEise geschieht es, dass man  - statt sich selbst anzunehmen,  die Dinge der Welt annimmt und damit die Identifikation annimmt - wo es doch gerade die Identifizierung mit den Dingen der Welt ist,die den Zugang zu sich selbst verbaut!  Damit räumt man recht eigentlich der Unwahrheit einen gleichwertigen Platz neben der WAHRHEIT ein. Man will den  Kuchen essen und gleichzeitig erhalten, ungeachtet der Aufgabe, dass die Welt erst gelassen werden muss, bevor man sie "hinzugewinnt". Die meisten sind noch immer sehr stark  mit ihrem Ego (=Welt) identifiziert.Nur die Transformation des Egos verwandelt die Welt, insofern man das Universum, die Welt nicht mehr im Aussen festmacht, sondern sie im Inneren erkennt. Erst jetzt erhält die Welt ihr wahres Sein, derweil die Scheinbarkeit der Welt(anschauung)/Ego entlarvt ist. 
"Siehe ich mache alles neu". Aber erst dann, wenn du nicht mehr identifizierst bist mit der Welt!

Es ist ja alles spirituell - diese Erkenntnis basiert im Original auf der Erleuchtung, dass Gott in allen Dingen ist, dass es nichts gibt, was nicht Gott ist, dass nichts geschieht ohne den Willen Gottes... Aber ohne dies wirklich in seiner Tiefe erkannt zu haben, werden mit einem solchen (Glaubens-)Satz egoische Anhaftungen legitimiert und zu rechtfertigen versucht, statt sie in Frage zu stellen, oberflächliche Beschäftigungen werden  für wichtig erklärt. Die ABLENKUNG wird kultiviert - Ablenkung aber ist in diesem Kontext ein Abwehrmechanismus und dient der Flucht aus der  Hier und Jetzt-Befindlichkeit.

Deshalb sage ich immer, dass es nicht dasselbe ist, wenn zwei das Gleiche tun. Ein Mensch, der sich politisch, als Heiler oder sonstwie in der Welt engagiert, sieht eine veränderungs- und verbesserungswürdige Welt. Solange er die Welt als solche sieht, ist er mit seinem Ego identifiziert (Ego=Welt!)
Der aber, der nicht mehr mit Ego/Welt identifiziert ist, hat keinen Anlass mehr, etwas zu verbessern, Er ist heil, also ist auch die Welt heil. Er ist ein Beobachter, ein Spieler in der Welt, er nimmt wahr, was auf der Weltbühne geschieht, aber greift nicht "engagierend" und verändernd ein.
Das ist den Menschen, die unbedingt Gutes tun wollen, nicht begreiflich zu machen. Ob der Heiler seinen Job an den Nagel hängt, wenn er endgültig befreit ist? Die Frage ist nicht beantwortbar, denn das kann der Heiler vorher nicht wissen, das wird er erst wissen, wenn er endgültig befreit ist von seiner Identifikation mit dem Guten - dem WERDEN.


Im Forum

seitenlanges spirituelles Schönsprech, so schön, dass man dem Schreiber glatt ein Erleuchtungszertifikat ausstellen möchte   - dann der Satz, der alles vorhergehende zunichte macht, sinngemäß:
Die Selbstannahme  der Person in ihrer Hier und Jetzt-Befindlichkeit sei deswegen eine Illusion, weil die Person als solche eine Illusion sei. Basta. Anders gesagt: Heilung sei nicht notwendig, um endgültige Befreiung zu erfahren.
Das ist genauso schräg, als wenn einer behauptet und glaubt, er könne sein neurotisches Ich ausleben, weil ja Niemand da sei, der neurotisch ist.
Genau dies ist das Dogma, die schwache Argumentation  aller schwächelnden  "Neo-Astheniker", insbesondere der geistig impotenten  Schwachköpfe der Neu-Advaita-Szene.
Wenn der PapageienVerstand teuflisch ist, dann ist er hierin besonders teuflisch: dass er eine unbewiesene  Annahme postuliert, ein totes Wissen aus zweiter Hand,  und diese MEINUNG  - was anderes ist es nicht - als eine absolute WAHRHEIT setzt, ohne dass diese WAHRHEIT in ihm selbst jemals lebendig geworden wäre! 
Der "Antichrist"  verwandelt somit die "Letztgültige Erkenntnis" in ein Dogma und setzt dies Dogma in ein ein Voraus. Eine teuflische Verkehrung von Alpha und Omega und ganz typisch für die schmerzvermeidende Fluchtreligiösität.  Ähnlich wie das christliche Dogma, dass der Christ quasi per dekret schon durch Jesus CHristus erlöst sei, insofern er nur an das Dogma  g l a u b e !  (Nochmal: Dogmen sind 2nd-hand-Meinungen, tote Glaubenssätze, weil sie gedankliche Konstrukte sind, Vorstellungen, die keinerlei WIRKLICHKEIT haben. Im weitesten Sinne ist alles, was du über die Welt gelernt hast, Dogma, Glaubensatz, Konstrukt.)

Genauso wie der Neu-Advaita-Gläubige daran glaubt, dass "Niemand" da ist, diese Leere=Abwesenheit  von "Jemand" (Ego)  aber niemals WIRKLICH erkannt/erfahren hat - oder wie er glaubt und missioniert,  dass die Suche obsolet sei, weil das Gesuchte "schon da" ist, man müsse nur "hingucken",  und seine Art hinzugucken den Schlussfolgerungen seines Papageien-Verstandes überläßt, statt sich der harten und schmerzhaften Arbeit zu widmen, den Dreck von der Linse zu kratzen, der das "Hingucken" unmöglich macht - - - genauso glaubt der dogmenversaute Kirchenchrist, dass er schon erlöst ist und daher "nichts tun" muss, außer dran zu glauben; er kann sich ausleben, wie er lustig ist, das Beichten räumt jede Sünde aus der Welt usw. Die Missionare von derlei Widersinn schaffen bei anderen Menschen eine verrücktmachende Double-Bind-Falle, die sie ihren armen Schäflein dann als göttliches Paradoxon verkaufen.

Diese Art zu glauben, versetzt keinesfalls Berge, sie hält im Tiefschlaf fest... Erwachen bedeutet u.a. das Wesen des Dogmas zu erkennen,  aus dem Glauben an Dogmen aufzuwachen und letztlich deine ganze sog. Realität als Glaubensatz- bzw. Gedankenkonstrukt zu entlarven.


Hingucken

-auch so eine inflationäre Phrase auf dem Spiri-Marktplatz.   Wann und wohin aber soll man gucken, wenn es heisst, dass du "hingucken" sollst?  Du kannst nirgendwo anders hingucken als in dein persönliches Hier und Jetzt deiner Befindlichkeit, deines Denkens, deiner Gefühle und Empfindungen. Was anderes gibt es erstmal nicht zu gucken. Achtsamkeit "guckt hin". Das Dritte Auge des Gewahrseins öffnet sich nur für den, der gelernt hat, achtsam auf sein persönliches Hier und Jetzt zu "gucken".  Annahme ist primär immer Selbstannahme des "kleinen" Selbst/Ich. Bevor man die Illusionshaftigkeit des Ichs erkennt, musst du erst mal eines haben, d.h. dir deines Ichs  BEWUSST sein. Wer niemals "Ich will" sagen durfte, wird sich seines Ichs niemals bewusst. Ganz schlimm aber, wenn er  so ganz nach neo-asthenischen Gutmensch-Art aus seiner Not eine spirituelle Tugend macht.
Die Große ERfahrung der Gott/SELBSTfindung kriegst du  nicht ohne die kleine Selbstfindung. Das eine gibts nicht ohne das andere. Darin liegt die Einheit, die Ganzheit.

DAs ist das Problem, dass du - dass alle DogmenGläubigen - nur an das Gedankenkonstrukt glauben, dass da "Niemand da" ist, bzw. dass die Person eine Illusion sei!
Um aber die WIRKLICHE und WAHRE Erkenntnis/ ERfahrung der WIRKLICHKEIT zu haben, musst du zunächst einmal die relative Wirklichkeit deiner Person mit ihren "kleinen" Efahrungen würdigen, statt sie im Voraus als eliminiert zu DENKEN. Wenn nicht, dann wird dir  dein Hier und jetzt  mit deiner relativen BEfindlichkeit zu einem permanenten Störfaktor, der die Große Erfahrung der Absoluten WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT  verhindert und aus dem du permanent zu fliehen trachtest.


Yoga

und sämtliche spirituelle Schulungen und Übungen, die man auf dem Spiri-Markt mehr oder weniger käuflich erwerben bzw. erlernen kann, sind nichts anderes als eingefrorene Wahrheit und Weisheit des Körpers. Aus ehemals unkontrolliertem lebendigen Geschehenlassen hat man ein Programm gemacht. Irgendein Mensch hat seine Erfahrungen auf dem Weg geoutet und er selbst oder ein anderer hat sie retrospektiv mit Namen und Begriffen versehen, niedergeschrieben und "materialisiert": aus dem ehemaligen Geschehen wurde ein kontrolliertes und kontrollierendes zielbewusstes Machen, welches unbewusst bemüht ist, das Original nachzuäffen. Komischerweise scheint das Machen wechselwirksam zu funktionieren, - wenn die Ausrichtung stimmt!

Für mich gibt es nur einen YogaWeg und das ist der weibliche Weg der Achtsamkeit und Hingabe, Bhakti. Wer kapituliert und die Kontrolle aufgegeben hat, dem wird alles andere ganz von selbst ohne große Anstrengung zufliessen. Beim Bhakti, wie ich es verstehe und erlebte,  werden keine spirit. Tugenden "geübt" wie man es z.B. im Buddhismus zu tun scheint, sondern das komplette Yoga" (incl. aller  SeinsTugenden) erscheint oder entwickelt sich mühelos aus sich SELBST heraus. Erwartungen und  Bedürfnisse fallen durch Achtsamkeit/ Gewahrsein z.B. einfach ab, ohne dass man übt, keine Erwartungen zu haben usw., was nur auf Unterdrückung hinausläuft. Hinterher - aus der Retrospektive erst erkennt man, dass all das, was man da durch Üben zu erlangen suchte, schon immer da war und niemals verloren gegangen war. DieWAhre Natur war nur verdeckt -  so wie Wolken die Sonne verdecken, verdecken die Schatten die WAHRHEIT.
Hingabe ist das Schwerste, es ist nichts weniger als die Bereitschaft, sein Leben für die WAHRHEIT  hinzugeben.