Freitag, 31. Mai 2013

Das SpiriEgo bleibt am Ball - auf Facebook wie sonst überall ist "Gott" der König im Affenstall!

aquarell mit Buntsstifte

An XY
Wenn man das WIRre aus dem WIR entferne, wird es blass?
Ja, das ist ein weit verbreitetes Vorurteil, wenn oder weil man nicht wirklich weiss, was lebendig sein überhaupt bedeutet, solange man selbst noch mit Neurotizismen behaftet ist. (Nicht persönlich nehmen, aber frag dich mal, was übrig bleibt, wenn man das "WIRre" aus  d i r  entfernt!)
 

Ich verstehe unter den "WIRRnissen" im WIR und anderswo die paranoiden bzw. hysterischen An- und Ausfälligkeiten einzelner Mitglieder, die das ganze Umfeld infizieren.  Neurotisches Verhalten mag sich für manche als buntes Treiben und "Lebendigkeit" darstellen, wird allerdings  belohnt, wenn man es als amüsantes Narrenspiel bagatellisiert. (Was es natürlich auch ist, aber von einer anderen Ebene aus betrachtet.)
Solche Ansichten kommen aus  der gleichen angstvollen Haltung, die sich bange fragt: Was bin ich ohne mich?
Angst vor der Leere.

******

Andrew - Herr Gott
Im Moment bin ich mit Andrew Cohen beschäftigt, der muss noch durch den "Wolf" bzw. auch das Buch von A.v.d.Braak über seine Zeit mit ihm.... ich bin damit noch nicht fertig. Eines steht jedoch schon fest:  A.v.d. Braak wie auch die Autoren Kramer/Alstadt (Gurupapers) versuchen mit Mitteln des EgoMinds Dinge zu beurteilen, die über den Verstand hinausgehen. Ein Guru ist tatsächlich jenseits jeder Beurteilung, weil er sich nicht mehr definieren lässt. Weil bzw. wenn er (tatsächlich) eigenschaftlos ist. In einer spirit. Gemeinschaft , in der es jedoch zu faschistoiden Auswüchsen kommt, die direkt durch den Guru initiert sind, muss dieser seine Person hinterfragen lassen. Denn solcherart Sadismen, wie sie im Sangha von A. Cohen zu Tage traten, deuten auf einen äusserst militanten "Schatten" auf Seiten des Meisters hin.

Meines Erachtens ist die faschistoide Entwicklung nicht aufzuhalten, wo die Person, die Individualität nichts ist und die Gemeinschaft alles.

Ein weiteres Gefahrenzeichen ist die Vision des Reiches Gottes  auf Erden. Meines Erachtens gibt es kein Reich Gottes auf Erden. Das Reich Gottes ist und war vornehmlich immer eine Sache des Einzelnen, niemals eine der Gesellschaft oder einer Gemeinschaft. (Die Schätze werden im "Himmel" gesammelt).

Paranoide Strukturen und Weltuntergangsszenarien auf breiter Gemeinschaftsebene können u.U. zu solchen Desastern führen wie es u.a. bei Jim Jones und seinen Anhängern der Fall war. Der finale Massensuizid.

Um das Gottesreich auf Erden zu schaffen, wurden nicht zuletzt auch  Religionskriege geführt.

Auch Andrew Cohen unterlag oder unterliegt noch immer(?) m. E. dem "Messias-Komplex", die grösste Versuchung auf dem spirituellen Weg. Seine Vision, eine globale Revolution  - das "Reich Gottes" - zu bewirken, wird wie alle anderen diesbezüglichen Versuche im Sand verlaufen oder in Skandalen unterzugehen. Das Buch seiner Mutter Luna ist leider nicht in deutsch erschienen: The Mother of God
Hah!

*****

Gewahrsein
heisst nicht, "in der Nondualität zu sein". Gewahrsein ist Wahrnehmung von geistiger (=nondualer, vertikal-intuitiver) Erkenntnis  u n d linear-diskursiver Denkvorgänge. Im "Wechsel".

(Wechsel beschreibt es aber auch nicht, tatsächlich scheint es gleichzeitig zu sein und nur der Verstand macht eine zeitliche Abfolge, einen Wechsel  daraus. Wenn man es beschreiben könnte, wäre es nicht unbeschreiblich.... :D)

Ich  "bin" nicht "in der Nondualität", ich   e m p f a n g e    aus der geistigen Welt/Nondualität die Gabe, alles, was zu Bewusstsein kommen will,  geistig durchdringend im Lichte der WAHRHEIT zu sehen.
(Egal, in anbetracht der Wirklichkeit ist das alles nur Quarkolores und Wortklauberei!)

*****

Jenseits von Gut und Böse ist auch jenseits von "Spiritualität". Hier  ist nicht mehr möglich, sich über Spiritualität auszutauschen, ohne den Alltag einzubeziehen.

Vielleicht ist dies auch die Einsicht vieler Menschen, die die spirit. Foren bevölkerten. Spiritualität ist nicht länger mehr ein  Thema, welches man unter  Ausschluss aller "weltlichen" Themen behandeln kann.

*****

Organisches Wissen
Das Wissen, das aus sich SELBST kommt, ist völlig verschieden von dem Wissen bzw. von der "Auf-Fassung" von Wissen, wie es von einem "Mittler", z.B. von der Schule vermittelt wird.
Das ursprüngliche Wissen ist Vision, ganzheitliches Schauen.

Ich erinnere mich, wie ich vor vielen Jahren beim Anblick der dahinziehenden Wolken zum ersten Mal erkannte, dass es in der Natur nichts Statisches gibt, dass alles, was existiert, Bewegung ist.

Ein ander Mal sah ich im Geiste ein von mir gemaltes Bild und als ich wiederum im Geiste meinen Namen in die rechte untere Ecke setzte, zerbröselte plötzlich das Bild bzw. die Farbe in allerkleinste Teile. Daran wurde mir bewusst, dass es auf der Mikroebene keine Materie gibt. Dass alle Materie nur verdichtete Energie ist.
Solche Erkenntnisse sind Aha-Erlebnisse, die ein Lehrer/Mittler nicht vermitteln kann.
Gewahrsein ist Permanent-AHA! Hah!

*****

Das spirituelle Ego - Andrew Cohen

Es ist verräterisch, wenn ein spiritueller Lehrer das Wort "Moral" in den Mund nimmt. Jenseits von Gut und Böse gibt es keine Moral, keine Ethik.  Was nicht bedeutet, dass man hier die Böse Sau rausslässt, sondern dass  man - von Gewahrsein und Liebe geleitet -  auf natürliche spontane Weise immer das Rechte tut, statt sich nach äusseren moralischen Vorschriften bzw. internalisierten Regeln zu richten.

Nur der Verstand braucht eine "Neue Moral" und bastelt sich ein  System , ein Moralsystem, dem sich die Gemeinschaft zu unterwerfen hat. Wer dies nicht kann, wird bei Cohen kahlrasiert, d.h. er muss in Sack und Asche Busse tun. Erinnert alles sehr stark an die alten restriktiven mönchischen Klosterregeln.

Ich frage mich, wie es überhaupt möglich ist, die Mitglieder dieser Gemeinschaft allesamt als spritiuelle  "Finder" zu bezeichnen, auf der anderen Seite aber Regeln aufstellt, die dem spirituellen "Sucher" zur "Findung" dienen. Double bind.

*****

Schwächen
Es ist den Kritikern von sog. Erleuchteten, Erwachten, Erlösten und  Befreiten  immer sehr wichtig, anzuprangern, dass diese keine Schwächen zugeben könnten.

Nun, es gibt jenseits von G&B schlechterdings nichts, was man als Schwächen oder Stärken bezeichnen könnte.  Schwach und stark zu sein, ist Ego-Eigenschaft und mit beidem ist man einfach nicht mehr identifiziert, weil man jenseits aller Eigenschaften bzw. Definition ist. Es gibt so etwas wie Charakterschwächen einfach nicht, weil man sich immer so akzeptiert, wie man ist und sich nicht mehr durch Definitionen beschwert und bewertet. Jede Art von Wertung ist hier hinfällig. Das bedingt u.a. ja diese kolossale "Leichtigkeit des Seins"!

Und ja, natürlich kann man "zugeben", in irgendwelchen "Disziplinen" schwach zu sein. Vielleicht habe ich eine sog. Rechtschreibschwäche? Ok, kein Problem. Dennoch bin ich mir dabei bewusst,  dass eine solche Wertung  nur durch Vergleich möglich ist. Ich selbst vergleiche mich aber nicht mehr.

Wenn aber dein  (unerleuchteter, unerwachter, unerlöster und unfreier)  EgoVerstand  mich mit anderen vergleichen will und infolge eine Schwäche  (oder auch eine Stärke) bei mir feststellt, ist das dein Ding! 

O my God - hört sich das nicht schon wieder schrecklich borniert und arrogant an? Aber wie sehr sehnst du, - ein spiritueller Sucher - dich nach genau dieser Freiheit,  nach Eigenschaften, - die du bei anderen, bei den "Findern"  mit "borniert, arrogant" etc. bewerten musst? Merkst du nicht, dass du dir selbst damit die Tür in die Freiheit verrammelst? Und dass du damit genau das in anderen Menschen verfolgst, was in dir noch zur Geburt kommen muss - das GÖTTLICHE KIND.

Der EgoVerstand kann einfach nicht zugeben, dass er ein tiefschlafender alter Schnarchkopp ist und noch lange nicht das Licht der Welt erblickt hat.
Aus transpersonaler Sicht liegt die einzige "Schwäche"  im Vergleichen/Urteilen und Werten des EgoMinds.

Wenn Schwächen transzendiert werden, wird z.B. aus Geiz Sparsamkeit, aus Sturheit wird Standhaftigkeit usw.

*****

Das Spiri-Ego
Es ist ein Zeichen von  Unreife und spirituellem Hochmut und keineswegs ein Zeichen des Erwachtseins, wenn ein sog. "sUnterschiede macht. Das zeugt meist von "unerleuchteten" unrealistischen Erwartungen und Vorstellungen, wie ein Meister zu sein hat, wie sich ein Erleuchteter benehmen müsste... (Vor allemsanftmütig,  lieb und nett und die Güte selbst...:D)

Frau Gott beispielsweise  lässt kein gutes Haar an anderen Spirituellen Lehrern.   Dort wo sie ausnahmsweise bei anderen Wahrheit erkennt , wird grundsätzlich "Angelesenes" dahinter gesehen... Wenn man jetzt davon ausgeht, dass sie wie so oft auch hier zum wilden Projezieren neigt, dann weiss man, woher ihr eigenes  Wissen stammt.

Oft beruhen solche Verrisse schlicht und einfach  auf narzisstischer Gekränktheit, weil und wo man den pervertierten Allmächtigkeitsallüren der selbsternannten Götter den Tribut versagt.

Wenn ein sog. spiritueller Berater/Lehrer" andere spirituellen Lehrer des Unerleuchtetseins anklagt, weil er dieses oder jenes tut oder nicht tut und diese oder jene "schlechte" Eigenschaft zeigen würde, dieses oder jenes Wort benutzt, dann zeugt dies Gebaren schlechterdings nur von der eigenen Dunkelheit.
"Wer sich so benimmt... kann nicht erleuchtet sein" ist fast immer schlichtweg ein Urteil des EgoVerstandes, der immer noch aus der Trennung wertet.

Ein "erleuchteter" zu sich SELBST erwachter Mensch ist eigenschaftlos. Er ist nicht mehr mit  guten bzw. schlechten Eigenschaften identifiziert. Was nicht heisst, dass er sich nun in allem "gut benehmen" würde, wie man fälschlicherweise immer annimmt. Jenseits von Gut&Böse zu sein, heisst nicht, ein "guter Mensch" zu sein. Jenseits von Gut&Böse sein, heisst, nicht mehr in die BewertungsKategorien gut & böse, falsch & richtig einzuteilen. Und dies vor allem sich selbst gegenüber.

******

Jiji
"Die Hindi-Postposition (Suffix) -jee (jī), gesprochen tschii, wird als respektvolle Anrede verwendet. Die Endung leitet sich vom Sanskritwort jiva her, welches Leben, Seele, Existenz bedeutet.
Grundsätzlich ist eine solche Anrede nicht Brahmanen vorbehalten, sondern gilt allgemein. Wenn man jemandem Respekt zollen will, hängt man einfach die Endung -jī an seinen Namen (egal ob im Schriftverkehr oder verbal). .." mehr auf http://w-w-w.ms/qmofj

*****

Bin ich wirklich  "immer" im Hier & Jetzt?
Klar kann man es sich einfach machen und sagen: Ich bin nie woanders als im Hier & Jetzt, egal, wie ich auch immer denke, fühle, handle.

Aber es geht doch primär darum, die Täuschungen zu durchschauen, die mich von der GEgenwart, dem Goldnen Augenblick trennen. Wenn ich tagträume und mit meinen Gedanken in Fernen herumschweife, habe ich mich selbst und meine Umgebung vergessen, das heisst, ich bin ganz woanders als im H&J.
Oder wenn ich mir Sorgen mache oder Pläne schmiede... meine Gedanken sind entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft.
Sobald du dir aber  bewusst wird, dass du dir Sorgen machst, bist du wieder da und du siehst - wenn du wach bist -  wie sich die Sorgen im Hier & Jetzt auflösen. Alles vergangenheits- und zukunftsbezogene Denken und Handeln löst sich im Hier & Jetzt auf.  Deshalb bist du im Hier und Jetzt spontan und alles, was du tust, ist frisch und kein alter Käse von gestern.
Es gibt kein Hier&Jetzt, keinen "Moment", in dem ich Zeit hätte, mir Sorgen oder Pläne machen oder  sonst irgend etwas zu tun beabsichtigen könnte. Das Hier & Jetzt ist immer zeitlos.

*****

Was trennt mich vom Hier & Jetzt-Bewusstsein?
Exactly das, was mich von der Stille des H&J trennt:
Die "Geräusche" als da wären: Alle Emotionen, die auf sinnliche Wahrnehmungen beruhen und Erregung bewirken: Unsere Abneigungen und Vorlieben, alles Wünschen und Wollen, Ärger und Zorn, alle Leidenschaften, die Stille verhindern und damit das Hier und Jetzt der "Goldenen Ewigkeit" des Augenblicks.

*****

Die Leichtigkeit des Seins
besteht u.a.auch darin, dass man seine Gedanken und sein Handeln nicht mehr bewertet. So muss ich in einer Interaktion nicht mehr wie früher die Oberhand haben.
Osho sagte irgendwann einmal: Geh niemals als Verlierer aus einer Interaktion hervor.
(Er hat viel Widersprüchliches gesagt, das Heilige Arschloch... ich habe auch aus ihm Kleinholz  gemacht in der Zeit des Grossen GuruSterbens...).

Früher  - in meiner frauenbewegten Zeit - bewertete ich eine Situation ständig im Sinne von Dominanz und Unterwerfung. (Und wenn ich die eigenen grandiosen Erwartungen an mich nicht erfüllte, habe ich mich fertig gemacht.) Ich fühlte mich schon als Verlierer, wenn der Gesprächspartner  so "dominant" war, mich sich zu "unterwerfen", indem er von sich aus das Gespräch beendete und mich  - noch immer "der Worte voll" - im Regen stehen liess.
Heute nehme ich zwar  Dominanz - vor allem männliches Dominanzverhalten  - in der Interaktion wahr, aber es tangiert mich in keinster Weise mehr.
Ich reagiere eigentlich wie gewohnt, nur ohne innere Beteiligung. Das Interesse an der eigenen Person hat sich total verflüchtigt. Ich kann nicht mal mehr auf die Frage: Wie geht es dir? antworten... ich habe schlicht keine Ahnung...

Früher war ich untröstlich,wenn ich mir z.B.  von einem Verkäufer irgendeinen Schrott aufschwatzen liess. Ich schimpfte mich der Unachtsamkeit, der Gutgläubigkeit usw. und machte mich fix und fertig damit. Heute glaube ich immer noch jedes Wort, bin aber im Gegensatz zu früher bewusst  "dabei" und verspreche dem Typen sogar lachend: Ich glaube Ihnen jedes Wort!
Und werde ich übers Ohr gehaun, ists halt einfach so. Keine Emotion, kein Ärger, kein Bedauern, keine Reue...

Ich sehe gestern in den Kontoauszügen, dass ich mit 400 Euro im minus bin. Früher hätte ich sofort und auf der Stelle einen Überlebensanfall gekriegt. Jetzt aber ist nichts als Gleichmut. Ob ich im Plus oder im Minus bin, nehme ich mit der selben unberührten Haltung auf.
Völlig losgelöst... Es sieht nur so aus, als ob da ein Ich reagiert...

Ach ja, irgendwo sagte Osho einmal: Bereue niemals etwas. Auch so eine unmachbare Aufforderung ähnlich wie: Sei spontan. Das funktioniert nicht. Man kann niemanden von aussen eine Haltung zur Auflage machen, die innerlich erst noch zu erringen wäre. Im dualistischen Bewusstsein von Gut&Böse  m u s s  ich das Böse, was ich tue, bereuen, um wieder gut zu sein -andernfalls  bin  ich böse und ein antisozialer Psychopath.
Nichts bereuen kann ich erst im transpersonalen Bewusst, wo Gut&Böse transzendiert ist. Hier gibt es nix zu bereuen, weil nichts Böses getan, bzw. nichts als "böse" gewertet wird.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Der Schattenkrieger bringt das Licht - er fürchtet sich im Dunklen nicht

...Der Doppelgänger trübt das Licht,
denn was im Dunklen, sieht er nicht.


Intergalactic Blogbook 23.05.2013

Es öffnet neu das  WIR die  Pforten
for me and you und für Konsorten.
Klaus U., der  kam in aller Stille,
er kam zu putzen uns die Brille.
Man ist gespannt auf geile action
in seinem Thread:
 Doors of perception
http://mein.weltinnenraum.de/forum/topics/wahrnehmung
Alle bösen Fingerlein
trudeln langsam wieder ein.
la la la

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An XY
Wenn man das WIRre aus dem WIR entferne, werde es blass?
Ja, ein weit verbreitetes Vorurteil, weil man nicht wirklich weiss, was lebendig sein überhaupt bedeutet, solange man selbst noch mit Neurotizismen behaftet ist. (Nicht persönlich nehmen.)
Ich verstehe unter den "WIRRnissen" im WIR und anderswo die paranoiden bzw. hysterischen An- und Ausfälligkeiten einzelner Mitglieder, die das ganze Umfeld infizieren.  Neurotisches Verhalten mag sich für manche als buntes Treiben und "Lebendigkeit" darstellen, wirdallerdings  belohnt, wenn man es als amüsantes Narrenspiel bagatellisiert. (Was es natürlich auch ist, aber von einer anderen Ebene aus betrachtet.)
Solche Ansichten kommen aus  der gleichen angstvollen Haltung, die sich bange fragt: Oh my God , was bin ich ohne mich?
Angst vor der Leere.

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Andrew - Herr Gott
Im Moment bin ich mit Andrew Cohen beschäftigt, der muss noch durch den "Wolf" bzw. auch das Buch von A.v.d.Braak über seine Zeit mit ihm.... ich bin damit noch nicht fertig. Eines steht jedoch schon fest:  A.v.d. Braak wie auch die Autoren Kramer/Alstadt (Gurupapers) versuchen mit Mitteln des EgoMinds Dinge zu beurteilen, die über den Verstand hinausgehen. Ein Guru ist tatsächlich jenseits jeder Beurteilung, weil er sich nicht mehr definieren lässt. Weil bzw. wenn er (tatsächlich) eigenschaftlos ist. In einer spirit. Gemeinschaft , in der es jedoch zu faschistoiden Auswüchsen kommt, die direkt durch den Guru initiert sind, muss dieser seine Person hinterfragen lassen. Denn solcherart Sadismen, wie sie im Sangha von A. Cohen zu Tage traten, deuten auf einen äusserst militanten "Schatten" auf Seiten des Meisters hin.

Meines Erachtens ist die faschistoide Entwicklung nicht aufzuhalten, wo die Person, die Individualität nichts ist und die Gemeinschaft alles.

Ein weiteres Gefahrenzeichen ist die Vision des Reiches Gottes  auf Erden. Meines Erachtens gibt es kein Reich Gottes auf Erden. Das Reich Gottes ist und war vornehmlich immer eine Sache des Einzelnen, niemals eine der Gesellschaft oder einer Gemeinschaft. (Die Schätze werden im Himmel gesammelt).

Paranoide Strukturen und Weltuntergangsszenarien auf breiter Gemeinschaftsebene können u.U. zu solchen Desastern führen wie es u.a. bei Jim Jones und seinen Anhängern der Fall war. Der finale Massensuizid.

Um das Gottesreich auf Erden zu schaffen, wurden nicht zuletzt auch  Religionskriege geführt.

Auch Andrew Cohen unterlag m. E. dem "Messias-Komplex", die grösste Versuchung auf dem spirituellen Weg. Seine Vision, eine globale Revolution  - das "Reich Gottes" - zu bewirken, wird wie alle anderen diesbezüglichen Versuche im Sand verlaufen oder in Skandalen unterzugehen. Das Buch seiner Mutter Luna ist leider nicht in deutsch erschienen: The Mother of God
Hah!

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Gewahrsein
heisst nicht, "in der Nondualität zu sein". Gewahrsein ist Wahrnehmung von geistiger (=nondualer, vertikal-intuitiver) Erkenntnis  u n d linear-diskursiver Denkvorgänge. Im "Wechsel".

(Wechsel beschreibt es aber auch nicht, tatsächlich scheint es gleichzeitig zu sein und nur der Verstand macht eine zeitliche Abfolge, einen Wechsel  daraus. Wenn man es beschreiben könnte, wäre es nicht unbeschreiblich.... :D)

Ich  "bin" nicht "in der Nondualität", ich   e m p f a n g e    aus der geistigen Welt/Nondualität die Gabe, alles, was zu Bewusstsein kommen will,  geistig durchdringend im Lichte der WAHRHEIT zu sehen.

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Jenseits von Gut und Böse ist auch jenseits von "Spiritualität". Es ist nicht mehr möglich, sich über Spiritualität auszutauschen, ohne den Alltag einzubeziehen.

Vielleicht ist dies auch die Einsicht vieler Menschen, die die spirit. Foren bevölkerten. Spiritualität ist nicht länger mehr ein  Thema, welches man unter  Ausschluss aller "weltlichen" Themen behandeln kann.

*****

Organisches Wissen
Das Wissen, das aus sich SELBST kommt, ist völlig verschieden von dem Wissen bzw. von der "Auf-Fassung" von Wissen, wie es von einem "Mittler", z.B. von der Schule vermittelt wird.
Das ursprüngliche Wissen ist Vision, ganzheitliches Schauen.

Ich erinnere mich, wie ich vor vielen Jahren beim Anblick der dahinziehenden Wolken zum ersten Mal erkannte, dass es in der Natur nichts Statisches gibt, dass alles, was existiert, Bewegung ist.

Ein ander Mal sah ich im Geiste ein von mir gemaltes Bild und als ich wiederum im Geiste meinen Namen in die rechte untere Ecke setzte, zerbröselte plötzlich das Bild bzw. die Farbe in allerkleinste Teile. Daran wurde mir bewusst, dass es auf der Mikroebene keine Materie gibt. Dass alle Materie nur verdichtete Energie ist.
Solche Erkenntnisse sind Aha-Erlebnisse, die ein Lehrer/Mittler nicht vermitteln kann.
Gewahrsein ist Permanent-AHA! Hah!

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Das spirituelle Ego - Andrew Cohen

Es ist verräterisch, wenn ein spiritueller Lehrer das Wort "Moral" in den Mund nimmt. Jenseits von Gut und Böse gibt es keine Moral, keine Ethik.  Was nicht bedeutet, dass man hier die Böse Sau rausslässt, sondern dass  man - von Gewahrsein und Liebe geleitet -  auf natürliche spontane Weise immer das Rechte tut, statt sich nach äusseren moralischen Vorschriften bzw. internalisierten Regeln zu richten.

Nur der Verstand braucht eine "Neue Moral" und bastelt sich ein  System , ein Moralsystem, dem sich die Gemeinschaft zu unterwerfen hat. Wer dies nicht kann, wird bei Cohen kahlrasiert, d.h. er muss in Sack und Asche Busse tun. Erinnert alles sehr stark an die alten restriktiven mönchischen Klosterregeln.

Ich frage mich, wie es überhaupt möglich ist, die Mitglieder dieser Gemeinschaft allesamt als spritiuelle  "Finder" zu bezeichnen, auf der anderen Seite aber Regeln aufstellt, die dem spirituellen "Sucher" zur "Findung" dienen. Double bind.

*****

Schwächen
Es ist den Kritikern von sog. Erleuchteten, Erwachten, Erlösten und  Befreiten  immer sehr wichtig, anzuprangern, dass diese keine Schwächen zugeben könnten.

Nun, es gibt jenseits von G&B schlechterdings nichts, was man als Schwächen oder Stärken bezeichnen könnte.  Schwach und stark zu sein, ist Ego-Eigenschaft und mit beidem ist man einfach nicht mehr identifiziert, weil man jenseits aller Eigenschaften bzw. Definition ist. Es gibt so etwas wie Charakterschwächen einfach nicht, weil man sich immer so akzeptiert, wie man ist und sich nicht mehr durch Definitionen beschwert und bewertet. Jede Art von Wertung ist hier hinfällig. Das bedingt u.a. ja diese kolossale "Leichtigkeit des Seins"!

Und ja, natürlich kann man "zugeben", in irgendwelchen "Disziplinen" schwach zu sein. Vielleicht habe ich eine sog. Rechtschreibschwäche? Ok, kein Problem. Dennoch bin ich mir dabei bewusst,  dass eine solche Wertung  nur durch Vergleich möglich ist. Ich selbst vergleiche mich aber nicht mehr.

Wenn aber dein  (unerleuchteter, unerwachter, unerlöster und unfreier)  EgoVerstand  mich mit anderen vergleichen will und infolge eine Schwäche  (oder auch eine Stärke) bei mir feststellt, ist das dein Ding! 

O my God - hört sich das nicht schon wieder schrecklich borniert und arrogant an? Aber wie sehr sehnst du, - ein spiritueller Sucher - dich nach genau dieser Freiheit,  nach Eigenschaften, - die du bei anderen, bei den "Findern"  mit "borniert, arrogant" etc. bewerten musst? Merkst du nicht, dass du dir selbst damit die Tür in die Freiheit verrammelst? Und dass du damit genau das in anderen Menschen verfolgst, was in dir noch zur Geburt kommen muss - das GÖTTLICHE KIND.

Der EgoVerstand kann einfach nicht zugeben, dass er ein tiefschlafender alter Schnarchkopp ist und noch lange nicht das Licht der Welt erblickt hat.
Aus transpersonaler Sicht liegt die einzige "Schwäche"  im Vergleichen/Urteilen und Werten des EgoMinds.

Wenn Schwächen transzendiert werden, wird z.B. aus Geiz Sparsamkeit, aus Sturheit wird Standhaftigkeit usw.

*****

Das Spiri-Ego
Es ist ein Zeichen von  Unreife und spirituellem Hochmut und keineswegs ein Zeichen des Erwachtseins, wenn ein sog. "sUnterschiede macht. Das zeugt meist von "unerleuchteten" unrealistischen Erwartungen und Vorstellungen, wie ein Meister zu sein hat, wie sich ein Erleuchteter benehmen müsste... (Vor allemsanftmütig,  lieb und nett und die Güte selbst...:D)

Frau Gott beispielsweise  lässt kein gutes Haar an anderen Spirituellen Lehrern.   Dort wo sie ausnahmsweise bei anderen Wahrheit erkennt , wird grundsätzlich "Angelesenes" dahinter gesehen... Wenn man jetzt davon ausgeht, dass sie wie so oft auch hier zum wilden Projezieren neigt, dann weiss man, woher ihr eigenes  Wissen stammt.

Oft beruhen solche Verrisse schlicht und einfach  auf narzisstischer Gekränktheit, weil man den Allmächtigkeitsallüren der selbsternannten Götter den Tribut versagt.

Wenn ein sog. spiritueller Berater/Lehrer" andere spirituellen Lehrer des Unerleuchtetseins anklagt, weil er dieses oder jenes tut oder nicht tut und diese oder jene "schlechte" Eigenschaft zeigen würde, dieses oder jenes Wort benutzt, dann zeugt dies Gebaren schlechterdings nur von der eigenen Dunkelheit.
"Wer sich so benimmt... kann nicht erleuchtet sein" ist fast immer schlichtweg ein Urteil des EgoVerstandes, der immer noch in der Trennung lebt.

Ein "erleuchteter" zu sich SELBST erwachter Mensch ist eigenschaftlos. Er ist nicht mehr mit  guten bzw. schlechten Eigenschaften identifiziert. Was nicht heisst, dass er sich nun in allem "gut benehmen" würde, wie man fälschlicherweise immer annimmt. Jenseits von Gut&Böse zu sein, heisst nicht, ein "guter Mensch" zu sein. Jenseits von Gut&Böse sein, heisst, nicht mehr in die BewertungsKategorien gut & böse, falsch & richtig einzuteilen. Und dies vor allem sich selbst gegenüber.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Und es tanzen ParaPara - Krishnamurti mit Ramana...

Intergalactic B(L)ogbook Mai 2013
EM. auf Facebook über christl. Feiertage

Was EM sagt, , ist wie immer nur teilweise richtig und wie immer sehr undifferenziert.  Und wie immer stellt sich wieder die Frage: Wer oder was ist es, - wer sind "Sie" oder "Es" -  die da die Feiertage "gezaubert" haben? Was für eine böse Verschwörung war da wieder im Gange -  bzw. wird hier wieder angedeutet?
Ist es tatsächlich eine böse "Verschwörung", die ein inneres zeitloses Geschehen symbolisch nach aussen in die Zeit projeziert? (Und dies nicht zuletzt, um auf das innere Geschehen hinzuweisen?)

Aber: In letzter Konsequenz muss sich nun jedoch auch Frau Gott in Bezug auf ihre eigenen "Verblendungen" fragen lassen:

Wer oder was sind diese "Anonymen Mächte" , die da aus EM heraus immer wieder naive Gemüter dazu auffordern, das System "da draussen" zu destabilisieren? 
Werden da nicht durch Frau Gott ebenfalls Menschen "an das Aussen gebunden, damit sie innen nichts sehen"???
Wer wird hier von wem "blindgemacht"?

Wer oder was "ent-äussert" hier bei EM das Innere??? Was verursacht bei Frau Gott solch akute Blindheit, dass sie im übrigen stets "da draussen" fiese Kleine-Ego-Eigenschaften bemerkt, die sie bei sich selbst nicht sehen will? (Oder ist z.B. das Blocken und Löschen unliebsamer Kritiker eine Tugend, wo sie selbst sich ihrer bedient - und ein Laster, wenn sie  von anderen geblockt wird?)



Dass das Innere das Äussere spiegelt und umgekehrt, das weiss inzwischen wirklich jedes Kind.

Was aber, wenn das Äussere, die Historie, die Geschichte  "da draussen" in allem exactly 1:1 das Innere spiegelt. Dann hätten sie auch tatsächlich gelebt, die "Avatare".

Ganz radikal gesehen gibt aus trans-personaler Sicht überhaupt keine Personen. Es gibt m. E. kein Individuum und auch kein "Wir". Die "Gemeinschaft der Heiligen" ist  keine "Wir"-Gemeinschaft von einzelnen Personen , sondern  e i n  Geist. (Möglicherweise aber beides: Individuum und EIN Geist... )

Es ist wirklich nicht wirklich für die eigene spirituelle Entwicklung, ob Jesus (oder Buddha usw.) tatsächlich gelebt haben. Wichtig ist, dass sie im Herzen ihren Wohnsitz haben und dass alle äussere Suche in die Irre führen.
Alles Geschichtliche  - alles Materielle überhaupt - sind nur Finger, die auf den Mond zeigen.... Symbole, die auf die wahre WIRKLICHKEIT hindeuten.
Ewigkeit, die in die Zeit ragt und vice versa.

Und noch etwas: Es gibt keine "abgeschlossenen" und aufeinanderfolgenden inneren Ereignisse wie Weihnachten, Ostern , Pfingsten. Das ist nur eine lineare Vorstellung des EgoMinds. Alles geschieht gleichzeitig; diese diversen zeitlosen religiösen christlichen Symbole können jederzeit aus dem Unbewussten auftauchen. Eine Reihenfolge wie es im (religiösen) Kalender der Fall ist,  existiert nicht. Vorher und nachher gibts hier auch nicht. Oder weiss jemand, ob sich Ostern vor Weihnachten oder nach Weihnachten abspielt? Vorher ist immer auch nachher.

Auch hier sieht man, wieder, wie EM Trennungen vornimmt in Aussen und Innen. Das heisst, sie hat bis jetzt noch nicht so viel "Selbsterkenntnis" , dass sie aus sich selbst heraus erkennt, was die folgenden Jesus-Worte bedeuten:

Jesus sah Kleine, die gesäugt wurden. Er sprach zu seinen Jüngern: Diese Kleinen, die gesäugt werden, gleichen denen, die ins Königreich eingehen. Sie sagten zu ihm: Wenn wir also Kinder werden, werden wir (dann) in das Königreich eingehen? Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr aus zwei eins macht und wenn ihr das Innere wie das Äußere macht und das Äußere wie das Innere und das Obere wie das Untere und wenn ihr aus dem Männlichen und dem Weiblichen eine Sache macht, so dass das Männliche nicht männlich und das Weibliche nicht weiblich ist und wenn ihr Augen macht statt eines Auges und eine Hand statt einer Hand und einen Fuß statt eines Fußes, ein Bild statt eines Bildes, dann werdet ihr in das Königreich eingehen. (Thomas-Evangelium)


*****


Haben vs. Sein
Aus transpersonaler Sicht gibt es  nichts Gutes und nichts Böses. Da gibt es auch keine "sie", die die Menschen blind machen. 
Wer sind denn "sie"?: Das "System", das patriarchalische Bewusstsein des Habens (im Gegensatz zum Sein).
Das System bin ich!
Die Kräfte des Habenwollens sind unpersönliche Kräfte. Man muss nur sich selbst studieren, um dahinter zu kommen, was hinter dieser "Verschwörung" steckt.

Solange ich an diese Kräfte als eine "Verschwörung"  glaube, hafte ich aber an ihnen und verbleibe somit im apokalyptischen Bewusstsein (Schatten!) , in dem diese Welt untergehen muss, um eine geistige Wiedergeburt zu erfahren.

Das unerwachte menschliche Bewusstsein  m u s s  alles  Innerliche symbolisch ent-äussern. Erst wenn man reichlich  von den Früchten des Baumes der Erkenntnis gegegessen hat, wird man- ein-sehen, dass  in diesem Ent-Äussern eine unbewusste Kreativität aktiv ist.
Gott, das Bewusstsein selbst hat sich in die Materie, in die Welt des Kosmos symbolisch hinein ent-äussert.
Alles Äussere ist nur Gleichnis. (Goethe)

Wer dieses En-Äussern verurteilt und in die böse Ego-Ecke stellt, veruteilt damit zugleich auch die Chance,die darin liegt, sich dieser Kreativität im "positiven" bewusst zu werden und  zu bedienen. Aus dem unbewussten Ent-Äusserer soll ein kreativer Schöpfer werden. Mitschöpfer am Reiche Gottes. Sein Ebenbild.
Die christlichen Feiertage sollen uns daran erinnern, dass wir Geistwesen sind, sie sollen in uns lebendige Wirklichkeit werden.
Alles hat eine Wechselwirkung aufeinander. das Innere auf das Äussere und vice versa.
Exoterische Religion und esoterische Spiritualiät - keine Trennung.

*****

Das pseudopodische Ego im HabenModus: Die ganze Welt ist Mama. (Ich habe nie genug)
Das geläuterte Ich im SEINSmodus: Die ganze Welt ist mir Mutter. (Ich habe und bekomme alles, was ich brauche).

*****

Spiri-Idiotien
Poonjaji: Hör auf zu suchen.
Ok, aber füge doch bitte hinzu, dass man aufhören soll, "da draussen" zu suchen.
Ich finde es erschütternd (oder aucht nicht...he he he), zu sehen, wie sehr sich gerade die Spiris an ihr Bücherwissen klammern, an ihre Gurus, an das Aussen.
Hör auf da draussen zu suchen und wende dich nach Innen! Und zwar im Hier und Jetzt. Wieso braucht es so viele "Leben" für manche Leute, zu merken, dass es um die Akzeptanz des eigenen Ichs in der Gegenwart geht. Vorrangig um die Gefühle. Die Gefühle sind der Wegweiser nach innen...

Statt dessen werden im Namen der Erleuchtung die Gefühle und das Denken nullifiziert, als nicht wirklich existent gebrandmarkt. Hier wird das Pferd wieder von hinten aufgezäumt: Es wird auf der dualen persönlichen Ebene etwas verordnet, quasi zur Pflicht - ja,  regelrecht zur Waffe gemacht, was sich erst jenseits des dualen erkennend EIN-sehen lässt: Dass alles persönliche Denken und Fühlen Illusion ist. Ich denke hierbei gerade an das Buch über Andre Cohen. Auch so ein SpiriWixer, der sich einen runterholt, wenn er die bösen kleinen Egos ablästern und absanktionieren kann. Was daraus wurde? Seine Mutter Luna hats rechtzeitig erkannt: ein faschistischer elitärer Haufen von "Soldaten", die ihrem "Führer" huldigen mussten.

Bezeichnend für solche spirituellen Überflieger ist die  Negation der Tiefenpsychologie, des Schattens. Für das Innere Kind hat Andrew C. nur eine Bewegung: Hals abschneiden...
Ein Guru, der sich seinem eigenen Schatten nicht stellt, gründet unausweichlich Kult.

Meine Kritik an der Kritik v. A.vd. Braak: Seinem Meister eine Beziehungsunfähigkeit vorzuwerfen ist zu kurz gedacht. Wo das Persönliche nämlich in den Hintergrund tritt, ist auch die übliche Beziehung nicht mehr möglich. Gedanken und Emotionen haben eine völlig andere Qualität, die man nicht miteinander teilen oder austauschen könnte.

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Ralf Arthur Fritzinger (kurz: RAFjiji)
im WIR-Forum
 Gott hat alles inklusive uns erschaffen, deswegen sind wir natürlich ein Teil von ihm oder ihr, und wir sind eins in wahrheit, nur ihr lieben, wir sind es nicht in der Realität dieser Dimension <3
 Trennung kommt nur vom Ego und ich meine das negative Ego, und das ist das eizige was Gott nicht erschaffen hat ihr lieben Seelen und Brüder und Schwestern .ZitatEnde

Nun, da haben wir den Salat, bzw. die Würze, den "Stoff", der den Höhenflug von Liebeskrieger RAFjiji bedingt: er glaubt noch  an das gute Ego und verabscheut das negative Ego. Darin ist er ähnlich wie "EMjiji" verblendet.

Es gilt, Gut  u n d  Böse zu transzendieren.  Dazu aber ist es nötig, das Spiri-Ich-Ideal des guten Menschen loszulassen. Das ist das allerschwerste: Das Gute um des wahrhaft GUTEN willen zu lassen.

Daran erkennt man die "Irrlehrer",  das ist immer verräterisch: dass sie das Licht, die Liebe in Gegensatz zum Bösen Ego setzen.  Wer in negatives und positives Ego unterteilt, bewirkt per se Trennung und  ist noch immer im dualistischen Bewusstsein verankert.

Die mit dem Archetypt des Weltenretters und Weltlehrers identifiziert sind, müssen einsehen, dass genau dies sie vom letztendlichen Ziel, dem Grossen WEG - abhält: das Wollen -  die Absicht, die Welt zu verändern, die Absicht, Gutes in und für die Welt zu tun.
Jedes Wollen,  j e d e   Absicht ist Eigenwille und damit ein Hindernis im Strom des LEBENS.

Dass das Gutmeinen des Eigenwillen - der Wille, das Beste zu wollen für die Welt - ein Hindernis ist, ist sehr schwer für das SpiriEgo einzusehen.
Gott ist um Gottes Willen zu lassen, sagt Meister Eckhart und meint damit: Das (relative) Gute ist um des  (wahren= absoluten) GUTEN willen zu lassen.
Alles, was der Eigenwille will, ist relativ und vergänglich.

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ICH BIN
"ICH BIN ein eifersüchtiger Gott, ich dulde keine anderen Götter neben mir."
Das bedeutet aus meinem Erleben und Erkennen heraus nichts anderes: Ich will nicht, dass du da draussen suchst, was du nur in deinem Herzen finden kannst. Alles, was du im Aussen suchst und findest, macht mich "eifersüchtig".  Alles, was du im Aussen findest, ist Substitut, sind Ersatzbefriedigungen, "falsche Götter" die dich vom Wahren GUT (Gott)  ablenken.
(Es gibt aber auch Bewusstseinszustände, in denen dieser SAtz innerlich ganz anders aufgefasst und gedeutet wird: Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben... wird dann als Restriktion, als Verbot, als das Böse an sich, das der Erkenntnis im Wege stehende erlebt. Im Laufe des spirit. Weges wird das Schillernde - die verschiedenartigen Facetten -  an solchen Bibelstellen dem Bewusstsein zugänglich. Die ganze Paradiesgeschichte wird z.B. auf den Kopf gestellt. Aus dem Baum des Lebens wird ein BAum des Todes. Aus dem Baum der Erkenntnis ein Baum der Lüge. Man weiss nicht mehr, ist die Bibel eine Fälschung, eine absichtliche Täuschung/ Fehlinterpretation des Patriarchates oder wirklich das Wort Gottes.  Ständig fluktuieren die Sichtweisen auf das Verwirrendste.  Hier - in diesen Fluten des Unbewussten und seiner Symbole -  erwartet den Sucher ein gefährliches Terrain voller Tücken und Fallstricken. Ich rate jedem, der sich in diesen Gewässern befindet und keinen Meister oder Lehrer hat, ab und zu mal in die Kneipe zu gehen, sich zu betrinken  und sich dabei ganz banal auf "niedrigstes Niveau" zu begeben.

Ich bin der Herr dein Gott... Der Doppelgänger des ICHBIN, das  monumentale Spiri- Ego sagt genau dasselbe. Es setzt sich an die Stelle Gottes.

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Hingabe
Heute gibt man sich statt Gott einem "evolutionären Impuls" hin. Why not... wenn es nicht so unpersönlich klingen würde.  Denn wie kann man von einem Impuls göttliche Liebe oder gar Erbarmen erwarten. Wie kann man Sehnsucht nach einem evolutionären Impuls haben?

Das Unpersönliche und das Persönliche sind nicht voneinander zu trennen. Beide brauchen und durchdringen einander. Das Persönliche, die Person bedarf der Heilung, der Individuation, um sich mit dem Unpersönlichen ICHBIN  - dem EINzigen AllEINIGEN evolutionären Impuls - zu "vermählen". Im Bereich der Person bedarf es des Gebetes, im Bereich des Überpersönlichen ist die Trennung Gott-Mensch aufgehoben, hier  i s t  Meditation. Gebet ist Bitten, Meditation/Gewahrsein ist Lauschen und Empfangen.

Warnen möchte man allerdings vor der Hingabe an "erleuchtete" Spiri-Exemplare wie EMjiji eines ist: Bei ihr wirst du  garantiert in eine prärationale Regression abstürzen.
Ich lese irgendwo, wie sie wieder einmal Bücher und Seminare schlecht macht. Das bringe alles gar nichts. Die direkte Begleitung sei das Wichtige...

Ich persönlich bin heute sehr sehr froh, dass ich dadurch, dass ich alles Vertrauen in menschliche Hilfe verloren hatte - und dies verdankte ich nicht zuletzt meinen Begegnungen  mit  Seelenpfuschern wie EM  - dadurch total alleine auf mich selbst zurückgeworfen wurde. Das allein brachte die Rettung. Und die Bücher, die ich gelesen hatte, die mussten natürlich wie alles andere auch losgelassen werden, dennoch:  sie halfen mir  sehr dabei, meine Erfahrungen zu deuten und zu integrieren.

Egal, welche "Begleitung" man hat, man muss auch diese letztlich loslassen. Springen, "sterben" ins total Unbekannte hinein  muss man immer allein. Wie weit kann die "Begleitung" gehen? Doch nur so weit, wie sie selbst gegangen ist.
EM grenzt aus und trennt. Es gibt nichts, was schlecht wäre für die Seele, es sei denn, unser Werten macht es dazu. In allem liegt die Chance, die Dinge (und Bücher) entweder zum Nutzen oder zum Schaden zu gebrauchen.

Solange EM  die Trennung von Spiritualität und Materie  - Vielfalt und Einheit -  in sich selbst nicht aufhebt, frönt sie weiterhin  krassestem Dualismus.  Und damit bleibt sie eine Gefahr für alle Menschen, die bei ihr evtl. Heilung suchen sollten.
Durch die Ablehnung der Materie verbleibt man in der Anhaftung an der Materie.

Der Gott, der man hier glaubt zu sein heisst gnostisch "Yaldabaoth" oder Saklas . Das ist die archetypische Kraft, die die Trennungen erst schafft, von denen er dann zu heilen vorgibt.
Spirituelle Berater oder Heiler, die sich zudem noch mit einem apokalyptischen Weltbild identifizieren, sollte man nicht auf die Menschheit loslassen.

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Sehr empfehlenswert: Evelyn Underhill: Mystik. Wer katholisch bzw. christlich programmiert ist, findet hier reichlich Dekonditionierungsstoff. Widerspruch? HaH!
http://www.amazon.de/Mystik-Evelyn-Underhill/dp/3799901620

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Spiri-Idiotien
Frau Gott ist mit der transzendenten pervertierten "Yawhe"-Kraft identifiziert und hat sich damit  völlig ausserhalb des Menschlichen gestellt. Eine Entwicklung der Persönlichkeit zur wahren Menschlichkeit, eine Individuation "von unten" gibt es für solche spirituellen Fehlentwicklungen nicht.
Nur deshalb kann sie so herzlos die Verlustgefühle von Trauernden als Egoismus verurteilen, als Trauer um sich selbst...
Damit zeigt sie ein weiteres Mal, dass sie mit (menschlichen) Gefühlen in keiner Weise umgehen kann und sich für Beratertätigkeiten disqualifiziert.
Nun hört man von ihr aus ihrer "Selbsterkenntnis", dass nur die Erde bewohnt sei.... Wie bitte? In letzter Konsequenz  - aus nondualer Sicht - dürfte es auch so etwas wie eine "Erde" in ihrem Weltbild gar nicht geben! (In meinem übrigens auch nicht, hah!) Denn "Erde" ist genauso ein Gedankenkonstrukt, ein Konzept wie "Kosmos". Denn was weiss man von der "Erde", was man nicht in der Schule und aus anderen Medien (Hören-Sagen) erfahren hat?
Tja, Sein oder Nichtsein - das ist die Frage. HAH!

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Frau Gott
will nichts Besonderes sein, sie will lieber Nichts sein? Zuerst unterstellt und konstruiert sie Besonderheiten bei anderen, um sich dann in Gegensatz zu setzen: Ich dagegen will nichts Besonderes sein...  Nun, dies "Nichts" ist  das Exklusivste aller Besonderheiten. Wie kann jemandem das Nichtsein "viel besser gefallen", wenn er noch mit einem materiellen Körper verbunden ist?
Auch in solchen Äusserungen kommt die Verachtung der Materie wieder zum Vorschein.
Menschwerdung, Allumfassende Liebe, die die Vielfalt in die Einheit einbezieht, die Materie, dahin ginge der WEG...
Sein und Nichtsein bedingen einander. Nicht einmal ein Gott kann da eine einseitige Wahl für sich treffen. Spiri-Idiotien...


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Und es tanzen Para Para
Krishnamurti mit Ramana...
Ach, wie freut sich immerdar
die ganze heit`re Götterschar
wie im Himmel so auf Erden -
schöner kann es gar nicht werden!
Vom Pfeil des lieben Gotts  getroffen,
total  von sich  SELBST besoffen.
Sing alltogether now:
We are dipsomaniacs
and holy dionysiacs
furious in ekstasy
on Facebook and Allmystery...
in aeternae dei.


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EM zitiert Oskar Wilde:
"Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht."
Oscar Wilde war ein schwuler Dandy, ein Infant terrible der Literaturszene und nicht gerade für spirituelle zeitübergreifende Bestrebungen bekannt, im Gegenteil, er versuchte u.a. mit seinen Werken gegen die prüde viktorianische  Moral seiner Zeit anzugehen und scheute vor nichts dabei zurück. Er frönte der Promiskuität und huldigte ganz klar einem anarchischen Individualismus - ganz im Sinne dieser Welt. Wegen sexueller Perversitäten kam er sogar für einige Jahre ins Zuchthaus.
Wenn das Zitat richtig zitiert wurde, dann ist  Egoismusauffassung von O. Wilde falsch. Zumindest ist es missverständlich ausgedrückt.
Richtig wäre in etwa: Egoismus besteht  darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt  u n d  meist auch darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.

Dass man ein Leben nach seinen Wünschen lebt, ist nicht falsch, solange man es von der relativen dualist. Ebene aus betrachtet. Von der absoluten Ebene aus gesehen, ist es jedoch kontraproduktiv und absolut notwendig, eben  n i c h t  nach den eigenen Wünschen zu leben, sondern sich vom Dao, dem Willen Gottes, führen zu lassen.



WAs also wollte Frau Gott uns mit diesem verwirrenden Zitat sagen? Dass es ok ist, nach den eigenen Wünschen zu leben? Nimmt man die Worte  O. Wildes nämlich penibel genau, dann  wäre man  von jedem Vorwurf des Egoismus befreit, solange man andere in Ruhe lässt.
Ein bisschen Nachdenken wäre anzuraten, bevor man "Unreine Geister" zitiert.... lach....

Alles, was sie zitiert, illustriert meist nur ihr Schwarz-Weiss-Denken. Vielleicht sollte sie mal über konstruktiven und destruktiven Egoismus nachdenken, wenn sie schon in dualistischen Kategorien denkt. Wobei ich am Dualismus nix Schlimmes finde. Ohne Dualität und Dualismus gibt es auch keine Nondualität.

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Das Spiri-Ego
Was mich immer wieder erstaunte, seit ich online bin und in spirituellen Portalen lese: Wie dort die ansonsten grundgesetzlich  gesicherte Meinungsfreiheit unter dem Deckmantel gutmenschlicher empörungsverschleimter Betroffenheiten behindert und zensiert wird.
In unserem Lande darf man eine Mohammedkarrikatur veröffentlichen, in einem spirituellen Forum aber hat man für Satire keinen Platz. Ich denke da z.B. an das amüsante Video über die beiden "Satanischen Bräute" mit ihrem Gehörnten... Was bewegt ein spirituelles Forum bzw. die Moderatoren als Anstandswächter und Zensoren zu fungieren und somit den Weg zu faschistoiden Strukturen zu ebnen?

Meine Antwort darauf ist: Dass es vor allem die neurotische Gutmensch-Mentalität psychospirituell fehlentwickelter SpiriSauberMännerEgos ist, deren ideologische Versautheit z.B. auf Werken wie Kurs in Wundern beruht. Die Gehirnwäsche, der man sich mit der Befolgung der Lektionen unterzieht bewirkt u.a. eine Verwirrung was Opfer und Täter angeht.

Was dabei rauskommt: Eine Vergebungsideologie, die darauf abzielt die Täter zu schützen und die Opfer anzuklagen, selbst schuld zu sein an ihrer Realität.

Moderatoren, die in dieser Weise Zensur üben, sind autoritätshörig und mit den Aggressoren identifiziert und bestätigen damit die  narzisstische Kränkbarkeit (der Aggressoren).
Den Tätern oder Aggressoren zu vergeben wird hier zur Pflichtübung gemacht, damit man selbst sich gutfühlt.
Mit solch leichtfertigen und voreiligen künstlich  (affirmativ) herbeigerufenen Vergebungen bewirkt man letzten Endes nur, dass sich an den Mißständen nichts ändert und bei sich selbst eine Enfremdung den eigenen Gefühlen gegenüber.
Mit einer solchen Ideologie programmiert, neigt man dazu, sich Konflikten zu entziehen und dies mit "Loslassen" und "Vergebung" zu bemänteln.

Die allzuschnelle Vergebung bewirkt u.a., dass man sich nicht mit dem Schmerz des Opfers identifizieren muss.

Deswegen auch: Wer Leute dazu missioniert, Vergewaltiger, Kinderschänder, Mörder zu "lieben" (!!!), ist selbst ein Vergewaltiger - ein Bewusstseinsvergewaltiger, der die Menschen ihren Gefühlen entfremdet, wo sie auf so was reinfallen.