Freitag, 28. August 2015

Es commonsenst der Common Sense just for entertainement



Der ungeheilte Therapeut

ist  ein  Beziehungsverweigerer, nicht von berufswegen, sondern er versteckt sich aus einem Mangel heraus.
Er beschränkt sich vorlieblich auf intellektualisiertes  Analysieren und Deuten,  ist direktiv und wird auch im therapeutischen SEtting  eine mehr  unpersönliche, autoritär-führende  Position für sich beanspruchen.  Er bevorzugt das  gute alte patriarchalische freud'schen Therapie-Konzept, welches auf  der ÜberlegenheitsPosition des allwissenden "auktorialen" Beobachters basiert, der sich selbst als fleckenlosen reinen Spiegel wahnt oder sich als solchen zur Verfügung stellt.
Auch für den Therapeuten gilt und dessen sollte er sich bewusst sein: Wo ein Affe hineinschaut, kann kein Weiser herausschauen - es werden dem Therapeuten  bei der sog. Gegenübertragung immer nur die eigenen projizierten Introjekte ins Gesicht schlagen. Schlecht für die Patienten, denn wenn der ungeheilte Therapeut  aufgrund  "gefühlter" Kritik  seine Autorität, sein  Wissen und seine Kompetenz in Frage gestellt sieht, wird er nicht anders reagieren wie es die  Eltern des Patienten taten: er holt den Stock raus,  - das heisst, er wird den Pat. der Abwehr und Projektion beschuldigen, um die Mitverantwortung an der Situation bzw. den Eigenanteil an Abwehr und Projektion von sich abzuwehren und auf den Patienten abzuwälzen.

Mit solchen unbewussten PsychoSpielchen bewirkt der  "schwarzpsychologische" Therapeut bei seinem Patienten eine iatrogene Re-Traumatisierung. Die Konsequenz: der Patient - falls er noch nicht ganz den Verstand verloren hat -  wird nicht wiederkommen. Falls doch, wird er in stillschweigendem Agreement ein Abhängigkeitsverhältnis, eine Symbiose mit dem Therapeuten eingehen, in der alten stillen  Hoffnung, dass der, der den Schaden verbockt hat, den Schaden auch beheben könne bzw. in der alten ungestillten Sehnsucht, dass,wenn er, der Patient, in Zukunft nur schön brav ist,  aus den bösen Eltern endlich einmal gute Eltern würden - womit unbewusst die alte Eltern-Kind-Konstellation re-inszeniert und die Identifikation mit dem Aggressor gefestigt wird.  Der Patient wird vom Therapeuten quasi in liebevolle Geiselhaft genommen. Fortan wird er auf dem Schoß seines "Sugardaddys" oder seiner "Sugar-Mom" sitzen - dort gehts ihm gut - aber auch  nur solange er nicht an die Leichen im Keller seines Therapeuten rührt und sein braves Mädchen oder sein braver Junge bleibt.

Post scriptum: Natürlich sind diese Ein-Blicke in den "Ungeheilten Theapeuten" auf meinem eigenen Lebenserfahrungsmist gewachsen ---


"Hö hö"! höhnt Herr Callida da, "Das dünkt  mich doch recht sonderbar,
Befremdlich, kauzig und  bizarr, dass JEMAND sich zugleich erfahren
und nicht verhaftet wähnt, mir scheint dies doch an Suppenhaaren
herbeigezogen, ohne Frage - - -

Haha!" Herr Fredo unterbricht und  lacht: "Mein Freund, dein Argument besticht!
Aus meiner nondualen Sicht: Ein Jemand, der Erfahrung' macht,
ist niemals nie ein NIEMAND nicht!"

Doch unser Herr und Meister spricht:
"Erfahrung kann ein Mensch nicht missen -
solang er auf der Erde weilt , wird er sie erleben müssen."


Auch Roland Baba aus der Ferne im selben Geist vereint verspricht:
"Ich erkläre es Euch gerne, hört zu und widersprecht mir nicht:

"Gar prima ist Materia!

Der Große GEIST, der wirkt und webt in allem, was da kreucht und lebt;
Er durchdringet Mensch und Tier, also wirkt er auch in dir
Als Divina Femina!
Ohn' Erfahrung, ohne Wachstum,  ohne Sterben, ohne Werden
bleibt ein Mensch ein trüber Gast nur auf unserer schönen Erden."


Und hellwach aus dem Grabe ruft uns Joseph Karl von Eichendorff:
„Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.“
La la la



Auch wenn ich nicht mehr mit Erfahrung identifiziert bin, höre ich keineswegs damit auf, Erfahrungen zu machen. LOL. 4 Jahre Forenerfahrung gaben mir u.a. eine tiefe Ein-SICHT in das Fredo- und Callida-Wesen bzw. in das Wesen von Herrn Niemand und Herrn Jemand.  Es wäre zwar nicht unbedingt notwendig, dieses "Wesen" zu benamsen oder zu personifizieren, aber es wäre doch recht langweilig, täte ich es nicht. Oder, folks?! :-D  - Just for entertainment!

Nachfolge Christi: Kehret um! Es ist dieses "Lied in allen Dingen", welches sich dem offenbart, der umgekehrt ist. Im Reich Gottes zu sein, bedeutet, den Kosmos in  All-umfassender Liebe und Erkenntnis von innen heraus zu erfassen. Erfahrung ist weiblich, wer Erfahrung negiert, negiert die Weiblichkeit Gottes, die Prima Materia. Ohne ERfahrung - ohne das Leben in der Materie -  gäbe es auch keine Transzendenz. Ohne die Mutter keinen Vater.


In der Hitler-Diskussion

konnte ein geübtes Auge sehr gut verfolgen, wie und auf welche Weise Kellerleichen lebendig werden. Nicht nur bei Herrn Callida, sondern bei so ziemlich allen Beteiligten; unbewusst  demonstrierten die Diskutanten ihre  unbewussten ("Hitler-") Anteile, die sie zugleich leugneten und entwertet wurde das, was den Himmelsschlüssel hätte liefern können. Das waren alles "nette Leute".
Adolf Hitler soll im übrigen auch sehr "nett" gewesen sein. Er war ein Vegetarier und konnte keiner Fliege etwas zu leide tun.  Tatsächlich war Adolf Hitler ein Parzifal auf der Suche nach dem Heiligen Gral, nicht anders als Herr Callida oder der vollmundige kleine Mr. Bond.

Ganz allgemein gilt: Wer andere Menschen verurteilt, verurteilt sich selbst. Das ist eine spirituelle Binsenweisheit, die insbesondere gerne und immer wieder von den "Herzensgutmenschen" als moralische Keule gegen die bösen Anderen verwendet wird.  Dieselbe Art von Gutmenschen zögern aber nicht, Hitler zu verurteilen. So sehr stehn gerade die Deutschen im Bann dieser unseligen  political correctness und vaterländischen Pflicht, Hitler zu verurteilen.  Wer das nicht tut,  ist ein Faschist und Judenfeind  in den Augen der faschistoiden Antifaschisten. Das mag auf der KonsensusEbene seine Richtigkeit haben, aus spiritueller Sicht ist es ein Zeichen spiritueller Unreife, Hitler zu verurteilen oder ihn gar der ewigen Verdammnis zu übergeben.

Es ist auch blosses Maulheldentum, wenn man die Leute sagen hört, sie würden nicht den Menschen, sondern seine Taten verurteilen, - spätestens beim Thema  Hitler kommt die Wahrheit ans Licht.   Da kann man sehen, wer mit sich und der Welt wirklich ausgesöhnt ist, wer Wahre SELBSTliebe durch wahre SELBSTvergebung erlangt hat, wer wirklich FREI ist. Das Thema Hitler und Holocaust liefert gute Kriterien, anhand derer man die Geister unterscheiden kann. In der Hitlerdiskussion konnte man nämlich ganz klar sehen, dass keineswegs getrennt wurde in Hitler als Mensch einerseits und seine Taten andererseits. Der Mensch Hitler wurde striktly mit seinen Taten identifiziert. Alle Versuche, den Menschen Hitler herauszuschälen aus seinen Taten, verliefen unfruchtbar und stiessen auf  Hass und Häme und sturer boshafter Verstehensverweigerung - darin hat sich insbesondere der Herr Callida hervorgetan. Was da für ein Dreck hochgespült wurde, welch Leichengestank da aus dem Keller drang - wie sehr sich das Spirituelle Ego entlarvt hat, das wird es so leicht nicht wieder gut machen können.

.Deswegen ist ja das Thema Hitler so ergiebig und so augenöffnend, da zeigt sich der "Teufel" -   Da macht sich der Kaiser (Ego) aber richtig nackich: Wer großmäulig seine  Moralität, seine rechtschaffene, herzensgutmenschliche Unversöhnlichkeit zelebriert, wie man es bei Herrn C. sehen konnte, zeigt mir, uns - die wir SEHEN können - damit deutlich, welche unbewussten Psycho-Anteile der Erlösung harren....der hat sich  disqualifiziert, kompetent über Individuationsprozesse resp.  Schattenintegration zu sprechen.
Warum wohl vermeidet Herr C. den Begriff der "Schattenintegration",  obwohl er nur ein Synonym ist für Individuaton?  Ist das wieder eine kluge Strategie? Um die Leute nicht abzuschrecken? Über Individuation hingegen läßt sich ungefährlicher dozieren, wobei es beim Thema Schatten ganz schnell ans  Eingemachte  geht. Allein das Wort "Schatten" ruft stante pede die Schatten - d.h. die Person, die Abwehr des Egos auf den Plan, wie man es  immer wieder in den Foren sehen kann. 

Um Schatten zu erkennen, muss man selbst im Licht stehen, d.h. es braucht Bewusstheit, Gewahrsein, um Unbewusstes bewusst zu machen.  Ein unbewusster Schatten-Dozent aber besitzt  gar nicht die Fähigkeit im konkreten (persönlichen) Hier und Jetzt Schatten zu erkennen und bewusst zu machen - weder bei sich noch bei anderen.  Da  könnte es wiederum die  Abwehr sein,  die ihn das Wort "Schatten" meiden läßt -   statt dessen zieht man  sich auf ein  theoretisches Terrain zurück und doziert abstrakt und unpersönlich über "Individuation". Das kann man als staatlich anerkannter  Dozent machen, ist aber im spirituellen Kontext kontraproduktiv. Um wirklich glaubwürdig zu sein, muss man die unpersönliche Position verlassen können und persönliche Erfahrung mitteilen, so man hat. Wo man nicht hat, sollte man das zugeben können.  Der Individuationsprozess findet im Diesseits von Ego statt, das  ist kein unpersönlicher Prozess, sondern das gerade Gegenteil. Nur die Unpersönliche WAHRHEIT ist Jenseits von Ego angesiedelt.

Ein unpersönliches Dozieren beweist aber noch lange keine Unpersönliche WAHRHEIT. Zur Abwehr gehört es nämlich mitunter auch, sich klügelnd und wissenschaftlich-unpersönlich zu geben, d.h., die persönliche Ich-Form zu vermeiden und einfach nur allgemeine unangreifbare Statements zu produzieren. Wer durch die Individuationsprozesse gegangen ist,  der kann eine ganze Menge erzählen - vor allem von Ängsten, Todesnähe, Sterben, Verrücktsein, Kleinsein, Schwachsein, Größenwahn...der Bekanntschaft mit den Mächten und Gewalten (Archetypen) usw.

Herr C.aber, der  von einer "gesunden" spirituellen Entwicklung theoretisiert, zeigt schon mit dieser Formulierung, dass er keine Ahnung hat, was es in Tat und Praxis bedeutet, sich SELBSTorganisatorisch  "ver-rücken" zu lassen. Dass er keine eigene Erfahrung mit "psychospirituellen Störungen" hat,zeigt schon die abstrakt-distanzierte Abgehobenheit, mit der er dieses Thema diskutiert.
Es gibt m. E. keine spirituelle Entwicklung, in der sich KEINE "psychospirituellen Störungen!  Die Umkehrung oder UmWERTung aller Werte geht nicht "gesund", moderat und in bekömmlichen kleinen Happen vor sich. Im Gegenteil, man ist auf stürmischer See und manches Mal droht man darin unterzugehen.

Im Individuationsprozess wird  auch die Definition von gesund-krank komplett umgedreht und umgewertet! Alles, woran man einmal geglaubt hat, wird auf den Kopf gestellt.  Auf dieser Gratwanderung tobt man sich durch sämtliche Neurosen und wenn man nicht gut aufpasst, kanns am Anfang auch passieren, dass man von einer psychotischen Episode überschwemmt wird. Insbesondere wenn das innere böse Mutter-Introjekt mit dem guten Introjekt  im Konflikt liegt und dieser Krieg projeziert und in die Aussenwelt getragen wird...
Man darf nicht vergessen: Alles, was im Individuationsprozess geschieht - Transformation, die Umwertung aller Werte - ist  per se "ungesund", nicht normal, krankhaft, psychopathologisch für den Common Sense! So ein Verstand muss allerhand aushalten! Schattenarbeit bedeutet nämlich auch die Dunkle Seite des Gesunden Menschenverstands auszuleuchten.
Ich finde es  grundsätzlich schwierig, im Zusammenhang mit der spirituellen Entwicklung die selben Begriffe zu gebrauchen wie auf der Ego-Ebene des Konsensbewusstseins.

Es gibt keine "gesunde" spirituelle Entwicklung ohne "psychospirituelle Störungen". Genauso wenig wie man von einer "normalen" spirituellen Entwicklung sprechen könnte.Lachhaft.  Der spirituelle Weg ist nicht gerade, er ist voller Gefahren und Irrtümer. Trial and Error...Ich würde sogar sagen: Alles, was schiefgehen kann, geht auch erstmal schief. Es kommt nur darauf an, wie lange man sich mit der "Schieflage" identifziert. .
Wenn du dich durch das Neurosequadrat "tobst" und du deinen  hysterischer Anteil lebst, dann kanns passieren, dass du, dein Inneres KIND so losgelassen bist, dass dein Verhalten u.U. das "psychopathologische" Bild einer Manie zeigt. Wie lange man durch einen solchen Zustand geht, hängt davon ab, ob und wie stark man sich damit identifiziert.  (Auf dem spirituellen Weg entstehen psychische Störungen u.a. durch Identifikation des Egos mit den Archetypen bzw. mit den Gedanken darüber.) Man wird i.d. R. nicht nur einmal hindurchgehen, sondern so lange, bis man nicht mehr ins Gegenteil verfällt. In der Regel schlägt z.B. nach einer manischen Losgelassenheit des inneren Kindes das restriktive Überich wieder zu, der Zensor, Folge: Depression.  Umschläge von der Hysterie in die zwanghafte Ordnungsschafferei- vom Chaos zurück in die Zwangsneurose... ein ständiges Hin- und Hergependel zwischen allen Gegensätzen und Polaritäten. Du weisst gar nicht, wie dir geschieht. Und dann diese schrecklichen Todes- bzw. Herodesängste des Kindes, wenn es sich erlaubt, frei zu sein... sie  rufen das Kind, den sich ent-wickelnden Menschen immer wieder zurück in die Galeere, unter die Fuchtel eines restriktiven und oftmals  sadistischen Über-Ichs.
Erst wenn ein gutes erwachsenes Eltern-Paar-Introjekt stabilisiert ist (Anima-Animus)ist auch das Über-Ich von seinem Sadismus geheilt bzw. ist die Identifikation mit dem schwarzautoritären Aggressor aufgelöst.

Nach Herrn Callidas Auffassung gelten die  "psychospirituellen Störungen", die sich im Verlauf des Individuationsprozesses zeigen,  offenbar nicht für alle, sondern nur für die Normalsterblichen. Nach seiner Auffassung - besser gesagt, nach diesem Glaubenssatz gibt es Menschen, die mehr oder weniger bewusst auf die Welt kommen, oder gar als sog. Avatar überhaupt keine Schattenintegration/Individuationsprozesse mehr notwendig haben. (Wie Herr C. habe ich zwar davon gelesen, im Gegensatz zu ihm GlAUBE ich das aber nicht - ich schreibe nur über die Dinge, über die ich WAHRE Erkenntnis habe.) Dass er aber nicht dazu gehört, hat er allerdings in der Hitler-Diskussion "blendend"  bewiesen.


JETZT

Das Christentum hatte ganz recht, dass es die Reincarnation aus seinem Programm nahm. Es ist reine Zeitverschwendung, sich damit zu beschäftigen oder gar daran zu glauben.  Nur das Ego, der Tiefgläubige Materialist macht es sich in seiner Selbstzufriedenheit bequem,  "nimmt" sich die Zeit - haha -  und  lässt es sich damit nicht nehmen, eine  körperliche Wiedergeburt für wichtiger zu erachten als die geistige.  Jesus hat ganz klar von einer GEISTIGEN Wiedergeburt gesprochen und gezeugt. Es bedarf einer Heiligen Unzufriedenheit, nach dem Reich Gottes zu suchen. Die Zeit ist nah - JETZT ist die Zeit.

Das Nichts

oder auch "Der Vater" ist das Lieblingskind der patriarchalen Religiosität.  Wer z.B. auf Gedankenleere meditiert, übt eine patriarchalische Askese aus. Wer die Leere als Gedankenstille für das Non plus Ultra der Spiritualität hält ist ein altväterlicher Lustverweigerer, der Angst vor dem weiblichen Chaos hat.
 
Nicht der Kopf sollte sich seiner  Gedanken entledigen, sondern das Ego soll sich seiner Eigenschaften und Bedeutung entleeren - dann sind auch die Gedanken bedeutungsleer.
Meditieren, UM etwas zu erreichen ist kontraproduktiv, geradezu absurd. Zielvorgaben wie Gedankenleere, Stille erreichen zu wollen ist dasselbe wie nach Erleuchtung zu streben  - das ist nur ein weiterer Trick des Verstandes, die Kontrolle aufrechtzuerhalten.
Bevor das Denken transzendiert wird, muss man sich erst mal voll auf seine  GEdanken einlassen, sich erstmal bewusst identifizieren, indem man sich u.a. der in den Schatten verdrängten Gedankentabus bewusst wird. Desidentifikation geschieht nicht, wenn man sich nicht zuvor BEWUSST identifiziert hat. Versucht man nun, das Denken (und die Gefühle, die sich aus dem Denken entwickeln) ganz aufzugeben zB. mit vor-eiligen autohypnotischen SelbstBeteuerungen wie:  Ich bin nicht meine Gedanken, ich bin nicht meine Gefühle -  dann ist das Ergebnis keine Desidentifikation, sondern eine pathologische Dissoziation - eine "psychospirituelle Störung", die vom Kontrollwahn des Egos herrührt, seinen Bemühungen, statt loszulassen, die Kontrolle durch Verdrängung weiterhin aufrecht zu erhalten.
Affirmationen, Autohypnotische Selbstbeteuerungen sind im Grunde nichts anderes als Fluchten aus dem Hier und Jetzt.  Es soll anders sein, als es jetzt gerade ist - Ich will anders sein als ich Jetzt gerade bin.  Es ist wie das Pfeifen im Walde... Affirmationen sind ein gutes Tool, um Gedanken und Gefühle zu verdrängen, statt zu spüren. Ob diese Selbsthypnosen jemals zu der tiefen SELBSTerkenntnis dessen führen, was sie so hypnotisch eingeben, ist fraglich. Wahr ist: Wenn das persönliche Hier und Jetzt nicht gewürdigt und angenommen wird (wozu immer auch der Widerstand gegen die Annahme gehört!) geschieht kein geistiges Wachstum/Transformation in das unpersönliche Ewige JETZT!
Wahr ist auch, dass das Ego erst mal alles mißbraucht, was nur mißbrauchbar ist, dazu gehört auch das Gebet und die Meditation, der GEIST.
"Psychospirituelle Störungen" treten auch dann auf, wenn das Ego sich mit den geistigen Erkenntnissen und spirituellen Erfahrungen identifiziert. Wer immer auch seine spirituellen Erfahrungen verteidigt, wo er sie angegriffen fühlt, der ist identifiziert mit seinen ERfahrungen. Das inflationäre Spiri-Super-Ego zum Beispiel basiert auf der Super-Identifikation des Egominds mit Gott SELBSt.  Da kann  eine vormals  harmlose  psychische PersönlichkeitsStörung zum psychospirituellen Supergau ausarten.


Herzensschau

Der GeWAHRseinsfokus sitzt im Gegensatz zum Aufmerksamkeitsfokus des Egominds  in der Brust, der Herzgegend. WAHRHEIT leuchtet immer im und aus dem Herzen heraus.  Bewusstheit oder Gewahrsein ist das Auge des Herzens, welches mit dem Verstand vereinigt ist. Mit dem Herzen SCHAUTE ich damals auch, wie das Äussere Universum sich in mir umkehrte,  umstülpte und das Äussere zum Inneren (Universum) wurde.  Die Tesseractbewegung....Das war auf eine paradoxe unsinnliche Art sinnlich- körperlich spürbar.  Es geschah im Sommer/Herbst 2011, derweil ich mich zum ersten Mal mit OneIsEnough herumzankte,   er war der erste, dem ich davon erzählte...
OneIsEnough ist übrigens genauso wie ich vom Common Sense exekutiert worden... hehehe wie sinnig aber auch, Commons Sense ist der Nick eines Allmy- Moderators,  er ist die  Personfizierung des sog. Gesunden Menschenverstands, der alles  eliminiert - aus dem Forum bannt - was für ihn nicht "bewertbar" ist. Köstlich. An diesem BEispiel kann man beispielhaft sehen, wie sich der sog. Gesunde Menschenverstand  anmaßt, sich über spirituelle Dinge zu erheben und zu urteilen.  Wie abstrus und lachhaft er sich gebärdet, einerseits eine spirituelle Rubrik einzurichten und andererseits die spirituelle WAhrheit zu leugnen und zu bekämpfen und aus dem Forum zu bannen. Erlaubt ist in der spirituellen Sparte nur noch, was dem Common Sense genehm und verständlich ist. Und das soll nicht faschistoid sein? he?
Die Welt - und das Forum Allmystery repräsentiert allerschönst die Weltebene - maßt sich immer an, zu wissen, was real ist und  was nicht, was man glauben darf und was nicht - wer ein Ungläubiger  oder ein Spinner ist.  Die Gesellschaft, die exoterische  Kirche - sie alle haben ihre Mystiker als Ungläubige, als Ketzer verbannt und verbrannt.  Heute verbrennt  man die "Ketzer" nicht mehr, heute kreuzigt man Christus nicht mehr am Holzkreuz,  heute schliesst man sie bzw. IHN  aus, aus der Gesellschaft, Kirche oder aus einem Forum.
Insbesondere der christlich-gesunde Menschenverstand  ist so gesund, dass er schon wieder ungesund ist.   Wie alle Religioten hat er die christliche Botschaft Jesu exoterisch veräusserlicht und  in den falschen Hals gekriegt, dort ist sie steckengeblieben und schnürt ihm nun die Luft ab - das Herz konnte sie bislang noch nicht erreichen; mit Umkehr ist bei ihm wohl nicht mehr zu rechnen, wenn er weiter so ungesund herumcommonsenst wie bisher.
Das Gewöhnliche muss immer das letzte Wort haben. Hier die 11 391 Beiträge von Oneisenough und seine letzten WiderWorte - auch wenn man es nicht hören kann, kann man doch deutlich sehen, wie  Common Sense das letzte MachtWort spricht. Pfui, schäm dich  - vor  dem GEIST  hat der Common Sense die Waffen zu strecken!
http://www.allmystery.de/fcgi/?m=mposts&user=122860

Das Gute

Der mit dem Guten identifizierte Mensch ist nicht wirklich "selbstlos", wie er sich das gerne so vorstellt, er ist auch als guter Mensch immer noch mit Ego identifiziert.  Er ist altruistisch, aber nicht selbstlos im Sinne von egobefreit. Beim Guten Menschen weiss die rechte Hand immer, was die Linke tut. Er folgt hehren Idealen und ist sich des Guten bewusst, das er tut.  Er hat die Absicht, Gutes zu tun, ein Guter Mensch zu sein und die Welt mit seiner Güte ein wenig besser zu machen. Daran ist nichts verkehrt, solange er das nicht für "spirituell"  oder die ultimative Evolutionsstufe hält.
Der "Gemeine Gutmensch" nun ist die pervertierte neurotische Version des Guten Menschen. Der Gemeine Gutmensch hält nämlich das Böse für das Gute und das Gute für das Böse - er ist aggressoridentifiziert. Ganz gemein wird es, wenn zwei Gemeine Gutmenschen aus zwei verschiedenen ideologischen Lagern zusammentreffen .Daran ist eine ganze Menge verkehrt.

Desidentifikation vom Guten, vom Ideal-Ich bedeutet nun nicht, dass man keine "Guten" Taten mehr verrichtet, sondern einfach nur, dass man mit seinen Taten nicht mehr identifiziert ist, dass man seine SpontanHandlungen nicht bewertet. Was immer man auch tut, wird nicht mehr bewertet, wenn/weil da kein Ego ist, was gut oder schlecht, richtig-falsch, gut-böse  werten könnte. Das ist die Bedeutung von dem Ausspruch Jesu: "Wenn du aber Almosen gibst, dann lass die rechte Hand nicht wissen, was die linke tut".  Nichtwissen - das ist eine spirituelle Tugend und kein Laster, wie es so häufig mißverstanden wird . Wer  weiss, dass er Gutes tut, ist schon aus der Gnade gefallen.


Ken Wilber

Ken Wilber ist eine groooße Leuchte. Die hellste Leuchte- Ob Wilbers großes Licht tatsächlich so einen langen Schatten wirft, wie seine Kritiker das annehmen, kan ich bislang nicht beurteilen. 
K. Wilber war mir unter vielen anderen ein spannender und augenöffnender Unterwegsautor, seine integralen Bemühungen sind absolut genial, - ich glaube, man muss kein Mystiker sein, jeder einigermaßen offene kluge Kopf kann sie verstehn.  Ob Ken Wilbe erleuchtet ist? Ob er im Genuss des zustandslosen Zustands des Nichtwissens weilt? Hm... kommt drauf an, -  also wenn er noch Bücher liest, bin ich skeptisch;  für den endgültig Befreiten besteht nämlich absolut kein Bedarf mehr an Fremdwissen, derweil man sich des integralen Prozesses in und durch sich SELBST bewusst ist  und das Wissen aus der eigenen Quelle schöpft. Fremdwissen zu sammeln wäre hier grade so,  als ob man Abfälle in einen sauberen Fluss wirft.

Ohne Not Fremdwissen anzusammeln, wäre für mich ein Kriterium, welches mich generell an Meisterschaft zweifeln läßt. Ich vermute jetzt einfach mal zu Wilbers Gunsten, dass auch er  die vielen Bücher die er las, VOR seiner geistigen Wiedergeburt gelesen hat. So er denn eine hatte. Wenn er auch noch meditieren sollte, hatte er keine... LOL

Die Kriterien, die Mark Manson und andere Kritiker an Ken Wilber anlegen, um dessen Kompetenz in Frage zu stellen, kommen m. E. allesamt aus dem Common Sense und der ist keine Meßlatte für Dinge, die über ihn, den sog. Gesunden Menschenverstand gehen.  Nur Gleiches kann Gleiches erkennen. Eine niedere Bewusstseinsstufe kann die Stufen darüber nicht berurteilen.
Man wirft Ken Wilber u.a.  fehlendes ethisches Bewusstsein vor, weil er sich nicht distanzierend  und aburteilend über seine Kollegen Andrew Cohen und Marc Gafni geäussert hat. Warum sollte er?  Die Vorstellung, die der moralische, insbesondere der entartete= faschistoide moralitäre Common Sense von Ethik und ethischem Verhalten hat, ist jenseits von Ego komplett hinfällig. Wen kümmert's?! LOL ( Was nun nicht besagen soll, dass man mit Kindesmißbrauch oder "Jüngermißbrauch" einverstanden ist.)

Was mir an Ken Wilber nicht so zusagt, ist seine Neigung zu "Supernatural Abilities", die mir bei ihm allzusehr im Vordergrund zu stehen scheinen. Scheinen. Zumindest in seinen Texten, die mir im Netz mitunter vor die Linse kommen.
Ich will es nicht gerade einen Körperkult nennen, aber offenbar hat er nicht nur gewöhnliche Fitness betrieben, sondern auf Sixpacks traniniert, der muskulöse Körper steht m. E.  in  unnatürlichem Gegensatz zu seinem vergeistigten und vermutlich auch von Krankheit gezeichnetem ?) Gesicht. Auch das könnte darauf hindeuten, dass er  - zumindest zum Zeitpunkt dieser athletischen Bemühungen immer noch mit dem Körper identifiziert war. Vielleicht hat er zuviel an "Integration" tun WOLLEN?  Was liegt dem zugrunde - ein Vollkommenheitsideal, die Vorstellung von einem  "perfekten" Körper? Da muss man aber am Ball bleiben, ein solcher Körper bedarf einer ständigen Inspektion und "Für-Sorge", wenn da  nicht regelmäßig und äusserst zielbewusst trainiert wird, dann geht ganz schnell die Luft raus. Auch das spricht für Identifikation mit dem Körper (Ego). Jede zielbewusste Aktion, die auf ein Ergebnis zielt, ist Ego.

Dieses Foto  fand ich im Zusammenhang mit einem Artikel von Martin Erdmann, der wohl einen "Blind Spot", einen  Blinden Fleck bei Ken Wilber entdeckte.  Nun ja, das heisst nicht viel - die meisten Kritiker sind sich nicht bewusst, dass es ihr eigener Blinder Fleck ist, der sie Blinde Flecken bei anderen sehen läßt. Wie gesagt: Nur Gleiches erkennt Gleiches.  Ich weiss auch nicht, wer Martin Erdmann ist, ich höre das erste mal von ihm. Ich habe ihn angemailt, mal sehen, ob ich von ihm eine Antwort kriege, dann kann ich seine Kritik vielleicht in deutsch lesen.. Vorher erlaube ich mir kein Urteil.  http://www.integralworld.net/erdmann8.html


Aprospos Schatten:  ich habe in der letzten halben Stunde mal ein wenig in Wilbers Blog geschmökert. Es ist nicht das erste Mal, dass mir auffällt,  wie er einer Verletztheit Ausdruck verleiht oder von Kränkungen spricht, die ihm von verschiedener Seite zugefügt wurden,  und wie er dann allen verzeiht und vergibt, die ihn kritisieren und verunglimpfen. Auch das ist für mich ein Zeichen, dass jemand nicht komplett "über den Jordan ist".  Wo kein Ego mehr ist, muss nämlich  nichts verziehen werden, weil nichts mehr (psychisch) verletzen kann. Er beklagt sich auch über das Unverständnis und  lästert zuweilen über seine Kritiker, die er ja doch bewusstseinsmäßig weit unter ihm ansiedeln  müßte,  Reaktionen, die wie ich finde,  seine "OberHohheit"  in Frage stellen. Wäre er tatsächlich befreit, dann würde ihn das weder wundern, noch verletzen, dass ihn die "Eggheads" nicht verstehen. Er würde wissen, dass der "Eierkopf" als der Gemeine Verstand nicht anders kann, als sich einzubilden, zu verstehen, was ÜBER den Verstand geht.

All diese Reaktionen deuten m. E. daraufhin, dass er  - der sich ja doch offensichtlich noch stark durch  Kritik in Frage gestellt sieht oder sah - zum Zeitpunkt dieser Aussagen mit seinem spirituellen Status und vor allem seinem immensen Wissen identifiziert war.

Meditiert K. Wilber noch ? Ein auferstandener Meister als der "Integrale Weise", wie ich ich ihn definiere - würde nämlich nicht mehr "aktiv" meditieren oder "in die Stille gehen" müssen, mit dem Egotod ist er sich seiner Verbindung zum Ursprung "sicher",  sein SEIN ist zu PermagewahrSEIN =Meditation geworden.

(Auch der ist übrigens noch nicht endgültig befreit, der glaubt, dem lieben Jesus nachbeten  zu müssen: Gott vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.  Jesus sprach hier noch als Mensch, er war noch nicht zu seiner vollen gottmenschlichen Größe auferstanden, als er diese Bitte sprach. Bei den meisten seiner  Nachsprecher aber ist dies nur eitles selbstmitleidiges Wortgeklingel.)

Noch ein Kritiker, Jeff Meyerhoff. Der schreibt zu Anfang einen etwas merkwürdig klingenden Satz und es klingt wie ein Vorwurf:
"Auf wesentliche Weisen ist die Geschichte des Kosmos Wilbers Geschichte. Sein Leben und seine Aufgabe werden die Beschaffenheit und der Zweck des Kosmos." 
Ja sicher, so ist es, jede, aber auch jede  Philosophie spiegelt die  Lebensgeschichte und die Grundbefindlichkeit des Philosophen! Nichts falsch daran , es kann nicht anders sein...Deshalb gibt es auch optimistische und pessimistische, skeptische, hedonistische und anhedonistische Philosophien bzw. Philosophen.  Anders ausgedrückt: Es gibt  schizoide, depressive, zwangsneurotische und hysterische Philosophien.(oder: cholerisch sanguinisch melancholisch phlegmatische Philosophien) . Deswegen wird jeder Mensch seine zu ihm und seinem Temperament passende Philosophie finden oder erfinden.
Philosophien befreien dich allerdings nicht... Wie ein psychiatrischer Patient mal sagte: Wer Jesus hat, braucht keine Philosphie.


PS: Martin Erdmann hat mir die deutsche Übersetzung seines Integral-World-Artikels freundlicherweise zugeschickt. Nach den ersten 10 Zeilen Hirnsausen habe ich es vorerst aufgeben müssen. Ich glaube, ich schreibe meine "Kritiken" doch lieber selbst. LOLOL...


Samstag, 22. August 2015

Nicht zu wissen simply heisst, nicht zu glauben, was man weiss!


Rama da ma!

Meinen Blog ziehe ich gerade aus der Öffentlichkeit zurück, ich habe die zwei darauf hinweisenden Links entfernt. Ich denke mal, mein Blog ist nur noch auf den Google-Account hin verlinkt, den ich neulich gelöscht hatte; ich hatte versucht, das Picasa-Bildverarbeitungsprogramm zu löschen und löschte in diesem Zug den ganzen Google Account, den ich anschliessend  aber wieder revitalisieren musste, weil eben auch mein Blog im gleichen Zuge  mitgelöscht worden wäre - so weit ging mein Minimalisierungsbestreben nun auch wieder nicht.
Das Merkwürdige aber ist:  ich habe die Klickzählung bislang nie verfolgt, jetzt schau ich die letzten Tage mal genauer hin und staune. Da kommen durchschnittlich ca. 500 Klicks zusammen, dabei habe ich nur 15 Followers und die Links sind raus.  Gestern waren es an einem Tag sogar fast 1500 ... versteh ich nicht, ..hm,  mein Google-Profil war nicht einmal öffentlich, oder? keine Ahnung, ich habe mich mit dem Account bis vor kurzem überhaupt nicht abgegeben. Der ist mir viel zu kompliziert.

Auch wenn es mir widerstrebt, in Kategorien einzuteilen und mich in irgend einer Form zu begrenzen - auf Facebook möchte ich zur Zeit keinen pseudospirituellen Schabernak mehr sehen, so Sinnsprüche und dergleichen. Das hält mich unheimlich auf, weil es zuviel Aufmerksamkeit bindet und ich dann sofort anfangen muss, mir die Essenz aus der Blume herauszuholen.   Auf meiner Statuszeile postete mir mein "Spiritueller Lehrer" aus meiner spirituellen Kleinkinderzeit in  letzer Zeit  täglich Unmengen   an "humanistischen" Sinnsprüchen, die mich  bei ihrem Anblick stante pede die Doppelaxt  ziehen liessen - um mich wie immer in solchen Fällen durch das Tetralemma zu jagen.  Mein Mind kann  gar nicht anders, als zu "gründeln", um allem für mich Unstimmigen, was mir in den Fokus kommt und nach der Wahrheit fragt,  bis auf den Grund zu gehn.
Meine Kommentare fanden bei ihm wie früher schon keinen Anklang. Er hatte mich schon einmal blockiert, weil ich ihm wohl meine "autoritäre Rechthaberei" auf die Nerven ging. Dann meldete er sich nach 2 Jahren reumütig wieder, sein Ego sei es gewesen... usw. Nun versuchte mein alter  "Meister"  mich zu erziehen und. zu kontrollieren, indem er mir einzureden versuchte, dass  ich die Sprüche "viel zu ernst" nehme, zudem klinge ihm der Ton meiner Worte unangenehm  und autoritär belehrend in den Ohren. (Alphaweib? hehe)

Mein alter "Meister"  sah in mir einen philosophischen "Sparringpartner" .  Wie kämpferisch.  Ring Frei! Wie schon zuvor gedachte er, mit mir "Metaphysik" zu diskutieren, Objektivismus, LOL!  Das Absolute SUBJEKT aber, was ICH BIN, machte ihm ständig einen Strich durch die Rechnung und beharrte stur auf seinem HEILIGEN SUBJEKTIVISMUS.  Dass das relative Subjekt zuvor mit dem relativen Objekt Heilige Hochzeit gefeiert hat, bevor ES sich so unverschämt autokratisch radikalisiert  hat, hat der Meister nicht verstanden. Shit - da hat der Schüler wohl den Meister überholt. LOL. Das können die Männer ja gar nicht haben, wenn eine Frau selbstsicher auftritt, schon gar nicht, wenn sie mit dem Anspruch der Unpersönlichen WAHRHEIT auftritt. Hybris!
Seine Facebookseite war eine Familienseite, und der ganze Clan likte und lobte die schöngeistigen, jedoch meist dualistisch-spirituellen Sinnsprüche von Klugen und weniger Klugen unserer Menschheitsgeschichte.    Das letzte Like kam von einem solchen Familienmitglied und galt  m ei n e m  letzten Satz, dass es wohl besser sei, wenn ich von seiner Seite verschwinde, wenn meine Worte sein Wohlbefinden stören.

Diese Situation war wieder sehr lehrreich, hat sie mir doch u.a. gezeigt,  dass es nicht möglich ist, eine Familienseite UND spirituelle Themen - Persönliches UND Unpersönliche WAHRHEIT -  unter einen Hut zu bringen. Entweder macht man eine Familienseite bzw. normale FB-Seite auf oder man macht eine spirituelle Seite auf. Die Familienloyalität macht kurzen Prozess, wenn man den Sohn/Onkel/Vater (argumentativ) angegriffen sieht. Überhaupt scheint es fast unmöglich, persönlich Bekannten Verwandten, Freunden, LEuten, die man von früher her kannte, die  beFREMDliche unpersönliche Wahrheit zu "predigen". Entweder ignorieren sie, was du sagst oder schreibst oder werden stinksauer, weil du nicht mehr diejenige bist, die sie mal gekannt haben... oder halten dich für total übergeschnappt.

Jesus: „Denkt nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert". Jesus spricht hier nicht vom Frieden des Herzens, sondern vom Frieden in der Welt ...Das Schwert der WAHRHEIT scheidet die WAHRHEIT von der Unwahrheit, das UNPERSÖNLICHE vom Persönlichen. Und dabei geschieht es eben, wie es in der Bibel heisst, dass sich der Vater gegen den Sohn und die Tochter gegen die Mutter usw. erhebt, ja  erheben MUSS - kurz gesagt: dass sich persönliche Bindungen entzweien, wo BEWUSST auf UNBEWUSST trifft. Das ist der "Riss", den das Schwert der WAHRHEIT verursacht.


Ich brauche niemand. LehrenLernen ist SELBSTbezüglich, deshalb  benötige ich niemanden "da draussen". Da draussen ist niemand. Wenn man mir im scheinbaren Aussen Grenzen setzt,  wenn meine Kommentare die Befindlichkeit von Menschen stört, habe ich kein Problem, wegzugehen, - ich kämpfe nicht um Erlaubnisgebung, erkläre nicht oder nur wenig, je nach Fassungskraft des "Sparringpartners" und wenn seine  Kraft zu wenig fasst, dann drehe ich mich um und mache mich unsichtbar.  Deswegen habe ich im Zuge meines Ramadama nun auch  ganze 35 Leute aus meiner FB-Seite entfernt. Meinen täglichen Kacktus pflanze ich nur noch im Forum Spectrum Sein.de

Als ich meine FB-Freunde um die Hälfte reduzierte, habe ich wie immer keine Personen gesehen oder ausgelöscht, sondern Reize gelöscht. Mit derselben Emotionslosigkeit, wie ich anschliessend auch alle Youtube- und andere Abos, Gruppen, auch die Integral Life-Seite, die Ken Wilber-Seite, sämtliche 250 Likes gelöscht habe.  Mir ist einfach zuviel in den Fokus gekommen.

Ramadama ist übrigens bayrisch und heisst: Aufräumen tun wir.  Ob ich Fotos von mir lösche oder einen FB.Freund aus meiner Liste lösche, ist mir Jacke wie Hose - es ist nicht anders, als wenn ich meinen Schrank von alten geflickten Klamotten ausmiste, die ich nicht mehr anziehe. Wie ein kleines Kind mit seinen Bauklötzchen einen Turm baut und wieder zerstört, um etwas Neues aufzubauen. So ist das übrigens auch, wenn Welten zerstört werden -  wenn das Universum expandiert,  implodiert es am Ende und verschwindet in einem Schwarzen Loch, welches wieder neue Universen gebiert*... das Universum fragt dich nicht und beantwortet auch keine deiner dummen Theodizee-Fragen, wie z.B. Warum Gott  das nur zulassen kann. Alles geschieht ohne Warum. Ohne Ursache.
ICH BIN ein  ALLEINs-Unterhalter.

* "Reine unüberprüfte Spekulation! " mault der Schriftgelahrte.
Der Buddha aber sagt:  "Die Unpersönliche WAHRHEIT spekuliert nicht - sie SCHAUT, was der Gemeine Verstand des Schriftgelahrten nur DENKEN kann."  LOL!


Der Weise

steigt nicht zweimal in den selben Fluss. Nur der Verstand, der Egomind  bemerkt dauernd irgendwelche Eigenschaften an ihm, die ihm beweisen sollen, dass  auch der Weise in seiner Egolosigkeit immer noch ein ganz gewöhnlicher Mensch wie jeder andere ist, d.h., einer, der  wie alle anderen Menschen  den sog. Naturgesetzen unterworfen ist, d.h. er weiss ganz genau,  dass auch der Weise krank wird, dass die Wehwehchens niemals aufhören...dass ihm wie allen anderen Menschen auch Dinge auf den Kopf fallen können, wenn er nicht aufpasst,... dass er sich verbrennt, wenn er seine Finger an die heisse Herdplattte hält usw.
Dies wiederum weiß der Weise nicht, egal wie es einem Anderen  von aussen auch scheinen mag. Der Weise weiß, dass dies alles nur Denken ist, Konstruktion, Glaubenssatz.
Der Mensch, der vom Gemeinen (Callida-)Mind beherrscht ist, kann einfach nicht aufhören, zu definieren, was sich gegen alle Definition sperrt: Das befreite offene und weite Bewusstsein. Er hat sein Wissen über den Integralen Weisen nicht aus eigener ERfahrung, (sonst wüsste er nämlich, dass sich das vom Ego befreite Bewusstsein nicht definieren läßt - der Gemeine Mind schlussfolgert aus seinem Hören-Sagen-Wissen. Wenn  da ein Meister vielleicht einmal irgendwo zu irgendwem gesagt hat, dass er krank sei, schlussfolgert der Gemeine Egomind daraus, dass dies in Zukunft ebenfalls der Fall sein wird und dass dies verallgemeinerbar auf alle endgültig Befreiten zutrifft.Wie in der Vergangenheit, so wird es für ihn auch in alle Zukunft sein. Das wäre weiter nicht tragisch, wenn sich dieses Ego, welches ja mit dem Gemeinen Mind identisch ist, sich nicht als eine gewahrseinsträchtige, hochbelichtete  "Psychospirituelle Kapazität"  wähnen würde.  (Für den Wahnforscher: Wähnen kommt von Wahn). Seinem Gewahrsein wäre zu wünschen, dass er sich bewußt darüber werden sollte,

dass er sich mit diesen Überzeugungen nur neue alte Glaubenssätze schafft bzw. die alte dual-personale Weltsicht/Überzeugungen auf das Neue Bewusstsein stülpt!


Der Wahre Weise hingegen weiss von alledem nichts, und zwar deswegen weil er seine Gegenwartsbefindlichkeit  nicht mehr wie früher  in die Zukunft projeziert. DerWahre Weise steigt nicht zweimal in den selben Fluss - das heisst:  auch wenn der Weise ein zweites  oder drittes mal krank werden würde oder ihm 100 mal  ein Backstein auf den Kopf fallen sollte, dann wäre es für ihn jedes Mal  ein erstes Mal. Was kümmert ihn die Schwerkraft, was kümmert ihn die Zeit...!
Schlussfolgern tut nur der Verstand, derweil der ein geschlossenes System bevorzugt, der Freie Mind des Weisen aber ist ein offenes System - Unendliche Weite.

Alle diese BescheidWisser wissen genauestens darüber Bescheid, wie ein Weiser ist und zu sein hat, um ein Weiser zu sein, allein der Weise selbst weiss bzw. er glaubt nicht daran, was ein anderer über ihn DENKEN und zu wissen glaubt.  Er weiss, dass er "zunichte" ist, ...dass Gedanken/Definitionen keine Wirklichkeit haben. Er als absolutes SUBJEKT ist kein Jedermann und "Jemand" mehr, der sich definiert und definieren liesse.


HöHö höhnt Herr Callida da, erzähl' das deiner Großmama!

Welch Märchen,  dass ein Weiser nicht wissen soll, was einst geschah,
Dass er sich nicht erinnern kann ans erste, zweite, dritte Mal
Als just die Hand sich ihm verbrannte, als sie auf die  Herdplatt' langte?!
Das ist ein kümmerlicher Wicht, der sagt, er weiss von all dem nichts!

Da seufzt Herr Jesus schwer und spricht: Hör zu und unterbrich mich nicht:
Nichtwissen ist der Grund, die Basis für die Fülle an Erkenntnis,

Die aus der Ursprungsquelle quillt, die aus des Vaters Schoss entspringt.
Nichtwissen ist nur ein Begriff, der beschreiben soll, wie's ist,
Wenn man lebt im JETZT & HIER, doch nicht so wie es  dünket dir
Bedeutet dieses Nicht-zu-wissen, dass man tut Erinnerung missen!
Nicht-zu-Wissen schlichtweg heisst,
nicht zu GLAUBEN, was man WEISS!



Nicht zu wissen, bedeutet also, nicht nichtS zu wissen!
Alles, was der Weise tut, tut er immer JETZT! JETZT JETZT! Und wenn er etwas das 5000ste Mal tut!!! LOLOL - na, ist der Groschen JETZT endlich gefallen?  LOL.
Der wiedergeborene zeitlose Mind des Weisen kann nicht anders, als JETZT zu leben. Er kann sich wohl erinnern, aber er haftet nicht an seinen Erinnerungen, er ist nicht mit ihnen identifiziert!
Also noch klarer kann ich es nicht klären.


Herr Callidas Idee

Herr Callidas Idee vom  "natürlichen Menschen" jenseits von Ego ist eine Idee, die mehr auf der Trennung von Gott und Mensch beruht, denn die Ganzheit beschreibt.   Er pflegt die Idee, dass der Mensch jenseits von Ego ein ebensolcher "JEMAND" ist, wie der gemeine JEMAND diesseits von Ego. Ein Jemand, der zwar auch göttliche Attribute teilhaftig ist,  der aber als "natürlicher Mensch", der er ja auch sei, genauso wie diesseits immer  noch an die alten Gesetze der Dualität GLAUBT bzw. zu glauben hat, dass er daran gebunden ist wie jeder andere Mensch.

Herr Callida kann nicht anders denken, weil der Common Sense-Verstand nicht erfassen kann, dass der Neue Adam weder natürlich noch unnatürlich noch übernatürlich ist. Der von seinen konditionierten Fesseln befreite natürliche (Gott-) Mensch ist schlichtweg transzendiert, integriert und in die eigenschafts- und namenlose Einheit überführt. Anders gesagt: ins NICHTS. So etwas wie einen natürlichen Menschen gibts hier nicht mehr... er ist im SELBST oder in GOTT, der Einheit , der Ganzheit aufgegangen. Darüberhinaus gibt es weder Gott noch Mensch, sondern nur noch ICH.
Der Natürliche Mensch  (Wilbers Zentaur) ist die letzte Stufe auf der Leiter des spirituellen Wachstum. Darüberhinaus ist NICHTS bzw. nur noch der gänzlich "zunichte" gewordene Integrale Weise.

Die alten Meister hatten eine gute Antwort auf die Gedankenkonstruktionen des Gemeinen Verstandes, dieses verstaubten Relikts aus der (VOR-) Zeit - auf seine causaliziösen WENN- dann-SchlussfolgerungsExzesse...insbesondere auf  seine unaufhörlichen Bemühungen, aus NIEMAND doch immer wieder einen JEMAND zu machen, der "dies und jenes" ist und tut...zuletzt designte er gar einen JEMAND, der auch als NIEMAND mit den alten vergammelten Dogmen (Causalitätsprinzipien)  und anderen Glaubenssätzen identifiziert ist und bleibt -
Die Antwort ist: Wen kümmert's?
Wer ausser dem gemeinen (Callida-) Verstand  läuft  mit solcherlei Gedankenkonstruktionen am JETZT vorbei?!

Zum sog. Gesunden Menschenverstand s.a.:
http://blog.hehl-rhoen.de/der-gesunde-menschenverstand/  

Der Common Sense ist eine begrenzende Bastion, die von der Erkenntnis der  UnpersönlichenWAHRHEIT trennt.



Zu Ken Wilber

möchte ich nochmal sagen, dass ich ihn für den genialsten  Bewusstseinsforscher aller Zeiten halte. Er hat überaus gute  Landkarten des Bewusstseins aufgezeichnet.  Ich habe vor 30 Jahren einige Bücher von ihm gelesen, wobei ich allerdings nur das erste wirklich erinnere. Bis dato wusste ich überhaupt nichts von Integralem Bewusstsein. In seinem ersten Buch  "Spektrum des Bewusstseins"  (was er teilweise zurückgenommen hat) hat er u.a. die Grenzen aufgehoben zwischen den diversen psychologischen Schulen und aufgezeigt, wo und wann alle diese scheinbar gegensätzlichen und unvereinbaren Konzepte ihren Platz und Berechtigung haben. Das bewirkte bei mir einen ersten erregenden  Quantensprung - meine erste "Einheitserfahrung".
Einheitserfahrungen gibts jede Menge, nur die Letztgültige Erfahrung, woanders auch Advaita genannt,  ist der Gipfelpunkt - aber auch nur, wenn er dich komplett über den Styx gebracht hat, d.h., wenn du die Todeszonen durchquert hast und damit dauerhaft am Anderen Ufer angekommen bist.  Die allerletzte, die "letztgültige"  Gegensatz-Vereinigung ist die Erkenntnis von  Mensch-Gott-Einheit.  Eine Erkenntnis,  deren  Vorkommen  der gemeine Callida-Verstand frech und schamlos leugnet, weswegen er auch niemals in den Höchsten Genuß eben jener kommen wird.
Zur Info: Der gemeine diskursive Callida-Verstand  - auch Kleingeist genannt - schöpft sein Wissen aus "vermittelnder" zweiter Hand: Bücher u.a. Medien.   Im Gegensatz zum UNMITTELBAREN Modus des Geistigen Erkennens des  Ewigen ALL-EIN-igen FREIEN GEISTES, der die Weisheit direkt aus der Quelle schöpft.

Der Gemeine Verstand ist nicht fähig, die einzige WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT - die Einheit ohne ein Zweites zu erfassen.  Kleingeist klebt an den GEgensätzen und versucht immerzu den Realitätscharakter des "Zweiten" zu beweisen, aber nur, um damit recht eigentlich die Wahre WIRKLICHKEIT der gemeinen Unwirklichkeit zu überführen.  Anders gesagt: Er fehlinterpretiert den Sowohl-als auch-Charakter der WIRKLICHKEIT, indem er der Unwirklichkeit des vergänglichen dualistischen Daseins -  dem Common Sense, dem Konsensusbewusstsein -  eine gleichwertige Wirklichkeit verleiht. So glaubt er z.B. fest an wissenschaftliche Dogmen wie Naturgesetze und hält diese für WIRKLICH.
Der mit Wissen identifizierte  Callida-Verstand braucht seine Glaubenssätze, denn er hat große Angst, gänzlich ZUNICHTE zu werden, deshalb verteidigt er das "Zweite", indem er die Letztgültigen Dogmen des Konsensusbewusstseins verteidigt.

Mal Klartext: Die dual. Konsensusrealität  ist sowohl wirklich als auch unwirklich.  Je nachdem aus welcher Perspektive man die Konsensusrealität betrachtet: Aus dem Blickwinkel des konsensusverhafteten Verstandes ist seine sog. Realität Wirklichkeit und die nonduale, die WAHRE  WIRKLICHKEIT ist ihm unwirklich.
Aus der Erfahrung/Erkenntnis der EINHEIT - der transpersonalen Wahren WIRKLICHKEIT - ist die dual.personale Konsensusrealität unwirklich. Maya. DENKEN! Konstruktion!
Dennoch...
gehört beides zusammen. Wer sein Ego als Konstrukt erkannt hat, hat zugleich die Welt-Anschauung des Konsensusbewusstsein als Konstruktion/Konzept erkannt, die nur auf DENKEN, Gedanken basiert. Man glaubt allgemein, dass das Denken Wirklichkeit schaffe, weil die Idee, der Gedanke Dinge erschafft wie Tische, Häuser usw. ins materielle Leben ruft. Aber diese sind aus nondualer Sicht ebenso unwirklich, - alles, was auf DENKEN basiert ist als unwirklich erkannt. Alles, was materialisiert wird, beruht auf einem unwirklichen Gedanken! Das kannst du mit deinem Verstand niemals nachvollziehend denken, sondern nur als Freier Geist ERKENNEN.


Maulhelden & Wortgemächte

Verwandt mit dem Callida-Verstand ist der gemeine "Maus"-Verstand . Wie Callida tritt er nach außen hin  für die absolute (Dogmen-) Befreiung ein, aber nur wenns um die kollektiven Dogmen  der anderen geht. Mit donnerndem Pathos führt er den Diskussionsteilnehmern  deren  Glaubenssätze vor Augen,  andererseits hält er seine eigene  Person bzw.  deren Probleme mit diesem oder jenem für real und reagiert empfindlich, wenn man ihn mal aus der "Augenhöhe" wirft und mit gewöhnlichen  Dogmenjunkies und anderen BescheidWissern in einen Topf wirft....

Auf Empfehlungen, bei sich zu bleiben und an den eigenen Unvollkommenheiten und Balken zu arbeiten, statt den Splitter in den Augen des Nächsten zu monieren kriegt man von den Wissern immer nur die eine Antwort: Ich weiss ja... ich bin mir dessen bewusst....
Ja, manchmal ist sich der Wisser sogar  VOLlKOMMEN bewusst, derweil der Balken in seinem Auge immer größer wird .
Sagt einer: " Hey, Ich laufe jedenfalls nicht herum und spiele den Erleuchteten, ich bin mir bewusst, dass ich ein egozentrisches Arschloch bin" - dann  ist das ein eitler  Euphemismus, mit dem sich ein Ego aufpoliert und keineswegs die Demut, für die sie gehalten werden will. Nämlich genau das tut er unbewusst: er gibt den Checker, den Erleuchteten, den Dogma-Destroyer, statt  vor der eigenen Türe die Dogmen zusammenzukehren und auf dem Scheiterhaufen der göttlichen Liebe verbrennen lassen. Aber was sagt er mir schon wieder darauf, dieser Abergeist:
"Ich weiss," sagt er, "Ich bin mir dessen total bewusst."
BLAH! -  - wenn er sich dessen wirklich BEWUSST wäre, dann wäre sein Checker-Ego, dieser Chronische Bescheidwisser,  mausetot.  Checker sind nicht einfach nur Pöse Maulhelden, sie sind ganz kluge Burschen, immer auf der Höhe der Zeit. DAS ist das Problem! Die haben gar nicht so selten den vollen Durchblick...

Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn man mich aufsucht, um (gemeinsam) unter Zuhilfenahme persönlicher Überzeugungen und zementierter Glaubenssätze ernsthaft und interessiert Scheingespräche über Scheinprobleme (im Sinne von Illusionshaftigkeit)  zu führen. Aber nein,  ich habe nichts dagegen, ich unterhalte mich immer sehr gut dabei, und bin hinterher immer überrascht,  wie ich noch so tun kann, als glaubte ich allen Ernstes an all das, - ich bin mir bewusst, dass es "von oben"  her gesehen nur Scheingespräche über Scheinprobleme sind, derweil es für den anderen die Ewige Wiederkehr des immer gleichen unlösbaren Problems ist. 


Es ist schon eine ungeheure Entlastung, grundsätzlich kein Interesse mehr daran zu haben, anderer Leute Probleme einer Lösung zuzuführen. Früher wollte ich immer ums Verrecken VERSTEHEN! Heute  bin nicht mal mehr fähig,  Probleme als Probleme anzusehen geschweige denn, dass ich ein Bedürfnis hätte, zu "verstehen". Entweder verstehe ich sofort oder ich verstehe nicht und wenn ich nicht verstehe -  wenn ich kein "Bild" kriege - fühle ich mich nicht gleich als Versager, weil ich nicht gleich den vollen Durchblick habe. Ich habe keinen Anspruch mehr an mich selbst. Früher  hätte ich nämlich für jedermann bei jeder Gelegenheit und für jedes Problem die zutiefst angerührte, ergriffene und empathisch-verstehende "Therapeutin" gegeben. Obwohl ich nicht "uninteressiert" bin,  ist es für mich heute viel fesselnder, nicht so sehr auf Worte, die ja eh  immer nur Vergangenes zum Thema haben -  sondern im Hier und Jetzt auf die  Körpersprache, das "Posing"  zu achten. Wenn ich Filme anschaue, ist es dasselbe: Ich achte kaum auf das Gesprochene, sondern mehr auf die Mimik, Gestik, Kleidung, die Ausstattung, das Setting... Ich war früher am Menschen immer sehr interessiert, zu interessiert; nicht, dass ich das heute als "schlecht" ansehen würde, aber damals war mein Interesse nicht sehr bekömmlich für mich, weil ich keinen Abstand hatte und es immer darauf hinauslief, dass ich mich mit den Problemen anderer Menschen sehr "unprofessionell"  belastete.

Nachtrag: Das Problem mit diesem speziellen Problem  ist, dass es  keinen Namen hat, deshalb ist es unlösbar. Das habe ich bis gerade eben noch nicht gewusst, LOL. Ein Problem läßt sich erst lösen, wenn man einen Namen dafür hat..( Ich rede hier "von unten", also der ganz normalen problembehafteten Alltagsebene.)
Aha aha aha -  DESHALB also kriege ich  kein "Bild" von diesem "Problem", was quasi ein doppeltes Scheinproblem ist, da es sich auch "von unten" her als Schemen, Schein präsentiert.
Das Problem hat bis zu diesem Punkt also nicht mal verdient, ein  "Problem" genannt zu werden.

Wir reden in unseren Gesprächen ständig nur um den Brei herum - DAS ist das Problem,  welches verhindert, dass das Hauptproblem einen Namen bekommt und damit einer Lösung zugeführt werden könnte. 
So, das ist das erste klare  "Bild", welches ich soeben bekommen habe. Ich bin wahrlich kein Schnell-Checker, LOL. Ich habe jetzt 2 Jahre gebraucht, um das Problem auch nur im Umriss zu zeichnen. (edit.23.8.)


Individuation

Nochmal:  Individuation ist der  HEilungsprozess der Persönlichkeit, parallel dazu findet  spirituelle Entwicklung, Bewusstseinsentwicklung statt. Wer sich auf den Individuationsprozess einläßt, kann nicht anders als am Ende "erleuchtet" herauskommen.
Im Prozess der Individuation geschieht die Heilung der Person, die SELBSTorganisierte Menschwerdung, die Entwicklung einer authentischen Persönlichkeit.   Der Individuationsprozess ist nur ein anderes Wort für den  Schattenintegrationsprozess, bei dem nach und nach das falsche Ich, die neurotischen Anteile der Persönlichkeit sterben und in gesunde Ich-Anteile transformiert werden... Wo ES war soll ICH werden. Das bedeutet u.a., dass im Individuationsprozess die personlichen "falschen" oder "negativen" Glaubenssätze  (introjezierte Botschaften)  die unsere Eigenschaften bzw. unser Selbstbild bestimmen,  zunächst in positive umgewandelt, besser gesagt, umgewertet werden.
Im selben Zug sich das Dritte Auge öffnet (die Anbindung an den Ursprung), im selben Maß erfährt oder erkennt man Einheit - denn Gegensatzvereinigung erfährt man als Einheitserkenntnis und die ist abhängig von der Bewusstheit (Gewahrsein), die sich durch Schattenintegration mehr und mehr stabilisiert.   Der Fokus, das Dritte Auge des Gewahrseins öffnet sich im selben Maße, als das Unbewusste bewusst gemacht wird.  Nur  Gewahrsein kann die Einheit der Gegensätze und Polaritäten erkennen.
Wer beispielsweise die Einheit von Ursache und Wirkung einmal erkannt hat, der wird das Causalitätsgesetz niemals mehr für WIRKLICHKEIT halten. Er weiss:  Himmel und Erde werden vergehen, aber die WAHRE WIRKLICHKEIT wird niemals vergehen.


Präsenz

Ich habe immer schon etwas gegen Pläne und Verplanungen gehabt. Besonders, was meine Person anging, Verabredungen zu tätigen, hat mich genervt, Zeitpläne einzuhalten war schon immer ein "Problem" für mich, ich fühlte mich verplant und empfindlich in meiner Zeitlosigkeit gestört. Beziehungen einzugehen, war deshalb schwierig für mich, weil ich immerzu gefragt wurde, was ich denn morgen und übermorgen, die nächste Woche/Monat/Jahr machen wolle, wohin gehen, wie und wo man etwas zusammen erleben und unternehmen könne.Bei solchen Fragen fühlte ich immer schon ein Brett vor dem Kopf. Die Frage: Was machen wir, brachte mich jedesmal in Not.  Es war mir so scheissendreckmirrregalll, dass man mir oft den Vorwurf machte, dass mit mir nichts los sei, keine eigenen Einfälle hätte, keine Initiative, einfach nur langweilig.  Ich überliess die Planungen den anderen, weil es mir einfach egal war, wo ich mich befand, Hauptsache, ich musste MIR nichts Planmäßiges einfallen lassen. Ich habe schon die Krise gekriegt, wenn mich ein Mann beim ersten Treffen gefragt hat, wann wir uns wiedersehen...das BRETT.

Mir gefiel es, eine Fremde zu sein. Wenn ich mich allzu bekannt und vertraut mit Menschen gemacht hatte, zu offen war, spürte ich sofort die Schublade, in die ich reingesteckt wurde, die Rolle, die mir fortan zugedacht wurde. Diese Art von "Vertrautheit" fand ich einengend, eine üble Nähe, die nichts wirklich Intimes an sich hatte.
Früher hat man mir wegen dieser Eigenarten eine negative Eigenschaft namens  "Bindungsunfähigkeit" an die Backe geknöpft, einen Schuh, den ich mir wie so oft willig anzog, einfach weil ich so erzogen war, dass die anderen immer Recht hatten und ich im Unrecht war.
Im Individuationsprozess wurde auch diese Unfähigkeit in eine Fähigkeit umgewertet, aus dem "Laster" eine Tugend -  aus der destruktiven Unfähigkeit eine konstruktive UnWILLIGgkeit. Ich hörte auf, mich von außen definieren zu lassen bzw. durch die Introjekte, die mein negatives Selbstbild bestimmten, sondern definierte mich selbst von innen - aus mir SELBST heraus.Ich lernte, mit EIGENEN Augen zu sehen.
Psychologisch ausgedrückt habe  ich das Böse-Mutter-Introjekt (Schatten) erfolgreich eliminiert und statt dessen ein gutes Introjekt gesetzt . Das göttliche Kind kann nämlich erst geboren werden, wenn zuvor im Individuationsprozess eine Gute-Eltern-"Objektrepräsentanz" introjeziert wurde.  Und diese wiederum ist von der Befreiung der männlichen und weiblichen Psycho-Anteile abhängig. Das habe ich nicht aus Büchern, sondern wie ich das beschreibe,  habe ich das erlebt und so erfährt es jeder Mensch. Deswegen kann ich das mit vollster SELBSTgewissheit verallgemeinern.

Heute habe ich keinen Wunsch mehr, eine Fremde zu sein.  HEute  erzähle ich zuweilen alles mögliche von mir und meinem Leben und ich erfahre dadurch weder Nähe noch Distanz. Jeder kann alles von mir wissen, ich schreibe einen Blog, den die ganze Welt lesen kann und es nimmt mir nichts, noch gibt es mir etwas hinzu.

Ich erinnere mich in dem Zusammenhang auch daran, dass ich keine aufgewärmten Gedanken mochte. Es war mir eine ständige Quelle der Frustration, dass ich meine Vorhaben nie so ausführen konnte, wie geplant. Wie oft nahm ich mir vor, dieses und jenes einem bestimmten Menschen bei Gelegenheit zu sagen und niemals kam es dazu, weil die Zeit eine andere war. Oder wenn es doch dazu kam und ich meinen KOPF durchsetzte und ich wiederholte, was ich mir vor längerer Zeit einmal geDACHT hatte, dann war es einfach nur Scheisse, die niemanden überzeugt hat - es war kein Pfeffer drin, kein Schmackes, eine elende flachwixige Wiederholung war es. Deswegen konnte ich in der Schule auch ganz schlecht (Gedichte) auswendig lernen. Alles Repetieren war mir ein Greuel. Damals hielt ich mich wegen dieser "Schwächen" für einen Versager. Heute sehe ich, dass es eine Stärke und eine Gnade war.

Magie vs. Mystik

Die Art der Weissagung und Wahrsagung, wie sie in der Magie begriffen und praktiziert wird, ist linear und zeitgebunden.  Entweder sieht man in die Vergangenheit oder in die Zukunft.  Die Wahre und Wirkliche WEissagung jedoch kommt aus dem JETZT, der Gegenwärtigkeit. Alles, was ich z.B. über die spirituelle Entwicklung, über den Prozess der Individuation sage, habe ich nicht aus zweiter Hand, sondern  ist selbst erfahren und von daher ist das wahr- und weissgesagt. Wahrheitende Weisheit  und weisheitende Wahrheit... Alles fließt.
Wenn die Trennung von Magie und Mystik aufgehoben ist, dann ... psssst...



Sonntag, 16. August 2015

Adieu, Mister Wilber, Dein Reden war Gold mir, nun ist es Silber


Statt von Gewahrsein

würde ich immer viel  lieber von Bewusstheit sprechen. Wenn man die Leute nämlich über Gewahrsein schreiben oder reden hört, könnte man immerzu glauben,  dass das was ganz Exklusives und von Bewusstheit gänzlich Unterschiedliches oder "Darüberhinausgehendes" sein muss. Bewusstheit klingt weniger spektakulär und exklusiv...einfach. Zu einfach. So einfach, dass jeder gemeine Hinz & Kunz-Verstand glaubt, sich seiner SELBST bewusst  zu sein.
So mancher, der glaubt, dass er sich seiner SELBST BEWUSST sei, drückt dann seine fragwürdige SELBSTbewusstheit so aus:  "Hier wird gesehen... " oder "Da wird gesehen, dass...." Offensichtlich vermeidet ein Herr Jemand da, das Fürwort Ich zu benutzen, um einer wohl eher dissozierten  Ichlosigkeit von Herrn Niemand Ausdruck zu verleihen.  Zur Erinnerung: ES oder DAS ist ein Synonym für Absolut.. 2 Variationen der 1000 Namen Gottes.  Ich frage mich, wo sie das überhaupt herhaben, dieses eitle Ich-ausweichende  "Hier" und "Da".  Ich bin nicht Ich. Ich bin DAS...ES. Ich ohne Mich.
Klingt mir ganz nach Karlchen-Renz-Insider-Spiri-Slang.
Solchen Patienten kann man  nur wünschen, dass ihnen in Bälde das unpersönliche ICH(BIN) - ebenfalls einer der 10000 Namen Gottes -   in all seiner ernüchternden Pracht und Herrlichkeit zur Hinterür hereinspaziert. Wenn das Ego, die Person zum Wahren ICH-SELBST umgewandelt ist, steht der erneuten Benutzung dieses persönlichsten aller Fürwörter nämlich  nichts mehr entgegen. Es hat allerdings den Nachteil, dass dir die Einmalgeborenen nicht abnehmen, dass ES dir zum  Höchsten ICH geraten  ist...Zum ABSOLUT! Zum Absoluten SUBJEKT!

Dass ein Meister sich des Wortes ICH enthalten würde, dass sich die Unpersönliche Wahrheit auch unpersönlich ausdrückt,  ist wohl ein unausrottbarer Mythos. Und so kommt es auch, dass die spirituelle Eitelkeit das persönliche Füwort "Ich" aus dem Grunde nicht mehr in den Mund nimmt, weil sie einen spirituellen Status demonstrieren will, der ihr noch nicht zusteht.  
Erst dann, wenn der Baum wieder ein Baum geworden ist und der Berg ein Berg , ist das ICH auch wieder ein ICH.  Nach außen hin bist du ein ganz gewöhnlicher Mensch wie jeder andere, im Inneren ... PSSST. 


Bilder

Solange du an die Wirklichkeit von Fotografien glaubst, glaubst du auch an die Bilder deiner Vorstellung. An die Wirklichkeit deiner Gedanken. An die Vergangenheit.  Einem fortgeschrittenen spirit. Bewusstsein dürfte es schwerfallen, Fotografien als Beweismittel für Fakten anzubieten. Das Bild nackter abgemagerter Menschen an einem Zaun stehend und in die Kamera blickend  als Beweismittel für die Realität einer vergangenen Situation (Juden im KZ)  anzubieten wäre ihm genauso  unmöglich, wie das eigene Kinderfoto aus vergangenen Tagen als ein Beweismittel für stattgefundene Realität anzunehmen.
Schon dem logischen Verstand ist es möglich, nachzuvollziehen, warum diese Bilder jeglicher Wirklichkeit entbehren. Dies gerade heute, wo man den Bildern aus einem anderen Grund nicht mehr trauen kann, jeder Mensch ist fähig, Bilder und Fotos auf seinem PC zu fälschen. Eine ganz wunderbare Entwicklung übrigens, die auf der dualen Ebene imitiert, was darüberhinaus, geistig vor sich geht: sie bricht die Macht der Bilder bzw. gedanklichen Vorstellungen. Alles, was die Menschen heute  fürchten, ist in Wirklichkeit ein tolle Entwicklung, egal um was es sich handeln mag, die Transparenz, die Überwachung, Mighty Google-Hoopf...das Schwinden der Privatsphäre- ich sehe in dem, was für sog. Gutmenschen eine Krankheit ist, eine große Chance - den hahaha "Aufstieg in die 5. Dimension".  Manche denken ja, den gibts gar nicht... Klar gibts den, nur nicht für die Andern. LOL.

Vor 40 Jahren habe ich schon vorhergesehen, dass es nicht lange dauern wird, dann steht Afrika direkt vor unserer Haustür und fordert Einlass.  Ja so kommt es und so ist es gut. Ich hätte damals nicht geglaubt, dass ich das noch erleben würde.

Aber zurück zum Pösen Subjekt ICH.
Das Eine ohne das Zweite bezeichnet die Gegensatzvereinigung. In der Einheit ist die Zweiheit der Gegensätze aufgehoben. Tja, da fragen sich alle einbeinigen und einäugigen Nondualisten: Wo isses denn, das Zweite, isses  nu innerhalb der Einheit aufgehoben im Sinne von geborgen und eingeschlossen oder isses außerhalb der Einheit, aufgehoben im Sinne von ausgeschlossen und unschädlich gemacht...Also bitte, entweder-oder!
Nope - weder dies noch jenes! Oder nee - besser noch, sowohl als auch, denn es ist ein Paradox, dass das Zweite, das ist der Dualismus mit seinem Ursache-Wirkung-Denken beides ist, d.h. er ist  im doppeltem Sinn "aufgehoben". Er ist und ist nicht. Unschädlich gemacht ist es auf jeden Fall. LOL.
Wer sich endgültig befreit  "dünkt" und dabei noch mit dem Weltbild von Ursache und Wirkung, der Gegensätze und Polaritäten  identifiziert ist, ist mit Trennung identifiziert -  der sollte sich sein eigenes  anmaßendes  "Dünken" bewusst machen, sein fester Glaube an das EINE  m i t  dem Zweiten verhindert die Einheitserfahrung, die ihn aus der Identifizierung mit dem "Zweiten" befreien könnte.


Bleib bei DIR, Du bist das einzige SUBJEKT, in dessen Gewahrsein die  Gegensätze und das Sich-Dünken aufgelöst werden kann und Ein-SICHT auf  die Wahre WIRKLICHKEIT freigibt.
Die WIRKLICHKEIT ist paradox. Alles UND Nichts.  ALLES wird zuNICHTe, wenn du aufhörst zu "dünken", dass andere sich "dünken". Diese Permanentverdächtigungen des "Dünkens" , die der Verstand,  der  inflationierte spirituelle Superegomind auf alle ausgießt, die seinem spirituellen Konzept nicht entsprechen, ist die wahre Hybris. Solange er die Gegensätze in sich selbst nicht zur Einheit und Ganzheit gebracht hat, kann er die Geister (Ego vs. SELBST/GEIST)  nicht unterscheiden und  so lange wird  er seine Getrennt- und Gespaltenheit auf andere projezieren.

Letztgültige Erfahrung: Mein Ich ist Gott. Was daraufhin folgt, ist i.d.R. eine neuerliche Identifizierung. Solange man sich  mit "Gott" identifiziert, ist man noch nicht "Zunichte".  Um zur vollen Ganzheit wiedergeboren zu werden,  darf man sich weder mit dem einen noch dem anderen identifizieren, weder mit Gott noch mit dem "Menschlichen". Erst wenn er seine Identifikation, d.h. Gott um Gottes willen gelasssen hat und ebenso die Identifikation mit dem  Menschlichen  als dem  "natürlichen" Menschen, Ken Wilbers Zentaur, ist er im Einheitsbewusstsein des Nichtwissens.

Das Bewusstsein des Nichtwissens "verbietet" es ihm fürderhin, zu wissen, wer er ist und was er tut; Nichtwissen bedeutet,  dass der Gottmensch, der "Weise" nicht weiss, was er tut und dass er "wirkt, ohne zu wirken".  Wirken, ohne zu wirken, heisst, in der Einheit (des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes)  ohne Ursache zu wirken. Die Quelle, der Ursprung, der Vater/Brahman hat keine Ursache bzw. ist hier als "Letzte Ur-Sache" erkannt.

Nochmal: Im SEIN oder dem EinheitsBewusstsein des Nichtwissens sind die Gegensätze von Gut & Böse, Ursache & Wirkung -  das dualistische Prinzip aufgehoben, wenn die Identifizierung mit dem Ego und seinen Glaubenssätzen aufgehoben ist. Und zu den Glaubenssätzen gehört eben nicht nur  der Glaube an Gut & Böse, sondern auch an das Causalitätsgesetz und andere sog. Naturgesetze. Desidentifikation bedeutet  aber keinesfalls, dass das Ursache-Wirkung-Gesetz aufgehoben  im Sinne von "verschwunden" ist. Es ist und ist nicht. Merke:  Einheit ist nicht beschreibbar. Einheit ist ein göttliches Paradox und deshalb kann man hier keine EINDEUTIGKEIT postulieren, wie es der dualistische Entweder-Oder-Mind zu tun pflegt. Der Egomind glaubt immer, Nichtidentifiziert zu sein, bedeute, dass die Objekte der Identifikation nicht mehr da sind. Nicht identifiziert zu sein, bedeutet EINS zu sein und Eins-Sein ist nicht beschreibbar.  Ich bin mit meinem Körper z.B. nicht mehr identifiziert, mein Körper ist deshalb nicht verschwunden, ich bin mir meines Körpers BEWUSST  - d.h., ich habe erkannt, dass  ich zwar einen Körper habe, bin mir aber auch  BEWUSST, dass ich nicht der Körper bin.
Eigentlich muss ich dies in der Vergangenheitsform erzählen, denn ich lauf nicht ständig im Bewusstsein herum, dass ich nicht der Körper bin. Das wurde vor einigen Jahren einmal erkannt und das war's - das hat gesessen und seine WIRKUNG nicht verfehlt. Heute glaube ich weder daran, dass ich einen Körper habe, noch, dass ich der Körper bin...es  kümmert mich nicht mehr,  ob mein Körper dies oder jenes ist.
Genauso ist es mit den sog. Naturgesetzen: sie kümmern mich nicht, ich verschwende keinen Gedanken an ihre Wirklichkeit oder Unwirklichkeit.  Ich habe kein Bedürfnis, über Glaubenssätze nachzudenken, seitdem ich nicht mehr an sie glaube. Ich habe sie ein einziges Mal als Unwirklichkeit erkannt und  pfffffft - ab in den Orkus der Vergessenheit, des Nichtwissens damit! Was soll ich mich mit Herrn Callida - bzw. dem Allerweltsverstand -  darüber streiten, was unwirklich und was WIRKLICH ist - und wenn er mir hundertausende von Fotos als Beweis für die Wirklichkeit  (der Schwerkraft) vorlegen würde, dass der Apfel den Baum HERUNTER fällt - ein  Bild/Foto kann genauso gut das Gegenteil beweisen!

Um dahin zu kommen,  ist es unbedingt wichtig, Selbstbeobachtung, Achtsamkeit zu üben, Gewahrsein/Bewusstheit ist das, in dessen Fokus Identifikation bewusst  gemacht wird - Bewusstheit löst die Identifikation im Akt der Bewusstwerdung gleichzeitig  auf.
Zu meiner Definition von Achtsamkeit wäre noch zu klären, dass diese nur auf der Ebene der  persönlichen Entwicklung (Heilung, Schattenintegration, Individuation) ihrer Aufgabe nachgeht.  Achtsamkeit ist der Aufmerksamkeitsfokus, der von außen nach innen geht. Selbstbeobachtung der Gedanken, Gefühle und aller sinnlichen Aspekte aussen und innen stabilisiert einen permanenten Aufmerksamkeitsfokus, der über die Schwelle des Unbewussten führt. Wer Achtsamkeit übt, kann m. E. nicht so schnell vom Unbewussten überschwemmt werden,  Achtsamkeit gewährleistet eine moderate Schattenintegration bzw. relativ ungestörte Individuationsprozesse.

Nach meiner ERfahrung ist es so:

Wenn der Individuationsprozess bzw. die Schattenintegration der Person soweit fortgeschritten ist, dass alle Schatten/Abwehrmechanismen aufgelöst sind und auch keine Verdrängung mehr stattfinden kann, DANN erst geht die Achtsamkeit in Gewahrsein über.


Hier liegt für mich der Punkt, der Übergang.  Das bedeutet zugleich, dass man sich des Gewahrseins bewusst wird, bzw. dass man sich der Anbindung an die Quelle bewusst ist. Gewahrsein ist das große illuminierte allsehende AUGE in der Pyramide!  DAS BIST DU! - ICH. Gewahrsein ist das, was die NEUE WELTORDNUNG  des inneren Kosmos begründet - eine andere gibt es nicht.  Du ALL-EINS und All in One  bist nun der Herrscher der (inneren) Welt, die sich in deinem Gewahrseinsfokus moderat und bekömmlich entfaltet bis in alle Ewigkeit  Amen.  la la la


Der Verstand maßt sich an,

Aussagen über etwas zu machen, welches nur von ICH SELBST als absolutes SUBJEKT von innen heraus erfasst werden kann. Herr C. z.B. objektiviert  und relativiert  mit seinen Verallgemeinerungen und seinen dualistischen Überzeugungen, dass (Natur-) Gesetze auch für den Menschen jenseits von Ego ihre Gültigkeit und Wirksamkeit behielten. Mir beweist das nur, dass er selbst noch nicht als "Alles, was ist" erkannt hat - als das Absolute unpersönliche SUBJEKT.
Für das Absolute SUBJEKT  sind sog. Naturgesetze nur ein Gedankenkonstrukt, ein Glaubenssatz, welcher keinerlei  konkrete Wirklichkeit hat,  verallgemeinernde Schlussfolgerungen aus dem Verstand, der Schlüsse zieht aus der eigenen dualistischen TrennungsErfahrung oder den  Erfahrungsberichten anderer und sich immerzu neue Dogmen basteln muss bzw. die alten aufrecht erhält. 

Der Verstand will nicht aufhören, sich in die Zukunft zu entwerfen, auch jenseits von Ego hört er so schnell nicht damit auf. Man kommt ihm nur schneller auf die Schliche.  Nach meiner Glorreichen Auferstehung im Herbst 2011 fühlte ich mich so immun gegen alles, dass ich glaubte, nie wieder krank werden könnte. For ever young und gesund.  Als ich dann doch krank wurde, dachte ich, Scheisse, Irrtum, falsch gedacht: auch jenseits von Ego kann "man" krank werden. Unter "man" DACHTE ich mir, STELLTE ich mir  dann die "Anderen" VOR, machte mir ein BILD über all die endgültig Befreiten, die es ja doch eigentlich schon  gar nicht mehr gab, weil ich doch eigetnlich schon längst erkannt hatte, dass die "Anderen" in der einheit des ewigen Jetzt jeder konkreten Wirklichkeit entbehren.
Ich verallgemeinerte also  und weil ich mich zwar "unverletzlich" fühlte, aber immer noch bei Grün über die Strasse ging, glaubte ich, das müsse in alle ZUKUNFT nicht nur für mich, sondern  für jeden anderen "Befreiten" gelten.  Ich verallgemeinerte auch , wenn ich dachte oder meinte, dass meine Unverletzlichkeit sich nur auf die psychische Unverletzlichkeit beschränkte, ansonsten ich aber den Gesetzmäßigkeiten des Körpers, der Natur und der physikalischen Naturgesetze, den Gesetzen der Polarität, dem Causalitätsprinzip genauso unterworfen sei wie vordem der Alte Adam.   Das bedeutet aber nichts anderes, als dass ich mit diesem Denken das JETZT verliess und mir  neue alte Glaubenssätze postulierte bzw. auffrischte, neu aufgelegte  BEGRENZUNGEN schuf und möglicherweise sogar missionierte!
Höhö! höhnt Herr Callida - ja, ich weiss, Herr C.,  ich kenne die Einwände des ziel- und ergebnisorientierten vorausschauenden und Erfahrung einfrierenden Verstandes:  Wirst schon sehen, was  DANN passiert, WENN du bei Rot über eine befahrene Strasse gehst...wie da eine sofortige  Wirkung auf die Ursache erfolgen wird... Peng! Bumm! Mausetot.

Er "weiss" einfach zu viel! er weiss immer, was passiert, WENN...
So urteilt der Verstand, der mit den Gegensätzen/Polaritäten, mit Ursache-Wirkung-Prinzipien identifziert ist.
Dabei geht es in Wirklichkeit nicht darum, zu wissen, was passiert, WENN... Es geht andersrum: NICHT zu wissen, was in Zukunft geschieht. DAS ist Nichtwissen. Wenn du im JETZT bleibst, kannst du nicht wissen, Hier & Jetzt ist Vergangenheit und Zukunft aufgehoben. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip ebenso. Der Neue Adam lebt im JETZT, er  kann er gar nicht anders, als im JETZT zu leben. Der Wiedergeborene lernt immer mehr, die Geister zu unterscheiden, die Täuschung vergänglicher Gedankenkonstruktion und Vorstellungsbilder  von der unvergänglichen WIRKLICHKEIT zu unterscheiden.  Die Gabe der Geisterunterscheidung hat man wohl nicht sofort, sondern entwickelt sich mit der Zeit....hehe
Es geht also nicht darum, zu wissen, was geschieht, WENN... ob überhaupt was geschieht - es geht darum, dass diese hypothetischen  Gedankenspiele absolut obsolet sind in einem Bewusstsein, welches absolut OFFEN ist, weil es NICHT weiss, was geschieht oder geschehen wird. Weil es  im Hier und Jetzt nicht kümmert, was früher war oder demnächst geschehen wird....weil es erkennt, dass diese Art des Kümmerns und Bekümmerns nur auf Gedankenkonstruktion beruht. Konzept. Konsens.
Es geht nicht darum,  ob ich  heute wie gestern  bei Grün die Strasse überqueren werde oder ob ich morgen anders handeln könnte als gestern oder heute. Es geht darum,  dass -  egal, was immer ich auch tue und wie oft ich es auch tue  - es im zeitlosen Jetzt jedes Mal das erste Mal ist.

Höhö höhnt Herr Callida da,
welch Märchen höre ich aus deinem Mund,
der tut gewiss nicht Wahrheit kund...


Bücher

über Spiritualität sollte man mit Vorsicht geniessen.  Am Ende ist doch alles nur Spreu.
Man nehme einmal Ken Wilber, der hat so viele Bücher geschrieben, man kann seine geistige Entwicklung daran ablesen kann, für den, der Augen hat zu sehen. Wie viele andere spirituelle oder auch wissenschaftliche Autoren würde er gerne einige Werke (oder Sentenzen)  vom Markt nehmen, eben weil sie überholt sind oder durch neue Erkenntnisse modifiziert und ergänzt werden müßten.
Thomas v. Aquin nannte seine Schriften am Ende seines Lebens "Spreu" und soviel ich weiss, vernichtete er einen Großteil davon.
Mary Daly, Alice Miller und viele andere brachten editierte Neuauflagen ihrer Bücher heraus, als sie ihre Irrtümer erkannten oder verwarfen einige ihrer Bücher gänzlich.
Der spirituelle Sucher liest spirit. Bücher aus der spirit. Jugend der Autoren und hält das alles für absolute Wahrheit, eine WAhrheit, die im darauf folgenden Buch desselben Autoren oft schon keine mehr ist bzw. modifiziert und ergänzt wird um am Ende seiner Schaffenskraft als Spreu gänzlich dem Feuer übergeben zu werden.
Der Verstand identifiziert sich grundsätzlich mit den Inhalten, die für ihn am schmerzfreiesten sind.

Ich habe kein Interesse mehr an Büchern, Fremdwissen prallt ab wie Wasser von Teflon. Es ist wie in der Schule damals: ich höre zwar zu, verstehe aber kein Wort.  Lese ich mal  in einem Buch, fällt mir wo nötig, sofort die Antithese ein, d.h., die Doppelaxt tritt so lange in Aktion, bis ich Klarheit und WAHRHEIT über das ForschungsObjekt habe.


Merkwürdig,

dass die Spirituellen, die mir so im Netz begegnen, niemals von der Fülle des Seins sprechen bzw.das Sein in seiner Fülle beschreiben können, statt dessen beschreiben sie oft das Sein  in seinem Aspekt der Leere. Man preist zwar in den höchsten Tönen die Liebe, das SEIN, den Frieden, die Glückseligkeit, Gewahrsein, Heiterkeit - spirituelle Standardattribute, die aber nie konkret erläutert werden. Immer wieder befremdend, dass von geistiger Erkenntnis so wenig gesprochen wird. Wäre da nur ein wenig GEistErkenntnis, dann könnte man nicht der widersinnigen Vorstellung frönen, der "Weise" könne ichlos sein und sich zugleich wie zuvor genußvoll, wenn nicht gar hemmungslos dem "Sex, dem Alkohol, Beziehung, Rauchen" - der äusseren Welt hingeben. Oder handelt es sich hierbei  vielleicht um die sog. Verrückten Weisen? Mir klingt das aber doch sehr wie den Kuchen essen und gleichzeitig behalten wollen, anders gesagt: Das Eine MIT dem Zweiten. Inzwischen glaube ich, dass das eine Sekte sein muss,  ... erinnert mich stark Scientology Church. Oder das  Callida-Contrast-Programming - eine leistungsorientiere psychospirituelle Entartung, die in einem gewaltigen Contrast zum Wahren Spirit steht. Das sind die Leute, die zwar das Reich Gottes erben wollen bzw. sich gar schon als einen solchen Erben betrachten, aber ihre Bemühungen hauptsächlich in weltlichen Zielen und Bestrebungen nach Wohlstand, (spirituellen) Status und in Vorsorge für Sicherheit und ein langes Leben setzen.... Wo JEMAND das Eine  m i t  dem Zweiten "dünkt".  

Also, ich finde den Weisen nach Wilber ziemlich  verwirrend, demnach  scheint der "Integrale" Weise doch NICHT so ichlos zu sein, wie er eigentlich nach guter Alter Christenmenschmanier zu sein hätte....Arrrgh. Na gut, der Wilber-Artikel ist von 1999...

Die Menschen sind verwirrt und autoritätshörig wie sie sind, lassen sie sich noch mehr verwirren von dem Wortgeklingel berühmter Schriftsteller, Bewusstseinsforschern und sog. spirituellen Kapazitäten. .
Es ist ganz anders, als man denkt jenseits von Ego. Totaliter aliter. GAAANZ ANDERS!

Es ist wahr, wer sein Ego transzendiert hat, "liebt und tut, was er will".   Aber er will nichts, weil er nichts braucht, er fühlt keinen Mangel, er sorgt nicht für den nächsten Tag.  Die äußere Welt und ihre sinnlichen Freuden, die mir vorher wichtig waren, von denen ich einmal abhängig war aufgrund meines Mangelbewusstseins, die sind nicht mehr wichtig. Wo die Trennung auf Dauer aufgehoben ist und man in sich selbst EINS geworden ist, da ist m. E. auch die Begierde nach dem DU, dem anderen, dem Körper erloschen. Bilder berühren mich nicht mehr oder immer weniger. Mir wurde bewusst, dass der andere nichts anders ist als ein Bild, welches ich mir gemacht habe und es besteht absolut kein Unterschied,  ob ich nun einen realen Menschen oder das fotografische Abbild eines Menschen anschaue. Bild ist Bild - alles ist Abbild. Beides ist gleichermassen bedeutungsleer. Wozu braucht jemand einen anderen Körper zur Befriedigung bzw. Ergänzung, wenn er in sich ganz ist?
Für mich steht unumstösslich fest: Wer aus der Fülle der übersinnlichen Quelle schöpft, bedarf keiner sinnlichen Befriedigungen mehr. Er ist darüber hinaus. Er bedarf nichts mehr zu seiner Vervollständigung oder Befriedigung eines Mangels.  Dessen Ich greift daher nicht mehr begehrlich nach äusseren Objekten, Menschen, Dingen. Und dennoch ....  Ja, und dennoch gibt es auch hier keine eindeutigen Aussagen zu machen.
Wenn der KÖrper, das Ego, die Materie transzendiert ist, ist auch die Sexualität transzendiert.
Wer den GEIST geniesst, will nichts anderes mehr als den GEIST und die Fülle des geistigen SEINS. Das "kleine" Sein, das sinnliche Sein ist für den, welcher des geistigen SEINS und seiner Fülle teilhaftig ist, absolut obsolet geworden. Peripherie. Ich jedenfalls habe keinen Genuss mehr an der äusseren Welt. Ein "schöner" Sonnenaufgang ist nurmehr ebenso gleich gültig wie der schwarz verqualmte "hässliche" Treppenaufgang unseres Hauses.

Der WEise, wie ich ihn definiere als der wirklich Ichlose geht in nichts mehr auf,  in keinem "Leben" da draussen - er ist in sich SELBST aufgegangen, er hat das WAHRE LEBEN.

Ach ja,  für die Leere, das Nichts, die Bedeutungsleere der äusseren Welt jenseits von Ego gibt es auch den Ausdruck "So-heit" oder "Istigkeit".  (Nochmal: Die Bedeutungsleere beruht auf der neutralen d.h. nichtwertenden Wahrnehmung des Gewahrseins. Wo Bedeutung ist, ist Ego und wo Ego ist, ist Begehren, z.B. : dies ist gut, das will ich haben, das andere ist schlecht, das lehne ich ab. Das Ego betrachtet alles unter dem Nützlichkeitsaspekt.). 
Leider werden diese Begriffe  Soheit und Istigkeit von Unwissenden zu allerhand anderem mißbraucht, der Egomind definiert So-heit zwar als "das, was ist." aber "das was ist" unterwirft er seiner Interpretation und Attribuierungswut,  - der Egomind ist der Bedeutungsgeber per se. In spirituellen Kreisen ist es wohl chic, sich mit solchen Ausdrücken zu schmücken. Sie sind dem buddhistischen Vokabular entlehnt, wie z.B. auch


"Der eine Geschmack"

Alles ist Ausdruck oder "Geste" des einen Geschmacks las ich bei K. Wilber neulich. Das hat für mich nur eine und zwar die simpelste BEdeutung: Im So-Sein ist alles gleich gültig, und weil dem endgültig Befreiten in seiner Istigkeit  alles gleich gültig ist, ist ihm unterschiedslos alles vom  EINEN "Geschmack". Nämlich gar keiner. NICHTS. Neutral. Alles ist ihm "farblos" geworden. Ihm schmeckt alles gleich bzw. EINER-lei. Er hat keine Vorliebe oder Abneigung, er bevorzugt nicht das eine vor dem anderen.
Der" Eine Geschmack" ist für mich nur eine Variante der vielen Namen Gottes Hübsches exotisches Wortgeklingel.


Nochmal: Wilber und der Komische Weise

Ist ein unpersönliches Dozieren ÜBER Spiritualität nun Tugend oder Laster?  Ist die BAsis der Unpersönlichkeit das Wahre SELBST oder ein verletzliches Ego? Viele Menschen verstecken sich hinter unpersönlicher Sachlichkeit und scheinbarer wissenschaftlicher Objektivität, um ihre Person keiner Kritik auszusetzen... und manche demonstrieren damit eine spirituelle Reife, weil sie glauben, unpersönliche WAHRHEIT will auch in unpersönlichen, ihrer Annahme nach intellektuellen zerebralsklerotisch verkrusteten Wortgebilden dargestellt werden. Was natürlich ein Irrtum ist, man denke an die verrückten lallenden & lollenden Weisen... he he he

Wenn ich z.B. einen (Wilber-)Text auf Wahrheit prüfe, schaue ich  nicht auf die Person (z.B. des K. Wilber),  es ist mir gleich gültig, von wem ein Text ist, ob der Verfasser berühmt, eine wiss. Kapazität oder als spiritueller Meister gilt.   Ohne Ansehen der Person bin ich allein der Wahrheit verpflichtet, wie und wo ICH sie erkenne. Gegen diesen "WAhrheitsmechanismus"  kann ich nichts machen, mein Mind wahrheitet und scheidet permanent WAHRES von Unwahrem und muss Unstimmigkeiten auf den Grund gehen, bis sich Klärung/Synthese eingestellt hat. Ich bzw. der Mind nimmt keine Rücksicht darauf, wie das bei anderen ankommt... zu hart, zu unemotional, zu lieblos, kalt, herzlos, unberührbar - UNMENSCHLICH!!!
Shit -   Du willst immerzu eine warme menschelnde Augenhöhe, aber wenn ES wahr- und weissagt, dann pfeifft ES auf  deine demokratischeb Gleichheitsforderungen.
Bubba Free John, Ken Wilbers Papaji

Das Problem mit diesem komischen  "Weisen" Wilbers ist, dass der sich oft weise wähnt, wenn er noch gar nicht gänzlich "gestorben" ist. Er ist noch gar nicht so weit von seinen Egobegierden FREI .als dass er  Geld, Sex, Beziehung in REINER begierdeloser Lust pflegen könnte.
Mich überfällt Verwirrung - ich kriege jedesmal beim wiederholten Lesen dieses überlangen Wilber-Auszugs einen Krampf im Kopf,  ich versuche zu verstehen, umsonst,  - Scheiss auf seinen Integralen Weisen  ...Ach, Ken Wilber, Gold ist sein Schweigen, sein Reden ist Silber.

Fazit: : Wilber ist entmachtet. Mein Frust gabe mir einmal mehr eine gute Gelegenheit, den Ramadama fortzusetzen, dem ich mich in letzter Zeit lustvoll widme.  Ich habe die Email-Abos von Integral Life und auch die massenhaften Videopostings von Science & Nonduality jetzt  abbestellt, ich habe nicht eines davon je wirklich gelesen oder gesehen.  Brauche kein Fremdwissen.  Ab und an postete ich  Wilber-News auf Facebook... er war die einzige fremde Autorität, die ich noch duldete, weil ich überzeugt war und noch bin, dass er der Größte ist... der größte integrale Bewusstseinsforscher. 

Ein einziger Auszug aus einem Buch  von Ken Wilber hat mir nun aber viel zuviel verwirrenden Stoff geliefert... es reicht...mein Klärungsbedarf ist damit bis auf weiteres wohl gedeckt.  Es ist so: Entweder wird stante pede die Doppelaxt gezückt, wo ich auf Unstimmigkeit stoße, ansonsten prallt Fremdwissen meist an mir ab bzw. bereitet mir Kopfschmerzen und Schielen,  besonders dann, wenn es mir zu zerebralsklerotisch serviert wird. Gut, dass ich keine Lust mehr auf das Bücherlesen habe  - ich wäre wohl gezwungen, jedesmal ein Parallel-Buch mit meinen Antithesen dazu zu schreiben -  die Synthesen kriegt ja keiner mit, LOL

Eigentlich wollte ich die hier veröffentlichten  GEdanken zum Artikel von Wilber nicht im Blog, sondern in den Threads posten, wo der ARtikel diskutiert wird. Leider stoße ich dort neuerdings auf permanenten Widerstand. Ach, was waren das noch für Zeiten, als ich ein Danke Schön bekam für meine Interventionen. LOL!

Die Diskussionen zum Wilber-Text kann man hier verfolgen:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=393994420796876&id=100005589646488http://spectrum-sein.de/showthread.php?tid=109


Komische Frage

Im Allmy-forum gefunden:  
"Frage in die Runde: Was macht ein gesundes spirituelles Wachstum (Individuation) aus ...und wo fängt spirituelle Psychopathologie an?"

Hah -  Es gibt so etwas wie ein "gesundes" spirituelles Wachstum überhaupt nicht. Das ist wieder so eine dualistische Vorstellung eines Egominds, dem es an eben diesem Wachstum mangelt und der sich erlaubt, geistige Gesundheit zu definieren! Die Frage ist rein rhetorisch, der Frager weiss die Antwort schon, sie klingt eher nach dem ungebrochenen Diskreditierungswillen eines  Dr. Callidari,  der seine   "Zielpsychopathen" insgeheim schon lange vorher ausgesucht hat und nur darauf wartet, dass die Leser  ihm legitime Vorwände liefern, loszulegen.

Komisch, wieso erinnert mich diese Frage nur an die Frage:  Was macht einen gesunden, guten Deutschen/Arier aus und wann, durch wen und was beginnt die Entartung?
Kein Deutscher sieht sich ja doch als krank oder entartet an und so wird der Fragesteller nur auf die Stimme des Volkes warten müssen, um seine Legitimation zur Ausrottung alles "Entarteten" zu erhalten.
LOL - für diese unartige Bemerkung wäre ich ganz gewiss noch einmal von der Allmy-Regierung exkommuniziert worden.

Es gibt nur spirituelles Wachstum durch Schattenintegration. Individuation ist der Heilungsprozess des falschen Ich, die Korrektur, die Richtig-Stellung... die "Bereitmachung" der Persönlichkeit zur Vereinigung mit dem Wahren  SELBST.  Individuation kann man nicht von Schattenintegration trennen, es ist ein und dasselbe. Jeder, der aus eigener Erfahrung weiss, was Individuation bzw. Schattenintegration bedeutet, weiss, wie verrückt man werden kann, wenn man sich durch den Neurotischen Quadranten  hindurchtobt und wie haarscharf man zuweilen an der Psychose entlang taumelt bzw. dass psychotische Episoden bei vielen Menschen quasi dazugehören - wird ja doch in diesem Prozess das Oberste zu Unterst gekehrt, und alle Werte umgewertet, vor allem  der Begriff der geistigen Gesundheit! Hier geht man über krank und gesund hinaus!

Deshalb fängt für mich die Psychospituelle Pathologie dort an, wo es einen (Common Sense-)  Pathologen gibt, der sie diagnostiziert! Das soll man doch bitte auch nicht vergessen: Spirituelle Erfahrung als solche wird in der   Common-Sense-Psychopathologie  grundsätzlich mit pathologischen Diagnosekriterien bedacht.
Wer wie Dr. Callidari  mit der staatlich anerkannten Realität , der Common Sense-Ebene identifziert ist, der sollte die Finger davon lassen, denn für den gilt noch die Hinz&Kunz-Weisheit.:  "Krankhafte Spiritualität fängt da an,  wo sie den Bezug zur Realität verliert." (sic)
Wunderbar, Wow! Mir stockt der Atem. Aber wieso bleibts im Callida-Thread so still nach dem Statement von User Zerox, könnte es doch gerade jetzt spannend und unterhaltsam werden bei der nächsten Frage, die leider keiner von den Schlafmutzen stellt:  Ist es denn nicht gerade das Wesen von Spiritualität, den  Bezug zur  Realität zu verlieren???
Der Threadersteller Callida ist wohl eingeschlafen oder am Thema nicht mehr interessiert, jedenfalls passiert nichts.  Und so muss wieder einmal ich die Lösung des Rätsels bekanntgeben:
Die Lösung liegt darin, in der Welt, aber nicht von der Welt zu sein! Das bedeutet im Klartext, die Identifikation mit der sog. Realität aufzulösen, ohne den  Bezug zur KonsensusRealität zu verlieren.  Bis man dieses Ziel aber erreicht hat, muss man durch sämtliche "psychopathologischen" Irrungen & Wirrungen und Realitätsverlustierungen hindurch gehen, die man sich nicht vorstellen kann.LOL.   Man kann von Glück reden, wenn man dann keinem angepassten Common-Sense-identifizierten Therapeuten in die Hände fällt, einem Dr. Lombroso oder Dr. Callidari...



Gedanken

kann man nicht beobachten, derweil man mit ihnen identifiziert ist. Es ist nicht möglich, das Ego zu beobachten, derweil man mit ihm identifiziert ist.
GEdanken kann der Verstand, der sie denkt, nicht gleichzeitig zu seinem Objekt machen. Sie sind immer nur retrospektiv erinnerbar. Der Denker und seine Gedanken sind immer EINS. Nur Gewahrsein kann beobachten, wie, besser gesagt: DASS die Gedanken kommen und gehen, ohne dass sie identifizierend ergriffen werden.
Wo der Beobachter, das Gewahrsein stabilisiert ist,  ist keine Gedankenstille im Sinne von Gedankenleere. Die meisten  Gedanken kommen und gehen wie ehedem, mit dem einen Unterschied, dass man mit ihnen nicht mehr identifiziert ist. Gedanken lösen sich ebensowenig auf wie sich der Körper auflöst, wenn ich im Gewahrsein erkenne, dass ich nicht mein Körper, meine Gedanken, Gefühle usw.  bin.  
Der Mind jenseits von Ego ist kein stiller, toter Mind.  Die Fülle des Seins ist nichts anderes als ERKENNTNIS - wie anders als durch GEdanken soll der GEIST die ERkenntnis der WAHRHEIT artikulieren? Eigentlich ist es nicht mehr möglich, diskursive von vertikalen Gedanken zu trennen. Ich und SELBST ist EINS - also sind es auch die Höheren Gedanken.

Absolute GEdankenstille gibt es nicht. Die Stille, der Absolute Frieden beruht auf dem Schweigen des begehrlichen Egos, der Bedeutungsleere der diskursiven Gedanken. Geistige Erkenntnis (Erleuchtung) machen keinen Lärm, da ist niemand mehr, der etwas haben oder wünschen sollte, etwas ergreifen sollte.  Die Quelle sprudelt unaufhörlich und der GEIST (nicht der Kleingeist/ego!) ist  permanent in freudiger, kreativer Erregung.  Der GEIST - die Doppelaxt des Gewahrseins ist aktiv und scheidet permenant die WAHRHEIT von der Unwahrheit, wo er der Unwahrheit begegnet, z.B. dort, wo er ihr in Büchern oder in spirituellen  Foren begegnet oder aus sich Selbst heraus, wenn ihm Dogmen oder Glaubenssätze zu Bewusstsein kommen. 
Der spirituelle Finder ist dahingekommen, sich nicht mehr auf die Definitionen von äusseren Autoritäten zu verlassen und beeinflussen zu lassen. Er braucht sie nicht mehr. Er definiert von innen  heraus - aus sich SELBST heraus, was immer ihm in den Gewahrseinsfokus gerät.
Die Bewusstmachung der verdrängten persönlichen Unbewussten Inhalte bzw. die  Schattenintegration/Individuation als die Heilung der Persönlichkeit ist mit der geistigen Wiedergeburt abgeschlossen. Ab jetzt ist das Ich mit dem SELBST identisch bzw. EINS. Was nicht aufhört, ist die fortschreitende Vergöttlichung , d.h. die kontinuierliche Bewusstseinserweiterung in das unendliche Bewusstsein Gottes,  die Bewusstwerdung unseres UNPERSÖNLICHEN Schattens - die fortlaufende Integration des Inneren Kosmos, des Unbewussten Gottes.
In  sich EINS und EINIG erkennt er sich als so "vollkommen wie der Vater im Himmel vollkommen ist." 

Ich SEHE den spirituellen Reifegrad

eines Menschen oft an seinen Schriften und Reden. Ich erkenne,  ob er seine weiblichen und männlichen Seelenanteile integriert hat. Ob jemand ein "Integraler Weiser" ist, erkenne ich an den Texten, die sie verfassen, die "Integralen" und nichtintegrierten Weisen, lol. Ich erkenne es an den Reaktionen, an ihrer Hingabe bzw. fehlenden Hingabe, im Unterwerfungs- oder Dominanzverhalten und div. verbalen Ausdrucksweisen.Vor allem aber an  ihren Empfindlichkeiten und diversen Abwehrstrukturen. Das habe ich in meiner Lehrlings- bzw. Forenzeit gelernt. Kann gut sein, dass die jetzt zu Ende geht... Im Moment habe ich kaum Lust dazu, mich zu irgend einem Thema zu äußern. Das Karmathema hat sich für mich inzwischen, wenn auch nur stückweise  geklärt... kein Impuls, an dem Faden weiter zu stricken.

Und dennoch...Wenn ich sage, ich SCHAUE Wahrheit in div. Texten, dann sage ich damit nichts über die geistige Befindlichkeit des Verfassers aus, sondern nur, dass ICH die (universelle) WAHRHEIT erkenne. Dass ich WAHRHEIT in anderer Leute Worten erkenne sagt also  nur etwas über MEIN Gewahrsein aus. Ob der Verfasser selbst zu dem Zeitpunkt seiner Textverfassung IN der WAHRHEIT (Gewahrsein) steht oder stand oder ob er die Wahrheit nur nachgeplappert hat, obliegt nicht meiner Beurteilung und ist für mich i.d.R. auch vollkommen nebensächlich.
Es gibt Leute, die haben sich früher einmal bezüglich der Unterscheidung der Geister sehr gerne meiner Augen bedient... Verräter! LOL!


Ein Wort noch zu Herrn und Frau Kluge:

Die WAHRHEIT hat immer "recht"!  Leider sind es vor allem die ganz klugen Leute, die sich auf ihre spirit. Erfahrungen und auf ihr Wissen zuviel einbilden, welche die Wahrheit nicht ertragen können, weil sie ihren Spiri-Status und ihr gesammeltes Wissen in Frage stellt. Ich bitte jeden, der das liest,  extra und innigst darum, zwischen den Zeilen zu lesen, und sich unbedingt diesen Schuh anzuziehen. To whom it may concern - er wird passen. Auf  persönliche Zänkereien lege ich keinen Wert.

Ganz allgemein möchte ich hier nochmal anmerken, dass Leute, die mit mir einmal persönlichen PN-Kontakt gehabt hatten oder haben, im spirituellen, d.h. UNPERSÖNLICHEN Rahmen (z.B. in Foren)  kein Recht auf eine spezielle Behandlung/Schonung haben; ich bin allein der unpersönlichen Wahrheit verpflichtet, wie ich sie erkenne, ohne Ansehen der Person.   Wer kuscheln, herzeln und umärmeln,  "geliebt" werden will  oder demokratische Augenhöhe erwartet, den werde ich auf diesem - unpersönlichen - Sektor enttäuschen müssen.
Was anderes wäre es, wenn wir ein Gläschen miteinander trinken würden ... oder ein Tänzchen miteinander machen würden.. oder unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen auf dem persönlichen Sektor der  Alltagskonsensus-Ebene mit einander vergleichen... ein Schwätzchen unter Nachbarn... .  

Wer meine Texte bzw. die unpersönliche WAHRHEIT nicht als eine solche erkennt bzw. vielmehr als "unnötige Kritik oder Belehrung" bzw. als  permanente Kritik und Infragestellung seiner Person erlebt, dem tue ich gerne den Gefallen und gehe ihm aus dem Weg. Ich habe kein persönliches Interesse an irgend einer Person, ich setze mich auf der persönlichen Ebene auch  mit niemand auseinander, ich habe keine Probleme und sehe auch keine und von daher habe ich  keinerlei Interesse und Bedürfnis,  mir welche zu schaffen, indem ich mir anmaßen könnte, jemandem zu helfen, zu heilen oder gar zu "lieben" oder ihm seine "Schatten" und Projektionen aufzuzeigen. Oder patriarchalischen Totengräberinnen den Spaten zu reichen... LOL 
Lolo arbeitet nicht, sie tanzt..
giggle gröhl und schenkelklopf!

AKTUELL

hat sich die noch immer schattenscheue Lichtgestalt* Frau Gott Elli M. wieder einmal zu Wort gemeldet. Die einzige Medizin: Der Folter-Vision von der Ewigen Wiederkunft des Gleichen begegnet der (Zen-)Meister in seiner JETZT-Präsenz mit der Einstellung: Jedes Mal ist das erste Mal.
http://spectrum-sein.de/member.php?action=profile&uid=131
Es wächst wohl wieder zusammen, was zusammen gehört. WIR - die Schicksalsgemeinschaft.
Nein, es ist nicht so, es scheint nur so, als ob man hier zweimal in den selben Fluss steigt.

*In diesem Zusammenhang fiel mir heut ein Buch in die Hände, die Einleitung ist vielversprechend.
Debbie Ford: Die dunkle Seite der Lichtjäger
http://www.amazon.de/Die-dunkle-Seite-Lichtj%C3%A4ger-Kreativit%C3%A4t/dp/3442141672