Mittwoch, 31. Dezember 2014

Wie Mystik scheint's hat auch Magie vor Augen stets dasselbe Ziel



Magie vs. Mystik


Der Magier: Ich lese jetzt seit Tagen das mit der Bewußtsensentwicklung, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Gewahrsein usw. ich frage mich nur, was kommt nach einer bestimmten Zeit eigentlich Praktisches heraus? Ich meine direkten Nutzen, mit dem man was anfangen kann oder was man in weiteren Lebensabschnitten benötigt.
Wird man damit Herr und Gott seines eigenen Seins?

Nehmen wir an,  jemand hat schon gewisse Belehrungen, Erzählungen von verschiedenen Denkern wie Aurobindo, Maharshi, Ramana, Ramtha, Jiddu Krishnamurti, Neale Donald Walsch, Osho, Sri Yukteswar, Lahiri Mahasaia, Paramahansa Yogananda usw. durchgekaut, was kann er nun mit sich machen?
Damit möchte ich nur auf Bardons Werke zurückkommen, wo dann direkte praktische Erfahrungen als Begleiterscheinungen sich manifestieren, wo man aber absichtlich jene Fähigkeiten entwickelt welche man für weitere Entwicklungen benötigt.

So wie es im wahren Krya-Yoga geschieht.
Wer sich mit diesen Werken auskennt, denke an die "Praxis der magischen Evokation" mit all den Gerarchien von Universalkäften usw.und dann an: " Der Schlüssel zur wahren Kabbalah" indem auch diese zwei Werke ohne des ersten Werkes, "Der Weg zum wahren Adepten" nicht richtig verständlich, geschweige praktisch zu bewältigen sind.
Wer das erste Werk richtig verstanden hat, was sowieso erst durch deren Übungen sich vollzieht, wird sicher bemerkt haben, daß der Mensch sich dadurch zur Vollkommenheit entwickelt.
Betrachtet man die sehr vielen Bücher über die Hermetik, Magie und Kabbalh, welche nun den Markt überschwemmen, sieht man aber, daß damit sich nichts bewegt, also keine praktischen Erfahrungen erworben werden als ein paar Erfahrungen eines Teilzustandes von Formlosigkeit, gewisse Bewußtseinstadien, mit denen man in ozeanische Gedankengänge sich verwickelt, weiter aber nichts.
Auch das Nichts-anstreben bringt ohne gewisse Geistübungen auch nur Verwirrung oder wie denkt da mancher?
Das wahre Hellsehen, Hellhören über Zeit und Zaum, das wahre Mental und Astralreisen,
die wahren Begegnungen mit dem eigenen Geistbegleiter, in die höheren Dimensionen,
das Gewahrwerden-Erfahren unseres Evolutionsprozesses, das Gottmensch sein, hier auf diesem Planeten, wo wird das gelehrt?


Der Mystiker:

Was kommt dabei heraus? Was bringt es?  Was hat es für einen Nutzen für die Zukunft und überhaupt was wird "damit" gewonnen  usw.?

Das sind alles Fragen, die stellen sich dem Mystiker nicht, derweil dieser nicht mehr mit dem stets haben-und machenwollenden berechnenden und ergebnisorientierten Ego identifiziert ist.


Ego ist synonym mit Selbstbehauptung und dem Nützlichkeitsdenken; das sind die zwei Haupthindernisse auf dem spirituellen Weg: das Ego tut nichts, was ihm nicht einen Gewinn irgendeiner Art bringt.


Der Mystiker, der das Ego gelassen hat,  hat es auch gelassen, nach Gewinn zu streben;  dass er letztlich sein Ziel (Bewusstsein der Ganzheit, Vollkommenheit) erreicht hat,  verdankt er der Einsicht, dass auch das Streben nach Erleuchtung ein Streben nach Gewinn ist,  - und dass letztlich ALLES Streben und Erreichenwollen und sei es nach dem Höchsten, eine Illusion ist.
Das war die Erleuchtung Buddhas unterm Bodhibaum. In diesem Gewahrsein fiel die ganze Spannung der Askese, des permanenten Übens und Machens von ihm ab und WOW - da war ES.  Und ES verliess ihn danach nie wieder.

Der Mystiker, der das Perma-Gewahrsein erlangt hat, ist damit quasi

"angekommen"  - d.h., der hat  das Bewusstsein der  Vollkommenheit/Ganzheit ja doch schon erreicht, der muss sowieso nicht (mehr) streben, der hat keine Fragen mehr, der ist wunschlos glücklich, der erwartet nichts mehr, den verlangt es nach nichts mehr in seiner "Allpräsenz",  der absoluten Gegenwart des JETZT und in seiner Anbindung an die anderen SeinsQualitäten All-Liebe, All-Wissen, All-Macht. Für den gibt es auch so etwas wie "weitere Lebensabschnitte" nicht, um die man sich womöglich auch noch Sorgen macht.

Kybalion hat wie jeder egoidentifizierte Mensch eine falsche Vorstelllung von Vollkommenheit/Ganzheit. Er glaubt immer noch,  in der Allgegenwärtigkeit würde man für die Zukunft sorgen und irgend etwas "Praktisches" machen. Das ist weltliches Denken.  Es gibt nichts zu tun im JETZT. Die Dinge geschehen in der Zeitlosigkeit aus sich SELBST heraus, absichtslos, ohne mein Zutun, ohne meine Einmischung - das ist die WAhre Magie - dass SEIN Wille geschieht!!!  Tao.  Wu Wei. Ohne Ego fliesst man mit dem Lauf des Wassers. Kein Widerstand hindert diesen Flow. DAS ist die Leichtigkeit des Seins. Dieses Bewusstsein ist unbeschreibbar, weil paradox, du sitzt direkt an der Quelle und wirst direkt und unmittelbar aus der Fülle des Seins mit allen Seinsqualitäten gefüttert.
Was Kybalion und niemand von Euch versteht bzw.   n o c h   nicht verstehen kann, weil er noch "nicht so weit ist": Derweil der Magier mit seinen Übungen, Machen und  Können wie der Hase nur am Laufen ist, ist der Mystiker mit seinem Ablassen von allem Machen und Können wie der Igel schon längst am Ziel!  Magie vs. Mystik: Flachwixer vs. Tiefgänger könnte man die beiden etwas respektlos gegenüberstellen.

All das, was der Magier mit praktischen Übungen und Können erlangen will, hat der Mystiker längst durch Lassen erlangt. Sämtliche "Einweihungen" sind ihm zugeflossen, ohne dass er einen Finger dafür gerührt hätte, ohne Ritual, ohne Loge, ohne Evokationen, ohne äussere Hilfe oder irgendeinen Beistand.  Der Mystiker ist kein Asket. Er kennt zwar alle Pfade, hat vielleicht auch viele begangen, aber letztlich war Alles, was er getan hat, Achtsamkeit, Annahme und Hingabe zu "üben", solange bis er sein Ego in einem letzten Akt ganz loslassen konnte.



Das "Wahre Hellsehen, Hellhören über Zeit und Raum, das wahre Mental und Astralreisen usw." muss den Mystiker nicht gelehrt werden, der  LEBT es aus sich SELBST heraus, aber nur, wo und wenn es ihm gegeben wird. Darüber hat er selbst keine Kontrolle. All diese niederen Qualitäten wie Hellsehen, Hellhören über ZEIT und RAUM  werden ihm zuteil, aber auch wieder genommen bzw. werden diese Phänomene wieder losgelassen, eben weil er erkennt, dass man mit dieser Art "außersinnlicher" Fähigkeiten immer noch im dualistischen Bewusstseinsmodus verbleibt.  Der Mystiker trainiert und kultiviert keine "Fähigkeiten"- er hat erkannt: nur ein Ego kultiviert und hat Fähigkeiten. Und weil alles wieder losgelassen wird, wird dadurch immer Platz gemacht für neue frische Erkenntnis und Ein-Sichten. Es gibt kein "Wahres Hellsehen" ausser der geistigen Schau im Gewahrsein und wer Gewahrsein erlangt hat, braucht keine "Fähigkeiten", denn sein Bewusstsein speist sich nurmehr aus den Seins-Attributen, die ihm das Gewahrsein gewährt; Wer Gewahrsein hat, hat den Himmel selbst -  der hat keine anderen Bedürfnisse mehr, deshalb auch braucht er kein ordinäres Hellsehen oder andere psychische Fähigkeiten, der ist jenseits von Gut&Böse, d.h. der hat den Dualismus, Zeit und Raum transzendiert und schlampiert nicht darin herum, weder astral noch mental. Der hat auch die Psyche transzendiert, d.h. er ist psychisch unverletzlich, weil er das Unsterblichkeitsbewusstsein erlangt hat. Alles, was der Magier übt und "können" will, ist für den Mystiker Kinderkram.  

Was die Frage betrifft, was einer "mit sich machen kann", der alle Schriften sämtlicher Meister "durchgekaut" (und ich ergänze: verdaut/verINNERlicht hat): Nichts kann er mit sich "machen", alles geschieht aus ihm SELBST heraus, wenn er Achtsamkeit, Annahme, Hingabe IST., da "manifestieren" sich auch die "Begleiterscheinungen".  Absichtlich wird er niemals von sich aus irgend welche Fähigkeiten  entwickeln wollen, er hat ja doch seinen Eigenwillen hingegeben.
Der Mystiker, von dem ich spreche, hat auch keinen Guru oder Avatar, sein "Geistbegleiter", Heiler und Therapeut und Führer durch die Unterwelten ist kein anderer als Christus (als das WAHRE SELBST.)

Zum Kriya-Yoga:

Die Praxis des "Krya-Yoga" wird  vom Mystiker, der Lassen und Hingabe übt, ebenfalls nicht "gemacht". Evokationen/Anrufungen kommen ihm direkt aus dem Herzen, er braucht keine Vorlagen. Seine Evokationspraxis ist ihm das Gebet, das  ist ihm keine Übung, um (Vollkommenheit) etwas zu erreichen sondern eine "Sache" der Liebe. Alles  geschieht ihm einfach, ohne dass er Begriffe dafür hat. Der Mystiker kriegt nur soviel Wissen bez. ERKENNTNIS, wie er für den MOMENT braucht. Er fragt nicht nach "Gerarchien", lernt nichts über solche Dinge - im Gegenteil, er  VERLERNT und VERGISST  jegliche Art von Welt- und BücherWissen.
Wiki: " Selbstverwirklichung erfordert die Auflösung von Avidya (Unwissen) und Karma und bewirkt Liebe zu allen Mitgeschöpfen."

Ja, und Karmaauflösung ist nichts anderes als Schattenauflösung und Unwissen ist alles, was ein Mensch je über sich selbst und die Welt gelernt hat. Die Liebe zu allen Mitgeschöpfen kommt durch die Identifizierung mit allen leidenden Wesen, in dieser Verbundenheit und der Erkenntnis, dass man jeder Mensch ist. Man wird sozusagen EIN einziger Mensch, wenn man erkannt hat: Die Menschheit, das bin ich. Adam Kadmon. Der kosmische Christus.

Als Konsequenz aus dem "Verlernen" - der Desidentifikation von allem angesammelten Wissen - ein Vorgang, der durch die Schattenauflösung bedingt ist - erfährt der Mystiker die "Gerarchie der Universalkräfte" (Archetypen) aus sich SELBST heraus. Genauso wird dem Mystiker der "Schlüssel für die Kabbalah" und diversen anderen Geheimlehren übergeben, bzw. enthüllt sich ihm nach und nach die Bedeutung aller heiligen Schriften.
Die Begriffe für dieses wortlose Geschehen kommen ihm ebenfalls retrospektiv  na c h   der geistigen Wiedergeburt, wo es ihm auf dem Rückweg in die Welt gegeben ist,  retrospektiv u.a. auch alle seine Tiefenerfahrungen  intellektuell zu erfassen und zu  integrieren. Auf diese Weise wird ihm all das, was der Magier mühevoll als Lern- und Wissensstoff zusammentragen muss, aus sich SELBST heraus - direkt aus dem Ursprung - OFFENBART.
Das kann man sich folgendermaßen vorstellen: Nach der Befreiung aus den Fesseln der Welt/Egos (Wiedergeburt) wird dir die Welt in neuem Licht zurückgegeben. Du bist hier ja weder mit Ich noch Welt identifiziert. Die Welt erklärt sich dir ab jetzt nicht mehr von außen, sondern nurmehr von INNEN heraus. Seine Rückkehr auf den Marktplatz der Welt bedeutet, dass er auch wieder mit den diversen heiligen und unheiligen Schriften konfrontiert wird. In dieser Konfrontation begegnen ihm die fehlenden Begriffe für das, was  er  vor, in und nach seiner Wiedergeburt in sprachloser Trance/Tiefenprozessen erfahren hat. Es ist ein Wiedererkennen:  z.B. liest er in einem Buch eine Beschreibung von Schattenprozessen und er erkennt seinen früheren Zustand/Erfahrungen darin wieder. Oder er liest irgendwo einen Selbsterfahrungsbericht eines anderen Suchers und findet seine eigenen Erfahrungen darin beschrieben. Oder er findet die Beschreibung von Achtsamkeit oder Gewahrsein... oder er erkennt, dass es sich bei gewissen Erfahrungen um Astralreisen handelte...

Jedesmal gibt es ein Wiedererkennen und ein  Aha-Erlebnis UNMITTELBAR aus sich SELBST heraus, d.h. ohne Vermittlung von aussen z.B. durch einen erfahrenen psychospirituellen Begleiter, der wahrscheinlich auch fähig gewesen wäre, dem Probanden die inneren Vorgänge mit ausreichenden Begriffen zu erklären. Aber zwischen der unmittelbaren Erkenntnis und dem vermittelten Wissen eines anderen ist ein unendlicher Abstand...
Mit diesen Begriffsfindungen, die im übrigen nicht nur von Aussen über Schriften vermittelt werden, sondern auch aus sich SELBST heraus auftauchen -  integriert man die bislang wortlosen Erfahrungen intellektuell und macht sie damit dem Verstand zugänglich - was unabdingbar für die Ganzheit (Vollkommenheit) ist. Im Bild gesprochen holt man damit den Himmel auf die Erde.

   
http://de.wikipedia.org/wiki/Kriya_Yoga


Es ist witzig: Das Bücherwissen geht eigentlich nicht wirklich verloren, sondern verwandelt sich: Das Wissen, das man auf der dualpersonalen Ebene mit dem Egomind von außen aufgenommen und gespeichert hat, dreht sich irgendwie um und kommt von Innen heraus quasi zur Hintertür wieder rein, wobei die Spreu vom Weizen getrennt, d.h. das WAHRE vom Unwahren getrennt wird.  Dazu fällt mir die "Drehung" der Möbiusschleife ein...

Zum VERLERNEN bzw. VERGESSEN möchte ich noch anmerken, dass dies zunächst auch immer in den tiefen Individuationsprozessen geschieht, (wobei es sich ja um  nichts anderes als um eine SELBSTinduzierte Trance und den Sterbeprozess des falschen Ichs handelt) in denen Zeit und Raum verschwindet und alles Wissen VERGESSEN ist.  Später, wenn der Sterbeprozess beendet ist, die Schatten aufgelöst und das persönliche Unbewusste bewusst gemacht  ist, ist die Dekonditionierung abgeschlossen,  - dann steht jedes Wissen wieder zur Verfügung, was man zur Alltagsbewältigung jeweils braucht. Der Verstand funktioniert genauso wie "vorher". Der Unterschied: man haftet nicht mehr daran.
(Die Sprache ist sehr unzulänglich und daher lassen sich diese Dinge nur annähernd beschreiben. Der Leser sollte daran denken, dass sein Verstand sich beim Lesen solcherart Beschreibungen, deren Wirklichkeit jenseits von Ego liegen, Vorstellungen macht, die ALLE falsch sind.)


Der große Unterschied zwischen Mystiker und Magier  - zwischen Lassen und Machen - rührt daraus,  dass der Mystiker sich dem schmerzhaften Individuationsweg/Schattenintegration unterzieht und der Magier an den Büchern,  Lehren und Übungen hängenbleibt - bis zum letzten Kapitel sozusagen. Zuletzt aber bleibt ihm wie gesagt,  auch nichts anderes übrig, als sich selbst mit all seinem Können und seinen Lehren zu lassen. Das Große VERGESSEN und VERLERNEN  - die Dekonditionierung von Prägung und Konditionierung bzw. alles weltlichen VerstandesWissens kommt ja nur dadurch zustande, dass der Mystiker sein persönliches Unbewusste bewusst macht...  Mit anderen Worten, dem Mystiker   g e s c h i e h t   durch seine Hingabe bedingt von Beginn an, was man  "Karma-Yoga" (Schattenarbeit) nennt. (Davon bleibt auch der Magier letzten Endes nicht verschont.)



Das Magier-Ego praktiziert und übt Krya-Yoga, um zur Vervollkommnung zu gelangen; der Mystiker  "praktiziert" nicht, ihm geschehen -  unbewusst um die Begriffe und Worte  -  a l l e   Arten von Yoga und sämtliche diesbezüglichen "Einweihungen". (Die Bewusstheit darüber, WAS genau an "Einweihung" ihm da geschehen ist, kommt erst nach der geistigen Wiedergeburt.)

Der Bhaktiyogi/Mystiker übt nicht, er wird durch alle diese Phänomene hindurch "getragen", womit der Magier sich identifiziert. Der Magier kultiviert psych. Fähigkeiten wie Hellsehen usw.;  Der Mystiker erlangt Wahres Hellsehen=Gewahrsein durch Karma-Yoga, eine WAHR-nehmung,  welche alle Ebenen durchdringt (und auf WAHRHEIT prüft), ohne daran zu haften. Man könnte sagen: Der Mystiker rollt die Magie quasi von hinten auf.


Zur Vollkommenheit.

Vollkommenheit ist Ganzheit. Ganz ist ein Mensch dann, wenn er die menschliche wie die göttliche Seite BEWUSST in sich zur Einheit gebracht hat. Nun könnte man dagegen sagen, der Mensch ist erst dann vollkommen, wenn er vollkommen Gott geworden ist.   Ich würde es so sagen:  Mit der letztgültigen Einheitserfahrung und dem dadurch erlangten Permagewahrsein ist ein Mensch zwar vollkommen vermenschlicht, aber nicht "vollkommen" vergöttlicht"  Gott ist ja doch unendlich und so scheint auch die Bewusstseinsreise, das Hineinwachsen in die Vollkommenheit Gottes - das  unendliche Bewusstsein -  eine niemals endende Reise.
Krya-Yoga - die "Schnellstraße zu Gott" scheint mir aber bei den Adepten der Magie des Kybalion7  bislang massivst vernachlässigt zu werden. Aber vielleicht finden wir das in Band 2 auf Seite 190?

Kybalion macht den Fehler, wie man es auch bei vielen Spirituellen sieht, sich  vor der Zeit wie ein Magier/Meister zu gebärden und viel zu frühzeitig seinen Anhängern den Lehrer zu geben.  Dabei ist er selbst noch ein Adept. Sein geistiger Reifegrad reicht noch lange nicht, sich als Lehrer der Magie zu präsentieren. Auch wenn er das nicht ausdrücklich sagt, er macht auf jeden Fall - zumindest auf unsichere und unwissende Gemüter - den Eindruck eines kompetenten Wissenden.


Früher waren Magie und Mystik für mich Gegensätze, d.h. ich war  g e g e n  Magie.  Jetzt sind Magie und Mystik für mich keine getrennten Bereiche mehr,  - ich sehe es nun so: der eine kommt von rechts und der andere von links und beide treffen sich am selben Ziel. Adam Kadmon.

Der Mystiker ist insofern gar nicht so weit vom Magier entfernt, als ihm das, was der Magier übt, um etwas zu Können, auf die gegensätzliche Weise des Lassens zukommt. Auch der Mystiker las einmal viele Bücher und erfüllte im Vorfeld quasi alle Bedingungen, die Kriya, das "Yoga der Tat" von ihm verlangt, nur eben mit dem Unterschied, dass ihm das nicht bewusst war, dass er etwas "übte"... (shit, verdammt, es ist nicht weiter mehr beschreibbar, weil es schon wieder paradox und rückbezüglich wird.) 

Will der Magier, der ja offenbar dasselbe Ziel  wie der Mystiker anpeilt, sein Ziel erreichen, dann muss er in einem letzten Akt all sein angelerntes und angesammeltes Können und Wissen, sein Hellsehen, seine psychischen Fähigkeiten loslassen, sein Lieblingsspielzeug   - das ist das  SELBSTopfer, was von ihm abverlangt wird.
Es gibt nichts zu tun, packen wirs an. Paradox, aber so ist , denn ohne dein Mitwirken läuft auch nichts. Hingabe, bereit sein ist (fast) alles.

Ich habe wie gesagt, den "Wahren Adepten" von Franz Bardon nicht gelesen, aber ich nehme mal an, dass auch der Magier durch seine Schritte und Stufen gegen Ende das nötige Gewahrsein erlangt, anders gesagt: Der letzte Schritt - das SELBStopfer bewirkt eine "vollständige" Öffnung bzw. Permagewahrsein. ("Vollständig" kann man eigentlich nicht sagen, denn das Auge des Gewahrseins wird kontinuierlich weiter oder größer mit der einhergehenden Gottesverwirklichung - letztlich so groß wie Gott SELBST ist).

Weshalb die Magie für mich dennoch eine "spirituelle Umgehung" ist und bisher auch noch bleibt: Die große Gefahr ist die Faszination und die scheinbare Macht durch das Erlangen von "Fähigkeiten"/ Psycho-Techniken. Es entsteht allzu leicht eine Sucht/Abhängigkeit nach spektakulären ERfahrungen. Diese Anhaftung verhindert den letzten Schritt zur Vervollkommnung. Genauso wie der Mystiker Gott um Gottes willen lassen muss, muss der Magier die Magie lassen, um das Endziel des "Gottmenschen" zu verwirklichen. Oder anders gesagt:  Es wird m. E. niemals ausbleiben, dass sich der Mystiker wie der Magier wenn sie sich als Gott/SELBST erkannt haben, mit diesem SELBST zunächst identifizieren. Das spirituelle Ziel  des bleibenden  Einheitsbewusstseins ist erst dann erreicht, wenn auch diese Identifikation mit dem  SELBST als solche erkannt wird und durch das GeWAHRsein dessen aufgelöst wird.Im Einheitsbewusstsein ist die scheinbare Trennung der scheinbaren Gegensätze Magie vs. Mystik vollends aufgehoben.

Kybalion hat wie gesagt eine völlig falsche Vorstellung

vom "Gottmenschen", dessen BEwusstsein so "ozeanisch" ist, dass er auch nicht anders kann, als ES bzw. die Reise dorthin in Worten oder Schrift  "ozeanisch" zu beschreiben, um sich SELBST immer mehr zu "clearen" und letztlich auch, um die Botschaft weiterzugeben - absichtslos versteht sich.
Denn der Gottmensch wirkt ohne zu wirken und seine praktische Vernunft stellt er in den Dienst der Alltagsbewältigung, statt ergebnisorientierte Praktiken zu missionieren oder "praktisch" mit psychischen Fähigkeiten zu spielen, um (weitere) Vervollkommnung zu  e r r e i c h e n ! Die Vollkommenheit liegt im Nichtwissen, der Leere in der Abwesenheit des Egos. Ohne Leere keine Fülle des Seins und seiner Attribute.

Der "Gottmensch" ist kein faszinöser furchteinflössender Machtmensch mit durchdringenden Augen, wie sich  manche Magier vielleicht gerne darstellen, oder wie "man" sich gerne Magier vorstellt -  sondern er ist Mensch und Gott, also klein und groß zugleich, schwach UND stark. Er ist wie ein Halm im Wind, läßt sich mit dem Wasser (Tao)  treiben und gleichzeitig hat er sein Fundament, seine Basis in der  KRAFT und HERRLICHKEIT seines Wahren (Christus-)SELBST. Seine Macht ist Vollmacht -  die BevollMÄCHTigung durch den "Vater".
Der Gottmensch ist nach allem, was er an geistiger Entwicklung durchlaufen hat, wieder ein ganz "gewöhnlicher" Mensch, der durch keinerlei Besonderheiten  - insbesondere nicht durch außergewöhnliche Fähigkeiten - aus der Menge herausragt. Nichts von heilig oder magisch, sondern weit jenseits von alldem. Der Gottmensch lebt von Moment zu Moment im zeitlosen JETZT und schöpft aus dem Ursprung - der Anbindung an den "Vater", nicht mehr "Licht",als ihm im Moment gegeben wird. Und alles, was ihm gegeben wird, wird ihm wieder genommen, d.h., er läßt wieder davon ab. Nichts was ihm gegeben wird, behält er für sich selbst - das ist die Wahre Gelassenheit.


Dieser Text ist mein Kommentar auf einen mir bislang unbekannten Beitrag von Kybalion in Laskers Thread "Bewusstseinsentwicklung".
https://www.allmystery.de/themen/uh95240-558#id9829685
20.04.2013 um 12.35

Weil mir mein Text zu lang für einen Foren-Beitrag wurde, veröffentliche ich ihn wie oft in solchen Fällen in meinem Blog.

Samstag, 27. Dezember 2014

In der Leichtigkeit des Scheins liegt Schwere dunklen NichtigSeins




To be or not to be



Sein oder Nichtsein ist die Frage, mit der ein Mensch hat große Plage,
Verwechselt er doch meist den Schein mit seiner Vorstellung von SEIN,
Des schönen Scheines Leichtigkeit mit des GewahrSEINS Geistigkeit,
Den Baum des Wissens mit Erkenntnis und den des Lebens mit Verhängnis,
Krankheit, Tod...  Und so wie er das Falsche lobt, fühlt er vom Richt'gen sich bedroht.
Den Weg zurück ins Paradies beschreibt Herr Goethe, guckst du - lies!:

 „Du mußt versteh’n! Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei laß geh’n, und Drei mach gleich,
So bist Du reich.  Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs, so sagt das Herz,
Mach Sieben und Acht, so ist's vollbracht:
Und Neun ist Eins, und Zehn ist keins.
Das ist des Herzens Einmaleins!
Frau Lol'sophie meint ohne Scherz:
Aus Hex mach Herz, vorbei der Schmerz!
Denn was für dich einst Teufel waren,
ward transformiert zu Engelscharen!

Im Himmel tanzen Ringelreih'n alle schlimmen Fingerlein; alle alles goes banana:
Herr Goethe mit Frau Lol'Sophia, MickyMouse mit Frau Callida
Und  Udo P. mit Sri Ramana...Come in and sing, let's twist and shout
Turn on , tune in and drop it out!

Denn Ganzheit, die im Geiste lüstet braucht keinen Shit und  Kümmerling,
wer  EINS ist, der raucht Holofeeling mit Micky und der Mäuse- äähm Engelschar
HIER und JETZT - Hallelujah!





Göttliche Eigenschaften - Seinsattribute

Immer wieder erstaunt es mich, dass sog. spirituelle Lehrer oder auch Leute, die sich als Meister oder Guruji ansprechen lassen,  in ihre Satsangs eine Menge vom Nichts und der Leere  und der Scheinbarkeit  zu erzählen haben  - dass aber m.W. kaum jemand von den Kräften, den Geistesgaben und Fähigkeiten spricht, die sich jenseits von Ego auftun. Seine Erlauchte Arroganz, Hochwürden Ikkyu, der sich gerne als Buddhismuskenner präsentiert,  meinte gar, dass die Gaben des (heiligen) Geistes nur eine Sache des Christentums sei! Einen heiligen Geist gebe es im Buddhismus nicht. Dort würde auch niemand so etwas wie die "Geister unterscheiden"... Oh Babylon!

Jeder Spiritant, der was auf sich hält, "weiss" ja inzwischen zu erzählen, dass das Sein eigenschafts- und formlos ist. Dass zur Fülle des Seins in der formlosen und eigenschaftslosen Leere paradoxerweise aber jene höherqualitativen Seinsattribute gehören wie Allmacht, Allwissen, All-Liebe und Allgegenwart, wird doch sehr wenig bis gar nicht angesprochen, möglicherweise auch, weil diese christl. Ausdrücke schwer belastet sind und immer noch kirchlicherseits fehlinterpretiert, dem niederen christlichen FussVolk versagt und allein dem Papst zugeschrieben werden.  Im Buddhismus und anderen Religionen hat man wiederum ganz andere Ausdrücke für die SEINSgaben.

In meinem Verständnis sind die o.g. genannten göttlichen Attribute Seins-QUALITÄTEN, die noch einmal unterteilt werden können in diverse Kräfte und Fähigkeiten wie Gelassenheit, Absichtslosigkeit, Gleichmut und andere Tugenden/Geistesgaben. Alles, was uns früher in der Galeere "Ägyptens"  Schwäche und Versagen schien, wird in den "Händen Gottes" zu virtue, zu Tugenden bzw. in geistige KRAFT verwandelt. Im Rückblick kann ich erkennen, dass sich die Kräfte und Fähigkeiten langsam im Verlauf der Schattenintegration herausbilden. Um so mehr unbewußte Anteile bewußt gemacht werden, um so fähiger und kräftiger wird das Ich in der Obhut und innigen Verbindung mit dem SELBST/Gott.




Zur Bedeutung der Bedeutungsleere

Das Ego  fühlt sich erniedrigt und beleidigt, wenn man ihm sagt, dass es als Person aus der transpersonalen Perspektive  keinerlei Bedeutung (für mich*) habe.  Er fühlt sich herabgewürdigt, er braucht es, als Persona gesehen, gelesen ,gehört  - vor allem bestätigt zu werden, derweil er mit seiner Maske (Persona), dem falschen Ich identifiziert ist.
Dass alles  nur eine Bedeutung für  m i c h   hat, bedeutet jedoch nicht, dass ich wie das Ego den Dingen der Welt ihre Bedeutung verleihe, sondern recht eigentlich, dass alles, was ich sage, schreibe und tue, keinerlei Bedeutung hat oder für andere haben soll, sondern nur für mich alleine hat - die Persona der anderen dient  allein mir..
Jenseits von Ego existiert die  Persona von Haus aus nicht,  ihre Bedeutungslosigkeit hat nur diese eine Bedeutung für mich: dass  die unwahren Äußerungen der mit Meinung und Vermutungswissen identifizierten  Personen mich triggern, mich zwar auf ihre Worte einzulassen,  aber nur deshalb, um die Wahrheit für  m i c h   zu finden. Wohlbemerkt geht es hier rein SELBSTbezüglich nur um mich und  m e in e   Bewußtseinserweiterung. Ich schreibe im Forum z.B. meine Kommentare, nicht um anderen dienlich und hilfreich zu sein, nein, es geht allein darum, dass ICH durch mein Einlassen auf die Texte anderer mein Bewußtsein erweitere und an Weisheit und wahrem Wissen zunehme. Insofern hat alles, was ich schreibe, nur eine Bedeutung für mich (allein.)
Ich glaube, das habe ich jetzt klar genug ausgedrückt.

Anders auf der Ego-Ebene:
Hier ist das Ego der Bedeutungsgeber, der durch Glaubenssätze erblindet und zudem durch seine mehr oder weniger neurotisch verzerrte Wahrnehmungsbrille interpretiert und dadurch den Menschen und Situationen seine subjektive Färbung/ Bedeutung verleiht.
Und zur Subjektivität, die von Unwissenden regelmäßig nur auf der Ego-Schiene angesiedelt wird: Zwischen der egoistischen Subjektbezogenheit und der SubjektBEZÜGLICHKEIT des wahren SELBST ist unendlicher Abstand.
(Aaaah - bei der Erwähnung der "Unwissenden"  höre ich schon den betroffenheitsbesoffenen gleichheitsfanatischen militanten Demokraten aufheulen ...)

Paradox aber auch dies: Ich interpretiere mitunter  die Aussagen rein willkürlich, wie es mir quasi in den "Kram" passt, was der andere wirklich gesagt oder gemeint hat, ist völlig obsolet - was oder wie ich etwas verstehe, hat auch hier nur eine Bedeutung für mich selbst. Auch hier spielt die Person und die Aussage der Person keine wirklich Rolle.
Ähnlich wie das selbstbezogene Ego interpretiere auch ich die Texte anderer, nur mit dem Unterschied der REINEN unverzerrten SELBSTbezüglichkeit. Im Unterschied zu den meisten anderen Diskussionsteilnehmern diskutiere ich aber nicht über die "richtige"  Bedeutung, weil sich evtl. jemand von mir falsch verstanden fühlt, einfach deshalb nicht, weil ich mir dessen bewußt bin, dass ich der Bedeutungsgeber bin.
Nochmal:  Wichtig ist also nicht, was der Sender mir an Sinn und Bedeutung vermitteln will, sondern wie ich das spontan verstehe, was er schreibt/sagt; ich denke nicht nach, was gemeint sein könnte, sondern  allein ausschlaggebend ist  die Bedeutung, die ICH dem Gesagten spontan gebe, egal wie immer es auch gemeint ist und wie falsch ich die Botschaft auch mißverstehe.  Diese Bedeutung ist es, die mich zu einer Antwort triggert, bei der ein Wissen zutage tritt, das ich bislang nicht hatte. Das bedeutet: Lehrend lerne ich und lernend lehre ich, wenn ich im Forum meine Beiträge schreibe. Dasselbe geschieht aber auch, wenn ich Selbstgespräche führe, weshalb es auch nicht unbedingt einer Kommunikation mit anderen bedarf, um mich selbst  aus mir SELBST heraus zu belehren. Die "Anderen" sind quasi  i n  mir.
Diese Art von SELBSTgespräch ist wohl ein spezifisches Merkmal des wilden unkonditionierten metaprogrammierten Denkens, das von keinerlei Skrupeln geplagt  keine Rücksichten auf die Gesprächsteilnehmer  bzw.  auf Zwänge und Regeln nimmt.
Wie die Kinder... was sich so absolut egozentrisch selbstbezogen anhört, ist jedoch absolut SELBSTbezüglich.


* das "mich und "mein" ist auch eine crux, die ich noch nicht zu umgehen gelernt habe. Es ist ja ein Unterschied, ob ich sage: DU hast für MICH als Person keinerlei Bedeutung oder ob ich sage: Das Ego, die Person hat keinerlei Bedeutung für den Wahrhaft Freien Denker. Wenn man in Kommunikation ist, läßt es sich aber nicht immer vermeiden, "ich, mich, mein" zu sagen, sonst wirkt man leicht unmenschlich kalt, unverbindlich und abweisend  - außerdem machts keinen Spass. Der Lasker hatte das ja richtig gut drauf, die wissenschaftlich-unpersönliche Schreibweise... dem entfleuchte kein "Yipppieeee" oder "Giggle gröhl und schenkelklopf"...der hatte das Kind voll under control.



Lehren und Lernen

Im Einheitsbewusstsein ist der Gegensatz, die Trennung zwischen Lehren  u n d  Lernen aufgehoben. Allein in der Absichtslosigkeit liegt die Gleichzeitigkeit von Lehren-Lernen. Solange ein Mensch andere Menschen überzeugen will, etwas bei anderen Menschen bewirken und erreichen  WILL, oder gleich welches Ziel verfolgt, schneidet  er sich von der Quelle der Erkenntnis ab. Er lernt nichts mehr hinzu.

Wer beispielsweise missioniert,  lehrt zwar, lernt aber nicht gleichzeitig. Nur wenn der Missionar erkennt, dass die zeitlose WAHRHEIT, die er wohl einmal erkannt hat, ebenfalls zu einem Konzept, d.h. einem schnöden Glauben als für-wahr-halten mutiert ist, findet er in den Zustand des Nichtwissens zurück, der ihm einst die Erkenntnis der WAHRHEIT überhaupt erst ermöglichte. Was das Nichtwissen ermöglicht, verhindert der (Konzept-)Glaube. Das Missionieren ist eine normale und unvermeidbare Phase, sollte aber nicht zu lange dauern. Die Identifikation mit dem Konzept verstopft die Quelle der Erkenntnis: So mancher weiss verstandesmäßig zwar um die Konzepthaftigkeit, hat die Konzepthaftigkeit - d.h. seine IDENTIFIKATION mit seinem Konzept!!! -  aber nicht  wirklich geistig  e r k a n n t. Erst die geistige Erkenntnis im Fokus des Gewahrseins befreit ihn von dieser Identifikation und macht somit Platz für neue Erkenntnis.
Deshalb ACHTSAMKEIT nicht vergessen. Nur Achtsamkeit führt zum Gewahrsein, in dem Identifikationen erkannt und damit aufgelöst werden.



Radikal

Eine "spirituelle Umgehung"ist grundsätzlich alles, was dich aus dem Hier und Jetzt beamt.



Die spirituelle Arroganz

ist augenscheinlich der Ansicht, dass es sich beim geistigen Erwachen eines ehemaligen Alkoholikers um eine andere - niedere - geistige Qualität von Erwachen handelt.  So ähnlich äusserte sich Herr JEMAND bezüglich meines Vergleiches zwischen dem Jahrestreffen des Forums Erleuchtung und dem Jahrestreffen der Anonymen Alkoholiker. Schade, dass mir diese Blüte durch die Lappen gegangen ist....kann man aber irgendwo in Nityas Blog nachlesen.
Dass es sich bei den erwachten Herren und Damen des Forum Erleuchtung ebenfalls um ehemalige bzw. Noch-Suchtbolzen handelt, dass es absolut keinen Unterschied macht, das entgeht dieser Erlauchten Arroganz in der Glorie ihrer "Unmittelbarkeit", LOL!
Erwacht zu sein, heißt nicht, geheilt zu sein. Erwacht zu sein ist erst der Anfang des geistigen Entwicklungsweges... bis sich eine Selbsterkenntnis bezüglich der eigenen Person und ihrer diversen stoffgebundenen und nicht-stoff-gebundenen Abhängigkeiten einstellt, kann es sehr sehr lange dauern. Bei denjenigen, die an ihrem Erwachsenserlebnis haften, stellt sich Selbsterkenntnis niemals ein... Diese Leute sind nach ihrem spirituellen Erwachen sozusagen religiös geworden: Die haben ihre "Wahre Natur", ihr Wahres SELBST erkannt und  g l a u b e n  dies nun für alle Zeiten. Und weil sie dies nur  glauben und "wissen",  wird es für sie  auch  für "alle Zeiten" kein dauerhaft verWIRKLICHTes SEIN  geben. Statt dessen werden sie weiterhin an ihre  Probleme glauben, auch wenn sie diese nicht für real halten und "resignativ bis ans Ende ihrer Tage" ihrem seit Äonen vergangenen "Moment" nachtrauern und halten dies für der Weisheit letzten Schluss.



Jesus, ein Magier?

So kann man es immer wieder lesen. Manche Magier oder solche, die sich dafür halten,  sehen sich  in der Nachfolge Jesu: sie sind des Glaubens, Jesus sei tatsächlich über das Wasser gelaufen oder habe tatsächlich dem Feigenbaum befohlen, sich hinwegzuheben, weil er faule Frucht trug, ...habe tatsächlich tausende Menschen mit ein paar Broten und wenigen Fischen gespeist...
Niemand ist ein gläubigerer Materialist als der Adept der Magie. Dass aus dem Materiegläubigen Magier einmal ein Mystiker wird - nach F. Bardon auf der 10. Stufe - ist mir schleierhaft. Wieso dann überhaupt all das Machen, das Üben usw.  wenns eh letztlich ums Lassen vom Machenwollen geht? Der Magier kommt mir wie der Hase vor, der immer am Laufen ist und nie ankommt, weil der Igel - hier der Mystiker - immer schon vor ihm da ist.
Jesus war ein Heilmagus. Ein therapeutischer Magus. Seine Wunder - Wunder der Heilung.




Interpretation und Wahrnehmung

Das Nichts ist nicht schwarz und die Bedeutungsleere der Dinge zu erkennen, heißt nicht, gar nicht mehr zu interpretieren oder gar ins Leere zu blicken.  Situationen, das Verhalten der Menschen ist keineswegs bedeutungsleer. Es ist gar nicht möglich, auf der dual-personalen Ebene zu agieren, ohne zu werten und zu interpretieren und auf Bedeutung zu prüfen. Auch eine unklare Kommunikation zwingt mich bzw. den Verstand,zu interpretieren, was gemeint sein könnte, ich wähle immer noch aus vielerlei InterpretationsOptionen die aus, die mir aufgrund von vergangener Erfahrung oder der Kenntnis oder Unkenntnis der Person passend erscheint. Manchmal liege ich richtig, manchmal falsch. Manchmal wird mein Handeln benötigt, manchmal nicht. Sobald die Situation vorüber ist, gehts sofort wieder in die Vertikale, die Anbindung an den Ursprung.  Denn ich hänge den Situationen gedanklich nicht mehr nach, ich hafte nicht an ihnen, sondern kann sie sofort wieder loslassen. Früher war es so, dass ich  vorher und nachher die Konsequenzen bedacht hätte, die mein Handeln nach sich ziehen könnte, ich wäre vorsichtig und zurückhaltend oder auch mal impulsiv vorpreschend gewesen, jedesmal aber hätte ich mir einen Kopf gemacht, ob mein Handeln gut/richtig oder falsch war...was man von mir denken könnte und hätte alles mit in den Schlaf genommen, begrübelt und beträumt... usw. Das alles gibts nicht mehr, ich handle und spreche immer spontan und ohne nachzudenken, was für eine Wirkung oder Konsequenz daraus erwüchse. Ich bewerte mein Verhalten nicht mehr.

Nochmal: Jenseits von Ego zu sein, bedeutet nicht, dass die duale BW-Ebene völlig verschwunden ist und man im schwarzen Nichts lebt.  Die duale Ebene verschwindet nicht, genausowenig wie die dazu notwendigen Ichfunktionen. Wenn ich z.b. ein streitendes Paar sehe, und der Mann den Arm hebt, dann denke ich nicht, dass er sich am Kopf kratzen will. Der neutrale Blick der  "Kamera" weiss nicht, warum der Mann den Arm hebt, dennoch bin ich immer noch gezwungen, 1 und 1 möglichst richtig zusammenzuzählen und die Informationen der Außenwelt möglichst richtig zu interpretieren, sonst käme ich nicht mal über eine Verkehrsampel.  Und doch ist meine Wahrnehmung nicht weniger "neutral". Paradox. "Neutralität" beschreibt es natürlich auch nicht, egal, was man für Worte benutzt - jedes Wort ist nur Annäherung an das, was sich nicht beschreiben läßt und im Grunde müßte ich jedes einzelne Wort in Anführungszeichen setzen. 
Ich bin mir bewusst, dass es kein einziges  Wort gibt, welches die "Sichtweise" des freien MINDS beschreiben könnte und dennoch sehe ich die Dinge, die ich schon x-mal mit den mehr oder wenigen selben Worten beschrieben habe, jedes Mal in größerer Klarheit und versuche jedes Mal, sie mit klareren Worten zu beschreiben - falsch, ich "versuche" nicht, ich MUSS. Alles, was mir aus dem Herzen heraus als WAHRHEIT aufscheint, will aufgeschrieben werden. Ich habe da keine Kontrolle drüber.
Seit meiner Kindheit schreibe ich Tagebuch. Früher schrieb ich alles auf, was mir  a u f  dem Herzen lag. Heute schreibe ich alles auf, was mir  a u s  dem Herzen kommt.Ich bin mir zudem bewusst, dass ich häufig immer  noch in Entweder-Oder-Kategorien denke bzw. mich ausdrücke, was nicht unbedingt immer an fehlender Bewußtheit liegt, sondern hauptsächlich an der trennenden Sprache. Mir wird immer klarer, dass es letztlich nichts zu beschreiben gibt und dass Schweigen die letzte Option ist, die bleibt.
Entweder-Oder-Denken scheint mich augenscheinlich auch in Bezug meiner Auseinandersetzung mit der Mystik vs. Magie zu bestimmen. Ist es aber nicht. Ich weiss mit dem Verstand, dass Gegensätze letztlich eine Einheit bilden, nur habe ich die Magie noch nicht vollständig von INNEN heraus erfasst. Da könnte ich noch so viele Bücher lesen oder der Adept Little James Bond noch so oft sagen, dass die Magie auch kein anderes Ziel als die Mystik habe - ich muss da durch: ich muss wohl zwangsläufig dagegen sprechen und zwar solange, bis ich aus mir SELBST heraus durch eigene ERKENNTNIS und EIN-Sicht die EINheit voll erkenne. These-Antithese-Synthese. So läuft der Erkenntnisprozess. Anders gesagt: Entweder-Oder; Sowohl als auch; Nicht dies, nicht das.



Magisches Denken

Die permanenten AbwehrReaktionen und KOntrollversuche von User XY zeigen überdeutlich, dass er Angst hat vor (Schwarzer) Magie und satanistischen Symbolen. Darauf angesprochen, entrüstet  er sich: Habe ich vielleicht irgendwo etwas von Angst geschrieben?
Auch hierüber musste ich einmal mehr lachen: Der freche Letterman machte mir einmal den Vorwurf, nichts Neues zu verkünden, alles, was ich sage, hätten schon Osho und viele andere gesagt. Wo denn bei alldem die universellen Wahrheiten blieben. LOL. *
Das erinnert mich an den Mann, der in der Nacht seinen Schlüssel verlor und ihn unter der Straßenlaterne sucht, weil es dort hell ist.
Und das erinnert mich gerade an den Herrn Transformer, dem die "Binsenweisheiten" meines Blogs nicht wahrheitsgemäß und aufregend genug sind und der mich fragt, warum ich nichts von den wunderbaren Dingen erzähle, die ein befreites Bewußtsein erfährt (statt seinen Neurosen so viel Aufmerksamkeit zu schenken....)

Alle wollen sie etwas Neues, etwas Spektakuläres hören, etwas, was noch niemals gesagt wurde, etwas, was sie aus den Socken knallt.  Himmel Sakra - die Wahrheit ist immer dieselbe und kann nur immer dieselbe sein, sonst würde man sie doch nicht "universell" nennen!

Die Wahrheit liegt direkt vor unseren Augen, doch man sucht sie stets  woanders,  so wie die Brille, die man auf der Nase trägt...

*Heute ist Letterman ein frisch bekehrter gläubiger "Entglauber" sprich Dogmenexorzist, sein Sannyas-Name ist MickyMouse.  Neue Identifikation: Rufer in der Wüste/Johannes.... bereitet den Weg des Herrn - ein Licht- und Hoffnungsträger, ein Donnerkeil, der mit der Verve eines Savanarola versucht, Licht in Platons Höhle resp. die dunklen Kanäle Allmysteries zu bringen und insbesondere in die kybalionvernebelten Eierköppen zu zwingen - wenn sich die Hornochsen nur umdrehen würden! Aber nein, ihre Hörner passen ja nicht durch die Tür. LOL!



Individuation

Früher war ich wie die Mehrzahl der anderen  Menschen konfliktunfähig. (War ich nun konfliktunfähig oder habe ich mich nur so bewertet? hahaha!)  Ich hatte Angst und zog mich meist zurück, wenn  oder weil  mir eine Aussprache nicht möglich war...natürlich verachtete ich mich für meine fehlende Selbstsicherheit,  meine Angst und (kommunikativen) Schwächen, weil ich immer den Kürzeren gezogen habe und niemals dabei irgendetwas gewonnen habe. Mein Selbstwert ging immer in den Keller bei meinen kläglichen Selbstbehauptungsversuchen und endete meist in tiefster Depression.  Ein Therapeut sagte mir einmal , ich sei jemand, der immer nur re-agierte und nie agierte - iiiihhh, pfui pfui pfui....

Aber damals glaubte ich noch an so etwas wie Selbstbehauptung - und an Therapeuten, LOL! 
Osho sagte einmal: Gehe nie als Verlierer aus einer Kommunikation. Nun, das war bei mir die Regel. Damals glaubte ich auch noch ans Gewinnen  - und an Osho. (pfui pfui pfui LOL!)

Irgendwann habe ich aber erkannt, dass es primär gar nicht darum geht, Auseinandersetzungen in der Außenwelt zu führen. Ich brauchte die anderen, vor denen ich Angst hatte, garnicht.  Meine inneren Auseinandersetzungen mit der Welt genügten vollkommen. Unbewußt tat ich das Richtige: ich zog mich in die Ein-samkeit zurück.Für alles, was ich den Menschen, der Welt mitzuteilen hatte, meldeten sich in mir selbst die möglichen Einwände,  die Pro- und Kontrastimmen. 
Ich hörte immer mehr auf, nach aussen hin konflikthaft zu agieren, auf Aussprache zu bestehen und den  Versuchen, die alte "harmonische" Situation wiederherstellen zu wollen. Ich begann, die äusseren Konflikte in mir selbst auszutragen. Alle Auseinandersetzung mit Menschen spielte sich in meiner Vorstellung ab. These, Antithese, Synthese bildeten sich in mir selbst. Das war bei weitem nicht ungefährlich, denn man GLAUBT ja an die Realität der Menschen, die man sich da grade vorstellt! Damals sah ich nicht, dass ich nicht die Menschen, sondern nur ihr Bild in meine Vorstellung holte. Und trotz allem war es heilsam! (Magie!!! LOL)
Krankheit als Chance auch hier:  Angst und Rückzug wurde mir zum Führer nach innen. Dass ich mich aus dem offenen Konflikt (aus Angst) zurückzog, hatte also sein Gutes im scheinbar Schlechten. In diesem Zusammenhang wurde mir nämlich unter vielem anderen klar, dass es "da draussen niemand gibt", keine anderen, keine Konflikte - sondern dass ich  i m m e r  nur mit mir selbst kämpfe,  weit ab von der Frage, ob ich nun nur  re-agiere (negativ) oder ob ich agiere (positiv).
Vielleicht ist dies auch mit ein Grund dafür, dass tibetische Mönche sich einmauern liessen: um zu erfahren, dass die Welt nicht aussen, sondern innen ist und u.a. mit der Kraft der Vorstellung die Konflikte des Ich/Welt aufzulösen.

Die Welt ist ICH war die Lektion.
Magista C:  glaubt auch noch ans Gewinnen, woll? Er kanns nicht lassen. Nun klopft der Windmühlenkämpfer mit seinem Plastikschwert ständig an meiner Hintertür und versucht mit mir das alte Spielchen vom Gewinner und Verlierer zu spielen. Wer ist der Größte... Ach hätte er doch die Demut und den rechten Glauben,  dass nicht nur TheLolosphian, Mickymaus und Udo Pescher, sondern dass vor allem der Regierungsbeauftragte  "Wicht"  Werkzeuge Gottes sind, die weiter nichts tun, als seiner Krankheit eine Chance zu geben.
Heute könnte ich von mir weder sagen, dass ich konfliktfähig wäre,  noch, dass ich -unfähig wäre. Solcherlei negative oder positiven Eigenschaften sind mir alle abhanden gekommen, weshalb ich gar nichts von mir aussagen kann.


Ob die lichtscheuen Adepten  des Kybalion aus ihrem praktizierten Modus Divide et conqer (Teile und herrsche) je in den Modus des lichthaften Solve et coagula ( Löse und binde)  transformieren statt nur darüber zu labern, ist äusserst fraglich angesichts der realitätsflüchtigen Bande, welche sich lieber mit Mary Jane ins Lotterbett legt, statt zu lernen, ihr elendes Hier und Jetzt auszuhalten. Wie ich schon sagte: Alles, was dich aus dem Hier und Jetzt beamt, ist eine spirituelle Umgehung bzw. magisches Denken.



Ora et labora oder SEIN und Nichtsein

Man hört öfters von Leuten, die das GEwahrsein, den Nullpunkt, das goldene JETZT willentlich aufsuchen oder "betreten" können.  Das habe ich nie verstanden, weil es ja gerade der Wille ist, der das "Betreten" der transpersonalen Dimension verhindert. Vielleicht liegts wie so häufig an der Ausdrucksweise, dass das auf Anhieb so widersinnig klingt?  Es klingt nämlich grad so, als ob man kurzfristige Besuche beim lieben Gott macht, nur um Kraft aufzutanken,  um  auf der Zeitschiene weiter sein Ego-Süppchen zu kochen. Als könne  man sich willentlich zwingen, aus dem Zeitmodus aus- und ins SEIN einzusteigen! Ich dachte immer, dies sei eine Gnade.
Um bei meiner eigenen ERfahrung von SEIN und Nichtsein zu bleiben: Einen Termin wahrzunehmen heißt für mich erst einmal, mich zu erinnern. Mit dieser Erinnerung bin ich im Zeitmodus der dual-personalen Ebene. Weil der GEIST aber viel stärker als der Gedanke ist,  durchKREUZT er sofort jeden Plan, jedes Ziel, jedes Vorhaben, jede Absicht, - ganz egal, um was es sich handelt: essen, anziehen, einkaufen, telefonieren usw. Ich muss mich wirklich zwingen, aus dem JETZT-Modus auszusteigen und die Lichter, die mir ständig aufgehen wollen, am Aufgehen zu hindern.
Immer wieder muss ich meinen Plan zurückrufen, weil ich meine Absichten vergessen habe, ich habe keine Kontrolle, keine Macht mehr über meinen Willen, weil jedes zeitlich gebundene Vorhaben sofort wieder vom  transpersonalen Überbewußtsein/"Gott" durchKREUZT wird. Um mich anzuzuziehen, brauche ich manchmal viele Stunden, weil ich mein Vorhaben immer wieder aus den Augen verliere. 
Die Leichtigkeit des Seins ist nur im vertikalen Modus verankert, sobald ich durch Termindruck aus der Vertikalen in die Horizonale komme, gibts Stress. Auch gut, dass ich nicht viel Eigentum, keine unnötigen Dinge habe, ich würde ständig alles verlegen.
Seit ein paar Wochen bin ich wieder termingebunden, ich habe einmal in der Woche im Fit for Life einen festen Reha-Sport-Termin, (Dienstag um 11.30)  wahrzunehmen. Nun habe ich neben Krafttraining auch noch die Möglichkeit, an anderen  Veranstaltungen im "Nautilust" teilzunehmen, Aqua-Training, Pilates, Rückenfit uvm. und dachte, dass es für mich gut wäre, mal ein bisschen Disziplin in die zeitlose Bude zu bringen und mir jeden TAg einen festen Termin für die diversen Angebote einzuräumen. Geht nicht, mach ich nicht, funzt nicht - ist einfach nur Stress! Nur weil ich pünktlich sein muss.  Ich bin wieder in meinen ZeitlosModus zurückgekehrt und mache auch dieDinge so wie immer, nämlich nur dann, wenn sie mir  spontan einfallen und der Körper mir Bescheid gibt.  Und wenn ich einen Tag lang mal nichts von den Zusatzangeboten in Anspruch genommen habe, ist auch gut. Krafttraining an den Geräten kann ich eh jeden Tag machen. Ich mache keine  Pflicht- sondern eine Lustkür.
Interessant daran war, dass ich in diesem Zeitdruck-Stress zwei mal für einen kurzen Moment einen Suchtdruck bekam, ... dieses typische Gefühl, wo man ganz kurz die Luft einzieht, das mich früher immer zur Zigarette greifen liess. FAzit: Jenseits von Ego gibt es scheinbar doch keine komplette Streßfreiheit, wie ich früher einmal wähnte...  Der starke Druck und die  äusseren Zwänge,  welche die Uhrzeitdiktatur mit sich bringt, werden als das empfunden, was sie sind:  geistige Vergewaltigung, Leiden. Erst jetzt kommt mir dieses Leiden in seinem vollen Ausmaß zu Bewusstsein!
Ich gehe ins Fitness-Studio irgendwie so, wie andere zur Arbeit gehen - Ora et labora.  D.h., ich bringe die Bedürfnisse des GEISTES und des Körpers - das vertikale zeitlose an den Ursprung gebundene Bewußsein (Ora)  und  das horizontale zeitgebundene Bewusstsein  (Labora) in  Balance. Einheit. Nichtzwei.
Ora et labora - ein ausgewogenes Pendeln zwischen scheinbarer Innenwelt und scheinbarer Außenwelt im Bewußtsein, dass  beides  EINS ist. Advaita.



Facebook

Ich habe den Titel meiner Facebookseite geändert in "Damenklo" - Treffpunkt für Frauen und Männer, die es werden wollen.  Die Damentoilette war lange Zeit  - und scheint es mitunter  noch heute  - der einzige Ort, an dem Frauen intim, vertraulich und ungestört unter sich waren.  Der Titel wurde von Santa Nikolaos K. angeregt, der die FB-Dialoge zwischen mir und einigen Frauen in seiner herabwürdigenden Weise gleichsetzte mit den Gesprächen von Frauen auf der Damentoilette.
Der Rest des Titeltextes ist  ein  Transformationshinweis. Wie es ausschaut, verstehts aber keiner, vielmehr scheint es manchen Leuten möglicherweise  zu "stinken".  Oder auch nicht.
Es sei wie es sei:  mir ist es gleich, ob auf meiner Seite jemand kommentiert oder nicht, es gab noch nie viel Verkehr.
So oder so: Es gibt mir nichts und nimmt mir nichts. (Für einen kurzen Augenblick kam mir neulich der Gedanke, selber auf meiner Seite gar nichts mehr zu schreiben bzw.zu kommentieren - aber Absichten, Prinzipien und Zielvorgaben lassen sich eben nicht mehr verwirklichen, weil mir sofort bewusst wird, inwiefern ich mich selber damit begrenzen würde.)


Das Frauen- bzw. Männerthema wird meiner Meinung nach von den meisten Lehrern, die ich im Netz antreffe, vernachlässigt. Ich habe erlebt, dass dabei viel zu schnell das für Männer - und auch Frauen! - immer noch bedrohlich-pöse Wort Feminismus im Raum steht. Wobei man unter Feminismus die Selbstverwirklichung der Frau auf der personalen Weltschiene versteht. Der radikale theologische, besser gesagt,  der spirituelle  bzw. ganzheitlich orientierte  SELBSTverwirklichungsfeminismus einer Mary Daly,  der die persönliche Selbstverwirklichung auf der Weltebene mit einschließt,  ist anscheinend so gut wie gar nicht  bekannt.

Buddha/ Jesus sinngemäß: Wenn du als  Frau nicht zum Manne und als Mann nicht zur Frau wirst, kannst du das Himmelreich  - Einheit - nicht erlangen.



Stress

Da ist die Hetze, die aufgrund meiner erneuten Termingebundenheit und des Uhrzeitterrors entsteht - besser gesagt: aufgrund meiner z.Zt. enormen Vergesslichkeit, und da ist zusätzlich auch der STreß, den ich empfinde, wenn ich etwas tue, was nicht "meins" ist.  Ich kenne da z.B. jemand, bei dessen Erzählungen ich oft lachen muss, weil mir bei seinen Metaphern immer witzige Cartoons und Bilder vor dem geistigen Auge erscheinen. Es kommt dann vor, dass er meint, dass ich das doch malen könne und gibt noch ein paar zusätzliche lustige  Tips zur Abrundung. Aber: Was zuerst zum Brüllen komisch war, ist in der Umsetzung nur noch lähmend langweilig, vor allem ungeheuer zeitaufwendig, weil ich viel zu  lange  im Netz herumsuchen muss, bis ich die empfohlenen  "Zutaten" zu meiner Idee finde.
Zwischen mein und dein besteht für mich eigentlich kein Unterschied mehr, es ist mir im Grunde  gleich, ob es meine oder die Idee eines anderen ist, die ich evtl. verwirkliche. Aber das Problem ist: wenn ich "meins" mache, dann muss ich niemals suchen, da fällt mir alles stante pede und spontan in den Schoß.

Das lähmend langweilige daran ist nicht  nur, dass ich einer "Vorgabe" von außen folge, sondern dass ich mit der Ausführung sozusagen "das zweite Mal in den Fluss steige" : denn als wir zusammen den Comic in der Phantasie malten, da war das originär und auch das Lachen darüber war herzlich und originär.  In der  realen Verwirklichung ist das nur  alter aufgewärmter Käse - Einmal gelacht reicht. Es ist ja zudem so, dass nicht der Sender für das Lachen verantwortlich ist, sondern die Phantasie des Empfängers...
In diesem Zusammenhang ist mir auch wieder einmal mehr klar geworden, wie sehr wir unsere Kinder langweilen, indem wir ihnen von Geburt an sagen, was und wie etwas zu "machen" ist. . Alles wird ihnen vorgegeben, vorgekaut,  so dass die Spontaneität von Anfang keine Chance hat bzw. von Anfang an unterdrückt wird. "Mach's wie ich" - das ist die Devise, nach der sich die Sünden der Väter  fortpflanzen.

Ein anderer Stresspunkt ist mein Blog, ich brauche immer länger mit dem Schreiben und Editieren; es ist nervig, weil mir beim Schreiben ständig die Buchstaben unter den Finger weghüpfen in andere Zeilen und ich dann dort weiterschreibe, wos nicht hingehört, was einer ständigen Korrektur bedarf. Editieren ist sowieso nervig, weil alter Käse eh langweilig ist. Oft würde ich am liebsten alles for ever in den Orkus schicken - man kann eben nicht zweimal in den selben Fluss steigen.
Ein weiterer Stressfaktor ist mein PC, weil ich nicht viel Ahnung habe und immer darauf hoffen muss, dass der sich mit der Zeit selber repariert...irgendwas läuft immer falsch... der lädt unheimlich langsam, ständig stürzt er ab, wird zu heiss usw., Firefox spinnt total bei mir und so wechsel ich permanent von FF zu Chrome und von Chrome zu FF, wenn ich im Allmystery was schreiben oder wenn ich irgendwas kopieren will, weil man mit Chrome offenbar nicht Copy&Paste machen kann... Shit!




Magie

Ich habe von Franz Bardon nur die Biographie gelesen: Frabato. Dass ich mich mit Magie nicht tiefergehend beschäftigen mußte, lag wohl daran, dass ich sehr schnell durchschaute, dass es ein Umweg ist. Ich arbeitete eine Zeitlang mit Vorstellungen á la Shaki Gawain oder Ferrucci und  praktizierte auch eine Zeitlang das Positive Denken nach Joseph Murphy. Das Positive Denken ist m. E. für  viele Leute der Einstieg in die Magie. Für mich war es nach kurzer Zeit zugleich das Ende.  Das schien mir alles nicht stimmig und schnell hatte ich erfasst, dass es nicht um eine schlichte Polverschiebung von negativ auf positiv ging, sondern darüberhinaus von einer  "Veschiebung" von  Ego auf SELBST und dass die wahre Magie nur im Hier und Jetzt und ganz von SELBST geschieht;  dass es eben nicht darum geht,  durch Vorstellungskraft, Können und Machen die Materie zu beherrschen, die Welt mir zu Diensten zu machen - sondern das Ziel  allein nur durch LASSEN zu erlangen ist... dass die Crux darin liegt, etwas erreichen zu wollen.   Später las ich im  Zusammenhang mit meiner Beschäftigung mit der Kaballah  alle 3 Bände von Israel Regardie über den Golden Dawn. Die teuren Bände habe ich anschliessend verschenkt. (später habe ich erfahren, dass auch die Kabbalah in einem ganz entscheidenden Punkt patriarchalisch gefälscht ist).  Dass mir das Gebet mehr hilft, als alle Rituale und Bannsprüche hatte sich da schon längst bestätigt. Jaja, ich weiss, Schatz, Gebet ist auch Magie...
Was der Magier da lernt und übt anhand von Büchern und Fremdwissen, habe ich fast alles aus mir SELBST heraus getan. Und so habe ich auch die Konzentration auf einen Punkt nicht vorsätzlich gelernt oder geübt, sondern wohl  daraus gewonnen, dass ich, wo es mir zeitlich möglich war, versuchte, das "Vater unser" zu beten und dies mit vollster konzentrativer Kraft, ohne mich von anderen Gedanken ablenken zu lassen.  (Vor allem vor dem Einschlafen, was besonders schwierig war.) Eine "Übung", die ich nicht "gemacht" hatte, sondern die mir aus dem Herzen kam - ganz von SELBST. Es war keine Vorgabe von aussen, kein Buch hat mir dazu geraten - es war die Liebe und das Vertrauen.

Der Weg des wahren Adepten, ein Buch von F. Bardon habe ich nicht gelesen. Um dieses Buch geht es wohl hauptsächlich in Kybalions Bewusstseinsentwicklungsthread. Der User Transformer stellte einmal einen Auszug aus den letzten Kapiteln  zur Debatte. Ich überflog es kurz und  sah, dass das Ziel wohl genau dasselbe ist: SELBSTverwirklichung in dem, was Kybalion mal die Nullzeit nannte - nur ein anderes Synonym für das Hier und Jetzt/Gott/Ewigkeit/Moment/Augenblic/Unmittelbarkeit usw usf. Auf die Frage, wer von den Diskutanten hier dieses Ziel schon verwirklicht habe, ging ich nicht ein, schien mir zu dem Zeitpunkt nicht wichtig zu sein.
F. Bardon schien ja augenscheinlich zu glauben, dass der Weg des "wahren" Adepten nur über die Magie,   das Machen - die Macht - und das "Können" geht. Zumindest  glaubt dies derjenige, der mich immerzu fragt: Kannst du dies, kannst du das?

Nein, ich weiß nicht, ob ich realiter "Wasser laden kann", ich habs noch nie versucht und brauche es auch gar nicht zu versuchen, weil ich alles habe, was ich für den Moment brauche... mir ist nurmehr alles auf geistige Weise gegeben,  permanent verwandelt sich mir das Wasser in Wein.
All dessen, was sich der Magier rühmt, zu "können", wird oder vielmehr ist mir in geistiger Entsprechung gegeben. Warum soll mich nach der Kopie verlangen, wenn ich das Original habe.
Der Magier will die Kontrolle, der Mystiker gibt sie ab. Allein darin liegt die Leichtigkeit des Seins. Aber das kann man schon mal verwechseln, denn auch das Macht ausübende Magier-Ego empfindet sein Ich-Sein als leicht.  Besonders das gute Ego. Es ist immer dieselbe Falle, für den Magier wie für den angehenden Mystiker: das Gute zu wollen. Dass die Identifikation mit dem Guten ebenso UNWAHR ist wie die mit dem Bösen, ist am allerschwersten einzusehen. Sogar Buddha hat viele viele Leben gebraucht...sagt man.




Christus-Bewusstsein -
(eine x-te ExtraWiederholung für den jungen Herrn Transformer)

Du kommst  zum Vater nur über den Sohn, sagt die Bibel. Das heisst: Du kommst nur zur Ganzheit über den Weg der Individuation, der Heilung der Persönlichkeit, über die  Erlösung und Befreiung zu deiner wahren Menschlichkeit. Der "Sohn" - das Christus-Bewusstsein ist die KRAFT, welche die Persönlichkeit heilt. 
Dieser Verwandlungsprozess wird von den militanten Nondualisten negiert, weil sie von Vornherein nicht an die Person glauben. Nur weil man einmal zu der Erkenntnis des Wahren Wesens erwacht ist, heisst das ja nicht, dass das Wahre Wesen auch (auf Dauer) BEWUSST verwirklicht ist. ES - das Christusbewusstsein -  kann nur dann auf Dauer verwirklicht werden, wenn der Mensch Gott auf halbem Wege (von "unten") entgegenkommt, d.h.wenn der Weg der Heilung/ Schattenintegration vollzogen wird.
Der Himmel senkt sich, er kommt und wird zur Erden;
wann steigt die Erd empor und wird zum Himmel werden?"
(Angelus Silesius)

(Hey - Du sagst, du beschäftigst dich ausführlich mit meinem Blog u.a. Aktivitäten und wirfst  m i r  einen einseitigen Nondualismus vor, der die Menschlichkeit negiere... Zudem beschwerst du dich über Wiederholungen und "Binsenweisheiten".  Wie oft muss man dich noch auf deine Unaufmerksamkeit, deine selektive Wahrnehmung und Blindheit hinweisen, bis du dir ihrer BEWUSST wirst? Willst du das Christus-Bewusstsein - von dem du dir so grundfalsche Vorstellungen machst -  verwirklichen, dann wirst du dir früher oder später dein Reiz-Reaktions-Schema bewusst machen müssen, d.h. der Emotionen gewahr werden, die deinen Blick so trüben, dass du nur das wahrnimmst, was du wahrnehmen willst, um deine Vorurteile zu bestätigen.
Warum ich DIR soviel Aufmerksamkeit schenke? Na ja - weil Du  MIR soviel Aufmerksamkeit schenkst. Reiz-Reaktion sozusagen. Der Unterschied: Ich lerne draus und du nicht.
Damit hast du dir ein schönes heisses Plätzchen an meinem kalten Herzen verdient  bzw. auf dem "Scheiterhaufen" meines "Denunzianten-Blogs".
Was ich durch meine Bekanntschaft mit dir lerne, könntest du selbst auch lernen - wenn du nur die Augen aufmachen könntest, statt mir ständig ans Tanzbein zu pinkeln und die Flügel mit deinen Dreckpfoten zu begriffeln.  Die Wahrheit liegt direkt vor deiner Nase...
Es geht hier keineswegs um dich, es geht allein darum, dass ich anhand deines Erscheinens meine "Lektionen" lerne, mein Bewusstsein erweitere, d.h. ich habe dich mit meiner Aufmerksamkeit erschaffen, um mir selbst die Welt/Ich  von innen heraus zu durchleuchten und zu verstehen, was genau der (deiner) SELBSTverwirklichung im Wege steht..  So etwas wie dich kann man nicht links liegen lassen, das Zwielicht, welches du in mich projezierst, zieht mich ungeheuer an, es mit meinem BewusstheitsLicht bis auf den Grund zu durchdringen. Du bist wie andere vor dir nur eine Art "Stofflieferant", der  - rein selbstbezüglich - zu nichts anderem als  meiner stetigen  Bewusstseinserweiterung dient. Beispielsweise ist das Christus-Bewusstsein (d)ein Thema, an welchem auch ich reifen kann.

Nein, es geht mir/hier gar nicht um deine Person, sondern nur um die "Struktur", um den Archetyp, mit dem du vorlieblich identifiziert bist. Anders gesagt: um den Dämon, von dem du beherrscht wirst. Auf meinem "Scheiterhaufen" (wie du es nennst)  brennen  bzw. fühlen sich nämlich nur  "Dämonen" verbrannt... derweil du aber mit ihnen identifiziert bist, kannst du das natürlich nicht erkennen.
Dämonen sind die Nattern, die  n i c h t   am Busen des Christus-Bewusstseins genährt und gehätschelt werden. Sie gehören umgewandelt, transformiert. Solange aber keine Demut und Einsicht in die eigene Heilungsbedürftigkeit besteht, wird der Dämon auf dem Scheiterhaufen/Hölle brennen müssen. DAS ist die wahre Hölle, eine andere gibt es nicht.
Nicht das Leben auf dieser Erde ist die Hölle, wie ich erst neulich wieder las und selbst auch einmal glaubte  - nein, die Hölle wird uns von unseren Dämonen - unseren ungeliebten, verdrängten Seelenanteilen beschert. Derartig "verteufelt" bestimmen diese Anteile unbewusst unser Leben und machen uns das Dasein in dieser Welt zur Hölle.
So und nicht anders ist es.
Es gibt nur eine Weg aus der Hölle: Heilung. Aber du bist ja nicht berrührbar, solange du mit Steinen nach mir wirfst.



Mit eigenen Augen sehen

XY - "Der Checker" -   hatte die Eigenart, mir oft im voraus zu erzählen, was sich gerade in einem  DiskussionsThread abspielt und liefert mir  eine Voraus-Analyse der Ansichten und Beiträge der Diskutanten,  bevor ich mir ein eigenes Bild machen konnte. Weil XY selten schief lag, nahm ich anfangs (wie immer)  alles für bare Münze und stimmte in vielem zu, übernahm auch mal eine Ansicht - bis ich merkte, dass sein Interpretationssystem, seine Wahrnehmung nicht immer mit der meinigen übereinstimmt...

Ich hatte unser uns schon früher das Problem der Symbiose angesprochen, was nicht selten ausbleibt, wenn  zwei gleichgestimmte Geister aufeinandertreffen, und war mir manchmal nicht so sicher, ob diese Verbindung bzw. dieses Verhalten so gesund für mich sei, weil es mich ja doch in gewisser Weise beeinflusst und meinen eigenen Blick trübt. Obwohl ich erstmal alles glaube, schlägt meine Bewusstheit jedoch ziemlich früh Alarm - deshalb kann ich heute vorübergehende Trübungen durchaus zulassen, denn die "Beeinflussung", die früher bei mir gegegriffen hätte, kann bei mir heute nicht mehr lange haften. Ich bin fähig, eine Beeinflussung oder einen FremdEindruck  sofort abzuschütteln und  meine eigenen Augen zu gebrauchen, so dass ich einen ganz neuen frischen ungetrübten Eindruck erhalte.
Das war mir als Frau Normal nicht möglich, da verharrte ich in der Symbiose und fühlte mich entweder eierkuchenwarm  im wohligen Gleichklang oder andererseits unwohl, verwirrt und konfus, weil ich meine eigenen Augen so gut wie gar nicht mehr gebrauchte, wenn/weil ich durch ein  "einnehmendes Wesen" zu sehr vereinnahmt war und nur noch mit den Augen eines anderen Menschen die Welt und die Menschen darin sah. Der Kampf um den eigenen ungetrübten Blick dauerte sehr lange, denn er bezog sich ja nicht nur auf die engen persönlichen Beziehungen sondern im weitesten Sinne  auf die gesamte Konditionierung durch Familie und Gesellschaft.

Es ist aber dieses symbiotische Verhalten nicht die Ausnahme sondern die Regel in persönlichen Beziehungen. Als Frau Normal hätte ich auf  einer drastischen Veränderung meiner (Gesprächs-) Partner bestanden, heute reagiere ich gar nicht oder nur sachlich auf Beeinflussungen jeglicher Art.

Auf dem spirituellen Weg ist Selbstbeobachtung bzw. Achtsamkeit gefragt, insbesondere wäre darauf zu achten, inwiefern wir unbewusst und unreflektiert in fast jeder Kommunikation anderen Menschen unser Welt- und Menschenbild vorkauen und damit ihre Wahrnehmung trüben, bevor diese sich überhaupt ein eigenes Bild machen können. Das fängt ja leider schon in der Kindheit an Familie, Schule, .Bücher... Wir werden dazu konditioniert, alles zu glauben, was man uns zum Fressen vorwirft.... alles, was "Die Großen" sagen wird uns so zur unhinterfragbaren Wahrheit, eine "Wahrheit", die verhindert, dass wir die Welt authentisch und ohne Verzerrung aus uns SELBST heraus wahrnehmen und interpretieren.
Mit eigenen Augen sehen, heißt nichts anderes als die Welt von INNEN heraus WAHRzunehmen.


Die Werke Eugen Drewermanns waren mir bei der Augenöffnung eine große Hilfe: Denn wenn wir nicht mit eigenen Augen sehen lernen, können wir auch unseren eigenen Weg nicht finden.
Den eigenen Weg gehen - Predigten zu den Büchern Exodus bis Richter
http://www.amazon.de/eigenen-gehen-Predigten-B%C3%BCchern-Richter/dp/3492037879

Und ja - nicht zu vergessen: Auch ansonsten fruchtbare Symbiosen haben ihr Tücken !