Sonntag, 27. Dezember 2015

Hoch soll'n die Hungergeister leben, die dich woll'n in Ketten legen...LOL


Im Forum I

Mein neuer Thread "Je suis ISIS"  ist ein Schattenthema und wieder sieht man, ähnlich wie beim Thema "Ich bin Hitler" im Allmystery-Forum, wie sich hinterrücks genau die Strukturen des Bösen zeigen, die vordergründig geleugnet werden.


Im Forum II

Schreibt einer: Für einen "Bodisattva" stellt sich nicht die Frage, OB etwas Verbesserungswürdig oder nicht. Er hilft einfach den Menschen aufgrund seines tiefen Mitgefühles mit allen Wesen." Zitatende
Der Bodhisattva - ein hilfreicher Mensch, der immer wieder reinkarniert und  in Zeit und Raum erscheint...Genauso glaubt ein exoterischer Christ, dass Jesus am Ende der Zeiten auf einer Wolke wiederkommt. Vergiß es! Das sind Mythen - hier wir dorten  archaische TraumGeschichten. Mythischer Götterglaube. So denkt und glaubt man, wenn man mit Person, Zeit, Historie identifiziert ist und den Buddha, den Bodhisattva oder den Christus nicht als GeistAspekt in sich erkennt, sondern in die "Welt" hinaus projeziert. Im spirituellen Prozess geht es darum, diese Projektion zurückzuholen und zu erkennen: DAS BIST DU!  "Das" ist kein nebulöses "ES", sondern bei "DAS", was du bist,  geht es immer um DAS, an das du  g l a u b s t und ins Außen setzt. Wenn du also an den Boddhisattva oder den Christus glaubst, erkenne:  DAS bist DU!

Der Geist des Bodhisattva ist kein Geschichts- sondern ein SELBSTaspekt und  erscheint nicht irgendwo und irgendwann  in der Welt-(Geschichte), sondern  immer dann in dir wenn DU dich deinem eigenen Leiden gestellt hast. Deshalb heisst es: Kehret um! Nur der, der sich nach innen kehrt und sich dem eigenen Leiden stellt und Mitgefühl mit sich selbst hat,  ist fähig, Mitgefühl mit allen leidenden Wesen zu empfinden.
Dieses Mitgefühl mit allen Wesen ist in meiner Erfahrung ein Aspekt, welcher  im Individuationsprozess in der Identifikation  mit allen leidenden Wesen erfahrbar ist - natürlich hast du keinen Namen für den "Gott" des Mitgefühls. 

Wenn dir die Agonie der Menschheit vor das innere Auge gestellt wird und du dieses ungeheure Leiden mitfühlend nachvollziehst - dann verstehst du  jeden Menschen, dann hörst du auf, das Böse zu verurteilen, dann kannst du u.a. auch das Leiden eines Hitlers mitempfinden, oder die Leiden der jungen Menschen, die sich ISIS anschliessen... Hier und nirgendwo anders ist der Geburtsort der Unpersönlichen Liebe!
Das Mitgefühl des Bodhisattva ist ungerichtet und frei flottierend.
Der Archetyp oder der Geist des Bodhisattva hat in sich selbst wieder einige schillernde Aspekte. Wie ich ihn u.a.erfuhr und definiere, hilft er nicht aktiv in der Welt, er greift nicht helfenwollend  in die Geschehnisse ein.  Er TUT nichts, er ist reines Mitgefühl. 

Buddha, Jesus, Bodhisattva, Krishna usw. sind nur Namen für die diversen Götter/Geister/Archetypen, die mit diversen Eigenschaften behaftet sind und durch ihr diesbezügliches  heilendes bzw. transformierendes Wesen in uns "wesen".  Sie gehören noch immer zur dual-personalen Ebene.  Sie sind die "Söhne" - darüber aber steht das eigenschaftslose ICH BIN-Bewusstsein des  sog. "Vaters".
Im selben Sinne du ISIS bist, bist du auch der Bodhisattva. Das eine ist die Krankheit, das andere das Heilmittel. Solange du jedoch die ISIS-Strukturen in dir leugnest, wird auch der Bodhisattva-Geist in dir nicht lebendig.

Ich weiss nichts von Karma oder vom Bodhisattva usw., d.h., ich habe darüber nichts oder kaum etwas gelesen. Und wenn, dann ist es sehr lange her, dass ich darüber las.  Ich lasse all mein Wissen über die div. Götter und Geister sich aus sich SELBST entwickeln. Und dann lasse ich es wieder los.... Ich erstelle in den Foren eine Diskussion über dies und jenes und lasse das Wissen darüber auf mich ZUKOMMEN, so wie ALLES auf mich zukommt, derweil da kein Verlangen, kein Ergreifen, kein begehrendes Greifen mehr ist.
Wenn sich die Aussagen des Buddhas z.B. über Karma usw. für dich anders anhören als  die Version wie ich sie erkannte und niederschrieb, dann liegt das meist daran, dass du an den Begriffen klebst und dir der Synonyme nicht bewusst sind, die alle das Eine meinen. Vor allem aber daran, weil du alles exoterisch verstehst, im Aussen festmachst. Zwischen meiner geistigen Schau und deinem intellektuellen Verständnis - unendlicher Abstand. Totaliter aliter.

Der Priester als Dogmenjunkie gibt seinem Ego immerzu alle Ehre. X., der Priester  - für mich ist er wie alle anderen nur ein Symbol, eine Metapher.  Er verkörpert für mich den  buchstabengläubigen Verstand eines betonköpfigen Exoterikers, der nicht glauben kann, dass der Mythos, den er lehrt,
in ihm SELBST lebendig werden muss, wenn er Ganzheit erlangen will. Das ist nun mal der Unterschied zwischen dem unbewussten und dem bewussten Menschen: Der eine  v e r s t e h t   alles äusserlich-projektiv, der andere  e r k e n n t  innerlich, derweil er die Projektionen zurücknimmt. 



Im Forum III

erinnern mich die spirit. Sucher bzw. die deklarierten Nichtsucher  manchmal an die Hardliner der Anonymen Alkoholiker. Wenn jemand einen Kommentar abgab, in dem er nicht von seiner Erfahrung mit dem Alkohol, sondern von sich selbst, seinem Leben und seinen Problemen mit dem Leben sprach, beschwerte man sich:  "Dies ist AA und keine Gruppentherapie."  Oder: "Bei uns geht es um Alkohol und nicht um Probleme."
So ähnlich scheinen mir auch jene Spiritanten, die die menschliche Psyche/Person für  irrelevant halten, weil:  Bei der Spiritualität  gehe es nicht um die Person, sondern darum, dass es Niemand gibt.  
Der arme Ramesh Balsekar, mittlerweile habe ich den Verdacht, dass auch seine Lehre von seinen Gläubigen ganz schön mißverstanden bzw.  mißbraucht wird, denn in dem, was ich von ihm bislang gelesen habe, erkannte ich WAHRHEIT - die meinige natürlich...LOL.
Ich habe W. Ablass und den Kaiser-Wilhelm-Blog "Nit mööööglich" de-bonniert.  Es ist mir einfach zuviel zeit- und aufmerksamkeitsbindender Stoff in den FB- Statuszeilen und im E-mail-PostFach.



Absolute WAHRHEIT

Sie schreibt zuweilen schön über Spiritualität, sehr schön sogar. Es ist auch nicht  falsch, was sie schreibt, d.h. theoretisch ist es oft völlig richtig und ihre Texte würden einem spirituellen LehrerEgo alle Ehre machen.  Ich schrieb ihr einmal, dass ich Wahrheit in ihren Texten erkenne. Das war nur die halbe Wahrheit. Was ich nicht schrieb: dass sie - dass niemand - einen Grund hat, sich auf mein Like etwas einzubilden, da ich nicht ihre Wahrheit, sondern meine eigene WAHRHEIT darin erkenne und worauf es vor allem ankomme:  dass die Wahrheit für sie selbst auch nur dann WAHR ist, wenn es ihre WAHRHEIT ist, d.h. wenn die WAHRHEIT aus ihrem Sein und nicht aus dem Wissensspeicher des Gedächtnisses kolportiert wurde.

Die WAHRHEIT aus dem GeWAHR-SEIN ist subjektiv und ABSOLUT - sie läßt sich weder diskutieren noch bestätigen, sie ist weder richtig noch falsch und läßt sich  weder loben noch tadeln. Wenn ich also WAHRHEIT in anderer Leute Texte erkenne, dann erkenne ich nicht deren Wahrheit, sondern die WAHRHEIT, die in den Worten anderer durchscheint, wird WAHR erst durch  m e i n   GEWAHRSEIN.

Offensichtlich denkt sie wie die vielen anderen im  Modus von Richtig und Falsch, denn wie viele andere  fühlt sich von mir gerügt und korrigiert, wenn ich dem Richtigen, was sie schreibt,  nicht zustimme, sondern nur das Unwahre - aus ihrer Sicht das "Falsche", was sie schreibt -  thematisiere und korrigiere, selbstbezüglich nur für mich - was sie als einen Akt der Besserwisserei deutet...Klingt kompliziert, hm?
Wem es ums Wissen geht,  dem geht es immer auch um das Rechthaben und das Besser-Wissen. Besserwisservorwürfe sind meist Projektionen von Besserwissern, denen man das letzte Wort streitig macht.) Allein die WAHRHEIT geht über das Wissen hinaus. 

Deswegen finde ich es im Grunde spiritual incorrekt, spirituelle Beiträge zu liken - eben weil ich nicht den Schreiber oder seinen Text like, sondern die beim Lesen des Textes in mir SELBST lebendig gewordene WAHRHEIT.  Der Schreiber der "Wahrheiten" jedoch freut und bedankt sich oft, weil er ein Like meist als Lob, als Zustimmung und Bestätigung der RICHTIGkeit seiner Darlegungen bzw. seines  W i s s e n s deutet. Die WAHRHEIT jedoch bedarf keiner Recht-Gebung oder Bestätigung, sie bedarf weder eines Lobs noch eines Tadels noch eines Dankes. Wer die WAHRHEIT wirklich mit dem Herzen wahrnimmt und hört, wird kaum jemals dem Sprecher "recht" geben, sondern sondern immer sagen: Du sprichst WAHR. Und dennoch ist es seine eigene WAHRHEIT, die er hört.

Dasselbe gilt für Empfehlungen spiritueller Lehrer. Ich kann keinen Lehrer empfehlen, ich kann nur sagen, dass diverse Texte bei  m i r  entweder als WAHRHEIT oder als UNwahrheit erkannt werden. Die WAHRHEIT, das Gewahrsein ist jenseits von Richtig & Falsch.  Ja, Ich darf eigentlich nicht mal sagen, dass der Lehrer X. WAHRES schreibt, weil ich nicht weiss, ob die WAHRHEIT in ihm SELBST ein lebendiges (Gewahr-)SEIN hat. Ich kann nur sagen, dass die Texte theoretisch  r i c h t i g   sind, die WAHRHEIT aber allein in und durch mich SELBST  als WAHR erkannt werden kann. (Wer hat Humor - der Witzeerzähler oder der, der über die Witze lacht?)

Bei der absoluten WAHRHEIT geht es nicht um Richtig vs Falsch, sondern um WAHR vs Unwahr.
Alles, was im Gewahrsein erkannt wird ist absolut WAHR, unwahr ist alles, was nicht erkannt, sondern nur gewusst wird. 



Sein und So-Sein

Die meisten Leute verstehen unter Sein das vielfältige werdende Leben oder ein persönliches Da-Sein.  Wenn ich sage, mein Sein ist ein doppeltes Sein, dann meine ich damit, dass ich in zwei Welten zuhause bin, im Himmel und auf Erden.  Und dennoch ist dieses doppelte Sein ein einziges Sein; derweil  mir der Himmel zur Erde und die Erde zum Himmel geworden ist, ist mein Sein ein EIN-faches So-Sein: weder Himmel noch Erde.



Das letzte Opfer

Sie empfindet offenbar eine geradezu aufbrausende  "Glückseligkeit" beim GEDANKEN, dass ihre Tochter heiratet oder beim GEDANKEN, dass sie mit ihren Enkeln spazieren gehen "darf". Bei soviel demonstrativer Bezeugung bedingter Liebe und bedingter Dankbarkeit für bedingte "Materialien" und Ereignisse, Anlässe und Einflüsse stellt sich mir die Frage nach der Authentizität dieser Begeisterung, die sich ja doch primär am unerlösten Persönlichen bzw. an der "Besonderen Liebe" zu der eigenen Verwandschaft berauscht und diese offenbar für den ultimativen spirituellen Kick hält - das "Wunderbare".  

Ich schrieb ihr einmal, dass die Welt zu feiern die Domäne der Göttin sei, in der sie so ausschweifend glückselig suhle. (Mal davon abgesehen, dass die patriarchalische Familie der Ursprung der Neurose ist und nicht dem Quellenden Urgrund entquillt.)  Und dass nichts verkehrt daran sei, sondern eine notwendige Durchgangsphase auf dem spirit. Weg.

Das Leben feiern - JA, ok, aber dann bitte auch richtig, Frau - fall mal richtig aus der Rolle! Die Domäne der Göttin ist der "Zentaur", dein Körper, die Göttin ist die Welt als Natur und Kosmos und nicht die Welt des angepassten konditionierten patr. (Körper-) Bewusstseins. Die meisten Sucher vernachlässigen ihren Körper, dissoziieren sich von ihm, statt ihn zur Ekstase zu bringen - Im polymorph perversen GanzKörperempfinden liegt die neurosomatische Glückseligkeit!*  Aber "glückselig", weil man mit dem Enkel spazieren gehn "darf"...pfffffff, oder weil die Tochter heiratet? -  noch schlimmer! Da lacht die Baba Jaga aber aus vollem Bauche - Was ist denn dran am Mutter- bzw. Großmutter-Sein, wenn man die eigene Weiblichkeit nicht voll leben kann und "darf". Statt mit dem patriarchalischen Frauenbild und -Rolle verhaftet zu sein, sollte die Wilde Weiblichkeit  aus dem Exil des Unbewussten befreit werden.
Es geht darum, die Göttin oder die Welt als meine ureigene Wahre Natur zu lieben. Unsere Wahre Natur ist eine Doppelte, die des Körpers und die des GEISTES. Vor der Disidentifikation kommt die Identfikation mit dem Körper und seinen verdrängten Glückseligkeiten. Die Desidentifikation erfolgt ganz von SELBST aus der Annahme der verdrängten Anteile.

Die Göttin ist unser Körper als der natürliche unkonditionierte Mensch. Du bist die Göttin!   Primär will die Göttin als unser Körper von Anspannungen befreit werden, von den verdrängten und  im Körper eingefrorenen Gefühlen. Es geht nicht primär um befreite Sexualität, wie Mann anzunehmen pflegt, sondern um die wilden HäxenInstinkte zu aktivieren, die weibliche Intuition zu wecken, die dir genau sagt, was gut für dich ist, dass alles, was dir dient, dem Leben dient. Nicht heiligenmäßige Restriktion, sondern häxenhafte Erlaubnisgebung für alles, was sich aus dir heraus zeigen will ist angesagt!

Derweil du aber einseitig mit der Liebe identifiziert bist, kannst du keine Häxe, kein Wildes Weib, sondern höchstens eine Heilige werden und als Heilige kommst du so schnell nicht mehr aus der Rolle raus - zu verführerisch die Gratifikation und soziale Anerkennung - der sekundäre Krankheitsgewinn! 
Eine Häxe wirst du, wenn du den Mut hast, kräftig gegen die Gebote der Väter zu sündigen.  Oh boahhh! Jetzt geht die Reise erst richtig los - jetzt rappelts im Selbstverwirklichungskarton! Davor haben alle Menschen die meiste Angst, besonders der Apostel Thomas.

Hier eine passable Deutung des Märchens Baba Jaga oder wie aus einer angepassten konditionierten Dämlichkeit eine Wilde Alte wird:
 https://puppenspieltherapie.wordpress.com/2013/03/27/deutung-des-marchen-baba-yaga/

Das Göttliche Kind kann niemals von einer  dressierten und verkrüppelten Weiblichkeit geboren werden, sondern nur von der unkonditionierten Wilden Natur. Und, ihr Frauen,  glaubt bloss keinem Guru, der Euch etwas anderes sagt, z.B. einem,  der Euch mit rational-logischen Argumenten zur Letztgültigen Heimleuchtung zu führen trachtet. LOL

Das Leben feiern - JA!, ok, aber nicht zulange, denn auch die Identifikation mit der "Göttin"  will letztlich als Verhaftung erkannt und aufgelöst werden. Am Ende ist gerade diese Verhaftung mit dem  wilden "Vielfältigen Leben", der Materie -  die Identifikation mit dem vergänglichen Ich und seiner vergänglichen Geschichte/Werden/ Evolution, - das Letztgültige Opfer, welches gebracht wird, aber dann bist du schon nicht mehr dabei. Wer sein Leben verliert, wird es gewinnen. 


Die "WAHRE" als die Letztgültige "Glückseligkeit" ist die Krönung. Sie ist jenseits der Ekstasen. Da ist tatsächlich "niemand da" der aus (s)ICH heraus- oder in sich hineingehen könnte, derweil alle Begrenzungen Innen und Aussen, Oben und Unten transzendiert sind.   Diese "Seligkeit" geniesst  man nur auf Dauer, wenn man nicht vor sich selber geflohen ist und den Zentaur/Körper von der Leine gelassen hat.  Diese Art der Glückseligkeit ist jenseits der Beschreibbarkeit, sie  ist nicht laut und berauschend, sie geht über alle besonderen Ekstasen hinaus im Gleichmut des ungetrennten SEINs - in der ruhigen, friedvollen, völlig unspektakulären  LosGelassenheit von Körper und Geist.

Die Leute glauben, wenn ich von der Überwindung des Egos spreche, ich sei gegen das Menschsein an sich und wollen unbedingt ihr Menschsein (Ego)  behalten. Spreche ich aber von der Wahren Menschwerdung, d.h. der Befreiung des Zentauren in uns, dann laufen sie schreiend davon, als sei der Satan hinter ihnen her... lol - in gewisser Weise stimmt das sogar -  denn der Satan ist dann erlöst, wenn der Körper aus seinem moralischen Gefängnis befreit ist -  wenn die wilde Weiblichkeit und die wilde Männlichkeit das Licht des Neuen TAges erblicken dürfen.

* Nach der vorübergehenden neurosomatischen Glückseligkeit - denn jede Seligkeit geht vorüber - man erfreue ich mich derzeit immer noch vorlieblich an der neuroSEMANTischen Glückseligkeit, LAL...




Auntie Lolo's Letztgültiger Beweis


PRÄMISSE:

Es ist "niemand da" - alles, was geschieht, erscheint grund- und absichtslos aus dem grundlosen Grund.
Diese Aussage ist eine dualistische philosphische Aussage, die ich als ein getrenntes Subjekt über Objekte  mache. (In Fredo-Speech: Etwasse)
Unter "Alles" versteht man als dualistischer Group-Thinker bekanntermaßen all das, was in der Zeit existierte und noch existiert. So - Un jetzt horsch Bua, wenn du ganz genau bei DIR hinguckst, kannst du es gar nicht verfehlen:
Das, was du unter ALLES verstehst, ist nur eine Projektion, die nirgends sonst als in deinem Kopf existiert -  ALLES ist just alles, was man sich nur DENKEN kann. Und was man sich nur DENKEN kann, ist nur DENKEN, sonst NICHTS!
ALLES, was du DENKEN kannst,  hat in WAHRHEIT & WIRKLICHKEIT keinerlei konkretes Sein und existiert allein in deiner Vorstellung.
Nehme ich die Projektion "Alles" zurück, bleibt also "NICHTS" & "Niemand" übrig. Wo sollte also "Jemand" sein, der z.B. eine philosophische Aussage macht, dass alles, was erscheint......(ui ui ui,  wo doch ALLES als eine Illusion erkannt ist und gar nicht dort "erscheinen" kann, wo du es hinDENKST?)
Knock knock, who's there...?

Giggle gröhl & Googelhoopf - ich glaub', dies nennt man Zirkelschluss!?
Hat es jetzt geschnackelt bei euch, Leute, oder hockt der Crash bei euch noch in der Schleufe
wartend auf den Donnerschlag, der euch noch immer nicht getroffen hat...  ?
Ja, so logisch-rational  denkt's sich nur im Jammertal,
denn wahrlich, Leutz, ist dies kein Scherz: Woran's hier fehlt, ist schlicht das Herz!



Aktuell

Zu Hilfe, help!  der Hausfreund ist zum Zeck mutiert, hiei hiei hooooh.
für Tantchen
hat's sich auslustiert...hiei hiei hooooh.

Mein letzter Tacheles war nicht mehr süßsauer, sondern stinkesauer. Junge Junge,  seine Mokassins in allen Ehren, jetzt fangen sie aber mächtig an zu stinken...  

Früher - unter der Fuchtel des Patriarchats -  hasste ich diese gefräßigen Pacmänner mit ihrer einnehmend-vereinahmendem Art, mir auf den Schmetterlingspelz zu rücken... Sie machte mir Angst,  diese pappige Art der "Besonderen Liebe", die der Ungerichtetheit (m)einer natürlichen freiflottierenden Liebe ständig Grenzen zu setzen suchte.  (Ha ha - Unter der Herrschaft der Pösen Paternoster hätte man diese freifrauliche Zuwiderhandlung dem Bild einer histrionischen Persönlichkeitsstörung und der Angst vor Nähe zugeordnet, womit sie damals wohl nicht ganz so falsch gelegen hätten.Oder? Oder nicht? Mit der Frage, ob das, was unter der Herrschaft des Ego krank, hier und heute gesund ist, beschäftigen wir uns noch. Manche glaube ja, dass Gesundheit/Krankheit nur eine Sache der jeweiligen Perspektive, der Wertung oder der Umdeutung sei, aber ganz so einfach ist es nicht - die dysfunktionalen Muster lösen sich durch Heilung auf und Heilung habe ich bis jetzt noch nicht in Frage stellen können, ausser ich verliesse die dual-personale Ebene/Yin-Perspektive und nähme die Yang-Haltung vom Pösen Väterchen Ablass ein: Niemand da, der geheilt werden muss. LOL)
Und so ist es auch jetzt wieder der Fall, dass meine neutrale - meine natürliche, geschlechtsUNspezifische, simple menschliche Freundlichkeit einem Mann gegenüber bei diesem nur ein Verlangen auslöst: Mehr, mehr, mehr und  noch mehr zu fordern... ach, du lieber Hungergeist!


Männer -


Früher, als ich klein noch war,
fand ich sie schon sonderbar....
Zu Männern fiel mir eins nur ein:
Wann werden Männer Menschen sein?

Lasst es offen, greift nicht ein - das Tao will befriedet sein!
Halte ihn rein, den Fluss, wirf keinen Stein in den Fluss
durch Wollen, Sollte-sein und Muss.

Freischlampierend war ich früher, frei schlampiere ich noch heut'.
nur wenn mir der Faden reißt, schiess ich auf den Hungergeist,
meist jedoch schiess ich daneben, will ja nicht das Leben nehmen
einem armen Hungergeist...

Deshalb:
 Hoch soll'n alle Geister leben, die mich woll'n in Ketten legen !
Wieder frei flottiert das Lieben mal von hüben, mal von drüben!
PS: Will man den Himmel auf der Erden,
muss auch die Frau zum Menschen werden!

(by Freischlampampel von der Minnen
wie üblich ganz und gar von Sinnen)



Aus November/Dezember 2015









Mittwoch, 23. Dezember 2015

Wo plusternd sich ein Ego erigiert,wird's von Frau Labrys lustvoll excidiert


Alles ist gut

ist ein Glaubenssatz jener, die nur zu wissen meinen, was sie noch nicht erfahren haben -  die in letzter Konsequenz noch nicht erkannt haben, dass ALLES gleichzeitig NICHTS  ist.  Manchmal lese ich, wie sich jemand empört und betroffen über die Schlechtigkeit der Welt auslässt, nur um im gleichen Zuge am Ende  zu behaupten: Trotz alledem, was in der Welt passiert - alles ist gut.
NICHTS = gut! ALLES = NICHTS!
Und ALLES ist deshalb NICHTS, weil ALLES nur in deiner Vorstellung existiert, im Kopf, im Denken! Herr Fredo würde wohl sagen, du hast nichts als imaginierte Etwasse (Dinge) in der Birne..


Darum geht der Weise einher und tut nichts und lehrt ohne Worte... 

Im Tao te King steht viel WAHRES, aber auch viel Mißverständliches, welches seine Mißverständlichkeit vor allem durch das Paradox erhält. Der Buchstabengläubige hasst das Paradox geradezu, weil es eine Beleidigung für seinen Verstand ist. Wenn der dogmatische Buchstabengläubige, der stets auf spirituelle Korrektness setzt, beispielsweise  liest, dass ein Meister "nichts" tut, dann versteht er bzw. der schnöde Verstand dieses NICHT-Tun als schnödes ganz banales NichtS-Tun. Seine Lesart ist die einzig Richtige und sie dient vor allem der Maßregelung der anderen, der "Ungläubigen".
Die Aussage des vorliegenden SAtzes ist ein gefundenes Fresschen für den Dogmatiker, sie ist deshalb mißverständlich, weil sie nicht differenziert zwischen  Nichts-Tun und  Nicht-Tun. Mit dem Nicht-Tun eines Meisters ist immer das absichtlslose Tun gemeint, das "Tun ohne zu tun", ein "höheres" Tun -  ein spontanes Tun ohne das niedrige Ego-Bewusstsein des Handelnden.  Wenn ich nun ab und an sage, dass der Meister nichtS tut, dann ist damit immer gemeint, dass der Meister nichts tut, UM  -  durch sein Tun  irgend etwas zu erreichen. 

Selbstverständlich  "tut" der Weise und  selbstverständlich lernt und lehrt er auch mit Worten, nur mit dem Unterschied, dass sein Lernen und sein Lehren ebenfalls spontan und absichtslos ist. Deshalb sagt man auch: Der Weise lehrt ohne zu lehren. Für das spontane Tun des eigenschaftslosen Bewusstseins gibt es keine Worte, auch deshalb drückt man sich so skurill aus, weil es annähernd beschreibt, was es aussagen will.
Ein spirit. Lehrer, der nicht spontan und absichtslos lehrt, ist vielleicht ein Lehrer, aber von der Meisterschaft ist er noch weit entfernt.
Der Weise WIRKT durch sein So-Sein ohne etwas erreichen zu wollen - er braucht es nicht, dass ein anderer etwas von ihm lernt. Sein Lehren und Wirken ist immer REIN SELBSTbezüglich.

Man hat mir schon oft angedeutet, dass ich viel zu viele Worte mache, um weise zu sein.  Wenn ich genauer hinschaute, waren die Rüffler in der Regel absichtsVOLL wortkarge oder absichtsVOLL kunstvoll-maniriert in der Würze ihrer Kürze. Stilbewusstsein ist niemals spontan, es beruht auf Absicht, Berechnung und  Überlegen, denn der Stilbewusste schreibt nicht für sich und aus sich SELBST, sondern für andere, ein Publikum. Es geht ihm  mehr um die Verpackung als um den Inhalt - weniger um die Vermittlung des Sinns, sondern um den Effekt, den seine Worte bei anderen auslösen. Vor allem geht es um Selbstdarstellung - wie man gesehen und wahrgenommen werden will.   Wer mit Überlegung wenig Worte macht, will sich weiser darstellen, als er ist. Er fliesst nicht über, weil er noch voll von sich selber ist.

Meine "Wortschwälle" wie Herr X meine ForenBeiträge (ab)-wertet, sind Zeichen des Überflusses und Überfluss hat es so an sich, überzufliessen, statt sich "demütig" zurückzunehmen und im Mangel  zu begrenzen. Das Ewige Wort wortet ewig.

Herr X legt großen Wert auf Worte und den richtigen Gebrauch der Sprache. Er ist sehr bemüht, sich insbesondere im spirit. Kontext "richtig" und korrekt auszudrücken. Er projeziert seine Ansprüche an sich selbst auf andere und rügt, wo man diesen Ansprüchen nicht genügt.  Offenbar hält er es  für "falsch",  viele Worte zu machen.  Das passt in den gängigen spirituellen Erscheinungs- und Verhaltenskodex, denn ein Meister "tut nichts"... LOL Wie ich oben schon sagte, tut er wo er nichtS tut, nichtS, um etwas Bestimmtes mit seinem Tun zu erreichen. Sogar deine Bewusstheitsentwicklung geht ihm lustvoll am Arsch vorbei... LOL Ein Meister, der Schüler um sich herum sammelt, um ihnen zu helfen, ihr  Bewusstsein zu erweitern, ist kein Wahrer Meister - der WAhre Meister erscheint absichtslos immer dann, wenn der Schüler bereit ist und vice versa. Sein Wirken ist ungerichtet, kennt kein Ziel, keinen Plan und keine Aufgabe.

Viele Spiritanten enthalten sich absichtsvoll vieler Worte, - so wie sie sich oft auch asketisch-absichtsvoll - EIGENWILLIG!- ihrer Erwartungen, Bedürfnisse, Wünsche zu enthalten üben, um ihren spirituellen Ideal-Ich-Phantasien zu entsprechen. Sie sind mit ihrem inneren Aggressor identifiziert und  praktizieren unbewusst eine schwarzchristlich-pervertierte Askese in einer masochistischen Hingabe an den "Pösen Pater Noster", den Antipatros -  wobei der Aggressor, das spirituelle  Über-Ich versucht, das Ich - das Innere Kind -  zu töten.  Die nicht selten aus einer solchen eigenwilligen Selbstaufgabe erwachsene psychotische Dekompensation wird dann auch nicht selten als Nachfolge Christi, Kreuzigung geadelt. Ganz  im Gegensatz zum weiblichen Weg der Erlaubnisgebung, der den Weg der Selbstannahme statt der Selbstbekämpfung geht.  Damit das Kind geboren werde und leben darf!   Das spirit. Ego will eigenWILLENtlich glänzen und vor der Zeit eigenWILLENtlich weise erscheinen -  wahrhaft weise aber macht nur sein Tod. Die Entmachtung des inneren Aggressors, bekannt auch als König Herodes, die Besatzungsmacht,  die Besessenheit gebiert und die gestern wie heute die (inneren) Kinder töten läßt, wo er an der Macht ist. Bethlehem ist in jedem Herzen.  Wer dem König Herodes dient, der hat ein mehrfaches an Leiden zu leiden, als der, der den Weg der Erlaubnis geht  - dessen "Kreuzweg" führt ihn  nicht in die "Glorreiche Auferstehung", sondern  geradewegs in die Hölle - denn er führt das Zerstörungswerk zu Ende, welches seinen Anfang in der frühen Kindheit hat und welches dazu führte, dass man den Aggressor zeit seines Lebens verinnerlichte,  indem man ihn sadistisch gegen andere oder masochistisch gegen sich selbst richtete. Auf dem spirituellen Weg geht es zuvorderst darum, diesen Aggressor, den "Antipatros", den Gegenspieler zu entmachten und den Wahren (Gott) Vater, die Wahre (Göttin) Mutter an dessen Stelle zu setzen.  


Für die spiritual correctness,

deren Vater eben jener  Innere Aggressor ist -  ist es ein Zeichen von Unerwachtheit und Unerleuchtetsein, wenn einer viel spricht, egal, was er sprechen mag und welche Qualität sein Sprechen hat.

Nun, was mich betrifft, ich kontrollie mich nicht (mehr). Ich bin reine Hingabe an mein Wahres Elternpaar, welches ich  "Schlauschen" nenne. Schauen und Lauschen "in der Einheit des Vaters und des Sohnes usw." 

Leute wie Herr X oder der Priester Z. sind  Kontrollfreaks, die sich in ihren Annahmen darüber, was spirituell korrekt ist, nicht nur andere, sondern v.a. sich  selbst begrenzen und nicht nur das, sie töten das Beste in ihnen ab...Leute wie Herr X. und Herr Z. sehen den Wald  vor lauter Bäumen nicht: Statt die Worte der Menge oder der fehlenden "Linientreue" an die Tradition wegen abzuwerten, sollten sie besser versuchen, den Sinn zu erfassen. Wenn man in einem Buch mehrere Seiten liest, sagt man ja auch nicht, dass der Autor des Buches zu viele Worte mache, oder? Aber solange einer mit Kategorie und engherzigen moralitären und klassifizierenden Begrenzungen identifiziert ist, wird er Unterschiede machen z.B. auch zwischen Worten, die in verschiedenen Kontexten erscheinen. Ob in einem Buch, blog, oder Forenbeitrag im Internet - überall wo Texte erscheinen, werden sie begrenzt  durch Thema/Kategorie/Wissensgebiet, - durch die Einordnung in bestimmte Schubladen. Mein Mind hingegen "einheitet", er sieht nurmehr, wie alles miteinander verbunden ist, er schubladisiert nur noch auf ausdrückliches Verlangen, passt sich an die Norm an, ohne  mit ihr identifiziert zu sein. Durch die Anpassung verliert er nichts von seiner QUALITÄT.

Die Leute, die über meine Wortfülle ablästern, wissen nicht,  dass ich nicht für sie schreibe, sondern nur durch und für mich SELBST - nicht zu ihrer Belustigung oder Belehrung, sondern allein zu meiner eigenen REINEN LUST und Erkenntnisgewinnung.
Für den Menschen, dem sich die ihn begrenzenden Egostrukturen aufgelöst haben, ist es Jacke wie Hose, ob er oder ein anderer seine vielen Buchstaben in einem Buch oder in einem Blog oder in einem Forum schreibt. Neutrale unterschiedslose WAHRnehmung beruht u.a. auf dieser nichtkategorisierenden Entgrenzung.
Der sadistische spirituelle Kontrollfreak ist spirituell korrekt, d.h. er weiss nicht nur sonst, wo es für wen langzugehen geht, sondern er weiss auch im Spirituellen Bereich genau, was man tut und sagen darf und was nicht.  Er kennt die Tabus, die Pösen Phrasen, die man besser nicht benutzt, will man in der Anerkennung der Leute bleiben. Und er kennt natürlich den Zungenschlag, der ihn ausweist als den "Wissenden", den "Eigentlichkeits"-Checker.  Der spirituelle Kontrollfreak begrenzt nicht nur sich selbst, sondern er projeziert auch seine begrenzenden spirit. Überzeugungen/Glaubenssätze auf andere. Seine Ängste - insbesondere die Angst vor dem Kontroll-Verlust  - sind ihm  die größte Begrenzung.

Wo sich ein Ego plusternd erigiert,
wird es lustvoll excidiert! LOL

Ja, der Meister tut nichts - er tut insbesondere nichts von all dem, was DU von ihm erwartest!


Assoziation

Es ist ein Trauerspiel, wenn man immer wieder erleben muss, dass es gerade spirituelle Sucher und selbsternannte Finder sind, die das verlachen, was sie am meisten ersehnen.
Spontaneiät - spontanes freies Assozieren ist ein kreativer schöpferischer Akt - ein Attribut der Wahren Natur und es ist schon zum WEinen komisch, aber kann auch nicht anders sein, wenn gerade ein unfreier dogmatischer (Zen-)Priester die freie Assoziation  abwertet. Jeder, dem schon einmal bei einem Psychotherapeuten das freie Assoziieren gestattet war (im Gegensatz zu direktiven Methode), der weiss, dass ihn dieses zu seiner persönlichen Wahrheit führt, weil die freie Assoziation nur dadurch frei ist, dass der Zensor ausgeschaltet ist. Wer unfrei ist, der kann per se nicht frei assoziieren, der ist gehemmt durch sein Über-Ich.

Den buchstabengläubigen Priester interessiert  nicht, ob  jemand ein Satori/Erleuchtung or whatever erlebt hat, sondern dass er das Erlebte korrekt beschreiben kann bzw. der priesterlichen Vorstellung von Satori entspricht und die Beschreibung in korrekter Terminologie seiner Religion erfolgt.  Kann der Betreffende es nicht korrekt beschreiben, oder beschreibt er seine ERfahrung gar mit den Termini einer andere Religion,  hat er "ES" für den Priester nicht erlebt.
Nur jemand, derabsolut keinen inneren Bezug zu seiner Religion hat, kann behaupten, dass die Essenz aller Religionen  n i c h t   dieselbe sei.  Wenn einer ein Besserwisser ist, dann ist es der Buchstabengläubige (Priester) jeglicher Coleur. Der Fanatiker, der Funkamentalist beruft sich niemals auf sich und aus sich SELBST heraus, sondern immer heisst es:  Der Buddha hat gesagt...Jesus hat gesagt...Allah hat gesagt... ... Da wird im Namen Gottes gemaßregelt mit allen blutigen und unblutigen Mitteln.Im Christentum der Inquisition haben die christlichen Priester den gleichen Mißbrauch mit ihren Schäflein bzw. dem christlichen Gott getrieben, wie ihn die IS heute mit Allah treibt. Je suis ISIS. Die Mittel sind überall dieselben, auch das unblutige Beisseln und Zurechtweisen des Priesters Z. ist eine Vergewaltigung der Seele.
Je suis ISIS?! - der Priester sagt, das treffe auf ihn nicht zu, er würde ja keine Bomben zünden. Die Naivität dieser Aussage spricht für sich, sie ist nicht weniger naiv als der Glaube eines salafistischen  IS-Angehörigen, der im Fernsehen neulich sagte: Was uns auszeichnet vor den Ungläubigen,  ist der Glaube, dass das Paradies in unseren Herzen ist. (sic!)  Demnach  ist  der IS  eine herzige Gruppe von Mystikern!

ISIS in uns - das bedeutet u.a., dass wir dieser pervertierten Gottes- oder Paradiesauffassung zwar nicht dem Namen, sondern dem (Un-) Wesen nach auch in unseren läuternden Schattenprozessen begegnen.Für den Priester gibt es einen solchen Prozess nicht. Er fühlt sich geläutert, solange er sich auf der richtigen Seite wähnt, der Seite der Schriftgelehrten und Rechtgläubigen  - d.h. sein geistiger Hochmut ist geradezu per dekret geadelt.
Der Priester und Buchstabengläubige hat  (immer) eine Frau. Sie trägt sein Kind. Der Dämon heisst K...
Für Hochwürden gibt es so etwas wie "höchste Sicht" nicht, wohl deshalb, weil der Buddha niemals so gesprochen hätte.  Er erkennt den Buddha nicht, derweil der ihm auf der Nasenspitze hockt bzw. im Genick, LOL.
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Kontrolle

Ich habe schon einige Male versucht, in den div. spirituellen Foren und auch privat einen Kontakt, ein Gespräch, einen Dialog zu führen, in der Hoffnung, dass in dessen Verlauf die Kontrolle aufgegeben werden kann. Es hat nicht funktioniert. Das, was ich früher normalerweise nur in meinen ganz privaten Tagebüchern alleine für mich machte, versuchte ich zu zweit.. Voraussetzung war  Ehrlichkeit zu sich selbst und die Bereitschaft, spontan und ohne zu zensieren alles  niederzuschreiben, was spontan in den Sinn kommt. Freies Assoziieren. Bubble-Yoga  Bei einem dieser Gespräche ging es um eine Art Wahrnehmungsaustausch. Der Sinn dahinter war, dass ich meinen G-Partner mitnehmen wollte in den Klärungsprozess, an dessen Ende man vor allem überraschend Neues über sich selbst erfahren kann. Vielleicht war es mein Fehler, weil ich eine Erwartung hatte, einen Zweck damit verband, dass es nicht so funktionierte, wie ich dachte und mein GesprächsPartner die Kontrolle nicht aufgeben konnte.


Das, was ich früher am meisten  fürchtete ich früher, war ein Kontrollverlust. Die Kontrolle loszulassen begann für mich damit, dass ich  aufhörte, meine Gedanken zu kontrollieren bzw. als ich angstbesetzte tabuisierte Gedanken und Gefühle zulassen konnte - beispielsweise nicht nur Liebe, sondern auch den Hass, den ich unbewusst auf meine Mutter hatte. 
Diesen tabuisierten Gedanken kam ich auf die Spur, als ich damit anfing, mir laute Selbstgespräche ausdrücklich zu erlauben, statt sie  - wie uns angelernt wird - als krank und schrullig abzuwerten. Meinen inneren Monolog begleitete ich "literarisch" in meinem Tagebuch, d.h. ich kommentierte quasi meine Selbstgespräche.  In der Literatur bezeichnet man das als "Stream of Consciousness". Auf diese Weise wurde mir Vorbewusstes bewusst, d.h. in diesen trancehaften Selbstgesprächen wurde nach und nach der Zensor ausgeschaltet, der Zerberus, der Hüter der Schwelle.

Wikipedia: Das Vorbewusste ist ein von Sigmund Freud definierter Begriff zur Bezeichnung eines Systems des psychischen Apparats, das zusammen mit den zwei anderen Systemen (das Unbewusste und das Bewusste) sein erstes topisches Modell der menschlichen Psyche darstellte. Mit dem Begriff bezeichnete Freud einen Bereich der menschlichen Psyche, der im strengen Sinne mit dem System Unbewusst nicht gleichzustellen sei.[1]

Unbewusste Inhalte können zum System Vorbewusst nur dann gelangen, wenn sie die an der Grenze platzierte strenge Zensur passieren können. Das geschieht aber nur durch Umwandlungen und Verkleidungen des unbewussten psychischen Materials. An der Grenze zwischen dem Bewussten und dem Vorbewussten gebe es auch eine Zensur, die aber durchlässig sei.



Der Begriff des Vorbewussten wurde mir erstmals bekannt, als ich in der mündlichen Prüfung der Buchhändlerschule danach gefragt wurde. Als  Prüfungsthema hatte ich gewählt:  Psychoanalyse und Literatur um die Jahrhundertewende ( Fin de Siecle). Rückblickend erkenne ich jetzt die Rolle des Vorbewussten in meinen damaligen SELBSTinduzierten "Trancen", wobei  mit der Entmachtung des Zensors nach und nach auch die Kontrolle wegfiel. Auch das Über-Ich (Zensor)  hat m. E. zwei Funktionen oder Aspekte, einerseits schützt er vor dem unkontrollierten Einbruch des Unbewussten, andererseits handelt es sich um den "Antipatros", wie ich "IHN" nenne - der falsche Gott, das sadistische Überich.

Nur durch die Aufgabe der Selbstkontrolle kommt man ins Freie Assozieren. Freies Assoziieren funktioniert nicht ohne die Ehrlichkeit zu sich selbst. Um ehrlich zu sich selbst sein zu können, muss erstmal die Angst konfrontiert werden, die ich vor mir selbst habe. Die Angst, die Maske fallen zu lassen, die Kontrolle über die Maske - das falsche Selbstbild -  zu verlieren...

Identifikation

Frau X  glaubt an die Liebe zur Welt, das Wunderbare ist für sie in der Welt und nicht jenseits der Welt zu finden. X. ist in einer "'Besonderen Liebe" zur Familie gefangen und schwelgt gerne in Gefühlen. Das Persönliche ist ihr Heiligtum.
Herr Y. glaubt hingegen an die Überwindung der Welt. Er kommt  von "oben", sie von "unten".  Bei beiden aber ginge es - um spirituell weiter zu wachsen - um die Befreiung der Gefühle.  Wer nur mit der Liebe identifiziert ist, schickt alles, was nicht dem eigenen liebevollen Idealselbst entspricht in den Orkus bzw. projeziert alles Dunkle auf andere: die anderen sind dann  böse, brutal, radikal usw.
Herr Y.  ist dagegen zu sehr mit Himmel/Geist identifiziert. Er hält z.B. Ärger für schlecht. Er vermeidet Ärger, weil Ärger den Glaubenssätzen und Vorstellungen seines Idealselbst zuwiderläuft. Deshalb projeziert er seinen verdrängten Ärger/Aggression und findet und verurteilt ihn in den anderen.

 Jesus: Kehret um! Aber glaube nur nicht, dass du bei dieser Umkehr an dir vorbeikommst, Herr Y! Bevor du umkehren kannst, gilt es zunächst einmal deinen Standort zu erkennen,  WO du dich in deinen Gedanken immerzu herumtreibst, nämlich in der Vergangenheit oder in der Zukunft...umkehren bedeutet, dass du fernerhin erkennst, wie du dich immerzu wegbeamst aus deinem persönlichen Hier und Jetzt, um u.a. unangenehmen Gefühlen aus dem Weg zu gehen. Umkehren heisst, den Blick - die Achtsamkeit - auf sich selbst zu richten, statt im Aussen zu schlampieren.
Der Weg ins Unpersönliche LEBEN führt nur über deine Person und deren persönliche Wahrheit -  der Wahrheit der Gefühle. 


Nichteingreifen

Ich frage mich, wie diese  "Neo-Entleerten" sich Ziele stecken und Pläne machen können. Ich frage mich, wie es diesen merkwürdigen und ganz offensichtlich von (s)ich selbst erfüllten  "Niemands"  möglich ist, "entleert" zu sein und gleichzeitig Grundsätze und Standpunkte und Vorhaben zu postulieren wie weiland vor ihrer Glorreichen Entleerung.   Es sei "niemand da", der Pläne machen könnte,  sagen sie....Aber hey,  es ist nicht möglich,  Plänen nachzugehen, wenn "Niemand da" ist, der sich mit Plänen identifiziert! Und identifiziert zu sein, heisst "voll" zu sein von (s)ich selbst.

Jenseits von Ego bedeutet jenseits der Identifizierung mit Ego. Das heißt aber nicht, dass das  Ich und seine Funktionen vollkommen ausgeschaltet sind. Das erlöste Ich gehorcht den Notwendigkeiten und nicht seinem Eigenwillen. Mit Ego nicht mehr identifiziert zu sein, bedeutet für mich vor allem,  mit dem Denken, den Gedanken nicht mehr identifiziert zu sein. Die meisten Gedanken kommen und gehen jetzt, ohne dass sie begehrlich ergriffen werden. Viele Gedanken sind mir gar nicht mehr möglich, z.B. ein zielorientiertes strategisches vorsorgendes Planen, welches sich in die fernere Zukunft erstreckt. Jenseits von Ego ist es mir  unmöglich geworden, mich weiterhin eigen-willig mit dem Jemand-Werden in der Welt zu identifizieren. Wenn wirklich "Niemand" mehr da ist, dann kann mir keine Berufsziele stecken, möglicherweise auch noch, um einer abstrakten Menschheit zu dienen. Wenn wirklich "niemand da" ist, dann hast du keinen "Dienst" an irgendwem zu verrichten! "Dienst" ist eine Interpretation des Verstandes, der Gründe für sein Da-Sein sucht. "Ich bin da, UM zu dienen" -  verrät noch immer eine Absicht und ein Ziel. Zu dienen - das ist eine religiöse Überzeugung, Missionierungsslang. Wo wirklich Niemand ist,  gibt es keinen Grund. Solange du glaubst, eine Aufgabe zu haben,  - solange du  noch WEISST, was du tust und WOFÜR du deinen "Dienst" tust, ist Jemand zuhause, der etwas Bestimmtes erreichen will.
Das So-Sein aus dem grundlosen Grund kennt keine Aufgaben, ansonsten würde es nicht So,  sondern anders heissen. LOL.  Wie Meister Eckhart, der mir in der letzten Zeit wieder öfters über den Fokus läuft,  sinngemäß sagt: Wer noch irgend etwas will und sei es, dass er nichts lieber als den Willen Gottes tun will, ist noch nicht vollends gelaszen. Der greift noch ein in den Fluss des Geschehens...
"Wenn mich nun einer fragt, was denn ein armer Mensch sei, der nichts will, so antworte ich und spreche so. Solange der Mensch das hat, was in seinem Willen ist, und solange sein Wille ist, den allerliebsten Willen Gottes zu erfüllen, der Mensch hat nicht die Armut, von der wir sprechen wollen, denn dieser Mensch hat einen Willen, mit dem er dem Willen Gottes genug tun will, und das ist nicht das rechte. Denn will der Mensch wirklich arm sein, so soll er seines geschaffenen Willens so entledigt sein, wie er war als er nicht war. Und ich sage euch bei der ewigen Wahrheit, solange ihr den Willen habt, den Willen Gottes zu erfüllen und irgend nach der Ewigkeit und nach Gott begehret, so lange seid ihr nicht richtig arm; denn das ist ein armer Mensch, der nichts will und nichts erkennt und nichts begehrt." (Meister Eckhart)

Die meisten Sucher verstehen unter Nichteingreifen ein Stillhalten, eine Zurückhaltung, ein unterlassenenes Eingreifen in Geschehnisse der Aussenwelt, dabei geht es primär um die Geschehnisse der Innenwelt des eigenen Denkens. Pläneschmieden ist ein Eingreifen in den Fluss, Tao, denn es bringt mich aus der Gegenwart. Zielorientiertes Denken kommt vor dem zielorientierten Handeln.  Jede Absicht, etwas zu verändern oder zu verbessern ist ein Eingreifen in die Wahre Natur.
Das "Greifen" ist der kläbrische Reflex des egoischen Eigenwillens,  der sich zwecks Realisierung der Gedanken bemächtigt.  Wer Achtsamkeit bzw. Gewahrsein entwickelt hat, kann diesen Reflex in flagranti ertappen. Mit dieser einen Bewusstwerdung ist das Verlangen bzw. der Besitzergreifungsreflex des Minds ausgeschaltet. Für alle Zeiten. So ist meine Erkenntnis und Erfahrung.

Ergreifen oder eingreifen tut der Egomind also  immer aufgrund eines Mangels und eines Verlangens. Nichteingreifen unterliegt nicht dem Eigenwillen, sondern  ist ganz einfach  immer dort gegeben, wo Niemand ist, dem etwas mangelt und folglich auch niemand, der nach etwas verlangt.  

Ich habe keinen Willen mehr, der sich in der äusseren Welt durchsetzen muss, weil ich alles annehme, wie es in meinem Hier und Jetzt ist und deshalb  keine Interessen mehr daran habe, etwas da draussen zu verändern oder in meinem Sinne  zu verbessern, derweil mein Reichtum ein innerer ist... weil ich nichts tun muss, um etwas zu anderes zu erlangen, als das, was ich jetzt gerade habe. Ich spüre keinen Mangel, weil ich wunschlos bin...weil ich nicht mehr wünsche und brauche, als ich Hier und Jetzt bekomme...weil für mich in meiner Jetzt-und-Hier-AllesWasIst-Istigkeit" alles wohlgetan ist. Und dies nicht nur Jetzt und nachher ist es wieder anders - Nein,  mein JETZT ist ein Paradox, weil es ein dauerhaftes JETZT ist. Ich bin komplett aus der Zeit gefallen, es gibt nur den EINEN Moment.
Wenn da nur nicht mein zeitbindender Hausfreund wäre, der sich redlich abmüht, mein Leben zu verplanen und in kleine Häppchen zu schneiden....ha ha ha!
Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer... la la la

Sagt einer:  „Eckhart wird mit Recht der Meister genannt; er übertrifft alle Mystiker” - na, wenn das so ist, dann übertreffe ich Meister Eckhart. Sag ich einfach mal so... ganz richtig!


In der wahren Meisterschaft kann niemand einen anderen Meister übertreffen - wie denn auch, wo man sich doch im selben GEIST vereint weiß! Ein wahrer Meister hat den Mystiker -  für den es immer noch eine Trennung zwischen innen und aussen gibt -  dann transzendiert, wenn für ihn die Umkehr nach Innen vollendet ist, wobei sich über das Wort Vollendung noch streiten liesse, da nichts ein Ende oder einen Anfang hat, auch die Vollkommenheit nicht. LOL.
Die Unendlichkeit ist ewig unvollendet UND vollendet. ICH BIN das Alpha UND das Omega. EINS. Oder wenn's sein muss, ihr lieben Neo-Entleerten, nicht EINS, sondern Nichtzwei, -  EIN einiges ungetrenntes SEIN, dann, wenn Aussen und Innen letztlich zusammenfallen bzw. als ungetrenntes EINS erkannt werden.


Meister Eckhart hat ganz klar Advaita-Bewusstsein erlangt. Das Nichts ist überall dasselbe Nichts.   -  "Tzzz tzzzz wie konnte er nur, wenn er doch gar keine Ahnung von der Advaita-Vedanta-Lehre hatte", murrt Hochwürden aus dem Off, LOL


Sagt einer: "Die Lehren des Advaita Vedanta sind uralt und sie konfrontieren den Schüler mit der direkten und ungeschminkten Wahrheit der Nondualität deren Erkenntnis alle Wünsche und Fragen transzendiert. Es geht beim Advaita Vedanta um die Auflösung aller  falschen* Vorstellungen, sowie der fest sitzenden Muster und  Programmierungen und  all der unnützlichen* Gewohnheiten.
Ziel des Jnana Yoga ist die Erkenntnis des wahren Selbst, zu begreifen das Gott die Gesamtheit allen Seins ist und das Selbst identisch damit ist."

Die Auflösung der alten Muster und Konditionierungen liefen und laufen bei mir unter in der Rubrik  Individuation und Schattenarbeit... nur mit  Jajna-Yoga, mit dem Kopf allein und ohne Bhakti läuft nix, um ein rechter "Niemand" zu SEIN. Der Neu-Advaitianer scheint nur den Kopf zu entleeren und vergisst dabei, die Mördergrube seines Herzens auszumisten.  Dauerhaftes JETZT kriegst du nur über die Gefühle!  Die Annahme des persönlichen Hier und Jetzt ist die Grundbedingung für das dauerhafte JETZT, welches keinen Anfang und kein Ende hat.


* Uups, ... Shit, habs völlig übersehen... der Autor versteht wohl selber nicht wovon er spricht:  Was er schreibt, suggeriert ja, als ginge es hier um die Transformation von Falsch nach Richtig -  Never ever! Es geht hier beileibe nicht um das Auflösen von "unnützlichen" oder von "falschen" Vorstellungen, sondern um die Erkenntnis, dass JEGLICHE Vorstellung weder falsch noch richtig, sondern als solche UNWAHR und des Pösen Teufels ist. Es geht nicht um Gut vs. Böse, Richtig vs. Falsch, sondern um die Auflösung der Identifikation mit den VorstellungsBILDERN, die wir uns angelernt haben und für die Realität halten. Was den "Nutzen" angeht, so wird die Identifikation mit dem Nützlichkeitsdenken als solchem erkannt und aufgelöst - das zielgerichtete und absichtsvolle Tun, UM... (etwas Bestimmtes/Nützliches) zu erreichen. 
Ja, so kommts,  wenn Leute, die keinerlei spirituelle EIN-SICHT haben,  über Spiritualität schreiben! Und Ihr armen Leser glaubt's auch noch an die Wahrheit und Autorität all dessen, was gedruckt erscheint.
Also Vorsicht,  auf dieser Seite steht eine ganze Menge an UNWAHRHEITEN.
http://vedanta-yoga.de/vedanta/ 


In der Advaita-Lehre gehe es darum,  Avidya, die Unwissenheit zu überwinden. Das ist völlig richtig, darum geht es ja doch bei allen spirituellen Lehren/Wegen.  Die "Unwissenheit", die da überwunden werden soll, ist aber tatsächlich die "Wissenheit" als das gesamte angelernte (=konditionierte) Wissen über die sog. Realität/Welt/Leben usw.!  Das Wahre Wissen als das unmittelbare Erkenntnis- "Wissen" läßt sich - im Gegensatz zum Allgemeinen KonsensusWissen -  weder lehren noch lernen,  es läßt sich weder ansammeln, abspeichern noch zurückrufen, es ist die spontane Weisheit aus dem Ursprung, deren Quelle das Nichtwissen ist. Also bitte nicht die spirituelle Tugend des Nichtwissens  mit schnöder Unwissenheit verwechseln, wie man es häufig in Pseudo-spirit. Texten antrifft.



Und zu der Vorstellungs-bzw. "Bilderlosigkeit", wie es bei Meister Eckhart genannt wird,  hätte ich  noch zu sagen, dass es nicht nur darum geht, sich kein Bild von Gott zu machen, sondern  ALLER Bilder ledig zu sein.  Und weil das so nicht funktioniert, ebensowenig wie man das Denken abstellen kann, ist es besser zu sagen, dass man die IDENTIFIKATION mit den Bildern aufgeben muss, um "arm" und leer bzw. ein rechter Niemand zu werden - das ist schon schwer genug und nur mit dem Dritten Auge zu schaffen. Der Verstand braucht Vorstellungsbilder, das Gewahrsein, das Dritte Auge erkennt auf  "bilderlose Weise" - in seinem Fokus lösen sich alle Bilder auf.

Die islamische Bilderlosigkeit ist nur eine ent-äusserte materialisierte Kopie dessen, was innerlich geschehn sollte. Wie alle Rituale, religiöse Verhaltensvorschriften nur Ent-Äusserungen, Symbole sind, Finger, die auf den Mond zeigen. Der Schleier der Frauen, Kopftuch, die Burka... in jeder Religion wird das Innere entäussert. Die Moschee, die Kirche z.B. symbolisiert das Allerheiligste, den Tempel der Seele, das innerste Herz. Das Problem, die Sünde ist die, dass wir in der Aussenwelt die Symbole heiligen, statt das geistige Original in unserem Inneren suchen...


Ab und an begegnen mir Texte Meister Eckharts im Netz und wie stets bin ich mit seinen Worten sofort ein Herz und eine Seele. Aber gleich, ob es die Lehre Meister Eckharts oder die Advaita-Lehre ist, oder Zen, Sufismus, Buddhismus, Hinduismus - ich erkenne mich in  allen religiösen/spirituellen Traditionen, das heisst, wo immer ich auf die  Ewige WAHRHEIT treffe bin ich EINES Geistes mit ihr. Oder Nichtzwei. he he


Freitag, 18. Dezember 2015

Es endet jeglich' Liebesleiden, wem Flausen aus der Rübe treiben


Alchimie

Ich würde schon öfters gefragt, warum ich nicht damit aufhöre, Perlen vor die Säue zu werfen. Nun, ganz gewiss nicht aus Liebe zur Menschheit, wie man gemeinhin annehmen sollte, sondern weil ich in jedem Sauhaufen neue  Perlen finde. Das nennt man Alchimie: Scheisse in Gold verwandeln. Meine wahre Natur.


Des Kaisers neue Kleider

"Niemand da", "Keiner da" sind in der Neu-Advaita-Szene inflationär verwendete Insider-Phrasen.  "Da ist Niemand, der dies oder jenes tut" ist zum allgemeinen Glaubensartikel, zum Geflügelten Mindfuck vor allem jener geworden, die niemals auch nur WAHRHEIT ansatzweise geschmeckt haben.

Wie oft lese ich, dass jemand meint, dass bei ihm "keiner da" sei, der dies oder jenes tut und wie oft wird diese Aussage von eben jenem auf dem Fusse Lügen gestraft. Auch die affektierte Vermeidung des Wortes "Ich" soll einen spirituellen Status vorgaukeln, der so nicht gegeben ist.
Dass "Niemand da" sei,  dürfte  ein Mensch recht eigentlich nur dann mit "Vollmacht" und Autorität sagen, wenn die Abwesenheit von Ego bzw. die Anwesenheit von "Niemand" für ihn dauerhaft zur Wahren WIRKLICHKEIT geworden ist. Für einen wahrhaft SELBSTverwirklichten Menschen ist am Punkt Omega der Berg wieder zum Berg und der Baum zum Baum und das (unerlöste) Ich zum (erlösten) Ich geworden. Alpha. Er ist nach all den scheinbaren Metamorphosen wieder ein ganz gewöhnlicher Mensch geworden, für ihn bedarf es keiner Demonstration erleuchteter Besonderheiten. Er lacht auch nicht die ganze Zeit das "Lachen, das bleibt". LOL.

Die babylonische Verwirrung bzw. Begriffsvielfalt hängt u.a. damit zusammen, dass viele spirit. Lehrer ihre eigenen exklusiven Benennungen kreiieren. Modernisiert wird vor allem dann, wenn der spirit. Lehrer eine Aversion gegen die Tradition bzw. die ihm angestammte Religion mit ihren altehrwürdigen Namen und Begriffen hat und/oder im ersten Überschwang des neutralen Gewahrseins der Leere und des Nichts das Kind mit dem Bade ausschüttet und die Stufen der JakobsLeiter, die ihn bis dahin getragen haben,  einfach von sich tritt. Dann wird aufgeräumt mit der Vergangenheit und alles Althergebrachte wird ent-heiligt.
Es  ist völlig legitim, neue Begriffe einzuführen, um dem Alten z.B. seinen Schimmel zu nehmen, wenn da nicht oft eine Verachtung für die Tradition durchschimmerte und eine Diskreditierung der Religion, des Heiligen an sich. "Nichts von heilig"  - eine Alte Meister-Phrase ist offenbar für viele zu einem moralitären Totschlagwort verkommen, welches das Numinose, das Heilige eher zu verlästern bemüht ist, statt es zu transzendieren.  In WAHRHEIT beschreibt diese Phrase nichts anderes als die NEutralität des Gewahrseins, die erst dann erlangt wird, wenn über Gott, das Religiöse bzw. Heilige transzendierend hinausgegangen ist. 

Ein Wort, was offenbar auch der Schönfärberei  bedarf,  ist das Wörtchen Ego, es hat ein unangenehmes Geschmäckle, es stinkt, insbesondere derweil es um sein "Sterben" geht. Angst.  Hingegen "Das Verschwinden des Subjekts" hört sich da für die Gemeinde der Gläubigen weit attraktiver, ja geradezu sexy an. Da scheint nichts zu "sterben" , da klingt kein schmerzhafter Todeskampf an, kein innerer Heiliger Krieg - da verschwindet der "Täter" einfach.... könnte man glauben. 

Den meisten Missionaren des Nichts & Niemand ist das Subjekt aber  offensichtlich nicht auf Dauer entschwunden. Wie nach jedem vorübergehenden Schmecken des  "Eigentlichen" bzw. der Täter-Absencen dauert es bekanntlich  nicht lange, bis das Subjekt seinen Platz wieder  einnimmt, wobei der "Täter"  hernach statt Heilung nicht selten  eine pervertierte Transformation erfährt: er wird geadelt, geadelt durch eine falsche Bejahung, die versehentlich das Falsche Ich bejaht, d.h. das Ausleben der Neurose favorisiert, statt sich einer tiefgreifenden Heilung hinzugeben. Heilung, die der g'stand'ne Neo-Advaita-Täter von vornherein  nicht für notwendig erachtet;  da er ja wisse, dass die Person eine Illusion sei, sei auch Heilung eine solche.Glaubt er. 

Wer kein Gewahrsein hat, sondern nur davon überzeugt ist, dass "Niemand da" ist und zudem weiss,  dass es "nichts zu tun" gibt, für den ist auch die Voraussetzung für spirituelle SELBSTverwirklichung -  Achtsamkeit und Selbstannahme - immer eine Abwertung wert:  Ist doch keiner da - wer sollte sich da annehmen? Tja, das überzeugt, als Glaubensartikel ist das ein unschlagbares TotschlagArgument.


Bücherweisheit

Warum werden eigentlich so viele Bücher geschrieben über Erwachen, Erleuchtung, Spirituelle Entwicklung, warum finden Wahrheits- bzw. Weisheitssprüche so regen Anklang, wenn man doch allgemein in diesen Kreisen  zu wissen glaubt, dass Weisheit nicht durch Bücherlesen und Sprücheklopfen zu erlangen ist?

Für mich ist das ein  Irrglaube. Mit der Weisheit ist es ja dasselbe , was ich woanders über die WAHRHEIT schrieb: Du kannst nicht wissen, ob die Wahrheit, die ein anderer niederschrieb, auch tatsächlich eine lebendige WAHRHEIT für den Schreiber war - ob seine WEISHEIT aus der (eigenen) QUELLE geflossen ist oder ein Wissen aus zweiter Hand ist.
Der WAHRHEIT ist es egal, wer sie ausspricht! Es kommt nicht auf den Sender an, auf dessen Kompetenz und Authentizität - sondern immer nur darauf, dass der Empfänger für die WEISHEIT  o f f e n  ist und die niedergeschriebene (universale) Wahrheit als  s e i n e  WAHRHEIT erkennt. Das Lesen von Weisheitsbüchern aktiviert also die eigene Weisheit und EIN-SICHT. DAS bist DU.
Bücherlesen ist dort, wo es dem Leser nicht um schnöden Wissenserwerb geht, ein Herzensanliegen, eine Herzensbildung. Bücher können Freunde, (Prozess-) Begleiter, Therapeuten sein und jede Menge Aha-Erlebnisse  - Erleuchtungen! -  bescheren. Man liest nur mit dem Herzen gut!
(Mir selbst wird oft vorgeworfen, dass ich mein Wissen aus Büchern hätte. Ich habe kein BEdürfnis, das zu dementieren. Solche Vorwürfe geben mir immer einen kurzen BLick in den Abgrund der betreffenden Seele,  auf das Gewürm, was da heisst Neid & Mißgunst - Projektionen der eigenen Begrenzung.
Wo der EINE Geist spricht, weiss ich mich ganz und gar EINS mit ihm.  Das gilt für viele  Bücher, die ich früher gelesen habe als auch für das "Buch", welches ich  schreibe, überall dort, wo der Geist ein freies Plätzchen findet.


Der spirituelle Gutmensch

glaubt, dass ein Meister, der ja per se absichtslos handelt, immer auch ein Gutmeinender, ein Helfender ist - dass sein WIRKEN in jedem Falle für andere immer hilfreich ist. Aber: der Meister wirkt ohne zu wirken. Die Vorstellung des "hilfreich Wirkenden"  ist  eine Vorstellung des Egominds, der dem Meister, der ja eine Verkörperung des eigenschaftslosen Bewusstseins ist, eine GUTE Eigenschaft zuweist.
Der Meister als der Endgültig Befreite weiss nichts von seinem Wirken. Seine rechte weiss nicht, was die linke tut. Er bewertet sein Verhalten nicht. Er tut weder Gutes noch Böses, denn er ist jenseits von Gut&Böse. Verhalten und Wirkung bewertet nur der sich getrennt geglaubte Egomind.

In meiner WIRKLICHKEIT  bin ICH als absichtlos=spontan Handelnder mit der Handlung  EINS. ICH denkt nicht mehr nach, was ICH tut.  Das Ego ist niemals absichtslos, es ist nur auf seinen Erhalt und Vorteil bedacht,  (ja, insbesondere dort, wo es glaubt, Gutes zu tun!) es ist zielorientiert und denkt  nach, bevor es handelt, es ist vergangenheits-, d.h. erfahrungsorientiert. Sein Motto ist: "Willst Du in die Zukunft schauen, sieh in die Vergangenheit" - so der Glaubenssatz eines Tiefgläubigen Materialisten. .
Worauf ich hinauswill: Der Meister ist das inkarnierte Paradox, deshalb  läßt sich keinerlei eindeutige Aussage über den Meister machen. Als  die Verkörperung des sog. Eigentlichen bzw. des Tao gilt hier für den Meister, was für das Tao bzw. Gott gilt: Das Tao, welches sich benennen läßt, ist nicht das Tao. 

Dies schreibe ich insbesondere im Hinblick auf  XY , die mich auf ihrer Facebookseite zum wiederholten Male des Besserwissens beschuldigte, als ich versucht, ihr zu erklären, dass der Meister nicht "hilfreich" oder auf diese oder jene  Weise wirkt, sondern sein Wesen & Wirken ganz ohne "Weise" sei. 

Es ist dem Verstand einfach nicht beizubringen, dass das, was jenseits von ihm liegt, nicht beschreibbar ist - weil es gaaanz anders ist, als er sich das vorstellen kann - totaliter aliter! Nur der mit (seiner) Person identifizierte Egomind erkennt das Personhafte nicht als das Unwirkliche, d.h. er kann nicht aufhören die WAHRHEIT, das TAO zu personifizieren; er  kann hinter der Person des  Meisters nicht dessen wahre  WIRKLICHKEIT als reinen GEIST wahrnehmen, solange er mit der eigenen Person identifiziert ist. Erst wenn er den Meister im Aussen als sich SELBST - das eigenschaftslose ICH BIN erkennt, ist die Reise zu sich SELBSt zu Ende. Wenn er sich SELBST erkennt, erkennt er den Meister und vice versa  als EINS- dann erst hat er die Vollmacht, über den Meister zu sprechen, als er ihn als sich SELBST erkannt hat.

Für das SELBST gibt es keine Trennung, d.h. unter anderem, dass es auch keine "Anderen" gibt. In der WIRKLICHKEIT, der Präsenz des SELBSt - JETZT  -  gibt es keinen Mangel, da ist jeder schon erlöst, da bedarf es keiner Hilfe oder hilfreichem Wirken. Das kann man sogar mit logischem Denken nachvollziehen. Wenn du wirklich - JETZT - präsent bist, bist weder du noch ein anderer mangelhaft oder hilfsbedürftig.

Auch wenn es meinem Da-SEIN qualitativ nichts nimmt oder hinzugibt, nervt es mich zuweilen, immer wieder Vorwürfen der Besserwisserei ausgesetzt zu sein und immer wieder nach Erklärungen zu suchen, die es den Leuten  verständlich machen, dass es  eine Grenze der Beschreibbarkeit gibt, an der mein Verstand scheitert, an der ich abwinke und mit den Alten Meistern sagen MUSS: Wen kümmert's? Dass mir auch dies als Ablenkungs- und "Vermeidungsstrategie" ausgelegt wird, liegt an Kleingeist's  intellektuellem Stolz und spiritueller Eitelkeit. Der in seinem spirit. Status getroffene  Egomind hört auch im spirituellen Kontext nicht auf zu versuchen,  die Oberhand zu behalten und alles mit seinem Dreck überziehen, um seine Vor-Urteile bzw. Unterstellungen zu verifizieren und  Fakten zu schaffen, nur um seinen Status/Wissen zu verteidigen.
Wenn es nicht so wäre, dass ich durch die Kommentare der Foren-Schreiber lernen würde und ihr UnWissen mich  zu Antworten anregt bzw. zu neuen Erkenntnissen bringt,  hätte ich es schon längst aufgegeben, in den Foren oder auf Facebook zu schreiben - dann würde ich gar mit Meister X-Lass ausrufen:
Ach,  wie geht mir Euer UnWissen doch so sehr auf den Sack!

Tacheles:
Ganz gleich,  wie intelligent und und spirituell "wissend" jemand glaubt zu sein -  einer der versucht, den Meister im Verhalten und in seiner Wirkung zu charakterisieren, der charakterisiert sich damit  nur selbst damit, d.h. er projeziert sich selbst und zeigt  dadurch sein (Un-)Wissen über sich SELBST, seine fehlende SELBSTerkennntnis..
Ganz gleich, wie oft er auch sein "Nichtwissen" beteuern mag, er beweist mit seinem Zuschreiben von (positiven) Eigenschaften genau das Gegenteil - er  w e i s s  einfach zuviel - sein Verstand versucht ständig das zu tun, wozu er auf der Welt ist: werten und schubladisieren.
Zum dem wiederholten Vorwurf, dass ich ja doch "dasselbe tue", wofür ich dich und andere kritisiere:

a)Was ich als Wahrheit  in deinen Texten erkenne,  ist weder dein Verdienst noch deine Wahrheit,  sondern ist WAHRHEIT nur für mich allein. Weil ich diese WAHRHEIT als absolutes SUBJEKT als meine absolute WAHRHEIT erkenne, läßt sie sich weder in Frage stellen noch  bestätigen.

b) Wenn zwei das Gleiche tun oder sagen, ist es noch lange nicht das Selbe. Wenn ich dich bitten würde, das Wort Arschloch zu unterlassen und bekäme von dir die Antwort: Du sagst es ja doch (gerade) selbst auch, älabätsch! - dann wäre das einfach nur dumm und unverschämt. Ganz ähnlich ist es mit deinen stereotypen Retourkutschen...

c) ALSO wenn ICH werte und schubladisiere, dann werte ich auf der Wertung und Beurteilung  gemäßen personal-dualen Ebene und bin mir dessen bewusst. Niemals aber könnte  ich das überzeitliche, überpersönliche transpersonale Bewusstsein mit personalen Eigenschaften verdrecken!

Noch so ein gutmeinender Irrtum, dass der Meister dem "Leben" dient. Kann gut sein, dass ich das früher auch mal glaubte...Nun, jetzt weiss ich: Das Wirken eines Meisters dient keineswegs so etwas wie dem "Leben" - weil ihm "Das Leben" quasi abhanden gekommen ist,  LOL, das Leben ist nur eine Vorstellung von "Vielheiten", ein Gedankenkonstrukt. Der Meister dient sich SELBST in allem was er tut, weil er das Leben IST!  Sein um des Seins willen. ICH BIN (weder dies noch das.)
Nur ein Ego setzt eine Ursache und nur ein Egomind will  (bei einem Meister) Wirkung erkennen, nur beim Ego weiss die rechte Hand, was die Linke tut. Kurz gesagt: Ein Meister weiss nicht um die Wirkung seines absichtslosen Tuns.
Also isch wees et net. LOL! 


Im Forum

A. wehrt sich gegen den Vorwurf des spirituellen Status-Denkens:

"Ich habe nie von mir behauptet, spirituell weit entwickelt zu sein, ich sage immer, dass ich nichts weiss", - und beteuert quasi im gleichen Atemzug eine Seite weiter ,  dass "da keiner mehr ist, der Pläne macht" - womit er doch recht eigentlich den höchsten spirituellen Status verrät: Kein Handelnder da.  
Einerseits liebäugelt der Schreiber mit unverhohlener Demut,  gleichzeitig  aber kokettiert er auch mit dem Bewusstsein des Nichtwissens - denn nichts zu wissen, weiss man seit Sokrates, ist eine spirituelle Tugend im Gegensatz dazu, dass es auf dem spirit. Marktplatz bei Strafe verpönt ist, sich selbst als erleuchtet darzustellen.  "Nichtwissend" zu sein,  bedeutet recht eigentlich dasselbe,  wie erleuchtet zu sein. Dazu noch die Angabe, dass da keiner ist, der Pläne macht - tja, also wirklich, noch erleuchteter kann man gar nicht sein,  - noch "weiter" kann man nicht kommen, als zu der Letztgültigen Erkenntnis, dass es keinen Handelnden, keinen (Pläne-) Macher gibt! LOL

So  argumentiert der spirituelle UnVerstand und lügt sich selbst in die Tasche! Erst leugnet er einen spirituellen Status, um gut dazustehen, nur um ihn gleich darauf durch die Hintertür wieder einzuführen, das heisst, er charakterisiert sich mit seinen Worten als Endgültig Befreiter: Niemand da.
Der Schreiber sagt in anderen Worten:  Ich habe nie behauptet, erleuchtet zu sein, ich sage nur, dass ich nichts weiss und dass da kein Handelnder mehr da ist.
Was der Sache zusätzlich einen recht komischen Anstrich gibt, ist die Frage des Schreibers A, ob dem Leser B die Botschaft  entgangen sei, dass da "keiner sei, der Pläne mache...", weil - nun, man habe es doch schon einmal und des öfteren geschrieben, verdammt noch mal.
Offenbar glaubt der Schreiber, dass etwas durch seine Worte bzw eine Behauptung auch wahr würde bzw.   dass dort, wo explizit keine Spiri-Status-Behauptung aufgestellt wird, es auch sonst nichts gäbe, woraus der Statusanspruch implizit hervor-"scheinen" könne.

Und so kann man sehen, wie das spirituelle Ego explizit das verneinen kann, was es gleichzeitig implizit bejaht und verrät - seinen spirituellen Status inclusiv der Verteidigung dieses Anspruchs.

Nochmal: Das Bewusstsein des Nicht-Wissens bedeutet nicht NichtS zu wissen, es bedeutet einfach nur, dass du mit deinem angesammelten Wissen und deinen Glaubenssätzen - Mindfucks über Gott und die Welt und das, was du für Realität hältst - nicht mehr identifiziert bist.


 Meisterschaft

Auch das will ich hier nochmal wiederholen - just  for you:  Es hat noch nie einen wahren Meister gegeben, der die Welt als solche zu verändern getrachtet bzw.  äussere Reformen/Revolutionen im Sinne gehabt hätte. Reformen und Revolutionen sind Ego-Spiele. Die Welt bist immer nur du selbst, immer ist es nur der Einzelne, der sich zu verändern hat in Richtung Heilung, Erlösung, Befreiung. Die Welt ist befreit, wenn DU befreit bist und zwar ohne wenn und dann! Deshalb heisst es: Suche ZUERST das Reich Gottes... Deshalb "entsagt" man der Welt auf dem "Hinweg", um auf dem Rückweg in die Welt - die nurmehr innerlich erfassbar wird - sich selbst bzw. die Welt verwandelt zurückgeschenkt zu kriegen.Wobei ich ausdrücklich darauf hinweise, dass diese "Verwandlung" sinnlich nicht wahrnehmbar ist. Verwandelt ist im Sinne von Transformation und Transzendenz  gemeint, die Aussenwelt hat sich keineswegs verändert, sondern wird im Gegensatz zu "vorher" neutral wahrgenommen. Nichts Besonderes.

Mahatma Gandhi war kein Wahrer Meister. Er war viel zu "voll", viel zu sehr mit weltlichen Werten bzw. Konzepten wie Nationalität identifziert. Die "Letztgültige Entleerung" basiert u.a. auf der tiefen Einsicht in das Wesen des Konzepts...

Wenn das spirituelle Ego über das Bewusstsein eines Meisters schreibt, wird es oft besonders tragikomisch. Ich möchte daher an dieser Stelle jeden bitten, nicht über den Edlen, den Befreiten, den Weisen oder den Meister zu schreiben, solange du  nicht selber ein Edler, ein Weiser, ein wahrer Meister BIST. Wenn du dich SELBST gefunden hast, weisst du wenigstens, über was du schreibst und redest.
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Hausfreund  

Mit dem Hausfreund red' ich des öfteren mal Tacheles, er  nimmt er mich allerdings nicht ernst, weil der Tacheles, den ich bevorzuge,  seiner Wahren Natur nach immerzu  mit  Lollen durchwirkt ist und damit neutralisiert ist.
Er lacht hämisch: Ha ha - Du KANNST gar nicht böse sein - auch wenn du sauer bist, bist du süß!
Jahaha, das muss man ihm lassen - der hat das personifizierte Paradox verstanden!

Seit kurzem kocht er für mich sonntags und backt Kuchen.
Immer wenn ich gehe, fragt er: Wann kommst du wieder? -
Ich: Keine Ahnung, irgendwann, - wirst schon merken,... wenn ich da bin, bin ich da.
Er will feste Gewohnheiten installieren, Termine ausmachen -  dann gibts Tacheles. Süßsauer.
Er hat das Suchtmittel gewechselt:  Wenn du da bist, muss ich gar nicht rauchen... und: es geht mir so gut bei dir  -  jawoll, so gut, dass er mich ständig lustvoll von der Seite anspringt, LOL. Dann gibts Tacheles. Süßsauer.
Ansonsten ist unser Kontakt ganz unangestrengt. Neulich frozzelte ich,  es sei wirklich angenehm, mit ihm zusammen fernzusehen.  Er bedankte sich artig.

Ein jeder,  der mir schwätzt von Liebe kriegt lustvoll von mir auf die Rübe -
So endet jedes Liebesleiden, wenn Flausen aus der Rübe treiben! La la la...

Er mag Christian Anders. Ich sage, dass Christian Anders sich im Internet den Guru gibt, aber ich auch. Der Hausfreund guckt mich groß und ungläubig an.
Ha jo - und dann gibts Tacheles. Süß-sauer.  LOL


Mindcrash

Nochmal Tacheles:  Da weilt also einer kaum 3 Tage bei Ramesh Balsekar und erfährt nach ein bisschen Nachdenken und Schuppen-aus-den-Augen-Fall  DIE  "Entleerung"? Wirklich die "Letztgültige Entleerung"? For ever Mr. Nobody?
Da frage ich mich, warum im selben Buch anschliessend die diversen individuellen "Mindfucks"  diverser Staatsoberhäupter und anderer geschichtlichen/politischen Größen so ausgiebig thematisiert werden. So letztgültig kann die  "Entleerung"  - christlich: Entrückung - also nicht fortgeschritten sein, anders würde man nicht nur die individuellen, sondern auch die kollektiven Glaubenssätze als Mindfucks erkennen - und zwar alle, ALLE, ohne Ausnahme ALLE Überzeugungen, die uns an die sog. Realität binden! Wäre diese Erkenntnis/Entleerung die "Letztgültige",  hätte man keinen Grund, die individuellen Mindfucks anderer Leute überhaupt nur zu erwähnen - da wäre ja kein Ende in Sicht.
Na gut, ich habe das Buch nicht zuende lesen können, möglicherweise kommt die "Letztgültige Entleerung" im Kapitel 22, wo sie ihrer Wahren Natur nach hingehört...he he he
Ach, was bin ich so gemein,
wird wohl wieder Zeit mal sein...


Meister Yoda

Immer zu zweit sie sind.
Keiner mehr. Keiner weniger.
Ein Meister und ein Schüler. (Yoda)

Meister und Schüler sind insofern eins, als der Meister nie aufhört - lehrend-lernend -  ein Schüler zu sein.
Meister Yoda ist eine Filmfigur aus Starwars. Ein Jedi-Meister.  Er ist typischerweise nur 66 cm. groß. Er war ein weiser Magier, kein Weiser im Sinne des "Edlen" - aber wohl auf einem guten Weg dazu.  Meister Yoda bildet seine Schüler in der "Macht" aus.

Der Edle oder der Weise -  wie man den Endgültig Befreiten auch nennt -  steht nicht in der Macht, sondern in der KRAFT, womit immer die GEISTESkraft gemeint ist, wohingegen die Macht sich auf die Beherrschung der Materie beschränkt und die "Kraft"  des Magiers auf der kleingeistigen Kraft der Imagination und der Gedanken beruht. Die Körperkraft spielt in beiden Fällen absolut keine Rolle...ich denke da gerade an die antrainierten six-packs von Ken Wilber. Die Wahre KRAFT des Großen GEISTES hat keine Muskeln - sie liegt im Gewahrsein.



Aktuell

Wie ich schon schrieb bin ich 15. Oktober 2015 umgezogen. Auffällig ist: Ich habe in diesen ersten zwei Monaten nicht ein einziges Mal den "Herzkaschper" gehabt. Irgendwas ist anders hier, ich kann mich freier bewegen, laufe nicht mehr so eingezogen herum wie in dem kleinen Zimmerchen zuvor. Vor allem aber kann ich wunderbar gut durchschlafen, denn das neue Haus bindet meine Aufmerksamkeit nicht mehr, wie es im alten Haus war, wo ich Tag und Nacht quasi in Bereitschaft stand, weil die vielen unterschiedlichen nichtidentifizierbaren Gerüche und Geräusche in und außerhalb des Hauses irritierten.
Waldweg hinter unserem  Haus
Ich würde sagen, im Unterschied zu dem früheren Haus, habe ich Vertrauen in dieses neue Haus, -  ich kann es vergessen. Ich lebe noch zeitloser als vorher, weil sich das Haus nicht bemerkbar macht. Eigentlich hätte ich Grund zur Beunruhigung: Ich wohne jetzt am Waldrand, ebenerdig, jeder, der hier spazieren geht,  kann, wenn er will,  bei mir reinschauen und mit einem kurzen Schritt über die Ballustrade oder durch die geöffneten Fenster sogar bei mir einsteigen. Ich meine, ich könnte mir zur Abwechslung mal ein nettes schauriges Einbrecher& Vergewaltigungs-Kopfkino machen; was mir im Zusammenhang mit Brandgeruch und Feuer mitunter noch mühelos gelingt, gelingt hier nicht - hier tut sich nichts bei mir, keinerlei Irritation, es fällt mir schwer, die entsprechend benötigten Angst-Projektionen bereitzustellen, dazu reichen die Vorstellungskräfte einfach nicht mehr.
Weil ich mittlerweile eine hypersensible Nase (und Ohren)  habe, bin ich auch sehr froh, dass die Gerüche hier definierbar sind und nicht so alarmierend wie diese geballten  Geruchsexplosionen im alten Haus - vor allem dieser ranzige faulige Geruch von altem Speiseöl.  Wenn auch diealte  kleine Wohnung sehr kostengünstig und gemütlich war, war es doch so, dass die Fäulnis durch alle Ritzen zu dringen schien, ich hatte den Eindruck, dass das Haus langsam von innen heraus vor sich hin verweste.

Wenn man etwas über ein Haus bzw. über den Vermieter und seine Mieter erfahren will, muss man sich den Keller anschauen. Der Keller symbolisiert das Verdrängte, den Schatten, das Unbewusste und das ist ja bekanntermaßen nicht selten ein Ort des Grauens... Altlasten...jede Menge Leichen im Keller - die haben  mir wohl irgendwie die Luft genommen. LOL Jetzt kann ich durchatmen und die Wohnung und meine Klamotten  richtig durchlüften....eine ganze Fensterwand plus 2 zusätzlichen Fenstern, eine Terasse - ein Luxus, den ich durchaus zu schätzen weiss.

Ach ja,  und den Brandmelder-Tinnitus, den ich mir beim letzten Feuerchen angelernt habe,  habe ich inzwischen auch wieder verlernt - obwohl mir das Seniorenzentrum gegenüber meines Hauses täglich jede Menge Re-Traumatisierungsmöglichkeiten bietet durch die Wendemanöver bzw. das  Piepen der  Lastwagen und Sanitätsautos  LOL.
Foto by me, Waldspaziergang  Dez. 2015

Es ist schon irgendwie auffällig, dass überall da, wo ich seit 2007 gewohnt habe, ein Brand ausgebrochen,  der Blitz eingeschlagen, der Fernseher implodiert ist oder reihenweise div. Elektrogeräte verschmorten . (Abgesehen von meiner Zeit bei Kerl Allmächtig, da brach zwar kein Feuer aus, da bekam ich nur ständig elektrische Schläge, dass die Funken flogen.)

Nun, jetzt wohne ich im Erdgeschoss, wenns mir hier heiss unterm Hinter wird, da muss ich nicht wie beim letzten Mal aufs Dach flüchten.

Ich habe mir diese Wohnung übrigens nicht aktiv selber ausgesucht, sie ist auf mich zugekommen durch die Frau, die ich vor 3 Monaten mal auf der Strasse kennenlernte. Sie besuchte mich einmal zuhause, weil sie eine Nachmieterin für ihr Malstudio suchte; dann gingen wir zu ihr und ich sah, dass ihr Studio ebenerdig lag, was mir sehr sehr sehr entgegenkam. Dennoch ging mir das viel zu schnell und ich sagte nur zu unter der Bedingung, dass alles easy und einfach und vor allem laaangsam vonstatten geht, kein Stress und  keine Widerstände von seiten der div. Vermieter und der Umstände entstünden usw. - und weil sie gerne die Fäden zog, liess ich sie einfach machen, sie half mir u.a. mit ihrem Auto und div. Hinterlassenschaften. Auf diese Weise  kam ich sogar zu Möbeln, die ich in meinem ganzen Leben noch nie brauchte und besass:  Eine Riesen-Leder-Couch, 4 Stühle, ein runder Tisch... ein Wohnzimmerschrank aus Buche - Himmel! - und als Highlight ein fast 1 Meter langer Panasonic Flachbild TV! Das schwarze Ungetüm tausche ich jetzt aber mit einem kleineren Gerät...LOL.
Ach, und meine Bilder brauche ich mir auch nicht mehr selber malen - die liebe Frau, die ja eine Malerin war, hat jede Menge zurückgelassen; Bilder aus ihren frühen Jahren, die ich hätte selber malen können -  neben der schwarzchristlichen Pädagogik und ihrer perversen Auswirkungen, die wir beide genossen, LOL, ähnelten wir uns auch im Malstil.

Alles hier ist einfacher und bequemer zu handhaben,  - ich muss kaum putzen, die Wohnung scheint selbstreinigend zu sein. LOL und alles, was ich brauche, habe ich  in greifbarer Nähe, auch der Berg hinterm Haus fehlt hier nicht. Weil mir das Laufen Jahr für Jahr schwerer fällt, weiss ich es zu schätzen, dass die Steigung nicht gar so extrem ist, wie die hinter dem alten Haus - die Hintertür meiner neuen Bleibe führt direkt auf einen Waldweg mit wunderschönem Rundgang. So viele Wege... da kann ich sogar das Nützliche
mit dem Angenehmen verbinden und meinen Einkaufsweg zum Aldi durch den Wald nehmen.