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Sonntag, 3. April 2016

Wo Gott nicht in das Weltbild passt, da wird ER aus der Welt geschafft


Der moderate und der radikale Islam

Irgendwo gelesen: There are radical muslims and moderate muslims:  A radical muslim wants to behead you, a moderate muslim wants a radical muslim to behead you. Zu deutsch: Es gibt radikale Muslime und moderate Muslime: Ein radikaler Moslem möchte dich enthaupten, der moderate Moslem will,  dass der radikale Moslem dich enthauptet. Zitatende.
Das Verrückte ist nur, dass der moderate Muslim, nachdem er dem radikalen Muslim unbewusst den Steigbügel gehalten hat, das selbe Schicksal ereilt  - dass er wie alle Ungläubigen wegen seiner (westlich-)moderaten Gesinnung von seinen radikalen Glaubensbrüdern geköpft wird... Was also soll er tun, der "moderate Muslim"? Er hat nur eine Wahl, um sein Leben zu retten: sich dem radikalen Islam anzuschliessen!

Der kleine Unterschied: Der radikale Islam tötet Frauen, die dem Islam den Rücken kehren, während der moderate Islam sie "nur" lebenslang wegsperrt. Das ist wohl mit ein Grund dafür, dass die moderaten Moslems nicht gegen die Gräueltaten des IS und anderer islamistischer Terrormilizen aufstehen und demonstrieren, derweil diese buchstäblich nach dem Koran leben.

Im Grunde ist es ganz einfach: Nach weltlichem Recht und Gesetz kann und darf eine verfassungsfeindliche Religion, die zu Hass und Intoleranz aufruft, nicht "toleriert" werden.  Der Islam kann so lange nicht geduldet werden, solange die Muslime selbst die Gesetze des Gastlandes nicht zu tolerieren willens sind. Wer als Deutscher oder Europäer den Islam toleriert, der toleriert und schafft zwangsläufig auch musl. Parallelgesellschaften (unter dem Gesetz der Scharia!) im eigenen Land.
Das Problem ist, dass das schuldkomplexbeladene Deutschland es den Muslimen leichtmacht, sich auch völlig ohne Not als Opfer zu inszenieren und mit allen mehr oder minder unlauteren Mitteln ihre Ziele verfolgen und die schuldbewussten "Täter"  (= sog.Gutmenschen) sich allzu leicht diesbezüglich manipulieren und erpressen lassen. Der Gutmensch ist unfähig zu sehen, dass er mit dem Islam in Wirklichkeit nicht das Gute (Religion), sondern das Böse (polit. Ideologie)  honoriert und toleriert - es ist seine falsch verstandene Toleranz, die die Intoleranz importiert.
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Was die allzu impulsive Grenzöffnung Frau Merkels - einer ehemaligen DDR-Bürgerin -  für die Flüchtlinge angeht, könnte dieser m. E. emotionalen Kurzschlussreaktion eine Art Flashback zugrundeliegen - die Erinnerung an die deutsche DDR-Genzöffnung von 1989.


Seid wie die Kinder - seid Besserwisser!

Das autoritäre bzw. mit Autorität identifizierte spirituelle dogmatische Besserwisser-Ego zeigt vorlieblich in den spirit. Foren das Monopol auf sein (Besser-)Wissen. Und so leidet es insbesondere hier  Qualen der Minderwertigkeit, wenn  ein anderer sich ihm gegenüber in wahrer  SELBSTautorisierter SELBSTgewissheit (Besserwisserei 2.O)  lebendige Wahrheit "anmaßt" - die dem im besten Wissen geäusserten Glaubensartikel (lol)  nicht mal widerspricht, sondern zu bestätigen scheint.
Der Unterschied liegt nicht in der Bedeutung, sondern in der Herkunft - also der Quelle des Wissens bzw. Erkenntnis.
Der Unterschied liegt in der  WAHRHEIT, die im GeWAHRsein erkannt wird oder in einer verstandesmäßigen (angelesenen und für wahrgehaltenen) Überzeugung.

Wenn Jesus uns auffordert, wie die Kinder zu sein, bedeutet das in der Praxis des befreiten Kindes auch,  KEINE Rücksichten auf "andere" zu nehmen. Das befreite Kind ist  kein braves Kind,  - der befreite Mensch ist kein unterwürfiges Wesen, welches gehorsam den ihm vorgegebenen Regeln folgt oder altruistischen Höflichkeitsformen huldigt. Er ist weder bescheiden noch unbescheiden, sondern SPONTAN in seinen Aktionen und Reaktionen. (Was "andere" aber nicht daran hindert, dieses oder jenes in sein Verhalten hinein oder heraus zu attribuieren LOL) Anders wie das vormals fremdbestimmte Ego denkt und grübelt er nicht mehr zwanghaft darüber nach, welche Bedeutung das an ihn Gesendete/Mitgeteilte für den Sender hat, sondern intepretiert SELBSTbestimmt in SELBSTregie, was und wie es etwas verstehen SOLL. Diese SELBSTbezüglichkeit basiert auf der ALLEINSIGEN SUBJEKTIVITÄT und wirkt auf Aussenstehende (Egos) sehr selbstbezogen und egozentrisch.
Ganz ähnlich formulierte es Osho, als er Friedrich Nietzsche interpretierte:
"Erstens also ist es Nietzsches Zarathustra – vergesst das nicht; er hat nichts mit dem originalen Zarathustra zu tun. Und zweitens: Wenn ich darüber spreche, ist es mir egal, was Nietzsche sich dabei gedacht hat – und ich habe auch nicht die geringste Möglichkeit zu wissen, was er sich dabei gedacht hat. So wie er Zarathustra benutzt hat, so benutze ich ihn!"
Diese Art der "Benutzung" ist nicht egoistisch, sondern SELBSTbezüglich. Osho agiert hier wie ein Kind, er ist spontan. Genauso frei re-agiere ich auf Beiträge und Kommentare in den spirit. Foren:  Wie Osho ist auch  mir egal, was die Leute sich bei ihren Kommentaren  und Ausführungen denken, was sie meinen - wichtig ist allein, wie ICH es verstehe. Ja, für das Ego der div. Kommentatoren ist dies natürlich ein Affront, weil seine Erwartung dahingeht, dass man empathisch auf ihn eingeht, versucht, IHN zu verstehen, zu bestätigen usw.  Manche dieser Leute beschweren sich über mich, weil ich mich zu weigern scheine, sie zu verstehen - und wenn ich es erkläre, sind sie beleidigt,  weil es nicht um SIE, ihre "Wahrheit" bzw. ihr umfangreiches spirit. Wissen, ihr Ego,  geht.


Nochmal: Erstens  ist es MEINE Interpretation deines Beitrags, es hat nichts mit dem originalen Gegenstand deiner Beschreibung  zu tun. Zweitens: Wenn ich darüber spreche, ist es mir egal, was du dir dabei gedacht hast - ich hätte zu Lebzeiten gewiss die Möglichkeit, herauszufinden und zu wissen, was du dir dabei gedacht hast, aber weil es für mich nicht die geringste Rolle spielt, ist da auch nicht das geringste Bedürfnis, zu wissen, was du dir dabei gedacht hast.

Statt nun aber wie stets beleidigt darauf zu reagieren, solltest du dir in diesem Zusammenhang unbedingt dein Bedürfnis nach Empathie und Verständnis klarmachen und dass du keineswegs ein natürliches Recht darauf hast, sondern dass es dein Ego ist, welches sich einbildet, Rechte zu haben... In der Annahme dieses Bedürfnisses liegt die Transformation.

(Zuletzt nochmal  für die besonders halsstarrigen und unbelehrbaren Schriftgelahrten, die mir hier wieder am Zeug flicken wollen, dass ich ja mal wieder genau das täte, was ich an anderen rügte: nämlich dem freien eigenschaftslosen Ich-Bin- Bewusstsein Eigenschaft verleihen  -
Nein, folks, SPONTANEITÄT ist keine Ego-Eigenschaft, sondern ein Seins-Attribut, es ist eine QUALITÄT der Wahren Natur, eines SEINSattributes der "All-Präsenz", - der nonlokalen (!) Allgegenwärtigkeit.
Und glaubs mir, solange du nicht die Gabe der Unterscheidung hast, kannst du den Unterschied zwischen Ego- und Seinsattributen nicht erkennen!)


SUBJEKT

Wenn ich vom grossgeschriebenen SUBJEKT spreche oder schreibe, dann ist damit nicht das egoische Subjekt mit seiner relativen Subjektivität in Bezug zu Objekten gemeint, sondern das EINE EINIGE und EINzige =Absolute SUBJEKT, Gott oder ICH BIN - das EINHEITliche bzw. ganzheitliche SEIN jenseits der Subjekt-Objekt-Trennung.


Flüchtlingskrise ist DEINE Krise

Diese Romantiker von der militanten und multikulibunten Antifa-Fraktion, die glauben, dass der Nationalstaat ausgedient hat oder gar "verrecken" sollte, sind offenbar Pseudo-Spirituelle, deren Aufgabe es wäre, ihre Ent-Äusserungen nach Innen zu holen bzw. ihre Projektionen zurückzuholen und die Grenzen  in sich selbst zu überwinden.  Wer immer nur dagegen ist, verbleibt im Gegensatzdenken und wer da  meint, dass Deutschland "verrecken" soll, der töte zuerst das (deutschnationale) Ego in sich ab, das Ego ist nämlich dasjenige, welches Grenzen errichtet.  Die Politik bzw. die Rebellion gegen Politik befreit niemanden. So wenig es ein Paradies für ALLE auf Erden geben wird, (sondern nur in der ALL-EINSIgen SUBJEKThaftigkeit) so wenig werden die nationalen Grenzen auf einmal und für Alle aufgehoben.  So wenig wie das Ego seine Identifzierung mit sich selbst aufgibt, so wenig werden die Völker insgesamt bereit sein, ihre nationale Identität aufzugeben. Heimat zu haben, Vaterland, ist nichts schlechtes, es ist die einseitige radikale (imperialistische)  Identifizierung mit der Nation bzw mit den.nationalen Eigenchaften als die "Besseren", die "Besten" in der gaaaanzen Welt... Auch der Rebell, der gegen die Nation bzw. den Nationalismus ist, verbleibt noch in dieser Identifizierung. Nationalismus und Heimat-/Vaterlandsliebe sind zwei paar Schuhe.




Der Gläubige

Was für ein lustiges Trauerspiel, wenn ein Spiritueller vom Himmel  herab dem "Besorgten Bürger" und dessen "Islamophoie" mit dem Rat beikommen will,  das beste Mittel, um sich gegen seine triste Schwarzmalerei zu schützen, sei es, sich den Nachrichten der Medien zu entziehen.
Mit den Worten "Keine Medien, keine Krise"  imitiert und missioniert so ein Super-Schlauchen eine WAHRHEIT, die zwar absolut für den der WAHRHEIT geWAHR Sei-enden ist,  aber dem nur gläubigen Abkäufer der WAHRHEIT einfach nur ein Glaubenssatz ist, der einmal auf der überpersönlichen EINSICHT (Gewahrsein) basierte, dass die WIRKLICHKEIT nur im allerkonkretesten Hier und JETZT stattfindet und alles andere, was so in der weiten Welt passiert, keine Wirklichkeit hat, sondern nur auf Hören-Sagen basiert. In der Hand eines nur Gläubigen wird die einstmals lebendige WAHRHEIT zu einem moralitären Knüppel, um den Anderen, über den man sich weit überlegen glaubt, den Mores zu lehren.
Schon komisch, dass es sich bei dem neuerdings als "Faktenleugner" Gerierenden -  und sich jetzt einerseits so visionär und andererseits moralitär Gebenden -   skurillerweise um denselben (Verstand)  handelt , für den ansonsten das Gedankenkonstrukt des Holocaust' noch immer als Fakt & Realität anerkannt ist und erbittert bekämpft wird, wer aus postmortaler (nondualer) Sicht etwas anderes sagt, LOL!

So fortgeschritten sich manche Sucher als Finder gerieren, sie können es einfach nicht lassen, sich Eigenschaften zu verleihen, edle, hilfreiche und  gute Eigenschaften natürlich, wobei man nicht zu relativieren und bescheiden zu beteuern vergisst, dass man nicht NUR gut sei, so ab und zu komme auch durchaus mal das kleine Teufelchen heraus...
Auf der andern Seite aber weiss man sich gleichzeitig der schnöden Absichten leer, ist nicht mehr  g e g e n   irgendetwas, sondern nur noch dafür, für was auch immer... Kurz: man tut sich einerseits mit Ego-Eigenschaft und gleichzeitig mit SEINStugenden schmücken, wobei man sich nicht bewusst ist, dass das eine das andere ja doch ausschliesst.  Es ist nicht möglich, sich zu definieren, als JEMAND, der dies und jenes ist und tut - also in diesem Falle als JEMAND (Ego), der gerne hilft  - und andererseits glaubt,  dass NIEMAND da sei, der eine Absicht haben könnte, zu helfen.   
(Vorsicht! Solange man mit Ego identifiziert ist, ist man sich seiner Motivationen und Absichten in den seltensten Fällen überhaupt bewusst, es bedarf schon einer ausgeprägten Achtsamkeit, den unbewussten ABsichten auf die Schliche zu kommen! Auch die vielgepriesene Spontaneität wird in diesem Zusammenhang oft verwechselt mit  Impulsivität, die im Dienst am Selbstbild steht und permanent versucht, dem konditionierten  Ich-Ideal des guten Menschen zu entsprechen. Wer darauf konditioniert ist, zu helfen, der oder diejenige - meist sind es Frauen - handelt/hilft  nicht spontan, sondern impulsiv. Deshalb ist das Gutes-Tun so doppeldeutig und fragwürdig! Wie schnell wird da aus der Not (Unfähigkeit anders zu handeln als wie man konditioniert ist) eine spirituelle Tugend gestrickt, die das spirituelle Ego füttert und inflationiert.
Nichtwissen bedeutet auch, dass die Linke Hand nicht wissen soll, was die Rechte tut - dies ist ganz gewiss dort nicht der Fall, wo die Rechte Hand die Guten Taten der Linken recht skrupellos der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Begriff Gutmensch

ist mittlerweile so ausgelutscht und/oder  inflationär mißbraucht, dass ich ihn kaum mehr benutzen möchte. Seit nun der Begriff  "Gutmensch" von Gutmenschen zum Unwort des Jahres erklärt wurde, gibt es nurmehr den "Bessermenschen." LOL. 

Jahrelang hatte die Polizei Anweisung... jahrelang wurde aus falsch verstandener Toleranz  verschwiegen, dass es sich bei vielen kriminellen Aktionen um "Ausländer" handelte (siehe Rotherham) Was man nicht berücksichtigte:  dass die Muslime unter den Ausländern keine Ethik kennen, derweil  es um Ungläubige geht. Der Koran rechtfertigt in diesem Bezug alle bösen Taten und macht aus ihnen eine spirituelle Tugend. Der Koran ist ein für Männer gemachter, den Männern zu männlicher Ehre gereichende Gebrauchsanweisung, wie man sich Welt und alles, was darinnen ist, mit Gewalt gefügig und zu Diensten macht. Der Gott Allah ist hier nichts anderes als der KriegsGott Yaldabaoth, auch Ego oder Antichrist genannt, der im Islam nun zu voller Blüte ausfährt; im Christentum wurde der alttestamentarische Allah durch Jesus Christus und seine Frohe Botschaft des Neuen Testaments erlöst. Deswegen glaube ich auch, dass es keine Reform des Islams "von Innen" heraus geben kann, weil der Islam kein Herz hat. (Der Sufismus - der  einzige Ismus, der den Islam "von Innen" heraus erneuern könnte -  wird vom fundament. Islam nicht anerkannt) sie sind wie früher auch im inquisitorischen Christentum Ketzer.  Die einzige Reform, der ich eine Chance gebe, ist die  Umkehr in die Innerlichkeit der Mystik, in der die Essenz aller Religionen zu finden ist.  Es ist der Weg eines jeden Menschen auf dem Weg der SELBSTrealisation: Vom kriegerischen Mohammed zum friedfertigen Jesus - anders gesagt: vom Ego zum SELBST. 
Der Kampf zwischen Gut und Böse findet auf der Weltebene nicht zwischen antimoderneristischer regressiv- archaischer musliminscher Kultur und progressiver westlicher Kultur statt, sondern tatsächlich zwischen Islam und Christentum, derweil sich alle Religionen wieder auf ihre Wurzeln - "religio" besinnen. Umkehr.

Mein Gott, warum hast du mich verlassen...

Als ich vor einem Jahr im Krankenhaus lag und 24 Stunden meinem aus dem Rhytmus gefallenen lautgestellten  Herzschlag aus dem Monitor lauschte,  hatte ich keinerlei Todesängste, ich war im Gegenteil total auf mein persönliches Hier und Jetzt und das faszinierende Umfeld/Gewusel um mich herum konzentriert. Ich hatte buchstäbliche keine Zeit für Todesängste. Ich musste alles wissen, was man  mit mir anstellte, und nervte sie mit meinen Fragen. 

Ulrich Kienzle bei Markus Lanz

"Die Diffamierung eines Mannes, der lange tot ist, finde ich nicht in Ordnung." sagt Gutmensch Ulrich Kienzle auf die kritischen Äusserungen der Ex-Muslima Sabatina James' -  und meint Mohammed!!!
Noch differenzierungsunfähiger kann man gar nicht sein, wie dies Kienzle in dieser Sendung demonstriert hat, der seinerseits arrogant und besserwisserisch  immer wieder Frau James zum Differenzieren aufforderte. ... Kienzle  offenbarte in dieser Sendung nicht nur seine bislang unentdeckt gebliebene zum Himmel schreiende Dummheit, er offenbarte hier auch exakt dasselbe faschistoide, pervertierte  patriarchalisch-chauvinistische Bewusstsein der Islamisten,  - ein Bewusstsein, welches  das Gute nicht vom Bösen unterscheiden kann.  Faschistoid ist es z.B., wenn berechtigte Kritik als  Diffamierung diffamiert wird.
Eine Dummheit kosmischen Ausmasses offenbart sich z.Zeit  in den Medien, derart, dass es einem die Sprache verschlägt. Ursache: Angst.

Gedanken

anlässlich eines Kommentars auf einer Facebook-Guru-Seite:
Identifikation mit Nicht-Identifikation gibt es nicht.  Es sei denn, man meint damit die Identifikation mit einer singulären spirituellen Erfahrung.  Im BW einer  spirit. Erfahrung ist das Ego abwesend, und die Subjekt-Objekt-Trennug aufgehoben -  da ist niemand mehr, der sich mit irgend einem ETWAS identifizieren könnte. Nichtidentifikation ist ja doch kein Objekt, kein "Etwas"! Allerdings ist es meist so, dass sich nach einer spirit. Erfahrung der Alte Adam zurückmeldet und die spirit. Erfahrung  (den Zustand der Nichtidentifiziertheit) als Glaubenssatz zementiert und mit diesem Zustand der Nichtidentifikation identifiziert bleibt; in der Regel bleibt er solange mit seiner Erfahrung identifiziert, als er keine Achtsamkeit/Gewahrsein entwickelt, welches allein die durchschlagende  LEUCHTKRAFT hat, Identifikation aufzudecken und loszulassen.
Für ein ganz und gar "gestorbenes Ego" jedoch ist Identifizierung ganz und gar unmöglich, weil mit der Schattenintegration und dem daraus resultierenden Tod/Überwindung/Transzendierung des Egos Permagewahrsein stabilisiert ist. Gewahrsein ist wie gesagt,  das "Tool", welches den Tod des Egos bewirkt hat und mitsamt seiner Identifizierungsleidenschaft als Illusion durchLICHTEND entlarvt und fürderhin für alle Zeiten unwirksam gemacht hat.

Babylon

Es ist schon drollig, wie der Egomind so sehr an seinen geliebten Begriffen bzw. der Vorstellung von Bedeutung der Begriffe  klebt, dass er der Synonyme für dieselbigen  nicht gewahr wird. Zum Beispiel ist Gott in div. spirituellen Kreisen verpönt. Nicht, weil man ihn transzendiert hätte und damit aus der Welt geschafft, LOL, sondern weil er nicht in das spirituelle Weltbild passt, mit dem der Sucher identifiziert ist. Zum Beispiel div.  Gläubige der div. Neo-Sekten, denen Gott schon gestorben ist, bevor sie ihn überhaupt erfahren haben.
Wo Gott nicht in das Weltbild passt,
wird er aus der Welt geschafft. LOL
Wer an Gott glaubt, der glaubt oft nicht an Gewahrsein und wer an Gewahrsein glaubt, der glaubt nicht an Gott. Tatsächlich stirbt Gott nicht in der Einheitserfahrung, sondern es stirbt die Vorstellung von Gott...anders gesagt:  die Konzepthaftigkeit des Verstandes wird durchschaut. Wo die erkannt ist, fallen alle Begrenzungen, da ist nur noch die EINHEIT allen SEINS erkannt, christlich ausgedrückt wird die Einheit des Sohnes mit dem sog. VATER, Brahman, dem "Absoluten" erkannt. Einheit erfahren bedeutet, dass die Bgrenzungen als Begrenzung erkannt werden...die Subjekt-Objekt-Trennung ist aufgehoben, d.h.  den Sohn als das "Zweite" gibt es nicht mehr, er ist oder erfährt sich von der selben QUALITÄT und GÜTE wie der Vater. Eine andere Metapher für die Einheitserfahrung  ist der Tropfen, der im Ozean aufgeht. (Um es nochmal deutlich zu sagen: es handelt sich bei der Letztgültigen Einheitserfahrung um nüchterne geistige Erkenntnis und nicht (mehr)um ozeanische Glückseeligkeiten!)

Der Buddhist, der nicht an Gott, aber an Gewahrsein glaubt und der Christ, der an Gott, aber nicht das "buddhistische" Gewahrsein  glaubt, wissen offenbar nicht, dass es sich um Synonyme für das EINE handelt. "Es gibt keinen Gott im Buddhismus" hört man oft. Puuustekuuuuchen..  Von Gewahrsein läßt sich ebensowenig sagen wie von Gott.   Zur Übung (für Fortgeschrittene) möchte ich jedem Christen bzw. Buddhisten empfehlen, beim Lesen seiner  religiösen Schriften das Wort Gott durch Gewahrsein bzw. das Wort Gewahrsein (oder Achtsamkeit) durch Gott zu ersetzen. 
Wo man im Buddhismus vom heilenden Raum des Gewahrseins sprechen mag, spricht man im Christentum von der heilenden Gegenwart Gottes. Wo der Christ sich von Gott geführt fühlt, wird der Buddhist durch Achtsamkeit resp. Gewahrsein geleitet.
Im Unterschied zur eher sachlichen Terminologie ist die christliche religiöse Terminologie eine poetische metaphernreiche "romantische" mythische... obwohl wennn man an die Vielgötterei der Buddhisten denkt...

Nochmal: Zwischen Achtsamkeit und Gewahrsein gibt es im Grunde keinen Unterschied, Achtsamkeit ist die Vorstufe von Gewahrsein; Achtsamkeit ist m. E. noch raumzeitgebunden und  bewirkt das langsame Öffnen des Allsehenden Auges  - ein anderes Wort für Gewahrsein/Gott. Gewahrsein IST das vollkommen geöffnete Auge Gottes, vollkommene Wachheit.


Die meisten Sucher

wollen von ihren Gurus, Lehrern und Meistern weniger erleuchtet, als geliebt werden. Der wahre Meister aber gibt dir den Tod, der setzt die Axt an der Wurzel an, da wo es wehtut...
Samarpan ist in vielem ein Klischee-Gruru, seine zeitlupenartige schleppende equilibrierende Sprechweise könnte man glatt mit der spirituellen Tugend der "Sanftmut" in eins setzen. Dabei ist Sanftmut keine äussere Haltung, sondern die innere Verfassung, die sich widerstandslos dem Lauf des WAssers anvertraut. An diese Sanftmut gekoppelt ist das Schwert - die andere Seite der Medaille. Jesus  bringt Frieden UND Schwert. Das Schwert der Unterscheidung.

Solange sich so ein Guru in den Satsangs nur nett und wohlwollend inszeniert vor der  Gemeinde der Gläubigen,  ist er ihr "Meister",  kaum jemand von der Gemeinde aber kennt ihn privat, niemand weiss, wie er wirklich ist. Auch kaum jemand, der  seinen Widerstand herausfordern würde, seinen Ärger... Und wenn schon, hat uns doch der "Meister" gesagt und beteuert es immer wieder,  dass er nicht "perfekt" sei... und weil er eben solch ein unvollkommener Mensch wie jeder andere sei, könne er heiraten, sich oft und lauthals ärgern oder andere Leute herunterputzen... kurz: es gibt offenbar sog. Meister, die unter ihrer menschlichen Unvollkommenheit verstehen, dass sie die ganze Palette der Abwehrklaviatur rauf und runterspielen könnten und dass dies nichts über ihren spirituellen Status aussagen würde..was aber letztlich nur beweist, dass sein Ego eben nicht vollkommen tot/transzendiert  bzw. sein Gewahrsein nicht so tief ist,  dass er den Titel "Meister" verdient hätte, der in WAHRHEIT tatsächlich "so vollkommen ist wie der Vater im Himmel vollkommen ist."

Samarpan über die Endzeit
www.aufklaerungsgruppe-krokodil.de/AbendmitSamarpan.pdf
In dieser Antwort zeigt er m. E., dass er von der Psychologie der Apokalypse - vom Welt(anschauungs-)Untergang offenbar  nicht die geringste Ahnung hat. Was wiederum erklärlich machen könnte, warum er gegen Schattenintegration ist bzw. nichts zu diesem doch eklatant wichtigen Thema zu sagen hat. Samarpan setzt das Jüngste Gericht irrtümlicherweise mit dem körperlichen Tod in eins, dabei handelt das Jüngste Gericht primär vom Tod/Untergang des Egominds zu Lebzeiten. Wer also Ernst macht und seinen Verstand (Egomind) wirklich hinter sich läßt, erlebt das Jüngste Gericht als die Große Korrektur/Berichtigung des Unwahren und Umkehr zur wahren WIRKLICHKEIT. Offenbar hat Samarpan damit selbst noch nicht Ernst gemacht. Absolut unfassbar, dass Samarpan die Endzeit im geschichtlichen christlich-buchstäblichen Sinne verstehen sollte, was seine Antwort an das junge Mädchen impliziert, der er versichert, dass ihr "nichts passieren würde".  Die größte Lüge, denn die Endzeit ist eine Metapher, die den Tod des Egos meint.  Im übrigen stimme ich dem Erfahrungsberichterstatter zu, wenn der meint, dass Samarpan Fragen nicht wirklich beantworte, sondern drumherum rede. In allen Videos, die ich von S. anschaute, geht er so gut wie nie oder selten auf den Frager/Frage wirklich ein.  Bei der Interpretation der Johannes-Apokalypse hat er jedenfalls auf ganzer Linie versagt, weil er sie wie Hinz und Kunz rein äusserlich und geschichtlich nimmt, statt auf das innerpsychische apokalyptische Geschehen, bei dem das Ego seinen Ungeist aufgibt.
Samarpan: "Wenn wir den Verstand nicht ausschalten, werden wir nicht frei sein. Frei können wir sein, wir müssen es nur wollen. Den Verstand ausschalten heißt, ihn nicht vorne zu sehen, sondern einen Schritt hinter sich zu lassen." Ha ha, wie sein Verstand dieses Kunststück vollführt, verrät er euch nicht,  he?
Samarpan ist viel zu sehr DAgegen- wogegen auch immer, zum Beispiel ist er auch  gegen Verwantwortung

Nach M. Poehm sagte Samarpan von sich selbst, dass er, sobald er auf die Bühne im Satsang geht, diesen Zustand des tiefsten Friedens hat. Genau - Bühne! Darin ist Samarpan nicht anders als jeder Artist, (Schauspieler, Sänger, Akrobaten usw.) der im Rampenlicht steht. Dieses Gefühl des Friedens kann m. E. eine Art projektiver Identifikation mit den Erwartungen des Publikums sein. Das Gefühl auf der Bühne und dabei die gesammelte Aufmerksamkeit/Energie eines Publikums auf sich gerichtet zu fühlen, kann süchtig machen.
Insofern können spirit. Lehrer abhängig von ihrem Publikum werden, weil es das Selbstgefühl inflationär steigern kann und narzisstischen Größenphantasien ungeheuren Kick geben kann.  Das wahre "Superstar"-Gefühl kommt von innen heraus, wenn das Ego überwunden ist und ist nicht von äusseren Anlässen abhängig.
http://www.spiritueller-blog.com/irrtuemer-kritik-an-samarpan
Mit allem, was M. Poehm als Irrtümer sog. Erleuchteter  beschreibt, gehe ich zwar nicht konform, habe aber den Eindruck, dass es sich bei ihm nicht nur um einen wunderschönen Verstand handelt, sondern dass es sich bei ihm durchaus um jemand handeln könnte, der mit dem Schwert der Unterscheidung unterwegs ist. Das sind die ganz & vollends Aufgeweckten. Erkennungsmerkmal: Eyes wide shut, ein Synonym für Gewahrsein.  LOL.  In der spirituellen Szene habe ich bis jetzt ausser mir keinen von dieser scharfen Sorte angetroffen.  Weitere Erkennungsmerkmale sind eine ausgesprochene Rechthaberei und ein apodiktischer Anspruch auf die sog. Absolute WAHRHEIT, - eine quälende Herausforderung für jedes spirituelle Forum, was auf Gleichheit, Demokratie, Toleranz gegen Intoleranz und und gaaaanz gaaaanz wichtig  auf "Augenhöhe" Wert legt, sonst gibt's Tote, LOL. 
Zu seinem Buch muss ich allerdings noch was anmerken, wenn ich's nicht schon früher getan habe. Zu "Nichts muss sich ändern" (so der Titel seines Buches)  meine ich: Ja und Nein - es ist dies wieder eine Aussage, die an unstatthafter Eindeutigkeit nicht zu wünschen übrig läßt, lol. Nur in der ganz konkreten Hier und Jetzt-Präsenz gibt es nichts, was man ändern müßte. Das basiert auf der Einsicht, dass die  (verbesserungs- bzw. veränderungswürdige) Welt nur im Kopf als Gedankenkonstrukt/Konzept des konzeptgeilen Egomind existiert. 

Um den Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen, die unter ALLES Vorstellungen hegen, die weit über das konkrete Hier und Jetzt hinausstreunen: Dass sich nichts ändern muss, bezieht sich never ever auf Informationen/scheinbare "Tatsachen" über schlimme Vorkommnisse in der Welt "da draussen" - wer immer noch glaubt, es gäbe ausser in seinem Kopf eine solche Welt, der hat noch nichts von der WIRKLICHKEIT verstanden.  Oder anders gesagt: Wenn es heisst, dass "Alles gut ist, wie es ist", dann bezieht sich das nur auf dein konkretes Hier und Jetzt. Wer darunter jedoch versteht, dass beispielsweise die deutsche Europameisterschaft im Handball und der Terror der ISIS genauso "gut" sei und zu dem "Alles" (was gut ist) dazugehört,  lebt noch immer in der Alten Welt des Alten Adam, der glaubt, was man ihm über die Welt da draussen erzählt. LOL.
Nichts muss sich ändern, Alles ist gut
und ist dies nicht wahr, so nehm ich den Hut!

"Hö hö" höhnt Herr Callida da,
das hört sich ja ganz prima an
geneigt bin ich,  dir zuzustimmen,
doch wills mir nicht so recht gelingen,
den IS-Staat nicht SCHLECHT zu finden!
Drum seh' ich schwarz für dich, my Dear,
wie immer, stets,  wie eh und je
mach ich  meinen Einwand hier:

Ich wette dass du anders denkst,
wenn dir unterm Hintern brennt,
der Terror ganz konkret im Jetzt
und Hier, da wird dir dein Geschwätz
my Dear,  im Halse steckenbleiben,
dann wirst du tief bereuen...

Doch Jesus aus dem Off uns spricht:
"Ein solches Denken liegt mir nicht,
auch der mir folgt ist frei von Sorgen,
der lebt im Jetzt und nicht im Morgen,
welches nur Verstand ersinnt,
so wie's der Deine tut,  mein Kind -
(und gab ihm einen Nasenstüber!)
Dem Doktor blieb die Spucke weg,
"Ok ok, da pass ich lieber!"
denn er erkannte voller Schreck
und spirutual voll korrekt,
dass er ein Hier& Jetzt sich DACHTE,
(in Lolo's Zukunft)was  keinen guten Eindruck machte
auf den Meister  - nicht nur dies,
auch das Publikum grinst schief,
doch dem lieben Gott zum Lob
und dem falschen Doc zum Hohn,
kehrt zurück die Projektion
back to Sender....oops, Pardon!

Jesus Christ jedoch verschwindet
kurz nachdem er dies verkündet:
This timeless moment, liebe Leute
ist Jetzt und Hier und nur für HEUTE!
(Womit er schon zuviel gesagt,
denn Heute ist ein ganzer Tag. LOL.)
La la la


Also nochmal: Egal, ob Europameisterschaft oder  ISIS - ALLES ALLES ALLES was du über die Welt weisst, ist aus "postmortaler" Sicht unwirklich! Wer kann da sagen, dass Unwirklichkeit "gut" sei?

Immer, wo oder wenn  ich auf Samarpan aufmerksam gemacht werde, macht er mir mehr und mehr den Eindruck eines Menschen, der möglicherweise eine oder mehrere Erleuchtungen gehabt hat, aber nicht den notwendigen spirituellen Reifungsprozess mit der notwendigen Schattenintegration (voll)  durchlitten und durchjuchzt  hat, der aus ihm erst einen Meister machen würde. Osho war sein Meister? Auch dass er "noch" Bilder von Osho (und Jesus!!! sic!) verehrt bzw. mit sich herumträgt  resp.  Oshodevotionalien verkauft, zeigt mir, dass er mit seinem Meister (Osho/Wahres SELBST) noch nicht wirklich EINS geworden ist. Abbilder sind Gegenüber, wer braucht ein Gegenüber, wenn er mit dem vormals gedachten äusseren Meister doch EINS geworden ist und damit selber Meister wurde?
Wer die Projektion zurückgenommen hat - d.h., wer sich des eigenen Wahren SELBST im Meister gewahr wurde ( Erkenntnis: ich bin Du und Du bist ich bzw. Dein SELBST ist mein SELBST, es gibt nur EIN Wahres SELBST/Bewusstsein)  bedarf keiner äusseren Bilder mehr.  Die Trennung ist überwunden.  Der Meister als das Gegenüber, das Du,  hat sich in der Erfahrung des Einsseins im EINEN Bewusstsein des Wahren SELBST/Gott überflüssig gemacht. Der innere Meister ist erwacht, du bist EINes EINIGEN GEISTES mit ihm - was alle äusseren Abbildungen der Person des Ex-Meisters völlig überflüssig und sinnlos, ja, geradezu lachhaft macht.
Noch einmal und immer wieder:  Die Verehrung eines Meisters hört mit der Letztgültigen Erkenntnis/ Einheitserfahrung auf! Basta! Genauso wie die Verehrung  Gottes aufhört mit der Einheitserfahrung. Und zwar für alle Zeit!

Ach ja, Osho war übrigens auch mein Meister. Ob er ein Wahrer Meister, ein wirklich endgültig Befreiter war, muss ich heute allerdings manchmal bezweifeln, z.B., wenn es stimmen sollte,  dass Osho es nötig hatte,  bis zu seinem Ende "in die Stille" zu gehen. Die Letztgültige Erkenntnis/Moksha - bedeutet endgültig befreit zu sein, womit das Gewahrsein/Stille marktplatzresistent geworden ist, sodass die Bewusstheit durch keine äusseren Umstände mehr erschüttert werden kann.  Mit der Letztgültigen Erkenntnis/Befreiung hört nämlich nicht nur die Verehrung Gottes und äusseren Meisters auf, sondern auch das Gebet und die Meditation, es besteht kein Anlass mehr , denn du bist nun zu Meditation geworden! Wenn es sonst keine Kriterien gibt, DIES ist sehr wohl ein Kriterium für einen wahren Meister! Wenn so ein "Meister" sich noch in die Stille zurückzieht, um zu meditieren, dann zeigt er damit fehlenden Gleichmut und dass er noch nicht in Balance ist, ... dass sein Gleichmut irritierbar ist... dass es für ihn noch einen Unterschied zwischen Aussen und Innen zu überbrücken gibt -   dann ist auch sein Ego ganz klar noch nicht ganz überwunden.

Wieso nahm Osho gewohnheitsmäßig Lachgas? Wenn das stimmt, dass er sich ohne Not (ohne krank zu sein)  mit Lachgas amüsierte, dann wäre das für mich ganz klar ein weiteres Kriterium, welches gegen seine Meisterschaft spricht.   Denn wenn dem  Endgültig Befreiten nach seiner großen Erfahrung NICHTS bleibt,  das Lachen bleibt ihm gewiss. 
Auch was das Suchten angeht - und ich weiss, wie sehr es all die sich erleuchtet dünkenden Raucher und Säufer ärgert: Wer endgültig befreit ist, hat keinen Grund mehr, irgendwelchen Mangel mit Suchtstoffen zu kompensieren. Wer endgültig befreit ist, ist des Heiligen GEISTES so voll, dass er kein Bedürfnis mehr nach anderen (Wein-)"Geistern" hat. Wer von Suchtmitteln abhängig ist, bedarf der Zustandsveränderung. Abhängigkeit zeigt immer an, dass noch Heilungsbedarf besteht. Es ist allein der GEIST/Wahres SELBST, was uns von allen Süchten heilt, weil allein der GEIST die Erfüllung bringt, die der Mensch bedarf, um ganz bzw. vollkommen zu sein.
Ja, aber ...kein Meister ist perfekt und vollkommen - höre ich schon die Einwände( insbesondere die der chronischen Suchtbüchsen) Doch, der Meister ist vollkommen GANZ, "Perfektion" gehört auf die Weltbühne, nach Perfektion strebt nur ein Ego.
Ja, aber... ich muss mich nicht erst verändern, suchtfrei werden, um ganz zu sein, sagst du.
Ja und Nein.
Nein, du musst dich  nicht verändern, sondern dich so annehmen wie du JETZT bist.
Ja, denn allein in der Selbstannahme liegt die Veränderung!
Vorsicht -  die Selbstannahme  hat so ihre Tücken, denn es ist unmöglich, das sog. Böse anzunehmen. Auch die Sucht, das suchtartige Begehren solltest du weder annehmen noch solltest du dagegen ankämpfen. Man kann die Neurose, die Pseudogefühle, das Unauthentische nicht annehmen. Es bedarf der schnöden und von vielen spirit. Suchern verachteten  Schattenarbeit, die dir die ANGST hinter deiner Sucht bewusst macht. Deine Unsicherheit, deine (Pseudo-)Gefühle des Nichtgenügens, der Ohnmacht, des Selbsthasses und der Selbstverurteilungen.... du musst das Kind in der wiederfinden, um dich annehmen zu können. Dieses Kind nimm in die Arme... Nur hier geschieht Heilung.
Mit Alkohol zur Erleuchtung zu kommen, wie es uns P. Aigner vormacht, ist kein Kunststück, denn Alkohol wirkt hemmungs- und  grenzauflösend. Der Zensor wird überlistet, die Konditionierung auf das Suchtmittel aber bleibt. Wenn die spirit. Erfahrung eine authentische war, dann hat sie bzw. der GEIST auch  die Kraft, den Individuationsprozess einzuleiten, der allein zur Heilung  von Abhängigkeiten jeglicher Art  führt. Wer allerdings dem Glaubenssatz huldigt, dass die Erleuchtung alles ist und Heilung der Person eine Illusion, weil die Person als Illusion erkannt wurde - der findet darin eine Legitimierung,  weitersaufen zu können, nur: den Kuchen essen und gleichzeitig erhalten funktioniert nur mit der Schönwetterbrille des Selbstbetrugs - eine Endgültige Befreiung vom Leiden (vom Leiden der konditionierten Person!) erlangt er in diesem Leben nicht. Ganz im Gegenteil wird er - dem Fuchs, dem die Trauben zu hoch hängen -  vermutlich das Leiden der Person als unumgänglich und quasi gottgegeben rationalisieren und einer eitel-gepflegten "Resignation bis an sein Lebensende" huldigen. (Übrigens hat sich eine solche Resignation künstlerisch schon immer gut verhökern lassen, LOL)

Xenophob?

Die Muslime sind nicht die neuen Juden für die Rechte, wie die faschistoide Antifa es gerne den Islamkritikern zum Vorwurf macht - es sind ganz im Gegenteil die neuen Geächteten die "Ge-Rechteten", die Kritiker, die zu Rechten gemacht werden...
  Es geht ja doch bei der Islam-Kritik  nicht gegen die Muslime als Menschen, sondern gegen die destruktive Lehre und Kulturkritik.  Islamfeindlichkeit ist keine Menschen- oder Fremdenfeindlichkeit. Nur wer hier nicht trennen und unterscheiden  kann zwischen Menschen und ihren Ideologien unterstellt Islam-Kritikern Rassismus und mehr. Nur wer so verwirrt ist, dass er  zwischen Gut & Böse,  Opfern und Tätern nicht unterscheiden kann, macht insbesondere weibliche Islam-Kritikerinnen - die wahren Opfer des  ideologischen islamischen Systems - noch einmal zu Opfern...
Und der Wolf  im Schafspelz, der im selben Zuge kurzerhand alle Islam-Ideologie-Kritiker zu Nazis erklärt, der ist wirklich abgrundtief böse.
(Gedanken zur ZDF-Sendung Sabatina James vs. Markus Lanz/Kienzle)
Allerdings muss man aufpassen: wenn man alle Muslime unter Terror-General-Verdacht stellt und als solche behandelt, dann muss man wohl nicht lange auf die Self-fulfilling-prophecy warten. Es ist ein Gesetz: Wer Hass sät, wird Hass ernten.  Der einzige, der unter Generalverdacht zu stellen ist, ist Mohammed und sein Koran. Ich habe immer noch keine Ahnung, ob sich der Islam überhaupt reformieren läßt. Die einzige Antwort, die ich auf den Koran bzw. den alttestamentarisch-patriarchalen Islam habe, ist immer noch die Frohe Botschaft des Neuen Testamentes.  Im Klartext: Das Christentum. 
Islam: Krankheit als Chance. Christentum: Die Chance in der Krise. Wer glaubt, dass die exoterische Religion ausgedient hat, irrt. Ich sehe durchaus eine fruchtbare Auseinandersetzung zwischen Islam und Christentum, wobei sich auch das Christentum erneuern muss, insofern die Botschaft des Jesus die Menschen wirklich zur Umkehr bewegt und von innen her verwandelt, ...als man endlich versteht, dass das Reich Gottes in unserer MITTE ist - d.h. dass das Reich Gottes, resp. das Herz Jesu nirgendwo anders als IN uns ist.


Ein spiritueller Weg ohne Gott

ist für mich noch immer undenkbar, zumindest hat sich bislang darüber keine gegenteilige Erkenntnis eingestellt. Ohne persönliche Beziehung gehts nicht, derweil man noch selbst eine Person ist und es eines Gegenübers bedarf, eines Du. Gott als Vater oder Mutter zu begreifen ist das Allernatürlichste. Wir brauchen diese Projektion, um uns auf dem spirituellen Weg (Individuation)  als wahrer reifer Mensch zu individuieren und die Tiefen des Unbewussten auszuloten und zu integrieren. Wir brauchen eine Hilfe, die uns kein Mensch geben kann.

Ich glaube, dass  ein Mensch, der angesichts der Schöpfung nicht an Gott glaubt, über eine ganz schlechte Wahrnehmung verfügt, dass ihn offenbar noch niemals in seinem Leben das Staunen überkam angesichts der Wunder des Kosmos, der Natur, seines eigenen Daseins. Das Wunder der Trennung ist genauso groß wie das Wunder der Einheit: Gott sieht durch unsere Augen, erkennt durch unsern Geist. Deshalb: wer Gott in der Natur sucht, wird ihn weit eher finden als in der Kirche.  Bei der Frage: Wer bin ich, woher komme ich, kommt man an Gott nicht vorbei. Um so tiefer man in Folge  in sich selbst hinabsteigt, um so größer werden die Ängste - nur mit dem Vertrauen in eine Hand, die mich trägt, komme ich durch die gefährlichen Gewässer des Unbewussten. Das (Ego-)Sterben im Leben ist nicht viel anders als das Sterben des Körpers - und wenn's an's Sterben geht, schreit jeder wieder nach der Mama bzw. GOTT.  Was ER gegeben hat, wird ER dir auch wieder nehmen. Nur das GeWAHRsein, welches durch den Egotod im Leben errungen wurde, trägt uns bewusst über die Schwelle des körperlichen Todes.  Deshalb braucht allein der Mensch, der in der WAHRHEIT des GeWAHRseins steht, den (körperlichen) Tod nicht fürchten... derweil es für den weder ein Ende noch einen Anfang gibt. 
Die Trennung (von Gott/Einheit) ist nicht das Böse, das Böse ist, dass das Ego uns weismachen will, dass die Trennung die einzige Wirklichkeit ist.
Für die Leute, die glauben, es gebe keine Spiritualität: Die Spiritualität ist erst dann obsolet geworden, wenn Gott im Einheitserleben "gestorben" bzw. als ICH-BIN erkannt worden ist.





Sonntag, 27. Dezember 2015

Hoch soll'n die Hungergeister leben, die dich woll'n in Ketten legen...LOL


Im Forum I

Mein neuer Thread "Je suis ISIS"  ist ein Schattenthema und wieder sieht man, ähnlich wie beim Thema "Ich bin Hitler" im Allmystery-Forum, wie sich hinterrücks genau die Strukturen des Bösen zeigen, die vordergründig geleugnet werden.


Im Forum II

Schreibt einer: Für einen "Bodisattva" stellt sich nicht die Frage, OB etwas Verbesserungswürdig oder nicht. Er hilft einfach den Menschen aufgrund seines tiefen Mitgefühles mit allen Wesen." Zitatende
Der Bodhisattva - ein hilfreicher Mensch, der immer wieder reinkarniert und  in Zeit und Raum erscheint...Genauso glaubt ein exoterischer Christ, dass Jesus am Ende der Zeiten auf einer Wolke wiederkommt. Vergiß es! Das sind Mythen - hier wir dorten  archaische TraumGeschichten. Mythischer Götterglaube. So denkt und glaubt man, wenn man mit Person, Zeit, Historie identifiziert ist und den Buddha, den Bodhisattva oder den Christus nicht als GeistAspekt in sich erkennt, sondern in die "Welt" hinaus projeziert. Im spirituellen Prozess geht es darum, diese Projektion zurückzuholen und zu erkennen: DAS BIST DU!  "Das" ist kein nebulöses "ES", sondern bei "DAS", was du bist,  geht es immer um DAS, an das du  g l a u b s t und ins Außen setzt. Wenn du also an den Boddhisattva oder den Christus glaubst, erkenne:  DAS bist DU!

Der Geist des Bodhisattva ist kein Geschichts- sondern ein SELBSTaspekt und  erscheint nicht irgendwo und irgendwann  in der Welt-(Geschichte), sondern  immer dann in dir wenn DU dich deinem eigenen Leiden gestellt hast. Deshalb heisst es: Kehret um! Nur der, der sich nach innen kehrt und sich dem eigenen Leiden stellt und Mitgefühl mit sich selbst hat,  ist fähig, Mitgefühl mit allen leidenden Wesen zu empfinden.
Dieses Mitgefühl mit allen Wesen ist in meiner Erfahrung ein Aspekt, welcher  im Individuationsprozess in der Identifikation  mit allen leidenden Wesen erfahrbar ist - natürlich hast du keinen Namen für den "Gott" des Mitgefühls. 

Wenn dir die Agonie der Menschheit vor das innere Auge gestellt wird und du dieses ungeheure Leiden mitfühlend nachvollziehst - dann verstehst du  jeden Menschen, dann hörst du auf, das Böse zu verurteilen, dann kannst du u.a. auch das Leiden eines Hitlers mitempfinden, oder die Leiden der jungen Menschen, die sich ISIS anschliessen... Hier und nirgendwo anders ist der Geburtsort der Unpersönlichen Liebe!
Das Mitgefühl des Bodhisattva ist ungerichtet und frei flottierend.
Der Archetyp oder der Geist des Bodhisattva hat in sich selbst wieder einige schillernde Aspekte. Wie ich ihn u.a.erfuhr und definiere, hilft er nicht aktiv in der Welt, er greift nicht helfenwollend  in die Geschehnisse ein.  Er TUT nichts, er ist reines Mitgefühl. 

Buddha, Jesus, Bodhisattva, Krishna usw. sind nur Namen für die diversen Götter/Geister/Archetypen, die mit diversen Eigenschaften behaftet sind und durch ihr diesbezügliches  heilendes bzw. transformierendes Wesen in uns "wesen".  Sie gehören noch immer zur dual-personalen Ebene.  Sie sind die "Söhne" - darüber aber steht das eigenschaftslose ICH BIN-Bewusstsein des  sog. "Vaters".
Im selben Sinne du ISIS bist, bist du auch der Bodhisattva. Das eine ist die Krankheit, das andere das Heilmittel. Solange du jedoch die ISIS-Strukturen in dir leugnest, wird auch der Bodhisattva-Geist in dir nicht lebendig.

Ich weiss nichts von Karma oder vom Bodhisattva usw., d.h., ich habe darüber nichts oder kaum etwas gelesen. Und wenn, dann ist es sehr lange her, dass ich darüber las.  Ich lasse all mein Wissen über die div. Götter und Geister sich aus sich SELBST entwickeln. Und dann lasse ich es wieder los.... Ich erstelle in den Foren eine Diskussion über dies und jenes und lasse das Wissen darüber auf mich ZUKOMMEN, so wie ALLES auf mich zukommt, derweil da kein Verlangen, kein Ergreifen, kein begehrendes Greifen mehr ist.
Wenn sich die Aussagen des Buddhas z.B. über Karma usw. für dich anders anhören als  die Version wie ich sie erkannte und niederschrieb, dann liegt das meist daran, dass du an den Begriffen klebst und dir der Synonyme nicht bewusst sind, die alle das Eine meinen. Vor allem aber daran, weil du alles exoterisch verstehst, im Aussen festmachst. Zwischen meiner geistigen Schau und deinem intellektuellen Verständnis - unendlicher Abstand. Totaliter aliter.

Der Priester als Dogmenjunkie gibt seinem Ego immerzu alle Ehre. X., der Priester  - für mich ist er wie alle anderen nur ein Symbol, eine Metapher.  Er verkörpert für mich den  buchstabengläubigen Verstand eines betonköpfigen Exoterikers, der nicht glauben kann, dass der Mythos, den er lehrt,
in ihm SELBST lebendig werden muss, wenn er Ganzheit erlangen will. Das ist nun mal der Unterschied zwischen dem unbewussten und dem bewussten Menschen: Der eine  v e r s t e h t   alles äusserlich-projektiv, der andere  e r k e n n t  innerlich, derweil er die Projektionen zurücknimmt. 



Im Forum III

erinnern mich die spirit. Sucher bzw. die deklarierten Nichtsucher  manchmal an die Hardliner der Anonymen Alkoholiker. Wenn jemand einen Kommentar abgab, in dem er nicht von seiner Erfahrung mit dem Alkohol, sondern von sich selbst, seinem Leben und seinen Problemen mit dem Leben sprach, beschwerte man sich:  "Dies ist AA und keine Gruppentherapie."  Oder: "Bei uns geht es um Alkohol und nicht um Probleme."
So ähnlich scheinen mir auch jene Spiritanten, die die menschliche Psyche/Person für  irrelevant halten, weil:  Bei der Spiritualität  gehe es nicht um die Person, sondern darum, dass es Niemand gibt.  
Der arme Ramesh Balsekar, mittlerweile habe ich den Verdacht, dass auch seine Lehre von seinen Gläubigen ganz schön mißverstanden bzw.  mißbraucht wird, denn in dem, was ich von ihm bislang gelesen habe, erkannte ich WAHRHEIT - die meinige natürlich...LOL.
Ich habe W. Ablass und den Kaiser-Wilhelm-Blog "Nit mööööglich" de-bonniert.  Es ist mir einfach zuviel zeit- und aufmerksamkeitsbindender Stoff in den FB- Statuszeilen und im E-mail-PostFach.



Absolute WAHRHEIT

Sie schreibt zuweilen schön über Spiritualität, sehr schön sogar. Es ist auch nicht  falsch, was sie schreibt, d.h. theoretisch ist es oft völlig richtig und ihre Texte würden einem spirituellen LehrerEgo alle Ehre machen.  Ich schrieb ihr einmal, dass ich Wahrheit in ihren Texten erkenne. Das war nur die halbe Wahrheit. Was ich nicht schrieb: dass sie - dass niemand - einen Grund hat, sich auf mein Like etwas einzubilden, da ich nicht ihre Wahrheit, sondern meine eigene WAHRHEIT darin erkenne und worauf es vor allem ankomme:  dass die Wahrheit für sie selbst auch nur dann WAHR ist, wenn es ihre WAHRHEIT ist, d.h. wenn die WAHRHEIT aus ihrem Sein und nicht aus dem Wissensspeicher des Gedächtnisses kolportiert wurde.

Die WAHRHEIT aus dem GeWAHR-SEIN ist subjektiv und ABSOLUT - sie läßt sich weder diskutieren noch bestätigen, sie ist weder richtig noch falsch und läßt sich  weder loben noch tadeln. Wenn ich also WAHRHEIT in anderer Leute Texte erkenne, dann erkenne ich nicht deren Wahrheit, sondern die WAHRHEIT, die in den Worten anderer durchscheint, wird WAHR erst durch  m e i n   GEWAHRSEIN.

Offensichtlich denkt sie wie die vielen anderen im  Modus von Richtig und Falsch, denn wie viele andere  fühlt sich von mir gerügt und korrigiert, wenn ich dem Richtigen, was sie schreibt,  nicht zustimme, sondern nur das Unwahre - aus ihrer Sicht das "Falsche", was sie schreibt -  thematisiere und korrigiere, selbstbezüglich nur für mich - was sie als einen Akt der Besserwisserei deutet...Klingt kompliziert, hm?
Wem es ums Wissen geht,  dem geht es immer auch um das Rechthaben und das Besser-Wissen. Besserwisservorwürfe sind meist Projektionen von Besserwissern, denen man das letzte Wort streitig macht.) Allein die WAHRHEIT geht über das Wissen hinaus. 

Deswegen finde ich es im Grunde spiritual incorrekt, spirituelle Beiträge zu liken - eben weil ich nicht den Schreiber oder seinen Text like, sondern die beim Lesen des Textes in mir SELBST lebendig gewordene WAHRHEIT.  Der Schreiber der "Wahrheiten" jedoch freut und bedankt sich oft, weil er ein Like meist als Lob, als Zustimmung und Bestätigung der RICHTIGkeit seiner Darlegungen bzw. seines  W i s s e n s deutet. Die WAHRHEIT jedoch bedarf keiner Recht-Gebung oder Bestätigung, sie bedarf weder eines Lobs noch eines Tadels noch eines Dankes. Wer die WAHRHEIT wirklich mit dem Herzen wahrnimmt und hört, wird kaum jemals dem Sprecher "recht" geben, sondern sondern immer sagen: Du sprichst WAHR. Und dennoch ist es seine eigene WAHRHEIT, die er hört.

Dasselbe gilt für Empfehlungen spiritueller Lehrer. Ich kann keinen Lehrer empfehlen, ich kann nur sagen, dass diverse Texte bei  m i r  entweder als WAHRHEIT oder als UNwahrheit erkannt werden. Die WAHRHEIT, das Gewahrsein ist jenseits von Richtig & Falsch.  Ja, Ich darf eigentlich nicht mal sagen, dass der Lehrer X. WAHRES schreibt, weil ich nicht weiss, ob die WAHRHEIT in ihm SELBST ein lebendiges (Gewahr-)SEIN hat. Ich kann nur sagen, dass die Texte theoretisch  r i c h t i g   sind, die WAHRHEIT aber allein in und durch mich SELBST  als WAHR erkannt werden kann. (Wer hat Humor - der Witzeerzähler oder der, der über die Witze lacht?)

Bei der absoluten WAHRHEIT geht es nicht um Richtig vs Falsch, sondern um WAHR vs Unwahr.
Alles, was im Gewahrsein erkannt wird ist absolut WAHR, unwahr ist alles, was nicht erkannt, sondern nur gewusst wird. 



Sein und So-Sein

Die meisten Leute verstehen unter Sein das vielfältige werdende Leben oder ein persönliches Da-Sein.  Wenn ich sage, mein Sein ist ein doppeltes Sein, dann meine ich damit, dass ich in zwei Welten zuhause bin, im Himmel und auf Erden.  Und dennoch ist dieses doppelte Sein ein einziges Sein; derweil  mir der Himmel zur Erde und die Erde zum Himmel geworden ist, ist mein Sein ein EIN-faches So-Sein: weder Himmel noch Erde.



Das letzte Opfer

Sie empfindet offenbar eine geradezu aufbrausende  "Glückseligkeit" beim GEDANKEN, dass ihre Tochter heiratet oder beim GEDANKEN, dass sie mit ihren Enkeln spazieren gehen "darf". Bei soviel demonstrativer Bezeugung bedingter Liebe und bedingter Dankbarkeit für bedingte "Materialien" und Ereignisse, Anlässe und Einflüsse stellt sich mir die Frage nach der Authentizität dieser Begeisterung, die sich ja doch primär am unerlösten Persönlichen bzw. an der "Besonderen Liebe" zu der eigenen Verwandschaft berauscht und diese offenbar für den ultimativen spirituellen Kick hält - das "Wunderbare".  

Ich schrieb ihr einmal, dass die Welt zu feiern die Domäne der Göttin sei, in der sie so ausschweifend glückselig suhle. (Mal davon abgesehen, dass die patriarchalische Familie der Ursprung der Neurose ist und nicht dem Quellenden Urgrund entquillt.)  Und dass nichts verkehrt daran sei, sondern eine notwendige Durchgangsphase auf dem spirit. Weg.

Das Leben feiern - JA, ok, aber dann bitte auch richtig, Frau - fall mal richtig aus der Rolle! Die Domäne der Göttin ist der "Zentaur", dein Körper, die Göttin ist die Welt als Natur und Kosmos und nicht die Welt des angepassten konditionierten patr. (Körper-) Bewusstseins. Die meisten Sucher vernachlässigen ihren Körper, dissoziieren sich von ihm, statt ihn zur Ekstase zu bringen - Im polymorph perversen GanzKörperempfinden liegt die neurosomatische Glückseligkeit!*  Aber "glückselig", weil man mit dem Enkel spazieren gehn "darf"...pfffffff, oder weil die Tochter heiratet? -  noch schlimmer! Da lacht die Baba Jaga aber aus vollem Bauche - Was ist denn dran am Mutter- bzw. Großmutter-Sein, wenn man die eigene Weiblichkeit nicht voll leben kann und "darf". Statt mit dem patriarchalischen Frauenbild und -Rolle verhaftet zu sein, sollte die Wilde Weiblichkeit  aus dem Exil des Unbewussten befreit werden.
Es geht darum, die Göttin oder die Welt als meine ureigene Wahre Natur zu lieben. Unsere Wahre Natur ist eine Doppelte, die des Körpers und die des GEISTES. Vor der Disidentifikation kommt die Identfikation mit dem Körper und seinen verdrängten Glückseligkeiten. Die Desidentifikation erfolgt ganz von SELBST aus der Annahme der verdrängten Anteile.

Die Göttin ist unser Körper als der natürliche unkonditionierte Mensch. Du bist die Göttin!   Primär will die Göttin als unser Körper von Anspannungen befreit werden, von den verdrängten und  im Körper eingefrorenen Gefühlen. Es geht nicht primär um befreite Sexualität, wie Mann anzunehmen pflegt, sondern um die wilden HäxenInstinkte zu aktivieren, die weibliche Intuition zu wecken, die dir genau sagt, was gut für dich ist, dass alles, was dir dient, dem Leben dient. Nicht heiligenmäßige Restriktion, sondern häxenhafte Erlaubnisgebung für alles, was sich aus dir heraus zeigen will ist angesagt!

Derweil du aber einseitig mit der Liebe identifiziert bist, kannst du keine Häxe, kein Wildes Weib, sondern höchstens eine Heilige werden und als Heilige kommst du so schnell nicht mehr aus der Rolle raus - zu verführerisch die Gratifikation und soziale Anerkennung - der sekundäre Krankheitsgewinn! 
Eine Häxe wirst du, wenn du den Mut hast, kräftig gegen die Gebote der Väter zu sündigen.  Oh boahhh! Jetzt geht die Reise erst richtig los - jetzt rappelts im Selbstverwirklichungskarton! Davor haben alle Menschen die meiste Angst, besonders der Apostel Thomas.

Hier eine passable Deutung des Märchens Baba Jaga oder wie aus einer angepassten konditionierten Dämlichkeit eine Wilde Alte wird:
 https://puppenspieltherapie.wordpress.com/2013/03/27/deutung-des-marchen-baba-yaga/

Das Göttliche Kind kann niemals von einer  dressierten und verkrüppelten Weiblichkeit geboren werden, sondern nur von der unkonditionierten Wilden Natur. Und, ihr Frauen,  glaubt bloss keinem Guru, der Euch etwas anderes sagt, z.B. einem,  der Euch mit rational-logischen Argumenten zur Letztgültigen Heimleuchtung zu führen trachtet. LOL

Das Leben feiern - JA!, ok, aber nicht zulange, denn auch die Identifikation mit der "Göttin"  will letztlich als Verhaftung erkannt und aufgelöst werden. Am Ende ist gerade diese Verhaftung mit dem  wilden "Vielfältigen Leben", der Materie -  die Identifikation mit dem vergänglichen Ich und seiner vergänglichen Geschichte/Werden/ Evolution, - das Letztgültige Opfer, welches gebracht wird, aber dann bist du schon nicht mehr dabei. Wer sein Leben verliert, wird es gewinnen. 


Die "WAHRE" als die Letztgültige "Glückseligkeit" ist die Krönung. Sie ist jenseits der Ekstasen. Da ist tatsächlich "niemand da" der aus (s)ICH heraus- oder in sich hineingehen könnte, derweil alle Begrenzungen Innen und Aussen, Oben und Unten transzendiert sind.   Diese "Seligkeit" geniesst  man nur auf Dauer, wenn man nicht vor sich selber geflohen ist und den Zentaur/Körper von der Leine gelassen hat.  Diese Art der Glückseligkeit ist jenseits der Beschreibbarkeit, sie  ist nicht laut und berauschend, sie geht über alle besonderen Ekstasen hinaus im Gleichmut des ungetrennten SEINs - in der ruhigen, friedvollen, völlig unspektakulären  LosGelassenheit von Körper und Geist.

Die Leute glauben, wenn ich von der Überwindung des Egos spreche, ich sei gegen das Menschsein an sich und wollen unbedingt ihr Menschsein (Ego)  behalten. Spreche ich aber von der Wahren Menschwerdung, d.h. der Befreiung des Zentauren in uns, dann laufen sie schreiend davon, als sei der Satan hinter ihnen her... lol - in gewisser Weise stimmt das sogar -  denn der Satan ist dann erlöst, wenn der Körper aus seinem moralischen Gefängnis befreit ist -  wenn die wilde Weiblichkeit und die wilde Männlichkeit das Licht des Neuen TAges erblicken dürfen.

* Nach der vorübergehenden neurosomatischen Glückseligkeit - denn jede Seligkeit geht vorüber - man erfreue ich mich derzeit immer noch vorlieblich an der neuroSEMANTischen Glückseligkeit, LAL...




Auntie Lolo's Letztgültiger Beweis


PRÄMISSE:

Es ist "niemand da" - alles, was geschieht, erscheint grund- und absichtslos aus dem grundlosen Grund.
Diese Aussage ist eine dualistische philosphische Aussage, die ich als ein getrenntes Subjekt über Objekte  mache. (In Fredo-Speech: Etwasse)
Unter "Alles" versteht man als dualistischer Group-Thinker bekanntermaßen all das, was in der Zeit existierte und noch existiert. So - Un jetzt horsch Bua, wenn du ganz genau bei DIR hinguckst, kannst du es gar nicht verfehlen:
Das, was du unter ALLES verstehst, ist nur eine Projektion, die nirgends sonst als in deinem Kopf existiert -  ALLES ist just alles, was man sich nur DENKEN kann. Und was man sich nur DENKEN kann, ist nur DENKEN, sonst NICHTS!
ALLES, was du DENKEN kannst,  hat in WAHRHEIT & WIRKLICHKEIT keinerlei konkretes Sein und existiert allein in deiner Vorstellung.
Nehme ich die Projektion "Alles" zurück, bleibt also "NICHTS" & "Niemand" übrig. Wo sollte also "Jemand" sein, der z.B. eine philosophische Aussage macht, dass alles, was erscheint......(ui ui ui,  wo doch ALLES als eine Illusion erkannt ist und gar nicht dort "erscheinen" kann, wo du es hinDENKST?)
Knock knock, who's there...?

Giggle gröhl & Googelhoopf - ich glaub', dies nennt man Zirkelschluss!?
Hat es jetzt geschnackelt bei euch, Leute, oder hockt der Crash bei euch noch in der Schleufe
wartend auf den Donnerschlag, der euch noch immer nicht getroffen hat...  ?
Ja, so logisch-rational  denkt's sich nur im Jammertal,
denn wahrlich, Leutz, ist dies kein Scherz: Woran's hier fehlt, ist schlicht das Herz!



Aktuell

Zu Hilfe, help!  der Hausfreund ist zum Zeck mutiert, hiei hiei hooooh.
für Tantchen
hat's sich auslustiert...hiei hiei hooooh.

Mein letzter Tacheles war nicht mehr süßsauer, sondern stinkesauer. Junge Junge,  seine Mokassins in allen Ehren, jetzt fangen sie aber mächtig an zu stinken...  

Früher - unter der Fuchtel des Patriarchats -  hasste ich diese gefräßigen Pacmänner mit ihrer einnehmend-vereinahmendem Art, mir auf den Schmetterlingspelz zu rücken... Sie machte mir Angst,  diese pappige Art der "Besonderen Liebe", die der Ungerichtetheit (m)einer natürlichen freiflottierenden Liebe ständig Grenzen zu setzen suchte.  (Ha ha - Unter der Herrschaft der Pösen Paternoster hätte man diese freifrauliche Zuwiderhandlung dem Bild einer histrionischen Persönlichkeitsstörung und der Angst vor Nähe zugeordnet, womit sie damals wohl nicht ganz so falsch gelegen hätten.Oder? Oder nicht? Mit der Frage, ob das, was unter der Herrschaft des Ego krank, hier und heute gesund ist, beschäftigen wir uns noch. Manche glaube ja, dass Gesundheit/Krankheit nur eine Sache der jeweiligen Perspektive, der Wertung oder der Umdeutung sei, aber ganz so einfach ist es nicht - die dysfunktionalen Muster lösen sich durch Heilung auf und Heilung habe ich bis jetzt noch nicht in Frage stellen können, ausser ich verliesse die dual-personale Ebene/Yin-Perspektive und nähme die Yang-Haltung vom Pösen Väterchen Ablass ein: Niemand da, der geheilt werden muss. LOL)
Und so ist es auch jetzt wieder der Fall, dass meine neutrale - meine natürliche, geschlechtsUNspezifische, simple menschliche Freundlichkeit einem Mann gegenüber bei diesem nur ein Verlangen auslöst: Mehr, mehr, mehr und  noch mehr zu fordern... ach, du lieber Hungergeist!


Männer -


Früher, als ich klein noch war,
fand ich sie schon sonderbar....
Zu Männern fiel mir eins nur ein:
Wann werden Männer Menschen sein?

Lasst es offen, greift nicht ein - das Tao will befriedet sein!
Halte ihn rein, den Fluss, wirf keinen Stein in den Fluss
durch Wollen, Sollte-sein und Muss.

Freischlampierend war ich früher, frei schlampiere ich noch heut'.
nur wenn mir der Faden reißt, schiess ich auf den Hungergeist,
meist jedoch schiess ich daneben, will ja nicht das Leben nehmen
einem armen Hungergeist...

Deshalb:
 Hoch soll'n alle Geister leben, die mich woll'n in Ketten legen !
Wieder frei flottiert das Lieben mal von hüben, mal von drüben!
PS: Will man den Himmel auf der Erden,
muss auch die Frau zum Menschen werden!

(by Freischlampampel von der Minnen
wie üblich ganz und gar von Sinnen)



Aus November/Dezember 2015