Donnerstag, 31. Oktober 2013

Ob Regen oder Sonnenschein- my mind is freed auch wenn es schneit la la la



Die "Umwandlung"

beim Positiven Denken von negativ zu positiv hat nichts mit Transformationzu tun, sondern ist Manipulation auf der Ebene des linear-diskursiven Denkens. Wer sein horizontales zeitbedingtes Leben/Ego seine persönlichen Verhältnisse verbessern will, vermag dies auf der personal-dualen Ebene durchaus mit dieser Technik hinkriegen, er soll dies bloss bitte nicht mit Spiritualität verwechseln.  Wahre Transformation geht über die Gegensätze ins Geistige hinaus.

Ich erinnere mich gerade in diesem Zusammenhang an gewisse buddh. programmierte Leute, die den Begriff des "Darüberhinausgehens" sehr häufig im Munde führen, aber keine Ahnung haben, worüber es bei diesem Hinausgehen wirklich geht. Von Erfahrung schon mal gar nicht zu reden. "Darüberhinausgehen"  heisst in meinem Erleben,  in der Erkenntnis der  GegensatzEinheit die Gegensätze zu transzendieren. Und dies ist ein Geschehen jenseits von Ego und deshalb kann auch nur der (nicht haha)  darüber sprechen, der diese Erfahrung gemacht hat.


Wäre ich


mit dem spirituellen Lehrerarchetyp identifiziert, würde ich das "Kind" kontrollieren und seine Heiterkeitsdurchbrüche, sein Verseschmieden, sein "Schenkelklopfen" (mit dem übrigens auch die"Mutter" des Kindes ihr Vergnügen zeigt!), unterbinden.

Selbstverständlich ist es mir möglich,  das "Kind" zu kontrollieren. Will ich aber nicht. Das befreite" himmlische" Kind  - seine Heiterkeit - läuft immer parallel bei allem, was ich sage und tue und will seine Scherze machen, Lieder singen, Verse reimen... Das Kind spielt und lacht  i m m e r  im Hintergrund. Wenn es zu ernst werden sollte, gebe ich ihm freien Lauf... Das ist auch nur eine annähernde Beschreibung, in Wirklichkeit bilden Ernst und Heiterkeit eine unauflösliche Einheit, die laufen nicht getrennt von einander...

Wäre ich total mit dem Lehrerarchetyp identifiziert, dürfte ich dieses sich ständig kugelnde Kind nicht unkontrolliert die Regie übernehmen lassen.  (Vielleicht dürfte ich mal spontan lachen, aber mein spontanes Schenkelklopfen wäre da gewiss nicht drin...schon weil mein ganzer Körper dabei in Wallungen kommt und aufspringt und herumhüpft - da würde ich mich voll zum Narren machen, wobei ich nichts dagegen hätte - schenkelklopf..)

Ich würde also als ernsthaft-identifizierter Lehrer als erstes eine würdige Miene machen - ist heute schon ein wenig anders, heute darf man schon mal Zähne zeigen -  und  mich wahrscheinlich ganz in Weiss kleiden (die Phase habe ich schon über 30 Jahre hinter mir....:D). Ich würde eine geheimnisvolle Schweigsamkeit an Tag legen, immer die Hände zusammenlegen und Namaste sagen und schreiben und damit ein Fluidum des Heiligen und Besonderen um mich herum verbreiten. Na klar, ich würde Satsangs geben,  und es geniessen, wenn mich die Menschen mit feuchten Augen anhimmeln ... Samarpan, Mamasan, MaBulShitAmanda  - und würde diesen Status mit allen Mitteln verteidigen.

Ums nochmal deutlich zu sagen: "Spirituell" bin ich nur im Netz bzw. den 2 Spiri-Foren von Allmy und WIR.  Auf Facebook schaue ich nur selten in die betreffenden Gruppen.  Ich bin also keine manische Netzschlampiererin.
Spiritualität ist in meinem Alltagsleben keine Sache, die erörtert wird. Kein Schwein weiss, was ich jeden Tag hier im Netz so schwadroniere;  keiner, der mich kennt,  - und mich kennt kaum einer - würde auch nur vermuten, mit was ich mich in meiner freien Zeit seit nunmehr 60 Jahren beschäftige. Nämlich mit dem Aufschreiben meiner Lebenserfahrungen.
Seit Herbst 2011, Seit sich die LebensSchiene voll vom Materiellen ins Geistige verschoben hat  (und wieder zurück) schreibe ich in spirit. Foren, öffentlich.

Ich war immer und bin noch immer eine Fremde. Keiner - ausser die damaligen Gruppen der Anonymen Alkoholiker -  hat mich jemals wirklich kennengelernt. Was anfangs ein Mangel, eine Not war, unter der ich schmerzhaft litt, wurde mir im Laufe meiner Bewusstseinsentwicklung zur Tugend. Eine Fremde zu sein, unbekannt zu sein, wurde mir zur REINEN Lust.

Natürlich treffe ich jeden Tag auf Menschen, ich gehe ihnen nie aus dem Wege, ich suche sie aber auch nicht. Für jeden, den ich treffe, bin ich Seinesgleichen... ich schimpfe mit den Schimpfenden, bin traurig  mit den Depressiven, lache mit den Lachenden, klatsche mit den Klatschweibern  usw., und dies alles  lustvoll und hemmungslos,  weil völlig emotionsfrei, d.h. ich bin weder  mit dem Schimpfenden noch  mit  den Trauernden  identifiert.
Ja, fragst du dich jetzt: Wie ist es denn möglich, dass man emotionsfrei lachen kann? Ja - - - - - he he he - Fällt Humor eigentlich in die Rubrik "Emotion"? Gute Frage...
Mein Humor ist grundlos, er basiert nicht auf guten Gefühlen.

Ich lese oft, es nervt die Spiris, wenn man ihnen immer mit den "Paradoxen" kommt, die man nicht erklären kann und die der dumme ViehVerstand nicht verstehen würde - ist aber so. Alles was ich nurmehr über mich sagen kann ist paradox. Wenn ichs beschreiben könnte, wäre ICH BIN nicht mehr das Unbeschreibbare. lalala (Anm: Die Lalasophie ist eng mit der Lolosophie verwandt - da lalalacht das Kind! Jenseits von Gut&Böse lallt man auf hohem Niveau. LalaLand)

Ein  Lehrer, also, der in der Öffentlichkeit steht und noch was auf sich hält, ha ha, könnte sich solche frechen Freiheiten, wie ich sie mir erlaube,  öffentlich wohl gar nicht leisten! Der muss so tun, als ob... Kontrolle. Wer auf diese jedoch Weise noch immer einen Ruf zu verlieren meint, der ist nicht frei, der ist noch immer mit Status und Ruf identifiziert. DAs heisst, der letzte Tod, der Tod des spirituellen Egos - param advaita - hat noch nicht stattgefunden.

Ich weiss nicht viel  über UG Krishnamurti, aber der ist m.E. nach der einzige mir bekannte Meister, der sich dem ganzen Guruzirkus entzogen hat und ein wirklich einfaches Leben führt, in jeder Beziehung einfach.  Jiddu und UG - zwei ganz unterschiedliche Temperamente... Das darf man nämlich auch nicht vergessen: Ein Erwachter verändert sich nicht in seinem Temperament. Wer ein sehr lebhaftes Temperament hat, der wird es auch noch  param advaita haben. Jeder kann sein ihm natürliches Temperament voll ausleben, ohne Hemmungen und ohne jede Kontrolle!
UG kann spielen, ihm lacht das Kind aus den Augen.
Dem OWK Hofer übrigens auch...
https://www.facebook.com/OWK.Edgar.Hofer?notif_t=fbpage_fan_invite

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Ich habe meine Spiritualität noch nie missionarisch nach aussen getragen, ich habe auch nie versucht, sie zu "entwickeln" d.h., ich war weder in Workshops noch sonstigen Eso-Kreisen. Der einzige Mentor, den ich hatte, ist mein innerer Meister.
Und glaube mir, es gibt viele von dieser Sorte, die unerkannt und unbekannt mit oder ohne Familie unauffällig leben, und sich äusserlich in nichts von anderen unterscheiden.
Für mich bilden diese Menschen bzw. das Bewusstsein param advaita das wahre "Shambala"  oder Shangrila . Das hat mit Tibet nur insofern etwas zu tun als der Name Tibet, das Land auch nur eine Metapher für das innere "Tibet" ist. Wens immer nach Tibet zieht, den zieht es in Wahrheit nach Innen.


Param Advaita - nach dem letzten Akt


In diesem letzten Tod werden zugleich mit Gott, alle Autoritäten, alle Bilder, d.h. alle Vor-BILDER, an die man glaubte, losgelassen. Ein letzter Akt der Hingabe, des Loslassens  ins Unbekannte .
Wohlbemerkt ist dies ein Akt der letzten Hingabe - und kein Akt der Rebellion, wie man es in Spirikreisen so oft antrifft. Die Respektlosigkeit mancher Advaita-Jünger z.B. gegenüber der Tradition beruht oft auf Verachtung und Rebellion. Sie dulden in narzisstisch-neurotischer Godfather-Attitüde nichts und niemanden über sich.  Rebellen sind immer "Dagegen" und wo ein Dafür und ein Dagegen  im Sinne von Richtig-Falsch, Gut-Schlecht, ist, da ist dualistisches Bewusstsein. Das ist ein sicheres Kriterium für Egoidentifikation.

Nach dem Tod Gottes, nach der letzten grossen Hingabe - param advaita - ist alles wieder an seinem Platz, auch die "Achtung" gegenüber der Tradition. Achtung ist zuviel gesagt, sagen wir mal, es gibt keinen Grund mehr dagegen zu sein... da ist weder Achtung noch Nichtachtung. Es ist einfach, was und wie es ist.

Rebellion ist gut, ist psychologisch gesund, hat nur nichts mit Spiritualität zu tun. Obwohl, wenn ichs richtig betrachte, kann man auch da nicht trennen. Denn die Psychologie, die Psyche oder Seele oder was auch immer,  ist das, was Gott "auf halbem Wege entgegenkommt" und dazu gehört eben auch die Rebellion gegen die weltlichen und geistlichen Autoritäten. Übel dran ist ein Spiritueller Sucher nur dann, wenn er seine Pubertät niemals überwindet und den Tod Gottes verkündet, bevor er selbst nicht "gestorben" ist.

Das Ich ist m. E. immer Mitwirkender im psychospirituellen Prozess, und wenn es "nur" die Bereitschaft stellt zur Veränderung, zur Bewusstwerdung. Eine konstruktive Ichverbesserung wäre z.B. die Entwicklung von Ehrlichkeit gegenüber sich selbst...obwohl, - allein kommt das Ich da auch nicht klar...


Vergebung


findet im Rahmen von Schattenarbeit statt. Ich kenne nur die Selbstvergebung. Die ungeliebten Seiten können nur integriert werden, wenn ich mich der Angst hinter den sog. negativen Seiten stelle. Das, was im Christentum Sünde genannt wird, ist inWirklichkeit psychol. gesehen Neurose. Und hinter jeder Neurose lauert die Angst. Diese Angst ist bewusst zu machen und in den Arm zu nehmen, den Schmerz... In dieser Aussöhnung mit sich selbst, liegt die Selbstvergebung. Dass mit der Selbstvergebung "automatisch" auch allen meinen "Schuldigern" vergeben ist, ist zweitrangig.
Alles, was ich schlechtes tat in meinem Leben beruhte im Grunde auf der Angst, nicht geliebt zu sein.
Dies ist die psychologische Seite, hier kommt die Vergebung  "von unten", dieser Akt hat eine personale Qualität.

"Schuldlosigkeit"  jedoch kommt von "oben", d.h. sie hat eine transpersonale  QUALITÄT. Wer immer Schuldlosigkeit tatsächlich an sich erfährt, erfährt diese Schuldlosigkeit immer auf der Basis bzw. im Zusammenhang mit der Erkenntnis der Illusion von  Person und Welt. Du erkennst: du bist schuldlos, weil du keine Geschichte hast, weil niemals je etwas geschehen ist, was dir in dem, was du in WAHRHEIT bist, hätte schaden können. Und weil auch du niemals jemanden in seinem Kern, in seinem WAHREN SELBST hättest auf irgendeine Weise verletzen können.

Das sei vor allem  denen ins Gesangbuch geschrieben, die permanent die Ebenen verwechseln und Schuldlosigkeit auf die personal-duale Ebene transportieren. Die Kurs-in-Wunder-Hypnotisierten  - alle Vergebungstechniker! - sind darin  ganz besonders anfällig. Diese Leute ahnen gar nicht, wie sehr sie sich selbst und andere mit diesen Verwechslungen unterdrücken!
Ja, und glauben soll mir dies bitte niemand, sondern er sollte schon den Mut haben, selbst diese Erfahrungen zu machen.
(Mein Blog im WIR-Forum)



Charles Tart,  ein alter Begleiter aus früher Zeit

http://www.amazon.de/Die-innere-Kunst-Achtsamkeit-gegenw%C3%A4rtigen/dp/3924195269
Achtsamkeit - Das ist die Grundlage für alles, was folgt. Alles entwickelt sich nur aus der Achtsamkeit.  Besonders die Schattenarbeit, die Bewusstmachung der verdrängten Anteile.... Dieses Buch kaufte ich mir vor ca. 4 Jahren, als ich der Meinung war, es werde jetzt aber mal wirklich an der Zeit, Achtsamkeit zu lernen. Nach wenigen Seiten  fielen mir sämtliche Schuppen aus den Augen...
Selbstannahme und Achtsamkeit gehen Hand in Hand. Damit fängt der spirituelle Weg an, bzw. gehts richtig los.




Allmystery  -


Thread "Bewusstseinsentwicklung"
liegt wohl in den letzten Zügen.  1002 Seiten Mindfuck. Wenns wirklich ans Eingemachte geht, d.h. wenn es um Schattenarbeit geht, versammeln sich alle Schatten und zelebrieren aufs Allernachdrücklichste  ihre Neurosen.

Wer live und vor Ort sehen möchte,  wie sich die "Krankheit", der Schattenaspekt direkt vor Ort entwickelt:
http://www.allmystery.de/themen/uh95240-993 Guter Anschauungsunterricht.  
16.10.2013 um 14.08 ab Beitrag von Jimmybondy

"Geistig, körperlich und emotional sind wir die gleichen. Wir alle haben das Potenzial, für gute und schlechte Emotionen, so haben wir Wut, Angst, Hass, Misstrauen und Gier zu überwinden. Diese Emotionen können die Ursache für viele Probleme sein. Auf der anderen Seite, wenn man liebende Güte, Mitgefühl und Fürsorge pflegt, gibt es keinen Raum für Wut, Hass und Eifersucht.Lama-ZitatEnde.
JB: Er hat Mitgefühl gesagt, diese Pfeiffe!---
So begann das Drama mit Herrn Lama -
Fortsetzung siehe Link

Mit meiner Infragestellung dieses Zitates bzw. der schlechten Eigenschaften, die Herr Lama hier in Gegensatz zu den Guten stellte,  fings an. Wie sehr man sich an dieser  Gut&Böse-Identifikation festkrallt und das Gutsein  - das heisst im Grunde sein eigenes Selbstbild - mit Zähnen und Klauen verteidigt, zeigt die darauffolgende Entwicklung dieser Diskussion, in deren Verlauf den Protagonisten ein paar wirklich übelstinkende Fürze entwichen.

Das Medium wurde auch hier einmal mehr zur Botschaft - insofern, als das Zitat des Herrn Lama sich auf sichtbarliche Weise in Raum und Zeit in den verschiedenen Protagonisten manifestierte. Hier das Mitgefühl - auf der anderen Seite Hass, usw...  Man kann hier gut erkennen, wie beides innerhalb kürzester in einem einzelnen Menschen ineinanderfliesst.


Leider wurden einige Beiträge von Unbekannt gemeldet und von den Mods wegen beleidigenden Inhalts  gelöscht. Die besonders schwarzen Schatten hatte ich allerdings in weiser Voraussicht schon kopiert. Muss nur noch ein wenig kreative Vorarbeit leisten, soll ja doch ein richtiges SchattenSchmuckstück werden -  mit der fiktionsschwangergehenden UnterstellungsRhetorik von Rita Koch überhaupt nicht vergleichbar! Rita Koch - das unterstelle ich ihr mal, weiss immer noch um den Unterschied zwischen Fiktion und Wahrheit. Das ist ja gerade das Problematische,  - was man von dem cholerischen Schattenanfall von XY (Name ist der Redaktion bekannt) eben gerade nicht behaupten kann. Der Kerle glaubt an das, was er von mir alles zu wissen scheint. Demnächst mehr darüber, ich habe die Rolle Klopapier schon fotografiert und wenn die Muse küsst, wird ein Denkmal gesetzt... ohne Blümchen.

Mein Thread heißt nämlich "Rock your shadow - free your soul" und nicht "Kotz your shadow...", mein lieber Herr Querulatius!  :-D


Licht und Schatten


ist nicht Gott, Frau Gott,  (wie ich grade mal wieder lese in R. Koch' FB-Screenshots) in Gott lösen sich die Schatten komplett auf, d.h. es wird immer lichter... nicht sofort, aber langsam...
Licht und Schatten, Gott und Satan, eine Einheit? Na, darüber weiss ich nichts. Aber ich weiss, dass das nichts Neues ist, philosophische Spekulationen. ..der Typ nennt sich auch Yaldabaoth, wenn ich mich nicht irre... und wenn ich mich irre -  na ja, ich ich glaube es erst, wenn ich persönlich  (haha) die Erfahrung mache, dass ICH es BIN, -  und zwar zur ganzen Gänze - der hinter allem steckt und auch dann bezweifle ich es doch sehr, dass ich mich dessen zu glauben befleissige... hehe.

Weder Gott noch Satan ist mehr ein Thema für mich. Beide sind absolut obsolet... ich brauche mir darüber weder Gedanken, noch irgendwelche Vor-Stellungsbilder machen... "Beide" sind erfolgreich exorziert. Wie Master Puppetje zu sagen pflegt: Gib mir bitte noch mal von diesem köstlichen Kartoffelbrei.
Das Leben ist nie konkreter als JETZT. EVE! :-D
Abstrakt wird es nur durch die Sprache und Beschreibung.

Wenn ich manchmal von Gott rede, dann nur rein rhetorisch, "von unten" sozusagen. Für mich existiert er nicht mehr, was aber nicht heisst, dass es keinen Gott für   d i c h   gibt. Mit der Gotteinigung, dem sog. Hierosgamos hat sich das Gebet erübrigt, da Gott kein Gegenüber mehr ist. Hierosgamos, die Heilige Hochzeiit findet immer statt, m. E. ist das auch nur ein anderes Synonym für Gegensatzvereinigung.
Bis es zur bewusst erfahrenen Einheitserfahrung kommt, geht man durch Himmel und Hölle, da gibts numinose und ekstatische, schöne und schreckliche Erfahrungen. Mit der Einheitserfahrung, der Gotteinung fällt man wieder auf die Füsse. Jetzt hat man wieder Bodenhaftung, Himmel und Erde berühren sich. Der Kanal steht, und du hast die Gewissheit: deine Verbindung zur Quelle wird nie wieder unterbrochen.
Das Kind ist geboren und der alte Adam tot.



Fast jeder dieser
spirituellen Threads,

in denen ich bislang schrieb, ist eine phallozentrische Jauchegrube. Da schwillt den Gockeln noch immer der Macho-Kamm angesichts einer Frau, die "mit Vollmacht" spricht. Und wenn eine Frau den "Eisernen Büstenhalter" trägt, d.h. nicht nett und lieb und zugewandt ist, kann Frau mitunter was erleben...
Die Zeiten aber sind vorbei, dass der Mann für die Aufrechterhaltung seiner Potenz und andere AllMachtsattitüden  weibliche Energiequellen anzapft.
Lief mir gerade passend über den Weg:
http://www.connection.de/index.php/interviews/1789-interview-mit-baerbel-mechler-ueber-den-umgang-mit-psychopathen


The Work
-


Übungen zur Projektionsrücknahme - aber m.E. mit Vorsicht zu geniessen, ist nicht für jeden und jederzeit geeignet!
http://www.thework.com/deutsch/downloads/AnleitungzuTheWork.pdf






Es gibt kein Ich -
das Ich ist eine Abstraktion. In der Gegenwart - und darum geht es bei der Selbstannahme - geht es um konkrete Aspekte des Ich: z.B. Gefühle, Körperempfindungen, Denken...
DAs Paradox: Selbstannahme des "Ich" bewirkt Loslassen des "Ich". Liebe und Tod.

Montag, 28. Oktober 2013

Es knattern alle Lustsynapsen, wo man im Duett tut japsen...

Ach Gladenbach, Du Schöne....


Als Erwachter
wird man daran gemessen, ob man genug  Liebe& Wohlwollen nach aussen hin abgibt bzw. ausstrahlt. Das ist totaler Unsinn, besonders wenn man so etwas in Schreibforen verlangt, wo man keine Möglichkeit hat, ganzheitlich aufzutreten und ganzheitlich  (mit allen Sinnen!)wahrgenommen zu werden.

Meine Liebe&Wohlwollen ist nur im faktischen reallife erfahrbar. In konkreten Situation mit konkreten Menschen. Im konkreten Leben, wo es nicht um spirituelle (!) Meinungen, Überzeugungen und Konzepte geht, kann ich jede Meinung stehenlassen oder sogar (spielerisch!, weil nicht identifiziert) eine andere dagegensetzen, egal, es wird keinen Streit geben um Meinungen, zumindest nicht von meiner Seite aus.

In einem spirituellen Forum aber geht es für mich nicht um Meinung, sondern um WAHRHEIT. Und Wahrheiten sind dem Ego fast immer unangenehm, egal, ob es sich um relative Wahrheiten oder absolute WAHRHEIT handelt. Ich bin allein der Wahrheit verpflichtet. Wer über den Jordan ist, kehrt nie wieder etwas unter den Teppich, er ist nicht fähig, irgend etwas zu verdrängen. Wenn der personale Schatten aufgelöst ist, ist es nie wieder möglich, ihn mit Verdrängungsmaterial - unerwünschte Gefühle usw. - aufzufüllen. Weil  a l l e s  angenommen ist, nichts mehr abgewiesen oder ausgeschlossen wird.

An mir ist es, Licht ins Dunkel zu bringen und dabei bleiben manchmal eben ein paar Schatten auf der Strecke...


Gewissenserforschung


und anschliessende Beichte war in meiner christlich-katholischen Kindheit ein Zwang, dem ich mich nicht entziehen konnte. Später, als ich schon lange aus der Kirche ausgetreten war,  kam ich noch einmal mit dieser Art von Gewissenserforschung in kontakt und zwar im Zusammenhang mit der christlichen Askese. Die asketische Mystik sagte mir einerseits sehr zu, weil ich begriff, dass Verzicht geleistet werden muss, um über die Hürden zu kommen, auf der anderen Seite war ich eine lange Zeit im Zwiespalt damit, weil ich mit Sünden auf Kriegsfuss stand. Erst als mich die SelbstUnterdrückung fast an den Rand des Wahnsinns brachte, brach ich mit der Unsitte, mich auf Sünden zu untersuchen. Als ich mir des Unterdrückungsmechanismus voll bewusst wurde geschah die Kehrtwende: Meine neue tägliche Gewissenserforschung  tat nun gerade das ketzerische Gegenteil: Ich nahm mir in meinem Tagebuch  jeden Tag ein, zwei  Stunden Zeit, um mich zu fragen, wo und wann und in welchen Situationen ich mich selbst unterdrückt habe.
Auch diese Umkehrung war anfangs mit grosser Angst verbunden.
Diese "Übung" gehört in die Rubrik "Desidentifikation und Individuation".


EE Cummings

Kumrad  - der gute Kamerad - with the altruistic smell entspricht dem  ausgeprägten "Kümmerer", dessen Hilfsbereitschaft andere Menschen in die Unselbständigkeit treibt und die Angst verstärkt , das Leben nicht ohne fremde Hilfe leben zu können. Diese Art von Kümmerung ist eigentlich Verkrüppelung, ein Verbrechen am lieben Nächsten.
Every kumrad is a bit  of quite unmitigated hate.


Das japanische Teezeremonial

ist nur eine romantische inhaltsleere Tradition, ähnlich der Liturgie der Kath. Kirche.  Die "Geisha" ist genauso unbewusst wie der Kath.Priester. Ist die Zeremonie vorbei, macht jeder, das was er immer schon macht, die eine schlägt ihre Kinder, der andere ...
Symbolik - Finger, die auf den Mond zeigen.
Zen-Buddhismus ist in meiner Sicht eine patriarchalische UnterdrückungsReligion. Bewusstheit lässt sich nicht üben... Es ist wie bei allen Religionen: Da war ein Mensch, der ist  den ganzen Weg gegangen und aus seiner lebendigen Erfahrung wurde ein (Übungs-)Programm gemacht: Wenn dieser Mensch es selbst war, der ein Programm daraus machte: Ich habe dies und jenes getan (was er nicht hat, weil  er "geführt" wurde..) und dabei diese und jene Resultate erzielt, macht es wie ich, dann werdet auch Ihr erleuchtet, befreit usw. - dann ist er nicht den  g a n z e n  Weg gegangen, dann ist er noch nicht über den Jordan, den Styx, am anderen Ufer.

Diese Gedanken kamen mir gerade vorhin beim Kaffeekochen, als ich mir der Vorstellungsbilder bewusst wurde, die zu jeder Tätigkeit gehören (das Bild der Kaffeedose an ihrem angestammten Platz, die Filtertüten usw.) . Dann wurde ich mir bewusst, wie sich meine Aufmerksamkeit wieder nach innen richtete bzw. wie das Innen meine Aufmerksamkeit forderte. Wenn das Innen meine Aufmerksamkeit hat, werde ich im Aussen konfus und zerstreut.
WAs ist nun wichtiger?  Ein Zenlehrer würde zu mir sagen: Du bist zerstreut, kehre zurück zu der Tätigkeit und tue sie bewusst. 
Hierbei wird aber die "Sammlung" auf äussere Dinge und Tätigkeiten gerichtet, und die Aufmerksamkeitsforderungen des Inneren werden als Zerstreuung gewertet. Und das ist die Crux, - umgekehrt muss es sein. Wirkliche Sammlung heisst immer Fokussierung nach Innen. Dem Inneren nachgeben.
Ich habe das alles durchexerziert, diese Art von Konzentration auf Tätigkeiten haben nichts, aber auch gar nichts mit Spiritualität oder Bewusstheit zu tun. Konzentration - das lernt man eigentlich schon in der Schule und wie früher  in der Schule kriegt der Zenmeditierende mit dem Stock eins über die Rübe, wenn er sich seinen Träumereien überlässt und seine stockverschluckte Haltung vernachlässigt.  Disziplin!
Sowas fällt bei mir eher in die Rubrik des Pösen Pädagogen. Wo ich mich äusserlich konzentriere, vernachlässige ich das Innen. Das ist Unterdrückung pur, weil das "Innere", das Unbewusste dabei zurückgedrängt wird. Und im Unbewussten ruhen alle Schätze, nicht nur böse dunkle Schatten.
Ich sehe in solcherart Übungen nicht die Annahme dessen, was ist, sondern das Gegenteil: Vermeidung dessen was ist.
Früher hatte Zen mich durchaus mal angesprochen, Hugo Enomya-Lassalle, Suzuki... dann habe ich wieder verworfen.
Ich bin immer nur auf mein Inneres gesammelt, ununterbrochen, die äusseren Tätigkeiten werden getan, aber ohne jede Absicht einer besonderen Konzentration oder Bewusstheit.

Fazit: Bewusstheit ist überhaupt nicht möglich, wo und weil das Unbewusste, der personale und überpersonale Schatten immerzu dazwischenfunkt, weil er zu Recht deine Aufmerksamkeit fordert. Kehr dich um! Hier liegt die wirkliche Bedeutung des  christlichen Begrifffs der Umkehr.
Kehre um, hör auf dein Herz.


Hinter multiplen Nicks

stecken nicht immer "multiple Persönlichkeitsanteile" wie manche glauben, aber manchmal könnte ich schon annehmen, dass damit gewisse Abspaltungen gelebt werden. Meine FB-Freunde Ranjit und Sachin aus Poona, Indien,  sind, wie es aussieht auch ein und dieselbe Person. Der eine gibt sich schüchtern und maulfaul, der andere motherfugging frech und spricht immer für den anderen, der kaum der Worte mächtig ist... lach...


Bei dem  Pösen Prief,

der auf der FB-Seite  "Welt der Spiritualität" auftauchte und verschwand, war mir sofort klar, dass es sich niemals um Wahrheit handeln konnte. Niemand, der bei Verstand ist und nur ein Quentchen Anstand hat, veröffentlicht so einen Vowurf in so einer gemeinen detailierten Form. Wäre daran etwas Wahres, ginge man zur Polizei, sollte man zumindest meinen.

Äusserst unwahrscheinlich für mich auch, dass sich dann der "Angeklagte" XX auch noch derartig disponiert, dass die ganze Aufmerksamkeit auf ihn fallen muss. Wer schuldig  und dabei noch schlau, hätte zum ganzen geschwiegen, zumal im Verlauf keine Namen genannt wurden. Die Namen konnten nur diejenigen sehen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung  bzw. für die Dauer der Veröffentlichung des Postings auf dieser Seite waren. Mir schien dies ganz klar ein Versuch, Menschen in Verdacht zu bringen.

Mißbrauchsvorwürfe sind extrem nachtragend, da ist schon manch Unschuldiger dran moralisch zugrunde gegangen, von den Gefängnisstrafen abgesehen, die in manchen Fällen ohne Beweise über Unschuldige verhängt wurden.  Dadurch wurde schon manches Leben ruiniert. Bei Markus Lanz wurde kürzlich so ein Fall geschildert. Leider finde ich die Sendung nicht auf.

Die hysterischen Ausfälligkeiten  mancher  (v.a.weibl.) Opferverteidiger, die in ihrer falschen pervertierten Gutmenschlichkeit grundsätzlich und immer nur mit den Opfern identifiziert sind und grundsätzlich jeden Mann des Mißbrauchs verdächtigen

Ich habe durchaus wahrgenommen, dass  Rita meinen Blog als Unterstützung ihrer teils sehr abstrusen Anklagen benutzt hat. Allerdings habe ich nicht auf die häufigen Fehlinterpretationen , ihre oftmals wilde Assoziationskette nicht weiter reagiert. Einige wenige Male hatte ich einen Link gesetzt, und dies, um etwas zu veranschaulichen und wo sie oft bemerkenswert lichte Ansichten vertritt inmitten dieses ganzen Chaos.  Auch in ihren religiösen Ansichten bzw. Interpretationen fand ich für mich durchaus einige Perlen, auf den ersten Blick nicht zu sehen, erst wenn ich mir die Muße nahm und mir das, was sie in ihrer hochdramatisch-christl. Terminologie ausdrückte, in mein Begriffssystem übersetzte, konnte ich viel Wahrheit darin entdecken.


Es geht in Ritas Blog m. E. nicht um die Anklage einer einzelnen bestimmten  Persönlichkeit,sondern im Grunde genommen wird Gott höchstpersönlich angeklagt für alles, was in dieser Welt an Grausamkeiten geschieht. Frau Gott ist da nur ein Ersatzobjekt.

Meine Position in dieser Angelegenheit  ist nicht Parteinahme, derweil ich weder opfer- noch täteridentifiziert bin.  Rita ist von mir enttäuscht. Das ist in Ordnung für mich.  Natürlich gilt mein Mitgefühl immer dem  Opfer, wo es denn auch tatsächlich der Wahrheit entspricht.  Aber ich trete nicht dafür ein,  dass ein Opfer, wenn es eines ist , auf einen "fiktiven" Täter mit den pseudojournalistischen Mitteln einer vorverurteilenden faktischen Vor-Ort-Berichterstattung losgeht.

Rita hat im Falle des "Ominösen Briefes"  kein Recht auf Wahrheit.  Die "Abwehrmechanismen"  des  XX, die sich für Rita darin zeigen, dass XX  ihr gegenüber "lügt" sehe ich anders:  Ich denke, falsche Angaben Rita gegenüber zu machen,  könnten durchaus auch dazu dienen, die erregte Neugier dieser unentwegt nach RAche und Gerechtigkeit dürstenden Verfolgerin zu beruhigen und vorerst zu befriedigen. Rita gegenüber ist niemand Rechenschaft schuldig.


Rita möchte Wahrheit herausfinden, aber ohne sich ihrer eigenen Wahrheit zu stellen, bleibt es weiterhin nur dabei, ihre eigenen verdrängten Wahrheiten nach Aussen in andere Menschen hineinzuprojezieren.

Und nein, Rita, ich habe kein Verständnis für dich, aber ich VERSTEHE durchaus   - darin liegt ein grosser Unterschied. Solltest du die Absicht haben, von deiner (v)erlogenen pseudojournalistischen "fiktiven" Schiene herunterzukommen, könnte ich vielleicht sogar auch ein bisserl Verständnis locker machen. Bis dahin bleibe ich "kalt bis ans Herz hinan" .


Ich stilisiere mich weder zur Hellseherin noch zur Therapeutin, noch zur Richterin, ich schreibe in meinem Blog, was mir durch Kopf und Herz geht.  Ich mache mir meine Gedanken, spekuliere, vermute, ahne, - ich stelle meine Spekulationen aber keineswegs als Fakten dar, die als Fiktion  -  oder umgekehrt Fiktion, die ich als Wahrheit verkaufe, wie man es in deinem blog sehen kann.

Wenn du den Mut hättest, herauszukommen aus deiner Anonymität und die Wahrheit zu sagen, würde man dir umgekehrt nicht anders entgegenkommen. Solange hast du kein Recht auf irgendwelche Wahrheiten anderer Menschen - im Gegenteil könnte es dir passieren,  dass andere dir deine eigene Wahrheit unter die Nase reiben...
Ist dies vielleicht das, was du willst?

Wer sich "schuldlos und reingewaschen durch Jesus" weiss, bedarf einer solchen Art von "Katharsis" nicht, der ist in sich selbst beruhigt.


Bin heute übrigens in Österreich einmarschiert, Richtung Reissenbach-Sau, steh schon kurz an der Kreuzung... 
I'm coming to take you away  - aha... 




ICH BIN Gott?


Ein Mensch, der von sich sagt: Ich bin Gott und sich dabei auf eigene spirit. Erfahrung oder Erkenntnis  beruft, hat eines nicht erkannt: Gott ist ohne Eigenschaften  u n d  ohne  Namen, und weil dies so ist, kann man mit Recht von Hybris sprechen, wo immer ein solcher Mensch auftaucht und die Gemüter der Menschen verwirrt. Licht und Schatten sind Eigenschaften Gottes? Dann kann es niemals  Gott sein!
 Gott ist jenseits aller Namen und Sprachen. und deshalb weiss "Gott" nichts davon,dass er "Gott" ist - denn nicht umsonst heisst es in der Dornbuscherscheinung Gottes im AT: ICH BIN, der  ICH BIN und nicht ICH BIN Gott.

Al Halladj wurde von seinen Brüdern und Schwestern in Allah gesteinigt, als er begeistert und völlig ausser sich durch die Gassen sprang und rief: Mein Ich ist Gott! Mein Ich ist Gott!  Damit meinte er nicht sein unerlöstes Ego, sondern das geläuterte Ich, welches mit Gott eins geworden ist, das Wahre Selbst. Diese Brüdern und Schwestern waren "Gläubige", Exo's, d.h. sie waren aussengesteuerte Buchstabenhörige ohne jede  Innerlichkeit, wie es die Mehrzahl aller Religionsanhänger sind.

Die Namen, die ich Gott gebe, sind  i m m e r  und in jedem Falle Interpretation. Der Verstand braucht dies, ist auch in Ordnung, nur sollte ich als bekennender Erwachter bzw. Erleuchteter auch so wach sein, dies ebenfalls zu erkennen:  dass ich,mein Intellekt meine Erfahrungen so interpretiere, wie ich es (an-)gelernt habe. Wenn ich dies erkenne, kann ich von der Identifikation mit "Gott" loslassen. Wo ich dieses nicht erkenne, bin ich nicht achtsam, geschweige denn erleuchtet.
Ohne Eigenschaft, ohne Namen  - Pssst...


Frau Gott


und Rita Koch haben durchaus ähnliche Auffassungen von sich bzw. von Gott. Frau Gott neulich auf FB: Ich bin Licht  und Schatten. Aha, also Gott  u n d  Satan?
 "Nedlim"  flüsterte  mir soeben, dass die beiden ein und dieselbe Person seien,  Rita Koch personifiziere nur in krassester Deutlichkeit das Unbewusste von Frau Gott. oi oi oi
(Nedlim???  -  pssssst, Gott hat viele Namen :-D)


Finale in Wallau


 "Weib!" - warf  Kerl sich in die Brust, "dass du dies nur wissen tust:
ich hol 'ne scharfe Braut ins Haus,  'ne  Frau, die nicht zur falschen Zeit
den Mund aufmacht, dass mich's  gereut, dass ich sie jemals angegraben...
Ich brauch "ne Braut, die stets bereit ist, zu tun, was  meine MannesFreud'
und -Pflicht bis an mein seligs Ende ist -ein MANN bin ich, kein Onanist!

Wer mich nicht will, kommt auf den Mist-, den -haufen der Vergangenheit
ganz fix und hastenichgesehn wird ER in schönster Blüte stehn,
das Gute Stück, mein kleiner Lümmel, der angesetzt schon leichten Schimmel -
Heut' strahlt Herr Strahlemann, ihr Leut'
in alter Burschenherrlichkeit.

Es knattern alle Lustsynapsen
wo man im Duett tut japsen... la la la





Da Capo in Gladenbach

Jedoch nach  jedem Ende folgt ein Anfang -

Herr Ottokar steht schon im Aufgang,
der füttert nicht mit Bienenstich,
sondern mit KäseKuchen mich.
Wo immer Frauen sind in Nöten,
da sieht man ihn das Bein vertreten.

Ein lieber Mensch ganz ohne Zweifel,
kein Machofreak wie Karlus Reizel,
bislang bekannt als Kerl Allmächtig,
der dominant und niederträchtig
wo es nicht geht nach seinem Kopf,
freie Frau'n packt an dem Schopf -
der Wiedehopf aus Biedenkopf.
la la la








 

Sonntag, 27. Oktober 2013

Shadowboxing is much fun, heute kommt - ja, wer kommt dran?

Herbstfarben
(pics byMe)


And the game goes on...

Ich habe 2 Leute aus dem Rita-K.Dramedy-Umfeld aus meinem Facebook-Aufmerksamkeitsfokus  vorübergehend herausgenommen. Den 400 Kommentar-Thread - ein Dialog fast nur zwischen Jessy (Rita) und dem "Hauptangeklagten" XX habe ich nicht gelöscht, sondern verborgen, Spanner unerwünscht. Es wurde alles gesagt. Fast... Genug...

Rita Koch  resp. Jessy hat meine Ahnung bestätigt, dass es sich nicht um eine wirkliche Schwester, sondern um eine Personifizierung handelt - um die Liebe,  die in ihr selbst getötet wurde.

Die "Jessy Gold" habe ich geblockt, übrig bleibt in dieser Story der Name oder "Nick?" Doris Sperlich, mit der liesse sich vielleicht mal richtig reden -  mehr Nicks ein und derselben Person brauchts nicht. One is enough,  Sand wird noch genug gestreut zwischen den Parteien. Ach ja, der glücklose Dr. David Glück... lach.. hehehe, fast vergessen...

Wer in einem Dialog meinen Worten nicht die nötige Aufmerksamkeit schenkt,  muss damit rechnen, dass ihm ebenfalls meine  Aufmerksamkeit entzogen  wird.

Ganz allgemein sieht es wirklich so aus, als ob niemand an einer Aufklärung interessiert wäre. Der eine hört nicht auf sich zu verteidigen und die andere hört noch immer nicht auf direkt oder indirekt anzuklagen. Jeder hat die eigentliche Zielsetzung aus den Augen verloren.

Ausstehen allerdings noch die Antworten auf folgende Fragen:

1) Hat Rita K. selbst  faktisch erlebt, was sie erlebnismässig ihrer Schwester zuschreibt: entsprechen die Erfahrungen "Rita Kochs" mit Frau Gott der Wahrheit? Oder ist das auch Fiktion?

2) Wer war die Person, die den Bösen Brief auf die Facebookseite Welt der Spiritualität postete? Und wer hat diesen Brief kurz danach wieder gelöscht? Handelt es sich bei "Sarina Klein" und "Maria Stein" evtl. um dieselbe Person?

Es ist tatsächlich merkwürdig, wie sehr Frau Gott, die Hauptperson des Rita-Blogs durch diese ganze  Entwicklung in den Hintergrund gerückt ist, dass selbst der "Hauptangeklagte" XX eine auffällig-schweigsame Zurückhaltung an den Tag legt,  wobei er sich der logischen Schlussfolgerung zu verschliessen scheint:   dass die Person, die hinter Rita Koch steckt, evtl. sehr gute Gründe hätte, Frau Gott an den Kragen zu gehen.
Da darf sich doch das  Volk zu  Recht fragen: Steht er unter Druck - und wenn ja, unter welchem?

Meine müßiggängerische Überlegung geht dahin:
Was würde passieren, wenn Rita Koch sich mit Klarnamen outet und heraus käme, dass zwischen Frau Gott und ihr eine tatsächliche "therapeutische"  (und möglicherweise verunglückte?) Beziehung bestand. Meine Überlegung geht nicht zum ersten Mal dahin, dass Frau Gott durchaus weiss, wer hinter Rita K. steckt und evtl. gute Gründe hat, dies zu verbergen. Man weiss, wie leicht in der Kindheit mißbrauchte Menschen re-traumatisiert werden, wenn sie in unprofessionelle Hände geraten und nicht selten Rachefeldzüge starten, wenn der Schmerz überhandzunehmen droht.

Nur so liesse sich m. E. der ganze Aufwand des Rita Koch-blogs erklären. Es ist durchaus nicht alles Fiktion.

Es darf weiter gerätselt werden.
Und ich werde meine müßigen Gedanken nurmehr allein meinem Blog anvertrauen.



Ich weise auf
Schattenanteile hin,


wenn und wo ich sie wahrnehme, 
nicht um die Leute zu beleidigen, sondern weil wir in einem spirituellen Thread/Forum sind, wo man glauben sollte, dass die Leute damit offen umgehen könnten. Das ewige Hirngewixe... nun ja, jetzt findet die "Bewusstseinsentwicklung" ihr wenig rühmliches Ende. Wie ich schon mal feststellte, wo Zenman böse wird, wächst eine Weile kein Gras mehr... der Brainfuck wird jetzt in Kybalions Thread nebenan weitergeführt.
http://www.allmystery.de/themen/rs102631
Kybalion, Kayla, Snafu, einige der wenigen, die über ein fundiertes Wissen verfügen, aus welcher Quelle das Wissen kommt, ist für mich uninteressant, solange man sich keinen Heiligenschein aufsetzt oder sagt, man sei der Liebe Gott höchstpersönlich...
So ist es im Moment, ich habe keine Permanenzhaltungen.  Kann dir nix versprechen....

Nee nee, ich bin kein Schattenkämpfer. Glaub mir: Meinen lieben Hausmeister Ottokar, der mir neulich ein Stück seines feinen selbstgebackenen Käsekuchens brachte,  weise ich niemals, niemals auf irgendwelche Schatten hin, glaub es mir, auch der lange dunkle Schatten von Kerl Allmächtig , der Mensch, der mir die letzten 52 Wochen lang auf Schritt und Tritt täglich auf die Füsse trat, durfte sich 1 Jahr lang ungehindert auf mir austoben - die einzige SChattenFrage, die ich an ihn richtete: Als du ein Kind warst, durftest du da Fehler machen oder wurden die bestraft? Seine Antwort: Ich? Fehler? Und glaub mir auch dies: Das war ganz gewiss keine spirituelle Reflektion aus der nondualen Sicht, sondern seine feste unerschütterliche Überzeugung. KA war ein Mensch, der mit einem absolut ungetrübten Selbstbewusstsein und Reinen Glauben  gesegnet war,  dass alle anderen Fehler machten, nur er nicht. Die ganze Welt war für ihn ein Mistake. Der hat in einem Jahr nicht ein einziges positives Wort  über einen Anderen über seine LästerLippe gebracht.  Nur ganz am Ende, als er seinen 72jährigen  KurSchatten (lach) traf, da war die Welt für ihn in Ordnung: Die will mich!  - sogar 2mal am Tag.
Yop, sagte ich, da kann ich nur hoffen, dass diese Liebe nicht allzuschnell zu deinem Grab wird -  hehehe 
75 Jahre lang Lexus, Sexus, Plexus. In der Reihenfolge.


Herzöffnung

ist ein prozesshafter Vorgang. Das Herz hat nämlich nichts weniger zu tun als das ganze Universum  (Gott) in sich zu umfassen.


Meine Nachbarin

hat mir heute ein Körbchen selbst gepflückte SteinPilze frisch aus dem Wald mitgebracht. Sie hat zwei kleine Hunde. Ich weiss nie zu unterscheiden, wer da so jault, die Hunde oder die Frau von oben... ich habe solche schrillen hohen Laute bei Menschen noch nie gehört. Man sagte mir, dies sei nicht untypisch für Russinnen, die drehen beim Liebesspiel voll auf... soso.. :D .Bei Nacht, wenn alles ruhig ist, klingen diese Laute sehr unheimlich.


Das Ich


kann das Ich nicht verbessern, sage ich oft. Ich meine dies so, dass bei vielen spirituellen Übungen nur eine Ichverbesserung rauskommt, weil die Menschen glauben, gut zu sein, sei das wahre Ziel des wahren Menschseins. Sie versuchen z.B., negative Gedanken durch positive Gedanken zu ersetzen...

Was geschieht eigentlich bei der Heilung von Suchtkranken? Wenn einer aufhört zu trinken, ist er ja noch lange nicht geheilt, er hat einfach nur aufgehört mit dem Stoff. Das ist m. E.  Ichverbesserung durch das Ich. Ichstärke oder Initiation der SELBSTHeilung? Die Heilung selbst ist ja immer  SELBSheilung.

Eigentlich sollte ich so ausdrücken: Im spirituellen Kontext sollte man sich dessen bewusst werden, dass vieles, was man tut und für spirituell hält, unter Ichverbesserung zu verbuchen ist. Habe ich auch schon des öfteren in den spirit. Threads erklärt. Das kann auch nur derjenige wirklich verstehen, der es selbst im Gewahrsein erkannt hat. Für den EgoVerstand  - sollte er es annehmen - wäre dies nur wieder ein neuer Glaubenssatz.

So ein Kuddelmuddel aber auch: Alles liegt an der Trennung, und dass die Sprache selbst Trennung ist und nichts anderes beschreiben kann als Trennung - das WahreSelbst ist selbstverständlich vom Ich genausowenig nicht zu trennen, genausowenig wie das Persönliche vom Unpersönlichen.

Nein, ich glaube, die Ichverbesserung ist v.a. eine Domäne der WellnessSpiritanten. Da werden Übungen gemacht, um etwas zu erreichen. Und alles, was man erreichen kann, dient der Sicherheit und der Verbesserung des Ego. Briefe ans Universum...hahahaaaa, Wohlstand... Ichverbesserung ist nur an materiellen Zielen und Interessen orientiert.
Ein schöner Grabstein ist Ich-Kosmetik.

Die meisten Spiritanten,

die sich für erleuchtet halten, halten die ganze Welt für unerleuchtet. Es ist ganz wie beim Altern:  Jeder wird alt, nur ich nicht. Ein ganz normales Phänomen.

Der Wille Gottes, das Tao

geschieht immer. Kein Mensch kann dem entgehen. Es kommt nur immer darauf an, ob er mitfliesst oder ob er Widerstand leistet. Nur der, welcher  Widerstand gegen das Tao, das Leben, den Willen Gottes leistet, der leidet.


Klar, wahr  und deutlich:

"On the other hand, I came across innumerable people who were fans of both
Ramesh and Eckhart (Tolle) , and found similarities in the teachings.

I could understand what they were referring to, in spite of the paths being
different. Aus:
http://www.lifepositive.com/Spirit/Gurus/Consciousness_and_the_now22010.asp



Nochmal an dich,


weil du immer so grosse Angst vor Ichverlust hast: Dein Ego verschwindet nicht im Orkus der Vergessenheit, sondern es wird nur verwandelt und taucht schöner denn je wieder aus der VERSENKUNG auf. Es wird sozusagen aus der Taufe gehoben...
Eigentlich sollte es nicht heissen "Jenseits von Ego" sondern vielmehr "Jenseits der Ego-Identifizierung". So ists korrekt.
Nochmal anders: Jenseits des Alten Adam.
Ist aber scheissendreeckegall  - Wortwixerei, wenn mans genau nimmt.

Samstag, 26. Oktober 2013

Vorbei ist Krankheit, Elend, Tod, wenn erst der Alte Adam tot.

Intergalactic B(L)ogbook Oktober 2013
Oh Gladenbach, du Schöne -
wie man sich nach dir sehnte - Bald tausend Jahre ist es her,
nun fand sie ihre Heimat hier,
die liebe alte Seele.

(all pics byMe)



Zuvorderst:
Ich hinke, was faktische Berichterstattung aus der Alltagswelt angeht, fast immer so etwa 2 Wochen hinterher. Auch was die Rita-Koch-Geschichte angeht... Chronologische Reihenfolge ist mir unwichtig geworden. Deshalb gehts bei mir manchmal drunter und drüber, was die Zeitfolge angeht...


An XX (Name von der Redaktion geändert - gg)

also jetzt mal Tacheles: mir ist es scheissendrrreckegalll, was du für ein Selbstbild hast -  im spirituellen Kontext ist  jedes Selbstbild im Endeffekt,  egal, ob negativ oder positiv, für die Tonne!
Ich hatte auch nicht vor, deinem Selbstbild zu schmeicheln (mit besonderer Sorgfalt oder gar mit einem besonders zartfühlendem Verantwortungsgefühl.)
Es ist ok, wenn du ein positives Selbstsbild von dir hast, das ist psychologisch gesehen , eine gesunde Einstellung. Aber auch die Psychologie ist, aus  der transpersonalen Sicht für die Tonne, wo die Psychologie sich  n u r   mit der Person befasst... (die Transpersonale Psychologie ist noch eine recht junge Schule)

Irgendwo schriebst du mal, wenn man diese spirituellen Dinge richtig erklären würde, dann könntest du sie auch verstehn. Falsch gedacht, du wirst gar nichts verstehn, nur der Kopf, der Verstand,  glaubt zu verstehen, er wird sich eine Vorstellung machen und dieses Vorstellungsbild für Wahrheit halten.
Mal auch an all die anderen Leute, die sich so aufregen, wenn man ihrem Ego, ihrem Verstand nicht zutraut, transpersonale Dinge zu verstehen: Du kannst so lange nicht verstehen, was über den Verstand hinausgeht, als du nicht die selbe spirituelle überpersönliche Erfahrung machst bzw. Erkenntnisse hast!
Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
(Posting auf Allmystery)
Wer mich kennt, weiss übrigens, dass ich niemals böse bin, wenn ich so schreibe, sondern humorvoll-nachdrücklich-appellativ, vielleicht, dass ich mal eine virtuelle Kopfnuss verabreiche... hahaha, Vielleicht sollte ich doch nach jedem Satz ein Smily setzen?)


An XX (2)

Eines habe Ich gelernt:

  dass für mich persönliche Beziehungen zu Forensmitgliedern quasi unmöglich sind. Es wird nicht wieder vorkommen, dass mich einer von Euch zuhause besucht. Wie ich schon sagte, sind auch Privatunterhaltungen für mich nicht mehr drin.
Ihr fordert immerzu  "gleiche Augenhöhe" - die kannst du ruhig einfordern, allerdings  nur im "normalen" Alltagskonsensus des dual-personalen  EgoBewusstseins.
Im spirituellen Kontext aber gibt es  keine Augenhöhe, oder will wer im Ernst glauben,  zwischen bewussten und unbewussten Menschen gäbe es so etwas wie "Gleichheit"? (Die gibt es nur in Potenz)  Es gibt nur Augenhöhe unter Gleichen. (z.B. Menschen, die die selben Erfahrungen gemacht haben).
Im geistigen Bereich gibts keine Demokratie!
Ach ja, auch das stimmt: Solang man mit dem Ego identifiziert ist, sieht man "da draussen" auch nichts anderes als sich selbst. Ego.

So ähnlich postete ich grade auf Allmy im Thread Bewusstseinsentwicklung. Ich modifiziere oft meine Texte im Nachhinein oder Vorhinein...  Was ich in mein Wordpad schreibe, hier schreibe ist nur eine Art Rohform. Mich "beim Wort" nehmen ist sinnlos.
(Ich veröffentliche diese Postings in meinem Blog deswegen, weil ich vermute, dass sie als Beleidigung aufgefasst und gemeldet werden.)


Was mancher so unter
Bildunterschrift hinzufügen
 

Schattenarbeit versteht.... tz tz tz...  Verdrängte negative Gefühle zuzulassen ist eine gute Sache, die Crux liegt aber darin, wenn ich mich mit diesen Gefühlen allzusehr identfiziere. Dann mache ich mir sehr leicht die Welt, wie sie mir gefällt, mische Fiktion mit Wahrheit. Aber auf der Basis: "Alles, was ich fühle, ist für mich Wahrheit" funzt das nicht.  Nicht alles, was ich fühle ist "richtig", es ist immer die Interpretation, die ich meinen Gefühlen beigebe, die diese Gefühle verstärken oder auflösen können. Und die Interpretation ist nicht immer die richtige Interpretation, besonders, was die Interpretation des Verhaltens/Handelns anderer Menschen betrifft. Schattenarbeit ist ein gefährliches Pflaster, alleine kommt da kaum jemand mit zurecht. Hinter allen "negativen" Gefühlen, hinter jedem Schatten lauert die Angst...Schmerz

Epiktet: Nicht die Dinge selbst beunruhigen uns, sondern die Meinungen und Beurteilungen, die wir über sie haben.
(Ein Satz, der mich persönlich niemals losliess, bis ich aber dessen tatsächlich live und vor Ort gewahr wurde, dauerte es viele viele Jahre der Achtsamkeit.)
 

Der Bewusstseinsentwicklungs-Thread


im Allmysteryforum wurde vor kurzem  in den Unterhaltungsbereich geschoben. Alle jenen Spiri-Egos,, die sich darüber beschwerten, sage ich - egal, was immer auch sie behaupten -  auf den Kopf zu, dass sie noch nie eine Einheitserfahrung gemacht haben. (Die meisten Einheits"erfahrungen" sind eh mehr ge d a c h t  als  gemacht.) Jemand, der eine wirkliche Einheitserfahrung gemacht hat, hat alle Begrenzungen fallengelassen, d.h. er hat darin alle Klassifizierungen und Kategorienbildungen als das erkannt, was sie sind: Begrenzungen des EgoMinds. Jemand, der eine Einheitserfahrung gemacht hat und sie auch intellektuell verarbeitet hat, wäre niemals imstande, eine Abwertung in der Verschiebung in die Kategorie Unterhaltungsbereich zu sehen.  Der spirituelle Oberschlaukopf wird nun aber sagen: Ja, aber auf der dualen Ebene ist das eine Abwertung... blablabla

Aus  transpersonaler Sicht (Erkenntnis)  ist die Abwertung eigentlich eine Aufwertung, was aber auch nicht ganz stimmig ist, weil der weltliche  Unterhaltungsbereich nicht der Spielplatz des befreiten göttlichen Kindes ist, sondern ein second-hand-Marktplatz der Eitelkeiten.

Die Kreativität, der kosmische Humor, der REINE (!) Unterhaltungsbereich der 5. Dimension ist eine geistige Art von "Betrachtungsweise", die bewusst aus dem dem Ur-Bild schöpft - die Kreativität, die sich in der dualen Welt ent-äussert, ist da so etwas wie eine Blaupause, eine Kopie... eine UNReinheit.


An XX

Was dein positives Selbstbild angeht:


Ich lese des öfteren von dir, du fühlst dich oder du wärest nun frei von Schuld (gefühlen). Ich habe aber den Eindruck, dass dies nur ein Lippenbekenntnis ist, dass dir zur Beruhigung dient. Denn wie ist es möglich, dass du - was ich als ein Hauptcharakteristikum bei dir schon früher anmerkte - viele, zu viele Dinge bzw. Beitragsinhalte auf dich beziehst und diese "Bezüglichkeiten" oftmals zu rechtfertigen oder zu verteidigen bemüht bist. (Letzter aktuelle Anlass: die Bemerkung von Dhyane_dem über das Nettsein.)
Diese wortreichen Verteidigungsreden sind Schattenkämpfe!
Und diese zeigen, dass du noch immer mit Schuldgefühlen zu kämpfen hast, denn nichts anderes liegt einem  solchen Sich-angegriffen-Fühlen  zugrunde. Du fühlst dich allzu leicht in Frage gestellt  - eine gute Möglichkeit zur Schattenarbeit, natürlich nur, wenn man bereit ist, sich dem zu stellen.
Es sind die negativen Stimmen unserer Eltern, die wir internalisiert haben: Du taugst nichts, du bist wie dein Vater/Mutter usw... im Grunde die Botschaft: Ich liebe dich nicht.
Und ich sehe diese Botschaften noch immer bei dir wirken.
Du bist durch diese Bereitschaft, alles auf dich zu beziehen, permanent in einer Abwehr- und Verteidigungshaltung.  Auf diese möchte ich dich aufmerksam machen. Thats all.


Dass ich

persönlichen Bekanntschaften
mit Forenmitgliedern aus der Kategorie Spiritualtät aus dem Weg gehe (haha, oder auch nicht...hehe) , hat  - wie ich schon einmal sagte, absolut nichts mit  der Person der Leute zu tun, sondern mit dem egoidentifzierten Bewusstsein. ES ist ganz einfach so, dass ich permanent die Erfahrung mache, dass diese Bekanntschaften das Niveau/Kommunikation im  persönlichen Bereich halten wollen. Die Leute "wissen" in spiritueller Hinsicht schon alles und nicht selten, wissen sie alles besser.
Diese EgoSpiele, die auf der dual-personalen Ebene gespielt werden, sind mir einfach nicht mehr möglich. Das, was egoidentifzierte Menschen für Realität halten, kann ich nicht ernst nehmen, das  ist für mich meistens Dramedy, zum Lachen komisch - wo mich das diskursiv-lineare Denken nicht langweilt, da amüsiere ich mich prompt an den falschen stellen... Mein Denken bzw. mein Bewusstsein  hat sich komplett verändert, ich bin z.B. nicht mehr fähig, hypothesen anszustellen, mich Was-wäre-wenn-Träumereien hinzugeben.

Im AllEINSSEIN Jenseits von Ego bist du allein, ganz allein.  Nur allein - obwohl das Wort allein drückts nicht aus: es hat wie alle Eigenschaftswörter seine Bedeutung verloren und kann daher nicht ausdrücken, wie ich mich "fühle", denn "fühlen" tue ich mich auch recht eigentlich nicht...lach. 
Die Bedeutung, die mit diesem Wort einhergeht, der Klebstoff der Emotion ist nicht mehr wirksam.   Bekanntschaften, Freundschaften brauchst du nicht, weil du keinerlei  Bedürfnisse mehr hast auch keine nach Nähe und Kontakt. Du bist in dir selbst zu Hause und vollauf SELBStgenügsam. Bekanntschaft, gar eine besondere Freundschaft ist auf Zeit und Dauer angelegt wie jede Bindung. Wenn du ganz in der Gegenwärtigkeit lebst, spielt das keine Rolle mehr. Ich habe kein Bedürfnis, mich insbesondere besonderen Personen gegenüber mitzuteilen.  Wenn ich mich manchmal Menschen mitteile, über mich was erzähle, mein Leben, dann nur rein rhetorisch, nicht, dass es mich danach verlangt, ich spiel das Spiel mit, aber nur kurz. Und klar kann man mich auch mal besuchen, aber keine Dauereinrichtigung daraus machen und Ansprüche anmelden.

 ES gibt keine mir besonders lieb gewordene Menschen mehr. Ich rufe auch niemanden von mir aus an. Und wenn mich jemand anruft, dann ist das zwar ok, aber ich freue mich weder darüber, noch ärgere ich mich.  Aber es - das einseitig linear-diskursive Gespräch - strengt mich genauso an, wie Bücherlesen, wie jeder Input von aussen eigentlich.  Ist ok, muss aber auch nicht sein.
 Auch mein eigener Sohn ist mir wie alle anderen Menschen völlig gleich-gültig. Diese besondere mütterliche Bindung an das eigene Kind, der stärkste Ego-Klebstoff, ist nicht mehr. Das war der allerstärkste Klebstoff, der grösste Schmerz, als der sich löste aus der Verhaftung, musste zuvor das Herz gebrochen werden... Daran wäre ich fast wirklich gestorben. Nur ein gebrochenes Herz ist ein gutes Herz könnte man aus transpersonaler Sicht sagen. 

Die "Neue Mütterlichkeit" ist eine gänzlich andere, hat eine völlig andere QUALITÄT als die frühere. Sie ist wie alles andere nicht auf besondere Objekte fixiert und fixierend, sondern  frei flottierend. Diese QUALITÄTEN kann man von mir nicht einfordern, z.B. weil man der Vorstellung huldigt: Ein Erwachter liebt alles und jeden... deshalb habe ich auch ein Recht darauf, von ihm geliebt zu werden. Wer mich nicht liebt, kann niemals erleuchtet blablabla etc.  sein.

Frei flottierend heisst, die LIEBE fliesst, wohin sie will, wenn sie dich gerade trifft, ok, wenn sie jemand anders trifft, auch ok... für mich. Für dich wahrscheinlich frustrierend...




(Die "Normalos" würden diese Haltung als Bindungsschwäche oder MenschenVerachtung interpretieren, das Ego wertet das negativ als eine beliebige Austauschbarkeitaus Mangelbewusstsein ...
Im transformatorischen Prozess transformiert sich übrigens aus  Bindungsschwäche eine Bindungs f r e i h e i t , in der ich mich binde, ohne mich zu binden, d.h. der Mensch ist nicht mit der Bindung identifiziert. Deshalb verlässt er seinen Ehepartner oder seine Lieben nicht. Wer glaubt, er müsse seine Angehörigen verlassen, um sich spirituell zu verwirklichen, begeht den Anfängerfehler, eine rein innerliche Sache nach Aussen zu verlagern, zu ent-äussern. Die Worte Jesu z.B.: Du sollst Vater und Mutter verlassen (Kinder, Mann und Frau) bedeuten nichts anderes, als dass du die internalisierten Eltern, deine Eltern-Ich-Identifikationen auflösen sollst. Weil dies aber sehr schwer zu erkennen ist, laufen viele Leute davon, normal, aber nicht optimal. Nichts dran wirklich verkehrt. Eine zeiträumliche Trennung kann natürlich was Gutes bewirken, k a n n  dir die nötige Einsamkeit verschaffen... die Entbindung aus allen weltlichen Verpflichtungen ist keine Schande oder Veranwortungslosigkeit, sondern ein legitimes Verlangen der Seele.)

Ich habe früher mal den Anfängerfehler begangen, den Leuten mein diesbezügliches "bindungsfreies" Verhalten  zu erklären, allerdings mit viel weniger Worten -  die gekränkte Reaktion: Tu doch nicht so erleuchtet...
Deswegen stelle ich meine Freundesliste das nächste mal ohne Vorwarnung auf Null.  Und das mache ich mit der selben Lust, wie ich meine alten Klamotten immer wieder mal aus dem Schrank schmeisse, aber auch die neuen Kleider müssen oft dran glauben, wenn ich den "Rappel" kriege. Auf dieselbe Weise stelle ich meinen Computer manchmal auf zero, schmeisse alle Daten raus. Ich liebe das, Ich mag den Neuanfang, die Leere... Alles und Nichts, manchmal mehr Nichts als Alles und ein ander Mal umgekehrt. Warum sich die Leute darüber so aufregen können, ist mir schleierhaft, es bestehen eh keine Bindungen, feste schon mal gar nicht. Natürlich weiss ich, was dahinter steckt, wenn sich jemand gekränkt fühlt, aber ich habe dann keine Lust, mir ihn zur Brust zu nehmen und zu hätscheln. Besonders nicht diese ganz Kleinen, die mir immer nur in meinen Miederausschnitt pinkeln ... 


Wie ich gestern grad bei Facebook in einer Ansprache von David Pauswek las: Die Schlange der Frustrierten ist lang, stell dich einfach hinten an. So ist es. David - coole Rampensau das...rofle

Dienstag, 22. Oktober 2013

Wo Gedanken müssig gehn, bleibt die Welt ganz stille stehn



 Das wohl größte Drama
auf diesem Planeten ist, dass hochgradig
manipulierte Menschen ihre Manipulierer
verteidigen, weil sie selber die
Wahrheitfür Manipulation halten.
(Alexander Schöndeling)



Gedanken

zu Rita Koch und was gerade so los ist around the clock.
Wie es für mich aussieht im MOment, schiesst sie sich gerade mit ihrer Berichterstattung ein Eigentor. oi oi oi Ein Bumerangeffekt, an dem auch ich nicht ganz unschuldig war, habe ich doch mit meiner unvorsichtigen Veröffentlichung des "Stein-Briefes" indirekt mit dazu beigetragen, dass die Aufmerksamkeit Ritas sich von dem Hauptobjekt ihrer Begierde, Frau Gott, auf einen Nebenkriegsschauplatz verschob. 
Was sie wahrscheinlich nicht weiss: jeder weiss, wer sich hinter dem Blog von Rita Koch bzw. ihrer "Truppe" versteckt. 
Nach der Löschung des 700 Kommentaren-Threads  im WdS, habe ich den Kontrahenten im Streitfall meine etwas allzu ruhige Facebookseite Cosmic Giggle Gang angeboten, weil sie dort ungehindert die Sau rauslassen können, in Echtzeit. Und auch, weil diese Geschichte nicht so bitterböse und ernst genommen werden sollte. Wie erwartet: Keine Resonanz... Dabei gefällt mir der Dr Glück ausnehmen gut... Ich habe ihm ein besonders warmes Plätzchen in der Gang eingerichtet.

Für "Rita" wirds immer enger. Wenn sie nicht bald einen Beweis für ihre eigene "Anklage" gegen "Frau Gott" vorbringt, bzw. für ihre Existenz! ist ihr "Echtzeit-Roman" aus dem Rennen. Mir unverständlich: Wie kann sie im vorliegenden Rufmordfall nur "Beweise"  irgendwelcher Art fordern...
...soso, und die Kommentarfunktion des Blogs soll nicht funktionieren? Naaaa? Wiiirrrkliiisch? :)

Es ist dies ihre Einstellung: "was ich fühle und wie ich etwas interpretiere ist für mich die Wahrheit", die sie unbedingt schnellstens ablegen sollte. Wenn sie das für sich allein so empfindet, ok, aber sie sollte bedenken, die Öffentlichkeit  wird mit diesen "Wahrheiten" manipuliert und fehlinformiert  wie Rita selbst sagt: beim Thema  Mißbrauch hört die Nachsicht auf. Du, Rita, sagst immer, du musst dich schützen, dass andere aber auch des Schutzes bedürftig sind, das entgeht dir. Da muss ich dich schon einmal fragen: Wer oder was gibt gerade dir das Recht, Beweise für Schuld oder Unschuld von anderen Menschen zu fordern, die du selbst bislang nicht bereit warst zu liefern? Wir sollen Dir Deine Geschichte einfach abnehmen und  im wahrsten Sinne kommentarlos schlucken, indes du allzu laut und öffentlich Fiktion als Fakten  kommunizierst.

Mittlerweise macht sie, was Allmachtsattitüden angeht, Frau Gott eine sehr rege Konkurrenz. Das wäre mal ein Thema für die Schattenarbeit mit Dr. Glück. 

Was mich angeht, ich stehe auf keiner SEite. Ich stehe allein auf der Seite der Wahrheit und die lässt auf sich warten. Vielleicht wird sie ja auch totgeschlagen...Bis dahin sehe und behandele ich dieses Thema  weiterhin als Dramedy, eine Mischung aus Drama und Komödie.

Die Art der Berichterstattung ist höchst dramatisch, so überemotionalisert, schrill und so krass, dass kaum jemand bislang ernstgenommen hat, was dort über Frau Gott so fabuliert wurde (Kinderpornoring usw.)  Was allerdings ernst genommen wurde, war der Anlass des Blogs, der zu Eingang deines Blogs erwähnte Tod der Schwester und die mutmassliche Involvierung von Frau Gott.

Rita ist, bedingt durch diese Art der Berichterstattung  und vor allem durch den Umgang mit den Mißbrauchsvorwürfen  und nicht zuletzt, weil sie für ihre  Geschichte die Beweise für die eigene und die Existenz der Schwester incl. ihrer Geschichte schuldig geblieben. Dadurch ist sie nicht mehr glaubwürdig, es ist dadurch nahezu unmöglich geworden, ihr die  Story weiterhin abzukaufen.  Im Gegenteil, der Verdacht ist durchaus gerechtfertigt, dass an dieser traurigen Geschichte nichts dran ist.
Und wenn es  tatsächlich der Fall sein sollte, dass die Schwester und ihre/deine Geschichte gar nicht existiert, weder lebend noch tot, dann fällt das, was sie mit den Lesern ihres Blogs macht in die Rubrik: Gefühlsmanipulation bzw. massiver emotionaler Mißbrauch. Darin wäre sie nicht anders als die Menschen, die sie permanent anklagt.

Wenn man schon mit dem Schwert der Gerechtigkeit so massiv um sich schlagen muss,  dann sollte man anderen bitte schön auch dasselbe SchutzRecht gewähren, welches man für sich fordert.

Manches von ihr Geschriebene (im Blog Veröffentlichte) hat mir  gefallen, so gefällt mir auch durchaus, was von  Dr. Glücks  akademisch geprüften Lippen perlt...er ist eine grosse Bereicherung in ihrem Roman, eine Stimme der Vernunft, der ich zutraue, dass sie ab und und zu Klarheit in die noch vorherrschende Konfusion von Tatsache und Fiktion bringt. :)

Ansonsten ist es genau so , wie Herr Meier (der richtige Name ist der Redaktion bekannt    :-D)  immer sagt:
Alles is jut, wie et is!
Und weil mir der Aphorismus von A. Schöndeling auf einem ihrer letzten Postings ebenfalls gut gefallen hat, wird er hier als Leitsatz vorangesetzt.


Ego-Programme


Wenn einer anfängt, seine Prägungen und gesellschaft. Programmierungen  in frage zu stellen, kommt manches Mal auch die Rechtschreibung in die Bredouille. Ich kenne dies selbst im Zusammenhang mit der Erlaubnisgebung, Fehler zu machen und Zwanghaftigkeiten aufzudecken.

Ich habe aber auch gelernt, dass diese Erlaubnis nicht für meinen damaligen Job als
Lohnsklavin/ Schreibkraft galt. Als sich die Ketten der Kontrolle lockerten, wurde ich in manchen Dingen schon recht tollkühn, dass man mich nicht rausgeworfen hat, ist ein Wunder. (z.B. als ich mir die Erlaubnis gab, keinen Kaffee mehr für die 6 "HERR-schaften" zu kochen... Ja, wo gibt es das denn: sich beschweren, dass Eure  Berichte nicht rechtzeitig fertig werden, mich aber gleichzeitig durch  Kaffeekochen permanent von der Arbeit abhalten...Herr Doktor!)

Yop, und die Schreibfehler nahm ich auch nicht mehr ernst, ausser wenn es zuviel Zeitaufwand zum Korrigieren brauchte. DeutschfehlerReklamationen von Seiten der HERRschaften brachten mich bald nicht mehr zum Erröten und/oder Erblassen...
Gerade wenn man man berufsmässig schreibt, ist man gewöhnt, Fehler immer gleich zu korrigieren. Auch in privaten Briefen musste jeder Fehler zwanghaft getilgt werden. Irgendwann ging mir mal das Tippex aus und das wurde mir Anlass, im privaten Kontext gar nicht mehr zu korrigieren. Was andere Leute von meinen fehlerstrotzenden Briefen hielten (z.B. mein Sohn) hielt ich tapfer für deren Problem. Natürlich war mir klar, ich hatte es so gelernt, dass sich darin Respektlosigkeit gegenüber dem lieben Nächsten ausdrücke. Dieses Vorurteil zu überwinden, war ebenfalls mit Angst verbunden, wie es bei allen Desidentifikationen der Fall ist. Was denken nur die Leute von mir - diese Frage sitzt sehr tief in uns.
Alles, was "man" so tut, habe ich in Frage gestellt und das Gegenteil dessen getan.
Alle Formen, alle Formalitäten , alls anerzogene Formel- und Zwanghafte habe ich langsam aber sicher demontiert.

Man darf nur nicht in den Fehler verfallen, das wiederum zu einem Programm zu machen. Ich schreibe heute wieder möglichst, ohne Fehler zu machen. Einfach aus dem Grunde, weil es der Deprogrammierung nicht mehr bedarf und weil es  einfach leichter und besser zu lesen ist. Ich schreibe mein Tagebuch heute im öffentlichen Netz, und ich weiss: jeder Fehler ist ein kleiner Stolperstein, der unnötiges Innehalten provoziert. Das Auge beisst sich ein wenig fest am Fehler und man verliert leicht den Sinn aus den Augen.

Und ich sags noch mal: Bei Desidentifkation geht es immer um Angstüberwindung. Anders kommt man nicht zum REINEN, LUSTvollen SEIN.
Achja, heute macht es mir durchaus nichts mehr aus, "respektvoll" zu sein, auch "Respektlosigkeit" ist kein Thema mehr. Ich "respektiere" wieder alle Formen und Formalitäten und so schreibe ich auch wieder  völlig zwanglos und fehlerfrei "Sehr geehrte Damen und Herren" an die Betreffenden,  wenn ich grade Zeit dazu habe... eine Formulierung, mit der ich jahrlang auf Kriegsfuss stand. Die Hochachtung und den letzten freundlichen Gruss blieb ich auch schuldig... Auch kein Thema mehr. Nach der Erleuchtung ist vor der Erleuchtung... :D
So ist es.



Jetzt lebe ich wieder allein


und kann wieder wie früher den ganzen oder halben Tag nackisch, lustvoll-konfusioniert und chaotisch durch die Wohnung laufen.  Damit das möglich ist, musste ich mir Vorhänge an die Fenster machen, man kann ja von allen Seiten bei mir reinschauen. Die Vorhänge kosteten im 1Euro-Laden nur 3 Euro das Stück. Bei Gelegenheit kommt was anderes an die Fenster, die sind immer noch zu durchsichtig.


Forum Allmy:

Ich habe kein Bedürfnis anderen Mensch zu helfen, weder auf irgendwelche Sprünge noch sonstwohin. Ich sage rsp. schreibe nur, was ich wahrnehme oder was mich beschäftigt oder mich spontan zu einer Äusserung inspiriert.


Das Wir-Forum
wird entweder ein langsamer und schmerzhaft-langweiliger  Apokalypse ereilen oder es wird in den Unterhaltungsbereich aufgewertet. Wenn ich so etwas wie eine Aufgabe hätte, dann wäre das die meine...


Es gab Zeiten,

da habe ich vor Trauer geweint, wenn ich auf solche krass aggressoridentifizierten Menschen wie Eve, Pico, Fredo traf. Jetzt ist es so, dass ich sie meist "drollig" finde,  wie Esther Bläsing das mal formulierte in Hinsicht auf das sich gebärdende Ego; ich habe Lust, mit ihnen zu spielen, sie zu necken und am Bart zu zupfen... Nicht dass ich absichtlich provoziere - die Wahrheit ist immer provozierend...

UG Krishnamurti sagte mal  - vielleicht in Hinsicht auf die Inhaltslosigkeit bzw.  Bedeutungslosigkeit der Sprache aus dem nichtidentifiziertem Bewusstsein heraus,  vielleicht aber auch in Hinsicht auf das der WAhrheit widersprechende und Widerstand leistende Ego:  Just Dogs Barking. Wahrscheinlich meinte er letzteres, denn er setzte wohl noch hinzu: Parrots talking oder so etwas ähnliches;  es ist in beiden Fällen stimmig.

Genau so hört es sich an, wenn man nicht mehr emotional identifiziert ist und sich dieser Bedeutungsleere bewusst ist, die sich in emotionaler Angriffigkeit zeigt (Gott, wieder so ein göttliches Paradox...hehehe) : wie Hundegekläffe. Hühnerstall ist auch eine Option, besonders dort, wo noch ein stolzer potenter Hahn..

UG Krishnamurti hätte ebenfalls Lokalverbot bei Allmy gekriegt für solche "respektlosen" Töne wie :
Du bist ein Papagei, alles, was du sagst und weisst, hast du aus dem secondhand-Laden. Alles, was du sagst, deine Argumentation, deine Einwände, dein Dich-Wehren gegen die Wahrheit ist wie das ohnmächtige Kläffen eines Hundes. 
Im Erleuchtunskrankheitsthread habe ich das ein oder zweimal angebracht  - ui ui ui - da gab es lautes Empörungsgeschrei. Das Spiri-Ego ist der grösste Feind der Wahrheit.
Das werde ich gleich mal im Forum ausprobieren.  (Nachtrag heute am 22.10.13: Hat sich schon erledigt, die Sperrre habe ich schon für 3 TAge in der Tasche :-D)
Wenn es nicht lustig wäre, wäre  schon wirklich traurig, dass diese intellektuelle Mittelmässigkeit, diese  geist- und humorlose Moderatorenschaft i.d.R. keine Ahnung, keinerlei Wissen haben,  von was die Rede ist in den Spiri-Foren, aber sich erlauben zu löschen..   schwarzautoritäre Erziehungsmassnahmen... mir ists schnuppe,  ich geniesse sie, ich habe noch nie Einwand dagegen erhoben, ich begrüsse jede Allmypause, hab woanders auch noch  zu tun. Ich werde mich morgen wie immer beim OberWicht herzlich für die Erholungspause bedanken... Staubkringeling...he he he 

Der Wicht ist der einzige, vor dem ich mich lustvoll im Staube kringle und meine verdiente Strafe in Demut entgegennehme. Der Andere hat sich davon gemacht... Schade. Wirklich schade, ich vermisse die helle Freude, die er an meiner Unterwürfigkeit hatte...

Was die Bedeutungslosigkeit resp. Inhaltslosigkeit angeht, betone ich nochmal, um was es dabei geht: Durch die Desidentifikation löst sich der "Klebstoff" der Identifikation mit den Emotionen und dem Zwang des Verstandes zu interpretieren. Wo dies fehlt, entsteht die berühmte "Leere" und dies allein ist die Grundlage für diese Neutralität, mit der jenseits von Egoidentifikation wahrgenommen wird.

Die Schwätzer des Neo-Advaita, die ich bislang gehört habe,  reden zwar von der Bedeutungslosigkeit, lachen auch oftmals wie deppert dazu,  können dir komischerweise aber nicht erklären, warum... und zwar deshalb, weil sie keine Achtsamkeit, kein Gewahrsein - keine Erfahrung haben. Und wo einmal eine Erfahrung stattgefunden hat, da  "wissen" sie...

Viele Leute denken sich nämlich die Neutralität nur, d.h. sie dissozieren ihre Gefühle und versuchen angestrengt,  n i c h t   zu interpretieren. Dies ist  besonders bei jenen der Fall, die  tatsächlich einmal eine Einheitserfahrung gehabt haben. Wenn das Ego jedoch übernimmt, wird Denken daraus. Was dabei rauskommt ist keine Neutralität, sondern eine  erzwungene Objektivität und Sachlichkeit.

Besonders für  den schizoiden Neurosentyp ist dies eine gefährliche  spirituelle Falle. Von Haus aus gefühlsarm und verstandesorientiert, gefällt ihm die Idee einer Neutralität ohne Gefühle und so macht er häufig aus der Not eine Tugend und hält sich für erleuchtet, wo er nur seine Neurose kultiviert.


Ich esse gerade

einen total leckeren Käsekuchen, den der 2. Hausmeister gebacken hat. Hmmmm... Die Leute, die ich hier kennenlerne, sind sehr hilfsbereit und gutnachbarschaftlich drauf, man gibt mir gute Tips, wie ich an eine billige Waschmaschine komme usw. Gladenbach, die Stadt, die Frauen glücklich macht... habs doch gewusst!

Hinter dem Haus hat Valpona, die hübsche Frau des 1. Hausmeisters einen kleinen Imbiss, ein kleines Holzhäuschen mit Platz und Stühlen für ca. 20 Leute, draussen kann man zusätzlich sitzen. Mit viel Liebe gemacht. Sie kocht auch gut. Hier treffen sich die Leute aus den anliegenden Blocks und man redet miteinander, ist freundlich und umgänglich, man  gibt sich Tips und hilft sich untereinander.

Jetzt bin ich tatsächlich auf dem "Marktplatz" angekommen, nicht nur metaphorisch, sondern in echt: ich wohne Marktplatz Nummer 1. Ein buntes Menschengemisch. Alt und jung, Deutsche, Rumänen, Russen, Italiener uvm... Es gibt komischerweise keinen Lärm im Haus, bei so vielen Leuten ein Wunder...
 Die langen Jahre der inneren und äusseren Zurückgezogenheit sind vorbei.





Übungen,

die ich u.a. öfters mal gemacht habe:
Bei der Arbeit! betont Zeitlupe gehen, wenn alle rasen...
Routine und Gruppendruck  durchbrechen, z.B., wenn es üblich war, die  Pausen mit den Kollegen zu verbringen, spazieren zu gehen oder sich  in sein Zimmer zurückziehen und die Beine hochlegen.
Den Vorgesetzten warten lassen, wenn er was von mir wollte, statt sofort gehorsam die Arbeit zu unterbrechen- ui ui ui - das war echt angstbesetzt...
Natürlich lag bei all dem auch die Frage zugrunde: Was will ich? Gefällt mir das, was ich tue? Will ich das wirklich? Würde ich nicht lieber was anderes machen?
Gewohnheiten, Zwänge, Automatismen gab es jede Menge zu knacken...

Was "Übungen" angeht, habe ich die nicht aus äusseren Vor-Lagen, also Büchern, sondern spontan, wenn ich mir irgendwelcher Zwänge oder Automatismen bewusst wurde...
Bei allem geht es eigentlich primär um Angstüberwindung.
Die vorliegenden Übungen mögen sich für manche Menschen banal anhören - das können sie ja alles schon längst, kein Problem, für Menschen aber, die wie ich äusserst restriktiv und sadistisch erzogen wurden, ist es auch äusserst angsterregend gegen ihr sadistisch-internalisiertes Eltern-Ich (Überich) zu agieren. Da geht es mitunter um Leben und Tod. 
Jeder Mensch ist anderen Prägungen, Zwängen und Automatismen in seiner Kindheit ausgeliefert gewesen, ganz egal, ob restriktiv oder permissiv, die internalisierte Gesellschaft ist prägend.  Die Aufgabe auf dem spirituellen Weg, ist, sich dieser Prägungen bewusst zu werden und sie durch bewusste Angstüberwindung aufzulösen.
Das fällt unter die Rubrik: Schattenkonfrontation/Individuation.

Ach ja, was mein sadistischer ÜberVatter mit mir machte, als ich aufhörte, mich für jeden Scheiss zu entschuldigen, davon will ich erst gar nicht anfangen, zu reden... :D