Sonntag, 30. Juni 2013

Wem L'etre unbekannt, der flüchtet sich au le Néant

 

Herr Gott: Fredo Boredomuraena


So ein Anbeter des Nichts hat es schwer, seine nichtsnützigen "Neanten" zu finden. Lange kann man nämlich seine deprimierenden Ennui-Botschaften nicht nachbeten. Jemand, der glaubt, dass er das Leben bis zum Ende erleiden muss, ist spirituell falsch gesattelt -  der kokettiert nur mit einer existenzialistischen  Ennui- Ideologie, aber mit Spiritualität, mit Geist hat das alles nichts zu tun. Das Kokettieren mit der spirituellen "Nüchternheit" hat hier nur eine Funktion: die fundamentale Humorbefreitheit zu verdecken... 

Patriarchalische Paternoster-Allüren.

Wie ist es möglich, das Nichts zu wählen, ohne sich an Allem zu erfreuen? Indem man in selbsttäuschender Weise einer theoretischen fiktiven Nondualität abhängt und Resignation für Nüchternheit hält.

Niemand, der das Nichts wählt, kann sich jemals der "Heiligen Nüchternheit" erfreuen! Die Heilige Nüchternheit ist kein humorlos erlittener Leidenszustand, sondern ganz im Gegenteil: sie ist gepaart mit kosmischem Humor, mit Lachen  - nein, sie  i s t  LACHEN. Eine moderate Ekstase, ein stiller Rausch.

Das Dionysische und das Apollinische sind EINS in dieser Heiligen Narrischen Nüchternheit.

Die Heilige Nüchternheit ist die Abwesenheit der Eigenschaften von  "Jemand".   Ernüchternd wirkt hier v.a. die Abwesenheit der Emotionalität von "Jemand". Und hier vor allem die Abwesenheit der neurotischen Emotionen, der "Emotionalen Pest", wie Wilhelm Reich es formulierte.

Die Heilige Nüchternheit hat nämlich ihre Basis auf der völligen Abwesenheit psychologischer Abwehrmechanismen, welche u.a. die Grundlage von "Jemand"  (Ego) bilden.

Wäre Allfredo tatsächlich so "Nichts und Niemand", wie er sich gerne darstellt, wäre er nicht in der Lage, seine unlustige "Show" - d.h. seine  psych. Abwehrmuster  - abzuziehen und sein SpiriEgo auf Kosten anderer zu profilieren. Es reicht nicht mal ansatzweise zu einer Ramesh-Balsekaar-Kopie. Wie auch bei Frau Gott hört man nur zum xten Male wiederholte hohle  Phrasen, die andere Menschen mit Leben und BEdeutung füllen müssen, weil er nicht wirklich weiss, wovon er spricht. Darin ist er Frau Gott nicht unähnlich.
Kunstvoll-affektierte Stilisierungen wie "Die Verblüffung in der Unmittelkeit" sind nicht auf dem eigenen Mist gewachsen, sondern genauso "adaptiert"  , wie das "Stammeln". Mit solchen "StilBlüten" soll die Höherwertigkeit, die Besonderheit   s e i n e r  elitär-alleinseligmachenden Erfahrung - das Wort  "Erleuchtung" ist ihm zu schlicht und zu anrüchtig - verdeutlicht werden.

Ob er jemals ein  Licht gesehen und die Heilige Nüchternheit erfahren hat, spielt keine Rolle, - alter Käse von Vorgestern - denn wie er selbst mit Stolz sagt, ist er wieder zurück in sein Altes Ich gefallen. Seitdem kultiviert er mit Bedacht und Fleiss das alte Ich, weil "ja nichts getan werden muss." 
So besoffen von sICH selbst sieht man keine Notwendigkeit zu Schattenarbeit bzw. Individuation.



Und so ist es sicher wie das berühmte Amen in der Kirche, dass ein solcher "Gläubiger"  niemals  erfahren wird, wie es in WAHRHEIT ist,  WIRKlich lebendig und im einzige wahren Sinne   "berauscht von sich SELBST" zu sein.

Die Heilige Nüchternheit ist REINE Freude und bedient sich keiner dreckigen Unterstellungsrhetorik, wie sie Herrn Gott zu eigen ist.

Was soll man von jemanden halten, der  authentisch erfahrene  Wunder der Heilung für Hybris hält und im übrigen dem Leiden das Wort spricht und damit nicht nur Jesus, sondern auch Buddha nullifiziert.
Wie dumm und ignorant ist es, Jesus, Krishna und alle die anderen Repräsentanten/Symbole des Selbst zum Belächeln in einem Witze-Thread auszustellen und diese Symbolik der eitlen  "Besonderheit" zu beschuldigen.   Und die Fussleckerin, diese freudlose alte Säurespritz'n  fragt mich gar, ob mir nicht möglich sei, statt immer so widerlich zu psychologisieren, doch auch mal richtig zu lachen "so richtig aus dem Bauch und aus dem Leben heraus"   - dies, nachdem ich auf Milas Kommentar zur Bedeutung von "virgin" wie folgt schrieb:


Born of a virgin, aus einer Jungfrau geboren bist du dann, wenn du das göttliche Kind in dir verwirklicht hast. Jungfrau ist eine Metapher für die Seele, die Anima... Die Seele ist dann wieder Jungfrau, wenn du d von allen "Unreinheiten"  ("Sünden"/Konditionierungen/Prägungen etc.)geläutert bist. Dann findet die Vererinigung mit dem Animus statt, der Hierosgamos, aus dem das Göttliche Kind in der Seele geboren wird.
Alle diese Personen auf der Tafel sind symbolische Darstellungen des Wahren SELBST, die Geburt Gottes in der Seele und in die Welt.
Man darf das  nicht wörtlich und buchstäblich nehmen, solche Begriffe gehören in die Rubrik Mythos, Märchen...was ihnen jedoch nicht ihre tiefenpsychologische Bedeutung und spirituell-transformative  Wirklichkeit abspricht!!!
Nur wer Zugang zum Unbewussten und zu seiner Seele hat, wird diese Wirklichkeit auch in sich SELBST erkennen und erfahren. Wer nicht, der entblöde sich nicht, weiterhin blöde zu "lächeln"...

Das ist ja wirklich auch so lustig, wenn man so garnichts, aber auch wirklich gar nichts verstanden hat. So überaus witzig,  dass sie in ihrer Blind- und Taubheit nicht sehen und  verstehen, dass sie hier über sich SELBST lachen, über ihr Kostbarstes...
Sie lachen über das, was sie sich am Heissesten ersehnen. Nicht einmal im Allmystery-Forum ist solch spirituelles Banausentum anzutreffen.

Auf jeden Fall ist sicher, dass sie niemals niemals in sich SELBST erfahren werden, was Weihnachten mystisch bedeutet,  was es bedeutet, von "einer Jungfrau geboren zu werden". Um das zu erfahren, bedarf es einiger Weltuntergänge, einiger Apokalypsen... solchen NeoAdvaita-Zementköpfen wie Fredo und Gefolge wird diese Gnade niemals zuteil. Man lästert nicht ungestraft über die religiöse Symbolik. Diese rel. Symbolik muss in sich und durch sich SELBST in seinen Tiefendimensionen erkannt und transzendiert werden, dann erst ist man auch über die Symbolik hinausgegangen. Diese üble Bilderstürmerei beruht auf der Unwissenheit um den Symbolcharakter  personifizierter Kräfte. Hier wird der Finger immer noch für den Mond gehalten...Das Unbewusste ist keine Schimäre, die man einfach negieren und nullifizieren kann!

Allfredo (Fredo) ist ein Atheist, der sich spirituell (neo-advaitisch) eingefärbt hat. Wer seine Beiträge mit offenen Augen in diversen Foren verfolgt, kann feststellen, dass es seine Art ist   - ausserstande, sachlich und unpersönlich zu argumentieren - in die Beiträge/Texte anderer sehr auffällig nur sich selbst und seine Voruteile hineinzulesen und auf hirnrissigen Interpretationen bzw. bösartige Unterstellungen seine Argumentation aufzubauen, die sein Konzept/Glaubenssätze bestätigen.  Er wird mit den Texten Ramesh Balsekars nicht anders verfahren.


Und ich sags nochmal und immer wieder: Wer Schattenarbeit und Individuation verweigert, lächerlich macht und  in anderen bekämpft, hat Angst vor sich selbst. Nur  Angst produziert Fanatismus, ganz egal in welchem Kontext. Wer sich weigert, über die Schwelle zu gehen, über dem werden die Wasser des Unbewussten zusammenschlagen und er wird in ihren Fluten ersaufen. Der folgt dem blauen Licht ... und voila - auf ein Neues, wenns nach dem Tibet. Totenbuch geht...
Wer sich über andere Sucher/Menschen erhebt und sich das Recht anmasst, über die spirituellen Erfahrungen, den spirituellen Weg und die Entwicklung anderer Mensch zu höhnen, zu lästern, zu  r i c h t e n , der  hat in tiefster Seele eine WahnsinnsAngst vor seiner eigenen Kleinheit, vor seiner Ohmacht, seiner Hilflosigkeit - seiner "Menschlichkeit".

Jeder Mensch hat ein Recht auf den eigenen Weg und auch auf seine eigenen Fehltritte auf diesem Weg. Der spirituelle Weg ist ein tastendes Suchen und keine lineare Strecke mit Ausschilderungen...

Den Menschen/"kleinen Egos"  beispielsweise eine nonduale Sicht um die Ohren zu hauen, wie man es bei einigen sog. Erleuchteten oft sieht, ist ein lächerliches Unterfangen,   der Egoverstand nämlich wird, - wo dies als wahr geglaubt & angenommen wird - sich sofort inflationär gebärden und diese "Sichtweisen" für sich als neuen Glaubenssatz  vereinnahmen, z.B. : es gibt kein Ego, oder siehst du etwa so etwas wie ein Ego hier? - und dabei munter seine Neurotizismen auf Kosten anderer Menschen ausleben, weil:  Es gibt ja nichts zu tun.
(Das es nichts zu tun gibt ist ebenfalls eine nonduale lebendige Ein-Sicht, die dem Egoverstand  schnurstracks zur neuen Überzeugung , zu totem Wissen wird).
 
Nochmal: Es gibt erst dann nichts mehr zu tun, wenn das Ego so weit von seinen Schatten geläutert ist, dass du selbst (!!!) erkennen kannst, dass es nichts zu tun gibt, wenn du selbst  e r k e n n s t , dass viele deiner Bemühungen und Übungen eine Farce sind, bei der das Ich versucht, das Ich zu verbessern. Christlich jargoniert: Wenn du Gott auf halbem Wege entgegengekommen bist.

 

Ein andere Erkenntnis, dass es nichts zu tun gibt, ist die Erkenntnis des "Edlen Menschen" wie Laotse ihn schildert: Dieser Mensch tut, ohne zu tun und alles ist  aus sich SELBST heraus  s p o n t a n  getan. In diesem absichtlosen SEIN des Nicht-Tuns (nicht  Nichts-Tuns! ) "tut" dieser Mensch ohne Planung und Nützlichkeitsdenken  - ohne weil und warum - und folgt christlich ausgedrückt dem, was man "Willen Gottes" nennt. Dao.

Nichttun 2


Ich glaube, ich habe erst kürzlich über eine andere Bedeutung von Nichttun geschrieben, die darin liegt, dass man geistige Erkenntnisse nicht unbedingt ent-äussernd in Aktion "umsetzen" muss:
Ich muss z.B. nicht mein ganzes Vermögen unter die Armen verteilen, ich muss allein meine Identifikation mit dem Geld, dem Reichtum, dem Status erkennen. 

Ich muss auch nicht ins Kloster und eine schwarz-weisse Nonnentracht anziehen, nur weil ich erkannt habe, dass schwarz-weiss die Reduktion der vielfältigen Farben auf das WESENtliche und Essentielle sind und in meinem immer mehr simplifizierten Alltag bedeuten würden, dass ich mir "keine Sorgen machen muss, was ich morgen anzuziehen habe." Ich muss nicht alle meine Bücher wegschmeissen. Ich muss nicht "Vater und Mutter" im real life verlassen, Mann und Kind ...usw. usw.

Es stimmt: Das Ich kann nichts tun, es kann sich nur hingeben - in dieser Hingabe wird alles getan, geschieht alles von SELBST. Aber Hingabe ist trotz dieser scheinbaren Passivität äusserst aktiv.

Das faule SpiriEgo  g l a u b t  sehr gerne diesen falschen "Mittlern", die ihnen einflüstern, dass es nichts zu tun gibt. Mit dieser Ausrede weicht man aber nur weiterhin seinem Schatten  und damit der Selbsterkenntnis aus. Darum heisst es: Glaube niemand!
 

Leider ist es verwirrenderweise so, dass du auf personaler Ebene paradoxerweise zuerst einmal glauben  m u s s t , nur um dann - nämlich dann, wenn du Gott um Gottes Willen lassen musst - diesen Glauben wieder fallen zu lassen; und zwar durch die  eigene erleuchtete Ein-Sicht , dass dieser Glaube nur auf Hören-Sagen basiert und daher nur eine Vorstellung deines Verstandes ist. Ein Bild Gottes. Und dieses Bild muss als solches erkannt werden, denn durch dieses Erkanntwerden geschieht gleichzeitig das Loslassen von der Identifikation mit dem Vorstellungsbild ganz von SELBST.

In diesem erkennenden  Loslassen von der Identifikation mit dem (Vorstellungs-) Bild Gottes wird Platz gemacht für die Vereinigung, die nonduale bzw. transpersonale  ERfahrung -  die Vereinigung des Ich mit dem SELBST. Hierosgamos.

Auch deswegen darf man niemandem seinen Glauben ausreden. Auch der exoterische Kirchenglaube hat seine DaseinsBerechtigung, der steckt zwar noch in den Kinderschuhen , birgt aber durchaus Chancen der wahren Umkehr (Verinnerlichung) zum wahren Erwachsenwerden:  dem "esoterisch-mystischen  Erwachen". 


Fredos WitzeThread liegt auf der untersten WIR-Ebene, sozusagen im Keller.  "Was bleibt, ist Lachen"  - natürlich auch eine Adaption und ein Konzept - und er glaubt allen Ernstes, dass das Lachen, was "bleibt" etwas mit Witze-Erzählen zu tun hat. Was ihm vom Holzhacken nach der Erleuchtung blieb, bleibt ihm auch beim Lachen nach der Erleuchtung: Nichts. Nullo. Auch hier sieht man den üblichen Fehler: Das Ego vereinnahmt eine nonduale Erkenntnis und agiert sie auf der dualen Ebene aus. (Wobei es sich nicht unbedingt um eigene Erkenntnis handeln muss. Jede Überzeugung ist Konzept=Ego, egal, woher sie kommt - aus der eigenen Erfahrung (=Vergangenheit) oder aus Büchern...)

Annahme

heisst immer Annahme dessen, was JETZT ist. Primär gilt die Annahme mir und meiner Befindlichkeit, und erst sekundär dem Umfeld. Annahme eines anderen, heisst  einen Menschen u.a. dort abholen, wo er steht.

 

Im Hier und Jetzt 

gibt es weder Gott, noch Dao oder Willen Gottes.  Da gibt es auch weder Erkenntnis noch Liebe. Da gibts nur Leere. Eine Leere, aus der Erkenntnis und Liebe fliessen... 


Alles worüber ich schreibe ist so etwas wie eine "postnatale" Annäherung...


Wege und Ziele
Und nochmal: Der "kleine Weg" zum GROSSEN WEG" ist die personale Vorbereitung zur Vereinigung von Ich und SELBST. Erst mit dieser Vereinigung betritt man wirklich mit "beiden Beinen" den WEG, Dao,  - fliesst man mit dem Wasser, dem Willen Gottes....
 "Der Weg ist das Ziel"  - auch hier gibts keine Eindeutigkeit.



Ohn' Warum...

Die Ros ist ohn warumb,
sie blühet, weil sie blühet,
Sie acht nicht ihrer selbst,
fragt nicht ob man sie siehet.
Angelus Silesius, 1624-1677

A. Silesius bezieht sich mit der Rosenmethaper auf den erlösten und befreiten, in der geistigen Wiedergeburt erblühten Menschen...
 Im Hier und Jetzt existiert kein Warum. Da gibt es keine Warum-Fragen. Im Hier und jetzt hinterfrage ich auch das Verhalten von Menschen nicht. Warum dieser oder jener dies oder das tut, ist absolut keine Frage mehr. Wo ABsichtslosigkeit meine Natur ist, hinterfrage ich auch die Absichten anderer Menschen nicht: der macht das,  w e i l .... 

Warumfragen führen in der Kausalität nur im Kreise herum. Nichts als Kopfkino.
Es ist so wie es ist.  Grundlos -  ohn'Warum.
Diese Fraglosigkeit macht leicht, vor allem in der  Kommunikation mit anderen Menschen und trägt mit bei zur berühmten  "Leichtigkeit des Seins" jenseits von Gut&Böse.



Das SEIN und das Nichts

Sein bedeutet für mich, in beiden Welten verwurzelt zu sein, in der dualen Welt und im nondualen "Jenseits", christlich ausgedrückt: DAs WAHRE LEBEN in Christus.
Das Nichts ist für mich das Nichtsein in der Alleinidentifikation mit "Jemand"/ Ego. Der "Tod".
Für manche ist das Nichts auch das Nichts Gottes. Das Nichts d.h.  die Leere  oder der "Niemand" ohne Namen und Eigenschaften.


Das inflationär-aufgeblasene Spiri-Ego

behauptet, neutral zu sein und gleichzeitig ruft es zu (revoluzzionären) Gesellschaftsverbesserungen auf (bzw. zu Massnahmen, die das "System"  ganz in den Bach fahren sollen).
Die spirituelle sog. "Neutralität" ist jedoch nichts anderes als der göttliche Gleichmut. Wer diesen Gleichmut nicht kennt, verwechselt sehr leicht Neutralität mit Objektivität (Ego-Qualität). Die QUALITÄT des Gleichmuts jenseits von Ego jedoch ist eine gänzlich andere. Dem ist die Welt u.a. so wie sie ist, vollkommen perfekt.

Dienstag, 25. Juni 2013

Jesus, spricht die Frau PAPA, du haust ab und ich bleib da...

  Intergalaktik B(log)book im Juni 2013

  

Jesus, spricht die Frau PAPA, du haust jetzt ab - nur ICH bleib da!

 

....es steht mir gar das Herz fast still:

Frau Gott schickt's Kind ins Nachtasyl!


So wirkt der alte Vatergott in 

Menschenherzen strafend fort

als Saklas, der uns lieb verspricht

Ihr braucht mich doch zu fürchten nicht!


Doch hat er der Gesichter zwei -  

er bringt uns wohl das Fürchten bei. 

Die Stimme tropfend voller Hohn

verbannt er seinen lieben Sohn.


Ich bin der Gott!  höhnt er vom Thron

jetzt schere dich hinweg mein Sohn

und komme wieder justamente

mit einem Neuen Testamente!


Saklas - Leutz - das ist die Kraft,

die aus dem Guten Böses schafft.

(Aus: Ma Monji's Satanische Verse)

                                              *********

 

Das inflationäre Spiri-Ego:   "Ich bin Gott. Deswegen kenne ich die absolute Wahrheit."

Wenn man weder in der Lage ist , zu erklären, was Achtsamkeit ist, geschweige denn "Gewahrsein",wie  will man denn die "Absolute Wahrheit" kennen oder gar sein? Und wie will man so etwas  e r k l ä r e n ?
Frau Gott - die mich freundlicherweise mit immer neuem Lernstoff versorgt - sagt, dass sie weiss, dass sie nichts weiss, kann aber auch hier keine Angaben machen und uns dieses im Grunde ja konstruktive Nichtwissen einn bisschen näher  beleuchten.  Verständlich wäre eine solche Sprachlosigkeit, wenn sie , wie sie sinngemäss sagt, einfach nur eine Art Sprachrohr ist, für "Etwas", was durch ihr Ich Ausdruck  und Ausfluss findet, dann ist das vielleicht auch der Grund, warum sie immer nur spirituell Halbgares  von sich gibt, (was sich im übrigen auch jeder anlesen kann). Ein  spirituell integrierter Mensch ist in der Lage, seine Erfahrungen intellektuell zu verarbeiten und bis zu einem gewissen grade die inneren räume zu beschreiben, statt bei Fragen in die Abwehr zu flüchten, "persönlich"zu werden und die Kritiker mit: Das kannst du noch nicht erfassen, abzuspeisen.

Sie schafft sich auf diese unsägliche Weise im Grunde nur persönliche Probleme mit den Menschen, Konflikte die sie offenbar braucht, um sich der (negativen) Aufmerksamkeit ihrer Leser zu versichern. Dass sie darin ganz "menschlich" agiert, entgeht ihr.

Ich bin überzeugt, dass ein sog. Erleuchteter auf unpersönliche Weise diesem Problem begegnen könnte. Es ist für einen Erwachten nämlich nicht wichtig, verstanden bzw. erfasst zu werden, es ist sogar unmöglich, weil ein Erwachter weiss, dass das Ego nicht erfassen kann, was über es hinausgeht, aber der Mensch verfügt auch über Intuition, das innere Ohr, welches durchaus manchmal in der Lage ist, zu "erfassen"... 
Das sollte man wissen im Umgang mit "unwissenden kleinenEgos", statt das arme Ding dafür zu rüffeln, dass es ist, was es ist. Die Gewalttätigkeit, mit der EM das Ego angeht, zeigt auch hier wieder allzudeutlich, dass sie das Innere Kind, welches sich   h i n t e r  dem Ego verbirgt, nicht wahrnehmen kann.

Wenn ich wirklich befreit, das heisst u.a. auch absolut angstfrei bin, dann kann ich auch offen und transparent sein und auf alle Fragen eingehen. Wenn ich wirklich erfahren habe, dass ich alle Menschen bin, dann weiss ich auch, dass ich durch jede Frage, die an mich gerichtet wird, ich selbst an Erkenntnis und Weisheit zunehme. Denn ich bin die Frage  u n d   die Antwort. Bin Lehrer und Schüler in EINEM.

Rita Koch hat ein sehr  scharfes Gespür für Widersprüche in Frau Gott. So deckt sie die Scheinheiligkeit auf, mit der Tiere beweihräuchert werden, dem Vegetarismus das Loblied gesungen wird. Böse bzw. weit von Gott entfernt, ist der Fleischesser, der es zulässt, dass der "Tod sein Speisemeister" sei. EM auf Facebook zitiert J. Görres - übrigens einen einge-fleischten Christen, der an Gott und die "Erfindung" Jesus Christus glaubte.

Rita dazu: http://www.ritakoch.net/schweine-sollen-leben-und-kinder-konnen-missbraucht-und-getotet-werden/
Aber der "Tod als Erzieher" , der "Tod als Mörder und Vergewaltiger" von Kindern und Frauen wäre dann  entschuldbar? Wer  - aus nondualer Sicht - keine Täter und Opfer sieht, dürfte eigentlich konsequenterweise  auch keinen Metzger und andere (Tier-)quälereien  sehen... sonst steht er im Verdacht, das Leben von Tieren höher zu bewerten als das Leben von Kindern und Frauen.

Ich habe es schon woanders einmal gesagt: Wer im vollen Gewahrsein lebt, ist  wieder wie ein Kind geworden - und ein Kind  kann kein Veganer oder Vegetarier sein, es isst mit Lust, was sein Körper braucht und was ihm bekömmlich ist.




Ein Kind hat keine Ideologie und isst vertrauensvoll, "was auf den Tisch kommt", ohne wissen zu wollen, wo das Essen herkommt und was sich an Bösem in dem Essen alles so verbirgt...

Jenseits der Identifikation mit dem Ego&Körper ist es nicht mehr von Interesse, was an "Unreinem" in den Mund hineingeht, sondern was an "Unreinem" aus dem Mund herauskommt. Dem Reinen ist alles rein. Er macht keine Unterschiede mehr, er ist weder  für noch gegen etwas.



SELBSTerkenntnis 


ist m. E. ein kontinuierliches und unendliches Hineinwachsen in das Unendliche Bewusstsein Gottes. Kein Mensch kann daher "jedes Wesen" kennen. Kein menschliches Wesen kann sich eines  absolut Ganzen des Absoluten Einen  Seins bewusst sein. Das Allsehende Auge, der Gewahrseinsfokus ist etwas, was sich langsam öffnet. Absolute Erkenntnis des Absoluten Ganzen gibts nicht, es gibt nur Gewissheit in dem, w a s  ich im Gewahrsein erkenne.



Desidentifikation

So leicht, wie sich das anhört ist Desidentifikation keineswegs; wenn ich sage, dass jede Identfikation im Lichte des Bewusstseins/Gewahrseins "verbrennt" und sich auflöst, ist dem i.d.R. eine lange Zeit der Auseinandersetzung vorausgegangen. Als ich mich z.B. mit meiner gesellschaftl. konditionierten Rolle als Frau auseinandersetzte, las ich sehr viel Bücher über das Patriarchat bzw. die "Neue Frau". Ich identifizierte mich eine lange lange Zeitlang ausschliesslich über Frauen, statt wie bislang mich mit den Augen von Patriarchen/Männern zu betrachten, wie eine Frau zu sein hat. Schwesternschaft war angesagt.... Mit dieser Rolle habe ich mich über Jahre auseinandergesetzt. 


Viele Spiris glauben, dass da nichts zu befreien sei, einmal, weil eh kein Ich  da sein, und zum andern, glauben sie, man müsse nur den gegengeschlechtlichen Anteil aus der Verdrängung befreien. Irrtum - Anima und Animus,  das göttliche Elternpaar, das Weibliche und das Männliche ist in jedem gesellsch. konditionierten Menschen pervertiert/unerlöst.

 Innerhalb der Frauenrolle gab es noch die Mutterrolle, mit der ich am allerheftigsten kämpfte. Wie eine Mutter zu sein hat - all die gesellschaftlichen ERwartungen und Vorschriften mussten demontiert werden. Das permanent schlechte Gewissen, das man als Mutter eh immer hat, weil man der Sündenbock für alles ist, was das Kind verbockt oder auch, was  a n  dem Kind verbockt wird, kennt jede Frau... das alles wurde noch viel schlimmer.

Die konditionierten Erwartungen, die man als Mutter an die Kinder hat - Versorgung im Alter, immer kontakt- und zuwendungsbereit zu sein

Und vor allem die eigene (kindliche)  Bedürftigkeit, der eigene Hunger nach Zuwendung, der bei alleinerziehenden Müttern  sehr selten gestillt wird und oftmals ersatzweise von den Kindern eingefordert wird.

Das Abnabeln war ein langer schwerer Prozess, da flog auch meinem Sohn einiges um die Ohren und vice versa. Am Ende hatte ich ein gebrochenes Herz, weil ich von meinen Erwartungen, wie ein guter Sohn zu sein hat, nicht loslassen konnte. Dieses "gebrochene Herz" aber verschloss mich nicht,  im Gegenteil, es wurde zur Öffnung, zur Herzöffnung, die sich langsam und fast unmerklich an mir vollzog.



Frau Gott:

Bedingungslose Liebe lasse sich nicht alles gefallen, sie setze Grenzen.
Falsch. Bedingungslose Liebe ist  g r e n z e n l o s  und  immer wehrlos. Grenzen setzt i.d.R. nur ein Ego, das sich schützen muss. Grenzen setzt das Ego und zwar immer nur auf der Weltebene. Ein erwachter Mensch setzt sicherlich auch Grenzen, aber dort wo sie hingehören  -  auf der personalen Weltebene.  (Wenn er z.B. körperlich angegriffen wird, wird er sich wohl auch körperlich verteidigen!) Er vermischt und verwechselt aber nicht die Ebenen dual-nondual. Ein Spiri-Ego, welches  n o n d u a l e   Wahrheiten (z.B. Ich bin Gott)  gegen  "erfassungsunfähige" Kritiker verteidigen muss, ist ein Witz! Wer kritisches HinterFragen nondualer Wahrheiten als persönlichen Angriff, also Grenzüberschreitung empfindet und gleich das "Dunkle toben" sieht

Ferner: Ein in sich SELBST geheilter Mensch verfügt über ein starkes gesundes Ich, welches auf der dualen Ebene durchaus  g e s u n d e  Grenzen kann und muss. Es ist aber auch kritik- und auseinandersetzungsfähig und grenzt die Menschen, die Fragen stellen, nicht einfach aus, indem ihnen die Tür vor der Nase zugeknallt wird und sie aus dem Umfeld bzw. Blickfeld entfernt/blockiert werden.

Ein solches Verhalten zeigt keine grenzensetzende Liebe, sondern mauernde Angst.

Wer den Menschen einfach nur "kleines Ego", Unwissenheit bzw. Fassungsunvermögen vor den Latz knallt, statt auf sie erklärend einzugehen, muss sich dem Verdacht aussetzen, dass hinter seinen Worten nichts als Nichts steckt.

Auch dass sie "Alles machen dürfe" kann ihr Verhalten nicht rechtfertigen. "Alles machen"  bedeutet für einen Erwachten schlicht und einfach, dass man jenseits von Gut und Böse die Worte des Augustinus "Liebe und tu was du willst"  l e b t, weil alles, was man tut, begnadet ist,  weil in Liebe getan - und kein Freibrief, die lang verdrängte Sau rauszulassen.




Nach der Erleuchtung Holz hacken...

bedeutet u.a. , dass man namensmässig wieder zu dem  Otto wird, der man vor der Erleuchtung war. Namen wie Sunnyata oder Shakti usw. werden als  spiri-egozentrische "Besonderheiten" erkannt, die wieder abgelegt werden, wenn man mit beiden Beinen auf dem WEG angekommen ist. (Was dieser Symbolik einer Neuausrichtung  auf der dualen Ebene aber nicht ihre Berechtigung abspricht. )




Das kleine Ich

ist in der Tat sehr empfindlich. Ganz besonders empfindlich reagiert das  Spiri-Ego, wenn man ihm Unwissenheit vorhält, wo es doch sooo viel  w e i s s . Wenn ich z.B. jemandem sachlich darauf hinweise, dass seine Frage oder Antwort aus dem Ego bzw. dem Verstand kommt, ist die Reaktion häufig helle Empörung: Was ich mir anmasse, mich über die Menschen zu stellen....usw.
Das Spiri-Ego will immerzu "Auf Augenhöhe" mit anderen sein und duldet nichts, was über seinen Horizont geht. (Augenhöhe ist super auf der dualen Alltagsebene, aber ansonsten ist der Unterschied hier halt der zwischen Ego und wahrem SELBST, was hier  in zwei Lager spaltet. Milder gesagt: Bewusstheit vs. Unbewusstheit. Diesen Unterschied kann man nicht schönreden: Erfahrung vs. Wissen.


Dass eigene spirituelle Erfahrung über Bücherwissen geht und dass der EgoMind so sehr mit seinem Wissen identifiziert ist,  sich auf dieses angelesene und angelernte Wissen soviel einbildet, dass er wie ein Hund blind für die Tatsache ist, dass der Finger, der auf den Mond zeigt, nicht der Mond selbst ist... Ein solches Spiri-Ego labert viel lieber über viele hunderte von Forumsseiten eitel und gedankenschwer über  ein angelesenes Nichts, über ein Konzept der "Aufmerksamkeit" oder  über andere Gedankenkonstrukte wie "Jemand" und "Niemand"  - ohne den leisesten Schimmer von der Leichtigkeit des Seins

Beleidigt aber ruft das Spiri-Ego nach Demokratie: Wir sind alle gleich! Wir sind ein Bewusstsein.
Jedoch: Wir sind zwar auf der nondualen Ebene alle gleich, aber nicht auf der personalen Ebene. Das nämlich wird gerne vergessen und zwar mit militanter Vorliebe von den "Einbeinigen Einäugigen",  - den Göttern! - die ein einseitiges nonduales Konzept verteidigen und damit indirekt beweisen, dass sie von Individuation/Schattenkonfrontation bzw. Innerem Kind  absolut keine Ahnung haben.

Das Ziel aber ist Menschwerdung  u n d  Vergöttlichung  - Mensch &  Gott - in dialektischer Verwobenheit! "Wahrer Mensch und wahrer Gott."

Einheitsbewusstsein  v e r e i n t ! (das wird immer gerne vergessen. Und zwar umfasst das Transpersonale auch das Personale. Im Einheitsbewusstsein  ist das Göttliche mit dem Menschlichen  - christlich jargoniert vers ö h n t !




Ichlosigkeit 

gibt es  m. E. nicht, auch jenseits von Gut und Böse nicht. Das Ich zu transzendieren heisst nicht, es zu verlieren. Geistig wiedergeboren zu werden, heisst ein Neues Kleid, ein neues Ich zu bekommen. Dennoch gibt es  - bevor man wiedergeboren wird - eine Art Niemandsland, in dem man nicht mehr weiss, wer man eigentlich ist. Dann erscheint man sich selbst als ichlos. Das neue Ich ist ein Ich ohne konditionierte Ego-Eigenschaften. Es ist gleichförmig mit dem Wahren SELBST.


Narzissmus

Es ist für das Umfeld immer sehr verwirrend, wenn Täter zu Opfern mutieren. Solche Verkehrungen fallen in die Rubrik "Narzisstische Störung"  und lässt sich auch in Netzforen sehr gut beobachten: wie massivst ausgeteilt wird, aber bei kleinstem Gegenwind sofort nach der Regierung/Mods gegreint wird, dass die böse Schande doch  gelöscht werde. Dass es sich hierbei um legitim-wehrhafte Reaktionen auf bösartige Aktionen  handelt, können solchermassen gestörte Menschen nicht wahrnehmen, da sie nicht nur autoritätshörig, sondern damit i.d.R. auch  aggressoridentifiziert sind.
(Auch solche Zustände kenne ich aus eigener Erfahrung).





XY über Wiedergeburt:

"Statements und Bezüge sterben im allgemeinen..
Diese Dinge werden erwähnt, jedoch frei, und nicht in dessen verstrickt, geäußert.. es gibt keine feste Meinung mehr.
Auch Eckhard Tolle meint: Das die nächste Bewusstseinsebene frei von Mythen, Religionen, Ideologien und jeglichen anderen Überzeugungen und Glaubenssätzen ist.
Es ist ein Ende der Meinungen bzw. der Meinungsfreiheit.
Gemeint ist damit nicht, dass alle stumm und regungslos ihr Daseins fristen werden.
Damit ist eher gemeint, dass sich aus der Form selbst erhoben wird, so dass diese an sich nicht mehr das eigene Denken, Handeln usw. bestimmen werden. "(Zitatende)

Ich würde es aus meinem Erleben heraus anders sagen: Meinungen, Glaubenssätze usw. werden als Ich-Identifikationen erkannt und als solche in der Bewusstwerdung fallengelassen.
( Ach ja, zu Glaubenssätzen gehört z.B. auch der Glaube, krank werden zu können, oder etwas für die Gesundheit tun zu müssen! Das ist sehr schwer einzusehen, dass auch so etwas wie Krankheit usw. in die Rubrik "Meinung" gehört...lach... tja, natürlich gehört auch der Glaube an den Tod zur unmassgeblichen Meinung, die fallengelassen werden muss. Alles nur Ego-Identifikationen!)

DAs alles trifft erst dann voll zu, wenn das Spirituelle  Ego - , d.h. wenn Gott um Gottes Willen gestorben, oder wie man auch sagt, der Buddha getötet ist...

Das ist das Schwierigste überhaupt, zu erkennen, dass das Spirituelle Ego aus seinen Erfahrungen und Erleuchtungen/ Gott ein Konzept konstruiert  hat, an dem es klebt. Im meinem eigenen Erleben kam noch hinzu, dass ich mich wohl wirklich auch durch  so etwas wie ein Fegefeuer hindurchleiden musste. Das war des nachts, aber ich war weder wach noch schlief ich, als ich  oder  vielmehr meine "Seele" (Oder war es Ego?) sich  wie in einem brennenden Liebesfeuer durchgewalkt und hin und herbewegt fühlte. Es schien kein Ende zu nehmen - bis ich dann zu der Liebe sagte, dass es jetzt wohl reiche....lach... Die LIEBE hat mir immer gehorcht, wenn es mir zuviel wurde oder ich in den Tiefenprozessen Angst bekam: wenn ich sagte, es reiche mir, dann war Schluss mit diesen "Phänomenen".... Man vergisst immer viel zu leicht: das SELBST ist nicht nur der HERR im Hause, sondern auch der Diener.

Ja, und wie ich dir schon sagte, nach dieser  speziellen Nacht  im Herbst 2011 wachte ich morgens "ohne mich" auf. Seitdem kann ich "fliegen",  aus der  Hausgans zur Adlerin der Lüfte... :D

(Das war übrigens exactly 3 Tage nach der Bekanntschaft mit EM im ErleuchtungsThread von OIE. Dort stiess EM plötzlich und unerwartet wie ein Adler aus den Lüften herab in das ewig selbe Leftbraingewix der Herren und verkündete ziemlich theatralisch, dass ihr Ich verbrannt sei. Worauf ich ebenso theatralisch einen Scherz machte bezüglich des Feuers , es werde schon lange nicht mehr verbrannt...von wegen Inquisition und Scheiterhaufen...usw.

Ich hielt Fegefeuer oder das Verbrennen von Ich immer nur für eine Metapher - bis 3 Tage später genau dies geschah: "Ich" brannte  - und zwar sehr schmerzhaft.)
Was den Mythos angeht, wird er als das erkannt, was er ist: eine "kindliche Art", die Welt zu sehen... Alle Religionen gehören hier hinein. Aber auch die eigene Lebensgeschichte wird als Mythos erkannt.

Mythos, Träume, Legende, Sagen und Märchen werden dem erwachten Auge um so transparenter, als das Unbewusste aus dem Schatten geholt und bewusst gemacht wird.

Sich "aus der Form erheben"? ...haha..lach... ich seh es quasi vor mir, wie ich das wohl anstellen mag -  ich  nenne das einfach: die Identifikation mit dem Körper aufgeben. Ausser einem "erhöhten Bewusstsein" gibt es nichts... (Ja, alles nur verschiedene Begriffe für ein und dasselbe. Ich suche nach den stimmigsten Begriffen, die meiner Erfahrung entsprechen.)


"...ein Ende der Meinung bzw. Meinungsfreiheit..." ?!
Ja, hört sich zunächst absurd an, aber der Tod des Spiri-Egos ist auch das Ende aller falschen Freiheiten, so auch der "Meinungsfreiheit" -man ist  hier von allen Meinungen und jeglichem Glauben befreit.

Auf der anderen Seite wird diese "Meinungsfreiheit" in religiösen/psychospirituellen Kultgemeinschaften als Gebot verordnet. Das heisst, jede Meinung wird als Meinung geahndet und als solche manchmal auch bestraft. Ähnlich wird das Nicht-Werten geboten. Absichtslosigkeit wird verordnet.

Was einstmals aus der Liebe und Gnade geschah, wird eine Pflicht gemacht, in der Annahme, es könne  g e m a c h t  werden, was reine Gnade und Geschenk ist. (Das Phänomen kennt übrigens jeder auch aus Beziehung und Ehe.)
Der Doppelgänger, der Nachahmer, der Macher ist hier am Werke - er will wie Gott sein.


Willigis

Es scheint mir ein Ding der Unmöglichkeit, jeden Ismus überwunden zu haben und dennoch Mitglied einer organisierten Religion zu bleiben. Mein sehr geschätzter Willigis Jäger ist jenseits aller Konfessionen, wie er selbst sagt "überkonfessionell" , verbleibt in der Katholischen Kirche und waltet dort weiterhin seines Amtes? Wie ich hörte wollte die Kirche auch ihn vom Dienst suspendieren bzw. exkommunizieren - wie sie schon immer die Mystiker als Ketzer verdammte, verbrannte und verbannte.
Eugen Drewermann zog seine Konsequenzen und stieg aus diesem Verein aus...
Obwohl... wenn man mit nix mehr identifiziert ist, braucht man auch nirgends aussteigen.

Niemand kann das "System" ändern, bessern oder aus dem System aussteigen, man kann nur aufhören, sich damit zu identifizieren.

Und ja, wenn ich nicht mehr identifiziert bin, kann ich sowohl Metzger sein als auch Vegetarier. Keine Unterschiede. Unglaublich? Unglaublich ketzerisch?!

Chorus aus dem Off: Auf den Scheiterhaufen!




Mein liebes Kind?

In der Erfahrung des wahren SELBST fühlt man sich wirklich als Kind Gottes angenommen. Als mir das vor vielen Jahren geschah, nannte ich das meine "Daseinsberechtigungserfahrung".

Exact diese Worte leuchteten in meinem Herzen auf -  "hörte" ich  in meinem Herzen sprechen: Du bist mein geliebtes Kind, an dem ich mein Wohlgefallen habe. Und ich fühlte mich von solch überwältigend liebevollen "Armen" umfangen und in einen "Stand" gesetzt, dass ich fortan niemals mehr an mir oder Gott zweifelte. Ab jetzt durfte ich leben, die alten frühen Botschaften,  "Du sollst nicht sein" waren aufgehoben. Nichts hinderte mich mehr am Leben.

Das Spiri-Ego, welches mit dem SELBST identifiziert ist, spricht in derselben Weise mit den anderen Menschen. Einige Male ging das auch mir so, war mir jedoch dabei bewusst, wie eine solche Ansprache ganz anders das bei den Menschen ankommen kann, besonders wenn man wie es in Schreibforen der Fall ist, die Mimik der anderen nicht lesen  und auch am Klang der Stimme nicht hören kann, ob die Anrede "Mein Kind" aus einer liebenden Annahme oder aus einem überheblich-strafenden "Eltern-Ich" kommt.
(Aber auch wo Abwehr ist, da wird aus solchen Worten nichts als Herablassung gelesen.)

Was EM angeht, die sich dieser Anrede äusserst gerne bedient hört man diese allerdings nur in Zusammenhängen mit Abmahnungen, Zurechtweisungen, Drohungen. Ob diese Anreden aus einem überquellenden liebevollen Herzen kommen, ist daher zweifelhaft. Genau wie sie die Leute mit "Liebste", "süsse" immer nur in abwertenden zurechtweisenden Kontexten benutzt, wobei man das herablassende "Dummchen, du wirst es auch noch lernen" dahinter nicht überhören kann.




Alle sind EINS

Ich habe es schon einmal irgendwo geschrieben: Einheitserfahrungen sind in meinem Erleben graduell oder "punktuell" und beziehen sich nicht auf ein verschwommenes Einssein "mit allem was ist" als unendlicher Kosmos usw. Einheitserfahrung gibt es überall da, wo "im einzelnen" Gegensätze und Polaritäten aufgelöst werden.

Die Erfahrung oder Erkenntnis des Einsseins mit allen Menschen geschieht i.d.R. erst dann, wenn man seine Schattenarbeit gemacht hat. Eine Begleiterscheinung der Erkenntnis, dass ich jeder Mensch bin, war z.B., dass ich  auf Genauigkeiten in der Beschreibung meiner Biografie keinen Wert mehr legte. Ebenso werden Details völlig unwichtig. Ich bin jeder Mensch, weil ich durch die Schattenarbeit jede Freude und jedes Leid kennengelernt habe, was ein Mensch nur erfahren kann. Ich hätte jede Biografie schreiben können.
Nur - jetzt frage ich mich: War  das wirklich mein Ich oder war das  nicht viel eher eine Erfahrung  des SELBST, was sich in allen Menschen erfährt? 
Wahrscheinlich mache ich jetzt gerade wieder eine "unstatthafte" Trennung zwischen beiden...
Ansonsten  ist das Symbol des kaballistischen Sephirotbaumes, des Lebensbaums mir das liebste Symbol der Einheit. Denn in der letzten Einheitserkenntnis gibt es kein Wir, keine Anderen, da gibt es nur mich in meiner Vollkommenheit: ein intergrierter EINS-gewordener Mensch. 


Alle anderen Bilder, die das Einssein illlustrieren sollen (romantische Natur, Sonnenaufgänge etc.) gehen an der Sache vorbei. Mach dir kein Bild! Ein Schema oder ein Muster  - ein Symbol wie der Lebensbaum bringts auf den Punkt: Es gibt nur dich im ALL-EIN-(S)EIN  und die integrative Einswerdung in dir selbst. Da draussen ist nichts und niemand.



Die Kirche

ist eine Weltkirche und steht auch im Dienst der Welt. Nur "wo zwei oder drei sich in meinem Namen versammeln, bin ich mitten unter ihnen" (Jesus)
Die Kirche ist eine Erfindung, eine Nachahmung des Doppelgängers


Gut behütet

"Die Frau mit dem Hut" ist nur eine Imago. Ich besitze nur einen einzigen Hut, den ich bislang nur einmal getragen habe. Die Hüte auf meinen Fotos habe ich für 1 Euro aus der Kleiderkammer des Roten Kreuzes. Dann mache ich ein paar Fotos mit jeweiligem Hut und anschliessend werden die Hüte wieder im DRK-Container re-ceiclet. Ich habe Spass dran, mich für die Kamera "In Szene" zu setzen, genauso wie ich früher Kleider aus Papier für Anziehpuppen aus Papier ausschnitt.
Ich besitze nur ein einziges "damenhaftes" SommerKleid. Leinen, lang bis zu den Knöcheln, Seitenschlitzchen... Schlampenlook à la türque. 
Meine weisse handbemalte Latzhose hat KerlAllmächtig wie vieles andere entsorgt. Wo er keine Sinnhaftigkeit drin erkennt, da wird aufgeräumt... unnachgiebig.. hah...  hi e r  kennt er kein Unterscheiden zwischen mein und dein... aber nur hier.
Männer räumen einfach gerne auf. Bud Spencer, Terence Hill, Superman,... KA. Ach ja, LeCHiffre!


Initialzündungen

Ich muss mich wieder einmal korrigieren. Wie ich erst neulich schrieb, kann man nicht ich-los sein, ich schrieb, das Ich wäre nicht futsch, sondern nur  verwandelt und veredelt. I
ch möchte hinzufügen, dass diese "Bewusstseinsentwicklung", diese Entleerung des Ich  kein abgeschlossener Vorgang ist, dass ich  sagen könnte" jetzt bin ich fertig" bzw. vollkommen,  sondern dass die Einswerdung des Ich mit dem SELBSt  wohl eine schier endlose Ent-Wicklung ist, bei der ICH immer mehr abnehme und im selben Masse das SELBST/Gott zunimmt. So wie Gott unendlich ist...
Möglicherweise ist auch diese Vereinigung  des Ich mit dem SELBST nur eine "Initialzündung", die "Verheissung", die wieder neue Horizonte eröffnet... 

Unendlichkeit - Die Möbiusschleife, der Tesseract. Hatte F. Nietzsche vielleicht das mit der Ewigen Wiederkehr gemeint?

Freitag, 21. Juni 2013

Einst inkarnierte Nasruddin in einen Kerl named Laid Djelil...



Umkehr

Tiefenprozesse kündigten sich immer durch eine enorme Vergesslichkeit an und leiteten dabei die Innenwendung ein.  Ich glaube, dass das verallgemeinerbar ist und bei jedem Menschen, der innerlich "umkehrt". Zeit und Raum werden langsam ausgeblendet... Die Konzentration auf äussere Dinge fällt schwer, weil "Gott" ruft... In Tiefenprozessen wird das Sterben geübt. Deswegen haben so viele Menschen Angst vor dem Schwellenübergang ins Unbewusste. Der Hüter der Schwelle - kein wirklicher "Zerberus"  - nur eine Metapher und nichts "Besonderes".

Zitate, Ratschläge, Übungen...

?Sage nichts über einen Menschen, wenn du nichts Gutes sagen kannst.?
Auch so ein verführerischer Ratschlag, dessen Befolgung schnurstracks in die Verzicht-Hölle führt. Resultat solcher "spirituellen Übungen": Selbst-Unterdrückung.

Mit diesem Satz wird ein Gebot für den "Doppelgänger" (Ego)  postuliert, eine Nachahmung von lebendiger Wahrheit und Wirklichkeit, die man im Gewahrsein erfährt;  man kann es nicht mit Worten beschreiben, was im Gewahrsein geschieht, nur dies:  Ein permanentes Leuchtfeuer der Erkenntnis, in dem alles verwandelt wird,  - alles Unwahre, Ungute und Unschöne in die Wahre WIRKLICHKEIT des WAHREN, GUTEN und SCHÖNEN.
(AHA - jetzt dämmert mir so langsam die Bedeutung des "Wahren, Guten und Schönen".)

Aurora- Morgenröte im Aufgang - ein Buchtitel von Jakob Böhme, eine geistig erfahrbare Wirklichkeit, die ebenfalls  Gewahrsein meint. (Alles reduziert sich auf das EINE, alles spricht mir immer nur vom EINEN.)

Zitate sollten im übrigen immer hinterfragt werden. Es gibt zu jedem Zitat nämlich eine Gegenaussage.

Loslassen

von GEdanken lernte ich relativ früh. Nicht nur, dass ich meine Gedanken-Verliebtheit bemerkte, wenn ich versuchte, GEdankengänge zu unterbrechen - STOP! - sondern auch
immer,  wenn mein Kopfkino einsetzte und ich mir z.B. Szenen vorstellte, in denen ich jemand "die Meinung" sagte und mir vornahm, genau diesen Text demjenigen bei der nächsten Gelegenheit zu sagen, - dann machte ich mir bewusst, dass ich genau dieses  (in Gedanken) JETZT ja schon mache, und das es nicht in meiner Hand liegt, was ich bei "nächster Gelegenheit" sagen oder nicht sagen werde. Und damit liess ich los...

Mit solchen "Vorübungen"  habe ich eine lange  Zeit meines Lebens verplempert. Die Originalaufführung am "Objekt" indes scheiterte immer kläglich, weil ich meinen auswendig gelernten Text vergass.


Läuterung

Der Reinigungsprozess der Seele hört scheinbar nie auf. Denn wie mir jetzt klar wurde: Zum Reinigungsprozess gehört auch dieses automatische permanente "Hinterfragen" von Glaubenssätzen  und das "Unterscheiden der Geister". So wird alles Unwahre im Licht des Bewusstseins verbrannt, aufgelöst. Ich benutze das Wort Seele ganz gerne, obwohl ich keine Ahnung habe, was das ist... vielleicht gerade deshalb ,  w e i l   sie sich nicht definieren lässt.

Jesus und Buddha

Jesus -  Herz, Liebe, Heilung, Individuation
Buddha - Intellekt/ Erkenntnis,  EINSSEIN, "Erleuchtung"
Beides gehört zusammen, 2 Seiten einer Medaille. Es gibt keine Heilung ohne Erleuchtung . Aber es gibt Erleuchtungserfahrungen ohne wirkliche Heilung (Individuation)

Weltverbesserung

Darin liegt eine der grossen Fallen auf dem Weg: sich als Revolutionär im Aussen zu engagieren. Das Spiri-Ego geht hier in die Falle des Guten Menschen, es dünkt sich spirituell, wo es auf die Barrikaden geht. Leider muss man es immer wieder sagen: Sich im Tierschutz, bei Greenpeace, Attack usw. zu engagieren, ist löblich, hat aber gar nichts mit GEIST, mit Spirit zu tun.

Spirituelle "Umkehr" bedeutet  bedeutet Verinnerlichung, d.h. dieser Welt, so wie sie ist, komplett den Rücken zu kehren, ohne sie verändern zu wollen.

Nochmal: Veränderung liegt immer in der Annahme dessen, was ist, nicht im Widerstand! (Aber vor allem und zuerst sollte der Widerstand  angenommen werden, und hier besonders der Widerstand gegen das Annehmen!).

Unberührbarkeit

ist die psychische Unverletztlichkeit, der man sich bewusst wird, , sobald  man  den Todesstreifen, den "Jordan" überquert hat. (Loslassen Gottes um Gottes willen).

Ab jetzt  ist JETZT und alles  Leiden hat  ein Ende. Keine Begierde, kein Wunsch, kein Wille trübt die Gegenwart. Ich erkenne, dass alles Leiden aus dem Begehren herrührt. ()Aus der dualen personalen Sicht  stimmt aber auch dies: Wer nicht begehrt, der lebt verkehrt.

Und wie seltsam doch, dass gerade das Spiri-Ego so sehr an seinem Wünschen, seiner Berührbarkeit, an seiner Verletzlichkeit hängt, dass es eben jene der Kaltherzigkeit  und der Egozentrik schimpft, die es geschafft haben, allem Wünschen und Begehren endlich "abzusterben".

Das  vor allem weibliche Spiri-Ego braucht die Nähe, will kuscheln, will "menscheln", da fühlt es sich "spirituell"...
Wellnessspiritualität, die Sucht nach Wohlbefinden... Ein Spirituelles Ego, welches sich noch nicht aus dem "Wir" individuiert hat, ist kultgefährdet. Es neigt dazu, in der Gemeinschaft auf- bzw. unterzugehen.
Daher hat es eine Frau auch genauso schwer, einen gesunden durchsetzungsfähigen Animus zu entwickeln wie ein Mann ein Problem mit dem Aufbau einer hingebungsvollen Anima hat.
Die WEchseljahre sind eine gute Gelegenheit für beide Geschlechter, die Natur sorgt schon dafür, dass "ein Mann zur Frau und eine Frau zum Manne wird" (diese Notwendigkeit wird von Jesus  u n d   Buddha betont). 

Die uns eingeschriebenen Naturgesetze sorgen für alles, wenn man sie lässt...

Gewahrsein

Gewahrsein und Eigenwille schliessen einander aus. Volles Gewahrsein basiert gänzlich auf der Abwesenheit von Ego bzw. Eigenwille, auf der Abwesenheit von Absicht, Planung etc. Paradox: Dass der Eigenwille bzw. seine Intention im Gewahrsein erscheinen  und durch das Licht des Bewusstseins aufgelöst wird.
Wo volles Gewahrsein ist, erscheint nicht einmal mehr die eigenwillige Absicht.

V o l l e s   Gewahrsein  ist "das "Ewige Licht" und dies leuchtet uns erst,  wenn das Spiri-Ego-Ideal  - d.h. die Identifikation mit dem Guten - gestorben ist. Erst mit diesem Tod ist auch der Eigenwille vollends "verbrannt" - dann erst kann man sagen, dass es "Niemanden" gibt, dann erst ist "Jemand" wirklich mausetot: da ist niemand mehr, der wollen oder wünschen  k ö n n t e ! 

Wenn jemand  (für sich selbst) Planungen macht und sich dies und jenes vornimmt, zu tun, ist er nicht im (vollen) Gewahrsein. Es ist  - meines Erachtens nach meinem jetzigen Kenntnisstand!!! - absolut unmöglich,  im Gewahrsein des Hier und Jetzt mit Zukunftsgedanken beschäftigt zu sein. Jeder Zukunftsgedanke ist Widerstand gegen das Fliessen des "Willen Gottes". Dao.

Gewahrsein schliesst nicht aus, dass man seinen Job  auf "planvolle" Weise macht, solange man nicht mit der Firma identifiziert  und die Arbeit frei von Eigenwillen und Nützlichkeitsdenken ist.  O b allerdings ein Profitdenken - zumal auf Kosten anderer - möglich ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Vor der Erleuchtung Holzhacken und nach der Erleuchtung Holz hacken?

   
Man sollte solche Sprüche nicht so ernstnehmen. Denn erst einmal musst du definieren, was hier mit Erleuchtung gemeint ist. Wenn das Ego  z.B. durch eine plötzliche Bewusstseinserweiterung/Ein-Sicht (= Erleuchtung) beiseitetritt, dann ist ganz klar, dass du nach mehr oder weniger kurzer Zeit wieder in den alten Adam zurückfällst und auf dieselbe Weise "weiterhackst" wie gehabt...
   
Aber wenn "Erleuchtung" organisch durch Individuation und Heilung zu Gewahrsein gewachsen ist, dann gibts keinen Rückfall mehr, zumindest dann nicht, wenn  v o l l e s  Gewahrsein durch den Tod des spirituellen Ich-Ideals gegeben ist.

Vor der Erleuchtungs Holz hacken...  Wer aber allen Ernstes glaubt, dass die Bedeutung dieser Worte darin liegt, dass man nach solcherart prozesshaft gewachsener Erleuchtung wieder im alten Adam sich befindet, im alten weltidentifizierten Ego, der macht sich das zu leicht.

Vor der Erleuchtung Holzhacken...  Diese Worte bedeuten, dass man als (geläutertes= dekonditioniertes) Ich zwar dasselbe tut wie zuvor, allerdings nicht mehr mit seinen Tätigkeiten egoidentifiziert ist. Zwischen vor und nach der Erleuchtung liegen Äonen und zwar in demselbenSinne: Erst ist ein Berg, dann ist kein Berg, dann "ist". Hier werden Identifikationen aufgelöst. Und dadurch hat sich alles verändert: Alles Leiden hat ein Ende gefunden.

Am "Ende" ist der Berg in gleicher Weise  wieder ein Berg, wie der "Holzhacker" sein Holz hackt. (Der Begriff "Berg" ist "just a letterword" geworden.)

Das Paradox: Es hat sich  - im Vergleich zu "vorher" -  p e r s o n a l  gesehen Alles und aus  t r a n s personaler Sicht Nichts verändert.

Durch diese Paradoxe bedingt, entbrennt meist der fanatische Streit im Spiri-Hühnerstall: Das Entweder-Ohne-Denken  argumentiert entweder von "oben" aus transpersonaler Sicht, oder von "unten" aus personaler Sicht! Beide Sichtweisen bzw. Bewusstseinsebenen müssen berücktsichtigt werden!

Nach der Erleuchtung Holz hacken - das heisst auch: du hast die Relativität aller weltlichen Beschäftigungen erkannt, es gibt keinen Unterschied mehr zwischen hoch und niedrig, ob Kloputzer  oder Professor... Du machst ganz allgemein keine Unterschiede mehr.

    Nach der Erleuchtung: Du tust nichts Besonderes.  Es besteht absolut kein Bedürfnis, seinen Lebensstil zu ändern. Das Holzhacken nach der Erleuchtung bedeutet jedoch keinesfalls, dass du derselbe Alte Esel bist wie zuvor.



Ein "Erleuchteter" jedoch, der -  kaum hat er ein Lichtlein gesehen - sich ein Käppi aufsetzt und/oder ein weisses Fräckchen anzieht und mit Satsangs missionieren geht, sich verehren und abfeiern lässt, tut nämlich schon etwas "Besonderes" und ist mit einem Super-Spiri-Ego, dem Guru-Image oder Archetyp des Lehrers  identifiziert.

(Als Beitrag im WIR-Forum am 17.06.2013 gepostet, Diskussion "Erleuchtung"  von Mila)


PS am 21.06.2013 Der Holzhacker-Spruch stimmt auf der ganzen Linie nicht und meine Ausführungen dazu sind auch irreführend. Schuld daran ist das Substantiv "Erleuchtung". Bei der "organisch gewachsenen" sog. Erleuchtung sollte man eher von Gewahrsein sprechen. Im vollen Gewahrsein gibt es kein vorher und kein nachher. Das volle Gewahrsein ist der WEG, von dem kann niemand mehr abkommen. Und dieser WEG ist unbeschreibbar, da passen überhaupt keine Begriffe mehr, weder Gewahrsein noch Erleuchtung...
O weia, bin ich ein Esel... :D Ich schreibe das ganze noch einmal, vielleicht ohne Worte? Shit...


Living in a post-private World?

http://integrallife.com/node/251761
Wer Augen hat zu "sehen", kann hier in dieser fortschreitenden Entpersönlichung auf der dualistischen B-Ebene die pervertierte Entsprechung von geistiger, trans- p e r s o n a l e r  "Ent-Ichung" und die damit verbundene "Transparenz" erkennen, die infolge von grenzüberschreitender Bewusstseinserweiterung im spirituellen Erwachensprozesses geschieht.  Das eine läuft parallel zum anderen in "Gleichzeitigkeit". (Das ist auch die Bedeutung der Worte: Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch...)

Wo kein Ich, da ist auch nichts privat.Wo aber ein Überwachungsstaat das Ego zur Transparenz zwingt, übt er Gewalt über Menschen aus, beraubt und schwächt sie auf destruktive Weise in ihrem Ich.

Ähnlich ist es in gewissen Kult-Communities: Die Privatheit wird tabuisiert und im Namen einer Spiritualität wird Transparenz "verordnet" und ge-boten. Das heisst, es werden PersönlichkeitsGrenzen mißachtet und gesprengt. Dabei wirds für die Leute gefährlich, die eine labiles psychol. Abwehrsystem haben. Geheimnisse sind tabu. Gespräche unter vier Augen schon eine Bedrohung für das gemeinschaftliche WIR-Gefühl. Jeder darf sich auf der Gemeinschaftsebene in alles einmischen, alles soll geduldet werden. Nähe um jeden Preis. Dabei bröckeln ziemlich schnell alle Ich-Schranken...

Wo Transparenz verordnet wird, indem man Privatheit verteufelt , übt Gewalt über Menschen aus. Egal, ob in psychospirituellen Kultkliniken oder in ashramartigen Kultgemeinschaften - es artet immer in Faschismus aus.

Auch hier wird wieder von aussen verordnet, was ursprünglich eine innere Angelegenheit eines Menschen, eine Gnade war, bei dem Erwachen oder Erleuchtung organisch gewachsen, d.h. prozesshaft erfahren wurde.
Wo das eigene Bewusstsein als grenzenlos erfahren wird, bedarf es keiner Privatheit mehr, weil es nichts mehr zu schützen und zu verteidigen gibt. Aus dem selben Grunde bist du transparent infolge absoluter Angstfreiheit.

Den eigenen Weg gehen

EM  - und mit ihr alle Wir-sind-alle-eins- und -damit-Alle-gleich-Fürsprecher -  liegt vollkommen falsch, wenn sie immer wieder betont, dass wir alle gleich sind, und von daher der es auch nur einen einzigen Weg gäbe. Wir sind nicht alle gleich, wir sind beides: Unverwechselbare Persönlichkeiten wie auch ein kleines Bewusstseinslichtl im Meer des GRossen Ganzen. Persönlichkeiten wie auch Überpersönliches Sein.

Und es gibt so viele Wege, wie es Persönlichkeiten gibt. Wenn ich bei EM und ihrem Sprachrohr immer wieder lese, es gäbe nur einen Weg, weil wir alle das Gleiche wären, dann fordert sie  damit schon wieder zum Widerspruch heraus, und zwar jeden Menschen, der sich erfolgreich von seinen gesellschaftlichen und familiären Prägungen dekonditioniert hat.
Ich unterscheide immer den kleinen Weg vom GROSSEN WEG. Der kleine Weg ist der Weg zum GROSSEN WEG.


Der kleine Weg ist der Prozess der  Individuation, der "Reinigung", der personalen Schattenkonfrontation und bedeutet Auszug, Exodus aus Ägypten,  dem falschen Ich,  der Fremdbestimmung hin zu Authentischsein und wahrer SELBSTbestimmung. Ein solcher Weg ist immer individuell, weil eine jede Lebensgeschichte individuell und anders ist.

Dieses Buch von Eugen Drewermann war mir eine grosse Hilfe auf dem Weg der Individuation.
http://www.amazon.de/eigenen-gehen-Predigten-B%C3%BCchern-Richter/dp/3492037879

Auf dem GROSSEN WEG ist man dann angekommen, wenn das Spirituelle Ego-Ideal "gestorben" ist. Dann erst steht man mit beiden Beinen in beiden Welten. Das ist der Pfad des vollen Gewahrseins, der pfadlose Pfad. Pfadlos deshalb, weil kein Weg, sondern ein stetiges Hineinwachsen in grenzenlose  Bewusstseins-Weiten. Dieser WEG ist nicht nur pfadlos, sondern auch wortlos, weil hier keine Begriffe mehr fassen. Weil Begriffe als klassifizierendes Instrumentarium hier  transzendiert und  bedeutungslos geworden sind.
GeWAHRsein: "DEIN WORT IST MEINES FUSSES LEUCHTE UND EIN LICHT AUF MEINEM WEGE". Die Poesie der biblischen Psalmen ist mir lieber als die dürren herzfern-trockenen Worte von leftbrainwixenden Bewusstseinsentwicklern.


Wenn ich lese, dass EM den Leuten rät, statt an Gott und Jesus Christus - "alles Aberglaube" - an sich selbst zu glauben, sie sich aber auf der anderen Seite  als Gott und Jesus missioniert und auch strikten Glauben an sich selbst fordert, zeigt das ihre Unkenntnis des kollektiven Bewusstseins und der religiösen Bilder bzw. der Symbolsprache. Niemals würde ein wirklich Wissender Jesus Christus als eine "Erfindung" bezeichnen.Wer Menschen auffordert, an sich selbst zu glauben, ohne dieses "Selbst" zu differenzieren, hält die Menschen in Wahrheit dazu an, ihr Ego zu kultivieren.

Auch weltliche Erfolgsmenschen glauben an sich selbst.  Ich kannte einmal einen Dieb, der glaubte so sehr an sich und die Dienstbarkeit seines Gottes, dass er IHN um Beistand anflehte und seine Aktionen bei jedem Male im  Gebet von Allah absegnen und sanktionieren liess....



Ich liebte ihn dafür - das war der lustigste und narrischste Muselmaniac, den ich je kennenlernte: Ein unerschöpflicher Quell von Mullah-Nasrudin- und anderen Sufigeschichten...
Laid-Schatzi  war meine Letzte Grosse Verstrickung: Betörend, verstörend, zerstörend - das Objekt der Begierde, an dem sich der Rest von meinem gesunden Menschenverstand gänzlich abrieb und auflöste - im Sinne von Zen übrigens die beste Vorübung für das, was danach kommen sollte.

Angst

Das fibromyalgische Schmerzsyndrom, unter dem ich viele Jahre litt, basierte auf Angst. Die Lähmungen und Muskelverkrampfungen - Angststarre.

 

Mittwoch, 19. Juni 2013

Die nonduale Sicht macht jede Schuld zunicht'...


Intergalactic B(Log)Book Juni 2013


Die nonudale Sicht
macht jede Schuld zunicht'
nur wer dies glaubt und nicht erfährt,
geht in die Irre, lebt verkehrt.


D
ie Unbeschreibbarkeit des EinheitsBewusstseins liegt nicht nur darin, dass es keine zutreffenden Begriffe oder Worte gäbe, sie zu beschreiben, sondern u.a. auch darin, dass das differenzierende Ich  nur etwas beschreiben kann, indem es Dingen und Menschen bestimmte Eigenschaften zuordnet, die das eine vom anderen unterscheiden - das Wahre SELBST, das transpersonale Sein ist jedoch eigenschaftslos.

Und ja, natürlich gibt es ein "höheres Bewusstsein", aber nur aus der Perspektive des EgoMinds. Aus der transpersonalen Perspektive gibt es weder oben noch unten, aussen und innen usw.
Im einheitlichen nondualen Bewusstsein zu sein, heisst nicht, dass das Ich nicht mehr alltagstauglich ist, wie viele Menschen befürchten, sondern  dass man auf beiden Ebenen wahrnimmt. Als ICHSELBST bin ich voll intakt und fähiger denn je zuvor  und kann auf der dualen B-Ebene Differenzierungen/Klassifizierungen/Kategorierungen  nicht nur "schauen", sondern auch ihrer bedienen. Ich bin mir dabei der Relativität der dualen Ebene zwar voll bewusst, jedoch nicht identifiziert...

Wiederholung

Jemand meinte mal, ich würde in meinem Blog auch immer nur dasselbe schreiben... Ja,  stimmt -  aber nur scheinbar. Mit jeder Wiederholung wird  m i r   eine Sache klarer. Ich habe es schon mal als eine Art Spiralen  bezeichnet,ein Kreisen um  WAHRHEIT, die sich nur langsam und stückweise im Bewusstseinsfokus ent-wickelt oder  besser gesagt "enthüllt" und hier ist das Bild des Bildhauers, der den Stein abträgt, um eine Figur, einen Kern herauszulösen auch recht stimmig. Wer sich darüber beschweren will, dem empfehle ich, einfach nicht hinzugucken, was ich schreibe. Das Statuieren und Beschreiben - mein Schreiben dient nur allein meiner eigenen Bewusstseinsentwicklung. Ich missioniere nichts und will niemanden überzeugen. Ich habe keine "Thesen" zu verkaufen.


Fliessen

Bislang war ich mit dem Fliessen (yin) identifiziert, sehe aber immer klarer, dass es dazu der Stagnation (yang)  bedarf, um ein Fliessen überhaupt zu bemerken. Der "Uroborus", Kopf und Schwanz, die sich einander annähern, ist Symbol u.a. auch für die beiden Pole , die man mit Yin und Yang bennen kann,  "Pole", die sichaufeinanderzubewegen, um zu verschmelzen und sich wieder "auseinanderdividieren"...
(Vielleicht seh ich auch immer unklarer...lach).

Wenn ich identifiziert bin, achte ich ein Ding höher als das andere, ziehe das eine vor, lehne ein anderes ab...

Der Uroborus ist deshalb für mich so schillernd, weil er scheinbar so viele Gegensätze und Polaritäten darstellt, die zur Vereinigung drängen.
Und noch mal sei gesagt: Ich weiss nichts über den Uroborus, ich habe nichts über dieses Symbol gelesen. Ich habe  nur das Bild gesehen und fülle es mit meinen eigenen Ein-Sichten und Bedeutungen. Das meine ich übrigens, wenn ich sage, dass ich das Rad noch einmal erfinde - dass es jeder Sucher noch einmal erfinden muss - und keineswegs ist damit ein  Kreuz gemeint, welches ich auf mich nehmen muss, wie Snafu schrieb....
Zumindest nicht im üblichen Sinne des Leidens. Kreuz bedeutet für mich die "Kreuzung"  von Zeit und Ewigkeit. Darauf ausgespannt - "gekreuzigt" - Christus, der GottMensch, das WAHRE SELBST.

Wer das Kreuz überwunden hat, hat das (unerlöste) Ich überwunden. 
(Sein Kreuz auf sich nehmen, heisst im christlichen Volksmund, dass man sein tägliches Zipperlein demütig und geduldig tragen solle.)
Männlich-weiblich, Yin-Yang gehört in die Zeit.

Wer geht den christlichen Kreuzweg eigentlich, wer hängt dort am Kreuz? Das scheint mir auch sehr schillernd und verwirrend zuweilen: Hängt dort das WAHRE SELBST oder das gekreuzigte Ich? Beides.
Eines stand einmal für mich fest: Am Kreuz hängt die gemordete Weiblichkeit (Gottes). Auch das ist wahr. Es kommt wie immer auf die Perspektive an, aus der man betrachtet: aus dem dualen Ichbewusstsein oder aus nondualer Einheitssicht.


Gewahrsein.

DAs Erkennen von WAHRHEIT im GeWAHRSein ist auch körperlich spürbar, Es strahlt aus der Herzgegend und weitet sich in den Solarplexus aus. Es ist, als ob eine Art Bild in dieser Region aufleuchtet....

 


Ein Kerl was called Muränian
der reiste nach Rumänien...
Es hat ihn schwer nach Blut gelechzt
Der Sarg war leider schon besetzt..hihihi...
Es ist das Reimen öfters Frust
denn eine kindlich reine Lust...



"You Are Alone You are alone, absolutely alone. The greater the consciousness, the greater the awareness that you are alone." Osho.

YEAH! absolut allein, d.h. ALL-EIN-s. Kein Du, kein Wir, nur das, was ist - und: DAS BIST DU!  Wenn man das erkennt, weiss man, dass man Gott ist, bzw. benennt es sogleich der interpretierende Verstand als "Gott". HerrGottSakreFitzlujaH...
Die Prosa macht das Herz mir schwer -
Ich wollt' ich wär kein Jemand mehr! 
haha


Schuld und Vergebung

Es ist nicht die Erkenntnis, dass meine bösen und schlechten Handlungen aus einem "Glauben heraus, das richtige zu tun" erfolgten. Was meine Schuld vergibt oder vergeben hat, ist/war  die Einsicht und die Anerkennung meiner Schuld! Was vergibt, ist die Liebe Gottes, die sich als SELBSTliebe zeigt, wenn ich den Schmerz und die Angst - auch egoistische Motivationen -  aus der Verdrängung hole, die meine schlechten Taten im tiefsten Grund motiviert haben.


Abtreibung und viele andere "bösen Taten" z. B. erfolgen  oftmals aus Angst:  Angst, von den Menschen verurteilt zu werden. Angst, nicht zu genügen... Existenzängsten, Angst, als Mutter zu versagen... undundund...


Als ich vor vielen Jahrzehnten (mehrmals) abgetrieben habe, hat nicht nur der Körper mir gesagt, dass dies eine schlechte Alternative ist.

Die Trauer der Seele   u n d  des Körpers über einen solchen Eingriff zeigt dem, der nicht gänzlich unsensibel oder gar halbtot ist, dass er ganz klar Schuld trägt. Es dauert manchmal viele Jahre im Leben einer Frau, bis das Gefühl der Trauer und des Verlustes verarbeitet ist. Die Schuldgefühlen haben  nichts mit juristischem Unrechtsbewusstsein zu tun.

Ich und viele Frauen wissen, dass wir ganz bestimmt nicht "glaubten, das Richtige zu tun".

Auch weiss jeder Gewaltverbrecher und Vergewaltiger, dass er das "Falsche" tut. Darin trägt er Schuld. Vergebung wird ihm

a. durch authentische Schuldgefühle/ Einsicht  bw. Reue in die Schlechtigkeit seiner Tat. (Manche Soziopathen können keine Schuld empfinden).
b. durch eine evtl. Einheitserfahrung, in der er erkennt, dass es in den Augen Gottes,  "gottlos" ausgedrückt: in nondualer Sicht keinerlei Schuld gibt - weil es auch keine Geschichte gibt.

Zwischen a. und b. liegen Welten. Aber das eine bedingt das andere. Anders gesagt: Gott kommt immer auf halbem Wege entgegen, - so auch hier - wo jemand ernsthaft bereut.
Wo kein Schuldeingeständnis, keine Reue, da hält sich auch "Gott" zurück.
(Gepostet als Kommentar in Ritas Blog am 13. Juni 2013)



Der Böse Blick

Auf Menschen mit dem bösen Blick fällt  Schimpf und Spott stets  voll zurück..
Heut' kriegt was auf die Zipfelmütze der Fredo, unser schärfster Schütze...

 


Denn jetzt kam's raus:  der Böse Klaus zeigt zwar manchmal Haifischzähne,
 doch Hohn und Spott und gift'ge Häme spritzt  aasig'  Gift nur die Muräne.

Wie jetzt  jeder  sehen kann ist Fredo  nicht nur Grobian, er ist auch "The Muranian"!
Denn dort wo böser Spott und Hohn frönt der Mensch der Projektion!

(Ach Gott, was bin ich heut gemein -
wird wohl wieder's Wetter sein...
la la la)



Frau Gott
Der Pädophile soll zu seinen Neigungen stehen und sie ausleben?  Wenn sie das tatsächlich gesagt haben sollte, dann frage ich sie: 
Soll auch jeder Süchtiger zu seinen destruktiven, ihn und andere zerstörenden Trieben stehen und ausleben? Ein Vergewaltiger "dazustehen"?
Was heisst denn, dazu stehen? Doch: Wenn ich etwas als für mich  r i c h t i g   erkannt habe!
Ein pädophiler Kindermißbraucher sollte ganz im Gegenteil erkennen, dass er in Kindern die eigene verlorene Unschuld liebt. Und wie diese kindliche Unschuld in ihm selbst getötet wurde, so muss er nun "da draussen" zwanghaft das töten, was er liebt: das Kind. Sein Inneres Kind.
Destruktivität darf niemals die Erlaubnis bekommen, "ausgelebt" zu werden!
(gepostet als Kommentar in Ritas Blog am 13.06.2013 http://www.ritakoch.net/e-m-sagte-einen-leser-sexualstraftater-sollen-ihren-drang-ausleben/#comment-802)


Aus der FB-Seite von Frau Gott:




Das sehe ich genauso. Das sind schlicht und einfach Bestrafungsmassnahmen -  aus dem typisch schwarzpädagogischen Erziehungsrepertoir gegegriffen und nur ein weiteres Puzzle-Teilchen für das Bild, in dem das wahre Gesicht der Erleuchteten aufscheint.
Kein wirklich Erleuchteter tut etwas,  u m  ...  etwas zu erreichen, und sei es eine Besserung...Kein wirklich zu sich SELBST erwachter Mensch hat irgendwelche Absichten...weder gute noch schlechte.  Ihm liegt jede Absicht, jede Motivation fern;  jedes Zweckdenken, um eine bestimmte Wirkung, einen bestimmten Nutzen zu erzielen ... Nichts muss für einen Erleuchteten verbessert oder verändert werden. Auch kein"uneinsichtiger"  Mensch muss demnach verbessert werden. Die Bibel sagt im Alten Testament: Gott züchtigt, den er liebt. Das wurde bis in die jüngste Vergangenheit noch sehr missverständlich ausgelegt und grausiges Elend wurde im Namen dieses Gottes, dieser Worte von den "SchwarzChristen" in der Welt, den Menschen angerichtet. Wer auf solche Art Bestrafungen vornimmt, huldigt dem altestamentlichen Gott und hat den liebenden Gott des Jesus von Nazareth noch nicht ansatzweise verstanden. Das Neue Testament ist der Neue Bund, der die Seele mit Gott verbindet und EINS macht, der Bund, aus dem der Wahre Mensch=Wahrer Gott hervorgeht. Das Neue Testament steht für die Menschwerdung, Individuation, Heilung.




Den Buddha zu töten, heisst das Spiri-Ego loszulassen, Gott um Gottes willen zu lassen. Danach ist es nicht mehr möglich zu sagen: Ich bin Gott. Weil ich gar nichts mehr über mich aussagen kann.
Mir ist dann bewusst, dass alles, was ich über mich bzw. Gott sage, nur ein Konzept ist und ebenfalls "Wissen aus zweiter Hand", da Erinnerung . Ein Konzept, welches ich zwar bewusst "anwenden" kann, mit dem ich aber nicht identifiziert bin. Vor allem würde ich mich davür hüten, zu behaupten, Gott sein sein, ohne auf die göttlichen Potentiale in anderen Menschen hinzuweisen. Wer dies nicht tut, ist schlicht und einfach  ("destruktiv"!) verrückt, weil in seinem alleinigen Anspruch auf die Wahrheit eine hybride Anmassung liegt.

Und wie immer bei Kritik und Hinterfragung wird  die  Kompetenz der Leser  angezweifelt, in Frage gestellt und von EM verdächtigt bzw. beschuldigt, ihr Wissen angelesen zu haben.
Wenn das SpiriEgo mit seinem Konzept stirbt, "stirbt" auch Gott. Dass es baldigst dazu kommen möge...



Kriterien
Derjenige, der die Sprache der Symbolik nicht versteht, hat niemals einen tieferen Zugang zu seinem Unbewussten (Schatten) gehabt, zumindest nicht über den personalen Schatten hinaus...
Auch der, der immerzu Zitate von berühmten Menschen neben die seinen stellt - um sich selbst glaubwürdiger zu machen? - hat noch nicht von seinem Spiri-Ego-Ideal-Ich losgelassen... Das Rad neu erfinden, heisst: Sämtliche  Heiligen Kühe schlachten. Nicht nur Buddha zu töten... Wer Buddha wirklich getötet hat,  - wer Gott um Gottes willen gelassen hat - hat die heiligste Kuh geschlachtet, der braucht ganz gewisse keine Unterstützung mehr durch irgendwelche grossen Namen. (Und ganz gewisse benutzt er die Worte dieser GEISTER nicht, um andere zurechtzuweisen.)
Wer Buddha getötet hat, erkennt dadurch,  dass auch grosse Namen buchstäblich Schall und Rauch sind; der weiss sich  EINS  mit allen sog. grossen Geistern im namenlosen grenzenlosen Bewusstsein.


Es toben die Neurosen

in Flandern und in Posen...



Besser kann man es nicht sagen.
http://erleuchtung2013.blogspot.de/2013/06/wenn-erleuchteten-die-lichter-ausgehen.html?spref=fb


Coming down

Man kommt von allem wieder runter, auch aus dem Zustand der sog. "Bedingungslosen Liebe". Ansonsten kein Anfängergeist.