Samstag, 30. November 2013

23 - Es offenbart sich in der Zeit die WAHRHEIT der Unsterblichkeit




Zwischen Erleuchtung und Erwachen

mache ich keine Unterschiede (mehr) , das läuft eh alles gleichzeitig, parallel und ineinanderlaufend ab, wie ich retrospektiv beschreiben würde.
Dagegen mache ich einen Unterschied zwischen den  initierenden  "Erleuchtungsanfällen"  des Anfängers und dem Gewahrsein, in welchem  sich als  Permanenzgewahrsein ALLES erfüllt hat.





Eine weitere Gabe


des Heiligen Geistes  (Gewahrsein param advaita) ist die Gabe der Prophetischen Rede. Alle diese "Gaben" bzw. diese Termini aber sind auf der Erkenntnisbasis, dass "alles schon da ist" hinfällig und obsolet. Denn was z.B. die Phrophecy angeht, sind Prophezeihungen aus transpersonaler Sicht ja nichts anderes als Erinnerungen  an die  Zukunft.

Mein Bewusstsein ist ständig in diesem Schwingungszustand von hier nach dorten, von "Es ist" zu "Es ist nicht", wobei es natürlich kein Schwingen von hier nach dorten gibt, sondern eher eine Art von Gleichzeitigkeit im Erkennen dessen, "dass ist" und dessen "dass nicht ist". hehehe...shit..
Die Sprache kann es nicht wiedergeben.

Eigentlich müsste ich vor fast alles, was ich schreibe "Ich erkenne JETZT gerade..." setzen...., denn alles, was ich schreibe, ist für mich neu und frisch, gerade JETZT  hochgequirlt aus VenusQuantumschaume... hehehe
Ach so, du meinst, was ich schreibe, sei alter StinkeKäse von Gestern und du hast das alles schon mal von mir irgendwo anders gelesen? 
Kann schon sein, Frau Schneider-OhneIch,  nur weiss ich nichts davon! 

HeHeHe - Giggle Gröhl & Schenkelklopf! 




Der Kreuzweg  Christi -


die Kreuzwegstationen -  Metaphern,  Bilder, welche die ganze Bandbreite der Erfahrungen zeigen, die ein Christus resp. sich SELBST verwirklichender Mensch gehen muss. Niemand, der auf dem Grossen WEG angekommen ist,  kann dem entgehen.




Ich habe schon lange erkannt,


dass die Menschen, die am schärfsten auf mich schiessen auch die sind, die am meisten Angst haben. Und ich habe erkannt, dass genau dieselben  Menschen die Spiritualität als Flucht benutzen, um ihre eigenen Probleme nicht facen zu müssen. Das ist ganz offensichtlich angesichts der Abwehrmechanismen, mit denen sie ihre Illusionen zu schützen trachten und angesichts der Militanz, mit der sie gegen Schattenarbeit und Transformation eingestellt sind.


Meine online-Lehr- und Wanderjahre

der letzten 3 Jahren  lehrten mich dies:  Die Mehrheit der Spiri-Foren-Diskutanten sind Hohlschwätzer, scheinintelligente Klugscheisser, die zwar über jede Menge Bücherwissen, aber über keinerlei eigene spirituelle Erfahrungen/Erkenntnis verfügen. Ein kleiner Teil schreibt Wahres, ob es allerdings auf eigenem Mist erkannt wurde, ist fraglich.  Bei manchen kann man annehmen, dass sie in der Vergangenheit eine Intiationszündung hatten... Der eine oder andere gehört vermutlich ich die Rubrik der"Schaulogiker"....
GAnz allgemein kann man sagen: man versteht und streitet sich prächtig, solange man an der Oberfläche bleibt. Sagt oder schreibt nun jemand, dass er tatsächlich auch spirituelle Erfahrung habe oder es gar gänzlich ans "Andere Ufer" geschafft habe, wird er garantiert "gekreuzigt".
Das habe ich aber gewusst, das wurde mir in dem "Mandala" gezeigt, welches sich ca. 1983 vor mein inneres Auge stellte: Dieses mich aufs tiefste erschütternde Bild von Ganzheit/Vollkommenheit, welches mir alles abfordern sollte, zeigte mir u.a. eben auch, wie steinig und dornenvoll der Weg dahin ist.

Kreuzigung ist auch eine Metapher dafür, dass das Wahre SELBST unter die Seinen kam und die Seinen es nicht annahmen. Anders gesagt: Das Licht kam in die Dunkelheit und die Dunkelheit hats nicht erkannt. Der Prophet wird nicht gehört im eigenen Land  - das heisst u.a. auch: Wo du als Person allzu vertraulichen Umgang pflegst, wird  das Wahre SELBST nicht (an-)erkannt. Da steht die Familie natürlich an erster Stelle. SELBSTverwirklichung im gewohnt-familiären Rahmen ist m. E.  ein Ding der Unmöglichkeit. Die Probleme, die auftauchen, die Tiefenprozesse mit ihren Resultaten und Wesensveränderungen, die Dunkle Nacht usw., all das kann i.d.R. eine Familie nicht tragen. Man soll immer schön die Alte bleiben, bloss nicht davonfliegen... schön auf dem Boden bleiben... Familie ist der Brutherd von Neurose und die stärkste Bremse. Wenn der Partner nicht dasselbe Ziel hat, dann stehts schlecht um die Partnerschaft bzw. um die SELBSTverwirklichung. Ich habe aber gehört, es soll Menschen geben...


Bei denjenigen , die mich am schärfsten und lautesten angehen, kann ich die grosse Angst vor der Schwelle, vor dem Tod, vor der Aufgabe des Ichs wahrnehmen. DAs sind i.d.R.  sog. Angstbeisser, die sehr stark mit ihrem Konzept identifiziert sind und es mit Zähnen und Klauen verteidigen. , die Spiritualität dazu benutzen, sich nicht mit der eigenen Person auseinanderzusetzen. Und so sind und bleiben sie auf diese Weise gefühlsverrammelt, hermetisch abgeriegelt gegenüber allem, was sie beunruhigen konnte. Und so geschieht es, auch dass sie genau das, was ihr Herz im Gunde am sehnlichsten wünscht, bekämpfen müssen.


PS: Auch so ein Vorurteil: kein wirklich Erwachter oder "Erleuchteter" würde sich online begeben. Für einen wirklich Erwachten gibt es keine Kategorien und Klassifizierungen mehr, bzw. ist er damit nicht mehr identifiziert. Das grenzenlose Bewusstsein macht keine Unterschiede und trennt nicht in  Realität 1 und virtuelle Welt 0.2, - Marktplatz 1 und Marktplatz 2 .
Beides ist ihm gleichermassen "illusionär" bzw. "real" ... hehehe




Wenn wir annehmen,

uns die Vorgänge im Bereich der Quanten vorstellen zu können, ist dies der Beweis dafür, dass wir alles missverstanden haben.
(Werner Heisenberg)
Setze für das Wort Quanten das Wort Spiritualität und es kommt das gleiche raus Ist. Kein Unterschied. Synonym. Alle Worte reduzieren sich auf das EINE. Am Anfang war das WORT.




Unverletztlichkeit heisst,


dass mir nichts, auch kein "Natterngift" mir etwas anhaben kann.  (Siehe geheime Offenbarung)
Attacken, Beschimpfungen, Unter- und Infragestellungen  - alles, was mich früher auf- und erregte, ist nurmehr wie ein wenig lästiges Mückengesumms oder das schwächliche Kläffen eines Chihuahua.... alles  läuft an mir ab wie Teflon. Dennoch kann ich immer unterscheiden, ob  es sich um Schleim,  Mücken- oder Hundescheisse handelt.  Ich wedele nur ein bisschen mit der Hand und schon sind die gerasischen Dämonen entfleucht.)


Seit Herbst 2011, seit jener unvergesslichen Nacht und dem darauffolgenden Morgen, als  "Ich, ohne Mich" aufwachte, wuchs mir langsam eine richtig schöne dicke Elefantenhaut, wie eine Art Film, an dem alles abläuft, was mich von aussen zu treffen versucht. Diese zweite "Haut" fand ihren entsprechenden Niederschlag sogar in der Physis:  Meine bis dato äusserst empfindliche Haut wurde damals richtig dick und schuppig. Die Haut schien um so dicker zu werden, umso mehr ich der Leere, der  Bedeutungslosigkeit aller EgoInhalte gewahrwurde und umso mehr sich die äusssere Welt mit ihren egoidentifizierten Assoziationen auflöste.



DA DRAUSSEN IST NIEMAND.

Das erkannte ich schon vor vielen Jahrzehnten, eine kurze, aber nachhaltige Erkenntnis. Dass ich als Ich derjenige bin, der den Dingen die Bedeutung verleiht und die Welt erschafft und am laufen  hält - das erkannte ich damals aber noch nicht.
Und dass diese Bedeutungsverleihung nicht nur auf persönl. emotionalen Traumata beruht, sondern vor allem auf der kollektiven gesellschaftlichen Realitätstunnelschaffung von gemeinsamer Übereinkunft...

Irgendwo las ich einmal in der  Geheimen Offenbarung  und fand dort  genau diese Unverletzlichkeit beschrieben - dass der Mensch jenseits des Jordans so immunisiert sei, dass er jedes Gift trinken könne...
Das ist natürlich metaphorisch gemeint, wie alles, was in der Bibel steht.
Jenseits von Gut & Böse, Jenseits des Jordans. Am anderen Ufer: Das Land, wo Milch und Honig fliesst. Kanaan. Das Paradies. Soviel Namen für das Eine.

Entgegen der Meinung mancher Übelwoller, die mir gerne eine sog. christliche Gottesvergiftung unterstellen wollen, hatte ich es mit der Bibel überhaupt nicht. Gerade deshalb, weil ich als Kind damit so sehr bestraft wurde: ich musste, wenn ich "fehlte"  ganze Kapitel aus der Kinderbibel auswendig lernen.  Ich war lange Jahre Atheist und beschäftigte mich mehr mit Philosophie und Psychologie, als ich eines Abends nach Hause kam und auf dem Küchentisch neben der Baghavadgita auch die aufgeschlagene Bibel meines Untermieters fand. Johannesevanglium,  es wurde total still, als mein Blick auf die Worte Jesu traf. Ich verschmolz  mit den Worten Jesu und hörte sie in mir aus mir selbst  - meinem Herzen  - heraus sprechen. Ich weiss nicht mehr welche Stelle es genau war, ist auch egal, denn später sprachen viele TextStellen zu mir aus mir selbst heraus, wenn ich darin las. Allerdings nur im Johannesevangelium. Heute sprechen alle Worte Jesu in und aus meinem Herzen. Ich bin EINS.


Es ist erst 5 Jahre her, dass ich eine eigene Bibel habe. Und die habe ich gefunden.
Kein Mensch kann sich einen Begriff machen, was für ein Buch das ist  -so unauslotbar in seiner Tiefe! DAs Alte Testament ist die Geschichte der Menschheit bzw.  die Geschichte der Seele unter dem "Gesetz".  Bilder der Gefangenschaft und der Identifikation mit dem falschen Gott. Bilder der Alten Ordnung.
Mit dem Exodus beginnt die Befreiung und mit dem Neuen Testament kommt Jesus (Wahres Selbst)  und damit die Erfüllung des "Gesetzes", das Neue Gesetz, die Neue Ordnung der Liebe. Das sind alles Bilder und Symbole, die mir in dem begegneten und verständlich wurden, was man Schatten- oder Tiefenprozesse nennt, worin diese religiösen Metaphern von mir als lebendiges seelisches Geschehen erlebt wurden.

Jeder, der in Schattenprozessen die Tiefen des Unbewussten  erforscht,  versteht auch immer mehr die Symbolik zu deuten und  der erkennt auch, dass  - nicht nur von Verschwörungstheoretikern  - um die Zahl 23 eine Mystifizierung stattfindet, wie sie typisch ist für die Verkehrungen von mystischen oder transpersonalen WAHRHEITEN durch den Verstand.

Der sog. Doppelgänger, der "verkehrende"  Verstand  "ent-äussert" oder materialisiert dann diese Metaphern - d.h., erfindet in diesem Falle eine Verschwörung in der (materiellen)  Welt.  Ursache hierfür ist wie immer die Angst des Egominds vor seinem Kollaps, dem "Weltuntergang",  der Apokalypse.


Wer die Bilder und Metaphern aus dem Unbewussten (Kollektiv-Schatten) deuten kann, erkennt mit der Zeit u.a.  auch die mystische Bedeutung der Zahlen.



Freiheiten
 

habe ich mir im Grossen und Ganzen eigentlich immer schon genommen und nicht lange darauf gewartet, dass man sie mir gestattet. Allerdings beruhte diese freiheitlichen  Umtriebigkeiten in jungen Jahren oft auf Leichtsinn, allzugrosser Abenteuerlust, Trotz&Rebellion gegen die  Überich-Verbote, die mir damals noch scheinbar immer nur von aussen über andere Menschen zukamen. (Es dauerte noch, bis ich mir meiner internalisierten, verinnerlichten Verbote bewusst werden sollte.)


In diesem Kontext erinnere ich mich gerade:
Es war während meiner Zeit bei den Anonymen Alkoholikern - dass ich irgendwann feststellte, dass ich beim Schildern meiner freiheitlichen Bemühungen insgeheim wollte, dass man meine trotzigen Rebellionen verständnisvoll honoriert und mich lobt für meine waghalsigen Unternehmungen und Tabubrüche. Pustekuchen. Die meisten Alkis  - vor allem die aus der Betonbirnenfraktion - waren entmutigte und entmutigende  Flügelstutzer und Kreativitätsbremser. Man sah die helle Angst in ihren Gesichtern, wenn sie jeden beflügelten Tatendrang oder geistige Höhenflüge zu beschwichtigen und zu bremsen versuchten. Überall sahen sie Gefahren eines Rückfalls...

Ich lernte, dass ich meine Pläne besser für mich behalte und meine  Autoritätshörigkeit, die noch immer meinte, die Erlaubnis anderer Menschen zu benötigen, mit der Zeit radikal abzulegen.


In meinem Leben habe ich alle Tabus, alle Gesetze gebrochen. Alles getan, wonach mir der Sinn stand. Und schwer habe ich unzählige Male für jeden Bruch, jede "Sünde" mit sadistischen Überich-Attacken bezahlt.
Das hatte mich nicht davon abgebracht, weiterzumachen. Letztlich war ich so gestärkt und "abgebrüht", da habe "ich" Herrn Paternoster Überich derartig überlistet, dass ich nach christlich-bürgerlichen Maßstäben quasipsychopathologische Züge entwickelte:

In einer äusserst schwierigen Situation, in der jeder andere nach den weltlichen Ordnungskräften gerufen hätte, um sein "Gewissen" ,zu erleichtern und sich zu schützen, habe ich standgehalten. Ich hätte mich mit einer "BEichte"   zugleich von einem Menschen befreien können   - für eine lange, lange Zeit - dessen ver- und zerstörendes Dasein mein Leben so auf den Kopf gestellt hatte, dass ich mich fast nicht wiedererkannte, so sehr bin ich in ihm aufgegangen.  Damals aber, so erkenne ich es heute, war dennoch schon das da, was man den "Beobachter" nennt: der neutrale Fokus, in dem "ich"  meine überbordenden Achterbahn-Emotionen beobachtete und dadurch in Schach hielt und Ruhe bewahrte.

Hätte ich unter diesem gewaltigen emotionalen Druck  (u.a. auch der Ordnungshüter) , unter dem ich stand  "gebeichtet", so wusste ich, hätte ich nicht nur meinen Freund, sondern auch mich selbst verraten.
Dieser überich-dressierte Zwang, unter allen Umständen die Wahrheit zusagen, war mit dieser für mich übermenschlichen Leistung  deprogrammiert - und zwar für alle Zeiten!
Einer der vielen Punkte auf der Deprogrammierungsliste des "Gutmenschen" war damit abgehakt.... einer unter vielen. Auch das versteht man unter Transformation!
Denn dass diese zwanghafte "Ehrlichkeit" auf Angst  bzw. Prägung/Autoritätshörigkeit  - also auf einer  N o t  beruhte und deshalb keine edle Tugend war, das wurde mir schon sehr viel früher bewusst.
Durch diese umkehrende Aktion/Transformation wurde jedoch aus der Not  - einer Unfähigkeit und Ich-Schwäche - tatsächlich eine wahre Tugend.
DAs alles gehört in die Rubrik der Schattenarbeit.

Faszinierend, wie alles sich langsam enthüllt und sich die  Sinnhaftigkeit all meiner Lebensstationen und aller Geschehnisse offenbart.



Mlasp 32

Nicht nur der Hirsch, nein auch die Sauen
weiden auf den Grünen Auen des Herrn -

ääähm -warte, ich erzähl es gern,
soweit ich mich erinnern kann:


Er war der Hirth und ich das Lamm. Er führte mich an neue Küsten
durch Gärten vielerlei Gelüsten, Er spielte gut, er spielte  munter
das Kamasutra rauf und runter mit Finesse und Esprit...
Berndji hiess der der Gute Hirth.

Du warst Oase mir , mein Hirth, ein Freudenquell in WeltenWüste
derTrockenheit, die liess mich dürsten nach BerndJi Pooh dem WeltenFürsten.
Ach! - wie ein Hirsch nach Wasserquellen lechzte ich nach deinen Händen.

(Dabei lass ichs jetzt bewenden. Ich blick ja  nicht zurück im Zorn.

Drum wünsch ich schnell nach Alsenborn beziehungsweise  Enkenbach
'nen schönen guten SonnenTag!)
(Finale)


 

Psalm 23  - da capo

Bis dass der Neue Tag anbrach und  ich das treue Urbild fand -
den Heilgen Engel, Archetypen - (das Original des Guten Hirten!)
ging eine lange Zeit ins Land durch dunkle Jammertäler,
der Pfad ward immer schmäler...
Dann endlich - wie ein Hirsch nach Wasserquellen
griff meine Not nach meines Gottes Händen.
Seitdem, man hat  es schon erraten, lustwandle ich im Rosengarten
Salomons des Prächtigen - dem Garten des  Allmächtigen.

Mein HIRTE ist der HERR...! singt meine Seele wieder
und lauscht entrückt den Hohen Liebesliedern
die an das   i n n 're Ohr ihr quellen, das  i n n 're Auge ihr erhellen.
Der  Neue Tag  ist wie man schätzt  niemals morgen, immer JETZT.



Jenseits des Jordan -

ist jenseits aller Symbolik - da benutzt m. E. niemand mehr religiöse Symbolik. Ich beziehe mich jetzt nur auf die mit ausschweifender Symbolik und religiösen Kitsch und Protraits & Zitaten fremder Heiligkeiten überfrachteten Facebook- und Webseiten von sog. Erwachten,Erleuchteten, Entkoppelten und Ernüchterten.

Wenn dann noch die Person selbst fehlt, also überhaupt kein Bild von sich selbst gezeigt wird, dann ist für mich besonders fraglich, ob der Inhaber dieser Seite tatsächlich den letzten Schritt über den Jordan, den Styx gegangen ist bzw.  bewusstseinsmässig wirklich Jenseits von Ego, Jenseits von Gut&Böse  ist. Das gilt auch für jene, die gar keine Bilder reinstellen, um das Nichts, die Egolosigkeit, die Leere,  zu exhibitionieren. Das spirituelle Ego, die spirituelle Eitelkeit kennt keine Grenzen bei der demutsvollen Selbstinszenierung von "Nichts & Niemand".


"Nach der Erleuchtung ist vor der Erleuchtung" oder "Vor der Erleuchtung Holzhacken und nach der Erleuchtung Holzhacken..." bedeutet nicht, dass du "danach" wieder mit dem Ego identifiziert bist und alles wieder beim Alten ist.  Diese Rückfälle  gelten nur für einzelne kurzfristige "vergängliche" Erleuchtungsanfälle.

Für den,  der  durch die ganze Transformation der Persönlichkeit geht und  seine sog. Schattenarbeit gemacht hat,  -  für den, der in diesem Prozess  den Todesfluss überquerte und  das "Andere Ufer" erreicht hat, gilt dasselbe zwar auch, aber in gänzlich anderer Weise:

"Holzhacken und Wasserschleppen"  bedeutet am "Andern Ufer" keineswegs, dass man etwa wieder in den Alten Adam zurückgefallen ist , sondern, dass nichts Besonderes geschieht, keine spektakulären spirituellen Erfahrungen,  - dass man genau dasselbe tut wie zuvor, bevor man sich auf die Reise zu sich SELBST gemacht hat -  "nur" mit dem Unterschied, dass man nicht mehr mit dem Ego, seinen Eigenschaften und Tätigkeiten, identifiziert ist.


Paradox: Du bist nicht mehr mit deiner Person identifiziert, deshalb darfst du dich bzw. deine Inkarnation reinen Herzens  hemmungs- und schamlos zelebrieren. Alles, was du tust, ist wohlgetan, du kannst nicht fehlen, du kannst nicht mehr "sündigen".  Du hast einen völlig anderen Blickwinkel auf die Stationen deines Lebens.  Alles siehst du mit den neuen Augen der Bedingungslosen SELBSTliebe (wohlbemerkt der SELBSTliebe!)  Obwohl du nicht mehr mit deiner LebensGeschichte, mit deiner Vergangenheit identifiziert bist,  kramst du  vielleicht wieder deine Fotos aus,wenn du sie  - nicht wie ich es leider tat,  - auf dem Weg der Negation weggeschmissen hast. 

Erleuchtung ist ein wirklich dummes Wort, ein Substantiv,  welches nur seine Berechtigung hat, solange man nicht über den Jordan ist. Erleuchtung ist das Licht, welches in die Dunkelheit fällt und für einen Augenblick die WIRKLICHKEIT enthüllt. Wenn jedoch der personale Schatten transformiert ist - wenn deine Dämonen, die verdrängten ungeliebten & deshalb  verteufelten Anteile in Engel verwandelt wurden - dann ist man in dem, was man Gewahrsein nennt.  Sozusagen Permanenterleuchtung auf moderatem Niveau, nichts mehr, was dich ängstigen oder überraschen würde. Du hast für immer an der Quelle angedockt.
 Nach dem "Tode"   Holzhacken trifft es much better. Der Kreis hat sich geschlossen. Der Narr, der in die Welt hinauszog, ist in die Welt zurückgekehrt. Nullpunkt. Guck dir die Bilder von Escher an, besonders die Hände ... Evolution & Involution.


Synonym:

So wie das geläuterte Ich im WAhren SELBST "eingebettet" ist, genau so ist die verwandelte dualistische Bewusstseinsebene im nondualistischen resp. transpersonalen Bewusstsein eingebettet.
(Oh Shit, wenn du weisst, dass Du ALLES bist was ist, wird es verdammt schwierig, abstrakte Aussagen über das Bewusstsein zu machen, hahaha)

Das "Ewige Leben" und das Immerwährende Lächeln des Buddha wird nur dem Menschen geschenkt, der den ganzen Weg gegangen ist und SELBST zum Buddha- oder Christusbewusstsein geworden ist.


Ob ich glücklich sei,

wurde ich neulich gefragt. Ich antwortete in etwa, dass mein Glück im Gleichmut liegt. Diese überbordernde Seligkeit, die ich auf dem "Hinweg", jeweils nach Beendigung von Tiefenprozessen fühlte, dann nämlich, nachdem sich wieder einmal einiges an Schatten auflöste - die spüre ich nicht mehr.
Alles hat sich "energetisch" inzwischen stark abgemildert und hat einer kühlen klaren Nüchternheit Platz gemacht, einer Nüchterheit, die auf immergrüner Freude und Heiterkeit gründet.  Manchmal kriege ich ein Gefühl, als stünde ich körperlich kurz vorm Explodieren, als wäre ich bis zum Rand angefüllt mit einem Glück und einer Seligkeit, die sich (noch) nicht entladen kann. Früher kam mir einmal der Gedanke, dass diese Entladung möglicherweise den körperlichen Tod bedeuten könnte...


Donnerstag, 28. November 2013

Es toben die Dämonen von Flandern bis nach Polen

 


Noch einmal und extra

für Seelengeist:

Im Bewusstsein der Absoluten Gegenwart bzw. der Unsterblichkeit und des Nichtwissens - d.h.jenseits des Krankheits-Gesundheits-Konzepts oder Jenseits der Körper-/EgoIdentifikation - gibt es keinen Tod, es gibt hier auch keinen Glauben  oder ein Wissen um einen körperlichen Tod.  Nie mehr könnte es mir in den Sinn kommen, mir oder anderen mit solchen Redensarten zu drohen: Na warte mal, wenn du stirbst, dann wirst du sehen, dass... 

Wenn du einmal gewahrseinsmässig (geistig) erkannt hast, dass der Tod nur eine Vorstellung deines Verstandes - also ein Konzept ist, kann es dir niemals wieder in den Sinn kommen, dich mit negativen oder positiven Gedanken krank oder gesund zu denken, gar etwas zu tun,  u m  dich oder deinen Körper gesund zu erhalten, wie man das in der EgoIdentifizierung macht.

Mein Körper sorgt aus sich SELBST heraus für sich selbst. Ich nehme Essen wie alles andere auf neutrale nicht wertende, nicht unterscheidende Weise wahr. So gibt es für mich weder krankmachende noch gesunde Kost oder Verhaltensmaßstäbe, nach denen ich mich richten würde.  Ich esse, was mir gerade vor die Linse kommt und einen spontanen Impuls auslöst, und ich könnte weder sagen, dass es mir schmeckt, noch dass es mir nicht schmeckt.  Und dies in der zweifelfreiesten Gewissheit, dass alles, was ich tue bzw. esse, das Beste für mich ist. (Shit, ich müsste schon wieder dementieren: oder auch nicht...)

"Ja", höre ich dich sagen, " aber wenn du nur Junkfood essen würdest und den ganzen Tag nichts tun, als vor dem Computer zu hocken, dann würde dein Körper..."
Nein, eben nicht, und zwar deshalb, weil mir ein solcher Angst- oder Befürchtungsgedanke gar nicht kommt, oder wenn er kommt, ich mich mit ihm nicht identifizieren würde, weil die Vorstellung als solche keine Kraft mehr hat. . Solche GEdanken sind ja nur Bilder, Vorstellungen des konditionierten Verstandes und richten sich alle in die Zukunft, und Zukunft ist etwas, was es im Neuen Bewusstsein nicht mehr gibt. (Bzw. du erkennst ein Zukunftsvorstellungsbild als das, was es ist: Eine Projektion.  Und wo immer dies im Bewusstsein des Gewahrseins erkannt wird, ist die Identifikation aufgehoben.
Meister Eckhart spricht von  Erkenntnis auf "bilderlose Weise" .

Seelengeist (Soulghost) ist ein miesepetriger kleiner Flügelstutzer, - nicht nur,dass er mir die Flügel stutzen  ("KLATSCH")und mich auf den sog Boden der Tatsachen aller Kriechtiere herunterholen will -  vor allem hindert er sich wie viele seiner gläubig-ungläubigen Sorte selbst daran, wenn er mit den auf der dualistischen B-Ebene allgemeinverbindlichen  Glaubenssätzen an Krankheit, Tod und Sterben identifiziert bleibt. All dieses "Wissen" muss jedoch vergessen werden... ja, MUSS !
Die meisten Spiritanten nehmen an, dass es sich bei dem Wissen, was man vergessen soll, um Bücherwissen resp. Schulwissen handelt.
Nein, es ist viel umfassender - alles, was man dir von Kindheit an von der Welt, der Gesellschaft, von dir erzählt hat - alles, was deine Sozialisation bedingt muss vergessen werden.  Wenn du erkennst, dass du und die Gesellschaft nur funktioniert, weil du die Regeln der Übereinkünfte einhältst... Die ganze Welt hält das Gras für grün und den Himmel für blau. Vergiss es.
Was die Leute nur für Vorstellungen von Spiritualität haben, sie denken, sie bekommen etwas hinzu zum bereits Vorhandenen, sie wollen  den Kuchen essen und behalten! Dabei muss ALLES ALLES  aufgegeben werden. Alles, was du je glaubtest zu sein und was du für dein Leben hieltest.

"Vergessen" heisst übrigens nicht, dass du keine Erinnerungen mehr hast an das Gelernte, sondern einfach nur, dass du nicht mehr damit identifiziert bist. Also keine Angst vor dem horror vacui - das ist nur die Angst des EgoMinds vor der selbstgemachten VORSTELLUNG von Leere.




Aus transpersonaler Sicht

ist die persönliche Beziehung, die  Liebe, die zur Ehe führt eine romantische Ego-Kiste.
Aus dieser Perspektive ist es keineswegs abwegig, dass Kinder einander zur Ehe versprochen werden. Das Dilemma: dass hier wohl wieder transpersonale Wahrheit  und Wissen: in Gott kannst du jeden Menschen lieben - auf die personale Ebene transponiert wird und von Aussen kommend etwas ins Voraus gesetzt und zum Gebot gemacht wird, was noch nicht ist und erst noch transformativ von innen zu erringen/erkennen wäre.
Aber aus diesem ins Voraus-Setzen leben alle patriarchalischen= asketischen Religionen. Der Right-Way-Path.


Liebesgeschichten

oder Liebesfilme sind für mich nicht mehr emotional nachvollziehbar, nicht einmal mehr amüsant.  Ich hatte erkannt, dass die menschliche Liebe zwischen Mann und Frau nichts anderes als  eine Ent-Äusserung, eine "Simulation" , eine Projektion des ganzheitlichen Urbildes in die Welt der Materie ist... Wer seine Schattenarbeit macht und die verdrängte WEib- und Männlichkeit befreit, wird diese Einheit im Hierosgamos dauerhaft in sich verwirklicht erfahren. Anders gesagt: Er wird sich dieser Einheit bewusst in dem BewusstSEIN, dass er nie getrennt war.



Rita und/oder Doris hat nicht ganz unrecht,

wenn sie schreiben, dass "irgendwas dran ist"  wenn jemand so eine Mißbrauchsanklage verfasst , wie sie von Maria Stein in die Welt der Spiritualität gepostet wurde. Richtig, aber ganz anders, als sie denkt. Es ist durchaus möglich, dass die Verfasserin des Mißbrauchsbriefes ist selbst  ein MißbrauchsOpfer ist  und mit ihrem Brief ihr eigenes traumatisches Drama ausagiert hat, nicht anders als dies auch der Blog von "Rita Koch" tut.

Die HauptMitagierenden in diesem Theater aber sollten endlich einmal berücksichtigen, dass es bei Rita rsp. Doris um Krankheit geht und nicht um "Dummheit".  Doris immer wieder als "Dummvogel" zu beschimpfen ist ebenfalls unterste Schublade und zeugt nicht gerade von menschlicher Reife geschweige denn von Empathie, sondern von einer zwar verständlichen aber ungesunden co-abhängigen Rettermentalität/TotalIdentifikation mit dem "Angeklagten XX", die sich mit der Art ihres Reagierens jedoch selbst ins Unrecht setzt.
(Dieses Verhalten erinnert mich stark an die gesunden kleinen Kinder, die in ihrer Grausamkeit behinderte Kinder mobben, ein Verhalten, wie es in der Tierwelt häufig zu beobachten ist).

Dem "Hauptangeklagten" wäre die Einsicht zu empfehlen, dass es zwecklos ist, Doris davon abzubringen, die Dinge so hinzuinterpretieren, wie sie es will.  Sie immer wieder auf Irrtümer und Fehlinterpretationen hinzuweisen, ist genauso sinnlos, wie immer wieder  ihre absurden Vorwürfe zu dementieren und Beweise für deren Unrichtigkeit zu liefern - das alles ist nur Wasser auf ihrer PhantasieMühle und bestätigt sie in ihrer Annahme, dass da "was dran sein muss".
Irgendwann muss jeder Hund den Knochen loslassen.

Mantra zur Austreibung der bösen Geister. Äusserst wirkungsvoll, eine einzige Anwendung reicht in den meisten Fällen. :D
https://www.youtube.com/watch?v=WkusfD_0A4I#t=12



28.11.2013 - Ahhh...


Ahh - wie ich sehe, haben sämtliche Hunde die Knochen losgelassen... sehr gut.
Eigentlich wollte ich heute eine recht umfangreiche Geschichte veröffentlichen, die allen an dieser Geschichte Beteiligten und Leidenden ein wenig mehr Klarheit gebracht hätte. Es war nun aber doch so, dass ich selbst während des Schreibens immer mehr Klarheit und Durchblick bekam und in diesem Sinne  unterlasse ich die Öffentlichmachung dieses doch  sehr detailreichen Berichtes und hebe ihn evtl. für einen späteren Zeitpunkt auf.

Er ist, wie ich jetzt finde, vor allem nicht für die Augen und Ohren von Menschen gedacht, die nur an sich und an ihre eingebildeten "Schädigungen" glauben. Jemand, der einen offensichtlich kranken Menschen wiederholtermassen als (kranker!) "Dummvogel" bezeichnet, ist dümmer& schlimmer als der im übrigen hochintelligente Kranke, der für seine Krankheit bzw. für das  Ausagieren und Projezieren seines Traumas nicht verantwortlich ist.

Die Rita-Koch-Story zieht sich nun schon fast ein Jahr lang hin, ob sie ihren (höheren)  Sinn erfüllt hat, vermag ich nicht zu sagen. Fakt ist, dass ein jeder, der sich hier hineinverwickelt hat, eine Möglichkeit hat, etwas zu lernen, und zwar über sich.
Ich habe mich eingelassen, wie ich mich auf alles und alle einlasse, der Sinn der Sache wird mir wie immer später enthüllt werden.

Nur eines ist gewiss: Wir alle sind Rita Koch. Und wer sich am meisten dagegen sträubt, Empathie für diesen Menschen zu empfinden, ist auch der, der am meisten sein Opfer-Sein, seine Ohnmacht, seinen verdrängten Schmerz nicht fühlen mag. Empathie zu zeigen, heisst nicht, zu billigen und zu dulden, dass ein Mensch z.B. sein (Selbst-)Zerstörungswerk weithin öffentlich  und projektiv an anderen Menschen ausagiert;
Empathie ist Einfühlung aus gesunder Identfikation und  heisst Mitfühlen auf der Basis der Erkenntnis, dass ich meinen Schmerz im Schmerz des anderen Menschen sehen kann und vice versa. Empathie zu haben bedeutet nicht unbedingt, handeln zu müssen, helfen zu müssen.  Empathie kann und darf den anderen aber auch daran hindern, in die Grube zu springen, die er sich selber gräbt.
Zur Empathie kommt der Mensch nur, wenn er seine Arbeit tut - (Schattenarbeit!)- und im Kontakt mit seinen authentischen Gefühlen d.h.  der gesunden Identifikation mit anderen Menschen erkennt: In deinem Schmerz erkenne ich mich, da  bin ich du und du bist ich.
(Nur jemand, der sich selbst und seinen Gefühlen völlig entfremdet ist, kann sagen, dass "Rita einen an der Klatsche hat", Zenman!)

Dem "Angeklagten XX" kann ich zur Meditation nur den Jesus-Satz ans Herz legen: Wer sein Leben liebt (resp. behalten will) , wird es verlieren.
Und ihm die dazuhörige Erkenntnis wünschen, dass er in seinen zwar verständlichen Ängsten doch auch ein Trugbild verteidigt und rechtfertigt. Diese FehlIdentifikation ist das grosse Hindernis, welches ihm den Zugang zur geistigen Welt der Spiritualität versperrt.


Zum Schluss noch ein paar Worte zur Erinnerung, sie wurden von mir in Anlehnung an den Originaltext leicht verfremdet.

"... Weil ICH nicht mehr ganz bin, weil ICH verlassen wurde, weil ICH nicht mehr in der Selbstliebe, Selbstachtung bin.. . Es ist eine Liebesbeziehung, Körper, Geist und Seele und ICH  muss aufpassen, MICH selbst nicht zu verletzen.

...Vielleicht gibt es Menschen, die aus dieser und anderen Geschichten lernen und dann tatsächlich  gewandelt aus  dieser Situation herausgehen. Wenn ICH die Wahl treffe und hinschaue, sehe ICH,  dass ICH  oft stärker daraus hervorgehe, als zuvor...!
Auch im Leiden durch und an dieser Geschichte gibt es die Chance, die geistigen und seelischen Muskeln  (Flügel) zu stärken, wo das ICH von der Raupe zum Schmetterling, vom kleinen Vogel zum Adler, von der kleinen Katze zum Tiger werden kann! Alle schwierigen und leidvollen Situationen wecken den TIGER in uns und wir wissen es nicht.
Erinnern wir uns -  erinnere Dich - dass du es niemals wieder vergißt!

Meine Telefon-Nummer ist übrigens 06462-709 3833.  :)
Das Peter-Foto wurde von mir mit dem Snipping-Tool kopiert. Ich liebe Trauerränder... :)

Montag, 25. November 2013

Such' nicht draussen, schau nicht raus - die Herztür geht nach innen auf

O seligste der Nächte!
Verborgen, sah mich keiner;
mein Führer war nur Einer,
ein Licht, durch das ich sah:
Des Herzens Flamme wies mir, was geschah.


 

Die meisten spirituellen Sucher

kommen grad mal bis Jenseits von Böse, weil sie es nicht lassen können, sich von ihren guten Absichten leiten zu lassen. Jede Absicht aber kommt aus dem Eigenwillen.
Die REINE LUST aber liegt jenseits von jeder Absicht, von der guten ebenso wie von der bösen... Ach wie schwer ist es doch, von der Bösen Lust, Gutes zu tun loszulassen..

Jenseits von Gut&Böse tust du alles was du machst, nurmehr aus absichtsloser REINER (lauterer) LUST. Hiermit wäre auch die Frage von User Poet beantwortet, der gestern im Forum die Frage stellte, von welchen Motiven Gott denn so angetrieben werde... tüdeltüdelidummmm...



Ein Mensch,

der in der absoluten Gegenwart lebt,
kennt keine Angst. Vielleicht kriegt er einen kleinen Schrecken, zuckt zusammen, wenn ihm ein Radfahrer z.B. von hinten in die Beine fährt oder bei ähnlichen unvorhergesehen Zwischenfällen, aber er wird keine irgendwie gearteten Emotionen wie Wut oder Angst entwickeln geschweige denn daraus ein Trauma entwickeln, welches ihn in Zukunft den Verkehr oder alle Radfahrer fürchten lässt oder Panikreaktionen entwickeln, die ihn ständig rückwärts schauen lassen...

Angst basiert immer auf Erinnerung und vergangener Erfahrung. Es ist das Vorstellungsvermögen, die Phantasie, die diese Erinnerungen abruft, zu einem angstvollen Bild formt, welche eine angstvolle Wiederholung fürchtet.
Ausser bei der neurotischen Angst ist auf der personalen Ebene Angst dann gerechtfertigt, wo das Leben konkret bedroht. Bei Naturkatastophen oder im Krieg usw...  Die Entscheidung zwischen Flucht oder Angriff hat hier eine ganz normale wichtige Überlebensfunktion.
Jenseits der dualistisch-personalen Bewusstsebene jedoch lebt man in der reinen zeitlosen Gegenwart - da habe ich erstens keinerlei Überlebensangst und zweitens schlicht und einfach per se gar keine Zeit, Angst zu entwickeln! Die primatenhaften Impulse Flucht oder Angriff scheinen mir hier total ausser kraft gesetzt.

Ich reagiere jetzt nicht mehr aufgrund vergangener Erfahrung, sondern immer spontan und nicht mehr vergangenheitsgestützt. Alle emotionsbesetzten Vorstellungen, die auf der egoidentifizierten Ebene die Hormone oder Gefühle in Wallung bringen, können zwar immer noch erscheinen - haben aber ihre Kraft und Wirkung verloren,  allein dadurch, dass man die Vorstellungen nicht mehr mit "Emo-Stoff" versorgt.
Bei fortgeschrittener Bewusstheit  ist neben der Angst auch das Mitleid eliminiert bzw. desidentifiziert -  Mitleid ist wie alle Ego-Emotionen auch immer vergangenheitsbezogen, wenn nicht eine konkrete aktuell-akute Situation besteht. Abstrakte Im SEin, im GewahrSEIN, können dich Katastrophenmeldungen über Hören-SAgen (Medien)  in keinster WEise mehr berühren - aus dem selben Grund, warum auch Angst dich nicht mehr berühren kann: Es fehlt der IdentifikationsKlebstoff der die Vorstellungsbilder mit Emotion versorgt, die mich stante pede reagieren lässt, zum Beispiel mit gutmenschlicher Betroffenheit. (Hierbei ist es völlig egal, ob destruktive  (neurotische) Gutmenschlichkeit, die meist auf der Täter-Opferverwechslung beruht oder konstruktive "gesunde" Gutmenschlichkeit)


Allein konkrete Situationen lassen mich spontan und effektiv handeln (ohne zu handeln, weil keine Absicht zu handeln da ist). In der konkreten Situation einer menschlichen Begegnung - sei dieser Mensch nun krank und unglücklich oder gesund und glücklich -   bedarf es nämlich  keiner Vorstellungsbilder, um sich zu identifizieren.


Noch einmal: Es sind allein die Gedanken und Vorstellungen, die wir uns beispielsweise aufgrund  von Medienberichten über die Welt machen - Mit allem, was uns von Aussen durch  Hören-Sagen-Sehen vermittelt wird, sind wir identifiziert.


Das nämlich ist die Crux! Wir sind nicht mit der konkreten Wirklichkeit, sondern mit Vorstellungsbildern, Phantasiegebilden  ü b e r  die Dinge, identifiziert, die man uns auf  Augen und die Ohren drückt. Hierin liegt der grösste (Selbst-)Täuschungsaspekt.

Diese Art von Wissen ist zu vergessen! Und vergessen tut man, indem ich die Konzepthaftigkeit meiner GEdanken und Vorstellungen über die Menschen und Dinge in dieser Welt  e r k e n n e . Auf GEISTIGE Art erkenne und nicht durch den EgoVerstand, der nur  g l a u b t  zu verstehen, dabei glaubt er nur seinen Vorstellungen über die Dinge.

Das kann der denkende und vorstellende Verstand nicht glauben, geschweige denn verstehen. Erst durch Achtsamkeit bzw. Gewahrsein kann ich "live und vor Ort" in meinem Bewusstsein erkennen, auf welche Art diese Identifizierung abläuft.

Ein Beispiel aus meinem Leben: Ich bin umgezogen. Es ist kein braves typisch deutsches "gutbürgerliches Haus" mit "Damen und Herren", wie ich es aus den letzten Jahren her kenne. Russen, Italiener, Rumänen, Araber,  Deutsche, Alte und Junge. Über mir der Mann hat eine sehr laute Stimme. Ein Pole. Eine Etage unter mir ein Türke mit Frau.  Manchmal hört man mehrere Leute lautstark palavern, Kinder brüllen, Frauen schreien. Keine Ahnung aus welchem Lager...

Entsprechende Vorstellungsbilder kommen und die Frage erhebt sich in mir plus den dazugehörigen Bildern: Wird die Frau nun geschlagen oder beschlafen?  (Bei dem ersten Bild würde sich die Alte Eva aufregen, bei dem zweiten Bild anregen..lach) Im Unterschied zur Alten Eva aber identifiziere mich nicht mehr mit den Vorstellungen. Ich identifiziere mich weder mit vorgestelltem Mann, Frau oder Kind im vorgestellten, vermuteten Leiden.

Identifikation heisst, ich hole meine eigenen schmerzhaften Erinnerungen hervor und projeziere sie in der Vorstellung auf die Person, die beispielsweise laut brüllt. Unter anderem fange ich evtl. an zu zittern, werde wütend (Scheißmänner - dem Schwein werde ich es zeigen..) oder mir kommen vielleicht auch die Tränen, der Schweiss bricht aus, Herzklopfen und das Bedürfnis, einzuschreiten... 


Das ist ein BEispiel für Identifikation aufgrund einer gedanklichen bildhaften Vorstellung, die mit einer konkreten Situation absolut nichts zu tun hat.

Mir ist in den letzten 3 Jahre in denen "Ich ohne Mich" bin, noch kein leidender Mensch konkret begegnet, der meine Hilfe hätte benötigt, deshalb kann ich keine Angaben darüber machen, was ich in einer konkreten Situation tun würde. Natürlich will mein Verstand immer noch vorstellen, so könnte ich mir vorstellen, dass die "Identifikation" mit einem konkret leidenden Menschen eine völlig andere ist. Aber durch Gewahrsein, wird solcherart von Vorstellungen schnell der Garaus gemacht.
 Das ist der Zustand des Nichtwissens: Du  w e i s s t  nicht, was du tun würdest, weil du spontan und unberechenbar und ohne Prinzipien in der Gegenwart lebst. 

So kannst du auch keine Angaben darüber machen, ob du alterst oder stirbst. Nichtwissen. Absolute Gegenwart.



Thumbs up,  Dr. Glück!

Deshalb:
http://www.ritakoch.net/dr-glueck-gibt-antworten-alles-was-man-ablehnt-wird-staerker/
Anm.: Man kann das Ego als Ganzes nicht ablehnen, weil das Ego als Ganzes ein Abstraktum ist, du kannst nur Aspekte deines Egos ablehnen. Und da wirds schon äusserst schwierig.
Die meisten Menschen schweigen ihre schlechten Seiten tot und die guten Seiten werden kultiviert & exhibitioniert.
Jesus: Widerstehe nicht dem Bösen - das bezieht sich m. E. genau auf diese Problematik. Ich kann meine schlechten Seiten, als da sind Habgier, Neid, Mißgunst usw. nicht liebevoll annehmen, sondern nur, wenn ich den Mut habe, dahinter zu schauen und die Angst und den Schmerz, den Mangel in mir fühle und bewusst wahrnehme und annehme.
An anderer Stelle gibt es von Jesus wieder eine gegenteilige Aussage zum Thema des Bösen. Auch wieder richtig und wahr, wenn man die Aussagen in die richtigen Zusammenhänge gebettet sieht. Die Widersprüchlichkeit ist  nur scheinbar.



Die "Animal-Pastoren",

ganz allgemein die Mutter-Erde-freundliche kirchliche Geistlichkeit, der man zuweilen begegnet - auf der Pinnwand der Plattform "MeinThema" gerade aktuell - kann man auf verschiedene Weise betrachten. Wenn es darum geht, die Geister zu unterscheiden, frage ich mich - resp. fragt/sagt  "ES" sich  immer,  - aus welcher Quelle kommen die "Eigenschaften", die jemand an den Tag legt: aus der Egozentriertheit oder der SELBSTzentrale?
Aus meiner Sicht kann es sein, dass z.b. ein christlicher Geistlicher sich deshalb nicht für Tiere engagiert, weil er noch auf dem kleinen Weg zum Grossen Weg ist.  (Wenn er sich überhaupt auf den Weg gemacht hat.)Das ist der Weg der Weltverneinung, der Negation, auf dem u.a. alle Kreatur als ein Nichts erfahren werden, alle Materie zuweilen sogar als böse interpretiert wird...

Kommt er auf seinem Weg nun "Jenseits von Böse" erkennt er z.B. alle Wesen als eine Einheit, Dabei wird  Mutter Erde, Gaia,  - die "Göttin" als verdrängte WEiblichkeit aus dem Exil der Verdrängung geholt und dann wird er sich u.U. für das "Gute" einsetzen und sich für die Verbesserung der Weltverhältnisse engagieren, u.a. eben auch für Tiere.

Bei der nächsten Etappe des Weges kehrt sich nun alles wieder um: Wenn du es tatsächlich schaffst, auch "Jenseits von Gut" zu kommen (IdealIch-Auflösung) ist die Egoidentifizierung, die dich an die Welt bindet, vollkommen überwunden. Du hast dich durch dich sELBST gerettet, d.h. Du bist frei von allen Bedürfnissen, Wünschen und  WOLL-Lüsten befreit,  vor allem von dem egozentrisch-eigenwilligen Bedürfnis, gut sein zu wollen, lieben zu  w o l l e n. Die Welt retten zu wollen.

In diesem neuen Bewusstsein siehst du alles an seinem richtigen Platz, die "Welt", die es im konkreten Hier&Jetzt nur als Abstraktum gibt, ist   voll in Ordnung - weil du in dir selbst in Ordnung bist -  und bedarf deines Eingreifens nicht, es bedarf weder der Rettung von Tieren, noch der Rettung von Flüchtlingen, noch - es sei denn, du hast ganz konkrete Begegnungen. 

Und genau dies ist jetzt der Punkt, an dem das  liebevolle  - und nicht selten liebestolle -  Spiri-Ego aufschreit: Das ist unmenschlich, Ich will aber doch berührbar bleiben, ich will aber doch Mitgefühl haben, ich will ein Mensch bleiben...


Die Tür aber  geht immer nach innen auf. Diese Tür aber öffnet sich erst, wenn du damit aufhörst, dein Herz und deine Sinne nach aussen zu richten.

Es ist schön und gut, sich für Tiere u.a. einzusetzen, aber spirituell gesehen, bist du damit nicht "Über den Berg" , d.h. verbleibst du damit im Dualismus von Gut & Böse.
Und aus diesem Grunde, meine ich, könnte auch ein christl. Geistlicher, der finally übern Berg, d.h. "über den Jordan" gegangen ist, Abstand davon nehmen, sich für Weltverbesserung zum Guten hin zu engagieren.
Für das Gute Ich ist es schrecklich, seiner Illusionen des Gutseins - d.h. quasi aller seiner Götter -  beraubt zu werden.

Mir ist klar, dass ich mich mit meiner Art, alle spirituellen Illusionen zu zertrümmern,  nicht beliebt mache oder Freunde gewinne. Daran liegt mir auch nicht.


Was ich sage und schreibe, spricht nur die Menschen an, die sich schon mit Haut und Haaren dem spirituellen Weg verschrieben haben, für die es kein Zurück mehr gibt. Viele sind gerufen, doch wenige auserwählt. Der Weg ist hart und weil viele Sucher glauben, wenn sie nur gut seien und voller Liebe , wären sie schon angekommen, höre ich nicht auf, darauf hinzuweisen, dass sie - wenn überhaupt - nur die Hälfte des Wegs gegangen sind.

Wer sich nicht angesprochen fühlt, den ganzen Weg zu gehen, der möge seine Illusionen behalten, er braucht sie noch eine Weile. Nichts schlimmes daran. Der Selbstschutzmechanismus, die Abwehr hat ihre durchaus gesunde Funktion und man sollte nicht zur Unzeit mit Gewalt die Mauern einreissen (wollen) , die uns von der Wahren Wirklichkeit trennen.

Alles  I S T   gut.  Mit oder ohne Dich.



Geisterunterscheidung

Es gibt Leute, die mir hierbei "Wertungen" vorwerfen, die der Ansicht sind, ich verurteile die Menschen.  Ich kann das gut verstehen, denn ich weiss: der Verstand kann nicht anders, als zwischen Richtig und Falsch, Gut und Böse seine Unterscheidungen zu treffen - der Egomind ist nicht in der Lage zwischen dem nondualen WAHR und dem dualistischen  "Richtig" zu unterscheiden. (Wobei das dualistische "Richtig"-Werten ebenfalls falsch ist aus transpersonaler Sicht).

Im übrigen ist die Gabe der Geisterunterscheidung nichts, was typisch christlich wäre, was so mancher meinen mag.  Die Begriffsfetischisten glauben, nur weil es diesen Begriff z.B. nicht im Buddhismus gibt, gäbe es auch diese Gabe nicht.
Diese Gabe kann nur der erlangen, der den ultimativen, letztgültigen Tod  des  g u t e n   Ichs gestorben ist, egal, welcher Religion dieser Mensch einmal angehörte.

Ist auch egal, weil in diesem letzten Tod sogar der Liebe Gott stirbt, d.h. der Glaube wird ins Überkonfessionelle transzendiert. Ich habe mich oft gefragt, warum  Mystiker  dennoch weiterhin in der Kirche bzw. weiterhin als  offizielles  Mitglied einer Religion verbleiben. Der einzige Grund, den ich finde, ist der, dass es keiner Lebensveränderungen mehr bedarf, wenn man mal so richtig über den Jordan gegangen ist... Man hat alle Positionen, alle Standpunkte und -orte verlassen und es ist völlig egal, wo man sich befindet - die innere Freiheit ist jetzt überall gegeben, auch auf dem Marktplatz, zu dem die exoterisch-organisierte Kirche natürlich auch gehört.

Aber klar - warum nicht trotzdem in der Kirche bleiben? Bürgerliche Freiheiten, Traditionen und  BürgerPflichten interessieren nicht mehr. Heiraten kommt nicht in Frage, ist voll obsolet geworden, wenn man in sich SELBST die Männlichkeit und die Weiblichkeit zur Vereinigung gebracht hat. Da ist keinerlei Mangelbewusstsein, du hast nicht das Gefühl, einer ERgänzung zu bedürfen.  Ob Sex noch von Interesse ist? Keine Ahnung, da fehlt die Erfahrung. (Also ich selbst habe keine Lust auf Sex)

Wie Sex möglich sein soll, wenn doch das Begehren fehlt, das Wollen, die  W o l l -Lust! ...???
Die Kundalini ist in bzw. durch sich SELBST geweckt und nicht von einem bestimmten, besonderen Du abhängig. Als "Toter" bin ich von allen äusseren Einflüssen und Reizen unberührt, alles kommt mir aus dem Inneren zu.

Diese SELBSTgenügsamkeit erstreckt sich nämlich auf alle Bereiche. Die REINE stille Lust des Körpers ist eher die eines kleinen unschuldigen Kindes, sie ist "polymorph pervers" (o my doooog), in positiver Auslegung "pan-sexuell" im Sinne von "frei flottierend" und auf alles gerichtet, was sich bewegt und nicht bewegt... 
(Oder auch nicht - denn nichts, kein Zustand bleibt, alles kommt und vergeht, auch Kundalini bzw. polymorph-perverse Körperekstasen.)
(Ich spreche wie immer aus eigener leid- und/oder freudvoller Erfahrung...  :-D und ich spreche über meine Erfahrungen und äussere meine ERkenntnisse in meinen eigenen Worten und Begriffen, ich habe mir nämlich, was spirituelle Erfahrungen anderer Menschen angeht,  - ausser einem  Erfahrungsbericht von Bernardette Roberts , die mich das Fürchten lehrte   - niemals Vergleiche angestellt. Ich habe mich blindlings dem Prozess überlassen und mich nie gefragt, ob andere das genau so oder ähnlich erleben. Ich brauchte und suchte keine Bestätigung, wie man es so häufig in verschiedenen Spiri-Foren erleben kann, wo man sich auch noch gegenseitig beglückwünscht, dass man "ES" oder das "WIE" gefunden hat.


Es kursieren viel zu viele falsche Vorstellungen (Vorstellungen sind per se falsch in spirit. Hinsicht) und überhöhte Erwartungen und die Leute machen sich untereinander nur verrückt. Fast ein jeder Spiri, der was auf sich hält, hält sich zu früh für "restlos gestorben",  wobei es viele viele Tode zu sterben gibt, bis der Letztgültige Tod das grösste Opfer fordert.


Ich weiss wovon ich rede, mir gings genauso: Wie oft glaubte ich, endlich den grossen Durchbruch geschafft zu haben, dabei war es nur ein kleiner Riss im Beton, ein kleines Löchlein im Gewebe des "Eisernen Vorhangs" - und nach einer Zeit der Euphorie fiel ich wieder ins alte Elend und es kam noch dicker, viel dicker...
Der Weg durch das irdische  "Jammertal" schien  kein Ende zu nehmen. Die "Dunkle Nacht"...


Manch einer von der schandmäuligen Igelfraktion "Bin-schon-da" lästert über die Dunkle Nacht der Seele. Aber wer diese Zeit durchlitten hat, weiss, dass es sich hierbei keineswegs um einen banalen Depri handelt oder gar um eine romantische Idee (Fredo) , sondern um eine Welt- und Gottverlassenheit in einer Art Zwischenreich, einem Niemandsland, wo es absolut keinen Trost mehr gibt. Weder weltliche noch göttliche/spirituelle Tröstungen... Nichts, das absolute dunkle Nichts, bei dem dir alles versagt bleibt, was dich zuvor spirituell befriedigte. Nochmal: Das hat m. E. absolut nichts mit einer Depression zu tun, die meist auf Mangel an Ichantriebskräften beruht. die Welt zu ergreifen, sich das "Leben zu nehmen". 

Die Dunkle Nacht ereilt m. E. die Seele gerade dann, wenn sie spirituell schon fortgeschritten ist und sich schon fast am Ziel ihrer Wünsche wähnt. Jetzt wird ihr alles genommen, jede Erinnerung an tolle spirituelle Erfahrungen, es ist, als ob niemals etwas in dieser Hinsicht geschehen wäre.
Johannes v. Kreuz unterscheidet in die Dunkle Nacht der Seele und die Dunkle Nacht des Geistes. Vielleicht ist ja diese neuerliche Wüstenerfahrung die Nacht des Geistes?


Die Dunkle Nacht ist  m. E. auch ein "Bardo"-Zustand, den Menschen auch im normalen Sterbeprozess durchlaufen - wenn sich das Ego langsam "entkoppelt". 


ES gibt noch eine andere "Dunkle Nacht", einen anderen Aspekt, eine freundliche Version. Das ist die innere Abgeschiedenheit von der Welt, in der ich mich tiefgeborgen weiss. Eine Metapher, die mir früher dazu einfiel, war: den Schleier nehmen. Das ist die Nacht, in der die Welt zwar untergeht das ewige Licht des neuen Tages aber im Herzen schon angezündet ist. 
http://www.youtube.com/watch?v=FcVaEA0009Q#t=82

 

Johannes vom Kreuz -
Juan de la Cruz: Dunkle Nacht




1
  Entflammt von Liebesqualen,
als schwarz die Nacht einst webte,
o Glück, das ich erlebte!,
ging unbemerkt ich aus,
als Ruhe schon befriedete mein Haus.

2  Wohl auf geheimer Stiege,
vermummt, mit sicherm Schritte,
ging durch des Dunkels Mitte,
o Glück! ich heimlich aus,
als Ruhe schon befriedete mein Haus

Weiter: http://www.marschler.at/worte-johannes-kreuz.htm




Freitag, 22. November 2013

...und ich mach weiter wie zuvor und würze alles mit Humor!


Horch, Hörnerklang, horch, Treiberruf,
  ha! wie das klingt und schallt!
Ma Monji Pooh die Pöse jagt
  nicht fern von Wien im Wald.

Monaji auf der Suche nach Doc Glück
Von Schuldgefühl hinweggerafft fehlt mir die Kraft und auch der Saft,
hier länger lust'ge Reime z'schinden, denn wie Frau Koch es hat beschrieben
wird Monaji herumgetrieben von üblen Geistern, called "Gefühlen"?


Die Polizei mir auf den Fersen flücht über Länder ich und  Grenzen
hinweg an einen sich'ren Ort .. Ihr Leut, Ihr habt mein wahres Wort -
so kann mans lesen bei Frau Koch: das Schuldgefühl treibt mich hinfort - sogar in  fremde Männerarme -???
Ach, der Geschichte fehlts am Charme!


Hört - Ich mach' weiter wie  zuvor, und würz das Ganze mit Humor:
Als ich gestern Grenzen sprengte und mir eine Reise schenkte
eins Nachbarland, nach Österreich,
da wurd ich fündig auch sogleich:

http://www.meinthema.com/de/profil/uebermich_userId=1574/
Die Plattform hab ich neu entdeckt,die Leute hier sind ganz arg nett,
denn jeder  kriegt hier guten Rat, wer Hilfe sucht und in der Tat -
"Hier bist du richtig,  bist am Ziel" -so sprach das Fiese Schuldgefühl
"Lass dich hier nieder, hier ist's herrlich, die Aussicht über's Tal ist prächtig
wenn du gescheit bist  und geschickt,
dann findst du  hier auch Doktor Glück."


(Glück ist der Arzt von dem man sacht, dass er die Frauen glücklich macht
und dich, wo du es wirklich willst, befreit er auch vom Schuldgefühl..)
Ihr Leutz - was hatt'  ich grosses Schwein, denn promptly fand das Glück sich ein:
Ich wohn hier Tür an Tür -  ganz ehrlich - mit unserer lieben Doris Sperlich!
Die nämlich ist - (noch immer ehrlich) -
hier als Couch und Mentor tätig.


Schon schrieb ich ein mich zur  Behandlung von Schuldgefühl und Lästerung.
Noch warte ich auf den Termin - Frau Doktor! Schnell" wann krieg  ich ihn?
Das Lachen schmerzt und auch die Lunge
und Lästerung versengt die Zung' -
ich mach ein Päuschen hier jetzt - PUNKT!

Auch ich misch' Wahrheit mit Fiktion-
den Unterschied erkennt man schon...
(Aus: The World according to ReineLustGmbhHahaha, byMe)


Was sich hinter Ritas

 "gestorbener Liebe" verbirgt,  vielleicht eine (erfundene) Schwester oder ein  Toter Hund mit Namen Jessy muss man nicht wissen.
Eine grosse Bereicherung für den Circus Rita Cuocalli wäre aber der Franzl Schildbeck, "rein fiktiv" natürlich...
Und ich?

Ich frage mich die letzte aller Fragen:

Wo, Leute, ist der Kalte Hund begraben -
solang geh ich nicht weg,
hab' meine Frist verlängert
verwahre dich in meiner Seele
und trag dich bei mir, bis der Vorhang fällt...

Mia Culpa , Schatzi -  Du machst  dein Drama und ich mache Comedy - einverstanden? Das ist nämlich der ganz normale Umkehreffekt, wenn das Drama überstrapaziert wird. Und nein: ich habe kein Interesse, hinter die Kulissen des Dramas zu schauen. Ich weiss eh Bescheid...
Der Franz


WAs sonst noch so im Land geschah: Mr. Lama wurde in allen Unehren zu Grabe getragen. Maria Stein sitzt auf glühenden Kohlen und hofft aus tiefster Seele, dass sie noch mal ungeschoren davon kommt.
Ana Blom ist zur Welt-Diktatorin aufgestiegen und verteilt wie gehabt Maulkörbe an die, die den "Verbotenen Namen"  (Frau Gott resp.  Gott Elli Marichal) nennen. Der Name Rita Koch ist jetzt ebenfalls auf dem Index.
Doris Sperlich zwitschert ihre verstörenden Melodien durch die Welt der Spiritualität und anderswo und erregt  herzlichen Unwillen bei allen GemütsHerzensMenschen..
Und über allem thront RighteousRita und hält nach wie vor das Jüngste WeltGericht.
Der Zirkus Elli Marichalli hat vorübergehend die Manege gesperrt,  der Bär tanzt  leicht angeschossen nun im Circus Rita Cuocalli.
My Name is Bond...

Zenman...? No comment - dieser tragische Fall wird woanders noch bebrütet. Mein lieber kleiner Freund Jimmy ist z.Zt. gehandikapt,  dem hat es schwer den Nacken versteift, jetzt trägt er Halskrause, mit der kann er sich  jetzt besser über den bewegten Wassern des Bardö Thödol halten. Fiep fiep hab dich lieb.




Bereut nie etwas! -
so las ich früher bei Osho. Auch wieder so eine un m a c h bare  Aufforderung wie "Sei spontan". Im Gut&Böse-Zirkus bereust du in der Regel, wenn du etwas getan hast, was dir leid tut  -ausser du bist ein Psychopath.
Genau diese Art von paradoxen Aufforderungen haben mich früher verrückt gemacht und deshalb landeten diese Bücher oft - darunter auch sämtliche Osho-Bücher - in der Tonne.

Heute weiss ich, nein ich erfahre, dass Spontaneität einfach da ist, es bedarf keiner Überlegung, ob irgendein Verhalten angebracht ist oder nicht. Reue  gibt es nicht mehr. Es ist mir unmöglich, etwas zu tun, was mir leid tun würde. Alles, was ich tue, tue ich in der vollsten und zweifelfreisten Gewissheit des Rechttuns. Weder ist Reue noch Spontaneität ein Thema mehr für mich. Alle diese Substantive oder Eigenschaften sind völlig bedeutungslos geworden, weil ihr Inhalt abhanden gekommen ist.. he he he

DAs Dumme ist, wenn ich hier beschreibe, was ich bin oder nicht bin, ich immer noch zeitabhängig beschreiben muss, indem ich die Erinnerung herbeiholen muss, um z.B. zu sagen: Ich tue nichts mehr, was... dabei gibt es immer noch ein erinnertes Davor und Danach, einen Vergleich. Nur: anders lässt sich nicht beschreiben, weil die Sprache ein Trennungswerkzeug per se ist. Solange ich mir dessen aber gewahr bin, gibts daran nichts auszusetzen.
Ich tue alles, was ich tue, bewusst. Auch das, was ich nicht tue...hehe


Der Weg
vom Dieseits ins Jenseits von Gut und Böse ist steinig und hart. Die meisten Adepten schaffen es grade mal ins Jenseits von Böse.



Rita Koch

aus Bad St. Leonhard Lavanttal hat sich entzogen, entleibt -  ENTGOOGELT!  Hoppla "oops"!  Auf meinbezirk sind alle Spuren getilgt. Nur Small Willie hält seine schwache Stellung auf dem Sofa... :D
Eene meene Muh - Ma Monji Pooh is watching you! Ich geh nicht weg, hab' meine Frist verlängert.


Allmy-Thread Bewusstseinsentwicklung:
Wems immer noch nicht klar ist:Die Nichtbeteiligung bzw. die teilweise enormen AbwehrReaktionen auf die Schattenthematik zeigen in allerschönster Deutlichkeit nicht nur grosse Ängste, sondern vor allem, dass es sich wohl bei den allermeisten Diskutanten tatsächlich nur um HohlSchwätzer handelt. Hätte ich einen Missionsauftrag, ich würde daran zugrundegehen.
Es gibt ja Gelegenheitserleuchtete, die glauben nicht an so etwas wie "dauerhaftes Gewahrsein", das sind exakt jene, die sich gegen Prozess und Schattenarbeit aussprechen. Dauerhaftes Gewahrsein gibts aber nur für den, der seine Schatten ...
Der Hase und der Igel:  Es ist alles schon da.... hehe



Bevor man nach Innen gehen kann,
muss man sich zuvor mit allen Sinnen bewusst im Aussen verankert haben. Das ist besonders für die Menschen wichtig, die zu nah am Unbewussten gebaut haben. Traumageschädigte, Menschen, die zu Psychosen neigen usw., alle die, die deren Unbewusstes (Schatten)  immerzu nach Aufmerksamkeit ruft, die förmlich nach Innen gezogen werden. Bevor man Schatten konfrontiert, muss die Erdung  in der sog. Realität gegeben sein. Eine gute Erdung erreicht man mit viel Aufenthalt in der Natur, Bäume-Umarmen, Visualisieren, Bioenergetische Übungen. Achtsamkeitsübungen sollten zu Anfang nicht sofort auf das Innere, also Denken, Fühlen gerichtet werden, sondern nach aussen gerichtet. Sich immer wieder die Umgebung bewusst machen, jede Stunde... Auch wenn man von Arbeit, Gesprächen, Filmen absorbiert wird  -   sich immer wieder lösen und umschaun: Wo bin ich, was nehme ich wahr. Ich habe es so gemacht, dass ich oftmals ausser der Wahrnehmung der Körperbefindlichkeit auch die Dinge benannt habe, die ich fokussiert habe: Fenster, Sonne Schreibtisch, Lampe, STuhl usw.

Sich aus "fesselnden Augenkontakten" zu lösen war auch eine interessante "Übung" für mich. Jeder kennt wohl die Zeitgenossen, die dich bei einem Gespräch unter vier Augen niemals aus den Augen lassen... (Die sind noch viel unangenehmer als die Leute, die im Kontakt ihre Augen immerzu spazierenführen müssen).




In den Schattenkonfrontationen
kämpft man u.a. mit den inneren Dämonen. Nach der Befreiung wird man dann von den äusseren Dämonen bekämpft - den "gerasischen" Besessenheiten, wie sie die Angst vor der Liebe, Hingabe, Kapitulation hervorbringen.


Nur tiefgläubige Materialisten

verschicken Wünsche ans Universum .  Mit Geist, Spiritualität hat das nichts zu tun. Fällt in die Rubrik des PositivenDenkens/Ichverbesserung. Weltverbesserung.
Alle Wünsche sind erfüllt -  weil sie hinfällig sind -  wo man den Wahren Gleichmut hat. Und den hat man nur in der Absoluten Gegenwart.