Freitag, 31. Oktober 2014

Die Wahrheit kommt wie stets beinhart, für den, der nach gefraget hat


C.S. Lewis


Irgendwo ins Auge gefallen:
"I believe in Christianity as I believe that the sun has risen: not only because I see it, but because by it I see everything else." (C.S. Lewis)

Ist das ein Grund, an das Christentum zu glauben? Weil man Augen hat, die Welt und ihre Schönheit zu sehen?  Aus welchen Gründen glaubte die blinde Helen Keller (u.a.) wohl ans Christentum? Oder all die anderen... Der Blinde ist sehr viel näher am Ursprung, der Tiefe, als der, der nach außen zur Welt hin orientiert ist.

David Hawkins aus dem Off:
"Ganz klar kommt diese Äußerung nicht über den Bewußtheitsgrad von 500 (Liebe) hinaus."

Ok, David, ich nehme dir deine BewußtseinsSkala ja im Großen und Ganzen ab, aber was zum Teufel willst du damit sagen,  wenn du die Neutralität nur bei 250 bis 309 Punkten auf der Skala ansetzt, noch  v o r  der Bereitwilligkeit zu Transformation??? He?  Die spirituelle Neutralität ist doch in jedem Falle die Neutralität der REINEN Wahrnehmung des Gewahrseins und die  F r u c h t der Transformation, nicht aber deren Voraussetzung!
Ich erwarte eine Antwort! :-)

Meine Buchempfehlung: Dienstanweisung an einen Unterteufel
von C.S. Lewis - Super!
http://www.amazon.de/Dienstanweisung-einen-Unterteufel-HERDER-spektrum/dp/3451051028/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1414778336&sr=1-4&keywords=c.s.lewis



Atheismus vs. Theismus

Ich habe beides in mir zur Einheit gebracht. Ich war Theist, als ich an einen personalen Gott glaubte.  Als ich mich mit Gott EINS erfuhr, wurde ich Atheist.
Ich glaube, dass man im spirituellen Vorfeld zunächst einmal Theist sein muss, anders läßt sich nicht die Einheit erkennen. Nein, besser gesagt, anders läßt sich die Einheit nicht dauerhaft verwirklichen;  denn Erleuchtung, Einheitserfahrung ist jederzeit möglich, nur
Entwicklungstechnisch gesehen ist es wichtig, an einen personalen Gott zu glauben,  - ohne Gott, ohne das Gebet kommt man m. E. nicht durch die angsteinflößenden Schattenbereiche und Tiefenprozesse der persönlichen Selbstfindung, der Individuation.*


Anläßlich meines "Spiegel-Bildes" auf Facebook erinnerte ich mich an die Zeit, in der ich sämtliche Spiegel aus meinem Umfeld verbannt hatte. Und nachdem ich mir einen kurzen Blick auf Nityas Blog gestattet hatte, wobei mir einmal mehr Fredos dogmatisches Beharren auf der Sinnlosigkeit jeglicher Praxis/Übung, eines jeglichen Machens und Tuns auffiel, stellte ich mir die Frage, ob ich damals einer "vorgesetzten" Spiegel-VerzichtÜbung gefolgt war, ob ich das irgendwo gelesen hatte...In diesem Zusammenhang fiel mir dann ein Wort ein, welches man in den spirit. Diskussionsforen so gut wie nie zu hören kriegt: Einsicht.
Also: Ich habe sehr selten gezielte Übungen gemacht, in allem bin ich wohl eher meiner Einsicht als fremden Vorgaben gefolgt. Und ja, auch das Lesen von guten Büchern kann tiefe Ein-Sichten bringen... Ein Tun aufgrund von Ein-Sicht ist kein fremdbestimmtes Tun.
Die krasse Trennung von Verstand und Herz ist für mich ganz besonders in Nityas Blog sichtbar.
Herr F.  besonders treibt es doll -
der schönen Worte, ach! so voll!
Nicht anders kann es sein, solange man das Innen vom Außen, das Selbst vom Ich getrennt wahrnimmt.
http://satyamnitya.wordpress.com/2014/10/02/hui-neng-selbst-wissen-ob-das-wasser-kalt-oder-warm-ist/


"Herr Fredo"

weiß, dass es keine Praxis und auch keinen Praktizierenden gibt bzw.  keine Handlung und auch keinen der handelt. Das wäre ja alles nicht weiter schlimm, wenn er seine Überzeugung nicht zuweilen so glaubenskriegerisch missionieren würde! Denn um nichts anderes handelt es sich: um Überzeugung resp. Glaubenssatz.
Fredo argumentiert wie immer aus der Perspektive des NICHTS, in dem es weder Person, Materie, Geschichte usw. gibt. Aus dieser Sicht hat er ja "recht". Oder auch nicht, denn: Fredo's Sicht ist wie immer einäugig und schließt die duale Ebene gänzlich aus, statt sie einzuschließen und vergißt, dass er noch in seinem materiellen Körper steckt, ein Körper, der eben auch Handlungen unterworfen ist, durch dessen "Cortex" auf die selbe Weise  die Ideen von Praxis und Praktizierenden "vagabundieren", wie in den "diversen Cortexten" anderer -  wenn auch nur in antithetischer Mission.

Das Fredo-Advaita streicht nicht nur die Person, sondern das Mensch-Sein an sich aus seinem Konzept. Das kann er aber nicht ohne Schaden zu nehmen an seiner Seele und besonders dem Körper, derweil er noch mit seinem "Bruder Esel"  mehr oder weniger munter  "herumvagabundiert".
Dass es in letzter (!)  Instanz (Letztgültige Erkenntnis)  weder Handlung noch einen Handelnden gibt, ist ja nix Neues, kann man überall nachlesen, ein Wissen, das sich jeder Verstand aneignen kann.... Mit ein bisschen Logik garniert zieht der Egomind dann seine Schlüsse über Dinge, die über seinen schlußfolgernden Verstand gehen. Um dieses Konzept zu repetieren und zu missionieren,  muß man nicht einmal sehr "aufgeweckt" sein,  - da brauchts keine eigene spirituelle Erkenntnis/Erfahrung. Mit seiner Begabung zu gespreizter pseudophilosophischer Schönrednerei fängt der Hahn die Hühner... manchmal auch den Hahn...

Nur: was hat Fredo's Glaube mit seinem konkreten Hier & Jetzt zu tun? Nichts, weil er  fest daran glaubt, dass es ihn als Person, als Mensch konkret gar nicht gibt. Wenn er überhaupt jemals der Letztgültigen Erkenntnis teilhaftig wurde, dann ist sie ihm zur Überzeugung, zu einem Glaubenssatz geronnen,  - ein Gedankenkonstrukt,  das ihn von allem dissoziiert, was nicht dieser "Letztgültigen Überzeugung"  entspricht - vor allem der körperlich-sinnlich erfahrbaren Welt des persönlich-menschlichen Hier & Jetzt.

Statt seine IDENTIFIKATION mit der Materie bzw. der Person als dem  f a l s c h e n   Ich zu erkennen und aufzulösen, leugnet und negiert seine Philosophie die Materie resp.  das Menschsein an sich.

Das bedeutet:  was er den "Moment" nennt,  - also das absolute JETZT - findet ohne ihn statt!  Womit er gar nicht so unrecht hätte...LOL - Nur seltsam, dass da doch immer noch ein "Jemand" ist, durch dessen Cortex der "Niemand" vagabundiert...LOL!
Der fatale Irrtum: In Fredo's "Absolut" ist das Relativ nicht eingebettet. Wie aber kann das Absolut ohne das Relative absolut sein - besonders seit sich Fredo neuerdings zum Neuen Glauben bekehrt hat,  dass es keine Leere ohne Fülle gibt?

(Tja, ihr Leutz, alles,  - auch und besonders die "Letztgültige Erkenntnis" muss wieder vom Himmel auf die Erde geholt werden!)


In der "Praxis", im konkreten Da-SEIN   dagegen ist es keineswegs so, dass es überhaupt keine Handlung (Praxis) gebe.
(Mit SEIN ist bei mir immer das ganzheitliche SEIN jenseits von Ego gemeint, ganzheitlich auch darin, dass wir hier nicht allein gottverwirklicht sondern ebenso menschverwirklicht sind!)

Ich bin mir als Mensch nun BEWUSST***, dass im  Hier und Jetzt meines ego- und eigenwillenlosen  Da-SEINS nicht ich der Handelnde bin, sondern ES handelt durch mich. Wo das Ego aus Absicht, Motivation, Eigenwille gehandelt hat, geschieht die  Handlung nun aus sich SELBST heraus. ES oder "ICH" handelt immer noch, aber spontan. Wie Laotse sagt: Handeln ohne zu handeln.
Ein ganz Heller könnte jetzt hohnlachen: Jahahaha  , das war ja schon immer so, auch als du noch egomotiviert warst, hat ES aus dir gehandelt, nur warst du dir dessen nicht bewußt....
Jo, das habe ich auch schon mal gedacht,  g e d a c h t ! Und schnell wieder davon abgelassen... Ich weiß, dass ich nichts weiß.

*** Das ist natürlich Blödsinn und wie so oft das Spiel meines Verstandes,  Dauer zu verleihen, was keine Dauer hat. Die Bewußtheit dessen, dass ich nicht der Handelnde bin, ist nurmehr ein Gedanke, eine Ge-Wußtheit, eine Erinnerung an die Be-Wußtmachung/Erkenntnis, die vor ca. 3 Jahren stattfand. Nachdem ich mir dessen bewußt wurde, verschwand die Erkenntnis wie alle anderen wieder im Orkus des Nichtwissens. Immer wieder falle ich drauf ein...





Ikkyu sagt:

"Übrigens „Hut ab“ vor dem Besitzer dieses Forums (Nitya) , der auch meine etwas kritischen Texte hier einstellt. Er hebt sich für mich sehr wohlwollend von all den „Lizzis“ und „Lolos“ ab, die mit Kritik nicht wirklich umgehen können."

Ikkyu verwechselt Kritik mit herablassender besserwisserischer Arroganz, für die ich allerdings kein "Wohlwollen" zu zeigen bemüht bin. Vielleicht sollte sich Ikkyu seinerseits bemühen, mit "wirklicher" Kritik,  statt mit seinem üblichen dümmlich- blasierten Zen-Dünkel aufzuwarten.... hm? Dann klappts auch mit dem Nachbarn!

Stimme aus dem Off:  Nitya vs. Ikkyu - Jepp, da ist der Konflikt schon vorprogrammiert: Cholerik & Schulmeisterei versus Stolz & Schulmeisterei.


Gewahrsein

Gewahrsein gründet sich auf Nichtwissen und Nichtwissen auf den Tod des Egos, d.h. der Desidentifikation mit dem Wissen der Welt -  sämtlichen angelernten und angelesenen Glaubenssätzen. Gewahrsein ist Denken mit dem Herzen. Öffnet sich das Herz(-chakra)  öffnet sich zugleich Gewahrsein.
"Man sieht nur mit dem Herzen gut", sagte der kleine Prinz...


Identifikation

Man hat mich mal gefragt, warum ich in meinem Blog die Personen mit Namen nennen würde, wenns mir  doch nur um unpersönliche Wahrheiten ginge.
Nun, erstens mal nenne ich niemals Klarnamen und zweitens benutze ich auch die (Nick)Namen auf überpersönliche Weise.
Das Problem hast  DU, der Frager, der du nicht anders als auf persönliche Weise wahrnehmen kann - der DU mit den Leuten identifiziert bist,  die alles persönlich nehmen, weil sie wie DU mit ihren Meinungen, ihren Nicks  bzw. ihrem (spirituellen) Ego identifiziert sind.
Der Mehrheit meiner Leser gehts m. E. eh nicht um die überpersönliche Wahrheit, sondern um die persönlichen Bezüge, um die Namen bzw.  um relative (pychologische) Wahrheiten.


Augenhöhe

Noch einmal:  Es gibt keine Demokratie auf der GEIST-Ebene. Es gibt keine Augenhöhe zwischen dem unbewußten und dem SELBSTverwirklichten Menschen. Es ist immer das Ego, was nach Augenhöhe dürstet.  Zwischen unerlöstem Ego und dem Wahren SELBST (erlöstes ICH): unendlicher Abstand.  Nicht ich - sondern das wahre SELBST "erhebt" bzw. ist erhaben über das Ego!
Das Ego will auf Augenhöhe diskutieren.  Der Alte Adam will über die WAHRHEIT diskutieren, sie hinterfragen. Was aber im GeWAHRsein des SELBSTverwirklichten Menschen geschaut wird, kann niemals hinterfragt und deshalb auch nicht diskutiert werden. Es liegt in der Sache als solcher: Die WAHRHEIT stellt sich nicht zur Debatte!( ...und mich als Person zu hinterfragen, hieße für mich, deine Projektionen auf meine Person zu hinterfragen!) Das steht so felsenfest wie die "Kirche", die Christus auf dem "Felsen" des Gewahrseins  gebaut hat.
Das Bedürfnis, mit mir auf Augenhöhe zu diskutieren, hat nichts mit mir zu tun, sondern beruht darauf, dass der Egomind  andere um so größer machen muß, um so kleiner er sich fühlt und vice versa.. Wer "Selbstüberhebung" auf mich projeziert,  traut sich selbst nicht zu, über sich hinauszuwachsen und projeziert diese Unfähigkeit auf mich als hybride Selbsterhöhung eines Superegos.




Allmystery

XY gehört offensichtlich zu der Sorte von militant-toleranten Befürwortern einer  "Neuen Weltordnung", die nicht zwischen Antisemitismus und Antizionismus unterscheiden können. Wie übrigens die gesamte Heilige Inquisition ---ähm... Moderation des Allmystery von dieser Gesinnung zuweilen massivst angekränkelt zu sein scheint,  verteidigt sie doch nicht selten die "Demokratie" mit intolerantem Ausschluß und Bestrafung aller vermutlich Andersgläubigen.
Wie diese Gesinnung früher jeden als Dreckigen Kommunisten verdächtigt hat, so schiebt der politisch korrekte und stets empörungsbereite Gutmensch heute jeden, der nicht seiner moralitären Gesinnung entspricht, schnell in die rechte Ecke der Dreckigen Nazis. Das Allmystery-Forum ist ein Spiegelbild der Gesellschaft... die Intelligenzia hat sich ins Ausland abgesetzt... LOL!


To whom it may concern...




Holofeeling

Da  meint jemand, es täte mir gut, die gesamte Ohrenbarung des Udo Pescher zu lesen.... dann könne ich ihn "erkennen"... den "Messias"!
Ich muß niemand erkennen, es reicht völlig aus, mich selbst als Wahres SELBST/Messias zu erkennen. Und dieses  Erkennen nimmt keine Ende...
Was die Ohrenbarung des U.P. angeht, hatte ich vor 2 Jahren mal kurz darin gelesen und Wahrheit in diesen wenigen Sätzen erkannt. Mehr brauchte ich nicht erkennen. Die Person U.P.s interessiert mich nämlich nicht.  In den Aussagen, in denen ich die  Wahrheit erkenne, erkenne ich den "Messias" bzw. mich. Mehr Aussagen brauche ich nicht. Ich erlaube mir kein Urteil über die Person U.P., sie wird mir um keinen Deut näher gerückt, wenn ich die ganze Ohrenbarung lese,  die Person U.P.  ist in der Ohrenbarung gar nicht anwesend. Warum also sollte ich...

Warum sollte ich aus den gesammelten Wahrheiten eines anderen schöpfen, wenn ich aus mir selbst heraus schöpfe. Ich will und brauche nicht mehr Wissen als ich JETZT bekomme. Mein JETZT ist so erfüllt, dass es nichts weiterem mehr bedarf! Der U.P. mag mir ja vielleicht sehr sehr weit  vorausgegangen zu sein, nur: Ich will nicht " w i s s e n ", was er weiß.
Nichts gegen die Ohrenbarungen des U.P., aber sie befriedigen vor allem die intellektuellen Bedürfnisse vieler Leute nach Wissen, (was mich wiederum daran zweifeln läßt, dass U.P. im Bewußtsein des Nichtwissens ist.)
Nichts gegen den "Allmächtigen", aber auch der versucht seit Jahren unentwegt nichts anderes, als über Wissenvermittlung die Menschen zu "entglauben". Dabei beißt er sogar bei "Gott" auf Granit! LOL!

http://www.foren4all.de/threads/37864-Die-Weltformel
Aber ja, ich finde es durchaus richtig und gut, wenn man durch die Ohrenbarungen des U.P. einen neuen Zugang zur Lehre Christi findet. Die Kirchen haben uns ja die Tore zum Himmelreich verschlossen, statt sie uns zu öffnen...



Weltklugheit  vs. Weisheit

Ein großer Irrtum ist es zu glauben, dass ein SELBSTverwirklichter Mensch nicht nur an der Quelle der Ewigen Weisheit sitze, sondern auch an Weltklugheit gewonnen habe. Das Ich (=Welt)  funktioniert im Weltbetrieb nicht besser oder schlechter als zuvor. Es macht dieselben "Fehler" wie zuvor, der Unterschied : Es wertet die Fehler nicht als Fehler...LOL!
Was ohne Fehler ist - das Unfehlbare - ist die im Fokus des Gewahrseins erkannte WAHRheit.

Das Nichts

ist deshalb das Nichts, weil du mit nichts mehr identifiziert bist. Solange du mit "deinem" Erwachen oder Erleuchtung, dem SELBSt/Gott - der Leere bzw. dem Nichts-Konzept identifiziert bist, bist du "Jemand". Ego.  Und genau diese Anhaftung hindert dich am letzten Durchbruch in die Freiheit.







Es gibt eine Altersweisheit,

die mehr auf Welt- und Lebensklugheit beruht denn auf Egoüberwindung.  Ebenso ist es mit der Heiterkeit. Nicht jeder alte Mensch mit dem Schalk in den Augen ist erleuchtet!

Ein alter Ramana Maharshi, der in die Kamera lächelt... dieser gütige Augen-Blick... was soll das aussagen?!
XY macht wie viele den Fehler, an Äußerlichkeiten den geistigen Zustand eines Menschen ablesen zu können. Das Lächeln des Buddha aber ist ein nach Innen gerichtetes Lächeln, das nach außen abstrahlen kann, aber nicht muß.  Von außen ist es nicht sichtbar, aus welcher Quelle das Lächeln eines alten Menschen stammt - aus der Ego- oder aus der Selbstzentrierung. Wer will da den Engel von dem Teufel unterscheiden?
Ramana Maharshi  hat wie jeder Mensch verschiedene Gesichter, verschiedene  "Augen-Blicke", wie man unschwer nachguckeln kann...



Nullzeit, Konstante, Variable

Seit im Herbst 2011 der Neue Tag anbrach, ist viel Wasser den Jordan hinuntergeflossen. Nichts blieb wie es war. Alles, von dem ich dachte, ich hätte es nun für "immer", veränderte oder verschwand  mit der Zeit wieder. Der hohe Energielevel löste sich mit der Zeit  langsam wieder auf;  die damit verbundene  Körperhitze ging zurück, die körperlichen Beschwerlichkeiten kamen mehr oder weniger wieder und gingen aber auch wieder; ich werde wieder müde, mein Schlaf ist wieder "normal", ich träume auch wieder ganz normale Träume, allerdings sind es nur Bilder ohne emotionale Anhaftung, daher ist es selten, dass ich mich an einen Traum erinnere...  Nichts besonderes mehr - ich bin sozusagen wieder auf dem Boden angekommen.
Das einzige, was konstant bleibt, ist die bewußte Anbindung an den Ursprung (Nullzeit) und dass mir auch im Schlaf ständig alle "Lichter aufgehen".
Der Verstand will immer Dauer und Ewigkeit für das Vergängliche...



Märchenstunde

Nabhya und Patrick.  Ein Tanz mit Heilungspotential.  Es ist von großem Vorteil,  einen realen Menschen zu finden, mit und an dem man sich kathartisch "abarbeiten" kann. Ich selbst hatte keinen Menschen, dem ich derart vertraut hätte, ich hatte Gott bzw. meine Vorstellung von Gott - abgesehen davon, dass auch Nabhya und Patrick nur Vorstellungen von Nabhya und Patrick sind, LOL!... Märchenstunde halt, wie Patrick schreibt -  aber eine mit Potential.
Lesens- und bedenkenswert!
Autoren: Carmen K. Stern und Patrick Aigner
Titel: Ohne Füsse, ohne Kopf? Das ist lustig. (Eine Verabredung)

http://www.amazon.de/Ohne-F%C3%BC%C3%9Fe-ohne-Kopf-lustig/dp/3732232905




Demut

Die größte Demut ist im Anfängergeist, - im Nichtwissen, in dem ich nichts von Demut weiß. LOL!



Jesus und Einstein

Jenseits von Ego ist mir nichts mehr heilig. Die Heiligen Schriften, die Aussagen alter Meister - das alles hat seinen heiligen Nimbus verloren - nicht aber seinen Wert. Die Schriften, die Bibel offenbart sich mir nun in ihrer ganzen Fülle ohne dieses "offenmundige"  numinose Erschauern, wie es früher der Fall war, als Offenbarungen noch seltene Ereignisse waren. Die Metaphern aller Heiligen Schriften werden in mir lebendig.
Nein, ich lese schon lange nicht mehr in der Bibel oder anderen (spirituellen) Büchern, sehr selten, dass ich überhaupt in Büchern oder Magazinen lese. Was sich mir offenbart, kommt aus mir selbst.  Ich hatte die Bibel vor vielen Jahren sozusagen "gegessen", nun "stößt" bzw. geht sie mir aus sich SELBST heraus auf. Ein Satz taucht auf, eine Aussage Jesu usw... Oder ich stoße  im Internet darauf... Aber es ist völlig egal, ob es sich um  Bibel- oder Hui Neng-Zitate handelt - die lebendige WAHRHEIT der Worte offenbart sich mir jedem Fall. Sie leuchtet mir auf und ein. In der Brust. Im Herzen.
"Nichts von heilig..."  Das erinnert mich an eine Kollage von Einstein als Jesus oder Jesus als Einstein,  der seine berühmte Zunge rausstreckt und auf das rote Herz  in seiner Jesus-Brust zeigt. Früher fand ich dieses Bild von Jesus einfach nur kitschig, der Sinn ging mir nicht ein...  Dann gab es eine Zeit, da hätte ich diese Collage als ketzerisch und schändlich empfunden. Heute leuchtet mir ihr Sinn vollkommen ein: die Einheit von Herz und Kopf. Liebe und Erkenntnis. Wissen und Weisheit. Nichts von unheilig, nichts von heilig.  Aus allem leuchtet mir die WAHRHEIT.
ES wahrheitet und einheitet... Advaita.


Erwachen

Warum nach dem Erwachen für viele Menschen  nichts "nachkommt". Weil sie sich angekommen wähnen und weil sie an ihrem Erwachenserlebnis hängen, kleben, haften, statt es zu vergessen und Platz für das Neue zu machen, das sich zeigen will.  Dass so manche von den Erwachten zu spirituellen Lehrern werden ist komisch & tragisch, denn damit verstärken sie m. E. die Anhaftung - das Hindernis, welches sie vom Weiterwachsen abhält.


Arne Eckert 

https://www.facebook.com/pages/Forum-Erleuchtung/481259251899646?fref=ts

Es war wieder grandios im Olymp der "Erwachten" zu stehen,
und das mentale rasseln selbsterhöhter Gladiatoren,
in stiller Präsenz zu bezeugen.
In der Idiotie des Geistes zu baden.
In dem scheinbaren Unvereinbarkeit zwischen der Idee und dem Sein.

Zwischen Impulsen, Mentalakrobatik und Absolutheit zu jonglieren.
Im Auge des Sturms zu verschwinden
und dann die Absurdheit des Versuches,
das Unfassbare in kleine Schachteln zu verpacken.
Die erste Anbindung an den großen Strom,
für Erleuchtung zu halten,
ignorant gegenüber der Kacke an der Hake.
Denn es ist ja Niemand da!
Die Psychosen und Bi-Polaren Störungen,
auf der Bühne als Erweckung zu zelebrieren
und ein dissoziiertes Ich für Ichlos haltend.
Das clowneske Varieté westlicher Spiritualität,
in ihrem evolutionären Prozess, zu bezeugen.
Das papageienhaft Gebet der Einfachheit der Gegenwart,
in einem stakkatohaften Wechselbad mit dem Versuch,
eine bessere Erklärung zu finden.
Die Verzweiflung der Opferrolle,
in ihrer Ignoranz gegenüber ihrem Täterschaft,
schmerzlich zu erfahren.

Das unstillbare Verlangen des Geistes,
den stillen Raum mit seiner Kacke voll zu schmieren
und es als Kunstform zu schützen.
Die unendliche Liebe in der Begegnung von Zwei zu feiern,
trunken an Kontakt.

Erschüttert von der Brillanz des göttlichen Regisseurs,
die Bühne voller Unvollkommenheiten zu genießen,
während das besserwisserische Denken,
in dualistischen Grandiosität schwelgt,
sich ständig beteuernd das es zwei nicht gibt.
Ja, wahrlich Gott ist der größte Künstler,
während sie selber, genau hier,
im Sessel der Gegenwart,
ewiglich mit sich selber kuschelt.
(Arne Eckert)

Zum Forum Erleuchtung 2014 kann ich mich nicht äußern, ich war nicht dabei - was  A. Eckert hier aber schreibt, trifft auf die Gesamtheit der spirituellen Szene zu, wie ich sie in den letzten 3 Jahren in den Foren/Netz erlebe.


Mädäm Inkognitoh auf meiner Facebookseite zu Arne Eckerts Kommentar:

Mädäm Incognitoh:  ha ha ha....und das ausgerechnet von Arne, er, der mit seiner aggressiven Persönlichkeitsstörung völlig hilf- und lieblos alle Andersdenkenden in Grund und Boden S C H R E I I I I I I I E T !!!.....so lustig dieses Schmierentheater - DANKE Monika - mal schaun wieviele Jahre dieser Zirkus noch geboten wird.

..... Hast du Arne mal von Angesicht zu Angesicht gegenübergestanden und erlebt, wie er mit Menschen umgeht, die ihn nicht als den großen Erleuchteten anerkennen? Nein hast du nicht, musst du auch nicht, da kannst du ganz bei dir nachschauen, du machst das genauso - wehe dem, der dich hinterfragt und nicht als das anerkennt, was du über dich glaubst, was du meinst, was bei dir WAHR sei.
...was Arne Ecker über das forum Erleuchtung sagt, ist nichts weiter als seine Art auszudrücken, was ihn persönlich ankackt und was er gerne anders hätte. Wobei er dann ja nichts mehr hätte, womit er sich in den Vordergrund schieben kann, wenn schon nicht als Erleuchteter in der Szene anerkannt dann wenigstens als TopBesserwisser.......das ist Schmierentheater, alles Atiütüden liebe Monika und es verwundert kaum, dass dir das gefällt - schmunzel.
vorläufiges Zitatende
(s.a. https://www.facebook.com/notes/monika-schulte/die-kacke-an-der-hacke-von-madam/700863840005088?pnref=lhc )

Da Mädäm Incognitoh alias Paulette, Frau Normal, Paula Herzlicht, Kerstin P.  uva.  ihre Facebook-Kommentare auf meiner Seite stets fix wieder zu löschen pflegt, habe ich es mir angewöhnt, Kopien ihrer Beiträge zu speichern. Nicht wird vergessen, nichts fällt je durch die Maschen des Universums, so wie jedes Deiner Haare auf deinem Kopf gezählt sind, so sinds auch die Worte. Für jedes unserer "unnützen" Worte werden wir Rechenschaft ablegen müssen - das ist so wahr, wie alles, was in der Bibel steht.

Fortsetzung folgt.
Oder auch nicht...

Freitag, 24. Oktober 2014

Drunk of my SELF und kosmisch-heiter I'm All-in-One - Prosit Advaita!




Prost Advaita!



Wirst nicht glauben, was geschah -
Ich sah 'nen Mann, der war nicht da,
Auch heute bog er nicht ums Eck,
Oh Lord, ich wollt', er wär schon weg.

This poem is not by you  - so hör ich deine Klage,
Was piepegal ist angesichts der Neuen Lage
In der ich eines Geistes bin
Mit Goethe, Shakespeare, Hölderlin!
Auch wäre es nicht angemessen,
Den Nietzsche Fritz hier zu vergessen
Und die ganze Dichterschar

Soli deo gloria:

Wir verkünden froh Euch allen
Die Geburt des Kind's zuhauf,
Laßt ein Loblied drum erschallen,
dass es steigt zum Himmel auf,

denn droben in den Himmeln oben
ist Tod und  Elend aufgehoben.


Horscht ihr Leutz,  des is koi Saga:
Im Himmel tanzt Nirvana-Bhangra
Henry Miller mit Ramana,
Bob A. Wilson mit Shankara - 
Everybody goes banana
froh vereint im Großen Geist,
Der auf Unterschiede scheißt -
Denn droben in den Himmeln oben
Ist alle Trennung aufgehoben.


Hier bist du Star,  JETZT bist du weiter,

Kosmisch-heiter ALL-IN-ONE,
drunk of your SELF - Prosit Advaita!

(by Lol'Sophie)






Islamischer Staat

Angesichts der Tatsache, dass jeder einzelne ein potentieller Selbstmordattentäter ist, scheint es nicht unmöglich, dass diese "Miliz" auch fähig ist, den gesamten Planeten in die Luft zu jagen, wenn sich die Bevölkerung/Staaten gegen die radikale  Islamisierung wehren sollten. Wie ich in den News hörte, "verdient"  ISIS  jeden Tag über eine Million Dollar v.a. am Öl der Quellen, die sie sich unter den Nagel gerissen haben. Wenn nicht sogar mehr. Was man sich auf dem freien Markt alles für Waffen kaufen kann, ist ja kein Geheimnis...

Projektionsrücknahme: Erkennen, dass der "Islamische Staat",  eine abstrakte Größe, die wir im scheinbaren Außen wahrnehmen bzw. für wahr halten, in uns selbst ist, genau so wie der Djihad, der Heilige Krieg zwischen Gut & Böse  in uns selbst stattfindet. Der "Terrormiliz" begegnen wir unter anderen Namen  während des Individationsprozesses im Rahmen von Schattenintegration. Auch in der Geheimen Offenbarung des Johannes kann man sie finden... wobei Johannes ebenfalls ein Aspekt ist, ein SeelenAnteil , der bewußtgemacht werden will.  Wie außen, so innen. Alles, was im scheinbaren Außen stattfindet, findet man in sich selbst und vice versa.


PS: Gerade eben schau ich in mein Postfach und lese eine GMX-Kurznachricht, die meine Überlegungen hinsichtich der Waffen bestätigt.



Desidentifikation/Personifizierung


Wenn ich schreibe, ich sähe keine Personen, sondern  psychologische "Strukturen", dann meine ich damit, dass sich mir beim schriftlichen Verkehr mit mir unbekannten Personen nicht mehr so wie früher bildhafte Vorstellungen  von Gesichtern bilden, sondern dass sich mir unpersönliche psychologische "Strukturen"  die Person betreffend enthüllen. Das Kopfkino der bildhaften Vorstellungen hat sich bei mir drastisch reduziert, ich brauche es nur noch dann, wenn es um unpersönliche, ganz konkrete Vorhaben geht, wie z.B. einkaufen gehen, Termine wahrnehmen u.ä. 
In einem  Internet- Schreibforum kann man eh keine Personen "sehen", alles, was die Leute  zu sehen glauben beruht  mehr oder weniger auf Projektion und/oder Intuition.

 Im Schreibforum also sehe ich keine Person, sondern STruktur, aber nur dann, wenn jemand die Stacheln ausfährt.   Die "Struktur" wird besonders scharf,  wenn jemand sehr militant aus der Abwehr gegen eine gewisse Thematik  - z.B.  gegen mein Beharren auf der Schattenintegration heraus schießt.  Plopp, wie ein kleines Springteufelchen offenbart sich mir dann  der "Dämon" , der Schatten in voller Größe.



Als mit der Person Identifizierte  müssen wir Alles personifizieren und vermenschlichen. Man denke an die sprechenden Tiere, Bäume, Gegenstände in den Märchen und Comics.


Buddha,  Jesus, Engel, alles Personhafte bzw. Personifizierte verliert seinen Nimbus der Körperlichkeit. Was bleibt, ist Struktur von Kräften und sog. "Mächten und Gewalten".  Der Gläubige verehrt und heiligt die Person, die körperliche Zeiterscheinung in der Geschichte eines Jesus oder Buddha u.a..  Der Mystiker erkennt sich als Geist von (s)einem GEIST.



Mystiker vs. Magier/ Hellsehen, Wahrsagen, Allgegenwart


Hellsehen bedeutet für den  Magus, dass sich vor seinem inneren Auge das "außersinnlich" wahrnehmbare personhafte Äußere eines Menschen oder die äußere materielle Beschaffenheit eines Ortes zeigt.

Dem Mystiker hingegen offenbart sich das Überpersönliche, das  Innere, die Seele.

Zum Wahrsagen:

Der Mystiker ist im GeWAHRsein des Reinen Bewußtseins. Seine WAHRHEIT ist Offenbarung aus dem Ursprung. Seine Gabe ist die Unterscheidung des GEistes der WAHRHEIT vom Geist der Unwahrheit.
Das Wahrsagen eines Magiers ist linear/horizontal an Raum, Zeit und Örtlichkeit fixiert.

Zur Allgegenwart:

Das dualistische Bewußtsein des Magiers versteht unter Allgegenwärtigkeit  (in der sog. Nullzeit) das außersinnliche oder außerkörperliche Aufsuchen von Örtlichkeiten -  wie Kybalion sagt: er kann überall hingehen  "wie, wann und wohin er will." Das bedeutet: seine sog. Nullzeit ist immer noch  Raumzeit! Seine Aufmerksamkeit ist linear an Raum, Zeit, Geschichte, Ort gebunden. Astralreisen gibts nur für das dualistische Bewußtsein. (Neben der Allgegenwart gibt es natürlich noch andere Seinsattribute, die aber im momentanen Kontext keine Rolle spielen, ich beziehe mich nur auf das, was ich gerade im Thread v. Kybalion gelesen habe. Was ich hier schreibe, ist nur ein kurzer spontaner Einfall und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Wahrheit,)

Das REINE Bewußtsein des  Mystikers hat Zeit und Raum, die Materie, den Körper transzendiert.  d.h., es ist nonlokal, (nichtörtlich) und mehrdimensional. Die Allgegenwart des Mystikers ist die absolute Gegenwärtigkeit  im zeitlosen JETZT - kein Kommen und kein Gehen...keine Absicht, kein Wollen - (Kein "Wie, Wann und Wohin"!) Sein GeWAHR-Sein ist vertikal an den Ursprung gebunden. Weil er der äußeren Welt gestorben ist, gehört ihm die "Welt": Sein Bewußtsein "durchstreift" erkennend das ganze Universum - Das Universum in ihm SELBST.



Impliziert nun der Magier den Mystiker oder der Mystiker den Magier?
Richtig ist: keiner von beiden hat einen höheren Stellenwert.  Wie Yin und Yang bedingen sie einander. Der Magier (Yang)  und der Mystiker (Yin)  sind nur scheinbare Gegensätze. Das ihnen gemeinsame ist das Ziel: Nullzeit. Am Nullpunkt bist du aber erst, wenn das Ego gestorben ist. Wenn das Ego gestorben bzw. transzendiert  ist, ist auch der Magier und der Mystiker als Einheit erkannt und transzendiert; was heißt, jenseits von  Ego gibt es weder einen Magier noch einen Mystiker - da gibt es nichts. NULL! "Null-Zeit." Die ist nicht beschreibbar. Da wird nichts mehr geMACHT, da geschieht Magie ganz von alleine aus sich SELBST heraus, ohne Absichten und magisches Zweckdenken. Nullzeit oder der Punkt Null  wird im Tarot vom Narren symbolisiert. Der Narr weiß nichts mehr, er  ist im "Nichtwissen" und der Heiligen Unbekümmertheit. Im Gegensatz zum Magier, weiss der Narr nicht, woher er kommt, wohin er geht.  Sein Bewußtsein ist das BW des "Nichtwissens". Woanders nennt man das auch Buddhaschaft.  (Jaja, die Wortmagie... die vielen versch. Begriffe für ein und dasselbe lassen den Verstand immerzu glauben, es handle sich um Gegensätzliches oder Unvereinbares.)

Wenn Kybalion sagt, dass  Buddha im Astralbereich festhänge, dann zeigt er damit sein absolutes Unverständnis. Wenn er tatsächlich den Buddha im Astralbereich gesichtet hat, dann sollte er den Buddha töten!
Nach allem, was Kybalion erzählt, was er so macht, müßte sein Ego mausetot sein, wie jeder aber sehen kann, ist es springlebendig: voller Absichten und Zweckdenken und Zustandsveränderungswünschen... Der Mystiker läßt los von allem  Machen und Wollen -  er erkennt, dass  ABsichten, Zweck- und Nützlichkeitsdenken Eigenschaften des eigenwilligen Egos sind und ihn an der endgültigen Befreiung hindern.

Der Narr ist der, der sein Ziel erreicht hat. Er ist der Ausgangspunkt und der Endpunkt. Alpha und Omega.  Nicht der Magier.  Nullzeit ist jenseits von Mystik und Magie. Mystik und Magie sind als Gegensätze zu transzendieren.  Nichtzwei.



Buddhaschaft


Nochmal zu Ikkyus Aussage, dass derjenige, der Buddhaschaft erlangt hat, sich seiner Buddhaschaft nicht bewußt wäre.
Wenn er damit auf den NichtZustand des Nichtwissens anspielt hätte seine Aussage einen Sinn gemacht.
Nichtwissen ist der Bewußtseinszustand  im "vie apres la mort" des Egos. Der Kreis hat sich geschlossen. Nullpunkt. Der Narr im Tarot. Der weiß nicht, woher er gekommen ist und wohin er geht.  Nichtwissen. (Buddhaschaft.)



 

"Triffst du Buddha unterwegs, töte ihn!"

Dazu schrieb Kybalion: Dieser Satz wird sooo oft nachgesagt bei gewissen Gesprächen, mein Freund verwendete ihn nie, also dann würdet ihr nie die natur Buddas erfahren, wenn ihr ihn tötet, "Gleichnis". Zitatende.

Klar ist der Spruch ein Gleichnis. Aber Gleichnisse kann man übersetzen! Oft haben sie mehrere Aspekte. 

Buddha zu töten, heißt aus meiner Sicth unter anderem,  dass du  den Buddha  nicht in der Welt  von Zeit und Raum (unterwegs)  findest, sondern jenseits davon in dir selbst. Sollte sich der Guru, der Lehrer, der Meister sich Alleininhaber der göttlichen Gnade nur von seinen Schülern verehren und beweihräuchern lassen, statt ihnen den Weg zum inneren Meister zu weisen.
Für den Schüler gilt es zu erkennen, dass der "Buddha" reines Bewußtsein ist. Dass der BuddhaGEIST  jenseits der Identifizierung mit der Person ist.... dass der geschichtliche Buddha nur eine Personifizierung des GEISTES  ist. (Alles, was du "da draußen" als Buddha zu erkennen glaubst, ist Projektion! Und Projektion ist Ego und ergo muss das Ego "getötet" werden, will man endgültige Befreiung erlangen.)
In dieser "Letztgültigen Erkenntnis"  erkennt sich der Schüler eins mit dem Meister. Er nimmt seine Buddha-Projektion auf den äußeren Guru zurück und erkennt in sich das Wahre SELBST als einen inneren Meister/Buddha.
Damit hat sich der äußere Meister überflüssig gemacht.
Wann wird sich dein "Freund" der "Avatar" für  d i c h   überflüssig machen?

(Für mich hat dieser Spruch aber auch noch  eine andere  Bedeutung: Meister Eckhart nennt es, Gott um Gottes Willen zu lassen.  Das heißt z.B. , deine Vorstellung von Gott, Buddha loszulassen und als Konzept zu erkennen bzw. dein spirituelles Ego ebenfalls als Konzept  und Konstrukt zu erkennen. Ist das geschehen, bist du "über den Jordan." und feierst fröhliche Auferstehung oder Wiedergeburt, was auch nur ein Synonym für dasselbe ist - denn wenn du ins JETZT, in das Unsterblichkeitsbewußtsein hinein geboren wirst, dann erlebst du den mystischen Sinn von allem zugleich: Weihnachten, Ostern und Pfingsten.


Es geht auch darum, all das zu töten bzw. loszulassen, was dir das Liebste ist, was dir zum ErsatzGott geworden ist. Dein Wissen beispielsweise.Deine Erfahrungen... Dein Spielzeug:  Die Magie. Deine Identifikation mit der Magie ist eine Anhaftung, die dich daran hindert, das ersehnte Ziel - die "Nullzeit",  das Unsterblichkeitsbewußtsein  - das Lächeln des Buddha -  vollends und auf "Dauer" zu verwirklichen.

(Wäre der Magier tatsächlich zugleich auch ein Mystiker, dann hätte er wohl ein besseres Schriftverständnis und wäre auch imstande, Gleichnisse innerlich,mystisch zu deuten, statt nur auf die Gleichnishaftigkeit zu deuten.)


Das Lächeln des Buddha



"Kommt dir nicht vor, daß der Buddhismus das Lächeln, das Lachen vergessen hat?

Der Buddhismus hat viele Gesichter hervorgebracht, aber das humorvolle vom wahren Buddha verloren." (Kybalion, Zitatende.)

Das Lächeln des Buddha gilt keinen "Anderen", sondern ist reine SELBST-Liebe, Heiterkeit und Freude. Es ist der kosmische Humor des befreiten Kindes, des göttlichen Kindes. Das Lächeln des Buddha ist ein inneres Lächeln, rein SELBST-bezüglich, es kommt aus sich SELBST und gilt niemand anderem als sich  SELBST.

Was Nietzsche über das Christentum gesagt hat, gilt auch für den Buddhismus:
"Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte."
 Warum sollte ein  Buddhist mehr zu lachen oder mehr Grund zum Lächeln  haben, als ein Christ?  Das Lächeln Buddhas ist das Lächeln jedes geistig Wiedergeborenen und der steht über jeder Konfession.



Rationalisierung vs. RATIONALISIERUNG



Die Rationalisierung auf der dual-personalen Ebene ist ein Abwehr-Aspekt der psychologischen Abwehrmechanismen. Die nachträgliche Rationalisierung von Verhalten hat auf dieser Ebene die selbstbetrügerische Funktion,  die wahre Motivation zu verdecken, Gefühle zu verdrängen uvm....

Mit der großgeschriebenen  RATIONALISIERUNG meine ich die Erkenntnis, dass  aus der egojenseitigen Sicht buchstäblich alles Rationalisierung ist, jede Begründung, egal, ob sie auf der dualen Ebene richtig oder falsch ist, ist immer nachträgliche Erklärung. Es gibt kein Warum.


Viele sind gerufen,

aber wenige sind auserwählt. (Jesus) Damit ist gemeint, dass viele Menschen ein Erwachen erleben, aber nicht alle dazu be-rufen sind, den ganzen schweren Weg zu gehen.
Erwachen kann jeder, aber der Rest des Weges bedarf der Mitwirkung des Menschen. Wer der Menschwerdung/ Individuation Widerstand leistet,, "kommt nicht weiter". Ein Stern, ein Superstar wird nur der, der  die Musik von der Pieke auf gelernt hat. Das gilt auf Erden so und für den Himmel noch viel mehr.


Magie


Man sagt bzw.  Kybalion sagt, dass sich für den Magier Wünsche erfüllen, wenn er nur daran denkt.
Stimmt, bei mir ist es allerdings so, dass sich irgendwann einmal die Wahrheit enthüllte,  dass alle Wünsche schon verwirklicht sind! Diese Einsicht hat allem Wünschen für immer den Garaus gemacht.

Alles ist schon da und hat  sich schon "erfüllt", es geht nur noch darum, dies nicht nur zu "glauben", sondern auf geistige Weise zu erkennen und damit voll bewußt zu machen.




Alles regelt sich von SELBST.

Wenn ich angesichts eines merkwürdigen Verhaltens meines Mitmenschens bemerke, , dass es evtl. Probleme gibt zwischen mir und meinem Nächsten, dann habe ich kein Bedürfnis mehr wie früher, nachzufragen. Ich lasse das einfach laufen. Kein Bedürfnis auch mehr nach "Aussprachen".  Das für andere immer bedrohliche: "Hey, wir müssen sprechen...", wie ich das früher, "vorher" praktizierte,  fällt ganz untern Tisch. Mißtöne, Mißverständnisse müssen nicht mehr unbedingt geklärt werden, sie berühren mich einfach nicht mehr... Solche Fragen wie: Hast du was? Ist irgendwas los? Stimmt was nicht?  sind völlig obsolet geworden. Mich bekümmern die Verhaltensweisen anderer Menschen nicht,  ob ihr Verhalten etwas mit meinem Verhalten zu tun hat, beschäftigt mich nicht mehr.  Die Leichtigkeit des Seins beruht u.a. auch darauf, kein Harmonisierungsbedürfnis mehr zu haben.
Es gibt überhaupt nichts mehr, was mich bekümmert.


Die "Kundalini"


kam am Morgen nach meiner "Auferstehung",  nach der "Feuertaufe",  als mein Herz so schmerzhaft-süß im Feuer der Liebe geläutert wurde.  Damals  hatte ich keine Ahnung, um was es sich da handelte, die Energie war hoch  und doch sanft und still und auf eine paradoxe Art hocherotisch, geistig  u n d  körperlich.  Erst sehr viel später, als ich eine Beschreibung der Kundalini im Allmysteryforum las, erkannte ich den Zustand wieder.
Ich  hatte keine Worte dafür, es war wie bei der Achtsamkeit und dem Gewahrsein - erst sehr viel später erkannte ich in den Texten anderer Menschen mein Erleben wieder. Auch die Worte Auferstehung oder Feuertaufe fand ich erst sehr viel später für das, was geschah. Dass das, was ich bisher meine Feuertaufe nannte, synonym mit  Kundalini ist,  dieser Gedanke kam mir erst heute. Ich googelte diese zwei Wörter und fand sofort die Bestätigung für meine Idee. 

Der Energielevel blieb einige Monate so hoch und während dieser Zeit fühlte ich mich auch körperlich absolut fit - und von einer Kraft erfüllt, wie ich sie niemals zuvor erlebt habe, schien ich auch nicht zu ermüden. Ich brauchte kaum Schlaf.  Das Bewußtsein der Unsterblichkeit und (psych.) Unverletztlichkeit schien mir meine körperliche Gesundheit komplett wiedergegeben zu haben. Komisch war auch , dass ich in dieser Zeit kaum noch schwitzte und mich deshalb Klamotten aus Kunststofffasern überhaupt nicht mehr beeinträchtigten. Alle Wehwehchens waren wie weggeblasen, auch Wetterfühligkeit gabs nicht mehr.

Das schreibe ich angesichts der Tatsache, dass mir am heutigen Tag alle 5 Minuten was anderes wehtut, und ich bei jeder kleinen Anstrengung das Schwitzen anfange,  LOL. Damals aber war ich wirklich überzeugt, das würde ewig so weitergehen. Aber auch dies alles ging vorüber...
J e d e r   Zustand geht vorüber. Nicht die Welt und die Dinge und Körper darin ändern sich, sondern das Denken darüber resp. die Wahrnehmung.

So -  und jetzt ist es mir auch klar, warum und unter welchen Umständen die "Buddhaschaft" nicht bewußt ist:  Du findest die Worte erst viel später dafür. Das liegt u.a. auch daran, dass zwischen der Vorstellung von Buddhaschaft und Verwirklichung von Buddhaschaft ein unendlicher Abstand ist.
Es ist so: Zuerst erINNERT man sich vertikal aus der Tiefe des Ursprungs, dann borgt man sich die Worte dafür aus der diskursiven Buchstabenwelt.  






Magie


Es amüsiert mich, wenn ich mich an die Dämonen-Bannsprüche im Golden Dawn erinnere. Ich habe alle drei Bände  von Israel Regardie - der Band zu 99.- Deutschmark -  gekauft, gelesen und anschließend verschenkt.
Wer Bhakti-Yoga macht, braucht keine Bannsprüche. Er hat Vertrauen in die Macht und in die Kraft, die ihn trägt. Hingabe kann man zwar nicht "üben", dennoch mußte der Neue Bund jeden Tag erneuert werden.
Die Magie gebraucht im Gegensatz zur (bilderlosen) Mystik Bilder und diese Bilder sind viel zu reißerisch, extraordinär und spektakulär. Sie wecken im Egomind absolut falsche Vorstellungen von den Dingen Jenseits von Ego. (Wobei es aus transpersonaler Sicht keine richtige oder falsche Vorstellung gibt, weil jede Art von Vor-Stellungsbild die Sicht auf die Wirklichkeit verbaut.)

Wahre Macht liegt nicht im Machen des Magiers, wahre Macht ist "Vollmacht", Bevoll-Mächt-igung  in "Christus".  Die KRAFT jenseits von Ego hat  ihre Verwurzelung im Ursprung, dem Gewahrsein  - den Attributen Gottes.
"Superhumanity" ist nichts, was man sehen kann, sie liegt in der nach außen eher bescheidenen und unscheinbaren transpersonalen SELBSTverwirklichung, nicht in beeindruckenden , sensationellen Taten oder NLP-Tricks.





Heilung

Ich habe kein Bedürfnis danach, im konkreten Kontakt andere Menschen zu therapieren. Ich lasse die Dinge und Menschen, wie sie sind. Seit ich selbst Heilung und Befreiung erfahren habe, ist  Heilung in keinster Weise mehr ein Thema.
In den Spiri-Foren ist meine Wirkung bzw. das, was ich schreibe,  - was anderes nimmt man ja nicht wahr! - nach Angaben mancher Teilnehmer auch nicht (wohltuend) heilend, sondern eher "zersetzend" auf den Egmind.  Wobei die "Zersetzung" des konditionierten Verstandes der erste Schritt zur Heilung ist! Wenn Jesus sagte, dass er nicht den Frieden, sondern das Schwert bringe, meinte er m. E. genau das:  Christus als das Wahre Selbst, der (innere) Heiler wird das falsche Ich zunächst zerstören, um auf diesen Trümmern seine "Kirche" zu bauen. Das Schwert trennt auf der dual-personalen Ebene das Richtige vom Falschen und in transpersonaler Hinsicht das  Unwahre vom Wahren. Das Schwert des Christus ist m. E. auch das Schwert des Buddha Manjushri. Excalibur.



Buddhaschaft


Noch mal zu der Annahme, Buddhaschaft sei dem, der Buddhaschaft verwirklicht hat, unbewußt. Das ist zwar paradox, aber nicht die ganze Wahrheit. Es heißt, was kein Paradox ist, ist auch keine Wahrheit. Das stimmt. Aber im Umkehrschluß stimmts eben nicht: Nicht alles, was paradox ist, ist WAHRHEIT. Wahr jedoch ist, dass man Buddhaschaft nicht beschreiben kann, ohne dass es paradox wird.

Als ich im Herbst 2011 an jenem unvergesslichen Morgen  "ohne mich" aufwachte, hatte ich Unsterblichkeitsbewußtsein verwirklicht. (Buddhaschaft) Aber erst, nachdem ich mich erinnerte und re-flektiv das rechte Wort für die Veränderung, die Leere und Leichtigkeit in mir fand! LOLOL! Genauso wie es mit der Achtsamkeit, Gewahrsein und Kundalini geschah. LOL!  Aber alles weitere ist Wortwixerei, denn ob bewußt oder unbewußt, letztlich kann ich es schlichtweg eben nicht beschreiben. Die Katze beißt sich dabei immer in den Schwanz und der Igel ruft immer:" bin schon da", wenn der Hase angehechelt kommt. HAH!




Der Unterschied

zwischen dir und mir: Ich versuche die rechten Worte zu finden, um mein spirituelles Erleben so gut wie möglich mit größerer Klarheit und immer klareren Worte einzukreisen. Du hingegen versuchst, mit deinem geborgten toten Wissen  ü b e r  Spiritualität  meine Erfahrung zu widerlegen.
Du interpretierst  - ich nehme WAHR.


Transsubstantiation

    „Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach: NEHMET UND ESSET ALLE DAVON: DAS IST MEIN LEIB, DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD. Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach: NEHMET UND TRINKET ALLE DARAUS: DAS IST DER KELCH DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH UND FÜR ALLE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. TUT DIES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS.“ 

Der Neue Bund wird geschlossen, wenn eingewilligt wird  in die Unkehr, die Transformation
Jesus Christus als das Wahre SELBST wird von den eigenwilligen Egokräften in uns immer wieder gekreuzigt, immer wieder vergießt Jesus sein Blut für die Sünden der Welt (Neurose) in jedem einzelnen Menschen. Der Neue Bund will täglich bewußt erneuert werden.
Fleisch und Blut, Brot und Wein. Beides ist für mich aber auch ein Symbol für  das WAHRE LEBEN im Neuen Bund  mit  Christus, der uns mit dem täglichen Brot der Weisheit füttert und trunken macht vom (Wein-) GEIST der Liebe Gottes in der Rückbindung an den Ursprung/Vater. Im Hohen Lied Salomons wird das so ausgedrückt: "Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes, denn seine Lippen sind köstlicher als Wein."  Erkenntnis und Liebe.

Gott, was hatte ich mich als Kind  bei der katholischen Messe immer so tödlich gelangweilt, besonders bei den Ritualen der "Heiligen Wandlung". Heute erkenne ich nicht nur die mystische Bedeutung, sondern die ganze christliche Liturgie erlebe ich in mir aufs allerlebendigste SELBSTverwirklicht. 




Denn siehe, ich mache alles neu

sagt und "macht" Jesus als unser Wahres Selbst. Das bezieht sich einerseits auf den Individuations-/Transformationsprozess, andererseits aber auch auf  den zustandslosen Zustand apres la mort: weil ich von allem Weltwissen "entglaubt" bin, erfinde ich die Welt von Innen heraus völlig neu und frisch. Ich selbst definiere mein Erleben auf der Basis von SELBSTerkennen. Das wiederum bedeutet es, fully authorized zu sein - oder, wie es biblich ausgedrückt wird: mit "Vollmacht" ausgestattet... Wer aus dem GeWAHRsein spricht, sagt WAHR, - er spricht mit  Vollmacht.


Siehe, ich mache alles neu - vielleicht ist  jetzt endlich auch dem letzten falschen Apostel klargeworden,  w e r  hier das  Sagen und vor allem das "M a c h e n" hat???
Herr Fredo?! Hey!



Bhakti-Yoga


ist nach meiner Erfahrung und Erkenntnis alles, was ein Mensch "praktizieren" muß. Hingabe. Daraus entwickelt sich alles andere gan von SELBST:  Karma-Yoga, Jajna-Yoga, Raja-Yoga. Wer Achtsamkeit/Hingabe resp.  Annahme "übt",  praktiziert Bhakti-Yoga und aktiviert infolge auch alle anderen "Yoga-Pfade".
Nur: es gibt keine 4 verschiedenen "Pfade", die getrennt oder nacheinander zu gehen wären. Es geschieht alles gleichzeitig, besser gesagt:  "ineinander verschränkt".

Unter Karma-Yoga verstehe ich Individuation: Schattenintegration, Transformation und Reinigung von den sog.  "Geistesgiften".
Jajna-Yoga praktiziert man, wenn man die Heiligen Schriften und  philosphische/religiöse und spirituelle Werke der Meister, Lehrer und Philosophen liest.
Wer sich Gott (oder einem Meister hingibt), folgt seinem Herzen und ohne zu wissen, was er tut, - ohne einen Begriff  dafür zu haben - wird alles getan. Deswegen: Das Yoga des Herzens kann man nicht  m a c h e n , es geschieht alles prozesshaft  aus sich SELBST heraus, wo Hingabe, Annahme und Bereitschaft ist. 
Und noch einmal: Annahme ist immer Selbstannahme der Person, die ich jetzt in diesem Augenblick bin.  Wer nach dem schwarzchristlichen Vorbild danach strebt, andere Menschen, Situationen,  - die Welt recht eigentlich wie er sie interpretiert (!) und nicht wie sie ist,  anzunehmen, ist in der Sado-Maso-Falle - dem wird seine PseudoTugend schnell zur argen Not.


Freitag, 17. Oktober 2014

Bhukti-Mukti is much fun für den, der nicht verzichten kann

.

Prinzipien

Auf dem Wochenmarkt: Ich lobe die Qualität der Waren und  - Nein, Danke, das wär's... Ich sage, dass mir der heutige Einkauf vorerst reichen würde, dass ich aber bestimmt nächste Woche wiederkommen würde bei all dem leckeren Angebot.
Der Gedanke, mich die nächsten Monate nur noch durch den Wochenmarkt mit all seinen Leckereien (5erlei SchafskäsMousse hmmmm....)zu fressen, amüsierte mich, zumal ich mich durch den chaotischen Rewe-Markt schon durchgefuttert hatte. Gleichzeitig aber war mir bewußt, dass ich eine Absichtserklärung abgab, die ich garnicht einhalten kann. Nicht nur die Zeitlosigkeit macht mir Probleme, mich rechtzeitig daran zu erinnern, dass Wochenmarkttag ist, sondern die Unmöglichkeit, mir neue feste Richtlinien oder Prinzipien zu basteln. Wenn ich es recht überlege, hatte ich damit aber schon seit Kindertagen  meine Probleme - sehr zum Leidwesen meiner Vorgesetzten, Partner, später auch meines Sohnes. Flatterhaft nannte man das... Heute so, morgen so - was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, flatterata, flatterata...

Heute ist aus meiner damaligen "Not" /Schwäche (Interpretation aus der angepassten Sicht des normopathischen Egos) eine  Tugend geworden: Nichts wird festhalten, an nichts gehaftet (besonders nicht an guten Vorsätzen und Absichten!)  nichts verewigt,  keine unbewußten Gewohnheit gebildet  - und meine unverantwortliche Unbekümmertheit um den  "StinkeKäse von Gestern"  hat nun den Duft der Leichtigkeit des Seins.
Das nennt man Transformation!: Der Charakterfehler von damals hat sich in die Heilige Charakterlosigkeit umgewandelt. Aber Vorsicht, das sieht nur entfernt so aus wie eine simple Umdeutung. Schattenarbeitsmäßig war das eine sauschwere Angelegenheit über einen langen Zeitraum - auch wenn's mir wie im Traum geschah, gab es viele Ängste und Widerstände zu überwinden.



Advaita  bzw. Neo-Advaita -

so wie es sich mir bislang darstellt - kennt keine Individuation/Schattenintegration, deswegen wird die Person (Maske, falsches Selbst) nicht transformiert in die authentische Persönlichkeit als  den einzigartigen Ausdruck unseres Menschseins.

 Der Selbstverwirklichung der Person wird keine( Be-)Achtung gezeigt. Im Vordergrund steht bei der Advaita-Religion nur die SELBSTverwirklichung des Wahren SELBST, der wahren Natur. Das eine geht aber nicht ohne das andere. Wo keine personale Selbstvewirklichung stattfindet,  kann es auch nur - wenn überhaupt - zu einzelnen singulären Erleuchtungserfahrungen kommen. Ein dauerhaftes Gewahrsein geht nur über eine integrale Spiritualität. Nicht ausschliessen, sondern einschließen, ist der Weg. Der Mensch ist doppelten Ursprungs, ein Kind der Erde und des Himmels. Mensch und Gott. Gottmensch. Adam Kadmon.

 Nur die kontinuierliche Integration des personalen und kollektiven Schattens bewirkt wachsendes BewußtseinsLicht. Mensch- und Gottverwirklichung. Nicht nur die Hälfte unseres Menschseins ist im Unbewußten verdrängt, - unsere  verdrängten Seelenanteile oder unser  sog. Böses oder Gutes - nein, das ist nur die Spitze vom Eisberg. Es ist vor allem das Göttliche, was im Schatten  liegt und darauf wartet,aus dem Unbewußten befreit zu werden. Ein scheinbar unendlicher Prozess der überpersönlichen Gottverwirklichung - der allerdings erst mit Beendigung der Transformation der Person (dem Tod des Egos, des falschen Selbst)stattfindet. Transformation/Individuation ist kein Machen des EGos, sondern ein Wirken unserer Wahren Natur/SELBST. Dieses Wirken kann man  auch im  Yin-Yang-Bild versinnbildlicht finden. Der Mensch, der sich evolutionär von "unten" herauf  zu Gott empor entwickelt und Gott, der sich involutionär von "oben" herunter dem Menschen "zuneigt".
Wer das Menschsein vernachlässigt, wird daher niemals Ganzheit (Vollkommenheit) erlangen. Vollendung bedeutet in erster Linie die Vollendung des wahren Menschseins. Die Gottverwirklichung ist wohl niemals vollendet, denn sie hört m. E. niemals auf, zumindest nicht, solange ich in einem Körper lebe. Was "danach" kommt, ist keine Frage und entzieht sich Gott sei's gedankt, meiner Vorstellung.


Kritik an Advaita:
http://www.bewusstheit.org/advaita.htm
Interessant und auch lesenswerter Artikel, aber entspricht nicht in allen Punkten meiner Erfahrung..   Für mich ist Nichtzwei keine Theorie, Advaita ist mein Leben mit oder ohne diesen Begriff...LOL... deshalb definiere ich Advaita aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und nicht wie es andere erfahren oder gelehrt haben.  Advaita verbt in meiner Erfahrung.... Sollte es einmal zu einem Substantiv erstarren, habe ich meinen Körper verlassen.  Bis dahin ist eine Nichtzweiheit, die keine Einheit ist, sondern über der Einheit stehen soll, ein reines unerfahrbares Gedankenkonstrukt,  - das Auge, was sich nicht selber sehen kann.  Ein Fall für die Sophisten und Suppenhaarspalter. BASTA!


Es ist immer wieder erheiternd

zu sehen, wenn  sich Pseudo-Advaita-Nihilisten, Atheisten und andere Ungläubige sich offen oder insgeheim ereifern, sobald man eine christliche Terminologie bzw. Metaphorik benutzt, um die eigene spirituelle Reise und Ankommen zu schildern. Wenn ich z.B. von meiner "Glorreichen Auferstehung" rede, scheinen manche mit einem Schlag richtiggehend fromm zu werden, so schnell sind sie dabei, mir "Selbsterhöhung" und "Hybris" vorzuwerfen. 

Der Atheist: Was, will sie sich etwa mit Jesus Christus gleichstellen??? Plötzlich mutieren sie zu Gläubigen, päpstlicher als der Papst  - mit dem man sich übrigens auch nicht gleichstellen darf, ohne hybride zu sein...LOL! Nutzt nichts, zu erklären, dass auch der Papst nur eine Metapher ist für unser Wahres Wesen, fully authorized  - mit "Vollmacht sprechend" und aller Seinsattributen teilhaftig - inclusiv der sog. Unfehlbarkeit, die im GeWAHR-SEIN liegt, leider aber stets fehlinterpretiert wird.
Man kann solchen Leuten noch so oft erklären, dass Jesus Christus eine Metapher, ein Symbol für unser wahres SELBST ist, ihr ihnen unbewußtes Obrigkeitsdenken, ihre Autoritätshörigkeit läßt sie insgesamt doch an die  gloriose Personhaftigkeit von Jesus und Buddha glauben, an deren Großartigkeit und Superhumanity  kein Mensch sich messen könnte...
Wie Buddha unter seinem Bodhibaum so sitze auch ich unter dem Baum der Erkenntnis. Ahhh - Hybris? Wie kann man sich mit Buddha vergleichen?
Genau diese Haltung verhindert die Selbstentfaltung zu unserer vollen Größe - wir sind alle Buddhas bzw. Christus-Bewußtsein! Es reicht nicht aus, dass man dies nur glaubend annimmt und weiterhin als ein kleingeistiger Zwerg durchs Erdental wandert- wir müssen es SEIN! Werden, was wir sind...




Du bist DAS. 

Was bedeutet das, wenn es heißt: DAS bist du? DAS ist für mich DAS, was das Ego ausgeschlossen hat und was Jenseits von Erleuchtung (param advaita) einschließend re-integriert wird, weil du erkennst, dass DU das bist, was du als unbewußtes Ego aus deiner Wahrnehmung ausgeschlossen hast.  Ich bin alles, was ist, ich bin DAS.



Schöpfer

sein, bedeutet in meiner Lesart und Erleben,  dass du  selbst definierst, was du  von Innen heraus erkennst -  schöpfst! Die Welt von innen heraus zu erkennen, die Offenbarung der WIRKLICHKEIT hinter den Phänomenen und Namen - d a s  nenne ich die  "Neue Schöpfung" .



Bilder

Alles ist Bild. Sinnbild. Metapher. Gleichnis. Poesie. Wenn man in den Heiligen Schriften z.B. liest, dass das Unten zum Oben und das Obere zum Unteren wird, die Nacht zum Tage und der Tag zur Nacht, dann bedeutet das in der psychologischen Lesart nichts anderes, als dass das Unbewusste bewusst gemacht ist. Einheit von Unbewußtem und Bewusstem.


Doublebind

Ob sich der Zen-GEIST in einem Kloster auch wirklich verWIRKlichen läßt, ist für mich ziemlich fraglich....
Zu "Essen, wenn man hungrig ist und schlafen, wenn man müde ist" wird ja schon ganz konkret durch die klösterliche Disziplin verhindert. Oder gibt es in einem Zen-Kloster keine festen Essens- bzw. Arbeitszeiten? Wird die (illusionäre) Zeit nicht auch im Kloster strukturiert? Wie soll denn da die  Spontaneität aufkommen, zu essen, wann man hungrig ist und schlafen, wenn man müde ist, wenn man seinen spontanen Bedürfnissen nicht auch spontan nachkommen kann?
Wird in einem Kloster nicht grundsätzlich großer Wert auf Pflicht- und Aufgaben erfüllung gelegt? Nach strengem Reglement? Lebenslänglich Kloster? Sollte es passieren, dass da bei einem Insassen tatsächlich die große SELBSTverwirklichung stattgefunden hätte, müßte er eigentlich stante pede das Kloster verlassen, weil in diesem durchprogrammierten Mileu per se jede Spontaneität von vornherein ausgeschlossen wird.

Auch das christliche Kloster verhindert im Grunde das, was es eigentlich bewirken soll.... das Kloster bewirkt die Krankheiit, die es heilen will.   Man denke nur an die Double Binds bei der Befolgung der sog Evangelischen Räte! Von wegen "Glaubensgehorsam" - der Gehorsam, der gefordert wird, ist die weltliche Unterwerfung unter die Oberen.

Der Wahre Glaubensgehorsam bezieht sich darauf, den Willen Gottes tun, dem eigenen Herzen zu gehorchen.  Den Oberen als den Vollstrecker des Willen Gottes zu "glauben" und  zu gehorchen, unterdrückt Wille und eigenständiges Denken, bevor man beides überhaupt entwickelt hat und fordert und fördert Autoritätshörigkeit, statt von ihr zu befreien  Vielen der Klostermenschen wurde der Wille schon früh durch eine mehr oder weniger schwarz-christliche Erziehung  gebrochen . Im Klostereintritt wird der kindliche Gehorsam den Eltern gegenüber nahtlos auf die KlosterObrigkeit übertragen - ja, er setzt noch eins drauf auf die anererzogene Selbstunterdrückung  und kultiviert  aus der  Not/Neurose eine spirituelle Tugend. Die "Spiritualität", die dabei herauskommt, ist das, was Ken Wilber prärationale oder prä-personale "Spiritualität" nennt, eine perverse Deformation des wahren  t r a n s -personalen GEISTES. Und wieder mal sieht der Teufel wie ein  Engel aus. Deshalb kannst du beim Blick in  heiter-fromme Kleriker-Gesichter nie wissen, ob sie vom prärationalen Ungeist besessen oder vom transpersonalen GEIST erfüllt sind!

Wieso verblieb ein Thomas Merton, warum bleibt ein Willigis Jäger und viele andere SELBSTverwirklichte im Kloster, habe ich mich schon oft gefragt. Meine Antwort: Es ist der allen SELBSTverwirklichten innewohnende Bodhisattva-Aspekt. Unter  Bodhisattva darf man (sich in meiner Definition!) keine Re-Inkarnation, keine  (wieder-)verkörperte Person verstehen, sondern eine wirkende Kraft in jedem, der SELBStverwirklichung erlangt hat. Ein Archetyp. Der Bodhisattva wirkt auf dem "Marktplatz", und der ist in einem Kloster ebenso gegeben wir außerhalb der Klostermauern. Der "Bodhisattva" holt den Himmel auf die Erde. Das ist alles nur mystisch, innerlich und SELBSTbezüglich zu verstehen, der Bodhisattva hat nämlich keine Absichten zu befreien und zu helfen - was er tut, tut er ohne Richtung, Absicht und Zweckdenken. Er weiß nichts von seiner Wirkung. Er hilft, ohne zu helfen. Es ist der Same seines Seins, der Wirkung zeitigt, wohin der Same fällt, weiß er nicht. Wenn ein Sämann ständig zurückschaute und die Erde umgrübe, um zu gucken, wo an welcher Stelle und ob der Same ausgeschlagen hat, könnte der Same nicht aufgehen und Frucht bringen.

Ein Bodhisattva-Gelübde abzulegen ist m.E.  völlig unnötig. Als SELBSTverwirklichter ist es gar nicht möglich, anders als "sich  zum Heil aller lebenden Wesen einzusetzen". Wobei ich den "Einsatz" streichen würde und statt dessen den Begriff "Wirkung" bevorzugen würde. Sich einzusetzen impliziert ein aktives Tun, dem ist aber nicht so. Wie gesagt: Der "Edle" tut, ohne zu tun. Sein Wirken ist nicht sichtbarlich in der Zeit, sondern trägt seine Früchte in der Ewigkeit.
Jesus warnte vor dem Schwören und Geloben. Das einzige Gelübde, das ich kenne, ist das "Gelübde" des Herzens,  das JA zur vollkommenen Hingabe,  die Einwilligung in die  Realisierung der GanzheitsVision, und in die Notwendigkeit,  dafür zu sterben. Dieses "Gelübde" wird jedem abverlangt, der gerufen ist. Erst die Einwilligung - nachdem er geschaut hat, was an Schwerem und scheinbar Unmöglichem  dieser Weg von ihm abverlangt - macht ihn zu einem Be-Rufenen, einem "Auserwählten"!
Viele sind gerufen - wenige auserwählt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bodhisattva




Entpersonifizierung

erlebe ich als prozesshaftes "Abnehmen" oder Entleeren. Im selben Maße ich mich selbst entpersonifiziere, werden auch andere Menschen entpersonifiziert. Beispiel: Früher sagte ich. Du bist ein Papagei. Oder: Du teuflischer Verkehrer. Dieses Du wandte sich an die Person. Mit der Zeit ging ich dazu über, nicht die ganze Person, sondern nur den Egomind-Aspekt anzusprechen. So differenziere ich heute größtenteils und sage statt dessen z.B. : Dein  V e r s t a n d  ist ein Papagei. Der "Teuflische Verkehrer" ist ebenfalls Ego-Mind - krankes Denken, welches auf der Gut&Böse-Konfusion beruht. Das ist nicht nur einzelnen Individuen krankhaft zu eigen, sondern davon ist  grundsätzlich jeder Menschen betroffen.  Zur vollen Blüte kommt die Konfusion im Borderline-Syndrom. Ich habe es erlebt, dass Therapeuten, die darin ausgebildet waren, Borderliner zu behandeln, plötzlich die selbe Symptomatik zeigten.



Entpersonifizierung II. :

Vor nicht allzulanger Zeit sagte ich noch: die Dinge entleeren sich ihrer Bedeutung. Heute weiß ich, dass sich nur die Person -  das Ich/Egomind als  der BedeutungsGEBER entleert.
Alles ist Ich - Ich ist Alles? Ja, das gilt auf der personalen wie auch auf der transpersonalen Ebene. Insofern das Ich der Bedeutungsgeber ist und den Dingen Namen und Eigenschaften zuordnet, ist ICH die äußere Welt . Entleert sich hingegen  das Ich seiner Eigenschaften, dann verschwindet der Bedeutungsgeber. Was bleibt? Ich... und "alles was ist" ist das, was im Moment von INNEN heraus erscheint. Nichts und Alles. Leere und geistige Fülle. Drastisch wortreduziert ist "Alles was ist"  ERKENNEN ERKENNEN ERKENNEN...


Entpersonifizierung III.

Mir bedeuten die meisten Namen auf meiner FB-Liste nichts. Zum einen deshalb, weil es sich um größtenteils Unbekannte handelt, mit denen ich noch kein Wort gewechselt habe.  Zum anderen, weil mir Namen grundsätzlich nichts mehr bedeuten. Am liebsten würde ich zuweilen auch meine gesamte FB-Liste radikal entleeren, so wie ich immer wieder meine Cookies und Caches und meine Ordner leere. Ramadama. Natürlich "weiß" ich, dass hinter den Namen Personen sind, aber ich glaube nicht daran, LOL!
Wie innen so außen: auch hier wieder der Impuls, das Innere in äußere Handlung zu setzen -  d.h. die "Leere" nach außen zu ent-äußern und sichtbar zu machen. Muß aber nicht mehr unbedingt sein, denn:  Alles ist Nichts und Nichts ist Alles. Und so bleiben meine Facebook-Liste und die Gefällt-mir-Seiten im Moment, so wie sie sind. im Moment.
(Entpersonfizierung bitte bitte niemals  mit Depersonalisation oder Dissoziation verwechseln!)



Bhukti Mukti

Befreiung=Mukti, Genuß=Bhukti. Befreiung durch Genuß - das ist der linke Weg der Erlaubnis, der Göttin, der Mutter. Die Erfindung der LotterGöttin Eris.  Dem gegenüber steht der väterliche Weg der Entsagung.  Beide gehören zusammen.
Ich bin beide gegangen. Was heißt gegangen - Entsagung war meine anerzogene (Un-)Natur und somit habe ich mir damals recht eigentlich aus meiner Not eine heilige christliche Tugend gebastelt. Bis aufs Allernotwendigste versagte ich mir alles. Sogar normal duftende Seife war Luxus und stand auf der Tabuliste.  Zum Waschen nahm ich Kernseife...Alle Spiegel kamen raus. Kosmetik, Schminke dito. Alles, was Spass machte...

Aber die Askese, die Anstrengung des Triebverzichts brachte mir binnen kurzer Zeit nichts als eine Verstärkung meiner anerzogenen Selbstunterdrückung und brachte mich an den Rand des Wahnsinns -dabei half mir insbesondere meine Beschäftigung mit einer Reihe diverser christlicher Sado-Maso-Heiliger (Nicht zu verwechseln mit den Mystikern!) und meiner geliebt-gehassten Wüstenväter.

Auf dem Höhepunkt der flagellantischen Anspannung fiel ich ins andere Extrem und holte kräftig nach, was ich mir entsagt hatte: Sex, Drugs, Rock'n Roll - aaaarrrrrghhhh - wie schrecklich mein Versagen,  aber wie groß und süß die Reue!
Das eine wie das andere brachte mich an den Rand des Wahnsinns. Rein und raus und raus und rein in die Galeere. Jahrelang.
Ich hatte das große Wort VERZICHT, welches mit meiner Mandala-Vision verbunden war, völlig mißverstanden. Erst spät erkannte ich, dass ich nur auf das verzichten sollte, was mich kaputt macht.

http://wiki.yoga-vidya.de/Bhukti




Selbstverwirklichung

SELBSTverwirklichung bedeutet dauerhafte VerWIRKlichung unserer wahren Natur. Mit dem ersten Erwachen kriegst du nur ein G'schmäckle...  doch viele sog. "Teilzeit-Entkoppelte" halten den Duft schon für den Geschmack des ganzen Kuchen.



Buddhaschaft

Noch einmal zu der Annahme, dass Buddhaschaft einem Menschen nicht bewußt sei. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das klar ausgedrückt habe in meinem Blogpost bezüglich Ikkyu's Statement...
Also nochmal bzw. vielleicht etwas deutlicher: Für den, der Buddhaschaft erlangt, ist der Begriff Buddhaschaft wie alle beschreibenden Worte natürlich nachträgliche Interpretation, was die Buddhaschaft aber deswegen nicht hinfällig macht... Dass es sich bei dem neuen "Zustand" der Leere bzw. Zustandslosigkeit um die Buddhaschaft oder um "Auferstehung" oder ganz einfach um die SELBSTverwirklichung handelt, was alles Synonyme für dass selbe ist,  war mir nicht bewußt und es hat ziemlich lange Zeit gedauert, bis ich meine diesbezügl. ERfahrung einordnen konnte und die rechten Worte dafür fand....genauso, wie ich erst hinterher erkannte, dass ich in Tiefenprozessen durch das Bardo gegangen war... oder als ich plötzlich erkannte, dass ich jahrelang buddhistische Achtsamkeit "geübt" hatte, ohne davon zu wissen. Ach Shit - es gibt einfach keine Worte dafür....
Aber vielleicht so?: In der absoluten Gegenwart ist Buddhaschaft nur ein Substantiv, ein Konstrukt, so leer wie alle Worte... (Natürlich sind nicht die Worte leer, sondern ich bin es, das Ich ist es, welches sich seiner  Bedeutung entleert hat.... he he he Schwanzbeiß...




Mißbrauch vs. Vergewaltigung


Es hat sich wohl allgemein öffentlich durchgesetzt dass man heutzutage von Mißbrauch spricht, wo man früher von Vergewaltigung sprach. Wahrlich ein Euphemismus, wie er gräßlicher nicht sein kann!
Genauso banalisierend und verharmlosend hört man immer öfter in den Medien, dass Menschen nicht getötet, umgekommen, gemordet, umgebracht wurden, sondern da wird beispielsweise  anläßlich eines  Amoklaufs "gestorben".
Wird man als nächstes zu hören kriegen, dass die Opfer eines Erdbebens "entschlafen" sind? Oder dass das Opfer eines Raubüberfalls dabei sein "Leben ausgehaucht" habe? LOL!

Ich weiß nicht warum, aber dieser mißbräuchliche Sprachgebrauch erinnert mich an den Mißbrauch der Dinge - an die Jeans bzw. den modischen Trend,  das Neue alt oder kaputt zu "inszenieren"....z.B. zerrissene und durchlöcherte Jeans. Chic ist, was gebraucht, abgeschabt, zerknittert oder auf andere Weise vergewaltigt aussieht. Vermutlich geht der nächste Trend dahin, die "neuen" M ö b e l  mit Löchern zu penetrieren oder mit Axthieben, Messerschnitzereien (Dieter liebt Dietlinde), Lackschäden, Rissen , Brandschäden, Dellen, Flecken, Staub  und Beulen zu inszenieren. LOL!




Kybalion7 schreibt:

"Wenn Jesus zu gewissen Personen sagte, der Glaube hat dich geheilt, so war es das Wissen, dass was er sagt, Wahrheit, und ein extra Wissen war. Also wussten sie dass es funzt.
Sie benötigten es nicht mehr zu glauben, den der Glauben wakelt immer.
Wissen ist absolut und macht vieles, vieles automatisch.
Es geschehe nach eurem Glauben, bedeutet eigendlich:
Es geschehe wieviel ihr Wissen angenommen habt.
Wieviel habt ihr in diesem Thread angenommen? Soll ich ein Thermometer holen.
....
Ja nur das gewisse Wissen wenn es angenommen wurde, ermöglicht das zu tun, was andere als Wunder betrachten. Habt ja sicher mal nachgedacht, dass Wissen analog mit Licht ist, da habe ich nun wieder sehr viel gesagt, denkt nach."


Ach Väterchen! Soll ich mal ein Thermometer holen???
Du siehst dich als  den Vermittler ewiger Weisheit und WAHRHEIT? Das einzige Licht, was es gibt, ist das Licht der Bewußtheit/Gewahrsein. Und Gewahrsein speist sich aus NICHTWISSEN. Ohne NICHTWISSEN keine "NULLZEIT", von der du behauptest, in ihr nach Belieben ein und auszugehen.
Jesus tat Wunder der Heilung und ganz gewiss keine Kunststückchen, die auf hermetischem magischen Wissen beruhten, welches er an die Kranken weitergab.  Ja, der Glaube hat den Kranken geholfen, der "rechte Glaube" hat ihnen geholfen, ein Glaube, der nicht auf Wissen, sondern auf Hingabe und absolutem Vertrauen (in die eigenen SELBSTheilungskräfte) aufbaute... Nicht auf die angelesenen und angelernten Glaubenssätze, die die Pharisäer und Schriftgelehrten vermittelten und nach denen sie lebten. Glaubenssätze, die auch du deinen "Schülern" vermittelst und ihnen damit Steine statt Brot gibst.

Weil er ein Narr sein will, macht Kybalion gerne mal ein Späßchen, ob ihn aber ein bisschen Spassmachen schon zum  "Vollendeten  Narren" macht?  (Tarot, Karte der Vollendung, Alpha und Omega)
Die Teuflische Verkehrung kann verkehrter und teuflischer nicht sein:  Der zutiefst gläubige Materialist  Kybalion - der Dornbüsche versetzen will, statt den tiefen Sinn in den Metaphern zu suchen -  fühlt sich nämlich ganz in der Tradition Jesu. Das "Geheime Wissen", was er vermittelt, bezeichnet er als das "Fleisch und Blut" Jesu Christi, welches dem, der es annimmt, das wahre Leben schenkt.
Unter wahrem Leben versteht er italienische Folklore! Tarantella. Akkordeonmusik!
Haram! Haram! ruft da sogar der Gotteskrieger Coppakiller aus dem Backstage, als Kybalion unter vielen anderen Akkordeonmusik-Videos ein Video mit kindlichen Akkordeonspielern postet, LOL.
Wenns ihm zu eng und kritisch wird, reagiert Kybalion mit shitstorming, d.h., er müllt seinen eigenen Thread mit Off-topik-Beiträgen (Videos) zu. Darunter versteht er wohl "Meinungsverschiedenheiten weise zu übergehen".

Kybalion in den Fußstapfen Jesu: Nehmet hin und esset, dies ist mein Leib...  LOL.
Bei der Metapher vom Fleisch und Blut Jesu aber handelt es sich nicht weniger als um das Brot und den Wein der Liebe und Erkenntnis. Geistiges Erkennen aus dem Ursprung. WEISHEIT. Sophia. Gewahrsein.
Bemerkenswert, dass Kybalion den Magier über den Mystiker stellt... recht eigentlich sagt er damit, dass die Materie über den GEIST herrscht.  Aber nicht die Magie macht dich zum Narren (dem Himmlischen Menschen, dem Vollendeten), sondern es ist das Ab- und Loslassen von  allem (magischen) Selber-Machenwollens, die zur Heiligen Hochzeit von Magie und Mystik führt. Der Erkenntnis der Einheit, in der nichts gemacht, aber alles getan ist.

Kybalion7, der sich selbst als Magier in der Tradition Franz Bardons sieht, ist ganz offensichtlich zu sehr mit seinem "Meister" identifiziert.
K. lobt es,  wenn ein Wort das andere gibt in seinem Thread - nur nicht innehalten, nicht wirklich nachdenken müssen... Quantität statt Qualität. Über 1000 Seiten und der Zeilenschinderei ist kein Ende...


https://www.allmystery.de/themen/uh102631

Freitag, 10. Oktober 2014

Die Nullzeit ist die schönste Zeit, wer in ihr weilt, schmeckt Ewigkeit

Ach du holde Ewigkeit,
wer in dir weilt, der hat null Zeit.



 Nichtzwei (Advaita)

Dieser Begriff scheint auch zu einem Dogma erstarrt zu sein. Da gibt es wohl eine korrekte Auffassung, bzw. Beschreibungen, die Anspruch auf Wahrheit erheben.
Advaita ist für mich kein Dogma oder ein stagnierter BewußtseinsZustand, sondern lebendige Erfahrung bzw. Erkenntnis  der Rückführung der Gegensätze und Polaritäten in ihren Ursprung. Advaita ist Stillstand und Bewegung in EINS. Advaita ist mein Bewußtsein.

Und noch einmal: Jenseits des Jordans definiere ICH, was immer auch "erscheint".  So wie ich die Welt, die menschliche Psyche, das Ich von innen heraus, aus mir SELBST  heraus  erkennend "erfinde", so erfahre ICH,  definiere und  "erfinde" ICH aus mir SELBST heraus, was Nichtzweiheit oder Einheit ist.  Advaita.  ICH braucht dazu keine äußeren Bestätigungen, keine spirit. "Lehr"Bücher, die zu 99% nichts als Unwahrheit beinhalten, weil sie  auf verstandesmäßigen Vorstellungen beruhen. ICH  erkenne und definiere, was WAHRHEIT und was Unwahrheit ist - völlig wurrscht, was der Ehrwürdige Meister Dingensdogens damals und heute gesagt haben mag.

Die Tradition sollte man jedoch nicht von vorherein verachten und vorschnell in den Orkus der Vergessenheit werfen, wie man es häufig bei gewissen Spiritanten beobachten kann.
Die transzendierenden "Bewußtheitsschritte" finden meiner Erfahrung nach folgendermaßen statt:
1. Zuerst ist man für Tradition: Man liest die Hl. Schriften, die alten und neuen Meister..
2. dann ist man gegen Tradition, d.h. die Tradition wird losgelassen,  die Hl. Schriften, Meister, quasi jeden Input von Außen.
3. dann erkennst du, dass es SOWOHL dieses ALS  AUCH jenes ist, d.h. in diesem Falle: Du erkennst  die Berechtigung von Traditon auf der dualen Ebene und dieselbige aus nondualer Perspektive  her als aufgehoben.
4. Weder dies noch jenes. NICHTS.  Da ist weder eine duale Ebene noch ist da eine nonduale Ebene. Die Tradition (bzw. die gesamte Historie/Geschichte) hat sich erledigt und im NICHTS aufgelöst. (Jenseits von Nondual-Dual)

Schritt 2 hat nichts mit dem schwarzweißen Entweder-Oder- Gegensatzdenken  oder dem pubertären Dagegensein des unreifen Rebellen zu tun, der hochmütig und voreilig  die Tradition (Schriften, Meister) verwirft, weil er den letzten vor dem ersten Schritt tun will. Schritt 2 basiert auf Ein-SICHT.

Schritt 1 - Das "Studium der Schriften" hat "Tradition", Selbststudium, "Swadhyaya".
Jeder Leser von Heiligen Schriften - darunter zählen alle spirituellen Bücher -  ist ein Yoga-Praktizierender, ohne dass es ihm bewußt wäre.  Er übt sozusagen, ohne zu üben.
Zur "Tradition" gehört m. E. auch die Liebesbeziehung zu einem persönlichen Gott - die man m. E. niemals überspringen kann. Der Weg ins überpersönliche SEIN führt nur über den persönlichen Gott. Basta. Denn was nützte dir all dein Wissen, aber du hättest die (SELBST-) Liebe nicht.


Babylon

Ich lese irgendwo: Avidya = Nichtwissen - das Übel, was für die Wiedergeburten verantwortlich sei...
Ziemlich verwirrend für die spirit. Sucher und Leser. Denn im Gegensatz zum Nichtwissen jenseits des Egos, wie es im Zen z.B. auch den Anfängergeist charakterisiert, meint Avidya hier die Unwissenheit, die Unbewußtheit der Person! Die Unwissenheit darüber, dass wir an die Quelle allen überpersönlichen Wissens/Weisheit angeschlossen sind, die Unbewußtheit über unsere Wahre Natur.


Sein oder Nichtsein

ist und bleibt immer die große Frage.  Darüber abe  herrscht eine große Verwirrung. Denn das Sein und das Nichtsein wird häufig miteinander vertauscht, verwechselt und falsch verstanden.
Aus nondualer Perspektive ist die dual-personale Ebene illusionär, Nichtsein. Aus der Perspektive der Person aber ist das Sein die persönliche Wirklichkeit und das Nichtsein/Thanatos liegt in der Abwesenheit des Egos auf der transpersonalen Ebene. (Ist was dran, nur ist diese Annahme  angst und abwehrgesteuert).
Ich habe in letzter Zeit mehrere Male den Begriff vom  "Totenreich" gelesen.  Ich weiß nicht, was damit gemeint ist, aber mir fällt dazu folgendes ein:

Aus der Sicht des transpersonalen WAHREN LEBENS in "Gott" ist das Leben ohne Gott resp. ohne SELBSTverwirklichung ein totes Leben. (Lasset die Toten ihre Toten begraben, mahnte Jesus, als er zum Hochzeitsmahl (der  SELBSTverwirklichung)  einlud. Doch die Leute hatten keine Zeit, sie wollten zuerst noch ihre weltlichen Dinge regeln, Haus und Acker bestellen,  den Vater begraben... Das meinte Jesus mit den  Toten, die ihre Toten begraben... Daraufhin schickte Jesus die Diener auf die Suche nach Menschen, die kein Eigentum besaßen, an dem sie hafteten, die mit keinen weltlichen Pflichten und gesellschaft. Tradition identifiziert waren: die Bettler und Obdachlosen auf den Straßen... Und alle alle kamen.
So hört man auch heute noch die Leute: Selbstverwirklichung? Dafür habe ich keine Zeit, ich muss warten, bis das Haus abbezahlt ist, die Kinder aus dem Haus sind... bis ich gesund bin, wenn ich dies und das erledigt habe...Ich habe schließlich Verpflichtungen und trage eine Verantwortung...
Ja, aber-Geister. Die Zeit wird kommen? Die Zeit ist immer JETZT (Letterman!)
Das Reich der Toten ist aus der transpersonalen Sicht das Reich der Weltkinder.
Aus der Sicht des unerlösten personalen Welt-Ichs aber sind jene tot, die das Welt-Ich überwunden haben. Man meint dies nämlich im destruktiven Sinne, denn das Welt-Ich kann nicht erkennen,dass der, dessen Ego "tot" ist, im wahresten Sinne lebendig geworden ist.
Für die Welt gestorben zu sein, heißt, todlos zu sein und das Gewahrsein/BewußtSEIN des ewigen LEBEN zu haben. In solchem Sinne wäre das Totenreich recht eigentlich das Himmelreich!

Fredo-Advaita

Ist es vielleicht möglich, dass Fredo und vielleicht auch viele andere Sucher die Aussagen der Meister/Finder, es gäbe keinen Weg, keinen Pfad, kein Ziel, einfach nur mißverstehen? Aus transpersonaler Sicht, ist es ja stimmig und richtig, niemals aber aus personaler Perspektive, weil der Person die Letztgültige Erfahrung/Erkenntnis  fehlt,  - es ist ja gerade die Person , die dieser geistigen (!) Erkenntnis im Wege steht.
Ich frage mich, ob man diese "finalen" Erkenntnisse, die allesamt am Ende eines mitunter sehr sehr langen spirituellen Reifeprozesses stehen, vielleicht so deutet, dass man diese Ein-Sichten auf temporäre Erwachens- oder Erleuchtungserfahrungen bezieht, - zu denen hin es tatsächlich keinen Weg gibt, weil sie spontan geschehen und auch spontan wieder verschwinden.
Das würde einiges erklären, - auch die "Resignation" darüber, dass es keine endgültige Befreiung gebe...




Dem Pseudo-Advaita

und wohl auch im Zen-Buddhismus fehlt m. E. das Bhakti-Yoga, das Element der Hingabe. Weil die Person als solche im Vornherein schon als fiktiv und illusionär geglaubt wird, hat man Gott,  vor allem die Göttin,  die Weiblichkeit Gottes ganz aus dem Programm genommen.

Bhakti-Yoga ist dualistisch, klar, aber dennoch ist die dualistische Gott-Mensch-Beziehung m. E. solange eine notwendige Zwischenstufe, wie die Einheit  - Mein SELBST/ICH ist GOTT! - nicht erkannt wird.
"Mein ICH ist GOTT" - Nichtzwei!  Dies kann nur von einem geeinigten und von allen Anhaftungen ge-Reinigten Gewahrsein erkannt werden.
Nun gibt es aber die Sorte von "Gläubigen", die glauben, ihr unerlöstes, unbefreites, "sündiges" Ego sei Gott . Solchen Leuten  können die Anhaftungen - also genau das, was sie von Gott trennt! -  wie etwa Wut "erscheinen" und sie nennen es ES oder DAS (was ist) .
 Oi oi oi...
DAS, was IST, ist in jedem Falle immer das, was WIRKLICH ist. Die WIRKLICHKEIT ist  jenseits der Trennung, der Täuschung, Maya - ist jenseits vom Ego mit seinen Anhaftungen/Identifikationen mit Maya.
Viele verwechseln DAS, was IST  mit der Befindlichkeit der Person. Das Komische und Verwirrende daran ist, dass es manchmal zugleich die Leute sind, die die Person von vornherein für fiktiv erklären.
Um der Verwirrung ein Ende zu bereiten bzw. sie zu komplettieren: DAS, was WIRKLICH ist, kann man nur über das Annehmen der  Hier&Jetzt- Befindlichkeit der Person EIN-SEHEN. Das verstandesmäßige second-hand-Wissen um die Scheinbarkeit/Fiktion der Person ist dabei das größte Hindernis!

Die Scheinbarkeit des Egos mit seiner Lebensgeschichte usw. wird erst durch die "Letztgültige Erkenntnis" verifiziert!  In dieser Erkenntnis wird das Ich vollends von seiner Identifikation/Verhaftung  mit Ich&Welt/Geschichte usw. losgelöst.
DAS, was WIRKLICH ist, erscheint nur dem geclearten von allen Anhaftungen gereinigtem Auge - der reinen neutralen Wahrnehmung: Wenn der Fokus nach draußen gerichtet ist: NICHTS/Leere;  wenn  er nach Innen gerichtet ist: Alles/Fülle.
So, wie ich auf dem spirituellen SuperMarktplatz von der Scheinbarkeit des Egos sprechen höre, handelt es sich bei den meisten derartig Missionierenden durchweg um "Gläubige". Ein wirklich "Erfahrener", d.h. einer der sich wirklich der Letztgültigen Erkenntnis erfreuen durfte, wäre an ihr auch "gestorben".  Der hätte damit sämtliche Anhaftung gelöst und  wäre daher niemals imstande , Anhaftungen wie Wut als "Erscheinung" zu  lokalisieren.
Zutiefst komisch und lächerlich von einem Menschen zu hören, dass ihm ein scheinbares Ego mit scheinbaren Gefühlen "erscheint".  Das ist  Maya hoch 2!  soviel Schein/Maya, dass die "Erscheinung" des  scheinbaren Egos  scheinbar gar in einen Kultstatus erhoben wird.  Kultstammeln, Kultflüstern, Kultlachen ... Das "Lachen, das bleibt" und demonstrativ vorgeführt wird, wirkt keineswegs leicht und befreit, sondern vielmehr beklagenswert verkrampft.  Da ist keine "kosmische Heiterkeit", die auf der tatsächlichen Losgelöstheit des Egos beruht, sondern dieses Lachen hat seine Ursache in  jämmerlichen pathologischen Dissoziationsbemühungen. Bekloppelt statt entkoppelt.



"Was bleibt, ist Lachen"


scheint mir auch zu einer Kultphrase verkommen zu sein. Dieses Lachen braucht einen Witz und ein Publikum
Das Wahre Kosmische Lachen aber hat keinen Zuhörer und braucht kein Publikum. Dieses heitere und losgelöste Lachen "erscheint" angesichts des Paradoxes, der Gegensatzvereinigung. Einheitsverwirklichung. Am Ende des Erkenntnisvorganges,  dort wo der 4. Schritt getan ist: Wo weder dies noch das ist. ... Hier, wo das Wortlose wortet ...wo das Schweigen wortet und die Worte schweigen... hahahahhaaaaaaaaa! ..YES! - wo der Verstand aussetzt!
Clap your hand, Schazzy!



Es gibt nichts zu tun

Das Ego vereinnahmt alle transpersonalen Wahrheiten/Einsichten - die eigenen und die der anderen -  und wandelt sie in Dogmen und moralische Imperative (Handlungsanweisungen) um. Beispielsweise erkennt ein Mensch, dass es seine Erwartungen sind, die ihn von der WIrklichkeit trennen. Promptly versucht er zu "machen", was nicht zu machen ist, das heißt, der Egomind   i n t e r p r e t i e r t  seine Eingebung und macht aus einer tiefen geistigen Einsicht (Erleuchtung) ein Gebot, einen Imperativ: Du darfst keine Erwartungen haben und versucht sich eigen-willig in diesbezüglicher Entsagung/ Askese.
Wenn der Mensch Glück hat und nicht allzu lange an seinen asketischen Bemühungen haftet, wird ihm eine weitere Ein-Sicht zuteil und ihn eines Besseren belehren:
 Es ist dein Wollen, dein Selber-Machen-Wollen, was im Wege steht.  Du kannst nichts tun. Lass die Dinge geschehen.  Alles macht sich ganz allein aus sich SELBST heraus... Vertraue.

Es gibt nichts zu Tun. Das bedeutet u.a., dass geistige Ein-Sichten nicht dazu da sind, (eigenwillig) in die Praxis umgesetzt zu werden. Das Ego aber will alles in die Hand nehmen und selber tun. Vor allem das scheinbar Gute, das scheinbar "Wachstumsfördernde".  Solange aber da ein Egowille der oder das Handelnde ist, ist alles, was man tut wie Spreu im Winde.
Aber Vorsicht Dogmengefahr! Niemandem auf dem spirit. Wege bleibt es erspart -  kein Mensch kann seinen eigenwilligen  interpretierenden Egomind austricksen, solange er mit dem Ego identifiziert ist!
Da werden ihn auch keine Neo-Advaita-Apostel eines Besseren belehren können, die ja doch ebenfalls einem  Dogma, dem gegenteiligen GLaubenssatz huldigen, dem, der aus der zweiten Ein-Sicht  (oder dem "Glauben") heraus erfolgte:" Es gibt nix zu tun!" -  und  dies in militanter Weise missionieren, um andere vorzeitig zur Räson zu bringen und  zu bekehren, ohne zu sehen, dass sie damit nichts weiter als einer faulen Oblomow-Spiritualität das Wort reden.
 Der Verstand macht aus allem ein Dogma, ein Imperativ.


Viveka & Vairagya

kann man m. E. nicht üben. Im Buddhismus zählt das zu den Tugenden, die geübt werden. So habe ich zumindest gelesen.  Oi oi oi... da beißt sich doch schon wieder die Katze in den Schwanz!

In meiner Erkenntnis bzw.  Erfahrung sind Viveka und Vairagya die Geistesgaben, deren jeder Mensch teilhaftig wird, der "über den Jordan" ist. Die Gabe der Unterscheidung der Geister (des Wahren vom Unwahren, der Spreu vom Weizen) kann man nicht üben, genauso wenig wie Loslassen von der Anhaftung.
Was so alles geschrieben steht... ALLES musst du vergessen. Nicht auf richtig oder falsch hinterfragen, sondern buchstäblich auf den Müll der Geschichte schmeißen und allem Gewußten und Geschriebenen deinen Glauben verweigern. Entglaubung.
Die einzige wirksame Übung ist für mich die Achtsamkeitsübung und alles regelt sich von SELBST.

Ich

Was für eine naive Vorstellung, dass man das Wort Ich nicht mehr benützen würde, wenn man sich  SELBST verwirklicht hat. Genauso naiv wie die Vorstellung, dass man sich dann nur noch ins Schweigen zurückziehen würde. Am Ende, dann, wenn der Berg wieder ein Berg und der Baum wieder ein Baum ist, ist auch  Ich wieder Ich, sogar ganz grossgeschrieben: ICH. Nichts anderes mehr gibt es nämlich finally. Mein SELBST ist ICH! Mein ICH ist GOTT!
Die kritischen Gemüter würden sich ein wenig beruhigen, schriebe ich "ICH" in Anführungszeichen. ABER: Wenn ich spiritually ganz correct  wäre, dann müßte ich alle - ALLE!!! - Wörter in Anführungszeichen setzen!


Eine Frau,

die ihre männlichen Anteile aus dem Schatten befreit hat und bewußt lebt, ist offensichtlich für den unerwachten Mann das Böse schlechthin. Authentizität und Echtheit sind an sich bedrohlich für das unerwachte Ego.


Magie - Allmy-Thread "Praktisches Wissen zur Bewußtseinsentwicklung"

Kybalion7: "Ja, und wenn du mal jeden Zustand selber hervorrufen kannst, dann wirst du nie mehr von auseren Begebenheiten beeinflusst werden, das heist du kannst es auch annehmen wenn du willst, aber im Nu kannst stoppen und einen anderen Zustand haben.
Da bist mal Herr der Gefühle und Zustande.
Das ist schon mal etwas sehr herrliches, wunderbares, erfasst erst wenn es total erlebst.
Denk mal nach was man da alles hervorbringen kann, denk nach.
Nun die Nullzeit erleben, da benötigt man Zeit um es auszuführen. Gewisse Vorbereitungen, das erste mal."
https://www.allmystery.de/themen/uh102631-1505
2.42 Uhr


An diesem Text kann man die "Spirituelle Umgehung" quasi in ungebremster Aktion sehen:
Da wird den Menschen suggeriert, dass das Meistern ihres Lebens - ihres Denkens, ihrer Gefühle -  in ihren eigenen Händen liege, im  "Machen" -    dass man z.B. selbst  die Zustände und Stimmungen verändern könne. Von Psychologie scheint mir der Magus aber keine Ahnung zu haben. Denn das einzige, was man mit solchen "Operationen" bewirkt, ist, dass alles, was an Unangenehmen ins Bewußtsein vordringt, abgeschmettert und verdrängt wird.
Da wird versprochen, dass man quasi auf Knopfdruck die Haut wechseln kann. Wenn du dich verletzt fühlst - einfach Knöpfchen drücken...

Und was Eure "Nullzeit" angeht, Leutz!: Nullzeit ist ZustandsLOSIGKEIT und der einzige "Zustand", in dem man nicht mehr von äußeren Einflüssen beeinflusst werden kann. Nullzeit ist  das absolute HIER&JETZT, der Goldene Augenblick der Ewigkeit, in dem du unverletzbar, "todlos" d.h. bewußtes unsterbliches Bewußtsein bist. Jemand, der wüßte, wie er in die Nullzeit kommt, der würde alles daran setzen, auf Ewig in ihr zu verweilen, der wird niemals auf die Idee kommen, anderen Menschen aufzuzeigen, wie man seine Ichzustände verändert , sondern wie man die Ichzustände  ü b e r w i n d e t!   Es geht darum, ganz auszusteigen aus dem, was Veränderungen unterworfen  ist! So aber ist es gerade so, als ob man das häßliche Zimmer, in dem man wohnt, nicht gewechselt, sondern nur anders, schöner, tapeziert hat.
Magie? Wie man die äußere Fassade von Ego und Welt verändert, wie man mit äußeren Welt Unfug treibt, die Materie beeinflußt - was für ein "Umweg" auf dem Weg zum wahren LEBEN!
In der Nullzeit "auf Ewig" zu verweilen,  darum geht es. Dazu braucht manche nicht nur Zeit, sondern viele viele  Leben. Nur ein Reines Herz, ein Reines Bewußtsein kann in der sog. Nullzeit verweilen. Einem Ich, was selber machen will, ist der Zugang verwehrt - Gott läßt sich nicht dingfest machen! Der GEIST läßt sich nicht vom Ich unterjochen. Nur der geistig Wiedergeborene fällt niemals mehr aus der Gnade (Nullzeit) heraus. Null Zeit ist da, wo der Eigenwille des Ichs schweigt. Wer machen will, was nicht machbar ist

Der arme Georgerus, immer in Hoffnung,jemand könne ihm helfen,  aus seiner Haut herauszukommen...
Magie? Für das Ego ist es wichtig, die äußere Fassade von Ego und Welt zu verändern. Wie man mit der äußeren Welt Unfug treibt, die Materie beeinflußt - was für ein "Umweg" auf dem Weg zum wahren ewigen LEBEN in der  nondualen "Nullzeit".
Bewußtseinsreisen in astrale Welten? Die sog. astralen Welten sind ja doch ebenfalls dem Dualismus unterworfen.  Es geht darum, den Dualismus zu überwinden. All dies muß geopfert werden - das ist der einzige Weg, um dauerhaft in der Nullzeit zu leben. Die Beschäftigung mit Magie ist aus der Sicht von Null nur eine nette Spielerei .

Zauberei, Wundertaten? All den armen verwirrten Seelen in Kybalions Thread sei die Botschaft Jesu anempfohlen, dessen Wundertaten eben jenen Menschen Wunder der Heilung bringen,  - die Wunder der almistischen  Verwandlung.
Kybalion ist nicht anders als jene mittelalterlichen rein materiell orientierten "Alchimisten", die  es buchstabengenau nahmen und die die eigentlich innerlich, mystisch gemeinte  Verwandlung des Menschen ent-äußerten, indem sie versuchten de fakto Blei in Gold zu verwandeln. Das Gold aber ist nur eine Metapher für das einzige Ziel, für das es sich zu "sterben" lohnt:  Die SELBSTverwirklichung unserer Wahren Natur.


Nochmal zur Zustandslosigkeit:


Das scheint mir nämlich auch so ein unverstandenes Schlagwort zu sein.  Zustandslos bist du per se, wenn du jenseits von Ego bist. Das Ego ist abhängig von Auf und Abs, Hoch und Tiefs, von veränderten Stimmungslagen und Gefühlszuständen. Jenseits von Ego bist du im Gleichmut. Immer gleichen Mutes, unveränderbar.

Natürlich gibt es temporäre Ego-Entrückungen, wo man einen Geschmack für diesen Gleichmut/Zustandslosigkeit bekommt. Man nennt es vorlieblich "Leere".  Aber davon spreche ich nicht. Das Erlangen von unveränderlichem Gleichmut ist erst mit der geistigen Wiedergeburt gegeben.  Ein Ding der Unmöglichkeit, dass jemand, der diese Geburt erfahren hat, jemals wieder aus der Gnade des Gleichmuts (Aspekt des SEINS) herausgehen könnte. Wenn ich höre, wie Leute sagen, sie können willentlich ins Gewahrsein bzw. den Gleichmut ("Nullzeit")  rein und rausgehen, dann ist es kein Gewahrsein/Gleichmut.

Zauberei, Wundertaten? All den armen verwirrten Seelen in seinem Thread sei die Botschaft Jesu anempfohlen, dessen Wundertaten eben jenen Menschen die einzigsten Wunder vollbringt, derer sie bedürfen: Die Wunder  der Heilung.


Wahnsinn und Methode

Daniel Paul Schrebers Reflexionen eines Paranoikers
"...Zentrale Elemente des Schreber'schen Wahns wie die Sonne als Symbol des Vatergottes (nach Freud eine Idealisierung des Vaters) und die Zwangsvorstellung, in eine Frau verwandelt werden zu müssen, um (wenn auch im Geheimen) aus den körperfeindlichen Geschlechterstereotypen seiner Zeit ausbrechen zu können, sind nicht zuletzt auf diese kollektiven bürgerlichen Zwangsvorstellungen zurückzuführen. In diesem Zusammenhang steht auch die von Freud in seinen "Bemerkungen" geäußerte These einer in der transsexuellen Phantasie ausagierten latenten Homosexualität Schrebers. "

Freud und Jung  - zwei unterschiedliche Ausrichtungen in der Psychologie. Der Unterschied ist exakt der zwischen Kopf und Herz. Was ich in diesem Link vermisse, ist die Ansicht Jungs zur "transsexuellen Phantasie" des  Herrn Schreber. Mir fehlt in diesem Text von Rainer Zuch die Übersetzung, die "Wandlung" dieses "Symbols der Libido" in die spirituelle Sphäre.
Wenn man diese "Transsexuellen Phantasien" nämlich aus der Sicht der Bewußtseinsentwicklung  betrachtet, dann sehe ich darin ganz klar ein spirituelles Symbol der Ganzheitlichkeit, welches dem Herrn Schreber nicht bewußt war und welches er aufgrund seiner rigiden christl. Erziehung wahnhaft verarbeitete.

Genau besehen drücken seine Phantasien nämlich nichts anderes  die Sehnsucht nach Ganzheit aus, nach einer männlich-weiblichen Synthese, wie sie jedem Menschen letztlich in und durch den Individuationsprozess bzw. im Verlauf von Schattenintegration geschieht. Was im Schatten liegt, sind  bei allen Männern die weiblichen Anteile, die ans Licht der Bewußtheit gehoben werden  und in das (Neue) Ich integriert werden wollen. (Wo Es war, soll Ich werden, sagte Freud - viel Einblick oder Ahnung von seinem eigenen unbewußten ES, seiner eigenen unterdrückten Weiblichkeit hat er wohl nicht gehabt.)

In diesem Entwicklungsverlauf geschieht es, dass Frauen mehr oder weniger bewußt davon träumen, zusätzlich zu ihrer körperlichen Weiblichkeit einen Penis zu haben und Männer eine Vagina. Dazu gehören  "transsexuelle Phantasien",  die sind aber nicht alles - denn das Selbst-Wunschbild  ist nicht Mann   o d e r   Frau zu sein, sondern  der  Hermaphrodit, d.h.,  beides zugleich zu sein: Mann  u n d  Frau . Diese androgyne Vision übt eine ungeheuer (verbotene!) erotische Anziehungskraft aus, ist aber äußerst angstbesetzt für puristische Gemüter, so sehr, dass die wahre spirituelle BEdeutung dahinter es sehr schwer hat, bewußt zu werden. Wobei letztlich auch bewußt werden sollte, dass es sich im spirituellen Kontext keineswegs um ein  sexuelles Ausleben handelt, sondern um Geschlechtslosigkeit, das Transzendieren der Geschlechterrolle.
Katoey   nennt man in Thailand diejenige Sorte von künstlichen, operativ "hergestellten" Hermaphroditen,  "Ladyboys", die sich wohl eher als  "Sextoy" verkaufen, doch hinter all diesen "Manifestationen"  ist der unbewußte psychospirituelle Wunsch nach Ganzheit.
Leider muss das  Ich  aber immerzu alles ent-äußern, d.h. in der materiellen Welt zur "Realität" bringen. Und so ist der Katoey die materielle Ent-Äußerung der geistigen Einheit von Yin und Yang.  Anders als der Mystiker, feiert/lebt  der Katoey den mystischen Hierosgamos, die Heilige Hochzeit auf körperlicher sexueller Ebene aus.
Von Buddha wie auch von Jesus wird fast wortgenau überliefert, dass die Frau zum Mann und der Mann zur Frau werden soll, will man ins Nirvana bzw. Himmelreich kommen.

Wie man an auch hier wieder sehen kann: Der Geist, der Spirit ist nicht von der Psyche zu trennen! Man muß nur lernen, die Metaphern und Symbole zu verstehen.

http://ssl.einsnull.com/paymate/search.php?vid=5&rid=153



Wissen

Ich habe kein unbedingtes Interesse daran, herauszufinden oder zu wissen, warum weshalb und wozu jemand macht, was er macht. Alle Kausalitäts-Fragen haben sich im Grunde  für mich erledigt.

Eigentlich war es schon früher eine Qual für mich , so dass ich mich oft weigerte zuzuhören, wenn jemand versuchte,mir die Welt und die Menschen darin zu erklären. Wenn jemand schon anfing:"Das ist so, weil..." reagierte ich schon allergisch. Ich wollte selber denken und selber herausfinden, was es mit der Welt und den Menschen auf sich hat.

Die ganze Schulbildung ist  Welterklärung aus zweiter Hand, -  mit ein Grund, warum die Menschen nicht lernen, selbst zu denken. Gedacht wird, was gelehrt wird...  Gedichte interpretieren hieß z.B. , möglichst nahe an die offizielle Deutung heranzukommen...

Heute beziehe ich mein Wissen aus dem Nichtwissen, d.h. ich benötige keine äußere Quelle, sondern beziehe lebendiges Wissen (mit Fleisch und Blut gefüllt) über Menschen und die Welt  nur aus mir SELBST heraus und zwar nur so viel wie ich im Moment brauche. Nicht mehr und nicht weniger. Ich brauche keine Bücher noch Menschen mehr zur Welterklärung.  Früher habe ich Bücher gefressen. Eigentlich kaufte ich mir ein Buch, nur um ein bestimmtes Thema, an dem ich innerlich arbeitete, bestätigt zu finden. Das war mit ein paar Sätzen oder Buchseiten meist erledigt, d.h., ich las das, was ich verstand mit Kopf und Herz. Dennoch konnte ich nicht anders, als das ganze Buch durchzulesen, obwohl mein Herz nicht mehr dabei war; ich habe somit immer zuviel  (an KopfWissen) gefressen, was ich nicht verdauen konnte.
Heute ist es so, dass ich kaum noch eine Seite am Stück lesen kann... Auch das Zuhören fällt mir schwer, wenn es dabei um FremdWissensvermittlung geht. Und FremdWissen ist alles, was nicht aus mir SELBST herauskommt. Videos z.B. mit Vorträgen... unmöglich bzw. wenn ich mir das in voller Länge antue, dann ist das wie Selbstverletzung. Sooo anstrengend.

Ich habe mich seit einiger Zeit schon gefragt, warum ich das Empfinden habe, dass mir bei längeren Unterhaltungen (am Telefon) die Augen herausquellen. Dies liegt m. E. teilweise daran, dass ich mir nicht nur den Gesprächspartner ständig bildhaft "vor-stellen" muss (den ich z.T. nie zuvor gesehen habe), sondern auch an den Bildern, die sich bilden, wenn mir einer  erzählt, was er so alles macht oder gemacht hat.  Ich bin dadurch gezwungen, wieder das alte blöde   "Kopfkino" einzuschalten. Hinzu kommen evtl. noch Schilderungen, wie man die Welt sieht oder bestimmte Menschen/Situationen/Krankheiten interpretiert - und schon bin  ich angefüllt mit fremdem Wissen, fremden Eindrücken.


Vieles von dem, was ein anderer sagt wird, hatte ich vielleicht selbst schon erkannt, aber das war vorgestern; das ist Vergangenheit und hat heute seinen Sinn und seine Berechtigung verloren bzw.ist schon vergessen und damit in den Orkus des Nichtwissens zurückgesunken. Wenn ich das wiederhole oder gutheiße und für wirklich halte, was ich vor 4 Wochen einmal als richtig, wahr und wirklich erkannt habe, dann habe ich das Gefühl, stinkigen alten Käse aufzuwärmen. Das ist auch echt stinkelangweilig.

Ich habe seit 2011  einfach nicht mehr die linear ausgerichtete Konzentrationskraft, die angesichts einer manchmal  enormen diskursiven Informationsfülle täglich aufgebracht werden will. Wenn ich mich z.B. vormittags mit der Lösung meiner PC-Probleme beschäftigen muß, ist der Tag schon gelaufen, d.h., ich habe keine Lust mehr auf weitere Infos.  Wenn man pc-mäßig so  unwissend ist wie ich und nicht mal einen Namen für das Problem hat, um ein Stichwort oder Schlagwort für google zu finden, dann ist man stundenlang am Suchen und durch Unmengen an LeseStoff durchzubeißen... Qualvoll ist mir auch das Editieren meines blogs. Im Grunde ist es so, dass ich gut und gerne auf jegliche Form von Input verzichten könnte.



So etwas wie Konflikte

kenne ich nicht mehr. Weder innen noch außen. Was nicht heißt, dass ich keine konfliktträchtigen Situationen  wahrnehme - nur: Was früher als unangenehm konflikthaft erlebt wurde,  bekümmert mich nicht mehr - kein Bedürfnis mehr, zu schlichten,  zu harmonisieren und zu glätten.  Kein Ärger, keine Befindlichkeitsveränderung...Was mich früher nicht hätte schlafen lassen, das belustigt mich heute.
Ich habe auch kein Bedürfnis mehr wie früher, "Beziehungen" zu festigen und aufrecht zu erhalten. Ich habe keine Beziehungen, d.h. weder gehe ich Beziehungen ein, noch beende ich sie.  Ich lasse alles so laufen, wie es ist, ohne einzugreifen.
Früher hätte ich gesagt: Hey, wir (ich) haben ein Problem, wir müssen reden... Heute sehe ich keinerlei Problem darin,  n i c h t  "darüber" zu reden. LOL!
Bewußte bzw. überlegte  Entscheidungen für oder wider etwas zu treffen, hat sich auch so ziemlich erledigt. Obwohl ab und an noch Anflüge dieses alten Denkens aufkommen, sind sie jedoch ganz schnell entlarvt. Die Leichtigkeit des Seins: Es gibt nichts zu bedenken, nichts zu tun, nichts zu wählen, nichts zu  entscheiden.


Gottesliebe

Klar gibt es die Liebe zu Gott,  - das Ich braucht solange das (personal-göttliche)  DU, bis es erkannt hat, dass Gottesliebe und die Liebe zu dir SELBST  nicht zweierlei ist, sondern EINES. Nichtzwei. Advaita.