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Sonntag, 2. August 2015

Mein DOT, gelieber HerzensDOT, an dich denk ich in einem fort...


One is enough

Was die Naturgesetze angeht und das Causalitätsprinzip, so werden sie im menschlichen Evolutionsprozess nicht nur vom Einzelnen transzendiert, auch die Quantenphysik weiss: Naturgesetze existieren nur auf der Zeitachse, der Entwicklungslinie von Evolution.
Der Glaube, dass es keine Zufälle gibt, ist keine mystische Wahrheit, wie man oft glaubt, sondern ist wissenschaftlich durchaus begründet. Dem Causalitätsgesetz nach gibt es keine Wirkung ohne Ursache, was wiederum den Glauben begründet, dass es so etwas wie Zufälle nicht gibt. Demnach dürfte es sehr schwer sein, am falschen Ort zur falschen Zeit zu sein, denn der Zufall ist eine Wirkung und erscheint nur deshalb als Zufall, weil die Ursache der "zufallenden" Begebenheit  im Verborgenen liegt. Ursache und Wirkung ist also immer EINS.
Auch wenn ich von Evolutionsprozess schreibe, so ist mir bewusst, dass es diesen in Wirklichkeit nicht gibt - Enthüllungsprozess ist ein besserer Begriff, aber auch nur aus der Perspektive der nondualen "Letztgültigen Erkenntnis", in der ich u.a. erkenne, dass sich nichts wirklich entwickelt hat, sondern dass sich nur mein Wahrnehmungsfokus erweiterte, in dem das erscheint, was seit Ewigkeit war und ist.
Als mir das in endgültiger Letztgültigkeit  bewusst wurde,  war ich mit OneIsEnough ausnahmesweise mal EINS, d.h. er gabmir Recht.
Ja, man kann es nicht oft genug wiederholen:

Es gibt in WAHRHEIT nichts, was sich entwickeln könnte, alles was sich entwickelt bzw. ERWEITERT,   ist unser innerer AUFMERKSAMKEITSFOKUS. (Gewahrsein)


Im Allgemeinen stimmt es, wenn ich sage,  dass mich nichts mehr berührt, dass ich keine Vorlieben, Ab- und Zuneigungen mehr habe. Dennoch passiert es noch, dass ich mir über Gedanken zueilen ein illusionäres Gefühl besorge. So zum Beispiel, wenn in meinem Fokus überraschenderweise OneIsenough auftaucht. Wie neulich, als ich einen Kommentar zu meinem Blog von ihm fand. Auch wenn er nicht mit seinem Namen unterschrieben hätte, hätte ich ihn doch sofort erkannt. OIE  gehört zu den ganz wenigen, denen ich im Allmy-Forum ein Herz spendierte und wo mir heute noch ganz warm  ums kühl-neutrale  Herz werden kann, wenn mir ihr Name begegnet. LOL. 

Dazu gehört übigrens auch DOT, der Evil Knievel und  1st High Flyer des Allmyforums, der nach längerer Absence wieder fröhliche Resurrectio im Allmy-Forum feiert, insofern TrickyGeeky ihn hochkommen läßt, hehe - ich wünschte, die beiden würden öfter aufeinandertreffen...köstlich!
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Mein geliebter HerzensDOT,  ich denk' an dich in einem fort!
Nicht an die Menschen will ich glauben, nein, nur an dich, mein DOT allein;
Daß nichts mir deine Lieb' kann rauben, des mag mein Herz sich wohl erfreun.

Komm schnell,  wir wollen's  Küssen üben, ich von hüben, du von drüben
Auf der Stelle jetzt und hie! Denn nicht nur im Allmystery, überall ist Leben,
Bei Aunti Lolo's Strumpfenband wie irgendwo daneben!

Doch bitte ich zum Schluss euch sehr, nehmts nicht persönlich, lieber Herr,
die Liebe, die ich meine hier ist totaliter alitär.

Der WAtzmann ruft, its five'o clock  - DOT zum Gruß!
Dein ANTIdot
(Lolo von Schulte-Hülshoff)
Ach, dass ich dies vergesse nicht: Grüß' mir, please, den lieben WICHT!
Denn wer den MOD  in der Höhe nicht ehrt, ist des Allmyhimmels nicht wert!


Die Achillesferse

von Herrn Cerebrus ist sein Wissen. Wird sein Wissen bzw. Kompetenz in Zweifel gezogen, dann wird er böse.  Dahinter liegt offenbar eine tiefe Angst, die ihn dazu antreibt, alles, was er schreibt so hieb- und stichfest zu formulieren, dass niemand einen Einwand oder eine Kritik anbringen könnte...ein Perfektionierungsbedürfnis... eine Angst, Schwächen zu zeigen,  kritisiert und lächerlich gemacht zu werden, nicht ernst genommen zu werden, ein Bedürfnis anerkannt zu sein.  Die Anerkennung als "psychospirituelle Kapazität" dürfte ihm allerdings schwerfallen,  solange seine Weltsicht, wie er selbst sagt, die Weltsicht von Ursache und Wirkung ist. Um diese Weltsicht zu transzendieren, bedarf es der Schattenintegration bzw. einer gelungenen Individuation.
Nach einigen Bemerkungen von ihm zu urteilen, könnte er möglicherweise überzeugt sein, ein "Avatar" zu sein, das ist ein Mensch, der auf einer hohen Bewusstseinsstufe wiedergeboren wurde und dementsprechend  keiner Verdrängung mehr fähig ist und für den sich daher Individuation resp. Schattenarbeit komplett erledigt haben. Ob es Avatare gibt, weiss ich nicht, ich weiss aber mit Sicherheit, dass  Herr C. keiner ist -  das hat er mit div. Reaktionen bewiesen und vor allem mit seinem unseligen öffentlichen Bekenntnis zur dualistischen Weltsicht, die eines Avatars unwürdig ist. Aber wirklich, nicht mal theroretisch darf man daran "glauben", wenn man überzeugend sein spirituelles Wissen demonstrieren will. DAS muss er einfach "wissen" -der Verstand: dass das dualistische Causalitätsgesetz eine handfeste Illusion ist, die nur in unserem Kopf existiert. Weil der Verstand aber - bzw. der Träger des Verstandes, vordergründig genannt Callida - sich damit selbst ganz persönlich in Frage gestellt sieht - kann er sich dessen nicht BEWUSST werden! Das ist die Crux des Verstandes bzw. Herrn Callidas!

Allgemein läßt sich sagen: Wo  (massive)Abwehrstrukturen sichtbar werden, im spirituellen Kontext insbesondere gegen die Universelle Wahrheit, da ist weder Erleuchtung, Erlösung geschweige denn Erfüllung - was letztendes ja doch die Große Befreiung von allem Leiden bedeutet.
Man sagt, in der Spiritualität gebe es keine Ziel. das ist falsch und richtig, je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachtet - aus der evolutionären oder der involutionären - aus der dualen oder der nondualen Sicht.  Mal bin ich mir der einen, mal der anderen Seite bewusst..LOL. Mal Hase, mal Igel.

Das Problem mit dem Ziel ist nur,  dass der Egomind  sich falsche Vorstellungen davon macht. Auferstehung, geistige Wiedergeburt, anders gesagt: die Befreiung von Leiden ist aber ganz deutlich das postulierte ZIEL aller spirituellen Disziplinen... woran Herr C. aber offenbar nicht einmal theoretisch glaubt, derweil er so rechtschaffen-militant geradezu fanatisch insbesondere das Leiden der Juden bei jeder ihm passenden Gelegenheit in's Blickfeld rückt und verteidigt und dabei jeden exkommuniziert und diskreditiert, der es wagt,  den Holocaust  - nicht nur aus politischer! - sondern explizit aus spiritueller Sicht als "Illusion"  in Frage zu stellen. Herr C., der sich als psychospirituelle Kapazität sehen muss - anders könnte er psychospirituelle Dysfunktionen ja nicht erkennen und behandeln -  denkt hier ganz wie Herr Normal.  Hrr C. verwechselt die Ebenen!  Das darf nicht mal der gemeine theoretische Verstand, der sich was auf sein Wissen zugute hält!
Noch mehr kann man sich spirituell leider nicht disqualifieren. Sorry, a stimmts ja nicht mal mit der Theorie... (In diesem Zusammenhang  kann man wieder sehr deutlich sehen, wie Abwehr-Emotionen  imstande sind, alle Klarheiten zu beseitigen, - denn wo man früher noch verstreute oder  zuweilen sogar geballte Wahrheit in Herrn C's Texten fand, findet sich seit der Hitler-in-uns-Diskussion nur noch formvollendete hyperintellektuell-eierköpfige Vernebelungsformulierungskunst, durchwirkt mit dem, was man in der Psychopathologie "dysfunktionale Attribuierung"   und im Volksmund eine Verdammte Haltlose Unterstellung nennt.

Nochmal: Befreiung von Leid fußt auf nichts anderem als  auf der Desidentifikation von Ego und seiner persönlichen und insbesondere auch der  kollektiven Geschichte. Des weiteren basiert es auf der Desidentifkation mit dem Denken und vor allem dem angehäuften Wissen und der persönl. und kollektiven Glaubenssätze. Alles angesammelte Wissen, alles, was du je erfahren und von der Welt gelernt hast,  muss als konzeptionelles Wissen erkannt werden, egal ob es sich um das Wissen vom Holocaust, deiner Lebensgeschichte oder ob es sich um die Erinnerung  vom vergangenen Mittagessen handelt. Alles, was du einmal erfahren hast, ist vergangen, Erinnerung, also Konstruktion. Bild. Auch das, was du selbst zu sein glaubst, wie du dich definierst, ist nur Vorstellung. Bild. SelbstBILD!

Herr C. - der Egomind im allgemeinen - identifziert sich mit seinen Gedankeninhalten, als da wären die Vorstellungen von leidenden Menschen in einer vergangenen Zeit. Wie Herr Nomal glaubt er an die Wirklichkeit seiner Konstruktion. Er glaubt an seine GEdankenkonstruktion, stellt sich leidende Menschen vor, holt dazu seine "BEWEISE" - Bilder aus der staatlich anerkannten und wissenschaftlich beglaubigten historischen Asservatenkammer der KZ-Vergangenheit, stellt sie vor das Auge des Betrachters und fordert ihn auf, dies als WIRKLICHKEIT zu sehen. Das heisst, er fordert dich auf, dich mit einem bedeutungsleeren Bild zu identifizieren, denn die bis auf die Knochen abgemagerten Menschen auf dem Bild leben nicht mehr, haben keinerlei konkete Existenz. (Ob sie das mal gehabt haben, spielt für den neutralen Mind im Hier und Jetzt keine Rolle!, was vergangen ist ist vergangen!

Wohlbemerkt, Callida hält sich nicht für Herrn Normal, sondern für einen spirituell fortgeschrittenen Geist, wenn nicht mehr! Einen Herrn Normal(Verstand) darf man nicht für seine Illusionen tadeln... aber ein spirituelles Ego, welches sich hartnäckig an Bildern festklammert und nicht erkennt, dass diese Bilder nur in seinem Kopf stattfinden, ein Film, der  aller konkreten WIRKLICHKEIT entbehrt, ist ein unwissendes, unerleuchtetes spirituelles SuperegoArschloch, insbesondere dann, wenn es alle, die die Wahre Wirklichkeit erkannt haben und  seiner dualist. Weltsicht nicht huldigen, "exkommuniziert", dem Feuer übergibt, d.h. der Hybris anklagt und einer "Psychospirituellen Störung" bezichtigt.
Mensch, Callida, dass Bilder kein Beweis sind für Wirklichkeit, kann sogar auf der personal-dualen Ebene heute jeder Herr Normal  verstehen! Was Herr NOrmal aber nicht verstehen kann, ist, dass es aus spiritueller Sicht schnurzegal ist, ob ein Bild gefälscht oder ob es sich um ein Original handelt. . Bild ist Bild, ob falsch und richtig spielt keine Rolle, es wird weder an die Wirklichkeit des einen noch an die des anderen geglaubt.
Nehmen wir die beiden Bilder, die ich willkürlich gegoogelt habe. Das eine  ist oder könnte ein KZ-Foto sein. Das andere zeigt Kinder, die der Überschrift  nach einen Taifun beobachten. (!) Was ist daran wirklich? Es sind zwei Bilder, keiner weiss, wo sie und unter welchen Umständen sie fotografiert wurden, außer du forschst nach und googelst, bis du "Fakten" hast. hah! Fakten, wirklich?  Schwarze und weiße Kinder, abgemagert bis auf die Knochen.


Zugegeben, es bedarf eines hohen Gewahrseins,  um die Identifikationen mit der sog. Realität bzw. die GEdankenkonstruktionen, die uns die REalität vorspiegeln,  aufzulösen. Herr C. ist weit davon entfernt, er  ist nicht nur identifiziert, sondern geradezu verliebt in seine Gedankenkonstruktionen und v.a. in allgemein anerkannte wissenschaftl. Glaubenssätze.  Sein Fokus reicht noch nicht über den persönlichen Tellerrand und kann den Kollektiven MenschheitsWahnsinn, der in seinem Unbewussten auf  seine Enthüllung wartet,  noch nicht erfassen.  Man kann ihm nur wünschen, dass ihn das  Heisenberg'sche Unschärfe-Dingsbums  am Wickel kriegt, ... eine wissenschaftliche Theorie, mit der ihm die wissenschaftsgläubigen Flausen schon ausgetrieben werden! Diese Theorie wird ihm und jedem Herrn Normal in der Praxis der Bewusstseinsentwicklung zur Apokalypse geraten - zum Totalkollaps.  Da kriegt er so ein Hirnsausen, dass er dort hinfällt, wo er hingehört: auf die Knie. Da wird er nicht nur von Gott herunterkanzeln, sondern nach ihm schreien. 

Überhaupt: Wie einer so von Gott sprechen kann, ohne seine persönliche Bekanntschaft gemacht zu haben, bleibt mir ewig ein Rätsel. Noch nie sich gebeugt, noch nie ein wahres Wort gesagt oder gebetet, noch nie in der Löwengrube gesessen, noch nie durch's Tal der Tränen gegangen, noch nie 40 Tage durch die Wüste... - aber von Gott, Dunkler Nacht und Johannes vom Kreuz klügeln!
Da erdreistet sich jemand, die  Dunkle Nacht, ohne sie selbst erlebt zu haben, zu psychopatholisieren, indem er den Suchern/Findern nach eigenem Gutdünken unterschiedslos statt dessen eine gewöhnliche Depression an die Backe knöpft und der Selbstwert des Suchers infrage gestellt wird.  Klar ist es möglich, dass viele Sucher das verwechseln, aber sicher ist auch, dass Herr C. nicht die Geister unterscheiden kann - dies eben, weil er selbst nicht erlebt hat, was er so klügelnd und oberflächlich formvollendet, aber inhaltsleer und substanzlos  in Szene zu setzen weiss.

(Es erstaunt mich immer wieder: Heute im Zeitalter von Google kann wirklich jeder sich ein belesenes Image basteln, die Bücher muss man nicht mehr gelesen haben, um mitzusprechen, es reicht ein Wiki-Auszug und schon kann man sich ein gelehrtes Flair geben; Um dem Gelehrsamkeitsanstrich noch eine letzte Weihe zu geben, kann sich jeder ein Buch zusammenschustern und den - Gipfelpunkt der Schamlosigkeit- den geistigen Diebstahl mit einem COPYRIGHT versehen!Alles, was man braucht, ist ein gutes Gedächtnis und/oder ein Archiv.
Wer je von der (Liebes-) Dichtung des Johannes vom Kreuz sich hat ergreifen lassen, der hat ein Herz und der kann auch mit dem Herzen SEHEN. Herr C. hat keines. Das wiederum kann ICH sehen, weil ich meine Augen in der Brust und nicht wie er allein im Kopfe trage! Um Johannes v. Kreuz zu verstehen, musste man selbst von einer persönlichen Liebe - einer brennenden Gottesliebe ergriffen sein!)

Da wird das Spirituelle willkürlich psychopathologisiert  bzw.  andere spirituellen Sucher/Finder  auf "psychospirituelle Störungen" hin analysiert, die nicht seinem spirit. Konzept bzw. seinem dualistischen Weltbild entsprechen. 

Gesetz


Herr C. ist ein Mann des Gesetzes. Er ist mit Wissen und  Wissenschaft identifiziert, er glaubt z.B. noch immer an Gedankenkonstruktionen und Konzepte wie physikalische Naturgesetze, den Gesetzen des Denkens... seine Weltsicht basiert auf dem Causalitätsgesetz und Syllogismen (z.B. verstandesmäßige scheinlogische Syllogismen wie die Definition von Menschlichkeit des Gottmenschen, z.B. Der Mensch jenseits von Ego ist zwar Gottmensch, aber bleibt  menschlich,  insofern als er den staatlich anerkannten  Gesetzen der Natur weiterhin unterworfen ist. 
Das geistige Gesetz der Nichtübertragbarkeit von dualen Faktoren auf die nonduale Ebene wird nicht erfasst, weil seine einseitig-linkshirnig ausgerichtete Geisteskraft nicht dazu ausreicht, die beiden Ebenen dual-nondual  im Fokus zu behalten. Der Verstand neigt dazu, ENTWEDER dual ODER nonduale Position zu beziehen. Sowohl-Als-Auch ist eine Gleichzeitigkeit, die er nicht denken kann.

Zum Naturgesetz ein kurzer Abriss: Nach meiner ERfahrung ist es so, dass auf der dual-personalen Ebene das Causalitätsgesetz genauso wie das KarmaKonzept ihre Wirklichkeit haben. Auf dem Individuationsweg habe ich selbst erfahren bzw. erkannt,  dass wir gar nicht nach unserer Natur leben, ich habe die Bekanntschaft gemacht mit den "Naturgesetzen", die in uns angelegt sind, die wir aber aufgrund der Zivilisation verloren haben. Wir haben u.a. die Instinkte verloren, weil wir aus dem Garten der Natur, aus Eden, hinausgeworfen wurden. Wir sind keine wirklichen Menschen, wir sind nicht natürlich. Wir ernähren uns nicht gesetzmäßiig-natürlich, wir gehorchen der natürlichen Programmierung nicht. Wir sind z.B. alle sovon Gott programmiert, dass die Frau auf ganz natürliche Weise im Alter zum Manne wird. Und der Mann zur Frau. Wenn man den natürlichen Ordnungen in uns folgt, dann würden wir uns ganz von selbst auch spirituell entwickeln und die geistigen Gesetze hinter den Naturgesetzen erkennen. Aber wir stören von Geburt an unsere natürliche Entwicklung. Künstliche Hormone verhindern, dass wir geistig wachsen. Eine Frau, die  Östrogene nimmt, kann geistig nicht zum Manne werden. Naturgesetz und geistiges Gesetz gehen hand in hand! Im übertragenen Sinne ist das gemeint, es geht in Wirklichkeit um die weiblichen und männlichen Anteile, die wir in den Schatten verdrängt haben. Alles Natürliche, alle in uns wirkenden göttlichen Ordnungen/Gesetze haben wir in den Orkus geschickt. Wer seine weiblichen Anteile befreit hat, der weiss, wovon ich spreche! Das Natürliche ist das Weibliche.Das Matriarchat ist in uns. Das kollektive Gedächtnis... In der psychospirituellen Entwicklung gehts primär um das konkrete Wirken und konkrete Erfahren dieser Gesetze in der konkreten einzelnen Person, und nicht um physikalische Naturgesetze, die zum abstrakten Wissen gehören, welches erst mit dem Patriarchat erworben wurde.
Am Ende werden die Naturgesetze transzendiert, d.h. die geistigen Dimensionen hinter den Naturgesetzen wird offenbar. Die Urbilder. Archetypen. Diese Erfahrungen kann man nicht aus Büchern beziehen.

Herr C.'s Auffassung von Spiritualität

  ist objektivistisch und populistisch, weil sie sich an der allgemeingültigen Auffassung der sog. Realität orientiert. 
Populistisch: Herr C. propagiert eine Zwei-Herren-Irrlehre, wonach man einerseits seine weltlichen Ziele verfolgen und andererseits das Reich Gottes suchen und finden könne. Alles, was er propagiert führt den Menschen nicht zu sich selbst, sondern aus dem  Hier und Jetzt hinaus. Des weiteren ist er zwar durchaus dafür,  die persönlichen, d.h. negativ besetzten Glaubenssätze in Frage zu stellen, der Glaube an die  positiven Glaubenssätze jedoch wird nicht angetastet. Ferner bleiben die kollektiven Dogmen unangetastet(Wissenschaften). Es geht aber letztlich darum, das ganze Ich-Haus abzureissen und zu erkennen, dass alles, ALLES, was wir über die Welt wissen, Glaubenssätze, Dogmen sind!

Einerseits meint er nach Gutdünken willentlich in der EInheit des Reiches Gottes verweilen zu können und andererseits sich der "Vielheiten" der Welt erfreuen zu können und Zukunftsplänen und div. anderen Strategien zu frönen.
Das ist die beelzespitzbübische IrrLehre eines "Jokers", die besonders die Kopfmenschen anspricht, die viel auf ihren Gesunden Menschenverstand und gesunde Lebensweise halten und auf der linearen Zeitachse uralt werden wollen, statt sich dem vertikalen Jungbrunnen im ewigen JETZT zuzuwenden - dem Himmelreich in uns.  Geht es doch allein darum, das Leben zu verlieren, um das LEBEN zu gewinnen (Jesus); anders gesagt: das kleine Ego zu verlieren, um das große ICH BIN-Bewusstsein zu realisieren.
Den Kuchen essen und behalten - das hat noch nie funktioniert.

Es war nicht nur frech von Herrn C. , mir beim geringsten Gegenwind sofort Abwehr vorzuwerfen, es war gewissermassen ein Verrat. Ich habe woanders schon geschrieben - die schnellen Abwehr- oder Projektionsvorwürfe ("Blitzrepliken" lol)  sind die Selbsterhaltungskniffe ungeheilter schnell beleidigter Therapeuten. Zu jenen gehört auch der mutmaßlich angehende Therapeut Herr C.  Er liest  und "kennt" mich seit 2 Jahren und hat noch immer nicht begriffen: ICH bin diejenige - besser gesagt  ICH BIN DAS, was Abwehrmechanismen BEMERKT und nicht das Ego, welches sie produziert! LOL
Verrat deswegen, weil er mir sozusagen mein Dissertationsthema, meine "Doktorarbeit" geklaut hat, er hat sich mein ureigenes Schatten- und Abwehrthema, angeeignet, sich ungeniert meiner Erkenntnisse bedient und  für seine Zwecke "verwurstet" - nur um sie  letztlich gegen mich zu wenden, als die übliche Zuwendung ausblieb.
Adaptieren ist nichts Böses und kann einfach durch den Akt einer Inspiration oder geistigen Befruchtung geschehen. Ich erhebe kein Copyright auf meine Worte.  "Böse" ist es, wenn man den Wirt vergißt, der einen inspiriert und mit Nektar versorgt hat. Vollends frech und undankbar ist es aber vor allem, wenn man das Wissen auf eine verdrehte, dilettantische und boshafte Weise gegen den "Versorger" wendet.

Zu Anfang unserer Bekanntschaft amüsierte mich sein intellektuelles Wortgeklingel. Die Art wie er meine Erkenntnis  in wissenschaftlich-intellektuelle SprachFORM adaptierte und übersetzte, sah ich mit Wohlwollen und eher spielerisch spasshaft, denn als eine Rhetorik an, die nur auf Unantastbarkeitsanspruch und Beeindruckung beruht.  Ich sah in ihm den "Kleinen Professor", den Prof. und wenn ich mit ihm am Telefon sprach, "sah" ich immer einen aufgeweckten lebhaften neugierigen 12jährigen Lausbub. Der er auch ist.
(Ich wiederhole hier nochmal: Herr C. hat  immer humorvoll von anderen geredet, er hat niemals über andere Menschen in irgendeiner weise herablassend, abwertend  oder schlecht gesprochen. Seine ARt über andere zu sprechen, war  humorig, aber nie wirklich hämisch. Seine Art "Häme" war m. E. eine lausbubenhaft-herzliche ÄtscheBätsch-Häme, er entwarf witzige Szenarien, Bilder, die sich in meinem Kopf zu lustigen Comics formten.  Also DEN Kerle mag ich immer noch sehr...LOL:) Er ist auch kein schlechter Psychologe, wenn er nicht gerade in der Abwehr ist. Er hat ein umfangreiches psychologisches Wissen, was in diesem Metier durchaus seinen Wert hat. ("Schwarzpsychologisch" wird er offenbar nur dann tätig, wenn man ihm gegen das Schienbein tritt) Zuweilen scheint auch ein Genius aus ihm, wo man sich nicht so sicher ist, ob nach der Form oder dem Inhalt...

Herr C. war zu Anfang oft mein Echo. Das war völlig in Ordnung für mich damals.  Herr Fredo nannte es einmal unschön, Herr C. hielte sich unter meinen Röcken versteckt.  Ich wusste, was er meinte - aber durch Herrn Fredos Augen zu schauen, ist grundsätzlich kein Augenschmaus...
Wo sich Herr C. mitsamt seiner "Weltsicht"  die ganze Zeit versteckt hielt, zeigte mir dann spätestens das Thema Hitler und Holocaust. Meine Infragestellung seiner Kompetenz rief sein anderes Gesicht auf den Plan. Es zeigte sich,   dass man mit ihm nicht diskutieren kann, wenn man seine Anschauungen und sein Wissen infrage stellt. Es zeigte sich ein erschreckendes SchwarzWeiss-  bzw. Freund-Feind-Denken. Seine "Leichtigkeit des Seins" ist  anscheinend sehr störanfällig und  hängt davon ab, dass man keine ihm unangenehmen Sachen sagt, ruhig ist und zuhört.   Herr C. hat wie gesagt, durchaus seine Qualitäten, er ist lustig und unterhaltsam, sein Wohlwollen hielt leider nur so  lange als ich mich wohlverhielt und seine Überzeugungen nicht in Frage stellt. Als ich das tat, wurde ich zu seinem Feind, den es infolge mit allen unlauteren Mitteln zu bekämpfen und zu diskredieren galt. Eine Sache, die mich heute absolut nicht mehr stört oder beeinträchtigt, da alles mir zum Wohle gerät. Insbesondere die mutmaßlich negativen Dinge. 


Gott behüte uns

vor ungeheilten Heilern, insbesondere vor ungelernten, selbsternannten  "transpersonalen" Therapeuten, die die Stärke nicht aufbringen, Widerstand auszuhalten bzw. unfähig sind,  Infragestellung und  Kritik ihrer Patienten adäquat zu verarbeiten.

In seinem Allmy-Thread "Spiritualität und psychospirituelle Störungen" demonstriert Herr Callida sehr gut, wie er mit evtl. Patienten umgeht, sollte er tatsächlich jemals therapeutisch tätig  werden, was Gott verhüten möge. So wie Herr Callida in Diskussionen mit Kritik umgeht, so geht er ganz allgemein mit Kritik um - nicht anders  würde er mit seinen Klienten umgehen.

Ein Therapeut, derbei jeder Kritik gleich in die Abwehr geht und dem Patienten  noch mehr pathologisiert, indem er ihn bei "Fehlverhalten" mit einer  path. Diagnose bestraft, ist selber ein iatrogener Faktor, ein derartig projezierender Therapeut wirkt nicht heilend, sondern retraumatisierend.
Ein Therapeut, der auf den leisesten Hauch einer Kritik und den kleinsten Widerstand eines Patienten mit einer Gegenübertragung reagiert, indem er dem Pat. ein Abwehrverhalten vorwirft, ist selber krank. Er leidet an eben jener Krankheit, die er dem Patienten introjeziert.
Zur Anschaung: Ein versteckter Vorwurf der Abwehr ist auch in folgender Sentenz zu finden. Ein User beklagte sich über die Art und Weise, wie man u.a.  "in diesem Thread mit Spirituellen" umgehe und gab mit seinen Einwänden (Kritik) seinem Eindruck und seinem Empfinden  Ausdruck. Die Antwort des getroffenen und betroffenen angehenden Therapeuten C.'s war:
"Wenn Dich in meinem Thread etwas tangiert, dann nur weil Du selbst damit in Resonanz gehst. Erkennst Du diesen unerkannten Aspekt in Dir? Provozierende Dinge im Außen sind manchmal nötig, um diese unerkannten Aspekte seines Selbst im Licht zu sehen."
Man ersetze das Wort "Thread" bitte durch das Wort "mir", dann hat man die Wahrheit!
GAnz offensichtlich fühlte sich "Das provozierende Ding" namens Herr C.  durch die Kritik des Users S. in seiner Person  infragegestellt, denn  Herr C. lenkt von sich ab, er geht nicht auf die Kritik oder das Empfinden des Users S. ein,sondern gibt den Schwarzen Peter an den Sender zurück und sagt damit:  Nicht ich, sondern DU bist der Schwarze, meine Weste ist rein wie Schnee...DU PROJEZIERST! Du bist in der Abwehr! Ich habe nichts damit zu tun, ich bin gar nicht.
Es musste Callida schon sehr gekränkt haben, dass der User S. ihn ansah als einen potentiell "verwirrten gestörten Spirituellen, der einen anderen gestörten Spirituellen die Störung nehmen will. Was daraus resultiert ist klar. Märchen + Märchen = Komplexes Märchen.)
Es ist dies dasselbe Reiz-Reaktions-Muster, welchem man bei Callida immer dann ansichtig wird, wenn man ihn kritisiert oder er sich kritisiert fühlt. So wurde er von dem User S. auch  mit einem sich festgebisssenen Hund verglichen. Das muss ihn gekränkt und verletzt haben. Statt sich aber den eigenen Gefühlen der Kränkung zu stellen, verdrängt er sie und  projeziert sie auf den anderen.

Das ist auch exakt die Art und WEise, wie schwarzpsychologische Therapeuten mit ihren Patienten umgehen, wenn diese "Widerstand" zeigen, ihrer Befremdung Ausdruck geben oder Kritik äußern an der Therapie bzw. dem Therapeuten. Statt dem Gefühl des Pat. auf den Grund zu gehen, wird er der Abwehr beschuldigt.

Der User Saul jedoch war so gesund, dass er diese wahrhaft teuflische "Gegenübertragung" kontern konnte und die Projektion dahin zurückgab, wo sie herkam, :
"Du hast dich mir die ganze Zeit nicht gestellt. Jetzt bellst du, wenn ich dem Thread den Rücken kehre. Langweilig. Hoffe du erkennst deine unbekannten Aspekte deiner selbst, die deinem Handeln entspricht...

Einerseits ist es ja erfreulich, dass man seit neuestem auch als Heilpraktiker psychotherapeutisch tätig sein kann, andererseits wird damit Tür und Tor den narzisstischen Dilettanten und selbsternannten Wundertätern und Scharlatanen aller Art geöffnet. So weit ich informiert bin, ist es nämlich nicht nötig für einen Heilpraktiker, sich und seine TherapieMethoden supervisorisch begleiten und überprüfen zu lassen.

 Herr C. ist gestern wie heute nicht imstande, bei anderen Menschen die Abwehrmechanismen sachlich und objektiv im einzelnen zu analysieren, "dingfest" zu machen und zu benennen. Das liegt a)am fehlenden Wissen über Widerstand in der Psychoanalyse und b)  an der fehlenden Selbsterkenntnis/Individuation/Schattenintegration.  Ein solcher Mangel ist im Rahmen einer therapeutischen Beziehung absolut gefährlich und unheilvoll für den Klienten: Denn Abwehrmechanismen  registriert Herr C. bei anderen immer nur dann, wenn er sich persönlich tangiert und angegriffen und in seiner Person infrage gestellt  fühlt - er dreht den Spieß einfach um  (übrigens auch ein Abwehrmechanismus) und projeziert seine eigenen Abwehrmechanismen auf andere, um diese der Abwehr und des Widerstands zu beschuldigen. Möglicherweise nennt er dies gar noch "spiegeln", LOL.

Widerstand in der Psychologie ist Widerstand gegen das Aufdecken unbewusster Inhalte  Widerstand gegen die persönliche Wahrheit.... gegen Heilung... Liebe...Angst vor der Freiheit. Dieser Widerstand dient der Aufrechterhaltung von Lebenslügen u.a.m.
Ein Therapeut sollte so stark und in sich gefestigt sein, dass er den Widerstand nicht persönlich nimmt und  seine Abwehr nicht konflikthaft auf die Abwehr des Pat. trifft.  (s.a. Übertragung-Gegenübertragung). Ein Therapeut muss sich speziell bei fehlender Supervision einer permanenten Selbstüberprüfung unterziehen.
Ungeheilte Therapeuten mißverstehen nämlich das "Nicht- persönlich-nehmen" dahingehend, dass sie die Schuld/Verantwortung von der eigenen Peson auf die Person des Patienten verlagern. Eine psycholog. Abwehrreaktion, der  man auch immer wieder im Reiz-Reaktions-Schema von Herrn Callida begegnet.

Sehr interessant ist, dass der Mechanismus des  Projezieren und  das narzisstische Spiel des "Spiessumdrehen" diese Spieler ihr Leben lang  bei strahlender Gesundheit belassen kann, durch das Projezieren ihrer Abwehr auf andere, machen sie die anderen krank, da sie durch das Projezieren der eigenen verdrängten Anteile  im Anderen Introjekte injezieren, die  mit negativen Glaubenssätzen einhergehen und den Selbstwert erheblich herabsetzen, das kann bis zum Gefühl der völligen Wertlosigkeit und nicht zuletzt zum Suizid führen.( Interessant auch: Es gibt auf körperlicher MikroEbene dieselbe Mechanik  des "Spiessumdrehens" in Bezug auf die Immunabwehr.)

Ich weiss, wovon ich spreche: Ich habe solche Mechanismen als Täter und als Opfer an mir selbst erspürt, ich habe hautnah erlebt, wie ich durch die Projektionen anderer krank wurde, ich sah haarscharf auf welche Weise krankmachende Introjekte gesetzt werden. Es gibt Täter, die sicher solcher Psychotechniken ganz bewusst hingeben, das fällt in den Bereich der Schwarzen Magie. Im dritten Reich wurde experimentiert, die Psychiater... So wie man  positive Effekte mit Positivdenken bei sich und anderen erreichen kann, kann man das auch umgekehrt mit quasi verordnetem Negativdenken:  unter dem Mäntelchen des Gutmeinens schieben diese Sorte Täter den eigenen Dreck vor der Haustür des anderen ab. Siehe auch seinen "Backlash" an User S. , dem er eine Schattenprojektion vorwirft, statt sich ein einziges Mal nur einer Kritik bzw. seinem eigenen Schatten (Gefühlen)  zu stellen.

Könnte Herr C. sich seinem Schatten, d.h. seinen eigenen gekränkten Gefühle gegenüber dem Kritiker  nur stellen, dann wäre er auch imstande zu erkennen, dass es seine eigenen Gefühle sind, die  einen guten  "Resonanzboden" dafür abgeben, Informationen über den Zustand des Users S. zu gewinnen.
Das ist nämlich die Grundlage für Empathie - das zeichnet einen guten Therapeuten aus. Das wäre zu lernen!

Therapeut ist man übrigens nicht nur für ein paar Stunden am Tag, ein Wahrer Therapeut begrenzt sein Wohlwollen nicht auf besondere div. Menschen in seinem Behandlungszimmer.
Das Allmystery-Forum eignet sich hervorragend als therapeutisches Übungsfeld. Herr C. benutzt es  offenbar als ein solches. Allerdings mißbraucht er nicht nur sein Wissen, sondern z.T. auch die DiskussionsTeilnehmer.
Er hält sich selbst raus aus dem Spiel. Er stellt sich weder seinen eigenen Gefühlen noch hält er irgendeiner Kritik stand. Er versteckt sich, statt sich bzw. seine Gefühle zu offenbaren. Nur auf diese Weise läßt sich sein dominanter Unantastbarkeitsanspruch durchsetzen und seine autoritäre VorMachtStellung erhalten. Ihm geht es nicht um andere Menchen, ihm geht es um den Selbsterhalt -  Selbstaufwertung durch Abwertung.

Nochmal: für mich ist das hier  keine persönliche Auseinandersetzung, sondern ich behandle hier sozusagen eine Prüfungsfrage. Herr Callida machte daraus eine persönliche Auseinandersetzung,  er schuf ein Freund-Feind-Bild, eine "Gegenpartei" dadurch, dass er  sich in seiner  P e r s o n   abgewertet fühlte, derweil  ich nur seine Meinung/Überzeugung/Weltsicht angriff. In Wirklichkeit habe nicht ich ihn  bzw. seine Kompetenz in Frage gestellt, sondern er selbst hat durch seinen äußerst augenöffnenden Abwe(h)rtungsüberschwang gezeigt, dass er nicht nur mit seiner Person und  mit einer dualistischen "Weltsicht"  identifiziert ist,sondern  insbesondere seinem Wissen  ü b e r  Spiritualität und Psychologie verhaftet ist. Er selbst war es, der mit seinem Agieren einen psychospirituellen Status offenbart hat, der seine diesbezügliche Kompetenz und evtl. Erfahrung komplett in Frage stellt.

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Der Begriff der Abwehr

darf niemals zum Schimpfwort werden! die psychologischen Abwehrmechanismen sind nichts Böses oder Schlechtes. Ganz im Gegenteil sind sie im Normalleben absolut notwendig, weil sie die Funktionstüchtigkeit des Ichs gewährleisten, weil sie die Grenzen aufrechterhalten, die vom Unbewussten trennen. Abwehrmechanismen schützen vor Überflutung unbewusster Inhalte.
Herr C. allerdings benutzt den Vorwurf der Abwehr als Waffe, als (Mund-)Totschlaginstrument, um sich nicht nur gegen Kritik zu schützen, sondern vor allem sich  gegen die BEwusstwerdung der Flecken auf der eigenen Weste zu schützen.
DAS ist böse.   Ein unvoreingenommener Psychologie oder Therapeut würde, wenn er tatsächlich einen Abwehrmechanismus registrierte, der Abwehr auf den Grund gehen und die Gefühle eruieren, die den Abwehrmechanismen zugrundeliegen. Jede Abwehr, jeder Widerstand hat seine Berechtigung und darf nicht gebrochen oder zum Vorwurf werden. Psychologische Abwehr ist lebensnotwendig; um zu verhindern, dass Traumen und andere verdrängten Inhalte das Bewusstsein überschwemmen, darf man nicht mit solchen Holzhammermethoden kommen, die den Patienten verletzen und retraumatisieren, sondern man muss ganz behutsam vorgehen.
Wer immer den Willen eines anderen bricht oder manipuliert, bricht damit die Abwehr. Kritiklosen Kadavergehorsam verlangt von anderen nur der, der selbst nicht stark genug ist, Kritik adäquat Stand zu halten. Da ist das Selbstwertgefühl so instabil, dass es nur auf Kosten der Abwertung (Pathologisierung(Diskreditierung) anderer aufrechterhalten werden kann. Dass sich in therapeutschen Bereichen sehr viele dieser Leute tummeln, ist nicht unbekannt - handelt es sich bei Therapeuten doch nicht selten um Menschen, die selbst schwersttraumatisert unbewusst zuerst im Studium der Psychologie ihr Heil suchen, später dann  - noch immer unbewusst - als "hilflose Helfer", indem sie sich mit dem Leid ihrer Patienten projezierend identifizieren und ihnen "helfen",  indem sie als "Gute Menschen"  kuschlige Abhängigkeit und Nähe durch Symbiose schaffen. Distanzierung durch eine andere Meinung  ist für ausgeprägte "gutmenschliche" Freund-Feind-Denker gleich Verrat und ein Böses, was bekämpft werden muss.

Einmal krank - immer krank, das gilt speziell für psychische oder psychosomatische Störungen. In der Psychiatrie gesund zu werden, als geheilt eingestuft zu werden, ist so gut wie unmöglich, man kann nur noch kränker werden. Eine einzige "zyklothyme"  Episode im Alter von vielleicht 25 wird man nie wieder los, solange man zum Arzt geht. Solltest du nach 30 Jahren mal wieder zum Arzt gehen und du auf die Frage nach vergangenen  Erkrankungen ehrlich antwortest,  dann ist die Psychose oder manische Episode für den Doc keine Vergangenheit, sondern Gegenwart -  für ihn bist du immer noch krank, wenn auch "symptomfrei".  Fortan stehst du unter Verdacht und darfst in Gegenwart vom Doc bloss nicht aus der Rolle fallen, d.h. übermäßig emotional werden oder verärgert what ever, oder verwirrt...die Diagnose hängt dir lebenslänglich über dem Haupt wie ein Damokles-Schwert. Ähnliches kann man bei der Diagnose Alkoholismus beobachten. Seit Alkoholismus als Krankheit gilt, bist du zwar einerseits von Verantwortung entbunden, stehst aber immer "unter Verdacht", wenn du mal "ausflippen" solltest und du es mal wagst, anders als sonst zu reagieren. So oder so bist du an Krankheit angebunden, d.h. du  bist identifiziert mit deiner Krankheit! Deine ganze Krankengeschichte sagt dir, dass du nicht nur gestern, sondern auch heute keineswegs gesund, sondern  nur symptomfrei bist!

Das quasi introjezierend-hypnotisierende Verhalten der Ärzte und Therapeuten setzt Introjekte und "schreibt" ihn krank.  Gerade in der Psychiatrie lassen sie dich nicht mehr hochkommen... der psychiatrische Patient ist oft der Sündenbock einer ganzen Zunft von Psychiatern und fragwürdigen Therapeuten, die ihre verdrängten Sünden und Leiden auf die Patienten projezieren, um sie in ihrem Opfer zu bekämpfen/heilen vorgeben.


Deshalb bleibt nur eines:
Desidentifikation von Krankheit, Elend, Tod. Um sich den  krankheitsverschreibenden Händen von ungeheilten Ärzten und Therapeuten nicht auszuliefern, sollte man damit anfangen, nicht nur die Notwendigkeit der Heiler, sondern primär die Notwendigkeit der eigenen Krankheit  zu hinterfragen. Die Metapher entschlüsseln, die jede Krankheit ist. Medizin ist Ideologie.  Krankheit ist "Ismus". Die Identifikation mit Ideologie und Ismus erkennen und auflösen. Du bist kein Ismus. (Rheumatismus, Alkoholismus usw.)
Wer immer meint, spirituelle Entwicklung kann man nicht "machen" - auf  der personal-dualen Ebene ist harte Arbeit an sich selbst vonnöten - nichts ist schwerer, als bei sich zu bleiben und sich selbst die heilende Aufmerksamkeit zu schenken, derer es bedarf, um heil und ganz zu werden.
Was das Ego eines ungeheilten Arztes nicht zulassen kann: Ein Therapeut und Arzt ist nur soweit ein Guter, als er dir hilft, dir selbst zu helfen und sich selbst quasi die Existenzgrundlage entzieht, indem er sich überflüssig macht. LOL.

Freitag, 24. Oktober 2014

Drunk of my SELF und kosmisch-heiter I'm All-in-One - Prosit Advaita!




Prost Advaita!



Wirst nicht glauben, was geschah -
Ich sah 'nen Mann, der war nicht da,
Auch heute bog er nicht ums Eck,
Oh Lord, ich wollt', er wär schon weg.

This poem is not by you  - so hör ich deine Klage,
Was piepegal ist angesichts der Neuen Lage
In der ich eines Geistes bin
Mit Goethe, Shakespeare, Hölderlin!
Auch wäre es nicht angemessen,
Den Nietzsche Fritz hier zu vergessen
Und die ganze Dichterschar

Soli deo gloria:

Wir verkünden froh Euch allen
Die Geburt des Kind's zuhauf,
Laßt ein Loblied drum erschallen,
dass es steigt zum Himmel auf,

denn droben in den Himmeln oben
ist Tod und  Elend aufgehoben.


Horscht ihr Leutz,  des is koi Saga:
Im Himmel tanzt Nirvana-Bhangra
Henry Miller mit Ramana,
Bob A. Wilson mit Shankara - 
Everybody goes banana
froh vereint im Großen Geist,
Der auf Unterschiede scheißt -
Denn droben in den Himmeln oben
Ist alle Trennung aufgehoben.


Hier bist du Star,  JETZT bist du weiter,

Kosmisch-heiter ALL-IN-ONE,
drunk of your SELF - Prosit Advaita!

(by Lol'Sophie)






Islamischer Staat

Angesichts der Tatsache, dass jeder einzelne ein potentieller Selbstmordattentäter ist, scheint es nicht unmöglich, dass diese "Miliz" auch fähig ist, den gesamten Planeten in die Luft zu jagen, wenn sich die Bevölkerung/Staaten gegen die radikale  Islamisierung wehren sollten. Wie ich in den News hörte, "verdient"  ISIS  jeden Tag über eine Million Dollar v.a. am Öl der Quellen, die sie sich unter den Nagel gerissen haben. Wenn nicht sogar mehr. Was man sich auf dem freien Markt alles für Waffen kaufen kann, ist ja kein Geheimnis...

Projektionsrücknahme: Erkennen, dass der "Islamische Staat",  eine abstrakte Größe, die wir im scheinbaren Außen wahrnehmen bzw. für wahr halten, in uns selbst ist, genau so wie der Djihad, der Heilige Krieg zwischen Gut & Böse  in uns selbst stattfindet. Der "Terrormiliz" begegnen wir unter anderen Namen  während des Individationsprozesses im Rahmen von Schattenintegration. Auch in der Geheimen Offenbarung des Johannes kann man sie finden... wobei Johannes ebenfalls ein Aspekt ist, ein SeelenAnteil , der bewußtgemacht werden will.  Wie außen, so innen. Alles, was im scheinbaren Außen stattfindet, findet man in sich selbst und vice versa.


PS: Gerade eben schau ich in mein Postfach und lese eine GMX-Kurznachricht, die meine Überlegungen hinsichtich der Waffen bestätigt.



Desidentifikation/Personifizierung


Wenn ich schreibe, ich sähe keine Personen, sondern  psychologische "Strukturen", dann meine ich damit, dass sich mir beim schriftlichen Verkehr mit mir unbekannten Personen nicht mehr so wie früher bildhafte Vorstellungen  von Gesichtern bilden, sondern dass sich mir unpersönliche psychologische "Strukturen"  die Person betreffend enthüllen. Das Kopfkino der bildhaften Vorstellungen hat sich bei mir drastisch reduziert, ich brauche es nur noch dann, wenn es um unpersönliche, ganz konkrete Vorhaben geht, wie z.B. einkaufen gehen, Termine wahrnehmen u.ä. 
In einem  Internet- Schreibforum kann man eh keine Personen "sehen", alles, was die Leute  zu sehen glauben beruht  mehr oder weniger auf Projektion und/oder Intuition.

 Im Schreibforum also sehe ich keine Person, sondern STruktur, aber nur dann, wenn jemand die Stacheln ausfährt.   Die "Struktur" wird besonders scharf,  wenn jemand sehr militant aus der Abwehr gegen eine gewisse Thematik  - z.B.  gegen mein Beharren auf der Schattenintegration heraus schießt.  Plopp, wie ein kleines Springteufelchen offenbart sich mir dann  der "Dämon" , der Schatten in voller Größe.



Als mit der Person Identifizierte  müssen wir Alles personifizieren und vermenschlichen. Man denke an die sprechenden Tiere, Bäume, Gegenstände in den Märchen und Comics.


Buddha,  Jesus, Engel, alles Personhafte bzw. Personifizierte verliert seinen Nimbus der Körperlichkeit. Was bleibt, ist Struktur von Kräften und sog. "Mächten und Gewalten".  Der Gläubige verehrt und heiligt die Person, die körperliche Zeiterscheinung in der Geschichte eines Jesus oder Buddha u.a..  Der Mystiker erkennt sich als Geist von (s)einem GEIST.



Mystiker vs. Magier/ Hellsehen, Wahrsagen, Allgegenwart


Hellsehen bedeutet für den  Magus, dass sich vor seinem inneren Auge das "außersinnlich" wahrnehmbare personhafte Äußere eines Menschen oder die äußere materielle Beschaffenheit eines Ortes zeigt.

Dem Mystiker hingegen offenbart sich das Überpersönliche, das  Innere, die Seele.

Zum Wahrsagen:

Der Mystiker ist im GeWAHRsein des Reinen Bewußtseins. Seine WAHRHEIT ist Offenbarung aus dem Ursprung. Seine Gabe ist die Unterscheidung des GEistes der WAHRHEIT vom Geist der Unwahrheit.
Das Wahrsagen eines Magiers ist linear/horizontal an Raum, Zeit und Örtlichkeit fixiert.

Zur Allgegenwart:

Das dualistische Bewußtsein des Magiers versteht unter Allgegenwärtigkeit  (in der sog. Nullzeit) das außersinnliche oder außerkörperliche Aufsuchen von Örtlichkeiten -  wie Kybalion sagt: er kann überall hingehen  "wie, wann und wohin er will." Das bedeutet: seine sog. Nullzeit ist immer noch  Raumzeit! Seine Aufmerksamkeit ist linear an Raum, Zeit, Geschichte, Ort gebunden. Astralreisen gibts nur für das dualistische Bewußtsein. (Neben der Allgegenwart gibt es natürlich noch andere Seinsattribute, die aber im momentanen Kontext keine Rolle spielen, ich beziehe mich nur auf das, was ich gerade im Thread v. Kybalion gelesen habe. Was ich hier schreibe, ist nur ein kurzer spontaner Einfall und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Wahrheit,)

Das REINE Bewußtsein des  Mystikers hat Zeit und Raum, die Materie, den Körper transzendiert.  d.h., es ist nonlokal, (nichtörtlich) und mehrdimensional. Die Allgegenwart des Mystikers ist die absolute Gegenwärtigkeit  im zeitlosen JETZT - kein Kommen und kein Gehen...keine Absicht, kein Wollen - (Kein "Wie, Wann und Wohin"!) Sein GeWAHR-Sein ist vertikal an den Ursprung gebunden. Weil er der äußeren Welt gestorben ist, gehört ihm die "Welt": Sein Bewußtsein "durchstreift" erkennend das ganze Universum - Das Universum in ihm SELBST.



Impliziert nun der Magier den Mystiker oder der Mystiker den Magier?
Richtig ist: keiner von beiden hat einen höheren Stellenwert.  Wie Yin und Yang bedingen sie einander. Der Magier (Yang)  und der Mystiker (Yin)  sind nur scheinbare Gegensätze. Das ihnen gemeinsame ist das Ziel: Nullzeit. Am Nullpunkt bist du aber erst, wenn das Ego gestorben ist. Wenn das Ego gestorben bzw. transzendiert  ist, ist auch der Magier und der Mystiker als Einheit erkannt und transzendiert; was heißt, jenseits von  Ego gibt es weder einen Magier noch einen Mystiker - da gibt es nichts. NULL! "Null-Zeit." Die ist nicht beschreibbar. Da wird nichts mehr geMACHT, da geschieht Magie ganz von alleine aus sich SELBST heraus, ohne Absichten und magisches Zweckdenken. Nullzeit oder der Punkt Null  wird im Tarot vom Narren symbolisiert. Der Narr weiß nichts mehr, er  ist im "Nichtwissen" und der Heiligen Unbekümmertheit. Im Gegensatz zum Magier, weiss der Narr nicht, woher er kommt, wohin er geht.  Sein Bewußtsein ist das BW des "Nichtwissens". Woanders nennt man das auch Buddhaschaft.  (Jaja, die Wortmagie... die vielen versch. Begriffe für ein und dasselbe lassen den Verstand immerzu glauben, es handle sich um Gegensätzliches oder Unvereinbares.)

Wenn Kybalion sagt, dass  Buddha im Astralbereich festhänge, dann zeigt er damit sein absolutes Unverständnis. Wenn er tatsächlich den Buddha im Astralbereich gesichtet hat, dann sollte er den Buddha töten!
Nach allem, was Kybalion erzählt, was er so macht, müßte sein Ego mausetot sein, wie jeder aber sehen kann, ist es springlebendig: voller Absichten und Zweckdenken und Zustandsveränderungswünschen... Der Mystiker läßt los von allem  Machen und Wollen -  er erkennt, dass  ABsichten, Zweck- und Nützlichkeitsdenken Eigenschaften des eigenwilligen Egos sind und ihn an der endgültigen Befreiung hindern.

Der Narr ist der, der sein Ziel erreicht hat. Er ist der Ausgangspunkt und der Endpunkt. Alpha und Omega.  Nicht der Magier.  Nullzeit ist jenseits von Mystik und Magie. Mystik und Magie sind als Gegensätze zu transzendieren.  Nichtzwei.



Buddhaschaft


Nochmal zu Ikkyus Aussage, dass derjenige, der Buddhaschaft erlangt hat, sich seiner Buddhaschaft nicht bewußt wäre.
Wenn er damit auf den NichtZustand des Nichtwissens anspielt hätte seine Aussage einen Sinn gemacht.
Nichtwissen ist der Bewußtseinszustand  im "vie apres la mort" des Egos. Der Kreis hat sich geschlossen. Nullpunkt. Der Narr im Tarot. Der weiß nicht, woher er gekommen ist und wohin er geht.  Nichtwissen. (Buddhaschaft.)



 

"Triffst du Buddha unterwegs, töte ihn!"

Dazu schrieb Kybalion: Dieser Satz wird sooo oft nachgesagt bei gewissen Gesprächen, mein Freund verwendete ihn nie, also dann würdet ihr nie die natur Buddas erfahren, wenn ihr ihn tötet, "Gleichnis". Zitatende.

Klar ist der Spruch ein Gleichnis. Aber Gleichnisse kann man übersetzen! Oft haben sie mehrere Aspekte. 

Buddha zu töten, heißt aus meiner Sicth unter anderem,  dass du  den Buddha  nicht in der Welt  von Zeit und Raum (unterwegs)  findest, sondern jenseits davon in dir selbst. Sollte sich der Guru, der Lehrer, der Meister sich Alleininhaber der göttlichen Gnade nur von seinen Schülern verehren und beweihräuchern lassen, statt ihnen den Weg zum inneren Meister zu weisen.
Für den Schüler gilt es zu erkennen, dass der "Buddha" reines Bewußtsein ist. Dass der BuddhaGEIST  jenseits der Identifizierung mit der Person ist.... dass der geschichtliche Buddha nur eine Personifizierung des GEISTES  ist. (Alles, was du "da draußen" als Buddha zu erkennen glaubst, ist Projektion! Und Projektion ist Ego und ergo muss das Ego "getötet" werden, will man endgültige Befreiung erlangen.)
In dieser "Letztgültigen Erkenntnis"  erkennt sich der Schüler eins mit dem Meister. Er nimmt seine Buddha-Projektion auf den äußeren Guru zurück und erkennt in sich das Wahre SELBST als einen inneren Meister/Buddha.
Damit hat sich der äußere Meister überflüssig gemacht.
Wann wird sich dein "Freund" der "Avatar" für  d i c h   überflüssig machen?

(Für mich hat dieser Spruch aber auch noch  eine andere  Bedeutung: Meister Eckhart nennt es, Gott um Gottes Willen zu lassen.  Das heißt z.B. , deine Vorstellung von Gott, Buddha loszulassen und als Konzept zu erkennen bzw. dein spirituelles Ego ebenfalls als Konzept  und Konstrukt zu erkennen. Ist das geschehen, bist du "über den Jordan." und feierst fröhliche Auferstehung oder Wiedergeburt, was auch nur ein Synonym für dasselbe ist - denn wenn du ins JETZT, in das Unsterblichkeitsbewußtsein hinein geboren wirst, dann erlebst du den mystischen Sinn von allem zugleich: Weihnachten, Ostern und Pfingsten.


Es geht auch darum, all das zu töten bzw. loszulassen, was dir das Liebste ist, was dir zum ErsatzGott geworden ist. Dein Wissen beispielsweise.Deine Erfahrungen... Dein Spielzeug:  Die Magie. Deine Identifikation mit der Magie ist eine Anhaftung, die dich daran hindert, das ersehnte Ziel - die "Nullzeit",  das Unsterblichkeitsbewußtsein  - das Lächeln des Buddha -  vollends und auf "Dauer" zu verwirklichen.

(Wäre der Magier tatsächlich zugleich auch ein Mystiker, dann hätte er wohl ein besseres Schriftverständnis und wäre auch imstande, Gleichnisse innerlich,mystisch zu deuten, statt nur auf die Gleichnishaftigkeit zu deuten.)


Das Lächeln des Buddha



"Kommt dir nicht vor, daß der Buddhismus das Lächeln, das Lachen vergessen hat?

Der Buddhismus hat viele Gesichter hervorgebracht, aber das humorvolle vom wahren Buddha verloren." (Kybalion, Zitatende.)

Das Lächeln des Buddha gilt keinen "Anderen", sondern ist reine SELBST-Liebe, Heiterkeit und Freude. Es ist der kosmische Humor des befreiten Kindes, des göttlichen Kindes. Das Lächeln des Buddha ist ein inneres Lächeln, rein SELBST-bezüglich, es kommt aus sich SELBST und gilt niemand anderem als sich  SELBST.

Was Nietzsche über das Christentum gesagt hat, gilt auch für den Buddhismus:
"Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte."
 Warum sollte ein  Buddhist mehr zu lachen oder mehr Grund zum Lächeln  haben, als ein Christ?  Das Lächeln Buddhas ist das Lächeln jedes geistig Wiedergeborenen und der steht über jeder Konfession.



Rationalisierung vs. RATIONALISIERUNG



Die Rationalisierung auf der dual-personalen Ebene ist ein Abwehr-Aspekt der psychologischen Abwehrmechanismen. Die nachträgliche Rationalisierung von Verhalten hat auf dieser Ebene die selbstbetrügerische Funktion,  die wahre Motivation zu verdecken, Gefühle zu verdrängen uvm....

Mit der großgeschriebenen  RATIONALISIERUNG meine ich die Erkenntnis, dass  aus der egojenseitigen Sicht buchstäblich alles Rationalisierung ist, jede Begründung, egal, ob sie auf der dualen Ebene richtig oder falsch ist, ist immer nachträgliche Erklärung. Es gibt kein Warum.


Viele sind gerufen,

aber wenige sind auserwählt. (Jesus) Damit ist gemeint, dass viele Menschen ein Erwachen erleben, aber nicht alle dazu be-rufen sind, den ganzen schweren Weg zu gehen.
Erwachen kann jeder, aber der Rest des Weges bedarf der Mitwirkung des Menschen. Wer der Menschwerdung/ Individuation Widerstand leistet,, "kommt nicht weiter". Ein Stern, ein Superstar wird nur der, der  die Musik von der Pieke auf gelernt hat. Das gilt auf Erden so und für den Himmel noch viel mehr.


Magie


Man sagt bzw.  Kybalion sagt, dass sich für den Magier Wünsche erfüllen, wenn er nur daran denkt.
Stimmt, bei mir ist es allerdings so, dass sich irgendwann einmal die Wahrheit enthüllte,  dass alle Wünsche schon verwirklicht sind! Diese Einsicht hat allem Wünschen für immer den Garaus gemacht.

Alles ist schon da und hat  sich schon "erfüllt", es geht nur noch darum, dies nicht nur zu "glauben", sondern auf geistige Weise zu erkennen und damit voll bewußt zu machen.




Alles regelt sich von SELBST.

Wenn ich angesichts eines merkwürdigen Verhaltens meines Mitmenschens bemerke, , dass es evtl. Probleme gibt zwischen mir und meinem Nächsten, dann habe ich kein Bedürfnis mehr wie früher, nachzufragen. Ich lasse das einfach laufen. Kein Bedürfnis auch mehr nach "Aussprachen".  Das für andere immer bedrohliche: "Hey, wir müssen sprechen...", wie ich das früher, "vorher" praktizierte,  fällt ganz untern Tisch. Mißtöne, Mißverständnisse müssen nicht mehr unbedingt geklärt werden, sie berühren mich einfach nicht mehr... Solche Fragen wie: Hast du was? Ist irgendwas los? Stimmt was nicht?  sind völlig obsolet geworden. Mich bekümmern die Verhaltensweisen anderer Menschen nicht,  ob ihr Verhalten etwas mit meinem Verhalten zu tun hat, beschäftigt mich nicht mehr.  Die Leichtigkeit des Seins beruht u.a. auch darauf, kein Harmonisierungsbedürfnis mehr zu haben.
Es gibt überhaupt nichts mehr, was mich bekümmert.


Die "Kundalini"


kam am Morgen nach meiner "Auferstehung",  nach der "Feuertaufe",  als mein Herz so schmerzhaft-süß im Feuer der Liebe geläutert wurde.  Damals  hatte ich keine Ahnung, um was es sich da handelte, die Energie war hoch  und doch sanft und still und auf eine paradoxe Art hocherotisch, geistig  u n d  körperlich.  Erst sehr viel später, als ich eine Beschreibung der Kundalini im Allmysteryforum las, erkannte ich den Zustand wieder.
Ich  hatte keine Worte dafür, es war wie bei der Achtsamkeit und dem Gewahrsein - erst sehr viel später erkannte ich in den Texten anderer Menschen mein Erleben wieder. Auch die Worte Auferstehung oder Feuertaufe fand ich erst sehr viel später für das, was geschah. Dass das, was ich bisher meine Feuertaufe nannte, synonym mit  Kundalini ist,  dieser Gedanke kam mir erst heute. Ich googelte diese zwei Wörter und fand sofort die Bestätigung für meine Idee. 

Der Energielevel blieb einige Monate so hoch und während dieser Zeit fühlte ich mich auch körperlich absolut fit - und von einer Kraft erfüllt, wie ich sie niemals zuvor erlebt habe, schien ich auch nicht zu ermüden. Ich brauchte kaum Schlaf.  Das Bewußtsein der Unsterblichkeit und (psych.) Unverletztlichkeit schien mir meine körperliche Gesundheit komplett wiedergegeben zu haben. Komisch war auch , dass ich in dieser Zeit kaum noch schwitzte und mich deshalb Klamotten aus Kunststofffasern überhaupt nicht mehr beeinträchtigten. Alle Wehwehchens waren wie weggeblasen, auch Wetterfühligkeit gabs nicht mehr.

Das schreibe ich angesichts der Tatsache, dass mir am heutigen Tag alle 5 Minuten was anderes wehtut, und ich bei jeder kleinen Anstrengung das Schwitzen anfange,  LOL. Damals aber war ich wirklich überzeugt, das würde ewig so weitergehen. Aber auch dies alles ging vorüber...
J e d e r   Zustand geht vorüber. Nicht die Welt und die Dinge und Körper darin ändern sich, sondern das Denken darüber resp. die Wahrnehmung.

So -  und jetzt ist es mir auch klar, warum und unter welchen Umständen die "Buddhaschaft" nicht bewußt ist:  Du findest die Worte erst viel später dafür. Das liegt u.a. auch daran, dass zwischen der Vorstellung von Buddhaschaft und Verwirklichung von Buddhaschaft ein unendlicher Abstand ist.
Es ist so: Zuerst erINNERT man sich vertikal aus der Tiefe des Ursprungs, dann borgt man sich die Worte dafür aus der diskursiven Buchstabenwelt.  






Magie


Es amüsiert mich, wenn ich mich an die Dämonen-Bannsprüche im Golden Dawn erinnere. Ich habe alle drei Bände  von Israel Regardie - der Band zu 99.- Deutschmark -  gekauft, gelesen und anschließend verschenkt.
Wer Bhakti-Yoga macht, braucht keine Bannsprüche. Er hat Vertrauen in die Macht und in die Kraft, die ihn trägt. Hingabe kann man zwar nicht "üben", dennoch mußte der Neue Bund jeden Tag erneuert werden.
Die Magie gebraucht im Gegensatz zur (bilderlosen) Mystik Bilder und diese Bilder sind viel zu reißerisch, extraordinär und spektakulär. Sie wecken im Egomind absolut falsche Vorstellungen von den Dingen Jenseits von Ego. (Wobei es aus transpersonaler Sicht keine richtige oder falsche Vorstellung gibt, weil jede Art von Vor-Stellungsbild die Sicht auf die Wirklichkeit verbaut.)

Wahre Macht liegt nicht im Machen des Magiers, wahre Macht ist "Vollmacht", Bevoll-Mächt-igung  in "Christus".  Die KRAFT jenseits von Ego hat  ihre Verwurzelung im Ursprung, dem Gewahrsein  - den Attributen Gottes.
"Superhumanity" ist nichts, was man sehen kann, sie liegt in der nach außen eher bescheidenen und unscheinbaren transpersonalen SELBSTverwirklichung, nicht in beeindruckenden , sensationellen Taten oder NLP-Tricks.





Heilung

Ich habe kein Bedürfnis danach, im konkreten Kontakt andere Menschen zu therapieren. Ich lasse die Dinge und Menschen, wie sie sind. Seit ich selbst Heilung und Befreiung erfahren habe, ist  Heilung in keinster Weise mehr ein Thema.
In den Spiri-Foren ist meine Wirkung bzw. das, was ich schreibe,  - was anderes nimmt man ja nicht wahr! - nach Angaben mancher Teilnehmer auch nicht (wohltuend) heilend, sondern eher "zersetzend" auf den Egmind.  Wobei die "Zersetzung" des konditionierten Verstandes der erste Schritt zur Heilung ist! Wenn Jesus sagte, dass er nicht den Frieden, sondern das Schwert bringe, meinte er m. E. genau das:  Christus als das Wahre Selbst, der (innere) Heiler wird das falsche Ich zunächst zerstören, um auf diesen Trümmern seine "Kirche" zu bauen. Das Schwert trennt auf der dual-personalen Ebene das Richtige vom Falschen und in transpersonaler Hinsicht das  Unwahre vom Wahren. Das Schwert des Christus ist m. E. auch das Schwert des Buddha Manjushri. Excalibur.



Buddhaschaft


Noch mal zu der Annahme, Buddhaschaft sei dem, der Buddhaschaft verwirklicht hat, unbewußt. Das ist zwar paradox, aber nicht die ganze Wahrheit. Es heißt, was kein Paradox ist, ist auch keine Wahrheit. Das stimmt. Aber im Umkehrschluß stimmts eben nicht: Nicht alles, was paradox ist, ist WAHRHEIT. Wahr jedoch ist, dass man Buddhaschaft nicht beschreiben kann, ohne dass es paradox wird.

Als ich im Herbst 2011 an jenem unvergesslichen Morgen  "ohne mich" aufwachte, hatte ich Unsterblichkeitsbewußtsein verwirklicht. (Buddhaschaft) Aber erst, nachdem ich mich erinnerte und re-flektiv das rechte Wort für die Veränderung, die Leere und Leichtigkeit in mir fand! LOLOL! Genauso wie es mit der Achtsamkeit, Gewahrsein und Kundalini geschah. LOL!  Aber alles weitere ist Wortwixerei, denn ob bewußt oder unbewußt, letztlich kann ich es schlichtweg eben nicht beschreiben. Die Katze beißt sich dabei immer in den Schwanz und der Igel ruft immer:" bin schon da", wenn der Hase angehechelt kommt. HAH!




Der Unterschied

zwischen dir und mir: Ich versuche die rechten Worte zu finden, um mein spirituelles Erleben so gut wie möglich mit größerer Klarheit und immer klareren Worte einzukreisen. Du hingegen versuchst, mit deinem geborgten toten Wissen  ü b e r  Spiritualität  meine Erfahrung zu widerlegen.
Du interpretierst  - ich nehme WAHR.


Transsubstantiation

    „Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach: NEHMET UND ESSET ALLE DAVON: DAS IST MEIN LEIB, DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD. Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach: NEHMET UND TRINKET ALLE DARAUS: DAS IST DER KELCH DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH UND FÜR ALLE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. TUT DIES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS.“ 

Der Neue Bund wird geschlossen, wenn eingewilligt wird  in die Unkehr, die Transformation
Jesus Christus als das Wahre SELBST wird von den eigenwilligen Egokräften in uns immer wieder gekreuzigt, immer wieder vergießt Jesus sein Blut für die Sünden der Welt (Neurose) in jedem einzelnen Menschen. Der Neue Bund will täglich bewußt erneuert werden.
Fleisch und Blut, Brot und Wein. Beides ist für mich aber auch ein Symbol für  das WAHRE LEBEN im Neuen Bund  mit  Christus, der uns mit dem täglichen Brot der Weisheit füttert und trunken macht vom (Wein-) GEIST der Liebe Gottes in der Rückbindung an den Ursprung/Vater. Im Hohen Lied Salomons wird das so ausgedrückt: "Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes, denn seine Lippen sind köstlicher als Wein."  Erkenntnis und Liebe.

Gott, was hatte ich mich als Kind  bei der katholischen Messe immer so tödlich gelangweilt, besonders bei den Ritualen der "Heiligen Wandlung". Heute erkenne ich nicht nur die mystische Bedeutung, sondern die ganze christliche Liturgie erlebe ich in mir aufs allerlebendigste SELBSTverwirklicht. 




Denn siehe, ich mache alles neu

sagt und "macht" Jesus als unser Wahres Selbst. Das bezieht sich einerseits auf den Individuations-/Transformationsprozess, andererseits aber auch auf  den zustandslosen Zustand apres la mort: weil ich von allem Weltwissen "entglaubt" bin, erfinde ich die Welt von Innen heraus völlig neu und frisch. Ich selbst definiere mein Erleben auf der Basis von SELBSTerkennen. Das wiederum bedeutet es, fully authorized zu sein - oder, wie es biblich ausgedrückt wird: mit "Vollmacht" ausgestattet... Wer aus dem GeWAHRsein spricht, sagt WAHR, - er spricht mit  Vollmacht.


Siehe, ich mache alles neu - vielleicht ist  jetzt endlich auch dem letzten falschen Apostel klargeworden,  w e r  hier das  Sagen und vor allem das "M a c h e n" hat???
Herr Fredo?! Hey!



Bhakti-Yoga


ist nach meiner Erfahrung und Erkenntnis alles, was ein Mensch "praktizieren" muß. Hingabe. Daraus entwickelt sich alles andere gan von SELBST:  Karma-Yoga, Jajna-Yoga, Raja-Yoga. Wer Achtsamkeit/Hingabe resp.  Annahme "übt",  praktiziert Bhakti-Yoga und aktiviert infolge auch alle anderen "Yoga-Pfade".
Nur: es gibt keine 4 verschiedenen "Pfade", die getrennt oder nacheinander zu gehen wären. Es geschieht alles gleichzeitig, besser gesagt:  "ineinander verschränkt".

Unter Karma-Yoga verstehe ich Individuation: Schattenintegration, Transformation und Reinigung von den sog.  "Geistesgiften".
Jajna-Yoga praktiziert man, wenn man die Heiligen Schriften und  philosphische/religiöse und spirituelle Werke der Meister, Lehrer und Philosophen liest.
Wer sich Gott (oder einem Meister hingibt), folgt seinem Herzen und ohne zu wissen, was er tut, - ohne einen Begriff  dafür zu haben - wird alles getan. Deswegen: Das Yoga des Herzens kann man nicht  m a c h e n , es geschieht alles prozesshaft  aus sich SELBST heraus, wo Hingabe, Annahme und Bereitschaft ist. 
Und noch einmal: Annahme ist immer Selbstannahme der Person, die ich jetzt in diesem Augenblick bin.  Wer nach dem schwarzchristlichen Vorbild danach strebt, andere Menschen, Situationen,  - die Welt recht eigentlich wie er sie interpretiert (!) und nicht wie sie ist,  anzunehmen, ist in der Sado-Maso-Falle - dem wird seine PseudoTugend schnell zur argen Not.


Samstag, 12. Juli 2014

Der Jude ist in Dir und Israel die Seele, weil alles Gleichnis ist und Parallele

Nicolas Poissin; Anbetung des Goldenen Kalbs



Mühelosigkeit

ist ist wie die Absichtslosigkeit eine  F r u c h t   der Individuation  resp. spirituellen Entwicklung und keine vor-eilige Ausrede für Faulpelze, die sich der Transformation verweigern. (Nix zu tun) Die Leichtigkeit des Seins ist nur für jene, die sich ihren Schatten stellen.

John Welwood

http://www.arbor-verlag.de/files/9783936855975.pdf
prägte den  Begriff der "Spirituellen Umgehung"  - ein Abwehr- bzw.  Vermeidungsverhalten, durch das sich m. E. vor allem der Neo-Advaita-Anhänger auszeichnet.


Die Methode des Musterdurchbrechens -

ist für mich noch immer eine ziemlich undurchschaubare Art der  (körperlichen Symptom-) "Befreiung"...hm... nach wie vor bleibt für mich immer noch die Frage zu klären, inwieweit der Heiler diese Selbstorganisation/ Individuation, d.h. eine Innenkehr verifizieren kann? Individuation birgt große Gefahren. Die meisten Leute kommen mit der Schattenproblematik nicht allein zurecht. Wer ist dafür zuständig? Um vollumfängliche Individuation zu verifizieren, bräuchte es eine jahrelange Begleitung... und dazu fehlt mir einfach die Info. Mag ja sein, dass man ein bestimmtes Muster auflösen kann relativ schmerzfrei auflösen kann oder dadurch, dass man  bestimmte negative Glaubenssätze auflöst, indem man sie durch positive ersetzt... das hat aber nichts mit der grundlegenden personalen Transformation zu tun, die nur durch schmerzhafte innere Arbeit gewährleistet wird - wenns nicht wehtut, ist es m. E. auch keine Individuation/Heilung.

Das Thema Musterdurchbrechung scheint mir zuweilen weit mehr in die Rubrik der "Spirituellen Umgehung" zu gehören. Wo bleibt die Bewußtheit der solcherart "Geheilten"? Nichts nämlich kann die eigene Achtsamkeit ersetzen!
Denn: Was dich nicht transformiert, heilt dich auch nicht! Innere Freiheit kriegt man nicht für ein Linsengericht. Punkt!



Die Desidentifkation

vom Krankheits- resp. Gesundheitskonzept hat mich nicht, wie "hybride" erwartet (lol!), auf Dauer körperlich komplett gesund gemacht. Nach meinem "Tod" bzw. nach meiner Auferstehung im Herbst 2011 schien ich ca. ein halbes Jahr auf einem ziemlich hohen Energielevel,  diese  (Kundalini-) Beschwingtheit brachte während dieser Zeit auch meinen Körper in Schwingung. Damals verabschiedete ich auf unsanfte Weise meinen "zudringlichen" Hausarzt...
Schon im Vorfeld hatten sich über die Jahre  - im Zusammenhang mit Tiefenprozessen  - immer wieder Blockaden gelöst und  das sog. Fibromyalgiesyndrom (und/oder die schwere Borrelliosesymptomatik,) an dem ich seit 1994 litt, hatte sich langsam aus meinem Leben verabschiedet.

In der ersten Zeit  nach Herbst 2011 schien alles wie weggeblasen, was aber wieder einsetzte, ist eine LWS und HWS-Problematik, unter der ich schon seit Jugendtagen litt.  Auch die Symptomatik der HWS-Spinalkanalstenose, die mir immer wieder MS-artige Phasen von muskulärer Schwäche bzw. Lähmungen  verursacht, wuchs sich langsam wieder zur vollen Blüte aus.
Richtig eklig aber ist das mittlerweile schon  chronische Schulter-Arm-Syndrom. Cortison geht nicht, weil ich früher einmal allergisch darauf reagierte. Also muss ich es aushalten.
Ich habe es schon früher mit Muskelaufbautraining in Fitness-Studios versucht, das hatte zwar die Muskeln gestärkt, aber die Lähmungen nicht beseitigt. Bzw. war es so, dass ich dem Training nicht recht nachgehen konnte, wenn die Schübe einsetzten, weil mir einfach die Kraft dazu fehlte.
Mein home-made MuskelaufbauTraining mache ich heute ohne teures Fitness-Center mit einem simplen Sportband und statt Gewichten nehme ich einen mit Wasser gefüllen Eimer. Außerdem laufe ich jeden Tag 3 mal flott den Berg hinauf.  Das sind mir keine Gesundheits(Vorsorge)-maßnahmen, sondern ganz natürliche körperliche Bedürfnisse. Wozu noch irgendwelche Geräte?

Früher hatte mir hierbei Krankengymnastik und/oder Massagen geholfen. Besonders erwähnenswert sind da die Hände von Herrn Rindfleisch. Nur 6 Behandlungen und ich war für Jahre befreit.  Das  scheint aber nicht  mehr drin im "Budget", stattdessen schickte mich der Hausarzt vor ca. 2 Jahren ins Fitness-Studio, welches gerade unter der Leitung des dorfansässigen Physiotherapeuten eröffnet worden war.  Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Eine Bearbeitungspauschale von fast 200 Euro und  monatlich 70 Euro Beitrag. Dass ich aus dem Vertrag wieder herauskam, hatte ich nur meinem Umzug zu verdanken bzw. der zwar äusserst widerwilligen, aber wie er selbst von sich meinte,  großzügigen "Kulanz" des Betreibers. Ein Mordsgeschäft mit den alten Leuten - das ganze weibliche Wallau über 40 plus schien sich dort eingefunden zu haben.

Tatsächlich scheint der Trend dahin zu gehen, dass alte Menschen in Zukunft ihr RestLeben auf dem Crosstrainer zu beschließen haben; Jo, und wer sich dem nicht fügt, wird mit einer saftigen Krankenkassen-Beitragserhöhung rechnen müssen. ...Gibt bald keine Ärzte mehr auf dem Land, nur noch Fitness-Center -LOL.  Irgendwie auch witzig: da schwitzt und strampelt sich die Landbevölkerung tres chic und publikumswirksam auf den Laufbändern  einen ab, dabei ist der Wald, die Natur direkt vor der Haustür. Junge Leute!
Ansonsten habe ich gelernt, mit den körperlichen Einschränkungen zu leben. Es bekümmert mich nicht. Medikamente nehme ich nur selten, meist nur dann, wenn mich Schmerzen am Schlafen hindern.  (Mein Schlaf hat sich im übrigen auch wieder normalisiert, d.h. wenn ich nicht schlafe, dann bin ich müde.) Die Tabletten,  die mir der Doc verschrieben hat, reichen mir jahrlang - die pack ich nämlich in die Küchenmaschine und schreddere mir die in ganz winzige Stückchen...LOL... Mein früherer Glaube, dass Medikamente unsinnig und  dass rechte Heilung nur von innen kommt, relativiert sich.  Aussen und Innen sind für mich keine Gegensätze mehr.

Trotz allem würde ich niemals sagen "Der Scheiß hört nie auf..!"
In der Gegenwart zu leben, bedeutet nicht, dass man die Vergangenheit nicht beschreiben könnte. In der Gegenwart zu leben bedeutet, die Vergangenheit nicht zu fixieren und sie  nicht als Ursache für die Zukunft zu setzen.


Früher habe ich nach jedem  Durchbruch geglaubt, an Seele und Körper  "geheilt" zu sein und nichts mehr zu "brauchen". Alle Äußerlichkeiten oder auch Beeinflussungen von außen wollte ich auf ein Minimum reduzieren. Mit leichtem Gepäck wollte ich reisen...Auf diese Weise trennte ich mich häufig von allem, was ich eben glaubte, nicht mehr zu brauchen: Wohnung, Bücher, Kleider, Kosmetika, Medikamente usw. usw.  Fakt war, dass nach relativ kurzer Zeit alles, was ich abgeschafft hatte,  wieder von neuem "gebraucht" wurde. Heute schmeiß ich nichts mehr weg. Ich schaff aber auch kaum was an...
Und nein, ich habe mich immer noch nicht sesshaft gemacht, mich nicht "niedergelassen", ich bin so eingerichtet, dass ich jederzeit ohne große Probleme weiterreisen kann, falls es notwendig wird und ich woanders hin "gerufen" werde. Und das, was ich besitze, gebrauche ich, ohne zu brauchen - d.h. ich hafte nicht daran.



Tun als ob -  Schattenversion

"Erstaunlich ist, dass unsere Mimik nicht nur andere, sondern auch uns selbst beeinflusst: Versuchspersonen mussten mimisch ein Lachen „produzieren“, indem Sie sich einen Bleistift zwischen die Zähne steckten. Danach fanden Sie Comics viel komischer als andere, die den Stift – einen traurigen Flunsch ziehend – nur mit den Lippen halten durften." (Aus fokus online)
Ich stelle vor: Die neue Bleistift--Lachmeditation!

Das Selbstbewußtsein des Egos wird von Außen wie von Innen beeinflußt. Wie sehr nicht nur die Körperhaltung, sondern auch die Kleidung dein Selbstwertgefühl und Selbstbild stärkt,  kann dir jeder Schauspieler bestätigen. (Tun als ob)
Deshalb  kann der  A n s t o ß   zur  Heilung  (SELBSTorganisation) und Individuation durch den Inneren Therapeuten  wie auch von außen durch einen externen Therapeuten erfolgen. (Muster durchbrechen). Entweder durch Hypnose oder durch physiotherapeutische Maßnahmen; Ich bemerkte schon sehr früh im Leben, dass immer, wenn ich  Massagen bekam, sich nicht nur körperliche, sondern auch psychische Blockaden lösten.

"So tun als ob" ist zwar auf der personal-dualen Ebene eine legitime Möglichkeit, seine Befindlichkeiten bzw. sein Selbstbewußtsein positiv zu verändern, im spirituellen Prozess jedoch spielt das Selbstbewußtsein oder Selbstbild gar keine Rolle mehr, das positive wie das negative Selbstbild muß demontiert werden bzw. als das erkannt, was es ist: eine relative vergängliche Ich-Konstruktion. Ein Bild. Eine Vorstellung.

Die Schattenversion des "So tun als ob" wird insofern transformiert, als auf einer höheren Ebene genau dasselbe im unpersönlichen transpersonalen Rahmen geschieht; insofern du mit deinen Eigenschaften und Rollen nicht mehr identifiziert bist, bist du dennoch in der Lage, "so zu tun als ob"... Das heisst: Statt dich wie früher für die Rolle zu halten oder rebellisch aus den Rollen zu fallen,  s p i e l s t  du deine Rollen nun. Bewußt! Du spielst den Vater, die Mutter, den Chef, den Sohn... ob man allerdings ein Politiker oder ein Papst sein kann, ohne mit seinem Status, Partei und diesbezüglichen  Zielsetzungen nicht identifiziert zu sein?

Diese Art des unidentifizierten Tun als ob - ist Tun als täte man nicht. (Laotse)  Das heißt, das "Tuns" geschieht einfach spontan aus sich SELBST heraus, ohne nachzudenken, ohne willentliche Absicht, etwas zu erreichen oder etwas mit seinem Tun zu bezwecken, wie es beim Eigenwillen des Ego immer der Fall ist, das immer seinen Nutzen und Vorteil sucht.

Nochmal:
Vorsicht, Hans Vaihingers: "Handle, als ob du der Handelnde wärest, mit dem Wissen, dass du nicht der Handelnde bist" ist eine Handlungsanweisung. Das Tun ohne zu Tun aber ist ein SEIN, Sei-en jenseits von Ego und  bedarf keiner Aufforderung, "als ob" zu handeln. Für das spirituelle Ego sind solche Handlungsaufforderungen ein gefundenes Fresschen, wieder einmal das machen zu wollen, was sich jedem Machen entzieht.  In der Befolgung solcher "Affirmationen" wird einmal mehr die transpersonale WAHRHEIT und SEINS-Weise auf die personal-duale Ebene hinuntergezogen.

Solche mißverständliche "Handlungsanweisungen" findet man zuhauf in Lehrgeschichten und als Aphorismen berühmter Meister und Lehrer. Ein Befolgen solcher Gebote entspricht u.a. dem Befolgen der 10 christlichen Gebote als von außen gesetzten ethischen Vorgaben.
Gebote aber werden im Schattenprozess transfomiert und aus dem "Du sollst, Du sollst nicht" wird "Du  w i r s t ... - eine Verheißung kommender Erfüllung unter dem Gesetz der Liebe. Du erkennst: Du  w i r s t  aus dir SELBST heraus Vater und Mutter ehren, nicht stehlen, nicht morden, nicht ehebrechen usw. -
Und dann, wenn sich die Zeit erfüllt hat, wenn du am anderen Ufer angekommen bist,  - erst dann! - wirst du alles, was dir in den 10 Geboten (und anderen Handlungsanweisungen) zuvor von außen geboten war, von innen heraus, aus dem Herzen heraus als bereits erfüllt erkennen. Jetzt bist du eins mit dem Tao, Gottes Willen, jetzt erkennst du mit Augustinus, dass nun, in der Einheit des Ichs mit dem (Heiligen) GEIST, alles Tun (ohne willentliche Absicht und Zielsetzung) spontan aus sich SELBST heraus resp. aus der" Liebe Gottes" kommt.
Liebe und tu, was du willst.



Intepretation

Irgendwo las ich, ICH BIN sei auch nichts weiter als Interpretation. Das ist einerseits richtig, andererseits sollte man aber die Erfahrung als solche mit solchen Aussagen nicht herabwürdigen. Die authentische  ICHBIN-Erfahrung selbst ist natürlich keine Interpretation. Wahr ist, dass die IchBin-Erfahrung wie jede andere Erfahrung wortlos ist und wie alles nur retrospektiv als ICHBIN-Erfahrung interpretiert, bzw. wiedererkannt wird. In solchem Kontext wurde mir mit einem Schlag die tiefe Bedeutung der biblischen Dornbuschszene klar. Die ICH-BIN-Erfahrung beruht ja auf der Erkenntnis der Leere, die wiederum auf der Erkenntnis beruht,dass du EIGENSCHAFTSLOSES SEIN bist.
Natürlich ist der Verstand, dieser teuflische Verkehrer, auch imstande, die IchBINerfahrung zu simulieren. Bei einer solchen allerdings handelt es sich um reine Interpretation, Phantasie und Vorstellung.
Die ICH-BIN-Erfahrung ist die allerstillste Erfahrung überhaupt, die Leute, die aus ihrem Inneren eine laute Stimme dröhnen hören, sind ihrer Phantasie aufgesessen.
Der GEIST weht wortlos, sanft und leise wie ein Windhauch.

Was Besucher angeht,

lege ich allgemein keinen Wert darauf. Anfang liess ich mich darauf ein. Ich besuchte und ließ mich besuchen. Daraus habe ich gelernt, dass die Leute i.d.R. nur ihre Zweifel und VorstellungsBilder bestätigt haben wollen.
Viele sog. Meister glauben nur zu wissen, wie ein Meister zu sein hat und was man von ihm erwartet und spielen ihren Anhängern den Guru vor. Überall, wo einer dieser sog. Meister es zuläßt, dass zuviel Pathos und Geschiß um ihn gemacht wird, kann man sicher sein, dass es sich um einen Fake handelt. Das wäre eines der wenigen Kriterien, die ich an einen Meister anlegen würde.
Ich selbst würde mich niemals  "Meister" nennen lassen und ich habe auch keine Absicht, ein Lehrer oder Meister für andere zu sein. Es reicht völlig aus, dass ich mein Leben "meistere" - als VERB und nicht als Substantiv in die Geschichte eingehe...
begegne in meinem konkreten Leben den Menschen i.d.R. ganz gewöhnlich und unterschiedslos auf der Augenhöhe, die  i h r e m  (nicht meinem)  Horizont entspricht und die sie (konsensusmäßig) von mir erwarten. Ich habe keinen Missionsauftrag...
Wer sich als heiligmäßige Person verehren läßt und Wert auf diesen Nimbus legt, ist noch im Gut&Böse-Zirkus befangen.
Im Individuationsprozess wird die Persönlichkeit transformiert, geläutert, geheilt - geheiligt! Die Numinosität, die sich auf dieser (personalen!) Ebene auftut, wird jedoch auf der nächsthöheren Stufe wieder aufgehoben, d.h. wenn die Heiligkeit wiederum ins Überpersönliche, ins Trans-Personale transzendiert wird. Immer wieder heißt es: Darüberhinaus, darüberhinaus! Wer in der Heiligkeit "abhängt", ist nicht "darüber hinaus" gegangen, er ist noch mit Heiligkeit (Spirit. Ego) identifiziert...
Darüber hinaus - der Kreis schließt sich erst dann, wenn du jenseits von Heiligkeit wieder ein "ganz gewöhnlicher Mensch" geworden bist.


Individuation

ist nicht unbedingt ein lebenslanger Prozess, wie ich erst neulich irgendwo gelesen habe. In meiner Definition von Individuation und aus meiner eigenen Erfahrung ist der personale Prozess mit dem letzten Läuterungsakt des Egos abgeschlossen. Jetzt ist die Verdrängung aufgehoben und alle personalen Schatten sind transformiert.Die Persönlichkeit ist von ihren Prägungen und Konditionierungen gereinigt und der Mensch beginnt langsam, alle seine göttlichen Potentiale zu verwirklichen.  Anders gesagt: das sog. Karma ist "abgebüßt" und der Mensch ist zum Menschen geworden und dem Vergöttlichungsprozess steht nun nichts mehr im Wege: Offene Weite und nichts von heilig.


Der sog. Lichtarbeiter,

der Lightwarrior, der gegen das Böse und die Dunkelheit kämpft, steckt natürlich immer noch drin im Gut&Böse-Zirkus. Der sog. Schattenkrieger, der projektiv gegen die Schatten in der Außenwelt kämpft, statt die Schatten in sich selbst zu transformieren, ist immer noch dem Bösen Gott, dem "Demiurg", Yaldabaoth, hörig.  Wer Polarität und Gegensätze, d.h. auch Gut & Böse als eine nicht zu überwindende Notwendigkeit sieht, spricht für die Illusion, für Maya aus und betet damit den falschen Gott an! Dazu gehören auch die Utopisten,  - das  sind durchwegs Menschen, die das Gute wollen und dabei vergessen, dass sie damit das Böse schaffen und  aufrechterhalten.
Bevor man aber nicht neben dem Bösen auch das Gute transzendiert, wirds nichts mit der Menschwerdung, von Vergöttlichung schon mal gar nicht.


Guter Engel - Böser Engel


Wie ich schon mal sagte, ist der Gut&Böse-Dualismus in der geistigen (Innen-)Welt nicht aufgehoben, deshalb sollten die Engel-Medien sehr sehr vorsichtig mit ihren Channelings sein, solange sie selbst den Unterschied zwischen Gut & Böse nicht erkennen können. Wölfe im Schafspelz gibts hier wir dorten. Nur: wer vom rechten Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hat und den Dualismus überwunden hat,  - d.h. unter anderem auch, dass er Täter und  Opfer unterscheiden kann - wird garantiert kein Interesse mehr am Channeling haben, er sitzt nun direkt an der Quelle, und bedarf keiner Medien mehr.
Niemals sollte man sich mit Archetypen identifizieren - wie es die Engelmedien offensichtlich tun - seien es nun Gute oder Böse "Engel".
Aus christlicher Sicht gehört das Channeling, weiße wie schwarze Magie und der ganze Geisterbeschwörungsrummel  in die Kategorie der "Zauberei" -  ich selbst würde solche Praktiken im weitesten Sinne in das einordnen, was John Welwood eine  "Spirituelle Umgehung" nennt.



Immer wieder lese ich

von Kriterien, die einen Meister von einem Fake unterscheiden sollen. Da werden nun Eigenschaften und Fähigkeiten angeführt wie die Fähigkeit, zu staunen, warm und liebevoll soll er sein, empathisch, berührbar bis hin zu Tränen, Gefühle soll er zeigen...sämtliche Ego-Emotionen, die den spirit. GutMenschen auszeichnen, werden hier eingefordert.

Nur: Hier wird die Lüge zum Kriterium der Wahrheit erhoben. Ein wahrer Meister hat nämlich die guten Eigenschaften und Fähigkeiten ebenso transzendiert wie die negativen Eigenschaften, d.h. er ist "Niemand" - der Mensch ohne Eigenschaften.  Auf dieser Eigenschaftslosigkeit beruht sein Sei-en!

Und nun kommen die Hanseln daher und wollen von ihm just das sehen, was er unter großen Schmerzen und TodesQualen gelassen hat!
Seine "Fähigkeiten", seine "Eigenschaften" sind aber nicht mehr von dieser Welt, sondern Attribute des Seins, "virtue",  eine gänzlich andere QUALITÄT, die der (be-)urteilende Egomind nicht in der Lage ist, zu erkennen, geschweige denn anzuerkennen.
Der (neurotische) Egomind, der ja per se im dualistischen Denken von Gut & Böse befangen ist, hält die Seinsattribute nicht selten für Attribute des Teufels: Gleichmut & Neutralität hält er für Kälte, Allweisheit für angelerntes Wissen, wahres SELBSTvertrauen für Hybris... usw. usw.


Alles durchweg Projektionen, die von der Bedürftigkeit und Erwartungen diktiert sind: Wohlfühlen will man sich und sicher, anlehnen, kuscheln...
In der Nähe des Meister soll es anheimelnd menscheln, wärmeln und umärmeln soll er dich und nur ja nicht an der Maske zupfen. Im Gegenteil, die Maske fordert Anerkennung vom Meister und falsche Meister tun ihnen nicht selten auch den Gefallen.

Es gibt keine Meßlatte von Kriterien, an der man einen wahren Meister festmachen kann. Er ist jenseits von Eigenschaften und jeglicher Beurteilung, daher kann alles, was man an Kriterien einfordert, nur Projektion sein. Wer nicht bereit ist Risiken einzugehen, sollte sich ganz fernhalten von Meistern.

Das solltest du wissen: Ein wahrer Meister wird deine Bedürftigkeit und deine Projektionen nicht befriedigen, sondern aufdecken.Mit einem wahren Meister gehst du ein tödliches Risiko ein - denn eins ist sicher: er wird dein falsches Ich stören, verstören und letztlich auch gänzlich zerstören.


Der Name Mariana Caplan fiel mir diesbezüglich ein zweites Mal auf... Reingeschnuppert und für gut befunden. Ihre Bücher empfehle ich als Orientierungshilfe vor allem Menschen, die verwirrt und orientierungslos auf dem Spiri-Marktplatz herumlaufen.

http://integralesleben.org/il-home/il-integrales-leben/anwendungen/religion-spiritualitaet/papier-des-if-zur-diskussion-um-spirituelle-lehrer/mariana-caplan-wie-findet-man-einen-lehrerin/


Lüge? 

In meiner langjährigen Zeit bei den Anonymen Alkoholikern  (ca. 1990 - 2000) arbeitete ich quasi öffentlich und vor aller Augen und sehr emotional meine ganze Lebensgeschichte auf. Nach einigen Jahren begann ich langsam das Gefühl zu kriegen, dass alles, was ich von mir sagte, "gelogen" ist. Ein großer Zweifel hing über mir, wenn ich anfing zu sprechen - ein merkwürdig schwebendes und irgendwie witziges Gefühl, welches mich immer mehr in meinen Erzählungen stocken und in mich hineinkichern liess...
Heute sehe ich das so: Als alle Gefühle gefühlt und alle Emotionen bezgl. meiner Vergangenheit sozusagen ausgepowert waren, machte die Leere, die dadurch entstand, langsam Platz für die viele Jahre später (2011) kommende Einsicht oder "Letztgültige Erkenntnis", dass nichts von alledem, was ich glaubte zu sein, erlebt und erfahren zu haben, eine Wirklichkeit hat.

Um 2011 herum erlebte live und direkt vor Ort, wie mir im Gewahrseinsfokus alle meine Warumfragen null und nichtig wurden und sich mir dadurch der "grundlose Grund" offenbarte. (Die Worte "Gewahrsein" und "grundloser Grund" hatte ich aber dafür damals noch nicht.): Ich war WIRKLICH dabei, als ich mir  auf eine meiner Erklärungsversuche,  warum ich dies oder jenes tue - plötzlich GEWAHR wurde, wie die Antwort, die Begründung retrospektiv! in einem Sekundenbruchteil in meinem Fokus aufttauchte und ich plötzlich verstand, was ich früher schon einmal bei Prof. Wolf Singer gelesen hatte: dass alles, was wir an Antworten und Begründungen für unser Verhalten haben, nur eine nachträgliche Rationalisierung ist. Eine Rationalisierung dessen, was seit Ewigkeiten determiniert ist!
Jetzt wußte ich auch, warum ich immer kichern musste...LOL.
Als Jogi Löw nach dem 7:1 Sieg über die Brasilianer ernst und feierlich und voll überzeugt sein ErklärungsStatement abgab, mußte ich laut und herzhaft lachen.

Mit dem Fußballgucken ist das auch so eine Sache:  Ich habe keine (nationalen) Vorlieben mehr und habe oft auch keine Ahnung welche Mannschaft in welches Tor spielt. Mein mitunter lautes Mitfiebern gilt  - wenn ich nicht gut aufpasse -  j e d e m Spieler, der mit dem Ball nah an ein  Tor kommt - ein Umstand, der mir in der Kneipe schon einige fassungslose Blicke eintrug...LOL!


Israel

Der heimatlose in der Welt herumirrende Jude/Israelist bin ich. Es gibt kein gelobtes Land, als das Kanaan in deiner Seele jenseits des Jordans.  Israels Reise ist die Reise unserer Seele. Solang man die inneren UrBilder als eine Aktion in die Außenwelt ent-äußert, bleibt man ein Anbeter Yaldabaoths, ein Diener des Bösen Gottes, dem Rita Koch nicht aufhört, die Leviten zu lesen.  Der Jude/Israel symbolisiert die heimatlose Seele, die in der Welt keinen Platz findet, auf dem sie ihr Haupt legen könnte. Der Staat Israel hat aus dieser Sicht absolut keine Berechtigung und wie man sieht, tut er selbst auch nichts anderes als die, welche die Juden seit Jahrhunderten verfolgten. Israel ist Gleichnis. Das Volk Israel sollte sein Schicksal annehmen und erkennen, dass er kein Anrecht auf einen eigenen Staat hat. Genausowenig wie alle anderen Nationen. Die Grenzen sollten fallen, statt neue zu errichten. 
Alles Äussere ist Gleichnis und hat seine Entsprechung (Blaupause) im Geistigen.