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Freitag, 24. Oktober 2014

Drunk of my SELF und kosmisch-heiter I'm All-in-One - Prosit Advaita!




Prost Advaita!



Wirst nicht glauben, was geschah -
Ich sah 'nen Mann, der war nicht da,
Auch heute bog er nicht ums Eck,
Oh Lord, ich wollt', er wär schon weg.

This poem is not by you  - so hör ich deine Klage,
Was piepegal ist angesichts der Neuen Lage
In der ich eines Geistes bin
Mit Goethe, Shakespeare, Hölderlin!
Auch wäre es nicht angemessen,
Den Nietzsche Fritz hier zu vergessen
Und die ganze Dichterschar

Soli deo gloria:

Wir verkünden froh Euch allen
Die Geburt des Kind's zuhauf,
Laßt ein Loblied drum erschallen,
dass es steigt zum Himmel auf,

denn droben in den Himmeln oben
ist Tod und  Elend aufgehoben.


Horscht ihr Leutz,  des is koi Saga:
Im Himmel tanzt Nirvana-Bhangra
Henry Miller mit Ramana,
Bob A. Wilson mit Shankara - 
Everybody goes banana
froh vereint im Großen Geist,
Der auf Unterschiede scheißt -
Denn droben in den Himmeln oben
Ist alle Trennung aufgehoben.


Hier bist du Star,  JETZT bist du weiter,

Kosmisch-heiter ALL-IN-ONE,
drunk of your SELF - Prosit Advaita!

(by Lol'Sophie)






Islamischer Staat

Angesichts der Tatsache, dass jeder einzelne ein potentieller Selbstmordattentäter ist, scheint es nicht unmöglich, dass diese "Miliz" auch fähig ist, den gesamten Planeten in die Luft zu jagen, wenn sich die Bevölkerung/Staaten gegen die radikale  Islamisierung wehren sollten. Wie ich in den News hörte, "verdient"  ISIS  jeden Tag über eine Million Dollar v.a. am Öl der Quellen, die sie sich unter den Nagel gerissen haben. Wenn nicht sogar mehr. Was man sich auf dem freien Markt alles für Waffen kaufen kann, ist ja kein Geheimnis...

Projektionsrücknahme: Erkennen, dass der "Islamische Staat",  eine abstrakte Größe, die wir im scheinbaren Außen wahrnehmen bzw. für wahr halten, in uns selbst ist, genau so wie der Djihad, der Heilige Krieg zwischen Gut & Böse  in uns selbst stattfindet. Der "Terrormiliz" begegnen wir unter anderen Namen  während des Individationsprozesses im Rahmen von Schattenintegration. Auch in der Geheimen Offenbarung des Johannes kann man sie finden... wobei Johannes ebenfalls ein Aspekt ist, ein SeelenAnteil , der bewußtgemacht werden will.  Wie außen, so innen. Alles, was im scheinbaren Außen stattfindet, findet man in sich selbst und vice versa.


PS: Gerade eben schau ich in mein Postfach und lese eine GMX-Kurznachricht, die meine Überlegungen hinsichtich der Waffen bestätigt.



Desidentifikation/Personifizierung


Wenn ich schreibe, ich sähe keine Personen, sondern  psychologische "Strukturen", dann meine ich damit, dass sich mir beim schriftlichen Verkehr mit mir unbekannten Personen nicht mehr so wie früher bildhafte Vorstellungen  von Gesichtern bilden, sondern dass sich mir unpersönliche psychologische "Strukturen"  die Person betreffend enthüllen. Das Kopfkino der bildhaften Vorstellungen hat sich bei mir drastisch reduziert, ich brauche es nur noch dann, wenn es um unpersönliche, ganz konkrete Vorhaben geht, wie z.B. einkaufen gehen, Termine wahrnehmen u.ä. 
In einem  Internet- Schreibforum kann man eh keine Personen "sehen", alles, was die Leute  zu sehen glauben beruht  mehr oder weniger auf Projektion und/oder Intuition.

 Im Schreibforum also sehe ich keine Person, sondern STruktur, aber nur dann, wenn jemand die Stacheln ausfährt.   Die "Struktur" wird besonders scharf,  wenn jemand sehr militant aus der Abwehr gegen eine gewisse Thematik  - z.B.  gegen mein Beharren auf der Schattenintegration heraus schießt.  Plopp, wie ein kleines Springteufelchen offenbart sich mir dann  der "Dämon" , der Schatten in voller Größe.



Als mit der Person Identifizierte  müssen wir Alles personifizieren und vermenschlichen. Man denke an die sprechenden Tiere, Bäume, Gegenstände in den Märchen und Comics.


Buddha,  Jesus, Engel, alles Personhafte bzw. Personifizierte verliert seinen Nimbus der Körperlichkeit. Was bleibt, ist Struktur von Kräften und sog. "Mächten und Gewalten".  Der Gläubige verehrt und heiligt die Person, die körperliche Zeiterscheinung in der Geschichte eines Jesus oder Buddha u.a..  Der Mystiker erkennt sich als Geist von (s)einem GEIST.



Mystiker vs. Magier/ Hellsehen, Wahrsagen, Allgegenwart


Hellsehen bedeutet für den  Magus, dass sich vor seinem inneren Auge das "außersinnlich" wahrnehmbare personhafte Äußere eines Menschen oder die äußere materielle Beschaffenheit eines Ortes zeigt.

Dem Mystiker hingegen offenbart sich das Überpersönliche, das  Innere, die Seele.

Zum Wahrsagen:

Der Mystiker ist im GeWAHRsein des Reinen Bewußtseins. Seine WAHRHEIT ist Offenbarung aus dem Ursprung. Seine Gabe ist die Unterscheidung des GEistes der WAHRHEIT vom Geist der Unwahrheit.
Das Wahrsagen eines Magiers ist linear/horizontal an Raum, Zeit und Örtlichkeit fixiert.

Zur Allgegenwart:

Das dualistische Bewußtsein des Magiers versteht unter Allgegenwärtigkeit  (in der sog. Nullzeit) das außersinnliche oder außerkörperliche Aufsuchen von Örtlichkeiten -  wie Kybalion sagt: er kann überall hingehen  "wie, wann und wohin er will." Das bedeutet: seine sog. Nullzeit ist immer noch  Raumzeit! Seine Aufmerksamkeit ist linear an Raum, Zeit, Geschichte, Ort gebunden. Astralreisen gibts nur für das dualistische Bewußtsein. (Neben der Allgegenwart gibt es natürlich noch andere Seinsattribute, die aber im momentanen Kontext keine Rolle spielen, ich beziehe mich nur auf das, was ich gerade im Thread v. Kybalion gelesen habe. Was ich hier schreibe, ist nur ein kurzer spontaner Einfall und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Wahrheit,)

Das REINE Bewußtsein des  Mystikers hat Zeit und Raum, die Materie, den Körper transzendiert.  d.h., es ist nonlokal, (nichtörtlich) und mehrdimensional. Die Allgegenwart des Mystikers ist die absolute Gegenwärtigkeit  im zeitlosen JETZT - kein Kommen und kein Gehen...keine Absicht, kein Wollen - (Kein "Wie, Wann und Wohin"!) Sein GeWAHR-Sein ist vertikal an den Ursprung gebunden. Weil er der äußeren Welt gestorben ist, gehört ihm die "Welt": Sein Bewußtsein "durchstreift" erkennend das ganze Universum - Das Universum in ihm SELBST.



Impliziert nun der Magier den Mystiker oder der Mystiker den Magier?
Richtig ist: keiner von beiden hat einen höheren Stellenwert.  Wie Yin und Yang bedingen sie einander. Der Magier (Yang)  und der Mystiker (Yin)  sind nur scheinbare Gegensätze. Das ihnen gemeinsame ist das Ziel: Nullzeit. Am Nullpunkt bist du aber erst, wenn das Ego gestorben ist. Wenn das Ego gestorben bzw. transzendiert  ist, ist auch der Magier und der Mystiker als Einheit erkannt und transzendiert; was heißt, jenseits von  Ego gibt es weder einen Magier noch einen Mystiker - da gibt es nichts. NULL! "Null-Zeit." Die ist nicht beschreibbar. Da wird nichts mehr geMACHT, da geschieht Magie ganz von alleine aus sich SELBST heraus, ohne Absichten und magisches Zweckdenken. Nullzeit oder der Punkt Null  wird im Tarot vom Narren symbolisiert. Der Narr weiß nichts mehr, er  ist im "Nichtwissen" und der Heiligen Unbekümmertheit. Im Gegensatz zum Magier, weiss der Narr nicht, woher er kommt, wohin er geht.  Sein Bewußtsein ist das BW des "Nichtwissens". Woanders nennt man das auch Buddhaschaft.  (Jaja, die Wortmagie... die vielen versch. Begriffe für ein und dasselbe lassen den Verstand immerzu glauben, es handle sich um Gegensätzliches oder Unvereinbares.)

Wenn Kybalion sagt, dass  Buddha im Astralbereich festhänge, dann zeigt er damit sein absolutes Unverständnis. Wenn er tatsächlich den Buddha im Astralbereich gesichtet hat, dann sollte er den Buddha töten!
Nach allem, was Kybalion erzählt, was er so macht, müßte sein Ego mausetot sein, wie jeder aber sehen kann, ist es springlebendig: voller Absichten und Zweckdenken und Zustandsveränderungswünschen... Der Mystiker läßt los von allem  Machen und Wollen -  er erkennt, dass  ABsichten, Zweck- und Nützlichkeitsdenken Eigenschaften des eigenwilligen Egos sind und ihn an der endgültigen Befreiung hindern.

Der Narr ist der, der sein Ziel erreicht hat. Er ist der Ausgangspunkt und der Endpunkt. Alpha und Omega.  Nicht der Magier.  Nullzeit ist jenseits von Mystik und Magie. Mystik und Magie sind als Gegensätze zu transzendieren.  Nichtzwei.



Buddhaschaft


Nochmal zu Ikkyus Aussage, dass derjenige, der Buddhaschaft erlangt hat, sich seiner Buddhaschaft nicht bewußt wäre.
Wenn er damit auf den NichtZustand des Nichtwissens anspielt hätte seine Aussage einen Sinn gemacht.
Nichtwissen ist der Bewußtseinszustand  im "vie apres la mort" des Egos. Der Kreis hat sich geschlossen. Nullpunkt. Der Narr im Tarot. Der weiß nicht, woher er gekommen ist und wohin er geht.  Nichtwissen. (Buddhaschaft.)



 

"Triffst du Buddha unterwegs, töte ihn!"

Dazu schrieb Kybalion: Dieser Satz wird sooo oft nachgesagt bei gewissen Gesprächen, mein Freund verwendete ihn nie, also dann würdet ihr nie die natur Buddas erfahren, wenn ihr ihn tötet, "Gleichnis". Zitatende.

Klar ist der Spruch ein Gleichnis. Aber Gleichnisse kann man übersetzen! Oft haben sie mehrere Aspekte. 

Buddha zu töten, heißt aus meiner Sicth unter anderem,  dass du  den Buddha  nicht in der Welt  von Zeit und Raum (unterwegs)  findest, sondern jenseits davon in dir selbst. Sollte sich der Guru, der Lehrer, der Meister sich Alleininhaber der göttlichen Gnade nur von seinen Schülern verehren und beweihräuchern lassen, statt ihnen den Weg zum inneren Meister zu weisen.
Für den Schüler gilt es zu erkennen, dass der "Buddha" reines Bewußtsein ist. Dass der BuddhaGEIST  jenseits der Identifizierung mit der Person ist.... dass der geschichtliche Buddha nur eine Personifizierung des GEISTES  ist. (Alles, was du "da draußen" als Buddha zu erkennen glaubst, ist Projektion! Und Projektion ist Ego und ergo muss das Ego "getötet" werden, will man endgültige Befreiung erlangen.)
In dieser "Letztgültigen Erkenntnis"  erkennt sich der Schüler eins mit dem Meister. Er nimmt seine Buddha-Projektion auf den äußeren Guru zurück und erkennt in sich das Wahre SELBST als einen inneren Meister/Buddha.
Damit hat sich der äußere Meister überflüssig gemacht.
Wann wird sich dein "Freund" der "Avatar" für  d i c h   überflüssig machen?

(Für mich hat dieser Spruch aber auch noch  eine andere  Bedeutung: Meister Eckhart nennt es, Gott um Gottes Willen zu lassen.  Das heißt z.B. , deine Vorstellung von Gott, Buddha loszulassen und als Konzept zu erkennen bzw. dein spirituelles Ego ebenfalls als Konzept  und Konstrukt zu erkennen. Ist das geschehen, bist du "über den Jordan." und feierst fröhliche Auferstehung oder Wiedergeburt, was auch nur ein Synonym für dasselbe ist - denn wenn du ins JETZT, in das Unsterblichkeitsbewußtsein hinein geboren wirst, dann erlebst du den mystischen Sinn von allem zugleich: Weihnachten, Ostern und Pfingsten.


Es geht auch darum, all das zu töten bzw. loszulassen, was dir das Liebste ist, was dir zum ErsatzGott geworden ist. Dein Wissen beispielsweise.Deine Erfahrungen... Dein Spielzeug:  Die Magie. Deine Identifikation mit der Magie ist eine Anhaftung, die dich daran hindert, das ersehnte Ziel - die "Nullzeit",  das Unsterblichkeitsbewußtsein  - das Lächeln des Buddha -  vollends und auf "Dauer" zu verwirklichen.

(Wäre der Magier tatsächlich zugleich auch ein Mystiker, dann hätte er wohl ein besseres Schriftverständnis und wäre auch imstande, Gleichnisse innerlich,mystisch zu deuten, statt nur auf die Gleichnishaftigkeit zu deuten.)


Das Lächeln des Buddha



"Kommt dir nicht vor, daß der Buddhismus das Lächeln, das Lachen vergessen hat?

Der Buddhismus hat viele Gesichter hervorgebracht, aber das humorvolle vom wahren Buddha verloren." (Kybalion, Zitatende.)

Das Lächeln des Buddha gilt keinen "Anderen", sondern ist reine SELBST-Liebe, Heiterkeit und Freude. Es ist der kosmische Humor des befreiten Kindes, des göttlichen Kindes. Das Lächeln des Buddha ist ein inneres Lächeln, rein SELBST-bezüglich, es kommt aus sich SELBST und gilt niemand anderem als sich  SELBST.

Was Nietzsche über das Christentum gesagt hat, gilt auch für den Buddhismus:
"Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte."
 Warum sollte ein  Buddhist mehr zu lachen oder mehr Grund zum Lächeln  haben, als ein Christ?  Das Lächeln Buddhas ist das Lächeln jedes geistig Wiedergeborenen und der steht über jeder Konfession.



Rationalisierung vs. RATIONALISIERUNG



Die Rationalisierung auf der dual-personalen Ebene ist ein Abwehr-Aspekt der psychologischen Abwehrmechanismen. Die nachträgliche Rationalisierung von Verhalten hat auf dieser Ebene die selbstbetrügerische Funktion,  die wahre Motivation zu verdecken, Gefühle zu verdrängen uvm....

Mit der großgeschriebenen  RATIONALISIERUNG meine ich die Erkenntnis, dass  aus der egojenseitigen Sicht buchstäblich alles Rationalisierung ist, jede Begründung, egal, ob sie auf der dualen Ebene richtig oder falsch ist, ist immer nachträgliche Erklärung. Es gibt kein Warum.


Viele sind gerufen,

aber wenige sind auserwählt. (Jesus) Damit ist gemeint, dass viele Menschen ein Erwachen erleben, aber nicht alle dazu be-rufen sind, den ganzen schweren Weg zu gehen.
Erwachen kann jeder, aber der Rest des Weges bedarf der Mitwirkung des Menschen. Wer der Menschwerdung/ Individuation Widerstand leistet,, "kommt nicht weiter". Ein Stern, ein Superstar wird nur der, der  die Musik von der Pieke auf gelernt hat. Das gilt auf Erden so und für den Himmel noch viel mehr.


Magie


Man sagt bzw.  Kybalion sagt, dass sich für den Magier Wünsche erfüllen, wenn er nur daran denkt.
Stimmt, bei mir ist es allerdings so, dass sich irgendwann einmal die Wahrheit enthüllte,  dass alle Wünsche schon verwirklicht sind! Diese Einsicht hat allem Wünschen für immer den Garaus gemacht.

Alles ist schon da und hat  sich schon "erfüllt", es geht nur noch darum, dies nicht nur zu "glauben", sondern auf geistige Weise zu erkennen und damit voll bewußt zu machen.




Alles regelt sich von SELBST.

Wenn ich angesichts eines merkwürdigen Verhaltens meines Mitmenschens bemerke, , dass es evtl. Probleme gibt zwischen mir und meinem Nächsten, dann habe ich kein Bedürfnis mehr wie früher, nachzufragen. Ich lasse das einfach laufen. Kein Bedürfnis auch mehr nach "Aussprachen".  Das für andere immer bedrohliche: "Hey, wir müssen sprechen...", wie ich das früher, "vorher" praktizierte,  fällt ganz untern Tisch. Mißtöne, Mißverständnisse müssen nicht mehr unbedingt geklärt werden, sie berühren mich einfach nicht mehr... Solche Fragen wie: Hast du was? Ist irgendwas los? Stimmt was nicht?  sind völlig obsolet geworden. Mich bekümmern die Verhaltensweisen anderer Menschen nicht,  ob ihr Verhalten etwas mit meinem Verhalten zu tun hat, beschäftigt mich nicht mehr.  Die Leichtigkeit des Seins beruht u.a. auch darauf, kein Harmonisierungsbedürfnis mehr zu haben.
Es gibt überhaupt nichts mehr, was mich bekümmert.


Die "Kundalini"


kam am Morgen nach meiner "Auferstehung",  nach der "Feuertaufe",  als mein Herz so schmerzhaft-süß im Feuer der Liebe geläutert wurde.  Damals  hatte ich keine Ahnung, um was es sich da handelte, die Energie war hoch  und doch sanft und still und auf eine paradoxe Art hocherotisch, geistig  u n d  körperlich.  Erst sehr viel später, als ich eine Beschreibung der Kundalini im Allmysteryforum las, erkannte ich den Zustand wieder.
Ich  hatte keine Worte dafür, es war wie bei der Achtsamkeit und dem Gewahrsein - erst sehr viel später erkannte ich in den Texten anderer Menschen mein Erleben wieder. Auch die Worte Auferstehung oder Feuertaufe fand ich erst sehr viel später für das, was geschah. Dass das, was ich bisher meine Feuertaufe nannte, synonym mit  Kundalini ist,  dieser Gedanke kam mir erst heute. Ich googelte diese zwei Wörter und fand sofort die Bestätigung für meine Idee. 

Der Energielevel blieb einige Monate so hoch und während dieser Zeit fühlte ich mich auch körperlich absolut fit - und von einer Kraft erfüllt, wie ich sie niemals zuvor erlebt habe, schien ich auch nicht zu ermüden. Ich brauchte kaum Schlaf.  Das Bewußtsein der Unsterblichkeit und (psych.) Unverletztlichkeit schien mir meine körperliche Gesundheit komplett wiedergegeben zu haben. Komisch war auch , dass ich in dieser Zeit kaum noch schwitzte und mich deshalb Klamotten aus Kunststofffasern überhaupt nicht mehr beeinträchtigten. Alle Wehwehchens waren wie weggeblasen, auch Wetterfühligkeit gabs nicht mehr.

Das schreibe ich angesichts der Tatsache, dass mir am heutigen Tag alle 5 Minuten was anderes wehtut, und ich bei jeder kleinen Anstrengung das Schwitzen anfange,  LOL. Damals aber war ich wirklich überzeugt, das würde ewig so weitergehen. Aber auch dies alles ging vorüber...
J e d e r   Zustand geht vorüber. Nicht die Welt und die Dinge und Körper darin ändern sich, sondern das Denken darüber resp. die Wahrnehmung.

So -  und jetzt ist es mir auch klar, warum und unter welchen Umständen die "Buddhaschaft" nicht bewußt ist:  Du findest die Worte erst viel später dafür. Das liegt u.a. auch daran, dass zwischen der Vorstellung von Buddhaschaft und Verwirklichung von Buddhaschaft ein unendlicher Abstand ist.
Es ist so: Zuerst erINNERT man sich vertikal aus der Tiefe des Ursprungs, dann borgt man sich die Worte dafür aus der diskursiven Buchstabenwelt.  






Magie


Es amüsiert mich, wenn ich mich an die Dämonen-Bannsprüche im Golden Dawn erinnere. Ich habe alle drei Bände  von Israel Regardie - der Band zu 99.- Deutschmark -  gekauft, gelesen und anschließend verschenkt.
Wer Bhakti-Yoga macht, braucht keine Bannsprüche. Er hat Vertrauen in die Macht und in die Kraft, die ihn trägt. Hingabe kann man zwar nicht "üben", dennoch mußte der Neue Bund jeden Tag erneuert werden.
Die Magie gebraucht im Gegensatz zur (bilderlosen) Mystik Bilder und diese Bilder sind viel zu reißerisch, extraordinär und spektakulär. Sie wecken im Egomind absolut falsche Vorstellungen von den Dingen Jenseits von Ego. (Wobei es aus transpersonaler Sicht keine richtige oder falsche Vorstellung gibt, weil jede Art von Vor-Stellungsbild die Sicht auf die Wirklichkeit verbaut.)

Wahre Macht liegt nicht im Machen des Magiers, wahre Macht ist "Vollmacht", Bevoll-Mächt-igung  in "Christus".  Die KRAFT jenseits von Ego hat  ihre Verwurzelung im Ursprung, dem Gewahrsein  - den Attributen Gottes.
"Superhumanity" ist nichts, was man sehen kann, sie liegt in der nach außen eher bescheidenen und unscheinbaren transpersonalen SELBSTverwirklichung, nicht in beeindruckenden , sensationellen Taten oder NLP-Tricks.





Heilung

Ich habe kein Bedürfnis danach, im konkreten Kontakt andere Menschen zu therapieren. Ich lasse die Dinge und Menschen, wie sie sind. Seit ich selbst Heilung und Befreiung erfahren habe, ist  Heilung in keinster Weise mehr ein Thema.
In den Spiri-Foren ist meine Wirkung bzw. das, was ich schreibe,  - was anderes nimmt man ja nicht wahr! - nach Angaben mancher Teilnehmer auch nicht (wohltuend) heilend, sondern eher "zersetzend" auf den Egmind.  Wobei die "Zersetzung" des konditionierten Verstandes der erste Schritt zur Heilung ist! Wenn Jesus sagte, dass er nicht den Frieden, sondern das Schwert bringe, meinte er m. E. genau das:  Christus als das Wahre Selbst, der (innere) Heiler wird das falsche Ich zunächst zerstören, um auf diesen Trümmern seine "Kirche" zu bauen. Das Schwert trennt auf der dual-personalen Ebene das Richtige vom Falschen und in transpersonaler Hinsicht das  Unwahre vom Wahren. Das Schwert des Christus ist m. E. auch das Schwert des Buddha Manjushri. Excalibur.



Buddhaschaft


Noch mal zu der Annahme, Buddhaschaft sei dem, der Buddhaschaft verwirklicht hat, unbewußt. Das ist zwar paradox, aber nicht die ganze Wahrheit. Es heißt, was kein Paradox ist, ist auch keine Wahrheit. Das stimmt. Aber im Umkehrschluß stimmts eben nicht: Nicht alles, was paradox ist, ist WAHRHEIT. Wahr jedoch ist, dass man Buddhaschaft nicht beschreiben kann, ohne dass es paradox wird.

Als ich im Herbst 2011 an jenem unvergesslichen Morgen  "ohne mich" aufwachte, hatte ich Unsterblichkeitsbewußtsein verwirklicht. (Buddhaschaft) Aber erst, nachdem ich mich erinnerte und re-flektiv das rechte Wort für die Veränderung, die Leere und Leichtigkeit in mir fand! LOLOL! Genauso wie es mit der Achtsamkeit, Gewahrsein und Kundalini geschah. LOL!  Aber alles weitere ist Wortwixerei, denn ob bewußt oder unbewußt, letztlich kann ich es schlichtweg eben nicht beschreiben. Die Katze beißt sich dabei immer in den Schwanz und der Igel ruft immer:" bin schon da", wenn der Hase angehechelt kommt. HAH!




Der Unterschied

zwischen dir und mir: Ich versuche die rechten Worte zu finden, um mein spirituelles Erleben so gut wie möglich mit größerer Klarheit und immer klareren Worte einzukreisen. Du hingegen versuchst, mit deinem geborgten toten Wissen  ü b e r  Spiritualität  meine Erfahrung zu widerlegen.
Du interpretierst  - ich nehme WAHR.


Transsubstantiation

    „Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach: NEHMET UND ESSET ALLE DAVON: DAS IST MEIN LEIB, DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD. Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach: NEHMET UND TRINKET ALLE DARAUS: DAS IST DER KELCH DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH UND FÜR ALLE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. TUT DIES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS.“ 

Der Neue Bund wird geschlossen, wenn eingewilligt wird  in die Unkehr, die Transformation
Jesus Christus als das Wahre SELBST wird von den eigenwilligen Egokräften in uns immer wieder gekreuzigt, immer wieder vergießt Jesus sein Blut für die Sünden der Welt (Neurose) in jedem einzelnen Menschen. Der Neue Bund will täglich bewußt erneuert werden.
Fleisch und Blut, Brot und Wein. Beides ist für mich aber auch ein Symbol für  das WAHRE LEBEN im Neuen Bund  mit  Christus, der uns mit dem täglichen Brot der Weisheit füttert und trunken macht vom (Wein-) GEIST der Liebe Gottes in der Rückbindung an den Ursprung/Vater. Im Hohen Lied Salomons wird das so ausgedrückt: "Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes, denn seine Lippen sind köstlicher als Wein."  Erkenntnis und Liebe.

Gott, was hatte ich mich als Kind  bei der katholischen Messe immer so tödlich gelangweilt, besonders bei den Ritualen der "Heiligen Wandlung". Heute erkenne ich nicht nur die mystische Bedeutung, sondern die ganze christliche Liturgie erlebe ich in mir aufs allerlebendigste SELBSTverwirklicht. 




Denn siehe, ich mache alles neu

sagt und "macht" Jesus als unser Wahres Selbst. Das bezieht sich einerseits auf den Individuations-/Transformationsprozess, andererseits aber auch auf  den zustandslosen Zustand apres la mort: weil ich von allem Weltwissen "entglaubt" bin, erfinde ich die Welt von Innen heraus völlig neu und frisch. Ich selbst definiere mein Erleben auf der Basis von SELBSTerkennen. Das wiederum bedeutet es, fully authorized zu sein - oder, wie es biblich ausgedrückt wird: mit "Vollmacht" ausgestattet... Wer aus dem GeWAHRsein spricht, sagt WAHR, - er spricht mit  Vollmacht.


Siehe, ich mache alles neu - vielleicht ist  jetzt endlich auch dem letzten falschen Apostel klargeworden,  w e r  hier das  Sagen und vor allem das "M a c h e n" hat???
Herr Fredo?! Hey!



Bhakti-Yoga


ist nach meiner Erfahrung und Erkenntnis alles, was ein Mensch "praktizieren" muß. Hingabe. Daraus entwickelt sich alles andere gan von SELBST:  Karma-Yoga, Jajna-Yoga, Raja-Yoga. Wer Achtsamkeit/Hingabe resp.  Annahme "übt",  praktiziert Bhakti-Yoga und aktiviert infolge auch alle anderen "Yoga-Pfade".
Nur: es gibt keine 4 verschiedenen "Pfade", die getrennt oder nacheinander zu gehen wären. Es geschieht alles gleichzeitig, besser gesagt:  "ineinander verschränkt".

Unter Karma-Yoga verstehe ich Individuation: Schattenintegration, Transformation und Reinigung von den sog.  "Geistesgiften".
Jajna-Yoga praktiziert man, wenn man die Heiligen Schriften und  philosphische/religiöse und spirituelle Werke der Meister, Lehrer und Philosophen liest.
Wer sich Gott (oder einem Meister hingibt), folgt seinem Herzen und ohne zu wissen, was er tut, - ohne einen Begriff  dafür zu haben - wird alles getan. Deswegen: Das Yoga des Herzens kann man nicht  m a c h e n , es geschieht alles prozesshaft  aus sich SELBST heraus, wo Hingabe, Annahme und Bereitschaft ist. 
Und noch einmal: Annahme ist immer Selbstannahme der Person, die ich jetzt in diesem Augenblick bin.  Wer nach dem schwarzchristlichen Vorbild danach strebt, andere Menschen, Situationen,  - die Welt recht eigentlich wie er sie interpretiert (!) und nicht wie sie ist,  anzunehmen, ist in der Sado-Maso-Falle - dem wird seine PseudoTugend schnell zur argen Not.


Montag, 7. Juli 2014

Dem, der auf Innenreise geht, ein Engel stets zur Seite steht



Zazen



Neben dem Kult-Stammeln und Kultflüstern, was neuerdings in Trend zu kommen scheint,  ist natürlich auch - man wirds nicht glauben - das altehrwürdige Zazen-Sitzen ein solch fragwürdiger Kult. Wie bei der Weißen Wand-Meditation, so war es wohl auch mit dem Sitzen:
Da war immer einer, der damit angefangen hat und da sind immer die Anderen, die das, was bei dem Einen eine spontane aus sich SELBST heraus entstandene Haltung war, als eine (unspontane) asketische Übung übernahmen  und eine Handlungsvorschrift daraus machten für die nachfolgenden spirituellen Adepten.


Hey, wie hast du das geschafft, was hast du gemacht, um erleuchtet zu sein, fragten die anderen den Einen. Der sagte dann: Na, ich habe mich jeden Tag zu einer bestimmten Stunde einfach nur hingesetzt und gewartet und gelauscht. (Möglicherweise war es ja der "Meister" selbst, der sagte: Hey, machs wie ich...! Jo,  und so entstand das Zazen wie vieles andere, was uns an spirituellen Übungen überliefert wird.)
Mit der Meditation der weißen Wand ist es ganz dasselbe gewesen: Irgendwann einmal war da Einer, der hatte während er sass und lauschte, die Idee, sein Inneres zu ent-äussern und die Leere, nach der ihm der heilige Sinn stand, dadurch herzustellen, indem er alle Dinge, die in seinen äußeren AufmerksamkeitsFokus rückten, wegräumte.... (Die Vielheit kann zuweilen recht störend sein...innen wie außen!)

Ich kenne das sehr gut, auf diese Weise hat sich nicht nur einmal meine ganze Wohnung entleert. Das sind Ent-Äusserungen oder ein "Ausagieren"  eines inneren Geschehens.  Das wurde mir erst sehr viel später bewußt. Wäre da nur ein Meister gewesen,  der mir hätte sagen können, dass (meine) Ent-Äusserungen nicht notwendig sind, hätte ich mir eine Menge Geld/Umzüge und andere Scherereien erspart. Vielleicht - vielleicht auch nicht. Auch Umwege sind notwendig. Solange wir egoidentifiziert sind, agieren wir alles im Aussen aus. Jede Handlung ist symbolisch...

Aber Vorsicht mit dem Ausagieren  - Wenn man nicht aufpasst, landet man sehr schnell in der Klappse. So wie vor vielen Jahren eine Freundin von mir, die ihr ganzes Geld wegwarf, als ihr der Sinn und die Bedeutung des Johannesevangeliums aufging, aber nicht die intellektuelle Kraft hatte, diese Erfahrung zu verarbeiten und zu integrieren.


Apropo Sitzen: Es reicht völlig aus, jeden Morgen früh aus dem Bett, sich normal auf einen Stuhl setzen und lauschen. Mehr brauchts nicht, -  aus dem Sitzen einen Kult zu machen, ist die typisch patriarchalische Art und Weise, etwas als Übung zu fixieren, was einmal ein ungeübter d.h. spontaner Akt der Versenkung gewesen ist.
Jaja und dennoch - so der so beeinflußt das Äußere das Innere und das Innere das Äußere.
Verdammt aber auch, muß ich jetzt alles wieder zurücknehmen? LOL!
Summ summ summ -
Bienchen summt im Kreis herum,
immerzu absurduum la la la

Was dem einen das Sitzen ist, ist dem anderen das Laufen. F. Nietzsche brauchte Bewegung an der frischen Luft, um in Kontakt mit seinem Genius zu kommen. Ist doch logo - der saß stundenlang am Schreibtisch, um das aufzuschreiben, was ihm während seiner Spaziergänge in Sils Maria eingegeben wurde.
Ist alles eine Sache der Balance. Einem Menschen, der beruflich eh den ganzen Tag auf seinem Hintern sitzt, Zazen als spirituelle Übung zu empfehlen, finde ich abartig.


Nix zu tun?

Nichts muss getan, erlangt, erreicht werden, es ist alles schon da? Was soll man unter "alles" eigentlich verstehn, wenn nicht Gewahrsein? Wenn dies nicht als eine sog. "Letztgültige Erkenntnis" zu einer "letztgültigen" Transformation führt und somit zu deinem Sei-en wird, dann ist es heiße Luft:  Denken, Wissen, Glauben im Sinne von Fürwahrhalten - gehört, gelesen und für gut befunden.

Dass es (im spirituellen Kontext) nichts zu tun gibt, bedeutet für mich, dass es für das Ego nichts zu machen und zu tun gibt, das ist ganz einfach durch seine Abwesenheit bedingt.  Daher gilt dies nur für den egolosen Menschen und nicht für in grauer Vorzeit "erwachte" Faulpelze, die noch nicht mal mit der Selbstbeobachtung/Achtsamkeit angefangen haben, sondern von nichts als ihrem längst vergangenen Erwachenserlebnis zehren. (in Resignation bis ans Ende ihrer Tage...)

Ich habe immer mehr den Eindruck, dass das Neo-Advaita-Konzept ständig die Ebenen vertauscht, indem es die transpersonalen  Erkenntnisse auf die dual-personale Ebene herunterholt. Das Ego, welches sich vorgaukelt resp. VorSTELLT, dass es nichts zu tun gäbe...
Es gibt nichts zu tun, heißt jenseits von Ego, dass du tust, ohne zu tun, wie Laotse sagt. Ohne Absicht, ohne eigensüchtiges Motiv. Es gibt hier weder ein richtiges noch ein falsches Tun. Das Tun ist grundlos, d.h. spontan aus sich selbst heraus.
Es gibt nichts zu tun, so  auch die finale Erkenntnis Buddhas unter dem BodhiBaum  bzw. DEINE  "letztgültige Erkenntnis", dass du niemals geboren und  daher unsterblich bist... wenn du den Löffel endgültig abgegeben und damit jede Übung, jede Praxis als fürderhin überflüssig geworden ist.

Jetzt erst darfst du mit Fug und Recht behaupten: Gewahrsein ist immer da.


Gewahrsein

ist immer da? Ja, aber es bleibt ein Glaubenssatz, solange du unbewußt und vorwiegend außenorientiert bist, Man muss lernen, seiner Intuition zu vertrauen...mit Achtsamkeit nach Innen zu gehen,  dann öffnet sich das innere Auge des Gewahrseins immer mehr.
Jaja, ich höre dich schon wieder:  da ist nichts, was sich öffnet, ...alles nur scheinbar, -  es ist ja schon "Alles da"...LOL)

Sicher kann es geschehen, dass eine ständige Predigt, dass es es nichts zu tun gäbe, weil alles schon da ist, bei einem offenen Gemüt zur plötzlichen Erleuchtung führen kann. Manchmal wirkt ein Mantra, eine Affirmation...


Einer von uns

Viele Menschen glauben durchaus an geistige Wiedergeburt, Buddhaschaft und diesbezügliches "Permanentgewahrsein", sie glauben nur nicht daran, dass es gerade ihr unscheinbarer Nachbar sein könnte oder ihre Tante Emma aus Bochum, schon gar nicht traut man es dem eigenen Mann,Tochter,Sohn, Mutter, Vater zu. (Ja, und vor allem traut man es sich selbst nicht zu).
Der Prophet gilt nichts in seinem Land oder Dorf.
Das ist das Schicksal eines jeden SELSsTverwirklichten Menschen: er muß den ganzen Weg gehen, der symbolisch im Leben und im Kreuzweg Christi vorgezeichnet ist.

Entsprechend korellierende  Bibelsymbolik im NT:  Ist er (Jesus)  nicht einer von uns? Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns?


Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus. 
In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt und lehrte die Menschen dort in der Synagoge. Da staunten alle und sagten: Woher hat er diese Weisheit und die Kraft, Wunder zu tun? Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und sind nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas seine Brüder? Leben nicht alle seine Schwestern unter uns? Woher also hat er das alles? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat und in seiner Familie. Und wegen ihres Unglaubens tat er dort nur wenige Wunder.


Heilung


Der Geist herrscht über die Materie, das bedeutet, was innere Heilung angeht, ein absolutes Vertrauen in die (Heilungs-) Wunder Jesu zu haben. Christus  (oder Buddha) als das WAhre Selbst in uns ist als einziger imstande, Wunder zu wirken und sämtliche Naturgesetze aufzuheben.
Individuation/Heilung bedeutete für mich einerseits, dass ich mich durch die Naturgesetze gelenkt und eingebettet in die Natur fühlte, andererseits wurden die Naturgesetze auch wieder transformativ aufgehoben. Paulus nannte dies die Natur zu überwinden.
Natürlich werden die Naturgesetze nicht aufgehoben, ich bin nur nicht mehr mit ihnen identifiziert. Die Leichtigkeit des Seins hat die Schwerkraft überwunden.


Wenn es im Buddhismus heisst,

"Mein Wahres Selbst ist das Nicht-Selbst", so ist das keine Korrektur oder gar ein Tadel des uns bekannten und geläufigen Begriffs des Christus- oder es WAHREN SELBST im Gegensatz zum Ich/Ego, wie es manche wohl verstehen und auch gerne als Vorwurf formulieren, in der Art: Es gibt kein Wahres Selbst!
Es bedeutet einfach: mein Wahres Ich ist ein Nicht-Ich. Mit Nicht-Ich ist nichts anderes als das Wahre Selbst gemeint.
Man muss immer aufpassen, das Ich wird nämlich von vielen Autoren auch das Selbst genannt. Da gibt es dann Ich und Höheres Ich oder Selbst und Höheres Selbst.,, kann ziemlich verwirren. Babylon.


Verschwörungstheorien


sind Teil des apokalyptischen Bewußtseins. Auch die Bücher von Mary Daly zählen für mich dazu. Wer Kontakt mit dem weiblichen kollektiven Unbewußten hat, der kommt m. E. nicht umhin,  das Patriarchat  (System) als eine gigantische Verschwörung gegen die Göttin/Frauen/Weiblichkeit und als einen ständigen Angriff auf Mutter Erde zu betrachten. Eine vorübergehende Paranoia bleibt einem auch nicht erspart.

Neo-Advaita

Wie es sich mir in seinen Anhängern darbietet, scheint es mir, dass man dort ganz allgemein der Meinung ist, das Ich ließe sich in keiner Weise ändern und transfomieren. (Nix zu tun.) Demnach wäre (eigenwillige) Absicht, Motivation, und alle Eigenschaften, mit denen das Ich identifziert ist, nur eine Sache der Wertung. Und zwar eine nachträgliche "Ausrede", so ähnlich, wie es Rationalisierungen/Begründungen aus transpersonaler Sicht  sind. Damit stünde der zerstörerische Eigenwille, wenn man ihn nur  "umdeutet" und umwertet,  quasi im Dienste Gottes bzw. des SELBST. So aber ist es nicht. Der Diener des SELBST ist immer das verwandelte und vom Eigenwillen geläuterte Ich. Hier ist der Willen mit dem Willen Gottes bzw. des SELBST verschmolzen, weil es hier keine Trennung mehr gibt zwischen Ich und Wahrem SELBST. Das unerlöste und unbefreite Ego mit seinem Eigenwillen steht seiner Befreiung im Wege. Dass man nun postuliert, dass du trotz deiner Unbewußtheit schon befreit bist, entstammt  nicht geistiger Erkenntnis, sondern ist ein Gedankenkonstrukt.

Es mag vielleicht einmal eine lebendige WAhrheit für einen Einzelnen gewesen sein: Als dem nämlich  - meist nach einer lange Zeit der spirituellen Praxis und langsamen "Sterbens" - dass ihm im finalen Kampf das große Licht der  "Letztgültigen Erkenntnis" aufging, dass er nie geboren und deshalb niemals unfrei gewesen war. Damit aber hat er es ans andere Ufer geschafft! Von dort aus ist es dem Verstand nicht mehr möglich, die transpersonalen Erkenntnisse für sich zu vereinnahmen, das Auge des Gewahrseins schläft nie mehr ein.

 Daran liegt es m. E. nämlich: Wenn der Verstand sich der transpersonalen Erkenntnis annimmt, wird aus der lebendigen WAhrheit ein Gedankenkonstrukt und Glaubenssatz, eine  Überzeugung, dass nicht nur ich, sondern alle anderen  - die es in der transpersonalen Sicht überhaupt nicht gibt, weil die Trennung aufgehoben ist - ebenfalls schon frei sind und man ihnen dies nur noch sagen müßte. So wird die transpersonale Wahrheit auf die personale Ebene heruntergezogen, wo sie nichts zu suchen hat.
Vielleicht gibt es ja Menschen, die auch ohne vorangegangene spirituelle Praxis bzw. Individuation von der Letztgültigen Erkenntnis überrascht werden - wenn diese Erkenntnis/Erfahrung sie aber nicht transformiert, dann bleibt ihnen nichts als ein Konzept und eine Erinnerung, mit  der sie dann in kultivierter "Resignation bis an ihr Lebensende" identifiziert bleiben.
Wenn sie nur nicht ihr Konzept missionieren würden,   - wenn sie nur nicht das Pferd von hinten aufzäumten und permanent den Schwanz für den Kopf hielten.


Kein Mensch

läßt sich gerne sagen, dass er ein "Unwissender" ist, insbesondere das SpiriEgo kann ganz schön aggressiv werden, wenn man das große Wissen, dass es sich angeeignet hat, als null und nichtig vor dem HERRN erklärt....dass all seine schönen spirituellen Erfahrungen in Letzter Instanz nichts als Geschichte sind, Vergangenheit, alter Käse.


Himmel und Hölle

Die uns überlieferten Berichte über die seelischen Reinigungsprozesse in einem Fegefeuer oder Hölle stammen ursprünglich von Menschen, die den Mut hatten, im Leben zu sterben. Niemals ist ein Toter zurückgekommen, um aus einem Jenseits zu berichten. Das einzige Jenseits, was es gibt, ist das Jenseits von Ego. Alles, was man vom Jenseits weiss, weiss man von den Mystikern.


Magie und Mystik

Wenn ich meinem vorherigen blogpost  zu Magie und Mystik schrieb, beides könne entweder Krankheit oder Chance sein, impliziert das ein Entweder-Oder, dass es natürlich so nicht gibt.
Richtig ist: Solang ein Mensch sich dem seelischen Heilungsprozess verweigert, bleibt er krank. Besonders dann, wenn ihm ein erstes Erwachens- resp. Erleuchtungserlebnis gezeigt hat, dass es so etwas wie Krankheit nicht gebe; er ist und bleibt krank, insofern er in sein Ego zurückfällt und ein Konzept der "lebenslangen Resignation" postuliert und  nicht selten auch missioniert, weil ihm die Trauben der Transformation zu hoch hängen.
In die Rubrik Krankheit fällt für mich auch die prä-trans-Verwechslung.  Ich glaube auch, dass es niemanden erspart bleibt, die psychologische mit der spirituellen Ebene zu verwechseln, weil wir durchwegs Menschen sind, die Mangel leiden und uns die Liebe und Fürsorge der Eltern zurückwünschen. Das übergroße Bedürfnis nach  Geborgenheit und Sicherheit führt erst mal in die entgegengesetzte Richtung; gerade unter der mehr oder weniger wohlwollenden Herrschaft eines Gurus  (oder Therapeuten)) kommt es zu Regressionen, d.h. prärationalen oder prä-personalen Verschmelzungen, die als solche nicht erkannt werden und mit Erleuchtung und kosmischen Einsseins verwechselt werden.

Unter WAHRHAFT übermenschlichen Kräften verstehe ich nichts anderes als die Teilhabe an den transpersonalen oder transhumanen  Seinstugenden (Gottes) der Allwissenheit, Alliebe, Allpräsenz usw.

Ein Krieger möchte er sein,

der Schlangentöter, der "Coppa-Killer",  und hat doch noch nicht einmal Gut & Böse zu unterscheiden gelernt! Solange er das  Gute für das Böse und das Böse für das Gute hält, wirds nix mit der Kriegerei bzw. solange bleibst du ein Lightwarrior, ein Lichtarbeiter im Dienst am sog. Guten - bei Gott, ein Identifikationsklebstoff der ganz besonderen Haftkraft und "Güte"!

Ein christlicher Archetyp für den Heiligen Krieger ist St. Michael, der mit dem Drachen des (Unbewußten) Schattenreiches kämpft. Im inneren Krieg wird es nicht ausbleiben, dass man sich auch mit diesem Archetyp identifiziert, das ist ok, aber man muß den Krieg auch rechtzeitig zu beenden wissen.
Auch der Krieger in der äusseren Welt, der Samurei beispielsweise ist nur ein Gleichnis, d.h. er ist nur eine Ent-Äusserung einer inneren Wirklichkeit.
Wenn durch den alchimistischen Transformationsprozess dein Ich zum Diener des Wahren Selbst geworden ist, erkennst du die  Entsprechungen auf der materiellen WeltEbene.  So wie das Ich  im Dienste des wahren SELBST oder Gottes  den (inneren) Heiligen Krieg kämpft, so steht auch der Samurai im Dienste eines  Herrschers  - allerdings verteidigt und schützt er dessen weltliche Interessen. Insofern ist der ent-äußerte in der Welt agierende Krieger eine "pervertierte" Entsprechung. Eine Schattenversion.


Es ist und es ist nicht.

Das weiß mittlerweile ein jeder, aber der Herr Jedermann "schauts" i.d.R. nicht. Wer das Paradox durchSCHAUT, für den ist es kein Widerspruch, - der kann es auch erklären, weil ES in ihm einen ständigen Perspektivwechsel vollzieht. Anders gesagt, da ist ein ständiges Hin- und Her von einer Ebene zur anderen - du switchst immerzu von der personalen zur transpersonalen Ebene und zurück. Du SCHAUST die Dinge, wie sie auf der personalen Ebene zu existieren scheinen  und wie sie auf der nächsthöheren Stufe der transpersonalen Ebene in Nichts aufgelöst sind.
Das ist im Permanentgewahrsein (permanent adaptation) lebendige Wirklichkeit und nichts Besonderes mehr, es geschieht ununterbrochen aus sich SELBST heraus.

Erscheinung
Wut, bzw. sämtliche Emotionen gehen nicht durch Umdeutung weg. Wer glaubt, Wut sei nur  Wut dadurch, dass man sie als Wut wertet, ist auch im Irrtum.  Wäre es so, dann wäre auch Kindesmißhandlung nur Mißhandlung durch die Bewertung als solche.
Als ein Philosoph vor Tausenden von Jahren seinen bislang unvergessenen Satz aussprach:  Nicht die Dinge sind es, die uns beunruhigen, sondern unser Denken darüber - da hatte er etwas ganz anderers im Sinne. Nämlich das Denken in Gut&Böse-Kategorien, in positiv-negativ, richtig-falsch.  Er meinte wohl auch die Art unserer Wahrnehmung und unsere (neurotische) Interpretation der sog. Wirklichkeit. Wie du interpretierst, so nimmst du wahr.
eine energetische Aufwallung




Unpersönlichkeit

Alles, was ich hier schreibe, hat mir dir als Person absolut nichts zu tun, egal, wieviele Schuhe du dir anziehst. Alles, was ich schreibe, läuft unter "selbstbezügliches Lernen/Lehren", das heisst, alles was du sagst, dient allein mir  - nur mir selbst - zur Erleuchtung bzw. Ein-Sicht.  Wenn du mit deinen Worten/Konzeptidentifiziert bist, wirst du mich hassen. Vielleicht scheint es dir so,  dass ich Absichten hege, dir zur gefälligen Selbsterkenntnis zu verhelfen, - sorry, no way, es kann wohl, muß aber nicht. Es interessiert mich nicht, wohin meine Worte fallen und ob sie Frucht tragen oder was auch immer sie mit dir "machen".
Allerdings scheue ich bzw.  ES   (lol) sich nicht,  insofern  du mir öffentlich an  meine  "vertrockneten Eierstöcke" gehst,  oder wenn dir mein Alter, Frausein oder die Traumen meiner Vergangenheit  ein Grund zur Häme sind,   d e i n e r  Person,  - von der du ja soooo überzeugt bist, dass es sie nicht gibt - ebenso öffentlich  den Spiegel vorhalte.
Ist schon recht kurios, dass  das,  was  aus Deinem Schandmaul trieft, für dich  Gott Himself ist und wenn ES aus meinem Mund spricht, sprechen da für dich nur die  "vertrockneten Eierstöcke" eines unbefriedigten,  frustrierten und hybriden "Alten Weibes".

Ich zwinge niemanden, mir zu glauben, noch versuche ich Menschen zu überzeugen. Was auch immer du aus und mit meinen Worten machst, hast du selbst zu verantworten.
Und für den Fall, dass du dich durch meine Worte schon wieder  "denunziert" fühlen solltest: derweil du mit SchwarzAutorität und mit dem Aggressor in und außer dir identifiziert bleibst, wird es dir weiterhin entgehen, dass ich jetzt und weiterhin nur den Denunzierer "denunziere",  - derweil für dich weiterhin nicht der Mörder, sondern der Ermordete der Schuldige bleibt.

Wenn Jesus im NT sagt: Kehre um!, dann bedeutet dies nichts anderes, als dass u.v.a. diese Teuflische Verkehrung oder selbstschädigende Täter-Opfer-Konfusion umgedreht bzw. umgekehrt wird, auf dass du Gut & Böse unterscheiden lernst. (Hierin  liegt  die Bedeutung des Baums der Erkenntnis von Gut&Böse in seiner konstruktiv-lichten Version. Die Paradiesgeschichte, wie sie uns überliefert wurde, ist m. E. eine spiegelverkehrte Fälschung, eine Schatten-Version.)
By the way: Dyonisos ist ein Mutant. Er mutierte in einem patriarchalischen Akt der gewaltsamen Umdeutung aus einer ehemaligen heidnischen Göttin in einen patriarchalischen griechischen Gott. Das alles sind Dinge, die du in deinem eigenen Unbewußten auffinden kannst.


Mittwoch, 14. Mai 2014

Mann-kastrierend nennt mann Frauen, die Mucki's ha'm und sich was trauen.

 

 Der "Himmel" 

des REINEN Gewahrseins hat nichts mit der  normalen Aufmerksamkeit des EgoMinds zu tun. Die Inhalte des REINEN Gewahrseins, die auf dem "Himmel" vorüberziehen,  beschränken sich daher gewiss nicht auf die "Wolken" der Gedanken und der Dinge, auf die unser Auge fällt.
REINES Gewahrsein ist das geWAHRsein von WAHRHEIT. GewahrSEIN ist reines Bewusst-SEIN
Nicht die "Wolken" verdunkeln den "Himmel", sondern die Identifikation mit den Inhalten. Identifikation ist ERGREIFEN: Solange wir diese Inhalte ergreifen, können sie auch nicht wie Wolken vorüberziehen. Manche sagen, ja, Ärger kommt und geht... Wut kommt und geht... Freude kommt und geht... Das ist Blabla. Ärger ist Ärger nur durch das Ergreifen eines Gedankens, den ich mit Emo-Stoff versorge, wo nicht ergriffen wird, kein Ärger. Mit der Freude ist es genauso. Wo also nichts ergriffen wird, gibts auch keine "Wolken". Deshalb: REINES Gewahrsein. Wo Ärger ist oder Freude, egal, welcherart diese Gefühle sind, ist kein REINES Gewahrsein.
REINES Gewahrsein ist NEUTRALES Wahrnehmen.
(Die Freude, die hier gemeint ist, ähnlich wie der Ärger ein Gefühl, welches durch  ä u s s e r e  Anlässe initiert wird. Hat nichts gemein mit der inneren selbstbezüglichen Freude, die aus der Quelle entspringt.)
Ja klar, alle diese Gefühle kommen und gehen, das weiss und darauf vertraut jedes Kind: Nach dem Regen folgt Sonnenschein, und auf die Nacht folgt der Tag. Ärger kommt und geht - das hat nichts mit der vorüberziehenden Wolke am Himmel des Gewahrseins zu tun.

Diese Metapher besagt nämlich nur eins: Im neutralen WAhrnehmungsmodus des Gewahrseins gibt es zwar Gedanken (Wolken), aber ich bin mit diesen Gedanken nicht mehr identifiziert. Und genau deshalb können sie vorüberziehen.
Wer mir bis hierher folgt, wird merken, wie Verwirrung aufkommt, das Paradox schlägt zu, die Katze beißt sich in den Schwanz... shit aber auch...LOL

Gewahrsein - anders gesagt, ist das prozesshafte Bewusstwerden dessen, was immer schon da war oder da ist, was sich uns aber durch Maya resp. den Egomind verhüllt hat.


Der Wandersmann auf Bild 10 

ist am Ende seiner Reise tatsächlich immerwährend "selig", nicht nur manchmal. Param advaita.
Seine abgerissenen Klamotten wollen andeuten, dass er die Kleider und die Ordnung der Welt abgelegt hat....seine entblößte Brust zeigt seine Unverletzlichkeit...
Param advaita heisst christlich übersetzt: Ankunft des Herrn. Du bist angekommen. Auf dem Pfadlosen Pfad. Vorher bist du Wege gegangen: den Weg des Künstlers, den Weg des Schreibens, den Weg der Negation, den Weg des Trinkers...
Auf dem Pfadlosen Pfad angekommen zu sein heißt: Offene Weite - nichts von heilig. Und natürlich zu erkennen, dass es niemals einen Weg gegeben hat.
Die "Offene Weite" des Bewusstseins entsteht dadurch, dass im Disidentifizierungsprozess alle begrenzenden Kategorien und Klassifizierungen aufgelöst sind bzw. als Illusion erkannt sind.
Ich-Auflösungsprozesse gibt es im Grunde nicht, es gibt nur Erkennen. (Im spirituellen Kontext)  Nur wo Widerstand ist, wird Auflösung befürchtet.


Vom Rechten Glauben

Der Rechte Glaube ist der undogmatische "Wunderglaube".  Wer an Krankheit, Elend, Tod glaubt, hat insofern nicht den rechten Glauben. Wer an ein  "Leiden der Menschheit" glaubt, hat keinen "rechten" Glauben. Wer an die täglichen Medienmeldungen glaubt, dito.  Nicht, wer an die Welt glaubt, sondern, nur "Wer an mich glaubt, wird ewig leben", sagt Christus in uns als das WAHRE SELBSt.
Der "Rechte Glauben" überwindet all dies. Param advaita: Das Ende allen Leidens.
Der Rechte Glaube glaubt an eine geistige Wiedergeburt, einen "Neuen Tag". Ein Neues Bewusst-SEIN.

Den Himmel auf die Erden holen, heisst, den Himmel als dein eigenes REINES Bewusstsein zu entdecken. Jeder, der den Himmel in der  W e l t  verwirklichen will, ist ein Fake, ein falscher Prophet.
Der falsche Glaube ist das Für-wahr-halten dessen, was sich der Egomind angelesen und angelernt hat, der Glaube an das, was man konsensusmäßig für Realität hält.
Im Kirchenchristentum haben sie die Wahrheit verdreht und verkehrt. Der Rechte Glaube wurde zum Falschen Glauben. Rechtgläubigkeit ist hier Dogmengläubigkeit.


Die Identifikation

mit den Gedanken bewirkt u.a. auch das Auf und Ab der Stimmungen. Ist die Identifkation aufgelöst: Gleichmut.

Die Literatur

war mir immer eine wertvolle Hilfe und Unterstützung. Mit ihrer Hilfe konnte ich mich mit der sog. Volksseele identifizieren.  Die deutsche, die amerikanische, die englische, die russische, die spanische, die südamerikanische, die afrikanische, die indische,  die japanische Volksseele -  nichts ist mir fremd. Aber nicht nur mit  Hilfe der theoretischen Literatur des jeweiligen Landes tauchte ich tief in die Volksseele, sondern ich holte mir zur praktischen Abrundung auch immer den dazugehörigen Mann. Eine Ent-Äusserung, deren Nichtnotwendigkeit ich heute einsehe - LOL. (äähm, vielleicht auch nicht...)

Man muss zur Selbstfindung auch nicht auf den Berg Kailash oder nach Tibet. Hätte ich die Möglichkeit und genügend Geld gehabt, hätte mich nichts davon abgehalten,  alle diese Länder zu bereisen. Ich wäre mit den andern Pilgern auf Knien auf den Berg Kailash gerutscht... Zu Tränen hatte mich dieses Ritual früher gerührt. Die starke Sehnsucht nach Tibet... Die geistige Entsprechung der Kontinente und  Länder  finden wir in unserem Herzen. Es hat ein wenig gedauert, bis ich das ein-sehen konnte.

Das Nach-Denken,

bzw. das Gedankenverfolgen gelingt nicht mehr bzw. hat sich ganz erledigt. Wenn ich beispielsweise gerade einen Gedanken niederschreibe und werde gestört, dann ist der Faden meist gerissen. Das war schon früher so und diese Schwäche hatte mich immer sehr gestört. Ich werde aber nicht nur durch andere, sondern von mir selbst in meinen Gedankengängen gestört. Ein Nebensatz, eine kleine Abschweifung und ich bin nicht mehr bei "der Sache".
Das, was ich früher für eine Schwäche hielt, ist heute eine Tugend: Gedanken loszulassen ist zur Gewohnheit geworden. Wenn mir der Faden gerissen ist, dann suche ich nicht mehr nach ihm, sondern nehme einen anderen, der sich bietet. Ob die Anregungen von außen oder innen kommt ist egal - jedesmal geschieht eine neue kreative "Verknüpfung", die wiederum zu neuen Ein-Sichten und Gedanken führt. Verknüpfung - ein guter Ausdruck für das "Quanten-Bewusstsein", oder wie Sri Aurobindo sagt: den supramentalen Mind.
Chaos und Verknüpfung. Spiralartiges Verknüpfen - es ist, als würde "ich" ein Netz knüpfen, ja.


Herr Godfather meint:

 .
..der völlige Gleichmut des Erwachten ist ohnehin nur Mythos der klebrigen Verklärung."
Solcherart Aussagen zeugen von zu wenig SELBSTvertrauen Da hängen dem Fuchs wohl die Trauben zu hoch.
Gleichmut ist eine der  SEINStugenden, die der erringt, der "für die WAHRHEIT gestorben ist." param advaita.
http://www.dhammatalks.net/Books6/Bhante_Dhammananda_Great_Virtues_of_the_Buddha.pdf



Ramesh Balsekar, zitiert im "zenartblog"

Wenn „dein Wille geschehe“ bedingungslos und ohne die geringsten Vorbehalte akzeptiert wird und man ohne das geringste Gefühl persönlicher Täterschaft das tut, wofür man programmiert worden ist, dann kann es kein Gefühl von Schuld und Sünde geben. Nur wenn man am Leben teilnehmen kann und alles, was geschieht, als Gottes Wille in dem Moment akzeptieren kann – egal ob Freud oder Leid, Glück oder Unglück, Erfolg oder Misserfolg -, dann bedeutet das Selbst-Verwirklichung. In diesem Sinne nimmt der Weise, ohne in seinem Verstand die Bürde von Schuld und Sünde herumzutragen, am Leben teil.

Wenn man weiß, wie R. B. "Täterschaft"  und  die "Programmierung" definiert, wäre nicht viel dagegen einzuwenden.
Dennoch: Der Weise, der "handelt, ohne zu handeln" (Laotse) kennt weder Freud noch Leid noch Glück noch Unglück noch Erfolg noch Mißerfolg - er ist über diese Gegensätze hinaus. Und wer darüber hinaus ist, ist GLEICHMÜTIG! Und Gleichmut ist die Basis dafür, dass man "ohne das geringste Gefühl persönlicher Täterschaft"  handelt ohne zu handeln.
.
PS: RB hat das wichtigste vergessen: dass es primär nicht darum geht, das anzunehmen, was im Aussen geschieht, sondern, meine Regungen, meine Gefühle, meine Reaktionen auf die Geschehnisse in der Aussenwelt. Selbstakzeptanz, darum geht es primär, der Rest erledigt sich von SELBSt.
Genauso ist es mit der Liebe: es geht nicht darum, die anderen zu lieben. Liebe dich selbst und du liebst im selben Zuge auch deinen Nächsten. Param advaita: Mein Wille ist der Wille Gottes. Meine Liebe ist die Liebe Gottes. Ungerichtet, freiflottierend,  SELBSTbezüglich!


Solange man sich über die Politik, die Politiker oder ganz allgemein über die Machenschaften der Elite und der übrigen Bösen Welt beschwert, ist man immer noch ein kleines Kind, das sich ohnmächtig über Mama und Papa beschwert: Ihr liebt mich niiiicht...
Schnuppert mancher  dann auf seinem Weg der Selbstfindung in die spirituelle Szene, geht die  bitteren Beschwerden weiter, jetzt kommen die bösen Gurus dran, in der Fehlannahme, es liesse sich über Spiritualität, Gurus usw. diskturieren, wie über Politik.
Der Egomind suchtet nach Krankheit, Elend, Tod.
All diese Elendsbilder von verhungernden Menschen oder anderen Katastrophen, zeigen nicht wirkliche ehrliche Betroffenheit oder Anteilnahme, sondern die Sucht nach dem Elend. Um der eigenen inneren Verwahrlosung und des konkreten Elends im nächsten Umfeld nicht gewahr zu werden, projeziert man in die Ferne...
Das Jammern auf höchstem Niveau ist immer noch Jammern.
Diese Welt des Elends (wie auch der Freuden) ist die Illusion. Damned.


An Herrn Godfather

anläßlich eines schön gestalteten, jedoch für mich schwer verständlichen Beitrags in Nitya's Blog:


Was will uns dieses Kunstwerk sagen,
Warum schlägt's bös mir auf den Magen,
bereitet Schmerzen mir und Qual?
Will es  den Kopf mir gar vernebeln
und hochkant aus den Angeln heben,
Vielleicht gar sollt ich mich ergeben -
hab ich eine andere Wahl?

Nope, sagt Fritzchen Balsekar,
als ich führe laut Beschwerde:
Freier Wille ist Schimäre
im Himmel sowie auf der Erde
gibt es weder Wahl noch Qual.

Ach, lieber Vater Nondual,
hob da die Mutter Erde an.
Ohne mich gibts weder WERDEN
noch SEIN im Himmel wie auf Erden.
Thats because time does exist:
auf Erden WERDEN der du bist: ICH BIN.

Hier liegt  Bedeutung und der Sinn
von Moksha: To live the Holy Paradoxa:
Wo immer tut der Mensch im rechten Sinne streben,
da kommt ihm Gott auf halbem Weg entgegen!



Ich frage mich des öfteren,

wie machen die Leute das: nach gusto vom "menschlichen Selbst ins göttliche Selbst" überzuwechseln, so, als ginge man in einen anderen Raum. Beispielsweise schrieb u.a. Aaron davon, dass er das "Sein" nach gusto betreten könne, aus dem unbewussten Raum in den bewussten Raum hinein. Einfach so? Gibt es ein Knöpfchen dafür? Kann man Gewahrsein "aufstellen"?
Sollte ein Mensch dies tatsächlich in der Hand haben?
Die einzige Art, die ich früher kannte, ist, an Ich abzunehmen, denn im selben Maße das Ich sich reduziert, im selben Maß nimmt das "göttliche Selbst" zu.
Und damit das Ich "abnimmt", ist Schattenarbeit vonnöten, denn umsomehr das personale Unbewusste ge-LICHT-et wird, um so weniger Ego. Umsoweniger Ego, desto mehr SEIN/Selbst.
Willentlich war da nichts zu machen, für mich geschah alles aus Gnade.



UNTERHALTUNG

Die "herzliche Häme" oder "hämische Herzlichkeit p.a. (param advaita, nach der Wiedergeburt) ist ein besonderes Merkmal aller DarüberhinausSpringer und Quantenjumper und gehört deshalb ganz klar in die Kategorie "Himmlische UNTERHALTUNG" - Entertainment of the 5th Dimension.
(Mit einem einzigen Mal  "darüberhinaus" springen ist es natürlich nicht getan, die Gegensatztranszendierung scheint ein unaufhörlicher Prozess zu sein, so scheint es mir zumindest. Sagen wirs anders: Zu erkennen, dass "Alles" schon da ist... dieses "Alles" ist unerschöpflich, ein endloser Prozess.)
Diese liebe- und erkenntnisvolle Herzliche Häme beruht zumeist auf der "Der Kaiser ist nackt"-Erkenntnis. (Die Liebe ist natürlich wie immer selbstbezüglich und gilt insbesondere niemals - never ever - den  SpiriIdioten von der Neo- bzw. Fredo-Advaita-Front, derweil die da zu glauben meinen, dass die Hauptaufgabe der  Selbst(bezügliche)-Liebe das "liebevolle" Annehmen und insbesondere das Ausleben eigener asozialer Infantil- Verhaltensweisen und  "Störgefühle" wie Bosheit, Wut, Ärger, Hass, Neid, Abneigung sei, statt hinter diesen Störgefühlen den Schmerz und die Angst zu eruieren und in die Arme zu nehmen.




Die "Entpersonifizierung"

schreitet voran. Ich weiss nicht, wie andere Menschen dieses Phänomen nennen, bestimmt gibt es eine hochoffizielle traditionell-korrekte  Fach-Bezeichnung dafür, - ich nenne es einfach mal Entpersonifizierung.




Dein Weg beginnt da,

 wo man aufhört anderen zu folgen, lese ich. So ist es. Das gilt genauso für die Heiligen Schriften und die berühmten Meister aller Religionen. Irgendwann muss man alle Krücken wegschmeissen.


Mit dem Ego zur Erleuchtung?

Nitya's Blog : auch hier kann man einmal mehr erleben, wie das Pferd von hinten aufgezäumt wird.
Da wird ein alter oder neuer Meister  (Linji)zitiert und ohne zu hinterfragen, übernimmt der Egomind das, was ihm bequem und leicht dünkt. Und so wird in null komma nix das Saufen, Fressen und Vögeln voreilig in den Stand der Gnade gehoben. JubelTrubel: Es muss ja eh nichts getan werden, wenn der Meister X uns sagt: Esset, trinket und seid fröhlich.
Daraus, dass der von Nitya zitierte alte Zenmeister seinen letzten Bissen vor dem Tode genießt, scheint man allgemein zu schließen, dass es genau darum gehe: Genießen.

OK, gut, also warum genießt der Zenmeister seinen letzten Bissen? Weil er  - der Todlose - nichts vom Tod weiß, weil er total in der Gegenwart lebt, wo jeder Bissen der erste Bissen ist und so etwas wie ein "letzter Bissen" völlig obsolet ist. Auch wenn er vom Sterben "weiß" so "glaubt" er jedoch nicht dran. Er gehorcht dem, was die Umstände und sein Körper verlangt. Er verlangt nach Essen. Und geniesst es, ohne die Kalorien zu zählen oder Angst zu haben, zu dick zu werden oder mit genußeinschränkenden Veganerskrupeln oder weil in der Zeitung steht, dass irgendwo in der weiten Ferne in Afrika Menschen verhungern...oder oder...

Dass der alte Zenmeister in vielen Jahren der Weltentsagung  seine Zeit damit verbracht hat,  Achtsamkeit bis zum Perma-Gewahrsein  (param advaita=Todlosigkeit, Unsterblichkeitsbewusstsein) zu üben, wird in solchen Geschichten nicht sichtbar. Deswegen werden sie auch so oft mißverstanden.

Jesus: Suchet zuerst das Reich Gottes und ALLES wird euch dazugeben: Das heisst: Alles, was zuvor auf dem Weg der Negation "verleugnet", negiert wurde, alles, dem entsagt wurde, wird dir hier - jenseits aller Identifikation - wieder geschenkt. Die ganze Welt steht dir zur Verfügung. Erst param advaita hast du wirklich Grund zur immerwährenden göttlichen Heiterkeit.

Dann nämlich, wenn der Berg (wieder) ein Berg ist und der Baum ein Baum -  dann nennst auch du dich mit größter Wahrscheinlichkeit über die spirit. Symbolik hinaus und nennst dich nicht mehr Ma  Ananda oder Satyamnitiya, dann bist du wieder das ganz "gewöhnliche" Fritzchen Müller -  "gewöhnlich"  ist hier in seinem ganz gewöhnlichen Alltagskonsensus gemeint. Der einzige Unterschied zu früher liegt in der Bewußtheit.

Nicht das Genießen ist das Primäre, sondern das Genießen im Gewahrsein der GANZEN Fülle des SEINS. Christlich gesprochen: Im Bewusstsein der Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Auch das Essen, Trinken, Vögeln gehört in diese Fülle des Seins. Aber die Fülle des Seins ist eben erst param advaita voll zugänglich.
Ich frage mich wieder einmal mehr, wieso solche Leute die Worte Buddhas und Jesu in de Mund nehmen, wenn sie ihnen im Grunde ihres Herzens gar nicht glauben. Der eine hält den völligen Gleichmut für unmöglich, der andere die "Bilderlosigkeit", die Todlosigkeit, alle SEINStugenden werden angezweifelt und als klebrige "Romantik" und ähnliches mehr abgewertet.

Aber wahrscheinlich ist es so, dass man wohl den Worten Buddhas und den alten Meistern glaubt, aber dass das solchermaßen autoritätshörige und -gläubige BigMäcMightyMouth-Ego  - weil ihm selbst die Trauben zu hoch hängen - es ebenso für  unmöglich hält,  dass anderen Menschen aus ihren Reihen tatsächlich Flügel gewachsen sind.

Linji fordert die Leute  auf, dies und jenes zu tun und zu sein, unter anderem fordert er dazu auf, "die Natürlichkeit zu bewahren" - dabei ist es die Natürlichkeit  (die Wahre Natur), die wir verloren haben und die zuerst einmal wieder zu erlangen ist. Das ist der WEG. Du kannst die wahre Natur also erst bewahren, wenn du sie wiedergefunden hast.Param advaita aber gibt es überhaupt nichts mehr zu bewahren, noch etwas zu verlieren.

Der WEG, seine wahre Natur zu finden ist kein schmerzloser Spaziergang, ist nicht "mühelos", wie man sich das in Neo-Advaita-Kreisen so vorstellt mit ihrem Slogan: Es gibt nichts zu tun. MÜHELOSIGKEIT ist eine Seinstugend, die erst jenseits von Erleuchtung voll in Kraft tritt, nachdem alles "getan" ist.

Nityas Blog: Ein spiritueller Stammtisch und zudem ein Haufen zutiefst getroffener männlicher Egos, die nicht ansatzweise wissen, was es heißt, sich von seinen Konditionierungen zu befreien, weil sie ihre Konditionierungen nicht einmal ansatzweise erkannt haben. Und auch die Notwendigkeit der Auflösung der Konditionierungen negieren.
Dass Nitya mich und Klaus nach nur 2 oder 3 Beiträgen geblockt hat, ist bezeichnend. Beim Barte des Propheten! - niemand wurde angegriffen, wir hatten  den oder die Propheten nur einmal kurz und relativ schmerzlos am Bart gezupft, d.h. an der spirituellen Weltanschauung gekratzt, die sich dort bietet. Um zu wissen, wes Geistes Kind jemand ist, kratze an seiner Weltsicht, darunter fällt jegliche religiöse Gebundenheit an bestimmte Richtungen, sei es Zen, Christentum, Buddhismus...

An Nityas Blog  ist m.E. weniger spirituell, als dogmatisch religiös. Ein kleines Häuflein Gläubiger. Viel Lärm um NiCHTS. Bei den Moslems ist es noch heute möglich, - wenn frau nicht aufpaßt - dass  "vorlauten" Alpha-Weibern mit "großer Klappe" die Zunge herausgeschnitten wird.  Im Netz macht man das dezenter...Jaja, du grundgütiger  Nitya - das Weib schweige in der Gemeinde, woll?

Alles in allem ist auch hier das typische Godfather-Syndrom-Verhalten zu beobachten.... Die Pöse-Pater-Noster-Psychose...der Nondualist, der nur eine Seite anerkennt: den "Vater" im Himmel.Damit hat das Christentum die Welt an den Abgrund gebracht: es hat die Mutter, die Göttin ins Exil geschickt. So sieht auch der Pöse Pater-Noster im Manne keine Notwendigkeit, die von ihm in die Verdrängung geschickte Weiblichkeit zu befreien.
Man kann es getrost verallgemeinern: Wer bei Ken Wilber das Kotzen kriegt, (und bei mir das Scheißen)  der kriegt es, weil er  einen grandiosen Schiss in der Hose hat:  hat vor einer integralen Spiritualität, vor sich selbst, vor seiner eigenen Größe - vor allem aber seinem eigenen Schatten.
Meinen Intellekt - meine "große Klappe", mein SELBSTvertrauen bzw. SELBSTgewissheit und Angstlosigkeit verdanke ich allein der Befreiung der vormals verdrängten männlichen Anteile. So wie jeder einzelne  Mann die Frau in sich ins Exil schickt, so schickt die Frau im rollendisziplinierenden Sozialisierungsprozess ihrerseits ihre männlichen Anteile und Tugenden in die Verdrängung.
Der Hass des Mannes auf die Freie Frau ist  SELBSThass.
Es gilt letztendlich in der Frau auch die verdrängte NATÜRLICHE Frau, ihre Wildnatur zu befreien. Dasselbe gilt für den Mann. Das wird immer gerne vergessen: Das Geschlecht - Frau oder Mann  zu sein, reicht alleine nicht aus. Männer und Frauen definieren und identifizieren sich zumeist über das Geschlecht und seine gesellschaftlichen Rollenvorgaben.  Das Erwachen zur  "Wahren Natur" beinhaltet aber auch die befreite Wildnatur!!!
Jeder, der sich diesem ganzheitlichen Prozess verweigert, verweigert sich dem vollkommenen Erwachen.

Jesus: Viele sind berufen, wenige auserwählt. Wer zu seiner wahren Natur erwacht ist, ist ein "Berufener" - ein Ge-rufener! Ob er diesem Ruf folgen oder nicht folgen wird, hängt davon ab, wie lange er an seiner spirit. Erfahrung haftet. In der Regel fällt man  früher oder später  wieder zurück ins alte Ego. Dann fängt die wirkliche "Arbeit" aber erst an, denn das Ego, der Alte Adam ist gewieft: er macht sich die spirit. Erfahrung zu eigen und  identifizierst sich mit dem Erwachen oder der sog. Erleuchtung. Wer keine Achtsamkeit, wer sein Denken nicht permanent achtsam beobachtet, der wird nicht imstande sein, jemals die Identifikationen als solche zu erkennen und aufzulösen.
Achtsamkeit resp. Gewahrsein  ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Achtsamkeit und Hingabe.  Bhakti. (Der übrigens nicht von den anderen sog. Wegen zu trennen ist: Jajna-/Rajna-und Bhakti-Yoga bilden ebenfalls eine sich gegenseitig durchdringende Einheit.)
Zur Hingabe wird der sog. Freie Wille benötigt. Das bedeutet, wer nach einem initiatorischen Erleuchtungserleben den freien "Willen zur Hingabe" nicht bereitstellt, ist zwar berufen, aber nicht auserwählt. Der Auserwählte ist der geistig Wiedergeborene, der Gott um Gottes Willen gelassen hat ... param advaita.
 Bereitschaft ist alles, weiß die Jungfrau, deshalb lässt sie das Licht in ihrer Lampe niemals  erlöschen. Damit die kleine Flamme der Bewusstheit nicht ausgeht,  sorgt sie dafür, dass ständig neues Öl bereitsteht. Das Öl heisst: Achtsamkeit.

Jesus, das WAHRE Selbst: "Wachet, denn Ihr wisst weder den Tag noch die Stunde..."
Wachet -  das  gilt für den kleinen Weg zum großen Weg, (dem Pfadlosen Pfad). Auf dem kleinen Weg kommt man m. E. ohne Gebet nicht aus. Der Tag und die Stunde ist der Zeitpunkt, wo der "Bräutigam" kommt - Hierosgamos:  mystische Weihnacht, mystisches Ostern und Pfingsten alles in allem. Param advaita: Jenseits von Erleuchtung ist man vollends aufgewacht.
Erst param advaita  leuchtet uns das Ewige Licht - hier gehen die Lampen niemals mehr aus.

Es ist halt so: Du kriegst vom lieben Gott ein kleines Zuckerl des Erwachens, was du damit machst, unterliegt deinem freien Willen. (haha - oder auch nicht, wenn mans von der nondualen Metaebene aus betrachtet.) Du kannst einen Festen Glauben daraus konstruieren und ihn dein Leben lang missionierend durch Netz und Lande predigen, oder du hörst irgendwann hoffentlich auf, an dieser Erstinitiation zu haften und loszulassen, zu vergessen. In diesem Vergessen (=Nichtanhaften, Loslassen)  liegt das Geheimnis des Nichtwissens.


Ob sich die "intellektuell überforderten"  Kerle in Nityas Blog von ihren Kastrationsängsten erholt haben, nachdem das penetrant-penetrierende Alpha-Weib namens Chimalmom in ihre hochheiligen Gefilde "eingedrungen" war und "vernichtende" Schläge ausgeteilt hatte???  (O-Ton von Gamma 6, eine Bezeichnung für Roboter, die sich für menschlich halten, und deren programmiertes Interpretationsraster an eine  Realität "glaubt",  die auf der Erde für eine Menge Leid und Tränen sorgt aber für die "Aliens" in der 5.EntertainmentDimension eine Quelle immerwährenden Vergnügen ist. LOL!)