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Samstag, 6. Dezember 2014

Ein Prosit der Gewöhnlichkeit - ob DauerFlow, ob PermaHigh ist schnurzegal mir, EINerlei...


Geiler Film?

Also, nein,  in meinem Fokus laufen keine "geilen Filme" ab, zumindest nicht "da draussen".  Was ich schaue, ist weder geil noch ziehts mich runter.
Die "geilen Filme", die  du siehst und ständig bejubelst, sind Projektionen und zum großen Teil selbst inszenierte (Psycho-)Spielchen,  und die Reaktionen, die diese Spielchen bei anderen auslösen bzw.  deine Interpretation des "Films" findest du "geil"! 

Wo etwas geil ist, ist aber kein "no-mind" sondern der Trickster am Werk, der mit seinen Projektionen (Film) aufs innigste vereint bzw. identifiziert ist... Da ist man noch weit entfernt von der Erkenntnis, zugleich Regisseur, Projektor  u n d  die Leinwand zu sein...
Da draußen ist nichts, da ist weder ein geiler Film noch eine "schwarze" Leere. Wo Eigenschaft in die Dinge hineininterpretiert  wird, ist kein Gewahrsein, sondern Ego.
Der Egomind ist tricky, er simuliert sogar den Beobachter (Gewahrsein)  - aber die Neutralität des Beobachters attribuiert nicht, sie interpretiert keine Geilheit oder andere Eigenschaften in die scheinbare Außenwelt. Es ist ein unendlicher Abstand zwischen dem "Film", den der (neurotische) Egomind projeziert und der neutralen nonprojektiven  Beobachtung aus dem "no-mind".
Gewahrsein  - wird vom Egomind  mit der schlichten Aufmerksamkeit des Egos verwechselt.
Also wenn ich was "geil" finde, dann ist es die mich nie verlassende Heiterkeit und Freude, die unabhängig ist von äußeren Anlässen... eine obergöttlichgeile QUALITÄT erster GÜTE.



Wahrnehmen vs. WAHRnehmen

Da gibt es auf der personal-dualen BW-Schiene einerseits die neurotisch verzerrte Wahrnehmung und die gesunde, von Neurotizismen unverzerrte Wahrnehmung . Die gesunde Wahrnehmung ist eher selten, da wir alle mehr oder weniger krank sind, solange wir mit dem Ego identifiziert sind. Je rigider  die psychologischen Abwehrstrukturen, um so verzerrter die Wahrnehmung. Im Heilungsprozess der Individuation werden die Abwehrmechanismen abgebaut und die Neurose geheilt.


Die Wahrheit

kann nicht für alle Zeiten (!)  "stehen", man kann nur fest und unerschütterlich "IN der Wahrheit stehen" (Gewahrsein). Haarspalterei? Auch wenn ich vieles tatsächlich "nicht mehr so genau nehme" so treibt ES mich doch zu immer größerer Klarheit auch in der Beschreibung..
Die Wahrheit ist eine schillernde Figur und läßt sich letzten Endes nicht beschreiben, weil sie jenseits aller Beschreibung liegt.


Gedankenstille

gibt es meiner Erfahrung nach überhaupt nicht. Die Gedanken kommen und gehen wie sonst auch, nur dadurch, dass man nicht mehr mit ihnen verhaftet und identifiziert ist,  s c h e i n e n   sie zu schweigen. Stille - ein Synonym für Leere oder das Nichts, welches  absolutes leeres Nichts suggeriert, was es aber nicht ist. Die Stille jenseits von Ego ist äusserst beredsam.

Erlösung, Befreiung, Erfüllung
Ich definiere mal frischfromm von der Leber weg:
Erlösung heißt, von "Sünden" (Schatten) befreit zu sein.
Befreiung erlangt man, wenn man sich von allen Konditionierungen und Prägungen befreit hat.
ERfüllung ist Erleuchtung. Stabiles, marktplatzkompatibles  Gewahrsein.
Wobei dies  alles im Grunde nicht nacheinander, sondern gleichzeitig, nebeneinander abläuft.


Scheinbarkeit

Eigentlich müßte  ich vor fast jedes Wörtchen das Wort "scheinbar" setzen, wenns mir nicht zu blöd wäre auf die Dauer. Es reicht vollends aus, dass ich mir der Scheinbarkeit all dessen, was ich hier schreibe und beschreibe, BEWUSST bin.
Vor nicht allzulanger Zeit dachte ich noch, dass allein das konkrete Hier und Jetzt eine Wirklichkeit habe.... bis ich drauf kam, dass die konkrete Wirklichkeit meines Hinterns auf dem Stuhl ebenfalls nur ein Gedanke ist - eine Scheinbarkeit also. Denn sobald ich die Aufmerksamkeit vom Hintern  und seinem Gefühl des Sitzens abziehe und beispielsweise auf den Monitor schaue, bin ich nicht mehr mein Körper, d.h., dass er in den Orkus des Nichtwissens sinkt, dass er mir nicht länger bewußt ist.
Wirklichkeit haben nur die Dinge in dem MOMENT, in dem ich einem Ding meine Aufmerksamkeit schenke. Ganz normale Aufmerksamkeit meine ich, hat nichts mit Gewahrsein zu tun. 
 Das nämlich sind die "Welten", von denen es heißt, dass sie in jedem MOMENT geboren werden und untergehen. Andere gibt es m. E. nicht. So hat man es meiner Erkenntnis  nach  u.a. zu verstehen, wenn davon gesprochen wird, dass du dir selbst in jedem Augenblick die Welt erschaffst.
Nur:  Solange man nicht endgültig befreit ist von der Fessel des Alltagskonsensus, schafft man sich immerzu die gleiche alte Welt, den selben alten Käse.


Das Leiden

Ich schrieb einmal, dass ich von jedem "Ismus" desidentifiziert sei, u.a. eben auch vom Vegetarismus bzw. dem Veganismus und dass ich jetzt, nach meiner endgültigen Befreiung auch  (wieder) Fleisch essen kann, dass ich ALLES essen - und überhaupt ALLES machen kann und darf, dass ich mich in keinster Weise mehr (asketisch) einschränken muss. Alles ist erlaubt. Liebe und tue, was du willst...
Das kann jeder Mensch bestätigen, der die Letztgültige BEfreiung erlangt hat.
Das Problem ist aber einmal mehr: dass der (spirituelle) Egomind, der dies vernimmt, dies als Alibi versteht, weiterhin zu machen und zu wollen, was der egoistische Eigenwille will: Na ja, wenn das so ist, - warum mich bzw. meine Gewohnheiten überhaupt ändern, dann brauche ich auch nichts zu tun, um die Tiere, die Natur, die Umwelt  usw. zu schützen... usw.
Der Egomind setzt also wieder einmal ins "vornherein", was  nur die letztgültige Befreiung mit sich bringen kann.
Die Sache ist die: Es ist auf dem spirituellen Weg absolut notwendig, sich mit allen Lebewesen zu identifizieren. Wer also z.B. Mitleid mit den gequälten Tieren hat und deshalb Veganer wird, tut recht daran. Vor noch nicht allzulanger Zeit glaubte ich noch, dass die Identifikation mit einem "Ismus" in jedem Falle abgelegt werden müsse. Mein Irrtum: Ich setzte die Identifikation mit einer Ideologie, was der Veganismus ja auch ist - nur gleich mit der Identifikation mit Ego und übersah dabei, dass die Identifikation mit den Tieren ein absolut notwendiges Stadium im Individuationsprozess ist... genauso wie die Identifikation mit dem Leiden aller Frauen  (des weiteren mit dem Leiden der Männer bzw. der Menschen allgemein) eine Vorbedindung dafür ist, dass die Identifikation mit Ego letztlich gänzlich aufgehoben wird und das geheilte und starke Ich letztgültig transzendiert werden kann. Das ist wie alles jenseits von Ego paradox und unverständlich für den Verstehen suchenden Verstand.

Erst durch die endgültige Befreiung bin ich auch von allen Leiden befreit und im selben Zuge bin ich auch nicht mehr identifiziert mit dem Leiden der Wesen/Welt,  - was aber nicht heißt, dass kein Mitgefühl da ist, wo ich dem Leiden  KONKRET begegne.
Was mich persönlich angeht, gibt es Zeiten, wo ich gerne mal Fleich esse und Zeiten, in denen ich das wohl nicht brauche. Momentan bin ich ganz vernarrt in Kichererben und allerlei Nusszeugs und Samen, aus dem ich mir meinen Brotaufstrich selber herstelle. Und Chutneys.... hm, lecker.  Die asiatische Küche liegt mir sehr und ich mache süße Linsen- und andere Gemüsegerichte mit z.B. gebratenen Sesamnudeln. Ich kreiiere alles selbst, selten, dass ich mal in Kochbüchern oder im Netz nach Rezepten schaue. Was mir gut gelingt, schreibe ich nicht mehr auf, wie ich das früher tat - nichts wird mehr festgehalten. So wird alles, was ich mir koche ein Unikat. Und Unikate wiederholen sich nicht... Ähnlich war es mit der Fotobearbeitung. Anfangs habe ich mir noch bei  besonders gut gelungenen Fotos die Einstellungen notiert, aber auch das habe ich ganz schnell wieder gelassen - ich überlasse alles dem Zufall und so ist auch jedes Bild ein Unikat, unwiederholbar Raffinierte Fotobearbeitungsprogramme, bei denen alles schon vorgekaut ist, sind langweilig...



Besonderheit

Immer, wenn ich davon spreche, wie es heute ist im Gegensatz zu früher, vor meiner "Auferstehung", beschleicht mich ein komisch-"lachhaftes"  Gefühl der "eitlen Besonderheit" (lol)   an - angesichts dessen, dass das Wesen, welches da auferstanden ist, ja nicht neu ist, sondern immer schon da war, wenn auch unbewußt.
Im Grunde müßte ich bei all meinen Aussagen hinzu- oder voraussetzen: Im Gegensatz zu früher/vorher  bin ich mir  heute bewußt, dass... wobei ich mir aber auch bewußt bin,, dass es kein Früher oder Vorher gegeben hat...shit - schwanzbeiß.




Wahrheit

Man kann die Wahrheit nichts ins Feuer werfen, sie ist das Feuer. Sprach F. Dürrenmatt.
Neulich schrieb ich: Das Erkennen hört niemals auf - im Nachhinein stellte sich mir aber  doch einmal die Frage:  war das nun WAHRnehmung oder Vorstellung, Schlussfolgerung des Verstandes?  Wenn Karl Renz von seinen Zipperleins sagte, dass die "Scheiße niemals aufhört", war das eine Vorstellung des Egominds und keine WAHRnehmung im GeWAHRsein. Es ist das Wörtchen "niemals", an dem ich Anstoß nehme. "Korrekt" formuliert hieße es: Erkennen ist unendlich bzw. ewig,  weil Gott ewig ist. (So erkennt das Erkennen sich selbst, LOL!) Aber es ist halt schon schwer, sich daran zu gewöhnen, dass die Ewigkeit nicht zeitabhängig ist. Oder vielleicht doch? Ha ha ha.... aber darüber habe ich noch keine Nachricht von Sam.
Auch wenns wie Haarspalterei klingt und ich erkannt habe, dass man überhaupt die ganze Sprache auf den Misthaufen der Geschichte werfen kann - die Art des Sprachsgebrauchs gibt schon auch Anhaltspunkte, wo jemand spirituell steht - zumindest solange, bis er  (oder ich) sich gänzlich  ins Nichts auflöst...lach...


Gewöhnlichkeit

Für den Großteil der Lehrer, die man in der spirit. Szene im Netz antrifft, ist der Berg noch immer kein Berg und der Baum kein Baum.  Die meisten befinden sich noch in "außergewöhnlichen" Bewußtseinszuständen und sind noch weit von der Gewöhnlichkeit entfernt, die jenseits von Spiritualität erlangt wird.



Herzensgebet

Das Herzensgebet habe ich so lange praktiziert, bis es sich automatisiert hatte und nicht mehr meiner aktiven Aufmerksamkeit bedurfte. Besonders bei Re-Traumatisierungen war es sehr heilsam und hilfreich, dieses Gebet in die Brust zu atmen.



Gewöhnlich

Zur außergewöhnlichen Gewöhnlichkeit jenseits von Ego ist noch zu sagen, dass auch der Dauerflow und das High ganz "gewöhnlich" werden und nicht mehr als etwas Besonderes erlebt werden.



Alles ist spirituell?

Auch einer dieser Glaubenssätze, die eine große Falle in sich bergen: nämlich nicht nur die Welt, sondern ebenso alles, was man tut und macht  "vorweg" (!) für sprituell zu halten.  Ich habs schon mal gesagt: Eine spirituelle Zeitschrift z.B. sollte sich m. E. auf das Spirituelle , den Weg beschränken und keine Weltverbesserungsmaßnahmen beweihräuchern. Die Welt hat keine Veränderungen mehr  nötig, wenn du dich verändert hast.
Alles wird erst dann als sprituell erkannt - Erkennen ist immer geistiges Schauen! -  wenn das Ich mitsamt seinen Klassifikationen und Kategorien aufgelöst ist.
Also: Nur für den, der Bewußtheit erlangt hat, ist "alles spirituell", wo nicht, handelt es sich um Glauben als führ-wahr-halten. (Ab hier wirds wieder paradox: denn auch demjenigen, welcher einmal geistig erkannt hat, dass alles spirituell ist, ist diese Wahrheit wieder zurück in den Orkus des Nichtwissens gesunken, d.h. zu einer Erinnerung geworden, die ebenfalls zu einem Glaubenssatz mutiert, wenn man nicht bewußt ist.



Bedeutung

Wenn ich oft sage bzw. schreibe, dass alles, was ich schreibe, nur eine Bedeutung für mich selbst hat, dann meine ich damit, dass es immer nur  - in REINER subjektiver SELBSTbezüglichkeit -  darum geht, größere Klarheit und Weisheit für mich SELBST und aus mir SELBST zu erlangen - niemals ist da eine Absicht, andere zu belehren, oder sie für meine "Sichtweise" zu gewinnen. (Es ist  - für mich zumindest - nicht möglich, meine WAHRnehmung zu missionieren.)
Die Person hinter den Worten, auf die ich mich SELBSTbezüglich beziehe, ist für mich gleichgültig. Der Egomind der meisten Leute in den Foren  ist mir bzw. meinen Worten gegenüber in der Abwehr und fühlt sich von mir belehrt, d.h. angegriffen oder verunsichert und abgestoßen. (Das bringt der Egomind von Haus aus so mit sich, LOL.)

Zwischen der  Selbstbezüglichkeit des wahren SELBST und der  egozentrischen Selbstbezogenheit - ein unendlicher Abstand.  Ein egoidentifizierter Außenstehender/ Beobachter aber sieht da  keine Unterschiede. (Ego sieht eh immer nur Ego.)

Besonders, wenn er "weiß",  - d.h., wenn er gelernt/gelesen hat, dass das Ego als Bedeutungsgeber  darauf programmiert ist, die Welt zu definieren bzw. Realität - sondern auch die emotionale Bedeutung vergibt, für alles, was ihm begegnet, ist er schnell bereit, die SELBSTbezüglichkeit als Selbstbezogenheit zu definieren.

Deshalb antworte ich auch manchmal nicht mehr auf die Rückantworten der anderen Teilnehmer. Ich diskutiere nicht das Für und Wider meiner Aussagen; ich stelle fest, d.h. ich spreche "wahr" - und diese WAhrheit, die in meinen Kommentaren ans Licht des Neuen Tages tritt,  ist für mich ganz neu und frisch und hat daher nur für mich eine Bedeutung und diese Bedeutung ist die  der selbstbezüglichen WAhrheits- und Klarheitsgewinnung durch das "Schwert der Unterscheidung".  (Andere Menschen sind nicht in der Lage zu erkennen, dass ich immer und überall nur für mich SELBST und aus mir SELBST heraus das Wahre vom Unwahren scheide) Mit jedem Einlassen auf die Kommentare Anderer  gewinne ich  an Bewußtseinserweiterung. Kein Beitrag ist zu "dumm", als dass ich nicht noch eine Perle für mich daraus entnehmen könnte - wenn bzw. weil  ich mich drauf einlasse, kann ich SELBST aus jedem Scheißdreck Gold machen. (Wobei der Begriff "Scheißdreck" für mich nurmehr eine unterhaltsame Wertung ist und Bedeutung zu verleihen scheint, was keine Bedeutung mehr für mich hat  LOL...LOLOLLLlOL) Mein Einlassen ist eine ständig präsente Offenheit für alles, was mir begegnet.
Die Bedeutung, die das Ego anderer meinen Worten beimißt sind u.a.  Größenwahn, Selbsterhöhung, Widersprüchlichkeit, Belehrung,  - im Grunde alle negativen und positiven Attribuierungen, wobei die positiven Rückmeldungen sehr selten sind. (Wobei mir beides völlig gleichgültig ist)

In den Spirit. Foren wird  erinnertes Wissen disputiert. Das hat keine Chance  gegen die Hier und Jetzt-Wahrheit.



Gesunder Körper - gesunder Geist?

"In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist" - dieser äusserst selbstschädigende, krank- und verrücktmachende  Glaubenssatz hat mir früher einmal schwere Selbstzweifel und Selbstabwertung verursacht.  Meine  Schlussfolgerung daraus war nämlich:  bin ich nicht gesund, ist auch mein Geist krank  - und geisteskrank zu sein, war eine absolut  n e g a t i v e   Vorstellung, die sich auf mein Body-Mind-System dementsprechend negativ auswirkte - eine Vor-Stellung,  die den ganzen Spruch ad absurdum führt, weil er statt positive und gesunde Vorstellungen zu nähren, das Gegenteil verbricht.
Die Wahrheit : Aus der personal-dualen Sicht ist es einerseits durchaus richtig, dass ein gesunder Geist  - gemeint ist damit der Verstand, der Egomind - in einem gesunden Körper wohnt. 
Andererseits die WAHRHEIT, nämlich: aus der transpersonalen WAHRnehmung des absoluten GEISTES ist diese Aussage weder richtig noch falsch, sondern schlicht  UNWAHR.
Die Wahrheit auf der personal-dualen Ebene ist: negative Gedanken machen den Körper krank, positive Gedanken lassen ihn gesunden. (Von äußeren Krankheitseinflüssen abgesehen)
Die WAHRHEIT der transpersonalen Ebene:   Die Materie bzw. das Body-Ego/Mind-System ist hier transzendiert, d.h., weder positive noch negative Gedanken haben fürderhin einen Einfluss auf den Körper - einfach deswegen, weil es weder positive noch negative Gedanken gibt, mit denen man identifiziert sein könnte.  Das Krankheits-Gesundheits-Konzept (der Tod)  aufgehoben - was aber nicht bedeutet, dass du auf ewig und immer pumperlg'sund bist und bleiben wirst. Paradoxerweise  kannst du zwar immer noch körperliche (!) Leiden und Schmerzen kriegen, du hast aber eine andere Einstellung dazu: es (be-) kümmert dich nicht.


Gelesen auf einer spirit. Facebook-Seite:

"In den schmerzhaftesten Momenten ist die Freude präsent".  Ein Satz, der mir schon des öfteren ins Auge fiel und der wohl den Beobachter-BW-Zustand jenseits von Ego beschreiben soll.
Von welchen Schmerzen wird da eigentlich geredet?  Wo psychischer Schmerz ist, kann m.E.  keine Freude sein.  Psychische Schmerzen gibt es jenseits von Ego (damit ist von mir immer Perma-Gewahrsein gemeint!)  nicht mehr, es gibt weder Freude über irgendeinen "Zugewinn", gleich welcher Art, noch so  etwas wie tiefe Trauer über den Verlust von was auch immer.
Was körperliche Schmerzen betrifft:  Hier ist es so, dass die stille "jenseitige" Freude und Heiterkeit zwar sehr leise, aber doch spürbar im Hintergrund bleibt.




Zu Ramesh Balsekar

und dem Tod bzw. Verlust ein Beitrag von Allfredo im Allmystery-Forum  

Paulette schrieb:

Sogar Ramesh Balsekar soll geweint haben als seine Frau gestorben war.
Allfredo: Natürlich , und wie !...Als Rameshs Sohn , bereits mit 40 starb, und er auch bitterlich weinte , als er die Nachricht erhielt , fragte ihn jemand :
"Ramesh , warum weinst du ? Du hast doch gesagt , dass Leid und Not nur eine Illusion ist ? "
Seine Antwort : " Ja das stimmt , aber der Tod des eigenen Sohnes , ist die schmerzhafteste aller Illusionen !" Es ist schon merkwürdig , dass manche vermuten , das das Erkennen der "illusionären Substanz" der Erscheinungen zu einer Art "Abtreten" aus den Ereignissen des Lebens führen könnte .
Nein ....
Es ist sogar manchmal ( fast ) das Gegenteil der Fall .
Da sich ja mit der Enttarnung des Egos auch dessen Verteidigungsmethoden wie Verdrängen oder Ignorieren gleichfalls "enttarnen" treffen die Ereignisse des Lebens quasi auf "kindliche" ungeschützte Resonanz .
Es geschieht was geschieht . Und was geschieht für zur Resonanz ( gemäß Eigenart )
Glück und Freude erscheint .... und vergeht !
Not und Leid erscheint .... und vergeht !
Was sich geändert hat ist das >Festhalten< an Gefühlen der Reaktion ! Beides ( freude und Leid ) kommt wie es kommt .... und darf wieder gehen ...Ramesh weinte bitterlich um seinen Sohn , ... und bereits kurze Zeit danach lachte er in einem Talk mit Besuchern aus den USA ... dies hat seine Trauer nicht "entwürdigt" , sondern die Freiheit eines Erwachten gezeigt . Jesus am Kreuz flehte Gott an "Mein Gott, mein Gott warum tust du mir das an ? " ( den genauen Wortlaut hab ich grad nicht präsent ) um sofort danach zu sagen : "Dein Wille geschehe" Verzweiflung erschiehn ... und Verzweiflung durfte gehen . Kein Festhalten ... weder an Glück noch an Verzweiflung ....
Zitatende
Gefunden im Thread: Kreative Spiritualität
https://www.allmystery.de/themen/rs92167-2

R. Balsekar sagt: "Der Tod eines Sohnes ist die schmerzhafteste aller Illusionen".
Jawoll, besonders in Weltgegenden, wo man noch aufs allerstrengste mit dem Patriarchat/Gesellschaft/Kaste/ Religion/Familie identifiziert ist, wo die Schande, als  Frau geboren zu sein, noch immer mit dem Tod bestraft wird.
Dazu muss bei RB wohl immer noch eine starke Anhaftung und Identifikation mit der Familie bestanden haben, dass ihm die Schmerzhaftigkeit dieser Illusion erst bei dem Tod des Sohnes bewußt wurde.Normalerweise sind sämtliche Illusionen mit der endgültigen Befreiung passè.

Eine solche Antwort wie sie RB hier gab, verrät nicht nur eine besonders schmerzhafte Identifikation, sondern läßt zudem leicht glauben, dass negative und positive Gefühle insgesamt nicht auszurotten bzw. zu transformieren wären, sondern nur als Illusion "erkannt" oder besser gesagt "gewußt"  werden müssten, ansonsten wäre man gezwungen, mit der Identifikation mit dem Dualismus/Ego weiterzuleben, möglicherweise  "in Resignation bis zum Ende der Tage"...?(Wäre die Illusion tatsächlich im Gewahrseinsfokus erkannt, dann wäre sie damit auch sofort hinfällig. Bei dem verstandesmäßigen Wissen um die Illusionen handelt es sich um reine Glaubenssätze, die auf Identifikation mit einem Gedankenkonstrukt beruhen.)
Mit einem solchen Konzept ist es dann möglich,  alles Destruktive zu entschuldigen und auszuagieren, was einem so "erscheint":
Dann darf  buchstäblich alles erscheinen, dann muss einfach alles raus, wie "ES" - LOL -  erscheinen will. Dann wird der Wut, dem Narzissmus, der Selbst-und Menschenverachtung  -  kurz: der Krankheit/Neurose einfach das Etikett-Mäntelchen von "Illusion" umgehängt und alles ist gut:
Klar, ich bin wütend, why not?, sagt der Choleriker - Wut ist eine der besonders  entlastenden/zerstörerischen Illusionen.
Klar, ich bin sexsüchtig, why not? - Sex ist eine besonders schmerzhaft-schöne Illusion, von der man nicht lassen möchte.
Klar, ich saufe, why not?, sagt dann das spirit. Ego des  Suchtbolzen - Alkoholismus ist auch nur ein bedeutungsloses Wort , eine schmerzhaft himmlisch-höllische Illusion. So what, wenn "keiner da" ist.
Klar, ich hasse... why not?  - Hass ist ja in seiner illosorisch-schmerzhaften Wirkung eine besonders reine, kathartische Täuschung.
(Ich weiss, das sich das alles komisch verwirrend anhört, was ich gerade schrieb. Ich bin auch immer verwirrt, wenn ich auf gewisse Beiträge Fredos (u.a.)  stoße, besonders wenn sie R. Balsekar betreffen...deswegen muss ich schreiben, um meinen Kopf zu klären und das Dickicht von Falschheit und Mindfuck zu durchdringen. R. Balsekar interessiert mich nicht als Person, sondern als sog. Wahrheitsträger, als der er verehrt wird.... und auch hier nur soweit, als meine Beschäftigung mit seinen Äußerungen  (oder den Äußerungen Fredos und vieler anderer) mich nur dazu anregen, mein Bewußtsein stetig zu erweitern.)

Wo man so seinen Trieben und destruktiven Emotionen  freien Lauf lässt, wird nichts umgewandelt, da wird weder total gefühlt und sich eingelassen auf das, "was ist", noch wird hinter die Gefühle geschaut und  die grundlegende bzw. dahinterliegende Angst wird weiterhin verdrängt, -  ist ja alles nur Illusion und manche nennen diese Illusion auch noch GOTT oder ES. Was für eine pervertierte Version einer ehemals lebendigen Wahrheit.

(Was Fredo hier beschreibt, stimmt weniger mit der Befindlichkeit jenseits von Ego überein, als mit dem Umgang mit Emotionen im "Vorfeld": Das ist sozusagen Anfängerlatein, wo man Achtsamkeit übt und lernt, das Hier und Jetzt der Person so anzunehmen, wie es "erscheint": alle Ego-Eigenschaften wie Freude, Wut, Schmerz, Neid, Widerstand usw. usw. - mit dem Unterschied, dass bei diesem merkwürdigen Konzept da keine Annahme und Auflösung geschieht, sondern dass man offensichtlich versucht, die Gefühle neutral wahrzunehmen (Glaubenssatz: ich bin nicht meine Gefühle)  und sie "vorüberziehen" zu lassen - was aber letztlich kein Loslassen (=Vorüberziehen) (Desidentifikation) von Gedanken und Gefühlen bewirkt, sondern eine die Abwehrstruktur verstärkende seelische  Dissoziation.)

Aber weiter:  Nach der AUFERSTEHUNG, wenn die Ego-Identifikation aufgelöst ist, erscheinen weder Freude noch (psychischer!) Schmerz, noch Wut - zumindest nur gaaanz rudimentär. Alles, was hier auf der transpersonalen Ebene erscheinen kann, ist die WAHRHEIT/Erkenntnis  und die erscheint im Gewahrseinsfokus.
Zusammen mit dem Ego werden nämlich auch alle Illusionen aufgelöst!
Ich kann mich einfach nicht des Eindrucks erwehren, dass so mancher sich erwacht und erleuchtet Dünkende im Anfangsstadium steckengeblieben ist: Mich selbst mit meiner ganzen PERSON (!) so anzunehmen, wie ich im Hier und Jetzt gerade bin. Hier darf alles sein: Wut, Hass - alle Gefühle, alle Gedanken sind willkommen, was aber niemals bedeutet, sie hemmungslos ausleben zu dürfen, was die Anhaftung ja doch immens verstärken würde!  Man sollte die Gedanken bedenken und die Gefühle total fühlen, erst damit werden sie losgelassen. Nur so gehen negative und positive  Gedanken und Gefühle "vorüber".
Irgendwie scheinen mir die Leute da was zu verwechseln: All dies, was "vorübergeht" geht m. E. nur so lange vorüber, bis mit der "Auferstehung" ein bleibendes Permagewahrsein erlangt ist: Hier geht einfach nichts  Negatives oder Positives  mehr vorüber, an dem der metaprogrammierte Mind anhaften könnte.
Nochmal Fredo: 
Glück und Freude erscheint .... und vergeht !
Not und Leid erscheint .... und vergeht !
Irrtum!
Noch einmal und immer wieder: Im Permagewahrsein bist du bleibend jenseits der Polaritäten wie Glück und Freude und Not und Leiden.. Da kommt nichts und da geht auch nichts mehr.  Wenn du R. Balsekar Glück und Freude usw. unterstellst, tust du ihm damit keinen Gefallen, du disqualifizierst ihn geradezu als spirit. Meister! Wäre es nämlich so, dann war RB auch niemals ein Meister. Denn nur der Meister ist  "dauerhaft" jenseits der Gegensätze und Polaritäten.


***

Die buddhistische Sentenz: "All dies geht vorüber" bezieht sich m. E. einmal auf die personal-duale Ebene, auf der alles ein Ende hat, jedes Gefühl, jeder Gedanke, jede Situation wandelt sich unaufhörlich, wenn man nicht versucht, daran festzuhalten. Das Anhaften resp. Festhalten bringt das Leiden. Zum anderen bezieht er sich auf die transpersonale Stufe, bie dem das sich im Fluss befindliche neutrale Gewahrsein des "Vorübergehenden"  ohne Ergreifen und Anhaften alles, was in seinen Fokus fällt, loslässt und im Orkus des Nichtwissens untertauchen lässt.
Die buddhist. Aufforderung:  "Seid Vorübergehende" bezieht sich auf das Selbe: Identfiziere dich nicht mit dem, was dir begegnet, ent-binde dich.
Das alles aber kommt ganz von SELBST dann, n a c h d e m  man sich in Tiefenprozessen mit allen seelischen Anteilen  re-identifiziert hat, die  man in den Schatten verdrängt hatte.
Was Fredo also beschrieben hat, gilt für den am Kreuz hängenden, noch leidenden Jesus. Mit der Einwilligung in den Tod und der anschliessenden  Auferstehung  ist Permagewahrein erlangt, wie sie jeder Mensch erlangt, dessen Ego in den Todeszonen gereinigt wurde.

                                                                  

***

Die Worte Jesu am Kreuz waren: Vater, Vater, warum hast du mich  v e r l a s s e n ?!
Die letzten Worte Jesu in der traditionelle Reihenfolge beschreiben m. E. allesamt die Befindlichkeit der Seele in der "Dunklen Nacht"  bzw.  die letzte Station des des mystischen Ich-Todes. (Kreuzweg) Jesus war nämlich ein ganz normaler Mensch wie du ich  bis zu seinem (Ego-) Tod.. Erst die Auferstehung machte ihn (wie uns alle) zum Gottmenschen. "Wahrer Mensch und wahrer Gott." Die Verlassenheit am Kreuz ist das Schicksal jedes "Mysten" - jedes (EgoTod-) Sterbenden!

   „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (Lk 23,34 EU)
    „Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lk 23,43 EU)
    „Frau, siehe, dein Sohn!“ und: „Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26-27 EU)
    „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Mk 15,34 EU; Mt 27,46 EU)
    „Mich dürstet.“ (Joh 19,28 EU)
    „Es ist vollbracht.“ (Joh 19,30 EU)
    „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“ (Lk 23,46 EU)

Verzweiflung, Trauer und Verlustgefühle sind Gefühle, die auf der personal-dualen Ebene ihre Berechtigung haben, aber wo die Anhaftung/Identifkation (mit Ich und Körper) wirklich aufgelöst ist, - nach der AUFERSTEHUNG auf die transpersonale Stufe! -  können sich Gefühle nicht mehr halten, weil da keiner mehr ist -  kein Ego, welches sie ergreifen könnte.
Ich weiss es nicht: Vielleicht kann kein Mensch 100%ig von allen Anhaftungen desidentifiziert sein, m. E. aber sollte ein Meister zu 99% "darüberhinaus" sein. Ob R. Balsekar wirklich so war, wie ihn seine Anhänger sehen und interpretieren?



ISIS

ist m. E. eine reaktionäre Reaktionsbildung auf die alle Grenzen und Tabus sprengende Dekadenz der westlichen  Lebensart, die für junge Menschen keine Perspektive bereitstellt. Wäre nicht weiter schlimm, wenn diese Zwänge und Grenzen auflösende Lebensart auch tatsächlich im Zeichen des Dyonisos bzw. Isis aka Eris  - der "Erlaubnisgebenden Göttin" stünde. Leider aber steht sie im Zeichen des Bösen Gottes, anders gesagt: des Kapitals.


Eris

die Göttin der Zwietracht ist für mich die weibliche  Gegenkraft zu den Ewig Richtigen der Alten Ordnung des ständig kriegführenden alttestamentarischen Gottes, der uns immer noch beherrscht. Der Mythos der Göttin Eris wurde m. E. vom Patriarchat pervertiert und verfälscht, damit er den Interessen der Macht, des Patriarchats dienen konnte. Eris ist die Göttin, die das Richtige vom Falschen unterscheidet. (sie stiftet Zwietracht im positiven Sinne  der Unterscheidung der Geister. )
Auf dem spirituellen Weg wird man nicht umhinkommen, neben den eigenen Lebenslügen auch die  kollektiven Lügen und Fälschungen aufzudecken - die eigene Geschichte liefert dazu immer die wahren Fakten. Die ganze Geschichtsschreibung wurde von den Männern des Patriarchats geschrieben - diese Geschichte ist eine Fälschung, weil sie viel zu viele blinde Flecken hat und z.B. die GEschichte der Frauen und anderer diskriminierter Minderheiten nicht berücksichtigt..

Richtig und Falsch ist keineswegs nur eine Illusion - das Richtige vom Falschen unterscheiden zu können, ist neben der Unterscheidung von WAHR-UNWAHR paradoxerweise ebenfalls eine spirituelle Tugend.



"Alles darf sein"?

tönte mir gerade eben aus einem Video-Interview von einer spirituellen Lehrerin entgegen. Auch so eine geistige Erkenntnis, die bei den meisten Spiris zum schnöden Glaubenssatz geronnen ist, bei dem man versucht, alles zu akzeptieren, was von AUSSEN auf dich zukommt. Da fühlt man sich häufig durch andere beeinträchtigt, unwohl und geärgert, rationalisiert aber seine Gefühle mit dem Argument: Alles das, was mich verärgert, dürfe sein.
Nein: Vergiß die anderen, vergiß die Außenwelt komplett! Alles, was sein darf, betrifft nur dich als einziges Subjekt - dich und deine subjektive Befindlichkeit. Dein Ärger darf sein, Dein Unwohlsein darf sein - alle DEINE Reaktionen auf die Um- und Außenwelt dürfen sein. (Problematisch ist nur das Ausagieren destruktiver Impulse.) Es geht immer nur um Selbstannahme!
Alles darf sein - diese ehemals lebendig erfahrene  Wahrheit wird als  Glaubenssatz und Übung praktiziert für viele Gläubige nur eine weitere wunderbare Möglichkeit, Konflikten aus dem Wege zu gehen und eine Vermeidungsstrategie als spirituelle Tugend zu verbrämen.

Wäre alles nicht weiter erwähnenswert, wenn man solche spirituellen faux pax  nicht auch von spirituellen Lehrern vernehmen müßte, die eigentlich wissen müßten, dass alles, was dich da draußen stört, deine eigene Projektion  bzw. Interpretation ist - warum sollte diese Projektion also "sein dürfen"?  Nein, sie darf nicht sein! Besser und weitaus heilsamer:  Immer bei sich selbst und den den eigenen Gefühlen bleiben. Dann kommt man auch seiner Projektion und der dahinterliegenden Angst auf die Spur.


Ich habe bezügl. dieser  falsch verstandenen Sado-Maso-Alles-darf-Sein-Attitüde lange auf dem Schlauch gestanden, bis mir die große Erleuchtung kam und ich die radikale Umkehr in die reine subjektive Selbstbezüglichkeit machte. Einher ging dies mit der Erkenntnis (Erleuchtung), dass es "da draussen niemanden gibt", da alles, was ich sehe, meine Interpretation und Projektion ist. Wenn ich also glaube, alles, was ich da draußen wahrnehme, dürfe sein, dann akzeptiere ich sozusagen meine eigene Projektion als Projektion bzw. meine Interpretation der sog. Realität.
Immer daran denken: Alles, was dich stört, beunruhigt und dich aus deiner Ruhe oder Stille bringt, ist dein Guru!

Ach ja, und zum Schluss noch was zur Erleuchtung, von der die Menschen so eine falsche Vorstellung haben, dass manche in ihrer spiritual correctness so  skrupulös sind, dass  sie nicht nur das Wort, sondern den Akt der Erleuchtung als solchen sogar für sich ablehnen:

Immer wenn dir ein Lichtlein aufgeht, handelt es sich um Erleuchtung! Geistige Erkenntnis ist auch nur ein anderes Synonym für Erleuchtung.  Jeder TIEFschürfende Gedanke...


Identifikation

Dass das Ich auf dem spirituellen Weg versucht, sich selbst auszutricksen ist normal und m. E. erstmal unumgänglich.  Das Macher-Ich kann gar nicht anders, als die Signale des Unbewußten, die Stimme des WAhren SELBST sofort in ein Konzept zu pressen und in die Praxis des "Machens" umzusetzen. (Zum Beispiel zu versuchen, nicht zu interpretieren oder zu "üben", keine Erwartungen  und Wünsche/Bedürfnisse zu haben oder Wertung und Beurteilungen zu unterlassen...Versuche, neutral und gleichmütig zu sein.) Das ist nichts als Selbstunterdrückung, die das Leiden verstärkt und ins andere Extrem umschlägt. Dieses Spielchen spielt man m. E. so lange , als noch kein Gewahrseinsfokus entwickelt wurde, in dessen Bewußtheitslicht dieser Irrtum geschaut werden könnte.
Noch einmal: Nichts, was nur von SELBST geschehen kann,  kann vom Ich gemacht werden, - nichts muss überhaupt getan werden. Es geht im Grunde nur um die Hingabe, d.h. die Bereitschaft zur Verwandlung und um das Beobachten, die Achtsamkeit, die letztlich zum Gewahrsein führt, in dessen Fokus die Identifikation mit dem Ego aufgelöst wird.
Das Beobachten des eigenen Denkens, Fühlen, Handelns im hier und jetzt ist der Schlüssel. Auch die Leute, die versuchen, "neutral" zu beobachten, sind auf dem Holzweg. Solange man mit dem Ego und seinen Gedanken, Gefühlen usw. identifziert ist, ist man nicht fähig zur Reinen neutralen WAhrnehmung. Alles, was  da "gemacht" wird, kann nicht anders, als zur Dissoziation  führen und die Verdrängung/Schatten aufrechterhalten bzw. sogar verstärken und die Kacke an den Hacken  am dampfen halten.
Die Neutralität des Reinen Gerwahrseins geschieht einfach, wenn sich das Lauscherohr nach innen gestellt bzw. die  Achtsamkeit sich nach Innen voll verankert hat und der Individuationsprozess soviel  Bewußtheit freigesetzt hat, dass Achtsamkeit in Gewahrsein übergehen kann.
Neutralität  i s t  Gewahrsein bzw. ein Aspekt und verbindet sich u.a. mit Gleichmut, Unterschieds- und Absichtslosigkeit und  das kann nicht gemacht oder geübt werden.
Auf dem kleinen Weg , dem "Hinweg" zu Gott/SELBST  aber ist es erstmal wichtig, die Identifikationen mit Ego überhaupt zu erfassen und sich u.a. auch bewußt mit seinen authentischen Gefühlen zu identifizieren. Dazu ist es notwendig, alles total zu fühlen, statt zu verdrängen, indem das Ich versucht, sich selbst am Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen. Derweil  das Ich von seinen psych. Abwehrmechanismen gereinigt ist, öffnet sich auch das Gewahrseinsauge - zwar sehr  langsam, aber  kontinuierlich im Verlaufe der  Auflösung des Verdrängten.  (Bitte beachten: du wirst keine Worte für dein Erleben haben - wie z.B. Gewahrsein, Bewußtheit, Erleuchtung usw. -  Das kann Jahre dauern, bis du Worte dafür findest. Die intellektuelle Verarbeitung setzt meiner  Erfahrung nach nämlich erst dann ein, wenn das Ego komplett über den Jordan ist - auf dem "Rückweg" in die Welt, durch die "Wiedereinführung von ICH".  Ein Ich - geläutert und von daher in inniger Vereinigung mit Gott/SELBST, das sich als "Alles, was ist" erkannt hat... ein ICH, dem die ganze "Welt" gehört, weil es sich  SELBST als die ganze Welt, den ganzen Kosmos erkannt hat... ein ICH, welches liebend und erkennend diesen erINNERten Kosmos in forwährender Er-INNerung/Verinnerlichung sich  sozusagen Stück für Stück  gottverwirklichend resp. SELBSTverwirklichend (!) einverleibt - auf dem "Großen Weg", der in die unendlichen Weiten des Gottesbewußtseins führt.
Der "Rückweg" führt zurück in die Welt,  ein fortlaufender Prozess, in dem das angesammelte Welt-Wissen des Verstandes auf WAHRHEIT geprüft wird und von Innen heraus verstanden wird  und somit  "Fleisch" (und Blut) ansetzt - schlicht gesagt: das Wissen wird lebendig, derweil es vom Kopf ins Herz rutscht.  Und das Wort ist Fleisch geworden...
Auf dem Hinweg sucht man Gott. Hat man Gott gefunden und sich mit ihm als EINS erkannt, hat man sich SELBST gefunden. Auf dem Rückweg aber gibt es weder Gott noch SELBST. Es gibt nur SEIN.
Nur der Mensch, der über den Jordan bzw.  durch die reinigenden Wasser des Jordan gegangen ist, versteht meine Worte.  Der Jordan symbolisiert die Todeszonen, die man durchschreiten muss, um endgültige Befreiung zu erlangen.



Dienstag, 11. November 2014

Jeder Mensch ist aufgerufen, die Wahrheit in sich selbst zu suchen






Neutralität

Kann man Neutralität sprachlich ausdrücken, an anderen Menschen wahrnehmen? Ich glaube nicht. Niemand kann m. E. Neutralität (=Gewahrsein) bemerken. Die neutrale Wahrnehmung ist etwas anderes als nur sachliche Objektivität, wie sie dem Egomind zu eigen ist. Die Neutralität des Gewahrseins bildet sich durch Gleichmut und Unterschiedslosigkeit, Absichtlosigkeit, Wertungslosigkeit  - LEERE, NICHTS  - genaugenommen kann man das Nichts und die Leere nicht ausdrücken, solange man mit anderen Menschen kommunizieren will.
Ich kommuniziere aber, ich bewege mich mit den Menschen auf der Ebene, wie sie mir begegnen. Ich mache (scheinbar!) Unterschiede,  urteile und werte, d.h. ich sage mitunter ganz wie früher auch: Das gefällt mir, das ist interessant, das ist gut gemacht, du siehst hübsch aus...  Das sind alles Wertungen bzw. Urteile. Rein äußerlich betrachtet verhalte ich mich also keineswegs neutral.
"Angewandte"  Neutralität hiesse, ganz die Klappe zu halten. Weil Kommunikation aber Spass macht,  tue ich so als ob und bin mir dabei  allem, was ich tue, voll bewußt. Ich kann im Grunde tun und sagen, was ich will, eben weil ich mir BEWUSST bin, was ich tue und mir bewußt bin, dass ich mit meinem Tun und Sagen nicht identifiziert bin.


Die Seitenaufrufe
meines blogs haben sich in letzter Zeit fast verdoppelt. Die meisten Seitenaufrufe kommen aus der Ukraine. 




Das Kreuz

Advaita-Nichtzwei ist nichts anderes als Erkennen der Einheit der Gegensätze. Was darüber hinausgeht ist weder denkbar noch erfahrbar. Das Auge kann sich nicht selber sehen, deshalb ist es auch nicht möglich, "Gott von Angesicht zu Angesicht zu sehen", was m. E. dasselbe bedeutet.   Wieso eigentlich sollte man Gott von Angesicht zu Angesicht sehen, wenn man im Hierosgamos die Gotteinung vollzogen hat, anders gesagt, wenn die Trennung überwunden und sich in mir die Einheit von Gott und Mensch enthüllt hat? Das wäre ja ein Rückfall in die "Du"-alität. Gott würde mir damit ja wieder zu einem persönlichen Gott, zu einem Du. Neuerliche Trennung!

Jetzt  e r l e b e   ich mein Sein als ein dynamisches Sein, es ist Ruhe  u n d  Bewegung, es ist das Zentrum des Zyklons  u n d  die Peripherie   - u n d  das Erkennen der Einheit von Ruhe und Bewegung.  Mein Bewußtsein ist ein ständiger Wechsel aus dem vertikalen höheren "Denken" bzw. Erkennen aus der Anbindung an den Ursprung und der horizontalen raumzeitgebundenen diskursiven Denke der Ratio und des praktischen Alltagsbewußtseins. Symbol dafür ist das Kreuz.
Im christlichen Kreuz versinnbildlicht sich für mich vorrangig die Metapher, den "Himmel auf die Erde zu holen": was im GEISTE der WAHRHEIT erkannt wird, wird vom (geläuterten befreiten) Verstand verarbeitet, d.h. in Worte, in Mitteilung übersetzt. Das muss so sein, auch wenn erkannt wird, dass die absolute Wahrheit durch das Fassen  in Worte nicht mehr absolut ist, sondern zur relativen Wahrheit wird.

Das christliche Kreuz ist Symbol für dynamisches Geschehen des Bewußtseins und kein Substantiv. Das Kreuz verbt sozusagen. Und darin ist unaufhörliches Erkennen, Vereinheitlichen. Bewußtseinsentwicklung bzw. Integration hört niemals auf. Es einheitet. Integriert wird alles, was erkannt wird bzw. was sich enthüllt im Gewahrseinsfokus.

Das christliche Kreuz sehe ich weniger als ein Symbol für das Leiden Christi, denn ein Sinnbild für die Auferstehung Christi/Wahres Selbst.  Vollkommenheit.


Selbsttäuschung



"Ich lasse mir nichts mehr gefallen", las ich einmal von einer Person, die sich erleuchtet dünkt.  Wer sich nichts mehr gefallen läßt, ist aber nicht zu sich SELBST erwacht, sondern zu seinem Ich.  Es handelt sich nämlich bei dieser "Drohung" um eine Absichtserklärung, da wird ein Prinzip aufgestellt.  Prinzipien haben es an sich, in die Zukunft ausgedehnt zu werden. Wer zu sich SELBST erwacht ist, bzw. tatsächlich erleuchtet ist, dem ist eine solche Aussage gar nicht möglich. Der hält beide Wangen hin, weil: wo kein Ego ist, besteht grundsätzlich auch keine Notwendigkeit, sich zu wehren. Nur wer sich getroffen und angegriffen fühlt, wehrt sich.  Es ist grundsätzlich nichts verkehrtes daran, sich zu wehren, man sollte sich nur dessen bewußt sein, wer oder was das ist, was sich wehren muss.




Magie



Da gibt es die weiße und die schwarze Magie  - Magier, die destruktives oder konstruktives Wissen vermitteln. Im alten Testament war man nicht grundsätzlich gegen Zauberei und Magie eingestellt, sondern nur gegen ihren unauthorisierte Anwendung bzw. Mißbrauch. (Autorisiert waren nur Priester und Propheten).
Jesus war kein Magier, er war ein Heiler, ein Therapeut, der tief in die menschliche Psyche sehen konnte. Seine Wunder waren Wunder der Heilung und sind immer metaphorisch, mystisch bzw. tiefenpsychologisch zu deuten,  - niemals buchstabengetreu. Christus ist Symbol für unser Wahres SELBST. In Christus als unserem Wahren SELBST wird die weiße und die schwarze Magie transzendiert. Infolge wird Magie und Mystik als EINS erkannt. Christus ist das Alpha und das Omega. Christus ist der Narr der Tarotkarte 0.
Alpha: In Adam - dem Ich auf dem Weg in und durch die Welt - ist das Wahre Selbst/Christus verhüllt.
Omega: Der Kreis hat sich geschlossen. Im Adam Kadmos wird  am Ende des Weges Christus offenbar.




Liebe

Wenn die Liebe nicht der Wahrheit verpflichtet ist, ist es keine LIEBE. Die LIEBE ist ein zweischneidiges Schwert, Yin und Yang - Yang deckt auf und Yin deckt gnädig zu.


Paradox

Nichtwissen: Die lebendige WAHRHEIT stirbt, wenn sie  in tote Buchstaben gefasst wird. Das bedeutet aber nicht, dass man über die WAHRHEIT zu schweigen habe, wie man vielleicht glauben mag. Der Verstand ist gezwungen, in Worte zu fassen, was erlebt und erfahren wird und der Bodhisattva-Aspekt, wie ich ihn verstehe, kann nicht anders, als Mitteilung zu machen - d.h. er bringt den Himmel auf die Erde. Auch wenn es nur Worte sind - dem, der ein offenes Herz hat, wird sich der Sinn enthüllen.




Gefühle

Nur wer mit seinem Denken, Fühlen, Empfindung und Intuition in Kontakt ist, weiß, was richtig und falsch ist. Der "Neo-Gläubige" weiß zwar mit dem Verstand, dass es richtig und falsch nicht gibt, geistig erkannt und transzendiert hat er die Gegensätze allerdings nicht.


Auch XY mißbraucht die nonduale Wahrheit, dass die Person keine Wirklichkeit hat, sondern nur Vorstellung ist,  als eine moralische Waffe auf der personal-dualen  Ebene. Das, was andere tun, ist falsche Vorstellung, was sie hingegen tut, ist richtig. Dass ihre Abwehr und Abneigung ebenfalls auf Vor-Stellung und Vor-Urteil beruhen, ist ihr nicht bewußt. So viele glauben, im neutralen GeWAHRsein zu sein, dabei projezieren sie nur ihre verzerrte Wahrnehmung.

Menschen, die nicht in Kontakt mit ihren authentischen  Gefühlen sind innerlich leer. Auch diese Leere wird leicht mit der Leere der Abwesenheit von Ego verwechselt.




Absolute Wahrheit

Die WAHRHEIT ist absolut, die im Herzen aufleuchtet resp. im Gewahrsein erkannt wird. Auch wenn diese WAHRHEIT nur Aspekt, Stückwerk ist, ist dieses Stückwert zwar nicht in quantitativen Sinn, wohl aber in qualitativen Sinne absolut.
Der Egomind stellt sich unter Absolut eine quantitative Größe vor, z.B. "Alles, was ist", wobei "Alles, was ist" auf seiner Vorstellung beruht, z.B. auf der Vorstellung eines Kosmos mit allen Dingen darin.

XY  ist auch einer der vielen, die sich von der Wahrheit denunziert fühlen. Kein Kontakt zu seinen Gefühlen. Er benutzt ein zahlensymbolisches System, offenbar um die geschriebenen Worte anderer zu prüfen, wobei er aber durch seine Auslegungen nur seine Vorurteile und Erwartungen bestätigt. (Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer.)
Angst vor "zersetzendem" Chaos. Kein Vertrauen in sich selbst, braucht deshalb "Systeme". Fühlt sich schnell "geschrumpft", daher unablässig bemüht, andere zu "schrumpfen".



Aus Nityas Blog

Zitatanfang: FredoO: Gestern las ich einen Text von Jaya Nagarkatti, der Tochter von Ramesh Balsekar, in dem ich einen, wie ich finde, recht feinen Bezug zu diesem Thema erwähnt fand.
Sie schrieb über drei Fragen, die Ihren Vater zeitlebens interessierten.
1. was ist Erleuchtung / Erwachen ?
2. was wird E/E für mein restliches Leben bewirken ?
3. wie kann E/E mein tägliches Leben erleichtern.
Ich war anfangs etwas irritiert, da es so gar nicht “advaitisch” klang, sondern 2 und 3 eher (selbst-)therapeutisch ! Zitatende


Wie merkwürdig, aber auch bezeichnend, dass niemand die richtigen Schlüsse aus diesen Fragen zieht -  dass sich keiner irritiert darüber zeigt dass Ramesh B. sich ein ganzes Leben lang überhaupt mit solchen Fragen beschäftigen mußte - Fragen die nicht nur ein ausgeprägtes Nützlichkeitsdenken verraten, sondern eben auch zukunftsbezogen sind! Solche Fragen stellt sich ein spirit. Greenhorn, ein bloody Beginner. Wenn dies tatsächlich der Wahrheit entspricht, dann war Ramesh Balsekar weder erwacht noch erleuchtet. Mit solchen lebenslangen (!)  Fragestellungen hätte er sich als spirit. Meister total disqualifiziert. Solche Fragen kann sich nur ein tief schlafender Egomind ausdenken, der nach Bedeutung, Sinn, Nutzen und Zweckdienlichkeit für etwas sucht, was sich jeder Nutzanwendung entzieht -  GEIST.

Für den, der endgültige Befreiung erlangt hat, für den, der im Gewahrsein (Nichtwissen) des JETZT ruht, haben sich diese Fragen komplett erledigt.
Nachdem, was ich bis jetzt von R. Balsekar gelesen habe, kann nicht mal ich diesen Schmarrn glauben. Zugunsten Balsekars bin ich geneigt, anzunehmen, dass die Tochter sich unglücklich ausgedrückt hat. Zumindest traue ich R. Balsekar  - wenn auch keine endgültige Befreiung - soviel Gewahrsein zu, dass er das Nützlichkeitsdenken des Egos in Frage gestellt hätte und die Erkenntnis , wie "unnütz" die ganze Fragestellung ist..




Abwehr

Für mich sieht es grad so aus, als ob den vielen Westlern, die zum Buddhismus konvertieren, die Lehren des Buddhismus nur der Abwehr von Individuation/Schattenintegration dienen. Wo die Heilung der Persönlichkeit keinen Stellenwert hat, dient sie der psychol. Abwehr. (Verdrängung, RAtionalisierung und die ganze Palette der Abwehrmechanismen) Ich weiss jetzt zwar nicht, was der Buddhismus von Individuation und Integration hält, aber bislang ist mir noch keiner begegnet, der sich dafür ausgesprochen hätte -  im Gegenteil.




Vernichtungswillen?

Der Text von Arne Eckert über das Forum Erleuchtung 2014  hat bei XY voll ins Schwarze getroffen und damit sämtliche Dämonen mobilisiert erst gegen Arne E. dann gegen mich, weil ich mit diesem Text konform gehe (was die gesamte spirituelle Szene angeht)  und ebenfalls nie müde werde, daraufhinzuweisen, dass Neurose oft aus der Not eine Tugend macht und sich als Erleuchtung verkleidet. Eine Wahrheit, von der sie sich XY zutiefst angegriffen und getroffen fühlt -  in der sie nichts als destruktiven und aggressiven Vernichtungswillen sieht.
Sie erkennt nicht, dass alles was hier  "vernichtet" oder angegriffen wird, ihre Illusionen bzw. Projektionen sind - unsere "Dämonen"...
Man kann grundsätzlich davon ausgehen, dass der Mensch, der sein spirituelles Konzept/Ego mit derart kombattanten Abwehrreaktionen  verteidigen muß, wie man es bei XY immer wieder sieht, sein spirituelles Haus auf Sand gebaut hat, egal wie schön die Fassade auch bei Sonnenschein zuweilen blitzen mag.



Ganz gewöhnlich

Wenn der Baum wieder zum Baum und der Berg zum Berg geworden ist, ist man wieder ein ganz gewöhnlicher Mensch und das Bewußtsein ist das ganz normale Alltagsbewußtsein - liest man häufig in spirituellen Kontexten.  Das stimmt. Was nicht stimmt, ist aber allein schon diese Eindeutigkeit, mit der man so etwas behauptet. Denn es stimmt auch wieder nicht.  Denn wie kannst du jenseits von Ego noch ein  normaler, d.h. normopathischer Mensch sein? Mit gewöhnlich ist m. E. schlicht und einfach gemeint, dass du dich wie ein gewöhnlicher, d.h. normaler Mensch  v e r h ä l t s t .
Du trägst deine Spiritualität nicht mehr nach außen, indem du dich spirituell stilisierst in Kleidung und Verhalten, um der Welt zu zeigen, wes Geistes Kind du bist. Das alles gehört zu den eitlen Besonderheiten.
Du fällst nicht mehr aus dem gesell. Rahmen, du verhältst dich nicht mehr rebellisch und unangepasst, weil du dich von gesellschaftlichen Zwängen befreien willst,  sondern wo du Erlösung und Befreiung/Moksha erfahren hast, ist  die Anpassung an gesellschaftliche Gepflogenheiten überhaupt kein Problem mehr.Die innere Freiheit tut als ob, sie passt sich (wieder) an -  in der Welt, aber nicht  v o n  der Welt  kann sie sich deshalb freudig bzw. widerstandslos anpassen, weil sie nicht mehr identifiziert ist mit den Sitten, Gebräuchen, Tradition, Moral und anderen gesell. Zwängen und Konditionierungen. Die innere Freiheit ist a-moralisch, ohne unmoralisch zu sein. Sie hält sich (wieder) an die Gesetze und Gepflogenheiten, gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist und begehrt nicht gegen die Umstände auf, sondern nimmt sie an, so wie sie JETZT sind. Ein Schlag ins Gesicht all jener präspirituellen Weltverbesserer und Revolutionäre, die in einem Mahatma Ghandi die höchste spirituelle Verwirklichung sehen.
Und natürlich auch ein Schlag ins Gesicht all jener weltzugewandten Befreiungstheologen und Messiasse, die daran glauben, mit politischen Mitteln das Paradies auf Erden zu errichten und  den Himmel auf die Erde holen zu können. Statt umzukehren und das Paradies in der Weltabgewandtheit - in sich SELBST -  zu finden.
Klingt krass, is aber so. Und mach dich gefasst darauf, dass du bzw. die Freiheit  dafür von den Herzensgutmenschen gekreuzigt wird!



Kunst

Jenseits von Ego kann  es m. E. keine Kunst und keinen Künstler mehr geben. Kunst ist Sublimierung, Ersatzhandlung, Kunst ist der Finger, der auf den Mond zeigt, wenn es sich denn um wirkliche Kunst handelt. Und wer braucht den Finger, wenn er den Mond hat? Was will man denn als Künstler noch ent-äußern, wenn man das ganze Universum in sich selbst findet?




Jesus

hat keine Schlangen an seinem Busen genährt und auch keine Dämonen zur Brust genommen - er hat die Dämonen in die Schweine fahren lassen!
Offenbar nimmt man an, dass ein "guter" Meister die Neurosen - das falsche Ich -  hätschelt und die (neurotischen) "Spiele der Erwachsenen" mit mitfühlender Aufmerksamkeit belohnt.
Ich selbst habe mich schon gefragt, ob ich nicht zu hart und zu scharf gegen die Dämonen (Neurose, Krankheit) angehe, wenn sie mir in den spirituellen Foren begegnen. Denn sollte es nicht in der "Außenwelt" genauso wie im Inneren sein: habe  "ich" denn nicht in  meinen Schattenprozessen die eigenen Teufel in Engel verwandelt? Und sollte "ich" dies vielleicht nicht ebenfalls "da draussen" tun? Wo bleibt da mein Mitgefühl, bitte schön!?
Ich habe keins. Ich muß tun bzw. sagen und schreiben, was ich "sehe" und mir spontan in den Sinn kommt, wenn jemand allzu massiv seine Abwehrstacheln gegen mich und meinen "Größenwahn" ausfährt.  Da gibt es kein Nachdenken, ob ich dies oder jenes besser nicht sagen sollte, weil es irgend ein "Armes Ich"  verletzen könnte.  Ich habe keine Kontrolle darüber -  ich sehe die Projektion und schicke sie stante pede zurück an den Sender.
Jesus als unser Wahres SELBST nährt auch heute noch  - wenn er überhaupt jemals als Person auf dieser Welt gelebt hat - keine Schlangen an seinem Busen. Er bringt in jedem einzelnen Menschen zuerst das Schwert, bevor innerer Friede und innere Freiheit einkehren kann. Das falsche Ich muss offensichtlich so lange auf die Mütze kriegen, bis es den Widerstand aufgibt, kapituliert und seine Ohnmacht spürt. Allein die Kapitulation des Egos ist die Voraussetzung dafür, dass Heilung/Individuation überhaupt eintreten kann.
Wie Innen so Außen.



Kritik

Die Wahrheit läßt sich nicht kritisieren. Wenn ich sage, zur endgültigen Befreiung kommst du nur über die Individuation und die Schattenintegration, dann ist dies eine unumstößliche Wahrheit - und nicht ein Weg unter vielen, wie man mancherorts annimmt.  Der "Falsche Apostel",  - der "Gläubige", der ein anderes spirituelles Konzept "postuliert" und verteidigt, indem er meine Person angreift und hinterfragt und dabei nicht selten dabei unter die Gürtellinie zielt, der projeziert und zeigt mir damit seinen Schatten und seine Angst vor diesem Schatten. Dessen spirituelles Konzept ist auf Angst gebaut. Dieser "Kritiker" projeziert seine Ängste, er ist ein Angstbeißer, dessen Kritik mitsamt seinem spirituellen Konzept auf Sand/Angst gebaut ist. Ein spirituelles Konzept, welches die Schattenintegration ablehnt, dient nichts anderem als der Abwehr. Und wo Abwehr ist, kann es niemals Befreiung geben - die endgültige Befreiung, Moksha, schon mal gar nicht!
Der Vorwurf, ich lasse nur meinen Weg gelten, ist deshalb keine Kritik, sondern ein Abwehrmanöver/AngstProjektion des "Falschen Apostels". Und Falsche Apostel kriegen auf die Mütze, d.h., die Projektionen (und die Angst oder Bedürftigkeit dahinter) werden ihm stante pede zurückgespiegelt.
Wer in dieser Form der Wahrheit ans Tanzbein pinkelt oder ständig seine Häufchen vor ihrer Tür macht, muß damit rechnen, dass ihm der eigene Deposit um die Ohren fliegt.
Wer nicht hören will, muss fühlen. Fühlen - der Weg, um der eigenen Wahrheit, der persönlichen Wahrheit ins Auge zu sehen, statt die Kellerleichen mit "nondualen" Rationalisierungen zu konservieren, wie man es bei den Falschen Apostel sieht.
Alles nur mein "Größenwahn"?  Tja, der läßt sich als solcher natürlich auch nicht kritisieren, LOL! Ich bin nur so groß, wie du dich kleinmachst.



Weltverbesserung

ist ok, solange du das nicht für spirituell hältst. Und wenn du jetzt sagst: Alles ist spirituell, nehme ich dir das auch noch weg und sage dir:  Du babbelst nur nach wie ein Papagei, was du irgendwo gehört oder gelesen hast. Erst eine eigene sog. "Letztgültige Erkenntnis" kann dir diese Gewißheit und die Einsicht geben, ... "Alles" ist nämlich erst dann spirituell, wenn du selbst spirituell bzw. "Alles" geworden bist, d.h wenn du eine vollständige personale Transformation und Heilung erfahren hast. Dann hast du auch erkannt, dass "Alles" nur ein Konstrukt deines Verstandes ist  und dass Du SELBST aus Dir SELBST heraus ALLES bist, was IST.  Und dies "Alles" ist nicht quantitav gemeint, ist keine Vielheit, sondern das, was sich dir in jedem Moment zeigt. QUALITÄT.
Als Ego/Ich bist du die Welt. Hast du dich gelassen, hast du die Welt verlassen. Als wahres überzeitliches SELBST bist du in der Welt, aber nicht von der Welt.



Transformation

Wenn die Letztgültige Erkenntnis dich nicht verwandelt hat, war es keine (geistige) Erkenntnis! Der Geist  - jede einzelne geistige Erkenntnis -  i s t   immer transformierend. IMMER!
Wenn die Leere resp. das Nichts, das du erfahren hast, nicht gleichzeitig auch (geistige)  Fülle "zeitigte", war es kein NICHTS, sondern Einbildung von "Jemand", der sich einbildet, "Niemand" zu sein. Im selben Maß das Ich abnimmt, im selben maße wächst "Gott" bzw. wird die geistige Fülle der Erkenntnis offenbar. Eine andere Fülle gibt es nicht.
Übrigens: Die materielle Vielfalt ist nicht die Fülle. Vielfalt ist ein Gedankenkonstrukt! "Vielfalt" ist in deinem Hier und Jetzt nämlich nicht konkret wahrnehmbar, sondern erscheint in deiner Birne aus dem Reservoir deines angelernten Wissens über die Welt, die es JETZT genausowenig gibt wie eine Vielfalt. Was erscheint dir, wenn du an das Wort Welt oder das Wort Vielfalt einfällt? Die Wirklichkeit oder eine Vorstellung?  Eine Vor-Stellung natürlich, ein Bild und das hältst du für die Wirklichkeit - thats the problem!
Für den endgültig Befreiten gibt es nichts anderes mehr als das  k o n k r e t e   Hier und JETZT! Was dem Ego, der unerlösten und unbefreiten Person einst unvorstellbar langweilig dünkte, - weil sie glaubte, es gäbe nichts anderes als den Flachwix und das, was sinnlich wahrnehmbar wäre,  - ist jenseits von Ego durch die "übersinnliche" Rückbindung an den Ursprung
Der Polsprung von Ego auf  das wahre SELBST (ICHBIN) bewirkte die Fokus-Verschiebung von der zeitgebundenen Linearität/Horizontalen des Egominds in die vertikale Tiefenanbindung des Gewahrseins.



Verhängnis

Mädäm I. - Das Unbefleckte Verhängnis.  Hochschädliche kurzwellige und energiereiche UVC- Abstrahlung... LOL.
Ich habe mir angewöhnt, ihre Facebook-Kommentare an mich sofort in mein Wordpad zu copieren. So schnell, wie sie die nämlich zu löschen pflegt, kann ich gar nicht darauf antworten.

Wer seine Vergangenheit nicht bewältigt, ist gezwungen sie ständig zu wiederholen. Bei diesem Wiederholungszwang sehe ich Mädäm I. nun schon seit 3 Jahren zu. Irgendwo schrieb einmal einer ihrer Igel-bin-schon-da-Gesinnungsgenossen, Vergangenheitsbewältigung sei nicht notwendig auf dem spirituellen Weg, weil es keine Person mit einer Vergangenheit/Geschichte gäbe - ein angelesener Glaubenssatz, der grobe spirituelle Unerfahrenheit preisgibt und der Abwehr von Angst dient.   Man sieht, wie der  schlußfolgernde Verstand das Pferd von hinten aufzäumt und der letzte Schritt als Ausgangspunkt für den ersten genommen wird. Die authentisch erfahrene (!) "Letztgültige Erkenntnis" , dass es mich als Person mit einer Geschichte niemals gegeben hat - ist der  l e t z t e   Schritt auf der Leiter zur Endgültigen Befreiung.
Spirituelle Falschmünzer, die  die diese "Erkenntnis" nur vom Hören-Sagen her kennen und als einen Glaubenssatz übernehmen und missionieren, ohne noch nicht mal die erste Stufe der Leiter erklommen zu haben. Dass der Rest der "Stufen" für diese falschen Apostel ebenso obsolet ist, versteht sich von selbst.




Besonderheiten

Im Gegensatz zu den verdrehten Aposteln, die in den guten und wahren  Dingen falsche und eitle Besonderheiten sehen, sehe ich z.B. eine eitle Besonderheit in deren Habitus, Spiritualität z.B. dadurch zu beweisen, dass man das Wort Ich und jede ich-bezogene Grammatik unterläßt. Da wird das Wort "Ich" durch das Wort "Hier" ersetzt. "Hier zeigt sich.... hier "erscheint"  Wut, Freude, Akzeptanz, Neutralität,   usw.
Solcherlei Gehabe zeigt Egoidentifikation, aber kein Gewahrsein. Denn nur wo Ego ist, kann überhaupt so etwas wie Wut und Freude "erscheinen".  Im neutralen Gewahrsein, d.h. im egolosen Gleichmut "erscheint" Erkenntnis und Wahrheit. Klar erscheinen auch Flachwix-Gedanken, nur haben die keine Wirkkraft mehr, mich ernsthaft wütend oder freudig erregt zu machen.
Für den, für den der Berg wieder ein Berg und der Baum wieder ein Baum ist, ist auch das Ich wieder das Ich geworden. Ohne identifiziert zu sein, ohne ich-haft zu sein, benützt er die Sprache wie jeder andere. Der Unterschied: Es ist ihm nicht mehr möglich, sich ohne Not mit guten oder bösen, richtigen oder falschen Eigenschaften zu  be-denken, ichhafte Emotionen oder Prinzipien auszudrücken. ("Ich bin jemand, der sich nie etwas gefallen läßt..., der nie wütend wird",  oder:  "Ich bin niemand, der Frauen schlägt...., Versprechen bricht ... u.ä.m. ")

Dennoch  s a g e   ich noch manchmal: "ich freue mich für dich, wenn du..."  oder "Scheiße aber auch, dass dir das passiert ist..." , oder: "Tut mir leid, zu hören..." - d.h. ich "werte" aber das sind nur scheinwertende, scheinmitfühlende soziale Geräusche, Phrasen ohne wirkliche Emotion. Wenn ich das nicht tun würde, müßte ich die Leute mit Schweigen bedienen und mich total zurückziehen. Ach so, da gibt es doch die Ultimative Option aus der nondualen Fiktion: Statt (scheinbar)  mit meinem Gesprächspartner mitzuleiden oder mich ihm mitzufreuen, antworte ich einfach auf alles, was er mir sagt: Mach dir keinen Kopp, es gibt dich ja gar nicht. Oder meiner hochemotionalisierten Nachbarin: Du bist nicht deine Gefühle! LOLOLOL!
An dieser Stelle höre ich Mädäm Incognitoh sich moralisch gerieren,  dass ein Mensch jenseits von Ego auf alle  Menschen, die er trifft,  immer friedenstiftend und therapeutisch wirkt und die Menschen immer "dort abholt, wo sie sind". Yes, Mädäm, so ist es: nämlich paradox.

Ohne an Gleichmut zu verlieren, freue ich mich mit den Fröhlichen, jammere mit den Jammernden, weine mit den Weinenden, trauere mit den Trauernden, und mehr noch: meine außergewöhnliche Gewöhnlichkeit schimpft mit den Schimpfenden und zürnt mit den Zürnenden...LOL! Und weil ich mit all dem nicht identifiziert bin, sondern quasi bei all meinem Treiben mir BEWUSST bin, dass ich nur so "tue als ob", bekommen die doch sehr ernsthaft anmutenden Worte Jesu aus dem Neuen Testament eine ganz neue köstlich-heitere Note, eine kosmisch-witzige Note, die dem bierernsten Ego vordem gänzlich fremd war, ja ketzerisch, hybride und gotteslästerlich angemutet hätte.  Hahaha - da lacht das Kind!Überhaupt ist dem göttlichen Kind die ganze Bibel ein lustiges Kasperltheater, weil völlig von aller tiefenpsychologischen oder mystischen Bedeutung entleert -   jenseits von Ego mit seinem Pathos: Nichts von heilig.
Und dennoch...


Nochmal: Alles, was ich schreibe, ist aus mir selbst heraus erkannt. Es ist mir völlig gleichgültig, was andere vor mir geschrieben oder erkannt haben. Ich schau auch nicht nach, ich lese nicht nach, was andere für Erfahrungen gemacht haben und ob es Übereinstimmung mit diesem oder jenem gibt. Mein Erkennen ist Stückwerk, aber als Stückwerk ist es für mich absolute subjektive Wahrheit. Subjektiv im Sinne von "transsubjektiv". Eine objektive Wahrheit gibt es nicht.  Es gibt nur eine Wahrheit und die muß jeder Mensch, jeder Einzelne in sich resp. aus sich SELBST heraus erkennen.

Freitag, 19. September 2014

Dies Märchen lebt in dir, ist Spiegel - zugleich bist du der Hase und der Igel

The whole of antiquity was imbued with that philosophy which teaches the involution of spirit into matter, the progressive, downward cyclic descent, or active, self-conscious evolution. . . . One and all, they allegorized and explained the FALL as the desire to learn and acquire knowledge — to KNOW. This is the natural sequence of mental evolution, the spiritual becoming transmuted into the material or physical. The same law of descent into materiality and re-ascent into spirituality asserted itself during the Christian era, the reaction having stopped only just now, in our own special sub-race.
— H.P. Blavatsky, The Secret Doctrine, Vol I, pp. 416-7
http://www.universaltheosophy.com/key-concepts/involution-evolution/




Das Ego

ist der Papagei. Es schwätzt alles nach. All sein Wissen ist second-hand-Ware, auch sein spirituelles Wissen und sogar auch dann, wenn es auf eigener Erfahrung beruht. Denn sobald eine Erfahrung in Worte gefasst wird, ist die Erfahrung Vergangenheit, Erinnerung, Konzept.  D a s  zu verstehen, scheint dem Egomind am allerschwierigsten.

Das Ego steht im Allmystery-Spiri-Forum wieder hoch im Kurs. Auch das ist immer das Gleiche. Betont man auf der einen Seite die Notwendigkeit der Aufgabe des Egos, kommt gleich die Angst  und es entsteht auf der anderen Seite sofort der Antithesen-Thread. Im Moment will man das Ego nicht nur verteidigen, sondern sogar "anbeten".... Ach, Ihr Mönche!


Ich verfolge meinen Thread noch eine Weile und lese folgenden Satz:

"Mir wurde immer gesagt, ich gehöre nicht auf diese Welt, das sei ein Unfall gewesen..."
Natürlich gibt es auch so grausame Eltern... Aber ich habe stark den Eindruck, dass es sich hierbei eher um eine Interpretation handelt:  Vielleicht hat man der Schreiberin als Kind einmal gesagt, dass sie ein "Unfall" gewesen sei,  - dass sie nicht in diese Welt gehöre könnte m. E. Schlußfolgerung,  Interpretation sein... kleine Kinder interpretieren so, sie fühlen sich schnell schuldig und lästig.
Bemerkenswert auch, dass es heute "Unfälle" gibt, die gab es nämlich früher nicht -  als es noch keine Geburtenkontrolle gab, war jedes Kind ein glücklicher (oder weniger glücklicher, weil z.B. unehelich geborener)  ZU-Fall. Heute überläßt man diese Dinge nicht mehr dem lieben Gott/Zu-Fall, sondern baut "Unfälle", weil man nicht (richtig) verhütet hat und lastet die dann oft dem Kind an. Und Kinder spüren dies, ausgesprochen und unausgesprochen.
Aber es gibt auch den kindlichen  Narzissmus, der auch im Erwachsenen gerne Drama macht, der ständig auf der Lauer ist,  sein schlechtes Selbstwertfühl zu bestärken, der übelnehmerisch alles so interpretiert, wie es in sein internalisiertes negatives Selbstbild passt und sich somit immer von neuem bestätigt: Alle sind gegen mich, keiner will, dass ich BIN.
Ich darf nicht sein - das war eine Introjektion, die auch mir das Leben verleidete.



Gewahrsein

Es ist schon sehr  komisch zu sehen, wie ein Theoretiker und Hirnakrobat das Gewahrsein beschreibt. Ein Wissender sieht: Weder ist dem Schreiber die WAHRheit im GeWAHRsein noch die Tiefe, die Höhe und die Breite der FÜLLE des SEINS im GewahrSEIN zugänglich.
s.a. Diskussion: Bewußtsein - Gewahrsein, gibt es da einen Unterschied.
http://spectrum-sein.de/
Unterschiede und Trennung gibt es auch hier nur für den Egomind.  Bewußtheit  i s t  Gewahrsein!  (Jenseits von Ego) Nur der trennende und klügelnde Verstand  macht hier noch eine weitere Differenzierung in "Gewahr h e i t ". Im Gewahrsein gibt es keine Trennung. Gewahrsein ist Gewahrsein ist Gewahrsein ist Gewahrsein... Gewahrsein oder Bewußtheit ist nichts als "aufgeweckte"  ganzheitliche Wahrnehmung der dualen sowie der nondualen BW-Ebenen. (SEIN)
An der Unkonkretheit solcher mindfucking InterpretationsBemühungen kann man deutlich erkennen, wieviel Erfahrung /Ahnung jemand hat. Der Schreiber hat nicht mal Ahnung.
(gepostet im Blog 08.09.2014)



DAS BIST DU

Tat vam asi - ist keine letztgültige Erkenntnis der Leere, sondern ein Verb und  eröffnet  sich  n a c h  der endgültigen Befreiung in seiner Fülle.  ES verbt in vielen Aspekten oder Facetten.  Das wahre WESEN  - DEIN eigenes WESEN - hinter all den Namen und Bildern, der Symbolik zu erkennen, ist ein fortlaufender Erkenntnisprozess. Ich bin DAS ist synonym mit der letztgültigen Erkenntnis "Ich bin Gott".
Dieser symbolträchtige religiöse bilderreiche Überbau, man denke an die vielen Götter, Buddhas, Durgas, Erzengel und den ganzen Klimbim in den Abbildungen bis hin zu Michelangelos Kunstwerken  -  alles nur "Finger" die auf den Mond zeigen, alles  nur personalisierte Aspekte unseres eigenen menschlichen und himmlischen Wesens.

Unter diesem Blickwinkel wäre eine "Neue Inquisition" vielleicht nicht das Schlechteste... naja, das hat der Martin Luther ja schon versucht, ist auch nichts geworden, die Finger, die auf den Mond zeigen, werden noch immer für den Mond gehalten, auch im Protestantismus. Mit oder ohne Bilder und Symbole. Die Seele braucht die Bilder, das Unbewußte spricht nur durch Bilder und Symbolik. Dass man sie für die Wirklichkeit hält, ist das Problem, das bislang nicht auszurotten ist.




Ramesh Balsekar


Der Verzicht auf die Früchte der Handlungen.... So die Überschrift. Ich lese nicht mehr weiter auf Nityas blog, weil schon diese Formulierung für mich eine UNWAHRHEIT ist und mein "neugeordneter"  Mind sie stante pede in die Berichtigung zwingt:
Es gibt keinen Verzicht auf die Früchte der Handlungen.  Es ist das Wesen von Ego, ziel- und ergebnisorientiert zu handeln. Auf die Früchte des Handelns kann man ebensowenig "verzichten", wie man auf das Ego "verzichten" kann. Verzicht ist immer ein bewußter Akt des Egos. Verzicht setzt bewußte Entscheidung voraus. Verzicht ist nicht Loslassen, sondern Entsagung. Loslassen ist ein Akt der Hingabe und nicht des Verzichts.
Wo kein Ego ist, da ist man niemals  ergebnisorientiert. Wie immer gilt es nicht, etwas aufzugeben, sondern etwas EINzuSEHEN: die Identifikation mit dem Ziel, dem Ergebnis. An vorderster Stelle steht da die Einsicht in das alles beherrschende Nützlichkeitsdenken des Egominds:

Das Ego will immer etwas erreichen, verbindet mit seinem Handeln  immer eine bestimmte Absicht.  Alles Handeln wird mit Sinn verkleckert und muss einem Zweck dienen. Egal ob gut oder schlecht - das muss erkannt werden.

Achtsamkeit durchschaut das Ego und seine Handlungen. Gewahrsein erkennt und löst  den Klebstoff der Identifikation.
Loslassen ist kein aktiver oder passiver Akt, es ist ein Geschehen, welches der Erkenntnis/ EIN-SICHT auf dem Fuße folgt.
Ohne Ego  - ohne den Handelnden - ist da ein Tun, als täte man nicht. Absichtslos. Christlich: da weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut. Im egolosen BEwußtsein des Gewahrseins ist es gar nicht möglich langfristige Pläne oder Zielvorstellungen zu verfolgen. Du wärest  damit sofort aus dem wunsch- und bedürfnislosen Gewahrsein der  Präsenz herausfallen (weil du mit Zielvorstellungen resp. Plänen die Zukunft bestimmen willst)  Im Perma-Gewahrsein ist auch dies nicht mehr möglich.

Das Denken an die "Früchte" des Handelns, das Ergebnis, ist einfach nicht da. Weil das Handeln "leer" ist, keine Bedeutung hat, d.h., nichts bewirken, verbessern, verändern will. Paradox: Und trotzdem geschieht Veränderung...(Wenn es heißt, dass da keiner ist, der handelt , heißt das also nicht, dass es keine Handlung gäbe, wie mancher es wohl versteht.)
Also mein Tip: Statt das Ego zum masochistischen Verzichten zu zwingen, - das Ich kann das Ich nicht ohne großen Schaden bekämpfen! -  einfach nur beobachten, seine Absicht, sein Pläneschmieden, Ziele, Veränderungswünsche, usw. alle diese  Fluchtgedanken in die Vergangenheit oder Zukunft -  Vorstellungen, die  aus der Gegenwart hinausführen in ein Leben, was vermeintlich viel besser ist als das gegenwärtige JETZT.


Und nochmal:

Das SEIN ist zugleich Leere und Fülle.

Die Leere oder das Nichts ist m. E. nur deshalb das Nichts, weil der Verstand die Fülle nicht fassen kann.
Die Fülle des (Gewahr-)SEINs ist unendlich und daher niemals ausgeschöpft. (Der Egomind stellt sich fälschlicherweise vor, die Fülle des Seins sei etwas, was man mit einem Blick umfassen oder wahrnehmen könnte, so ähnlich wie er Allwissenheit deutet oder die Allgegenwärtigkeit)
Das Gewahrsein beginnt mit dem ersten BLinzeln des Horus-Auges und öffnet  sich zur vollen Perma-Bewußtheit mit der "Feuertaufe" - der "letztgültigen Läuterung", dem finalen Tod des Egos. Hier erst öffnet sich  in meiner Definition der pfadlose Pfad in die "Offene Weite" des unendlichen Bewußtseins.  (Vorher gab es "Wege")
Gewahr-SEIN ist ein Vorgang, ist Bewegung und keine fixierte "Entität", deshalb spreche ich lieber vom Sei-en. Das Sein verbt sozusagen. Anders gesagt, ist das Sein nichts anderes als das Fließen mit dem Tao, dem sog. Willen Gottes . Gewahrsein ist Wahrnehmung von Wahrheit, ist Wahr-Sein, Wahr-Sagen. Gewahrsein verbt - es wahrheitet.
Aber meine obige Kurz-Definition von SEIN  ist auch wieder mal viel zu eindeutig und einseitig, denn das Sein ist eben beides, es ist  zugleich Ruhe  u n d  Bewegung - auch nur ein anderes Synonym für die Leere und die Fülle. Ruhe  i s t  Bewegung, wie die Leere die Fülle  i s t . Blah. Finito. Tilt.
(Nur einem  geübten und geclearten Auge wird es auffallen, dass ich in meinem Tagebuch seit nun fast 3 Jahren hauptsächlich nichts anderes tue, als die Gegensätze zur Einheit zu bringen. Schreibend habe ich mich von meinen personalen Schatten befreit, schreibend führe "ich" alles Getrennte in die Einheit zurück!



Persona

Als ich in der TRennung war, gab es einen Gott, ein Du. Seit die Trennung aufgehoben ist (Hierosgamos) bin ich zugleich ein wahrer Mensch und Gott. Ein wahrer Mensch geworden, bin ICH nun der Gott im Werden. (Mein Ich ist Gott, rief Al Halladj und exakt jene, die ihn heute rühmen, sind oft auch dieselben, die ihn heute steinigen. Das verstehen manche Irregeleitete vermutlich  unter dem Spruch: Triffst du Buddha unterwegs, töte ihn. )
Ich glaube, viele Sucher, die die Person als nichtexistenz "glauben", meinen mit Person den ganzen Menschen, das Menschsein an sich.  Aber Person heißt nicht gleich Mensch. Person bedeutet im spirituellen Kontext immer nur das Ego als das falsche dressierte gesellsch. konditionierte Ich. Wenn es um den Ego-Tod geht,  geht es immer darum, die Maske, das Selbstbild loszulassen und den wahren  authentischen Menschen/Persönlichkeit hinter seiner Maske der PERSONA (!!) aufzufinden.

Sich von der Person zu desidentifizieren bedeutet also  keineswegs, sich vom Menschsein ganz zu verabschieden, wie es manche unserer "Götter" tun. "Frau Gott" bespielsweise schrieb immer wieder: Ich bin kein Mensch. Hätte sie gesagt, "Ich bin kein Ego", dann hätte ich ihr zugestimmt - aber nur, wenn es auch ihr Sei-en wäre.  (Das Wissen darum ersetzt nicht das SEIN.)
Mir zeigt eine solche Aussage, dass sie den Individuationsprozess nicht durchschritten oder abgeschlossen hat, der allein (unter der Leitung "Gottes" bzw.  des Wahren SELBST) den Menschen verwandelt, veredelt und zum Wahren Menschen macht, der sich  - von der unauthentischen Person, dem falschen Ich, das  er einst war letztlich geläutert -  in der Einheit mit Gott wiederfindet. In dieser Einheit kann man von sich als Person überhaupt nichts mehr sagen, weder kann man sagen,  dass man ein Mensch, noch kann man sagen, dass man ein Gott ist. Und dennoch... will man es beschreiben, muß man zu trennenden Worten greifen: Du bist sowohl Mensch als auch Gott. Gottmensch in der Einheit des Vaters, des Sohnes, des. Hl. GEistes, wenn mans auf christlich gesagt haben möchte.
"Sowohl - als auch" - ist die letzte Ebene der Beschreibung durch "Ich". "Weder dies noch das" "beschreibt" die unbeschreibbare Einheit. Null Ich. Blah. Tilt.... Hörst du das Klatschen der einen Hand? Tralalala...
(Das "Klatschen der einen Hand" versinnbildlicht nichts anderes als das Gewahrsein  von "GegensatzverEINheitung. Aus zwei wird eins gemacht... Advaita - Nichtzwei. Und wieder fällt mir ein, wie so manche Pseudo-Advaita-Theoretiker so gar nicht zu wissen scheinen, was konkret Advaita - Nichtzwei überhaupt bedeutet. Sie diskutieren bzw.  verstehen scheints darunter nur die Polarität von dual vs. nondual, ohne dass sie das Klatschen der einen Hand je "gehört" hätten.)




David Hawkins

wird wegen seiner Bewußtseins-Skala  oft verachtet. Dabei ist es ein gutes Werkzeug. Und  für jene, die nicht über die Gabe der Unterscheidung verfügen, für die ist der Muskeltest ein gute Möglichkeit, die Wahrheit auf eine materielle Art zu erfassen.  Gewahrsein  - der Geist von  "Oben" kann Wahrheit ohne Muskeltests erkennen. (Viveka.)


In meinem Erleben ist es so, dass bei der Wahrheitsfindung-/Unterscheidung niemals die Person als solche ins Auge genommen wird, es ist so : Ich lese vielleicht eine Überschrift oder  einen Satz,  egal von wem, einem Unbekannten oder von einem anerkannten spirit. Meister und wenn dieser Satz nicht der WAHRHEIT entspricht, dann geht spontan und ganz von SELBST der "Berichtigungsvorgang"  oder besser gesagt, der "Unterscheidungsmechanismus" in mir los.
Wenn es triggert, bekomme ich entweder sofort ein klares Bild der Wahrheit und/oder einer Teilwahrheit, nur ein Satz vielleicht...ich suche mir dann nach Möglichkeit sofort was zum Schreiben und dann entfaltet sich oft mit dem Schreiben nach und nach assoziativ eine  neue frische  Wahrheit, die mich immer wieder zu neuen Ufern, zu neuen Erkenntnissen führt. Das meiste,  was  "triggert",  taucht jedoch  unbeschrieben, ungeschrieben wieder unter. Vergessen.
Was nun eine bestimmte Aussage eines bestimmten Meisters angeht, bezieht sich meineWAHRnehmung der WAhrheit nur auf den WAhrheitsgehalt dieser Aussagen, niemals auf die Person als solche. Deshalb ist es mir nicht möglich zu sagen, dieser und jener ist erleuchtet oder nicht erleuchtet, sondern ich kann nur sagen: zu dem Zeitpunkt, als der  "Meister"/Mensch diese oder jene Aussage tätigte, war er nicht in der WAHRHEIT, im sog. GeWAHRsein.
So. Und ich denke mal, bei DAvid Hawkins ist es auch nicht anders gewesen als bei mir ,  - wie es übrigens bei einem jedem Menschen sein wird,  der "Über den Jordan" ist - er ist "unwahrheitsgetriggert" seinem "Job"  nachgegangen, die Geister Wahr vs. Unwahr zu unterscheiden. Und dabei hat sich dieser "Job" bei ihm mit der Zeit spontan bzw. assoziativ  zu  einem System geformt.
Und ja, was den Muskeltest angeht - der Körper kennt die Wahrheit ebenso wie der GEIST! Wie auch nicht - ist ja Geist von dem Einen  GEIST. Ob man die Wahrheit also von unten von der Materie, der Wahrheit des  Körpers  oder von oben, des transpersonalen Geistes der WAHRHEIT her erkennt, ist letztlich Jacke wie Hose. Clap your hand!
PS: Und noch einmal: Alles, was ich über das Unsagbare  schreibe, ist  nicht die WAHRHEIT, , sondern ist nur eine unbeholfene Beschreibung, eine Annäherung an die Wahrheit. Absolut ist die WAhrheit nur, wo sie aus sich SELBST heraus erscheint. Wortlos. In Worte gefasst, wird aus der absoluten WAHRHEIT sofort eine relative Wahrheit, ein Konzept.



Er-INNERung,

Wenn es oft heißt, wir sollen uns erinnern, dann bedeutet das, das wir unsere wahre Natur vergessen haben und uns ihrer erINNERn müssen. Der christliche Begriff der Umkehr bedeutet Rückkehr aus der Ent-Äußerung in die Ver-Innerlichung. Hier ist unsre wahre Heimat, angebunden, rückverbunden an den Ursprung. (Religio= Rückbindung).
Ich kann meine Erfahrungen - meine Er-INNERungen -  sehr gut beschreiben. Deshalb freue ich mich über jeden Menschen, der sich durch meine Er-INNERungen ebenfalls erINNERt.
Es gibt einen solchen Menschen bzw. ist mir solch ein Mensch bekannt. Vielleicht gibt es derer noch mehr, nur kriege ich es nicht mitgeteilt.  Bei manchen Menschen ist der Ackerboden schon so gut bereitet und mit Liebe gedüngt, dass das Samenkorn in die Erde fällt und sofort zu blühen anfängt.



Kaum hat Paradoxa

in ihrem neu eröffneten  Forum den Schattenintegrations-Thread aufgemacht, erscheint die  ATAE (Angst- und Terrorabwehr-Einheit) der Pseudo-Advaita-Spiropathen mit ihrer kalten Pseudo-Advaita-Logik und  und drückt mit dogmatischer Strenge dem Forum  seinen Stempel bzw. seine Grenzen auf, das alte alte Lied:  Schattenintegration habe nichts mit Erwachen zu tun, weil die Person angesprochen würde, die es ja nicht gäbe usw. usw. ...  Im selben Zug wird Ken Wilber spirituell abqualifiziert und u.a. des Geldmachens verdächtigt. Oh Lord!
Fredo zum Thema und Text v. Ken Wilber: "Es ist ein beliebtes Mißverständnis, dass eine "Arbeit" in Richtung Erwachen zielt."

Nein, mein Sohn, es ist DEIN beliebtes Spielchen, Mißverständnisse herzustellen, indem du penetrant die Worte "wixt", d.h. am Buchstaben klebst und daneben einfach intepretierst und unterstellst wie du lustig bist und es in dein Schema passt.. Nirgendwo nämlich sagt Ken Wilber - und habe auch ich niemals gesagt - dass Schattenintegration auf irgend etwas ziele. Schattenintegretation ist ein Geschehen und die "Arbeit", die "gemacht" wird, besteht für den Menschen darin,  die Bereitschaft und Achtsamkeit aufzubringen, im Hier und Jetzt zu bleiben. Schattenintegration gehört in den Bereich der Heilung der Person, der Transformation in die geläuterte Persönlichkeit, die erst geläutert im Geiste wiedergeboren werden kann. Hier gehts nicht um ein einmaliges kurzzeitiges Erwachen, sondern um das Perma-Gewahrsein desjenigen, der sein Ego auf DAUER transzendiert hat und diese Perma-Bewußtheit läuft nur über die Integration von "unten", von der Person her: Wo ES war, soll  ICH werden. Anders gesagt: Wo Unbewußtheit war, soll Bewußtheit sein.


Ein Erwachen findet m. E. in der Regel meist vorher statt und ist dann sozusagen die Initiationszündung für den nachfolgenden Individuationsprozess, wenn der Mensch dazu bereit ist und Ent-Wicklung zuläßt. Erwachen heißt eigentlich auch , die Angst verlieren und sich allem, was folgen mag, hinzugeben. In dieser Hingabe findet das, was man als Rajna-Yoga, Jnana-Yoga und Bakhti-Yoga kennt  incl. der Schattenintegretation  ganz von SELBST statt. Da macht kein Ego irgend etwas, weil das Ego - besser: der Mensch, insofern er KörperGeistSeele-Einheit ist - sich in Achtsamkeit und Hingabe an das Hier & Jetzt übt. Und je weiter dieses  Üben fortgeschritten ist, um so mehr Achtsamkeit wird entwickelt, denn im Hier und Jetzt alles anzunehmen, was ist,  benötigt und bedingt eine permanente Achtsamkeit . Diese Achtsamkeit wiederum ist es, die dich ganz von SELBSt mit der Zeit nach innen kehrt und dich über die Schwelle des Unbewußten trägt und dich mit den verdrängten Anteilen konfrontiert.  Dass aus der  Achtsamkeit  das helle Licht des bewußten Gewahrseins entstehen kann, beruht allein auf der fortschreitenden Auflösung der Schatten und der Re-identifikation mit den bislang unbekannten, weil verdrängten Seelenanteilen.

Die Achtsamkeit hat noch ein Gegenüber, etwas, das es beobachtet (Gedanken, Körper, Umwelt), Gewahrsein entsteht aus der Achtsamkeit und IST der "Beobachter".
Der spirituelle Weg beginnt mit der  Annahme des Hier und Jetzt. Am Beginn des Weges hast du gar nichts anderes als deine Person mit ihrem Denken und Fühlen und ihren 5 Sinneseindrücken. Hier ist die Basis und ohne diese Basis gibt es keine spirituelle Ent-Wicklung. Ent-Wicklung im Sinne von En-Wirren, Aus-Wickeln. Foto von Statue. Was sterben wird im Transformationsprozess ist nicht die Person als Persönlichkeit, als Mensch, sondern das falsche Ich, die Maske, die PERSONA!
(gepostet am 10.09.2014 im Forum Spectrum-Sein.de)

Die kleinkarierten Kleingeister, die oft  von Neid zerfressenen kleinen Lichter werfen ihre langen Schatten über alles, was lebendig, kreativ, genial und göttlich ist. Dieselben Leute, die sich darüber beschweren, dass ich nur meinen Weg gelten lassen würde,  machen mit ein paar gewalttätig -wegwischenden Sätzen aus der lebendigen Fülle von Möglichkeiten ( u.a. eines Forums)  eine graue tote monotheistische  Mono-Kultur.
Unter den Springerstiefeln von "Fredo and his Popinjays"wächst kein grünes Hälmchen mehr. Diese fanatischen Lehrer der Lehre von der Leere -durch ihre rigide begrenzende Dogmatik sind diese Jünger des Thanatos die Totengräber eines jeden Forums. 

Paradoxa, die Forenbetreiberin hatte einen Schattenthread aufgemacht.

http://spectrum-sein.de/showthread.php?tid=35&pid=183#pid183




Das Märchen vom Hase und dem Igel

entspricht auch der Bewußtseinsbewegung von Evolution-Involution wie ich sie im Erkenntnisprozess erfahre. Entwicklung   u n d   Determiniertheit. Bewegung  u n d  Ruhe.
Da draussen ist nichts und niemand.
Evolution - Involution - alles findet nur im Bewußtsein statt.



Flow


Was fliesst,  ist das Bewusstsein des Menschen, wenn kein Widerstand mehr da ist. Tao. Da ist eine frei flottierende, nicht fixierende Aufmerksamkeit und WAHRnehmung... Natürlich ist Fliessen, der Flow nichts, was ich bemerken kann, während des ES  fließt.... sobald das Ich, das Denken einsetzen würde, ist Schluss mit dem Flow. Ich kann deshalb auch nur im Nachhinein interpretieren, d.h. ich kann den Vergleich ziehen zwischen vorher-nachher: das Leben im Widerstand oder das Leben ohne Widerstand. Letzteres gilt aber nur temporäre Flows. Jeder Musiker erlebt sie, jeder Künstler u.a.  Allerdings fällt man dann danach wieder in das alte Ich zurück.
 Perma-Gewahrsein jedoch ist Perma-Flow, aus dem du niemals wieder herausfällst, weil dein Mind, dein Denken durch den Tod des Egos  nicht mehr im Widerstand, sondern "neugeordnet" bzw.  metaprogrammiert  ist.

(Anfang September 2014)