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Sonntag, 26. Juli 2015

Wie uns schon Zarathrustra lehrte: Jenseits von Ego gibt es keine Werte





Prä und Trans

Ebenenverwechslung oder -vertauschung findet auch da statt, wo man Problemen, die auf der Alltagsebene stattfinden, mit  spirituellen Einsichten begegnet. bzw. man den Menschen den Mores lehren will - ob man will oder nicht: was anderes kommt nämlich nie dabei raus, wenn man  "von oben" herab sozusagen per göttliches dekret dem "uneinsichtigen" Menschen verordnen will, was einstmals für einen Menschen eine lebendige Wahrheit war.(s.a.Kirche, die Jesus, die lebendige Wahrheit verhökerte)

Einer vom Ehemann geschlagenen Frau aus der "höheren Sicht" zu raten, bei ihrem Mann zu bleiben, wäre sie nur imstande,  ihre Sichtweise zu ändern,  ist einfach nur zynisch.  Oder wenn man schwangere Vergewaltigungsopfer mit einer "höheren Sichtweise" emotional erpresst,  - eine Abtreibung sei von einer höheren/tieferen Ebene aus betrachtet nicht zu rechtfertigen... Am Ende ist es so, dass es doch wieder auf die Strafe eines Gottes hinausläuft, wenn man diese" höheren Gesetze" nicht befolgt. 
Folgt das ( in einem doppelten Sinne "Opfer")  diesen gutgemeinten spirituellen Ratschlägen, dann versucht es hehren spirit. Idealen zu entsprechen. Nicht anders,  wenn man Erwartungen und Bedürfnisse asketisch  "abtötet", den Willen...

Auch die Sinnsprüche, die da täglich massenhaft in den Statuszeilen von Facebook gepostet werden,  transportieren unterschwellig solche unmachbaren Ideale und laden direkt oder indirekt zum Nacheifern auf.
Doch am Ende all der "Machenschaften" des Machers, des Sei-Spontan-Egos kommt immer dasselbe raus: MehrheitsMoral und Schuld.  Sünde.


Charles Eisenstein ist ein Gutmensch der konstruktiven Sorte,  er will seinen "kreativen"  Psychopathen am liebsten mit verständnisvoller Systemik und Liebe auf den Pelz rücken, sehr lobenswert, aber wenn der Psychopath nicht in irgendeinem Chefsessel sondern in deinem Bett liegt, denkst du ganz anders darüber. Frauen zogen mit der Liebeskarte stets den kürzeren, denn der "Psychopath" läßt sich in seinem Kontroll- und MachtWahn davon nicht beeindrucken. Im Gegenteil, die ihm entgegengebrachte Liebe spornt ihn an, sie zu zerstören.


Auch die Kirche war dafür, auszuharren in unhaltbaren Situationen - die Ehe sei unauflöslich und nicht die Umstände, sondern die eigene Einstellung sei zu ändern - der GLAUBE!... Wer zuerst das Reich Gottes sucht und findet, der könne alles, jeden lieben, jeden heiraten und Blinde sehend und schlagende Ehemänner zu schnurrenden Kätzchen machen... jo, stimmt, WENN ... WENN es denn möglich wäre, diesem Ideal - nichts anderes ist es - Folge zu leisten, ohne eine dementsprechende spirit. Entwicklung (Individuation) durchgemacht zu haben.

Aus einer Situation nicht herausgehen zu können, die uns nicht förderlich ist, ist eine Unfähigkeit, die meist auf traumatischen Begebenheiten in der Kindheit beruht.  Ich kann mich noch gut erinnern, wie erbost ich auf jenen Therapeuten war, der mich einmal ansprach, was denn "los" mit mir sei, weil ich so schwer die Treppe raufging. Auf meine Antwort, was ich mir gerade eine geschlagene Stunde lang habe anhören müssen,  antwortete er lapidar: Geh doch einfach raus aus dem Kontakt!  Ich:  Ja, aber das ist ja doch das  Problem, dass ich das eben nicht kann! Als Therapeut sollte man wissen, dass eine Unfähigkeit, zu flüchten,  auf Trauma beruht und nicht mit einem Abwinken abgetan ist.   Paradoxerweise war es in der Kultklinik Grönenbach aus gemeinschaftsfördernden bzw. therapeutischen Gründen quasi verboten, "einfach" aus den Kontakten zu gehen. Im Gegenteil, man sollte zudem noch dulden, dass jeder x-beliebige (fremde)  "Dahergelaufene" sich in einen Kontakt, eine intime Unterhaltung zwischen 2 Personen  einmischen konnte.Das Private war quasi verboten, nur die Gemeinschaft zählte.  Es war geboten, Einmischung zuzulassen, ganz gleich,  auf welche Art sich der Einmischende einmischte. Einerseits hatte man die Regeln zu befolgen, andererseits sollte  das "Freie Kind"  freie Bahn haben, sich auszutoben. Das Austoben galt aber nur untereinander  auf der Gemeinschaftsebene, bei den Therapeuten hatte das Freie Kind nichts mehr zu melden geschweige denn zu toben, da wurde strikter Gehorsam verlangt und scharf auf die Regelbefolgung geachtet. 

Was das Freie Kind betrifft, so wurde da einmal mehr etwas vorausgesetzt - ins Voraus gesetzt -  d.h. von den Pat. wurde paradoxerweise etwas verlangt, wessen sie noch gar nicht fähig waren.  Das "Befreite Kind" zeigte sich daher nicht in seiner authentischen echten Spontaneität , sondern zumeist in einer narzisstischen und unersättlichen  Ansprüchlichkeit und Ausleben neurotischer Überempfindlichkeiten und infantiler Wutausbrüche. Offenbar konnte ein Großteil der Therapeutenschaft dazwischen  nicht differenzieren, nicht zuletzt, weil so mancher von ihnen wie die Patienten  ebenfalls sämtliche Anzeichen von Gestörtheit zelebrierten.  Gehätschelt wurden i.d.R. die, welche die schönsten Augen machen konnte...(Gute Eltern-Projektion)  da sass so manches "Freie Kind" zuweilen  auf den Schößen der  "freien" Therapeuten und liess sich herzen  - eine Distanzlosigkeit, die wiederum in krassem Gegensatz zu der ansonsten auffälligen und fast angstvollen Distanzierung zu den Patienten und der Gemeinschaftsebene stand.


Derartige Double-bind-Situation  und wiedersprüchlichen Botschaften der Therapeuten fanden sich in dieser Klinik zuhauf. Zum Beispiel wurde uns eingangs gesagt, dass wir bei gesundheitlichen Problemen immer den Therapeuten fragen bzw. Bescheid sagen sollten,  wenn wir einen Doktor aufsuchen wollen. Als ich sehr dicke geschwollene Beine bekam, sagte ich den Therapeuten, dass ich gerne zum Arzt gehen würde und bekam zur Antwort, warum ich frage, ob ich nicht alt genug sei, um selbst zu wissen, was zu tun sei. Einerseits war da die krasse regressionsfördernde Entmündigung der Klienten durch strenge Hausregeln, andererseits erntete man oft  irritiert-gespieltes Erstaunen und Ungläubigkeit der Therapeuten, wenn man sich gehorsam an die Regeln hielt. Hatte man seine diversen  Posten ((Tischabdecken, Spülküche usw.)  verantwortlich übernommen und zur Zufriedenheit aller seine Arbeit gemacht, wurde nicht selten erstaunt festgestellt: Hey, du kannst ja, wenn du willst. Reaktionen der Therapeuten, die u.a. auch zeigten, dass sie ihren Patienten überhaupt nichts zutrauten. Erst die Pat. bis  zur Unfähigkeit und absoluter Aufgelöstheit in die Regression treiben und hernach sich darüber beschweren bzw. zu staunen. Der Pat.  wurde "weich" - weil er weich geklopft wurde!

Jedenfalls gab es kein Entkommen aus dieser Zwangsherrschaft. Wer gehen wollte, der wurde "konfrontiert", möglichst öffentlich in der sog. "Vollversammlung".

"Geh doch einfach weg"  - das war ein Hohn.  Nach einer für mich heftigen gruppentherap. Sitzung bekam ich einmal eine große Angst vor der riesigen Menschenansammlung, die sich im Speisesaal zum Essen versammelten - ich wurde dazu gezwungen, von Gert.  Gert war der Leiter der Abschiedsgruppe und er war derselbe, der mir riet, doch "einfach wegzugehen"!! LOL  - Ich habe in dieser Klinik habe nichts als Zwang erlebt.


"Hier kriegst du nicht, was du willst, sondern was du brauchst". 

Ein Motto der Klinik Bad Herrenalb, welches offensichtlich wenn auch unausgesprochen das Motto der Klinik Grönenbach war - ein Abklatsch des Herrenalb-Modells des Dr. W. Lechler. . Nach dieser anmassenden SelbsterMÄCHTigung der Therapeuten, allein zu wissen, was der Patient braucht,  kann der Eigenwille der Patienten  in jedem Falle nur  ein kranker Wille sein. Und so sah man in dieser psychospirituell orientierten Klinik -  dessen Leiter ein ehemaliger Sannyasin war und noch ist -   wie die Macht der Therapeuten den Willen ihrer Klienten brachen, wo sie nur konnten, ohne zu differenzieren, ob der Eigenwille bei einigen ihrer Patienten in diversen Situationen nicht vielleicht doch ein guter förderlicher "SELBSTorganisisierter" Wille sein könnte.
Dies beruht m.E. auf einer Verwechslung der Ebenen Prä und Trans. Von transpersonaler Sicht heraus  ist es so, dass der Eigenwille generell zwar nicht schlecht oder böse ist, aber UNWAHR und letzten Endes transzendiert werden muss, um Befreiung zu erfahren.
Erst im Individuationsprozess wird der kranke neurotische Eigenwille geläutert. Danach oder parallel dazu wird das geläuterte  Ich/Wille transzendiert und in die Einheit des SELBST überführt.


Das Klinik-Konzept stand unter dem Motto der Persönlichkeitszerstörung/Wiederaufbau/"Re-Parenting". 
Erst wurde durch ein entmüdigungendes "Regelwerk" der Patient regrediert und durch "nachbeelternde" Erziehungsmaßnahmen die Abwehr geschwächt bzw. wurde die Persönlichkeit nicht selten bis an die Grenze von Psychose zerrütttet. Manche Leute wurden schon im Vorfeld traumatisiert von der Vollversammlung, die verlangte, dass man sich schon am ersten Tag vor versammelter HundertMannschaft "nackig" machte, Rede und Antwort stand, sich vor allen offenbarte. Eine Möglichkeit Nein zu sagen gab es (damals)  nicht. Ein Nein war Widerstand und Widerstand war "böse".
Wie in der schwarzautoritären Erziehung wurde der Wille des Patienten einfach gebrochen. Die Folgen: nicht Heilung/Individuation sondern Regression und Re-Traumatisierung waren die Regel!
Die Prä-Trans-Verwechslung bewirkte eine Regression in einen prärationalen Zustand. Auf der dual-personalen Therapie-Ebene wäre statt einer Ich-Schwächung eine Ich-Stärkung, eine Stärkung des Willens therapeutisch angesagt gewesen. Statt dessen folgte das Klinik-Konzept quasi unter der Hand einem schablonisierten spirituellen Ideal, ohne auf das psychospirituelle Wachstum des einzelnen überhaupt acht zu haben.  Jeder, der sich kritisch äusserte und Widerstand leistete gegen diese totalitäre  Kontrolle wurde wie ein ungezogener Borderliner behandelt, der nur eines im Sinn hatte: die Regeln zu brechen und den Gehorsam zu verweigern.  (Das Borderline-Syndrom war en vogue damals, die Klinik-Leitung darauf spezialisiert. Gleich nach Eintritt konnte man einen Fragebogen ausfüllen: Bist du ein Borderliner? (!) Und - ja klar konnte sich ein jeder darin wiedererkennen. LOL! So  schufen sie sich die Krankheit, die sie zu behandeln vorgaben! Selffulfilling prophecy...)

Das Rosenhan-Experiment hat gezeigt: der Arzt muss nur an die Krankheit des Patienten glauben und dann wird es nicht lange dauern, bis der Mensch selber anfängt daran zu glauben und  die Symptome zeigt, die man in ihn projeziert.

Die entmündigende Behandlung durch die Therapeuten hat das Introjekt gesetzt: Ich bin klein, unartig, ungehorsam, unfähig, verrückt, schlecht und böse; es wurde der Glaube bestärkt: alles, was ich bislang in meinem Leben getan habe, war falsch, null und nichtig, nichts wert, weil falsche Persönlichkeit...die Therapeuten sind perfekt und gut, weil sie "richtige" Persönlichkeiten sind und wissen, was gut und richtig für mich ist. Wenn ich brav und gehorsam bin, werde ich von Mama und Papa Therapeut geliebt. (Und so war es auch). Die Patienten wurden in ihren Stärken und Talenten einfach nur ignoriert. Das Ego musste kaputt gemacht werden, da lobt man nicht, da baut man nicht auf mit guten Worten... da ignoriert man alles, was gut ist. Die Gaben und Talente, die sich bei vielen der Patienten zeigten, wurden durch Ignoranz einfach in den Dreck getreten. Es war den Therapeuten sehr viel wichtiger, dass der Maler oder der Bastler den Bastelraum sauber hinterliess - ein vergessnes Blatt Papier auf dem Tisch, eine Farbtube genügte schon als Anlass, um die Regelübertretung öffentlich zu ahnden - das wunderbare Bild/Skulptur interessierte niemanden. Diese Versammlungen wurden für manche Leute zu regelrechten  Hinrichtungszenarien.

Nach 6 oder 8  Wochen wurde eine große Anzahl  der Patienten, die vorher arbeitsfähig waren, als arbeitsUNfähig " in die Therapie entlassen"! Perverserweise zum "Wiederaufbau der zerstörten Persönlichkeit!" Dass ein Großteil dieser Persönlichkeiten  aufgrund iatrogen verursachter Traumatisierung zerstört wurde, schien dort niemandem auf- oder einzufallen.

Ich sehe es heute so: Die Persönlichkeit darf niemals unter gar keinen Umständen von Menschenhand zerstört werden. Ein Therapie-Konzept wie ich es erlebt habe,  ist nicht humanistisch sondern das krasse Gegenteil, es ist menschenverachtend! Im nachhinein kommt es mir vor, als hätte jeder Therapeut den Guru, Gott gespielt. Nicht, dass ich was dagegen hätte, buddhistische Mantras und Gesänge zu repetieren, aber in einer öffentlichen Einrichtung, einer Klinik haben die nichts zu suchen, ob christlich oder buddhistisch...
In jedem Falle hat eine therapeutische Einrichtung das Ich des Patienten zu stärken und nicht zu zerstören. Die Macht, das Ego zu "zerstören"  d.h. den Individuationsprozess einzuleiten und zu begleiten -  hat nur Gott bzw. das WAHRE SELBST - die Unpersönliche LIEBE! - welcher Therapeut kann sich ihrer schon rühmen - sind sie doch allesamt selber der Heilung bedürftig!

Den selben Fehler hat die schwarzautoritäre christliche Erziehung gemacht, wenn es früh schon den sich gerade entwickelnden  Eigenwillen der Kinder brach, im falschen Glauben, dass jedes Kind (der Mensch)  von Natur aus böse bzw. jeder Wille böse sei. Damit verhinderte man das Zugreifen auf die Welt, eine gesunde Ich-Bildung und züchtete stattdessen einen Kadavergehorsam. 
Was ein  Häkchen werden will,  krümmt sich beizeiten - eine mißbrauchte Redensart aus der schwarzpädagogischen Erziehungskiste, die auch Eingang in die therapeutischen Einrichtungen findet, wenn man die ehemals lebendige Wahrheit des EINZELNEN (absoluten SUBJEKTS) zu einem therapeutischen Werkzeug für die Allgemeinheit macht.

In den darauf folgenden 7 Jahren  habe ich zig Male in meinen Tagebüchern über diese Zeit geschrieben,  solange bis ich von der  Re-Traumatisierung geheilt war.
"Sei still, du projezierst.." (unterbrach mich damals die Therapeutin schroff,  als ich ihr ruhig und sachlich erklären wollte, um was es mir eigentlich ging.) Mit solchen Worten kann sich heute mir gegenüber  niemand mehr aus seiner Verantwortung stehlen. Solche mundtodmachenden und seelenmordenden Sprüche fallen in die Rubrik "Therapeutischer Machtmißbrauch",  weil man sich weigert, a) richtig ZUZUHÖREN und b) weil man den eigenen VerantwortungsAnteil am Dialog nicht übernimmt.

Ich habe mich schreibend befreit, so lange habe ich geschrieben, bis ich das Introjekt aus mir heraus exorziert habe und  ganz klar und ein für alle Male erkannte und wusste, dass ICH nicht schuld war, dass ich nicht Täter, sondern Opfer war. Damit hatte die Täter-Opfer-Konfusion ein für alle Mal ein Ende, unter der ich mein Leben lang litt. Es war ein langer Weg, bis ich das Opfersein wirklich voll und ganz akzeptieren konnte und nicht als fehlerhafte Schwäche und beschämte Unterlegenheit ansah - d.h. erst als  ich meinen falschen Stolz begrub, durfte ich auch Opfer sein und mich als solches in den Arm nehmen.

Ich schreibe noch immer bzw. schon wieder  über die Zeit in Grönenbach, obwohl das Trauma längst überwunden ist. Ich schreibe, weil sich mir jedesmal ein anderer Sinn auftut, eine andere Perspektive... Alles wird zurechtgerückt, zusammengesetzt... zu einem schillernden Ganzen. Alles bekommt Sinn. Nichts ist sinnlos gewesen in meinem Leben. Nichts ist überhaupt sinnlos. (Man darf nicht den Fehler begehen, die Bedeutungsleere jenseits von Ego mit Sinnlosigkeit gleichzusetzen!) 
Alles, was ich erlebt habe, jede Freude, jedes Trauma wird zum Segen... IST Segen. Unbeschreibbar.


Umerziehung II

Nochmal zum Thema: Was bedeutet es eigentlich, die "Sichtweise" zu ändern? Die MoralPrediger haben immer schon gut reden, denn sie fordern im Grunde nichts anderes, als dass die Frau dem Manne zuliebe ihr Rest-Ego in die Tonne tritt. Die Tag für Tag drangsalierte Ehefrau, deren (persönliche) Liebe eh schon in die Tonne getreten wurde, würde mit der Hilfe Gottes alles aushalten, alles erdulden  können - Klar,  mit Gott ist jeder Schlag  der erste Schlag. Oder? Ja oder Nein?! :-D
Wahr ist: Wer zur Unpersönlichen LIEBE fähig ist, kann jeden "lieben" - bloss, welcher Mann/Frau will schon unpersönliche Liebe? Man darf auch nicht vergessen: Die unpersönliche LIEBE ist eine angstmachende Macht... Gottesmacht!

Tatsächlich darf niemand seine spirituellen Einsichten verallgemeinernd als Gebote verordnen - erst recht nicht im Namen der göttlichen LIEBE! Ein spiritueller Lehrer, der dies tut, akzeptiert die Dinge nicht so wie sie sind. Annahme ist übrigens ein Prozess, ein schrittweiser Prozess der Selbstversöhnung und kein spontaner Akt. Annahme beinhaltet zwar primär die Annahme meinerselbst,  m e i n e r   Reaktion  - v.a. meines Widerstands auf die Welt "da draussen", wenn ich aber am Ende nicht auch mit der Welt versöhnt bin, mit meinem persönlichen Hier und Jetzt in der Welt, dann war es keine Annahme.  
Wahr ist: Jede spirituelle Einsicht, jede  lebendige Wahrheit wird in den  Fingern des Egos zur Moral.


Bad News für alle Guten Menschen und Gutmenschen:

Jenseits von Ego gibt es keine Werte!
LOL



Personen

Nochmal: Wenn ich von Samarpan, Callida, Fredo und all den anderen Titelfiguren schreibe, geht es mir niemals um die Verurteilung  von  Menschen, sondern immer nur um Forschung, SELBSTerforschung, um die Feststellung und Erforschung eines besonderen menschlichen oder auch transpersonalen Aspekt, den ich von INNEN heraus zu verstehen lerne. Die Namen/Personen sind für mich nur Träger dieses bestimmten  Aspektes.  Erst wenn mir dieser Aspekt völlig klar und bewusst wurde, ist meine unpersönliche Beschäftigung mit der Person bzw. deren Aussagen beendet. Es geht niemals um die Person, mit der ich mich scheinbar beschäftige, es geht immer nur um Erkennen. Erkennen. Erkennen.

Und dennoch...

Ich habe nicht viel von den alten Meistern gelesen, insbesondere die östlichen sind mir so gut wie  unbekannt. Ja, Laotse, Dschuang Tsi, die Bhagavadgita...  die meisten sind mir von Nityas Blog her bekannt... und wenn ich mich nicht irre, war es dort, dass mir oft die Redewendung "und dennoch..." auffiel. Erst nach und nach wurde mir klar, auf was sich das bezog. Den Grund hierfür habe ich  schon einmal geschrieben, aber jetzt würde ich es noch anders sagen: Dieser Satz kommt immer dann, nachdem eine transpersonale WAHRHEIT verkündet wurde.
Ein Beispiel wäre: Nichts existiert außer Bewusstsein. UND DENNOCH... (...kann ich nicht sagen, dass NICHTS existiert).
"Dennoch" deutet also auf das Paradox. Die Wahrheit ist ein zwieschneidiges Schwer: Es ist und es ist nicht. Der Verstand aber argumentiert immer Entweder-Oder. Entweder das eine oder das andere.
Das "Dennoch" hörte sich bei Robert Anton Wilson so an: Oder auch nicht.
Alles, was ich sage, ist absolute WAHRHEIT - Oder auch nicht! LOL!
Das Absolut wird erst durch das "dennoch" absolut. Oder?  he he he he lustig

Stille

Früher hatte ich öfters "Visionen", das waren innere Bilder, die sich über die äusseren "Bilder" legten. Als ich z.B. mal mit einem Bekannten im Auto durch die Stadt fuhr, legte sich über das Bild des lebhaften Verkehrs ein anderes, in dem ich in den selben Straßen  keinen Verkehr mehr, sondern nur ausgebrannte Autowracks sah. Keine Menschenseele. Kein Laut. Absolute Stille.  Ein sehr apokalyptisches Bild schien mir... So etwas geschah des öfteren damals und hat mir keine Angst gemacht... es war ähnlich den hypnagogen Bildern in der Einschlafphase: da befand ich mich manchmal mitten in einem Kriegs- oder Kampfgetümmel zwischen Menschen und blieb dabei ein völlig ungerührter und unberührter für andere unsichtbarer Zuschauer (radikal-neutrale Wahrnehmung! hehe) ...
in diesem Zusammenhang erinnere ich mich jetzt auch wieder an die merkwürdige "Sicht", die ich 1987 von Seckbach aus auf die Stadt Frankfurt hatte. Da wurde das Bild, welches ich konkret vor Augen hatte, überlagert von dem "Bild" einer  "Urszene" eines menschenleeren Urwalds weit weit vor der Zeit der Menschen und der Stadt Frankfurt... Auch hier war wieder diese absolute Stille spürbar. Den Tag werde ich nie vergessen - nachdem ich von dem Hügel wieder herunterkam bzw. auf dem Weg hinunter fand ich 13 vierblättrige Kleeblätter.  Ich hatte noch nie zuvor auch nur eines gefunden.  Mein Blick war wohl ein anderer als sonst.
Ich bin überzeugt, wir alle machen ständig solche Erfahrungen, kriegen es nur nicht mit, weil wir nicht achtsam sind auf unsere inneren und äusseren Wahrnehmungen, sondern mit Gedanken "über..." beschäftigt sind.


Antisemitismus

 https://www.youtube.com/watch?t=28&v=BC4MovoLd44
Ken Jebsen wegen Antisemitismus angeklagt?! Na ja, die Verschwörungstheoretiker stehen mehr oder weniger alle mit einem Bein in brauner  Soße... LOL.   Die Art jedoch, wie hier von seiten der Rechtsanwälte der Antilopengang  gegen Ken Jebsen vorgegangen wird, entspricht exakt der  Art von totalitärem Herrschaftsgebaren der anti-antifaschistischen Allmystery-"Regierung".(Gutmenschen der destruktiven Sorte) und einiger regierungstreuen Mitglieder wie Herr Callida, Geeky...
Zusammengefasst: "Wir erklären, wer schuldig ist, dieses Urteil ist unanfechtbar."
Wie ich schon sagte, ist Allmystery das getreue Spiegelbild der Gesellschaft. Ich hab nix gegen die Gesellschaft. LOL. Ich bin nur ein ungerührter Beobachter von selbst konstruierten Filmen/Geschichten/Träumen - hypnagogen Bildern! Das soll mir mal einer glauben, gell?  LOL!


Die junge griechische Regierung

erinnert mich nicht nur an Max und Moritz, sondern  in ihrem Diskussionsverhalten erinnert sie mich in manchem an die Anfänge der linken Frauenbefreiungsbewegung, hier ganz speziell an Jutta Ditfurt...Kurz gesagt: an  ideologisches Querulantentum.  Der griechische Gast Theodoros Paraskevopoulos bei Günter Jauch am 28.06.2016 rundete dieses Bild vollends ab.  Man sah in dieser Talkshow wohl en minitature, wie und auf welche Weise die Griechen ihre Probleme mit den "Vätern" , den Bösen "Großen" in Brüssel kommunizierten. Youngsters & Tricksters.   Charismatisch-trotziger Narzissmus und die damit einhergehende antiautoritäre Respektlosigkeit der sich auch der Theodorus erfreute , ist wohl im Begriff,  eine internationale Volksskrankheit zu werden. In der Klinik Grönenbach hätte der zeit- und raumumgreifende "vorlaute" Theo sehr schnell ein warmes Plätzchen auf Therapeutenschoß ergattert, habe er doch weiter nichts als spontan sein  "Freies Kind" herausgelassen...hehe... aber nur solange es sich nicht um den Therapeuten-Talk handelt, der gestört wird. LOL  Im Gegensatz zur doublelbinding Grönenbach-Regierung hatte der Theodorus bei Jauch keine ausdrückliche Erlaubnis, sich  n i c h t  an die Diskussions-Regeln zu halten. LOL:


Wenn Cerebrus, der Teuflische Verwirrer sagt,

dass der Mensch jenseits von Ego ebenso Zahnschmerzen bekomme wie jeder normale Mensch und damit der  "Scheinbarkeit" der sog. Realität  Hohn gesprochen sei, hat er unrecht.
Das Unrecht liegt nicht in der Sache, sondern in der linearen Kausalitäts-Denke seines schlussfolgernden Vestandes: Er geht von Erfahrung aus und objektiviert und verallgemeinert das die Scheinbarkeit erkennende SUBJEKT.* Nur ein Verstand, ein Egomind kann eine solche Aussage tätigen, der nicht weiss, dass über den Freien GEIST keine Aussage gemacht werden kann - über das eigenschaftslose ICH-BIN-Bewusstsein läßt sich nichts aussagen!. Das Kausalitätsgesetz ist aufgehoben. Das erfahrungsbasierte Alte-Adam-Denken mit seinen Wenn-Dann-Schlussfolgerungen ist hier absolut obsolet!

*Wenn ich hier vom SUBJEKT spreche, dann meine ich das unpersönliche ABSOLUTE Subjekt  und nicht die  persönliche Subjektivität des gemeinen Egos. ABSOLUT nenne ich den Freien GEIST des erkennenden SUIBJEKTs, der nicht mehr von den Eigenschaften des Ego beeinträchtigt ist, sondern an den SEINSattributen Gottes teilhat. Die Erfahrung des All-Eins-Seins macht nicht das Ego, sondern das erlöste und befreite ICH als das Absolute SUBJEKT. Besser kann ich es nicht erklären, weil ich sonst wieder trennen müßte, was zusammengehört. Das ABSOLUTE SUBJEKT ist das Eine ohne das Zweite. Advaita. Das Zweite ist das Objekt, das Obektive als die Welt, die einstmals dem Ego gegenüberstand,  ist aber durch die "Umkehrung" in die Innerlichkeit obsolet geworden, bzw. ver-innert.  Die Subjekt und Objekttrennung ist aufgehoben im ABSOLUTEN SUBJEKT.
Mit diesen Worten und Begriffen definiere ICH in Absoluter EIGENMACHT als das Absolute SUBKJEKT meine Erfahrungen bzw.  Erkenntnisse selbst. Mag sein, dass es in Büchern anders geschrieben steht, andere Begriffe verwendet werden. Für mich als Absolutes SUBJEKT ist meine Erkenntnis&Definition  die ABSOLUTE WAHRHEIT und die Definitionsgewalt hat niemand anders als ICH, der FREIE GEIST! Jenseits von Ego gibt es zwar keine Werte, aber es gibt die Teilhabe des Absoluten SUBJEKTS an den Seinsattributen Gottes.


Herr Fredo und Herr Callida


sind archetypische Vertreter der Unheiligen Einbeinigkeit, sie vertreten beide unterschiedliche Positionen. Beide sind einäugig. Herr Callida  g l a u b t   zwar an Nonduality, ist sich aber nicht wirklich EINIG - das heisst er ist mit dem Dualismus (Naturgesetze/ Vielheit/Causalität =Person) identifiziert.  Herr Fredo  ist  ebenfalls unEINIG in sich selbst, weil er mit Nondualität identifiziert ist und sich als Person (ver-)leugnet.
Obwohl er seine Person leugnet ist Herr Fredo mit der Person/Dualismus identifiziert, denn man kann nicht wie er es tut,  gleichzeitig die eigene Person leugnen und zugleich die Abwehrmechanismen eben dieser Person zeigen.
"Niemand" zu sein beruht auf der Abwesenheit von "Jemand"  und dieser Jemand ist immer Jemand mit Abwehrmechanismen. Wäre es anders, wäre Jemand ein Niemand. LOL Hm!
Ich habe beide - BEIDES! -  in  mir zur Einheit gebracht.
WAs immer einer leugnet oder verteidigt, mit dem ist er identifiziert.
Zur Erklärung: Unter "Jemand" versteht ich die eigenschaftsidentifizierte Person/Charakter oder das Ego, unter "Niemand" das eigenschaftslose bzw. eigenschaftsdesidentifizierte ICH-BIN-Bewusstsein.

Freitag, 28. November 2014

Zum "Knilch" gibts heut' ein Extrablatt - so sehr hat Babuschka gelacht!

Blick ins Schwarze Nichts



Schlußfolgerungen ***

Die Schlussfolgerung scheint  beileibe noch nicht "tot",  wie ich früher mal glaubte. Der schlussfolgernde Verstand funktioniert immer noch, wenn nicht gar besser als "zuvor", weil er nicht durch wahnhafte Emotionalität und verzerrte Wahrnehmung getrübt ist und auf der personal-dualen Ebene die "richtigen" Schlussfolgerungen zieht.  Auf der Konsensusebene sind Schlussfolgerungen immer noch unbedingt angebracht, sonst könnte ich nicht mal eine Straße überqueren. (Der Unterschied ist wie immer der, dass ich nicht mit meinen Schlußfolgerungen identifiziert bin).

Meine weiblichen Antennen sind ebenfalls nicht "abgestorben" und so ziehe ich meine Schlüsse, , wenn z.B. ein  "Knilch" (Ausdruck nach meiner alten Freundin Mary Daly, RIP) auf meine FB-Seite kommt,  und der, nur weil ihm die Argumente ausgehen, mich und damit alle Frauen auf widerlich-primitivste Weise in ihrer Weiblichkeit beleidigt ...ein Knilch, der ständig sexuelle und andere obszöne Anspielungen macht, auf seinem  Titelbild  angekettete junge Mädchen in einem Käfig zeigt, seine links auf Sado-Maso-Praktiken hinweist, sein Profilbild im Vordergrund  sein  "linksgetragenes" Glied  (so freundlich thematisiert von einer FB-Freundin des Herrn Lebensberaters)unter seiner Hose zeigt, im Hintergrund die Füße ...   Was für Schlüsse soll frau ziehen, wenn man ihr auf der Startseite sagt,  dass die beste Position die auf den Knien ist?  Alles nur Spass? Vielleicht will der Herr uns nur eine philosophische Lektion über die Vordergrund-Hintergrund-Wahrnehmung erteilen?



In Schrift, Bild und Ton versteht es der Knilch, sich so  vernebelt, verschwammelt und verschwurbelt zu präsentieren, dass einer "wohlwollenden"  Frau das Hören und Sehen vergeht. Klar ist, dass die Mehrdeutigkeit dieses Herrn ihn ganz eindeutig davor schützt, festgenagelt zu werden. Diese Undurchschaubarkeit sorgt für Verwirrung und macht ihn so gefährlich für blauäugige Frauen mit selektiver Wahrnehmung und eingeschlafenen Alarmglocken, so einer hats nämlich besonders auf jene Frauen abgesehen,  bei denen die Instinkte, das Alarmsystem geschädigt ist. Gelingt das nicht,  dann wird  - im übertragenen Sinne - das Gewehr (rifle)  herausgeholt. (This is my rifle, this is my gun, this one's  for fighting, this one's for fun) Eine Kostprobe vom heutigen Tag auf Facebook:

Nikolaos Kavazis: geht das noch lahmer? aber Mitleid kann auch Triebkraft sein. Da draussen ist also nichts? und warum hast Du Dir dann SELBST als Kind so den Hintern aufreissen lassen, dass der Dünnschiss nun vorne rauskommt Esokrüppel? Du solltest mal mit Monika ausgehen, und wenn ihr dann wieder zurück seit zeigt sie Dir noch einiges aus ihrem Perversitätenkabinett - Opfer.
Gestern um 01:59

Nikolaos Kavazis:  sind hier alle borderline Austherapierten unterwegs?? Mädels Mädels was für ne Station hier - da hilft nix mehr - Lobotomie vielleicht?

Nikolaos Kavazis: Und nu viel Spass noch bei der Gruppentherapiesitzung. Und was das "Loch" angeht war mein Instinkt ja wieder richtig. 12 Jahre Psychiatrieerfahrung und Strichbegehung sind in meinen Augen perfekt inszeniert hier als Monika aka Nessie. Aber gut auch Sch.. ist Göttlich.



Das Spielchen von Nikolaos ist für mich aber nichts Neues auf der spirituellen Spielwiese. Das Spiel sagt:  Egal, was ich sage und tue,  - für deine Reaktion bist nur du ganz allein verantwortlich - weil: du allein bist es, der allem die Bedeutung verleiht. 
Bei diesem Spiel wird immer eine transpersonale ehemalige lebendige Erkenntnis - von eigenem oder fremdem Mist ist egal - oftmals dazu benutzt, um sich einen Spass draus zu machen bzw. um andere Menschen den spirituellen "Mores" zu lehren. Das bedeutet, man leugnet seine Beteiligung des Konfliktes auf der dual-personalen Ebene, hebt ihn auf eine fiktive transpersonale  Ebene: Ätsch, du allein bist der Bedeutungsgeber. Dabei vergißt der Urheber des Konflliktes gänzlich, dass er - sein Egomind -  den Konflikt ebenfalls durch Bedeutungsvergabe initiiert hat. Hier wird die spirituelle Wahrheit/Erkenntnis, dass das Ego der Namen- und Bedeutungverleiher  ist für alles, was fleucht und kreucht und  "erscheint", personifiziert und dazu benutzt, die Verantwortung für das eigene Sprechen und Handeln und den gesamten Konflikt auf eine andere Person abzuwälzen und die eigene Beteiligung geleugnet.

Alles in allem hat sich Herr K. durch sein Verhalten, Schrift und Rede in jeder Hinsicht disqualifiziert. Wer den Unterschied zwischen Vorstellung und WAHRnehmung (Gewahrsein) nicht kennt, entlarvt alles, was er sagt, als hohles Geschwätz, insbesondere dann, wenn er anderen Menschen alles, was sie sagen, als "Vorstellungen" vorhält.  Wie viele irregeleitete Spiritanten sieht sich diese "spiripathische"  Dreckschleuder als einen klaren Spiegel und  fühlt sich dazu berufen, diesen Spiegel jedem vorzuhalten, der ihm nicht nach dem Mund redet.
Er jongliert mit der Sprache, alles ist  - gewollt oder unbewußt?  - mehrdeutig , für die Reaktion, den  "Film"  aber (bzw. die Interpretation), der im Kopf des anderen abläuft,  macht er diesen allein verantwortlich. (Wie gesagt: das stimmt nur aus der GEISTIG ERKANNTEN (!) transpersonalen SEINS-Perspektive,  die darf man nicht auf die persönliche Ebene des Egominds hinunterziehen und damit Schindluder treiben! Das ist das alte Sado-Maso-Knilchtum im neuen spirit. Gewande)
Wenn so ein Knilch einer Frau auch noch unreflektiert unverstandene Sentenzen von Virginia Woolf ins FB-Gesangbuch schreibt, dann dreht sich einer Freifrau von Vogelsang vollends der Magen um.


Prof Zoff,  der die interessanten spiripathologischen FB-Umtriebe dieses Herrn ebenfalls mit  Interesse verfolgt, hat irgendwo noch eine besondere Perle von Frauenverachtung gefunden. Sinngemäß habe Kavazis, der Frauen u.a. als "Löcher" tituliert,  dort geschrieben, der Frau sollte jede Bildung verweigert werden und am besten sei sie unter einer Burka aufgehoben.
Die Freifrau sagt: Der volle Namen dieses sexistischen Schmierlappens sollte zur Warnung veröffentlicht werden.
Dazu Prof Zoff aus dem Off:

Yep, Nikolaus Kavazis gibt sich als Spiritueller Heiler und Lebensberater aus. Er führt offenbar über ein Portal "Bistri" beratende Videogespräche. Der Verdacht besteht, dass er mit seiner Facebook-Präsenz Kund(inn)en abzuzocken versucht,  indem er sie mit  kostenlosen "Fernheilungen" anlockt - der brotlose „Heinz“.
Die Art und Weise, sein plötzliches Auf- und Abtauchen -  vor allem aber die verbale Hemmungslosigkeit, mit der N.K. seinen Dreck schleudert, könnte auch auf den Gebrauch von gewissen Substanzen schliessen lassen."

Was den (radikalen) Feminismus angeht: Man muss nicht mit Feminismus identifiziert sein, um Unrecht und Menschenverachtung zu erkennen und anzuprangern, ihr Buben und Spiripathen!! Habt's ihr immer noch nicht kapiert, dass es sich bei  Frauenrechten um MENSCHENrechte handelt?!
Feminismus spielt erst dann keine Rolle mehr, wenn Ihr  Frauen als gleichwertige Menschen erkannt habt, vor allem aber dann nicht mehr, wenn man seine eigenen männlichweiblichen Anteile aus der Verdrängung geholt hat.
Eine SELBSTverwirklichte Frau, die ihre weiblichen und männlichen Anteile verwirklicht hat - die mit ihrem wahren Mensch- (und Gott-) SEIN "identifiziert" ist,  wird nämlich immer noch gerne und oft als gehässige Emanze und bösartige Männerfeindin verunglimpft - davor scheint wohl auch der spirituellste Macho nicht gefeit, wie man es immer wieder erleben kann in diesen pseudoerleuchteten  Kreisen.
(Einen Freiherrn oder eine  Freifrau von Vogelgesang - die weder männlich noch weiblich sind,  könnte man in der Rubrik "androgyn" unterbringen,... Wahr ist aber: es gibt kein Wort dafür, weil dieses Bewußtsein über die Androgynität hinausgeht.)



Das Glossar der Knilche



Der amerikanische Original-Ausdruck von Mary Daly ist mir leider im Moment nicht erinnerlich. Die deutsche Übersetzung Knilch finde ich etwas unbeholfen und triffts nicht ganz.
Hier ein kleiner Auszug zur Definition von Knilch aus Daly's Werk "Reine Lust".
Zitatanfang:
"Knilche können manchmal als Personen im Sinne des lateinischen Wortes persona - Maske, Schauspieler, Rolle - bezeichnet werden. Diese personae "schlucken" Individuen, die die knilchigen Funktionen, die zur Erhaltung und Fortführung des Sadostaates notwendig sind, ausüben. Damit ist jedoch nicht gesagt, daß Individuen, die dies mit sich geschehen lassen, dafür nicht verantwortlich seien. Das Gegenteil ist der Fall.

Die knilchigen Akteuer/Schauspieler stützen den Sadostaat und werden von ihm gestützt. Ihre Handlungen, Rollen, Inszenierungen und endlosen Wiederholungen sind auf viel Weise frauenmörderisch, dazu gehört nicht zuletzt, daß sie so etwas wie Deck-Erinnerungen in die Welt setzen. Deckerinnerung ist "eine vorgestellte oder wirkliche Erinnerung an die frühe Kindheit, deren Wichtigkeit in der Erinnerung überbewertet oder auf andere Weise verzerrt wird und so dazu beiträgt, daß damit eine andereErinnerung von tiefer emotionaler Bedeutung unterdrückt wird". Die Bühnen und Bildschirme des Vordergrunds der Väter, des Staates/Zustandes von Erfundenem/Erdichtetem überschütten uns mit schrecklichen und mörderischen Gestalten/Formen. Diese stellen eine Masse von Menschen(Männern)-gemachten aufgeblasenen mumifizierten "Erinnerungen" dar, mit denen die aus uralten Zeiten kommenden Anderen Erinnerungen, die von tiefer Emotionaler Bedeutung sind, unterdrückt werden.

Die Erscheinung und Wider-Erscheinung von Knilchen geht in unterschiedlichen Formen vor sich. Zu diesem stoßenden Gedränge gehören die folgenden knilchigen Vertreter/Akteure/Typen:

bores - Langweiler/Bohrer
borchers/butchers
Pfuscher/Stümper/Metzger
cocks - Schwänze
danglers - Schwengel
dicks - Pimmel
drones - Drohnen
fakes - falsche Fuffzger
fixers - Fixer
flashers - Exhibis
framers - Linker

Knilch-Gesänge:
This is my rifle, this is my gun,
this one's for fighting, this one's for fun


frauds - Betrüger
hacks - Schmieranten
hucksters - Werbefifis
jabbers - Pieker
jerks - Wichser
jocks - Böcke
plug-uglies - Schläger
pricks - Säcke
prickers - Stecher
rakes - Gänger
rippers - Schlitzer
shams - Blender
sneaks - Schleicher
sniffers - Schnüffler
snitches - Spitzel
snookers - Schnüffler
snoops Schnüffler
snot-boys - Rotzbengels
snudges - Schleimer
snuffers - Snuffer - von Snuff-Filmen
studs - Beschäler/Besteiger
wantwits - Blödmänner, Nulpen

et cetera. 


Weiter gehts hier:
http://shiftdude22.twoday.net/stories/zweiter-liebesbrief-in-selbstreflexion-an-dich-der-philosophie-der-ver/
Mary Daly's Sprachgebrauch ist sehr ungewöhnlich, sie hat eine neue weibliche Sprache geprägt, die leider in der Übersetzung nicht gut rüberkommt. Was aber nicht an der Übersetzerin Erika Wisselinck liegt.


Wer glaubt, der Feminismus habe im spirituellen Kontext nichts zu suchen, weil er ein fieser Ismus ist, irrt. Um die weibliche Spiritualität, die weiblichen und männlichen Anteile aus dem Exil zu befreien, erachte  ich es für eine unbedingte Notwendigkeit, sich als Frau nicht nur mit der persönlichen, sondern auch mit der kollektiven Geschichte der Frauen zu beschäftigen. Der personale Schatten ist nämlich nicht getrennt vom kollektiven Schatten. Aber wie alles, kommt auch dieses Interesse ganz von SELBST im Verlaufe des Individuationsprozesses...
Ach ja die allzuguten Frauen in ihrer Selbstvergessenheit: Soviel Mitleid haben sie mit den Männern, dass sie das Mitgefühl für sich selbst darin ersäufen.




Gesundheit!

Mein Blutdruck ist wie schon gesagt, seit ca. 1 Woche viel zu hoch und es dauert manchmal Stunden, bis er wieder runter ist.  Das Herz scheint ekg-mäßig in Ordnung zu sein, allein die Schlaganfallgefahr ist gegeben, droht mir der Doc. Na gut, ich rechne damit und weiß, was ggf. zu tun ist, wenn die "Attacke" wieder auftauchen sollte. Nein, ich habe keine Angst, keinerlei Überlebensangst. Der Gedanke: "Ich will leben" taucht nicht auf, ich habe kein Gefühl, ich müßte in meinem Leben noch etwas nachholen, bewirken oder missionieren. Mein Lebensziel -  nicht dumm sterben zu müssen - habe ich verwirklicht. Aber wie schwer war es, die Zwiebel zu schälen,  die "Dummheit" zu heilen und Klarheit und Gewahrsein zu verwirklichen. Das ist heute für mich überhaupt nicht mehr nachvollziehbar, all das Blut, der Schweiß und die Tränen... Im nachhinein scheint alles so leicht, so einfach, als wäre alles schon immer dagewesen... LOLOLOLLL
Aber die scheinbare Zwiebel muß woh geschält werden, auch wenn wir am Ende scheinbar NICHTS finden. he he he
Jedenfalls, egal wie es mir gesundheitlich gehen mag, ich werde beschreiben bis zum letzten ATemzug. Oder auch nicht... lol!



Umkehr

Umzukehren bedeutet, nach Innen zu gehen und Projektionen zurückzuholen...das, was man im Draußen so sehnsüchtig sucht, in sich SELBST zu finden. Schattenintegration bedeutet ja nicht nur, das Böse, was man bei anderen wahrnimmt, in sich selbst zu finden, sondern vor allem, das Gute,  die Güte - und darüber hinaus zu guter Letzt: die GÜTE - GOTT.



Gefühle

können m. e. nicht absichtlich oder willentlich  zu ihrem Ursprung "zurückverfolgt" werden. Ich glaube, das habe ich noch nicht richtig klar gemacht. Gefühle sollen total gefühlt werden, und die ursprüngliche Situation, in der sie entstanden sind, wird sich von selbst zeigen;  aber nur dann, wenn man genug Achtsamkeit entwickelt hat, dann zeigt sich dies in einem Bild, welches aus dem Unbewußten steigt. Wenn nicht, ist es auch nicht weiter schlimm... Die Bilder werden mit wachsender Achtsamkeit immer deutlicher.



@ XY:

Die Antwort auf deine Frage, warum der User Coppakiller "schrumpfen" muß, lautet:
Um so mehr er schrumpft, um so größer fühlt er sich. Um so kleiner er sich fühlt, um so mehr muß er andere Menschen (Egos) schrumpfen. Seine Größe fußt also auf der Kleinheit der anderen. Für coppakiller gibts nur schwarz oder weiß,  unten oder oben.  Entweder er ist oben oder er ist unten. Fühlt er sich unterlegen, wird geschrumpft. Deswegen sieht man ihn fast nur schrumpfen und wenig Substanzvolles schreiben, weil er ständig in der Defensive ist und um seine  Oben-Position kämpfen muss. Der kleinste Zweifel an seinem "Wissen", Hinterfragung oder Kritik  greift ihn in seinem Selbstwertgefühl so sehr an, dass sein Abwehrsystem hochfährt und den automatischen Schrumpf-Mechanismus ablaufen läßt.
Schrumpfen gehört in die Kategorie der psychologischen Abwehrmechanismen (Entwertung).
"Die Entwertung als ein psychischer Abwehrmechanismus gehört zu den primitiven Abwehrmechanismen und bildet den Gegenpol zur Idealisierung. Als Schutzmechanismus wird Entwertung zur Stabilisierung des Selbstwertgefühles eingesetzt und dient der Abwehr von Neidgefühlen oder Verlust- und Abhängigkeitsängsten...." weiter gehts hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Entwertung_%28Psychologie%29
Abwehrmechanismen sind Anteile des Egos, die der Bewußtheitsentwicklung im Wege stehn. Ein Mensch ist dann "erleuchtet" hat sich SELBSTverwirklicht,  wenn er diese Abwehrmechanismen nicht mehr braucht bzw. aufgelöst hat.
Solange Coppakiller die Menschen nicht nur abwerten, sondern auch depersonalisieren muß (Bilder von Gesichtern im "Avatar" kann er  nach eig. Angaben nicht ertragen), wandelt er auf "schwarzmagischen" Irrwegen. Ein Krieger, der gegen Windmühlen kämpft - dem eigenen Schatten.
Wie schon gesagt: der Ego-Verstand simuliert sogar das SELBST. So wie der Egomind aus  Dissoziation eine Desidentifikation bastelt, ahmt er die Entpersonifizierung, die im Laufe des spirit. Prozesses stattfindet, nach, indem er insbesondere die Person, den anderen entwertet.  Nicht selten wird  gar das pathologische Depersonalisieren  - eine schwere psychische  Not - als  spirituelle Tugend verkauft.
(im Allmystery gepostet?)

Das Don-Quichotte-Syndrom
Die Ritter, Retter und Krieger von der traurigen Gestalt
http://www.neon.de/artikel/fuehlen/erwachsen-werden/das-don-quichotte-syndrom/639162
Das D.Q.-Syndrom in der Ökonomie.
http://ef-magazin.de/2010/03/29/1968-oekonomie-das-don-quichotte-syndrom




Absichtslosigkeit

Klar bin ich noch in der Lage, Absichten zu hegen, ganz so ohne funktioniert das Leben nicht - allerdings kann ich nur kurzfristige Ziele verfolgen. In den Supermarkt einkaufen gehen, Wohnung aufräumen, Baden  z.B.  Wenn ich irgendeine Absicht nicht sofort umsetze, vergesse ich es wieder. Planungen wie: erst erledige ich dies, dann das, dann jenes - funktionieren nicht mehr. Die Zeitlosigkeit macht mir ständig einen Strich durch solcherart Zielvorstellungen....
Gerade eben fiel mir ein, dass die "Sterbephase" damals in 2011 ebenfalls von einer enormen Vergesslichkeit geprägt war und dass in dieser Phase wohl auch alle Zielverfolgungsantriebe abgestorben sind... viel anders als damals ist es heute nicht, alles, was ich plane oder beabsichtige wird ganz schnell vergessen... nur ängstigt es mich nicht mehr. Die Vergesslichkeit hat sich sozusagen normalisiert, ich vergesse z.B. nicht mehr, den Herd auszuschalten u.ä. Mein Mind ist so chaotisch, der kann nichts mehr festhalten.
Ich schrieb einmal, ich wäre gar nicht mehr in der Lage, Absichten und Pläne zu haben - das stimmt so nicht ganz: Absichten und Ziele tauchen auf, - ja, auch ab und an ein Wunsch - ich kann sie nur nicht mehr verfolgen, "durchziehen", eben weil alles so schnell den Orkus des Nichtwissens hinuntergeht. In der letzten Zeit hat sich das Vergessen allerdings so sehr verstärkt, dass ich mein angepeiltes Ziel nur 3 Minuten später an der Haustür schon wieder vergessen habe...




Marktplatz

Ich suche und brauche keine Stille mehr "aufzusuchen", ich BIN die Stille. Früher konnte ich mich nicht auf mich SELBST besinnen, ohne dass alle äußeren Störfaktoren ausgeschaltet waren. Heute verläßt mich das Gewahrsein auch nicht, wenn ich stundenlang den Fernseher anhab. Der Marktplatz ist überall. Nichts kann mich mehr zerstreuen. Wenn ich mir manchmal Filme anschaue, interessiert mich die Handlung ziemlich wenig. Ich schaue  und präge mir nur genau ein, was ich in den TV-Bildern sehe:  die Möbel in einer Wohnung, die Landschaft, die Details...
Identifikation mit den Personen im TV  ist nur ganz selten. Mir sind seit 2011 nur sehr wenige Male die Tränen gekommen angesichts des Leidens eines Menschen oder Tieres.... ich werde mir sofort bewußt, dass ich mich mit Unwirklichkeit identifiziere und kann die Identifikation sofort auf Situationen in meinem vergangenem Leben zurückführen.
Meine Heizung rauscht sehr laut und lästig seit Beginn der Heizungsperiode.  Das stört mich nur, wenn ich dem Geräusch Aufmerksamkeit schenke. Das tue ich selten, weil meine Aufmerksamkeit fast ständig nach Innen gerichtet ist. Dennoch habe ich der Hausverwaltung bescheid gegeben, ist wohl aber nichts zu machen. Na denn... Mietminderung kommt für mich nicht mehr in Frage, mit solchen Sachen geb ich mich nicht mehr ab. Das Leben im JETZT macht alles erträglich.




Geschichten

Was aus transpersonaler Sicht " Geschichten" sind, sind nicht einfach "nur" Geschichten, wie man aus manch unberufenem Munde zu hören kriegt. Die Lebensgeschichte, die Menschheitsgeschichte, der Kosmos sind alles Sinnbilder von geistigen Urbildern. Die eigene Lebensgeschichte, auch wenn sie nie geschehen scheint (!!!)* hat ihre tiefe Bedeutung und ihren Sinn.  Auf der unendlichen Bewußtwerdungsreise enthüllt sich mir dieser Sinn nach und nach. Hinter die Namen zu schauen bedeutet auch, hinter die Geschichten zu schauen.
Wenn ich mir Filme anschaue, soap operas, dann kann ich mich zwar nicht mehr mit Guten oder bösen Charakteren identifizieren, aber ich erkenne darüberhinausgehend alle Charaktere als diverse Anteile der menschlichen Psyche... diese Filme sind wie Märchen für mich, die sich tiefenpsychologisch deuten lassen.  Ebenso offenbaren mir die bekannten Märchen und Mythen auf einen Schlag ihre tiefenpsychologische resp. mythische Bedeutung, weil ich sie in mir selbst auf das Lebendigste erfahre oder erkenne.

* Es scheint noch viel irrwitziger zu sein: dass nämlich auch die Scheinbarkeit der sog. Realität  nur scheinbar eine Scheinbarkeit ist...oioioi
(Dass es irrwitzig für mich klingt, liegt natürlich wieder einmal an der Sprache, weil auch das Wort "Scheinbarkeit" nur Annäherung an die unbeschreibbare WIRKLICHKEIT ist.






Dank an Nitya's Blog

der mir einen  Hinweis auf die "Siddhis"  ("magischen" übernatürlichen  Kräfte) gegeben hat, die auf dem spirituellen Weg unweigerlich auftauchen. Der Siddhu (?) oder Magier kultiviert offenbar diese Fähigkeiten und identifiziert sich mit ihnen, der "Myste" läßt sie los, sobald sie auftauchen, damit Identifikation/Ego-Anhaftung gar nicht erst entstehen kann.
http://wiki.yoga-vidya.de/Siddhi



*** Ich vergass es oben, mich zu fragen, ob es sich bei dem, was ich  eine Schlussfolgerung nenne, nicht vielmehr um WAHRnehmung  im Sinne von GeWAHRsein handelt... manchmal verwechsle ich das noch und halte das eine für das andere. Der Verstand, der nicht durch neurotische Emotionalität getrübt  ist, nimmt  per se  w a h r  (jedoch nicht im Sinne der REINEN d.h. neutralen WAHRnehmung.) Dieser Verstand zieht zwar auf der personal-dualen Ebene die "richtigen" Schlüsse im Gegensatz zur Verzerrten Wahrnehmung und Interpretation des neurot. Egominds - aus transpersonaler Perspektive ist aber  j e d e   Art der Schlussfolgerung obsolet/UNWAHR, egal ob es sich um die neurot. Fehlinterpretation oder um die "richtige" Schlussfolgerung/Interpretation handelt.

Dienstag, 11. November 2014

Jeder Mensch ist aufgerufen, die Wahrheit in sich selbst zu suchen






Neutralität

Kann man Neutralität sprachlich ausdrücken, an anderen Menschen wahrnehmen? Ich glaube nicht. Niemand kann m. E. Neutralität (=Gewahrsein) bemerken. Die neutrale Wahrnehmung ist etwas anderes als nur sachliche Objektivität, wie sie dem Egomind zu eigen ist. Die Neutralität des Gewahrseins bildet sich durch Gleichmut und Unterschiedslosigkeit, Absichtlosigkeit, Wertungslosigkeit  - LEERE, NICHTS  - genaugenommen kann man das Nichts und die Leere nicht ausdrücken, solange man mit anderen Menschen kommunizieren will.
Ich kommuniziere aber, ich bewege mich mit den Menschen auf der Ebene, wie sie mir begegnen. Ich mache (scheinbar!) Unterschiede,  urteile und werte, d.h. ich sage mitunter ganz wie früher auch: Das gefällt mir, das ist interessant, das ist gut gemacht, du siehst hübsch aus...  Das sind alles Wertungen bzw. Urteile. Rein äußerlich betrachtet verhalte ich mich also keineswegs neutral.
"Angewandte"  Neutralität hiesse, ganz die Klappe zu halten. Weil Kommunikation aber Spass macht,  tue ich so als ob und bin mir dabei  allem, was ich tue, voll bewußt. Ich kann im Grunde tun und sagen, was ich will, eben weil ich mir BEWUSST bin, was ich tue und mir bewußt bin, dass ich mit meinem Tun und Sagen nicht identifiziert bin.


Die Seitenaufrufe
meines blogs haben sich in letzter Zeit fast verdoppelt. Die meisten Seitenaufrufe kommen aus der Ukraine. 




Das Kreuz

Advaita-Nichtzwei ist nichts anderes als Erkennen der Einheit der Gegensätze. Was darüber hinausgeht ist weder denkbar noch erfahrbar. Das Auge kann sich nicht selber sehen, deshalb ist es auch nicht möglich, "Gott von Angesicht zu Angesicht zu sehen", was m. E. dasselbe bedeutet.   Wieso eigentlich sollte man Gott von Angesicht zu Angesicht sehen, wenn man im Hierosgamos die Gotteinung vollzogen hat, anders gesagt, wenn die Trennung überwunden und sich in mir die Einheit von Gott und Mensch enthüllt hat? Das wäre ja ein Rückfall in die "Du"-alität. Gott würde mir damit ja wieder zu einem persönlichen Gott, zu einem Du. Neuerliche Trennung!

Jetzt  e r l e b e   ich mein Sein als ein dynamisches Sein, es ist Ruhe  u n d  Bewegung, es ist das Zentrum des Zyklons  u n d  die Peripherie   - u n d  das Erkennen der Einheit von Ruhe und Bewegung.  Mein Bewußtsein ist ein ständiger Wechsel aus dem vertikalen höheren "Denken" bzw. Erkennen aus der Anbindung an den Ursprung und der horizontalen raumzeitgebundenen diskursiven Denke der Ratio und des praktischen Alltagsbewußtseins. Symbol dafür ist das Kreuz.
Im christlichen Kreuz versinnbildlicht sich für mich vorrangig die Metapher, den "Himmel auf die Erde zu holen": was im GEISTE der WAHRHEIT erkannt wird, wird vom (geläuterten befreiten) Verstand verarbeitet, d.h. in Worte, in Mitteilung übersetzt. Das muss so sein, auch wenn erkannt wird, dass die absolute Wahrheit durch das Fassen  in Worte nicht mehr absolut ist, sondern zur relativen Wahrheit wird.

Das christliche Kreuz ist Symbol für dynamisches Geschehen des Bewußtseins und kein Substantiv. Das Kreuz verbt sozusagen. Und darin ist unaufhörliches Erkennen, Vereinheitlichen. Bewußtseinsentwicklung bzw. Integration hört niemals auf. Es einheitet. Integriert wird alles, was erkannt wird bzw. was sich enthüllt im Gewahrseinsfokus.

Das christliche Kreuz sehe ich weniger als ein Symbol für das Leiden Christi, denn ein Sinnbild für die Auferstehung Christi/Wahres Selbst.  Vollkommenheit.


Selbsttäuschung



"Ich lasse mir nichts mehr gefallen", las ich einmal von einer Person, die sich erleuchtet dünkt.  Wer sich nichts mehr gefallen läßt, ist aber nicht zu sich SELBST erwacht, sondern zu seinem Ich.  Es handelt sich nämlich bei dieser "Drohung" um eine Absichtserklärung, da wird ein Prinzip aufgestellt.  Prinzipien haben es an sich, in die Zukunft ausgedehnt zu werden. Wer zu sich SELBST erwacht ist, bzw. tatsächlich erleuchtet ist, dem ist eine solche Aussage gar nicht möglich. Der hält beide Wangen hin, weil: wo kein Ego ist, besteht grundsätzlich auch keine Notwendigkeit, sich zu wehren. Nur wer sich getroffen und angegriffen fühlt, wehrt sich.  Es ist grundsätzlich nichts verkehrtes daran, sich zu wehren, man sollte sich nur dessen bewußt sein, wer oder was das ist, was sich wehren muss.




Magie



Da gibt es die weiße und die schwarze Magie  - Magier, die destruktives oder konstruktives Wissen vermitteln. Im alten Testament war man nicht grundsätzlich gegen Zauberei und Magie eingestellt, sondern nur gegen ihren unauthorisierte Anwendung bzw. Mißbrauch. (Autorisiert waren nur Priester und Propheten).
Jesus war kein Magier, er war ein Heiler, ein Therapeut, der tief in die menschliche Psyche sehen konnte. Seine Wunder waren Wunder der Heilung und sind immer metaphorisch, mystisch bzw. tiefenpsychologisch zu deuten,  - niemals buchstabengetreu. Christus ist Symbol für unser Wahres SELBST. In Christus als unserem Wahren SELBST wird die weiße und die schwarze Magie transzendiert. Infolge wird Magie und Mystik als EINS erkannt. Christus ist das Alpha und das Omega. Christus ist der Narr der Tarotkarte 0.
Alpha: In Adam - dem Ich auf dem Weg in und durch die Welt - ist das Wahre Selbst/Christus verhüllt.
Omega: Der Kreis hat sich geschlossen. Im Adam Kadmos wird  am Ende des Weges Christus offenbar.




Liebe

Wenn die Liebe nicht der Wahrheit verpflichtet ist, ist es keine LIEBE. Die LIEBE ist ein zweischneidiges Schwert, Yin und Yang - Yang deckt auf und Yin deckt gnädig zu.


Paradox

Nichtwissen: Die lebendige WAHRHEIT stirbt, wenn sie  in tote Buchstaben gefasst wird. Das bedeutet aber nicht, dass man über die WAHRHEIT zu schweigen habe, wie man vielleicht glauben mag. Der Verstand ist gezwungen, in Worte zu fassen, was erlebt und erfahren wird und der Bodhisattva-Aspekt, wie ich ihn verstehe, kann nicht anders, als Mitteilung zu machen - d.h. er bringt den Himmel auf die Erde. Auch wenn es nur Worte sind - dem, der ein offenes Herz hat, wird sich der Sinn enthüllen.




Gefühle

Nur wer mit seinem Denken, Fühlen, Empfindung und Intuition in Kontakt ist, weiß, was richtig und falsch ist. Der "Neo-Gläubige" weiß zwar mit dem Verstand, dass es richtig und falsch nicht gibt, geistig erkannt und transzendiert hat er die Gegensätze allerdings nicht.


Auch XY mißbraucht die nonduale Wahrheit, dass die Person keine Wirklichkeit hat, sondern nur Vorstellung ist,  als eine moralische Waffe auf der personal-dualen  Ebene. Das, was andere tun, ist falsche Vorstellung, was sie hingegen tut, ist richtig. Dass ihre Abwehr und Abneigung ebenfalls auf Vor-Stellung und Vor-Urteil beruhen, ist ihr nicht bewußt. So viele glauben, im neutralen GeWAHRsein zu sein, dabei projezieren sie nur ihre verzerrte Wahrnehmung.

Menschen, die nicht in Kontakt mit ihren authentischen  Gefühlen sind innerlich leer. Auch diese Leere wird leicht mit der Leere der Abwesenheit von Ego verwechselt.




Absolute Wahrheit

Die WAHRHEIT ist absolut, die im Herzen aufleuchtet resp. im Gewahrsein erkannt wird. Auch wenn diese WAHRHEIT nur Aspekt, Stückwerk ist, ist dieses Stückwert zwar nicht in quantitativen Sinn, wohl aber in qualitativen Sinne absolut.
Der Egomind stellt sich unter Absolut eine quantitative Größe vor, z.B. "Alles, was ist", wobei "Alles, was ist" auf seiner Vorstellung beruht, z.B. auf der Vorstellung eines Kosmos mit allen Dingen darin.

XY  ist auch einer der vielen, die sich von der Wahrheit denunziert fühlen. Kein Kontakt zu seinen Gefühlen. Er benutzt ein zahlensymbolisches System, offenbar um die geschriebenen Worte anderer zu prüfen, wobei er aber durch seine Auslegungen nur seine Vorurteile und Erwartungen bestätigt. (Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer.)
Angst vor "zersetzendem" Chaos. Kein Vertrauen in sich selbst, braucht deshalb "Systeme". Fühlt sich schnell "geschrumpft", daher unablässig bemüht, andere zu "schrumpfen".



Aus Nityas Blog

Zitatanfang: FredoO: Gestern las ich einen Text von Jaya Nagarkatti, der Tochter von Ramesh Balsekar, in dem ich einen, wie ich finde, recht feinen Bezug zu diesem Thema erwähnt fand.
Sie schrieb über drei Fragen, die Ihren Vater zeitlebens interessierten.
1. was ist Erleuchtung / Erwachen ?
2. was wird E/E für mein restliches Leben bewirken ?
3. wie kann E/E mein tägliches Leben erleichtern.
Ich war anfangs etwas irritiert, da es so gar nicht “advaitisch” klang, sondern 2 und 3 eher (selbst-)therapeutisch ! Zitatende


Wie merkwürdig, aber auch bezeichnend, dass niemand die richtigen Schlüsse aus diesen Fragen zieht -  dass sich keiner irritiert darüber zeigt dass Ramesh B. sich ein ganzes Leben lang überhaupt mit solchen Fragen beschäftigen mußte - Fragen die nicht nur ein ausgeprägtes Nützlichkeitsdenken verraten, sondern eben auch zukunftsbezogen sind! Solche Fragen stellt sich ein spirit. Greenhorn, ein bloody Beginner. Wenn dies tatsächlich der Wahrheit entspricht, dann war Ramesh Balsekar weder erwacht noch erleuchtet. Mit solchen lebenslangen (!)  Fragestellungen hätte er sich als spirit. Meister total disqualifiziert. Solche Fragen kann sich nur ein tief schlafender Egomind ausdenken, der nach Bedeutung, Sinn, Nutzen und Zweckdienlichkeit für etwas sucht, was sich jeder Nutzanwendung entzieht -  GEIST.

Für den, der endgültige Befreiung erlangt hat, für den, der im Gewahrsein (Nichtwissen) des JETZT ruht, haben sich diese Fragen komplett erledigt.
Nachdem, was ich bis jetzt von R. Balsekar gelesen habe, kann nicht mal ich diesen Schmarrn glauben. Zugunsten Balsekars bin ich geneigt, anzunehmen, dass die Tochter sich unglücklich ausgedrückt hat. Zumindest traue ich R. Balsekar  - wenn auch keine endgültige Befreiung - soviel Gewahrsein zu, dass er das Nützlichkeitsdenken des Egos in Frage gestellt hätte und die Erkenntnis , wie "unnütz" die ganze Fragestellung ist..




Abwehr

Für mich sieht es grad so aus, als ob den vielen Westlern, die zum Buddhismus konvertieren, die Lehren des Buddhismus nur der Abwehr von Individuation/Schattenintegration dienen. Wo die Heilung der Persönlichkeit keinen Stellenwert hat, dient sie der psychol. Abwehr. (Verdrängung, RAtionalisierung und die ganze Palette der Abwehrmechanismen) Ich weiss jetzt zwar nicht, was der Buddhismus von Individuation und Integration hält, aber bislang ist mir noch keiner begegnet, der sich dafür ausgesprochen hätte -  im Gegenteil.




Vernichtungswillen?

Der Text von Arne Eckert über das Forum Erleuchtung 2014  hat bei XY voll ins Schwarze getroffen und damit sämtliche Dämonen mobilisiert erst gegen Arne E. dann gegen mich, weil ich mit diesem Text konform gehe (was die gesamte spirituelle Szene angeht)  und ebenfalls nie müde werde, daraufhinzuweisen, dass Neurose oft aus der Not eine Tugend macht und sich als Erleuchtung verkleidet. Eine Wahrheit, von der sie sich XY zutiefst angegriffen und getroffen fühlt -  in der sie nichts als destruktiven und aggressiven Vernichtungswillen sieht.
Sie erkennt nicht, dass alles was hier  "vernichtet" oder angegriffen wird, ihre Illusionen bzw. Projektionen sind - unsere "Dämonen"...
Man kann grundsätzlich davon ausgehen, dass der Mensch, der sein spirituelles Konzept/Ego mit derart kombattanten Abwehrreaktionen  verteidigen muß, wie man es bei XY immer wieder sieht, sein spirituelles Haus auf Sand gebaut hat, egal wie schön die Fassade auch bei Sonnenschein zuweilen blitzen mag.



Ganz gewöhnlich

Wenn der Baum wieder zum Baum und der Berg zum Berg geworden ist, ist man wieder ein ganz gewöhnlicher Mensch und das Bewußtsein ist das ganz normale Alltagsbewußtsein - liest man häufig in spirituellen Kontexten.  Das stimmt. Was nicht stimmt, ist aber allein schon diese Eindeutigkeit, mit der man so etwas behauptet. Denn es stimmt auch wieder nicht.  Denn wie kannst du jenseits von Ego noch ein  normaler, d.h. normopathischer Mensch sein? Mit gewöhnlich ist m. E. schlicht und einfach gemeint, dass du dich wie ein gewöhnlicher, d.h. normaler Mensch  v e r h ä l t s t .
Du trägst deine Spiritualität nicht mehr nach außen, indem du dich spirituell stilisierst in Kleidung und Verhalten, um der Welt zu zeigen, wes Geistes Kind du bist. Das alles gehört zu den eitlen Besonderheiten.
Du fällst nicht mehr aus dem gesell. Rahmen, du verhältst dich nicht mehr rebellisch und unangepasst, weil du dich von gesellschaftlichen Zwängen befreien willst,  sondern wo du Erlösung und Befreiung/Moksha erfahren hast, ist  die Anpassung an gesellschaftliche Gepflogenheiten überhaupt kein Problem mehr.Die innere Freiheit tut als ob, sie passt sich (wieder) an -  in der Welt, aber nicht  v o n  der Welt  kann sie sich deshalb freudig bzw. widerstandslos anpassen, weil sie nicht mehr identifiziert ist mit den Sitten, Gebräuchen, Tradition, Moral und anderen gesell. Zwängen und Konditionierungen. Die innere Freiheit ist a-moralisch, ohne unmoralisch zu sein. Sie hält sich (wieder) an die Gesetze und Gepflogenheiten, gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist und begehrt nicht gegen die Umstände auf, sondern nimmt sie an, so wie sie JETZT sind. Ein Schlag ins Gesicht all jener präspirituellen Weltverbesserer und Revolutionäre, die in einem Mahatma Ghandi die höchste spirituelle Verwirklichung sehen.
Und natürlich auch ein Schlag ins Gesicht all jener weltzugewandten Befreiungstheologen und Messiasse, die daran glauben, mit politischen Mitteln das Paradies auf Erden zu errichten und  den Himmel auf die Erde holen zu können. Statt umzukehren und das Paradies in der Weltabgewandtheit - in sich SELBST -  zu finden.
Klingt krass, is aber so. Und mach dich gefasst darauf, dass du bzw. die Freiheit  dafür von den Herzensgutmenschen gekreuzigt wird!



Kunst

Jenseits von Ego kann  es m. E. keine Kunst und keinen Künstler mehr geben. Kunst ist Sublimierung, Ersatzhandlung, Kunst ist der Finger, der auf den Mond zeigt, wenn es sich denn um wirkliche Kunst handelt. Und wer braucht den Finger, wenn er den Mond hat? Was will man denn als Künstler noch ent-äußern, wenn man das ganze Universum in sich selbst findet?




Jesus

hat keine Schlangen an seinem Busen genährt und auch keine Dämonen zur Brust genommen - er hat die Dämonen in die Schweine fahren lassen!
Offenbar nimmt man an, dass ein "guter" Meister die Neurosen - das falsche Ich -  hätschelt und die (neurotischen) "Spiele der Erwachsenen" mit mitfühlender Aufmerksamkeit belohnt.
Ich selbst habe mich schon gefragt, ob ich nicht zu hart und zu scharf gegen die Dämonen (Neurose, Krankheit) angehe, wenn sie mir in den spirituellen Foren begegnen. Denn sollte es nicht in der "Außenwelt" genauso wie im Inneren sein: habe  "ich" denn nicht in  meinen Schattenprozessen die eigenen Teufel in Engel verwandelt? Und sollte "ich" dies vielleicht nicht ebenfalls "da draussen" tun? Wo bleibt da mein Mitgefühl, bitte schön!?
Ich habe keins. Ich muß tun bzw. sagen und schreiben, was ich "sehe" und mir spontan in den Sinn kommt, wenn jemand allzu massiv seine Abwehrstacheln gegen mich und meinen "Größenwahn" ausfährt.  Da gibt es kein Nachdenken, ob ich dies oder jenes besser nicht sagen sollte, weil es irgend ein "Armes Ich"  verletzen könnte.  Ich habe keine Kontrolle darüber -  ich sehe die Projektion und schicke sie stante pede zurück an den Sender.
Jesus als unser Wahres SELBST nährt auch heute noch  - wenn er überhaupt jemals als Person auf dieser Welt gelebt hat - keine Schlangen an seinem Busen. Er bringt in jedem einzelnen Menschen zuerst das Schwert, bevor innerer Friede und innere Freiheit einkehren kann. Das falsche Ich muss offensichtlich so lange auf die Mütze kriegen, bis es den Widerstand aufgibt, kapituliert und seine Ohnmacht spürt. Allein die Kapitulation des Egos ist die Voraussetzung dafür, dass Heilung/Individuation überhaupt eintreten kann.
Wie Innen so Außen.



Kritik

Die Wahrheit läßt sich nicht kritisieren. Wenn ich sage, zur endgültigen Befreiung kommst du nur über die Individuation und die Schattenintegration, dann ist dies eine unumstößliche Wahrheit - und nicht ein Weg unter vielen, wie man mancherorts annimmt.  Der "Falsche Apostel",  - der "Gläubige", der ein anderes spirituelles Konzept "postuliert" und verteidigt, indem er meine Person angreift und hinterfragt und dabei nicht selten dabei unter die Gürtellinie zielt, der projeziert und zeigt mir damit seinen Schatten und seine Angst vor diesem Schatten. Dessen spirituelles Konzept ist auf Angst gebaut. Dieser "Kritiker" projeziert seine Ängste, er ist ein Angstbeißer, dessen Kritik mitsamt seinem spirituellen Konzept auf Sand/Angst gebaut ist. Ein spirituelles Konzept, welches die Schattenintegration ablehnt, dient nichts anderem als der Abwehr. Und wo Abwehr ist, kann es niemals Befreiung geben - die endgültige Befreiung, Moksha, schon mal gar nicht!
Der Vorwurf, ich lasse nur meinen Weg gelten, ist deshalb keine Kritik, sondern ein Abwehrmanöver/AngstProjektion des "Falschen Apostels". Und Falsche Apostel kriegen auf die Mütze, d.h., die Projektionen (und die Angst oder Bedürftigkeit dahinter) werden ihm stante pede zurückgespiegelt.
Wer in dieser Form der Wahrheit ans Tanzbein pinkelt oder ständig seine Häufchen vor ihrer Tür macht, muß damit rechnen, dass ihm der eigene Deposit um die Ohren fliegt.
Wer nicht hören will, muss fühlen. Fühlen - der Weg, um der eigenen Wahrheit, der persönlichen Wahrheit ins Auge zu sehen, statt die Kellerleichen mit "nondualen" Rationalisierungen zu konservieren, wie man es bei den Falschen Apostel sieht.
Alles nur mein "Größenwahn"?  Tja, der läßt sich als solcher natürlich auch nicht kritisieren, LOL! Ich bin nur so groß, wie du dich kleinmachst.



Weltverbesserung

ist ok, solange du das nicht für spirituell hältst. Und wenn du jetzt sagst: Alles ist spirituell, nehme ich dir das auch noch weg und sage dir:  Du babbelst nur nach wie ein Papagei, was du irgendwo gehört oder gelesen hast. Erst eine eigene sog. "Letztgültige Erkenntnis" kann dir diese Gewißheit und die Einsicht geben, ... "Alles" ist nämlich erst dann spirituell, wenn du selbst spirituell bzw. "Alles" geworden bist, d.h wenn du eine vollständige personale Transformation und Heilung erfahren hast. Dann hast du auch erkannt, dass "Alles" nur ein Konstrukt deines Verstandes ist  und dass Du SELBST aus Dir SELBST heraus ALLES bist, was IST.  Und dies "Alles" ist nicht quantitav gemeint, ist keine Vielheit, sondern das, was sich dir in jedem Moment zeigt. QUALITÄT.
Als Ego/Ich bist du die Welt. Hast du dich gelassen, hast du die Welt verlassen. Als wahres überzeitliches SELBST bist du in der Welt, aber nicht von der Welt.



Transformation

Wenn die Letztgültige Erkenntnis dich nicht verwandelt hat, war es keine (geistige) Erkenntnis! Der Geist  - jede einzelne geistige Erkenntnis -  i s t   immer transformierend. IMMER!
Wenn die Leere resp. das Nichts, das du erfahren hast, nicht gleichzeitig auch (geistige)  Fülle "zeitigte", war es kein NICHTS, sondern Einbildung von "Jemand", der sich einbildet, "Niemand" zu sein. Im selben Maß das Ich abnimmt, im selben maße wächst "Gott" bzw. wird die geistige Fülle der Erkenntnis offenbar. Eine andere Fülle gibt es nicht.
Übrigens: Die materielle Vielfalt ist nicht die Fülle. Vielfalt ist ein Gedankenkonstrukt! "Vielfalt" ist in deinem Hier und Jetzt nämlich nicht konkret wahrnehmbar, sondern erscheint in deiner Birne aus dem Reservoir deines angelernten Wissens über die Welt, die es JETZT genausowenig gibt wie eine Vielfalt. Was erscheint dir, wenn du an das Wort Welt oder das Wort Vielfalt einfällt? Die Wirklichkeit oder eine Vorstellung?  Eine Vor-Stellung natürlich, ein Bild und das hältst du für die Wirklichkeit - thats the problem!
Für den endgültig Befreiten gibt es nichts anderes mehr als das  k o n k r e t e   Hier und JETZT! Was dem Ego, der unerlösten und unbefreiten Person einst unvorstellbar langweilig dünkte, - weil sie glaubte, es gäbe nichts anderes als den Flachwix und das, was sinnlich wahrnehmbar wäre,  - ist jenseits von Ego durch die "übersinnliche" Rückbindung an den Ursprung
Der Polsprung von Ego auf  das wahre SELBST (ICHBIN) bewirkte die Fokus-Verschiebung von der zeitgebundenen Linearität/Horizontalen des Egominds in die vertikale Tiefenanbindung des Gewahrseins.



Verhängnis

Mädäm I. - Das Unbefleckte Verhängnis.  Hochschädliche kurzwellige und energiereiche UVC- Abstrahlung... LOL.
Ich habe mir angewöhnt, ihre Facebook-Kommentare an mich sofort in mein Wordpad zu copieren. So schnell, wie sie die nämlich zu löschen pflegt, kann ich gar nicht darauf antworten.

Wer seine Vergangenheit nicht bewältigt, ist gezwungen sie ständig zu wiederholen. Bei diesem Wiederholungszwang sehe ich Mädäm I. nun schon seit 3 Jahren zu. Irgendwo schrieb einmal einer ihrer Igel-bin-schon-da-Gesinnungsgenossen, Vergangenheitsbewältigung sei nicht notwendig auf dem spirituellen Weg, weil es keine Person mit einer Vergangenheit/Geschichte gäbe - ein angelesener Glaubenssatz, der grobe spirituelle Unerfahrenheit preisgibt und der Abwehr von Angst dient.   Man sieht, wie der  schlußfolgernde Verstand das Pferd von hinten aufzäumt und der letzte Schritt als Ausgangspunkt für den ersten genommen wird. Die authentisch erfahrene (!) "Letztgültige Erkenntnis" , dass es mich als Person mit einer Geschichte niemals gegeben hat - ist der  l e t z t e   Schritt auf der Leiter zur Endgültigen Befreiung.
Spirituelle Falschmünzer, die  die diese "Erkenntnis" nur vom Hören-Sagen her kennen und als einen Glaubenssatz übernehmen und missionieren, ohne noch nicht mal die erste Stufe der Leiter erklommen zu haben. Dass der Rest der "Stufen" für diese falschen Apostel ebenso obsolet ist, versteht sich von selbst.




Besonderheiten

Im Gegensatz zu den verdrehten Aposteln, die in den guten und wahren  Dingen falsche und eitle Besonderheiten sehen, sehe ich z.B. eine eitle Besonderheit in deren Habitus, Spiritualität z.B. dadurch zu beweisen, dass man das Wort Ich und jede ich-bezogene Grammatik unterläßt. Da wird das Wort "Ich" durch das Wort "Hier" ersetzt. "Hier zeigt sich.... hier "erscheint"  Wut, Freude, Akzeptanz, Neutralität,   usw.
Solcherlei Gehabe zeigt Egoidentifikation, aber kein Gewahrsein. Denn nur wo Ego ist, kann überhaupt so etwas wie Wut und Freude "erscheinen".  Im neutralen Gewahrsein, d.h. im egolosen Gleichmut "erscheint" Erkenntnis und Wahrheit. Klar erscheinen auch Flachwix-Gedanken, nur haben die keine Wirkkraft mehr, mich ernsthaft wütend oder freudig erregt zu machen.
Für den, für den der Berg wieder ein Berg und der Baum wieder ein Baum ist, ist auch das Ich wieder das Ich geworden. Ohne identifiziert zu sein, ohne ich-haft zu sein, benützt er die Sprache wie jeder andere. Der Unterschied: Es ist ihm nicht mehr möglich, sich ohne Not mit guten oder bösen, richtigen oder falschen Eigenschaften zu  be-denken, ichhafte Emotionen oder Prinzipien auszudrücken. ("Ich bin jemand, der sich nie etwas gefallen läßt..., der nie wütend wird",  oder:  "Ich bin niemand, der Frauen schlägt...., Versprechen bricht ... u.ä.m. ")

Dennoch  s a g e   ich noch manchmal: "ich freue mich für dich, wenn du..."  oder "Scheiße aber auch, dass dir das passiert ist..." , oder: "Tut mir leid, zu hören..." - d.h. ich "werte" aber das sind nur scheinwertende, scheinmitfühlende soziale Geräusche, Phrasen ohne wirkliche Emotion. Wenn ich das nicht tun würde, müßte ich die Leute mit Schweigen bedienen und mich total zurückziehen. Ach so, da gibt es doch die Ultimative Option aus der nondualen Fiktion: Statt (scheinbar)  mit meinem Gesprächspartner mitzuleiden oder mich ihm mitzufreuen, antworte ich einfach auf alles, was er mir sagt: Mach dir keinen Kopp, es gibt dich ja gar nicht. Oder meiner hochemotionalisierten Nachbarin: Du bist nicht deine Gefühle! LOLOLOL!
An dieser Stelle höre ich Mädäm Incognitoh sich moralisch gerieren,  dass ein Mensch jenseits von Ego auf alle  Menschen, die er trifft,  immer friedenstiftend und therapeutisch wirkt und die Menschen immer "dort abholt, wo sie sind". Yes, Mädäm, so ist es: nämlich paradox.

Ohne an Gleichmut zu verlieren, freue ich mich mit den Fröhlichen, jammere mit den Jammernden, weine mit den Weinenden, trauere mit den Trauernden, und mehr noch: meine außergewöhnliche Gewöhnlichkeit schimpft mit den Schimpfenden und zürnt mit den Zürnenden...LOL! Und weil ich mit all dem nicht identifiziert bin, sondern quasi bei all meinem Treiben mir BEWUSST bin, dass ich nur so "tue als ob", bekommen die doch sehr ernsthaft anmutenden Worte Jesu aus dem Neuen Testament eine ganz neue köstlich-heitere Note, eine kosmisch-witzige Note, die dem bierernsten Ego vordem gänzlich fremd war, ja ketzerisch, hybride und gotteslästerlich angemutet hätte.  Hahaha - da lacht das Kind!Überhaupt ist dem göttlichen Kind die ganze Bibel ein lustiges Kasperltheater, weil völlig von aller tiefenpsychologischen oder mystischen Bedeutung entleert -   jenseits von Ego mit seinem Pathos: Nichts von heilig.
Und dennoch...


Nochmal: Alles, was ich schreibe, ist aus mir selbst heraus erkannt. Es ist mir völlig gleichgültig, was andere vor mir geschrieben oder erkannt haben. Ich schau auch nicht nach, ich lese nicht nach, was andere für Erfahrungen gemacht haben und ob es Übereinstimmung mit diesem oder jenem gibt. Mein Erkennen ist Stückwerk, aber als Stückwerk ist es für mich absolute subjektive Wahrheit. Subjektiv im Sinne von "transsubjektiv". Eine objektive Wahrheit gibt es nicht.  Es gibt nur eine Wahrheit und die muß jeder Mensch, jeder Einzelne in sich resp. aus sich SELBST heraus erkennen.