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Samstag, 13. August 2016

Gott um Gottes Willen killen musst du, willst du mit IHM im Himmel chillen


Neues vom Zaun

aus Juni/Juli 2016

 Wer bin ich?

Bin ich ein Mensch, der spirituelle Erfahrungen macht, oder bin ich ein spirituelles Wesen, welches menschliche Erfahrungen macht?
Willigis Jäger sagt dazu:
“Ich bin nicht Materie, die eine spirituelle Erfahrung macht. Ich bin ein spirituelles Wesen, das diese menschliche Erfahrung macht.

Meine Antwort ist weniger eindeutig als die W. Jägers und lautet wie stets JEIN bzw.  führe ich aus dem Entweder-Oder-Denken, dass ich entweder dies oder jenes sein muss,  hinaus, denn ich bin mir bewusst:  Ich bin sowohl dieses als auch jenes.

Die Antwort auf diese Frage basiert auf der lebendigen Ein-sicht, die man jedoch erst dann hat, NACHDEM man die notwendigen "spirituellen Erfahrungen" gemacht hat und die notwendigen Prozesse durchlaufen hat  (Schattenintegration/Individuation). Ein solcher Satz wird von spirituell ganz Korrekten gerne mit moralisierender Geste jenen serviert, die von spirituellen "Erfahrungen" sprechen, mit dem Hinweis, dass es so etwas wie Erfahrungen gar nicht gebe, weil es auch keinen Erfahrenden gebe... usw.
Wo die Ein-SICHT nicht lebendig war, basiert sie auf dem PapageienGlauben als Für-wahr-Halten, dem toten angelesenen oder angelernten Buchstaben, auf Hören-Sagen.

Tatsächlich aber ist es so, dass wir auf der Hinreise zur SELBSTrealisation gar nicht anders können, als uns aus dieser evolutionären Perspektive "von unten" aus  als Menschen zu sehen, die spirituelle Erfahrungen machen. Erst am Ende der Hinreise, nach der vollbrachten UMKEHR in die Innerlichkeit bzw. aus der involutiven Perspektive des "oben" Angekommenen/'Befreiten erkenne ich, dass ich ein spirituelles Wesen - yes, dass ich GOTT mySELF bin,  welcher durch mich, meine Person menschliche Erfahrungen macht.

Ob Willigis Jäger seinen Text  nur GLAUBT oder ob er dies in lebendiger WAHRHEIT aus sich Selbst bzw. seines Gewahrseins erkannt hat, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Alles was ich zu sagen vermag ist:
Zuerst ist ein Ding
dann ist kein Ding,
dann ist sowohl ein Ding - als auch kein Ding
dann ist weder ein Ding noch kein Ding.
IST (TILT ) :-D

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                                                                                                                                          Juni 2016

T.S. Eliot

"Wir werden nicht nachlassen in unserem Kundschaften,
und am Ende unseres Kundschaftens wird es sein,
am Ausgangspunkt anzukommen
und den Ort zum ersten mal zu erkennen."

Ich bin das Alpha und das Omega
bin EINS und weder hier noch da,
Der Ausgangspunkt wird mir adhoc
zum Eingangstor zum AndersOrt.

Der Anderswelt, die nicht viel anders ist,
Beziehungsweis' nur anders ist, weil ich es bin,
Und weil mein Blick sich gänzlich umgekehret hat,
Werd' ich der leuchtend Fülle teilhaft, voll & satt.

Ich leb' mein Leben noch einmal,
Was unbewusst war, wird mir klar,
Und offenbart in WAHRHEIT sich,
Es offenbart sich Welt und Ich
Von innen her im Strahl des Lichts,
Welches scheinet ewiglich und
Erhellt die Finsternis.

(Lol'Sophie)

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Töte den Buddha

Triffst du Buddha unterwegs, töte den Buddha. 
Warum soll man ihn "töten"? Weil alles, was du in der Aussenwelt "triffst", nicht die WIRKLICHKEIT, sondern eine Projektion ist! Trennung.  Töte bzw. erkenne die Projektion, deine Vorstellung.
Buddha ist dein innerstes WESEN, du kannst ihn nicht "treffen", sondern nur (eins) SEIN.

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Sprüche

Das Leben ist wie ein Schachspiel: Wenn das Spiel zu Ende ist, kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel zurück. (unbekannt)
Das Leben ist wie ein Schauspiel... Schauspieler und Regisseur...

“Ein spiritueller Weg, der nicht in den Alltag führt, ist ein Irrweg.”
(Pater Willigis Jäger, Benediktiner-Mönch und Zen-Meister)
Ich ergänze ZURÜCK-führt... denn bevor man Ich und  Welt (zurück-)gewonnen hat, muss man sie zuerst einmal verlassen haben. Sich lebenslang in einer Klosterzelle oder abseits der Welt


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Carlos Castaneda:

...Die Angst ist nicht die Todesangst, sondern jene Angst, die den Menschen überfällt, sobald er die Schranken des alltäglichen Bewußtseins überschreitend mit unbegreiflichen Erfahrungen in unbekannten Dimensionen konfrontiert wird. Wird diese Angst überwunden, erreicht er die Klarheit einer neuen Schau.“ UND „Diese Klarheit aber wird zu seinem zweiten Feind: er scheint nun alles zu wissen, zu kennen, zu durchschauen, und erstarrt zu einem sarkastischen Clown.“ ...
Nein, die Klarheit kann niemals zu einem Feind werden, das Problem ist nicht die Klarheit, sondern die Identifikation mit dem, was da in Klarheit "geschaut" wird, das Haften an der Ein-Sicht/Erleuchtung.  Man glaubt, man hat ES für alle Zeiten und kann nicht loslassen. Die Erleuchtung wird zu einem toten Wissen des Verstandes, zu Glaubenssatz und toter Überzeugung. Genaus diese Anhaftung ist das Ende der Klarheit.

Die "Schranken des alltäglichen Bewusstsein" werden jedesmal überschritten, wenn man in Tiefenprozesse abtaucht, jedes Mal war es damals zumindest bei mir mit Todesangst verbunden und von daher mit großem Widerstand; ich glaubte, wirklich sterben zu müssen, habe Abschiedsbriefe geschrieben...Es war bei jedem "Tauchgang" wie das erste Mal,  habe das Unbekannte nicht wiedererkannt. Ich konnte mich nicht wirklich daran gewöhnen, Jedesmal war ich gefordert, alle Hoffnung fahren zu lassen und mich ins Unbekannte, in den Tod fallen zu lassen...Hingabe. Die Angst vor dem Tod IST die Angst vor dem Unbekannten.


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Da-Sein vs. So-SEIN

Ich definiere das Da-Sein als das persönliche bzw. menschliche In-der-Welt-Sein und das So-SEIN der Welt bzw. die So-heit der  Dinge darin enthüllt sich der neutralen WAHRnehmung, die entsteht, wenn man mit dem Ich/Welt nicht mehr identifiziert ist.
Da-Sein ist das in-der-Welt-Sein des kleinen persönlichen Ich-Bin.
So-SEIN ist das neutrale GEwahrsein des eigenschaftslosen überpersönlichen ICH-BIN
Die Erfahrung des Da-Seins in der Welt der Phänomene ist eine beglückende Erfahrung der körperhaften Lebensfreude.
Das Erfahren des So-Seins kennzeichnet das nüchterne bedeutungsleere "Leben" jenseits der Polaritäten und der Identifikation mit Körper/Materie/Leben.

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Ein Meister

ist ein Mensch, der seine Gedanken und  Vorstellungen  gemeistert hat, insofern diese keine Macht mehr über ihn besitzen - da ist de fakto NIEMAND mehr da, kein Ego, was sich mit ihnen identifizieren könnte. Die Frucht der Befreiung ist Gleichmut. Ich spreche wie in allem nur aus eigener Erfahrung und ich kann sagen, dass mich seit dem besagten Ereignis im Herbst 2011 so gut wie nie auch nur ein  Gedanke fröhlich, ängstlich oder sonst wie gefühlig gemacht hätte.
Ich sage es deshalb noch einmal: Die Leute, die versuchen, dem Leiden zu entrinnen, indem sie statt negative GEdanken positiven Ersatz basteln, sind auf dem Holzweg! Dem Leiden - und Leiden ist immer gedankenabhängig, solange man nicht erlöst und von Konditionierung befreit ist - entrinnen, kann man nur, wenn man über die Polaritäten negativ-positiv hinausgeht. Am meisten Leiden schafft in der Welt  die Identifikation mit dem Positiven, dem sog. Guten!
Und nochmal: ob die Gedanken nun positiv oder negativ sind - sie lassen sich nicht ignorieren, wie es manche spirit. Lehrer behaupten, es ist immer das Ego, welches die Kontrolle will, das spirituelle Ego bemüht sich auch um die Kontrolle der Gedanken. Um Gedanken unschädlich zu machen, muss man sie zu Tisch bitten, sich mit ihnen beschäftigen, sie achten und würdigen und sich erst einmal bewusst mit ihnen identifizieren - sie sind genauso notwendig auf der personaldualen Ebene wie die Gefühle. Wer Gedanken und Gefühle versucht zu ignorieren oder zu kontrollieren, verdrängt sie nur und verstärkt die Neurose/Schatten.
Wichtig ist allein die Achtsamkeit, welche das Denken an sich wahrnimmt. Beobachten, wie das Denken funktioniert, statt es abzustellen...wie Gedanken die Gefühle bewirken usw...


WEnn ich zu jemand über Spiritualität spreche, über div. Übungen, die ich selbst gemacht habe usw., interpretiert der sich (angenehm oder unangenehm) belehrt fühlende Mind sofort: Spirituelle Lehrerin.
Ich bin keine spirituelle Lehrerin. WEnn ich Bücher lese, muss ich deswegen gleich eine Buchhändlerin sein? Wenn ich gut kochen kann, muss ich da Berufskoch sein? Der Egomind macht aus allem Spontanen ein Programm, einen Beruf, eine Nützlichkeit für jemand anderen, manchmal sogar ein Weltrettungsprogramm. 
Mein SEIN hingegen ist völlig unnütz und zu nichts zu gebrauchen.
Ich spiele keine Rolle mehr, auch nicht die eines Spirituellen Lehrers.

@Micky, meinen Spirituellen Correktor
Statt sich des Egos zu entledigen,  lerne man erst einmal mit Achtsamkeit aus den eigenen Augen zu sehen, mit eigenen Ohren zu hören und aus authentischem Munde zu sprechen, d.h. mit allen Gott gegebenen Sinnen nach der Welt zu greifen, bevor man von SELBST in  die Reine (=sinnfreie und bedeutungsentleerte) Wahrnehmung erlangt...Zum Vater gelangt man nur über den Sohn.

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Gutmensch-Aktionen

Ich finde diese Kuppel-Aktion von AM auf Facebook gar nicht mal schlecht: Make Love not War, man könnte es glatt als Integrationsbeihilfe betrachten -  ganz im Sinne Frau Käßmanns und Jesu Christi, den Feind mit "Liebe"(Sex!) zu entwaffnen. LOL. .. WENN.... Wenn da nicht der Islam bzw. die Scharia wäre, die ja recht eigentlich einvernehmlichen Sex mit "Ungläubigen" verbietet, dabei aber das Vergewaltigen von "Dhimmis" bzw. "Ungläubigen" zuweilen geradezu als Gottesdienst verherrlicht. Es ist diese triebunterdrückte sexualfeindliche Frauenverachtung auf Seiten der Männer, die einer friedlichen Regelung des Sexualtriebs im Wege steht, ansonsten würde ich sagen, sie sollten sich an den Bonobos ein Beispiel nehmen.
 .http://www.achgut.com/artikel/fluechtlingshelf_a.m._pfarrer_wagner_und_das_testotesteron

Eine andere gesinnungsterroristische im Grunde menschenverachtende Gutmensch-Aktion ist die der Berliner Künstler des Zentrums für politische Schönheit mit ihrer Aktion "Flüchtlinge fressen".  Hier wird die Opfer- und Märtyrermentalität der Muslime instrumentalisiert.

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Umkehr

Jeder Spiri weiss es, hat es schon oft gelesen und gehört: Diese Welt ist nur ein Traum; dabei denkt er i.d.R. nur an die äussere Welt und nicht an die Welt seiner Gedanken und Vorstellungen, Glaubenssätze und Dogmen, die er nach wie vor so wahr und  richtig hält, wie seinen spirituellen Glaubenssatz, dass diese Welt nur ein Traum ist. LOL

Um die Welt als Traum zu ERKENNEN, muss man Umkehren. Umkehren bedeutet Abkehr nicht unbedingt von der äusseren Welt als  Abkehr vor allem von dem BEGEHREN und VERLANGEN nach den materiellen Werten. Alles, was das Ego begehrt, hat nur einen symbolischen Wert.  Sind "Finger", die auf die WIRKLICHKEIT weisen. Alles, was man tut, ist symbolisches Tun, das Wissen um das Original, der Blaupause, die unserem Denken und Handeln zugrunde liegt, liegt im Unbewussten,  im Schatten, ist verdrängt...
Man kann lernen, seine Handlungen zu deuten wie man einen Traum deutet - ja, in Wirklichkeit handelt es sich hier wie dorten um einen Traum, deswegen ist es egal, ob man schläft oder wacht. Beides ist unwahr und unwirklich.  Umkehr bedeutet,  aus dem Traum zu erwachen; wer sich nicht der SYMBOLHAFTIGKEIT seines Tuns und Sagens  BEWUSST ist,  ist nicht erwacht bzw. noch ziemlich unausgeschlafen.
Die Gestalttherapie sagt richtig, dass alles, was wir im Traum als äussere Ereignisse, Personen, Dinge sehen, wir selbst sind. Doch ist ALLES,  gleich ob im nächtlichen Traum oder im "wachen" scheinbewussten Leben eine Projektion unseres konditionierten Minds.
Erwachen hört so lange nicht auf, als es Verdrängtes, Schatten in uns gibt. Gott - der ganze Kosmos ist IN uns, er ruht unERKANNT im Schatten und wartet auf den Strahl der BEWUSSTHEIT/Gewahrseins. DAS verstehe  ich Gottwerdung.

Das initiale Erwachen ist nur ein Wimpernschlag, ein kurzes Schmecken des "Einen Geschmacks".  Wer da glaubt, der Wimpernschlag des kurzen Erkennens der eigenen Natur sei der ganze Kuchen,  verspielt seine Berufung. Viele sind gerufen, wenige BE-rufen. Viele sind erwacht und glauben, sie wären ausgeschlafen...


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WEG

Es gibt nur den einen Wahren WEg und das ist der Weg, den ICH gegangen bin.Ich bin den ganzen Weg bis zum bittersüßen Ende gegangen und alles, was mir auf diesem Weg geholfen hat, gebe ich weiter. Nichts anderes. Wenn ich manchmal Ken Wilber oder andere spirit. Meister erwähne oder zitiere, dann nur insofern, als sie dasselbe wie ich erkannten. Alles andere, was sie schreiben bzw. erkannten,  ist dann für mich entweder nicht WAHR oder es harrt  noch im Schatten meiner "zukünfigen"  Erkenntnis.

Jahaaa, wirst du nun sagen, das ist deine große Hybris, dass du glaubst, es gebe nur einen wahren Weg, aber es gibt noch andere Wege, andere spirit. Lehrer....Lehren...viele Wege führen nach Rom...
Nein, Herr Fredo,  es ist nun mal so, dass der EINE wahre Weg nur der sein kann, den du selber gehst.
By the way: Ich verlange niemals von einem anderen Menschen, mir zu glauben, oder mir zu folgen....

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Anssi schreibt auf FB:

"Reichtum: Horte nicht dein Geld. Gönn dir das, was dich reich fühlen lässt. Fühlst du dich reich, bist du reich. Und wenn du reich bist, wirst du noch reicher. Das ist das Gesetz der Schöpfung."

Nun ja - das klingt mir doch sehr nach Pop-Esoterik, nach dem Glaubenssatz, dass man umso reicher wird, um so mehr Geld man ausgibt...

In spiritueller Ein-Sicht liegt der größte Reichtum in der Bewusstheit (Gewahrsein)- der Fülle des befreiten SEINS. 
Es geht bei der Spiritualität niemals um materiellen Reichtum. Die ganze Welt gehört dem, der die Welt überwunden hat! DAS ist der Reichtum, um den man sich keine Sorgen machen braucht. Unverhaftet an  materielle Güter und deshalb reich an Liebe und Erkenntnis ist der, das Himmelreich erlangt hat.

Am nächsten Tag postet Anssi: in meiner Timeline:
Glück: Gönn dir täglich viele Momente des kleinen Glücks. So hinterlässt du Brotkrümel, damit das große Glück dich findet.
Hey, Anssi-Sweety, wäre es nicht weit besser, du erklärtest den Leuten,  was sie z.Teufel nochmal daran HINDERT, glücklich zu sein oder sich sonst wat zu gönnen?  Jeder will glücklich sein, aber wenige wollen dafür etwas opfern.
Diese seichten bedeutungslosen Sprüche erinnern mich an die Sprüche im  Readers Digest und meinem Poesie-Album.  Fehlt nur noch ein sentimentales bedeutunggebendes  Bild zum Text.. LOL

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By the Way:
Tatsache ist: Es gibt eigentlich keine Bewusstseinserweiterung. Bewusstheit nimmt weder zu noch ab, nichts wird gegeben, nichts genommen; man kann im BW des Nichtwissens die  Bewusstheit nicht horten und Erkenntnisse lassen sich nicht speichern und repetieren;  es ist eine optische Täuschung zu glauben, der Fokus des Gewahrseins werde größer und man gewinne etwas dazu - auch wenn es das ganze Universum ist...hehe.... Das alles sind nur annähernde Worte, die man der Beschreibung wegen braucht....

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Lieber Freund, 

die Sache mit deinen Eltern ist nicht vorbei, nichts "ist gut, wie es ist", das ist reiner Selbstbetrug. Denn was du an Einfühlung in deine Eltern geleistet hast, im heißen Bemühen sie zu verstehen und zu lieben und ihr Tun irgendwie zu entschuldigen - Kinder lieben schliesslich ihre Eltern, egal, wie diese Eltern sind -  das tust du im Umgang mit anderen Menschen ebenso.  Wie oft kommt es vor, dass du, wenn dir wehgetan wurde, noch heute jeden Menschen zu verstehen suchst, der dir wehgetan hat, statt deinen Schmerz wirklich zu fühlen?!
Verstehenwollen dient somit  der Abwehr, der Verdrängung, der Schmerzvermeidung!
Dies zu erkennen - darum geht es.

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Jede hehre Vision,

jedes hohe Ideal, von denen Menschen getrieben werden, die Welt zu einem Paradies zu machen, Kriege abzuschaffen, den Weltfrieden zu kreiieren sind zum Scheitern verurteilt und gebären letztlich nichts anderes als den Faschismus. Egal, ob Hitler von einem 1000jährigen Reich träumt oder die Gründungsväter der EU von einem "Vierten Reich", dem Vereinigten Europa... von Multikulti... eine verordnete Rassenvermischung wird das Problem des Rassismus auch nicht lösen, sondern verschärfen.
Die Partei der ehemals antiautoritären Grünen hat sich inzwischen zu einer Partei der Gutmenschen mit autoritärem Führungsanspruch entwickelt, die völlig den Boden unter den Füßen verloren hat. Es ist der unselige "visionäre" Idealismus dieser grünen Ideologie, der den Boden für neuen FAschismus bereitet hat.
.Die Welt braucht Ideale, wer die Welt verbessern will, bedarf ihrer. Aber auch Ideale sind nur Krücken, die man auf dem Weg zur endgültigen Befreiung hochkant exorzieren muss. Ideale sind immer morgen, nie jetzt, Idealen muss man nachstreben, will man was erreichen - das ist das Hindernis.  Einem Ideal gegenüber bist du niemals genug...

Die Welt ist deshalb die Welt, weil es in ihr keinen Weltfrieden geben kann. Ist das eigene Herz befriedet, ist auch die Welt in Frieden. ABER, sagt der Abergeist,  die Kriege auf der ganzen Welt hören doch damit auch nicht auf, wenn ich in Frieden bin... Alles nur Ihr Kopfkino, Herr Abergeist! LOL



Freitag, 28. November 2014

Zum "Knilch" gibts heut' ein Extrablatt - so sehr hat Babuschka gelacht!

Blick ins Schwarze Nichts



Schlußfolgerungen ***

Die Schlussfolgerung scheint  beileibe noch nicht "tot",  wie ich früher mal glaubte. Der schlussfolgernde Verstand funktioniert immer noch, wenn nicht gar besser als "zuvor", weil er nicht durch wahnhafte Emotionalität und verzerrte Wahrnehmung getrübt ist und auf der personal-dualen Ebene die "richtigen" Schlussfolgerungen zieht.  Auf der Konsensusebene sind Schlussfolgerungen immer noch unbedingt angebracht, sonst könnte ich nicht mal eine Straße überqueren. (Der Unterschied ist wie immer der, dass ich nicht mit meinen Schlußfolgerungen identifiziert bin).

Meine weiblichen Antennen sind ebenfalls nicht "abgestorben" und so ziehe ich meine Schlüsse, , wenn z.B. ein  "Knilch" (Ausdruck nach meiner alten Freundin Mary Daly, RIP) auf meine FB-Seite kommt,  und der, nur weil ihm die Argumente ausgehen, mich und damit alle Frauen auf widerlich-primitivste Weise in ihrer Weiblichkeit beleidigt ...ein Knilch, der ständig sexuelle und andere obszöne Anspielungen macht, auf seinem  Titelbild  angekettete junge Mädchen in einem Käfig zeigt, seine links auf Sado-Maso-Praktiken hinweist, sein Profilbild im Vordergrund  sein  "linksgetragenes" Glied  (so freundlich thematisiert von einer FB-Freundin des Herrn Lebensberaters)unter seiner Hose zeigt, im Hintergrund die Füße ...   Was für Schlüsse soll frau ziehen, wenn man ihr auf der Startseite sagt,  dass die beste Position die auf den Knien ist?  Alles nur Spass? Vielleicht will der Herr uns nur eine philosophische Lektion über die Vordergrund-Hintergrund-Wahrnehmung erteilen?



In Schrift, Bild und Ton versteht es der Knilch, sich so  vernebelt, verschwammelt und verschwurbelt zu präsentieren, dass einer "wohlwollenden"  Frau das Hören und Sehen vergeht. Klar ist, dass die Mehrdeutigkeit dieses Herrn ihn ganz eindeutig davor schützt, festgenagelt zu werden. Diese Undurchschaubarkeit sorgt für Verwirrung und macht ihn so gefährlich für blauäugige Frauen mit selektiver Wahrnehmung und eingeschlafenen Alarmglocken, so einer hats nämlich besonders auf jene Frauen abgesehen,  bei denen die Instinkte, das Alarmsystem geschädigt ist. Gelingt das nicht,  dann wird  - im übertragenen Sinne - das Gewehr (rifle)  herausgeholt. (This is my rifle, this is my gun, this one's  for fighting, this one's for fun) Eine Kostprobe vom heutigen Tag auf Facebook:

Nikolaos Kavazis: geht das noch lahmer? aber Mitleid kann auch Triebkraft sein. Da draussen ist also nichts? und warum hast Du Dir dann SELBST als Kind so den Hintern aufreissen lassen, dass der Dünnschiss nun vorne rauskommt Esokrüppel? Du solltest mal mit Monika ausgehen, und wenn ihr dann wieder zurück seit zeigt sie Dir noch einiges aus ihrem Perversitätenkabinett - Opfer.
Gestern um 01:59

Nikolaos Kavazis:  sind hier alle borderline Austherapierten unterwegs?? Mädels Mädels was für ne Station hier - da hilft nix mehr - Lobotomie vielleicht?

Nikolaos Kavazis: Und nu viel Spass noch bei der Gruppentherapiesitzung. Und was das "Loch" angeht war mein Instinkt ja wieder richtig. 12 Jahre Psychiatrieerfahrung und Strichbegehung sind in meinen Augen perfekt inszeniert hier als Monika aka Nessie. Aber gut auch Sch.. ist Göttlich.



Das Spielchen von Nikolaos ist für mich aber nichts Neues auf der spirituellen Spielwiese. Das Spiel sagt:  Egal, was ich sage und tue,  - für deine Reaktion bist nur du ganz allein verantwortlich - weil: du allein bist es, der allem die Bedeutung verleiht. 
Bei diesem Spiel wird immer eine transpersonale ehemalige lebendige Erkenntnis - von eigenem oder fremdem Mist ist egal - oftmals dazu benutzt, um sich einen Spass draus zu machen bzw. um andere Menschen den spirituellen "Mores" zu lehren. Das bedeutet, man leugnet seine Beteiligung des Konfliktes auf der dual-personalen Ebene, hebt ihn auf eine fiktive transpersonale  Ebene: Ätsch, du allein bist der Bedeutungsgeber. Dabei vergißt der Urheber des Konflliktes gänzlich, dass er - sein Egomind -  den Konflikt ebenfalls durch Bedeutungsvergabe initiiert hat. Hier wird die spirituelle Wahrheit/Erkenntnis, dass das Ego der Namen- und Bedeutungverleiher  ist für alles, was fleucht und kreucht und  "erscheint", personifiziert und dazu benutzt, die Verantwortung für das eigene Sprechen und Handeln und den gesamten Konflikt auf eine andere Person abzuwälzen und die eigene Beteiligung geleugnet.

Alles in allem hat sich Herr K. durch sein Verhalten, Schrift und Rede in jeder Hinsicht disqualifiziert. Wer den Unterschied zwischen Vorstellung und WAHRnehmung (Gewahrsein) nicht kennt, entlarvt alles, was er sagt, als hohles Geschwätz, insbesondere dann, wenn er anderen Menschen alles, was sie sagen, als "Vorstellungen" vorhält.  Wie viele irregeleitete Spiritanten sieht sich diese "spiripathische"  Dreckschleuder als einen klaren Spiegel und  fühlt sich dazu berufen, diesen Spiegel jedem vorzuhalten, der ihm nicht nach dem Mund redet.
Er jongliert mit der Sprache, alles ist  - gewollt oder unbewußt?  - mehrdeutig , für die Reaktion, den  "Film"  aber (bzw. die Interpretation), der im Kopf des anderen abläuft,  macht er diesen allein verantwortlich. (Wie gesagt: das stimmt nur aus der GEISTIG ERKANNTEN (!) transpersonalen SEINS-Perspektive,  die darf man nicht auf die persönliche Ebene des Egominds hinunterziehen und damit Schindluder treiben! Das ist das alte Sado-Maso-Knilchtum im neuen spirit. Gewande)
Wenn so ein Knilch einer Frau auch noch unreflektiert unverstandene Sentenzen von Virginia Woolf ins FB-Gesangbuch schreibt, dann dreht sich einer Freifrau von Vogelsang vollends der Magen um.


Prof Zoff,  der die interessanten spiripathologischen FB-Umtriebe dieses Herrn ebenfalls mit  Interesse verfolgt, hat irgendwo noch eine besondere Perle von Frauenverachtung gefunden. Sinngemäß habe Kavazis, der Frauen u.a. als "Löcher" tituliert,  dort geschrieben, der Frau sollte jede Bildung verweigert werden und am besten sei sie unter einer Burka aufgehoben.
Die Freifrau sagt: Der volle Namen dieses sexistischen Schmierlappens sollte zur Warnung veröffentlicht werden.
Dazu Prof Zoff aus dem Off:

Yep, Nikolaus Kavazis gibt sich als Spiritueller Heiler und Lebensberater aus. Er führt offenbar über ein Portal "Bistri" beratende Videogespräche. Der Verdacht besteht, dass er mit seiner Facebook-Präsenz Kund(inn)en abzuzocken versucht,  indem er sie mit  kostenlosen "Fernheilungen" anlockt - der brotlose „Heinz“.
Die Art und Weise, sein plötzliches Auf- und Abtauchen -  vor allem aber die verbale Hemmungslosigkeit, mit der N.K. seinen Dreck schleudert, könnte auch auf den Gebrauch von gewissen Substanzen schliessen lassen."

Was den (radikalen) Feminismus angeht: Man muss nicht mit Feminismus identifiziert sein, um Unrecht und Menschenverachtung zu erkennen und anzuprangern, ihr Buben und Spiripathen!! Habt's ihr immer noch nicht kapiert, dass es sich bei  Frauenrechten um MENSCHENrechte handelt?!
Feminismus spielt erst dann keine Rolle mehr, wenn Ihr  Frauen als gleichwertige Menschen erkannt habt, vor allem aber dann nicht mehr, wenn man seine eigenen männlichweiblichen Anteile aus der Verdrängung geholt hat.
Eine SELBSTverwirklichte Frau, die ihre weiblichen und männlichen Anteile verwirklicht hat - die mit ihrem wahren Mensch- (und Gott-) SEIN "identifiziert" ist,  wird nämlich immer noch gerne und oft als gehässige Emanze und bösartige Männerfeindin verunglimpft - davor scheint wohl auch der spirituellste Macho nicht gefeit, wie man es immer wieder erleben kann in diesen pseudoerleuchteten  Kreisen.
(Einen Freiherrn oder eine  Freifrau von Vogelgesang - die weder männlich noch weiblich sind,  könnte man in der Rubrik "androgyn" unterbringen,... Wahr ist aber: es gibt kein Wort dafür, weil dieses Bewußtsein über die Androgynität hinausgeht.)



Das Glossar der Knilche



Der amerikanische Original-Ausdruck von Mary Daly ist mir leider im Moment nicht erinnerlich. Die deutsche Übersetzung Knilch finde ich etwas unbeholfen und triffts nicht ganz.
Hier ein kleiner Auszug zur Definition von Knilch aus Daly's Werk "Reine Lust".
Zitatanfang:
"Knilche können manchmal als Personen im Sinne des lateinischen Wortes persona - Maske, Schauspieler, Rolle - bezeichnet werden. Diese personae "schlucken" Individuen, die die knilchigen Funktionen, die zur Erhaltung und Fortführung des Sadostaates notwendig sind, ausüben. Damit ist jedoch nicht gesagt, daß Individuen, die dies mit sich geschehen lassen, dafür nicht verantwortlich seien. Das Gegenteil ist der Fall.

Die knilchigen Akteuer/Schauspieler stützen den Sadostaat und werden von ihm gestützt. Ihre Handlungen, Rollen, Inszenierungen und endlosen Wiederholungen sind auf viel Weise frauenmörderisch, dazu gehört nicht zuletzt, daß sie so etwas wie Deck-Erinnerungen in die Welt setzen. Deckerinnerung ist "eine vorgestellte oder wirkliche Erinnerung an die frühe Kindheit, deren Wichtigkeit in der Erinnerung überbewertet oder auf andere Weise verzerrt wird und so dazu beiträgt, daß damit eine andereErinnerung von tiefer emotionaler Bedeutung unterdrückt wird". Die Bühnen und Bildschirme des Vordergrunds der Väter, des Staates/Zustandes von Erfundenem/Erdichtetem überschütten uns mit schrecklichen und mörderischen Gestalten/Formen. Diese stellen eine Masse von Menschen(Männern)-gemachten aufgeblasenen mumifizierten "Erinnerungen" dar, mit denen die aus uralten Zeiten kommenden Anderen Erinnerungen, die von tiefer Emotionaler Bedeutung sind, unterdrückt werden.

Die Erscheinung und Wider-Erscheinung von Knilchen geht in unterschiedlichen Formen vor sich. Zu diesem stoßenden Gedränge gehören die folgenden knilchigen Vertreter/Akteure/Typen:

bores - Langweiler/Bohrer
borchers/butchers
Pfuscher/Stümper/Metzger
cocks - Schwänze
danglers - Schwengel
dicks - Pimmel
drones - Drohnen
fakes - falsche Fuffzger
fixers - Fixer
flashers - Exhibis
framers - Linker

Knilch-Gesänge:
This is my rifle, this is my gun,
this one's for fighting, this one's for fun


frauds - Betrüger
hacks - Schmieranten
hucksters - Werbefifis
jabbers - Pieker
jerks - Wichser
jocks - Böcke
plug-uglies - Schläger
pricks - Säcke
prickers - Stecher
rakes - Gänger
rippers - Schlitzer
shams - Blender
sneaks - Schleicher
sniffers - Schnüffler
snitches - Spitzel
snookers - Schnüffler
snoops Schnüffler
snot-boys - Rotzbengels
snudges - Schleimer
snuffers - Snuffer - von Snuff-Filmen
studs - Beschäler/Besteiger
wantwits - Blödmänner, Nulpen

et cetera. 


Weiter gehts hier:
http://shiftdude22.twoday.net/stories/zweiter-liebesbrief-in-selbstreflexion-an-dich-der-philosophie-der-ver/
Mary Daly's Sprachgebrauch ist sehr ungewöhnlich, sie hat eine neue weibliche Sprache geprägt, die leider in der Übersetzung nicht gut rüberkommt. Was aber nicht an der Übersetzerin Erika Wisselinck liegt.


Wer glaubt, der Feminismus habe im spirituellen Kontext nichts zu suchen, weil er ein fieser Ismus ist, irrt. Um die weibliche Spiritualität, die weiblichen und männlichen Anteile aus dem Exil zu befreien, erachte  ich es für eine unbedingte Notwendigkeit, sich als Frau nicht nur mit der persönlichen, sondern auch mit der kollektiven Geschichte der Frauen zu beschäftigen. Der personale Schatten ist nämlich nicht getrennt vom kollektiven Schatten. Aber wie alles, kommt auch dieses Interesse ganz von SELBST im Verlaufe des Individuationsprozesses...
Ach ja die allzuguten Frauen in ihrer Selbstvergessenheit: Soviel Mitleid haben sie mit den Männern, dass sie das Mitgefühl für sich selbst darin ersäufen.




Gesundheit!

Mein Blutdruck ist wie schon gesagt, seit ca. 1 Woche viel zu hoch und es dauert manchmal Stunden, bis er wieder runter ist.  Das Herz scheint ekg-mäßig in Ordnung zu sein, allein die Schlaganfallgefahr ist gegeben, droht mir der Doc. Na gut, ich rechne damit und weiß, was ggf. zu tun ist, wenn die "Attacke" wieder auftauchen sollte. Nein, ich habe keine Angst, keinerlei Überlebensangst. Der Gedanke: "Ich will leben" taucht nicht auf, ich habe kein Gefühl, ich müßte in meinem Leben noch etwas nachholen, bewirken oder missionieren. Mein Lebensziel -  nicht dumm sterben zu müssen - habe ich verwirklicht. Aber wie schwer war es, die Zwiebel zu schälen,  die "Dummheit" zu heilen und Klarheit und Gewahrsein zu verwirklichen. Das ist heute für mich überhaupt nicht mehr nachvollziehbar, all das Blut, der Schweiß und die Tränen... Im nachhinein scheint alles so leicht, so einfach, als wäre alles schon immer dagewesen... LOLOLOLLL
Aber die scheinbare Zwiebel muß woh geschält werden, auch wenn wir am Ende scheinbar NICHTS finden. he he he
Jedenfalls, egal wie es mir gesundheitlich gehen mag, ich werde beschreiben bis zum letzten ATemzug. Oder auch nicht... lol!



Umkehr

Umzukehren bedeutet, nach Innen zu gehen und Projektionen zurückzuholen...das, was man im Draußen so sehnsüchtig sucht, in sich SELBST zu finden. Schattenintegration bedeutet ja nicht nur, das Böse, was man bei anderen wahrnimmt, in sich selbst zu finden, sondern vor allem, das Gute,  die Güte - und darüber hinaus zu guter Letzt: die GÜTE - GOTT.



Gefühle

können m. e. nicht absichtlich oder willentlich  zu ihrem Ursprung "zurückverfolgt" werden. Ich glaube, das habe ich noch nicht richtig klar gemacht. Gefühle sollen total gefühlt werden, und die ursprüngliche Situation, in der sie entstanden sind, wird sich von selbst zeigen;  aber nur dann, wenn man genug Achtsamkeit entwickelt hat, dann zeigt sich dies in einem Bild, welches aus dem Unbewußten steigt. Wenn nicht, ist es auch nicht weiter schlimm... Die Bilder werden mit wachsender Achtsamkeit immer deutlicher.



@ XY:

Die Antwort auf deine Frage, warum der User Coppakiller "schrumpfen" muß, lautet:
Um so mehr er schrumpft, um so größer fühlt er sich. Um so kleiner er sich fühlt, um so mehr muß er andere Menschen (Egos) schrumpfen. Seine Größe fußt also auf der Kleinheit der anderen. Für coppakiller gibts nur schwarz oder weiß,  unten oder oben.  Entweder er ist oben oder er ist unten. Fühlt er sich unterlegen, wird geschrumpft. Deswegen sieht man ihn fast nur schrumpfen und wenig Substanzvolles schreiben, weil er ständig in der Defensive ist und um seine  Oben-Position kämpfen muss. Der kleinste Zweifel an seinem "Wissen", Hinterfragung oder Kritik  greift ihn in seinem Selbstwertgefühl so sehr an, dass sein Abwehrsystem hochfährt und den automatischen Schrumpf-Mechanismus ablaufen läßt.
Schrumpfen gehört in die Kategorie der psychologischen Abwehrmechanismen (Entwertung).
"Die Entwertung als ein psychischer Abwehrmechanismus gehört zu den primitiven Abwehrmechanismen und bildet den Gegenpol zur Idealisierung. Als Schutzmechanismus wird Entwertung zur Stabilisierung des Selbstwertgefühles eingesetzt und dient der Abwehr von Neidgefühlen oder Verlust- und Abhängigkeitsängsten...." weiter gehts hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Entwertung_%28Psychologie%29
Abwehrmechanismen sind Anteile des Egos, die der Bewußtheitsentwicklung im Wege stehn. Ein Mensch ist dann "erleuchtet" hat sich SELBSTverwirklicht,  wenn er diese Abwehrmechanismen nicht mehr braucht bzw. aufgelöst hat.
Solange Coppakiller die Menschen nicht nur abwerten, sondern auch depersonalisieren muß (Bilder von Gesichtern im "Avatar" kann er  nach eig. Angaben nicht ertragen), wandelt er auf "schwarzmagischen" Irrwegen. Ein Krieger, der gegen Windmühlen kämpft - dem eigenen Schatten.
Wie schon gesagt: der Ego-Verstand simuliert sogar das SELBST. So wie der Egomind aus  Dissoziation eine Desidentifikation bastelt, ahmt er die Entpersonifizierung, die im Laufe des spirit. Prozesses stattfindet, nach, indem er insbesondere die Person, den anderen entwertet.  Nicht selten wird  gar das pathologische Depersonalisieren  - eine schwere psychische  Not - als  spirituelle Tugend verkauft.
(im Allmystery gepostet?)

Das Don-Quichotte-Syndrom
Die Ritter, Retter und Krieger von der traurigen Gestalt
http://www.neon.de/artikel/fuehlen/erwachsen-werden/das-don-quichotte-syndrom/639162
Das D.Q.-Syndrom in der Ökonomie.
http://ef-magazin.de/2010/03/29/1968-oekonomie-das-don-quichotte-syndrom




Absichtslosigkeit

Klar bin ich noch in der Lage, Absichten zu hegen, ganz so ohne funktioniert das Leben nicht - allerdings kann ich nur kurzfristige Ziele verfolgen. In den Supermarkt einkaufen gehen, Wohnung aufräumen, Baden  z.B.  Wenn ich irgendeine Absicht nicht sofort umsetze, vergesse ich es wieder. Planungen wie: erst erledige ich dies, dann das, dann jenes - funktionieren nicht mehr. Die Zeitlosigkeit macht mir ständig einen Strich durch solcherart Zielvorstellungen....
Gerade eben fiel mir ein, dass die "Sterbephase" damals in 2011 ebenfalls von einer enormen Vergesslichkeit geprägt war und dass in dieser Phase wohl auch alle Zielverfolgungsantriebe abgestorben sind... viel anders als damals ist es heute nicht, alles, was ich plane oder beabsichtige wird ganz schnell vergessen... nur ängstigt es mich nicht mehr. Die Vergesslichkeit hat sich sozusagen normalisiert, ich vergesse z.B. nicht mehr, den Herd auszuschalten u.ä. Mein Mind ist so chaotisch, der kann nichts mehr festhalten.
Ich schrieb einmal, ich wäre gar nicht mehr in der Lage, Absichten und Pläne zu haben - das stimmt so nicht ganz: Absichten und Ziele tauchen auf, - ja, auch ab und an ein Wunsch - ich kann sie nur nicht mehr verfolgen, "durchziehen", eben weil alles so schnell den Orkus des Nichtwissens hinuntergeht. In der letzten Zeit hat sich das Vergessen allerdings so sehr verstärkt, dass ich mein angepeiltes Ziel nur 3 Minuten später an der Haustür schon wieder vergessen habe...




Marktplatz

Ich suche und brauche keine Stille mehr "aufzusuchen", ich BIN die Stille. Früher konnte ich mich nicht auf mich SELBST besinnen, ohne dass alle äußeren Störfaktoren ausgeschaltet waren. Heute verläßt mich das Gewahrsein auch nicht, wenn ich stundenlang den Fernseher anhab. Der Marktplatz ist überall. Nichts kann mich mehr zerstreuen. Wenn ich mir manchmal Filme anschaue, interessiert mich die Handlung ziemlich wenig. Ich schaue  und präge mir nur genau ein, was ich in den TV-Bildern sehe:  die Möbel in einer Wohnung, die Landschaft, die Details...
Identifikation mit den Personen im TV  ist nur ganz selten. Mir sind seit 2011 nur sehr wenige Male die Tränen gekommen angesichts des Leidens eines Menschen oder Tieres.... ich werde mir sofort bewußt, dass ich mich mit Unwirklichkeit identifiziere und kann die Identifikation sofort auf Situationen in meinem vergangenem Leben zurückführen.
Meine Heizung rauscht sehr laut und lästig seit Beginn der Heizungsperiode.  Das stört mich nur, wenn ich dem Geräusch Aufmerksamkeit schenke. Das tue ich selten, weil meine Aufmerksamkeit fast ständig nach Innen gerichtet ist. Dennoch habe ich der Hausverwaltung bescheid gegeben, ist wohl aber nichts zu machen. Na denn... Mietminderung kommt für mich nicht mehr in Frage, mit solchen Sachen geb ich mich nicht mehr ab. Das Leben im JETZT macht alles erträglich.




Geschichten

Was aus transpersonaler Sicht " Geschichten" sind, sind nicht einfach "nur" Geschichten, wie man aus manch unberufenem Munde zu hören kriegt. Die Lebensgeschichte, die Menschheitsgeschichte, der Kosmos sind alles Sinnbilder von geistigen Urbildern. Die eigene Lebensgeschichte, auch wenn sie nie geschehen scheint (!!!)* hat ihre tiefe Bedeutung und ihren Sinn.  Auf der unendlichen Bewußtwerdungsreise enthüllt sich mir dieser Sinn nach und nach. Hinter die Namen zu schauen bedeutet auch, hinter die Geschichten zu schauen.
Wenn ich mir Filme anschaue, soap operas, dann kann ich mich zwar nicht mehr mit Guten oder bösen Charakteren identifizieren, aber ich erkenne darüberhinausgehend alle Charaktere als diverse Anteile der menschlichen Psyche... diese Filme sind wie Märchen für mich, die sich tiefenpsychologisch deuten lassen.  Ebenso offenbaren mir die bekannten Märchen und Mythen auf einen Schlag ihre tiefenpsychologische resp. mythische Bedeutung, weil ich sie in mir selbst auf das Lebendigste erfahre oder erkenne.

* Es scheint noch viel irrwitziger zu sein: dass nämlich auch die Scheinbarkeit der sog. Realität  nur scheinbar eine Scheinbarkeit ist...oioioi
(Dass es irrwitzig für mich klingt, liegt natürlich wieder einmal an der Sprache, weil auch das Wort "Scheinbarkeit" nur Annäherung an die unbeschreibbare WIRKLICHKEIT ist.






Dank an Nitya's Blog

der mir einen  Hinweis auf die "Siddhis"  ("magischen" übernatürlichen  Kräfte) gegeben hat, die auf dem spirituellen Weg unweigerlich auftauchen. Der Siddhu (?) oder Magier kultiviert offenbar diese Fähigkeiten und identifiziert sich mit ihnen, der "Myste" läßt sie los, sobald sie auftauchen, damit Identifikation/Ego-Anhaftung gar nicht erst entstehen kann.
http://wiki.yoga-vidya.de/Siddhi



*** Ich vergass es oben, mich zu fragen, ob es sich bei dem, was ich  eine Schlussfolgerung nenne, nicht vielmehr um WAHRnehmung  im Sinne von GeWAHRsein handelt... manchmal verwechsle ich das noch und halte das eine für das andere. Der Verstand, der nicht durch neurotische Emotionalität getrübt  ist, nimmt  per se  w a h r  (jedoch nicht im Sinne der REINEN d.h. neutralen WAHRnehmung.) Dieser Verstand zieht zwar auf der personal-dualen Ebene die "richtigen" Schlüsse im Gegensatz zur Verzerrten Wahrnehmung und Interpretation des neurot. Egominds - aus transpersonaler Perspektive ist aber  j e d e   Art der Schlussfolgerung obsolet/UNWAHR, egal ob es sich um die neurot. Fehlinterpretation oder um die "richtige" Schlussfolgerung/Interpretation handelt.

Dienstag, 12. August 2014

Von Satkara R. Balsekar droht der frommen Sucherschar bös' Nihilismus und Gefahr


 
Ramesh Balsekar




Efflux


Auf dem Abstieg  (Efflux) in die Welt, - der Rückkehr, der Wiedergewinnung der Welt nach der geistigen Wiedergeburt offenbart sich  nicht nur die absolute WAHRHEIT, sondern auch die relativen Wahrheiten. Die Welt oder das Ich wird von innen her geschaut, durch-leuchtet und verstanden. Die Welt, der Kosmos in mir und aus mir SELBST heraus... ICH im ALL-EINS-SEIN.


Das ICH durchschauen, heißt die Welt und ihre Objekte in mir, aus mir und durch MICH SELBST durchschauen. Dass bedeutet vor allem erst einmal das Menschliche, die Psyche zu durch-leuchten. (Ich = Welt!.)
Von innen heraus siehst du die Welt und ihre Dinge in ihrer Wahrheit. Eigentlich gibt es hier weder eine absolute noch eine relative Wahrheit. Es gibt einfach nur Wahrheit (nur die Sprache muss wie immer Unterschiede/Trennung machen). Besser: GeWAHR-SEIN. Ob ich Wahrheit oder Wirklichkeit dazu sage, ist Jacke wie Hose.

Alles findet gleichzeitig statt,  bzw. alles  ERKENNE ich als gleichzeitig stattfindend, alles was der an Raum und Zeit gebundene Egomind in seiner zeit- und raumgebundenen Sprache  als vorher und nachher bezeichnet,wird aus transpersonaler Perspektive als gleichzeitiges Geschehen des eigenen Bewußtseins erkannt.



Schattenarbeit

Du sollst nicht stehlen, (lautet das 7. Gebot.)
Nitya fragt zurück: Warum solltest du  n i c h t  stehlen.
"Warum solltest du nicht... " ist die Gegenfrage, die man- wenn ich mich nicht irre -  monoton-penetrant bei The Work von Katie Byron stellt. Die Frage dient dazu, die (falschen) begrenzenden ERWARTUNGEN, die man an sich und andere hat, in Frage zu stellen und Projektionen aufzudecken.

Gehört schon auch mit zum Großen Werk,  die 10 Gebote in Frage zu stellen, die ganze herrschende Moral... Allerdings "sollte" ich tatsächlich stehlen  bin ich unmoralisch. Im spirituellen Kontext gilt es aber, über die Gegensätze von Moral-Unmoral hinauszugehen. A-Moral.

Die Gegenfrage "Warum solltest du nicht stehlen" ist hier fehl am Platze, weil es sich hier nicht um falsche oder unrealistische  Erwartungen/Projektionen handelt, sondern um allgemeine Ethikgesetze, die ihre Berechtigung auf der dual-person. Ebene haben und nicht einfach aufgehoben werden dürfen, wollen sie das Gemeinwohl nicht gefährden. Im Grunde wirkt  eine solche Frage auf naive Gemüter wie eine Einladung zum Stehlen. Der reifere Mensch könnte sich seiner unbewußten Konditionierung auf die herrschende (relative) Moral bewußt werden... Insofern könnte man diese Frage tolerieren, aber ob sie so auch gemeint, ist fraglich.


Schattenarbeit oder "The Work"?  Beides bezeichnet dasselbe. Welches Wort gefällt dir besser? Natürlich  "The Work".  Wortmagie.
Jemand schrieb einmal : Mein ganzes Leben ist Schattenarbeit und mein Leben soll nicht Schattenarbeit heißen. ...auch einer, der nicht nur an Worte glaubt, sondern sie geradezu liebt...Wortmagie...
Also ich habe nichts dagegen mein Leben als Opus Magnum zu bezeichnen, LOL!



Umkehr

Nur der, der umgekehrt, eingekehrt, umgedreht, verINNERlicht ist, kann die Bibel auch von innen heraus verstehen. Ich  b i n   die Bibel. Die Bibel ist in mir.  Ich erkenne, wie im Alten Testament der schmerzensreiche Weg des Menschen zu Gott und im Neuen Testament der Weg Gottes zum Menschen symbolisch dargestellt wird. Evolution und Involution.
Da gibts nichts mehr zu schwätzen.
Die Bibelthreads im Allmystery-Forum zeigen im Kleinen, wie es im Großen in der Welt (des Egos) zugeht mit dem exoterischen BuchstabenGLauben: Jede Menge BuchstabenWissen, wenig Weisheit. So gut wie gar kein inneres Verständnis.
Auch hierbei läßt man das Menschliche, die Psychologie, die TIEFENPSYCHOLOGIE außen vor. Erinnert mich an E. Drewermann, der die Bibel u.a. auch tiefenpsychologisch gedeutet hat... Die Ablehnung der Tiefenpsychologie durch die patriarchalische Kirche. Pseudo-Advaita halt. Gottvater-Syndrom. Der "Böse Gott".  Die alte Ablehnung der Weiblichkeit Gottes ist synonym mit der Ablehnung und Verachtung der vollen integralen Menschlichkeit resp. Göttlichkeit.




Dada oder Lala ?

Wenn der Dadaismus, der sowohl rebellisch als auch dies und jenes ist,  transzendiert ist, wird sowohl Dada als auch  -ismus transzendiert. Was bleibt ist Lachen. la lala
la la lol
Lala ist das Resultat der "Sprachzerstörung"  bzw. die Reduktion auf den Urlaut.  Die Lallosophie oder Lolosophie bezeichnet  EIN und dasselbe.
Der ursprüngliche Dadaismus wurde ebenfalls vom patr. Bewußtsein vereinnahmt, überfremdet und ideologisiert. Jeder Blödsinn...




Kommentar zu Nitya's Blog

FredoO schreibt:

an einem Tag in Gut Schermau , Ramesh Balsekar saß da und sprach in seinem OxfordEnglisch seine klugen Advaitasachen , erschien eine sichtlich erregte Frau und wollte sooooo dringend hilfreiches von ihm hören für ihre psychologischen Nöte . Sie ließ einfach nicht locker . ( die besophene Madame Lolo würde es wohl intensive Sehnsucht nach Schattenarbeit nennen ) .


darauf stand Ramash auf , wies auf die erste Reihe der Zuhörerschaft , und sagte ” da sitzt sie die Creme de la Creme der Therapeuten dieses Landes , einer von ihnen kann bestimmt helfen ihr Body-Mind-Organismus-Automobil wieder zum laufen zu bringen , ich habe von Autos nicht die geringste Ahnung , ich rede hier davon , wie es ist aus einem Auto auszusteigen und nicht davon , es zu reparieren ” .


ich habe es bereits immer nur “sekundär” gefunden , Probleme zu lösen ..

“Primär” schien mir immer zu sein , was Probleme erscheinen lässt , und nicht was für welche und wie diese zu lösen wären .

Weiter sagte damals Ramesh , “wenn die Maschine zu sehr stockt , suche einen Mechaniker auf ” und er erzählte selber von einer Antwort auf eine Frage , die ihm von einem Besucher gestellt wurde , der erfahren hatte , dass er seit Kindheit unter chronischen Kopfschmerzen litt, und wissen wollte , was er als Erleuchteter denn dagegen unternahm. Seine Antwort war : ” Ich nehme Aspirin” ." Zitatende



Nenne mir einen einzigen, dem Ramesh B. geholfen hat, aus der "Maschine" auf Dauer auszusteigen!



Das "Auto" - die Person bzw. Persönlichkeit gehört nicht repariert, sondern  e r n e u e r t .   "Aussteigen" kannst du nur, indem du dich von der letztlich in Tiefenprozessen geläuterten Persönlichkeit bzw. mit dem Körper  desidentifizierst, was nicht mit Dissoziation zu verwechseln ist. Desidentifkation geschieht ganz von SELBST wo Hingabe ist. Dann gibts auch keine Probleme mehr. Garantiert nie mehr - weil du nie mehr aus dem ewigen JETZT herausfallen kannst. Wie könnte es möglich sein, dass dort, wo Gleichmut und Gelassenheit verankert ist, Probleme auftauchen könnten?

Ich lese "Was Probleme erscheinen läßt", ... hm...was für eine Fiktion ist das denn? Was ist es, dass dir Probleme erscheinen läßt?  Etwa "ES"?   Läßt dir DAS so was wie Probleme erscheinen? he?  "Problem" beruht auf deiner Definition und Interpretation einer Situation!  Du selbst bist der Schöpfer und dein "Problem" ist dein Geschöpf bzw. eine Phantasmagorie deines Verstandes. Glaubst du im ernst, dass DAS an deine Interpretationen glaubt? Geschweige denn sie "erscheinen" läßt? Ganz klar, weißt du nicht, was Achtsamkeit ist, andernfalls wäre es dir bewußt, auf welche Weise  du deine Probleme herstellst. Achtsamkeit/Gewahrsein läßt niemals so etwas wie Probleme erscheinen, im Gegenteil, sie verhindern sie im Ansatz.

Du selbst bist es,  dein Denken, dein Egomind macht dir die Probleme. Höre auf, dich mit Ego bzw. deinen Gedanken zu identifizieren und du bist für alle Zeiten von Problemen frei. Innere Freiheit/Befreiung ist u.a. auch komplette Problembefreiung. (Höre auf... klingt wie eine Handlungsanweisung, beinhaltet aber harte Arbeit an sich selbst - Schattenarbeit nennt man das auch...lol!)
Wenn man natürlich der Überzeugung huldigt, dass man am eigenen Denken keinen Eigenanteil hat, weil alles, auch das problemeschaffende Denken  aus dem Ursprung kommt bzw. DAS ist - dann hört "die Scheiße" natürlich nie auf...

Klar ist ein Meister nicht für psychologische Probleme zuständig. Klar würde auch ich sagen, suche dir einen guten Doktor oder Therapeuten. Auch ich nehme (selten) Aspirin, aber ich werde auch nicht von jahrzehntelangen Kopfschmerzen heimgesucht.  Man kann am obigen Beispiel wieder einmal sehr gut erkennen, dass Balsekar in keinster Weise auf das einzelne Individuum eingehen kann. Was ich bisher von ihm gehört und gelesen habe, sind da keinerlei ganzheitliche oder integralen Ansätze zu sehen.

Die unbewußte Person/Menschen als Maschine zu sehen ist nicht ganz verkehrt und auch nichts Neues. Gurdjeff sprach vom Roboter - was wir alle sind, solange wir unbewußt bleiben. Wir gehorchen nur unseren Programmierungen und Prägungen. Genau daraus gilt es aber zu erwachen. Nicht nur einmal...   Wie aber will man "aussteigen", wenn man nicht mal in der Lage ist, seine Prägungen und Konditionierungen zu erkennen?

Der Mensch als "Bio"-Roboter meint m. E. aber wieder etwas anderes. Es meint die unbewußt und automatisch ablaufenden Arbeitsweisen des Körpers. das autonome Nervensystem z.B.
Balsekar scheint hier nicht zu berücksichtigen, dass auch der Body-Mind-Organismus nicht nur ein Body-Mind-Organismus ist, sondern neben Körper und Seele auch noch durch GEIST beeinflusst wird. Der Begriff "Body-Mind-Organismus" impliziert, dass der Mensch nur aus EgoVerstand und dem Körper/Psyche besteht. Allerdings ist es tatsächlich so, dass, so lange der Egomind mit seinem Negativ-Positiv-Denken einen schlechten resp. guten Einfluß auf den Körper ausübt, das autonome SELBST nicht die besten Karten hat.  Insofern ist er ein Maschinenmensch, als er unbewußten Programmen gehorcht.  Aus diesen Programmen dauerhaft  aussteigen geht nur über den GEIST, unter dessen Führung eben auch die Schattenintegration stattfindet!

RB war wohl kein Menschenkenner, wenn man den Berichten Fredos folgt.  Vielleicht  war es aber auch nur eine falsche Vorstellung bzw. Schlußfolgerung, aus der Antwort RBs auf die Frage, was er als Erleuchteter gegen Kopfschmerzen zu nehmen, ganz allgemein zu folgern, dass RB ganz allgemein den Leuten empfehle, Aspirin zu nehmen. Als erleuchteter Meister oder Lehrer läßt es sich einfach nicht von sich auf andere schließen. Ich nehme stark an, das wußte sogar R. Balsekar. Da war wohl nichts anderes der schlußfolgernde Verstand von Fredo am Werk.
 Es wäre nämlich nicht nur herzlos, einem seit Kindertagen vom Kopfschmerz geplagten Menschen zu empfehlen, Aspirin zu nehmen. Ganz offensichtlich ist es die Herzlosigkeit Fredos, die hier interpretiert hat.



Fredo-Advaita beruht auf nichts weiter als willkürlicher "persönlichkeitsgefärbter" Schlussfolgerung und Interpretation. ("Attribuierungsstil")

Schattenarbeit bedeutet, das Unbewußte bewußt machen: Was Freud für die Psychoanalyse formulierte: Wo ES  (als das Unbewußte) war, muß (bewußtes) Ich werden,  gilt für die  p e r s o n a l e  Ebene der Heilung der Persönlichkeit und ist im psychospirituellen Kontext unabdingbar die Voraussetzung für die Transformation auf die nächsthöhere Stufe des  T r a n s p e r s o n a l e n . Umgekehrt wird aus dem ICH bewußtes SEIN -  "ES" werden.
Das heisst, aus dem in Tiefenprozessen geläuterten  ICH wird bewußtes Sein. ES. Das alles kann man gewiß nicht "machen",  geschieht nicht unter der Leitung des Egos, sondern unter der Führung Gottes - psychologisch ausgedrückt: unter der Leitung des autonomen SELBST. Das Unbewußte bewußt zu machen - das habe ich schon mehrmals geschrieben - ist aber kein in sich abgeschlossener Prozess, der irgendwann mal endet, sondern ein fotlaufendes Voranschreiten auf dem Pfadlosen Pfad - der kontinuierlichen Erweiterung des Bewußtseins in die  unendlichen Weiten des  Bewußtsein Gottes. Was endet, ist der Individuationsprozess, wenn die personalen Schatten aufgelöst sind.



Das "Fredo-Advaita II"  

ist wieder etwas anders als Neo-Advaita. Mit Fredo-Advaita bezeichne ich die neurotisch verzerrten Schlussfolgerungen des Egominds - des "Denkers" , der sich mit besonderer Vorliebe in unreiner Weise  der spirituellen "Wortbestände"  zur   Beweisführung seiner Annahmen/Vermutungen/Glaubenssätze  bzw. an Suppenhaaren herbeigezogenen Unterstellungen bedient. Vorzugsweise, um andere Menschen bw. Konzepte herabzusetzen und sich selbst bzw. sein Religionskonzept zu erhöhen.

Fredo-Advaita ist pervertiertes Pseudo-Advaita. Im Pseudo-Advaita gibts keine Transformation, keinen Reifungsprozess. Da lautet der Slogan: Die Scheiße hört nie auf. Im Fredo-Advaita hat man ebenfalls resigniert, parfümiert man aber die Scheiße und hält sie für den Stein der Weisen.

Die seltsame "Resignation" des Pseudo-Advaita scheint mir eine Farce, eine täuschend echte Imitation der echten authentischen Kapitulation des Ichs in der totalen Hingabe. In der Hingabe gibt ein Mensch seinen Willen ab, weil es erkannt hat, dass es sein Leben nicht meistern kann mit den Mitteln des Ego/Eigenwillens. Der Akt der Hingabe muß ständig erneuert werden, um nach und nach vom eigenwilligen Selbermachen abzulassen und nach und nach alles loszulassen, was dem Fluss des Tao im Wege liegt.
Die "Resignation" des Pseudo-Advaita scheint zu sagen: Alles, was erscheint, ist DAS, meine Ups & Downs, Glück und Freude  meine Wut, meine guten und schlechten Eigenschaften... da kann man eben nichts  m a c h e n,  das läßt sich eben nicht ändern - so ist das "Leben eben. "

In dieser Resignation des Pseudo- oder Fredo-Advaita liegt keine Hingabe, sondern Aufgabe. Die Suche, Sehnsucht, die Ausrichtung des Herzens nach Ganzheit -  das alles kennt er nicht und gehört sich nicht für den Pseudo-Advaiti, (Fredo-Advaita)  das scheint ihm eitle Romantik. Einmal den Duft des  "Eigentlichen" -  DAS -  gerochen, glaubt er sich am Ende seiner Suche bzw. seine Wahre Natur schon verwirklicht: Es gibt nix zu tun. Er hält das Stückchen für die ganze Torte. Aus DAS/Bewußtheit wieder hinausgefallen, macht er aus seiner Erinnerungen einen Fetisch, ein Konstrukt, welches seiner lebenslangen resignativen Pflege bedarf. Er ist außerstande zu sehen, dass seine Identifikation mit seinem mit Zähnen und Klauen verteidigten Konzept ihn daran hindert, weiterzugehen, weiter in DAS hinein zu reifen.
Hier bestimmt nicht die Bewußtheit das SEIN, sondern die Unbewußtheit bestätigt den Schein. Diese militanten  Konzeptverfechter sind Theoretiker, Hohlköpfe und Flachlandwixer ohne einen Funken von Innerlichkeit und mystischem Verständnis. Statt einzuschließen, schließen sie alles aus, was nicht in ihr Konzept passt. (An ihren Früchten wird man sie erkennen...) Wo soviel Ego ist, kann ES nicht werden.

Liebe, Achtsamkeit und Hingabe sind Fremdworte für diese Leute, die an solchem "Leben eben" resignieren. "Wahrheit" ist ebenfalls so ein verfemtes Wort. Ramesh hat gesagt... Statt dass sie die Worte ihrer Meister hinterfragen, glauben und folgen sie zwanghaft jedem Buchstaben bzw. ihren eigenwilligen Schlußfolgerungen.  Wortwixer, Wortfetischisten die sie sind, scheinen sie aber doch den Begriff "Gewahrsein" zu akzeptieren. Gewahrsein der Wirklichkeit  i s t  aber nichts anderes als die WAHRHEIT zu schauen, die WAHRE Wirklichkeit hinter den Täuschungen zu schauen.

Ob Ramesh Balsekar je im Gewahrsein war? Wenn er tatsächlich glaubte, dass das Annehmen von Glück und Freude, Schmerz und Leid, Ups und Downs - das "Leben eben" - der Weisheit letzter Schluß sei, dann verneine ich das entschieden. Er ist m. E. nicht vollständig "gestorben". Das bedeutet nicht, dass er nicht  ab und an ego-entrückt/ im Gewahrsein war. Permagewahrsein aber erlangt nur der vollkommen geistig Wiedergeborene, der den finalen Schritt über den Jordan, ans "Andere Ufer" getan hat.

Die Annahme des "Lebens eben" ist nicht das Ende, sondern der Anfang und die Voraussetzung dafür, dass im letzten finalen Akt über die Gegensätze hinausgegangen werden kann und  - befreit von allem Leiden!!! - wahrer Gleichmut, wahre Gelassenheit in der geistigen Wiedergeburt erlangt wird.  Gleichmut, Gelassenheit kennt keine Ups und Downs.
Wer nicht an die Befreiung von allem Leiden glaubt, der hat die Botschaften des  Buddha, Jesus und alle wahren Meister nicht verstanden. Wenn sich ein solcher als Lehrer oder gar als Guru geriert,  da wird der Irrtum zum Kult. Ramesh Balsekar war ein Schüler Nisagadattas.  Ob er "alleinstehend" solchen Kultstatus errungen hätte, ist äusserst fraglich.

Balsekars Glaubenssatz war, dass der Mensch abhängig von seiner genetischen Veranlagung und seiner gesellschaftlichen Konditionierung ist und dass er in dieser  Abhängigkeit Gottes Willen tue. Daran sei nichts zu ändern oder zu machen. Das ist eine perverse teuflische Verkehrung. Der WAHRE Gottesglaube besagt, dass du  wiedergeboren wirst aus Wasser und aus Geist - d.h. dass du dich aus den Fesseln deiner konditionierten Prägung (Fremdbestimmheit) befreien kannst, sowie deine genetische Veranlagung geistig transzendieren; die genetische Veranlagung des "Todlosen", des geistig Wiedergeborenen hat keine Wirkkraft mehr.  Ramesh Balsekar mit seinem Konzept aber setzt die "Sünden der Väter fort bis ins sechste und siebte Glied"....
Die Anhänger Balsekars wären in einer Psychotherapie besser aufgehoben. Dort würden sie zuallererst lernen, ihre Person, ihr authentisches Menschsein zu entdecken, wertzuschätzen und anzunehmen, statt die Person als "Konzept"  voreilig auf den Misthaufen der Geschichte zu werfen. Dann erst ist die Basis geschaffen, das Ego (nicht die ganze Person/Ich als solche) als Konstrukt von innen heraus, aus sich SELBST heraus BEWUSST zu erkennen, statt einfach nur als eine Überzeung von anderen zu übernehmen. In dieser geistigen Erkenntnis wird das Ich transzendiert.

Im Pseudo-Advaita wird mit dem Glaubenssatz an die Konzepthaftigkeit der Person indes die ganze (göttliche) Menschlichkeit nullifiziert. Das ist Nihilismus, wie er schlimmer nicht sein kann, weil er nämlich im spirituellen Gewändlein auftritt. Bei manchen entwickelt er sich geradezu zum Wahn.  (Fredo-Advaita)

Ramesh Balsekar gehört in die Rubrik "Spiritueller Lehrer". Irrlehrer. Lehrer und Förderer der "spirituellen Umgehung." Der ist nicht einmal den halben Weg der Himmelsleiter hinaufgekommen. (Dass er einige Male aus der "Maschine ausgestiegen" ist, will ich ihm nicht nehmen.) Er ist ein idealer Lehrer für alle, die so bleiben wollen, wie sie sind und den Kuchen zwar essen, aber zugleich auch behalten wollen. Für alle, die die grundlegende konditionierte Faulheit und Nichtsnutzigkeit des Egos zelebrieren, kultivieren und sich und anderen als spirituelle Qualität verkaufen wollen. Wie nützlich eine solche Lehre dem Ego doch ist, dient sie doch seiner Aufrechterhaltung. Wobei man die Schizophrenie geflissentlich übersieht, die darin liegt,  einerseits zu glauben, dass es mich als Person gar nicht gibt und mir gleichzeitig das Recht nehme, den dressierten Affen, meine Triebhaftigkeiten, mein Ego (im Guten wie)  im Bösen hemmungslos auszuleben. Und das alles im Namen Gottes, weil ES es so will bzw. "erscheinen" läßt!





Unbeschreiblichkeit

Die Unbeschreibbarkeit des Bewußtseins jenseits von Ego ist gleichbedeutend mit der Unbeschreibbarkeit des Menschen jenseits von Ego. Sowenig sich das eigenschaftslose Bewußtsein eines Meisters beschreiben läßt, genauswenig läßt sich das Verhalten eines Meisters  beschreiben.  Es gibt keine Kriterien, deshalb ist alles, was den Meister oder das Bewußtsein des Meisters mit Eigenschaften versieht,  eine Projektion des Ego. Ein wahrer Meister tut dies oder jenes... oder: ein wahrer Meister tut dies oder jenes  n i c h t... Jacke wie Hose - der Meister ist jenseits von Ego und daher jenseits von Definition.


Bilderlosigkeit

Man wird letztlich jede Art von Vorstellung, jede Art von Bild loslassen müssen auf dem mystischen Weg.  Nicht nur die selbstgemachten im Kopf, sondern insgesamt loslassen, was in der christlichen Mystik "Augenlust" genannt wird.

Egal, ob es sich um häßliche An- und Ausblicke handelt oder um schöne Aus-Sichten -  immer ist es diese "Augenlust", mit und an der wir haften und die buchstäblich in den BANN zieht.  Der edle spirituelle Gutmensch, der Liebhaber des Wahren, Guten und Schönen in der (Außen-)Welt wird das wieder vehement dementieren und mich der Unmenschlichkeit zeihen.

Im Endeffekt wirst du auch aller  deiner  l i e bgewordenen guten, schönen und wahren Emotionen verlustig gehen müssen, z.B. auch deiner geliebten Gefühle, die dich beim Anblick eines beeindruckenden Naturschauspiels überfallen  - ganz gleich, ob real oder von Fotos oder anderen Medien übermittelt:
Alles, was dich von aussen beeindruckt, alles Äußerliche, was e-motional bewegt, ist Ego, mag es noch so schön, wahr und gut erscheinen.

(Für diejenigen, die auf das Wort "müssen" und "sollen" allergisch reagieren, ein Trostwort. Natürlich mußt du nichts. Es gibt keinen Zwang. Wenn du einmal Ja gesagt hast, wenn du einmal mit vollem Herzen deine Bereitschaft und Hingabe gefühlt hast, setzt sich der Zug von SELBST in Gang.  Voraussetzung dafür ist, dass du deinen Widerstand aufgibst. Kleiner Tip: Den Widerstand annehmen, heißt den Widerstand loslassen. Das gehört in den Bereich der sog. Schattenarbeit. Und deswegen noch ein Tip: Die Gefühle, die du beim Lesen von Muss und Sollte hast, wären eine kleine Schattenarbeit wert: Fühle deine Gefühle des Widerstands, geh in sie hinein, sie sind deine Führer in die Vergangenheit, wo sie entstanden sind und wo sie aufgelöst werden -  dann wirst du auch damit aufhören, sie in andere Menschen zu projezieren und du wirst aufhören, sie zu kontrollieren, indem du beispielsweise erbsenzählerisch ihre Ausdrucksweise angreifst und ihnen vorschreibst, wie sie zu sprechen oder nicht zu sprechen haben.  Dann würde dir auch bewußt, dass das Verhalten, was du an andern kritisierst und kontrollierst, exakt das ist, mit dem du dich selbst begrenzt!
Oh Ihr Mönche...

Schattenarbeit ist Bewußtseinsarbeit.
(Da fällt mir gerade ein: Der Mensch, der gesagt hat, dass sein ganzes Leben Schattenarbeit sei, hat aber irgendwo auch gesagt, dass er nichts vom Fühlen der Gefühle hält... in dem Fall nehme ich meine günstige Prognose wieder zurück... LOL!
Ach,  Ihr Dödelköppe!  Schattenarbeit ist keine Arbeit, sie ist Achtsamkeit im Hier und Jetzt!)

Ich bekam gerade einen Hinweis auf einen guten Beitrag in Nytia's Kloster:
http://satyamnitya.wordpress.com/2014/08/01/ronny-hiess-und-ein-nichts-ist-da-schon-zu-viel/
Ronnies Mund tut WAhrheit kund!
Ja, der Begriff NICHTS ist schon zuviel. Genau wie ES und DAS. Es sind nur Extrakte, Reduktion aufs Namen- und Eigenschaftslose.



Beim Pseudo-Advaita
handelt es sich offensichtlich um eine "spirituelle Umgehung".
Diagnose: narzisstische Neurose

Nur ein inflationäres Ego ist imstande, aus einer vorübergehenden  Erleuchtungserfahrung ein "Absolutum" zu machen. Eine narzisstische Verarbeitung von spirituellen Erfahrungen ist ziemlich weit verbreitet. Der Verstand kann gar nicht anders, als sofort ein Konzept, d.h. eine Religion draus zu machen: Du bist schon frei, du bist schon erlöst, das Ich muss nicht sterben - Jesus Christus ist schon für uns gestorben... Du bist erlöst durch GLauben... usw. und setzt das Ziel, das Ende einer langen Reifungsreise  als gegebenes Alpha und Omega.



An ihren Früchten ...

Ich bin eine Früchte-Leserin, ich erkenne die faulen Früchtchen an ihren Dornen, d.h. ihren Abwehrmechanismen und Identifizierungen.
Das (Allmy-)Forum ist eine gute Plattform, den Geist zu schärfen und  zu lernen, die Geister zu unterscheiden.  Wo anders kann man dies? Wo anders trifft man soviele (scheinbar) Erwachte, Erleuchtete und Entkoppelte? Auf dem Gladenbacher Marktplatz gewiß nicht!

Dienstag, 8. Juli 2014

Der Himmelsschlüssel zum ewigen Frieden liegt, my Dear, in den Gefühlen



Leere


Die Leerheit, die durch die Abwesenheit von Ego verursacht ist, bedingt auch, dass ich so etwas wie ein "Bauchgefühl" oder warnende Vorgefühle nicht mehr kenne. Es wird nicht mehr benötigt, weil die innere (Angst-) Freiheit keinen Grund mehr kennt, mich zu schützen, zu wehren  oder mich vor jemand zurückzuziehen. Auf der personal-dualen Ebene aber sind Bauchgefühle absolut wichtig. Viele Menschen kennen so etwas wie Bauchgefühl, Intuition überhaupt nicht, weil sie keine Antenne ausbilden konnte, die ihnen zu Vorsicht und gesundem Mißtrauen geraten hätte. Auch ich gehörte zu denen, die ihren Gefühlen grundsätzlich mißtrauten,  und dadurch immer "an die Falschen" geriet.


Unveröffentlichter Kommentar zu Sein.de


Zitat:
"Die meisten Menschen verbringen ihr Arbeitsleben in Jobs, die sie nicht erfüllen – eine ungeheure Vergeudung menschlichen Potenzials, die sich unter anderem in Depressionen, Süchten, ­körperlichen Krankheiten und innerer Distanz zum Job zeigt. Nur: Wie finde ich die Arbeit, die mich glücklich macht?"
http://www.sein.de/archiv/2014/juli-2014/jobutopia.html

Mein Kommentar: Ein Thema für die Sozialpsychologie!
Nun ja, wenn du zu den "meisten Menschen" gehörst, dann ist es ganz ok, dass du Befriedigung und Erfüllung durch weltliche Dinge suchst,  - den Partner, der dich glücklich macht oder die Arbeit....  Aber wer sich selbst und wie Sein.de die Spiritualität auf die Fahnen geschrieben hat, sollte ein bisschen achtsamer mit seinen Themen umgehen.  Hat man es noch immer nicht begriffen, dass nichts Weltliches dich je erfüllen wird? Suche  z u e r s t  das Reich Gottes! sagt Jesus, dein Wahres Selbst. Stattdessen versucht das gute (spirit.) Ego das Reich Gottes voreilig auf der Erde zu installieren!
Für den, der das REich Gottes in sich und als sich SELBST gefunden hat, haben sich alle Fragen nach Erfüllung erledigt, dem ist dein Glück nicht mehr von äußeren Umständen und Bedingungen wie Arbeit, Partner usw.  abhängig.
Die Welt war noch nie dazu da, den Menschen glücklich zu machen, erst die Umkehr in die Innerlichkeit, die SELBSTwerdung bringt das einzige Glück, was es gibt: Das Glück der Ganzheit. Dann ist die Welt - der Partner, der Job usw. auch nicht mehr in der Lage, dich unglücklich zu machen. Nur die eigene Veränderung ändert die Welt, bzw. die Sicht auf die Welt.

Es sind diese Wellness-Anbieter, die dir einen schnellen Platz an der Quelle anbieten. Glücksversprecher auf dem spirituellen Schnäppchenmarkt,  die die Menschen vom "Rechten Weg" abbringen. Du hast ein Recht auf Glück, Geld, Gesundheit und Wohlstand - hört man sie immer wieder, diese Marktschreier. Hast du aber nicht!
Auch ich war mal auf diesem Trip; da habe ich dann voller Hoffnung Lotto gespielt, dem Universum Briefe geschrieben, mich in Schulden gestürzt - weil Geld ja immer nachwächst, umso mehr man davon ausgibt... usw....LOL! Das "richtige" Wünschen wollte ich lernen... Gottseidank wurde ich dessen genauso müde wie aller anderen spirituellen "Übungen"


Auch die neue  Connection spirit  hat wieder einmal ein diesseitiges Thema :  Anders essen.Wie wir gesünder und leckerer essen können, ohne unserern Lebensraum zu zerstören.
Das  lese ich seit mehr als 50 Jahren in sämtlichen Büchern, Zeitschriften von der Brigitte bis zur Bildzeitung. Utopien sind Stolpersteine auf dem spirituellen Weg. Utopien waren immer schon die Sache der Weltverbesserer.

Aber das Weltliche soll man doch integrieren, höre ich dich jammern.
Ja, ber richtig "integral" wirds erst, wenn du am Andern Ufer angekommen bist. Param advaita. Dann erst kannst du mit Fug und Recht sagen, dass dir ganze Welt gehört....das ganze Universum IN DIR! Alles wartet darauf, dass du ES erkennend durchdringst. Von Innen her.
Nochmal für den, der es mit der Spiritualität ernst meint: Suche ZUERST das Reich Gottes ...Und das fängt damit an, dass du dir deiner Bedürfnisse nach dich erfüllender Arbeit und glückspendendem Partner usw. im Hier und Jetzt total bewußt wirst, nicht aber, dass du dich mit Bedürftigkeit & Mangel weiterhin identifizierst, indem du  Rettung und Erfüllung in der Außenwelt suchst! In der Bewußtwerdung des Mangels liegt auch die Umkehr(ung)  - was letztlich zum Bewußtsein deines inneren Reichtums führt.


Der Buddha sagt...

Der Christus hat gesagt...
Die Umkehr (in der kontinuierlichen  Verinnerlichung) ist nichts anderes als die Heimkehr in die bewußte Buddhaschaft oder zur Bewußtheit des Christus-SELBST zu kommen. Und ist es vollbracht, hat der Kreis sich geschlossen und hat man die Trennung überwunden, dann ist  es tatsächlich "nichts Besonderes". Der ganze Pathos, mit dem man früher Buddha oder Christus zitiert hat, als kämen ihre Worte  aus unerreichbar fernen Sphären,  ist weg... (Auch deshalb redet man vom "ganz gewöhnlichen" Bewußtsein). Das ganze Heiligkeitsgesummse, was man um Buddha, Christus usw. einst gemacht hat - einfach weg, Was bleibt?  Nüchternheit. Heilige Nüchternheit...LOL...na ja, ich will damit nur einen Unterschied setzen zur Nüchternheit des Egos, die oftmals aus einer Phantasielosigkeit und Überobjektivität - d.h., einer Kälte des Verstandes und Armut der Gefühle entspringt.

Umkehr - auch wieder so ein ekles fixierendes Substantiv, welches impliziert, es gäbe  da eine Bewegung, eine einmalige Kehrung - ist kein Vorgang, der mit einem Schlag getan ist, sondern hat seine Basis in der Schattenintegration: in einer kontinuierlichen Bewußtmachung der verdrängten Inhalte des Unbewußten wird alles aus dem Weg geräumt, was dem vollen Bewußtseinslicht bzw. der Vereinigung  - besser gesagt: der Erkenntnis der Einheit - von Mensch und Gott  oder Ich und SELBST im Wege steht.

Umkehr - Verinnerlichung -   war in meinem Leben ein permanenter Prozess, eine tägliche Erforschung meiner Gedanken und Gefühle.
Gewissenserforschung, ein ekler Begriff aus meiner katholisch-repressiven Vergangenheit bekam für mich eine völlig neue Bedeutung: Nicht mehr  die sog. Sünden, wie sie die Kirche definierte, wurden erforscht, sondern meine tägliche Frage hiess: wo - in welchen Situationen -  habe ich mich selbst verraten.
Klar bin ich auf meinem spirit. Weg dem Askeseideal des christlichen Sado-Masochismus erneut und immer wieder  in die Fänge geraten. Ich glaube, das bleibt nicht aus auf dem Weg ... oft stand ich kurz davor, dass ich wieder in die Kirche eingetreten wäre. Meine Sehnsucht ging nach dem Kloster, den Carmeliterinnen. Und so war damals meine Art der Gewissenserforschung zunächst  auch so,  wie die Kirche sie versteht: ich forschte täglich nach Sünden, Vergehen - ganz so brav, wie ich es als Kind gelernt hatte.
Und kam in Teufels Küche damit .
Denn was ich mir damit antat, war nichts anderes als eine massive Verstärkung meiner eh schon vorhandenen  (Selbst-) Unterdrückungsstrukturen. Der Zensor, das gestärkte sadistische Eltern-Ich trieb mich fast in den Wahnsinn. Ich gab mir sozusagen den Strick, bis ich nicht mehr atmen konnte.  Um mir wieder Luft zu verschaffen  geschah das übliche: Das Pendel ging ins andere Extrem: go wild, let's Party  -  ich ertränkte das Über-Ich in Alkohol und verfiel in wilden ungehemmten Anarchismus. Und natürlich erfolgte einmal mehr die übliche Bücherverbrennung...
Das ging einige Male so, denn die Reue ließ niemals lange auf sich warten und ich kam wieder zurückgekrochen.  Oh Herr, ich habe gesündigt... und ich kaufte mir dieselben  Bücher noch einmal. Immer wieder Rückfälle - die schwarzchristliche Programmierung hatte mich fest in ihren Klauen.  Jaja, die Reue, die Unterwerfung... die Reue ist ein zweischneidiges Schwert, eine verführerische Schwäche -  oder Kraft... je nachdem...
Hier auf dieser Bühne werden die schwersten SchattenKämpfe gekämpft... hier lauern die übelsten Dämonen...
Irgendwann aber erfolgte der Durchbruch und ich erkannte  in vollster Klarheit:
Die Kirche selbst ist die Krankheit, die sie zu heilen vorgibt und alle Versuche, diese Krankheit mit den Mitteln der Kirche auszutreiben, heißt den Teufel mit Beelzebub auszutreiben. Ihre Exorzisten sind nichts anderes als Erfüllungsgehilfen des Teufels. Und der Teufel ist nichts anderes als eine Eigenkreation der Kirche.

Das lernte ich auch: Dämonen wollen nicht verurteilt, sondern  freundlich empfangen werden. Bis ich dazu fähig war, dauerte es eine Weile, denn erst einmal war ich voller Hass gegen die Kirche und ich las viele Bücher, die meinen Haß am Leben hielten und ihn nährten. Das war kein Fehler, sondern Notwendigkeit. Es geht m. E.  darum, die Empörung so lange aufrechtzuerhalten, bis sie transformiert werden kann. Das ist der Punkt, an dem volle Klarheit eintritt über den Gegenstand der Empörung.
Die Desidentifikation von der schwarzchristlichen Sado-Maso-Prägung war für mich der bei weitem schwierigste Akt der Umkehrung.

Bei der  WAHREN Gewissenserforschung

ging es für mich darum, statt sog. Sünden jede Art von Selbstverrat aufzudecken und mir alle Gefühle und (selbstschädigenden) Gedanken  bewußt zu machen. Was Transformation war, wußte ich damals nicht, erst heute sehe ich, dass ich mit meinen Beobachtungen/ "Meditationen" nichts anderes bewirkte, als das, was man Transformation und  was ich Umkehrung  nenne.

Fast jeden Morgen stand ich um 3 oder 4 Uhr auf und lauschte mit einem Stift in der Hand in mich hinein. Zu Anfang wurde über einen längeren Zeitraum meine ganze Vergangenheit mit ihren traumatischen Begebenheiten und verdrängten schrecklichen Gefühlen ans Licht gehoben, durchlitten und geklärt. *
Dazwischen immer mehr Momente einer großen Klarheit und des Himmlischen Friedens.  Ich wußte damals auch nichts von sog. Schattenarbeit, genau dies aber geschah während meiner Morgenstunden. Ich hatte auch keine Ahnung davon, dass ich mich in dieser Zeit in Trance befand! lol...
Mit jeder Be-Reinigung, jedem "CLearing"  kam ich näher zu mir SELBST resp. ins HIER & JETZT der Vollpräsenz.
Nachdem die Vergangenheit und die Traumen geheilt waren, gab es nicht mehr soviel zu verdrängen. Ich hatte gelernt, in der Gegenwart achtsam auf mein Denken und Fühlen zu achten und so waren es meist nur  die leicht verdrängten Reste vom Vortag, die zur Bearbeitung anstanden. Es war nicht mehr notwendig, jeden Morgen so früh aufzustehen und  bis in den Vormittag zu schreiben und zu "arbeiten".  Eine Stunde reichte völlig aus.



*Bei der  "Arbeit" mit den Gefühlen fand ich übrigens heraus, dass es immer die gegenwärtigen Gefühle sind, die zu den vergangenen Traumen, den verdrängten Inhalten meines Unbewussten führen! Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Zurückverfolgung fiel es mir aber mit der Zeit immer leichter und ging immer schneller: ein Gefühl tauchte auf und fast sofort erschien vor meinem inneren Auge  das Bild der damaligen Situation in der Kindheit. (Sich vorrangig mit seiner Vergangenheit zu beschäftigen, in sie einzutauchen und Gefühle und Traumen absichtlich heraufzuholen finde ich heute nicht mehr gut.)

Erst wenn ich alle Gefühle, die sich einstellten, total gefühlt hatte und ihre Berechtigung anerkannte, wendete sich das Blatt und "himmlische" Klarheit und Frieden trat ein.
Achtsamkeit! Wie ich auch jetzt wieder erkenne, war Achtsamkeit der Weg, der mich von den Gefühlen im Hier und Jetzt zu ihrem Ursprung in der Vergangenheit führte.
Achtsamkeit ist der Schlüssel.


Selbstverwirklichung I

kleingeschrieben nenne ich für mich den  tiefenpsychologischen  TransformationsProzess der Individuation der Persönlichkeit. SELBSTverwirklichung indes die spirituelle Transformation der geläuterten Psyche/Persönlichkeit auf die Transpersonale Ebene. Beides ist im Grunde nicht voneinander zu trennen, sondern eher ineinander verflochten.



Selbstverwirklichung II

Im Rahmen von Selbst- und SELBSTvewirklichung habe ich sicher auch manchen Menschen wehgetan. So glaubte ich z.B. im Kontext meiner inneren Auseinandersetzung mit der Kirche auch den jahrzehntelang weiterbestehenden Kontakt zu meiner ehemaligen Lehrerin Schw. Editha abbrechen zu müssen. Ich  habe das Kloster in mir selbst gefunden, schrieb ich ihr... I go my own way... Sie schickte mir wortlos ein von mir gemaltes Bildchen aus meiner Kinderzeit zurück.
Magda Baelde, eine belgische Freundin und Malerin... auch ihr schrieb ich einen Brief, nachdem wir uns nach Jahrzehnten wiedergetroffen hatten, einen Brief, der sie mehr als getroffen haben wird.
Loretta Pryma...
Conny, eine Puppenspielerin aus Chemnitz, deren Nachnamen ich leider vergessen habe - sie war damals die Freundin von Georg Dick - auch ihr habe ich keine Chance gegeben, unsere Freundschaft zu vertiefen. Ihre Jugend... v.a. ihre Beziehung sah ich nur unter dem Aspekt von weiblicher Unterdrückung... ich hatte absolut keinen Sinn mehr für weltliche Bindung und Beziehung.
Auch ein Mann war darunter, der mich wirklich sehr liebte... auch hier Kontaktabbruch -
 "Jesus" allein sollte der Bräutigam meines Herzens sein. Ich war kein exoterischer Christ, mit dem Zugang zu meinem Unbewußten hatte ich auch Zugang zur (christlichen) Mystik.

Wohlgemerkt, bei meinen Kontaktabbrüchen handelte es sich keineswegs um Bindungsangst im üblichen psychologischen Sinne. Bindung im spirituellen Kontext wäre Verrat gewesen, SELBSTverrat.

Nein, nicht, dass ich mein Verhalten wirklich bereute...Es kann nicht ausbleiben, dass man Menschen wehtut, wenn und weil man sich der Welt notwendigerweise entfremden  m u s s . Es kann nicht anders sein. Und doch fühlte ich mich beschissen dabei,  die Menschen so vor den Kopf zu stoßen...

"Vater und Mutter zu verlassen", bedeutet im Grunde nur Desidentifizierung von den uns aufoktroyierten gesellschaftlichen Prägungen &Rollen. Dass man alles wörtlich nimmt und ent-äussert, kann wohl nicht vermieden werden. Und so verlassen Kinder ihre Eltern und Männer ihre Frauen, Frauen ihre Männer und manchmal die ganze Familie, weil sie dem inneren Ruf ihres Herzens folgen  m ü s s e n , ungeahnt, dass es eben auch "nur" der INNERE Ruf ist, der sich auf ein inneres Geschehen bezieht und vielleicht gar nicht unbedingt ausgelebt werden muss. Vielleicht. Denn wenn man liest und hört, dass sich in der heutigen Zeit immer noch tibetanische Mönche für Jahre  in Felshöhlen einmauern lassen... da scheint's sich in den höchsten Spiri-Kreisen  noch nicht rumgesprochen haben, dass es nicht um Ausagieren, sondern allein um Desidentifkation geht.
Das nach-Innen-gehen nach außen auszuleben, zu ent-äussern, indem ich gleichnishaft und symbolisch eine Felshöhle aufsuche, scheint mir doch verjährt zu sein... Ich glaube, ein echter Meister sagt dir, dass du da bleiben sollst, wo du bist und mit dem arbeiten, was da ist. Das Hier und Jetzt ist niemals woanders.


Individuation

ist der Heilungsprozess, in dem das Ich die nötige Stärke erlangt, um sich letztendlich in der Einheit mit Gott (SELBST) aufzulösen.
Jaja, höre ich dich sagen, da ist nichts, was aufzulösen wäre, ist doch schon "Alles da".
Gut auswendig gelernt, antworte ich dir. Hättest du deine Schulaufgaben gemacht, wüßtest du, dass Sprache es nicht anders als in solchen Worten beschreiben kann.
Ob ich die Einheitserfahrung nun als Aufgehen, Eingehen, Auflösung,Erkenntnis, Erfahrung, Vereinigung, Verschmelzung - what ever, bezeichne, ist doch

Wie war das mit deinem ERwachen, wenn es je stattgefunden hat - mit welchen Worten hast du es hinterher beschrieben? Glaubst du, du hast es besser formuliert? Genau, deine Worte sind genauso nichtsnutzig vor dem Herrn, wie meine,  - wie alle Beschreibungen es sind. Ob du nun sagst, dass dein Ich abwesend war oder ob du sagst, das Ich ist im Nichts aufgegangen oder dass da Niemand war oder dass Jemand abwesend und Niemand anwesend - oder wenn ich sage, das Ich ist in Gott aufgegangen, dann ist das Jacke wie Hose. Alles nur eine elende sophistisch-babylonische eitle Wortwixerei!
Herz oder Gewahrsein? Natürlich sagst Du lieber Gewahrsein, der Begriff "Herz", der genau dasselbe bezeichnet, ist dir zu romantisch und poetisch, du NüchternheitsSektierer!

Wenn ich überkorrekt sein will, ok.: Letztendlich gibt es natürlich keine VereinigungsErfahrung, sondern "nur" Erkenntnis der Einheit allein Seins. Genau gesagt,  annähernd klare Aussagen über diese Dinge zu machen ist eine Kunst, die wird dir nicht sofort in die Erwachens- oder Erleuchtungswiege gelegt. Es dauert seine Zeit, manchmal Jahre, bis man  die klarste Formulierung für das Unbeschreibbare findet. Retrospektiv nämlich erst fügt sich eins ins Andere, da wird dir die Bedeutung und der Sinn dessen offenbart, wofür du lange Zeit keine Sprache hattest.


Schatten


Man scheint ja vielerorts zu glauben, wer "erleuchtet" ist, würde demgemäß auch keine Schattenseiten bei anderen Menschen sehen. Das ist Unsinn. Ganz im Gegenteil: nur wer seine eigenen Schatten bzw. seine psychologische Abwehrstruktur aufgelöst hat,  ist imstande, Schattenanteile bei anderen wahrzunehmen.
Wenn ich auf Schattenanteile hinweise, dann werte ich damit weder den Menschen noch den sog. Schatten ab. Im Gegenteil, ich weise oft darauf hin, auf welche Weise er aufgelöst werden könnte.
In dem Verhalten einiger Leute, - ob jetzt einer über meine Facebookseite muffelt und nichts als Zweifel und schwarzgalliges Ennui verbreitet, oder bei dem  Spiri-Troll, der mir öfters in den Foren begegnet, -  erkenne ich  Abwehrverhalten.  Und was ich erkenne, das wird ausgesprochen. Insofern müssen sie damit rechnen, dass ich dieses Abwehrverhalten thematisiere.
DAss dies von manchen Allzugutmenschen  - das sind die Leute, die gewohnheitsmäßig Nattern an ihren Brüsten nähren, die RundUmToleranten - als Lieblosigkeit empfunden wird, ist verständlich.
 Auf Facebook gibt es eine Blockierfunktion, mit der man die Leute einfach aussperren  kann. Das habe ich bislang zwei- oder dreimal gemacht; das war aber eher versuchsweise und spielerisch als eine Art Nasenstüber gemeint, den ich auch sofort wieder rückgängig gemacht habe. Ich brauche sie nicht, die Blockierfunktion - ich spreche aus, was mir das  Abwehrverhalten der Leute  mir über sie aussagt - und  - pffffft...  sind sie weg.
Ja, und natürlich wird es dann heißen, ich könne keine Kritik vertragen. Nun ja, wenn sie denn imstande wären, Kritik zu definieren und wirkliche Kritik zu äußern... aber sie kritisieren ja gar nicht, sie meckern, provozieren und wollen  streiten und deshalb werden sie persönlich... besonders, wenn ihnen die Argumente ausgehen...
Und damit das mal klar ist: Die WAHRHEIT ist  UNKRITISIERBAR! Punkt.


Unberührbar

Wenn ich sage, dass ich unberührbar bin, will ich damit sagen, dass ich psychisch unverletztbar bin. Das Leiden - das konkrete (!) Leiden von konkreten (!) Menschen oder Tieren in meinem konkreten (!) Hier & Jetzt läßt mich nicht unberührt, auch wenn ich mich im Leiden nicht mehr mit den Menschen identifizieren kann.

Was mich allerdings kaum oder sehr sehr selten berührt sind dramatische Ereignisse und Berichterstattungen über Krieg, Massaker, Hungersnöte usw. in den Medien.  Auch wenn ich mir manche Fußballspiele der WM anschaue, "ERSCHEINT"  mir das doch genauso bedeutungsleer wie eine Sendung über das Geschehen in der Ukraine oder das Revivel von Monty Pyton - Alles ist gleich gültig. Kein Unterschied. Die sog. Fakten der Tagesschau oder die sog.Fiktion vom Tatort am Sonntag - Jacke wie Hose. Fiktion oder Fakten  - diese Kategorien sind in meinem Bewusstsein keine Unterschiede mehr, d.h. die Gegensätze und die Kategorien sind aufgehoben. Was aber nicht heißt, dass ich sie nicht wahrnehme, sie haben nur ihre Bedeutung verloren.
Die Unberührbarkeit leitet sich von der neutralen REINEN Wahrnehmung ab. Der Beobachter oder der Zeuge nimmt die Dinge neutral wie eine Kamera wahr, ohne Stellung zu beziehen.Richtig-falsch gibt es hier nicht. Und trotzdem.... es heißt nicht, dass man total gefühllos wäre, wie es oftmals angenommen wird.