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Samstag, 13. August 2016

Gott um Gottes Willen killen musst du, willst du mit IHM im Himmel chillen


Neues vom Zaun

aus Juni/Juli 2016

 Wer bin ich?

Bin ich ein Mensch, der spirituelle Erfahrungen macht, oder bin ich ein spirituelles Wesen, welches menschliche Erfahrungen macht?
Willigis Jäger sagt dazu:
“Ich bin nicht Materie, die eine spirituelle Erfahrung macht. Ich bin ein spirituelles Wesen, das diese menschliche Erfahrung macht.

Meine Antwort ist weniger eindeutig als die W. Jägers und lautet wie stets JEIN bzw.  führe ich aus dem Entweder-Oder-Denken, dass ich entweder dies oder jenes sein muss,  hinaus, denn ich bin mir bewusst:  Ich bin sowohl dieses als auch jenes.

Die Antwort auf diese Frage basiert auf der lebendigen Ein-sicht, die man jedoch erst dann hat, NACHDEM man die notwendigen "spirituellen Erfahrungen" gemacht hat und die notwendigen Prozesse durchlaufen hat  (Schattenintegration/Individuation). Ein solcher Satz wird von spirituell ganz Korrekten gerne mit moralisierender Geste jenen serviert, die von spirituellen "Erfahrungen" sprechen, mit dem Hinweis, dass es so etwas wie Erfahrungen gar nicht gebe, weil es auch keinen Erfahrenden gebe... usw.
Wo die Ein-SICHT nicht lebendig war, basiert sie auf dem PapageienGlauben als Für-wahr-Halten, dem toten angelesenen oder angelernten Buchstaben, auf Hören-Sagen.

Tatsächlich aber ist es so, dass wir auf der Hinreise zur SELBSTrealisation gar nicht anders können, als uns aus dieser evolutionären Perspektive "von unten" aus  als Menschen zu sehen, die spirituelle Erfahrungen machen. Erst am Ende der Hinreise, nach der vollbrachten UMKEHR in die Innerlichkeit bzw. aus der involutiven Perspektive des "oben" Angekommenen/'Befreiten erkenne ich, dass ich ein spirituelles Wesen - yes, dass ich GOTT mySELF bin,  welcher durch mich, meine Person menschliche Erfahrungen macht.

Ob Willigis Jäger seinen Text  nur GLAUBT oder ob er dies in lebendiger WAHRHEIT aus sich Selbst bzw. seines Gewahrseins erkannt hat, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Alles was ich zu sagen vermag ist:
Zuerst ist ein Ding
dann ist kein Ding,
dann ist sowohl ein Ding - als auch kein Ding
dann ist weder ein Ding noch kein Ding.
IST (TILT ) :-D

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                                                                                                                                          Juni 2016

T.S. Eliot

"Wir werden nicht nachlassen in unserem Kundschaften,
und am Ende unseres Kundschaftens wird es sein,
am Ausgangspunkt anzukommen
und den Ort zum ersten mal zu erkennen."

Ich bin das Alpha und das Omega
bin EINS und weder hier noch da,
Der Ausgangspunkt wird mir adhoc
zum Eingangstor zum AndersOrt.

Der Anderswelt, die nicht viel anders ist,
Beziehungsweis' nur anders ist, weil ich es bin,
Und weil mein Blick sich gänzlich umgekehret hat,
Werd' ich der leuchtend Fülle teilhaft, voll & satt.

Ich leb' mein Leben noch einmal,
Was unbewusst war, wird mir klar,
Und offenbart in WAHRHEIT sich,
Es offenbart sich Welt und Ich
Von innen her im Strahl des Lichts,
Welches scheinet ewiglich und
Erhellt die Finsternis.

(Lol'Sophie)

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Töte den Buddha

Triffst du Buddha unterwegs, töte den Buddha. 
Warum soll man ihn "töten"? Weil alles, was du in der Aussenwelt "triffst", nicht die WIRKLICHKEIT, sondern eine Projektion ist! Trennung.  Töte bzw. erkenne die Projektion, deine Vorstellung.
Buddha ist dein innerstes WESEN, du kannst ihn nicht "treffen", sondern nur (eins) SEIN.

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Sprüche

Das Leben ist wie ein Schachspiel: Wenn das Spiel zu Ende ist, kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel zurück. (unbekannt)
Das Leben ist wie ein Schauspiel... Schauspieler und Regisseur...

“Ein spiritueller Weg, der nicht in den Alltag führt, ist ein Irrweg.”
(Pater Willigis Jäger, Benediktiner-Mönch und Zen-Meister)
Ich ergänze ZURÜCK-führt... denn bevor man Ich und  Welt (zurück-)gewonnen hat, muss man sie zuerst einmal verlassen haben. Sich lebenslang in einer Klosterzelle oder abseits der Welt


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Carlos Castaneda:

...Die Angst ist nicht die Todesangst, sondern jene Angst, die den Menschen überfällt, sobald er die Schranken des alltäglichen Bewußtseins überschreitend mit unbegreiflichen Erfahrungen in unbekannten Dimensionen konfrontiert wird. Wird diese Angst überwunden, erreicht er die Klarheit einer neuen Schau.“ UND „Diese Klarheit aber wird zu seinem zweiten Feind: er scheint nun alles zu wissen, zu kennen, zu durchschauen, und erstarrt zu einem sarkastischen Clown.“ ...
Nein, die Klarheit kann niemals zu einem Feind werden, das Problem ist nicht die Klarheit, sondern die Identifikation mit dem, was da in Klarheit "geschaut" wird, das Haften an der Ein-Sicht/Erleuchtung.  Man glaubt, man hat ES für alle Zeiten und kann nicht loslassen. Die Erleuchtung wird zu einem toten Wissen des Verstandes, zu Glaubenssatz und toter Überzeugung. Genaus diese Anhaftung ist das Ende der Klarheit.

Die "Schranken des alltäglichen Bewusstsein" werden jedesmal überschritten, wenn man in Tiefenprozesse abtaucht, jedes Mal war es damals zumindest bei mir mit Todesangst verbunden und von daher mit großem Widerstand; ich glaubte, wirklich sterben zu müssen, habe Abschiedsbriefe geschrieben...Es war bei jedem "Tauchgang" wie das erste Mal,  habe das Unbekannte nicht wiedererkannt. Ich konnte mich nicht wirklich daran gewöhnen, Jedesmal war ich gefordert, alle Hoffnung fahren zu lassen und mich ins Unbekannte, in den Tod fallen zu lassen...Hingabe. Die Angst vor dem Tod IST die Angst vor dem Unbekannten.


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Da-Sein vs. So-SEIN

Ich definiere das Da-Sein als das persönliche bzw. menschliche In-der-Welt-Sein und das So-SEIN der Welt bzw. die So-heit der  Dinge darin enthüllt sich der neutralen WAHRnehmung, die entsteht, wenn man mit dem Ich/Welt nicht mehr identifiziert ist.
Da-Sein ist das in-der-Welt-Sein des kleinen persönlichen Ich-Bin.
So-SEIN ist das neutrale GEwahrsein des eigenschaftslosen überpersönlichen ICH-BIN
Die Erfahrung des Da-Seins in der Welt der Phänomene ist eine beglückende Erfahrung der körperhaften Lebensfreude.
Das Erfahren des So-Seins kennzeichnet das nüchterne bedeutungsleere "Leben" jenseits der Polaritäten und der Identifikation mit Körper/Materie/Leben.

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Ein Meister

ist ein Mensch, der seine Gedanken und  Vorstellungen  gemeistert hat, insofern diese keine Macht mehr über ihn besitzen - da ist de fakto NIEMAND mehr da, kein Ego, was sich mit ihnen identifizieren könnte. Die Frucht der Befreiung ist Gleichmut. Ich spreche wie in allem nur aus eigener Erfahrung und ich kann sagen, dass mich seit dem besagten Ereignis im Herbst 2011 so gut wie nie auch nur ein  Gedanke fröhlich, ängstlich oder sonst wie gefühlig gemacht hätte.
Ich sage es deshalb noch einmal: Die Leute, die versuchen, dem Leiden zu entrinnen, indem sie statt negative GEdanken positiven Ersatz basteln, sind auf dem Holzweg! Dem Leiden - und Leiden ist immer gedankenabhängig, solange man nicht erlöst und von Konditionierung befreit ist - entrinnen, kann man nur, wenn man über die Polaritäten negativ-positiv hinausgeht. Am meisten Leiden schafft in der Welt  die Identifikation mit dem Positiven, dem sog. Guten!
Und nochmal: ob die Gedanken nun positiv oder negativ sind - sie lassen sich nicht ignorieren, wie es manche spirit. Lehrer behaupten, es ist immer das Ego, welches die Kontrolle will, das spirituelle Ego bemüht sich auch um die Kontrolle der Gedanken. Um Gedanken unschädlich zu machen, muss man sie zu Tisch bitten, sich mit ihnen beschäftigen, sie achten und würdigen und sich erst einmal bewusst mit ihnen identifizieren - sie sind genauso notwendig auf der personaldualen Ebene wie die Gefühle. Wer Gedanken und Gefühle versucht zu ignorieren oder zu kontrollieren, verdrängt sie nur und verstärkt die Neurose/Schatten.
Wichtig ist allein die Achtsamkeit, welche das Denken an sich wahrnimmt. Beobachten, wie das Denken funktioniert, statt es abzustellen...wie Gedanken die Gefühle bewirken usw...


WEnn ich zu jemand über Spiritualität spreche, über div. Übungen, die ich selbst gemacht habe usw., interpretiert der sich (angenehm oder unangenehm) belehrt fühlende Mind sofort: Spirituelle Lehrerin.
Ich bin keine spirituelle Lehrerin. WEnn ich Bücher lese, muss ich deswegen gleich eine Buchhändlerin sein? Wenn ich gut kochen kann, muss ich da Berufskoch sein? Der Egomind macht aus allem Spontanen ein Programm, einen Beruf, eine Nützlichkeit für jemand anderen, manchmal sogar ein Weltrettungsprogramm. 
Mein SEIN hingegen ist völlig unnütz und zu nichts zu gebrauchen.
Ich spiele keine Rolle mehr, auch nicht die eines Spirituellen Lehrers.

@Micky, meinen Spirituellen Correktor
Statt sich des Egos zu entledigen,  lerne man erst einmal mit Achtsamkeit aus den eigenen Augen zu sehen, mit eigenen Ohren zu hören und aus authentischem Munde zu sprechen, d.h. mit allen Gott gegebenen Sinnen nach der Welt zu greifen, bevor man von SELBST in  die Reine (=sinnfreie und bedeutungsentleerte) Wahrnehmung erlangt...Zum Vater gelangt man nur über den Sohn.

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Gutmensch-Aktionen

Ich finde diese Kuppel-Aktion von AM auf Facebook gar nicht mal schlecht: Make Love not War, man könnte es glatt als Integrationsbeihilfe betrachten -  ganz im Sinne Frau Käßmanns und Jesu Christi, den Feind mit "Liebe"(Sex!) zu entwaffnen. LOL. .. WENN.... Wenn da nicht der Islam bzw. die Scharia wäre, die ja recht eigentlich einvernehmlichen Sex mit "Ungläubigen" verbietet, dabei aber das Vergewaltigen von "Dhimmis" bzw. "Ungläubigen" zuweilen geradezu als Gottesdienst verherrlicht. Es ist diese triebunterdrückte sexualfeindliche Frauenverachtung auf Seiten der Männer, die einer friedlichen Regelung des Sexualtriebs im Wege steht, ansonsten würde ich sagen, sie sollten sich an den Bonobos ein Beispiel nehmen.
 .http://www.achgut.com/artikel/fluechtlingshelf_a.m._pfarrer_wagner_und_das_testotesteron

Eine andere gesinnungsterroristische im Grunde menschenverachtende Gutmensch-Aktion ist die der Berliner Künstler des Zentrums für politische Schönheit mit ihrer Aktion "Flüchtlinge fressen".  Hier wird die Opfer- und Märtyrermentalität der Muslime instrumentalisiert.

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Umkehr

Jeder Spiri weiss es, hat es schon oft gelesen und gehört: Diese Welt ist nur ein Traum; dabei denkt er i.d.R. nur an die äussere Welt und nicht an die Welt seiner Gedanken und Vorstellungen, Glaubenssätze und Dogmen, die er nach wie vor so wahr und  richtig hält, wie seinen spirituellen Glaubenssatz, dass diese Welt nur ein Traum ist. LOL

Um die Welt als Traum zu ERKENNEN, muss man Umkehren. Umkehren bedeutet Abkehr nicht unbedingt von der äusseren Welt als  Abkehr vor allem von dem BEGEHREN und VERLANGEN nach den materiellen Werten. Alles, was das Ego begehrt, hat nur einen symbolischen Wert.  Sind "Finger", die auf die WIRKLICHKEIT weisen. Alles, was man tut, ist symbolisches Tun, das Wissen um das Original, der Blaupause, die unserem Denken und Handeln zugrunde liegt, liegt im Unbewussten,  im Schatten, ist verdrängt...
Man kann lernen, seine Handlungen zu deuten wie man einen Traum deutet - ja, in Wirklichkeit handelt es sich hier wie dorten um einen Traum, deswegen ist es egal, ob man schläft oder wacht. Beides ist unwahr und unwirklich.  Umkehr bedeutet,  aus dem Traum zu erwachen; wer sich nicht der SYMBOLHAFTIGKEIT seines Tuns und Sagens  BEWUSST ist,  ist nicht erwacht bzw. noch ziemlich unausgeschlafen.
Die Gestalttherapie sagt richtig, dass alles, was wir im Traum als äussere Ereignisse, Personen, Dinge sehen, wir selbst sind. Doch ist ALLES,  gleich ob im nächtlichen Traum oder im "wachen" scheinbewussten Leben eine Projektion unseres konditionierten Minds.
Erwachen hört so lange nicht auf, als es Verdrängtes, Schatten in uns gibt. Gott - der ganze Kosmos ist IN uns, er ruht unERKANNT im Schatten und wartet auf den Strahl der BEWUSSTHEIT/Gewahrseins. DAS verstehe  ich Gottwerdung.

Das initiale Erwachen ist nur ein Wimpernschlag, ein kurzes Schmecken des "Einen Geschmacks".  Wer da glaubt, der Wimpernschlag des kurzen Erkennens der eigenen Natur sei der ganze Kuchen,  verspielt seine Berufung. Viele sind gerufen, wenige BE-rufen. Viele sind erwacht und glauben, sie wären ausgeschlafen...


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WEG

Es gibt nur den einen Wahren WEg und das ist der Weg, den ICH gegangen bin.Ich bin den ganzen Weg bis zum bittersüßen Ende gegangen und alles, was mir auf diesem Weg geholfen hat, gebe ich weiter. Nichts anderes. Wenn ich manchmal Ken Wilber oder andere spirit. Meister erwähne oder zitiere, dann nur insofern, als sie dasselbe wie ich erkannten. Alles andere, was sie schreiben bzw. erkannten,  ist dann für mich entweder nicht WAHR oder es harrt  noch im Schatten meiner "zukünfigen"  Erkenntnis.

Jahaaa, wirst du nun sagen, das ist deine große Hybris, dass du glaubst, es gebe nur einen wahren Weg, aber es gibt noch andere Wege, andere spirit. Lehrer....Lehren...viele Wege führen nach Rom...
Nein, Herr Fredo,  es ist nun mal so, dass der EINE wahre Weg nur der sein kann, den du selber gehst.
By the way: Ich verlange niemals von einem anderen Menschen, mir zu glauben, oder mir zu folgen....

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Anssi schreibt auf FB:

"Reichtum: Horte nicht dein Geld. Gönn dir das, was dich reich fühlen lässt. Fühlst du dich reich, bist du reich. Und wenn du reich bist, wirst du noch reicher. Das ist das Gesetz der Schöpfung."

Nun ja - das klingt mir doch sehr nach Pop-Esoterik, nach dem Glaubenssatz, dass man umso reicher wird, um so mehr Geld man ausgibt...

In spiritueller Ein-Sicht liegt der größte Reichtum in der Bewusstheit (Gewahrsein)- der Fülle des befreiten SEINS. 
Es geht bei der Spiritualität niemals um materiellen Reichtum. Die ganze Welt gehört dem, der die Welt überwunden hat! DAS ist der Reichtum, um den man sich keine Sorgen machen braucht. Unverhaftet an  materielle Güter und deshalb reich an Liebe und Erkenntnis ist der, das Himmelreich erlangt hat.

Am nächsten Tag postet Anssi: in meiner Timeline:
Glück: Gönn dir täglich viele Momente des kleinen Glücks. So hinterlässt du Brotkrümel, damit das große Glück dich findet.
Hey, Anssi-Sweety, wäre es nicht weit besser, du erklärtest den Leuten,  was sie z.Teufel nochmal daran HINDERT, glücklich zu sein oder sich sonst wat zu gönnen?  Jeder will glücklich sein, aber wenige wollen dafür etwas opfern.
Diese seichten bedeutungslosen Sprüche erinnern mich an die Sprüche im  Readers Digest und meinem Poesie-Album.  Fehlt nur noch ein sentimentales bedeutunggebendes  Bild zum Text.. LOL

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By the Way:
Tatsache ist: Es gibt eigentlich keine Bewusstseinserweiterung. Bewusstheit nimmt weder zu noch ab, nichts wird gegeben, nichts genommen; man kann im BW des Nichtwissens die  Bewusstheit nicht horten und Erkenntnisse lassen sich nicht speichern und repetieren;  es ist eine optische Täuschung zu glauben, der Fokus des Gewahrseins werde größer und man gewinne etwas dazu - auch wenn es das ganze Universum ist...hehe.... Das alles sind nur annähernde Worte, die man der Beschreibung wegen braucht....

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Lieber Freund, 

die Sache mit deinen Eltern ist nicht vorbei, nichts "ist gut, wie es ist", das ist reiner Selbstbetrug. Denn was du an Einfühlung in deine Eltern geleistet hast, im heißen Bemühen sie zu verstehen und zu lieben und ihr Tun irgendwie zu entschuldigen - Kinder lieben schliesslich ihre Eltern, egal, wie diese Eltern sind -  das tust du im Umgang mit anderen Menschen ebenso.  Wie oft kommt es vor, dass du, wenn dir wehgetan wurde, noch heute jeden Menschen zu verstehen suchst, der dir wehgetan hat, statt deinen Schmerz wirklich zu fühlen?!
Verstehenwollen dient somit  der Abwehr, der Verdrängung, der Schmerzvermeidung!
Dies zu erkennen - darum geht es.

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Jede hehre Vision,

jedes hohe Ideal, von denen Menschen getrieben werden, die Welt zu einem Paradies zu machen, Kriege abzuschaffen, den Weltfrieden zu kreiieren sind zum Scheitern verurteilt und gebären letztlich nichts anderes als den Faschismus. Egal, ob Hitler von einem 1000jährigen Reich träumt oder die Gründungsväter der EU von einem "Vierten Reich", dem Vereinigten Europa... von Multikulti... eine verordnete Rassenvermischung wird das Problem des Rassismus auch nicht lösen, sondern verschärfen.
Die Partei der ehemals antiautoritären Grünen hat sich inzwischen zu einer Partei der Gutmenschen mit autoritärem Führungsanspruch entwickelt, die völlig den Boden unter den Füßen verloren hat. Es ist der unselige "visionäre" Idealismus dieser grünen Ideologie, der den Boden für neuen FAschismus bereitet hat.
.Die Welt braucht Ideale, wer die Welt verbessern will, bedarf ihrer. Aber auch Ideale sind nur Krücken, die man auf dem Weg zur endgültigen Befreiung hochkant exorzieren muss. Ideale sind immer morgen, nie jetzt, Idealen muss man nachstreben, will man was erreichen - das ist das Hindernis.  Einem Ideal gegenüber bist du niemals genug...

Die Welt ist deshalb die Welt, weil es in ihr keinen Weltfrieden geben kann. Ist das eigene Herz befriedet, ist auch die Welt in Frieden. ABER, sagt der Abergeist,  die Kriege auf der ganzen Welt hören doch damit auch nicht auf, wenn ich in Frieden bin... Alles nur Ihr Kopfkino, Herr Abergeist! LOL



Samstag, 10. Mai 2014

"Du mein geliebtes Alphaweib!" - (so schrieb mir Gott einst auf den Leib) la la la

Goddess




Der einzigste Beitrag

für eine "lebensfähige Welt", der zu leisten ist, wäre zu werden, der du bist.  Statt Verbesserungsprojekte in der Welt: Suche zuerst das Reich Gottes und alles  - ALLES das, was du dir (nicht) wünschst - wird dir dazugegeben.


Beitrag von Lasker

  (Thread Muster durchbrechen-Allmystery)
Bewusstheitsentwicklung ist ein evolutionärer unendlicher Prozess. Dem gesamtpsychischen Erleben werden immer neue Erfahrungssgmente zugänglich gemacht, wodurch bestehende Interpretationsmuster durchdrungen und "bereit w i l l i g" durchbrochen/dezentriert werden können. Dies eröffnet die Möglichkeit auf einer (dann) fortgeschrittenen Ebene "transpersonaler Bewusstheit" zu arbeiten. Wenn z. B. ein von Ängstlichkeit gekennzeichnetes Muster durchbrochen werden konnte und nun Elemente von Mut vorherrschen, könnte ein neues Erfahrungssegment die neutrale Haltung in Situationen sein, die zuvor Angst oder Mut erforderten. Usw. usw ... Zitatende
Ach wie liebe ich deine Gottesgelahrtheit!
http://www.allmystery.de/themen/rs108471-56#id12030980



Selbstbezüglichkeit und Subjektivität

Ich erwähne manchmal, dass jenseits von Ego alles, was ich schreibe und sage, spontan und frisch ist. Darüber  hatte sich (im Forum Allmystery)  die Frau Schneider aufgeregt, das könne gar nicht sein, wie oft hätte ich mich schon wiederholt und alten Käse geliefert...höhö aber auch...

Na ja, dass ich mich oft wiederhole ist mir bewusst, allerdings scheint mir auch,  dass bei jeder Wiederholung ein mir neuer Aspekt dazukommt, ein winziges Puzzleteilchen, welches dir entgeht, Frau Sch.
Aber - ganz gleich, ob ein neuer Aspekt dazukommt  (vielleicht ist die Annahme eines solchen ja auch ein Irrtum und/oder eine retrospektive Interpretation des Verstandes?) - oder nicht: In jedem Fall ist jede "Wiederholung" frisch und spontan und das Wort "Wiederholung" ist aus der transpersonalen Perspektive eine unstatthafte Wertung.
Ja, ganz im vollsten und heiterstem Ernste: Würde ich mich den ganzen Tag hundertemale wiederholen, so wäre mir jede Wiederholung das Erste Mal (LOL) , so frisch und neu ...

Mit diesem Beispiel will ich die totale Subjektivität veranschaulichen, die jenseits von Ego das SEIN ausmacht. Frau Schneiders bzw. der Egomind war es, der Wertung hineinbrachte. Was der unerlöste Egomind (der anderen Menschen) wertend an "Wiederholungen" wahrnimmt, ist für den geistig Wiedergeborenen immer das Erste Mal. Das Paradoxe ist, dass er genau weiß, dass es Wiederholungen gab, er hat das nicht einfach nur vergessen... Das Bewusstsein läuft mehrgleisig.
Param advaita kann man gar keinen "Alten Käse" mehr aus der linearen Erinnerungskiste heraufwürgen, das ist immer nur die Sache des Egos gewesen.
Nochmal: Alles, was ich hier aus der param advaita-Sicht schreibe sind "Zustände" oder Erkenntnisse, die jedem jederzeit zugänglich sind. Der Unterschied ist nur, dass es Param advaita kein Zurück mehr in die Identifikation mit dem Alltagskonsensus, ins Unbewusste geben kann.


Im Herbst 2011 nach jenem Durchbruch war ich über längere Zeit der Welt so sehr entfremdet, dass ich überhaupt keine Normalsprache mehr sprechen wollte. Ich dachte nur  in Versen imd am liebsten hätte ich auch nur in Versen  gesprochen.  Meine Beine wollten nicht normal laufen, sondern im Rhytmus tänzeln . Prosa war einfach nur abstossend.UNREIN!
 Das hat sich alles wieder "normalisiert". Alles geht vorüber.


Ach Edgar!

Seit gestern, Edgar, liebes Kind
bin ich dir wieder mild gestimmt
Komm an die Brust mir, Dear, geschwind!





Rocking the matrix - nix von heilig

Param advaita: hier haben alle heiligen Schriften und heiligen Männer ihren Pathos verloren. Hier, aus dieser Sicht, scheint es mir gar eine Obszönität, diese Schriften und Texte derartig zu verherrlichen, wie es in den WeltReligionen der Fall ist und war. Aus dieser Sicht - param advaita - wird auch verständlich, dass Osho die Heiligen Schriften am liebsten auf dem Scheiterhaufen brennen gesehen hätte.
Param advaita ist sanskrit und hat von daher schon einen ehrfurchtgebietenden Klang. In die heutige "Jugendsprache" übersetzt könnte man ebenso gut von  "Rocking the matrix" sprechen. Nichts anderes "tut" man param advaita.
Wenn ich noch vor kurzem poetisch davon sprach, dass Buddha und Jesus mir aus dem Herzen reden, würde ich das jetzt modifizieren: Bei der Wahrheit, wie ich sie sprachlos zunächst erkenne wird vom Verstand sofort nach etwas Bekanntem, etwas Vergleichbarem gesucht. Nach erfolgter  "Wiedererkennung" und dadurch  - weil dies alles in Sekundenbruchteilen vonstatten geht - scheint es so, als ob die Worte Buddhas oder Jesu mir direkt aus dem Herzen sprächen. Eine optische Täuschung. Wie es jetzt für mich ausschaut, kann ich nichts mit dem Herzen hören bzw. "wiedererkennen", was ich nicht zuvor woanders gehört oder gelesen habe. Hm...wenn das wahr ist, ist wieder eine Illusion flötengegangen... und das Nichts wird immer nichtiger, LOL!


Filme

gucken ist langweilig geworden. Früher wars spannend, weil ich mir nicht bewusst war, dass die  mitwirkenden Schauspieler  mit ihren meist überzeichneten Charakterdarstellungen mir meine eigenen verdrängten Seelenanteile aufzeigten - ich kanns schlecht beschreiben, aber es ist so, als ob alle diese Menschen Ich sind, insofern ich alles, was sie an bestimmten Eigenschaften und Charakteristika darstellen in mir selbst gefunden hatte. Diese Anteile sind integriert, seit ich in mir zur EInheit gekommen bin. Und auch deshalb sind die Filme nicht mehr spannend, eben weil ich diese ehemals verdrängten Anteile nicht mehr projeziered "da draussen" festmachen muß... Ich bin alle Menschen. Ich bin EIN Mensch.
Im Gegensatz zu früher, als das Fernsehgucken meine Kräfte zerstreute, ist es heute so, dass es mir weder etwas gibt, noch etwas nimmt.

Der schöne Schein

Ich weiss nicht, aber mir schwant da irgendwie immer mehr und immer deutlicher , dass alles, was wir auf  personalen Ego-Ebene  scheinbar eigenwillentlich tun, keine "Sünde" ist, sondern ebenso spontane neutrale Aktion ist, wie dies auf der param advaita-Ebene der Fall ist. Der Unterschied liegt wohl allein in der Bewusstheit bzw. Unbewusstheit. 
Vielleicht ist jede scheinbare Willensaktion nur durch das Bewerten gut oder böse? Ja, der Wille ist ja auch nur ein scheinbarer...
Ja, aber... ja, aber  wenn mir einer einen Stock über die Birne haut und mir damit furchtbar weh tut, dann ist das doch böse und kein "Schein"... und erst Hitler und der Holocaust... Wo kämen wir denn da dahin...?
Ja, wenn - Ja, wenn sich diese Ja-wenn- Fragen nicht endgültig erledigt hätten...
Ich tröste meinen sich von neuem auflösenden Verstand, damit, dass der EingangsGedanke eine Einseitigkeit ist, die der nondualen Perspektive entspringt. Aus der anderen sieht es wieder gaaaanz anders aus.
Auch ich neige mitunter immer noch zur einseitigen Verabsolutierung.


Nachdenken

ist etwas, was mir ziemlich abhanden gekommen ist. So kaufe ich mir Dinge, ohne nachzudenken, ob ich die Dinge brauche oder nicht brauche, LOL.
War mein Wäschetrockner nun ein Impulsivkauf oder ein Spontankauf, oder sollte sich etwa  diese Frage jetzt auch erledigt haben, angesichts dessen dass es sich bei "spontan" und "impulsiv" ebenfalls um Wertungen und interpretation handelt?
Die ständigen Selbstbewertungen, wie sie früher stattfanden, finden nicht mehr statt. Wenn ich mir früher beispielsweise von "gewieften" Verkäufern "überteuertes" Zeugs  "aufschwatzen" liess, habe ich mich im nachhinein immer sehr geärgert. Über den Verkäufer, weil er mich "gelinkt" hat und über mich, weil ich so "doof" war, mir was "aufschwätzen" zu lassen. Wäre ich nur "geistesgegenwärtig" und "bewusst" gewesen, wäre mir so etwas nicht passiert - ha ha, dachte ich. Pustekuchen! Heute weiss resp. erfahre  ich: Wirkliche GEISTES-Präsenz hat damit absolut nichts zu tun.
Heute sehe ich: Weder dem Verkäufer noch mir selbst ist irgendeine "Schuld" zuzweisen, tatsächlich ist es so, dass es hier allein die Wertungen sind, warum es mir im nachhinein schlecht geht. Wertungen wie: gelinkt, doof, aufschwatzen, gewieft, überteuert  - diese Art von Werten oder Urteilen bewirken den Ärger und greifen meinen psycho-somatischen Organismus an und bewirken vorzeitige Alterung - im Ernst und ohne Stuss!
Das Witzige: Ich bin noch genauso "unbewusst" und "doof"  wie früher und lasse mich auch heute noch "übers Ohr hauen" (hahaha) - nein, ohne Wertung jetzt: ich kaufe auch heute noch impulsiv (oder spontan?) überteuertes Zeug, allein mit dem Unterschied, dass ich mich weder über mich selbst noch über verkaufstüchtige Verkäufer ärgere.  Es ist scheissendrrreckkkkmirrregalll... d.h. es berührt mich in keinster Weise.
Param Advaita: Das Ich selbst hat sich nicht geändert, was sich geändert hat oder was wegfällt sind die Bewertungen und die damit einhergehenden Emotionen, die das Alte Ich, den Alten Adam aufrechterhalten...
Anders gesagt: Der Zensor als der "Bedeutungsgeber", das Über-Ich, der "Pöse Pädagoge", das (moralitäre) Bewertungssystem ist tot. Jetzt kannst du abheben -  in die Leichtigkeit des Seins.
Dies sei nochmal denjenigen ins Gesangbuch geschrieben, die sich unter spirituellem Erwachen eine bessere "aufgewecktere" Ichfunktionaliät vorstellen. Die Wahrheit: Du funktionierst nicht besser und nicht schlechter als zuvor. Wenn man von "besser" reden kann, dann vielleicht im Sinne von "GÜTE" oder  QUALITÄT. FREIHEIT. Das von seinen Begrenzungen  (Überich-Klassifizierungen und -kategorisierungen) befreite Ich ist jenseits von Gut und Böse  und Besser/ Schlechter-Beurteilungen angesiedelt.
Die Wertigkeit, von der ich gerade sprach, fällt immer noch in den Gut-Böse-Dualismus.
Eine Bewusstheits-Etage höher : Hier fällt buchstäblich jede Eigenschaft in den Bereich der Wertung. Wenn ich sage: Das Wetter ist mild, so ist das scheinbar sachlich und objektiv. Aus transpersonaler Sicht der REINEN WAhrnehmung aber ist das Wetter weder mild noch wild - es IST einfach.  Und wenn du jetzt das Wort "Wetter" auch noch streichst, dann IST einfach, was IST.  Das Substantiv "Wetter" ist aus dieser Perspektive eine abstrakte "Nichtigkeit",  wenn man schon Worte gebrauchen will, dann könnte man höchstens sagen: es wettert, das käme der Wahrheit - dem "Fliessenden Leben" -  schon viel näher.
Hinter die Worte gehen...
Mir schwant, dass sich mir so langsam aber sicher nicht nur die Substantive, sondern die Sprache als solche entgleitet... (oh, hat mir  das nicht schön öfters geschwant? Und ich (be-)schreibe immer noch?  Na ja, jede Wiederholung ist die erste Wiederholung... lol - und wenn du jetzt noch das Substantiv "Wiederholung" streichst...LOLOLOL Es wird noch so weit kommen, dass ich mich mit jedem einzelnen Satz, den ich niederschreibe,  ad absurdum führe.)



Überflieger


Wer "abgehoben" hat, kann oft auch nicht anders als "abgehoben" sprechen. Da regt man sich  in SpiriKreisen über meine zuweilen "abgehobene" Sprache auf und  erwartet oder fordert dazu ausdrücklich dass ich mich  "menschlich" verständlich ausdrücken möge -  eine normalpathologische Forderung oder Erwartung, die mir wiederum zeigt, dass der solchermassen flügelstutzende Beschwerdeführer  selbst bislang noch nicht "fündig" wurde. Wäre er, dann wüßte er, dass man dem "menschlichen", d.h. normalpathologischen Ego- Verstand  nicht verständlich machen, kann, was über den eben diesen Verstand geht. Nur der, der mit mir "eines Geistes" ist, wird verstehen, von was ich spreche bzw. schreibe - auch wenn das Veständnis oft dadurch getrübt wird, dass man verschiedene Termini benutzt. 


Höchste Absichten

Solange du etwas in der Welt werden willst und sei es, dass du in der  höchsten und reinsten Absicht ein Heiler werden willst, um anderen Menschen zu helfen, bist du selbst nicht geheilt. Wo Absicht ist, ist (spirutelles) Ego. Auch bei der "Höchsten Absicht." Es geht darum, letztendlich auch vom Spiri-Ego "geheilt" zu werden.
Dann heilt man, ohne zu heilen. Absichtslos. Dann weiss die rechte Hand nicht, was die linke tut.

Demut

bedeutet, den Verstand nicht als Regenten, sondern als Diener zu betrachten. Eitel der Mensch, der verstehen will, was über den menschlichen Verstand geht.
Solcherlei Eitelkeit des Verstandes findet man gehäuft in allen Spiri-Foren, davon leben die Diskussionen.

Hingabe

Die Leute fragen sich oft, an wen man sich hingeben soll, wenn Gott doch nur eine Vorstellung des Verstandes sei. Nun, ich glaube,  Hingabe bedarf nicht unbedingt und in jedem Falle eines Gegenübers, eines Du. Hingabe geschieht einfach. Nämlich dann, wenn der Mensch einsieht, dass der Verstand nicht der Meister seines Lebens sein kann. Das geschieht meist ganz von selbst, wenn die Seele wundgerieben und der Eigenwille an den Widerständen der Welt zerschellt ist.
Die Kapitulation des Verstandes ist die Eintrittskarte in die Leichtigkeit des Seins.

Das "Tor zur geistigen Welt

steht weit offen" lese ich... dazu ein romantisch-verklärtes  KitschBildchen eines Menschen, der einem lichtdurchströmten "Himmelstor" entgegengeht.
Dieses "Tor" ist nichts anderes als das Dritte Auge des Gewahrseins. Dafür sind mir abstrakte Symbole lieber: z.B. das Auge in der Pyramide, die Heilig-Geist-Symbolik...

Jede Menge "spiritueller Lehrer"

aus dem Agni Eickermann-Licht-Verein . Alle miteinander träumen sie den Traum von einer besseren Welt bzw. Neuen Realität.
https://www.facebook.com/groups/154565951288679/?fref=ts
"Träumen" an sich ist weder gut noch schlecht. Der einzig legitime Ort zu "träumen" ist die SELBSTorganisierte träumerische Trance.
Wenn sich das dritte Auge langsam öffnet und man sich der wahren WIRKLICHKEIT gewahr wird, hat das zunächst eine durchaus träumerische Qualität. Im weiteren Verlauf kehrt es sich um und das Leben, welches man für Realität hielt,  erscheint wie ein Traum.

Ich

Es geht niemals darum, das Ich zu zerstören, es geht darum, die Identifikation mit dem Ego zu erkennen. Gurus (und Therapeuten), die absichtsvoll und mit Plan an der Ichzerstörung ihrer Schüler arbeiten, bewirken damit eine infantile  Regression, aus der heraus eine Neuordnung aufgebaut werden sollte. Ist aber wohl sehr selten der Fall, i.d. Regel werden die Menschen in ihrer Regression gehalten und alleingelassen.
Wer die Identifikation mit dem Ego (seinen Eigenschaften, Konzepten usw.) erkennt und in dieser Erkenntnis auflöst oder loslässt, dessen Ich ist "tot". 

Um so mehr Bilder

um so weniger Bewusstheit, würde ich sagen. Ich meine damit z.B. diese naiv-romantischen herzanrührenden Engelsbilder , die man en masse auf manchen spirituellen Webseiten sieht.
Sog. spirituelle Lehrer, die sich so massiv dieser Symbolik bedienen, scheinen mir noch nicht über die Symbolik hinaus. Param advaita herrscht glasklare "bilderlose" Nüchternheit, man ist jenseits aller Personifizierungen. Und sicher, ja, man kann sich auch hier der Symbolik bedienen, wie es gefällt, nur glaube ich, dass man sich der personifizierten Symbolik weise enthält.




Ertappt!:
KISS NO FROG - Hafiz de la catalogue!


Ach ja, zuletzt noch eins für die Ewig-Lästrigen und -Gestrigen: Ich bin ein spiritueller Autodidakt mit authentischer (Transformations- u.a.) Erfahrung und kein Papagei, der sich blindlings auf oft fragwürdige Texte von oft fragwürdigen toten oder lebenden spirituellen Meistern beruft und stützt und deren Worte als Rechtfertigung für die eigene Faulheit herbeizitiert.


Das geht besonders an die Adresse jener "Omega"-Knilche, dieser  kleingeistigen Fußnoten des Nichts, welche nicht nur ihre sozialen und neurotischen Programmierungen, sondern auch die "einfachen" (materiellen) Freuden des Fressens, Saufens und Fickens als "einfaches Leben" und ultimatives spirituelles Ziel abfeiern und sich nicht scheuen, sich dabei auf sog. Meister zu berufen .
Nicht zuletzt ist damit der Altherrenclub in Nityas Blog "Offene Weiten und nichts dahinter" gemeint. Spirituelle Wachstumsverweigerer und engstirnig-bornierte Kleingeister, die Ken Wilber und Andrew Cohen ohne nähere Erläuterung und Argumentation einfach nur "zum Kotzen" finden -  es ehrt mich sehr, mich im gleichen Atemzug erwähnt zu finden - haben sich damit selbst spirituell absolut disqualifiert.

Hämisch-härzlich wie immer
vom Alphaweib

PS: Mein Dank geht in besonderer Weise an den seelenvergeistigten "Zaungast", der mit seiner Alpha-Einschätzung von Klaus (Lasker)  und mir voll ins Schwarze getroffen hat!
In diesem heil'gen Sinn:
Gruß & Kuss
your Alpha-Team!