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Sonntag, 9. Oktober 2016

Postfaktum #1: Hass, der göttlich transmutiert, wird in Tugend alchimiert.


Neues vom Zaun

aus August/Sept. 2016

 

 

Hate Speech


W
enn Gefühle staatlicherseits kriminalisiert und diskriminiert werden, wie dies unter Justizminister Maas im Verbund mit der staatlich und steuerlich geförderten Amadeo Antonie-Stiftung schon auf Facebook geschieht, ist man tatsächlich auf dem Weg zu einer totalitären Herrschaft, liest man die News, hat man den Eindruck, dass sich Deutschland als Rechtsstaat langsam immer mehr  auflöst. Die Taskforce des Ministers bzw. seine Kontrollwut kennt offenbar "no borders". 
Der Minister bzw. die  Deutungshoheit der links-grünen Meinungsmacher-"Elite" definiert Hass nurmehr  willkürlich als das, was von seiner vorgegebenen schwarzweissen Ideologie abweicht. Demnach ist Hass böse, schlecht und kommt nur von rechts. Rechtfertigung für die Kriminalisierung und Pathologisierung von Hass folgt der  aus der ideologischen Luft gegriffene Annahme, dass Gefühlen Taten folgen und demnach  Hass in jedem Fall in (Gewalt-)taten ausarten muss. Der ideologische Zweck heiligt die Mittel, da wird die Sprache einfach umgedeutet, Begriffe neu definiert und aus an Suppenhaaren herbeigezogenen Hypothesen werden Fakten geschaffen, die man wiederum zum Anlass nimmt, gegen "rechts" anzugreifen. Das hat es in Deutschland alles schon einmal unter anderen Vorzeichen gegeben.

Um es mal deutlich zu sagen: Dieses grandiose Schwarzweiss-Denken des "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich" - wer mich nicht liebt, muss mich zwangsläufig hassen -  ist ein Symptom der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, die der Kriminalisierung bzw. Pathologisierung von Gefühlen, insbesondere negativen Gefühlen wie Hass zugrunde liegt. Hier erhebt sich das inflationierte  Ego zum Gott. (s.a. Jesus: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich (und meinen Vater).
Der IS-Anhänger wie der ideologisch verblendete Gutmensch haben dasselbe Ziel und die selbe Krankheit: sie sind größenwahnsinnige Narzissten - sie wollen das Gute, sie wollen nichts weniger als die Welt retten, doch beide kennen den Unterschied zwischen gut und böse nicht. Auch der Gutmensch ist ein Gotteskrieger im Namen des alttestamentarischen Allahs (=Ego) - das Alte Testament beschreibt nichts weniger als die Geschichte der Seele unter der Herrschaft des Egos.

Herr Maas & Co. sind in diesem Sinne  "Djihadisten" gegen "Rechts" - nicht anders als im radikalisierten Islam  schafft er sich seinen Heiligen Kampf, indem er sich seine "Ungläubigen" schafft . Deren  pervertierte Idee des Humanismus, der quasi-klerikale Kulturmarxismus schafft sich seine "Umma", die -  nicht anders als die Scharia im Islam - bestehende Gesetze aushöhlt, indem sie sich über die Verfassung stellt. Noch werden Ungläubige resp. Andersdenkende nicht gesteinigt oder auf Scheiterhaufen verbrannt, heute stellt man sie an den öffentlichen Pranger und verpasst ihnen Maulkörbe, diffammiert und diskriminiert und entzieht ihnen per Nazikeule die Lehr- und Arbeitserlaubnis - der "Ungläubige", der nicht staatskonform denkt, wird zum Paria.
Das hat der Islam mit der Regime-Ideologie gemeinsam: Beide sind in ihrem Absolutismus und gottähnlichem Anspruch unverletzlich, hochheilig, sakrosankt, stehen wie Gott ausserhalb des menschgemachten Gesetzes - beide dürfen bei Strafe nicht kritisiert werden. Sie sind insgeheim Verbündete, derweil ihre Ideologie resp. Gesinnung derselben Blume des Bösen (Totaliterismus) entwächst.  Wer den Islam als Ideologie kritisiert, kritisiert damit das Regime und vice versa. Was dem Islamisten sein Ungläubiger, ist dem linksgrünen Gesinnungs- und Tugendterroristen sein Rechter.

Das Gegenmittel? Was not tut, ist eine frische lebendige Wut, ein gesnder konstruktiver Hass, möglichst mit buntem Humor gewürzt -  Dämonen fürchten nichts so sehr, als ausgelacht zu werden. LOLOL!

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Der weglose Weg


Man sagt, dass viele Wege nach Rom führen. Ich bin alle Wege gegangen, die es nur gibt: Ich ging den Weg der Askese und den Weg der Erlaubnisgebung. Ich bin den Weg des Schreibens, den Weg des Kriegers, den Weg des Künstlers gegangen und sämtliche überlieferten Yogawege, ohne zu wissen, dass ich diese "Wege" gegangen bin, die tatsächlich keine Wege sind, die man getrennt voneinander gehen könnte. 
Wenn ich geschrieben habe oder gemalt, ging ich den Weg des Schreibens resp. des Künstlers. Überwand ich meine Angst und machte meinen Mund auf, um meine Erfahrung bzw. Meinung/Kritik zu äussern, ging ich den Weg des Kriegers oder Samurais; als ich mir die Welt mit positiven Gedanken und Vorstellungen verwandelte, ging ich den Weg des Magiers, den Weg des Wissens ging ich, wenn ich meinen Interessen nachging, Bücher las und den Weg des Nichtwissens ging ich, als ich von allem abliess.

In den Momenten, wo ich Widerstand leistete gegenüber den Verführungen durch äussere Welt und innere Welt, die mich an der Innenkehr hindern wollten,  ging ich den Weg des Licht- und Schatten-Kriegers.
Wo immer  ich den Widerstand gegen das Gute, Wahre, Schöne aufgab, ging ich den Weg des Bhakti-Yoga.

Jnana-yoga, das Yoga des Wissen geschah in meiner philosophischen Phase bzw. immer, wenn  mir intellektuelle und philosphische Erkenntnis zuteil wurde,  "machte" ich, ohne dass es mir bewusst war, Jnana-Yoga, das Yoga des Wissens.

Zuweilen, wenn ich zielorientierte diverse Übungen nach Vorlage machte, was nicht sehr häufig vorkam, ging ich den Weg des Raja-Yoga und erwarb mir dabei unbewusst diverse Fähigkeiten wie die "buddhistischen" Tugenden Asana (Beherrschung einer Sitzhaltung); Pranayama (Atemübungen); Pratyahara (Fähigkeit, die Sinne nach Innen zu richten); Dharana (Fähigkeit der Konzentration); Dhyana (Meditation)
(Eigentlich sind es keine "Fähigkeiten", weil ich unfähig war, sie willentlich auszuüben.  Ich habe auch heute noch keine "Fähigkeiten", die ich "ausübe". Aber bei diesen Begriffen handelt es sich wahrscheinlich auch nur um eine annähernde Beschreibung, weil es keine (anderen) Worte dafür gibt.)
Karma-Yoga machte ich, wenn ich in den frühen Morgenstunden in mich ging bzw. Schattenarbeit machte - ein Begriff, den ich damals auch nicht kannte. 
Kundalini-Yoga geschah mir, nachdem ich durch das Feuer ging. 
Was Übungen nach Büchern oder Vorlage angeht, hörte damit auf, als ich erkannte, dass dies noch immer noch hiess, mich von aussen fremdbestimmen zu lassen. Mit der Zeit gab ich alle äusseren Anregungen auf.
Was zunächst in der Aussenwelt konkret wirksam war, wurde im Laufe der Entwicklung umgedreht und nach innen verlagert: der Krieger z.B. kämpfte nicht mehr den Kampf der Selbstbehauptung des Ichs gegen fremdbestimmende Einflüsse in der Welt sondern stand im Dienst des SELBST und der WAHRHEIT und kämpfte den Heiligen Krieg von Gut vs. Böse.
Für mich war Hingabe, Bhakti-Yoga - Hingabe und Selbstannahme die "Hauptübung"...es ging mir immer darum,  die psychologische Abwehr, den Widerstand gegen die Liebe "Gottes" bzw. die SELBSTLiebe aufzugeben... eng im Zusammenhang sehe ich da die Entwicklung der Kundalini. Insofern könnte man aber auch sagen, dass mit dem  Bhakti-Yoga alle anderen Yoga-Aspekte spontan aus sich SELBST heraus entwickelten. Ohne Hingabe, ohne Bhakti kommt man nicht
Übungen für sich gesehen sind weder schlecht noch gut, jegliche Übung, jegliches Machen ist insofern eine Karotte, als  du mit deinen Übungen ein vorgegebenes Ziel erreichen willst. Nicht dass es dieses Ziel (Befreiung, Moksha)  nicht gäbe, aber der Verstand verbindet mit diesem Ziel immer VORSTELLUNGEN und hinter diesen Vorstellungen jagd er her, weil er sein GedankenkonstrukteVorstellung für Wirklichkeit hält. Es geht also nicht darum, das Ziel zu erreichen oder nicht zu erreichen, es geht darum, dass Vorstellungen als das erfasst und erkannt werden, was sie sind: egomind-gemachte Bilder - Gedankenkonstrukte - , welche die Sicht auf das verbauen, was "schon da ist".  Deswegen ist es so wichtig, die Funktion des Denkens zu BEOBACHTEN, statt das Denken zu tabuisieren oder ganz abschaffen zu wollen, sollte man sie enttabuisieren und die magische Zauberkraft bzw. die Funktionen des Denkens und Vorstellens eruieren, allerdings ohne sich damit allzusehr zu identifizieren, sonst wird man ein Magier, LOL. 

Be your own laboratory!  Gedanken sind nicht der Feind, wie UG Krishnamurti sagt, - aus der transpersonalen Perspektive sind sie weder Freund noch Feind, sondern unwahr (weil relativ), derweil sie im Gegensatz zur absoluten=unvergänglichen WAHRHEIT stehen. (Nichts Vergängliches=Relatives ist wahr.)


Fazit: All diese Wege GESCHAHEN mir einfach, ohne dass ich wusste, wie und was mir da geschah.  
In letztgültiger Beleuchtung gesehen ist der "Weg" für mich eine nachträgliche Interpretation, eine nachträgliche Rationalisierung, eine Erklärung des Verstandes, der nicht anders als in trennender Begrifflichkeit ein GESCHEHEN beschreiben kann, was sich jeder Beschreibung entzieht und dem nichts wirklich ist, was nicht benannt werden kann.

Hingabe ist der Schlüssel für das Geschehenlassen. Nochmal speziell an Nondualiker wie Herrn Fredo: Die Dinge geschehen erst dann von  SELBST, wenn DU als Subjekt bzw. wenn DEIN  Ego zur Seite tritt und dem, was immer auch aus DIR SELBST heraus geschehen will, Raum gibt. Ohne Selbstannahme, Schattenintegration bzw. Hingabe an die transformatorische KRAFT Gottes oder des SELBST bleibt dies nichts anderes als ein Glaubenssatz und eine philosophische Prämisse.

Dass alles, was geschieht, determiniert ist, ist und bleibt damit nur ein weiterer Glaubenssatz, den man nur so lange lehren kann, solange man als solcherlei Lehrender keinerlei bewusstes SEIN hat und nicht erkennt, dass auch das Gegenteil, die Antithese zutrifft, auch wenn sie nicht "wahr" ist, LOL: die Fähigkeit bzw.der Freie Wille des Egos, sich seiner Wahren Natur in den Weg zu stellen. Das Ego, der EgoMIND ist der Stein, der den Fluss des Tao staut.


(Auch wenn es aus letztgültiger Perspektive keinen Weg oder Ziel gibt, werde ich wie gehabt weiterhin vom Weg und von den Zielen der Erlösung, Befreiung, Heilung, Erfüllung, Ganzwerdung, Vollkommenheit usw. schreiben, andernfalls müßte ich gänzlich aufhören zu (be-)schreiben.  Es gibt übrigens auch christliche Begriffe für die diversen Yoga-Wege, mir machts aber Spass, zu sehen, was für ein buddhistischer Tugendbold  ich war, bevor ich als Wahrer Christ resp. Wahrer Muslim das Licht des Hellen Tages erblickte....he he he)
Schön bekloppt, dass man aus der Retrospektive die Wege beschreiben kann,  die man nie gegangen ist  - hörst du das Klatschen der einen Hand??? LOL!

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Illuminatus

 

Aus Letztgültiger Perspektive gibt es keine Verschwörungen einer Elite oder Illuminaten, die seit langer Zeit einem bestimmten Plan folgen, eine Neue Weltordnung zu schaffen. Den "Eliten" geht es beim Planen wie dem gemeinen Mann: es kommt i.d.R. immer anders als man es plant und denkt.Will man den Himmel zum Lachen bringen, erzähle man ihm seine Pläne....gäbe es die Illuminaten und wären die Illuminaten tatsächlich so illuminiert, dann wüssten sie das sehr wohl LOL.
Es gibt keinen Menschen, der fähig wäre, das Weltgeschehen zu lenken. Alles, was geschieht,  ist weder gut noch schlecht, sondern  "gott"-gewolltes Geschehen rsp. wo die Welt und das Ich als Illusion erkannt sind, ist alles, was ich wahrnehme, selbst geschaffen.  
Der lenkende Wille des Menschen ist so lange keine Illusion, als sie nicht als solche erkannt wird. 
Der Egomind ist paranoid, er braucht und sucht  Erklärungen  für das, was ihn verfolgt...was er verfolgt...

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Islam

 

"Muslim women wearing a burka, a hijab or a burkini are pointing a sign at other women. The sign tells Muslim men to harass those other women instead of them. It’s not modesty. It’s the way that Muslim women choose to function as an instrument of Muslim violence against non-Muslim women."   Bosch Fawstin
Ja, so kann man es auch sehen... Interpretation a la card...
Vor 9/11 sah man kaum Burkas und Burkinis...
Die Religionsfreiheit der Muslime ist die Unfreiheit der Ungläubigen.

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Sexistisch?


Büßt Frau wirklich an "Freiheit" ein, wenn sie sich neuen Gegebenheiten einfach mal anpasst und ihre Kleidung ein wenig kontrolliert? Nackte Haut, nackter Hintern und Busen laden nun mal jeden Mann ein, hinzuschauen und nicht nur die  "jungen testosteron gesteuerten sexuell ausgehungerten Männer", die eine weniger gute Triebkontrolle haben.
Kann es wirklich sein,  dass sich unsere westlichen Mädchen und Frauen mit ihrem Fuck me-Schuh- und Kleiderstil ihres Exhibitionsmus und ihrer Ausstrahlung nicht bewusst sein sollten? Feminismus goes wild... Eine armselige Freiheit ist das, die sich an Äusserlichkeiten festmacht.

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An X.

 

Ja klar gibt es die  typischen Probleme in der Kommunikation zwischen "Erwachten und Unerwachten", z.B. insofern das Denken des nicht nur Erwachten,sondern  Endgültig Befreiten (Moksha) sich von ihm nicht begründen läßt bzw. er sich nicht eindeutig festlegen kann und daher absichtslos Paradoxe und Widersprüchlichkeiten schafft, die den Verstand des Unerwachten verwirren... dazu kommt, dass von Unerwachten oft persönlich genommen wird, was unpersönlich gemeint ist.

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31.08.2016

Flüchtlingspolitik

 

Bemerkenswert ist, dass viele EU-Länder, die  die Aufnahme von Flüchtlingen und/oder Muslimen ablehnen, nicht diffamiert werden als rechts, braun, rassistisch und co. , das scheint allein ein deutsches Problem zu sein.... Es gibt kein EU-Verfassungsgebot, welches die Länder zur Solidarität in der Flüchtlingsaufnahmefrage zwingt. Da wird nach innen geprügelt und nach außen geschleimt, denn dieselben moralitären Brandmarker, welche die "besorgten Bürger"  als "Pack" bezeichnen und als "Ungehemmte Mitte" diffamiert, schweigen sehr diskret gegenüber den Ländern, die es für sich ablehnen, Migranten aufzunehmen.

Dumme Idee: Der Doppelpass für in Deutschland geborene Ausländer (Türken) sollte die Heimatbindung der Migranten fördern, herauskam ein antideutscher AKP-Erdogan-Türkei-Patriotismus.
auf der anderen Seite wird den Deutschen das deutsche Volk und Deutschland von einer moralitären Minderheit als Heimat schlecht gemacht und Heimatliebende als üble Patrioten, Nazis und "Rechte" diffamiert.

Die Schattenseite des Gutmensch-Willkommenskults ist die Flüchtlingsindustrie, an der maßgeblich die KIrchen und Wohlfahrtsverbände, Caritas, AWO usw. sich bereichern.... Der Sozialarbeiter- und Pädagoge  ist gefragt wie niemals zuvor... Deutschland scheint ein einziges Umerziehungslager zu werden. Gulag...
Der Mensch braucht offenbar recht lange, bis er endlich aus dem Wohlstandsverblödungsschlaf der "Schweigenden Lämmer" aufwacht.
Langsam scheint man auch in der GroKo vernünftiger zu werden. Man rudert zumindest zurück aus der Wir-schaffen-das-Euphorie. Cem Özdemir und der Tübinger Bürgermeister Boris Palmer....(guter Auftritt gestern bei Markus Lanz) na ja, es ist Wahlkampf, Zeit, die Abtrünnigen aus der AFD zurückzuholen...

Tatsächlich wird der Merkel-Staat immer mehr zu einem  Unrechtsstaat (Seehofer) z.B. ´auch darin, dass er das Asylrecht aushebelt und unterderhand und hinterrrücks in Einwanderungsrecht umfunktioniert - ein Etikettenschwindel, der zur allgemeinen gesellsch. Verunsicherung beiträgt. Unter dem Propagandaruf: Wir schaffen das und der Einführung des Willkommenskults wird durch die Verordnung eines neuen moralischen Imperativs eine neue quasireligiöse Ideologie geschaffen, ein neuer Meinungsfaschismus, wie er  typischerweise kriegerischen Auseinandersetzungen vorausgeht. Die Aufstellung der Nato an der Grenze zu Russland mit Bundeswehrbeteiligung tut ihr übriges dazu. 

Samstag, 13. August 2016

Gott um Gottes Willen killen musst du, willst du mit IHM im Himmel chillen


Neues vom Zaun

aus Juni/Juli 2016

 Wer bin ich?

Bin ich ein Mensch, der spirituelle Erfahrungen macht, oder bin ich ein spirituelles Wesen, welches menschliche Erfahrungen macht?
Willigis Jäger sagt dazu:
“Ich bin nicht Materie, die eine spirituelle Erfahrung macht. Ich bin ein spirituelles Wesen, das diese menschliche Erfahrung macht.

Meine Antwort ist weniger eindeutig als die W. Jägers und lautet wie stets JEIN bzw.  führe ich aus dem Entweder-Oder-Denken, dass ich entweder dies oder jenes sein muss,  hinaus, denn ich bin mir bewusst:  Ich bin sowohl dieses als auch jenes.

Die Antwort auf diese Frage basiert auf der lebendigen Ein-sicht, die man jedoch erst dann hat, NACHDEM man die notwendigen "spirituellen Erfahrungen" gemacht hat und die notwendigen Prozesse durchlaufen hat  (Schattenintegration/Individuation). Ein solcher Satz wird von spirituell ganz Korrekten gerne mit moralisierender Geste jenen serviert, die von spirituellen "Erfahrungen" sprechen, mit dem Hinweis, dass es so etwas wie Erfahrungen gar nicht gebe, weil es auch keinen Erfahrenden gebe... usw.
Wo die Ein-SICHT nicht lebendig war, basiert sie auf dem PapageienGlauben als Für-wahr-Halten, dem toten angelesenen oder angelernten Buchstaben, auf Hören-Sagen.

Tatsächlich aber ist es so, dass wir auf der Hinreise zur SELBSTrealisation gar nicht anders können, als uns aus dieser evolutionären Perspektive "von unten" aus  als Menschen zu sehen, die spirituelle Erfahrungen machen. Erst am Ende der Hinreise, nach der vollbrachten UMKEHR in die Innerlichkeit bzw. aus der involutiven Perspektive des "oben" Angekommenen/'Befreiten erkenne ich, dass ich ein spirituelles Wesen - yes, dass ich GOTT mySELF bin,  welcher durch mich, meine Person menschliche Erfahrungen macht.

Ob Willigis Jäger seinen Text  nur GLAUBT oder ob er dies in lebendiger WAHRHEIT aus sich Selbst bzw. seines Gewahrseins erkannt hat, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Alles was ich zu sagen vermag ist:
Zuerst ist ein Ding
dann ist kein Ding,
dann ist sowohl ein Ding - als auch kein Ding
dann ist weder ein Ding noch kein Ding.
IST (TILT ) :-D

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                                                                                                                                          Juni 2016

T.S. Eliot

"Wir werden nicht nachlassen in unserem Kundschaften,
und am Ende unseres Kundschaftens wird es sein,
am Ausgangspunkt anzukommen
und den Ort zum ersten mal zu erkennen."

Ich bin das Alpha und das Omega
bin EINS und weder hier noch da,
Der Ausgangspunkt wird mir adhoc
zum Eingangstor zum AndersOrt.

Der Anderswelt, die nicht viel anders ist,
Beziehungsweis' nur anders ist, weil ich es bin,
Und weil mein Blick sich gänzlich umgekehret hat,
Werd' ich der leuchtend Fülle teilhaft, voll & satt.

Ich leb' mein Leben noch einmal,
Was unbewusst war, wird mir klar,
Und offenbart in WAHRHEIT sich,
Es offenbart sich Welt und Ich
Von innen her im Strahl des Lichts,
Welches scheinet ewiglich und
Erhellt die Finsternis.

(Lol'Sophie)

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Töte den Buddha

Triffst du Buddha unterwegs, töte den Buddha. 
Warum soll man ihn "töten"? Weil alles, was du in der Aussenwelt "triffst", nicht die WIRKLICHKEIT, sondern eine Projektion ist! Trennung.  Töte bzw. erkenne die Projektion, deine Vorstellung.
Buddha ist dein innerstes WESEN, du kannst ihn nicht "treffen", sondern nur (eins) SEIN.

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Sprüche

Das Leben ist wie ein Schachspiel: Wenn das Spiel zu Ende ist, kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel zurück. (unbekannt)
Das Leben ist wie ein Schauspiel... Schauspieler und Regisseur...

“Ein spiritueller Weg, der nicht in den Alltag führt, ist ein Irrweg.”
(Pater Willigis Jäger, Benediktiner-Mönch und Zen-Meister)
Ich ergänze ZURÜCK-führt... denn bevor man Ich und  Welt (zurück-)gewonnen hat, muss man sie zuerst einmal verlassen haben. Sich lebenslang in einer Klosterzelle oder abseits der Welt


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Carlos Castaneda:

...Die Angst ist nicht die Todesangst, sondern jene Angst, die den Menschen überfällt, sobald er die Schranken des alltäglichen Bewußtseins überschreitend mit unbegreiflichen Erfahrungen in unbekannten Dimensionen konfrontiert wird. Wird diese Angst überwunden, erreicht er die Klarheit einer neuen Schau.“ UND „Diese Klarheit aber wird zu seinem zweiten Feind: er scheint nun alles zu wissen, zu kennen, zu durchschauen, und erstarrt zu einem sarkastischen Clown.“ ...
Nein, die Klarheit kann niemals zu einem Feind werden, das Problem ist nicht die Klarheit, sondern die Identifikation mit dem, was da in Klarheit "geschaut" wird, das Haften an der Ein-Sicht/Erleuchtung.  Man glaubt, man hat ES für alle Zeiten und kann nicht loslassen. Die Erleuchtung wird zu einem toten Wissen des Verstandes, zu Glaubenssatz und toter Überzeugung. Genaus diese Anhaftung ist das Ende der Klarheit.

Die "Schranken des alltäglichen Bewusstsein" werden jedesmal überschritten, wenn man in Tiefenprozesse abtaucht, jedes Mal war es damals zumindest bei mir mit Todesangst verbunden und von daher mit großem Widerstand; ich glaubte, wirklich sterben zu müssen, habe Abschiedsbriefe geschrieben...Es war bei jedem "Tauchgang" wie das erste Mal,  habe das Unbekannte nicht wiedererkannt. Ich konnte mich nicht wirklich daran gewöhnen, Jedesmal war ich gefordert, alle Hoffnung fahren zu lassen und mich ins Unbekannte, in den Tod fallen zu lassen...Hingabe. Die Angst vor dem Tod IST die Angst vor dem Unbekannten.


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Da-Sein vs. So-SEIN

Ich definiere das Da-Sein als das persönliche bzw. menschliche In-der-Welt-Sein und das So-SEIN der Welt bzw. die So-heit der  Dinge darin enthüllt sich der neutralen WAHRnehmung, die entsteht, wenn man mit dem Ich/Welt nicht mehr identifiziert ist.
Da-Sein ist das in-der-Welt-Sein des kleinen persönlichen Ich-Bin.
So-SEIN ist das neutrale GEwahrsein des eigenschaftslosen überpersönlichen ICH-BIN
Die Erfahrung des Da-Seins in der Welt der Phänomene ist eine beglückende Erfahrung der körperhaften Lebensfreude.
Das Erfahren des So-Seins kennzeichnet das nüchterne bedeutungsleere "Leben" jenseits der Polaritäten und der Identifikation mit Körper/Materie/Leben.

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Ein Meister

ist ein Mensch, der seine Gedanken und  Vorstellungen  gemeistert hat, insofern diese keine Macht mehr über ihn besitzen - da ist de fakto NIEMAND mehr da, kein Ego, was sich mit ihnen identifizieren könnte. Die Frucht der Befreiung ist Gleichmut. Ich spreche wie in allem nur aus eigener Erfahrung und ich kann sagen, dass mich seit dem besagten Ereignis im Herbst 2011 so gut wie nie auch nur ein  Gedanke fröhlich, ängstlich oder sonst wie gefühlig gemacht hätte.
Ich sage es deshalb noch einmal: Die Leute, die versuchen, dem Leiden zu entrinnen, indem sie statt negative GEdanken positiven Ersatz basteln, sind auf dem Holzweg! Dem Leiden - und Leiden ist immer gedankenabhängig, solange man nicht erlöst und von Konditionierung befreit ist - entrinnen, kann man nur, wenn man über die Polaritäten negativ-positiv hinausgeht. Am meisten Leiden schafft in der Welt  die Identifikation mit dem Positiven, dem sog. Guten!
Und nochmal: ob die Gedanken nun positiv oder negativ sind - sie lassen sich nicht ignorieren, wie es manche spirit. Lehrer behaupten, es ist immer das Ego, welches die Kontrolle will, das spirituelle Ego bemüht sich auch um die Kontrolle der Gedanken. Um Gedanken unschädlich zu machen, muss man sie zu Tisch bitten, sich mit ihnen beschäftigen, sie achten und würdigen und sich erst einmal bewusst mit ihnen identifizieren - sie sind genauso notwendig auf der personaldualen Ebene wie die Gefühle. Wer Gedanken und Gefühle versucht zu ignorieren oder zu kontrollieren, verdrängt sie nur und verstärkt die Neurose/Schatten.
Wichtig ist allein die Achtsamkeit, welche das Denken an sich wahrnimmt. Beobachten, wie das Denken funktioniert, statt es abzustellen...wie Gedanken die Gefühle bewirken usw...


WEnn ich zu jemand über Spiritualität spreche, über div. Übungen, die ich selbst gemacht habe usw., interpretiert der sich (angenehm oder unangenehm) belehrt fühlende Mind sofort: Spirituelle Lehrerin.
Ich bin keine spirituelle Lehrerin. WEnn ich Bücher lese, muss ich deswegen gleich eine Buchhändlerin sein? Wenn ich gut kochen kann, muss ich da Berufskoch sein? Der Egomind macht aus allem Spontanen ein Programm, einen Beruf, eine Nützlichkeit für jemand anderen, manchmal sogar ein Weltrettungsprogramm. 
Mein SEIN hingegen ist völlig unnütz und zu nichts zu gebrauchen.
Ich spiele keine Rolle mehr, auch nicht die eines Spirituellen Lehrers.

@Micky, meinen Spirituellen Correktor
Statt sich des Egos zu entledigen,  lerne man erst einmal mit Achtsamkeit aus den eigenen Augen zu sehen, mit eigenen Ohren zu hören und aus authentischem Munde zu sprechen, d.h. mit allen Gott gegebenen Sinnen nach der Welt zu greifen, bevor man von SELBST in  die Reine (=sinnfreie und bedeutungsentleerte) Wahrnehmung erlangt...Zum Vater gelangt man nur über den Sohn.

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Gutmensch-Aktionen

Ich finde diese Kuppel-Aktion von AM auf Facebook gar nicht mal schlecht: Make Love not War, man könnte es glatt als Integrationsbeihilfe betrachten -  ganz im Sinne Frau Käßmanns und Jesu Christi, den Feind mit "Liebe"(Sex!) zu entwaffnen. LOL. .. WENN.... Wenn da nicht der Islam bzw. die Scharia wäre, die ja recht eigentlich einvernehmlichen Sex mit "Ungläubigen" verbietet, dabei aber das Vergewaltigen von "Dhimmis" bzw. "Ungläubigen" zuweilen geradezu als Gottesdienst verherrlicht. Es ist diese triebunterdrückte sexualfeindliche Frauenverachtung auf Seiten der Männer, die einer friedlichen Regelung des Sexualtriebs im Wege steht, ansonsten würde ich sagen, sie sollten sich an den Bonobos ein Beispiel nehmen.
 .http://www.achgut.com/artikel/fluechtlingshelf_a.m._pfarrer_wagner_und_das_testotesteron

Eine andere gesinnungsterroristische im Grunde menschenverachtende Gutmensch-Aktion ist die der Berliner Künstler des Zentrums für politische Schönheit mit ihrer Aktion "Flüchtlinge fressen".  Hier wird die Opfer- und Märtyrermentalität der Muslime instrumentalisiert.

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Umkehr

Jeder Spiri weiss es, hat es schon oft gelesen und gehört: Diese Welt ist nur ein Traum; dabei denkt er i.d.R. nur an die äussere Welt und nicht an die Welt seiner Gedanken und Vorstellungen, Glaubenssätze und Dogmen, die er nach wie vor so wahr und  richtig hält, wie seinen spirituellen Glaubenssatz, dass diese Welt nur ein Traum ist. LOL

Um die Welt als Traum zu ERKENNEN, muss man Umkehren. Umkehren bedeutet Abkehr nicht unbedingt von der äusseren Welt als  Abkehr vor allem von dem BEGEHREN und VERLANGEN nach den materiellen Werten. Alles, was das Ego begehrt, hat nur einen symbolischen Wert.  Sind "Finger", die auf die WIRKLICHKEIT weisen. Alles, was man tut, ist symbolisches Tun, das Wissen um das Original, der Blaupause, die unserem Denken und Handeln zugrunde liegt, liegt im Unbewussten,  im Schatten, ist verdrängt...
Man kann lernen, seine Handlungen zu deuten wie man einen Traum deutet - ja, in Wirklichkeit handelt es sich hier wie dorten um einen Traum, deswegen ist es egal, ob man schläft oder wacht. Beides ist unwahr und unwirklich.  Umkehr bedeutet,  aus dem Traum zu erwachen; wer sich nicht der SYMBOLHAFTIGKEIT seines Tuns und Sagens  BEWUSST ist,  ist nicht erwacht bzw. noch ziemlich unausgeschlafen.
Die Gestalttherapie sagt richtig, dass alles, was wir im Traum als äussere Ereignisse, Personen, Dinge sehen, wir selbst sind. Doch ist ALLES,  gleich ob im nächtlichen Traum oder im "wachen" scheinbewussten Leben eine Projektion unseres konditionierten Minds.
Erwachen hört so lange nicht auf, als es Verdrängtes, Schatten in uns gibt. Gott - der ganze Kosmos ist IN uns, er ruht unERKANNT im Schatten und wartet auf den Strahl der BEWUSSTHEIT/Gewahrseins. DAS verstehe  ich Gottwerdung.

Das initiale Erwachen ist nur ein Wimpernschlag, ein kurzes Schmecken des "Einen Geschmacks".  Wer da glaubt, der Wimpernschlag des kurzen Erkennens der eigenen Natur sei der ganze Kuchen,  verspielt seine Berufung. Viele sind gerufen, wenige BE-rufen. Viele sind erwacht und glauben, sie wären ausgeschlafen...


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WEG

Es gibt nur den einen Wahren WEg und das ist der Weg, den ICH gegangen bin.Ich bin den ganzen Weg bis zum bittersüßen Ende gegangen und alles, was mir auf diesem Weg geholfen hat, gebe ich weiter. Nichts anderes. Wenn ich manchmal Ken Wilber oder andere spirit. Meister erwähne oder zitiere, dann nur insofern, als sie dasselbe wie ich erkannten. Alles andere, was sie schreiben bzw. erkannten,  ist dann für mich entweder nicht WAHR oder es harrt  noch im Schatten meiner "zukünfigen"  Erkenntnis.

Jahaaa, wirst du nun sagen, das ist deine große Hybris, dass du glaubst, es gebe nur einen wahren Weg, aber es gibt noch andere Wege, andere spirit. Lehrer....Lehren...viele Wege führen nach Rom...
Nein, Herr Fredo,  es ist nun mal so, dass der EINE wahre Weg nur der sein kann, den du selber gehst.
By the way: Ich verlange niemals von einem anderen Menschen, mir zu glauben, oder mir zu folgen....

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Anssi schreibt auf FB:

"Reichtum: Horte nicht dein Geld. Gönn dir das, was dich reich fühlen lässt. Fühlst du dich reich, bist du reich. Und wenn du reich bist, wirst du noch reicher. Das ist das Gesetz der Schöpfung."

Nun ja - das klingt mir doch sehr nach Pop-Esoterik, nach dem Glaubenssatz, dass man umso reicher wird, um so mehr Geld man ausgibt...

In spiritueller Ein-Sicht liegt der größte Reichtum in der Bewusstheit (Gewahrsein)- der Fülle des befreiten SEINS. 
Es geht bei der Spiritualität niemals um materiellen Reichtum. Die ganze Welt gehört dem, der die Welt überwunden hat! DAS ist der Reichtum, um den man sich keine Sorgen machen braucht. Unverhaftet an  materielle Güter und deshalb reich an Liebe und Erkenntnis ist der, das Himmelreich erlangt hat.

Am nächsten Tag postet Anssi: in meiner Timeline:
Glück: Gönn dir täglich viele Momente des kleinen Glücks. So hinterlässt du Brotkrümel, damit das große Glück dich findet.
Hey, Anssi-Sweety, wäre es nicht weit besser, du erklärtest den Leuten,  was sie z.Teufel nochmal daran HINDERT, glücklich zu sein oder sich sonst wat zu gönnen?  Jeder will glücklich sein, aber wenige wollen dafür etwas opfern.
Diese seichten bedeutungslosen Sprüche erinnern mich an die Sprüche im  Readers Digest und meinem Poesie-Album.  Fehlt nur noch ein sentimentales bedeutunggebendes  Bild zum Text.. LOL

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By the Way:
Tatsache ist: Es gibt eigentlich keine Bewusstseinserweiterung. Bewusstheit nimmt weder zu noch ab, nichts wird gegeben, nichts genommen; man kann im BW des Nichtwissens die  Bewusstheit nicht horten und Erkenntnisse lassen sich nicht speichern und repetieren;  es ist eine optische Täuschung zu glauben, der Fokus des Gewahrseins werde größer und man gewinne etwas dazu - auch wenn es das ganze Universum ist...hehe.... Das alles sind nur annähernde Worte, die man der Beschreibung wegen braucht....

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Lieber Freund, 

die Sache mit deinen Eltern ist nicht vorbei, nichts "ist gut, wie es ist", das ist reiner Selbstbetrug. Denn was du an Einfühlung in deine Eltern geleistet hast, im heißen Bemühen sie zu verstehen und zu lieben und ihr Tun irgendwie zu entschuldigen - Kinder lieben schliesslich ihre Eltern, egal, wie diese Eltern sind -  das tust du im Umgang mit anderen Menschen ebenso.  Wie oft kommt es vor, dass du, wenn dir wehgetan wurde, noch heute jeden Menschen zu verstehen suchst, der dir wehgetan hat, statt deinen Schmerz wirklich zu fühlen?!
Verstehenwollen dient somit  der Abwehr, der Verdrängung, der Schmerzvermeidung!
Dies zu erkennen - darum geht es.

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Jede hehre Vision,

jedes hohe Ideal, von denen Menschen getrieben werden, die Welt zu einem Paradies zu machen, Kriege abzuschaffen, den Weltfrieden zu kreiieren sind zum Scheitern verurteilt und gebären letztlich nichts anderes als den Faschismus. Egal, ob Hitler von einem 1000jährigen Reich träumt oder die Gründungsväter der EU von einem "Vierten Reich", dem Vereinigten Europa... von Multikulti... eine verordnete Rassenvermischung wird das Problem des Rassismus auch nicht lösen, sondern verschärfen.
Die Partei der ehemals antiautoritären Grünen hat sich inzwischen zu einer Partei der Gutmenschen mit autoritärem Führungsanspruch entwickelt, die völlig den Boden unter den Füßen verloren hat. Es ist der unselige "visionäre" Idealismus dieser grünen Ideologie, der den Boden für neuen FAschismus bereitet hat.
.Die Welt braucht Ideale, wer die Welt verbessern will, bedarf ihrer. Aber auch Ideale sind nur Krücken, die man auf dem Weg zur endgültigen Befreiung hochkant exorzieren muss. Ideale sind immer morgen, nie jetzt, Idealen muss man nachstreben, will man was erreichen - das ist das Hindernis.  Einem Ideal gegenüber bist du niemals genug...

Die Welt ist deshalb die Welt, weil es in ihr keinen Weltfrieden geben kann. Ist das eigene Herz befriedet, ist auch die Welt in Frieden. ABER, sagt der Abergeist,  die Kriege auf der ganzen Welt hören doch damit auch nicht auf, wenn ich in Frieden bin... Alles nur Ihr Kopfkino, Herr Abergeist! LOL



Samstag, 4. Juni 2016

Heut' tu ich mich mit Unbehagen am Wort und an der Sprache laben


Islam

Chance in der Krankheit: Auch wenn das bislang niemand so sehen mag, es könnte durchaus so sein, dass der Islam genau die Fortschrittsbremse ist, die es braucht, um dem Raubkapitalismus ein Ende zu machen.  Vielleicht kommt daher auch die Affinität der "linken" deutsch- und volksfeindlichen Antifa zu den Muslimen/Islamisten. Die meisten Leute, die die sog. säkularen Werte Europas in Gefahr sehen, sehen i.d.R. nicht die ideelen  "Werte wie Vernunft, Nützlichkeit und Menschlichkeit" in Gefahr, sondern ihre materiellen Werte, ihr  Eigentum, ihren Wohlstand in Gefahr und nicht selten eine Form der Meinungsfreiheit, die ihnen erlaubt, jeden Dreck zu schleudern, der ihnen auf der Zunge liegt. Viele Frauen haben keine Angst, die von ihren Müttern und Großmüttern  hart errungenen Frauenrechte zu verlieren, - sie haben Angst vor der Burka und vor Kopftüchern und  verteidigen eher  ihr Recht auf Nacktheit bzw. das Recht, sich aufreizend und sexy zu kleiden.... die Modediktatur, der sie sich beugen... (Rechte und Werte sind Unterschiede...)
So jedenfalls in den sozialen Medien auf diversen Seiten, wo man schon längst jede Hemmung verloren hat und eine Sprache pflegt ... Angst macht dumm!


  Oneisenough schreibt:

"Ich spiele mit niemandem irgendwelche Spielchen. Ich lese nur sehr aufmerksam das, was jemand schreibt. Und wenn jemand von einer "Begegnung mit dem Selbst" spricht, aber nicht versteht, dass eine Begegnung stets nur durch zwei Beteiligte zustande kommt, und ich dann logischerweise frage, wer von beiden er denn nun tatsächlich ist, dann zeigt das nur, dass er offensichtlich noch nicht verstanden hat, wovon er da eigentlich redet....Oder streitest etwa auch du ab, dass eine Begegnung stets aus mindestens 2 Beteiligten besteht?"
X.  antwortet darauf,  OIE betreibe eine stupide Logik.
Jo stimmt,  tut er, das ist das Ärgerliche, derweil er sie in einer scheinbar anspruchsvollen "blendenden" Verpackung serviert...
Dennoch - darum  geht es nicht - gleich, ob die Logik klug oder dumm ist: Die "Begegnung mit dem SELBST"  findet  ausserhalb der Logik statt, ausserhalb der Dualismen und außerhalb der beschreibenden Sprache, dann nämlich, wenn das Ego beiseite tritt.  Das Numinose des SELBST/Gewahrseins kann nicht beschrieben oder als dies oder das definiert werden.
Ja, OIE liest gewiss sehr aufmerksam, aber eigentlich ist es oft neben der "stupiden Logik"  auch eine erbsenzählerische Wortfixierung, an der seine Aufmerksamkeit oft klebenbleibt: Ob man nun von Begegnung oder Erkenntnis der Wahren Natur spricht,  ist das letztere zwar spirituelll korrekt, aber man vergißt oft, dass Sprache per se Trennung ist und wir nicht so schnell die richtigen passenderen Ausdrücke für dieses Geschehen finden, denn Einheit kann nicht oder eben nur annähernd beschrieben werden. "Begegnung" ist m. E. eine solche Annäherung. Ich glaube nicht, dass T. wirklich glaubt, dass die "Begegnung"  zwischen 2 "Personen" - dem Ich und dem SELBST stattfindet,  - sondern dass es um die Erfahrung des Eins-Seins geht; aber gleich, wie man sie nennt - diese Erfahrung kann immer nur retrograd in trennenden Begriffen beschrieben werden.
Vielleicht wäre es mal an der Zeit, dass OIE seinerseits erkennt, dass SEINE Begegnung mit dem Alien eine Begegnung mit sich SELBST ist... ?
OIE  ist m. E. noch immer mit seinem Glauben an die Wirklichkeit der Materie/Person identifiziert, insbesondere ist es dieser  Glaube an einen realiter vorhandenen Außerirdischen - seine persönliche Bekanntschaft mit einem Alien,  dessen Vorhandensein bzw. dessen "Verpackung"! er bis aufs Blut zu verteidigen pflegt.  Offenbar ist ihm noch nicht bewusst, dass auch sein Alien wie alle "Verpackung" nichts als (s)eine Projektion ist. 

Die Kommentare OIS's zeigen im übrigen oft dieselbe Wortfixiertheit wie er sie anderen anlastet. Nochmal: Ob man nun von einer Begegnung mit dem Höheren Selbst oder ob man vom GEWAHRwerden der Wahren Natur spricht, ist Jacke wie Hose.  Gewahrsein IST nämlich das WAHRE SELBSt, welches sich seiner SELBST bewusst wird. SEIN bedeutet, sich ich des Gewahrseins BEWUSST zu sein, insbesondere der WAHRHEIT, die bei der Definition von Gewahrsein regelmäßig zu kurz kommt. T.  hat völlig recht, wenn er OIE eine Logikfixierung anlastet. Dass er die Leute gegen sich aufbringt, ist insbesondere auch seiner intellektuellen Überheblichkeit zu verdanken, davon zeugt z.B. seine häufig gebrauchte Redewendung: "oder willst du etwa bestreiten, dass..."  die den Dialogpartner zum Dümmling degradiert, darin schwingt die Frage mit und wird auch oft als eine solche verstanden:  Bist du so blöd oder tust du nur so, Du dummer Mensch  - was mir einmal mehr verdeutlicht, dass OIE aus dem Verstand  a n   den Verstand der Leute appelliert. Es geht bei ihm um reines  'Verstandeswissen"  und wer nicht dumm und willens ist, der kann ihn auch verstehen und wer ihn nicht verstehen kann, ist dumm und/oder nicht guten Willens (und dann kann er aber böse werden, JungeJunge)
OIE ist gewiss kein Mystiker; er ist schwer zu verstehen, jedoch nichts von dem, was er sagt, geht ÜBER den Verstand hinaus, sein Verstand scheitert  nicht am Paradox, in schönster Eindeutigkeit frönt er einer  coolen Logik, der allerdings das Herz fehlt - andernfalls hätte es ihm dämmern können, dass dort, wo das Ich dem SELBST "begegnet",   immer Eins-Sein realisiert ist. Was will man mehr:  ONE is enough!
In den meisten Fällen dauert diese Begegnung  allerdings nicht lange...



Ego und Sprache

Eigentlich müßte ich es bei meinem Gebrauch der Sprache sehr genau nehmen, denn um spiritual ganz  korrekt (im Sinne von WAHR) zu sein, müßte ich als der  Mensch ohne Eigenschaft auch auf alle Eigenschaftswörter verzichten.  Unter den Begriff der Wertung fallen ja nicht nur alle Gut-und Richtig-Wertungen,  aus der höheren Sicht sind ALLE eigenschaftsverleihenden Wörter WERTUNG und als solche verzichtbar! Ja, recht eigentlich lüge ich, wenn ich zum Beispiel schreibe, dass ich eine "denkwürdige" Begegnung mit Shri Tobi hatte. Weder hatte ich eine Begegnung noch befand ich sie des Denkens würdig. Zum Einen: Auf personaldualer menschlicher Ebene verweigerte sich Shri Tobi einer menschlichen Begegnung, die ich auch gar nicht anstrebte, LOL, und auf der anderen Seite dient mir ein fremder Text niemals einer persönlichen Beziehung, sondern rein selbstbezüglich zur REINEN SELBSTbefriedigug bzw. Bewusstseinserweiterung. Die Person hinter dem Text  nehme ich nur als Person wahr, wenn sie mir gegenüber persönlich wird. Besonders wenn sie AUSFÄLLIG persönlich wird. Diese SELBSTgefällig

Reizwort-Reaktionsbildung läßt sie Person, auf deren Text sie sich bezieht, absolut links liegen. Auf einenText im Zusammenhang einzugehen ist mir zu oft mit Mühe verbunden, und hiesse, höflich und den Kommunikationsregeln entsprechend VERBINDLICH auf die Person einzugehen...manchmal mache ich mir die Mühe und manchmal nicht.
Werdet wie die Kinder... kleine Kinder sind selbstbezüglich (oder selbstbezogen?). Sie tun nicht, was Kommunikationsregeln von ihnen verlangen, sie reagieren auf Reizworte und steigen damit aus dem angebotenen Thema/Zusammenhang einfach aus. Wenn Erwachsene das tun, dann ist das störend,  weil man zu Recht erwarten kann, dass sie adäquat auf das Themenangebot reagieren können.Insofern hege ich noch gewisse Erwartungen... LOL

Ich kenne jemand, der in keinster Weise auf Gesprächsangebote "eingehen" kann, die Unterhaltung verläuft buchstäblich unverbindlich, weil unverbunden und zusammenhanglos.  Sie versteht offensichtlich unter Unterhaltung, dass der eine mal was sagt und der andere darauf etwas anderes sagte, - irgend etwas -  wobei das eine nichts mit dem anderen nichts zu tun hat.   Faszinierend - eine solche Entfremdung und absolute Empathielosigkeit kannte ich bislang noch nicht.  LOL.Aber es nervt mich nicht mehr,  wenn man meine "legitimen" Erwartungen enttäuscht...Früher hätte ich mich gefühlt, als hätte man mich im Regen stehengelassen.  Jetzt bin ich - nicht immer, aber meistens -  ohne Widerstand, gehe mit, fliesse mit, statt konsterniert innezuhalten und blöd zu gucken, als ob ich einen kalten Guss gekriegt hätte.... hehe... ich bin nicht mehr enttäuscht, dass meine KommunikationsBeiträge nicht sinngemäß verstanden und gewürdigt werden, weil ich meine Worte nicht mehr wichtig nehme, nicht mehr bedürftig bin, nach Bestätigung aus.



Islam

Der Islam ist nur solange moderat, als er sich an die Verfassung seines Gastlandes hält. Die Gefahr sind die 80 % Muslime, die sich die Scharia als Gesetzgebung wünschen.  Insofern ist der Islam verfassungsfeindlich, als er es offenbar anstrebt, mit der isl. Scharia die Oberhoheit über das Recht/Justiz zu erlangen.
Recht besehen gehört nicht der Islam zu Deutschland, sondern die Menschen, d.h. die Muslime gehören zu Deutschland, die sich an die deutsche Verfassung halten. Sonst müßte man auch die Muslimbruderschaft, die Salafasten und Wahabiten und finnaly auch den IS zu Deutschland zählen.
Wäre das Christentum heute noch so mittelalterlich wie es der Islam heute noch ist, hätte kein Muslim seinen Fuß je über die teutonische Grenze gesetzt.  Ich glaube, dass die Radikalisierung des Islam nicht nur im Koran begründet, sondern dass sie u.a. auch eine verzweifelte Notwehraktion eines dogmatischen Weltbildes angesichts der drohenden Säkularisierung ist. Man kann halt den Kuchen nicht essen und gleichzeitig behalten: Wer als Muslim in ein demokratisches Land kommt, kann nicht gleichzeitig beides haben: Scharia UND demokratische Verfassung. Das Verrückte daran ist, dass erst diese demokr. Verfassung es möglich macht, dass die Muslime wie jede andere Art von Gläubigen  ihre Religion leben dürfen, solange sie mit ihren Gesetzen nicht die Verfassung angreifen. Genau das aber tun sie: sie beißen in die Hand, die sie füttert. Der radikale Muslim nutzt die Religionsfreiheit seines Gastlandes,  um dem Gastland die eigene Religion aufzuoktoyieren, indem er ihnen ihre Religionsfreiheit nimmt.   Er nimmt sich die Freiheit, um andere unfrei zu machen.  Ein Paradox, welches nicht so leicht lösbar ist...

Ich habe mich mal kundig gemacht und komme zum Schluss, dass die Islamisierung Europas schon lange im Gange ist, eine schleichende parasitäre Einvernahme, eine Infiltration durch die Scharia, die durch die  plötzliche Zuwanderung von Millionen Muslim erstmals sichtbar gemacht wird. Der Wirt wird von Innen ausgehöhlt....
Komisch, dass wir Deutschen trotz Europa so lange Zeit überhaupt nicht nach Frankreich schauen konnten...
Muslime sind im Gegensatz zu den heutigen Christen voll mit ihrer Religion, Koran, Mohammed identifiziert. 
Die Presse- und Meinungsfreiheit ist ininzwischen stark eingeschränkt, weil sich eine linke Gutmenschen-Gesinnungsethik zu sehr mit den Muslimen/Flüchtlingen in der falschen Art identifiziert.  In Deutschland ist es inzwischen so, dass zwar jeder - insbesondere dem Muslim einer Ausübung seiner fragwürdigen Religionsfreiheit nichts im Wege, aber keiner  die (Meinungs-)freiheit hat, sie zu kritisieren. Das ist ein fatales Symptom für eine totalitäre Entwicklung, die die Demokratie und die Verfassung schwächt statt zu stärken, der Deutsche Staat macht sich mit solchen Kratzfüssen einer  Minderheit zum Untertan.  Aus lauter ANgst, dass man in Deutschland mit der Abgrenzung zu den (salafistischen) Muslimen die "neuen Juden" schafft. Schon jetzt inszenieren sich auf den div. Websiten die Muslime als die Neuen Juden, spielen Opfer, drehen den Spiess einfach um und sehen im Kritiker gar den Terroristen, derweil sie bzw. ihre Brüder im Geiste es sind, die den Terror und den Antisemitismus in Europa verbreiten...Absoluter Irrsinn. 

Ein Muslim, dessen (religiöse) Gefühle verletzt sind, fühlt sich terrorisiert und der Staat gibt ihm Recht. Jeder Muslim ein Erdogan mit Anspruch auf den veralteten Majestätsbeleidigungsparagraphen 103!  Das fördert die Opfermentalität der solcherart  "Erniedrigten und Beleidigten" und legitimiert eine narzisstische Grandiosität und Anspruchshaltung, die schnell auch mal in Gewalt umschlagen könnte, wenn sie nicht kriegt, was sie will. Das Wort Terror erfährt überhaupt eine Inflation, nach Staatssicherheitschef Heiko Maas war das ihm geltende Zwickauer Pfeifkonzert ein Akt des Terrors.

Unglaublich, was für eine erschreckende Dummheit um sich greift, welch heillose Verwirrung... der Justizminister überschreitet Befugnisse und ist dabei, zur eigenen Entlastung durch abmildernde Gesetzesänderungen quasi rechtsfreie Räume zu schaffen bzw. zu unterstützen -  der Grund liegt offenbar darin, dass die Polizei/Justiz mit der Verfolgung und Bearbeitung von Straftaten Schutzbefohlener nicht mehr nachkommt.
Und die Kirche macht in allem mit... es wird Zeit, dass man in Dialog miteinander tritt, statt schwarzweisse Fronten zu schaffen und die Welt in Gut und Böse - in  Islamophile und Islamophobe einzuteilen. Die Poltitik sollte die "Islamophoben" ernst nehmen, statt zu verlachen und zu "verrechten"; die Leute haben im Grunde keine Angst vor dem Islam, sondern vor radikalisierten IS-Kämpfern, die potentiell in jedem Muslim schlummern, derweil der mit der  Gewaltverherrlichung des Korans und der Scharia einverstanden ist. aber jeder ist gegen die islamistische Rechtsprechung (Scharia), einem Islam, der sich immer mehr rechtsfreien Raum erobert. 
Wäre die Flüchtlingskrise mit den massenhaft musl. Asylsuchenden nicht,  hätte Deutschland/Europa selbst wohl noch eine Zeitlang die Augen zugemacht vor der lange schon stattfindenden schleichenden Islamisierung.  Nun aber bilden sich Fronten zwischen Muslimen und Nichtmuslimen - genau die richtige Situation, um die Leute aller Coleur zu radikalisieren.
Der mediale Krieg findet jetzt schon statt, es ist nur eine Frage der Zeit...  (Das Internet ist ein gewaltiger Beschleunigungsfaktor)es riecht nach Aufstand.
 
Noch mal: Was man nun auf der Weltebene sieht, entspricht exakt dem verworrenen und angstmachenden Endzeitcharakter im inneren "Heiligen Krieg".Apokalypse NOW.


Hört sich gut an
http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/fluechtlinge-lassen-das-dorf-riace-in-sueditalien-aufbluehen--113623888.html
Ein gute Idee! Leider vergißt man hierbei regelmäßig zu erwähnen, dass diese Idee schon 1998 entstand, als noch keine Völkerwanderung drohte.



Die  Spirituelle Korrektheit

des Verstandes basiert auf Glaubenssätzen, sie  verschreibt und verordnet Spiritualität. Sie sagt z.B.: hör einfach auf zu denken, höre auf, verstehen zu wollen, es gibt keinen Grund für das, was passiert, alles geschieht einfach.
Der Clou ist: Dass alles geschieht kommt dir erst dann zu Bewusstsein, wenn du tatsächlich aufhörst, auf die alte Art zu denken ... doch so "einfach" kann man das Alte Denken nicht zum Schweigen bringen, es sei denn du gehst zuvor zu Grunde.

Es ist zwar wahr, dass das Causalitätsgesetz  jenseits von Ego aufgehoben ist , dennoch hat es sein legitimes, wenn auch "Unwahres" Sein auf der personal-dualen Ebene. 
Was man aufgeben sollte bzw. wessen man sich bewusst werden sollte, ist die Verwegenheit des Verstandes, der sich anmaßt transpersonale Dinge verstehen zu wollen, die über den Verstand gehen.
Auf der dual-personalen Ebene sollte man den Dingen auf den Grund gehen und nicht wie die 3 Affen der Ignoranz Augen, Ohren und Mund schliessen.
Es ist keine Tugend, die eigenen Wahrnehmungen unter den Teppich der Verdrängung zu schieben. Gemau dies aber macht der Spirituell Korrekte: er macht aus der Not eine Tugend: Er verdrängt seine Wahrnehmungen und
Wenn etwas nicht stimmig ist, gehe ich auch jetzt noch der Sache auf den tiefsten Grund, da ist mir das "Wissen ÜBER..." den Grundlosen Grund scheissendreckmirrregalll.
Spirituelle Korrektness des Verstandes würde mir jetzt sagen:  Causalitätsgesetze gehören zum Ego und alles, was zum Ego gehört, ist Illusion.
 Das ist einerseits richtig. Andererseits: Das Paradox übersteigt das Entweder-Oder-Denken und genau deswegen geht es auch für mich hier nicht mehr weiter, weil das Denken hier tiltet.
Spirituelle Korrektness IST Ego!
Die geistige ERKENNTNIS vom Grundlosen Grund ist einem Wissen  ü b e r  den grundlosen Grund gewichen. Der Verstand hat sich diese Erleuchtung als ein reproduzierbares Dauerwissen vereinnahmt.
Auch wenn ich auf geistige Weise  ERKANNT habe, dass alles, was das Ego ist und in der Welt tut nur Papa's  bzw. MEINER Unterhaltung dient, kann ICH nicht mit der "Unterhaltung" einfach so aufhören. Ich WEISS nun,  dass ich nur tue, als ob  alles WAHR wäre, was Ich in der Welt so alles tut. Oder auch nicht - denn wirklich BEWUSST kann ich mir dessen nicht mehr sein - die Erkenntnis geschah in der Vergangenheit in einem kurzen lichten Moment und auch der ist wieder vergangen. Das alles hatte ich schon vor langer Zeit erkannt -  und dennoch hört mein Verstand nicht auf, sich in spiraligen Kreisen zu drehen bis alles ad absurduum geführt  und der Zirkelschluss vollendet ist - immer noch und  immer wieder schlittere ich auf meiner WAHRHEITSsuche erstmal die Entweder-Oder-Schiene entlang - bis ich der WAHRHEIT gewahr werden bzw. mein Denken am undenkbaren Paradox tiltet. Die Spirale dreht sich so:
Erst ist es so
Dann ist es nicht so
Dann ist es weder so - noch so
Dann ist es sowohl so - als auch so bzw. ganz anders
OOPS!

Causalität oder der Grundlose Grund -  gleich, worüber ich schreibe: Ich bin DAS, worüber ich manchmal  so verallgemeinernd und  abgehoben von mir selbst schreibe. ICH bin der Grundlose Grund UND das Ursache-Wirkungs-Gesetz.  Solange ich nicht erkenne, dass ich DAS bin, schreibe ich philosophische Abhandlungen, verfasse im Brustton der Überzeugung Lehrsätze ÜBER Spiritualität und dies und jenes. In WAHRHEIT aber bin ich  DAS, was dieses und jenes - Diesseits und Jenseits - zusammenhält. Einzig allein(s) DURCH mich, IN mir und MIT mir.
ICH bin die letzte Ursache.
Alles, was WAHR ist, ist nur für MICH wahr. Solange die WAHRHEIT nicht auch für DICH wirklich WAHR geworden ist,  wirst DU nur an diese Wahrheit GLAUBEN und sie für WAHR  h a l t e n ! 


Das Unbehagen an der Sprache

Wenn ich oft davon spreche, dass mit dem Tod des Egos eine "dauerhafte" Bewusstheit gegeben ist, mache ich mich eigentlich auch einer spirituellen Unkorrektheit/Unwahrheit schuldig, denn ich kann nicht wirklich wissen, ob mein "zustandsloser Zustand"/Sein  morgen noch derselbe ist.   Dasselbe Unbehagen habe ich beim Wörtchen "immer", wenn oder weil  ich mir damit eine dauerhafte Eigenschaft/Zustand  zumesse (und natürlich auch bei "wenn" und "weil", shit! hehe)

Aber ich nehme es in vieler  Hinsicht nicht mehr so genau, denn sonst müßte ich entweder schweigen oder jedes Wort in Anführungsstriche setzen oder auch bei jedem Statement hinzusetzen: "Oder auch nicht"  und zur These gleich die  Antithese hinzufügen. 
Wo das Entweder-Oder-Denken zusammenbricht, ist der darüber hinausgehende Sowohl-als-auch-Modus  nur ein paradoxes JAIN - es stimmt und stimmt nicht. Über den paradoxen zustandslosen Zustand/Bewusstsein läßt sich nichts eindeutiges aussagen. Wenn ich noch über so etwas wie Prinzipien verfügen würde , müßte ich recht eigentlich mit dem Schreiben und Sprechen ganz aufhören, aber das SPIEL "Tun, als ob" will gespielt werden - es hört auch nicht auf, wenn man sich seiner wirklich BEWUSST wird und nicht nur blöde an die Spielhaftigkeit unseres Tuns und Handelns GLAUBT. Zudem habe ich sämtliche Fähigkeiten  zu konsequenten Entschlüssen und  Handlungen eingebüßt.  LOL.

"Glücklicherweise" ist  ebenfalls ein spirituell unkorrektes Adjektiv, denn es ist nicht wahr, dass ich glücklich über irgendetwas bin. In WIRKLICHKEIT bin ich in einem Gleichmut jenseits von Glück und Unglück.
Spirituell korrekt wäre eine Sprache ohne die Benutzung von "unreinen" Adjektiven.  Eine solche Sprache mag zwar die  neutrale Sicht der reinen Wahrnehmung wiederspiegeln, aber gänzlich der Adjektive entleert fehlt ihr einfach der Pfeffer!  Dass ich mich ihrer nicht enhalte, dient mir daher zur REINEN  Unterhaltung. 

(Ich gebrauche den Begriff der Spirituellen Korrektness hier im Sinne von WAHR. Ich weiss,es ist für die Leser verwirrend... für mich auch...
Wenn ich zuweilen gegen die Spirituelle Korrektness anschreibe, dann meine ich damit die Pöse Korrektness des Egominds, der die lebendige WAHRHEIT pervertiert, indem er sich des Wissens über die spirituellen Seinstugenden/ "Losigkeiten"bedient und als Soll- oder Bring-Schuld  ins Überich aufnimmt und/oder als moralische Waffe gegen sich und auf jene richten, die sich frech erdreisten, zu werten oder Erwartungen und Wünsche äussern.  Ein sehr beliebtes Spiel bei Anfängern, die alles ÜBER Spiritualität wissen und wie man als Spiritueller zu sein hat.
Ein Fundamentalist würde dir spirituell korrekterweise  VERBIETEN,  "unreine" Adjektive zu benutzen, genauso wie der Islam verbietet, sich Bilder von Gott zu machen und das so wörtlich nimmt, dass JEDE naturgetreue Abbildung der Welt eine Sünde. Der Fundamentalist hält den Finger, der auf den Mond zeigt für den Mond. - die Symbolik für die Wirklichkeit.



Der Weg

Man braucht weder Klöster, Äbte noch  Meister heutzutage.  Ein Meister fordert wie die Oberen eines mönchischen Ordens die absolute Unterwerfung des Egos unter seine Herrschaft oder Obhut. Das ist Vergangenheit, weil Askese des Egos der Vergangenheit angehört. Askese ist Bestandteil patriarchalischer Mystik und fördert die altbekannte Sado-Maso-Mentalität bzw. eine prärationale regressive Spiritualität, die seelische Abhängigkeit/Verbundenheit mit der äusseren Autorität/"Höheren Macht" mit Einheit verwechselt.

Konträr zum patriarchalischen Weg, bei dem die Annahme dem gilt, was von Aussen auf das SUBJEKT zukommt, ist der weibliche Weg der Achtsamkeit und Selbst-(Ich)Annahme - die  Erlaubnisgebung für das Ich, zu sein, was immer es im Hier und Jetzt denkt, fühlt, empfindet als  REAKTION auf das, was von aussen auf das Ich trifft.  Das ist die Basisarbeit!  Hierbei bedarf es keiner ideologisch-religiösen Hingabe an eine äussere Autorität, sondern ein sich langsam aufbauendes Vertrauen in den inneren Heiler. Helfen kann dabei ein guter Therapeut. Allein der Weg der Achtsamkeit und Selbstannahme führt zur Wahren SELBST-Realisation und letztlichen Transzendierung der Gegensätze bzw. des Egos. (gepostet auf FB)

blog mai 2016

II Spiritual incorrect

wäre es, nicht nur die Person, sondern auch alles Wissen und alle bisherigen Errungenschaften des Menschen für wirklich zu halten. Beispielsweise hält man die Vergänglichkeit des materiellen Seins in der Welt für  WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT.  Aber wie kann etwas wirklich sein, was  kein Mensch jemals wirklich konkret erlebt? Wer hat jemals konkret erfahren, wie etwas "vergeht"? Das funktioniert nicht. Alles, was wir über Vergänglichkeit wissen, wissen wir aus zweiter Hand beziehungsweise ist es der zeitgebundene schlussfolgernde Verstand, der uns Erinnerungs- bzw. Erfahrungswerte übermittelt und uns sagt, dass auf jeden Winter ein Frühling folgt usf...
Als ich die Trennung überwunden und mich als reines unsterbliches Bewusstsein erfahren habe, habe ich zwar die "Verpackung" (den Körper) noch nicht abgelegt, sondern nur die Identifizierung mit der Verpackung.

Und zum Schluss nochmal:
WAS NICHT WAHRGENOMMEN WIRD. EXISTIERT NICHT!




Islam

Es ist interessant zu sehen, wie sich in den sozialen Medien in der bislang hochemotionalisierten Islam-Diskussion  die Wogen langsam zu  glätten beginnen und sich kontinuierlich ein rationaleres Denken durchsetzt. Offensichtlich  bedurfte es dazu erst einer mutigen Anti-Islam-Stimulierung bzw. Thematisierung durch die AfD, dass man nun auch allgemein zu erkennen beginnt, dass eine Religion, die sich über die demokr. Verfassung eines Landes stellt, und eine eigene Rechtsprechung für sich beansprucht, mit der Demokratie nicht vereinbar ist.  Das alles weiss man schon seit Jahrzehnten, die Willkommenskultur angesichts der Flüchtlingskrise hat diese Einsichten allerdings verschüttet, weil sie dem staatlich verordneten Gutmensch-Denken widersprach.




Samstag, 30. Januar 2016

Wo der Mindcrash eine Farce, ist der Mensch nit ausgeschlaft.


Ductus apodictus

Schattenintegration ist MUSS,
ansonsten bleibst du unbewusst.
Wer andres lehrt, der lehrt dich Stuss
und Kacktus kackolorius!

Das Licht scheint in die Finsternis,
doch  Finsternis erkennt es nicht,
derweil sie unbeLICHTet ist -
Hört hört!!

Wo der  Mindcrash eine Farce,
Ist der Mensch nicht ausgeschlaft,
Weil den Schatten er verzweifelt
Ignoriert und arg verteufelt
Hat, bis an's Ende seiner Zeit
Wird er brennen, weil's ihn reut.

Ein Mensch erst dann geläutert ist
Wenn er sich ist ganz SELBSTgewiss,
Dass er die 10 Amendements
Verwandelt in Amusements. LOL
Wer die  göttlich' Alchimie gerafft
Und den Polsprung hat geschafft
Vom Sein des Alten Testaments
In die  Christus-SELBST-Essenz
SEINES  Neuen Testaments -
Der ist befreit von allem Leid!

Denn wie Jesus uns gezeigt:
Der Phönix aus der Asche erst steigt,
Wenn's Vater-UND MUTTER-Kind ist gezeugt.
(Hat mich schon immer sehr gestört,
Wenn man vom "Vaterschoß" spricht und hört. He he)



Die Lehre des Lehrer Ablass

wird mir immer wieder zum Anlass...LOL.  Wie man inzwischen wohl allseits bemerken konnte,  hat es mir insbesondere dieser Satz angetan, dem ich die ihm INNEwohnende Wahrheit unter bestimmten Umständen gar nicht abstreiten will, u.a. natürlich nur solange, als ICH und kein andere es ist, der IN der WAHRHEIT steht und erkennt:

" Eins der besten Ereignisse ist, wenn du streiten kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht streitet!" (W. Ablass)

Wie des öfteren schon gesagt, ist diese Aussage nicht ganz unwahr, denn ob es aber für das betreffende SUBJEKT  (W.A.) auch wirklich WAHR ist, d.h. ABSOLUT wahr und nicht nur relativ wahr ist -  hängt von seinem SEIN ab. Unwahr an diesem Satz aber ist,  dass es jenseits von Ego - also dort, wo Herr Jemand abwesend  bzw. Herr Niemand anWESENd! - bessere, gute und weniger gute Ereignisse gibt. Also mal ganz  im Ernst. soweit ich dazu in der Lage bin, LOL  - hier gibt es überhaupt keine Ereignisse, die man als solche interpretieren könnte!

Ok. Was mich an diesem Satz nun schon seit längerem fasziniert, ist, dass man statt "streiten" buchstäblich jedes egoische Tun des Herrn Jemand an seiner Statt setzen kann und trotzdem daran GLAUBEN kann, dass da "Niemand da" sei, der egoisch handelt. Ob es sich bei Herrn Ablass um einen solchen Gläubigen handelt, sei mal dahingestellt, ich kenne aber sog. Neu-Advaitianer, die einen solchen Widersinn offenbar glauben. Und wo immer auch so ein fader fleischloser toter Glaubenssatzglaube herrscht, erscheint bei mir unweigerlich die Heilige Doppelaxt und tut ihr "spaltendes" Werk, d.h. die Axt scheidet die WAHRHEIT von der Unwahrheit - ob ich das will oder nicht, das ist bei mir seit nurmehr  4 Jahren ein spontan auftauchender "Automatismus" geworden.

Ok. Es stellte sich mir also die Frage, was an diesem Ereignis so besonders ist und in welchem Kontext man so richtig begeistert sein kann von div. Ereignissen - wobei mir natürlich niemand anders als Herr Jemand einfiel - ein Herr Jemand, dem es so richtig Spass macht, all das zu tun, was ihm vordem von seinem Über-Ich verboten war. Wobei wir beim Thema "Sünde" angekommen sind und ich in diesem Kontext den Herrn Ablass für durchaus fähig halte,  in Abwandlung seines Satzes ganz allgemein zu glauben, dass es 


" eins der besten Ereignisse ist, wenn du sündigen kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht sündigt!" 
Aber egal, ob es sich nun um das Streiten oder das Sündigen handelt, was im Endeffekt ja aufs selbe rauskommt - es stellte sich mir plötzlich ganz dringlich die Frage,  ob es sich bei diesen  "besten"Ereignissen" nicht einfach nur um eine "simple Bekehrung" handelt, wobei der Betreffende  seinem Über-Ich ein Schnippchen geschlagen hat bzw. eingesehen hat, dass Streiten (Sündigen) nichts Böses ist... ich kenne nämlich die große Erleuchterung und Euphorie, die eintritt, wenn man sich z.B. von seinen schwarzchristlichen Tabus befreit glaubt oder sich teilweise befreit hat. (Ich sage deshalb  "glaubt", weil eine umfassende Dekonditionierung nämlich keine Euphorie und andere sog. Seeligkeiten, sondern Heilige Nüchternheit hervorbringt. Seeligkeiten gibts nur solange der Vogel noch nicht richtig das Fliegen erlernt hat und immer wieder "ernüchtert" auf der alten Erde des Alten Adam notlanden muss. LOL)

Ganz allgemein verdichtete sich bei mir immer mehr der Verdacht, dass es sich bei der "Entleerung" des "Täters" eher um eine Gewissensentleerung handeln könnte. (Rubrik "relative (persönliche) Wahrheit" im Verlauf der Individuation) ...der Streiter/Sünder/"Täter" kann möglicherweise im Gegensatz zu früher nur deshalb genüsslich streiten, weil er sich die Erlaubnis zum Streiten gegeben hat!  Vielleicht war der Täter (eigentlich: der Handelnde) möglicherweise ein Böser Täter, derweil er schwarzchristlich auf Sünde konditioniert war -  und in dieser Lesart ist Streiten nun mal eine Sünde und deshalb immer mit Angst und Aufregung verbunden.
(WAHR ist: Jenseits von Ego  - also im absoluten "Raum" - kann man nun tatsächlich genussvoll streiten, ohne sich zu ängstigen oder aufzuregen. Früher warst du vielleicht verunsichert und leicht irritierbar, wenn jemand deine Wahrnehmung in Frage gestellt hat - jenseits von Ego kann dir so schnell keiner mehr ein X für ein U vormachen, auch wenn dir bewusst ist, dass X und U nur relative Glaubenssätze ohne Wirklichkeit sind. LOL.)

Was mich nun angeht, hatte ich eine schwarzpädagogische resp. schwarzchristliche Erziehung genossen. Ich war von Klerikern erzogen und hatte dementsprechend eine ängstliche kleine sündenbewusste schuldbeladene übergewissenhafte Klerikerseele, mit dem Unterschied, dass ich ab meinem 13. Lebensjahr  auf Teufel komm raus aus gegen sie rebellierte. Ich habe an anderer Stelle schon beschrieben, mit welch schweren inneren Kämpfen die Freiheiten verbunden waren, die ich mir gestattete... die immer wiederkehrenden Reue-Orgien...
Theoretisch war ich immer sehr dafür,  zu "sündigen", was das Zeug hält, in der Praxis sah das anders aus... Ich habe weiter oben schon beschrieben,  wie ich "sündigte", wie ich bei vollem Bewusstsein und unter wahrhaft höllischen Ängsten die 10 Gebote demontierte. Das tat ich so lange - und mit massenweisen Rückfällen ins alte Elend - bis sich nach fast 30 Jahren aus den 10 Amendments die 10 Amusements transformierten, was bedeutete, die Gebote der Pösen Pater Noster bzw. ihr pervertiertes  Sündenverständnis ad absurdum zu führen und als das zu begreifen, was sie sind und waren: Instrumente der patriarchalischen Unterdrückung, um das wilde (weibliche) Leben unserer Wahren (menschlich-göttlichen) Natur,  zu knebeln.

Umkehr: Was aus patriarchalischer Moralperspektive und im Yang-Entsagungsmodus eine  Sünde war, wurde im Zuge der Erlaubsnisgebung in den Heilungs-/Schattenprozessen  völlig herumgedreht, die alte Sündenkonditionierung wurde  total auf den Kopf gestellt. 
Insofern könnte ich sagen, dass ich frei wurde  v o n   der Fremdbestimmung und frei wurde  z u m   lustvollen "Sündigen", besser gesagt, zum Feiern des wilden Lebens und darin zu wissen, was Gut & Böse wirklich ist - ich erkannte: Gut ist alles, was dem Leben dient und Böse d.h.  Sünde ist alles, was gegen das Leben ist. Und was Leben bedeutet, definierte ich aus mir SELBST/Gott.
Ich bin frei heute, nicht frei zum Sündigen, sondern frei  v o n  Sünde, ich bin ohne Schuld, ohne konditioniertes Gewissen, tute weder Gutes noch Böses - ich bin frei, das zu SEIN, was ich wirklich bin. Niemals käme mir heute in den Sinn, auch nur im Spass  zu sagen, dass ich sündigen könnte, mit oder ohne Jemand bzw. Niemand, LOL! - denn das würde bedeuten, dass ich immer noch unfrei wäre und  mir Freiheiten  irgendwoher von irgendwem  n e h m e n  müßte. Es gibt keinen Grund, das Wort Sünde überhaupt in den Mund nehmen, es gibt nun mal keinen Begriff, der die REINE Lust dieser köstlich REINEN Skrupellosigkeit jenseits von Ego beschreibt, basta!
Und doch ist damit schon wieder zuviel des Guten gesagt... LOL.


Zurück zum Zitat: Angenommen, Herr Ablass würde meiner leichten Abwandlung seines Originals zustimmen, wäre dieser Ausspruch ganz gewiss kein göttliches Paradox, mit dem offensichtlich kokettiert würde, sondern  Widersinn hoch zwei,  - ähnlich dem meinigen, als ich heute zum neuen Nachbarn auf seine besorgte Frage antwortete:  Es stört mich nicht, wenn Sie mich stören. LoL.
Zudem: Wo jemand "sündigt" ist jemand da, der sein Tun als Sünde bewertet - Werten kann nur das Ego, d.h. unser berüchtigter Herr Jemand, (der Mann, den man zwar sieht, der aber nicht da ist. LOL.)  Also kann ich als dieser Jemand nicht behaupten, dass ich sündigen könnte, ohne dass sich "Jemand" einmischt.

Zum anderen liefe das "Sündigen", wo es den Herrn Niemand nur dem Glauben, aber nicht dem SEIN entsprechend gibt -  auf eine totale Anarchie des Gewissens hinaus statt auf die Freiheit und Anarchie des Herzens. Da ist dann zwar dem Glauben nach "Niemand da, der streitet, sündigt...usw. und trotzdem wird das Ego (Jemand!)  insofern bejaht, als es hemmungslos seine Neurose (Sünde) auslebt, all dies womöglich im naiven Glauben, dass eh alles, was man tut, determiniert ist und es deshalb gepisst wie geschissen ist, ob das Ego in seinem Tun nun geheilt oder ungeheilt ist. 

Es geht aber doch in der spirituellen Sache um ein bleibendes BEWUSST-SEIN dieser Leere/Entleerung im einzelnen Menschen und nicht um den allgemeinen Glauben, dass es keinen Täter/Ego gibt. Und in dieser Hinsicht bin und bleibe ich meinerseits ganz "apodiktisch" dabei, dass eine bleibende "Entleerung" nicht ohne Schattenintegration zu haben ist.

Es geht bei der Schattenintegration um die Dekonditionierung unserer Moralvorstellungen, der Demontage von ALLEM, was wir glauben zu sein und zu wissen. Das Wahre Gewissen will entdeckt werden, welches auf  dem Wahren Wissen um Gut und Böse basiert, dieses Wissen ist das,  was uns zutiefst menschlich macht. Die meisten Menschen sind kulturell/religiös konditioniert und  g l a u b e n  nur zu wissen, was gut und böse ist. Die Reifung der menschlichen Persönlichkeit im Individuationsprozess läuft auf die  Erkenntnis von Gut und Böse hinaus - das Transzendieren dieser Polarität ist der nächste Schritt und steht auf einem völlig anderen Blatt,was nicht näher "beschriftet" werden kann.

Was ist nun Sünde und was ist das Böse? Böse ist alles, was auf der personal-dualistischen Ebene nicht der Terra Mater, dem Kosmos, dem vielfältigen Leben dient. Im Individuationsprozess  musste erst einmal lernen, zu unterscheiden zwischen richtig und falsch, - was MIR ganz persönlich wirklich dienlich ist und was nicht. Ichbejahung oder Selbstannahme heisst, dass nicht die Neurose, sondern das Leben bejaht wird. Das ist der Punkt, an dem stets die Große Verwirrung einsetzt. Im Grunde geht es nicht um Bejahung, sondern ums reine Fühlen. DAss alles sein darf, heißt nicht, dass alles, was sein darf, auch ausgelebt werden darf. Ich kann und darf z.B. meine zerstörerischen Emotionen nicht annehmen bzw. als "berechtigt" oder "ES-gewollt" an anderen Menschen ausleben, ich kann mich nur im Schmerz und der Angst und den ungestillten Bedürfnissen des Kindes in mir annehmen, die HINTER den destruktiven Ent-Äusserungen zu finden sind.

Ok, die Frage, die sich in mir formulierte, ging also dahin, was wohl  so mancher öffentlich deklarierten "Entleerung" (von Ego/Jemand) zugrunde liegen mag. Ist diese Entleerung nur eine Kopfgeburt des Egos oder hat basiert diese Leere auf (Gewahr-) SEIN -  hat man sich wirklich von der Illusion des Handelnden/Täters "entleert"  oder hat man sich nur des falschen Gewissens bzw. des sadistischen Zensors  entledigt???
Im letzteren Falle würde ich mich vorübergehend anschliessen: bei Überlistung des Zensors ist es eine wahre Lust zu "sündigen", wenn sündigen heisst, das zu tun, was mir ein schwarzchristliches SadoMaso-Überich  bei Todesstrafe verboten hat - dieses teuflisch verdrehte und verkehrende  Über-Ich, welches nicht weiss, was richtig und falsch ist, ein Über-Ich,  welches sich als Gott aufspielt, derweil es in Wahrheit der Teufel ist: ein Über-Ich, welches das Gute für böse und das Böse für gut verkauft. .

Solange ich gegen dieses falsche Gewissen ankämpfe, bin ich ein Rebell und als solcher zwar relativ frei und freier werdend, aber nicht absolut frei von der Identifizierung mit dem  "Täter", dem Handelnden als solchem. Die "Letztgültige Entleerung" läßt da noch auf sich warten und zwar so lange, als er metaphorisch gesehen noch nicht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hat. Um die Früchte vom Baum des LEBENS zu ernten, braucht man das Schwert der Unterscheidung von richtig/falsch und gut/böse. Und das erlangt man nur durch Schattenarbeit, Schattenarbeit, Schattenarbeit - (ohne zu arbeiten, natürlich, LOL). Auch der Rebell muss sterben.


Abwandlung Nr. 5 - Die Prüfungsfrage
" Eins der besten Ereignisse ist, wenn du BEGEHREN kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht BEGEHRT!"
Sollte W. Ablass etwa dieser Ansicht zustimmen? Wenn ja, dann hätte er sich damit als spiritueller Lehrer allerdings völlig disqualifiziert. Denn erst mit dem Ende des Begehrens hat auch das menschliche Leiden ein Ende - das Ziel allen spirituellen Strebens und Lassens! 
Aaaaber -  und jetzt kommts: Als Psychologen/Therapeuten könnte ich ihm hierbei durchaus zustimmen, als es auf dem spirit. "Hinweg" im Rahmen der Individuation/Reinigung der Psyche um die Erlaubnisgebung dessen geht, was vordem verboten war. Ein Mensch, der von Kindesbeinen an niemals überhaupt je begehren durfte, dessen Willen früh gebrochen wurde, der nie ausgreifen durfte, der sich das Leben nicht "nehmen" durfte - dieser Mensch wird im Heilungsprozess kräftig und fähig, zu wollen, was er begehrt  und zu begehren was er will.

AHAAAAH - ich komme der Sache immer näher und frage mich nun finally: Ist es vielleicht möglich, dass die Verwirrung, die mich bei Ablass-Sentenzen oftmals befällt und nach Klarheit schreit,  auf einer mutmaßlichen Vertauschung/Verwechslung der Ebenen basiert, mit der ich bei W. Ablass konfrontiert werde??? Dass ich W. Ablass nicht fragen kann, da er sich meiner Fragestellung entzogen hat, spielt keine Rolle, wie man sieht, komme ich auch ohne ihn zu den Antworten, die meine Fragerei aufgeworfen hat. Die Person W. Ablass' spielt nur eine sehr sehr untergeordnete Rolle beim "WAHRHEITsSpiel" - er vermittelt mir wie jede Person, die mir mit Unklarheiten in den Fokus tritt,  nur eine div. Verwirrung, die es für mich zu klären gibt. Dass diese Personen, die sich oftmals gar als erleuchtet oder als spirit. Lehrer gerieren, die Erwähnung ihrer Person so persönlich nehmen, spricht natürlich GEGEN ihre spirit. Qualifikation und FÜR eine VollIdentifikation mit ihrer Person... also mit dem geleugneten "Jemand", ne? LOL

Nochmal und immer wieder:

Jenseits von Ego ist deshalb "Niemand da", weil JEMAND (Ego) abwesend ist.  Sollte da in WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT "Niemand da" sein, dann ist ja nur deswegen "Niemand da",  WEIL er sich der Attribute des Egos entleert hat!!! - unter anderem des Begehrens, des Habenwollens, des Eingreifens, der Kontrolle. Wo Begehren ist, ist JEMAND, ist ein Handelnder. Ego.
An meinem Eindruck, dass es sich bei Neu-Advaita um eine Schmerzvermeidungsreligion handelt, hat sich bis jetzt nichts verändert. Sieht ganz so aus, als ob der Neu-Advaita-Gläubige das Kunststück vollbringt,  den Kuchen  zugleich zu essen und zu erhalten. (Den Handelnden/Ego  gleichzeitig bejahend auszuleben UND zu negieren.)
Ihr "Niemand da" hat mehrheitlich keine Basis in ihnen SELBST, sondern ist zu einer allgemeinen philosophischen Phrase heruntergewürdigt, zu einem Glaubensartikel, wie man ja auf dem spirit. Marktplatz auch allgemein weiss und glaubt, dass  - anders gesagt - das Ego eine Illusion ist, man selbst aber mehr als  meilenweit davon entfernt ist, das eigene Ego als einer solchen den Abschied gegeben zu haben.
Ich bin und bleibe dabei, dass jede Lehre, die die Schattenintegration bzw. die Heilung der Psyche für unnötig befindet, eine Irrlehre  -  eine Schmerzvermeidungsreligion ist.

Wer sagt, es gebe keine Sünde, versündigt sich! Sünde ist all das, was das Leben verletzt und gegen den GEIST handelt!.
Das Paradox: Erst durch die Letzte Befreiung, d.h. der  Letztgültigen Erkenntnis, u.a. der  Einsicht in das Detiminiertsein meines Handelns bedeutet, dass ich nurmehr, - insofern als "Jemand" (Ego) seinen Geist total aufgegeben hat, "param advaita" -  machen kann, was ich will, insofern mein Wille der Wille Gottes bzw. des Tao ist; ich kann nicht mehr gegen das Leben handeln,  weil ICH erkannte, dass ich das Leben BIN. 
Dieser Wille, der eigentlich kein Wille ist, sondern ein widerstandsloses Gehorchen auf den Fluss,  KANN nicht sündigen - das Verhalten des befreiten Individuum ist trans-ethisch, was bedeutet, dass dieser Wille niemals gegen das vielfältige Leben verstoßen kann oder in irgendwelcher Form gegen den GEIST handeln könnte.
Das Paradox: die Erkenntnis, dass  die Person incl. ihrer Geschichte nicht stattgefunden hat und DENNOCH alles, was ich als dieses Individuum  tue, determiniert ist.
Dieses "dennoch" - welches man auch am Ende vieler Weisheiten bekannter alter Meister findet -  bezieht sich auf das Paradox resp. die WAHRHEIT und  macht allen Eindeutigkeiten, allen festgelegten Definitionen des zustandeslosen Zustands jenseits von Ego einen Strich durch die Rechnung!
Die Letztgültige Erkenntnis ist deshalb letztgültig, weil sie letztgültig und nicht "erstgültig" ist -  das heisst, diese Erkenntnis, (die nicht nur einen Punkt, ein einzelnes Erkenntnis"objekt" betrifft, sondern eine Menge "Untererkenntnisse" beinhaltet - darf niemals ins Voraus gesetzt werden und als Glaubensartikel an empfängliche Gläubige verhökert werden. Ein "Meister", der seine Schüler beispielsweise lehrt, sie könnten sündigen wie sie wollten, ihr Verhalten sei eh  festgelegt, gleich, was sie machen, sie könnten gar nicht anders handeln, als sie handeln - der versündigt sich gegen den GEIST, der verhökert den GEIST aufs allerbilligste. Ebenso der sog. Meister, der voreilig  "Niemand" postuliert - also die Anwesenheit der (göttl.) WESENheit -   mit der Begründung,  da das Jemand/Ego eh eine Illusion sei, bedürfe es auch keiner Dekonditionierung/Desidentifizierung... Es gebe nix zu tun!   Das sind alles Kopfgeburten von Irrlehrern!
Dito der sog. Meister, der das Wort "Achtsamkeit" und "Gewahrsein"  oder (Schatten-) "Integration" meidet wie der Teufel das Weihwasser!


Verletzlichkeit

scheint eine besondere  Tugend auf dem spirituellen Marktplatz, die man nie mehr missen will. Verletzlichkeit ist aber keine spirituelle Tugend, sondern nur eine "Errungenschaft", die man im Verlauf des Heilungs- bzw. Individuationsprozesses (wieder-)erlangt, derweil die Abwehrstrukturen aufgelöst werden. Im selben Maß wie die Abwehr abgebaut wird, wird man liebesfähig und empathisch.  Viele Menschen wähnen sich verletzlich, dabei sind sie nur leicht kränkbar. Narzisstisch kränkbar aufgrund eines leicht irritierbaren Selbstwertgefühls. Ein Narzisst, ein Neurotiker kann sich nicht mit anderen identifizieren, was er für einfühlsame Identifikation hält, ist eine neurotische Projektion. (s.a. path. HerzensGutmenschen) Es sind dies gerade jene, die sich so vehement gegen die Unverletzlichkeit der Psyche wehren, die in der Endgültigen Befreiung liegt.
 Verletzlichkeit bedeutet, zu fühlen und berührbar, anrührbar zu sein, - es ist die gesunde Fähigkeit, sich mit den Menschen - allen Wesen -  in ihren diversen Freuden und Leiden zu identifizieren. Der ungeheilte Neurotiker hält sich für  anrührbar, derweil er sich  in seinen projektiv bedingten spektakulären Gefühlen suhlt, die er nicht selten für die kosmische LIEBE selbst hält. Jeder, der ihm seine Gefühligkeit wegnehmen will, ist für ihn ein Teufel.
Verletzlichkeit ist ja doch nicht die ultimative spirituelle Tugend, sondern nur  ein  Entwicklungsaspekt im Heilungsgeschehen der Persönlichkeitsreifung. Wird die Person im "Anschluss" daran letztendlich transzendiert, dann hat man das unendliche Bewusstsein realisiert, da ist das Ego  - Person und Psyche - mitsamt seiner Verletzlichkeit und seiner Identifikation mit dem Leiden überwunden.  Wer nicht mehr mit sich selbst als Person identifiziert ist, kann sich auch nicht mehr mit anderen Personen identifizieren. Mitzuleiden ist hier  nicht mehr möglich. Das "neutralisierte" Mitgefühl jenseits von Ego ist genausowenig ein Gefühl wie die LIEBE ein Gefühl ist.
Die neurotische "Verletzlichkeit" steht auf gefühligen "zu Herzen gehenden" Bild- und MusikMeditationen, sie ist süchtig nach "Berührtsein" und braucht dafür ständig neue äussere Reize. Werden ihr diese Reize verwehrt, wird sie depressiv bzw.  aggressiv.
Wo immer ein solcher  Gefühliger auf das mitleidlose  Mitgefühl eines Endgültig Befreiten triff, hört man ihn aufschreien - nach Umärmelung, nach Menschlichkeit, nach Liebe, nach Berührtsein, nach Wärme...
Weit weit ist der Weg.

EpiEpilog: Ach ja, und damit am Ende alle Klarheiten endgültig beseitigt sind:  Um absolut zu sein, bedarf das Absolute der relativen Wahrheit. LOLOLOL! Scheiss auf Advaita! Denn wo man hurt mit Babylon
gibt's nur Kopfgeburt, mein Sohn!


Weg ohne Meister?

„Die spirituelle Freundschaft endet sofort, wenn man offen von der gemeinsamen Ideologie abweicht.“
aus:
https://vikas.de/Meditieren%20ohne%20Meister.html
Lehre ist immer Ideologie, wo sie nicht verinnerlicht ist. Der Meister, der mit seiner Lehre identifiziert ist, verlangt bedingungs- und kritiklose Idealisierung seiner selbst. Er sagt z.B.: Ich und meine Lehre sind eins, wer meine Lehre angreift, greift mich an. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.
Es gibt m. E. keine "spirituelle Freundschaft", da Freundschaft immer eine Form der besonderen Liebe darstellt, die auf dem Weg nicht favorisiert sondern überwunden werden sollte.  Der Meister ist nur der unpersönlichen WAHRHEIT verpflichtet und keiner persönlichen Verbindung. Die unpersönliche WAHRHEIT wird da, wo sie unbequem wird, vom Schüler fast immer persönlich genommen, d.h. als Angriff auf sein Ego wahrgenommen.
Die Idealisierung und Ideologisierung kann  man in jeder sektenhaft organisierten Community sehen.
Es ist wahr: die Absolute Wahrheit läßt sich nicht diskutieren und kritisieren.  Die WAHRHEIT ist aber nur absolut für mich als das SUBJEKT, welches sie als die WAHR erkannte.  Du kannst zwar meine Person angreifen, aber nicht die WAHRHEIT, die ich als absolut erkannte. Ich - als Meister -  wiederum würde dich in der Freiheit deiner  Person angreifen, würde ich darauf bestehen, dass du  meiner SUBJEKTIV erkannten Absoluten WAHRHEIT einen absoluten bedingungslosen  Glauben schenkst. Die WAHRHEIT läßt sich niemals objektivieren!
Ich kann als Meister einen Schüler nur dahin begleiten, dass er den "rechten" Weg einschlägt, - also keine Umwege wählt -  um letztlich auf eigene Faust diese WAHRHEIT als das Absolute SUBJEKT, welches er ist in und aus sich SELBST heraus als ABSOLUT zu erkennen.


Ausschnitt: Dazu Zen-Aussteiger X , Zitat:

„ Aus psychologischer Sicht läuft der unkritische Glaube an eine absolute Autorität , die unangreifbar von rationalen Argumenten ist, der Entwicklung des Selbst zuwider, weil hierdurch die Eigenverantwortung aufgegeben und an eine andere Instanz übergeben wird. Eine Lehre,  die absolutes Vertrauen einfordert bei gleichzeitiger Unterminierung des Selbstvertrauens der Praktizierenden, kann keine taugliche Basis für persönlichen Fortschritt sein.“ (Zitat Ende).
Das ist aus psychologischer Sicht auch durchaus richtig, auch wenn der "persönliche Fortschritt" für Erklärungsbedarf sorgt. 
Die geschilderten Autoritätsprobleme treten auf, wenn unberücksichtigt bleibt,  dass die Entwicklung des Selbst (Ich) quasi zeitgleich mit der Demontage dieses Selbst abläuft. Vorsicht, Paradox: Ein Meister muss kein  Psychologe sein, weil ein Meister das Ich, welches der Psychologe aufgebaut bzw. geheilt  hat,  "zerstört" insofern es transzendiert wird. Trotzdem ist jeder Wahre Meister per se auch ein guter Psychologe, der wissen muss, dass Schattenintegration - die Persönlichkeitsentwicklung  in eine wahre Menschlichkeit - eine Vorbedingung für die Entwicklung des Bewusstseins/Gewahrseins ist.  Er muss wissen, dass es kein dauerhaftes Gewahrsein ohne die Heilung der Psyche gibt.
Caravaggio, Thomas der Zweifler
Der unkritische Glaube an eine absolute Autorität des Meisters symbolisiert das absolute Vertrauen in dein innerstes Wahres SELBST. Das ist seit jeher in allen Klöstern aller Religionen so, dass der Abt, die Äbtissin als die oberste Autorität und Stellvertretung Gottes gesehen werden, die niemals kritisiert werden können, egal wie fragwürdig und kritisierbar ihre Haltungen und Handlungen auch sind.  Persönlichkeit  wird hier nicht entfaltet, sondern unterdrückt, da die Person mit ihrem Eigenwillen als solche die Sünde repräsentiert.(Siehe den zweifelnden Apostel Thomas und der Kurs in Wundern,auch da wird die Person nicht zu der Persönlichkeit gereift und geläutert, die sich mit dem SELBST als EINS erkennt, sondern ganz aus dem Fokus eliminiert. ICH BIN ES, Thomas! sagt Jesus aber, als er ihm nach der Auferstehung im Körper/Person erscheint - zum Beweise lege deine Hand in meine Seite!


In diesen autoritär geführten Gemeinschaften geht es darum, den Willen und jeden Widerstand gegen die Lehre zu brechen, statt mit dem Widerstand zu arbeiten und den durch Transformation  veredelten Eigenwillen als einen konstruktiven Wegbegleiter zu akzeptieren.
Das Geschilderte hat große Ähnlichkeit mit der schwarzchristlichen Askese: da werden Wünsche, Bedürfnisse, Einstellungen, Standpunkte erwartungs- und programmgemäß "fallengelassen", LOL, statt sie bewusst zu machen und zu würdigen oder sie gar zu befriedigen suchen, bis sie wie reife Früchte selbst vom Baum abfallen.
Eine Community, in der mit allen Mitteln versucht wird, die Persönlichkeit als solche zu zerstören, ohne zu berücksichtigen, dass es auf dem spirit. Weg zuvorderst  um die Heilung der Neurose, der "Zerstörung" der FALSCHEN Persönlichkeit geht, sollte man schnellstens verlassen. Die patriarchalischen Religionen haben ausgedient, ebenso die patriarchalische Meister-Schüler-Beziehung, die zuvorderst auf eine Persönlichkeitszerstörung zielt, bei der nicht  zwischen falschen und wahrem Ich differenziert wird.
Der spirituelle Marktplatz ist trotz seiner scheinbaren Modernität und Aufgeschlossenheit immer noch ein Tummelplatz patriarchalischer Spiritualität.


Loslassen

kann nicht geübt werden, das Loslassen liegt im Akt der Selbstannahme beschlossen. Wer loslassen übt, dessen Ego versucht, sich selbst abzuschaffen, der übt sich recht eigentlich in der Selbstunterdrückung.
Bei Meister Eckhart heisst es: Der Mensch kommt durch das Lassen zur Gelassenheit, wenn er hinter sich lässt, aufgibt, vergisst. Der Mensch soll lassen, d. h., er soll das vergessen, dessen er sich stets erinnert, um sich dessen zu erinnern, was er stets vergisst.LOL.
Du, Mensch,  Du ollst lassen, was du weißt
und dich erinnern, wie du heißt.

Meister Eckhart kommt mir in letzter Zeit wieder sehr häufig in den Sinn, ...seine Wortschöpfungen... Das Wort Gelassenheit geht wohl auf sein Konto. Ich fragte mich, was hat er eigentlich für ein Wort für das Gemeine Ego? Sei's drum - es ist nicht wichtig, auch wenn mir Meister Eckhart früher lieb und teuer war - sein Schüler Johannes Tauler war mir dennoch näher und  lieber -  heute hat jener wie dieser seinen besonderen Glanz für mich verloren, weil ICH damit aufgehört habe, den Dingen und Menschen Glanz zu verleihen. (Alle, die zu Gurus laufen sage ich nur: DU machst den Guru zum Guru - niemand sonst.)

Eckharts  "So-heit", die mir einstmals in meiner Vorstellung das Wunderbare schlechthin zu sein schien, hat in der WIRKLICHKEIT & WAHRHEIT einer nüchternen Betrachtung - besser gesagt, WAHRNEHMUNG Platz gemacht. Die So-heit ist als das neutrale Gewahrsein dessen, was ist, ist etwas so Einfaches und Unspektakuläres, dass ich immer wieder lachen muss, wenn ich an den Respekt und die Verehrung denke, die ich früher den numinos-wohlklingenden Worten anderer (Meister) entgegenbrachte. Das numinose Pathos hat gewisslich seinen Platz auf der Jakobsleiter, nur nicht in der ersten Reihe. LOL. Wenn das Kind erst geboren ist, dann kann ES nur noch darüber lachen - das Lachen, das bleibt, hehe!


Die meisten Leute meditieren

wohl aus selbstsüchtigen Gründen, um erleuchtet oder vom Leiden befreit zu werden. Tatsächlich ist der Wunsch und  die Sehnsucht, vom Leiden befreit zu werden, ein legitimes Bedürfnis , die Sehnsucht nach Erlösung, nach Heilung ist ja doch geradezu die Triebfeder jeder echten Persönlichkeitsentwicklung, an deren Ende auch das Letztgültige HEIL winkt (Gewahrsein). Meditation ist gut, aber wo sie benutzt wird, um dem Leiden zu entfliehen, statt sich dem Leiden zu stellen, wird sie mißbraucht.
Ich kannte jemand, der jeden Ärger mit seinen Mitmenschen entweder in Meditation erstickt oder im Alkohol ersäuft hat, statt den Ärger zu fühlen, je nachdem, was ihm am nächsten war... die Flasche hatte jedenfalls ein Daueraufenthaltsrecht. Meditation und die Flasche erfüllten beide den selben Zweck: Zustandsveränderung statt adäquater Konfliktbewältigung. Seine Frau wollte noch immer reden, als er aus seiner "Versenkung" auftauchte, war für ihn die Sache erledigt.


Mißbrauch ist dann gegeben, wenn man durch Meditation eine Veränderung erreichen will - also aus dem Hier und Jetzt flieht, statt das persönliche Hier und Jetzt achtsam zu beobachten und anzunehmen.  Meditation kann, wo sie nur eine positive Zustandsveränderung bewirken soll,  zur Sucht werden... beam me up, Scotty! 

Selbstbehauptung

Nur damit man mich nicht falsch versteht: Wenn ich sagte, dass viele Sucher auf dem spirit. Weg aus ihren Nöten und Schwächen Tugenden basteln, dann bedeutet dies keineswegs, dass auf dem Individuationsweg aus IchSchwächen schöne kräftige IchStärken werden, um in der Welt den Mann zu stehen. Der Individuationsprozess ist kein Selbstbehauptungstrainingskurs, in dem man lernt, seine Aggressionen an anderen ab- oder zuzulassen und "Bedürfnisse adäquat auszudrücken" bzw. sich und seinen Eigenwillen durchzusetzen. Die Ichstärke, die im Individuationsprozess erlangt wird, hat eine gänzlich andere QUALITÄT. Diese Ich-Stärke kann sich zwar, aber muss sich nicht mehr behaupten und durchsetzen um z.B. anderen Menschen Grenzen  aufzeigen, um das Verhalten Anderer im "guten",  Sinne zu steuern bzw. vielmehr zum Zwecke der eigenen Selbsterhaltung zu kontrollieren. Diese Ichstärke, die im Individuationsprozess erlangt wird,  ist eine wehrlose Stärke, eine Stärke, die im Nicht-Tun liegt - im fehlenden Widerstand und fehlendem Eigenwillen, irgendetwas erreichen zu müssen - sie ist keine Stärke, um weltliche Ziele und Pläne durchzusetzen, die Stärke die aus sich SELBST herauswächst ist eine GEISTIGE KRAFT! Das Ich wird auf dem Individuationsweg nicht zum Kampf zwischen Gut und Böse auf der Weltbühne gestärkt und entwickelt, sondern um den  "Heiligen Krieg" im Inneren zu kämpfen. Das ist der Hauptgrund für die Erstarkung des Ichs im Individuationsprozess! Sich nach aussen wehren können, sich verteidigen, Grenzen setzen können  ist ok, aber ist nicht Vorbedingung. Selbstannahme ist bedingungslose Liebe zu sich selbst in dem wie ich mich auch immer vorfinde, v.a. in meiner Kleinheit, Schwäche, Hilflosigkeit und Ohnmacht. Das Paradox im Individuationsprozess: dass das Ich, indem es nach aussen immer schwächer bzw. immer mehr gelassen wird, nach innen für seine eigentliche Aufgabe erstarkt. 

Dem weltlich erfolgreichen, dem eigen- und durchsetzungswilligen Ich geht es um psychische MACHT und Kontrolle,  hingegen geht es beim individuierenden/transformierenden Ich um eine geistige KRAFT, die alles aus dem Weg räumt, was der Vollendung im Wege steht und letztlich zur Vereinigung mit dem SELBST bereit macht.
Ich denke, ein Großteil der Verwirrung kommt daher, dass man nicht zwischen egoischer (relativer) Selbstverwirklichung und (absoluter)SELBSTverwirklichung unterscheidet.
Die Ichstärke als egoische Eigenmacht und Eigenwille muss und will  sich in der Welt behaupten bzw. selbstverwirklichen, das ist das Ziel der normalen Psychotherapie, die dich tauglich zum täglichen Arbeits- und Existenzkampf macht. Mit dieser Form einer "Gemeinen" Selbstverwirklichung  kannst du zwar Karriere in der Welt machen und dem Bruttosozialprodukt dienen,  sie steht aber in einem in einem unendlichen Abstand  zur SELBSTverwirklichung des Wahren SELBST und dessen Dienst an "Gott" (wie ich früher, als ich noch religiös war, zu sagen pflegte, als Gott für mich noch ohne Anführungszeichen existierte, LOL)
Wie gesagt, Selbstannahme heisst nicht, dass ich mich erst verändern muss, um mich anzunehmen, zumindest nicht in dem Sinne,  dass ich erst lernen muss, mich abzugrenzen, mich zu wehren bzw. diese und jene als positiv gewerteten Ich-Eigenschaften zu kultivieren. Ganz im Gegenteil muss ich all meine Ideale was die relative Selbstverwirklichung angeht, loslassen, um der zu werden, der ich wirklich bin.

Ja? Wirklich?

Um es an einem konkreten Beispiel zu zeigen, auf welche Weise Schwächen in WAHRE Stärke umgewandelt wird: Wer z.B. immer das Opfer war, weil er niemals gelernt hat, sich abzugrenzen, zu streiten oder sich zu wehren, hat sich nicht zu ändern, sondern in dieser Wehrlosigkeit anzunehmen. Niemand will gern ein Opfer sein, weil es verächtlich gemacht wird und als eine Schande empfunden wird. Opfersein ist mit der größten Scham besetzt. Das kann jede Frau bestätigen, die seelisch oder körperlich mißbraucht und vergewaltigt wurde. Nicht das Selbstwertgefühl des Täters, sondern das Selbstwertgefühl der Frau ist zerstört, was bleibt, ist der reinste Selbsthass - du fühlst dich abgrundtief gedemütigt und denkst abgrundtief schlecht von dir selbst und machst dich unbewusst zweifach zum Opfer, d.h. du wirst durch die introjezierte Selbstverachtung  zum Täter an dir selbst, derweil du dich mit der negativen Projektion  (Verachtung, Hass) des Mißbrauchers identifiziert hast. Das Problem dabei ist, dass du dir einen dicken Panzer angelegt hast,  um dein Opfersein nicht zu spüren, dass du ständig in der Defensive bist....dass du  gegen Männer und andere potentielle MißbraucherInnen eine hyper- bzw. pseudoselbstbewusste toffe und schroffe Linie abfährst, derweil du überall Mißbrauch, Verrat und Angriff witterst und damit in permanenter Alarm- und Verteidigungsbereitschaft bist - du bist an dir selbst zum Mißbraucher geworden.

Die Scham des Opferseins ist zu groß, als dass sie empfunden werden dürfte, doch die Scham  ist erst dann vorbei, wenn du den inneren Widerstand gegen dein Opfersein aufgibst.  Es gehört schon eine große Portion Achtsamkeit dazu, sich dieses Widerstandes überhaupt gewahr zu werden.  Der innere Widerstand gegen "Das Gute" - und darum geht es hier -  ist der größte Widerstand, den es jeweils zu überwinden gilt im Prozess der Selbstannahme.  Statt dem schamhaften Gefühl des Opferseins zu entfliehen und alle diesbezgl. Gefühle zu verdrängen, wirst du lernen müssen, sie anzunehmen.  
Transformation bedeutet nicht primär Desidentifizierung, sondern , dass du dich zu allererst einmal  mit dir selbst identifizieren musst, indem, was du wirklich und authentisch denkst und fühlst. Der Rest folgt ganz von SELBST: Das Opfer erlaubt sich, Opfer zu sein und es erlaubt sich damit seinerseits, den Täter - statt sich selbst -  zu verachten. Das Böse zu  h a s s e n   ist m. E.  ein notwendiger Schritt, ohne den es keine (Selbst-)Vergebung, keinen seelischen "Täter-Opfer-Ausgleich" geben kann - denn Selbstannahme hat immer Selbst- und "Fremd"vergebung zur Folge. Immer. Anders läuft der innere Aussöhnungsprozess mit dem sog. Inneren Kind nicht. Selbstvergebung bedeutet nicht, dass man sich irgendwelche "Sünden" vergibt, die man an ANDEREN verbrochen hat, sondern dass man sich den Selbstverrat vergibt... dass man sich mit den introjezierten Stimmen der Vergangenheit gemein gemacht hat...dass man  an der permanenten Vergewaltigung des eigenen Ichs mitbeteiligt war, derweil man mit dem inneren Aggressor identifiziert war. Selbstannahme und Selbstvergebung ist  SELBSTerkenntnis und - wie alles jenseits von Ego  - kein Tun & Machen, sondern ein Akt des Erkennens.


Wer strebt denn da?

Warum nur glauben so viele Sucher, dass es das Ego ist, welches nach seiner Erlösung "strebt"! So was gibts doch gar nicht, es sei denn es könnte sich selbst abschaffen. Das Ego strebt immer nach Lust und niemals nach seiner Auflösung! Es kann sich nicht selber loslassen! 
Was dabei rauskommt, wenn sich das Ego selbst abschaffen will, sieht man,  wenn man die schwarzchristliche Askese, die patriarchalische Mystik der sadomasochistischen Selbstzerstörung betrachtet, derweil das Ich das Ich auszurotten bemüht ist. Mit Loslassen hat das wenig zu tun, LOL. 
Der Mensch  kann nicht nach dem Göttlichen streben, da sein Verstand nur Vorstellungen vom Göttlichen produziert. Er kann erst dann dauerhaft  Eins mit dem Göttlichen,  - und damit auf Dauer vom Leiden befreit sein - wenn seine Seele/Psyche geheilt ist. Irgendwie ist das doch ganz logisch, nä? Wieso da immer noch Menschen sind, die glauben, man könne ungeheilt SELBSTverwirklichung (Ganzheit)erlangen, ist und bleibt mir ein Rätsel. Ganzheit ist das spirituelle Ziel, nachdem jeder Mensch mit allen seinen Zellen bewusst oder unbewusst strebt, ob er will oder nicht - und Ganzheit umfasst den GANZEN Menschen.


Die Erleuchtung Buddhas - jedes Menschen "Letztgültige Erkenntnis"  besteht darin, dass er Mensch und Gott , den Sucher und das Gesuchte als EINS erkannt hat. Buddha  erkannte, dass es Gott himSELF ist, der sich im Menschen SELBST sucht. Nicht das Ego ist die eigentliche TRiebfeder des Strebens, sondern ES - Gott selbst - das unendliche ewige Bewusstsein.