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Sonntag, 9. Oktober 2016

Postfaktum #1: Hass, der göttlich transmutiert, wird in Tugend alchimiert.


Neues vom Zaun

aus August/Sept. 2016

 

 

Hate Speech


W
enn Gefühle staatlicherseits kriminalisiert und diskriminiert werden, wie dies unter Justizminister Maas im Verbund mit der staatlich und steuerlich geförderten Amadeo Antonie-Stiftung schon auf Facebook geschieht, ist man tatsächlich auf dem Weg zu einer totalitären Herrschaft, liest man die News, hat man den Eindruck, dass sich Deutschland als Rechtsstaat langsam immer mehr  auflöst. Die Taskforce des Ministers bzw. seine Kontrollwut kennt offenbar "no borders". 
Der Minister bzw. die  Deutungshoheit der links-grünen Meinungsmacher-"Elite" definiert Hass nurmehr  willkürlich als das, was von seiner vorgegebenen schwarzweissen Ideologie abweicht. Demnach ist Hass böse, schlecht und kommt nur von rechts. Rechtfertigung für die Kriminalisierung und Pathologisierung von Hass folgt der  aus der ideologischen Luft gegriffene Annahme, dass Gefühlen Taten folgen und demnach  Hass in jedem Fall in (Gewalt-)taten ausarten muss. Der ideologische Zweck heiligt die Mittel, da wird die Sprache einfach umgedeutet, Begriffe neu definiert und aus an Suppenhaaren herbeigezogenen Hypothesen werden Fakten geschaffen, die man wiederum zum Anlass nimmt, gegen "rechts" anzugreifen. Das hat es in Deutschland alles schon einmal unter anderen Vorzeichen gegeben.

Um es mal deutlich zu sagen: Dieses grandiose Schwarzweiss-Denken des "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich" - wer mich nicht liebt, muss mich zwangsläufig hassen -  ist ein Symptom der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, die der Kriminalisierung bzw. Pathologisierung von Gefühlen, insbesondere negativen Gefühlen wie Hass zugrunde liegt. Hier erhebt sich das inflationierte  Ego zum Gott. (s.a. Jesus: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich (und meinen Vater).
Der IS-Anhänger wie der ideologisch verblendete Gutmensch haben dasselbe Ziel und die selbe Krankheit: sie sind größenwahnsinnige Narzissten - sie wollen das Gute, sie wollen nichts weniger als die Welt retten, doch beide kennen den Unterschied zwischen gut und böse nicht. Auch der Gutmensch ist ein Gotteskrieger im Namen des alttestamentarischen Allahs (=Ego) - das Alte Testament beschreibt nichts weniger als die Geschichte der Seele unter der Herrschaft des Egos.

Herr Maas & Co. sind in diesem Sinne  "Djihadisten" gegen "Rechts" - nicht anders als im radikalisierten Islam  schafft er sich seinen Heiligen Kampf, indem er sich seine "Ungläubigen" schafft . Deren  pervertierte Idee des Humanismus, der quasi-klerikale Kulturmarxismus schafft sich seine "Umma", die -  nicht anders als die Scharia im Islam - bestehende Gesetze aushöhlt, indem sie sich über die Verfassung stellt. Noch werden Ungläubige resp. Andersdenkende nicht gesteinigt oder auf Scheiterhaufen verbrannt, heute stellt man sie an den öffentlichen Pranger und verpasst ihnen Maulkörbe, diffammiert und diskriminiert und entzieht ihnen per Nazikeule die Lehr- und Arbeitserlaubnis - der "Ungläubige", der nicht staatskonform denkt, wird zum Paria.
Das hat der Islam mit der Regime-Ideologie gemeinsam: Beide sind in ihrem Absolutismus und gottähnlichem Anspruch unverletzlich, hochheilig, sakrosankt, stehen wie Gott ausserhalb des menschgemachten Gesetzes - beide dürfen bei Strafe nicht kritisiert werden. Sie sind insgeheim Verbündete, derweil ihre Ideologie resp. Gesinnung derselben Blume des Bösen (Totaliterismus) entwächst.  Wer den Islam als Ideologie kritisiert, kritisiert damit das Regime und vice versa. Was dem Islamisten sein Ungläubiger, ist dem linksgrünen Gesinnungs- und Tugendterroristen sein Rechter.

Das Gegenmittel? Was not tut, ist eine frische lebendige Wut, ein gesnder konstruktiver Hass, möglichst mit buntem Humor gewürzt -  Dämonen fürchten nichts so sehr, als ausgelacht zu werden. LOLOL!

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Der weglose Weg


Man sagt, dass viele Wege nach Rom führen. Ich bin alle Wege gegangen, die es nur gibt: Ich ging den Weg der Askese und den Weg der Erlaubnisgebung. Ich bin den Weg des Schreibens, den Weg des Kriegers, den Weg des Künstlers gegangen und sämtliche überlieferten Yogawege, ohne zu wissen, dass ich diese "Wege" gegangen bin, die tatsächlich keine Wege sind, die man getrennt voneinander gehen könnte. 
Wenn ich geschrieben habe oder gemalt, ging ich den Weg des Schreibens resp. des Künstlers. Überwand ich meine Angst und machte meinen Mund auf, um meine Erfahrung bzw. Meinung/Kritik zu äussern, ging ich den Weg des Kriegers oder Samurais; als ich mir die Welt mit positiven Gedanken und Vorstellungen verwandelte, ging ich den Weg des Magiers, den Weg des Wissens ging ich, wenn ich meinen Interessen nachging, Bücher las und den Weg des Nichtwissens ging ich, als ich von allem abliess.

In den Momenten, wo ich Widerstand leistete gegenüber den Verführungen durch äussere Welt und innere Welt, die mich an der Innenkehr hindern wollten,  ging ich den Weg des Licht- und Schatten-Kriegers.
Wo immer  ich den Widerstand gegen das Gute, Wahre, Schöne aufgab, ging ich den Weg des Bhakti-Yoga.

Jnana-yoga, das Yoga des Wissen geschah in meiner philosophischen Phase bzw. immer, wenn  mir intellektuelle und philosphische Erkenntnis zuteil wurde,  "machte" ich, ohne dass es mir bewusst war, Jnana-Yoga, das Yoga des Wissens.

Zuweilen, wenn ich zielorientierte diverse Übungen nach Vorlage machte, was nicht sehr häufig vorkam, ging ich den Weg des Raja-Yoga und erwarb mir dabei unbewusst diverse Fähigkeiten wie die "buddhistischen" Tugenden Asana (Beherrschung einer Sitzhaltung); Pranayama (Atemübungen); Pratyahara (Fähigkeit, die Sinne nach Innen zu richten); Dharana (Fähigkeit der Konzentration); Dhyana (Meditation)
(Eigentlich sind es keine "Fähigkeiten", weil ich unfähig war, sie willentlich auszuüben.  Ich habe auch heute noch keine "Fähigkeiten", die ich "ausübe". Aber bei diesen Begriffen handelt es sich wahrscheinlich auch nur um eine annähernde Beschreibung, weil es keine (anderen) Worte dafür gibt.)
Karma-Yoga machte ich, wenn ich in den frühen Morgenstunden in mich ging bzw. Schattenarbeit machte - ein Begriff, den ich damals auch nicht kannte. 
Kundalini-Yoga geschah mir, nachdem ich durch das Feuer ging. 
Was Übungen nach Büchern oder Vorlage angeht, hörte damit auf, als ich erkannte, dass dies noch immer noch hiess, mich von aussen fremdbestimmen zu lassen. Mit der Zeit gab ich alle äusseren Anregungen auf.
Was zunächst in der Aussenwelt konkret wirksam war, wurde im Laufe der Entwicklung umgedreht und nach innen verlagert: der Krieger z.B. kämpfte nicht mehr den Kampf der Selbstbehauptung des Ichs gegen fremdbestimmende Einflüsse in der Welt sondern stand im Dienst des SELBST und der WAHRHEIT und kämpfte den Heiligen Krieg von Gut vs. Böse.
Für mich war Hingabe, Bhakti-Yoga - Hingabe und Selbstannahme die "Hauptübung"...es ging mir immer darum,  die psychologische Abwehr, den Widerstand gegen die Liebe "Gottes" bzw. die SELBSTLiebe aufzugeben... eng im Zusammenhang sehe ich da die Entwicklung der Kundalini. Insofern könnte man aber auch sagen, dass mit dem  Bhakti-Yoga alle anderen Yoga-Aspekte spontan aus sich SELBST heraus entwickelten. Ohne Hingabe, ohne Bhakti kommt man nicht
Übungen für sich gesehen sind weder schlecht noch gut, jegliche Übung, jegliches Machen ist insofern eine Karotte, als  du mit deinen Übungen ein vorgegebenes Ziel erreichen willst. Nicht dass es dieses Ziel (Befreiung, Moksha)  nicht gäbe, aber der Verstand verbindet mit diesem Ziel immer VORSTELLUNGEN und hinter diesen Vorstellungen jagd er her, weil er sein GedankenkonstrukteVorstellung für Wirklichkeit hält. Es geht also nicht darum, das Ziel zu erreichen oder nicht zu erreichen, es geht darum, dass Vorstellungen als das erfasst und erkannt werden, was sie sind: egomind-gemachte Bilder - Gedankenkonstrukte - , welche die Sicht auf das verbauen, was "schon da ist".  Deswegen ist es so wichtig, die Funktion des Denkens zu BEOBACHTEN, statt das Denken zu tabuisieren oder ganz abschaffen zu wollen, sollte man sie enttabuisieren und die magische Zauberkraft bzw. die Funktionen des Denkens und Vorstellens eruieren, allerdings ohne sich damit allzusehr zu identifizieren, sonst wird man ein Magier, LOL. 

Be your own laboratory!  Gedanken sind nicht der Feind, wie UG Krishnamurti sagt, - aus der transpersonalen Perspektive sind sie weder Freund noch Feind, sondern unwahr (weil relativ), derweil sie im Gegensatz zur absoluten=unvergänglichen WAHRHEIT stehen. (Nichts Vergängliches=Relatives ist wahr.)


Fazit: All diese Wege GESCHAHEN mir einfach, ohne dass ich wusste, wie und was mir da geschah.  
In letztgültiger Beleuchtung gesehen ist der "Weg" für mich eine nachträgliche Interpretation, eine nachträgliche Rationalisierung, eine Erklärung des Verstandes, der nicht anders als in trennender Begrifflichkeit ein GESCHEHEN beschreiben kann, was sich jeder Beschreibung entzieht und dem nichts wirklich ist, was nicht benannt werden kann.

Hingabe ist der Schlüssel für das Geschehenlassen. Nochmal speziell an Nondualiker wie Herrn Fredo: Die Dinge geschehen erst dann von  SELBST, wenn DU als Subjekt bzw. wenn DEIN  Ego zur Seite tritt und dem, was immer auch aus DIR SELBST heraus geschehen will, Raum gibt. Ohne Selbstannahme, Schattenintegration bzw. Hingabe an die transformatorische KRAFT Gottes oder des SELBST bleibt dies nichts anderes als ein Glaubenssatz und eine philosophische Prämisse.

Dass alles, was geschieht, determiniert ist, ist und bleibt damit nur ein weiterer Glaubenssatz, den man nur so lange lehren kann, solange man als solcherlei Lehrender keinerlei bewusstes SEIN hat und nicht erkennt, dass auch das Gegenteil, die Antithese zutrifft, auch wenn sie nicht "wahr" ist, LOL: die Fähigkeit bzw.der Freie Wille des Egos, sich seiner Wahren Natur in den Weg zu stellen. Das Ego, der EgoMIND ist der Stein, der den Fluss des Tao staut.


(Auch wenn es aus letztgültiger Perspektive keinen Weg oder Ziel gibt, werde ich wie gehabt weiterhin vom Weg und von den Zielen der Erlösung, Befreiung, Heilung, Erfüllung, Ganzwerdung, Vollkommenheit usw. schreiben, andernfalls müßte ich gänzlich aufhören zu (be-)schreiben.  Es gibt übrigens auch christliche Begriffe für die diversen Yoga-Wege, mir machts aber Spass, zu sehen, was für ein buddhistischer Tugendbold  ich war, bevor ich als Wahrer Christ resp. Wahrer Muslim das Licht des Hellen Tages erblickte....he he he)
Schön bekloppt, dass man aus der Retrospektive die Wege beschreiben kann,  die man nie gegangen ist  - hörst du das Klatschen der einen Hand??? LOL!

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Illuminatus

 

Aus Letztgültiger Perspektive gibt es keine Verschwörungen einer Elite oder Illuminaten, die seit langer Zeit einem bestimmten Plan folgen, eine Neue Weltordnung zu schaffen. Den "Eliten" geht es beim Planen wie dem gemeinen Mann: es kommt i.d.R. immer anders als man es plant und denkt.Will man den Himmel zum Lachen bringen, erzähle man ihm seine Pläne....gäbe es die Illuminaten und wären die Illuminaten tatsächlich so illuminiert, dann wüssten sie das sehr wohl LOL.
Es gibt keinen Menschen, der fähig wäre, das Weltgeschehen zu lenken. Alles, was geschieht,  ist weder gut noch schlecht, sondern  "gott"-gewolltes Geschehen rsp. wo die Welt und das Ich als Illusion erkannt sind, ist alles, was ich wahrnehme, selbst geschaffen.  
Der lenkende Wille des Menschen ist so lange keine Illusion, als sie nicht als solche erkannt wird. 
Der Egomind ist paranoid, er braucht und sucht  Erklärungen  für das, was ihn verfolgt...was er verfolgt...

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Islam

 

"Muslim women wearing a burka, a hijab or a burkini are pointing a sign at other women. The sign tells Muslim men to harass those other women instead of them. It’s not modesty. It’s the way that Muslim women choose to function as an instrument of Muslim violence against non-Muslim women."   Bosch Fawstin
Ja, so kann man es auch sehen... Interpretation a la card...
Vor 9/11 sah man kaum Burkas und Burkinis...
Die Religionsfreiheit der Muslime ist die Unfreiheit der Ungläubigen.

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Sexistisch?


Büßt Frau wirklich an "Freiheit" ein, wenn sie sich neuen Gegebenheiten einfach mal anpasst und ihre Kleidung ein wenig kontrolliert? Nackte Haut, nackter Hintern und Busen laden nun mal jeden Mann ein, hinzuschauen und nicht nur die  "jungen testosteron gesteuerten sexuell ausgehungerten Männer", die eine weniger gute Triebkontrolle haben.
Kann es wirklich sein,  dass sich unsere westlichen Mädchen und Frauen mit ihrem Fuck me-Schuh- und Kleiderstil ihres Exhibitionsmus und ihrer Ausstrahlung nicht bewusst sein sollten? Feminismus goes wild... Eine armselige Freiheit ist das, die sich an Äusserlichkeiten festmacht.

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An X.

 

Ja klar gibt es die  typischen Probleme in der Kommunikation zwischen "Erwachten und Unerwachten", z.B. insofern das Denken des nicht nur Erwachten,sondern  Endgültig Befreiten (Moksha) sich von ihm nicht begründen läßt bzw. er sich nicht eindeutig festlegen kann und daher absichtslos Paradoxe und Widersprüchlichkeiten schafft, die den Verstand des Unerwachten verwirren... dazu kommt, dass von Unerwachten oft persönlich genommen wird, was unpersönlich gemeint ist.

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31.08.2016

Flüchtlingspolitik

 

Bemerkenswert ist, dass viele EU-Länder, die  die Aufnahme von Flüchtlingen und/oder Muslimen ablehnen, nicht diffamiert werden als rechts, braun, rassistisch und co. , das scheint allein ein deutsches Problem zu sein.... Es gibt kein EU-Verfassungsgebot, welches die Länder zur Solidarität in der Flüchtlingsaufnahmefrage zwingt. Da wird nach innen geprügelt und nach außen geschleimt, denn dieselben moralitären Brandmarker, welche die "besorgten Bürger"  als "Pack" bezeichnen und als "Ungehemmte Mitte" diffamiert, schweigen sehr diskret gegenüber den Ländern, die es für sich ablehnen, Migranten aufzunehmen.

Dumme Idee: Der Doppelpass für in Deutschland geborene Ausländer (Türken) sollte die Heimatbindung der Migranten fördern, herauskam ein antideutscher AKP-Erdogan-Türkei-Patriotismus.
auf der anderen Seite wird den Deutschen das deutsche Volk und Deutschland von einer moralitären Minderheit als Heimat schlecht gemacht und Heimatliebende als üble Patrioten, Nazis und "Rechte" diffamiert.

Die Schattenseite des Gutmensch-Willkommenskults ist die Flüchtlingsindustrie, an der maßgeblich die KIrchen und Wohlfahrtsverbände, Caritas, AWO usw. sich bereichern.... Der Sozialarbeiter- und Pädagoge  ist gefragt wie niemals zuvor... Deutschland scheint ein einziges Umerziehungslager zu werden. Gulag...
Der Mensch braucht offenbar recht lange, bis er endlich aus dem Wohlstandsverblödungsschlaf der "Schweigenden Lämmer" aufwacht.
Langsam scheint man auch in der GroKo vernünftiger zu werden. Man rudert zumindest zurück aus der Wir-schaffen-das-Euphorie. Cem Özdemir und der Tübinger Bürgermeister Boris Palmer....(guter Auftritt gestern bei Markus Lanz) na ja, es ist Wahlkampf, Zeit, die Abtrünnigen aus der AFD zurückzuholen...

Tatsächlich wird der Merkel-Staat immer mehr zu einem  Unrechtsstaat (Seehofer) z.B. ´auch darin, dass er das Asylrecht aushebelt und unterderhand und hinterrrücks in Einwanderungsrecht umfunktioniert - ein Etikettenschwindel, der zur allgemeinen gesellsch. Verunsicherung beiträgt. Unter dem Propagandaruf: Wir schaffen das und der Einführung des Willkommenskults wird durch die Verordnung eines neuen moralischen Imperativs eine neue quasireligiöse Ideologie geschaffen, ein neuer Meinungsfaschismus, wie er  typischerweise kriegerischen Auseinandersetzungen vorausgeht. Die Aufstellung der Nato an der Grenze zu Russland mit Bundeswehrbeteiligung tut ihr übriges dazu. 

Sonntag, 22. September 2013

Der angstgebiss'ne Hosenscheißer wird niemals je ein wahrer Meister

http://www.elanrea.com//daten/4/Bilder/Shambala.jpg

Das Geheimnis um Shambala

ist nichts besonders Geheimsvolles. Es bedeutet m. E. ganz einfach, dass es zu jeder Zeit 144 ooo voll befreite Menschen auf dieser Welt gibt. Das sind die Menschen, die Moksha, die letzte Befreiung erlangt haben. Diese Menschen sind nicht mehr mit dem Lehrerarchetyp identifiziert und deshalb nicht unterwegs, um zu missionieren.  Sie leben  unauffällig  - sozusagen "staatlich  u n erkannt"  äusserlich und innerlich im Verborgenen (Shambala). Sie sind die "Edlen", von denen Laotse sagt, dass sie nur durch ihr einfaches Dasein wirken.
Nochmal: Alles, was ich schreibe, ist aus mir selbst erkannt. Natürlich habe ich schon einmal von Shambala gelesen und dass es ein Reich in Tibet sei. Aber mehr wusste ich nicht, den Zusammenhang mit den 144 ooo aus der Bibel habe ich gestern selbst erkannt, anlässlich eines Beitrags von Oneisenough.
Shambala ist ein Bewusstseinszustand.

Tibet ist nur Metapher und Symbol für das Land der Seele...dort gibts die höchsten Berge, und auch diese sind  Metapher für den AUFSTIEG der Seele zu Gott. Der Sucher, den die Sehnsucht nach Tibet zieht, ist auf dem richtigen Weg, nur die Ent-Äusserung dieses Wunsches in Realität umzusetzen, ist nicht notwendig. Tibet ist in Dir. Dreh dich um, kehre um... Ver-Innere den Wunsch, Er-Innere... Der Berg Kailash ist in Dir. Ich bin ihn gegangen. Auf Knien.
Laotse: Ich sitze in meinem Haus - die ganze Welt in mir.



Im Erwachen.com-Forum
finde ich folgende Bucherwähnung:

Erleuchtet - und was jetzt?: Von den Freuden und Leiden eines befreiten Bewusstseins

Sorry, Einspruch - Schatziii! - Ein befreites Bewusstsein kennt weder Freuden noch Leiden!

Im Forum ERwachen jedoch sind   w i r k l i c h   lichtvolle Birnen unterwegs. Was ich bislang von OWK oder Tobias las, das ist anderes Kaliber als die Mehrheit der Linkshirnis aus dem Allmy oder Kultstammler Fredo.  Meine Labrys hat bis jetzt noch keinen Triggerpunkt gefunden, an dem sie sich wetzen könnte. Nur kann ich leider nicht soviel lesen... auch das Layout dieser blauweissen Standart-Foren liegt mir nicht. Zuviel Zeit mit diskursivem Lesen geht dabei drauf.

Aber fündig werde ich immer, und so  habe ich hier noch einmal ein ähnliches Wort für Prajna Paramita gefunden: Param Advaita, was ungefähr Nach dem Erwachen heissen müsste. Genau, hier haben wir schon etwas Näheres darüber gefunden:
http://www.sein.de/archiv/2012/juli-2012/param-advaita--jenseits-der-erleuchtung.html

Dasselbe habe ich in anderen - meinen eigenen Worten - schon oft beschrieben. Und ja, dies ist kein Zustand, sondern eher ein "Bestandteil" eines lebendigen Umwandlungsgeschehens/Transformation/Gegensatzvereinigung. Deswegen kann ich auch niemals sagen, dass ich erleuchtet oder erwacht bin, weil in diesem permanenten Erkenntnisoffenbarungsprozesses von"Irrtumskorrekturen" und anderen Ent-Hüllungen  alles ständig in Bewegung ist, nichts fixiert  geschweige denn definiert werden kann. Es geht hier immer um (unbewusste) Unwissenheit vs. (bewusste) WAHRHEIT.
"Und alles wird offenbar"...

Man könnte sagen: dieses Geschehen quillt aus dem Nichtwissen heraus und sinkt mit dem "WISSEN" wieder hinab in Nichtwissen. Weil keine dieser Erkenntnisse oder Offenbarungen festgehalten werden  k a n n . Es ist hier  - jenseits der Erleuchtung - gar nicht mehr möglich,  n i c h t  loszulassen. Bis jetzt sagte ich immer Jenseits von Gut&Böse (Gegensätze) , Jenseits von Erleuchtung klingt mir besser in den Ohren, weil es neutraler ist und mich nicht so an F. Nietzsche erinnert.
Moksha oder Mukti heisst Erlösung und Befreiung aus dem Kreislauf der Geburten (Samsara), die Überwindung von Tod und Leiden... Ja, genau dies geschieht mit dem Tod des Spirituellen Egos und heisst nichts anderes als Desidentifikation des Körpers, die Erfahrung, dass du nicht dein Körper, sondern dass du unsterbliches Bewusstsein bist. In der Erfahrung der Desidentifikation des Krankheits-Gesundheits-Gegensatzes bzw. im Erkennen der Einheit der Gegensätze und im Darüberhinausgehen....egal aus welcher Richtung man es sieht. In dieser Todlosigkeit bist du geistig im Reiche Gottes bzw. im  Nirvana. Das heisst, man wird nicht mehr in einem Körper wiedergeboren, nach der buddh. Lehre. Ist ja klar. Daran gibts nichts zu zweifeln.


Erkenntnisse
kommen, Erkenntnisse gehen. Das erinnert mich an die Worte "Herrn Fredos" und anderer Epigonen des Neo-Advaita bzw. des Fredo: Erscheinungen kommen, Erscheinungen gehen. Nur: was jene meinen, hat nichts mit geistiger Erkenntnis jenseits der Erleuchtung zu tun. Für Herrn Fredo sind Erscheinungen so etwas wie Leiden, Schmerz und andere angenehmen und unangenehmen Erfahrungen/Vorstellungen.  Herr Fredo aber "glaubt" sich offenbar schon lange jenseits der Erleuchtung. Hier  aber gibt es keine angenehmen oder unangenehmen oder irgendwie gegensätzlich anmutende "Erscheinungen" mehr. Erkenntnis/GEist ist kein mentaler Vorgang. Kein Gedanke,


Aus der christlichen Mystik kenne ich keinen Begriff für diese "weder dies - noch das" -Erkenntnis. Ich habe mich allerdings auch nicht gerade intensiv mit der christlichen Mystik beschäftigt. Ich wette aber, ein philosophisch und theologisch geschulter Mystiker wie z.B. Matthew Fox, hat auch dafür einen Begriff.





Immaculata conceptio,
 - das veräusserlichte Dogma von der Unbefleckten Empfängnis hat seine mystische  Entsprechung  in der von allen Sünden (Programmen und Konditionierungen)  geläuterten Seele/Ich. Der GEIST  befruchtet die Seele mit Gewahrsein, Liebe,  Erkenntnis. (Christus).



Der Weg

"von unten" ist der Weg der Individuation, der Heilung der Persönlichkeit. Wer ihn geht, kriegt die Erleuchtung quasi dazugeschenkt, ohne nach ihr je gestrebt zu haben. Ach, diese Komiker, die ohne Gott meditieren und nur nach Gedankenfreiheit/Erleuchtung streben...

Zweierlei brauchts: Gebet  u n d  Meditation! Anders läufts nicht. Nur wer bittet, wird auch empfangen. Wer die Heilung der Persönlichkeit, die Heilung seiner  G e s c h i c h t e  !!!  verweigert, wird in diesem  Leben nie das erreichen, was man Moksha oder Mukti oder prjana paramita oder Pranam Advaita nennt - die letztgültige "dauerhafte" Befreiung in die Unsterblichkeit.
Pranam advaiita =Jenseits der Erleuchtung ...Jetzt habe ich einige Begriffe aus dem Buddhismus für das gefunden, was meinen "Zustand" beschreibt und den ich in meinem blog und in Beiträgen in SpiriForen bislang mit meinen eigenen Worten als  "Jenseits von Gut&Böse" oder "Jenseits von Ego" beschrieben habe, kann ich aber auch meine eigene Verständnislosigkeit verstehen, die mich angesichts der vielen halbgar Erleuchteten ergriff
Jetzt, wo ich das schwarz auf weiss sehe, erkenne ich, was dieser "Zustand" in seiner Tragweite wirklich bedeutet.


Lachen

Noch ein Fundstück im Erwachen-Forum:
http://www.youtube.com/watch?v=YWwe8HzUJu8&feature=player_embedded#t=388
Echt coool. Ja, why not. Shit happens.

Ernsthaft, ich kenne solch ein Lachen auch, aber wie so häufig  gab mir der "Herr" auch dies im Schlaf.  In diesen spezifischen Prozessphasen wachte ich  sehr häufig des nachts von meinem eigenen lauten Lachen auf und konnte auch im Wachen nicht so schnell aufhören. Ich habe bis heute keine Ahnung, warum, keine Traumerinnerung oder so... Ich war einfach absolut erheitert.




‎13.09.2013 - Buchkritik (Entwurf)
Mythos Zen

„Die Erfolglosigkeit des Zen“
FRANKFURT. (hpd) Zur Frankfurter Buchmesse erscheint im Alibri Verlag Mythos Zen von Alfred Binder. Das Buch behandelt den Zen-Buddhismus bzw. seine Meditationspraxis unter philosophischen, ethischen, historischen und psychologischen Gesichtspunkten.

http://hpd.de/node/7985


Das Buch behandelt den Zen-Buddhismus zum grössten TEil unter rein p e r s ö n l i c h e n  Gesichtspunkten und Vorbehalten. Es ist nichts weniger als die Frustration und Erfolglosigkeit des Alfred Binder, die ihn am Zen verzweifeln liess. Jede exoterische Religion - und Zen ist Religion  - trägt in sich den Möglichkeit  zur Verinnerlichung (mystische Esoterik) bzw. Erleuchtung, Befreiung und Erlösung  von allem personhaften Leiden.

Der volle Frust zeigt sich besonders in der Unterstellung, dass alle Mystiker im Grunde "Arme Spinner" sind, die ihre Traumata mit Religion kompensieren.
Auszug: Die MystikerInnen hatten gewiss nicht das irdische Jammertal überwunden. Im Grunde waren es sehr bedauernswerte Geschöpfe. Die meisten, wenn nicht alle, wurden in ihrer Kindheit auf das Schwerste misshandelt und ihr ganzes religiöses Leben war ein verzweifelter Versuch der Selbsttherapie, der allerdings immer misslang. Die religiösen Mittel sind einfach die falschen. Auf den traumatischen Aspekt der Mystik gehe ich in dem Buch besonders ein. Ich verdanke ihn einer, leider sehr unbekannten, Studie des Psychohistorikers Ralph Frenken.ZitatEnde
Nein, Alfred,  in manchem hast du durchaus recht, aber hier schüttest du das Kind mit dem Bade aus. Es ist gerade umgekehrt: Nicht die Mystik wirkt traumatisch!  Im Gegenteil!
Natürlich ist es der Schmerz und die Verzweiflung an sich un der Welt, die einen Menschen zum Mystiker machen.  Weil er mit diesem Schmerz (Trauma) nicht leben kann, bleibt ihm nur eine Möglichkeit, enweder sich umzubringen oder zu kapitulieren und die Kontrolle aufzugeben. Kontrolle aufgeben heisst, die Angst loslassen, den Widerstand gegen den Schmerz aufgeben und die Einsicht, dass er selbst bzw. sein Ego nicht in der Lage ist, sein Leben zu kontrollieren. Dieses Ich, welches in permanenten Kampf gegen sich selbst,  den Schmerz, das Trauma liegt, loszulassen - darin liegt die erste BEfreiung, die erste sog. mystische Erfahrung.
Physiologisch gesehen geschieht hier  nichts anderes als eine Totalentspannung nach einer nicht selten lebenslangen Totalverkrampfung. Das ist die Initialzündung, die eine transformatorische Entwicklung in Gang setzt, wenn man es zulässt. Natürlich kann der G l a u b e   an Religion nicht heilen, - heilen kann nur "Gott" , anders gesagt, das "SELBSTorganisierende Prinzip - parallel zum mystisch-geistigen Erwachen  jene  psychologische transformatorische Entwicklung/Individuation ein, die die Heilung der Person bewirkt.  Nach dieser ersten mystischen Erfahrung, glaubst du übrigens nicht mehr an Gott, du hast Gott  e r f a h r e n ! Bis ein Mystiker aber die Einheit mit Gott verwirklicht hat, kann es u.U. noch sehr sehr lange dauern. Dann nämlich ist er jenseits von Gott, von Erleuchtung, von Mystik, er erkennt alles als EINS, alle Religionen ...Jetzt bist du tatsächlich psychisch unverwundbar und von allen Leiden befreit.

Was gefährlich an der Mystik ist? Klar, du musst sterben, bevor du stirbst... Du weisst es: wenn du die nötigen Tiefenprozesse zulässt, wird sich dein Ego darin auflösen...
Man muss dieses Buch nur angelesen haben, um zu sehen: hier wird eine einzige himmelschreiende Abwehrreaktion agiert  - ein Angstreflex, die Angst vor dem Schatten, Angst vor der Liebe, Angst vor dem Tod - Angst  vor der letzten Hingabe, vor dir SELBST.

Letzte Frage: Warum "sitzt" du weiterhin?
Die Hoffnung stirbt zuletzt und muss sterben...Eine Hoffnung aber, die sich z.B.  im Neo-Advaita auf die Erfahrung des Nichts beschränkt oder stützt, ist eine ganz gewöhnliche nihilistische Nullifizierung der Fülle.  

Um wirklich Zuhause in sich SELBST anzukommen, bedarf es der Erkenntnis der Konzepthaftigkeit allen Glaubens und der Konzeptualisierung aller spiritueller Erfahrungen. Das heisst, den Buddha zu töten. Das heisst auch nichts weniger, dass das spirituelle Ego, das spirituelle Ich-Ideal sterben muss.
Jetzt beginnt der "Rückweg", auf dem der zuvor (notwendigerweise) negierte  Dualismus quasi zur "Hinterür" wieder hereinkommt, die Hineinnahme, die "Inkorporation" der Welt.

Nicht weiter mehr mit ihr identifiziert  umarmst du die Welt, bist "in der Welt, aber nicht von der Welt. "
Hier nun bist du "über den Jordan", am anderen Ufer, d.h. jenseits von Erleuchtung und die ganze Fülle des "Reiches Gottes", d.h. des Vollen Gewahrseins wird dir zuteil. Nichts  i s t  Alles.
Param Advaita. Prajna paramita. Reich Gottes. Reines Land. Shambala....
Heitere Grüsse
aus dem Jenseits!
So lasset denn alle Hoffnung fahren, Ihr, die ihr hier eintreten wollt...

(An diesem Buch sieht man sehr schön, wie der EgoVerstand sich Alibis für die eigene Erfolglosigkeit sucht . Eine psych. Abwehrreaktion auf scheinbar hohem intellektuellen Niveau. Gerade wie bei kleinen Kindern: Da wird auch das Tischbein geschimpft, an dem man sich gestossen hat.. Eine gewaltiger Furz, d.h.eine glänzende psych. Abwehrreaktion auf scheinbar hohem intellektuellen Niveau... dass man sich einen Ralph Frenken zur Bestätigung des eigenen erfolglosen Versagens holen muss, tztzzzzzzzzzzzzzzzzzzz, nogo!

Meine Empfehlung wie immer solchen Fällen:
Körperlich:  Statt stockverschluckt zu meditieren, Entspannungsübungen nach Jacobson. Laufen, statt sitzen.
Psychisch: alle Hoffnung fahren zu lassen und Suche aufgeben. 30 Jahre reichen doch wirklich!

(Teil-gepostet bei amazon


http://www.amazon.de/Mythos-Zen-Kritik-Alfred-Binder/dp/3865690572 )