Sonntag, 29. Januar 2017

Wer sagt uns, wie die Kurie heisst, die sich aufschwingt gottesgleich...?


Unmaßgebliche Meinungen

 

Fundstück:

„Das eigentliche Problem ist die Wirksamkeit von Kontrolltechniken. Wir werden die Probleme des Alkoholismus und der Jugendkriminalität nicht lösen, indem wir ,Verantwortungsgefühle‘ fördern. Es ist die Umwelt, die für das unzulässige Verhalten ,verantwortlich‘ ist, und es ist die Umwelt und nicht eine Eigenschaft der Einzelperson, die geändert werden muss.“ BF Skinner
http://ef-magazin.de/2016/11/07/10034-jenseits-von-freiheit-und-wuerde-die-politik-der-sozialtechnokratie

Mir scheint, dies ist genau die Philosophie, mit deren Milch die hyperempfindliche Snowflake-Generation mit ihren Befindlichkeitssensationen aufgezogen wurde, die man zunächst in den USA, jetzt aber auch immer mehr in Deutschland vorfindet. Wenn man alle Eigenverantwortung von sich weisen darf und sie bei Anderen oder der Umwelt generell festmacht,  wird die heute überbordende narzisstische Hpersensibilität mit ihrem polarisierenden Schwarzweissdenken geradezu gezüchtet.

Lange Zeit war die  endogene" Extremposition  trendy, die besagt, dass das Individuum losgelöst von seinem Umfeld ansah und demnach an seinem Elend ganz alleine Schuld war;  erst die Systemtheorie brachte die Wechselwirkungen zwischen Individuum und Umwelt zu Tage.  Dennoch ist das Pendel ins andere Extrem umgeschlagen, die Systemtheorie ist offenbar in Vergessenheit geraten und die exogenen Faktore, Umwelt bzw. das "System" werden wieder einseitig betont.

Die auf allen gesellschaftlichen Ebenen inszenierte Rechtschaffenheit bzw. Political Correctness der Moralitären, die sich v.a. in Medien und Politik moralisch höherwertig inszenieren, basiert  in Wahrheit auf einer moralischen Minderwertigkeit. Sowenig wie die Progressiven progressiv sind, ist die politische Korrektheit korrekt. 
"Teuflische Verkehrungen" allüberall...Das Böse simuliert das Gute... Bei einem Individuum würde man bei solcher Symptomatik von einer beginnenden Psychose sprechen...
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Multikulturation

wie ich sie verstehe, muss  nicht scheitern, sie kommt ganz von selbst, wenn man einzelnen ethnischen Gruppierungen nicht gestattet, sich in geschlossenen Systemen und Parallelwelten ohne persönliche Kontakte zu Autochthonen zu etablieren und wenn die Zuwanderung nicht eine gewisse Obergrenze überschreitet und eine einzelne Minderheit zur moralitären Mehrheit mutiert.

Die Minderheiten bzw. eine ethnische Minderheit dürfte in keinem Falle so stark werden, dass sie andere ethn. Gruppen dominiert und/oder mit besonderen Ansprüchen geltende demokratische Recht- und Gesetzgebung unterlaufen, wie man dies z.B. bei der DITIB vorfindet.

Integration ist keine Einbahnstraße;  Integration muss gefordert und gefördert werden von den Zuwanderern, ebenso sollte man auch von den Einheimischen erwarten, - fordern und fördern -  dass sie sich den Umständen anpassen und sich ebenso neu ausrichten, ohne dass sie in neurotische Identitätskrisen verfallen.
Toleranz und Rücksichtnahme - Geben und Nehmen -  ist von beiden Seiten erforderlich. Niemals darf man aber von Zuwanderern verlangen, dass sie ihre Muttersprache oder das Feiern ihrer religiös- traditionellen Feste aufgeben. Dies genau ist die Folklore, die ein Einwanderungsland "bunt" macht. Dasselbe gilt aber genauso für die Alteingesessenen, die natürlich dieselben REchte auf das Feiern ihrer Identität und ihre Tradition haben. Heute sieht es allerdings so aus, als ob die Deutschen von staats wegen gezwungen werden sollen, ihre Identität zugunsten der Identität der Fremden zu opfern.  Heimatliebe wird zu destruktivem Patriotismus umgedeutet, deutsche Identität als Krankheit hingestellt, jeder Deutsche ein Nazi, der nicht stramm staatskonform denkt. 

Beide Seiten sind überfordert, wenn ein Staat nicht berücksichtigt, dass man Menschen nicht brutal mit neuen Paradigmen und Weltbildern mental vergewaltigen kann, ohne große Unruhen bzw. Identitätskrisen hervorzurufen. Auf ALLEN Seiten.

Überhaupt:  Wenn man bedenkt, dass der westliche Mensch durch eine "Neue Weltordnung"  gefordert ist, zum "Neuen Menschen" zu mutieren und dass er nicht danach gefragt wird, ob er dies überhaupt will - und wenn man nun noch einmal bedenkt, dass dieser Utopie vom Neuen Menschen das archaische Bewusstsein des afrikanisch-arabischen Raumes in nächster Nähe gegenüber steht - dann Gute Nacht, Harmony!

Da werden evolutionäre Bewusstseins-Quantensprünge erwartet, die früher Jahrhunderte in Anspruch nahmen.
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Integration:

 

Als die Gastarbeiter in den 50igern un d60igern noch Arbeit, war Integration sehr viel leichter als heute, weil sie täglich im Kontakt mit den Deutschen waren und deshalb auch die Sprache sehr viel schneller lernten, als es bei den heutigen Zuwanderern der Fall ist: weil die meisten Migranten Hartz4-Empfänger sind und wohl auch für lange lange Zeit bleiben werden, wird ihnen durch die Kontakt- und Arbeitslosigkeit die Errichtung einer Parallelwelt quasi aufgezwungen.
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Dear Friend,

 

Du schriebst irgendwo, dass du  dein Ego "in die Schranken weisen" willst, wenn es Ziele, Bedürfnisse, Absichten und Wünsche äussert... ich weiss nicht, wie du das machen willst, ohne deine Bedürfnisse und Gefühle zu verdrängen.
Ich meine: Mach dein Ich nicht ganz so schlecht und versuche zunächst einmal ein authentisches Ich zu sein, dazu empfehle ich die paradoxe Intention, dein Ego BEWUSST "aufzublasen" und dein Wollen und Wünschen so massiv zu verstärken, dass du es so richtig SPÜRST. Ich bezweifele nämlich, dass du dir deiner Bedürfnisse usw. WIRKLICH bewusst bist.
Um sie dir bewusst zu machen, hole alle Wünsche hervor, die du verdrängt hast, weil du sie dir aus irgendwelchen Gründen verwehrst und/oder gelernt hast, dass "man" dies oder jenes nicht wollen oder wünschen sollte. Selbstbegegnung auf der Da-Seins-Ebene der Person heisst u.a., seinen authentischen Wünschen und seinem freien Willen zu begegnen, heisst, die verdrängten Denk- und Verhaltenstabus zu durchbrechen, die uns daran hindern, frei zu wollen und zu wünschen - du glaubst nur, dass du frei bist. 

Das falsche Ich ist fremdbestimmt - deshalb finde zuerst einmal heraus, was du wirklich willst und wünschst vom Leben, vom Da-Sein und vergiss das Streben nach dem "neutralisierten" aller Dinge entleerten Sosein, der Leere, dem Nichts, (der Abwesenheit von Ego)  - des So-Seins wirst  du infolge der Achtsamkeit und schrankenlosen Ich-Annahme ganz von SELBST gewahr. Alles andere ist Flucht aus dem Hier und Jetzt deiner persönlichen Befindlichkeit.

Aber horsch: Es  geht hierbei keinesfalls darum, sich seine Absichten, Wünsche und Ziele  zu erfüllen, sondern allein nur um die Bewusstheit und die Legitimität deiner "Begierden".
Klar kannst dir deine unerfüllten Sehnsüchte  auch erfüllen, dies aber nur,  wenn du dir dabei auch bewusst bist, was du tust... allerdings - das sag ich dir schon jetzt -  dürfte es dir bzw. einer auf das Hier und Jetzt fokussierten vertieften Achtsamkeit sehr schwerfallen, in die Zukunft gerichtete Gedanken, Absichten  und Ziele ernst zunehmen...LOL.

Merke: Die transpersonale Leere ist nichts anderes als Abwesenheit des wollenden Ich und kann nicht erstrebt werden, sondern stellt sich als Folge von Schattenintegration/Transformation  - d.h.   Ich-Annahme von SELBST ein. SELBST-Annahme ist recht eigentlich Ich-Dekonstruktion, so komisch und widersinnig sich das auch anhört.
Merke 2: Wer das Kleine Selbst nicht ehrt, ist des Großen SELBST nicht wert, wer die Erde nicht ehrt, ist des Himmels nicht wert... Christlich intoniert: Wer den Sohn nicht ehrt, ist des Vaters nicht wert.

Ein großes Problem: Die meisten Ego-in-die-Schranken-Verweiser vergessen  (wie du) bei all ihren hehren Bemühungen, das GUTE Ich ebenso in die Schranken zu weisen - das ist der Grund dafür, das es so böse Blüten treibt.  Sie können es nicht glauben, dass jeder Gedanke, jedes Wollen, jede Absicht,  anderen etwas Gutes zu tun - aus welcher Motivation auch immer -  letztlich ein ebensolches Hindernis auf dem Großen Weg der Befreiung ist, wie die Absicht, anderen etwas Böses zu tun.

Ich weiss - an diesem Punkt wird Spiritualität bin ich den meisten Suchern zu "radikal". Der Weg erfordert aber diese Radikalität, denn es geht nicht darum, das Haus einfach nur zu renovieren, sondern das ganze (Ego-)Haus abzureissen.  Die meisten Sucher aber wollen nicht das Haus, sondern nur einzelne Zimmer renovieren , unbewusst darum, dass sie sich damit nur ihr Grab tapezieren.
Der Durchgang durch die Wüste resp. das Jammertal wird niemandem erspart.
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News

 

Der in den Medien neuerdings so inflationär thematisierte vermeintliche "Hass" vieler Bürger auf die Muslime ist  keine Aktion, sondern
a) eine Angst-REAKTION auf den ideologisch verordneten Hass, den der Islam auf der ganzen Welt gegen Ungläubige ausübt und über dessen Opfer man jeden Tag in der Zeitung lesen kann und
b) auf die per dekret verordnete Nächstenliebe - "Wir schaffen das!"

Was übersehen wird, ist der tatsächliche Hass und die tägliche Hetze gegen Andersdenkende eben dieses Medienestablishments... die Dämonisierungen Trumps, der AfD, der Neu-Rechten, Rechtspopulisten - all jene, die sich der Dämonisierung nicht anschliessen und sich der Feindbild-Projektionen und der Schwarz-Weiss-Denke verweigern. 
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Links und Rechts, Grün, Gelb, Rot - Alle Parteien haben ihre Farbe/Prinzipien verloren und langsam und moderat entsteht somit  ganz von selbst eine organisch gewachsene Einheitspartei.
Dass die Rechte so stark geworden ist, haben sie der Linken zu verdanken und vice versa  - nirgend sonst kann man so gut sehen, wie die Gegensätze einander schaffen und bedingen wie z.Zt. in der politischen Landschaft.
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Nicht einmal die Gründerväter hätten das kommen sehen, so die FAZ über den Sieg Trumps. Darin spiegelt sich mal wieder die Arroganz und Blindheit der MassenMedien: Jeder, der Augen im Kopf und ein Ohr am Bürger gehabt hätte, hätte  "das" kommen sehen können. Meinungsumfragen bringens nun mal nicht in einem von den Massenmedien geschürten Klima der Angst und Spaltung, bei politisch unkorrekter Meinung als (neu-)rechter Nazi  diffamiert zu werden. Am lautesten "Nazi"schreien die DDR-Wendehälse. Kathrin Göring-E. vorneweg.. Überhaupt: Ich würde vorschlagen, dass sich die regierende Kuschel-Elite wieder siezen - das schwül-familiäre Käsecoddelglockengestänkle stinkt doch arrrrgh zum  Himmel.

Politik und Medien sind eine unheilvolle Symbiose eingegangen. Blind. Schreiben voneinander ab, paste & copy...Worthülsen...Nirgends sticht die Gleichschaltung von Politik und Medien so sehr ins Auge, wie bei deren gleichgeschalteten Kommentaren zur Wahl Donald Trumps.  NIrgends auch trat die Volksferne - kurz: die Realitätsverweigerung dieser sog. Eliten so krass zu Tage, als in ihren  Reaktionen auf die Wahl Trumps.
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Während dieselben Leute Trump dafür geisselten, dass er bei einer Niederlage und im Falle von Unstimmigkeiten die Wahl anfechten würde, sind die selben "peaceful liberals"  jetzt ausser Rand und Band, drohen Trump mit Mord und "protestieren" gegen die Wahl Trumps  - bzw. gegen Demokratie als solcher -  marodierend und randalierend durch Twitter und die  Strassen Amerikas und inszenieren sich als Opfer.
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Er sagt uns,

 

wie die Kurie heißt,
die sich aufschwingt gottesgleich,
alle Menschen zu beglücken....
Frank Jordan - bei Eigentümlich Frei:
http://ef-magazin.de/2016/11/11/10053-denunziantentum-alle-hinaus
Guter Bericht, der meine Ahnungen ergänzt und bestätigt, inwiefern man in Europa einmal mehr einem  (klerikalen) Faschismus aufsitzt, der das  Kollektiv über das Individuum zu stellen  bemüht ist - Schöne Neue Welt. Im Gleichschritt marsch...
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Grünenparteitag: Die Grünen lassen die Wahl Trumps als Tagesordnungspunkt unter den Tisch fallen, sie fragen sich nur, wie es sich verhindern lasse , "dass die Errungenschaft der Gleichberechtigung ohne Ansehen von Geschlecht, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung nur noch als Eliteprojekt diffamiert wird. " 
Die (isl.) Religion ist der Punkt!  Nicht der Mensch an sich, sondern ein schariagläubiger Mensch, der das isl. Gesetz über das Grundgesetz stellt  kann per se nicht gleichberechtigt sein. Eine Religion mit einer solchen Gesetzgebung DARF nicht gleichberechtigt neben anderen Religionen stehen. Das Blöde ist nur: ein Muslim kann sich von der Scharia nicht distanzieren, ohne sich vom Islam zu distanzieren - und darauf steht nach der Scharia die Todestrafe. 
Tja, wie und wer kann dieses Dilemma nur lösen? 
Auf einem Auge blind ist auch, wer  diese "Werte" nur durch die böse Rechte in Gefahr sieht, und die weit größere Gefahr eben durch die Zunahme von musl. Zuwanderern und den steigenden Mißbrauch der Religionsfreiheit übersieht von einem Islam,  der immer mehr bislang religionsfreie Räume einnimmt und nicht aufhört, immer mehr davon zu fordern,,,
Kathrin Göring-Eckart:  "„Die Stärke unseres freien Europas ist, dass wir uns gegenseitig akzeptieren. Toleranz ist auch Verpflichtung an uns selbst“, ruft die Fraktionschefin: „Die Armleuchter gehören eben auch dazu. Wir beantworten Hass mit Haltung. Das gelingt uns nicht immer...“ Es müsse aber klar sein, dass Grün mit anderen und über andere nicht von oben herab rede, sondern mit Respekt. „Wenn jemand ein Rassist ist und wenn jemand Sexist ist, dann sagen wir das auch.“"  (Welt.de)
Ja, und wenn Grün das Volk für Armleuchter hält, dann sagt man das auch. Mit Haltung natürlich. Und ganz ohne Hass! (Ironie off)
Özdemir: „Aber was wir derzeit ganz sicher erleben, ist eine Krise der Überzeugungskraft liberalen Denkens.“ Özdemir Liberales Denken, wie es die Grünen verstehen, bedeutet offenbar, auch Ideologien zu tolerieren, die Toleranz nicht in ihrer Agenda stehen haben. Die Angst der Bürger ist nicht zuletzt die Angst vor einem solchen Toleranztotalitarismus.
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Fundstück

 

 Ayn Rand:    „Verwechseln Sie Altruismus nicht mit Güte oder Respekt vor anderen. Dies sind keine Voraussetzungen, sondern Konsequenzen, welche der Altruismus in der Tat verhindert. Die unabdingbare Voraussetzung des Altruismus ist Selbstaufopferung, Selbstverleugnung und schließlich Selbstzerstörung. Das heißt: Das „Selbst“ ist der Standort des Bösen und „selbstlos“ ist der Standort des Guten.“
AR zeichnet das Bild des schwarz-weiss-denkenden moralitären "Gutmenschen", der das  gute Ich  absolut gut setzt und alles Ichhafte für bösen Egoismus hält. Pervertierte Spiritualität... Regressive Selbst-Aufgabe...
Altruismus ist das Gegenteil von Egoismus, beides ist Ego; es ist der unausrottbare Glaube des Gutmenschen, dass Selbstlosigkeit Nicht-Ego ist.

 Ayn Rand   „Der Schöpfer ist bestrebt, die Natur zu erobern. Der Schmarotzer ist bestrebt, Menschen zu erobern. Der Schöpfer lebt für sein Werk. ER braucht niemand anders. Sein primäres Ziel liegt in ihm selbst. Der Schmarotzer lebt aus zweiter Hand. Er braucht andere. Die anderen sind sein leitendes Motiv.
    Das grundlegende Bedürfnis des Schöpfers ist Unabhängigkeit. Der Verstand vermag unter keiner Form von Zwang zu arbeiten. Er darf keiner Rücksicht angepasst, geopfert oder unterworfen werden. ER braucht totale Unabhängigkeit bei der Wahl seiner Mittel und Zwecke. Für den Schöpfer sind alle Beziehungen zu anderen sekundär.

    Das grundlegende Bedürfnis des Schmarotzers ist die Sicherung seiner Verbindungen zu Menschen, durch die er leben kann. Für ihn stehen Beziehungen an erster Stelle. Er erklärt, der Mensch sei dazu da, anderen Mensch zu dienen. Er predigt Altruismus.

    Altruismus ist die Doktrin, die verlangt, dass man für andere lebt und andere über sich selbst stellt.

    Niemand kann für einen anderen leben. Er kann seinen Geist so wenig mit anderen teilen wie seinen Körper. Der Schmarotzer hat den Altruismus als Instrument der Ausbeutung benutzt und die sittlichen Grundlagen der Menschheit auf den Kopf gestellt. Den Menschen ist beigebracht worden, den Schöpfer auf jede erdenkliche Weise zu vernichten. Den Menschen ist beigebracht worden, Abhängigkeit als Tugend anzusehen.

    Der Mensch, der versucht für andere zu leben, ist abhängig. Er ist auf Grund seines Motives ein Schmarotzer, und er macht Schmarotzer aus denen, denen er dient. Er schafft ein Verhältnis wechselseitiger Korrumpierung – sonst nichts. Sein Konzept ist realisierbar. Was ihm in der Realität am nächsten kommt – der Mensch, der lebt, um anderen zu dienen -, ist der Sklave. Wenn Leibeigenschaft widerwärtig ist, um wie viel widerwärtiger ist das Konzept geistiger Versklavung? Der Besiegt, der zum Sklaven geworden ist, besitzt noch eine Spur von Ehre. Er hat das Verdienst, dass er sich gewehrt hat und dass er seinen Zustand als schmachvoll empfindet. Doch der Mensch, der sich im Namen der Liebe freiwillig versklavt, ist das niedrigste aller Geschöpfe. Er würdigt den Menschen herab, und er würdigt den Begriff der Liebe herab. Dies aber ist das Wesen des Altruismus.“

Anm: Na ja, das ist nicht viel anderes, als das, was Nietzsche über den sog. guten Menschen sagt. In der Tat kann das Ego des  Menschen nicht gut sein, ohne das Böse zu bewirken. Wahre "Selbstlosigkeit" gibt es  nur jenseits von Gut & Böse und hier tut der befreite Mind bzw. das SELBSTgesteuerte Ich weder Gutes noch Böses. (Weshalb auch der Begriff der Selbstlosigkeit nicht ganz stimmig ist, weil er - wie alle Begriffe - den zustandslosen Zustand nicht beschreiben kann, der jenseits von Ego, Gut und Böse liegt.
 Alles, was aus dem eigenen Wollen kommt ist motivationsbedingt, hat einen Grund und eine Absicht, will etwas erreichen, ein Ergebnis, ein Ziel... Heilige tun anderen Menschen Gutes im Namen der Liebe, sie sind mit der Liebe identifiziert und solange sie mit der Liebe identifiziert bleiben - und zur Liebe nicht die Weisheit und geistige Erkenntnis kommt, erfahren sie keine endgültige Befreiung. Die Frucht der Hingabe ist die Wahre SELBSTliebe und die erblüht erst dann zu ihrer Vollkommenheit, wenn der Sucher erkennt, dass ICH alles in ALLEM ist und es keine Anderen gibt, dass es nur das Ewige Leben bzw. die Unendliche Bewusstheit, Gewahrsein gibt und alles Andere - und ebenso DIE Anderen -  Illusion, Konstrukt ist. 
Die Hingabe oder Selbstpreisgabe in der Aufgabe des egoistischen Willens führt aber keineswegs zu moralischer Vollkommenheit, sondern darüberhinaus. 
Wer die Liebe als Ideal lehrt und wer anderen die Nächstenliebe verordnen will, - "Wir schaffen das" -  ohne die Selbstliebe an die erste Stelle zu setzen, ist ein Tyrann.
Trotzalledem - ich komme nicht umhin, Ayn Rand ebenfalls für eine Schwarzweissdenkerin zu halten. Sie denkt hier nur in Extremen abhängig-unabhängig und der Schwache, der Abhängige wird aus ihrer Sicht recht eigentlich als das Böse verteufelt.  Die Schwachen werden allein für ihre Unterdrückung verantwortlich gemacht...  Nietzsches Christenmensch läßt grüßen.
Sich wirklich aus allen Abhängigkeiten zu lösen, gelingt nur dem Bewusstsein, welches sich aus der Identifikation mit Gut und Böse, der Identifizierung mit den Gegensätzen und Polaritäten befreit hat.

Ayn Rand propagiert Egoismus im Gegensatz zum Altruismus, wobei mir scheint, dass bei ihr der Egoismus gut und der Altuismus böse ist - ohne zu bedenken, dass Egoismus wie Altruismus in sich selbst konstruktiv UND destruktiv sein kann.
Jenseits der Gegensätze von Egoismus und Altruismus ist die REINE - dh. unkonditionierte - SELBSTbezüglichkeit des befreiten Bewusstseins, welches jenseits von altruistisch und egoistisch ist, von Unwissenden aber oft mit Egoismus verwechselt wird. Weil Ego eben nichts anderes als sich selbst sehen/projezieren kann. 

Ich habe Rands Werke nicht gelesen, mir kamen nur des öfteren  Zitate und Auszüge zu Gesicht, aber demnach scheint mir Ayn Rand in ihrem Denken allzu männlich-rational, krass individualistisch bzw. anti-kollektivistisch zu sein. Die Art und Weise, wie sie einmal Anarchismus definierte, läßt darauf schliessen, dass sie Angst hat vor dem weiblichen (kreativen) Chaos. Der "Schöpfer", den sie vergöttlicht und groß schreibt, ist ein ER, sic. Das erinnert an Nietzsches resp Zarathustras Übermenschen. LOL.  Jedenfalls kommt ihre Philosophie  z.Zt. wieder in Mode bei den Libertären, die sie doch verachtet, (was mich irgendwie nicht wundert,  nachdem das Subjekt neuerdings - speziell in den USA -  so maßlos überkandidelt ist) so wie sie das Subjekt verachtet, wenn ich mich nicht irre und das Objekt vergöttert... wenn ich nicht irre. LOL.

Kaum bist du Herr vom ersten Kinderwillen,
So glaubst du dich schon Übermensch genug, Versäumst die Pflicht des Mannes zu erfüllen! Wie viel bist du von andern unterschieden? Erkenne dich, leb' mit der Welt in Frieden!
- Goethe, Faust


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Genderismus, Diversity

 

zielt auf eine Dekonditionierung, eine Dekonstruktion der kulturellen Identität und Sozialisation und soll wohl unbewusste Muster auflösen....normalitätskonditioniertes kulturbedingtes.... Eine Nachäffung einer spirituelle Qualität, wobei aber nur das Zimmer gewechselt wird, d.h. eine neue Programmierung erfolgt und ein altes (böses) Weltbild nur durch ein eues (gutes, besseres) Weltbild ersetzt werden soll, eine Ideologie durch eine andere.
Was in jahrzehntelanger Indoktrinierung aufgebaut wurde,  soll nun per dekret abgerissen werden - Bewusstseinssprünge lassen sich aber nicht mit Zwang und Diffamierung Andersdenkender herbeirufen.  Wie diese Gehirnwäsche vor sich geht, läßt sich Tag für Tag in den staatskonformen Massenmedien beobachten.
Nach aussen wirkt dies sehr spirituell, ist aber ein Fake, eine Nachäffung, eine Simulation. Statt aus dem Egospiel ganz auszusteigen, wechselt man nur die Rollen.
Auf dem psychospirituellen Individuationsweg werden die verdrängten männlichen und weiblichen Eigenschaften befreit, es sind keine körperlichen, sondern geistige Eigenschaften, die im Dienst am Wahren  SELBST stehen. Das Ego aber muss alles ent-äussern und materialisieren und so materialisiert es was sich nicht materialisieren läßt: es pervertiert die geistigen Eigenschaften. Die geistige Androgynität wird zur Lachnummer einer muskelbepackten Frau oder eines verweiblichten Mannes. Siehe Bild links.
Der spirituelle Finder erkennt das Eine in der Vielfalt und identifiziert sich mit diesem Einen GEIST, nicht mit der Vielfalt als solcher. Der Genderist identifiziert sich aufs aller Geistloseste nur mit der Vielfalt.


Was bei dem progressiven Entnationalisierungs- und Entgrenzungsprojekt herauskommt, dass Grenzen des Denk- und Sagbaren hochgezogen werden. Im selben Maße im Aussen die Grenzen fallen, im selben Maße werden sie psychisch und mental gesetzt durch einen faschistoiden  Gesinnungsterrorismus "von oben", der die denk- und sagbaren Grenzen definiert.
Wie sehr die militanten Internationalsozialisten  sich mit dem Guten identifizieren, zeigen ihre Projektionen von Hass, den sie allein bei den Rechten verorten....
Dieses Schwarz-Weiss-Denken - z.b. alles, was nicht Links bzw. der eigenen Meinung  entspricht, als "rechts" einzuordnen ist typisch für totalitäre Ideologienverhaftung und Borderline-Syndrom.
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Trigger Warning

 

ein Begriff, der einen offenbar ziemlich neuen amerikanischen Minderheiten-Trend bezeichnet,  dient in der Praxis der Vermeidung/Verdrängung von unangenehmen Reizen. 

Ein  Trigger wird geschaffen durch "operante Konditionierung"  negative Verstärkung von Reizen... Erwartungshaltung bedingt eine selffulfilling prophecy. Das primitive Reiz-Reaktions-Schemata ist offenbar die conditio sine qua non, was den Menschen ausmacht.
s.a. The Coddling of the American Mind von Greg Lukiano, (habs nicht gelesen, der Titel spricht für sich...)
Inwieweit der Kulturmarxismus mit der behavioristischen Psychologie B.F. Skinners zusammenhängt, ist mir noch unklar, hab aber den Eindruck, dass es der Hauspsychologe der Linksgrünen ist. 

Das Aufkommen der TRigger-Warnings des  "Coddled Mind" hängt evtl. mit der Überbehütung der Kinder zusammen, der paranoiden Schürung von Ängsten im Zusammmenhang mit 9/11. Eine ganze Nation im Angst- und Opfermodus. Um die Kinder vor Gefahren aller Arten zu schützen, dürfen sie in div. Staaten nicht mehr auf der Strasse spielen, den Schulweg alleine gehen, Eltern können angezeigt werden für "Nachlässigkeiten", die früher keine waren...

So ganz blicke ich noch nicht durch, aber wie ich neulich las, begann der Triggerwarning-Trend in den Selbsthilfeportalen (!!) im Internet  und wurde an Colleges und Universäten fortgesetzt, von wo aus sie sich bis nach Europa ausbereitete. Meine Vermutung geht dahin, dass diese narzisstische Hyperbefindlichkeit  sich ursprünglich in sexuellen Mißbrauchsgruppen entwickelte, als die Identifizierung mit dem Opfer und Anklage des Täters (statt Eigenschuldübernahme) eine psychologische Notwendigkeit war. Ich könnte mir vorstellen, dass man dem Hass auf den Täter zu sehr freien Lauf gelassen hat und statt der Selbstvergebung/Vergebung Raum zu geben, die Empörung aufrecht zu erhalten bemüht ist.


Aus Dezember 2016

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Aktuell

In der Einzigartigkeit des Individuums liegt noch immer das Gerüchle der Trennung und des Unterschieds, aber Einzigartigkeit ist individuelle Besonderheit, die nur scheinbar dem unterschiedslosen BewusstSEIN widerspricht. Der vollkommene, ganze Mensch ist wahrer, d.h. echter authentischer und voll individuierter Mensch,  in dieser Authentizität ist er göttlich, wobei er in dieser "Eigenschaft" zugleich nichts Besonderes ist. Paradox.
Im Da-Sein ist Unterscheidung, im So-Sein unterschiedsloses BewusstSEIN -  (Shit, schon wieder eine Unterscheidung... tzzzzzzzzzzzzzzzzzzz LOL... na gut, das So-Sein umfasst das Da-Sein. So. Basta. Period!)

Der Gedanke kam mir soeben auf der Webseite
http://www.avaseinn.de/
Lesenswert! Eine ECHTE spirituelle Autodidaktin...

Mittwoch, 11. Januar 2017

Konfuzius im Grabe spricht, der Zeitgeist, folks, is full of shit!

 
TRIGGERWARNING
:

  • Weil  nicht ausgeschlossen werden kann,  dass Ihnen in meinem Blog Text- und Bild-Material in die Augen fällt, welches  bei Ihnen unangenehme Irritationen auslösen kann, bitte ich Sie,  die nötigen Vorkehrungen zu treffen.“

 

Zeichen der Zeit

 

Konfuzius trifft Laotse
Ich war früher auch mal "links", aber da waren die Linken noch die Progressiven - heute sind sie die Regressiven.
Wann hat es angefangen, dass die linke Ideologie zur totalitären Religion  mit dem Anspruch der absoluten Wahrheit - der totalen "politischen Korrektheit" -  mutiert ist?
Viele Jahre habe ich mich mit Politik, mit der Welt, mit den "Zeichen der Zeit" so gut wie gar nicht beschäftigt, irgendwas muss mir da entgangen sein. Wo ist das missing Link? ...der Moment, das Geschehnis, welches den Umschlagspunkt markiert? Hm... ich dachte bis vor kurzem, ich sei eine der wenigen, die nicht durchblickten, weil sie sich nicht um die Weltgeschehnisse gekümmert haben. Aber jetzt sehe ich bei meinem Netzschlampiergängen , dass alle Menschen im Dunkeln tappen... kein Wunder, dass Verschwörungstheorien blühen...
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Krankheit als Mainstream

 

Der Narzissmus ist, wie schon in den 70igern des vorigen Jahrhunderts von klugen vorausschauenden Leuten befürchtet und vorhergesagt, seit längerem schon zur Volkskrankheit geworden und geniesst an Universitäten, in politmedialen und künstlerischen Kreisen mittlerweise schon einen kulturellen Status. Narzissmus ist Kult. Die Nabelschau ist zum Politikum geworden.
Ich kann mich noch sehr gut an die Veröffentlichung des Buches von Christopher Lasch in den 70igern erinnern und daran, dass ich mich darüber ärgerte, dass Lasch unter dem Begriff der Selbstverwirklichung nur eine narzisstische Nabelschau zu verstehen schien. Ich selbst trennte zwischen der Selbstverwirklichung als der persönlichen Entwicklung des "kleinen" Ichs in der Welt und der SELBST-Verwirklichung des überpersönlichen Wahren Selbst. Es scheint, als ob C. Lasch zu einem sehr großen Teil recht hatte,denn was man heute auf der linkspolitischen Bühne erlebt, kommt einer spirituellen Fehlentwicklung sehr nahe. Viele dieser universalistischen semispirituellen  Linken sind in ihrer geistigen Entwicklung stehengeblieben und blicken noch immer auf sich selbst...


Der heute grassierende Narzissmus zeigt sich u.a. darin, dass immer die anderen Schuld sind, eigene Anteile an Konflikten verdrängt, die  Realität geleugnet oder schöngemalt wird. Der Narzisst hat immer eine weisse Weste und sorgt durch Projektion seines Schattens  dafür,  sein fragiles unrealistisches Selbstbild von Güte, Liebe und reinem Wohlwollen aufrecht zu erhalten. Er ist moralitär und von einem  hypersensiblen Rechtsschaffenheitsvirus angekränkelt. Ausgeprägtes Freund-Feind-Denken.
Die Nabelschau bewirkt eine neurotische Fixierung auf das eigene kleine Selbst, die kleinste Regung bekommt  Bedeutung, das leiseste Unwohlsein wird registriert und der Aussenwelt angelastet. Alles Gute wird dem eigenen Ego zugeschrieben, alles Schlechte kommt durch andere. So entwickle ich eine Opfermentalität, die honoriert wird durch Co-Abhängige , die sich mit mir identifizieren, ihren eigenen Selbstwert durch Gutsein und Helfen steigern.  Meinen sie es mit mir besonders gut, dann lehren sie  mich, etwas Besonderes zu sein, so zu bleiben wie ich bin und meinen Opferstatus auszuspielen, wo immer mir das möglich ist.

Wenn ich meine WAhrnehmung und Reaktion/Interpretation auf die Welt als die einzige Richtige und Wahre ansehe, dann ist das totalitär, weil ich die Verantwortung für meine Gefühle und meine Befindlichkeit nicht übernehme und sie statt dessen im Aussen festmache; wenn mich  harmlose Bemerkungen  an meinen wunden Punkten  "triggern" und dramatische Selbstwertkrisen auslösen,  dann bin ich krank und brauche keinen besonderen Safe Space, sondern eine Therapie.   

Identifikation: Jeder Mensch hat ein Recht auf Anderssein, solange er aus seinem Anderssein kein elitäres Besonderssein macht und Ansprüche erhebt, die ihm nicht zustehen. Jeder kann sich mit allem und jedem identifizieren und sich definieren wie er möchte, solange esine subjektive Selbstdefinition nicht zur Staatsräson erhoben wird, zu einem allgemeinen Glaubenssatz, der wo  nicht geglaubt, als politisch unkorrekt zensuriert und bestraft wird. Das heisst, du kannst dich mit einem Einhorn oder einem Kühlschrank identfizieren, solange du nicht von anderen Menschen verlangst, dass sie in dir ebenfalls einen Kühlschrank oder ein Einhorn sehen sollen.

Jeder Mensch hat sein Recht auf persönliche Abneigung und Zuneigung. Kühlschränke, Homosexualität, Religion abzulehnen, basiert auf diverser Sozialisierung, Prägung und persönlichen Vorlieben.   Ablehnung von Homosexualität ist in sich selbst noch keine Diskriminierung von Homosexuellen als Menschen. Gefühle lassen sich nicht kriminalisieren, Moral läßt sich per dekret nicht einfordern.  Hass ist nicht per se böse, es kommt beim Hass wie bei allem darauf an, in welchen Dienst er gestellt wird, in den des Todes oder den des Lebens. Dies zu unterscheiden, erfordert schon eine ziemliche Reife.
Was bislang als abweichend und nicht normal galt, soll nun per Gesetz und mit Gewalt in den Adelsstand der Norm erhoben, d.h. mainstream werden. So wird auch die Krankheit per dekret verordnet.  Eine elitäre Volkspadägogik - unverhüllt inszeniert über jegliche Art von MainstreamMedien -  fordert Anpassung an die Neurose.  hm...der Volksverhetzungsparagraph ist so dehnbar... in den sozialen Foren sieht immer öfter , wie bei vielen Menschen die Angst ihr übriges tut, sich in vorauseilendem Gehorsam selbst den Maulkorb anzulegen.
Wer nicht schläft und Augen und Ohren auftut, der erlebt live und in Echtzeit, wie die Welt in ein totalitäres geschlosssenes System "transformiert" wird.

Typisch narzisstisches Schwarzweissdenken und selbstmitleidige Wehleidigkeit spricht auch aus den Argumenten derer, die glauben, Krankheiten oder Störungen bei jemandem zu diagnostizieren sei unstatthaft, stehe einem Laien nicht zu und  entspräche Mobbinghandlungen oder erinnere gar an die Euthanasiepraktiken der Nazis. Zum einen geht es bei der Psychopathologisierung der Regressiven Linken nicht um einzelne "gemobbte" Personen, sondern um eine bestimmte politische Gruppierung mit einer bestimmten Ideologie, die ihrerseits ideologischen Zwang auf andere Gruppierungen ausübt.

Mobbing geschieht meist, wenn ein Einzelner das dysfunktionale System/Umfeld  irritiert und den faulen Frieden stört.  Wenn Ch. Lasch, Dr. Maaz oder andere Autoren eine psychopathologische Fehlentwicklung  in Politik und Gesellschaft diagnostizieren, dann handelt es um einen Akt des Widerstands und der Notwehr  gegen ein dysfunktionales krankes System.  Dass heutzutage ein Akt der Notwehr als Angriff  - sogar und durch die Justiz - gewertet wird, ist just ein weiteres Symptom eines dysfunktionalen Systems, welches Angst um seinen Macht- bzw. Selbsterhalt hat.

Jeder einigermaßen unneurotische Mensch ist imstande, Krankheit zu erkennen, man muss z.B. kein Arzt sein, um Krankheit und pathologische Störungen zu bemerken, mit dem Benennen gibt es allerdings oft Schwierigkeiten, oft aufgrund fehlender Begriffe. 
Nur ein autoritätshöriger Mensch, der mit seinen Gefühlen nicht in Kontakt ist, und daher auch  nicht selbständig denken kann,  glaubt, dass niemand als der Arzt wissen kann, ob und wann etwas krank ist. Auch heute ist es wieder so, dass der Überbringer der Botschaft - der, der die Leiche aus dem Keller des Unbewussten holt  - umgebracht wird. Im übertragenen Sinne - das Denunziantentum steht wieder einmal mehr in voller Blüte, und wie stets auf der Seite derer mit der weissen Westen, deren Ideologie ist nur eine andere, aber Gutes für die Menschheit tun, wollen sie alle. 

Die Gut&Böse-Konfusion mit seiner unseligen Täter-Opfer-Verkehrung ist im Internet allerorten erlebbar.
In einem Kommentar las ich, andere zu pathologisieren, entspräche dem Mobbing. Hm... Mobbing geschieht meist, wenn ein Einzelner das dysfunktionale System/Umfeld  irritiert und den faulen Frieden stört.  Wenn Ch. Lasch, Dr. Maaz oder andere Autoren eine psychopathologische Fehlentwicklung  in Politik und Gesellschaft diagnostizieren, dann handelt es um einen Akt des Widerstands und der Notwehr  gegen ein dysfunktionales krankes System.  Dass heutzutage ein Akt der Notwehr als Angriff  - sogar und durch die Justiz - gewertet wird, ist just ein weiteres Symptom eines dysfunktionalen Systems, welches Angst um seinen Macht- bzw. Selbsterhalt hat.


Auch ganz aktuell: Christopher Lasch: Die Blinde Elite
https://www.amazon.de/blinde-Elite-Macht-ohne-Verantwortung/dp/3455110967
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Die Dankesrede

 

von Carolin Emcke, der diesjährigen Preisträgerin des dt. Buchhandels läßt mich noch immer nicht ruhen, weshalb ich mir ihre Jubelrede, die ich zuvor nur im TV verfolgte,  nochmal vornehme. Insbesondere interessiert mich, was sie über die konstruierte Identität sagt.

Zuerst fällt mir auf, wie sie selbst es ist, die a) "die Anderen" konstruiert, denn ich weiss bis zum Ende nicht, wer diese bösen "sie" sind, die sie immer wieder heraufbeschwört, sondern bin auf Vermutungen angewiesen und b)  dass sie hier ein ganz besonderes Feindbild konstruiert, welchem ich bislang so noch gar nicht begegnet bin und verdammt noch mal, ich komme ganz schön herum...LOL.
Erst am Ende wird mir klar: Es ist das Feindbild der Elite: das Volk, "sie", das sind die schweigende politisch unkorrekte Majorität, "sie" sind keineswegs die verschwindende Minderheit von rechtsextremen Neonazis, sondern alle, die sich den multikulturellen kulturmarxistischen  Utopien dieser sog. Elite entgegenstellen.

Diese Rede zeichnet sehr schön nicht nur die Paranoia einer Elite, die sich  - ähnlich der vom selben Geist ergriffenen Hollywood-Elite -  wie in einer Filterblase vom Volk abgekoppelt hat und alle unangenehmen Geräusche, die von draussen zu ihnen hereinkommen als persönliche Angriffe definiert -  sie zeigt auch dieselbe  hysterifome Hypersensibilität gegenüber unangenehmen Reizen (Triggerwarning) wie sie aus den Safe Spaces der amerikanischen LBGTIxytzzzzzzz-Minderheitenghettos an den armerik. Universitäten herüber tönt.
Die Rede zeigt, wie sich auch unsere sog. Elite wie alle Minderheiten eine ParallelRealität geschaffen hat, in der sie sich von anwachsenden Minderheiten bestätigt sieht und feiern läßt, wie diese Minderheiten von den Claqueuren der Macht zur Mehrheit hochstilisiert werden,  -  was unsichtbar bleibt,  ist das gemeine Volk, das wird ausgeblendet, nach rechts verschoben und exkludiert und dämonisiert. So funktioniert Spaltung! Frau Emcke zeigt hier ein elitäres Schwarz-Weiss-Denken, wie es pathologischer nicht sein kann: Hier wir Guten vs. "sie", die Bösen. Hier wir armen gequälten Opfer, dort die bösen gewaltgeilen Täter.

Des weiteren ist ihre Rede einseitig, weil sie nur auf die "rechte Gewalt" bzw. die AfD zielt und das, was das Volk am meisten beunruhigt überhaupt nicht erwähnt, - die Angst vor Islamisierung -  eine Verdrängung, die sehr typisch für diese Kreise der medial-politischen Elite ist. Regelmäßig wird in solchen Reden der Fokus auf "rechte" Nebenkriegsschauplätze verschoben, nur um nicht den Islam und seine IS-Auswüchse zu thematisieren. Man merkt ihr an, dass das Volk ihr gar nicht wichtig ist, sondern nur die eigene Ideologie, die sie in GEfahr sieht, nicht durchsetzen zu können: eine multikulturelle Gesellschaft. Die isl. Ideologie, die zu Hass und Gewalt aufruft und die ganze Welt in Atem hält, bleibt aussen vor und sie merken dabei gar nicht, wie sehr sie ihren eigenen Hass und ihre eigene Gewaltbereitschaft auf die sog. Rechten projezieren. In diesem Schattenkampf entgeht ihnen auch die Einsicht, dass der Großteil dieses "Hasses", den die sog. Elite  fraglos vom Volk zu spüren bekommt, keine AKTION, sondern eine REAKTION auf gerade diese Einäugigkeit und Realitätsleugnung der Elite  ist. Neben der kollektiven Verdrängung ist die  Ursache-Wirkung-Verwechslung gleichfalls ein typisches Symptom für die Krankheit, von der diese Elite befallen ist; typisch auch, dass ihr das Stricken am StrickMuster der  "kollektiven Identität" entgeht, mit der sich die Elite identifiziert, der sie durch die Preisverleihung nun angehört.

Das Volk, der gemeine Bürger hat keine Ahnung, was in den Hinterstübchen der Politik so zusammengemauschelt und beschlossen wird, es ist verwirrt, es weiss, es ist was im Busch, nur weiss es nicht, was. Deshalb wundert es auch nicht, dass viele eine Verschwörung der Elite gegen das eigene Volk wittern. Der Begriff der Neuen Weltordnung (NWO) ist salonfähig geworden und hat sein Verschwörungsgestänkle verloren.  Jetzt geistert  Begriff der Dekonstruktion im öffentlichen Raum herum. Aber was alles "dekonstruiert" werden soll, bleibt im Dunkeln.

(Die Ideologie der "Dekonstruktion" von Nationen und Grenzen im Namen einer neuen multigkulturellen Gesellschaftsordnung entstammt der "Frankfurter Schule", die ist nur Politologen und der akademischen Linken bekannt.)


Ja, das fiel mir auch schon auf, dass die "Elite" dem Konstruktivismus huldigt und dabei voraussetzt, dass dies dem einfachen Volke ebenfalls bekannt sein dürfte. Dem ist aber nicht so, weshalb das "einfache Volk" mit diesem elitären neuen Weltbild mit der Schaffung eines neuen Menschen und der anstehenden Dekonstruktion des alten Menschen mental und psychisch vergewaltigt wird.
Der feministische Konstruktivismus sieht das Verhalten von Frauen und Männer als zum größten Teil durch männl.-weibl. Rollenvorgaben konstruiert, die je nach Kultur variieren (können!).  Allerdings: 99.9% sämtlicher Kulturen auf der Welt sind patriarchalisch und somit sind auch die Rollen von Mann und Frau patriarchalisch vorgegeben. Muster: Dominanz vs. Unterwerfung. Es wäre nun wirklich an der Zeit, dass der Mann anfinge, sich vom patriarchalischem"System" zu emanzipieren. Bis jetzt zeigt er als "kastrierter, enteierter" Mann bzw. Softie nur eine Reaktion auf die Emanzipation der Frauen, deren Emanzipation darin gipfelte, nicht authentisch Frau zu sein, sondern im Gegenteil sich des Systems zu bedienen und anzudienen.  Sie haben nur die Tapete gewechselt.

Widersprüchlich auch : C. Emckes Apelle gehen u.a. an eine Gesellschaft, die sie im Begriffe ist, zu dekonstruieren. Im gleichen Atemzug, in dem sie diese Gesellschaft auffordert, keine Ausgrenzung von Verschiedenheiten/Diversities mehr zu dulden, grenzt sie all jene aus, die sie zuvor dämonisiert hat, um ihren Ausschluss zu legitimieren. 
Wer sind "sie"? Und für wen spricht sie? Am Ende weiss ich, dass sie für sich selbst spricht und von und für die  LBGTI-Minderheiten, nicht für die Gesamtgesellschaft, das Volk, sie spricht für  verschwindende (elitäre) Minderheiten, die sich selbst ausschliessen aus dem gesamtgesellschaftlichen Kontext und auf ihre Rechte auf Besonderheit pochen, auf ihren Anspruch auf eine  Parallelwelt (christl. Messen extra für Schwule usw.). Sie - Claqueurin der Macht -  spricht allein für die anwesende exklusive Clique, vom Volk abgekoppelten Chamapagner-Sozialisten, die in ihren "Echokammern" alle Berührungspunkte mit der Realität des gemeinen Bürgers verloren haben.

Emcke: "Manchmal frage ich mich, wessen Würde da beschädigt wird: unsere, die wir als nicht zugehörig erklärt werden, oder die Würde jener, die uns die Rechte, die uns gehören, absprechen wollen?"
Das und alles andere ist unaufgearbeitete Opfermentalität und Jammern auf hohem Niveau, denn die Zeiten, wo Homosexuelle diskriminiert wurden sind lange vorbei. Da wird etwas "konstruiert", was längst überholt ist und dementsprechend an Relevanz verloren hat. Postfaktisch sozusagen... - -

Für den spirituellen "Finder" bedarf es keiner Literatur oder eines Studiums, um sein Ich als ein "Konstruiertes" zu erkennen, er geht noch viel weiter: seiner Erkenntnis nach ist nicht nur das Verhalten  der Geschlechter, sondern die ganze Weltsicht konstruiert.
Der  linke Konstruktivismus dagegen ist selektiv und damit eher semireligiös, er will den alten Menschen dekonstruieren, um auf den Trümmern einen neuen Menschen mit einer neuen Weltsicht aufzubauen - im Gegensatz zum radikal-spirituellen Konstruktivismus, der  nicht nur die Tapeten wechselt, sondern das ganze Haus abreisst  - eine komplette Desidentifikation mit dem Ego resp. mit seinen div. Weltsichten.
Der linke Konstruktivismus verbleibt damit im Gut&Böse-Modus, für ihn ist der alte Mensch der Böse und der Neue Mensch der Gute, die Vision riecht  wieder einmal nach dem  guten alten Paradiesgestänkle, den alle  (New Age-)Utopien ausströmen, die der Weltverbesserung dienen und den Neuen Menschen schaffen sollen.  Der radikale spirituelle Konstruktivismus überwindet die Welt, statt am Fortschritts- und Verbesserungsgedanken zu haften.  Wie ich den linken Konstruktivismus verstehe, sieht er im Menschen nichts anderes als ein beliebig formbares und beliebig neu zu programmierendes - vor allem aber GEISTloses - Wesen, eine Maschine für diverse Zwecke und Zielvorgaben für Planwirtschaft.
(Im übrigen las sich  die Emcke-Rede für mich wie ein Musterbeispiel für Freund-Feind bzw. Schwarz-Weissdenken und Projektion. Es ist schon bemerkenswert, wie eine intelligente, zu der sog. Elite angehörige  Frau sich als Opfer inszeniert und   glauben machen will, dass sie „als Homosexuelle und als Publizistin […] gleich zu zweien der in diesem Kontext besonders verhassten gesellschaftlichen Gruppierungen“ gehöre.)

http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/1244997/
Fortsetzung folgt - oder auch nicht... LOL
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Rote Pille

 

"Haben die Alternativen Medien das Potential ein echtes Gegengewicht zum Mainstream zu sein oder führen die Querdenker ein Nischen-Dasein? Der Konsum Alternativer Medien gleicht dem Schlucken der roten Pille. Dieses Gleichnis aus Matrix lässt sich auch in der Gegenwart feststellen. Denn immer mehr wird deutlich, dass sich unsere Gesellschaft spaltet. Auf jeder Ebene wird polarisiert. Die deutlichste Kluft herrscht dabei zwischen Mainstream-Konsumenten und Konsumenten alternativer Medieninhalte."
http://home.nuoviso.tv/barcode/mit-ayahuasca-auf-der-titanic-barcode-mit-jo-conrad-heiko-schrang-t-ickeroth/

Na ja, die alternativen Medien manipulieren ihre Leser auch...mehr oder weniger. Da gibts die ganze Palette von Grautönen: von hellrechts bis tiefdunkelrechts.   Die deutlichste Kluft ist dieselbe wie die zwischen rechts und links, weiss und schwarz, Freund und Feind. Gibt es im Netz überhaupt "Mainstremkonsumenten", die keine alternativen online-Medien lesen? Dazu gehörte nämlich schon eine gehörige Portion Verdrängung.

Der Film Matrix ist ein pseudospiritueller Film, die Einnahme der roten Pille führt nämlich nicht zu einem spirituellen Erwachen, sondern zum Bewusstsein der Apokalypse. Der halbe Kuchen...
Die Rote-PillenSchlucker halten sich alle für erwachte Freidenker und Letztgültige Atheisten.
Die Rote Pille tut nichts anderes, als die Leute aus der  konditionierten Leithypnose aufzuwecken, aus dem herrschenden Zeitgeist. Das ist dem Letztgültigen Erwachen gegenüber nur ein Augenaufschlag. Der Verstand wird sich flugs ein neues Weltbild basten, einem neuen Zeitgeist anhängen... er wird das Zimmer tapezieren, statt das ganze Haus einzureissen...
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Koran und Bibel

 

passen zusammen wie Altes und Neues Testament. Krankheit, Gottesferne  vs. Heilung. Auf der ganzen Welt werden Christen von Muslimen wegen ihres Glaubens getötet. 

Jegliche Islamkritik wird von den PoKo's, den politisch korrekten bunten  Graumännern in Rassismus verkehrt und dementsprechend wird jeder als Nazi ausgegrenzt, der sich kritisch gegenüber dem Islam äussert. Die "Linken" sagen, dass man mit Islamkritik nur den "Rechten" in die Hände spielt und deshalb sich mit den Rechten gemein mache und merken dabei gar nicht, dass sie selbst es sind, die mit dieser Schwarzweiss-Denke in vorauseilendem Gehorsam vor der Scharia bzw. den Islamisten den Kotau machen, wenn sie sachliche Islamkritik als "böse" und "Nazi" diffamieren, denn im Islam ist Kritik an der Religion oft bei Todesstrafe verboten.(Das soll nicht heissen, dass es keinen wirklichen Hass auf Islam, Flüchtlinge gebe und dass dieser Hass als Kritik verkauft werden soll, gibt es auch.

Wo ist nur die Intelligenz geblieben, die solche Teuflische Verkehrungen und Verwirrungen wieder gerade rückt? Was für ein "postfaktischer" Verrat  an der Vernunft! Gut- und Böse-Verkehrung - Geisteskrankheit als Mainstream? Das kann nicht wahr sein... nein, es ist eine total übergeschnappte kleine "Elite", die sich anmaßt, ihre Krankheit, ihre kranken Anschauungen als Allgemeingut zu projezieren und halluzinieren... die sich  die Deutungshoheit über das Gute anmaßen und sich selbst als die "Guten", die "Anständigen", die moralisch Höherwertigen inszenieren, befeiern und bejubeln  und sich  selbst larmoyant viktimisierend gegen die Bösen, die Unanständigen, das "Pack", die moralisch Minderwertigen gerieren. Es geht mal wieder um den (selbst-)gerechten Krieg des Guten gegen das Böse. Wobei das Böse in perfidester Willkür "rechts" verortet wird, indem ein  "Popanz" geschaffen, ein fiktiver Feind aufgebaut wird, den man öffentlich zur  Bekämpfung freigibt, zur Jagd.... Was heute als rechts diffamiert wird, war vor nicht allzulanger Zeit noch Konsensus der Mitte, der Konservativ-Liberalen, Leute, die CDU und SPD wählten, bevor die Altparteien sich zu einem neosozialistischen Merkel-Block vereinten, einer farblosen Einheitspartei, die sich immer mehr vom Volk entfernt hat und immer mehr Ähnlichkeit mit der ehemaligen SED-Partei annimmt.

Wie ideologisch verblendet muss man sein,  dass man sich selbst gegenüber völlig unbewusst ist gegenüber der Tatsache, dass man doch selbst der Nazi sind, wo man Andersdenkende ausgrenzt, verurteilt, verfolgt, öffentlich diffamiert und sogar physisch angreift. 
Schuld an der allgemeinen  Verwirrung ist u.a.,  dass diese Leute in ihrem Einheits- und Gleichmacherwahn nicht mehr fähig sind, zu differenzieren, sie sind u.a. unfähig,  den Glauben bzw. die Ideologie vom Menschen zu trennen. So wie der militant-patriotische Deutsche mit der Nation überidentifiziert ist, ist der  Muslim mit seinem Glauben identifiziert und der neolinke Kulturmarxist mit seiner No Border-Ideologie und seiner utopischen Vision des Neuen Menschen.

Darin liegt die Crux und die Lösung: dass jeder sich seiner eigenen (Über-)identifizierung mit der jeweiligen Ideologie bewusst werde. Nur so wird der wirklich  "Neue Mensch"  geboren, nur so tritt man in ein Neues Paradigma ein, eine neue erweiterte Ich- und Weltsicht, christl jargoniert: so erfährt man seine geistige Wiedergeburt & Auferstehung. 
Identifikation mit der Nation oder einem Glauben/Ideologie  bedeutet, dass sich der Identifizierte nicht als individueller Mensch fühlt und er sein Menschsein untrennbar mit einem Kollektiv bzw. einer Ideologie verknüpft -  die Folge ist: Die HInterfragung, der Zweifel an solchem Glauben/Ideologie durch "Ungläubige" wird als tödliche Beleidigung empfunden, eine Verletzung der "Ehre", die geahndet und bestraft werden muss. Darin sind sich alle Dogmenjunkies ähnlich, der Islamist ebenso wie der Kulturmarxist.
In diesem Zusammenhang sollte nicht nur die Linke unbedingt die Frage klären, ob und auf welche Weise  durch Religionskritik der Muslim tatsächlich zum neuen Juden werden kann.
Im Grunde geht es um die  Angst, dass der Deutsche sich wieder einmal schuldig machen könnte, indem er eine Religion pauschal verurteilt. Und so wird in  heilloser Verwirrung  die Religion kurzerhand zur Rasse umdefiniert und die Begriffe heillos verwirrt.   

Die Angst der Neo-Konservativen vor der Islamisierung Deutschlands und Europas bewirkt exakt das, was sie befürchten: die Neo-Linke spielt in ihrer militanten Reaktion auf die Ängste der "Besorgten Bürger" den Islamisten in die Hände, d.h. sie  fördert die Islamisierung, derweil sie sich immer mehr der Deutungshoheit des Islams unterwirft.

Als Kathrin Göring-Eckart etwas pathetisch davon sprach, dass wir mit den Flüchtlingen "Menschen geschenkt bekommen" haben, hätte sie nicht unrecht gehabt, wenn sie ergänzt hätte: Wir haben Menschen und keine "Muslime" geschenkt bekommen. Der Muslim ist ein Mensch und als solcher zu achten, wie man jeden anderen Menschen achtet. Der Muslim jedoch will gerade nicht als gewöhnlicher Mensch, sondern als Muslim, d.h. als Träger seiner besonderen einzig wahren Religion, die ihm die einzige Identität verschafft,  geachtet werden, denn in seinen Augen ist wahres Menschsein  untrennbar mit seinem Glauben verbunden.  DAS ist das Problem!  Es liegt ganz eindeutig bei der Überidentifizierung des Gläubigen mit seinem Glauben, der besagt, dass Gläubige anderen Glaubens keine Menschen sind, sondern kuffar, Ungläubige und daher des Todes würdig, wo sie z.B. den isl. Glauben kritisieren.

Dieser Überidentifizierung entspricht im Islam auch die Einheit von Religion und Staat. Deshalb liegt die einzige Lösung des Problems in einer absoluten Trennung von Kirche/Moschee und Staat. Wer das nicht will, der darf halt nicht hinein ins gelobte Wohlfahrtsland.

Die Islamverbände, die scheinbar den Dialog mit der Kirche suchen, wollen die Trennung von Religion und Kirche verhindern, das ist auch der einzige Grund, warum die Kirche sich dem Islam andient, statt sich mit ihm kritisch auseinanderzusetzen. Sie wittert wieder Morgenluft und der Islam die steuergeldlichen Zuwendungen, denndie Islamverbände fordern die Gleichstellung und staatliche Anerkennung, d.h. sie wollen dieselben Rechte wie sie die Kirche noch immer hat.
In Deutschland gibt es nur scheinbar eine Trennung Kirche/Staat, im Moment sieht es sogar so aus, als ob sich der Staat darum bemüht, diese "Trennung" komplett aufzuheben, z.B. wenn Merkel  die "Ungläubigen" zum besseren Verständnis des Islam dazu aufruft, "mal wieder in die Kirche zu gehen" usw.  Die "Evangelikalen" in der Regierung haben das Sagen... auch damit leisten sie der schleichenden Islamisierung Vorschub...

Insbesondere Merkels Ansprache ans Volk bekommt immer mehr einen klerikalen infantilisierenden Predigtcharakter...Nicht die Wähler haben sich von der Demokratie abgewandt, wie die Regierung wahnt, sondern die Regierung hat sich von ihren Wählern und damit von der Demokratie entfernt und sich in Luftschlössern verschanzt.  Die Mehrheit der "Menschen draussen im Lande" sind einfach stinksauer - ein ganzes Volk läßt sich nun einmal nicht gewaltsam der Identität berauben bzw. in einen neuen Menschen "transformieren". Es ist immer der Einzelne.
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Triggerwarning Clownphobie

Triggerwarning ist keine schlechte Sache, wo eine tatsächliche Phobie vorliegt oder ein schweres Trauma, Wo diese Art Warnung pervertiert, wird jegliche unangenehme Befindlichkeit zum Anlass für den Anspruch.
Die sog. HorrorClowns, die seit einiger Zeit in den USA und jetzt auch in Deutschland die Menschen verunsichern, machen sich die Phobie und Unsicherheit der Menschen zunutze und verstärken sie, indem sie nicht nur so scheinen, sondern so perfide und bösartig sind.  Die Horrorclown sind ein Sinnbild für die Gut-Böse-Konfusion, von der die westl. Welt befallen ist. Sie repräsentieren ihr Land.
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Konfuzius vs. Laotse


Auch eine Frucht der 68er, der anti-patriarchalischen antiautoritären  Erziehung ist,  dass Fehlverhalten kaum mehr Konsequenzen hat. Papa Staat - Ordnungskräfte von Polizei und Justiz pflegen ein antiautoritäres Laissez-faire weniger den eigenen Bürgern als den Straftaten von Migranten gegenüber, Menschen, die noch streng patriarchalisch geprägt sind und die sich angesichts des allzu milden Strafmasses öffentlich kaputtlachen.
Vom Papa ist nicht mehr viel übrig, seit die "Mutti's",  Regierungsämter bekleiden, um Menschlichkeit - Gut- und Bessermenschlichkeit!- in die kalte männlich dominierte Politiklandschaft zu bringen. Die Humanität gibt sich weiblich. höhö

Laotse soll gesagt haben, dass die Kinder sich ihrer Wahren Natur, ihres wahren Selbst gemäß richtig entwickeln würden, wenn man sie "losliesse" und sich nicht in ihre Angelegenheit/Erziehung einmische...Naja, ich habe das auch mal geglaubt, heute denke ich, dass das utopisch ist, weil es ein ebensolches ("richtiges") Umfeld/Kollektiv voraussetzt.
Konfuzius, der "Gegenspieler" Laotses ist für Disziplin,  Erziehung, Gebote und Gesetze. Den mochte ich damals gar nicht, .. so ein pöser Pädagoge!
In Laotse und Konfuzius werden extreme Alles-Oder-Nichts-Positionen - irrational vs. rational -  gegenüber gestellt. Laotse liegt falsch, derweil er offenbar der Ansicht ist, dass ein Kind auf die Welt kommen und in der Welt leben könnte, ohne Prägung und Konditionierung auf ein kollektives Weltbild zu erfahren.  Der Einfluss des  Kollektivs ist stärker. Ohne Weltbild keine Ich-Entwicklung. Ohne Ich-Entwicklung gibt es nur ein prärational-regressives oceanisches Aufgehen im Kollektiv. Mir scheint dieser psychospirituellen Fehlentwicklung die Vision der Neuen Weltordnung entstanden zu sein. LOL

(Aus Oktober/November 2016)

Aktuell

dazu ein passender Zu-Fall:


Zi-lu sprach zu Konfuzius: "Wenn Euch der Herrscher des Staates Wei die Regierung anvertraute - was würdet Ihr zuerst tun?" Der Meister antwortete: "Unbedingt die Worte richtigstellen." Darauf Zi-lu: "Damit würdet Ihr beginnen? Das ist doch abwegig. Warum eine solche Richtigstellung der Worte?" Der Meister entgegnete: "Wie ungebildet du doch bist, Zi-lu! Der Edle ist vorsichtig und zurückhaltend, wenn es um Dinge geht, die er nicht kennt. Stimmen die Worte und Begriffe nicht, so ist die Sprache konfus. Ist die Sprache konfus, so entstehen Unordnung und Mißerfolg. Gibt es Unordnung und Mißerfolg, so geraten Anstand und gute Sitten in Verfall. Sind Anstand und gute Sitten in Frage gestellt, so gibt es keine gerechten Strafen mehr. Gibt es keine gerechten Strafen mehr, so weiß das Volk nicht, was es tun und was es lassen soll. Darum muß der Edle die Begriffe und Namen korrekt benutzen und auch richtig danach handlen können. Er geht mit seinen Worten niemals leichtfertig um."