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Mittwoch, 11. Januar 2017

Konfuzius im Grabe spricht, der Zeitgeist, folks, is full of shit!

 
TRIGGERWARNING
:

  • Weil  nicht ausgeschlossen werden kann,  dass Ihnen in meinem Blog Text- und Bild-Material in die Augen fällt, welches  bei Ihnen unangenehme Irritationen auslösen kann, bitte ich Sie,  die nötigen Vorkehrungen zu treffen.“

 

Zeichen der Zeit

 

Konfuzius trifft Laotse
Ich war früher auch mal "links", aber da waren die Linken noch die Progressiven - heute sind sie die Regressiven.
Wann hat es angefangen, dass die linke Ideologie zur totalitären Religion  mit dem Anspruch der absoluten Wahrheit - der totalen "politischen Korrektheit" -  mutiert ist?
Viele Jahre habe ich mich mit Politik, mit der Welt, mit den "Zeichen der Zeit" so gut wie gar nicht beschäftigt, irgendwas muss mir da entgangen sein. Wo ist das missing Link? ...der Moment, das Geschehnis, welches den Umschlagspunkt markiert? Hm... ich dachte bis vor kurzem, ich sei eine der wenigen, die nicht durchblickten, weil sie sich nicht um die Weltgeschehnisse gekümmert haben. Aber jetzt sehe ich bei meinem Netzschlampiergängen , dass alle Menschen im Dunkeln tappen... kein Wunder, dass Verschwörungstheorien blühen...
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Krankheit als Mainstream

 

Der Narzissmus ist, wie schon in den 70igern des vorigen Jahrhunderts von klugen vorausschauenden Leuten befürchtet und vorhergesagt, seit längerem schon zur Volkskrankheit geworden und geniesst an Universitäten, in politmedialen und künstlerischen Kreisen mittlerweise schon einen kulturellen Status. Narzissmus ist Kult. Die Nabelschau ist zum Politikum geworden.
Ich kann mich noch sehr gut an die Veröffentlichung des Buches von Christopher Lasch in den 70igern erinnern und daran, dass ich mich darüber ärgerte, dass Lasch unter dem Begriff der Selbstverwirklichung nur eine narzisstische Nabelschau zu verstehen schien. Ich selbst trennte zwischen der Selbstverwirklichung als der persönlichen Entwicklung des "kleinen" Ichs in der Welt und der SELBST-Verwirklichung des überpersönlichen Wahren Selbst. Es scheint, als ob C. Lasch zu einem sehr großen Teil recht hatte,denn was man heute auf der linkspolitischen Bühne erlebt, kommt einer spirituellen Fehlentwicklung sehr nahe. Viele dieser universalistischen semispirituellen  Linken sind in ihrer geistigen Entwicklung stehengeblieben und blicken noch immer auf sich selbst...


Der heute grassierende Narzissmus zeigt sich u.a. darin, dass immer die anderen Schuld sind, eigene Anteile an Konflikten verdrängt, die  Realität geleugnet oder schöngemalt wird. Der Narzisst hat immer eine weisse Weste und sorgt durch Projektion seines Schattens  dafür,  sein fragiles unrealistisches Selbstbild von Güte, Liebe und reinem Wohlwollen aufrecht zu erhalten. Er ist moralitär und von einem  hypersensiblen Rechtsschaffenheitsvirus angekränkelt. Ausgeprägtes Freund-Feind-Denken.
Die Nabelschau bewirkt eine neurotische Fixierung auf das eigene kleine Selbst, die kleinste Regung bekommt  Bedeutung, das leiseste Unwohlsein wird registriert und der Aussenwelt angelastet. Alles Gute wird dem eigenen Ego zugeschrieben, alles Schlechte kommt durch andere. So entwickle ich eine Opfermentalität, die honoriert wird durch Co-Abhängige , die sich mit mir identifizieren, ihren eigenen Selbstwert durch Gutsein und Helfen steigern.  Meinen sie es mit mir besonders gut, dann lehren sie  mich, etwas Besonderes zu sein, so zu bleiben wie ich bin und meinen Opferstatus auszuspielen, wo immer mir das möglich ist.

Wenn ich meine WAhrnehmung und Reaktion/Interpretation auf die Welt als die einzige Richtige und Wahre ansehe, dann ist das totalitär, weil ich die Verantwortung für meine Gefühle und meine Befindlichkeit nicht übernehme und sie statt dessen im Aussen festmache; wenn mich  harmlose Bemerkungen  an meinen wunden Punkten  "triggern" und dramatische Selbstwertkrisen auslösen,  dann bin ich krank und brauche keinen besonderen Safe Space, sondern eine Therapie.   

Identifikation: Jeder Mensch hat ein Recht auf Anderssein, solange er aus seinem Anderssein kein elitäres Besonderssein macht und Ansprüche erhebt, die ihm nicht zustehen. Jeder kann sich mit allem und jedem identifizieren und sich definieren wie er möchte, solange esine subjektive Selbstdefinition nicht zur Staatsräson erhoben wird, zu einem allgemeinen Glaubenssatz, der wo  nicht geglaubt, als politisch unkorrekt zensuriert und bestraft wird. Das heisst, du kannst dich mit einem Einhorn oder einem Kühlschrank identfizieren, solange du nicht von anderen Menschen verlangst, dass sie in dir ebenfalls einen Kühlschrank oder ein Einhorn sehen sollen.

Jeder Mensch hat sein Recht auf persönliche Abneigung und Zuneigung. Kühlschränke, Homosexualität, Religion abzulehnen, basiert auf diverser Sozialisierung, Prägung und persönlichen Vorlieben.   Ablehnung von Homosexualität ist in sich selbst noch keine Diskriminierung von Homosexuellen als Menschen. Gefühle lassen sich nicht kriminalisieren, Moral läßt sich per dekret nicht einfordern.  Hass ist nicht per se böse, es kommt beim Hass wie bei allem darauf an, in welchen Dienst er gestellt wird, in den des Todes oder den des Lebens. Dies zu unterscheiden, erfordert schon eine ziemliche Reife.
Was bislang als abweichend und nicht normal galt, soll nun per Gesetz und mit Gewalt in den Adelsstand der Norm erhoben, d.h. mainstream werden. So wird auch die Krankheit per dekret verordnet.  Eine elitäre Volkspadägogik - unverhüllt inszeniert über jegliche Art von MainstreamMedien -  fordert Anpassung an die Neurose.  hm...der Volksverhetzungsparagraph ist so dehnbar... in den sozialen Foren sieht immer öfter , wie bei vielen Menschen die Angst ihr übriges tut, sich in vorauseilendem Gehorsam selbst den Maulkorb anzulegen.
Wer nicht schläft und Augen und Ohren auftut, der erlebt live und in Echtzeit, wie die Welt in ein totalitäres geschlosssenes System "transformiert" wird.

Typisch narzisstisches Schwarzweissdenken und selbstmitleidige Wehleidigkeit spricht auch aus den Argumenten derer, die glauben, Krankheiten oder Störungen bei jemandem zu diagnostizieren sei unstatthaft, stehe einem Laien nicht zu und  entspräche Mobbinghandlungen oder erinnere gar an die Euthanasiepraktiken der Nazis. Zum einen geht es bei der Psychopathologisierung der Regressiven Linken nicht um einzelne "gemobbte" Personen, sondern um eine bestimmte politische Gruppierung mit einer bestimmten Ideologie, die ihrerseits ideologischen Zwang auf andere Gruppierungen ausübt.

Mobbing geschieht meist, wenn ein Einzelner das dysfunktionale System/Umfeld  irritiert und den faulen Frieden stört.  Wenn Ch. Lasch, Dr. Maaz oder andere Autoren eine psychopathologische Fehlentwicklung  in Politik und Gesellschaft diagnostizieren, dann handelt es um einen Akt des Widerstands und der Notwehr  gegen ein dysfunktionales krankes System.  Dass heutzutage ein Akt der Notwehr als Angriff  - sogar und durch die Justiz - gewertet wird, ist just ein weiteres Symptom eines dysfunktionalen Systems, welches Angst um seinen Macht- bzw. Selbsterhalt hat.

Jeder einigermaßen unneurotische Mensch ist imstande, Krankheit zu erkennen, man muss z.B. kein Arzt sein, um Krankheit und pathologische Störungen zu bemerken, mit dem Benennen gibt es allerdings oft Schwierigkeiten, oft aufgrund fehlender Begriffe. 
Nur ein autoritätshöriger Mensch, der mit seinen Gefühlen nicht in Kontakt ist, und daher auch  nicht selbständig denken kann,  glaubt, dass niemand als der Arzt wissen kann, ob und wann etwas krank ist. Auch heute ist es wieder so, dass der Überbringer der Botschaft - der, der die Leiche aus dem Keller des Unbewussten holt  - umgebracht wird. Im übertragenen Sinne - das Denunziantentum steht wieder einmal mehr in voller Blüte, und wie stets auf der Seite derer mit der weissen Westen, deren Ideologie ist nur eine andere, aber Gutes für die Menschheit tun, wollen sie alle. 

Die Gut&Böse-Konfusion mit seiner unseligen Täter-Opfer-Verkehrung ist im Internet allerorten erlebbar.
In einem Kommentar las ich, andere zu pathologisieren, entspräche dem Mobbing. Hm... Mobbing geschieht meist, wenn ein Einzelner das dysfunktionale System/Umfeld  irritiert und den faulen Frieden stört.  Wenn Ch. Lasch, Dr. Maaz oder andere Autoren eine psychopathologische Fehlentwicklung  in Politik und Gesellschaft diagnostizieren, dann handelt es um einen Akt des Widerstands und der Notwehr  gegen ein dysfunktionales krankes System.  Dass heutzutage ein Akt der Notwehr als Angriff  - sogar und durch die Justiz - gewertet wird, ist just ein weiteres Symptom eines dysfunktionalen Systems, welches Angst um seinen Macht- bzw. Selbsterhalt hat.


Auch ganz aktuell: Christopher Lasch: Die Blinde Elite
https://www.amazon.de/blinde-Elite-Macht-ohne-Verantwortung/dp/3455110967
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Die Dankesrede

 

von Carolin Emcke, der diesjährigen Preisträgerin des dt. Buchhandels läßt mich noch immer nicht ruhen, weshalb ich mir ihre Jubelrede, die ich zuvor nur im TV verfolgte,  nochmal vornehme. Insbesondere interessiert mich, was sie über die konstruierte Identität sagt.

Zuerst fällt mir auf, wie sie selbst es ist, die a) "die Anderen" konstruiert, denn ich weiss bis zum Ende nicht, wer diese bösen "sie" sind, die sie immer wieder heraufbeschwört, sondern bin auf Vermutungen angewiesen und b)  dass sie hier ein ganz besonderes Feindbild konstruiert, welchem ich bislang so noch gar nicht begegnet bin und verdammt noch mal, ich komme ganz schön herum...LOL.
Erst am Ende wird mir klar: Es ist das Feindbild der Elite: das Volk, "sie", das sind die schweigende politisch unkorrekte Majorität, "sie" sind keineswegs die verschwindende Minderheit von rechtsextremen Neonazis, sondern alle, die sich den multikulturellen kulturmarxistischen  Utopien dieser sog. Elite entgegenstellen.

Diese Rede zeichnet sehr schön nicht nur die Paranoia einer Elite, die sich  - ähnlich der vom selben Geist ergriffenen Hollywood-Elite -  wie in einer Filterblase vom Volk abgekoppelt hat und alle unangenehmen Geräusche, die von draussen zu ihnen hereinkommen als persönliche Angriffe definiert -  sie zeigt auch dieselbe  hysterifome Hypersensibilität gegenüber unangenehmen Reizen (Triggerwarning) wie sie aus den Safe Spaces der amerikanischen LBGTIxytzzzzzzz-Minderheitenghettos an den armerik. Universitäten herüber tönt.
Die Rede zeigt, wie sich auch unsere sog. Elite wie alle Minderheiten eine ParallelRealität geschaffen hat, in der sie sich von anwachsenden Minderheiten bestätigt sieht und feiern läßt, wie diese Minderheiten von den Claqueuren der Macht zur Mehrheit hochstilisiert werden,  -  was unsichtbar bleibt,  ist das gemeine Volk, das wird ausgeblendet, nach rechts verschoben und exkludiert und dämonisiert. So funktioniert Spaltung! Frau Emcke zeigt hier ein elitäres Schwarz-Weiss-Denken, wie es pathologischer nicht sein kann: Hier wir Guten vs. "sie", die Bösen. Hier wir armen gequälten Opfer, dort die bösen gewaltgeilen Täter.

Des weiteren ist ihre Rede einseitig, weil sie nur auf die "rechte Gewalt" bzw. die AfD zielt und das, was das Volk am meisten beunruhigt überhaupt nicht erwähnt, - die Angst vor Islamisierung -  eine Verdrängung, die sehr typisch für diese Kreise der medial-politischen Elite ist. Regelmäßig wird in solchen Reden der Fokus auf "rechte" Nebenkriegsschauplätze verschoben, nur um nicht den Islam und seine IS-Auswüchse zu thematisieren. Man merkt ihr an, dass das Volk ihr gar nicht wichtig ist, sondern nur die eigene Ideologie, die sie in GEfahr sieht, nicht durchsetzen zu können: eine multikulturelle Gesellschaft. Die isl. Ideologie, die zu Hass und Gewalt aufruft und die ganze Welt in Atem hält, bleibt aussen vor und sie merken dabei gar nicht, wie sehr sie ihren eigenen Hass und ihre eigene Gewaltbereitschaft auf die sog. Rechten projezieren. In diesem Schattenkampf entgeht ihnen auch die Einsicht, dass der Großteil dieses "Hasses", den die sog. Elite  fraglos vom Volk zu spüren bekommt, keine AKTION, sondern eine REAKTION auf gerade diese Einäugigkeit und Realitätsleugnung der Elite  ist. Neben der kollektiven Verdrängung ist die  Ursache-Wirkung-Verwechslung gleichfalls ein typisches Symptom für die Krankheit, von der diese Elite befallen ist; typisch auch, dass ihr das Stricken am StrickMuster der  "kollektiven Identität" entgeht, mit der sich die Elite identifiziert, der sie durch die Preisverleihung nun angehört.

Das Volk, der gemeine Bürger hat keine Ahnung, was in den Hinterstübchen der Politik so zusammengemauschelt und beschlossen wird, es ist verwirrt, es weiss, es ist was im Busch, nur weiss es nicht, was. Deshalb wundert es auch nicht, dass viele eine Verschwörung der Elite gegen das eigene Volk wittern. Der Begriff der Neuen Weltordnung (NWO) ist salonfähig geworden und hat sein Verschwörungsgestänkle verloren.  Jetzt geistert  Begriff der Dekonstruktion im öffentlichen Raum herum. Aber was alles "dekonstruiert" werden soll, bleibt im Dunkeln.

(Die Ideologie der "Dekonstruktion" von Nationen und Grenzen im Namen einer neuen multigkulturellen Gesellschaftsordnung entstammt der "Frankfurter Schule", die ist nur Politologen und der akademischen Linken bekannt.)


Ja, das fiel mir auch schon auf, dass die "Elite" dem Konstruktivismus huldigt und dabei voraussetzt, dass dies dem einfachen Volke ebenfalls bekannt sein dürfte. Dem ist aber nicht so, weshalb das "einfache Volk" mit diesem elitären neuen Weltbild mit der Schaffung eines neuen Menschen und der anstehenden Dekonstruktion des alten Menschen mental und psychisch vergewaltigt wird.
Der feministische Konstruktivismus sieht das Verhalten von Frauen und Männer als zum größten Teil durch männl.-weibl. Rollenvorgaben konstruiert, die je nach Kultur variieren (können!).  Allerdings: 99.9% sämtlicher Kulturen auf der Welt sind patriarchalisch und somit sind auch die Rollen von Mann und Frau patriarchalisch vorgegeben. Muster: Dominanz vs. Unterwerfung. Es wäre nun wirklich an der Zeit, dass der Mann anfinge, sich vom patriarchalischem"System" zu emanzipieren. Bis jetzt zeigt er als "kastrierter, enteierter" Mann bzw. Softie nur eine Reaktion auf die Emanzipation der Frauen, deren Emanzipation darin gipfelte, nicht authentisch Frau zu sein, sondern im Gegenteil sich des Systems zu bedienen und anzudienen.  Sie haben nur die Tapete gewechselt.

Widersprüchlich auch : C. Emckes Apelle gehen u.a. an eine Gesellschaft, die sie im Begriffe ist, zu dekonstruieren. Im gleichen Atemzug, in dem sie diese Gesellschaft auffordert, keine Ausgrenzung von Verschiedenheiten/Diversities mehr zu dulden, grenzt sie all jene aus, die sie zuvor dämonisiert hat, um ihren Ausschluss zu legitimieren. 
Wer sind "sie"? Und für wen spricht sie? Am Ende weiss ich, dass sie für sich selbst spricht und von und für die  LBGTI-Minderheiten, nicht für die Gesamtgesellschaft, das Volk, sie spricht für  verschwindende (elitäre) Minderheiten, die sich selbst ausschliessen aus dem gesamtgesellschaftlichen Kontext und auf ihre Rechte auf Besonderheit pochen, auf ihren Anspruch auf eine  Parallelwelt (christl. Messen extra für Schwule usw.). Sie - Claqueurin der Macht -  spricht allein für die anwesende exklusive Clique, vom Volk abgekoppelten Chamapagner-Sozialisten, die in ihren "Echokammern" alle Berührungspunkte mit der Realität des gemeinen Bürgers verloren haben.

Emcke: "Manchmal frage ich mich, wessen Würde da beschädigt wird: unsere, die wir als nicht zugehörig erklärt werden, oder die Würde jener, die uns die Rechte, die uns gehören, absprechen wollen?"
Das und alles andere ist unaufgearbeitete Opfermentalität und Jammern auf hohem Niveau, denn die Zeiten, wo Homosexuelle diskriminiert wurden sind lange vorbei. Da wird etwas "konstruiert", was längst überholt ist und dementsprechend an Relevanz verloren hat. Postfaktisch sozusagen... - -

Für den spirituellen "Finder" bedarf es keiner Literatur oder eines Studiums, um sein Ich als ein "Konstruiertes" zu erkennen, er geht noch viel weiter: seiner Erkenntnis nach ist nicht nur das Verhalten  der Geschlechter, sondern die ganze Weltsicht konstruiert.
Der  linke Konstruktivismus dagegen ist selektiv und damit eher semireligiös, er will den alten Menschen dekonstruieren, um auf den Trümmern einen neuen Menschen mit einer neuen Weltsicht aufzubauen - im Gegensatz zum radikal-spirituellen Konstruktivismus, der  nicht nur die Tapeten wechselt, sondern das ganze Haus abreisst  - eine komplette Desidentifikation mit dem Ego resp. mit seinen div. Weltsichten.
Der linke Konstruktivismus verbleibt damit im Gut&Böse-Modus, für ihn ist der alte Mensch der Böse und der Neue Mensch der Gute, die Vision riecht  wieder einmal nach dem  guten alten Paradiesgestänkle, den alle  (New Age-)Utopien ausströmen, die der Weltverbesserung dienen und den Neuen Menschen schaffen sollen.  Der radikale spirituelle Konstruktivismus überwindet die Welt, statt am Fortschritts- und Verbesserungsgedanken zu haften.  Wie ich den linken Konstruktivismus verstehe, sieht er im Menschen nichts anderes als ein beliebig formbares und beliebig neu zu programmierendes - vor allem aber GEISTloses - Wesen, eine Maschine für diverse Zwecke und Zielvorgaben für Planwirtschaft.
(Im übrigen las sich  die Emcke-Rede für mich wie ein Musterbeispiel für Freund-Feind bzw. Schwarz-Weissdenken und Projektion. Es ist schon bemerkenswert, wie eine intelligente, zu der sog. Elite angehörige  Frau sich als Opfer inszeniert und   glauben machen will, dass sie „als Homosexuelle und als Publizistin […] gleich zu zweien der in diesem Kontext besonders verhassten gesellschaftlichen Gruppierungen“ gehöre.)

http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/1244997/
Fortsetzung folgt - oder auch nicht... LOL
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Rote Pille

 

"Haben die Alternativen Medien das Potential ein echtes Gegengewicht zum Mainstream zu sein oder führen die Querdenker ein Nischen-Dasein? Der Konsum Alternativer Medien gleicht dem Schlucken der roten Pille. Dieses Gleichnis aus Matrix lässt sich auch in der Gegenwart feststellen. Denn immer mehr wird deutlich, dass sich unsere Gesellschaft spaltet. Auf jeder Ebene wird polarisiert. Die deutlichste Kluft herrscht dabei zwischen Mainstream-Konsumenten und Konsumenten alternativer Medieninhalte."
http://home.nuoviso.tv/barcode/mit-ayahuasca-auf-der-titanic-barcode-mit-jo-conrad-heiko-schrang-t-ickeroth/

Na ja, die alternativen Medien manipulieren ihre Leser auch...mehr oder weniger. Da gibts die ganze Palette von Grautönen: von hellrechts bis tiefdunkelrechts.   Die deutlichste Kluft ist dieselbe wie die zwischen rechts und links, weiss und schwarz, Freund und Feind. Gibt es im Netz überhaupt "Mainstremkonsumenten", die keine alternativen online-Medien lesen? Dazu gehörte nämlich schon eine gehörige Portion Verdrängung.

Der Film Matrix ist ein pseudospiritueller Film, die Einnahme der roten Pille führt nämlich nicht zu einem spirituellen Erwachen, sondern zum Bewusstsein der Apokalypse. Der halbe Kuchen...
Die Rote-PillenSchlucker halten sich alle für erwachte Freidenker und Letztgültige Atheisten.
Die Rote Pille tut nichts anderes, als die Leute aus der  konditionierten Leithypnose aufzuwecken, aus dem herrschenden Zeitgeist. Das ist dem Letztgültigen Erwachen gegenüber nur ein Augenaufschlag. Der Verstand wird sich flugs ein neues Weltbild basten, einem neuen Zeitgeist anhängen... er wird das Zimmer tapezieren, statt das ganze Haus einzureissen...
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Koran und Bibel

 

passen zusammen wie Altes und Neues Testament. Krankheit, Gottesferne  vs. Heilung. Auf der ganzen Welt werden Christen von Muslimen wegen ihres Glaubens getötet. 

Jegliche Islamkritik wird von den PoKo's, den politisch korrekten bunten  Graumännern in Rassismus verkehrt und dementsprechend wird jeder als Nazi ausgegrenzt, der sich kritisch gegenüber dem Islam äussert. Die "Linken" sagen, dass man mit Islamkritik nur den "Rechten" in die Hände spielt und deshalb sich mit den Rechten gemein mache und merken dabei gar nicht, dass sie selbst es sind, die mit dieser Schwarzweiss-Denke in vorauseilendem Gehorsam vor der Scharia bzw. den Islamisten den Kotau machen, wenn sie sachliche Islamkritik als "böse" und "Nazi" diffamieren, denn im Islam ist Kritik an der Religion oft bei Todesstrafe verboten.(Das soll nicht heissen, dass es keinen wirklichen Hass auf Islam, Flüchtlinge gebe und dass dieser Hass als Kritik verkauft werden soll, gibt es auch.

Wo ist nur die Intelligenz geblieben, die solche Teuflische Verkehrungen und Verwirrungen wieder gerade rückt? Was für ein "postfaktischer" Verrat  an der Vernunft! Gut- und Böse-Verkehrung - Geisteskrankheit als Mainstream? Das kann nicht wahr sein... nein, es ist eine total übergeschnappte kleine "Elite", die sich anmaßt, ihre Krankheit, ihre kranken Anschauungen als Allgemeingut zu projezieren und halluzinieren... die sich  die Deutungshoheit über das Gute anmaßen und sich selbst als die "Guten", die "Anständigen", die moralisch Höherwertigen inszenieren, befeiern und bejubeln  und sich  selbst larmoyant viktimisierend gegen die Bösen, die Unanständigen, das "Pack", die moralisch Minderwertigen gerieren. Es geht mal wieder um den (selbst-)gerechten Krieg des Guten gegen das Böse. Wobei das Böse in perfidester Willkür "rechts" verortet wird, indem ein  "Popanz" geschaffen, ein fiktiver Feind aufgebaut wird, den man öffentlich zur  Bekämpfung freigibt, zur Jagd.... Was heute als rechts diffamiert wird, war vor nicht allzulanger Zeit noch Konsensus der Mitte, der Konservativ-Liberalen, Leute, die CDU und SPD wählten, bevor die Altparteien sich zu einem neosozialistischen Merkel-Block vereinten, einer farblosen Einheitspartei, die sich immer mehr vom Volk entfernt hat und immer mehr Ähnlichkeit mit der ehemaligen SED-Partei annimmt.

Wie ideologisch verblendet muss man sein,  dass man sich selbst gegenüber völlig unbewusst ist gegenüber der Tatsache, dass man doch selbst der Nazi sind, wo man Andersdenkende ausgrenzt, verurteilt, verfolgt, öffentlich diffamiert und sogar physisch angreift. 
Schuld an der allgemeinen  Verwirrung ist u.a.,  dass diese Leute in ihrem Einheits- und Gleichmacherwahn nicht mehr fähig sind, zu differenzieren, sie sind u.a. unfähig,  den Glauben bzw. die Ideologie vom Menschen zu trennen. So wie der militant-patriotische Deutsche mit der Nation überidentifiziert ist, ist der  Muslim mit seinem Glauben identifiziert und der neolinke Kulturmarxist mit seiner No Border-Ideologie und seiner utopischen Vision des Neuen Menschen.

Darin liegt die Crux und die Lösung: dass jeder sich seiner eigenen (Über-)identifizierung mit der jeweiligen Ideologie bewusst werde. Nur so wird der wirklich  "Neue Mensch"  geboren, nur so tritt man in ein Neues Paradigma ein, eine neue erweiterte Ich- und Weltsicht, christl jargoniert: so erfährt man seine geistige Wiedergeburt & Auferstehung. 
Identifikation mit der Nation oder einem Glauben/Ideologie  bedeutet, dass sich der Identifizierte nicht als individueller Mensch fühlt und er sein Menschsein untrennbar mit einem Kollektiv bzw. einer Ideologie verknüpft -  die Folge ist: Die HInterfragung, der Zweifel an solchem Glauben/Ideologie durch "Ungläubige" wird als tödliche Beleidigung empfunden, eine Verletzung der "Ehre", die geahndet und bestraft werden muss. Darin sind sich alle Dogmenjunkies ähnlich, der Islamist ebenso wie der Kulturmarxist.
In diesem Zusammenhang sollte nicht nur die Linke unbedingt die Frage klären, ob und auf welche Weise  durch Religionskritik der Muslim tatsächlich zum neuen Juden werden kann.
Im Grunde geht es um die  Angst, dass der Deutsche sich wieder einmal schuldig machen könnte, indem er eine Religion pauschal verurteilt. Und so wird in  heilloser Verwirrung  die Religion kurzerhand zur Rasse umdefiniert und die Begriffe heillos verwirrt.   

Die Angst der Neo-Konservativen vor der Islamisierung Deutschlands und Europas bewirkt exakt das, was sie befürchten: die Neo-Linke spielt in ihrer militanten Reaktion auf die Ängste der "Besorgten Bürger" den Islamisten in die Hände, d.h. sie  fördert die Islamisierung, derweil sie sich immer mehr der Deutungshoheit des Islams unterwirft.

Als Kathrin Göring-Eckart etwas pathetisch davon sprach, dass wir mit den Flüchtlingen "Menschen geschenkt bekommen" haben, hätte sie nicht unrecht gehabt, wenn sie ergänzt hätte: Wir haben Menschen und keine "Muslime" geschenkt bekommen. Der Muslim ist ein Mensch und als solcher zu achten, wie man jeden anderen Menschen achtet. Der Muslim jedoch will gerade nicht als gewöhnlicher Mensch, sondern als Muslim, d.h. als Träger seiner besonderen einzig wahren Religion, die ihm die einzige Identität verschafft,  geachtet werden, denn in seinen Augen ist wahres Menschsein  untrennbar mit seinem Glauben verbunden.  DAS ist das Problem!  Es liegt ganz eindeutig bei der Überidentifizierung des Gläubigen mit seinem Glauben, der besagt, dass Gläubige anderen Glaubens keine Menschen sind, sondern kuffar, Ungläubige und daher des Todes würdig, wo sie z.B. den isl. Glauben kritisieren.

Dieser Überidentifizierung entspricht im Islam auch die Einheit von Religion und Staat. Deshalb liegt die einzige Lösung des Problems in einer absoluten Trennung von Kirche/Moschee und Staat. Wer das nicht will, der darf halt nicht hinein ins gelobte Wohlfahrtsland.

Die Islamverbände, die scheinbar den Dialog mit der Kirche suchen, wollen die Trennung von Religion und Kirche verhindern, das ist auch der einzige Grund, warum die Kirche sich dem Islam andient, statt sich mit ihm kritisch auseinanderzusetzen. Sie wittert wieder Morgenluft und der Islam die steuergeldlichen Zuwendungen, denndie Islamverbände fordern die Gleichstellung und staatliche Anerkennung, d.h. sie wollen dieselben Rechte wie sie die Kirche noch immer hat.
In Deutschland gibt es nur scheinbar eine Trennung Kirche/Staat, im Moment sieht es sogar so aus, als ob sich der Staat darum bemüht, diese "Trennung" komplett aufzuheben, z.B. wenn Merkel  die "Ungläubigen" zum besseren Verständnis des Islam dazu aufruft, "mal wieder in die Kirche zu gehen" usw.  Die "Evangelikalen" in der Regierung haben das Sagen... auch damit leisten sie der schleichenden Islamisierung Vorschub...

Insbesondere Merkels Ansprache ans Volk bekommt immer mehr einen klerikalen infantilisierenden Predigtcharakter...Nicht die Wähler haben sich von der Demokratie abgewandt, wie die Regierung wahnt, sondern die Regierung hat sich von ihren Wählern und damit von der Demokratie entfernt und sich in Luftschlössern verschanzt.  Die Mehrheit der "Menschen draussen im Lande" sind einfach stinksauer - ein ganzes Volk läßt sich nun einmal nicht gewaltsam der Identität berauben bzw. in einen neuen Menschen "transformieren". Es ist immer der Einzelne.
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Triggerwarning Clownphobie

Triggerwarning ist keine schlechte Sache, wo eine tatsächliche Phobie vorliegt oder ein schweres Trauma, Wo diese Art Warnung pervertiert, wird jegliche unangenehme Befindlichkeit zum Anlass für den Anspruch.
Die sog. HorrorClowns, die seit einiger Zeit in den USA und jetzt auch in Deutschland die Menschen verunsichern, machen sich die Phobie und Unsicherheit der Menschen zunutze und verstärken sie, indem sie nicht nur so scheinen, sondern so perfide und bösartig sind.  Die Horrorclown sind ein Sinnbild für die Gut-Böse-Konfusion, von der die westl. Welt befallen ist. Sie repräsentieren ihr Land.
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Konfuzius vs. Laotse


Auch eine Frucht der 68er, der anti-patriarchalischen antiautoritären  Erziehung ist,  dass Fehlverhalten kaum mehr Konsequenzen hat. Papa Staat - Ordnungskräfte von Polizei und Justiz pflegen ein antiautoritäres Laissez-faire weniger den eigenen Bürgern als den Straftaten von Migranten gegenüber, Menschen, die noch streng patriarchalisch geprägt sind und die sich angesichts des allzu milden Strafmasses öffentlich kaputtlachen.
Vom Papa ist nicht mehr viel übrig, seit die "Mutti's",  Regierungsämter bekleiden, um Menschlichkeit - Gut- und Bessermenschlichkeit!- in die kalte männlich dominierte Politiklandschaft zu bringen. Die Humanität gibt sich weiblich. höhö

Laotse soll gesagt haben, dass die Kinder sich ihrer Wahren Natur, ihres wahren Selbst gemäß richtig entwickeln würden, wenn man sie "losliesse" und sich nicht in ihre Angelegenheit/Erziehung einmische...Naja, ich habe das auch mal geglaubt, heute denke ich, dass das utopisch ist, weil es ein ebensolches ("richtiges") Umfeld/Kollektiv voraussetzt.
Konfuzius, der "Gegenspieler" Laotses ist für Disziplin,  Erziehung, Gebote und Gesetze. Den mochte ich damals gar nicht, .. so ein pöser Pädagoge!
In Laotse und Konfuzius werden extreme Alles-Oder-Nichts-Positionen - irrational vs. rational -  gegenüber gestellt. Laotse liegt falsch, derweil er offenbar der Ansicht ist, dass ein Kind auf die Welt kommen und in der Welt leben könnte, ohne Prägung und Konditionierung auf ein kollektives Weltbild zu erfahren.  Der Einfluss des  Kollektivs ist stärker. Ohne Weltbild keine Ich-Entwicklung. Ohne Ich-Entwicklung gibt es nur ein prärational-regressives oceanisches Aufgehen im Kollektiv. Mir scheint dieser psychospirituellen Fehlentwicklung die Vision der Neuen Weltordnung entstanden zu sein. LOL

(Aus Oktober/November 2016)

Aktuell

dazu ein passender Zu-Fall:


Zi-lu sprach zu Konfuzius: "Wenn Euch der Herrscher des Staates Wei die Regierung anvertraute - was würdet Ihr zuerst tun?" Der Meister antwortete: "Unbedingt die Worte richtigstellen." Darauf Zi-lu: "Damit würdet Ihr beginnen? Das ist doch abwegig. Warum eine solche Richtigstellung der Worte?" Der Meister entgegnete: "Wie ungebildet du doch bist, Zi-lu! Der Edle ist vorsichtig und zurückhaltend, wenn es um Dinge geht, die er nicht kennt. Stimmen die Worte und Begriffe nicht, so ist die Sprache konfus. Ist die Sprache konfus, so entstehen Unordnung und Mißerfolg. Gibt es Unordnung und Mißerfolg, so geraten Anstand und gute Sitten in Verfall. Sind Anstand und gute Sitten in Frage gestellt, so gibt es keine gerechten Strafen mehr. Gibt es keine gerechten Strafen mehr, so weiß das Volk nicht, was es tun und was es lassen soll. Darum muß der Edle die Begriffe und Namen korrekt benutzen und auch richtig danach handlen können. Er geht mit seinen Worten niemals leichtfertig um."

Sonntag, 2. August 2015

Mein DOT, gelieber HerzensDOT, an dich denk ich in einem fort...


One is enough

Was die Naturgesetze angeht und das Causalitätsprinzip, so werden sie im menschlichen Evolutionsprozess nicht nur vom Einzelnen transzendiert, auch die Quantenphysik weiss: Naturgesetze existieren nur auf der Zeitachse, der Entwicklungslinie von Evolution.
Der Glaube, dass es keine Zufälle gibt, ist keine mystische Wahrheit, wie man oft glaubt, sondern ist wissenschaftlich durchaus begründet. Dem Causalitätsgesetz nach gibt es keine Wirkung ohne Ursache, was wiederum den Glauben begründet, dass es so etwas wie Zufälle nicht gibt. Demnach dürfte es sehr schwer sein, am falschen Ort zur falschen Zeit zu sein, denn der Zufall ist eine Wirkung und erscheint nur deshalb als Zufall, weil die Ursache der "zufallenden" Begebenheit  im Verborgenen liegt. Ursache und Wirkung ist also immer EINS.
Auch wenn ich von Evolutionsprozess schreibe, so ist mir bewusst, dass es diesen in Wirklichkeit nicht gibt - Enthüllungsprozess ist ein besserer Begriff, aber auch nur aus der Perspektive der nondualen "Letztgültigen Erkenntnis", in der ich u.a. erkenne, dass sich nichts wirklich entwickelt hat, sondern dass sich nur mein Wahrnehmungsfokus erweiterte, in dem das erscheint, was seit Ewigkeit war und ist.
Als mir das in endgültiger Letztgültigkeit  bewusst wurde,  war ich mit OneIsEnough ausnahmesweise mal EINS, d.h. er gabmir Recht.
Ja, man kann es nicht oft genug wiederholen:

Es gibt in WAHRHEIT nichts, was sich entwickeln könnte, alles was sich entwickelt bzw. ERWEITERT,   ist unser innerer AUFMERKSAMKEITSFOKUS. (Gewahrsein)


Im Allgemeinen stimmt es, wenn ich sage,  dass mich nichts mehr berührt, dass ich keine Vorlieben, Ab- und Zuneigungen mehr habe. Dennoch passiert es noch, dass ich mir über Gedanken zueilen ein illusionäres Gefühl besorge. So zum Beispiel, wenn in meinem Fokus überraschenderweise OneIsenough auftaucht. Wie neulich, als ich einen Kommentar zu meinem Blog von ihm fand. Auch wenn er nicht mit seinem Namen unterschrieben hätte, hätte ich ihn doch sofort erkannt. OIE  gehört zu den ganz wenigen, denen ich im Allmy-Forum ein Herz spendierte und wo mir heute noch ganz warm  ums kühl-neutrale  Herz werden kann, wenn mir ihr Name begegnet. LOL. 

Dazu gehört übigrens auch DOT, der Evil Knievel und  1st High Flyer des Allmyforums, der nach längerer Absence wieder fröhliche Resurrectio im Allmy-Forum feiert, insofern TrickyGeeky ihn hochkommen läßt, hehe - ich wünschte, die beiden würden öfter aufeinandertreffen...köstlich!
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Mein geliebter HerzensDOT,  ich denk' an dich in einem fort!
Nicht an die Menschen will ich glauben, nein, nur an dich, mein DOT allein;
Daß nichts mir deine Lieb' kann rauben, des mag mein Herz sich wohl erfreun.

Komm schnell,  wir wollen's  Küssen üben, ich von hüben, du von drüben
Auf der Stelle jetzt und hie! Denn nicht nur im Allmystery, überall ist Leben,
Bei Aunti Lolo's Strumpfenband wie irgendwo daneben!

Doch bitte ich zum Schluss euch sehr, nehmts nicht persönlich, lieber Herr,
die Liebe, die ich meine hier ist totaliter alitär.

Der WAtzmann ruft, its five'o clock  - DOT zum Gruß!
Dein ANTIdot
(Lolo von Schulte-Hülshoff)
Ach, dass ich dies vergesse nicht: Grüß' mir, please, den lieben WICHT!
Denn wer den MOD  in der Höhe nicht ehrt, ist des Allmyhimmels nicht wert!


Die Achillesferse

von Herrn Cerebrus ist sein Wissen. Wird sein Wissen bzw. Kompetenz in Zweifel gezogen, dann wird er böse.  Dahinter liegt offenbar eine tiefe Angst, die ihn dazu antreibt, alles, was er schreibt so hieb- und stichfest zu formulieren, dass niemand einen Einwand oder eine Kritik anbringen könnte...ein Perfektionierungsbedürfnis... eine Angst, Schwächen zu zeigen,  kritisiert und lächerlich gemacht zu werden, nicht ernst genommen zu werden, ein Bedürfnis anerkannt zu sein.  Die Anerkennung als "psychospirituelle Kapazität" dürfte ihm allerdings schwerfallen,  solange seine Weltsicht, wie er selbst sagt, die Weltsicht von Ursache und Wirkung ist. Um diese Weltsicht zu transzendieren, bedarf es der Schattenintegration bzw. einer gelungenen Individuation.
Nach einigen Bemerkungen von ihm zu urteilen, könnte er möglicherweise überzeugt sein, ein "Avatar" zu sein, das ist ein Mensch, der auf einer hohen Bewusstseinsstufe wiedergeboren wurde und dementsprechend  keiner Verdrängung mehr fähig ist und für den sich daher Individuation resp. Schattenarbeit komplett erledigt haben. Ob es Avatare gibt, weiss ich nicht, ich weiss aber mit Sicherheit, dass  Herr C. keiner ist -  das hat er mit div. Reaktionen bewiesen und vor allem mit seinem unseligen öffentlichen Bekenntnis zur dualistischen Weltsicht, die eines Avatars unwürdig ist. Aber wirklich, nicht mal theroretisch darf man daran "glauben", wenn man überzeugend sein spirituelles Wissen demonstrieren will. DAS muss er einfach "wissen" -der Verstand: dass das dualistische Causalitätsgesetz eine handfeste Illusion ist, die nur in unserem Kopf existiert. Weil der Verstand aber - bzw. der Träger des Verstandes, vordergründig genannt Callida - sich damit selbst ganz persönlich in Frage gestellt sieht - kann er sich dessen nicht BEWUSST werden! Das ist die Crux des Verstandes bzw. Herrn Callidas!

Allgemein läßt sich sagen: Wo  (massive)Abwehrstrukturen sichtbar werden, im spirituellen Kontext insbesondere gegen die Universelle Wahrheit, da ist weder Erleuchtung, Erlösung geschweige denn Erfüllung - was letztendes ja doch die Große Befreiung von allem Leiden bedeutet.
Man sagt, in der Spiritualität gebe es keine Ziel. das ist falsch und richtig, je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachtet - aus der evolutionären oder der involutionären - aus der dualen oder der nondualen Sicht.  Mal bin ich mir der einen, mal der anderen Seite bewusst..LOL. Mal Hase, mal Igel.

Das Problem mit dem Ziel ist nur,  dass der Egomind  sich falsche Vorstellungen davon macht. Auferstehung, geistige Wiedergeburt, anders gesagt: die Befreiung von Leiden ist aber ganz deutlich das postulierte ZIEL aller spirituellen Disziplinen... woran Herr C. aber offenbar nicht einmal theoretisch glaubt, derweil er so rechtschaffen-militant geradezu fanatisch insbesondere das Leiden der Juden bei jeder ihm passenden Gelegenheit in's Blickfeld rückt und verteidigt und dabei jeden exkommuniziert und diskreditiert, der es wagt,  den Holocaust  - nicht nur aus politischer! - sondern explizit aus spiritueller Sicht als "Illusion"  in Frage zu stellen. Herr C., der sich als psychospirituelle Kapazität sehen muss - anders könnte er psychospirituelle Dysfunktionen ja nicht erkennen und behandeln -  denkt hier ganz wie Herr Normal.  Hrr C. verwechselt die Ebenen!  Das darf nicht mal der gemeine theoretische Verstand, der sich was auf sein Wissen zugute hält!
Noch mehr kann man sich spirituell leider nicht disqualifieren. Sorry, a stimmts ja nicht mal mit der Theorie... (In diesem Zusammenhang  kann man wieder sehr deutlich sehen, wie Abwehr-Emotionen  imstande sind, alle Klarheiten zu beseitigen, - denn wo man früher noch verstreute oder  zuweilen sogar geballte Wahrheit in Herrn C's Texten fand, findet sich seit der Hitler-in-uns-Diskussion nur noch formvollendete hyperintellektuell-eierköpfige Vernebelungsformulierungskunst, durchwirkt mit dem, was man in der Psychopathologie "dysfunktionale Attribuierung"   und im Volksmund eine Verdammte Haltlose Unterstellung nennt.

Nochmal: Befreiung von Leid fußt auf nichts anderem als  auf der Desidentifikation von Ego und seiner persönlichen und insbesondere auch der  kollektiven Geschichte. Des weiteren basiert es auf der Desidentifkation mit dem Denken und vor allem dem angehäuften Wissen und der persönl. und kollektiven Glaubenssätze. Alles angesammelte Wissen, alles, was du je erfahren und von der Welt gelernt hast,  muss als konzeptionelles Wissen erkannt werden, egal ob es sich um das Wissen vom Holocaust, deiner Lebensgeschichte oder ob es sich um die Erinnerung  vom vergangenen Mittagessen handelt. Alles, was du einmal erfahren hast, ist vergangen, Erinnerung, also Konstruktion. Bild. Auch das, was du selbst zu sein glaubst, wie du dich definierst, ist nur Vorstellung. Bild. SelbstBILD!

Herr C. - der Egomind im allgemeinen - identifziert sich mit seinen Gedankeninhalten, als da wären die Vorstellungen von leidenden Menschen in einer vergangenen Zeit. Wie Herr Nomal glaubt er an die Wirklichkeit seiner Konstruktion. Er glaubt an seine GEdankenkonstruktion, stellt sich leidende Menschen vor, holt dazu seine "BEWEISE" - Bilder aus der staatlich anerkannten und wissenschaftlich beglaubigten historischen Asservatenkammer der KZ-Vergangenheit, stellt sie vor das Auge des Betrachters und fordert ihn auf, dies als WIRKLICHKEIT zu sehen. Das heisst, er fordert dich auf, dich mit einem bedeutungsleeren Bild zu identifizieren, denn die bis auf die Knochen abgemagerten Menschen auf dem Bild leben nicht mehr, haben keinerlei konkete Existenz. (Ob sie das mal gehabt haben, spielt für den neutralen Mind im Hier und Jetzt keine Rolle!, was vergangen ist ist vergangen!

Wohlbemerkt, Callida hält sich nicht für Herrn Normal, sondern für einen spirituell fortgeschrittenen Geist, wenn nicht mehr! Einen Herrn Normal(Verstand) darf man nicht für seine Illusionen tadeln... aber ein spirituelles Ego, welches sich hartnäckig an Bildern festklammert und nicht erkennt, dass diese Bilder nur in seinem Kopf stattfinden, ein Film, der  aller konkreten WIRKLICHKEIT entbehrt, ist ein unwissendes, unerleuchtetes spirituelles SuperegoArschloch, insbesondere dann, wenn es alle, die die Wahre Wirklichkeit erkannt haben und  seiner dualist. Weltsicht nicht huldigen, "exkommuniziert", dem Feuer übergibt, d.h. der Hybris anklagt und einer "Psychospirituellen Störung" bezichtigt.
Mensch, Callida, dass Bilder kein Beweis sind für Wirklichkeit, kann sogar auf der personal-dualen Ebene heute jeder Herr Normal  verstehen! Was Herr NOrmal aber nicht verstehen kann, ist, dass es aus spiritueller Sicht schnurzegal ist, ob ein Bild gefälscht oder ob es sich um ein Original handelt. . Bild ist Bild, ob falsch und richtig spielt keine Rolle, es wird weder an die Wirklichkeit des einen noch an die des anderen geglaubt.
Nehmen wir die beiden Bilder, die ich willkürlich gegoogelt habe. Das eine  ist oder könnte ein KZ-Foto sein. Das andere zeigt Kinder, die der Überschrift  nach einen Taifun beobachten. (!) Was ist daran wirklich? Es sind zwei Bilder, keiner weiss, wo sie und unter welchen Umständen sie fotografiert wurden, außer du forschst nach und googelst, bis du "Fakten" hast. hah! Fakten, wirklich?  Schwarze und weiße Kinder, abgemagert bis auf die Knochen.


Zugegeben, es bedarf eines hohen Gewahrseins,  um die Identifikationen mit der sog. Realität bzw. die GEdankenkonstruktionen, die uns die REalität vorspiegeln,  aufzulösen. Herr C. ist weit davon entfernt, er  ist nicht nur identifiziert, sondern geradezu verliebt in seine Gedankenkonstruktionen und v.a. in allgemein anerkannte wissenschaftl. Glaubenssätze.  Sein Fokus reicht noch nicht über den persönlichen Tellerrand und kann den Kollektiven MenschheitsWahnsinn, der in seinem Unbewussten auf  seine Enthüllung wartet,  noch nicht erfassen.  Man kann ihm nur wünschen, dass ihn das  Heisenberg'sche Unschärfe-Dingsbums  am Wickel kriegt, ... eine wissenschaftliche Theorie, mit der ihm die wissenschaftsgläubigen Flausen schon ausgetrieben werden! Diese Theorie wird ihm und jedem Herrn Normal in der Praxis der Bewusstseinsentwicklung zur Apokalypse geraten - zum Totalkollaps.  Da kriegt er so ein Hirnsausen, dass er dort hinfällt, wo er hingehört: auf die Knie. Da wird er nicht nur von Gott herunterkanzeln, sondern nach ihm schreien. 

Überhaupt: Wie einer so von Gott sprechen kann, ohne seine persönliche Bekanntschaft gemacht zu haben, bleibt mir ewig ein Rätsel. Noch nie sich gebeugt, noch nie ein wahres Wort gesagt oder gebetet, noch nie in der Löwengrube gesessen, noch nie durch's Tal der Tränen gegangen, noch nie 40 Tage durch die Wüste... - aber von Gott, Dunkler Nacht und Johannes vom Kreuz klügeln!
Da erdreistet sich jemand, die  Dunkle Nacht, ohne sie selbst erlebt zu haben, zu psychopatholisieren, indem er den Suchern/Findern nach eigenem Gutdünken unterschiedslos statt dessen eine gewöhnliche Depression an die Backe knöpft und der Selbstwert des Suchers infrage gestellt wird.  Klar ist es möglich, dass viele Sucher das verwechseln, aber sicher ist auch, dass Herr C. nicht die Geister unterscheiden kann - dies eben, weil er selbst nicht erlebt hat, was er so klügelnd und oberflächlich formvollendet, aber inhaltsleer und substanzlos  in Szene zu setzen weiss.

(Es erstaunt mich immer wieder: Heute im Zeitalter von Google kann wirklich jeder sich ein belesenes Image basteln, die Bücher muss man nicht mehr gelesen haben, um mitzusprechen, es reicht ein Wiki-Auszug und schon kann man sich ein gelehrtes Flair geben; Um dem Gelehrsamkeitsanstrich noch eine letzte Weihe zu geben, kann sich jeder ein Buch zusammenschustern und den - Gipfelpunkt der Schamlosigkeit- den geistigen Diebstahl mit einem COPYRIGHT versehen!Alles, was man braucht, ist ein gutes Gedächtnis und/oder ein Archiv.
Wer je von der (Liebes-) Dichtung des Johannes vom Kreuz sich hat ergreifen lassen, der hat ein Herz und der kann auch mit dem Herzen SEHEN. Herr C. hat keines. Das wiederum kann ICH sehen, weil ich meine Augen in der Brust und nicht wie er allein im Kopfe trage! Um Johannes v. Kreuz zu verstehen, musste man selbst von einer persönlichen Liebe - einer brennenden Gottesliebe ergriffen sein!)

Da wird das Spirituelle willkürlich psychopathologisiert  bzw.  andere spirituellen Sucher/Finder  auf "psychospirituelle Störungen" hin analysiert, die nicht seinem spirit. Konzept bzw. seinem dualistischen Weltbild entsprechen. 

Gesetz


Herr C. ist ein Mann des Gesetzes. Er ist mit Wissen und  Wissenschaft identifiziert, er glaubt z.B. noch immer an Gedankenkonstruktionen und Konzepte wie physikalische Naturgesetze, den Gesetzen des Denkens... seine Weltsicht basiert auf dem Causalitätsgesetz und Syllogismen (z.B. verstandesmäßige scheinlogische Syllogismen wie die Definition von Menschlichkeit des Gottmenschen, z.B. Der Mensch jenseits von Ego ist zwar Gottmensch, aber bleibt  menschlich,  insofern als er den staatlich anerkannten  Gesetzen der Natur weiterhin unterworfen ist. 
Das geistige Gesetz der Nichtübertragbarkeit von dualen Faktoren auf die nonduale Ebene wird nicht erfasst, weil seine einseitig-linkshirnig ausgerichtete Geisteskraft nicht dazu ausreicht, die beiden Ebenen dual-nondual  im Fokus zu behalten. Der Verstand neigt dazu, ENTWEDER dual ODER nonduale Position zu beziehen. Sowohl-Als-Auch ist eine Gleichzeitigkeit, die er nicht denken kann.

Zum Naturgesetz ein kurzer Abriss: Nach meiner ERfahrung ist es so, dass auf der dual-personalen Ebene das Causalitätsgesetz genauso wie das KarmaKonzept ihre Wirklichkeit haben. Auf dem Individuationsweg habe ich selbst erfahren bzw. erkannt,  dass wir gar nicht nach unserer Natur leben, ich habe die Bekanntschaft gemacht mit den "Naturgesetzen", die in uns angelegt sind, die wir aber aufgrund der Zivilisation verloren haben. Wir haben u.a. die Instinkte verloren, weil wir aus dem Garten der Natur, aus Eden, hinausgeworfen wurden. Wir sind keine wirklichen Menschen, wir sind nicht natürlich. Wir ernähren uns nicht gesetzmäßiig-natürlich, wir gehorchen der natürlichen Programmierung nicht. Wir sind z.B. alle sovon Gott programmiert, dass die Frau auf ganz natürliche Weise im Alter zum Manne wird. Und der Mann zur Frau. Wenn man den natürlichen Ordnungen in uns folgt, dann würden wir uns ganz von selbst auch spirituell entwickeln und die geistigen Gesetze hinter den Naturgesetzen erkennen. Aber wir stören von Geburt an unsere natürliche Entwicklung. Künstliche Hormone verhindern, dass wir geistig wachsen. Eine Frau, die  Östrogene nimmt, kann geistig nicht zum Manne werden. Naturgesetz und geistiges Gesetz gehen hand in hand! Im übertragenen Sinne ist das gemeint, es geht in Wirklichkeit um die weiblichen und männlichen Anteile, die wir in den Schatten verdrängt haben. Alles Natürliche, alle in uns wirkenden göttlichen Ordnungen/Gesetze haben wir in den Orkus geschickt. Wer seine weiblichen Anteile befreit hat, der weiss, wovon ich spreche! Das Natürliche ist das Weibliche.Das Matriarchat ist in uns. Das kollektive Gedächtnis... In der psychospirituellen Entwicklung gehts primär um das konkrete Wirken und konkrete Erfahren dieser Gesetze in der konkreten einzelnen Person, und nicht um physikalische Naturgesetze, die zum abstrakten Wissen gehören, welches erst mit dem Patriarchat erworben wurde.
Am Ende werden die Naturgesetze transzendiert, d.h. die geistigen Dimensionen hinter den Naturgesetzen wird offenbar. Die Urbilder. Archetypen. Diese Erfahrungen kann man nicht aus Büchern beziehen.

Herr C.'s Auffassung von Spiritualität

  ist objektivistisch und populistisch, weil sie sich an der allgemeingültigen Auffassung der sog. Realität orientiert. 
Populistisch: Herr C. propagiert eine Zwei-Herren-Irrlehre, wonach man einerseits seine weltlichen Ziele verfolgen und andererseits das Reich Gottes suchen und finden könne. Alles, was er propagiert führt den Menschen nicht zu sich selbst, sondern aus dem  Hier und Jetzt hinaus. Des weiteren ist er zwar durchaus dafür,  die persönlichen, d.h. negativ besetzten Glaubenssätze in Frage zu stellen, der Glaube an die  positiven Glaubenssätze jedoch wird nicht angetastet. Ferner bleiben die kollektiven Dogmen unangetastet(Wissenschaften). Es geht aber letztlich darum, das ganze Ich-Haus abzureissen und zu erkennen, dass alles, ALLES, was wir über die Welt wissen, Glaubenssätze, Dogmen sind!

Einerseits meint er nach Gutdünken willentlich in der EInheit des Reiches Gottes verweilen zu können und andererseits sich der "Vielheiten" der Welt erfreuen zu können und Zukunftsplänen und div. anderen Strategien zu frönen.
Das ist die beelzespitzbübische IrrLehre eines "Jokers", die besonders die Kopfmenschen anspricht, die viel auf ihren Gesunden Menschenverstand und gesunde Lebensweise halten und auf der linearen Zeitachse uralt werden wollen, statt sich dem vertikalen Jungbrunnen im ewigen JETZT zuzuwenden - dem Himmelreich in uns.  Geht es doch allein darum, das Leben zu verlieren, um das LEBEN zu gewinnen (Jesus); anders gesagt: das kleine Ego zu verlieren, um das große ICH BIN-Bewusstsein zu realisieren.
Den Kuchen essen und behalten - das hat noch nie funktioniert.

Es war nicht nur frech von Herrn C. , mir beim geringsten Gegenwind sofort Abwehr vorzuwerfen, es war gewissermassen ein Verrat. Ich habe woanders schon geschrieben - die schnellen Abwehr- oder Projektionsvorwürfe ("Blitzrepliken" lol)  sind die Selbsterhaltungskniffe ungeheilter schnell beleidigter Therapeuten. Zu jenen gehört auch der mutmaßlich angehende Therapeut Herr C.  Er liest  und "kennt" mich seit 2 Jahren und hat noch immer nicht begriffen: ICH bin diejenige - besser gesagt  ICH BIN DAS, was Abwehrmechanismen BEMERKT und nicht das Ego, welches sie produziert! LOL
Verrat deswegen, weil er mir sozusagen mein Dissertationsthema, meine "Doktorarbeit" geklaut hat, er hat sich mein ureigenes Schatten- und Abwehrthema, angeeignet, sich ungeniert meiner Erkenntnisse bedient und  für seine Zwecke "verwurstet" - nur um sie  letztlich gegen mich zu wenden, als die übliche Zuwendung ausblieb.
Adaptieren ist nichts Böses und kann einfach durch den Akt einer Inspiration oder geistigen Befruchtung geschehen. Ich erhebe kein Copyright auf meine Worte.  "Böse" ist es, wenn man den Wirt vergißt, der einen inspiriert und mit Nektar versorgt hat. Vollends frech und undankbar ist es aber vor allem, wenn man das Wissen auf eine verdrehte, dilettantische und boshafte Weise gegen den "Versorger" wendet.

Zu Anfang unserer Bekanntschaft amüsierte mich sein intellektuelles Wortgeklingel. Die Art wie er meine Erkenntnis  in wissenschaftlich-intellektuelle SprachFORM adaptierte und übersetzte, sah ich mit Wohlwollen und eher spielerisch spasshaft, denn als eine Rhetorik an, die nur auf Unantastbarkeitsanspruch und Beeindruckung beruht.  Ich sah in ihm den "Kleinen Professor", den Prof. und wenn ich mit ihm am Telefon sprach, "sah" ich immer einen aufgeweckten lebhaften neugierigen 12jährigen Lausbub. Der er auch ist.
(Ich wiederhole hier nochmal: Herr C. hat  immer humorvoll von anderen geredet, er hat niemals über andere Menschen in irgendeiner weise herablassend, abwertend  oder schlecht gesprochen. Seine ARt über andere zu sprechen, war  humorig, aber nie wirklich hämisch. Seine Art "Häme" war m. E. eine lausbubenhaft-herzliche ÄtscheBätsch-Häme, er entwarf witzige Szenarien, Bilder, die sich in meinem Kopf zu lustigen Comics formten.  Also DEN Kerle mag ich immer noch sehr...LOL:) Er ist auch kein schlechter Psychologe, wenn er nicht gerade in der Abwehr ist. Er hat ein umfangreiches psychologisches Wissen, was in diesem Metier durchaus seinen Wert hat. ("Schwarzpsychologisch" wird er offenbar nur dann tätig, wenn man ihm gegen das Schienbein tritt) Zuweilen scheint auch ein Genius aus ihm, wo man sich nicht so sicher ist, ob nach der Form oder dem Inhalt...

Herr C. war zu Anfang oft mein Echo. Das war völlig in Ordnung für mich damals.  Herr Fredo nannte es einmal unschön, Herr C. hielte sich unter meinen Röcken versteckt.  Ich wusste, was er meinte - aber durch Herrn Fredos Augen zu schauen, ist grundsätzlich kein Augenschmaus...
Wo sich Herr C. mitsamt seiner "Weltsicht"  die ganze Zeit versteckt hielt, zeigte mir dann spätestens das Thema Hitler und Holocaust. Meine Infragestellung seiner Kompetenz rief sein anderes Gesicht auf den Plan. Es zeigte sich,   dass man mit ihm nicht diskutieren kann, wenn man seine Anschauungen und sein Wissen infrage stellt. Es zeigte sich ein erschreckendes SchwarzWeiss-  bzw. Freund-Feind-Denken. Seine "Leichtigkeit des Seins" ist  anscheinend sehr störanfällig und  hängt davon ab, dass man keine ihm unangenehmen Sachen sagt, ruhig ist und zuhört.   Herr C. hat wie gesagt, durchaus seine Qualitäten, er ist lustig und unterhaltsam, sein Wohlwollen hielt leider nur so  lange als ich mich wohlverhielt und seine Überzeugungen nicht in Frage stellt. Als ich das tat, wurde ich zu seinem Feind, den es infolge mit allen unlauteren Mitteln zu bekämpfen und zu diskredieren galt. Eine Sache, die mich heute absolut nicht mehr stört oder beeinträchtigt, da alles mir zum Wohle gerät. Insbesondere die mutmaßlich negativen Dinge. 


Gott behüte uns

vor ungeheilten Heilern, insbesondere vor ungelernten, selbsternannten  "transpersonalen" Therapeuten, die die Stärke nicht aufbringen, Widerstand auszuhalten bzw. unfähig sind,  Infragestellung und  Kritik ihrer Patienten adäquat zu verarbeiten.

In seinem Allmy-Thread "Spiritualität und psychospirituelle Störungen" demonstriert Herr Callida sehr gut, wie er mit evtl. Patienten umgeht, sollte er tatsächlich jemals therapeutisch tätig  werden, was Gott verhüten möge. So wie Herr Callida in Diskussionen mit Kritik umgeht, so geht er ganz allgemein mit Kritik um - nicht anders  würde er mit seinen Klienten umgehen.

Ein Therapeut, derbei jeder Kritik gleich in die Abwehr geht und dem Patienten  noch mehr pathologisiert, indem er ihn bei "Fehlverhalten" mit einer  path. Diagnose bestraft, ist selber ein iatrogener Faktor, ein derartig projezierender Therapeut wirkt nicht heilend, sondern retraumatisierend.
Ein Therapeut, der auf den leisesten Hauch einer Kritik und den kleinsten Widerstand eines Patienten mit einer Gegenübertragung reagiert, indem er dem Pat. ein Abwehrverhalten vorwirft, ist selber krank. Er leidet an eben jener Krankheit, die er dem Patienten introjeziert.
Zur Anschaung: Ein versteckter Vorwurf der Abwehr ist auch in folgender Sentenz zu finden. Ein User beklagte sich über die Art und Weise, wie man u.a.  "in diesem Thread mit Spirituellen" umgehe und gab mit seinen Einwänden (Kritik) seinem Eindruck und seinem Empfinden  Ausdruck. Die Antwort des getroffenen und betroffenen angehenden Therapeuten C.'s war:
"Wenn Dich in meinem Thread etwas tangiert, dann nur weil Du selbst damit in Resonanz gehst. Erkennst Du diesen unerkannten Aspekt in Dir? Provozierende Dinge im Außen sind manchmal nötig, um diese unerkannten Aspekte seines Selbst im Licht zu sehen."
Man ersetze das Wort "Thread" bitte durch das Wort "mir", dann hat man die Wahrheit!
GAnz offensichtlich fühlte sich "Das provozierende Ding" namens Herr C.  durch die Kritik des Users S. in seiner Person  infragegestellt, denn  Herr C. lenkt von sich ab, er geht nicht auf die Kritik oder das Empfinden des Users S. ein,sondern gibt den Schwarzen Peter an den Sender zurück und sagt damit:  Nicht ich, sondern DU bist der Schwarze, meine Weste ist rein wie Schnee...DU PROJEZIERST! Du bist in der Abwehr! Ich habe nichts damit zu tun, ich bin gar nicht.
Es musste Callida schon sehr gekränkt haben, dass der User S. ihn ansah als einen potentiell "verwirrten gestörten Spirituellen, der einen anderen gestörten Spirituellen die Störung nehmen will. Was daraus resultiert ist klar. Märchen + Märchen = Komplexes Märchen.)
Es ist dies dasselbe Reiz-Reaktions-Muster, welchem man bei Callida immer dann ansichtig wird, wenn man ihn kritisiert oder er sich kritisiert fühlt. So wurde er von dem User S. auch  mit einem sich festgebisssenen Hund verglichen. Das muss ihn gekränkt und verletzt haben. Statt sich aber den eigenen Gefühlen der Kränkung zu stellen, verdrängt er sie und  projeziert sie auf den anderen.

Das ist auch exakt die Art und WEise, wie schwarzpsychologische Therapeuten mit ihren Patienten umgehen, wenn diese "Widerstand" zeigen, ihrer Befremdung Ausdruck geben oder Kritik äußern an der Therapie bzw. dem Therapeuten. Statt dem Gefühl des Pat. auf den Grund zu gehen, wird er der Abwehr beschuldigt.

Der User Saul jedoch war so gesund, dass er diese wahrhaft teuflische "Gegenübertragung" kontern konnte und die Projektion dahin zurückgab, wo sie herkam, :
"Du hast dich mir die ganze Zeit nicht gestellt. Jetzt bellst du, wenn ich dem Thread den Rücken kehre. Langweilig. Hoffe du erkennst deine unbekannten Aspekte deiner selbst, die deinem Handeln entspricht...

Einerseits ist es ja erfreulich, dass man seit neuestem auch als Heilpraktiker psychotherapeutisch tätig sein kann, andererseits wird damit Tür und Tor den narzisstischen Dilettanten und selbsternannten Wundertätern und Scharlatanen aller Art geöffnet. So weit ich informiert bin, ist es nämlich nicht nötig für einen Heilpraktiker, sich und seine TherapieMethoden supervisorisch begleiten und überprüfen zu lassen.

 Herr C. ist gestern wie heute nicht imstande, bei anderen Menschen die Abwehrmechanismen sachlich und objektiv im einzelnen zu analysieren, "dingfest" zu machen und zu benennen. Das liegt a)am fehlenden Wissen über Widerstand in der Psychoanalyse und b)  an der fehlenden Selbsterkenntnis/Individuation/Schattenintegration.  Ein solcher Mangel ist im Rahmen einer therapeutischen Beziehung absolut gefährlich und unheilvoll für den Klienten: Denn Abwehrmechanismen  registriert Herr C. bei anderen immer nur dann, wenn er sich persönlich tangiert und angegriffen und in seiner Person infrage gestellt  fühlt - er dreht den Spieß einfach um  (übrigens auch ein Abwehrmechanismus) und projeziert seine eigenen Abwehrmechanismen auf andere, um diese der Abwehr und des Widerstands zu beschuldigen. Möglicherweise nennt er dies gar noch "spiegeln", LOL.

Widerstand in der Psychologie ist Widerstand gegen das Aufdecken unbewusster Inhalte  Widerstand gegen die persönliche Wahrheit.... gegen Heilung... Liebe...Angst vor der Freiheit. Dieser Widerstand dient der Aufrechterhaltung von Lebenslügen u.a.m.
Ein Therapeut sollte so stark und in sich gefestigt sein, dass er den Widerstand nicht persönlich nimmt und  seine Abwehr nicht konflikthaft auf die Abwehr des Pat. trifft.  (s.a. Übertragung-Gegenübertragung). Ein Therapeut muss sich speziell bei fehlender Supervision einer permanenten Selbstüberprüfung unterziehen.
Ungeheilte Therapeuten mißverstehen nämlich das "Nicht- persönlich-nehmen" dahingehend, dass sie die Schuld/Verantwortung von der eigenen Peson auf die Person des Patienten verlagern. Eine psycholog. Abwehrreaktion, der  man auch immer wieder im Reiz-Reaktions-Schema von Herrn Callida begegnet.

Sehr interessant ist, dass der Mechanismus des  Projezieren und  das narzisstische Spiel des "Spiessumdrehen" diese Spieler ihr Leben lang  bei strahlender Gesundheit belassen kann, durch das Projezieren ihrer Abwehr auf andere, machen sie die anderen krank, da sie durch das Projezieren der eigenen verdrängten Anteile  im Anderen Introjekte injezieren, die  mit negativen Glaubenssätzen einhergehen und den Selbstwert erheblich herabsetzen, das kann bis zum Gefühl der völligen Wertlosigkeit und nicht zuletzt zum Suizid führen.( Interessant auch: Es gibt auf körperlicher MikroEbene dieselbe Mechanik  des "Spiessumdrehens" in Bezug auf die Immunabwehr.)

Ich weiss, wovon ich spreche: Ich habe solche Mechanismen als Täter und als Opfer an mir selbst erspürt, ich habe hautnah erlebt, wie ich durch die Projektionen anderer krank wurde, ich sah haarscharf auf welche Weise krankmachende Introjekte gesetzt werden. Es gibt Täter, die sicher solcher Psychotechniken ganz bewusst hingeben, das fällt in den Bereich der Schwarzen Magie. Im dritten Reich wurde experimentiert, die Psychiater... So wie man  positive Effekte mit Positivdenken bei sich und anderen erreichen kann, kann man das auch umgekehrt mit quasi verordnetem Negativdenken:  unter dem Mäntelchen des Gutmeinens schieben diese Sorte Täter den eigenen Dreck vor der Haustür des anderen ab. Siehe auch seinen "Backlash" an User S. , dem er eine Schattenprojektion vorwirft, statt sich ein einziges Mal nur einer Kritik bzw. seinem eigenen Schatten (Gefühlen)  zu stellen.

Könnte Herr C. sich seinem Schatten, d.h. seinen eigenen gekränkten Gefühle gegenüber dem Kritiker  nur stellen, dann wäre er auch imstande zu erkennen, dass es seine eigenen Gefühle sind, die  einen guten  "Resonanzboden" dafür abgeben, Informationen über den Zustand des Users S. zu gewinnen.
Das ist nämlich die Grundlage für Empathie - das zeichnet einen guten Therapeuten aus. Das wäre zu lernen!

Therapeut ist man übrigens nicht nur für ein paar Stunden am Tag, ein Wahrer Therapeut begrenzt sein Wohlwollen nicht auf besondere div. Menschen in seinem Behandlungszimmer.
Das Allmystery-Forum eignet sich hervorragend als therapeutisches Übungsfeld. Herr C. benutzt es  offenbar als ein solches. Allerdings mißbraucht er nicht nur sein Wissen, sondern z.T. auch die DiskussionsTeilnehmer.
Er hält sich selbst raus aus dem Spiel. Er stellt sich weder seinen eigenen Gefühlen noch hält er irgendeiner Kritik stand. Er versteckt sich, statt sich bzw. seine Gefühle zu offenbaren. Nur auf diese Weise läßt sich sein dominanter Unantastbarkeitsanspruch durchsetzen und seine autoritäre VorMachtStellung erhalten. Ihm geht es nicht um andere Menchen, ihm geht es um den Selbsterhalt -  Selbstaufwertung durch Abwertung.

Nochmal: für mich ist das hier  keine persönliche Auseinandersetzung, sondern ich behandle hier sozusagen eine Prüfungsfrage. Herr Callida machte daraus eine persönliche Auseinandersetzung,  er schuf ein Freund-Feind-Bild, eine "Gegenpartei" dadurch, dass er  sich in seiner  P e r s o n   abgewertet fühlte, derweil  ich nur seine Meinung/Überzeugung/Weltsicht angriff. In Wirklichkeit habe nicht ich ihn  bzw. seine Kompetenz in Frage gestellt, sondern er selbst hat durch seinen äußerst augenöffnenden Abwe(h)rtungsüberschwang gezeigt, dass er nicht nur mit seiner Person und  mit einer dualistischen "Weltsicht"  identifiziert ist,sondern  insbesondere seinem Wissen  ü b e r  Spiritualität und Psychologie verhaftet ist. Er selbst war es, der mit seinem Agieren einen psychospirituellen Status offenbart hat, der seine diesbezügliche Kompetenz und evtl. Erfahrung komplett in Frage stellt.

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Der Begriff der Abwehr

darf niemals zum Schimpfwort werden! die psychologischen Abwehrmechanismen sind nichts Böses oder Schlechtes. Ganz im Gegenteil sind sie im Normalleben absolut notwendig, weil sie die Funktionstüchtigkeit des Ichs gewährleisten, weil sie die Grenzen aufrechterhalten, die vom Unbewussten trennen. Abwehrmechanismen schützen vor Überflutung unbewusster Inhalte.
Herr C. allerdings benutzt den Vorwurf der Abwehr als Waffe, als (Mund-)Totschlaginstrument, um sich nicht nur gegen Kritik zu schützen, sondern vor allem sich  gegen die BEwusstwerdung der Flecken auf der eigenen Weste zu schützen.
DAS ist böse.   Ein unvoreingenommener Psychologie oder Therapeut würde, wenn er tatsächlich einen Abwehrmechanismus registrierte, der Abwehr auf den Grund gehen und die Gefühle eruieren, die den Abwehrmechanismen zugrundeliegen. Jede Abwehr, jeder Widerstand hat seine Berechtigung und darf nicht gebrochen oder zum Vorwurf werden. Psychologische Abwehr ist lebensnotwendig; um zu verhindern, dass Traumen und andere verdrängten Inhalte das Bewusstsein überschwemmen, darf man nicht mit solchen Holzhammermethoden kommen, die den Patienten verletzen und retraumatisieren, sondern man muss ganz behutsam vorgehen.
Wer immer den Willen eines anderen bricht oder manipuliert, bricht damit die Abwehr. Kritiklosen Kadavergehorsam verlangt von anderen nur der, der selbst nicht stark genug ist, Kritik adäquat Stand zu halten. Da ist das Selbstwertgefühl so instabil, dass es nur auf Kosten der Abwertung (Pathologisierung(Diskreditierung) anderer aufrechterhalten werden kann. Dass sich in therapeutschen Bereichen sehr viele dieser Leute tummeln, ist nicht unbekannt - handelt es sich bei Therapeuten doch nicht selten um Menschen, die selbst schwersttraumatisert unbewusst zuerst im Studium der Psychologie ihr Heil suchen, später dann  - noch immer unbewusst - als "hilflose Helfer", indem sie sich mit dem Leid ihrer Patienten projezierend identifizieren und ihnen "helfen",  indem sie als "Gute Menschen"  kuschlige Abhängigkeit und Nähe durch Symbiose schaffen. Distanzierung durch eine andere Meinung  ist für ausgeprägte "gutmenschliche" Freund-Feind-Denker gleich Verrat und ein Böses, was bekämpft werden muss.

Einmal krank - immer krank, das gilt speziell für psychische oder psychosomatische Störungen. In der Psychiatrie gesund zu werden, als geheilt eingestuft zu werden, ist so gut wie unmöglich, man kann nur noch kränker werden. Eine einzige "zyklothyme"  Episode im Alter von vielleicht 25 wird man nie wieder los, solange man zum Arzt geht. Solltest du nach 30 Jahren mal wieder zum Arzt gehen und du auf die Frage nach vergangenen  Erkrankungen ehrlich antwortest,  dann ist die Psychose oder manische Episode für den Doc keine Vergangenheit, sondern Gegenwart -  für ihn bist du immer noch krank, wenn auch "symptomfrei".  Fortan stehst du unter Verdacht und darfst in Gegenwart vom Doc bloss nicht aus der Rolle fallen, d.h. übermäßig emotional werden oder verärgert what ever, oder verwirrt...die Diagnose hängt dir lebenslänglich über dem Haupt wie ein Damokles-Schwert. Ähnliches kann man bei der Diagnose Alkoholismus beobachten. Seit Alkoholismus als Krankheit gilt, bist du zwar einerseits von Verantwortung entbunden, stehst aber immer "unter Verdacht", wenn du mal "ausflippen" solltest und du es mal wagst, anders als sonst zu reagieren. So oder so bist du an Krankheit angebunden, d.h. du  bist identifiziert mit deiner Krankheit! Deine ganze Krankengeschichte sagt dir, dass du nicht nur gestern, sondern auch heute keineswegs gesund, sondern  nur symptomfrei bist!

Das quasi introjezierend-hypnotisierende Verhalten der Ärzte und Therapeuten setzt Introjekte und "schreibt" ihn krank.  Gerade in der Psychiatrie lassen sie dich nicht mehr hochkommen... der psychiatrische Patient ist oft der Sündenbock einer ganzen Zunft von Psychiatern und fragwürdigen Therapeuten, die ihre verdrängten Sünden und Leiden auf die Patienten projezieren, um sie in ihrem Opfer zu bekämpfen/heilen vorgeben.


Deshalb bleibt nur eines:
Desidentifikation von Krankheit, Elend, Tod. Um sich den  krankheitsverschreibenden Händen von ungeheilten Ärzten und Therapeuten nicht auszuliefern, sollte man damit anfangen, nicht nur die Notwendigkeit der Heiler, sondern primär die Notwendigkeit der eigenen Krankheit  zu hinterfragen. Die Metapher entschlüsseln, die jede Krankheit ist. Medizin ist Ideologie.  Krankheit ist "Ismus". Die Identifikation mit Ideologie und Ismus erkennen und auflösen. Du bist kein Ismus. (Rheumatismus, Alkoholismus usw.)
Wer immer meint, spirituelle Entwicklung kann man nicht "machen" - auf  der personal-dualen Ebene ist harte Arbeit an sich selbst vonnöten - nichts ist schwerer, als bei sich zu bleiben und sich selbst die heilende Aufmerksamkeit zu schenken, derer es bedarf, um heil und ganz zu werden.
Was das Ego eines ungeheilten Arztes nicht zulassen kann: Ein Therapeut und Arzt ist nur soweit ein Guter, als er dir hilft, dir selbst zu helfen und sich selbst quasi die Existenzgrundlage entzieht, indem er sich überflüssig macht. LOL.

Dienstag, 30. Juni 2015

Aus Paraphonenmunde gellt, wem auf den Kopf ein Backstein fällt, dem wiederaufersteht die Welt



Scheinbarkeit vs. Illusion

Herr Callida sagt,  dass der Mensch jenseits von Ego immer noch menschlich ist, in dem Sinne,  dass der nämlich genauso Zahnschmerzen kriegt wie jeder andere und dass vor diesem Zahnschmerz jeder Glaube an die Scheinbarkeit des Körpers  in die Knie geht, -  WETTEN, DASS...?

Wetten, dass einer solchen Argumentation u.a. die falsche Vorstellung des Egominds zugrunde liegt, dass Desidentifikation gleich Nichtvorhandensein (in diesem Fall von Schmerz)  bedeutet?  Die Erkenntnis der Scheinbarkeit des Körpers ist aber im Grunde nichts als die Erkenntnis der IDENTIFIKATION des Egominds mit dem Körper. Diese Erkenntnis befreit dich dementsprechend auch nicht vom Körper, sondern nur von der Identifikation mit dem Körper/Materie. Himmelsack ...!

Callida's Argumentation kommt aus dem Verstand und ist dementsprechend UNWAHR. Der alte Egomind kann sich nicht vorstellen, dass der Mind jenseits des Jordans neu programmiert ist - besser gesagt: in stetiger Neuprogrammierung befindlich  und deshalb nicht mehr so leicht  im Stande ist, auf die alte Art und Weise Schlussfolgerungen zu ziehen und hypothetisch zu denken und wie zu guten Alte-Adams-Zeiten das Gestern ins Morgen zu transponieren. Vergangenheit bzw. die vergangene Erfahrung als allgemeingültig  in die Zukunft zu setzen. Herr Callida glaubt ganz wie Herr Normal, dass das, was gestern war auch heute ist ebenso auch noch  für morgen und alle ZEITEN gilt. Herr Callida's linear-diskursives Denken  macht eine eindeutige Aussage über den zustandslosen Zustand jenseits von Ego, der ÜBER den Verstand/Denken geht.
Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn Herr C. sich nicht als spirituell erfahrene Kapazität geben würde und tatsächlich auch sehr viel Wahres geschrieben hat. Allerdings sind es gerade solche Äusserungen, die zeigen, dass da eine tiefe Kluft herrscht zwischen dem, was er sagt und dem, was er IST!
Egal, was Herr Callida sagt - WAHR ist:
ICH, als ALL-EINiges SUBJEKT bin weder imstande, mir  JETZT  eine GESCHICHTE von einem schmerzenden Zahn auszudenken, der mich aus der Gnade hauen könnte, noch bin ich fähig, an eine solche "Vision"/Vorstellung zu glauben. Solange Herr Callida kein ALL-EINIGes SUBJEKT ist, wird er an seine Illusionen und Vorhersagen glauben... und natürlich an Logik, an Causalität und den ganzen unnötigen Kram - an alles, was man sich nur DENKEN kann! LOLOLOL!

Scheinbarkeit... hm...Illusion oder Illusionshaftigkeit (der sog. Realität) ist m. E. ein besserer Begriff, weil der  nicht so gebräuchlich ist auf der  personalen  Ebene und deshalb keinen Anlass für Mißverständnisse bietet. Dennoch: Scheinbarkeit, Illusion, Täuschung - egal, welchen Begriff man auch wählen mag, er ist nur Annäherung an die Wirklichkeit, es gibt halt kein treffendes Wort für etwas, was einerseits ist und andererseits nicht ist. 
Gleich welchen Begriff man bevorzugt, man muss die personale und die transpersonale Ebene im Auge behalten und differenzieren. Das Wort "scheinbar" wird auf der personalen Alltagsebene sehr häufig als synonym für "offenbar" gebraucht: z.B. Scheinbar hat jemand etwas verwechselt. Wenn man dieses Wort benutzt, muss man deutlich machen, für welche Ebene - dual/nondual - es gemeint ist, wenns nicht aus dem (spirituellen) Zusammenhang heraus deutlich wird. Sonst sorgt es für viel Verwirrung. Mit dem Wort Täuschung ist es ähnlich.Man kann zu jemand sagen: Du täuschst dich und beides meinen:  personal - sich in einer bestimmten Sache täuschen oder transpersonal gemeint im Sinne von "Alles ist Täuschung".
Deshalb bevorzuge ich den Begriff "Illusionshaftigkeit"-

Aufgeschnappt

Im Netz läuft mir ein bekannter Philosoph in den Fokus, der tatsächlich von "mystischen Weltanschauungen" spricht, soll er tatsächlich nicht wissen, dass Mystik iJenseits von allen Weltanschauungen ist? Derselbe Philosoph findet eine "rationale Mystik" als Widerspruch in sich.   Himmel, denke ich, hat der Kerle denn noch nie über seinen philosphischen Tellerrand geschaut?  Das ist doch nur scheinbar so, Herr Müller!  - ("scheinbar" ist hier im normalen Sinn gebraucht,das merke ich jetzt nur mal an wegen der Veranschaulichung dessen, was ich oben mit Ebenenkonfusion meinte).
Mystik ist TRANSrational, aber nicht irrational; eine "rationale Mystik", wie ich sie verstehe,  grenzt sich als solche vor allem ab von den romantisch-mystischen Schwarmgeistern der Heiligkeit. Die Vertreter der "rationalen Mystik"  zeichnen sich immer durch  äusserst trockene Nüchternheit aus, die den numinosen Bereich der Heiligkeit i.d.R.  transzendiert hat. In diesem Fall schliesst die trockene Nüchternheit den Narren und den Trottel keineswegs aus, sondern ein...LOL.
http://www.feuerbringer-magazin.de/2014/10/07/unsinn-ist-kein-akademisches-fachgebiet/

Andreas Müllers Statement ist ebenso unsinnig wie das Buch, welches er kritisiert. (Dark Buddhism)
Ach diese Philosophen - so nah sind sie dran...


Trottel-Ich

Wie ich schon im Zusammenhang mit Edgar Hofers Video-Satsang feststellte, bin auch  ich jenseits des Jordans noch genauso ein "Trottel" wie ich früher diesseits des Jordans einer war. An Weltklugheit habe ich wohl weder zugenommen noch abgenommen.  Es ist so, dass ich oft die selben "Dummheiten" mache oder sage wie früher auch, nur habe ich mich damals für meine "Blödheit" gegeisselt und verurteilt. Alle Dinge, für die ich mich früher verurteilte und schämte, tue ich immer noch, sie lassen mich im Gegensatz zu früher nurmehr kalt. 

Aktuelles Beispiel: Ich glaube,  meinen Wohnungstürschlüssel irgendwo vergessen oder steckengelassen zu haben. Ich gehe zum Hausmeister, dem ich einen Zweitschlüssel zur Aufbewahrung für diese Zwecke gegeben habe. Der aber kommt nicht in seine eigene Wohnung, weil sein Sohn gerade zu Besuch ist und mit dem Wohnungschlüssel unterwegs ist. Er holt eine große Leiter, steigt durchs Fenster und öffnet mir von innen die Tür. Ich bin höchst erfreut über die schnelle und effektive Aktion und lade ihn auf ein  Bierchen in die Poststube ein. Dass ich ihm gar nichts schuldig bin, weil ER ja schuld daran ist, dass ich meinen Zweitschlüssel nicht kriegen kann, ist mir sehr wohl bewusst, aber ändert überhaupt nichts an meiner Reaktion, die impliziert, ICH hätte die schuld daran, weil ja ICH den Schlüssel verschlampt habe. Irgendwas schien mir komisch an der ganzen Sache und später kam ich drauf: Es war nicht das erste Mal, dass ich meinen Zweitschlüssel beim Hausmeister X. holen wollte, schon beim ersten Mal konnte er mir meinen Schlüssel nicht aushändigen, weil er den in seinem Tresor eingeschlossen hatte und diesen nicht mehr aufkriegte, weil er SEINEN Tresorschlüssel vergammelt hatte...LOL... Ein Grund mehr, mich über IHN zu ärgern, ihn zum Schneck zu machen,  statt ihn zum Bier einzuladen, oder?  hehe - das funzt aber nicht mehr. In allen Fällen kann ich mich nur beömmeln. Hallelujah!

Und so war das schon früher.  Dem zugrunde liegt m. E. immer noch (!?) die alte Täter-Opfer-Verkehrung.
Früher habe ich mich auch immer dafür entschuldigt, wie meine Worte bei jemand angekommen sind. Für alles habe ich mich verantwortlich gefühlt, sogar für das Wetter habe ich mich einmal entschuldigt, als eine Verabredung wegen des Wetters nicht so stattfinden konnte, wie es von meinem Verehrer damals geplant war. Und hinterher, wenn es mir überhaupt aufgefallen war, habe ich mich in den Arsch getreten dafür und mich geärgert über meine dämlichen Reaktionen, meine Erniedrigungen... ich Trottel! Mich so richtig trottelig und dämlich zu fühlen, dazu bedurfte es wie immer der Projektion, d.h. ich  projezierte  meine Selbstverurteilung in den Kopf desjenigen, vor dem ich mich scheinbar erniedrigte. Ich dachte: Der ,muss mich ja für total bescheuert halten... was für ein Bild muss ich wohl abgeben usw... In diesem Zusammenhang wäre mir bestimmt auch wieder eingefallen, dass ich schon immer unfähig war, mit dem Finger auf die wahren Schuldigen, die Täter,  zu zeigen, weil ich automatisch die Schuld immer bei mir suchte. Opfermentalität.

Das komische ist: Mein Ich, mein Verhalten hat sich wohl in vielem gar nicht verändert, - trotz Heilung! Heute geschehen mir ähnlich "trottelige" bzw. "opfer"-mäßigen Reaktionen immer noch , aber ich bin mir dessen bewusst und es stört mich nicht im geringsten. Nichts folgt darauf, keine Grübel- oder Selbstverurteilungsorgien wie früher... keine quälenden Gedanken, was jemand anderes wohl von mir denken würde... keine Angst, jemandem, vor dem ich mich so "erniedrige", Macht über mich zu verleihen. Ich verliere nicht an Kraft dabei wie früher. Es gibt mir nichts und nimmt mir nichts.  Und dies  liegt nicht nur daran, dass ich meine Reaktionen nicht werte... Ich mache mir grundsätzlich keine Gedanken mehr über mein Verhalten und wie meine Worte bei anderen ankommen, dafür übernehme ich auch keine Verantwortung mehr.

Das "Komische" ist wirklich komisch: Ein aussenstehender normalopathischer Beobachter mit ausgeprägter Ichmuskelkraft - hehehe - würde mich wohl für eine etwas schwächliche Person halten, die sich nicht behaupten kann, für inen rechten "Trottel" oder ein "Armes Schwein" oder.... 
Und ja, vieles, was ich früher für einen Mangel, eine demütigende Ich-Schwäche hielt und für behandlungsbedürftig, ist noch immer da! Was nicht mehr da ist, ist mein Ideal-Ich, mein Selbstbild, nachdem ich mich gerne geformt hätte, es aber niemals schaffte...LOL. Was nicht mehr ist, ist das Gefühl, dass es mir an etwas mangelt, z.B. an Selbstbehauptungsfähigkeit..LOL
Alles ist leicht... alles ist einfach und leicht, wenn man aufgehört hat, jemand Bestimmtes sein zu müssen, einem bestimmten SelbstBild zu entsprechen.
Damit man das nicht falsch versteht - da ist nichts von Annahme oder Akzeptanz, mein  jetziger Zustand ist jenseits von Akzeptanz und Annahme. Wo früher Gefühle waren, wo entweder SelbstAnnahme oder Widerstand war -  da ist jetzt einfach nur Leere.
Um das mal ganz klar zu machen: Heilung/Individuation bedeutet nicht, ein starkes Welt-Ich zu bekommen. Ein autonomes selbstbestimmtes Ich ist nicht die Ultima ratio. Früher wollte ich ein schönes, STARKES durchsetzungsfähiges Ich haben, mich wehren lernen, Selbstbehauptungstraining habe ich gemacht, Aggressionstraining (im Sinne von Aggression adäquat ausdrücken lernen) - bis ich endlich die Frohe Botschaft vernahm: Suche zuerst das Reich Gottes... :-D
Nach SEINEM Bilde hat er mich geschaffen... yippppiiiieeeeeh!


Radikal-neutral

Ich habe in meinem Leben in -zig verschiedenen Städten gelebt. Nicht zuletzt war mein Herumziehen darauf zurückzuführen, dass ich es nicht mochte, wenn mir eine Umgebung, eine Stadt, ein Arbeitsplatz zu vertraut wurde. Wenn ich alles kannte und konnte musste ich weiterziehen. Eine Fremde sein - darin fühlte ich mich wohl. Im Zusammenhang mit der radikal-neutralen Wahrnehmung fiel mir gerade ein, dass ich einmal versuchte, aus einer vertrauten Umgebung eine fremde zu machen.  Ganz ähnlich wie ich es mit Texten und dem Lärm machte, der mich am Einschlafen hinderte,  starrte ich solange, bis alle Vertrautheit dahin war und mir alles fremd, "neutral" erschien. Merkwürdig... ich habe keine Ahnung, wie ich auf solche Dinge kam. Ich erinnere mich... München-Schwabing, es war im Bus, als ich von der Arbeitsstelle nach Hause fuhr in die  Luisenstrasse: ich starrte so lange aus dem Fenster auf die vorbeiziehenden Plätze und Straßen,  bis ich nicht mehr wusste, wo ich war - da kriegte ich  Angst  und fing an zu hyperventilieren und an der nächsten Haltestelle nix wie raus. Es war gottseidank die letzte Haltestelle. Ich stieg aus und guckte nur fassungslos...aber nach ein paar Sekunden panischen Umherschauens stellte sich die altvertraute konditionierte Sicht wieder her. Gottseidank!
Mit dem Essen machte ich es mal genauso... Wer oder was hat mir so etwas eingegeben? Allein meine Sehnsucht, das Langweilige und Vertraute zu verlassen?

Wenn ich jetzt ein anerkannter Guru wäre und Anhänger hätte, würden die aus meinen "lebendigen" spontanen Einfällen bestimmt "Dekonditionierungsübungen machen oder Übungen in  "Radikal-neutraler WAhrnehmung" - so läufts nämlich mit der Religion, LOL! Ich vermute aber mal, dass ich nicht die einzige bin, die in den letzten Jahrtausenden  auf solche Ideen gekommen ist. Gibt nix radikal Neues unter der Sonne.
Ja, ich kann es nur allen empfehlen, mal solche "Übungen" zu machen. Mittlerweile bin ich davon abgekommen, das "Machen" von Übungen als ein unstatthaftes hybrides Machen des Egos zu betrachten. Nach Erleuchtung streben kann man nicht, man kann aber Übungen machen, welche die Fesseln und Ketten der Gewohnheiten lockern, die Konditionierungen... der Rest erledigt sich mit der nötigen Hingabe von allein.



Jeder "Neue Adam"

drückt sich durch den Filter seiner (geläuterten)  Persönlichkeit aus. Er kann gar nicht anders, als das Unpersönliche persönlich - d.h. auf seine einzigartige Art -  auszudrücken. Die frohe Botschaft zu verkünden ist nicht nur Jesus vorbehalten gewesen oder Buddha und ist auch nicht auf deren Worte beschränkt. Es gibt viele Menschen die glauben, Christus-Selbst zu verwirklichen, hiesse, wie Jesus Christus  zu sprechen... Irrtum. Es gibt viele Schriftsteller und andere Menschen, die ihre Wahre Natur verwirklicht haben und kein Mensch erkennt es, weil sie kein spirituelles/religiöses Vokabular benutzen. Ein erwachter Mensch muss seine eigene Sprache finden, um die  Frohe Botschaft zu verkünden.


Idealbildung

Mir ist es mittlerweile Jacke wie Hose, ob die Heilung bzw. Linderung von innen oder von außen kommt. Ich habe mir meine Idealvorstellungen - meinen voreingenommenen und leichtfertigen  Glauben abgeschminkt, dass von Leiden befreit zu sein, bedeutet, dass mir jenseits von Ego durch die SELBSTregulation FÜR IMMER UND EWIG auch die vollkommene körperliche Gesundheit zuteil wird. Ich habe  kein Problem mehr  damit, auch mal zum Arzt zu gehen und dem Arzt zu gehorchen... Wenn ich sagen würde, dass der "Scheiß nie aufhören" würde, dann würde ich meine Beschwerden in die Zukunft projezieren, d.h. an eine Chronifizierung glauben und damit provozieren. Das tue ich nicht. Was jetzt ist, ist jetzt und was später sein wird kann ich nicht wissen. Vorhofflimmern habe ich jetzt schon ganz lange nicht mehr gehabt.und abgesehen von den gelegentlichen "Attacken" geht es mir recht gut trotz dieser paradoxen Gespaltenheit: Auf der einen Seite erlebe ich mich als ewig zeit- und alterslos und fühlt sich auch mein Körper mitunter richtig kraftvoll und jugendlich beschwingt, auf der anderen Seite oft das Empfinden, dass mein Herz an Kraft verliert und die Vitalität schwindet.


Das weiße Licht

Immer wieder stoße ich im Netz auf jemanden, dem ein Licht erschienen ist. Immer wieder muss ich sagen:  Erleuchtung bedeutet nicht, dass man ein Licht sieht. Was immer man mit eigenen Augen zu sehen glaubt, ist ES nicht! Erleuchtung ist BewusstHEIT, Erkenntnis. Licht ist nur eine Metapher für das Bewusstsein bzw. BewusstHEIT, genauso wie Schatten oder Dunkelheit nur eine Metapher für das Unbewusste ist oder für Unbewusstheit. Das "Bewusstheitslicht" - die Menge an Bewusstheit -  hängt davon ab, wieviel an Schatten  - an Verdrängung aufgehoben wurde.
Es ist schon merkwürdig, dass das Wort Erkenntnis und GEIST so gar nicht vorkommt im Wortschatz der modernen spirituellen Lehrer. Oder übersehe ich da was? Weder die Begriffe der  Schattenintegration noch GEISTErkenntnis habe ich in den Satsangs, die mir bislang im Netz über den Weg gelaufen sind, vernommen... entweder gehts um Licht & Liebe oder die Leere.  Das GeistErkenntnis-Licht, d.h. die Weisheit, das Wissen aus dem Ursprung hingegen ist kein Thema...

Das Reine Weiße Licht ist eine Metapher für die REINE unverzerrte neutrale  Wahrnehmung jenseits von Ego  und nicht für die Beschaffenheit und Farbe eines mit den Sinnen wahrnehmbaren Lichtes. Nochmal: Was immer ich außerhalb von mir zu sehen glaube, ist ES nicht.
Gerade habe ich neugierigerweise mal den Begriff Geisterkenntnis gegoogelt  und dabei stößt man seltsamerweise nur auf Rudolf Steiner.
Ich google weiter unter Erkenntnis plusBuddhismus und stoße auf   - yipppppiiiiiiieeeee!:
http://www.buddhismus-schule.de/inhalte/erkenntnis.html So und nicht anders ist es. Auch Udo Petscher sagt m. E. nichts anderes als:

Erklärungen über die Täuschung bei Objekt und Bewusstsein gibt es auch in anderen Weltanschauungen und Religionen. Die vollständigen Erklärungen zur restlosen Beseitigung fehlerhafter Wahrnehmung werden jedoch nur im Buddhismus gegeben. Buddha lehrt, dass die Illusion einer unabhängigen Existenz aus zwei Aspekten besteht: aus der Ich-Illusion und der Illusion in Bezug auf die äußere Welt. Löst man die Ich-Illusion auf, so bedeutet dies die Befreiung von allem Leid. Beseitigt man die Illusion in Bezug auf die äußere Welt, so erlangt man die volle Erleuchtung, den Zustand der Allwissenheit eines Buddhas.

Zunächst werden die Objekte der Wahrnehmung definiert: Ein Objekt ist das, was vom Geist erkannt wird. Diese Definition beinhaltet, dass es keine vom erlebenden Geist unabhängig existente äußere Welt geben kann, denn niemand wüsste davon.

Weiter unterscheidet man Objekte in echte und unechte Wahrnehmungsobjekte. Echte Wahrnehmungsobjekte sind immer konkrete Phänomene, die eine Funktion erfüllen. Diese konkreten Phänomene momentan wahrzunehmen, bedeutet, frei von Täuschung zu sein. Unechte Wahrnehmungsobjekte sind nicht-existente Dinge, die aber klar erscheinen, d.h. alle Arten von Abstraktionen oder geistigen Bildern, die keine konkrete Funktion erfüllen. Etwas Nicht-Existentes wird fälschlicherweise für existent gehalten.

Wer die äussere Welt für real hält (incl. der Geschichte der Menschheit) , ist mit dem Ego und seiner ihm eigenen  Subjekt-Objekt- Trennung identifiziert. Dualismus. Wenn ich "Licht" wahrnehme, dann nehme ich als Subjekt ein Objekt wahr - auch wenn dies nur in meiner Vorstellung geschieht.

Neulich schrieb ich über Einheit und dass die meisten spirit. Sucher darunter verstehen, dass die Menschheit bzw. alle lebenden Wesen als Bewusstsein eine Einheit bilden, oder dass Ich und Du aufgehoben sind... Ich bin Du... Oder dass Einheit in der  Vereinigung der GEgensätze erfahren wird. Die Einheit durch die radikale  Überwindung der Subjekt-Objekt-Trennung ist wenig thematisiert. Das ist zu abstrakt und wissenschaftlich für Herzensgutmenschen und Licht&Liebe- Da gibts Widerstand, denn dass der Beobachter und das Beobachtete eins ist, leuchtet nicht so schnell ein.  (OIE's Ausspruch: Wenn ich einen Kühlschrank wahrnehme, kann ich nicht der Kühlschrank sein, stimmt nur auf der dualen Ebene. ) Das gehört in die Rubrik der "Letzgültigen Erkenntnis". 

Retrospektiv kann ich sagen, das sich die Subjekt-Objekt-Trennung so um 1997 herum aufzulösen begann. Das war ein langer langer Prozess, bis ich erkannte, um was es überhaupt ging. Zuvor  war es  ein Satz, der mich herumtrieb, den Satz hatte ich nirgends gelesen und ich wusste auch nicht, was er wirklich bedeuten sollte, der SAtz lautete: Da draussen ist gar keiner. Dieser Satz wurde zu einem stets präsenten Hintergrundrauschen in meinem Kopf.  Die volle Erkenntnis ward mir in  der "Letztgültigen Erkenntnis" zuteil: dass wirklich alles, was ich von mir weiss und alles, was ich von der Welt weiß, eine Illusion ist. Konstrukt. Ich  oder mein Gehirn ist  der Erschaffer dieses Konstruktes.  Ich bin der Beobachter, der im Akt der Beobachtung das Beobachtete schafft - eine Gleichzeitigkeit, die der Verstand nicht fassen kann.
Konstruktivismus = Buddhismus. Die Letztgültige Erkenntnis hat alle Grenzen und Kategorien aufgelöst und mir u.a. die Einheit aller Wissenschaften aufgezeigt...die Einheit von Religion und Wissenschaft.

Fest steht: Wer den Dualismus, die duale Welt und ihre Geschichte verteidigt, verteidigt ein Konzept! - Herr Callida! Insbesondere, was die buddhistische Sicht besagt, müßte sogar jedem spirituellen Theoretiker bekannt sein. (Noch widerlicher, weil unversöhnlich, kann sich ein moralitär-pathologischer Gutmensch gar nicht aufführen, wie dies Herr Callida bezügl. der Holocaust-Diskussion an den Tag legte.

Ayn Rand  - wie war es möglich für sie, am Objektivismus festzuhalten, der Subjektivismus hat eine ebensolche Gültigkeit. Dann noch ein Schritt ... darüberhinaus... und YipppiiiieeeeH!


Krankheit Elend Tod

Es waren immer solche kurzen Sätze, die mich beschäftigten und über einen längeren Zeitraum begleiteten. Einer dieser Sentenzen lautete: "Krankheit Elend Tod "und tauchte immer im Kontakt mit Menschen auf. Ich bemerkte, dass die meisten Menschen nur "negativ" dachten und am liebsten Geschichten von Krankheit Elend und Tod erzählten  und dass auch die Nachrichten auf diesem Horror basierten. Ich entwickelte eine richtiggehende körperliche Aversion und Aggression gegen solche Geschichten und ich fing an, die Menschen zu meiden, die sich besonders gerne darin suhlten. Ich hörte auf, die Leute zu fragen, wie es ihnen geht, denn ich machte die Beobachtung, dass viele  - vor allem die älteren Frauen -  auf diese Frage hin förmlich in sich zusammenfielen,  ihre  Augen gen Himmel rollten und stöhnten: Aaahhh ... - und es folgte ein Sermon von "Krankheit Elend Tod", nicht nur das eigene Elend, auch das Elend der Verwandtschaft und fernen Bekanntschaften wurde ausführlich erörtert bis in des Elends Urschleim hinein... Ich hasste es, zu erleben, wie sie nicht nur sich selbst, sondern auch mir die Gegenwart versauten mit vergangenheitsorientierten Geschwätz. (Damals konnte ich mich noch nicht aus solchen Situationen lösen).  Ich hasste die Herunterzieher, die ständigen Nörgler,  die Neurotiker, die jede gegenwärtige Freude kaputtmachen mussten. Freute ich mich über das schöne Wetter, dann kam die Antwort: Ja, aber heute nachmittag, morgen, übermorgen, nächste Woche, wirds wieder schlechter werden. Diese Ja, aber-Typen hatte ich wirklich gefressen.LOL
Bis es soweit war, dass ich erkannte, dass Krankheit Elend Tod ebenfalls eine Illusion ist, hat es aber noch eine gute Zeit gedauert.

Als ich noch jung war, habe ich mich bedauert, als oder bis ich herausfand, dass die Frage "Wie geht's"  nur eine unbedeutende nichtssagende Floskel war , es kränkte mich zutiefst, dass niemand "wirklich" an meinem Ergehen interessiert war.  Später bedauerte ich, dass dieser Fakt nicht allgemein bekannt ist - vor allem nicht unter uns beziehungssüchtigen Frauen, LOL
Habe ich mich früher über Floskeln und Phrasen generell geärgert, finde ich vieles davon heute sehr angenehm, eben weil sie so unbedeutend und nichtssagend sind. Hi - Alles klar?  Ha jo, alles klar!
Ha ha ha!


Vision

 Was die "Letztgültige Erkenntnis" betrifft möchte ich noch hinzufügen, dass es sich dabei um eine Art "Panorama-Vision" gehandelt hat, ähnlich wie mir lange vordem in meinem "Berufungserlebnis" eine  Mandala-Vision zuteil wurde, die mir mein ganzes Leben als lebendiges ganzheitliches Bild zeichnete. Man sieht vieles auf einmal und erst später, retrospektiv, lassen sich die Einzelheiten herauslösen. Erst retrospektiv wird interpretiert, wie immer... LOL!


Wer sich selbst heilt,  heilt die Welt.

Auch das ist eine bekannte Weisheit, die aber, wenns wirklich drauf ankommt, damit ernst zu machen, mit allerlei Ausflüchten in Frage gestellt wird.  Es sind dies insbesondere die chronischen - vor allem maulheldenhaften Weltverbesserer und die ungeheilten Heiler... Ein Großteil der Spirituellen fällt darunter, allgemein kann man sagen, alle, die noch an das Gute glauben und ihr Ideal-Ich noch nicht durchschaut haben. (Das sind übrigens auch jene, die meinen Blog zerreissen und einen Bogen um mich machen)

Dieser Weisheit geht es aber leider wie dem Ausspruch Jesu: Suche zuerst das Reich Gottes oder den zur Hochzeit Geladenen im Hochzeitsgleichnis: ist nicht machbar, sagt man.  Da hat ein jeder noch etwas Wichtiges zu tun... vor allem ganz schnell noch die Welt retten vor den Menschen, die Tiere,  die Wale, die Natur... Wie egoistisch doch, nach Heilung zu suchen, solange die Welt und die Menschen darin so furchtbar leiden...Selbstheilung ist Hybris usw. usf.  - sagt man.

Einer ihrer  Einwände  lautet,  dass die Welt, die Menschheit als Ganzes nicht geheilt würde, sie würde so schrecklich und verbesserungswürdig bleiben wie sie ist, nur die Einstellung zur Welt würde sich für den Befreiten/Geheilten ändern, sonst rein  gar nichts  - deshalb müsse es Menschen geben, die die Welt zu einem besseren Ort machen. JEIN! Die Welt zu einem besseren Ort zu machen, fängt im Hier und Jetzt an, im eigenen konkreten Umfeld. Nirgends sonst, nicht in der Ferne, irgendwo in der Welt...Äthiopien, Afirka oder so...
Wenn das Ich geheilt ist, ist die Welt geheilt, -  für jeden Menschen, der im Jetzt zu leben gelernt hat. Alles andere ist nur Denken. Konstrukt. Suche zuerst das Reich Gottes... Wer geheilt und befreit ist, dem ist mit dem Ego die Welt kompletto untergegangen.

Höhö! höhnt frech Herr Callida,
für mich steht fest ganz sonnenklar:
wem auf den Kopf ein Backstein fällt
dem wiederaufersteht die Welt.
Dies ist ein Naturgesetz,
gestern heute hier & jetzt
es für jeden Menschen gilt,
für den, der mit dem Tode ringt
wie dem, der sich unsterblich dünkt
Wetten, dass...?

J.C.: Wetten, dass... mein lieber Freund
dass dein Denken nicht geheilt?
Alles,  was dir Böses schwant, ist
Konstrukt und finally und nicht zuletzt
eine Täuschung hier & jetzt!
Wetten, dass... deine üble Phantasie
dir den Tod bringt jetzt und hie!??
Kehr' nun um,  mein Sohn und bete
JETZT, ad hoc und stante pede
um Heilung deiner armen Seele!