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Samstag, 13. August 2016

Gott um Gottes Willen killen musst du, willst du mit IHM im Himmel chillen


Neues vom Zaun

aus Juni/Juli 2016

 Wer bin ich?

Bin ich ein Mensch, der spirituelle Erfahrungen macht, oder bin ich ein spirituelles Wesen, welches menschliche Erfahrungen macht?
Willigis Jäger sagt dazu:
“Ich bin nicht Materie, die eine spirituelle Erfahrung macht. Ich bin ein spirituelles Wesen, das diese menschliche Erfahrung macht.

Meine Antwort ist weniger eindeutig als die W. Jägers und lautet wie stets JEIN bzw.  führe ich aus dem Entweder-Oder-Denken, dass ich entweder dies oder jenes sein muss,  hinaus, denn ich bin mir bewusst:  Ich bin sowohl dieses als auch jenes.

Die Antwort auf diese Frage basiert auf der lebendigen Ein-sicht, die man jedoch erst dann hat, NACHDEM man die notwendigen "spirituellen Erfahrungen" gemacht hat und die notwendigen Prozesse durchlaufen hat  (Schattenintegration/Individuation). Ein solcher Satz wird von spirituell ganz Korrekten gerne mit moralisierender Geste jenen serviert, die von spirituellen "Erfahrungen" sprechen, mit dem Hinweis, dass es so etwas wie Erfahrungen gar nicht gebe, weil es auch keinen Erfahrenden gebe... usw.
Wo die Ein-SICHT nicht lebendig war, basiert sie auf dem PapageienGlauben als Für-wahr-Halten, dem toten angelesenen oder angelernten Buchstaben, auf Hören-Sagen.

Tatsächlich aber ist es so, dass wir auf der Hinreise zur SELBSTrealisation gar nicht anders können, als uns aus dieser evolutionären Perspektive "von unten" aus  als Menschen zu sehen, die spirituelle Erfahrungen machen. Erst am Ende der Hinreise, nach der vollbrachten UMKEHR in die Innerlichkeit bzw. aus der involutiven Perspektive des "oben" Angekommenen/'Befreiten erkenne ich, dass ich ein spirituelles Wesen - yes, dass ich GOTT mySELF bin,  welcher durch mich, meine Person menschliche Erfahrungen macht.

Ob Willigis Jäger seinen Text  nur GLAUBT oder ob er dies in lebendiger WAHRHEIT aus sich Selbst bzw. seines Gewahrseins erkannt hat, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Alles was ich zu sagen vermag ist:
Zuerst ist ein Ding
dann ist kein Ding,
dann ist sowohl ein Ding - als auch kein Ding
dann ist weder ein Ding noch kein Ding.
IST (TILT ) :-D

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                                                                                                                                          Juni 2016

T.S. Eliot

"Wir werden nicht nachlassen in unserem Kundschaften,
und am Ende unseres Kundschaftens wird es sein,
am Ausgangspunkt anzukommen
und den Ort zum ersten mal zu erkennen."

Ich bin das Alpha und das Omega
bin EINS und weder hier noch da,
Der Ausgangspunkt wird mir adhoc
zum Eingangstor zum AndersOrt.

Der Anderswelt, die nicht viel anders ist,
Beziehungsweis' nur anders ist, weil ich es bin,
Und weil mein Blick sich gänzlich umgekehret hat,
Werd' ich der leuchtend Fülle teilhaft, voll & satt.

Ich leb' mein Leben noch einmal,
Was unbewusst war, wird mir klar,
Und offenbart in WAHRHEIT sich,
Es offenbart sich Welt und Ich
Von innen her im Strahl des Lichts,
Welches scheinet ewiglich und
Erhellt die Finsternis.

(Lol'Sophie)

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Töte den Buddha

Triffst du Buddha unterwegs, töte den Buddha. 
Warum soll man ihn "töten"? Weil alles, was du in der Aussenwelt "triffst", nicht die WIRKLICHKEIT, sondern eine Projektion ist! Trennung.  Töte bzw. erkenne die Projektion, deine Vorstellung.
Buddha ist dein innerstes WESEN, du kannst ihn nicht "treffen", sondern nur (eins) SEIN.

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Sprüche

Das Leben ist wie ein Schachspiel: Wenn das Spiel zu Ende ist, kommen König und Bauer in dieselbe Schachtel zurück. (unbekannt)
Das Leben ist wie ein Schauspiel... Schauspieler und Regisseur...

“Ein spiritueller Weg, der nicht in den Alltag führt, ist ein Irrweg.”
(Pater Willigis Jäger, Benediktiner-Mönch und Zen-Meister)
Ich ergänze ZURÜCK-führt... denn bevor man Ich und  Welt (zurück-)gewonnen hat, muss man sie zuerst einmal verlassen haben. Sich lebenslang in einer Klosterzelle oder abseits der Welt


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Carlos Castaneda:

...Die Angst ist nicht die Todesangst, sondern jene Angst, die den Menschen überfällt, sobald er die Schranken des alltäglichen Bewußtseins überschreitend mit unbegreiflichen Erfahrungen in unbekannten Dimensionen konfrontiert wird. Wird diese Angst überwunden, erreicht er die Klarheit einer neuen Schau.“ UND „Diese Klarheit aber wird zu seinem zweiten Feind: er scheint nun alles zu wissen, zu kennen, zu durchschauen, und erstarrt zu einem sarkastischen Clown.“ ...
Nein, die Klarheit kann niemals zu einem Feind werden, das Problem ist nicht die Klarheit, sondern die Identifikation mit dem, was da in Klarheit "geschaut" wird, das Haften an der Ein-Sicht/Erleuchtung.  Man glaubt, man hat ES für alle Zeiten und kann nicht loslassen. Die Erleuchtung wird zu einem toten Wissen des Verstandes, zu Glaubenssatz und toter Überzeugung. Genaus diese Anhaftung ist das Ende der Klarheit.

Die "Schranken des alltäglichen Bewusstsein" werden jedesmal überschritten, wenn man in Tiefenprozesse abtaucht, jedes Mal war es damals zumindest bei mir mit Todesangst verbunden und von daher mit großem Widerstand; ich glaubte, wirklich sterben zu müssen, habe Abschiedsbriefe geschrieben...Es war bei jedem "Tauchgang" wie das erste Mal,  habe das Unbekannte nicht wiedererkannt. Ich konnte mich nicht wirklich daran gewöhnen, Jedesmal war ich gefordert, alle Hoffnung fahren zu lassen und mich ins Unbekannte, in den Tod fallen zu lassen...Hingabe. Die Angst vor dem Tod IST die Angst vor dem Unbekannten.


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Da-Sein vs. So-SEIN

Ich definiere das Da-Sein als das persönliche bzw. menschliche In-der-Welt-Sein und das So-SEIN der Welt bzw. die So-heit der  Dinge darin enthüllt sich der neutralen WAHRnehmung, die entsteht, wenn man mit dem Ich/Welt nicht mehr identifiziert ist.
Da-Sein ist das in-der-Welt-Sein des kleinen persönlichen Ich-Bin.
So-SEIN ist das neutrale GEwahrsein des eigenschaftslosen überpersönlichen ICH-BIN
Die Erfahrung des Da-Seins in der Welt der Phänomene ist eine beglückende Erfahrung der körperhaften Lebensfreude.
Das Erfahren des So-Seins kennzeichnet das nüchterne bedeutungsleere "Leben" jenseits der Polaritäten und der Identifikation mit Körper/Materie/Leben.

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Ein Meister

ist ein Mensch, der seine Gedanken und  Vorstellungen  gemeistert hat, insofern diese keine Macht mehr über ihn besitzen - da ist de fakto NIEMAND mehr da, kein Ego, was sich mit ihnen identifizieren könnte. Die Frucht der Befreiung ist Gleichmut. Ich spreche wie in allem nur aus eigener Erfahrung und ich kann sagen, dass mich seit dem besagten Ereignis im Herbst 2011 so gut wie nie auch nur ein  Gedanke fröhlich, ängstlich oder sonst wie gefühlig gemacht hätte.
Ich sage es deshalb noch einmal: Die Leute, die versuchen, dem Leiden zu entrinnen, indem sie statt negative GEdanken positiven Ersatz basteln, sind auf dem Holzweg! Dem Leiden - und Leiden ist immer gedankenabhängig, solange man nicht erlöst und von Konditionierung befreit ist - entrinnen, kann man nur, wenn man über die Polaritäten negativ-positiv hinausgeht. Am meisten Leiden schafft in der Welt  die Identifikation mit dem Positiven, dem sog. Guten!
Und nochmal: ob die Gedanken nun positiv oder negativ sind - sie lassen sich nicht ignorieren, wie es manche spirit. Lehrer behaupten, es ist immer das Ego, welches die Kontrolle will, das spirituelle Ego bemüht sich auch um die Kontrolle der Gedanken. Um Gedanken unschädlich zu machen, muss man sie zu Tisch bitten, sich mit ihnen beschäftigen, sie achten und würdigen und sich erst einmal bewusst mit ihnen identifizieren - sie sind genauso notwendig auf der personaldualen Ebene wie die Gefühle. Wer Gedanken und Gefühle versucht zu ignorieren oder zu kontrollieren, verdrängt sie nur und verstärkt die Neurose/Schatten.
Wichtig ist allein die Achtsamkeit, welche das Denken an sich wahrnimmt. Beobachten, wie das Denken funktioniert, statt es abzustellen...wie Gedanken die Gefühle bewirken usw...


WEnn ich zu jemand über Spiritualität spreche, über div. Übungen, die ich selbst gemacht habe usw., interpretiert der sich (angenehm oder unangenehm) belehrt fühlende Mind sofort: Spirituelle Lehrerin.
Ich bin keine spirituelle Lehrerin. WEnn ich Bücher lese, muss ich deswegen gleich eine Buchhändlerin sein? Wenn ich gut kochen kann, muss ich da Berufskoch sein? Der Egomind macht aus allem Spontanen ein Programm, einen Beruf, eine Nützlichkeit für jemand anderen, manchmal sogar ein Weltrettungsprogramm. 
Mein SEIN hingegen ist völlig unnütz und zu nichts zu gebrauchen.
Ich spiele keine Rolle mehr, auch nicht die eines Spirituellen Lehrers.

@Micky, meinen Spirituellen Correktor
Statt sich des Egos zu entledigen,  lerne man erst einmal mit Achtsamkeit aus den eigenen Augen zu sehen, mit eigenen Ohren zu hören und aus authentischem Munde zu sprechen, d.h. mit allen Gott gegebenen Sinnen nach der Welt zu greifen, bevor man von SELBST in  die Reine (=sinnfreie und bedeutungsentleerte) Wahrnehmung erlangt...Zum Vater gelangt man nur über den Sohn.

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Gutmensch-Aktionen

Ich finde diese Kuppel-Aktion von AM auf Facebook gar nicht mal schlecht: Make Love not War, man könnte es glatt als Integrationsbeihilfe betrachten -  ganz im Sinne Frau Käßmanns und Jesu Christi, den Feind mit "Liebe"(Sex!) zu entwaffnen. LOL. .. WENN.... Wenn da nicht der Islam bzw. die Scharia wäre, die ja recht eigentlich einvernehmlichen Sex mit "Ungläubigen" verbietet, dabei aber das Vergewaltigen von "Dhimmis" bzw. "Ungläubigen" zuweilen geradezu als Gottesdienst verherrlicht. Es ist diese triebunterdrückte sexualfeindliche Frauenverachtung auf Seiten der Männer, die einer friedlichen Regelung des Sexualtriebs im Wege steht, ansonsten würde ich sagen, sie sollten sich an den Bonobos ein Beispiel nehmen.
 .http://www.achgut.com/artikel/fluechtlingshelf_a.m._pfarrer_wagner_und_das_testotesteron

Eine andere gesinnungsterroristische im Grunde menschenverachtende Gutmensch-Aktion ist die der Berliner Künstler des Zentrums für politische Schönheit mit ihrer Aktion "Flüchtlinge fressen".  Hier wird die Opfer- und Märtyrermentalität der Muslime instrumentalisiert.

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Umkehr

Jeder Spiri weiss es, hat es schon oft gelesen und gehört: Diese Welt ist nur ein Traum; dabei denkt er i.d.R. nur an die äussere Welt und nicht an die Welt seiner Gedanken und Vorstellungen, Glaubenssätze und Dogmen, die er nach wie vor so wahr und  richtig hält, wie seinen spirituellen Glaubenssatz, dass diese Welt nur ein Traum ist. LOL

Um die Welt als Traum zu ERKENNEN, muss man Umkehren. Umkehren bedeutet Abkehr nicht unbedingt von der äusseren Welt als  Abkehr vor allem von dem BEGEHREN und VERLANGEN nach den materiellen Werten. Alles, was das Ego begehrt, hat nur einen symbolischen Wert.  Sind "Finger", die auf die WIRKLICHKEIT weisen. Alles, was man tut, ist symbolisches Tun, das Wissen um das Original, der Blaupause, die unserem Denken und Handeln zugrunde liegt, liegt im Unbewussten,  im Schatten, ist verdrängt...
Man kann lernen, seine Handlungen zu deuten wie man einen Traum deutet - ja, in Wirklichkeit handelt es sich hier wie dorten um einen Traum, deswegen ist es egal, ob man schläft oder wacht. Beides ist unwahr und unwirklich.  Umkehr bedeutet,  aus dem Traum zu erwachen; wer sich nicht der SYMBOLHAFTIGKEIT seines Tuns und Sagens  BEWUSST ist,  ist nicht erwacht bzw. noch ziemlich unausgeschlafen.
Die Gestalttherapie sagt richtig, dass alles, was wir im Traum als äussere Ereignisse, Personen, Dinge sehen, wir selbst sind. Doch ist ALLES,  gleich ob im nächtlichen Traum oder im "wachen" scheinbewussten Leben eine Projektion unseres konditionierten Minds.
Erwachen hört so lange nicht auf, als es Verdrängtes, Schatten in uns gibt. Gott - der ganze Kosmos ist IN uns, er ruht unERKANNT im Schatten und wartet auf den Strahl der BEWUSSTHEIT/Gewahrseins. DAS verstehe  ich Gottwerdung.

Das initiale Erwachen ist nur ein Wimpernschlag, ein kurzes Schmecken des "Einen Geschmacks".  Wer da glaubt, der Wimpernschlag des kurzen Erkennens der eigenen Natur sei der ganze Kuchen,  verspielt seine Berufung. Viele sind gerufen, wenige BE-rufen. Viele sind erwacht und glauben, sie wären ausgeschlafen...


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WEG

Es gibt nur den einen Wahren WEg und das ist der Weg, den ICH gegangen bin.Ich bin den ganzen Weg bis zum bittersüßen Ende gegangen und alles, was mir auf diesem Weg geholfen hat, gebe ich weiter. Nichts anderes. Wenn ich manchmal Ken Wilber oder andere spirit. Meister erwähne oder zitiere, dann nur insofern, als sie dasselbe wie ich erkannten. Alles andere, was sie schreiben bzw. erkannten,  ist dann für mich entweder nicht WAHR oder es harrt  noch im Schatten meiner "zukünfigen"  Erkenntnis.

Jahaaa, wirst du nun sagen, das ist deine große Hybris, dass du glaubst, es gebe nur einen wahren Weg, aber es gibt noch andere Wege, andere spirit. Lehrer....Lehren...viele Wege führen nach Rom...
Nein, Herr Fredo,  es ist nun mal so, dass der EINE wahre Weg nur der sein kann, den du selber gehst.
By the way: Ich verlange niemals von einem anderen Menschen, mir zu glauben, oder mir zu folgen....

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Anssi schreibt auf FB:

"Reichtum: Horte nicht dein Geld. Gönn dir das, was dich reich fühlen lässt. Fühlst du dich reich, bist du reich. Und wenn du reich bist, wirst du noch reicher. Das ist das Gesetz der Schöpfung."

Nun ja - das klingt mir doch sehr nach Pop-Esoterik, nach dem Glaubenssatz, dass man umso reicher wird, um so mehr Geld man ausgibt...

In spiritueller Ein-Sicht liegt der größte Reichtum in der Bewusstheit (Gewahrsein)- der Fülle des befreiten SEINS. 
Es geht bei der Spiritualität niemals um materiellen Reichtum. Die ganze Welt gehört dem, der die Welt überwunden hat! DAS ist der Reichtum, um den man sich keine Sorgen machen braucht. Unverhaftet an  materielle Güter und deshalb reich an Liebe und Erkenntnis ist der, das Himmelreich erlangt hat.

Am nächsten Tag postet Anssi: in meiner Timeline:
Glück: Gönn dir täglich viele Momente des kleinen Glücks. So hinterlässt du Brotkrümel, damit das große Glück dich findet.
Hey, Anssi-Sweety, wäre es nicht weit besser, du erklärtest den Leuten,  was sie z.Teufel nochmal daran HINDERT, glücklich zu sein oder sich sonst wat zu gönnen?  Jeder will glücklich sein, aber wenige wollen dafür etwas opfern.
Diese seichten bedeutungslosen Sprüche erinnern mich an die Sprüche im  Readers Digest und meinem Poesie-Album.  Fehlt nur noch ein sentimentales bedeutunggebendes  Bild zum Text.. LOL

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By the Way:
Tatsache ist: Es gibt eigentlich keine Bewusstseinserweiterung. Bewusstheit nimmt weder zu noch ab, nichts wird gegeben, nichts genommen; man kann im BW des Nichtwissens die  Bewusstheit nicht horten und Erkenntnisse lassen sich nicht speichern und repetieren;  es ist eine optische Täuschung zu glauben, der Fokus des Gewahrseins werde größer und man gewinne etwas dazu - auch wenn es das ganze Universum ist...hehe.... Das alles sind nur annähernde Worte, die man der Beschreibung wegen braucht....

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Lieber Freund, 

die Sache mit deinen Eltern ist nicht vorbei, nichts "ist gut, wie es ist", das ist reiner Selbstbetrug. Denn was du an Einfühlung in deine Eltern geleistet hast, im heißen Bemühen sie zu verstehen und zu lieben und ihr Tun irgendwie zu entschuldigen - Kinder lieben schliesslich ihre Eltern, egal, wie diese Eltern sind -  das tust du im Umgang mit anderen Menschen ebenso.  Wie oft kommt es vor, dass du, wenn dir wehgetan wurde, noch heute jeden Menschen zu verstehen suchst, der dir wehgetan hat, statt deinen Schmerz wirklich zu fühlen?!
Verstehenwollen dient somit  der Abwehr, der Verdrängung, der Schmerzvermeidung!
Dies zu erkennen - darum geht es.

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Jede hehre Vision,

jedes hohe Ideal, von denen Menschen getrieben werden, die Welt zu einem Paradies zu machen, Kriege abzuschaffen, den Weltfrieden zu kreiieren sind zum Scheitern verurteilt und gebären letztlich nichts anderes als den Faschismus. Egal, ob Hitler von einem 1000jährigen Reich träumt oder die Gründungsväter der EU von einem "Vierten Reich", dem Vereinigten Europa... von Multikulti... eine verordnete Rassenvermischung wird das Problem des Rassismus auch nicht lösen, sondern verschärfen.
Die Partei der ehemals antiautoritären Grünen hat sich inzwischen zu einer Partei der Gutmenschen mit autoritärem Führungsanspruch entwickelt, die völlig den Boden unter den Füßen verloren hat. Es ist der unselige "visionäre" Idealismus dieser grünen Ideologie, der den Boden für neuen FAschismus bereitet hat.
.Die Welt braucht Ideale, wer die Welt verbessern will, bedarf ihrer. Aber auch Ideale sind nur Krücken, die man auf dem Weg zur endgültigen Befreiung hochkant exorzieren muss. Ideale sind immer morgen, nie jetzt, Idealen muss man nachstreben, will man was erreichen - das ist das Hindernis.  Einem Ideal gegenüber bist du niemals genug...

Die Welt ist deshalb die Welt, weil es in ihr keinen Weltfrieden geben kann. Ist das eigene Herz befriedet, ist auch die Welt in Frieden. ABER, sagt der Abergeist,  die Kriege auf der ganzen Welt hören doch damit auch nicht auf, wenn ich in Frieden bin... Alles nur Ihr Kopfkino, Herr Abergeist! LOL



Sonntag, 7. August 2016

Mullah Shaba Nakh: Der EINE Einige Geschmack ist das, was keine Schwankung hat.


Neues vom Zaun -

mal von hüben, mal von drüben
aus Juni/Juli 2016

 

Gizya

Die meisten neu zugewanderten Muslime werden wohl bis an ihr Lebensende Hartz4 beziehen, weil sie aus div. kulturellen und religiösen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen können. Strenggläubige Muslimas dürfen z.B. nicht arbeiten, weil sie dort der Kontrolle des Patriarchen entzogen sind.

In einem Video predigte ein Imam seinen begeisterten Zuhörern,  die Ausnutzung der Sozialeirichtungen Europas stünden im Zeichen des Djihad, also seid fruchtbar und mehret euch und spricht von dem Geburtendjihad. Demnach ist das Geld, was sie von ihrem Gastland erhalten, kein Grund zur Dankbarkeit, sondern eine Selbstverständlichkeit, hat doch nach Maßgabe der Scharia der ungläubige Dhimmi dem gläubigen Muslim eine  Kopf- und "Schutzsteuersteuer" -  gizyia - zu zahlen. Wie ich nun hörte, soll diese Einstellung durchaus nicht (mehr) unbewusst, sondern schon ganz bewusstes kollektives "Allgemeinwissen" in den Köpfen vieler Asylbewerber.
Nicht dass ich gegen eine Kopfsteuer wäre, LOL, wenn ich für etwas bin, dann bin ich in diesen Zeiten für ein bedingungsloses Grundeinkommen für ALLE Menschen, die Kopfsteuer würden dann die Reichen zahlen, die heutzutage so reich sind, dass sie mit ihrem vielen Geld nichts mehr anzufangen wisssen; man muss realistisch sein: Arbeit wird immer knapper... die Maschinen und Computer übernehmen mehr und mehr die Arbeit... die alten Sozialsysteme funktionieren nicht mehr...


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Gewahrsein

bzw. die WAHRHEIT ist ein fast körperlich spürbarer KRAFTpunkt in der Herzgegend. GeWAHRsein hat immer die richtige bzw. WAHRE Antwort auf Fragen. Gewahrsein weiss mit untrüglicher Sicherheit , auf welche Weise welchem Menschen zu helfen wäre - wenn dieser es denn annehmen würde. Das liegt nicht in meiner Hand. Auch das Helfen ist mir kein Motiv oder Anliegen, sondern unbeabsichtigtes Nebenprodukt der Kommunikation mit Menschen....

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Bei Jean Gebser

und bei Ken Wilber fand ich das 4phasige Modell der Bewusstseinsmutationen des Menschen/Menschheit.  Jeder Mensch, der den spirituellen Weg geht, wird sich dieser Mutation in sich gewahr, insofern er nicht striktly gegen Schattenintegration eingestellt ist.  Das archaische und magische Bewusstsein schlummert in unserem Unterbewusstsein und kann u.a.  mit Drogen aktiviert werden. z.B. LSD. Astralreisen fallen auch in diese Kategorie. Sehr verführerisch, sich darin zu verlieren...nicht geeignet für labile Ichs, die zur pathologischen Dissoziation neigen.


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Islamisierung

in Deutschland/Europa wird zu einer Katastrophe führen. Die Opfermentalität der Muslime wird durch die Linken verstärkt, Muslime werden zu den neuen Juden stilisiert -wobei man übersieht, dass der IS, der mit einer Unterstützung von 64% der muslimischen Gemeinden rechnen kann, diejenigen sind, die den Holocaust/Genozid  überall dort vollstrecken, wo sich religiöse Minderheiten befinden. Jeziden...

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Das bist du!

Der Normalmensch identifiziert sich nur mit dem  Guten  und das Böse wird in den Schatten abgespaltet.  Tun sie Gutes, sagen sie: Das bin ich. Tun sie Böses: Nein, das kann nicht ich gewesen sein.
So hört man es auch oft von spirituellen Suchern, die ganz klar für das Gute eintreten, ihre guten Eigenschaften annehmen  und das Böse allerdings der "Person" anlasten, die ja eine Illusion sei und deshalb nicht transformiert werden müsse.  Wenn ich oft sagte, Du musst dich erstmal mit deinen guten und vor allem deinen verdrängten bösen Anteilen identifizieren, bevor Desidentifikation/Transformation geschehen kann... wenn ich sage, der Körper  der verdrängte "Zentaur", die Triebe sollen nicht verachtet, sondern aus der Verachtung/Verdrängung befreit werden, dann  gehen sie total in die Abwehr: Man kann doch seine Triebe nicht ausleben, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder.... und überhaupt, der Körper IST doch die Illusion, wie kann man eine Illusion befreien wollen.  Rationalisierungen - Abwehr,  welche  sie aus dem Hier und Jetzt ihres Körpers, ihrer Person hinausbringen.

Bevor du erkennst, dass du,  der Sucher,  DAS bist, was du suchst, musst du dich erstmal mit dir, deinem Ich anfreunden und die als böse bzw.  nicht gesellschaftsfähig tabuisierten Ich-Anteile aus der Verdrängung befreien und dich mit deiner  authentischen Persönlichkeit identifizieren: mit deiner verdrängten Wut, dem verdrängten Schmerz, Angst usw. - dem inneren Kind in dir. Denn auch auf der personal-dualen Ebene gilt (erstmal):  Du bist das, was du nicht sein und sehen willst.
Bewusste Identifikation! Erst dann ist Desidentifikation, Transformation möglich.
Der Verstand kann dieses Paradox natürlich nicht verstehen...
Bewusste Identifizierung -  d a s   ist das missing link, welches ich bei vielen spirituellen Suchern und  Lehrern vermisse.  Ohne Achtsamkeit läuft das nicht...

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Islam

Warum die Vermengung von Recht und Moral so fatal ist, hat Gernot Radtke in seinem Kommentar zu einem Kustos-Text brillant formuliert: „Rechtsregeln sind allesamt, da objektivierbar und verifizierbar, auch erzwingbar; moralische Gebote sind es nicht. Wo der Staat Gesinnungshandeln verlangt, überschreitet er als einzig zuständige Rechtssicherungsinstanz einer Gemeinschaft seine Grenze und landet stets in totalitaristischen Attitüden zur Überwachung des Bürgers auf dessen ‚korrekte‘ Gesinnung und Moral.“
Aus: http://journalistenwatch.com/cms/mehr-schlecht-als-recht/?fb_ref=Default

Das bis in die höchsten Regierungsebenen vorherrschende pathologische Schwarz-Weiss-Denken treibt immer absurdere Blüten: Gefühle (!) wie Hass und Angst werden neuerdings diskriminiert, Islamfeindlichkeit bzw. -ängstlichkeit quasi  per dekret verboten.  (s.a. den Staatsvertrag mit den muslimischen Gemeinden). Die moralische Gesinnung wird gesetzlich verordnet. Der Bürger hat islamophil/-affin zu sein, andernfalls ist er islamophob, LOL. Wer sich dem moralitären Druck  nicht fügt, macht sich der "Hasskriminalität" schuldig, ein neue juristische Erfindung, die impliziert, dass Feindlichkeit und Hass gleich kriminell ist. Oh weia...
Unter dem Mäntelchen des Respekts für andere Kulturen wird so ein patriarchalisches menschen- und frauenverachtendes Menschenbild nicht nur  re-importiert,  was das aufgeklärte Abendland gerade eben erst überwunden hat - sondern jegliche Kritik an dieser wahrlich menschenverachtenden Kultur/Religion wird ihrerseits perverserweise als strafwürdige Menschenrechtsverletzung interpretiert und zensiert. Diese wahrhaft diabolische Gut-Böse-Verdrehung bzw. Täter-Opfer-Verkehrungspsychose des sog. Gutmenschen, die der falschen Toleranz zugrunde liegt,  ist offenbar inzwischen Mainstream.  Wer demnach nicht verrückt ist, der ist "rechts". Nazi.
Rechts ist links und links ist rechts...
Der "Holocaustleugner" oder der "Klimaleugner" ist auch so ein lächerliches Gutmenscherzeugnis...(nicht vergessen: Der Gutmensch ist das Spiegelbild des Nazi-Bösmensch", der seinen verdrängten Nazibösmensch  nach aussen projeziert.
In einer Demokratie darf man glauben und denken, was man will. Denkt man.
Wer heute zu recht sagt, dass wir schon in einem Unrechtsstaat leben, ist ein "Rechtsstaatleugner"...
Man kann nur etwas "leugnen", was man selbst konkret erfahren und erlebt hat -  theoretisches,  aus zweiter Hand vermitteltes (Schul-)Wissen zu "leugnen" wäre albern.
Himmel, dann müsste konsequenterweise jeder bestraft werden, der aus der aus spirit. Perspektive II (Es ist nicht) das Einmal-eins bzw.  ALLES von Kindheit an in Schule und Gesellschaft Gelernte in Frage stellt... ja, in letzter Konsequenz wäre das gesamte Konsensusbewusstsein unter Strafe zu stellen, aus dem heraus wir unsere Realität definieren  - wobei diese "Leugnung"    eine spirituelle Tugend ist. LOL. Verstanden? Oh boa... 

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Wahrheit

“Niemand auf der ganzen Welt vermag die Wahrheit zu verändern. Wir können nur eines: sie suchen, sie finden und ihr dienen.”
Maximilian Kolbe
Die Wahrheit wahrheitet, sie hat kein fixiertes letztgültiges Sein, ist keine feste Überzeugung, die man als solche abspeichern kann, sondern ist vielmehr ein SEI-EN.
Die WAHRHEIT ist keine fertige These...
Die WAHRHEIT ist immer die EINE. 
Die WAHRHEIT ist DAS, was Unwahrheit von WAHRHEIT unterscheidet.
WAHRHEIT ist GeWAHR-SEIEN - ein lebendiger fliessender Vorgang der WAHR-nehmung.

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Da-Sein vs. So-Sein

Osho: „…Was ist Spiritualität? Was ist Erleuchtung? Alles Quatsch! Es gibt keine Spiritualität, es gibt keine Erleuchtung! Wer dies erkannt hat ist erleuchtet! Das ganz gewöhnliche Dasein…zu leben, zu genießen, zu lieben, zu tanzen, zu singen, schöpferisch zu sein – das ganz gewöhnliche Dasein mit seiner außerordentlichen Intensität, mit Leidenschaft: Das ist Erleuchtung. Aber du suchst offenbar nach irgendeiner esoterischen Antwort. Ich habe was gegen alles Esoterische…."
Erleuchtung ist Einsicht und Erkenntnis der Wahrheit - Gewahrsein.  Das ist das  "ganz gewöhnliche Dasein"  -  im Gegensatz zum unerleuchteten Mind, dessen gewöhnliches Dasein von Sorgen und Nöten des kleingeistigen Egos gekennzeichnet ist.
Osho ist an Einseitigkeit nicht zu überbieten. Er definiert das Unbeschreibbare!
Ich stelle das So-Sein  in Gegensatz zum Da-Sein. So-Sein ist nicht definierbar, weil es neutrales SEIN ist, ein "ungewöhnliches" Sein ohne Überschwang, ohne Intensität, ohne Leidenschaft, die Leiden schafft. Esoterik ist, wo sie richtig verstanden wird, Mystik, - der Gegensatz zur Exoterik und nicht die billige Spiritualität/Esoterik der Räucherstäbchen und Mandalas.

Buddha sagte: Wenn du eine Einsicht hast, die der meinen widerspricht, folge immer der Deinen.  AMEN.

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Erleuchtungskongress

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Die Seite macht auf den ersten, zweiten und dritten Blick stark  den Anschein einer Reklameseite für Transzendentale Meditation,  Roland Heine, der Betreiber der Seite  protegiert offenbar die  TM bzw. den doch recht militanten TM-Missionar, dessen Umtriebigkeit trotz einiger Beschwerden hemmungslos-freier Lauf gelassen wird.  Ernst Peter Flint ist m. E. ein Händler, einer jener, die sich im Vorhof des Heiligtums herumtreiben, und die Jesus mit der Peitsche hinausjagte
Leider löscht auch R. Heine auf seiner Seite  unliebsame Kommentare und sperrt Leute, die eine andere Auffassung von Spiritualität haben oder die ein wenig kreative Unruhe einbringen und den langweiligen Totenfrieden stören. Hat Wilhelm Klingholz (Nitya's Blog) die Totenruhe dieser Seite gestört? Wurde er deshalb "gebannt"?
Im ganzen habe ich den Eindruck, auf virtuellen Zehenspitzen laufen zu müssen, weil  hier ständig einer mit den Fingern auf den Lippen herumläuft und Pscht pscht macht...Offenbar wird großer Wert auf eine scheinharmonische Eierkuchenatmosphäre gelegt, was auf Konfliktunfähigkeit
Eine Technikdes Transzendierens? gibts das? durch TM?
Transzendieren basiert auf Desidentifizierung, da soll es Techniken geben?
Transzendentale Meditation übt v.a. auf Leute eine Anziehungskraft aus, die schnell erleuchtet werden wollen, aber nichts dafür tun wollen. In 3 Tagen zum Erwachen!  Eine Methode für Schmerzvermeider.  Echte Chancen auf dauerhafte Erleuchtung/Gewahrsein hat nur der, der einsieht, dass seine Seele krank ist und der Heilung bedarf. (Erleuchtung ist Nebensache bzw. Nebenprodukt.)   Das aber verhindert der spirituelle Stolz, der sich einbildet, mit dem Alten Adam-Ego zur Erleuchtung kommen zu können.

Meine Erfahrung auf der FB-Seite des Online-Erleuchtungskongresses bestätigt mir wieder einmal, dass die meisten spirituellen Sucher  Erleuchtung suchen und anstreben, statt Heilung, sie wollen einfach nur aus ihrer Haut heraus, statt sie von innen her zu bewohnen.
Sie kapieren nicht, dass sie sich zunächst IN ihrer Haut gemütlich & wohnlich einzurichten haben, d.h. sich mit ihren authentischen Gefühlen und dem Körper identifizieren müssen, bevor Desidentifikation möglich ist.
Ach,  laßt die Toten doch ihre Toten begraben... LOL



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Fundstück

http://aum-frankfurt.de/der-film-der-fall-wilhelm-reich/
Interessant, was er  über die Rolle des "Rebellen" im psychospirituellen Therapeutenmilieu schreibt.
"Bioenergetische Energie als Tor zur kosmischen Energie"....die Befreiung des Körpers von seiner Charakterpanzerung, des Zentaurs... das missing link, was von den meisten spirituellen Lehrern vernachlässigt wird.

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Volkskrankheit

Anabel Schunke schreibt am Ende ihres Artikels
http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/die-grosse-pluenderung-oder-wie-man-einen-wohlfahrtsstaat-zugrunde-richtet/
"Deutschland muss lernen, Ansprüche zu stellen und richtige statt falsche Anreize zu setzen. So lange wir Menschen die bedingungslose Einwanderung in unser Sozialsystem ermöglichen, wird sich an der Sogwirkung nichts ändern. Schlussendlich müssten wir wohl dann doch, wie von BDI-Chef Grillo bereits Ende letzten Jahres gefordert, bis 85 arbeiten. Aber wer will das schon? Vor allem für Menschen, die die eigene Hilfsbereitschaft mit Füßen treten?"
Wie aussen so innen. Auch ich konnte keine Grenzen setzen, war ein Gutmensch, der jeden Dahergelaufenen  in seinen Vorgarten tappen liess. Auch ich musste lernen, berechtigte Ansprüche und Erwartungen haben zu "dürfen". Ich bin erwachsen geworden, Deutschland hinkt hinterher.

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Gutmensch

Bislang fand ich noch keinen besseren Namen für ihn, fest steht aber mal, dass er nichts mit dem verantwortungsbewussten Guten Menschen zu tun, sondern seine Karikatur ist: ein gefühliger "Emo",  der sich in seiner moralischen Überlegenheit sonnt.
Der Empörungs- und Betroffenheitsjournalismus hat mittlerweile das objektive Nachrichtenvermitteln abgelöst und vermittelt dem Zuschauer nun, was gut und was böse ist. Die Krankheit des Schwarz-Weiss-Denkens wird sozusagen per dekret verordent.
Der narzisstische Tugendterrorismus des pathologischen Gutmenschen liebt es insbesondere, andere Menschen zu diffamieren, er unterstellt ihnen gerne einen Standpunkt, den diese gar nicht eingenommen oder formuliert habe, um sich anschliessend daran moralisch emporzuklimmen. 

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Negative Gedanken

sollten nicht durch autohypnotische positive Suggestionen ersetzt, sondern durch Achtsamkeit aufgelöst werden.  Wo Achtsamkeit ist, bedarf es keines "Positiven Denkens". Achtsamkeit ertappt den negativen Gedanken in flagranti, weil Achtsamkeit/Gewahrsein das Zusammenwirken von Gedanken- und Muskelspiel erfasst. Ein negativer entmutigender Gedanke, z.B. das Gefühl der Sinnlosigkeit wird für die Achtsamkeit sofort im Körperbild sichtbar: der Rücken krümmt sich, die Muskeln erschlaffen und der Körper fällt in sich zusammen.

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Denke nicht
an einen rosaroten Elefanten

Anssi sagt: Ignoriere deine Gedanken.
Was das Ignorieren der Gedanken angeht: Man kann überhaupt nichts ignorieren, ohne sich des Gegenstands der Ignoration bewusst zu sein, ständig muss man sich des Ignorierens vergewissern, sonst kann man das Ignorieren nicht aufrechterhalten.  Ignorieren kostet Energie und Mühe. Wenn ich mich bemühte, etwas ignorieren,  betone ich damit indirekt die Wichtigkeit des Gegenstands meines Ignorierens. So ist das auch mit Gedanken... Jeder kennt das: man versucht krampfhaft, nicht an bestimmte Dinge oder an eine bestimmte Person zu denken, umsomehr man dies versucht, umso stärker wird man von diesen Gedanken bedrängt. Der Imperativ: Ignoriere deine Gedanken entspricht dem Imperativ: Denke nicht an einen rosaroten Elefanten...
Ähnlich wie der KIW eine Bedeutungslosigkeit der Dinge oder Gedanken suggeriert, statt die Dinge ihrer Bedeutung zu entleeren, indem man sich des Interpretierens enthält.

Anssi A.ist ein spiritueller Lehrer und als solcher vielleicht nichtschlecht, natürlich kann er als Lehrer für seinen Zeitaufwand und seine  Bemühungen Geld nehmen. Ich habe reingehört in seinen Online-Satsang, da ist nichts falsch daran, was er den Menschen so erzählt.  Anssi  scheint mir u.a. einer jener zu sein, die es leicht, sich von Berufs wegen gut und schnell vermarkten zu können; einen freien Zugang zu seinen spirituellen Schriften gibt es nicht, für jeden seiner  Pupse muss man bezahlen. Lehrer sind i.d.R. mit ihren Worten/Büchern stark identifiziert, weshalb sie großen Wert auf Copyright legen.
Anssi ist kein Meister, er ist noch nicht vollständig geheilt,  er ist noch nicht "über den Jordan", er läßt sich immer noch von negativen und positiven Gefühlem beuteln, von "Wunden" - er  wird (nach eigenen Angaben) z.B. von Eifersucht und anderen Gefühlen geplagt.  Er arbeitet noch an sich. Die "Gnade der Erleuchtung", von der er schreibt, war wohl eher die "Gnade des Ersten Erwachens". Das Große Werk - Individuation und Schattenintegration - ist noch nicht vollbracht. Anssi ist zudem noch sehr mit der Lehrerrolle identifiziert, eine Verhaftung, von der man sich nur sehr schwer lösen kann.

Viele Menschen erwachen, aber wenige sind berufen, das ganze WERK zu vollbringen.
Die Welt ist voller herumvagabundierender spiritueller Lehrer, der Meister aber sitzt zu Hause - in ihm die ganze Welt.  LOL


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Energie

ist Geist, Gott. Energie ist nicht definierbar.  Apropos: in diesem Zusammenhang schickt mir ein Freund ein Video von Michael Krafft, einem "Channel" - k.A., an was dieser Mensch "angeschlossen" ist, aber es ist sehr aufschlussreich.

https://www.youtube.com/watch?v=4BUJq-3gFS4
Krafft spricht über die Energie und beantwortet mir damit ein paar Fragen, die ich weiter oben gestellt habe...
Am Anfang war das Wort... ja, das Urwort, aus dem alle Wörter hervorgehen.  Das Video habe ich mir noch nicht ganz angesehen... Ansonsten ok,  ja, warum nicht? Auch ich habe mich vor vielen Jahren eines Morgens um 4 Uhr an den Tisch gesetzt und dann fing es an, aus mir herauszufliessen, erst stockend, kaum festzuhalten, dann mit jedem Tag immer mehr und immer klarer, bis aus dem Lidschlag der volle Augenaufschlag...

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Der eine Geschmack

Auch so ein tradiertes geflügeltes Wort auf dem spirituellen Marktplatz, mit dem der spirituelle Egomind  viel bedeutungsgeschwängerten Unsinn zu treiben pflegt.

Warum der "eine" Geschmack? Einmal: Weil es in der Reinen (neutralen) WAHRnehmung keinen Zweiten Geschmack gibt...Advaita - das Eine ohne Zweites, was es m. E. nicht gibt, weil das Eine das Zweite inkludiert. Es gibt keine Unterschiede für das neutrale Gewahrsein,  nichts ist schlecht oder gut, nichts oder kaum etwas  regt mehr an oder auf. Keine Hochs und Tiefs. Im Gleichmut des Gewahrseins ist daher alles, was mir begegnet gleich gültig und EINerlei - ein Geschmack.  
Die Wahrnehmung des neutralen So-Seins  impliziert den "einen" Geschmack im Gegensatz zum DaSein, welches das Zweite bzw. die Vielfalt der "Geschmäcker" impliziert. 
Des weiteren, weil es sich um den einen EINEN EINIGen Geschmack handelt, das Eine, welches die Vielfalt in sich vereint.
Leute wie N. oder Jimmybondy und alle, die noch ein brennendes Interesse daran haben, das Leben interessant und faszinierend  zu finden,  würden am "Einen Geschmack" elendiglich zugrundegehen, LOL. 


Mittwoch, 4. Mai 2016

Herr May zeigt uns, wie wunderbar der Weg zum Himmel ist und war







Immer wieder überrascht es mich, wenn ich bekannte Autoren finde, die mehr oder weniger heimliche Mystiker waren oder sind.

http://www.amazon.de/Friede-Erden-Gesammelten-Werke-Gesammelte/dp/3780200309/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1459861975&sr=1-1&keywords=und+friede+auf+erden+karl+may#reader_3780200309

Hier zeigt es sich mit aller Drastik
dass Herr May ein Myste war,
zeigt er doch wie wunderbar
der Weg ist, der zur Mystik weist,
wenn der Mensch nach Innen reist.



Es fasziniert mich zur Zeit,

was in der Welt so los ist. Was hat es eigentlich mit der Gender-Diskussion auf sich? Sexuelle Früherziehung durch den Staat?  Hm...Kinder fragen nach, wenn es an der Zeit ist - dann ist es auch an der Zeit auf ihre Fragen jeweils spezifisch zu antworten.  Diese Fragen nicht zu beantworten dürften den wenigsten möglich sein. LOL.

Ich habe mich lange Jahre nicht für die Weltgeschichte oder Politik interessiert, vieles ist an mir unbemerkt  vorbeigegangen, insbesondere die   90iger Jahre bis 2011. 
Ich wusste auch nicht viel vom Islam, mich interessierte die exoterische Religion nicht, sondern nur die Mystik, die Essenz der Religionen. Auffällig war mir schon, dass ich im Islam sehr wenig Mystiker fand, und  dass es mystische "GeheimOrden" gibt,  die  gewaltbereiten Ideologien huldigten und islamistisch-imperialistischen Missionierungen nachstrebten. Rumi, Idries Shah, Al Ghazzali las ich auch, doch war er wohl ein Fundamentalist, wie ich jetzt las...
Ich lese sehr viel z.Zt. und versuche zu verstehen, die Zusammenhänge und Ursachen zu erfassen, die dazu geführt haben, dass die Ideologie des Islamismus den Kommunismus ablösen konnte und warum es eine geistlose (linke) elitäre politische und intellektuelle "Elite" gibt, die dem nichts entgegensetzt.

Die Mehrheit der Menschen ist  von einer Endzeit-Stimmung und apokalyptischen Unruhe erfasst zumal die Meinungsfreiheit immer mehr eingeschränkt wird und der Staat immer totalitärer zu werden droht. Tatsächlich hat man das Gefühl, sich im Vorfeld eines Krieges zu bewegen, auch im Anbetracht des Verschweigens bzw. der gezielten Desinformation, der man von der Seite mittlerweiler regierungstreuen - und -gesteuerten  Medien ausgesetzt ist.

Gestern fiel mir ein Artikel der Emma von 1995 in die Hände, die ein für mich neues Licht auf das Islam-Problem warf und nachdem ich mich fragte, wieviele deutsche Islam-Konvertiten es eigentlich inzwischen schon im Deutschen Bundestag gibt...
Es ist für mich lustvoll verwirrend, zu sehen, wie sich alles verschiebt, so, wenn ich z.B. sehe, wie die Linken offensichtlich immer mehr zu dem werden, was sie zu bekämpfen vorgeben: rechts. Wobei erneut die Frage auftauchte, wieso der SEINS-Philosoph Heidegger mit der Nazi-Ideologie oder der ideologische Zenbuddhismus mit einem patriarchalischem Nationalismus im Bunde stehen kann. 
Mir scheint eindeutig das Ende der Demokratie gekommen zu sein,  das war absehbar ,aber ob eine Theokratie die bessere Antwort ist, ist ebenso fraglich wie uninteressant. Alles scheint sich zu vereinheitlichen, die rechten und die linken Parteien verlieren ihren Sinn, rechts sieht aus wie links und vice versa...Ende der Blockparteien... die AfD scheint sich zu einer Art Einheitspartei für ALLE zu entwickeln. Der Islam als Religion für ALLE. Unglaublich... Spiegelungen...

Das Ende der Demokratie ist nicht das Ende der Welt Alles in der Welt ist Veränderung unterworfen, das eine stirbt, das andere erscheint, die Welt ist vergänglich und alles was darin ist. Das Problem ist wie immer, dass jede Ideologie irrtümlich glaubt, den Menschen das Paradies auf Erden zu bescheren. Die Welt, der Mensch steht so oder so  am Abgrund des Nichtseins - das merkt er aber erst, wenn ihm seine Welt(anschauung) unterzugehen droht. Die Chance in der Krise ist, dass die Menschen aufwachen, aus der Menge ausbrechen, sich individuieren - UMKEHREN! ...Dass der Mensch bzw. die Welt buchstäblich an und in sich zu GRUNDE geht.

Der Motor der Geschichte ist m. E. nicht der Kampf nach Anerkennung wie Hegel meinte, sondern allgemein gesagt, der Kampf des Egos um sein Überleben und Fortdauern - sein Ringen nach Unsterblichkeit, nach Macht, wobei das Streben nach Anerkennung dazu gehört, derweil sich das Ego sein Denkmal zu setzen bemüht ist.  Stirbt das Ego, stirbt mit ihm auch jede Geschichte.
Eine "Neue Weltordnung" in der Aussenwelt ist nur der Spiegel der NWO im Inneren. Leute wie Andreas Poppe glauben an eine Weltverschwörung, die eine NWO in der Welt konstituieren will, die Art des "Erwachens", welche er propagiert, hat aber so rein gar nichts mit dem Erwachen zu sich SELBSt, zur Wahren Natur/WAHRHEIT zu tun, sondern dabei geht es um ein "materielles" Erwachen zur relativen Wahrheit  jenseits der Lügen der Mainstremmedien. Ein Erwachen zu einer Wirklichkeit oder Realität, die genauso unwirklich ist wie die des Mainstreams.


"Michel Foucault, 

ein eifriger Student Kojéves, nahm Nietzsches Doktrin der Selbstschöpfung aus dem Willen heraus zu seiner Leitlinie. Es ging ihm vor allem darum, in eigener Person „Grenzerfahrungen“ zu suchen: in der Sexualität, , im Irrsinn, in Drogen, Sadomasochismus sogar im Selbstmord. Die Suche treibt ihn in die Psychiatrie, ins stalinistische Warschau, zu den Steine werfenden 68er Demonstranten und in die Schwulenszene von Kalifornien. Es gehörte zu den 68er Überzeugungen, dass eine neue, dezentralisierte Gesellschaft entstehen würde, von der Arbeiterklasse, aber auch von den „nichtproletarischen Massen“, wie Frauen, Gefangenen, Homosexuellen, Psychiatriepatienten. Das Resümee von Foucaults Grenzerfahrungen war die Überzeugung, dass der Mensch verschwinde, „wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand“. (14) Foucault war so selbstbezogen, dass er bedenkenlos als Aids- Kranker weiter ungeschützten Sex hatte, also von ähnlicher Gleichgültigkeit gegenüber seinen Mitmenschen war, wie Kojève."  (aus Wiki?)
Diese "Selbstschöpfung aus dem Willen heraus" ist heutzutage tres chic, sie entspricht dem Trend, den man heute Sich-selbst-immer-wieder-neu erfinden" nennt, ein Spiel mit Rollen für vom Leben gelangweilte Ennuie-Gebeutelte,  die versuchen, sich für sichselbst interessant zu machen, statt das in der Welt-Sein, das Dasein an sich, das Wunderbare der Schöpfung für interessant zu befinden.
Mit M. Foucauld konnte ich mich früher gut identifizieren, auch ich erfand mich ständig neu, ging über Grenzen und enttabuisierte sämtliche TAbus und BEgrenzungen.  Ich bin tatsächlich auch "verschwunden", aber erst dann, als ich aufhörte, mich interessant zu machen  - aufhörte mit dem Versuch, Spuren zu hinterlassen bzw. dem Ego mit seinem Rollenspiel ein Denkmal zu setzen.


IST DAS WAHR?

Einmal mehr fällt  mir folgender Buddha zugeschriebene Spruch in den Fokus: Am Ende zählen nur drei Dinge: Wieviel du geliebt hast, wie sanftmütig du gelebt hast und wie anmutig du die Dinge losgelassen hast, die nicht für dich bestimmt/gemeint waren.
Diese Sentenz impliziert eine moralitäre Aufforderung an das Ego, sich nicht um Dinge zu kümmern, die es nichts angehen.  Hm...Eine Aufforderung, die unreflektiert als eine solche übernommen wird, wird sehr schnell zum Instrument der Unterdrückung, statt zur Befreiung. Ich bezweifle, dass der Spruch von Buddha stammt.

Der Spruch wurde von meiner Schwester gepostet, in vorauseilendem Gehorsam verzichtete ich diesmal darauf, meinen Kommentar direkt darunter zu setzen und teilte den Spruch einfach nur.  Ja, man könnte sagen, die Schere in meinem Kopf,  - die sich insbesondere durch den lustfeindlichen Umgang mit Herrn K. und Frau P. in meinem Kopf konstituierte -  übte eine Art Selbstzensur, um mit meiner "Besserwisserei"  keine "religiösen Gefühle" zu verletzen und unnötige Diskussionen um Heilige Kühe zu vermeiden. Wie gesagt: Wenn ich Texte "korrigiere", ist mir der Sender und der Urheber der Texte/Sprüche herzlich einerlei, solange er sich nicht persönlich zu mir verhält. Die Korrektur hat nur Bedeutung für mich und die Schere im Kopf tut mir nicht weh und der WAHRHEIT keinen Abbruch.




Ein simples Beispiel,

wie der Verstand auch nach der Großen Erfahrung noch so gar nicht aufhören mag, Selbst-/Idealbilder zu basteln:
Im Zusammenhang mit der Bewusstwerdung, dass "ich" nicht mehr mit Körper/Materie identifiziert bin, schliesse ich bzw. der schlussfolgernde Verstand: Jetzt, da ich nicht mehr mit der Materie identifiziert bin, schminke ich mich auch nicht mehr...  interessieren mich die Materie bzw. die Dinge der Aussenwelt generell nicht mehr...
Ich kann heute quasi dabei zusehen, wie der Verstand sofort anfängt, Aussagen über sich zu tätigen bzw. dem Ich neuerlich Eigenschaft und Dauer zu verleihen - er vereinnahmt jede geistige Einsicht für sich und macht ein Zeitprojekt, ein Konzept daraus: Jetzt, wo ich dieses (oder anderes)  eingesehen habe, werde ich dies und jenes (immer) tun bzw. (immer) lassen und das Ideal-Ich wird versuchen, zu MACHEN,  - es wird versuchen, den Einsichten bzw. den Schlussfolgerungen aus den Einsichten  aktiv zu entsprechen, statt geschehen zu lassen.

Mit solcherlei Vorhaben/Absichten legt der Verstand einen neuen Baustein an sein (spirituelles) Ego, wenn Achtsamkeit bzw. Gewahrsein dies nicht verhindert.
Im Unterschied zu früher - vor der Großen Erfahrung - ist allerdings das Gewahrsein so tief, dass es sich dieses subtilen Vorgangs ganz schnell  bewusst wird und es daher zu keiner neuerlichen Identifizierung mit der Eigenschaft/Ego kommen kann.



Fehler

Ich schreibe oft, dass ich jenseits von Ego keine Fehler machen kann - das ist richtig, derweil ich an kein Wertesystem gebunden bin - manchmal allerdings bin ich nicht ungeneigt, zu sagen, dass es von mir ein "Fehler" war, persönliche Kontakte mit Spirituellen bzw. zu spirit. Forenmitgliedern einzugehen.  Es gibt nunmal keine Augenhöhe zwischen dem Persönlichen und dem Überpersönlichen, wenn das Persönliche sich weigert, seine Ohnmacht zu erklären und zu kapitulieren vor dem Überpersönlichen. Wer von mir aufgrund der persönlichen Kontakte Schonung erwartet und die überpersönliche WAHRHEIT nicht vertragen kann, die sich auch in Beziehung zum Persönlichen äussert und persönliche Wahrheit umfasst - der sollte sich bewusst sein, dass die Bekanntschaft mit mir auf Dauer keine Kuschelparty ist.   Es gibt so etwas wie Freundschaft für mich nicht mehr. Die paar wenigen persönlichen ForenBekanntschaften, die sich in den letzten 4 Jahren ergaben, scheiterten daran, dass jedes Mal eine Symbiose angestrebt wurde, die über Alles und Alle spricht, nur über sich selbst und die Beziehung nicht oder die eigenen Anteile an Konflikten bzw. was direkt vor den Augen liegt.  Da wird das aktuelle Hier und Jetzt ausgeblendet, verdrängt  und unter den Teppich gekehrt. Es wird i.d.r. nur nach Bestätigung der eigenen Glaubenssätze gesucht und das Ich dauerhaft verfestigt, indem es seine Glaubenssätze über sich verkündet: So bin ich - und niemals kann ich ein anderer werden. Ich habe es aufgegeben, dem zu widersprechen. Offenbar ist es viel einfacher, mit einfachen "normalen"  Menschen Probleme und  Konflikte anzusprechen, als mit sog. Spirituellen. 

Nachdem ich mich vom Spectrum Sein-Forum am 4. April verabschiedete,  habe ich mir nun ein paar Spiri-Seiten auf FB abonniert, denn die Doppelaxt bedarf offenbar der Belehrung, um zu lernen und des Lernens, um zu lehren. Es bedarf keiner scheinbaren Personen in einer scheinbaren Aussenwelt.  Ob die Reize von Innen heraus oder von Aussen kommen, ist der Axt egal.  Derweil ich im Moment  keine Lust mehr habe, die Axt an den Konzepten verkopfter und leicht entzündlicher Forenschreiberlinge zu wetzen,  habe ich Lust, sie an  mehr oder weniger anonymen Sinnsprüchen zu wetzen , obwohl ich die Erfahrung machte, dass die Vertreiber von Sinnsprüchen und Zitaten so sehr damit identifiziert sind, dass sie sich bei meiner "Korrektur" bzw. "Besserwisserei"oft genauso persönlich angegriffen fühlen, als wären sie die Verfasser. Die Leute spielen mir einfach zu sehr die beleidigte Wurst, derweil ich sie als Personen nicht so "würdige", wie sie das von mir erwarten.


Mein Leben

hängt an einem dünnen Faden, der jederzeit abreissen kann.  Dieses Gefühl habe ich seit der Glorreichen Auferstehung 2011. es ist,  als ob mein Körper sehr genau wüßte, dass er gelebt wird... und wie lange er gelebt wird... Alles scheint mir vorprogrammiert.




Aktuell

versuche ich mit meinem Blog aufzuholen, vielleicht gelingt es mir dann endlich einmal, täglich wenig, statt wöchentlich so viel zu editieren bzw. zu veröffentlichen..

Freitag, 25. März 2016

Die WAHRHEIT liegt im Paradox grad wie der Wolf beim Auerochs

"Djihad" - St. Michael, der christl. Archetyp des Gotteskriegers

 

Wenn das Gute die Pest ist,

dann ist das Böse die Cholera. (Von oben gesehen, LOL)
Auf dem spirituellen Weg bleibt es nicht aus, dass man mit dem Üben der Achtsamkeit sich auch des sog. Bösen in sich bewusst wird: der hasserfüllten oder neidischen Gedanken, berechnender Motivationen, dieses permanente Zweckdenkens, welches nur den eigenen Vorteil im Sinn hat. Allerdings ist zunächst die Gut und Böse-Konfusion zu klären. Es geht darum, die Kriterien des Gutseins als eine Konditionierung zu erkennen, dass alles, was nicht im konditionierten Sinne gut ist, böse ist. Es geht um konditionierte Moral. Der islamische Judenhass ist z.B. ein konditionierter Hass, der nur glaubt, das Böse zu hassen und darin wirklich böse ist.
Von manchen spirit. Lehrern oder Gurus hört man, man solle alle Gedanken neutral, d.h. ohne zu werten beobachten. Das funktioniert aber nicht, solange ich mit meinen Gefühlen identifiziert bin, denn dann bin ich meist mit dem Guten identifiziert und  lehne die "bösen" Gedanken ab - mit denen will ich mich nicht identifizieren, d.h., das "Böse" wird in den Schatten verdrängt.   Identifikation bzw. Wertung steht einem neutralen Beobachten per se entgegen! Es bleibt also immer nur die Annahme dessen, was ist,  incl. dem Widerstand dagegen.

Wer nur das Gute will, verdrängt i.d.R. das Böse in den Schatten. Jesus sagt, dass man das Böse hassen soll. Das scheint seiner Aufforderung, dem Bösen NICHT zu widerstehen, zu widersprechen. Letzteres bezieht sich seine Rede: Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, so halte ihm auch die Linke hin.




Der Verstand, der Egomind

ist der Affengeist - aber nicht allein im Sinne des unruhigen und endlosen Gedankenkarussels, sondern vor allem deshalb, weil er nachäfft wie ein Affe bzw. ein Papagei und Erkenntnis imitiert bzw. vereinnahmt und als Glaubenssatz speichert und erinnert und nachkläfft - was am wenigsten berücksichtigt wird, derweil man selbst noch kräftig im Papageienmodus "moderiert".


"Erkennen hört niemals auf "-

behauptet jemand im Brustton der Überzeugung. Nicht klar ist, wie er Erkennen definiert. Was meint er oder verwechselt er vielleicht das verstandesmäßige Erkennen=Verstehen mit der geistigen Erkenntnis im Gewahrsein? Der Verstand kann den GEIST nicht erkennen, der Verstand kann nur re-zitieren und re-petieren, Prämissen schaffen und daraus schlussfolgern. Nachkläffen.
Man kann Gott auch nicht "von Angesicht zu Angesicht" erblicken, wie St. Paul dies schrieb - wenn Paulus das wirklich ernst meint, und dies keine poetische Umschreibung ist, wäre man  ja noch immer im dualen Gegensatzdenken des Alten Adam befangen. Man erkennt entweder sein Einssein mit "Gott" oder Gottes Angesicht bleibt, was es ist:  eine Schimäre, eine Vorstellung.
Gott bzw. das Bewusstsein  ist unendlich, und so unendlich wie Gott ist auch das Potential, welches im Schatten der Verdrängung ins Unbewusste seiner Belichtung/Erleuchtung harrt.
Gott erkennen, heisst, in einem unendlichen Bewusstwerdungsprozess der ALL-umfassenden zunehmenden Vergöttlichung entgegen zu gehen.
Oder auch nicht. LOL

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Fundstück/ Sein.de

Ich lese:  "Die Erde schenkt uns mehr Selbsterkenntnis als alle Bücher, weil sie uns Widerstand bietet. Und nur im Kampf findet der Mensch zu sich selbst." A. S. Exupery http://www.gewahrsein.net/einleitung
Ich weiss nicht, wie der St. E. das wirklich gemeint hat... aber für mich ist es nicht die "Erde", sondern die Welt vor allem als das weltliche dual.  Denken - was uns den größten Widerstand gegen die Selbstfindung und Selbsterkenntnis bietet. Nicht im Kampf mit der Erde oder der Welt, sondern im inneren mystischen Kampf/ "Djihad" zwischen Gut und Böse findet der Kampf statt, der uns letztlich zu unserer Wahren Natur bringt...Hm... Sehr irritierend auch, dass der  Autor hier versucht, das überpersönliche Sein jenseits von Ego zu beschreiben, indem er dem Gewahrsein  Eigenschaften verleiht. Beispielsweise schreibt der Autor sinngemäß, es sei das Gewahrsein auf optimale Handlung hin gerichtet mit optimalem Nutzen, das ist nicht WAHR!Es gibt jenseits von Ego  so etwas wie optimales Handeln nicht, weil es kein Ziel und keine Absicht des Handelnden gibt. Wo ein Zweck für das Handeln  fehlt, fehlt auch das Nützlichkeitsdenken. "Optimal" ist eine egoische Wertung und impliziert "richtiges" Handeln. "Optimal" ist ein Wertung, die sich auf einen Soll-Zustand bezieht -  das Handeln jenseits von Ego ist paradoxerweise ein "Nicht-Handeln" und ist weder optimal noch ist es richtig oder falsch, es entzieht sich JEDER Wertung und Beschreibung. Dieses "optimale Handeln"  entspringt offenbar einer dualistischen Manager-Spiritualität, die auf Perfektion hinausläuft, auf den Anspruch, keine Fehler zu machen. Das ist sehr gefährlich, weil hier die weltliche Klugheit des Machertums hofiert wird.
Es gibt im Gewahrsein kein DENKEN (!), welches in (optimale) Handlungsimpulse umgesetzt wird. (Ausser bei den notwendigsten Dingen/Bedürfnissen des Alltags bzw. des Körpers, Essen, Einkaufen etc.)  Alles Handeln aus dem Gewahrsein ist unbedingt, d.h. es hat keine Ursache (im Denken) , es  ist spontan und ungerichtet, und weil es  kein Ziel hat, kann es auch kein Ziel verfehlen oder gar so etwas wie "versagen".


Man ist sich meiner Erfahrung nach auch  nicht sämtlicher Daten "gewahr", die das Geist-Körper-System liefert. Das wäre eine Reizüberflutung, die der Körper/Geist gar nicht aushalten könnte!
Dann lese ich:  Im Eigeninteresse wie auch im Interesse aller an einer Interaktion Beteiligten versucht es  (das Gewahrsein) intuitiv, schädliche Situationen zu meiden und förderlichen gegenüber offen zu sein. Ein hoch entwickeltes Gewahrsein kann dabei auch unterscheiden, inwieweit wahrgenommene Destruktivität von der eigenen Person oder vom Kommunikationspartner ausgeht. Zitatende
Nein, wer "in der Wahrheit steht",  tut dies sicherlich NICHT, Gewahrsein ist neutral und angstfrei, es weicht niemals aus, es meidet nichts und niemanden,  noch tut oder bevorzugt es Dinge, die für sich und andere "förderlich", also nutzbringend wären. Ein "hochentwickeltes Gewahrsein" ist hochentwickeltes Gewahrsein aufgrund seiner Befreitheit von jeglicher Destruktivität! - wie könnte es da noch Destruktivität an der eigenen Person wahrnehmen?! Nur Achtsamkeit kann die persönlichen Eigenschaften/(z.B.Destruktivität) wahrnehmen - Gewahrsein aber ist das Bewusstsein jenseits der Identifikation mit der Person und ihren Eigenschaften!

Fazit: Alles, was hier über das Gewahrsein geschrieben ist ein z.T. verwirrendes Gemisch aus Wahrheit und  Unwahrheit. Das Gewahrsein, wie es der Autor hier schildert,  ist kein Gewahrsein, sondern m. E. horizontal-lineare Aufmerksamkeit bzw. Achtsamkeit auf das Hier und Jetzt der Person. Es bezieht sich auf das unerlöste Körper-Seele-Geist-System  und dessen Umwelt.  Mit dieser Achtsamkeit steckt man noch in den spirituellen Kinderschuhen... Gewahrsein für Anfänger, könnte man es auch nennen. Urvertrauen in das, was ist, statt in das, was sein könnte, ist schön und gut, aber nicht die Ultima ratio der spirituellen Entwicklung, sondern erst der Anfang.  Alles, was der Autor beschreibt gehört in die Rubrik "Individuation"/Schattenintegration/Heilung.

Wahres Gewahrsein - ein christlicher Ausdruck beschreibt es mit "in der WAHRHEIT stehen" -  bezieht sich nicht allein auf die relativen Daten der Aussenwelt bzw. Körperwelt, sondern primär auf die absoluten "Daten",  der GeistErkenntnis, die aus der  Tiefe, dem Ursprung quillt. Im Gegensatz also zum Gewahrsein des Autors, welches offenbar nur  in "permanenter Verbindung mit dem eigenen Körper-Geist-System steht" steht das Wahre Gewahrsein primär in permanenter Verbindung mit dem Ursprung, dem SPIRIT. In der WAHRHEIT bzw. im Gewahrsein steht man erst, wenn die Psyche gereinigt resp. geheilt ist. Die Verbindung mit dem Ursprung - der Quelle von LIEBE & ERKENNTNIS -  steht für "alle Zeiten", wenn das Gewahrsein sich seiner selbst bewusst geworden ist. Jetzt steht der Mensch im Einheitsbewusstsein, Ewigkeits- oder Unsterblichkeitsbewusstsein,  - er lebt damit ein zeitloses und unpersönliches Leben sozusagen "auf Dauer".

Ich mache hier noch einmal darauf aufmerksam, dass nach meiner Erfahrung Achtsamkeit und Gewahrsein zwei verschiedene Schuhe sind. Achtsamkeit ist so etwas wie die  kleine Schwester des Gewahrseins.
Achtsamkeit steht am Anfang und hat acht auf die persönliche Hier und Jetzt-Befindlichkeit des Körper-Seele-Geist-Systems und dessen Umfeld.
Achtsamkeit bewirktSpürbewusstsein,
Achtsamkeit als Spürbewusstsein führt über die Schwelle des Unbewussten, wo
Achtsamkeit die Verdrängung durchlichtet und in Folge  Schattenintegration bewirkt. 
Schattenintegration wiederum wirkt transpersonale Bewusstheit - das UNPERSÖNLICHE Leben jenseits von Ego.

Achtsamkeit ist persönlich ausgerichtet, Gewahrsein hingegen unpersönlich, (überpersönlich, transpersonal). Zusammen bilden sie letztlich ein Ganzes, denn das "Letztgültige" Gewahrsein beinhaltet nicht nur die WAhrnehmung auf die vertikale Anbindung an den Ursprung, sondern auch die Achtsamkeit auf die äussere Welt und den Körper mit seinen Hier&Jetzt-Befindlichkeit - mit dem Unterschied, dass im Gewahrsein die Identifikation mit dem Körper und seinen Sinnen bzw. Befindlichkeit aufgelöst ist, was bedeutet, dass Gedanken z.B. keinen guten oder schlechten Einfluss mehr auf den Körper haben.(Es gibt letztlich keine Trennung zwischen Gewahrsein und Achtsamkeit -  im Einheitsbewusstsein ist die Achtsamkeit  im Gewahrsein aufgehoben. )

Wer bewusst im Gewahrsein steht, der glaubt sich nicht nur leer, sondern der IST "leer",  -  der ist sich seiner Leere,  d.h. sämtlicher "Losigkeiten" bewusst. (Wunsch- u. Bedürfnislosigkeit, Sorglosigkeit, Erwartungslosigkeit usw. usw.)  Erst im Besitz dieser "Losigkeiten" darf man den zustandslosen Zustand des Gewahrseins bzw. des "In-der-WAHRHEIT-Stehens" für sich beanspruchen. Wenn überhaupt....hehe..Klingt ziemlich verrückt, sich einer Abwesenheit bewusst zu sein, ist es auch. LOL.

Der Autor schreibt derweil aber weder etwas von GEISTerkenntnis noch vom Hauptkriterium des GeWAHR-Seins: des Erkennens von WAHRHEIT bzw. der Unterscheidung der Geister bzw. aller Seinstugenden, die mit dem Gewahrsein einhergehen, wie  All-Präsenz, All-Liebe, All-Weisheit, All-Macht.
Diese FÜLLE des Gewahrseins scheint ihm völlig unbekannt zu sein.  Auch dass Gewahrsein/WAHRHEIT ein Sehen mit dem Herzen ist, ein spürbares Aufscheinen aus der Brustgegend scheint keiner der von ihm Zitierten zu wissen. Insofern darf man glauben, dass es sich zum größten Teil um Kopfgeburten handelt.... - die Identifizierung mit der LEERE ist auch hier für mich  greifbar.
Der Autor geht mit seiner Achtsamkeit bzw. seinem Gewahrsein sehr  in die Breite und die Länge, es fehlt ihm aber an Höhe bzw. an der  Tiefe, der bewussten Verbindung zu Gott, Ursprung von LIEBE und ERKENNTNIS, Quelle der universalen Weisheit.
Paulus: So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist.
Wenn ich mit Ich-Welt  identifiziert bin, dann handle ich meist nicht spontan, sondern weil ich eingreifen und die Welt und ihre Dinge darin verändern will. Oder weil ich selbst einer Zustandsveränderung bedarf, weil mir as Hier und Jetzt unangehm, lästig oder zu dürftig ist. Wenn ich nicht identifiziert bin, muss ich nicht eingreifen. Der Unterschied zwischen Handeln und Eingreifen liegt für mich darin, dass ich im Handeln spontan bin und im Eingreifen motiviert von Veränderungswillen motiviert bin - und dies immer entweder zum guten oder schlechten.


Laotse sagt:

Handle, bevor die Dinge da sind. Ordne sie, bevor die Verwirrung beginnt.
Ehrlich gesagt, ist das ein Ausspruch, mit dem ich auf Anhieb gar nichts anfangen kann, mir scheint er eher im dualistischen Sinn wider-sinnig denn ein göttliches Paradox... es ist eine Aufforderung, die nicht "machbar" ist, ähnlich der Aufforderung, keine Erwartungen zu hegen oder sich aller Wünsche und BEdürfnisse zu entschlagen oder als Person die Dinge nicht persönlich zu nehmen. LOL:
Gewahrsein kennt keine Verwirrung, was mich angeht, gibt es auch keinen Anfang und kein Ende, an dem Verwirrung eintreten könnte oder nicht. Ich kann auch nicht hellseherisch in die Zeit/Zukunft blicken und handeln, bevor etwas eintreten soll.  Es gibt für mich auch  keine (verwirrenden) Probleme, also bedarf es auch keiner adäquaten Lösungen.

Urteil: Bei näherer Kontemplation soll der Spruch wohl andeuten, dass das Handeln vor dem Denken bzw. dem Interpretieren der "Dinge" - also SPONTAN  erfolgen sollte. DAS ist das "optimale" Handeln. (Nur: ob es einen Nutzen bringt, diese Frage ist hier völlig obsolet.)  Die Dinge zu ordnen, bevor die Verwirrung beginnt meint vielleicht, dass die Verwirrung im Denken und Überlegen, im Taktieren und Strategieren liegt. Die mentale Verwirrung liegt in der zwangsneurotischen und  auf Ordnungsstrukturen konditionierten und fixierten Denkungsart begründet. Die Wahre Ordnung ist eine Ordnung ohne Struktur und liegt im unkonditionierten fruchtbaren und kreativen Chaos, welches Spontaneität möglich macht, sonst wäre der  neustrukturierte Mind der  "Neuen Weltordnung" dem Untergang geweiht.

Aber: Nicht alles ist unwahr oder falsch, was der Autor schreibt, die größte Schwierigkeit liegt wohl auch darin, dass man die Dinge jenseits von Ego nicht eindeutig beschreiben kann, weil sie paradox sind.  Jeder Sucher sollte sich deshalb auf sich selbst verlassen und nicht auf die Beschreibungen anderer. Es entstehen i.d.R.  nur falsche oder unwahre Vorstellungen, an denen der Egomind kleben bleibt.  Aber es ist schwer, mit dem ständigen Parallelenziehen zu sich selbst aufzuhören und bedarf schon  großer Achtsamkeit, das unselige Vergleichen überhaupt als solches wahrzunehmen...
Bevor die Dinge da sind, ward ICH....

Der Islam

bzw. die Interpretation des Islam durch den IS/Terrorismus ist das Problem, nicht die Flüchtlinge/Menschen. Dies voneinander zu trennen fällt nicht nur den Kritikern, sondern auch den Flüchtlingen selbst zutiefst schwer, derweil sie selbst mit dem Islam zutiefst identifiziert sind.
Osho über den Islam http://dttj.blogspot.de/2010/06/osho-on-islam.html

Die spirit. Sucher, die gegen jegliche  Religion sind, sind in diesem Dagegensein unbewusst, weil immer noch ihrem Ego verhaftet.  Religion ist tatsächlich so wichtig wie Mystik, ohne Religion keine Mystik. Ohne Exoterik keine Esoterik. Jede Religion glaubt, dass sie die einzig wahre Religion ist, deshalb  neigt sie dazu zu missionieren, notfalls mit Gewalt.Allein der Islam ist eine Religion, ein archaisches Relikt, welches heute  noch ein Politikum darstellt und mit brutalster Gewalt die Welt missionieren will. Der Koran ist auch keine Heilige Schrift, sondern rubbish, müll, wie Osho es nennt. Ich selbst habe auch  nichts darin gefunden, was mystisch unter die Haut gegangen wäre. Keine oder nur ganz wenig mystische Metaphorik ist darin, neben anderen Verhaltensregeln liest man nur ganz plumpe banale Kampfansagen für den äusseren Djihad gegen Ungläubige.

Defeat the third djihad - ja, aber das beste Mittel gegen den Islamistendjihad ist den Djihad als den Befreiungskampf in sich selbst zu kämpfen. Wer frei ist, den schrecken äussere Ereignisse nicht. Er sieht im Aussen nur Spiegelbilder der unerlösten Seele. Wer in Deutschland den Islam kritisiert, wird automatisch in die rechte Ecke geschoben - da brauchen sich die Politiker nicht wundern, dass auch rechts gewählt wird. Religionsfreiheit bedeutet neuerdings in Deutschland, den Mund zu halten und Meinungen zu unterdrücken.


http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/sie-flehen-mich-an-sie-herauszuholen
Wie im Kleinen, so im Großen. Dieser Bericht zeigt im kleinen, was auf gesellschaftlicher Ebene geschehen wird, wenn der Islam prozentual die nötige Mehrheit erreicht, und damit anfangen sollte, religiöse Mindernheiten zu dominieren. Wer jetzt noch nicht sieht, dass die Leute ihre Kriege und Konflikte mitbringen, dem ist nicht mehr zu helfen.  Jetzt müßte langsam auch die Kirche Flagge zeigen, die Politik ist so fassungslos hilflos und gelähmt, dass es grad zum Erbarmen ist.  Letztlich wird es kein Konflikt zwischen Islam und säkularisierter Kultur geben, sondern zwischen Islam und Christentum. Das zeichnet sich für mich sehr klar ab. Wenn der Islam eine Reform erfahren soll, dann wird das Christentum seine Wiedergeburt im GEIST erleben müssen. Viel wahrscheinlicher aber ist es, dass nun langsam die Zeit anbricht, in der sämtliche Weltreligionen sich insofern "reformieren" müssen, als sie ihre Richtung ändern und zwar nach Innen, der Mystik zu.  Nicht Reform, sondern Umkehr heißt die Devise und die einzige Chance in der Krise. Vom Islam zu verlangen, sich zu ändern, ohne sich selbst zu verändern, ist Alte Schule, das alte Bewusstsein des Alten Adam. Mit dem kommen wir nicht mehr weit - es hilft nur noch eine radikale Umkehr bzw. Wandel, anders ist die Welt nicht mehr zu retten.

Verteufelung
Auf meinen Spaziergängen im Netz habe ich den Eindruck, dass es v.a. die  Exmuslime sind, die jeden Muslim aufgrund seiner Islamzugehörigkeit unter Generalverdacht stellen. Eine Verteufelung ähnlich wie die trockenen Alkoholiker oder sonstwie Suchtbefreiten eine militante Anti-Einstellung gegen ihr ehemaliges Suchtmittel  hegen und jeden unter Generalverdacht stellen, der auch nur ein Bier am Tage trinkt.

Denken und Fühlen

Es scheint so gut wie  unmöglich, den diesseitig identifizierten Verstand in die Knie zu zwingen, derweil der Verstand lüstern über Dinge und Zustände urteilt, die jenseits von ihm liegen, d.h. dass er dem zustandslosen Zustand Eigenschaften zumißt, die jenseits vom Verstand transzendiert sind. 
SIE ist eine sehr kluge und mit großer Intelligenz begabte Frau - und genau darin liegt ihr Problem und ihr Widerstand: dass sie stolz auf ihren Verstand, ihre Intelligenz und Wortgewandtheit ist. Diese Klugheit, die  auf der Weltbühne ihre Berechtigung haben mag, wird auf der spirituellen Schiene zu einer wertlosen, ja geradezu schändlichen  Klügelei. Ich nehme an, dass es an der Achtsamkeit auf das Denken fehlt, derweil ganz frauentypisch zu sehr Gewicht aufs Fühlen gelegt wird. Schattenintegration bedeutet aber, beides, das Denken UND Fühlen als ein sich-einander-bedingen zu erkennen. Es wäre wichtig, die Achtsamkeit darauf zu richten, wie das Denken das Fühlen nach sich zieht. Bei ihr scheint es mir wie bei den meisten anderen gerade umgekehrt: das Denken gründet sich auf ein Fühlen,d.h. die Intepretation des Wahrgenommenen

Auch immer wieder bemerkenswert, zu beobachten, wie die Intelligenz ganz schnell zurückweicht, wenn sie sich beleidigt fühlt und die psychologischen Abwehrstrukturen ihren Auftritt geben. Wie ein Ballon, aus dem die Luft herausgelassen wirde, gibt die Intelligenz ihren Geist auf und macht einer plötzlichen ungeahnten Dümmlichkeit Platz - zum Vorschein kommt der Nackte Kaiser, das sich vergöttlichende Ego, welches in aller Deutlichkeit zeigt, wie sehr es doch - trotz aller Gegenbeteuerungen und Lippenbekenntnisse - mit seinem konditionierten Glaubenssatz-Wissen und seiner klügelnden Intelligenz identifiziert ist.

Ach ja - Bitte nicht persönlich nehmen, wer immer sich auch hierbei angesprochen fühlt. (Vorsicht, dies ist eine paradoxe Anweisung!!)



Der Meister

fordert von seinen Schülern vollstes Vertrauen und Hingabe.  Es ist schon merkwürdig, wie heftig sich die spirit. Sucher gegen solch ein Ansinnen sträuben, vertrauen sie doch ansonsten auf Bücher und Zeitungen u.andere Medien und geben sich ganz allgemein einem skrupellosen Glauben an das gedruckte Wort hin. Jeder gedruckte Scheiss, jedes Zitat eines Krishnamurti oder Ramana  bedeutet ihnen mehr als ein authentisches unwiedergekäutes Wort von einem authentischen Meister, der möglicherweise andere Metaphern benutzt als die Heiligen Kühe der spirituellen MarktplatzSzene.
Das narzisstische Ego verlangt auch nach "Augenhöhe" mit dem Meister...Vor allen Dingen soll es ihnen menscheln in der Beziehung.  Die Autoritätsprobleme der Schüler lassen das Beugen, Knien und Verehrung, dabei ist es die Voraussetzung dafür, die Verehrung transzendierend zu überwinden. Auch das ist ein Grund dafür, dass der Meister/Guru in der heutigen Zeit nicht mehr gebraucht wird: Der Narzissmus der Menschen hat so überhandgenommen, dass sie sich rein gar nichts mehr sagen lassen wollen von anderen. Jeder WILL sein eigener Guru sein, dabei wird  die Tradition und Verehrung einer Macht/Menschen, der größer ist als das eigene Ego nicht selten  vor der Zeit in die Tonne gekloppt.  Wer glaubt, dass seine Person eine Illusion ist,  der wird auch glauben, dass er weder eines persönlichen Gottes noch eines stellvertretenden Meisters bedarf..

Die Chance in der Krankheit wäre die bewusste Annahme des totalen Alleinseins in einer absoluten Verlassenheit und Einsamkeit, eines  Zurückgeworfenseins auf sich selbst, - einer Dunklen Nacht der Seele, in der sich letztlich auch die letzten Bindungen an die Welt auflösen und das Erleben der Einheit, des ALL-EINS-SEINS ermöglicht. Davon sind die meisten wohl noch weit entfernt, als viele der Sucher ihr spirituelles Ego zum neuen Gott erheben und die WIR-Verbundenheit abfeiern, anstatt die Entwicklung zum Wahren Menschsein zu erleiden, eine Entwicklung, die eben jenseits von diesseitiger WIR-Verbundenheit im jenseitigen All-EINS-SEIN gipfelt. Viel lieber sucht man auf dem spirituellen Marktplatz ersatzweise eine kurzfristige  Erlösung in der Bestätigung seines spirituellen Selbstbildes und der spirit. Glaubenssätze, wie sie z.B. eine schmerzvermeidende Papaji- und Mamaji- Satsangszene bietet. Eine Fülle an süchtigmachenden Fluchtmöglichkeiten aus der persönlichen H&J- Befindlichkeit bieten zudem die spirituellen Kanäle von You tube, Jetzt-TV usw. en masse.


Buddha

antwortete auf die Frage eines Schülers, ob es einen Gott gibt:

Wirst nicht glauben, was geschah,
Ich sah' nen Mann, der war nicht da,
Auch heute kam er nicht ums Eck,
Ach, ich wünscht' er wär schon weg.

Die Frage des Schülers nach dem Ego beantwortet Buddha auf dieselbe Weise. Warum wohl?!

Aus dem Off Herr Ikkyu lacht
seines Zeichens aufgebracht:
Das hat der Buddha nieeeee gesacht!
Doch Buddha hierin widerspricht:
Dat findste nich bei google nicht,
Sondern nur im eignen  Herzen -
horsch, ich pflege nicht zu scherzen:
Wer nur Gedrucktem Glauben schenkt,
ist weder wach noch ausgepennt.
Zurück auf Los, du schlimmer Finger,
hast vom Metier rein keinen Schimmer!
Pfff....
Fazit:
Das dröge dumpfe Hörnerviech
Erkennt die Heil'ge WAHRHEIT nich,
Die da liegt im Paradox
Wie der Wolf beim Auerochs.
LOL


Aktuell

Das Forum hat Zugang gekriegt: Der coole Oneisenough und der heißlüftige Lebensberater Loucypher, alte Bekannte, die schon ihren feuchten Niederschlag in meinem Blog fanden.  Jetzt wirds lustig  - die Konferenz der Eierköppe ist in vollem Gange. LOL
http://spectrum-sein.de/showthread.php?tid=109
Erwachen und Individualität
The Show must go on!






Montag, 14. März 2016

In des Teufels Küche kommt, wer auf dem Pfad der Väter trollt

kommt, wer auf dem Pfad der Väter trollt...


Achtsamkeit vs. Selbstbeobachtung

Als ich vor vielen Jahrzehnten damit anfing, mich selbst zu beobachten, war keine Absicht oder irgendeine spirituelle Zielsetzung damit verbunden. Man könnte sagen, es hat sich so ergeben, weil ich so viel allein war. Vermutlich handelte es sich bei der Art meiner Selbstbeobachtung weniger um Achtsamkeit, die ja versucht, neutral zu beobachten, als um Nabelschau.  Ich habe mich mit dem Beobachteten identifiziert, mit meinen Gefühlen, Gedanken, Empfindungen... Unbewusst ging es mir wohl um Selbstfindung, ja, ich wusste nämlich nicht, was ich mit meinem Leben, meine vielen Talenten anfangen sollte... ich habe mich gesucht in Büchern, mich mit allen Autoren/Protagonisten identifiziert. Ich habe viele Biografien gelesen...

Zur Selbstannahme, zur Annahme meiner persönlichen Hier und Jetzt-Befindlichkeit kam ich erst, nachdem ich bewusst Achtsamkeitsübungen nach Charles Tart bzw. Gurdjeff machte. Ich glaube aber nicht, dass ich jemals versuchte, meine Befindlichkeiten NEUTRAL - ohne Wertung - zu beobachten. Im Gegenteil - ich musste noch lange Zeit leiden, derweil ich versuchte, mich (zum Guten) zu VERÄNDERN, statt anzunehmen in dem, was ich dachte und fühlte. Dachte ich z.B.  "schlechte" Gedanken über andere, so wertete und verurteilte ich mich und wollte "gute" Gedanken denken. Ich wollte ein guter Mensch werden und wurde darüber sehr depressiv, dies insbesondere deshalb, weil ich mir nicht erlaubte, das Programm auf mich selbst anzuwenden: genauso gut über MICH zu denken wie über andere. Sado-Maso.

Ich glaube, dass es auf dem Selbstverwirklichungsweg nicht ausbleibt, dass man das spirituelle EndZiel im Guten Menschen sieht, weil man nur so überhaupt über Böse UND Gut hinauskommen kann.  Auf dem asketischen Rightway-Path der Väter ist so ein Sado-Maso-Verhalten  absolut legale, gute alte Tradition.  Erst als ich merkte, dass ich auf dem Pfad der Väter in Teufels Küche kam, weil diese ständigen Selbstverurteilungen und GutmenschIdentifizierungen meinen Selbsthass verstärkten und ich mit dem Rücken an der Wand stand und keine Luft mehr bekam, kehrte ich um auf den Leftway-Path der erlaubnisgebenden  GöttinMutter. Das ging einige Male so von einem Extrem ins andere, bis ich erkannte, was Selbstannahme wirklich bedeutet.  Dass es eben nicht bedeutet, die Dinge und Menschen in der Aussenwelt nicht zu bewerten, sondern dass ich aufhöre, MICH zu bewerten. Alles andere erkannte ich als schwarzchristliche Askese die nur einem Gott dient, dem inneren Aggressor, dem Falschen Gott.

Diese Kursänderungen waren immer von großen inneren Kämpfen begleitet, derweil ich mit dem Pösen Paternoster (innerer Aggressor, sadomaso-Überich) identifiziert war und jede Abweichung von seiner Lehre bzw. den internalisierten Geboten eine Todesdrohung bedeutete.  Mir selbst Erlaubnis zu geben in dem was ich fühlte,  dachte und tat war in den Augen des Pösen Paternosters DIE Todsünde, die stante pede in die Hölle führt! Dass ich in dieser Gutsein-Fixierung  noch immer den Geboten des falschen Gottes gehorchte, war mir so schnell nicht klar. Ich fing an,  sämtliche 10 Gebote zu hinterfragen und dagegen zu handeln, d.h. bewusst zu  "sündigen". Und so wurden aus dem gebotenen "Du SOLLST, (was  als ein "Du MUSST" verinnerlicht war), was an den Willen apellierte,  eine Verheissung: Du WIRST... Du WIRST all meine Gebote halten, wenn du umgekehrt bist.
Ich erinnere mich, wie ich damals vom Archetyp des Moses durchflutet wurde. Ein sehr prophetisches und mächtiges Gefühl, die "Gesetzestafeln" in der Hand zu halten... die Stimme aus dem Dornbusch...  Das Rote Meer teilte sich auch für mich... trockenen Fußes überquerte ich die Wasser des Unbewussten. In diesen TiefenProzessen wurde der Mythos, die Bilder der Bibel erstmals lebendig für mich. Ganz allgemein wage ich zu behaupten,  dass in jedem Menschen, der sich auf die Heldenreise begibt, der Mythos lebendig wird. Ob es der christliche, buddhistische, hinduistische Mythos ist, ist Jacke wie Hose, das kollektive religiöse Unbewusste wird mit seinen Bildern ans Licht des hellen Tages drängen und wohl dem, der sie zu deuten weiss.
Erlaubnisgebung - Barmherzigkeit fand ich nicht beim Alten Gott der Bibel, bevor ich sie in J.Ch. fand, fand ich sie bei den Heiden, bei der GöttinMutter, die später in mir zu einer Einheit mit dem Vater zusammenschmolz. VaterMutterGott. GOTT. 

Ich möchte den  Menschen kennenlernen, der ohne  "Gotteswahn",  ohne die Liebe zu Gott eine geistige Wiedergeburt erlebt hat.  Auch wenn Gott zu guter Letzt nur eine Vater-Mutter-Projektion zu sein scheint - niemand kommt m. E. ohne Gott zur SELBSTverwirklichung.
Ich bin DAS, ICH BIN...Gott - das realisiert man, wenn man den Gott, an den man geglaubt hat, als ein Konzept erkennt. "Ich bin Gott" - eine Erkenntnis, die zu einer neuerlichen Identifizierung/Anhaftung führt, die eine neuerliche Desidentifizierung zur Folge haben muss, um uns die letzte Stufe emporzuheben um uns in das eigenschaftslose ICH BIN (weder dies noch das) zu erheben. Manche Leute glauben, dass auch dieses "Bin" noch wegzulassen wäre, bis dass am Selig' Ende nur noch ICH bliebe, LOL! Das ist eine spitzfindige Erbsenzählerei des Verstandes, der nicht erkennen kann, dass es über das ICH BIN hinaus nichts mehr gibt, als ICH BIN, der ICH BIN. Anders gesagt, wird damit das ungewordene SEIN an sich ausgedrückt.

Manche Leser wundern sich vielleicht, warum ich immer noch Gott thematisiere, wenn ich doch Gott realisiert habe resp. jenseits von Gott bin. Nun, eigentlich ist das nur ein rhetorischer Kniff, ohne den ich den Weg, das Werden "von unten" nicht beschreiben könnte, weil mir "von oben" gesehen, die Spucke wegbliebe...LOL
Solange ich den (Hin-)Weg beschreibe, - die Evolutions des Bewusstseins, das  Werden - solange ist Gott  eine feste Größe, ein DU, mit dem man rechnen muss. Gott löst sich erst im Einheitserleben auf, jenseits der Worte.


Sex & Crime

Man hat in den Medien versucht, das Verhalten der in der Mehrzahl wohl nordafrikanischen Sex&Crime-Aktionisten von Köln damit zu entschuldigen, dass sie unter Drogen- und Alkoholeinfluss standen, schliesslich war es ja Sylvester.

Nach meinem persönlich-intimen Einblick in dieses Milieu würde ich mal behaupten, dass viele der nordafrikanischen Berufstaschendiebe ihre berufsbedingten Spannungen  weniger mit  Alkohol, als mit Downers und Haschisch equlibrieren. Ohne substanzielle Enthemmung können sie ihre "Arbeit" nicht machen. Der Diebstahl am Eigentum eines Infidels ist für einen Muslim kein Delikt, sondern legaler Broterwerb, der mit einem frommen Gebet um den Beistand Allahs um rechtes Gelingen eingeleitet und begleitet wird.



Der Besserwisser

ist ein allseits ungeliebtes Wesen. Der Mensch, der andere gerne und oft des Besserwissens überführt, übersieht allzuleicht, dass es das eigene sture unbelehrbare Besserwissen ist, welches er im anderen zu finden glaubt... dass es seine Identifikation mit dem eigenen Wissen, mit der spirituellen Erfahrung ist, auf die man so große Stücke hält...
Gerade im spirituellen Kontext sind derlei Projektionen sehr auffällig, derweil dadurch die WAHRHEIT denunziert wird.
Das Ego eines solchermassen Belehrten findet es oft unerträglich, eines Besseren belehrt zu werden...Was der Eine als Weisung versteht, ist für den Anderen Kritik.



Die Sanftmut Jesu

basiert auf der Seinstugend des Gleichmuts. Inmitten dieses Gleichmuts ist es der sanftmütige Jesus der paradoxerweise nach dem Schwert greift und scheinbar den Unfrieden ausruft.  Ich verstehe das Schwert nicht nur so, dass es den Vater vom Sohn und die Mutter von der Tochter dgl. entzweit, sondern als das geistige Schwert - welches die Unwahrheit von der  WAHRHEIT scheidet.  In ähnlicher Weise verstehe ich die Göttin Eris, die zwar kein Schwert tägt, wohl aber den Zankapfel wirft und damit Verwirrung und Zwietracht stiftet. Zwieträchtig wird die Frage aufgeworfen: Was ist Wahrheit und was ist Schein? Der Zankapfel der Eris symbolisiert für mich die Wahrheit.



Fundsache

"Gerade hier in Indien ist es deutlich zu spüren: Das vielleicht Intelligenteste, was die moderne Spiritualität zu bieten hat, ist den dummen Streit zu beenden, ob nun Friede oder Evolution wichtiger sei, Sein oder Werden, in sich ruhen oder über sich hinaus gehen.
Ja, es gibt die Flucht auf das Meditationskissen und in eine weltabgewandte Spiritualität, und was dabei herauskommen kann, sehen wir hier in Indien jeden Tag: Bittere Armut, zerfallene und zugemüllte Städte und kaum Fortschritt im Kampf für Gleichberechtigung."

Mir schwirrt der Kopf! Ist Friede das Gegenteil von Evolution? Moderne Spiritualität, gibt es das? Wer streitet und WO? Geht der, der in sich ruht, etwa nicht über sich hinaus????
Die Bevölkerung Indiens flüchtet auf das Meditationskissen? Wirklich?  Ich glaube viel eher, die Schuld an der Misere Indiens trägt vorrangig die Gebundenheit an das religiöse Kastenwesen, an einen religiösen Aberglauben.
Ich weiss, er meint es gut, aber: Solange etwas verbesserungswürdig für dich ist, solange bist du mit Ego identifiziert. Das Werden ist im Sinne von Evolution des Bewusstseins zu verstehen, nicht im Sinne der Verbesserung der weltlichen Verhältnisse.  Das Werden des Kosmos  sorgt für sich selbst, da muss niemand verbessernd eingreifen. (Wer das will, der sollte besser in die Politik gehen.)
Wenn jeder Einzelne in seinem Sein verankert wäre bzw.  nicht nach einem besseren Leben, sondern ZUERST nach dem Himmelreich trachtete, um die Seinsverankerung zu realisieren,  würden sich für die Menschheit die Fragen nach der Zukunft und ein besseres Leben ein für alle Mal erledigen. (Reine Annahme, haha, fast wäre ich mir auf den Leim gegangen - denn natürlich kann ich nicht wissen, was geschehen würde, WENN...)
Denn daran scheitern soviele Sucher: dass sie das Spirituelle, das GEISTIGE, (GOTT) für das Gute halten.  Damit verbleiben sie aber im dualistischen Gut&Böse-GEgensatzdenken. Gott aber ist "darüberhinaus"!
Der altruistische Sucher, der Gute Mensch hält es gar für egoistisch, in der dringlichen Frage des Himmelreichs bzw. des "Meditationskissens"  nur an sich zu denken  -  WENN das jeder täte, so glaubt er, DANN hätten wir so Verhältnisse wie in Indien.  WENN, dann.... es ist der schlussfolgernde hypothetische Verstand mit seiner ewigen Besorgnis und seinen Zweifeln und seinem konditionierten Causal-"Wissen" um die Zukunft, der den spirituellen Sucher vom Weg abbringt - dem "Hinweg", der zwangsläufig "weltabwendend"  (neti neti) verläuft.  Man kann nicht zwei Herren dienen: einerseits seine kostbare Zeit und Energie der Weltverbesserung - dem "Kampf um Gleichberechtigung" -  zu widmen und andererseits dem "Himmelreich" nachzustreben. Hierbei gibt es nur ein Entweder-Oder.  Nochmal: Die "Welt" bist DU!, Verändere, verwandle DU dich, dann ist die Welt verändert. Und genau das versteht der Callida-Verstand nicht:

Hö hö höhnt Herr Callida da,
wie soll die Welt in Frieden sein,
wenn ICH nicht greif' und schreite ein,
um sie verwaltend zu gestalten?!
Wo ich die Welt tu überwinden
da ist sie wie zuvor geblieben.

Und Jesus aus dem Offe spricht:
Du redst schon wieder Schmarr'n, Wicht!
LOL


Hier ein brauchbarer Artikel über Spiritualität, Esoterik, indische Spiritualität usw.:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-104674098.html
Streit zwischen Evolution/Werden und Involution/Sein gibt es nur, derweil die Einheit dieses scheinbaren Gegensatzes noch nicht erkannt wurde.




Sein und Werden

Da gibt es also 2 Lager, die Befürworter des Seins und die des Werdens und man streitet sich tatsächlich darum, welche Seite recht hat?  Offenbar wird hierbei der Sowohl-als auch-Modus dahingehend mißverstanden, dass der Mensch einerseits im unbewegten Sein ruht und andererseits imstande wäre, Politik zu machen oder ganz allgemein verbessernd in die bestehenden Verhältnisse einzugreifen?
Da wird der ewige Wandel, das Werden des Kosmos, der immer  nur aus sich SELBST heraus und niemals durch das Eingreifen und Verbessern des Menschen wird,  völlig falsch verstanden. Das Ewig Wandelhafte ist das Werden des Kosmos in der Zeit und hat mit dem "Werden" wie es das Ego versteht, nicht das Geringste zu tun. Das Ego will immerzu etwas werden, seine Art zu werden sieht man z.B. am technologischen Fortschritt. Sein Werden ist ein absichtsvolles Machen, es will immerfort die Verhältnisse verbessern. Das Werden im ewigen Wandel ist absichtsloses Werden. Das Ego will sogar spirituell werden, dabei wäre dieses Etwas-werden-wollen des Egos genau das, was es zu erkennen und zu lassen gilt, weil genau dies das Hindernis auf dem Weg zur BewusstheitsWERDUNG des BewusstSEINS ist.  LOL.



Kurs in Wundern

Noch mal ganz klar: Wenn der Kurs in Wundern nicht die (seelische) Heilung des Menschen zum Gegenstand hat, dann ist es ein Fake, eine Irrlehre.

Man macht es sich schon sehr einfach, dem "KIW-Ungläubigen" einen Widerstand gegen das Gute/Gott zuzuschustern, nur um den eigenen Glauben zu rechtfertigen. Das war und ist bis heute die Manier aller sado-maso-schwarzchristlich Überzeugten.  Der Kurs in Wundern ist ein schwarzchristliches Erzeugnis, insofern er nicht die Heilung der Person - die Heilung des Menschlichen (Individuation) -  im Auge hat, bleibt auch das geistige HEIL  als das "Unpersönliche Leben" nur eine leere Versprechung!

Soweit ich den KIW verfolgt habe, verhilft er dazu, die Person mitsamt ihren Gefühlen weiterhin zu verdrängen, den Schatten zu füttern, statt zu fühlen bzw. zu transzendieren. Nur ein KIW-gesteuerter Schwarz-Weiss-Denker kann glauben, dass Widerstand (gegen den KIW) immer Widerstand gegen das Gute ist. Wer seinen Gefühlen nicht ganz entfremdet ist, der empfindet einen gesunden Widerstand gegen das Schlechte/Böse bzw. ganz allgemein gegen alles, was dem Leben undienlich ist. Das Gefährliche daran: wenn der Gefühlsentfremdete seine Not/Entfremdung zur selbstgefälligen Tugend  erhebt.
Nochmal: Der Geist, der von Helen Schuchman Besitz ergriff, war niemals der Geist Jesu, wenn oder derweil  dieser Geist die Person, das Menschliche eliminiert.
Niemals hätte der Geist Jesu absichtlich Widerstandserzeugung in seine Texte eingebaut. Der Widerstand des Menschen gegen die LIEBE, Hingabe und Öffnung ist schon groß genug.

Der Geist Jesu steht für die Wunder der Heilung des Menschlichen in uns - der Persönlichkeit! Der Geist Jesu ist der Geist unseres Wahren SELBST.  Er ist unsere Innere  Stimme. Wer seiner Inneren Stimme zu vertrauen lernt, braucht keinen Kurs in Wundern.
(gepostet im Spectrum.sein.de  23.01.2016)


Es gebe keinen Gott

im Buddhismus, hört man immer wieder. Als Siddharta Gautama seine Wahre Natur gefunden hat, wurde er zum "aufgestiegenen" Meister, zum Erwachten, d.h. zum Buddha. Deswegen sagt man Buddha-Natur. Ganz so wie Jesus zum Christus in seiner Auferstehung zum Christus wurde, um die Verwandlung/Transformation vom Menschlichen ins Göttliche zu veranschaulichen, welche jedem einzelnen Menschen widerfährt, der sich auf den Weg der Selbstfindung macht. Ob man sich im Buddhismus auf den Weg der Selbstfindung oder Selbsterlösung macht oder ob man sich im Christentum auf den Weg der Gottesfindung oder der Erlösung durch den Erlöser (Jesus Christus) macht,  ist Jacke wie Hose!
 Ob einer nun  sagt, er habe in seinem Einheitserleben sich SELBST oder Gott gefunden ist gehupft wie gesprungen -  denn Wahre SELBSTfindung ist Gottesfindung! Insofern hat auch der Buddha Gott gefunden, auch wenn er ihn nicht expliziert erwähnen sollte oder wollte. Buddha hat wie Christus die Einheit mit Brahman resp. dem Vater realisiert. Advaita.  Christus, Buddha, Sohn (SELBST)-Vater /Atman-Brahman - es sind alles nur unterschiedliche Begriffe für das EINE.
Ob man nun sagt, dass aus Siddharta der Erwachte wurde oder aus Jesus der Gesalbte - es beschreibt den selben Vorgang der Transformation, des Polsprungs vom Ego zum Wahren SELBST. (Jesus als der zum Wahren König Gesalbte symbolisiert den menschlichen Teil in uns, die geheilte Ich-Persönlichkeit, die vom Wahren SELBST nicht mehr unterschieden  werden kann. Wo vorher das Ego sich als König gerierte, ist es nun das Wahre SELBST)
Siddharta war gebürtiger Brahmane, als solcher glaubt man an Gott/Brahman. Wie es überliefert wird, wandte er sich zunächst der patriarchalischen schwarzreligiösen Sado-Maso-Schmerz- bzw. Verzichtaskese zu. (Daran kommt wohl keiner vorbei. LOL.)
Frei nach Lol'Sophie: Als er nahe dem Hungertod war, erkannte er, dass in der Verzichtaskese des Pösen Paternosters keine Befreiung lag, ging zurück auf LOS  und wandte sich Eris - hehe - , der schwarzgeflügelten erlaubnisgebenden Göttin zu, die ihm ein zwar ein schröckliches doch  fruchtbares Chaos bescherte und die Erlaubnis gab, sich aller patriarchalischen Religiösität incl. der väterlich überlieferten Methoden und Übungen zu entledigen und nur noch auf das zu hören, was ihm sein Herz eingab und was seine eigenen Augen WAHRnahmen. Er widmete sich fortan seinem Motto  "I go my own way" incl.  einer permanenten Achtsamkeit, die dann später unter dem bekannten Bodhi-Baum zum Perma-Gewahrsein mutierte. Der Buddha was born! Yipppiiiieeee!


Buddha

sagte m. E. deshalb nichts oder kaum etwas über Gott, derweil er nichts über Gott wußte, denn als er die Buddha-Natur - also sein SELBST/Gott verwirklichte, war Gott (incl. SELBST) damit gestorben. LOL.
Wie Buddha so tue ich. Ich weiss auch nichts über Gott - ICH BIN.  ICH BIN auch etwas redseliger als Buddha - naja, ich bin ein Weib, und obendrein kein Gutes, LOL.
Von Buddha sagt man auch, dass er gegen die Brahman-Atman-"Theorie" gewesen sei und behauptet habe, es gebe kein unwandelbares Selbst. Ich weiss nicht recht - aber ich habe den Eindruck, dass er da den Atman mit dem Ich, also dem "Kleinen Selbst" gleichgesetzt hat

Buddha, so heisst es,  erkannte die Existenz von Brahma-Atman nicht an.  So tue auch ich, insofern ich diese Theorie ablehne, derweil jemand noch an eine Trennung von Brahman-Atman, Vater und Sohn glaubt, -  die in der Einheitserfahrung jedoch aufgehoben ist. LOL
In der wortlosen Einheit nämlich gibt es weder dies noch das. LOLOLOL
Ich habe erkannt: ICH BIN - das Unwandelbare, in dem das Wandelbare aufscheint. Was Buddha gesagt haben soll, schert mich einen Furz - denn seine Worte sind ebenso dem Wandel unterworfen wie sein Körper es war. Nicht der an seine Lehre glaubt, wird "selig", sondern wer an m(ICH) glaubt, wird das ewige Leben im Leben haben.
Der Buddha hat m. E. niemals gesagt, dass es keinen Gott gebe, sondern er hat es offengelassen bzw. eine pardoxe Antwort gegeben im Sinne des "Sowohl als auch".  Alle seine Jünger waren Brahmanen und glaubten an Brahman, (den Vater Jesu Christi. LOL.) Nicht an Brahman zu glauben, war damals ungefähr so, wie heute nicht an Allah zu glauben, oder in damals, als das Christentum noch Staatsreligion war, nicht an Gott zu glauben. Als er den Sado-Maso-Vätern abschwor, wurde er zum gottlosen Ketzer. Nur ein gottloser Ketzer ist ein Liebling der Göttin. LOL.


Akshobhya Buddha

"(Bu-dong Fo): Der östliche Unwandelbare, Unbewegte oder Unerschütterliche Buddha mit spiegelgleicher Weisheit. Für gewöhnlich wird Er tiefblau, jedoch in bestimmten höheren Tantra weiß dargestellt. Einer der Fünf Transzendenten Buddhas. Er erscheint in Seiner zornigen Gestalt als Buddha Hevajra."
Brahman oder der Vater ist das ewige unwandelbare GEISTPrinzip, der unbewegte Beweger des Universums. Die erste Ursache. ICH BIN. Das erkennt jeder Mensch, der vollkommen umgekehrt ist in die Innerlichkeit und das Ich, bzw. das Universum von innen heraus erkennend durchdringt. Man nennt es Vater oder Brahman, oder Absolut oder Gott - einfach nur deshalb, weil man einen Namen für das Namenlose braucht, ansonsten existiert es nicht bzw. läßt es sich nicht beschreiben. Der Vater ist nicht das Wahrgenommene, sondern das Wahrnehmende, auch Gewahrsein genannt.
Den Brahman/Vater kann man weder suchen noch finden, man kann sich des Vaters nur über den Sohn BEWUSST werden, indem man erkennt, dass ich als Mensch ein Sohn Gottes bin resp. Wahres Selbst und mit dem Vater EINS - ein EINziges Bewusstsein bin.  ICH BIN. Nur von hier her, von diesem Punkt der Einheitserfahrung  erst kann man sagen, dass es weder einen Gott noch ein Selbst gibt.
(Umkehr (in die Innerlichkeit) gibt es nur über die Achtsamkeit auf das eigene Denken und Fühlen.)
Buddha soll gesagt haben, dass es "unvernünftig" sei, nach einem unwandelbaren ewigen absoluten Prinzip/Selbst zu suchen. Das ist wahr, insofern der Mensch dieses absolute Prinzip als ein Objekt im Aussen sucht. Letztlich aber ist  man sich dieses Prinzips aber doch bewusst und zwar nirgendwo sonst als  im Ewigen JETZT bzw. dem Bewusstwerden der Unsterblichkeit des Bewusstseins, welches nichts anderes als  das unwandelbare absolute Prinzip IST.  Buddha wird wie jeder Meister nur einen einzigen "vernünftigen" Rat für den Sucher gehabt haben: im Hier und Jetzt zu bleiben und Achtsamkeit auf dieses Hier und Jetzt zu üben.
Auch das Wahre Selbst ist im Buddhismus nicht geleugnet worden, wie in jeder Religion  ist es durchaus erhalten geblieben als der Geist, der die Materie durchwebt und belebt. Als solcher ist unser Wahres SELBST unsere wahre Natur. Ich denke, dass Buddha nicht verboten hat, nach seiner Wahren Natur zu suchen, oder? Haha, kleine Fangfrage - denn sollte er wirklich nicht gewusst haben, dass das Absolute Prinzip mit der Wahren Natur identisch ist? LOLOLOL

Wer sucht, der findet, egal, was ein Buddha oder Jesus auch immer gesagt haben mag oder nicht. Wer sucht, der findet! Wenn es heisst, dass der Sucher NICHT finde, dann meint man damit, dass der, der im AUSSEN ! sucht, nicht findet -  nur wer Achtsamkeit übt und umkehrt in die Innerlichkeit wird fündig.  Ein Sucher darf und kann niemals aufhören zu suchen, er kann gar nicht anders als zunächst in der Aussenwelt zu suchen, denn alles ist Objekt für das Ego, sogar das Hier und Jetzt wird objektiviert; ein Sucher aber, der nicht aufhört zu suchen, kommt irgendwann nach langem Suchen bei Meistern, Büchern, Ashrams usw - auf den Trichter und  dann dämmerts ihm, dass er in der verkehrten Richtung sucht.
Wer sein Wahres Selbst gefunden hat, der hat BUddha-Natur und/oder J.CH. gefunden bzw. realisiert.  Der auf Worte Fixierte wird nun einwenden, dass ich doch gerade sagte, dass das SELBST nicht gefunden werden kann. Das ist richtig, aber es ist Jacke wie Hose, ob du es gefunden bzw. realisiert hast oder ob du dir Selbst als deines unsterblichen Bewusstseins GEWAHR wurdest. LOL.




Mahachinachara-Sara Tantra - Leftway Path

Mein Tip für KIW-Junkies:

"Ein eher kurzes Tantra mit sechs Kapiteln , das die vielen Reisen und spirituellen Erfahrungen eines Mannes namens Vasistha beschreibt. Diese Werk scheint orthodoxe buddhistische Lehren mit taoistischen und hindu-tantrischen verbinden zu wollen.
Nachdem er die Göttin Tara angebetet und die heilige Stätte der Kamakhya in Assam besucht hat, geht Vasistha schließlich nach China, wo er dem Buddha begegnet.
Im zweiten Kapitel findet er den Buddha in einem erotischen Setting, umgeben von vielen Damen und völlig betrunken. Er erfährt von ihm, dass Chinachara ein völlig legitimer Weg ist, die Göttin zu verehren. Der Buddha erklärt ihm, dass die Verehrung von Frauen das Beste ist, was er tun kann.
In Kapitel drei erklärt der Text, dass Sexualpraxis, Maithuna, dem Weintrinken überlegen ist, und dass beide nur im Ritual und nicht außerhalb praktiziert werden sollen. In diesem Text werden auch die „Neun Typen freier Frauen“ beschrieben, mit denen man bevorzugt praktizieren soll: (dazu wird aber erwähnt, dass man mit allen Frauen jedes Alters und jeder Kaste praktizieren darf)
• Schauspielerin
• Haarschneiderin
• Brahmanin
• Kuhhirtin
• Totenschädel-Asketin
• niederkastige (Shudra-) Frau
• Prostituierte
• Wäscherin
• Girlandenmacherin
Der Text preist die Yoni-Pitha in Assam, das an der Grenze zu China, Tibet und Bhutan liegt, als den Ort, der sich am besten für die Praxis eignet, an. Man kann also vermuten, dass sich dort chinesische Taoisten, tibetische Buddhisten und Hindu-Tantriker zur Göttinnen-Verehrung trafen.

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