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Montag, 14. März 2016

In des Teufels Küche kommt, wer auf dem Pfad der Väter trollt

kommt, wer auf dem Pfad der Väter trollt...


Achtsamkeit vs. Selbstbeobachtung

Als ich vor vielen Jahrzehnten damit anfing, mich selbst zu beobachten, war keine Absicht oder irgendeine spirituelle Zielsetzung damit verbunden. Man könnte sagen, es hat sich so ergeben, weil ich so viel allein war. Vermutlich handelte es sich bei der Art meiner Selbstbeobachtung weniger um Achtsamkeit, die ja versucht, neutral zu beobachten, als um Nabelschau.  Ich habe mich mit dem Beobachteten identifiziert, mit meinen Gefühlen, Gedanken, Empfindungen... Unbewusst ging es mir wohl um Selbstfindung, ja, ich wusste nämlich nicht, was ich mit meinem Leben, meine vielen Talenten anfangen sollte... ich habe mich gesucht in Büchern, mich mit allen Autoren/Protagonisten identifiziert. Ich habe viele Biografien gelesen...

Zur Selbstannahme, zur Annahme meiner persönlichen Hier und Jetzt-Befindlichkeit kam ich erst, nachdem ich bewusst Achtsamkeitsübungen nach Charles Tart bzw. Gurdjeff machte. Ich glaube aber nicht, dass ich jemals versuchte, meine Befindlichkeiten NEUTRAL - ohne Wertung - zu beobachten. Im Gegenteil - ich musste noch lange Zeit leiden, derweil ich versuchte, mich (zum Guten) zu VERÄNDERN, statt anzunehmen in dem, was ich dachte und fühlte. Dachte ich z.B.  "schlechte" Gedanken über andere, so wertete und verurteilte ich mich und wollte "gute" Gedanken denken. Ich wollte ein guter Mensch werden und wurde darüber sehr depressiv, dies insbesondere deshalb, weil ich mir nicht erlaubte, das Programm auf mich selbst anzuwenden: genauso gut über MICH zu denken wie über andere. Sado-Maso.

Ich glaube, dass es auf dem Selbstverwirklichungsweg nicht ausbleibt, dass man das spirituelle EndZiel im Guten Menschen sieht, weil man nur so überhaupt über Böse UND Gut hinauskommen kann.  Auf dem asketischen Rightway-Path der Väter ist so ein Sado-Maso-Verhalten  absolut legale, gute alte Tradition.  Erst als ich merkte, dass ich auf dem Pfad der Väter in Teufels Küche kam, weil diese ständigen Selbstverurteilungen und GutmenschIdentifizierungen meinen Selbsthass verstärkten und ich mit dem Rücken an der Wand stand und keine Luft mehr bekam, kehrte ich um auf den Leftway-Path der erlaubnisgebenden  GöttinMutter. Das ging einige Male so von einem Extrem ins andere, bis ich erkannte, was Selbstannahme wirklich bedeutet.  Dass es eben nicht bedeutet, die Dinge und Menschen in der Aussenwelt nicht zu bewerten, sondern dass ich aufhöre, MICH zu bewerten. Alles andere erkannte ich als schwarzchristliche Askese die nur einem Gott dient, dem inneren Aggressor, dem Falschen Gott.

Diese Kursänderungen waren immer von großen inneren Kämpfen begleitet, derweil ich mit dem Pösen Paternoster (innerer Aggressor, sadomaso-Überich) identifiziert war und jede Abweichung von seiner Lehre bzw. den internalisierten Geboten eine Todesdrohung bedeutete.  Mir selbst Erlaubnis zu geben in dem was ich fühlte,  dachte und tat war in den Augen des Pösen Paternosters DIE Todsünde, die stante pede in die Hölle führt! Dass ich in dieser Gutsein-Fixierung  noch immer den Geboten des falschen Gottes gehorchte, war mir so schnell nicht klar. Ich fing an,  sämtliche 10 Gebote zu hinterfragen und dagegen zu handeln, d.h. bewusst zu  "sündigen". Und so wurden aus dem gebotenen "Du SOLLST, (was  als ein "Du MUSST" verinnerlicht war), was an den Willen apellierte,  eine Verheissung: Du WIRST... Du WIRST all meine Gebote halten, wenn du umgekehrt bist.
Ich erinnere mich, wie ich damals vom Archetyp des Moses durchflutet wurde. Ein sehr prophetisches und mächtiges Gefühl, die "Gesetzestafeln" in der Hand zu halten... die Stimme aus dem Dornbusch...  Das Rote Meer teilte sich auch für mich... trockenen Fußes überquerte ich die Wasser des Unbewussten. In diesen TiefenProzessen wurde der Mythos, die Bilder der Bibel erstmals lebendig für mich. Ganz allgemein wage ich zu behaupten,  dass in jedem Menschen, der sich auf die Heldenreise begibt, der Mythos lebendig wird. Ob es der christliche, buddhistische, hinduistische Mythos ist, ist Jacke wie Hose, das kollektive religiöse Unbewusste wird mit seinen Bildern ans Licht des hellen Tages drängen und wohl dem, der sie zu deuten weiss.
Erlaubnisgebung - Barmherzigkeit fand ich nicht beim Alten Gott der Bibel, bevor ich sie in J.Ch. fand, fand ich sie bei den Heiden, bei der GöttinMutter, die später in mir zu einer Einheit mit dem Vater zusammenschmolz. VaterMutterGott. GOTT. 

Ich möchte den  Menschen kennenlernen, der ohne  "Gotteswahn",  ohne die Liebe zu Gott eine geistige Wiedergeburt erlebt hat.  Auch wenn Gott zu guter Letzt nur eine Vater-Mutter-Projektion zu sein scheint - niemand kommt m. E. ohne Gott zur SELBSTverwirklichung.
Ich bin DAS, ICH BIN...Gott - das realisiert man, wenn man den Gott, an den man geglaubt hat, als ein Konzept erkennt. "Ich bin Gott" - eine Erkenntnis, die zu einer neuerlichen Identifizierung/Anhaftung führt, die eine neuerliche Desidentifizierung zur Folge haben muss, um uns die letzte Stufe emporzuheben um uns in das eigenschaftslose ICH BIN (weder dies noch das) zu erheben. Manche Leute glauben, dass auch dieses "Bin" noch wegzulassen wäre, bis dass am Selig' Ende nur noch ICH bliebe, LOL! Das ist eine spitzfindige Erbsenzählerei des Verstandes, der nicht erkennen kann, dass es über das ICH BIN hinaus nichts mehr gibt, als ICH BIN, der ICH BIN. Anders gesagt, wird damit das ungewordene SEIN an sich ausgedrückt.

Manche Leser wundern sich vielleicht, warum ich immer noch Gott thematisiere, wenn ich doch Gott realisiert habe resp. jenseits von Gott bin. Nun, eigentlich ist das nur ein rhetorischer Kniff, ohne den ich den Weg, das Werden "von unten" nicht beschreiben könnte, weil mir "von oben" gesehen, die Spucke wegbliebe...LOL
Solange ich den (Hin-)Weg beschreibe, - die Evolutions des Bewusstseins, das  Werden - solange ist Gott  eine feste Größe, ein DU, mit dem man rechnen muss. Gott löst sich erst im Einheitserleben auf, jenseits der Worte.


Sex & Crime

Man hat in den Medien versucht, das Verhalten der in der Mehrzahl wohl nordafrikanischen Sex&Crime-Aktionisten von Köln damit zu entschuldigen, dass sie unter Drogen- und Alkoholeinfluss standen, schliesslich war es ja Sylvester.

Nach meinem persönlich-intimen Einblick in dieses Milieu würde ich mal behaupten, dass viele der nordafrikanischen Berufstaschendiebe ihre berufsbedingten Spannungen  weniger mit  Alkohol, als mit Downers und Haschisch equlibrieren. Ohne substanzielle Enthemmung können sie ihre "Arbeit" nicht machen. Der Diebstahl am Eigentum eines Infidels ist für einen Muslim kein Delikt, sondern legaler Broterwerb, der mit einem frommen Gebet um den Beistand Allahs um rechtes Gelingen eingeleitet und begleitet wird.



Der Besserwisser

ist ein allseits ungeliebtes Wesen. Der Mensch, der andere gerne und oft des Besserwissens überführt, übersieht allzuleicht, dass es das eigene sture unbelehrbare Besserwissen ist, welches er im anderen zu finden glaubt... dass es seine Identifikation mit dem eigenen Wissen, mit der spirituellen Erfahrung ist, auf die man so große Stücke hält...
Gerade im spirituellen Kontext sind derlei Projektionen sehr auffällig, derweil dadurch die WAHRHEIT denunziert wird.
Das Ego eines solchermassen Belehrten findet es oft unerträglich, eines Besseren belehrt zu werden...Was der Eine als Weisung versteht, ist für den Anderen Kritik.



Die Sanftmut Jesu

basiert auf der Seinstugend des Gleichmuts. Inmitten dieses Gleichmuts ist es der sanftmütige Jesus der paradoxerweise nach dem Schwert greift und scheinbar den Unfrieden ausruft.  Ich verstehe das Schwert nicht nur so, dass es den Vater vom Sohn und die Mutter von der Tochter dgl. entzweit, sondern als das geistige Schwert - welches die Unwahrheit von der  WAHRHEIT scheidet.  In ähnlicher Weise verstehe ich die Göttin Eris, die zwar kein Schwert tägt, wohl aber den Zankapfel wirft und damit Verwirrung und Zwietracht stiftet. Zwieträchtig wird die Frage aufgeworfen: Was ist Wahrheit und was ist Schein? Der Zankapfel der Eris symbolisiert für mich die Wahrheit.



Fundsache

"Gerade hier in Indien ist es deutlich zu spüren: Das vielleicht Intelligenteste, was die moderne Spiritualität zu bieten hat, ist den dummen Streit zu beenden, ob nun Friede oder Evolution wichtiger sei, Sein oder Werden, in sich ruhen oder über sich hinaus gehen.
Ja, es gibt die Flucht auf das Meditationskissen und in eine weltabgewandte Spiritualität, und was dabei herauskommen kann, sehen wir hier in Indien jeden Tag: Bittere Armut, zerfallene und zugemüllte Städte und kaum Fortschritt im Kampf für Gleichberechtigung."

Mir schwirrt der Kopf! Ist Friede das Gegenteil von Evolution? Moderne Spiritualität, gibt es das? Wer streitet und WO? Geht der, der in sich ruht, etwa nicht über sich hinaus????
Die Bevölkerung Indiens flüchtet auf das Meditationskissen? Wirklich?  Ich glaube viel eher, die Schuld an der Misere Indiens trägt vorrangig die Gebundenheit an das religiöse Kastenwesen, an einen religiösen Aberglauben.
Ich weiss, er meint es gut, aber: Solange etwas verbesserungswürdig für dich ist, solange bist du mit Ego identifiziert. Das Werden ist im Sinne von Evolution des Bewusstseins zu verstehen, nicht im Sinne der Verbesserung der weltlichen Verhältnisse.  Das Werden des Kosmos  sorgt für sich selbst, da muss niemand verbessernd eingreifen. (Wer das will, der sollte besser in die Politik gehen.)
Wenn jeder Einzelne in seinem Sein verankert wäre bzw.  nicht nach einem besseren Leben, sondern ZUERST nach dem Himmelreich trachtete, um die Seinsverankerung zu realisieren,  würden sich für die Menschheit die Fragen nach der Zukunft und ein besseres Leben ein für alle Mal erledigen. (Reine Annahme, haha, fast wäre ich mir auf den Leim gegangen - denn natürlich kann ich nicht wissen, was geschehen würde, WENN...)
Denn daran scheitern soviele Sucher: dass sie das Spirituelle, das GEISTIGE, (GOTT) für das Gute halten.  Damit verbleiben sie aber im dualistischen Gut&Böse-GEgensatzdenken. Gott aber ist "darüberhinaus"!
Der altruistische Sucher, der Gute Mensch hält es gar für egoistisch, in der dringlichen Frage des Himmelreichs bzw. des "Meditationskissens"  nur an sich zu denken  -  WENN das jeder täte, so glaubt er, DANN hätten wir so Verhältnisse wie in Indien.  WENN, dann.... es ist der schlussfolgernde hypothetische Verstand mit seiner ewigen Besorgnis und seinen Zweifeln und seinem konditionierten Causal-"Wissen" um die Zukunft, der den spirituellen Sucher vom Weg abbringt - dem "Hinweg", der zwangsläufig "weltabwendend"  (neti neti) verläuft.  Man kann nicht zwei Herren dienen: einerseits seine kostbare Zeit und Energie der Weltverbesserung - dem "Kampf um Gleichberechtigung" -  zu widmen und andererseits dem "Himmelreich" nachzustreben. Hierbei gibt es nur ein Entweder-Oder.  Nochmal: Die "Welt" bist DU!, Verändere, verwandle DU dich, dann ist die Welt verändert. Und genau das versteht der Callida-Verstand nicht:

Hö hö höhnt Herr Callida da,
wie soll die Welt in Frieden sein,
wenn ICH nicht greif' und schreite ein,
um sie verwaltend zu gestalten?!
Wo ich die Welt tu überwinden
da ist sie wie zuvor geblieben.

Und Jesus aus dem Offe spricht:
Du redst schon wieder Schmarr'n, Wicht!
LOL


Hier ein brauchbarer Artikel über Spiritualität, Esoterik, indische Spiritualität usw.:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-104674098.html
Streit zwischen Evolution/Werden und Involution/Sein gibt es nur, derweil die Einheit dieses scheinbaren Gegensatzes noch nicht erkannt wurde.




Sein und Werden

Da gibt es also 2 Lager, die Befürworter des Seins und die des Werdens und man streitet sich tatsächlich darum, welche Seite recht hat?  Offenbar wird hierbei der Sowohl-als auch-Modus dahingehend mißverstanden, dass der Mensch einerseits im unbewegten Sein ruht und andererseits imstande wäre, Politik zu machen oder ganz allgemein verbessernd in die bestehenden Verhältnisse einzugreifen?
Da wird der ewige Wandel, das Werden des Kosmos, der immer  nur aus sich SELBST heraus und niemals durch das Eingreifen und Verbessern des Menschen wird,  völlig falsch verstanden. Das Ewig Wandelhafte ist das Werden des Kosmos in der Zeit und hat mit dem "Werden" wie es das Ego versteht, nicht das Geringste zu tun. Das Ego will immerzu etwas werden, seine Art zu werden sieht man z.B. am technologischen Fortschritt. Sein Werden ist ein absichtsvolles Machen, es will immerfort die Verhältnisse verbessern. Das Werden im ewigen Wandel ist absichtsloses Werden. Das Ego will sogar spirituell werden, dabei wäre dieses Etwas-werden-wollen des Egos genau das, was es zu erkennen und zu lassen gilt, weil genau dies das Hindernis auf dem Weg zur BewusstheitsWERDUNG des BewusstSEINS ist.  LOL.



Kurs in Wundern

Noch mal ganz klar: Wenn der Kurs in Wundern nicht die (seelische) Heilung des Menschen zum Gegenstand hat, dann ist es ein Fake, eine Irrlehre.

Man macht es sich schon sehr einfach, dem "KIW-Ungläubigen" einen Widerstand gegen das Gute/Gott zuzuschustern, nur um den eigenen Glauben zu rechtfertigen. Das war und ist bis heute die Manier aller sado-maso-schwarzchristlich Überzeugten.  Der Kurs in Wundern ist ein schwarzchristliches Erzeugnis, insofern er nicht die Heilung der Person - die Heilung des Menschlichen (Individuation) -  im Auge hat, bleibt auch das geistige HEIL  als das "Unpersönliche Leben" nur eine leere Versprechung!

Soweit ich den KIW verfolgt habe, verhilft er dazu, die Person mitsamt ihren Gefühlen weiterhin zu verdrängen, den Schatten zu füttern, statt zu fühlen bzw. zu transzendieren. Nur ein KIW-gesteuerter Schwarz-Weiss-Denker kann glauben, dass Widerstand (gegen den KIW) immer Widerstand gegen das Gute ist. Wer seinen Gefühlen nicht ganz entfremdet ist, der empfindet einen gesunden Widerstand gegen das Schlechte/Böse bzw. ganz allgemein gegen alles, was dem Leben undienlich ist. Das Gefährliche daran: wenn der Gefühlsentfremdete seine Not/Entfremdung zur selbstgefälligen Tugend  erhebt.
Nochmal: Der Geist, der von Helen Schuchman Besitz ergriff, war niemals der Geist Jesu, wenn oder derweil  dieser Geist die Person, das Menschliche eliminiert.
Niemals hätte der Geist Jesu absichtlich Widerstandserzeugung in seine Texte eingebaut. Der Widerstand des Menschen gegen die LIEBE, Hingabe und Öffnung ist schon groß genug.

Der Geist Jesu steht für die Wunder der Heilung des Menschlichen in uns - der Persönlichkeit! Der Geist Jesu ist der Geist unseres Wahren SELBST.  Er ist unsere Innere  Stimme. Wer seiner Inneren Stimme zu vertrauen lernt, braucht keinen Kurs in Wundern.
(gepostet im Spectrum.sein.de  23.01.2016)


Es gebe keinen Gott

im Buddhismus, hört man immer wieder. Als Siddharta Gautama seine Wahre Natur gefunden hat, wurde er zum "aufgestiegenen" Meister, zum Erwachten, d.h. zum Buddha. Deswegen sagt man Buddha-Natur. Ganz so wie Jesus zum Christus in seiner Auferstehung zum Christus wurde, um die Verwandlung/Transformation vom Menschlichen ins Göttliche zu veranschaulichen, welche jedem einzelnen Menschen widerfährt, der sich auf den Weg der Selbstfindung macht. Ob man sich im Buddhismus auf den Weg der Selbstfindung oder Selbsterlösung macht oder ob man sich im Christentum auf den Weg der Gottesfindung oder der Erlösung durch den Erlöser (Jesus Christus) macht,  ist Jacke wie Hose!
 Ob einer nun  sagt, er habe in seinem Einheitserleben sich SELBST oder Gott gefunden ist gehupft wie gesprungen -  denn Wahre SELBSTfindung ist Gottesfindung! Insofern hat auch der Buddha Gott gefunden, auch wenn er ihn nicht expliziert erwähnen sollte oder wollte. Buddha hat wie Christus die Einheit mit Brahman resp. dem Vater realisiert. Advaita.  Christus, Buddha, Sohn (SELBST)-Vater /Atman-Brahman - es sind alles nur unterschiedliche Begriffe für das EINE.
Ob man nun sagt, dass aus Siddharta der Erwachte wurde oder aus Jesus der Gesalbte - es beschreibt den selben Vorgang der Transformation, des Polsprungs vom Ego zum Wahren SELBST. (Jesus als der zum Wahren König Gesalbte symbolisiert den menschlichen Teil in uns, die geheilte Ich-Persönlichkeit, die vom Wahren SELBST nicht mehr unterschieden  werden kann. Wo vorher das Ego sich als König gerierte, ist es nun das Wahre SELBST)
Siddharta war gebürtiger Brahmane, als solcher glaubt man an Gott/Brahman. Wie es überliefert wird, wandte er sich zunächst der patriarchalischen schwarzreligiösen Sado-Maso-Schmerz- bzw. Verzichtaskese zu. (Daran kommt wohl keiner vorbei. LOL.)
Frei nach Lol'Sophie: Als er nahe dem Hungertod war, erkannte er, dass in der Verzichtaskese des Pösen Paternosters keine Befreiung lag, ging zurück auf LOS  und wandte sich Eris - hehe - , der schwarzgeflügelten erlaubnisgebenden Göttin zu, die ihm ein zwar ein schröckliches doch  fruchtbares Chaos bescherte und die Erlaubnis gab, sich aller patriarchalischen Religiösität incl. der väterlich überlieferten Methoden und Übungen zu entledigen und nur noch auf das zu hören, was ihm sein Herz eingab und was seine eigenen Augen WAHRnahmen. Er widmete sich fortan seinem Motto  "I go my own way" incl.  einer permanenten Achtsamkeit, die dann später unter dem bekannten Bodhi-Baum zum Perma-Gewahrsein mutierte. Der Buddha was born! Yipppiiiieeee!


Buddha

sagte m. E. deshalb nichts oder kaum etwas über Gott, derweil er nichts über Gott wußte, denn als er die Buddha-Natur - also sein SELBST/Gott verwirklichte, war Gott (incl. SELBST) damit gestorben. LOL.
Wie Buddha so tue ich. Ich weiss auch nichts über Gott - ICH BIN.  ICH BIN auch etwas redseliger als Buddha - naja, ich bin ein Weib, und obendrein kein Gutes, LOL.
Von Buddha sagt man auch, dass er gegen die Brahman-Atman-"Theorie" gewesen sei und behauptet habe, es gebe kein unwandelbares Selbst. Ich weiss nicht recht - aber ich habe den Eindruck, dass er da den Atman mit dem Ich, also dem "Kleinen Selbst" gleichgesetzt hat

Buddha, so heisst es,  erkannte die Existenz von Brahma-Atman nicht an.  So tue auch ich, insofern ich diese Theorie ablehne, derweil jemand noch an eine Trennung von Brahman-Atman, Vater und Sohn glaubt, -  die in der Einheitserfahrung jedoch aufgehoben ist. LOL
In der wortlosen Einheit nämlich gibt es weder dies noch das. LOLOLOL
Ich habe erkannt: ICH BIN - das Unwandelbare, in dem das Wandelbare aufscheint. Was Buddha gesagt haben soll, schert mich einen Furz - denn seine Worte sind ebenso dem Wandel unterworfen wie sein Körper es war. Nicht der an seine Lehre glaubt, wird "selig", sondern wer an m(ICH) glaubt, wird das ewige Leben im Leben haben.
Der Buddha hat m. E. niemals gesagt, dass es keinen Gott gebe, sondern er hat es offengelassen bzw. eine pardoxe Antwort gegeben im Sinne des "Sowohl als auch".  Alle seine Jünger waren Brahmanen und glaubten an Brahman, (den Vater Jesu Christi. LOL.) Nicht an Brahman zu glauben, war damals ungefähr so, wie heute nicht an Allah zu glauben, oder in damals, als das Christentum noch Staatsreligion war, nicht an Gott zu glauben. Als er den Sado-Maso-Vätern abschwor, wurde er zum gottlosen Ketzer. Nur ein gottloser Ketzer ist ein Liebling der Göttin. LOL.


Akshobhya Buddha

"(Bu-dong Fo): Der östliche Unwandelbare, Unbewegte oder Unerschütterliche Buddha mit spiegelgleicher Weisheit. Für gewöhnlich wird Er tiefblau, jedoch in bestimmten höheren Tantra weiß dargestellt. Einer der Fünf Transzendenten Buddhas. Er erscheint in Seiner zornigen Gestalt als Buddha Hevajra."
Brahman oder der Vater ist das ewige unwandelbare GEISTPrinzip, der unbewegte Beweger des Universums. Die erste Ursache. ICH BIN. Das erkennt jeder Mensch, der vollkommen umgekehrt ist in die Innerlichkeit und das Ich, bzw. das Universum von innen heraus erkennend durchdringt. Man nennt es Vater oder Brahman, oder Absolut oder Gott - einfach nur deshalb, weil man einen Namen für das Namenlose braucht, ansonsten existiert es nicht bzw. läßt es sich nicht beschreiben. Der Vater ist nicht das Wahrgenommene, sondern das Wahrnehmende, auch Gewahrsein genannt.
Den Brahman/Vater kann man weder suchen noch finden, man kann sich des Vaters nur über den Sohn BEWUSST werden, indem man erkennt, dass ich als Mensch ein Sohn Gottes bin resp. Wahres Selbst und mit dem Vater EINS - ein EINziges Bewusstsein bin.  ICH BIN. Nur von hier her, von diesem Punkt der Einheitserfahrung  erst kann man sagen, dass es weder einen Gott noch ein Selbst gibt.
(Umkehr (in die Innerlichkeit) gibt es nur über die Achtsamkeit auf das eigene Denken und Fühlen.)
Buddha soll gesagt haben, dass es "unvernünftig" sei, nach einem unwandelbaren ewigen absoluten Prinzip/Selbst zu suchen. Das ist wahr, insofern der Mensch dieses absolute Prinzip als ein Objekt im Aussen sucht. Letztlich aber ist  man sich dieses Prinzips aber doch bewusst und zwar nirgendwo sonst als  im Ewigen JETZT bzw. dem Bewusstwerden der Unsterblichkeit des Bewusstseins, welches nichts anderes als  das unwandelbare absolute Prinzip IST.  Buddha wird wie jeder Meister nur einen einzigen "vernünftigen" Rat für den Sucher gehabt haben: im Hier und Jetzt zu bleiben und Achtsamkeit auf dieses Hier und Jetzt zu üben.
Auch das Wahre Selbst ist im Buddhismus nicht geleugnet worden, wie in jeder Religion  ist es durchaus erhalten geblieben als der Geist, der die Materie durchwebt und belebt. Als solcher ist unser Wahres SELBST unsere wahre Natur. Ich denke, dass Buddha nicht verboten hat, nach seiner Wahren Natur zu suchen, oder? Haha, kleine Fangfrage - denn sollte er wirklich nicht gewusst haben, dass das Absolute Prinzip mit der Wahren Natur identisch ist? LOLOLOL

Wer sucht, der findet, egal, was ein Buddha oder Jesus auch immer gesagt haben mag oder nicht. Wer sucht, der findet! Wenn es heisst, dass der Sucher NICHT finde, dann meint man damit, dass der, der im AUSSEN ! sucht, nicht findet -  nur wer Achtsamkeit übt und umkehrt in die Innerlichkeit wird fündig.  Ein Sucher darf und kann niemals aufhören zu suchen, er kann gar nicht anders als zunächst in der Aussenwelt zu suchen, denn alles ist Objekt für das Ego, sogar das Hier und Jetzt wird objektiviert; ein Sucher aber, der nicht aufhört zu suchen, kommt irgendwann nach langem Suchen bei Meistern, Büchern, Ashrams usw - auf den Trichter und  dann dämmerts ihm, dass er in der verkehrten Richtung sucht.
Wer sein Wahres Selbst gefunden hat, der hat BUddha-Natur und/oder J.CH. gefunden bzw. realisiert.  Der auf Worte Fixierte wird nun einwenden, dass ich doch gerade sagte, dass das SELBST nicht gefunden werden kann. Das ist richtig, aber es ist Jacke wie Hose, ob du es gefunden bzw. realisiert hast oder ob du dir Selbst als deines unsterblichen Bewusstseins GEWAHR wurdest. LOL.




Mahachinachara-Sara Tantra - Leftway Path

Mein Tip für KIW-Junkies:

"Ein eher kurzes Tantra mit sechs Kapiteln , das die vielen Reisen und spirituellen Erfahrungen eines Mannes namens Vasistha beschreibt. Diese Werk scheint orthodoxe buddhistische Lehren mit taoistischen und hindu-tantrischen verbinden zu wollen.
Nachdem er die Göttin Tara angebetet und die heilige Stätte der Kamakhya in Assam besucht hat, geht Vasistha schließlich nach China, wo er dem Buddha begegnet.
Im zweiten Kapitel findet er den Buddha in einem erotischen Setting, umgeben von vielen Damen und völlig betrunken. Er erfährt von ihm, dass Chinachara ein völlig legitimer Weg ist, die Göttin zu verehren. Der Buddha erklärt ihm, dass die Verehrung von Frauen das Beste ist, was er tun kann.
In Kapitel drei erklärt der Text, dass Sexualpraxis, Maithuna, dem Weintrinken überlegen ist, und dass beide nur im Ritual und nicht außerhalb praktiziert werden sollen. In diesem Text werden auch die „Neun Typen freier Frauen“ beschrieben, mit denen man bevorzugt praktizieren soll: (dazu wird aber erwähnt, dass man mit allen Frauen jedes Alters und jeder Kaste praktizieren darf)
• Schauspielerin
• Haarschneiderin
• Brahmanin
• Kuhhirtin
• Totenschädel-Asketin
• niederkastige (Shudra-) Frau
• Prostituierte
• Wäscherin
• Girlandenmacherin
Der Text preist die Yoni-Pitha in Assam, das an der Grenze zu China, Tibet und Bhutan liegt, als den Ort, der sich am besten für die Praxis eignet, an. Man kann also vermuten, dass sich dort chinesische Taoisten, tibetische Buddhisten und Hindu-Tantriker zur Göttinnen-Verehrung trafen.

Yipppppiiiiiieeeeeeeee!

Sonntag, 21. Dezember 2014

Fast täglich schickt mir zur Versöhnung der HERR 'ne Prise Coppa-Dröhnung!




Gott
Die letzte Illusion, die stirbt ist GOTT.  Gott erkennt man in letzter Instanz als eine Vater-(Mutter-)Projektion. Vor allem eine Vater-Projektion (seit Beginn des Patriarchats).  Wenn  das innere Kind befreit ist -  christlich gesprochen: wenn man Vater und Mutter verlassen hat, -  kann man das sehr leicht erkennen, weil die Introjekte, die verinnerlichten Botschaften der Eltern oder Bezugspersonen entmachtet sind. Sind die "SELBSTorganisierten" inneren Eltern - "Animus und Anima", das authentische Männliche und Weibliche geweckt bzw. hat man ihre Einheit erkannt, ist Gott völlig hinfällig geworden und man hört nicht auf, sich zu wundern, wieso der Glaube an IHN sich so lange halten konnte und noch kann im Bewußtsein des Einzelnen und der Gesellschaft/Historie!
In dieser Erkenntnis würde ich sagen, erfreut man sich eines konstruktiven Atheismus. LOL! Das darfst man auch, aber nur, wenn du eine leibhaftige Erkenntnis dessen hattest, d.h., wenn diese Erkenntnis der Einheit "geerdet" ist,  - ansonsten handelt es sich um banales "Glauben" als für wahr halten.
"Mein Ich ist Gott" schrie Al Halladsch begeistert in den Gassen, als er dies alles erkannte und die frommen Muselmanen steinigten ihn. Wie gestern, so heute. Wie außen so innen - d.h, so wie Al Halladj im Außen gesteinigt wird, so steinigt der innere Feind, das Ego das wahre SELBST.
"Ich bin Gott" hallt auch der Schrei Frau "Gott Elli Marichals"  durch die Untiefen des Internets und von wenigen Begeisterten abgesehen wird auch sie mitunter"gesteinigt". Warum nur? Wo liegt der Unterschied zwischen Al Halladj und EM?
Fortsetzung folgt....

Nochmal:

Niemand mehr kann mich psychisch verletzen.  Und obwohl das Männliche und Weibliche transzendiert ist, ist da immer noch diese Empfindung, dass der Mann, der mich  in meinem Frausein beleidigt, alle Frauen dieser Welt beleidigt. Weil: Ich bin alle Frauen!  Ich bin jeder Mensch. Vor allem aber verachtet und beleidigt so ein sadistisches Überich das Weibliche   u n d  Männliche in sich selbst. Solche Menschen sind mit dem Agressor identifiziert, mit dem staatlich anerkannten Sado-Masochismus des Patriarchats, des "Pösen Pädagogen."


Impulsivität und Spontaneität

Die beiden werden oft miteinander verwechselt. Der Unterschied liegt für mich darin, dass Impulsivität  auf  Unbewußtheit  beruht und Spontaneität  aus dem Ursprung/SELBSt und daher (SELBST-) b e w u s s t   ist.
Das wird vom Egomind oft verwechselt: viele Impulse, die auftauchen, basieren auf den psych. Abwehrmechanismen.  Beispielsweise viele "spontane" Beiträge in den Foren. Da gibt es viele, die lesen nur quer, unbewußt suchen sie nur das, was sie erregt und zu einer Antwort  r e i z t  ,  und der erste emotionale Trigger läßt sie reagieren. Dieses Reiz-Reaktionsmuster nennt der Unwissende* dann nicht selten eine "spontane" Reaktion.

*"Unwissende", -  ein ReizWort, welches jeden anderen Inhalt dieses Absatzes vergessen läßt und promptly das alte so beliebte ReizReaktionsmusterprogramm ablaufen läßt - aber wie gesagt: nur bei den Unwissenden des Paradigmas 1 (nach Dame Callida)  lOL! Ein anderes Rotes Tuch ist der Satz: Du bist noch nicht so weit! Oder: Das verstehst du nicht, das kannst du (als Egomind) nicht erfassen.  Für "Transformer" reicht allein schon das Wort "Ego", um sein Ego auf die Palme zu bringen... he he he. Der Burschi ist ein Überflieger, ein Möchtegern-TopDog und gehört damit zur Spezies Nikolaos Kamphafiz, nur 3 Nummern kleiner.

Wenn ich ernst genommen werden wollte, würde ich alle solche Reizworte vermeiden, aber ich liebe es nun mal, "zwielichtig" für dich zu erscheinen, Schatzi! Wie Hallihallo-Allmächtig schon vor Jahrtausenden sagte: Die Welt wird in jedem Augenblick für dich so sein, wie du  g l a u b s t  , dass sie ist. Und ich ergänze... wie du es für dich bzw. für die Aufrechterhaltung einer bestimmen persönlichen Weltsicht (Paradigma) deines Egos  b r a u c h s t ...

Ach ja, fast vergessen: Neu in Town ist auch die Dame Callida - ein weiteres äusserst zwielichtiges  WOW- und ZwitterWesen, quasi aus dem NICHTS im Allmystery aufgetaucht...



Bedingungslose Liebe

gibt es nicht, zumindest nicht so wie sich der Egomind  vorstellt. Der "Edle"  liebt keine "anderen", - weder liebt noch haßt er die Menschen -  für ihn gibt es keine Anderen, weil er die Trennung zwischen Ich und Du überwunden hat. Die bedingungslose Liebe ist kein warmes kuschliges Gefühl, welches einen anderen Menschen "einhüllt" und zur Brust nimmt  - sie zeigt sich einfach nur darin, dass sie bedingungslos annimmt, was im GEWAHR-Seins-Fokus auftaucht. Bedingungslose Liebe ist wie alle Seinstugenden rein SELBSTbezüglich und kann nicht anders sein, eben, weil es keine Trennung gibt. Was nicht heißt, dass der "Edle"  in seinem konkreten Hier und Jetzt keine anderen Menschen wahrnimmt. Es heißt einfach, dass er mit anderen Menschen  - mit Trennung - nicht mehr identifiziert ist.)

Als Mensch dürfen wir von anderen Menschen keine bedingungslose Liebe erwarten, wer dies erwartet, ist  gewissermaßen regrediert, der sucht noch nach der Mutterbrust, der ist (liebe-)bedürftig - mangelorientiert und zeigt damit seine spirituelle Unreife.  Nichts ist falsch an Bedürftigkeit, wenn sie nur auch angenommen würde, statt  wie so häufig abgewehrt, weil es die Grandiosität des Egos bedroht.
Ich brauche, ich brauche... Gib mir, gib mir, so der Hungergeist. Es geht aber darum, die Bedürfnisbefriedigung nicht mehr von außen her zu einzufordern, sondern alles nur von Innen her  - von Gott/SELBST - zu erwarten.  Sonst bleibt man ein Junkie, immer auf der Jagd nach Kuschel- und Streicheleinheiten. In den Foren kann ich sehr schnell erkennen, wer "beziehungssüchtig"  bzw. schonungsbedürftig und so sehr mit seiner Meinung identifiziert ist, dass er eine Infragestellung seiner Ansichten oder seines Glaubens kaum erträgt, ohne massiv an Selbstwert einzubüßen. 

Es sind dies oft gerade die Angreifer, die Angstbeißer und Unsicheren, die unter dem Dach einer persönlichen Beziehung Schutz und Schonung suchen -  die Beschwichtiger und Harmonizer und Symbiotiker, die Konflikten aus dem Wege gehen und Auseinandersetzungen nicht aushalten können, weil sie die Trennung fürchten...die Passiv-Aggressiven, die durch die Anwendung von "Verbizidien", durch Ironie, Sarkasmus, Albernheit/Herabsetzung/Abwertung all dessen, was ihnen heilig sein sollte, ihr wahres Gesicht zeigen trotz aller Bemühungen, durch spirituelles Schönsprech zu beweisen, wie weit sie fortgeschritten, schon angekommen oder gar wiedergeboren sind.

In diesem Zusammenhang erwähnenswert ist auch der Irrglaube, der SELBSTverwirklichte Mensch diene der Welt bzw. der ganzen Menschheit. Irrtum! Wo  Welt+Ich  überwunden ist, ist auch sowas wie die Menschheit transzendiert/überwunden. Ganz im Gegenteil dient die Welt allein dem, der die Welt überwunden hat. Genauso wie das Ich allein dem SELBST/Gott dient. Genaugesagt gibt es hier weder einen Dienenden noch Etwas, dem er dienen könnte.
Wie gesagt, alles ist rein SELBSTbezüglich jenseits von Ego - auch der Bodhisatthva-Archetyp dient nur GOTT/ dir SELBST. Niemand anders gibt es nämlich im NICHTS des ALL-EINs-SEINs.


Kurz und bündig:  Bedingungslose Liebe ist bedingungslose SELBSTannahme. Nicht mehr und nicht weniger.  Brutal ausgedrückt: Wenn du dich selbst nicht liebst, liebt dich auch kein anderer, geschweige denn bedingungslos, Basta!


Flow

Im Flow zu sein versteht man häufig offenbar, mit dem "Fluss" der Ego-Gefühle zu schwimmen, z.B. "sich mal zu ägern und dann wieder nicht zu ärgern", wie ich grad vorhin in einem Beitrag auf FB lesen konnte.  Nach meiner Erfahrung verstehe ich unter Flow etwas ganz anderes. Ganz gleich, wie andere das definieren, in meiner Lesart/Erfahrung hat Ärger im Flow nichts zu suchen, nicht weil es ein negatives Gefühl wäre, sondern weil Flow auf der Abwesenheit von Ärger und Ego-Gefühlen/Gedanken negativer  u n d  positiver Art fußt. Im Flow zu sein, heißt, ohne Widerstände im JETZT zu sein. Flow geht den Lauf des Wassers, Flow goes Wu Wei- natürlich wie ICH  (und nicht du!)  Wu Wei definiere, LOL. Die Identifikationen mit positiv und negativ sind die großen Felsbrocken im Fluss...

Zunächst geht es darum, den Widerstand gegen Gefühle/Gedanken zu spüren und aufzulösen,  d.h. statt nur oberflächlich zu fühlen oder gar zu verdrängen, sollten die Gefühle total gefühlt werden, was bedeutet, sich mit den Gefühlen also zunächst einmal total zu identifizieren.  Nur so lösen sie sich auf und machen den Weg frei für den Flow. Binde und Löse. Solve et coagula. Meiner Erfahrung nach ist es nicht möglich, die Gefühle neutral zu beobachten, solange man mit ihnen identifiziert ist. Nicht die Gefühle selbst, sondern die Identifikation mit ihnen ist aufzulösen bzw. zu erkennen. Wenn man achtsam seine Gedanken beobachtet, kann man zugleich beobachten, wie Gefühle entstehen: immer aufgrund eines Gedankens, eines Bildes, einer Vorstellung. Fiktion also.. Vergangenheit... die Identifikation mit der Vergangenheit ist die Crux.

Mit dem Flow geht man also nur, wo "keiner da ist", klaro?



Nichts gegen Mutter Meera

und wie sie alle heißen, die Gurus und Gurulinen -  den Segen, den sie spenden, die Hand die sie dir auflegen, gibt dir aber nichts, was du nicht schon hättest: Du projezierst dein BESTES und erhältst es aus fremder Hand zurück.

Nochmal: Für den, der endgültige Befreiung erlangt hat, gibt es keine Welt bzw. keine anderen Menschen mehr zu retten, zu erlösen oder zu heilen. Wer sich selbst geheilt hat, hat die Welt geheilt. Das soll man nun nicht so verstehen, dass man überall nur "Heile Welt" und jeden Menschen mit überirdischer Schönheit übergossen sieht,  sondern in dem Sinne, dass Welt gleich Ich,  bzw. dass Ich und Welt synonym, eine Einheit ist. Und wo das Ich/Ego überwunden ist, ist die ganze Welt (in sich) überwunden.



Psychologisieren

Der pathologische Gutmensch krankt an der Täter-Opfer-Konfusion:  Er ist mit dem (inneren) Agressor identifiziert...

Hoppla - unterbricht  mich hier der AllmyUser Transformer, ein auf den ersten Blick intelligenter, scheinbar hochbelichteter, aber leider etwas zu profilierungssüchtiger Quertreiber: Bist du vielleicht  Psychologin, he?   Auf den zweiten BLick stellt sich heraus, dass er zu der Sorte betroffenheitsanfälliger Holzschwertkämpfer gehört,  den Kriegern, die immer schuß- und stechbereit,  das Gewehr im Anschlag, das Holzschwert gezückt, bereitstehen, um das zum Himmel schreiende Unrecht an vermeintlich Erniedrigten und Beleidigten zu rächen. Als phallisch zentrierter  "Schrumpfer und Bücker"  ist er zumindest verbal begabter als Coppakiller, wenn auch gleich wirkungslos. Gehört zur Brigade des Rifle-Creed: This is my rifle, this is my gun...



Psychologische Kenntnis sollte primär Menschenkenntnis sein und möglichst auf Lebens- bzw. Selbsterfahrung fußen! Wer glaubt, man müßte einen akademischen Titel haben, um Menschen richtig einzuschätzen,  ist eine autoritätshörige und mit der herrschenden Moral und gesellschaftlichen Wertungen identifizierte Schnarchnase!

Extra for you: Ich bin "Psychologe aus dem Ursprung". Das bedeutet, dass man jenseits von Ego eine natürliche Menschenkenntnis aus sich SELBST heraus erlangt, - diese (Er-) Kenntnis ist immer JETZT und gilt auch immer nur für diesen einen Moment, bevor sie wieder ins Nichtwissen sinkt -  statt wie ein Papagei nur das zu repetieren und zu "wissen", was man in der Welt den Studenten auf der Uni gewaltsam einspeichert.  Wenn du einmal so weit bist, Top Doggy, dann wirst du mich verstehen. Dass dir das noch in diesem Leben passieren wird, bezweifele ich bei deinem derzeit zutiefst verelendeten Bewusstseinszustand...

Ich erinnere mich: Früher hatte ich immer ein Buch dabei, welches ich in Pausen oder Warteschlaufen las.  Du bist immer am Lesen,  hörte ich dann oft. Wenn ich aber sagte, dass ich Buchhändlerin sei, waren sie's zufrieden: Ah deshalb, alles klar...
Ich lese aber doch  nicht, weil ich Buchhändlerin bin! - es ist genau umgekehrt: Ich bin Buchhändlerin geworden,  w e i l  ich Bücher liebe und gerne lese...weil es meine Neugier und meinen Wissensdrang befriedigt.

Anderes Beispiel: Es geschah auch früher sehr oft, dass ich gefragt wurde, ob ich Psychologin sei, weil ich einfach nur zuhörte und mitfühlende und/oder interessierte Fragen stellte, wenn jemand offensichtlich ein Problem hatte, weinte usw...  "Hey, bist du vielleicht Psychologin?".  Tonfall: Wer bist du, dass du dich so überhebst? 

 Aber so macht die Bösartigkeit aus dem "Verben", dem ganz natürlichen "Flow" einer menschlichen (weiblichen) Zuwendung ein hässliches fixierendes (männliches) Substantiv - und projeziert in die Reinheit einer unverstellten Begegnung eine dreckige Absicht, die der eigenen Profilierung dienen soll.

Im weiteren Sinne kommt die Gesellschaft offenbar immer mehr dahin, dass man sich für ganz einfache menschliche Regungen rechtfertigen muß, weil man keine Berechtigung hat, ohne (akademischen) Titel oder Berufsabschluss zu helfen oder zu raten oder einfach nur zuzuhören... sich einzumischen.  Es kommt wohl immer mehr dahin, dass alles von Staats wegen geordnet und vorgeschrieben wird: jede Hilfestellung, jeder Handgriff muss behördlich genehmigt werden. Bald darfst du deiner alten Mutter oder  Tante nicht mal mehr im Haushalt helfen, ohne dies staatlich genehmigen zu lassen und standardmäßig nach EU-Reglement  auszuführen.
Die sich selbstgerecht inszenierenden Fragesteller jedoch sind   agressoridentifiziert und  autoritätshörig. Wo immer ich hinter die virulente Rechtschaffenheitsfassade schaue, gibt sich der Kaiser als nackt zu erkennen. Und nur darum gehts mir: das Wahre vom Unwahren und das Richtige vom Falschen zu unterscheiden.  Da genügt manchmal nur ein Satz und schon ist der Kaiser bis auf die Unterhose ausgezogen. (Bei Transformer waren es drei...)
Die  "herodische" Täter-Opfer-Konfusion bewirkt im einzelnen Menschen, dass das freie Kind, welches den Kaiser als nackt entlarven könnte, weiterhin getötet wird. Und dies nicht nur in sich selbst, sondern auch in anderen Menschen - und damit das Leid, die  Blindheit und Unbewußtheit verstärken.

Herodes - der falsche König ist der Täter, der KinderVerfolger, der Killer, der das Opfer, das er einmal war, nicht in sich anerkennen und in den Arm nehmen kann. Das, was man ihm einst als Kind antat, gibt er weiter und verfolgt dieses Kind in anderen auf dieselbe Weise, wie das Kind in ihm verfolgt und kaputtgemacht wurde..
Der König Herodes im spirituellen Gewand ist keine Seltenheit, sondern eher die Regel, derweil man noch nicht WIRKlich weiss, was gut und böse, richtig und falsch ist. Die Regel ist auch, dass er von seinen Hofschranzen, den "Gutmenschen" gleicher pathologischer Coleur beklatscht  und verteidigt wird, die im Falle eines Angriffs auf das Imago des Kaisers emsig bemüht ist, dessen Nacktheit zu bedecken und dabei die eigene Blöße und Kleinheit/Ohnmacht zu verstecken suchen. Wie aussen so innen.
 

Vorsicht: Das freie göttliche Kind in uns, welches den Kaiser  - innen wie außen - als nackt entlarvt,  l a c h t !, wie es über alle Dämonien lacht. Der verkehrte bzw.  gut und böse verkehrende Gutmensch in uns aber sieht im nackten Kaiser das Opfer und nicht den Täter - der pathologische Gutmensch will den  scheinbar armen, nackten Kaiser ans Herz drücken, was nichts weiter heißt, als Nattern am eigenen Busen zu nähren.  Wie aussen so innen.

 PS: Um dem Profilierungsbedürfnis Transformers etwas entgegenzukommen, anbei sein Selbstbildnis. (Best selfie ever) Die Bildbearbeitung ist von mir, um die Doppelnatur darzustellen, wie er von Anderen wahrgenommen wird. Ach...

"Ich werde an mir selbst zu Grunde gehn.

Ich, das sind zwei, ein Möchte sein und Bin, –
und jenes wird zum Schlusse dies erwürgen.
Das Möchte sein ist wie ein rasend Roß,
an dessen Schweif das Bin gefesselt ward,
ist wie ein Rad, darauf das Bin geflochten,
ist wie ein Mönch, der sich den Leib zerdornt,
wie eine Furie, deren Finger sich
in ihres Opfers Haar verstricken, wie
ein Vampyr, der am Herzen sitz und saugt
und saugt ..." Chr. Morgenstern

Schattenintegration

Wenn Jesus im Thomasevangelium davon spricht, dass am Ende der Tage das Obere zum Unteren gemacht ist und die Nacht zum TAge und der TAg zur Nacht  wird, dann bedeutet das primär, dass es im ewigen JETZT, in der Zeitlosigkeit keinen Unterschied mehr zwischen dem Tagesbewußtsein und dem Unbewußten gibt.

Zu Udo Pescher

In seinen Schriften wird, soweit ich informiert bin,  nichts gesagt, was gegen die Wahrheit der Bibel spricht. Da gibt es nun immer wieder diese bibelbuchstabengläubigen rechtschaffenen Besserwisser, die glauben zu wissen, dass die Bibel und  Jesus Christus uns genug  an Wahrheit überliefert habe. Mehr brauche es nicht...
Ach Jungs, ihr sehts vor lauter Buchstaben die BILDER dahinter nicht.  Die gesamte Bibel ist nur ein BILD, eine Metapher für den Weg des Menschen aus der Gefangenschaft (AT) zu Gott bzw. zu sich Selbst (NT). Die Bibel muss man deuten wie man einen Traum deutet.
Und muß nicht jeder Mensch für sich die Bibel interpretieren und die Bilder dechiffrieren? Hätte es keine Menschen auf dieser Welt gegeben, die dies immer wieder für sich und ihre Mitmenschen getan haben, wer wüßte davon?

Auch Udo Pescher's Holofeeling tut m.E. im Grunde nichts anderes als exegetisch, tiefenpsychologisch (mystisch) und philosophisch die Schriften auszulegen -auf eine originäre, sehr interessante und zeitgemäße Art. Die Übermittlungen des "Vaters" lassen die Wahrheiten der Bibel bzw. des wahren Christentums in neuem Licht erscheinen - was viele Menschen wieder zurück zum christlichen Glauben finden läßt, bzw. für Viele das Christsein ebenfalls in völlig neues Licht taucht.
In vielem spricht es den Intellekt an, also genau das, was uns LeftbrainHirnis anspricht - gewissermaßen Krankheit als Chance!

Holofeeling holt uns quasi dort ab wo wir stehen,  und wer nicht gänzlich herzverrammelt ist, dem sickert  das übermittelte Wissen vom Kopf ins Herz - denn nur einem geöffneten Herzen tut sich die Wahrheit kund.  Der Wahrheit ist es egal, wer sie ausspricht... Kinder, Betrunkene und  Narren sprechen oft die Wahrheit. Vielleicht ist Udo Pescher solch ein Narr? Also Jacke wie Hose, woll?...
Ich habe nur diverse Auszüge von Holofeeling gelesen und im Wesentlichen nur Wahrheit gefunden, es ist mir unvorstellbar, dass der große mir noch unbekannte Rest des Werkes  Unwahrheit enthalten sollte. Im Übrigen enthält das Werk ein Wissen, welches mir (noch?) nicht zugänglich ist - aber ich will nicht mehr, als ich JETZT bekomme und nicht mehr, als ich JETZT aus mir SELBST heraus erkenne. Das  reicht mir - die Reise ist unendlich lang... und mehr als Nichts zu wissen, braucht es nicht.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

My Mantra is - I shout it loud: Turn on, tune in and drop it out!





My Mantra is - I shout it loud: 

...or like the Bodhidharma said:
break bad, go mad, drop deadly dead!
Tune in, turn on, and drop  IT out!

Sheltered in the arms of God
He' s leading me the path I trod.
He turned my darkness into light,
upraised the depths into the height
and makes my heart and soul sing bright.

The only drug which reaches me 

tunes in my heart in harmony
It  drops my Inner into Out
so I shout loud:
Turn in, tune in and drop IT out!

The time is NOW  - der NEUE TAG,
Let's praise the Lord - God is my Drug! 
In other words the bible said:
HE  is my wine and daily bread.





Ist Gott eine Droge


oder haben wir sie nur falsch verstanden?
Alles ist Gott bzw. die Göttin, in jeder Pflanze steckt eine besondere Kraft. Der eine findet Gott auf dem Weg von "unten" her durch Drogen, über die Materie, die Mater/Mutter, der andere von "Oben" dem GEIST/Vater.

Allerdings bezweifle ich, dass Drogen eine anhaltende Transformation der Persönlichkeit bewirken, besonders, wenn sie von Freaks als Freizeit-und Fluchtmittel konsumiert werden - m. E. können manche Drogen unter der Kontrolle und Begleitung eines Therapeuten durchaus eine heilende Wirkung erzielen. Drogen wie LSD und Meskalin öffnen die Tür ins  Unbewußte... Gute Gelegenheit für Schattenarbeit - wird die wahrgenommen, dann wirds auch was mit der Transformation.



Turn on, tune in, drop out 


was a famous slogan of the 1960s counterculture popularized by Timothy Leary, who stated that slogan was "given to him" by Marshall McLuhan during a lunch in New York City in 1966.
Tune in referred to gaining an awareness of the countercultural spectrum of ideas and values, turn on referred to mind-expansion via psychedelics and drop out meant to drop out of conventional society; Leary later explained that "drop out meant self-reliance, a discovery of one's singularity, a commitment to mobility, choice, and change."
In 1967, Leary modified the slogan thusly: Drop out. Turn on. Drop in.

Here at oftwominds.com, the slogan has been updated to Tune In, Turn On, Opt Out: tune in means to become aware the status quo is unsustainable and deranging; turn on means to become engaged in self-reliance and taking control of one's life and livelihood, and opting out means opting out of supporting our financialized cartel-state Neofeudal Debtocracy by being a compliant debt-serf and tax donkey.
http://www.zerohedge.com/news/2013-05-17/guest-post-tune-turn-opt-out




Mutter

Man sagt, das letzte Wort eines Mannes sei "Mutter!".
Auf dem spirituellen Weg wird uns Gott zur Mutter, wenn wir die weiblichen Anteile ins uns befreien und den "Pösen Paternoster" als das perverse Abbild des Himmlischen Vaters in uns entthront haben.  VaterMutter-Gott. Psychologisch übersetzt heißt das nichts anderes, als dass wir unser internalisiertes gutes&böses Eltern-Ich in uns zur Versöhnung gebracht haben.

 Mother is the name for god in the lips and hearts of little children.
(William Makepeace Thackeray) 



Pseudo-Advaita

wie es sich mir darstellt, scheint einseitig nur auf die Leere ausgerichtet und verweigert mitunter sogar recht fanatisch die Synthese von Mensch-Gott, Psychologie-Spiritualität, (Psyche-GEIST). Eine Synthese, auf der die Erfahrung von Nichtzwei ja recht eigentlich erst aufbaut. Denn Advaita/Nichtzwei ist immer ein Zusammenschluß zu EINEM, die Erkenntnis der EINHEIT der GEgensätze.

Um endlose Mißverständnisse und Diskussionen zu vermeiden, sollte man unbedingt unterscheiden zwischen Einmal-Erfahrungen von Erwachen bzw. Advaita und dem Perma-EINHEITS-Gewahrsein des sog. "Zweimalgeborenen". Sonst gibts endlose mißverständliche Diskussionen. Viele Autoren von spirit. Büchern differenzieren hier nicht, wohl auch nicht, weil viele - sogar sog. "Meister" - gar nicht daran glauben, dass es eine letztgültige Erlösung und Befreiung von allem Leiden geben kann. Erfüllung aber ist es, was uns der Buddha und Jesus  - beide Symbole für unser wahres SELBST, unsere Wahre Natur - verspricht.

Wenn die Leere in der Abwesenheit von Ego  nicht auch  Er-FÜLL-ung ist, dann liegt das an der sog. Spirituellen Umgehung,  einer einseitigen spirituellen Ausrichtung  und rigiden Entweder-Oder-Haltung auf die  Nondualität.  Einer fiktiven Nichtzweiheit, weil kein gelebtes Seien,  die den Menschen und seine Psychologie unterdrückt, eliminiert und von vornherein - d.h. ins VORAUS (!) setzt und  für Illlusion erklärt, was erst am  E n d e   eines mitunter sehr sehr  langen Reifeprozess im GEISTE resp. Gewahrsein erkannt sein will.
20.09.2014



Empathie

In einem "empathischen" Dialog läßt jeder dem anderen soviel Zeit und Raum, dass der sich nicht nur entfalten kann, sondern dass sich aus diesem Stillen Raum heraus sich völlig neue Erkenntnisse und Einsichten für beide Teilnehmer bilden können.
So ist es im SELBST-Gespräch und wie innen könnte es auch außen sein, zwischen den Menschen. Könnte - denn leider ist dies ein sehr seltenes Vorkommnis. Normalpathologisch ist es ja so, dass die meisten Menschen nicht richtig zuhören können, weil sie, während der andere spricht, immer schon in den Startlöchern sitzen, um ihr Eigenes loszuwerden. Um zuzuhören, müßten sie ihren Faden loslassen und sich ablenken lassen.
Loslassen aber will in jeder Richtung gelernt sein...
Die Haftung an den eigenen Gedanken ist der dickste Identifikations-Klebstoff.
Mein Mind ist chaotisch: er läßt sich immerzu ablenken. Das war schon immer so, aber: Was mir früher eine Schwäche war, ist mir heute eine Gnade.

Der Dialog nach David Bohm

http://www.loser-kalbermatten.ch/dialog.html 



 Das Unbeschreibliche

Da gibt es tatsächlich Leute, die glauben, es gäbe richtige und falsche Worte/Formulierungen, um das Unbeschreibliche zu beschreiben. Wahr ist: Es gibt nur wahre und unwahre Worte.




Schaulogik

Es gibt eine intellektuelle Schau, aus der heraus die Dinge intellektuell verstanden werden oder bestimmte Zusammenhänge geschaut werden. Zum Beispiel kann man "schauen" bzw. erkennen, dass es keine Leere ohne Fülle gibt. Die Fülle selbst aber kann man nicht konkret beschreiben, weil man sie noch nicht konkret erfahren hat. Die intellektuelle Schau ist kein rein mystisches Erkennen,  dieser Bereich ist im Vorfeld der finalen Einheitserfahrung, des  Hieros Gamos angesiedelt.
(Ich beschreibe aus eigener Erfahrung und definiere auch selbst aufgrund meiner Erfahrungen. Der Begriff der Schaulogik ist mir zwar bekannt, ich weiß aber nicht, was offiziell darunter vestanden wird und muss es auch nicht wissen. Übereinstimmung ist nicht wichtig - ich erfinde die Dinge aus mir SELBST heraus völlig neu.)



Spirituelle Umgehung

Jede Bemühung, auf der Weltebene etwas zu bewirken ist "antispirituell". Alles, was eine bessere Welt, eine schönere lebenswertere Welt bewirken will, fällt in die Rubrik  spirituelle Umgehung und ist ein Abkommen vom Pfad. Wenn man letztendlich erkennt, dass man selbst Gott und die Welt ist, fällt jede weitere VerbesserungsBemühung ab.
Die Welt zu verbessern ist synonym mit der Ichkosmetik, Ichverbesserung, wie sie im spirituellen ENtwicklungsprozess vorkommt, eine Falle, in die jeder m. E. hineintappt. RAuskommen tut man  erst, wenn man nicht nur das Böse, sondern auch das Gute "hassen" bzw. als relativ, vergänglich erkennt. Damit ist die Gut&Böse-Polarität überwunden und transzendiert. Solange man das Gute liebt und das Böse hasst, bleibt man  im WeltSpiel bzw. ist man immer noch mit dem Ego identifiziert. Das gute (spirituelle) Ego - die letzte Hürde...
(Das spirituelle Ego ist noch um einiges besser als das  gemeine gute Ego. Es wird in seiner Güte mitunter ziemlich fanatisch missionierend, intolerant und inquisitorisch.)



ES ist wie Es  IST. 

Die "Istigkeit des So-Seins" ist synonym mit ICH BIN DER ICH BIN.




Erwachen

'Fredo's Erwachen gibt ihm - wie vielen anderen "Gerufenen" - ein ganzes Leben lang zu DENKEN!
Erstaunlich, wie die  Leere sich bei ihm klammheimlich nun auch der "Fülle" erfreut. LOL!

http://satyamnitya.wordpress.com/2014/09/11/tilopa-das-allbewusstsein-ist-ungeboren/#comment-21221)



Erwachen hat für mich die Bedeutung des  e r s t e n   Erwachens. Die Initiation....Das erste Blinzeln des Gewahrseins mit anschließendem Rückfall in den Alten Adam. Erwachen hat m. E.
so viele Aspekte wie Gott - bzw. meine Wahre Natur - Aspekte oder Attribute hat. In meiner Definition gehört zum ersten Erwachen auch die Erfahrung der Kosmischen Liebe, wie sie im Akt der Kapitulation des Egos oftmals erfahren wird. Zweifelhaft ist mir, dass es spirituelle Ersterfahrungen gibt, wo man ohne alle "Vorarbeit"  bzw. Schattenintegration zur Letztgültigen Erkenntnis "erwachen" könnte, beides ist von einander abhängig. Meines Erachtens ist es die  Letztgültige Erkenntnis, die dich vollends über den Jordan - ans "Andere Ufer" bringt. Die Letztgültige Erkenntnis läßt dich in vollstem Licht des Gewahrseins erkennen, dass du nicht der Körper bist, dass du weder geboren bist, noch sterben kannst, dass deine Geschichte nie gewesen ist... dass alles, dein ganzes irdisches Leben nur ein Traum ist. Mit dieser Erkenntnis ist die Identifikation mit der Materie aufgehoben. ENDGÜLTIG!



Puritus Putin Pruritus

Ich höre eine Stimme: Putin stellte Kerzen auf...?  ich sah kurz von meinem PC  auf, als ich plötzlich ein frommes HelenenGesicht auf dem TV-Monitor sehe.... HimmelSack! der Kerl ist entweder komplett verrückt geworden oder ein Schauspieler, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Köstlich.
Als nächstes wird er von der Orthodoxen Kirche heiliggesprochen, die Mythen seiner göttlichen Geburt hat er auch schon in Szene gesetzt, die heimliche Taufe... Ein neuer puristischer Wind weht in Russland. Putin geht den Frauen an die Wäsche: Erotikwäsche wird verboten, die Sexualität in die Grenzen der 50iger Jahre  zurückverwiesen...eine neue christlich-restriktive ReinheitsMoral staatlich nicht nur anerkannt, sondern allen Menschen vorgeschrieben.
Boah - was für ein Backlash - Putin for Papst.

Allerdings: Putins "Umkehr" wird erst glaubhaft, wenn er mir auch den Russischen Wodka auf den Index setzt. LOL.
Purismus = Pruritus . Pruritus Vulgaris. Obs ihn schon kratzt?
Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch - das gilt auch im Umkehrschluß!


Allmystery-Forum

Nachdem ich noch einen kurzen Kommentar zum Gleichnis des Sämanns abgab, verabschiede ich mich aus dem Allmy, ich sehe  nichts als Kindergarten und öde Landschaften...

Stimme aus dem Off: Ja, das ist Perlen vor die Säue geworfen - gerade so, als ob der Sämann seinen Samen auf der Autobahn aussäen würde.


Ich loggte mich aus, nachdem der Allmy-Wicht mir mitteilte, dass ich meinen Thread nicht schließen könne, so lange dort jemand schreibe. Na gut.
Allmy macht es dem User nicht leicht,  einfach so abzuhauen. Die haben Erfahrung: Einmal Allmy, immer Allmy. Und so schaute ich mir meine Threadspielwiese und die Käfer, die sich darauf tummelten,  eine Zeitlang von außen an...allen voran der Querubotulus der Schmerzhafte....sorry,  der Schmerzensreiche... Magista Coppafield - alle arbeiteten kräftig und zügig mit am Bau  der "spirituellen Umgehungsstrasse".  Das Medium ist die Botschaft.


Doch  weil ich Nogo nicht so info- und feedbackless im Regen stehen lassen wollte, loggte ich mich noch mal ein, um ihr zu sagen, dass ich nicht mehr da bin...ha ha ha

...und weil ich Lust hatte, machte ich mich auch in meinem Thread kurz bemerkbar: BUH!

Als Kind habe ich lernen müssen, die Tür hinter mir zuzumachen, aber "richtig". Später schien es wichtig zu sein, Prinzipien oder Glaubenssätzen zu gehorchen, wie: Du musst Dinge abschließen,hinter dir lassen... einen Schlußstrich ziehen. Ich lernte, dass ich inkonsequent bin, wenn ich mir "Hintertürchen offenlasse". Ich gehorchte der Devise: Schau niemals zurück.

Da ist nix falsch dran, - auf der personal-dualen Ebene ist das absolut angebracht. Nun ist es aber so, dass, wenn ich dasselbe heute mache,  ich mir  darüber bewußt werde, dass ich mir damit Grenzen setze. Klar kann ich jederzeit wieder in das Allmy-Forum zurück...
Also warum nicht alle Türen einfach offenstehen lassen?

Nichts tun, nichts entscheiden? Nope: Nicht-Tun, Nicht-Entscheiden!  Dazwischen ein unendlicher Abstand.



Beziehung vs. Beziehungskiste

Beziehungskisten sind Beziehungen, in denen  man beispielsweise die Grenzen des anderen nicht achtet...Wer immerzu in den( emotionalen) Clinch geht... Querulatius und Letterman sind Beispiele dafür: Sie suchen Beziehung, bauen aber Kisten, die genau das verhindern, was sie eigentlich suchen: Nähe. Bindung. Beziehung.
(Mit Beziehung meine ich keine Paarbeziehung, sondern ganz allemein die menschliche Beziehung.)



Filme und Bücher

egal, ob Drama, Tragödie oder Komödie beziehen ihre Dramatik oder Komik nur auf der Grundlage von (Schatten-)Projektion. Filme gucken ist für mich bedeutungsleer wie alles andere in der Außenwelt. Da ist rein gar nichts und niemand mehr, mit dem ich mich identifizieren könnte.
Es macht keinen Unterschied: ob ich nun UnterhaltungsFilme anschaue,  Dokus/aktuelle Nachrichten  oder die "realen" Ereignisse vor meiner Nase  - alles ist mir Fiktion.



DAs Medium ist die Botschaft

Mein Thread demonstriert im Moment mal wieder exakt das Thema (Spirituelle Umgehung). Man ergeht sich exzessiv in gutmenschlichen und schöngeistigen GEdanken über Mutter Erde, die Rettung des Planeten, die Verbesserung der Welt...
Erkenne dich selbst und du erkennst die Welt. Diese Umkehr in die Innerlichkeit ist so schwer begreiflich zu machen...




ICH BIN

ist dort, wo "Keiner da" ist. ICH BIN ist Abwesenheit von Ego mit seinen Eigenschaften.
Tragisch ist, dass es immer wieder verwechselt wird mit dem kleinen Ich, welches  mit Eigenschaft und Charakter identifiziert ist: Ich bin dies und jenes, gut, schlecht,



Viveka (Discrimination)

Herrlich - Discrimination! Der Zankapfel der Eris! 
Die Doppelaxt der Göttin (Demeter) ist nicht allein nur ein Symbol für die Unterscheidung des Wahren vom Unwahren, (Dual-Nondual) sondern in meiner Definition  auch die Unterscheidung/Erkenntnis auf der dualen Ebene von Richtig- Falsch, Gut-Böse.
Den Dualismus Gut&Böse transzendiert zu haben, heißt nicht, dass er komplett aus der Welt bzw. aus dem Fokus ist. Genausowenig  wie die Person/Körper nicht unsichtbar wird, nur weil man nicht mehr damit identifiziert ist.



Jesus: An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen. 


 Das Ego vereinnahmt alle Jesusworte und macht aus ihnen einen Moralknüppel. Tatsächlich aber kann das Ego die Früchte des Geistes gar nicht erkennen. Deshalb heißt es auch: Ihr  s o l l t  sie erkennen im Sinne von "Ihr  w e r d e t   sie erkennen" - dann nämlich, wenn Ihr selbst so gecleart seid,wenn Eure Wahrnehmung so rein ist,  dass ihr der WAHRHEIT bzw. WIRKLICHKEIT gewahr seid.
Der Egomind, das Gutmensch-Ego  kann nur in der Kategorie von Moral denken. Es glaubt,  die Früchte ließen sich an den Guten Taten ablesen und  an moralisch einwandfreiem Gehabe.
Die Früchte aber, um die es Jesus hier geht,  sind die Früchte des Geistes. Dabei geht es einerseits  primär um die  göttlichen Seinsattribute, als da wären All-Liebe, All-Präsenz,  All-Weisheit, Allmacht und sekundär um die menschlichen Seinstugenden wie die Absichtlosigkeit, Gleichmut, Losgelöstheit...



Fredo-Advaita-Dilemma

Fredo glaubt nicht an WAHRES, solange ein "heit" dahinter steht. Mein heutiger Koan für Fredo:
Wenn die Wahrheit kein Dilemma ist, dann ist es nicht wahr.



 Verwechslungen

Immer wieder sehe ich Leute von "Erscheinungen" schreiben, die "kommen und gehen." Unter diese Erscheinungen fällt u.a. Wut, Freude, Leid, das Wetter, alles, was aus der eigenen Befindlichkeit und dem Auge so vor die Linse kommt.
Dass diese und andere  Dinge  "kommen und gehen" heißt aus der persönlichen Perspektive  des Egos zunächst einmal , dass sie vergänglich sind. Es sind jedoch zwei paar Stiefel, ob ich das "Kommen und Gehen" von  Vergänglichkeit aus dem egozentierten Aufmerksamkeitsfokus bzw. dem Erinnerungsvermögen feststelle oder  das Kommen und Gehen der Erscheinungen aus dem SELBSTzentrierten Modus jenseits von Ego WAHRnehme. Im ersteren bin ich, verhaftet, gebunden -  da können so Gefühle wie Leid und Freude erscheinen und ebenso wieder verschwinden.  "All dies geht vorüber."

Hingegen: Im  SELBSTzentrierten Modus - dem Fokus des unpersönlichen Gewahrseins - können Gefühle  wie Leid und Freude gar nicht nicht mehr "erscheinen", weil die Persönlichkeit transformiert und der Dualismus/Dualität - Gut/Böse &Vergänglichkeit  transzendiert ist.
Wenn also ein Meister sagt, dass die Dinge, die erscheinen, kommen und gehen, dann hat das eine ganz andere Bedeutung, als wenn das Ego vom Kommen und Gehen der Erscheinungen redet. Der Meister, d.h. der  Wiedergeborene ist jenseits der Gegensätze (Dualität/Dualismus), er ist GLEICH-mütig,   - immer gleichen Mutes - d.h, er ist keinen Stimmungen mehr unterworfen.  Deshalb kann ihm  (aus sich heraus) so etwas wie Leid und Freude nicht mehr "erscheinen".  Wo Freude und Leid ist, ist Anhaftung, Identifizierung.Er ist nicht von dieser Welt, weil er nicht an ihr haftet. Er ist losgelöst  von allen Identifikationen; er nimmt zwar diese Ego- "Erscheinungen"/Identifkationen  an anderen Menschen wahr, er nimmt  a l l e   Phänomene in der äußeren Welt wahr - mit dem einen Unterschied: sie tangieren ihn nicht mehr, weil kein Greifreflex, kein Begehren mehr nach den Dingen der Welt ist und seine Wahrnehmung daher eine reine, eine neutrale ist, so objektiv  und nüchtern wie ein Kamerauge. Er ist gleichzeitig der Kameramann, der nicht mit dem identifiziert ist, was das Auge sieht.

Ein konkretes Beispiel für Gleichmut den "Erscheinungen" (in diesem Falle Geld)  gegenüber: 
Wenn ich sage, Geld kommt, Geld geht, dann bedeutet das in meinem Erleben: Es tangiert mich  gefühlsmäßig in keinster Weise, ob ich mein Konto überzogen habe oder ob es ausgeglichen ist. Weder bekümmert es mich noch freut es mich. BEispielsweise erhielt ich gestern eine Nachzahlung, die mein überzogenes Konto wieder ausgeglichen hat. Ich registrierte es einfach nur, bin weder erleichtert noch erfreut. Es ist wie es ist, es gibt mir nichts und nimmt mir nichts. (Statt Gleichmut könnte man auch den Begriff der Zustandslosigkeit nehmen, ist Jacke wie Hose. Fredo's normopathisches Gegensatzdenken würde  so etwas wohl "Eintopf von Begriffen" nennen - ha!, wenn ich verEINheitlichend  Synonyme finde für das EINE, ist "EIN-Topf" gar nicht so abwegig, LOL! )

Ich gehe heute mit Geld anders um als früher.  Ich spare nicht mehr und gebe die Krötens spontan, ziel- und planlos aus, wie ich im Moment gerade lustig bin und verschwende keine Besorgnis-Gedanken mehr wie früher daran, ob es bis ans Ende des Monats reichen wird. Mit dieser Unbekümmertheit habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich mein Konto immer wie von selbst auffüllt.  Geld geht, Geld kommt. Weder nimmt ES mir etwas, noch gibt ES mir etwas hinzu.




Spirituelle Umgehung

Das Neo-Advaita, wie es sich mir durch Fredo darbietet, entbehrt des Yin-Aspektes, der Weisheit des Herzens, wie sie immer dort fehlt, wo die Person negiert wird und Erlösung und Befreiung, Transzendenz und Transformation  für nicht notwendig befunden wird - weil, wie man überzeugt ist,  es keine Person, keinen Handelnden gibt. Es ist exakt diese Überzeugung , die diese Leute daran hindert, das zu SEIN, von dem sie überzeugt sind.
Die  Fredo-Advaita- Verkopfung zeigt sich u.a.auch immer wieder darin, dass er seine INTERPRETATION  der Worte Ramesh Balsekars und Nisargadattas für die Wahrheit hält.  Der Verstand ist  per se ein Wortfetischist. Fredo's "Zementbirne"  - eine besonders gut gekörnte Betonmischung ist so undurchlässig, dass nichts die verkrustete PlattenTektonik seines Unbewußten in Bewegung bringen könnte.
Wo der Yin-Aspekt fehlt, fehlt die Innerlichkeit. (Das ist unausbleiblich. weil nur Ganzheit,(= Vollkommenheit)  alle Aspekte des SEINS innehat.) Da kennt man auch  so etwas wie die 4 Seinsattribute (Allweisheit, All-Liebe, Allmacht, Allpräsenz)  oder  Geistesgaben wie Viveka und Vairagia nicht. Da werden die Attribute des Seins  wohl als "Etwas" gesehen, als "Eigenschaften", die die "Leere" trüben könnten, der man nicht aufhört zu huldigen. Wo "Niemand" ist, gibt es auch kein Etwas und keine Eigenschaft, hört man argumentieren...Was wiederum verrät, dass diese Leute keine Ahnung davon haben, was GEIST, Spirit, Gewahrsein ist, denn solcherlei Argumente gelten nur für die Eigenschaften des unerlösten Ego.
Seinstugenden oder Seinseigenschaften wie Viveka (Unterscheidungskraft) und Vairagia (Losgelöstheit) sind kein "Etwas",  keine Inhalte des Bewußtseins, sondern Grundlagen  - Früchte des SEINS, die nur dort blühen, wo "Niemand", kein Ego ist - in der "Leere", der Abwesenheit von Ego.
Gewahrsein nun ist das, aus dem heraus man sich all dieser Seins-Aspekte gewahr ist.

Verinnerlichung findet nicht im Kopf statt - Erleuchtung ist keine "Implosion" im Kopf. Verinnerlichung heißt Umkehr zur Einheit (Yin und Yang) . Rückbindung an den Ursprung. Das Licht der Bewußtheit bzw. des Gewahrseins leuchtet in allen seinen Facetten   - auf subtile Weise sogar spürbar! - aus dem Herzen heraus!
Die Leere in der Abwesenheit des Egos sollte man möglichst  nicht mit einer Leere im Kopf verwechseln, wie sie auch von einer dissoziativen Absence hervorgerufen werden kann.

Der "Betonkopf", ein rigider starrer buchstabenverliebter Verstand,  ist unfähig hinter die Worte zu schauen. Wo Intuition fehlt bzw. die EIN-SICHT, das innere Verständnis  -  da ist man auch nicht fähig, den selben Sinn in einer unterschiedlichen Beschreibung zu finden.
Das Neo-Advaita scheint mir weit mehr eine Religion zu sein, die den Unwissenden zur Überzeugung, zum Glauben zu bekehren sucht, dass es keinen Handelnden gibt, ohne ihm den Weg zu weisen, wie man dies seinsmäßig auch tatsächlich verwirklicht.  Um zu erkennen bzw. zu verwirklichen, dass es keinen Handelnden gibt, muß ich mein Ego transzendiert haben, ansonsten gibst du dich einer Täuschung hin. Wo Ego ist, ist immer Absicht und Wollen und mit der Erwartung verknüpft, mit der Handlung etwas zu erreichen. Wo kein Ego-Eigenwille ist, ist zwar kein (aktiv-absichtsvoll) Handelnder, wohl aber Handlung: Spontan, d.h. absichtslos handelt man ohne zu handeln.
Wenn jemand von sich sagt, dass ihm beispielsweise immer noch Wut, Zorn, Freude, Ziel, Plan und  Handlungen "erscheinen" die auf Ergebnisse zielen , kann er nicht von sich behaupten, dass in ihm kein Handelnder wäre. Hierbei handelt es sich garantiert um Selbsttäuschung.