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Mittwoch, 14. Mai 2014

Mann-kastrierend nennt mann Frauen, die Mucki's ha'm und sich was trauen.

 

 Der "Himmel" 

des REINEN Gewahrseins hat nichts mit der  normalen Aufmerksamkeit des EgoMinds zu tun. Die Inhalte des REINEN Gewahrseins, die auf dem "Himmel" vorüberziehen,  beschränken sich daher gewiss nicht auf die "Wolken" der Gedanken und der Dinge, auf die unser Auge fällt.
REINES Gewahrsein ist das geWAHRsein von WAHRHEIT. GewahrSEIN ist reines Bewusst-SEIN
Nicht die "Wolken" verdunkeln den "Himmel", sondern die Identifikation mit den Inhalten. Identifikation ist ERGREIFEN: Solange wir diese Inhalte ergreifen, können sie auch nicht wie Wolken vorüberziehen. Manche sagen, ja, Ärger kommt und geht... Wut kommt und geht... Freude kommt und geht... Das ist Blabla. Ärger ist Ärger nur durch das Ergreifen eines Gedankens, den ich mit Emo-Stoff versorge, wo nicht ergriffen wird, kein Ärger. Mit der Freude ist es genauso. Wo also nichts ergriffen wird, gibts auch keine "Wolken". Deshalb: REINES Gewahrsein. Wo Ärger ist oder Freude, egal, welcherart diese Gefühle sind, ist kein REINES Gewahrsein.
REINES Gewahrsein ist NEUTRALES Wahrnehmen.
(Die Freude, die hier gemeint ist, ähnlich wie der Ärger ein Gefühl, welches durch  ä u s s e r e  Anlässe initiert wird. Hat nichts gemein mit der inneren selbstbezüglichen Freude, die aus der Quelle entspringt.)
Ja klar, alle diese Gefühle kommen und gehen, das weiss und darauf vertraut jedes Kind: Nach dem Regen folgt Sonnenschein, und auf die Nacht folgt der Tag. Ärger kommt und geht - das hat nichts mit der vorüberziehenden Wolke am Himmel des Gewahrseins zu tun.

Diese Metapher besagt nämlich nur eins: Im neutralen WAhrnehmungsmodus des Gewahrseins gibt es zwar Gedanken (Wolken), aber ich bin mit diesen Gedanken nicht mehr identifiziert. Und genau deshalb können sie vorüberziehen.
Wer mir bis hierher folgt, wird merken, wie Verwirrung aufkommt, das Paradox schlägt zu, die Katze beißt sich in den Schwanz... shit aber auch...LOL

Gewahrsein - anders gesagt, ist das prozesshafte Bewusstwerden dessen, was immer schon da war oder da ist, was sich uns aber durch Maya resp. den Egomind verhüllt hat.


Der Wandersmann auf Bild 10 

ist am Ende seiner Reise tatsächlich immerwährend "selig", nicht nur manchmal. Param advaita.
Seine abgerissenen Klamotten wollen andeuten, dass er die Kleider und die Ordnung der Welt abgelegt hat....seine entblößte Brust zeigt seine Unverletzlichkeit...
Param advaita heisst christlich übersetzt: Ankunft des Herrn. Du bist angekommen. Auf dem Pfadlosen Pfad. Vorher bist du Wege gegangen: den Weg des Künstlers, den Weg des Schreibens, den Weg der Negation, den Weg des Trinkers...
Auf dem Pfadlosen Pfad angekommen zu sein heißt: Offene Weite - nichts von heilig. Und natürlich zu erkennen, dass es niemals einen Weg gegeben hat.
Die "Offene Weite" des Bewusstseins entsteht dadurch, dass im Disidentifizierungsprozess alle begrenzenden Kategorien und Klassifizierungen aufgelöst sind bzw. als Illusion erkannt sind.
Ich-Auflösungsprozesse gibt es im Grunde nicht, es gibt nur Erkennen. (Im spirituellen Kontext)  Nur wo Widerstand ist, wird Auflösung befürchtet.


Vom Rechten Glauben

Der Rechte Glaube ist der undogmatische "Wunderglaube".  Wer an Krankheit, Elend, Tod glaubt, hat insofern nicht den rechten Glauben. Wer an ein  "Leiden der Menschheit" glaubt, hat keinen "rechten" Glauben. Wer an die täglichen Medienmeldungen glaubt, dito.  Nicht, wer an die Welt glaubt, sondern, nur "Wer an mich glaubt, wird ewig leben", sagt Christus in uns als das WAHRE SELBSt.
Der "Rechte Glauben" überwindet all dies. Param advaita: Das Ende allen Leidens.
Der Rechte Glaube glaubt an eine geistige Wiedergeburt, einen "Neuen Tag". Ein Neues Bewusst-SEIN.

Den Himmel auf die Erden holen, heisst, den Himmel als dein eigenes REINES Bewusstsein zu entdecken. Jeder, der den Himmel in der  W e l t  verwirklichen will, ist ein Fake, ein falscher Prophet.
Der falsche Glaube ist das Für-wahr-halten dessen, was sich der Egomind angelesen und angelernt hat, der Glaube an das, was man konsensusmäßig für Realität hält.
Im Kirchenchristentum haben sie die Wahrheit verdreht und verkehrt. Der Rechte Glaube wurde zum Falschen Glauben. Rechtgläubigkeit ist hier Dogmengläubigkeit.


Die Identifikation

mit den Gedanken bewirkt u.a. auch das Auf und Ab der Stimmungen. Ist die Identifkation aufgelöst: Gleichmut.

Die Literatur

war mir immer eine wertvolle Hilfe und Unterstützung. Mit ihrer Hilfe konnte ich mich mit der sog. Volksseele identifizieren.  Die deutsche, die amerikanische, die englische, die russische, die spanische, die südamerikanische, die afrikanische, die indische,  die japanische Volksseele -  nichts ist mir fremd. Aber nicht nur mit  Hilfe der theoretischen Literatur des jeweiligen Landes tauchte ich tief in die Volksseele, sondern ich holte mir zur praktischen Abrundung auch immer den dazugehörigen Mann. Eine Ent-Äusserung, deren Nichtnotwendigkeit ich heute einsehe - LOL. (äähm, vielleicht auch nicht...)

Man muss zur Selbstfindung auch nicht auf den Berg Kailash oder nach Tibet. Hätte ich die Möglichkeit und genügend Geld gehabt, hätte mich nichts davon abgehalten,  alle diese Länder zu bereisen. Ich wäre mit den andern Pilgern auf Knien auf den Berg Kailash gerutscht... Zu Tränen hatte mich dieses Ritual früher gerührt. Die starke Sehnsucht nach Tibet... Die geistige Entsprechung der Kontinente und  Länder  finden wir in unserem Herzen. Es hat ein wenig gedauert, bis ich das ein-sehen konnte.

Das Nach-Denken,

bzw. das Gedankenverfolgen gelingt nicht mehr bzw. hat sich ganz erledigt. Wenn ich beispielsweise gerade einen Gedanken niederschreibe und werde gestört, dann ist der Faden meist gerissen. Das war schon früher so und diese Schwäche hatte mich immer sehr gestört. Ich werde aber nicht nur durch andere, sondern von mir selbst in meinen Gedankengängen gestört. Ein Nebensatz, eine kleine Abschweifung und ich bin nicht mehr bei "der Sache".
Das, was ich früher für eine Schwäche hielt, ist heute eine Tugend: Gedanken loszulassen ist zur Gewohnheit geworden. Wenn mir der Faden gerissen ist, dann suche ich nicht mehr nach ihm, sondern nehme einen anderen, der sich bietet. Ob die Anregungen von außen oder innen kommt ist egal - jedesmal geschieht eine neue kreative "Verknüpfung", die wiederum zu neuen Ein-Sichten und Gedanken führt. Verknüpfung - ein guter Ausdruck für das "Quanten-Bewusstsein", oder wie Sri Aurobindo sagt: den supramentalen Mind.
Chaos und Verknüpfung. Spiralartiges Verknüpfen - es ist, als würde "ich" ein Netz knüpfen, ja.


Herr Godfather meint:

 .
..der völlige Gleichmut des Erwachten ist ohnehin nur Mythos der klebrigen Verklärung."
Solcherart Aussagen zeugen von zu wenig SELBSTvertrauen Da hängen dem Fuchs wohl die Trauben zu hoch.
Gleichmut ist eine der  SEINStugenden, die der erringt, der "für die WAHRHEIT gestorben ist." param advaita.
http://www.dhammatalks.net/Books6/Bhante_Dhammananda_Great_Virtues_of_the_Buddha.pdf



Ramesh Balsekar, zitiert im "zenartblog"

Wenn „dein Wille geschehe“ bedingungslos und ohne die geringsten Vorbehalte akzeptiert wird und man ohne das geringste Gefühl persönlicher Täterschaft das tut, wofür man programmiert worden ist, dann kann es kein Gefühl von Schuld und Sünde geben. Nur wenn man am Leben teilnehmen kann und alles, was geschieht, als Gottes Wille in dem Moment akzeptieren kann – egal ob Freud oder Leid, Glück oder Unglück, Erfolg oder Misserfolg -, dann bedeutet das Selbst-Verwirklichung. In diesem Sinne nimmt der Weise, ohne in seinem Verstand die Bürde von Schuld und Sünde herumzutragen, am Leben teil.

Wenn man weiß, wie R. B. "Täterschaft"  und  die "Programmierung" definiert, wäre nicht viel dagegen einzuwenden.
Dennoch: Der Weise, der "handelt, ohne zu handeln" (Laotse) kennt weder Freud noch Leid noch Glück noch Unglück noch Erfolg noch Mißerfolg - er ist über diese Gegensätze hinaus. Und wer darüber hinaus ist, ist GLEICHMÜTIG! Und Gleichmut ist die Basis dafür, dass man "ohne das geringste Gefühl persönlicher Täterschaft"  handelt ohne zu handeln.
.
PS: RB hat das wichtigste vergessen: dass es primär nicht darum geht, das anzunehmen, was im Aussen geschieht, sondern, meine Regungen, meine Gefühle, meine Reaktionen auf die Geschehnisse in der Aussenwelt. Selbstakzeptanz, darum geht es primär, der Rest erledigt sich von SELBSt.
Genauso ist es mit der Liebe: es geht nicht darum, die anderen zu lieben. Liebe dich selbst und du liebst im selben Zuge auch deinen Nächsten. Param advaita: Mein Wille ist der Wille Gottes. Meine Liebe ist die Liebe Gottes. Ungerichtet, freiflottierend,  SELBSTbezüglich!


Solange man sich über die Politik, die Politiker oder ganz allgemein über die Machenschaften der Elite und der übrigen Bösen Welt beschwert, ist man immer noch ein kleines Kind, das sich ohnmächtig über Mama und Papa beschwert: Ihr liebt mich niiiicht...
Schnuppert mancher  dann auf seinem Weg der Selbstfindung in die spirituelle Szene, geht die  bitteren Beschwerden weiter, jetzt kommen die bösen Gurus dran, in der Fehlannahme, es liesse sich über Spiritualität, Gurus usw. diskturieren, wie über Politik.
Der Egomind suchtet nach Krankheit, Elend, Tod.
All diese Elendsbilder von verhungernden Menschen oder anderen Katastrophen, zeigen nicht wirkliche ehrliche Betroffenheit oder Anteilnahme, sondern die Sucht nach dem Elend. Um der eigenen inneren Verwahrlosung und des konkreten Elends im nächsten Umfeld nicht gewahr zu werden, projeziert man in die Ferne...
Das Jammern auf höchstem Niveau ist immer noch Jammern.
Diese Welt des Elends (wie auch der Freuden) ist die Illusion. Damned.


An Herrn Godfather

anläßlich eines schön gestalteten, jedoch für mich schwer verständlichen Beitrags in Nitya's Blog:


Was will uns dieses Kunstwerk sagen,
Warum schlägt's bös mir auf den Magen,
bereitet Schmerzen mir und Qual?
Will es  den Kopf mir gar vernebeln
und hochkant aus den Angeln heben,
Vielleicht gar sollt ich mich ergeben -
hab ich eine andere Wahl?

Nope, sagt Fritzchen Balsekar,
als ich führe laut Beschwerde:
Freier Wille ist Schimäre
im Himmel sowie auf der Erde
gibt es weder Wahl noch Qual.

Ach, lieber Vater Nondual,
hob da die Mutter Erde an.
Ohne mich gibts weder WERDEN
noch SEIN im Himmel wie auf Erden.
Thats because time does exist:
auf Erden WERDEN der du bist: ICH BIN.

Hier liegt  Bedeutung und der Sinn
von Moksha: To live the Holy Paradoxa:
Wo immer tut der Mensch im rechten Sinne streben,
da kommt ihm Gott auf halbem Weg entgegen!



Ich frage mich des öfteren,

wie machen die Leute das: nach gusto vom "menschlichen Selbst ins göttliche Selbst" überzuwechseln, so, als ginge man in einen anderen Raum. Beispielsweise schrieb u.a. Aaron davon, dass er das "Sein" nach gusto betreten könne, aus dem unbewussten Raum in den bewussten Raum hinein. Einfach so? Gibt es ein Knöpfchen dafür? Kann man Gewahrsein "aufstellen"?
Sollte ein Mensch dies tatsächlich in der Hand haben?
Die einzige Art, die ich früher kannte, ist, an Ich abzunehmen, denn im selben Maße das Ich sich reduziert, im selben Maß nimmt das "göttliche Selbst" zu.
Und damit das Ich "abnimmt", ist Schattenarbeit vonnöten, denn umsomehr das personale Unbewusste ge-LICHT-et wird, um so weniger Ego. Umsoweniger Ego, desto mehr SEIN/Selbst.
Willentlich war da nichts zu machen, für mich geschah alles aus Gnade.



UNTERHALTUNG

Die "herzliche Häme" oder "hämische Herzlichkeit p.a. (param advaita, nach der Wiedergeburt) ist ein besonderes Merkmal aller DarüberhinausSpringer und Quantenjumper und gehört deshalb ganz klar in die Kategorie "Himmlische UNTERHALTUNG" - Entertainment of the 5th Dimension.
(Mit einem einzigen Mal  "darüberhinaus" springen ist es natürlich nicht getan, die Gegensatztranszendierung scheint ein unaufhörlicher Prozess zu sein, so scheint es mir zumindest. Sagen wirs anders: Zu erkennen, dass "Alles" schon da ist... dieses "Alles" ist unerschöpflich, ein endloser Prozess.)
Diese liebe- und erkenntnisvolle Herzliche Häme beruht zumeist auf der "Der Kaiser ist nackt"-Erkenntnis. (Die Liebe ist natürlich wie immer selbstbezüglich und gilt insbesondere niemals - never ever - den  SpiriIdioten von der Neo- bzw. Fredo-Advaita-Front, derweil die da zu glauben meinen, dass die Hauptaufgabe der  Selbst(bezügliche)-Liebe das "liebevolle" Annehmen und insbesondere das Ausleben eigener asozialer Infantil- Verhaltensweisen und  "Störgefühle" wie Bosheit, Wut, Ärger, Hass, Neid, Abneigung sei, statt hinter diesen Störgefühlen den Schmerz und die Angst zu eruieren und in die Arme zu nehmen.




Die "Entpersonifizierung"

schreitet voran. Ich weiss nicht, wie andere Menschen dieses Phänomen nennen, bestimmt gibt es eine hochoffizielle traditionell-korrekte  Fach-Bezeichnung dafür, - ich nenne es einfach mal Entpersonifizierung.




Dein Weg beginnt da,

 wo man aufhört anderen zu folgen, lese ich. So ist es. Das gilt genauso für die Heiligen Schriften und die berühmten Meister aller Religionen. Irgendwann muss man alle Krücken wegschmeissen.


Mit dem Ego zur Erleuchtung?

Nitya's Blog : auch hier kann man einmal mehr erleben, wie das Pferd von hinten aufgezäumt wird.
Da wird ein alter oder neuer Meister  (Linji)zitiert und ohne zu hinterfragen, übernimmt der Egomind das, was ihm bequem und leicht dünkt. Und so wird in null komma nix das Saufen, Fressen und Vögeln voreilig in den Stand der Gnade gehoben. JubelTrubel: Es muss ja eh nichts getan werden, wenn der Meister X uns sagt: Esset, trinket und seid fröhlich.
Daraus, dass der von Nitya zitierte alte Zenmeister seinen letzten Bissen vor dem Tode genießt, scheint man allgemein zu schließen, dass es genau darum gehe: Genießen.

OK, gut, also warum genießt der Zenmeister seinen letzten Bissen? Weil er  - der Todlose - nichts vom Tod weiß, weil er total in der Gegenwart lebt, wo jeder Bissen der erste Bissen ist und so etwas wie ein "letzter Bissen" völlig obsolet ist. Auch wenn er vom Sterben "weiß" so "glaubt" er jedoch nicht dran. Er gehorcht dem, was die Umstände und sein Körper verlangt. Er verlangt nach Essen. Und geniesst es, ohne die Kalorien zu zählen oder Angst zu haben, zu dick zu werden oder mit genußeinschränkenden Veganerskrupeln oder weil in der Zeitung steht, dass irgendwo in der weiten Ferne in Afrika Menschen verhungern...oder oder...

Dass der alte Zenmeister in vielen Jahren der Weltentsagung  seine Zeit damit verbracht hat,  Achtsamkeit bis zum Perma-Gewahrsein  (param advaita=Todlosigkeit, Unsterblichkeitsbewusstsein) zu üben, wird in solchen Geschichten nicht sichtbar. Deswegen werden sie auch so oft mißverstanden.

Jesus: Suchet zuerst das Reich Gottes und ALLES wird euch dazugeben: Das heisst: Alles, was zuvor auf dem Weg der Negation "verleugnet", negiert wurde, alles, dem entsagt wurde, wird dir hier - jenseits aller Identifikation - wieder geschenkt. Die ganze Welt steht dir zur Verfügung. Erst param advaita hast du wirklich Grund zur immerwährenden göttlichen Heiterkeit.

Dann nämlich, wenn der Berg (wieder) ein Berg ist und der Baum ein Baum -  dann nennst auch du dich mit größter Wahrscheinlichkeit über die spirit. Symbolik hinaus und nennst dich nicht mehr Ma  Ananda oder Satyamnitiya, dann bist du wieder das ganz "gewöhnliche" Fritzchen Müller -  "gewöhnlich"  ist hier in seinem ganz gewöhnlichen Alltagskonsensus gemeint. Der einzige Unterschied zu früher liegt in der Bewußtheit.

Nicht das Genießen ist das Primäre, sondern das Genießen im Gewahrsein der GANZEN Fülle des SEINS. Christlich gesprochen: Im Bewusstsein der Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Auch das Essen, Trinken, Vögeln gehört in diese Fülle des Seins. Aber die Fülle des Seins ist eben erst param advaita voll zugänglich.
Ich frage mich wieder einmal mehr, wieso solche Leute die Worte Buddhas und Jesu in de Mund nehmen, wenn sie ihnen im Grunde ihres Herzens gar nicht glauben. Der eine hält den völligen Gleichmut für unmöglich, der andere die "Bilderlosigkeit", die Todlosigkeit, alle SEINStugenden werden angezweifelt und als klebrige "Romantik" und ähnliches mehr abgewertet.

Aber wahrscheinlich ist es so, dass man wohl den Worten Buddhas und den alten Meistern glaubt, aber dass das solchermaßen autoritätshörige und -gläubige BigMäcMightyMouth-Ego  - weil ihm selbst die Trauben zu hoch hängen - es ebenso für  unmöglich hält,  dass anderen Menschen aus ihren Reihen tatsächlich Flügel gewachsen sind.

Linji fordert die Leute  auf, dies und jenes zu tun und zu sein, unter anderem fordert er dazu auf, "die Natürlichkeit zu bewahren" - dabei ist es die Natürlichkeit  (die Wahre Natur), die wir verloren haben und die zuerst einmal wieder zu erlangen ist. Das ist der WEG. Du kannst die wahre Natur also erst bewahren, wenn du sie wiedergefunden hast.Param advaita aber gibt es überhaupt nichts mehr zu bewahren, noch etwas zu verlieren.

Der WEG, seine wahre Natur zu finden ist kein schmerzloser Spaziergang, ist nicht "mühelos", wie man sich das in Neo-Advaita-Kreisen so vorstellt mit ihrem Slogan: Es gibt nichts zu tun. MÜHELOSIGKEIT ist eine Seinstugend, die erst jenseits von Erleuchtung voll in Kraft tritt, nachdem alles "getan" ist.

Nityas Blog: Ein spiritueller Stammtisch und zudem ein Haufen zutiefst getroffener männlicher Egos, die nicht ansatzweise wissen, was es heißt, sich von seinen Konditionierungen zu befreien, weil sie ihre Konditionierungen nicht einmal ansatzweise erkannt haben. Und auch die Notwendigkeit der Auflösung der Konditionierungen negieren.
Dass Nitya mich und Klaus nach nur 2 oder 3 Beiträgen geblockt hat, ist bezeichnend. Beim Barte des Propheten! - niemand wurde angegriffen, wir hatten  den oder die Propheten nur einmal kurz und relativ schmerzlos am Bart gezupft, d.h. an der spirituellen Weltanschauung gekratzt, die sich dort bietet. Um zu wissen, wes Geistes Kind jemand ist, kratze an seiner Weltsicht, darunter fällt jegliche religiöse Gebundenheit an bestimmte Richtungen, sei es Zen, Christentum, Buddhismus...

An Nityas Blog  ist m.E. weniger spirituell, als dogmatisch religiös. Ein kleines Häuflein Gläubiger. Viel Lärm um NiCHTS. Bei den Moslems ist es noch heute möglich, - wenn frau nicht aufpaßt - dass  "vorlauten" Alpha-Weibern mit "großer Klappe" die Zunge herausgeschnitten wird.  Im Netz macht man das dezenter...Jaja, du grundgütiger  Nitya - das Weib schweige in der Gemeinde, woll?

Alles in allem ist auch hier das typische Godfather-Syndrom-Verhalten zu beobachten.... Die Pöse-Pater-Noster-Psychose...der Nondualist, der nur eine Seite anerkennt: den "Vater" im Himmel.Damit hat das Christentum die Welt an den Abgrund gebracht: es hat die Mutter, die Göttin ins Exil geschickt. So sieht auch der Pöse Pater-Noster im Manne keine Notwendigkeit, die von ihm in die Verdrängung geschickte Weiblichkeit zu befreien.
Man kann es getrost verallgemeinern: Wer bei Ken Wilber das Kotzen kriegt, (und bei mir das Scheißen)  der kriegt es, weil er  einen grandiosen Schiss in der Hose hat:  hat vor einer integralen Spiritualität, vor sich selbst, vor seiner eigenen Größe - vor allem aber seinem eigenen Schatten.
Meinen Intellekt - meine "große Klappe", mein SELBSTvertrauen bzw. SELBSTgewissheit und Angstlosigkeit verdanke ich allein der Befreiung der vormals verdrängten männlichen Anteile. So wie jeder einzelne  Mann die Frau in sich ins Exil schickt, so schickt die Frau im rollendisziplinierenden Sozialisierungsprozess ihrerseits ihre männlichen Anteile und Tugenden in die Verdrängung.
Der Hass des Mannes auf die Freie Frau ist  SELBSThass.
Es gilt letztendlich in der Frau auch die verdrängte NATÜRLICHE Frau, ihre Wildnatur zu befreien. Dasselbe gilt für den Mann. Das wird immer gerne vergessen: Das Geschlecht - Frau oder Mann  zu sein, reicht alleine nicht aus. Männer und Frauen definieren und identifizieren sich zumeist über das Geschlecht und seine gesellschaftlichen Rollenvorgaben.  Das Erwachen zur  "Wahren Natur" beinhaltet aber auch die befreite Wildnatur!!!
Jeder, der sich diesem ganzheitlichen Prozess verweigert, verweigert sich dem vollkommenen Erwachen.

Jesus: Viele sind berufen, wenige auserwählt. Wer zu seiner wahren Natur erwacht ist, ist ein "Berufener" - ein Ge-rufener! Ob er diesem Ruf folgen oder nicht folgen wird, hängt davon ab, wie lange er an seiner spirit. Erfahrung haftet. In der Regel fällt man  früher oder später  wieder zurück ins alte Ego. Dann fängt die wirkliche "Arbeit" aber erst an, denn das Ego, der Alte Adam ist gewieft: er macht sich die spirit. Erfahrung zu eigen und  identifizierst sich mit dem Erwachen oder der sog. Erleuchtung. Wer keine Achtsamkeit, wer sein Denken nicht permanent achtsam beobachtet, der wird nicht imstande sein, jemals die Identifikationen als solche zu erkennen und aufzulösen.
Achtsamkeit resp. Gewahrsein  ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Achtsamkeit und Hingabe.  Bhakti. (Der übrigens nicht von den anderen sog. Wegen zu trennen ist: Jajna-/Rajna-und Bhakti-Yoga bilden ebenfalls eine sich gegenseitig durchdringende Einheit.)
Zur Hingabe wird der sog. Freie Wille benötigt. Das bedeutet, wer nach einem initiatorischen Erleuchtungserleben den freien "Willen zur Hingabe" nicht bereitstellt, ist zwar berufen, aber nicht auserwählt. Der Auserwählte ist der geistig Wiedergeborene, der Gott um Gottes Willen gelassen hat ... param advaita.
 Bereitschaft ist alles, weiß die Jungfrau, deshalb lässt sie das Licht in ihrer Lampe niemals  erlöschen. Damit die kleine Flamme der Bewusstheit nicht ausgeht,  sorgt sie dafür, dass ständig neues Öl bereitsteht. Das Öl heisst: Achtsamkeit.

Jesus, das WAHRE Selbst: "Wachet, denn Ihr wisst weder den Tag noch die Stunde..."
Wachet -  das  gilt für den kleinen Weg zum großen Weg, (dem Pfadlosen Pfad). Auf dem kleinen Weg kommt man m. E. ohne Gebet nicht aus. Der Tag und die Stunde ist der Zeitpunkt, wo der "Bräutigam" kommt - Hierosgamos:  mystische Weihnacht, mystisches Ostern und Pfingsten alles in allem. Param advaita: Jenseits von Erleuchtung ist man vollends aufgewacht.
Erst param advaita  leuchtet uns das Ewige Licht - hier gehen die Lampen niemals mehr aus.

Es ist halt so: Du kriegst vom lieben Gott ein kleines Zuckerl des Erwachens, was du damit machst, unterliegt deinem freien Willen. (haha - oder auch nicht, wenn mans von der nondualen Metaebene aus betrachtet.) Du kannst einen Festen Glauben daraus konstruieren und ihn dein Leben lang missionierend durch Netz und Lande predigen, oder du hörst irgendwann hoffentlich auf, an dieser Erstinitiation zu haften und loszulassen, zu vergessen. In diesem Vergessen (=Nichtanhaften, Loslassen)  liegt das Geheimnis des Nichtwissens.


Ob sich die "intellektuell überforderten"  Kerle in Nityas Blog von ihren Kastrationsängsten erholt haben, nachdem das penetrant-penetrierende Alpha-Weib namens Chimalmom in ihre hochheiligen Gefilde "eingedrungen" war und "vernichtende" Schläge ausgeteilt hatte???  (O-Ton von Gamma 6, eine Bezeichnung für Roboter, die sich für menschlich halten, und deren programmiertes Interpretationsraster an eine  Realität "glaubt",  die auf der Erde für eine Menge Leid und Tränen sorgt aber für die "Aliens" in der 5.EntertainmentDimension eine Quelle immerwährenden Vergnügen ist. LOL!)










Mittwoch, 23. April 2014

Es definiert mit Eigenmacht, der, der als Letzter hat gelacht.




Der Uroborus ohne Fragen,
weiss, wie man Katzenschwänz tut jagen
Selten hab ich so gelacht,
wer definiert, der hat die Macht? -Hach!
Klar, so hat man's mich gelehrt,
doch HIER & JETZT ist's umgekehrt!

Wer Meister ist, ist SELBSTbeherrscht,
der lacht zuletzt und nicht zuerst,

denn letztlich ist's die SELBSTgewinnung,
die dich enthebt der Fremdbestimmung,

Der Mensch, der dieses hat geschafft,
der definiert aus Eigenkraft
ohne Worte, ohne Schweigen,
macht er die Welt sich ganz zu eigen.

Was immer ist, ist Synonym
für den, der von sich sagt: ICH BIN.
Wenn IHM auch die Worte fehlen,
will ich hier doch nicht verhehlen:
ER IST das WORT, ihr lieben Seelen,
das wortet mich in einem fort,
heute hier und morgen dort.
Ob ich mir jemals mach zu eigen
gähnend' Leere, wortlos Schweigen
weiß nur ER, der Liebe Gott.

(Und deshalb hier mein letztes Wort:
Es definiert mit Eigenmacht,,

der, der als letzter hat gelacht.)



Ich schreibe solange,

bis sich die Katze in den Schwanz beißt. Hiier genau an an dieser Stelle - mitten im Paradox -  ist die Geburtsstätte des Dadaismus -  SELBSTverständlich wie ich ihn definiere,  ha ha ha!
Es ist ja in Wahrheit so, dass sich kein Wort mehr meiner zuweilen recht spitzen Feder entrollen täte, dächte ich de facto daran, dies alles ernst zu nehmen, was ich schreibe.



Die Leere

Jenseits von Ego ist es unmöglich, mir ernsthaft und de fakto  irgendwelche Eigenschaften zuzuschreiben, deshalb ist es so schwer, von mir zu sprechen, ohne einen Knoten in die Zunge zu kriegen.

Ich kann nicht mehr sagen, was ich "bin", sondern nur noch, was ich nicht  (mehr) bin. Ich bin all dies nicht mehr, was ich vordem glaubte, zu sein.
Aber wenn mans genau nimmt - was wir tunlichst vermeiden wollen - , ist auch die Negation eine Beschreibung dessen, was ich zu sein glaubte und nunmehr nicht mehr bin. Wenn ich beispielsweise sage, ich habe keine guten oder schlechten Stimmungen mehr, so beschreibe ich mich dennoch als "Jemand",  - als Jemand, der keine ups und downs mehr hat.... oi oi oi , fällt unter hiesigen Umständen klar in die Rubrik Erbsenzählen. Der dem zugrunde liegende Gleichmut ist übrigens keine Eigenschaft, sondern eine Seins-QUALITÄT. (Die einzigsten Unterschiede, die es noch gibt jenseits von Pumuckel sind die Qualitätsunterschiede... äähm... aber wenn mans ganz genau nimmt....ääähm... wirklich?)

Nichts anderes als diese Undefiniertheit, Unbestimmtheit und Eigenschaftslosigkeit bestimmt u.a. das, was man unter "Leere"  zu verstehen hat. Aber nochmal: Man darf niemals einseitig von einer Leere sprechen, ohne die Fülle zu vergegenwärtigen. Es gibt kein Entweder-Oder. Wenn der User No-Thing zum Thema Selbstfindung sagt oder rhetorisch fragt, wie man denn einen leeren Raum finden könne, ist das schon zu einseitig gedacht, weil er eine Leere ohne Fülle postuliert. Zudem redet er "von oben" herab aus der Perspektive von Igel-bin-schon-da zu jenen, die noch nicht mal angefangen haben "von unten" her  zu suchen, geschweige denn, dass sie Leere bzw. Fülle gefunden hätten.
Insofern stimmte es: Wenn ich an Leere glaube, kann ich nichts als Leere  finden... ha ha ha

Die Fülle, die sich in Abwesenheit des Egos (Leere)  zeigt, kommt eben aus einem anderen Kanal. Wo sich das Ego mit seinen unqualifizierten Eigenschaften verabschiedet hat, zeigen sich die Attribute des Seins  - eine andere, höhere QUALITÄT von "Eigenschaften".



Werten

Nochmal zur Verdeutlichung: Die meisten Leute verstehen unter dem Werten eine negative Beurteilung. Positive Wertungen werden nicht hinterfragt. Jenseits von Ego ist aber nicht nur jenseits von Böse und Falsch, sondern auch von Gut und Richtig. Das wird gerne vergessen und so ist das Gut&Richtig das Lieblingstummelfeld des "guten" Spirituellen Egos. (u.a. die sog. "Herzensmenschen" und "Lichtarbeiter")
Im spirituellen Kontext fallen alle guten und schlechten Eigenschaften derer sich das Ego rühmt oder schimpft in die Rubrik der Wertungen.
Das gute spirituelle Ego ist noch nicht tot, d.h. es ist seiner (besonders der guten!) Eigenschaften noch nicht "erstorben". Sein höchstes Bemühen, seine "höchsten Absichten"  gehen oft dahin, das zu tun, was nur der EgoTod bringen kann: die Eigenschaftslosigkeit, die nur Jenseits von Ego gegeben ist, nachzuahmen;  z.B., indem man sich unter anderem bemüht, nicht ( negativ!) zu werten - womit man sich nur eine weitere gute Eigenschaft erwirbt. Vor allem eine Eigenschaft, die sich sehr gut als moralitäre Waffe einsetzen lässt, um andere zur Räson zu bringen, die sich z.B. erlauben,  "negativ" zu sein, indem sie berechtigte Kritik üben. Das ist krankmachende Selbst- und Fremdunterdrückung.

Nochmal: Solange du mit dem Ego identifiziert bist, ist es ein Unding, nicht zu werten. Die Eigenschaft -  a l l e   Eigenschaften des Ego sind ja per se Wertungen! Die Wertungsfreiheit aber ist ganz von SELBST gegeben, sobald die Egoidentifizierung ein Ende hat. Und dieses Ende tritt erst mit dem Tod des guten Spiri-Egos ein.

Man soll nicht glauben, dass dies ganz schmerzfrei über die Bühne geht - ich habe das an anderer Stelle ausführlicher geschildert.... Das Gute Ich ist am allerhartnäckigsten von seiner "Wertlosigkeit"  zu überzeugen. (Es ist auf der personal-dualistischen Ebene nicht unangebracht, ein "guter Mensch" zu sein, nur hat diese Qualität nichts mit Spirit zu tun.).

Letztlich aber ist es die Erkenntnis der Konzepthaftigkeit des spirituellen Imagos, des (guten) Selbstbildes  - ein Geistesblitz  - eine Wahrnehmung im inneren Fokus so kurz wie ein Wimpernschlag -  löst dieses Selbstbild aus seiner kläbrischen Verhaftung.
"Auferstehung". Freiheit. Param advaita.

Bis dahin:  Achtsam sein, die Lampe am Brennen halten - denn alle Bilder, alle Identifikation löst sich allein in der Achtsamkeit resp. Gewahrseinsfokus auf.


Erwachen

ist keine Lichterfahrung, lese ich. Yop - Erleuchtung auch nicht, sage ich.
Für mich gibts keinen Unterschied zwischen Erwachen und Erleuchtung. Beides fällt für mich in die Rubrik Bewusstseinserweiterung/Ein-Sicht. Das einzige Licht ist das Licht der Bewusstheit bzw. des Gewahrseins, welches EinSichten ge-währt. In der christlichen Mystik spricht man manchmal auch vom "Dunklen Licht"..Spektakuläre Vorkommnisse wie Lichterscheinungen usw., die auf der Wahrnehmung der körperlichen Sinne beruhen, sind allesamt "des Teufels" - gestern wie heute.

Der christliche Begriff 

der Umkehr besagt nichts anderes, als in den Moment zu kommen. Kling gut, wie? So leicht, nullo Problemo... Wir sind doch schon alle im Augenblick, im Jetzt, im Moment... wozu Umkehr? Es gibt nichts zu tun...
Jaja du NeoAdvaitaSchlaumeierle, das sagen die Buchstabengläubige der Christlichen Kirchen auch: Christus ist für uns und unsere Sünden am Kreuz gestorben. Durch den Glauben daran sind wir erlöst. Per dekret sozusagen. Gehirnwäsche hie wie da.


Wohlfühl-Spiritualität

ist eine Industrie und orientiert sich vorrangig am psycho-somatischen Bedürfnis des Körpers und der Seele. Diese Bedürfnisse sind legitim haben aber nichts mit Spirit = GEIST zu tun. Deswegen dürfte man streng gesprochen gar nicht von Spiritualität reden. Integration von Körper und Seele findet erst jenseits von Ego statt und dann bedarf Körper & Seele, um sich wohlzufühlen nicht mehr eines äusseren Faktors. Da duscht und badet man beispielsweise nur, um den Dreck wegzuwaschen, nicht, um sich ein seelisches oder körperliches Wohlgefühl zu erlangen. Der Körper fühlt sich hier weder wohl, noch unwohl, es sei denn, er ist krank, dann hat er vielleicht ein Bedürfnis nach einem heilenden Bad.  Verspannungen sind dann eher selten und wenn sie auftreten,  sind sie nicht psychisch oder streß-,  sondern haltungsbedingt. Insofern ist auch eine Massage nicht unangebracht.


Unterhaltung

jenseits von Ego ist eigentlich buchstäblich alles, was diesseits von Ego stattfindet. Vor allem aber ist alles so lustig, weil man nichts mehr persönlich nimmt. Sogar, wenn mir jemand heftig ans Tanzbein pinkelt, ist das eher erheiternd. Mighty Mouths Attribuierungsanfälle konnten mich zwar für einen kurzen Moment "irritieren" - das ist aber eher diese Plötzlichkeit des  Unerwarteten. Wenn mich etwas "beunruhigt", dann insofern, als mir mein Unbewusstes nicht immer sofort  Antwort oder Klärung in einer Sache bringt und das Baby noch ein wenig füttern muss, bevor es bereit ist, den Mutterschoß des Unbewussten zu verlassen.


Es geht immer nur

ums Erkennen. Verwirklichung, SELBSTverwirklichung ist Erkenntnis der WIRKLICHKEIT/ Einheit


In gewisser Weise

pflege auch ich einen Attribuierungsstil  auf einer höheren Eben - allerdings bin ich mir dessen bewusst. So z.B. wenn ich mir aus den Beiträgen anderer nur den Satz heraussuche, auf den mein Inneres spontan anspringt. Ich bin der, der den Sätzen ihre  Bedeutung verleiht, man könnte hier sogar sagen: Ich  u n t e r s t e l l e  manchen Sätzen/Beiträgen  eine Bedeutung, die es für den Verfasser nicht hat und von ihm auch nicht beabsichtigt war. 
Dies aber nicht, um dem Verfasser eine auszuwischen oder bloßzustellen, sondern es geht hier rein unpersönlich und  selbstbezüglich-subjektiv allein  um meine  Erkenntnisgewinnung - ohne Ansehen der Person. Der Verfasser, auf dessen Beitrag ich mich beziehe, interessiert mich nicht, oder nur am Rande, dann nämlich, wenn er selbst als Person in Erscheinung tritt, wenn er beispielsweise "persönlich" im Sinne von "abwertend-unsachlich" wird.


 Jeder ist mein Meister

So auch eine Nachbarin neulich, die mir eine kleine Kostprobe dessen gab, was man Paranoia nennt.

Zur Vorgeschichte: Als ich einzog, machten wir uns miteinander bekannt, d.h., man sah sich ab und zu im Treppenhaus und quakte Small-talk oder was man dafür hält. ..sie war ebenfalls erst vor kurzem eingezogen.
Da sie wenig Platz im Keller und ich einen komplett freien Keller hatte,  bot ich ihr zu einem späteren Zeitpunkt an, dass sie ihre Winterreifen bei mir unterstellen könnte und gab ihr einen zweiten Kellerschlüssel.
Vor kurzem an einem Sonntag brachte ich ein paar Sachen in den Keller und als ich wieder schliessen wollte, funktionierte das Schloss nicht mehr, ich konnte nicht abschließen und hatte kein zweites Ersatzschloss.
Weil ich mich für die Reifen verantwortlich fühlte, ging ich zu ihr und teilte ihr mit, dass das Schloss kaputt ist und ich nicht mehr abschliessen könne, ob sie bitte ihre Reifen in ihren eigenen Keller bringen könne. Sie wurde daraufhin sehr ungehalten, schimpfte, dass auf mich kein Verlass sei, einmal würde ich so sagen und jetzt sage ich anders. Ich wiederholte noch eimal ruhig und sachlich, was ich eingangs sagte, dass das Schloss kaputt sei, dass ich nichts dafür könne... sie meckerte und schimpfte unbeirrbar weiter. Ich hob meine Stimme: Hey, hörst du nicht zu, was ich sage? Das SCHLOSS IST KAPUTT! Sie: schrei mich nicht so an, ich habe jetzt keine Zeit, ich bin müde, keine Lust, bist du blöde! 
Ich: Ja, kann ich gut verstehen, ich habe letzte Nacht auch kaum geschlafen und der ganze Akt ist auch für mich kein Spass , aber es muss deshalb sein, weil ich keine Verantwortung für deine Reifen übernehmen kann, wenn meine Kellertüre offensteht -  und mit Nachdruck: VERSTEHST DU JETZT, WAS ICH MEINE??? Sie: Hör auf, mich anzuschreien, du Hexe!
Ich: Schluss mit dem Theater, es reicht mir jetzt, ob du Lust oder keine Lust hast, scheissendreckmirregal -   du kommst jetzt mit runter und stellst die Reifen in deinen Keller. Aus. Schluss.
Unten im Keller zeigte ich ihr dann, dass und wie sich das Schloss  verbogen hatte. Sie: Ja, und ICH soll das gewesen sein!? Ich erstaunt: Nein, natürlich nicht.
Derweil sie ihre Reifen aus meinem Keller holte gab sie noch immer keine  Ruhe, sie beschimpfte mich mit diversen Namen, was ich alles bin oder nicht bin,  und sie werde meinem Arbeitgeber erzählen, dass ich gar nicht mit alten Leuten umgehen könne, ich wäre "ballaballa"  und überhaupt hätte ich mir den Job nur erschlichen, weil ich sie als Referenz angegeben hätte.... und und und ...ihre Kusine hätte auch gesagt... und überhaupt lebe sie schon viel länger in Gladenbach als ich...
Nun, sie lieferte mir ein weiteres Beispiel für das, was ich in der Rubrik  "fundamentale Attribuierungsfehler" verzeichne  - Attribuierung: meine ganz neue selbstdefinierte Schublade im Neuen Weltverständnis - lol.


Auffällig war, dass sie zu Anfang dieses  Disputs kaum Blickkontakt mit mit mir hatte,  so konnte sie meine Mimik nicht sehen, sondern nur meine Worte hören. Was sie hörte, ging mir erst nach der Auseinandersetzung und dann war mir ihre Reaktion auch verständlich: sie hörte nämlich bei meinen Erklärungen die ganze Zeit nur:  DU hast das Schloss kaputt gemacht. (Hätte sie das eigentlich auch geglaubt, wenn sie meine Mimik gesehen hätte?)
Und dann erinnerte ich mich, wie sie zu Anfang unserer sporadischen  Bekanntschaft mitteilte,  dass in der Wohnung, in der sie vorher lebte, die Vermieter ständig in ihrer Abwesenheit unerlaubt ihre Räumlichkeiten betreten  und viele ihrer Sachen kaputt gemacht hätten. 2 Monate später erzählte sie, dass unser  Hausmeister Herr X.  nun dasselbe mache, wie ihre früheren Vermieter: er hätte erst gestern in ihrer Abwesenheit die Küchenschranktür ausgehängt...

Inwieweit diese Nachbarin bzw. diese Begebenheit mein "Guru" gewesen ist, ging mir später  in einem Geistesblitz auf und  die "höhere" Bedeutung dieses Zwischenfalles wurde mir dabei absolut klar.  Aber das ist etwas eine Sache, was sich jeglicher Beschreibung entzieht. Diese Bedeutung ist nicht vermittelbar oder mitteilbar. So blitzartig die Erkenntnis kam, so blitzartig verschwand sie auch wieder.
Aber ich wusste einmal mehr: Alles, was uns geschieht, steht in Zusammenhang mit allem anderen und hat eine Bedeutung, derer wir uns (noch)  nicht bewusst sind.

Der sog. Attribuierungsstil

führt dazu, den unbewussten Menschen noch tiefer in die Unbewusstheit zu treiben oder aber - jenseits von Ego - ihm zu mehr Bewusstheit und geistiger Erkenntnis zu verhelfen.
Attribuierungsstil: Der Lehrsatz "Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer" beschreibt im Grunde haargenau dasselbe. Auf der unerlösten personalen Ebene dient dieses Muster den Ego-Bedürfnissen zur Aufrechterhaltung eines fragilen Selbstbildes.
Im "Unpersönlichen Leben" hingegen steht das erlöste und befreite Ich im Dienst des SELBST - da gibts keine irgendwie gearteten Bedürfnisse,  - und wo nichts ist, muss auch nichts aufrechterhalten werden. Diese Art der Attribuierung dient nichts anderem als der Erweiterung des (SELBST-)Bewusstseins.
All das, was das Ego zu tun pflegte, wird auf einer höheren Ebene "geadelt". Anders gesagt: Die Qualitäten des Egos sind in QUALITÄTEN des Seins umgewandelt.


Der wiedergeborene Mensch

wird zum URSPRÜNGLICHEN Wissenschaftler. Er erfährt und erkennt die Welt, den Menschen von innen heraus - aus dem Ursprung. Hier gewinnt er wahre Welt- und Menschenkenntnis.

Allmystery-Forum:

Viele User oder Sucher/Finder wissen sehr viel.  Ob ihre "Wahrheiten" angelesen oder "ursprüngliches" Wissen ist, ist für mich mittlerweile nebensächlich geworden. Ich bin bezüglich "angelesenem Wissen" milder geworden und neige heute dazu, jede Art von Wissen nicht mehr zu verteufeln bw. als spirituelles Hindernis zu sehen, sondern wie auch im Falle von Krankheit  sehe ich im linearen "second-hand-Wissen"  eine Chance. Zwischen SELBST und Ich gibt es keine Grenzen, da befruchtet das Eine das Andere. Auch die schnöde Logik macht zuweilen frolic... So wie man über die Wissenschaften zum EINEN kommt, so kann man auch über die Logik zum EINEN kommen. Alle Wege führen nach Rom.



Auf bilderlose Weise

denken ist für den Verstand nicht vorstellbar. Der Verstand ist auf Vor-Stellungen und Bilder fixiert. Recht verstanden, ist nur geistiges Erkennen bilderlos. Die Bilder, die aus dem Unbewussten kommen, aus personalen oder Kollektivschichten, sind  nur Finger, Symbole, die auf den Mond zeigen, und haben mit GEIST eigentlich nichts zu tun. Obwohl es auch hier keine Trennung gibt, wenn man sieht, dass das Unbewusste im Unendlichen Bewusstsein aufgehoben ist.
Das Denken kann m. E. auch nicht vollständig bilderlos sein, Vor-Stellungen werden auf der Alltagsebene gebraucht, um die Dinge zu erledigen, die zu erledigen sind. Ansonsten ist man jenseits von Ego mit den Vor-Stellungen einfach nicht mehr identifiziert, d.h., die Bilder kommen und gehen, ohne vom Egomind erfasst zu werden. Der Klebstoff fehlt.

Absolute Wahrheit

ist im Gegensatz zur relativen Wahrheit immer paradox. Wenn es kein Paradox ist, ist es keine (absolute) WAHRHEIT.
Gewahrsein definiert die Dinge völlig neu, aus sich und für sich SELBST heraus. So ist es völlig einerlei, was andere  als "absolut" definieren oder wie sie irgend etwas definieren! Obwohl es natürlich Übereinstimmungen gibt, nur sind diese nicht beabsichtigt.
Insofern erschaffe ich und entwerfe ich mir die Welt ganz neu: indem ich sie von innen heraus neu erfasse und definiere..

Synonyme für Gewahrsein

Christlich: Im Heiligen GEIST,  In der Wahrheit stehen, In Christus,  Christusbewusstsein ,  Ich-Bin-Bewusstheit,
Bewusstheit,   Einheitsbewusstsein, advaita, transpersonales oder nonduales Bewusstsein,  kosmisches Bewusstsein. Reine Wahrnehmung, Horusauge, Allsehendes Auge, Drittes Auge...

Solange ich Sprache

benutze, bin ich der Trennung unterworfen. Man kann die Einheit oder das Einheitsbewusstsein nicht mit trennenden Begriffen beschreiben, tun wir aber, weil es sonst keine Beschreibungen gäbe. Deswegen gibt es nur Annäherungen - leider  halten aber die meisten Menschen die Annäherungen, die Finger für den Mond.



Aus meinem progressiven Alltag

An meiner Tür hängt ein Schild mit dem Kopf eines zähnefletschenden Kampfhundes. Text: Hunde, die bellen, beißen nicht. ICH BELLE NICHT!
Meine Nachbarin, die einen kleinen Terrierkläffer hat,  sagte mir anläßlich der Schlüsselsache, dass dies genau auf mich zutreffe. Klar, sagte ich, deshalb hängt das Schild ja da. Bis jetzt hätte sie mich allerdings nur ein wenig fiepen gehört... (Hier drohender Kampfblick..)
Ich finde es lustig, wenn Leute an meine Türe klopfen und nicht wissen, ob ich nun einen Hund habe oder nicht. Die Zeugen Jehovas lassen sich nicht davon beeindrucken, nur die Drücker sind ängstlich besorgt... Die Zeugen waren wieder da und haben mich freundlich in ihren Königssaal nach Lohra eingeladen. Sie kommen immer wieder. Neulich habe ich ihnen von Evolution und Involution erzählt. Jetzt sagte mir der eine, dass er danach gegoogelt habe, aber nichts gefunden. Ich empfahl ihm den Namen Ken Wilber und er trug ihn in sein Notizbüchlein ein. Davor erklärte ich ihm nochmals, dass die Einheit von Evolution und Involution eigentlich nur eine wissenschaftliche Umschreibung dafür sei, was in christlich-poetischen Termini besagt, dass Gott dem  Menschen im gleichen Maße entgegenkommt, wie der Mensch Gott entgegengeht. Ihm gefiel dies offensichtlich...
Wäre der Königssaal der Zeugen Jehovas nicht so weit entfernt, würde ich vielleicht sogar der Einladung folgen. Es ist nämlich völlig egal, welcher Art von Religion oder Sekte ich "beiwohne", ich höre aus allem die innere Wahrheit. Da ist auch kein Bedürfnis, die Exoteriker zu einer esoterischen Verinnerlichung zu bekehren.

Ach ja , der Hund - nun, früher litt ich unter einer massiven  liebes- und lebensbehindernden  Bell- und Beißhemmung.  Heute brauche ich zur Lösung derselbigen keinen Alk mehr; Seit der liebe Gott mich vor 3 Jahren erfolgreich u.a. auch davon befreit hat und ich zu meiner wahren göttlichen, ruch- und reuelosen (Wild-)Natur gefunden habe, steht der ungehemmten Spontaneität aber auch gar nichts mehr im Wege.
Wenn du mir allzu blöd kommst und es nicht anders verstehst, dann glaube bloß nicht, dass ich Innere-Kind-Arbeit mit dir mache... Mir sind alle Idealbilder fröhlich  den Bach runtergegangen.  Auch das Bierkutscherfluchen hat sich im Neuen Lichte keineswegs aufgelöst, sondern kommt zwar selten, doch wo im Spiel gebraucht, zum genussvollen  Einsatz: Unbeschmutzt von heiligen Gefühlen...


Ein großes Vorbild

auf meinem spirituellen Wege war mir auch Frau Catarina Sirgiovanni, ehemalige Vermieterin und Kneipenwirtin.. Auch sie war mein Guru. Von ihr lernte ich, mich aufzuregen, ohne dabei rot zu werden.
Ihre südländisch-temperamentvolle Art, Konflikte zu lösen,  half mir meine eigene verdrängte mafiös-kaltblütige Hitzigkeit zu befreien, die fortan gegen sie verwandt wurde. Wau!



Hervorragende BlutWerte

bescheinigte mir der Doc.  Ausser erhöhten Entzündungswerten infolge einer Erkältung, ist alles im guten bis sehr guten Bereich. Der Blutdruck ist im Durchschnitt 120 zu 80. Puls um die 60.
Bei meiner ausschweifenden und ungezügelten Ernährungsweise ein Wunder.

Attribuierung

Aus transpersonaler Sicht gehört nicht nur der Dualismus von  Gut & Böse oder Richtig & Falsch, sondern buchstäblich alles, was die Sprache hervorbringt in die Rubrik Wertung.
Wenn ich sage, die Musik ist laut...Oder: Das Gras ist grün, dann werte ich. Unter Wertung fällt m. E. alles, was Eigenschaft verleiht. Jede Art von Beschreibung ist insofern wertend... Eine falsche Beurteilung/Wertung wäre es zu behaupten, das Gras sei blau. Das wäre tatsächlich ein "fundamentaler Attribuierungsfehler"... ha ha ha....
Werten heisst attribuieren... Jede Art von Attribuierung ist aus transpersonaler Perspektive Maya, Illusion -  Aber kein "Fehler"!


Misery.

Katie Bates - Spitze! Sie spielt in dieser Stephen-King-Verfilmung die psychopathische Annie Wilkes.  Annie ist der größte Fan des Schriftstellers Paul Sheldon;  als der in der Nähe ihres Hauses einen schweren Unfall baut, rettet Annie ihn und pflegt ihn bei sich zuhause mehr oder weniger  zu Tode.  Sie zeigt sich ihm gegenüber als größte Bewundererin, sie liebe seine Kreativität, alles was er schreibe, sei wunderbar, wenn, ja wenn ....wenn nur nicht...
Die betreffende "Schlüssel-Szene" ist ab 1.41 min. zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=GxHYqiK94tU

Diese plötzlichen  "Stimmungsumschwünge",  innerhalb kurzer Zeit aus der liebenswürdigsten Zugewandheit in den Haßknechtmodus zu wechseln,  - von der Idealisierung zur wütenden Entwertung  - ist nichts anderes als überspitzt und komprimiert dargestellte BorderlineSymptomatik.  Katie Bates bekam einen Oskar dafür.
(Ich erinnere mich: Kierkegaard hat irgendwo von der Destruktivität oder vom bösen Wesen der "Plötzlichkeit" geschrieben...)

Die Wut scheint aus einer Überidentifikation mit dem PösenPaternoster der herrschenden Moral, Recht und Ordnung zu kommen.
Ebenfalls rührt die Scham, die in diesem Context auch sehr häufig anzutreffen ist, scheinbar  aus einer Nichterfüllung der Normen und Regeln - immer dort, wo sich das  innere Kind spontan Bahn bricht, wenn die Überich-Kontrolle durch das sadistische Eltern-Ich nachlässt und/oder man dem idealisierten Selbstbild oder Ideal-Ich nicht entspricht.

Als "Unterhaltung"

kann ich u.a. auch all das bezeichnen, dem ich einen Grund unterschiebe. Alles, was ich tue, "weil", oder mache, "um",   - also alles, von dem ich denke, dass ich wüsste, warum ich es tue und wofür ich es tue, ist im Grunde Unterhaltung, Entertainment. Für das Ego ist es insofern Unterhaltung, weil es das Ego unterhält im Sinne von aufrechterhalten. Aus der SELBSTperspektive ist es Unterhaltung, weil ich erkennen kann, dass es keine Gründe und Ursachen gibt, insofern alles eine Rationalisierung des Verstandes ist.


Sonntag, 20. April 2014

Ist erst das Ego transzendiert, lebt es sich froh und ungeniert



Unterhaltung vs. UNTERHALTUNG

Ich könnte es auch so sagen: der größte Unterschied zwischen den zweierlei Arten von Unterhaltung liegt darin, dass erstere aus der Egozentrierung stammende Unterhaltung der Zerstreuung dient und letztere der SELBSTzentrierten Sammlung entspringt.
Zum Bereich der Unterhaltung gehören die Kategorien, z.B. die ganze Wissenschaftsbühne, auf der das Ego am liebsten herumstolziert. Politik hat ein großes Lachpotential, wie jeder Kiffer schon weiss... Kiffen ist egoreduzierend, deshalb ist es so lustig... und wo das Ego reduziert und nicht mehr so massiv mit dem Körper identifiziert ist, ist auch das Schmerzempfinden eingeschränkt. logo!  - Yipppiiiiiiiiiiiiiiiiiiiehhhhh!
Ist erst das Ego transzendiert,
lebt es sich froh und  ungeniert. lala la


Der Attribuierungsstil

dient der Stabilisierung eines instabilen fragilen  Ichs. Durch diesen Stil verleiht sich das Ego uva. seinen Glanz auf Kosten der anderen.
Mir scheint dieser faszinierende Attribuierungsstil eine Art dysfunktioniales Problembewältigungsmuster zu sein, welches die Selbstwert- Balance wiederherstellen soll.


Werden

Viele Leute, die sich gegen das Werden aussprechen.  verwechseln womöglich WERDEN im Sinne von Evolution/ Entwicklung/Wachstum mit dem statusidentifizierten Jemand-Werden des Egos in der Welt.


Rita Kochs Blog

zeigt offen und unzensiert den (eigentlich inneren) Kampf Gut gegen Böse.  Der "BigMäc",  der meinte, das sei einfach nur krank, ist noch nicht einmal ansatzweise mit sich selbst in Kontakt gekommen.(Täter/Opfer) Wer im Gegenzug gegen Rita Koch kämpft, ist im selben entäußerten Heiligen Kriegs-Spiel. (Gut&Böse-Konfusion)

Ausnahmslos jeder Mensch wird auf seinem spirit. Weg  - sei es schon im Leben oder im Tode - in den Heiligen Krieg ziehen müssen. Jeder ansonsten gesunde Mensch  wird auf diesem Weg vorübergehend durch psychologische Zustände gehen, die man in der Psychologie "Borderline-Störung" nennt. Nur dass es im spirituellen Kontext  nicht um die verwirrenden Aspekte der guten Mutter-bösen Mutter-Problematik geht, sondern um den  (projektiv) schillernden Guten Gott vs. Böser Gott-Konflikt - was im tiefsten Grunde dasselbe ist.
Rita Koch verlagert immer wieder die Ebenen. Ihre Anklage, die meist mehr oder weniger fiktiven Menschen gilt, kommt immer wieder zurück  auf die metaphysische Ebene und gilt Gott. She goes her own way...

Wer sich gegen Rita Koch verschließt, ist auch gegen sich selbst verschlossen. Er hat Angst vor seinem Unbewussten, seinem Schatten. Es sind dies insbesondere die Art  Gutmenschen, die sich selbst gerne als Opfer sehen, ihre Täterseiten aber leugnen, bzw. sich ihrer unbewusst sind. (Täter-Opfer-Konfusion hat wohl auch hier ihren Ursprung)
Deswegen noch einmal: Jeder ist Rita Koch !


Alles, was ein Mensch tut,

ist aus überpersönlicher Perspektive  vorherbestimmt und determiniert. Es geht nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das Selbst- und Fremdzerstörerische jedoch ist m. E. keineswegs "gottgewollt" resp. SELBSTorganisiert. Selbstzerstörung ist Ichzerstörung und beruht auf einer erlernten negativen Selbstbewertung. Das ist die "Illusion", die das schmerzhafteste (illusionäre)  Leiden für sich und andere bewirkt.
Deswegen ist es auch so wichtig, im psychosomatischen Heilungs-/Individuationsprozess ein positives Selbstbild zu entwickeln, auch wenn letztlich   - im spirituellen Kontext - das gute, positive Selbstbild transzendiert werden soll, um wirklich jenseits von Gut & Böse zu gelangen.



SELBSTVERWIRKLICHUNG vs Selbstverwirklichung

Ich bin nichts Besonderes, sagt das Spiri-Ego, wenn es sich besonders geben will.
Auch eine mögliche Form der Eitelkeit,des falschen Stolzes oder der falschen Demut, wenn es nicht der WIRKlichen Erkenntnis entspricht, dass der Zustand jenseits von Ego nichts "Besonderes" ist,  - was immer dann geschieht, wenn der Baum wieder ein Baum und der Berg wieder ein Berg wurde und "ICH"  scheinbar! wieder normal. Param advaita.Das ganz gewöhnliche Bewusstsein, nur mit dem Unterschied der BewusstHEIT.

Das diesseitig orientierte unerlöste Ego geriert sich gerne als etwas Besonderes, obwohl gar nichts besonderes an ihm dran ist. Gerade die Menschen mit brachliegenden TAlenten singen ganz besonders laut das Lied der Gleichheit und bilden sich oft ein, besonders qualifiziert zu sein, um über besondere Menschen - Menschen, die ihre Begabungen verwirklichen - herablassend und abwertend zu urteilen.

Authentische Menschen, sich selbstverwirklichende Menschen sind etwas Besonderes in unserer Massengesellschaft von Robotern. Beethoven war etwas Besonderes. Madonna, all diese kreativen VIPs werden als etwas Besonderes bewundert und idealisiert.  Selbstverwirklichung im ganz gewöhnlichen Sinne auf der personal-dualen Ebene ist keineswegs des Teufels. Wer seine Begabungen nicht verwirklicht,  - egal, was für Gründe und Hemmungen ihn daran hindern - lebt ein armes eingeschränktes trauriges Leben.

Zu unserer Bestimmung gehört es keineswegs, dass wir im Schweisse unseres Angesichts unseren Klein- oder Großwagen u.a. verdienen, um das Bruttosozialprodukt zu steigern, womit wir noch immer unter der Fuchtel des patr. Gottes Yaldabaoth stehen - zu unserer Bestimmung gehört es, die Welt mit unseren Begabungen zunächst "von unten" her zu "durch-Ichen" und später in den "Wechseljahren" der Umpolung von Ich zu SELBST  von "oben" her  zu vergeistigen.

Ich-Entwicklung:  nur ein Mensch, der seine authentischen Bedürfnisse und Wünsche - im Gegensatz zu fremdbestimmten Pseudobedürfnissen - in und aus sich selbst erkennt,lebt und erfüllt/befriedigt,  kann ein gesundes starkes Ich entwickeln.
Dieses Ich steht der SELBSTverwirklichung nicht konträr entgegen, sondern geht dieser entgegen. Evolution ist Involution.
DAss dieses selbstverwirklichte Welt-Ich nichtsdestotrotz letztlich SELBSTverwirklichend transzendiert wird, ist ein Paradox, was der Verstand nicht versteht.


Openmindcafe.ch

Der ultimative Beitrag zu einer lebensfähigen Welt?
Sterben statt Werden. (Werden im Sinne von VerbessertWerden).


Werten

Von "unten" her aus der personalen Ebene ist Werten absolut notwendig. Gut-Böse, richtig-falsch...

Von "oben" her - aus transpersonaler Perspektive  - ist quasi alles, was man über die Dinge sagt, wertend, die ganze dualistische Sprache ist per se Wertung. Vielleicht wird jetzt das " Schweigen" jenseits von Ego verständlicher?


Die Religion

wird von vielen Suchern, wie es für mich aussieht, auch viel zu frühzeitig über Bord geworfen. Die christliche Religion findet unter der Rubrik Spiritualität nicht so viel Beachtung wie der Buddhismus. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Sucher den Kreis vollenden und über den Buddhismus auch das Christentum finden und verstehen. Wer die Essenz des Buddhismus geschmeckt hat, kennt zugleich die Essenz des Christentums.

Manche  schütten das Kind mit dem Bade aus und orientieren sich an gar keiner Religion, aber nur weil sie u.a. aus zweiter Hand gehört oder gelesen haben, dass Religion völlig "bedeutungslos" ist im spirituellen Kontext... Dass es weder Religion noch Gott gäbe... usw. und sie zäumen das Pferd von hinten auf, indem sie solcherart  Glaubenssätze übernehmen, bevor auf organisch gewachsene Weise die Religion/Gott transzendiert ist.

Da will man Bewusstheit/Gewahrsein erlangen, ohne sich mit den Schatten des Unbewussten herumschlagen zu  müssen. Eine Spiritualität jenseits des Mainstreams herkömmlicher Religionen und tradierter Mystik/Spiritualität.

Bewusstheit, Gewahrsein ist davon abhängig, inwieweit das personale Unbewusste gelichtet ist. Die religiöse Symbolik wird im kollektiven Unbewussten aufbewahrt und ob du willst oder nicht, sie wird jedem Menschen irgendwann bewusst werden...


Hafiz der Schöne

 - sein Name ist Legion - sagt auf seiner Facebookseite:
Friend, nobody has the ultimate Answer, no teaching is the only teaching, and life is not a question to be answered, or a state or concept to be taught, but a mystery to be lived, a dance to be danced by the only dancer there is. (Anm: Aha, also doch ein Konzept! und wer is the Dancer? Ich, du, WIR vielleicht???)

A new age of spirituality is dawning, a radically inclusive and accessible spirituality free from the dogma and ideology and blind belief of the past , a spirituality in which nothing and nobody – including the teachers themselves – can escape the loving light of ruthless inquiry and blinding transparency, in which nobody can claim any kind of absolute truth or privileged knowledge. Equality, deep friendship, honesty and integrity are the new gods. The disembodied, detached, disengaged, anti-personal, life-denying and often arrogant spirituality of the past, the “I know and you don’t” spirituality, the “I’m awakened and you’re not” spirituality, the “I have no ego but you still do” spirituality, is dead and dying, and this ordinary life is shining through. Separation, of any kind, cannot stand, for it is ultimately without foundation. Fundamentalism, of any kind, eventually collapses under its own ridiculous weight.
And so here we finally meet, teacher and non-teacher alike, in the unconditionally loving rubble of the present moment. Here, we are all teachers, and here, nobody knows anything at all.

Ist das wahr?
Erstens: Spiritualität ist von Religion zu unterscheiden! Es gibt keine neue dogmenfreie Art von Spiritualität, der Spirit ist per se dogmenfrei, weil überkonfessionell und insofern das Gegenteil von Religion, die allein rel. Dogmen verkündet. Mystik oder GEIST ist jenseits aller Konfessionen angesiedelt, klaro, schliesst aber die Konfessionen ein!. Exoterik (Konfession) ist nicht von Esoterik (überkonfessioell) zu trennen!

Natürlich gibt es die absolute Wahrheit  und zwar im Sinne von  - subjektiver  - absoluter Gewissheit im Gewahrsein!  Diese Gewissheiten oder Wahrheiten sind nicht vermittelbar.

In diesem Text aber werden hier bezüglich der ungewissen Zukunft  Aussagen mit der absoluten Gewissheit eines Propheten gemacht . So weiss er genau, wie das New Age of Spiritualität aussieht.  A l l e  leben demnach "in the unconditionally loving rubble of the present moment"....  Aufstieg aller in die fünfte Dimension? Paradies auf Erden?

Klar, wenn diese Vision Wirklichkeit würdee,  dann wäre es auch gar nicht mehr möglich, zwischen unbewussten Menschen und bewussten Menschen zu unterscheiden, dann wären ja alle so bewusst, dass die "arroganten" Spiri-Schnöseln sich eh überflüssig gemacht hätten.
Dogmenfreiheit ist harte Arbeit an dir selbst! Dogmen müssen in sich selbst als solche erkannt werden, was allein schon eine ziemlich große Bewusstheit erfordert. Religiöse Dogmen aufzulösen sind erst der Anfang des Dogmenentzugs.
Die Trennung, "Separation of any kind" betrifft nichts zwischenmenschliches, betrifft kein Ich und Du, kein Wir, sondern nur dich in deinem ALL-EINS-SEIN. Trennung hebt sich allein in deinem Bewusstsein auf. Da ist kein Gefühl von (herzlicher) Verbundenheit, sondern nur Erkenntnis.Das hat mit menschlicher Verbundenheit mit "Dir" und "Uns"   gar nichts zu tun, sondern betrifft die langsame Aufhebung der Begrenzungen durch Kategorien und Klassifizierungen, Polaritäten und Gegensätze... Trennung wird aufgehoben durch Gegensatzvereinigung  (bzw. wird die  Erkenntnis der Einheit  a l l e n Seins auf der Basis von Gegensatzvereinigung erkannt..) Es ist ein kolossaler Fehler vieler sog. Gurus, Einheitserfahrung allein auf die Trennung zwischen  Menschen (oder anderen Wesen)   zu reduzieren. Es geht hier keineswegs um "alle", sondern allein nur um dich!(mich). Denn wer ist es, der da tanzt?
Hafiz  tut nichts anderes mit diesem Text als das fundament. Christentum: Er verspricht das Paradies auf Erden für alle Menschen - das WIR. Die Wahre Gemeinschaft aber ist das, was die Christen die Gemeinschaft der Heiligen nennt und die ist jenseits von diesseits.
Ansonsten spricht er das Wort jenen ewigen spirituellen Neidern und Autoritätshörigen (und -ängstlichen) , die zu allen Zeiten das Gleichheitsgebot aufstellten. Jenen, die es nicht ertragen können, dass jemand in einer höheren Liga spielt - aber nichtsdestotrotz deren Bücher lesen.
...und in der Zukunft treffen wir uns dann alle "finally  h e r e  " - wir "Alle" im Nichtwissen? Teacher and Non-Teacher? Im Nichtwissen?
Teacher und Nonteacher, Schatz, ist auch nur eine Sache zwischen mir und mir!) Und überhaupt, wozu brauchen die Leute, wenn sie ja alle erwacht sind, überhaupt einen Lehrer? Und so viele Lehrer, wenn es doch gar keine Schüler gibt? Und wen will man "nicht-lehren?" Ist non-teacher vielleicht ein anderes Wort für "Schüler"? Oder spricht er vom nonteaching Anti-Guru?

Hafiz weiss nicht um den B-Zustand des Nichtwissens, sonst könnte er diesen Begriff nicht im Zusammenhang mit Lehren bringen. Nichtwissen hat nämlich absolut nichts damit zu tun  n i c h t s  zu wissen.  Das wiederum zeigt, dass er die Bodhisatthva-Kräfte nicht kennt, die lehren, ohne Absicht, zu lehren. Von der Weisheit im Nichtwissen, von geistiger Erkenntnis aus dem Ursprung - kein Wort... Einmal mehr wird hier eine Leere ohne Fülle propagiert. Wer den B-Zustand des Nicht-Wissens im Gewahrsein mit "gar nichts zu wissen"  gleichsetzt, hat sich spirituell disqualifiziert. Da dreht sich die Sophie glatt im Grabe um!
Was der Autor hier tut?  Finally he's TEACHING! Und zwar Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Leutz! Und er weiss mir einfach zuviel um die Zukunft und wie mensch zu sein hat... usw...... Wenn er spirituell irgendwo steht, dann würde ich sagen, er steht auf "Halbzeit". Es ist Zeit, dass er die Spielfeld-Seite wechselt und den Ball auf die andere Seite kickt...
Vielleicht war er früer mal einer jener "arroganten" Spiri-Schnöseln, die die Notwendigkeit der Individuation zur authentischen Person nicht einsehen wollte? Kann sein. Möglicherweise ist er gerade dabei, seine weibliche Seite zu verwirklichen (Verbundenheit)? Kann sein.
Der Autor ist ein "guter Mensch" und hat meines Erachtens Angst vor der eigenen Stärke und Macht, deswegen braucht und betont er die Gleichheit aller Menschen. Die Gemeinschaft, das WIR, die Vielen, Alle. Du und ich.

Für mich ist er ganz klar ein revolutionärer Romantiker oder romantischer Revolutionär. Wahr ist: Wenn du in den "Neuen Morgen" wiedergeboren bist, gibt es niemand als ICH. Das ist die Erkenntnis der EINHEIT , in der jede Trennung von Du und Ich aufgehoben ist.
Wenn die Einheit nur als Verbundenheit aller Menschen und Wesen gesehen wird, ist  das zu kurzsichtig gedacht. Einheit ist die Aufhebung aller Gegensätze und künstlichen Trennungen von Kategorien und Klassifizierungen, hat mit anderen Menschen und Wesen nichts zu tun, sondern ist das reine ICH BIN-Bewusstsein des All-EINS-Seins in der Auflösung all dieser Begrenzungen.  Es ist die Aufhebung des EgoMindDenkens und das Fallenlassen oder " Vergessen" aller scheinbaren Unterschiede.
Dir fallen sozusagen sämtliche Schubladen aus dem Hirnkastl - darunter auch alle "Anderen".
Trennung besteht nur im EgoMindDenken. (Insofern ist das Denken der "Feind")

Der obige Text ist nicht von Hafiz, sondern von Jeff Forster, wie Tante Google mir sagt und fällt -  wie mir jemand anders sagte -  ganz klar in die Rubrik "Politik" und ist vor allem Wasser auf die Mühlen derjenigen Zukurzgekommenen, die sich schon immer über die (scheinbare) Arroganz und das  SELBSTbewusstsein der sog. Erwachten, Entkoppelten  und Bekloppelten geärgert haben. Wobei natürlich die Arroganz des Neo-bzw. Fredo-Advaita zu recht angeprangert wird. Welcher Art Arroganz der Autor früher einmal frönte, wird nicht ganz klar. Könnte aber sein, dass er genau diese person- resp. individuationsfeindliche Godfather-Syndrom-Arroganz meint, eine spirituelle Falle, in die jeder mehr oder weniger vorübergehend stolpert, bevor er die "Göttin" aus der Verdrängung befreit. Vor allem die Kerle...

Samstag, 19. April 2014

Bescheiden ist, wer nicht vergißt, dass man nebst Gott auch Menschlein ist.




Frau Wissenschaft

sagt:  Zusammenfassend lässt sich im Falle
B.MightyMouth sagen, dass es sich ganz klar um das handelt, was in spirituellen Kreisen als Godfather-Syndrom bekannt ist.

Der persönliche Kontakt mit B. McMighty-Mouth ist besonders für Frauen unbedingt zu meiden. Der nach außen hin scheinbar freundlich-zugewandte und wissbegierige Typ wird keine passende Gelegenheit versäumen, hinterrücks sein Messerchen zu ziehen, um deine Offenheit und seine Kenntnisse nach Gusto und Bedarf gegen dich zu verwenden. Besonders Frauen, die sich ihm und seiner oftmals paranoiden Welt- und Menschensicht nicht bedingungslos unterwerfen, haben schlechte Karten.
Wie immer beim Godfather-Syndrom lässt sich auch in dieserm Fall eine ausgeprägte  und offen diskriminierende Frauenverachtung feststellen, die im psychospirituellen Kontext darauf hinweist, dass der "Proband"keineswegs zu seiner Wahren Natur erwacht sein kann, wie er dies annimmt,  sondern durch  diese Rückfälle (?) in ein offenkundig narzisstisches Größenselbst geradezu daran gehindert wird -  ist er doch nicht in der Lage, seine eigene weibliche Seite in sich zu befreien.

Das grandiose Sado-Maso-Größenselbst - unfähig, sich unterzuordnen -  beliebt seine Laster gerne in Tugenden zu verkehren, und so deutet auch in diesem Falle  seine offensichtliche Projektion der "Beziehungsunfähigkeit"  daraufhin, dass er das Laster seiner BeziehungsABHÄNGIGkeit  in die Tugend der BeziehungsFÄHIGkeit umdeutet und selbsterhöhend-umdeutend für sich in Anspruch nimmt.  Partnerschaft ist das einzige Terrain, wo Mann heute noch ungehindert Macht ausüben kann. Die Autoritätsproblematik, die sich in der Unfähigkeit zur Unterordnung zeigt, findet man übrigens auch häufig bei Selbständigen. ( Bin mein eigener Chef, mir hat keiner was zu sagen!)

Nicht fähig, sich (dem Leben) hinzugeben, kontrolliert das Sado-Maso-Größenselbst nicht nur sich, sondern auch seine Mitmenschen. Seine Machtdemonstrationen erschöpfen sich  jedoch häufig in beziehungsvergifttenden schwarzpädgogischen bzw. schwarzpsychologischen Strickstrumpf-Analysen.  ("Attribuierungsstil").
Ansonsten kann man in diesem Zusammenhang oft auch eine starke  Co-Abhängigkeitstendenz beobachten, die  ein grandioses Größenselbst veranlaßt, Menschen zu verteidigen/retten/erlösen, die durchaus stark genug sind, für sich selbst einzustehen.


Der personalen Selbsterkenntnis sehr förderlich wäre hier  die Transaktionsanalyse -  diese eignet sich hervorragend, um das sadistische " Eltern-Ich" in sich zu erkennen, welches den Umgang mit sich - d.h. den  Umgang mit dem Inneren Kind in sich - und den Umgang mit anderen Menschen vergiftet. Zusammen mit einem funktionierenden "Erwachsenen-Ich "wäre es möglich, mit der Zeit eine gute Elternfigur in sich zu stabilieren.



Schattenintegration

Ein Mann wird auf dem Weg der SELBSTverwirklichung - der "Reise des Helden" -  seine Anima, die weibliche Seite aus dem Schatten erlösen. Das ist nicht so einfach wie manche Männer glauben, denn er wird sich auch dem Kollektiven Schatten stellen müssen: der ganzen Bandbreite des Entsetzens, die die  Männer des  Patriarchats den Frauen bereiten. Er wird den Schmerz spüren müssen, den Männer verursachen.
Genauso die Frau, die ihre männliche Seite befreit, den Schmerz der Unterdrückung und den  falschen Willen zur falschen Macht spüren wird, der der Mann durch das "System", welches er schuf, ausgeliefert ist.

Wie ich schon sagte, ziehen sich diese Ein-Sichten nicht über  längere (angstvolle) Zeiträume, sondern es sind nur kurze, aber sehr intensive Erfahrungen/Gefühle. Es ist nur die Angst, die diese Erfahrungen verlängert bzw. versucht, ganz zu vermeiden... Wenn man sich dem unbewussten Prozess hinzugeben gelernt hat, sinkt der Angstpegel...



Bringing some light into the darkness

Du sagst, du übst keine Kontrolle über andere Menschen aus? Ok, hier auf die Schnelle nur ein paar Kontrollversuche, um etwas Licht ins Dunkel (des Unbewusstseins) zu bringen:
Wer andere Menschen ständig zu Stillschweigen verpflichtet über seine Äusserungen und Handlungen, übt Kontrolle aus.

Wer  in sich in einem Forum keinen Nickname, sondern mit Klarnamen führt und desweiteren verschiedene Nicknamen trägt, die immer denselben zweisilbigen Sound  haben und sich dann erregt, wenn man die Namen versehentlich verwechselt, übt Kontrolle aus. Beispiel: der Klarname ist Klara und die Nicknamen sind Lara, Mara, Lora, Cara, Rama, Gaia usw.

Wer einen Thread mit "Jetzt reichts mir " eröffnet und sich über einen anderen Menschen beschwert,  (eine Beschwerde, die übrigens auf einer falschen Annahme basierte! (Angst!)) diesen Thread aber geschlossen hält, damit oder sodaß derjenige, dem die Beschwerde gilt,  sich nicht dazu äussern kann - ÜBT KONTROLLE AUS!

Wer sich darüber empört, dass in einem externen Blog über Forums-Vorkommnisse geschrieben wird, übt ebenfalls Kontrolle aus.  Ganz wie in einer dysfunktionalen Familie nicht öffentlich über diverse Dinge geredet werden darf.  Der einzige Unterschied:   im Falle des Forums bezieht sich der Blog  nur auf das, was eh öffentlich in diesem Forum geäussert wurde und jedermann auf diesem Planeten zugänglich ist. Da ist es schon mehr als  lächerlich, sich darüber aufzuregen. (Aber ein solcher Anspruch zeigt auch, wie sehr das WIR-Forum von einigen Mitgliedern wie geschlossenes familiäres System gesehen und "genutzt" wird.

Wer Kontrolle ausübt, hat Angst! Und wer seine Angst zudem leugnet, übt damit Kontrolle über Andere aus. Denn: Die derartig Kontrollierten neigen wiederum dazu, unbewusst die Angst des Kontrolleurs zu übernehmen und auszuagieren.
Ein bisschen verpönte Schattenarbeit hätte dir deine Kontrollspiele bewusst gemacht, und dich mit dieser Bewusstmachung ein wenig näher deinem Ziel gebracht. Ein Ziel, was du offenbar schon erreicht glaubst! Wo aber Angst und Kontrolle ist, kann keine Liebe sein und ICH BIN bleibt für dich nur eine schöne romantische Traumvorstellung resp. eine alte verkäste Erinnerung.
Sich zu schützen, ist ok., aber es wäre wichtig für dich, dir deiner (offen geleugneten) verdrängten Ängste bewusst zu werden, denn ganz offensichtlich hast du Angst vor Transparenz, davor, dich zu zeigen und zu öffnen. Das ist nichts, worüber man sich schämen muss, im Gegenteil, es wäre an dir, diese Angst und den Schmerz dahinter zu umarmen. An  d i r   ist dies, wohlgemerkt, nicht an mir - ich weise dich nur darauf hin.

Über das Denken - noch einmal präziser:

Das Denken ist sowohl Freund als auch Feind, je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachtet: "Von unten" her aus der Individuationsentwicklung her gesehen, ist das Denken mein Freund, weil durch Schattenarbeit und -integration die frühen Denktabus aufgebrochen werden und dadurch mehr Bewusstheit ent-wickelt wird. "Von oben" her gesehen, aus der transpersonalen Geistperspektive ist das Denken der Feind, weil der Verstand dazu neigt, alle transpersonalen Erkenntnisse für sich einzuverleiben  und ihnen Dauer zu verleihen trachtet. (Dies ist übrigens auch dann noch der Fall, wenn der Zensor, das moralitäre Überich mausetot ist, nur werden die Schachzüge des Verstandes  sehr schnell bewusst gemacht - sie kommen sozusagen etwas  senil und "trottelig" daher -  wie der Zottelsamson aus der Sesamstraße...)
Für den wahrhaft freien Denker sind  sind Gedanken letztlich weder Freund noch Feind.


Unterhaltung vs. UNTERHALTUNG II.


Der höher dimensionierte UNTERHALTUNGsbereich jenseits von Ego bezieht sich nicht auf äussere Dinge, Situationen, Menschen. Man amüsiert sich niemals "über" Dinge/Situationen/Menschen. Diese UNTERHALTUNG kommt nur von innen heraus.
Die nieder dimensionierte Unterhaltungsart bezieht sich immer auf äussere Angelegenheiten, meist amüsiert man sich über Normverletzungen, was übrigens nach Freud auch den Witz begründet. Wenn man sich  ü b e r  Hans Scholl amüsierte, dann deswegen, weil er der vorherrschenden spirituellen Norm und dem elitären Anspruch (Ich bin Gott; Sei, der du bist;  Ich bin schon, der ICH BIN)  von sog. Erwachten nicht entsprach und in seinen evolutionären Entwicklungsbemühungen (Heilung, Individuation; Werde, der du bist)  nicht ernstgenommen wurde.
Wer sich hiervon "unterhalten" fühlte,  - und wie sie angaben, fühlten sie sich unterhalten - dessen Unterhaltung basierte auf der Langeweile, wie man auch offen zugab. Hierkann man keineswegs von REINER UNTERHALTUNG sprechen. Unrein ist ein (Unterhaltungs-)Trieb, der auf Absicht und Willen, Abneigung und Zuneigung basiert. Das gilt auch für das spirituelle Ego, welches sich erwacht dünkt und sich für "alle Zeiten" als Gott erkannt hat... Man pinkle einem solche Gott mal kräftig ans Bein, dann wird man sehen, ob er sich noch "unterhalten" fühlt...

Pathos ist jenseits von Eog äusserst unterhaltsam. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie ich als Kind auf Pathos reagierte: mit Lachen. Geschüttelt vor Lachen hat es mich, wenn ich so "geschwollne" religiöse Pamphlete oder erbauliche Schriften las. (Wenn man mit Nonnen groß wird, kommt man da nicht herum)   Besonders lustig war es, wenn wir gewisse Wörter austauschten. Statt "Gott" setzte der Vorleser z.B. "Mutter Oberin". Das Wort "Seele" wurde ausgetauscht und bekam einen Namen (z.B. Heinrich oder Else oder Miezekatz), der Begriff "Hölle" oder "Himmel" wurde durch Pusemuckel ersetzt o.ä.

Ähnlich "lächerlich" ging es mir mit Opern. Außer Volksmusik wurde uns Kindern
unterhaltungsmäßig nicht viel mehr geboten.
Das Heilige Pathos hat aber auch seine Daseinsberechtigung und zwar dort, wo man die numinosen Gefilde betritt. Zum Pathos braucht es Mut. Man muss sich vom Heiligen Pathos ergreifen lassen, um mit den Göttern zu wandeln... Die Dichtung eines Nietzsche, Dante, Sri Aurobindo, ja, auch die Dichtung der Mathilde Ludendorff - um nur einige zu nennen - ist voll des Heiligen Pathos.

Komisch ist es mitunter auch,  das Ego in seinem lächerlichen Selbstbehauptungs- und Überlebenswillen agieren zu sehen. Wo dies einen Krankheitswert hat, wie bei bestimmten Neurosen/Persönlichkeitsstörungen,  da ist es allerdings auch zugleich tragisch, dies besonders im spirituellen Kontext, wo das Spiri-Ego durch sein Agieren genau das verhindert, was es sich so sehr ersehnt.

Für mich ist es REINE Unterhaltung, was sich permanent in, durch und mit meinem Bewusstsein abspielt. Das ist das Unbeschreibbare, nicht zu Vermittelnde.  REINE Unterhaltung  entsteht m. E. primär in der Entkategorisierung, der Entklassifizierung, d.h. der Aufhebung der Begrenzungen. In der Erkenntnis, in dem (scheinbare) Gegensätze sich vereinen, sich alle div. Wissenschaften zu EINEM EINzigen vereinen. In dieser Ganzheit ist das Bewusstsein auf eine höhere Ebene gehoben.

Alles, was hier aufgehoben ist zwar als "Illusion" (auch nur ein annähernder Begriff, der es nicht trifft!)  durchschaut, diese ist aber keineswegs  auf der dualen Ebene  eliminiert. Du wirst dich weiterhin der Kategorien und Klassifizierungen  - der "Illusion" - bedienen, aber weil du nicht mehr mit den Begrenzungen  identifiziert bist, gebrauchst du sie im Alltag quasi ohne  sie zu gebrauchen. Spielerisch! Gleichzeitig bin ich mir der Namen/Benennungen  und des Namenlosen (Leere, Nichtwissen)  hinter den Namen bewusst. Weitere Beschreibung ist mir hier jetzt nicht mehr möglich.
Das ist UNTERHALTUNG, das ist das REINE, d.h. unschuldige Spiel: Die Welt gebrauchen, als gebrauche ich sie nicht.
Grob gesagt: Jenseits von Ego ist alles Unterhaltung geworden, mit dem man nicht mehr identifiziert ist.

Open-Mindcafe.ch

Sieht streckenweise aus wie eine WIR-Kopie. Ähnliche Software.  Da kommt nostalgische Wärme auf, woll? Ist das die  Ersatzheimat für das kleine Häuflein Überlebender des Wir-Forums? Scheint so. Sehr anheimelnd das Ganze... Für den, der nicht loslassen, Abschiednehmen kann, eine willkommene Ersatzheimat. Das WIR-Ego will sich nun mal in Raum und Zeit verewigen und allem Vergänglichen eine ewige Dauer verleihen. Für Nostalgiker bietet sich das Openmindcafe geradezu als eine Möglichkeit  an, einen altigen käsigen WIR-Aufguss aufzubereiten. Aber: Man kann  nicht zweimal in den selben Fluss steigen.

Auf der Hauptseite  dieses Forums offenbart sich auch einmal mehr die  schmerzvermeidende Wohlfühl- oder HochglanzSpiritualität, die sich vor allem am "Wir" orientiert. Da wird Gemeinschaft, das Wir-gefühl gepäppelt. Die Welt soll verbessert, kultiviert, zum Guten hin verändert werden. Meditation und andere Methoden, die in den Augenblick des Hier & Jetzt führen sollen, werden auch angeboten. Schon seltsam: auf der einen Seite das Bemühen, den Goldenen Augenblick jenseits von Vergangenheit und Zukunft und jeglicher Verbesserung  zu erfahren und auf der anderen Seite der Glaube an  (gegenwartsfliehende) Zukunftsvisionen. Da weiss man wohl theoretisch und verbalspirituell, dass das Ego im Leben sterben muss,  aber man will doch zuerst "mal kurz die Welt retten"...

Es kommt darauf an, wohin die Energien fliessen, in die eine oder andere Richtung... nach aussen oder nach innen. Ich glaube nicht, dass es da eine Gleichzeitigkeit geben kann... Denn die Umkehr in die Innerlichkeit fordert ALLES von dir - die Aufgabe der Welt, auch wenns gräßlich christlich-asketisch klingt: "Entsagung".  Und zwar im Schlechten wie im GUTEN!  Das wird gerne von den Guten Menschen mit ihren Idealvorstellungen einer besseren Welt vergessen! Die Kräfte lassen sich nicht splitten! Weltverbesserungsattitüden sind  die größte Falle auf dem spirituellen Weg. Hier blühen die schönsten Blumen des Bösen. Jede Absicht, auch die "höchste Absicht" ist Ego.
Open Mind? Eher wohl ein Closed System.


Die einzige Art des Werdens

über die man sich zu Recht lustig lachen kann, ist der Antrieb des ehrgeizigen, status- und machtidentfizierten Egos, in der Welt etwas zu werden. Das ist eine Krankheit, die dort, wo sie nicht zur Chance wird, irgendwann zum Bankrott führt. 
Es geht darum, die Richtung der Energie, der nach außen gerichteten Werde-Kräfte umzudrehen (christl. Umkehr) und sich mit dem Ursprung zu verbinden. Aus dem Ursprung erst wird man werden, der man ist: ein URSPRÜNGLICHER Mensch, ein URSPRÜNGLICHER "Wissenschaftler", der sein Wissen REIN aus dem geistigen Ursprung schöpft. Für den, der die Welt auf diese Weise von INNEN erfasst, braucht es keinerlei Wissensvermittlung mehr über äussere Medien.


Brunch-Aufstriche  selbstgemacht:

Normalen Schmelzkäse mit Schmand mischen, mit Milch oder Sahne cremig verdünnen und mit zerschredderten Katenschinken o.a. mischen. Statt Schinken lässt sich quasi alles vermischen: Pilze, Paprika, Salami, Meerettich, Lauch, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Oder: Fetakäse mit Schmand , etwas Milch (oder Frischkäse)  oder Sahne zu einer leichten Creme verrrühren, dazu Gurkenstückchen, geschredderte Oliven, Paprika, Pepperoni, Knoblauch,  usw. Ein kleiner Schuß Olivenöl - köstlich! Kann man auch sehr gut zu Kartoffeln essen.

Aber Vorsicht - auf dem Einfaltungs- resp. Weltentsagungstrip "hinwärts" ist das Genießen nicht erwünscht - genausowenig sollst du dich mit "dein Landchen" identifizieren...   "Ausgefaltet" wird erst  auf dem "Heimweg", dann aber lustvoll mit Karacho und garantiert ruch- und reuelos!
Ohne die Bereitschaft zum Verzicht lässt sich auch nichts genießen.

Aufpassen muss man nur, dass einem die Kilos nicht bis unters Kinn wachsen... die Beweglichkeit des Körpers ist hier wie dort ein wertvolles Gut...




Das Denken

hat sich für mich sehr vereinfacht. Auch wenn ich in vielem noch die "Alte" bin, (als Person habe ich mich weder auffällig verbessert noch verschlechtert, sondern simply angenommen) ist es doch auch gaaaanz  gaaaaanz anders. Neben dem moralitären Überich, dem Zensor, hat sich das gesamte mangelorientierte Ego verabschiedet. Das heisst, mein Denken hat sich dadurch sehr vereinfacht und bereinigt, weil es keine in die Ferne lockenden Begehrlichkeiten mehr gibt, an die es sich haften könnte. Und dies deshalb, weil es keinerlei Bedürfnisse gibt... Es gibt keinerlei Wünsche mehr, weil es nichts mehr zu verbessern oder zu verändern gibt.  (Ich rede selbstverständlich nicht von den lebenswichtigen normalen Bedürfnissen des Körper oder von dem "Wunsch" nach selbstgemachtem Käse...klaro)
Dieses platzsparende Denken entbehrt so ziemlich jeglicher diskursiver und linearer Eigenschaften, die früher den ganzen Raum einnahmen, weil es in seiner Wunschlosigkeit weder zukunfts- noch vergangenheitsorientiert ist. Das ist auch der Grund dafür, dass  die Quelle ungehindert sprudeln kann.

Lustig:

Immer wenn ich auf Männer treffe, die allzusehr linkshirnig und rational gesteuert sind, werde ich leicht schlüpfrig. Dann kann es passieren, dass mir beim öffentlichen Assoziieren von Musikinstrumenten spontan der "Dildo" einfällt. Das ging mir auch bei unserem knochentrockenen  OIE so, der die Materie , den Körper als Verpackung bezeichnet. Körperfeindlichkeit oder Körperängstlichkeit lässt das Weib  (bzw. die rechte Hirnhälfte)und das Kind in mir jede Distanz aufheben, dann habe ich große Lust, den Betreffenden  ganz dicht und ganz "dekorativ"  auf die Pelle zu rücken -  piiiieeehlen...!



Nochmal zu Ram Dass


Zitat R.D.: “Es ist nicht einfach zu begreifen, dass die spirituelle Freiheit etwas ganz Einfaches ist, etwas ganz Gewöhnliches, überhaupt nichts Besonderes, und das ist gerade das Kostbare daran!“

All die anderen Einäugigen, die immerzu das Unbesondere am Zustand jenseits von Ego betonen müssen, kommen bei mir langsam in den Verdacht, dass sie nicht wirklich in dem sind, was man Gewahrsein - die absolute "spirituelle Freiheit"! -  nennt. Diese Attitüde hat mir ein ähnlich schlechtes Gerüchle wie die falsche Demut mancher Christen. Es scheint mir zum guten spirituellen Ton zu gehören, seinen (Erleuchteten-) Status als "nichts Besonderes" hinzustellen.

Die WAhrheit ist - wie immer jenseits von Ego - ein Paradox: Es ist das absolut Besondere und zugleich auch nichts Besonderes.
Wenn man den BewusstseinsZustand vor- und nachher vergleicht, von diesseits und von jenseits von Ego, dann ist das absolut Besondere am Bewusstsein jenseits von Ego die BEWUSSTHEIT und die bewußte Anbindung an den Ursprung  - im Vergleich zur Unbewusstheit des Egos.
Es kommt auf die Perspektive an. Von "unten betrachtet", aus der personalen Perspektive ist das Bewusstsein jenseits von Ego das absolut Besondere. "Von oben" her aus der trans-personalen Perspektive ist es unsere wahre Natur, die wir nur vergessen hatten - in diesem Sinne nichts Besonderes.
Mir scheint, zu dem Zeitpunkt, als Ram Dass das og. Statement abgab, war er noch nicht fähig, sich in Paradoxen häuslich einzurichten. Und so war er nicht in der Lage, beide Sichtweisen einzunehmen: Hier: Alles hat sich geändert - Dort:  Nichts hat sich geändert.
(Die Begriffe "Besonderes" und "Besonderheiten" gehören wie es scheint zum allgemeinen BEgriffsinventar vieler spirituellen Sucher. Man sollte hier einmal  definieren, was man im spirituellen Kontext darunter zu verstehen hat, denn oftmals werden diese Begriffe  als Waffe gebraucht, um anderen Sucher und Findern "Besonderheiten" vorzuwerfen, wo diese von ihren spirit. Erfahrungen berichten.)

Was "Besonderheiten" angeht, würde ich das für mich erstmal so definieren: Alle geistige Erkenntnis/Erleuchtung usw. macht der EgoMind zu  "Besonderheiten", d.h. er verleiht ihm Dauer. So z.B. als ich damals in der "Kundalini-Zeit" dachte und glaubte,  i m m e r   auf diesem energetischen Level zu schweben, ich glaubte, dieser Zustand würde nie vorübergehen. Natürlich war dieser Zustand etwas ganz Besonderes, der Fehler: Der Egomind fixiert das Besondere zur Besonderheit. Zum Beispiel, als die Identifikation mit dem Körper erkannt und aufgelöst wurde, was etwas ganz Besonderes war, weil  d e r  Durchbruch in die Freiheit - da wurde auch hier das Besondere zur Besonderheit und zum Glaubenssatz: Jetzt kann mich von außen gar nie mehr irgend etwas verletzen, sagte und glaubte (!)  der Verstand und verlieh dem Besonderen den Status von Dauer und damit auch eine (neue) Eigenschaft.
Ja, vielleicht könnte ich sagen: diese üblen  "Besonderheiten" sind neue Glaubenssätze und Eigenschaften, mit denen das Ego sich identifiziert, wenn es mit dem Selbst identifiziert ist. Die größte Besonderheit ist hier natürlich die Leugnung des Menschseins im Glauben:  Ich bin Gott.


Rita Koch

hat  mit ihren Blog-Anschuldigungen diverser Personen die spirituelle Maskerade mancher Leute durchsichtig gemacht. Es gibt nichts besseres als (falsche) Anschuldigungen, um herauszufinden, an welchem geistigen Ort sich jemand befindet. Wenn  einer darauf mit Rechtsanwalt droht, hat er sich spirituell schon mal total disqualifiziert - zeigt er doch in seiner nackten Angst, wie sehr er mit Status, Ruf, Arbeit, Welt, Familie,  - kurz: Ego identifiziert ist. Damit ist seine spirituelle Glaubwürdigkeit hin. Man kann nämlich nicht mit der dual-personalen Ebene (Ego)  teilzeit- oder freizeitidentifiziert sein!
Jedem der Beteiligten wurde eine große Chance geboten - ob sie angenommen wurde?



Einheit

Auch hier gibt es zweierlei Einheitserfahrungen.
Einmal "von unten" her: aus der Individuations-Sicht ist Identifikation mit dem "Wir" - d.h. mit allen leidenden (!)Wesen eine  absolut unabdingbare personale Erfahrungstatsache. Diese Einheit betrifft die menschliche/ psychologische Dimension.

Die zweite Einheitserfahrung ist die "von oben". Jenseits jeglicher Identifikation: Einheit jenseits der Materie - die trans-personale Erfahrung in der Erkenntnis, dass es kein "Wir", sondern nur EIN BewusstSEIN gibt.
Beides tut not.


Groß von sich zu denken,

kann ungesunde selbsterhöhende Hybris oder gesunder Stolz sein. Wer von sich gering denkt, denkt auch von anderen gering. Für sich selbst nennt man das manchmal auch Bescheidenheit.
Aber: Wir sind groß und klein zugleich. Groß in unserer Göttlichkeit und klein in unserem Menschsein.
Die wahre Demut, die wahre Bescheidenheit vergißt niemals, dass wir neben unserer Göttlichkeit auch Mensch sind.