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Sonntag, 7. Februar 2016

Ohn' den Willen zu bemühen, tut alles aus Mir SELBST geschehen


Die Zen-Sentenz

 "Jeder Tropfen ist der erste Tropfen" aus dem Wasserfolter-Gleichnis impliziert die Annahme einer völligen StörUNanfälligkeit  oder Schmerzbefreitheit des "Edlen",  - insofern, dass es für den, der nur im Moment lebt,  keinerlei Erinnerung an die Vergangenheit bzw. an die vergangenen Tropfen/Torturen geben solle.  Das habe ich früher auch mal geglaubt. LOL.


Ich habe im letzten halben Jahr sage und schreibe  31 Zahnarztsitzungen (insgesamt über 40 Stunden) unter den Händen eines äusserst denk- und merkwürdigen Zahnarztes verbracht und hatte daher viel Zeit, den Schmerz und meinen Umgang mit ihm zu studieren. Bis zu meiner Glorreichen Auferstehung hatte ich mein Leben lang eine Zahnarztphobie: Bevor der ZA überhaupt Hand an mich gelegt hat, hats mich auf dem ZA-Stuhl regelrecht gelupft und geschüttelt, mir wurde schwindelig und schwarz vor Augen. Ich habe früher schon mit der Angst und den angstmachenden Vorstellungen experimentiert. Mit positivem Denken konnte ich meiner Ängste nicht Herr werden, obwohl ich mir der negativen und positiven Macht von Vorstellungen und Gedanken bewusst war, glaubte ich nicht so recht an Autosuggestionen.  Erst seit der "Glorreichen Auferstehung" im Jahre 2011  ist es mir möglich, angstfrei zum Zahnarzt zu gehen, und zwar deshalb, weil die angstmachenden Vorstellungen so gut wie gar  n i c h t   mehr auftauchen bzw. wenn Vorstellungen auftauchen, sind sie kraftlos -  zahnlos sozusagen. Das Kopfkino löst keine Emotionen aus,  macht kein Drama mehr. Was die Schmerzen angeht,  so kommen sie und gehn sie vorüber wie ehedem -  da ist nur keine Besorgtheit mehr, die den Schmerz angstvoll vorwegnimmt oder in die Zukunft hinein verlängert/projeziert. Mein Interesse richtete sich eher wissenschaftlich und neugierig auf meine Umgebung bzw. auf die Tätigkeit des Zahnarztes.
Als ich letztes Jahr im Krankenhaus lag mit Vorhofflimmern und einem Puls von um die 300/Min. (für über 24 Stunden) fand ich das weniger beängstigend als interessant;  der schnelle stotternde Puls war weithin hörbar, weil der Apparat, an den ich angeschlossen war,  laut gestellt war und der Herzschlag hörte sich für mich an wie eine Botschaft in Morsezeichen. Meine Aufmerksamkeit war mehr auf das Geschehen in meiner Umwelt gerichtet, als auf körperliche Phänomene fixiert.  Früher hätte ich mir die Zeit mit einem Buch vertrieben -  in meiner Gegenwärtigkeit wird es mir heute niemals mehr langweilig, ich bedarf keinerlei Zerstreuung oder Ablenkung mehr.


Erfahrungen

sind da, um gemacht zu werden, ungeachtet dessen, dass Erfahrungen als solche nur in deiner Vorstellung existieren. Nicht, weil da "Niemand da" ist, der Erfahrungen machen könnte, wie die Neo-Entleerten gerne behaupten, für den, der noch nicht erkannt hat, dass das Ego eine reale  Illusion ist, ist da immer noch "Jemand", der reale Erfahrungen macht. LOL.
Unter den Neo-Entleerten sind es insbesondere die fundamentalistischen erbsenzählenden Wortglauber, die glauben, dass du deshalb keine Erfahrungen "machen" kannst, weil alles einfach ohne dich, den Macher,  geschehe bzw. "erscheine".  Das ist nichts als Wortwixerei, derweil sie wie eh und je mit ihren Erfahrungen identifiziert sind  und  ihr Nichts & Niemand-Fetisch ein verkappter Jemand ist.

Desidentifizierung von der Materie bedeutet, nicht mehr mit den irdischen (körperhaften) Erfahrungen identifiziert zu sein. Nicht mit Erfahrung identifiziert  zu sein, heisst, dass man z.B. keine Weltbilder und Ideologien aus seinen Erfahrungen herleiten kann, derweil die Erfahrungen  nicht dementsprechend  interpretiert werden.  
Solange man im Körper ist, macht das Ich sinnliche Erfahrungen, es weiss, es HAT einen Körper, aber IST nicht sein Körper (incl. Erfahrungen) - anders gesagt ist es  IN  der Welt, aber nicht VON der Welt.


Dämonen

Früher schon fragte ich mich des öfteren, warum gerade muslimische Frauen so häufig von sog. Dämonen besessen sind. 
Dämonen sind offenbar typisch für die patriarchalischen Religionen. Kannte das Heidentum Dämonen?
Natürlich gibt es in Wirklichkeit keine Dämonen, genauso wenig wie es einen "Bodhisattva" gibt. Was man Dämonen nennt, sind wie die Götter Archetypen bzw. abgespaltene psychische Anteile.  Der Dämonenglaube entspringt dem primitiven archaischen Bewusstsein, welches die Symbole für den "Mond" hält.
Muslimische Frauen sind  unterdrückte Frauen und sie projezieren wie alle Unterdrückten zumeist ihre unterdrückten Anteile  als Dämonen nach aussen. Um so weniger Verdrängung, umsoweniger Schatten/Dämonen. Musliminsche Frauen müssen eine ganze Menge in ihrem Leben verdrängen:
Über Kindesmißbrauch im Islam siehe Video des Al Hayat TV:
 https://www.facebook.com/alhayattv.net/?pnref=story

Ein Mann kann Geschlechtsverkehr mit Tieren wie Schafen, Kühen, Kamelen haben.
Jedoch sollte er das Tier töten, nachdem er seinen Orgasmus hatte. Er sollte nicht das Fleisch an die Leute in seinem eigenen Dorf verkaufen; jedoch das Fleisch ins nächste Dorf zu verkaufen ist erlaubt.”
Ayatollah Ruhollah Khomeini, oberster Rechtsgelehrter und Ex-Staatsoberhaupt des Iran. Derselbe der 29jährig eine 15jährige heiratete und für Tausende von Hinrichtungen verantwortlich ist…
Die Lösung findet sich hier:
Ibn Sharib erzählt, Ib Abdul Talib habe gesagt: Immer wenn seine Frauen sich in ihrer monatliche Reinigung (d.h. Menstruation) befanden, sah ich den Gesandten Allahs (sws) (Mohammed) des Öfteren in der Nähe seiner Kamelherde. Dort pflegte er liebevollen Umgang mit den weiblichen Tieren, wandte sich aber mitunter auch den Jungtieren beiderlei Geschlechts zu.? (Sahih Al-Buchari Bd. 2, Nr. 357)...

Das Denken ist die Krankheit

Ohne Suche läuft nichts. Auch Buddha hätte ohne Suche niemals gefunden. Es ist für den Verstand normal, dass er den Himmel dort sucht, wo er ihn nicht findet, nämlich in der Aussenwelt, statt in seiner Innenwelt. Die Umkehr in die Innenwelt ist keine leichte Angelegenheit, sie  fängt mit der Selbstannahme an und hört mit der Einheitserfahrung auf.

Erst mit mit der Selbstannahme hat man m. E. aufgehört, im AUSSEN zu suchen. Ab jetzt geht es darum, permanent ausgerichtet zu sein auf dein persönliches Hier und Jetzt, nirgendwo sonst findet man Gott bzw. sich Selbst. Die Suche nach deiner Wahren Natur hat erst dann wirklich aufgehört, wenn du erkennst, dass DU als der Sucher nichts anderes als das Gesuchte bist. (Dieses Letztgültige Ereignis nennt man auch Hieros Gamos. Heilige Hochzeit. Einheit. Nichtzwei. Advaita...usw.)

Die Neo-Entleerten reden viel von Erscheinungen, Phänomenen, - was ihnen so erscheint, scheint ihnen in der Aussenwelt zu erscheinen. Dem Herrn Fredo erschien vor einigen Jahren gar einmal so etwas wie ein "Alltagsleben", - ein wahrhaft ausserirdisches Phänomen, LOL.

Doch es geht nicht um Dinge da draussen, um die Erscheinungen oder "Phänomene", die in der Aussenwelt "erscheinen", es geht allein darum, dass du erkennst, dass sie in deinem Denken "erscheinen" - nirgends wo sonst! Deshalb ist aus der höchsten Sicht das Denken die Krankheit, besser gesagt, alles Gedachte ist  u n w a h r . "Unwahr" deshalb, weil jenseits von Richtig und Falsch, Gut und Böse, Gesund und Krank.

Schon wenn man von den "Phänomenen" nur spricht, hat man - nicht die Dinge selbst, sondern unsere Vorstellungen von den Dingen - in Gedanken in ein Aussen projeziert, welches gar nicht existiert ausser in unserer Vorstellung als Dinge, die außerhalb von mir, dem Subjekt erscheinen.

Nochmal:  Es gibt  keine äusseren Erscheinungen/Phänomene. Wenn etwas "erscheint", erscheint es in deinem Kopf - du DENKST sie dir nur in einer scheinbaren Aussenwelt.
Du sagst nun, dass bei dir u.a. so etwas wie Wut, Ärger, Trauer, Freude  "erscheinen" kann, wenn "Niemand da" ist....Hah, dass "Niemand da" ist, basiert ja gerade auf der Abwesenheit von div. negativen oder positiven Emotionen,  die immer die Anwesenheit  von Ego signalisieren.

Wenn ICH nun sage, die Ereignisse erscheinen, dann bedeutet das, sie geschehen aus (s)ICH SELBST heraus, ohne dass da "Jemand" ist, der in das Geschehen eigenwillig eingreift.  Es gibt kein (objektives) SELBST ausser dem MEINEM. Wenn die Dinge aus sich SELBST heraus geschehen, dann meine ich damit, sie geschehen nicht aus dir, sondern aus MIR selbst heraus.
Mit dem "Erscheinen" ist immer nur die SUBJEKTIVE absichtslose Wirkung gemeint, die meinem (nicht deinem!) absichtslosen  Handeln  - dem spontanen absichtslosen Handeln aus sich SELBST bzw. dem "Grundlosen Grund"  heraus - folgt.  Die Dinge "erscheinen" nur dem, der reinen, d.h. absichtslosen Herzens ist. Deswegen kann Wut nicht erscheinen, genauswenig wie die egoische Freude nicht  absichtslos und ohne Grund "erscheinen" kann.

Man möge mich berichtigen, nach allem, was ich bislang von ihren Anhängern über Neo-Advaita höre und lese, scheint diese Lehre zu verkünden, dass auch das Ego in seiner konstruktiven und destruktiven Wirkung eine "Erscheinung" sei, die aus der selben Quelle, dem "Vater", dem "Quellenden Urgrund" fliesse.  Mit Logik kommt man hier zwar nicht weiter, aber dennoch frage ich mich, wie das sein kann, wenn doch das Ego dasjenige ist, was die Verbindung zum Urgrund verdeckt und verhindert... Also mal ehrlich - hey ! -  wie könnte  "Jemand" ein absichtsloser Ausdruck von "Niemand" sein?  - wenn das ein göttliches Paradox sein soll, dann freß ich  meinen Hexenbesen, ihr folks von der Neo-Front! Meister Ablass kann mir offensichtlich auf meine Fragen auch keine Antwort geben, er hat sich ins Exil verdrückt.
Tja, Herr A., was meinen Sie, sind die Steine und das Geröll, welches den Lauf des Wassers staut und verdreckt, aus derselben Quelle wie der Fluss?
Warum ich mich hier so ozeanisch über Neo-Advaita auslasse? Keine Ahnung, vielleicht liegts daran, dass ich selbst nicht weiss, woher das Ego und seine Illusionen und Scheinbarkeiten herkommen und die Neo-Entleerten darauf eindeutige Antworten zu haben scheinen? Wen kümmert's. 


Ernst beiseite - die Frage wäre:  Warum gibt es dieses Ich, welches auf der Weltbühne durchaus seinen berechtigten Dienst tut und auch tun muss, aber dennoch die "Krankheit" (Identifizierung)  ist, von der wir genesen bzw. lassen  müssen, wollen wir endgültige Befreiung erlangen?
Die Frage ist nur rhetorisch, weil mich die Antwort ehrlich gesagt nicht interessiert. Mich interessiert kein Grund, kein Warum... aber kann es vielleicht sein,  dass der pseudo-entleerte Verstand einfach nur eine seiner beliebten Schlussfolgerungen gezogen hat, wenn er das Ego derselben Quelle zuschreibt wie das SELBST? WENN es so ist, dass........, dann folgt daraus, dass..... und flugs konstruierte er sich eine Neo-Wahrheit: mit dem Ego zur Erleuchtung.
Sagen wir mal, der  Egomind postuliert eine philosophische Annahme, eine Prämisse, die ungefähr so lauten könnte:
Alles, was in der Welt geschieht, all unser Machen und Tun erscheint ohne (meinen) Willen und Absicht aus dem grundlosen Grund. Egal, was wir auch tun und machen, wir können  nicht anders handeln, als wir handeln, weil all unser Handeln determiniert ist.
Als Glaubensartikel für die Masse ist so eine Prämisse unschlagbar! Der freie Wille, das menschliche Gewissen ist total eliminiert. Du bist nicht verantwortlich für was immer du auch an Gutem und Bösen tun magst!  Alles ist in diesem Falle gleich gültig, das Böse wie das Gute.

Das größte Problem dabei ist aber, dass hier das, was für jeden Einzelnen eine absolut SUBJEKTIVE Letztgültige Erfahrung/Erkenntnis ist und bleibt, verallgemeinert und objektiviert wird, wobei Jemand (Ego) aufgefordert wird, zu glauben, dass "Niemand da" ist, der irgendetwas tut.
 Also der Egomind, der nichts anderes tun kann als glauben (im Sinne von für wahr halten) , wird aufgefordert zu glauben, dass es ihn und sein Machen und Tun im Grunde gar nicht gibt. Und dass er keine Wahl hat, anders zu handeln, als er handelt, weil eh alles determiniert sei.  Das bedeutet recht eigentlich, dass  die (Aus-)Wirkungen des Egos keine Ursachen haben bzw. ihre Ursache im Ursprung haben, dem "Vater", Gott.
PS: Womit ich hiermit den Bogen zurück zu Tom de Toys schlage...


Suche

Man kann das Ich nicht daran hindern, Gott dort zu suchen, wo er nicht ist - in der Aussenwelt. Zur Aussenwelt zählen Bücher, Ashrams, Meister. Lehren. Übungen, usw.  Die erste Etappe der Suche - der Umkehr - ist gegeben, wenn du begriffen hast, dass es um die Annahme deiner BEfindlichkeit deines persönlichen Hier und Jetzt geht. Alles weitere ergibt sich von SELBST aus der Annahme.

Das Eine ohne das Zweite

ist kein philosphisches Postulat.  Nichtzwei ist die Erkenntnis der Einheit - dass du SELBST das "Eine ohne Zweite" bist  -  das EINE, EINzige , ungeteilte ALL-EINSige SUBJEKT ohne ein Objekt. 
Die WAHRHEIT ist unmittelbare ungeteilt erscheinende  WAHRHEIT nur im ungeteilten absoluten SUBJEKT und kann nicht übertragen oder verallgemeinert werden.
Früher sagte ich, dass ich erkannte, dass ich GOTT bin, jetzt scheint mir der Terminus Absolutes SUBJEKT passender... Im Wort Gott schwingt noch ein numinoser Pathos, im SUBJEKT ist Gott (s)einer falschen Heiligkeit beraubt. Wo ich mich als dieses absolute SUBJEKT erkannt habe, hat sich nicht nur Gott, sondern auch alle anderen in der Einheit aufgelöst. Kein Du, kein Wir, keine Anderen.


Der Begriff SELBSTfindung

ist auch irreführend. Es gibt jenseits von Ego weder ein Ich noch ein SELBST - derweil mein SEIN ein einziges ungeteiltes SEIN ist und weil es jenseits von Einheit NICHTS gibt, was man mit Worten beschreiben könnte.
Jenseits von Ego ist Jenseits von Einheit. Param Advaita. ICH BIN ein ALL-EINiges Individuum. LOL.

Die zeitlose WAHRHEIT ist zwar apodiktisch, aber duldsam.  Sie läßt sich nicht pro und kontra diskutieren, duldet aber jeden Widerspruch. Viele Lehrer geben sich diktatorisch-apodiktisch, es ist jedoch nicht die WAHRHEIT, sondern  ihr spirit. Ego, welches keinen Widerspruch duldet. Ihre Lehren aber sind auf Sand gebaut, was Lehren aber ganz allgemein so an sich haben...
Gibt es eine Lehre, die Widerspruch duldete? Jede Lehre ist apodiktisch, insbesondere sind dies die Irrlehren. Es gibt nur Lehrer/Menschen, die keinen Widerspruch dulden. Um den apodiktischen Lehrer bildet sich oft ein apodiktischer Personenkult. Zweifel und Abweichung  von der Lehre wird abgestraft oder es mit "Konsequenzen" und  Liebesentzug gedroht. Wenn der Meister keinen Widerspruch duldet, ist er kein wahrer Meister. Allein die WAHRHEIT ist apodiktisch. Eine Lehre ist konservierte eingefrorene WAHRHEIT, insfern ist es ein Unding für einen Meister, mit seiner Lehre identifiziert zu sein. Ist er das, dann ist er zwar ein Lehrer, aber kein Meister.
Der Wahre Meister  lehrt ohne zu lehren, er hat kein "Lehrgebäude", er lehrt keine Gedankenkonstrukte und schachert nicht mit Glaubensartikeln und  "Ablässen".  Dass und wie er lehrt, kann nur der Empfängliche sehen, der die inneren Augen hat zu sehen und die  inneren Ohren zu hören.  Dem Empfänglichen  ist die ganze Welt ein Guru. Ein Lehrer braucht zur Verbreitung seiner Lehre Schüler. Der Meister ist in sich SELBST Lehrer UND Schüler. Er bedarf keiner "Anderen".  Das Tun des Wahren Meisters ist SELBSTbezüglich - er  lehrt lernend aus und für sich SELBST heraus. Der wahre Meister steht jenseits von Spiritualität,  - param advaita - für ihn ist Spiritualität nur ein Wort unter vielen: absolut bedeutungsleer.



Wissen

des Verstandes kann richtig oder falsch sein. Die lebendige fleischige absolute WAHRHEIT - die universelle Weisheit aus der Quelle - aber ist nie richtig, sondern WAHR und ihr Gegenteil,  die UNwahrheit ist niemals falsch, sondern unwahr. Deshalb kann der Lebendigen WAHRHEIT nicht widersprochen werden.
Nur das  angelernte Wissen der relativen Wahrheiten kann richtig oder falsch sein, deshalb kann man widersprechen und  pro und kontra diskutieren.
Weil die Lebendige WAHRHEIT allein für das erkennende SUBJEKT absolut ist,  ist sie auch allein für das erkennende SUBJEKT "apodiktisch" , niemals aber kann und sollte der Lehrer (der Wahrheit) apodiktisch sein. Denn die lebendige WAHRHEIT läßt sich nicht lehren, ohne dass sie zur relativen Wahrheit wird, wo das Gewahrsein nicht entwickelt ist. 
Die WAHRHEIT duldet nicht nur jeden Widerspruch, sie duldet ALLES. (lol) Nichts kann ihr genommen oder hinzugefügt werden. Der WAHRHEIT ist es egal, wer an ihrem Stuhle sägt...LOL.

Am Ende der Tage werden viele kommen und in Jesu Namen sprechen: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Deshalb sagt Jesus im NT: Seid wachsam! Zündet Eure eigenen Laternen an, statt dem Irrlicht eines falschen Lehrers zu folgen.
Ein wahrer Lehrer  fordert nichts, nicht einmal deine Hingabe, erst recht keinen  bedingungslosen Glauben an seine Lehre. Er kann warten, bis die Hingabe von SELBST erwacht.Ein wahrer Lehrer hilft das Herz zu öffnen, damit es die WAHRHEIT dort empfangen kann, wo die WAHRHEIT  erkannt werden kann.  Denn ein wahrer Lehrer ist sich bewusst, dass die absolute WAHRHEIT, dort wo sie vom Verstand vereinnahmt wird, zur relativen Wahrheit verkommt, wenn das Herz noch nicht bereitet ist, die WAHRHEIT aufzunehmen.  Deswegen sagt er, statt Glauben zu fordern: Glaubt mir  n i c h t   - SEHT SELBST! Macht die Augen und Herzen auf!
Ein wahrer Meister "liebt" seine Schüler nicht auf persönliche Zuwendungsart, d.h. er bindet seine Schüler nicht an sich, ist auch kein umärmelnder "Papaji", Ersatzpapi, sondern läßt sie frei. Die LIEBE des Meisters ist unpersönlich, sie  gibt dir nichts, sie klebt nicht wie Bärendräck, sondern nimmt dir letztlich alles. Die Liebe eines Meisters ist nicht "wohlwollend", sie geht nicht auf deine Bedürftigkeit nach Liebe ein - bevor sie den Frieden bringt, bringt sie das Schwert, welches alles Unwahre vom WAHREN scheidet.
Ganz schlimm, wenn der Meister bei Verlassen der spirit. Community dem Untreuen gar mit dem ewigen Verderben oder höllischen Strafen droht oder/und verzweifelt versuchen sollte, von seiner Lehre/ "Wahrheit" zu  ü b e r z e u g e n  - Überzeugungsarbeit ist IMMER die Arbeit eines Egominds. 

Ein Guru, der sich in einem apodiktischen Autoritätswahn wie ein "Pöser Pädagoge" verhält, ist mit dem inneren Aggressor identifiziert bzw. mit dem patriarchalischen männlichen Rollenmodell. Unter der Herrschaft eines solchen spirit. Egos bilden sich  schnell totalitäre faschistoide Strukturen, nicht anders als in einer politischen Partei, die eine rigide Linientreue verlangt und Abweichlern mit Strafe/Konsequenzen droht. Meisterschaft ist keine akademische Würde,  keine äussere Errungenschaft und liegt in keiner Lehre, sondern liegt  allein in der  Bemeisterung des eigenen Ichs, ungeachtet dessen, ob die Welt davon weiss oder nicht. Nur ein Meister kann beschreiben, was ein Meister ist bzw. nicht ist. LOL.

Wenn Jesus sagt, dass er der WEg, die Wahrheit und das Leben sei, dann spricht er dies als unser innerer Meister, als der einzig wahre Vermittler zum Vater, als unser Wahres SELBST direkt in unser offenes Herz hinein. Zum Vater, dem Absoluten, dem Gewahrsein/Göttlichen kommt man nur über den Sohn, d.h. über die Menschwerdung (Individuation)  bzw.  SELBSTfindung. Niemals sollte sich ein  Guru oder spirit. Lehrer in seiner Personhaftigkeit als WEG, WAHRHEIT und LEBEN darstellen bzw. als den (einzigen) Sohn, über den man zum Vater kommt. Christus ist unser aller innerstes Herz.  Vorsicht sollte man als Sucher auch dort walten lassen, wo der spirit. Lehrer sich allzuoft fremder Meisterzitate bedient oder z.B. auch allzusehr mit Jesus identifiziert ist, derweil er seine (guten oder schlechten. LOL)  Befindlichkeiten mit allzuviel Jesuszitaten untermauert und sich als der inszeniert, der uns auf den Wolken des Himmels kommend am Ende der Zeit versprochen wurde. (Dies gilt auch für den Erfinder des Holofeelings). J.C. erscheint jenseits von Raum und Zeit -  nirgends anders als am Himmel unseres weit geöffneten Herzens.
Ein Meister ist weder dies noch das - Neti neti.

Tom de Toys

schreibt auf Facebook:
der idealistische kardinalfehler, den alle esoteriker (wie zb der spiri-chefideologe Werner Ablass) begehen, liegt in dem quasireligiösen aberglauben, BEWUSSTSEIN existiere (als erleuchtete "absolute wahrheit") unabhängig von der wirklichkeit, obwohl es nur ALS wirklichkeit wahrgenommen wird. und zwar völlig egal, ob der bewusstseinsinhalt als (materielle) "welt" oder (meditative) "leere" empfunden wird. LEERE existiert nur genauso als informationsobjekt wie der rest des angeblichen "traums gottes", sie findet IM traum ALS trauminhalt statt. deshalb macht es überhaupt keinen sinn, das SEIN als realität ODER illusion zu definieren, diese dualistische entscheidung ist völlig absurd im angesichte der tatsache, daß ALLES (auch "leeres" bewusstsein) eine eigenschaft, ein aspekt des SEINS ist. dazu ein zitat von meinem lieblingsautor:

"So wie das Universum unser Bewußtsein produziert, so ruft unser Bewußtsein das Universum hervor, und diese Erkenntnis transzendiert und beendet die Debatte zwischen Materialisten und Idealisten (oder Mentalisten), Deterministen und Verfechtern des freien Willens, die das yin und das yang in den philosophischen Ansichten vertreten."
Alan Watts, in: DER LAUF DES WASSERS (1975)

https://www.facebook.com/Neuroatheismus/?fref=nf
Ich habe keine Ahnung, was der "spiri-Chefideologe Werner Ablass" noch so an Irrtümern begeht und verstehe auch nicht so recht, was genau der Anti-Spiri-Ideologe, seines Zeichens Neuroatheist (Jeder Ismus ist Ideologie!) eigentlich genau sagen will...
Was mich angeht, sag ichs mal so: Bewusstsein existiert nicht als Absolute Wahrheit irgendwo außerhalb von mir und das Nichts bzw. die  Leere ist nicht wahrnehmbar, genauso wenig wie das Toy'sche Loch ohne Umrandung wahrnehmbar ist. ...hm..wie kann man z.B. den Hintergrund auf dem z.B. ein Geräusch stattfindet, wahrnehmen? Gewahrsein, Bewusstheit ist der Hintergrund, die Leere, die der Fülle gewahr wird. Untrennbar.

Leere existiert daher  auch nur als ein Gedankenkonstrukt, welches die Abwesenheit von Ego bezeichnet. Nichts, Leere oder Abwesenheit läßt sich nicht beschreiben, sowenig wie das Toy'sche Loch als Loch beschreibbar ist, wenn man seine Umrandung wegnimmt. Denn erst Begrenzung macht das Loch zum Loch. LOL. A. Watts verstehe ich hingegen sofort:  Die Neu-Entleerten bzw. Neu-Advaitisten sind i.d.R. einäugige zwangsneurotisch strukturierte Pöse Paternoster, unerlöstes Yang, Gefangene einer Leere, der es an der (Yin-)Fülle mangelt. Ein Sein ohne Werden - einen Determinismus ohne Evolution -  postulieren tut nur ein Eunuche. Eunuchen für das Himmelreich...?LOL Never ever!
Apropro Himmelreich: Da meinte der Herr Fredoo neulich doch tatsächlich (sinngemäß), dass das Himmelreich nur ein nichtsnutziges poetisches romantisches Wort sei. Dschiiiiisaaaaaaas Kreiiiiiiist, Herr Fredo!  Pfui over you!
Dass die Metaphern - abgesehen von ihrer letztgültigen Bedeutungsentleertheit - erstmal einen Inhalt haben, einen WIRKLICHKEITScharakter, ein WAHRhaftiges SEIN, beschreiben, kommt diesem abgefuckten Wortfetischisten wohl nicht in den Sinn. Dabei war er dem Himmelreich in seiner Erfahrung des "Eigentlichen" so nah - naher gehts nicht!
Wenn das "Eigentliche"  nicht der Himmel ist/war, dann war es auch nicht das "Eigentliche" bzw. der Himmel. Ach Babylon.... da kann ich nur hoffen, dass irgendwann einmal auch in und für Herrn Fredo  "das Wort Fleisch" werde... AMEN.




Was Bewusstheit - Gewahrsein

angeht, möchte ich noch mal richtigstellen, dass es dabei keineswegs um eine "360 Grad-Bewusstheit" geht, die gleichzeitig "alles" im Fokus hat, und die Dinge der Inneren sowie die Dinge der äusseren Welt umfasst, wie es wohl vom Egomind verstanden wird. 
Gewahrsein ist schlicht und einfach die nichtwissende Bewusstheit darüber,  mit der Quelle/Gott/Fülle verbunden zu sein,  - mit mir SELBST.


Ich will

Osho:
Ohne “Ich will” gibt es keine Freiheit! Du bleibst ein Kamel. Und dass du eines bleiben sollst, genau das wollen alle Machthaber – im Religiösen, Politischen, Sozialen. Reine Kamele sollt ihr sein, hässlich, ohne alle Würde, ohne alle Anmut, ohne alle Seele, einfach bereit zu dienen, willige Sklaven zu sein. Der Gedanke an Freiheit ist ihnen nicht einmal in den Sinn gekommen. Und das sind keine philosophischen Aussagen, das sind Wahrheiten.
Kamel? Na ja, für die "Machthaber", ansonsten befände ich das als ein ziemlich unfreundliches Urteil, denn wenn man nämlich hinter die "Kamele" guckt, sieht man Kinder, denen der Wille schon früh gebrochen wurde! Offensichtlich geht es Osho hier nicht um die innere nichtbedingte und "absolute" Freiheit, sondern um die bedingte, "gegebene" Freiheit, die von äusseren Einflüssen und Umständen  abhängig ist - eine Freiheit, die man sich "nehmen" kann durch Aufstand, Rebellion gegen die äusseren Machthaber, statt die inneren Überich-Instanzen zu entmachten. "Das sind Wahrheiten"? Ja, relative Wahrheiten sind das. Die wahre Freiheit ist absolut, weil sie nicht von dieser Welt (gegeben) ist. Die wahre, d.h.  Innere Freiheit ist so frei, dass sie der Welt, dem Kaiser gibt, was des Kaisers ist, ohne dass ihr, der Freiheit,  etwas genommen oder hinzugefügt werden könnte.
Der letztgültig zu sich SELBST befreite "EigenWille" ist kein Wille mehr, der FÜR etwas kämpft oder sich GEGEN etwas richtet.  Der befreite Wille will,  ohne zu wollen, d.h. er ist absichtslos und im Einklang mit dem Tao/Willen Gottes. Der befreite Wille LIEBT und tut, was er will, LOL. (Hier stosse ich wieder an  die Grenzen der Beschreibbarkeit, denn es gibt keine Worte für den zustands- bzw. eigenschaftslosen Zustand jenseits von Ego,  - wie jedes Wort ist auch der Begriff des Willens  hier eigentlich absolut unpassend, bedeutungsleer. 

Osho:
Ist den Hindus oder den Christen oder den Buddhisten oder den Mohammedanern je der Gedanke an Freiheit gekommen? Nein. Sie alle sagen aus einem Munde: “Alles wurde bereits beschlossen. Wir müssen nur folgen.” Und alle, die folgen, sind tugendhaft, und alle, die nicht folgen, werden bis in alle Ewigkeit ins Feuer der Hölle fahren.
Ja, neben den hinduistischen, christlichen, buddhistischen und muslimischen Kamelen gibt es neuerdings auch die Neu-Advaita-Kamele , die dasselbe sagen, nur in grün: Du musst nicht suchen, du bist schon da. Sorge dich nicht um deine Erwachen, Du bist schon erwacht. Egal, ob du Gutes oder Böses tust, alles ist  determiniert, du hast keinen Willen und keine Wahl und kannst nicht anders handeln als du es tust. Ein fataler Glaubenssatz, nicht weniger destruktiv als das schwarzchristliche Dogma: Du bist schon erlöst, denn Jesus ist für deine Sünden gestorben. Und an Followern fehlt es ihnen wahrlich auch nicht.

Osho bzw. Zarathustra (Nietzsche):
Meine Brüder, warum bedarf es des Löwen im Geiste? Warum genügt nicht das lastbare Tier, das entsagt und ehrfürchtig ist?
WAs das lastbare Tier betrifft: Man kann nicht einem Willen entsagen, den man nicht hat. Es bedarf einer großen Stärke, eines enormen Mutes und der  KRAFT eines Löwen - um den Drachen/Schatten zu besiegen - um den inneren Aggressor, das Sado-Maso- Überich in diesem inneren Djihad zu exorzieren und einen eigenen Willen zu entwickeln und mit eigenen Augen zu sehen.  Um nichts anderes geht es nämlich beim Heiligen Krieg - um die Individuation.  Dass der geläuterte  "EigenWille" letztlich auch transzendiert wird, um Ganzheit zu erlangen/erkennen, steht vorläufig noch auf einem anderen Blatt bzw.  ist nicht weiter beschreibbar, weil paradox. 

Osho:

Zarathustra will damit sagen, dass alle eure sogenannten Heiligen nichts anderes sind als vollkommene Kamele. Sie haben Ja gesagt zu den toten Traditionen, den toten Sitten, den toten Schriften, den toten Göttern. Und weil sie vollkommene Kamele sind, werden sie von unvollkommenen Kamelen angebetet. Klar.Zitatende
Heilige sind meist keine Mystiker, sondern die unverbesserlichen spirit. "Gutmenschen" (nicht zu verwechseln mit dem faschistoiden Gutmenschen, der Gutes mit dem Bösen verwechselt), die mit dem Guten identifiziert sind und mit dem Gutes-Tun. Daran erkennt die Kirche Heiligkeit; an äusseren Merkmalen, "Wunder"... am Tun. Mystiker "tun" nichts. LOL. 
Es ist selten, dass ein Mystiker von der Kirche heiliggesprochen wurde, die meisten wurden als Ketzer hingerichtet oder standen mit einem Bein im Gefängnis - eben weil ein Mystiker jenseits aller Traditionen steht, er hat die Tradition, die Religion transzendiert. Deswegen ist ein wahrer Mystiker aber nicht GEGEN jede Tradition, sondern hat sie eingeschlossen (Gegensatzvereinigung Exoterik-Esoterik). Ein Mystiker ist deshalb "unbeschmutzt von Heiligkeit", weil er über die Heiligkeit hinausgegangen ist, weil er sie transzendiert hat, und  nicht, weil er Heiligkeit ablehnt oder verachtet.  Im Herzen des Mystikers ist die tote Tradition/Schrift lebendige WAHRHEIT geworden.) Heute werden Mystiker nicht mehr hingerichtet, sondern verstoßen, aus der "Gemeinschaft der Heiligen" verbannt, exkommuniziert.

Osho:

Erstens also ist es Nietzsches Zarathustra – vergesst das nicht; er hat nichts mit dem originalen Zarathustra zu tun. Und zweitens: Wenn ich darüber spreche, ist es mir egal, was Nietzsche sich dabei gedacht hat – und ich habe auch nicht die geringste Möglichkeit zu wissen, was er sich dabei gedacht hat. So wie er Zarathustra benutzt hat, so benutze ich ihn!

DAs ist ja doch immer so, dass wir den Worten anderer die  Bedeutung geben, die sie für uns haben soll. Dem einen ist dies bewusst, dem anderen nicht. Osho war sich des "Bedeutungsgebers"  bewusst und hat die Verantwortung dafür übernommen. Auf diese Weise "nutze" auch ich meistens die Worte anderer ohne Ansehn der Person oder mich zu fragen oder zu berücksichtigen, was die Person gemeint haben könnte. Wie ein Kind, das denkt auch nicht darüber nach, was jemand meint, sondern versteht es spontan so, wie es, das Kind, es halt versteht. Unter der Herrschaft des zwangsstrukturierten und -strukturierenden  Egos allerdings versucht man immer herauszufinden, wie der Schreiber oder Sprecher es gemeint haben könnte, damit man dessen Ego zufriedenstellt und der Dialog im Fluss bleibt.  Unter der "SELBSTherrschaft"  der Losigkeiten,  LOL, handelt es sich um ein rücksichtsloses skrupelloses schamloses beziehungsloses SELBSTbezügliches Lehren-Lernen, wie beim Kind, solange es noch unschuldig ist...

Nietzsche hat immer gegen das Christentum polemisiert: Ihr Christen solltet mir erlöster aussehen... Mit Recht. Allerdings hat er das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und das Wahre Christentum (die Essenz, für die Jesus Christus steht)  nicht vom exoterischen Kirchenchristentum differenziert, welches sich bis heute weit von der Botschaft Jesu entfernt hat.

Das Christentum, gegen das er angetreten ist, war sein innerer Aggressor, sein Über-Ich. Ich weiss von was ich rede, ich habe den selben Kampf gekämpft, deshalb war mir Nietzsche auch ein geliebter Bruder und Begleiter auf meinem Weg. Er war eine Klerikerseele wie die meine. Sein Vater war Pastor, wie meine "Väter" Pastoren und meine Mütter Nonnen waren. Die Freiheit, die er erstrebte, war die Freiheit von der sadistischen Oberherrschaft seines schwarzchristlichen Über-Ichs, welches den kindlichen Willen schon im zarten Alter aufs Brutalste gebrochen hat. Das war ErziehungsUsus bis in die 1968er), Nietzsche hat - im Gegensatz zu dem dogmatischen Kirchenchristen -  nicht den Stock geschluckt, der ihn geschlagen, sondern hat ihn sich durch sein Schreiben langsam und überaus schmerzhaft herausexorziert. Ob es ihm ganz gelungen ist, kann ich nicht beurteilen, vielleicht ist er ja auch darüber wahnsinnig geworden. 

Viele Heilige der kath. Kirche waren Masochisten, die ihre infantile Not zu einer spirituellen ReifeTugend stilisierten und der "Pöse Paternoster"  hat diese destruktive Art der Heiligkeit - recht eigentlich den Kadavergehorsam -   nicht selten mit Heiligsprechung belohnt.  Die Herrschenden haben es leicht mit Menschen, denen als Kind schon der Wille gebrochen wurde. 
In diesem Kontext aber ist es keine  spirituelle Tugend, willenlos zu sein, sondern eine Krankheit. Das ozeanische Glücksgefühl, welches sich in der Identifikation mit dem innren und äusseren Aggressor einstellt, wird meist verwechselt mit der Großen Erfahrung der Einheit mit dem SELBST.  Die regressive, prärationale "Spiritualität", die sich aus einer solchen Willens-/Ichchwäche und Aufgehen im "Wir" ergibt, macht aus diesen Menschen infantile regredierte willenlose Roboter mit vorlieblich faschistioder Gesinnung - Menschen, die nicht ihrem  "Heiligen Geist", sondern dem Kleingeist, dem inflationierten Ego des autoritären Führers/Gurus bzw. dem internalisierten Aggressor gehorchen.

"Ich will..." zu sagen, war uns als Kindern im Namen der christl. Religion bei Strafe verboten, der Spruch hiess: Kinder, die was wollen, krieg'n was auf die Bollen. Wille war gleich Sünde.
Wem so als Kind der Wille gebrochen wurde, muss ihn auf dem Individuationsweg erst einmal wiederfinden, statt aus seine Willensnot die Tugend der Willenlosigkeit zu machen. 
Um diese Freiheit geht es. Man könnte sagen, beim ERWACHEN geht es als erstes darum, zum persönlichen EIGENWILLEN zu erwachen.   Hier und Jetzt. Ein geläuterter Eigenwille ist eins mit dem Willen "Gottes".

(Ein Teil wurde von mir auf der Facebook-Seite vom Spektrum Sein.de gepostet)
Die Osho-Zitate wurden von Satyamnitya in seinem Blot "nit mööööglich" zitiert und auf FB transportiert. 
Osho zitierte aus Nietzsches “Zarathustra – ein Gott der tanzen kann”.
https://satyamnitya.wordpress.com/2015/12/04/osho-ohne-ich-will-bleibst-du-ein-kamel


Teals Blog

http://blog.thespiritualcatalyst.com/sex/
Symbols of the Three Monotheistic Religions...

Ich sage es mal es so: Religion ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Der Sündenfall im Paradies hatte den Fall in die Zeit zur Folge...Seitdem sehnt man sich zurück in die Ewigkeit, den zeitlosen Moment, Gott, das Paradies, den Himmel.  Abrahamitische Religionen sind ursprünglich Stammesreligionen der Väter, deren Gebote das soziale Stammesleben regelte.  Jesus macht der einäugigen frauenverachtenden Religion des "Pösen Paternoster" ein Ende, er verkörpert in der Botschaft des Neuen Testaments als der "Gesalbte der Frauen" die verdrängte weibliche Seite. 
Man darf diese biblischen Texte nicht buchstäblich nehmen, sondern tiefenpsychologisch/mystisch deuten. Teal Scott aber in ihrer Ablehnung nimmt sie buchstäblich.

Was die patr. Religion angeht, so ist sie tatsächlich eine reine  Männersache. Schaut man hinter die Kulisse der Buchstäblichkeit dann sieht man, dass Religion immer exoterisch, d.h. YANG  ist und als solche einen Gegenpol, der Esoterik /YIN bedarf.  Im SELBSTerkenntnisprozess wird man gewahr, wie der Verstand aus einer inneren Ein-SICHT, also einer esoterischen WAHRHEIT sofort eine relative exoterische Wahrheit/Überzeugung macht. Einen Glaubenssatz. .. Eine Lehre (Religion) für die anderen.  Das bleibt nicht aus, solange kein Gewahrsein entwickelt ist. 
Die Ratio ist keine evolutionäre Fehlentwicklung, wie uns so manche glauben machen wollen. Die Männer sind nicht schuld daran, dass die Ratio, der Verstand sich im Laufe der Evolution herausgebildet hat. Sie sind aber mit schuld daran, dass sie die Ratio mißbraucht haben, indem sie die Mutter, die Göttin, das Vielfältige Leben schädigten und schändeten, statt den Garten Gottes zu erhalten, wie es ihr biblischer Auftrag war. Sie  bzw. das Patriarchat ist aber schuld daran, dass der Verstand sich absolut setzte und wir alle einseitige emotional verkrüppelte Linkshirnis sind auf der ewigen Suche nach einer besseren (rechten)  Hälfte. 

Bei den Heidnischen Religionen herrschte das Mutterrecht. Hier war man einseitig rechtshirnig gepolt, es pervertierte ebenso wie das linkshirnirissige Patriarchat.  Die große Mutter duldete keine "Dif-feren-zen", keine Aus-ein-ander-setzung. Aus dieser ozeanischen  Einheit mit der Mutter galt es sich  zu emanzipieren. Jeder, der den großen SELBSTerkenntnisweg geht, erfährt dieses Wissen am eigenen Leib, derweil er hinunterblicken  kann in die archaischen Tiefen.  Ontogenese ist Stammesgenese.

Teal Scott (bzw. Teal Swan) mag vielleicht eine gute Psychotherapeutin sein, die hilft, all die "boundarys" des Körpers und der Psyche zu lockern,  ein "Meister" ist sie nicht, dazu ist sie noch viel zu sehr verliebt in den Körper, die Bilder, in die Trennung bzw.unterliegt sie der die Anziehungskraft von Mann und Frau. Sexualität. Teal ist eine Erscheinung, die eher vom WESENTLICHEN ablenkt, ein Männertraum,  eine Sexgöttin, eine verführerische Sirene, der mann wohl lieber seine Hose als sein Herz öffnen würde.  Ihre Selbstinszenierung ist auffällig  sexy und  geht zuweilen schon ins Pornographische über, wenn man ihre Bilder im Netz betrachtet... weshalb ich glaube, dass die alte Verwundung ist noch nicht ausgeheilt ist. 
Dennoch: Solche  Körperarbeiter/Therapeuten wie Teal Scott oder auch "Andersmensch"  werden auf dem spirituellen Sektor gebraucht, damit z.B. so Leute wie die blutleeren Nichts- und Niemand-Fetischisten daran erinnert werden, sich als erstes lustvoll mit ihrem Körper zu identifizieren - denn anders ist die Befreiung des Körpers, (Zentaur) die ein wichtiger Aspekt bei der  "Menschwerdung" ist, nicht zu bewerkstelligen. 

Es gibt auf dem spirit. Marktplatz viele Sucher, die einem einseitigen körperlosen spirituellen Ideal huldigen und den menschlichen, d.h., den Zentaur-Aspekt vernachlässigen, derweil sie sich von ihrem Körper desidentifiziert glauben, in Wirklichkeit aber nur von ihrem Empfinden, Denken und Fühlen dissoziiert sind. Sie haben es versäumt,  sich primär und  vorrangig zu allererst einmal mit ihrem Da-SEIN im Körper zu identifizieren - sich im Körper zu erden: .ICH BIN mein Körper!  Auch der sich selbst und seinem Körper neurotisch Entfremdete macht gern  aus seiner ihm unbewussten Not eine spirituelle Tugend, indem er sich spirituell fortgeschritten gibt und brav und tugendhaft suggeriert:   "Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht mein Körper" -  derweil er seine neurotische Entfremdung mit einer  "progressiven" EgoDesidentifikation verwechselt und seine innere Unerfülltheit und freudlose Sinnleere für das Nichts resp. die (Bedeutungs-) Leere der Abwesenheit von Ego hält. 
Auch der Kurs in Wundern steuert m. E. mit seinen Übungen eine totale Desidentifikation von Ego/Körper an ohne vorherige Identifikation mit dem Körper bzw. der Erde. Das Menschliche wird somit einfach aussen vorgelassen. Was bleibt, sind spirituelle Krüppel, Einbeiner, die in die Höhe nach dem Göttlichen streben, dem Nicht-Sein (ohne Fülle), ohne in der Erde, dem Menschlichen verwurzelt zu sein... eine Religion für Schmerzverweigerer und "RealitätsFlüchtlinge", die mit ihren täglichen KIW-Lektionen dem schmerzhaften Hier und Jetzt ihrer Person ausweichen wollen und ihr Ich für das Böse schlechthin halten. Beam me up, Scotty...
Ohne Erdung gibts nun mal auch keinen Himmel!


(Aus Dezember 2015/Januar 2016)



Mittwoch, 14. Mai 2014

Mann-kastrierend nennt mann Frauen, die Mucki's ha'm und sich was trauen.

 

 Der "Himmel" 

des REINEN Gewahrseins hat nichts mit der  normalen Aufmerksamkeit des EgoMinds zu tun. Die Inhalte des REINEN Gewahrseins, die auf dem "Himmel" vorüberziehen,  beschränken sich daher gewiss nicht auf die "Wolken" der Gedanken und der Dinge, auf die unser Auge fällt.
REINES Gewahrsein ist das geWAHRsein von WAHRHEIT. GewahrSEIN ist reines Bewusst-SEIN
Nicht die "Wolken" verdunkeln den "Himmel", sondern die Identifikation mit den Inhalten. Identifikation ist ERGREIFEN: Solange wir diese Inhalte ergreifen, können sie auch nicht wie Wolken vorüberziehen. Manche sagen, ja, Ärger kommt und geht... Wut kommt und geht... Freude kommt und geht... Das ist Blabla. Ärger ist Ärger nur durch das Ergreifen eines Gedankens, den ich mit Emo-Stoff versorge, wo nicht ergriffen wird, kein Ärger. Mit der Freude ist es genauso. Wo also nichts ergriffen wird, gibts auch keine "Wolken". Deshalb: REINES Gewahrsein. Wo Ärger ist oder Freude, egal, welcherart diese Gefühle sind, ist kein REINES Gewahrsein.
REINES Gewahrsein ist NEUTRALES Wahrnehmen.
(Die Freude, die hier gemeint ist, ähnlich wie der Ärger ein Gefühl, welches durch  ä u s s e r e  Anlässe initiert wird. Hat nichts gemein mit der inneren selbstbezüglichen Freude, die aus der Quelle entspringt.)
Ja klar, alle diese Gefühle kommen und gehen, das weiss und darauf vertraut jedes Kind: Nach dem Regen folgt Sonnenschein, und auf die Nacht folgt der Tag. Ärger kommt und geht - das hat nichts mit der vorüberziehenden Wolke am Himmel des Gewahrseins zu tun.

Diese Metapher besagt nämlich nur eins: Im neutralen WAhrnehmungsmodus des Gewahrseins gibt es zwar Gedanken (Wolken), aber ich bin mit diesen Gedanken nicht mehr identifiziert. Und genau deshalb können sie vorüberziehen.
Wer mir bis hierher folgt, wird merken, wie Verwirrung aufkommt, das Paradox schlägt zu, die Katze beißt sich in den Schwanz... shit aber auch...LOL

Gewahrsein - anders gesagt, ist das prozesshafte Bewusstwerden dessen, was immer schon da war oder da ist, was sich uns aber durch Maya resp. den Egomind verhüllt hat.


Der Wandersmann auf Bild 10 

ist am Ende seiner Reise tatsächlich immerwährend "selig", nicht nur manchmal. Param advaita.
Seine abgerissenen Klamotten wollen andeuten, dass er die Kleider und die Ordnung der Welt abgelegt hat....seine entblößte Brust zeigt seine Unverletzlichkeit...
Param advaita heisst christlich übersetzt: Ankunft des Herrn. Du bist angekommen. Auf dem Pfadlosen Pfad. Vorher bist du Wege gegangen: den Weg des Künstlers, den Weg des Schreibens, den Weg der Negation, den Weg des Trinkers...
Auf dem Pfadlosen Pfad angekommen zu sein heißt: Offene Weite - nichts von heilig. Und natürlich zu erkennen, dass es niemals einen Weg gegeben hat.
Die "Offene Weite" des Bewusstseins entsteht dadurch, dass im Disidentifizierungsprozess alle begrenzenden Kategorien und Klassifizierungen aufgelöst sind bzw. als Illusion erkannt sind.
Ich-Auflösungsprozesse gibt es im Grunde nicht, es gibt nur Erkennen. (Im spirituellen Kontext)  Nur wo Widerstand ist, wird Auflösung befürchtet.


Vom Rechten Glauben

Der Rechte Glaube ist der undogmatische "Wunderglaube".  Wer an Krankheit, Elend, Tod glaubt, hat insofern nicht den rechten Glauben. Wer an ein  "Leiden der Menschheit" glaubt, hat keinen "rechten" Glauben. Wer an die täglichen Medienmeldungen glaubt, dito.  Nicht, wer an die Welt glaubt, sondern, nur "Wer an mich glaubt, wird ewig leben", sagt Christus in uns als das WAHRE SELBSt.
Der "Rechte Glauben" überwindet all dies. Param advaita: Das Ende allen Leidens.
Der Rechte Glaube glaubt an eine geistige Wiedergeburt, einen "Neuen Tag". Ein Neues Bewusst-SEIN.

Den Himmel auf die Erden holen, heisst, den Himmel als dein eigenes REINES Bewusstsein zu entdecken. Jeder, der den Himmel in der  W e l t  verwirklichen will, ist ein Fake, ein falscher Prophet.
Der falsche Glaube ist das Für-wahr-halten dessen, was sich der Egomind angelesen und angelernt hat, der Glaube an das, was man konsensusmäßig für Realität hält.
Im Kirchenchristentum haben sie die Wahrheit verdreht und verkehrt. Der Rechte Glaube wurde zum Falschen Glauben. Rechtgläubigkeit ist hier Dogmengläubigkeit.


Die Identifikation

mit den Gedanken bewirkt u.a. auch das Auf und Ab der Stimmungen. Ist die Identifkation aufgelöst: Gleichmut.

Die Literatur

war mir immer eine wertvolle Hilfe und Unterstützung. Mit ihrer Hilfe konnte ich mich mit der sog. Volksseele identifizieren.  Die deutsche, die amerikanische, die englische, die russische, die spanische, die südamerikanische, die afrikanische, die indische,  die japanische Volksseele -  nichts ist mir fremd. Aber nicht nur mit  Hilfe der theoretischen Literatur des jeweiligen Landes tauchte ich tief in die Volksseele, sondern ich holte mir zur praktischen Abrundung auch immer den dazugehörigen Mann. Eine Ent-Äusserung, deren Nichtnotwendigkeit ich heute einsehe - LOL. (äähm, vielleicht auch nicht...)

Man muss zur Selbstfindung auch nicht auf den Berg Kailash oder nach Tibet. Hätte ich die Möglichkeit und genügend Geld gehabt, hätte mich nichts davon abgehalten,  alle diese Länder zu bereisen. Ich wäre mit den andern Pilgern auf Knien auf den Berg Kailash gerutscht... Zu Tränen hatte mich dieses Ritual früher gerührt. Die starke Sehnsucht nach Tibet... Die geistige Entsprechung der Kontinente und  Länder  finden wir in unserem Herzen. Es hat ein wenig gedauert, bis ich das ein-sehen konnte.

Das Nach-Denken,

bzw. das Gedankenverfolgen gelingt nicht mehr bzw. hat sich ganz erledigt. Wenn ich beispielsweise gerade einen Gedanken niederschreibe und werde gestört, dann ist der Faden meist gerissen. Das war schon früher so und diese Schwäche hatte mich immer sehr gestört. Ich werde aber nicht nur durch andere, sondern von mir selbst in meinen Gedankengängen gestört. Ein Nebensatz, eine kleine Abschweifung und ich bin nicht mehr bei "der Sache".
Das, was ich früher für eine Schwäche hielt, ist heute eine Tugend: Gedanken loszulassen ist zur Gewohnheit geworden. Wenn mir der Faden gerissen ist, dann suche ich nicht mehr nach ihm, sondern nehme einen anderen, der sich bietet. Ob die Anregungen von außen oder innen kommt ist egal - jedesmal geschieht eine neue kreative "Verknüpfung", die wiederum zu neuen Ein-Sichten und Gedanken führt. Verknüpfung - ein guter Ausdruck für das "Quanten-Bewusstsein", oder wie Sri Aurobindo sagt: den supramentalen Mind.
Chaos und Verknüpfung. Spiralartiges Verknüpfen - es ist, als würde "ich" ein Netz knüpfen, ja.


Herr Godfather meint:

 .
..der völlige Gleichmut des Erwachten ist ohnehin nur Mythos der klebrigen Verklärung."
Solcherart Aussagen zeugen von zu wenig SELBSTvertrauen Da hängen dem Fuchs wohl die Trauben zu hoch.
Gleichmut ist eine der  SEINStugenden, die der erringt, der "für die WAHRHEIT gestorben ist." param advaita.
http://www.dhammatalks.net/Books6/Bhante_Dhammananda_Great_Virtues_of_the_Buddha.pdf



Ramesh Balsekar, zitiert im "zenartblog"

Wenn „dein Wille geschehe“ bedingungslos und ohne die geringsten Vorbehalte akzeptiert wird und man ohne das geringste Gefühl persönlicher Täterschaft das tut, wofür man programmiert worden ist, dann kann es kein Gefühl von Schuld und Sünde geben. Nur wenn man am Leben teilnehmen kann und alles, was geschieht, als Gottes Wille in dem Moment akzeptieren kann – egal ob Freud oder Leid, Glück oder Unglück, Erfolg oder Misserfolg -, dann bedeutet das Selbst-Verwirklichung. In diesem Sinne nimmt der Weise, ohne in seinem Verstand die Bürde von Schuld und Sünde herumzutragen, am Leben teil.

Wenn man weiß, wie R. B. "Täterschaft"  und  die "Programmierung" definiert, wäre nicht viel dagegen einzuwenden.
Dennoch: Der Weise, der "handelt, ohne zu handeln" (Laotse) kennt weder Freud noch Leid noch Glück noch Unglück noch Erfolg noch Mißerfolg - er ist über diese Gegensätze hinaus. Und wer darüber hinaus ist, ist GLEICHMÜTIG! Und Gleichmut ist die Basis dafür, dass man "ohne das geringste Gefühl persönlicher Täterschaft"  handelt ohne zu handeln.
.
PS: RB hat das wichtigste vergessen: dass es primär nicht darum geht, das anzunehmen, was im Aussen geschieht, sondern, meine Regungen, meine Gefühle, meine Reaktionen auf die Geschehnisse in der Aussenwelt. Selbstakzeptanz, darum geht es primär, der Rest erledigt sich von SELBSt.
Genauso ist es mit der Liebe: es geht nicht darum, die anderen zu lieben. Liebe dich selbst und du liebst im selben Zuge auch deinen Nächsten. Param advaita: Mein Wille ist der Wille Gottes. Meine Liebe ist die Liebe Gottes. Ungerichtet, freiflottierend,  SELBSTbezüglich!


Solange man sich über die Politik, die Politiker oder ganz allgemein über die Machenschaften der Elite und der übrigen Bösen Welt beschwert, ist man immer noch ein kleines Kind, das sich ohnmächtig über Mama und Papa beschwert: Ihr liebt mich niiiicht...
Schnuppert mancher  dann auf seinem Weg der Selbstfindung in die spirituelle Szene, geht die  bitteren Beschwerden weiter, jetzt kommen die bösen Gurus dran, in der Fehlannahme, es liesse sich über Spiritualität, Gurus usw. diskturieren, wie über Politik.
Der Egomind suchtet nach Krankheit, Elend, Tod.
All diese Elendsbilder von verhungernden Menschen oder anderen Katastrophen, zeigen nicht wirkliche ehrliche Betroffenheit oder Anteilnahme, sondern die Sucht nach dem Elend. Um der eigenen inneren Verwahrlosung und des konkreten Elends im nächsten Umfeld nicht gewahr zu werden, projeziert man in die Ferne...
Das Jammern auf höchstem Niveau ist immer noch Jammern.
Diese Welt des Elends (wie auch der Freuden) ist die Illusion. Damned.


An Herrn Godfather

anläßlich eines schön gestalteten, jedoch für mich schwer verständlichen Beitrags in Nitya's Blog:


Was will uns dieses Kunstwerk sagen,
Warum schlägt's bös mir auf den Magen,
bereitet Schmerzen mir und Qual?
Will es  den Kopf mir gar vernebeln
und hochkant aus den Angeln heben,
Vielleicht gar sollt ich mich ergeben -
hab ich eine andere Wahl?

Nope, sagt Fritzchen Balsekar,
als ich führe laut Beschwerde:
Freier Wille ist Schimäre
im Himmel sowie auf der Erde
gibt es weder Wahl noch Qual.

Ach, lieber Vater Nondual,
hob da die Mutter Erde an.
Ohne mich gibts weder WERDEN
noch SEIN im Himmel wie auf Erden.
Thats because time does exist:
auf Erden WERDEN der du bist: ICH BIN.

Hier liegt  Bedeutung und der Sinn
von Moksha: To live the Holy Paradoxa:
Wo immer tut der Mensch im rechten Sinne streben,
da kommt ihm Gott auf halbem Weg entgegen!



Ich frage mich des öfteren,

wie machen die Leute das: nach gusto vom "menschlichen Selbst ins göttliche Selbst" überzuwechseln, so, als ginge man in einen anderen Raum. Beispielsweise schrieb u.a. Aaron davon, dass er das "Sein" nach gusto betreten könne, aus dem unbewussten Raum in den bewussten Raum hinein. Einfach so? Gibt es ein Knöpfchen dafür? Kann man Gewahrsein "aufstellen"?
Sollte ein Mensch dies tatsächlich in der Hand haben?
Die einzige Art, die ich früher kannte, ist, an Ich abzunehmen, denn im selben Maße das Ich sich reduziert, im selben Maß nimmt das "göttliche Selbst" zu.
Und damit das Ich "abnimmt", ist Schattenarbeit vonnöten, denn umsomehr das personale Unbewusste ge-LICHT-et wird, um so weniger Ego. Umsoweniger Ego, desto mehr SEIN/Selbst.
Willentlich war da nichts zu machen, für mich geschah alles aus Gnade.



UNTERHALTUNG

Die "herzliche Häme" oder "hämische Herzlichkeit p.a. (param advaita, nach der Wiedergeburt) ist ein besonderes Merkmal aller DarüberhinausSpringer und Quantenjumper und gehört deshalb ganz klar in die Kategorie "Himmlische UNTERHALTUNG" - Entertainment of the 5th Dimension.
(Mit einem einzigen Mal  "darüberhinaus" springen ist es natürlich nicht getan, die Gegensatztranszendierung scheint ein unaufhörlicher Prozess zu sein, so scheint es mir zumindest. Sagen wirs anders: Zu erkennen, dass "Alles" schon da ist... dieses "Alles" ist unerschöpflich, ein endloser Prozess.)
Diese liebe- und erkenntnisvolle Herzliche Häme beruht zumeist auf der "Der Kaiser ist nackt"-Erkenntnis. (Die Liebe ist natürlich wie immer selbstbezüglich und gilt insbesondere niemals - never ever - den  SpiriIdioten von der Neo- bzw. Fredo-Advaita-Front, derweil die da zu glauben meinen, dass die Hauptaufgabe der  Selbst(bezügliche)-Liebe das "liebevolle" Annehmen und insbesondere das Ausleben eigener asozialer Infantil- Verhaltensweisen und  "Störgefühle" wie Bosheit, Wut, Ärger, Hass, Neid, Abneigung sei, statt hinter diesen Störgefühlen den Schmerz und die Angst zu eruieren und in die Arme zu nehmen.




Die "Entpersonifizierung"

schreitet voran. Ich weiss nicht, wie andere Menschen dieses Phänomen nennen, bestimmt gibt es eine hochoffizielle traditionell-korrekte  Fach-Bezeichnung dafür, - ich nenne es einfach mal Entpersonifizierung.




Dein Weg beginnt da,

 wo man aufhört anderen zu folgen, lese ich. So ist es. Das gilt genauso für die Heiligen Schriften und die berühmten Meister aller Religionen. Irgendwann muss man alle Krücken wegschmeissen.


Mit dem Ego zur Erleuchtung?

Nitya's Blog : auch hier kann man einmal mehr erleben, wie das Pferd von hinten aufgezäumt wird.
Da wird ein alter oder neuer Meister  (Linji)zitiert und ohne zu hinterfragen, übernimmt der Egomind das, was ihm bequem und leicht dünkt. Und so wird in null komma nix das Saufen, Fressen und Vögeln voreilig in den Stand der Gnade gehoben. JubelTrubel: Es muss ja eh nichts getan werden, wenn der Meister X uns sagt: Esset, trinket und seid fröhlich.
Daraus, dass der von Nitya zitierte alte Zenmeister seinen letzten Bissen vor dem Tode genießt, scheint man allgemein zu schließen, dass es genau darum gehe: Genießen.

OK, gut, also warum genießt der Zenmeister seinen letzten Bissen? Weil er  - der Todlose - nichts vom Tod weiß, weil er total in der Gegenwart lebt, wo jeder Bissen der erste Bissen ist und so etwas wie ein "letzter Bissen" völlig obsolet ist. Auch wenn er vom Sterben "weiß" so "glaubt" er jedoch nicht dran. Er gehorcht dem, was die Umstände und sein Körper verlangt. Er verlangt nach Essen. Und geniesst es, ohne die Kalorien zu zählen oder Angst zu haben, zu dick zu werden oder mit genußeinschränkenden Veganerskrupeln oder weil in der Zeitung steht, dass irgendwo in der weiten Ferne in Afrika Menschen verhungern...oder oder...

Dass der alte Zenmeister in vielen Jahren der Weltentsagung  seine Zeit damit verbracht hat,  Achtsamkeit bis zum Perma-Gewahrsein  (param advaita=Todlosigkeit, Unsterblichkeitsbewusstsein) zu üben, wird in solchen Geschichten nicht sichtbar. Deswegen werden sie auch so oft mißverstanden.

Jesus: Suchet zuerst das Reich Gottes und ALLES wird euch dazugeben: Das heisst: Alles, was zuvor auf dem Weg der Negation "verleugnet", negiert wurde, alles, dem entsagt wurde, wird dir hier - jenseits aller Identifikation - wieder geschenkt. Die ganze Welt steht dir zur Verfügung. Erst param advaita hast du wirklich Grund zur immerwährenden göttlichen Heiterkeit.

Dann nämlich, wenn der Berg (wieder) ein Berg ist und der Baum ein Baum -  dann nennst auch du dich mit größter Wahrscheinlichkeit über die spirit. Symbolik hinaus und nennst dich nicht mehr Ma  Ananda oder Satyamnitiya, dann bist du wieder das ganz "gewöhnliche" Fritzchen Müller -  "gewöhnlich"  ist hier in seinem ganz gewöhnlichen Alltagskonsensus gemeint. Der einzige Unterschied zu früher liegt in der Bewußtheit.

Nicht das Genießen ist das Primäre, sondern das Genießen im Gewahrsein der GANZEN Fülle des SEINS. Christlich gesprochen: Im Bewusstsein der Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Auch das Essen, Trinken, Vögeln gehört in diese Fülle des Seins. Aber die Fülle des Seins ist eben erst param advaita voll zugänglich.
Ich frage mich wieder einmal mehr, wieso solche Leute die Worte Buddhas und Jesu in de Mund nehmen, wenn sie ihnen im Grunde ihres Herzens gar nicht glauben. Der eine hält den völligen Gleichmut für unmöglich, der andere die "Bilderlosigkeit", die Todlosigkeit, alle SEINStugenden werden angezweifelt und als klebrige "Romantik" und ähnliches mehr abgewertet.

Aber wahrscheinlich ist es so, dass man wohl den Worten Buddhas und den alten Meistern glaubt, aber dass das solchermaßen autoritätshörige und -gläubige BigMäcMightyMouth-Ego  - weil ihm selbst die Trauben zu hoch hängen - es ebenso für  unmöglich hält,  dass anderen Menschen aus ihren Reihen tatsächlich Flügel gewachsen sind.

Linji fordert die Leute  auf, dies und jenes zu tun und zu sein, unter anderem fordert er dazu auf, "die Natürlichkeit zu bewahren" - dabei ist es die Natürlichkeit  (die Wahre Natur), die wir verloren haben und die zuerst einmal wieder zu erlangen ist. Das ist der WEG. Du kannst die wahre Natur also erst bewahren, wenn du sie wiedergefunden hast.Param advaita aber gibt es überhaupt nichts mehr zu bewahren, noch etwas zu verlieren.

Der WEG, seine wahre Natur zu finden ist kein schmerzloser Spaziergang, ist nicht "mühelos", wie man sich das in Neo-Advaita-Kreisen so vorstellt mit ihrem Slogan: Es gibt nichts zu tun. MÜHELOSIGKEIT ist eine Seinstugend, die erst jenseits von Erleuchtung voll in Kraft tritt, nachdem alles "getan" ist.

Nityas Blog: Ein spiritueller Stammtisch und zudem ein Haufen zutiefst getroffener männlicher Egos, die nicht ansatzweise wissen, was es heißt, sich von seinen Konditionierungen zu befreien, weil sie ihre Konditionierungen nicht einmal ansatzweise erkannt haben. Und auch die Notwendigkeit der Auflösung der Konditionierungen negieren.
Dass Nitya mich und Klaus nach nur 2 oder 3 Beiträgen geblockt hat, ist bezeichnend. Beim Barte des Propheten! - niemand wurde angegriffen, wir hatten  den oder die Propheten nur einmal kurz und relativ schmerzlos am Bart gezupft, d.h. an der spirituellen Weltanschauung gekratzt, die sich dort bietet. Um zu wissen, wes Geistes Kind jemand ist, kratze an seiner Weltsicht, darunter fällt jegliche religiöse Gebundenheit an bestimmte Richtungen, sei es Zen, Christentum, Buddhismus...

An Nityas Blog  ist m.E. weniger spirituell, als dogmatisch religiös. Ein kleines Häuflein Gläubiger. Viel Lärm um NiCHTS. Bei den Moslems ist es noch heute möglich, - wenn frau nicht aufpaßt - dass  "vorlauten" Alpha-Weibern mit "großer Klappe" die Zunge herausgeschnitten wird.  Im Netz macht man das dezenter...Jaja, du grundgütiger  Nitya - das Weib schweige in der Gemeinde, woll?

Alles in allem ist auch hier das typische Godfather-Syndrom-Verhalten zu beobachten.... Die Pöse-Pater-Noster-Psychose...der Nondualist, der nur eine Seite anerkennt: den "Vater" im Himmel.Damit hat das Christentum die Welt an den Abgrund gebracht: es hat die Mutter, die Göttin ins Exil geschickt. So sieht auch der Pöse Pater-Noster im Manne keine Notwendigkeit, die von ihm in die Verdrängung geschickte Weiblichkeit zu befreien.
Man kann es getrost verallgemeinern: Wer bei Ken Wilber das Kotzen kriegt, (und bei mir das Scheißen)  der kriegt es, weil er  einen grandiosen Schiss in der Hose hat:  hat vor einer integralen Spiritualität, vor sich selbst, vor seiner eigenen Größe - vor allem aber seinem eigenen Schatten.
Meinen Intellekt - meine "große Klappe", mein SELBSTvertrauen bzw. SELBSTgewissheit und Angstlosigkeit verdanke ich allein der Befreiung der vormals verdrängten männlichen Anteile. So wie jeder einzelne  Mann die Frau in sich ins Exil schickt, so schickt die Frau im rollendisziplinierenden Sozialisierungsprozess ihrerseits ihre männlichen Anteile und Tugenden in die Verdrängung.
Der Hass des Mannes auf die Freie Frau ist  SELBSThass.
Es gilt letztendlich in der Frau auch die verdrängte NATÜRLICHE Frau, ihre Wildnatur zu befreien. Dasselbe gilt für den Mann. Das wird immer gerne vergessen: Das Geschlecht - Frau oder Mann  zu sein, reicht alleine nicht aus. Männer und Frauen definieren und identifizieren sich zumeist über das Geschlecht und seine gesellschaftlichen Rollenvorgaben.  Das Erwachen zur  "Wahren Natur" beinhaltet aber auch die befreite Wildnatur!!!
Jeder, der sich diesem ganzheitlichen Prozess verweigert, verweigert sich dem vollkommenen Erwachen.

Jesus: Viele sind berufen, wenige auserwählt. Wer zu seiner wahren Natur erwacht ist, ist ein "Berufener" - ein Ge-rufener! Ob er diesem Ruf folgen oder nicht folgen wird, hängt davon ab, wie lange er an seiner spirit. Erfahrung haftet. In der Regel fällt man  früher oder später  wieder zurück ins alte Ego. Dann fängt die wirkliche "Arbeit" aber erst an, denn das Ego, der Alte Adam ist gewieft: er macht sich die spirit. Erfahrung zu eigen und  identifizierst sich mit dem Erwachen oder der sog. Erleuchtung. Wer keine Achtsamkeit, wer sein Denken nicht permanent achtsam beobachtet, der wird nicht imstande sein, jemals die Identifikationen als solche zu erkennen und aufzulösen.
Achtsamkeit resp. Gewahrsein  ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Achtsamkeit und Hingabe.  Bhakti. (Der übrigens nicht von den anderen sog. Wegen zu trennen ist: Jajna-/Rajna-und Bhakti-Yoga bilden ebenfalls eine sich gegenseitig durchdringende Einheit.)
Zur Hingabe wird der sog. Freie Wille benötigt. Das bedeutet, wer nach einem initiatorischen Erleuchtungserleben den freien "Willen zur Hingabe" nicht bereitstellt, ist zwar berufen, aber nicht auserwählt. Der Auserwählte ist der geistig Wiedergeborene, der Gott um Gottes Willen gelassen hat ... param advaita.
 Bereitschaft ist alles, weiß die Jungfrau, deshalb lässt sie das Licht in ihrer Lampe niemals  erlöschen. Damit die kleine Flamme der Bewusstheit nicht ausgeht,  sorgt sie dafür, dass ständig neues Öl bereitsteht. Das Öl heisst: Achtsamkeit.

Jesus, das WAHRE Selbst: "Wachet, denn Ihr wisst weder den Tag noch die Stunde..."
Wachet -  das  gilt für den kleinen Weg zum großen Weg, (dem Pfadlosen Pfad). Auf dem kleinen Weg kommt man m. E. ohne Gebet nicht aus. Der Tag und die Stunde ist der Zeitpunkt, wo der "Bräutigam" kommt - Hierosgamos:  mystische Weihnacht, mystisches Ostern und Pfingsten alles in allem. Param advaita: Jenseits von Erleuchtung ist man vollends aufgewacht.
Erst param advaita  leuchtet uns das Ewige Licht - hier gehen die Lampen niemals mehr aus.

Es ist halt so: Du kriegst vom lieben Gott ein kleines Zuckerl des Erwachens, was du damit machst, unterliegt deinem freien Willen. (haha - oder auch nicht, wenn mans von der nondualen Metaebene aus betrachtet.) Du kannst einen Festen Glauben daraus konstruieren und ihn dein Leben lang missionierend durch Netz und Lande predigen, oder du hörst irgendwann hoffentlich auf, an dieser Erstinitiation zu haften und loszulassen, zu vergessen. In diesem Vergessen (=Nichtanhaften, Loslassen)  liegt das Geheimnis des Nichtwissens.


Ob sich die "intellektuell überforderten"  Kerle in Nityas Blog von ihren Kastrationsängsten erholt haben, nachdem das penetrant-penetrierende Alpha-Weib namens Chimalmom in ihre hochheiligen Gefilde "eingedrungen" war und "vernichtende" Schläge ausgeteilt hatte???  (O-Ton von Gamma 6, eine Bezeichnung für Roboter, die sich für menschlich halten, und deren programmiertes Interpretationsraster an eine  Realität "glaubt",  die auf der Erde für eine Menge Leid und Tränen sorgt aber für die "Aliens" in der 5.EntertainmentDimension eine Quelle immerwährenden Vergnügen ist. LOL!)