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Sonntag, 10. Juli 2016

Nicht länger mehr am Deutschen Wesen, nein! - am Islam soll die Welt genesen?!


Die pathologischen Nondualiker

die GLAUBEN, dass alles, was sie an Gutem wie auch an Bösem tun, so ganz ohne ihr Zutun und Eigenwillen "einfach geschehe" GLAUBEN sich gleichzeitig über dem Gut-und Böse-Modus stehend, dabei huldigen sie nur einer ganz gewöhnlichen verantwortungslosen ScheissdreckEgal-Philosophie, einem moralischen Relativismus, der nichts, aber auch gar nichts mit der Realisaton der Wahren Natur zu tun  hat. Im tiefsten Grunde ihres gottlosen resp. "neuroatheistischen" Herzens ist ihre Überzeugung ein Glaubenssatz, mit dem sie indirekt doch einem Gott huldigen, nämlich einem "Etwas", das die Dinge, Erscheinungen auf der Ebene der Phänomene, wozu auch das Gut-Böse Ich gehört, geschehen läßt.  Dass das Geschehenlassen seine Ursache im AB-Lassen vom Ego zu tun hat, IHRES Egos, wird geleugnet. Denn: Wo es nix zu tun gibt, argumentiert man hier gerne, gibts auch nix zu lassen. Ein Argument welches nur WAHR ist, wo man (s)Ich paradoxerweise gelassen hat.
Auch der Nondualiker glaubt recht eigentlich an einen Gott da draussen, der die Dinge einfach so geschehen läßt, wenn er sagt, dass die Dinge einfach "so geschehen", solange er nicht erkannt hat, dass ER in und aus sich SELBST heraus die Dinge "einfach geschehen" läßt.

Macht Glauben unfrei?
Auf seiner Wanderung durch ein Tal in den Pyrenäen traf ein Mann auf einen alten Hirten. Er teilte sein Essen mit ihm, und sie saßen lange beieinander und sprachen über das Leben.
»Wenn ich an Gott glauben würde«, sagte der Wanderer, »hieße das für mich auch, daß ich mich damit abfinde, unfrei zu sein, denn dann würde Gott einen jeden meiner Schritte bestimmen.«

Da führte ihn der Hirt an eine Schlucht, deren Wände jedes Geräusch klar und deutlich als Echo zurückwarfen.
»Das Leben sind diese Wände, und das Schicksal ist der Schrei jedes einzelnen von uns«, sagte der Hirt. »Das, was wir tun, wird zu seinem Herzen aufsteigen und unverändert zu uns zurückkehren. GOTTES HANDELN IST DAS ECHO UNSERER TATEN«
(Aus: Der Wanderer von Paolo Coelho)


Gleiches gesellt sich zu Gleichem,

im Guten wie im Bösen, weshalb auch die Krankheit ihr Gleiches sucht. Der Narzissmus der "linken" Gutmenschen und der Narzissmus der Muslime ist derselbe. Die leichte Kränkbarkeit, die sofort die Retter auf den Plan ruft - eine pathologische Empfindlichkeit, die glaubt, bei  leisester Kritik zur (verbalen und nonverbalen) Gewaltanwendung greifen zu können, weil eine fragliche Ehre/Ideologie verteidigt werden muss, die sich beim Hauch einer Infragestellung tödlich angegriffen fühlt und ihrerseits die Kritiker mit dem faktischen bzw. dem gesellschaftllichen Tode bedrohen muss...
Die Fatwa über die Mohammedkarrikaturisten waren erst der Anfang. In den sozialen Medien wird die zunehmende RAdikalisierung der Muslime  besonders sicht- und spürbar: Es wird nicht lange dauern, bis die Fatwah über jeden "Ungläubigen" verhängt wird, der es wagt den Islam in Frage zu stellen.  Das ist absolut Koran-adäquat.
Dass die jungen Türken aus der ersten und nachfolgenden Generationen der Gastarbeiter scheinbar "radikalisiert" wurden, liegt m. E. in erster Linie daran, dass die Eltern  nicht vorhatten, in Deutschland zu bleiben und es von daher auch keinerlei Integration bedurfte. Die haben den Mund gehalten, weil sie abhängig waren vom Geld, welches sie in die Türkei schicken konnten, um dort ihre Häuser zu bauen usw. Die Kinder wurden daher in alter isl. Tradition erzogen, so bildete sich mit der Zeit die Parallelwelt, aus der es kein Entrinnen gab, weil die welt. Gesellschaft nicht koran-kompatibel lebt. Nun gibt es nicht nur ein paar , sondern Millionen junge Türken, die durch Imame, isl. Religionslehrer  und Islamistenvorbilder unbemerkt vom Gastland radikalisiert wurden.  Es sieht mir z.T. danach aus, als ob die kritische Masse schon jetzt erreicht ist - die Anzahl der Muslime, die sich stark genug fühlen, die Scharia gegen ihr GAstland zu wenden.
Die Abgründe, die sich jetzt zwischen Deutschen und Deutschtürken zeigen, sind schon seit langem in deutschen Schulen verschwiegene Wirklichkeit, -  die anerzogene antideutsche bzw. islamistische  Einstellung - das gewalttätige Mobbing  gegen deutsche "Kuffar" haben sie nun aus der Schule hinausgetragen und wird nun auch auf der ganzen gesellschaftlichen Ebene sichtbar, das Schicksal Niklas B. ist kein Einzelfall.  Zusätzlich wird die  Deutschenfeindlichkeit von der Deutschland-verrecke-Antifa geschürt, die öffentlich zu Gewalt und Zwangsvergewaltigung aufruft und auf einen äusserst fruchtbaren Boden trifft.


Wille

Wenn ich sage: Alles, was auf der Welt geschieht, geschieht nach dem Willen Gottes, dann ist das eine unwahre Aussage, weil unstatthafte Verallgemeinerung. Philosophie. Ein KOnstrukt und Projektion. Wahr ist, in meinem konkreten Hier und Jetzt geschieht alles nach (M)EINEM Willen.
Dass es keinen freien Willen gebe ist auch eine Aussage von spirituell unstatthafter Eindeutigkeit. Je nach Perspektive gibt es ihn oder gibt es ihn nicht. Einerseits lassen sich mit  dem freien Willen des Egos  Ziele verfolgen, von der andern Seite her läßt sich für den Mystiker  die Illusionshaftigkeit des freien Willens wie auch des Zieles erkennen. Wohlbemerkt: ERKENNEN, nicht "wissen". Hat man diese Täuschung als solche ERKANNT, ist der freie Wille mitsamt seiner Zielorientierung transzendiert.
Gott hat keinen Willen, es ist, was IST.
Der Mensch denkt und Gott lenkt. Der gläubige  Nondualiker a la JeffMckenna  aber glaubt offenbar: Der Mensch denkt und Gott lenkt, was der Mensch denkt.


Einheit als Monokultur

http://www.freiewelt.net/nachricht/monokulturelle-staaten-werden-verschwinden-10066760/
OMG - in diesem Sinne macht sogar das Antifa-Plakat, welches zu Zwangsvergewaltigung und Volkstod aufruft, Sinn.
Offensichtlich stimmt es, was man bislang als Verschwörungstheorien abgetan hat: Die elitären "Anonymen Mächte" versuchen gezielt und tatkräftig Grenzen abzubauen, Nationen zu entnationalisieren und eine  monokulturelle Welt zu schaffen, indem man die Rassen sich gezielt vermischen lässt, um eine "Superrasse" zu züchten, womit die multikulturelle Vielfalt der div. Nationen ebenfalls beseitigt wäre.
Die Massenmigration sei  hier "Mittel zum Zweck ...  Und dies alles im Namen des sog. Guten, damit der Rassismus ein für alle mal ausgerottet werde..? hä?.LOL.
Diese Dinge habe ich schon vor 30 Jahren vorausgesehen, nur kannte ich die Art und WEise nicht, in der dies durchgeführt wird, meine damalige  "Ahnung" ging dahin, dass das Endziel der menschlichen Entwicklung eine einheitliche Rasse wäre, die durch Vermischung der Rassen entsteht. Dass dem tatkräftig von der Politik nachgeholfen wird, habe ich nicht "gesehen"...
Die Vereinheitlichung auf der kollektiven Weltebene schreitet somit unaufhörlich voran, aber es ist nur eine Simulation, eine Spiegelung dessen, was primär auf der individuellen Ebene zu geschehen hat oder gleichzeitig im Individuum geschieht. Ich gebe FransTimmermanns insofern recht, dass wir die Dinge "als gegeben" annehmen und nicht fruchtlos gegen das ankämpfen, was ist.  Dennoch glaube ich nicht, dass sich die Identifikation mit der Nation bei den Individuen so leicht auflösen läßt.  Sowenig die Muslime ihre Identität im Hauruckverfahren ablegen können, sowenig kann dies der Bürger ihres Gastlandes.
Bislang habe ich nicht dran geglaubt, aber es sieht ganz so aus, als ob tatsächlich eine Neue Weltordnung eingeleitet wird. Und wer weiss, vielleicht sind die sog. Illuminaten so böse gar nicht, wie man sie darstellt. (Angesichts der allgemeinen Gut&Böse-Verkehrungsverwirrung wäre das nicht verwunderlich)
Möglicherweise haben auch die "Gerechten" jetzt ihre kritische Masse von 144 ooo erreicht bzw. eine genügende Anzahl von Menschen sind "erleuchtet", dass ein BEwusstseinsquantensprung stattfindet... der hunderste Affe...
Ja, die Apokalypse scheint auch auf der Weltebene angebrochen... Die Grünen sind offensichtlich eine pseudospirituelle Bewegung, eine exoterische Religion... WOW, mir schwindelt...
Es ist absolut falsch, Patriotismus mit Nationalismus gleichzusetzen, wie man es linkerseits nun macht.  Wenn Heiko Maas z.B. sagt: Die Überwindung des Nationalismus war die große Lehre aus zwei Weltkriegen auf deutschem Boden, dann vergißt er, dass der damalige dt. Nationalismus auszug, die Welt zu erobern. Der aktuelle "Nationalismus" bzw. Patriotismus hingegen wehrt sich gegen Eroberung.
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen - ein Ideal, welchem damals wie heute nachgeeifert wird. Im Bösen wie justamentomoris im Guten, LOL. Wobei die Bösen damals (ebenfalls) überzeugt waren, das Gute zu tun und zu wollen und die Guten von Heute (ebenfalls)  nicht zu überzeugen sind, dass sie das Böse tun und wollen. Faschismus hier wie dorten.


Gegen den Tunnelblick

Vielleicht sollten alle linken Weltverbesserer, die eine Islamfeindlichkeit stets nur bei sog. Rechten sehen, ihren "revolutionären" Tunnelblick mal etwas erweitern und die Angst, die jeder "Feindlichkeit" zugrunde liegt, respektieren. Diese Angst findet sich insbesondere auf der Seite vieler Muslime selbst, die sich gegen ihre sich immer stärker radikalisierenden Brüder nicht zur Wehr setzen können und dürfen, weil diese den fundamentalistischen Islam bzw. die militante Auslegung und Deutungshoheit über den Islam bzw. den Koran mehr und mehr auf ihrer Seite wissen.
Diese "moderaten" Muslime, die schon seit langer Zeit hier leben, aber auch neu hinzugekommene musl. Flüchtlinge, die u.a. vor der Gewalt des radikalisierten Islam  aus ihren Heimatländern flüchteten, schweigen nicht, weil sie den Islam mit seiner gewalttätigen Scharia so toll finden, sondern weil sie sonst Angst um ihr Leben haben müssen, IN Deutschland. Eine Angst, die sich nicht nur bei Muslimen drastisch verstärken würde, würde sich die Scharia in DL als paralleles "verfassungsfreundliches" (?) Rechtssystem durchsetzen - denn nicht der Islam ist es, vor dem die Menschen Angst haben, es ist die offen angestrebte Scharia, die sich immer mehr durchsetzen will, um so mehr (radikalisierte und radikalisierende) Muslime zu uns finden. Diese Ängste sollte man nicht verteufeln, sondern thematisieren und respektieren!
(Mein Posting auf der FB-Seite von Konstantin Wecker)
Solange man dieses Thema nicht mal thematisieren kann, ohne in die rechte Ecke geschoben zu werden, werden sich die islamistischen und die linken  Kräfte noch mehr radikalisieren, ebenso natürlich die Rechten.  Die  Linke, die alles, was nicht links ist, als böse und schlecht wertet,  geht mit ihrem schwarzweissen Weltbild ein geheimes Bündnis mit den Islamisten ein und sie merkt es nicht einmal -  Himmelzack, sie spielt den Islamisten in die Hände!

Der Muslim ist von Geburt an zum Schweigen konditioniert, weil er soviele Tabus zu verinnerlichen hat.  Die Befreiung aus dem Islam ,  - der Gedanke an einen solchen Tabubruch allein ist schon von massiven Angstzuständen, ja Todesängsten  begleitet, -  dazu kommt die reale Angst vor  der Fatwa, dem tatsächlichen Todesurteil, welches jedem droht, der es wagt, sich aus dem Islam  zu verabschieden.  
Der linke Gutmensch instrumentalisiert die Flüchtlingskrise und die Muslime, um seinen ideologischen Kampf gegen den rechten Bösmensch zu legitimieren.  Ihn interessiert das Wohlergehen der Muslime nicht, die oft von den selben Ängsten geplagt sind wie die  "Rechten"... dann wundert er sich, warum Ex-Muslime die AfD wählen! Schwerlich von diesen als Rechten, Nationalisten, Patrioten oder gar Nazis zu reden. Obwohl, mir sind schon Ex-Muslime mit einer gesunden Portion dt. Patriotismus begegnet. ..
Wer links sät, wird rechts ernten.
Unter den dt. Kunstschaffenden gibt es viele ideologieverblendete radikalisierte Gutmenschen,  - ein anderes Wort für Gutmensch ist Weltverbesserer -  die alles, was auf der Welt passiert, thematisieren & dramatisieren und  für ihre Kunst instrumentalisieren. Häufig halten sie sich in ihrer Aufregung und ihrer gerechten Empörung auch noch für spirituell.
Weit schlimmer ist es aber doch, wenn der radikale Weltverbesserer ganz offen und ungeniert unter false flag sein Unwesen auf dem spirituellen Marktplatz treibt. Da besteht die Gefahr der Ansteckung und der Abirrung auf unspirituelle Nebenwege...


Kardinal Lehmann

sagte kurz vor seinem Tod, dass ihm der Islam keine Angst mache, da ihm die islamische Poesie immer schon  angesprochen hätte....oh boa...das klingt in der TAt sehr naiv und blauäugig, von Geschichtsbewusstsein auch bei den Höchsten Häuptern keine Spur: Die spirituelle Poesie, die er meint,  kommt nämlich  i.d.R. von den isl. Mystikern, die vom fanatischen Islamismus als Ketzer genauso verfolgt werden wie die sog.Ungläubigen!

Ein christlicher Gläubiger schrieb, dass die Veränderungen aus der Mitte der musl. Gesellschaft, den "Glaubenden" selber kommen müsse. Da scheint was dran zu sein, ich sehe es allerdings anders: eine Entwicklung hin zu Säkularisierung - und offenbar haben sie keine andere Wahl - kommt von den schon seit länger hier lebenden Muslimen und zwar von den säkularisierten oder konvertierten Ex-Muslimen. Diese Menschen könnten etwas bewirken, wenn sie denn mal endlich aufstehen würden... so langsam kommen sie aber in Gang.
Die Politik will offenbar eine neue Religiösität einläuten, die Grünen - ich frage mich nicht zum ersten Male, wieviele musl. Konvertiten es insbesondere bei den Grünen gibt oder inwieweit die Muslimbruderschaft die Parteien schon infiltiert hat.Eine bislang demokratische Rechtsgemeinschaft mutiert zur Zeit zu einer fragwürdigen "Werte"gemeinschaft, deren Werte von religiösen Sympathisanten und Militanzen definiert wird und hochaffektiv besetzt sind. oi oi oi... Der Aufruf der Pfarrerstochter Angela Merkel an die Bevölkerung, sich der christlichen Wurzeln zu erinnern und doch mal wieder in die Kirche zu gehen, statt sich an der  tiefen Religiösität der Muslime zu mokieren... die nicht weniger frommen Sprüche von Katrin Göring-Eckhart, ehemalige Präses der Synode und Nochmitglied der Ev. Kirche Deutschlands fühlen sich als Politiker (!) verpflichtet, an das christliche Abendland  zu appelieren, den  verlorenengegangenen Glauben der Deutschen aufzupolieren... Ja, am Islam sollen die Deutschen sich doch bittschön mal ein Beispiel nehmen...Jessas neee... Die Weltbühne bietet beste Unterhaltung, LOL!
Nicht länger mehr am Deutschen Wesen, nein, am Islam soll die Welt genesen, LOL
DAS nennt man wohl Karma! hahaaaaaa...


Nichteingreifen

bezieht sich wie das Geschehenlassen  primär auf mich bzw. das, was da aus MIR und in MIR erscheinen mag, was in den Fokus meiner Aufmerksamkeit/Gewahrsein tritt.  Das Problem ist ja immer das, dass der Egomind tiefe  Einsichten,  - in diesem Fall die Erkenntnis  des Verhaftetseins für sich so umsetzt, -  dass er stets versucht, sein Ding zu machen, statt aus s(ich) SELBST geschehen zu lassen, was geschehen soll.  Der gutWOLLENDE Egomind versucht mit Absicht und Fleiss, geistige Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen, DAS ist der Fehler - dass er mit eigenem Willen machen will und dass er diesen Willen stets in der äussren Welt durchsetzen will. (Obwohl ich hier schon wieder leicht irre werde, denn wahrscheinlich ist es gar kein "Fehler", sondern nur die andere Seite der Medaille, die ebenso notwendig ist. 
Wenn es einen Fehler gibt, dann ist es der, dass der Eigenwille  die transpersonalen Einsichten primär in der äusseren Welt umsetzen will, statt sie rein subjektiv und selbstbezüglich zu verstehen. Statt bei sich selbst zu beginnen, projeziert er in die Aussenwelt und versucht, nicht in die äusseren Verhältnisse einzugreifen! Er projeziert und externalisiert.  So versucht er beispielsweise die Menschen so zu "akzeptieren, wie sie sind", statt mit Verbot, Regeln - mit Erwartungen einzugreifen, wie sie sein sollten. Das ist ein löbliches Unterfangen, funktioniert aber ebenso wenig wie eine Nächstenliebe funktioniert, wenn die Selbstliebe fehlt.

Noch mal und immer wieder: Primär geht es in jedem Falle immer darum, bei der eigenen Person anzufangen bzw. bei sich selbst nicht einzugreifen und alles zu anzunehmen, was sich an Gedanken, Gefühlen, Empfindungen zeigen mag. DAs ist nicht so leicht, wie es sich anhört, weil wir erst einmal gewahr werden müssen, auf welche Art wir eingreifen, um dieses Geschehenlassen zu verhindern, - vorher ist es nicht möglich, loszulassen.
Der GLAUBE, das verstandesmäßige Fürwahrhalten, dass die Dinge "einfach nur geschehen", ist für die meisten spirit. Sucher nur eine philosophische Prämisse - wie man sie z.B. bei vielen fundamentalistischen  Nondualitikern findet, man verbleibt damit im Allgemeinen und im Theoretischen - Verwandlung/Transformation aber bewirkt es nicht.  Der tote Buchstabenglaube muss sich aber letztlich in  lebendiges SEIN verwandeln. Darum geht es!
Das Eingreifen in den Fluss des Geschehens geschieht durch die psychologischen Abwehrmechanismen, dieser "Glaube" bzw. Glaubenssatz ist eine Rationalisierung des Verstandes und damit  ein Abwehrmechanismus, welcher der Abwehr der WIRKLICHKEIT dient und den Fluss des Tao unterbricht. 

Geschehenlassen, Nichteingreifen, Loslassen von der Verhaftung kann man auch nicht "machen" oder üben, sondern ist erkenntnis- bzw. gewahrseinsabhängig. Alles, was man üben kann, ist aufmerksam sein und Achtsamkeit im persönlichen Hier und Jetzt zu  üben bzw. Selbstbeobachtung, die uns den Widerstand bewusst macht und uns das Wesen der Abwehrmechanismen gegen die persönliche und die unpersönliche (absolute) Wahrheit zeigt. 

Mindfuck

Einen Mindfuck nenne ich  im spirituellen KOntext, wenn der noch unbefreite Ego-Mind  sich spirituelles Wissen aus zweiter Hand aneignet (angelernte/angelesene Glaubenssätze) wie z.B. der Glaube, dass "alles einfach nur geschehe" und dieses Wissen missioniert. Damit "fickt" nicht nur sich selbst, sondern auch den Mind derjenigen, die er von seinen spirituellen Glaubenssätzen überzeugen will.
Wenn ich konsequent bin, dann  ist es nicht nur ein Mindfuck,  wenn der unbefreite Verstand spirituelle WAHRHEIT zum Glaubenssatz mutieren läßt, sondern auch dann, wenn der befreite Verstand seine WAHRHEIT in lehrsatzartigen Verallgemeinerungen ausdrückt, wenn er meint, die spirituelle WAHRHEIT gehe nicht nur ihn als SUBJEKT, sondern auch die anderen Menschen etwas an.
Dann gibt es den Mindfuck des SUBJEKTs, das sich sagt: " Ey, ich habs,  die ganze Welt gehört mir. Alles steht mir zur Verfügung, alles dient mir, die ganze Fülle der absoluten und der relativen Welt - und nicht oder noch nicht weiss, dass diese "ganze Fülle"  ihm immer nur im konkreten JETZT als das konkrete JETZT  zur Verfügung steht.

Im JETZT gibt es keine Fülle und auch keine Vorstellung von Fülle  im Sinne von Vielheit, Kosmos usw. die Fülle der relativen Welt erschöpft sich beispielsweise gerade JETZT für mich persönliche  in der Wahrnehmung der Einheit meines Hinterns mit  dem Stuhl, der Einheit meiner Ohren mit dem Summen des PC, der Einheit meines Augenblicks  mit den Buchstaben auf dem Monitor -  je nachdem, wo meine Aufmerksamkeit/Achtsamkeit hingeht, bin ich nacheinander EINS mit dem "Beobachteten". Aber nacheinander, nicht die "ganze Fülle" auf einmal, ich kann nicht gleichzeitig die Augen auf dem Bildschirm haben und gleichzeitig der Bäume vor dem Fenster gewahr sein.)
Das ist die weibliche Art, eins zu sein, wie ich es neulich anlässlich von Shri Tobis Text für mich eruierte. Verbundenheit.

Wenn ich dann gaaaanz ultimativ konsequent bin, dann ist im weitesten Sinne ALLES Mindfuck, was ich von meinem ersten Schrei an gehört und gesehen und gerlent habe über mich und die Welt. Mindfuck ist auch nur ein weiteres Synonym für Glaubenssatz, Überzeugung, Dogma. Ach Babylon!




Sich Er-INNERN

Damals, als mir plötzlich erschreckend bewusst wurde, dass das Universum in mir ist, wusste ich noch nicht, dass ich auf dem unendlichen Weg der Gottwerdung bin - dass ICH es bin, der das Universum erschaffend er-INNERT.Nicht mit einem Schlag, sondern in einem unendlichen Bewusstwerdungsprozess. Erst als ich ultimativ "tot" war  (andere sagen auch  "leer" dazu, in der Liga der Leeren oder Peter Flint "stirbt" das Ich nicht - nicht mal in Anführungszeichen, LOL, ach Babylon!) - da wurde mir bewusst, dass das Gott bzw. Kosmos-Essen nicht auf einmal, sondern in moderaten kleinen bekömmlichen Häppchen erfolgt.
(Es handelte sich um eine intellektuelle Schau/Ein-Sicht, nicht darum, dass ich die "ganze Fülle" des Kosmos im Sinne von "komplett"  in mir erblickt hätte.)

***   


Postscriptum zum letzten Kurzbesuch auf Nityas Blog

Der Göttliche Spielverderber

Es ist immer wieder erheiternd, auf dem spirituellen Netz-Marktplatz spirituellen Suchern oder mutmaßlichen Findern zu begegnen, die sich in falscher Demut und prätentiös-kokett zur Schau gestellten Uneitelkeit als Nicht-Erleuchtete zu inszenieren bemüht sind, in ihrem Eifer aber nicht bewusst sind,  wie  sie gleichzeitig den Erleuchteten indirekt, aber unübersehbar raushängen lassen.

Da ist zum Beispiel der Spielverderber... Der echte Spielverderber ist eine alte Tradition auf dem spirituellen Marktplatz, der Spielverderber provoziert die Leute nicht mit der Unwahrheit z.B. einem spirituellen Konzept sondern immer mit der lebendigen WAHRHEIT. Der Wahre Spielverderber ist der Göttliche Spielverderber und der IST per se erleuchtet, d.h. voll des GEISTES, sonst könnte er das Spiel (des Verstandes, der sich ja per se immer todernst nimmt) nicht verderben! Nur Erleuchtete sind sich des SPIELS auch BEWUSST, wenn sie so tun als ob ... sie z.B. nicht erleuchtet sind...LOL
Wenn sich nun einer, der sich demütig und ganz unerleuchtet gibt,sich im Geheimen aber für erleuchtet hält, weil er ja doch felsenfest davon überzeugt ist, , es sei die WAHRHEIT, die ihn zum (göttlichen) Spielverderber macht und nicht das spirit. Konzept, was er so penetrant und militant zu missionieren pflegt, dann ist er kein Spielverderber, sondern ein Narr, der es verdient, dass man ihm sein närrisches Spiel verdirbt.


WEnn nun ein solcher Narr aus einem spirit. Forum rausfliegt und anschliessend vor der Gemeinde seiner Gläubigen als (quasi-göttlichen)  "Spielverderber" aufspielt, kann  dies nur aus gekränkter Ehre und Eitelkeit tun.. Wer sich dann nachträglich (!)derart in der Rolle des (göttlichen) Spielverderbers erigieren muss,  sucht nur nach einem billigen Trost, um seine Niederlage zu rationalisieren, denn insgeheim ahnt er, dass man ihm   SEIN Spiel verdorben hat, welches er wohl mit allzu großem Eifer und ungebührlichem Ernst gespielt hat.
In Wirklichkeit ist der "Rausschmeisser"  der "Spielverderber", derweil er dem Möchtegern-Spielverderber, der neben seinem Konzept auch mit seiner Rolle des Schulmeisters identifiziert ist,  das Spiel verdorben hat.
Ein solchermaßen gestörter Störenfried beschwerte sich anschliessend über seinen Rausschmiss: "Sitten sind das wie in der Schule oder in der Politik oder in der Kirche"... und ist sich wie stets nicht bewusst, dass es SEINE Sitten sind, -  dass er nicht anders reagiert auf harmlose Blogkommentare, die SEINEN faulen Konzept-Frieden stören: autoritär-schulmeisterlich abstrafend vor und "hinter den Kulissen". 

Wenn der gestörte Störenfried einmal erkennen sollte, was Projektion ist, vor allem, wenn er mal nichts mehr tut, UM...z.B. seinen faulen Frieden gegen mehr oder weniger göttliche Störenfriede bzw. Narren zu verteidigen,  dann erst ist er auf dem "unbrauchbaren Weg", ein rechter Nichtsnutz vor dem Herrn zu werden.
Alles, was dich stört, verstört und zerstört ist dein Freund. Was natürlich auch für den Rauswerfer gilt, aber das steht auf einem anderen Blatt.
Kein Göttlicher Spielverderber hat je absichtlich den Menschen ihr unbewusstes Spiel verdorben, indem er sie absichtlich verärgerte, nein, es ist immer der GEIST der WAHRHEIT, die WAHRHEITsverkündigung (im Gegensatz zu moralitären Zurechtweisungen),   die  dem Verschlossenen  Ärgernis gibt und dem, der offen dafür ist,  im Herzen aufscheint.




Göttlicher Störenfried,

himmlischer Unruhestifter,
irritierender Weckruf!
Du rufst zur Umkehr, weist ungeahnte Wege,
brichst alte Denkmuster auf, setzt in Bewegung,
drängst zum Aufbruch, reißt aus der Bequemlichkeit,
lädst ein zu Begegnung und neuem Leben.
Unbequem, hartnäckig, manchmal verstörend,
meist ungelegen, jedoch immer zur rechten Zeit...

(So beteten einstmals die Alten,
denen ein Gott tat noch walten,
sobald der Geist in Gott aufgeht,
und in den Himmel aufersteht
erkennt er wohl in einem Nu:
Gott ist GEIST und

    DAS bist DU!...

ääähm, ICH!)



Fundstück: Tschuang-tse: Das Leiden der Brauchbarkeit

"In Sung ist ein Platz namens Dornheim. Dort gedeihen Katalpen, Zypressen und Maulbeerbäume. Die Bäume nun, die ein oder zwei Spannen im Umfang haben, die werden abgehauen von den Leuten, die Stäbe für ihre Affenkäfige wollen. Die, die drei, vier Fuß im Umfang haben, werden abgehauen von denen, die nach Balken suchen für prächtige Häuser. Die mit sieben, acht Fuß Umfang werden abgehauen von den vornehmen und reichen Familien, die Bretter für ihre Särge suchen. So erreichen sie alle nicht ihrer Jahre Zahl, sondern gehen auf halbem Wege zugrunde durch Axt und Beil. Das ist das Leiden der Brauchbarkeit" (aus. Das Wahre Buch vom südlichen Blütenland)


Auch wenn Tschuang-Tse nicht explizit darauf eingeht, möchte ich doch die tiefere Dimension des "Leidens der Brauchbarkeit" beleuchten.
Der Häuptling hat mit seiner Deutung der Geschichte nicht unrecht, verbleibt aber doch sehr im Allgemeinen, bzw. an der politisch-gesellschaftlichen Oberfläche - im engen Bezug zu den  "Menschen", der Gesellschaft, dem Pösen System, der "Welt"- er verbleibt also recht eigentlich IM  System, IM dualistischen Ego-MindDenken, statt DARÜBERHINAUS zu gehen  und GANZ aus dem System auszusteigen.  Er ist wie viele spirit. Sucher mit dem GUTEN und RICHTIGEN identifiziert - und DESHALB kann es auch gar nicht anders sein, als dass der Egomind die Parabeln moralisierend auf der Basis von Gut und Schlecht, richtig und falsch interpretiert und  und die überzeitlichen,  JENSEITS von Gut und Böse ansässigen Parabeln der Alten Meister eher wie die Fabeln des Aesopus moralisatus behandelt.
So ist auch des Häuptlings Deutung in dieser Geschichte nichts anderes  als eine (linke) Systemkritik, die auf der Polaritätsschiene verbleibt und eine andere, bessere Gesellschaft wünscht, OHNE Leistungsdruck, OHNE Erziehung zur Brauchbarkeit. Verständlich... doch der Rebell will eine bessere Welt, statt die Welt ganz zu überwinden. 
Der Rebell will nicht Transzendenz, sondern die Revolution und deshalb hat er sich auch den Rebellen Wolfgang Neuss an seine Seite geholt, mit dem er sich identifiziert. Wenn der Häuptling sagt, dass er  "Anarchist" sei, dann ist er keineswegs ein Anarchist des Herzen, der GANZ aus dem System aussteigt, sondern er verbleibt im Alten Denken des politischen Agit-Anarchismus.

Bei der Geschichte handelt es sich um eine Parabel, die m. E. vor allem den inneren Menschen meint, nicht nur, was der Mensch der Natur und dem Menschen um seines Profits und Vorteils willen antut...  Das Leiden an der Brauchbarkeit geht viel tiefer, es beginnt schon mit dem Trauma der Geburt, mit dem ersten Schrei des Kindes beginnt die Sozialisiation, die Dressur -  an jedem Kind wird wie mit "Axt und Beil" herumgehobelt und herumgedrechselt,  auf dass es den Vorstellungen seiner Eltern und der ihn umgebenden Umwelt entsprechend heranwachse. Dieses Trauma der Sozialisation ruht im Schatten der Verdrängung und der Schmerz kann und muß auf dem Weg der SELBSTrealisation bewusst gemacht werden.
Zum Trauma und Schmerz der Sozialisation gehört auch die Schule, die der Tod der kindlichen Kreativität ist und uns nicht fürs Leben, sondern  für ein dumpfes Lohnsklavendasein vorbereitet, was wir dann Leben nennen. 
Der Selbstverrat, der damit einhergeht, wird durch eine zweite Individuation geheilt (die erste ist in der frühen Kindheit, wenn das falsche Ich sich durch Introjektion und Überich bildet, die zweite Individuation  strebt nach dem authentischen Ich, nach der Befreiung von Introjekt/Überich (Elternich). Dies meist im späten Erwachsenenalter und/oder dann, wenn man verzweifelt ist und an diesem Ich fast zugrunde gegangen wäre. (Eigentlich ist es eine dritte Individuation, wenn man den pubertären Ablösungsprozess von den Eltern mitzählt.)

Im spirituellen Kontext nun geht es beim Brauchbarkeits- oder Nützlichkeitsdenken nicht primär um Arbeitsleistung oder die "Brauchbarkeit" von Menschen oder Dingen, sondern um mich, -  dass ich/ Ego als Produkt meiner Sozialisation vom Haben-Modus geprägt bin, dass ich  immer etwas denke und  mache, UM... etwas zu erreichen (verändern, verbessern), dass ich mit meinem Tun immer eine Absicht verbinde, die mir etwas "bringt", einen Vorteil, einen ideellen oder materiellen Wert.
Schon wenn ich nur Sport treibe, um mich gesund zu halten, - und nicht aus SPASS! -  bin ich im Haben-Modus, weil dem eine Absicht zugrunde liegt, etwas zu erreichen, was ich JETZT scheinbar nicht habe. Das ist ein Beispiel für Mangelbewusstsein im Haben-Modus und die  Identifikation mit dem Körper/Materie.
Gymnastik oder Sport an sich ist weder gut noch  schlecht,  es geht im Endeffekt  - also im Seins-Modus darum, dass man die Dinge spontan und mit REINER LUST  tut und nicht aus Pflichtgefühl oder der Frage: wem nützt es oder wem bringt es was  und weil man sonstwie für die Zukunft vorsorgen will.  "Sorget nicht für den nächsten Tag, denn jeder Tag hat seine eigene Sorge" impliziert mehr, als nur die materiellen Sorgen.

Mit REINER Lust geht man z.B. nicht spazieren, UM gesund zu bleiben, sondern weil die Beine, der Körper sich bewegen will. usw. Mit REINER LUST hört man nicht auf zu rauchen, weil es "ungesund" ist, sondern weil es dem Körper nicht gut tut und man dem Körper gehorchen gelernt hat. Wenn der Körper, der Zentaur re-naturiert ist, dann weiss er, was gut und was nicht gut für ihn ist, da braucht er keine Diätanleitung, UM Gesundheit zu erreichen.

Man läßt das geschehen,  was ohne Eingreifen  in's SEIN will. So muss man das Brauchbarkeitsdenken verstehen!  Dass man (von SELBST) geschehen läßt, was geschehen will und nicht EINGREIFT in das Geschehen, UM ... (Wenn ich sage, "ich lasse geschehen", ist das mißverständlich, denn "ich" als Ego kann aktiv nichts geschehen lassen. Nur als von Widerständen befreites  Non-Ego geschieht ES einfach, WEIL ich nicht mehr in den Fluss des Geschehens eingreife).

Das Brauchbarkeits- oder Nützlichkeitsdenken ist dem Ego allerdings so eingefleischt, dass man sich dessen nur mit großer Achtsamkeit  bewusst wird. 
Haben oder Sein. Darum gehts. Haben und Sein sind zwei Bewusstseinszustände, der eine ist voll , der andere leer von Ego. Oder auch: das Seins-BW ist voll der Fülle und das Haben-BW leer, weil illusionär.

Fazit: Des Häuptlings Deutung in dieser Geschichte ist nichts anderes  als eine (linke) Systemkritik, die auf der Polaritätsschiene verbleibt und eine andere, bessere Gesellschaft wünscht, OHNE Leistungsdruck, OHNE
Der Rebell will die Revolution und deshalb hat er sich dazu den Rebellen Wolfgang Neuss an seine Seite geholt, mit dem er sich identifiziert. Wenn der Häuptling sagt, dass er  "Anarchist" sei, dann ist er keineswegs ein Anarchist des Herzen, der GANZ aus dem System aussteigt, sondern er verbleibt im Alten Denken des politischen Agit-Anarchismus.


Wolfgang Neuß

war zwar ein "Störenfried", aber  ganz gewiss kein "Mann des GEISTES" im spirituellen Sinne, eher im Sinne von Kleingeist (Verstand), Neuss  hat sich bis zum Lebensende als Bürgerschreck und Rebell inszeniert, als politischer Anarchist; wie der "Häuptling" war er ein linker, aber lustiger Moralist, aber ganz gewiss war er kein kleingeistzerrüttender Unruhestifter. Er war KEIM Verrückter Guru.  Er war stolz auf  sein "Anderssein",  er hat das Anderssein gepflegt;  er war stolz auf seine vermutlich selbst gebastelte 9fingrigkeit, die man aber keineswegs als Behinderung bezeichnen kann, -  so wie er auch einen ziemlich ungesunden Stolz darin zeigte, dass er seine Zähne publikumswirksam verrotten liess, der alte Pauker...LOL  "Der Mann, der sich selber suchte", hat seine Wahre Natur nicht gefunden - der Mann mit der Pauke ist nie aus dem Rebellen herausgekommen, weil er sich zu seinen Lebzeiten nie aus dem System GANZ rausgepaukt hat..


Hm...Nachdem nun der Häuptling dem Herrn Neuß eine Behinderung - eine Art göttlich bedingtes Anderssein a la Tschuang Tse  - nachsagt, kokketiert er ad hoc mit einer eigenen "geistigen Behinderung", um stante pede das Gegenteil zu beweisen und sich neuen Glanz zu geben, indem er sich als (göttlichen) Störenfried outet, der das erleuchtete  FB-Spielfeld des Online-Erleuchtungskongresses mal kräftig mit der göttlichen WAHRHEIT aufgemischt habe. Dass hier eine Rationalisierung - eine Rechtfertigung bzw. Interpretation im Nachhinein -  stattfand, die ihm seine Niederlage süß und angenehm machen sollte, ist ihm genauso wenig bewusst wie seine Projektion, dass böse Rausschmeisser überall in der Welt vorkommen, nur nicht bei ihm selbst.

Fazit: Der Häuptling hat noch nicht erkannt, dass alles, was ihn so rechtschaffen empört und stört, sein Freund ist und zu Tisch gebeten sein will, statt abgewiesen.   Bei R. Heine bin ich mir nicht so sicher, aber schliesslich war er es, der den Störenfried tatsächlich freundlich "zu Tisch" gebeten hat, was ihm dieser aber beleidigt abgeschlagen hat...
"Was verboten ist, hat ihn scharf gemacht" sagt man über den ewigen Rebellen W. Neuss,   fraglich, ob diese lustvolle Schärfe auch für seinen Bewunderer zutrifft, dessen "Schärfe" die Schärfe eines cholerisch-autoritären  Charakters ist. bzw. die Schärfe eines Verstandes, der sein Werkzeug nicht aus der Hand legen will und Trennung zelebriert und das für spirituell hält.

https://satyamnitya.wordpress.com/2016/05/18/tschuang-tse-das-leiden-der-brauchbarkeit


Aus einem Briefwechsel:

Auf meine rhetorische Frage, ob der Häuptling nur ironisch sei oder wirklich meint, was er sagt, so z.B. seine Hinz-und-Kunz-Vorstellung von Erleuchtung als langweilig und uninteressant - wo er doch nicht müde wird, die alten Meister zu zitieren und zur Diskussion zu stellen - antwortet mir mein alter Freund Schlauschwätz, ein Kenner des Häuptlings:
"Er  (der Häuptling der Ewigen Wahrheit) hasst ja gerade dieses allg. Spiri-theater, wo alle eine Show draus machen. er hasst auch jede Form von Institutionalisierung, wie sie in ZEN- und sonstigen klöstern und Einrichtungen praktiziert wird. Deshalb schwört er so auf die alten Chanmeister, die sich seiner angelesenen Meinung nach einen Dreck um jede Förmlichkeit geschert haben.
Er hasst auch jede Lehre und jedes Gebot. Er bildet sich was ein auf seinen anarchistischen Freigeist.Jede FORMulierung von GEIST lehnt er als unwahr ab.In diesem Punkt liegt er ja auch richtig. er ist sich aber nicht bewusst, dass diese seine Haltung und Denkweise ausschliesslich seiner autoritären Erziehung zugrunde liegt, die er bis heute nicht verarbeitet hat. DAS ist sein grosser Schatten. aus diesem Laster hat er eine Tugend gemacht. Sein rebellisches Verhalten ist in Wahrheit sein Laster, seine Last.

Dass DAS ein faules Ei bei bei ihm ist merkt man daran, dass er GLAUBEN und geistige FORMulierungen NUR im Zusammenhang mit spirituellen Inhalt verneint. (Hervorhebung von mir)

Er kann nicht begreifen/sehen, dass wenn die Ollen Chanmeister den GLAUBEN und das Haften an DINGLICHKEIT als "übel" bzw. Hindernis bezeichnen, sie damit das gesamte alltägliche Leben mit seinen Erscheinungen meinen. er scheint tatsächlich überzeugt zu sein, es ginge dabei nur um spirituelle Inhalte.
Ich vermute aber, dass er tief in sich weiss, dass diese Chanmeister das komplette materielle Erscheinungswelt meinen. da er aber seine politischen, gesellschaftlichen Glaubens-vorstellungen für wahr hält in seiner Arroganz und sie zudem alles "Geistige" sind, was er tatsächlich besitzt bzw sein geistiges Eigentum nennt, mag er das einfach nicht hergeben. er stünde dann vor der ECHTEN Leere und die macht ihm Angst. und so trennt er eben GEIST von der WELT und hält das auch noch für spirituell korrekt. Er hat nicht begriffen, dass die WELT vom GEIST nicht zu trennen ist und das wenn man an der WELT festhalten will, man dem GEIST nicht folgen kann.

Liebe Grüße von deinem Schlauschwätz

Gut geschwätzt, Schlauchen :-). Ja, in der Tat ist dem nichts hinzuzufügen. Es ist die große Täuschung vieler "Finder", dass sie Glaubenssätze auf der personal-dualen Ebene zwar als Illusion anerkennen, aber auf der kollektiv-dualen Ebene beibehalten. Oder aber dass sie, wie Freund Sch. es oben sagt, allein nur  im engen spirituellen Kontext alle Definitionen des Unbeschreibbaren als Glaubenssätze ablehnen, aber ansonsten immer noch an die ganze Prägung und Konditionierung des Alltagskonsensusbewusstseins  GLAUBEN, z.B. dass das Gras grün ist und die Erde rund... oder dass sie eine Geschichte haben, dass sie geboren sind und sterben werden usw...  sie erkennen nicht, dass es darum geht, GANZ aus dem "System" auszusteigen. Thats the problem...
Auch bei W. Ablass sah  ich diese Glaubenssatzeinschränkung auf das Spirituelle eingegrenzt. Sein "Mindfuck" findet nur im spirituellen Kontext statt; dass aber ALLES, was er je gehört, gelesen, gelernt hat, ein Mindfuck ist, weil Glaubenssatz - nicht nur das, was er von sich als Person glaubt - DAS geht aus seiner Lehre nicht hervor. Man möge mich eines besseren belehren, sollte es anders sein.

Die meisten spirituellen Lehrer, die ich auf dem spirit. Marktplatz bislang angetroffen habe,  sind nach wie vor Dogmenjunkies, gleich, welcherart ihre spirit. Erfahrungen auch waren- sie sind nicht FREI!

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Unbeschreibbar unerklärlich

Alles, was man über das "Denken" jenseits von Ego sagen kann, ist, dass es im Kreis herum  ins Nichts führt und weil es  paradox ist und dass es deshalb keine eindeutigen Aussagen gibt. Die Grenze der Erkenntnis, des "Höheren Denkens"  ist das Paradox.
Ich erklär mal das Unerklärliche im Bilde:  Es ist ein fliessender Denk- bzw. geistiger Erkenntnis-Prozess.  Der Ausgangspunkt ist offenbar ist die lineare beschreibbare Eindeutigkeit ,  dann wirds immer "verrückter" bzw. chaotischer, der Erkenntnisprozess endet dann, wenn die letzte "Deutigkeit" quasi "von vorne" auf mich zukommen "sehe".  Diese "Deutigkeit" ist nicht zu fassen, weil unbeschreibbar bzw. fehlen mir dazu noch die passenden Worte... irgendwo und irgendwann werde ich die vielleicht mal finden. LOL.

Ja genau, die Eindeutigkeit kommt von "unten" und die Zweite Deutigkeit weniger auf mich zu als von "oben" auf mich runter. Horizontale und Vertikale. Kreuzsymbol. Evolution & Involution.
Wieder anders gesagt:  Immer wenn ich eine eindeutige These aufstelle, kommt mir die Antithese schon entgegen und alles übrige folgt nach bis zum Ende der Beschreibbarkeit.

PS: Heureka! Um dem Chaos eine Ordnung und einen Namen zu geben, nennen wir es mal das Tetralemma. Hehe... fast hätte ich es nicht wiedererkannt - ach Babylon, Du Hure! Das kommt davon, dass sogar der verlorene Verstand heheeee... immer wieder von neuem versucht, in immer wieder anderen Worten das Unbeschreibbare für sich erklärlich zu machen! LOL

Sonntag, 7. Februar 2016

Ohn' den Willen zu bemühen, tut alles aus Mir SELBST geschehen


Die Zen-Sentenz

 "Jeder Tropfen ist der erste Tropfen" aus dem Wasserfolter-Gleichnis impliziert die Annahme einer völligen StörUNanfälligkeit  oder Schmerzbefreitheit des "Edlen",  - insofern, dass es für den, der nur im Moment lebt,  keinerlei Erinnerung an die Vergangenheit bzw. an die vergangenen Tropfen/Torturen geben solle.  Das habe ich früher auch mal geglaubt. LOL.


Ich habe im letzten halben Jahr sage und schreibe  31 Zahnarztsitzungen (insgesamt über 40 Stunden) unter den Händen eines äusserst denk- und merkwürdigen Zahnarztes verbracht und hatte daher viel Zeit, den Schmerz und meinen Umgang mit ihm zu studieren. Bis zu meiner Glorreichen Auferstehung hatte ich mein Leben lang eine Zahnarztphobie: Bevor der ZA überhaupt Hand an mich gelegt hat, hats mich auf dem ZA-Stuhl regelrecht gelupft und geschüttelt, mir wurde schwindelig und schwarz vor Augen. Ich habe früher schon mit der Angst und den angstmachenden Vorstellungen experimentiert. Mit positivem Denken konnte ich meiner Ängste nicht Herr werden, obwohl ich mir der negativen und positiven Macht von Vorstellungen und Gedanken bewusst war, glaubte ich nicht so recht an Autosuggestionen.  Erst seit der "Glorreichen Auferstehung" im Jahre 2011  ist es mir möglich, angstfrei zum Zahnarzt zu gehen, und zwar deshalb, weil die angstmachenden Vorstellungen so gut wie gar  n i c h t   mehr auftauchen bzw. wenn Vorstellungen auftauchen, sind sie kraftlos -  zahnlos sozusagen. Das Kopfkino löst keine Emotionen aus,  macht kein Drama mehr. Was die Schmerzen angeht,  so kommen sie und gehn sie vorüber wie ehedem -  da ist nur keine Besorgtheit mehr, die den Schmerz angstvoll vorwegnimmt oder in die Zukunft hinein verlängert/projeziert. Mein Interesse richtete sich eher wissenschaftlich und neugierig auf meine Umgebung bzw. auf die Tätigkeit des Zahnarztes.
Als ich letztes Jahr im Krankenhaus lag mit Vorhofflimmern und einem Puls von um die 300/Min. (für über 24 Stunden) fand ich das weniger beängstigend als interessant;  der schnelle stotternde Puls war weithin hörbar, weil der Apparat, an den ich angeschlossen war,  laut gestellt war und der Herzschlag hörte sich für mich an wie eine Botschaft in Morsezeichen. Meine Aufmerksamkeit war mehr auf das Geschehen in meiner Umwelt gerichtet, als auf körperliche Phänomene fixiert.  Früher hätte ich mir die Zeit mit einem Buch vertrieben -  in meiner Gegenwärtigkeit wird es mir heute niemals mehr langweilig, ich bedarf keinerlei Zerstreuung oder Ablenkung mehr.


Erfahrungen

sind da, um gemacht zu werden, ungeachtet dessen, dass Erfahrungen als solche nur in deiner Vorstellung existieren. Nicht, weil da "Niemand da" ist, der Erfahrungen machen könnte, wie die Neo-Entleerten gerne behaupten, für den, der noch nicht erkannt hat, dass das Ego eine reale  Illusion ist, ist da immer noch "Jemand", der reale Erfahrungen macht. LOL.
Unter den Neo-Entleerten sind es insbesondere die fundamentalistischen erbsenzählenden Wortglauber, die glauben, dass du deshalb keine Erfahrungen "machen" kannst, weil alles einfach ohne dich, den Macher,  geschehe bzw. "erscheine".  Das ist nichts als Wortwixerei, derweil sie wie eh und je mit ihren Erfahrungen identifiziert sind  und  ihr Nichts & Niemand-Fetisch ein verkappter Jemand ist.

Desidentifizierung von der Materie bedeutet, nicht mehr mit den irdischen (körperhaften) Erfahrungen identifiziert zu sein. Nicht mit Erfahrung identifiziert  zu sein, heisst, dass man z.B. keine Weltbilder und Ideologien aus seinen Erfahrungen herleiten kann, derweil die Erfahrungen  nicht dementsprechend  interpretiert werden.  
Solange man im Körper ist, macht das Ich sinnliche Erfahrungen, es weiss, es HAT einen Körper, aber IST nicht sein Körper (incl. Erfahrungen) - anders gesagt ist es  IN  der Welt, aber nicht VON der Welt.


Dämonen

Früher schon fragte ich mich des öfteren, warum gerade muslimische Frauen so häufig von sog. Dämonen besessen sind. 
Dämonen sind offenbar typisch für die patriarchalischen Religionen. Kannte das Heidentum Dämonen?
Natürlich gibt es in Wirklichkeit keine Dämonen, genauso wenig wie es einen "Bodhisattva" gibt. Was man Dämonen nennt, sind wie die Götter Archetypen bzw. abgespaltene psychische Anteile.  Der Dämonenglaube entspringt dem primitiven archaischen Bewusstsein, welches die Symbole für den "Mond" hält.
Muslimische Frauen sind  unterdrückte Frauen und sie projezieren wie alle Unterdrückten zumeist ihre unterdrückten Anteile  als Dämonen nach aussen. Um so weniger Verdrängung, umsoweniger Schatten/Dämonen. Musliminsche Frauen müssen eine ganze Menge in ihrem Leben verdrängen:
Über Kindesmißbrauch im Islam siehe Video des Al Hayat TV:
 https://www.facebook.com/alhayattv.net/?pnref=story

Ein Mann kann Geschlechtsverkehr mit Tieren wie Schafen, Kühen, Kamelen haben.
Jedoch sollte er das Tier töten, nachdem er seinen Orgasmus hatte. Er sollte nicht das Fleisch an die Leute in seinem eigenen Dorf verkaufen; jedoch das Fleisch ins nächste Dorf zu verkaufen ist erlaubt.”
Ayatollah Ruhollah Khomeini, oberster Rechtsgelehrter und Ex-Staatsoberhaupt des Iran. Derselbe der 29jährig eine 15jährige heiratete und für Tausende von Hinrichtungen verantwortlich ist…
Die Lösung findet sich hier:
Ibn Sharib erzählt, Ib Abdul Talib habe gesagt: Immer wenn seine Frauen sich in ihrer monatliche Reinigung (d.h. Menstruation) befanden, sah ich den Gesandten Allahs (sws) (Mohammed) des Öfteren in der Nähe seiner Kamelherde. Dort pflegte er liebevollen Umgang mit den weiblichen Tieren, wandte sich aber mitunter auch den Jungtieren beiderlei Geschlechts zu.? (Sahih Al-Buchari Bd. 2, Nr. 357)...

Das Denken ist die Krankheit

Ohne Suche läuft nichts. Auch Buddha hätte ohne Suche niemals gefunden. Es ist für den Verstand normal, dass er den Himmel dort sucht, wo er ihn nicht findet, nämlich in der Aussenwelt, statt in seiner Innenwelt. Die Umkehr in die Innenwelt ist keine leichte Angelegenheit, sie  fängt mit der Selbstannahme an und hört mit der Einheitserfahrung auf.

Erst mit mit der Selbstannahme hat man m. E. aufgehört, im AUSSEN zu suchen. Ab jetzt geht es darum, permanent ausgerichtet zu sein auf dein persönliches Hier und Jetzt, nirgendwo sonst findet man Gott bzw. sich Selbst. Die Suche nach deiner Wahren Natur hat erst dann wirklich aufgehört, wenn du erkennst, dass DU als der Sucher nichts anderes als das Gesuchte bist. (Dieses Letztgültige Ereignis nennt man auch Hieros Gamos. Heilige Hochzeit. Einheit. Nichtzwei. Advaita...usw.)

Die Neo-Entleerten reden viel von Erscheinungen, Phänomenen, - was ihnen so erscheint, scheint ihnen in der Aussenwelt zu erscheinen. Dem Herrn Fredo erschien vor einigen Jahren gar einmal so etwas wie ein "Alltagsleben", - ein wahrhaft ausserirdisches Phänomen, LOL.

Doch es geht nicht um Dinge da draussen, um die Erscheinungen oder "Phänomene", die in der Aussenwelt "erscheinen", es geht allein darum, dass du erkennst, dass sie in deinem Denken "erscheinen" - nirgends wo sonst! Deshalb ist aus der höchsten Sicht das Denken die Krankheit, besser gesagt, alles Gedachte ist  u n w a h r . "Unwahr" deshalb, weil jenseits von Richtig und Falsch, Gut und Böse, Gesund und Krank.

Schon wenn man von den "Phänomenen" nur spricht, hat man - nicht die Dinge selbst, sondern unsere Vorstellungen von den Dingen - in Gedanken in ein Aussen projeziert, welches gar nicht existiert ausser in unserer Vorstellung als Dinge, die außerhalb von mir, dem Subjekt erscheinen.

Nochmal:  Es gibt  keine äusseren Erscheinungen/Phänomene. Wenn etwas "erscheint", erscheint es in deinem Kopf - du DENKST sie dir nur in einer scheinbaren Aussenwelt.
Du sagst nun, dass bei dir u.a. so etwas wie Wut, Ärger, Trauer, Freude  "erscheinen" kann, wenn "Niemand da" ist....Hah, dass "Niemand da" ist, basiert ja gerade auf der Abwesenheit von div. negativen oder positiven Emotionen,  die immer die Anwesenheit  von Ego signalisieren.

Wenn ICH nun sage, die Ereignisse erscheinen, dann bedeutet das, sie geschehen aus (s)ICH SELBST heraus, ohne dass da "Jemand" ist, der in das Geschehen eigenwillig eingreift.  Es gibt kein (objektives) SELBST ausser dem MEINEM. Wenn die Dinge aus sich SELBST heraus geschehen, dann meine ich damit, sie geschehen nicht aus dir, sondern aus MIR selbst heraus.
Mit dem "Erscheinen" ist immer nur die SUBJEKTIVE absichtslose Wirkung gemeint, die meinem (nicht deinem!) absichtslosen  Handeln  - dem spontanen absichtslosen Handeln aus sich SELBST bzw. dem "Grundlosen Grund"  heraus - folgt.  Die Dinge "erscheinen" nur dem, der reinen, d.h. absichtslosen Herzens ist. Deswegen kann Wut nicht erscheinen, genauswenig wie die egoische Freude nicht  absichtslos und ohne Grund "erscheinen" kann.

Man möge mich berichtigen, nach allem, was ich bislang von ihren Anhängern über Neo-Advaita höre und lese, scheint diese Lehre zu verkünden, dass auch das Ego in seiner konstruktiven und destruktiven Wirkung eine "Erscheinung" sei, die aus der selben Quelle, dem "Vater", dem "Quellenden Urgrund" fliesse.  Mit Logik kommt man hier zwar nicht weiter, aber dennoch frage ich mich, wie das sein kann, wenn doch das Ego dasjenige ist, was die Verbindung zum Urgrund verdeckt und verhindert... Also mal ehrlich - hey ! -  wie könnte  "Jemand" ein absichtsloser Ausdruck von "Niemand" sein?  - wenn das ein göttliches Paradox sein soll, dann freß ich  meinen Hexenbesen, ihr folks von der Neo-Front! Meister Ablass kann mir offensichtlich auf meine Fragen auch keine Antwort geben, er hat sich ins Exil verdrückt.
Tja, Herr A., was meinen Sie, sind die Steine und das Geröll, welches den Lauf des Wassers staut und verdreckt, aus derselben Quelle wie der Fluss?
Warum ich mich hier so ozeanisch über Neo-Advaita auslasse? Keine Ahnung, vielleicht liegts daran, dass ich selbst nicht weiss, woher das Ego und seine Illusionen und Scheinbarkeiten herkommen und die Neo-Entleerten darauf eindeutige Antworten zu haben scheinen? Wen kümmert's. 


Ernst beiseite - die Frage wäre:  Warum gibt es dieses Ich, welches auf der Weltbühne durchaus seinen berechtigten Dienst tut und auch tun muss, aber dennoch die "Krankheit" (Identifizierung)  ist, von der wir genesen bzw. lassen  müssen, wollen wir endgültige Befreiung erlangen?
Die Frage ist nur rhetorisch, weil mich die Antwort ehrlich gesagt nicht interessiert. Mich interessiert kein Grund, kein Warum... aber kann es vielleicht sein,  dass der pseudo-entleerte Verstand einfach nur eine seiner beliebten Schlussfolgerungen gezogen hat, wenn er das Ego derselben Quelle zuschreibt wie das SELBST? WENN es so ist, dass........, dann folgt daraus, dass..... und flugs konstruierte er sich eine Neo-Wahrheit: mit dem Ego zur Erleuchtung.
Sagen wir mal, der  Egomind postuliert eine philosophische Annahme, eine Prämisse, die ungefähr so lauten könnte:
Alles, was in der Welt geschieht, all unser Machen und Tun erscheint ohne (meinen) Willen und Absicht aus dem grundlosen Grund. Egal, was wir auch tun und machen, wir können  nicht anders handeln, als wir handeln, weil all unser Handeln determiniert ist.
Als Glaubensartikel für die Masse ist so eine Prämisse unschlagbar! Der freie Wille, das menschliche Gewissen ist total eliminiert. Du bist nicht verantwortlich für was immer du auch an Gutem und Bösen tun magst!  Alles ist in diesem Falle gleich gültig, das Böse wie das Gute.

Das größte Problem dabei ist aber, dass hier das, was für jeden Einzelnen eine absolut SUBJEKTIVE Letztgültige Erfahrung/Erkenntnis ist und bleibt, verallgemeinert und objektiviert wird, wobei Jemand (Ego) aufgefordert wird, zu glauben, dass "Niemand da" ist, der irgendetwas tut.
 Also der Egomind, der nichts anderes tun kann als glauben (im Sinne von für wahr halten) , wird aufgefordert zu glauben, dass es ihn und sein Machen und Tun im Grunde gar nicht gibt. Und dass er keine Wahl hat, anders zu handeln, als er handelt, weil eh alles determiniert sei.  Das bedeutet recht eigentlich, dass  die (Aus-)Wirkungen des Egos keine Ursachen haben bzw. ihre Ursache im Ursprung haben, dem "Vater", Gott.
PS: Womit ich hiermit den Bogen zurück zu Tom de Toys schlage...


Suche

Man kann das Ich nicht daran hindern, Gott dort zu suchen, wo er nicht ist - in der Aussenwelt. Zur Aussenwelt zählen Bücher, Ashrams, Meister. Lehren. Übungen, usw.  Die erste Etappe der Suche - der Umkehr - ist gegeben, wenn du begriffen hast, dass es um die Annahme deiner BEfindlichkeit deines persönlichen Hier und Jetzt geht. Alles weitere ergibt sich von SELBST aus der Annahme.

Das Eine ohne das Zweite

ist kein philosphisches Postulat.  Nichtzwei ist die Erkenntnis der Einheit - dass du SELBST das "Eine ohne Zweite" bist  -  das EINE, EINzige , ungeteilte ALL-EINSige SUBJEKT ohne ein Objekt. 
Die WAHRHEIT ist unmittelbare ungeteilt erscheinende  WAHRHEIT nur im ungeteilten absoluten SUBJEKT und kann nicht übertragen oder verallgemeinert werden.
Früher sagte ich, dass ich erkannte, dass ich GOTT bin, jetzt scheint mir der Terminus Absolutes SUBJEKT passender... Im Wort Gott schwingt noch ein numinoser Pathos, im SUBJEKT ist Gott (s)einer falschen Heiligkeit beraubt. Wo ich mich als dieses absolute SUBJEKT erkannt habe, hat sich nicht nur Gott, sondern auch alle anderen in der Einheit aufgelöst. Kein Du, kein Wir, keine Anderen.


Der Begriff SELBSTfindung

ist auch irreführend. Es gibt jenseits von Ego weder ein Ich noch ein SELBST - derweil mein SEIN ein einziges ungeteiltes SEIN ist und weil es jenseits von Einheit NICHTS gibt, was man mit Worten beschreiben könnte.
Jenseits von Ego ist Jenseits von Einheit. Param Advaita. ICH BIN ein ALL-EINiges Individuum. LOL.

Die zeitlose WAHRHEIT ist zwar apodiktisch, aber duldsam.  Sie läßt sich nicht pro und kontra diskutieren, duldet aber jeden Widerspruch. Viele Lehrer geben sich diktatorisch-apodiktisch, es ist jedoch nicht die WAHRHEIT, sondern  ihr spirit. Ego, welches keinen Widerspruch duldet. Ihre Lehren aber sind auf Sand gebaut, was Lehren aber ganz allgemein so an sich haben...
Gibt es eine Lehre, die Widerspruch duldete? Jede Lehre ist apodiktisch, insbesondere sind dies die Irrlehren. Es gibt nur Lehrer/Menschen, die keinen Widerspruch dulden. Um den apodiktischen Lehrer bildet sich oft ein apodiktischer Personenkult. Zweifel und Abweichung  von der Lehre wird abgestraft oder es mit "Konsequenzen" und  Liebesentzug gedroht. Wenn der Meister keinen Widerspruch duldet, ist er kein wahrer Meister. Allein die WAHRHEIT ist apodiktisch. Eine Lehre ist konservierte eingefrorene WAHRHEIT, insfern ist es ein Unding für einen Meister, mit seiner Lehre identifiziert zu sein. Ist er das, dann ist er zwar ein Lehrer, aber kein Meister.
Der Wahre Meister  lehrt ohne zu lehren, er hat kein "Lehrgebäude", er lehrt keine Gedankenkonstrukte und schachert nicht mit Glaubensartikeln und  "Ablässen".  Dass und wie er lehrt, kann nur der Empfängliche sehen, der die inneren Augen hat zu sehen und die  inneren Ohren zu hören.  Dem Empfänglichen  ist die ganze Welt ein Guru. Ein Lehrer braucht zur Verbreitung seiner Lehre Schüler. Der Meister ist in sich SELBST Lehrer UND Schüler. Er bedarf keiner "Anderen".  Das Tun des Wahren Meisters ist SELBSTbezüglich - er  lehrt lernend aus und für sich SELBST heraus. Der wahre Meister steht jenseits von Spiritualität,  - param advaita - für ihn ist Spiritualität nur ein Wort unter vielen: absolut bedeutungsleer.



Wissen

des Verstandes kann richtig oder falsch sein. Die lebendige fleischige absolute WAHRHEIT - die universelle Weisheit aus der Quelle - aber ist nie richtig, sondern WAHR und ihr Gegenteil,  die UNwahrheit ist niemals falsch, sondern unwahr. Deshalb kann der Lebendigen WAHRHEIT nicht widersprochen werden.
Nur das  angelernte Wissen der relativen Wahrheiten kann richtig oder falsch sein, deshalb kann man widersprechen und  pro und kontra diskutieren.
Weil die Lebendige WAHRHEIT allein für das erkennende SUBJEKT absolut ist,  ist sie auch allein für das erkennende SUBJEKT "apodiktisch" , niemals aber kann und sollte der Lehrer (der Wahrheit) apodiktisch sein. Denn die lebendige WAHRHEIT läßt sich nicht lehren, ohne dass sie zur relativen Wahrheit wird, wo das Gewahrsein nicht entwickelt ist. 
Die WAHRHEIT duldet nicht nur jeden Widerspruch, sie duldet ALLES. (lol) Nichts kann ihr genommen oder hinzugefügt werden. Der WAHRHEIT ist es egal, wer an ihrem Stuhle sägt...LOL.

Am Ende der Tage werden viele kommen und in Jesu Namen sprechen: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Deshalb sagt Jesus im NT: Seid wachsam! Zündet Eure eigenen Laternen an, statt dem Irrlicht eines falschen Lehrers zu folgen.
Ein wahrer Lehrer  fordert nichts, nicht einmal deine Hingabe, erst recht keinen  bedingungslosen Glauben an seine Lehre. Er kann warten, bis die Hingabe von SELBST erwacht.Ein wahrer Lehrer hilft das Herz zu öffnen, damit es die WAHRHEIT dort empfangen kann, wo die WAHRHEIT  erkannt werden kann.  Denn ein wahrer Lehrer ist sich bewusst, dass die absolute WAHRHEIT, dort wo sie vom Verstand vereinnahmt wird, zur relativen Wahrheit verkommt, wenn das Herz noch nicht bereitet ist, die WAHRHEIT aufzunehmen.  Deswegen sagt er, statt Glauben zu fordern: Glaubt mir  n i c h t   - SEHT SELBST! Macht die Augen und Herzen auf!
Ein wahrer Meister "liebt" seine Schüler nicht auf persönliche Zuwendungsart, d.h. er bindet seine Schüler nicht an sich, ist auch kein umärmelnder "Papaji", Ersatzpapi, sondern läßt sie frei. Die LIEBE des Meisters ist unpersönlich, sie  gibt dir nichts, sie klebt nicht wie Bärendräck, sondern nimmt dir letztlich alles. Die Liebe eines Meisters ist nicht "wohlwollend", sie geht nicht auf deine Bedürftigkeit nach Liebe ein - bevor sie den Frieden bringt, bringt sie das Schwert, welches alles Unwahre vom WAHREN scheidet.
Ganz schlimm, wenn der Meister bei Verlassen der spirit. Community dem Untreuen gar mit dem ewigen Verderben oder höllischen Strafen droht oder/und verzweifelt versuchen sollte, von seiner Lehre/ "Wahrheit" zu  ü b e r z e u g e n  - Überzeugungsarbeit ist IMMER die Arbeit eines Egominds. 

Ein Guru, der sich in einem apodiktischen Autoritätswahn wie ein "Pöser Pädagoge" verhält, ist mit dem inneren Aggressor identifiziert bzw. mit dem patriarchalischen männlichen Rollenmodell. Unter der Herrschaft eines solchen spirit. Egos bilden sich  schnell totalitäre faschistoide Strukturen, nicht anders als in einer politischen Partei, die eine rigide Linientreue verlangt und Abweichlern mit Strafe/Konsequenzen droht. Meisterschaft ist keine akademische Würde,  keine äussere Errungenschaft und liegt in keiner Lehre, sondern liegt  allein in der  Bemeisterung des eigenen Ichs, ungeachtet dessen, ob die Welt davon weiss oder nicht. Nur ein Meister kann beschreiben, was ein Meister ist bzw. nicht ist. LOL.

Wenn Jesus sagt, dass er der WEg, die Wahrheit und das Leben sei, dann spricht er dies als unser innerer Meister, als der einzig wahre Vermittler zum Vater, als unser Wahres SELBST direkt in unser offenes Herz hinein. Zum Vater, dem Absoluten, dem Gewahrsein/Göttlichen kommt man nur über den Sohn, d.h. über die Menschwerdung (Individuation)  bzw.  SELBSTfindung. Niemals sollte sich ein  Guru oder spirit. Lehrer in seiner Personhaftigkeit als WEG, WAHRHEIT und LEBEN darstellen bzw. als den (einzigen) Sohn, über den man zum Vater kommt. Christus ist unser aller innerstes Herz.  Vorsicht sollte man als Sucher auch dort walten lassen, wo der spirit. Lehrer sich allzuoft fremder Meisterzitate bedient oder z.B. auch allzusehr mit Jesus identifiziert ist, derweil er seine (guten oder schlechten. LOL)  Befindlichkeiten mit allzuviel Jesuszitaten untermauert und sich als der inszeniert, der uns auf den Wolken des Himmels kommend am Ende der Zeit versprochen wurde. (Dies gilt auch für den Erfinder des Holofeelings). J.C. erscheint jenseits von Raum und Zeit -  nirgends anders als am Himmel unseres weit geöffneten Herzens.
Ein Meister ist weder dies noch das - Neti neti.

Tom de Toys

schreibt auf Facebook:
der idealistische kardinalfehler, den alle esoteriker (wie zb der spiri-chefideologe Werner Ablass) begehen, liegt in dem quasireligiösen aberglauben, BEWUSSTSEIN existiere (als erleuchtete "absolute wahrheit") unabhängig von der wirklichkeit, obwohl es nur ALS wirklichkeit wahrgenommen wird. und zwar völlig egal, ob der bewusstseinsinhalt als (materielle) "welt" oder (meditative) "leere" empfunden wird. LEERE existiert nur genauso als informationsobjekt wie der rest des angeblichen "traums gottes", sie findet IM traum ALS trauminhalt statt. deshalb macht es überhaupt keinen sinn, das SEIN als realität ODER illusion zu definieren, diese dualistische entscheidung ist völlig absurd im angesichte der tatsache, daß ALLES (auch "leeres" bewusstsein) eine eigenschaft, ein aspekt des SEINS ist. dazu ein zitat von meinem lieblingsautor:

"So wie das Universum unser Bewußtsein produziert, so ruft unser Bewußtsein das Universum hervor, und diese Erkenntnis transzendiert und beendet die Debatte zwischen Materialisten und Idealisten (oder Mentalisten), Deterministen und Verfechtern des freien Willens, die das yin und das yang in den philosophischen Ansichten vertreten."
Alan Watts, in: DER LAUF DES WASSERS (1975)

https://www.facebook.com/Neuroatheismus/?fref=nf
Ich habe keine Ahnung, was der "spiri-Chefideologe Werner Ablass" noch so an Irrtümern begeht und verstehe auch nicht so recht, was genau der Anti-Spiri-Ideologe, seines Zeichens Neuroatheist (Jeder Ismus ist Ideologie!) eigentlich genau sagen will...
Was mich angeht, sag ichs mal so: Bewusstsein existiert nicht als Absolute Wahrheit irgendwo außerhalb von mir und das Nichts bzw. die  Leere ist nicht wahrnehmbar, genauso wenig wie das Toy'sche Loch ohne Umrandung wahrnehmbar ist. ...hm..wie kann man z.B. den Hintergrund auf dem z.B. ein Geräusch stattfindet, wahrnehmen? Gewahrsein, Bewusstheit ist der Hintergrund, die Leere, die der Fülle gewahr wird. Untrennbar.

Leere existiert daher  auch nur als ein Gedankenkonstrukt, welches die Abwesenheit von Ego bezeichnet. Nichts, Leere oder Abwesenheit läßt sich nicht beschreiben, sowenig wie das Toy'sche Loch als Loch beschreibbar ist, wenn man seine Umrandung wegnimmt. Denn erst Begrenzung macht das Loch zum Loch. LOL. A. Watts verstehe ich hingegen sofort:  Die Neu-Entleerten bzw. Neu-Advaitisten sind i.d.R. einäugige zwangsneurotisch strukturierte Pöse Paternoster, unerlöstes Yang, Gefangene einer Leere, der es an der (Yin-)Fülle mangelt. Ein Sein ohne Werden - einen Determinismus ohne Evolution -  postulieren tut nur ein Eunuche. Eunuchen für das Himmelreich...?LOL Never ever!
Apropro Himmelreich: Da meinte der Herr Fredoo neulich doch tatsächlich (sinngemäß), dass das Himmelreich nur ein nichtsnutziges poetisches romantisches Wort sei. Dschiiiiisaaaaaaas Kreiiiiiiist, Herr Fredo!  Pfui over you!
Dass die Metaphern - abgesehen von ihrer letztgültigen Bedeutungsentleertheit - erstmal einen Inhalt haben, einen WIRKLICHKEITScharakter, ein WAHRhaftiges SEIN, beschreiben, kommt diesem abgefuckten Wortfetischisten wohl nicht in den Sinn. Dabei war er dem Himmelreich in seiner Erfahrung des "Eigentlichen" so nah - naher gehts nicht!
Wenn das "Eigentliche"  nicht der Himmel ist/war, dann war es auch nicht das "Eigentliche" bzw. der Himmel. Ach Babylon.... da kann ich nur hoffen, dass irgendwann einmal auch in und für Herrn Fredo  "das Wort Fleisch" werde... AMEN.




Was Bewusstheit - Gewahrsein

angeht, möchte ich noch mal richtigstellen, dass es dabei keineswegs um eine "360 Grad-Bewusstheit" geht, die gleichzeitig "alles" im Fokus hat, und die Dinge der Inneren sowie die Dinge der äusseren Welt umfasst, wie es wohl vom Egomind verstanden wird. 
Gewahrsein ist schlicht und einfach die nichtwissende Bewusstheit darüber,  mit der Quelle/Gott/Fülle verbunden zu sein,  - mit mir SELBST.


Ich will

Osho:
Ohne “Ich will” gibt es keine Freiheit! Du bleibst ein Kamel. Und dass du eines bleiben sollst, genau das wollen alle Machthaber – im Religiösen, Politischen, Sozialen. Reine Kamele sollt ihr sein, hässlich, ohne alle Würde, ohne alle Anmut, ohne alle Seele, einfach bereit zu dienen, willige Sklaven zu sein. Der Gedanke an Freiheit ist ihnen nicht einmal in den Sinn gekommen. Und das sind keine philosophischen Aussagen, das sind Wahrheiten.
Kamel? Na ja, für die "Machthaber", ansonsten befände ich das als ein ziemlich unfreundliches Urteil, denn wenn man nämlich hinter die "Kamele" guckt, sieht man Kinder, denen der Wille schon früh gebrochen wurde! Offensichtlich geht es Osho hier nicht um die innere nichtbedingte und "absolute" Freiheit, sondern um die bedingte, "gegebene" Freiheit, die von äusseren Einflüssen und Umständen  abhängig ist - eine Freiheit, die man sich "nehmen" kann durch Aufstand, Rebellion gegen die äusseren Machthaber, statt die inneren Überich-Instanzen zu entmachten. "Das sind Wahrheiten"? Ja, relative Wahrheiten sind das. Die wahre Freiheit ist absolut, weil sie nicht von dieser Welt (gegeben) ist. Die wahre, d.h.  Innere Freiheit ist so frei, dass sie der Welt, dem Kaiser gibt, was des Kaisers ist, ohne dass ihr, der Freiheit,  etwas genommen oder hinzugefügt werden könnte.
Der letztgültig zu sich SELBST befreite "EigenWille" ist kein Wille mehr, der FÜR etwas kämpft oder sich GEGEN etwas richtet.  Der befreite Wille will,  ohne zu wollen, d.h. er ist absichtslos und im Einklang mit dem Tao/Willen Gottes. Der befreite Wille LIEBT und tut, was er will, LOL. (Hier stosse ich wieder an  die Grenzen der Beschreibbarkeit, denn es gibt keine Worte für den zustands- bzw. eigenschaftslosen Zustand jenseits von Ego,  - wie jedes Wort ist auch der Begriff des Willens  hier eigentlich absolut unpassend, bedeutungsleer. 

Osho:
Ist den Hindus oder den Christen oder den Buddhisten oder den Mohammedanern je der Gedanke an Freiheit gekommen? Nein. Sie alle sagen aus einem Munde: “Alles wurde bereits beschlossen. Wir müssen nur folgen.” Und alle, die folgen, sind tugendhaft, und alle, die nicht folgen, werden bis in alle Ewigkeit ins Feuer der Hölle fahren.
Ja, neben den hinduistischen, christlichen, buddhistischen und muslimischen Kamelen gibt es neuerdings auch die Neu-Advaita-Kamele , die dasselbe sagen, nur in grün: Du musst nicht suchen, du bist schon da. Sorge dich nicht um deine Erwachen, Du bist schon erwacht. Egal, ob du Gutes oder Böses tust, alles ist  determiniert, du hast keinen Willen und keine Wahl und kannst nicht anders handeln als du es tust. Ein fataler Glaubenssatz, nicht weniger destruktiv als das schwarzchristliche Dogma: Du bist schon erlöst, denn Jesus ist für deine Sünden gestorben. Und an Followern fehlt es ihnen wahrlich auch nicht.

Osho bzw. Zarathustra (Nietzsche):
Meine Brüder, warum bedarf es des Löwen im Geiste? Warum genügt nicht das lastbare Tier, das entsagt und ehrfürchtig ist?
WAs das lastbare Tier betrifft: Man kann nicht einem Willen entsagen, den man nicht hat. Es bedarf einer großen Stärke, eines enormen Mutes und der  KRAFT eines Löwen - um den Drachen/Schatten zu besiegen - um den inneren Aggressor, das Sado-Maso- Überich in diesem inneren Djihad zu exorzieren und einen eigenen Willen zu entwickeln und mit eigenen Augen zu sehen.  Um nichts anderes geht es nämlich beim Heiligen Krieg - um die Individuation.  Dass der geläuterte  "EigenWille" letztlich auch transzendiert wird, um Ganzheit zu erlangen/erkennen, steht vorläufig noch auf einem anderen Blatt bzw.  ist nicht weiter beschreibbar, weil paradox. 

Osho:

Zarathustra will damit sagen, dass alle eure sogenannten Heiligen nichts anderes sind als vollkommene Kamele. Sie haben Ja gesagt zu den toten Traditionen, den toten Sitten, den toten Schriften, den toten Göttern. Und weil sie vollkommene Kamele sind, werden sie von unvollkommenen Kamelen angebetet. Klar.Zitatende
Heilige sind meist keine Mystiker, sondern die unverbesserlichen spirit. "Gutmenschen" (nicht zu verwechseln mit dem faschistoiden Gutmenschen, der Gutes mit dem Bösen verwechselt), die mit dem Guten identifiziert sind und mit dem Gutes-Tun. Daran erkennt die Kirche Heiligkeit; an äusseren Merkmalen, "Wunder"... am Tun. Mystiker "tun" nichts. LOL. 
Es ist selten, dass ein Mystiker von der Kirche heiliggesprochen wurde, die meisten wurden als Ketzer hingerichtet oder standen mit einem Bein im Gefängnis - eben weil ein Mystiker jenseits aller Traditionen steht, er hat die Tradition, die Religion transzendiert. Deswegen ist ein wahrer Mystiker aber nicht GEGEN jede Tradition, sondern hat sie eingeschlossen (Gegensatzvereinigung Exoterik-Esoterik). Ein Mystiker ist deshalb "unbeschmutzt von Heiligkeit", weil er über die Heiligkeit hinausgegangen ist, weil er sie transzendiert hat, und  nicht, weil er Heiligkeit ablehnt oder verachtet.  Im Herzen des Mystikers ist die tote Tradition/Schrift lebendige WAHRHEIT geworden.) Heute werden Mystiker nicht mehr hingerichtet, sondern verstoßen, aus der "Gemeinschaft der Heiligen" verbannt, exkommuniziert.

Osho:

Erstens also ist es Nietzsches Zarathustra – vergesst das nicht; er hat nichts mit dem originalen Zarathustra zu tun. Und zweitens: Wenn ich darüber spreche, ist es mir egal, was Nietzsche sich dabei gedacht hat – und ich habe auch nicht die geringste Möglichkeit zu wissen, was er sich dabei gedacht hat. So wie er Zarathustra benutzt hat, so benutze ich ihn!

DAs ist ja doch immer so, dass wir den Worten anderer die  Bedeutung geben, die sie für uns haben soll. Dem einen ist dies bewusst, dem anderen nicht. Osho war sich des "Bedeutungsgebers"  bewusst und hat die Verantwortung dafür übernommen. Auf diese Weise "nutze" auch ich meistens die Worte anderer ohne Ansehn der Person oder mich zu fragen oder zu berücksichtigen, was die Person gemeint haben könnte. Wie ein Kind, das denkt auch nicht darüber nach, was jemand meint, sondern versteht es spontan so, wie es, das Kind, es halt versteht. Unter der Herrschaft des zwangsstrukturierten und -strukturierenden  Egos allerdings versucht man immer herauszufinden, wie der Schreiber oder Sprecher es gemeint haben könnte, damit man dessen Ego zufriedenstellt und der Dialog im Fluss bleibt.  Unter der "SELBSTherrschaft"  der Losigkeiten,  LOL, handelt es sich um ein rücksichtsloses skrupelloses schamloses beziehungsloses SELBSTbezügliches Lehren-Lernen, wie beim Kind, solange es noch unschuldig ist...

Nietzsche hat immer gegen das Christentum polemisiert: Ihr Christen solltet mir erlöster aussehen... Mit Recht. Allerdings hat er das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und das Wahre Christentum (die Essenz, für die Jesus Christus steht)  nicht vom exoterischen Kirchenchristentum differenziert, welches sich bis heute weit von der Botschaft Jesu entfernt hat.

Das Christentum, gegen das er angetreten ist, war sein innerer Aggressor, sein Über-Ich. Ich weiss von was ich rede, ich habe den selben Kampf gekämpft, deshalb war mir Nietzsche auch ein geliebter Bruder und Begleiter auf meinem Weg. Er war eine Klerikerseele wie die meine. Sein Vater war Pastor, wie meine "Väter" Pastoren und meine Mütter Nonnen waren. Die Freiheit, die er erstrebte, war die Freiheit von der sadistischen Oberherrschaft seines schwarzchristlichen Über-Ichs, welches den kindlichen Willen schon im zarten Alter aufs Brutalste gebrochen hat. Das war ErziehungsUsus bis in die 1968er), Nietzsche hat - im Gegensatz zu dem dogmatischen Kirchenchristen -  nicht den Stock geschluckt, der ihn geschlagen, sondern hat ihn sich durch sein Schreiben langsam und überaus schmerzhaft herausexorziert. Ob es ihm ganz gelungen ist, kann ich nicht beurteilen, vielleicht ist er ja auch darüber wahnsinnig geworden. 

Viele Heilige der kath. Kirche waren Masochisten, die ihre infantile Not zu einer spirituellen ReifeTugend stilisierten und der "Pöse Paternoster"  hat diese destruktive Art der Heiligkeit - recht eigentlich den Kadavergehorsam -   nicht selten mit Heiligsprechung belohnt.  Die Herrschenden haben es leicht mit Menschen, denen als Kind schon der Wille gebrochen wurde. 
In diesem Kontext aber ist es keine  spirituelle Tugend, willenlos zu sein, sondern eine Krankheit. Das ozeanische Glücksgefühl, welches sich in der Identifikation mit dem innren und äusseren Aggressor einstellt, wird meist verwechselt mit der Großen Erfahrung der Einheit mit dem SELBST.  Die regressive, prärationale "Spiritualität", die sich aus einer solchen Willens-/Ichchwäche und Aufgehen im "Wir" ergibt, macht aus diesen Menschen infantile regredierte willenlose Roboter mit vorlieblich faschistioder Gesinnung - Menschen, die nicht ihrem  "Heiligen Geist", sondern dem Kleingeist, dem inflationierten Ego des autoritären Führers/Gurus bzw. dem internalisierten Aggressor gehorchen.

"Ich will..." zu sagen, war uns als Kindern im Namen der christl. Religion bei Strafe verboten, der Spruch hiess: Kinder, die was wollen, krieg'n was auf die Bollen. Wille war gleich Sünde.
Wem so als Kind der Wille gebrochen wurde, muss ihn auf dem Individuationsweg erst einmal wiederfinden, statt aus seine Willensnot die Tugend der Willenlosigkeit zu machen. 
Um diese Freiheit geht es. Man könnte sagen, beim ERWACHEN geht es als erstes darum, zum persönlichen EIGENWILLEN zu erwachen.   Hier und Jetzt. Ein geläuterter Eigenwille ist eins mit dem Willen "Gottes".

(Ein Teil wurde von mir auf der Facebook-Seite vom Spektrum Sein.de gepostet)
Die Osho-Zitate wurden von Satyamnitya in seinem Blot "nit mööööglich" zitiert und auf FB transportiert. 
Osho zitierte aus Nietzsches “Zarathustra – ein Gott der tanzen kann”.
https://satyamnitya.wordpress.com/2015/12/04/osho-ohne-ich-will-bleibst-du-ein-kamel


Teals Blog

http://blog.thespiritualcatalyst.com/sex/
Symbols of the Three Monotheistic Religions...

Ich sage es mal es so: Religion ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Der Sündenfall im Paradies hatte den Fall in die Zeit zur Folge...Seitdem sehnt man sich zurück in die Ewigkeit, den zeitlosen Moment, Gott, das Paradies, den Himmel.  Abrahamitische Religionen sind ursprünglich Stammesreligionen der Väter, deren Gebote das soziale Stammesleben regelte.  Jesus macht der einäugigen frauenverachtenden Religion des "Pösen Paternoster" ein Ende, er verkörpert in der Botschaft des Neuen Testaments als der "Gesalbte der Frauen" die verdrängte weibliche Seite. 
Man darf diese biblischen Texte nicht buchstäblich nehmen, sondern tiefenpsychologisch/mystisch deuten. Teal Scott aber in ihrer Ablehnung nimmt sie buchstäblich.

Was die patr. Religion angeht, so ist sie tatsächlich eine reine  Männersache. Schaut man hinter die Kulisse der Buchstäblichkeit dann sieht man, dass Religion immer exoterisch, d.h. YANG  ist und als solche einen Gegenpol, der Esoterik /YIN bedarf.  Im SELBSTerkenntnisprozess wird man gewahr, wie der Verstand aus einer inneren Ein-SICHT, also einer esoterischen WAHRHEIT sofort eine relative exoterische Wahrheit/Überzeugung macht. Einen Glaubenssatz. .. Eine Lehre (Religion) für die anderen.  Das bleibt nicht aus, solange kein Gewahrsein entwickelt ist. 
Die Ratio ist keine evolutionäre Fehlentwicklung, wie uns so manche glauben machen wollen. Die Männer sind nicht schuld daran, dass die Ratio, der Verstand sich im Laufe der Evolution herausgebildet hat. Sie sind aber mit schuld daran, dass sie die Ratio mißbraucht haben, indem sie die Mutter, die Göttin, das Vielfältige Leben schädigten und schändeten, statt den Garten Gottes zu erhalten, wie es ihr biblischer Auftrag war. Sie  bzw. das Patriarchat ist aber schuld daran, dass der Verstand sich absolut setzte und wir alle einseitige emotional verkrüppelte Linkshirnis sind auf der ewigen Suche nach einer besseren (rechten)  Hälfte. 

Bei den Heidnischen Religionen herrschte das Mutterrecht. Hier war man einseitig rechtshirnig gepolt, es pervertierte ebenso wie das linkshirnirissige Patriarchat.  Die große Mutter duldete keine "Dif-feren-zen", keine Aus-ein-ander-setzung. Aus dieser ozeanischen  Einheit mit der Mutter galt es sich  zu emanzipieren. Jeder, der den großen SELBSTerkenntnisweg geht, erfährt dieses Wissen am eigenen Leib, derweil er hinunterblicken  kann in die archaischen Tiefen.  Ontogenese ist Stammesgenese.

Teal Scott (bzw. Teal Swan) mag vielleicht eine gute Psychotherapeutin sein, die hilft, all die "boundarys" des Körpers und der Psyche zu lockern,  ein "Meister" ist sie nicht, dazu ist sie noch viel zu sehr verliebt in den Körper, die Bilder, in die Trennung bzw.unterliegt sie der die Anziehungskraft von Mann und Frau. Sexualität. Teal ist eine Erscheinung, die eher vom WESENTLICHEN ablenkt, ein Männertraum,  eine Sexgöttin, eine verführerische Sirene, der mann wohl lieber seine Hose als sein Herz öffnen würde.  Ihre Selbstinszenierung ist auffällig  sexy und  geht zuweilen schon ins Pornographische über, wenn man ihre Bilder im Netz betrachtet... weshalb ich glaube, dass die alte Verwundung ist noch nicht ausgeheilt ist. 
Dennoch: Solche  Körperarbeiter/Therapeuten wie Teal Scott oder auch "Andersmensch"  werden auf dem spirituellen Sektor gebraucht, damit z.B. so Leute wie die blutleeren Nichts- und Niemand-Fetischisten daran erinnert werden, sich als erstes lustvoll mit ihrem Körper zu identifizieren - denn anders ist die Befreiung des Körpers, (Zentaur) die ein wichtiger Aspekt bei der  "Menschwerdung" ist, nicht zu bewerkstelligen. 

Es gibt auf dem spirit. Marktplatz viele Sucher, die einem einseitigen körperlosen spirituellen Ideal huldigen und den menschlichen, d.h., den Zentaur-Aspekt vernachlässigen, derweil sie sich von ihrem Körper desidentifiziert glauben, in Wirklichkeit aber nur von ihrem Empfinden, Denken und Fühlen dissoziiert sind. Sie haben es versäumt,  sich primär und  vorrangig zu allererst einmal mit ihrem Da-SEIN im Körper zu identifizieren - sich im Körper zu erden: .ICH BIN mein Körper!  Auch der sich selbst und seinem Körper neurotisch Entfremdete macht gern  aus seiner ihm unbewussten Not eine spirituelle Tugend, indem er sich spirituell fortgeschritten gibt und brav und tugendhaft suggeriert:   "Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht mein Körper" -  derweil er seine neurotische Entfremdung mit einer  "progressiven" EgoDesidentifikation verwechselt und seine innere Unerfülltheit und freudlose Sinnleere für das Nichts resp. die (Bedeutungs-) Leere der Abwesenheit von Ego hält. 
Auch der Kurs in Wundern steuert m. E. mit seinen Übungen eine totale Desidentifikation von Ego/Körper an ohne vorherige Identifikation mit dem Körper bzw. der Erde. Das Menschliche wird somit einfach aussen vorgelassen. Was bleibt, sind spirituelle Krüppel, Einbeiner, die in die Höhe nach dem Göttlichen streben, dem Nicht-Sein (ohne Fülle), ohne in der Erde, dem Menschlichen verwurzelt zu sein... eine Religion für Schmerzverweigerer und "RealitätsFlüchtlinge", die mit ihren täglichen KIW-Lektionen dem schmerzhaften Hier und Jetzt ihrer Person ausweichen wollen und ihr Ich für das Böse schlechthin halten. Beam me up, Scotty...
Ohne Erdung gibts nun mal auch keinen Himmel!


(Aus Dezember 2015/Januar 2016)