Posts mit dem Label Blog werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blog werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 10. Juli 2016

Nicht länger mehr am Deutschen Wesen, nein! - am Islam soll die Welt genesen?!


Die pathologischen Nondualiker

die GLAUBEN, dass alles, was sie an Gutem wie auch an Bösem tun, so ganz ohne ihr Zutun und Eigenwillen "einfach geschehe" GLAUBEN sich gleichzeitig über dem Gut-und Böse-Modus stehend, dabei huldigen sie nur einer ganz gewöhnlichen verantwortungslosen ScheissdreckEgal-Philosophie, einem moralischen Relativismus, der nichts, aber auch gar nichts mit der Realisaton der Wahren Natur zu tun  hat. Im tiefsten Grunde ihres gottlosen resp. "neuroatheistischen" Herzens ist ihre Überzeugung ein Glaubenssatz, mit dem sie indirekt doch einem Gott huldigen, nämlich einem "Etwas", das die Dinge, Erscheinungen auf der Ebene der Phänomene, wozu auch das Gut-Böse Ich gehört, geschehen läßt.  Dass das Geschehenlassen seine Ursache im AB-Lassen vom Ego zu tun hat, IHRES Egos, wird geleugnet. Denn: Wo es nix zu tun gibt, argumentiert man hier gerne, gibts auch nix zu lassen. Ein Argument welches nur WAHR ist, wo man (s)Ich paradoxerweise gelassen hat.
Auch der Nondualiker glaubt recht eigentlich an einen Gott da draussen, der die Dinge einfach so geschehen läßt, wenn er sagt, dass die Dinge einfach "so geschehen", solange er nicht erkannt hat, dass ER in und aus sich SELBST heraus die Dinge "einfach geschehen" läßt.

Macht Glauben unfrei?
Auf seiner Wanderung durch ein Tal in den Pyrenäen traf ein Mann auf einen alten Hirten. Er teilte sein Essen mit ihm, und sie saßen lange beieinander und sprachen über das Leben.
»Wenn ich an Gott glauben würde«, sagte der Wanderer, »hieße das für mich auch, daß ich mich damit abfinde, unfrei zu sein, denn dann würde Gott einen jeden meiner Schritte bestimmen.«

Da führte ihn der Hirt an eine Schlucht, deren Wände jedes Geräusch klar und deutlich als Echo zurückwarfen.
»Das Leben sind diese Wände, und das Schicksal ist der Schrei jedes einzelnen von uns«, sagte der Hirt. »Das, was wir tun, wird zu seinem Herzen aufsteigen und unverändert zu uns zurückkehren. GOTTES HANDELN IST DAS ECHO UNSERER TATEN«
(Aus: Der Wanderer von Paolo Coelho)


Gleiches gesellt sich zu Gleichem,

im Guten wie im Bösen, weshalb auch die Krankheit ihr Gleiches sucht. Der Narzissmus der "linken" Gutmenschen und der Narzissmus der Muslime ist derselbe. Die leichte Kränkbarkeit, die sofort die Retter auf den Plan ruft - eine pathologische Empfindlichkeit, die glaubt, bei  leisester Kritik zur (verbalen und nonverbalen) Gewaltanwendung greifen zu können, weil eine fragliche Ehre/Ideologie verteidigt werden muss, die sich beim Hauch einer Infragestellung tödlich angegriffen fühlt und ihrerseits die Kritiker mit dem faktischen bzw. dem gesellschaftllichen Tode bedrohen muss...
Die Fatwa über die Mohammedkarrikaturisten waren erst der Anfang. In den sozialen Medien wird die zunehmende RAdikalisierung der Muslime  besonders sicht- und spürbar: Es wird nicht lange dauern, bis die Fatwah über jeden "Ungläubigen" verhängt wird, der es wagt den Islam in Frage zu stellen.  Das ist absolut Koran-adäquat.
Dass die jungen Türken aus der ersten und nachfolgenden Generationen der Gastarbeiter scheinbar "radikalisiert" wurden, liegt m. E. in erster Linie daran, dass die Eltern  nicht vorhatten, in Deutschland zu bleiben und es von daher auch keinerlei Integration bedurfte. Die haben den Mund gehalten, weil sie abhängig waren vom Geld, welches sie in die Türkei schicken konnten, um dort ihre Häuser zu bauen usw. Die Kinder wurden daher in alter isl. Tradition erzogen, so bildete sich mit der Zeit die Parallelwelt, aus der es kein Entrinnen gab, weil die welt. Gesellschaft nicht koran-kompatibel lebt. Nun gibt es nicht nur ein paar , sondern Millionen junge Türken, die durch Imame, isl. Religionslehrer  und Islamistenvorbilder unbemerkt vom Gastland radikalisiert wurden.  Es sieht mir z.T. danach aus, als ob die kritische Masse schon jetzt erreicht ist - die Anzahl der Muslime, die sich stark genug fühlen, die Scharia gegen ihr GAstland zu wenden.
Die Abgründe, die sich jetzt zwischen Deutschen und Deutschtürken zeigen, sind schon seit langem in deutschen Schulen verschwiegene Wirklichkeit, -  die anerzogene antideutsche bzw. islamistische  Einstellung - das gewalttätige Mobbing  gegen deutsche "Kuffar" haben sie nun aus der Schule hinausgetragen und wird nun auch auf der ganzen gesellschaftlichen Ebene sichtbar, das Schicksal Niklas B. ist kein Einzelfall.  Zusätzlich wird die  Deutschenfeindlichkeit von der Deutschland-verrecke-Antifa geschürt, die öffentlich zu Gewalt und Zwangsvergewaltigung aufruft und auf einen äusserst fruchtbaren Boden trifft.


Wille

Wenn ich sage: Alles, was auf der Welt geschieht, geschieht nach dem Willen Gottes, dann ist das eine unwahre Aussage, weil unstatthafte Verallgemeinerung. Philosophie. Ein KOnstrukt und Projektion. Wahr ist, in meinem konkreten Hier und Jetzt geschieht alles nach (M)EINEM Willen.
Dass es keinen freien Willen gebe ist auch eine Aussage von spirituell unstatthafter Eindeutigkeit. Je nach Perspektive gibt es ihn oder gibt es ihn nicht. Einerseits lassen sich mit  dem freien Willen des Egos  Ziele verfolgen, von der andern Seite her läßt sich für den Mystiker  die Illusionshaftigkeit des freien Willens wie auch des Zieles erkennen. Wohlbemerkt: ERKENNEN, nicht "wissen". Hat man diese Täuschung als solche ERKANNT, ist der freie Wille mitsamt seiner Zielorientierung transzendiert.
Gott hat keinen Willen, es ist, was IST.
Der Mensch denkt und Gott lenkt. Der gläubige  Nondualiker a la JeffMckenna  aber glaubt offenbar: Der Mensch denkt und Gott lenkt, was der Mensch denkt.


Einheit als Monokultur

http://www.freiewelt.net/nachricht/monokulturelle-staaten-werden-verschwinden-10066760/
OMG - in diesem Sinne macht sogar das Antifa-Plakat, welches zu Zwangsvergewaltigung und Volkstod aufruft, Sinn.
Offensichtlich stimmt es, was man bislang als Verschwörungstheorien abgetan hat: Die elitären "Anonymen Mächte" versuchen gezielt und tatkräftig Grenzen abzubauen, Nationen zu entnationalisieren und eine  monokulturelle Welt zu schaffen, indem man die Rassen sich gezielt vermischen lässt, um eine "Superrasse" zu züchten, womit die multikulturelle Vielfalt der div. Nationen ebenfalls beseitigt wäre.
Die Massenmigration sei  hier "Mittel zum Zweck ...  Und dies alles im Namen des sog. Guten, damit der Rassismus ein für alle mal ausgerottet werde..? hä?.LOL.
Diese Dinge habe ich schon vor 30 Jahren vorausgesehen, nur kannte ich die Art und WEise nicht, in der dies durchgeführt wird, meine damalige  "Ahnung" ging dahin, dass das Endziel der menschlichen Entwicklung eine einheitliche Rasse wäre, die durch Vermischung der Rassen entsteht. Dass dem tatkräftig von der Politik nachgeholfen wird, habe ich nicht "gesehen"...
Die Vereinheitlichung auf der kollektiven Weltebene schreitet somit unaufhörlich voran, aber es ist nur eine Simulation, eine Spiegelung dessen, was primär auf der individuellen Ebene zu geschehen hat oder gleichzeitig im Individuum geschieht. Ich gebe FransTimmermanns insofern recht, dass wir die Dinge "als gegeben" annehmen und nicht fruchtlos gegen das ankämpfen, was ist.  Dennoch glaube ich nicht, dass sich die Identifikation mit der Nation bei den Individuen so leicht auflösen läßt.  Sowenig die Muslime ihre Identität im Hauruckverfahren ablegen können, sowenig kann dies der Bürger ihres Gastlandes.
Bislang habe ich nicht dran geglaubt, aber es sieht ganz so aus, als ob tatsächlich eine Neue Weltordnung eingeleitet wird. Und wer weiss, vielleicht sind die sog. Illuminaten so böse gar nicht, wie man sie darstellt. (Angesichts der allgemeinen Gut&Böse-Verkehrungsverwirrung wäre das nicht verwunderlich)
Möglicherweise haben auch die "Gerechten" jetzt ihre kritische Masse von 144 ooo erreicht bzw. eine genügende Anzahl von Menschen sind "erleuchtet", dass ein BEwusstseinsquantensprung stattfindet... der hunderste Affe...
Ja, die Apokalypse scheint auch auf der Weltebene angebrochen... Die Grünen sind offensichtlich eine pseudospirituelle Bewegung, eine exoterische Religion... WOW, mir schwindelt...
Es ist absolut falsch, Patriotismus mit Nationalismus gleichzusetzen, wie man es linkerseits nun macht.  Wenn Heiko Maas z.B. sagt: Die Überwindung des Nationalismus war die große Lehre aus zwei Weltkriegen auf deutschem Boden, dann vergißt er, dass der damalige dt. Nationalismus auszug, die Welt zu erobern. Der aktuelle "Nationalismus" bzw. Patriotismus hingegen wehrt sich gegen Eroberung.
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen - ein Ideal, welchem damals wie heute nachgeeifert wird. Im Bösen wie justamentomoris im Guten, LOL. Wobei die Bösen damals (ebenfalls) überzeugt waren, das Gute zu tun und zu wollen und die Guten von Heute (ebenfalls)  nicht zu überzeugen sind, dass sie das Böse tun und wollen. Faschismus hier wie dorten.


Gegen den Tunnelblick

Vielleicht sollten alle linken Weltverbesserer, die eine Islamfeindlichkeit stets nur bei sog. Rechten sehen, ihren "revolutionären" Tunnelblick mal etwas erweitern und die Angst, die jeder "Feindlichkeit" zugrunde liegt, respektieren. Diese Angst findet sich insbesondere auf der Seite vieler Muslime selbst, die sich gegen ihre sich immer stärker radikalisierenden Brüder nicht zur Wehr setzen können und dürfen, weil diese den fundamentalistischen Islam bzw. die militante Auslegung und Deutungshoheit über den Islam bzw. den Koran mehr und mehr auf ihrer Seite wissen.
Diese "moderaten" Muslime, die schon seit langer Zeit hier leben, aber auch neu hinzugekommene musl. Flüchtlinge, die u.a. vor der Gewalt des radikalisierten Islam  aus ihren Heimatländern flüchteten, schweigen nicht, weil sie den Islam mit seiner gewalttätigen Scharia so toll finden, sondern weil sie sonst Angst um ihr Leben haben müssen, IN Deutschland. Eine Angst, die sich nicht nur bei Muslimen drastisch verstärken würde, würde sich die Scharia in DL als paralleles "verfassungsfreundliches" (?) Rechtssystem durchsetzen - denn nicht der Islam ist es, vor dem die Menschen Angst haben, es ist die offen angestrebte Scharia, die sich immer mehr durchsetzen will, um so mehr (radikalisierte und radikalisierende) Muslime zu uns finden. Diese Ängste sollte man nicht verteufeln, sondern thematisieren und respektieren!
(Mein Posting auf der FB-Seite von Konstantin Wecker)
Solange man dieses Thema nicht mal thematisieren kann, ohne in die rechte Ecke geschoben zu werden, werden sich die islamistischen und die linken  Kräfte noch mehr radikalisieren, ebenso natürlich die Rechten.  Die  Linke, die alles, was nicht links ist, als böse und schlecht wertet,  geht mit ihrem schwarzweissen Weltbild ein geheimes Bündnis mit den Islamisten ein und sie merkt es nicht einmal -  Himmelzack, sie spielt den Islamisten in die Hände!

Der Muslim ist von Geburt an zum Schweigen konditioniert, weil er soviele Tabus zu verinnerlichen hat.  Die Befreiung aus dem Islam ,  - der Gedanke an einen solchen Tabubruch allein ist schon von massiven Angstzuständen, ja Todesängsten  begleitet, -  dazu kommt die reale Angst vor  der Fatwa, dem tatsächlichen Todesurteil, welches jedem droht, der es wagt, sich aus dem Islam  zu verabschieden.  
Der linke Gutmensch instrumentalisiert die Flüchtlingskrise und die Muslime, um seinen ideologischen Kampf gegen den rechten Bösmensch zu legitimieren.  Ihn interessiert das Wohlergehen der Muslime nicht, die oft von den selben Ängsten geplagt sind wie die  "Rechten"... dann wundert er sich, warum Ex-Muslime die AfD wählen! Schwerlich von diesen als Rechten, Nationalisten, Patrioten oder gar Nazis zu reden. Obwohl, mir sind schon Ex-Muslime mit einer gesunden Portion dt. Patriotismus begegnet. ..
Wer links sät, wird rechts ernten.
Unter den dt. Kunstschaffenden gibt es viele ideologieverblendete radikalisierte Gutmenschen,  - ein anderes Wort für Gutmensch ist Weltverbesserer -  die alles, was auf der Welt passiert, thematisieren & dramatisieren und  für ihre Kunst instrumentalisieren. Häufig halten sie sich in ihrer Aufregung und ihrer gerechten Empörung auch noch für spirituell.
Weit schlimmer ist es aber doch, wenn der radikale Weltverbesserer ganz offen und ungeniert unter false flag sein Unwesen auf dem spirituellen Marktplatz treibt. Da besteht die Gefahr der Ansteckung und der Abirrung auf unspirituelle Nebenwege...


Kardinal Lehmann

sagte kurz vor seinem Tod, dass ihm der Islam keine Angst mache, da ihm die islamische Poesie immer schon  angesprochen hätte....oh boa...das klingt in der TAt sehr naiv und blauäugig, von Geschichtsbewusstsein auch bei den Höchsten Häuptern keine Spur: Die spirituelle Poesie, die er meint,  kommt nämlich  i.d.R. von den isl. Mystikern, die vom fanatischen Islamismus als Ketzer genauso verfolgt werden wie die sog.Ungläubigen!

Ein christlicher Gläubiger schrieb, dass die Veränderungen aus der Mitte der musl. Gesellschaft, den "Glaubenden" selber kommen müsse. Da scheint was dran zu sein, ich sehe es allerdings anders: eine Entwicklung hin zu Säkularisierung - und offenbar haben sie keine andere Wahl - kommt von den schon seit länger hier lebenden Muslimen und zwar von den säkularisierten oder konvertierten Ex-Muslimen. Diese Menschen könnten etwas bewirken, wenn sie denn mal endlich aufstehen würden... so langsam kommen sie aber in Gang.
Die Politik will offenbar eine neue Religiösität einläuten, die Grünen - ich frage mich nicht zum ersten Male, wieviele musl. Konvertiten es insbesondere bei den Grünen gibt oder inwieweit die Muslimbruderschaft die Parteien schon infiltiert hat.Eine bislang demokratische Rechtsgemeinschaft mutiert zur Zeit zu einer fragwürdigen "Werte"gemeinschaft, deren Werte von religiösen Sympathisanten und Militanzen definiert wird und hochaffektiv besetzt sind. oi oi oi... Der Aufruf der Pfarrerstochter Angela Merkel an die Bevölkerung, sich der christlichen Wurzeln zu erinnern und doch mal wieder in die Kirche zu gehen, statt sich an der  tiefen Religiösität der Muslime zu mokieren... die nicht weniger frommen Sprüche von Katrin Göring-Eckhart, ehemalige Präses der Synode und Nochmitglied der Ev. Kirche Deutschlands fühlen sich als Politiker (!) verpflichtet, an das christliche Abendland  zu appelieren, den  verlorenengegangenen Glauben der Deutschen aufzupolieren... Ja, am Islam sollen die Deutschen sich doch bittschön mal ein Beispiel nehmen...Jessas neee... Die Weltbühne bietet beste Unterhaltung, LOL!
Nicht länger mehr am Deutschen Wesen, nein, am Islam soll die Welt genesen, LOL
DAS nennt man wohl Karma! hahaaaaaa...


Nichteingreifen

bezieht sich wie das Geschehenlassen  primär auf mich bzw. das, was da aus MIR und in MIR erscheinen mag, was in den Fokus meiner Aufmerksamkeit/Gewahrsein tritt.  Das Problem ist ja immer das, dass der Egomind tiefe  Einsichten,  - in diesem Fall die Erkenntnis  des Verhaftetseins für sich so umsetzt, -  dass er stets versucht, sein Ding zu machen, statt aus s(ich) SELBST geschehen zu lassen, was geschehen soll.  Der gutWOLLENDE Egomind versucht mit Absicht und Fleiss, geistige Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen, DAS ist der Fehler - dass er mit eigenem Willen machen will und dass er diesen Willen stets in der äussren Welt durchsetzen will. (Obwohl ich hier schon wieder leicht irre werde, denn wahrscheinlich ist es gar kein "Fehler", sondern nur die andere Seite der Medaille, die ebenso notwendig ist. 
Wenn es einen Fehler gibt, dann ist es der, dass der Eigenwille  die transpersonalen Einsichten primär in der äusseren Welt umsetzen will, statt sie rein subjektiv und selbstbezüglich zu verstehen. Statt bei sich selbst zu beginnen, projeziert er in die Aussenwelt und versucht, nicht in die äusseren Verhältnisse einzugreifen! Er projeziert und externalisiert.  So versucht er beispielsweise die Menschen so zu "akzeptieren, wie sie sind", statt mit Verbot, Regeln - mit Erwartungen einzugreifen, wie sie sein sollten. Das ist ein löbliches Unterfangen, funktioniert aber ebenso wenig wie eine Nächstenliebe funktioniert, wenn die Selbstliebe fehlt.

Noch mal und immer wieder: Primär geht es in jedem Falle immer darum, bei der eigenen Person anzufangen bzw. bei sich selbst nicht einzugreifen und alles zu anzunehmen, was sich an Gedanken, Gefühlen, Empfindungen zeigen mag. DAs ist nicht so leicht, wie es sich anhört, weil wir erst einmal gewahr werden müssen, auf welche Art wir eingreifen, um dieses Geschehenlassen zu verhindern, - vorher ist es nicht möglich, loszulassen.
Der GLAUBE, das verstandesmäßige Fürwahrhalten, dass die Dinge "einfach nur geschehen", ist für die meisten spirit. Sucher nur eine philosophische Prämisse - wie man sie z.B. bei vielen fundamentalistischen  Nondualitikern findet, man verbleibt damit im Allgemeinen und im Theoretischen - Verwandlung/Transformation aber bewirkt es nicht.  Der tote Buchstabenglaube muss sich aber letztlich in  lebendiges SEIN verwandeln. Darum geht es!
Das Eingreifen in den Fluss des Geschehens geschieht durch die psychologischen Abwehrmechanismen, dieser "Glaube" bzw. Glaubenssatz ist eine Rationalisierung des Verstandes und damit  ein Abwehrmechanismus, welcher der Abwehr der WIRKLICHKEIT dient und den Fluss des Tao unterbricht. 

Geschehenlassen, Nichteingreifen, Loslassen von der Verhaftung kann man auch nicht "machen" oder üben, sondern ist erkenntnis- bzw. gewahrseinsabhängig. Alles, was man üben kann, ist aufmerksam sein und Achtsamkeit im persönlichen Hier und Jetzt zu  üben bzw. Selbstbeobachtung, die uns den Widerstand bewusst macht und uns das Wesen der Abwehrmechanismen gegen die persönliche und die unpersönliche (absolute) Wahrheit zeigt. 

Mindfuck

Einen Mindfuck nenne ich  im spirituellen KOntext, wenn der noch unbefreite Ego-Mind  sich spirituelles Wissen aus zweiter Hand aneignet (angelernte/angelesene Glaubenssätze) wie z.B. der Glaube, dass "alles einfach nur geschehe" und dieses Wissen missioniert. Damit "fickt" nicht nur sich selbst, sondern auch den Mind derjenigen, die er von seinen spirituellen Glaubenssätzen überzeugen will.
Wenn ich konsequent bin, dann  ist es nicht nur ein Mindfuck,  wenn der unbefreite Verstand spirituelle WAHRHEIT zum Glaubenssatz mutieren läßt, sondern auch dann, wenn der befreite Verstand seine WAHRHEIT in lehrsatzartigen Verallgemeinerungen ausdrückt, wenn er meint, die spirituelle WAHRHEIT gehe nicht nur ihn als SUBJEKT, sondern auch die anderen Menschen etwas an.
Dann gibt es den Mindfuck des SUBJEKTs, das sich sagt: " Ey, ich habs,  die ganze Welt gehört mir. Alles steht mir zur Verfügung, alles dient mir, die ganze Fülle der absoluten und der relativen Welt - und nicht oder noch nicht weiss, dass diese "ganze Fülle"  ihm immer nur im konkreten JETZT als das konkrete JETZT  zur Verfügung steht.

Im JETZT gibt es keine Fülle und auch keine Vorstellung von Fülle  im Sinne von Vielheit, Kosmos usw. die Fülle der relativen Welt erschöpft sich beispielsweise gerade JETZT für mich persönliche  in der Wahrnehmung der Einheit meines Hinterns mit  dem Stuhl, der Einheit meiner Ohren mit dem Summen des PC, der Einheit meines Augenblicks  mit den Buchstaben auf dem Monitor -  je nachdem, wo meine Aufmerksamkeit/Achtsamkeit hingeht, bin ich nacheinander EINS mit dem "Beobachteten". Aber nacheinander, nicht die "ganze Fülle" auf einmal, ich kann nicht gleichzeitig die Augen auf dem Bildschirm haben und gleichzeitig der Bäume vor dem Fenster gewahr sein.)
Das ist die weibliche Art, eins zu sein, wie ich es neulich anlässlich von Shri Tobis Text für mich eruierte. Verbundenheit.

Wenn ich dann gaaaanz ultimativ konsequent bin, dann ist im weitesten Sinne ALLES Mindfuck, was ich von meinem ersten Schrei an gehört und gesehen und gerlent habe über mich und die Welt. Mindfuck ist auch nur ein weiteres Synonym für Glaubenssatz, Überzeugung, Dogma. Ach Babylon!




Sich Er-INNERN

Damals, als mir plötzlich erschreckend bewusst wurde, dass das Universum in mir ist, wusste ich noch nicht, dass ich auf dem unendlichen Weg der Gottwerdung bin - dass ICH es bin, der das Universum erschaffend er-INNERT.Nicht mit einem Schlag, sondern in einem unendlichen Bewusstwerdungsprozess. Erst als ich ultimativ "tot" war  (andere sagen auch  "leer" dazu, in der Liga der Leeren oder Peter Flint "stirbt" das Ich nicht - nicht mal in Anführungszeichen, LOL, ach Babylon!) - da wurde mir bewusst, dass das Gott bzw. Kosmos-Essen nicht auf einmal, sondern in moderaten kleinen bekömmlichen Häppchen erfolgt.
(Es handelte sich um eine intellektuelle Schau/Ein-Sicht, nicht darum, dass ich die "ganze Fülle" des Kosmos im Sinne von "komplett"  in mir erblickt hätte.)

***   


Postscriptum zum letzten Kurzbesuch auf Nityas Blog

Der Göttliche Spielverderber

Es ist immer wieder erheiternd, auf dem spirituellen Netz-Marktplatz spirituellen Suchern oder mutmaßlichen Findern zu begegnen, die sich in falscher Demut und prätentiös-kokett zur Schau gestellten Uneitelkeit als Nicht-Erleuchtete zu inszenieren bemüht sind, in ihrem Eifer aber nicht bewusst sind,  wie  sie gleichzeitig den Erleuchteten indirekt, aber unübersehbar raushängen lassen.

Da ist zum Beispiel der Spielverderber... Der echte Spielverderber ist eine alte Tradition auf dem spirituellen Marktplatz, der Spielverderber provoziert die Leute nicht mit der Unwahrheit z.B. einem spirituellen Konzept sondern immer mit der lebendigen WAHRHEIT. Der Wahre Spielverderber ist der Göttliche Spielverderber und der IST per se erleuchtet, d.h. voll des GEISTES, sonst könnte er das Spiel (des Verstandes, der sich ja per se immer todernst nimmt) nicht verderben! Nur Erleuchtete sind sich des SPIELS auch BEWUSST, wenn sie so tun als ob ... sie z.B. nicht erleuchtet sind...LOL
Wenn sich nun einer, der sich demütig und ganz unerleuchtet gibt,sich im Geheimen aber für erleuchtet hält, weil er ja doch felsenfest davon überzeugt ist, , es sei die WAHRHEIT, die ihn zum (göttlichen) Spielverderber macht und nicht das spirit. Konzept, was er so penetrant und militant zu missionieren pflegt, dann ist er kein Spielverderber, sondern ein Narr, der es verdient, dass man ihm sein närrisches Spiel verdirbt.


WEnn nun ein solcher Narr aus einem spirit. Forum rausfliegt und anschliessend vor der Gemeinde seiner Gläubigen als (quasi-göttlichen)  "Spielverderber" aufspielt, kann  dies nur aus gekränkter Ehre und Eitelkeit tun.. Wer sich dann nachträglich (!)derart in der Rolle des (göttlichen) Spielverderbers erigieren muss,  sucht nur nach einem billigen Trost, um seine Niederlage zu rationalisieren, denn insgeheim ahnt er, dass man ihm   SEIN Spiel verdorben hat, welches er wohl mit allzu großem Eifer und ungebührlichem Ernst gespielt hat.
In Wirklichkeit ist der "Rausschmeisser"  der "Spielverderber", derweil er dem Möchtegern-Spielverderber, der neben seinem Konzept auch mit seiner Rolle des Schulmeisters identifiziert ist,  das Spiel verdorben hat.
Ein solchermaßen gestörter Störenfried beschwerte sich anschliessend über seinen Rausschmiss: "Sitten sind das wie in der Schule oder in der Politik oder in der Kirche"... und ist sich wie stets nicht bewusst, dass es SEINE Sitten sind, -  dass er nicht anders reagiert auf harmlose Blogkommentare, die SEINEN faulen Konzept-Frieden stören: autoritär-schulmeisterlich abstrafend vor und "hinter den Kulissen". 

Wenn der gestörte Störenfried einmal erkennen sollte, was Projektion ist, vor allem, wenn er mal nichts mehr tut, UM...z.B. seinen faulen Frieden gegen mehr oder weniger göttliche Störenfriede bzw. Narren zu verteidigen,  dann erst ist er auf dem "unbrauchbaren Weg", ein rechter Nichtsnutz vor dem Herrn zu werden.
Alles, was dich stört, verstört und zerstört ist dein Freund. Was natürlich auch für den Rauswerfer gilt, aber das steht auf einem anderen Blatt.
Kein Göttlicher Spielverderber hat je absichtlich den Menschen ihr unbewusstes Spiel verdorben, indem er sie absichtlich verärgerte, nein, es ist immer der GEIST der WAHRHEIT, die WAHRHEITsverkündigung (im Gegensatz zu moralitären Zurechtweisungen),   die  dem Verschlossenen  Ärgernis gibt und dem, der offen dafür ist,  im Herzen aufscheint.




Göttlicher Störenfried,

himmlischer Unruhestifter,
irritierender Weckruf!
Du rufst zur Umkehr, weist ungeahnte Wege,
brichst alte Denkmuster auf, setzt in Bewegung,
drängst zum Aufbruch, reißt aus der Bequemlichkeit,
lädst ein zu Begegnung und neuem Leben.
Unbequem, hartnäckig, manchmal verstörend,
meist ungelegen, jedoch immer zur rechten Zeit...

(So beteten einstmals die Alten,
denen ein Gott tat noch walten,
sobald der Geist in Gott aufgeht,
und in den Himmel aufersteht
erkennt er wohl in einem Nu:
Gott ist GEIST und

    DAS bist DU!...

ääähm, ICH!)



Fundstück: Tschuang-tse: Das Leiden der Brauchbarkeit

"In Sung ist ein Platz namens Dornheim. Dort gedeihen Katalpen, Zypressen und Maulbeerbäume. Die Bäume nun, die ein oder zwei Spannen im Umfang haben, die werden abgehauen von den Leuten, die Stäbe für ihre Affenkäfige wollen. Die, die drei, vier Fuß im Umfang haben, werden abgehauen von denen, die nach Balken suchen für prächtige Häuser. Die mit sieben, acht Fuß Umfang werden abgehauen von den vornehmen und reichen Familien, die Bretter für ihre Särge suchen. So erreichen sie alle nicht ihrer Jahre Zahl, sondern gehen auf halbem Wege zugrunde durch Axt und Beil. Das ist das Leiden der Brauchbarkeit" (aus. Das Wahre Buch vom südlichen Blütenland)


Auch wenn Tschuang-Tse nicht explizit darauf eingeht, möchte ich doch die tiefere Dimension des "Leidens der Brauchbarkeit" beleuchten.
Der Häuptling hat mit seiner Deutung der Geschichte nicht unrecht, verbleibt aber doch sehr im Allgemeinen, bzw. an der politisch-gesellschaftlichen Oberfläche - im engen Bezug zu den  "Menschen", der Gesellschaft, dem Pösen System, der "Welt"- er verbleibt also recht eigentlich IM  System, IM dualistischen Ego-MindDenken, statt DARÜBERHINAUS zu gehen  und GANZ aus dem System auszusteigen.  Er ist wie viele spirit. Sucher mit dem GUTEN und RICHTIGEN identifiziert - und DESHALB kann es auch gar nicht anders sein, als dass der Egomind die Parabeln moralisierend auf der Basis von Gut und Schlecht, richtig und falsch interpretiert und  und die überzeitlichen,  JENSEITS von Gut und Böse ansässigen Parabeln der Alten Meister eher wie die Fabeln des Aesopus moralisatus behandelt.
So ist auch des Häuptlings Deutung in dieser Geschichte nichts anderes  als eine (linke) Systemkritik, die auf der Polaritätsschiene verbleibt und eine andere, bessere Gesellschaft wünscht, OHNE Leistungsdruck, OHNE Erziehung zur Brauchbarkeit. Verständlich... doch der Rebell will eine bessere Welt, statt die Welt ganz zu überwinden. 
Der Rebell will nicht Transzendenz, sondern die Revolution und deshalb hat er sich auch den Rebellen Wolfgang Neuss an seine Seite geholt, mit dem er sich identifiziert. Wenn der Häuptling sagt, dass er  "Anarchist" sei, dann ist er keineswegs ein Anarchist des Herzen, der GANZ aus dem System aussteigt, sondern er verbleibt im Alten Denken des politischen Agit-Anarchismus.

Bei der Geschichte handelt es sich um eine Parabel, die m. E. vor allem den inneren Menschen meint, nicht nur, was der Mensch der Natur und dem Menschen um seines Profits und Vorteils willen antut...  Das Leiden an der Brauchbarkeit geht viel tiefer, es beginnt schon mit dem Trauma der Geburt, mit dem ersten Schrei des Kindes beginnt die Sozialisiation, die Dressur -  an jedem Kind wird wie mit "Axt und Beil" herumgehobelt und herumgedrechselt,  auf dass es den Vorstellungen seiner Eltern und der ihn umgebenden Umwelt entsprechend heranwachse. Dieses Trauma der Sozialisation ruht im Schatten der Verdrängung und der Schmerz kann und muß auf dem Weg der SELBSTrealisation bewusst gemacht werden.
Zum Trauma und Schmerz der Sozialisation gehört auch die Schule, die der Tod der kindlichen Kreativität ist und uns nicht fürs Leben, sondern  für ein dumpfes Lohnsklavendasein vorbereitet, was wir dann Leben nennen. 
Der Selbstverrat, der damit einhergeht, wird durch eine zweite Individuation geheilt (die erste ist in der frühen Kindheit, wenn das falsche Ich sich durch Introjektion und Überich bildet, die zweite Individuation  strebt nach dem authentischen Ich, nach der Befreiung von Introjekt/Überich (Elternich). Dies meist im späten Erwachsenenalter und/oder dann, wenn man verzweifelt ist und an diesem Ich fast zugrunde gegangen wäre. (Eigentlich ist es eine dritte Individuation, wenn man den pubertären Ablösungsprozess von den Eltern mitzählt.)

Im spirituellen Kontext nun geht es beim Brauchbarkeits- oder Nützlichkeitsdenken nicht primär um Arbeitsleistung oder die "Brauchbarkeit" von Menschen oder Dingen, sondern um mich, -  dass ich/ Ego als Produkt meiner Sozialisation vom Haben-Modus geprägt bin, dass ich  immer etwas denke und  mache, UM... etwas zu erreichen (verändern, verbessern), dass ich mit meinem Tun immer eine Absicht verbinde, die mir etwas "bringt", einen Vorteil, einen ideellen oder materiellen Wert.
Schon wenn ich nur Sport treibe, um mich gesund zu halten, - und nicht aus SPASS! -  bin ich im Haben-Modus, weil dem eine Absicht zugrunde liegt, etwas zu erreichen, was ich JETZT scheinbar nicht habe. Das ist ein Beispiel für Mangelbewusstsein im Haben-Modus und die  Identifikation mit dem Körper/Materie.
Gymnastik oder Sport an sich ist weder gut noch  schlecht,  es geht im Endeffekt  - also im Seins-Modus darum, dass man die Dinge spontan und mit REINER LUST  tut und nicht aus Pflichtgefühl oder der Frage: wem nützt es oder wem bringt es was  und weil man sonstwie für die Zukunft vorsorgen will.  "Sorget nicht für den nächsten Tag, denn jeder Tag hat seine eigene Sorge" impliziert mehr, als nur die materiellen Sorgen.

Mit REINER Lust geht man z.B. nicht spazieren, UM gesund zu bleiben, sondern weil die Beine, der Körper sich bewegen will. usw. Mit REINER LUST hört man nicht auf zu rauchen, weil es "ungesund" ist, sondern weil es dem Körper nicht gut tut und man dem Körper gehorchen gelernt hat. Wenn der Körper, der Zentaur re-naturiert ist, dann weiss er, was gut und was nicht gut für ihn ist, da braucht er keine Diätanleitung, UM Gesundheit zu erreichen.

Man läßt das geschehen,  was ohne Eingreifen  in's SEIN will. So muss man das Brauchbarkeitsdenken verstehen!  Dass man (von SELBST) geschehen läßt, was geschehen will und nicht EINGREIFT in das Geschehen, UM ... (Wenn ich sage, "ich lasse geschehen", ist das mißverständlich, denn "ich" als Ego kann aktiv nichts geschehen lassen. Nur als von Widerständen befreites  Non-Ego geschieht ES einfach, WEIL ich nicht mehr in den Fluss des Geschehens eingreife).

Das Brauchbarkeits- oder Nützlichkeitsdenken ist dem Ego allerdings so eingefleischt, dass man sich dessen nur mit großer Achtsamkeit  bewusst wird. 
Haben oder Sein. Darum gehts. Haben und Sein sind zwei Bewusstseinszustände, der eine ist voll , der andere leer von Ego. Oder auch: das Seins-BW ist voll der Fülle und das Haben-BW leer, weil illusionär.

Fazit: Des Häuptlings Deutung in dieser Geschichte ist nichts anderes  als eine (linke) Systemkritik, die auf der Polaritätsschiene verbleibt und eine andere, bessere Gesellschaft wünscht, OHNE Leistungsdruck, OHNE
Der Rebell will die Revolution und deshalb hat er sich dazu den Rebellen Wolfgang Neuss an seine Seite geholt, mit dem er sich identifiziert. Wenn der Häuptling sagt, dass er  "Anarchist" sei, dann ist er keineswegs ein Anarchist des Herzen, der GANZ aus dem System aussteigt, sondern er verbleibt im Alten Denken des politischen Agit-Anarchismus.


Wolfgang Neuß

war zwar ein "Störenfried", aber  ganz gewiss kein "Mann des GEISTES" im spirituellen Sinne, eher im Sinne von Kleingeist (Verstand), Neuss  hat sich bis zum Lebensende als Bürgerschreck und Rebell inszeniert, als politischer Anarchist; wie der "Häuptling" war er ein linker, aber lustiger Moralist, aber ganz gewiss war er kein kleingeistzerrüttender Unruhestifter. Er war KEIM Verrückter Guru.  Er war stolz auf  sein "Anderssein",  er hat das Anderssein gepflegt;  er war stolz auf seine vermutlich selbst gebastelte 9fingrigkeit, die man aber keineswegs als Behinderung bezeichnen kann, -  so wie er auch einen ziemlich ungesunden Stolz darin zeigte, dass er seine Zähne publikumswirksam verrotten liess, der alte Pauker...LOL  "Der Mann, der sich selber suchte", hat seine Wahre Natur nicht gefunden - der Mann mit der Pauke ist nie aus dem Rebellen herausgekommen, weil er sich zu seinen Lebzeiten nie aus dem System GANZ rausgepaukt hat..


Hm...Nachdem nun der Häuptling dem Herrn Neuß eine Behinderung - eine Art göttlich bedingtes Anderssein a la Tschuang Tse  - nachsagt, kokketiert er ad hoc mit einer eigenen "geistigen Behinderung", um stante pede das Gegenteil zu beweisen und sich neuen Glanz zu geben, indem er sich als (göttlichen) Störenfried outet, der das erleuchtete  FB-Spielfeld des Online-Erleuchtungskongresses mal kräftig mit der göttlichen WAHRHEIT aufgemischt habe. Dass hier eine Rationalisierung - eine Rechtfertigung bzw. Interpretation im Nachhinein -  stattfand, die ihm seine Niederlage süß und angenehm machen sollte, ist ihm genauso wenig bewusst wie seine Projektion, dass böse Rausschmeisser überall in der Welt vorkommen, nur nicht bei ihm selbst.

Fazit: Der Häuptling hat noch nicht erkannt, dass alles, was ihn so rechtschaffen empört und stört, sein Freund ist und zu Tisch gebeten sein will, statt abgewiesen.   Bei R. Heine bin ich mir nicht so sicher, aber schliesslich war er es, der den Störenfried tatsächlich freundlich "zu Tisch" gebeten hat, was ihm dieser aber beleidigt abgeschlagen hat...
"Was verboten ist, hat ihn scharf gemacht" sagt man über den ewigen Rebellen W. Neuss,   fraglich, ob diese lustvolle Schärfe auch für seinen Bewunderer zutrifft, dessen "Schärfe" die Schärfe eines cholerisch-autoritären  Charakters ist. bzw. die Schärfe eines Verstandes, der sein Werkzeug nicht aus der Hand legen will und Trennung zelebriert und das für spirituell hält.

https://satyamnitya.wordpress.com/2016/05/18/tschuang-tse-das-leiden-der-brauchbarkeit


Aus einem Briefwechsel:

Auf meine rhetorische Frage, ob der Häuptling nur ironisch sei oder wirklich meint, was er sagt, so z.B. seine Hinz-und-Kunz-Vorstellung von Erleuchtung als langweilig und uninteressant - wo er doch nicht müde wird, die alten Meister zu zitieren und zur Diskussion zu stellen - antwortet mir mein alter Freund Schlauschwätz, ein Kenner des Häuptlings:
"Er  (der Häuptling der Ewigen Wahrheit) hasst ja gerade dieses allg. Spiri-theater, wo alle eine Show draus machen. er hasst auch jede Form von Institutionalisierung, wie sie in ZEN- und sonstigen klöstern und Einrichtungen praktiziert wird. Deshalb schwört er so auf die alten Chanmeister, die sich seiner angelesenen Meinung nach einen Dreck um jede Förmlichkeit geschert haben.
Er hasst auch jede Lehre und jedes Gebot. Er bildet sich was ein auf seinen anarchistischen Freigeist.Jede FORMulierung von GEIST lehnt er als unwahr ab.In diesem Punkt liegt er ja auch richtig. er ist sich aber nicht bewusst, dass diese seine Haltung und Denkweise ausschliesslich seiner autoritären Erziehung zugrunde liegt, die er bis heute nicht verarbeitet hat. DAS ist sein grosser Schatten. aus diesem Laster hat er eine Tugend gemacht. Sein rebellisches Verhalten ist in Wahrheit sein Laster, seine Last.

Dass DAS ein faules Ei bei bei ihm ist merkt man daran, dass er GLAUBEN und geistige FORMulierungen NUR im Zusammenhang mit spirituellen Inhalt verneint. (Hervorhebung von mir)

Er kann nicht begreifen/sehen, dass wenn die Ollen Chanmeister den GLAUBEN und das Haften an DINGLICHKEIT als "übel" bzw. Hindernis bezeichnen, sie damit das gesamte alltägliche Leben mit seinen Erscheinungen meinen. er scheint tatsächlich überzeugt zu sein, es ginge dabei nur um spirituelle Inhalte.
Ich vermute aber, dass er tief in sich weiss, dass diese Chanmeister das komplette materielle Erscheinungswelt meinen. da er aber seine politischen, gesellschaftlichen Glaubens-vorstellungen für wahr hält in seiner Arroganz und sie zudem alles "Geistige" sind, was er tatsächlich besitzt bzw sein geistiges Eigentum nennt, mag er das einfach nicht hergeben. er stünde dann vor der ECHTEN Leere und die macht ihm Angst. und so trennt er eben GEIST von der WELT und hält das auch noch für spirituell korrekt. Er hat nicht begriffen, dass die WELT vom GEIST nicht zu trennen ist und das wenn man an der WELT festhalten will, man dem GEIST nicht folgen kann.

Liebe Grüße von deinem Schlauschwätz

Gut geschwätzt, Schlauchen :-). Ja, in der Tat ist dem nichts hinzuzufügen. Es ist die große Täuschung vieler "Finder", dass sie Glaubenssätze auf der personal-dualen Ebene zwar als Illusion anerkennen, aber auf der kollektiv-dualen Ebene beibehalten. Oder aber dass sie, wie Freund Sch. es oben sagt, allein nur  im engen spirituellen Kontext alle Definitionen des Unbeschreibbaren als Glaubenssätze ablehnen, aber ansonsten immer noch an die ganze Prägung und Konditionierung des Alltagskonsensusbewusstseins  GLAUBEN, z.B. dass das Gras grün ist und die Erde rund... oder dass sie eine Geschichte haben, dass sie geboren sind und sterben werden usw...  sie erkennen nicht, dass es darum geht, GANZ aus dem "System" auszusteigen. Thats the problem...
Auch bei W. Ablass sah  ich diese Glaubenssatzeinschränkung auf das Spirituelle eingegrenzt. Sein "Mindfuck" findet nur im spirituellen Kontext statt; dass aber ALLES, was er je gehört, gelesen, gelernt hat, ein Mindfuck ist, weil Glaubenssatz - nicht nur das, was er von sich als Person glaubt - DAS geht aus seiner Lehre nicht hervor. Man möge mich eines besseren belehren, sollte es anders sein.

Die meisten spirituellen Lehrer, die ich auf dem spirit. Marktplatz bislang angetroffen habe,  sind nach wie vor Dogmenjunkies, gleich, welcherart ihre spirit. Erfahrungen auch waren- sie sind nicht FREI!

****



Unbeschreibbar unerklärlich

Alles, was man über das "Denken" jenseits von Ego sagen kann, ist, dass es im Kreis herum  ins Nichts führt und weil es  paradox ist und dass es deshalb keine eindeutigen Aussagen gibt. Die Grenze der Erkenntnis, des "Höheren Denkens"  ist das Paradox.
Ich erklär mal das Unerklärliche im Bilde:  Es ist ein fliessender Denk- bzw. geistiger Erkenntnis-Prozess.  Der Ausgangspunkt ist offenbar ist die lineare beschreibbare Eindeutigkeit ,  dann wirds immer "verrückter" bzw. chaotischer, der Erkenntnisprozess endet dann, wenn die letzte "Deutigkeit" quasi "von vorne" auf mich zukommen "sehe".  Diese "Deutigkeit" ist nicht zu fassen, weil unbeschreibbar bzw. fehlen mir dazu noch die passenden Worte... irgendwo und irgendwann werde ich die vielleicht mal finden. LOL.

Ja genau, die Eindeutigkeit kommt von "unten" und die Zweite Deutigkeit weniger auf mich zu als von "oben" auf mich runter. Horizontale und Vertikale. Kreuzsymbol. Evolution & Involution.
Wieder anders gesagt:  Immer wenn ich eine eindeutige These aufstelle, kommt mir die Antithese schon entgegen und alles übrige folgt nach bis zum Ende der Beschreibbarkeit.

PS: Heureka! Um dem Chaos eine Ordnung und einen Namen zu geben, nennen wir es mal das Tetralemma. Hehe... fast hätte ich es nicht wiedererkannt - ach Babylon, Du Hure! Das kommt davon, dass sogar der verlorene Verstand heheeee... immer wieder von neuem versucht, in immer wieder anderen Worten das Unbeschreibbare für sich erklärlich zu machen! LOL

Freitag, 24. Juni 2016

Ein Kurzbesuch auf Nitya's Blog - ein SPECIAL aus dem Sommerloch!



Besuch in Nitya's Blog

Ich bekomme einen Hinweis auf div. Eintragungen auf Nityas Blog, die mich wie üblich stante pede zu Eigenem inspirierten.
https://satyamnitya.wordpress.com/2016/05/14/jed-mckenna-das-ist-der-kern-der-bhagavad-gita/

Zitatanfang: JED: „Arjuna, als moralisches Wesen, wirft seine Waffe zu Boden und weigert sich, einen Krieg zu beginnen. Krishna wandelt ihn um in einen Träger des rechten Handelns, indem er ihn von seiner Illusion befreit, und Arjuna nimmt seine Waffe auf und entfesselt die Schlacht. Rechtes Handeln hat nichts zu tun mit Richtig oder Falsch, mit Gut oder Böse, mit Ungezogen- oder Bravsein. Es ist frei von Altruismus oder Mitleid: Moral, das ist jenes Regelwerk, sind jene Maßstäbe, die den Kern deines Lebens bestimmen, während du dein Schiff noch selbst zu steuern versuchst, anstatt es einfach der Strömung zu überlassen.“
JULIE: „Ohne Scheiß?“
JED: Ich lache. „Im Tao heißt es: ‚Wo das große Tao verloren geht, zeigen sich Güte und moralisches Handeln.‘ Das ist damit gemeint.“
JULIE: „Ohne Scheiß?“
JED: „Also noch so ein Ausdruck und du solltest dir die Zähne putzen.“
JULIE: „Also, etwa so, wie wenn die Figur, die du verkörperst, auf der Bühne steht …“
JED“… und ihre Rolle spielt. Sie sieht die Zukunft auf sich zuströmen und lässt sich von ihr tragen. Sie braucht dazu nicht erst in einem Regelbuch nachzuschlagen.“
JULIE: „Und wenn dieses Strömen dir sagt: Beginne einen Krieg …?“
JED: „Ganz klar, dann beginnst du einen Krieg.“ Nitya:
JED sagt.:  „Im Tao heißt es: ‚Wo das große Tao verloren geht, zeigen sich Güte und moralisches Handeln.‘ Das ist damit gemeint." Zitatende

Ich sage dazu: Laotse und jeder befreite Mind weiss, dass damit die Verhaftung an Prinzipien gemeint ist, ein Moralsystem, welches auf Gut/Böse-Wertidentifikation basiert - im m Gegensatz zum egolosen ziel- und absichtslosen Handeln.
Nitya: „Wehren würde ich mich trotzdem. Das lasse ich mir auch nicht von irgendeinem spirituellen Moralapostel madig machen. Ganz so, wie das Jed McKenna erzählt: „Und wenn dieses Strömen dir sagt: Beginne einen Krieg …?“ – „Ganz klar, dann beginnst du einen Krieg."
Tzzzzz - der JED und sein Nitya  w e i s s   einfach viel zu viel, was sie nicht wissen sollten und können.  Sie projezieren ihr kriegslüsternes Ego munter in die Zukunft. Die beiden zeigen ganz klar einen ungeheilten Charakterpanzer, den sie auch noch heilig zu sprechen bemüht sind, indem sie ihn als Teil des Tao, des Strömens definieren. 

Wenn- dann...Im Namen des Egos bzw. des Konjunktivs konstituiert sich einmal mehr die geistige Konjunktivitis des gemeinen Egominds. Nicht nur Nitya , auch Jed McKenna argumentieren und spekulieren  aus ihrem schlussfolgernden hypothesenverliebten Verstand -  einem Mind,  der sich immer noch diverser Eigenschaften rühmt (der Wehrhaftigkeit z.B.), der die  Zukunft entwirft, und im voraus schon weiss,  wie man sich verhalten wird, WENN...
DANN nämlich, WENN diese oder jene Situation eintreten würde. Oh je - Da wird nichts dem Zufall geschweige denn der Spontanieität überlassen! Das spirituelle  Ego rechnet, berechnet und fühlt sich darin sauspirituell!
Laotse weiss schon, warum er das Konjunktiv aus seinem Sprachschatz verbannt!

Bemerkenswert auch, wie N.  einerseits eine Identifikation mit dem Krieger und dem Einsiedler zu erkennen meint, aber fast gleichzeitig sein real existierendes  Agieren in dieser  Identifikation mit dem "Wehrhaften",  - also mit dem "Krieger"  im JETZT! überhaupt nicht wahrnimmt- nämlich sein kriegerisch-wehrhaftes Verhalten gegenüber der aufsässigen Susanne im persönlichen  Hier und Jetzt der Blogkommunikation.
Wie weit ist doch dieser kriegerische Alte vom göttlichen GLEICHMUT entfernt, der fähig ist,  auch noch die andere Wange hinzuhalten! Und ein solcher erdreistet sich, die Schriften zu deuten. Er selbst  ist es, der mit der Rolle des  Einsiedlers UND des Kriegers voll identifiziert ist - ER selbst ist voll mit Ego//Charakter/Prinzipien/Eigenschaft identifiziert, denn er WEISS jetzt schon, wie er sich in Zukunft verhalten wird, er glaubt zu wissen, dass er sich auf die  Eigenschaften seines Egos jetzt und für alle Zeiten verlassen kann - der Mann hat ganz klar Charakter und ist auch noch stolz darauf!!

Wer ist eigentlich dieser Jed McKenna -  ist das einer der Säulenheiligen der einäugigen Nondualiker? Es gibt kein "Strömen", welches dir oder mir "sagen" könnte: "Beginne einen Krieg".  Hä? - was für ein spiriidiotischer KopfgeburtsFlachwix ist das denn? Wo jemand Krieg beginnen will, fliesst er keineswegs mit dem Fluss, sondern ist im Widerstand gegenüber dem, was ist!
Ach ihr Hornochsen, ihr Eierköppe, ihr Hirnis! Da habt ihr eine ja mal wieder eine schöne Ausrede gefunden -  einen Freifahrtschein für alles, was aus eurem Ego heraus "erscheinen" will. Klar dass man sich  bei solcherart Glaubenssätzen keinerlei Transformationsmühen und -Schmerzen unterziehen muss. Hier herrscht offensichtlich die Vorstellung, dass man im "Strömen" des Tao alles, was vormals als gut oder böse gewertet wurde, NICHT gewertet werden und durch diese Nichtbwertung aus der Welt geräumt wäre. Und einmal mehr wieder finden sie eindeutige Aussagen für das paradoxe SEIN...
Jenseits von Gut und Böse zu sein bedeutet, weder gut noch böse zu sein in seinen Handlungen, weil alles, was man tut in einem neutralen GLEICHMUT getan wird. Niemand ist fähig Krieg zu führen und dabei die spirituellen Tugenden  (sämtlicher "Losigkeiten") nicht verlustig zu gehen und dabei GLEICHMÜTIG und zu bleiben! Ein wirklicher WEISER und "Edler", einer, der den ganzen Weg gegangen ist, der begehrt nichts mehr - wie könnte der begehren, Krieg zu führen, um andererseits fremde Territorien zu erobern bzw. sein eigenes Territorium zu verteidigen?  Wenn alles Begehren und BEdürfen aufgehört hat, gibt es keine Grenzen mehr, die man verteidigen muss, was nicht unbedingt heissen muss, dass man seine Türen für jedermann öffnet. Aber Krieg führen?
Jed MacKenna scheint einer jener falschen Propheten zu sein, die seinen Groupies erzählen, sie könnten den spirituellen Kuchen essen und gleichzeitig unversehrt behalten. Mit dem Ego zur Erleuchtung. Garantiert schmerzfrei.
Ein Meister formulierte dies einmal so: du kannst wenn du erleuchtet bist, zwar  nicht mehr beissen, aber FAUCHEN tuts auch!


Vielleicht hat Jed Mac das Strömen der Zeit und die Stimme des mit der Zeit identifizierten Egos mit dem Fliessen des Taos verwechselt!? 
Hey folks, Krieg zu machen basiert auf  Unbewusstsein. Ebenso wie die Idee des (Welt-)Friedens. LOL. Wer aber mit dem Tao fliesst, ist mit BEWUSSTHEIT gesegnet  - warum sollte der in der Welt einen Krieg anfangen und damit Steine in den Fluss werfen?  Das alles sind Kopfgeburten wie die eines Drogenüchtigen oder Alkoholikers, der nicht damit aufhören kann, zu suchten! Kopfgeburten,  die allein der Rechtfertigung dienen, das eigene Ego mit seinen blinden unbewussten Trieben und Süchten  auszuleben und der Identifikation mit den  Rollenspielen des Egos  den Roten Teppich auszulegen. Höhö, das Ausleben der Rolle eines Kriegers soll quasi gottgewollt sein??? Was für ein Selbstbetrug - den Splitter  im Auge des  "Religioten" sehen,  aber für den Balken im eigenen Spiridioten-Auge blind sein... was für ein Geschwätz!

Zurück zum Thema: Absichtsloses Tun ist unpersönliches ungerichtetes freiflottierendes Handeln und damit  genau das Gegenteil dessen, was man im  Ego-Bewusstsein vorfindet:  zielgerichtetes Handeln und absichtsvolles Tun.
Wer zum Teufel sagt, dass das absichtsvolle person- und zielbezogene Tun des Egos dasselbe sei bzw. aus der selben Quelle wie das unpersönliche Tun/"Strömen" komme, ist ein Teuflischer Verwirrer.  Wenn beide aus derselben Quelle kämen, dann wäre es nicht nötig, sich vom Ego zu dekonditionieren. Erst dann nämlich GESCHIEHT ( ganz realitär und nicht nur als vorgestelltes Gedanken-/Glaubenskonstrukt) das absichtslose "Handeln", dann erlebe ich es BEWUSST und bin nicht mehr nur überzeugt davon. Wo immer auch Widerstand ist, ist der Fluss des Tao gestört, da geschieht nichts als des Egos Eigenwille. Mit Widerstand Wehrhaftigkeit versucht man in jedem Falle, das Schiff selbst zu steuern, statt es der Strömung zu überlassen.

!!! Wobei man nicht vergessen sollte,  dass der meiste Widerstand und die massivste Gegenwehr, der größte Krieg gegen das Wahre, Schöne, Gute und letztlich gegen Gott SELBST stattfindet; hier die Geister zu unterscheiden ist für den unbefreiten unachtsamen Mind unmöglich, weshalb es viele borderlinigen Wirr- und Irrfahrten auf der spirituellen  Reise gibt, derweil man nicht weiss, was wirklich gut und wirklich böse ist und schwarz von weiss nicht unterscheiden kann bzw. schwarz für weiss hält, das Gute für Böse und vice versa !!!


PS: Ich habe schön öfters gelesen, dass  behauptet wird, dass der Eigenwille und sein Widerstand gegen das Höchste GUTE/Gott aus derselben Quelle komme wie das wahre SELBST, eine fragwürdige und meist undifferenzierte  These, die  leicht zu Mißverständnissen führt und derlei Kopfgeburten wie oben gebiert und in anderen Worten nichts anderes behauptet, als dass Gott mit dem Teufel ein Herz und eine Seele sei, ja, recht eigentlich das GLEICHE sei! Dass dieser teuflische Glaube Transformation und Schattenintegrtion ablehnt, versteht sich von selbst.  Da wird wohl die Vorstellung des Egominds von der jenseitigen bzw. göttlichen Unterschiedslosigkeit (Gleichmut, Einheit) zu weit getrieben!


FAZIT

Bei Arjuna's Krieg  geht es nicht um den Krieg in der Außenwelt, es geht um die Erkenntnis, wie wir den Krieg gegen uns selbst in unserer Psyche erkennen und beenden, den Krieg gegen unsere Person ferner geht es beim Heiligen Krieg  um den inneren  Kampf von Gut vs. Böse und den Kampf des Egos gegen das Selbst. Es sind nicht weniger als 3 Kriegsschauplätze, auf denen wir uns schlagen und beweisen müssen -  mit Hilfe von Krishna, der unser WAHRES SELBST symbolisiert. 

Die Bhagavad-Gita wäre nicht weniger blutig wie der Koran oder das Alte Testament, wenn nicht ab und an sichtbar wäre, wie es gemeint ist: z.B. wird deutlich gesagt, dass das Schwert, welches man schwingt, das Schwert der Erkenntnis ist.
Arjuna - der die Seele/Psyche/Person symbolisiert, muss lernen, für die  unsterblichen WERTE zu kämpfen und nicht für schnöde weltliche, moralische (guten oder schlechten)  Ziele. Seine Waffen sind Achtsamkeit, Unterscheidung der Geister. Sein Schwert ist das Doppelschwert. Alles, was sich der SELBSTrealisation entgegenstellt, wird damit  "zerstückelt". Du musst alles "verlassen" oder "vergessen", was dir lieb und teuer ist.
Buddha hat seine Familie verlassen... in allen Märchen und Legenden verlassen die Kinder ihre Familien und riskieren ihr Leben, um Animus und Anima, - den Braut oder die Bräutigam, den Prinzen oder die Prinzession zu finden. In der Bibel gibt es eine ähnliche Stelle, wo Jesus sagt: Wer seinen Vater und seine Mutter nicht hasst bzw. verläßt, wird das Himmelreich nicht gewinnen. Arjuna kämpft in ähnlicher Weise gegen seine "Verwandten", gegen Brüder und Schwestern; das sind mystisch verstanden  internalisierte Gebote, Eltern-Ich-Prägungen, Konditionierungen, die den Alltagskonsensus aufrechterhalten.  Auf dem spirituellen Weg werden die Blutsbande aufgelöst, die Bindung/Verhaftung an die Familie aufgehoben. Jesus zu seiner Mutter: Was habe ich mit dir zu tun, Weib!? als seine Mutter ihn wie Mütter es nun mal machen, beschwichtigend von seinem Großen Werk abhalten wollte. Mütter wollen i.d.R. nicht, dass ihre Kinder anders sind als andere... aus der Masse unangenehm herausfallen oder geradezu verrückt auffallen...sie wollen nicht, dass sie die "Welt" verlassen.
Die schmerzhafteste Loslösung ist die Loslösung der Mutter von ihrem Kind. Besonders dem gegengeschlechtlichen.
Jede exklusive Liebe, alle "besonderen" Beziehungen, insbesondere die familiären und verwandtschaftlichen Bindungen  stehen der SELBSTrealisation im Wege. Deswegen verlassen viele jungen Leute ihre Familie und ziehen in eine Sekte, es ist ihr SELBSTrealisationstrieb... ob der SektenGuru der richtige ist, steht auf einem anderen Blatt. Wenn sie dann nach ihrer "Rettung" aus den Banden des bösen Gurus wieder re-programmiert werden, ist das ganz im Sinne des Alltagskonsensus, der "Matrix", christlich: des Teufels. LOL. Egal - Gehirnwäsche hier wie dorten.


"Verlassen" und "vergessen" bedeutet im Grunde "Dekonditionierung" bzw. Deidentifzierung, es ist wahrscheinlich nicht unbedingt nötig, realitär und faktisch seine "Lieben"zu verlassen. Ich weiss es nicht.... Ich weiss nur:  Die Distanz erleichtert auf jeden Fall die Dekonditionierungsarbeit - der Kampf, der sich innen abspielt wird sich nämlich im Aussen spiegeln. Das ist sehr schmerzhaft auch für die Familie oder den Partner. Die Familie zu verlassen ist in den Augen der  mit Moral und Alltagskonsens Verhafteten eine unmoralische Tat. Das "Regelwerk von Moral" regelt das Verhalten des Individuums in der Gesellschaft - es ist nicht unser natürliches SELBST, unsere Wahre Natur, im Gegenteil, diese Verkrustung ist der größte Stein im Fluss des Tao. Dies gilt es in sich selbst WAHRzunehmen und unsere Identifikation damit zu erkennen und erkennend aufzulösen. Der natürliche zustandslose Zustand ist weder mit moralischen, unmoralischen noch a-moralischen Kriterien zu beschreiben. Er ist "DARÜBER HINAUS".

Wer die Symbolik und die Metaphorik der Hl. Schriften nicht versteht, ist unbewusst, der hat keine Selbsterkenntnis, weil er keinen Zugang zu seinem Unbewussten hat, deshalb muss er alles so deuten, wie die exoterischen  "Religioten" es tun: rein äusserlich und buchstäblich. Wer die Bhagavad-Gita buchstäblich nimmt, hat keine großen Probleme damit, den Krieg auf der Weltebene nicht nur zu befürworten, sondern mitunter auch militant und quasi mit Gottes Segen durchzusetzen. So läßt sich auch die Bhagavad-Gita mißbrauchen und die Mentalität des Mißbrauchers hüben wie drüben ist  nicht anders als die des Terrormilizen des Islamischen Staats - Allahu Akbar!


Gott ist GEIST!

Weil ich neulich wieder einmal las, dass es im Buddhismus keinen "Gott" gibt:  ja, den Begriff "Gott" gibt es offenbar wirklich nicht, wohl aber das Synonym für Gott: GEIST. Buddha antwortete auf die Frage, ob es einen Gott gibt:  Pssssssssssssssssssssssst! JEIN. Sowohl gebe es einen Gott als auch keinen.
"Pst" ist ein Synonym für Jein. Das Paradox kann man dem Egomind  nicht erklären.

In patriarchalischen Religionen wird Gott als Vater/Mann personalisiert und sogar in 3 männliche Personen unterteilt. DAS kennt der Buddhismus nicht. (Abgesehen, dass auch Buddha nur eine Personalisation des GEISTES ist! LOL) Jeder Mystiker aber - gleich welcher Religion - überwindet mit der Transformation der eigenen Person/Ego auch die Personhaftigkeit Gottes.  ( Citta) Die Heilige Dreifaltigkeit im Buddhismus heisst Sat Chit Anananda und sind SEINS-Attribute des GEISTES/Gottes, die mit den christlichen SEINS-Attributen übereinstimmen.
Unter dem Begriff Citta läuft nicht nur der Große GEIST des Gewahrseins, sondern auch der KleinGeist als das kleine Licht des Verstandes. Beide sind letztlich EINS,aber nur dort, wo die Persönlichkeit, der Egomind von Konditionierung geläutert ist! Der gemeine Egomind kann sich niemals mit dem SELBST verEINigen. Der Sucher findet sich als das Gesuchte nur, wenn er dem Gesuchten GLEICH geworden ist.

Die Bhagavad-Gita ist eine hinduistische Dichtung, die einen persönlichen Gott verehrt, man darf sie ebensowenig wörtlich nehmen wie das Alte Testament. Der Gott der Bhagavad-Gita hat allerhand Dinge erfunden,  - z.B. das 4Kastensystem - um das Zusammenleben gemütlicher und ungefährlicher zu machen, so wie im Christentum der alttestamentarische Gott die Tafel der 10 Gebote Moses übergeben hat, damit die Stammesgesellschaften sich gegenseitig nicht allzusehr abschlachten...


man-mana bhava mad bhakto

mad-yaji mam namaskuru
mam evaisyasi satyam te
pratijane priyo si me

Denke immer an Mich, werde Mein Geweihter, verehre Mich und bringe Mir deine Ehrerbietungen dar. Auf diese Weise wirst du mit Sicherheit zu Mir kommen. Ich verspreche dir dies, weil du Mein inniger Freund bist.
Bhagavad-Gita, Vers 18.65



Verteufelung

Für viele sog. Gurus  - z.B. für  "Frau Gott Elli M." -  ist das "kleine Ich" offenbar  das Böse und wird arg bös verteufel und verfolgt, indem sie Motzer und Zweifler an ihrer Heiligkeit krude aus ihrem Gesichtsfeld entfernt oder gar mit Hilfe von weltlichen anonymen Mächten zur Räson zu bringen trachtet.

Invalide  Nondualiker wie z.B. die Leftbrain-Hirnis aus dem Neo-Advaita-Zirkus verteufeln neben der menschlichen (geheilten!)  Persönlichkeit auch  die WAHRHEIT, die ihnen sagt, dass sie irren. Sie nennen sie (Bock!-)Mist und Dreck  (unrein) oder "angelesen" und sind oft schon daran zu erkennen, dass sie den dräckischen WAHRHEITSverkünder bei Auftauchen von WAHRHEIT beschimpfen und stante pede von ihrer Seite  (Territorium) verbannen. Was  beweist, wie sehr sie nicht nur mit archaischem Besitzverhalten (Ego) verhaftet sind, sondern auch mit den Gegensätzen Gut-Schlecht, Richtig-Falsch bzw.  mit dem einäugigen Konzept eines säugetierischen Superegos .  Von integraler Spiritualität keine Spur....  Es sind dies i.d.R. ideologiegläubige machtgeile und macht-demonstrierende  Papageien, hängengeblieben im Säugetiermodus des  analen gefühls-territorialen Schaltkreis II, der in der frühkindlichen Krabbelphase gePRÄGTwird. Mit seinem ersten NEIN lernt das frühkindlich erigierte Ego, mit großem Geschrei Machtansprüche nicht nur zu formulieren, sondern auch durchzusetzen. Nach T. Leary's Exopsychologie wird dieser Schaltkreis in der Krabbelphase geprägt, also dann, wenn das Kleinkind anfängt, sich aufzurichten und  innerhalb der Familie Machtansprüche durchzusetzen. In dieser Phase erprobt der Infant seinen Durchsetzungswillen, er erlernt frühzeitig wirkungsvolle Abwehrmanöver und Psychotricks wie z.B. emotionale Erpressung, er verteidigt seine "Privatsphäre", d.h. der Infant stellt territoriale Spielregeln auf, bestimmt oder beeinflusst  die (familiäre)Hackordnung und erlernt und erprobt in diesem Kontext diverse Dominanz- und Unterwerfungsrituale.

Der spirituelle Facebook-Marktplatz ist voll von irrlichternden Infanten, die ihren egozentrierten Eigenwillen für den Willen Gottes oder den Fluss des Tao  halten - aber es bedarf nur weniger WAHRHEITSinjektionen und sofort zeigt sich die Nacktheit des Kaisers (Ego).


Besuch bei Nitya  II

https://satyamnitya.wordpress.com/2016/05/13/hui-neng-wenn-der-geist-sich-an-dinge-haengt/
Hui-Neng,Wenn der Geist sich an die Dinge hängt
Das erste, was mir bei der Überschrift einfällt, dass sich der Geist, also der Egomind nicht an Dinge, sondern an Gedanken hängt, die Dinge, an die er sich hängt, existieren nicht da draussen, sondern vorrangig in unserer Vorstellung. Der Mind bindet sich also an ein Bild. Dieses kläbrische Binden nennt man auch Verhaftung oder Identifizierung.  Einer verstärkten Achtsamkeit bzw. Gewahrsein ist es möglich, diese Bindung in Flagranti zu ertappen, womit die Identifikation gelöst wäre und zwar für alle Zeiten. Einmal wirklich WAHRgenommen und weg ist es. Der Egomind glaubt, dass div. Identifikationen mit div. Dingen bzw. Gedanken peu a peu aufgelöst werden, in meiner Erfahrung ist dies nicht so. Einmal das Wesen bzw. UNWESEN der Identifizierung bzw. des Egos erkannt und die Angelegenheit ist für immer erledigt.

Hui-neng:
Verehrte Zuhörer, der „Samādhi der Einen Handlung“ bedeutet, an allen
Orten, ob es Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen ist, in unmittelbarem Geist zu handeln. Im Vimalakīrtinirdesha-Sūtra steht: „Unmittelbarer Geist ist der Ort der Übung, unmittelbarer Geist ist das Reine Land.“ Redet nicht mit einem unehrlichen Geist über Unmittelbarkeit. Redet nicht über den Samādhi der Unmittelbarkeit, den ihr im Geist nicht ausübt. Handelt mit unmittelbarem Geist und haftet an nichts.


Menschen, die befangen sind in Verblendung, haften an Übungsformen und klammern sich an die Vorstellung von Versenkung und Unmittelbarkeit, die sie einfach als bewegungsloses Sitzen und Nichtentstehenlassen überflüssiger Gedanken definieren. Diejenigen, die so denken, sind wie nichtfühlende Wesen und schaffen sich darüber hinaus Hindernisse auf dem Weg.

Unmittelbar bedeutet das Unvermittelte, Das Unmittelbare ist nicht teilbar, getrennt, mitteilbar. Mit Geist ist nicht der Egomind gemeint, der per se Trennung IST.  Der UNGETEILTE GEIST ist das Reine Land... ein Sein ohne Beimischungen...  ist die reine=neutrale WAHRNEHMUNG des Ungeteilten GEISTES.  Der unmittelbare GEIST ist ganzheitliche  BEWUSSTHEIT, GEWAHRSEIN.
Leider reden viel zu viele Sucher und selbsternannte Finder auf dem spirituellen Marktplatz über die Unmittelbarkeit des "Eigentlichen", des WESENS, die sie im GEIST nicht ausüben -  Der GEIST - die Unmittelbarkeit des Eigentlichen hat in ihnen kein permanentes lebendiges SEIN.  Sie hegen Vorstellungen, im Höchstfall hegen sie  Erinnerungsbilder an einstmals lebendige Erfahrung und halten diese Gedankenkonstrukte für den Unmittelbaren GEIST.



Verehrte Zuhörer, der Weg durchdringt und durchwirkt alles. Warum stockt es dann manchmal? Wenn der Geist sich nicht an Dinge klammert, durchdringt der Weg alles; wenn der Geist sich an Dinge hängt, fesselt er sich selbst. Wenn es richtig wäre, bewegungslos zu sitzen, dann wäre Shāriputra, als er im Wald saß, nicht von Vimalkīrti deswegen gerügt worden.
Verehrte Zuhörer, andere wiederum lehren, man solle während des Sitzens den Geist beobachten, die Reinheit des Geistes beobachten, man dürfe sich nicht bewegen und nicht aufstehen, und sie machen den Erfolg der Übung davon abhängig. In Verblendung befangene Menschen verstehen nicht; sie werden vielmehr von solch einer Lehre gefesselt und straucheln. Es gibt viele solcher Fälle, und es ist ein schwerer Fehler, andere Menschen auf diese Weise zu unterweisen.


Die Hindernisse, die sie sich auf dem Weg schaffen, indem sie an den (Übungs-) Formen haften,  statt der Substanz ... den Finger also für den Mond halten... was sie wie "nichtfühlende Wesen" macht, ist dem Umstand zu verdanken, dass sie s(ich) kontrollieren statt die Kontrolle aufzugeben... dass das Ego zu machen versucht, was nicht machbar ist. Der GEIST weht wo er will, dazu sind keine speziellen Übungen noch Orte notwendig. Ihre Meditation ist zielbewusst auf Erleuchtung ausgerichtet - das ist wohl das größte Hindernis. Ihre Vorstellung von Versenkung ... alle Vorstellungen. 

Wie soll man das verstehen: Meint N.,  dass der Geist, der sich an Dinge hängt, vom selben GEIST ist?
Das hört sich nett an: mit dem Samadhi der rechten Handlung lachend Ernst zu machen... nur beugt es sich nicht deinem Willen.  Das Samadhi macht mit DIR Ernst. Was bleibt? Lachen. hehe
Ich habe Hui neng nicht gelesen, aber die Reinheit des Gedankens, wie ich es verstehe und erfahre beruht auf der Nichtanhaftung. Ein schmutziger, d.h. anhaftender (mit Gedanken identifizierter)  Egomind kann keine "reinen Gedanken" haben. Das "Samadhi der einen Handlung" basiert auf der Absichtslosigkeit  bzw. ebenfalls an der Nichtanhaftung an jeglichem Handeln, dem Bewusstsein, dass das Ich nicht (mehr?) der Handelnde ist.
"Holzhacken und WAssertragen" - diese Redewendung beschreibt die Rückkehr oder Umkehr aus dem Reich des blassen Gedankens in das ganz konkrete Hier und Jetzt mit den Anforderungen des ganz gewöhnlichen Alltags. Was aber nicht heisst, dass der Kontakt zur Quelle und ihrer Fülle unterbrochen wäre. Die Fülle des Seins ist Erkenntnis.

PS Ich lese häufig, dass das Bewusstsein, in dem es einen Erkennenden und Erkenntnis gibt, immer noch ein Dualistisches sei. Tja, SO denkt es der Verstand, der nicht verstehen kann, dass der geistig Erkennende - der im Gewahrsein WAHRnehmende - mit der Erkenntnis EINS ist, weil er mit der Quelle der Erkenntnis eins ist und er sich deshalb seine Weisheit nicht über ein Zweites (Medium) besorgt. (Das ist der vertikale "Trip", der von der linearen, horizontalen zeiträumlichen Gedanklichkeit gekreuzt wird, wo man den KONKRETEN Notwendigkeiten gehorcht.)


Witzig

finde ich es auch immer, wenn ein spirit. Lehrer seine Schüler auffordert, alle Krücken wegzuschmeißen, niemandem Glauben zu schenken usf.,  dabei selbst aber nicht aufhört, zur Unterstreichung und Bestätigung seiner Aussagen die  Worte berühmter Meister zu zitieren. Noch schlimmer ist es, wenn er den Schülern alles nimmt, aber die größte Krücke -  sich selbst - nicht "wegschmeißt". Damit bringt er seine Schüler nicht nur in , sondern in eine unhaltbare pathologische double-bind-Situation.
Witzig zu sehen, wenn die Lehrer dann in schönster Gleichzeitigkeit genau die Irrtümer und Fehler begehen, vor denen er gerade mit Hilfe von Meisterzitaten warnt.
Das ist u.a. auch ein Kriterium für einen echten Meister, dass er es nicht mehr nötig hat, Fremdwissen zu zitieren, da er sich jenseits des Personenkultes eines geeinten GEISTES mit den Meistern weiß.
Wer nicht EINes GEISTES mit den Meistern ist, die er zitiert, ist auch nicht fähig, deren Worte zu deuten.

Wenn ich etwas zitiere, gleich, ob es sich um einen Meister oder um den Text eines Forenusers in einem spirit. Forum geht, dann deshalb, weil ich den Text "automatisch" mit meiner WAHRnehmung durchdringe und auf WAHRHEIT prüfe.
Zum Beispiel finde ich auf Nityas Seite folgendes Huang Po-Zitat:
"Wenn man glaubt, dass es außerhalb des Geistes etwas zu erkennen oder zu erreichen gibt, und man deshalb den Geist einsetzt, um es zu finden, so drückt sich darin das fehlende Verständnis aus, dass der Geist und das Objekt seiner Suche eins sind. Der Geist kann nicht dazu verwendet werden, etwas außerhalb seiner selbst zu finden. Selbst nach Äonen wird kein Tag vergehen, an dem solches je gelingt."
Genau - das ist, was ich ein göttliches Paradox nenne und was mir letzte Nacht durch den Kopf ging und den üblichen Kurzschluss bewirkte, das Tilten des Verstandes angesichts des Paradoxes. Ich überlegte zuvor, wie es kommt, dass manche meiner Leser sich über meine "Wiederholungen" beschweren, dass ich ja immer "dasselbe" schriebe... Ich überlegte,   dass man ganz allgemein wohl spektakuläre "Wahrheiten" hören will und überhaupt außergewöhnliche Dinge hinter dem Schleier der Maya vermutet...
Die meisten Sucher bzw. der Verstand hat eine völlig falsche Vorstellung, davon, was es heißt, "hinter" die Namen und Begriffe zu blicken, sie glauben hinter dem Schleier, den unsere Ego-Konditionierung webt,  eine ganz und gar wundersame, zauberhafte märchenhafte ANDERE Welt zu erblicken.  Anderswelt. Das ist Unfug. Es gibt keine "Anderswelt", es gibt jenseits von Ego nur eine andere Sicht bzw. WAHRnehmung auf die Welt, weil das Ich ein anderes ist.

Es gibt nichts anderes als WAHRnehmung der WAHRHEIT.  Wobei ich den Begriff der WAHRHEIT auch noch streichen könnte, weil er schon im Begriff der WAHRnehmung  bzw. GeWAHR-Sein enthalten ist.
Das Problem nun ist,  dass von meinen Lesern nicht WAHRgenommen werden kann, dass  und was ich WAHRnehme. LOL.  Sie bzw. der beleidigte, weil mit seinem Wissen identifizierte Ego-Verstand interpretiert und wertet meine Worte. steckt sie in eine Schublade und nennt sie z.B. ab-wertend "Besserwisserei", "Belehrung" oder "Korrektur"  (ein annähernder Begriff, den ich selbst mitunter zur Erklärung benutze)
Ich schreibe, was ich WAHRnehme. Mein Schreiben ist  nicht zu erklären, es ist ein Paradox: es ist, als ob das, was ich gerade schreibe gleichzeitig von unsichtbarer Hand wieder gelöscht würde.  Deshalb kann ich mich nicht wiederholen.

Was ist WAHRHEIT nun? Im Grunde gibt es keine universelle WAHRHEIT im Sinne einer Wahrheit die für alle gültig ist - es gibt nur die (m)eine ABSOLUTE WAHRHEIT als des absoluten SUBJEKTS im Bewusstsein des All-Eins-Seins.
Anders gesagt: WAHR ist nur der GEIST oder das SEIN, aus dem heraus ICH als SUBJEKT die WAHRHEIT erfasse.
WAHR ist aber auch, dass es zwischen dem SEIN bzw. dem GEIST und der WAHRHEIT keine Trennung gibt. Deshalb kann Jesus (oder ICH als mein WAHRES SELBST) auch sagen: ICH bin die Wahrheit ( der Weg und das Leben.)
DAS ist das Paradox, an dem mein Mind in der letzten Nacht tiltete.
Und genau diese Erkenntnis finde ich heute morgen im obigen Zitat von Huang Po in anderen Worten wieder.
Hier ist der Beobachter und das Beobachtete EINS.  Keine Trennung. Ob Oneisenough mir oder Huang Po hier folgen kann, ist allerdings fraglich... seine steretype Antwort ist immer gleichlautend: Ich kann nicht der Kühlschrank sein, den ich sehe - was auch seine Gültigkeit hat, wenn auch auf der anderen Ebene, der causalen.... für den guten alten Verstand.




Besuch bei Nitya III

https://satyamnitya.wordpress.com/2016/05/12/ramana-geh-und-hole-deine-familie/

Als Papaji bei Ramana war, befand sich Indien gerade in dem noch größeren Aufruhr der Teilung. Papaji war aus dem Teil Indiens, der muslimisch werden sollte, und er und seine gesamte Familie waren Hindus. Ramana sagte ihm: „Geh in den Punjab und hole deine Familie heraus“. Papaji entgegnete ihm: „Die Welt ist Illusion. Dies ist alles, was wirklich ist. Die Welt ist nur ein Traum. Warum sollte ich mich von hier zu deinen Füßen wegbewegen? Das ist, wo ich in Frieden bin.“ Und Ramana sagte: „Wenn die Welt nur ein Traum ist, wo ist dann der Unterschied? Geh und hole deine Familie!“ Das war ein großer Durchbruch für Papaji in der Erkenntnis der Non-Dualität der Welt, der Illusion, Gottes und der Wahrheit. Er ging in den Punjab und holte seine Familie, und er schaffte es gerade noch mit dem letzten Zug aus Lahore zu fliehen. Und er erkannte, dass da keine Trennung ist. Der Frieden, der sich enthüllte in der Gegenwart seines geliebten Ramana, war überall zu finden.
Nitya schreibt dazu:
„Wenn die Welt nur ein Traum ist, wo ist dann der Unterschied?“
Welchen Unterschied meint Ramana, den Unterschied zwischen Muslimen und Hindus? Wahrscheinlich meint er  den Unterschied zwischen dem Sitzen zu Ramanas Füßen und dem Retten der Familie. Wenn Papaji nicht fähig ist, seinen Frieden (Gewahrsein)  überall in der Welt aufrechtzu erhalten, dann ist er von der äusserlichen personhafte Anwesenheit des  Meisters abhängig. Wenn sich das Herz nur in Gegenwart des Meisters öffnet, dann will man nur noch zu seinen Füßen sitzen und findet das konkrete Leben, die Familie usw. tödlich überflüssig und langweilig und vom WESENtlichen ablenkend.  Das biblische Gleichnis von Martha und Maria kommt mir hier  in den Sinn, wobei Martha und Maria nur scheinbare Gegensätze bilden, sie sind 2 Seiten einer Medaille. EINS. Beide Aspekte tun  not!)


Papaji  war m. E.  noch zu sehr mit Äusserlichkeiten/Person/Ego identifiziert: er GLAUBTE nur daran, dass die Welt ein Traum und Illusion war - es war aber noch nicht zu seinem bewussten SEIN geworden. Sein Gewahrsein war nicht marktplatzresistent...nur zu  Füßen des Meisters war ihm leicht und friedlich zumute.
 Er war abhängig vom Meister, machte Unterschiede, d.h.: er bevorzugte Ramanas Gegenwart vor der seiner Familie.  Ramana war ihm der Himmel, die WIRKLICHKEIT und die Familie die Illusion, weswegen Papajaji es nicht für notwendig hielt, seine Familie zu retten - wenn alles eh nur ein Traum war... Ramana machte ihm klar, dass auch er, Ramana, nur ein Traum ist.... das der Frieden in ihm, Poonjaji selbst liegt,  ganz unabhängig von dem Ort und einer anderen Person.
Papaji machte qualitätive Unterschiede, er unterschied in heilig und profan.
Der GEIST kennt keine Unterschiede.  Der Geist kann nur sich selbst finden - hinter den Namen bzw. jenseits der  Identifikation mit der Person/Familie. Den Frieden findet man auch nicht "überall", er hat sein SEIN in sich SELBST... Welt und Ich ist ein und dasselbe...
Im GEIST der Einheit sind alle  Unterschiede,  Vielheiten/Getrenntheiten/Polaritäten/Kategorien aufgehoben.  Poonjaji war  am Ende EINES GEISTES mit Ramana. Ramana "verschwand" für ihn als Person... die Familie...nur Brahman war Wirklichkeit. DAS war seine Erleuchtung. Und dennoch: Wasser tragen und Holzhacken... das KONKRETE Leben in jedem Augenblick leben...was nicht heisst, dass man der Wirklichkeit Brahmas wieder verlustig geht, nein, die Verbindung steht nun "überall und für alle Zeiten". Bewusstheit läßt sich nicht mehr trüben. Gewahrsein ist unabhängig, frei flottierend, "überall", -  nicht allein nur zu Füßen des Meisters.

Man darf diese Geschichten nicht wörtlich nehmen, es sind nur Parabeln.
Alles ist GEIST, alles ist Brahman? Alles Gottvater? Ja, aber es darf nicht dazu führen, dass die Göttin, die Trennung, die Vielheit, die Mutter , die Anima mundi verachtet wird, wie es der patriarchalische Nondualiker macht! Hier gilt: Sowohl - als auch... In diesem paradoxen Spannungsfeld kann man es sich leider nicht gemütlich und auf Dauer einrichten, es ist immer ein Switchen zwischen entweder "Sowohl"  oder "Als auch"...Shit aber auch. LOLOLOL!
Wer die Einheit bzw. Gewahrsein realisiert hat, der kann mit der Trennung spielen, in allem heitren Ernste ist ihm sein "Tun als ob" BEWUSST  ... Vorher nicht! Das Tun-als-ob- Rollenspiel des Weisen ist im Gegensatz zum Rollenspiel des mit seiner Rolle identifizierten Egos ein ganz anderes.

Ein Kommentar Nitya's:
Lieber Georg Alois, "dass das Trallala irgendwann aufhört, ist auch nur ein Traum. Hartgesonnene Advaita-Missionare verkünden zwar die frohe Botschaft von allen Dächern, um die letzten faulen Säcke noch einmal zu Höchstleistungen anzuspornen, aber auch das produziert nur neues Leiden. Auch die eifrigsten The-Worker singen fleißig weiter Trallala. Im besten Fall kriegen sie mit, dass sie Trallala singen und freuen sich an ihrem Lied. Der Dualität entrinnen zu wollen, wäre wie die Idee, „Tag und Nacht, Winter und Sommer, Krieg und Frieden, Überfluss und Mangel“ abschaffen zu wollen. Sie sind ihrem Wesen nach eins, sagt Heraklit, aber nichtsdestotrotz sind sie. Im Winter frieren wir, im Sommer schwitzen wir. So einfach ist das." Zitat
..

Ach was, das "Trallala"-Trennungsspiel geht nur insofern weiter, als es bewusst gespielt wird! Der Dualität ist man tatsächlich entronnen, wenn man in der Gegenwart/Gewahrsein verankert ist.  In der Gegenwart gibt es keine Gegensätze wie Tag und Nacht und Krieg und Frieden bzw. ist dies nur als Vorstellung und Gedanke - als Glaubenssatz oder konditioniertes Wissen erkannt.  Werdet wie die kleinen Kinder, d.h. Kinder - die KLEINEN -  wissen nicht, dass es im Winter schneit und im Sommer heiss ist, wenn man es sie nicht gelehrt hat. DAS ist das Bewusstsein des Nichtwissens, was Jesus mit dem Bewusstsein der Kleinsten meint. Sicher ist das keine Regression, sondern eher eine Progression.

Nitya ist stark mit seinem Wissen identifiziert, denn sicher ist für ihn der Tod. LOL, es ist ihm nicht klar, dass diese komische Sicherheit seinen Glaubenssätzen entspringt, einem ankonditionierten Wissen.
Nitya ist auch sehr berechenbar.  Es braucht nicht viel, um sein Ego aufzustacheln.Er ist u.a. mit Papajaji identifiziert, den er nicht nur verteidigt,  als er diesen durch Susanne's   "saublöd" -Bemerkung diskriminiert sieht, Nitya selbst fühlt sich durch die Interpretation Susannes offenbar angegriffen (als saublöd hingestellt)  bzw. in  seiner Deutung infragegestellt, denn er kontert die Interpretation von S.  unsachlich und streitlustig als "spirituellen Schwachsinn".
Das Spiel, welches hier gespielt wird, heisst:  Meins ist besser als deins. Im Gegensatz zur eigenen Deutung  ist für N. die Deutung von Susanne "reine Fantasie". Obwohl auch seine Deutung "frei Schnauze" nicht der Quelle sondern ebenfalls der Fantasie entspringt. Susannes Deutung ist nicht mehr und nicht weniger Schwachsinn als Nitya's Deutung,  ich kann mir durchaus vorstellen, dass Papajaji seine Überlegungen im Sinne Susannes für sich evtl. folgendermaßen ergänzt hätte:
"Die Welt ist Illusion. Dies ist alles, was wirklich ist. Die Welt ist nur ein Traum. Warum sollte ich mich von hier zu deinen Füßen wegbewegen -  (und HANDELN!!!! Ergänzung von mir)? Das ist, wo ich in Frieden bin.“

Tatsächlich zeigt mir dieses Weltbild von Papaji, eben dadurch, dass es ein Weltbild ist, dass die Traumhaftigkeit der Welt für ihn noch keine wirkliche Erkenntnis, sondern nur ein Glaube, eine Überzeugung gewesen ist. Wäre dies nicht so, dann hätte er diese "saublöde" Frage nicht gestellt, warum er sich von des Meisters Füßen überhaupt wegbewegen sollte, wenn doch die Welt nur ein Traum ist. Das sind ganz klar Schlussfolgerungen des Verstandes.  Und Ramana hat ihn aus dem Verstand geworfen... hehehe...

Was die Gegenspielerin Nityas, Susanne angeht,  sieht sie zwar die Splitter in den Augen des anderen, jedoch den Balken im eigenen Auge ebensowenit nicht wie N. . Sie hat sie ein sehr scharfes Auge und ertappt die Leute offensichtlich gerne und lustvoll querulierend bei allerhand "spirituellen Unkorrektheiten", vor allem bei Glaubenssätzen, obwohl sie selbst nicht frei davon ist.  Susanne argumentiert zwar ganz richtig, aber dennoch projeziert sie ihren eigenen Mangel, - was ihr z.B. nicht BEWUSSt ist: dass sie  mit dem Krieger ebenso identifiziert ist wie Nitya.

Es gibt ja viele  Leute, die es sehr gut verstehen, andere Leute diverser Glaubenssätze oder anderer spiritueller Inkorrektheiten zu überführen, sich aber beispielsweise der Glaubenssätze, die sie über ihre eigene Person hegen, nicht ansatzweise BEWUSST sind.! Sie WISSEN zwar mit ihrem Verstand, dass alles, was wir von Kindheit an über die Welt lernen, Glaubenssätze sind, aber es ist ihnen nie wirklich BEWUSST geworden -  weshalb dieses Wissen eben auch nur ein Glaubenssatz unter vielen ist - so  entbehrt es nicht der Komik, zu sehen, wie sie  - unbewusst ihres eigenen Glaubenssatzes, (dass alles Wissen auf Glaubenssatz beruht) -   andere auf  Glaubenssätze aufmerksam machen. LOLOLOL.
Weit entfernt vom Bewusstsein des Nichtwissens glauben auch sie noch an sich selbst als Jemand mit diversen festfixierten Eigenschaften, die sich niemals niemals ändern könnten. Sätze wie: Ich weiss genau, was mit mir passiert, wenn ich dies und jenes tue...  sind charakteristisch für die Identifikation mit Ego(Jemand) und dessen Klammern und Haften an der Vergangenheit bzw.  auf die Erfahrung in der Vergangenheit, auf die man sich immer beruft. Sie GLAUBEN immer noch, dass das, was gestern auf sie zutraf, auch in Zukunft zutreffen wird. Sie definieren sich immer noch über Rollen und  GLAUBEN immer noch an einen unveränderlichen  Charakter, der ihnen keinerlei Wahl läßt, anders zu reagieren als wie gehabt.
Daran läßt sich klar erkennen, dass kein Individuations- bzw.  Desidentifikationsprozess stattgefunden hat,  - der Prozess, in dessen Verlauf ein so tiefes Gewahrsein entsteht, welches erst das Wesen des Glaubenssatzes zu erfassen imstande ist, eine Erkenntnis, welches im selben Zuge die totale Desidentifikation von Glaubenssätzen zur Folge hat. - - -

Wenn Nitya sagt: "Der Dualität entrinnen zu wollen, wäre wie die Idee, „Tag und Nacht, Winter und Sommer, Krieg und Frieden, Überfluss und Mangel“ abschaffen zu wollen" hat er wohl damit recht, aber unredlicherweise unterstellt er hier den div. Suchern einen Standpunkt, den sie i.d.R. gar nicht einnehmen und echauffiert sich anschliessend über seine eigene Projektion! Doch es geht weder bei The Work noch im Advaita darum, dass man dem Dualismus komplett ENTRINNT indem man ihn quasi aus der Welt schafft, - das sind nur Kopfgeburten, Vorstellungen des Egominds  - sondern darum, dass man sich von der Identifikation mit dem dualistischen Ich- und Weltbild desidentifiziert. Ich ist Weltbild ist Dualismus. Einfach gesagt: Man "entrinnt" dem Dualismus, wenn man sich vom Dualismus(=Ego) desidentifiziert. DAS ist das Große Werk und wer nicht im Rechten Glauben daran glaubt, dass er seine Wahre Natur, seine Heimat, das Reine Land zurückerlangen kann, der sollte sich besser mit anderen Dingen als Spiritualität befassen.
Ach ihr Kleinmütigen!



Aktuell

habe ich erfahren, dass die kreative Störenfriedin Susanne ein ähnliches Schicksal ereilte wie mich annodazumal: "Nitya" hat sie aus seinem Forum ausgeschlossen, per E-Mail, das ist schön unauffällig und stellt sein Verhalten nicht öffentlich zur Diskussion. Wie gesagt: es braucht nicht viel, dass dem Herrn die Galle hochkommt... Bei mir waren es nur ein paar heitere durchaus themenbezogene Verslein, die ich auf seinem Blog dem Herrn Fredoo gewidmet hatte... und schon platzte dem sehr ungelassenen und reizbaren Herrn Nitya der Oberlehrer-Kragen. Dass ihm die Störenfriede etwas über sich selbst sagen könnten - so weit ist seine Selbstreflexion noch nicht gediehen. Solange der Pöse Pädagoge seine Pöse-PädagogenArsch-Mentalität nicht in Frage stellt bzw. Schattenintegration herabsetzt und bei sich selbst erfolgreich vermeidet, wirds nix mit der Erleuchtung. 
Fazit der Untersuchung: Nitya ist noch zu sehr mit dem Säugetiermodus des analen gefühls-territorialen Schaltkreis II-Bewusstsein identifiziert, er verteidigt sein Terrain gegen Zugewanderte, Flüchtlinge und andere Migranten, er schiebt an,  macht die Grenzen dicht - seine Gesinnung ist daher aus der Sicht der Linksautonomen nicht anders als rechtsextrem zu bezeichnen. Seine Toleranz- und Humorschwelle ist so gottserbärmlich niedrig, dass die gottlose Gemeinde besser für ihn beten sollte, dass er von solchen "Dingen loslassen" möge, statt das Unwahre lobzuhudeln - anders ist Westfälischen Dickschädeln nicht zu helfen.

Ach ja, und was das "Koma eines Alkoholikers" angeht - sprichst du da aus eigener  Erfahrung? 
Der betrunkene Alkoholiker ist nämlich keineswegs in einem bewusstlosen Vakuum des Schwarzen Nichts, er träumt wie alle anderen und ist sich dessen nicht selten bewusst, dass er, wenn er träumend dies und jenes tut, keineswegs betrunken, sondern erstaunlicherweise sternhagelnüchtern ist! Ich spreche wie immer aus eigener Erfahrung,  ich hab den Zustand lange genug studiert.  Insofern kann ich - ebenfalls aus eigener Erfahrung - behaupten, dass das Bewusstsein eines Erleuchteten nicht weniger bewussst ist, als das des scheinbar "komatösen" Alkoholikers. Kein Unterschied! LOL
Der Patrick weiss das auch, gell?
https://www.amazon.de/Spirituelles-Erwachen-durch-Alkohol-Fotos/dp/3732245470