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Dienstag, 8. Dezember 2015

In Platon's Abgrund wird versenkelt, wer an des Denkens Kränkung kränkelt







Das JETZT

kann man nicht verstehen oder definieren. Das JETZT BIN ICH. Was man aber verstehen kann, ist die Art, wie unser Denken immer in der Zukunft oder in der Vergangenheit weilt,  das versteht jeder, der  schon ein wenig Achtsamkeit auf sein Denken ausübte und der Tatsache gewahr wurde, auf welche Weise das  Denken das im Hier und JETZT-Sein  vermeidet.
Ich las neulich von einem spirit. Lehrer, das Ego müsse nicht hinterfragt werden, sondern bejaht. Meiner Erfahrung gibt es da kein Entweder-Oder,  das eine schliesst das andere keineswegs aus, sondern ergänzt es. Um das Ego letztlich zu transzendieren, muss es sowohl bejaht als auch hinterfragt werden. Das Ego basiert auf Denken und dieses Denken muss zunächst bejaht werden, d.h. Achtsamkeit macht die Tabugedanken und -gefühle bewusst und befreit sie aus der Verdrängung. (Alles, was anVerdrängung aufgehoben ist, ist gleichzeitig ein mehr an Gewahrsein.)

Dekonditionierung von Ego bedeutet primär das Hinterfragen des Denkens.  Als mit Ego identifizierte Person dachte und  glaubte ich, ein beständiges kontinuierliches DaSein zu haben und  was in der Vergangenheit der Fall war, müßte nicht nur heute, sondern auch noch Morgen und Übermorgen der Fall sein.   Meine Hinterfragung  ging dahin,  diese Gedanken, die sich auf vergangene Erfahrung stützen und die Konditionierung des Egominds bis  in die Zukunft hinein bestimmen, bewusst zu machen.

Dabei bemerkte ich, dass diese Gedanken sich meist Plänen für den Tag oder auch auf  weiter vorausschauende Aktionen oder mit Wünschen und Bedürfnissen bzw. deren Befriedigung beschäftigten, - dass mir  mein Hier und Jetzt  fad war, dass ich immer woanders sein wollte und ich ständig Vergleiche anstellte, wo es in der Vergangenheit besser war oder wo ich es in Zukunft besser haben könnte.
Nachdem ich schon einige Zeit meine Gedanken beobachtete und mit ihnen herumexperimentierte, - sie stoppte, abschnitt, den Saft per Aufmerksamkeitsverlagerung ganz abdrehte - kam ich dazu, statt in unerfüllten Sehnsüchten zu schwelgen, diesen begehrlichen Gedanken, Planungen, Wünschen und Bedürfnissen die Realisierung zu verweigern, indem ich sie annahm -  d.h. zu registrieren, zu "würdigen"  und sie ganz bewusst ins JETZT zu überführen, indem ich mir bei allem sagte: "Dies denke, wünsche, brauche, plane ich JETZT!"  um sie  hernach bewusst wieder loszulassen und zu vergessen - dies aufgrund des Wissens und der Erfahrung, dass ich nicht wissen kann, ob das, was ich so denke, plane, zu brauchen scheine usw. auch in Zukunft eintreffen wird und dass es immer anders kam,  als ich dachte, plante, brauchte usw.
Das waren keine "Übungen", die ich aus Büchern hatte, sondern mein Führer war allein die Achtsamkeit, die mich meist auf solche Ideen brachte. Damals hätte ich nicht sagen können, dass ich Übungen im Loslassen bzw. "Abgeben" machte - damals war ich bei den Anonymen Alkoholikern und die gingen mir ganz gewaltig auf den Keks mit ihrem  Loslassen und Abgeben - ich konnte mir rein gar nichts darunter vorstellen. Ähnlich dem Schlüsselwort "Kapitulation".  Erst sehr viel später erfuhr ich, was Kapitulation bedeutet - es war das gewaltigste Loslassen, was ich je erlebte.

Leute, die was gegen das Wort Loslassen haben, haben erfahrungsgemäß auch was gegen den (Synonym-) Begriff des "Abgebens"-  das sind Abneigungen, die mir heute deutlich zeigen, dass sie keine Erfahrung bzw.kein  Gewahrsein solcher innerpsychischen mehr oder weniger subtil-spektakulären Vorgängen haben. Andererseits ist eine Ablehnung dieser Worte auch verständlich, insofern diese Begriffe in bestimmten Eso- und Selbsthilfekreisen inflationär überstrapaziert werden, und auch, weil sie sehr oft  dazu benutzt werden, ANDERE  moralitär zu maßregeln, was eine verständliche Abwehr auslöst. "Du musst loslassen...!" ist einfach dahingesagt, WIE man aber losläßt, bleibt i.d.R. im Dunkeln.

Was mich angeht, glaube ich, dass man mich nur deshalb aufforderte, von irgendwas loszulassen, weil man die  Nase voll davon hatte, dass  ich so lange auf dem selben Punkt herumkaute.  Ich bin wohl im chinesischen Horoskop ein Hund und wenn mir jemand einen schönen Knochen hinwirft, dann lasse ich den nicht mehr los.  Diesem verbissenen Charakterzug entsprangen wohl  auch meine AllzuTiefGründeleien  -  mein Hang, so lange herumzuschwätzen oder zu schreiben, um den Dingen auf den letzten und tiefsten Grund zu gehen, bis ich eine befriedigende Antwort für mich fand bzw. Klarheit bekam über das Objekt der Beunruhigung.  Wo andere allzu schnell "losliessen", indem sie die Dinge lieber unter den Teppich kehrten und gut unter Verschluss hielten, war ich "verbissen" bemüht, den Knochen so lange zu behalten und zu benagen, bis er mir von selbst aus dem Maul fiel. Diese sture Verbohrtheit, die damals eher eine  Not denn eine Tugend war, wurde mir letztlich zur Stärke, zur (männlichen) Tugend der Beharrlichkeit, - ein Vorgang, den man auch "Transformation" nennt (bzw. unter dem Aspekt der "Befreiung der männlichen Anteile" läuft.

Ich war schon immer sehr neugierig gewesen, für mich war alles und jeder interessant. Sogar wenn mich ich durch eine Bemerkung oder das Verhalten eines anderen verletzt fühlte, interessierte mich hernach der Grund dafür,  -  nicht allein, warum MICH  sein Verhalten oder seine Rede verletzte, sondern ich wollte insbesondere wissen, WARUM der Andere mich so garstig behandelt. Ich konnte nie wirklich glauben, dass jemand es wirklich bös mit mir meinte.  Das war ein merkwürdig-sachliches, neugieriges Interesse, mit dem ich aber jedes Mal peinlich abprallte, weil dieses Interesse den Anderen befremdete und er  es offensichtlich ablehnte, für sich selbst zu "gründeln" und lieber unter den Teppich kehrte, als sich und mir ein bisschen interessante Selbsterkenntnis zu schenken.

Wenn man dem Kopfkino Achtsamkeit schenkt, dann fällt auch auf, wie sehr man Phantasmagorien nachhängt, - speziell nach EgoNiederlagen -  indem man sich SiegerSzenarien ausmalt, in denen man absolut selbstsicher und idealiter agiert, um die Niederlage des Egos zu kompensieren oder zu eliminieren. Ich hasste mich z.B. immer dafür, dass ich nicht schlagfertig war und dass mir beim Schlagabtausch nie das Passende einfiel, wie viele Menschen hatte ich erst im Nachhinein großartige Einfälle und dann nahm ich mir vor oder stellte mir vor, wie ich meine Phantasien das "nächste Mal"  in der Wirklichkeit umsetzte, - doch war die Situation später dann immer eine völlig andere.  

Es sollte noch sehr lange dauern, bis ich gewahr wurde, dass es bei diesen Gedanken im Grunde nur um den Erhalt und Aufbau des Selbstwerts ging. Allerdings zerschellten meine angeübten Handlungsentwürfe immer an der sog. Wirklichkeit. Das Idealbild oder das Selbstbild beruht m. E. größtenteils auf solchen selbstbetrügerischen Phantastereien.
Aber dann - als ich mir der Fruchtlosigkeit meiner  "Trockenübungen" gewahr wurde, begann ich mir auch hier jedesmal dabei zu sagen: So denke ich JETZT, was ich aber wirklich tun werde, (wenn ich z.B. der Person begegne, die mich gekränkt hat,) kann ich nicht wissen. Ich berauschte mich an meinem Kopfkino und liess die Vorstellungen wieder los. Auf diese Weise lernte ich langsam, meine Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt zu bündeln.

(An dieser Stelle erinnere ich mich wieder an die (für mich)  fatale Aufforderung  Bhagwans: "Gehe nie als Verlierer aus einer Situation", der mit diesen Worten doch  recht eigentlich dem am Erfolg und GEwinnen orientierten Ego eine immense Bedeutung zumißt, ich weiss heut noch nicht, wie man diesen Satz anders verstehen kann,  - es waren solche Bemerkungen, die dazu führten, dass ich Bhagwan resp. seine Reden/Bücher nicht nur einmal in die Blaue Tonne trat.)



Selbsthass

Der Selbsthass hat viele Gesichter. Ich hatte an mir immer sehr viel auszusetzen, ich hasste mich dafür, nicht schlagfertig zu sein, ich hasste mich, weil ich mich langweilig fand und deshalb immerzu die Animierdame spielte. Weil ich aber andererseits auch ein narzißtischer Typ war und mich zuweilen auch für sehr intelligent hielt, (wenn ich mich gerade mal nicht für das Gegenteil hielt) konnte ich nicht ertragen, für dumm gehalten zu werden. Dass man mir eine überdurchschnittliche Intelligenz bescheinigte, befand ich mehr eine Beleidigung denn als Auszeichnung -  im Zeugnis! Wie bitte?
Ich glaube nicht, dass es irgendwas gab, für das ich mich nicht hasste. Ich hasste mich ganz besonders dafür,  dass ich mich nicht wehren konnte, wie ich mir das gerne vorstellte - ich hasste dieses wehrlose,  mich in meinem Stolz verletzende und degradierende Opfer-Dasein. Es hat sehr lange gedauert, bis ich mich mit diesem Opfer aussöhnte.
Auf meinem ca. 33jährigen Individuationsweg  habe ich gelernt, die fremdbestimmten Ansprüche an mich aufzudecken und komplett herunterzuschrauben. So wie ich es später unterliess, gedankliche Vorübungen für geplante Aktionen zu machen und meine Reaktionen nicht mehr im voraus plante und übte  (wie die Schulungen des Arbeitsamtes z.B. Vorstellungsgespräche übt), sondern spontan im Augenblick geschehen liess, so gestattete  ich mir langsam auch,  langweilig zu sein...Welche Erleichterung,  einfach schweigen zu dürfen ...oder ganz spontan im Hier und Jetzt  "dumme" Antworten zu geben...Dass mir für meine "Spontaneitäten" die soziale Anerkennung verweigert wurde, steht auf einem anderen Blatt,  LOL, da ging nicht nur ein (tatsächliches) Vorstellungsgespräch in die Hose.
Im Gegensatz zu früher lege ich heute gar keinen Wert mehr auf  "Erscheinung",  hehe, ich glaube, ich erscheine manchmal sogar regelrecht dumm, weil ich kein Bedürfnis mehr habe, mich zu profilieren, um  (m)ein Selbstbild zu reformieren. Ich habe überhaupt kein Bild mehr von mir.
Früher hätte ich mich dafür geschämt und gehasst, den Erwartungen und Ansprüchen an mein  Ideal-Ich - d.h. meiner TraumVorstellung von mir nicht entsprochen zu haben - Erwartungen, die ich natürlich in die Anderen hineinprojezierte und demgemäß  als Forderung und Anspruch von aussen erlebte.
Es ist nicht so leicht, sich seines Selbsthasses gewahr zu werden, weil man ihn in der Regel nach aussen projeziert. Gewahrsein bedeutet, Sich seiner Projektionen gewahr zu werden und zurückzuholen.  "Schattenintegration".



Gegensatzvereinigung

Die Gesetze von Ursache und Wirkung gelten nur auf der dualistischen Ebene der Trennung und sind absolut obsolet, wo die Einheit dieser scheinbaren Gegensätze bzw. Polaritäten erkannt wird. Eine dualistische Spiritualität bzw. Religion ist mit dem Causalitätsprinzip identifiziert, sie verteidigt die Gesetze von Ursache und Wirkung, als seien sie WIRKLICH und die Einheit unwirklich. Dass aus nondualistischer Sicht gerade das Gegenteil der Fall ist - Einheit, EINSSEIN der Polaritäten/Gegensätze die WIRKLICHKEIT und das Causalitätsgesetz unwirklich ist -  ist dem religiösen Verstand nicht einsichtig.
Und dennoch...Und dennoch ist die Exoterik und die Esoterik - Religion und Spiritualität/Mystik ebenfalls eine EINHEIT. Paradox.


Desidentifikation

Nochmal: Desidentifikation oder Dekonditionierung beginnt mit der Hinterfragung dessen, was ich bin bzw. des Bildes, welches ich von mir habe, dessen, was ich von mir DENKE.  (Das Ego - so meine sehr viel spätere Erkenntnis -  basiert auf einer Gedankenkonstruktion.)
Das erste, was ich bei diesem Procedere feststellte, war, dass nicht ich der Schöpfer meines minderwertigen SelbstBildes bin, sondern dass es mir quasi "verordnet" wurde, von aussen, ich fand mich vor als jemand, der das wurde, was andere Menschen in der frühen Kindheit und auch später noch in ihn hineingesehen haben. (Meine persönl. Lesart von "projekiver Identifizierung", die es als Erstes für mich zu erkennen und zurückzuholen galt.) Durch Achtsamkeit und Annahme erfuhr mein negatives Selbstbild  im Verlauf der Korrektur bzw. der Dekondtionierung eine langsame Umwandlung in ein positives Selbstbild bzw. realistisches Selbstbild mit Stärken und Schwächen.

Im fortgeschrittenen Verlauf  der Dekonditionierung kam ich dahin, mich von heilsamen Identifikationen zu dekonditionieren oder zu desidentifizieren. Als ich mich z.B. als Alkoholikerin bezeichnete, war diese Einsicht damals ein wichtiger Schritt zur Genesung und paradoxerweise ein Schritt zu mehr Selbstwert.
Später erkannte ich, dass ich meine Identifikation mit der Krankheit (Alkoholismus) ebenfalls loslassen musste, um wirklich vollumfänglich geheilt zu werden.


Der Führer

Viele spirit Sucher meinen ja, dass die spirituelle Suche gänzlich unnötig sei, sie begründen das damit, dass das nach oben strebende MacherEgo sich nicht selbst aus dem Weg räumen könnte bzw. dass jedes Streben von vornherein zum Scheitern verurteilt sei. Doch nicht das Ego, sondern die Achtsamkeit (aus sich SELBST heraus) ist der "Macher", der das Ego heilt und Gewahrsein ist der "All-Mächtige", der es transformiert bzw. sich SELBST erkennt. Achtsamkeit ist der Führer...


Der Faden

Das Beste, was man machen kann, um nicht in das Visier eines starken Menschen zu geraten und an seiner Stärke zu partizipieren, ist, sich mit ihm anzufreunden, sich auf seiner Seite zu halten, ihm nach dem Mund reden, - eine Symbiose einzugehen,  die jede Kritik ausschliesst. Diese Erfahrung habe ich mit Herrn XY gemacht. Offenen Auges liess ich mich ein...und  ja, es gab schon ein paar "anstößige" "Kritik"-Punkte, die ich ihm hätte persönlich mitteilen wollen, wenn ich Raum dafür bekommen oder mir genommen  hätte - Herr XY  pflegt zwar sehr interessant, aber auch sehr viel und sehr lange zu sprechen, ein  rieselnder Vorhang von aneinandergereiht-perlenden Worten, die ich nur mit erhöhtem Aufmerksamkeits- resp. Kraftaufwand aufnehmen konnte...Es war schwer, ihn zu unterbrechen, schwierig für mich auch deshalb, weil ich nicht konzentriert lauschen und mich gleichzeitig auf meine Einwände  konzentrieren konnte, entweder höre ich zu   oder ich konzentriere mich auf die innere Formulierung meiner GEdanken. Also liess ich seine Worte meist dahinplätschern und schrieb das, was ich nicht an den Mann bringen konnte, manchmal in meinen Blog,  - es war mir gar nicht wichtig, ob die Person beim Lesen meines Blogs meine Hinweise und Einwände als solche verstand und aufnahm, wichtig war mir nur, dass ich es für MICH aufgeschrieben habe, weil alles, was geschieht und jemand sagt, primär meiner eigenen ERkenntnis und Bewusstseinserweiterung dient.

Es war mir früher schon sehr schwer gefallen, andere Menschen zu unterbrechen, weil - ich hatte als Kind gelernt:  Erwachsene unterbricht man nicht. Diese Programmierung ist zwar gelöscht, dennoch ist es immer noch so, dass es mir sehr schwerfällt, meinen eigenen GEdanken nachzuhängen, wenn ein anderer mit mir spricht. Der Monologist läßt sich nicht gerne unterbrechen, er hasst das Chaos und haftet zwanghaft an seinem Faden, Off-topiks sind im ein Greuel. (Er hört deshalb auch den Witz nicht...) Wenn man es schafft ihn zu unterbrechen, dann hört er meist nur pro forma zu,  er läßt sich von seinem Themenfaden kaum abbringen - während der andere spricht, sitzt er im Geist schon in den Startlöchern, um die nächste kleine Pause zu nutzen und den Faden an der selben Stelle weiterzuspinnen, an der man ihn unterbrochen hat. Ich derweil ich zum Zuhören, zur Konzentration von Haus aus verdammt bin, komme nicht zu Wort, und wenn doch, dann habe ich vergessen, was ich sagen wollte, LOL. (Bei vielen Monologisten habe ich den Eindruck, dass das viele Reden allein dazu dient, dass nur kein Raum entsteht, in den ein anderer mit einem Wissen eindringen könnte, welches die Überzeugungen des andern erschüttern könnte.)

Ich war immer sehr leicht ablenkbar, es hat mich immer irritiert, unterbrochen zu werden, weil ich sofort den Faden verloren habe. Daran waren für mich  ganz klar die anderen schuld, weil sie mein Komma nicht von meinem Punkt unterscheiden konnten. LOL Heute macht es mir i.d.R. nichts aus, den Faden zu verlieren - schon deshalb, weil das Fadenverlieren als Nichtanhaftung zu einer Gewohnheit geworden ist. .
Das Fadenverlieren wurde zur bewussten Übung für mich, als ich damit anfing, meine Gedanken zu beboachten und absichtlich zu unterbrechen, um ihre Wichtigkeit infrage zu stellen und dabei langsam meines Anhaftens an die Gedanken gewahr wurde.
Was mir früher eine Not, eine Schwäche war, ist mir später zu einer Tugend/Stärke geworden. Diesen Umwandlungsvorgang nennt man auch Transformation.



Fundsache

Nochmal Meister Xless (Ernst beiseite: weil Der Meister seinen Reaktionen nach sehr empfindlich mit seiner Person, seinem Namen und seiner Lehre identifiziert scheint, werde ich ihn schonend anonymisieren und von nun an Meister Xless nennen):

Meister Xless: Wenn es durch durchaus rationale Überprüfung zu der Klarheit kommt, dass Gedanken, Entscheidungen und Taten ebenso "funktional" sind wie dein Herzschlag, der Atem, die Verdauung, der Blutkreislauf, ist die spirituelle Suche sofort vorüber. Denn welche spirituelle Ebene solltest du denn erreichen können, wenn der Handelnde nur eine Vorstellung ist?
Könnte dein Lebensweg denn anders verlaufen (sein) als so, wie es Gene, Konditionierung und Umwelteinflüsse beding(t)en? Kann Leben nach dieser Erkenntnis etwa noch als etwas wesentlich anderes erscheinen als der nächtliche Traum, den wir spätestens am Morgen eindeutig als solchen identifizieren?

Meint er das wirklich ernst? Durch rationale Prüfung zur "Klarheit"? Klarheit ist wohl sein Ersatzwort für Erleuchtung bzw. Gewahrsein.... Der Mind ist nach meiner Erfahrung aber erst dann dauerhaft "gecleart", wenn das Unbewusste bewusst gemacht wurde und die Verdrängung aufgehoben!
Ich frage mich wieder einmal, woran der Mind dieses und anderer radikalen Nondualisten eigentlich gecrashed ist - wenn er mit eben diesem Mind zu solchen  "klaren" Schlussfolgerungen kommt, die mir unter dem Namen "Letztgültige Erkenntnis" bekannt ist. Erkenntnis steht immer für Geistige Erkenntnis im Gewahrsein, niemals für verstandesmäßiges Erfassen bzw. logisch und rational begründeten Schlussfolgerungen.   An was crasht und scheitert denn der Mensch auf dem spirit. Weg, wenn nicht an dem konditionierten Denken eben dieses  rationalen Verstandes. Mir klingt das alles viel zu einfach, so als ob man nur dem alten Glauben abschwören müßte, um schmerzlos einer neuen Überzeugung zu frönen.


Der Meister Xless ist gegen so ziemlich alles, wofür ich und alle jene stehen, die eine integrale Spiritualität befürworten und erfahren: Schattenintegration, Individuation, Befreiung der Gefühle, Befreiung der verdrängten männlichen und weiblichen Anteile in uns. Jedoch schreibt er irgendwo, er sei durch die Hölle gegangen - ja, durch welche Hölle geht man denn, wenn nicht durch die "Höhle" des Unbewussten und durch die Hölle des Widerstandes des Ego(minds), der nicht von sich und seinen Vorstellungen/Konditionierungen ablassen will?  Allein mit rationaler Überprüfung kommt man m. E. nicht zum  ultimativen "Mindcrash"   - was da so schmerzhaft "losgelassen" werden muss, ist der Widerstand, der Verursacher der Hölle.  Mit den alten konditionierten Verstandeskräften  lassen sich keine Verdrängungen aufheben (Schatten). Und ohne Aufhebung  - Bewusstmachung des Verdrängten keine BEWUSSTHEIT!  Zur Klarheit des Denkens kommt man nicht durch rationale Überprüfung, KLARHEIT ist nur dort, wo die Gefühle geKLÄRT, wo keine Widerstände sind, d.h.,  keine psychol. Abwehrmechanismen. Wenn der  innere Krieg  von Gut & Böse gekämpft wurde....
Die Frage, die mich herumtreibt: Wenn er in der Hölle war - hat der Meister Xless vielleicht doch unbewusst die verpönte Schattenintegration betrieben? Dazu später mehr...
Ich schreibe dazu:

Wirkliche KLARHEIT  des Denkens erlangt man erst durch das, was Meister Xless wohl mit dem Mindcrash  meint. An was sonst sollte der Mind zerschellen, wenn nicht am einseitig rational-logischen EgoMind?
BEWUSSTHEIT/Gewahrsein läßt sich nicht mit logischen Schlussfolgerungen erlangen, sondern allein dadurch, dass die psychol. Abwehrmechanismen bzw. die Verdrängung aufgehoben wird. KLARHEIT als Synonyom für Erleuchtung ist nur dort wo die Widerstände des Ego(Minds) überwunden sind - und die lassen sich nicht mit der Ratio aufheben,  sondern nur durch einen seelischen Heilungsprozess, in dessen Verlauf v.a. die Gefühle befreit werden - die Unklarheit des Denkens beruht zum großen Teil auf der Verdrängung der Gefühle und anderer unbewusster Einflüsse.
Ich füge hier noch hinzu, dass der Weg, der zur  KLARHEIT (als Gewahrsein) führt, primär nicht durch logische Schlussfolgerungen, sondern durch SELBSTANNAHME  (u.a. der Gefühle) erlangt wird. Selbstannahme ist die größte Schwierigkeit, ist es doch nicht leicht selbst zur einfachsten Ehrlichkeit zu sich selbst zu finden.Zitatende


Immer, wenn ich Xless-Texte lese, gerate ich in große Verwirrung -  kommt man nun  m i t   dem Ego oder  o h n e   Ego zur Erleuchtung/Klarheit  - - ääähm, zum ultimativen "Mindcrash"? Für Xless scheint beides möglich: Einerseits durch die Überlegungen des Egomind (Rationale Schlussfolgerungen! ) andererseits aber durch die Dekonditionierung eben dieses  Egos, also der Auflösung der Identifizierung mit dem Ego als des "Täters"/Handelnden.
Mir scheint aber, er hat über den "Täter" schlichtweg die Aspekte bzw. die doppelte Funktion des  Egos/Egominds als des DENKENDEN  und des BEWEISFÜHRERs übersehen und dass der Beweisführer immer beweisen kann,  was der Denker denkt - nur so kann ich mir erklären, dass der Beweisführer mit seinen rationalen Schlussfolgerungen (Beweisführungen)  seine eigene Hinrichtung (Dekonditionierung)  zu beDENKEN in der Lage ist. LOL.

Noch immer fehlt mir auch das Verstehen darum, wie man undifferenziert das eigenschaftsbehaftete Ego  hochjubeln kann und gleich darauf das Nichts&Niemand preisen, wo doch das eigenschaftslose Nichts des Herrn Niemand sein (Nicht-)SEIN nur durch die Abwesenheit seines hochgelobten eigenschaftidentifizierten Egos hat. Göttliches Paradox oder einfach nur teuflischer Widersinn? 
Ego ist Leiden und beim spirit. Weg geht es darum, das Leiden zu überwinden. Wer sagt, dass das Ego nicht überwunden werden / "sterben" muss,  betrügt die Menschen.

Die paradoxe WAHRHEIT ist: Um das Ego zu überwinden, muss es bejaht werden.


Wer's nicht nur glaubt, sondern wer wirklich und "letztgültig"  im GEWAHRSEIN - auf geistige Weise - erkannt hat, dass es keinen Handelnden gibt, dessen Ego ist damit gestorben.





Toleranz vs. Intoleranz

Wieso ist es eigentlich möglich, dass die IS ihre brutalen HinrichtungsVideos auf youtube veröffentlichen kann? Dass Salafisten oder andere linke oder rechtsextreme Gruppen und Parteien  auf Facebook ohne weiteres ihre Hetzkampagnen veröffentlichen dürfen, andererseits FB aber so erzreaktionär prüde ist, dass es künstlerische und andere harmlosen  Darstellungen von Nacktheit als Pornographie löscht.

Die giftig-grüne GutmenschKrankheit ist inzwischen überall, die Folgen dieser pervertierten Toleranz sind z.B. Veranstaltungen, auf denen für die Bundeskanzlerin u.a. Politiker der Galgen gefordert  und quasi schon bereitgestellt wird. . Eine falsch verstandene Meinungsfreiheit,die nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist... Eine falsch verstandene Demokratie, die es duldet, dass unter dem Mäntelchen der freien Religionsausübung Menschen in den Moscheen von fanatischen Imamen radikalisiert werden...
Die ganze westliche Welt wird in Geiselhaft genommen, weil sie schwächelt - weil sie Gut und Böse nicht unterscheiden kann.
Interessant: Vor etwa 30 Jahren schrieb ich in mein Tagebuch, dass ich "GESEHEN" hätte, wie der Petersdom durch muslimische Terroristen zerstört wird.


Rat-Schlag

Da empfiehlt Herr Z., der bekannte psychospirituelle NetzRatgeber einem Ratsuchenden: "Willst Du in die Zukunft schauen, sieh in die Vergangenheit" . (Er hätte auch sagen können: Wenn du wissen willst, wie diese Frau sich entwickeln wird, dann schaue ihre Mutter an.) Nach diesem dual. Motto denkt und handelt  er auch, - das ist in der Tat  das Bewusstsein, welches sein Sein bestimmt.
Es zeugt nicht gerade von Spirit,  sich am Vergangenen zu orientieren, um einen Menschen zu charakterisieren und in seinem Charakter/Verhalten für alle Zukunft festzuschreiben.

Bindung

Ich rufe nie jemanden an, ich gehe auch auf niemanden zu. Da sind weder Mitteilungs- noch Anlehnungsbedürfnisse. (In der Zeit meiner Telefonbekanntschaft mit Herrn XY, habe ich ihn  nicht ein einziges Mal angerufen).Ich brauche nichts und niemanden. Ich lasse alle und alles auf mich zukommen. Sicher gibt es auch mal eine Ausnahme, aber dabei handelt es sich immer nur darum, div. Informationen einzuholen oder mitzuteilen, nicht aber, um Beziehung, Bindung zu knüpfen oder zu festigen. Ich bin nicht mehr von Gefühlen gesteuert, von Vorlieben/Abneigung, Sympathie oder Antipathie. Es gibt auch nichts "Wichtiges" zu besprechen.

Aktuell: Ich habe seit einiger Zeit einen "Hausfreund", inzwischen ist er eine gemäßigte Konstante, er ist sehr anhänglich und bastelt heftig an Beziehung, so wie er sich Beziehung vorstellt. Manchmal bring ich ihn durcheinander, wenn ich eingefahrene Gewohnheiten durchbreche und nicht so stereotyp ritualmäßig reagiere wie er das gewohnt ist.

Tja,  ich bin wohl determiniert, in allen dahergelaufenen Mokassins zu laufen, die sich mir in den Weg stellen. Na gut, 5 Meilen, mehr nicht, solange es mir nicht zu kläbrisch und käsig wird...LOL



Meister-Kriterien

Alles, was man mit den Sinnen erfasst,  ist Schein aus der nondualen Perspektive.Ganz allgemein würde ich sagen, dass es keinerlei ÄUSSERE  Erkennungsmerkmale gibt, an denen man einen Meister erkennen kann. Auch  nicht an dem, was er sagt - er mag soviel  sog. Universelle Wahrheiten verkünden, wie er mag - nichts Äusseres sagt etwas über sein SEIN aus; nichts Äusserliches sagt etwas darüber aus, ob die universelle WAHRHEIT in ihm lebendig, d.h. "absolut" geworden ist - gleich, wie oft einer auch verlautbaren läßt, dass "Niemand da" sei, kein Täter/Handelnder - es sagt nichts darüber aus, ob er nicht doch mit dem Handelnden identifiziert ist.

Liebe und tu was du willst - bedeutet a): du kannst  tun und sagen was du willst, ohne davon überzeugt zu sein. (Wer überzeugt von etwas  ist, ist mit Egomind identifiziert)
b) dass du zwar vieles von dem,was du früher getan oder gesagt hast, machen oder sagen kannst, vieles aber jenseits von Ego nicht mehr machen oder sagen KANNST.
Der Unterschied zu früher  - d.h. in der Trennung/Identifizierung mit Ego  - aber ist der, dass du, egal was du auch tust, keinerlei Befriedigung oder Enttäuschung mehr über dein Tun und Machen fühlst. Du bist gleichmütig: Weil du keinen Mangel mehr spürst, fehlt auch dieses "gesättigte" Lebensgefühl, auf welches die spirit. Sucher nicht so leicht  verzichten wollen. Sie wissen nicht oder können sich nicht vorstellen, dass dort, wo kein Mangel ist, Überfluss herrscht.

Paradox

Richtig ist a) dass man durch die Hölle muss, um in den Himmel zu kommen,
Richtig ist auch b) dass es in Letztgültiger Erkenntnis weder Hölle noch Himmel noch jemanden gibt, der durch sie hindurchgegangen bzw. in den Himmel "auferstanden" ist.
Zu rechthaberishcen Auseinandersetzungen kommt es immer dann, wenn das Paradox nicht berücksichtigt wird und einseitig argumentiert wird - wenn der Eine  von oben kommt und der andere von unten.

Paradox

ist, dass jeder seinen Weg finden muss, um in letztgültiger Erkenntnis aus und durch sich SELBST zu erkennen, dass es keinen Weg und keinen Gehenden gibt. Niemals kann ein anderer dir vermitteln, dass "keiner da" ist.
Paradox ist, dass der Sucher immer findet und dass das  Gegenteil ebenso wahr ist. Die Suche hört erst auf, wenn du erkennst, dass der Sucher und das Gesuchte ein und dasselbe  bzw. EINS ist. WEnn du erkennst, dass Selbstverwirklichung Gottesverwirklichung resp. dass Gott und Du EINS sind.
Paradox und WAHRHEIT sind Synonyme.

Nichteingreifen

ist  ein Synonym,  ein anderes Wort  für Annahme und Akzeptieren dessen, was ist, so wie es JETZT ist - in der inneren und in der äusseren Welt.
Primär hat Nichteingreifen nur etwas mit dir selbst zu tun, dass du dich "läßt", wie du bist, dich annimmst, wie du BIST ( nicht wie du über dich urteilst!)
Nichteingreifen ist jenseits von Ignoranz, Laissez faire-Haltung  oder antiautoritärer Einstellung. Nichteingreifen heisst sekundär, im Aussen nicht zu kontrollieren, zu manipulieren und zu bestimmen, wie die Dinge sein sollten, Erwartungen und Ansprüche an andere Menschen bzw. deren Verhalten zu stellen.
Das Problem dabei entsteht, wenn man Nichteingreifen zur Übung macht und nicht bei sich selbst, sondern in seinem Umfeld anfängt. Das Nichteingreifen bzw. die Annahme  der äusseren Welt kommt im selben Zuge der Annahme deiner selbst.


Donnerstag, 4. September 2014

Maestro ist er und Genie - mein Guru Shaba Nakh Jiji

The Opinionkiller






Querulatius

Info: Ich habe dich aus der FB-Liste entfernt, d.h. ich werde dir meinen Pösen Plog auf Facebook nicht mehr "frei Haus" liefern, der tut dir nämlich gar nicht gut: das Paradox, das Klatschen meiner einen Hand verwirrt dich zu sehr... schon schlimm genug, dass du hartnäckig darauf bestehst, dass es deiner Anwesenheit bzw. Aufmerksamkeit nicht bedürfe, wenn im Wald ein Baum umkippt und du nicht  dabei bist, um das zu bezeugen.  Das ist doch zum Bekloppelt werden, woll? Davor will ich dich schützen!  Ich möchte keineswegs das gefährden, was du halsstarrig für deine geistige Gesundheit hältst.
Also Vorsicht! - Das Lesen meines Blogs nur auf eigene Gefahr!

Es ist nun mal so: Es braucht eine gewisse Reife, seinen Verstand zu riskieren.

Was nützt es dem Menschen etwas zu verlieren, was zu allererst noch errungen werden muß? Wo kein (stabiler) Ego-Verstand ist, soll und kann auch keiner transzendiert werden.






So-Sein

Zum Bekloppeltwerden auch dies: Unter So-Sein versteht der Egomind doch tatsächlich die Dinge, wie er sie interpretiert! Unter " m e i n   So-Sein" versteht er z.B. auch all die Eigenschaften, mit denen er identifiziert ist: Ärger kommt, Ärger geht...heute so, morgen anders...seine vergänglichen Stimmungen und Befindlichkeiten,  LOL!  Und selbstverständlich verlangt er gerne, dass andere Leute dieses sein "So-Sein" gefälligst respektieren. 
Exakt so, wie der Egomind das  unpersönliche göttliche ICH BIN-Bewußtsein mit dem kleinen personhaften Ich bin-dies-und-jenes-Bewußtsein verwechselt, verwechselt er das neutrale So-Sein, die Istigkeit, das, was WIRKLICH ist mit der Scheinbarkeit der vergänglichen "Erscheinungen"  des Egos.

Das wahre So-Sein aber ist jenseits von Ego, jenseits von Sprache, jenseits von Interpretation.  Die Welt, die Dinge in ihrem So-Sein zu erkennen bedeutet,  sie im Gewahrsein, in  REINER neutraler  Wahrnehmung er erkennen, in ihrer Bedeutungslosigkeit oder Leere. (Das heißt, nicht die Dinge selbst sind leer, sondern der Bedeutungsgeber, das Ich ist seiner Eigenschaften entleert und nimmt daher auch die Außenwelt als bedeutungsleer wahr.)



Der Sucher,

der sucht, aber nicht wirklich an das glaubt, was er sucht - nämlich an ein Ende aller Leiden -  wird durch diesen Glaubenssatz ans Rad der Wiedergeburt (Wiederverkörperung) gefesselt. (Zugegebenermaßen ist das Rad der Wiedergeburt eine gewagte Hypothese von mir, ich habe sie bislang noch nicht verifizieren können, find die Idee aber so lustig, dass ich sie gerne als Drohgebärde einsetze. LOL!
Es ist schon sehr verwirrend, dieses Paradox: Wer sucht, der findet vs. Wer sucht, der findet nicht. Beides ist richtig. Um zu finden, muß die Suche aufgegeben werden. Und wer nur sucht, um vom Leiden befreit zu werden, ist auch auf dem falschen Dampfer,d.h. er frönt einer Fluchtspiritualität. Die meisten Menschen verstehen nicht, dass vom Leiden befreit zu werden, heißt, durch das Leiden hindurchzugehen. Das größte Leiden entsteht durch die Verdrängung unserer ungeliebten Anteile. Deshalb: Schattenintegration und alles Leiden hat ein Ende. Is so. Punkt.




Die deutsche Eiche

aus dem Universum nebenan ist kein starker Baum, denn ein starker Baum liebt seine Warzenschweine, die sich an ihm reiben.... köööööstlich! X. jedoch  fühlt sich von Wilden Schweinen beobachtet und gestalkt.... ziemlich neurotisch, diese deutsche Eiche.
Ach Ihr Mönche!



Wenn die Heuchler

ihren lieben Jesus, den sie in der Hauptsache dazu heranziehen, um andere Menschen Mores,   M o r a l   zu lehren, nur als ihr eigenes wahres SELBST verstünden! Da werden die Worte und Gleichnisse Jesu kontraproduktiv dazu eingesetzt, um die eigene Abwehr, ihren Widerstand gegen SELBStverwirklichung/Christus!  zu stärken und aufrecht zu erhalten - Ach Ihr Mönche!



Nicht die Materie

ist das Böse, wie die Gnostiker früher glaubten. Die materielle Umsetzung des Geistigen ist m. E. das "Böse", "Satan". Die Sorte Magier, deren (Bibel-) Wunderglauben beispielsweise buchstäblich, rein äußerlich und materiell ist. Magier, die z.B. glauben, einem brennenden Dornbusch oder Feigenbaum oder Berg  - alles Symbole für innerseelisches Geschehen -  im realen Leben befehlen zu können: Hebe dich hinweg. Ein solcher Zauberglaube zeigt, dass dieser sog.  "Magier" keinen Zugang zu seiner Psyche, seinem Unbewußten hat. Hätte er Zugang, dann hätte er nicht nur ein tiefenpsychologisch-mystisches Verständnis der Bibel, sondern er wäre zudem frei von seelischer Blindheit,  Taubheit, Lahmheit - d.h., er wäre der Heilungswunder Jesu am eigenen Leibe teilhaftig geworden.
Böse ist es z.B. auch, die Worte und Gleichnisse Jesu dazu zu benutzen, um (weltliche) Moral zu lehren.



Heinrich von Nördlingen und die Feindesliebe

 Warum nur konnte der Heinrich seine Feinde nicht so lieben, wie man ihm das vorgeschrieben hat? Na, ist doch ganz einfach, Olli. Der Heinrich hatte den C.G. Jung noch nicht gekannt. Der Carl Gustav hätte mit dem Heinrich nämlich jeden Montag 2 Stunden Schattenintegrationsarbeit gemacht,  so lange, bis er gelernt hätte sich selbst anzunehmen.  Bekanntermaßen ist mit der Selbstliebe die Frage der Feindesliebe ein für alle Male erledigt! Tja, im Christentum ist die Schattenarbeit bis heute noch verpönt... wie bei allen phallokratischen Vereinigungen und Burschenschaften.

Ob der Heinrich of N. überhaupt ein echter Mystiker war?  Ein Phönix war er nach seinen Worten zu urteilen jedenfalls nicht. Dagegen  spricht seine Angst  und fehlende SELBST- bzw. Feindesliebe.  Ein Mystiker ist man eh nur so lange, als man sich noch nicht in der Einheit erkannt hat. Nach der Heiligen Hochzeit, wenn das Kind endlich geboren und Gott  bzw. Ego mausetot ist, ist die Trennung for ever überwunden und alles Beten hat ein Ende. Möglicherweise hat das Beten ja noch zu Heinrichts Lebzeiten ein Ende gefunden, wer weiß das schon... damals hatte man kein Internet, in dem man seine Wiedergeburt oder sein  Erwachen aller Welt mitteilen konnte.

Die mystische Sprache war seinerzeit schwer trendy. Die mystischen Minnegesänge... Ramon Llull usw. war Kult. Jeder Spiri,  der was auf sich hielt, bediente sich ihrer.
Der Heinrich hing zum Zeitpunkt, als er seine Briefe schrieb, möglicherweise ein wenig zu sehr an der Flasche - fast hätte ich Nadel gesagt... eh egal... na gut, er hing am Rockzipfel der Maggy Ebner.
Sigi F. meint dazu: Ganz klare Mutterprojektion!
Stalking Sophie: Rischtisch. Solange ein  Kerl nicht auf die "Wohlmeinenheit" von frommen frouwen verzichten kann, wirds nix mit der Evolution. Zurück auf Los.
Liebe deine Feinde - jaja, diese schwarzchristlichen Scheißhandlungsanweisungen haben mir früher auch das Herz schwer gemacht.... Da ist tatsächlich "nix zu machen", Ollie! :-)
Gruß und Kuss
Stalking Sophie




Die Ochsengeschichte

In einer bekannten Zen-Anekdote sucht ein Mönch auf allen möglichen Wegen die Erleuchtung, scheitert jedoch mit jeder Technik. Eines Tages gibt ihm ein Meister den Rat, über einen Ochsen zu meditieren, ganz und gar mit ihm zu verschmelzen. Der Mönch begibt sich in sein Zimmer und ward für drei Monate nicht mehr gesehen. Schließlich geht der Meister zum Zimmer des Mönches und bittet ihn, herauszukommen. Der Mönch antwortet: Meister, ich kann nicht, meine Hörner passen nicht durch die Tür. In diesem Moment erlangte der Mönch Erleuchtung.

Meine Deutung: Der Mönch bekam praktisch die Anweisung, Identifikation absichtlich "herzustellen", das klappte auch hervorragend:  der Mönch war so sehr in seiner VORSTELLUNG (!) eines Ochsen aufgegangen,  dass er sich mit ihm "eins" glaubte und zu dem wurde, was er meditierte.   So hielt er letztlich seine Vorstellung für Wirklichkeit. Dass er tatsächlich daran glaubt, ein Ochse mit Hörnern zu sein, zeigt, wie stark der Klebstoff der Identifikation pappt.






Der Hahn ist tot - es lebt der Hahn

Auf Allmy wie auch überall
sucht das Huhn den Hühnerstall,
wo man mit dem Hintern wackelt,
im Gleichklang und im Stechschritt gackert...
Doch leider legt ein Huhn kein Ei,
ruft man den Hahn nicht schnell herbei.
Jamie Bond, der war so frei
und bat den Gockel: Komm vorbei!
Wir brauchen Zoff, wir brauchen Stoff,
freeing Fredo to show off!
Stalking Sophie meint: No way!
Never ever in my thread 
I'll look after Fred the Rat.





Empathie

Ich bin dir nicht "empathisch" genug?
Du - abwehrgepanzert bis zur Halskrause und erwartest Empathie?  Wer sich nicht öffnet, den kann auch keine Empathie erreichen.
Wie so mancher andere im forum  läßt du dich durch (meine) Beiträge vorlieblich persönlich-emotional triggern um dein Drama in der xten Auflagen neu zu inszenieren. Alles, was ich  schreibe, siehst und verstehst du vor allem unter persönlichen (Empfindlichkeits-) Gesichtspunkten und triggert dich zur Wahrnehmung  "geheimer" Botschaften, die sich auf dich zu beziehen scheinen, dich "heruntersetzen" wollen.
Was meine Empathie angeht: Ich kann dir bis auf den Grund sehen. Das kann ich nur deshalb, weil ich mir selbst "zu Grunde gegangen" bin. Ich sehe dein Leiden - aber solange du dein Leiden unter den Teppich kehren willst, kann dich auch meine Empathie nicht erreichen.

Ich weiß nicht, was du unter Empathie verstehst,  - könnte es sein, dass du Empathie mit Identifikation verwechselst? Dann kann ich nur noch mal sagen: Ich sehe zwar dein Leiden, bin aber nicht mit dir im Leiden identifiziert.



Und ein großes Gackern hob an...

Es ist doch immer wieder dasselbe Schauspiel: Sobald der "Bökl" (Lasker) sich auch nur ein ein klein wenig der Wertschätzung  erfreut,  kommt  der Hahn bzw. ein ganzer Hühnerstall um den Leuten,die noch nicht informiert sind, ausführlichst zu unterbreiten, was für ein Pöser Pube er war und ist und immer sein wird.  Und alle schließen sich an, all die Labilen, Orientierungslosen, leicht Beeinflussbaren...die Scheinerleuchteten und MöchtegernMagier und kindlichen Schamanen, allen voran die  Mitglieder des altbekanntenWir-Intrigantenstadls. Da kann man sehr gut beobachten, wie Verstörung alle ähnlich gearteten Verstörten anzieht. - ungeachtet der Wirkung, dass solche Aktionen den spirituellen  Hochglanz, den man zu vermitteln trachtete, sogleich wieder zunichte macht.
Das "Erleuchtungskrankenhaus" feiert sein Comeback. Same procedure as every year, James... Derjenige, der meinen Thread "Erleuchtungskrankheit" wieder öffnen ließ, mußte wohl eine Ahnung haben...


Jesus

(als das Wahre SELBSt) kommt nicht nur, um Frieden zu bringen, Bevor er den Frieden bringt, bringt er das Schwert, damit scheidet er einerseits  das WAHRE vom Unwahren und andererseits  - auf der relativen Ebene durchtrennt es Bindungen und Abhängigkeiten, es rottet  alle Meinungsgebundenheit aus - alles, was den Menschen von Gott trennt.


Des Nitya's Heil'ge Burschenschaft
Frauen keine Freuden schafft. LOL!


Die Bibel

in ihrer ganzen unauslotbaren Tiefe zu erfassen, heißt, den Menschen, sich selbst zu erfassen. Die Bibel schildert die Geschichte Gottes mit dem Menschen... Die Bibel ist und schafft Er-INNERung.
Immer wenn mir anhand eigener Erlebnisse die Analogien aus der Bibel aufscheinen, bin ich von neuem erstaunt, was man von Seiten der Kirche mit und aus diesem Buch gemacht hat... wie sehr man das INNERE ent-äußert hat... wie sehr man die Figur des Jesus als eine singuläre Erscheinung in Raum und Zeit  glorifizierend personifiziert und in weite unerreichbare Fernen projeziert hat,statt die Frohe Botschaft von Christus als  unserer Wahren Natur zu verbreiten.
Das WItzige: Auch die Unauslotbarkeit der Bibel bzw. des Menschen fällt dem Lachen anheim. Kaum habe ich die Tiefe "ausgelotet", dreht sich der Wind wieder und es wird  wieder "flach", ich  bzw. mein Bewußtsein  geht sozusagen "in die Breite".
Immerzu wird im geistigen Erkenntnisprozess aus dem (scheinbar) Ernsten und Erhabenen eine Komödie. Da lacht das Kind. LOL.



Projektion

Wir projezieren nicht nur unsere verdrängten Anteile in die Welt und die Menschen hinein -  ALLES, was wir wahrzunehmen glauben ist Projektion:  deine Weltsicht, deine "angelernte" Welt-Anschauung ist nichts anderes als  frühkindliche Konditionierung und kulturelle Prägung, die dir die Welt so zeigt, wie sie dem gesellschaftlichen Konsensus dient.
Projektionsrücknahme beginnt mit der Schattenintegration, der Umwandllung der verdrängten Anteile. Sie schreitet weiter fort  - bzw. geht einher  mit der Befreiung des Kollektiven Schattens und der Apokalypse sämtlicher Glaubenssätze und Dogmen.



Die Befreite

Sie schreibt, sie wolle mich und Lasker persönlich kennenlernen. Sie möchte sich vergewissern. Sie selbst bekennt sich als befreit. So frei scheint sie mir nun doch nicht zu sein, dass sie Beweise für "Authentizität" braucht. Mit jedem Wort, das sie schreibt, beweist sie mir das Gegenteil von Frei-Sein. Sie sieht in mir ein aufgeblähtes Ego. Nun will sie mit ihren Schmutzfingern in meine "Seite" stechen...
Ich kenne sie, all die scheinbar Egolosen und Entkoppelten und Befreiten, den "Neuen Menschen",   - ein Zweifel, der kleinste Piekser reicht, um sie aus der EgoFasson zu bringen und in  ihnen sämtliche Niederträchtigkeiten zu wecken, derer sie fähig sind.  Es ist hier vor allem das spirit. Gutmensch-Ego, welches sich so arg  selbstlos dünkt.
Alles stellen diese Gutmenschen in Frage, nur das Gute nicht. Das Böse wird verdrängt und das Gute "gelebt". Selbstlose Altruisten im Dienst an der Menschheit... Retter und Erlöser-Mentalität.

Schattenarbeit würde das Böse/Verdrängte in Gutes umwandeln und darüberhinausgehend  das Böse wie auch das Gute transformieren.

Nur Gleiches kann Gleiches erkennen. Wer wirklich FREI ist, kann die Geister unterscheiden, auch wenn es nicht in seiner Hand liegt, wann, wo und bei wem.  Er weiß jedoch um den Unterschied von Egozentrik und SELBSTzentriertheit. Wer frei ist, kann nicht nur das transpersonal WAHRE vom personal "Unwahren" (Dualismus) unterscheiden, er  kann auch  auf der relativen Ebene Gut und Böse unterscheiden und vewechselt nicht mehr den Engel mit dem Teufel.

Es ist schon so, dass sich alle sog. bösen Geister und Dämonen im Vorhof des Tempels, des Heiligtums versammeln. Wie innen so aussen: das findet man in sich selbst und später, wenn man gecleart ist,  realisiert sich das als Entsprechung in der äußeren Welt.

Diese "Dämonen" sind es auch immer, die materielle Beweise fordern: Wenn du der Sohn Gottes bist, dann stürze dich hinab von den Zinnen des Tempels,... befiel dem Berg: Hebe dich hinweg... laufe durch das Feuer, tue dies und jenes...Beweise uns...
Die Befreite - was sieht sie wohl in mir, wenn nicht ihre eigene Vor-Stellung/Bild und Vor-Urteil.Solange man egoidentifiziert ist, kann man nur sich selber sehen (projezieren).

Bibelanalogie: Wir wollen ihn sehen, den Auferstandenen...
Jesus: Fasset mich nicht an.
Der Zweifler will materielle Beweise...der Thomas-Anteil aber in uns wird es auch nicht glauben, wenn er seine Hände in die "Seite" des Auferstandenen/Wiedergeborenen legt...



 Es gibt Atheisten,

die werden stante pede religiös, wenn jemand die Unverschämtheit besitzt, von sich zu sagen, er sei Jesus Christus oder gar Gott Himself.  Da brüllen sie unisono:  "Hybris..!" LOL - da werden sie plötzlich noch päpstlicher als der Papst, die Pösen Pädagogen!



Die emotionale Pest

ist ein laaanger schwarzer Schatten, der besonders auffällig bei Menschen zu Tage tritt, die sich für hochspirituell halten.
Das emotional verpestete Ego des (co-abhängigen)  Allzugutmenschen hält beispielsweise Patriarchatskritik für Männerhaß und die neo-advaitische "spirituelle Umgehung" für eine sakrosankte unantastbare Meinung, die toleriert und nicht kritisiert werden dürfe.  Man könnte dies nun für gemeine ordinäre Dummheit halten, wenn solche Dummheiten nicht von Menschen begangen würden, die offensichtlich mit einer gewissen Intelligenz gesegnet sind. Dass das klare Denken derartig gestört ist, liegt an der Identifikation: Man selbst fühlt sich von jemand  ge- oder betroffen (angegriffen)  und projeziert dies nun z.B. nach draussen in die "armen Männer" oder den "Armen Fredo".

Der emotional verpestete Allzugutmensch ist jederzeit identifizierungs bereit, d.h. er ist in ständiger  Empörungs- und Betroffenheitsbereitschaft und tritt vorlieblich dort auf, wo er scheinbar"Erniedrigte und Beleidigte" wähnt, die (s)einer (scheinbaren) Rettung bedürfen. Das sind die  "kastrierenden"   MachtMenschen, die niemanden hochkommen lassen, die jeden unterhalb ihres eigenen elenden Niveaus ansiedeln müssen; die halten und machen andere Menschen klein, indem sie  jeden als ihrer Hilfe bedürftig ansehen, besonders jene, die nur den geringsten Versuch machen, aus ihrer "selbstverschuldeten Unmündigkeit" auszubrechen.  Die Flügelstutzer...Sie üben Macht aus, um ihrer eigenen Ohnmacht, ihrer Angst vor Selbständigkeit und Freiheit nicht gewahr zu werden.

Das sind die ewigen Bedenkenträger, Leute, die anderen ihre (hohen) Ziele und Pläne ausreden und die Ketten und Fesseln, die unserer Entfaltung im Wege stehen, schönreden , gar als gottgegeben ansehen. Was, du willst fliegen? Du willst ein Adler werden?  Brich nicht aus, bleib in deiner Rolle, bleib ein Huhn, bleib bei uns im warmen Hühnerstall,lautet ihre Botschaft. Ihre Angst vor Selbstentfaltung und ihr  Sicherheitsbedürfnis sieht überall  den Fuchs lauern - d.h. Gefahren und Angriff.
So ein Mensch will gebraucht werden, deswegen macht er die andern Menschen mit seiner er-niedrigenden falschen Fürsorge und seinen permanenten  Rettungsaktionen zu rechten Krüppeln und vermittelt den armen Opfern, dass sie nicht für sich selbst sorgen können und machen sie somit von ihnen abhängig - da wird das  eigene Abhängigkeitsbedürfnis  geleugnet und auf andere projeziert. Dazu gehören insbesondere auch jene  "Frauen, die zuviel lieben".  Und alll diese Möchtegern-Drachenkämpfer  und Jeanne D'Arcs, die sich in samtpfötiger oder waffenklirrender Selbstgerechtigkeit inszenieren und gegen imaginäre Feinde ihre lächerlichen Schattenkämpfe austragen.
(gepostet im Allmy-Forum am 28.08.2014)


Noch einmal:

Die Bewusstseins-"Zustände" von heilig bzw. "nichts von heilig" sind nichts Fixiertes oder etwas, was nacheinander stattfindet oder ein Ende hat, sondern das Bewußtsein  fluktuiert, oszilliert, verändert sich ständig von einer B-Ebene zur anderen.
So geschieht es ständig, dass z.B. poetisch-mystische Beschreibung/ Dichtung wie unten sich mir in ihrer Bedeutung offenbart und herzentzückend durch und durch geht (heilig) und ein andermal völlig bedeutungsleer ist (nichts von heilig). Derselbe Text kann mich später noch mehrere Male  genauso zärtlich berühren wie beim ersten Mal. Ein permanenter Wechsel von Leere  zu Fülle...


Wie die Flügel von Tauben über ihren Nestlingen sind
Und wie die Schnäbel der Nestlinge sich ihren Schnäbeln zuwenden,
So sind auch die Flügel des Geistes über meinem Herzen.
Fortwährend erfrischt sich mein Herz und springt vor Freude.
Wie das Kind, das in seiner Mutter Schoß vor Freude springt.

(Betrachtung des Hl. Geistes als Mutter der Wiedergeburt, aus den Hymnen Salomons. Mystische Taufhymne, 2. Jahrh. n.Ch., Syrien)


Ich weiß, ein Fredo würde mich auslachen, aber genau darin erkenne ich das Quantenbewußtsein! Um zu verstehen, was Quantenbewußtsein ist,  muß man nicht Physik studiert bzw. darüber gelesen haben. Das Herz versteht, was der Kopf nicht begreifen kann. Weisheit steht immer über Wissen.
(Wie immer mit Substantiven vermitteln auch die beiden Begriffe Transzendenz und Transformation  etwas Fixiertes, Eingefrorenes, in Wirklichkeit  finden diese Vorgänge unaufhörlich statt.  ES verbt.)

Die Bildersprache der  Poesie ist die einzige Sprache, die dem Unbeschreiblichen am nächsten kommt, eine Sprache, die zum Herzen spricht und dem Herzen eine  Ahnung vermitteln kann. Die REINE Wahrnehmung, d.h. die  "Heilige Nüchternheit" anbetracht der Bedeutungsleere aller Dinge fußt keineswegs auf dem Ausschluß des Numinosen, sondern auf dessen Einschluß, auf Transzendieren  - transzendieren heißt einzuschließen. In Liebe einschließen. Einschließend ist die das ganze All umfassende LIEBE.
Was nützt dir dein intellektuelles Pseudo-Advaita-Konzept, wenn du die Liebe nicht hast...

Es ist ein Trauerspiel zu erleben, wie die  Poesie, die gesamte mystische Dichtung von herzverrammelten Pseudo-Advaita-Nihilisten  - denen von vornherein und quasi per dekret schon rein gar nichts heilig ist - nullifiziert wird und zu billiger naiver "Romantik" degradiert wird. Das sind die Bilderstürmer und Bücherverbrenner, die den Finger noch immer für den Mond halten und den Finger  (samt Mond) eliminieren...

Dass Heilige Schriften dem spirit. Sucher einmal  obsolet werden, ist eine Frucht der Transformation und des  Transzendierens, derweil  der Suchende den "Buddha getötet" hat! Der nihilistische Verstand aber setzt das Ziel ins Voraus, er nimmt "glaubend" vorweg,  was nur eine reife Frucht von kontinuierlicher spirit. Bewußseinsent-Wicklung sein kann  und macht aus der "Letztgültigen Erkenntnis"  ein Dogma:

Alles ist bedeutungslos: Es gibt keinen Weg, es gibt keine Entwicklung, keinen Gott, keine Suche, alle Heiligen Schriften sind völlig bedeutungslos. Gott ist nur eine romantische Idee, hört auf zu suchen, Erleuchtung ist nicht möglich, weil du es schon bist, Freiheit dito..... usw.  (Nicht anders wie die (anti-)christlichen Missionare: Du bist schon erlöst, Jesus ist für dich gestorben, du brauchst nicht sterben...)

Ganz gleich, ob derjenige, der dergleichen predigt, tatsächlich die Einheit BEWUSST erfahren oder ob sie nur verstandesmäßig ge-wußt ist:  in jedem Falle appelliert er mit solchen Überzeugungen/Glaubenssätzen   a u s   dem Egomind   a n   den Egomind der spirit. Aspiranten und vermittelt dem Noch-Suchenden ein nihilistisches Konzept, - einen neuen Glaubenssatz -   b e v o r   der Sucher überhaupt reif geworden ist,  alle Glaubenssätze als solche zu erkennen und infolge auch  Gott um Gottes Willen lassen kann  (M. Eckhart)  - resp. den Buddha zu "töten". (Gott ist tot - sozusagen "konstruktiver" Atheismus/Nihilismus)  Das ist ein Verrat am Wahren SELBST/Gott, weil in der Identifikation mit diesen nihilistischen Glaubensätzen die "Umkehr" in die Verinnerlichung/Innerlichkeit  verhindert wird und aus dem konstruktiven Atheismus in der EINHEIT  ein destruktiver Nihilismus wird. Der Sucher, der mit seiner Suche frühzeitig aufhört, wird niemals erfahren, wie sich seine Suchbewegung von der  äußeren Welt abwendet und nach Innen kehrt. Einem solchen Menschen bleibt damit nichts anderes, als zu "resignieren".
Aus einer solchen "Resignation"  - aus der Unfreiheit! - auch noch einen sektiererischen Kult zu machen, ist eine wahrhaft Teuflische Verkehrung,  nicht unähnlich der Satanischen Messe.

Dass der Sucher und das Gesuchte eins ist,  - diese Erkenntnis kann jedermann jederzeit zwar machen, aber die dauerhafte (!) EinheitsVewirklichung in der geistigen Wiedergeburt  wird nur der finden,  der nicht aufgehört hat zu suchen und durch alle Stadien der Schwangerschaft hindurchgegangen ist. Erst dann wird das göttliche Kind geboren.



Tut mir leid,

ich teile deine Dunkelmann- Sichtweise auf Lasker nicht. Auch wenn du ihn einmal persönlich gesehen hast oder wenn du ihn nach Zeit und Jahren länger kennst als ich.  Ich telefoniere seit etwa einem Jahr  fast täglich mit ihm. Während dieser Zeit ist er niemals aus dem Wohlwollen für dich oder andere Menschen gefallen, und dies, obwohl du und andere  ihm schwer am Leder flickten. Bislang zeugt alles davon,dass da kein Abwehrmechanismus mehr ist. Er hat alle die Anschuldigungen gegen ihn nie persönlich aufgefaßt, sondern humorvoll und mit eher neutraler wissenschaftlicher Aufmerksamkeit aufgenommen. Genauso wie ich es tue - jeder Angriff ist Lernstoff, um die  Psyche des Menschen - das Menschsein - verstehensmäßig zu durchdringen. Wir sind uns einig, dass die Psychologie des Menschen eine große Rolle auf dem spirituellen Weg spielt.

Ich möchte in meiner Einschätzung sogar so weit gehen, dass ich Lasker  als einen der kommenden psychospirituellen Lehrer/ Heiler sehe, was heißt: er ist m. E. auf dem Weg,  ein guter Transpersonaler Psychologe zu werden, ein Psychologiezweig, der der bisherigen übermäßigen Heldenverehrung von fernöstlichen u.a. kultigen Gurus wohl endgültig ein Ende bereiten wird. Hoffentlich. Die Welt braucht keine Gurus, die das Menschsein, die menschliche Psychologie vernachlässigen. Was ein Guru nicht schafft, schafft die Psychologie. Gute (transpersonale) Psychologen sind vor allem jene Menschen, die durch SELBSTerkenntnis Menschenkenntnis gewonnen haben.

Ich bin nicht allwissend. Ich kann die Menschen nicht nach eigenem Gutdünken durchschauen. Nicht jedem kann ich auf den "Grund" schauen. Ich verstehe auch nicht alles, was Lasker tut und sagt - dass ich nicht verstehe, heißt aber nicht, dass es falsch ist. Ich habe schlicht und einfach keine Meinung besser: Erkenntnis dazu.  Dass du mir in Bezug auf ihn fehlende Reflektion oder Selbstreflektion vorwirfst entspringt allein deinem Bild von ihm, ein Bild, was ich mit dir nicht teilen kann.  Ich urteile nur aufgrund eigener Erfahrung, ganz gleich, was jemand  in seiner Vergangenheit evtl. getan haben mag - für mich gilt das Heute.
04.09.2014


Montag, 30. Juni 2014

Für dich Kybalion, mein Sohn, ein Extrablatt - hier ist es schon!




Magie und Mystik



"Karmabefreiung" ist nichts anderes als der Prozess der personalen Schattenintegration: Im Schattenprozess wird die Spreu vom Weizen getrennt. Schattenprozesse sind (Ego-) Sterbeprozesse.

Die apokalyptischen Bilder der Bibel zeigen das Ende der Welt im Gericht, ein Auswahlprozess von Gut und Böse, Spreu und Weizen,  wo die Menschheit entweder auf die rechte oder auf die linke Seite Jesu gestellt wird. Das ist nur Symbol für inneres Geschehen auf dem Weg der SELBSTwerdung.
Jenseits von Ego, jenseits von Dualismus gibt es keine Menschheit, keine "Anderen". Von daher kann ich auch nicht verstehen, dass man sogar im Christentum glaubt, dass man seine Lieben nach dem Tode wiedersieht.
Astrale Welten?   Viele glauben daran und manche schwirren sogar zu Lebzeiten darin herum, wenn man ihnen Glauben schenken darf.
Wenn ich mich recht erinnere, sagt Jesus in der Bibel, dass man sich vor den sog. astralen Bereichen hüten soll. Das ist nach meiner Erkenntnis und Erfahrung völlig richtig. Die Beschäftigung damit ist ein Umweg und kann zum Irrweg werden, wenn dies nicht rechtzeitig erkannt wird. Viele Menschen erliegen ihrer Faszination. Das gilt ebenso für die archaischen Bereiche. Schamanismus kann, wo man damit identifiziert ist,  eine ebensolche eine Falle sein, und führt nicht unbedingt zur SELBSTverwirklichung.

(Ich habe auf meiner inneren Reise gelernt, mich nicht mit solchen Bereichen zu identifizieren, ich nahm solche Phänomene zur Kenntnis und ließ sie weiterziehen. Wie es für mich aussah, ist der Dualismus in diesen Astralbereichen nicht aufgehoben - es geht aber genau darum: den Dualismus zu überwinden!)

Magie - dasselbe. Der Mensch, der sich für Magie interessiert oder sogar sein Leben danach auszurichten bestrebt ist, will in erster Linie (be-)herrschen... Menschen, die sich schwach und ohnmächtig fühlen und/oder in ihrer Kindheit Opfer von Mißhandlung, Ächtung, Ausschluss und Mobbing wurden, sind hierfür besonders disponiert.
Dasselbe gilt aber auch für die Mystik. Aber ganz egal, wofür man sich nun entscheidet - für Magie oder Mystik - primär will man seiner Ohnmacht, d.h. einem meist unerträglichen Leiden an der Welt und den Menschen  bzw. seiner realen Lebenswirklichkeit entkommen.  (Persönlichkeitsstörungen wie Narzissmus und Borderline-Syndrom sind in diesen Bereichen keine Seltenheit)

Beides, sowohl Magie als auch die Mystik, kann zur Krankheit oder zur Chance werden, d.h., Magie wie Mystik kann bei einem Menschen mit vorwiegender Täterstruktur zu einem Instrument der Macht werden, um andere Menschen zu kontrollieren, unterdrücken und zu beherrschen.
Bei vorwiegender Opferstruktur wird man Magie wie auch Mystik (Spiritualität)als Fluchtburg und Dissoziation von Ich und  Alltagswelt benutzen. Das sind dann jene MenschenTypen, die sich der Kontrolle eines  Gurus/Lehrers/Therapeuten willig unterwerfen und an seiner Macht(mißbrauch)  zu partizipieren.

Hier liegt nämlich eine der großen Gefahren auf dem Weg: der Identifikation mit den Archentypen, dir dir unterwegs begegnen werden. Wer mit Archetypen oder sog. Archangeln identifiziert ist, befindet sich noch innerhalb des dualistischen Gut&Böse-Modus. Wer da glaubt, in den sog. Himmeln herrsche eitel Sonnenschein, ist schwer im Irrtum. Tatsächlich herrschen hier Kampf und Krieg unter den Mächten und Gewalten. Die archetypische Engelwelt ist in sich ebenso gespalten wie der Mensch es ist. Tatsächlich ist die sog. Engelwelt ein Teil unseres inneren Kosmos. Sie gestalten unser Leben bzw. werden wir von ihnen gelebt und zwar so lange, wie wir ihrer nicht bewußt, d.h. mit ihnen identifiziert bleiben.

Wie immer erkenne und  spreche ich aus eigener Erfahrung. Vor vielen Jahren einmal habe ich uva. auch die große Macht des Magier-Archetyps in mir gespürt - WOW!  - ein pseudopodisches Superego, welches die ganze Welt umspannt. Damals konnte ich diese Kräfte oder Mächte weder in gut noch böse einordnen. Trotz der Faszination und verführerischen Anziehungskraft habe ich mich instinktiv dagegen entschieden - und das Identifikationsangebot abgelehnt.  Es fühlte sich einfach nicht wahr und richtig an; heute weiß ich, dass ich intuitiv das Richtige tat.

"Und Satan führte Jesus auf einen sehr hohen Berg zeigte und bot ihm alle Königreiche dieser Welt an, wenn er niederfiele und ihn anbetete."
Heute erkenne ich in meiner damaligen Situtation eine Entsprechung zu einer der Versuchungen Jesu in der Wüste. Der Mensch Jesus  (auf seinem Weg zur Vergöttlichung) wird hier von den SuperKräften des (teuflischen oder inflationären) spirituellen SuperEgos in Versuchung geführt.
Gott führte Jesus in eine Wüste ...
Das bedeutet: Jeder Mensch  wird  auf seinem spirituellen Weg "40 Tage"  - der (Zahlen-)Mystiker kennt die Bedeutung -   in die Wüste geschickt.
Die "Dunkle Nacht der Seele" ist eine andere poetische Umschreibung für den Aufenthalt  in der Unterwelt, dem Reich der Schatten...

Erst heute zeigen sich mir die verschiedenen Stationen meiner Reise durch die Unterwelt in der entsprechenden  Bibelmetaphorik. Die Bilder der Bibel  sind wie alle religiösen Bilder allesamt Inhalte des Kollektiven Unbewussten. Nur der, der sein Karma bereinigt hat, d.h., der seine personalen Schatten transformiert und somit integriert hat, hat auch Zugang zum kollektiven Unbewussten.

Magie und Mystik sind in letzter Instanz eine Einheit. Zu dieser Bewußtheit/Gewahrsein  zu kommen, ist die Aufgabe des evolutionären Bewußtsein.


Samstag, 19. April 2014

Bescheiden ist, wer nicht vergißt, dass man nebst Gott auch Menschlein ist.




Frau Wissenschaft

sagt:  Zusammenfassend lässt sich im Falle
B.MightyMouth sagen, dass es sich ganz klar um das handelt, was in spirituellen Kreisen als Godfather-Syndrom bekannt ist.

Der persönliche Kontakt mit B. McMighty-Mouth ist besonders für Frauen unbedingt zu meiden. Der nach außen hin scheinbar freundlich-zugewandte und wissbegierige Typ wird keine passende Gelegenheit versäumen, hinterrücks sein Messerchen zu ziehen, um deine Offenheit und seine Kenntnisse nach Gusto und Bedarf gegen dich zu verwenden. Besonders Frauen, die sich ihm und seiner oftmals paranoiden Welt- und Menschensicht nicht bedingungslos unterwerfen, haben schlechte Karten.
Wie immer beim Godfather-Syndrom lässt sich auch in dieserm Fall eine ausgeprägte  und offen diskriminierende Frauenverachtung feststellen, die im psychospirituellen Kontext darauf hinweist, dass der "Proband"keineswegs zu seiner Wahren Natur erwacht sein kann, wie er dies annimmt,  sondern durch  diese Rückfälle (?) in ein offenkundig narzisstisches Größenselbst geradezu daran gehindert wird -  ist er doch nicht in der Lage, seine eigene weibliche Seite in sich zu befreien.

Das grandiose Sado-Maso-Größenselbst - unfähig, sich unterzuordnen -  beliebt seine Laster gerne in Tugenden zu verkehren, und so deutet auch in diesem Falle  seine offensichtliche Projektion der "Beziehungsunfähigkeit"  daraufhin, dass er das Laster seiner BeziehungsABHÄNGIGkeit  in die Tugend der BeziehungsFÄHIGkeit umdeutet und selbsterhöhend-umdeutend für sich in Anspruch nimmt.  Partnerschaft ist das einzige Terrain, wo Mann heute noch ungehindert Macht ausüben kann. Die Autoritätsproblematik, die sich in der Unfähigkeit zur Unterordnung zeigt, findet man übrigens auch häufig bei Selbständigen. ( Bin mein eigener Chef, mir hat keiner was zu sagen!)

Nicht fähig, sich (dem Leben) hinzugeben, kontrolliert das Sado-Maso-Größenselbst nicht nur sich, sondern auch seine Mitmenschen. Seine Machtdemonstrationen erschöpfen sich  jedoch häufig in beziehungsvergifttenden schwarzpädgogischen bzw. schwarzpsychologischen Strickstrumpf-Analysen.  ("Attribuierungsstil").
Ansonsten kann man in diesem Zusammenhang oft auch eine starke  Co-Abhängigkeitstendenz beobachten, die  ein grandioses Größenselbst veranlaßt, Menschen zu verteidigen/retten/erlösen, die durchaus stark genug sind, für sich selbst einzustehen.


Der personalen Selbsterkenntnis sehr förderlich wäre hier  die Transaktionsanalyse -  diese eignet sich hervorragend, um das sadistische " Eltern-Ich" in sich zu erkennen, welches den Umgang mit sich - d.h. den  Umgang mit dem Inneren Kind in sich - und den Umgang mit anderen Menschen vergiftet. Zusammen mit einem funktionierenden "Erwachsenen-Ich "wäre es möglich, mit der Zeit eine gute Elternfigur in sich zu stabilieren.



Schattenintegration

Ein Mann wird auf dem Weg der SELBSTverwirklichung - der "Reise des Helden" -  seine Anima, die weibliche Seite aus dem Schatten erlösen. Das ist nicht so einfach wie manche Männer glauben, denn er wird sich auch dem Kollektiven Schatten stellen müssen: der ganzen Bandbreite des Entsetzens, die die  Männer des  Patriarchats den Frauen bereiten. Er wird den Schmerz spüren müssen, den Männer verursachen.
Genauso die Frau, die ihre männliche Seite befreit, den Schmerz der Unterdrückung und den  falschen Willen zur falschen Macht spüren wird, der der Mann durch das "System", welches er schuf, ausgeliefert ist.

Wie ich schon sagte, ziehen sich diese Ein-Sichten nicht über  längere (angstvolle) Zeiträume, sondern es sind nur kurze, aber sehr intensive Erfahrungen/Gefühle. Es ist nur die Angst, die diese Erfahrungen verlängert bzw. versucht, ganz zu vermeiden... Wenn man sich dem unbewussten Prozess hinzugeben gelernt hat, sinkt der Angstpegel...



Bringing some light into the darkness

Du sagst, du übst keine Kontrolle über andere Menschen aus? Ok, hier auf die Schnelle nur ein paar Kontrollversuche, um etwas Licht ins Dunkel (des Unbewusstseins) zu bringen:
Wer andere Menschen ständig zu Stillschweigen verpflichtet über seine Äusserungen und Handlungen, übt Kontrolle aus.

Wer  in sich in einem Forum keinen Nickname, sondern mit Klarnamen führt und desweiteren verschiedene Nicknamen trägt, die immer denselben zweisilbigen Sound  haben und sich dann erregt, wenn man die Namen versehentlich verwechselt, übt Kontrolle aus. Beispiel: der Klarname ist Klara und die Nicknamen sind Lara, Mara, Lora, Cara, Rama, Gaia usw.

Wer einen Thread mit "Jetzt reichts mir " eröffnet und sich über einen anderen Menschen beschwert,  (eine Beschwerde, die übrigens auf einer falschen Annahme basierte! (Angst!)) diesen Thread aber geschlossen hält, damit oder sodaß derjenige, dem die Beschwerde gilt,  sich nicht dazu äussern kann - ÜBT KONTROLLE AUS!

Wer sich darüber empört, dass in einem externen Blog über Forums-Vorkommnisse geschrieben wird, übt ebenfalls Kontrolle aus.  Ganz wie in einer dysfunktionalen Familie nicht öffentlich über diverse Dinge geredet werden darf.  Der einzige Unterschied:   im Falle des Forums bezieht sich der Blog  nur auf das, was eh öffentlich in diesem Forum geäussert wurde und jedermann auf diesem Planeten zugänglich ist. Da ist es schon mehr als  lächerlich, sich darüber aufzuregen. (Aber ein solcher Anspruch zeigt auch, wie sehr das WIR-Forum von einigen Mitgliedern wie geschlossenes familiäres System gesehen und "genutzt" wird.

Wer Kontrolle ausübt, hat Angst! Und wer seine Angst zudem leugnet, übt damit Kontrolle über Andere aus. Denn: Die derartig Kontrollierten neigen wiederum dazu, unbewusst die Angst des Kontrolleurs zu übernehmen und auszuagieren.
Ein bisschen verpönte Schattenarbeit hätte dir deine Kontrollspiele bewusst gemacht, und dich mit dieser Bewusstmachung ein wenig näher deinem Ziel gebracht. Ein Ziel, was du offenbar schon erreicht glaubst! Wo aber Angst und Kontrolle ist, kann keine Liebe sein und ICH BIN bleibt für dich nur eine schöne romantische Traumvorstellung resp. eine alte verkäste Erinnerung.
Sich zu schützen, ist ok., aber es wäre wichtig für dich, dir deiner (offen geleugneten) verdrängten Ängste bewusst zu werden, denn ganz offensichtlich hast du Angst vor Transparenz, davor, dich zu zeigen und zu öffnen. Das ist nichts, worüber man sich schämen muss, im Gegenteil, es wäre an dir, diese Angst und den Schmerz dahinter zu umarmen. An  d i r   ist dies, wohlgemerkt, nicht an mir - ich weise dich nur darauf hin.

Über das Denken - noch einmal präziser:

Das Denken ist sowohl Freund als auch Feind, je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachtet: "Von unten" her aus der Individuationsentwicklung her gesehen, ist das Denken mein Freund, weil durch Schattenarbeit und -integration die frühen Denktabus aufgebrochen werden und dadurch mehr Bewusstheit ent-wickelt wird. "Von oben" her gesehen, aus der transpersonalen Geistperspektive ist das Denken der Feind, weil der Verstand dazu neigt, alle transpersonalen Erkenntnisse für sich einzuverleiben  und ihnen Dauer zu verleihen trachtet. (Dies ist übrigens auch dann noch der Fall, wenn der Zensor, das moralitäre Überich mausetot ist, nur werden die Schachzüge des Verstandes  sehr schnell bewusst gemacht - sie kommen sozusagen etwas  senil und "trottelig" daher -  wie der Zottelsamson aus der Sesamstraße...)
Für den wahrhaft freien Denker sind  sind Gedanken letztlich weder Freund noch Feind.


Unterhaltung vs. UNTERHALTUNG II.


Der höher dimensionierte UNTERHALTUNGsbereich jenseits von Ego bezieht sich nicht auf äussere Dinge, Situationen, Menschen. Man amüsiert sich niemals "über" Dinge/Situationen/Menschen. Diese UNTERHALTUNG kommt nur von innen heraus.
Die nieder dimensionierte Unterhaltungsart bezieht sich immer auf äussere Angelegenheiten, meist amüsiert man sich über Normverletzungen, was übrigens nach Freud auch den Witz begründet. Wenn man sich  ü b e r  Hans Scholl amüsierte, dann deswegen, weil er der vorherrschenden spirituellen Norm und dem elitären Anspruch (Ich bin Gott; Sei, der du bist;  Ich bin schon, der ICH BIN)  von sog. Erwachten nicht entsprach und in seinen evolutionären Entwicklungsbemühungen (Heilung, Individuation; Werde, der du bist)  nicht ernstgenommen wurde.
Wer sich hiervon "unterhalten" fühlte,  - und wie sie angaben, fühlten sie sich unterhalten - dessen Unterhaltung basierte auf der Langeweile, wie man auch offen zugab. Hierkann man keineswegs von REINER UNTERHALTUNG sprechen. Unrein ist ein (Unterhaltungs-)Trieb, der auf Absicht und Willen, Abneigung und Zuneigung basiert. Das gilt auch für das spirituelle Ego, welches sich erwacht dünkt und sich für "alle Zeiten" als Gott erkannt hat... Man pinkle einem solche Gott mal kräftig ans Bein, dann wird man sehen, ob er sich noch "unterhalten" fühlt...

Pathos ist jenseits von Eog äusserst unterhaltsam. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie ich als Kind auf Pathos reagierte: mit Lachen. Geschüttelt vor Lachen hat es mich, wenn ich so "geschwollne" religiöse Pamphlete oder erbauliche Schriften las. (Wenn man mit Nonnen groß wird, kommt man da nicht herum)   Besonders lustig war es, wenn wir gewisse Wörter austauschten. Statt "Gott" setzte der Vorleser z.B. "Mutter Oberin". Das Wort "Seele" wurde ausgetauscht und bekam einen Namen (z.B. Heinrich oder Else oder Miezekatz), der Begriff "Hölle" oder "Himmel" wurde durch Pusemuckel ersetzt o.ä.

Ähnlich "lächerlich" ging es mir mit Opern. Außer Volksmusik wurde uns Kindern
unterhaltungsmäßig nicht viel mehr geboten.
Das Heilige Pathos hat aber auch seine Daseinsberechtigung und zwar dort, wo man die numinosen Gefilde betritt. Zum Pathos braucht es Mut. Man muss sich vom Heiligen Pathos ergreifen lassen, um mit den Göttern zu wandeln... Die Dichtung eines Nietzsche, Dante, Sri Aurobindo, ja, auch die Dichtung der Mathilde Ludendorff - um nur einige zu nennen - ist voll des Heiligen Pathos.

Komisch ist es mitunter auch,  das Ego in seinem lächerlichen Selbstbehauptungs- und Überlebenswillen agieren zu sehen. Wo dies einen Krankheitswert hat, wie bei bestimmten Neurosen/Persönlichkeitsstörungen,  da ist es allerdings auch zugleich tragisch, dies besonders im spirituellen Kontext, wo das Spiri-Ego durch sein Agieren genau das verhindert, was es sich so sehr ersehnt.

Für mich ist es REINE Unterhaltung, was sich permanent in, durch und mit meinem Bewusstsein abspielt. Das ist das Unbeschreibbare, nicht zu Vermittelnde.  REINE Unterhaltung  entsteht m. E. primär in der Entkategorisierung, der Entklassifizierung, d.h. der Aufhebung der Begrenzungen. In der Erkenntnis, in dem (scheinbare) Gegensätze sich vereinen, sich alle div. Wissenschaften zu EINEM EINzigen vereinen. In dieser Ganzheit ist das Bewusstsein auf eine höhere Ebene gehoben.

Alles, was hier aufgehoben ist zwar als "Illusion" (auch nur ein annähernder Begriff, der es nicht trifft!)  durchschaut, diese ist aber keineswegs  auf der dualen Ebene  eliminiert. Du wirst dich weiterhin der Kategorien und Klassifizierungen  - der "Illusion" - bedienen, aber weil du nicht mehr mit den Begrenzungen  identifiziert bist, gebrauchst du sie im Alltag quasi ohne  sie zu gebrauchen. Spielerisch! Gleichzeitig bin ich mir der Namen/Benennungen  und des Namenlosen (Leere, Nichtwissen)  hinter den Namen bewusst. Weitere Beschreibung ist mir hier jetzt nicht mehr möglich.
Das ist UNTERHALTUNG, das ist das REINE, d.h. unschuldige Spiel: Die Welt gebrauchen, als gebrauche ich sie nicht.
Grob gesagt: Jenseits von Ego ist alles Unterhaltung geworden, mit dem man nicht mehr identifiziert ist.

Open-Mindcafe.ch

Sieht streckenweise aus wie eine WIR-Kopie. Ähnliche Software.  Da kommt nostalgische Wärme auf, woll? Ist das die  Ersatzheimat für das kleine Häuflein Überlebender des Wir-Forums? Scheint so. Sehr anheimelnd das Ganze... Für den, der nicht loslassen, Abschiednehmen kann, eine willkommene Ersatzheimat. Das WIR-Ego will sich nun mal in Raum und Zeit verewigen und allem Vergänglichen eine ewige Dauer verleihen. Für Nostalgiker bietet sich das Openmindcafe geradezu als eine Möglichkeit  an, einen altigen käsigen WIR-Aufguss aufzubereiten. Aber: Man kann  nicht zweimal in den selben Fluss steigen.

Auf der Hauptseite  dieses Forums offenbart sich auch einmal mehr die  schmerzvermeidende Wohlfühl- oder HochglanzSpiritualität, die sich vor allem am "Wir" orientiert. Da wird Gemeinschaft, das Wir-gefühl gepäppelt. Die Welt soll verbessert, kultiviert, zum Guten hin verändert werden. Meditation und andere Methoden, die in den Augenblick des Hier & Jetzt führen sollen, werden auch angeboten. Schon seltsam: auf der einen Seite das Bemühen, den Goldenen Augenblick jenseits von Vergangenheit und Zukunft und jeglicher Verbesserung  zu erfahren und auf der anderen Seite der Glaube an  (gegenwartsfliehende) Zukunftsvisionen. Da weiss man wohl theoretisch und verbalspirituell, dass das Ego im Leben sterben muss,  aber man will doch zuerst "mal kurz die Welt retten"...

Es kommt darauf an, wohin die Energien fliessen, in die eine oder andere Richtung... nach aussen oder nach innen. Ich glaube nicht, dass es da eine Gleichzeitigkeit geben kann... Denn die Umkehr in die Innerlichkeit fordert ALLES von dir - die Aufgabe der Welt, auch wenns gräßlich christlich-asketisch klingt: "Entsagung".  Und zwar im Schlechten wie im GUTEN!  Das wird gerne von den Guten Menschen mit ihren Idealvorstellungen einer besseren Welt vergessen! Die Kräfte lassen sich nicht splitten! Weltverbesserungsattitüden sind  die größte Falle auf dem spirituellen Weg. Hier blühen die schönsten Blumen des Bösen. Jede Absicht, auch die "höchste Absicht" ist Ego.
Open Mind? Eher wohl ein Closed System.


Die einzige Art des Werdens

über die man sich zu Recht lustig lachen kann, ist der Antrieb des ehrgeizigen, status- und machtidentfizierten Egos, in der Welt etwas zu werden. Das ist eine Krankheit, die dort, wo sie nicht zur Chance wird, irgendwann zum Bankrott führt. 
Es geht darum, die Richtung der Energie, der nach außen gerichteten Werde-Kräfte umzudrehen (christl. Umkehr) und sich mit dem Ursprung zu verbinden. Aus dem Ursprung erst wird man werden, der man ist: ein URSPRÜNGLICHER Mensch, ein URSPRÜNGLICHER "Wissenschaftler", der sein Wissen REIN aus dem geistigen Ursprung schöpft. Für den, der die Welt auf diese Weise von INNEN erfasst, braucht es keinerlei Wissensvermittlung mehr über äussere Medien.


Brunch-Aufstriche  selbstgemacht:

Normalen Schmelzkäse mit Schmand mischen, mit Milch oder Sahne cremig verdünnen und mit zerschredderten Katenschinken o.a. mischen. Statt Schinken lässt sich quasi alles vermischen: Pilze, Paprika, Salami, Meerettich, Lauch, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Oder: Fetakäse mit Schmand , etwas Milch (oder Frischkäse)  oder Sahne zu einer leichten Creme verrrühren, dazu Gurkenstückchen, geschredderte Oliven, Paprika, Pepperoni, Knoblauch,  usw. Ein kleiner Schuß Olivenöl - köstlich! Kann man auch sehr gut zu Kartoffeln essen.

Aber Vorsicht - auf dem Einfaltungs- resp. Weltentsagungstrip "hinwärts" ist das Genießen nicht erwünscht - genausowenig sollst du dich mit "dein Landchen" identifizieren...   "Ausgefaltet" wird erst  auf dem "Heimweg", dann aber lustvoll mit Karacho und garantiert ruch- und reuelos!
Ohne die Bereitschaft zum Verzicht lässt sich auch nichts genießen.

Aufpassen muss man nur, dass einem die Kilos nicht bis unters Kinn wachsen... die Beweglichkeit des Körpers ist hier wie dort ein wertvolles Gut...




Das Denken

hat sich für mich sehr vereinfacht. Auch wenn ich in vielem noch die "Alte" bin, (als Person habe ich mich weder auffällig verbessert noch verschlechtert, sondern simply angenommen) ist es doch auch gaaaanz  gaaaaanz anders. Neben dem moralitären Überich, dem Zensor, hat sich das gesamte mangelorientierte Ego verabschiedet. Das heisst, mein Denken hat sich dadurch sehr vereinfacht und bereinigt, weil es keine in die Ferne lockenden Begehrlichkeiten mehr gibt, an die es sich haften könnte. Und dies deshalb, weil es keinerlei Bedürfnisse gibt... Es gibt keinerlei Wünsche mehr, weil es nichts mehr zu verbessern oder zu verändern gibt.  (Ich rede selbstverständlich nicht von den lebenswichtigen normalen Bedürfnissen des Körper oder von dem "Wunsch" nach selbstgemachtem Käse...klaro)
Dieses platzsparende Denken entbehrt so ziemlich jeglicher diskursiver und linearer Eigenschaften, die früher den ganzen Raum einnahmen, weil es in seiner Wunschlosigkeit weder zukunfts- noch vergangenheitsorientiert ist. Das ist auch der Grund dafür, dass  die Quelle ungehindert sprudeln kann.

Lustig:

Immer wenn ich auf Männer treffe, die allzusehr linkshirnig und rational gesteuert sind, werde ich leicht schlüpfrig. Dann kann es passieren, dass mir beim öffentlichen Assoziieren von Musikinstrumenten spontan der "Dildo" einfällt. Das ging mir auch bei unserem knochentrockenen  OIE so, der die Materie , den Körper als Verpackung bezeichnet. Körperfeindlichkeit oder Körperängstlichkeit lässt das Weib  (bzw. die rechte Hirnhälfte)und das Kind in mir jede Distanz aufheben, dann habe ich große Lust, den Betreffenden  ganz dicht und ganz "dekorativ"  auf die Pelle zu rücken -  piiiieeehlen...!



Nochmal zu Ram Dass


Zitat R.D.: “Es ist nicht einfach zu begreifen, dass die spirituelle Freiheit etwas ganz Einfaches ist, etwas ganz Gewöhnliches, überhaupt nichts Besonderes, und das ist gerade das Kostbare daran!“

All die anderen Einäugigen, die immerzu das Unbesondere am Zustand jenseits von Ego betonen müssen, kommen bei mir langsam in den Verdacht, dass sie nicht wirklich in dem sind, was man Gewahrsein - die absolute "spirituelle Freiheit"! -  nennt. Diese Attitüde hat mir ein ähnlich schlechtes Gerüchle wie die falsche Demut mancher Christen. Es scheint mir zum guten spirituellen Ton zu gehören, seinen (Erleuchteten-) Status als "nichts Besonderes" hinzustellen.

Die WAhrheit ist - wie immer jenseits von Ego - ein Paradox: Es ist das absolut Besondere und zugleich auch nichts Besonderes.
Wenn man den BewusstseinsZustand vor- und nachher vergleicht, von diesseits und von jenseits von Ego, dann ist das absolut Besondere am Bewusstsein jenseits von Ego die BEWUSSTHEIT und die bewußte Anbindung an den Ursprung  - im Vergleich zur Unbewusstheit des Egos.
Es kommt auf die Perspektive an. Von "unten betrachtet", aus der personalen Perspektive ist das Bewusstsein jenseits von Ego das absolut Besondere. "Von oben" her aus der trans-personalen Perspektive ist es unsere wahre Natur, die wir nur vergessen hatten - in diesem Sinne nichts Besonderes.
Mir scheint, zu dem Zeitpunkt, als Ram Dass das og. Statement abgab, war er noch nicht fähig, sich in Paradoxen häuslich einzurichten. Und so war er nicht in der Lage, beide Sichtweisen einzunehmen: Hier: Alles hat sich geändert - Dort:  Nichts hat sich geändert.
(Die Begriffe "Besonderes" und "Besonderheiten" gehören wie es scheint zum allgemeinen BEgriffsinventar vieler spirituellen Sucher. Man sollte hier einmal  definieren, was man im spirituellen Kontext darunter zu verstehen hat, denn oftmals werden diese Begriffe  als Waffe gebraucht, um anderen Sucher und Findern "Besonderheiten" vorzuwerfen, wo diese von ihren spirit. Erfahrungen berichten.)

Was "Besonderheiten" angeht, würde ich das für mich erstmal so definieren: Alle geistige Erkenntnis/Erleuchtung usw. macht der EgoMind zu  "Besonderheiten", d.h. er verleiht ihm Dauer. So z.B. als ich damals in der "Kundalini-Zeit" dachte und glaubte,  i m m e r   auf diesem energetischen Level zu schweben, ich glaubte, dieser Zustand würde nie vorübergehen. Natürlich war dieser Zustand etwas ganz Besonderes, der Fehler: Der Egomind fixiert das Besondere zur Besonderheit. Zum Beispiel, als die Identifikation mit dem Körper erkannt und aufgelöst wurde, was etwas ganz Besonderes war, weil  d e r  Durchbruch in die Freiheit - da wurde auch hier das Besondere zur Besonderheit und zum Glaubenssatz: Jetzt kann mich von außen gar nie mehr irgend etwas verletzen, sagte und glaubte (!)  der Verstand und verlieh dem Besonderen den Status von Dauer und damit auch eine (neue) Eigenschaft.
Ja, vielleicht könnte ich sagen: diese üblen  "Besonderheiten" sind neue Glaubenssätze und Eigenschaften, mit denen das Ego sich identifiziert, wenn es mit dem Selbst identifiziert ist. Die größte Besonderheit ist hier natürlich die Leugnung des Menschseins im Glauben:  Ich bin Gott.


Rita Koch

hat  mit ihren Blog-Anschuldigungen diverser Personen die spirituelle Maskerade mancher Leute durchsichtig gemacht. Es gibt nichts besseres als (falsche) Anschuldigungen, um herauszufinden, an welchem geistigen Ort sich jemand befindet. Wenn  einer darauf mit Rechtsanwalt droht, hat er sich spirituell schon mal total disqualifiziert - zeigt er doch in seiner nackten Angst, wie sehr er mit Status, Ruf, Arbeit, Welt, Familie,  - kurz: Ego identifiziert ist. Damit ist seine spirituelle Glaubwürdigkeit hin. Man kann nämlich nicht mit der dual-personalen Ebene (Ego)  teilzeit- oder freizeitidentifiziert sein!
Jedem der Beteiligten wurde eine große Chance geboten - ob sie angenommen wurde?



Einheit

Auch hier gibt es zweierlei Einheitserfahrungen.
Einmal "von unten" her: aus der Individuations-Sicht ist Identifikation mit dem "Wir" - d.h. mit allen leidenden (!)Wesen eine  absolut unabdingbare personale Erfahrungstatsache. Diese Einheit betrifft die menschliche/ psychologische Dimension.

Die zweite Einheitserfahrung ist die "von oben". Jenseits jeglicher Identifikation: Einheit jenseits der Materie - die trans-personale Erfahrung in der Erkenntnis, dass es kein "Wir", sondern nur EIN BewusstSEIN gibt.
Beides tut not.


Groß von sich zu denken,

kann ungesunde selbsterhöhende Hybris oder gesunder Stolz sein. Wer von sich gering denkt, denkt auch von anderen gering. Für sich selbst nennt man das manchmal auch Bescheidenheit.
Aber: Wir sind groß und klein zugleich. Groß in unserer Göttlichkeit und klein in unserem Menschsein.
Die wahre Demut, die wahre Bescheidenheit vergißt niemals, dass wir neben unserer Göttlichkeit auch Mensch sind.