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Samstag, 19. März 2016

Hört, was der Prophet einst raunte, als ihm erscholl die Fünfte Posaune...

Apokalypse


Dunkle Nacht

Die Dunkle Nacht der Seele wird m. E. nicht von äusseren Einflüssen oder Ereignissen initiert, ich meine, es handelt sich dabei um keine Depression, die von exogenen oder endogenen Faktoren abhängig ist. (Obwohl... LOL)

Ich definiere die Dunkle Nacht der Seele wie folgt:  Sie ereilt m. E. immer den Menschen, der glaubt, auf seinem spirituellen Weg  schon am Ziel "angekommen" zu sein. Wer  beispielsweise die Kosmische bzw. Göttliche Liebe erfahren hat und deren "Tröstungen" und allerhand  "Süß-und Seligkeiten", wie man dies in der mittelalterlichen christlichen Mystik beschreibt, wird glauben, das wäre ES und er hätte ES für alle Zeiten. Dazu kommt, dass Fähigkeiten wie Hellsehen und dgl. erwachen können - alles "Besonderheiten", die binden und Stolpersteine auf dem spirit. Weg, die als das erkannt werden müssen, was sie sind: Identifikationen, Verhaftungen, die dir solange den weiteren Weg versperren, als du sie nicht als solche erkennst. All dieses verlierst du in der Dunklen Nacht der Seele.

Es ist in der Intensität und Qualität des Schmerzes um den Tod eines  Kindes/Partners  gleich gültig, ob dieser "wirklich" gestorben ist oder ob man sich "nur" getrennt hat - es ist in beiden Fällen derselbe Schmerz, derselbe Trauerverarbeitungsprozess. In der Dunklen Nacht der Seele aber ist es Gott selbst, von dem wir uns getrennt fühlen, den wir verloren glauben, NACHDEM wir ihn gefunden haben - nachdem wir die Trennung schon für immer überwunden glaubten ...NACHDEM wir uns als "Geliebtes Kind, an dem Gott sein Wohlgefallen hat" angenommen fühlten.
Nach meiner Erfahrung steht  die Dunkle Nacht im Zusammenhang mit der Identifizierung mit der göttlichen Liebe bzw. mit der Anhaftung an spirituelle Erfahrungen generell. Das Problem mit den spirituellen Erfahrungen ist, dass der Egomind ein Junkie ist und nach Wiederholung schöner (spirit.) Erlebnisse und Erfahrungen giert.  Nun, es gibt keine Wiederholungen. Was bleibt, ist ein großer Frust...

Ja, im Nachhinein scheint es mir, dass die Dunkle Nacht zu einem Zeitpunkt eingetreten ist, als ich mich  gerade mit mir bzw. meiner Person angefreundet hatte, eine berauschende Selbstliebe entwickelte - dann, als der Heilungsprozess quasi abgeschlossen war und ich das (materielle) Leben in der Welt  und meine DAseinsberechtigung darin bis zur Neige skrupellos gefeiert habe.
Die Dunkle Nacht nun nahm mir all das wieder weg, an was ich mein Herz gehängt hatte, (bzw. all das, womit sich der Egomind identifiziert hat,) -  sie nahm mir sogar die schönen Erinnerungen an die vergangenen Erfahrungen.Sie kappte die Verbindung zur Quelle.
In der Dunklen Nacht wurden in meiner Erfahrung Verhaftungen aufgelöst, die  Identifikation mit dem Guten, dem sog. Heiligen, dem Wunderbaren, der Liebe (zur Welt/Göttin) Attribute, die allesamt noch der Person angehören - dieser wunderbaren Person mit den wunderbaren Eigenschaften  in dieser wundervollen Welt -  der  EXISTENZ,  die ich gerade zuvor noch orgiastisch abgefeiert hatte.
DESHALB ist die Nacht so DUNKEL - sie entleert dich von allem, was einer kompletten Innenkehrung im Wege steht. Die Dunkle Nacht entspricht dem Bild der Bibel, bei dem Jesus 40 Tage in der Wüste darbte und fastete, als der Teufel ihn versuchte....



Die Frage,

von der ich permanent bewegt -  Ist das WAHR? -  gilt nur für die absolute WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT. Auf der personal-dualen Ebene ist die Wahrheit relativ und muss von mir nicht hinterfragt werden, -  ob sich z.B. etwas tatsächlich zugetragen hat oder ob es ein "Hoax", eine Fake-Nachricht ist, ist Jacke mir wie Hose; derweil ich nicht dran glaube, ist beides gleich gültig.  So gebe ich auch nach wie vor Wert-Urteile ab, unterscheide Richtig-Falsch, Gut & Böse. Ich kann mir alles erlauben -  nichts wird ausgeschlossen. Die relative Welt/Realität ist wie ein zahnloser Tiger... nur ein Gedanke... Spiel. Entertainment.

Das Nichts ist die Fülle.

Rischtisch oder falsch? Wenn du mit Wissen identifiziert bist und deines Wissens sicher bist, dann wirst du sagen: Richtig!
Bei dieser Aussage aber geht es ums Absolute, d.h.um die GEISTIGE Erkenntnis im Gewahrsein der WIRKLICHKEIT und nicht um die relative Richtig-Falsch-Kategorie des Egominds. Es geht beim Absoluten um WAHRHEIT vs. Unwahrheit.
Aber: Dieser Satz ist nur dann auch
WIRKLICH WAHR, wenn von DIR im GEISTE/GeWAHRsein erkannt wurde, dass es keine Vielheit "da draussen" gibt, - dass das, was du für vielfältige Fülle  ja eine nur relative und vergängliche "Fülle" ist und nur als Gedankenkonstrukt "existieren kann... wenn du erkennst, dass da draussen  nichts ist, ausser dem, was DU in das Draussen projezierst!

Das Eine ohne das Zweite: Wo Einheit ist, kann keine Vielheit sein. Deshalb ist die Fülle des Nichts geistigen Ursprungs: Erkenntnis bzw. Bewusstseinserweiterung - offene Weite -  die die unendliche Weite des internalisierten Kosmos von innen durchdringt.
Nochmal:  wer ein Nichts predigt und Fülle entweder ganz vergißt oder  als Vielheit deutet, dessen Nichts ist ein nichtsnutziges Nichts, LOL. Einheitsbewusstsein ist jenseits der Formen. 


Narzissmus

ist keine böse Charakterstörung, sondern eher eine "Frühe Störung", es bedeutet, dass die Ich-Entwicklungsphase, die jeder Mensch im frühen Kindesalter durchläuft, gestört worden ist, (z.B. durch eine ambivalente Haltung der Mutter,) wodurch sich ein unsicheres Selbstbild bzw. Minderwertigkeitsgefühle einstellen, ein Mangel, wobei die fehlende Selbstliebe oft durch Größenphantasien kompensiert wird. 
Wenn man nun auf der Suche nach seinem authentischen Ich versucht,  diesen Mangel an Selbstwert zu kompensieren,  kann es - im spirituellen Kontext -  auch passieren, dass die Spiritualität/Meditation suchtartig als Fluchtmittel genutzt wird, um sich "gut" zu fühlen.
Dazu ist manchmal jedes Mittel recht, z.B. ist der Glaubenssatz, dass die Person eine Illusion sei ist, eine probate Autosuggestion, die u.U. - statt zu wahrer Erkenntnis/Erleuchtung - zu einer  Persönlichkeitsspaltung (Selbstentfremdung/Dissozitation) führen kann, die fälschlicherweise als Desidentifikation mißverstanden wird. Ein solcher Glaubenssatz bewirkt fatalerweise nur eins: den Glauben bzw. die Illusion, dass die Person BÖSE sei, ein besonders schmackhaftes sadomasochistisches Drachenfutter. Zufütterung für den Schatten.

Gerade für einen Narzissten ist es wichtig, "gut dazuzustehen" und so bastelt sein fragiles Ego aus Nöten anerkannte Tugenden. Wie viele andere "Schwächen und Unfähigkeiten" stilisiert er z.B. seine angelernte (=kondititionierte) Beiß- und Aggressionsgehemmtheit als spirit. Tugend; er hält die "andere Wange" hin - aber nicht aus der vermeintlich widerstandslosen Wehrlosigkeitshaltung eines Befreiten, sondern  aus seiner Unfähigkeit, sich zu wehren. Diese Art von Selbstbetrug ist zwar pathologisch,  gehört m. E. zu  einer normale spirituelle Entwicklung, genauso wie Narzissmus eine allgemeine Störung  ist, die jeden anzufallen beliebt, der spirituelle Erfahrungen macht und dessen Ego sich infolge inflationär aufbläht.  (Rubrik: Erleuchtungskrankheit)


Islam - Fundsachen/betr. Rotherham/England

"Solche Vergewaltigungen geschehen Tag für Tag. Junge Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis vergewaltigen nicht-muslimische Kinder, Mädchen und Frauen – und sehen darin kein Unrecht. Denn Imame und selbst muslimische Anwälte stehen hinter ihnen. So hat der Londoner Imam Abdul M. Moslems öffentlich wissen lassen, Nicht-Muslime seien niemals unschuldig, weil sie nicht zu Allah beteten. Vor diesem Hintergrund hat er die Vergewaltigung von Nicht-Muslimen und deren Frauen und Töchtern gerechtfertigt.
Auch Anjem Ch., der bekannteste moslemische britische Rechtsanwalt des Inselreiches, soll nach Medienberichten diese Auffassung unterstützen und gesagt haben, als Nicht-Moslem könne man nicht unschuldig sein. Und deshalb verteidige er das Vorgehen seiner islamischen Glaubensfreunde. Mehr noch – er sagt öffentlich, als Muslim müsse man alles Nicht-Muslimische »zutiefst hassen«. Es gilt als diskriminierend und rassistisch, solche Äußerungen öffentlich zu kritisieren. Daher müssen Briten ständig verständnisvoll nicken."

Der Islam gehört zu Deutschland? Ja, insofern er sich wie jede andere Religion in die Gesellschaft integrieren könnte, d.h. die Trennung von Staat und Religion anerkennt.  Tut er das nicht, dann  ist der Islam keine Religion, sondern eine verfassungsfeindliche Ideologie und jeder Muslim ein potentieller Islamist, insfern er sich bei allen seinen Taten und Untaten (gegen sog.Ungläubige)  auf den Koran berufen kann und soll. Der Islam ist eine archaische Stammesreligion und verträgt sich von daher nicht mit einer modernen säkularen Gesellschaft.
Die Ausübung der Religionsfreiheit sollte neu definiert werden, es darf z.B. nicht sein, dass Hassprediger und Salafisten in ihrem Gastland Terroristen/Verfassungsfeinde bewerben und heranbilden.
Den Unterschied zwischen Assimilation und Integration wäre noch herauszuarbeiten...

Der radikale Islam hat wie der antideutsche Flügel der Antifa mit dem Faschismus (und dem Kommunismus) eines gemeinsam: die Ausscheidung und Eliminierung des Schädlichen (Menschen). Deswegen verstehen sie sich auch so gut. LOL.




DAS bist DU oder: Alles ist Projektion

Heute erkenne ich: Jedes Buch, welches ich las, brachte mir Gewinn,half mir, mich und die Welt zu verstehen. Nichts, was ich je las und tat, war umsonst getan, weil ich in allem meinem Herzen, meiner Neugier, meinem REINEN Interessse folgte. Der Sinn wird erst später, retrospektiv klar.   Gestalttherapeutische Kenntnisse halfen mir z.B. dabei, Projektionen zu erkennen und zurückzuholen, die Träume zu deuten...  Die Heiligen Schriften, die Bibel wird gedeutet, wie man Träume deutet. Wie im Traum so ist alles in der Bibel ICH selbst - alles, was ich "da draussen" festgemacht habe, wurde in die Einheit zurückgeholt.  Alles ist ICH.


Die Quintessenz

"Nichts von heilig" ist offenbar wie so vieles andere zu einer Phrase in den Mäulern von abwehrbewaffneten neoatheistischen Ignoranten verkommen, ungeachtet, dass es sich dabei um die Transzendierung des Heiligen handelt, einer Heiligkeit, die von  alle Edlen und Weisen dieser Welt durchlebt und transzendiert wurde. Das Numinose, die Heiligkeit ist eine Erfahrungstatsache, mit der der Sucher sich allerdings genausowenig identifizieren sollte, wie mit der Magie, die ihm auf der Reise des Helden verführerisch zur Identifizierung angeboten wird. 
Der "Niemand-da"-Spiri-Pöbel aber zäumt wie immer das Pferd (glaubenssatzmäßig) von hinten auf und macht der Heiligkeit den Garaus, bevor er sich überhaupt auf die innere Reise gemacht hat und die diversen  numinosen/heiligen Schichten des Unbewussten mit Bewusstseinslicht durchdrungen hat.

"Nichts von heilig" beschreibt das Bewusstsein jenseits von Ego, d.h., es  meint die Nüchternheit im neutralen Gewahrsein jenseits der Gegensätze/Heiligkeit.  Diese Nüchternheit ist die grundlegende Seinstugend, die reife Frucht (und nicht der Samen!) der Individuation/SELBSTverwirklichung.

Die hybride Geisteshaltung des NA-Ignoranten kennt kein Paradox, es kennt nur lineare Eindeutigkeit, mit der er z.B. nicht nur die Person ablehnt, sondern auch das "Streben" nach der überpersönlichen Wahren Natur in der ANNAHME (Glaubenssatz), derweil und wo keine Person sei, könne es auch weder Weg noch Streben geben... Dabei wird ausser acht gelassen, dass es die Wahre Natur ist - das wahre SELBST, welches in uns nach SELBSTverwirklichung "strebt", christlich: der Sohn zum Vater. Diese Sehnsucht unseres Herzens, die uns nach "oben" - himmelwärts - zieht, macht der Ignorant nicht selten sogar schlecht und erklärt sie für "gefühlige Besonderheit".
Es ist aber gerade diese Sehnsucht nach der Wahren Heimat, der Wahren Natur, die uns letztlich ganz "von SELBST" zur  Achtsamkeit (im Hier und Jetzt) bzw. dem Gewahrsein führt.

Natürlich gibt es den Weg "von unten" (=aus evolutionärer Sicht) schon deshalb, weil SELBSTverwirklichung ZEIT beansprucht. Der einäugige Ignorant läßt nur seine involutionäre Sicht "von oben" gelten - eine "Sicht", die weder auf Transzendenz/VerWIRKLICHung noch WAHRHEIT beruht, sondern allein auf einem schnöden Glauben-als-für-wahr-Halten, dass Person incl. Zeit eine Illusion ist. Seine "Sicht" ist nur ein Gedankenkonstrukt und hat keine Basis im SEIN.


Apokalyptisches

.... und es kamen Heuschrecken aus einem rauchenden Abgrund heraus „…und ihnen wurde Kraft gegeben, wie sie Skorpione auf der Erde haben...Joh.Offenbarung
Von allen Heuschrecken ist es v.a. die Wanderheuschrecke, die in großen Schwärmen ganze Landstriche mit Kahlfraß verwüstet, sie ist ein Symbol der Gefräßigkeit u. Zerstörung und gilt als Heimsuchung Gottes. In der Apokalypse des Johannes wird die Heuschrecke entweder als Sinnbild der Häretiker oder als Vision dämonischer Mächte gedeutet. Die Zikade gilt als Dämon von Licht und Finsternis in zyklischen Perioden. Die Verbindung der Heuschrecken mit dem Gift der Skorpione kann durch die traditionelle Symbolik der Astrologie betrachtet werden, die mit dem Skorpion Begriffe wie männliche Sexualität, Zerstörung, Okkultes, Mystisches und Erleuchtung assoziiert; das Antidot gegen das Gift wird Heilung und Auferstehung vom Tode genannt. Damit wird selbst ein gefährlich wirkendes Zeichen als ambivalent verstanden - als Veränderer und zugleich Symbol der Todesüberwindung.




Die fünfte Posaune - Die Heuschreckenplage

Nur der Mensch, der nach Innen geht,
Ist der, der auch die Zeichen der Zeit versteht,
So hört, was der Prophet einst raunte,
Nachdem ihm erscholl die fünfte Posaune:
Die Zeit ist nah - JETZT ist die Zeit -am Ende der Tage
Wird kommen der Plagen sieben an Zahl -
Ob innen, ob aussen, du hast keine Wahl,
Denn wie's Aussen ist, ist's Innen allzumal.
Der kollektive Schatten mit Riesenschritten
Ereilt er die Menschheit, da hilft kein Bitten,
Kein Flehen, kein Beten trifft,
Denn wie die Ratten das sinkende Schiff
So fliehen die Völker des Osten und Südens
Nach Westen, trotz allen Bemühens
Der Völker des Westens, die Zahl zu begrenzen,
Sieht der Prophet  den Blutmond glänzen,
Das Land ist vom Kahlfraß verwüstet und leer...

Nachdem das dämonische Ketzerheer
Aus dem rauchenden Abgrund (des Ostens) entwich
Und die Menschheit eine bös' Ahnung beschlich,
Da machte man im Westen die Grenzen dicht,
Doch man wurde nicht Herr der Situation,
da der Heuschreck verschmolz mit dem Skorpion
Gewann der an Kraft nur, der Böse Dämon!
So sah es damals der Prophet,
so seh' auch ich's, die Zeit vergeht
nicht, sie ist JETZT, doch der Mensch  versteht's
nicht, solang er nach innen sich nicht versetzt.
Jetzt  schreit er nach dem Kapitän
der Mensch - und will ihn sehn!  

Aus dem Off uns Jesus spricht:

"So geht's nicht, Leutz, so geht es nicht!
Nachdem Ihr die Reling habt vollgekotzt
Und im Namen des Paters geklotzt und geprotzt
Und an der Natur, Eurer Mutter, schmarotzt' -
jetzt, wo das WAsser zum Halse Euch steht
ruft Ihr den Lotsen nun , den Kapitän?
Ihr seid des Wahnsinns, liebe Leute
und des Mammons geilfette Beute!"
Dass Gott mit  gerechter Zorngebärde
zieh seine Hand vom Schiff namens Erde,
auf dass der dummen Menschenherde
endlich, endlich  ein Lichtlein werde!"

So erschallt' die fünfte Posaune im Land,
Damit die Wahrheit wird allen bekannt,
Die ersten vier hat man  überhört,
Da es den faulen Frieden gestört.
Nur der Mensch, der nach innen geht,
die Bilder der Bibel auch recht versteht.
Deshalb nochmal in  Dringlichkeit:
Kehr um, kehr um,  JETZT -
JETZT ist die Zeit!

Jeder, der SELBSTverwirklichung realisiert hat, versteht die Offenbarung des Johannes.
.

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Der Apokalyptische Reiter - Agenda 2020/IS/Al Kaida

Die Zeiten stehen auf Sturm. Moralische Schwächung Europas, Destabilisierung, die Welt wird irrer und wirrer, man kann zwischen Gut und Böse nicht mehr unterscheiden. Die Medien sind dabei, zu Staatsmedien zu degenerieren. Degenerierte Moralität... falsche blauäugige Toleranz, die so tolerant ist,  den öffentlichen Raum den radikal-islamistischen Hasspredigern, Salafisten und Grabschern zur freien Ausübung ihrer Religion zu überlassen. Die politischen Parteien und die Flüchtlinge werden gleichermaßen instrumentalisiert. Afd ist eine Konsequenz aus dieser falschen Toleranz, Krankheit als Chance...
Der linke radikal-antifaschistische Gesinnungsterror ist ebenso faschistisch wie die Gesinnung der radikalen Rechten, wenn nicht gar gefährlicher in ihrer zukünftigen innenpolitischen Auswirkung. Facebook dient als Handlanger dieser Gesinnung: Die " neu gründete "Initiative für Zivilcourage online" hat ihr Auge offenbar nur auf mutmaßlich "rechte" Haßkommentare und was rechtsradikal ist, bestimmt der moralingesättigte Gutmensch. Meinungsfreiheit beschnitten: kritische Kommentare gegenüber Islam, Flüchtlinge, Muslime sind unerwünscht bis verboten bis in sämtliche Internet-Foren hinein. Nach dem  die Antifa die Kritiker an der Politik Israels des Antisemitismus anprangert, gerät nun auch jeder in GeneralVerdacht der Fremdenfeindlichkeit, der sich kritisch gegenüber dem radikal angewandten Islam äussert. Gut&Böse-Konfusion....Notwehr wird als solche nicht mehr erkannt und sogar bestraft. So werden z.B die Klagen bzw. Kommentare von Opfern sexueller Attacken durch Nordafrikaner gelöscht, weil sie als  "Hasskommentare" gewertet werden !!!- unglaublich, aber so grandios ist die Täter-Opfer-Konfusion der sog. Gutmenschen auf breiter gesell. Ebene, insbesondere die organisierte Gutmenschlichkeit, die man organisiert bei der  Amadeu-Antonio-Stiftung antrifft, sowie bei der Journaille der TAZ und div. andere Antifa-Einrichtungen.
 Dass der Islam ein Politikum ist, wird dabei ignorant übersehen. Deutschland ist in dieser Frage gespalten und zerrissen und scheint auf dem Weg zu einem totalitären Staat zu sein.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/terrorismus-al-qaidas-agenda-2020-a-369328.html

Gutmenschlicher Wahnsinn allerorten: Derweil Deutschland und Europa überlegt, wie es seine Grenzen schützen kann, hilft die deutsche Regierung/Polizei den Saudis mit deutschen Waffen deren Grenzen (u.a. gegen Flüchtlinge)  zu verteidigen/schützen.
Gutmensch - die Unperson des Jahres. LOL. 


Ductus apodictus

Schattenintegration ist MUSS,
ansonsten bleibst du unbewusst. 
Wer andres lehrt, der lehrt dich Stuss
und Kacktus kackolorius!
Das Licht scheint in die Finsternis,
doch  Finsternis erkennt es nicht,
derweil sie unbeLICHTet ist! -

Wo der  Mindcrash eine Farce,
ist der Mensch nicht ausgeschlaft,
weil den Schatten er verzweifelt
ignoriert und arg verteufelt
hat bis in alle Ewigkeit
wird er brennen, weil's ihn reut.
Ein Mensch erst dann geläutert ist
wenn er sich ist SELBSTgewiss,
dass er die 10 Amendments
verwandelt hat in 10 Amusements. LOL
Wer die  göttlich' Alchimie gerafft
und den Polsprung hat geschafft
vom Sein des Alten Testaments
in die  Christus-SELBST-Essenz
SEINES  Neuen Testaments -
Der ist befreit von allem Leid!
Denn wie Jesus uns gezeigt:
Der Phönix aus der Asche steigt,
Wenn's Vater-UND Mutter-Kind ist gezeugt.


Man fällt nicht tiefer als in Gottes Hände.

Heute kam im Fernsehn eine Wissenschaftssendung, in der von einem kosmischen Netz die Rede war.  Das erinnerte mich an Indras Netz und auch an meine erste spirituelle Erfahrung, in der ich in einen bodenlosen Abgrund  fiel und fiel und fiel -  und am endlosen Ende von einem schwingenden elastischen "Netz  absoluter Liebe" aufgefangen wurde.Später kam mir der Gedanke, dass niemand durch die "Maschen des Universums" fallen kann.
Heute bestätigte mir die Wissenschaft meine mystische Erfahrung.
https://www.sein.de/news/2014/01/das-kosmische-netz-des-universums-erstmals-sichtbar/



Wertung

Achtsamkeit im persönlichen Hier und Jetzt  macht auch achtsam auf den eigenen Sprachgebrauch und seine psyschischen und physischen Auswirkungen. Sprache, Worte können schwächen oder stärken....wie Gedanken und div. Sprachgebrauch diverse psychische Zustände hervorrufen. Sprache ist ein MACHTinstrument. Es ist ein Unterschied, ob ich zu jemand sage, "Kann ich mal bitte vorbei" oder ob ich sage: "Darf ich mal bitte vorbei" bei letzterem spürt man sehr deutlich die eigene Selbstunsicherheit, fühlt,wie man sich krumm macht, devot, infantil... Hier geht es um nichts anderes als um die Wahrnehmung der Auswirkung von WERTUNG auf Körper und Psyche.

Damals als ich noch mich und die Welt abfeierte, war es wichtig, mir dieser Auswirkungen meiner Gedanken und Worte auf meinen Körper & Psyche bewusst zu werden und auf meine Gedanken und Worte zu achten. Heute ist es so, dass es Jacke wie Hose ist, ob ich "kann" oder "darf" sage,  - es gibt mir nichts und nimmt mir nichts. d.h., mein Zustand ändert sich dabei in keinster Weise, derweil es keine Wertung gibt, die meinem Zustand Eigenschaften verleiht.  Die Sprache , die Worte sind insofern bedeutungsentleert, als sie ihren Einfluss und Wirkung, ihre Macht der WERTUNG für mich verloren haben.

Was für Epiktet bzw. für mich damals noch Geltung hatte - die Erfahrung:, dass es nicht die Dinge, sind, die uns beunruhigen und seelisch-körperlich positiv ode negativ beeinträchtigen, sondern die Wertungen/Meinungen, die wir von den Dingen haben - ist hier (am anderen Ufer) völlig obsolet weil transzendiert.
Diese Unverletzlichkeit durch das eigene oder fremde Denken und Meinen ist mit eine Ursache für die "Heilige Nüchternheit"  - für den Magier, der mit der Sprache manipuliert und der mit der Macht und Ohnmacht seiner und anderer Menschen Gedanken und Worte spielt, ist das unvorstellbar öde...he he


OK, folks, um euren spirituellen Status zu eruieren, macht am besten den Zitronentest: solange euch noch beim Gedanken oder beim Anblick einer Zitrone das Wasser im Munde zusammenläuft, seid ihr noch mit Erinnerung und Wissen verhaftet,  bzw. ego-und gedankenidentifiziert, LOL.

Na, alles klar?!


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Sonntag, 27. September 2015

Dies hohe Wort wird WAHRHEIT nennen und von der Unwahrheit es trennen...

Oh no, my Dear, da muss ich korrigieren
Was hier aus Dichtermund sich tut gerieren,
Ist eine Täuschung, lieber Mann,
Nicht Gut und Böse wird es trennen  -
Dies hohe Wort wird WAHRHEIT nennen
Und von der Unwahrheit es trennen
.

Glaube

Gurdjeff tat es: er warnte seine Anhänger, ihm zu glauben. Er meinte damit den Glauben im Sinne von Für-Wahr-Halten. Eigene Erkenntnis war gefragt. Udo Petscher schreibt gewiss viel Wahres, aber schreibt er auch, dass seine Anhänger aufhören sollten, IHM und seinen Schriften zu "glauben"? Oder macht er darauf aufmerksam, dass seine Gläubigen erst einmal ihre persönlichen Glaubenssätze unter die Lupe nehmen sollten, bevor sie die kollektiven Glaubenssätze bei anderen in die Zange nehmen - sind doch die leidenschaftlichsten und zutiefstgläubigen  Petscher-Fans, zumindest jene, die mir bekannt sind,  damit beschäftigt, ihre Überzeugungen, d.h. Glaubenssätze bezüglich Holofeeling zu missionieren und mit logischen Argumenten die kollektiven Dogmen in Frage zu stellen.

Was schreibt Petscher über Schattenintegration, was  über Achtsamkeit - die ja von Schattenarbeit gar nicht zu trennen ist?
Noch mal und immer wieder: Organisches spirituelles Wachstum fängt im Hier und Jetzt der Person an. Und zwar mit der Annahme und Achtsamkeit auf das Hier und Jetzt der eigenen Person mit ihren Gedanken, Gefühlen, allem sinnlich-körperhaftem Erleben des Körpers in seiner Interaktion  mit seinem Umfeld. Mehr als das hat man erst mal nicht. Spiritualität fängt also nicht mit der INFRAGESTELLUNG der Person an, wie es der Glaube der Radikalen Nondualisten versteht, sondern mit der Achtung und Würdigung der eigenen Person.

 Was infrage gestellt wird, sind zu allererst einmal unsere negativen Überzeugungen, die falschen Vorstellungen/Glaubenssätze, die wir von uns selbst haben, die uns "angelernt" wurden... infrage gestellt werden die Introjekte, die unser negatives Selbstbild bestimmen, weil wir uns damit identifiziert haben. Das nennt man auch Schattenarbeit. Soviel ich gehört habe, schrieb Udo P. auch über Schattenarbeit,  seine eierköpfige Jüngerschaft jedoch scheint in der Praxis nicht viel davon zu halten. Ohne Schattenarbeit werden sie weiterhin nur Petscher-Konzept-Gläubige bleiben. Es ist ja nicht schwer, ein Gläubiger zu sein und das Holofeeling-Konzept mit dem Verstand zu begreifen, wünschenswert wäre jedoch,  dass ihnen ihr Wissen irgendwann einmal vom Kopf ins Herz fällt - anders als durch Schatten"arbeit" ist es nicht möglich, die persönlichen Glaubenssätze, die unser Selbstbild bestimmen, als solche zu enttarnen und umzuwandeln.

Ich befand es jedesmal für komisch, wenn ich einen Petscherfan ab und an mal auf seine persönlichen Glaubenssätze aufmerksam machte und dann seinen kraftlosen Beglaubigungen lauschte wie z.B. : 
Ich kann dies und jenes aus diesen und jenen Gründen nicht denken, machen, tun - WEIL ICH MICH KENNE! 
...Meine Frau/mein Mann, meine Kinder sind wie sie sind und nichts wird sich daran ändern.
Egal, wie meine Frau/Mann auch ist, wenn ich sie nicht hätte, gings bergab mit mir...
ohne diesen oder jenen Menschen bin ich nichts.

Ein anderer bekennender Petscherfan und Alkoholiker sagte auf meine Frage hin, warum er sich nach sovielen Jahren Trockenheit nicht getraut habe, das Gläschen Bier zu trinken, um herauszufinden, ob es nun Alkohol enthält oder alkfrei ist. Die Antwort: Weil ich weiss, wie ich reagieren werde, wenn da Alkohol drin ist.  Auch er kennt sich, nur von wahrer Selbsterkenntnis keine Spur.
Aus solchen Antworten spricht Angst, nackte Angst aufgrund des nicht auszurottenden Glaubens,  morgen derselbe Mensch wie gestern und heute sein zu müssen, der nicht anders handeln und denken kann, als er gestern dachte. (Diese letzte Frage ist eine Frage für in Achtsamkeit und Schattenintegration Fortgeschrittene und für unbewusste Alkis kontraindiziert, klaro? )
So lahmarschig in Sachen Glaubenssätze argumentieren ansonsten  savanaroladonnerstimmige Petscher-Prediger, die zwar kollektive Dogmen erkennen und geisseln, aber ihre eigenen Glaubenssätze unreflektiert wiederholen wiederholen wiederholen - und auch wirklich daran glauben, was sie da von sich denken.
Da ist man so überzeugt, ein Jemand mit unabänderlichen div. Eigenschaften zu sein, da fühlt sich der "Allmächtige" und der "Bußprediger" so von der Vergangenheit und den Umständen determiniert, dass es zum Erbarmen ist. Ich erkläre, aber es geht ihnen nicht das kleinste Licht auf - alles, was man von ihnen  bekommt ist ein ungläubiger Blick und ein schlaff dahingeschwindeltes: Ja, ich weiss... und schon kommt im Brustton der Überzeugung der nächste Glaubenssatz und der fängt vorlieblich mit "Aber, ..." an.

Um persönliche Glaubenssätze zu eliminieren, bedarf es des Gefühlseinsatzes, nicht der Logik. Wer sich nicht ans Eingemachte traut, der argumentiert mit kalter Logik. Dogmen, Glaubenssätze lassen sich aber nicht mit logischer Argumentation aus der Welt schaffen, allein das Herz-Verstand-vereinigende Gewahrsein - der alles Unwahre vernichtende Strahl der Bewusstheit tut das.
Ganz ähnlich wie es der Gläubige Einäugige Nondualist tut, tut auch der Einbeinige Petscher-Gläubige: er zäumt das Pferd von hinten auf, d.h. er negiert und leugnet die Person und damit die individuelle Basis, von der aus Heilung und Heil seinen Anfang nimmt. 


Ideale

Es ist keineswegs so, wie ich früher immer annahm, dass man jenseits von Ego immer alles,wessen man  beschuldigt wird,  "demütig" auf sich nimmt, nichts rechtfertigt, nichts korrigiert oder dementiert, weil man selbst ohne Widerstand sei und nur noch reiner Gleichmut sei, der alles . Das ist ein Mythos.  Diese oftmals gefühlsduselig klingenden  Legenden, die sich um diesen Mythos ranken, darf man nicht glauben. Es ist alles ganz anders - Totaliter aliter.  Ich denke da grad speziell an diese Zen-Legende vom "Weisen", der von einer Frau zu Unrecht beschuldigt wurde, der Vater ihres unehelich geborenen Kindes zu sein. In dieser Geschichte übernimmt Der Weise für die nächsten Jahrzehnte widerstandslos die ihm zugedachte VaterRolle, ohne die Vaterschaft zu dementieren oder die Dinge richtigzustellen. In meiner Sicht ist das  kein Weiser oder Edler, sondern ein Heiliger - nicht zur Nachahmung empfohlen. (Um ein Weiser oder Edler zu werden, muss  auch die Heiligkeit transzendiert werden)
Das klingt ziemlich krass, darf aber m.E.nicht als Ideal oder Vorbild eines Endgültig Befreiten dienen, sondern  nur der Verdeutlichung einer "vollkommenen" Annahme, Widerstandslosigkeit und Wertungsbefreitheit - Tao.Ob eine solche vollkommene 100%ige Annahme für den Endgültig Befreiten immer und zu allen Zeiten jederzeit möglich ist, bezweifle ich.
Solchen Idealen heiligmäßig nachzueifern ist genauso krank und sado-masochistisch wie eine falsch verstandene Nachfolge Christi.

(Niedergeschrieben anlässlich der unaufhörlichen Beschuldigungen meiner paranoiden Nachbarin, die mir regelmäßig unterstellt, in ihre Wohnung einzubrechen, was ich regelmäßig dementiere. Nicht aber dementiere ich, wenn sie ebenso regelmäßig an MEINEM Geisteszustand zweifelt. LOL.)
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Es ist erstaunlich,

dass sehr viele intelligente  Menschen/Sucher den Unterschied zwischen Wahrnehmung und Interpretation/Schlussfolgerung überhaupt nicht kennen. Sie möchten z.B., dass man ihren Erzählungen bzw. ihren Wahrnehmungen  Glauben schenkt, hört man näher hin, suchen sie aber meist nur Bestätigung für ihre Schlussfolgerungen und ihre Intepretationen ihrer Wahrnehmungen - wobei es sich bei diesen "Wahrnehmungen" oft gar nicht um konkrete Wahrnehmung handelt, sondern um Vermutungen und Annahmen. Um willkürliche Attribuierung...faktenschaffende "Axiome" - Projektionen.


Projektion:

Wo ein Affe hineinschaut, kann kein Weiser herausschauen. Ich behaupte gerne, dass dieser Spruch von Buddha stammt, egal, wer immer ihn getextet haben mag,  LOL.  Der Spruch lautet wörtlich: Ein Buch ist ein Spiegel - wenn ein Affe hineinschaut, kann kein Weiser herausschauen.
Damit ist ganz allgemein der Vorgang der Projektion gemeint, z.B. was man in die Worte eines Buches oder eines Menschen hineinlegt...den Sinn, den man Worten und Verhalten eines anderen unterlegt/unterstellt - vor allem dysfunktionale Attribuierungen und faktenschaffende Unterstellungen und was unser Affe da so alles im Sortiment hat.
Buddha hätte vielleicht gesagt: Die Welt ist ein Spiegel...

Ein Mensch, den dieser Spruch trifft, erfasst i.d.R. den Sinn nicht, sondern reagiert spontan beleidigt und sollte er den Sinn erfassen, ebenso - z.B. das religiöse Ego eines Schriftgelehrten, des Second-Hand-Wissers. Ein solcher wird sich tödlich beleidigt fühlen und mir sogleich beweisen wollen, dass Buddha niemals so einen Spruch abgelassen hätte. LOL. Das mag sein, aber es ist gleichgültig, wie der NAME des Verfassers ist.  Huang Po, Linji oder wie sie alle heissen. Der Buddhageist ist immer derselbe. Auch im Christentum, LOL.
Der "Religiöse Schriftgelehrte" oder der Priester ist nicht nur ein  personifizierter autoritätshöriger Aspekt, es ist der mit religiösem Wissen identifizierte Ego-Anteil bzw. ein Archetyp in einem jeden von uns.  Da glaubt man nur das, was irgendwo von irgendeiner religiösen oder wissenschaftlichen  sozusagen  "staatlich anerkannten" Autorität  geschrieben oder gesagt wurde. So einer  braucht immerzu Beweise und Überprüfung, Vergleich... Sicherheit.

Jeder, der  auf den "Marktplatz" geht und die unerhörte WAHRHEIT mit unerhörter Vollmacht ausspricht kommt in die biblische Situation des Jesus von Nazareth. Das Neue Testament liefert uns alle Bilder, die dem Finder in seinem Leben begegnen werden.

Mathäus 13.55 "....und kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Schule, also auch, daß sie sich entsetzten und sprachen: Woher kommt diesem solche Weisheit und Taten? 55Ist er nicht eines Zimmermann's Sohn? Heißt nicht seine Mutter Maria? und seine Brüder Jakob und Joseph und Simon und Judas? 56Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher kommt ihm denn das alles?"

In derselben Situation ist der Mensch/Finder auch, wenn er mit einem Spirituellen (Sucher) hauptsächlich auf der persönlichen Alltagsebene verkehrt und dann plötzlich die allgemeine und vertrauliche Bahn verläßt und die Unpersönliche WAHRHEIT aus ihm spricht. Der Andere, das  Ego des Anderen wird sich beleidigt fühlen, weil es aus der "Augenhöhe" geworfen wurde. (Ein "Finder" ist in meiner Definition jemand, der sich SELBST gefunden hat, d.h., der den ganzen Weg gegangen ist und dessen Ego "verbrannt" wurde.)
Ich bin mir voll bewusst darüber, wie anmassend und hybrid sich meine Worte für den Egomind anhören, der da doch nur sieht, wie sich jemand  mit Jesus und Buddha vergleicht. Das wird er solange anmassend finden, als er noch nicht "umgekehrt" ist und Jesus als den Archetyp des SELBSTrepräsentanten in sich SELBST gefunden hat. Den inneren Heiler.
Auf dem Großen WEG wird man immer wieder vor innere Forderungen gestellt, die ein absolutes JA fordern - ein Ja auf Leben oder Tod. Erst nach dem Tod des Egos erkennt man, dass man nie eine andere Wahl hatte, als JA zu sagen.

Man muss als in der Argonautik  unerfahrener (christlicher) Mystiker schon gut auf seinen Geisteszustand aufpassen, denn als Christ identifiziert man sich ganz fix mit dem neuen wiedergeborenen  Messias, der nach ganz  wie Jesus damals auftritt, genauso spricht und dieselben Wunder tut. Du fühlst dich berufen, auserwählt. Es ist sehr gefährlich und auch oft sehr angsterregend, wenn man sich mit Jesus  identifiziert und nicht weiss, dass es sich um einen Archetyp handelt, der in jedem Menschen als Wahres SELBST west.  
In den  Schattenintegrationsprozessen lernte  ich, Projektionen zu erkennen und  zurück zu holen und so habe  ich relativ schnell solcherlei Gedanken als das erkannt, was sie waren: in die Ferne schweifenden Befürchtungen, Bilder, Vorstellungen des Verstandes,mit denen ich  mich als eine bestimmte Person  (z.B. als Messias) in die Zukunft projezierte. (Da besteht aber auch eine ganz große Ego-Inflations-Gefahr, weil sich die Person, das Ego mit den Bildern identifiziert, solange es noch nicht geläutert ist.)  Ich lernte mich mit Achtsamkeit in meinem persönlichen Hier und  Jetzt zu verankern: Ok, JETZT habe ich Angst, JETZT befürchte ich dieses oder jenes...JETZT denke/fühle ich so....Und bekräftigte mich immer mehr darin, dass ich absolut nicht wissen kann, was sein wird, wenn...
Auf diese Weise wurde ich meiner Ängste Herr und mir wurde bewusst:  Es waren nicht die Visionen, die inneren Bilder, die mir Angst machten, es waren meine diesbezüglichen Re-Aktionen - die Interpretationen, Gedanken und Schlussfolgerungen...

Wenn du DAS einmal verstanden hast, dann kann dich nichts mehr so leicht ängstigen! Es wurde mir dann allmählich zu einem Automatismus, mir bei allem, was mir so in den Kopf kam, zu sagen: so denke ich JETZT! Egal, um was es sich handelte, Vorhaben, Pläne oder Absichten, dies oder jenes zu tun oder zu sagen... Auf diese Weise lernte ich langsam, meine hinaus-schweifenden Gedanken zurückzuholen und meinem zukunftsweisendem und vergangenheitsverliebten Kopfkino die Nahrung, die Bilder zu entziehen. Auf diese Weise erkannte ich auch die Entstehung von guten, heiligmäßigen Idealbildern, denen das Ego bei allem, was es tut und sagt, nicht aufhören will, nachzueifern bzw. zu entsprechen.

Wahrnehmung und Interpretation - das sollte  man neben der Achtsamkeit als spiritueller Sucher zu seinem Hauptthema machen. Die meisten Spirituellen bauen lieber an spirituellen Luftschlössern und träumen von DEM  "Goldenen Augenblick", statt auf dem Boden zu bleiben  - oder auf die Erde zurückzukommen, wenn sie diesen AUGENBLICK schon einmal geschmeckt haben - und  in ihrem ganz gewöhnlichen/persönlichen Hier und Jetzt auf ihr Denken und Fühlen zu achten, auf ihre (verzerrte) Wahrnehmung und deren Intepretation.  Eigentlich gibt es keine verzerrte Wahrnehmung, sondern nur eine die Wahrnehmung verzerrende Deutung.

Meditation sollte m. E. primär dazu dienen, sich der Mechanismen des Denkens und Fühlens gewahr zu werden und nicht dazu, diese Mechanismen zu verändern. Statt dessen wird fälschlicherweise oft versucht, sich vor der Zeit seines Körpers bzw.  der Gedanken "desidentifizierend" zu entleeren, oder erfolglos und demzufolge frustriert,  versucht, sie "vorbeiziehen" zu lassen.
Man kann sich gar nicht dagegen wehren: wo Achtsamkeit für das Hier und Jetzt der Person stabilisiert ist,  leitet sie ganz von SELBST über in den (gewahrheitsbildenden) Individuationsprozess der Persönlichkeit; hierbei  geht es zunächst um die Desidentifikation/Demontage der falschen, kranken Ich-Anteile, des neurotischen Egos und seiner Abwehrmechanismen. In diesem Zusammenhang findet eine Identifizierung mit den gesunden geheilten Ich-Anteilen statt - mit den enttabuisierten Gedanken und Gefühlen und  natürlichen Trieben des Körpers  - des "natürlichen Menschen".   In dieser Identifikation identifiziere ich mich voll mit "Heilung", d.h. mit meinem geheilten Körper und seinem gesunden Denken und Fühlen: Ich BIN mein Körper! Ich BIN meine Gefühle, Gedanken, Empfindungen.

Was nun niemand wohl so recht versteht von den einäugigen Spiritanten (zur Erklärung: Mit dem Begriff "Spiritanten" meine ich alle einäugigen resp. einbeinigen Nondualisten und Gläubige, die die Persönlichkeit vorzeitig eliminiert sehen wollen, statt die Notwendigkeit der Individuation einzusehen)  ist der Umstand, dass in diesem Prozess in einem weiteren Schritt  eben diese Identifikation mit dem geheilten Ich, - der "Natürliche Mensch" - wiederum einer Desidentifzierung unterzogen wird, d.h. ich erkenne hier ganz BEWUSS:  Ich bin NICHT mein Körper, ich bin NICHT meine Gedanken, Gefühle usw.  -
So - und in dieser neuerlichen Erkenntnis wird das geheilte Ich transzendiert, d.h. auf einer höheren Stufe  in das Wahre SELBST integriert - in die Einheit.  Zu integrieren bedeutet nichts anderes, als zu "vereinheitlichen".
Das will oder kann man so oft nicht verstehen:  dass man auch das Ich, welches  im harten Individuationsprozess errungen wurde, wieder hingeben muss. Man kann sich nicht ausruhen...
Herr Callida wie wohl die meisten seiner Kollegen von der dualistischen Spiri-Front glauben daran, dass der "natürliche Mensch" das Non-Plus-Ultra der Evolution ist.
Der Individuationsprozess kann nicht für sich allein existieren als eine abgeschlossene Entität für sich,  sondern führt immer in die Einheitserfahrung von Mensch und Gott. Es gibt m. E. kein Stehenbleiben bei der Heilung, auch Heilung wird von SELBST transzendiert. Wenn der personale Heilungsprozess abgeschlossen ist, gibt es kein Zurück mehr in den alten kranken Zustand des Alten Adam, der Transzendierungsprozess nimmt seinen Lauf, ob man will oder nicht... aber da ist der  Eigenwille auch schon umgewandelt und der Widerstand nicht mehr ganz so stark wie zu Anfang.
Seelische Heilung führt immer ins geistige Heil (Ganzheit).

So - noch klarer kann ich es wirklich nicht ausdrücken. Der SELBSTfindungsprozess, den ich hier beschrieben habe und am eigenen Leib und Seele erfahren habe, gilt für alle Menschen. Der Große WEG ist der Große WEg für alle Sucher, nur die religiösen Bilder sind andere. Es gibt keine geistige Wiedergeburt, keine Endgültige Befreiung, kein  dauerhaftes GEwahrsein ohne Individuation - ohne die Heilung der Persönlichkeit. Auch wenn viele Wege nach Rom führen - an der Individuation/Schattenintegration  führt kein Weg vorbei! Das Ende der Reise zu sich SELBST ist der Anfang einer neuen Reise in die unendliche Weite des inneren Raumes, der Leere, die die Fülle ist. Da spielt kein Jesus mehr eine Rolle, kein religiöses oder spirituelles Pathos - NICHTS! Und dennoch...

Die bekennenden  Leere&Nichts-Befürworter vergessen immer viel zu leicht, dass es dort, wo die Maske gefallen und das Individuum geheilt ist,  eine neue PERSÖNLICHKEIT herangereift ist, die, da mit dem WAHREN SELBST vereinigt,  die Vollmacht erworben hat, die WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT zu erkennen und die Frohe Botschaft - natürlich durch den Filter dieser neuen Persönlichkeit  - auch auf ihre einzigartige individuelle Weise verkündet. Nicht wie Jesus, nicht wie Buddha... Die WAHRHEIT ist immer dieselbe, nur die Art der Verkündigung ist persönlich gefärbt und der Marktplatz ist auch nicht der von Nazareth oder
Der Marktplatz ist für viele WAHRHEITSverkünder heute das Internet - wo sie die meisten Leute erreicht. Es sind Vorurteile, wenn man da  sagen hört, dass ein Jesus, ein Buddha niemals im Internet, geschweige denn in einem Forum seine Botschaft verkünden würde. Das zeigt nur, wie sehr sie sich selbst für viel zu gering achten... Der GEIST weht wo er will.


Früchte vs. FRÜCHTE

12 Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22.36-40) (Römer 13.8-10) (Galater 5.14)
   13 Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. (Lukas 13.24) 14 Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden. (Matthäus 19.24) (Apostelgeschichte 14.22)
   15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. (Matthäus 24.4-5) (Matthäus 24.24) (2. Korinther 11.13-15) 16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? (Galater 5.19-22) (Jakobus 3.12) 17 Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. (Matthäus 12.33) 18 Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. 19 Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. (Matthäus 3.10) (Johannes 15.2) (Johannes 15.6) 20 Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
   21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. (Römer 2.13) (Jakobus 1.22) 22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? Zitatende

Ja, an ihren Früchten WERDET ihr sie erkennen, "werdet", dann nämlich, wenn ihr Augen habt zu sehen und Ohren zu hören - anders gesagt: Gewahrsein, Bewusstheit! (Blindheit, Unbewusstheit - der Egomind aber wertet irrtümlicherweise  g u t e Taten als die Früchte der Erfüllung/SELBSTrealisation.)
In einer deutschen Bibelübersetzung werden Früchte als Taten übersetzt.  Das ist m. E. irreführend. Denn gerade an den Taten lässt sich ein SELBSTrealisierter (Meister) eben  n i c h t   erkennen. 
Für den "religiotischen" Egomind  steht fest: die Früchte,  an denen man einen rechten Propheten erkennt, sind Taten und zwar g u t e ! Das Ego kann sich in anderen nämlich nur selbst wahrnehmen, d.h. es wird allen Taten des Meisters Ego-Eigenschaften/Wertungen unterlegen: Hilfreich, edel, gut muss er sein; wenn er das augenscheinlich nicht ist, dann wird sein göttlicher Gleichmut und Gelassenheit  als Gleichgültigkeit bewertet, seine SELBSTgewissheit als autoritär-hybrides Gehabe, Absichtslosigkeit als Fatalismus - alle seine geistigen Fähigkeiten - "Virtues" - werden umgedreht in egoistische Eigenschaften.

Die Früchte von denen Jesus hier spricht, sind nicht die Früchte vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, sondern vom Baum des Wahren LEBENS, vom Baum der GEISTigen ERkenntnis. Nur wer Augen zu sehen und Ohren hat zu hören, wird die Geister unterscheiden können, die einen falschen Propheten ausmachen.
Die höchste Frucht des Geistes ist primär Bewusstheit/Gewahrsein. Des weiteren pneumatische Geistesgaben wie Weisheit, Erkenntnis, Unterscheidung der Geister, die Gabe der Schriftdeutung, Heilung, Wahr- und Weissagung. (Die Liebe fehlt, weil sie m. E. keine Frucht an sich ist, sondern die Basis der Geistesgaben, aus der alle diese Fähigkeiten fliessen.)
Jesus heilte Kranke, aber nicht um sie nur  für das (normopathische) Leben tauglich zu machen, sondern um sie für das Himmelreich "zuzubereiten". Ein Heiler, der "im Namen Jesu" den Kranken nur gesund im Sinne von symptomfrei macht, ist ein solcher "Falscher Prophet", wie er von Jesus in der Bergpredigt beschrieben wird.
"Supranatural abilities" -  mediale oder supramentale Fähigkeiten gehören m. E. nicht zu den Geistesgaben, weil sie noch an die Zeit gebunden sind. Sie treten zwar mehr oder weniger während des Individuationsprozesses auf, man sollte sich allerdings nicht mit ihnen identifizieren oder sie gar kultivieren, wie es der Magier vorlieblich tut.  Das wäre eine "spirituelle Umgehung".  Der mit der Magie identifizierte Sucher gewinnt i.d.R. an magischen Fähigkeiten (Ego) hinzu, statt diese relativen Fähigkeiten als dem  Ego zugehörig zu erkennen und loszulassen. Auf diese Weise kommt er nie durch die "Enge Pforte".


Der Verstand

des spirituellen Egos ist der sperrigste, der hartnäckigste und rechthaberischste Egomind. Auch wenn ich psychisch nicht mehr verletzbar bin, spüre ich doch die "Machart" dieses Gebildes. Wenn mir noch irgendetwas wirklich widerlich oder Ekel erregend sein könnte, dann wäre es das Spiri-Ego, was auf seinen Erfahrungen und seinem Wissen beharrt. Wenn ich von einem solchen EgoVerstand aggressiv angegangen werde, weil ich ihn bzw. seine konzeptualisierten spirituellen Erfahrungen  in Frage gestellt habe, dann spüre ich das in der Solarplexusgegend so, als ob eine  dunkel-wuchtige Barriere hochgezogen wäre zwischen mir und dem Verstand/Menschen. Gleichzeitig SEHE ich auch, wie es genau dieses "Gebilde" ist, was diesen Menschen innerlich von der WIRKLICHKEIT trennt. DAS tut mir weh.
Wer das einmal geschaut hat, der weiss, warum man sagt, dass der EgoVerstand der größte Feind des GEISTES ist.... der beschönigt den Verstand nicht mehr, indem er ihm brauchbare Qualitäten auf der personal-dualen Ebene bescheinigt. LOL.
Im Moment ist es so, dass ich darauf keine Lust mehr habe. Ich mache weiterhin Ramadama. Flurbereinigung. Der GEIST weht wo er will. Wo Egomind ist, kann er nicht wehen. Aussen wie Innen.


Ichlosigkeit


Immer wieder lese ich, dass Leute glauben, sie seien ichlos, nur um mir kurze Zeit danach das genaue Gegenteil zu demonstrieren. Beispielsweise fallen sie immer noch von einem Extrem ins andere. Wer ichlos ist, ist aber gleichmütig, der kennt keine Höhen und keine Tiefen mehr. Wer ich-los ist, ist auch nicht mehr mit dem Guten identifiziert, er hält die Welt nicht für verbesserungswürdig; es würde ihm schwerfallen, am laufenden Band in Bild und Text zu beweisen, wie schlecht die Welt ist. Horrorvideos u.a. Schreckensszenarien, die Betroffenheit und Empörung - Emotionen auslösen, die den Helferdrang wiederum aktivieren. Kurzfristig, allzu kruzfristig. Solange, bis eine andere Emotion kommt, z.B. der Zweifel... Ich kann ja nichts alleine tun, usw. blah blah blah.

Zeige mir deine Wohnung, deine Bücher oder deine Facebookseite und ich sage dir,was du bist.
So zeigen sich diese "Ichlosen" in ihren Texten noch immer entweder extrem berührt oder abgestossen von diesem oder jenem. Da lobt und tadelt man, findet jenes gut und jenes böse, fühlt sich den Veganern nahe und den Kriegstreibern ferne oder huldigt schönheitstrunken unserer wunderbaren Welt wobei klar, wird, dass die (Bedeutungs-) Leere oder das NICHTS, der diese Leute mitunter huldigen nur ein leeres Wort ist. LOL.

(Vorsicht! Das Spirituelle Ego ist ein Imitator und wird sich nicht genieren, so zu tun als ob es ichlos sei. Es wird aufhören zu tadeln oder zu loben, es wird versuchen, alles zu vermeiden, was darauf hinweisen könnte, dass es doch nicht so ichlos ist, wie es dachte und glaubte. Es wird aufhören, grauslige Bilder von der sog. Realität zu posten. Womit es allerdings schlecht aufhören kann: Es kann nicht verhindern, dass seine Hoch- oder Tiefbefindlichkeiten ans Tageslicht kommen - was speziell dann immer der Fall ist, wenn man dieses selbstlose Ich in Frage stellt, ihm z.B. die Illusionshaftigkeit seiner Ichlosigkeit vor Augen hält. Damit meine ich nicht die nonduale SCHEINBARKEIT  (Illusionshaftigkeit), sondern die ganz gewöhnliche irrige Selbstwahrnehmung  von Ichlosigkeit aufgrund falscher Vorstellung von Ichlosigkeit)



Hm hm hmmmm...

Anlässlich meiner Beschäftigung mit Wilber-Kritik fällt mir eine Kritik von Martin Erdman in den Fokus. Hmmm... Verstehe ich nicht ganz.
Also ich bin, was Gewahrsein angeht, ganz bei K. Wilber: Gewahrsein kann nicht wahrgenommen werden, weil es das Wahrnehmende ist - ganz so wie ein Messer sich nicht selbst schneiden kann, das Feuer sich nicht verbrennen, der Gaumen sich nicht schmecken, die Nase sich nicht riechen, die Augen sich nicht sehen können... usw. (Nicht das Gewahrsein an sich, sondern die QUALITÄT des WAHRnehmens im Gewahrsein wird bewusst wahrgenommen.)
Das sind alles herkömmliche Metaphern, die einem Menschen auch ganz von SELBST einfallen können, der sich des Gewahrseins bewusst geworden ist - ein Paradox, weil man sich wie gesagt des Gewahrseins als solchem eigentlich nicht bewusst sein kann, genauso wenig wie sich das Messer selbst schneiden kann. Aus meiner Sicht ist es nur eine sprachliche, eine semantische Chose. In meiner Erfahrung war es einfach so, dass ich mit dem Begriff Gewahrsein ein Wort, einen Begriff für meine Neue Betrachtungsweise, das neutral wahrnehmende Bewusstsein fand. Gewahrsein ist Bewusstheit und Bewusstheit kann sich nicht seiner selbst gewahr bzw. bewusst sein.  Wo das Ego den Dingen Bedeutung verleiht, nimmt sie das Gewahrsein weg.

Martin Erdmann schreibt, dass Wilber sich die Messer-Metapher  von Alan Watts abgeschrieben habe. Das kann natürlich auch sein, zumal dann, wenn es stimmt, dass Wilber zwecks Spracheinübung sämtliche Watts-Werke abschrieb...höhö, wie plagiatverdächtig... hehe  Ich habe früher - in der Schule -  einmal die Dichtungen des Befreiungstheologen Ernesto Cardenal und Novalis' Christenheit oder Europa u.a. abgeschrieben, in Steno, damit habe ich die monoton-grausligen Kürzel mit HERZ aufgeladen  .. vor Liebe bin ich nur so dahingeschmolzen. Damals gab's das noch... diesen Schmelz.
Nach "Stil" hat's mich nicht verlangt und dennoch hat das viele BücherLesen meinen Schreibstil gewiss beeinflusst.

Satsang mit Martin Erdmann, Jetzt-TV
http://www.jetzt-tv.net/index.php?id=411

Für mich gilt: ICH-BIN-Bewusstsein ist das Bewusstsein, das Absolute SUBJEKT zu sein, welches niemals zum Objekt werden kann. Gewahrsein ist nur ein anderes Wort für ICH BIN-Bewusstsein. Die Nase kann sich nicht selber riechen. Das Messer nicht selber schneiden... Das Auge (des Horus) kann sich nicht selber sehen.
DAS ist damit gemeint, wenn man diese Metaphern gebraucht. Egal, wo man diese Vergleiche  nun her hat, aus einem Buch, oder aus sich selbst heraus, diese Metaphern bieten sich in jedem Falle an, wenn man sich des Gewahrseins gewahr wird... Beispiele gibt es genug für einen kreativen Kopf, z.B. kann sich auch der Finger nicht selbst befingern,... da braucht man keinen Alan Watts, um einen doch recht bekannten Vergleich zu adaptieren. Und wenn adaptiert, was beweist das denn schon, ist doch nichts Unredliches dran .. Adaptieren ist noch lange nicht plagiieren - .macht doch jeder. Man muss ja nicht alles selbst erfinden.
Keine Ahnung, warum Erdmann diese Belanglosigkeit  erwähnenswert fand...



Paranoia

Ich erlebe wie ich schon schrieb,  hautnah, wie und auf welche Weise sich die Paranoia meiner Nachbarin anfühlt. Die Gefühle, besser gesagt, die "Effekte", die ihre bizarren  Beschuldigungen bei mir bewirken, scheinen exakt diejenigen zu sein, denen sie sich eingebildeteterweise von  m i r   ausgeliefert fühlt. Ich habe nun erkannt, dass dieses komische Gefühl, wenn sie wieder einmal auf mich losgeht, nichts mit mir zu tun hat, sondern ihre Angst ist, die ich übernommen habe und die sie an sich selbst verdrängt und nicht wahrhaben will.

Sehr interessant: Auf diese Weise geben die eigenen Gefühle und Reaktionen auf Menschen das wider, was im anderen Menschen, im "Täter" oder Angreifer geschieht.  Ich glaube, das ist die Grundlage dessen, was man auch Empathie nennt.  Empathie kann also nur da sein, wo man die eigenen Gefühle achtsam beobachtet. Die meisten Menschen sind deshalb nicht zur Empathie fähig, weil sie alle unangenehmen angstvollen und irritierenden Gedanken und Gefühle verdrängen.

Ihre Geschichte wird zu meiner Geschichte,  d.h. ich werde zu einer Art Sündenbock, auf dem man seine Krankheit abläd und dann in die Wüste schickt. Ist das vielleicht das Schicksal der Empathen - dass sie die Krankheit am eigenen Leibe spüren?  Ich habe mich bislang für nicht besonders empathisch gehalten... Es ist was ganz neues, was mir hier widerfährt oder bewusst wird.
Als ich vor einiger Zeit einmal die zweijährigen  Erlebnisse mit meiner Nachbarin en detail aufschrieb, musste ich am Ende laut auflachen, denn mir war klar, würde ich diese MEINE Geschichte  jemand anderem erzählen - vielleicht gar einem schwarzpädagogischen Psychiater - würde man mir nicht glauben, was ich erlebt habe, man würde ganz gewiss MIR eine Paranoia bescheinigen.  (Nochmal: Meine Nachbarin wirft mir ständig vor,  in ihre Wohnung einzudringen und Sachen kaputt zu machen, Schmuck zu stehlen, faules Obst zu verteilen usw. Das Bizarre nun  ist, dass die braune Farbe, mit der sie meinen Türgucker mal verschmiert hatte, sich zu dem Zeitpunkt  auch INNerhalb meiner Wohnung, auf der Türklinke der Wohnungstür und  Farbspritzer an der Innenseite meiner Tür befanden. Ui ui ui ... Das macht nur Sinn, wenn SIE es war, die mir vor 2 Jahren meinen Wohnungstürschlüssel aus dem Schloss geklaut hat, als ich kurz mal das Treppenhausgeländer reinigte. Woraufhin sie mich beschuldigte, IHREN Schlüssel gestohlen zu haben, um  in ihre Wohnung einzudringen. Alles, wessen sie andere beschuldigt, macht sie nämlich selbst. Ob sie sich dessen bewusst ist? Keine Ahnung. Wohl kaum, denn jetzt hat sie nicht nur überall in der Wohnung Kameras aufgestellt, sondern auch noch eine Alarmanlage an ihrer Wohnungstür, die bei jedem Öffnen ihrer Wohnungstür ein durchdringendes Pfeifen abgibt. Aber es nützt nichts - in ihren Augen kann ich durch Wände gehen.
Sie ist bekannt für ihre Beschuldigungen, egal wo sie wohnt, sie sucht sich jemand, den sie des Eindringens beschuldigen kann. Jetzt bin ich das. Wie immer lasse ich mich ein...

Erzählte ich das alles jemandem, der die Umstände nicht kennt, wäre es möglich, dass ich damit in dieselbe Situation wie meine Nachbarin komme und als vollkommen paranoid wahrgenommen würde! 

ES kommt nicht selten vor, dass das Opfer eines Stalkers so paranoid wird - dass nicht der kranke Täter, sondern das Opfer des Stalkers in die Psychiatrie eingeliefert wird. Das sollten die Opfer unbedingt vermeiden, denn in den Augen der Justiz  (und auch der Allgemeinheit) spricht sich abstruserweise das Opfer damit  quasi selber schuldig, ein Aufenthalt in der Psychiatrie bedeutet perverserweise eine Einbusse an Glaubwürdigkeit des Opfers. 

Der Täter, der Stalker wie das Opfer leiden an Paranoia. Ein jeder, der andere verfolgt, hat ja doch selbst Angst vor Verfolgung. Genauso wie jeder Dieb große Angst hat, bestohlen zu werden. LOL.

Das habe ich bislang auch nicht gewusst bzw. nicht bewusst erlebt: dass es Gefühle gibt, die auf andere übertragen werden. Jetzt ERLEBE ich das ganz BEWUSST.

Früher war ich immer das Opfer, der Sündenbock, auf dessen Rücken andere ihre Krankheiten abladen konnten. Ich konnte mich nicht abgrenzen und verschmolz mit den Wünschen und Bedürfnissen anderer, wusste selbst nicht, wer ich bin und so  introjezierte bzw. identifizierte ich mich mit dem krankmachenden "Bösen Blick",mit der Projektion (ich fühlte mich oft so krank, schlecht und böse wie manche Menschen mich sahen.)  Heute macht mir der Böse Blick meiner Nachbarin und ihre Unterstellungen nichts mehr aus,  - obwohl ich guten Grund dazu hätte, werde ich selbst nicht paranoid und habe mein Türschloss noch immer nicht ausgewechselt. Von mir aus kann jeder in meine Wohnung.... Ich habe keine Angst.


Kurs in Wundern

Der Kurs in Wundern fragt dich: Willst du lieber recht haben oder glücklich sein?
Pfui - Das ist eine ganz fiese manipulative, weil jeden Zweifel und Kritik ausschaltende Entweder-Oder-Frage, die nicht nur den den von Natur aus rechthaberischen "gesunden Menschenverstand" ausschaltet,  sondern ebenso deine Intuition. Eine erzieherische, entmündigende Frage, die zudem impliziert, dass du und jeder Leser ein pathologischer Rechthaber ist. "Recht haben wollen" ist demnach also etwas Schlechtes und Glücklichsein das Gute und die erstrebenswerte Zielvorgabe.

Bevor das Glück zuschlagen kann, muss erst einmal das Rechthaben(wollen) gelernt und akzeptiert sein bzw. das Recht auf eine eigene Meinung - das Recht auf Rechthaben -  vertreten werden dürfen. Die meisten Menschen können nicht einmal richtig von falsch unterscheiden und  haben Angst, ihre Meinung "rechthaberisch"d.h. selbstsicher und nachdrücklich zu vertreten. Viele Menschen habe gar keine eigene Meinung. Es sind gerade diese Ängstlichen, die sich eh nicht trauen, den Mund  aufzumachen, die sich solchen KIW-Fragen gehorsam & gläubig beugen um der Karotte des Glücks hinterherzujagen unbewusst dessen, dass sie damit aus der Unfähigkeit und Schwäche eine Fähigkeit - aus der krassen Not eine spirituelle Tugend basteln.
Prima Drachenfütterung! -  der Backlash dieses Drachens/Schattens wird nicht lange auf sich warten lassen... das Unbewusste, Gott läßt sich nicht bescheissen.

Rechthaben ist keine Sünde, jeder, der eine Meinung hat, will Recht haben, glaubt damit recht zu haben. Wie  rechthaberisch aber insbesondere das spirituelle Ego sein kann, sieht man u.a. an der rechthaberischen und nicht selten militanten Verbreitung spiritueller Glaubenssätze von spirituellen Meinungsmachern  in den spirit. Foren des Internets, wo man u.a.  auch den rechthaberischen Tendenzen der KIW-Gläubigen ausgesetzt ist.
Jeder Gläubige ist per se ein Rechthaber und potentieller Inquisisitor.
Recht zu haben bedeutet primär, richtig von falsch zu unterscheiden und das Richtige, Rechte zu tun und zu vertreten. Auf der ihm gemäßen dual-personalen Ebene hat der Rechthaber durchaus seine Berechtigung. Wenn jemand - Hinz und Kunz -  behauptet, dass das Gras blau sei, werde ich ihm heftigst widersprechen und auf der allgemein und weltweit anerkannten Farbe Grün bestehen. Also da will ich schon recht haben, gell?!  LOL! Keineswegs würde ich mich mit Hinz und Kunz über die "Scheinbarkeit" im Sinne der Illusionshaftigkeit der staatlich anerkannten Realität streiten, LOL. Anders sähe dies aus, wenn ich mit Herrn Callida streiten würde... im spirituellen Kontext -  man sollte die duale und nonduale Ebene nicht miteinander vermischen und die Kirche schön im Dorf lassen.

Pathologische Rechthaber sind eher selten, weit häufiger sind jene intellektuellen "Underdogs" -  Unwissende oder Neid- und Minderwertigkeitsbehaftete, die es nicht ertragen können, dass ein anderer mehr Kenntnis,Weisheit, Wissen oder Bildung hat als sie selbst. 


Donnerstag, 4. September 2014

Maestro ist er und Genie - mein Guru Shaba Nakh Jiji

The Opinionkiller






Querulatius

Info: Ich habe dich aus der FB-Liste entfernt, d.h. ich werde dir meinen Pösen Plog auf Facebook nicht mehr "frei Haus" liefern, der tut dir nämlich gar nicht gut: das Paradox, das Klatschen meiner einen Hand verwirrt dich zu sehr... schon schlimm genug, dass du hartnäckig darauf bestehst, dass es deiner Anwesenheit bzw. Aufmerksamkeit nicht bedürfe, wenn im Wald ein Baum umkippt und du nicht  dabei bist, um das zu bezeugen.  Das ist doch zum Bekloppelt werden, woll? Davor will ich dich schützen!  Ich möchte keineswegs das gefährden, was du halsstarrig für deine geistige Gesundheit hältst.
Also Vorsicht! - Das Lesen meines Blogs nur auf eigene Gefahr!

Es ist nun mal so: Es braucht eine gewisse Reife, seinen Verstand zu riskieren.

Was nützt es dem Menschen etwas zu verlieren, was zu allererst noch errungen werden muß? Wo kein (stabiler) Ego-Verstand ist, soll und kann auch keiner transzendiert werden.






So-Sein

Zum Bekloppeltwerden auch dies: Unter So-Sein versteht der Egomind doch tatsächlich die Dinge, wie er sie interpretiert! Unter " m e i n   So-Sein" versteht er z.B. auch all die Eigenschaften, mit denen er identifiziert ist: Ärger kommt, Ärger geht...heute so, morgen anders...seine vergänglichen Stimmungen und Befindlichkeiten,  LOL!  Und selbstverständlich verlangt er gerne, dass andere Leute dieses sein "So-Sein" gefälligst respektieren. 
Exakt so, wie der Egomind das  unpersönliche göttliche ICH BIN-Bewußtsein mit dem kleinen personhaften Ich bin-dies-und-jenes-Bewußtsein verwechselt, verwechselt er das neutrale So-Sein, die Istigkeit, das, was WIRKLICH ist mit der Scheinbarkeit der vergänglichen "Erscheinungen"  des Egos.

Das wahre So-Sein aber ist jenseits von Ego, jenseits von Sprache, jenseits von Interpretation.  Die Welt, die Dinge in ihrem So-Sein zu erkennen bedeutet,  sie im Gewahrsein, in  REINER neutraler  Wahrnehmung er erkennen, in ihrer Bedeutungslosigkeit oder Leere. (Das heißt, nicht die Dinge selbst sind leer, sondern der Bedeutungsgeber, das Ich ist seiner Eigenschaften entleert und nimmt daher auch die Außenwelt als bedeutungsleer wahr.)



Der Sucher,

der sucht, aber nicht wirklich an das glaubt, was er sucht - nämlich an ein Ende aller Leiden -  wird durch diesen Glaubenssatz ans Rad der Wiedergeburt (Wiederverkörperung) gefesselt. (Zugegebenermaßen ist das Rad der Wiedergeburt eine gewagte Hypothese von mir, ich habe sie bislang noch nicht verifizieren können, find die Idee aber so lustig, dass ich sie gerne als Drohgebärde einsetze. LOL!
Es ist schon sehr verwirrend, dieses Paradox: Wer sucht, der findet vs. Wer sucht, der findet nicht. Beides ist richtig. Um zu finden, muß die Suche aufgegeben werden. Und wer nur sucht, um vom Leiden befreit zu werden, ist auch auf dem falschen Dampfer,d.h. er frönt einer Fluchtspiritualität. Die meisten Menschen verstehen nicht, dass vom Leiden befreit zu werden, heißt, durch das Leiden hindurchzugehen. Das größte Leiden entsteht durch die Verdrängung unserer ungeliebten Anteile. Deshalb: Schattenintegration und alles Leiden hat ein Ende. Is so. Punkt.




Die deutsche Eiche

aus dem Universum nebenan ist kein starker Baum, denn ein starker Baum liebt seine Warzenschweine, die sich an ihm reiben.... köööööstlich! X. jedoch  fühlt sich von Wilden Schweinen beobachtet und gestalkt.... ziemlich neurotisch, diese deutsche Eiche.
Ach Ihr Mönche!



Wenn die Heuchler

ihren lieben Jesus, den sie in der Hauptsache dazu heranziehen, um andere Menschen Mores,   M o r a l   zu lehren, nur als ihr eigenes wahres SELBST verstünden! Da werden die Worte und Gleichnisse Jesu kontraproduktiv dazu eingesetzt, um die eigene Abwehr, ihren Widerstand gegen SELBStverwirklichung/Christus!  zu stärken und aufrecht zu erhalten - Ach Ihr Mönche!



Nicht die Materie

ist das Böse, wie die Gnostiker früher glaubten. Die materielle Umsetzung des Geistigen ist m. E. das "Böse", "Satan". Die Sorte Magier, deren (Bibel-) Wunderglauben beispielsweise buchstäblich, rein äußerlich und materiell ist. Magier, die z.B. glauben, einem brennenden Dornbusch oder Feigenbaum oder Berg  - alles Symbole für innerseelisches Geschehen -  im realen Leben befehlen zu können: Hebe dich hinweg. Ein solcher Zauberglaube zeigt, dass dieser sog.  "Magier" keinen Zugang zu seiner Psyche, seinem Unbewußten hat. Hätte er Zugang, dann hätte er nicht nur ein tiefenpsychologisch-mystisches Verständnis der Bibel, sondern er wäre zudem frei von seelischer Blindheit,  Taubheit, Lahmheit - d.h., er wäre der Heilungswunder Jesu am eigenen Leibe teilhaftig geworden.
Böse ist es z.B. auch, die Worte und Gleichnisse Jesu dazu zu benutzen, um (weltliche) Moral zu lehren.



Heinrich von Nördlingen und die Feindesliebe

 Warum nur konnte der Heinrich seine Feinde nicht so lieben, wie man ihm das vorgeschrieben hat? Na, ist doch ganz einfach, Olli. Der Heinrich hatte den C.G. Jung noch nicht gekannt. Der Carl Gustav hätte mit dem Heinrich nämlich jeden Montag 2 Stunden Schattenintegrationsarbeit gemacht,  so lange, bis er gelernt hätte sich selbst anzunehmen.  Bekanntermaßen ist mit der Selbstliebe die Frage der Feindesliebe ein für alle Male erledigt! Tja, im Christentum ist die Schattenarbeit bis heute noch verpönt... wie bei allen phallokratischen Vereinigungen und Burschenschaften.

Ob der Heinrich of N. überhaupt ein echter Mystiker war?  Ein Phönix war er nach seinen Worten zu urteilen jedenfalls nicht. Dagegen  spricht seine Angst  und fehlende SELBST- bzw. Feindesliebe.  Ein Mystiker ist man eh nur so lange, als man sich noch nicht in der Einheit erkannt hat. Nach der Heiligen Hochzeit, wenn das Kind endlich geboren und Gott  bzw. Ego mausetot ist, ist die Trennung for ever überwunden und alles Beten hat ein Ende. Möglicherweise hat das Beten ja noch zu Heinrichts Lebzeiten ein Ende gefunden, wer weiß das schon... damals hatte man kein Internet, in dem man seine Wiedergeburt oder sein  Erwachen aller Welt mitteilen konnte.

Die mystische Sprache war seinerzeit schwer trendy. Die mystischen Minnegesänge... Ramon Llull usw. war Kult. Jeder Spiri,  der was auf sich hielt, bediente sich ihrer.
Der Heinrich hing zum Zeitpunkt, als er seine Briefe schrieb, möglicherweise ein wenig zu sehr an der Flasche - fast hätte ich Nadel gesagt... eh egal... na gut, er hing am Rockzipfel der Maggy Ebner.
Sigi F. meint dazu: Ganz klare Mutterprojektion!
Stalking Sophie: Rischtisch. Solange ein  Kerl nicht auf die "Wohlmeinenheit" von frommen frouwen verzichten kann, wirds nix mit der Evolution. Zurück auf Los.
Liebe deine Feinde - jaja, diese schwarzchristlichen Scheißhandlungsanweisungen haben mir früher auch das Herz schwer gemacht.... Da ist tatsächlich "nix zu machen", Ollie! :-)
Gruß und Kuss
Stalking Sophie




Die Ochsengeschichte

In einer bekannten Zen-Anekdote sucht ein Mönch auf allen möglichen Wegen die Erleuchtung, scheitert jedoch mit jeder Technik. Eines Tages gibt ihm ein Meister den Rat, über einen Ochsen zu meditieren, ganz und gar mit ihm zu verschmelzen. Der Mönch begibt sich in sein Zimmer und ward für drei Monate nicht mehr gesehen. Schließlich geht der Meister zum Zimmer des Mönches und bittet ihn, herauszukommen. Der Mönch antwortet: Meister, ich kann nicht, meine Hörner passen nicht durch die Tür. In diesem Moment erlangte der Mönch Erleuchtung.

Meine Deutung: Der Mönch bekam praktisch die Anweisung, Identifikation absichtlich "herzustellen", das klappte auch hervorragend:  der Mönch war so sehr in seiner VORSTELLUNG (!) eines Ochsen aufgegangen,  dass er sich mit ihm "eins" glaubte und zu dem wurde, was er meditierte.   So hielt er letztlich seine Vorstellung für Wirklichkeit. Dass er tatsächlich daran glaubt, ein Ochse mit Hörnern zu sein, zeigt, wie stark der Klebstoff der Identifikation pappt.






Der Hahn ist tot - es lebt der Hahn

Auf Allmy wie auch überall
sucht das Huhn den Hühnerstall,
wo man mit dem Hintern wackelt,
im Gleichklang und im Stechschritt gackert...
Doch leider legt ein Huhn kein Ei,
ruft man den Hahn nicht schnell herbei.
Jamie Bond, der war so frei
und bat den Gockel: Komm vorbei!
Wir brauchen Zoff, wir brauchen Stoff,
freeing Fredo to show off!
Stalking Sophie meint: No way!
Never ever in my thread 
I'll look after Fred the Rat.





Empathie

Ich bin dir nicht "empathisch" genug?
Du - abwehrgepanzert bis zur Halskrause und erwartest Empathie?  Wer sich nicht öffnet, den kann auch keine Empathie erreichen.
Wie so mancher andere im forum  läßt du dich durch (meine) Beiträge vorlieblich persönlich-emotional triggern um dein Drama in der xten Auflagen neu zu inszenieren. Alles, was ich  schreibe, siehst und verstehst du vor allem unter persönlichen (Empfindlichkeits-) Gesichtspunkten und triggert dich zur Wahrnehmung  "geheimer" Botschaften, die sich auf dich zu beziehen scheinen, dich "heruntersetzen" wollen.
Was meine Empathie angeht: Ich kann dir bis auf den Grund sehen. Das kann ich nur deshalb, weil ich mir selbst "zu Grunde gegangen" bin. Ich sehe dein Leiden - aber solange du dein Leiden unter den Teppich kehren willst, kann dich auch meine Empathie nicht erreichen.

Ich weiß nicht, was du unter Empathie verstehst,  - könnte es sein, dass du Empathie mit Identifikation verwechselst? Dann kann ich nur noch mal sagen: Ich sehe zwar dein Leiden, bin aber nicht mit dir im Leiden identifiziert.



Und ein großes Gackern hob an...

Es ist doch immer wieder dasselbe Schauspiel: Sobald der "Bökl" (Lasker) sich auch nur ein ein klein wenig der Wertschätzung  erfreut,  kommt  der Hahn bzw. ein ganzer Hühnerstall um den Leuten,die noch nicht informiert sind, ausführlichst zu unterbreiten, was für ein Pöser Pube er war und ist und immer sein wird.  Und alle schließen sich an, all die Labilen, Orientierungslosen, leicht Beeinflussbaren...die Scheinerleuchteten und MöchtegernMagier und kindlichen Schamanen, allen voran die  Mitglieder des altbekanntenWir-Intrigantenstadls. Da kann man sehr gut beobachten, wie Verstörung alle ähnlich gearteten Verstörten anzieht. - ungeachtet der Wirkung, dass solche Aktionen den spirituellen  Hochglanz, den man zu vermitteln trachtete, sogleich wieder zunichte macht.
Das "Erleuchtungskrankenhaus" feiert sein Comeback. Same procedure as every year, James... Derjenige, der meinen Thread "Erleuchtungskrankheit" wieder öffnen ließ, mußte wohl eine Ahnung haben...


Jesus

(als das Wahre SELBSt) kommt nicht nur, um Frieden zu bringen, Bevor er den Frieden bringt, bringt er das Schwert, damit scheidet er einerseits  das WAHRE vom Unwahren und andererseits  - auf der relativen Ebene durchtrennt es Bindungen und Abhängigkeiten, es rottet  alle Meinungsgebundenheit aus - alles, was den Menschen von Gott trennt.


Des Nitya's Heil'ge Burschenschaft
Frauen keine Freuden schafft. LOL!


Die Bibel

in ihrer ganzen unauslotbaren Tiefe zu erfassen, heißt, den Menschen, sich selbst zu erfassen. Die Bibel schildert die Geschichte Gottes mit dem Menschen... Die Bibel ist und schafft Er-INNERung.
Immer wenn mir anhand eigener Erlebnisse die Analogien aus der Bibel aufscheinen, bin ich von neuem erstaunt, was man von Seiten der Kirche mit und aus diesem Buch gemacht hat... wie sehr man das INNERE ent-äußert hat... wie sehr man die Figur des Jesus als eine singuläre Erscheinung in Raum und Zeit  glorifizierend personifiziert und in weite unerreichbare Fernen projeziert hat,statt die Frohe Botschaft von Christus als  unserer Wahren Natur zu verbreiten.
Das WItzige: Auch die Unauslotbarkeit der Bibel bzw. des Menschen fällt dem Lachen anheim. Kaum habe ich die Tiefe "ausgelotet", dreht sich der Wind wieder und es wird  wieder "flach", ich  bzw. mein Bewußtsein  geht sozusagen "in die Breite".
Immerzu wird im geistigen Erkenntnisprozess aus dem (scheinbar) Ernsten und Erhabenen eine Komödie. Da lacht das Kind. LOL.



Projektion

Wir projezieren nicht nur unsere verdrängten Anteile in die Welt und die Menschen hinein -  ALLES, was wir wahrzunehmen glauben ist Projektion:  deine Weltsicht, deine "angelernte" Welt-Anschauung ist nichts anderes als  frühkindliche Konditionierung und kulturelle Prägung, die dir die Welt so zeigt, wie sie dem gesellschaftlichen Konsensus dient.
Projektionsrücknahme beginnt mit der Schattenintegration, der Umwandllung der verdrängten Anteile. Sie schreitet weiter fort  - bzw. geht einher  mit der Befreiung des Kollektiven Schattens und der Apokalypse sämtlicher Glaubenssätze und Dogmen.



Die Befreite

Sie schreibt, sie wolle mich und Lasker persönlich kennenlernen. Sie möchte sich vergewissern. Sie selbst bekennt sich als befreit. So frei scheint sie mir nun doch nicht zu sein, dass sie Beweise für "Authentizität" braucht. Mit jedem Wort, das sie schreibt, beweist sie mir das Gegenteil von Frei-Sein. Sie sieht in mir ein aufgeblähtes Ego. Nun will sie mit ihren Schmutzfingern in meine "Seite" stechen...
Ich kenne sie, all die scheinbar Egolosen und Entkoppelten und Befreiten, den "Neuen Menschen",   - ein Zweifel, der kleinste Piekser reicht, um sie aus der EgoFasson zu bringen und in  ihnen sämtliche Niederträchtigkeiten zu wecken, derer sie fähig sind.  Es ist hier vor allem das spirit. Gutmensch-Ego, welches sich so arg  selbstlos dünkt.
Alles stellen diese Gutmenschen in Frage, nur das Gute nicht. Das Böse wird verdrängt und das Gute "gelebt". Selbstlose Altruisten im Dienst an der Menschheit... Retter und Erlöser-Mentalität.

Schattenarbeit würde das Böse/Verdrängte in Gutes umwandeln und darüberhinausgehend  das Böse wie auch das Gute transformieren.

Nur Gleiches kann Gleiches erkennen. Wer wirklich FREI ist, kann die Geister unterscheiden, auch wenn es nicht in seiner Hand liegt, wann, wo und bei wem.  Er weiß jedoch um den Unterschied von Egozentrik und SELBSTzentriertheit. Wer frei ist, kann nicht nur das transpersonal WAHRE vom personal "Unwahren" (Dualismus) unterscheiden, er  kann auch  auf der relativen Ebene Gut und Böse unterscheiden und vewechselt nicht mehr den Engel mit dem Teufel.

Es ist schon so, dass sich alle sog. bösen Geister und Dämonen im Vorhof des Tempels, des Heiligtums versammeln. Wie innen so aussen: das findet man in sich selbst und später, wenn man gecleart ist,  realisiert sich das als Entsprechung in der äußeren Welt.

Diese "Dämonen" sind es auch immer, die materielle Beweise fordern: Wenn du der Sohn Gottes bist, dann stürze dich hinab von den Zinnen des Tempels,... befiel dem Berg: Hebe dich hinweg... laufe durch das Feuer, tue dies und jenes...Beweise uns...
Die Befreite - was sieht sie wohl in mir, wenn nicht ihre eigene Vor-Stellung/Bild und Vor-Urteil.Solange man egoidentifiziert ist, kann man nur sich selber sehen (projezieren).

Bibelanalogie: Wir wollen ihn sehen, den Auferstandenen...
Jesus: Fasset mich nicht an.
Der Zweifler will materielle Beweise...der Thomas-Anteil aber in uns wird es auch nicht glauben, wenn er seine Hände in die "Seite" des Auferstandenen/Wiedergeborenen legt...



 Es gibt Atheisten,

die werden stante pede religiös, wenn jemand die Unverschämtheit besitzt, von sich zu sagen, er sei Jesus Christus oder gar Gott Himself.  Da brüllen sie unisono:  "Hybris..!" LOL - da werden sie plötzlich noch päpstlicher als der Papst, die Pösen Pädagogen!



Die emotionale Pest

ist ein laaanger schwarzer Schatten, der besonders auffällig bei Menschen zu Tage tritt, die sich für hochspirituell halten.
Das emotional verpestete Ego des (co-abhängigen)  Allzugutmenschen hält beispielsweise Patriarchatskritik für Männerhaß und die neo-advaitische "spirituelle Umgehung" für eine sakrosankte unantastbare Meinung, die toleriert und nicht kritisiert werden dürfe.  Man könnte dies nun für gemeine ordinäre Dummheit halten, wenn solche Dummheiten nicht von Menschen begangen würden, die offensichtlich mit einer gewissen Intelligenz gesegnet sind. Dass das klare Denken derartig gestört ist, liegt an der Identifikation: Man selbst fühlt sich von jemand  ge- oder betroffen (angegriffen)  und projeziert dies nun z.B. nach draussen in die "armen Männer" oder den "Armen Fredo".

Der emotional verpestete Allzugutmensch ist jederzeit identifizierungs bereit, d.h. er ist in ständiger  Empörungs- und Betroffenheitsbereitschaft und tritt vorlieblich dort auf, wo er scheinbar"Erniedrigte und Beleidigte" wähnt, die (s)einer (scheinbaren) Rettung bedürfen. Das sind die  "kastrierenden"   MachtMenschen, die niemanden hochkommen lassen, die jeden unterhalb ihres eigenen elenden Niveaus ansiedeln müssen; die halten und machen andere Menschen klein, indem sie  jeden als ihrer Hilfe bedürftig ansehen, besonders jene, die nur den geringsten Versuch machen, aus ihrer "selbstverschuldeten Unmündigkeit" auszubrechen.  Die Flügelstutzer...Sie üben Macht aus, um ihrer eigenen Ohnmacht, ihrer Angst vor Selbständigkeit und Freiheit nicht gewahr zu werden.

Das sind die ewigen Bedenkenträger, Leute, die anderen ihre (hohen) Ziele und Pläne ausreden und die Ketten und Fesseln, die unserer Entfaltung im Wege stehen, schönreden , gar als gottgegeben ansehen. Was, du willst fliegen? Du willst ein Adler werden?  Brich nicht aus, bleib in deiner Rolle, bleib ein Huhn, bleib bei uns im warmen Hühnerstall,lautet ihre Botschaft. Ihre Angst vor Selbstentfaltung und ihr  Sicherheitsbedürfnis sieht überall  den Fuchs lauern - d.h. Gefahren und Angriff.
So ein Mensch will gebraucht werden, deswegen macht er die andern Menschen mit seiner er-niedrigenden falschen Fürsorge und seinen permanenten  Rettungsaktionen zu rechten Krüppeln und vermittelt den armen Opfern, dass sie nicht für sich selbst sorgen können und machen sie somit von ihnen abhängig - da wird das  eigene Abhängigkeitsbedürfnis  geleugnet und auf andere projeziert. Dazu gehören insbesondere auch jene  "Frauen, die zuviel lieben".  Und alll diese Möchtegern-Drachenkämpfer  und Jeanne D'Arcs, die sich in samtpfötiger oder waffenklirrender Selbstgerechtigkeit inszenieren und gegen imaginäre Feinde ihre lächerlichen Schattenkämpfe austragen.
(gepostet im Allmy-Forum am 28.08.2014)


Noch einmal:

Die Bewusstseins-"Zustände" von heilig bzw. "nichts von heilig" sind nichts Fixiertes oder etwas, was nacheinander stattfindet oder ein Ende hat, sondern das Bewußtsein  fluktuiert, oszilliert, verändert sich ständig von einer B-Ebene zur anderen.
So geschieht es ständig, dass z.B. poetisch-mystische Beschreibung/ Dichtung wie unten sich mir in ihrer Bedeutung offenbart und herzentzückend durch und durch geht (heilig) und ein andermal völlig bedeutungsleer ist (nichts von heilig). Derselbe Text kann mich später noch mehrere Male  genauso zärtlich berühren wie beim ersten Mal. Ein permanenter Wechsel von Leere  zu Fülle...


Wie die Flügel von Tauben über ihren Nestlingen sind
Und wie die Schnäbel der Nestlinge sich ihren Schnäbeln zuwenden,
So sind auch die Flügel des Geistes über meinem Herzen.
Fortwährend erfrischt sich mein Herz und springt vor Freude.
Wie das Kind, das in seiner Mutter Schoß vor Freude springt.

(Betrachtung des Hl. Geistes als Mutter der Wiedergeburt, aus den Hymnen Salomons. Mystische Taufhymne, 2. Jahrh. n.Ch., Syrien)


Ich weiß, ein Fredo würde mich auslachen, aber genau darin erkenne ich das Quantenbewußtsein! Um zu verstehen, was Quantenbewußtsein ist,  muß man nicht Physik studiert bzw. darüber gelesen haben. Das Herz versteht, was der Kopf nicht begreifen kann. Weisheit steht immer über Wissen.
(Wie immer mit Substantiven vermitteln auch die beiden Begriffe Transzendenz und Transformation  etwas Fixiertes, Eingefrorenes, in Wirklichkeit  finden diese Vorgänge unaufhörlich statt.  ES verbt.)

Die Bildersprache der  Poesie ist die einzige Sprache, die dem Unbeschreiblichen am nächsten kommt, eine Sprache, die zum Herzen spricht und dem Herzen eine  Ahnung vermitteln kann. Die REINE Wahrnehmung, d.h. die  "Heilige Nüchternheit" anbetracht der Bedeutungsleere aller Dinge fußt keineswegs auf dem Ausschluß des Numinosen, sondern auf dessen Einschluß, auf Transzendieren  - transzendieren heißt einzuschließen. In Liebe einschließen. Einschließend ist die das ganze All umfassende LIEBE.
Was nützt dir dein intellektuelles Pseudo-Advaita-Konzept, wenn du die Liebe nicht hast...

Es ist ein Trauerspiel zu erleben, wie die  Poesie, die gesamte mystische Dichtung von herzverrammelten Pseudo-Advaita-Nihilisten  - denen von vornherein und quasi per dekret schon rein gar nichts heilig ist - nullifiziert wird und zu billiger naiver "Romantik" degradiert wird. Das sind die Bilderstürmer und Bücherverbrenner, die den Finger noch immer für den Mond halten und den Finger  (samt Mond) eliminieren...

Dass Heilige Schriften dem spirit. Sucher einmal  obsolet werden, ist eine Frucht der Transformation und des  Transzendierens, derweil  der Suchende den "Buddha getötet" hat! Der nihilistische Verstand aber setzt das Ziel ins Voraus, er nimmt "glaubend" vorweg,  was nur eine reife Frucht von kontinuierlicher spirit. Bewußseinsent-Wicklung sein kann  und macht aus der "Letztgültigen Erkenntnis"  ein Dogma:

Alles ist bedeutungslos: Es gibt keinen Weg, es gibt keine Entwicklung, keinen Gott, keine Suche, alle Heiligen Schriften sind völlig bedeutungslos. Gott ist nur eine romantische Idee, hört auf zu suchen, Erleuchtung ist nicht möglich, weil du es schon bist, Freiheit dito..... usw.  (Nicht anders wie die (anti-)christlichen Missionare: Du bist schon erlöst, Jesus ist für dich gestorben, du brauchst nicht sterben...)

Ganz gleich, ob derjenige, der dergleichen predigt, tatsächlich die Einheit BEWUSST erfahren oder ob sie nur verstandesmäßig ge-wußt ist:  in jedem Falle appelliert er mit solchen Überzeugungen/Glaubenssätzen   a u s   dem Egomind   a n   den Egomind der spirit. Aspiranten und vermittelt dem Noch-Suchenden ein nihilistisches Konzept, - einen neuen Glaubenssatz -   b e v o r   der Sucher überhaupt reif geworden ist,  alle Glaubenssätze als solche zu erkennen und infolge auch  Gott um Gottes Willen lassen kann  (M. Eckhart)  - resp. den Buddha zu "töten". (Gott ist tot - sozusagen "konstruktiver" Atheismus/Nihilismus)  Das ist ein Verrat am Wahren SELBST/Gott, weil in der Identifikation mit diesen nihilistischen Glaubensätzen die "Umkehr" in die Verinnerlichung/Innerlichkeit  verhindert wird und aus dem konstruktiven Atheismus in der EINHEIT  ein destruktiver Nihilismus wird. Der Sucher, der mit seiner Suche frühzeitig aufhört, wird niemals erfahren, wie sich seine Suchbewegung von der  äußeren Welt abwendet und nach Innen kehrt. Einem solchen Menschen bleibt damit nichts anderes, als zu "resignieren".
Aus einer solchen "Resignation"  - aus der Unfreiheit! - auch noch einen sektiererischen Kult zu machen, ist eine wahrhaft Teuflische Verkehrung,  nicht unähnlich der Satanischen Messe.

Dass der Sucher und das Gesuchte eins ist,  - diese Erkenntnis kann jedermann jederzeit zwar machen, aber die dauerhafte (!) EinheitsVewirklichung in der geistigen Wiedergeburt  wird nur der finden,  der nicht aufgehört hat zu suchen und durch alle Stadien der Schwangerschaft hindurchgegangen ist. Erst dann wird das göttliche Kind geboren.



Tut mir leid,

ich teile deine Dunkelmann- Sichtweise auf Lasker nicht. Auch wenn du ihn einmal persönlich gesehen hast oder wenn du ihn nach Zeit und Jahren länger kennst als ich.  Ich telefoniere seit etwa einem Jahr  fast täglich mit ihm. Während dieser Zeit ist er niemals aus dem Wohlwollen für dich oder andere Menschen gefallen, und dies, obwohl du und andere  ihm schwer am Leder flickten. Bislang zeugt alles davon,dass da kein Abwehrmechanismus mehr ist. Er hat alle die Anschuldigungen gegen ihn nie persönlich aufgefaßt, sondern humorvoll und mit eher neutraler wissenschaftlicher Aufmerksamkeit aufgenommen. Genauso wie ich es tue - jeder Angriff ist Lernstoff, um die  Psyche des Menschen - das Menschsein - verstehensmäßig zu durchdringen. Wir sind uns einig, dass die Psychologie des Menschen eine große Rolle auf dem spirituellen Weg spielt.

Ich möchte in meiner Einschätzung sogar so weit gehen, dass ich Lasker  als einen der kommenden psychospirituellen Lehrer/ Heiler sehe, was heißt: er ist m. E. auf dem Weg,  ein guter Transpersonaler Psychologe zu werden, ein Psychologiezweig, der der bisherigen übermäßigen Heldenverehrung von fernöstlichen u.a. kultigen Gurus wohl endgültig ein Ende bereiten wird. Hoffentlich. Die Welt braucht keine Gurus, die das Menschsein, die menschliche Psychologie vernachlässigen. Was ein Guru nicht schafft, schafft die Psychologie. Gute (transpersonale) Psychologen sind vor allem jene Menschen, die durch SELBSTerkenntnis Menschenkenntnis gewonnen haben.

Ich bin nicht allwissend. Ich kann die Menschen nicht nach eigenem Gutdünken durchschauen. Nicht jedem kann ich auf den "Grund" schauen. Ich verstehe auch nicht alles, was Lasker tut und sagt - dass ich nicht verstehe, heißt aber nicht, dass es falsch ist. Ich habe schlicht und einfach keine Meinung besser: Erkenntnis dazu.  Dass du mir in Bezug auf ihn fehlende Reflektion oder Selbstreflektion vorwirfst entspringt allein deinem Bild von ihm, ein Bild, was ich mit dir nicht teilen kann.  Ich urteile nur aufgrund eigener Erfahrung, ganz gleich, was jemand  in seiner Vergangenheit evtl. getan haben mag - für mich gilt das Heute.
04.09.2014