Prost Advaita!
Wirst nicht glauben, was geschah -
Ich sah 'nen Mann, der war nicht da,
Auch heute bog er nicht ums Eck,
Oh Lord, ich wollt', er wär schon weg.
This poem is not by you - so hör ich deine Klage,
Was piepegal ist angesichts der Neuen Lage
In der ich eines Geistes bin
Mit Goethe, Shakespeare, Hölderlin!
Auch wäre es nicht angemessen,
Den Nietzsche Fritz hier zu vergessen
Und die ganze Dichterschar
Soli deo gloria:
Wir verkünden froh Euch allen
Die Geburt des Kind's zuhauf,
Laßt ein Loblied drum erschallen,
dass es steigt zum Himmel auf,
denn droben in den Himmeln oben
ist Tod und Elend aufgehoben.
Horscht ihr Leutz, des is koi Saga:
Im Himmel tanzt Nirvana-Bhangra
Henry Miller mit Ramana,
Bob A. Wilson mit Shankara -
Everybody goes banana
froh vereint im Großen Geist,
Der auf Unterschiede scheißt -
Denn droben in den Himmeln oben
Ist alle Trennung aufgehoben.
Hier bist du Star, JETZT bist du weiter,
Kosmisch-heiter ALL-IN-ONE,
drunk of your SELF - Prosit Advaita!
(by Lol'Sophie)
Islamischer Staat
Angesichts der Tatsache, dass jeder einzelne ein potentieller Selbstmordattentäter ist, scheint es nicht unmöglich, dass diese "Miliz" auch fähig ist, den gesamten Planeten in die Luft zu jagen, wenn sich die Bevölkerung/Staaten gegen die radikale Islamisierung wehren sollten. Wie ich in den News hörte, "verdient" ISIS jeden Tag über eine Million Dollar v.a. am Öl der Quellen, die sie sich unter den Nagel gerissen haben. Wenn nicht sogar mehr. Was man sich auf dem freien Markt alles für Waffen kaufen kann, ist ja kein Geheimnis...Projektionsrücknahme: Erkennen, dass der "Islamische Staat", eine abstrakte Größe, die wir im scheinbaren Außen wahrnehmen bzw. für wahr halten, in uns selbst ist, genau so wie der Djihad, der Heilige Krieg zwischen Gut & Böse in uns selbst stattfindet. Der "Terrormiliz" begegnen wir unter anderen Namen während des Individationsprozesses im Rahmen von Schattenintegration. Auch in der Geheimen Offenbarung des Johannes kann man sie finden... wobei Johannes ebenfalls ein Aspekt ist, ein SeelenAnteil , der bewußtgemacht werden will. Wie außen, so innen. Alles, was im scheinbaren Außen stattfindet, findet man in sich selbst und vice versa.
PS: Gerade eben schau ich in mein Postfach und lese eine GMX-Kurznachricht, die meine Überlegungen hinsichtich der Waffen bestätigt.
Desidentifikation/Personifizierung
Wenn ich schreibe, ich sähe keine Personen, sondern psychologische "Strukturen", dann meine ich damit, dass sich mir beim schriftlichen Verkehr mit mir unbekannten Personen nicht mehr so wie früher bildhafte Vorstellungen von Gesichtern bilden, sondern dass sich mir unpersönliche psychologische "Strukturen" die Person betreffend enthüllen. Das Kopfkino der bildhaften Vorstellungen hat sich bei mir drastisch reduziert, ich brauche es nur noch dann, wenn es um unpersönliche, ganz konkrete Vorhaben geht, wie z.B. einkaufen gehen, Termine wahrnehmen u.ä.
In einem Internet- Schreibforum kann man eh keine Personen "sehen", alles, was die Leute zu sehen glauben beruht mehr oder weniger auf Projektion und/oder Intuition.
Im Schreibforum also sehe ich keine Person, sondern STruktur, aber nur dann, wenn jemand die Stacheln ausfährt. Die "Struktur" wird besonders scharf, wenn jemand sehr militant aus der Abwehr gegen eine gewisse Thematik - z.B. gegen mein Beharren auf der Schattenintegration heraus schießt. Plopp, wie ein kleines Springteufelchen offenbart sich mir dann der "Dämon" , der Schatten in voller Größe.
Als mit der Person Identifizierte müssen wir Alles personifizieren und vermenschlichen. Man denke an die sprechenden Tiere, Bäume, Gegenstände in den Märchen und Comics.
Buddha, Jesus, Engel, alles Personhafte bzw. Personifizierte verliert seinen Nimbus der Körperlichkeit. Was bleibt, ist Struktur von Kräften und sog. "Mächten und Gewalten". Der Gläubige verehrt und heiligt die Person, die körperliche Zeiterscheinung in der Geschichte eines Jesus oder Buddha u.a.. Der Mystiker erkennt sich als Geist von (s)einem GEIST.
Mystiker vs. Magier/ Hellsehen, Wahrsagen, Allgegenwart
Hellsehen bedeutet für den Magus, dass sich vor seinem inneren Auge das "außersinnlich" wahrnehmbare personhafte Äußere eines Menschen oder die äußere materielle Beschaffenheit eines Ortes zeigt.
Dem Mystiker hingegen offenbart sich das Überpersönliche, das Innere, die Seele.
Zum Wahrsagen:
Der Mystiker ist im GeWAHRsein des Reinen Bewußtseins. Seine WAHRHEIT ist Offenbarung aus dem Ursprung. Seine Gabe ist die Unterscheidung des GEistes der WAHRHEIT vom Geist der Unwahrheit.
Das Wahrsagen eines Magiers ist linear/horizontal an Raum, Zeit und Örtlichkeit fixiert.
Zur Allgegenwart:
Das dualistische Bewußtsein des Magiers versteht unter Allgegenwärtigkeit (in der sog. Nullzeit) das außersinnliche oder außerkörperliche Aufsuchen von Örtlichkeiten - wie Kybalion sagt: er kann überall hingehen "wie, wann und wohin er will." Das bedeutet: seine sog. Nullzeit ist immer noch Raumzeit! Seine Aufmerksamkeit ist linear an Raum, Zeit, Geschichte, Ort gebunden. Astralreisen gibts nur für das dualistische Bewußtsein. (Neben der Allgegenwart gibt es natürlich noch andere Seinsattribute, die aber im momentanen Kontext keine Rolle spielen, ich beziehe mich nur auf das, was ich gerade im Thread v. Kybalion gelesen habe. Was ich hier schreibe, ist nur ein kurzer spontaner Einfall und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Wahrheit,)
Das REINE Bewußtsein des Mystikers hat Zeit und Raum, die Materie, den Körper transzendiert. d.h., es ist nonlokal, (nichtörtlich) und mehrdimensional. Die Allgegenwart des Mystikers ist die absolute Gegenwärtigkeit im zeitlosen JETZT - kein Kommen und kein Gehen...keine Absicht, kein Wollen - (Kein "Wie, Wann und Wohin"!) Sein GeWAHR-Sein ist vertikal an den Ursprung gebunden. Weil er der äußeren Welt gestorben ist, gehört ihm die "Welt": Sein Bewußtsein "durchstreift" erkennend das ganze Universum - Das Universum in ihm SELBST.
Impliziert nun der Magier den Mystiker oder der Mystiker den Magier?
Richtig ist: keiner von beiden hat einen höheren Stellenwert. Wie Yin und Yang bedingen sie einander. Der Magier (Yang) und der Mystiker (Yin) sind nur scheinbare Gegensätze. Das ihnen gemeinsame ist das Ziel: Nullzeit. Am Nullpunkt bist du aber erst, wenn das Ego gestorben ist. Wenn das Ego gestorben bzw. transzendiert ist, ist auch der Magier und der Mystiker als Einheit erkannt und transzendiert; was heißt, jenseits von Ego gibt es weder einen Magier noch einen Mystiker - da gibt es nichts. NULL! "Null-Zeit." Die ist nicht beschreibbar. Da wird nichts mehr geMACHT, da geschieht Magie ganz von alleine aus sich SELBST heraus, ohne Absichten und magisches Zweckdenken. Nullzeit oder der Punkt Null wird im Tarot vom Narren symbolisiert. Der Narr weiß nichts mehr, er ist im "Nichtwissen" und der Heiligen Unbekümmertheit. Im Gegensatz zum Magier, weiss der Narr nicht, woher er kommt, wohin er geht. Sein Bewußtsein ist das BW des "Nichtwissens". Woanders nennt man das auch Buddhaschaft. (Jaja, die Wortmagie... die vielen versch. Begriffe für ein und dasselbe lassen den Verstand immerzu glauben, es handle sich um Gegensätzliches oder Unvereinbares.)
Wenn Kybalion sagt, dass Buddha im Astralbereich festhänge, dann zeigt er damit sein absolutes Unverständnis. Wenn er tatsächlich den Buddha im Astralbereich gesichtet hat, dann sollte er den Buddha töten!
Nach allem, was Kybalion erzählt, was er so macht, müßte sein Ego mausetot sein, wie jeder aber sehen kann, ist es springlebendig: voller Absichten und Zweckdenken und Zustandsveränderungswünschen... Der Mystiker läßt los von allem Machen und Wollen - er erkennt, dass ABsichten, Zweck- und Nützlichkeitsdenken Eigenschaften des eigenwilligen Egos sind und ihn an der endgültigen Befreiung hindern.
Der Narr ist der, der sein Ziel erreicht hat. Er ist der Ausgangspunkt und der Endpunkt. Alpha und Omega. Nicht der Magier. Nullzeit ist jenseits von Mystik und Magie. Mystik und Magie sind als Gegensätze zu transzendieren. Nichtzwei.
Buddhaschaft
Nochmal zu Ikkyus Aussage, dass derjenige, der Buddhaschaft erlangt hat, sich seiner Buddhaschaft nicht bewußt wäre.
Wenn er damit auf den NichtZustand des Nichtwissens anspielt hätte seine Aussage einen Sinn gemacht.
Nichtwissen ist der Bewußtseinszustand im "vie apres la mort" des Egos. Der Kreis hat sich geschlossen. Nullpunkt. Der Narr im Tarot. Der weiß nicht, woher er gekommen ist und wohin er geht. Nichtwissen. (Buddhaschaft.)
"Triffst du Buddha unterwegs, töte ihn!"
Dazu schrieb Kybalion: Dieser Satz wird sooo oft nachgesagt bei gewissen Gesprächen, mein Freund verwendete ihn nie, also dann würdet ihr nie die natur Buddas erfahren, wenn ihr ihn tötet, "Gleichnis". Zitatende.Klar ist der Spruch ein Gleichnis. Aber Gleichnisse kann man übersetzen! Oft haben sie mehrere Aspekte.
Buddha zu töten, heißt aus meiner Sicth unter anderem, dass du den Buddha nicht in der Welt von Zeit und Raum (unterwegs) findest, sondern jenseits davon in dir selbst. Sollte sich der Guru, der Lehrer, der Meister sich Alleininhaber der göttlichen Gnade nur von seinen Schülern verehren und beweihräuchern lassen, statt ihnen den Weg zum inneren Meister zu weisen.
Für den Schüler gilt es zu erkennen, dass der "Buddha" reines Bewußtsein ist. Dass der BuddhaGEIST jenseits der Identifizierung mit der Person ist.... dass der geschichtliche Buddha nur eine Personifizierung des GEISTES ist. (Alles, was du "da draußen" als Buddha zu erkennen glaubst, ist Projektion! Und Projektion ist Ego und ergo muss das Ego "getötet" werden, will man endgültige Befreiung erlangen.)
In dieser "Letztgültigen Erkenntnis" erkennt sich der Schüler eins mit dem Meister. Er nimmt seine Buddha-Projektion auf den äußeren Guru zurück und erkennt in sich das Wahre SELBST als einen inneren Meister/Buddha.
Damit hat sich der äußere Meister überflüssig gemacht.
Wann wird sich dein "Freund" der "Avatar" für d i c h überflüssig machen?
(Für mich hat dieser Spruch aber auch noch eine andere Bedeutung: Meister Eckhart nennt es, Gott um Gottes Willen zu lassen. Das heißt z.B. , deine Vorstellung von Gott, Buddha loszulassen und als Konzept zu erkennen bzw. dein spirituelles Ego ebenfalls als Konzept und Konstrukt zu erkennen. Ist das geschehen, bist du "über den Jordan." und feierst fröhliche Auferstehung oder Wiedergeburt, was auch nur ein Synonym für dasselbe ist - denn wenn du ins JETZT, in das Unsterblichkeitsbewußtsein hinein geboren wirst, dann erlebst du den mystischen Sinn von allem zugleich: Weihnachten, Ostern und Pfingsten.
Es geht auch darum, all das zu töten bzw. loszulassen, was dir das Liebste ist, was dir zum ErsatzGott geworden ist. Dein Wissen beispielsweise.Deine Erfahrungen... Dein Spielzeug: Die Magie. Deine Identifikation mit der Magie ist eine Anhaftung, die dich daran hindert, das ersehnte Ziel - die "Nullzeit", das Unsterblichkeitsbewußtsein - das Lächeln des Buddha - vollends und auf "Dauer" zu verwirklichen.
(Wäre der Magier tatsächlich zugleich auch ein Mystiker, dann hätte er wohl ein besseres Schriftverständnis und wäre auch imstande, Gleichnisse innerlich,mystisch zu deuten, statt nur auf die Gleichnishaftigkeit zu deuten.)
Das Lächeln des Buddha
"Kommt dir nicht vor, daß der Buddhismus das Lächeln, das Lachen vergessen hat?
Der Buddhismus hat viele Gesichter hervorgebracht, aber das humorvolle vom wahren Buddha verloren." (Kybalion, Zitatende.)
Das Lächeln des Buddha gilt keinen "Anderen", sondern ist reine SELBST-Liebe, Heiterkeit und Freude. Es ist der kosmische Humor des befreiten Kindes, des göttlichen Kindes. Das Lächeln des Buddha ist ein inneres Lächeln, rein SELBST-bezüglich, es kommt aus sich SELBST und gilt niemand anderem als sich SELBST.
Was Nietzsche über das Christentum gesagt hat, gilt auch für den Buddhismus:
"Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte."
Warum sollte ein Buddhist mehr zu lachen oder mehr Grund zum Lächeln haben, als ein Christ? Das Lächeln Buddhas ist das Lächeln jedes geistig Wiedergeborenen und der steht über jeder Konfession.
Rationalisierung vs. RATIONALISIERUNG
Die Rationalisierung auf der dual-personalen Ebene ist ein Abwehr-Aspekt der psychologischen Abwehrmechanismen. Die nachträgliche Rationalisierung von Verhalten hat auf dieser Ebene die selbstbetrügerische Funktion, die wahre Motivation zu verdecken, Gefühle zu verdrängen uvm....
Mit der großgeschriebenen RATIONALISIERUNG meine ich die Erkenntnis, dass aus der egojenseitigen Sicht buchstäblich alles Rationalisierung ist, jede Begründung, egal, ob sie auf der dualen Ebene richtig oder falsch ist, ist immer nachträgliche Erklärung. Es gibt kein Warum.
Viele sind gerufen,
aber wenige sind auserwählt. (Jesus) Damit ist gemeint, dass viele Menschen ein Erwachen erleben, aber nicht alle dazu be-rufen sind, den ganzen schweren Weg zu gehen.Erwachen kann jeder, aber der Rest des Weges bedarf der Mitwirkung des Menschen. Wer der Menschwerdung/ Individuation Widerstand leistet,, "kommt nicht weiter". Ein Stern, ein Superstar wird nur der, der die Musik von der Pieke auf gelernt hat. Das gilt auf Erden so und für den Himmel noch viel mehr.
Magie
Man sagt bzw. Kybalion sagt, dass sich für den Magier Wünsche erfüllen, wenn er nur daran denkt.
Stimmt, bei mir ist es allerdings so, dass sich irgendwann einmal die Wahrheit enthüllte, dass alle Wünsche schon verwirklicht sind! Diese Einsicht hat allem Wünschen für immer den Garaus gemacht.
Alles ist schon da und hat sich schon "erfüllt", es geht nur noch darum, dies nicht nur zu "glauben", sondern auf geistige Weise zu erkennen und damit voll bewußt zu machen.
Alles regelt sich von SELBST.
Wenn ich angesichts eines merkwürdigen Verhaltens meines Mitmenschens bemerke, , dass es evtl. Probleme gibt zwischen mir und meinem Nächsten, dann habe ich kein Bedürfnis mehr wie früher, nachzufragen. Ich lasse das einfach laufen. Kein Bedürfnis auch mehr nach "Aussprachen". Das für andere immer bedrohliche: "Hey, wir müssen sprechen...", wie ich das früher, "vorher" praktizierte, fällt ganz untern Tisch. Mißtöne, Mißverständnisse müssen nicht mehr unbedingt geklärt werden, sie berühren mich einfach nicht mehr... Solche Fragen wie: Hast du was? Ist irgendwas los? Stimmt was nicht? sind völlig obsolet geworden. Mich bekümmern die Verhaltensweisen anderer Menschen nicht, ob ihr Verhalten etwas mit meinem Verhalten zu tun hat, beschäftigt mich nicht mehr. Die Leichtigkeit des Seins beruht u.a. auch darauf, kein Harmonisierungsbedürfnis mehr zu haben.Es gibt überhaupt nichts mehr, was mich bekümmert.
Die "Kundalini"
kam am Morgen nach meiner "Auferstehung", nach der "Feuertaufe", als mein Herz so schmerzhaft-süß im Feuer der Liebe geläutert wurde. Damals hatte ich keine Ahnung, um was es sich da handelte, die Energie war hoch und doch sanft und still und auf eine paradoxe Art hocherotisch, geistig u n d körperlich. Erst sehr viel später, als ich eine Beschreibung der Kundalini im Allmysteryforum las, erkannte ich den Zustand wieder.
Ich hatte keine Worte dafür, es war wie bei der Achtsamkeit und dem Gewahrsein - erst sehr viel später erkannte ich in den Texten anderer Menschen mein Erleben wieder. Auch die Worte Auferstehung oder Feuertaufe fand ich erst sehr viel später für das, was geschah. Dass das, was ich bisher meine Feuertaufe nannte, synonym mit Kundalini ist, dieser Gedanke kam mir erst heute. Ich googelte diese zwei Wörter und fand sofort die Bestätigung für meine Idee.
Der Energielevel blieb einige Monate so hoch und während dieser Zeit fühlte ich mich auch körperlich absolut fit - und von einer Kraft erfüllt, wie ich sie niemals zuvor erlebt habe, schien ich auch nicht zu ermüden. Ich brauchte kaum Schlaf. Das Bewußtsein der Unsterblichkeit und (psych.) Unverletztlichkeit schien mir meine körperliche Gesundheit komplett wiedergegeben zu haben. Komisch war auch , dass ich in dieser Zeit kaum noch schwitzte und mich deshalb Klamotten aus Kunststofffasern überhaupt nicht mehr beeinträchtigten. Alle Wehwehchens waren wie weggeblasen, auch Wetterfühligkeit gabs nicht mehr.
Das schreibe ich angesichts der Tatsache, dass mir am heutigen Tag alle 5 Minuten was anderes wehtut, und ich bei jeder kleinen Anstrengung das Schwitzen anfange, LOL. Damals aber war ich wirklich überzeugt, das würde ewig so weitergehen. Aber auch dies alles ging vorüber...
J e d e r Zustand geht vorüber. Nicht die Welt und die Dinge und Körper darin ändern sich, sondern das Denken darüber resp. die Wahrnehmung.
So - und jetzt ist es mir auch klar, warum und unter welchen Umständen die "Buddhaschaft" nicht bewußt ist: Du findest die Worte erst viel später dafür. Das liegt u.a. auch daran, dass zwischen der Vorstellung von Buddhaschaft und Verwirklichung von Buddhaschaft ein unendlicher Abstand ist.
Es ist so: Zuerst erINNERT man sich vertikal aus der Tiefe des Ursprungs, dann borgt man sich die Worte dafür aus der diskursiven Buchstabenwelt.
Magie
Es amüsiert mich, wenn ich mich an die Dämonen-Bannsprüche im Golden Dawn erinnere. Ich habe alle drei Bände von Israel Regardie - der Band zu 99.- Deutschmark - gekauft, gelesen und anschließend verschenkt.
Wer Bhakti-Yoga macht, braucht keine Bannsprüche. Er hat Vertrauen in die Macht und in die Kraft, die ihn trägt. Hingabe kann man zwar nicht "üben", dennoch mußte der Neue Bund jeden Tag erneuert werden.
Die Magie gebraucht im Gegensatz zur (bilderlosen) Mystik Bilder und diese Bilder sind viel zu reißerisch, extraordinär und spektakulär. Sie wecken im Egomind absolut falsche Vorstellungen von den Dingen Jenseits von Ego. (Wobei es aus transpersonaler Sicht keine richtige oder falsche Vorstellung gibt, weil jede Art von Vor-Stellungsbild die Sicht auf die Wirklichkeit verbaut.)
Wahre Macht liegt nicht im Machen des Magiers, wahre Macht ist "Vollmacht", Bevoll-Mächt-igung in "Christus". Die KRAFT jenseits von Ego hat ihre Verwurzelung im Ursprung, dem Gewahrsein - den Attributen Gottes.
"Superhumanity" ist nichts, was man sehen kann, sie liegt in der nach außen eher bescheidenen und unscheinbaren transpersonalen SELBSTverwirklichung, nicht in beeindruckenden , sensationellen Taten oder NLP-Tricks.
Heilung
Ich habe kein Bedürfnis danach, im konkreten Kontakt andere Menschen zu therapieren. Ich lasse die Dinge und Menschen, wie sie sind. Seit ich selbst Heilung und Befreiung erfahren habe, ist Heilung in keinster Weise mehr ein Thema.
In den Spiri-Foren ist meine Wirkung bzw. das, was ich schreibe, - was anderes nimmt man ja nicht wahr! - nach Angaben mancher Teilnehmer auch nicht (wohltuend) heilend, sondern eher "zersetzend" auf den Egmind. Wobei die "Zersetzung" des konditionierten Verstandes der erste Schritt zur Heilung ist! Wenn Jesus sagte, dass er nicht den Frieden, sondern das Schwert bringe, meinte er m. E. genau das: Christus als das Wahre Selbst, der (innere) Heiler wird das falsche Ich zunächst zerstören, um auf diesen Trümmern seine "Kirche" zu bauen. Das Schwert trennt auf der dual-personalen Ebene das Richtige vom Falschen und in transpersonaler Hinsicht das Unwahre vom Wahren. Das Schwert des Christus ist m. E. auch das Schwert des Buddha Manjushri. Excalibur.
Buddhaschaft
Noch mal zu der Annahme, Buddhaschaft sei dem, der Buddhaschaft verwirklicht hat, unbewußt. Das ist zwar paradox, aber nicht die ganze Wahrheit. Es heißt, was kein Paradox ist, ist auch keine Wahrheit. Das stimmt. Aber im Umkehrschluß stimmts eben nicht: Nicht alles, was paradox ist, ist WAHRHEIT. Wahr jedoch ist, dass man Buddhaschaft nicht beschreiben kann, ohne dass es paradox wird.
Als ich im Herbst 2011 an jenem unvergesslichen Morgen "ohne mich" aufwachte, hatte ich Unsterblichkeitsbewußtsein verwirklicht. (Buddhaschaft) Aber erst, nachdem ich mich erinnerte und re-flektiv das rechte Wort für die Veränderung, die Leere und Leichtigkeit in mir fand! LOLOL! Genauso wie es mit der Achtsamkeit, Gewahrsein und Kundalini geschah. LOL! Aber alles weitere ist Wortwixerei, denn ob bewußt oder unbewußt, letztlich kann ich es schlichtweg eben nicht beschreiben. Die Katze beißt sich dabei immer in den Schwanz und der Igel ruft immer:" bin schon da", wenn der Hase angehechelt kommt. HAH!
Der Unterschied
zwischen dir und mir: Ich versuche die rechten Worte zu finden, um mein spirituelles Erleben so gut wie möglich mit größerer Klarheit und immer klareren Worte einzukreisen. Du hingegen versuchst, mit deinem geborgten toten Wissen ü b e r Spiritualität meine Erfahrung zu widerlegen.Du interpretierst - ich nehme WAHR.
Transsubstantiation
„Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach: NEHMET UND ESSET ALLE DAVON: DAS IST MEIN LEIB, DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD. Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach: NEHMET UND TRINKET ALLE DARAUS: DAS IST DER KELCH DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH UND FÜR ALLE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. TUT DIES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS.“Der Neue Bund wird geschlossen, wenn eingewilligt wird in die Unkehr, die Transformation
Jesus Christus als das Wahre SELBST wird von den eigenwilligen Egokräften in uns immer wieder gekreuzigt, immer wieder vergießt Jesus sein Blut für die Sünden der Welt (Neurose) in jedem einzelnen Menschen. Der Neue Bund will täglich bewußt erneuert werden.
Fleisch und Blut, Brot und Wein. Beides ist für mich aber auch ein Symbol für das WAHRE LEBEN im Neuen Bund mit Christus, der uns mit dem täglichen Brot der Weisheit füttert und trunken macht vom (Wein-) GEIST der Liebe Gottes in der Rückbindung an den Ursprung/Vater. Im Hohen Lied Salomons wird das so ausgedrückt: "Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes, denn seine Lippen sind köstlicher als Wein." Erkenntnis und Liebe.
Gott, was hatte ich mich als Kind bei der katholischen Messe immer so tödlich gelangweilt, besonders bei den Ritualen der "Heiligen Wandlung". Heute erkenne ich nicht nur die mystische Bedeutung, sondern die ganze christliche Liturgie erlebe ich in mir aufs allerlebendigste SELBSTverwirklicht.
Denn siehe, ich mache alles neu
sagt und "macht" Jesus als unser Wahres Selbst. Das bezieht sich einerseits auf den Individuations-/Transformationsprozess, andererseits aber auch auf den zustandslosen Zustand apres la mort: weil ich von allem Weltwissen "entglaubt" bin, erfinde ich die Welt von Innen heraus völlig neu und frisch. Ich selbst definiere mein Erleben auf der Basis von SELBSTerkennen. Das wiederum bedeutet es, fully authorized zu sein - oder, wie es biblich ausgedrückt wird: mit "Vollmacht" ausgestattet... Wer aus dem GeWAHRsein spricht, sagt WAHR, - er spricht mit Vollmacht.Siehe, ich mache alles neu - vielleicht ist jetzt endlich auch dem letzten falschen Apostel klargeworden, w e r hier das Sagen und vor allem das "M a c h e n" hat???
Herr Fredo?! Hey!
Bhakti-Yoga
ist nach meiner Erfahrung und Erkenntnis alles, was ein Mensch "praktizieren" muß. Hingabe. Daraus entwickelt sich alles andere gan von SELBST: Karma-Yoga, Jajna-Yoga, Raja-Yoga. Wer Achtsamkeit/Hingabe resp. Annahme "übt", praktiziert Bhakti-Yoga und aktiviert infolge auch alle anderen "Yoga-Pfade".
Nur: es gibt keine 4 verschiedenen "Pfade", die getrennt oder nacheinander zu gehen wären. Es geschieht alles gleichzeitig, besser gesagt: "ineinander verschränkt".
Unter Karma-Yoga verstehe ich Individuation: Schattenintegration, Transformation und Reinigung von den sog. "Geistesgiften".
Jajna-Yoga praktiziert man, wenn man die Heiligen Schriften und philosphische/religiöse und spirituelle Werke der Meister, Lehrer und Philosophen liest.
Wer sich Gott (oder einem Meister hingibt), folgt seinem Herzen und ohne zu wissen, was er tut, - ohne einen Begriff dafür zu haben - wird alles getan. Deswegen: Das Yoga des Herzens kann man nicht m a c h e n , es geschieht alles prozesshaft aus sich SELBST heraus, wo Hingabe, Annahme und Bereitschaft ist.
Und noch einmal: Annahme ist immer Selbstannahme der Person, die ich jetzt in diesem Augenblick bin. Wer nach dem schwarzchristlichen Vorbild danach strebt, andere Menschen, Situationen, - die Welt recht eigentlich wie er sie interpretiert (!) und nicht wie sie ist, anzunehmen, ist in der Sado-Maso-Falle - dem wird seine PseudoTugend schnell zur argen Not.
