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Sonntag, 27. Dezember 2015

Hoch soll'n die Hungergeister leben, die dich woll'n in Ketten legen...LOL


Im Forum I

Mein neuer Thread "Je suis ISIS"  ist ein Schattenthema und wieder sieht man, ähnlich wie beim Thema "Ich bin Hitler" im Allmystery-Forum, wie sich hinterrücks genau die Strukturen des Bösen zeigen, die vordergründig geleugnet werden.


Im Forum II

Schreibt einer: Für einen "Bodisattva" stellt sich nicht die Frage, OB etwas Verbesserungswürdig oder nicht. Er hilft einfach den Menschen aufgrund seines tiefen Mitgefühles mit allen Wesen." Zitatende
Der Bodhisattva - ein hilfreicher Mensch, der immer wieder reinkarniert und  in Zeit und Raum erscheint...Genauso glaubt ein exoterischer Christ, dass Jesus am Ende der Zeiten auf einer Wolke wiederkommt. Vergiß es! Das sind Mythen - hier wir dorten  archaische TraumGeschichten. Mythischer Götterglaube. So denkt und glaubt man, wenn man mit Person, Zeit, Historie identifiziert ist und den Buddha, den Bodhisattva oder den Christus nicht als GeistAspekt in sich erkennt, sondern in die "Welt" hinaus projeziert. Im spirituellen Prozess geht es darum, diese Projektion zurückzuholen und zu erkennen: DAS BIST DU!  "Das" ist kein nebulöses "ES", sondern bei "DAS", was du bist,  geht es immer um DAS, an das du  g l a u b s t und ins Außen setzt. Wenn du also an den Boddhisattva oder den Christus glaubst, erkenne:  DAS bist DU!

Der Geist des Bodhisattva ist kein Geschichts- sondern ein SELBSTaspekt und  erscheint nicht irgendwo und irgendwann  in der Welt-(Geschichte), sondern  immer dann in dir wenn DU dich deinem eigenen Leiden gestellt hast. Deshalb heisst es: Kehret um! Nur der, der sich nach innen kehrt und sich dem eigenen Leiden stellt und Mitgefühl mit sich selbst hat,  ist fähig, Mitgefühl mit allen leidenden Wesen zu empfinden.
Dieses Mitgefühl mit allen Wesen ist in meiner Erfahrung ein Aspekt, welcher  im Individuationsprozess in der Identifikation  mit allen leidenden Wesen erfahrbar ist - natürlich hast du keinen Namen für den "Gott" des Mitgefühls. 

Wenn dir die Agonie der Menschheit vor das innere Auge gestellt wird und du dieses ungeheure Leiden mitfühlend nachvollziehst - dann verstehst du  jeden Menschen, dann hörst du auf, das Böse zu verurteilen, dann kannst du u.a. auch das Leiden eines Hitlers mitempfinden, oder die Leiden der jungen Menschen, die sich ISIS anschliessen... Hier und nirgendwo anders ist der Geburtsort der Unpersönlichen Liebe!
Das Mitgefühl des Bodhisattva ist ungerichtet und frei flottierend.
Der Archetyp oder der Geist des Bodhisattva hat in sich selbst wieder einige schillernde Aspekte. Wie ich ihn u.a.erfuhr und definiere, hilft er nicht aktiv in der Welt, er greift nicht helfenwollend  in die Geschehnisse ein.  Er TUT nichts, er ist reines Mitgefühl. 

Buddha, Jesus, Bodhisattva, Krishna usw. sind nur Namen für die diversen Götter/Geister/Archetypen, die mit diversen Eigenschaften behaftet sind und durch ihr diesbezügliches  heilendes bzw. transformierendes Wesen in uns "wesen".  Sie gehören noch immer zur dual-personalen Ebene.  Sie sind die "Söhne" - darüber aber steht das eigenschaftslose ICH BIN-Bewusstsein des  sog. "Vaters".
Im selben Sinne du ISIS bist, bist du auch der Bodhisattva. Das eine ist die Krankheit, das andere das Heilmittel. Solange du jedoch die ISIS-Strukturen in dir leugnest, wird auch der Bodhisattva-Geist in dir nicht lebendig.

Ich weiss nichts von Karma oder vom Bodhisattva usw., d.h., ich habe darüber nichts oder kaum etwas gelesen. Und wenn, dann ist es sehr lange her, dass ich darüber las.  Ich lasse all mein Wissen über die div. Götter und Geister sich aus sich SELBST entwickeln. Und dann lasse ich es wieder los.... Ich erstelle in den Foren eine Diskussion über dies und jenes und lasse das Wissen darüber auf mich ZUKOMMEN, so wie ALLES auf mich zukommt, derweil da kein Verlangen, kein Ergreifen, kein begehrendes Greifen mehr ist.
Wenn sich die Aussagen des Buddhas z.B. über Karma usw. für dich anders anhören als  die Version wie ich sie erkannte und niederschrieb, dann liegt das meist daran, dass du an den Begriffen klebst und dir der Synonyme nicht bewusst sind, die alle das Eine meinen. Vor allem aber daran, weil du alles exoterisch verstehst, im Aussen festmachst. Zwischen meiner geistigen Schau und deinem intellektuellen Verständnis - unendlicher Abstand. Totaliter aliter.

Der Priester als Dogmenjunkie gibt seinem Ego immerzu alle Ehre. X., der Priester  - für mich ist er wie alle anderen nur ein Symbol, eine Metapher.  Er verkörpert für mich den  buchstabengläubigen Verstand eines betonköpfigen Exoterikers, der nicht glauben kann, dass der Mythos, den er lehrt,
in ihm SELBST lebendig werden muss, wenn er Ganzheit erlangen will. Das ist nun mal der Unterschied zwischen dem unbewussten und dem bewussten Menschen: Der eine  v e r s t e h t   alles äusserlich-projektiv, der andere  e r k e n n t  innerlich, derweil er die Projektionen zurücknimmt. 



Im Forum III

erinnern mich die spirit. Sucher bzw. die deklarierten Nichtsucher  manchmal an die Hardliner der Anonymen Alkoholiker. Wenn jemand einen Kommentar abgab, in dem er nicht von seiner Erfahrung mit dem Alkohol, sondern von sich selbst, seinem Leben und seinen Problemen mit dem Leben sprach, beschwerte man sich:  "Dies ist AA und keine Gruppentherapie."  Oder: "Bei uns geht es um Alkohol und nicht um Probleme."
So ähnlich scheinen mir auch jene Spiritanten, die die menschliche Psyche/Person für  irrelevant halten, weil:  Bei der Spiritualität  gehe es nicht um die Person, sondern darum, dass es Niemand gibt.  
Der arme Ramesh Balsekar, mittlerweile habe ich den Verdacht, dass auch seine Lehre von seinen Gläubigen ganz schön mißverstanden bzw.  mißbraucht wird, denn in dem, was ich von ihm bislang gelesen habe, erkannte ich WAHRHEIT - die meinige natürlich...LOL.
Ich habe W. Ablass und den Kaiser-Wilhelm-Blog "Nit mööööglich" de-bonniert.  Es ist mir einfach zuviel zeit- und aufmerksamkeitsbindender Stoff in den FB- Statuszeilen und im E-mail-PostFach.



Absolute WAHRHEIT

Sie schreibt zuweilen schön über Spiritualität, sehr schön sogar. Es ist auch nicht  falsch, was sie schreibt, d.h. theoretisch ist es oft völlig richtig und ihre Texte würden einem spirituellen LehrerEgo alle Ehre machen.  Ich schrieb ihr einmal, dass ich Wahrheit in ihren Texten erkenne. Das war nur die halbe Wahrheit. Was ich nicht schrieb: dass sie - dass niemand - einen Grund hat, sich auf mein Like etwas einzubilden, da ich nicht ihre Wahrheit, sondern meine eigene WAHRHEIT darin erkenne und worauf es vor allem ankomme:  dass die Wahrheit für sie selbst auch nur dann WAHR ist, wenn es ihre WAHRHEIT ist, d.h. wenn die WAHRHEIT aus ihrem Sein und nicht aus dem Wissensspeicher des Gedächtnisses kolportiert wurde.

Die WAHRHEIT aus dem GeWAHR-SEIN ist subjektiv und ABSOLUT - sie läßt sich weder diskutieren noch bestätigen, sie ist weder richtig noch falsch und läßt sich  weder loben noch tadeln. Wenn ich also WAHRHEIT in anderer Leute Texte erkenne, dann erkenne ich nicht deren Wahrheit, sondern die WAHRHEIT, die in den Worten anderer durchscheint, wird WAHR erst durch  m e i n   GEWAHRSEIN.

Offensichtlich denkt sie wie die vielen anderen im  Modus von Richtig und Falsch, denn wie viele andere  fühlt sich von mir gerügt und korrigiert, wenn ich dem Richtigen, was sie schreibt,  nicht zustimme, sondern nur das Unwahre - aus ihrer Sicht das "Falsche", was sie schreibt -  thematisiere und korrigiere, selbstbezüglich nur für mich - was sie als einen Akt der Besserwisserei deutet...Klingt kompliziert, hm?
Wem es ums Wissen geht,  dem geht es immer auch um das Rechthaben und das Besser-Wissen. Besserwisservorwürfe sind meist Projektionen von Besserwissern, denen man das letzte Wort streitig macht.) Allein die WAHRHEIT geht über das Wissen hinaus. 

Deswegen finde ich es im Grunde spiritual incorrekt, spirituelle Beiträge zu liken - eben weil ich nicht den Schreiber oder seinen Text like, sondern die beim Lesen des Textes in mir SELBST lebendig gewordene WAHRHEIT.  Der Schreiber der "Wahrheiten" jedoch freut und bedankt sich oft, weil er ein Like meist als Lob, als Zustimmung und Bestätigung der RICHTIGkeit seiner Darlegungen bzw. seines  W i s s e n s deutet. Die WAHRHEIT jedoch bedarf keiner Recht-Gebung oder Bestätigung, sie bedarf weder eines Lobs noch eines Tadels noch eines Dankes. Wer die WAHRHEIT wirklich mit dem Herzen wahrnimmt und hört, wird kaum jemals dem Sprecher "recht" geben, sondern sondern immer sagen: Du sprichst WAHR. Und dennoch ist es seine eigene WAHRHEIT, die er hört.

Dasselbe gilt für Empfehlungen spiritueller Lehrer. Ich kann keinen Lehrer empfehlen, ich kann nur sagen, dass diverse Texte bei  m i r  entweder als WAHRHEIT oder als UNwahrheit erkannt werden. Die WAHRHEIT, das Gewahrsein ist jenseits von Richtig & Falsch.  Ja, Ich darf eigentlich nicht mal sagen, dass der Lehrer X. WAHRES schreibt, weil ich nicht weiss, ob die WAHRHEIT in ihm SELBST ein lebendiges (Gewahr-)SEIN hat. Ich kann nur sagen, dass die Texte theoretisch  r i c h t i g   sind, die WAHRHEIT aber allein in und durch mich SELBST  als WAHR erkannt werden kann. (Wer hat Humor - der Witzeerzähler oder der, der über die Witze lacht?)

Bei der absoluten WAHRHEIT geht es nicht um Richtig vs Falsch, sondern um WAHR vs Unwahr.
Alles, was im Gewahrsein erkannt wird ist absolut WAHR, unwahr ist alles, was nicht erkannt, sondern nur gewusst wird. 



Sein und So-Sein

Die meisten Leute verstehen unter Sein das vielfältige werdende Leben oder ein persönliches Da-Sein.  Wenn ich sage, mein Sein ist ein doppeltes Sein, dann meine ich damit, dass ich in zwei Welten zuhause bin, im Himmel und auf Erden.  Und dennoch ist dieses doppelte Sein ein einziges Sein; derweil  mir der Himmel zur Erde und die Erde zum Himmel geworden ist, ist mein Sein ein EIN-faches So-Sein: weder Himmel noch Erde.



Das letzte Opfer

Sie empfindet offenbar eine geradezu aufbrausende  "Glückseligkeit" beim GEDANKEN, dass ihre Tochter heiratet oder beim GEDANKEN, dass sie mit ihren Enkeln spazieren gehen "darf". Bei soviel demonstrativer Bezeugung bedingter Liebe und bedingter Dankbarkeit für bedingte "Materialien" und Ereignisse, Anlässe und Einflüsse stellt sich mir die Frage nach der Authentizität dieser Begeisterung, die sich ja doch primär am unerlösten Persönlichen bzw. an der "Besonderen Liebe" zu der eigenen Verwandschaft berauscht und diese offenbar für den ultimativen spirituellen Kick hält - das "Wunderbare".  

Ich schrieb ihr einmal, dass die Welt zu feiern die Domäne der Göttin sei, in der sie so ausschweifend glückselig suhle. (Mal davon abgesehen, dass die patriarchalische Familie der Ursprung der Neurose ist und nicht dem Quellenden Urgrund entquillt.)  Und dass nichts verkehrt daran sei, sondern eine notwendige Durchgangsphase auf dem spirit. Weg.

Das Leben feiern - JA, ok, aber dann bitte auch richtig, Frau - fall mal richtig aus der Rolle! Die Domäne der Göttin ist der "Zentaur", dein Körper, die Göttin ist die Welt als Natur und Kosmos und nicht die Welt des angepassten konditionierten patr. (Körper-) Bewusstseins. Die meisten Sucher vernachlässigen ihren Körper, dissoziieren sich von ihm, statt ihn zur Ekstase zu bringen - Im polymorph perversen GanzKörperempfinden liegt die neurosomatische Glückseligkeit!*  Aber "glückselig", weil man mit dem Enkel spazieren gehn "darf"...pfffffff, oder weil die Tochter heiratet? -  noch schlimmer! Da lacht die Baba Jaga aber aus vollem Bauche - Was ist denn dran am Mutter- bzw. Großmutter-Sein, wenn man die eigene Weiblichkeit nicht voll leben kann und "darf". Statt mit dem patriarchalischen Frauenbild und -Rolle verhaftet zu sein, sollte die Wilde Weiblichkeit  aus dem Exil des Unbewussten befreit werden.
Es geht darum, die Göttin oder die Welt als meine ureigene Wahre Natur zu lieben. Unsere Wahre Natur ist eine Doppelte, die des Körpers und die des GEISTES. Vor der Disidentifikation kommt die Identfikation mit dem Körper und seinen verdrängten Glückseligkeiten. Die Desidentifikation erfolgt ganz von SELBST aus der Annahme der verdrängten Anteile.

Die Göttin ist unser Körper als der natürliche unkonditionierte Mensch. Du bist die Göttin!   Primär will die Göttin als unser Körper von Anspannungen befreit werden, von den verdrängten und  im Körper eingefrorenen Gefühlen. Es geht nicht primär um befreite Sexualität, wie Mann anzunehmen pflegt, sondern um die wilden HäxenInstinkte zu aktivieren, die weibliche Intuition zu wecken, die dir genau sagt, was gut für dich ist, dass alles, was dir dient, dem Leben dient. Nicht heiligenmäßige Restriktion, sondern häxenhafte Erlaubnisgebung für alles, was sich aus dir heraus zeigen will ist angesagt!

Derweil du aber einseitig mit der Liebe identifiziert bist, kannst du keine Häxe, kein Wildes Weib, sondern höchstens eine Heilige werden und als Heilige kommst du so schnell nicht mehr aus der Rolle raus - zu verführerisch die Gratifikation und soziale Anerkennung - der sekundäre Krankheitsgewinn! 
Eine Häxe wirst du, wenn du den Mut hast, kräftig gegen die Gebote der Väter zu sündigen.  Oh boahhh! Jetzt geht die Reise erst richtig los - jetzt rappelts im Selbstverwirklichungskarton! Davor haben alle Menschen die meiste Angst, besonders der Apostel Thomas.

Hier eine passable Deutung des Märchens Baba Jaga oder wie aus einer angepassten konditionierten Dämlichkeit eine Wilde Alte wird:
 https://puppenspieltherapie.wordpress.com/2013/03/27/deutung-des-marchen-baba-yaga/

Das Göttliche Kind kann niemals von einer  dressierten und verkrüppelten Weiblichkeit geboren werden, sondern nur von der unkonditionierten Wilden Natur. Und, ihr Frauen,  glaubt bloss keinem Guru, der Euch etwas anderes sagt, z.B. einem,  der Euch mit rational-logischen Argumenten zur Letztgültigen Heimleuchtung zu führen trachtet. LOL

Das Leben feiern - JA!, ok, aber nicht zulange, denn auch die Identifikation mit der "Göttin"  will letztlich als Verhaftung erkannt und aufgelöst werden. Am Ende ist gerade diese Verhaftung mit dem  wilden "Vielfältigen Leben", der Materie -  die Identifikation mit dem vergänglichen Ich und seiner vergänglichen Geschichte/Werden/ Evolution, - das Letztgültige Opfer, welches gebracht wird, aber dann bist du schon nicht mehr dabei. Wer sein Leben verliert, wird es gewinnen. 


Die "WAHRE" als die Letztgültige "Glückseligkeit" ist die Krönung. Sie ist jenseits der Ekstasen. Da ist tatsächlich "niemand da" der aus (s)ICH heraus- oder in sich hineingehen könnte, derweil alle Begrenzungen Innen und Aussen, Oben und Unten transzendiert sind.   Diese "Seligkeit" geniesst  man nur auf Dauer, wenn man nicht vor sich selber geflohen ist und den Zentaur/Körper von der Leine gelassen hat.  Diese Art der Glückseligkeit ist jenseits der Beschreibbarkeit, sie  ist nicht laut und berauschend, sie geht über alle besonderen Ekstasen hinaus im Gleichmut des ungetrennten SEINs - in der ruhigen, friedvollen, völlig unspektakulären  LosGelassenheit von Körper und Geist.

Die Leute glauben, wenn ich von der Überwindung des Egos spreche, ich sei gegen das Menschsein an sich und wollen unbedingt ihr Menschsein (Ego)  behalten. Spreche ich aber von der Wahren Menschwerdung, d.h. der Befreiung des Zentauren in uns, dann laufen sie schreiend davon, als sei der Satan hinter ihnen her... lol - in gewisser Weise stimmt das sogar -  denn der Satan ist dann erlöst, wenn der Körper aus seinem moralischen Gefängnis befreit ist -  wenn die wilde Weiblichkeit und die wilde Männlichkeit das Licht des Neuen TAges erblicken dürfen.

* Nach der vorübergehenden neurosomatischen Glückseligkeit - denn jede Seligkeit geht vorüber - man erfreue ich mich derzeit immer noch vorlieblich an der neuroSEMANTischen Glückseligkeit, LAL...




Auntie Lolo's Letztgültiger Beweis


PRÄMISSE:

Es ist "niemand da" - alles, was geschieht, erscheint grund- und absichtslos aus dem grundlosen Grund.
Diese Aussage ist eine dualistische philosphische Aussage, die ich als ein getrenntes Subjekt über Objekte  mache. (In Fredo-Speech: Etwasse)
Unter "Alles" versteht man als dualistischer Group-Thinker bekanntermaßen all das, was in der Zeit existierte und noch existiert. So - Un jetzt horsch Bua, wenn du ganz genau bei DIR hinguckst, kannst du es gar nicht verfehlen:
Das, was du unter ALLES verstehst, ist nur eine Projektion, die nirgends sonst als in deinem Kopf existiert -  ALLES ist just alles, was man sich nur DENKEN kann. Und was man sich nur DENKEN kann, ist nur DENKEN, sonst NICHTS!
ALLES, was du DENKEN kannst,  hat in WAHRHEIT & WIRKLICHKEIT keinerlei konkretes Sein und existiert allein in deiner Vorstellung.
Nehme ich die Projektion "Alles" zurück, bleibt also "NICHTS" & "Niemand" übrig. Wo sollte also "Jemand" sein, der z.B. eine philosophische Aussage macht, dass alles, was erscheint......(ui ui ui,  wo doch ALLES als eine Illusion erkannt ist und gar nicht dort "erscheinen" kann, wo du es hinDENKST?)
Knock knock, who's there...?

Giggle gröhl & Googelhoopf - ich glaub', dies nennt man Zirkelschluss!?
Hat es jetzt geschnackelt bei euch, Leute, oder hockt der Crash bei euch noch in der Schleufe
wartend auf den Donnerschlag, der euch noch immer nicht getroffen hat...  ?
Ja, so logisch-rational  denkt's sich nur im Jammertal,
denn wahrlich, Leutz, ist dies kein Scherz: Woran's hier fehlt, ist schlicht das Herz!



Aktuell

Zu Hilfe, help!  der Hausfreund ist zum Zeck mutiert, hiei hiei hooooh.
für Tantchen
hat's sich auslustiert...hiei hiei hooooh.

Mein letzter Tacheles war nicht mehr süßsauer, sondern stinkesauer. Junge Junge,  seine Mokassins in allen Ehren, jetzt fangen sie aber mächtig an zu stinken...  

Früher - unter der Fuchtel des Patriarchats -  hasste ich diese gefräßigen Pacmänner mit ihrer einnehmend-vereinahmendem Art, mir auf den Schmetterlingspelz zu rücken... Sie machte mir Angst,  diese pappige Art der "Besonderen Liebe", die der Ungerichtetheit (m)einer natürlichen freiflottierenden Liebe ständig Grenzen zu setzen suchte.  (Ha ha - Unter der Herrschaft der Pösen Paternoster hätte man diese freifrauliche Zuwiderhandlung dem Bild einer histrionischen Persönlichkeitsstörung und der Angst vor Nähe zugeordnet, womit sie damals wohl nicht ganz so falsch gelegen hätten.Oder? Oder nicht? Mit der Frage, ob das, was unter der Herrschaft des Ego krank, hier und heute gesund ist, beschäftigen wir uns noch. Manche glaube ja, dass Gesundheit/Krankheit nur eine Sache der jeweiligen Perspektive, der Wertung oder der Umdeutung sei, aber ganz so einfach ist es nicht - die dysfunktionalen Muster lösen sich durch Heilung auf und Heilung habe ich bis jetzt noch nicht in Frage stellen können, ausser ich verliesse die dual-personale Ebene/Yin-Perspektive und nähme die Yang-Haltung vom Pösen Väterchen Ablass ein: Niemand da, der geheilt werden muss. LOL)
Und so ist es auch jetzt wieder der Fall, dass meine neutrale - meine natürliche, geschlechtsUNspezifische, simple menschliche Freundlichkeit einem Mann gegenüber bei diesem nur ein Verlangen auslöst: Mehr, mehr, mehr und  noch mehr zu fordern... ach, du lieber Hungergeist!


Männer -


Früher, als ich klein noch war,
fand ich sie schon sonderbar....
Zu Männern fiel mir eins nur ein:
Wann werden Männer Menschen sein?

Lasst es offen, greift nicht ein - das Tao will befriedet sein!
Halte ihn rein, den Fluss, wirf keinen Stein in den Fluss
durch Wollen, Sollte-sein und Muss.

Freischlampierend war ich früher, frei schlampiere ich noch heut'.
nur wenn mir der Faden reißt, schiess ich auf den Hungergeist,
meist jedoch schiess ich daneben, will ja nicht das Leben nehmen
einem armen Hungergeist...

Deshalb:
 Hoch soll'n alle Geister leben, die mich woll'n in Ketten legen !
Wieder frei flottiert das Lieben mal von hüben, mal von drüben!
PS: Will man den Himmel auf der Erden,
muss auch die Frau zum Menschen werden!

(by Freischlampampel von der Minnen
wie üblich ganz und gar von Sinnen)



Aus November/Dezember 2015









Freitag, 13. Dezember 2013

Ach wie schön, dass Ich nicht weiß, dass ICH in WAHRHEIT Alles weiß.

 
Ich frage mich,

was viele dieser Leute in den Spiriforen für Vorstellungen von Spiritualität haben. (Ja doch, sie haben Vorstellungen, wenn man sie fragt  - sie haben Vorstellungen von "Man soll keine Vorstellungen haben" oder auch Vorstellungen darüber, was Spiritualität nicht ist...) Es scheint sinn- und zwecklos, ihnen zu sagen, dass Spiritualität vor allem bedeutet, das alte Denken zu hinterfragen, Glaubenssätze als solche zu erkennen  und im Laufe des DesidentifikationsProzesses  komplett aufzugeben!  Weise ich vor Ort auf solcherart Glaubenssätze hin, reagiert man oft  persönlich beleidigt und angegriffen.
Unglaublich - man wird tatsächlich angegriffen, wenn man vom Unsterblichkeitsbewusstsein spricht! Vom "Todlosen" Gewahrsein! SEIN!

Babylon. Aber nicht nur die Begriffsverwirrungen, auch Unwissenheit ist hieran schuld. Dass man in Spirikreisen noch immer UnsterblichkeitsbewusstSEIN mit einer biologischen Unsterblichkeit des Körpers gleichsetzt, ist wirklich erschütternd.

„Öffnet euer Ohr, das Todlose ist gefunden" (Buddha)

Das ist das Ziel des Weges, Leutz! Wer den Grossen WEG, den Pfadlosen Pfad im letzten Egotod betritt, hat das Ziel erreicht. Dieser Pfad, dieser WEG ist das Ziel. Ich rede keinen Schmarrn, ich spreche immer WAHRHEIT und in jedem Falle von eigener erfahrenen WIRKLICHKEIT! 

"Die Wahrheit ist mein Königreich..." 
http://www.palikanon.com/majjhima/m092n.htm

Es scheint auch so zu sein, dass kaum jemand mehr einen religiösen Background kennt, dass ihm zumindest Metaphern wie: Auferstehung, Wiedergeburt im Geiste, Geburt des göttlichen Kindes usw. geläufig wären.
Ich wette, kaum einer  hat eine Ahnung, was das Weihnachtsfest oder das Osterfest wirklich, d.h. mystisch,  symbolisiert. Ein bisschen christliche Religionskenntnis täte diesen christlichen Abendländern gut, sie sollten nur nicht  dran "glauben"...lach... Im kollektiven Unbewussten  (Schatten) wartet jede Menge religiöse Symbolik auf sie, würden sie sich jemals ernsthaft auf Spiritualität einlassen und sich auf die Reise des Helden machen, was aber in Bälde nicht zu befürchten ist...

Hey, Igel "Bin schon da"!
Wenn du mit dem Kopf imWolkenkuckucksheim abhängst, kriegst du keinen Fuss auf den Boden! Bodenständig mit den Füßen in der Mutter Erde verwurzelt  u n d  das Haupt in den Himmel (Vater)  hineinragend wirst du erst dann sein, wenn du von unten her, von der Mutter, der menschlichen Ebene her deine "SchattenArbeit" machst.

Die Foren sind, wie ich bitter lernen musste, fast nur mit Hohlschwätzern und Schönrednern  und anderen Selbstbetrügern bevölkert, dazu gehören neben der alten Paternoster-Bande und den ungläubigen Gläubigen, die allein durch Glauben und Für-Wahr-Halten schon erlöst sind (Neo-Advaita und andere Fundis der Sorte "Igel-Bin schon da")  auch  die allzu romantischen "Gefühlsmenschen",  sog. Herzensmenschen, die sich der menschlichen Verbundenheit verschrieben haben im Fehlglauben, es handle sich um das Kosmische EINSSEIN. ..
...herzlicht-liebliche Erwachte, die mitunter sogar Metaphern nicht nur beim Wort nehmen, sondern auch in die Tat umsetzen  und die innere Stille/Nichts/Niemand/ verwirklicht sehen, wenn ihnen die Bäume schneller davonlaufen, als ihre Beine sie tragen.
Manch einer glaubt sich "im SELBST fest verankert",  läuft sich aber ständig SELBST davon, wenn er nicht gerade gegen sich SELBST kämpft.

Dass man das Bewusstsein des Gewahrseins, des Nichtwissens nicht verständlich rüberbringen kann liegt in der Natur der Sache  - aber dass eine solche Unwissenheit über Spiritualität im allgemeinen herrscht... Insofern sage ich, dass es zu 99 % RealitätsFlüchtlinge sind, die ihrem Schatten davonlaufen wollen, indem sie schönen  Gefühligkeiten oder kalt-nebulösen Ernüchterungen nachhinken.  Selbsthypnose.

In der Hauptsache aber lerne ich nur durch Widerspruch und Infragestellung . Die wenigen, die mir "zustimmen" - als wäre das möglich! -  bringen keinen spirituellen Gewinn resp. neue Erkenntnisse.

Früher habe ich mich selbst im Widerspruch geübt, indem ich verschiedene Meinungen oder Positionen einnahm und gegen mich selbst ins Feld führte.
Diese Selbstgespräche waren ebenso nutzbringend wie es heute die Begegnungen mit Spiritanten und Pösen SpiriOnkelz sind.
So habe ich mir - einer ewigen SPD-Wählerin - z.B. gute Gründe geliefert, der NPD beizutreten. Allerdings wählte ich dann doch die PDS, die für mich ebenso einleuchtende Argumente hatte und weil ich den Gregor Gysi so sexy fand.  Seit ein paar Jahren wähle ich gar nicht mehr, weil ich zum Fazit kam, Rechts oder Links zu wählen heisst, dass man nur die unappetitliche Wahl hat, sich zwischen Pisse und Kacke zu entscheiden. Seit 3 Jahren nun bin ich scham- und reuelos  wahlabstinent jenseits von Partei & Politik. Bei mir gibts nurmehr eine UNITY-Party und das bin ICH.




Es geht nicht darum,

dass man die äussere Welt  "wie einen Film" neutral wahrnimmt, sondern das eigene Denken, die Gedanken, die Vorstellungsbilder, die man sich macht. Wer nicht imstande ist, seine Vorstellungen als solche zu bemerken, ist mit ihnen immer noch  identifiziert, verpappt und da fehlt es noch an der Achtsamkeit-(übung) ...

Wie innen so aussen, d.h. auch, dass die richtungslose freiflottierende neutrale Wahrnehmungsweise sich gleichermassen nach innen wie nach aussen "richtet". Wer seine Vorstellungen nicht REIN bzw. neutral wahrnehmen kann, kann  auch "da draussen" nicht neutral wahrnehmen.


 

Kommentar in einem Spiriforum:

"Sieht man in jedem Menschen Gott, und wo man glaubt,  Gott nicht zu sehen, ist man noch in der Unvollkommenheit."
Diese gefährlichen Vorstellungen, die sich häufig auf Zeit und Raum beziehen und dabei  möglichst auch noch auf Dauer setzen und vielleicht gar noch ein Gebot draus machen, eine Vorgabe: Bemühe dich, Gott in allen Wesen zu erkennen...

Ein einziges Mal  erkannte ich in den Augen eines Pferdes das EINE Bewusstsein  und schon glaubte der EgoMind, dies müsse nun immer so sein. Ich war so traurig, dass mir diese Erfahrung auch wieder so schnell entfleuchte, wie sie kam und fühlte mich wie immer bei solchen Frustrationen total von Gott getrennt.
Was passiert, wenn der Verstand die Erfahrung für sich vereinnahmt und versucht, in allen Wesen Gott zu sehen? Er sieht nur die eigene Vorstellung,  basierend auf dem Gedanken an die Erinnerung dieser ERfahrung.
Und wo du glaubst, Gott  n i c h t   zu sehen, bist du vielleicht selbst EINS mit Gott.
Es hat lange Zeit gedauert, bis ich erkannte: Nichts wiederholt sich! Es geht nur um diese klitzekleinen kurzen Erkenntnis-Lichtblitze, die jedesmal etwas anderes, Neues,  enthüllen wollen und jedes Mal das Bewusstsein oder die Bewusstheit weiter machen. Es ist jedoch sehr wichtig, immer wieder diese Erfahrungen loszulassen, damit sich der Verstand nicht identifiziert und alten Käse der Vergangenheit darausmacht - vor allem darum, dass dadurch immer wieder der Zustand des Nichtwissens erlangt wird, aus dem allein immer wieder Neues quillt. Das ist aber keine "Arbeit", da ist kein Bemühen, etwas loszulassen - jenseits von Erleuchtung geht das ganz von SELBST.
 


 

 

Nichtwissen

ist kein Zustand der Leere und/oder  des Schweigens, wie dies häufig angenommen wird. Nichtwissen bedeutet einfach Abwesenheit des angelernten Wissens der Erinnerung und der Vergangenheit (Abwesenheit von Ego). Kein Nachdenken, kein  Zugriff auf Erinnerung. Spontanes Wissen aus der Quelle.
Nichtwissen ist Vorausbedingung für das Auftauchen der Fülle:  Erkenntnis - Weisheitswissen aus dem Ursprung/Geist. Paradox: Nichtwissen ist die Grundlage der SEINStugend der  Allwissenheit.

 

 

Die Wahrheit

bedarf keines Kommentars. Die Geister unterscheiden heisst primär, das Unwahre zu erkennen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Die einzigste Frage, die sich mir beim Anblick von spirituellen Texten stellt ist: Ist das wahr? Wenn es nicht wahr ist, folgt die Korrektur aus mir selbst heraus sozusagen stante pede.  Was wahr ist bedarf weder der Zustimmung noch eines Kommentars.


 

Der "Satan in Frau Gott"

ist immer für eine Provokation gut.  Wo wären nur ihre "kleinen Egos", wenn man sie nicht herbeiprovozieren könnte! Seit kurzem nun hört man sie sagen: Ich bin Ego und nichts als Ego. Das Ego ist nichts böses...  

Zur allgemeinen Erinnerung:  Das Ego ist nach allgemeiner Definition noch immer die Verhaftung des Ichs an den (Gut&Böse-) Dualismus!
Anders sieht es auch, wenn die Trennung aufgehoben ist und in dem  Einssein des Hierosgamos geistig erkannt wird, (nicht "verstanden") dass das Grosse ICHBIN der Herr im Hause ist. Ein ICHBIN, welches das Kleine Ich bin in sich birgt. Anders kann ich es nicht sagen, weil es auch hier keine Trennung gibt. Um dies geistig zu erkennen ist es aber notwendig, dass das Ich geläutert, d.h. von allen Prägungen und Konditionierungen, aller Neurose gereinigt ist.
Was geschieht jetzt mit den  "Kleinen Egos", die von Frau Gott von ihrer Facebooksektenseite vertrieben werden, wenn sie frech , heisst kritisch werden? Wieso, wenn dieses "Kleine Ego" nicht böse ist, wird es entfernt?

Frau Gott ist in sich noch immer in gut und böse gespalten.  So findet sie es gar nicht gut, dass sich gewisse Leute auf einen "Thron" setzen und sich als Avatare zelebrieren lassen. Wenn sie tatsächlich diese "Universelle Liebe" hätte, dann wüsste sie, dass du  in dieser Liebe tun kannst, "was du willst", ohne identifiziert zu sein. Mal abgesehen davon, dass diese beiden Leutchen  aus dem bunten Indien in einem Sessel sitzen und die Fotomontage vielleicht gar nicht von ihnen selbst initiert wurde, sondern, wie es häufig der Fall ist, von den Verehrern...

Auf ihrer Facebookseite werden einmal mehr arme Spiri-Würsteln an den Fake-Pranger gestellt: Guckt alle mal - die sind nicht erwacht!  Und ich warte noch immer auf ein richtiges Argument von ihr. Wie man auf ihrer FB Seite sieht, hat Satan wieder Hochkonjunktur... höhö... Es muss sich deshalb um sie selbst handeln, da sie von sich seit kurzem sagt, dass sie nicht nur Licht, sondern auch die Dunkelheit (Satan) ist. Das könnte - epistemologisch richtig angewandt - für sie ein erster gewaltiger Schritt in Richtung Schattenintegration/Selbsterkenntnis sein.

Nochmal: Der DUALIMUS ist nicht böse.  Dualismus ist weder gut noch böse. Dualismus= Causalprinzip, welches nicht nur (die Moralkategorien von)  Gut & Böse, richtig und falsch usw. - sondern alle Gegensätzlichkeiten in sich birgt. Yin und Yang.
Böse ist das  Ego dann, wenn es sich selbst für Gott hält. Was dabei herauskommt, zeigt uns nicht nur Frau Gott Herself, sondern auch die dramatische Entwicklung dieses Planeten. Doch  der Gute Mensch ist aus transpersonaler Sicht nicht besser und nicht schlechter  als der "böse" Mensch. Das Ego vereinigt immer beide Pole in sich.
Über diese Polarität hinaus gehend wird man der wahren GÜTE geWAHR. Diese GÜTE  ist als QUALITÄT zu erkennen und ist nicht vergleichbar mit der menschlichen Güte, einer Ego-Emotion, die auf Identifikation beruht.



 

Der FB-Seite "Spirituelle Dissonanz"

ist wohl der Stoff ausgegangen? Die Initiatorin hat sich zum wiederholten male voll umfänglich verflüchtigt und die Seite wegen Mangels an Dissonanzresonanz geschlossen.

 

 

Nichtwissen

bedeutet nicht  n i c h t s  zu wissen, genau wie Nicht-Tun nichts mit  n i c h t s  zu tun hat.)
Nicht ohne "s"!
Dieses Nicht-Machen hat seine Basis auf nichts  anderem als der Absichtlosigkeit in der Abwesenheit des Machers/Ego.
Nicht-Wissen bedeutet "die Gedanken Gottes denken" , d.h. du wirst mit vertikalem ErkenntnisWissen aus der inneren Quelle gespeist - im Gegensatz zum  linear-diskursiven Denken & dem angelernten und angehäuften Wissen des Egos aus äusseren Quellen.
Die Gedanken Gottes denken...
Nicht-Wissen heisst auch, dass alles, was erkannt wird nicht "gewusst" wird, d.h. nicht zu Wissen des Verstandes gerinnt. Alles, was erkannt wird,  muss vergessen werden, an nichts soll der Verstand haften. Auch die sog. Gedanken Gottes. Param Advaita  - Jenseits von ERleuchtung - ist es für den losgelösten nichtanhaftenden Verstand gar nicht mehr möglich, sich anzuhaften oder transpersonale Wahrheiten zu vereinnahmen und alten StinkeKäse draus zu machen - wo alles Begehren und Wollen aufgehört hat, ist  keiner mehr da, der anhaften könnte.



Noch einmal zum Vergessen: Es ist nichts bedrohliches daran, ausser den Kleingeist gibt man den GEIST nicht auf... Dieses "Vergessen" sämtlichen ankonditionierten Wissens plus aller Prägungen beruht in meinem Erleben darauf, dass im Fokus des Gewahrseins sich dieses Wissen als ein Bild, eine  l e e r e  -  Vorstellung des EgoVerstandes entpuppt. 

Diese "Entkoppelung" der gedanklichen Vorstellung vom "Emotionalkörper" - was auch immer das ist - bewirkt das "Vergessen". Eine andere Art von "Entkoppelung" kenne ich nicht...
Gewahrsein ist per se "Entkoppelung" vom EgoMind.

Babylon: manche Leute benützen ohne mit der Wimper zu zucken den Begriff "SEIN", aber gegen den Begriff "Gewahrsein" pflegen sie Aversionen. Wortwix.






Ich kenne das Buch nicht, zum Thema der "Todlosigkeit" findet man das meiste unter dem Stichwort Buddhismus. Die christliche Mystik spricht von Unsterblichkeit bzw. dem Geistleib, der sich bei dem Menschen in dem Maße bildet, um so fortgeschrittener er im scheinbar immerwährenden Prozess der Vergeistigung ist.

Sonntag, 21. Juli 2013

Es hasst der Geist der Transzendenz gar teufelisch die Immanenz

Intergalactic B(L)logbook Juli 2013


Ha ha ha  - so tönt das fleischlose Lachen von Meister Ikkyu des Kraftlosen durch die Kanalisation  Allmysteries.  Ikkyu - Meister des Rückzugs und des Ausweichens. Zahnlos-zickender Zenfundi reitet zahnlosen Tiger... Zikkyu der Zenzampano... TZZZZZZzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz...

Ikkyiu erinnert an  diese "Witzfigur":
Zwei Freunde gehen ins Theater. Gespielt wird "Warten auf Godot". Als der Vorhang aufgeht, muss der eine dringend aufs Klo. Unterwegs zum Klo wirds plötzlich stockdunkel, er findet das Klo nicht und  erleichtert sich schliesslich in seiner Not nach langem Herumirren in das nächstbeste Gefäss...
Zurück an seinem Platz, fragt er den Freund, ob er was verpasst habe. "Nöö", sagt der Freund, "typisch Sartre: Kommt einer auf die Bühne, pinkelt in die Vase und verschwindet wieder...."

Genauso ist Ikkyu... kommt ins Forum, lässt einen übelstinkenden Haufen und verschwindet wieder.


Wie oneisenough treffend sagte: Es gibt Meister in allen möglichen (rühmlichen &unrühmlichen)  "Qualitäten".
Ikkyu Sojun - der rühmliche Meister und sein unrühmliches Plagiat.



Beschreibung


Jemand schrieb etwas vom "Herumreiten auf der absoluten Ebene"....
Was immer das heissen soll,  Fakt ist:  Man  - der Verstand - kann gar nicht anders, als auf der absoluten Ebene  "herumzureiten"  und das gilt genauso für die Duale Ebene. Hört man auf, hier Unterschiede zu machen, hört man auch auf zu beschreiben. Solange aber noch ein Bedarf oder Bedürfnis nach be-schreiben ist, werden Unterschiede gemacht werden müssen.Das ist völlig legitim, solange man sich dessen bewusst ist. Auch das Beschreiben stösst an seine ganz natürlichen Grenzen...

Deswegen ist es auch ein Unding, Leuten vorzuwerfen, sie würden hybriderweise Dinge beschreiben, die nicht beschreibbar wären. Das ist Kokolores. Die Wahrheit ist ja eben,  d a s s  sie einfach nicht beschreibbar ist,  w e i l   sie sich nicht beschreiben  l ä s s t .
Wo der Verstand aussetzt, kann der Verstand auch nichts beschreiben...
Ich, der Verstand kann nur den Vordergrund beschreiben, d.h. die vergänglichen ERscheinungen. Dagegen kann der Verstand  nicht den Hintergrund beschreiben, auf dem die vergänglichen Erscheinungen erscheinen: ICHBIN.
Das Dao, welches sich beschreiben lässt, ist nicht das Dao!
Schwanzbeiss LOLlala



Fredo's Fetisch

Fredo mag Nathan Gill und dessen Begriff des "Eintröpfelns". Fredo Godfather allein weiss, wie man die unbeschreibbare WAHRHEIT mit "unverstehbaren" Worten beschreibbar macht. Fredo braucht dazu allerdings die Worte anderer, um die Ein-Sichten - den Einbruch des "Unmittelbaren" - zu beschreiben.


    Egal, ob es die "Verblüffung in der Unmittelbarkeit" ist, oder das "Stammeln" - Er allein beansprucht mit dieser (ansprüchlichen) Wortwahl das Monopol auf die klare Sprache, die das Uner-KLÄRliche beschreibbar machen soll.



    Dass es vor Fredo und seinen von ihm zitierten Autor(itäten) auch schon Beschreibungen gab, vor allem in der  Liebeslyrik der Mystiker aller Religionen - ist ihm nicht bewusst oder wird von ihm i.d.R. als romantisches Gefasel diskriminiert.

    Dass es bei Fredo  - wenn überhaupt - nur "tröpfelt"  und nicht "fliesst", kann man deutlich erkennen an seinem Widerstand und seiner BLindheit anderen Begriffen gegenüber, die das selbe in anderen Worten beschreiben.

    Solange es bei Fredo also tröpfelt, so lange wird es nicht FLIESSEN. Und es wird solange nicht fliessen, wie er an seinem Fetisch der alleinseligmachenden Begrifflichkeiten hängt.

    Und so kann man dem "Armen Tropf " nur wünschen, dass aus dem mageren und allzu seltenen "Tröpfeln" baldmöglichst eine sprudelnde Quelle wird, aus der ihm die Lebendigen Wasser (der Erkenntnis) zuf l i e s s e n .
Dito Nathan Gill. RIP. (gepostet im WIR-Forum)


Konzept

Es ist m. E. unmöglich, ein spiritueller Lehrer zu sein, wenn man sich wirklich bewusst ist, dass man ein Konzept missioniert. Im Bewusstsein, dass alle vergangene Erfahrung zu einer neuen Überzeugung (Glauben) des Verstandes wird, hört alles lehren und missionieren auf. Der Rest ist nämlich das buchstäbliche Schweigen angesichts der Unbeschreibbarkeit der göttlichen Paradoxe, an denen der Verstand zerbricht und das Göttliche Kind in kosmisches Gelächter ausbricht.


Die Neo-Advaita-Anhänger

wollen m. E. ohne die Psychologie des Menschen auskommen. Das bricht ihnen ihr spirituelles Genick, weil dies bedeutet, ganz ohne den Menschen auskommen zu wollen.  Etwas seltsam sektenhaft-monistisches umgibt sie ,  die kraftlos- militante Impotenz ihrer  Argumentation lässt so etwas wie ein fahles Endzeit-Szenario  hindurchschimmern...-

Das wäre sogar sehr begrüssenswert, gäbe es für diese überzeugten "Niemands" überhaupt einen "Jemand", dessen Welt untergehen könnte.
Es wäre ihnen nur zu wünschen, dass auch ihre Thesen möglichst bald einer Apokalypse anheimfallen....
(gepostet im Allmy am 12.07.2013, Thread "Bewusstseinsentwicklung")


Frau Gott "Elisaela"

sagt: Geld sei immer und in jedem Falle Dunkelheit.
Deutlicher als in solchen Worten kann man nicht machen, dass man den Gut&Böse-Dualismus noch nicht überwunden hat.



Da können sie noch soviel von Neutralität quatschen - sie wissen nicht, von was sie reden. Wenn man von EM liest, dass sie mit dem Satan  (ihrem Schatten!) kämpft , dann hat man ein weiteres Indiz für Unerleuchtetsein - also für ihre eigene "Dunkelheit",  ihren Schatten.
Solange jemand noch gegen Dunkelheit kämpft, ist er mit Dunkelheit identifiziert. So einfach ist das.
Geld ist jenseits von Gut & Böse einfach das, was es ist: Geld.
Wer gegen Geld ist, weil Geld die Dunkelheit repräsentiert, ist nicht nur mit Dunkelheit, sondern auch noch mit dem Geld identifiziert.

Jenseits von Gut & Böse ist der Kampf mit dem "Satan" ausgekämpft. Satan ist überwunden. Das heisst, Satan ist erlöst. Wer durch die Hölle ("Höhle", Schattenreich) gegangen ist und seine verdrängten Aspekte erlöst hat, hat "Satan" erlöst!
Gott kämpft auch nicht - in Gott sind alle Kämpfe überwunden.
Die Kraft, die gegen das sog. Böse, den Satan kämpft ist ein Archetyp, ein "Archangel", im Christentum nennt man diese Kraft Erzengel St. Michael.
EM - mit ihrer Verachtung für die Materie, ihrem Kampf gegen das Böse im Menschen (kleinen Ego) bereitet sie  - wie viele andere vor ihr - einen sektenhaften Nährboden, in dessen Sumpf man niemandem wünscht, unterzugehen.

Frau Gott verspricht mehr oder weniger direkt  Heilung und wer Heilung verspricht, schafft damit per se Abhängigkeitsstrukturen. Wer sich in solchen Strukturen verstrickt, dem Menschen kann es passieren, dass er in seiner  neu erlernten Welt- und Geldverachtung nicht nur sein  gesamtes Geld & Gut "den Armen" sprich seinem spirituellen Führer vermacht, sondern dabei auch auf eine sehr unspirituelle (regressive) Weise seine  Persönlichkeit verliert.
(gepostet auf Facebook am 12.07.2013)



Das erlöste und befreite Ich

erstrahlt im Glanz der vollkommensten Unvollkommenheit. Wo das Überich mit seinem Bewertungssystem wegfällt, ist kein Perfektionsstreben mehr. Da darf ich alles sein, alle Fehler machen, für die ich mich früher gegeisselt und geknechtet habe...  Auch eines dieser Paradoxe...



Gewahrsein

Wenn ich sagte, es sei unmöglich, im Gewahrsein Pläne für die Zukunft zu schmieden möchte ich dahingehend korrigieren: Selbstverständlich ist es möglich, im Gewahrsein Bilder und Vorstellungen hinsichtlich der Zukunft zu entwerfen, es ist nur unmöglich, sie planend auszuführen. Denn im Gewahrsein erkennst du jeden Plan als ein Hindernis, als Widerstand gegen das "Fliessen", christlich: gegen Gottes Führung. In solcher Erkenntnis kann niemand seine Pläne ausführen. Hier übergibst du sozusagen Gott deine Pläne..., das heisst, das Vorstellungsbild, welches dem Zukunftsgedanken unterliegt, wird im Erkennen dessen einfach aufgelöst...
Wenn ich im Gewahrsein bin, bin ich in der absoluten Gegenwart des Hier & Jetzt

Es soll Leute geben, die sagen, dass sie ihre Pläne ausführen könnten, a) weil sie damit nicht mehr identifiziert seien und b) weil es erlaubt sei, auf der relativen Ebene auch den relativen Beschäftigungen  (des relativen EgoVerstandes!)  nachzugehen.
Das ist m. E. ein Selbstbetrug. Wo man seine Pläne plant und ausführt ist man überall, nur nicht im Hier & Jetzt des Gewahrseins.  Das meiste Planen kommt aus dem Wünschen und Begehren und beruht auf  der Unzufriedenheit mit dem was ist . Erkennt man dies, löst sich all dies im Lichte von Gewahrsein auf.
Im Gewahrsein gibt es daher letztlich weder ein Planen noch ein Nicht-Planen.

EinIm  v o l l e n  Gewahrsein gibt es nicht einmal mehr ein Wünschen und Begehren, keine Vorstellungsbilder, kein Planen. Wenn hier  "Entscheidungen" getroffen werden, sind dies  s p o n t a n e  Handlungen, ohne Denken, ohne Planen, ohne Berechnen
Wie ich GeWAHRsein bislang erlebe: als unaufhörliches Erkennen von Wahrheit, als nie endendes Unterscheiden der Geister, ein permanentes Aha!-Erleben oder als "Lichteraufgang"  (Lichter-Aufgehen.)
Wie ich schon  mal sagte, scheint mir das immer noch zum Reinigungsprozess zu gehören, in dem alles Falsche als falsch erkannt und hinausgeworfen wird.
V o l l e s  Gewahrsein heisst auch, dass ich von sämtlichen Identifikationen befreit bin.
Im vollen Gewahrsein gibt es keinen Unterschied mehr zu drinnen oder draussen. Du stehst auf dem "Markplatz" und nichts haut dich mehr raus aus dem "Fels, auf dem "Christus seine Kirche gebaut hat". Es braucht keine  "Rückzüge in die Stille"  - es braucht kein Üben von Meditation mehr. Der Mind ist reprogrammiert und  i s t  meditativ. Das Wogen der Konflikte und des Denkens sind geglättet.  Klarheit, Stille, Frieden, Freude  ist jetzt ständiger Begleitung, egal was um dich herum auch toben mag.



An XY,

Du schreibst:

"Ich finde den Vergleich von Willigis Jäger gut: Der Psychotiker ertrinkt im Ozean, der Mystiker schwimmt.
Das Erleben kann wohl ähnlich sein, aber die Integration erfolgt interessanterweise durch das ICH und das ist, bzw. war - wie er schreibt - gerade bei den Mystikern besonders stark und ausgeprägt."


Ja, genau so ist es. Das Ich bzw. der Intellekt muss stark sein und das Unbewusste in Schranken halten können, bzw. fähig sein, die unbewussten Inhalte, die das Ich zu überschwemmen drohen,  zu deuten und zu verarbeiten. (Das ist auch mit ein Grund dafür, dass ich allen spirituellen Argonauten und "Tiefseetauchern" für ihre Hausapotheke dringend Neuroleptika empfehle. Ja, genau - du hast richtig gehört: Neuroleptika wie Neurocil z.B. kann helfen, in Tiefenprozessen evtl. Überflutungen einzudämmen. Ich selbst habe da ab und an nach eigenem Gutdünken dosiert; 1-2 Tage lang eingenommen und dann ging es wieder.  Im Grunde sind es "nur" die grossen Ängste vor dem Unbekannten, die zu beruhigen sind...

Die Tiefenprozesse kündigten sich immer vorher durch eine innere Unruhe (und Möbelverstellen!)  an, ich spürte förmlich, wie sich die tektonischen Platten in meinem Inneren zu verschieben begannen und ich langsam nach Innen  "umgewälzt"  wurde....  (Ich träumte in solchen Zeiten oft von Vulkanausbrüchen, Feuersbrünsten, Erdbeben... später dann von Wasser...)

Das hat mir nach einigen Malen fast gar keine Angst mehr gemacht, im Gegenteil, ich war bereit für das Unbekannte, denn unbekannt war es mir immer, nie wusste ich, wohin die Reise ging ...
Dennoch habe ich für schwierige Passagen immer Medikamente bereit gehalten, auch wenn ich sie meist nicht brauchte. Die Ängste vor einer psychotischen Entgleisung waren schon da... Aber jeder soll das so machen, wie es ihm seine Schmerzgrenze vorgibt, man muss nicht auf Teufel komm raus "durch" und alles aufs Schmerzhafteste erleiden!!!  Ich hatte keinerlei therapeutische Begleitung, mein "Steuermann"  war mein absolutes Gottvertrauen...

Und immer wieder von Neuem die bewusste Erneuerung des "Neuen Bundes" - die einzige "Zielvorgabe", die ich hatte.

Der "Neue Bund" muss  quasi tagtäglich erneuert werden, erst mit dem  v o l l e n  Gewahrseinseintritt, der Fröhlichen Auferstehung, dem Eischlupf, der Geburt des Schmetterlings ist der Bund unverbrüchlich... salopp gesagt: die Verbindung  s t e h t  ...

PS:  Ganz Ganz wichtig: Ich möchte anmerken, dass Ichstärke  k e i n e  Vorbedingung ist, sondern Ich-Stärke erringt man im Lauf der Individuationsprozesse!!! Das läuft parallel: Der Aufbau eines starken Ichs durch das SELBST im Individuationsprozess und gleichzeitig das Loslassen von allen das Erwachen bzw. Befreiung hindernden Ego-Anhaftungen.

Wäre Ichstärke eine Vorbedingung - wie auch ich früher immer glaubte - würde sich wahrscheinlich kaum ein  Mensch an die Aufgabe der Menschwerdung wagen! Mein Ich war äusserst labil und zerbrechlich,  und wenn ich nicht einen starken Glauben gehabt hätte... wahrscheinlich wäre ich dann jedes Mal, wenn Tiefenprozesse angestanden sind, angstvoll in die Psychiatrie gelaufen: Hilfe Hilfe, Herr Doktor -  Ich werd verrückt!


Weiter sagst du:

"Krishnamurti hat einige gute Ideen, aber er fällt darauf rein, dem Denken die Schuld zu geben. Da fallen ja leider viele rein. Die sollten echt mal in einem Heim für Schwerstbehinderte arbeiten oder einer Station für Demente oder Wachkomapatienten. Dann denken sie vielleicht weiter...."


Dass Krishnamurti das Denken verteufelt hat  -  so weit bin ich früher gar nicht  in den Alten Knochen eingedrungen, dass mir das aufgefallen wäre!

 Na, wenn das wirklich so ist, wieso hat er dann so viele Vorträge vor so vielen intellektuellen Eierköpfen gehalten.. wieso glaubte er, mit Worten etwas erreichen zu können, was er der Meditation absprach?  Sprach er doch hauptsächlich das Denken, den Intellekt in seinen vor allem intellektuellen Zuhörern an.  Ich las einmal, dass er frustriert war, dass niemals jemand durch seine Vorträge erleuchtet wurde...

Es ist eine alte Tradition der Patriarchen aller Religionen und spirituellen (asketischen)  Disziplinen, das Kind mit dem Bade auszuschütten und damit u.a. auch das Denken zu verteufeln.

Aber danke für den Perspektivwechsel: Das gestörte oder eingeschränkte Denken eines Schwerstbehinderten - An ein solches Argument   f ü r   das Denken  habe ich noch nicht gedacht.
Dennoch: Das diskursive Denken ist nur aus nondualer Sicht eine Schranke, die das Erkennen der wahren Wirklichkeit verbaut.



Weiter:

"Wenn ein Kurzschluss erleuchtend ist, dann ist Epilepsie die Lebensform der Zukunft. Lass uns alles weich polstern und alle Messer außer Reichweite nehmen. Ich fände das nicht übel, fast wie in Mamis Bauch."


Ja, Epilepsie galt als eine Heilige Krankheit. Dostojewski hat sie sozusagen geadelt...

Es gab in den 7oigern  eine psychospirituelle Richtung, die misst auch  Psychosen eine Erleuchtungsqualität zu, die ihnen m. E. nicht zusteht. Für mich sind Psychosen so etwas wie Verzweiflungstaten der Seele, die die schmerzhafte Realität nicht länger mehr aushalten kann... Der Verstand ist hier schlichtweg nicht stark genug, den Überschwemmungen des Unbewussten standzuhalten.


Anfängergeist

ist der leere  "nichtwissende" Geist, der an nichts haftet, auch an keiner Erkenntnis und sei sie noch so gross. Die grosse Erkenntnis in der Gotteinung : Mein ICH ist Gott könnte in diesem Geist  gar nicht erst "Fuss fassen", d.h.   vom Verstand als Konzept, (als einen Zustand von Dauer)   - "Ich bin Gott"  - vereinnahmt werden. Im Gewahrsein wird jedes Konzept als solches erkannt und löst sich damit auf.
shitpics.de



Alles, alles dient einander. Und so lieben auch die Deutschen Eichen  ihre Wildsäu'.... :)


Unten vs. oben

Heilung kommt von unten - der "nonduale"  Segen von oben... - das sind nur Beschreibungshilfen. Es gibt weder oben noch unten!  Aber das erkennst du auch erst, nachdem das Oben mit dem Unten vereinigt wurde - besser ausgedrückt: wenn du das Oben mit dem Unten als EINS  e r k e n n s t  .
Der Neoadvaiti kennt keinen Hierosgamos. Er ist ein "gläubiger" Ungläubiger.
Für den scheint keine Notwendigkeit der Integration zu bestehen, z.B. dass aus dem Manne eine Frau und aus der Frau ein Mann werde.



N
och einmal  postet Angelus mir dieses aus  Silentius:
"Gott liebt und lobt sich selbst, soviel er immer kann,
er kniet und neiget sich, er bet' sich selber an."
Der Engel  - hört! - der meint nur dies:
wo du mit Gott so EINES bist,
da bist du gänzlich weg und hin
und weisst nur dies:
ICHBIN



M
acht hoch die Tür, die Tor macht weit,
das Herz macht weit, den Kopf macht frei,
dann kommt der Herr der Herrlichkeit,
in der  Seele Brautgemach,
wo die Geliebte liegt &  lacht.

Der "Herr", das ist der Bräutigam,
der seine Braut zu freien kam,
die Reine Jungfer, die bestimmt
zur Mutter für das Göttlich' Kind...
Der Herr, man nennt ihn  Animus -
der flehlichst seine Muse ruft:
Komm Anima, du Schöne,
komm her an meine Brust.

Mit SEINES  Mundes Kusse küsst
er sie und wiegt die holde Seele,
fernab von Diskord und Querele
schläft sie sanft ein -
denn SEINE Liebe ist
viel köstlicher als Wein.

Der HERR - einst war er auch bekannt
als König Salomon im Land
wo Milch und Honig fliesst
und fliesst es wohl noch heute...
Das war's Ihr lieben Leute.
Im Kampf und im Getriebe
sang ich das Hohe Lied der Liebe...
Wie "Päddy der von Oben" sagt:
Habt Euch lieb!
Euch Guten Tag!



Satan

Satan ist die Kraft, die stets das Gute will und doch das Böse schafft... (Frei nach XY)

Satan, der  Teufel ist das böse gewordene ungeliebte Gute in uns. Zum TEufel wurde in uns  die verdrängte Weiblichkeit, die Göttin. Die verteufelten Urinstinkte. Die verteufelte Natur, das unschuldige Animalische... der Körper.

Satan ist der Verächter der Mater, der Grossen Mutter, der Materia prima, der Anima Mundi. Satan ist der Hass des transzendenten monistischen Geistes auf den immanenten Geist, der Weiblichkeit Gottes.

(Rita Koch hat das sehr gut durchschaut und in ihrem blog in anderen Worten beschrieben.
http://www.ritakoch.net/author/schattenkrieger/)

Alle verdrängten PsychoAnteile in uns, die nicht konform mit den Vorstellungen der Kultur/Gesellschaft gehen...
Der Teufel kommt besonders gerne

im Gewande von Rechtschaffenheit und Moral...