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Sonntag, 15. Juni 2014

Ein Mensch muß strebend sich bemühen, sonst wird kein Gott ihn je berühren.

Hierosgamos



 


Le Cock

Für die Armen Kerls, die sich von meinen Cock-Versen angegriffen und diskriminiert fühlten:  Ich habe darin überhaupt nicht von Männern und Frauen gesprochen. Meine Verse waren allegorisch gemeint und bezogen sich auf einen (spirituellen) Hühnerstall, der sich kleinmütig einem Hahn bzw. dem Hüter des (spirituellen Misthaufens) beugt, der ihnen einredet, sie seien schon Adler...
Neo-Advaita ist für mich dieser Misthaufen und die Anhänger sind die Hühner. Und Fredo ist einer ihrer Repräsentanten. Nur sind ihm seine Anhänger/"Chicks" - vorwiegend Frauen abhanden gekommen; auf meiner Facebookseite nahm er ein paar Frauen wahr  - da hat er laut und kräftig gekräht .... LOL!

Die Bedeutung war zugegebenermaßen nicht für jeden ersichtlich. Muß auch nicht. Der Leser sollte schon versuchen, sich nicht jeden Schuh anzuziehen und sich generell vergegenwärtigen, dass es nicht nur eine einzige Interpretationsweise gibt...  Aber der chronische Suppenhaarsucher sucht sich ja am liebsten die Version aus, an der er sich moralisch am eindruckvollsten emporranken kann! (> Werner)



Hierosgamos

Die Heilige oder die chymnische Hochzeit ist die bewußte Vereinigung  bzw. die Erkenntnis der Einheit von Mensch und Gott, Himmel und Erde, Yin und Yang (dem Männlichen und dem Weiblichen), Shaki und Shiva, Involution vs. Evolution usw.  
Neben dem menschlichen Geschlechtsakt ist mir nur ein abstraktes Symbol bekannt: der Sechsstern



Ego vs. SELBST II.

Das moralitäre  Ego des "spirituellen" Harcore-Gutmenschen kann wie oben schon gesagt, in anderen Menschen nur sich selbst sehen. Was den SELBStverwirklichten Menschen angeht, hat er eine feste Vorstellung, wie der zu sein hat. Die Tugenden bzw. Ausdrucksformen des SELBSt scheinen dem Ego wie ein Laster. (Für die, die meinen, das SELBST sei Leere und habe keine Ausdrucksformen sei gesagt, dass du jenseits von Ego auch noch Mensch bist: In der Einheit erkenne ich mich nicht nur als einen ständigen BewußtmachungsProzess, in dem ich ein Mensch bin , der Gott verwirklicht, sondern auch als Gott, der sich im Menschen verwirklicht. (Evolution -Involution) Als dieser Mensch drücke ich die sog. Seinsattribute des sich SELBST verwirklichenden "Gottmenschen".  (wachsende "allufassende" All-Liebe, All-Weisheit, Allgegenwärtigkeit usw. Dies ist aber dem unaufgeweckten Ego verborgen.  Wer Ohren hat, zu hören und Augen hat zu sehen...

Weitere Beispiele: Den spielerisch-kreativen und respektlosen Umgang mit der Sprache, (allen Klassifizierungen, Definitionen und wissenschaftl. Terminologien/ Kategorien; spielerische Modifizierungen oder Umdeutungen  vorgefundener Begriffe) wird von Kleingeist  - soll keine Beleidigung sein, sondern ist im Gegensatz zum Großen Geist zu verstehen! -  als hybride Willkür und pseudowissenschaftliche Profilierung interpretiert und  die Kosmische Intelligenz, die aus der Einheit von Kopf und Herz stammt, wird als distanzierte kalte Intellektualität empfunden.

Größenwahn nennt das autoritätshörige und sklavisch an Namen und Begriffen haftende Ego  es, wenn man(weil hinter den Namen) sich im Geiste eins mit den sog. Großen Geistern weiß. Und wer sein Licht nicht unter den Scheffel stellt, den klagt das Hardcore-Gutmensch   hybrider Anmaßung, Selbstüberhöhung, Eitelkeit  und dergleichen mehr an.

Der  kleinmütige Glaube des Hühnerstalls/Kollektivs, dass aus dem Huhn niemals ein Adler der Lüfte werden könne steht fest und unerschütterlich. Fliegen? Hey, das hat noch niemand geschafft, sagt der Hüter des Misthaufens. Was, du willst ein Adler sein? (In Korrelation zu dem myth. Bild des Jesus, der gefragt wird: Was, du bist ein König? Zeige uns dein Königreich)

Kikerikiki - Sei nicht so vorlaut...Bau keine Luftschlösser ...Ein bisschen Flügelflattern ist ja recht nett, aber zum Abheben sind kleine Hühner nicht geschaffen -  kräht der Hahn und begräbt das flatternde Hühnchen unter sich: Komm Schatz - komm runter auf den Boden, das ist deine wahre Bestimmung... -  LOL!

Hier gilt es umgekehrt: Was dem Ego ein Laster, ist vor Gott eine Tugend - allerdings nur unter dem transformativen resp. alchimistischen Aspekt der Schattenintegration,  wenn aus Scheiße Gold oder aus dem Teufel ein Engel wurde resp. aus dem Laster eine Tugend... aus der Dunkelheit zum Licht der Bewußtheit.

Wenn ich sage, dass das moralitäre Ego in anderen nur sich selbst sehen kann, meine ich nicht unbedingt die banale 1:1-Spiegelung, z.B. : Weil ich eitel bin, sehe ich in anderen meine eigene (nach außen projezierte)  Eitelkeit. Was häufig auch projeziert wird, ist ein angelerntes Wissen "über" ...



Du bist schon vollkommen - es gibt nichts zu tun?.

Jesus wird gefragt: Herr, was muß ich tun, um in das Himmelreich einzugehen?
"Jesus" antwortet uns gestern wie heute, weil:  Christus ist unser wahres SELBST und unsere Herzensstimme, die wir dann vernehmen, wenn das Herz bereit und still genug ist, um zu hören:

Markus 10:17–30; 12:41–44. Ein reicher junger Mann fragt, was er tun muß, um ewiges Leben zu erlangen.

Lukas 12:13–21. Jesus lehrt durch das Gleichnis vom reichen Mann und ermahnt seine Jünger, nach himmlischen statt nach irdischen Schätzen zu trachten.

Lukas 14:15–33. Jesus lehrt durch das Gleichnis vom Festmahl, daß diejenigen, die ihm nachfolgen, bereit sein müssen, alles aufzugeben.

Lukas16:1–12. Jesus lehrt durch das Gleichnis vom ungerechten Verwalter, daß sie mit der gleichen Begeisterung nach geistigem Reichtum streben sollten wie man den irdischen Gütern nachläuft...

Trachten oder streben - Tatsächlich ist es im Grunde nur die Bereitschaft, die ein Mensch aufbringen muss.. Das einzige Tun ist das (Los-) Lassen, aber bis das versteinerte Herz bereit ist und das Ego seinen Geist aufgibt und von seinen Identifikation losläßt - welch ein Ringen,  ein Kampf auf Leben oder Tod.
Was ich "gemacht" habe? Ich folgte der Devise: Be your own laboratory. D.h: ich beobachtete mein Denken und Fühlen, bis Achtsamkeit und schließlich auch Gewahrsein daraus wurde.

Wem das Herz nur ein wenig aufgegangen ist, der erkennt in den poetischen Bildern der Bibel so überwältigende Weisheit und unergründliche Tiefen, dass es nicht übertrieben ist, wenn man von der Bibel als dem Buch der Bücher spricht.

 

Ramesh Balsekar

Wenn man manchen seiner Anhängern glauben schenken soll, dann wäre das einmalige Erwachen zur Wahren Natur schon die ganze Miete. Erwachen mit dem unausbleiblichen Rückfall in den Alten Adam, in das alte Ego mit seinen Zwängen, Ängsten und allerlei Neurosen würde dann als schöne Erinnerung mit heroischer Resignation bis zum Lebensende zu ertragen sein. So sieht scheinbar der Held des Neo-Advaita aus. Scheinbar. Balsekar selbst sagt aber doch etwas ganz anderes:


Zitat:In seiner Antwort auf meinen Fragebogen zitiert Ramesh einen Satz von dem Zen‑Meister Shen Hui: "Zwischen dem Erwachen und der Befreiung oder Erlösung gibt es einen Unterschied. Das Erwachen geschieht augenblicklich, die Befreiung geschieht allmählich." Das Erwachen, das Erfassen des universellen Prinzips, unserer wahren Natur (aus dem Herzen heraus), geschieht ganz plötzlich; die Befreiung von persönlichen Strukturen als Ergebnis unserer Ängste, Begierden und Kindheitserfahrungen geschieht allmählich. Ramesh hatte zum Beispiel stets eine Abneigung, eine gewisse Angst, vor Publikum zu sprechen. Auf Familienfeiern in großem Rahmen oder bei Geschäftsbesprechungen eine Ansprache zu halten, war ihm ein Gräuel. Zitatende

Aus: http://www.advaita-journal.de/de/volume-1-15/volume-05/begegnung-mit-ramesh-balsekar-und-seinen-erwachten-schuelern/

Ich ergänze dazu: " Die Befreiung von persönlichen Strukturen" inkludiert natürlich auch die Befreiung von kollektiven Programmierungen und gesellschaftlichen Prägungen. Dieser Erlösungs- oder  Befreiungsprozess ist für mich synonym mit  Individuation incl. Schattenintegration.
Bis jetzt habe ich bei Ramesh Balsekar noch nichts gefunden, was direkt gegen eine integrale Spiritualität sprechen würde. Allerdings finde ich es für einen Meister nicht unbedingt erforderlich, die Alten Meister zu zitieren, die eigene spirituelle Erfahrung spricht für sich und aus sich SELBST heraus die WAHRHEIT und braucht keinen unterstützenden Beistand durch einen Großen Namen, wenn man (zu Lebzeiten) selbst schon einen großen Namen hat.

Für mich gilt ganz allgemein: Jemand, der sich selbst einen spirit. Lehrer bezeichnet und dabei häufig die Großen Alten zitiert,  ist noch nicht "fully authorized", d.h. hat m. E. noch nicht die volle SELBSTgewißheit erlangt, die Jenseits von Erleuchtung - param advaita - liegt.

Allerdings spricht es nicht gerade für Ramesh B., wenn es tatsächlich wahr wäre, dass irgend etwas für ihn ein anhaltendes "Gräuel" gewesen wäre. Jenseits von Erleuchtung/Ego ist man auch jenseits von Abneigung oder Vorliebe. (Was nicht bedeutet, dass man nicht mal nervös oder unruhig werden kann.)
Die Berichterstattung der Interviewer oder anderer Anhänger von Gurus sind natürlich auch mit aller Vorsicht zu genießen!



Nytia's Blog:

N:...  "und unsere Vorstellung von dieser geheimnisvollen sog. Erleuchtung ist auch nichts anderes als unsere Vorstellung davon, wie Klasse so eine Rutschpartie auf einer Rutschbahn ist - mal abgesehen davon, dass so eine Rutschpartie sehr viel handfester ist, als dieser angeblich permanente Erleuchtungszustand.
Ich bin erleuchtet, was für ein Witz!"

Ja, das ist wirklich ein Witz  -  wenn auch ein ganz besonders trauriger  - z.B. eine Vorstellung von Erleuchtung für die Erleuchtung selbst zu halten; allerdings ist dieser Witz sogar dann Usus, wenn tatsächlich eine Erleuchtung oder ein Erwachen stattfand, und zwar deshalb, weil es nicht ausbleibt, dass der Verstand aus spirituellen Einsichten ein Konzept bastelt, weil er sich nicht bewußt ist, dasss auch die Erinnerung an seine Erfahrung eine Vorstellung ist... Ein Witz auch, zu glauben, das ungeläuterte  ICH könne erleuchtet sein...
Wirklich witzig finde ich aber,  dass du eine Vorstellung von einer Rutschpartie für "handfester" hältst als die Vorstellung von Erleuchtung - LOL!

Ein trauriger Witz wäre es aber auch, an einen "angeblich permanenten Erleuchtungszustand"  n i c h t  zu glauben... da fehlt es eindeutig am "Rechten Glauben" an Erlösung, Befreiung, Wiedergeburt, abgesehen davon, dass man noch zu sehr an den Worten haftet.

Ein Mensch, der sich SELBST verwirklicht hat dürfte mit gleichem Recht von sich sagen, er sei erleuchtet  wie er von sich weiß und sagen darf, dass er wiedergeboren sei oder er hätte seine wahre Natur verwirklicht.  Dieses Unterschiedemachen ist nichts weiter als babylonische  Wortwichserei...)

Param Advaita  - jenseits von Erleuchtung - ist PermanentGewahrsein, insofern das befreite und erlöste Bewußtsein,  welches sich auf dem Marktplatz der Welt bewährt hat und nicht mehr rückfällig werden kann.  Wenn man das nun PermanentGewahrsein nennt oder Permanenterleuchtung nennt,  - Jacke wie Hose -  jedes Wort, jede Bezeichnung für das SEIN jenseits von Ego ist nur eine Annäherung:  Denn alles, was man darüber aussagen kann, ist paradox und daher nicht eindeutig beschreibbar.  Jenseits von Erleuchtung kann ich nämlich weder sagen, dass ich erleuchtet sei, noch, dass ich nicht erleuchtet sei.  Es gibt gar nichts auszusagen.
und doch...

Ich kann meinen Bewußtseinszustand  negativ oder positiv ausdrücken: Ob ich negativ ausdrücke, indem ich sage, dass ich meinen personalen Schatten konfrontiert und integriert habe oder ob ich es positiv ausdrücke,indem ich sage,  dass ich erleuchtet bin, ist gehupft wie gesprungen.  Und ja, ich könnte jetzt "ich" in Anführungszeichen setzen, weil da Niemand ist, der erleuchtet sein könnte ...mit vollem Recht dürfte - nein müßte ich dann aber auch jedes meiner  Worte in Anführungszeichen setzen. Ich machs mir aber gerne einfach, außerdem spiele ich gerne..... LOL!

Was man also immer hier  Jenseits des Verstandes sagt, es ist wahr und auch nicht wahr.  Dieses Paradox - DAS ist der Witz daran: Dass du gar nichts aussagen kannst. Es ist jenseits von Ego genauso wahr oder unwahr, zu sagen, man wäre erleuchtet als zu sagen, man wäre es nicht.
Ich war unbewußt und ward bewußt, christlich: Ich war tot und ward wiedergeboren. Oder: Ich war krank und Jesus hat mich geheilt ... - das ist zwar nicht "handfest", aber eine wahrere WIRKLICHKEIT als diese gibt es nicht. Aber beweisen läßt sich das nicht, nur anderen Menschen hat man die Freude und die Pflicht zu verkünden, dass diese Wiedergeburt tatsächlich möglich ist.
Param advaita - Jenseits der Erleuchtung BIN ICH Meister. Da beißt die Maus keinen Faden ab! Das einzige Problem ist dein vor-urteilender Verstand, der seine vor-urteilende VORSTELLUNG von MEISTERschaft nicht ablegen kann. GEnau diese Vorstellung ist es, die dich selbst von der Meisterschaft trennt.

Es gibt also kein "Permanentgewahrsein"? Merkwürdig, dass  Du deinen Blog mit Schriften und Zitaten "erleuchteter" Menschen/Meister füllst, denen du die Erleuchtung durchaus nicht abzusprechen scheinst, im Gegenteil... oder waren die alle nur ein bißchen erleuchtet? So dann und wann einmal ein Lichtblick? Gibts also keinen letztgültigen Durchbruch in die Freiheit?
Und Para vidya  - die Weisheit aus dem Ursprung - ist das also  auch nur eine
"vorübergehende Erscheinung?"
Und ja - auch darauf gibts keine eindeutige Antwort... so ist es und so ist es auch wieder nicht.
Nichts ist Alles, Alles ist Nichts.
LOL - Ja wat denn nu?
Weil es darauf keine Antworten gibt, ist alles was bleibt das Schweigen. Oder Lachen.


Zum Morbus Hafiz

Erstmal: der wirkliche Name hinter dem FB-Fake "Hafiz Rüegg" interessiert nicht, da Hafiz genau so eine Metapher ist wie Legion oder Krankheit. Ob es sich bei Hafiz um Fredo, (der seit neuestem unter seinem Real-Namen auf meiner FB-Seite kommentiert) selbst handelt oder nur um einen seiner wenigen Seelenbrüder(-schwestern,  oder vielleicht gar um einen abgespalteten Psycho-Anteil ist mir Jacke wie Hose - die Krankheit ist dieselbe: Der Böse Blick

Der Böse Blick - so  nenne ich einen  BLick, in dessen Fokus sich alles in einen stinkenden Scheißhaufen verwandelt...
Symptomatik: Ursache-Wirkung-Verwirrung , machtgeiles sadistisches Überich, zwanghaft-autoritär strukturiert (Kontrollfreak) , ausgeprägter Minderwertigkeitskomplex, Täter-Opfer-Verwechslung, "Attribuierungsstil",  schwerst co-abhängig, Retterkomplex. Täteridentifikation. Herzinfarktgefährdet. Angst vor Nähe und Hingabe. Kompensiert sein grundlegendes Ohnmachts- und Unterlegenheitsgefühl mit Machtgehabe... (inflationäres Größenselbst)  und Alkohol?
Menschen mit einem sadistischen Überich (internalisiertes Eltern-Ich; ) neigen nicht nur dazu, dieses auf andere Menschen zu projezieren, sondern  neigen vor allem auch zur Sucht, d.h.  Alkohol oder Drogen braucht man zur Betäubung der "inneren Stimme" einer gnadenlosen Kontrollinstanz, der sie niemals etwas recht machen können. Spiritualität? Wenn überhaupt, dann als Flucht...

Der Morbus Hafiz ist ein  im Grunde einsamer, schüchterner und ängstlicher Charakter: er hat Angst, sich zu zeigen, zu öffnen, zu sich selbst zu stehen. Deshalb traut er sich auch nur aus dem Versteck, dem Hinterhalt, der anonymen Verborgenheit  (z.B.aus Fake-Profil) heraus zu schießen. Typisches aufgeplustertes und aggressoridentifiziertes "Tresenschreihals"-Gehabe...nach dem dritten Glas traut man sich...

Heilungschancen schlecht, weil krankheitsuneinsichtig;  solange man seine Projektionen nicht erkennt, leidet man nicht, da läßt man andere leiden... und solange man nicht erkennt, dass man selbst die Geisel seines internalisierten sadistischen "schwarzpädagogischen" "Richters" ist. (Das sog. Stockholm-Syndrom ist nämlich vor allem und primär eine seelische Strukturiertheit.)

Im Weltbild des Morbus Hafiz ist nicht der Mörder, sondern der Ermordete schuldig, d.h. bei  der Täter-Opfer-Konfusion ist man täteridentifiziert, da hält man das Opfer für den Täter und vice versa; wer unliebsame Wahrheiten sagt, ist ein Denunzierer; ähnlich wie früher der Überbringer einer schlechten Nachricht geköpft wurde, wird derjenige, der das Übel benennt und anklagt zum Übeltäter gestempelt.

In der Bibel  (NT) begegnet man dem des Morbus Hafiz in der Geschichte der Heilung des Besessenen von Gerasa. Von diesem Dämon sind wir alle mehr oder weniger besessen,  - in Tiefenprozessen wo es um Schattenintegration geht, ist dies ein Seelenanteil, dem sich wohl jeder Mensch in mehr oder weniger schmerzhaften Konfrontation zu stellen  hat. Es ist m. E. der Hauptwiderstand gegen die Heilung/Individuation.

Der letzte FB-Kommentar - eine Art Publikumsansprache -  von Hafiz vom 11.06.2014 ist unter dem Blogposting "Collected Works of Hafiz Rüegg" zu finden.

(Ich hatte dieses BlogPosting nach der ersten Veröffentlichung für die Öffentlichkeit verborgen, weil ich aber seinem letzten Kommentar entnehme, wie sehr vergeßlich "Hafiz" ist, bekommt er jetzt die Gelegenheit, sich noch einmal oder öfters der Realität seines Stalkings zu stellen..

Ich erinnere ihn deshalb auch noch einmal daran, dass nicht nur ich, sondern mehrere Personen davon betroffen waren, der Grund dafür, dass der Kamphausenverlag mit der  Schließung des Wir-Forums drohte.  Es ist nicht das erste Mal, dass sich "Hafiz" als Opfer darstellt, weil er Aktion und Reaktion verwechselt, d.h. seine eigenen Anteile am Konflikt in keinster Weise wahrnimmt. Er gefällt sich offenbar in der Rolle eines Verrichtungsgehilfen in der Maske eines  Zorro, des Rächers der Erniedrigten und Beleidigten.



Die Symbolik

des keltischen Kreuzes muss man als eine Dynamik verstehen. Die Dynamik des eigenen  Bewußtseins jenseits von Ego, welche sich ständig ändert. Die Schnittstelle oder den Inneren Kreis des Kreuzes würde ich mit "param advaita" bezeichnen.
Param Advaita hat für mich zwei Bedeutungen: einmal symbolisiert es für mich das "Andere Ufer", welches dann erreicht ist, wenn ich Gott um Gottes willen gelassen habe, d.h. Gott bzw. die Konzepthaftigkeit Gottes und aller meiner (spirit.) Erfahrungen erkannt habe. Wiedergeburt auf dem "Pfadlosen Pfad".  (Ich könnte auch sagen, wenn ich erkannt habe, dass die Welt nur als mein "Wille" und meine angelernte Vorstellung existiert.)




Freitag, 13. Juni 2014

Ach, die böse Eitelkeit ...klagt bejammernd sich der Neid




Ken Wilber
Eitelkeit - Vanity

Dass ihn manche Leute nicht mögen, kann u.U. auch damit zusammenhängen, dass er manchen Leuten ihre (pseudospirituelle)  Stimmung versaut: Die Prä-Trans-Verwechslung ist ein Faktum, welches m. E. jeden Sucher erwischt. Da meint so mancher nach Jesu Botschaft "wieder "wie ein Kind" geworden zu sein, dabei ist er in der Hingabe an eine "Höhere Macht" in eine regressive PRÄpersonale Phase abgeschlittert. Das passiert vorrangig in Abhängigkeitsbeziehungen bei Machtmißbrauch des Gurus/Therapeuten: die schmelzenden ozeanischen Einheitsgefühle, die sich in der totalen Unterwerfung und Selbstaufgabe einstellen - I'm in you and you are in me -  beruhen darauf, dass man seinen Willen komplett unter den Willen eines anderen Menschen  gestellt hat, der sich nach dem Motto: Von mir bekommst du nicht, was du willst, sondern was du brauchst, einbildet, zu wissen, was ein Mensch braucht.

Die Gefahr der Regression besteht immer, wenn ein Guru/Lehrer Schüler um sich versammelt, die auf längere Sicht mit ihm zusammen in  einer Community leben. (Siehe auch den Fall  A. Cohen)

Im Zusammenhang mit Innerer-Kind-Arbeit greift man auch gerne wieder zu Stofftieren. Da ist nichts falsches dran, aber hat mit TRANSpersonaler Spiritualität - mit dem befreiten, d.h. göttlichen Kind nichts zu tun.  (Plüschtiere beruhigen das unfreie, weil angepaßte Kind). Ein befreites Kind leidet keinen Mangel und  braucht keine materiellen Ersatzbefriedigungen.
Der regressive Spiri-Kindergarten mit seinen "allzugutmenschlichen" Kindergärtnern (einbeinige spirit. Lehrer & einäugige Gurus)  hat seine Wurzeln darin, dass man zwar das Böse hassen, das Gute aber nicht lassen kann. Solange man aber das Gute nicht ebenso "hasst" wie das Böse wirds nix mit der Evolution des Bewußtseins. Wer ins Fröhliche Jenseits will, muß über beide Pole hinweghüpfen.


Stephen Wolinkskys Buch

Quantenbewußtsein ist ein Übungshandbuch und so etwas brauche ich nicht mehr. Ich schlug das Buch nach Erhalt kurz auf und sofort fiel mein Blick auf das Wort "Dissoziation" im Zusammenhang mit einer Übung, bei der die Dissoziation von den eigenen  Gefühlen direkt eingeübt werden soll. Für den schizoiden Charakter eine gute Möglichkeit, seine Not zu einer Tugend hochzustilieren.
Nach meiner Erfahrung ist das kein Weg, weil diese Art von Hypnose  (Ich bin nicht meine Gefühle, ich bin nicht meine Gedanken, ich bin nicht dies, ich bin nicht das, wofür ich mich oder andere mich halten...) dich aus der Hier & Jetzt-Achtsamkeit beamt und auch  keine Individuation/ Persönlichkeitsentwicklung mit sich bringt, bei der die Gefühle und das Denken von seinen kranken Prägungen befreit werden.  In meiner Erfahrung sind es nur die befreiten, d.h. die authentischen Gefühle, die transzendiert werden können,  - auf diese Weise habe ich ganz ohne Übung ganz von SELBST erkannt, dass ich nicht meine Gefühle bzw. nicht das bin, für das ich mich gehalten habe.



Paradox

"Wenn du dich zu ihm hinwendest, wendet es sich von dir ab."
Das existiert nur für den denkenden und suchenden Verstand, der das Paradox nicht kleinkriegen kann. In der Einheit des Heiligen Geistes Amen ist der Sucher und das Gesuchte eins,  - Nullo Problemos, Amigos!
Er kanns nicht einfach nicht lassen: Der Verstand sucht immer wieder nach Eindeutigkeit...!


Osho

Ich habe mich mal gefragt, wie und ob Osho nach seiner "Letztgültigen Erkenntnis" noch Bücher gelesen hat. Mir schien dies ein Unding zu sein, weil  Input nicht weiter benötigt wird. Es ist aber so, dass die Gabe der Geisterunterscheidung  (param advaita) trainiert bzw. "automatisch" (spontan) angewandt wird, egal, ob die "Reizung" dazu jetzt aus dem eigenen Inneren oder als Output über Medien wie Bücher oder ein spirituelles Schreibforum geschieht - der GEIST will geschärft werden! Da es zu Zeiten Oshos noch kein Internet, also auch keine spirituellen Foren gab, blieben nur die Bücher als Inspiration, um die  Messerchen der Unterscheidung zu schärfen.


News from Nytia's Castle


http://satyamnitya.wordpress.com/2014/06/10/alan-watts-der-begriff-leer-bezieht-sich-nicht-auf-es/#comments
Alan Watts  - wunderbar, besser kann man es nicht ausdrücken!
 Wie auch ich  immer betone: Das Nichts, die Leere bezieht sich nicht auf Gott oder "ES" oder irgendeine Abwesenheit von Vielheit, sondern auf die Bedeutungsleere der Begriffe, der Sprache jenseits von Ego.


Edgar Hofer über Param Advaita

http://www.sein.de/archiv/2012/juli-2012/param-advaita--jenseits-der-erleuchtung.html

Nix dran auszusetzen, ich sehe und sage es wohl nicht wesentlich anders. Was bei  Edgar das Loslassen der "Identifikation mit der NichtIdentifikation" ist, wird bei mir als das Loslassen der Identifikation mit dem SELBST, bzw. Loslassen des Spirituellen Egos erfahren und beschrieben... oder als "Tod Gottes", oder Gott um Gottes Willen lassen ....es gibt soviele Bezeichnungen...
Ich ergänze: Die Menschwerdung Gottes ist durch Individuation/Evolution gegeben, Gottwerdung durch Involution. Beides ist miteinander verwoben und befruchtet einander ohne Unterlaß. Yin und Yang -  ein umfassenderes Symbol gibt es gar nicht für die Trennung bzw. Einheit der scheinbaren Gegensätze und Polaritäten.


Der Neo-Advaita-Kult

scheint das Monopol und die Deutungshoheit bzgl. der Begriffe  Advaita, param advaita usw. zu haben, zumindest was das penible haarspalterische  Fredo-Advaita angeht. ...als hätten sie die Nichtzweiheit persönlich erfunden!

Hierosgamos: Das Ich muß geläutert und somit "gottgleich" werden, um die Einheit von Mensch und Gott bewußt zu erkennen. Im Neo-Advaita scheint es mir, will man den Kuchen essen und behalten. Zumal jene, die Läuterung  (Deprogrammierung) für ein spirituell unstatthaftes Tun und Machen des Egos halten, weil sie dogmatisch daran haften, dass "alles schon (in Vollkommenheit) da ist" und nichts verändert noch verbessert werden könnte.

Da wird m. E. sehr vieles verwechselt: Das einzigste, was weder verbessert noch verändert werden sollte, ist das Ego selbst. Das spirituelle Ego, welches sich z.B. mit asketischen Enthaltsamkeitsübungen knechtet, wie nicht zu werten oder vorzeitiger Wunschverzicht, Aufgabe von Plänen und Erwartungen, usw. betreibt damit unbewußt eine Ich-Kosmetik, eine Ich-Verbesserung insofern, als man ein besserer, ein guter Mensch werden will.  Das sind alles spirituelle Fallen, in die m. E. grundsätzlich jeder reintappt, dessen Achtsamkeit resp. Gewahrsein noch nicht "steht", weil nur Gewahrsein die Geister (Selbst vs. Ego) unterscheiden kann.

Tatsächlich muß nichts verändert noch verbessert werden, allerdings sollte man dies ERKANNT haben, statt als einen Glaubenssatz aus Büchern oder anderen Medien zu übernehmen.  Erst wenn das Auge des Gewahrseins genügend geöffnet ist, kann man SCHAUEN und erkennen, in welche Falle man getappt ist. Nur Gewahrsein läßt mich  die Wahrheit meiner IchIdentifikationen schauen - niemand anderer kann mir das sagen oder zeigen, denn es gibt m. E. keine Möglichkeit, n i c h t  in diese Falle des "gutmeinenden Machens" zu geraten. Niemand, auch kein daherkommender Karle Renz, der dir sagt: Du bist schon vollkommen, es muss nichts getan werden usw.  kann dir die Notwendigkeit der eigenen EIN-SICHT oder dieser "Letztgültigen Erkenntnis" abnehmen! Alles andere wäre einfach nur eine weiterer Glaubenssatz, eine gefundenes Fresschen fürs Ego und Alibi für spirituelle
Dass es Nichts zu tun und zu machen gibt, kann deshalb m. E. auch nur der erkennen, der genug gemacht und getan hat.

Der Advaita-Kult aber scheint mir eine Gemeinschaft der "Gläubigen", die die Faulheit zu ihrem Götzen erhoben hat.
Meines Erachtens wird hier wieder einmal mehr die transpersonale mit der personalen Ebene vertauscht. Tatsächlich sagt die Letztgültige Erkenntnis, dass nichts getan werden muß oder kann dass hier, jenseits von Ego, alles, was da getan und gemacht werden muß, absichtslos getan wird. Wie Laotse sagt: Ein Tun ohne zu tun... Wie bei jeder geistigen (vertikalen) Erkenntnis/Weisheit übernimmt sofort der lineare  Verstand und macht daraus ein (zu missionierendes) Konzept, das heißt, was er den Menschen zur Nahrung anbietet sind Steine statt Brot.
Die pervertierte ARt, den Himmel auf die Erde zu holen, ist nämlich die Vertauschung der Ebenen d.h., dem Ego eine Weisheit als Futter anzubieten, was es nur als transformiertes Ich von SELBST erlangt.
Es gibt nur eine WAHRHEIT und das ist das SEIN und die WAHRHEIT im Fokus des "eigenen" Gewahrseins.



 Das Ego

kann nichts anders als sich selbst in anderen Menschen sehen, d.h. das unbewußte Ego kann nichts als Ego sehen. Das Ego ist nicht fähig, einen SELBSTverwirklichten Menschen als das zu sehen, was er ist. So wird von ihm das wahre SELBST und seine Attribute als Egoeigenschaft (abge-) gewertet, z.B. wird in der SELBSTgewißheit jenseits von Ego eine ichhafte Selbstüberhöhung gesehen. In die Unerschütterlichkeit und Unverletzlichkeit des SELBST wird Abgebrühtheit und Kälte projeziert. SELBSTliebe wird als egozentrische Selbstverliebtheit gebrandmarkt...Statt Angstfreiheit und  "Hohen Mut" sieht der unbewußte Mensch nur  Hochmut und Arroganz, aus dem jenseitigen Humor wird Häme und aus der unver-schämten SELBST-Darstellung wird Eitelkeit, aus der jenseitigen Unpersönlichkeit wird von ihm Distanziertheit oder Unmenschlichkeit herausgefiltert. usw.

Dem Ego fehlt die Unterscheidungsgabe des wahren SELBSt und so hält es den Engel für den Teufel und verwechselt das Wahre SELBST mit dem inflationären Größenselbst des Ego. Es ist sich tragischerweise nicht bewußt, dass es mißverstehend  nicht nur außen, sondern auch im eigenen Herzen genau das verurteilt und kreuzigt, was es für sich am allersehnlichsten erwünscht: Sein Wahres SELBST. Christlich ausgedrückt wird hier Christus gekreuzigt.

Ursache ist natürlich die Unbewußtheit und vor allem die SelbstUNTERschätzung, was ein narzißtisches grandioses Größenselbst keineswegs ausschließt.


Notiz

zu Alfred B's Kommentare auf meiner Facebookseite:

https://www.facebook.com/notes/monika-schulte/hafiz-is-back-sein-name-ist-legion/637428116348661



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"Zwischen dem Erwachen und der Befreiung oder Erlösung gibt es einen Unterschied. Das Erwachen geschieht augenblicklich, die Befreiung geschieht allmählich." Shen Hui

Samstag, 31. Mai 2014

Der Lotus aus dem Kacktus sprießt erst wenn das Kind geboren ist - la la la

Collage byME





Weihnachten hat's nie gegeben


heißt ein Buch von Andreas Müller. Ist das wahr?   Na ja, ich habe schon mit 6 Jahren aufgehört ans Christkind und den Nikolaus zu glauben...lol!
Was bedeutet also dieser BuchTitel eigentlich? Was versteht er unter Weihnachten? Dass es die Geburt Christi niemals gab? Soll ich mir vielleicht das Buch kaufen, um ein richtiges fundiertes Urteil abzugeben?
Nein, natürlich nicht,  dieses Buch werde ich mir nicht kaufen, es geht ja nicht darum, was A. Müller unter Weihnachten versteht, sondern, was sich angesichts dieses Buchtitels spontan in mir regt.
Außerdem: jemand, bei dem so etwas wie "Einheit erscheint" - in welcher Form (?) dies auch immer so (er-)scheinen mag - traue ich nicht über den Weg...lol.
Einheit erscheint...grübel... verdammt, immer diese exklusiven Neo-Advaita-Begriffskoketterien ... tzzzz...
Nun, wer die Einheit der Gegensätze und Polaritäten erkannt hat, wäre er m. E. auch in der Lage, sein Advaita in die christliche Terminologie zu übersetzen. Denn was sonst "erscheint"  i n  der Einheit, wenn nicht auch die Einheit aller Gegensätze u.a. eben auch die Einheit aller Religionen in ihrer Essenz. Tut er das in seinem Buch? Wahrscheinlich nicht, denn dann hätte er möglicherweise einen anderen Titel gewählt, z.B. "Weihnachten ist JETZT."
Weihnachten (Geburt des Royal Anarcho-Childs) Ostern (Auferstehung)  natürlich auch, Pfingsten (Herabkunft des Hl. Buddhageistes) - alles ist Einheit. JETZT.


Einheit

Einheit kann m. E. als solche nicht "erscheinen". Einheit kann höchstens als Gedankenkonstrukt, als Vorstellung erscheinen... Einheit IST einfach. Einheit ist meine Wahre Natur, mein EINHEITliches oder besser gesagt: vereinheitlichendes (Achtung Verb!) Bewußtsein, auch Gewahrsein genannt. Im Gewahrsein aber "erscheint"  keine Einheit, es sei denn als "aufscheinende"  Erkenntnis der Einheit aller Gegensätze oder der Auflösung der mich begrenzenden Glaubenssätze/ Kategorien und Klassifizierungen. Ist das jetzt klar? Nein? Wahrscheinlich nein...
Junge Junge, schuld daran ist dieser babulöse WahnWortWix - daran geht die Welt zugrunde...La la la. ICH BIN ein Verb...

Fazit: Weihnachten hats letztlich deshalb nicht gegeben,  (Tetralemma, Position 5)weil es keine Sprache gibt, die WIRKLICHKEIT beschreiben könnte, weil der Begriff Weihnachten aus der überpersönlichen Perspektive ein ebenso bedeutungsleerer Begriff ist wie das Wort Arschloch, LOL! ...wie alle Wörter. Und deshalb ist es ein ebensolches Unding, zu behaupten, Weihnachten habe es nie gegeben, denn alles, was ich sprachlich formuliere ist aus der "göttlichen" Sicht eine Unwahrheit...LOL
Ich aber darf formulieren, wie ich lustig bin, solange ich nicht dran glaube...LOLOLOLOL... Dir zum Trost: Du natürlich auch, auch wenns dich gar nicht gibt...LOL.

NICHTS NICHTS GarNICHTS hat es jemals aus dieser Perspektive gegeben. Kein Weihnachten, keine Auferstehung, kein göttliches Kind, kein Unterbewusstsein, keine Mystik, keine Geschichte, kein "Leben" - nüscht davon gibt es.
Alles, was die Sprache auf dem "Hinweg" als Entwicklung  (Evolution) und Weg beschreibt, ist null und nichtig und völliger Blödsinn aus der involutiven Sicht des "Rückwegs". (Natürlich "entwickelt" sich nichts, es ist der Gewahrseinsfokus, das sog. Dritte Auge, das sich kontinuierlich in die geistige Dimension erweitert, dieser Vorgang ist jedoch nicht beschreibbar! Das Auge kanns sich nicht selbst sehen.)
In dieser Erkenntnis, dass es kein Wort gibt, welches die WIRKLICHKEIT jemals beschreiben könnte, gibt es nur Schweigen. Oder Lachen.
Und doch, ich werde solange nicht aufhören diesen bekloppelten und entkoppelten BewusstseinsZirkus zu beschreiben, bis sich meine Sprache nicht nur erkenntnismäßig, sondern auch praktisch auf den Urlaut reduziert hat:  la la la  - (andere sagen Dada dazu) -  wenn ich mir hier eine kleine unbotmäßige Spekulation erlauben  darf... ich bin so frei...

Nochmal: Mich interessieren die Personen/Autoren hinter ihren Texten grundsätzlich nicht, ich beziehe mich meist nur auf das, was ich lese. Dazu kommt, dass ich  bzw. "ES"  dem Gelesenen spontan die Bedeutung gibt: Wichtig ist, was  i c h   verstehe, nicht was von den Autoren gemeint ist.. Personen sind auch insofern nicht wirklich WIRKLICH, weil ich sie nicht kenne und weil ich mir nun schon seit langem bewußt bin, dass die "Person" hinter ihrem Namen nur eine Vorstellung ist  - ein Bild, welches ich nicht ernst nehme - und deshalb nichts mit der WIRKLICHKEIT gemein hat. (Der Egomind drückt auf alles seine voreingenommenen und vor-urteilenden Vorstellungsbilder, das gilt auch für die Leute, die man persönlich zu kennen glaubt.)
Ja, und natürlich dient mein Schreiben rein SELBSTbezüglich nur zu meiner eigenen Klarheit resp. zum "Wohlgefallen des Herrn". Wenn du, der Leser, meine Worte glaubst oder auch nicht -  du hast in jedem Fall ein Problem...LOL!
Dies ist die absolute Wahrheit, auch wenn sie nur Stückwerk ist - Was bleibt? Lachen.  LOL.



Wissen vs. WEISHEIT

Jeder von uns hat den Kleinen Professor in sich, das Besserwisserlein, welches überzeugt ist, alles besser zu wissen und die Welt besser erklären zu können als andere. Den soll man jedoch nicht exorzieren, sondern bitte freundlich in den Arm nehmen.
Der Wunsch oder das Bedürfnis, etwas Besonderes zu sein, ist ebenso legitim.  Es sind im Grunde ja immer bestimmte Menschen, für die man etwas Besonderes sein möchte. Der Hintergrund ist wie immer Mangel, z.B. nicht gesehen, gewürdigt, wertgeschätzt zu werden, Ursprung ist wohl der Mangel an Zuwendung in den frühen Kinderjahren...
Und dann darf man bitte nicht vergessen: Es gibt tatsächlich Menschen, die mehr wissen als andere. Menschen mit einem breiten Wissens- und Erfahrungshorizont, der ihnen eine Menge an Weltwissen- und Weltklugheit vermittelt hat. Neugierige und wissensdurstige Menschen, die viele (Sach-)Bücher lesen, wissen nun mal mehr als die Menschen, die keine Bücher lesen. Aber da hat das Ego mancher Menschen große Schwierigkeiten, dies neidlos anzuerkennen.
Der Minderwertigkeitskomplex...


Ingwer-Marmelade

2 große Granny-Smith-Äpfel grob und den Ingwer (ich habe ein ca. 10cm und 2fingerdickes Stück genommen)  fein raspeln, Saft einer großen Orange hinzufügen. In einem Topf mit Gelierzucker (1:1) aufkochen und 5 Minuten kochen.
Kleingehackte und geröstete Mandeln kann man, muss man aber nicht dazugeben. Ich selbst bestreue meine Marmeladen- oder Honigbrote immer gern mit gehackten gerösteten Mandeln oder geröstetem Sesam-Samen. Schnapsgetränkte Rosinen passen übrigens auch ganz gut in die Marmelade. Hmmmmmm.....


Aus Nytias Blog:


Zitat von Hans Vaihinger:  "Handle, als ob du der Handelnde wärest, mit dem Wissen, dass du nicht der Handelnde bist."
He he he - ein schönes Paradox. Denn:  So einer Aufforderung kann man natürlich gar nicht nachkommen, solange man mit Ego identifiziert ist. Der Eigenwille läßt sowas gar nicht zu - mit oder aus dem  W i s s e n (des Verstandes?)  zu handeln, dass man nicht der Handelnde ist, ist - aus spiritueller Sicht -  schon mal ganz daneben. Du kannst es nicht tun, du kannst dies nicht machen.
Nicht das Wissen dar ü b e r  , sondern allein das bewußte SEIN, in welchem du mit dem Handelnden (Ego)  nicht identifiziert bist,  ist Handeln "als ob" (dieser Begriff ist auch nur annähernde Beschreibung).

Jenseits von Ego - wenn das Kind geboren ist - dann brauchst du keine Aufforderung, dann  b i s t du der handelnde Nichthandelnde. Du bist dir BEWUSST, alles, was du sagst und tust ist Schauspiel, "tun als ob"... Handeln, als handelst du nicht... d.h. Absichtslos geschieht alles, wie es christlich jargoniert heisst: nach dem Willen Gottes. Was immer ich tue oder sage, geschieht einfach, das heisst: spontan. Spontan heißt: ohne Absicht, Plan oder Willen, aus dem Ursprung - was immer das auch ist. Dieses Als-ob-Handeln ist eine Quelle ständiger Heiterkeit... lol. In dem Vertrauen, dass mir nichts fehlt und ich nicht "fehlen" kann, was immer ich auch tue.
Ursache und Wirkung ist als gedankliches Konzept immer noch präsent, wenns denn gebraucht wird oder mich irgendetwas dazu zwingt, daran zu denken , - ansonsten fehlt  mir der Glaube daran...lol! Alle Konzepte landen  im Orkus des Nichtwissens.

Handle so, als ob...das klingt wie eines der 10 Gebote: Du sollst...Man sollte derlei  Aufforderungen weit besser wie eine Verheißung, ein Versprechen lesen: Du  w i r s t  handeln, als ob es keinen Handelnden gebe - dann nämlich, wenn du deine Wahre Natur WIRKLICH verwirklicht hast: Param advaita.


Das "Die Scheiße bleibt"-Dilemma

Die Scheiße bleibt nur solange das Kind nicht geboren ist. Entgegen Andreas Müller's Titel (oder gar Glauben?), es gäbe kein Weihnachten, gibt es  - christlich ausgedrückt - die mystische Geburt des göttlichen Kindes in unserer Seele. Weihnachten ist nur ein schwaches aufs Soziale (Familie) erniedrigtes und kommerziell mißbrauchtes Symbol für das Geheimnis der geistigen Wiedergeburt.

Wenn das Göttliche Kind dann geboren ist,  - param advaita, im Bewusstsein des Nichtwissens - ist es unmöglich, einen solchen Satz wie "Macht euch keine Sorgen, die Scheiße bleibt" auch nur zu denken, geschweige denn, dass man daran glaubt!
Das scheint die Krankheit des Neo-Advaita zu sein: Einerseits sich von jeglichem Personsein denkend (!) zu dissozieren und andererseits das Elend und Leiden der Person als unumgänglich und  "niemals aufhörend"  -  als Glaubensbekenntnis abzufeiern  und  zudem auch noch zu missionieren.  Das ist eine wahrhaft verrücktmachende  Double-Bind-Falle.
Zur Lösung der Entweder-Oder-Problematik wäre unbedingt das Studium des Tetralemma zu empfehlen. Die praktische Anwendung geschieht später ganz von SELBST: param advaita


Gewahrsein:


Neulich habe ich sämtliche Synonyme für Gewahrsein aufgelistet, die mir einfielen, zwei habe ich vergessen: Buddha und Gott.


Das ist das Dilemma

aller Erwachten: Dass man glaubt, jetzt hat man ES. Dabei hält man die Vorspeise für das Hauptmenü.
Andreas-TV: Für Andreas Müller ist alles, was es gibt, sein Hier und Jetzt vor dem Computer??? Da "erscheint" ihm Sitzen, Denken, Fühlen , der Raum, das ganze Drumherum. Er sagt: Das ist alles, was es gibt.
Das stimmt und stimmt auch wieder nicht.
Es stimmt, insofern jemand noch rein äusserlich orientiert ist, sobald aber die Wendung nach Innen geschehen ist  (christlich: Umkehr)  und der Kontakt zur geistigen Quelle allen Seins hergestellt ist, findest du in dir das ganze Universum: ICH BIN alles, was ist.
Vielleicht hat Andreas ein Erwachen erfahren? Kann sein... aber dann er leckt er wohl  immer noch an der Vorspeise.
Es ist zwar äusserst wichtig, nach dem Erwachen,  (wenn man wieder ins alte Ich zurückgekehrt ist) Achtsamkeit zu praktizieren, indem man sich immer im Hier und Jetzt verankert - diese rein körperliche Anwesenheit aber als "Alles, was ist", zu bezeichnen, ist ein tieftrauriger Irrtum.
Erwachen ist erst die Initiation, die Wendung nach Innen dauert seine Zeit und wird von der Achtsamkeit vollzogen. Wendung nach Innen  geht über die Selbstannahme in jedem Augenblick und bedeutet letztlich den Schritt über die Schwelle des Unbewussten; Tiefenprozesse... Individuation, Schattenintegration. Erlösung - Befreiung - Erfüllung. Und letztlich wird das "göttliche Kind" geboren. Param advaita: Erfüllung. Und dann, dann interessieren dich die äusseren Dinge überhaupt nicht mehr - du bist mit Ego, Zeit und Raum nicht mehr identifiziert und alles, was du hast, das hast du innerlich: das Reich Gottes in Dir!

Der Andreas M. lief mir vor  ca. 2 Jahren videomäßig schon einmal über die Linse, damals lachte er mir zuviel, heute scheint er mir arg schweigsam,  - notgedrungen wohl, denn seine Video-Satsangs sind wie es ausschaut, nicht gerade wild frequentiert. Na ja, wer will auch ständig hören, dass er nichts weiter hat als den Arsch unter seinem Stuhl und den Computerbildschirm vor den Augen...Auch wenns ja "einerseits" stimmt, einen kleinen Hoffnungsschimmer haben die fragenden Sucher allemal verdient! Auch seine Ausdrucksweise ist nicht sehr besucherfreundlich - wer das Neo-Advaita-Konzept nicht kennt, wird wohl schnell entnervt aufgeben...



Nichtwissen

Ich habe mich einmal - aus der personalen Perspektive gesehen -  so ausgedrückt, dass ich davon überzeugt wäre, dass es andere Meister gibt, die mir weit vorausgegangen wären. Das ist nicht ganz richtig bzw. nicht wichtig. Denn in Wahrheit kann ich  - aus der transpersonalen Sicht  (Nichtwissen) gesehen - von anderen Meistern nichts wissen. Was ich von ihnen weiß, weiß ich aus Büchern... Auf der nondualen Schiene ist man ja nicht mit Individuen vereint, sondern man erkennt sich im selben GEist vereint. und In diesem vereinten GEIST gibt es keine anderen (Meister)  keine Namen und auch keinen Weg, auf dem sie mir vorausgegangen wären. Und wenn ich sage, wir sind eines Geistes, dann stimmt dies auch nicht, weil es kein "wir" gibt. Unbeschreibbar.
Übrigens "bewegt" man sich  nicht auf der nondualen Ebene, wer sollte sich denn da wo bewegen? Mein Astralleib? Auch von dem weiss ich nichts.  - Ja, warum erwähnst du ihn dann überhaupt, wenn du nichts weißt vom Astralleib? -  Berechtigte Frage... LOL!
Es geht rein nur um das Erkennen.

Weder der Placebo- noch der Noceboeffekt

haben bei mir eine Wirkung.  Meine Gedanken haben ihre Kraft verloren, ihre Wirkung auf mich, meinen Körper und meine Befindlichkeit auszuüben. Früher konnten mich positive und negative Gedanken (Annahmen, Überzeugungen, Befürchtungen usw.) krank oder froh machen. Heute tun sie gar nichts mehr, wenn solcherlei Denken überhaupt auftaucht.

"Sticks and stones may break my bones, but words (names) can never hurt me", ein Spruch, den ich früher so unglaubwürdig-anmaßend trotzig fand, ist tatsächlich zu meiner Wirklichkeit geworden.
Aus diesen Gründen ist auch das Fernsehen so "langweilig" geworden, wenn das Wort Langeweile es ausdrücken könnte, dass nichts mehr so richtig an mich rangeht.
Dennoch nehme ich Emotionen wahr und so registriere ich auch  diese unangenehm-schrille  Emotionalisierung der Sprache, die man im Fernsehen seit einiger Zeit beobachten kann. Hochdramatische Tonlagen, Nachrichten im atemlosenTonfall einer  Klatsch- oder Märchentante  z.B. im Stile der ansonsten bestimmt sehr netten Mittagsmagazinmoderatiorin und Kinderbuchautorin Katja Burkard  beherrschen immer mehr die bislang eigentlich recht neutrale Berichterstattung in ARD und ZDF. Dieser empört-betroffene Tonfall: Stellen Sie sich mal vor...  Ist denn das die Möglichkeit... fällt in die Kategorie angepaßtes Eltern-Ich (TA) und passt sehr gut in das allgemeine Bevormundungsbild, welches allüberall immer mehr zutage tritt. Vorkommnisse, die man früher nur kurz erwähnt hatte, bekommen heute eine Sondersendung und werden in den Rang welterschütternder Ereignisse hochgejubelt. Aus dem Bergwerk Unglück in der Türkei wird ein "Massaker"... Aber man darf guter Dinge sein, denn auch dies geht vorüber: irgendwann kippt alles in sein Gegenteil um und aus dem Drama wird eine Komödie.. Soap-Opera.
Der Amerikaner meldete gestern einmal mehr seinen Führungsanspruch in der Welt.  Es ist nicht zu übersehen: Die Emotionalisierung der Medien ist ein weiterer Aspekt der globalen Amerikanisierung.
Obama  in Westpoint-  Dieses Gesicht, welches gestern in der Militärakademie Westpoint an den Kadetten vorbeimarschierte... diese Mimik, sehr verspannt, sehr unter Druck... Führungsanspruch? Der Tiger hat offensichtlich keine Zähne mehr.
Auch Obama scheint dem Rat  Hans Vaihingers zu folgen: Tue so als ob... allerdings  in der Schattenversion. LOL.
Die Kaiser sind allesamt nackt und  sowohl Putin als auch Obama leiden unter massivem Realitätsverlust.
Ja, als Obama zum ersten schwarzen Präsident gewählt wurde, da bekam ich noch Gänsehaut, ich hielt es für ein gutes Omen, an den ObamaMessias habe ich allerdings nie geglaubt. Charisma war mir immer schon unheimlich. Seit Herbst 2011 habe ich die Politik kaum weiter verfolgt, bis jetzt... heute habe ich ein bisschen im Internet geschmökert: nichts Neues unter der Sonne.
Das war mein heutiger Ausflug in die ScheinWelt der Politik,  - solange man nicht dran glaubt, ist es Entertainment pur, LOL! Puck Futin? Oooch neee... die waren beide mal sehr sexy...


Ramesh Balskekar

Um mir ein eigenes Bild von Ramesh Balsekars Lehren zu machen, hatte  ich mir bei Amazon das Buch Erleuchtende Gespräche bestellt, bis jetzt ist es noch nicht zugeschickt. Möglicherweise habe ich einen Fehler bei der Bestellung gemacht. Also schaute ich jetzt mal nach einer PDF und siehe, ich wurde fündig, leider nur 24 Seiten, aber  es reicht, um mal ein Gerüchle - vielleicht gar einen Duft der erhabenen WEISHEIT (Para Vidya) -  zu erhaschen:
http://bilder.buecher.de/zusatz/26/26260/26260203_lese_1.pdf
The Wisdom of Balsekar.
Ich werde dem Meister auf den Zahn fühlen, vielleicht  ist es nur eine neue Heilige Kuh, die geschlachtet werden will, vielleicht auch nicht...Jedenfalls ist die Wiedergabe seiner Lehren durch manche seiner Anhänger mir zu abstrus, um wahr zu sein.
Deutscher BuchTitel: Kein Weg. Kein Ziel. Nur Einheit.
Die Widmung im Buch lautet:
Für alle Menschen, die zu ernsthafter Suche der Wahrheit aufgerufen sind.
Aha - und schon sind alle die  Schwätzer widerlegt, die behaupten, im Neo-Advaita gäbe es überhaupt keine Suche insofern sich jede Suche erübrigen würde, weil nichts getan werden könne.  Das Ego ist per se außenorientiert und wird daher per se im Außen so lange suchen, bis die Achtsamkeit auf die Selbsterforschung es über die Schwelle des Unbewußten - nach Innen bringt.

Tja, und eine "Wahrheit" gibt es bei Ramesh B. auch, die gesucht und gefunden werden soll. Prima! Denn dass es WAHRHEIT gibt, wird ja auch gerne angezweifelt von den Gläubigen Neo-Advaita-Nondualisten, die i.d.R. den Ochsen  h i n t e r  den Pflug zu spannen pflegen und quasi aus dem "Hinterhalt" heraus ihre zu trockenem Wissen geronnene Erfahrung missionieren. (Wenn überhaupt jemals eine eigene authentische spirit. Erfahrung vorgelegen und man einfach gläubig übernommen hat, was Ramesh u.a. schreiben und sagen.)
Aber ist schon beruhigend zu wissen, dass nicht alle Anhänger Balsekars das Pferd von hinten einspannen.


Die WAHRHEIT ist "subjektiv"

jenseits von Ego. Auch dieses Wort "subjektiv" ist wie alle Worte, die das Unbeschreibliche beschreiben wollen,  nur Annäherung, denn in Wahrheit ist die WAHRHEIT  von solch absolut subjektivster Objektivität (Neutralität), dass man sie nicht beschreiben kann. Die Subjektivität jenseits von Ego hat nichts mit der üblichen persönlichen Subjektivität  zu tun, die allgemein und zumeist abfällig als typisch weiblich gilt.
So wenig wie das neutrale Gewahrsein etwas mit der neutralen Sachlichkeit (Objektivität)  der Person/ EgoMinds gemein hat.
Der Unterschied liegt wie bei allem in der Qualität vs. QUALITÄT.


Zu Ramesh Balsekar 2

Ich lese weiter, er hat seine Lehre, sein Upanishaden-Konzept von anderen übernommen (Shankara, Ramana Maharshi, Nisargaddatta).
Ich lese weiterhin, dass er Essais über Selbsterforschung schrieb, was wieder gegen die Auffassung mancher seiner Anhänger spricht, die meinen, es müsse nichts getan werden. Selbsterforschung beruht auf oder  i s t  dasselbe wie  Achtsamkeitsübung.
 Aha, und Balsekar  machee "absolute Aussagen" - so etwas scheint es ja für einiige auch nicht zu geben.
Balsekar hat selbst Bücher verfaßt. Das erfordert ne Menge Absicht und Planung  und spricht wider den Geist der Spontaneität. (Oder nehme ich es mal wieder "zu genau"?) Aber vielleicht hat er einfach nur geschrieben, so wie ich meinen Blog schreibe, spontan, was ihm einfiel  und man hat es dann in ein Buch umgewandelt...

Nach seinem Rückzug aus dem Berufsleben (Direktor der Bank of India) wurde er zum Übersetzer Nisargadattas, d.h. er übersetzte live und vor Ort die Reden Nisargaddatas von Mahrati ins Englische. Nach 3 Jahren dieser Tätigkeit habe er volles Verständnis des Advaita erlangt und erhielt vom Meister den Auftrag, selbst als Lehrer  zu wirken.
Seine Lehre bzw. seine ersten Bücher  seien  inspiriert von "Nisa", Ramana Maharshi, später Terence Gray (Pseudonym WeiWuWei), Chan-Buddhismus, Taoismus. (Alles laut  Alan Jacobs im Vorwort) Des weiteren habe er sich ausgiebig mit Neurologie und Quantenphysik und abendländischer Philosophie beschäftigt. Wobei seine eigene Erfahrung natürlich nicht zu kurz gekommen sei.


Alles Paletti - alles bleibt Scheiße!


Alles bleibt Scheiße, sagt Patrick Aigner und meint es so!
Alles Paletti, sagt Nytia und meint es auch so? Bei Nytia ist mir nicht immer klar, wie er etwas meint. Er ist gerne ironisch.

Es ist mir aber wie schongesagt  Jacke wie Hose, wie jemand  seine Worte  m e i n t  - es gilt nur eins: ICH BIN so FREI, dass ICH die Worte aufs Erste, d.h.  s p o n t a n  und ohne nachzudenken  - also rein SELBSTbezüglich auffasse. Das hört sich für den Egomindverstand natürlich völlig ichbezogen und rücksichtslos an, auf die Person des Sprechers oderSchreibers absolut keine Rücksichten zu nehmen und nur das rauszuklauben, was mir gerade zur Gefälligen Bewußtseinserweiterung dient  (Synonym: wies dem Herrn gerade wohlgefällig ist, lol!) Ähnlich wie das Gemeine Ego auf Reizworte zu reagieren pflegt, spielt der Zusammenhang, in dem deine Worte mir erscheinen, absolut keine Rolle. Wie ein Kind... So läuft das Spiel.
Das ist Freiheit!... also nicht so persönlich nehmen, wenn ich mir die Freiheit nehme, auf deine ehrenwerte Person   - nicht immer, aber meistens   - nicht die Rücksicht zu  nehmen, die du von mir erwartest; nicht böse sein, wenn ich nicht auf das reagiere, was du meinst, sondern auf das, was ICH deinen Worten  "mutwillig" entnehme....ääähm, mal ernsthaft und ganz unweiblich ausgedrückt:
Sei rischtisch böse - sei TOTAL böse! NOW!


Erwachen

geschieht  bedingungslos. Es bedarf keiner Veränderung deiner Lebensführung oder sonstiger Bedingung. Das Erwachen selbst jedoch verändert alles!
Die Scheiße "bleibt" nicht. Jetzt fängt die Scheiße erst richtig an  - wenn man es zuläßt und nicht an seiner Erwachenserfahrung haften bleibt und für den Rest seines Lebens die  Vorspeise für die Hauptspeise hält - und hört erst param advaita - jenseits von Erleuchtung auf.
Wie ich schon sagte, schließe ich mich der allgemeinen Definition von Erwachen an. Ein Augenaufschlag mit anschließendem Rückfall ins Alte Ich. Erwachen als Initiationszündung. "Berufung".
Zur Wahren Natur zu erwachen ist keine Seltenheit... viele sind berufen, wenige auserwählt, den ganzen Weg zu gehen. Param advaita: Ground Zero - The point of no return.


Freitag, 16. Mai 2014

Von Linji und anderen Leuten will ich dir gern die Schriften deuten...




Das Denken

dem einen ists ein wilder Aff',
dem andern Kerl ist es ein Feind.
Gedanken werden dir erst schlaff,
Wenn du in dir bist ganz vereint.

Darum lasst die Patriarchen toben
Was sie auch zusammenknobeln,
Ist nicht der Weisheit letzter Schluss,
mir fehlt hier klar der Musenkuss.

Zu weiden auf der Grünen Au,
Gib dich der Göttin Chaos hin,

Denn nach allgemeinem Sinn
Hat das letzte Wort die Frau.

Willst du den Morgen vor dem Abend loben,
GREIF NICHT EIN -.
und laß die Affen toben...
JETZT oder nie: LET IT BE

The Master says: The masterpiece
Is letting be the way it is!


Eine gute Übung

ist es, sich bei allem, was man tut, bewusst zu werden, was man dazu benötigt, um etwas zu tun. Und was benötigt man?
Ein mentales Vorstellungsbild.



Querelengeist

Kaum tauchte "Bökl" (Lasker) das erste Mal in Nityas Blog auf,  dichtet man ihm schon wieder etwas an. Diesmal soll er dem Nitya  eine Gute Genesung gewünscht haben, als dieser wohl vor einiger Zeit krank darniederlag -  und - welche Unverschämtheit aber auch, tritt er ihm jetzt so in den Arsch? Mal abgesehen davon, dass das nicht stimmt, scheint der solchermassen beschwerdeführende permameckernde und offensichtlich etwas paranoide  Soulghost an die Unvereinbarkeit von Kritik und Guten Wünschen zu glauben - das altbekannte typische Schwarz-Weiß-Denken, dem man so intensiv im  Wir-IntrigantenStadl zu huldigen pflegte.
In diesem Zusammenhang frage ich mich doch: Woher wohl hatte Seelengeist eine solche Information?  Und schon wird wieder hinter den Kulissen gemunkelt... wenn sich Nitya von solchen Leuten beeinflussen lässt - und so scheint es - dann gute Nacht, Alder!

Mein lieber Herr Querelen-Geist,  wenn dir deine spirituelle Bewusstseinsentwicklung wirklich am Herzen liegt,  dann solltest du ganz fix damit aufhören, andere Leute zu verleumden - der Balken im eigenen Auge wird dich noch erschlagen; wer hier der  "notorische Lügner" ist, ist ganz klar der, der es nicht unterlassen kann, seinen eigenen Dreck ständig auf andere zu schmeißen.



Mein  Kommentar

zu Nitya's Blogposting: Linji - alltäglich oder heilig
(Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, dann kommt der Prophet eben zum Berg - LOL!)
http://satyamnitya.wordpress.com/2014/05/13/linji-alltaglich-oder-heilig/


Linji's Bemerkung über den Holzpfosten, dass da nichts heiliges dran sei, sondern ein ganz gewöhnlicher hölzener Pfosten sei, ist natürlich aus der nondualen Perspektive betrachtet richtig.  Aber wunderbar?
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose....
Aus der nondualen Perspektive ist da nichts "Wunderbares" dran, ohne Interpretation wahrzunehmen. Es ist wie es ist. Neutral. Ohne Eigenschaftten, also auch nichts Wunderbares. Weder dies noch das. (Nichts von heilig!) Eigentlich müßte man die Eigenschaft "hölzern" auch eliminieren, dann das Substantiv "Pfosten"...
Wunderbar sind die Dinge aus der gegenläufigen (YIN-) Perspektive der Vielheit bis in den Mikrokosmos hinein... Wie der Kosmos - wie sich alles nahtlos zusammenfügt. Wunderbar ist aus diesem Blickwinkel die  Maserung eines Stück Holzes oder Muster eines Steines. Mit offenem Herzen schauen - das Wunderbare in jedem Ding. Die Göttlichkeit, ja "Heiligkeit"...!

Dieses Staunen - das bringt eine "neutrale Wahrnehmung" allein nicht zustande, sondern allein im Verbund mit der Liebe. Liebe und Erkenntnis.  (Und nein, das Wunderbare ist auch nicht, dass wir mit dem Verstand nicht verstehen, fassen können, was über ihn hinausgeht. Das Wunderbare ist, dass wir GEISTIG ERKENNEN können, was über den Verstand hinausgeht - dass wir geistig erkennend  h i n t e r   den Vorhang der Worte SCHAUEN können.)
Die Heiligkeit des Lebens, der Erde, des Kosmos ist eine ebensolche "Tatsache" wie der Dualismus eine ist...
oder auch nicht - giggle gröhl und schenkelklopf!

Ach ja, und der doch etwas verächtlichgemachte christl. Pfarrer, der den Boden heiliggesprochen hätte, hätte natürlich auch recht gehabt... Der Pfarrer, "der mit Gott und dem Satan, Himmel und Hölle operiert..." und Linji, der ganz im Gegensatz zu dem Pfaffen "ganz im Sinne Bodhidharmas nur offene Weite" kennt, ist,  - so wahr ich hier stehe - bevor er in den Genuß dieser Weite kam, ganz gewiss durch eben diesen Himmel und diese Hölle gegangen, Ihr Buben!

Nur jemand, der nicht weiß, was Schattenintegration bedeutet, kann die Heiligkeit abwerten und negieren. (Ich meine dies jetzt ganz allgemein und nicht auf Nitya bezogen, denn offensichtlich hat er wohl Ahnung von wirklicher und nicht nur vor-gestellter Heiligkeit)Da fällt bei manchen der Begriff Heiligkeit und was damit verbunden ist unter die Rubrik "Romantik". Schattenarbeit bedeutet unter anderem, während des Heilungsprozesses durch die numinosen Schichten hindurch zu gehen.
Heiligkeit ist keine Schande, wie man es quasi von den einbeinigen Nondualisten zu hören kriegt, sondern das Bewusstsein der Heiligkeit ist ein Durchgangsstadum  auf dem Weg  - und mit dem Individuationsprozess der Heilung von "unten" ist man gleichzeitig auch des "HEILS"  von "oben" teilhaftig. Nur ist der Weg eben hier noch nicht zu Ende.
Nur wer nicht weiss, was der Individuationsprozess bedeutet... wer nicht erfahren hat, was Heilung bedeutet und Heil kann Heiligkeit abwerten.
Heil und Heilung: Nur dem kommt Gott auf halbem Weg entgehen,  der sich von SELBST auch tut bewegen... Wer sich der Transformation und  Heilung verweigert, verweigert sich der "Heiligkeit", den Wundern der (Ver-)Wandlung.
Dem Dummkopf, dem die Trauben zu hoch hängen, fiel es schon immer leicht, abzuwerten und zu verdammen, was ihm nicht erreichbar war. Und so feiert man die Phrase "Offene Weiten - nichts von heilig" vorzeitig und voreilig ab als der WEisheit letzter Schluß.( Ja, ist sie auch, aber nur dann , wenn du zuvor durch die Transformationsprozesse gegangen bist und die Wunder der Heil(ig)ung am eigenen Leibe und Seele erfahren hast.
Wie gesagt, ist der Weg damit nicht zu Ende.Damit der Berg wieder ein Berg ist oder  - um den Bogen von der Heiligkeit  zum  ganz "gewöhnlichen" Bewusstsein zu schlagen, muss das mit der Heiligkeit identifizierte (!) Spiri-Ego sterben. (Was aber nicht bedeutet, dass diese Heiligkeit verächtlich gemacht werden darf. Keinesfalls handelt es sich hierbei um billige "Romantik" und billige Gefühlchen.
Offene Weiten - nichts von Heilig? Ja, am Ende, wenn der Kreis sich geschlossen hat. Aber nicht Ge-Wußtheit, sondern Be-Wußtheit entscheidet darüber". Param advaita.

Monjiji



Wer sich so "platt",

wie er sich selbst ausdrückt, über das "Mannsein" mokiert wie N.  dies in seinem Kommentar  gegenüber einem User tut, hat sich nicht nur sehr abwertend gegenüber dem Ernst  und der Wichtigkeit der Frage (im spirituellen Kontext)verhalten, er hat sich damit nicht nur  auf der spirituellen, sondern vor allem  auf der Ebene des Menschseins  disqualifiziert.
 O-Ton:    "Witzig, auf die Idee, dass das Mann-Sein so’n Thema sein könnte, wär ich jetzt gar nicht gekommen. Ich würde einfach mal ganz platt sagen: Guckt doch mal zwischen eure Beine, dann wisst ihr’s. Mann, Frau oder irgendwie beides. Das kann doch nicht so rätselhaft sein. Was der einzelne damit anfängt, ändert ja nichts an seiner körperlichen Grundausstattung."

Männlichkeit und Weiblichkeit so "platt" auf das Geschlechtsteil zu reduzieren - dass Nytia von Integraler Spiritualität nichts hält wird hierbei gänzlich offenbar. Ja, platt und (im abwertenden Sinn) sehr gewöhnlich. Jetzt verstehe ich: Ken Wilber ist ihm nicht gewöhnlich genug.
Fazit: Der Kaiser ist nackt.



Die blöden Vorstellungen

von der  "Gewöhnlichkeit" des "Edlen" oder Erleuchteten geht mir auch auf den Heiligen Sack: Scheint man darunter doch eine falsche gewöhnliche "Einfachheit" zu verstehen.
"Gewöhnlich" in der übergeordneten Bedeutung jenseits von Ego bist du jedoch erst dann, wenn das "neue" Bewusstsein des Gewahrseins  zur "Gewohnheit" geworden ist: param advaita, klaro? param advaita ist jenseits der Erleuchtung, da ist das Gewahrsein zur Gewohnheit geworden und nicht wie vorher ein gelegentlicher Lichtblick, der auf dem Marktplatz des "Welt" schnell wieder erloschen ist.

Es scheint mir, als setzten viele Leute  die sog. Normalität des Alltagskonsens  und die  param-advaita-Gewöhnlichkeit  in eins. Wie der Verstand sich eine falsche Vorstellung vom "Einfachen Menschen" macht , so stellt er  sich vor, dass Gewöhnlichkeit heisst, den Mund nicht mehr aufzukriegen, antiintellektuell,  bescheiden, zurückhaltend, und "Nichts Besonderes" zu sein und diese   "Tugenden" sichtbarlich für alle Welt nach AUSSEN abzustrahlen.
Gewöhnlich, einfach und nichts Besonderes zu sein, ist mit dem Verstand aber nicht zu erfassen, weil eben diese Gewöhnlichkeit und Ein-fachheit etwas Besonderes ist - weil sie jenseits von Ego liegen.

Der Fehler liegt in der Annahme, das diese Gewöhnlichkeit und besondere Nicht-Besonderheit etwas wäre,  was  DU bei anderen Menschen sehen und beurteilen könntest!
Aber wie die Erleuchtung für jedes Individuum etwas rein Selbstbezügliiches, rein Subjektives, nicht Mitteilbares oder Vermittelbares ist und es keinerlei äussere Kriterien für Erleuchtete gibt, so gibt es eben auch keine Kriterien, um die Param Advaita-Gewöhnlichkeit zu bemerken und zu beurteilen. Darin liegt ja gerade das "Gewöhnliche": Dass es nicht auffällt. Gewöhnlichkeit bezieht sich niemals auf das Äussere und das Verhalten oder Gebaren eines Menschen, sondern allein auf das BewusstSEIN. Desgleichen die vielgerühmte Einfachheit.
Ich,  EINfältig, eingefalten, ALL-EINS, ICH BIN ist hier the Master of  Definition. ICH BIN das einzigste, was ist.

"Ich" hänge ohne Unterlaß an der Quelle und ich fasse das, was ich erkenne mehr schlecht als recht in  Worte, soweit mir dies möglich ist. Dazu deute ich "automatisch" die "Heiligen" Schriften aller Völker, wo sie mir vor Augen kommen, Bibel oder Linji - Jacke wie Hose.  Sollte dies jemand  unter dem Begriff "Klugscheißen" verbuchen wollen, so ist das nicht mehr als ein affektgeladener stinkender Wertungsfurz aus dem Emo-Eierkopp-Verstand, der die Geister nicht unterscheiden kann und dem Trugschluss unterliegt, jenseits von Ego hätte der Intellekt den Löffel abgegeben.
Wenn sich der Lotus zu seiner vollen Blüte entfaltet, entfaltet sich nach und nach auch die Kosmische Intelligenz.
Leute, die von der spirituellen Gewöhnlichkeit kein Bewusstsein, sondern nur eine Vor-Stellung haben,  benutzen diesen rein "jenseitig" gemeinten Begriff wie alle anderen falschen Vorstellungen über SEINStugenden gerne als moralische Waffe auf der relativen Ebene, um andere zur Räson zu bringen.



Linji: alltäglich oder heilig?

Alltäglich  o d e r  heilig?
Wer hat diese Frage eigentlich gestellt? Linji? Hat Linji damit gemeint, man müsse sich für eine Sichtweise entscheiden? Oder ist es nicht vielmehr eine Frage des kleingeistigen Verstandes, der eine Entweder-Oder-Sache daraus macht?
Der Holzpfosten ist einerseits natürlich erst mal beides! Sowohl - als auch. Noch ein Schritt weiter: Weder dies - noch das. (Diesen Schritt sollst  du aber nicht denkend nachvollziehen und "glauben", sondern ERKENNEN..


 

 

Offene Weite und nichts dahinter

Ein "vernichtendes Urteil" ist das,  schreibst du, BigMäcMouth? Hey, lass mal die Luft aus deiner aufgeplusterten GockelBrust! Warum, und sei ehrlich jetzt - warum hast du mich über Fredos Aufenthalt informiert, wo du doch sonst nichts als pharisäische Schmähung  über mich ausgießt? Und warum schicktest  du mich zuvor in Ronnies Blog, um dir zu melden, ob der authentisch ist?  Scheinbar traust du meiner Unterscheidungsgabe doch erheblich mehr zu als deiner?! Also beschwer dich nicht. Und lass den Fredo aus dem Spiel, vor allem aus dem Musterthread.. Um den geht es mir überhaupt nicht. Ich bin auf Nytias Blog und nicht auf Fredo, sondern aufs Thema eingestiegen -  nicht wegen, sondern trotz Fredo -  du teuflischer Verdreher, he?



   

Nitya schreibt:

Bodhidharma erschlug die Räuber, die den Tempel belagerten.
Räubererschlagen ist Räubererschlagen. Zitatende

Jaja, und Tempelbelagerung ist Tempelbelagerung....hehehe
Nix verstanden ist nix verstanden
Nix erkannt ist nix erkannt
Ach, Ihr Vollpfosten!
Wenn Bodhidharma die Räuber erschlägt, die den Tempel belagern dann tut er nichts anderes als Jesus, als er die Händler mit der Peitsche aus dem Tempel  trieb. Es ist nur eine verdammte Metapher, ein Gleichnis, ähnlich wie die GLeichnisse Jesu zu verstehen!
Hätte Nitya seine psychospirituellen Hausaufgaben  - Schattenarbeit - gemacht, dann hätte er mystische Ein-SICHT in die Bedeutung solcher Gleichnisse.
(Die innere Bedeutung solcher Metaphern korreliert mit den inneren Geschehnissen auf dem spirituellen Weg. Die Räuber  sind die Ego-Anteile, die blaubärtigen Räuber der Seele, die die SELBSTverwirklichung verhindern.)
Bodhidharma ist nichts anderes als ein anderer Begriff für den Archetyp des Wahren SELBST.

   
E:  schreibt daraufhin:
alltäglich oder heilig
ein holzpfosten ist nur ein holzpfosten
ein mann ist nur ein mann
eine frau ist nur eine frau
ein kind ist nur ein kind
ein dazwischen ist nur ein dazwischen
eine idee ist nur eine idee
eine ideologie ist nur eine ideologie
ein Krieg ist nur ein Krieg...usw. usw.

Brav nachgeplappert, setzen, Eins! Aber "nur"..?
Na gut, wenns sein muss....aber geh noch einen Schritt weiter und erkenne, dass alles, was du hier aufführst, nichts als mentale Konstrukte sind. In der absoluten Gegenwart des Hier und Jetzt ist eine Frau keine Frau, sondern  - außer, dass eine Frau auch ein  Mensch ist, was auf der relativen Alltagsebene noch nicht ganz anerkannt ist - nichts anderes als ein leeres bedeutungsloses Substantiv, besonders dann wenn sie nicht konkret anwesend ist, LOL!  Und der Krieg existiert auch nur in deiner Vor-Stellung. Kopfkino ist das - alles nur Kopfkino der Vorstellungen und Glaubenssätze!

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose - Gertrud Stein wollte damit einfach nur den neutralen Charakter der Wahrnehmung  - des GEWAHRSEINS! - jenseits von Egomind und dessen Wertung) skizzieren.
Einen "Räuber" (zumal in seiner Phantasie!) wahrzunehmen ist nicht neutral, sondern Wertung durch das Ego, das etwas zu verlieren hat... LOL!
Der Verstand ist ein Papagei.


Nitya - ein "Anarchist"? Wohl kaum, die alten autoritären Programme sind noch in voller Aktion. Jemand, der sich hinter Linji versteckt, um aus dessen Mund den anderen zu verkünden, dass sie Eierköppe sind, aber selbst nicht imstande ist, diese humorvolle Bezeichnung auszuhalten spricht sich ein spirituelles Armutszeugnis aus.
Eine herabgesetzte Frustrationstoleranzgrenze, die cholerische Art, Endlösungen statt Lösungen im Konflikt zu finden... Der Kaiser ist nackt!
Wahrer Anarchismus ist der Anarchismus des Herzens und dazu ist es nötig, sich von allen Prägungen und Konditionierungen  (im Gewahrsein resp.  durch Bewusstheit) zu desidentifizieren.
Ich höre, Nitya hat schon wieder einen rausgeworfen. Dass Micky ganz schlechte Karten bei Nytia auf Dauer haben würde, war mir klar. Micky kann es nun mal nicht lassen, sich in seine pharisäisch aufgeblähte  Brust zu werfen...
Von zwei weiteren Frauen höre ich dasselbe Schicksal. Scheinbar duldet er nur Speichellecker, Duckmäuser und Nachäffer. Zu den Ausschlüssen hörte man von den anderen nicht eine Silbe.



Die Gewöhnlichkeit

jenseits von Ego ist eine ungewöhnliche Gewöhnlichkeit. Man muss das m. E. so betrachten: Wenn man mit Heiligkeit identifiziert ist - das bleibt niemals aus! -  ist man der Welt ziemlich entfremdet. Hier lebt das Pathos und man atmet sozusagen in dünner Luft. Die Menschen kommen dir fremd vor, du fühlst dich so göttlich GÖTTLICH, dass du nie wieder aus diesem Himmel herabsteigen willst. Du siehst die Menschen und die ganze Welt am Abgrund und Du möchtest jeden bekehren und ihre Seelen retten, weil sie in deinen Augen allesamt Sünder sind und der Umkehr bedürfen.
Wie ich schon sagte, geht es darum, sich auch aus diesem Bewusstseinszustand wieder zu lösen und zu desidentifizieren. Und diese Desidentifikation geschieht im "Tod" des spirituellen (heiligen;"gutmenschlichen") Egos. Meiner Erfahrung nach ist das der letzte und schmerzhafteste Loslassen, weil hier die restlichen verbliebenen SpiriEgo-Anteile eine  kurze, aber schmerzhafte, aber LIEBEvolle  Läuterung im "Feuer" erfahren. Dies geschah mir  in einem Trancezustand im Halbschlaf, dessen ich aber voll bewusst und GEWAHR war. Erst danach ist man über dem Jordan: param advaita. Offene Weite - nichts von heilig.
Und erst jetzt, nachdem die Heiligkeit auch verbrannt ist, bist du wieder ein ganz "gewöhnlicher" Mensch, kehrst aus dem Himmel auf die Erde zurück. Der Baum ist wieder ein Baum, der Berg ein Berg und du bist wieder der Hans Müller. Mit dem Unterschied: Dass du mit dir und der ganzen Welt ausgesöhnt bist. Alles ist gut. Nichts muss man verändern, niemand muss gerettet werden. Das ist das Wunder der Gewöhnlichkeit param advaita. Die Wahre Natur ist nun zur Gewohnheit geworden. Nichts Besonderes.


Mich stört es nicht, 

wenn ich keinen Zugang zu öffentlichen Blogs oder Foren bekomme; solange sie öffentlich sind,  kann ich lesen und die Beiträge kommentiere ich dann evtl. in meinem eigenen Blog. Kommentare dazu oder Antworten brauche ich nicht. 
Ich benötige auch nicht unbedingt Leute, die mir ans Tanzbein pinkeln, um "weiter zu kommen" macht aber Spass.
Warnung: Jeder, der mir ans Tanzbein pinkelt, muss damit rechnen, dass ich gaaaanz genau hinter die Fassaden gucke.