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Sonntag, 21. Juni 2015

Ich glaub mit Aristoteles schwätz' ich gleich mal Tacheles.....LOL!..


Reinkarnation

Ich glaube nicht an Reinkarnation. Dennoch gab es vor vielen Jahren
mal eine Zeit, wo ich überzeugt war, eine Reinkarnation der Teresa von Avila zu sein, mit ihr konnte ich mich voll identifizieren und in vielem sah Ähnlichkeiten; so erhielt sie z.B. wie  ich die "Anweisung", zu schreiben. Mit  spiritueller Reife und wachsender Unterscheidungskraft kamen die Differenzen und ich begann die WAHRHEIT, wie ich sie erkannte,  von der Unwahrheit zu trennen, die ich später  u.a. auch zuweilen in ihren Werken fand.
Damals glaubte ich auch, Johannes vom Kreuz in Eugen Drewermann wieder zu erkennen und manchmal war ich nahe dran, nach Paderborn zu fahren...Ich lächele noch heute bei dem Gedanken und bin ganz froh darüber, dass ich soviel Verstand besaß und das nicht herumposaunt habe und als ich später dann erkannte, dass es nur einen Geist, ein Bewusstsein gibt und  man letztlich doch von dem einen GEISTE ist, gab es überhaupt keinen Grund mehr - es war mir nicht mehr wichtig,was ich "im einzelnen" gewesen bin. Wenn ich einen Therapeuten hatte, dann war es  Herr Prof. Drewermann,  seine  Bücher begleiteten mich durch dunkle Zeiten und in seinen Werken und Worten über Jesus Christus fand ich den selben Christus, wie ich ihn auch in meinem Herzen fand.


Neutralität:

Viele spirituellen Sucher haben eine merkwürdige Vorstellung von der neutralen reinen Wahrnehmung jenseits  von Ego. Nicht nur, dass Axel W. Englert glaubt, ein Thema wie Abtreibung "neutral und gefällig" - sprich unemotional und unpersönlich - behandeln zu können, irgendwo  wurde auch  Samarpan erwähnt, der offenbar so "neutral" wahrnimmt, dass er die Gebärden und/oder Geräusche eines ertrinkenden Kindes nicht deuten und entziffern konnte, sodass eine helfende Reaktion seinerseits unterblieb. Anders kann ich mir so eine Aussage nicht erklären.  Ich kann das schwerlich nachvollziehen, denn der Switch aus der Vertikalen in den normalen  horizontalen BW-Modus ist m. E. jederzeit möglich. Auch der Gleichmut hindert keineswegs daran,  Sprache und Zeichen zu verstehen, die Körpersprache von Menschen kann ich immer noch entziffern, wenn die Situation es von mir verlangt. Natürlich kann man so tief versunken sein, dass man die Umgebung gar nicht mehr wahrnimmt, das ist aber nicht optimal und gewiss nicht typisch für neutrale Wahrnehmung, sondern spricht eher für den Zustand der Versenkung.

Reine neutrale Wahrnehmung ist ohne Interpretation, dieser Zustand läßt sich m. E. nicht auf Dauer aufrechterhalten, denn man wäre auf der personal-dualen Ebene überhaupt nicht mehr handlungsfähig, wenn man die täglichen Geräusche und Bewegungen nicht mehr zuordnen/interpretieren könnte. Es reicht völlig aus, wenn man einmal erkannt hat und einmal erlebt hat, was reine Wahrnehmung ohne Bezugnahme zu Vergangenem ist. Diese Erkenntnis löst die Identifikation mit der normalen Wahrnehmung auf. Mehr brauchts nicht.  Wer danach strebt, einen solchen Zustand auf Dauer zu erreichen, ist im Ego. Das Ego will immer Dauer. Am Ende ist der Baum jedoch wieder ein Baum...


Gleichmut

wird vom Egomind oft für schnöde Gleichgültigkeit gehalten. In Indien läuft man gleichgültig an Tod und Elend der Menschen vorbei. Gleichgültig deshalb, weil hier die Religion den Glaubenssatz lehrt, dass Leben und Tod gleich gültig seien. Das ist richtig und dennoch ist es eine dogmatische Gleichgültigkeit, die keineswegs auf echtem göttlichen Gleichmut beruht. Wäre es anders, das ganze Volk wäre erleuchtet.   Wo der Egomind das Geistige für sich vereinnahmt, wird es immer, in jeder Religion, in jedem Menschen, zu Konzept und Dogmenglaube.


Forschergeist

Als eingeschriebener staatlich anerkannter beitragszahlender  Christ erforschte ich mein auf Sünde konditioniertes Gewissen. Seit  der Großen Kehrtwende erforsche ich den Kosmos in mir.
Ich bin der Schöpfer und schöpfe aus der Quelle allen SEINS.
ICH BIN die Quelle. 
Ich bin der Schöpfer, der aus sich Selbst schöpft, der Gott, der sich selbst erforscht. hö hö, wat'n trip! LOL!


Bezugloses Gewahrsein

Auf Facebook  finde mal wieder einen dieser unerträglichen Sprüche:

"Das spiegelgleiche Gewahrsein es Geistes ist das tragende Element wirklicher Zen-Meditation. Mache dein Bewusstsein zu einem Spiegel, der alles, was geschieht, ohne Bezugnahme reflektiert." Zensho W. Kopp

Na prima, damit wären wir ja wieder bei Samarpan, der nach eigenen Angaben die Zeichen nicht deuten konnte, dass in seiner unmittelbaren Nähe ein Kind zu ertrinken drohte - vielleicht weil er in einem "bezuglosen Gewahrsein" weilte....?
Nein, ich urteile hier weder schlecht nocht gut über Samarpans Verhalten. Es geht hier nicht um seine Person oder gar Moral - es geht um Verstehen, um das, was dieser Spruch für mich impliziert: nämlich,  es gäbe so etwas wie ein dauerhaftes (!?) "Gewahrsein ohne Bezugnahme".  Das gibt es m. E. nach nicht, wie ich schon im letzten Blogpost erwähnte. Diese "Bezugslosigkeit"  ist aber  doch keineswegs völlig BEZIEHUNGSlos,  sondern bezeichnet  die reine neutrale Wahrnehmung - und die ist z.B. immer dann gegeben, wenn ich das "Kreuz schlage", d.h.,   wenn ich auf der linearen Denk- Ebene nicht gefordert werde, sondern in der Vertikalen,  nach innengekehrt mit der Quelle verbunden bin.
Vor nicht allzulanger Zeit hätte ich gesagt, dass in dem Moment, wo ich einen Hilferuf höre,  meine Aufmerksamkeit nach außen gelenkt wird und ich durchaus einen Hilferuf auch als solchen deuten könne. Und natürlich hätte ich das verallgemeinert und für jeden Menschen jenseits von Ego als gültig postuliert.

Ob dies so ist oder nicht, kümmert aber nicht: Meine innere Auseinandersetzung mit Callida hat mir in diesem Kontext einen ganz anderen problematischen Punkt gezeigt, und zwar dass  dies eine spirituell unstatthafte Hypothese ist, da ich als nunmehr unberechenbare  "Charakterlose" absolut nichts über meine Reaktion aussagen kann, ausser der Hilferuf würde mir JETZT in einer konkreten Situation zu Ohren kommen.  Da ich aber in einer solchen Situation bisher nicht war, kann ich auch über meine evtl. Reaktion nichts aussagen. Nur das auf Erfahrung basierende Ego dehnt die Zeit und schlussfolgert von gestern auf morgen und vertraut darauf bzw. es WEISS mit Sicherheit, dass das, was gestern war auch morgen noch so ist. Das ist der Trugschluss.

Deutlicher: Ein dauerhaft "Bezugloses Gewahrsein" - was ja nichts anderes als ein Synonym für Nichtwissen ist -  bedeutet radikal gesagt,  eine neutrale Wahrnehmung ohne Bezug auf vergangene Erfahrung und Zugriff auf gespeichertes Wissen, also ohne Interpretation.  Und das gibt es nicht. Basta! Und dies gibt es deshalb nicht, weil das erfahrungsbasierte Ego-Wissen, welches zum Überleben, in Not- und vielen anderen Fällen gebraucht wird, anstandslos wiedererinnert wird. Zwischen dem bezuglosen Gewahrsein und der Wahrnehmung des dual-personalen Bewusstseins gibt es eine ständig Fluktuation, ein ständiges Hin- und Hergezwitsche, je nachdem wo meine Aufmerksamkeit gefordert wird, nach außen oder nach innen und das geht so schnell, dass es nicht wahrnehmbar  ist. Mit Sicherheit kann ich aber sagen: Mir ist bis jetzt noch nicht passiert, dass ich so von meiner Innenkehrung absorbiert gewesen wäre, dass ich meine Umgebung total vergessen hätte.  Im Gegenteil scheinen mir meine Sinne trotz "Ausschaltung" (Nichtidentifikation)  viel geschärfter als früher, manchmal sehr zu meinem Leidwesen...

Was Samarpans "Absence" angeht, will und kann ich nicht interpretieren.  Ich weiss ja nicht, was er mit dieser Geschichte veranschaulichen wollte. Als ich sie hörte, hat mich die Geschichte nur angeregt,  spekulativ eine Option durchzuspielen, weil mir eine bessere nicht eingefallen ist: Nehmen wir mal an, ...er wollte damit die Reine Wahrnehmung veranschaulichen... vielleicht wollte er ja auch gar nichts verdeutlichen.

Fazit: Jenseits von Ego bin ich ein Bürger beider Welten und funktioniere auf der Weltebene in den meisten Bereichen nicht schlechter (oder besser) als zuvor, als ich noch diesseits von Ego war. Wenn ich das nicht könnte, weil ich aus dem bezuglosen Gewahrseinsmodus nicht aussteigen könnte, wäre ich nicht alltagstauglich. Ich könnte nicht mal eine  Strasse überqueren, ich wüßte nicht, wofür die Dinge sind, die ich in Gebrauch nehmen muss, ich wäre so hilflos wie ein Alzheimerpatient im Endstadium. Weder mit Vorlieben oder Abneigungen identifiziert zu sein, bedeutet ja auch nicht, dass ich Scheisse wohlduftend finde, wäre es so, dann könnte es passieren, dass ich sie mir aufs Frühstucksbrot schmiere...  Shit, jetzt komme ich wieder in den Bereich der unstatthaften Schlussfolgerungen. LOL. Trotzdem: Nein, das ist ganz gewiss nicht das, was man unter Unterschiedslosigkeit oder Nichtwissen oder unter dem  "Vergessen"  alles angelerntem Wissens zu verstehen hat.

Bezugloses Gewahrsein - das erinnert mich auch an meine frühere  Einschlafzeremonie, bei der ich dem Rauschen des Verkehrs draussen vor dem Fenster so lange lauschte, bis es seinen Sinn verlor und zu einer fliessenden Symphonie verschiedener Töne wurde...oder so lange auf die Zeilen eines Buches starrte, bis sie ihren Sinn verloren.   Das geschieht bei jedem, wenn das interpretierende Gewohnheitsdenken aufhört, wenn man im Flow ist...Auch wenn ich früher Haschisch rauchte, verloren die Dinge ihren üblichen Bezug/Deutung, das ist wohl auch mit ein Grund für die "grundlose Freude" bzw. das grundlose Gelächter und Shit-Einfluss.
Bezugloses Wahrnehmen ist ein Synonym für REINE bzw. NEUTRALE Wahrnehmung, die a) deshalb REIN genannt wird, weil sie unverzerrt von Neurotizismen ist und b)der mind nicht mehr mit der Interpretation der Dinge identifiziert ist.
Jenseits von Ego lassen sich  -zumindest in meinem Erleben - Bezüge immer noch herstellen und das Interpretieren hört auch nicht auf, es ist nur so,  dass man mit den Bezügen/Intepretation nicht mehr identifiziert ist! Interpretiert wird in konkreten Hier und Jetzt-Situation , wo es nötig ist. Ansonsten ist das DENKEN! weitgehend von unnötiger Interpretation befreit.


Solche Aussagen wie der von Sheldon W. Kopp sind einseitig, irreführend und führen m. E. nur zu falschen  und unnötig angsterregenden Vorstellungen von Moksha/Befreiung. Die Leere ist kein "schwarzes Nichts", Leere ist einfach nur Unverhaftetsein. Die Dinge verschwinden nicht, alles bleibt, wie es ist.  Mit den Sinnen nicht mehr identifiziert zu sein, heisst nicht, dass die Sinne ausgeschaltet sind und ich gar nichts mehr sehen, hören, riechen, schmecken kann..
Bezugloses Gewahrsein ist nur ein anderes Synonym für Nichtwissen. Jeder Mensch kennt bezugloses Gewahrsein, wenn er  nach innen gekehrt ist oder tagträumt, z.B. wenn er wachträumerisch ins Leere (!) schaut, da schaut  er zwar auf die Dinge, die sich seinem Auge bieten, aber  er nimmt sie nicht in gewohnter Schärfe wahr. Wenn wir die Dinge HABEN wollen, dann wird unser Blick gaaaanz gaaanz scharf und wenn wir urteilen und zensieren, dann wird er richtig spitzig, sezierend und in die Zange nehmend. Der meditative  Blick jenseits von Ego schaut nicht durch die Dinge, er betrachtet die Dinge, aber dieser Blick ist nicht-zugreifend, er ist unscharf, nicht-fixierend, frei flottierend... ein gleichermaßen nach innen wie nach außen gekehrter Blick;  besonders die hellen Augen sind mystisch ausdrucksstark, dunkle Augen weniger, weil die nicht so klar und durchsichtig sind.  Die Augen des Herrn Drewermann z.B. sind blau und durch die Transparenz bedingt kann man die Tiefe des inneren Blickes erkennen. Diese Auge sind "tot", weil unverhaftet.

Learning by living,

so nenne ich das Lernen jenseits durch angstfreies  Einlassen.  Nur durch Einlassen läßt sich die Welt, der Kosmos  bzw. das Ich auf völlig neue Art erfassen. Von innen her.  Der Egomind lernt durch äußere Vermittlung/Medien aus zweiter Hand, das erlöste und befreite ICH lernt durch das Sich- Einlassen aus Erster Hand.  Es entdeckt oder erfindet  die alte Welt völlig neu. Wirklich einlassen auf Ich&Welt kann man sich nur jenseits des Jordans, weil hier keine Angst und keine Gefühle das Bewusstsein mehr begrenzen.  Das Second-Hand-Wissen des Egominds übernimmt die  Definierung der sog. Realität von außen.  Da wird dem Menschen von Kindheit an  alles schon  fix&fertig serviert.
Jetzt definiere ICH aufgrund innerer Erfahrung, wie die Welt resp. das  Ich beschaffen ist.
Jeder Widerstand, jeder Schatten, der sich mir entgegenstellt, ist mir Anlass zur Bewusstseinserweiterung und Neudefinierung.
Aggressoridentifkation bedeutet Täter-Opfer-Konfusion. Das sind u.a. die Menschen, die unfähig sind, mit dem Finger auf den wahren Täter/Aggressor zu zeigen, weil sie sich selbst schuldig fühlen.   Das findet man speziell bei mißbrauchten/mißhandelten Kindern. U.a. auch eine ausgeprägte Autoritätshörigkeit, die auf dem Loyalitätszwang, der Abhängigkeit und auch Liebe zu dem (elterlichen)  Mißhandler fußt. Deswegen auch die Identifikation mit den Schwarzpädagogischen Autoriäten.  Schwarzpädagogische Erziehungspraktiken wie beispielsweise die der Allmy-Moderation finden bei solchen Menschen großen Beifall und Zustimmung.
Dem zugrunde liegt auch eine Opfermentalität, die als solche keine Liebe und Anerkennung findet. In der Aggressoridentifikation partizipiert man an der Macht und bewirkt, dass das schmerzhafte Leiden des  Opfers, des "inneren Kindes"  nicht gefühlt wird, sondern im Schatten unter Verschluss gehalten wird.... und wehe, irgendjemand kommt und greift den Aggressor an und  zeigt mit dem Finger auf den wahren Täter. Dann ist ein großes Geschrei, der Falschheit und moralitären Betroffenheiten ist kein Ende... da mutiert der Aggressor flugs zum Opfer - unter dem Beifall bzw. Mitleid aller Bediensteten natürlich.... der Braven Mädchen und Braven Jungs.
Unter diesem Gesichtspunkt läßt sich nicht nur das Verhalten div. Forenmitglieder   (nicht nur in der Hitlerdiskussion) verstehen, sondern das Verhalten des gesamten Deutschen Volkes, welches sich mit dem Aggressor Hitler identifizierte, weil es kein Opfer sein wollte. Solche Täteridentifikation projeziert seinen eigenen verdrängten Opferstatus in andere. Die Juden waren somit die geeignetsten Sündenböcke, die man finden konnte, das jüdische Volk stand  schon seit Jahrhunderten für derlei Projektionen  bereit.... biblisch quasi vorherbestimmt... von "Gott" HIMSELF! 

Die schwarzpädagogische Erziehung, der sich besonders die Deutschen befleissigten, stand damals in vollster Blüte. Sie ist die Ursache von Nationalsozialismus bzw. Faschismus. Fast jeder hatte solch ein Opfer, so ein "Hitlerkind" in sich versteckt. Und weil sich der Mensch mit diesem Opfer nicht identifizieren wollte, identifizierte man sich mit der Macht, deswegen konnte Hitler so stark werden... das war die sog. Deutsche Volksseele und ist sie heute noch, man wechselt nur das Feindbild und die Rollen  im kollektiven Drama-Dreieck.
Diejenigen Deutschen, die sich so unschuldig am letzten Weltkrieg dünken, leiden entweder an ERinnerungsverlust oder sie sind zu jung. Der ekstatische Kriegsrausch, in dem sich das deutsche Volk  suhlte, ist eine gut dokumentierte Tatsache...
Kollekiver Narzissmus... grandioses Ego - Weltherrschaft...


Offene Weite

basiert auf Nichtwissen. Leere.  Offene Weite basiert z.B. darauf, nicht zu wissen , ob die Naturgesetze auch für Menschen jenseits von Ego gelten. Solche Fragen haben sich ein für alle mal erledigt.  Wenn ich sage, sie gelten nicht, bin ich ebenso sehr im Entweder-Oder-Modus wie der Normopath, der glaubt, auch dem Endgültig Befreiten könnte jederzeit ein Backstein auf den Kopf fallen.
Noch einmal und wieder wieder: Auf solche Fragen gibts nur eine Antwort: JEIN - bzw. Weder dies noch das. Den Meister kümmern solche Fragen nicht. Er weiss, er ist die Welle UND das Teilchen.

Die "Letztgültige Erkenntnis" hatte mir gezeigt, dass niemals etwas geschehen ist, keine Lebensgeschichte, kein Leiden, keine Menschheit... nichts davon hat eine WIRKLICHKEIT. Diese WIRKLICHKEIT wurde von mir  - und ich so erfährt dies ein jeder -  als die einzig WAHRE WIRKLICHKEIT erfahren. Diese Erkenntnis läßt sich wie alle geistigen Erkenntnisse nicht zur Diskussion stellen.  Die allzuklugen Köpfe , die  diese Erkenntnis in Abrede stellen oder diskutieren wollen, (indem sie z.B.  die Wirklichkeit der sog. Realität/Geschichte verteidigen!) sind nicht spirituell, sondern religiös.
Die Mentalität  der Denker und Philosophen ist häufig eine religiöse Mentalität,  durch die auch die christliche Inquisition geleitet wurde, die den  Mystiker als Ketzer verurteilte. Nicht nur der Mystiker Al Halladj wurde von dem frommen Muslimen gesteinigt, als er seine Letztgültige Erkenntnis - "Mein Ich ist Gott!" - nicht für sich behalten konnte...
Ganz ähnlich erging es ElisabethM., als sie diesen ketzerischen Gedanken  - oder war es  vielleicht gar ihre  Letztgültige Erkenntnis? -  laut aussprach. Der oberpäpstliche Inquisitor Callida exkommunizierte sie, indem er sich von ihr abwandte (BW 175 Stolz)  - da mag er in seine Rechtfertigung nachträglich noch so viele Sicherheitsverklausulierungen einbauen. Er exkommunizierte sie,  b e v o r  sie  sich ganz offiziell Gott nannte und in üblen Rundumschlägen die staatliche Anerkennung für ihren Titel einforderte, um ihren göttlichen Ruf via Einstweiliger Verfügungen zu verteidigen. Auf Facebook hat Ihre Göttlichkeit inzwischen einen etablierten Platz gefunden.


1. Blogkommentar von triunitas:   

"Interessant, wie Du den Kommentar des „kleinen Rackers“ als wohlmeinenden Gutmenschenrat und als Aufforderung wahrnimmst. Es liegt ihm jedoch fern, Dich von irgendwas abzuhalten. Du kannst soviel „kritisieren“ wie der liebe Tag lang ist. Dennoch steht es jedem Menschen frei, u.a. das „Pseudo-Advaita“ zu probieren und evtl. in eine Falle zu tappen, um durch eigene Erfahrungen zu lernen (über mehrere Lebenszeiten). Das kannst Du bei aller Kritik nicht verhindern (und liegt wohl auch nicht in Deiner Absicht).

Dieser vor längerer Zeit abgegebene Blog-Kommentar fiel mir erst heute in den Fokus, dazu mein Kommentar:
a) Wie ich Kommentare oder sonst etwas wahrnehme, ist insofern meine Sache, als ich mir BEWUSST die Deutung vorbehalte. Das bedeutet: Nicht wie etwas vom Sender GEMEINT ist, sondern wie es bei mir ankommt und welche Assoziationen oder Antworten es in mir auslöst. Das macht jeder Mensch so, im Unterschied zu den meisten Menschen bin ich mir dessen aber voll BEWUSST und ich übernehme die volle Verantwortung für die Art, wie ich die Worte anderer deute.
b) Ich "kritisiere" das Pseudo-Advaita nicht, sondern ich decke auf, was unwahr ist. So wie es einem Menschen frei steht, in eine Falle zu tappen, so frei steht es mir, ihn darauf hinzuweisen, dass er in eine Falle tappt. Ich verurteile niemanden für seine Irrtümer, aber von mir zu verlangen, dass ich mich blind und taub demgegenüber  stelle, ist Ausübung von Kontrolle und Kontrollen unterwirft sich ein Freifrau von Vogelgesang nicht mehr.
Tja, und auch, wenn ich nicht an Re-Inkarnation glaube: Woher will Triunitas wissen, ob meine Hinweise nicht doch verhindern könnten, dass sich der Empfänger meiner Hinweise dadurch nicht ein paar Inkarnationen ersparen könnte?

2. Blogkommentar von Triunitas
    "Was wäre, wenn Advaita genau (und nur) für jene Menschen geeignet ist, die die "lange Reifungsreise“ hinter sich haben und nur einen letzten "Kick" benötigen? Und alle anderen stoßen sich halt ein weiteres mal den Kopf und fallen früher oder später eh wieder dahin zurück, wo sie tatsächlich stehen. Auch "Pseudo-advaita“ erfüllt dann seinen Zweck, in dem Sinn: trial and error. Ja mei, dann wäre es kein Problem mehr und Lolo hätte nix mehr zu meckern - bis wieder eine andere (heilige) Kuh zum Schlachten hermuss :-)"
 Hey, du Tugendbolzen! Noch nie gehört: Heilige Kühe zu schlachten ist keine Sünde sondern eine Tugend auf dem spirituellen Pfad!  Die Neo-Advaita-Anhänger, die mir bislang  über den Weg gelaufen sind, waren allesamt Schattenintegrationsfeinde und ihre Abwehrstruktur hat gezeigt, dass sie mehr als den letzten Kick benötigten, weil sie sich eben  k e i n e   Zeit zum Reifen lassen und weil sie nicht gewillt sind, die nötige  Vorarbeit zu leisten, nämlich Schattenintegration bzw. Individuation. Ohne diesen Prozess gibts auch keinen "letzten Kick." Diese Leute finden es richtig, bis an ihr Lebensende von  der Angst bestimmt zu werden. Wäre nicht weiter schlimm, wenn sie ihre unbewusste Art zu leben nicht als Willen Gottes bzw. Ausdruck von "ES" verbrämen würden.

Ja, was wäre wenn... du endlich anfingest, dich deinerseits an die Schlachtung Heiliger Kühe zu machen , als mir die meinen madig zu machen, he?



To: The Scientist

Ja,  Moksha means the same as the word ZEN does.  It's the final unconditional condition, the ultimate state of consciousness - when the tree is a tree and the montain a montain ...
SEIN ist WAHRGENOMMEN werden!!! -  Ohne Beobachter, ohne jemand, der die Dinge der sog. Realität wahrnimmt, existiert nichts.
Well, ich SELBST bin der Quantenforscher, ich brauche keine Bücher oder physikalische Experimente. Auf dem Pfadlosen Pfad in die unendliche Weite des Bewusstseins/inneren Kosmos, auf der  Rückreise in die Welt ist der Mystiker ein Wissenschaftler! 


Naturgesetze

Ich finde in der FB-Statuszeile folgendes Zitat  von Ayn Rand:


Are you in a universe which is ruled by natural laws and, therefore, is stable, firm, absolute—and knowable? Or are you in an incomprehensible chaos, a realm of inexplicable miracles, an unpredictable, unknowable flux, which your mind is impotent to grasp? Are the things you see around you real—or are they only an illusion? Do they exist independent of any observer—or are they created by the observer? Are they the object or the subject of man’s consciousness? Are they what they are—or can they be changed by a mere act of your consciousness, such as a wish?
The nature of your actions—and of your ambition—will be different, according to which set of answers you come to accept. These answers are the province of metaphysics—the study of existence as such,  or, in Aristotle’s words, of “being qua being”—the basic branch of philosophy.
Ayn Rand hat offenbar auch nicht an die Universelle Gültigkeit von Naturgesetzen geglaubt oder warum gibt sie zwei Optionen vor?
Auf deutsch übersetzt in etwa:
Befindest du dich  in einem Universum, das von Naturgesetzen regiert wird, und daher ist stabil, feststehend und verstehbar? Oder befindest du dich eher in einem unverständlichen Chaos, einem Reich der unerklärlichen Wunder, in einem unvorhersehbaren, unerkennbar en Fluss, welches Ihr Geist unfähig ist  zu begreifen? Sind die Dinge, die Sie um sich herum sehen,  echt oder sind sie nur eine Illusion? Sind diese Dinge unabhängig von einem Beobachter vorhanden oder werden sie vom Beobachter geschaffen? Sind sie der Gegenstand oder das Thema des menschlichen Bewusstseins? Sind sie,  was sie sind, oder können sie - ähnlich wie ein Wunsch -  durch einen bloßen Akt des Bewusstseins verändert werden.
Die Art Ihrer Aktionen-und Ihrer Zielsetzungen wird  eine andere sein, je nach der Antworten, die Sie auf diese Fragen haben.  Diese Antworten sind die Domäne der  Metaphysik als das Studium der Existenz als solche oder in Aristoteles Worten gesagt:, die Wissenschaft vom "Seienden qua Sein" - die Grundlage der Philosophie.


Pfui, das ist aber eine fiese Entweder-Oder-Frage,Miss Rand! ich würde darauf mal antworten, dass ich beides bin - ich bewege mich sowohl im ersten als auch im zweiten Bewusstseinszustand, entweder im einen oder im anderen. Oder auch nicht, denn mit ersterem bin ich nicht identifiziert, also bewege ich mich gar nicht LOL. Der erstere beruht auf Denken, der zweite auf Wirklichkeit. Doch hier befinden wir uns noch immer in der Trennung. Um dieTrennung aufzuheben, muss man sie transzendieren:
Einheit heißt, zu erkennen,  dass ich mich in WIRKLICHKEIT weder in diesem noch in jenem befinde.
Ich glaub, mit Aristoteles
red ich gleich mal Tacheles! 

Lichtgeschwindigkeit ist Stillstand der Zeit. Das ist der zustandslose Zustand Null. Hier ist Subjekt und Objekt eins. Der Beobachter und das Beobachtete ist eins, was aber nicht heisst, dass du der Kühlschrank BIST, den du wahrnimmst. he he he  - du bist eins mit ihm, insofern du ihn durch deine Wahrnehmung erschaffen hast. Ach OneIsEnough, du Wahnsinniger, was gäbe ich für dein Statement hierzu. Oder habe ich es überlesen, als ich noch nicht erkannte, dass du der Kühlschrank bist, den ich durch meine Beobachtung schuf ? he he he

Heute gibts ein Doppel-Blah
es folgt sogleich, bin grad nicht da. :D



Sonntag, 8. Juni 2014

...wenn du erkennst in einem Nu den Sinn - ICH BIN...




 Erst jenseits von Erleuchtung 

- param advaita - kann man von Offener Weite ( - nichts ist heilig) reden. Was man sehr oft nämlich vergißt: Es gibt hier auch nichts Profanes. Deshalb wohl spricht man lieber von der "Gewöhnlichkeit", dem ganz banalen Alltagsbewußtsein.
Aber nochmal und bitte nicht verwechseln: Die jenseitige außergewöhnliche "Gewöhnlichkeit" param advaita  und das diesseitige profane AlltagsBewußtsein haben absolut nichts miteinander gemein. Schon deshalb, weil es dem letzteren an der "Offenen Weite" fehlt, die nur dann bewußt wird, wenn man alle Begrenzungen durchschaut und losgelassen hat.

Babel: Synonym mit der "Offenen Weite" ist das Gewahrsein, der Fokus, das dritte oder das Allsehende Auge. Andere nennen das auch den "Weiten Raum". Oder bewußtes SEIN. Oder Bewußtseinserweiterung. Natürlich ist da kein Raum, es ist nur eine annähernde Beschreibung,  ob man Raum oder Leere sagt, ist Jacke wie Hose.   Oh, die Scheißsprache...

Ich sags mal so:  Der Gewahrseins-Fokus ist der "Raum", in dem alle vergänglichen Erscheinungen als Gedankenkonstrukte bzw. Konzepte auftauchen und als Illusion, d.h. als vergängliche oder vorübergehende Erscheinungen erkannt und durch diese ERKENNTNIS aufgelöst werden.

Jetzt wirds verzwickt: Vorübergehende oder vergängliche "Erscheinungen" haben aber nicht wirklich etwas mit der Außenwelt oder der Betrachtung der Außenwelt zu tun. Wenn man einen Baum ansieht, sind sich unbewußte Menschen nicht bewußt, dass in ihrem AufmerksamkeitsFokus nicht der Baum, sondern das angelernte Wissen über den Baum "erscheint",  das Konzept.  Im Unterschied zum Gewahrseinsfokus werden Konzepte durch die Bank als solche im Gewahrseinsfokus "verbrannt", d.h. in ihrer jenseitigen Bedeutungsleere erkannt und durch diese Erkenntnis  "losgelassen". (Erkennen=Loslassen)
Im Gegensatz zum normopathischen Egomind- Aufmerksamkeitsfokus, der mit den "Erscheinungen", d.h. seinen Gedankenkonstrukten identifiziert ist. Wenn jemand z.B. meint, es tauchten "Erscheinungen" wie Wut oder Baum oder Wetter usw. auf, dann  i n t e r p r e t i e r t   er aus dem Egomind, niemals aber ERKENNT oder SCHAUT er dergleichen im Gewahrsein,  -
Gewahrsein schaut HINTER die Dinge bzw. ihre Namen; Gewahrsein ERKENNT, dass es Konzepte/Denkkonstrukte sind, wenn so etwas wie Baum "erscheint"!



Ach Ihr Eierköppe!

News from Nytia's Castle:
Nytia zitiert Robert Adams: "Alles entfaltet sich, wie es soll. Sei ehrlich mit dir selbst und die richtigen Dinge werden in deinem Leben geschehen. Erinnere dich daran, dich selbst zu lieben, dich selbst zu verehren, zu dir selbst zu beten, dich vor dir selbst zu verneigen. Denn Gott lebt in dir als Du."

Nytia dazu:
Zitatanfang: Gott lebt in dir als DU natürlich auch dann, wenn du nicht brav bist, wenn du nicht ehrlich mit dir selbst bist, wenn du dich nicht daran erinnerst, dich selbst zu lieben, dich selbst zu verehren, zu dir selbst zu beten, dich vor dir selbst zu verneigen. Wenn du nicht brav bist und nicht ehrlich und dich an gar nix erinnerst, dann ist es Gott, der nicht brav ist und nicht ehrlich und sich an gar nix erinnert.
Robert Adams verspricht: “Sei ehrlich mit dir selbst und die richtigen Dinge werden in deinem Leben geschehen.” Geschehen denn nicht immer die richtigen Dinge in meinem Leben? Bleibt also nur die Frage, ob das gesehen wird oder nicht.Zitatende

Ich würde es so sagen: Alles entfaltet sich dann von selbst, wenn du deinen Eigenwillen aufgegeben hast und sich dadurch dir deine Wahre Natur enthüllt hat. Und dann, in diesem widerstands- und absichtslosen Fließen geschen die Dinge von selbst. Ohne dass deine Drecksfinger sich einmischen, wird immer das Rechte geschehen.

Die "rechten" Dinge geschehen absichtslos jenseits des Eigenwillens des Egos, d.h. jenseits von Richtig und Falsch. Ehrlich mit sich selbst zu sein ist der erste psychospirituelle Schritt, nicht nur für Alkoholiker. Ehrlichkeit zu sich selbst hat nichts mit Bravheit, sondern etwas mit Achtsamkeit zu tun.  Solange wir uns selbst belügen müssen, um unser Selbstbild aufrechtzuerhalten, wirds auch keine Erleuchtung/Gewahrsein geben.

Wenn Nytia meint, dass Gott auch in mir und allen anderen lebe, wenn ich  unbewußt bin, also nicht brav und nicht ehrlich usw., dann zeugt dies nicht von jenseitiger Weisheit, sondern er missioniert  damit einen  "Glauben" -  einen Glaubenssatz, eine simple Überzeugung des Egominds, der jeglicher spiritueller Einsicht entbehrt. Ein billiger Trost für alle "Faulen", die sich z.B. der Ehrlichkeit zu sich selbst verweigern - und damit im dem ganzen Individuationsprozess!

R. Adams sagt mir mit seinen Worten u.a.: Selbsterkenntnis ist Gotteserkenntnis.
Der Selbsterkenntnisprozess ist aber synonym mit dem Individuationprozess. Und ohne Selbsterkenntnis gibts keine Bewusstheit/Gewahrsein (Gott). Was nützt es einem Menschen, von Gott nur mit dem Verstand  (exoterisch) zu wissen, ihn aber nicht inwendig als sein eigenes SELBST geistig  (esoterisch) zu erkennen?! So wie die Kirche fälschlicherweise ihren Schafen verspricht: Du bist schon erlöst (durch Christi Kreuzestod usw.) so hält sich auch der moderne "Gläubige", bzw. manches spirituelle Ego sich nicht für unbewußt oder heilungs-/erlösungs- bzw. erleuchtungsbedürftig, sondern  per dekret für erleuchtet.
Es gibt nichts zu tun, lautet ihr Credo und halten es kokett mit der "Faulheit"). Ja, es gibt tatsächlich nichts zu tun, aber erst wenn das Ego sein eigenwilliges Tun und Machen eingestellt hat... erst, wenn du bewußt  im Fluß bist, im Flow des Heiligen GEistes Amen (wenn man so will). Oder im Tao (wenn dir dieser  Begriff angenehmer ist). Und ja, gegen das Unbewußtsein muss du etwas tun: Achtsamkeit ist der Schlüssel! Ja, auch das Beten ist etwas, was man "tun" kann, denn solange Gott in Dir noch nicht zu ICH BIN geworden ist, lebst du in der Trennung (von Gott) und solange du in der Trennung lebst, bleibt Gott ein DU für dich, ein persönlicher Gott..

Und dann soll es jetzt auch noch Gott sein, der in mir den Unbewußten schauspielert? (Nicht brav, nicht ehrlich usw.), he? Ein Attribut des Seins/Gottes ist Bewußtsein resp. Bewußtheit! Bitte dies nicht verwechseln: DIR selbst bleibt Gott so lange unbewußt, als du mit Ego und Raumzeit identifiziert bist.
Bewußtes und Unbewußtes verhält sich wie Nondualität zur Dualität. Aber m. E. nicht wie Gott vs. Teufel! (Gut&Böse-Dualismus). Der wahre Gott ist eigenschaftsloses ICH BIN. Gott ist nicht der Teufel - es sei denn, es handelt sich um die Kraft, die man auch Yaldabaoth nennt.
Wenn Licht und Schatten - Gott und Teufel eine Einheit bilden würden, dann müßte auch nicht die Spreu vom Weizen getrennt werden. Dass dennoch paradoxerweise in der Tat ALLES eins ist, wird erst dann, wenn die Spreu vom Weizen getrennt ist - also  param advaita bewußt erkannt, vorher sollte man darüber den Mund halten und keine Hypnose betreiben bzw. Dogmen aufstellen wie z.B.  Du bist schon erleuchtet, du bist schon frei, nichts muss getan werden, Gott ist Licht und Dunkelheit usw... usf...


Die Trennung Gott und Mensch, das ist die Illusion
die überwunden werden muß, mein Sohn,
Bis dahin bleibt dir Gott ein Du,
bis du erkennst in einem Nu den Sinn:
ICH BIN 

Gott lebt in mir als ICH alsdann, wenn Gottes Name
Schall und Rauch geworden ist...
wie alle Namen, Worte und dergleichen -
dann nämlich muss der Name Gottes weichen
dem unsagbaren, attributentleertem BIN ...


Mit Attributentleertheit meine ich die BedeutungsEntleertheit von den  diesseitig-menschlichen Charakter-Eigenschaften im Gegensatz zu den jenseitigen SEINS-Attributen "Gottes" resp. des Vollendeten Menschen:

Allwissenheit (allumfassende Weisheit) ,
Unfehlbarkeit (befreit vom Gut&Böse bzw. Richtig &Falsch-Denken; spontanes Wissen im Sinne   von Weisheit aus der Quelle)
(All(umfassende) -Macht,
All(umfassende)- Liebe,
Allgegenwärtigkeit (absolute Präsenz im Hier & Jetzt)


*  Die Frage ist, wie Nytia richtig bemerkt, ob dies alles gesehen wird oder nicht.
Um aber wirklich zu "sehen", muss Bewußtheit  - also Gewahrsein - gegeben sein.
Statt "gesehen" würde ich lieber die Worte "schauen", "geistig erkennen" oder "bewußtgemacht" benutzen. Nämlich "sehen" kann auch der Egomind.




Nytia schreibt

des weiteren, ohne davon zu wissen, wären wir alle ohne Unterlass mitten drin im prallen Leben,
http://satyamnitya.wordpress.com/2014/01/10/werner-ablass-rein-ins-pralle-leben-und-nicht-aus-ihm-raus/#comment-19893könnten
wir könnten gar nicht anders, auch ein an den Schreibtisch gebundener Verwaltungsbeamter, der nichts anderes als tumpe seinen Job täte, wäre mitten drin. Das ist Humbug, ein nettes Konzept und ein falscher fauler Trost nicht nur für Beamte sondern allen Suchern, die gerne ihren  Tagträumen nachhängen.
Aufs Leben muss man sich schon einlassen, damit es richtig prall wird. Dein Leben, Nytia, wäre z.B. um einiges praller, wenn du dich auf mich und andere einlassen könntest, statt mich und andere nach ein paar Beiträgen aus deinem Blog zu werfen.
Was fehlt dir? Du leidest Mangel, Nytia, ohne Zweifel verweigerst du dich dem prallen Leben und fraglos entgeht dir dadurch eine ganze Menge, wenn du dich lustvollen bewußstseinserweiternden Auseinandersetzungen verweigerst. Merke: Wer sich auf andere Menschen nicht einlassen kann, kann sich auch auf sich selber nicht einlassen. Und vice versa.

Ach Ihr Eierköppe! Wie bei der Erleuchtung, ist das Leben auch nur dann prall und läßt es sich auch nur genießen, wenn du dir der Prallheit des Lebens BEWUSST bist. Alles andere ist Glaubenssatz, Annahme, Vermutung, Hypothese. Nochmal: Es gibt kein Leben außerhalb dem Deinen! (Das kannst du jetzt als Glaubenssatz annehmen oder ablehnen. Aber egal, wie du dich auch entscheidest, du liegst falsch damit. Es geht darum, aus dir SELBST heraus zu erkennen, dass du das einzige bist, was ist, dass DU das Leben SELBST bist...

Ich gebe also Werner Ablaß insofern durchaus recht, wenn er mit seinem Aufruf: Rein ins pralle Leben und nicht aus ihm raus, das meint, was  i c h  meine: sich EINLASSEN im Sinne von "Komm raus aus deinem Schneckenhaus und  n i m m dir das Leben, statt dich allzu vorschnell auf den spirituellen (Verzicht)- Weg zu machen. Mache dir deine Wünsche und Pläne erst einmal so richtig bewußt, statt sie aufgeben zu wollen oder sie gar zu unterdrücken. Versuche deine Wünsche zu verwirklichen... Sei gierig nach dem sog. Leben und sei es total... die Lebenssattheit kommt von selbst und damit wird auch der spirituelle Weg ein wesentlich leichterer sein... Riskiere etwas!

Leider ist es so, dass viele Spiris nichts riskieren wollen und die Spiritualität als Flucht aus der sog. Leben benutzen, zur Flucht vor sich selbst, Flucht vor ihren negativen Gedanken und unerträglichen Gefühlen...Manche sind deshalb auch regelrecht süchtig nach Spirituellen Erfahrungen.
Die meisten Menschen sind ja doch gar nicht fähig, das "Pralle Leben" bewußt zu genießen, solange sie nicht gelernt haben, bewußt im  Hier und Jetzt zu leben! Alle führen wir ein Ersatzleben mit Ersatzgefühlen und second-hand-Gedanken...
Auch wenn du glaubst, dass es keine Erfahrungen, keine Geschichte usw. gebe, ist es doch unerläßlich, dass ein Mensch in seinem Leben Erfahrungen sammelt, um ein gesundes Ich zu stabilisieren.
Aber wie bei allem ist es die Balance. Wer rausgeht, muss auch wieder reinkommen. R a u s  aus dem "Prallen Leben"  ist die Devise aller, die die Nase voll haben von Äußerlichkeiten, Leute, die sich ausgetobt haben und sich fragen : War das alles? Ist das alles? Letztlich geht es um die Wendung nach Innen. Nach Hause kommen. Hier ist das Leben weder prall noch dürftig. Im Augenblick, im Moment, im Nu - im Hier und Jetzt - gibt es so etwas wie Leben gar nicht. Es gibt nur (M)ICH. Mein SEIN.


Genauer Wortlaut des Werner Ablaß-Zitates:
Vom Himmel hoch da komm ich her... Was mir fehlt, sind die irdischen Erfahrungen. Also rein ins pralle Leben und nicht aus ihm raus. Wobei ich das kann, aber nicht muß."


Der erste Satz ist eine glatte Hypothese, die auf der allgemein bekannten spirituellen Annahme beruht: Wir sind geistige Wesen, die irdische Erfahrungen sammeln. Hätte er dies aus sich SELBST erkannt, hätte sich der Rest seiner Worte von SELBST erledigt.
Aber er redet ja im Grund nicht von sich selbst, sondern benutzt die Ich-Form, wie man die Man-Form (und auch die Du-Anrede) manchmal benutzt. Mit den anderen Sätzen er will einfach nur sagen, dass man sich vor dem (Aus-)Leben nicht drücken soll. Und dass er meint, man könne, aber müsse nicht, bedeutet auch weiter nichts, als das kein Zwang vorherrschen sollte. Das hat gewiß nichts mit Können oder Nichtkönnen und ganz gewiss nichts mit "Chakka - ich bin der Macher, der Könner, der Größte" zu tun.

Nytia und ich ähneln uns: Wir prüfen gerne die Worte, die uns begegnen auf Wahrheit. Er auf die deine und ich auf meine Art. Und ab und an muß auch der Prüfer auf den Prüfstand...LOL!
Und ja, du solltest dir, was deine "irdischen Erfahrungen" unbedingt Sorgen machen, ob die Dinge "so oder so geschehen" hängt nämlich  ganz massiv von deinem Bewußtheitszustand ab: Glauben vs. ERKENNEN.


Nytia schreibt: 

"Lieber P.,
du musst nicht alles glauben, was der olle Nytia so vom Stapel läßt, der lügt, wenn er den Mund aufmacht."

So N.s  Entgegnung auf einen kritischen Kommentar von P.  Auch hier wieder ein klarer Fall von Ebenenvertauschung, bei der man die Verantwortung für die eigenen Worte leugnet, indem man die nonduale Einsicht, dass Sprache/ Worte nicht die Wirklichkeit wiedergeben kann, konzeptual auf der relativen Ebene der Kommunikation als Defensiv- bzw.  OffensivWaffe benutzt,  - in diesem Falle dazu, sich defensiv der Kritik zu entziehen.

Das gehört in die Rubrik "Psychologische Abwehrreaktionen" und zeigt mir deutlich, wes Geistes Kind hier jemand ist. (Dies gilt auch für den Fall, dass es spaßhaft gemeint ist).
N. kritisiert andere recht gerne, aber die Ausgangsbasis seiner Kritik ist das spirituelle Ego und nicht die Unterscheidungsgabe der Geiste. (Die Gabe der Unterscheidung der Geister ist aber erst param advaita gegeben.)




Alles geschieht einfach?

Für Nytia (und viele andere einäugigen Einbeinigen) ist es so, dass  "alles einfach so geschieht",  für Micky dagegen steht ohne Zweifel fest, dass ohne ihn  (ohne das Ich) gar nichts geht. Nytia freue sich, wenn Micky seine Erkenntnis hinterfragen würde.  (Und ICH würde mich weder freuen noch nicht freuen, wenn  b e i d e  ihre jeweiligen Erkenntnisse hinterfragen würden....LOL)

Denn beiden ist noch nicht klar, dass beide recht  u n d  unrecht haben. Beide sprechen aus unterschiedlichen Ebenen die Wahrheit.  Auf der personal-dualen relativen Ebene ist das Ich gefordert, auf der nondualen absoluten Ebene ist das Ich aufgehoben.
Beide haben also recht. Denn: Im selben Maße der Mensch als Ich  Gott entgegengeht, im selben Maße kommt Gott ihm entgegen. (Evolution & Involution). Das heißt ganz klar, ohne das Ich läuft auch nix!


                                                      **********



Schüler: Meister, ich habe alles losgelassen.

Meister: Gut, dann schmeiß es weg.
Schüler: Was soll ich denn wegschmeißen, wenn ich eh schon alles losgelassen habe?
Meister: Ja,  wenn das so ist, dann schlepp es weiter mit dir herum.


Das letzte, was der Schüler wegschmeißen muss, ist sein Gedankenkonstrukt einer VORSTELLUNG von "Allem, was er losgelassen hat."
Danach erst enthüllt sich ihm,   dass es weder ETWAS zu schleppen noch ETWAS loszulassen gab.




Warum "psychospirituell"?

Aus ganzheitlicher Perspektive kann das spirituelle Suchen und Finden niemals ohne die Psyche, dem Menschlichen, der Individuation der Persönlichkeit vonstatten gehen.


Freitag, 16. Mai 2014

Von Linji und anderen Leuten will ich dir gern die Schriften deuten...




Das Denken

dem einen ists ein wilder Aff',
dem andern Kerl ist es ein Feind.
Gedanken werden dir erst schlaff,
Wenn du in dir bist ganz vereint.

Darum lasst die Patriarchen toben
Was sie auch zusammenknobeln,
Ist nicht der Weisheit letzter Schluss,
mir fehlt hier klar der Musenkuss.

Zu weiden auf der Grünen Au,
Gib dich der Göttin Chaos hin,

Denn nach allgemeinem Sinn
Hat das letzte Wort die Frau.

Willst du den Morgen vor dem Abend loben,
GREIF NICHT EIN -.
und laß die Affen toben...
JETZT oder nie: LET IT BE

The Master says: The masterpiece
Is letting be the way it is!


Eine gute Übung

ist es, sich bei allem, was man tut, bewusst zu werden, was man dazu benötigt, um etwas zu tun. Und was benötigt man?
Ein mentales Vorstellungsbild.



Querelengeist

Kaum tauchte "Bökl" (Lasker) das erste Mal in Nityas Blog auf,  dichtet man ihm schon wieder etwas an. Diesmal soll er dem Nitya  eine Gute Genesung gewünscht haben, als dieser wohl vor einiger Zeit krank darniederlag -  und - welche Unverschämtheit aber auch, tritt er ihm jetzt so in den Arsch? Mal abgesehen davon, dass das nicht stimmt, scheint der solchermassen beschwerdeführende permameckernde und offensichtlich etwas paranoide  Soulghost an die Unvereinbarkeit von Kritik und Guten Wünschen zu glauben - das altbekannte typische Schwarz-Weiß-Denken, dem man so intensiv im  Wir-IntrigantenStadl zu huldigen pflegte.
In diesem Zusammenhang frage ich mich doch: Woher wohl hatte Seelengeist eine solche Information?  Und schon wird wieder hinter den Kulissen gemunkelt... wenn sich Nitya von solchen Leuten beeinflussen lässt - und so scheint es - dann gute Nacht, Alder!

Mein lieber Herr Querelen-Geist,  wenn dir deine spirituelle Bewusstseinsentwicklung wirklich am Herzen liegt,  dann solltest du ganz fix damit aufhören, andere Leute zu verleumden - der Balken im eigenen Auge wird dich noch erschlagen; wer hier der  "notorische Lügner" ist, ist ganz klar der, der es nicht unterlassen kann, seinen eigenen Dreck ständig auf andere zu schmeißen.



Mein  Kommentar

zu Nitya's Blogposting: Linji - alltäglich oder heilig
(Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, dann kommt der Prophet eben zum Berg - LOL!)
http://satyamnitya.wordpress.com/2014/05/13/linji-alltaglich-oder-heilig/


Linji's Bemerkung über den Holzpfosten, dass da nichts heiliges dran sei, sondern ein ganz gewöhnlicher hölzener Pfosten sei, ist natürlich aus der nondualen Perspektive betrachtet richtig.  Aber wunderbar?
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose....
Aus der nondualen Perspektive ist da nichts "Wunderbares" dran, ohne Interpretation wahrzunehmen. Es ist wie es ist. Neutral. Ohne Eigenschaftten, also auch nichts Wunderbares. Weder dies noch das. (Nichts von heilig!) Eigentlich müßte man die Eigenschaft "hölzern" auch eliminieren, dann das Substantiv "Pfosten"...
Wunderbar sind die Dinge aus der gegenläufigen (YIN-) Perspektive der Vielheit bis in den Mikrokosmos hinein... Wie der Kosmos - wie sich alles nahtlos zusammenfügt. Wunderbar ist aus diesem Blickwinkel die  Maserung eines Stück Holzes oder Muster eines Steines. Mit offenem Herzen schauen - das Wunderbare in jedem Ding. Die Göttlichkeit, ja "Heiligkeit"...!

Dieses Staunen - das bringt eine "neutrale Wahrnehmung" allein nicht zustande, sondern allein im Verbund mit der Liebe. Liebe und Erkenntnis.  (Und nein, das Wunderbare ist auch nicht, dass wir mit dem Verstand nicht verstehen, fassen können, was über ihn hinausgeht. Das Wunderbare ist, dass wir GEISTIG ERKENNEN können, was über den Verstand hinausgeht - dass wir geistig erkennend  h i n t e r   den Vorhang der Worte SCHAUEN können.)
Die Heiligkeit des Lebens, der Erde, des Kosmos ist eine ebensolche "Tatsache" wie der Dualismus eine ist...
oder auch nicht - giggle gröhl und schenkelklopf!

Ach ja, und der doch etwas verächtlichgemachte christl. Pfarrer, der den Boden heiliggesprochen hätte, hätte natürlich auch recht gehabt... Der Pfarrer, "der mit Gott und dem Satan, Himmel und Hölle operiert..." und Linji, der ganz im Gegensatz zu dem Pfaffen "ganz im Sinne Bodhidharmas nur offene Weite" kennt, ist,  - so wahr ich hier stehe - bevor er in den Genuß dieser Weite kam, ganz gewiss durch eben diesen Himmel und diese Hölle gegangen, Ihr Buben!

Nur jemand, der nicht weiß, was Schattenintegration bedeutet, kann die Heiligkeit abwerten und negieren. (Ich meine dies jetzt ganz allgemein und nicht auf Nitya bezogen, denn offensichtlich hat er wohl Ahnung von wirklicher und nicht nur vor-gestellter Heiligkeit)Da fällt bei manchen der Begriff Heiligkeit und was damit verbunden ist unter die Rubrik "Romantik". Schattenarbeit bedeutet unter anderem, während des Heilungsprozesses durch die numinosen Schichten hindurch zu gehen.
Heiligkeit ist keine Schande, wie man es quasi von den einbeinigen Nondualisten zu hören kriegt, sondern das Bewusstsein der Heiligkeit ist ein Durchgangsstadum  auf dem Weg  - und mit dem Individuationsprozess der Heilung von "unten" ist man gleichzeitig auch des "HEILS"  von "oben" teilhaftig. Nur ist der Weg eben hier noch nicht zu Ende.
Nur wer nicht weiss, was der Individuationsprozess bedeutet... wer nicht erfahren hat, was Heilung bedeutet und Heil kann Heiligkeit abwerten.
Heil und Heilung: Nur dem kommt Gott auf halbem Weg entgehen,  der sich von SELBST auch tut bewegen... Wer sich der Transformation und  Heilung verweigert, verweigert sich der "Heiligkeit", den Wundern der (Ver-)Wandlung.
Dem Dummkopf, dem die Trauben zu hoch hängen, fiel es schon immer leicht, abzuwerten und zu verdammen, was ihm nicht erreichbar war. Und so feiert man die Phrase "Offene Weiten - nichts von heilig" vorzeitig und voreilig ab als der WEisheit letzter Schluß.( Ja, ist sie auch, aber nur dann , wenn du zuvor durch die Transformationsprozesse gegangen bist und die Wunder der Heil(ig)ung am eigenen Leibe und Seele erfahren hast.
Wie gesagt, ist der Weg damit nicht zu Ende.Damit der Berg wieder ein Berg ist oder  - um den Bogen von der Heiligkeit  zum  ganz "gewöhnlichen" Bewusstsein zu schlagen, muss das mit der Heiligkeit identifizierte (!) Spiri-Ego sterben. (Was aber nicht bedeutet, dass diese Heiligkeit verächtlich gemacht werden darf. Keinesfalls handelt es sich hierbei um billige "Romantik" und billige Gefühlchen.
Offene Weiten - nichts von Heilig? Ja, am Ende, wenn der Kreis sich geschlossen hat. Aber nicht Ge-Wußtheit, sondern Be-Wußtheit entscheidet darüber". Param advaita.

Monjiji



Wer sich so "platt",

wie er sich selbst ausdrückt, über das "Mannsein" mokiert wie N.  dies in seinem Kommentar  gegenüber einem User tut, hat sich nicht nur sehr abwertend gegenüber dem Ernst  und der Wichtigkeit der Frage (im spirituellen Kontext)verhalten, er hat sich damit nicht nur  auf der spirituellen, sondern vor allem  auf der Ebene des Menschseins  disqualifiziert.
 O-Ton:    "Witzig, auf die Idee, dass das Mann-Sein so’n Thema sein könnte, wär ich jetzt gar nicht gekommen. Ich würde einfach mal ganz platt sagen: Guckt doch mal zwischen eure Beine, dann wisst ihr’s. Mann, Frau oder irgendwie beides. Das kann doch nicht so rätselhaft sein. Was der einzelne damit anfängt, ändert ja nichts an seiner körperlichen Grundausstattung."

Männlichkeit und Weiblichkeit so "platt" auf das Geschlechtsteil zu reduzieren - dass Nytia von Integraler Spiritualität nichts hält wird hierbei gänzlich offenbar. Ja, platt und (im abwertenden Sinn) sehr gewöhnlich. Jetzt verstehe ich: Ken Wilber ist ihm nicht gewöhnlich genug.
Fazit: Der Kaiser ist nackt.



Die blöden Vorstellungen

von der  "Gewöhnlichkeit" des "Edlen" oder Erleuchteten geht mir auch auf den Heiligen Sack: Scheint man darunter doch eine falsche gewöhnliche "Einfachheit" zu verstehen.
"Gewöhnlich" in der übergeordneten Bedeutung jenseits von Ego bist du jedoch erst dann, wenn das "neue" Bewusstsein des Gewahrseins  zur "Gewohnheit" geworden ist: param advaita, klaro? param advaita ist jenseits der Erleuchtung, da ist das Gewahrsein zur Gewohnheit geworden und nicht wie vorher ein gelegentlicher Lichtblick, der auf dem Marktplatz des "Welt" schnell wieder erloschen ist.

Es scheint mir, als setzten viele Leute  die sog. Normalität des Alltagskonsens  und die  param-advaita-Gewöhnlichkeit  in eins. Wie der Verstand sich eine falsche Vorstellung vom "Einfachen Menschen" macht , so stellt er  sich vor, dass Gewöhnlichkeit heisst, den Mund nicht mehr aufzukriegen, antiintellektuell,  bescheiden, zurückhaltend, und "Nichts Besonderes" zu sein und diese   "Tugenden" sichtbarlich für alle Welt nach AUSSEN abzustrahlen.
Gewöhnlich, einfach und nichts Besonderes zu sein, ist mit dem Verstand aber nicht zu erfassen, weil eben diese Gewöhnlichkeit und Ein-fachheit etwas Besonderes ist - weil sie jenseits von Ego liegen.

Der Fehler liegt in der Annahme, das diese Gewöhnlichkeit und besondere Nicht-Besonderheit etwas wäre,  was  DU bei anderen Menschen sehen und beurteilen könntest!
Aber wie die Erleuchtung für jedes Individuum etwas rein Selbstbezügliiches, rein Subjektives, nicht Mitteilbares oder Vermittelbares ist und es keinerlei äussere Kriterien für Erleuchtete gibt, so gibt es eben auch keine Kriterien, um die Param Advaita-Gewöhnlichkeit zu bemerken und zu beurteilen. Darin liegt ja gerade das "Gewöhnliche": Dass es nicht auffällt. Gewöhnlichkeit bezieht sich niemals auf das Äussere und das Verhalten oder Gebaren eines Menschen, sondern allein auf das BewusstSEIN. Desgleichen die vielgerühmte Einfachheit.
Ich,  EINfältig, eingefalten, ALL-EINS, ICH BIN ist hier the Master of  Definition. ICH BIN das einzigste, was ist.

"Ich" hänge ohne Unterlaß an der Quelle und ich fasse das, was ich erkenne mehr schlecht als recht in  Worte, soweit mir dies möglich ist. Dazu deute ich "automatisch" die "Heiligen" Schriften aller Völker, wo sie mir vor Augen kommen, Bibel oder Linji - Jacke wie Hose.  Sollte dies jemand  unter dem Begriff "Klugscheißen" verbuchen wollen, so ist das nicht mehr als ein affektgeladener stinkender Wertungsfurz aus dem Emo-Eierkopp-Verstand, der die Geister nicht unterscheiden kann und dem Trugschluss unterliegt, jenseits von Ego hätte der Intellekt den Löffel abgegeben.
Wenn sich der Lotus zu seiner vollen Blüte entfaltet, entfaltet sich nach und nach auch die Kosmische Intelligenz.
Leute, die von der spirituellen Gewöhnlichkeit kein Bewusstsein, sondern nur eine Vor-Stellung haben,  benutzen diesen rein "jenseitig" gemeinten Begriff wie alle anderen falschen Vorstellungen über SEINStugenden gerne als moralische Waffe auf der relativen Ebene, um andere zur Räson zu bringen.



Linji: alltäglich oder heilig?

Alltäglich  o d e r  heilig?
Wer hat diese Frage eigentlich gestellt? Linji? Hat Linji damit gemeint, man müsse sich für eine Sichtweise entscheiden? Oder ist es nicht vielmehr eine Frage des kleingeistigen Verstandes, der eine Entweder-Oder-Sache daraus macht?
Der Holzpfosten ist einerseits natürlich erst mal beides! Sowohl - als auch. Noch ein Schritt weiter: Weder dies - noch das. (Diesen Schritt sollst  du aber nicht denkend nachvollziehen und "glauben", sondern ERKENNEN..


 

 

Offene Weite und nichts dahinter

Ein "vernichtendes Urteil" ist das,  schreibst du, BigMäcMouth? Hey, lass mal die Luft aus deiner aufgeplusterten GockelBrust! Warum, und sei ehrlich jetzt - warum hast du mich über Fredos Aufenthalt informiert, wo du doch sonst nichts als pharisäische Schmähung  über mich ausgießt? Und warum schicktest  du mich zuvor in Ronnies Blog, um dir zu melden, ob der authentisch ist?  Scheinbar traust du meiner Unterscheidungsgabe doch erheblich mehr zu als deiner?! Also beschwer dich nicht. Und lass den Fredo aus dem Spiel, vor allem aus dem Musterthread.. Um den geht es mir überhaupt nicht. Ich bin auf Nytias Blog und nicht auf Fredo, sondern aufs Thema eingestiegen -  nicht wegen, sondern trotz Fredo -  du teuflischer Verdreher, he?



   

Nitya schreibt:

Bodhidharma erschlug die Räuber, die den Tempel belagerten.
Räubererschlagen ist Räubererschlagen. Zitatende

Jaja, und Tempelbelagerung ist Tempelbelagerung....hehehe
Nix verstanden ist nix verstanden
Nix erkannt ist nix erkannt
Ach, Ihr Vollpfosten!
Wenn Bodhidharma die Räuber erschlägt, die den Tempel belagern dann tut er nichts anderes als Jesus, als er die Händler mit der Peitsche aus dem Tempel  trieb. Es ist nur eine verdammte Metapher, ein Gleichnis, ähnlich wie die GLeichnisse Jesu zu verstehen!
Hätte Nitya seine psychospirituellen Hausaufgaben  - Schattenarbeit - gemacht, dann hätte er mystische Ein-SICHT in die Bedeutung solcher Gleichnisse.
(Die innere Bedeutung solcher Metaphern korreliert mit den inneren Geschehnissen auf dem spirituellen Weg. Die Räuber  sind die Ego-Anteile, die blaubärtigen Räuber der Seele, die die SELBSTverwirklichung verhindern.)
Bodhidharma ist nichts anderes als ein anderer Begriff für den Archetyp des Wahren SELBST.

   
E:  schreibt daraufhin:
alltäglich oder heilig
ein holzpfosten ist nur ein holzpfosten
ein mann ist nur ein mann
eine frau ist nur eine frau
ein kind ist nur ein kind
ein dazwischen ist nur ein dazwischen
eine idee ist nur eine idee
eine ideologie ist nur eine ideologie
ein Krieg ist nur ein Krieg...usw. usw.

Brav nachgeplappert, setzen, Eins! Aber "nur"..?
Na gut, wenns sein muss....aber geh noch einen Schritt weiter und erkenne, dass alles, was du hier aufführst, nichts als mentale Konstrukte sind. In der absoluten Gegenwart des Hier und Jetzt ist eine Frau keine Frau, sondern  - außer, dass eine Frau auch ein  Mensch ist, was auf der relativen Alltagsebene noch nicht ganz anerkannt ist - nichts anderes als ein leeres bedeutungsloses Substantiv, besonders dann wenn sie nicht konkret anwesend ist, LOL!  Und der Krieg existiert auch nur in deiner Vor-Stellung. Kopfkino ist das - alles nur Kopfkino der Vorstellungen und Glaubenssätze!

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose - Gertrud Stein wollte damit einfach nur den neutralen Charakter der Wahrnehmung  - des GEWAHRSEINS! - jenseits von Egomind und dessen Wertung) skizzieren.
Einen "Räuber" (zumal in seiner Phantasie!) wahrzunehmen ist nicht neutral, sondern Wertung durch das Ego, das etwas zu verlieren hat... LOL!
Der Verstand ist ein Papagei.


Nitya - ein "Anarchist"? Wohl kaum, die alten autoritären Programme sind noch in voller Aktion. Jemand, der sich hinter Linji versteckt, um aus dessen Mund den anderen zu verkünden, dass sie Eierköppe sind, aber selbst nicht imstande ist, diese humorvolle Bezeichnung auszuhalten spricht sich ein spirituelles Armutszeugnis aus.
Eine herabgesetzte Frustrationstoleranzgrenze, die cholerische Art, Endlösungen statt Lösungen im Konflikt zu finden... Der Kaiser ist nackt!
Wahrer Anarchismus ist der Anarchismus des Herzens und dazu ist es nötig, sich von allen Prägungen und Konditionierungen  (im Gewahrsein resp.  durch Bewusstheit) zu desidentifizieren.
Ich höre, Nitya hat schon wieder einen rausgeworfen. Dass Micky ganz schlechte Karten bei Nytia auf Dauer haben würde, war mir klar. Micky kann es nun mal nicht lassen, sich in seine pharisäisch aufgeblähte  Brust zu werfen...
Von zwei weiteren Frauen höre ich dasselbe Schicksal. Scheinbar duldet er nur Speichellecker, Duckmäuser und Nachäffer. Zu den Ausschlüssen hörte man von den anderen nicht eine Silbe.



Die Gewöhnlichkeit

jenseits von Ego ist eine ungewöhnliche Gewöhnlichkeit. Man muss das m. E. so betrachten: Wenn man mit Heiligkeit identifiziert ist - das bleibt niemals aus! -  ist man der Welt ziemlich entfremdet. Hier lebt das Pathos und man atmet sozusagen in dünner Luft. Die Menschen kommen dir fremd vor, du fühlst dich so göttlich GÖTTLICH, dass du nie wieder aus diesem Himmel herabsteigen willst. Du siehst die Menschen und die ganze Welt am Abgrund und Du möchtest jeden bekehren und ihre Seelen retten, weil sie in deinen Augen allesamt Sünder sind und der Umkehr bedürfen.
Wie ich schon sagte, geht es darum, sich auch aus diesem Bewusstseinszustand wieder zu lösen und zu desidentifizieren. Und diese Desidentifikation geschieht im "Tod" des spirituellen (heiligen;"gutmenschlichen") Egos. Meiner Erfahrung nach ist das der letzte und schmerzhafteste Loslassen, weil hier die restlichen verbliebenen SpiriEgo-Anteile eine  kurze, aber schmerzhafte, aber LIEBEvolle  Läuterung im "Feuer" erfahren. Dies geschah mir  in einem Trancezustand im Halbschlaf, dessen ich aber voll bewusst und GEWAHR war. Erst danach ist man über dem Jordan: param advaita. Offene Weite - nichts von heilig.
Und erst jetzt, nachdem die Heiligkeit auch verbrannt ist, bist du wieder ein ganz "gewöhnlicher" Mensch, kehrst aus dem Himmel auf die Erde zurück. Der Baum ist wieder ein Baum, der Berg ein Berg und du bist wieder der Hans Müller. Mit dem Unterschied: Dass du mit dir und der ganzen Welt ausgesöhnt bist. Alles ist gut. Nichts muss man verändern, niemand muss gerettet werden. Das ist das Wunder der Gewöhnlichkeit param advaita. Die Wahre Natur ist nun zur Gewohnheit geworden. Nichts Besonderes.


Mich stört es nicht, 

wenn ich keinen Zugang zu öffentlichen Blogs oder Foren bekomme; solange sie öffentlich sind,  kann ich lesen und die Beiträge kommentiere ich dann evtl. in meinem eigenen Blog. Kommentare dazu oder Antworten brauche ich nicht. 
Ich benötige auch nicht unbedingt Leute, die mir ans Tanzbein pinkeln, um "weiter zu kommen" macht aber Spass.
Warnung: Jeder, der mir ans Tanzbein pinkelt, muss damit rechnen, dass ich gaaaanz genau hinter die Fassaden gucke.





Freitag, 4. April 2014

Das Denken ist nicht Freund noch Feind für den, der ist in sich vereint.

Richtig - aber nur von "oben"
aus transpersonaler
Perspektive



Offene Weite, nichts von heilig

Warum offen? Weil es in der absoluten Präsenz u.a. keine Begrenzungen (Kategorisierung und Klassifikationen)  keine Absicht, keine Pläne, keine Ziele, keinerlei Vorhaben mehr gibt, die in eine vorgestellte Zukunft zielen. Alles steht somit "offen"... Da gibt es Leute, die sich erwacht nennen oder glauben, die beschreiben die Offene Weite mit einem 360° Rundumblick - so als hätte man gleichzeitig alles Geschehen im Blick. Ein sehr unzutreffende Metapher.


Wenn ich noch vor kurzem sagte, dass die Offene Weite des pfadlosen Pfades in die Erkenntnis des unendlichen göttlichen Bewußtseins führe, dann war dies zwar nicht unwahr, aber ich weiss auch, dass der Terminus "führen" schon danebengegriffen ist, wie ja alles, was darüber gesagt werden kann, daneben ist und nur Annäherung sein kann. Auch "Unendliches Bewusstsein" ist im Grunde nur (dem Verstand!) eine vorgestellte Größe.

"...nichts von heilig" deshalb, weil das Numinose, das Heilige   - weil GOTT!  mit dem Loslassen des spirituellen Egos resp. durch die Einheitserfahrung von erlöstem Ich und Gott transzendiert wurde.
Niemand kann m.E. dauerhaft in das Gewahrsein kommen, der nicht auch  die numinose Zone des  Heiligen erfahren und transzendiert hat.
Wie ich öfters lesen kann, gibt es Menschen, die auch das Heilige bzw. die "Idee" Gott  für gering erachten, aber sich nichts desto trotz auf erfahrungs- bzw. erkenntnisbasierte Aussagen (anderer Menschen!!!) wie die von der "Offenen Weite - nichts von heilig" stützen. Dabei haben sie das Heilige niemals erfahren, geschweige denn transzendiert. Dies, weil der EgoMind eine solche Aussage als Ausrede für das faule Nichts-Tun und Glaubenssätze wie: Wir sind schon erleuchtet. Wir sind schon erlöst usw.  benötigt.
Da hört oder liest man dann: Wieso sich anstrengen, wieso meditieren, wieso Schattenarbeit - wenn eh nichts "heilig"und eh "schon alles da ist".
Ein anderes Wort für Offene Weite: Nichtwissen. Es gibt so viele Begriffe, die das gleiche meinen...
Ich hörte, das Forum Erleuchtung ist bestrebt, einen gemeinsamen Konsens zu finden. Das wird m. E. niemals gelingen. Die meisten Mißverständnisse und Streitereien gibt es auf grund des Wortfetischismus, der Fixierung/Haftung des Verstandes an Begriffe.

Man müsste quasi erst einmal sämtliche Begriffe/Synonyme einstampfen, die dasselbe bezeichnen. Das babylonische Begriffsgewirr aber ist etwas, was im einzelnen Menschen jenseits von Ego selbst (als "Babylon") erkannt und aufgehoben wird - im Prozess der Ver-EIN-fachung in der Reduktion auf das Eine. (Mir scheint, es sind nicht nur Synonyme, sondern alle Worte, die hierbei  "eingestampft" werden...)

Transmutationen

Richtig, aber nur von "unten"
aus der Individuations-
Perspektive
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da nannte man mich eine Hure. Danach  gab es eine  Zeit, da nannten mich einige Leute eine Heilige. Heute neigen die Leute zuweilen dazu, mich eine Hexe zu nennen.





Gibt es Unterschiede zwischen Hermetik oder Mystik?

Oder zwischen Transformation oder Transmutation? Ist nur eine rhetorische Frage, denn es interessiert mich nicht. Ich allein definiere nämlich, was ich bin oder nicht bin. Und für mich gibts keine Unterschiede. Ich bin insofern ein Hermetiker oder Mystiker  als ich alles, was ich erkenne, aus dem Ursprung erkenne. Und in diesem hermetischen Sinne bin ich  ursprünglicher Psychologe, ursprünglicher Alchemist, ursprünglicher Wissenschaftler...
Vielleicht liegt ja ein  Unterschied zwischen Hermetik und Müstique nur in der unterschiedlichen Herangehensweise. Ersteres geht über das Wissen zum Nichtwissen (Studium der Magie)  zweiteres über Nichtwissen zum Wissen (Weisheit) 
Der eine kommt von unten, der andere von oben. Zuletzt und im tiefsten Grunde sind sie so EINS wie alles andere.

Interessant ist, wie aus dem inneren hermetischen (okkulten) Wissen eine äussere, an die Materie gebundene Wissenschaft wurde -  oder zwangsläufig werden muß. (Diesen Vorgang illustriert u.a. die Möbiusschleife) Die Christen würden sagen: Da steckt der Teufel dahinter. Ja, das sagen sie noch heute, was die Wissenschaften angeht.  Sie wissen nicht, dass sich die Schleife unmerklich "verdreht",  oder auch nicht, he he he , wenn das Äussere zum Inneren und das Innere zum Äusseren gemacht wird, wie unser lieber Herr Jesus dem Thomas ins Gesangbuch schrieb.
Man kommt über beide Seiten zur Wahrheit.
Der "Teufel" hat nur schuld daran, dass man die innere Tiefendimension VERGESSEN hat!
ER-INNERN, darum geht es.
Trennung - scheinbare Trennung und scheinbare Vereinigung und dies alles der LIEBE wegen...
Frage: Zieht das Universum sich nun zusammen oder dehnt es sich aus?
Kommt auf die Perspektive an! HA!



Wir-Forum: Gedanken zur Tageslosung


Zitat: "Zwischen Erwachen und Erleuchtung besteht ein riesiger Unterschied. Erwachen ist er der Anfang des weglosen Weges und lediglich das Aufscheinen unseres Wesens. Läuterung und Verwirklichung ist dadurcch noch nicht vollbracht." Saajid

Fredo's Kommentar dazu u.a.:
... alle Weiterungen in Richtung "Läuterungen und Verwirklichungen" sind ausschliesslich Sache dieses >Lebens...ebens! und völlig außerhalb seiner (persönlichen) Verfügbarkeit....
(Am Schluss seines Kommentars entspricht  Fredo absolut meinen Erwartungen und dem S.Sandolini jegliche Qualifikation ab.)

Abgesehen davon, dass für mich der Pfadlose Pfad erst param advaita - nach bzw. durch die geistige Wiedergeburt -  betreten wird, hat Saajid S. vollkommen recht.

Ich sage es so:  Die für den spirituellen Weg notwendige Individuation/Schattenintegration sprich Personwerdung oder Wahre Menschwerdung kann nicht durch das gemacht werden, was die Läuterung der (falschen) Persönlichkeit verhindert: durch das Ego! Insofern steht die Bewusstseinsentwicklung/Evolution nicht unter meiner "persönlichen  Verfügbarkeit".

Allerdings kommt hier der sog. "Freie Wille" (den es gar nicht gibt ha ha) ins paradoxe Spiel: Du hast die Wahl, dich gegen das Wachstum - das "Leben ...eben"  (= "Gott"!) zu entscheiden. Das spirituelle Wachstum, die Evolution deines Bewusstseins bedarf deiner Zustimmung, d.h. deiner Hingabe, deiner Kapitulation im Angesicht deines ohnmächtigen MacherEgoMinds. Es bedarf deines JA! Und erst jetzt, wenn du eingewilligt hast, steht nichts mehr in deiner "persönlichen Verfügbarkeit", dann übernimmt das SELBST oder Gott oder "Leben eben", oder meinethalben auch Coca Cola den Prozess der Negation.. neti neti... In dieser Hingabe wird das beschlossen, was in der Bibel "Der neue Bund" heisst. Dieser aber ist nicht für alle Zeiten beschlossen, sondern muss täglich BEWUSST erneuert werden. (Erst param advaita muss nichts mehr "erneuert" werden, da ist permanent aufrecht erhaltene Bewusstheit.)

Wieviele Sucher, wieviele Menschen verfehlen das Ziel, weil sie glauben, sie hätten ES  - einmal geschmeckt - für alle Zeiten konserviert? Und wieviele haben viel zu große Angst, JA zu sagen angesichts des sicheren Ego-Todes?
(Und jetzt erzähle mir bloß keiner, niemand verfehle ein Ziel, weil es keinen "Jemand" gäbe!)

"Das Leben... eben" - auch so eine manirierte Art und Weise das verpönte Wörtchen "Gott" zu vermeiden? Manch einer tut alles, um nur ja keinen altmodisch- religiösen Geruch zu verbreiten.

Nun ja, ich bin froh, dass der "Herr Fredo" nun endlich, wenn auch indirekt definiert hat, was er mit "Leben - eben" überhaupt meint. Denn das kann er gut: mit dem Beißzänglein an den Worten drechseln und kunstvoll herumschrauben, bis jeglicher Sinn in der schwarzen Losigkeit verschwindet.

Und wie auch erstaunlich zu sehen,dass "romantische" Worte wie Läuterung und Selbstverwirklichung nun doch Eingang in sein Repertoir gefunden haben, wenn auch noch in Anführungszeichen.

Mit seiner obigen Antwort hätte Fredo durchaus recht...HÄTTE! -  wenn da nicht das Problem wäre, dass Saajid nirgendwo behauptet hat, dass die Person/Ego die Läuterung und Selbstverwirklichung von sich selbst bewirke!!!

Dies ist nur ein weiteres Beispiel für die unredliche Unterstellungsrhetorik, illustriert aber sehr gut, warum sich die Kommunikation mit Fredo so äusserst problematisch gestaltet: Er bastelt eine Unterstellung (setzt eine Ursache), und entwirft gegen sein eigenes an den Suppenhaaren herbeigeschlussfolgertes Konstrukt einen Einwand und Gegenrede, nur um  den anderen ins Unrecht zu setzen.Orgasmischer Höhepunkt: der andere, in diesem Falle Saajid S. wird disqualiziert!

Ein Projektionsmechanismus, wie er destruktiver nicht sein kann. Eine solche Rhetorik ist in der Psychologie unter dem Ausdruck "Attribuierungsstil" bzw. "Fundamentaler Attribuierungsfehler" bekannt und ist nicht gerade ein Symptom strahlender geistiger Gesundheit, denn ein solcher Stil scheint ja jede Menge Psychologen zu faszinieren... ein Stil, der u.a. auch verantwortlich dafür ist, dass ich "Herrn Fredo", wie er sich selbst nennt,  in den Foren ignoriere.

Mittlerweile fällt es sehr leicht, ihn zu ignorieren, scheint es doch so, dass er  im Allmy einmal mehr und auf längere Sicht Lokalverbot bekommen hat. Denn wie abzusehen war, erschien Fredo nicht lange nach Klaus' Abkehr vom WIR-Forum promptly erneut in seines Lieblingsfeindes AllmyThread: Muster durchbrechen. Gerade mal zwei Sätze entrollten sich seiner gespaltenen Zunge - schwuppdiwupp - war er schon enttarnt und damit draussen...shit aber auch...
Ehre dem Mod in der Höhe!

 

Im WIR-Forum

ist der "Harte Kern" nun endlich wieder "unter sich".
Das Feindbild fehlt ihnen ganz offensichtlich, es  gehen nun die Frauen aufeinander los... Aaron lässt sich nicht so schnell rausbeißen, er  "übersieht" und steigt aus...
"Silen"  ist ein wiedergeborener Beifallklatscher - ein alter aufgewärmter Hut... und dennoch strömen immer mehr "Schläfer" ins WIR... (März)



Immer wieder lese ich,

dass es bei der Erleuchtung oder allgemein bei der Spiritualität nicht darum ginge, das Leiden zu überwinden. Das ist ganz klar ein Fehlschluss, der entweder auf der falschen Definition von Erleuchtung beruht oder aber einer völlig falschen Auffassung von Geist/Spiritualität.

Erstens einmal ist es das Leiden welches  uns Gott suchen lässt und uns zur Spiritualität führt. Jemand, der nicht leidet, jemand, der mit sich und seinem Leben zufrieden ist, wird keinen Sinn darin sehen, sich an Gott zu wenden resp. sich mit Meditation/Spiritualität zu befassen. In der Regel sind es die Menschen, die keinen Sinn in ihrem Leben sehen, die psycho- bzw. somatisch krank sind und an der (Menschen-)Welt leiden. Die suchen zunächst meist Trost in der Religion und im Gebet (in oder außerhalb der Kirchen u.a. WeltReligionen).  Diese Leidenden suchen m. E. nicht nach Erleuchtung,, sondern in erster Linie nach Heilung. Erleuchtung - im Sinne wachsender Bewusstwerdung! -  ist quasi eine parallel-zeitgleich laufende Zugabe zum Heilungsprozess. Heilung bedeutet die Demontage der falschen Persönlichkeit und die ist zunächst einmal mit noch mehr Leiden, noch mehr Schmerzen verbunden.
Tatsächlich ist mit  ein oder zwei spirituellen Erfahrungen der Kosmischen Liebe oder des "Eigentlichen" das Leiden nicht überwunden. Obwohl dies für eine Zeitlang - solange das Ich sich abseits halten kann - der Fall ist. Der Rückfall in das Welt-Ich wird nicht lange auf sich warten lassen und dann erst fängt das Leiden richtig an... Du wirst die Zustände vergleichen, du willst das wiederhaben, was du verloren glaubst...

Ich kannte Menschen, die die sich für "Spiritualität interessierten" und nach Erleuchtung strebten, indem sie täglich meditierten, Gurus und Workshops besuchten usw. die schienen mir nicht gerade von Leidensdruck angetrieben, sondern eher von einem  Ehrgeiz, "altered states of consciousness" - außergewöhnliche Bewusstseinszustände zu erlangen.  Mir schienen sie immer eine besondere Spezies mit elitärem Einschlag und zu hohen Ansprüchen an sich selbst. 
Ich habe vor vielen Jahren einige  kennengelernt,  darunter auch Bhagwan-Sannyasins. Ähnlich wie damals auch die Feminstinnen auf die normale Hausfrau oder alleinerziehende Mütter hinunterschaute, so schauten auch diese Orangenen Fräckchen auf ihre Mitmenschen herab. Ich war noch jung damals und mich hatte das eingeschüchtert... Ich habe auch Leute kennengelernt, die Mediation übten, nur um "natural high" zu werden.

WAs ich sagen will: Heilungsbedürftig fanden sie sich allesamt nicht... Ähnlich machte man Psychotherapie - nicht, weil man sich der Heilung bedürftig fand, sondern weil es trendy, chic und Lifestyle war. Man ging eine Psychotherapie oder Gruppentherapie so an, wie man ein Studium absolviert. Das Enziel: Das "Human Potential" voll auszuschöpfen.

Heute glaube ich, dass dem Erleuchtungsstreben mancher auch ein ungesunder frustrationsintoleranter Narzissmus zugrunde liegen kann, der bemüht ist, das wechselhafte Selbstbild auf der "guten", der grandiosen Seite zu stabilisieren. Hier ist der Antrieb ein neurotisches Leiden...


Ego ist per se Leiden. Wer sagt, das Leiden könne nicht überwunden werden, sagt damit, das Ego könne nicht geläutert/überwunden werden. Was sucht der dann eigentlich noch in der Spiritualität? Buddha hat das Leiden überwunden, - oder nicht?
Aber natürlich gibt es auch Menschen, die Spiritualität als Fluchthilfe vor sich selber benutzen. Das sind die eher Leidensunwilligen, die schöne Gefühle suchen, den Schmelz der ozeanischen Vereinigung, Liebe...



Nein,

man muss seine Familie nicht wirklich verlassen, um "Jesus nachzufolgen" bzw. sich selbst zu finden. Aber: Es ist mal wieder paradox - du musst "nur" total BEREIT sein, sie zu verlassen. Ähnlich wie Abraham bereit sein mußte, Isaak zu opfern - dann erst wurde ihm Einhalt geboten.
Der spirituelle EgoMind sagt jetzt: Na prima, dann kann ich ja alles behalten, was ich habe, ich bin jederzeit bereit, alles zu lassen...
Irrtum.




Berühmten spirituellen Rampensäuen

wie beispielsweis Ram Dass (Richard Alpert) soll man nicht alles undifferenziert abnehmen. Auch von ihm lese ich, dass Neurose der Erleuchtung nicht im Wege stehe.

Ram Dass (Richard Alpert):
“Es ist nicht einfach zu begreifen, dass die spirituelle Freiheit etwas ganz Einfaches ist, etwas ganz Gewöhnliches, überhaupt nichts Besonderes, und das ist gerade das Kostbare daran!“
„Eine unserer großen Erwartungen damals ging dahin, dass wir annahmen, der spirituelle Weg würde uns psychisch gesund machen. Ich bin ausgebildeter Psychologe, ich habe jahrelang Analyse gemacht, ich habe sechs Jahre lang intensiv Drogen genommen. Ich habe einen Guru, ich habe seit 1970 regelmäßig meditiert, ich habe Yoga unterrichtet. Ich habe den Sufismus studiert und auch viele Arten des Buddhismus. In der gesamten Zeit bin ich nicht eine einzige meiner Neurosen losgeworden! Das einzige, was sich geändert hat: Wahrend es zuvor jene riesigen Monster waren, die da ständig auf der Lauer lagen, um Besitz von mir zu ergreifen, kommen sie heute nur noch ziemlich trottelig daher. … Für mich ist dies das Resultat des spirituellen Weges. Es ist für mich jetzt so, dass ich in einen anderen Zusammenhang eingebettet bin, wodurch ich sehr viel weniger mit meinen eigenen Neurosen, mit meinen eigenen Begierden identifiziert bin.“.

Jop - ich habe auch viele viele Jahre nur "studiert",  - klar, dass mir die Heilung von Neurosen durch Studieren (allein) nicht zuteil wurde... Trottelig daherkommende Neurosen - wie sieht das aus? Kann man wirklich nur ein bisschen identifiziert sein? Mehr oder weniger?

Man sollte beim Lesen solcher Bücher auch immer mitbedenken, dass die Autoren noch nachreifen. Viele spirituelle Bücher werden und wurden geschrieben, als die Verfasser noch jung und unerfahren waren oder gerade mal ein kleines Licht gesehen hatten, einen ersten Geschmack bekamen... Es dauert seine Zeit, bis man den Finger nicht mehr für den Mond hält...Am besten man liest die zuletzt geschriebenen Bücher.





Angel!
The Players Name is God, my Dear,
the game he plays is not your beer,
nur wenn  du lebst im Jetzt und Hier,
bist  Du dem Himmel eine Zier.

Schau hinter Masken, hinter Namen
und fall nicht ständig aus dem Rahmen
mit deinem Quengeln und Verdacht,
wer hinter Bild und Buchstab' lacht.

Und gibst du nicht endlich in Bälde Ruh', 
dann warte nur  - balde känguruhst auch du!
(Das, Darling, nämlich ist der Clou:
Hinter allen Namen und  Masken steckst DU !)
la la la

( mb morningstar, copyleft)



Gedanken

Wenn ich vor wenigen Zeilen noch schrieb: Gedanken sind mein Freund, wollte ich  - außer mich in Gegensatz zu dem gedankenfeindlichen UG Krishnamurti setzen, - damit deutlich machen, dass im Bewusstseinsentwicklungsprozess letztlich nichts als wirklich schlecht betrachtet wird. Man sieht eher das Gute im Schlechten und vice versa: Anders gesagt: Krankheit als Chance...

Im personalen Individuationsprozess erkannte ich  Gedanken sowohl als Freund als auch als Feind.  Erst nachdem ich mich von allen restriktiv programmierten Denktabus befreite, konnte ich erkennen, inwiefern Gedanken mein Feind sind. Das sind sie nämlich auch - aber nur aus transpersonaler Sicht. Das Denken ans ich ist weder schlecht nocht gut, sondern nur das Denken, welches dem Egomind


Ganz zuletzt aber musste ich auch darüber hinausgehen, um das Denken jenseits von Ego komplett zu transzendieren. Jetzt sind Gedanken weder mein Freund noch mein Feind.

Mich wundert, dass UG sich so  e i n d e u t i g  und parteiisch äusserte... na ja, man nimmt es im Jenseits  wohl nicht mehr so genau mit den Äusserungen... lach... Ich selbst bin da noch ein bisschen vorsichtig und korrigiere (für mich selbst) noch meine vorschnellen Äusserungen...

Ich habe für mich  erkannt, dass das Denken insofern mein Feind ist, als es um die Interpretation von sog. Realität geht. Hier lernte ich zu unterscheiden  zwischen der destruktiv- unrealistischen  (neurotischen) Interpretation auf der personal-causalen RealitätsEbene und andererseits der Erkenntnis, dass auf der transpersonalen Ebene  j e d w e d e   Interpretation aufgehoben ist (im zweifachen Sinne: von aufgehoben im Sinne von "nullifiziert" oder "transzendiert" und aufgehoben im Sinne von implizit "geborgen"-



Karl Renz

https://www.jetzt-tv.net/index.php?id=karlrenz
Wie wahr! Gut geschrieben von Th. Arrieti. Ich  sage im übrigen nichts anderes. Deshalb wundere ich mich, dass Karl-Renz-Anhänger sich nicht mit  m e i n e n   Worten anfreunden können.  Wenn ich von psychologischer Unverletzlichkeit und Komplettbefreiung von allem Leiden spreche, wirft man mir nicht selten Hybris vor. Es gäbe nichts hinzuzugewinnen, sondern es ginge darum, alles zu lassen...
JA - genau darum geht es! Im Leben zu sterben, heisst alles zu lassen. Dann erwacht man zum Wahren LEBEN und zum Bewusstsein der Unsterblichkeit (Unverletzlichkeit).
Ich habe jetzt zum zweiten Mal in ein Interview mit K. Renz reingeschaut, nichts gegen einzuwenden, stimmt im Großen und Ganzen mit meinen Erfahrungen und Erkenntnissen überein. Wenn ich diese für mich noch unbegreiflichen Begrifflichkeiten in meine Worte übersetze, kann ich bis auf wenige für mich fragwürdigen Aussagen nirgendwo widersprechen. Aber darum gehts es nicht - I go my own way und ich bezweifle nicht, dass viele andere Menschen vor mir -  darunter vielleicht auch Karl Renz - mir auf dem Pfadlosen Pfad schon eine schöne Wegstrecke voraus sind und dabei weit tiefere Erkenntnisse gewonnen haben. Das ganze All gilt es ja zu umfassen, zu verinnerlichen, einzuverleiben... Ich bin erst bei der Vorspeise.

Der Pfadlose Pfad beginnt für mich wie ich schon sagte, erst param advaita, durch die bzw.in der geistigen Wiedergeburt. Bis dahin gibt es "Wege", wie z.B. den Weg der Negation,, den Weg der (männl.) Askese (NEIN!), den Weg der (weiblichen) Erlaubnisgebung (JA!) usw. Diese Wege sind beschreibbar und überschaubar.
Param Advaita - offene Weite. No Way. Nichtwissen.


Die Jahreszeiten

berühren mich nicht mehr. Früher liess der Frühling spürbar die Säfte und die Laune steigen. Der Sommer schlauchte nurmehr. Zuletzt war der Winter meine bekömmlichste Lieblingszeit...
Jetzt ist es so, dass meine Sinne nach außen verschlossen sind und das Wetter und die Jahreszeiten mich weder traurig noch fröhlich stimmen.


Alles ist interessant,

seit ich keine Interessen mehr habe. Zumindest keine, die in die Fernen schweifen... ha ha ha
Mein Interesse ist unpersönlich - rein wissenschaftlich sozusagen. Fredo oder "Herr Gott" scheint mir ein sehr ergiebiges wissenschaftliches ArbeitsProjekt/Objekt, aus dessen Äusserungen und Kommunikationsverhalten ich viel lerne und wertvolle Erkenntnisse sammle. Davor kam Frau Gott. Ich suche sie nicht, sie erscheinen wie kleine Springteufel in meinem Fokus - sozusagen Gesandte Gottes...  Alles, was mir begegnet ist "gottgewollt" und mein "Meister". Klaro.
Als Personen interessieren sie mich nicht. Niemand interessiert mich als Person, (sach ick mal janz unverschämt pauschal, im Nichtwissen, dass es morgen ganz anders sein, zumal wenns nicht wie in diesen Fällen um virtuelle NetzErscheinungen, sondern ums konkrete Hier und Jetzt-Leben geht!) Manchmal komme ich mir vor wie ein Außerirdischer, der sich auf einen andern Planeten versetzt hat und die menschliche Spezies studiert. Das war schon früher so, als Kind, nur war es damals eine schmerzhafte Isolation oder Fremdheit, die ich zuweilen spürte, heute ist es eine lustvoll-neutrale Neugierde. Eine Art wissenschaftliches Interesse, aber weder kalt noch warm. "Gegründelt" - den Dingen oder Menschen bis auf den tiefsten Grund zu gehen, war schon immer meine Art, jetzt hat sich das Instrumentarium verfeinert und alles wird solange durchdrungen, bis sich mir das offenbart, was sich offenbaren will und das Objekt der Erkenntnis somit erkenntnismässig gemeistert ist.


Wenn ich ganz konkret Menschen kennenlerne, habe ich keine Ahnung, wer dieser Mensch ist und aus welcher LebensGeschichte er seine speziellen Muster & Programmierungen zu verdanken hat. Es kann schon mal passieren, dass ich sofort die psych. Struktur sehe, meist aber ist es so, dass mir erst später eine Art Schlüsselerlebnis die Dinge offenbaren, vielleicht eine Auseinandersetzung, ein Mißverstehen oder ein klares "Statement",  welches in mir dann so lange arbeitet, bis sich irgend wann wiederum eine Schlüsselszene vor meinem inneren Auge zeigt, die mir die ganze Geschichte auf einen Blick offenlegt. Da sehe ich beispielsweise einen Vater,  der auf seine Tochter einschlägt und sie mit denselben Worten beschimpft, welche die Tochter als Erwachsene unreflektiert und zerstörerisch auf andere Menschen loslässt.

Auch "Hans Scholl" interessiert mich als Person nicht (mehr). Sein kurzes Erscheinen bei den Göttern im Forum Erwachen war eine anschauliche Hase-Igel-Lektion für mich. Das war's.
Du kannst also aufhören, mich mit weiteren Infos über H.Sch. zu versorgen. Wenn er sich demnächst mit Klarnamen outet, was solls? Wie es grade aussieht, kämpft er noch immer nostalgisch gegen die Böse Welt. Solang er diesen nach außen gelagerten (inneren) Kampf als seine Aufgabe sieht, wirds nix mit der Tod und LEBEN-bringenden notwendigen Apokalypse...
Heute glaube ich, dass es auf dem spirituellen Weg durchaus notwendig ist, auch zur "Bösen Welt" zu erwachen, - gehört zur integralen psychospirituellen Allgemeinbildung, dies gilt besonders für jene chronisch-blauäugigen HeileWelt-Romantiker - man soll sich nur nicht zulange im Kampf gegen sie aufreiben.
Es gilt, im weiteren Verlauf zu erkennen, dass weder die heile noch die böse Welt einen Wirklichkeitscharakter hat.
Erwachen, komm!
Ach so, ja -  alles, was ich hier über Gottgesandte, Arbeitsprojekte und Lektionen usw. schreibe, ist Interpretation und von "oben" gesehen der "Feind" - von "unten" her gesehen aber mein Freund, denn ohne Interpretation gäbe es auch keine Unterhaltung, weil es nichts zu beschreiben gäbe ... (und wenn ich nichts beschreiben würde, dann hätten kapriziöse Kameliendamen nix zu meckern und ich nix zu lachen) -
Yipppppppiiiiiieeee!



Der Führer durch die Unterwelt

des Unbewussten ist das Gewahrsein. Bewusstheit. "Gott".  Im selben Maße die Ego-Eigenschaften transzendiert werden, im selben Maße gewinnt man an Seins-Attributen. Christlich: im selben Maße wird man teilhaftig am Reiche Gottes.