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Montag, 4. August 2014

Zugrunde geht wie Oblomow der Nichts & Niiemand-Philosoph





Wer war der Pöse Petzer, sprich,
fragt heut noch die Gemeinde sich,
und amüsiert sich königlich
wenn der Allmy-Mod Herr Wicht
sein Urteil über Ketzer spricht,
die sich ständig unterstehen,
Freifrau'n, wo sie stehn und wehen
auf  den Eierstock zu  gehen.

Beim Plustern Pöser Pustebacken
von Plöden Pädagogen
hört man, wenn man unverbogen
laut und fröhllich  Kinder lachen
die den Kaiser nackig machen...
la la lol




Oblomow-Advaita


Der vor sich hin dümpelnde Allmy-Thread "Spirituelle Umgehung" bekommt Besuch von K., und schon schlagen die emotionalen ThreadWellen wieder hoch... gock gock gock...  als der mittlerweile schon etwas schwächelnden Pustbacke langsam die Luft rausgeht, dauert es nicht lange und es erscheint zur COCKtail-Stunde der alte Kampfhahn Fredo im Hühnerstall. Wiederum nicht lange danach - der Kampfhahn hat seinerseits kaum Luft geholt, da sieht man nach dem 3. Kikeriki nur noch ein paar Federn... LOL:
Anschließend verabredete man sich zur Gebißamputation  im  Mortalistenclub von Nitya's Blog, wo sie sich bereitwillig weiterhin mit Kreide abfüllen lassen und (an) der Le(e)hre  bzw. der Fülle des resignierten Nichtseins zu Grunde gehen.



Oblomow-Advaita:
Anlehnung an  I. I. Oblomow, der Hauptfigur aus Gontscharows gleichnamigen Roman)
Der letzte Satz des Romans lautet:
Er - Oblomow -  ist um NICHTS zugrundegegangen.



Das Medium ist die Botschaft.

So wie im Erleuchtungskrankenhaus-Thread sich alle Kranken versammelten, um zu
beweisen, dass es keine Erleuchtungskrankheit gibt, so versammeln sich jetzt sämtliche  sog. spirituellen "Umgeher"..... Die Krankheit ist dieselbe.



"Handlungsanweisungen"

im Sinne von Übungen sind auf dem spirituellen Weg absolut ok. Achtsamkeitsübungen, Meditation, Entspannungsübungen. Wenn ich momentan  gegen Handlungsanweisungen bin, dann nur gegen jene, die paradoxe und daher unmachbare  Aufforderungen enthalten wie z.B.: Sei spontan. In vielen Zitaten alter Meister kann man solche paradoxen Aufforderungen finden. Tue alles mit liebevoller Aufmerksamkeit. Sei präsent! Sei dies, sei das... Tue dies, tue jenes...Erkenne dies, laß jenes...
Keinesfalls aber darf eine Handlungsanweisung mit  Übung verwechselt werden!

Keinesweg liegt in den paradoxen Aufforderungen eine Handlungsanweisung.   Es ist allein der interpretierende Verstand, der eine Handlungsanweisung aus solchen paradoxen Aufforderungen  m a c h t , das Paradoxe eindeutig macht und sich daraus Übungen bastelt... (z.B. Gib deine Erwartungen und Bedürfnisse, dein Denken usw. auf...)
Ein wahrer Meister spricht niemals aus dem Ego, sondern immeraus dem wahren SELBST. Der Wahren Einsicht (Gewahrsein). Und so erkenne ich in den diesbezüglichen "Aufforderungen" einfach nur eine drängende oder auch verheißende Botschaft/Mahnung aus dem Wahren SELBST: Laß los und SEI.



Auszug

aus "Erleuchtung" - Opus magnum
StasIn einigen populären "esoterischen" Darstellungen wird dieser Weg abgekürzt vermittelt: So wird Erleuchtung z. B. als ruhiges Akzeptieren dessen, was ist (Dyer, 1994) beschrieben, und postuliert "die Suche ist unnötig, das Streben fuhrt zu nichts" (Millman, 1988, p. 244), oder im sog."common-sense Zen-Buddhismus" die Akzeptanz des Alltags als eigentliches Ziel erstrebt (C. Beck 1990). Hierbei wird, der plotinischen Terminologie folgend, der Zustand nach dem Abstieg/efflux zu Gunsten der stasis bevorzugt, bzw. auf den Auf-/ und Abstieg ganz verzichtet. Diese Abkürzung der Reise durch Verweis auf den gleichbleibenden Ausgangspunkt, kommt der populären Illusion eines "Lebens ohne Anstrengungen" (Fromm 1990) entgegen. Analog zu Fromm formulierte bereits Jung in diesem Zusammenhang: "Die Erreichung der Ganzheit fordert den Einsatz des Ganzen. Diese Forderung kann niemand unterbieten, und darum gibt es weder billigere Bedingungen, noch Ersatz, noch Kompromiß." (Jung GW 11, 1995, p. 558).


Pseudo-Advaita nichts anderes als Stagnation, Stasis.
"...die Akzeptanz des Alltags als  e i g e n t l i c h e s   Ziel"?  Herr Gott, das ist doch genau das, was man seit Sigmund Freud mit Psychoanalyse und -Therapie erreichen will:  Den Alltag bewältigen. Alltagstauglichkeit -  die Neurose wird dann zwar nicht geheilt, aber man lernt, mit ihr zu leben.
Wer das erreichen will, braucht keine Spiritualität, für den reicht der nächste Therapeut, die nächste Psycho-Klinik, die macht ihren Job diesbezüglich  besser, als alle spirituellen Bücher oder Meister es können.
Das ist  "Stasis"  - nicht mehr als eine Beruhigung der Nerven.

Es war Herr Oblomow, der einmal schrieb: Sich zurücklehnen und den Alltag vorbeifliessen lassen - die Show genießen... Damit meint er u.a. auch sein Ich mit all seinen Emotionen...
Jopp, eine geile Show  - ein "masturbatorischer"  Genuß von eigenen Gnaden, -  von Interpretation und Vorstellungsbildern.  PROJEKTION!

Fliessen ist nur möglich, wo kein Ego ist, was sich dem Wasser/Tao entgegenstellt. Die  "Show" ist nur deshalb Show, weil du mit den "Erscheinungen" nicht mehr identifiziert bist. Ich ist quasi synonym mit Identifikation. Nichts kann fliessen, wenn und wo interpretiert wird. So etwas wie Alltag kann also nicht vorbeifliessen, weil Alltag eine Interpretation ist. (Was bedeutet Alltag? Hetze, Probleme, Arbeit, Kinder, Familie, Job usw.) Wem oder was ich eine Bedeutung beimesse, kann nicht fließen, vorbeifliessen schon mal gar nicht. So was wie Alltag hat keine Realpräsenz im in der neutralen WAhrnehmung des Hier und Jetzt. Fliessen ist nichts, was bemerkt werden kann. Fliessen ist widerstandsloses SEI-en. Und das ist nicht beschreibbar. Auch Gedanken "fließen" nur dann, wenn kein Egomind ist, der sie ergreift.
Wer glaubt, der Alltag fließe vorbei, dem läuft das LEBEN davon.
Die Akzeptanz des Alltags ist eine von vielen vielen Früchten vom Baum des LEBENS und der ERKENNTNIS. Wer nicht gelernt hat, sich selbst anzunehmen, wird auch den sog. Alltag nicht akzeptieren können. Der Alltag nämlich besteht in seiner Grundsubstanz aus dem lieben Nächsten.

(Influx &  Efflux ist synonym mit Evolution & Involution.)


Diesseits von Ego

hat man eine völlig falsche Vorstellung von Identifikation und Desidentifikation. Man glaubt, Desidentifikation hieße zeit- und räumliche  Trennung von all dem, an das man gebunden - mit dem man identifiziert war. Die Identifikation mit dem ElternÜberIch aufzulösen bedeutet jedoch nicht, sich auch räumlich von den Eltern abzusetzen. Mit Sprache nicht mehr identifiziert zu sein, bedeutet nicht, nicht mehr zu sprechen. Desidentifikation ist eine innere Angelegenheit, die man von außen nicht objektivieren oder kontrollieren kann.



Kommentar zu Nitya's Blog:


Nitya zitiert Chuang Tse:
"Zerstöre nicht das Himmlische durch Menschliches. Vernichte nicht zu irgendwelchen Zwecken dein Leben."

Mein Kommentar zu Nytia's Deutung: Was Chuang Tse meint, hat nichts mit dem Krieg in der Ukraine, mit den Amerikanern und Krieg oder der Welt da draussen überhaupt  zu tun. Nytia deutet aus dem Gut & Böse-Modus des Egominds  - mit seinen Beispielen charakterisiert er nicht die Menschlichkeit, sondern die Unmenschlichkeit. Nytia predigt. Moral. Er ist ein linker Politiker. Er predigt gegen Krieg, gegen die bösen Amerikaner, gegen dies und gegen jenes.... gegen die Unmenschlichkeit und fordert Menschlichkeit. Eine Menschlichkeit, die er scheinbar bei den Russen, aber nicht bei den Amerikaner sieht? Immer ein Feindbild bei der Hand... verdammt spirituell aber auch!

Nytia: "Wenn wir da mitspielen, vernichten wir unser Leben" - Wie? Wer ist "wir"?
Chuang Tse sagt: Vernichte nicht zu irgendwelchen Zwecken DEIN Leben. Keineswegs aber meinte er "das" Leben eines anderen, einer Gruppe  - irgend ein Leben, welches sich irgendwo außerhalb von dir abspielt.
Ach Nytia -  gegen Krieg wettern und selber  völlig unfähig,  den Nachbarn zu dulden, der nicht Deiner Meinung ist. Nytia ist gegen Krieg und für Frieden.  Nytia schafft  Frieden, indem er den unliebsamen Nächsten aussperrt, ihm den Mund verbietet. Politik halt. Machtpolitik.
Und was ihm so alles an gräßlichen Phantasmagorien ihm so  durch den Kopf geht... Frauen ohne Unterleib, die ihr Leben aushauchen... Muss man denn jede unmenschliche Scheußlichkeit sehen? Ach Nytia, ich sehe auch nicht, wie du täglich deinen Kacktus kackst - GottseiDank.

Meine Deutung zu Chuang Tse:
Chuang Tse ist kein Moralist, er steht  immer über den Gegensätzen  (Gut&Böse). Für mich sagen seine Worte:
Bleibe natürlich, verbiege dich nicht, um irgendetwas zu erreichen. Eigenwilliges Zweck- und Nützlichkeitsdenken (nicht alleine um des Profits willen!!!) hindert dich am wahren LEBEN.

Es ist richtig: Es ist das Nützlichkeits- und Profitdenken, welches nicht nur dein Leben, sondern auch unseren Planeten, unsere Mutter, die Natur aus ihrer gottgewollten "himmlischen"  Geordnetheit gerissen und in eine Kloake verwandelt hat. Aber nicht nur...

Das Ego hat immer ein Ziel, einen Plan, es tut alles in der Absicht, irgend etwas zu erreichen. Es hat immer einen Vorteil im Auge..den seinen oder den zugunsten eines anderen.  Alles muss einen Nutzen bringen, muss für irgendetwas "gut" (oder schlecht) sein.
DAS  vergißt man nämlich immer wieder gerne: ganz egal, ob für böse oder gute Zwecke - ALLES zweckgebundene Handeln ist egoistisch und  hindert dich am wahren LEBEN. Solange dein Handeln generell an Zweck und Nützlichkeit gebunden ist,  bist du für den Zustand unseres Planeten mitverantwortlich.
Arrrrgh - schreit der liebe Herzensgutmensch da auf: Ich will aber gut sein, ich will aber nützlich sein, ich will aber guten Zwecken dienen... Das ist ja UNMENSCHLICH!
Jop, diese Art von Menschlichkeit darfst du getrost loslassen!

s.a. http://satyamnitya.wordpress.com/2010/11/26/welt-und-nicht-von-der-welt/


Ja-sagen

heißt für mich annehmen, was immer JETZT  i s t...annehmen, was kommen mag, kann ich nicht annehmen - LOL). Das ist aber keine Handlungsanweisung für dich. Man kann dies nicht "machen". Jenseits von ego ist das Annehmen, das Ja-sagen zur Gewohnheit geworden, sozusagen ganz gewöhlicher  "common-sense"... Es gibt keinen Widerstand. Und dennoch...
Und dennoch heißt das nicht, dass ich nicht nein sagen könnte! ... LOL.... was ich wiederum im Moment gar nicht wissen kann...LOLOLOLLL!





Alles ist spirituell?


Alles sei spirituell, alles ist Bewußtsein, das weiß man allerorten auf dem Spiri-Marktplatz.  Ist das vielleicht der Grund dafür, dass man in spirituellen Zeitschriften wohl buchstäblich jetzt Alles thematisieren kann? Dass "alles spirituell" sei ist ein "Wissen", eine Ausrede, welche oft dazu benutzt wird, die eigenen weltlichen Gepflogenheiten, Ziele, Pläne und Interessen weiterhin  mit gutem Gewissen zu verfolgen.
Mir ist jetzt absolut klargeworden, warum man bis vor kurzem das Spirituelle hinter verschlossenen Türen  mit einigen wenigen besprochen hat. Ganz klar ist der Grund dafür, dass der Verstand eben nichts besseres zu tun hat, als die lebendig erfahrenen Wahrheiten  - die eigenen oder die eines anderen - zu einem toten Wissen zu machen, was nichts anderem dient, als der  Aufrechterhaltung des Egos.
Das spirituelle Ego ist der schlimmsten einer...


Wissen vs. Weisheit

Ich schreibe im Forum, dass ich nicht mehr googeln muss, (weil ich mein Wissen nurmehr aus mir SELBST heraus beziehe. Prompt fühlt sich jemand angegriffen, beschuldigt mich des Angriffs und verteidigt seine Google-Nachforschungen. Sowas nennt man projektive Identifizierung.

Mein Wissen kommt oft stückweise, z.B. weiß ich nur: Der Schamanismus ist ursprünglich weiblich, bis er patriarchalisch verfremdet und verfälscht wurde. Mehr weiß ich nicht. Kann sein, dass noch mehr folgt, kann sein, dass gar  nichts kommt. Früher - diesseits von Ego -  hätte ich danach gegoogelt, hätte mehr davon erfahren wollen oder Bestätigung meiner Aussage gesucht. Das alles ist nicht mehr nötig. Ich kann loslassen... Nichtwissen.
Eines meiner Gebete lautete: Lieber Gott,  Ich will nicht mehr, als du mir gibst, Amen.
Ein sog. Gebetsleben hat man nur diesseits von Ego. Die Neo-Apostel kennen von vorherein keine Gebete, daher ihr Hochmut. Beten macht demütig und vertrauensvoll. Für die Advaita-Sektierer gibt es keinen Gott, sie  w i s s e n   ja schon, dass Gott und SELBST das EINE und das selbe ist - wieso soll man da zu sich selber beten???  ha ha ha! ...Nicht selten wird der Gott-Glaube auf diese Art verspottet.
Eierköppe? Nein, Idioten!




Gleich und gleich gesellt sich gerne,

trifft auch und besonders für die jeweilige Neurosenstruktur  zu.
Ich sehe Struktur.  Deshalb spielt für mich die Person, das Geschlecht, Alter  usw.  hinter der Struktur nur eine zweitrangige Rolle. Ich schaue hinter die Namen... und da kommt es vor, dass ich ab und schon einmal eine Person mit diesem oder jenem Nick verwechsele, was mich selbst absolut nicht stört. Am Anfang war es anders. Für mich stand z.B.  fest: Frau Schneider und Paulette sind ein und dieselbe Person. Ihre Reaktionsweise, die Art anzugreifen, das Hin und Her von Zuwendung und Abwertung... Mittlerweile habe ich gelernt, dass es nur um die Erkenntnis der psych.  Struktur geht,  dass ich die Personen/Nicks ganz aus dem Spiel lassen kann und mich nicht damit aufhalten muß, zu eruieren, wer nun wer ist, damit ich nur ja keinem Unrecht tue...  Deshalb kratzt es mich auch nicht im geringsten, wenn sich die "verwechselten" Leute aufregen...  Aufregung, Gegenangriff und/oder Verteidigung zeigt mir nur einmal mehr, wie sehr gerade diejenigen mit ihrem Namen und ihrer hochehrenwerten Person identifiziert sind, die sich für erwacht halten oder glauben, DAS schon verwirklicht zu haben. Das wäre genauso wie wenn der  Alkoholiker glaubt, dass das Saufen von Alkohol ihn trocken macht, meint Abaelard und lacht herzlich...LOL!



Pseudo-Advaita

ist eine "spirituelle Umgehung" -  j e d e   Art von spiritueller Umgehung ist Pseudo-Advaita. Pseudo-Spiritualität.

.

Verwirrung

Ennui .... Gääääähn...
Frau Oblomow spricht öfter mal von ihrer Vewirrung. Alles, was sie verwirrt und was ihre Verwirrung verstärkt, lastet sie den "zersetzenden" spirituellen Äußerungen bzw. Ausdrucksweise der anderen an. Sie erkennt offensichtlich noch nicht, dass die Verwirrung auf spirituellem Gebiet in der Unbeschreibbarkeit geistiger Dinge und in der  babylonischen Begriffsvielfalt der Sprache selbst liegt.  Der babylonischen Sprachverwirrung setzt sie allerdings noch eins drauf, indem sie ihre eigenen Begriffe einführt und für die besseren hält und die der anderen in Frage stellt.

Bei Frau O. ist die Verwirrung jedoch in erster Linie hausgemacht und liegt daher hauptsächlich auf der personalen Ebene. Da kommt es nicht zuletzt aufgrund ihrer eigenen kontrollierend-übelnehmerischen psych. Struktur dazu, dass sie die Worte und Redewendungen anderer so lange zerpflückt, auseinandernimmt und sinnentstellend interpretiert, bis sie ins Konzept passen und eine Waffe bilden, mit der man den ursprünglichen Absender mundtot und niedermachen kann.. Sie gehört zu der Sorte Mensch, denen man auch privat nichts erzählen darf, früher oder später kommt der Zeitpunkt, wo sie deine Worte gegen dich benutzt.

Kein Wunder auch, dass sie verwirrt ist, wenn man sieht, wie sie ständig die personalen mit den transpersonalen Ebenen vertauscht. So auch mit meiner Anfrage, ob man nicht vielleicht manche Begriffe vorher definieren sollte, bevor man sich über Nichts streitet. Die Antwort: Sie suche keinen Konsens. Später las ich von ihr einen Passus, der mich verstehen ließ, was sie meinte. Sie vertauschte oder verwechselte hier offenbar die Ebenen, indem sie die Bedeutung der Konsensus-Unmöglichkeit im spirit./transpersonalen Kontext auf die personale Ebene herunterzog.

Die Definition von Begriffen ist aber auf der personalen Kommunikationsebene unabdingbar notwendig, will man nicht voll ins kommunikative Chaos abstürzen. Um eine Kommunikation aufrecht zu erhalten ist es zum beiderseitigen Verstehen notwendig einen gemeinsamen Konsensus zu finden, was die Begriffsbedeutungen angeht, sonst versinkt alles in Verwirrung und es gibt nichts als Streit um NICHTS.
Allerdings scheint mir Streit, Verwirrung und allgemeine Aufregung genau das zu sein, was sie anstrebt, es ist der Stoff, der ihr Lebendigkeit vorgaukelt. So wie es Menschen gibt, die sich ins eigene Fleisch ritzen, so hat das Streit-vom-Zaun-Brechen eine ähnliche Wirkung. Man fühlt sich.
Im Mittelpunkt.


Frau O. sucht die persönliche Begegnung, schafft aber den symbiotischen Emo-Clinch.
Nicht nur, dass sie allein durch ihr Auftauchen schon für Verwirrung und  Unruhe sorgt, sie sorgt auch ganz aktiv für Chaos und Verunsicherung in ihrem Umfeld. Neben einem äußerst manipulativen und  zuweilen hochemotionalisierten Sprachgebrauch, neigt sie dazu, in den Foren unter Mehrfachnicks aufzutauchen... wobei man sich des Eindrucks einer multiplen Persönlichkeit manchmal nicht erwehren kann.
Mit ihrer herzchenmalenden  "wohlwollenden" Gehässigkeit die Leute an der Nase herumzuführen scheint ihr ein unterhaltsames Spielchen zu sein. Versteck spielen und in vielerlei Gestalt wieder zu kommen... allerdings sind es eben diese Spielchen, die nicht nur die andern, sondern auch sie selbst verwirren. (Wenn man keine stabile Identität hat, spielt man übrigens nicht, sondern folgt inneren Zwängen...)

Sie entbehrt auch keineswegs einer gehörigen Portion Hysterie, die sie besonders Männern gegenüber charmant einzusetzen versteht. Wenn sie dann letztlich alles aufgemischt hat oder ihr Fett weggekriegt bzw. ihr Selbstbild Beulen und Dellen,  taucht sie eine Weile unter und nach einiger Zeit bei passender Occasion mit neuem frech-aufgefrischtem Frust  wieder auf. Auf ein Neues... Dennoch ist zu sagen, dass sie zu manchen Zeiten von einer selten kristallinen Klarheit zu sein scheint, die ihres gleichen sucht. Das gibt zu hoffen.
Nach Foren-Maßstäben gehört sie jedoch in die Kategorie "Troll". Ich spreche lieber von Troll-Anfällen (die vorzugsweise gerne in der Nacht stattfinden...)...
Nicht weiter schlimm, wenn man nur nicht so "entkoppelt" wäre.



"Es gibt keine Schritte, es geschieht einfach..."


berichtigte Frau Oblomowka neulich. Sie hat etwas gegen die Benutzung des Begriffes Schritte. Für sie und Herrn O. impliziert dieser Begriff automatisch ein hybrides Tun, Machen und Wollen des Egos. Ach diese Buchstabengläubigkeit, man sollte die Metaphern doch bitte nicht so einseitig buchstäblich nehmen.
Und dennoch...
"Es gibt keine Schritte, es geschieht einfach" - das habe ich selbst einmal in einem anderen Zusammenhang geschrieben. (Ich hoffe inständig, ich habe niemals jemandem einen Vorwurf draus gemacht, dass er diesen Begriff benutzte!)

Der Begriff "Schritte" impliziert ein "machen" - das ist richtig. Aber Formulierungen, die wie eine Handlungsanweisung klingen, meinen dies nicht unbedingt als eine solche.  Es ist gerade im spirituellen Kontext immer vor allem die Begrenzung durch die Sprache, die keine Eindeutigkeit zuläßt und daher den Verstand verwirrt. (Eigentlich doch super, oder nicht??? nimm, was dich verwirrt einfach wie einen Koan!)

A l l e s , was wie eine Handlungsanweisung zu einer Übung klingt,  impliziert ein Machen.
Ich habe es selbst erlebt und auch irgendwo beschrieben, wie aus den  12 Schritten der Anonymen Alkoholiker, die zu einem großen Teil wie Handlungsanweisungen formuliert sind, auch als solche verstanden wurden. Z.B. die der Inventurschritt wurde bei mir zu einer Art Beichte.  Dies nur, weil  i c h   glaubte, es wäre an der Zeit,  ich  m ü s s t e   diesen Schritt machen... Jo, der Schuß ging auch voll nach rückwärts.Weil die Bereitschaft nicht von innen kam, sondern vom braven gehorsamen AA-Mitglied, die den "Freunden" was schuldig ist und endlich mal einen Erfolg verbuchen wollte... so ungefähr... Keiner der Mitglieder hat je davon gesprochen, dass der Prozess von alleine stattfindet, wenn die nötige Kapitulation des Egos gegeben ist. Und so gab es Schritte-Arbeit, bei denen man sich mit einem Mitglied seines Vertrauens zusammensetzte und seine Untaten ans Tageslicht hob.


Wenn im KOntext von Spiritualität aber die Rede davon ist, den "letzten Schritt" zu machen, ist dies absolut keine Handlungsanweisung oder eine Übung, die man "machen" könnte, sondern einfach nur Beschreibung. Paradox: Die letzten Schritte gehst du nicht, die wirst du getragen. Die Schritte, die du machst, geschehen lassen... besser? Verständlicher? he he he - Befriedigt das dein Eindeutigkeitsbedürfnis? LOL

Bei der "Rettung der Phänomene" geht es nicht um das innere, sondern um das äußere, das materielle Universum. Die Universellen Wahrheiten  aus dem Geist sind immer die gleichen und immer aus dem Ursprung. Der Weg zur Quelle  der Universellen WAhrheit ist auch immer der gleiche, das Ziel ist immer der Pfadlose Pfad. Auf dem Pfadlosen Pfad angekommen, BIST DU DAS. Das heißt, DAS ist mit dem letzten Schritt nun ununterbrochene bewußte Perma-Präsenz!
Das sollte man bitte nicht mit dem Menschen verwechseln, der nur ab und an eine spirit.Erfahrung hat. ..
... und jetzt mal Tacheles! Ich habe niemals abgestritten, dass ein Neurotiker keine Erwachenserfahrung erleben könnte! Tatsache ist, dass jedem Menschen  jederzeit eine Erwachenserfahrung geschehen kann. Allerdings wird dessen Egomind immer - wenn er nicht genügend Gewahrsein hat - im Anschluss an sein Erwachen diese Bewußtheit/DAS  mit dem Wissen/Erinnern um die Erfahrung verwechseln und gleichsetzen. Eine Identifikation, die nicht so leicht aufzulösen ist.  Aber das sind Anfängerfehler, die jedem Suchenden unterlaufen. Solange er nicht soviel DAS/Bewußtheit/Gewahrsein entwickelt hat, dass sich seine Identifikationen darin auflösen, solange wird er an seiner DAS-Erfahrung haften und seine Neurosen weiterhin behalten.

Niemals aber kann DAS und Neurose zusammen in einem Bett schlafen... DAS ist Leere und Fülle bzw. jenseits von Leere und Fülle. Aber nur deshalb "jenseits", weil hier jede Beschreibung versagt. Nicht die Fülle oder die Leere ist transzendiert, sondern die Sprache! Wo also DAS ist, kann so was wie Neurose nicht die "Fülle" (des Seins) sein. Wo Neurose ist, ist Unbewußtheit! Wo Unbewußtheit ist, kann keine Bewußtheit/DAS sein.  Solange du deine Neurose/Ego austobst,  ist DAS abwesend. Ist Ego abwesend ist DAS anwesend.
DAS kann dir durchaus einige Male passieren, ist aber nicht der ganze Kuchen. Den ganzen Bewußtheitskuchen kriegst du nur durch  Schattenintegration/Individuation.


Nichts

Hysterie
Aus dem Nichts erschaffen tut nicht nur der Körper, auch die verzerrte Wahrnehmung schafft  ihre Vorstellungen aus dem Nichts des dunklen Nichtsein des Todestriebs, Thanatos, der lebenden Toten, der "Zombies", die ihre Hölle für den Himmel halten...

Christina von Braun - Das wandelbare Bild der Hysterie
(eine äusserst interessante und tiefschürfende Interpretation, besonders der Zusammenhang von Geld und Prostitution!

Die körperliche Haltung der Frau auf dem Bild sehe ich übrigens auch als eine mitunter zum Zerrreissen gespannte  psychische Struktur hinter der Person bzw. hinter den Namen und Buchstaben.


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Sonntag, 8. Juni 2014

...wenn du erkennst in einem Nu den Sinn - ICH BIN...




 Erst jenseits von Erleuchtung 

- param advaita - kann man von Offener Weite ( - nichts ist heilig) reden. Was man sehr oft nämlich vergißt: Es gibt hier auch nichts Profanes. Deshalb wohl spricht man lieber von der "Gewöhnlichkeit", dem ganz banalen Alltagsbewußtsein.
Aber nochmal und bitte nicht verwechseln: Die jenseitige außergewöhnliche "Gewöhnlichkeit" param advaita  und das diesseitige profane AlltagsBewußtsein haben absolut nichts miteinander gemein. Schon deshalb, weil es dem letzteren an der "Offenen Weite" fehlt, die nur dann bewußt wird, wenn man alle Begrenzungen durchschaut und losgelassen hat.

Babel: Synonym mit der "Offenen Weite" ist das Gewahrsein, der Fokus, das dritte oder das Allsehende Auge. Andere nennen das auch den "Weiten Raum". Oder bewußtes SEIN. Oder Bewußtseinserweiterung. Natürlich ist da kein Raum, es ist nur eine annähernde Beschreibung,  ob man Raum oder Leere sagt, ist Jacke wie Hose.   Oh, die Scheißsprache...

Ich sags mal so:  Der Gewahrseins-Fokus ist der "Raum", in dem alle vergänglichen Erscheinungen als Gedankenkonstrukte bzw. Konzepte auftauchen und als Illusion, d.h. als vergängliche oder vorübergehende Erscheinungen erkannt und durch diese ERKENNTNIS aufgelöst werden.

Jetzt wirds verzwickt: Vorübergehende oder vergängliche "Erscheinungen" haben aber nicht wirklich etwas mit der Außenwelt oder der Betrachtung der Außenwelt zu tun. Wenn man einen Baum ansieht, sind sich unbewußte Menschen nicht bewußt, dass in ihrem AufmerksamkeitsFokus nicht der Baum, sondern das angelernte Wissen über den Baum "erscheint",  das Konzept.  Im Unterschied zum Gewahrseinsfokus werden Konzepte durch die Bank als solche im Gewahrseinsfokus "verbrannt", d.h. in ihrer jenseitigen Bedeutungsleere erkannt und durch diese Erkenntnis  "losgelassen". (Erkennen=Loslassen)
Im Gegensatz zum normopathischen Egomind- Aufmerksamkeitsfokus, der mit den "Erscheinungen", d.h. seinen Gedankenkonstrukten identifiziert ist. Wenn jemand z.B. meint, es tauchten "Erscheinungen" wie Wut oder Baum oder Wetter usw. auf, dann  i n t e r p r e t i e r t   er aus dem Egomind, niemals aber ERKENNT oder SCHAUT er dergleichen im Gewahrsein,  -
Gewahrsein schaut HINTER die Dinge bzw. ihre Namen; Gewahrsein ERKENNT, dass es Konzepte/Denkkonstrukte sind, wenn so etwas wie Baum "erscheint"!



Ach Ihr Eierköppe!

News from Nytia's Castle:
Nytia zitiert Robert Adams: "Alles entfaltet sich, wie es soll. Sei ehrlich mit dir selbst und die richtigen Dinge werden in deinem Leben geschehen. Erinnere dich daran, dich selbst zu lieben, dich selbst zu verehren, zu dir selbst zu beten, dich vor dir selbst zu verneigen. Denn Gott lebt in dir als Du."

Nytia dazu:
Zitatanfang: Gott lebt in dir als DU natürlich auch dann, wenn du nicht brav bist, wenn du nicht ehrlich mit dir selbst bist, wenn du dich nicht daran erinnerst, dich selbst zu lieben, dich selbst zu verehren, zu dir selbst zu beten, dich vor dir selbst zu verneigen. Wenn du nicht brav bist und nicht ehrlich und dich an gar nix erinnerst, dann ist es Gott, der nicht brav ist und nicht ehrlich und sich an gar nix erinnert.
Robert Adams verspricht: “Sei ehrlich mit dir selbst und die richtigen Dinge werden in deinem Leben geschehen.” Geschehen denn nicht immer die richtigen Dinge in meinem Leben? Bleibt also nur die Frage, ob das gesehen wird oder nicht.Zitatende

Ich würde es so sagen: Alles entfaltet sich dann von selbst, wenn du deinen Eigenwillen aufgegeben hast und sich dadurch dir deine Wahre Natur enthüllt hat. Und dann, in diesem widerstands- und absichtslosen Fließen geschen die Dinge von selbst. Ohne dass deine Drecksfinger sich einmischen, wird immer das Rechte geschehen.

Die "rechten" Dinge geschehen absichtslos jenseits des Eigenwillens des Egos, d.h. jenseits von Richtig und Falsch. Ehrlich mit sich selbst zu sein ist der erste psychospirituelle Schritt, nicht nur für Alkoholiker. Ehrlichkeit zu sich selbst hat nichts mit Bravheit, sondern etwas mit Achtsamkeit zu tun.  Solange wir uns selbst belügen müssen, um unser Selbstbild aufrechtzuerhalten, wirds auch keine Erleuchtung/Gewahrsein geben.

Wenn Nytia meint, dass Gott auch in mir und allen anderen lebe, wenn ich  unbewußt bin, also nicht brav und nicht ehrlich usw., dann zeugt dies nicht von jenseitiger Weisheit, sondern er missioniert  damit einen  "Glauben" -  einen Glaubenssatz, eine simple Überzeugung des Egominds, der jeglicher spiritueller Einsicht entbehrt. Ein billiger Trost für alle "Faulen", die sich z.B. der Ehrlichkeit zu sich selbst verweigern - und damit im dem ganzen Individuationsprozess!

R. Adams sagt mir mit seinen Worten u.a.: Selbsterkenntnis ist Gotteserkenntnis.
Der Selbsterkenntnisprozess ist aber synonym mit dem Individuationprozess. Und ohne Selbsterkenntnis gibts keine Bewusstheit/Gewahrsein (Gott). Was nützt es einem Menschen, von Gott nur mit dem Verstand  (exoterisch) zu wissen, ihn aber nicht inwendig als sein eigenes SELBST geistig  (esoterisch) zu erkennen?! So wie die Kirche fälschlicherweise ihren Schafen verspricht: Du bist schon erlöst (durch Christi Kreuzestod usw.) so hält sich auch der moderne "Gläubige", bzw. manches spirituelle Ego sich nicht für unbewußt oder heilungs-/erlösungs- bzw. erleuchtungsbedürftig, sondern  per dekret für erleuchtet.
Es gibt nichts zu tun, lautet ihr Credo und halten es kokett mit der "Faulheit"). Ja, es gibt tatsächlich nichts zu tun, aber erst wenn das Ego sein eigenwilliges Tun und Machen eingestellt hat... erst, wenn du bewußt  im Fluß bist, im Flow des Heiligen GEistes Amen (wenn man so will). Oder im Tao (wenn dir dieser  Begriff angenehmer ist). Und ja, gegen das Unbewußtsein muss du etwas tun: Achtsamkeit ist der Schlüssel! Ja, auch das Beten ist etwas, was man "tun" kann, denn solange Gott in Dir noch nicht zu ICH BIN geworden ist, lebst du in der Trennung (von Gott) und solange du in der Trennung lebst, bleibt Gott ein DU für dich, ein persönlicher Gott..

Und dann soll es jetzt auch noch Gott sein, der in mir den Unbewußten schauspielert? (Nicht brav, nicht ehrlich usw.), he? Ein Attribut des Seins/Gottes ist Bewußtsein resp. Bewußtheit! Bitte dies nicht verwechseln: DIR selbst bleibt Gott so lange unbewußt, als du mit Ego und Raumzeit identifiziert bist.
Bewußtes und Unbewußtes verhält sich wie Nondualität zur Dualität. Aber m. E. nicht wie Gott vs. Teufel! (Gut&Böse-Dualismus). Der wahre Gott ist eigenschaftsloses ICH BIN. Gott ist nicht der Teufel - es sei denn, es handelt sich um die Kraft, die man auch Yaldabaoth nennt.
Wenn Licht und Schatten - Gott und Teufel eine Einheit bilden würden, dann müßte auch nicht die Spreu vom Weizen getrennt werden. Dass dennoch paradoxerweise in der Tat ALLES eins ist, wird erst dann, wenn die Spreu vom Weizen getrennt ist - also  param advaita bewußt erkannt, vorher sollte man darüber den Mund halten und keine Hypnose betreiben bzw. Dogmen aufstellen wie z.B.  Du bist schon erleuchtet, du bist schon frei, nichts muss getan werden, Gott ist Licht und Dunkelheit usw... usf...


Die Trennung Gott und Mensch, das ist die Illusion
die überwunden werden muß, mein Sohn,
Bis dahin bleibt dir Gott ein Du,
bis du erkennst in einem Nu den Sinn:
ICH BIN 

Gott lebt in mir als ICH alsdann, wenn Gottes Name
Schall und Rauch geworden ist...
wie alle Namen, Worte und dergleichen -
dann nämlich muss der Name Gottes weichen
dem unsagbaren, attributentleertem BIN ...


Mit Attributentleertheit meine ich die BedeutungsEntleertheit von den  diesseitig-menschlichen Charakter-Eigenschaften im Gegensatz zu den jenseitigen SEINS-Attributen "Gottes" resp. des Vollendeten Menschen:

Allwissenheit (allumfassende Weisheit) ,
Unfehlbarkeit (befreit vom Gut&Böse bzw. Richtig &Falsch-Denken; spontanes Wissen im Sinne   von Weisheit aus der Quelle)
(All(umfassende) -Macht,
All(umfassende)- Liebe,
Allgegenwärtigkeit (absolute Präsenz im Hier & Jetzt)


*  Die Frage ist, wie Nytia richtig bemerkt, ob dies alles gesehen wird oder nicht.
Um aber wirklich zu "sehen", muss Bewußtheit  - also Gewahrsein - gegeben sein.
Statt "gesehen" würde ich lieber die Worte "schauen", "geistig erkennen" oder "bewußtgemacht" benutzen. Nämlich "sehen" kann auch der Egomind.




Nytia schreibt

des weiteren, ohne davon zu wissen, wären wir alle ohne Unterlass mitten drin im prallen Leben,
http://satyamnitya.wordpress.com/2014/01/10/werner-ablass-rein-ins-pralle-leben-und-nicht-aus-ihm-raus/#comment-19893könnten
wir könnten gar nicht anders, auch ein an den Schreibtisch gebundener Verwaltungsbeamter, der nichts anderes als tumpe seinen Job täte, wäre mitten drin. Das ist Humbug, ein nettes Konzept und ein falscher fauler Trost nicht nur für Beamte sondern allen Suchern, die gerne ihren  Tagträumen nachhängen.
Aufs Leben muss man sich schon einlassen, damit es richtig prall wird. Dein Leben, Nytia, wäre z.B. um einiges praller, wenn du dich auf mich und andere einlassen könntest, statt mich und andere nach ein paar Beiträgen aus deinem Blog zu werfen.
Was fehlt dir? Du leidest Mangel, Nytia, ohne Zweifel verweigerst du dich dem prallen Leben und fraglos entgeht dir dadurch eine ganze Menge, wenn du dich lustvollen bewußstseinserweiternden Auseinandersetzungen verweigerst. Merke: Wer sich auf andere Menschen nicht einlassen kann, kann sich auch auf sich selber nicht einlassen. Und vice versa.

Ach Ihr Eierköppe! Wie bei der Erleuchtung, ist das Leben auch nur dann prall und läßt es sich auch nur genießen, wenn du dir der Prallheit des Lebens BEWUSST bist. Alles andere ist Glaubenssatz, Annahme, Vermutung, Hypothese. Nochmal: Es gibt kein Leben außerhalb dem Deinen! (Das kannst du jetzt als Glaubenssatz annehmen oder ablehnen. Aber egal, wie du dich auch entscheidest, du liegst falsch damit. Es geht darum, aus dir SELBST heraus zu erkennen, dass du das einzige bist, was ist, dass DU das Leben SELBST bist...

Ich gebe also Werner Ablaß insofern durchaus recht, wenn er mit seinem Aufruf: Rein ins pralle Leben und nicht aus ihm raus, das meint, was  i c h  meine: sich EINLASSEN im Sinne von "Komm raus aus deinem Schneckenhaus und  n i m m dir das Leben, statt dich allzu vorschnell auf den spirituellen (Verzicht)- Weg zu machen. Mache dir deine Wünsche und Pläne erst einmal so richtig bewußt, statt sie aufgeben zu wollen oder sie gar zu unterdrücken. Versuche deine Wünsche zu verwirklichen... Sei gierig nach dem sog. Leben und sei es total... die Lebenssattheit kommt von selbst und damit wird auch der spirituelle Weg ein wesentlich leichterer sein... Riskiere etwas!

Leider ist es so, dass viele Spiris nichts riskieren wollen und die Spiritualität als Flucht aus der sog. Leben benutzen, zur Flucht vor sich selbst, Flucht vor ihren negativen Gedanken und unerträglichen Gefühlen...Manche sind deshalb auch regelrecht süchtig nach Spirituellen Erfahrungen.
Die meisten Menschen sind ja doch gar nicht fähig, das "Pralle Leben" bewußt zu genießen, solange sie nicht gelernt haben, bewußt im  Hier und Jetzt zu leben! Alle führen wir ein Ersatzleben mit Ersatzgefühlen und second-hand-Gedanken...
Auch wenn du glaubst, dass es keine Erfahrungen, keine Geschichte usw. gebe, ist es doch unerläßlich, dass ein Mensch in seinem Leben Erfahrungen sammelt, um ein gesundes Ich zu stabilisieren.
Aber wie bei allem ist es die Balance. Wer rausgeht, muss auch wieder reinkommen. R a u s  aus dem "Prallen Leben"  ist die Devise aller, die die Nase voll haben von Äußerlichkeiten, Leute, die sich ausgetobt haben und sich fragen : War das alles? Ist das alles? Letztlich geht es um die Wendung nach Innen. Nach Hause kommen. Hier ist das Leben weder prall noch dürftig. Im Augenblick, im Moment, im Nu - im Hier und Jetzt - gibt es so etwas wie Leben gar nicht. Es gibt nur (M)ICH. Mein SEIN.


Genauer Wortlaut des Werner Ablaß-Zitates:
Vom Himmel hoch da komm ich her... Was mir fehlt, sind die irdischen Erfahrungen. Also rein ins pralle Leben und nicht aus ihm raus. Wobei ich das kann, aber nicht muß."


Der erste Satz ist eine glatte Hypothese, die auf der allgemein bekannten spirituellen Annahme beruht: Wir sind geistige Wesen, die irdische Erfahrungen sammeln. Hätte er dies aus sich SELBST erkannt, hätte sich der Rest seiner Worte von SELBST erledigt.
Aber er redet ja im Grund nicht von sich selbst, sondern benutzt die Ich-Form, wie man die Man-Form (und auch die Du-Anrede) manchmal benutzt. Mit den anderen Sätzen er will einfach nur sagen, dass man sich vor dem (Aus-)Leben nicht drücken soll. Und dass er meint, man könne, aber müsse nicht, bedeutet auch weiter nichts, als das kein Zwang vorherrschen sollte. Das hat gewiß nichts mit Können oder Nichtkönnen und ganz gewiss nichts mit "Chakka - ich bin der Macher, der Könner, der Größte" zu tun.

Nytia und ich ähneln uns: Wir prüfen gerne die Worte, die uns begegnen auf Wahrheit. Er auf die deine und ich auf meine Art. Und ab und an muß auch der Prüfer auf den Prüfstand...LOL!
Und ja, du solltest dir, was deine "irdischen Erfahrungen" unbedingt Sorgen machen, ob die Dinge "so oder so geschehen" hängt nämlich  ganz massiv von deinem Bewußtheitszustand ab: Glauben vs. ERKENNEN.


Nytia schreibt: 

"Lieber P.,
du musst nicht alles glauben, was der olle Nytia so vom Stapel läßt, der lügt, wenn er den Mund aufmacht."

So N.s  Entgegnung auf einen kritischen Kommentar von P.  Auch hier wieder ein klarer Fall von Ebenenvertauschung, bei der man die Verantwortung für die eigenen Worte leugnet, indem man die nonduale Einsicht, dass Sprache/ Worte nicht die Wirklichkeit wiedergeben kann, konzeptual auf der relativen Ebene der Kommunikation als Defensiv- bzw.  OffensivWaffe benutzt,  - in diesem Falle dazu, sich defensiv der Kritik zu entziehen.

Das gehört in die Rubrik "Psychologische Abwehrreaktionen" und zeigt mir deutlich, wes Geistes Kind hier jemand ist. (Dies gilt auch für den Fall, dass es spaßhaft gemeint ist).
N. kritisiert andere recht gerne, aber die Ausgangsbasis seiner Kritik ist das spirituelle Ego und nicht die Unterscheidungsgabe der Geiste. (Die Gabe der Unterscheidung der Geister ist aber erst param advaita gegeben.)




Alles geschieht einfach?

Für Nytia (und viele andere einäugigen Einbeinigen) ist es so, dass  "alles einfach so geschieht",  für Micky dagegen steht ohne Zweifel fest, dass ohne ihn  (ohne das Ich) gar nichts geht. Nytia freue sich, wenn Micky seine Erkenntnis hinterfragen würde.  (Und ICH würde mich weder freuen noch nicht freuen, wenn  b e i d e  ihre jeweiligen Erkenntnisse hinterfragen würden....LOL)

Denn beiden ist noch nicht klar, dass beide recht  u n d  unrecht haben. Beide sprechen aus unterschiedlichen Ebenen die Wahrheit.  Auf der personal-dualen relativen Ebene ist das Ich gefordert, auf der nondualen absoluten Ebene ist das Ich aufgehoben.
Beide haben also recht. Denn: Im selben Maße der Mensch als Ich  Gott entgegengeht, im selben Maße kommt Gott ihm entgegen. (Evolution & Involution). Das heißt ganz klar, ohne das Ich läuft auch nix!


                                                      **********



Schüler: Meister, ich habe alles losgelassen.

Meister: Gut, dann schmeiß es weg.
Schüler: Was soll ich denn wegschmeißen, wenn ich eh schon alles losgelassen habe?
Meister: Ja,  wenn das so ist, dann schlepp es weiter mit dir herum.


Das letzte, was der Schüler wegschmeißen muss, ist sein Gedankenkonstrukt einer VORSTELLUNG von "Allem, was er losgelassen hat."
Danach erst enthüllt sich ihm,   dass es weder ETWAS zu schleppen noch ETWAS loszulassen gab.




Warum "psychospirituell"?

Aus ganzheitlicher Perspektive kann das spirituelle Suchen und Finden niemals ohne die Psyche, dem Menschlichen, der Individuation der Persönlichkeit vonstatten gehen.


Mittwoch, 21. Mai 2014

Ihr Eierköppe, Wisenheimer! Auf Sack geht Ihr mir und auf Eier!

Collage byME




Ihr Eierköppe,  Wisenheimer!

Auf Sack geht ihr mir und auf Eier!
Horcht , was Euch der Kaiser spricht:
Rezensieren tut man nicht
meine Worte, meine Taten
sind über Wertung voll erhaben.

I want my blog-zone hasslefree,
Frieden will ich, Harmonie
Dont give me shit, dont give me hassle.
My blog ist Burg mir and my castle.
(Yes, my Dear, du ahnst es schon,
Hier bin ich Herrscher, Hegemon!)

Refrain: He kicks  you out wie's IHM gefällt
Spontan - was kümmert IHN die Welt,
Nicht lange wird bei IHM gefackelt,
Und schlägt  IHM wer die rechte Backen
Kriegt er sogleich von links gehakelt!

Auf der Stelle, stante pede
Lös' ich meine Welt-Probleme
Garantiert  - this is no joke - 
Kopf ab, heisst mein final stroke:

Refrain: He kicks you out, wie' s IHM gefällt,
Spontan - was kümmert mich die Welt...

Mir zum Lobe, dir zum Hohn:
Ich bin der Kaiser, Hegemon,
Nur einer, der mir opportun,
Partizipiert an meinem Ruhm.


Drum horcht, was euch Herr Jesus spricht: Sorgt und kümmert Euch doch nicht.
Gib Kaiser, was des Kaisers ist, und wer's nicht tut, der ist ein Wicht.

 I kick you out, wie's mir gefällt...


Epilog:
Opportunismus ist kein Laster, für den, der fällt ins Jenseitsraster
(sprach einst Master Zoroaster).
Auch Frau Schulte schreibt zuweilen
hoch vom Pult Anarcho-Zeilen, die gräßlich sich und lustig reimen
auf Zähneklappern und auf Weinen.


Verdammt verdammt, jetzt macht sie schlapp und steigt vom Hohen Pult herab,macht schnell sich auf die heißen Socken, weil Allmy's  Niederungen locken...

la la la




Urteilen

14.Mai on Nytia's Castle: N.  wirft Micky  das Moralisieren vor, moralisiert aber auch nicht weniger, wenn er Micky vorwirft, zu "urteilen", wenn der ihn "kritisiert" oder bestimmte Dinge "aufzeigt". Man sollte aber verstehen, dass es nun mal das WESEN des Verstandes ist, zu werten und  über gut und schlecht/böse.zu urteilen, solange jemand nicht "erleuchtet" ist.


Wäre Nytia jenseits von Gut & Böse,, dann würde und müßte  er sich nicht nur "negatives" Feedback verbieten, sondern ebenso positive  Rückmeldungen. Wer über Lob noch nicht erhaben ist, ist auch nicht jenseits von Ego.

Die meisten Leute verstehen unter Urteilen nur negatives Urteilen... und so wird oft aus einer Seinstugend  - der Neutralität/Urteilslosigkeit des Gewahrseins - eine moralische Waffe gemacht, die man unliebsamen "Kritikern" um die Ohren haut.
Seiner eigenen (negativen) Urteile ist sich der "wackere" Mann  offenbar nicht bewusst..
Kontaktbedürfnisse lassen sich auch befriedigen,  ohne sich auf den Thron der "wack'ren Überlegenheit" zu setzen und andere dabei  auf "brave Jungs und brave Mädchen" zu reduzieren.
Spirituelle Urteilslosigkeit basiert auf der neutralen Wahrnehmung im Gewahrsein. Was paradoxerweise aber nicht bedeutet, dass man auf der relativen Ebene sich jeglicher Kritik enthalten würde oder müßte.
Der moralitäre Rechtschaffenheitsvirus des spirituellen Superegos legt die geistigen Seinstugenden, bevor er überhaupt über sie verfügt,  anderen Menschen gerne zur Pflichtübung auf: Du sollst keine Erwartungen haben, nicht werten, urteilen, Absichten hegen usw...



Anarchismus


N. veröffentlicht am 15.05.2014 einen  "verrückten" Text seines Freundes Klaus-Peter Schneegass -  um uns zu verdeutlichen, was er unter Anarchismus versteht? Wirklich? Oder habe ich mich nur verguckt?
http://gesammeltetexte.files.wordpress.com/2014/05/neroeinschwulung.pdf

Man sieht, nicht nur  Russlands Nationalistenführer Wladimir Schirinowski. sieht Europa am Abgrund  durch "Verschwulung", auch sog. Dadaisten... Gibts das wirklich: moralinversaute "Freidenker"?

http://gesammeltetexte.files.wordpress.com/2014/05/neroeinschwulung.pdf

Anarchismus?  Das ist agitiert-polemische Stimmungsmache  und paranoider schwulenfeindlicher Hetzpropagandastil . Ein übles homophobisches moralitäres Pamphlet, eitel-übertriebenes Sprachspielchen... der Mann versteht neben seinem Pianospiel wohl auch sehr gut auf der Klaviatur der niedrigen Instinkte zu spielen.




Resümee:

Hinter der spirituellen Blog-Fassade versteckt sich, wenn auch schlecht,  ein ziemlich reizbarer Typ und empfindliches GrandeEgo. Erst Drama machen, Trauer und Untröstlichkeit wegen des toten Eichhörnchens inszenieren,  den Leuten, die mehr oder weniger mitfühlend auf seine Trauer reagieren ihre  Zeit, Raum und Zuwendung stehlen und sich dann die gutgemeinten Regentonnenschutzvorrichtungstipps zu verbeten... Energievampir, ekler!

Mickys Ratschläge bezüglich des Gartens/Regentonne empfand er wohl als offenen Vorwurf.  Er fühlt sich offenbar schnell bevormundet,  sieht sich bei Kritik als Ganzes in Frage gestellt, hat Angst, für "debil und "bescheuert" gehalten zu werden... 
Was das ertrunkene Eichhörnchen angeht, fühlte er sich durch die Kommentare wohl angegriffen und verantwortlich gemacht für den Tod des Tieres, dass er "keine Freude schafft unter den Lebewesen"  (Micky) - das konnte er nicht auf sich sitzenlassen, das läßt seine Ich-Idealvorstellung von sich selbst nicht zu.
Von gutgemeinten Ratschlägen fühlt er sich geschlagen, statt aufgerichtet: Sich klein und hilfsbedürftig zu fühlen, etwas nicht zu wissen, scheint ein Problem für ihn zu sein. Er kann offenbar die Kontrolle nicht abgeben und  muß in jedem Fall die Oberhand behalten. Dickes Autoritätsproblem. Fühlt sich schnell gemaßregelt, das Wort "aufgezeigt"  bringt ihn in Rage.  "Narzisstische Kränkbarkeit"; weiß er denn nicht, dass der männliche Verstand des Gemeinen Eierkopfes statt rechtshirnige mitfühlende Herzenswärme zu spendieren gerne in linkshirnige Gute Ratschläge  ausartet?

Ich empfehle in diesem Fall Primärschmerztherapie.( Schatten- resp. Innere Kind-Arbeit.Arthur Janov war übrigens einer meiner  Bibliotherapeuten und Geburtshelfer, ich habe seine Arbeit erfolgreich weitergeführt.) 

Des weiteren bedürfen die weiblichen Anteile und Kräfte des Probanden unbedingt einer Stärkung. Hier liegt nämlich das Eichhörnchen begraben: Die weiblichen Anteile sind nicht oder kaum aus ihrer Verdrängung befreit und integriert - den SadoMachos fehlt es nun mal an der mütterlich-weiblichen  Umsichtigkeit, die alle Eventualitäten im Auge hat. (Was nichts mit Überfürsorglichkeit zu tun hat, sondern mit Liebe und Sorgfalt.).
http://www.amazon.de/Der-wilde-Mann-Geistliche-M%C3%A4nnerbefreiung/dp/3532620421
Dies Buch soll  ganz hilfreich sein... Richard Rohr

Es geht nicht darum, ein Heiliger oder ein Guru zu werden, sondern darüber hinaus zu gehen und ein(e) Wilder Alte(r) zu werden.. Dafür ist es nie zu spät - ich habs auch geschafft! Biegsam wie ein Halm im Winde und gleichzeitig hart wie Kruppstahl - weiblich und männlich zugleich.

PS: Nitya hat sich zu guter Letzt zu der Ansicht durchgerungen, dass die Eichhörnchen"wild und gefährlich leben" sollen und deshalb die Regentonne, in der das Tier ertrunken ist, scheinbar doch so bleiben soll wie sie ist (?)... und ausserdem wäre da ja doch ein Zweiglein über der Regentonne gewesen, an dem sich das Tier hättet festhalten können...
Wie alle weiteren Statements dazu  riecht mir das doch arg nach nachträglicher Rationalisierung.  Klar muss man die Tiere, die den Garten bevölkern nicht betutteln, es braucht aber auch keine augenscheinlichen Fallen. Nach dem ganzen Trauerbetroffenheitsgetue  ist das ein bisschen unglaubwürdig. Aber hat er nicht auch gesagt, dass er Schutzmaßnahmen getroffen hat nach dem Tod des Tieres und er sich weitere Ratschläge verbittet? Oooh du teuflischer Verwirrer, du...

Ääähm, zuletzt noch eine Frage: hast DU vielleicht jemals "Tante Merkel die Stirn geboten"...? Egal, es war kein schlechter Rat von Micky, die Politik an den Nagel zu hängen, um sich dem Wesentlichen zuzuwenden: Suche zuerst das Reich Gottes  - und "Tante Merkel" ist nurmehr ein blasse Fatamorgana. Ein bedeutungsloses Objekt.
(Rationalisierung ist ein (Verdrängungs-) Abwehrmechanismus, um sich vor unliebsamen Gefühlen und Einsichten zu  schützen.)

Das letzte Wort hat heute  Professor Bökl Zoff aus dem Off:
"Er springt "wie es dem Kaiser gerade beliebt" zwischen den Ebenen hin und her, wobei sein nondualer Anspruch & Anstrich weit hinter seiner egoischen Wirklichkeit zurücksteht."
Treffend geurteilt, du Pöser Pube!




Anarchismus


N. veröffentlicht in seinem Blog am 15.05.2014 einen  "verrückten" Text seines Freundes Klaus-Peter Schneegass -  um uns zu verdeutlichen, was er unter Anarchismus versteht? Wirklich? Oder habe ich mich nur verguckt?
http://gesammeltetexte.files.wordpress.com/2014/05/neroeinschwulung.pdf

Man sieht, nicht nur  Russlands Nationalistenführer Wladimir Schirinowski. sieht Europa am Abgrund  durch "Verschwulung", auch sog. Dadaisten... Gibts das wirklich: moralinversaute "Freidenker"?

http://gesammeltetexte.files.wordpress.com/2014/05/neroeinschwulung.pdf
Anarchismus?  Das ist agitiert-polemische Stimmungsmache  und paranoider schwulenfeindlicher Hetzpropagandastil . Ein übles homophobisches moralitäres Pamphlet und eitel-übertriebenes Sprachspielchen...

Lebe wild und gefährlich, sagte Arthur Schnitzler. Osho auch. Ich ebenso. Aber was ist mit dem wilden gefährlichen Leben eigentlich gemeint? (Eichhörnchen sind keine Haustiere, sie leben wild und gefährlich, sie können nicht anders) Das gefährliche Leben der Männer, Action? Kampf? Gefährliche Unternehmungen?  Selbst- und fremdverletzende antimoralische Grenzüberschreitungen? Mount-Everest-Begehungen, Rebellisches Aufwieglertum?  Wild Angel-Lifestyle?
Ich glaube auch nicht, dass Schnitzler und Osho dasselbe unter einem gefährlichen und wilden Leben verstanden; Schnitzler dachte an das wilde Leben auf der personal-dualen Ebene  -  Osho ging darüber hinaus und sprach aus der transpersonalen Perspektive.


Politischer Anarchismus führt regelmäßig in eine unkreatives schreckliches Chaos.  Der antiautoritäre Anarchist verbleibt noch immer im Spiel der Gegensätze. Wer anti ist, ist noch immer dagegen, gegen Autorität. Es geht im  spirituellen Kontext aber darum,  die Gegensätze zu übersteigen.

WIRKLICH wild und anarchistisch lebt der, der seine alten begrenzenden Programmierungen aufgelöst hat, was ihn aber nicht daran hindert, sich gesellschaftlich angepasst zu verhalten, wenn der Baum wieder ein Baum und der Berg ein Berg ist... In der Welt, aber nicht von der Welt.
Das "gefährliche" Leben ist die Folge dieser Deprogrammierung: GeWAHRsein. Am wildesten und gefährlichsten lebt der, der die WAHRHEIT sagt. 

Die Wildheit jenseits von Ego tobt sich nicht in der äusseren Welt  aus.
Und die WAHRHEIT - wenn sie sich "austobt" -  wird regelmäßig gekreuzigt. Das ist das ganz normale Schicksal der WAHRHEIT. Innen wie außen.

Diese Art Wildheit ist geadelte (transformierte)  Wildheit und deshalb jenseits von Ego und  objektiv nicht fass- und sichtbar für andere. Laotse war wild und anarchistisch: Allein sitze ich in meinem Haus und die ganze Welt in mir.



Das wilde Denken

ist das Denken jenseits von Ego. Chaotisches Denken,  oder wie Linji es ausdrückt: Das Denken ist ein wilder Affe. Hier - jenseits von Ego - stimme ich diesem Satz zu. Ohne Anhaftung: Nicht ergriffenes freispringendes, freigelassenes wildes Denken. Sehr gefährlich.





Gleichmut

bedeutet einfach ausgedrückt, dass der neutralen Wahrnehmung im Gewahrsein Gutes wie Böses, Freude und Leid gleichermassen gleich-gültig ist.  Nichts kann dir etwas anhaben oder dich berühren.  Freude und Leid, Gut & Böse existiert schlechthin nicht mehr. Deswegen ist es schon paradox und widersinnig , zu schreiben, dass mich Freude und Leid nicht berührt. Schwanzbeiss. Die Sprache kann es nicht ausdrücken... Gewahrsein ist immer NEUTRAL, deshalb kann es darin keine guten oder  bösen Emotionen geben.
Und deshalb kann Jesus oder Buddha (als das Wahre Selbst) auch noch die andere Wange hinhalten.  Yop - und wer  "ihm" die Butter vom Brot nehmen will, dem gibt er dir das Brot hinzu.
Das soll man nicht wörtlich nehmen, sondern mit dieser Metapher soll der spirituelle Gleichmut ausgedrückt werden und das Nichthaften an den Dingen der Welt.

Gleichmut? Aber Jesus nahm doch die Peitsche, um die Händler aus dem Tempel zu treiben?
Das ist rein innerlich zu verstehen: Jesus als das Wahre Selbst reinigt den Tempel der Seele von den alten geistfeindlichen Ego-Programmen.  Für manche Egoanteile ist das eine äusserst schmerzhafte Tortur. In diesem Läuterungszusammenhang könnte man deshalb evtl. davon sprechen, dass Gott diejenigen züchtigt, die er liebt.
Der Tempel, die Kirche ist nur ein von Menschen "heiliggesprochenes" äusseres steinernes Symbol für die Schönheit der Seele und deren Aufstieg zu Gott. Wieso sollte Jesus  - wenn er als historischer Mensch überhaupt existierte -  Vergänglichkeiten wie Kirchen und Tempel von Händlern "säubern"? Sich für Symbole kreuzigen lassen...?

Heute ist es ja so, dass die christliche Kirche selbst zum Händler geworden ist, zum Dogmendealer, der den Tempel Gottes  - die Seelen der Menschen - verunreinigt, eine Organisation, die Dogmen für die Absolute Wahrheit verkauft, statt die Wahrheit, das GeWAHRsein  - den Himmel in uns -  jenseits der Dogmen zu fördern.

Gleichmut basiert auf der Unverletztlichkeit des wahren SELBST. Wo das geläuterte Ich der Diener des SELBST ist (bzw. Eins mit dem Selbst)  muss man sich  nicht wehren, hat man keinen Status und Ruf oder Besitz oder irgend etwas zu verlieren. Die andere Wange hinzuhalten bedeutet einfach, dass du angstfrei bist dass es dich nicht tangiert, was man über dich redet oder auf welche Art man dich auch angreifen wird. Man darf die Worte der Bibel nicht wortwörtlich nehmen, sie sind symbolisch zu verstehen.

Und deshalb wüßte ich nicht und kann ich nicht wissen, wie ich reagieren würde, wenn mir jemand wirklich und tatsächlich  auf die Backe schlagen würde. Aus dem Ursprung reagiert man immer spontan, unberechenbar, ohne Absicht - vielleicht ist es auch möglich, spontan und absichtslos zurückzuschlagen.. hm?... schlagen, als schlüge man nicht...LoL... nur eine scherzhaft-müßige Spekulation...
Es ist einfach so, dass der Überlebenswille, der Selbstbehauptungsdrang param advaita nicht mehr funktioniert und damit sind auch die Reflexe herabgemindert - die menschliche Natur ist besiegt.




Gewöhnlichkeit

Von der "sprudelnden Quelle der Weisheit"  zu sprechen, hört sich pathetisch an, ist aber eine ganz "gewöhnliche" unspektakuläre Angelegenheit. Param advaita gibts  kein Pathos, oder vielmehr nüchternes Pathos... Von hier aus ist es schlicht nicht fassbar, was z.B. die Katholische Kirche mit ihrem pathetischen Brimborium, ihen Ritualen und prunkvollen Zeremonien für einen Zirkus macht.um eine so "einfache"  Sache wie die SELBStverwirklichung.

 

Der sterbende Zenmeister,

der sein vielleicht letztes Sandwich "mit Genuß" verzehrt, genießt weniger das Sandwich (und ein "letztes" schon mal gar nicht)  als den MOMENT   - wie er jeden Moment genießt und was in ihm erscheint. Er würde den Moment auch ohne das Sandwich genießen. Genießen, als geniesse man nicht. Diese Art von Genießen lässt sich nicht vergleichen mit dem begierlichen Genießen des hungrigen Egos. Ein ziemlich nüchterner Genuß, nüchtern auch deshalb, weil der Moment frei ist von zerstreuenden und  begrenzenden Emotionen.


Gewahrsein

ist Spontaneität.... und "Unfehlbarkeit". WAHR-Sagen und WAHR-handeln aus dem Ursprung und hat nichts damit zu tun, was der Egomind unter dem Wahrheitsagen versteht, welchem  Ehrlichkeit zugrunde liegt.
 Das WAHR-Sagen aus dem Ursprung ist unfehlbar die  "absolute Wahrheit". Und von daher absolut subjektiiv und selbstbezüglich. Es gibt nur (M)EINE WAHRHEIT.
Es ist normal für spirituelle Sucher, dass man dies erstmal verwechselt,  - das Ego bastelt  aus der absoluten WAHRHEIT des GeWAHRseins eine relative moralische Wahrheit und den Aufmerksamkeitsfokus des Egominds hält man für Gewahrsein.

Nochmal: Sämtliche Emotionen wie Ärger, Hass, Wut, Freude, Begehren, Wünsche, Ziele, Pläne  usw. sind keine Wolken, die am Horizont des Gewahrseins-Himmels "vorüberziehen" können, sondern Gewahrsein ist das, was die Identifikation mit  diesen Inhalten  bei GeWAHRwerden bewusst macht und dadurch auflöst.
"Vorüberziehen" ist nur eine Bezeichnung für nichtanhaftendes Wahrnehmen,  Emotionen aber sind per se Anhaftung.
So, das mußte  m i r   nochmal richtig klargemacht werden! (Um nichts anderes geht es hier in meinem Blog/Tagebuch.)



Param advaita:

16.05.2014: Geistige Wiedergeburt, letztgültige Erkenntnis und endgültige Selbstverwirklichung der Wahren Natur. Point of no return: 
Wenn von "Letztgültiger Erkenntnis" die Rede ist, bedeutet das nicht, dass dies die letzte Erkenntnis ist, und dann herrscht nur noch "Leere", wie sich scheinbar manche Leute vorstellen, sondern es bedeutet einfach nur, dass du jetzt  - mit der Erkenntnis deiner "Geschichtslosigkeit" - übern Jordan bist. Param Advaita... Bürger beider Welten. Mit einem Bein in der dualen Welt und dem anderen im nondualen Himmel.
Wobei mir eines nicht ganz klar ist: Gibt es eine "Letztgültige Erkenntnis" ohne den Prozess der Individuation resp. Transformation mit seinen vielen vielen Erkenntnissen? Ein "Letztgültige Erkenntnis" so aus dem Blauen heraus, kurz, nüchtern, schmerzhaft mit anschliessendem Rückfall in den Alten Adam?

Wenn mit der Letztgültigen Erkenntnisse keine SEINstugenden  wie Gleichmut, Absichtslosigkeit, Gewahrsein, Weisheit,  sprich - Anbindung an den Ursprung - erfolgt ist, dann war es keine Letztgültige Erkenntnis.
Param advaita: ungeschickt ausgedrückt geht ab hier die  SELBSTverwirklichung koninuierlich über in  bewußte Gottverwirklichung und ist ein unendlicher Prozess, der niemals aufhört.
Quelle spricht..pathos

Gleichmut

bedeutet Nüchternheit, du bist nicht mehr von deinen Emotionen - negativen wie positiven Emotionen besoffen. Die einzige "Stille", die ich kenne, ist diese "Regungslosigkeit" in der Abwesenheit der Emotionen. Zugleich tobt der Affe... im Gegensatz zu "vorher" ist das Denken zwar chaotisch, aber kreativ, sammelnd, statt zerstreuend.

Schmutz und Schmäh?
Du kannst nicht verstehen, warum ich die Leute so "schlecht" behandle?  Der "Arme Fredo", die "Arme Elli",  jetzt: der "Arme Nyita"? Wenn dir noch nicht aufgefallen ist, dass ich i.d.R. nicht die Personen, sondern das, was aus ihrem Mund herauskommt,  "behandle", dann bist du genau wie diese beiden mit dem Identifiziert, was aus DEINEM Mund herauskommt: deine Meinung, deine Erfahrungen, spirit. Konzept isw.  - kurz: mit deiner Person/spirituellem Ego. Das ist nicht schlimm, schlimm ist es nur, wenn man sich dabei für entkoppelt, erleuchtet und erwacht hält.  Wer sich einen erleuchteten Nimbus gibt oder wer sagt, er sei keine Person, er sei nicht mehr mit dem Ego identifiziert, aber sich bei der leisesten Kritik oder Infragestellung aufregt, und sich erst gar nicht einläßt aufs Thema, -  dann regt das wiederum mich an, genauer hinzuschauen und wo Person sich zeigt, wird auch die Person durch-leuchtet.
Aber nein, das liegt nicht in meiner Absicht. Ich lege es nicht drauf an. Es kommt quasi automatisch resp. spontan, es ist nicht abzustellen, es ist der GEIST, der quasi unaufhörlich die Geister unterscheidet: WAHR vs. falsch. Egal, wo ich lese und höre, im Forum, in einem Artikel, Buch, Video, egal... alles, was ich höre und sehe, wird spontan auf Wahrheit geprüft und alles dient mir selbst, meiner eigenen Erkenntnis, Bewusstseinserweiterung.
Zur Verwurstung  (eine etwas blutrünstige Bezeichnung, aber lustig) benötige ich aber nicht unbedingt andere Personen/Texte, primär laufe ich auf Selbstbezüglichkeitsbetrieb und schöpfe alles, was ich brauche aus mir selbst, für mich selbst und in mir selbst, Amen.

Ist dir,  M.,  jetzt vielleicht klar, warum  ich keine Personen zu "Blogfutter" verwurste?
Es gibt kein "Blogfutter"  - die Auseinandersetzung mit den Worten anderer ist Futter/Material für den kreativen Geist!
Aber das wirst du solange nicht verstehen, wie du mit dem Ego und seinen Konzepten und Konstrukten identifiziert bist - vor allem solange du nicht einmal weißt, was gut und böse wirklich ist, weil du mit deinem (guten) Idealbild von dir selbst identifiziert bist, dich friedlich und mitunter gar erleuchtet dünkst, in Wahrheit aber nur eine große Angst vor Auseinandersetzung und Streit hast. Die eigenen  Schwächen zu Tugenden zu stilisieren, ist nicht SELBSTverwirklichung, sondern Compensation des Ego..
Besonders witzig ist, wenn sich Personen, die sich nicht für Personen halten, sich aber in ihrer Person herabgewürdigt fühlen, wenn man ihnen sagt, dass man sie gar nicht als Person wahrnimmt.
Welch köstliche Kratzbäume für eine gestand'ne Wildsau...LOL!

Die Angst vor Auseinandersetzungen und Streit kenne ich von früher her nur allzu gut; Streit und Ärger-(äusserungen)  sind mir sehr schlecht bekommen, ich fühlte mich immer böse und schlecht dabei. Ich musste lernen, dass mein Ärger in vielerlei Hinsicht  berechtigt ist, ebenso berechtigt wie meine Erwartungen an das Verhalten meiner Mitmenschen...lernen, dass ich mich schützen darf und nicht alles dulden muß -  dass mir nicht jeder in den Vorgarten tappen kann, wie er lustig ist.
Mein Problem war es ja, gesunde Grenzen zu empfinden und zu setzen.
Bei den Anonymen Alkoholikern hatte ich mit soviel überbordernder Selbstliebe allerdings ganz schlechte Karten. "Ärger ist niemals berechtigt" hörte ich immer wieder von jenen AAs, die sich ihrer "Nüchternheit" rühmten. und sich als geheilt und spirituell erwacht ansahen.
Heute weiss ich:: aus transpersonaler Perspektive ist dies völlig richtig - aber auch nur, wo dies bei einem Menschen ein bewusstes Sei-en ist und nichts Ge-Wusstes, mit dem der Egomind weiterhin seine Machtspielchen treibt.... Auch bei den AA machte man aus der Seinstugend des Gleichmuts eine moralische mundtotmachende Waffe auf der personalen Ebene, mit der alle unangenehmen Gefühle unter den Teppich der Verdrängung geschoben wurden, die eigenen wie die der anderen. - mit ein Grund für das wattig-vergiftete dysfunktionale GruppenKlima wie ich es damals bei den AA  erlebte. Die Unterdrückungswaffe des spirituellen Gutmensch-Ideals, wie man sie auch in allen spirituellen Foren findet - eine der großen Fallen auf dem spirituellen Weg, die schnurstracks in den christlich-asketischen Sado-Masochismus führt.

Ein weiteres Paradox: param advaita kannst du so viel streiten wie du LUST hast und weil du so gut wie emotionslos bist, hast du keine Angst mehr vorm Streiten, bist dabei glasklar und findest immer die rechten Worte.  Du bist nicht außer dir, sondern auch im Streiten total gesammelt und der Blutdruck geht nicht ein Quentchen höher dabei. Streiten, ohne sich aufzuregen - was für eine Wonne!



Mahatma Gandhi

ist kein spirituelles Vorbild, kein Meister, sondern eine religiös-politische Führerfigur. Ein "Nationalist". Revoluzzer. Es fehlte ihm wohl an der "Letztgültigen Erkenntnis", (die ihm die innere Freiheit gebracht hätte, statt auf der politischen Plattform der Welt für die Freiheit seines Volkes zu "kämpfen"): Dass die Historie, die eigene wie die Geschichte der Menschheit aus nondualer Sicht nicht stattfindet und Eingreifen in die Geschehnisse der Welt den Fluss des Tao behindert.

Die Freiheit in der äusseren Welt zu suchen und/oder  mit oder ohne Gewalt "herzustellen", dafür steht in christlicher Hinsicht  der Archetyp des Judas. Judas verriet den GEIST an die Welt. Er war von Jesus enttäuscht, weil dieser Palästina nicht von der römischen Besatzung befreien wollte. Jesus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt...Judas glaubte nicht an das jenseitige nonduale HimmelReich Gottes in ihm selbst, sondern an die diesseitige Politik, er wollte Revolution. Kampf.
Widerstand. Widerstand, ist Widerstand, ob gewaltlos oder nicht und jede Art von Widerstand ist im spirituellen Kontext ein nogo.)
Judas ist der psychische Anteil in uns, der der SELBSTverwirklichung im Wege steht, weil er nach außen, statt nach innen schaut. Es geht darum, die uns fremdbestimmenden "anonymen Mächte" (röm. Besatzung), von denen wir "besessen" (besetzt)  sind bewußt zu machen und aufzulösen.
Mahatma G. hat sich übrigens lange Zeit dagegen gewehrt, mit Mahatma tituliert zu werden. Wie schnell man doch heiliggesprochen wird...
Gandhi war ein religiöser Hindu, voll in der Tradition verwurzelt und m. E. nicht "darüberhinaus", überkonfessionell, param advaita.


Wer in die Politik gehen will, der mag sich Gandhi zum Vorbild nehmen... kann sein, dass er sogar heiliggesprochen wird, aber seine Wahre Natur - param advaita - wird er damit nicht verwirklichen..
Laotse tat recht: Ich sitze in meinem  Haus und das ganze Universum in mir.


Nichteingreifen

bedeutet nicht, dass gar nichts getan wird. Es bedeutet einfach nur absichtsloses Handeln, statt eigenwilliges und selbstbehauptendes Handeln. Beim Handeln ohne zu handeln handelt man nicht aufgrund von Emotionen oder eigenwilligen Entschlüssen, irgend ein Resultat mit dem Tun zu erreichen. Absichtsloses Eingreifen will weder Gutes noch Böses tun - mal rettet es den Regenwurm aus bedrängter Lage, ein andermal nicht. Absichtloses Handeln ist spontant und von daher unberechenbar.

Das Eingreifen ohne einzugreifen ist  -  param advaita  - spontan, willen- und emotionslos. Wenn ich meine Freundesliste lösche, dann nicht aufgrund irgendwelcher Emotionen oder sonstiger Beweggründe. Es gibt im Grunde keinen Grund...na ja, vielleicht könnte man sagen: aus dekorativen Gründen...LOL!
Ich "spiele"...  Aus REINER Freude, REINER Lust, wie ein Kind mit Bauklötzchen aufbaut und wieder zerstört, - ein Kind empfindet keinen Ärger, wenn es seinen KlötzchenTurm wieder umschmeisst, es fängt was Neues an... Es will nichts verbessern oder zum guten oder schlechten verändern...Freies Spiel.