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Sonntag, 27. November 2016

Wo du kommst Gott auf halbem Weg entgegen, da tut sich Gott im selben Maß bewegen



Schmerzvermeidungsspiritualität

Fundstück:"Es gibt aber auch eine gute Botschaft: Wir müssen gar nicht von hier aus dorthin gelangen, weil wir alle als eine Manifestation der Wirklichkeit nie eine andere Distanz zur Nicht-Existenz hatten als NULL. Wenn „Weg“ und „Ziel“ ohne Distanz sind, dann ist jeder Versuch, irgendein Ziel erreichen zu wollen, wirklich völlig irrelevant. Ob wir uns „auf dem Weg“ in irgendeinem Hamsterrad abstrampeln oder uns einfach entspannen, macht nicht den geringsten Unterschied. Die Distanz zu unserer Nicht-Existenz wird dadurch weder größer noch kleiner. Wir können uns noch so sehr bemühen, keine Manifestation der Wirklichkeit zu sein und noch so sehr herumblöken „wir schaffen das“, das zumindest werden wir nicht schaffen, dass wir je eigenständige Entitäten außerhalb der Wirklichkeit werden."

"Wenn Weg und Ziel ohne Distanz sind, dann ist jeder Versuch, irgendein Ziel zu erreichen völlig irrelevant"...
Ist das WAHR? JEIN!
Nein, zum einen kann es nicht WAHR sein, weil es sich hier um eine verstandesmäßige logische SCHLUSSFOLGERUNG des Egominds handelt... eine Hypothese...eine philosophische Gedankenspielerei..., weil hier eine fiktive Ursache gesetzt wird, die nur dann ihre paradoxe Wirkung zeitigte,  wenn es für den Autor denn WAHR würde  - wenn der Autor dessen GEWAHR würde, dass Weg und Ziel keine getrennten Entitäten sind. Um sich dessen BEWUSST zu werden, müßte er bzw. sein Ego allerdings "sterben".

Nein, zum anderen ist die Aussage auch deswegen unwahr, weil  jede menschliche Bemühung, das Ziel zu erreichen - ganz entgegen seiner Annahme- von allergrößter RELEVANZ ist:  wir müssen "von hier nach dort gelangen!" d.h. wir brauchen die Vision und die Sehnsucht, vom unbewusstem Nichtsein zu bewusstem SEIN zu  gelangen, solange man mit dem Egomind identifiziert ist, gibt es auch die Trennung und absolut keine Möglichkeit, ANDERS zu handeln, als vom dualistisch-evolutionärem Standpunkt aus.
Es gibt keine Involution ohne Evolution oder anders gesagt:  Gott kommt dem entgegen, der ihm seinerseits auf halbem Weg entgegenkommt. Dass  hinter dem Gott-entgegen-Gehen des Menschen letztlich auch niemand anders als Gott steht, steht auf einem ganz anderen Blatt. LOL.
Der Mensch MUSS seinen entwicklungsbedingten, evolutionären Teil tun, niemand erspart ihm das.  Aus der dual-personalen Perspektive muss alles getan werden, um - am Ziel (SELBSTrealisation) angekommen -  zu ERKENNEN, dass es niemals einen Weg und ein Ziel gegeben hat. Lol.
Ohne Anspannung keine Entspannung!
Zu erkennen gilt u.a., dass "von hier nach dort zu kommen", eine Gedankenkonstruktion ist, die, lebt man in der Gegenwart des  Hier und Jetzt,  keine Wirklichkeit haben. Erst dann ist man sich SELBST angekommen. 

Der Autor ist immer noch ein Theoretiker, ein einäugiger Nondualist, der das Pferd von hinten aufzäumt...er will sich nicht anstrengen, er denkt zuviel, er weiss zuviel. Der Autor ist ein Verführer, der sagt:  Hey, die gute Nachricht, Leutz: Ihr braucht euch gar keine Mühe geben... egal, ob du dich im Hamsterrad kaputt machst oder ob du dich entspannst, GLAUB MIR, es ändert nichts daran, DASS....blah

Objektiv hat der Autor zwar "recht" mit seiner Schlussfolgerung, dass Weg und Ziel nicht getrennt voneinander sind, doch dass der Weg das Ziel ist, lässt sich nur vom REALISIERTEN  "Ziel" her erfassen! Das verstandesmäßige Wissen darum verleitet nur dazu,  den unwegsamen Weg zum ziellosen Ziel erst gar nicht zu beschreiten, derweil er vom Ende her argumentierend  Ziel und Weg von vornherein obsolet macht und dabei  nicht merkt, dass er auch mit seiner Antihaltung illusionären Glaubenssätzen anhängt. Solange er seinen Anti-Dogmen anhaftet, bleibt er unfähig,  die "Desillusionierung bis zum Äussersten zu treiben" und verhindert dadurch, dass sein Verstand letztlich am Paradox - an der WAHRHEIT - scheitert und glorreich zu Grunde  geht.  (Eine WAHRHEIT, die kein Paradox ist, ist keine WAHRHEIT) Und so sind die "Wahrheiten", die der Autor zu verkünden pflegt, allesamt nur eitles Wortgeklingel - sophisticated Leftbrain-Wix.
Weit besser wäre es, wenn der Autor es verstünde, seinen Zuhörern zu erklären, wie sie die "Distanz zwischen Weg und Ziel" bzw. zwischen "hier und dort" überwinden - nämlich nicht anders als man mit seinem ganzen persönlichen sinnhaften Sein im Hier und Jetzt zu leben beginnt.  Da der Autor aber nicht an die Wirklichkeit der Person glaubt, sondern an ihre Unwirklichkeit, wird das wohl nix...

Interessant ist auch hier wieder die Gleichzeitigkeit, die bei solchen intellektuellen Ausführungen so oft anzutreffen ist, wo immer sich jemand als spiritueller Lehrer geriert: Einerseits genau zu WISSEN, was not tut  (hier z.B. die totale Desillusionierung) und andererseits gleichzeitig genau das zu demonstrieren, was dem entgegensteht. (z.B. die ANTIhaltung - die Illusion bzw. der Glaubenssatz, der besagt, dass der Mensch, egal, was er tue, schon am Ziel = "Nullpunkt"  sei. Nochmal: ist er solange NICHT,  als dies ihm nicht BEWUSSTES SEIN ist!)

Die Devise hier heisst: Durch Glauben-(ssätze) zur Erlösung, allein es fehlt am RECHTEN Glauben. Ganz so erklärt die Kirche ja auch ihren armen Schäflein, dass sie durch den Tod Christi  per se schon erlöst sind und erspart ihnen damit Blut, Schweiss und Tränen der  Imitatio Christi, die da meint, durch einen harten Individuationsprozess  J.Ch.  bis in den (Ego-)Tod am Kreuz hinein "nachzufolgen."
Schmerzvermeidungsspiritualität!

WAHR aber wird diese Aussage erst für das erkennende SUBJEKT, welches alles spirituelle Wissen/Glaubenssätze fallengelassen hat und in einer "Letztgültigen Erkenntnis" am Ende einer oft langen schmerzhaften Evolution/Entwicklung GEWAHR wird,  dass es niemals aus der Einheit mit Gott/SELBST gefallen ist und erkennt: ICH BIN - das Absolute SUBJEKT. "Gott". 
 Für das Subjekt, die relative Person in diesem Falle,  aber macht es den größten Unterschied und ist von allergrößter Relevanz, dass sie aus dem Hamsterrad auszusteigen bemüht ist! Und das geht nur per Desidentifikation - den Weg durch die Dialektik des Tetralemmas. Führer ist wie immer die Achtsamkeit.
Solange der Autor am VerstandesWissen/Glaubenssätzen haftet, wird er weiterhin Stroh dreschen, seine "Wahrheiten" haben keine Basis in in einem  bewussten (Gewahr-) SEIN. Ihm wäre zu wünschen, dass er - bevor er seine Nichtexistenz als existent "glaubt" :-D  - sich zunächst einmal als eine vollblütige "eigenständige Entität"  im existentiellen Diesseits erfährt. Er schafft das. 

https://satyamnitya.wordpress.com/_______________________________________________________________________________________

Der böse und der gute Hass

 

Google im Verbund mit #Hashtag Nicht egal:
"Hass ist verachtend, diskriminierend, unsachlich, ehrverletzend, dagegen setzen wir uns ein."
"Wir rufen bewusst auch zum Engagement gegen die Hassrede auf, die rechtlich zulässig ist".


Was für eine Scheissangst  muss ein Staat vor seinen Bürgern haben, dass er dem eigenen Volk  einen Maulkorb anlegt und definiert und vorschreibt, was es zu fühlen hat und die Hälfte des Volkes durch eine willkürliche Hass-Definition zu Tätern macht. 
Das kranke Schwarzweissdenken des patholog. Allzugutmenschen sagt: Hass ist IMMER böse und schlecht. Der letzte Satz ist übrigens sehr entlarvend: dass man auch gegen die "Hassrede" vorgehen solle, die rechtlich zulässig sei, man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, was sich darunter alles subsumieren läßt.
Was hier kultiviert wird, ist neben dem Denunziantentum vor allem die narzisstische Persönlichkeit, die die eigenen neurotischen Maschengefühle zum allgemeinen Maßstab erhebt, -  eine weitere Blume des Bösen, wie sie die haarsträubende Political correctness z.Zt in den USA zur Hochblüte treibt.   Diese hochneurotischen Tugendterroristen sind die Victimizer, die permanent ihre auf Triggerwarnung ausgerichteten  Antennen auf  "Micro-Aggressionen" ausfahren und sich und andere zum Opfer hochstilisieren.

Das Opfer bzw. das "Arme Ich"  wird dazu angehalten, die Schuld nie bei sich, sondern immer bei anderen zu suchen, es sagt: Nicht ich, sondern Du bist verantwortlich dafür, wie ich deine Worte interpretiere und mich entsprechend meiner Deutung fühle; meine Gefühle sind der einzige Gradmesser der Wirklichkeit. (In diesem Kontext liesse sich der Merkel'sche Begriff des Postfaktischen durchaus sinnvoll anwenden)
Das Arme Ich lernt, überall Angriff (Mikroaggressionen) zu sehen, es lernt, sich was auf seine neurotische Überempfindlichkeit einzubilden, indem es die eigenen Projektionen umdeutet in Verletztlichkeit oder gar Empathie.
Im gleichen Maße man Menschen/ Minderheiten zu Opfern stilisiert, macht man diejenigen zum Täter, die sich nicht an diesem "Spiel der Erwachsenen" beteiligen und sich in gesunder WEise nur für das verantwortlich fühlen, was sie tun, sagen und meinen und nicht für das, was andere aus ihren Worten/Tun machen.
Die Krankheit, die sich Politische Korrektheit nennt,  lehrt das Arme Ich, dass es gut sei, sein schlechtes Selbstwertgefühl auf andere zu projezieren und überhöhte Ansprüche anzumelden;  das Opfer lernt, seinen Opferstatus zu pflegen, statt zu überwinden, der sekundäre Krankheitsgewinn in der Kuschel- und Komfortzone ist enorm ... Aufmerksamkeit, negative oder positive Zuwendung... Am Ende der Infantilisierungskampagne winkt dem Opfer dann das Holzbein-Syndrom, dieses Spiel heisst: Ich kann nicht, mach du...

Fazit: Gesunder Hass ist ich-stärkend, befreiend, motivierend, status-quo-verändernd, transformierend; Gesunder Hass ist Hass auf das Böse und böse ist alles, was gegen das Leben gerichtet ist, was mich am Leben hindern will...Gesunder Hass richtet sich auf alles Daseins- und Lebensverneinende. Um gesunden Hass zu fühlen, muss zunächst der Täter "dingfest" gemacht und BENANNT und eine authentische Empörung mobilisiert und solange aufrechterhalten werden, bis Transformation (Selbstvergebung) geschieht.
Destruktiv und unfruchtbar wird der Hass dann z.B., wenn die Empörung über das dem Opfer Zugefügte zu lange künstlich genährt und aufrechterhalten wird. Es sind weniger die Feinde/Täter in der Aussenwelt, die mir Böses wollten oder wollen - sondern sehr viel mehr die internalisierten selbstzerstörerischen Botschaften, die Deutung, die ich den Dingen gebe, die mich am Leben hindern und deshalb bewusst gemacht werden müssen.
"Mach kaputt, was dich kaputt macht" ist eine reizvolle, aber gefährliche These, an der man sich so besinnungslos besaufen kann, dass man nicht mehr davon ablassen will  - es geht aber nicht um Zerstörung, sondern um die Transformation des Teufels in einen Engel, die Verwandlung von Selbsthass in Selbstliebe.

Fazit: Zu seiner Heilung bedarf das Opfer also eines gesunden vitalen Hasses  (Aggression) auf den Täter. Es gilt, die Angst vor den eigenen (negativen) Gefühlen und insbesondere der verdrängten Aggressionsfähigkeit aus dem Unbewussten zu befreien.  Dazu muss es den Glaubenssatz aufgeben, dass Aggression bzw. Hass IMMER und in jedem Falle BÖSE ist! Die Identifikation mit dem inneren Aggressor kann durch Schattenarbeit rückgängig gemacht bzw. aufgelöst werden.
Das alles ist in der Tat Schwerstarbeit in punkto Achtsamkeit - manche Menschen sind so aggressionsgehemmt, die  müssen erst einmal das Schimpfen lernen und die Berechtigung ihrer Abneigung und Aggression anerkennen (statt sie mit spirituellen Glaubenssätzen weiterhin zu unterdrücken, wie man dies auch und insbesondere bei vielen spirituellen Suchern beobachten kann, z.B. Drachenfütterung mit Hilfe des KIW - ein Schimpfwörterlexikon kann dabei eine größere Hilfe sein, als der Kurs in Wundern. LOL.)

Paulus: Die Liebe sei ungeheuchelt! Haßt das Böse, haltet fest am Guten! Was allerdings Heilung voraussetzt, d.h.,  dass man das wirklich Gute vom wirklich Bösen unterscheiden gelernt hat -  wo Begriffe/Gefühle wie Hass aber als politisches Propagandainstrument gegen Andersdenkende  mißbraucht wird und  alles, was dem politisch korrekten Zeitgeist widerspricht,  einseitig als Hatespeech verortet wird, ist man vom Faschismus nicht mehr weit entfernt.  

http://blogs.faz.net/deus/

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Sein und Werden

"Ich bin da, der ich (bei Euch) sein werde."  Als ich diesen Satz heute morgen um 9 Uhr aus dem Lautsprecher hörte,  war ich sofort ein Herz und eine Seele mit ihm - EINS -  was mich darüber nachdenken liess, wieviele Arten Einheitserfahrungen es doch gibt. 

Als ich zum ersten Male Einheit erfuhr, war es eine Stelle im Johannesevangelium in der Bibel meines Untermieters, die zufällig in meinem Wohnzimmer herumlag. Boah -  plötzlich tönte das, was meine Augen "da draussen" in einem Buch las, aus meinem eigenen Herzen heraus!   In dieser Vereinigung/Einheit erfuhr ich zum zweiten Male die Liebe Gottes...Es sollte noch viele viele Jahre der Schattenarbeit/-integration dauern, bis das, was mich damals so überaus seltsam und numinos berührte,  den Geschmack des Besonderen verlor. Bis dahin liess ich mich von meiner Sehnsucht nach der Liebe Gottes leiten,  die  findet man erstmal nur in der Welt, in der Liebe zum Da-Sein, zur Natur, der Erde... im Staunen. Das Wunderbare ist nicht jenseits in irgendeinem Himmel, das Wunderbare ist Jetzt-Hier.  Das Wunder ist das Wunder DA zu SEIN. Dankbarkeit ist immer die Dankbarkeit darüber, da zu sein. Das hört sich irgendwie banal an, aber die meisten Menschen haben das erlernte Gefühl, nicht daseinsberechtigt zu sein und oft sind es gerade diese Menschen,  die sich in eine körperlose Spiritualität, "Nondualität"  FLÜCHTEN, weil sie keine Selbstachtung besitzen und das Dasein ihnen nichts als Ennui beschert. Der Glaube an die Scheinbarkeit der Person hilft ihnen, ihre Minderwertigkeit zu kompensieren und aus ihrer Not eine spirit. Tugend zu  machen.

Sucher, die die Sehnsucht als eine mindere Egoqualität abqualifizieren und sich voreilig und hybrid eine (Un-) heilige Nüchternheit zu bescheinigen bemüht sind, werden niemals diese süße Liebe des "Bräutigams der Seele" erfahren. Schon gar nicht die Letztgültige Erkenntnis, in der Gott "stirbt" und Sucher und Gesuchtes - Gott und Mensch als Eins bzw. dasselbe EINIGende Bewusstsein und die Liebe Gottes als SELBSTliebe erkannt ist. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, wie ein materialistischer Atheist die Schöpfung feiert, es sei denn, er GLAUBT, dass er der Schöpfer ist...LOLOL. 
Verheissung:  Ich werde da sein, der ich immer da sein werde..."
Erfüllung: ICH BIN, der ICH BIN.
Hingabe an Gott ist nichts anderes als Hingabe an das, was Hier und Jetzt ist.
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Sprachdiktatur

 "Es waren doch die Linken, die Negern eingeredet haben, daß Neger das deutsche Synonym für das US-Nigger ist.
Ihre Funktion war hier, wie immer, das Spalten, und das Verhetzen gegeneinander um große gemeinsame Identitäten zugunsten ihrer Ideologie in Stücke zu hauen.
Ich habe viel mit Schwarzafrikanern zu tun gehabt. Ich habe sie nie Neger genannt, weil sie Opfer linker Volksverhetzung sind und sich nicht nur beleidigt, sondern ernsthaft verletzt gefühlt hätten.
Denn sie haben einen sehr tief sitzenden Komplex.
Und wie gesagt: Neger bedeutet Schwarzer und die rassistische Konnotation stammt nicht von deutschen Rechten, sondern von deutschen Linken." (Ahoi)

http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?t=34296&start=140

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Der Islamismus

habe nichts mit dem Islam zu tun, sagen die Muslime und deren Verteidiger gegen alles, was den Islam hinterfragt. Wenn das tatsächlich so ist, warum werden dann in Ägypten Kinder wegen Beleidigung des ISLAM aufs Härteste  bestraft, weil sie sich über das kriegerische Gebaren der Gotteskrieger des IS lustig machen?
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The Wisdom of Insecurity

Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler fordert, sich von der Sicherheit als einem garantiertem Besitzstand zu verabschieden“.
Wieder wird Loslassen vom Materiellen - also ein spiritueller Wert "gefordert". 
Die Menschen verlieren nicht nur an Sicherheit, sondern es  läuft alles darauf hinaus, dass die Menschen auch jegliches Vertrauen in Staat und Wirtschaft - alle gewohnten Strukturen - verlieren.

Alles, was jetzt per dekret "gefordert" wird, dient entweder einem spirituellen Erwachen oder dem Wahnsinn. Entweder reifen die Menschen spirituell an den HerausFORDERUNGEN  oder sie werden daran krank und verrückt und antworten darauf nur mit Aggression und Krieg.

Die Chance in der Krise: dass man,  statt sich fremdbestimmen zu lassen, indem man  Sicherheitsbedürfnisse weiterhin an äussere Faktoren bindet, die Absolute GEWISSHEIT in sich selbst findet.
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Die Kulturrevolution
 

als Keimzelle der politischen Korrektheit (Bettina Röhl):
..."Die Kulturrevolution Chinas, die das Vorbild der Linksextremisten der 68er-Bewegung war, die sich scherzhaft, was man so Scherz nennt, „Rote Garden“ oder „Haschrebellen“ nannten, hat den veröffentlichten Raum im Westen nachhaltig bis heute sehr negativ beeinflusst und trotz ungeahnter Medienmöglichkeiten verkrüppeln lassen. Die Kulturrevolution ist der Ursprung der westlinken grünen Bewegung, die das Ganze irgendwie popkommunistisch mit Luxus und Drogen und Rock’n Roll verbrämte. Und die Kulturrevolution ist der Ursprung der politischen Korrektheit, die das Denunziantentum, das geistige Heckenschützentum und das Gedankenpolizistentum anzieht, wie die Motten das Licht."
http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/die-volksverhexer/
http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/die-volksverhexer/2/

Der IS hat in einem seiner Magazine einen weiteren weltweiten Aufruf an alle  Muslime - wohlgemerkt, an ALLE Muslime, nicht an alle "eingetragenen Mitglieder" oder IS-Schläfer - gestartet, die  Ungläubigen zu töten. 
"Tötet die Ungläubigen, wo immer Ihr sie findet." Diesmal empfiehlt er zwecks besserer Effektivität mit dem Messer zu töten und gibt detaillierte Anweisen, wie und wo damit am besten umzugehen sei.
Auf diese Weise gelingt es dem IS, die Menschen zu "impfen", sodass man als Deutscher bzw. Westler zwangsläufig jeden Muslim, wo immer man ihm auch begegnet,  unter Generalverdacht stellen MUSS.
"Psychisch labile Personen" werden sich durch den Aufruf besonders aufgerufen fühlen und zur Beruhigung der Bürger werden sie hernach als  "Einzeltäter" bzw. "Einzelfälle" eingestuft, die nichts mit dem IS zu tun haben, wobei wiederum der IS nichts mit dem Islam zu tun habe. 

Auf der Homepage einer muslimischen Gemeinde (unter dem Dachverband der DITIB)  "zitierte" man Koranverse, die Juden diskriminieren. Es erfolgte eine Anzeige wegen Volksverhetzung und eine Verfahrenseinstellung mit der Begründung, bei den Aussagen handle es sich um Koranzitate und deshalb sei kein dem „Volksverhetzungstatbestand entsprechender Vorsatz“ nachweisbar.
Nach dieser Lesart  wären sämtliche Koranstellen, die sich gegen sog. Ungläubige richten - insbesondere der Aufruf des IS „Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet“  kein Aufruf zu Diskriminierung resp.  Massenmord, da es ja im Koran steht."  Eben, ist ja nur ein Zitat -  genauso wie der Aufruf zum Djihad in Deutschland seit 2007 kein Strafbestand mehr ist, solange nur keine Taten folgen. LOL

https://www.welt.de/politik/deutschland/article897355/Aufruf-zum-Dschihad-ist-nicht-mehr-strafbar.html

http://hessenschau.de/gesellschaft/muslimische-ditib-gemeinde-stellt-judenhetze-online,judenhass-auf-ditip-onlineseite-100.html

Erinnert an das Böhmermann'sche  Erdogan-Schmäh-Gedicht unter dem Motto: "Ich tu doch nichts, ich demonstriere hier nur, was man öffentlich NICHT sagen darf."
Auch von Seiten der Justiz werden eifrig alle bis jetzt bestehenden Klarheiten beseitigt... 
Die Grenzen der Meinungsfreiheit sind dort erreicht, wo es unter die Gürtellinie geht oder selbst- und fremdzerstörerische und/oder verfassungsfeindliche Texte verbreitet werden. Ist doch klar, oder? Nee, das war mal... Heute wird wohl erwartet, dass das, was als fremd-oder selbstzerstörerisch bzw. verfassungsfeindlich gilt, " jeden Tag neu ausgehandelt" wird. Ein Wort dafür ist "Anarchie"...
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Die Sphäre der Simulacra

Jean Baudrillard: ...Die Linke selber habe ein Problem, stellt er fest, und zwar ein politisches Problem!

"Siee ‚Realität‘ des Sozialen, der Kämpfe, der Klassen, und von wer weiß, was sonst noch. Sie glauben an alles, sie wollen an alles glauben, das macht ihre tiefe Moralität aus – und das nimmt ihnen jegliche politische Fähigkeit. (…) Ihnen entgeht vollkommen die Maßlosigkeit, die Immoralität, die Simulation und die Verführung, we glauben an dilche Bestandteil des Politischen sind. Eben das macht sie dumm, so abgrundtief dumm."

Interessant ist, dass durch die Bemerkung der Kanzlerin, das Volk befinde sich in einer postfaktischen realitätsfernen gefühlsbasierten sprich irrationalen Realitätsverkennung....

http://www.sezession.de/55969/trump-realitaet-und-die-goettliche-linke.html/2


Pdf zu Baudrillard:
http://www.burg-halle.de/~osswald/04_Arbeiten/Simulation%20Running_zu%20den%20Theorien%20von%20Jean%20Baudrillard.pdf

Seite 16.:  Die Beziehungen zwischen Signifikat und signifikant, also dem Bezeichneten und dem Bezeichnenden wird hierbei gelöst...
....
Die Zeichen verweisen also nicht mehr länger auf Inhalte und Ursachen, sondern nur noch auf Oberflächen und sich selbst. Dadurch verschwänden Bedeutungen und Differenzen, Kritik, Vernunft und Gut und Böse. Die Trennung zwischen Signifikat und Signifikant ist hiermit als absolut vollzogen anzusehen....  ???
Äh? ...ist die TRENNUNG nun vollzogen oder aufgelöst? Bedeutung, Gegensätze/Polaritäten, Gut & Böse verschwinden ja doch gar nicht durch Trennung, sondern durch Überwindung der Trennung! Die Trennung zwischen dem  Bezeichneten (Signifikat) und dem Bezeichnenden (signifikant) ist ein Synonym für die Subjekt-Objekt-Trennung, Sucher und Gesuchten, usw.. Trennung bzw. der Dualismus wäre demnach als  "absolut vollzogen anzusehen"? Hmmmm....da stimmt was nicht.
Hyperrealität? Klingt alles ziemlich mystisch, wenn Baudrillard in seiner (meiner?) Hyperrealität das Stattfinden des Golfkriegs anzweifeln kann, dann wäre er  (wie ich im Allmystery-Forum) heute als "Brauner" und "Rechter" gebrandmarkt und säße vielleicht sogar im Knast  LOL - aus selbigem Grunde  liesse sich nämlich das Stattfinden des Holocaust bezweifeln. LOL
Arrgh...Das Pdf ist zu schwer für mich zu lesen, ich müßte alles in meine Sprache übersetzen... Hyperrealität wäre demnach die transpersonale (nonduale)  Perspektive? Vermute ich mal...
Was die linken Utopisten angeht, ist einer ihrer Schlüsselbegriffe der der "Dekonstruktion" - wahrscheinlich des alten Paradigmas...?
Agonie des "Realen"... wie treffend.

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Einzigartigkeit versus Gleichheit.

 

Jeder Mensch ist SOWOHL einzigartig als AUCH gleich.
Die nur in schwarzweissen Kategorien denkende politische Korrektheit der "Anständigen" pflegt ein quasireligiöses Verständnis von der GLEICHHEIT der Menschen und negiert die Einzigartigkeit. Sie verwechselt die Ebenen, d.h. sie simuliert/projeziert die spirituelle WAHRHEIT des EINEN einigen Bewusstseins auf die materielle personale BW-Ebene. Deshalb wirken sie so fanatisch und sektiererisch in ihren Bestrebungen, die Unterschiede zwischen Menschen  auszumerzen und im Namen der Vielfalt eine kollektive gleichgeschaltete Monokultur zu schaffen.

Es ist wieder einmal die rigide Entweder-Oder-Problematik, die Unfähigkeit, im Sowohl-als-auch-Modus zu denken und wie gesagt, die Vertauschung der Ebenen personal-transpersonal, die hier die Verwirrung stiftet.
Wahr ist: Auf der körperlich-personalen Da-Seins-Ebene ist jeder Mensch einzigartig;
"Gleichheit" ist hingegen auf der TRANSpersonalen Ebene in der Einheit aller Menschen im unendlichen Bewusstsein.(Gleichheit nur in der Essenz, alle Menschen sind  Kinder des einen Gottes bzw. Träger des Gottesfunkens.)
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Schechita

 

Das Schächten - jüdisch: Schechita, musl. Halal - ist eine rituelle betäubungslose Schlachtung von Tieren, wodurch die  totale Ausblutung der Tiere gewährleistet werden soll, derweil es verboten ist, Blut zu trinken. Die derzeitige Diskussion, ob man den Muslimen das Recht des Schächtens einräumt, ist obsolet:  Was den Juden erlaubt ist, kann man den Muslimen nicht verbieten.

Das Schächten von Tieren ist eine alttestamentarische Sitte. Dem NEUEN Testament nach aber , welches im Zeichen der Erlösung und Erfüllung steht -  ist dem Menschen alles erlaubt, zu essen. Jesus: Nicht, was in den Mund hinein, sondern das, was hinausgeht, ist zu beachten. "Esset und trinket, was Euch vorgesetzt wird, riet Jesus den Aposteln, als er sie in alle Welt hinaussandte.
Dem Reinen ist alles rein. Wer sich dem Gesetz bzw.  den Geboten des Halal unterwirft ist noch mit dem Körper resp. der Materie identifiziert - insofern ist er "unrein".
Jegliche Identifikation mit der sozialen und kulturellen Konditionierung ist UNREINHEIT. Diese Unreinheit hat nichts mit der sittlichen und moralischen "Reinheit" zu tun. Identifikation mit der herrschenden Moral ist ebenfalls UNREIN.
DAS will der Spezies der "Anständigen" beziehungsweise der  Rechtgläubigen einfach nicht in die Birne!
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Nichts

"Zwischen dem Kummer und dem Nichts wähle ich … den Kummer“ . 
Diese Aussage wird William Faulkner zugeschrieben.  Na ja, den Künstlern kann man es nicht übelnehmen, worüber soll ein Schriftsteller auch schreiben, wenns keinen Gefühlszirkus und großes Drama mehr gibt? LOL.Was sollte ein Maler malen und abbilden, wenn er  die Bilderlosigkeit und Bedeutungsentleertheit der Welt erkannt hat? Der Künstler fühlt sich allein dem Da-Sein verpflichtet, das So-Sein ist ihm der Tod der Kunst. Stimmt.
Dennoch: Was für eine allergrößte Egozentrik, dass jemand auf das Höchste zu verzichten bereit ist - nämlich auf die wunschlose Erfüllung in einem unvergänglichen Hier und Jetzt - zugunsten vorübergehender Gefühlssensationen und anderer Illusionen. Jemand könnte auch sagen:  Zwischen der Bildzeitung und dem Nichts wähle ich die Bildzeitung...da ist kein qualitativer Unterschied,  aber am  "Kummer" zu haften,  klingt sehr viel kultivierter, - ich leide, also bin ich. LOL

  Die genialsten Leute genieren sich nicht, sich unter dem eigenschaftslosen NICHTS einfach nur ein "schwattes Nichts"  vorzustellen - ein Ding der Unmöglichkeit für jeden logisch denkenden Menschen! Das NICHTS, die Bedeutungsentleertheit der Objekte ist dem Verstand schlicht nicht vorstellbar! So lehnen die intelligentesten Leute etwas ab, was sie nicht kennen und sind darin nicht anders als jene Naivlinge, die sich unter dem Himmel  einen langweiligen  Bilderbuchhimmel mit ununterbrochen musizierenden Englein vorstellen.

 Besonders tragikomisch sind diese äusserst belesenen spirituellen Sucher, die sich als Finder oder gar spirituelle Lehrer gerieren, aber darauf bestehen, dass es kein Ende des Leidens gebe. Es bleibe ihnen daher nichts anderes übrig, als die Annahme des Leidens... Wow - Jawoll - da gehts lang! Das klingt wahrhaft heroisch, - und tatsächlich ist der Glaube an ein Ende des Leidens kontraproduktiv! Wie jeder Glaube. Leider aber bleibt es mit der Annahme nur graue Theorie: Ihre mickrige Vision von Selbstrealisation reicht im Höchstfall nur bis dahin, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen - insbesondere alles sog. Negative, Schlechte und Böse, was aus ihnen selbst heraus "erscheinen" will, einseitig anzunehmen und für "gut" zu befinden, wobei sie dem, was ihnen an Negativem von Aussen zukommt, die Annahme verweigern und nicht selten kriegerisch bekämpfen - was sie auch für  "gut" befinden, derweil sie davon überzeugt sind, in allem, was sie tun und sagen von einer Höheren Macht, an die sie sonst nicht glauben,willenlos und ferngesteuert zu sein, determiniert... Watt raus mutt, datt mutt raus... .. DAS verstehn sie unter Tao - diese Anfänger!
(Nicht zu verwechseln mit dem "Anfängergeist", der im  Allerhöchsten Nichtwissen liegt.)
 Erlösung wird erhofft durch den Glauben an die Scheinbarkeit der Erscheinungen. Dogmenjunkies. Schmerzvermeidungsspiritualität.
Ohne Achtsamkeit keine Transformation der "Erscheinungen".
Um das Leiden zu beenden, muss man durch das Leiden hindurchgehen, statt es zu vermeiden.

Alles darüber hinausgehende  - ein  Ruhen in der Unverletzlichkeit bzw. im Gleichmut jenseits von Gut und Böse - halten sie für unmöglich und insbesondere hybride, sollte ein Anderer sich anmaßen, bekannt zu geben, dass er sein SELBST realisiert habe ...  zudem sind sie autoritätshörig, denn sie  können sich nicht vorstellen, dass es ausser ihren angebeteten Gurus auch noch andere Menschen gibt, die sich SELBST verwirklicht haben und keinen Wert auf Satsang, Schüler und öffentliches Auftreten legen.
  


Montag, 4. August 2014

Zugrunde geht wie Oblomow der Nichts & Niiemand-Philosoph





Wer war der Pöse Petzer, sprich,
fragt heut noch die Gemeinde sich,
und amüsiert sich königlich
wenn der Allmy-Mod Herr Wicht
sein Urteil über Ketzer spricht,
die sich ständig unterstehen,
Freifrau'n, wo sie stehn und wehen
auf  den Eierstock zu  gehen.

Beim Plustern Pöser Pustebacken
von Plöden Pädagogen
hört man, wenn man unverbogen
laut und fröhllich  Kinder lachen
die den Kaiser nackig machen...
la la lol




Oblomow-Advaita


Der vor sich hin dümpelnde Allmy-Thread "Spirituelle Umgehung" bekommt Besuch von K., und schon schlagen die emotionalen ThreadWellen wieder hoch... gock gock gock...  als der mittlerweile schon etwas schwächelnden Pustbacke langsam die Luft rausgeht, dauert es nicht lange und es erscheint zur COCKtail-Stunde der alte Kampfhahn Fredo im Hühnerstall. Wiederum nicht lange danach - der Kampfhahn hat seinerseits kaum Luft geholt, da sieht man nach dem 3. Kikeriki nur noch ein paar Federn... LOL:
Anschließend verabredete man sich zur Gebißamputation  im  Mortalistenclub von Nitya's Blog, wo sie sich bereitwillig weiterhin mit Kreide abfüllen lassen und (an) der Le(e)hre  bzw. der Fülle des resignierten Nichtseins zu Grunde gehen.



Oblomow-Advaita:
Anlehnung an  I. I. Oblomow, der Hauptfigur aus Gontscharows gleichnamigen Roman)
Der letzte Satz des Romans lautet:
Er - Oblomow -  ist um NICHTS zugrundegegangen.



Das Medium ist die Botschaft.

So wie im Erleuchtungskrankenhaus-Thread sich alle Kranken versammelten, um zu
beweisen, dass es keine Erleuchtungskrankheit gibt, so versammeln sich jetzt sämtliche  sog. spirituellen "Umgeher"..... Die Krankheit ist dieselbe.



"Handlungsanweisungen"

im Sinne von Übungen sind auf dem spirituellen Weg absolut ok. Achtsamkeitsübungen, Meditation, Entspannungsübungen. Wenn ich momentan  gegen Handlungsanweisungen bin, dann nur gegen jene, die paradoxe und daher unmachbare  Aufforderungen enthalten wie z.B.: Sei spontan. In vielen Zitaten alter Meister kann man solche paradoxen Aufforderungen finden. Tue alles mit liebevoller Aufmerksamkeit. Sei präsent! Sei dies, sei das... Tue dies, tue jenes...Erkenne dies, laß jenes...
Keinesfalls aber darf eine Handlungsanweisung mit  Übung verwechselt werden!

Keinesweg liegt in den paradoxen Aufforderungen eine Handlungsanweisung.   Es ist allein der interpretierende Verstand, der eine Handlungsanweisung aus solchen paradoxen Aufforderungen  m a c h t , das Paradoxe eindeutig macht und sich daraus Übungen bastelt... (z.B. Gib deine Erwartungen und Bedürfnisse, dein Denken usw. auf...)
Ein wahrer Meister spricht niemals aus dem Ego, sondern immeraus dem wahren SELBST. Der Wahren Einsicht (Gewahrsein). Und so erkenne ich in den diesbezüglichen "Aufforderungen" einfach nur eine drängende oder auch verheißende Botschaft/Mahnung aus dem Wahren SELBST: Laß los und SEI.



Auszug

aus "Erleuchtung" - Opus magnum
StasIn einigen populären "esoterischen" Darstellungen wird dieser Weg abgekürzt vermittelt: So wird Erleuchtung z. B. als ruhiges Akzeptieren dessen, was ist (Dyer, 1994) beschrieben, und postuliert "die Suche ist unnötig, das Streben fuhrt zu nichts" (Millman, 1988, p. 244), oder im sog."common-sense Zen-Buddhismus" die Akzeptanz des Alltags als eigentliches Ziel erstrebt (C. Beck 1990). Hierbei wird, der plotinischen Terminologie folgend, der Zustand nach dem Abstieg/efflux zu Gunsten der stasis bevorzugt, bzw. auf den Auf-/ und Abstieg ganz verzichtet. Diese Abkürzung der Reise durch Verweis auf den gleichbleibenden Ausgangspunkt, kommt der populären Illusion eines "Lebens ohne Anstrengungen" (Fromm 1990) entgegen. Analog zu Fromm formulierte bereits Jung in diesem Zusammenhang: "Die Erreichung der Ganzheit fordert den Einsatz des Ganzen. Diese Forderung kann niemand unterbieten, und darum gibt es weder billigere Bedingungen, noch Ersatz, noch Kompromiß." (Jung GW 11, 1995, p. 558).


Pseudo-Advaita nichts anderes als Stagnation, Stasis.
"...die Akzeptanz des Alltags als  e i g e n t l i c h e s   Ziel"?  Herr Gott, das ist doch genau das, was man seit Sigmund Freud mit Psychoanalyse und -Therapie erreichen will:  Den Alltag bewältigen. Alltagstauglichkeit -  die Neurose wird dann zwar nicht geheilt, aber man lernt, mit ihr zu leben.
Wer das erreichen will, braucht keine Spiritualität, für den reicht der nächste Therapeut, die nächste Psycho-Klinik, die macht ihren Job diesbezüglich  besser, als alle spirituellen Bücher oder Meister es können.
Das ist  "Stasis"  - nicht mehr als eine Beruhigung der Nerven.

Es war Herr Oblomow, der einmal schrieb: Sich zurücklehnen und den Alltag vorbeifliessen lassen - die Show genießen... Damit meint er u.a. auch sein Ich mit all seinen Emotionen...
Jopp, eine geile Show  - ein "masturbatorischer"  Genuß von eigenen Gnaden, -  von Interpretation und Vorstellungsbildern.  PROJEKTION!

Fliessen ist nur möglich, wo kein Ego ist, was sich dem Wasser/Tao entgegenstellt. Die  "Show" ist nur deshalb Show, weil du mit den "Erscheinungen" nicht mehr identifiziert bist. Ich ist quasi synonym mit Identifikation. Nichts kann fliessen, wenn und wo interpretiert wird. So etwas wie Alltag kann also nicht vorbeifliessen, weil Alltag eine Interpretation ist. (Was bedeutet Alltag? Hetze, Probleme, Arbeit, Kinder, Familie, Job usw.) Wem oder was ich eine Bedeutung beimesse, kann nicht fließen, vorbeifliessen schon mal gar nicht. So was wie Alltag hat keine Realpräsenz im in der neutralen WAhrnehmung des Hier und Jetzt. Fliessen ist nichts, was bemerkt werden kann. Fliessen ist widerstandsloses SEI-en. Und das ist nicht beschreibbar. Auch Gedanken "fließen" nur dann, wenn kein Egomind ist, der sie ergreift.
Wer glaubt, der Alltag fließe vorbei, dem läuft das LEBEN davon.
Die Akzeptanz des Alltags ist eine von vielen vielen Früchten vom Baum des LEBENS und der ERKENNTNIS. Wer nicht gelernt hat, sich selbst anzunehmen, wird auch den sog. Alltag nicht akzeptieren können. Der Alltag nämlich besteht in seiner Grundsubstanz aus dem lieben Nächsten.

(Influx &  Efflux ist synonym mit Evolution & Involution.)


Diesseits von Ego

hat man eine völlig falsche Vorstellung von Identifikation und Desidentifikation. Man glaubt, Desidentifikation hieße zeit- und räumliche  Trennung von all dem, an das man gebunden - mit dem man identifiziert war. Die Identifikation mit dem ElternÜberIch aufzulösen bedeutet jedoch nicht, sich auch räumlich von den Eltern abzusetzen. Mit Sprache nicht mehr identifiziert zu sein, bedeutet nicht, nicht mehr zu sprechen. Desidentifikation ist eine innere Angelegenheit, die man von außen nicht objektivieren oder kontrollieren kann.



Kommentar zu Nitya's Blog:


Nitya zitiert Chuang Tse:
"Zerstöre nicht das Himmlische durch Menschliches. Vernichte nicht zu irgendwelchen Zwecken dein Leben."

Mein Kommentar zu Nytia's Deutung: Was Chuang Tse meint, hat nichts mit dem Krieg in der Ukraine, mit den Amerikanern und Krieg oder der Welt da draussen überhaupt  zu tun. Nytia deutet aus dem Gut & Böse-Modus des Egominds  - mit seinen Beispielen charakterisiert er nicht die Menschlichkeit, sondern die Unmenschlichkeit. Nytia predigt. Moral. Er ist ein linker Politiker. Er predigt gegen Krieg, gegen die bösen Amerikaner, gegen dies und gegen jenes.... gegen die Unmenschlichkeit und fordert Menschlichkeit. Eine Menschlichkeit, die er scheinbar bei den Russen, aber nicht bei den Amerikaner sieht? Immer ein Feindbild bei der Hand... verdammt spirituell aber auch!

Nytia: "Wenn wir da mitspielen, vernichten wir unser Leben" - Wie? Wer ist "wir"?
Chuang Tse sagt: Vernichte nicht zu irgendwelchen Zwecken DEIN Leben. Keineswegs aber meinte er "das" Leben eines anderen, einer Gruppe  - irgend ein Leben, welches sich irgendwo außerhalb von dir abspielt.
Ach Nytia -  gegen Krieg wettern und selber  völlig unfähig,  den Nachbarn zu dulden, der nicht Deiner Meinung ist. Nytia ist gegen Krieg und für Frieden.  Nytia schafft  Frieden, indem er den unliebsamen Nächsten aussperrt, ihm den Mund verbietet. Politik halt. Machtpolitik.
Und was ihm so alles an gräßlichen Phantasmagorien ihm so  durch den Kopf geht... Frauen ohne Unterleib, die ihr Leben aushauchen... Muss man denn jede unmenschliche Scheußlichkeit sehen? Ach Nytia, ich sehe auch nicht, wie du täglich deinen Kacktus kackst - GottseiDank.

Meine Deutung zu Chuang Tse:
Chuang Tse ist kein Moralist, er steht  immer über den Gegensätzen  (Gut&Böse). Für mich sagen seine Worte:
Bleibe natürlich, verbiege dich nicht, um irgendetwas zu erreichen. Eigenwilliges Zweck- und Nützlichkeitsdenken (nicht alleine um des Profits willen!!!) hindert dich am wahren LEBEN.

Es ist richtig: Es ist das Nützlichkeits- und Profitdenken, welches nicht nur dein Leben, sondern auch unseren Planeten, unsere Mutter, die Natur aus ihrer gottgewollten "himmlischen"  Geordnetheit gerissen und in eine Kloake verwandelt hat. Aber nicht nur...

Das Ego hat immer ein Ziel, einen Plan, es tut alles in der Absicht, irgend etwas zu erreichen. Es hat immer einen Vorteil im Auge..den seinen oder den zugunsten eines anderen.  Alles muss einen Nutzen bringen, muss für irgendetwas "gut" (oder schlecht) sein.
DAS  vergißt man nämlich immer wieder gerne: ganz egal, ob für böse oder gute Zwecke - ALLES zweckgebundene Handeln ist egoistisch und  hindert dich am wahren LEBEN. Solange dein Handeln generell an Zweck und Nützlichkeit gebunden ist,  bist du für den Zustand unseres Planeten mitverantwortlich.
Arrrrgh - schreit der liebe Herzensgutmensch da auf: Ich will aber gut sein, ich will aber nützlich sein, ich will aber guten Zwecken dienen... Das ist ja UNMENSCHLICH!
Jop, diese Art von Menschlichkeit darfst du getrost loslassen!

s.a. http://satyamnitya.wordpress.com/2010/11/26/welt-und-nicht-von-der-welt/


Ja-sagen

heißt für mich annehmen, was immer JETZT  i s t...annehmen, was kommen mag, kann ich nicht annehmen - LOL). Das ist aber keine Handlungsanweisung für dich. Man kann dies nicht "machen". Jenseits von ego ist das Annehmen, das Ja-sagen zur Gewohnheit geworden, sozusagen ganz gewöhlicher  "common-sense"... Es gibt keinen Widerstand. Und dennoch...
Und dennoch heißt das nicht, dass ich nicht nein sagen könnte! ... LOL.... was ich wiederum im Moment gar nicht wissen kann...LOLOLOLLL!





Alles ist spirituell?


Alles sei spirituell, alles ist Bewußtsein, das weiß man allerorten auf dem Spiri-Marktplatz.  Ist das vielleicht der Grund dafür, dass man in spirituellen Zeitschriften wohl buchstäblich jetzt Alles thematisieren kann? Dass "alles spirituell" sei ist ein "Wissen", eine Ausrede, welche oft dazu benutzt wird, die eigenen weltlichen Gepflogenheiten, Ziele, Pläne und Interessen weiterhin  mit gutem Gewissen zu verfolgen.
Mir ist jetzt absolut klargeworden, warum man bis vor kurzem das Spirituelle hinter verschlossenen Türen  mit einigen wenigen besprochen hat. Ganz klar ist der Grund dafür, dass der Verstand eben nichts besseres zu tun hat, als die lebendig erfahrenen Wahrheiten  - die eigenen oder die eines anderen - zu einem toten Wissen zu machen, was nichts anderem dient, als der  Aufrechterhaltung des Egos.
Das spirituelle Ego ist der schlimmsten einer...


Wissen vs. Weisheit

Ich schreibe im Forum, dass ich nicht mehr googeln muss, (weil ich mein Wissen nurmehr aus mir SELBST heraus beziehe. Prompt fühlt sich jemand angegriffen, beschuldigt mich des Angriffs und verteidigt seine Google-Nachforschungen. Sowas nennt man projektive Identifizierung.

Mein Wissen kommt oft stückweise, z.B. weiß ich nur: Der Schamanismus ist ursprünglich weiblich, bis er patriarchalisch verfremdet und verfälscht wurde. Mehr weiß ich nicht. Kann sein, dass noch mehr folgt, kann sein, dass gar  nichts kommt. Früher - diesseits von Ego -  hätte ich danach gegoogelt, hätte mehr davon erfahren wollen oder Bestätigung meiner Aussage gesucht. Das alles ist nicht mehr nötig. Ich kann loslassen... Nichtwissen.
Eines meiner Gebete lautete: Lieber Gott,  Ich will nicht mehr, als du mir gibst, Amen.
Ein sog. Gebetsleben hat man nur diesseits von Ego. Die Neo-Apostel kennen von vorherein keine Gebete, daher ihr Hochmut. Beten macht demütig und vertrauensvoll. Für die Advaita-Sektierer gibt es keinen Gott, sie  w i s s e n   ja schon, dass Gott und SELBST das EINE und das selbe ist - wieso soll man da zu sich selber beten???  ha ha ha! ...Nicht selten wird der Gott-Glaube auf diese Art verspottet.
Eierköppe? Nein, Idioten!




Gleich und gleich gesellt sich gerne,

trifft auch und besonders für die jeweilige Neurosenstruktur  zu.
Ich sehe Struktur.  Deshalb spielt für mich die Person, das Geschlecht, Alter  usw.  hinter der Struktur nur eine zweitrangige Rolle. Ich schaue hinter die Namen... und da kommt es vor, dass ich ab und schon einmal eine Person mit diesem oder jenem Nick verwechsele, was mich selbst absolut nicht stört. Am Anfang war es anders. Für mich stand z.B.  fest: Frau Schneider und Paulette sind ein und dieselbe Person. Ihre Reaktionsweise, die Art anzugreifen, das Hin und Her von Zuwendung und Abwertung... Mittlerweile habe ich gelernt, dass es nur um die Erkenntnis der psych.  Struktur geht,  dass ich die Personen/Nicks ganz aus dem Spiel lassen kann und mich nicht damit aufhalten muß, zu eruieren, wer nun wer ist, damit ich nur ja keinem Unrecht tue...  Deshalb kratzt es mich auch nicht im geringsten, wenn sich die "verwechselten" Leute aufregen...  Aufregung, Gegenangriff und/oder Verteidigung zeigt mir nur einmal mehr, wie sehr gerade diejenigen mit ihrem Namen und ihrer hochehrenwerten Person identifiziert sind, die sich für erwacht halten oder glauben, DAS schon verwirklicht zu haben. Das wäre genauso wie wenn der  Alkoholiker glaubt, dass das Saufen von Alkohol ihn trocken macht, meint Abaelard und lacht herzlich...LOL!



Pseudo-Advaita

ist eine "spirituelle Umgehung" -  j e d e   Art von spiritueller Umgehung ist Pseudo-Advaita. Pseudo-Spiritualität.

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Verwirrung

Ennui .... Gääääähn...
Frau Oblomow spricht öfter mal von ihrer Vewirrung. Alles, was sie verwirrt und was ihre Verwirrung verstärkt, lastet sie den "zersetzenden" spirituellen Äußerungen bzw. Ausdrucksweise der anderen an. Sie erkennt offensichtlich noch nicht, dass die Verwirrung auf spirituellem Gebiet in der Unbeschreibbarkeit geistiger Dinge und in der  babylonischen Begriffsvielfalt der Sprache selbst liegt.  Der babylonischen Sprachverwirrung setzt sie allerdings noch eins drauf, indem sie ihre eigenen Begriffe einführt und für die besseren hält und die der anderen in Frage stellt.

Bei Frau O. ist die Verwirrung jedoch in erster Linie hausgemacht und liegt daher hauptsächlich auf der personalen Ebene. Da kommt es nicht zuletzt aufgrund ihrer eigenen kontrollierend-übelnehmerischen psych. Struktur dazu, dass sie die Worte und Redewendungen anderer so lange zerpflückt, auseinandernimmt und sinnentstellend interpretiert, bis sie ins Konzept passen und eine Waffe bilden, mit der man den ursprünglichen Absender mundtot und niedermachen kann.. Sie gehört zu der Sorte Mensch, denen man auch privat nichts erzählen darf, früher oder später kommt der Zeitpunkt, wo sie deine Worte gegen dich benutzt.

Kein Wunder auch, dass sie verwirrt ist, wenn man sieht, wie sie ständig die personalen mit den transpersonalen Ebenen vertauscht. So auch mit meiner Anfrage, ob man nicht vielleicht manche Begriffe vorher definieren sollte, bevor man sich über Nichts streitet. Die Antwort: Sie suche keinen Konsens. Später las ich von ihr einen Passus, der mich verstehen ließ, was sie meinte. Sie vertauschte oder verwechselte hier offenbar die Ebenen, indem sie die Bedeutung der Konsensus-Unmöglichkeit im spirit./transpersonalen Kontext auf die personale Ebene herunterzog.

Die Definition von Begriffen ist aber auf der personalen Kommunikationsebene unabdingbar notwendig, will man nicht voll ins kommunikative Chaos abstürzen. Um eine Kommunikation aufrecht zu erhalten ist es zum beiderseitigen Verstehen notwendig einen gemeinsamen Konsensus zu finden, was die Begriffsbedeutungen angeht, sonst versinkt alles in Verwirrung und es gibt nichts als Streit um NICHTS.
Allerdings scheint mir Streit, Verwirrung und allgemeine Aufregung genau das zu sein, was sie anstrebt, es ist der Stoff, der ihr Lebendigkeit vorgaukelt. So wie es Menschen gibt, die sich ins eigene Fleisch ritzen, so hat das Streit-vom-Zaun-Brechen eine ähnliche Wirkung. Man fühlt sich.
Im Mittelpunkt.


Frau O. sucht die persönliche Begegnung, schafft aber den symbiotischen Emo-Clinch.
Nicht nur, dass sie allein durch ihr Auftauchen schon für Verwirrung und  Unruhe sorgt, sie sorgt auch ganz aktiv für Chaos und Verunsicherung in ihrem Umfeld. Neben einem äußerst manipulativen und  zuweilen hochemotionalisierten Sprachgebrauch, neigt sie dazu, in den Foren unter Mehrfachnicks aufzutauchen... wobei man sich des Eindrucks einer multiplen Persönlichkeit manchmal nicht erwehren kann.
Mit ihrer herzchenmalenden  "wohlwollenden" Gehässigkeit die Leute an der Nase herumzuführen scheint ihr ein unterhaltsames Spielchen zu sein. Versteck spielen und in vielerlei Gestalt wieder zu kommen... allerdings sind es eben diese Spielchen, die nicht nur die andern, sondern auch sie selbst verwirren. (Wenn man keine stabile Identität hat, spielt man übrigens nicht, sondern folgt inneren Zwängen...)

Sie entbehrt auch keineswegs einer gehörigen Portion Hysterie, die sie besonders Männern gegenüber charmant einzusetzen versteht. Wenn sie dann letztlich alles aufgemischt hat oder ihr Fett weggekriegt bzw. ihr Selbstbild Beulen und Dellen,  taucht sie eine Weile unter und nach einiger Zeit bei passender Occasion mit neuem frech-aufgefrischtem Frust  wieder auf. Auf ein Neues... Dennoch ist zu sagen, dass sie zu manchen Zeiten von einer selten kristallinen Klarheit zu sein scheint, die ihres gleichen sucht. Das gibt zu hoffen.
Nach Foren-Maßstäben gehört sie jedoch in die Kategorie "Troll". Ich spreche lieber von Troll-Anfällen (die vorzugsweise gerne in der Nacht stattfinden...)...
Nicht weiter schlimm, wenn man nur nicht so "entkoppelt" wäre.



"Es gibt keine Schritte, es geschieht einfach..."


berichtigte Frau Oblomowka neulich. Sie hat etwas gegen die Benutzung des Begriffes Schritte. Für sie und Herrn O. impliziert dieser Begriff automatisch ein hybrides Tun, Machen und Wollen des Egos. Ach diese Buchstabengläubigkeit, man sollte die Metaphern doch bitte nicht so einseitig buchstäblich nehmen.
Und dennoch...
"Es gibt keine Schritte, es geschieht einfach" - das habe ich selbst einmal in einem anderen Zusammenhang geschrieben. (Ich hoffe inständig, ich habe niemals jemandem einen Vorwurf draus gemacht, dass er diesen Begriff benutzte!)

Der Begriff "Schritte" impliziert ein "machen" - das ist richtig. Aber Formulierungen, die wie eine Handlungsanweisung klingen, meinen dies nicht unbedingt als eine solche.  Es ist gerade im spirituellen Kontext immer vor allem die Begrenzung durch die Sprache, die keine Eindeutigkeit zuläßt und daher den Verstand verwirrt. (Eigentlich doch super, oder nicht??? nimm, was dich verwirrt einfach wie einen Koan!)

A l l e s , was wie eine Handlungsanweisung zu einer Übung klingt,  impliziert ein Machen.
Ich habe es selbst erlebt und auch irgendwo beschrieben, wie aus den  12 Schritten der Anonymen Alkoholiker, die zu einem großen Teil wie Handlungsanweisungen formuliert sind, auch als solche verstanden wurden. Z.B. die der Inventurschritt wurde bei mir zu einer Art Beichte.  Dies nur, weil  i c h   glaubte, es wäre an der Zeit,  ich  m ü s s t e   diesen Schritt machen... Jo, der Schuß ging auch voll nach rückwärts.Weil die Bereitschaft nicht von innen kam, sondern vom braven gehorsamen AA-Mitglied, die den "Freunden" was schuldig ist und endlich mal einen Erfolg verbuchen wollte... so ungefähr... Keiner der Mitglieder hat je davon gesprochen, dass der Prozess von alleine stattfindet, wenn die nötige Kapitulation des Egos gegeben ist. Und so gab es Schritte-Arbeit, bei denen man sich mit einem Mitglied seines Vertrauens zusammensetzte und seine Untaten ans Tageslicht hob.


Wenn im KOntext von Spiritualität aber die Rede davon ist, den "letzten Schritt" zu machen, ist dies absolut keine Handlungsanweisung oder eine Übung, die man "machen" könnte, sondern einfach nur Beschreibung. Paradox: Die letzten Schritte gehst du nicht, die wirst du getragen. Die Schritte, die du machst, geschehen lassen... besser? Verständlicher? he he he - Befriedigt das dein Eindeutigkeitsbedürfnis? LOL

Bei der "Rettung der Phänomene" geht es nicht um das innere, sondern um das äußere, das materielle Universum. Die Universellen Wahrheiten  aus dem Geist sind immer die gleichen und immer aus dem Ursprung. Der Weg zur Quelle  der Universellen WAhrheit ist auch immer der gleiche, das Ziel ist immer der Pfadlose Pfad. Auf dem Pfadlosen Pfad angekommen, BIST DU DAS. Das heißt, DAS ist mit dem letzten Schritt nun ununterbrochene bewußte Perma-Präsenz!
Das sollte man bitte nicht mit dem Menschen verwechseln, der nur ab und an eine spirit.Erfahrung hat. ..
... und jetzt mal Tacheles! Ich habe niemals abgestritten, dass ein Neurotiker keine Erwachenserfahrung erleben könnte! Tatsache ist, dass jedem Menschen  jederzeit eine Erwachenserfahrung geschehen kann. Allerdings wird dessen Egomind immer - wenn er nicht genügend Gewahrsein hat - im Anschluss an sein Erwachen diese Bewußtheit/DAS  mit dem Wissen/Erinnern um die Erfahrung verwechseln und gleichsetzen. Eine Identifikation, die nicht so leicht aufzulösen ist.  Aber das sind Anfängerfehler, die jedem Suchenden unterlaufen. Solange er nicht soviel DAS/Bewußtheit/Gewahrsein entwickelt hat, dass sich seine Identifikationen darin auflösen, solange wird er an seiner DAS-Erfahrung haften und seine Neurosen weiterhin behalten.

Niemals aber kann DAS und Neurose zusammen in einem Bett schlafen... DAS ist Leere und Fülle bzw. jenseits von Leere und Fülle. Aber nur deshalb "jenseits", weil hier jede Beschreibung versagt. Nicht die Fülle oder die Leere ist transzendiert, sondern die Sprache! Wo also DAS ist, kann so was wie Neurose nicht die "Fülle" (des Seins) sein. Wo Neurose ist, ist Unbewußtheit! Wo Unbewußtheit ist, kann keine Bewußtheit/DAS sein.  Solange du deine Neurose/Ego austobst,  ist DAS abwesend. Ist Ego abwesend ist DAS anwesend.
DAS kann dir durchaus einige Male passieren, ist aber nicht der ganze Kuchen. Den ganzen Bewußtheitskuchen kriegst du nur durch  Schattenintegration/Individuation.


Nichts

Hysterie
Aus dem Nichts erschaffen tut nicht nur der Körper, auch die verzerrte Wahrnehmung schafft  ihre Vorstellungen aus dem Nichts des dunklen Nichtsein des Todestriebs, Thanatos, der lebenden Toten, der "Zombies", die ihre Hölle für den Himmel halten...

Christina von Braun - Das wandelbare Bild der Hysterie
(eine äusserst interessante und tiefschürfende Interpretation, besonders der Zusammenhang von Geld und Prostitution!

Die körperliche Haltung der Frau auf dem Bild sehe ich übrigens auch als eine mitunter zum Zerrreissen gespannte  psychische Struktur hinter der Person bzw. hinter den Namen und Buchstaben.


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Dienstag, 29. Juli 2014

Die babylonische Verwirrung ist eine devlish Mind-Verirrung


Pieter Brueghel der Ältere


Teuflische Verkehrung

Wer mit dem inneren (und äußeren) Aggressor identifiziert ist, ist demententsprechend auch täter-opfer-konfusioniert. Der kann auch nicht unterscheiden, ob jemand auf Schatten hinweist oder ob einer projeziert und im draußen die eigenen Schatten bekämpft.
Ein solcher Mensch geriert sich in seiner Rüstung von dekorativer Selbstgerechtigkeit gern und publikumswirksam als St. Michael der Drachentöter, Retter der Enterbten und Rächer der scheinbar Erniedrigten & Beleidigten. Blind wie ein Maulwurf , ahnungslos weil unbewußt ist er so recht der Verteidiger des Egos, der Verteidiger von Unehrlichkeit, Stolz und sämtlicher sog.  7 Todsünden. Wer auf  Schatten ("Sünde") hinweist, wird von ihm gnadenlos zur Sau projeziert. Seine Rüstung ist eine militante psych. Abwehrstruktur und der Motor die Angst.

So ein "Engel der Dunkelheit"  lebt als Schattenkämpfer die  dunkle Seite des St. Michael- Archetyps, indem er den eigenen Schatten auf andere projeziert und in diesen anderen zu bekämpfen sucht.  Er ist der mit den meisten Leichen im Keller  und - immer bereit, sich mit anderen ebenso aggressorinfizierten Pseudo-Leidenden projektiv zu identifizieren, projeziert er auch seine Angst vor dem Licht der Bewußtwerdung (Schatten) und kämpft um nichts mehr, als die Dunkelheit der Verdrängung nicht nur in sich, sondern auch in anderen Menschen aufrechtzuerhalten. Immer in der Annahme, er tue das Gute.


All dies wird aber m. E.  jeder Mensch mehr oder weniger auf seinem spirituellen Weg  konfrontieren müssen; dass man  die dunkle von der hellen Seite nicht unterscheiden kann, den Täter für das Opfer und den Engel für den Teufel und den Teufel für den Engel hält, ist (im günstigsten Fall) nur eine kurzzeitige, vorübergehende, aber heilsame Verwirrung im Kontext von Transformation. Die Projektionsrücknahme der Anteile, die wir in die anderen verlagern, ist die Vorbedingung, um die eigenen ver-teufelten Anteile in uns in Engel zu verwandeln. Keine leichte Aufgabe... Projektionen zu erkennen bedarf schon einer gehörigen Achtsamkeit.




Lustig

Ein anderes Wort für das Allsehende Auge des Gewahrseins ist das Auge der Vorsehung. The eye of the providence. So viele Namen... Babylon.



Krankheit

hat für mich genauso wie sein Gegenteil, die  Gesundheit, alle Bedeutung verloren. Für mich könnte ich weder sagen, dass ich krank noch dass ich gesund wäre. Beispielsweise sind da  ab und an immer noch gewisse Dinge, die ich früher als krankhaft bezeichnet hätte.  Aber sie bekümmern mich nicht. Wenn andere Menschen von Krankheiten berichten, dann läßt mich das genauso kalt wie mein eigenes "Zipperlein". das ich zwar mitunter lästig finde, aber nicht weiter schlimm. Tatsächlich herrscht hier , wo es früher einen Grund zur Besorgnis gab, eher ein Gefühl der Erheiterung über die körperlichen Gebrechlichkeiten...
Und so lausche ich auch den Erzählungen von Krankheit und ihren mitunter spektakulären Heilungen immer mit Belustigung. Dass es mich nicht interessieren würde, kann ich nicht sagen - es langweilt mich aber auch nicht. Es hat einfach keine Bedeutung. Leere. Zuhören und Sprechen,  a l s   o b  alles  eine Bedeutung hätte...LOL! wozu eigentlich braucht es (jetzt noch) eine Sprache? Antwort: Weils Spass macht zu kommunizieren und sich gleichzeitig bewußt zu sein, dass es gar keine anderen gibt, mit denen ich kommuniziere...Spielen.

Hier & Jetzt an dieser Stelle meiner Überlegungen wird mir gerade klar, dass das Ich/Ego 
sprachgebunden ist. Sobald das kleine Kind zu sprechen anfängt, fängt es auch an, ein Ich zu bilden und Ich zu sagen.  Damit beginnt es sich zu separieren, die erste grundlegende Individuation, die Abnabelung von der Mutter ...die Vertreibung aus dem Paradies hat begonnen und bald ist es endgültig aus dem Paradies der mütterlichen Einheit gefallen.




Erleuchtet  - ja oder nein?


Wieder einmal konnte ich lesen, dass ein wirklicher Erleuchteter niemals von sich sagen würde, er wäre erleuchtet.

Wie so oft in solchen Fällen kann man dahinter einen kleinlichen und moralin-brodelnden Neid finden,  der u.a.  Bescheidenheit und Demut von denen einfordert, die sich einfach nur trauen, den aufrechten Gang einzulegen.

Also nochmal: Das Sein jenseits von Ego ist auch jenseits von Erleuchtung, jenseits von Sprache und damit  unbeschreibbar. Das bedeutet aber nicht, dass man der Sprache nicht mehr mächtig sei und sich für alle Zeiten ins Schweigen zurückzieht. Ich bin hier so wenig erleuchtet wie ich bescheiden oder demütig oder sonst was bin, weil ich mit keinen Eigenschaften mehr identifiziert bin, weder mit negativen noch mit positiven.  Weder kann ich mich erleuchtet nennen  noch unerleuchtet. Und dennoch kann ich mich mit dem selben Recht sowohl erleuchtet als auch nicht erleuchtet nennen.


Ich bin NICHTS. Leere. Ich bin leer von allen Identifikationen mit Eigenschaften. Dynamisches NICHTS, weil nämlich auch das Nichts, die Leere nicht eindeutig zu definieren ist...

Der  Egomind kann das Paradox nicht begreifen und greift wie  stets zur Moral.
Ich bin ein spiritueller Mensch, schrieb die empörte Beschwerdeführerin eingangs...Nein, bist du nicht - du bist weder spirituell noch ein (wahrer) Mensch. Du glaubst nur an dein Konzept von Spiritualität. Du bist ein selbstgerechter pharisäischer  Moralapostel der allerübelsten Sorte, das Übel: dass du deine penetrante Gutmensch-Moral mit Spiritualität verwechselst.

Die Wahrheit ist ein Paradox. Deswegen verwirren die Meister, Osho..usw.... nicht weil sie verwirren  w o l l e n  , sondern v.a. dadurch, dass sie das Unbeschreibbare nicht anders als in Paradoxen beschreiben können.

Ich weiß nicht, ob Ramesh Balsekar seine Zuhörer verwirrte...LOL...


StolzStolz

"Ich bin stolz darauf, was ich als Deutscher für mein Land durch meiner Hände Arbeit geleistet habe,  durch mein Sein als Mann, Vater, Freund... und dies alles mit meiner Nationalität als Deutscher"
Ich nehme schwer an, ja, ich weiß, dass der Schreiber dieser Zeilen sich für schwer spirituell hält und sich u.a. als "Sterbebegleiter" versteht....LOL..



Schamanismus..

ehrt die Vergangenheit, die Ahnen und die heimatliche Scholle. Vor allem die Familie, (die Brutstätte der Neurosen....) Nichts verkehrt dran, wenn's heilt - aber was für Blüten das treiben kann, zeigt die dunkle Mystik des  Nationalsozialismus im dritten Reich.  Die Mutter als Heldin... Der Mütterkult... Die Volksseele

Bert Hellinger  - benutzt der nicht auch schamanistische Rituale? Es wundert mich nicht, dass der in die rechte Ecke gerückt wird.  Für mich ist Schamanismus eine bedenkliche Sache, vor allem der Freizeitschamanismus. Aus (meiner) radikal-spirituellen Sicht ist Schamanismus keine Option. Im Gegenteil gehört in er in die Rubrik der "Spirituellen Umgehung".  Schamanismus ist etwas, was Christus (das Wahre SELBST) unter seine "Füße legt".  Wenn ich mich nicht täusche, gehört das in der Bibel in die Rubrik "Zauberei und Magie". Obwohl ich da auch Einschränkungen machen würde, wenn ich an das Häxentum  der Mary Daly denke, was mit dem patriarchalischen Schamanismus gar nichts gemein hat.
Mit der Großen Mutter ist aber allgemein nicht gut Kirschen essen... die hat schon so manchen allzuneugierigen und labilen Charakter verschlungen.


Ich betone auch dies nochmal: Die zugegebenermaßen äusserst faszinierende Familienaufstellung nach B. Hellinger ist für traumatisierte Menschen äusserst gefährlich - die Gefahr einer Re-Traumatisierung ist viel zu groß.




Demut

Auch Frau Gott mahnt immer sie immer wieder an -  die Demut: Wer sich erhöht, wird erniedrigt werden! Das kann man meist dann von ihr lesen, wenn ihr jemand kontra gibt oder ihre Aussagen hinterfragt. Wie immer hat sie nie ganz unrecht, dennoch schwebt dabei immer das Gestänkle in der Luft, dass es ihr vor allem darum geht, sich vor ihr - "Frau Gott" -  demutsvoll zu erniedrigen. Der aufrechte Gang, die volle Menschengröße zu erlangen ist scheinbar nur ihr gestattet. Vielleicht sollte sie mal den Unterschied zwischen der wahren und der falschen Demut/Erniedrigung thematisieren?

Mißtraue allen blumig-poetischen schönen Worten, die sich wie eine Handungsanweisung lesen, egal, ob sie von Ramana M. oder einem Ronnie Hieß stammen. Solange du unbewußt bist, wird sich der Verstand ihrer bemächtigen und versuchen zu machen, was er nicht machen kann.

http://satyamnitya.wordpress.com/2014/07/23/ronny-hiess-die-groste-hilfe/#comment-20417
Und vergiß nicht: die Fülle des Seins birgt nicht nur (scheinbar) schöne Worte, sondern auch (scheinbar) saftige Arschtritte, wo sie (scheinbar?) spontan  aus sich SELBST heraus erfolgen...LOL!
Dies war eine Handlungsanweisung, denkst du nun? LOLLOL! Nur, wenn du die Ebene mal wieder verwechselst.



Nichts ist heilig

in der offenen Weite des Bewußtseins jenseits von Erleuchtung... Stimmt. Das Heilige Pathos kennt man nur in den heiligen, den numinosen Hallen. Die Dichtungen Sri Aurobindos und Dantes Dichtung stammen aus dieser Ecke... Jenseits von Ego herrscht pure Heiterkeit und die hehren numinosen DichterWorte von Himmel- und von Höllenfahrten zerbröseln dir wie modrige Pilze auf der Zunge. Für dich mag das wie Ketzerei, Lästerung und Sich-lustig-machen klingen, wenn Heiliger Pathos in himmlischen Nonsens transformiert...
Wenn das Kind geboren ist, hat man die Heiligen Hallen zwar transformiert, damit wird das Heilige und Numinose aber nicht nullifiziert. Transformieren heißt zwar darüberhinauszugehen, ist aber auch immer zugleich ein Um- oder Einfassen der vorherigen Stufe.

Nun gibt es da jene, die  - ohne das Heilige, die "Heiligen Hallen" je betreten zu haben - den Heiligen Pathos von vornherein negieren und das Heilige als nichtsnutzige Romantik verscherbeln.

D a s  ist Lästerung.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich als Schulkind  über das Heilige Pathos mancher Dichtung gelacht habe und dafür immer wieder auf den Deckel gekriegt habe... LOL! Mit dem Pathos der Opern dasselbe.... die Komik im Pathos. Tragi-Komödie.


Wer das Kind in sich nicht so schnell findet und den Stoff gut verträgt, kann mal einen Joint rauchen und sich dann den Dante oder - noch besser, die Dichtung der Mathilde Ludendorff reinziehen - das sorgt für mehr Heiterkeit als eine Sitzung des deutschen Bundestags! LOL!


(Vorsicht! Haschisch oder Mariuhana befreit nicht in jedem Fall das innere Kind. Bei mir bewirkte es  das Gegenteil: ich wurde mit Drogen  i m m e r zurückgeworfen in das frühere kleine KindIch. Meist waren es Zustände  der Angst und der Minderwertigkeitsgefühle, ich bekam auch Angst vor den anwesenden Menschen. Wenn ich jedoch alleine war, konnte ich mich angstfrei der Musik hingeben...  )


Bei der Schilderung fällt mir grade auf, dass ich meine Zustände damals schon sehr gut bebachten konnte, was es mir später leicht machte, die aktuellen Gefühle auf deren Ursprung in der  Vergangenheit zurückzuführen. Nicht nur beim Shit-Rauchen, sogar während eines LSD-Trips war es mir möglich, die Kontrolle nicht ganz zu verlieren - ich war in der Lage, zu beobachten und zu "wissen", in welchem (kindlichen) Lebensalter ich mich gerade befand. Der "Beobachter" das Auge der Achtsamkeit und des Gewahrseins war somit schon relativ aufgeweckt... 


Übrigens ist Erwachen nichts anderes: das Auge des Gewahrseins tut sich auf. Gewahrsein ist die Wahre Natur. Babylon, Babylon...


Viel später, nach einigen Primärtherapiesitzungen mit  Bodo S.  ging es mir ganz ähnlich. Der ging in Urlaub und hatte mich in der letzten Sitzung wahrscheinlich nicht richtig zurückgeholt und downgesettelt.
Was geschah, war ähnlich wie im LSD-Trip: ich fiel am hellichten Tag permanent von einem Lebensalter in ein anderes. Plötzlich fühlte ich mich exakt so angsterfüllt wie ich mich als 7jährige damals während meines Aufenthalts  bei T. T. fühlte- im nächsten Augenblick war ich vier Jahre alt und stand z.B. vor dem Pfarrerhaus in Hallenberg... usw.

So ging es in einem fort  - alles Traumatische erstand noch einmal in mir... boah, das machte mir Angst damals, ich fühlte mich richtig gespalten: Hier einerseits voll bewußt meiner aktuellen Situation als ca. 45jährige Erwachsene, die ihren erwachsenen Tätigkeiten nachging  - dort das kleine Kind mit all den damaligen Empfindungen...  Der Erwachsenen in mir  war es möglich,  dieses Kind in mir genau beobachten, ohne mich mit ihm allzusehr zu identifizieren. Ich glaube, das war meine Rettung... dass ich BEOBACHTEN konnte. Hätte ich mich mit dem Kind voll identifiziert, wäre ich möglicherweise ins Unbewußte abgesoffen. Von Innerer-Kind-Arbeit hatte ich damals keine Ahnung, sonst hätte ich dieses Kind, das ich war, wohl in den Arm genommen und getröstet. So beobachtete ich nur und versuchte,  meiner Angst herr zu werden.


Ich brauchte etwa 14 TAge, bis sich das Phänomen legte. Ich habe darüber in meinen Tagebüchern geschrieben, alles festgehalten und "bearbeitet". Die Primärtherapie brach ich ab. Ich war böse und wieder einmalmehr enttäuscht und hatte kein Vertrauen mehr in Therapeuten. 

In der Retrospektive ich das heute ganz anders: Er hatte mir unbewußt ein großes Geschenk gemacht. Dieses angstauslösende Phänomen WAR die Therapie und sie war  - im großen Ganzen gesehen - erfolgreich!!




Foto: https://www.uzh.ch/ds/wiki/ssl-dir/Karidol/uploads/Main/babylon1.jpg



Sonntag, 1. Juni 2014

Will man in der Tiefe gründeln, muß man seine Kräfte bündeln...

Spiritus Autem



Abergeist

Eines seiner Merkmale ist der Böse Blick. Jeder kennt die mit dem Bösen Blick begabten Menschen,  -  den Blick, der alles, was er anschaut, in einen Haufen Scheiße verwandelt. Nichts kann man ihnen recht machen, nichts ist ihnen gut genug,  nichts kann ihre Bitternis trüben - immer kommt dieselbe Reaktion: Ja, aber..
Kein Wetter ist ihnen gut und schön genug, sagst du z.B.: Was für ein herrlicher Tag, kommt prompt eine Ja, aber-Einschränkung: Ja, aber morgen soll es schon wieder regnen und nächste Woche solls noch schlimmer kommen.. usw. usf...

Fragt Jesus: Willst du geheilt werden? Ja, aber... Im Buddhismus wie auch im Christentum sind die sich der Heilung und dem Heil verweigernden Abergeister als Dämonen benannt.



Verstehen

Neulich las ich in einem spirituellen Forum, dass jemand es jetzo aufgibt, andere Menschen verstehn  zu wollen, weil Verstehen ja eh ganz unmöglich sei.
Wie so oft, werden m. E. auch hier die Ebenen verwechselt. Auf der personalen Ebene ist es nicht nur möglich und wünschenswert, sondern menschlich unerlässlich,  sich die Mühe zu machen, andere Menschen zu verstehen, sich in sie einzufühlen. Und nicht nur Menschen... Verstehen heißt sich mit dem Menschsein im anderen zu identifizieren und diese Art der Identifikation ist auf der personal-dualen Beziehungsebene eine Tugend.

Was der konzeptuale Verstand aber nicht verstehen kann ist die geistige Dimension, die über das Verstehen des Verstandes geht.  Hier sollte man das Verstehenwollen tatsächlich aufgeben. Das kann ein Mensch aber so lange nicht, wie er mit seinem angelernten Wissen resp. seinen Konzepten identifiziert ist.



 Ja zum Leben zu sagen,

ist nichts anderes, als Ja zu sich selbst zu sagen. Es gibt kein Leben außerhalb von mir - ICH BIN das Leben.
(Mal ehrlich: Wenn du dir suggerierst, dass du Ja zum Leben sagst, was geht da in deinem Kopf vor sich? Was siehst du? Bilder, Vorstellungen, Szenarien - allesamt Gedankenkonstrukte, die aus der Erinnerung, der Vergangenheit gespeist sind, die buchstäblich NICHTS sind vor dem Herrn. Deswegen gibt es so etwas wie "Das Leben" in letzter Instanz gar nicht. In letzter Instanz - aus der Einheitssicht -  ist es genauso bedeutugsleer wie alle anderen Substantive. Jaja -
und doch...und doch... LOL.


 Die wahre SELBSTliebe

hat nichts mit der gewöhnlichen Eigenliebe zu tun. Die Wahre SELBSTliebe hat ihren Geburtsort im Hierosgamos, der Heiligen Hochzeit von männlich und weiblich, oder auch Gott und der Seele".  Es ist dieselbe Liebe, die man auf dem kleinen (persönlichen) Weg zum Großen (überpersönlichen) WEG Gott entgegengebracht hat. In der Gotteinung der Heiligen Hochzeit wird das göttliche Kind geboren.  Gotteinung wird nur dadurch erlangt, , indem man Gott um Gottes Willen gelassen hat (durch Tod bzw. Läuterung des spirituellen Egos). Param advaita.
Hierosgamos: Erkenntnis des Einsseins von Sucher und Gesuchtem.


Wir-Forum

Mein Posting anlässlich eines Threads mit dem Titel: Einfach leben

 Es gibt noch eine dritte Art, um EIN-fach zu leben, das ist die EINfachheit  und EINheit, die in der VerEINigung der Gegensätze zustande kommt.Das allerdings ist eine geistige Gegebenheit, die jenseits von Gut&Böse/Ego liegt.

    Spiritualität in den Alltag zu integrieren - ich denke, da gibts keinen Plan oder irgendetwas, was du tun oder m a c h e n  kannst, ausser: du horchst auf dein Inneres und tust, was dein Inneres spontan von dir will.

    In meinem Leben war es so, dass ES mich morgens ziemlich früh aus der Kiste warf, kurz vor der Morgendämmerung. Ich tat nichts anderes als zu sitzen und nach innen zu lauschen. Nein , ich habe nie meditiert wie andere Leute, wenn ich sage "sitze", dann sass ich ganz einfach auf einem Stuhl - mehr braucht es auch nicht...  "Ich" habe mich spontan wie auf einen Punkt konzentriert und gelauscht und dabei kamen die Tiefenprozesse in Gang. Ich schrieb alles auf, was ich darin erkannte. GEistige Erkenntnisse, Schattenprozesse, das ging alles Hand in Hand und das hat sich phasenhaft  in längeren Abständen wiederholt. Jahrzehntelang. Manchmal war es auch ein Satz aus einem vor mir liegenden Buch, z.B. ein Satz, ein Vers z.B. von Johannes vom Kreuz.... oder auch andere Texte, die mein Herz ansprachen. Verkopfte Texte kamen gar nicht in frage, weil mein Kopf unfähig war, solche aufzunehmen... (Erst viele Jahre später erkannte ich, dass es sich um Kontemplation handelte, was ich da tat. Ich fiel in Trance... Meditation.
    Um 6 Uhr machte ich mich dann in der Regel zu ARbeit fertig.

    Für die Arbeitspausen hatte ich immer ein Buch dabei, in dem ich oft las, Kierkegaard, Novalis, Spinoza, Blaise Pascal - meistens nur die kurzen Aphorismen. Dabei ging ich raus in die Natur oder den Park, je nachdem wo ich arbeitete.

 Natürlich verbrachte ich auch manchmal die Pause mit meinen KollegInnen zum Schwatzen. Und natürlich las ich ansonsten auch andere Bücher, sah TV, ging unter Leute. Ich lebte zwar sehr für mich, bekam sehr selten Besuch, aber dennoch hatte ich genügend soziale Kontakte, so dass ich nicht den Faden zur sog. Normalität verlor. Ja, vegetarisch habe ich in diesem Rahmen auch eine Zeitlang gelebt. Das alles war spontan und ungewollt.

    Der Hauptpunkt liegt ja darin, die Kontrolle überhaupt abzugeben. In der Kapitulation ist zugleich die Hingabe und darin liegt der Schlüssel für alles weitere - z.B. die Erweckung der  Intuition. Dann kommt alles, was man tut, spontan aus dir SELBSt heraus.

    Aber primär ist es die Stille, die in den Alltag Eingang finden sollte, Ablenkung und Zerstreuung meiden, d.h. dem vielen Geschwätz aus dem Weg gehen, TV, Zeitunglesen einschränken, alles Dinge, die man  m a c h e n  kann.
    Fast hätte ichs vergessen: die (Stille der) Natur war es vor allen Dingen, die eine ungeheure Heilkraft auf mich ausübte. Jahrelang war ich jeden Tag an die 2- 3 Stunden lang in den Wäldern unterwegs...Wobei natürlich auch die Bewegung eine grosse Rolle spielte. Laufen, aber kein schnelles Laufen, sondern zügiges Spazierengehen... ZitatEnde

Anm: Mein Posting hatte den Threadersteller wohl sehr wenig interessiert, es ging ihm wohl in erster Linie um das Einfachleben auf der materiellen Ebene. Nur - all dieses Vereinfachen wird nicht viel nützen, wenn man nicht gleichzeitig die Konditionierungen (Glaubenssätze, wie man zu leben hat) unter die Lupe nimmt und loslässt. Zur Einfachheit kann ich nur noch einmal sagen. Suche zuerst das Reich Gottes, dann bist du EINfach im Sinne von EINS ohne ein zweites ...äääähm, falsch... Richtig: EINS incl. Allem. Wieso begreifen diese absolutistischen Kastraten  nicht, dass das Nichts Alles IST - eben Nichtzwei! Advaita!
Keine Leere ohne Fülle, keine Leere ohne Form.

Hat man das Reich Gottes gefunden, dann lebst du einfach, ohne Fragen, wie man zu leben hat. Du bist jenseits jeglicher Ideologie. Kannst auch wieder skrupellos Plastikgegenstände gebrauchen, ohne einen moralischen Anfall zu kriegen "und gegessen wird, was auf den Tisch kommt", Fleisch oder nicht Fleisch, auch diese Frage ist obsolet. Du  w ä h l s t  nicht mehr, du machst keine  U n t e r s c h i e d e mehr: "dies ist gut und das ist schlecht, dies gesund und jenes ungesund..." (Oi oi oi - Bei solchen ketzerischen Äusserungen kriegt der Veganer regelmäßig einen moralischen Grand Mal!)

Ja, und du gibst auf dieselbe skrupellose Weise dein Geld aus, keine Sparimpulse, kein Horten von Lebensmitteln, man isst, was am besten schmeckt. Deshalb wurde der Buddha wohl mit so einem dicken Bauch ausgestattet. Der lebte aus dem VOLLEN, der FÜLLE aus beiden Welten!.  Jetzt erst bist du nämlich mit materiellem Wohlleben gesegnet, die irdischen Früchte, die du geniessen kannst, ohne Angst, zu fett zu werden. Alle Äusserlichkeiten fallen dahin... Du bist todlos, da hängst du nicht mehr am Leben und kontrollierst deshalb auch nicht ständig deinen Cholesterinspiegel oder das Gewicht... "Gesund leben"?? - HAHAHAAAAAAA  - da lacht das Kind!
Die FÜLLE, die dir jenseits von Ego zuteil wird,  ist geistige wie auch materielle Fülle. Du hast alles was du brauchst - in jeder Hinsicht. Du bist der reichste Mensch  - wie im Himmel so auf Erden, Amen.
Yipppiiiiiiie!!!

Nicht schlecht zum Thema:
http://www.amazon.de/Das-einfache-Leben-Ernst-Wiechert/dp/3784429106
(aus 2013)



Ironie

Es sollte jedem einigermassen intelligenten Menschen klar sein, dass Ironie erkennbar sein sollte und dass diese Erkennbarkeit in einem SchreibForum mit unbekannten Menschen  - ohne die Mimik, Gestik, Stimmlage eines Gesprächspartners zu sehen - nicht so einfach gegeben ist.
(aus 2013)


Im Allmy-Thread "Bewusstseinsentwicklung"

sind wir wieder am selben  toten Punkt angekommen. Merkwürdig, immer spielt sich dasselbe ab, wenn ich auf Individuation zu sprechen komme und die Desidentifikation von der Geschlechterrolle anspreche bzw. dass ich die Wichtigkeit der Befreiung der verdrängten weiblichen und männlichen Anteile anspreche: sämtliche Schwänze stellen sich auf - cock it's tail -  da sträuben sich bei den Männern nicht nur die Nackenhaare, sondern sofort werden Kastrationsängste wach, ich werde eine Feministin geschimpft. An dieser Abwehrreaktion  erkennt man die Angst vor der Individuation, dem Schatten - ja, und natürlich auch die spirituelle UnReife. Es sind genau jene Kerle, die von sich selbst behaupten, erwacht zu sein und/oder ihre männlichen und weiblichen Anteile in 50:50-Balance verwirklicht zu haben - genau die schreien und am lautesten und lassen ihrer  Frauenverachtung (Selbstverachtung!) freien Lauf.

Immer wenn in einem Thread das Thema der Individuation angesprochen wird, wirds unweigerlich persönlich, und dann kann man sich darauf verlassen, dass Oneisenough erscheint und versucht, das Thema  mit seinen  gemeinen und komplizierten Linkswix- Fragen zu boykottieren - Cock it's tail - und natürlich Little JimmyBond, der sich keine Gelegenheit entgehen läßt, dem BigBoss auf den Schwanz zu treten...

BigMoms best piece... mine's  bigger than yours...LOL -  die geistige Androgynität ist eine der vielen Früchte der Hl. Hochzeit von Animus und Anima:
Ebony and Ivory live in perfect harmony, Balance, keine kognitiven Dissonanzen stören meine Kreise... Der Ernst der linken Gehirnhälfte wird parallel dazu immer von der Heiterkeit der rechten Gehirnhälfte begleitet. Balance. Anstrengungsloses Gleichgewicht.

Da fällt mir ein:  als ich vor vielen Jahren anfing, während meinen frühmorgendlichen Kontemplationen Gewahrsein zu entwickeln (wofür ich damals  natürlich keinen Namen hatte, ich schreibe jetzt aus der Retrospektive)  hat es genügt, den Kühlschrank zu öffnen, um mich wieder rauszukicken: diese kleine Funzel, dieses bisschen künstliches Licht brachte es fertig, meine HirnHemisphären komplett aus dem vertikalen Takt zu bringen. Mit Kerzenlicht hatte ich kein Problem. Auch Kommunikation mit anderen war nicht möglich: Ein Dialog von wenigen Sätzen und ich war aus meiner Mitte geworfen.
Erst wenn ich arbeitslos oder krank wurde,  - und diese Gnade wurde mir Gottseidank des öfteren beschieden - hatte ich die Zeit und die Muße, die Kontemplation bis in den Mittag hinein auszudehnen. Dann war ich bereit für den Tag, d.h. für die Begegnung mit Menschen. Seit Herbst 2011  brauche ich keine Rückzüge mehr in die Innerlichkeit. Das Aussen ist mir nun wie das Innen und das Innen wie das Aussen. Keine Trennung, kein Unterschied. Meditation ist nichts Besonderes mehr, sondern ist mir quasi zur Gewohnheit geworden,  - also ein ganz "gewöhnlicher" Bewußtseinszustand: Ein ständiges Hin- und HerGleiten aus der Vertikalen Tiefendimension in den horizontal-linearen B-Modus. Ich habe keine Angst mehr, den Anschluss an den Ursprung, die Tiefendimension nicht mehr zu finden. Das eine ist mir nun param advaita - unterschiedslos so lieb wie das andere.

PS. Die Arbeitslosigkeit konnte ich auch erst dann als Gnade empfinden, als ich aufgehört hatte, mich mit dem Bruttosozialprodukt zu identifzieren - LOL - ein hartes Stück Schattenarbeit... Den wenigsten spirituellen Suchern ist bewußt, dass das Dagegensein - gegen das System, gegen das Establishment - immer noch Identifikation mit dem System/Welt/Ego ist!
(aus 2013)




Dem werten Schriftgelehrten, dem Verehrten, fehlts nicht an eignen Worten nur,

es ist Erfahrung, die ihm fehlt, weshalb er sich darin gefällt,

die nonduale Wahrheit  zu bewerten als Traum und Quatsch und Blödsinn pur...


Wo Niemand ist, soll niemand klagen

Gabriele Rudolph versichert mir, dass sie sie nicht nur an  Nichts & Niemand glaubt, sondern auch an ALLES inclusiv der Wechseljahre. Ja, sie tut recht und gut daran, die Symptome zu umarmen. Warum aber gelingt es ihr dann nicht, in der selben Weise (ihren Videos) die Gefühle der Anrufer zu umarmen bzw. auf sie einzugehen, statt ihnen einzureden, dass da eigentlich ja niemand sei, der da Gefühle hätte.


PS.  Wo du ALLES bekommst - param advaita: jenseits der Erleuchtung - da gibts im übrigen auch keine WEchseljahre, da bist du so daneben und darüberhinaus, dass da nämlich tatsächlich keiner ist, der in so etwas wie die Wechseljahre überhaupt kommen könnte.
Die Wechseljahre sind m. E. organischer Ausdruck der Unbalanciertheit von Yin und Yang. Man befreie die verdrängte Männlichkeit bzw. Weiblichkeit in sich  - dann ist auch der Hormonhaushalt in Ordnung.
(Rubrik: Individuation.)

Diese Verkünder des Neoadvaita sind so überzeugt, dass sie buchstäblich NICHT wissen, von was. Dass sie sich neben NICHTS  nun auch am "ALLES" vergreifen, wo doch die Voraussetzung und Bedingung, um in den Genuß von "ALLES" (e x c l u s i v  der Wechseljahre!) zu kommen, darin besteht, dass Heilung/ Individuation/Schattenarbeit  zugelassen wird, um  letztlich den Buddha zu töten. Der Tod Gottes resp. des Buddha ist die Fahrkarte ins Fröhliche Jenseits. Gott um Gottes willen lassen nennt das unser Meister Eckhart.
(aus 2013)


Alles vs. ALLES


Der Neo-Advaita-Dogmatiker versteht offensichtlich unter  "ALLES"  die "vorübergehenden Erscheinungen" der egozentrierten Gefühle wie im vorliegenden Falle körperliche (Leidens-)"Erscheinungen" wie Hitzewallungen und Schweissausbrüche.
Wirklich ALLES aber kriegst du erst jenseits aller Ego (Körper-)Identifikation.
G. R. ist für sich zwar in der Lage, sich selbst dort abzuholen wo sie steht: Im körper- und gefühlsidentifizierten dualistischen Bewusstsein. Annahme -  sich hier an dieser Stelle so anzunehmen, wie frau sich fühlt - nämlich: aufgeregt, verwirrt, wütend, krank, verrückt usw... aber statt das "Arme Ich" zu hätscheln -  der Fehler, den wir häufig machen - sollte frau sich primär ihren wütenden Widerstand gegen die Symptome und den Widerstand gegen die Annahme derselben total bewusst machen und in den Arm nehmen.
Jetzt, Frau, ist die Zeit gekommen, psychisch, somatisch  u n d  geistig zum Mann zu werden.  Apokalypse Now!
(aus 2013)


Die eitlen Ignoranten

die sich so sehr darin gefallen, andere Sucher/Finder "eitler spiritueller Besonderheiten" anzuklagen, gefallen sich nicht selten darin, ihren spirituellen Status dadurch zu exhibitionieren, indem sie absichtsvoll auf das Wort Ich verzichten, um damit anzuzeigen, dass bei ihnen der Heilige Sei-bei-uns bzw. "Niemand" zu Hause ist. Auch leere schwarze Profilseiten oder Nicks mit Aufschriften: "Niemand da" sollen auf die göttliche Leere hinweisen. Wäre nicht weiter schlimm, wenn manche nicht so sehr mit diesem Nichts identifiziert wären und damit einem ganz gewöhnlichen Nihilismus huldigen, wie er jedem profan-freidünkerischen Atheisten zu eigen ist.

Der Schritt von "Ich bin Nichts" zum "Ich bin Alles"  wird dann getan, wenn die Identifikation mit dem Nichtskonzept aufgegeben wird. Solange dieses Dogma aber für viele Dogmenjunkies so überlebenswichtig ist, wird das transpersonale Bewusstsein des NICHTS=ALLES  vom Verstand auf der dualistischen EgoEbene fehlidentifiziert bzw. falsch gedeutet und verstanden.
(aus 2013)