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Donnerstag, 19. Februar 2015

Much better als ein Drogenschuß ist der Musengöttin Kuss

Keilrahmenbild (40 x 21, H.M. Hess) von "Apollo und die Musen

IN MEMORIAM  - Von der Muse geküsst


Potentiale verschüttet unter Konventionen,
verdeckt durch Regeln, entgegen kreativer Natur.
Zweifel, Ängste Ungewissheit -
doch die Hoffnung und der Glaube an mich gaben mir die Kraft - - -
als eines nachts ein göttlicher Funke
mein Bewusstsein hat erfaßt:

Die Tiefen meines Bewußtseins -
ein Meer (mehr) aus Emotionen, Tränen, Freude quillt hervor,
sich ständig erneuernd im Zwiegespräch.
Bilder, Farben, Töne - alles Eins, mein tiefstes Inneres.

Lange habe ich gerungen, sie wiederzubekommen -
 meine Kindheit, die Freude am Leben und der Glaube an die eigene Kraft.
Einklang der Wahrnehmung von Ratio und Intuition schwemmt Unbewußtes aus den Tiefen meiner Seele hervor -
Emotionen, die ich lange nicht gekannt, waren  sie doch durch Konventionen verbannt.

Überwältigt von der Flut der Emotionen begreife kaum, wie mir geschieht,
läßt mich erschaudern in Freude und Angst, mich entfremdend von dieser Welt -
so wesensfremd und destruktiv.

Ich suche meine Kraft, Ruhe und Geborgenheit
in der Unendlichkeit
meiner inneren Welt aus Farben, Klängen... eine Welt so schön und rein -
Einfach "SEIN", unverfälscht, nicht kategorisierbar.

Das bin ICH,
Dein Sohn 

(Brief 1998,  Mit freundlicher Genehmigung von "Sohn")


Dieser Brief fiel mir nach vielen Jahren mal wieder in die Hände und liess mich nachsinnen....Als ich den Sohn anlässlich dessen fragte, ob ich ihn eigentlich  mit meinen spirituellen Begeisterungen aufdringlich okkupiert oder bedrängt habe, meine er,  so ein bisschen sanfte Gewalt sei schon rübergekommen.
Ja, so ab ca. 17. Lebensjahr fand ich, er sei reif und gab ihm ein Buch von Bhagwan (Osho), ich schenkte ihm im Laufe der Zeit dann haufenweise meine Bücher div. Meister -  meiner Erinnerung nach aber war das Osho-Buch das erste und letzte dieser Art, was er tatsächlich auch las. Er liess sich von mir nicht gerne beeinflussen und er  war auch kein Büchernarr wie ich. Er hatte andere kreative Leidenschaften. Ich glaube, das erste Buch kaufte er sich im Alter von ca. 24 Jahren: Flow, das Geheimnis des Glücks von Mihaly Csikszentmihalyi.

http://www.amazon.de/FLOW-Geheimnis-Gl%C3%BCcks-Mihaly-Csikszentmihalyi/dp/3608957839

Der Flow sowie das Ego interessierte ihn wohl primär nur  im Zusammenhang mit seiner Musik.
In meiner Erinnerung habe ich ihn, was meine spirituellen Begeisterungen angingen,  nicht allzusehr bedrängt, das Motto über meiner Tür: Hier ist ein jeder frei. Und: You go your own way.
Dennoch gab es (christlich motivierte)  Zeiten, wo ich ihn seines lustvollen Lebenswandels schon ewiger Verdammnis ausgesetzt sah und seine "Gottesferne" -ähnlich wie die Heilige Monika ihrem hedonistisch-leichtfüßigen Sohn Augustinus gegenüber -  überaus schmerzhaft empfand und ich mich schwer zurückhalten mußte mit christlich-militanten Bekehrungsoffensiven.
Als ich 1998 obigen Brief von ihm erhielt, war ich sprachlos, erschüttert und begeistert. Juchhuuu! jubelte da mein Mutterherz, er ist also doch der Sohn seiner Mutter! Als ich kürzlich mit ihm telefonierte, stellte ich aber doch noch mal sicher, dass dieser Erfahrung keine Drogen zugrunde lagen. Er lachte.
Ich u.a.: Das ganze klingt mir heute wie eine spirit. Erwachenserfahrung, wenn ich da vom "unkategorisierbaren Sein" usw. lese...
Er - lachend: Na, dann bin ich aber schnell wieder eingeschlafen....
Ich: Why not - derweil gibt dir's der Herr im Schlaf.
Er interessiert sich im Moment nicht für Spiritualität, sagt er, mehr für das gegenwärtige Weltgeschehen. Seine diesbezügl. Infos und sein gegenwärtiges Weltbild  bezieht er von "Russia Today". Why not - das eine ist so gut oder so schlecht wie das andere.
He goes his own way...
(Ich finde Putin auch sexy...LOL!)

Fazit: Wer sich in und aus sich selbst als ALLEINS erkannt hat  - d.h. sich als Alles in Einem und das Eine in Allem erfahren bzw. erkannt hat - hat kein Bedürfnis mehr, andere Menschen auf den "rechten Weg" zu bringen, zu mahnen und Weisung zu geben. Alles ist gut wie es ist....
und soooooo leicht... (wenn der Blutdruck nicht gerade Druck macht,  LOLOLOL!)


Jesus

solle man  "annehmen",  hört man oftmals aus christlich berufenem Munde. Was das wirklich bedeutet, scheint aber manchen dieser Prediger gar nicht recht bewusst zu sein: Jesus "anzunehmen" bedeutet, ihn in das eigene Herz zu "nehmen", sich seiner SELBST er-INNERN! Dann nämlich, wenn man mit Jesus "gleichzeitig" geworden ist, wie Kierkegaard es nannte, hört man die Stimme Jesu, die Botschaft Jesu aus dem eigenen Herzen heraus zu sich sprechen. In dieser Ver-EIN-igung erkennt man die Person des vordergründig-historischen Jesus als eine Metapher für das eigene Herz, das WAHRE SELBST. Jetzt bist du zu Gottes Kind berufen - denn Gottes Kind ist man erst, wenn man sich dieser Gotteskindschaft auch WIRKlich BEWUSST ist. Der dogmatische Glaube daran tuts nicht.
Du bist mein geliebtes Kind...
Yippppiiiiiiiiieeeeeee!

Ich war übrigens lange Zeit eine hasserfüllte von der Kirche und dem Christentum  abgefallene Atheistin. Mit ca. 40 Jahren erst habe ich über die Philosphie und den Buddhismus zum Christentum (im Verbindung mit Zen)  zurückgefunden, besser gesagt: zu Jesus Christus.  Mit dem Buddhismus habe ich mich nicht sehr intensiv auseinandersetzen müssen - es hatte nicht lange gedauert, da schmeckte ich die Essenz des Buddhismus und wer die Essenz einer Religion schmeckt, schmeckt die Essenz aller Religionen. Damit begann  ich auch das Christentum von innen heraus zu verstehen.
Eine Mystikerin wurde ich mit meiner ersten spirituellen Erfahrung der kosmischen Liebe.) 


Entertainment

ist mir mein eigenes Geschwätz von Krankheit, Elend, Tod usw.  Denn auch wenn ich z.B. von "meinem" hehehe sog. Vorhofflimmern berichte, glaube ich als Zuschauer gleichzeitig doch nicht daran.
Ich habe keine Kontrolle über meinen Körper. Keinen Willen, geheilt zu werden. Ob heil oder unheil ist mir gleich gültig.
Ob ich lebe oder sterbe ist mir also auch gleich gültig. Warum ich dennoch zum Arzt gehe? Reflex, ich meine, muss ja nicht sein... Der Körper will halt leben und warum sollte er nicht?
Nicht die unverwundbare Pyche, der Körper hat Überlebensangst, die Seele hat sich am Leben sattgefuttert, d.h. da sind keine Gedanken wie bei früheren ähnlichen Anlässen, als ich noch ein Leben VOR mir sah und glaubte, noch irgend etwas NACHholen zu müssen: Lieber Gott, lass mich nicht schon jetzt sterben, ich will auch ganz brav sein und alles tun, was du willst... LOL. So war das früher, wirklich! Ich lag schon so oft im Sterben -  ich habe Lieder davon gesungen...

Ich habe keine Wünsche mehr ans sog. "Leben". Die Dinge sind wie sie sind: weder gut noch schlecht.



Wohl und Wollen

ER sagt, ich zeige ihm gegenüber (m)ein Wohlwollen. Aber da ist bei mir  weder Wohl noch Wollen. Soll ich ihm das sagen? Das wäre nicht "nett", ne?
Denn sagt man den Menschen, dass es dir nicht um sie PERSÖNLICH geht, sind sie meist beleidigt.. Gerade die spirituellen Sucher, die noch nicht im mindesten begriffen haben, was Ego oder Identifikation ist, bestehen darauf  g e m e i n t  zu sein. Der AllmyOberAbergeist BabyBond begreift es bis heute nicht, dass die AugenBlicke von "Lolo", die einmal oder sogar mehrmals völlig unabsichtlich und plan- und ziellos auf ihm geruht haben, keineswegs ihm galten, sondern der reinsten unverzerrtesten lustvollsten SELBSTbefriedigung dienten.

SELBSTliebe vs. Selbstliebe.

Die Selbstliebe ist die Annahme der eigenen Person mit ihrem Denken und Fühlen und diese Annahme beginnt mit der Achtsamkeit für das Hier & Jetzt des kleinen Ich. Innere Kind-Heilung bewirkt die persönliche Selbstliebe. die überpersönliche SELBSTliebe geht darüber hinaus, die erlangt man erst mit der EINHEITSerkenntnis: Hilfe -  Mein ICH  ist Gott, juchhu! Aber aufpassen - wenn du das zu laut sagst, dann erwarten sie - wo du nicht offen für deine Unvorsichtigkeit bekämpft wirst, von dir die "allumfassende Liebe" Gottes resp. menschliche (!) Wärme und Akzeptanz und dergleichen Scheißendreckmirreggall.  Dass  die allumfassende Liebe Gottes überpersönlicher NichtAusdruck ist und sich u.a. vornehmlich im Schwingen der Doppelaxt zeigt, kann das dräckische Ego nicht nachvollziehen.
Für mich gibt es keine spezielle besondere persönliche Liebe zu einem einzelnen Menschen mehr,  ich bin für niemand "family"... und wenn ich auch nicht unmütterlich bin, bin ich doch auch kein Mami-Ersatz. Ganz im Gegenteil, der Eiserne Büstenhalter sorgt dafür, dass du das Land, wo Milch und Honig fliesst, auf eigenen Beinen und mit eigenen Augen suchst.



CoppaKrieger,

wenn du aufhörst zu kämpfen, wirst du getragen! (Hat mir Sam geflüstert...)


In einem Satsang-Blog

denkt eine Frau laut über das Altwerden nach:
"... es stieg Abwehr auf und nicht ganz Hinsehen wollen. - Und die scheinbare Störung, die gesehen wurde, war erstaunlicher Weise sofort herzlich willkommen - denn es ist Sein, das Abwehr spielte und Nicht- hinsehen- wollen. "

Ist die "Störung" oder die Abwehr denn erst dadurch "Herzlich willkommen", dass ich mir eine Erklärung dafür abgebe?  - dass ich interpretiere, d.h., mir klarmache, dass es das Sein ist, das Abwehr spielt usw.? Hey, ich bins ja nicht, nicht ICH will "nicht hinsehen", sondern das SEIN ist es, das nicht hinsehen will... na dann, liebes Sein: Herzlich Willkommen! - ??? Ich vesteh's nicht.
Ich komme da nicht mit. Für mich ist die Abwehr etwas, was das SEIN verhindert.
Da ist wieder dieser "Scheinbarkeits-Slang", wie ich ihn des öfteren bei militanten Nondualisten hörte, die ihr Ego deshalb "resigniert bis an ihr Lebensende" behalten wollen, weil es das Sein ist, was Ego spielt.

Na ja, ich räume gerne ein, dass ich vielleicht noch nicht "so weit bin", dass ich erkenne, dass alles SEIN ist, dass also auch die Abwehr zum SEIN gehört. Das sogenannte So-Sein hat in meiner ERfahrung bzw. Definition halt mal die überpersönliche QUALITÄT der REINEN WAHRnehmung. Abwehrmechanismen bzw. alle Gefühle sind Ego-Qualitäten, wenn ich z.B. mit Wut oder Freude (über etwas) identifiziert bin, kann ich diese Wut nicht als So-Sein akzeptieren.... ich google grade mal nach So-Sein und finde sofort:
http://kulturkritik.net/begriffe/begr_txt.php?lex=sosein
Wie ich sehe, wird auch hier das So-Sein als bestimmungslose, d.h. bedeutungsleere Wahrnehmung definiert.
Militante einäugige Nondualisten haben, soweit sie mir bislang über den Weg liefen, keine Erfahrung, weder kennen sie Tiefenprozesse/Individuation noch haben sie einen Schimmer von dem, was man Gewahrsein nennt. Ihr Nichts ist "schwarze Leere", eine Leere ohne die Fülle der "göttlichen" Seins-Attribute. No Thing, Niemand oder Keiner da ist lediglich eine Floskel, leere Worthülsen bzw. Glaubenssätze oder - wenns hochkommt - zu Glaubenssätzen geronnene eigene EIN-SICHT.
Spirituelle Umgehung: Die Nondualisten wollen den Vater ohne den Sohn. Das  ganzheitliche HEIL/SEIN ohne die Heilung der Person.
Jesus als das Wahre SELBST ist die erste und einzige Antwort. Jesus steht für die Wunder der Heilung. Zum Heil, d.h. zum überpersönlichen Sein/Vater kommt man nur über den Sohn (Jesus: Heilung der Person)
Deshalb bleibt es niemanden erspart, "Jesus" (als das Wahre SELBST)   irgendwann einmal "anzunehmen".



Leerheit

Auch ich habe die Bedeutungsleerheit der Dinge oft mit Bedeutungs l o s igkeit verwechselt ...letzteres impliziert eine Wertung...

Ein paar "praktische" Beispiele für Bedeutungsleerheit:  Ich gehe im Wald spazieren und ein Hund kommt auf mich zugelaufen. Ich konstantiere einfach: Hund läuft auf mich zu. Früher hätten sich promptly meine bösen Erinnerungen an böse Hunde gemeldet und ich hätte Angst gekriegt. (Mich erschrecken (manchmal) nur die ganz plötzlich auftauchenden Gestalten, wenn ich gedankengeschwängert und in mich gekehrt durch die Geographie laufe, egal, ob es sich um Hunde oder sonstwen handelt.

Beispiel 2: Ich sehe einen Baum, ich registriere einfach nur: Baum. Sonst nichts, keine Namen oder Eigenschaften. Ich finde ihn weder schön noch hässlich. Früher hätte mich die Frage nach dem Namen und  der Nutzanwendung bewegt, d.h. es  hätten mich hübsche "Besonderheiten" zum Malen gereizt, Früchte hätten mich z.B. begehrlich zum Essen animiert...früher habe ich zwecks Heilung auch Bäume umarmt und der schöne dicke Stamm einer Eiche hätte mich zum Verweilen eingeladen, weil er meinem Rücken so gut getan hat und meine Ängste und Nervositäten beruhigt hat.
Heute begehre ich nichts und niemand, ich denke nicht mehr bzw. verlange nicht mehr nach Zweck und Nutzen der Dinge oder Menschen, die ich wahrnehme. Sie sind "leer" und ohne Bedeutung, weil das Ego, der "Bedeutungsgeber", tot ist.

Beispiel 3: Ich rufe nach langer Zeit meinen Sohn an, weil ich eine Frage habe bezüglich seines "Erwachens": Weder freue ich mich, noch freue ich mich nicht. Es ist kein Unterschied, ob ich den Nachbarn treffe oder Lasker oder mein Sohn mich anruft oder trifft - alle Menschen sind mir gleich gültig. Ich sehe in meinem Sohn nicht mehr "meinen" Sohn - es gibt keine familiären "Besonderheiten" /Bindungen mehr, keine besondere Beziehung, keine kläbrische Mutterliebe trübt mehr mein Bewusstsein. Das ist sehr angenehm, nicht zuletzt deshalb, weil ich auch keine besondere Sohnesliebe mehr erwarte...LOL. Wer hätte geglaubt, dass es diese Mutterliebe ist, die unsere Beziehung trübt?!
Früher freute ich mich narrisch, wenn ich seine Stimme hörte und der Schmerz der Abnabelung  raubte mir manchmal den Atem. Meine "mütterlichen" Erwartungen an den Sohn wurden regelmäßig brachial ent-täuscht. So kommt es, dass wir uns in 10 Jahren nur ein einziges kurzes Mal gesehen haben, obwohl wir über Jahre nur 20 km voneinander getrennt waren. Jetzt sind es fast 300 km und es stört mich nicht mehr. Keine Sehnsucht mehr. Es reicht mir vollkommen, ab und an mit ihm auf Facebook zu schreiben und zu telefonieren, wenns nötig ist.

Anti-Beispiel für Leerheit: Brandgeruch dringt des öfteren durch die Türritzen aus dem Treppenhaus zu mir in die Wohnung.  Auch wenn es sich in den letzten Jahren sehr abgemildert hat, gerate ich ich dennoch zuweilen in Unruhe und mein Puls schlägt schneller, derweil ich mir ein Bild mache, d.h. mir eine gefährliche Situation VOR-Stelle. Ich bin mir dieser Angst auslösenden Vor-Stellungen durchaus bewusst, kann sie aber nicht immer ausschalten, solange ich nicht herausgefunden habe, woher dieser Geruch kommt und ob überhaupt Gefahr besteht. Das legt den Verdacht nahe, dass es sich um eine konstruktive Angst handelt, die aufgrund vergangener böser Erfahrungen zum richtigen Handeln anleitet. Diese Angst und meine aufreizend gute Nase haben in der Vergangenheit schon Menschenleben gerettet und Häuser vor dem Totalruin bewahrt.  Warum zum Teufel bildet sich mein spirituelles Ego (?) ein, diese Ängste dürften nicht sein? Weil das Adrenalin, was da geputscht wird, auf Gedanken und Vorstellungen beruht??? he?  Fall ich deswegen schon aus der Gnade??? Oder ist es nicht vielmehr so, dass es völlig ausreicht, mir dieser Vorstellungen, Gedanken und ihrer Auswirkungen BEWUSST zu sein?!

Auch was die aufregenden Aktivitäten meines Herzens bzw. Blutdrucks in letzter Zeit betreffen... Seit ich mit Vorhofflimmern im Krankenhaus lag, hat sich meine Einstellung zu meinem Körper geändert. Ich bin u.a. viel aufmerksamer auf das Herz, wobei ich aufpassen muss, dass es zu keiner Fixierung kommt. Ich kann es nicht verhindern, dass es mich "engstet", wenn sich mir die Brust verkrampft und sich ungute Vorstellungen einstellen, die die das beengende körperliche Angstgefühl begünstigen und verstärken.Ich kann es nicht verhindern, aber ich bin mir bewusst um die Vorstellungsbilder... Ich beobachte das ganze Geschehen und schliesslich entkrampft sich die Brust auch wieder schnell.
Insofern kann ich sagen, dass ich zuweilen immer noch leicht mit Gedankenkonstrukten und Vorstellungen identifiziert bin, wenn auch nicht so unbewusst wie früher, denn ich beobachte mehr, statt mich in die Vorstellungen und Gedanken komplett zu verstricken.




Nichtwissen vs. Unwissen


Es ist einfach nur tragisch,zu sehen, wie oft und ausgiebig sich im Wikipedia insbesondere die Unwissenden erdümmeln, der Welt die Welt zu erklären. Da werden skrupellos und mit munterer Naivität aufs AllerFlachwixigste sogar die Heiligen Schriften gedeutet. Nur so kann es denn auch zur Verwechslung von Unwissenheit mit "Nichtwissen" kommen.
Nichtwissen jedoch ist keine Unwissenheit, sondern das QUALITATIV höchste Bewusstsein der Leere, des Nichts  in der Abwesenheit von ego, aus der allein die Fülle des (Heiligen) GEISTES  fließt... die Geistesgaben.

 „Wer nicht erkennt, sondern nur vieles gehört (oder gelesen)  hat, kann den Sinn der Schriften nicht verstehen, so wie ein Löffel nichts vom Geschmack der Suppe weiß“. (Unbekannt)


Avidya bedeutet UNwissenheit - s.a. Yoga-Vidya:
"Avidya (Sanskrit: अविद्या avidyā f.): Nichtwissen, Unwissenheit; der grundlegendste der fünf Kleshas (Ursachen des Leidens). Aus Unwissenheit hält der Mensch das Vergängliche, Unreine, Schmerzvolle und das Nicht–Selbst fälschlich für das Ewige, Reine, Gute und das Selbst. Er identifiziert sich mit dem Körper, ebenso wie mit der Persönlichkeit, den Talenten, Fähigkeiten und Neigungen: „So bin ich halt“. Er hält das Schmerzvolle für das Gute, Freudvolle. Alles Sinnliche ist letztlich nicht wirklich freudvoll, aber er denkt, dies oder jenes zu erreichen, müsste freudvoll sein."
Avidya ist also Unwissenheit infolge Unbewusstheit.
Dem gegenüber das "Nichtwissen"  des Vollendeten oder Sokrates': "Ich weiss, dass ich nichts weiss."
http://platon-heute.de/vom-nichtwissen.html
Das höchste Wissen kommt aus dem Nichtwissen. Ein Paradox, an welchem sich der Verstand die Zacken aus der Krone beisst.



Übungen

Ich lese immer wieder von "Sadhanas", die ein  spiritueller Schüler üben solle , z.B. Viveka, die Unterscheidungskraft. Wie kann man etwas üben, was eine Gabe des Geistes ist? Wer die Unterscheidungskraft erlangt hat, ist  kein Schüler mehr, sondern Meister! Der Buddha selbst wird ja mit dem Schwert der Unterscheidung dargestellt und nicht die Adepten... Die Frage beschäftigte mich schon früher: Wie kann man  diese Gabe der  Unterscheidungskraft  ü b e n ? Man HAT sie einfach, wenn das Ego verschwunden ist.



Ken Wilber

Zitatanfang "Ken Wilber ist der Meinung, dass jeder Mensch, unabhängig von seinen moralischen Voraussetzungen, die von ihm beschriebene Erleuchtung erfahren kann. Im Gegensatz dazu ist eine Annäherung an die nächsthöhere Ebene des Christus unmittelbar mit einer grundlegenden Umwandlung des Menschen verbunden. Erst auf dieser Ebene erschließt sich uns der Sinn des Werdens. Aus seinem Erleuchtungserlebnis heraus versteht Wilber die Schöpfung als das Ergebnis eines sich langweilenden Gottes, der zu seiner Unterhaltung die polare Welt von Leid und Glück hervorbringt.[1] Das würde bedeuten, dass der Mensch die polare Welt zu überwinden sucht, um den einen Gott zu finden, der wiederum aus Langeweile die polare Welt erschafft. Diese Vorstellung zeigt auf, dass wir den ‹Sinn› nicht auf dieser Ebene des Bewusstseins finden können."
Autor: Zoran Perowanowitsch

Die Vorstellung eines sich langweilenden Gottes ist wohl für einen moralitären Charakter unerträglich... lol... ich würde auch lieber von einem spielenden Gott sprechen ... Schliesslich aber findet der Mensch sich SELBST.
Ken Wilber aber hat m. E. noch nie den Sinn des Werdens in Frage gestellt. Im Gegenteil, seine integrale Theorie und wohl auch Praxis bezieht ALLES ein, auch die Schattenintegration bzw. Individuation, die  Heilung der personalen Ebene , die erst die "Annäherung an die nächsthöhere Ebene des Christus" ermöglicht.
Die Schlussfolgerungen des Autors sind schlicht falsch. Wahrscheinlicher ist, dass sie nur verschiedene Sprachen sprechen. Babylon.


Viele erlauchten Geister

rangen um eine neue Sprache. Das ist m. E. völlig sinnlos, weil Sprache - ganz egal wie sie ist, per se Trennung ist und schafft.  Mary Daly versuchte, das weiblich-fliessende Verb sprachlich zu verwirklichen. Das Verben aber funzte nicht - weil: erstens war den Leuten das zu ungewohnt und zweitens läuft das auf nichts anderes als  Weltverbesserung hinaus.  Wer aber wirklich in der Einheit ist, hat auch die Sprache transzendiert, der muss nichts mehr verändern, der akzeptiert, was ist. Meines Erachtens kann man keine Sprache kreiieren, die die Linkshirn- und Rechtshirnbalance ausdrückt. Diese Balance ist ja per se jenseits von Sprache.



Weisheit

Nochmal: Alles, was ich hier schreibe, habe ich aus mir SELBST erkannt. Wenn andere nichts Neues darin finden oder sich gar über Binsenweisheiten beschweren, dann liegt das daran, dass sie aus ihrem Verstand heraus urteilen und daher  egomindnaturgemäß nicht unterscheiden können zwischen (ihrem) angelesenem Weisheits-Wissen und der Erkenntnis der Weisheit aus dem Ursprung.  Das universale oder profane Wissen, was ich aus mir SELBST heraus erkenne, haben gewiß schon viele Menschen  v o r   mir aus sich SELBST erkannt, ja die meisten haben wohl weit mehr erkannt als ich - ich bin bloss ein Bloody Beginner, ich  stehe erst am Anfang des Pfadlosen Pfades, habe ihn gerade erste betreten.  Nun lerne ich sozusagen das ABC des Lebens noch einmal von innen heraus. 
Das Wissen/Erkenntnis aus dem Ursprung ist QUALITATIV immer vollkommen neu und frisch, auch wenns für dich bzw. den Egomind  wie alter Käse riecht.
"Und siehe, ich mache alles neu."

Samstag, 31. Mai 2014

Der Lotus aus dem Kacktus sprießt erst wenn das Kind geboren ist - la la la

Collage byME





Weihnachten hat's nie gegeben


heißt ein Buch von Andreas Müller. Ist das wahr?   Na ja, ich habe schon mit 6 Jahren aufgehört ans Christkind und den Nikolaus zu glauben...lol!
Was bedeutet also dieser BuchTitel eigentlich? Was versteht er unter Weihnachten? Dass es die Geburt Christi niemals gab? Soll ich mir vielleicht das Buch kaufen, um ein richtiges fundiertes Urteil abzugeben?
Nein, natürlich nicht,  dieses Buch werde ich mir nicht kaufen, es geht ja nicht darum, was A. Müller unter Weihnachten versteht, sondern, was sich angesichts dieses Buchtitels spontan in mir regt.
Außerdem: jemand, bei dem so etwas wie "Einheit erscheint" - in welcher Form (?) dies auch immer so (er-)scheinen mag - traue ich nicht über den Weg...lol.
Einheit erscheint...grübel... verdammt, immer diese exklusiven Neo-Advaita-Begriffskoketterien ... tzzzz...
Nun, wer die Einheit der Gegensätze und Polaritäten erkannt hat, wäre er m. E. auch in der Lage, sein Advaita in die christliche Terminologie zu übersetzen. Denn was sonst "erscheint"  i n  der Einheit, wenn nicht auch die Einheit aller Gegensätze u.a. eben auch die Einheit aller Religionen in ihrer Essenz. Tut er das in seinem Buch? Wahrscheinlich nicht, denn dann hätte er möglicherweise einen anderen Titel gewählt, z.B. "Weihnachten ist JETZT."
Weihnachten (Geburt des Royal Anarcho-Childs) Ostern (Auferstehung)  natürlich auch, Pfingsten (Herabkunft des Hl. Buddhageistes) - alles ist Einheit. JETZT.


Einheit

Einheit kann m. E. als solche nicht "erscheinen". Einheit kann höchstens als Gedankenkonstrukt, als Vorstellung erscheinen... Einheit IST einfach. Einheit ist meine Wahre Natur, mein EINHEITliches oder besser gesagt: vereinheitlichendes (Achtung Verb!) Bewußtsein, auch Gewahrsein genannt. Im Gewahrsein aber "erscheint"  keine Einheit, es sei denn als "aufscheinende"  Erkenntnis der Einheit aller Gegensätze oder der Auflösung der mich begrenzenden Glaubenssätze/ Kategorien und Klassifizierungen. Ist das jetzt klar? Nein? Wahrscheinlich nein...
Junge Junge, schuld daran ist dieser babulöse WahnWortWix - daran geht die Welt zugrunde...La la la. ICH BIN ein Verb...

Fazit: Weihnachten hats letztlich deshalb nicht gegeben,  (Tetralemma, Position 5)weil es keine Sprache gibt, die WIRKLICHKEIT beschreiben könnte, weil der Begriff Weihnachten aus der überpersönlichen Perspektive ein ebenso bedeutungsleerer Begriff ist wie das Wort Arschloch, LOL! ...wie alle Wörter. Und deshalb ist es ein ebensolches Unding, zu behaupten, Weihnachten habe es nie gegeben, denn alles, was ich sprachlich formuliere ist aus der "göttlichen" Sicht eine Unwahrheit...LOL
Ich aber darf formulieren, wie ich lustig bin, solange ich nicht dran glaube...LOLOLOLOL... Dir zum Trost: Du natürlich auch, auch wenns dich gar nicht gibt...LOL.

NICHTS NICHTS GarNICHTS hat es jemals aus dieser Perspektive gegeben. Kein Weihnachten, keine Auferstehung, kein göttliches Kind, kein Unterbewusstsein, keine Mystik, keine Geschichte, kein "Leben" - nüscht davon gibt es.
Alles, was die Sprache auf dem "Hinweg" als Entwicklung  (Evolution) und Weg beschreibt, ist null und nichtig und völliger Blödsinn aus der involutiven Sicht des "Rückwegs". (Natürlich "entwickelt" sich nichts, es ist der Gewahrseinsfokus, das sog. Dritte Auge, das sich kontinuierlich in die geistige Dimension erweitert, dieser Vorgang ist jedoch nicht beschreibbar! Das Auge kanns sich nicht selbst sehen.)
In dieser Erkenntnis, dass es kein Wort gibt, welches die WIRKLICHKEIT jemals beschreiben könnte, gibt es nur Schweigen. Oder Lachen.
Und doch, ich werde solange nicht aufhören diesen bekloppelten und entkoppelten BewusstseinsZirkus zu beschreiben, bis sich meine Sprache nicht nur erkenntnismäßig, sondern auch praktisch auf den Urlaut reduziert hat:  la la la  - (andere sagen Dada dazu) -  wenn ich mir hier eine kleine unbotmäßige Spekulation erlauben  darf... ich bin so frei...

Nochmal: Mich interessieren die Personen/Autoren hinter ihren Texten grundsätzlich nicht, ich beziehe mich meist nur auf das, was ich lese. Dazu kommt, dass ich  bzw. "ES"  dem Gelesenen spontan die Bedeutung gibt: Wichtig ist, was  i c h   verstehe, nicht was von den Autoren gemeint ist.. Personen sind auch insofern nicht wirklich WIRKLICH, weil ich sie nicht kenne und weil ich mir nun schon seit langem bewußt bin, dass die "Person" hinter ihrem Namen nur eine Vorstellung ist  - ein Bild, welches ich nicht ernst nehme - und deshalb nichts mit der WIRKLICHKEIT gemein hat. (Der Egomind drückt auf alles seine voreingenommenen und vor-urteilenden Vorstellungsbilder, das gilt auch für die Leute, die man persönlich zu kennen glaubt.)
Ja, und natürlich dient mein Schreiben rein SELBSTbezüglich nur zu meiner eigenen Klarheit resp. zum "Wohlgefallen des Herrn". Wenn du, der Leser, meine Worte glaubst oder auch nicht -  du hast in jedem Fall ein Problem...LOL!
Dies ist die absolute Wahrheit, auch wenn sie nur Stückwerk ist - Was bleibt? Lachen.  LOL.



Wissen vs. WEISHEIT

Jeder von uns hat den Kleinen Professor in sich, das Besserwisserlein, welches überzeugt ist, alles besser zu wissen und die Welt besser erklären zu können als andere. Den soll man jedoch nicht exorzieren, sondern bitte freundlich in den Arm nehmen.
Der Wunsch oder das Bedürfnis, etwas Besonderes zu sein, ist ebenso legitim.  Es sind im Grunde ja immer bestimmte Menschen, für die man etwas Besonderes sein möchte. Der Hintergrund ist wie immer Mangel, z.B. nicht gesehen, gewürdigt, wertgeschätzt zu werden, Ursprung ist wohl der Mangel an Zuwendung in den frühen Kinderjahren...
Und dann darf man bitte nicht vergessen: Es gibt tatsächlich Menschen, die mehr wissen als andere. Menschen mit einem breiten Wissens- und Erfahrungshorizont, der ihnen eine Menge an Weltwissen- und Weltklugheit vermittelt hat. Neugierige und wissensdurstige Menschen, die viele (Sach-)Bücher lesen, wissen nun mal mehr als die Menschen, die keine Bücher lesen. Aber da hat das Ego mancher Menschen große Schwierigkeiten, dies neidlos anzuerkennen.
Der Minderwertigkeitskomplex...


Ingwer-Marmelade

2 große Granny-Smith-Äpfel grob und den Ingwer (ich habe ein ca. 10cm und 2fingerdickes Stück genommen)  fein raspeln, Saft einer großen Orange hinzufügen. In einem Topf mit Gelierzucker (1:1) aufkochen und 5 Minuten kochen.
Kleingehackte und geröstete Mandeln kann man, muss man aber nicht dazugeben. Ich selbst bestreue meine Marmeladen- oder Honigbrote immer gern mit gehackten gerösteten Mandeln oder geröstetem Sesam-Samen. Schnapsgetränkte Rosinen passen übrigens auch ganz gut in die Marmelade. Hmmmmmm.....


Aus Nytias Blog:


Zitat von Hans Vaihinger:  "Handle, als ob du der Handelnde wärest, mit dem Wissen, dass du nicht der Handelnde bist."
He he he - ein schönes Paradox. Denn:  So einer Aufforderung kann man natürlich gar nicht nachkommen, solange man mit Ego identifiziert ist. Der Eigenwille läßt sowas gar nicht zu - mit oder aus dem  W i s s e n (des Verstandes?)  zu handeln, dass man nicht der Handelnde ist, ist - aus spiritueller Sicht -  schon mal ganz daneben. Du kannst es nicht tun, du kannst dies nicht machen.
Nicht das Wissen dar ü b e r  , sondern allein das bewußte SEIN, in welchem du mit dem Handelnden (Ego)  nicht identifiziert bist,  ist Handeln "als ob" (dieser Begriff ist auch nur annähernde Beschreibung).

Jenseits von Ego - wenn das Kind geboren ist - dann brauchst du keine Aufforderung, dann  b i s t du der handelnde Nichthandelnde. Du bist dir BEWUSST, alles, was du sagst und tust ist Schauspiel, "tun als ob"... Handeln, als handelst du nicht... d.h. Absichtslos geschieht alles, wie es christlich jargoniert heisst: nach dem Willen Gottes. Was immer ich tue oder sage, geschieht einfach, das heisst: spontan. Spontan heißt: ohne Absicht, Plan oder Willen, aus dem Ursprung - was immer das auch ist. Dieses Als-ob-Handeln ist eine Quelle ständiger Heiterkeit... lol. In dem Vertrauen, dass mir nichts fehlt und ich nicht "fehlen" kann, was immer ich auch tue.
Ursache und Wirkung ist als gedankliches Konzept immer noch präsent, wenns denn gebraucht wird oder mich irgendetwas dazu zwingt, daran zu denken , - ansonsten fehlt  mir der Glaube daran...lol! Alle Konzepte landen  im Orkus des Nichtwissens.

Handle so, als ob...das klingt wie eines der 10 Gebote: Du sollst...Man sollte derlei  Aufforderungen weit besser wie eine Verheißung, ein Versprechen lesen: Du  w i r s t  handeln, als ob es keinen Handelnden gebe - dann nämlich, wenn du deine Wahre Natur WIRKLICH verwirklicht hast: Param advaita.


Das "Die Scheiße bleibt"-Dilemma

Die Scheiße bleibt nur solange das Kind nicht geboren ist. Entgegen Andreas Müller's Titel (oder gar Glauben?), es gäbe kein Weihnachten, gibt es  - christlich ausgedrückt - die mystische Geburt des göttlichen Kindes in unserer Seele. Weihnachten ist nur ein schwaches aufs Soziale (Familie) erniedrigtes und kommerziell mißbrauchtes Symbol für das Geheimnis der geistigen Wiedergeburt.

Wenn das Göttliche Kind dann geboren ist,  - param advaita, im Bewusstsein des Nichtwissens - ist es unmöglich, einen solchen Satz wie "Macht euch keine Sorgen, die Scheiße bleibt" auch nur zu denken, geschweige denn, dass man daran glaubt!
Das scheint die Krankheit des Neo-Advaita zu sein: Einerseits sich von jeglichem Personsein denkend (!) zu dissozieren und andererseits das Elend und Leiden der Person als unumgänglich und  "niemals aufhörend"  -  als Glaubensbekenntnis abzufeiern  und  zudem auch noch zu missionieren.  Das ist eine wahrhaft verrücktmachende  Double-Bind-Falle.
Zur Lösung der Entweder-Oder-Problematik wäre unbedingt das Studium des Tetralemma zu empfehlen. Die praktische Anwendung geschieht später ganz von SELBST: param advaita


Gewahrsein:


Neulich habe ich sämtliche Synonyme für Gewahrsein aufgelistet, die mir einfielen, zwei habe ich vergessen: Buddha und Gott.


Das ist das Dilemma

aller Erwachten: Dass man glaubt, jetzt hat man ES. Dabei hält man die Vorspeise für das Hauptmenü.
Andreas-TV: Für Andreas Müller ist alles, was es gibt, sein Hier und Jetzt vor dem Computer??? Da "erscheint" ihm Sitzen, Denken, Fühlen , der Raum, das ganze Drumherum. Er sagt: Das ist alles, was es gibt.
Das stimmt und stimmt auch wieder nicht.
Es stimmt, insofern jemand noch rein äusserlich orientiert ist, sobald aber die Wendung nach Innen geschehen ist  (christlich: Umkehr)  und der Kontakt zur geistigen Quelle allen Seins hergestellt ist, findest du in dir das ganze Universum: ICH BIN alles, was ist.
Vielleicht hat Andreas ein Erwachen erfahren? Kann sein... aber dann er leckt er wohl  immer noch an der Vorspeise.
Es ist zwar äusserst wichtig, nach dem Erwachen,  (wenn man wieder ins alte Ich zurückgekehrt ist) Achtsamkeit zu praktizieren, indem man sich immer im Hier und Jetzt verankert - diese rein körperliche Anwesenheit aber als "Alles, was ist", zu bezeichnen, ist ein tieftrauriger Irrtum.
Erwachen ist erst die Initiation, die Wendung nach Innen dauert seine Zeit und wird von der Achtsamkeit vollzogen. Wendung nach Innen  geht über die Selbstannahme in jedem Augenblick und bedeutet letztlich den Schritt über die Schwelle des Unbewussten; Tiefenprozesse... Individuation, Schattenintegration. Erlösung - Befreiung - Erfüllung. Und letztlich wird das "göttliche Kind" geboren. Param advaita: Erfüllung. Und dann, dann interessieren dich die äusseren Dinge überhaupt nicht mehr - du bist mit Ego, Zeit und Raum nicht mehr identifiziert und alles, was du hast, das hast du innerlich: das Reich Gottes in Dir!

Der Andreas M. lief mir vor  ca. 2 Jahren videomäßig schon einmal über die Linse, damals lachte er mir zuviel, heute scheint er mir arg schweigsam,  - notgedrungen wohl, denn seine Video-Satsangs sind wie es ausschaut, nicht gerade wild frequentiert. Na ja, wer will auch ständig hören, dass er nichts weiter hat als den Arsch unter seinem Stuhl und den Computerbildschirm vor den Augen...Auch wenns ja "einerseits" stimmt, einen kleinen Hoffnungsschimmer haben die fragenden Sucher allemal verdient! Auch seine Ausdrucksweise ist nicht sehr besucherfreundlich - wer das Neo-Advaita-Konzept nicht kennt, wird wohl schnell entnervt aufgeben...



Nichtwissen

Ich habe mich einmal - aus der personalen Perspektive gesehen -  so ausgedrückt, dass ich davon überzeugt wäre, dass es andere Meister gibt, die mir weit vorausgegangen wären. Das ist nicht ganz richtig bzw. nicht wichtig. Denn in Wahrheit kann ich  - aus der transpersonalen Sicht  (Nichtwissen) gesehen - von anderen Meistern nichts wissen. Was ich von ihnen weiß, weiß ich aus Büchern... Auf der nondualen Schiene ist man ja nicht mit Individuen vereint, sondern man erkennt sich im selben GEist vereint. und In diesem vereinten GEIST gibt es keine anderen (Meister)  keine Namen und auch keinen Weg, auf dem sie mir vorausgegangen wären. Und wenn ich sage, wir sind eines Geistes, dann stimmt dies auch nicht, weil es kein "wir" gibt. Unbeschreibbar.
Übrigens "bewegt" man sich  nicht auf der nondualen Ebene, wer sollte sich denn da wo bewegen? Mein Astralleib? Auch von dem weiss ich nichts.  - Ja, warum erwähnst du ihn dann überhaupt, wenn du nichts weißt vom Astralleib? -  Berechtigte Frage... LOL!
Es geht rein nur um das Erkennen.

Weder der Placebo- noch der Noceboeffekt

haben bei mir eine Wirkung.  Meine Gedanken haben ihre Kraft verloren, ihre Wirkung auf mich, meinen Körper und meine Befindlichkeit auszuüben. Früher konnten mich positive und negative Gedanken (Annahmen, Überzeugungen, Befürchtungen usw.) krank oder froh machen. Heute tun sie gar nichts mehr, wenn solcherlei Denken überhaupt auftaucht.

"Sticks and stones may break my bones, but words (names) can never hurt me", ein Spruch, den ich früher so unglaubwürdig-anmaßend trotzig fand, ist tatsächlich zu meiner Wirklichkeit geworden.
Aus diesen Gründen ist auch das Fernsehen so "langweilig" geworden, wenn das Wort Langeweile es ausdrücken könnte, dass nichts mehr so richtig an mich rangeht.
Dennoch nehme ich Emotionen wahr und so registriere ich auch  diese unangenehm-schrille  Emotionalisierung der Sprache, die man im Fernsehen seit einiger Zeit beobachten kann. Hochdramatische Tonlagen, Nachrichten im atemlosenTonfall einer  Klatsch- oder Märchentante  z.B. im Stile der ansonsten bestimmt sehr netten Mittagsmagazinmoderatiorin und Kinderbuchautorin Katja Burkard  beherrschen immer mehr die bislang eigentlich recht neutrale Berichterstattung in ARD und ZDF. Dieser empört-betroffene Tonfall: Stellen Sie sich mal vor...  Ist denn das die Möglichkeit... fällt in die Kategorie angepaßtes Eltern-Ich (TA) und passt sehr gut in das allgemeine Bevormundungsbild, welches allüberall immer mehr zutage tritt. Vorkommnisse, die man früher nur kurz erwähnt hatte, bekommen heute eine Sondersendung und werden in den Rang welterschütternder Ereignisse hochgejubelt. Aus dem Bergwerk Unglück in der Türkei wird ein "Massaker"... Aber man darf guter Dinge sein, denn auch dies geht vorüber: irgendwann kippt alles in sein Gegenteil um und aus dem Drama wird eine Komödie.. Soap-Opera.
Der Amerikaner meldete gestern einmal mehr seinen Führungsanspruch in der Welt.  Es ist nicht zu übersehen: Die Emotionalisierung der Medien ist ein weiterer Aspekt der globalen Amerikanisierung.
Obama  in Westpoint-  Dieses Gesicht, welches gestern in der Militärakademie Westpoint an den Kadetten vorbeimarschierte... diese Mimik, sehr verspannt, sehr unter Druck... Führungsanspruch? Der Tiger hat offensichtlich keine Zähne mehr.
Auch Obama scheint dem Rat  Hans Vaihingers zu folgen: Tue so als ob... allerdings  in der Schattenversion. LOL.
Die Kaiser sind allesamt nackt und  sowohl Putin als auch Obama leiden unter massivem Realitätsverlust.
Ja, als Obama zum ersten schwarzen Präsident gewählt wurde, da bekam ich noch Gänsehaut, ich hielt es für ein gutes Omen, an den ObamaMessias habe ich allerdings nie geglaubt. Charisma war mir immer schon unheimlich. Seit Herbst 2011 habe ich die Politik kaum weiter verfolgt, bis jetzt... heute habe ich ein bisschen im Internet geschmökert: nichts Neues unter der Sonne.
Das war mein heutiger Ausflug in die ScheinWelt der Politik,  - solange man nicht dran glaubt, ist es Entertainment pur, LOL! Puck Futin? Oooch neee... die waren beide mal sehr sexy...


Ramesh Balskekar

Um mir ein eigenes Bild von Ramesh Balsekars Lehren zu machen, hatte  ich mir bei Amazon das Buch Erleuchtende Gespräche bestellt, bis jetzt ist es noch nicht zugeschickt. Möglicherweise habe ich einen Fehler bei der Bestellung gemacht. Also schaute ich jetzt mal nach einer PDF und siehe, ich wurde fündig, leider nur 24 Seiten, aber  es reicht, um mal ein Gerüchle - vielleicht gar einen Duft der erhabenen WEISHEIT (Para Vidya) -  zu erhaschen:
http://bilder.buecher.de/zusatz/26/26260/26260203_lese_1.pdf
The Wisdom of Balsekar.
Ich werde dem Meister auf den Zahn fühlen, vielleicht  ist es nur eine neue Heilige Kuh, die geschlachtet werden will, vielleicht auch nicht...Jedenfalls ist die Wiedergabe seiner Lehren durch manche seiner Anhänger mir zu abstrus, um wahr zu sein.
Deutscher BuchTitel: Kein Weg. Kein Ziel. Nur Einheit.
Die Widmung im Buch lautet:
Für alle Menschen, die zu ernsthafter Suche der Wahrheit aufgerufen sind.
Aha - und schon sind alle die  Schwätzer widerlegt, die behaupten, im Neo-Advaita gäbe es überhaupt keine Suche insofern sich jede Suche erübrigen würde, weil nichts getan werden könne.  Das Ego ist per se außenorientiert und wird daher per se im Außen so lange suchen, bis die Achtsamkeit auf die Selbsterforschung es über die Schwelle des Unbewußten - nach Innen bringt.

Tja, und eine "Wahrheit" gibt es bei Ramesh B. auch, die gesucht und gefunden werden soll. Prima! Denn dass es WAHRHEIT gibt, wird ja auch gerne angezweifelt von den Gläubigen Neo-Advaita-Nondualisten, die i.d.R. den Ochsen  h i n t e r  den Pflug zu spannen pflegen und quasi aus dem "Hinterhalt" heraus ihre zu trockenem Wissen geronnene Erfahrung missionieren. (Wenn überhaupt jemals eine eigene authentische spirit. Erfahrung vorgelegen und man einfach gläubig übernommen hat, was Ramesh u.a. schreiben und sagen.)
Aber ist schon beruhigend zu wissen, dass nicht alle Anhänger Balsekars das Pferd von hinten einspannen.


Die WAHRHEIT ist "subjektiv"

jenseits von Ego. Auch dieses Wort "subjektiv" ist wie alle Worte, die das Unbeschreibliche beschreiben wollen,  nur Annäherung, denn in Wahrheit ist die WAHRHEIT  von solch absolut subjektivster Objektivität (Neutralität), dass man sie nicht beschreiben kann. Die Subjektivität jenseits von Ego hat nichts mit der üblichen persönlichen Subjektivität  zu tun, die allgemein und zumeist abfällig als typisch weiblich gilt.
So wenig wie das neutrale Gewahrsein etwas mit der neutralen Sachlichkeit (Objektivität)  der Person/ EgoMinds gemein hat.
Der Unterschied liegt wie bei allem in der Qualität vs. QUALITÄT.


Zu Ramesh Balsekar 2

Ich lese weiter, er hat seine Lehre, sein Upanishaden-Konzept von anderen übernommen (Shankara, Ramana Maharshi, Nisargaddatta).
Ich lese weiterhin, dass er Essais über Selbsterforschung schrieb, was wieder gegen die Auffassung mancher seiner Anhänger spricht, die meinen, es müsse nichts getan werden. Selbsterforschung beruht auf oder  i s t  dasselbe wie  Achtsamkeitsübung.
 Aha, und Balsekar  machee "absolute Aussagen" - so etwas scheint es ja für einiige auch nicht zu geben.
Balsekar hat selbst Bücher verfaßt. Das erfordert ne Menge Absicht und Planung  und spricht wider den Geist der Spontaneität. (Oder nehme ich es mal wieder "zu genau"?) Aber vielleicht hat er einfach nur geschrieben, so wie ich meinen Blog schreibe, spontan, was ihm einfiel  und man hat es dann in ein Buch umgewandelt...

Nach seinem Rückzug aus dem Berufsleben (Direktor der Bank of India) wurde er zum Übersetzer Nisargadattas, d.h. er übersetzte live und vor Ort die Reden Nisargaddatas von Mahrati ins Englische. Nach 3 Jahren dieser Tätigkeit habe er volles Verständnis des Advaita erlangt und erhielt vom Meister den Auftrag, selbst als Lehrer  zu wirken.
Seine Lehre bzw. seine ersten Bücher  seien  inspiriert von "Nisa", Ramana Maharshi, später Terence Gray (Pseudonym WeiWuWei), Chan-Buddhismus, Taoismus. (Alles laut  Alan Jacobs im Vorwort) Des weiteren habe er sich ausgiebig mit Neurologie und Quantenphysik und abendländischer Philosophie beschäftigt. Wobei seine eigene Erfahrung natürlich nicht zu kurz gekommen sei.


Alles Paletti - alles bleibt Scheiße!


Alles bleibt Scheiße, sagt Patrick Aigner und meint es so!
Alles Paletti, sagt Nytia und meint es auch so? Bei Nytia ist mir nicht immer klar, wie er etwas meint. Er ist gerne ironisch.

Es ist mir aber wie schongesagt  Jacke wie Hose, wie jemand  seine Worte  m e i n t  - es gilt nur eins: ICH BIN so FREI, dass ICH die Worte aufs Erste, d.h.  s p o n t a n  und ohne nachzudenken  - also rein SELBSTbezüglich auffasse. Das hört sich für den Egomindverstand natürlich völlig ichbezogen und rücksichtslos an, auf die Person des Sprechers oderSchreibers absolut keine Rücksichten zu nehmen und nur das rauszuklauben, was mir gerade zur Gefälligen Bewußtseinserweiterung dient  (Synonym: wies dem Herrn gerade wohlgefällig ist, lol!) Ähnlich wie das Gemeine Ego auf Reizworte zu reagieren pflegt, spielt der Zusammenhang, in dem deine Worte mir erscheinen, absolut keine Rolle. Wie ein Kind... So läuft das Spiel.
Das ist Freiheit!... also nicht so persönlich nehmen, wenn ich mir die Freiheit nehme, auf deine ehrenwerte Person   - nicht immer, aber meistens   - nicht die Rücksicht zu  nehmen, die du von mir erwartest; nicht böse sein, wenn ich nicht auf das reagiere, was du meinst, sondern auf das, was ICH deinen Worten  "mutwillig" entnehme....ääähm, mal ernsthaft und ganz unweiblich ausgedrückt:
Sei rischtisch böse - sei TOTAL böse! NOW!


Erwachen

geschieht  bedingungslos. Es bedarf keiner Veränderung deiner Lebensführung oder sonstiger Bedingung. Das Erwachen selbst jedoch verändert alles!
Die Scheiße "bleibt" nicht. Jetzt fängt die Scheiße erst richtig an  - wenn man es zuläßt und nicht an seiner Erwachenserfahrung haften bleibt und für den Rest seines Lebens die  Vorspeise für die Hauptspeise hält - und hört erst param advaita - jenseits von Erleuchtung auf.
Wie ich schon sagte, schließe ich mich der allgemeinen Definition von Erwachen an. Ein Augenaufschlag mit anschließendem Rückfall ins Alte Ich. Erwachen als Initiationszündung. "Berufung".
Zur Wahren Natur zu erwachen ist keine Seltenheit... viele sind berufen, wenige auserwählt, den ganzen Weg zu gehen. Param advaita: Ground Zero - The point of no return.