Sonntag, 7. Juni 2015

Wer lernt, im ew'gen JETZT zu leben, für den endet alles Streben


Hö Hö  - Callida's Song II

Ich sitz nicht hinterm Ofen still und mach mir keine Sorgen

ich bange nicht und quäl mich nicht um Sicherheit und Morgen.

"Hö hö, höhnt mir Callida da, "das alles klingt zu wunderbar

als das es wahr sein könnte, Dear!
Horsch zu, mei Mad, ich sage dir, wenn du nicht hättest Rente satt,
plus Dispo, Zinsen und Rabatt, du würdest anders schwätzen, Schatz!
Horsch zu und lass dir von mir sagen, solang du bist ein Mensch auf Erden
werden dich auch Sorgen plagen und dich menschlich Nöte quälen.
Wenn man tut dir den Hahn abdrehen, WETTEN, DASS auch du vor Schreck
Dir in die Hosen scheisst, wenn du nicht mehr weiter weißt?
Wenn's Schicksal deinen MonatsScheck dir sperrt und deinen Hochmut Mores lehrt -
Auch wenn du dich unsterblich dünkst - gilt auch für dich, mein liebes Kind:
JETZT und in alle Ewigkeit braucht der Mensch auch für den Leib
Die Sicherheit, die Sicherheit. Wie, du sagst, das weisst du nicht?
Was sagt dir denn dein Vater, sprich!"
So wie der Vater, sag auch ich: 
Nicht nur vom Brote lebt der Mensch, ihm hilft in höchster Lebensnot
daher weder Geld noch Brot. JETZT ist die Zeit, die Zeit ist JETZT!
Wer lernt, im ew'gen JETZT zu leben, für den hört nicht nur auf das Streben,
Es enden Sorgen, Frust und Schmerz für den, der lebt im Ew'gen März.
Im Augenblick der Ewigkeit fragt kein Schwein nach Sicherheit!

Ich sitz nicht hinterm Ofen still und mach mir keine Sorgen

ich bange nicht und quäl mich nicht um Sicherheit und Morgen!
la la la

Geld

Meine Beziehung zu Geld ist nurmehr sehr unproblematisch. Ob ich Geld habe oder nicht, spielt keine Rolle ... ääähm, Moment mal, Schulte, über letzteres kannst du gar nichts aussagen, denn gab es je einen  Moment, wo du  k e i n  Geld gehabt hättest....  ha ha ha, ertappt!
Ok, lieber Herr Spiritus Korrektor, um mal spirituell ganz korrekt zu sein: Eigentlich läßt sich nur darüber etwas aussagen, was im Moment ist, also:  dass ich  mir im Moment, also gerade JETZT keine Sorgen mache, ob ich Geld habe oder keines. Aber egal, ich will mal ganz unkorrekt fortfahren zu verallgemeinern, denn es hat sich ja tatsächlich seit meiner Glorreichen Auferstehung im Herbst 2011 an diesem sorgenfreien Zustand nichts geändert, wobei ich schon wieder spirituell ganz unkorrekt bin und diesem an sich zustandslosen Zustand eine Definition - nämlich das Attribut "sorgenfrei" gebe

Nun, jedenfalls scheint es, dass egal, wieviel ich an Geld raushaue, alles durch die Hintertür wieder reinkommt. So habe ich gerade erst fast 500 Euro Nachzahlung aus der Nebenkostenabrechnung gekriegt!
n
Tatsächlich gebe ich Geld aus, als hätte ich Unmengen davon, ich spare nicht, ich kaufe ohne nachzudenken, was mir gerade gefällig vor die Linse kommt und wie sich dann später rausstellt, sind es oft auch Fehlkäufe, eben weil ich nicht nachdenke, bevor ich kaufe. (s.a. mein liebes Wärmepumpentrocknerlein) Im Unterschied zu "vorher" ist es aber heute so, dass ich keinen Fehlkauf bereue, ich bin überhaupt unfähig geworden , zu bereuen. Zur Reue bedarf es des Nachdenkens und das  ist einfach nicht mehr mein Fall, LOL. Ach, diese kleinen köstlichen bittersüßen Reuebisse, die sich zu den alten Adamszeiten im Solarplexus immer so heimisch fühlten... Früher war ich masochistisch in  die Reue verliebt, die mobilisierte immer die Guten Vorsätze, die mich folgerichtig und stracks in die Hölle führten... Ja, alles das ist nun dahin, das eine wie das andere, LOL.

Geld kümmert mich heute nicht, ich bin unfähig geworden, mir ernsthaft Sorgen zu machen und diese Sorgen in die Zukunft zu projezieren.... na gut, es kann schon mal vorkommen, das sie um die Ecke lugen , aber ihre Lebensdauer ist gering, weil sie sofort auf die Nüsse kriegen... LOL.



Angelesen vs. angelernt

Nochmal: Das Godfather-Syndrom duldet bekanntlich keine anderen Götter neben sich. Dem Godfather kommt es erst gar nicht in den Sinn, dass der Nachbar ebensolche Visionen und Erleuchtungen haben könnte wie er selbst.   Auf dem spirituellen Marktplatz steht der spirituelle Neid in schönster Blüte. Die beliebteste Ohrfeige die er austeilt, ist, dem andern vorzuwerfen, nichts eigenes zu produzieren, sondern alles "nur angelesen" bzw. "angelernt" zu haben. (Wobei der Ausdruck "angelesen" hierbei korrekt ist, zum Begriff des  "Angelernten" gleich mehr)
Mit solchen Verdächtigungen verrät der "Godfather" aber nicht nur seinen Neid, sondern auch seine Unwissenheit;  oft ist der Godfatther auch ein Bücherverbrenner, der nicht nur die Person für Nobody hält, sondern auch alles Geschriebene generell als "Spreu" verachtet. Ganz so unrecht hat er damit zwar nicht, dennoch trennt er offenbar die Intuition vom Verstand...er hat vergessen,  dass Lesen eine bewusstseinserweiternde Wirkung hat und dass die Intuition (Herz) beim Lesen keineswegs schläft, sondern dort, wo sie sich ungehindert entfalten kann, mit dem Verstand eine fruchtbare Liäson eingeht.

Sicher gibt es auch Leute, bewusste "Adapter", Täuscher und Fälscher, die Dinge sagen und schreiben, die sie gelesen, aber in ihrer Tiefe nicht wirklich erfasst haben. Sie sind Gläubige, die oft nur mit ihrem Wissen beeindrucken wollen oder es sind  Denker, herzverschlossene verkopfte Menschen , die das Verständnis ihre Verstandes verwechseln mit der intuitiven Geist-Erkenntnis... die "wissen" alles ÜBER Spiritualität, unglücklicherweise halten sie  dieses Wissen aber für die absolute WAHRHEIT.

So, um Verwirrung vorzubeugen und damit man die Ebenen nicht verwechselt, möchte ich darauf hinweisen - ich selbst bin der Verwechslung häufig aufgesessen  , dass es zwei  Arten von "Angelerntem" gibt, bzw. dass der Begriff verwirrenderweise  auch von manchen Autoren  dafür benutzt wird, um aus der transpersonalen Perspektive  GENERELL alles Wissen über die Welt, was ein Mensch im Leben von klein auf durch Vermittlung von Eltern, Schule u.a. Medien erlangt hat, ebenfalls als "angelerntes" Wissen" bezeichnet wird. Auf der transpersonalen Ebene ist  konzeptuelles Wissen als ganzes irrelevant. Geistige Erkenntnis kommt nicht aus dem Verstand, sondern  unmittelbar aus der Quelle.


Wenn Jesus den Kranken fragt:

Willst du geheilt werden, dann meint er mit Heilung  keineswegs eine Befreiung von körperlichen Symptomen, sondern das Frei-Sein von der seelischen Ursache der körperlichen Symptomatik.  Wenn Jesus Lahme gehend, Blinde sehend  und Taube hörend  macht, dann primär nur in dem Sinne, dass er Bewusstheit bzw. EIN-SICHT  vermittelt in die seelische Ursache, die psychischen Zusammenhänge. Bewusstheit heilt.
Genausowenig meint Jesus wortwörtlich, dass der Kranke sein Bett nehmen und nach Hause gehen soll.  "Bett" steht hier für die Ohnmacht und Hilflosigkeit eines Menschen, der sich nie das Leben "nehmen" konnte, dessen (Stand-) Beine zu schwach waren, ihn eigenständig durchs Leben zu tragen, dessen seelische Blindheit u.a. seinen nicht gefühlten Gefühlen entspricht, welches ihn unfähig machte, die (persönliche) Wahrheit zu erkennen bzw.zu erfühlen.   Wir alle sind in diesem Sinne krank und bedürfen der Heilung. Wer das nicht für sich annehmen kann, ist verblendet... Wie oft hört man von spirit. Suchern, man solle sich nicht mit Krankheit identifizieren. Das ist richtig, Krankheit ist im Grunde auch nichts weiter als eine  Ideologie, ein Konzept, aber das Nichtidentifizieren funzt net einfach so, bloss weil man es will. Diese Sucher machen den Fehler, dass sie sich mit dem Konzept der Gesundheit zu identifizieren, also dem anderen Pol. Desidentifikation aber betrifft beide Pole, den positiven und den negativen. Wer mit Gesundheit identifiziert ist, ist weiterhin mit Gegensatz und Konzept identifiziert.
Ich war mein ganzes Leben mehr krank als gesund. Erst als ich alle Hoffnung auf  Gesundheit und den materiellen (!) Wunsch aufgab, von körperlicher Symptomatik geheilt zu werden, wurde der Weg zur seelischen Heilung freigemacht.  Für die seelische Heilung bzw. im erweiterten Sinne für mein ganzheitliches HEIL wollte ich alles hingeben, nicht nur meine Gesundheit, sondern auch mein Leben.  Wer sein (materielles, körperhaftes) Leben behalten will, wird es verlieren. (Jesus) Dazu gehört es, dass man den Glaubenssatz aufgibt, dass Gesundheit das höchste Gut des Menschen sei. Denn was nützt es dem Menschen,  körperliche Gesundheit bzw. die ganze Welt zu gewinnen, wenn er Schaden leidet an seiner Seele! Im spirituellen Kontext gibt es hier nur ein Entweder-Oder: Entweder ich will das Leben behalten, d.h. körperlich gesund werden oder ich wähle das Reich Gottes - die seelische Heilung, die den Tod des alten Lebens beinhaltet.

Körperliche Gesundheit ist kein Maßstab für seelische Gesundheit. Es gibt viele "böse" - destruktive,  im Leben aber dennoch erfolgreiche Charaktere, die körperlich robust und gesund sind, die ihr ganzes Leben lang nicht oder kaum krank waren. Krank werden im Gegenteil immer  jene, die an der Leistungs-/Erfolgsorientiertheit und Bösartigkeit und Kälte der Welt (-kinder) leiden und den Ansprüchen des "Systems" nicht gerecht werden können. Das sind Menschen, die unfähig sind, ihre Seele zu verkaufen. Mein Hausarzt nannte das früher "Vegetative Dystonie".  Tja, äusserst fraglich, dass der Körper geheilt wird, nur um effektiver dem System/Welt dienen zu können.

Sicher wird zusammen mit der Seele oft auch der Körper geheilt, zumindest da, wo die Ursache eine seelische ist. Zwar ist alles möglich - allerdings ist fraglich, ob Querschnittsgelähmte wieder laufen können, Taube hören und Blinde sehen... die Wunder der Heilung durch das Wahre SELBST (Jesus) gelten primär der seelisch-geistigen Heilung.
Ich habe den Eindruck, dass viele Spirituelle noch immer an das im übrigen mißverständlich tradierte altgriechische Ideal  glauben, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohne. Wonach man schlussfolgert, dass in einem kranken Körper auch nur ein kranker Geist sein Unwesen treiben könnte.
„Mens sana in corpore sano“... Juvenal korrekt wiedergegeben sagt: „Das einzige, um das wir die Götter bitten sollen, ist, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnen soll“. Das hört sich schon mal gaaaanz ganz anders an, nicht wahr?
Früher habe ich auch mal geglaubt, dass göttlich spielende Musiker Heilige sein müssen...LOL....


Advaita

bedeutet das Eine ohne das Zweite. Mit oder ohne "Zweites" -  für mich ist so eine Formulierung einfach nur ein trennender  philosophischer Mindfuck, der in der "Praxis" absolut keine Rolle spielt.  Es gibt nur ein Bewusstsein jenseits von Ego und das ist  EINHEIT. Und die ist nicht denkbar. Weder mit "Etwas" noch ohne "Etwas".  Einheit ist nichts statisches, nichts Fertiges. Auch die Erkenntnis der Einheit allen Seins ist keine Aktion, die man aufwärmen kann, wie man es gerade will.
Einheit ist eine schillernde Angelegenheit.
Einheit wird oft mit Verbundenheit verwechselt. Da gibt es zum einen die ökologische Vernetzung, die "Einheit" als naturhafte Verbundenheit mit allen Wesen (Gaia, Große Mutter)  und zum anderen die Einheit des Bewusstseins durch die Transformation des Ichs in das Höhere SELBST  bzw. der  Gegensatzvereinigung. (Vater). Aber man kann den Vater auch nicht von der Mutter trennen.
Gegensatzvereinigung ist in meiner Erfahrung ein unaufhörlicher Akt der Enthüllung und  "Einverleibung" des Kosmos von innen heraus - es einheitet bzw. die Einheit "verbt"  sozusagen.
Sog. Einheitserfahrungen gibt es unterschiedliche, so z.B. wenn du erkennst, dass du als Sucher das Gesuchte bist bzw. dass du,  der Sucher,  eins bist mit dem Gesuchten. Dass das, was durch den Menschen nach Gott sucht, das Gesuchte ist. Wer Gott sucht, findet sich SELBST.  Deswegen darf man die Sehnsucht und Liebe des Herzens nach Gott nicht als romantischen Quatsch verteufeln.  Es ist Gott SELBST, der nach sich sucht... Die Sehnsucht nach Gott ist die Sehnsucht nach Ganzheit.
Es ist nicht nötig, zu wissen, was Advaita ist, Advaita ist der ultimative zustandslose  SEINS-Zustand und der ist undefinierbar.


Ich bin Du

"Ich bin Du" bedeutet für die meisten Menschen so etwas wie Seelenverwandtschaft, Gleichheit der Welt-Sicht, eine Art Zwillingsich auf der personalen Ebene.  Auch hier wird  oft die Ebene verwechselt und die  seelische Verbundenheit als Einheit des Bewusstseins gleichgesetzt. Sehr gefährlich ist das "Ich bin Du" , wo es sich um psychopathologische Verschmelzungen und  Symbiosen handelt wie z.B.beim Borderline-Syndrom. Diese Art von "Einheits"-Verschmelzung ist regressiv/prärational und wird oft für spirituell gehalten.
Auf der transpersonalen Ebene jedoch entspricht das "Ich bin Du" dem buddhistischen  "DAS BIST DU". So, wenn z.B. wenn in dem Buch "Das unpersönliche Leben" der "Vater" mit seinem "Kind" spricht, oder wie ich es im Holofeeling von U. Petscher gelesen habe.
Gott, das WAHRE SELBST spricht hier :  ICH BIN DU... Was suchst du in der Ferne nach mir - Ich bin der Sucher und das Gesuchte. Ich bin nicht getrennt von Dir. ICH BIN DU.
In diesem Augenblick kann sich das Auge des Gewahrseins für die volle Wahrheit bzw. EINHEITserfahrung öffnen, wenn der Sucher bereit ist und sein Herz geöffnet ist...



Back to Basics

Ich kann nur immer wieder sagen: Back to the basics, zurück zur Basis des persönlichen Hier und Jetzt mit seinen Gedanken, Gefühlen, Empfindungen. Das gilt vor allem für alle  jene, die sich schon angekommen wähnen, aber mit Individuation nichts am Hut haben wollen, weil sie die Persönlichkeit als irrelevant betrachten.
Auf dem spirituellen Marktplatz findet man i.d.R. nur abgehobene, philosophische spekulative Theorieabhandlungen über das sog. Nonduale. Ich will ja nicht abstreiten, dass die oft auch von der Intuition geleitet sind. Nur ist es so: die Leute, die sich einseitig in solcherlei zerebralsklerotischer Yang-Aktivität verlieren, verpassen die Individuation, die Entwicklung  "von unten" - die Befreiung der weiblichen Seite. Die Basis aber, auf der SELBSTverwirklichung stattfindet ist immer das Persönliche - das Hier und Jetzt der Person. .

Hat Marcel Proust

sein Leben und seine Zeit verschwendet, als er sich auf tausenden von Seiten  "Auf die Suche nach der verlorenen Zeit" machte?
Wem Zeit ist wie Ewigkeit und Ewigkeit wie Zeit ....




Paranoia

Dr. Caligari war ein Wahnforscher, der wohl seinem eigenen Allmachtswahn anheimfiel. Im Zusammenhang mit meinem gestrigen Blogpost vom 17.05.2015 fiel mir heute morgen ein, wie wahn -"witzig" doch auch der Therapeut war, für den ich vor vielen Jahren  arbeitete. Derjenige, der sich so begeistert über seinen Patienten äusserte, der ihn ein Arschloch nannte und es als Therapiefortschritt verbuchte. Sicher ein Fortschritt, aber wenn er ehrlich gewesen wäre, hätte er zugegeben, dass er sich dadurch verletzt fühlte... Er war  n i c h t  ehrlich. Heute morgen wachte ich auf und erinnerte mich an eine Begebenheit, bei der gerade dieser besagte Therapeut , Oberarzt Dr. K.,  m i c h  einmal beschuldigte, ihn beim Mittagessen (im Kasino des Krankenhauses, in dem wir arbeiteten), im Verlauf des Tischgesprächs ein Arschloch genannt zu haben. Er habe das genau gehört und er verbitte sich solche Frechheiten... Er sass ziemlich weit entfernt am gegenüberliegenden Tisch. So was  finde ich einen echten Wahn-Witz. Und es war nicht das erste Mal und einzige Mal, dass er mich verschiedener "Delikte" beschuldigte.
Zu seiner Ehrenrettung muss ich jedoch sagen, dass nicht er allein, sondern dass damals die ganze psychiatrische Abteilung an einem Verfolgungswahn litt, der m. E. dadurch gegeben war, dass der Kommunikationsfluss zwischen "oben",  (Direktion, 2. Stock, Professor, Oberarzt, Chefsekretärin) und "unten" ( Erdgeschoss: 4 Assistenzärzte und 2 Schreibdamen)  gestört war. Die Abteilung war quasi in zwei feindliche Lager gespalten. Doch niemand thematisierte dies jemals, alles wurde unter den Teppich gekehrt.

Zuletzt war die Atmosphäre ständig so gespannt und gespalten, dass ich mich in die Gynäkologie versetzen liess.   Ein paar Jahre später las ich zufällig in einer Zeitung, dass sich unter den psych. Assistenzärzten ein schwerst gestörter (Kinder-!) Therapeut befand, der seine Frau und Kinder so unmenschlich gequält hatte, dass seine Kinder ihn töteten. Als ich das las, wurde mir einiges klarer, u.a. auch, dass ein einziger Mensch bzw. ein  unbemerkter (verdrängter)  Krankheitsherd ausreicht, um eine ganze Gemeinschaft krankhaft zu unterwandern... Niemand merkte etwas.  Hinterher jedoch liessen sich die Zeichen, die man vorher nicht wahrnehmen wollte, sehr wohl richtig deuten... Wie immer.


Superman

Statt Nifidepin, welches ich nicht vertrug, bekam ich nun Tavor gegen die "Attacken" verordnet. Tavor soll eines der am schnellsten süchtig machenden Mittel sein... Osho hat Lachgas gegen seine Beschwerden genommen, habe ich gelesen...LOL! In 3 Monaten habe ich nicht mal eine Packung davon verbraucht... ich muss das Zeugs selber bezahlen und kriege nur eine 20igerpackung verschrieben. Wenns nach dem Doc geht, soll ich täglich 1 Tablette nehmen.

Wie alles, hat meine Aufmerksamkeit auch die Wirkung von Tavor genauestens geprüft: bei mir wirkt Tavor  offensichtlich nicht so wie auf andere.  Ganz allgemein habe ich den Eindruck, dass Medikamente bei mir seit einigen Jahren eher die Symptome hervorrufen, die sie verhindern oder bekämpfen sollten. Bei Tavor spüre ich keine Wirkung, ich werde weder müde, noch glücklich, noch gleichgültig, noch dies noch jenes, es verändert sich rein gar nichts an meiner psych. Befindlichkeit. Alles, was ich bemerke ist, dass sich der Druck und  diese komische Verkrampfung in der Brust löst und dass der Blutdruck wieder runtergeht bzw. das Herzrasen/ Rhytmusstörungen langsam aufhören. Aber oft löst sich das alles auch ohne Medikamente auf. he he he
Die Attacken erschrecken mich nicht mehr so wie zu Anfang, am Tage habe ich fast gar keine Probleme damit, meistens überraschen sie mich bei Nacht, wenn ich am Einschlafen bin, ich habe dann das Bedürfnis, nichts wie raus aus dem Haus, der Schwindel... der Schmerz in der Brust...keine Luft...
Meiner Aufmerksamkeit ist es zwar nicht gelungen, die Attacken zu verhindern, aber sie kann den "Endzeit-Szenarien", die sich im ersten Schrecken so blitzschnell aufdrängen, immer schneller und besser den Saft abdrehen bzw. den Identifikations-Klebstoff entziehen, der sich in diesen Bildern anbietet. Klar denke ich in solchen Momenten ans Sterben, aber ich habe keine direkte Angst davor. Es ist anders als früher,  auch die Vorstellungen sind andere, es sind Vorstellungen, die  keine Kraft mehr haben... Mein Testament, was ich im Oktober machte als die Attacken begannen ist schon überholt: zwischenzeitlich habe ich fast alles, was es zu vermachen gab, schon selbst entsorgt. Keine Reste.

Soviel mir bekannt ist, war noch niemals ein Endgültig Befreiter/Meister gegen körperliche Krankheiten gefeit und hat sich auch noch keiner von ihnen gegen die Einnahme von Medikamenten gesträubt. Dass ich niemals mehr krank werden könnte bzw. mich im Krankheitsfalle selber heilen könnte, waren wohl alles nur Vorstellungen meines spirituellen Egominds, der von seinen falschen Übermensch-Vorstellungen nicht ablassen konnte.
Ich habe auch mal geglaubt, - nur weil mir das einmal gelungen ist -  alle meine Beschwerden in Zukunft allein mit meiner "Liebenden Aufmerksamkeit"  heilen zu können  LOL! Da fallen mir grade die "Fünf Tibeter"ein , die habe ich früher auch mal eine zeitlang geübt, weil mich die Wundergeschichten über die unsterblichen tibetischen Lamas so beeindruckt haben - Supermen halt! Für das Wahre SELBST fallen diese Art von Übermenschen in die Rubrik "Zauberei". Spirituelle Umgehung.

Alles, was mir gegen die Attacken bleibt, ist Hingabe, in letzter Zeit hat's aber auch schon mal geholfen, aktiven Widerstand zu leisten und laut zu bellen: Hau ab jetzt! Weg mit... Was auch immer das war, "Es" war mit einem Mal verschwunden,  LOL! Wenn ich jetzt auch noch damit anfange, die "Attacken" zu personalisieren, dämonisiere ich sie... möglicherweise komme ich dann noch zu dem Schluss, dass es sich dabei um keinen anderen Dämon handelt als den, - sein Name ist Legion -  der mir gestern um 1 Uhr nachts  folgenden erschütternden Blog-Kommentar lieferte:

Anonym:

Lolo Beweise hier mal Gegen mich das du noch her deiner Worte Bist in deinem Eigenen Raum.......Bitte
Beste ist das das absofort hier ja Wohl mein Thread ist.
Meiste Wahrheit Stammt ja hier von mir welche Folgende ist.
Lolosophians Bewegende Wörter der Texte=Callida, Lakser
Callida Lakse in mich Rein hörst doch wie ich nach dir Bettele=Das Schreibt Lolo, Hass und Liebe ja nah Beinander und sie hat sich soviel Mühe Gegeben........

Antwort:
Lieber Herr Anonym,
Ich beweise Ihnen gerne, dass ich nicht nur Herr über meine Worte,  sondern auch über die Ihren bin. Husch husch...!  :-D (Lollozoffian drückt Löschtaste.)
Wer kennt ihn nicht, unseren guten alten Allmy-Dämon? - wie  ich wurde auch er exorziert von Allmysterie's  omniImpotenen Chefinquisitor DerWicht.



Im Blogpost vom 17.05.2015

schrieb ich, dass es im Allmy-Forum zugeht wie überall in der Welt -  wenn Unrecht geschieht, schauen sie alle nur zu und weg bzw. sagen sie nicht laut, was sie denken.  Um nicht ungerecht zu sein, möchte ich im Zusammenhang mit der Hitler-Diskussion doch nachträglich einräumen, dass es sehr wohl Leute gab, die Einwände vorbrachten. Beispielsweise war es Paradoxa, die versuchte, zu erklären, wie ich meinen Beitrag über "Hitler in uns", meinte. Tatsache ist, dass alle ihre diesbezüglichen Bemühungen der Meldung bzw. Löschung anheimfielen. Auch ihr Beitrag, in dem sie bemerkte, dass bei meiner Sperre oder Ausschluss wohl jemand nachgeholfen haben muss, wurde gelöscht. Nicht so die  (braunen) Unterstellungen und Verdächtigungen Callida's, der es auch nicht unterlassen konnte, die "Nick-Wahnwitzigkeit"  Paradoxas  mehr oder weniger auffällig zu thematisieren. Auch Koman erhob Einwände gegen die Sperre, ein bisschen zahm, aber trotzdem, denn es ist bekannt, dass man im Allmysteryforum die Sperr- u.a. Entscheidungen der Moderation nicht diskutieren darf, andernfalls man ebenfalls eine Sanktion zu erwarten hat - wie's halt so ist in totalitären Systemen. LOL. Ehre dem Mod in der Höhe...

Seit ich aus dem Allmyforum ausgeschlossen bin, habe ich noch keine rechte Lust,  in einem anderen Forum zu schreiben. Mir ist es eh Jacke wie Hose, ob ich in meinem Blog oder in einem Forum schreibe, kategoriale oder andere Begrenzungen existieren für mich nicht mehr. Ich schreibe in Foren wie auch in meinem Blog nur für mich, ob das jemand liest oder nicht, ist mir Jacke wie Hose. Ich habe sogar mitunter große Lust, meinen Blog nur für Blogger.com-Mitglieder zu öffnen. Es geht sogar noch reduzierter... Mal schaun...vielleicht lösche ich ja statt dessen auch den ganzen Blog. Wen's interessiert: Ich habe zwischen 30-150  Leser pro Tag. Im Ganzen sind es nun 57 ooo Aufrufe. Von meinen Lesern sind es m. E.  vielleicht nicht mal 1%. die aus spirituellem Interesse lesen, der Rest ist nur auf personenbezogene "Daten" neugierig.  Vielleicht mache ich meinen Blog  nur für "eingeschriebene" Leser auf....
Dies nur zur Info, falls...


Facebook 

bietet was das Thema Spiritualität angeht,  jede Menge Stoff. Aus der FB-Satsang-Seite habe ich mich allerdings selber ausgeschlossen, weil mir der Ungeist des neo-advaita auf den Geist ging. Der sprang mir so unerwartet plötzlich ins Gesicht, dass ich mich  davon körperlich geradezu angefallen fühlte...
Auf Facebook kommt es zuweilen vor, dass ich auf einen Text oder ein Video stoße, zu dem mir spontan eine Antwort einfällt, aber ich suche nicht gezielt, sondern mir laufen die Gelegenheiten über den Weg. Ich habe kein Bedürfnis,  im Netz auf die Pirsch zu gehen oder mich wie eine Krake  räumlich und zeitlich auszubreiten,  weils mir ein unkontrollierter manischer Missionierungstrieb so vorschreibt.

Warnung: Der gerade erst zum zweiten Mal Geborene, dem  sich "innerkosmisch" das entgrenzte nach innen umgestülpte Outerspace - das unendliche Bewusstsein eröffnet, der sollte gut  aufpassen, dass er diesen geistigen Vorgang  nicht allzu betriebsam  "da draussen" in die  (Netz-) Welt ent-äussert, - der Missionar kriegt sonst trouble mit den Eingeborenen bzw. mit der einMALgeborenen Menschheit und landet evtl. im Kochtopf oder auf Aunti Lolo's Dogmen-Scheiterhaufen, wenn er seine Glaubenssätze zu militant missioniert... LOL.


Nichtwissen

bedeutet nicht, sich wie ein unwissender "Trottel" zu verhalten. Nichtwissen bedeutet auch nicht, das Weltwissen völlig vergessen zu haben, sondern nicht mehr mit diesem Wissen identifiziert zu sein. Edgar Hofer wurde gefragt, ob man nach dem Erwachen noch immer der Trottel sei, der man vorher gewesen ist. Edgar Hofer bejaht und setzt noch eins drauf und erklärt, inwiefern man sogar  ein viel größerer Trottel als vorher sei... ok, gut...

Teils bin ich mit ihm einig, teils nicht. Einig bin ich mit ihm darin, dass er zwischen Nichtwissen und NichtSwissen einen Unterschied macht. Einig bin ich mit auch auch darin,  dass es mir  beyond Ego nichts mehr ausmacht, auf alles eine Antwort haben zu müssen, dass ich dort, wo ich auch wirklich UNwissend bin, auch schlicht und einfach mein UNwissen zugeben kann. Mein durch Schulung und Medien aller Art erworbenes  Weltwissen ist ja doch nicht einfach im Orkus verschwunden und wo es gefragt und gefordert ist, wird darauf zurückgegriffen! Das Fach- und Sachwissen, welches ich mir angeeignet habe,  ist immer da, wenn es nötig ist und gefordert wird.  Würde man das ganz "vergessen", müßte man ja wegen Berufsuntauglichkeit in die Rente gehen. LOL.  Wenn mir eine Antwort auf eine Sach-oder Fachfrage einfällt, dann antworte ich auch nach bestem "Welt"-Wissen. Gaaanz simples Beispiel: Wenn mich jemand fragt, wieviel Uhr es ist, dann antworte ich ihm auf derselben dual-personalen Ebene, von der aus er mich gefragt hat  und sage ihm die Uhrzeit. Natürlich könnte ich sagen, dass ich das nicht "weiß" und auf die Scheinbarkeit der Zeit und der  Uhr hinweisen...LOL

Ich würde wahrscheinlich auch nicht protestieren, wenn  mir jemand sagt, dass morgen die Sonne genauso aufgehen wird wie heute... Ich weiss es zwar nicht und er kann es auch nicht wissen, wenn er ehrlich ist, - aber ich mache keine Diskussion draus über die Scheinbarkeit der Welt und allen Wissens bzw. der erfahrungsbasierten  spirituell "unstatthaften" Hypothesenhaftigkeit seiner Aussage, die jeglicher WIRKLICHKEIT entbehre.  So habe ich mal reagiert, als ich ein "Narr" war. Die Phase ist auch überwunden...

Ich mache Termine aus, obwohl es für mich kein später, vorher, nachher gibt - und natürlich hoffe ich auch nach wie vor, dass der Termin nicht nur von mir, sondern auch  vom anderen pünktlich eingehalten wird.

Das ultimative BW des Nichtwissens hat nichts, aber auch gar nichts mit Unwissen zu tun.

Nichtwissen basiert auf dem eigenschaftslose undefinierbaren ICH-BIN-Bewusstheit, was  heisst,  nicht zu wissen, wie ich mich in Zukunft verhalten werde. Als Ego bin ich ein berechenbarer Charakter mit gewissen Prinzipien, jenseits von Ego bin ich "leer", d.h. charakter- und prinzipienlos. Ich kann nichts Sicheres oder Bestimmtes mehr über  mich aussagen, nicht einmal, dass ich ein Trottel oder gar ein größerer Trottel bin als "vorher".  Trotzdem kann ich  nicht davon ablassen, immer wieder Aussagen über den zustandslosen Zustand des Nichtwissens zu machen. Das ist nicht schlimm, weil und wenn ich mir darüber BEWUSST bin. Nichtwissen bedeutet ja nicht, dass der Verstand vollständig den Orkus des Vergessens hinuntergerauscht ist, es bedeutet nur, dass ich mit dem diskursiven Denken des Verstandes nicht mehr identifiziert bin.

Nichtwissen heisst auch nicht, dass mit der Desidentifikation vom  Denken auch die Intelligenz dahingegangen ist. Wie immer glaubt der Verstand, dass Nichtwissen bzw. die Desidentifiikation mit dem angelernten Wissen gleich Nichtvorhandensein von Wissen sei.

Das Denken ist jenseits von Ego auf eine höhere Ebene gehoben, es ist Erkenntnisdenken und Wissen (Weisheit) aus dem Ursprung. Kosmische Intelligenz, die den Kosmos von innen heraus erkennt und erfasst. Im Gegensatz zu der adaptiv lernenden Intelligenz, die Wissen u.a. nur anhäuft, um es zu repetieren. Alles Wissen, was man sich von außen angelernt hat, muss als Glaubenssatz erkannt werden. Zum Beispiel ist der Satz: "Alle Kinder kommen mit einem (fertigen) Charakter auf die Welt" solch ein Glaubenssatzm der auf herkömmlichem Wissen basiert. Um den Kosmos "wissend" und weise von innen zu erfassen, muss die Identifikation mit allem angelernten Wissen fallengelassen werden

Also ganz so "trottelig" oder "narrisch" ist man jenseits von Ego keineswegs. Was mich angeht, bin ich eher jenseits von Trottel und Narr - nichts besonderes ...ganz alltäglich... Der Archetyp des Narren gehört - wo man mit ihm identifiziert ist! -   zu den "Besonderheiten" und ist wie die Identifikation mit Heiligkeit  eines der letzten  Hindernisse  auf dem WEG. Jenseits von Trottel und Narr bist du nur noch Mr. Nobody.





Montag, 1. Juni 2015

Heaven and earth shall pass away, but my words are here to stay..






Die Wüstenwette

...Ach, sagt mir Callida da, du bringst mir alles durcheinander,
Die Sache ist doch sonnenklar, worum's mir geht, ist  Menschlichkeit,
Um's  Du, um's Wir, ums Miteinander, - das Menschliche vergeht doch nicht
Wenn's Ich verbrennt im Gotteslicht! Du Dummerchen verstehst mich nicht:
Horsch zu:
Die menschliche Natur bleibt stets dieselbe, von Kapstadt bis zur hohen Elbe.
"Natürlich" ist der Mensch für mich, wo unter dem Gesetz er steht,
und sei dies vorher, nachher oder JETZT,
in jedem Fall gehorcht er dem Naturgesetz!
Auch Jesus war ein Menschenkind, als er zum Schluss am Kreuze hing
War all sein Göttlich-Sein dahin, nicht nur von der Welt verhasst,
Nein, auch vom Vater ist verlasst  der Sohn, der hier am Kreuze stirbt
Ganz wie der menschlich' Rest verdirbt, wenn es zuende geht, das Leben
So vergeht das Leben eines JEDEN! - Des Menschen sterblich Hülle stinkt
Auch des' der sich unsterblich dünkt!

Des weit'ren der Versucher spricht:
Du stürzt dich von den Zinnen nicht, weil du ein Mensch bist wie die andern!
Ach wie, du sagst, das weisst du nicht? Welch Nebel trübt dir deine Sicht?
Was sagt dir denn dein VATER, sprich!? ...Er schweigt, der Vater, dacht ich's mir,
Doch frag nur mich, ich sag es dir - ich hab' auf Alles Antwort, Dear!
Darauf verwett' ich meinen Schwanz, dass du mir nicht beweisen kannst,
Solang du  auf der Welt hier lebest, dass du ein Gott bist, alter Schwede!

Ach, spricht der Herr, ich hoff' für dich, Dass es auch dir bald werde Licht,
Dass im Moment, im Ew'gen JETZT Ist niemals präsent ein Naturgesetz!
Jetzt schleich' dich, Kerl, zieh' ein den Schwanz und tanze deinen Totentanz, hö hö -
Du bist der Herrscher dieser Welt, nur deshalb, weil es MIR gefällt -
Piss of now, Dear, go home to Hanngover, the party is over,  retract your tail,
The kingdom is mine and not for sale!


Heaven and earth will pass away
but the words of my blog are here to stay... La la la...
(by Lalasophian)



Gleichzeitigkeit

Es ist immer interessant, das Unbewusste in  Aktion zu sehen,  so z.B. wenn Menschen das, was sie leugnen, gleichzeitig mit ihrer Leugnung demonstrieren. Callida z.B. ent-äußerte gleichzeitig mit seinen Abwehrmaßnahmen gegen den "Hitler in uns" in folge genau das, wovor ihm graute: seine geleugneten (diktatorischen u.a.) "Hitler"-Anteile und derweil er  m i r   ein  pöses "Reiz-Reaktionsmuster bescheinigte, agierte er das eigene aus.
Die Moderation des Allmystery outete sich ebenfalls  in  ihrer Wehrhaftigkeit  gegen meinen Vorwurf der faschistoiden Struktur als exakt das, was sie leugnete zu sein: faschistoid. Beispielsweise zeigte sich  der  Moderator "Wicht" u.a. als ein faschistoider "Bücherverbrenner", als er mein Buch verb(r)annte, indem er den Link meines Blogs von meinem Allmyprofil und einen zweiten Hinweis-Link im Kybalion-BW-Thread löschte. Auf diese Weise ist es den Lesern meines Profils nicht mehr möglich, nachzuvollziehen, auf welchen Anlass hin mein Konto gesperrt wurde.  Lesen kann man auf meiner Profilseite nurmehr dies:

Zitatanfang: Das faschistische Fascho-Moderatoren-Team hat in bewährt faschistischer Manier beschlossen, Deine wahrheitssuchende, humorvolle, erleuchtete Hetze gegen User unseres Fascho-Forums und die Faschisten-Mods nicht zuzulassen - auch nicht in Links, die auf Blogs in der freien, erleuchteten Netzwelt außerhalb unseres Fascho-Forums verweisen.
Ade!
am 01.05.2015 11:16
Zitatende


Wie ein klares Auge unschwer erkennen kann, tanzt die Allmy-Regierung im Dramendreieck, d.h. sie spielt das Arme Opfer und stellt mich als den  Pösen TäterVerfolger hin.
Wie in den vorherigen Sperrebegründungen kann man auch  in diesem Text wieder sehen, wie mein Vorwurf der faschistoiden Struktur direkt und stante pede von der Moderation bestätigt wird.  (Ich habe übrigens niemals die Moderation oder irgendjemand anders einen "Faschisten" genannt, sondern immer nur von faschistoider Struktur oder Mentalität geschrieben. Ein feiner aber großer Unterschied - doch wo man nicht offen über Hitler und den Holocaust diskutieren kann - besonders wo und wenn es um die Mitschuld eines jeden geht, differenziert man nicht. Ein ausgeprägtes  Freund-Feind-Denken verbietet jegliche Differenzierung, es kennt nur schwarz oder weiß. Solch ein Denken beruht auf faschistoiden Strukturen. (Mit Recht könnte man auch von psychopathischen Strukturen sprechen.) Ein undifferenzierendes und unintelligentes Denken hält den Faschismus  für eine Errungenschaft des Dritten Reiches. Faschismus wird von den meisten Leuten immer nur in Verbindung mit Hitler gesehen. Für die meisten ist Faschismus = Nationalsozialismus. (Schwarz-Weiss-Denken kann nicht unterscheiden zwischen Antizionismus und Antisemitismus, ziemlich verbreitetes Übel nicht nur unter den Allmy-Regierungsmitgliedern.)

Aber: faschistoide Strukturen sind wie Adolf Hitler potentiell in DIR, in einem jeden von uns -  und sie werden  überall dort aktiviert , wo man nicht offen sprechen kann,  - in einem Klima der Angst, wo reale oder eingebildete Bedrohung von innen oder außen die Machtstrukturen in Frage stellen oder erschüttern könnten. Faschistoide Strukturen erzeugen Paranoia.
Derjenige, der mich bei der Obrigkeit gemeldet hat , war paranoid, er fühlte sich durch mich bzw. das, was ich schrieb, bedroht. (Nicht unbedingt von "Hitler-in-uns", es kann sich auch ganz einfach nur um eine besonders ausgeprägte Empfindlichkeit für Kritik handeln.)  Die darauffolgende Reaktion der Allmy-Moderation war ebenfalls paranoid. Mein Blog war für die Allmy-Regierung offenbar eine  Bedrohung von Außen, also wurde ich und mein Blog in die Verbannung geschickt.  Dem einen wie dem anderen geht es nicht um richtig oder falsch - das hätte man ja diskutieren können - sondern um reinen Machterhalt.

Callida's Stil war in der Hitler-Diskussion vom selben Typ faschistoid-populistischer Scharfmacher wie man sie die Bildzeitung und andere Medien oft antrifft.  Recht wirksam hat Callida mich bzw. meine Beiträge bezüglich "Hitler in uns" als eine Bedrohung von "rechts" inzeniert.  Das sind faschistoide Aktionen, wie sie typisch sind für  das  paranoide Freund-Feind-Denken - auf diese Weise werden Feindbilder erzeugt und das Bewusstsein der Massen manipuliert. So werden nicht nur kleine oder große Konflikte geschürt, sondern auch Kriege angezettelt...

Mit der totalitären Allmy-Forenregierung wie auch mit Herrn Callida - wie sich nun herausstellt, ein ebenfalls durch und durch totalitär-diktatorischer Charakter ;-) -  ist es erfahrungsgemäß so bestellt, dass man mit ihnen gut auskommt , solange man ein braves Mädchen und ein braver Junge/Untertan ist und ihre (Macht-)Position nicht in Frage stellt.  Ein Widerwort, eine scheinbare* Gesetzes-Regelübertretung und schon wirst du pädagogisch "zur Ordnung" gemaßregelt,.  Der eine schreit "Userhetze", der andere "Abwehr"... Bei beiden zeigt sich eine fast schon pathologische Kritikempfindlichkeit - ein Krankheitszeichen, von dem vor allem die von Unantastbarkeits- und Allmachtsphantasien beflügelten  "Allmächtigen" betroffen sind. Um sein bedrohtes unantastbares Selbstwertgefühl wieder herzustellen ruft der reale oder eingebildete  Macht(in)haber  laut oder leise, direkt oder indirekt einen  Zustand des Bedrohtseins aus.... die Reaktionen der Menge wird gewiss nicht ausbleiben, besonders dann nicht, wenn es sich um ähnlich geartete Persönlichkeitsstrukturen (-Störungen) handelt, hat man schnell seine Truppe Gleichgesinnter versammelt..
In bestimmten Situationen kann jeder Mensch eine paranoide Reaktion zeigen und jeder Mensch kann unter gewissen Umständen auch eine ausgewachsene Paranoia entwickeln. Die meisten laufen ja nicht wirklich Amok; wenn sie sich von derWelt in die Enge getrieben fühlen,  erledigen sie die "Welt" und  ihre scheinbaren Feinde mit psychologischer Kriegsführung, z.B.  Entwertung, Lächerlichmachen usw.


"Der spezifische wahnhafte Denkstil der paranoiden Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch eine unaufhörliche, ja rastlose bis erschöpfende, durch nichts zu neutralisierende Suche nach verborgenen Bedeutungen, und zwar überwiegend negativer Natur. Die Folge ist eine durchgehend strapazierte Aufmerksamkeit mit andauernder psychischer Anspannung, was schon mittelfristig nicht ohne Erschöpfungsfolgen bleiben kann, obgleich die Betreffenden sich das kaum anmerken lassen."
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/persoenlichkeit.html

Dieser "Denkstil" kennt wohl keine Erholungspausen. Ich würde mal annehmen, wer  von dieser Störung geplagt ist, müßte sich ihrer bewusst sein, zumal dann, wenn dieser PsychoStress eine vitale Schwächung nach sich zieht und sogar  Depressionen verursacht. Ganz allgemein würde ich den paranoiden Denkstil dann als pathologisch einstufen, wenn er das alltägliche Leben so stark beeinflusst, dass man in großen Bereichen das  Leben nicht mehr meistern kann und/oder durch übergroßes Mißtrauen und haltlose Beschuldigungen  ganz allgemein enorme Probleme mit seinen Mitmenschen hat. Eine "frei flottierende" Paranoia mit Krankheitswert fühlt sich m. E.  nicht von einem einzelnen Menschen bedroht oder verfolgt, sondern generell von allen Menschen. Der Krankheit liegt m. E. ein apokalyptisch-paranoides Weltbild zugrunde. Deshalb glauben auch viele Parnoiker an Verschwörungstheorien. (Aber nicht jeder, der an Verschwörungstheorien glaubt, ist krankhaft paranoid!)
Auch die Herodes-Ängste des inneren Kindes gehören ebenfalls zum paranoiden Krankheitsbild. Die treten vor allem dort auf, wo man unter Menschen ist, die es vordergründig gut mit dem "Kind" meinen, hinter einer Maske des Wohlwollens aber ein Mißbrauch (ein sexueller, emotionaler oder auch ein Machtmißbrauch) vorliegt. Diese Art von Paranoia ist nach meiner Auffassung (und Erfahrung!) situationsabhängig bzw. auf bestimmte Personen bezogen. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich sagen, dass diese Paranoia nicht krankhaft im Sinne von wahnhaft ist, sondern auf dem Hintergrund einer realen  Bedrohung stattfindet. Das vertrauensvolle Einlassen auf solche Menschen ist trauma-reaktivierend. Der "Machthaber" ist bestrebt, Abhängigkeit und dysfunktionale Symbiose zu schaffen. (Man findet sie nicht selten unter ungeheilten Therapeuten und SemiErleuchteten, die ihre eigenen psych. Probleme auf ihre Klientel zu projezieren pflegen.)

Nein, ich sage nicht, dass Callida ein eingefleischter Paranoiker ist, aber seine Abwehr-Reaktion in der Hitler-Diskussion zeigt deutlich paranoide Züge. Der spezifische wahnhafte Denkstil eines typischen Paranoikers finde ich bei ihm nicht durchgängig, aber doch unverkennbar,  so zum Beispiel  seine Neigung zu Fehlinterpretationen von menschlichem Verhalten/Situationen, wenn er sich kritisiert oder angegriffen fühlt, sein ausgeprägter dysfunktional-selbstaufwertender Attribuierungsstil in solchen Situationen...seine Neigung, nach der Regierung zu rufen, wenn ihms eng wird und ihm ein  Angreifer/(Kritiker) zu sehr auf die Pelle rückt..So gut kenne ich Herrn Callida auch wieder nicht, um mir ein abschliessendes Urteil zu erlauben.  Vielen Menschen gelingt es ja auch, ihre diversen (Persönlichkeits-) Störungen so  gut zu kaschieren, dass sie ungestört und unauffällig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Auch der Diktator Hitler war ein netter Mensch, ein Vegetarier, der keine Fliege was zuleide tun konnte. Der paranoide Amokläufer ist der nette, hilfsbereite und unauffällige Typ von nebenan.
(Paranoia ist ansteckend...Die Paranoia sagt: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich - und schwupps, hat man sich das Feindbild gebastelt, ohne die eine Paranoia nicht leben kann. Auch derjenige, der mich gemeldet hat (oder mich über einen Dritten melden liess) , weil er sich von mir "gehetzt" fühlte, ist und war offenbar von diesem Motto beseelt. Der Paranoiker gehört zu jenen Menschen, mit denen man prima auskommt, solange man ihrer Meinung ist und solange man ihr Selbstbild/Meinung nicht hinterfragt... da reicht nur ein weniges an Infragestellung oder gelinder Provokation und aus dem Freund wird ein Feind, den man mit allen unsauberen Mitteln bekämpfen muss. Passioniertes Schwarz-Weiß-Denken ist mit dem Freund-Feind-Denken gekoppelt. Diese  "Denker" sind besonders anfällig für Paranoia, allerdings neigen sie dazu, sie überall zu sehen, nur nicht bei sich selbst. Für den Schwarz-Weiss-Denker beruht Paranoia  immer auf unrealem Hintergrund, es ist für ihn  immer krank- bzw. wahnhaft. Eine normal gesunde Frau, die real von einem Stalker verfolgt wird und aus diesem Grund eine quasi "gesunde" Paranoia entwickelt,  wird es sehr schwer haben, einen Schwarz-Weiss-Denker von der Berechtigung ihrer Verfolgungsangst zu überzeugen.)


* Callida hat mich in der Hitler-Diskussion der Verwechslung der Ebenen gerügt, deshalb nochmal: Wenn ich das Wort "scheinbar" benutze, dann zumeist im üblichen Sinne der personal-dualen Alltagsebene. Wo ich die transpersonale Scheinbarkeit der sog. Realität meine, geht das i.d.R aus dem Kontext hervor. Genauso ist es mit dem Wort "Interpretation". Ich verwechsle keineswegs die Ebenen, z.B.  werfe ich Callida oder anderen keineswegs vor, dass sie generell interpretieren, - ohne Interpretation gibts kein Handeln auf der Alltagsebene- was ich Callida vorwerfe, ist, dass er auf der normalen zwischenmenschlichen Ebene das Verhalten von Menschen und Situationen  FEHLintepretiert und dies für die absolute Wahrheit hält! Er glaubt z.B. über die Motivationen und Absichten der Menschen genau Bescheid zu wissen - und DAS ist eine ganz gefährliche Angelegenheit. (Besonders für angehende Therapeuten!)  Wer unbelehrbar und diktatorisch auf seinen Fehlinterpretationen beharrt und von deren  Richtigkeit stets überzeugt ist, der offenbart damit eine krankhafte allmachtswahnhafte Allwissenheit -  ein projektives Denken, welches nicht weniger wahnhaft ist als das  des  pathologischen Paranoikers, der immerzu nach verborgenen Zeichen und Bedeutungen sucht!

Was nun die "Verwechslung der Ebenen" (transpersonal-personal)  angeht, steht es nurmehr so,  dass nicht ich die Ebenen verwechselte sondern dass Callida die Verwechslung - ähnlich seiner Verdächtigung der "Rechtslastigkeit" und diverser anderer Unterstellungen  -  in meine Texte hineininterpretierte, weil er das ganz offensichtlich so braucht;  denn wie die Dysfunktionale Attribuierung steht auch das Diktatorische Fehlinterpretieren im Dienste der Abwehr und der narzisstischen Selbstaufwertung bzw. dient es dem Erhalt eines grandiosen Selbstbildes.

Tja - und so ist es auch das grandiose Selbstbild des Wahnforschers Dr. Calligari, der von seinem eigenen (Allmachts-) Wahn getrieben wird, den Wahn "draußen"  bei den anderen zu eruieren (projezieren)  und zu exorzieren. Er ist somit recht eigentlich der Erschaffer der Krankheit, die er zu erforschen bzw. zu bekämpfen vorgibt.
(Die Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist nicht zufällig.)

 Learning by living.

Faschistoides Denken

scheint sich seit einiger Zeit rasant zu verbreiten.  Beispiel: Andreas Gabalier:
 Seine Meinung, Kinder gehören nach der Geburt zu ihren Müttern und nicht in die Kinderkrippe ist absolut wahr und richtig, wird aber neuerdings mal wieder als reaktionär und rückständig bezeichnet, weil's der Zeitgeist ma wieder  so braucht und/oder das dumme Volksvieh  auf seinen Zweitwagen nicht verzichten will. Es ist noch gar nicht so lange her, da hat man insbesondere alleinerziehende Mütter dafür geächtet, dass sie notgedrungen ihre Kinder mit 6 Wochen schon in die Krippe geben mussten. Die Glaubenssätze ändern sich nach dem Bedarf, orientieren sich an Angebot und Nachfrage
Und so hängt man das Zeitgeist-Fähnchen heute mal hier und morgen woanders hin.
Zur Zeit geistet es tatsächlich so, dass es so gut wie unmöglich ist  - zumindest in der sog.Unterschicht - eine Familie ohne Doppelverdienst zu ernähren. 
Kurz gesagt: Frauen, die es sich leisten können, sollen zuhause bleiben in den ersten 3 Jahren.  In diesem Licht betrachtet ist das Müttergeld  durchaus angebracht. Die Gutverdiener unter den Frauen -  die Sorte Emanzen, die sich dem Kapitalistischen System bzw. der sog. Gleichberechtigung am besten und schmerzlosesten  angepasst haben -  aber schreien, man wolle die Frau mit solchen staatlichen Benefits wieder zurück an den Herd zwingen. Ey Mann, so billig sind nicht mal Frauen zu haben! Die SchlechterverdienerINNEN gucken eh'  in die Röhre, die paar  Kröten würden den Braten auch nicht fetter machen. Der Staat geht nach wie vor dem Motto nach: Wer hat, dem wird gegeben.
" Auf das Thema "Frauen an den Herd" von "BILD" angesprochen, bestätigt er noch einmal: "Ich finde, Mütter sollten nach der Geburt ihres Kindes nicht gleich wieder zurück in den Job gehen, sondern ihre Zeit dem Kind schenken. Das ist von der Natur so vorgesehen. So würde meine Freundin das auch machen."
http://top.de/news/0Q6m-andreas-gabalier-verteidigt-hinterwaeldler-ansichten

Nein, A. Gabalier "bestätigt" hier keineswegs, dass Frauen generell an den Herd gehören, sondern er bestätigt nur das, was er zuvor schon sagte: dass Kinder in der Zeit nach der Geburt zur Mutter gehören!  Was für eine Bedrohung geht von dem zum "Hinterwäldler" abgestempelten  Andreas Gabalier aus? Er bedroht ein Weltbild! Die Menge wird in ihrem somnambulen unreflektierten Zustand gestört. Das Natürliche Gewissen könnte ja erwachen, welches genau weiss, was gut für Kinder ist, was für und was wider die Natur ist.
So war es schon immer: Das System, die Welt des Kapitals und der Macht braucht Diener, es will Arbeitssklaven und unreflektierte Roboter, keine Menschen - und das gewährleistet man am besten, wenn man die Kinder schon mit der Geburt unter staatliche Aufsicht stellt.
Und die Bildzeitung  hilft da mit ihrer unsauberen und manipulativen ScharfmacherBerichterstattung wie immer kräftig mit, das System zu stützen, statt in Frage zu stellen. Aber die Bildzeitung - die Nebelsprüher -  sind  überall... Gaslighting im großen Stil.

Zurück zu A. Gabalier: Was ist an der Reaktion vieler Medien auf seine "Provokation" aber faschistoid? Dass sie eine von der Menge abweichende  Meinung nicht duldet bzw. den "Meinungsträger" schlecht macht und verteufelt.  So verfälscht man auch den Sinn seiner Worte und macht daraus eine generelle Behauptung, nämlich die alte Macho-Einstellung: Frauen gehören an den Herd.

Nochmal: Andreas Gabalier hat nichts anderes gesagt, als das, was Frauen und Mütter immer schon intuitiv wissen - das allernormalste auf der Welt -  jedoch will man ihnen dieses Wissen nehmen und unter dem Vorwand, die Kinder zu beschützen, soll in Zukunft der Staat. die Erziehung schon ab der Geburt übernehmen. Die Indroktrinierung ist in vollem Gang und wir leben schon lange in einer faschistoiden Gesellschaft, ohne es zu merken. Das Forum Allmystery oder die Plattform Facebook sind hier nur ein Spiegel der Gesellschaft. Als faschistoid läßt sich aber ganz besonders im Allmystery-Forum feststellen:  erhöhtes (paranoides) Sicherheitsdenken, Maulhalten, Moderation/Regierung  hat absolute Befehlsgewalt, die absoluten undiskutierbaren Gehorsam verlangt. Das Volk resp. die User sind schon so indoktriniert, dass sie das nicht mal  mehr merken. Mit am tiefsten pennen die "Bewusstseinsforscher" von der magischen und spirituellen Front. Allesamt  sind sie mit den Omnipotentaten identifiziert.
Was ist Faschismus? Hier eine Antwort: http://www.tenbaht.de/blog/?page_id=33

Rhetorische Frage: Was ist eigentlich mit der Frauen- (und Männer)Generation geschehen, die das  Buch von Jean Liedloff  - Auf der Suche nach dem verlorenen Glück - wie eine Bibel mit sich führte?  Alt und zahnlos geworden? Keine Stimme, kein Biß mehr?
Wo sind sie hin die Frauen, die in den 60igern öffentlich und demonstrativ ihre BH's verbrannten? Ich fürchte, heute tragen diese Frauen  Push-Up's, um zu demonstrieren, dass sie letztlich doch mehr in der Bluse als im Kopf haben.

Nun jedenfalls ist Andreas Gabalier genausowenig schwulen- noch frauenfeindlich,  wie jemand, der Israels Politik kritisiert ein Judenfeind ist. Es ist das faschistoide schwarz-weiße Freund-Feind-Denken, was offenbar allgemeingesellschaftlich gesehen erschreckende Ausmaße annimmt. Ein pervertiertes Verständnis von Toleranz, welches die Täter schützt und die Opfer als die Täter hinstellt.
Auch wenn A. Gabalier unrecht hätte, so müßte es doch immer noch möglich sein, in einem sog. freien Land eine Meinung zu äußern, ohne gleich einen "Shitstorm" loszutreten. Auch wenn ich unrecht hätte, müßte es doch möglich sein, in einem Forum wie Allmystery Hitler zu diskutieren, ohne dass man einen Maulkorb verpasst kriegt. Und wie bezeichnend für faschistoide Strukturen, zu sehen, wie die Regierung/Moderation sich als Opfer geriert. So was nennt man woanders auch Narzissmus in Reinkultur.

Nein, ich rufe nicht zu Rebellion oder "Occupy" gegem die weltlichen Mächte auf .   Der Auftrag des Bodhisattva  lautet wie immer: Suche zuerst das Reich Gottes und lass die Toten ihre Toten begraben...
Die Apokalypse läßt sich nicht aufhalten. Wie innen so aussen. Alles ist gut.
Alles, was geschieht, ist Gottes Wille. Neben Hitler und Callida ist auch Allmy-König "DerWicht" nur ein Knecht Gottes, der seine seit Ewigkeit vorbestimmte Rolle auf der Weltbühne spielt und tut,  was er tun muß, damit das Göttliche Kind was zum Lachen hat. Giggle gröhl und schenkelklopf!

Hö hö hö..

Alle Menschen müssen sterben. Ich bin ein Mensch. Folglich muss ich sterben.
So Aristoteles. Das ist auch die Praxis von Herrn Callida und anderen Omnipotentaten.  Erst etwas für wahr erklären,  ein Faktum setzen und auf diesem Postulat eine einigermaßen  logische Schlussfolgerung setzen -   die  Praxis  aller Diktatoren, Gaslighter und Konsensusfabrikanten. LOL!
In der Philosophie/Logik sagt man Prämisse dazu. Prämissen können wahr oder falsch sein, konstruktiv oder destruktiv - in jedem Fall aber sollen sie durch logische Beweisführung und Schlussfolgerungen (Konklusionen)  das Welt- bzw. Selbstbild desjenigen bestätigen, der die "Ursache" setzt.

Aber: FROHLOCKET - Aristoteles war gestern, folks!
Aristotelische bzw. logische  Beweisführung beruht immer auf einer Annahme/Prämisse. Auch die Gottesbeweismittel der Scholastik  beruhen auf Logik, Urteil, Schlussfolgerung . Wie Luther schon richtig sagte, ist dies aber weiter nichts als teuflisch-kluges Philosophie-Geschwätz und  hat mit GEIST nicht das geringste zu tun.
Spiritualität ist jenseits von Philosophie.
"Anselms Theologie kreiste um die "Fides quaerens intellectum", den "Glauben, der nach Erkenntnis fragt" in der Tradition von Platon und Augustinus. Er versuchte, "die göttliche Wahrheit einigermaßen zu verstehen", welche "das Herz glaubt und liebt". Es geht also um vernunftgemäße theologische Erkenntnis auf dem Hintergrund eines innigen Glaubens. Anselm wollte die Glaubenswahrheiten angesichts vernünftiger Erkenntnis verantworten."
https://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Anselm_von_Canterbury.htm

Vorneweg: Ich habe sie vor vielen Jahrzehnten alle gelesen, die Kirchenlehrer, und alles wieder vergessen. Wenn das wahr ist, und wenn Anselm unter Vernunft das normale logische Denken des Normalverstandes meint, (und nicht die geistige Erkenntnis aus dem Ursprung)  dann  passt das ebenso auf Herrn Callida wie auch auf  Papa OneIsEnough zu, die  ich hiermit beide in den Stand eines Kirchenlehrers der Allmystic Church erhebe. MickyM. ist der nächste Anwärter auf den (Kirchen-) Lehrerstuhl ...  :-D
Päpstin Lol'Sophie I. 
Leider fiel OIE genauso wie The Lolosophian den Säuberungsaktionen des "Wichtes" zum Opfer, dem Chefkleriker und Hauptverfechter der  faschistoiden Reinheits- und Tugendphilosophie der Universellen Allmy-Church.

Den Anselm von Canterbury und den Thomas von Aquin -beides Kirchenlehrer,  beides Aristoteliker bzw. Scholastiker - hat die Kirche heilig gesprochen. Haben sie posthum Rosen regnen lassen? Wunder gewirkt? Kaum...Den Philosophen hat man das erspart.
Aber ernsthaft: Der Thomas v. Aquin hat alles, was er geschrieben hat,  - auf was anderem beruht die ihm verliehene Heiligkeit nicht - quasi wieder zurückgenommen und als Spreu bezeichnet. "Letztgültige Erkenntnis"? Möglich. Heiligkeit ist ja doch nicht das spirituelle Non plus Ultra, so denn die Heiligkeit nicht nur eine posthume per-dekret-Verleihung  der Kirche gewesen ist.
Philosophen resp. Lehrern fällt es sehr schwer, ihr Wissen/Vernunft infrage zu stellen. Die Endgültige Befreiung aber mündet immer in das Bewusstsein des Nichtwissens.
 


Anselms Theologie kreiste um die Fides quaerens intellectum, den Glauben, der nach Erkenntnis fragt in der Tradition von Platon und Augustinus. Er versuchte, die göttliche Wahrheit einigermaßen zu verstehen, welche das Herz glaubt und liebt. Es geht also um vernunftgemäße theologische Erkenntnis auf dem Hintergrund eines innigen Glaubens. Anselm wollte die Glaubenswahrheiten angesichts vernünftiger Erkenntnis verantworten.lllllll

Das Einlassen

auf Callida hat mich nicht nur gelehrt, was ein "Trickster", sondern auch was ein "Bios Theoretikus" ist, was keineswegs abwertend gemeint ist. Callida ist kein Mystiker, er ist ein Magus.  Er ist, wie er selber sagt, jemand, der Antworten hat..
Er ist ein Denker. Das auf Ursache-Wirkung-Denken  basierende dualistische Bewusstsein hat Antworten auf alles und Lösungen für jedes Problem...das unausbalancierte linkshirnige männliche Denken ist ein problemlösungsorientiertes Denken. In Ordnung - wenn es nur nicht versuchen würde, das, was über den dualistischen Verstand geht, zu definieren!

Ich habe nur eine Antwort: Suche ZUERST das Reich Gottes - und das beginnt  in deinem persönlichen Hier und Jetzt deiner Empfindungen, Gedanken, Gefühle. Dem Finder winkt eine eine absolute Problembefreitheit - WAHRES Frei-Sein von jeglicher Unterdrückung.
Callida's Person interessiert mich nicht, ich schaue hinter die Namen, wie viele andere ist er ein weiterer "Prototyp", dem ich auf meiner Reise des "Ich-und Welt-Durchschauens" begegne - für was dieser Prototyp aber steht, weiss ich noch nicht, irgendwann bekomme ich den Namen... vielleicht für Faschismus? Kann sein... vielleicht aber auch für etwas ganz anderes.



Zeige mir deinen Schatten und ich sage dir, wer du bist.

Hybris! rief  da Meister Fritz von K., wir sind nicht die Schatten, wir sind nicht das Verdrängte, wir sind nicht die Abwehrmechanismen - wir sind ES - DAS!
So heult sie,  die Gemeinschaft der gläubigen Ungläubigen, denen es am Rechten Glauben gebricht.
Callida hat mir soviel Schattenmaterial geliefert,dass ich nicht sagen kann, wann ich jemals damit fertig werde.  Vor allem läßt sich nicht sagen, wann ER damit fertig wird. Offensichtlich wähnt er sich schattenlos, weil er glaubt, eine schattenlose Kindheit gehabt zu haben.
Es sind i.d.R. immer diejenigen, die glauben sie hätten eine wunderbare,problemlose Kindheit gehabt, die den größten Schatten haben. Dahinter verbirgt sich vor allem die Identifikation mit dem Eltern-Ich, der Zensor ist voll intakt und schützt das Ich bzw. die Eltern vor unliebsamen Erkenntnissen bzw. sich selbst und  die Eltern vor berechtigten Anklagen.

Gott schütze

uns vor Psychologen und Therapeuten,  die ihr ungeheiltes Schwarz-Weiss-Denken über ihre arme Klientel ausgiesst. Wie schnell  wird doch aus einem gesunden Widerstand gegen das Destruktive kurzerhand eine psychopath. Abwehr gebastelt und ein Therapeut - der sich so gerne als leeres, unbeschriebenes Blatt und neutralen Spiegel geriert -  hat wieder seine weisse Weste.
Zeige mir deinen Schatten und ich sage dir, wer du bist - das bezieht sich natürlich nicht auf das transpersonale, sondern aufs personale Menschsein.  Wer du in WIRKLICHKEIT bist, steht auf einem anderen Blatt, diese WIRKLICHKEIT zeigt sich erst, wenn die Schatten aufgelöst sind.

Wie aussen so innen

Siehe Fokus Artikel von Herfried Münkler, Die Neuen Regeln der Macht... sehr interessant, u.a. wie sich in der sog. Aussenwelt  starre Grenzen auflösen - d.h., wie eine "entäußerte" Imitation dessen stattfindet, was auf dem spirituellen Weg geschieht.

http://www.focus.de/politik/deutschland/politik-und-gesellschaft-die-neuen-regeln-der-macht_id_4652012.html


Lerning by living

Es stimmt: das "Lernen" hört auch jenseits von Ego  nie auf. Das Ich, die Welt, den Kosmos von innen heraus zu erfassen, heisst für mich, dass das  Bewusstsein in stetiger Erweiterung begriffen ist...Stephen Wolinski und auch andere sagen, es gäbe keine Lektionen zu lernen.
JEIN! Ja und Nein. Es liegt wieder an der dualistischen Sprache bwz. ist es das Ego, welches immer  eindeutige Entweder-Oder-Antworten haben will und zu geben bestrebt ist.
Das Wort "lernen" ist hier nur eine Art "Hilfsverb", weil es keine Worte, keine Sprache gibt für das "kognitive" Geschehen jenseits von Ego. Es ist also gleich gültig, ob ich dies oder jenes sage - ob nun gelernt oder nicht gelernt wird. Jedes Wort, welches Ich spreche oder schreibe, müßte  in Anführungszeichen gesetzt werden, weil kein Wort ausdrücken kann, wie der neugeborene metaprogrammierte Mind "tickt".
Ja, sagt der spirituell korrekte Kontrolefzki: Dann hör doch endlich auf, soviel zu reden und zu schreiben. Geh in die Stille, ins Schweigen!
Mann, tue ich doch, kann ich dafür, dass du es nicht bemerkst? Mein Schweigen ist beredsam. Mein Labora ist mir Ora und Ora ist mir wie Labora. Jacke wie Hose. Kein Unterschied.

Genauso ist es mit der transpersonalen Scheinbarkeit oder Illusionshaftigkeit der sog. Realität. Callida z.B. will mir  anhand von "handfesten" Indizien offenbar beweisen, dass auch der von der sog. Realität  Desidentifizierte mit seinem Körper identifiziert ist und der angenommenen Scheinbarkeit des Körpers Hohn spricht,  wenn der sich in Lebensgefahr dünkt oder befindet. Als Beispiel nimmt er u.a. meine vergangene Erfahrung mit dem Notarzt, den ich in der Nacht wegen Angina Pectoris-Symptomatik und Vorhofflimmern rief  oder meine (ebenfalls vergangene)  alarmbereite "menschliche"  Reaktion bei Brandgeruch. Er will damit sagen, dass diese Reaktionen menschlich sind und für jeden Menschen auch jenseits von Ego (immer) so bleiben. Callida  verallgemeinert und projeziert damit nicht nur meine vergangene Reaktion in die Zukunft, sondern bestimmt damit auch die Zukunft all jener, die sich "nondual dünken" bzw. sind. Was er sagt,  klingt alles logisch, aber ich kann dem weder zustimmen noch kann ich es verneinen. Ich kriege bei solchen Gedanken einen Knoten ins Hirn. Dabei will er doch eigentlich nur sagen, dass das Bewusstsein der Scheinbarkeit der Realität  in solchen Notsituationen nicht mehr aufrechtzuerhalten wäre!  Was zum Teufel ist so schwierig darn, dass mein Verstand das nicht nachvollziehen kann und immer wieder darauf zurückkommen muss???

Klar habe ich "menschlich" reagiert und dennoch... Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Grad der Angst und Aufregung bei solchen Notsituationen mit den Bildern und Vorstellungen  zusammenhängt, die  mir im Moment des Brandgeruchs oder der plötzlichen "Herzattacke"  vor meinem inneren Auge hochsteigen. Je nachdem , was ich mir für Bilder mache, kann ich eine klare realistische Einschätzung machen oder in verwirrte und unbewusste Panik verfallen. Ich habe festgestellt, dass ich die Kontrolle über diese Bilder nicht von vornherein habe, sondern dass ich mir
In solchen Momenten habe ich weder an die  Scheinbarkeit noch an die Realität aller materiellen Phänome gedacht  - wenn ich frühstücke, denke ich auch nicht, dass ich nur "scheinbar" frühstücke, weil ich ja doch so erleuchtet bin und  "weiss", dass es so was wie Materie überhaupt nicht  gibt. Es wird immer spontan das getan, was JETZT getan werden muss. 
Jetzt kommt das Interessante: Mein Tun lehnte sich zwar in beiden Fällen an die Vorgaben/ErinnerungsWissen aus der Vergangenheit an, die Assoziationskette funktionierte: Feuer>>Feuerwehr, Ohnmachtsgefühl>>Doktor holen, - dennoch war ich nicht mit meinen Handlungen identifiziert, insofern der Beobachter immer auf seinem Posten war!


Ich weiss nicht, von welcher Prämisse Callida ausgeht: Meint er,  dass jemand, der nicht mehr mit Sterblichkeit/Ego/Körper identifiziert ist, jemand ist, der ständig  im Bewusstsein der Unsterblichkeit lebt  ud dementsprechend auch permanent im Bewusstsein der Scheinbarkeit aller Phämomene lebt und sich daher von äusseren Bedrohungen absolut nicht aus der Ruhe bringen lassen würde, weil der  dieser  ja keinerlei Bedrohung zu sehen im stande wäre  - bzw. da  die Bedrohung auch  nur als eine scheinbare angesehen würde, bestehe kein Handlungsbedarf.  (Allegorisch: Wenn du dich vollkommen dünkst, dann stürze dich von den Zinnen der Deutschen Bank. Fass die heiße Herdplatte an, gehe durch diese Wände, laufe übers Feuer usw usw.  BEWEISE mir, dass du der Sohn Gottes bist!) ???
Manchmal ist mir nicht ganz klar: Ist Callida nun der Rerpräsentant des Versuchers in der Wüste oder spielt er nur den Advocatus Diabolus?   LOL.  Gewiss aber geht er von der Prämisse aus, dass die Naturgesetze für jeden, auch für den Sohn Gottes gelten, solange der sich in einem menschlichen Körper befindet; unmythisch ausgedrückt: nach Callida gelten auch für den Endgültig Befreiten (Meister)  nach wie vor die Naturgesetze, wie sie im Glaubensbekenntnis für und von Hinz und Kunz gelten. Nach seiner Auffassung von Scheinbarkeit bzw. Menschlichkeit jenseits von Ego würde  der Sohn Gottes/Meister, wenn er  der Aufforderung des Versuchers Folge leisten würde,  sein blaues Wunder erleben,  "Wetten, dass..."?
Na ja, Jesus oder der Meister antwortet jedenfalls nicht mit :Wetten, dass n i c h t  ...?
Nur darum gehts. Das ist eine offene Frage, für die es keine klare Ja- oder Nein-Antwort gibt,   sondern Ja UND Nein -  JEIN! - ein Graus für jemanden, der stets für Jeden und auf Alles eine klare eindeutige Antwort hat.
Jedenfalls ist die "Scheinbarkeit" nichts, was man  wahrnehmen kann, oder dessen man sich ständig bewusst wäre -  man hat sie einmal erkannt und das wars. Basta.
Es geht wohl wieder einmal darum, dass Desidentifikation mit Nichtvorhandensein gleichgesetzt wird. Wüßte Callida, was Identifikation bzw. Desidentifiktion wirklich ist, könnte er solche Fragen (nach der Menschlichkeit usw. jenseits von Ego) nicht aufwerfen, geschweige denn beantworten!

(Aus März 2015; auf meinen letzten Blogpost hin hat jemand kommentiert und dabei erwähnt, dass Samarpan nach eigenen Angaben auf die Hilferufes eines ertrinkenden Kindes nicht reagiert habe. Das wirft die selbe Frage auf: wie stehts mit der sog. Menschlichkeit jenseits von Ego? Ausser dass die Menschlichkeit genauso wenig definierbar ist wie die Göttlichkeit des Gottmenschen  habe ich  noch keine Klarheit darüber. Aber bei dieser Frage geht es wohl hauptsächlich um die Frage, wie das Nichtinterpretieren und Nichtdefinieren jenseits von Ego zu verstehen ist.. )


Ich will nicht mehr...

Heute morgen kurz vorm Aufwachen habe ich gesehen, auf welche Weise Träume entstehen bzw. die Geschichten, die Handlungen -  wie das Unbewusste aus organischen körperlichen Empfindungen oder unbewussten äusseren sinnlichen Einflüssen eine Geschichte "personalisiert". Ich habe den Vorgang quasi in flagranti ertappt. Dann schrie das Nachbarskind und ich wachte auf und die Erinnerung daran war weg, ich konnte nichts mehr rekonstruieren.  Aber so etwas stört mich heute nicht mehr, weil ich weiss, es ist nicht wichtig, dass mir diese Dinge ins Tagesbewusstsein kommen, wichtig ist allein, dass ich "dabei" war. Man muss die Träume nicht deuten können. Träume deuten ist ein nettes Spielchen, an dem das Ego ebenfalls haften kann...Früher habe ich mal versucht, nicht nur ein Tag-, sondern auch ein  Nacht-Tagebuch zu führen, ich hielt hierfür auch des nachts immer einen Schreibblock bereit... - schnell merkte ich aber, dass dies eine künstliche Trennung war. Das Unbewusste machte sich mir auf eine andere Art bewusst, frühmorgens zwischen 3 und 6 Uhr in einem tranceartigen Wachzustand.

Den Seinen schenkts der Herr im Schlaf. Ich habe auf viele interessante Spielchen verzichtet, z.B. auch auf absichtlich hervorgerufene Astralreisen. Sie wurden mir geschenkt und ich lernte, nicht mehr zu wollen,  als ich geschenkt bekam. Ich lernte, dass es galt, den Ist-Zustand nicht zu verändern, sondern zu akzeptieren. Nichtwissen - auch was die Träume anging...
"Ich will nicht mehr von dir, als du mir geben magst", diesen Spruch las ich vor Jahrzehnten einmal in einem Laden in Kaiserslautern. Er brannte sich für eine lange Zeit in mir fest. Ich bezog ihn nicht nur auf die Menschen, sondern primär auf Gott.  Von Gott konnte ich das annehmen... in meiner Beziehung zu Menschen, vor allem zu meinem Sohn liess sich das nicht  so recht realisieren... Die Desidentifikation von der Mutterrolle und der Affenliebe, mit der ich an meinem Kind hing, war der schlimmste Kampf meines spirit. Weges.... die unrealistischen Erwartungen an meinen Sohn, meine Vorstellung, was ein (erwachsenes) Kind für seine Mutter zu tun hätte... Mein Sohn war mein härtester Guru - der hat letztlich dafür gesorgt, dass mein Ego am Ende doch noch erfolgreich in die Tonne getreten wurde.LOL.

Deswegen weiss ich: Jede Trennung vom Liebsten, sei es der Freund, Ehemann, Kind birgt die Chance der Egoloslösung in sich. Man kann sie wahrnehmen oder auch nicht. Die Trennungsphasen sind dieselben wie die Sterbephasen. Ich habe damals  die Chance wahrgenommen. Viele Menschen sind nicht imstande, Abschied und Trauerarbeit zu leisten, sie machen zu, sie lenken sich schnell ab, wenden sich  wieder anderen Dingen zu und verdrängen  den Schmerz, die Angst,die Wut, die Anklage, den Widerstand usw. all das,  was ihre Erlösung und Befreiung hätte bedeuten können,  - wenn sie sich nur auf sich selbst und ihre Gefühle wirklich eingelassen hätten.

Erkenntnisse

sind nichts, was man sich warmhalten kann. Und so ist es auch mit der "Letztgültigen Erkenntnis" resp. der Scheinbarkeit der sog. Realität. Die Erkenntnis der Scheinbarkeit bzw. dass nichts jemals WIRKLICH geschehen ist, bedeutet die Desidentifikation vom Glauben an das, was ich bislang für Realität gehalten haben. Weiter nichts. Desidentifikation bedeutet keineswegs, dass ich mir "immer" der Scheinbarkeit der Realität bewusst bin, genausowenig ich mir ständig und immer der Unsterblichkeit bewusst bin. Alle Erkenntnisse - . auch die "Letztgültige Erkenntnis" sind wieder auf dem Misthaufen der Geschichte gelandet... des DENKENS. Erinnerung...Alter Käse, dessen ich zwar geDENKEN kann, aber dessen UrFrische ich  nicht wiederbeleben kann. Nichtsdestrotrotz hat Desidentifikation bez. jede geistige Erkenntnis eine "auf Dauer" verwandelnde, d.h. transformierende KRAFT. Das heisst, der Alte Käse hört nicht auf, seinen wunderbaren Duft weiter auszuströmen.Paradox.

Weils manche vielleicht nicht wissen oder überlesen haben: Die Letztgültige Erkenntnis, wie ich sie aus meiner Erfahrung heraus definiere und metaphernmäßig  auf meine Weise beschreiben kann,  ist die Erkenntnis, die  auf den letzten Egotod (Desidentifikation Körper/Materie, Erkenntnis der Konzepthaftigkeit)  folgt und die Endgültige Befreiung bringt. Danach hört Erkenntnis nicht einfach auf, sondern man sitzt nicht nur gelegentlich, sondern auf "Dauer" an der Quelle der Erkenntnis. Anders gesagt, du bist im Zustand permanenter Erleuchtung oder Gewahrseins. Du bist kein gelegentlicher Besucher deines Hauses mehr, sondern der Hauseigentümer, du bist nun der Burgherr über deine innere Burg.
Der Leser meiner Worte sollte immer dran denken, dass gleich, mit welchen Worten ich diese "Dinge" beschreibe -  es sind alles nur Metaphern!

(Irgendwie spinnt die software bei blogger.com, ich hoffe, dass ich meinen Text einigermassen zusammenhängend auf die Reihe gekriegt habe.)