Samstag, 18. Februar 2012

Avocados isst man nicht, die küsst man... sagt die Eris, Unsere Liebe Frau..

Antwort an Swami Bhaktafritzchen in der 2. Oberhölle, Diskussion: Bhakti Yoga
Bhakti - also Hingabe ist die reinste Form von "Yoga" und eine ganz natürliche Frucht/Konsequenz unserer Sehnsucht nach Gott/Befreiung/Erlösung/Heilung/Erleuchtung/Liebe.
Damit meine ich, dass es nicht geübt, g e m a c h t werden kann. Es ist ein Geschehen. Allein diese Sehnsucht, diese Bewegung des Herzens zu dem hin, was wir Gott nennen oder meinen, führt zu Hingabe, ist schon Hingabe. Dort, wo mein ganzes Wesen mit diesem Wunsch/Sehnsucht ausgefüllt ist und nichts anderes mehr will, geschieht es ganz natürlich und organisch aus sich selbst heraus.

Der Verstand kann Gott nicht lieben, der fragt sich (und andere), wie soll ich das denn tun - und deshalb macht er Übungen. Wo das Herz aber schon genügend wach und offen ist, - wo diese grosse LiebesBEREITSCHAFT ist, "Bereitschaft" ist das Schlüsselwort! - da geschieht alles von SELBST. Ohne Absicht oder Plan oder Ziel. Oft ist es so, dass die Menschen gar nicht merken, dass sie schon längst auf dem WEG angekommen sind und machen Übungen, wo es gar nicht mehr nötig wäre. Das ist dann so, als ob man einem Kind das Laufen beibringen müsste.
Wo wirkliche Hingabe/Bhakti ist, folgt auch Jnana, Karma, Raja ganz wie von selbst aus reiner "Gnade" heraus. Nichts muss getan werden, weil mit Bhakti alles getan ist.
Wo wahre Hingabe ist, gibt es keine Regeln mehr, da gibt es weder Enthaltungs-/Entsagungsregeln noch Verhaltensregeln, keine Disziplinen.

ES ist dem Verstand total verrückt und man kann es nicht beschreiben, was hier geschieht und trotzdem hat man diesen Mitteilungsdrang aus reiner Freude heraus. Nur die meisten wollen es nicht hören, wenn Du selbst lebendige Erfahrungen mitzuteilen hast,- statt totes Wissen - die meisten wollen im Verstand bleiben und lieber blutleere Konzepte diskutieren. Das, Bruder, macht sehr sehr traurig. Denn es ist ja auch so, dass derjenige, der mitteilt, wiederum durch dieses Mitteilen - lebendigen Austausch/Kommunikation -selber lernt und neue Erkenntnisse gewinnt.
Die meisten Menschen wollen geführt bzw. verführt werden. Einem Menschen, der aussieht und auftritt wie Du und ich wird schon garnicht zugetraut, von höheren Dingen Ahnung zu haben. Aber wenn Du Dir einen weissen Kaftan anziehst und Dich auf Guru stylest, sind sie hingerissen. So viele von diesen selbsternannten spirituellen Lehrern würden Jesus/Krishna usw. gar nicht mal erkennen, wo er ihnen begegnete! Und zwar, weil sie noch immer im Gegensatzdenken verhaftet sind. (bzw. Spirituellen Ego).
Die Zeiten, wo man sog. Heilige Männer (und Frauen manchmal auch) verehrte, sind vorbei. Man hat sämtlichen Autoritäten gekündigt und das betrifft auch die religiösen Traditionen. Es ist die Zeit, wo das autoritäre Regime (Überich) in sich selbst erkannt und abgesetzt wird..
Die Zeit von Training/Übung und Disziplin ist vorbei, das Zeitalter des Heiligen Geistes ist das Zeitalter der Gnade, in dem nur Eines nottut: Hingabe
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An BhaktaFritz Teil 2
Bei Eris, "Göttin der Zwietracht und Verwirrung" handelt es sich, wie ich es sehe bzw. wie ich diese Kraft/Archetyp/Wesenheit erfahre, um Attribute, die sich zerstörerisch/verwirrend nur auf den öden schnöden Mind/Verstand /Ego auswirken. Auch ist Eris die Kraft, die die Spreu vom Weizen trennt. Sie ist die göttlichfeminine mütterliche Kraft, die (positive) Trennung schafft, die Labrys der "Hexen"/Frauen, die sich durch den Dschungel des Unterbewusstseins ihre Schneisen bahnt. Trennung auch als Unter-scheidung -sgabe der "Geister".
Eris ist Geburtshelferin und Begleiterin des neugeborenen Kindes (Christus/Krishna). Möglicherweise ist Eris eine Kraft, die sich in der 5. Dimension erst zeigt (mit der ich mich gerade anfange zu beschäftigen, weil das Namenlose doch immer wieder nach Benennung ruft).
Ich erfahre "Eris" als äusserst rational und auch streng, sie lässt nichts durchgehen, pocht auf Konkretheit, ist mütterlich-erziehend in ihrer Auswirkung.
Eris sorgt dafür, dass Krishna/Christus/Kind spielen und lachen kann..
Wo ich dieser Kraft gehorche, bin ich wie ein Kind an seiner Mutter Hand, alles bejahend, alles einschliessend. Und allein in diesem Gehorsam liegt das Geheimnis der Magie, hier an dieser Hand betrittst du das magische Reich, wo sich alles zu Deinen Gunsten fügt. Das Kinderland von damals, nur diesmal vollbewusst. Das Reich der Kreativität, der Musik, der Dichtung..des Spieles! Denn in diesem Reich/Bewusstsein gibt es nicht den verstaubten Ernst des Egos, hier wird alles tänzerisch spielend, spielerisch getan, egal, was man anfasst und tut. Nichts wird mehr nach erlernter Vorgabe/Rezept getan, alles wird neu getan,alles ist Unikat. Alle Formen/Formale ist hier zerbrochen.

Bhakti, Hingabe führt letztendlich genau zu dieser mütterlichen Kraft/Hand.
Anders gesagt: Es ist die Göttin (oder deren Aspekte), die weibliche Seite der Gottheit, die uns "heim ins Reich" holt, und zwar dort, wo Christus in Bethlehem geboren wird in der eigenen Seele, bw. wo Krishna aus dem Lotus aufsteigt. Dieser "Aufstieg" ist der "Beginn" des Aufstiegs in das, was man 5. Dimension wohl nennt. Und das geschieht erst dort, wo Integration (Lotusblütenblätter) im Menschen stattfindet, Heilige Hochzeit, usw. - wo der Mythos, das WORT in dir lebendig wird, lebendige Wahrheit, lebendiges Geschehen.
Ich habe keine Ahnung, unter wie vielen Namen Eris läuft, Maria ist ein Name davon, die MutterGottes. Leider wurde sie von der Kirche radikal gezähmt.
Das hinduistische Konzept hat wieder andere Namen dafür, am Ende ists dasselbe. Ich persönlich fühle mich mit den christlichen Namen/Archetypen am wohlsten, sind alles Bilder der Seele und im Kollektivbewusstsein gespeichert.
***

Lieber Bruder BhaktaFritzchen,
ziemlich konfusing ist das Ganze im Hinduistischen Götterpantheon, zuviel Ganz-Halbgötter und Dämonen. Auf meiner Reise durch die "Unterwelt" habe ich keinen einzigen Dämonen getroffen, der ich nicht selbst gewesen wäre. Da draussen gibt es nämlich nichts. DAs was man Dämonen nennt, habe ich, zumindest in mir selbst, als abgespaltene Psychoteile meiner selbst begriffen, die, angenommen, zu Freunden transmutieren oder "Engeln."

Für Schriften interessiere ich mich nicht mehr, auch nicht für die Bibel, die Schrift bin ich, ich trage sie in mir, sind alles Bilder meiner Seele,die in den untren Welten hausen.

Ach so, nochmal zu den Dämonen: man nennt es auch den "Schatten" in der Tiefenpsychologie. Wenn ich mir Mühe machen täte, könnte ich das ganze hinduistisch-vedische Götterpantheon in tiefenpsychologische moderne Sprache übersetzen, genauso wie man es schon mit den heidnischen, griechischen und patriarchalischen Göttern gemacht hat. Auf meiner Reise waren mir solcherlei Götterkonzepte eher hinderlich als förderlich. Da hat mir die Tiefenpsychologie bedeutend bessere Erklärungsmuster meinerselbst geliefert. Oder Carl Gustav Jung mit seiner Archetypenlehre war mir auch 'ne Hilfe.

Wir dürfen nicht so ehrfüchtig auf solche alten Schriften starren. Sie waren Ausdruck der Menschen in längst vergangner Zeit, deren archaisches Bewusstsein alles personalisierte, was wir heute als Kräfte/Archetypen/ Energien bezeichnen, die in uns selbst zu finden sind...

Es ist zwar nett gemeint von Dir und auch ganz interessant, doch sag mir einen Grund, warum es mich kümmern sollte, was die Veden usw. sagen, wo ich so ziemlich "hinüber" bin im Grunde und keiner Schrift bedarf, an die ich vielleicht sogar "glauben" sollte? Ich glaube nicht an das, was du mir da erzählst, es ist nur ein Konzept für den Verstand. Und an Konzepte glaub ich schon seit langem nicht mehr..
Ich hab nämlich den Verstand verloren, der da was glauben könnte, - ganz kontrolliert und über 30 Jahre lang hinweg, das Ego, das ist auch hinüber. Es ist noch nicht so lange her, dass es den Geist so ziemlich aufgegeben hat - auch hier ganz kontrolliert und moderat und sehr bekömmlich. Weil man sich ans Sterben schon gewöhnt hat, tut es nicht mehr gar so weh..

Also: Konzepte muss man überwinden, fallenlassen, erst dann bist Du wirklich frei. Denn drüben auf der andern Seite, da gibt es keinen Gott, kein Jesus, keinen Krishna, da gibt es nur das Namenlose. Da gibt es auch kein Bhakti mehr, weil da niemand ist, dem man sich hingeben könnte. Hingeben kann man sich nur, wo es ein Gegenüber gibt. Hier ist man immer noch im Dualismus und im Gegensatzdenken befangen.
Wenn man jenseits des Verstandes ist, erkennst du ganz genau, wie Gott/Götter Dir vorher eigentlich nur eine Vorstellung, war, eine Idee, ein Konzept, ja, im Grunde war Gott nur eine Arbeitshypothese, die aber grosse Wirkung zeitigt, ganz wie in der Wissenschaft.

Es grüsst Dich mit Alaaf Helau und Namaste
ganz rational-verrückt-entrückt
die grosse Schwester

PS: Alaaf und Helau scheint dem gläubigen Verstand 'ne Blasphemie, doch jenseits von Verstand und Ego da gibt es keine Kategorien wie profan und heilig, da ist Alaaf, Helau genau dasselbe, weil alles aus der Freude stammt und daher selbe Qualität hat wie Namaste.

PS2. Zum Schluss sei Dir gesagt, dass es mir grossen Spass macht, mit Dir zu schreiben, auch wenns nicht so scheint vielleicht, im Austausch mit Dir krieg ich immer wieder neue Erkenntnis und lerne viel dazu, wenn auch nicht über Veden oder Götter anderer Coleur.
Ich pinkel Dir hier nicht ans Vedenbein - ich bringe nur die Botschaft aus dem Jenseits (des Ego/Verstandes) und die ist ziemlich lustig, wäre da nur einer, der die Signale hört...


NedlimFeb 15, 2012 12:36 PM

    Ists nicht der natürlich Fluß der Sprache
    Sprache uns gegeben
    oder die wir ham genommen
    von Eris weiß woher.
    Ists einerlei woher sie kommt
    die Sprach
    von der wir sagen diene uns
    doch lässt man loß von dieser Dienerfarce
    wird selbst ein Diener man der Sprache
    sprudelts von allein.
    Zu viel regelei und vorschrift in dem Wort
    warum solls so sein
    Viel lustger ists bisweilen
    kann man schreiben frei
    Ohne Regel die befielt
    so wie wir der Sprache
    Doch dies nur am Rande ich schweife ab
    in Sphären die zur Sache grad nichts tun
    und doch kann ichs nicht lassen
    Erheitert bin ich wenn ichs leß
    dein munteres Geschreibsel
    Frei und weg von das was Seele man genannt
    obs existiert wer weiß das schon
    mir ists egal nicht einerlei
    nein schlicht egal.
    Nicht Off Topic bist du gegangen
    das ganze Leben geht vorbei am Thema
    Ja so ists auf dieser Welt
    der eine kanns nicht leiden
    was dem andren ist sein Wort
    Dabei verbirgt sich manche Wahrheit dort
    Schreib leider zu wenig ich
    in dieser deiner Welt
    doch verzei mir bitte und versteh
    ich bin der einen dort verpflichtet
    die man nennt dort dreiundzwanzig
    Die Zeit die ists die mir fehlt
    sehr zum bedauern
    ich jag ihr ständig hinterher
    und kann sie doch nicht fangen
    und hab ich sie denn doch einmal
    schlag ich sie tot mit Koboldkram und spinnerei
    Doch Zeit ist eh ein Unding wie ich find
    Mutter Eris einst mir sagte
    alles sei zu jeder zeit und dies auch noch gleichzeitig
    Wars das heut von mir
    ich denke schon
    ein schönes ist wenn bevorzugt gern auch sein
    wünscht Nedlim allen die dies lesen

    Und gruße auch vom alten B.S.
    du weißt ja wen ich meine
    er der besser noch versteht
    was du und ich hier schreiben
    Verrückter alter Kautz
    Doch muß ich mit ihm leben
    Nunja so ists Leben eben

Antwort byMe
Lieber Nedlim, MeinLiebesKind der Göttin Eris
 und wie sie immer heissen mag...!
welche Freude wieder mal die Poesie zu hören und zu lesen,
die Dir von Bart und Lippen perlt und nicht B.S. dem Alter Ego zugehört,
wer ist das überhaupt, häh? Sag!
Bei scribd dort ist er mir schon aufgefallen
neulich, gestern erst und bin ihm just gefollowed und nicht nur dort
auch Nr. 523 hab ich jetzt betreten können ohne Stöhnen ,ohne Knirschen von Scharniern
und anderen Gelenken ... und hab dort Bwana und noch einen andern Herrn gefunden,
die Atmosphäre dort war dumpf und sehr gedrückt, warum, das frag sie mal,
die beiden glaubten sich allein im Universium haha - ach nein, das war woanders,
next door in Nr. 524, wo man sich ömmelte lasziv und ganz gewaltig Gestänklein hat verbreitet..
wahrscheinlich von Erleuchterung - von was auch immer..
Ja,Du hast recht, die Sprache ist ein komisch Ding,
besonders dort wo sie zur Waffe wird,
und komisch wird sie erst jenseits von Gut und Böse, weisste?
Da halte ich mich grad mal wieder auf mit Lust und LiebeStrollerei
hab gestern erst gehört, das nennt man auch die FünfteDimension,
na ja, wenn dem so ist, ein nettes neues Denkkonstrukt,
bin schwer am Butterflyen im Moment und LOLLING auf allen Ebenen
der Unterhöllen hier in Indras ArteficialNetz.
Und küsse Avocados aus Versehn, und Eris sagt,
die küsst man nicht, die isst man! Ja, bin ich blöd?
Nein, ich bin liebestoll, sagt sie, die Schöne,
Wenn man den Verstand verliert, verloren hat, den ödenschnöden mein ich, -
nicht die ratio, die ratio ist cleared, ganz klar, Mann - nur narrisch wirds halt ohne
das alte gute Teil, was manchen Dienst mir tat und andern auch und tut es noch...
Ach Gotttt ach Gottttt...
Du hast den Verstand noch nicht verloren, da hast du Arbeit noch zu tun,  mein alter Schwede Nedlim! Weisst Du?
Ich helf Dir aber gerne auf die Sprünge, den Rhythmus hast du schon,
nur noch nicht die volle ganze fünfte Dimension!