Samstag, 7. Mai 2016

Was zuerst gelernt will sein, ist das Große JA zum NEIN!



In Untermarchtal

Heim zum Guten Hirten, dahinter muss die Donau sein
begann für mich das Zeitalter der Aufklärung, hier wurde ich durch heiligmäßige Vinzentinerinnen erfolgreich und nachhaltig säkularisiert, so wie viele Gefängnisinsassen durch das Gefängnis erst richtig  kriminalisiert werden, begann ich mich zu dem zu entwickeln, was sie fälschlicherweise vordem in mir sahen und zu bekämpfen vornahmen.
Hier probte ich weiterhin den antiklerikalen Widerstand, gab mich heimlich allen verbotenen Lüsten und Todsünden hin und hörte gegen alle christlichen Hausregeln und wider den eisernen Willen der Mutter Oberin mit dem Beichten auf.

Auf dem Foto sieht man die gruslige Prachbaute,  in welches ich (nach meinem Aufenthalt im St. Elisabeth-Internat Salzkotten) mit 14 Jahren für 18 Monate zur Nacherziehung eingeliefert wurde. Danach trat ich in das ein, was man allerorten "Das Leben" nennt und aus der Kirche aus. Darauf  folgten viele Jahre Sex & Drugs & Rock'n Roll,  -  die beste Vorbereitung auf das Leben und das, was danach noch kommen sollte,  LOL

(Als ich mir diesen Aufenthalt mit seiner Zucht, Ordnung und täglichen Schikane erneut vergegenwärtigte, kitzelte es verräterisch in meiner Nase... LOL... Ich stelle mal wieder überrascht fest, dass meine Gedanken und Vorstellungen doch nicht ganz so 100%ig machtlos sind,  wie angenommen.  Allgemein bin ich wieder "berührbarer" geworden durch äussere Einflüsse.   Zudem passierte es neulich,  dass  ich auf diverse mitmenschlichen Verhaltensweisen mit ungeduldiger Genervtheit reagierte, z.B. als jemand das Psychospielchen "Holzbein" mit mir spielte und mit hoffnungsfroh-feuchtem Augenaufschlag meine  Helfertriebe zu mobilisieren trachtete, als ich ihm auf die eigenen Beine verhelfen wollte - HA, da wurde ich aber mal ganz schön pädagogisch, LOL!)



Kollusion

Die (v.a.muslimischen) Zuwanderer in die westliche säkulare Gesellschaftsform bilden miteinander eine Art der neurotischen Kollusion wie man sie in der symbiotischen Verbindung zwischen dem depressiven Charakter und der narzisstischen Persönlichkeit findet... da entwickelt sich auf der einen Seite eine regressive Anspruchs- und  Abhängigkeitsproblematik, die eine Menge Zündstoff für die Zukunft bereithält. Wo Abhängigkeit ist, entsteht sehr schnell Hass auf den Gönner, den  "Wirt"..., der wird zur scheinbar beiderseitigem Nutzen & Zufriedenheit regelrecht oft von innen ausgehöhlt, wie man es an einigen Parasiten in der Tierwelt beobachten kann. Der sog. Gutmensch mit seinem Helferkomplex hingegen überkompensiert...



Der "Friede auf Erden"

kann nur ein Friede des Einzelnen, der Friede des Herzens, der Friede des befreiten Minds sein. Es gibt keinen Frieden für die Menge oder für die "Erde". Das Paradies ist dieser Frieden in der Einheit -  aus der einheitlich-ungetrennten BEtrachtungsweise gibt es keine Erde oder Welt -oder "Andere". Deshalb ist es müßig, auf einen "Aufstieg" der Massen oder eine spirituelle Befreiungsaktion aller Menschen zu hoffen oder auf eine "Wiederkehr Christi" im Fleische.  Derweil einer das Paradies auf ERden so falsch bzw. dualistisch versteht, wird es keine Umkehr für den Einzelnen geben.
Das Paradies ist mein ungetrenntes So-SEIN in der Gegenwart, alles andere ist Irrlehre.



Meister

Wenn ich so allgemein vom Meister und seinen SEINS-Attributen  spreche, verbleibe ich recht eigentlich im dualistischen System von "Ich und die Anderen", in Wahrheit spreche ich natürlich von mir bzw. meinem SEIN, derweil es in "meinem" Alleins-Sein keine Anderen gibt - es sei denn als Gedanken und Projektion.  ICH ist alles, was ICH BIN. Da ist keiner  außer ICH. Auch kein Meister.
Ja, recht eigentlich will ich nur "nett" sein, wenn ich anderen eine sog. Meisterschaft zuerkenne oder auch nur nur die Möglichkeit einer solchen einräume; in diesem Zusammenhang  ist es auch absolut unwichtig für mich, ob ein anderer Meisterschaft realisiert hat oder nicht. Ich weiss schlichtweg nicht, ob jemand anderer - Osho, Ramana und all die anderen, die in der Geschichte als Meister verehrt werden - wirklich auch Meister waren. Denn unabhängig von der Person erkenne ich nur meine eigene WAHRHEIT in den Worten der scheinbar Anderen, weil ICH die WAHRHEIT projeziere. Deswegen ist es absurd, einen Meister bzw. seine Worte mit Lob und Tadel zu begegnen.  Betrunkene und Kinder sagen auch oft die WAHRHEIT, sind sich ihrer aber nicht BEWUSST. 

Eine Person kann man -  im Gegensatz zu einem Meister -  in ihrer ganzen Tiefe erkennen. Wer nun aber in einen Meister reinguckt  und "Etwas" - eine Eigenschaft -  darin findet, der projeziert entweder oder der "Meister" ist kein Meister. Wenn ich nun aber ein Meister bin:  Kann das Nichts das Nichts erkennen? Auch die Fülle des Nichts erkenne ich nur in und aus mir SELBST heraus. Diese Fülle ist keine Fülle von "Etwassen", (Vielheiten, Dingen und deren Eigenschaft) Da draussen ist niemand. Wer glaubt, in einen Meister reingucken zu können, der projeziert "ETWAS" in die fundamentale BedeutungsLeere des eigenschaftslosen Bewusstseins hinein.
Alle Worte sind relativ,  weswegen ich aus den Worten sog. Meister nicht wirklich Wahre Meisterschaft schliessen kann. Allerdings kann ich sehr wohl sagen, welche Art von Worten und Einstellungen NICHT von GEwahrsein erleuchtet und somit unwahr sind. 

Die meisten spirituellen Sprichworte und Zitate, - viele von sog. Meistern - dir mir im Netz über den Weg laufen, sind nicht WAHR, derweil sie oftmals noch aus dem dualistischen Ego-Bewusstsein kommen und eine dualistische materielle - d.h. weltfreundliche und weltverhaftete  - Spiritualität  (Göttin)  missionieren, Texte, die viel eher einem Psychologen anstehen als einem Meister. Zum Beispiel der folgende Text:





Anleitung zum Selbsthass

Das gesündeste Wort der Welt: Ja!


JA! Sie sollten sich JA! herausnehmen und auf Ihren Schreibtisch stellen oder in Ihrer Brieftasche bei sich tragen, damit sich JA! einprägen kann.
JA! funktioniert so: Denken Sie JA!, wenn Sie etwas Unangenehmes tun müssen. Denn mit Nein bleibt es ständig unerledigt!
Denken Sie JA!, wenn Sie Ärger im Büro haben. Nein macht Sie nur noch ärgerlicher und löst kein Problem! (Außer Sie wollen sich selber leid tun.)
Sagen Sie JA!: Zur Fünf Ihres Kindes. Zur verpassten Eisenbahn. Zum Beinbruch im Urlaub. Denn mit “Nein” und mit “Um-Himmels-Willen” können Sie nichts, aber auch gar nichts retten oder wieder ganz machen.
JA! ist und bleibt die beste Medizin! (Besser als flüssige oder gepulverte.) JA! hilft dauerhaft. Denn JA! macht den Kreislauf heiter, das Herz fröhlicher, die Sorgen kleiner und das Leben länger und wärmer.
JA! sollten Sie sagen und tun, aber es ist schwer zu erlernen. Wenn Sie es richtig können, sagen Sie es dann bitte weiter: JA?

Bei diesem "weißen" Rat-Schlag handelt es sich schlichtwegs um eine Manipulation des Denkens im Sinne des positiven Denkens.  Er beinhaltet ebensowenig WAHRHEIT wie das Positive Denken, welches nur dazu verhilft, das Unangenehme, das sog. Negative zu verdrängen, statt das, was JETZT ist, wirklich zu fühlen und zu verarbeiten. So angewandt, verbleibt man im dualistisch-wertenden EntwederOder-GegensatzDENKEN; das "gesündeste" Wort bedarf nämlich immer seines Gegenteils - eines "ungesunden" Wortes, in diesem Fall des NEINS, welches hier als ungesund/schlecht/(schwarz) gewertet wird. Praktisch angewandt handelt es sich keineswegs um spirituelle Tugend, sondern um den Versuch einer Verbesserung und Kosmetik des spirituellen Egos und recht eigentlich ist es eine Anleitung zum Selbsthass - es  wird hier zuvorderst der Verdrängung Vorschub geleistet, statt die Annahme dessen, was Hier und Jetzt mit MIR geschieht. Mit diesem andressierten  JA versucht man nichts anderes, als mit dem alten verkästen Denken eine Zustandsveränderung vom Schlechten zum Besseren zu erreichen.

Wer nicht gelernt hat, Nein zu sagen, kann auch nicht Ja sagen. Das Ja- UND das Nein-Sagen dienen beide der Selbstliebe/Selbstannahme des eigenen Ichs. (Was natürlich für spirit. Sucher, die das Ich per se ablehnen, weil sie glauben, das Ich sei der "Feind", eine Zumutung ist, weil es dem schnöden Selbsterhalt diene.  Diese Ablehnung der eigenen Person beruht aber auf nichts anderem als der Angst vor der eigenen Person mitsamt ihrem Unbewussten (Triebe, Abwehr/Schatten)  und diese Angst vor sich selbst ist auch der Grund dafür, dass diese Leute keine Achtsamkeit bzw. Schattenarbeit/-integration praktizieren WOLLEN - und deshalb niemals an ihr Ziel - der dauerhaften Realisation ihrer Wahren Natur (Gewahrsein)  kommen werden! Typischerweise sind dieselben Leute, die gegen die Annahme ihrer Person sind, dieselben, die von anderen Menschen Schonung ihrer Person erwarten und für sich das Recht beanspruchen, von anderen unangefochten ihre Neurose voll auszuleben.)

Nochmal: Was ist, das ist! In diesem Sinne wäre also kein pauschales Ja-Sagen, sondern primär das JA zum NEIN zu kultivieren. Dazu sollte das  NEIN und die damit einhergehenden negativen Gefühle per paradoxer Intention verstärkt werden, statt sie zu verdrängen.  Das JA aus tiefstem Herzen erfolgt nämlich  ganz automatisch von SELBST aus dem Ja zum Nein,  wenn man seine Gefühle (Widerstand)  bis in die letzten Fasern GEFÜHLT hat. Aus der Annahme meines Neins/Widerstands gegen das, was ist,  ergibt sich auch ganz von SELBST die Transformation.
(Man muss auch hier wieder sehr gut ACHT darauf geben, dass das Ego aus der Not des Nicht-Nein-Sagen-Könnens keine spirituelle Tugend macht. Nur Achtsamkeit kann dies verhindern.)
Auffällig ist auch hier wieder, dass der Verfasser dieses Rat-Schlags die "Annahme dessen, was ist",  als rein äusserlich begreift. Annehmen soll man demgemäß nur die Aktion,  - also das, was von aussen an den Menschen herantritt - und die eigene authentische Reaktion (der Gedanken und Gefühle) auf die Aktion wird ignoriert, ja,  mit einem "angelernten" JA geradezu vergewaltigt. Auf eine solche Weise wird  Masochismus bzw. Selbsthass gezüchtet bzw. die Neurose verstärkt.
Die gesunde Devise sollte also lauten: Was ist, das ist - ICH zuerst!  Was ICH als Reaktion auf die Welt denke, fühle und empfinde hat Vorrang! DAS ist Selbstannahme!

Diese Unart von spirit. Sprüchen und Ratschlägen wären für mich nicht weiter erwähnenswert, wenn sie nicht großteils von Leuten kämen, die sich als spirituelle Lehrer gerieren. Den Namen der Rat-Schlägerin hab ich vergessen, aber es war ein relativ bekannter Name auf dem spirit. Marktplatz.




Wer Hass sät,

wird Hass ernten, oder wer Wind sät, wird Sturm ernten - dieses Sprichtwort aus der Bibel steht im Alten Testament und gilt nur für die unerlöste Weltebene, in der das Causalitätsprinzip wirksam ist...ähm scheint. LOL Margot Käßmann, die evang. Priesterin  hatte einerseits recht, als sie meinte, dass man den Terroristen nur mit Liebe begegnen kann, andererseits war es Dummquatzsch,  Dummquatsch deswegen, weil  es sehr sehr sehr fraglich ist, dass ausgerechnet SIE einem Terroristen in ihrem Leben je konkret begegnen wird, zumal wenn es sich i.d.R. um Selbstmordattentäter handelt.
Liebe, Caritas, ist nur in der konkreten Begegnung  möglich. Zuvorderst aber sollte sie ein Beispiel geben und die Ursache allen Leids und Elends: die Lieblosigkeit insofern aktiv beseitigen helfen, als sie als Mensch UND Priester mit konkreten Taten ihre ganz persönliche Liebe zu beweisen,  indem sie z.B. Flüchtlinge in ihr Haus aufnimmt, statt diese Liebe  typisch gutmenschlich an andere zu delegieren. 
Der Papst hatte im Herbst 2015 alle christlichen Pfarreien aufgefordert, Flüchtlinge aufzunehmen...



Satire?

Weit unappetitlicher als Böhmermann-Satiren finde ich den sog.  "Satire-Channel" des sog.  spirituellen Lehrers Christian Anders >:
https://www.youtube.com/watch?v=J2CEmi3xLzU
Satire??? - unter dem Deckmäntelchen der Satire UND der Spiritualität stellt er mit seiner niederträchtigen und verleumderischen Polemik Menschen aus dem öffentlichen Leben an den öffentlichen moralischen Pranger. Der Sänger und selbsternannte Lehrer Christian Anders (Lanoo) liefert ein gutes, wenn auch extremes Beispiel für den schattenwerfenden "Lightworker" resp. für den "Hasnamuss". Siehe > http://www.neue-religion.de/index.php?title=Hasnamuss

Ach ja, höhnt Frau Callida da,
die Klage find' ich sonderbar,
da du dem selben Laster frönst,
mir scheint, dass DU hier projezierst,
wenn du den Anders Chris verhöhnst,
tust nicht auch du mit deinen Worten
mit Lust und Wonne Menschen morden?

Ach geh, der Meister Yoda spricht,
nicht Frieden, sondern Schwert bring ich,
welches teilt in falsch und richtig,
Wahr und unwahr,  - nicht persönlich
ist's gemeint, wenn Herr Yoda's Schwert erscheint...



Wording - Euthanasie der Wörter

Unwort des Jahres: Flüchtling, die Endung -ling wird ab sofort auf den Index gestellt, weil diese Endung Diskriminierung, Erniedrigung, Kleinheit, Ohnmacht  impliziert. Als Ersatzwort wird linkskonsensgesinnungsgemäß der "Schutzsuchende" befohlen.