Samstag, 27. August 2016

Wo GottSELBST sich selbst hingibt, er dich mit Gewahrsein schmückt


Neues vom Zaun


Die spiritual correctness

wird  aus den spirituellen Glaubenssätzen des spirituellen Überichs gespeist.  Man weiss alles ÜBER Spiritualität bzw. hat man die eigenen spirituellen Erfahrungen und Einsichten nicht losgelassen und der Papagei repetiert nurmehr alten Käse.  Das ist immer wieder in den Foren zu beobachten, wenn die Schwätzer einen Meister zu definieren sich bemühen, dann werden div. Bücher und Beweise herbeigeholt,  oftmals von ebenfalls ahnungslosen Autoren, die ihrerseits abschreiben bzw. nachplappern.
Ich habe seit 2011  - meinem Erscheinen auf dem spirituellen Marktplatz - viel gelernt, u.a. auch, spirituelle Lehrer von Meistern zu unterscheiden. Und so kann ich behaupten, dass die meisten spirit. Bücher von spirit. Lehrern geschrieben wurden und noch werden, die ihren Meistertitel noch nicht "erstorben" haben.  Und diesen Leuten glaubt der naive Sucher  einfach alles.
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                                                                                                                                         01. August 2016

Kirche im Auftrieb?

Islam: Religionsfreiheit als Lizenz zum Töten. Demokratie benutzen, um Demokratie abzuschaffen  und ein totalitäres System aufzubauen. (s.a.Erdogans Türkei)  Imame rufen zu Gewalt gegen Christen u.a. Ungläubige auf, die Christen ihrerseits zu Liebe gegenüber den Gewalttätern. Notwehr nicht erlaubt, weil Notwehr = Angriff nach den neuen Gesetzen.
Integrationshindernis ist der absolutistische Glaube an die Dominanz des einen Gottes, Allah. Der Islam kann sich deswegen nicht integrieren, weil er selbst das Hindernis ist.
Für eine beabsichtigte Islamisierung bzw. gesteuerte islamische Flüchtlingswelle spricht der Verdacht, dass Länder wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Emirate keine Flüchtlige aufnehmen, dafür aber das Geld für die Flucht nach Europa spendieren, wo sie in diesem Zuge 200 Moscheen errichten lassen. Das würde auch erklären, woher die Flüchtlinge soviel Geld haben.  Insofern würde es sich tatsächlich um eine geplante "Invasion" handeln.

Das Endziel des imperialistischen Islam ist der Untergang Roms, heisst es, die Zerschlagung der geschwächten Christenheit. Der wahre Feind ist also doch nicht die säkuläre Welt der sog. westlichen Werte, sondern das Christentum, was neben dem Judentum von Anfang an der Feind des Islam war und der Weltherrschaft im Wege stand und steht. Der Islam -  ein Abklatsch , eine perverse gewalttätige Parodie auf die gewaltlose Botschaft des  Jesus...
 Deshalb verhalten sich die Kirchen vielleicht so seltsam ruhig und dem Islam eher zugewandt, denn ablehnend: sie hoffen darauf, dass nur die Botschaft des Jesus den Muslim retten kann - es denkt ja doch eh jede Religion, sie habe den einen wahren Gott.  So gesehen gibt es tatsächlich nur eine Antwort auf den Islam: eine Erstarkung des Christentums, eine Rückbesinnung auf die Wurzeln der Frohen Botschaft des Neuen Testaments - die der Gewalt mit Gewaltlosigkeit begegnet.Ein Ideal.
"Einer Religion, die tötet, wird nur eine Religion, die den Gewaltverzicht" lebt, standhalten:  (J. Röser), Yepp.
Die andere Lösung läge darin, der Islam würde sich einer strikten Trennung zwischen Staat und Religion verschreiben...was nicht funzt, weil er die Scharia, die musl. Gesetzgebung aufgeben müßte.

Im vorauseilenden Gehorsam haben die deutschen linksgrünroten Politiker  sich das kritische Denk- und Sprechverbot des Muslimen über den Islam  zu eigen gemacht und verordnet es nun seinen Bürgern.
Der deutsche Selbsthass, schreibt vor, dass Zugewanderte, die die westlichen Werte und (deutsche) Verfassung/Tradition ablehnen, willkommen zu heissen sind.
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Serenity,

ein Kommentator(in) meines blogs empfiehlt mir:
http://www.tattva.de/die-polaritat-der-geschlechter-3/
Danke dir, Serenety für deinen Kommentar und den Link. Mal gucken, auf den ersten Blick muss ich allerdings schon gleich widersprechen: die heutigen "vielen Krise" basieren . E. keineswegs auf einer Beziehungskrise zwischen den Geschlechtern, fehlendes Vertrauen usw., sondern darauf, dass wir dabei sind, Einheit in uns selbst und durch uns SELBST zu realisieren, d.h. unsere Androgynität bzw. darüberhinausgehend die Einheit der Polarität männlich-weiblich in uns SELBST finden und die illusionäre Trennung von Mann-Frau transzendieren.Wie das bei Heilung oft üblich ist, werden die Symptome erst einmal verstärkt und so sehe ich auch die konservativen Kräfte mit ihren rigiden männlichen und weiblichen Rollenvorbildern, die sich z.Zt. durch den Islam im westlichen Ländern mächtig zu revitalisieren scheinen,  als ganz normale Gegenkräfte... Backlash des in den letzten Zügen liegenden Patriarchats
Ich habe mir den Link notiert und werde vielleicht später noch mal näher darauf eingehen, wer weiss, vielleicht kommen die Autorin und ich doch irgendwie noch zusammen...
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Ob die Ereignisse

in der Bibel jemals geschichtliche Wahrheit waren, ist gleich gültig,  es reicht aus, dass sie in ihrem heilsgeschichtlichen Sinne wahr ist. Auch die Geschichte Jesu muss nicht in der Welt stattgefunden haben. Auch wenn es die Bibel nicht geben würde, jeder Mensch kann sie für sich und aus sich selbst erfinden.  Die WAHRHEIT liegt jenseits der Geschichte.
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Ach Ihr Mönche -
gewöhnt euch beizeiten den unartigen Gedanken ab, dass "Annahme dessen, was ist", bedeute, alles, was Euch so "erscheint", GUTzuheissen!

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E-Mail

Neulich schrieb ich  meinem alten Freund Sch.Sch., dass er sich von seiner Vorstellung eines Meisters lösen müsse, er müsse ihn unbedingt bis auf die Hälfte reduzieren... Man neige allgemein dazu, den Meister zu sehr auf ein Podest zu heben und ihn zu vergötzen, derweil man das Menschsein des Meisters negiert. Der Meister ist wie Jesus Menschensohn und Gottessohn zugleich. Man kann das eine nicht vom anderen trennen, aber man kann sich hüten, ihn einseitig zu vergöttern, ohne die Demut und das Gewöhnliche des Menschseins zu berücksichtigen.   Wer den Meister vergöttert, verortet ihn in unerreichbarer Ferne.
Wenn man selbst Meister ist, ist das weit weniger spektakulär...
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Im Forum

Ein kurzer Blick - Oops. Wessen Armes Ich  habe ich nur diesmal so pöse "gelästert"?  Ah ja, den lieblichen Anssi... hm, war wohl wieder sehr "verletzend"...?  Ich frage mich einmal mehr, wieso manche dieser in spiritueller Theorie doch recht  Fortgeschrittenen  ihre "Verletztheiten" nicht zum Anlass nehmen, damit zu "arbeiten" um sich endlich mal ihrer Identifikation mit ihren Interpretationen gewahr zu werden, statt nur Lippenbekenntnisse zur Schattenarbeit abzulegen. Statt dessen outet man seine Verletztheit, um Unterstützung zu finden und die Verantwortung für die eigenen  Gefühle bei anderen festzumachen. 

Was noch? Frau X.  drückt einmal mehr ihre illusionären Erwartungen an Erwachte und Befreite aus, sie erwartet Empathie und Mitgefühl, sie drückt ihr Wohlgefallen darüber aus, dass sie die fehlende Einfühlung wenigsten von einem  bekommt...Würde sie ihre Schattenarbeit tatsächlich machen, könnte sie gewahr werden, dass sich der Einfühler nicht wirklich einfühlt, sondern sich mit ihrem narzisstischen Gekränktsein (=gekränkt aufgrund einer Fehlnterpretation)  identifiziert hat.. Er projiziert sein eigenes leicht kränkbares Ego auf Frau X.  und identifiziert sich mit ihr in der Krankheit, statt in Gesundheit. 
Empathie und Identifikation mit dem  (selbstverursachten) Elend sind nämlich zwei paar Schuhe.


Erkenne endlich: Verletztfühlen kannst du dich nur aufgrund deiner Gedanken bzw. deiner (Fehl-)Interpretation dessen, was dir in den Fokus rückt! Der Glückliche fühlt, der Unglückliche denkt, heißt es, obwohl ich auch darin noch einen Wurm finde. LOL.

Allgemein läßt sich sagen: Überall dort, wo der  "Meister" definiert wird, ist das spirituell-korrekte wunschdenkende Bescheidwisser-Überich am Werke, welches genau weiss, wie ein Meister zu sein bzw. nicht zu sein hat und er wird sich so designed, wie es den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entspricht. 

Doch wer bedüftig ist, wer  Empathie und Mitgefühl will, sollte sich besser einen Therapeuten als einen Meister suchen! Empathie und Mitgefühl(/Identifikation mit deinem Leiden) ist genau das, was der Meister dir verweigert -  wie sonst solltest du "zu Kreuze kriechen", STERBEN?! Statt ins Opfer zu gehen, nutze die Möglichkeit, Dir selbst ein Therapeut zu sein und deineVerletztheit bzw. deine Bedürftigkeit, dein ungestilltes Bedürfnis nach Verständnis und Bestätigung, Mitleid und Empathie richtig zu FÜHLEN, vor allem aber mache dir deinen Stolz bewusst, der dir sagt: Bedürftigkeit sei schlecht, infantil und würde deinem eingebildeten Status schlecht zu Gesicht stehen.... deine Angst vor der Angst und Ohnmacht, die Kontrolle zu verlieren bzw. abzugeben....Die Fassade muss runter! Wenn die DunkleNacht der Seele dich nicht ehrlich, authentisch und "nackisch" gemacht hat, dann war es keine Dunkle Nacht!

Und nochmal: Alles, was dir in den Fokus rückt, geht dich etwas an. Mit allem, was dir in den Fokus rückt, oder was dir "erscheint", kannst du und sollst du "arbeiten". Achtsamkeit!

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E-Mail  Freund Schlauschwätz:

"....Btw: Den Osho hättest du übrigens nicht spasseshalber mit Blöd-Tussi bzw.  Blödmann anreden dürfen, der hätte dich zur Räson gerufen, der hat zuweilen ein hochwohlgeborenes "meisterliches" Ego gezeigt und die Leute sogar zurechtgewiesen, die ihn z.B. nur mal burschikos und locker mit "Hallo, Bhagwan" grüßten. Mir tuts nicht weh...LOL."

Freund Sch.: ich tue mich inzwischen schwer zu glauben, dass Osho ein vollkommener meister war.
er hat eine ORGANISATION aufgebaut und eine eigene RELIGION begründet, das ist unterm strich FAKT.
yo, man kann natürlich endlos diskutieren über die zwangsläufigkeiten von notwendigen strukturen und regeln innerhalb grösserer menschl. gemeinschaften.
FAKT ist, Osho hat das alles geduldet, er hat es in kauf genommen.

 Ähnlich geht es mir, auch ich tue mich zuweilen schwer... allerdings muss man bei allem, was man über Osho hört, vorsichtig sein und sich fragen, wann hat er was gesagt oder auch, ob nicht vielleicht auch ein Übersetzungsfehler vorliegen kann. (Osho selbst hat niemals etwas geschrieben, es waren seine Anhänger, die seine englischsprachigen Reden aufnahmen.)Ein Meister ist nämlich nicht vollkommen im Sinne von Perfektion, sondern derweil er noch immer auch ein Mensch ist, ist er auch immer noch im Werden - im Gottwerdungsprozess. Bewusstseinserweiterung ist nicht mit dem Tod des Egos komplett abgeschlossen, sondern fängt hier erst richtig an. Allwissen ist Allweisheit und nicht AllESwissen.   (Im Hinblick darauf ist auch die unter spirit. Suchern  beliebte BW-Skala von David Hawkins ein u.U. zwar hilfreiches, aber auch fragwürdiges Klassifizierungs-Hilfsmittel, um einen Meister bzw. einen spirit. Reifegrad zu definieren.)
Als Menschensohn UND Gottessohn ist der Meister nicht das Ganze, sondern Teil des Ganzen und seine Vollkommenheit ist die Vollkommenheit des Teils, der in seiner Vollkommenheit  "so vollkommen wie der Vater im Himmel ist." Aber er IST nicht der Vater...
 "Ich bin kein Mensch", hört man von manchen sog. Findern. Wer sich aber einseitig nur mit dem "Vater" identifiziert, negiert sein Menschsein... das sind die Sorte "kranke" weil immer noch (fehl-)identifizierte"Finder", die ich mit der Diagnose Gottvater-Syndrom belegt habe.  "Frau Gott Elli M." ist das beste Beispiel hierfür, was ich bislang auf dem spirituellen Marktplatz fand. Ferner sind auch alle jene von dieser Krankheit betroffen, die die Person als ganzes negieren, bevor ihre Person die schmerzhafte Transformation überhaupt erst durchlitten hat, ein Beispiel dafür ist Herr Fredo.
Wer die Notwendigkeit der Reifung zum Menschen - der Transformation und Heilung der Person zur freien geheilten Persönlichkeit -  leugnet, verleugnet nicht nur seine Menschlichkeit, sondern auch seine Individualität.  Sein Gott-Sein beruhrt nicht auf der Einheit des erlösten und individuierten Menschlichen mit dem Göttlichen, sondern auf der personhaften, d.h. der IDENTIFIZIERUNG seines falschen, unerlösten Egos mit dem SELBST/Gott.  Das Result einer solchen Identifikation ist ein narzisstisches Superego.

Diese Leute, die keine anderen Götter neben ihrem inflationären spirituellen SuperEgo dulden, muss man zurück auf den Boden des Menschlichen zurückholen! Und das tut man am besten, indem man sie in ihrer falschen einseitigen Göttlichkeit angreift. Wer das tut, wird regelmäßig die Erfahrung machen, dass es mit der Göttlichkeit bzw. dem Gewahrsein des in seiner falschen Ehre Angegriffenen nicht weit her ist, weil diese Leute sehr "menschlich" d.h. unerlöst und unbefreit auszurasten belieben, wo man ihren spirituellen Status in Frage stellt und sich dieser unerlösten "Menschlichkeit" gar noch rühmen.

Um nun auf Osho bzw. aufs Eingangsthema zurückzukommen lautet die Frage, für wen oder was wünschte sich Osho eine "ehrwürdigere" Begrüßung? Mit was war er identifiziert, als er sich gegen das saloppe "Hallo, Bhagwan"  eines seiner Sannyassins wehrte? 
Ich sags mal so: Wenn ein Meister in einem Darshan oder SAtsang gerade dabei ist, die  unpersönliche WAHRHEIT zu verkünden und "Jemand" kommt, um ihn auf einer kumpelhaften persönlichen Ebene zu kumpelhaften persönlichen Stellungnahmen zu bewegen - und sei es nur ein kumpelhaftes "Hallo" -  bewirkt das eine merkliche Befremdnis- eine Art Niveauverschiebung Ego vs. Selbst .... eine Verschmutzung der Unpersönlichen WAHRHEIT. Das SELBST, die WAHRHEIT des SELBST ist tatsächlich  "majestätisch" . Deswegen konnte Jesus Christus  sagen, dass er  als Gottessohn (Christus) ein König ist - als Menschensohn (Jesus) ist er auf Augenhöhe mit den anderen Menschen. Dasselbe gilt für jeden Meister. Wenn sich aber ein sog. Meister zu sehr mit dem SELBST, dem Gottessohn identifiziert, dann ist sein Ego noch nicht ganz gestorben und dann kann es sein, dass er es verdammt übel nimmt, wenn man ihm dem "Großen Meister" nicht den Respekt zollt, den er seiner Meinung nach verdiente.
Ich bin dafür, das Wort Meister und Meisterschaft aus dem spirit. Wortschatz ganz zu streichen, es impliziert einfach viel zu  hohe Erwartungen an sich und andere und jede Menge falsche und unwahre Vorstellungen. Vielleicht fällt mir irgendwann mal eine Möglichkeit ein, den Meister aus seinem Wortgefängnis mit Perfektionsanspruch zu erlösen. "Der Befreite" ist für mich ein passenderes Äquivalent, ist nicht so befrachtet... Der Weise... jo...... just simply ICH!

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Mitleid mit den Tätern oder die Freude des Gutmenschen

Ayn Rand:  „Ich halte Mitgefühl nur gegenüber unschuldigen Opfern für angemessen, aber nicht jenen gegenüber, die moralisch schuldig sind. Falls man mit den Opfern eines Konzentrationslagers Mitgefühl empfindet, kann man es nicht für die Folterer empfinden. Falls man Mitgefühl für die Folterer empfindet, begeht man moralischen Verrat an den Opfern.“
Friedrich Nietzsche war ein guter Psychologe, er erkannte die verdeckten Motivationen, die oftmals hinter dem Mitleid stecken. „Wo heute Mitleiden gepredigt wird – und, recht gehört, wird jetzt keine andre Religion mehr gepredigt – möge der Psycholog seine Ohren aufmachen: durch alle Eitelkeit, durch allen Lärm hindurch, der diesen Predigern (wie allen Predigern) zu eigen ist, wird er einen heiseren, stöhnenden, echten Laut von Selbst-Verachtung hören.“

Von Menschen, die bemitleidet werden möchten,  sagt Nietzsche „Der Unglückliche gewinnt eine Art von Lust in diesem Gefühl der Überlegenheit, welches das Bezeugen des Mitleides ihm zum Bewusstsein bringt; seine Einbildung erhebt sich, er ist immer noch wichtig genug, um der Welt Schmerzen zu machen. Somit ist der Durst nach Mitleid ein Durst nach Selbstgenuss, und zwar auf Unkosten der Mitmenschen; es zeigt den Menschen in der ganzen Rücksichtslosigkeit seines eigensten lieben Selbst […]“. Derjenige, der nach Mitleid dürstet, wie etwa ein Ehemann, der mit einer Erkältung im Bett liegt, genießt seine Macht, die es ihm bringt, etwa bei seiner Frau Mitleid auslösen zu können. Er erfährt dadurch Selbstbestätigung, dass er bemitleidet wird, die Selbstbestätigung eines sich windenden Wurmes."
„Die Kehrseite des christlichen Mitleidens am Leiden des Nächsten ist die tiefe Beargwöhnung aller Freude des Nächsten, seiner Freude an allem, was er will und kann".

Mißbrauch des Mitleids durch sog. Gutmenschen. Emotionalität vs. Verstand, Gesinnung vs. Verantwortung.
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Der tunesische Philosoph Adel Mtimet

referierte zur Frage:

„Verhindert die arabische Kultur die Umsetzung der Demokratie als Staatsform in arabischen Ländern? Gibt es in der arabischen Kultur die Voraussetzungen für ein Dasein als Individuum, oder sind politische sowie moralische Individualität und arabische Kultur Widersprüche in sich?“ 
Offenbar hat sich diese Frage in den betreffenden arabischen Ländern bislang noch gar nicht gestellt... in Deutschland fällt eine solche kritische  Frage in die Rubrik  Rassismus von rechts, denn "arabische Kultur" = Islam" und der ist im vorauseilenden Gehorsam per se für sakrosankt erklärt. .


Das Kollektiv ist alles, das Individuum nichts... Kommunismus, Sozialismus-Ähnlichkeiten mit dem Islam... Groupthink...Affinitäten... aha... recherchieren.  s.a. die gutmenschlich-linken kollektivfetischistischen "Gesinnungs"-aktivisten in der Flüchtlingsfrage... "Klerikal-Faschismus" der öko-Esoteriker
Die Demokratie ist eine Gefahr für das Stammesdenken, Kollektiv und Individuum  (WIR)
„Was die Individualität vernichtet ist Herrschsucht, gleich welchen Namen man wählt.“  (JS Mills)
Die einzige Macht, die Individualität "vernichten" darf, ist die Macht, die Individualität transzendiert.ByMe.LOL.

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Ego vs. SELBST

AT: Aug um Auge Zahn um Zahn... NT: Jesus Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.
Für den Egomind ist da kein Unterschied zwischen beiden, beides sind ihm Anlass zu Gewalt und Kampf. Siehe die extremen Säuberungsaktionen des türk. Ministerpräsidenten Erdogan nach dem Putsch. Schwarz-Weiss-Denken: Wer nicht mein Freund ist, ist mein Feind.
 Das sich Gott dünkende Ego, welches keinen anderen Gott neben sich duldet*, vereinnahmt die Worte Christi und bezieht sie sich selbst vergottend auf sich, unwissend darüber, dass nur das erlöste Ich bzw. Christus als unser Wahre Natur  diese Worte bzw. die Attribute Gottes  für sich reklamieren darf und kann.
Wer gegen Christus/SELBST ist, ist gegen die ewige WAHRHEIT resp. Gewahrsein. Anders gesagt: Wer nicht für die WAHRHEIT ist, ist gegen die WAHRHEIT.
Auf dem spirituellen Marktplatz sieht man sich oft die sog. "Meister" als mißverstandene Jesusse gerieren: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich - , derweil sie nicht in der WAHRHEIT angegriffen werden, sondern sich in ihrer (ungeläuterten) Person angegriffen FÜHLEN. Nicht anders wie Erdogan sagen sie: Wer mich angreift, kritisiert und infrage stellt, stellt die WAHRHEIT in Frage. Das Ego dieser Leute sist mit Jesus als (historischer) Person identifiziert
*Im Gegensatz zum  Wahren Gott:  das EINE EINige SELBST-Bewusstsein duldet keine Vielgötterei bzw. hat es sie in sich transzendiert & verEINT.

Wo GottSELBST sich selbst hingibt,
er dich mit Gewahrsein schmückt
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Der faschistoide Islam

Einer nennts endlich beim Namen, unter Lebensgefahr: Der Islam ist faschistoid. Hamed Abdel-Samad ... fatwa ... die Demokratie als Trojanisches Pferd tut mit demokratischen Mitteln totalitäre Strukturen erzwingen, s.a. Türken i. DL)



Die Welt: Sind Islam und Demokratie also nicht kompatibel?

Abdel-Samad: Natürlich nicht. Wenn man das behauptet, verlängert man die Krankheit und verzögert den Heilungsprozess. Der wahre Islam ist wie der wahre Sozialismus: So toll, aber leider wird er nirgends auf der Welt praktiziert. Es ist eine Selbstlüge der islamischen Welt zu denken, ein islamisches System könne demokratisch sein. Demokratie bedeutet: Das Volk entscheidet. Islam bedeutet, Gott ist der Gesetzgeber....
...Die Welt: Samuel Huntington sprach einst vom „Kampf der Kulturen“ und meinte den Islam gegen die westliche Kultur. Sie sprechen von einem „inneren Kampf der Kulturen“, einem innerarabischen Kampf. Um was?

Abdel-Samad: Der ideologische Krieg tobt zwischen einer modernen, westlich orientierten Klasse, die sich vom offiziellen Wissen und der religiösen Übermacht des Islams zum Teil unabhängig gemacht hat, und den traditionellen Kräften, die Angst vor der Freiheit haben. Aus dieser Angst hat sich immer auch der Faschismus gespeist. Der Krieg gilt als Chance der Wiedergeburt, bei Faschisten wie auch bei Islamisten. Der Frieden auf der Welt könne nur wieder hergestellt werden, wenn alle Menschen dem Islam angehören. Das ist nicht Islamismus, das steht schon im Koran. Wir können dem nur entgegenwirken, indem wir uns ohne Tabus an die Wurzeln dieser Ideologie machen und sie ausreißen. Wer das radikal nennt, verniedlicht das Problem.
https://beta.welt.de/politik/ausland/article126302616/Vor-einer-Schlacht-mit-apokalyptischer-Dimension.html


Alexander Meschnig,
der Geschätzte

auf der Plattform Achse des Guten über die deutsche Flüchtlingspolitik:

...Der Irrsinn der deutschen „Flüchtlingspolitik“, die moralische Geiselhaft der eigenen Bevölkerung, die mediale und politische Propaganda für eine verpflichtende Willkommenskultur, all das ist die letzten Monate in alternativen Medien wie der Achse schon genügend analysiert und beschrieben worden. Man kann dem selbst nicht mehr viel Neues hinzufügen, es bleibt nur ein Staunen darüber, wie sich ein Land und alle seine Errungenschaften der letzten Jahrzehnte ohne größeren Widerstand langsam auflöst. Die eigene Hilflosigkeit und Ohnmacht, diesem politischen Wahnsinn nichts entgegensetzen zu können, sozusagen unverschuldet in Haftung genommen zu werden, vergiftet mehr und mehr das eigene Leben. Man fühlt sich nur noch als Passagier und Zuschauer, wie auf einer schiefen Ebene nimmt die Katastrophe unaufhörlich ihren Lauf. Natürlich kann man weiter auf die täglich zuspitzende Lage setzen und tatsächlich hat sich der öffentliche Diskurs seit September 2015 bereits verändert. Manches ist heute aussprechbar oder Konsens, was vor einem halben Jahr noch als „rassistisch“ oder „rechtspopulistisch“ galt. Das Problem ist nur: es bleibt keine Zeit mehr auf andere Akteure (die EU, Erdogans Türkei!) oder unwahrscheinliche Ereignisse (Ende des Krieges in Syrien, Abnahme des Flüchtlingsstroms, Weltfrieden) zu hoffen. Entscheidungen die längst getroffen werden hätten müssen, sind ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr durchzusetzen oder nur unter großen Opfern und Verwerfungen. Es ist auch niemand in Deutschland sichtbar, der unliebsame (nationale) Entscheidungen und die daraus resultierenden Folgen verantworten würde.

II. Die Lust an der Buße trägt unzweifelhaft masochistische Züge

Es mag sein, dass es noch zu früh ist, einen Schritt zurückzutreten und die Entwicklung aus einer größeren Perspektive zu betrachten. Dennoch lassen sich einige Muster ausmachen, die ihren Ursprung mehr in psychologischen als politischen Kategorien haben. Historiker und Politikwissenschaftler werden sich wahrscheinlich darüber streiten ob Merkels Opportunismus, das Fehlen jeglicher inneren Überzeugung, Macht um der Macht willen oder die Unfähigkeit, einen schwerwiegenden Fehler einzugestehen, der ausschlaggebende Faktor für die nationale Katastrophe war. Ich frage mich aber, ob nicht vielmehr eine Art religiöser Masochismus, eine moralisch erhöhte Form des protestantischen Schuldabbaus, im Zentrum einer (psychologischen) Analyse stehen müsste. Denn das lautstarke, wenngleich aktuell leiser werdende „Refugees Welcome“, ist in seiner abstrakten Hypermoral der Ausdruck für eine letzte, metaphysische Größe die nicht mehr hinterfragbar ist: die eigene und kollektive Schuld, die nun, angesichts des Zustroms der Elenden und Benachteiligten der Erde, abgegolten werden kann.

Egal, ob fundamentalistischer Moslem, islamistischer Terrorist, reaktionärer Patriarch oder gewalttätiger Krimineller, alle Menschen sind in Deutschland ohne Ansehen der Person willkommen. In einer quasi religiösen Kollektivneurose nimmt der „Flüchtling“ (aktuell: der Schutzsuchende) den Status des Unantastbaren ein dessen empirische Gestalt nicht thematisiert werden darf. Erinnern wir uns daran wie lange es vollkommen tabu war, „Flüchtlinge“ und Kriminalität/Gewalt gemeinsam in einem Kontext zu nennen. Jeder, der nur vorsichtig Andeutungen in diese Richtung machte, leise Zweifel an den guten Absichten mancher Einwanderer äußerte, wurde gnadenlos vom Establishment in die rechte Ecke geschoben.

Nach den Terroranschlägen in Paris und insbesondere nach den Ereignissen in Köln ist das nicht mehr so leicht möglich. Auffallend war vor allem wie widerstrebend die führenden Medien nach der Kölner Sylvesternacht zugeben mussten, dass es tatsächlich Asylsuchende waren, die Frauen massenhaft bedrängten. Um ja nicht den „Rechten“ in die Hände zu spielen wurde, so weit möglich, am Bild des Fremden als „edlem Refugee“ festgehalten. Denn in seiner Gestalt verkörpert sich symbolisch das Opfer der deutschen bzw. europäischen Geschichte. Bevor er noch einen Fuß auf deutsches Staatsgebiet gesetzt hat, ist er ein Gläubiger, der seine Schulden einfordern kann.

Die Lust an der Buße trägt dabei unzweifelhaft masochistische Züge. Jetzt, wo rückständige und tribalistische Kulturen massenhaft einwandern, kann sie endlich mit Leben gefüllt werden. Dass – in der Regel – illegale Einwanderer an deutschen Bahnhöfen mit Stofftieren und Applaus begrüßt und als „Symbole der Hoffnung“ bezeichnet wurden, war mehr als eine hysterische Reaktion. Denn mit ihrer grenzenlosen Aufnahme konnte Deutschland zeigen, dass es bereit ist, seine nationale und egoistische Identität abzulegen. Ein Land, das seine Verbrechen endlich sühnen kann und die Chance erhält, den Beweis für seine Läuterung anzutreten. Da unser Reichtum allgemein, so der Konsens der „edlen Seelen“, auf der jahrhundertelangen Ausbeutung der „Anderen“ beruht, ist es nur gerecht und unsere moralische Pflicht die ganze Welt mit offenen Armen aufzunehmen um eine ubiquitäre (soziale) Schuld abzubauen und endlich die lang ersehnte Absolution zu bekommen: „Und auch wenn es hier noch nicht jeder Mensch begriffen hat, jede und jeder von euch ist eine Bereicherung für Deutschland“, so der grüne Bundestagsabgeordnete Özcan Mutlu im Juli 2015. Das war durchaus ernst gemeint.

Prinzipiell kann man also von einer Art Heiligsprechung des Fremden, des Migranten oder des Flüchtlings sprechen. Er allein kann den Komplex von Schuld und Buße auflösen und die Erlösung bringen. Den „Anderen“ als empirische Gestalt darf es aber nicht geben, er bleibt ein reines Abstraktum auf den man seine Xenophilie projiziert. Diese bleibt ein moralisches Ideal und endet spätestens da, wo ein Asylantenheim mit 300 jungen Männern in der Nachbarschaft errichtet oder das eigene Kind eingeschult wird.

III. Der Migrant ist der neue Säulenheilige der linken Utopie...
Weiter gehts hier:
http://www.achgut.com/artikel/schuld_und_erloesung_zur_religioesen_dimension_der_aktuellen_krise hier


Hypermoral/Moralinmoralität = Klerikal-Faschismus .... pseudoreligiöse Inbrunst in der Politik, emotionale Pest... Fernstenliebe (Nietzsche) statt Nächstenliebe...