Mittwoch, 1. April 2015

Und wieder fragt und zweifelt die Gemeinde: Wer gibt uns Brot und wer die Steine?


Mein Blog

hat diesmal lange auf sich warten lassen.  Mein PC war gestört, er hat die selben Macken wie ich: Bildsstörung, zappenduster. Die Welt löste sich vor meinen Augen in Pixeln und Fragmenten auf... Unser beider Gerätetreiber war defekt, die Grafikkarte....Manche kennen das und nennen das eine spirituelle Erfahrung. LOL
Ich hatte eine Menge Blogmaterial noch im Wordpad, als ich meinen Laptop in Reparatur gab: Make a Reset. Werkseinstellung. Tabula Rasa -  Wie der Herr, so's G'scherr. Kein Blick zurück, Frau Lot! Alles löschen, alles dem Orkus übergeben... Heiliger Ramadama!!!  Nachdem ich kurz zuvor schon den Inhalt meines Kleiderschrankes quasi auf Null setzte, sollte der Blog drankommen. Die Blogfunktionen sind mir immer noch schleierhaft, deshalb fand ich keine Löschtaste. Ich fand nur andere "Einstellungen" und so reduzierte ich erst mal die Anzahl der Leser. Als sich einer beschwerte, nahm ichs wieder zurück, na, sollte wohl nicht sein, eine Gegenstimme reichte aus,um mein Vorhaben zu blockieren.
Danach schrieb ich einen neuen Blog und löschte ihn gleich aus Versehen wieder -  die neue PC- Tastatur ist mir noch unvertraut. Eigentlich hatte ich seit der Hitler-Holocaust-Diskussion in Kybalions BW-Thread keine rechte Lust mehr, meinen Blog überhaupt weiterzuführen  Ich hatte eine Totalblockade, eine Barriere hat sich in mir aufgestellt, aber ich habe noch kein Wort dafür. Mein Glaubenssatz- "Vorwurf" an Callida war ja nicht persönlich nur auf sie/ihn gemünzt, es war ja so, dass sich mir bei der Betrachtung dieser (spirituellen)  "Glaubenssätze" einmal mehr total das WESEN des Glaubenssatzes offenbarte und dass dies nicht allein die Glaubenssätze des  Users Callida angeht, sondern die meinen ebenso. Wie mir erst neulich auffiel, glaube ich ja offenbar  auch noch an das Causalitäts-Prinzip..... Mir wurde schlagartig klar, das man nichts, aber auch gar nichts über das BW Jenseits von Ego aussagen kann. Wie alles nur auf Denken beruht. Wenn ich z.B. früher noch sagte, dass Ursache-Wirkung-Prinzipien auf der dual-personalen Ebene immer noch ihre Gültigkeit haben , obwohl ich nicht daran glaube hehehe -  so handelte es sich um keine Erkenntnis, sondern um erfahrungsbasiertes Wissen  bzw. um Erinnerung, um DENKEN (Ego).  Es ist mir jetzt einfach nicht mehr möglich, zu behaupten und beispielsweise an solche Dinge zu GLAUBEN, wie, dass ich mir die Finger verbrenne, wenn ich eine heiße Herdplatte berühre.und dergleichen Ursache-Wirkung-Erfahrungen. Ich DENKE dies nur, ich schlussfolgere aus vergangener Erfahrung: WENN ich dies und jenes tue, DANN geschieht dies und jenes (Vorhersehbare)... Das Causalitätsprinzip scheint mir die letzte Glaubensbastion zu sei, die fallen muss...

HaH! Und jetzt kommt der Teuflische Verführer - der klügste und beste aller superschlauen Teufelchen (der innere oder äußere Teufel)  -  und fordert von mir Beweise: Dann lege deine Hand doch bitte auf die Herdplatte... wirst schon sehen...usw..blabla  (Spring herunter von den Zinnen des Tempels, wenn du der Sohn Gottes bist..)

WIESO LEGT JESUS SEINE HAND NICHT AUF DIE HERDPLATTE, wenn doch jeder Magus das kann????
Deswegen nicht, weil die Eigen-Macht Jesu keiner materiellen Beweise bedarf! Ob er vom Dach springt oder bei Rot über eine lebhaft befahrene Kreuzung dackelt oder seine Hände auf die heiße Platte legt oder de fakto über den See Genesareth fußeln kann - solche Fragen sind hier völlig OBSOLET! So fragt der Verstand und niemand sonst. So fragt das kleine Verstandeslicht unseres allbekannten Lichtbringers Luzifer! Solche Zaubermätzchen kann vielleicht der Magus, Jesus aber hat den Magus - besser gesagt, die Materie  transzendiert, er ist über solcherart Materie-Beherrschung hinaus!

Wie ich immer sage: Bei der Spiritualität geht es um GANZE -  Das GANZE Egohaus muss abgerissen werden! Die meisten begnügen sich damit, ihr Wohnzimmer zu renovieren und halten das für die Ultima spiritualis..

"Die Sache mit Ka " (Callida)  ist daher nur ein Nebenschauplatz. Aber ein ganz besonders Interessanter. ("Yam Yam" - :D)


Der Beste

Willst du einen Menschen auf seine menschliche und spirituelle Reife prüfen, sei "garstig"  zu ihm. Lach ihn aus...höhö - giggle gröööhl und schenkelklopf!  Der Schatten zeigt sich am allerehesten, wenn der Mensch sich angegriffen fühlt..  Im Falle unseres Besten - dem Mann, der sich bislang fast nur von seiner schattenlosen Seite zeigte -  reichte schon ein kleines frozzeliges Geplänkel meinerseits, ein winziger leiser Gegenfurz, um die Sau rauszulassen und  mir umgehend aus dem Stand heraus in großem Bogen an mein Tanzbein zu pinkeln... an die 8 kleine "Schweinlein" konnte ich wohl auf den ersten Blick schon zählen,  von "Affektualisierung" über "Objektisolierung" bishin  zu "Verschiebung" - das Schattenkabinett öffnete sich und zeigte mir einen bunten Strauß von Flowers of Defencia, wie ich sie schöner und plastischer bislang nicht gesehen habe. 
Meine nächste Pöse PaternosterAnalyse, sollte ich Lust dazu haben, wird ein Lehr- und Luststück! Ein Opus Lubido.

Wer ist der Mensch
fragt sich verwirrt schon wieder die Gemeinde,
Wer ist der Blender, wer der Spender?
Wer gibt uns Brot und wer die Steine,
Ist  Umbrifer ein Schattenspender,
Lichtbringer Luzifer ein Blender?
Wer ist der Engel, wer der Teufel`,
fragt die Gemeinde sich verzweifelt -
Wer ist der Mensch?

Vorweg: Seine denkwürdig außerordentlich aufschlussreiche  Antwort auf meinen frozzeligen  Glaubenssatz"vorwurf "  im Bewusstseinsthread von Kybalion ist ein schmutziger polemischer backlash. (z.B. Schlagwörter wie neo-advaita-Karneval, ein wütender Virus (Affektualisierung" nennt man diesen Schatten übrigens! Die Bildzeitung ist dafür besonders bekannt.)
Dieser besagte Glaubenssatz- Artikel/ Beitrag, auf den ich demnächst noch detaillierter zurückkomme, zeigte, dass sogar Der Beste ganz wie wie Hinz und Kunz (und "Addi", :-D)  seine im übrigen falschen Schlussfolgerungen, Vermutungen und Interpretationen auf der dual-personalen Ebene für die absolute Wahrheit hält. (s.a. meine sog. "Frühverarbeitung"  - mein vermeintliches Gekränktsein über den Unmut derer, die meinen Je-suis -Hitler-Kommentar nicht zu würdigen wussten.. Himmel, aus solchem nichtswürdigen kindischen Stoff  bastelt der sich Gründe für meine scheinbare  "Abwehr".  Mei,  Herr jeh, wenn es danach ginge müßte ich von morgens bis abends auf Radau getrimmt sein,  denn wer von den leftbrainwixing eggheads würdigt schon meine doch (meistens)  hoffentlich unverständlichen Beiträge oder könnte ihnen gar  beipflichten? I am so out of any order, dass es eine Beleidigung wäre, mir in irgendeiner Weise recht zu geben oder mich zu bestätigen.Deshalb empfinde ich es auch nicht als Beleidigung, wenn Unser Bester mir NICHT beipflichtet. Kann er nicht - uns trennt ganze Rote Meer. Bevor His Majesty  nicht trockenen Fußes das Rote Meer geteilt bzw.  durcheilt hat, gibt es zwischen uns keine Berührung.

Der Beste ist sich ganz augenscheinlich seiner eigenen "Blitzrepliken" nicht bewusst, die ihn vorschnell und unreflektiert dazu nötigten, meine Beiträge in die Rubrik "Abwehr" zu schieben. Jemanden stante pede der Abwehr zu verdächtigen, ist auch eine "Blitzreplik".  Wie bezeichnend auch diese Gerichtssprache...und die "Beweise", die er vorlegte...
Ich werfe ihm nicht das Interpretieren als solches vor, wie er mir das unterstellt (Ebenenvertauschung)  - es ist  seine affektiv getrübte Linse, das Fürwahrhalten seiner Unterstellungen und Verdächtigungen,d.h. seine willkürlichen Interpretationen  meines Verhaltens/Worte.
Dreimal hat der Hahn  ("Abwehr!") gekräht, dreimal hat er mich verraten.

Darüber mehr, wenn ich an anderer Stelle die begrenzenden spirituellen Glaubenssätze analysiere, die der Anlass zu der kleinen unbedeutenden, aber für mich sehr aufschlussreichen Querele waren. Glaubenssätze, derer ich mich zuweilen noch, deren sich  Der Beste aber permanent bedient, um zu definieren und zu beweisen, was jenseits von Ego alles möglich oder nicht möglich ist. Aber jetzt kams  raus:  Er hält viel zu viel für UNmöglich! Er GLAUBT tatsächlich an die Wirklichkeit der erfahrungsbasierten Glaubenssätze:  "Wenn-dann". Weil dies jetzt so ist, wird es auch in Zukunft so sein... Er ist überzeugt, man könne den Glauben daran nicht aufgeben: .Für ihn hat der Holocaust stattgefunden und wer das leugnet ist ein Addi-Freund! (sinngemäß) und beweist dies mit Fotos (sic!) von Juden in KonzentrationsLagern. Und jeder, auch und insbesondere jener, der sich nondual dünkt,müsse damit rechnen, dass das Causalprinzip auch ihn erschlagen könnte... so ähnlich. Meint er.
Ich meine, was man verteidigt, mit dem ist man identifiziert. Und es geht nicht darum, das Causalprinzip aus den Angeln zu haben, sondern die Identifikation mit ihm, -  mit dem Glaubenssatz -, erkennend aufzulösen. Das ist sehr schwer zu vertehen, bzw. kann der Verstand das  nicht verstehen... Paradox.

Unser Bester entpuppt sich damit - ganz entgegen des scheinbar lichtvollen und allwissenden Nimbus, den er sprachlich so wohlgeformt verbreitet - als krasser tiefgläubiger Materialist und Eindeutigkeitsjunkie! Hieße er Hinz oder Kunz würde ich gar nichts sagen... Die Frage ist, wo in aller Welt sollen auf solchem Misthaufen die Blumen des (Seines!)  Gewahrseins blühen?
  Der Mann erkenntnoch nicht, dass er immer noch viel zu viel WEISS und dass es dieses Wissen ist, was ihn begrenzt und von der "Letzten Erkenntnis" fernhält, die er nurmehr verhöhnt...weil ihm die Trauben zu hoch hängen?  Er definiert, wie es zu sein hat in Dieseits- und in Jenseitswelten. Er schreibt und spricht überzeugend, sein Sprachstil ist bestechend, wenn auch für mich häufig zu intellektuell.

Wer definiert hat die Macht, heißt es und es waren bis heute immer die Männer die  Machthaber, die die Welt definierten und das herrschende Weltbild vorschrieben! Die größte Macht aber will der, der die spirituelle Welt definiert!  Die Wahre Eigen-Macht definiert sich selbst aus sich SELBST heraus.

Fazit: Der Kaiser ist nackt! lacht das Kind. Und er heißt Hinz! Hinz hätte die Möglichkeit gehabt, innezuhalten, anstatt mit einem dummen Backlash zu re-agieren. Wieder eine Gelegenheit verpaßt.
Da hat man ihm einmal mit dem Zenstock gestreichelt  und der Esel hat zurückgeschlagen, LOL!

Um mal die Ebenen zurechtrücken: Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem gemeinen rechtsradikalen Holocaust-Leugner (dual-personale BW) und der nondualen "Leugnung" der Geschichte, die aus der transpersonalen "Letztgültigen Erkenntnis" herstammt. Das läßt sich nicht vergleichen.

Ich gebe zu, ich bin etwas pervers, ich liebe es, wenn man mir ans Tanzbein pinkelt,,, das macht mich kreativ, dann tanze ich noch wilder, am liebsten Donkey-Charleston... ich liebe die Gräben die entstehen, wenn sich  falsche Vertrautheit aufdröselt und  das Schattenkabinett seine dunklen Geister entsendet, um endlich Licht ins Dunkel zu bringen.
Jede persönliche Beziehung ist eine "besondere Beziehung". Die "Besondere Beziehung" hat keinen spirituellen Tugendwert, sondern ist "von oben" her gesehen ein Laster.Das sagt insbesondere der Kurs in Wundern.

Hardware

Die zwangsläufige  Beschäftigung mit der Hardware meines Computers bzw. meines Körpers - beide zeigten dieselben Symptome  - führte mich letztlich zur Begründung der Schulte'schen Unschärfe-Relation. LOL. Anlass war das intensive Studium meines Blutdrucks, wobei ich feststellte, dass nichts so sehr meinen Blutdruck veränderte wie meine diesbezügliche Erwartung und Aufmerksamkeit, kurz: Ich entdeckte life und vor Ort, wie der Akt der Beobachtung das Objekt der Beobachtung verändert. Es dauerte nicht lange und ich war fähig, meinen Blutdruck nach Belieben hinauf- und hinunter zu schicken. Interessant daran war, dass es v.a. die Anspannung und Entspannung der Muskulatur war, die eine Senkung bzw. Erhöhung bewirkte. Ich mass den Blutdruck in sämtlichen Situationen, im Stehen, Liegen, Sitzen und fand heraus, dass schon die kleinste Anspannung der Bauchmuskulatur, die aus dem Liegen ins Sitzen erfolgt, meinen Blutdruck sofort  immens erhöhte. (Liegen 110 zu 75 >>Sitzen 150 zu 98 innerhalb einer Minute ) Aber nicht immer und zu jeder Zeit! Ich habe noch keine Ahnung, welche Schlussfolgerungen ich daraus ziehen soll, ich halte es aber für möglich, dass  die zeitweiligen "gefährlichen Blutdruckentgleisungen" streßbedingte Ausrutscher sein können. (Mein Blutdruck ist ansonsten ganz normal) Der Stress rührt m. E.  von der Verspannung der Muskulatur her, die durch die Absolute HWS-Spinalkanalstenose  und dem HWS-Bandscheibenvorfall bedingt ist. Schlafen kann ich auch nicht sehr gut, wenn ich flach liege, drückt das Zwerchfell aufs Herz, wenn ich sitze, verspannt sich mein Rücken noch mehr

Mein Laptop musste fast ganz den Geist aufgeben, bis ich mich mit seiner materiellen Beschaffenheit beschäftigte, so ähnlich geht es meinem Körper. Ist normal, man merkt ihn nur, wenn er eine Störung hat.

Es ist schon erschütternd, wie sehr die Leute daran glauben, dass ein hoher Blutdruck und Herzbeschwerden zu einem normalen Alterungsprozess gehören. Da höre ich immer, dass es jeden irgendwann einmal erwischt,  dass jeder irgendwann mal dies und jenes Medikament nehmen müsse usw., manche halten es schon mit kaum 60 für normal, dreimal täglich 15 verschiedene Tabletten einzunehmen.

.
Der Vorhang reißt und es ward Licht!
Weib, so einfach ist das nicht,
plötzlich eine Stimme spricht
Verhunz mir nicht mein großes Werk,
du kleiner Geist du, Löffelzwerg!
sprach Werner Charly Heisenberg
und Lude Wittgenstein ergänzt:
Jawohl die Sache ist sehr ernst:
Worüber du nicht sprechen kannst,
darüber sollst du schweigen ganz,
Ganz recht,ganz recht,  ihr lieben Freunde,
das Weib, es schweig' in der Gemeinde!
Wer das war, das hört man schon:
St. Paulus, dieser Hundesohn...

Wer am Leben hängt, wird es verlieren...

Die Materie ist weder gut noch schlecht und teuflisch schon gar nicht, wie ich letztens schon mal schrieb, wenn etwas teuflisch ist,  dann ist es die ausschliessliche  Anhaftung am Körper und an den Dingen und der Glaube,es gebe ausser dem Leben und der Liebe des Körpers  nichts anderes. Wer z.B. Gesundheit als höchstes Gut deklariert, gehört zur großen Masse dieser am Leben hängenden Materialisten...

Schaumschlag

Wie oben so unten, wie innen so aussen... Man siehts auch an der allgemeinen Schaumschlägerei, die sich der Menschheit auf jeder Lebensebene bemächtigt hat.
Den materiellen Niederschlag sieht man auf dem wirtschaftlichen Sektor: die  halbgefüllten Dosen und Tuben, die luftgeschäumten Lebensmittel, wie in Quark, Puddings, Mayonäsen usw. . Alles, was früher noch Konsistenz und gesunde Festigkeit hatte, ist mittlerweile geschmackvoll ausgedünnt bzw. luftig aufgeschäumt.
Am offensichtlichsten ist der mentale Schaumschlag auf der politischen Bühne und auf dem Finanzmarkt. Die Schaumschlägerei auf dem Markt der spirituellen Eitelkeiten aber ist am eindruckvollsten, weil subtil und am schwierigsten durchschaubar.


Der Nondualist

ist nicht anders, als der gläubige Christ, der an das Erlösungswerk Jesu Christi glaubt und des weiteren auf seinen körperlichen Tod wartet, um das ersehnte Reich Gottes zu betreten. Er gehört zur Spreu, da  er es versäumt hat, den "Weinberg des Herrn" zu bestellen, was heisst, das Reich Gottes im Leben BEWUSST zu realisieren. (Weizen)

Der radikale Nondualist spaltet das Oben vom Unten, den Himmel von der Erde, den Vater von der Mutter, Yin von Yang. er kann nicht sehen, dass sie ein ganzes Bilden, miteinander verschränkt sind. Das Untere Dreieck, welches die Evolution und ihre Formen symbolisiert, sind für ihn nur "Etwasse"... Advaita - Das Eine ohne Zweites bedeutet eigentlich nur, dass es keine Spaltung zwischen dem Einen und dem Zweiten gibt - zwischen Absolut und Dualismus -  weil sie EINS sind.
Dann gibt es die Leute, die das Nonduale und das Duale für Gegensätze halten und darüberhinaus noch einen anderen Allmächtigen wittern. Ja mei, das ist sowas von scheissendreckmirrregalll, - solange ich nicht erkenne, dass es sich dabei doch wieder mal nur um m(ICH) ALL-EIN(s) handelt.... hehehe

Das Absolut.

Es gibt kein anderes Absolut, als die Wahrheit aus dem Geist. Absolut ist für mich jede geistige Erkenntnis, obgleich jede Erkenntnis nur Stückwerk ist.


Friedrich Nietzsche


Domina vobiscum!
Lou Andreas Salomè 
und  F. Nietzsche und Paul Reé
habe ich zeitweilig leidenschaftlich gern gelesen, ich liebte ihn, ich konnte mich gut mit seinen div. Leiden identifizieren, seinem Hass auf die christliche Kirche, auf die frommen Betschwestern. Sein Spruch: Wenn du zum Weibe gehst, vergiß die Peitsche nicht" könnte sich m. E. sehr gut auf diese beziehen, als erstes fällt mir dazu seine Schwester Elisabeth ein. Wieviel Frauen kannte er denn schon wirklich gut, um so ein Pauschalurteil abzulassen, außer seinen 3 tiefgläubigen Schwestern war da doch nur Lou Andreas-Salomé, seine Muse, eine Intellektuelle, ein Freigeist - warum sollte er gerade ihr mit der Peitsche kommen? Wer hier wirklich die Peitsche geschwungen hat, kann man im Bild nebenan sehen...lol... Er hat über das Kirchenchristentum die Peitsche geschwungen...
Als ich neulich im Krankenhaus lag und so über die Sterblichkeit  von "Ecce Homo" nachsann, fragte ich mich, ob ich Nietzsche je wirklich verstanden habe. Für mich war er ein Mystiker - der hat die steinerne  - versteinerte - Kirche abgerissen, sich von ihren Dogmen befreit, um sie völlig unabhängig von jeder Religion frei-geistig in seinem Innern aufzubauen.

Der Übermensch Nietzsches hat m. E.  nichts mit  Adam Kadmon, dem Gottmenschen gemein,  sondern ist eine Abart - ein m. E. rebellischer stolzer Gegenentwurf zum "allgemeinen" MassenChristenmenschen, der für Nietzsche die Schwächlichkeit des Mittelmaßes repräsentierte.
Bei Adolf Hitler pervertierte die Idee... da wurde aus dem gesunden Willen zur konstruktiven Eigen-Macht der pure perverse Wille zur destruktiven Macht über alles und jeden, ein Wille, der die ganze Welt verbrennen sollte und jede menschliche Schwäche als Unwert ansah.
(Jawohl, Sir, das sage ich, die auf der andern Seite behauptet, es gebe in WAHRHEIT keinen Holocaust oder Hitler - gibts auch nicht, Sir, hats nie gegeben, alles nur ein  Traum....hehehe - aber ich habe nichts dagegen, dass wir uns darüber unterhalten. Bei allem heitren Ernst. Widersprüchlich oder paradox?)

Ich habe einige Biographien Nietzsches gelesen, eine war darunter, die besondere wissenschaftliche Seriosität für sich beanspruchte, es war mehr eine psychoanalytische Studie als eine Biographie, Mir ist der Autorennahme entfallen, aber dieser Kleingeist machte Kleinholz aus Nietzsches großem Geist. Das war ein schwarzpsychologisches Schmutzfinkenopus, dass es mir die Tränen in die Augen trieb.

Wille

Ich habe SELBSTverwirklichte Menschen (bzw.  solche, die sich dafür halten)sagen gehört, dass ihr Wille nun der Wille Gottes sei. Liebe und tu was du willst, bedeutet für sie, sich alles zu wünschen und alles zu wollen, weil ihr Wollen mit dem Wollen Gottes immer übereinstimme.
Dem möchte ich gerne widersprechen. Der Wille des Menschen schweigt komplett, wenn er mit dem Willen Gottes verschmolzen ist. Oftmals spielen dann noch so Überzeugungen mit hinein, dass man  ja sowieso nichts tun könne, was Gott NICHT will. So leicht ist es aber nicht. Wunschlosigkeit bedeutet Ende des Begehrens und damit Ende des Leidens - erst dann ist man im "Flow" mit dem Leben (Was es natürlich auch  nicht gibt, weil ICH das LEBEN bin, but: let's entertain! Wieso glaubst du immer noch, das Leben finde irgendwo außerhalb - getrennt von dir - statt!)

Frei-Sein

Da gibt es von div. Krankheiten geplagte Menschen und da gibt es Therapeuten, die den Kranken statt körperlicher Heilung  eine Idee des  "Frei-Seins" anbieten.  In 2-5 Stunden wird da der Kranke hypnotisch deprogrammiert und reprogrammiert und damit  in den Zustand der Freiheit versetzt, des sog. "Flow", was ja recht eigentlich nichts anderes ist als das Frei-Sein von Ego. Dass die größte Angst des Menschen neben der Angst vor der Liebe die Angst vor der Freiheit ist, wird da unberücksichtigt gelassen. Da wird auf die Schnelle der alte destruktive Code geknackt und das System auf Reset gestellt. Selbstorganisation nennt man das.
Die Frage dieses Therapeuten lautet nicht: Willst du geheilt sein? sondern: "Willst du frei sein"?
Freiheit, Frei-sein ist erstmal eine Idee.Kein Mensch kann sich nämlich vorstellen, was Freiheit wirklich bedeutet. Jeder Kranke will doch erst einmal  von seinen körperlichen Symptomen FREI werden, das ist seine allerstes Anliegen, er will keine Schmerzen mehr erleiden. Berechtigterweise.
Jesus, der Archetyp des inneren Heilers fragt bei seinen Heilungswundern  nicht nach Frei-Sein, sondern er fragt : Willst du geHEILT werden? Damit meinte er ganzheitliche Heilung: die Heilung von Körper, Seele UND (Klein)-Geist. Willst du leben - willst du wirklich LEBEN. Um Heilung zu erwirken, muss Krankheitseinsicht da sein. EIN-Sehen, Bewusstheit um das, was mir wirklich fehlt.
Jesus: Wer sein Leben liebt, wird es verlieren. Das heisst, wer nur für das Wohlergehen  des Körperlichen Lebens sorgt, wird dieses Leben verlieren. Der Kranke muss, um geheilt zu werden, den Wunsch nach körperlicher Heilung aufgeben, ihm muss das Suchen nach dem geistigen  Reiche Gottes zum  ALLERERSTEn Anliegen werden!  Diesen Wunsch nach körperlicher Heilung einfach durch den Wunsch nach Frei-Sein zu ersetzen, bringt es m. E. nicht. Was der Patient durch die hypnotische Behandlung bekommt, ist möglicherweise nur eine Übertragung - ein Geschmäckle vom Frei-Sein des Therapeuten, seiner Idee von Frei-Sein.

Unverständlich wenn nicht bedenklich finde ich es, wenn den Kranken dann noch Tabletten verordnet werden, so eine Art Mentaltabletten. Da kriegt der Kranke wohl den hypnotischen Befehl/Empfehlung?, wenn alte unangenehme Reize ihn überkommen, in seiner Vorstellung ein paar blaue oder grüne Kügelchen einzunehmen. Diese magischen Rituale  können allerdings bei manchen disponierten Menschen zur Sucht ausarten, die schlucken jedes Zeug, was ihnen eine Stimmungsveränderung verspricht hand-und haufenweise, gleich ob real oder mental - nur, wie gesagt, die Freiheit kann nicht jeder vertragen so ad hoc und stante pede. SELBSTorganisation??? Wirklich? Mir klingt das viel eher nach einer Wunderkur ... Es wird sich herumsprechen, dass da einer ist, der im Handumdrehen Freisein UND körperliche Heilung verspricht, denn wie der Therapeut sagt, , fallen die Symptome von selbst weg, wenn das Frei-Sein in Kraft tritt. Nur, wer weiss denn, wie lange diese Art von Freiheit anhält? Wie lange soll der Patient Kügelchen schlücken, um seine Stimmung zu verändern?  Wenn es sich herumspricht, werden die Leute massenhaft kommen, aber nicht um "Frei" von Ego  zu sein, sondern frei von ihren körperlichen Symptomen. Und wie viele brauchen ja doch auch ihre körperlichen Symptome, - auch wenn sie vordergründig nach Heilung suchen - um sich dem Schmerz und der Angst, die sich in Symptomen äussert,  nicht BEWUSST stellen zu müssen.

Wenn diese Therapie-Methode  keine angewandte Magie ist, dann fress ich meinen Hexenbesen!
Wahres Frei-sein kommt m. E.  erst durch die Bewusstmachung des Verdrängten, durch Einsicht. Frei-sein, wie ich es verstehe,heisst auch Frein-sein von den Abwehrmechanismen.   Frei-Sein ist das Ende des Individuations Prozesses und nicht der Anfang.  Die Frage, die mich permanent in diesem Kontext beschäftigt: Wie soll das, was andere Menschen seit es Menschen gibt, in jahrzehntelangen wiederkehrenden Wachstumsphasen (Tiefenprozessen) erleben und erleiden  in ein paar Stunden "organisiert" werden???
Die Antworten darauf hören sich theoretisch allesamt wirklich gut und überzeugend an, vernebeln mir aber die Sinne... zu einfach, zu schnell alles, like Fast-Food-Therapie... 
Was ist  mit dem Glauben und dem absoluten Vertrauen, welches Heilung erst möglich macht? kriegt man das so ad hoc geschenkt?

Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Therapiemethode besonders die Sorte Techniker-Therapeuten anzieht, die gerne "machen", strategisch vorgehen und organisieren. Wer die Aussenwelt gerne kontrollierend gestaltet, wer seinen Spass daran hat, " Augia-Ställe" auszumisten und das Bedürfnis hat, überall gestaltend einzugreifen, Ordnung zu schaffen,  der hat auch keine Probleme damit, die Innenwelten der Menschen zu programmieren, de-strukturieren, re-strukturieren,  zu organisieren.  Das bringt Bonus dem, der dafür anfällig ist: ein berauschendes Machtgefühl, welches man glatt mit der "Leichtigkeit des Seins" jenseits von Ego verwechseln könnte. Bleibt mir noch zu fragen, wessen "SELBST" da organisiert wird.
Wer hat die Kontrolle???

Kafka in the Air

Der "Auktoriale Beobachter"  - in Anlehnung an den "auktorialen Erzähler" - ist eine Art GottMensch, der es aber bevorzugt, als Mensch unsichtbar zu bleiben.  Die "Geschichten", die er sein Leben nennt, nähren sich daraus, dass er über die Menschen, mit denen er sich innerlich und äusserlich beschäftigt,  alles zu wissen bestrebt ist, aber wie über Gott, läßt es sich über ihn selbst nur spekulieren. Der allwissende und allgegenwärte Beobachter zieht die  Fäden aus dem  Hintergrund. Wie der auktoriale Erzähler/Schriftsteller sich für seine diversen SpielCharaktere "PersonalAkten", eine Art Personalbibliothek anlegen muss,  - er ist der "Personalchef"  - so ähnlich tut der auktoriale Beobachter mit den Figuren, die die Bühne seines Lebens bzw. seiner Vorstellungen bevölkern: er sammelt Hinweise, Beweise . Er vergißt nie etwas.
 Dass er dadurch, dass er sich nicht zeigt, sehr verletzbar ist, und weil er keinen Einblick hat, was die Figuren auf seinem Schachbrett untereinander über IHN austauschen, neigt er zur Paranoia. Deshalb muss er verhindern, dass seine Romanfiguren sich untereinander austauschen. Der auktoriale Beobachter legt daher  Wert darauf, dass sich das Fußvolk/Personal untereinander nicht näher bekannt macht, was es an persönlichen Informationen über Einzelne benötigt, empfängt es von "oben", aus dem "Personalbüro".
So neigt der auktoriale Beobachter auch zu Paranoia, wenn ihm sein auktoirales Monopol streitig gemacht wird und/oder seine auktoriale allwissende und allgegenwärtige Unfehlbarkeit angezweifelt wird.
Seine Figuren warten darauf, dass er sich ihnen zeigt, sie warten auf Godot. Wie immer. LOL.


Das Ich durchschauen -  Oder Learning by Doing

Seit Christi Geburt im Herbst des Jahres 2011 scheint es meine/seine vorrangige Beschäftigung, das Ich - das Menschliche, die Psyche zu durchschauen. Von Innen heraus.Die Abwehrmechanismen des Egos im Zusammenhang mit der Schattenintegration zu durchschauen war eine Sache, dies geschah auf der allgemeinen Forenebene im Internet, wo sich mir ein lebhaft-vielseitiges Schattenkabinett bot.  Eine  andere Gelegenheit bot sich auf der Zweier-Beziehungs-Ebene, wobei ich mich angstfrei und offenen Auges in eine Symbiose verstricken liess.
Psychologe  (oder Wissenschaftler) aus dem Ursprung kann man nur jenseits von Ego werden.  Diesseits von Ego hat man i.d.R. viel zu viel Angst, Angst vor Menschen, Angst vor dem Leben; Angst vor dem EINLASSEN! . Deshalb studiert man im Diesseits die Menschen vorsichtig  aus der Ferne, d.h. man sammelt sich Wissen an ÜBER den Menschen auf der Universität und/oder aus  Büchern. Das ist Wissen aus zweiter Hand, weil es eines Vermittlers, eines Mediums bedarf. Der Psychologe aus dem Ursprung bedarf keines Mediums mehr, er sitzt direkt an der Quelle. Sein Wissen ist originär und basiert auf un-mittel-barer geistiger Erkenntnis - im Gegensatz zum Wissen aus dem Verstand/Gedächtnisspeicher.

Voraussetzung für den Psychologen aus dem Ursprung ist das vorbehaltlose Sich-Einlassen auf alles, was ist und wenn ein Mensch oder die Situation von ihm verlangt, eine Weile in den Mokassins eines Menschen zu laufen, so tut er das ohne Zögern. Sich einlassen, heisst "learning by doing". Man weiss nicht, was kommt oder ob man überhaupt was "lernt" (ein etwas unzutreffender Ausdruck für Bewusstseinserweiterung) - mit "allem, was ist", sich einzulassen, ist immer ein Blind Date, eine immer neue nie zuvor erfahrene Situation.
Meine letzte Einlassung nun hat mich live und vor Ort gelehrt, was eine Symbiose ist. Die konstruktive Seite und die destruktive Seite.

In einer parasitär-destruktiven menschlichen Symbiose verschmilzt ein pseudopodisches Ego mit einem wohlgenährten Wirt.  Das pseudopodische Ego ist ein zeit- und raumergreifendes, alles übergreifendes "Einvernehmen", welches insbesondere bei Narzissten zu finden ist. Das pseudopodische Ego nimmt sich von allem nur das Allerbeste von den Menschen - das, was er insgeheim an anderen Menschen bewundert -  und gibt es als sein eigenes aus.  Es mästet sich am Blut seines Wirtes und wird an ihm dick und fett, hat es sich voll gesaugt, läßt es eine leere Hülle zurück, der Wirt stirbt bzw. wird depressiv und oftmals suizidal, weil er aller seiner Qualitäten entkleidet und beraubt wurde. So raubt das pseudopodische Ego dem Wirt seine Individualität, d.h. es übernimmt dabei nicht selten die Eigenheiten des Wirts, Sprechweisen, Redewendungen, Mimik, Gestik, Verhaltensweisen - sogar Einsichten und spirituelle Erfahrung, die nicht auf seinem Mist gewachsen sind. Bei Liebespaaren ist diese Art des Adaptierens  anfangs ganz normal und beruht auf Gegenseitigkeit, die verschmelzen so sehr miteinander, dass man sie nicht mehr voneinander unterscheiden kann - eine gefährliche Sache, die eine Individuation der Partner auf Dauer unmöglich macht. Ein Herz und eine Seele sein, heißt hier nämlich, man teilt miteinander nur ein Weltbild und zwar SEINES.

Bezeichnend für eine destruktive Symbiose ist, dass man immer über andere Menschen spricht, nur nicht von sich selbst. In einer Symbiose ist man bestrebt, die eigenen Schwächen und Fehler/Neurosen gnädig voreinander zuzudecken und sie im Außen, an anderen Menschen zu sehen.
Was mir früher in einer solche Beziehung aufgefallen ist, ist diese merkwürdige Perversität der Gleichzeitigkeit, eine Koinzidenz, bei der man sich über diverse Verhaltensweisen eines anderen Menschen ausgelassen hat, derweil man zur selben Zeit eben diese selbst unbewusst prakttizierte. Ich meine, es war nicht nur so, dass ich dies häufig nur  bei meinem Symbiose-Partner sah, sondern das allerverwirrendste war meine eigene Projektion, die ich nur halbbewusst wahrnahm. Gestern las ich auf der  FB-Satsang-Seite den bekannten Spruch, "Derweil du mit dem Finger auf andere zeigst, zeigen 3 Finger auf dich zurück."  Genauso war es, solche Situationen waren verwirrend und beunruhigend, aber ich konnte meine Finger, die auf mich zurück zeigten zwar ahnen, aber noch nicht klar sehen.
Dennoch muss man auch diesen Spruch auf Wahrheit hin untersuchen, denn alle Sprüche lassen sich pervertieren, d.h. als moralitäre Waffe benutzen.

Es ist ja doch keineswegs schlecht, über andere Menschen zu sprechen, auf der personal-dualen Ebene ist es auch nicht schlecht,zu werten - es ist hierbei wichtig zu einem klaren Urteil über Menschen zu kommen, seiner Intuition vertrauen zu lernen, um nicht jedem dahergelaufenen Eindruckschinder oder weit Schlimmeren zu verfallen - und dazu kommt man nur über den Erfahrungsaustausch in einem  Gespräch mit anderen Menschen. Der Poesiealbumspruch - ein spirituelles Dogma in der HerzensgutSzene: Sprich zu einem Menschen nur, wenn du Gutes sagen kannst - impliziert haarscharf, dass alles andere Sprechen über einen anderen Menschen  böse und schlecht ist. Auf diese Art der Selbstunterdrückung wird man zwar ein Herzensgutmensch und falscher Heiliger, aber weit weit von jeder Selbstverwirklichung entfernt.
Über Menschen zu sprechen, kann ganz unterschiedliche Gründe haben: der eine klatscht gerne, ist auf nette Art neugierig und wissbegierig  und vergißt anschliessend wieder, was er hört. Der andere will verstehen,ist mitfühlend, leidet und freut sich mit und identifiziert sich von Herzen mit den "Besprochenen". Der nächste analysiert seine Mitmenschen aus reinem sachlichen wissenschaftlichem Interesse. Und wieder ein anderer analysiert und sammelt Wissen/Fakten über Menschen, legt gar ein Dossier an,  um es bei passender Gelegenheit gegen diese zu verwenden. Ich kannte eine Chefsekretärin, die ein Dossier anlegte über alles, was andere  vermeintlich über sie sagten. Sie hat mit ihrer Paranoia die ganze Chefetage angesteckt, sodass sich 2 feindliche Lager bildeten, die Chefetage mit ihren Mitarbeitern und die untere Ebene mit dem Fußvolk.

Wer definiert hat die Macht,

wer mächtig ist, der definiert...Es waren immer die Männer, die die Welt definierten und neue Weltbilder bereitstellten. Mächtige Männer, geniale Männer...Imperatoren, Besatzer - die römisch-amerikanische Besatzung hatte und hat noch den größten Einfluss auf das herrschende Weltbild.
 Dass im großen Maße Frauen daran teilhatten, ist weniger bekannt. Es waren auch immer Männer, die die überholten Weltbilder der Väter zertrümmerten, um daraus Neues entstehen zu lassen. Vor allem Schriftsteller, Künstler jeglicher coleur. Auch hieran waren in großem Maße die Frauen beteiligt.  Sie waren Musen, in der "Kirche" bzw. der Öffentlichkeit aber  mußten sie schweigen...ihre Intelligenz wurde heimlich ausgebeutet: viele hochangesehene Schriftsteller bedienten sich schamlos der Ideen, Worte und nicht selten auch der heimlich geschriebenen Werke ihrer Frauen und gaben sie als ihre aus. Es wäre im einzelnen zu fragen, ob dieser  Kunst- und Erkenntnisraub der Männer  auf konstruktiv-symbiotischer, freiwilliger  Basis mit ihren Musen verhandelt wurde oder auf destruktiver parasitärer "Besatzung" und Ausbeutung basierte - schlicht: auf schlechter traditoneller Gewohnheit.

HAH! - ruft da Der ekle Sophist -  hab ich dich wieder erwischt, du Luder - den Holocaust und "Addi & Co." frech leugnen,  aber ansonsten an  so Etwas wie die Weltgeschichte und ihre Weltbilder, Römer und Amis, Frauen, Männer, Gut und Böse und lauter solche NICHTSnutzigen ETWASSE glauben! - wie passt das denn zusammen?
Keine Ahnung, Schatz, aber es passt.

Die Menschheitsgeschichte ist MEINE Geschichte, dass ich sie nur träume, mindert nicht ihren Wert, Esel!
LG
Gott

Giggle Gröhl und Schenkelklopf -
Zwischen Eselein und Ochs
schläft das Göttlich' Paradox.
Wer versucht, dies zu verstehen,
muss kläglich seinen Geist aufgeben...
Geistaufgeben is much fun,
denn ohne ist mensch besser dran.
Alaaf, Helau und Namast'e,
der Reim tut euch gewiss jetzt weh,
weshalb ich nun zu Bette geh' -
ich leg mich lieber doch aufs Sofa
und träume süß von Edgar Hofaaaaa......
grh.....grhhhh...arghh.....pffffffff
LOL 


Montag, 16. März 2015

Der Myste singt Hallelujah, I'm Surfer on the DNA! (haha)

Bedeutungsleerheit

Eine bestimmte Art von  Bedeutungsleere habe ich schon früher erfahren. Diesen Zustand  nennt man  diesseits von Ego auch Depression und wie so oft ähneln sich Teufel und Engel äusserlich gesehen mal wieder aufs Haar.
Die Depression klagt: An nichts kann ich mich mehr erfreuen, nichts berührt  mich mehr, keine Blume lacht mich mehr an und kein Sonnenuntergang erfreut mir mehr das Herz ... Ich bin so gefühlstaub, dass ich nicht lachen kann noch weinen - bin wie tot....die Welt ist so gleichgültig und leer..... ich kann weder lieben noch Liebe erfahren....  usw.
Was aber ist der Unterschied zwischen der Bedeutungsleere diesseits  und der Bedeutungsleere jenseits von Ego?  Dass es keine "Abwechslung" gibt! In der Depression kreuzt sich die Bedeutungsleere nicht mit der vertikalen Ursprungsanbindung. In der Depression gibt es nur Leere ohne Fülle. Alles ist einfach  NUR flach, weil die Tiefendimension fehlt.
Der Teufel der Depression vs. Engel des Gleichmuts: Was dem einen ein Weh ist, ist dem anderen der Himmel.

 

Nichtdenken vs. Nichts-Denken


Nichtdenken gibt es m. E. in Wirklichkeit nicht, zumindest kann ich es nicht willentlich hervorrufen. Nichtdenken kann man aber in flagranti erwischen: z.B. im kleinen Zeitfenster beim Aufwachen - die Lücke zwischen Wachen und Schlafen. Dazu gehört aber schon eine gehörige Portion Achtsamkeit.
Es gibt viele Mißverständnisse im spirituellen Kontext, was das Denken bzw. Nichtdenken angeht. Nicht-Denken wird leider oft mit Gedankenleere synonym gesetzt. Ich mache einen Unterschied zwischen Nicht-Denken und dem NichtS-Denken (Gedankenleere). Nicht-Denken ist Denken, ohne zu denken, d.h. ein Denken, ohne Anhaftung an die Gedanken. Im selben Sinne, wie  ich  das Nicht-Tun vom Nicht(S)-Tun abgrenzt. Tun, ohne zu tun bedeutet unverhaftetes Tun.... ein spontanes absichtsloses Tun, aus dem Ursprung, ohne Denken, d.h. ohne Ziel, Plan und Absicht.


Zeit und Ewigkeit

Durch die Umstände meiner momentanen gesundheitlichen Situation bedingt, hielt ich mich in letzter Zeit  hauptsächlich auf der diskursiv-horizontal- dualistischen Ebene auf. Nicht dass es mir hier schlechter gegangen wäre, dennoch war es wie ein Nachhausekommen, als ich von der Zeitknebelung und ihren zwanghaften Notwendigkeiten wieder entbunden war und meine zeitlos- vertikale Ausrichtung wiederfand.
Meine pathologisch anmutende Vergesslichkeit hat sich inzwischen wieder gelegt. Die Automatismen funktionieren wieder. 
Wie in den alten Tagen muss ich mich jetzt wieder nach dem Aufwachen fragen: Was haben wir für einen Tag, was steht an? Was diese ekle Zeitknebelung angeht, muss ich nun  neuerdings  auch noch daran denken, 2x am Tag Medikamente zu nehmen.  Die Wochentage muss ich mir zudem auch merken, sonst komme ich  nicht zu meinem Training, - das alles verlangsamt natürlich den subjektiven Zeitfluss...
Ich schreibe auch nicht viel, es hält mich nicht lange am Schreibtisch/PC, mir ist dauernd nach Bewegung zumute... bin viel unterwegs.  Mein Laptop ist defekt, ich brauchte fast 3 TAge, bis ich bei ihm die Selbstheilungskräfte mobilisieren konnte. LOL.


Hitler und der Holocaust

An diesen zwei Worten entzünden sich immer wieder die Gemüter. Wenn ich sage, aus der Transpersonalen Sicht bzw. der Letzten Erkenntnis heraus gibt es weder eine Menschheit noch eine Menschheits- oder persönliche Lebensgeschichte, dann hat niemand was dagegen. Sage ich aber konkret, dass es nie einen Hitler oder einen Holocaust gegeben hat, schlagen die Wogen hoch und manch einer möchte mich gar flugs in die rechte Ecke der pösen praunen Holocaustleugner stecken...
Natürlich ist es verwirrend  für meine Leser, wenn ich einerseits an Adolf Hitler zu glauben scheine (angesichts meiner Betonung der schattenintegrationsmäßigen Notwendigkeit  die  Hitler-Anteile in sich zu finden und zu integrieren) und andererseits behaupte, es habe weder Hitler noch einen Holocaust gegeben.
Um das zu verstehen, muss man Hitler quasi "depersonalisieren", genauso wie sich selbst, die eigene Person:  In der sog. Letztgültige Erkenntnis - ein Begriff, den ich übrigens von "Herrn Fredo" übernommen habe und mit eigen Fleisch und Blut gefüllt habe -  wird ja die eigene Person und ihre leid- und freudvolle Lebensgeschichte  als "Illusion" erkannt. Hitler und Holocaust ist hier (und JETZT!) wie alles andere Wissen über die Welt und die sog. Menschheit  nur angelerntes Wissen. Erinnerung, ein Konstrukt, Gedächtnisinhalt.
Dass es im konkreten Hier und Jetzt keine Menschheit usw. gibt, das kann ein Mensch sogar mit simpler Logik nachvollziehen,   - aber nicht nachvollziehbar ist für den diesseitig orientierten unerlösten Mind die letztgültige Erkenntnis, dass es DICH, so wie du dich "als Mensch"  kennst und definierst, nie gegeben hat. Dass es nur die Identifikation mit dem Körper, mit der Materie ist, die dir vorgaukelt, einen Körper zu "haben" oder zu "sein".


Mein liebster Nervus Magus

Diese merkwürdige kleine Verkrampfung in der Brustmitte habe ich schon früher gehabt (ca.2005-2011). Gestern war Vollmond, da erinnerte ich mich daran, wie ich vor Jahren schon einmal mit Herzrasen in der Nacht herumlief und das Mondlicht in meine Brust geatmet habe. Merkwürdig dabei auch die  begleitenden "Todesahnungen", dieses irgendwie"posttraumatische" Bauchgefühl. Das begleitet mich auch diesmal viele Stunden am Tag, manchmal löst es sich auch kurzfristig auf... Dass der Nervus Vagus dabei eine  Rolle spielt, darauf machte mich damals  eine Bekannte  aufmerksam. Seitdem bringe ich den Nervus V. immer mit Tod in Verbindung.  Neulich fand ich Neues über meinen Nervus "Magus":
http://de.sott.net/article/11228-Der-Vagusnerv-ist-der-Meditationsnerv
Auch damals hatte ich vorübergehenden Bluthochdruck bzw. "gefährliche Spitzen" bzw. "hypertensive Entgleisungen". Das Herzrasen aber war im Gegensatz zu heute ein rhytmisches. Heute ist es unrhytmisches Vorhofflimmern. Vom Doc gibts dafür bzw.  dagegen Blutverdünnungstabletten, das Stück fast 3 Euro, damit sich keine Gerinnsel bilden, die einen Schlaganfall o.ä. auslösen können.  Dafür können sich aber innere Blutungen einstellen...   Na gut, mit solcherlei Ängsten habe ich schon früher leben gelernt. Nach einer tiefen Beinvenenthrombose in der Schwangerschaft 1970 , die unzureichend behandelt wurde und ein lebenslanges sog. postthrombotisches Syndrom hinterliess, war ich nach Meinung der Ärzte in ständiger Lebensgefahr, jederzeit könne ich mit einer Lungenembolie rechnen, sagte man mir. Anfangs hatte mich bei jeder Befindlichkeitsveränderung im Bein  die Panik ergriffen, dann gewöhnte ich mich dran, auch daran, dass jeder Tag der letzte sein könnte.
Natürlich lösen diese "hypertensiven Krisen"  Panik aus, aber nicht weil der Blutdruck hoch ist, sondern mehr wegen der dazugehörigen Symptome wie starker Druck auf der Brust, Schwindel, Schwäche, Atemnot, Übelkeit und Ohnmachtsanfälligkeit, was mir mehr nach Angina pectoris aussieht. Damit wäre ich schon lieber nicht so gern alleine - vor allem in der Nacht. Ich merke und beobachte aber, auf welche Weise ich die Panikreaktion quasi erlerne, die Erwartungshaltung... Als ich neulich spürte, wie der Blutdruck hochschoß, leistete ich keinen Widerstand und liess die Angst kommen und meinen Körper ein paar Minuten so stark schütteln, wie er es wollte, danach setzte ich mich dann auf meine Bettkante und innerhalb von 15 Minuten war der ganze Spuk vorbei. Sehr seltsam, dass ich mich hinterher wie neugeboren fühle, wie nach einer Tiefenreinigung... LOL
Nach Meinung 3 versch. Ärzte hat mein Herz eine Vorhofvergrößerung, eine leichte Mitralklappeninsuffizienz bzw. -   NICHTS von alledem.
Das glaube ich auch, LOL!

Dual, nondual und darüberhinaus?

Ich halte Dualität und Nondualität nicht für Gegensätze, auch wenn sie so scheinen. Das Nonduale - die Einheit - birgt die Dualität und die Vielheit in sich. Zwei in EINS. Allein der Begriff der Nondualität ist schon nicht mehr wahr, weil hier die Sprache vollends scheitert und jenseits von Definition ist.  Und so ist auch der Begriff der  Nondualität nur eine Annäherung. Manche meinen, weil Dualität und Nondualität Gegensätze seien, müsse "darüberhinaus" noch "etwas" existieren, was diese vermeintlichen Gegensätze einschliesse. Noch ein Gott... ein SuperAllmächtiger sozusagen... Ich glaube eher, dass jenseits des Denkbaren NICHTS ist...
Wenn ich manchmal schreibe: "Aus nondualer Sicht/Perspektive sieht es so und so aus..." dann ist das auch nur annähernde Beschreibung, denn es gibt im Grunde keine nonduale Sicht oder Perspektive und beschreiben läßt sich diese Perspektive wie gesagt ebenfalls nicht.

Im Forum:

Der OTC (Oberste Tugendhafte Chefheuchler) betont immer wieder gern:
Ich verurteile nicht die Menschen, sondern nur ihre Taten.
Nur bei Adolf Hitler macht er eine Ausnahme.

Wer in sich selbst geheilt und ausgesöhnt ist, ist mit allen Menschen versöhnt. Er IST jeder Mensch, weil er alles menschlich Gute und Schlechte in sich selbst erkannt, befreit und ausgesöhnt hat. Hinter Herrschsucht, Machttrieb und Mordlust - hinter allen 7 Todsünden  -sieht er, was alle Menschen gemeinsam haben: Angst des verlassenen kleinen Kindes.  Nichts Menschliches ist ihm mehr fremd.
Man fragt sich immer wieder, wieso gerade Adolf Hitler herhalten muss... Nun, Adolf Hitler ist ein Gradmesser. Wie jemand zu Adolf Hitler - Worlds Greatest Monster, höhö -  steht, zeigt seinen psychologischen Reifegrad, da kann er noch so klug und wissend daherreden oder sich gar geheilt dünken -  wer Adolf Hitler verurteilt, verurteilt sich selbst. Wer das verlassene und mißhandelte Kind in sich selbst wieder gefunden hat, kennt auch das Kind Adolf. Wer sich selbst aussöhnend in den Arm nehmen kann, nimmt alle Kinder in den Arm. Derjenige, der so erbarmungslos über das Mitleid und Erbarmen mit diesem Kind Adolf Hitler spottete, übt nicht nur SELBSTverrat, er verrät damit auch den sadistischen Umgang mit sich selbst.

Genauso ist es im spirituellen Kontext mit dem, der sich augenscheinlich angekommen dünkt und für sich Gewahrsein in Anspruch nimmt, aber nicht aufhören will, an die Menschheit und ihre Geschichte (incl. Adolf Hitler und Holocaust) zu GLAUBEN! Das kann ich mit Sicherheit sagen: Wer seine persönliche Lebensgeschichte resp die MenschheitsGeschichte  verteidigt, ist noch mit ihr bzw. mit Ego identifiziert.
Wer an seinem erfahrungsorientierten, d.h. vergangenheitsgebundenen Wissen und Handeln festhält, dito.

Er würde es gar nicht bestreiten, würde Abaelard wahrscheinlich sagen, es kommt nur auf die Perspektive an: aus dualistischer Sicht gibt es die Person und die (Menschheits-)Geschichte - aus nondualistischer Sicht hingeben gebe es weder Person, Menschheit noch Hitler/Holocaust.

Na klar, sag ich, theoretisch läßt es sich leicht sagen, es komme immer auf die Perspektive an.  Ob etwas ist oder nicht ist bzw. ob die Dinge sowohl sind als auch nicht sind - Aber bitte nicht vergessen: dies ist ja doch zuvorderst eine Sache der eigenen (!!!)Erkenntnis und nicht der Theorie.
 Was sich in der Theorie zwar stimmig anhört, ist aber in der Praxis - im SEIN -  eine Unmöglichkeit! Ich kann nicht jenseits von Ego sein UND gleichzeitig an das dualistische Bewusstsein glauben, d.h. die Person und ihre (Menschheits-) Geschichte verteidigen. Ich würde stante pede meine Adlerfedern verlieren und im Sturzflug zurück in den alten verkackten Hühnerstall zurückfallen.  Das wäre das Aus für die "Leichtigkeit des Seins"!

Wie alle "Rechtgläubigen" so verteidigte auch Abaelard den  "Addi" Hitler und den Holocaust als eine stattgefundene Tatsache, die man bzw. insbesondere ich nicht leugnen könne. Auf meine Entgegnung, dass er Glaubenssätzen huldige und anders reden würde, wenn er der Letztgültigen Erkenntnis teilhaftig würde, meinte er abwertend,  so etwas wie eine  Letztgültige Erkenntnis gebe es gar nicht, bzw. sei jede Erkenntnis letztlich nichts als "Alter Käse". Im Grunde sagte er damit nichts, was ich nicht auch schon gesagt habe - nur  mit dem Unterschied, dass bei ihm offenbar Vieles nur Theorie ist, was mir und vielen anderen in WAHRHEIT und wirksamster WIRK-LICHKEIT eine WAHRhaft umwälzende Offenbarung war.  (Derweil ich seine Äusserungen als Glaubenssätze erkannte, erkannte ich gleichzeitig auch noch einmal das WESEN der Glaubenssätze, so klar, deutlich und frisch wie damals, als ich  es zum ersten Mal schaute.)

Ich sags mal so: Person, Lebensgeschichte, Geschichte als Historie, Hitler & Co. gehören jenseits von Ego in die Rubrik Entertainment. Die Historie ist in diesem Sinne buchstäblich nur eine Geschichte,   ein Märchen, welches niemals stattgefunden hat. Aber wie gesagt, nur für den, dem sich dies in der sog. Letztgültigen Erkenntnis in seiner WAHRHEIT offenbart hat. Jo, und der Clou dabei ist, dass auch für diesen die  Letztgültige Erkenntnis  absolut keinen Anspruch auf Wirklichkeit und WAhrheit hat, denn kaum erkannt, versinkt auch sie wieder im Orkus des Nichtwissens, denn es ist nicht möglich,  sich ständig und AUF DAUER der empfangenen geistigen Erkenntnisse BEWUSST zu sein, auch nicht der Letztgültigen Erkenntnis. (Dennoch bleibt geistige Erkenntnis niemals WIRKungslos).  Als die WAHRHEIT sich mir offenbarte, war ich ihrer BEWUSST. Jetzt bin ich ihrer nicht mehr bewusst. Jetzt  ist sie nur noch Erinnerung,  alter Käse...
Hah, aber ohne diesen Käse gäbe es nichts zu erzählen....LOL!

Mit dem Entwerten der Letztgültigen Erkenntnis sollte Abaelard sehr vorsichtig sein, dass die Letztgültige Erkenntnis wie jede Erkenntnis den Orkus des Nichtwissens hinuntergeht, schmälert sie keineswegs in ihrem Wert für den, der sie erfahren hat.
Aber ist es nicht vielmehr so, dass Abaelard recht eigentlich gar nicht die "Letztgültige Erkenntnis" entwerten wollte, sondern die Schreiberin des Beitrags, die ihn so respektlos und "verräterisch" der Identifikation mit Glaubenssätzen inclusiv fehlender Erkenntnis beschuldigte? 
By the way zeigte Abaelard in seiner Reaktion darauf eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Abwehrrhetorik "Herrn Fredo's" - des Urhebers des Begriffs der "Letztgültigen Erkenntnis", ein Begriff, den ich adaptierte und mit meiner eigenen Definition aufhübschte. LOL!

Fortsetzung folgt....
Worüber man reden kann, darüber soll man bloß nicht schweigen! (M. Schwittgenstein)


Glaubenssätze

Die meisten spirit. Sucher sind zwar gewillt, die negativen Glaubenssätze ihre Person betreffend zu eruieren und aufzugeben, das positive Selbstbild allerdings wird nicht  in Frage gestellt. Dass  darüberhinaus zu guter Letzt sämtliches geglaubte bzw.  angelernte Wissen, wie etwa, dass die Erde rund und die Sonne warm, das Gras grün, der Himmel blau oder der scheinbare Fakt, dass ich oder Adolf Hitler, lol,   je geboren wurde ebenfalls in die Rubrik Glaubenssatz gehört,  - das wollen nicht mal die besten Köpfe WAHRhaben. Sie wollen alle nur ihr Wohnzimmer renovieren und ansonsten das Haus so lassen wie es ist. Das (Ego-)Haus aber muss gänzlich abgerissen werden! Apokalypse Now!

Bevor ich durch die Todeszonen ging, habe ich die Welt "verleugnet", d.h. bestimmte Jahre sind mir kaum in Erinnerung, weil ich nicht teilgenommen habe an den Weltereignissen, so gut wie keine Zeitung gelesen, die Mode ging an mir vorbei, ebenso die diversen musikalischen Moden, das Showbizz, Bücher-Neuerscheinungen ... Jetzt bin ich seit über 3 Jahren scheinbar  wieder in der "Welt", d.h., ich nehme teil, ohne wirklich teilzunehmen, wie früher gucke ich mir wieder TV-Sendungen an, Tagesschau, Filme wie den Tatort, ab und an  Unterhaltungssendungen wie DSDS, Supertalent, Voice-Kids usw., polit. Kabarett....Shopping Queen, hach, wer hätte das gedacht...

Eigentlich interessiert mich das alles nicht die Bohne, aber es scheint so zu sein, dass ich ab und an mal in die "Horizontale" - in die Niederungen von Flachwixia -  abtauchen  MUSS und es kann sogar passieren, dass ich trotz aller Gleich-Gültigkeit Gänsehaut bekomme bei einer besonders schönen Stimme oder dass ich mich wider Erwarten ergreifen lasse von was auch immer....aber nur sekundenkurz und schon wird mir bewusst, dass ich mich gerade aufgrund eines BILDES, einer Vorstellung, einer "Geschichte" zu "emotionalisieren" anschicke. (Es gab neulich nachts sogar einen kurzen Moment des Selbstmitleids, als ich mich anschickte, aufgrund einer bestimmten vorgestellten HorrorSzenerie  ("MoniMaus allein zuhaus")  ein paar Tränen rauszuquetschen. LOL.)
Was ich mir allerdings nie mehr anschaue, sind sozialkritische Filme, sog. pädagogisch wertvolle oder "anspruchsvolle" Filme, keine Liebesfilme oder Problem-Filme - es gibt einfach keine Identifikationsobjekte mehr für mich. Ich habe keine Probleme mehr und so kann ich mich mit den Problemen meiner Mitmenschen bzw. mit den Problemen anderer fiktiver Filmfiguren nicht mehr identifizieren. Filme mit Werbeeinlagen schaue ich mir auch nicht an.
 Es ist vor allem die Ernsthaftigkeit, die im intellektuellen Anspruch steckt, die mich nurmehr  langweilt. Literaturverfilmungen, die ich früher geliebt hatte - alles passè,  so wie auch die Bücher mich nicht mehr interessieren, egal, was für welche. Im Moment bin ich dabei, auch noch meinen letzten  kleinen Restbestand zu entsorgen...
Ich kann mich mit alledem jetzt wieder beschäftigen, aber ohne dass ich mich wie früher damit identifiziere. Es affiziert mich nicht. Politik und Weltgeschehen interessiert mich nur als allegorische Spiegelung - insofern als auf der Weltbühne im Großen  das aufgeführt wird, was im Kleinen im Menschen geschieht. Wie innen so außen.


Jetzt steht es fest:

Es war nicht die Blutdruckentgleisung, die mich so krank machte, sondern das Mittel  g e g e n   diese Entgleisungen: Nifidepin, die Notfalltropfen.

Auszug aus : http://flexikon.doccheck.com/de/Nifedipin

...So führen zwar alle drei Pharmaka durch die relaxierende Wirkung auf die Gefäßmuskulatur zu einer Blutdrucksenkung, Nifedipin weist jedoch zusätzlich den unerwünschten Effekt der Herzfrequenzsteigerung auf. Um diesen Effekt zu vermeiden, bedient man sich heute Kalziumantagonisten der 2. Generation, die aufgrund einer erhöhten Lipophilie in der Zellmembran eingelagert werden können und durch ein langsameres Anfluten und eine kürzere Wirkdauer den Effekt des Frequenzanstiegs mildern sollen.
Eine rasche Anflutung von Nifedipin bewirkt, im Gegensatz zu den anderen L-Kanal-Blockern wie Verapamil oder Diltiazem, eine reflektorische Tachykardie, die über Angina pectoris-Beschwerden bis hin zu einer erhöhten Mortalität führen kann. Zitatende.

Bei der ersten Einnahme von 10 Tropfen Nifidepin bekam ich eine " Tachyarrhythmia absoluta
" (8stündiges Vorhofflimmern, welches mich ins Krankenhaus brachte,  beim zweiten Mal geschah nach der Einnahme von etwa 15 Tropfen ein zweites Mal genau dasselbe plus einer schweren angina- pektoriösen Symptomatik wie schwerer Druck auf der Brust, Zittern, Übelkeit, Vernichtungsangst. Man verabreichte Tavor und Morphin... Der BD war nach nicht ganz nach 10 Minuten nach der Einnahme der Tropfen schon auf 130 zu 80... Mein Herzschlag ging nach ca. 1/4 Stunde von selbst wieder in den Sinusrhytmus. Offenbar ist bei mir die Reflextachykardie  (Nebenwirkung des Mittels) jedes Mal in einVorhofflimmern übergegangen. (Die Reflextachykardie ist eine Gegenregulationsmassnahme des Körpers, um bei zu schnellen und  lebensgefährlichen Blutdrucksenkungen entgegenzuwirken.)

Bei der dritten Attacke stand ich auf und lief  in der Stadt herum, wobei sich der Blutdruck von selbst wieder regulierte. Die vierte Attacke wenige Tage später nahm ich ebenfalls selbst in die Hand und zitterte sie kurz und bündig zuhause ab.

Das Nifedipin soll ich auf Anraten meines Hausarztes weiterhin nehmen. Sic! (Statt 10 nun nur  noch 5 Tropfen, wenn der BD über 180 geht)  , obwohl ich ihm mitteilte, dass der Kardiologe ganz davon abrät, weils viel zu schnell den BD senke.
Ausser dem Pfleger R., der mir bei meiner ersten Notaufnahme leise flüsterte, dass ich das Nifidepin nicht hätte nehmen sollen, scheint von den Ärzten niemand die Zusammenhänge zu ahnen, oder sie decken sich bzw. schweigen sich aus.
Meines ERachtens handelt es sich bei den BD-Attacken nicht um Hypertensive Krisen, sondern um kurzfristige Blutdruckentgleisungen, die sich innerhalb von 1 Stunde und weniger von selbst wieder regulieren - aber nur,  wenn ich KEINE  Medikamente dagegen einnehme!


Die Magier

aus dem Morgenland kamen, um dem neugeborenen König/Kind zu opfern. Was wohl opferten sie? Welche GABEN opferten sie dem Göttl. Kind, Christus?
Die materiellen Gaben der Magier entsprechen allegorisch ihrem "Machen" bzw. Können, und angelernten Fähigkeiten - ihrer erworbenen MACHT.  Die Magier - die "Könige" aus dem Morgenlande -  das sind tiefenpsychologisch gesehen unseren machtorientierten GUTEN Super-Ego-Seelenanteilen, das Niederknien vor dem Kinde zeigt die Demut vor dem Wahren König,  - Christus, unser Wahres SELBST.
Die Magier opfern also ihre Macht dem Kleinen, dem Kind, dem Wahren König.... Von weit her sind die Magier gekommen: Der Magus hat einen weiten Weg zurückgelegt, um seine Fähigkeiten zu kultivieren und es  ist ein weiter Weg, bis das  spirituelle Superego des Magiers erkennt, dass er alles, was er an Kräften und Fähigkeiten erworben hat, letztlich opfern muss, um ALLES - das Reich Gottes -  zu gewinnen.
Allerdings täuscht Kybalions inflationärer Gebrauch von Jesus- bzw. Bibelziitaten  nicht darüber hinweg, dass er sie nicht zu deuten versteht. Oder wenn, dann auf eine äusserliche materielle (Buchstaben-) Weise und dies vor allem, um seine Vorurteile und Überzeugungen mit Zitaten zu untermauern.  Ihm fehlt der innere Zugang des Mystikers.
Das meint der Teuflische Verkehrer über Mystiker:

"Auch ich sage, dass hier im Thread wenige wissen, dass vieles was Jesus sagte und tat, nicht aufgezeichent wurde, wahre Hermetiker wissen es. Mystiker nicht. der reine Mystiker ist wie ein Medium, er lässt sich vom Wind tragen. Er hat keine Ahnung wie sich die universalen Gesetze verhalten usw.
Er muß wieder auf die Erde zurück und die versäumten drei Grundeigenschaften Gottes nachholen.
Findet er einen Magier, oder ein Magier offenbart sich ihm, dann wird dieser ihm den Weg zeigen, wenn er guten Willens ist, denn meistens sind Mystiker etwas faul und benötigen mehrere Schupser, bis sie verstehen, dass sie an sich arbeiten müssen."

So einen Schmarrn hat die ganze sprituelle Welt noch nicht gehört. Wahrscheinlich sind das seine Schlussfolgerungen daraus, dass Franz Bardon seinen Vater, der ein Mystiker gewesen sei, auf den "rechten Weg", d.h. magischen Pfad gezogen hat. Ein echter Mystiker aber ist bewusst an den Ursprung gebunden und  kann und wird sich niemals  aus dieser Angebundenheit lösen.

Nochmal:  Ich verstehe unter einem Mystiker keinen spirituellen Anfänger, wie dies offenbar Kybalion in wahrhaft teuflischer Verkehrungskunst tut. Ein Mystiker wäre kein Mystiker, wenn er nicht die Schwelle überschritten hätte.  Ein Mystiker ist für mich ein Argonaut, ein Tiefenerforscher und einer, der in seiner Innenwelt zuhaus ist und die Welt von innen heraus erfasst. Der Mystiker ist einer,  der "umgekehrt" ist, für den das Aussen das Innere geworden ist, (was primär bedeutet,  dass das Unbewusste gelichtet bzw. bewusst gemacht wurde). Der Mystiker ist kein blinder, tauber und lahmer Sucher mehr, sondern ein Finder. Er ist sämtlicher SEINSattribute Gottes teilhaftig. Er sitzt direkt an der Quelle der Offenbarung und - gefüttert mit Erkenntnis und Liebe- wird ihm alles offenbart. Alles, auch die Gesetze des Universums - aber nicht wie er will, sondern wie der "Vater" es will. Der Mystiker ist nicht mehr mit der Raumzeit - was heißt mit EGO -  identifiziert, deshalb ist es ihm absolut schnuppe, ob Jesus gelebt hat oder die Erzählungen der Bibel wortwörtlich so geschehen sind. Der Mystiker schaut mit dem geistigen Augen hinter die Worte, hinter die Materie. Er kriegt quasi durch die Hintertür das geschenkt, was der Magier sich durch die Vordertür "erarbeitet"!
Wer das versteht, der ist erleuchtet.

Die Versuchung in der Wüste

Der Magus glaubt an ein kommendes "Goldenes Zeitalter". Für den Mystiker ist das Goldene Zeitalter das Reich Gottes in mir. Die Zeit ist dem Mystiker immer JETZT, nicht morgen, nicht später...
Der Magus zum Mystiker: Ich kann was - du aber kannst, bist und hast nichts....
Der Mystiker: Das stimmt, aber ich habe das Unsterblichkeitsbewusstsein erlangt, weil ich alles gelassen habe.
Der Satan zu Jesus: Na gut, ich gebe dir alle Reiche dieser Welt, -  ich lasse dich über alle Zeitalter der Welt herrschen,  wenn du von den Zinnen dieses Tempels springst. 

Der Magus Kybalion glaubt und sagt von sich, dass er "Herr und Gott seines Seins" sei, was nicht sein kann, weil er offensichtlich  im Gut & Böse-Modus haftengeblieben ist, denn unter Transformation versteht er nur die Verwandlung von negativ in positiv -  die Wahre Alchimie der Verwandlung aber wird ihm erst dann zuteil,wenn er seine IDENTIFIKATION mit dem Magier erkennen könnte - tut er aber nicht, er verteidigt diese Identität mit allen ihm verfügbaren Mitteln.

Kybalion ist ein tiefgläubiger  Materialist und so  versteht er auch unter geistiger Schau offenbar nur ein zeit-und raumgebundenes Hellsehen, welches Geschehnisse der Vergangenheit wahrnimmt, z.B. die Geschichten, die in der Bibel erzählt werden. Wahre geistige ERKENNTNIS anders gesagt: ein Gewahrsein, welches hinter die Materie/Raumzeit/Worte und Namen schaut,  ist ihm bislang fremd.
Solange er seinen Freund, den "Allgegenwärtigen" noch getrennt von ihm wahrnimmt, ist er eh nicht "Herr und Gott seines Seins", sonst  wäre er sich bewusst, was All-Präsenz DE FACTO bedeutet. Ganz einfach: Solange es für ihn einen von ihm getrennten Allgegenwärtigen gibt, ist er nicht der Seinsattribute Gottes teilhaftig.
Wäre Kybalion wirklich "Herr und Gott seines Seins",wüßte er nicht nur, was ein Mystiker ist, er wäre auch einer.

Wie reagiert ein  Magus wie Kybalion wohl auf die Versuchungen in der Wüste? 
Wie reagiert einer, dessen Motto es ist: "Ich bin, was ich kann". Würde ein solcher  nicht sein "Können" unter Beweis stellen und die Steine in Brot verwandeln, wenn ihn hungerte? Würde er nicht, wenn er denn könnte,  von den Zinnen des Tempels springen, um seine Macht und seine Fähigkeiten zu demonstrieren? Und  h a t  er denn nicht schon die Knie gebeugt vor dem, der ihm das Goldene Zeitalter (bzw. alle Reiche dieser Welt) versprochen hat?

Nur kurz zur Deutung: Versuchung 1:  Der Mensch lebt nicht vom Brot, d.h. von der Materie allein. Das Wort Gottes - der GEIST ist der Materie übergeordnet. 
Zur Deutung der Tempelzinnen-Versuchung 2: Auffällig ist, dass der Teufel selbst hier aus der Schrift zitiert, - das tut er immer gerne, wenn er  seine Vorstellungen/Glaubenssätze untermauern  will!!!:
Auszug:
Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel6 und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.

 3. Versuchung: Mit dem Versprechen, Jesus zum Weltkönig zu machen bw. ihm  alle Reiche dieser Welt zu geben, versucht der Teufel Jesus vom "Vater", dem Ursprung abzutrennen. Im Gegensatz zum Reich Gottes, welches nicht von dieser Welt ist, sind die Welt-Reiche schmerzlos zu kriegen, ein kleiner Kniefall vor dem Satan genügt. Das Reich Gottes aber ist nur über das Leiden, den Kreuzweg zu erlangen.
Jesus bedarf keiner spektakulären Effekte. Seine Absagen an den Satan sind ein Ja zu seinem Menschsein und der  Beschränkungen, die das Menschsein mit sich bringt. Er lehnt es ab, sich durch Zeichen und Wunder als Sohn Gottes zu beweisen. Jesus akzeptiert, körperlich verletzbar und sterblich zu sein.
Die Versuchung in der Wüste trifft jeden Menschen in dem, was man auch die Dunkle Nacht der Seele nennt.


Ich bin ein Mystiker

klar - und ja, ich "kann" nichts. Es fehlt mir am Wollen... ich habe nichts in der Hand. Yippppiiiiiieeee!
Dass ich nichts bin, nichts habe und nichts "kann",  habe ich wieder einmal gemerkt, als ich neulich von "Hyptertensiven Krisen" gebeutelt wurde - doch wie alles, so machte ich auch den Blutdruck zu meinem wissenschaftlichen Forschungsobjekt: Ich beobachtete meinen Körper und fand heraus, wie es dazu kam, dass ich trotz anfangs neutraler Beobachtung später doch in Panikstimmung geriet, weil und wie ich mir quasi meine Angst "anlernte" - unglaublich, wie schnell so was geht!

Zu Anfang war mein Puls,  derweil der  Blutdruck die 200er Marke überstieg,   immer ruhig um die 60 Pulsschläge/min., d.h.  es erfolgte keine Panikreaktion. Panikreaktion bei hochschiessendem Blutdruck erfolgte erst infolge meiner Erfahrung mit der "Absoluten Tachyarrhytmie" (Vorhofflimmern)  nach der ersten Krankenhaus-Notaufnahme, (da wusste ich noch nicht um den Zusammenhang mit den Nifidepin-Notfall-Tropfen!)
Also fixierte ich mich ganz auf den Körper und mir wurde bewusst, dass ich als Vorboten immer so ein "komisches Bauchgefühl" spürte, welches die hypertensive Krise  einleitete: ein leicht schmerzhaftes sehr unangenehmes Ziehen durch den Unterbauch bis hinauf zur Kehle. Infolge dessen  - so glaubte ich - schoß der Blutdruck spürbar hoch und der Puls beschleunigte sich erheblich (Panikreaktion). Das machte mir Angst, weil es Todesnähe signalisierte bzw. Vernichtungsängste mobilisierte. Für solche Fälle hatte ich bislang keine Bewältigungsstrategien. Jemand riet mir zu EFT, einer Klopftechnik, aber wenn die Attacke kam, hatte ich alles vergessen, was ich machen wollte... außerdem fand ich, dass von 100 rückwärts zählen denselben Effekt wie EFT  hatte: nämlich Ablenkung. Den Puls brachte ich aber relativ schnell mit der Valsalva-Technik (Nase zuhalten und den Atem bei geschlossenem Mund pressen) herunter. Das Problem war nur, dass sich die Attacken häuften, wohl, weil ich sie ängstlich erwartete. Bald konnte ich nicht mehr unterscheiden, was die Henne und was das Ei ist - ob es sich um Panikattacken oder um Bluthochdruck-Attacken handelt.
Voraus ging immer dieses sehr unangenehme Bauchweh, meistens so um 4 Uhr nachts, wenn ich zum ersten Mal pinkeln gegangen war, gleichzeitig schoss der BD hoch. Wenn ich mich wieder hinlegte, war nach etwa 1 Stunde alles wieder ok. In meiner Wahrnehmung gehörte schon beides zusammen!. Dieses Bauchziehen gab mir das Signal: Achtung, jetzt kommts... und dann kam's auch, lol.

Ich beobachtete meinen Körper beim Aufwachen ganz genau und fand heraus, dass es sich wohl um eine Muskelsache handeln musste. Das "komische BauchGefühl"  kam nämlich immer dann, wenn ich morgens oder nachts aus der SchlafEntspannung in die Anspannung ging. Was ich nun tat: Nach dem Aufwachen, bevor ich aufstand, provozierte ich das Bauchweh, indem ich absichtlich meine Bauchmuskeln anspannte/entspannte/anspannte/entspannte... Ich räkelte und streckte mich  und tatsächlich, das "Gefühl" kam herbeispaziert wie gerufen... ich nahm es jedesmal in den AufmerksamkeitsFokus und studierte es eingehend, manchmal ging es schnell vorüber, ein anderes Mal dauerte es fast 2 Stunden, bis es abklang. Beim ersten Mal nahm ich dabei gleichzeitig noch etwas ErwartungsAngst wahr, d.h., da stieg der Blutdruck noch ein wenig mit, beim zweiten Mal schon blieb alles ruhig.

Heute scheint es mir, ich habe es geschafft, das Symptom durch meine Aufmerksamkeit zu isolieren  und damit die gedankliche Verbindung zum Bluthochdruck - das Reiz-Reaktions-Schema zu unterbrechen.  Seitdem ich nun immer vor dem Aufstehen das "Bauchgefühl"  absichtlich herbeirufe, habe ich keine einzige Was-auch-immer- Attacke mehr gehabt und mein Blutdruck ist durchgängig wieder absolut ok, der Herzschlag sogar eher bradycard.  Bis heute.

Die Frage: Was hätte ein Magier gemacht in einem solchen Fall? Wüßte der sofort, was zu machen wäre...hätte der eine angelernte "Fähigkeit"/Bewältigungsstrategie - eine Methode -  bereitgestellt? Ein Ritual? Ein Mantra? Eine Evokation?  Hätte er alle seine "Guten Geister" angerufen? Ich wette, der "wüsste" schon, was zu "machen" wäre...LOL!

Alles, was ich habe, ist meine Achtsamkeit. Eine größere "'Fähigkeit" als Achtsamkeit resp. Gewahrsein gibt es nicht. Mehr braucht es nicht. Ich habe keine Methoden in petto, die Lösung für ein "Problem" erscheint mir immer frisch und  neu und unverbraucht aus dem Moment heraus, wo ich die Lösung brauche. Der Rest ist Nichtwissen.

Die kleine Verkrampfung in der Brustmitte ist seit gestern weg. Ich fühle mich körperlich immer besser, was ich nicht zuletzt auch div.  Körperübungen und dem Krafttraining verdanke. Alle 2 Tage gehe ich  ins Fitness-Kraft-Training, mache jetzt auch Aqua-Gym und versuche, täglich an diversen anderen GruppenFitnessangeboten teilzunehmen,  - mein Nacken ist schon sehr viel beweglicher, die Schmerzen sind zurückgegangen. Auf diese Weise wird die  Nacken- und Rückenmuskulatur so gestärkt, dass sich eine HWS-Operation m. E. erübrigen wird.  Ich habe meiner Hardware,  diesem großartigen Tempel des Heiligen Geistes - dem armen Bruder Esel -  in den letzten Jahren wohl zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Zuviel gegessen, zuwenig Bewegung... In den letzten 6 Monaten habe ich nun aber schon fast 7 Kilo abgenommen, ohne Askese, ich lasse einfach das Eis weg und das späte Abendessen, das Zuviel an Mascarpone...


Prima Materia

Die Materie ist nicht des Teufels, wie die frühe Gnosis dies befand. Die Materie ist nicht verachtenswert, wie das patriarchalische Christentum dies noch immer befindet und bis noch heute praktiziert und damit neben der Weiblichkeit den ganzen Planeten, unsere Mutter,  ausbeutet.
So wenig wie das Ich oder der Körper auf dem spirituellen Wege "ausgemerzt" werden muss, so wenig gilt es, die  Materie "da draussen"  zu zerstören, zu eliminieren, auszubeuten.  Nicht die Materie oder das Ich ist es, sondern es  ist allein die IDENTIFIKATION, die Verhaftung mit und der Glaube an die Materie (Körper/Ego), die erkannt werden sollte.
Auf der Suche nach dem Reich Gottes ist allein die IDENTIFIKATION aufzugeben - und dann wird dir ALLES quasi hinterrücks wieder dazugegeben. Auch das Ich, die Materie, der Körper.... Alles, was man losläßt, gewinnt man wieder zurück auf dem "Rückweg" in und durch die (innere!) Welt. Die vom Aussen ins Innere verlagerte "umgekehrte"  Welt gehört MIR ALL-EINS, der ganze Kosmos öffnet bzw. offenbart sich mir von Innen her.Aber nicht wie ich es will, sondern wie der "Vater" es will...

Ich glaube aber, dass niemand auf seinem spirit. Weg um die Erfahrung herumkommt, die Materie als teuflisch zu empfinden, die Weltsicht des materiefeindlichen Gnostikers ist in uns allen. Wie bei allem geht es darum, sich nicht zu lange damit aufzuhalten bzw. sich nicht mit div. Weltsichten zu identifizieren....

Ich habe in mir alle Welt-"Sichten" gefunden, querbeet durch die ganze Evolutionsgeschichte ist mir keine "Welt-Anschauung" fremd, in meinen früheren Tiefenprozessen bin ich bzw. sind mir alle Lebewesen als ich SELBST begegnet, habe durch alle Augen geblickt... Das versteht man wohl unter  DNA-Surfing.
Ich starb als Stein und sproßt als Pflanze auf... D. Rumi:

Siehe, ich starb als Stein und stand als Pflanze auf.
starb als Pflanz‘ und nahm dann als Tier den Lauf,
starb als Tier und ward ein Mensch. Was fürcht‘ ich dann.
da durch Sterben ich nicht minder werden kann?
Und wenn ich werd‘ als Mensch gestorben sein,
wird ein Engelsflügel mir erworben sein,
und als Engel muss ich sein geopfert auch,
werden, was ich nicht begreif, ein Gotteshauch.
O lass mich nicht-sein, denn das Nichtsein ruft
mit Orgelton: Zu ihm kehr‘n wir zurück.

Wissen und Bewusstheit

ER fühlt sich von mir nicht verstanden und zieht sich zurück: Lassen wir das Thema, alles ist schon gut, wie es ist, schreibt er abwiegelnd.
Yes, SchatzyDear, die Dinge sind für dich immer so, wie du denkst und glaubst, dass sie sind!
Auch Er ist einer von jenen, die zwar alles (von sich, über Spiritualität) zu wissen GLAUBEN, denen aber so gut wie nichts davon wirklich BEWUSST ist.
Zwischen Wissen und Bewusstheit - unendlicher Abstand.


Es gibt eine rein intellektuelle Schau-Logik, die Dinge mit dem Herzen zu sehen ist aber nochmal  anders

So etwas wie Spirituelle Erfahrungen

gibt es m. E. gar nicht. Es gibt nur ERKENNEN. Es ist wie immer der Verstand, der sich aus der Erkenntnis ein Konzept bzw. eine schöne bunte Geschichte bastelt, wie z.B. das Surfing auf der DNA. Hört sich halt rockig an....aber so lange man nicht selbst an die Geschichte GLAUBT, läßt es sich gut entertainen mit der Sprache. LOL.


Dienstag, 3. März 2015

Befrachtet mit Gedankenschwere sucht man(n) das Nichts und schwarze Leere



Gebeutelt von Gedankenschwere
sucht man(n) das Nichts und schwarze Leere...
Doch der Gedanke macht ihn blass,
wenn er sich fragt: Was kostet das?
Das Leben kostet es, das Leben...
das "Leben eben", alles Streben
nach dem Leben ist gefälligst aufzugeben...


Es geht nicht darum, das Ich bzw. die Gedanken "auszumerzen" (schlechtes Yang) , sondern darum, nicht mehr mit Ich bzw. Gedanken identifiziert zu sein. Frei schlampierende Gedanken sind willkommen zu heißen und nach guter Hausfrauenart (gutes Yin) an den Tisch zu laden.
Dazu kommt man nur über die Achtsamkeit bzw. das Gewahrsein.


"Die Bezeichnung "Akasha"

stammt aus dem Sanskrit, es bedeutet soviel wie "Äther", also die alles umfließende Substanz im Universum. Nach den Michael Teachings ist die Akashaebene die zentrale, alle anderen Ebenen der Existenz verbindende, neutrale Ebene. Sie ist erfüllt von der Energie 4, Lehren und Lernen. Deshalb ist alles, was es zu lernen und zu lehren gibt, hier verzeichnet, alle Kreationen der Schöpfung, alle Wahrheiten, alle Ereignisse, alle Interaktionen, alle damit verbundenen Gefühle, Gerüche und sonstigen Schwingungen."  AHA! Aus:
http://www.seele-verstehen.de/themen/ebenen-der-existenz/akasha/
Akasha ist die Quelle der Offenbarungen. In Akasha ist nicht nur das kollektive Menschheitsgedächtnis gespeichert, sondern das Wissen um den gesamten Kosmos.

Der Freigänger is back. Kybalion7 hat sich aus seiner geheimnisvollen Abgeschiedenheit zurückgemeldet. Hat er unterwegs sein Ich verloren oder warum spricht er  nur noch in der dritten Person von sich..."sagt Kyba"... LOL.
"Kyba sagt"  und weiss wohl viel, woher aber hat er sein Wissen? Akasha? Mir warf er einmal vor, nur angelesenes Wissen zu verzapfen, auf der anderen Seite kann er seine Schüler nicht oft genug auffordern, sich Wissen anzueignen. Akasha ist Wissen! wiederholt er .
Richtig, aber Akasha liefert dir kein Bücherwissen! (Allgemein kann man grundsätzlich von Abwehr/Projektion ausgehen, wenn jemand allzuschnell einen anderen des angelesenen Wissens beschuldigt! Dieses Symptom gehört in die Rubrik "Godfather-Syndrom", eine Krankheit, welche keine anderen Götter neben sich duldet.)

"Kyba sagt,"z.B., man müsse "richtige" Ansichten zu Akasha haben. Ich sage, man muss alle Ansichten, ob richtig oder falsch, loslassen, denn die Voraussetzung für den Anschluss an Akasha ist das Bewusstsein des Nichtwissens. Kybalion aber verwechselt Nichtwissen mit  UNwissen.


Akasha ist nur ein anderes Wort für den Ursprung, die Quelle, Vater, Brahman, what ever..."Akasha" gibt das Wissen erst dann preis, wenn man genug Gewahrsein und ein reines Herz  hat. Akasha ist also nichts anderes als ein weiteres Synonym für Gott, den Ursprung, aus dem ein Mensch seine geistige Erkenntnis, sein höheres Wissen bezieht -  Ach herrjeh, Gott hat viele tausend Namen!
Kybalion bezieht sein Wissen aber ganz gewiss nicht aus dem Ursprung.  Woran man dies erkennen kann?:  Er lehrt nicht lernend resp. lernt nicht lehrend. Es fehlt ihm sozusagen an  "Energie Number 4". Ähnlich Frau Gott gibt er zwar oftmals  wahrheitsgemäße Statements ab, ist aber (auf Nachfrage) nicht in der Lage, seine Aussagen fundiert und en detail zu erklären. Stattdessen mystifiziert er sich und sein Schweigen, "weil..."...  weil u.a. seine "Schüler" beispielsweise noch zu unreif seien.
Was soll diese Geheimnistuerei - es gibt ja doch auf der Welt keine Geheimnisse mehr! Alle bis vor kurzem noch geheimgehaltenen hermetischen Schriften sind heute für jedermann öffentlich zugängig.

Es ist ganz einfach so: Wer wie Kybalion nicht imstande ist,  (ernsthaften)  Fragen zu beantworten, lernt nichts hinzu, dem bleibt Akasha verschlossen. Und wer akasha- a n geschlossen ist, dem beantwortet sich jede Frage ganz von SELBST.
Und so "zieht" in Kyba's Thread ganz  nach Wunsch des Meisters weiterhin flott "ein Wort das andere"... was im übrigen nicht das schlechteste wäre, wenn es sich denn um freies kreatives Assoziieren  handeln würde...


Spiritualität und Politik?

Torsten Brügge hat eine neue Facebook-Seite aufgemacht: nook.com/groups/335977609907181/?fref=ts- Spiritualität und Politik...Theoretisch habe ich dagegen nichts einzuwenden,  wenn er nicht einen FB-Eintrag von Jürgen Todenhöfer ausgerechnet auf der FB-Seite
https://www.facebook.com/groups/satsang.erwachteBegegnung/?fref=ts
gepostet hätte, um zum gemeinsamen Aufschrei gegen "10 schreiende Ungerechtigkeiten in der Welt" zu animieren.

Der Betreiber der Satsang-Seite,  SatyaDas Swami hat sich erfolgreich gegen die Welt-Bilder gewehrt: Chapeau!
https://www.facebook.com/JuergenTodenhoefer/photos/a.10150173554135838.304529.12084075837/10152792285480838/

Ausschluss oder Einschluss?  Aus Torstens B's und vermutlich auch vieler anderer Leute Sicht könnte es so aussehen, als ob  man auf der Satsang-Seite die "Welt" resp. die Politik  ausschliessen würde, anstatt sie zu "integrieren". Dem ist aber nicht so, wenn man Satsang als etwas versteht, was das Wesentliche HINTER der Welt in den Blick fasst, wobei es notwendig ist,  die Welt zunächst einmal zu "verlassen",  um die wahre WIRKLICHKEIT zu finden. Je nachdem, welche Position man nun einnimmt, ist es Ausschluss oder Einschluss. Aus der Sicht eines SELBSTverwirklichten Menschen, der sich auf der Rückreise in die Welt befindet, um sie von innen heraus zu entdecken bzw. das Universum in sich selbst zu integrieren, wäre Welt resp. Politik ein "Spielball", d.h. er, der nicht mehr mit Ego identifiziert ist,  könnte sich nicht ernsthaft mehr mit Welt/Politik (=Ego, Maya)  identifizieren!  Auch wenn er es nicht ablehnt, sich darüber zu "unterhalten" - ist für ihn die Welt, - so wie sie für ihn JETZT und HIER ist - , vollkommen in Ordnung und bedarf keiner Veränderung oder Verbesserung. Er würde m. E. auf die Illusion der Bilder hinweisen,  never ever aber würde er die spirituellen "Anfänger"  in "Welt-Geschichten" hineinziehen, die ja doch nur vom WESENTLICHEN ablenken.

Der Betreiber der Seite gegenargumentierte mit "Advaita".  Jesus meint dazu: Laßt die Toten ihre Toten begraben und: Suchet ZUERST das Reich Gottes, und dann wird euch alles, was Ihr losgelassen habt,  zu Eurer Gaudi dazugegeben.
Die Welt, die auf dem Hinweg zur Einheit ausgeschlossen wurde, wird erst auf dem Rückweg in die Welt wieder eingeschlossen - von innen heraus. Das Universum oder "Welt" in sich zu integrieren, heißt jedoch  nicht, sich wie gehabt wieder mit neuen (politischen, rechts-links-mitte) Welt-BILDERN  zu "re-identifizieren". Es geht letztlich um das "bilderlose Erkennen".
Kurz: Die Integration oder  der Einschluss der "Welt" erfolgt immer  n a c h   dem Egotod aus der Innenkehrung heraus - niemals auf dem Hinweg!  Neti neti! Das bedeutet: Eine Liaison zwischen Spiritualität und Politik kann es niemals geben!
Es sei denn, - es sei denn: die Politik transformiert in den Unterhaltungs-Bereich der X-ten Dimension. Dieter Bohlen for President. Oder so...


Es klingt vermutlich hart in meines Nächsten gutmenschlichem Ohr, aber aus meiner Perspektive ist die Aktion Torstens nicht sehr viel anders als die der ASB-Drückerkolonnen:
Erregung/Manipulation von Emotionen durch Bilder - u.a. Mitleid und Schuldgefühle wecken über das Leid der Welt. Zur Abrundung fehlt mir hier nur noch eine "Waking the Death"-Untermalung mit musikalischen Horroreffekten - LOL!

Es ist in der Tat ganz gleich, wie edel, hilfreich und gut und scheinbar selbstlos die Motive für Weltveränderungsaktionen sind, jede, aber auch jede Art von Weltverbesserung fällt letztlich in die Rubrik der  "spirituellen Umgehung", die nur einem dient: dem spirituellen Guten-Ich-Ideal.

Wenn das Ich aufhört, an sich selbst zu glauben bzw. sich um sich selbst zu kümmern, hört es im gleichen Zuge auf, sich ernsthaft (!) um ein Abstraktum namens "Welt" zu kümmern. Die primäre Option ist immer: Überwinde das Leid der Welt in dir selbst und suche ZUERST das Reich Gottes....

Dann ist Politik wie die Vielfalt und das Leben nur ein Konstrukt, Entertainment - Denken halt.. :-D


UG Krishnamurti

in https://zenartblog.wordpress.com/u-g-krishnamurti/:

"Dein natürlicher Zustand steht in keiner Beziehung zu religiösen Zuständen von Verzückung, Seligkeit und Ekstase. Diese Dinge liegen im Bereich der Erfahrungen. Es sind gedankeninduzierte Seinszustände, die kommen und gehen. Krishna-Bewusstsein, Buddha-Bewusstsein, Christus-Bewusstsein, das alles sind Trips in die falsche Richtung. Sie unterliegen alle der Zeit. Das Zeitlose kann niemals erfasst oder vereinnahmt werden, noch viel weniger kann ihm Ausdruck verliehen werden – von keinem Menschen. Die ausgetretenen Pfade werden dich nirgendwohin führen. Es gibt keine in der Ferne liegenden Oasen."


Im großen und ganzen muss ich UGK recht geben, im einzelnen aber regt sich mein Widerspruch. Und zwar gleich zu Anfang. "Verzückung, Seligkeit und Ekstase" sind keineswegs gedankeninduzierte Seinszustände, sondern beruhen i.d.R. auf der Befreiung von Schuld und Schatten bzw. auf der  Lösung von körperlich-seelischen Blockaden.  Auch die neurosomatische Verzückung der  Kundalinierfahrung ist m. E. kein gedankeninduzierter Zustand - allerdings sind alle diese Zustände körperlich-sinnlich wahrnehmbare,  zeitlich limitierte, vergängliche und von daher relative Zustände und ein Mensch bleibt, wo er daran haftet,  an sein Ego gebunden.

UGK: "Dein natürlicher Zustand ist nicht der Zustand eines selbstverwirklichten, Gott erkennenden Menschen. Dein natürlicher Zustand ist das Leben der Sinne, die ohne das Dazwischentreten des Denkens und somit ohne Gewinnabsichten funktionieren. Das Denken lenkt die Aktivitäten der Sinne, um etwas aus ihnen herauszuholen und es benutzt die Sinne um sich selbst Kontinuität zu verleihen."

Nochmal Widerspruch! Der "Zustand eines SELBSTverwirklichten, Gott erkennenden Menschen" ist im Grunde kein "Zustand" - weder ein natürlicher, noch ein un-/übernatürlicher Zustand. Sich SELBST zu realisieren, heisst. sich SELBST als Gott zu erkennen resp. "Mein Ich ist Gott"... Die Leere oder das BW des Nichtwissen bzw. des Ich-Bin-Bewusstsein des SELBSTverwirklichten Gottmenschen ist letztlich  jenseits von Ich UND Gott.

Ob man beim geistig Wiedergeborenen  nun vom Selbstverwirklichten Menschen oder von der Wahren Natur spricht, ist Jacke wie Hose, denn es handelt sich hierbei nur um Synonyme für das EINE.  Für den Selbstverwirklichten oder meinethalben auch Gottverwirklichten Menschen bzw. für die Wahre Natur gibt es keine Trennung zwischen Außen und Innen,  - Ich und SELBST,  sinnliche und übersinnliche Welt sind in der Wahren Natur als eins erkannt worden. Die Wahre Natur schaut gleichermassen neutral nach Innen und ins scheinbare Aussen bzw. schaut sie im Äusseren das Innere und vice versa.Keine Trennung. Weiter kann man diese SAche nicht beschreiben.

Das "Dazwischentreten des Denkens" läßt sich m. E. auf Dauer nicht verhindern.  Das einzige, was auf Dauer funktioniert, ist die Desidentifikation mit dem horizontal-linearen Denken des Egominds, das Erkennen der Verhaftung an die  Konzepgeilheit des Minds. Nur auf  nichtidentifizierte  Weise kann man ohne  Begierde, ohne Habenwollen und ohne jegliches  Nützlichkeitsdenken - das bedeutet: NEUTRAL -  auf die Dinge der "Welt" blicken.

Bei UGK kommt in diesem Text die geistige vertikale Dimension  überhaupt nicht vor, die Re-ligio als Rück- bzw. Anbindung an den Ursprung und dessen SEINSattribute wird gar nicht  erwähnt. Entweder ist der Text aus dem Zusammenhang gerissen oder UGK hat keine Erfahrung.
UG sagt ja:  Das Denken ist dein Feind. Ich sage, die IDENTIFIKATION  (mit dem diskursiven Denken) ist der Feind. Wer das Denken selbst zum Feind erklärt, erklärt damit  u.U. auch das "Höhere Denken" - die geistige Erkenntnis aus dem Ursprung zum Feind.
Erst die Auflösung der Identifikation mit dem Denken des diskursiven Egomind transformiert das diskursive Denken in vertikales "Höheres Denken".

Fazit:  UGK spricht hier von einem "natürlichen" Ich,  d.h. ganz dezidiert nur vom sinnlich erfahrbaren Hier und Jetzt der sinnlichen PERSON! Das ist aber doch nicht das evolutionäre Ziel,  sondern erst der Anfang der Bewusstheitsentwicklung. Zwischen dem persönlichen (sinnlichen) Hier und Jetzt und dem überpersönlichen  (übersinnlichen) Ewigen JETZT - unendlicher Abstand.
Der "natürliche Mensch" ist für mich das von Konditionierung und Prägung befreite Ich,  - dieses natürliche Ich  wird aber im Verbund mit dem Wahren SELBST in den übernatürlichen d.h., transpersonalen Menschen transformiert, der zwar IN   der (sinnlich erfahrbaren) Welt, aber nicht VON der (sinnlich erfahrbaren) Welt ist!

Warum müssen wir alles, was gedruckt ist und von einer scheinbaren Autorität stammt,  nachplappern? UGK selbst bezeichnete die Nachplapperer, das ist die Gemeinde der "GlaubenssatzGläubigen"  übrigens als Papageien -  und er hat m. W. dabei nicht diplomatisch differenziert zwischen dem "Leut"  und dem Egomind (wie ich es größtenteils mache, um die Ego-Pferde nicht gleich scheu zu machen.)

Interessanterweise hat UGK westliche Psychologie studiert, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er NUR  an die Person mit ihrer  sinnlich erfahrbaren Realität glaubte. Nee nee, so'n Flachwix traue ich ihm nicht zu. Wer weiss, wer das Interview führte oder wer alles an diesen Texten herumgebastelt hat oder aus welchen Zusammenhängen das heraus gerissen wurde...oder...
Es sei denn, UGK war selbst ein Papagei, LOL!
Wer die Worte UGK's anders oder besser zu verstehen meint, der möge bitte einen diesbezüglichen Kommentar abgeben. Danke.


Im Forum:

ER  (der Chefheuchler) schreibt: ...ich versuche dich doch nur zu verstehen!  - und versteht nicht, dass dieser Versuch die Krankheit des Klein-Geistes ist: verstehen zu wollen, was über den betonkopferten Kleingeist/Verstand hinausgeht und Ablehnung all dessen, was nicht verstanden wurde. Zuweilen nennt man das auch Dummheit...

Verstehe Er doch einfach, dass Er mich bzw. meine Worte niemals verstehen kann, solange Er mit Kleingeist/Ego identifiziert ist.  Finde Er doch heraus,  WAS genau es ist,  was ihn dazu treibt, auf dem Verstehenwollen einerseits zu beharren  und andererseits chronisch das Verstehen dort zu verweigern, wo es ihm durchaus zugänglich wäre! Dazu beuge Er sein starrsinniges Haupt und gehe Er in Kontakt mit seinen verdrängten Gefühlen. Und nicht zuletzt auf seine Knie...


Keiner von Kybalions magischen ThreadAdepten praktiziert  die  4 Basics des Franz Bardon, als da wären zuerst die Selbstbeobachtung bzw. Gedankenbeobachtung .  Alles weitere wie:
Gedankenkontrolle, Gedankenzucht, Gedankenbeherrschung würde in diesem Zuge ganz von SELBST aus der  Gedankenbeobachtung bzw. Selbstbeobachtung/Achtsamkeit folgen, da muss man nichts weiter schulen, üben oder studieren - all dies erfolgt OHNE zu kontrollieren, OHNE zu "züchtigen", OHNE "Beherrschung". Achtsamkeit ist der Schlüssel.

Derweil die "Adepten" - wenn überhaupt - offenbar nur auf ihre Gedanken achten und die Gefühle ignorieren/verdrängen, die im Gefolge der Gedanken entstehen, sind sie eh' auf dem Holzweg. 
Ach Ihr Mönche!




Heiliger, Mystiker, Vollendeter

Der evolvierte Mensch gewordene Gott bzw. gottgewordene Mensch ist kein Heiliger, er ist Adam Kadmon und dieser ist jenseits von Heiligkeit - sein Bewusstsein ist die "Offene Weite - nix von heilig". Als Vollendeter ist er jenseits von Moral, Mystik (und Magie) - und zwar deshalb, weil ihm das Äußere zum Inneren geworden ist und vice versa. Wenn man es genau nehmen will, ist es so: In dem Moment, wo der Mystiker die EINHEIT von innen und aussen  erkannt hat und diese "Umwälzung" seines Bewusstseins von Aussen nach Innen  - von der äusseren Welt in die innere Welt - erkennt bzw. realisiert (siehe Tesseract), ist er kein Mystiker mehr.  Er ist JENSEITS von  Innen und Aussen.  Jenseits von Evolution und Involution.
Im wortlosen SEIN gibt es keine Substantive und Adjektive, - das SEIN ist unbeschreibbar - ergo  ist der Vollendete weder ein Magier noch ein Mystiker. Er ist kein Substantiv - er ist ein VERB, er "verbt" -  das heisst, er ist  bzw. er ERKENNT sich aus sich SELBST, in sich SELBST und durch sich SELBST als  Gott im Werden.
Solange der Magier seinen Verstand bzw. dessen Imaginationskraft benutzt, um die Materie zu manipulieren, (z.B. materialisieren oder entmaterialisieren) um damit u.U. bestimmte (gute oder schlechte) Veränderungen/Resultate zu erzielen, ist er nicht im BW-Zustand der Absichtslosigkeit und des Nichtwissen. Erst dann,  wenn ihm die scheinbar äussere Welt BEWUSST zum INNEREN Kosmos geworden ist, ist er fähig, seine Identifikation mit dem Verstand und seinen Vorstellungen loszulassen und infolge (störungsfrei) auf bilderlose Weise (=geistig) zu erkennen.
Ob nun Mystiker, Magier oder Hermetiker,  ein Mensch, der  immer noch glaubt, dass die Welt verbesserungswürdig sei, befindet sich mit diesem Glaubenssatz immer noch  im dualistischen Entweder-Oder-Denken bzw. im dualistischen Gut & Böse-Modus. Erst wenn der Magier/Hermetiker seine IDENTIFIKATION mit seinen erworbenen Fähigkeiten losläßt, was bedeutet, dass er seine Identifikation mit seinem Magier-Ego resp. mit der Materie (!) erkennt - wird er dauerhaft EINS mit dem Willen Gottes.
(gepostet auf Allmystery)

Was Kybalion7 betrifft, ist er vermutlich ein "Netter Kerl", ein unterhaltsamer, lebens- und trink-?freudiger lustiger Alter, ein "Bunter Hund" - mit dem ich wohl gerne eine Flasche Wein trinken und eine Tarantella tanzen würde -  allerdings sollte er damit aufhören, die Bibel bzw. die Gleichnisse Jesu zu zitieren, um seine Glaubenssätze zu untermauern. Die rechte Deutung der Schriften wird ihm nur dann gegeben, wenn er  "über den Jordan" gegangen ist. Bis dahin sollte er besser schweigen und sich der Schriftworte erinnern, nach denen allein der Mensch die Schriften deuten darf, der "Vollmacht" hat...

Kybalion ist von der Sorte "Sugardaddy", der seine Kleinen in den Dauerschlaf schickt, imdem er ihnen süße barbiturathaltige "Gutsle" verabreicht. Er bagatellisiert und banalisiert das Ego, indem er es auf eine handliche funktionale Größe reduziert. Er sieht am Ego nur das scheinbare "Gold", das Gute -  und das Böse, das "Bleierne"  kehrt er wie üblich unter den Teppich. Er will und kann nicht sehen, dass das GANZE Haus abgerissen werden muss.


Wissen

Im spirituellen Kontext ist Wissen weder gut noch schlecht. Wenn man Bücher liest, soll man  aber  lesen und lernen, was das HERZ begehrt und nicht was der Kopf oder das Minderwertigkeitsgefühl sich aneignen will, um mit Wissen zu glänzen, mitreden zu können bzw. anderen Menschen irgendetwas zu beweisen.  Lesen, bzw. sich Wissen anzueignen kann wie alles andere zur Sucht werden.
Kybalion hat eine unlautere Art, die Sichtweise und die Emotionen seiner Thread-Adepten zu manipulieren. Auch wenn er meinen Namen nicht nennt und verallgemeinernd von Menschen/Leuten/Mystikern spricht,  vermitteln seine Worte auf eine versteckt- indirekte und verallgemeinernde Art,  dass insbesondere ich nicht nur das Ego "verdamme", sondern auch das Wissen - denn wer sonst in diesem Thread besteht auf der spirituellen Notwendigkeit, das Ego loszulassen?   Kybalion  w i l l oder kann  nicht verstehen, dass auch der Magier letztlich all sein Wissen und Können loslassen muss, um dauerhaft des SEINS teilhaftig zu werden. Auch sein Alter Ego, seinen ominösen "Allgegenwärtigen" wird er letztlich loslassen müssen, anders wird er die  Einheit mit jenem nicht erkennen.


Nochmal: Die Vielfalt

kann man nicht erfahren! Vielfalt findet nur im Kopf statt! Vielfalt ist ein Abstraktum, ein Konstrukt, welches man nur  d e n k e n  und sich in Bildern  v o r s t e l l e n  kann. Ähnlich wie das sog. Leben,  - wake up, Dichter!
Schade, sogar die besten Köpfe halten an ihre Köpfen fest. Auch Der Poet weigert sich auf eine ihn  leider bös disqualifizierende Art und Weise, zu sehen, dass das, was er für Wirklichkeit hält, nur ein Gedankenkonstrukt ist. Da frage ich mich doch, aus welcher Quelle ihm die Weisheit zufliesst, die zuweilen so hell aus seinen Versen leuchtet... oder ist er vielleicht doch imstande, den Kopf beizeiten auf dem Nachtisch zu deponieren und er merkt es nur nicht?


Störung

Mir geht es z.Zt. nicht besonders gut. Ich fühle mich nicht direkt krank, eher befindlichkeitsgestört. Ich fühle mich extrem getrieben  und vergesslich, ich rege mich sogar wieder auf!  Auch wenn ich dabei nicht laut werde, merke ich doch, dass mir bei einigen Anlässen das Herz schneller schlägt. So beispielsweise, als ich zum dritten Male vergossenes Öl im Treppenhaus finde. Es ist immer derselbe Treppenabsatz, immer die letzten 5 Stufen, auf denen neutral riechendes farbloses Öl in ziemlich großen Mengen vergossen wird. Sehr gefährlich, besonders für die älteren Leute hier im Haus. Schwer glaubhaft, dass es sich hierbei um einen versehentlichen "Unfall" handelt, zumal auch das Treppengeländer teilweise verschmiert wird. Natürlich hat man einen Verdacht... ich habe laut und deutlich bekanntgegeben, dass ich dem Vermieter Meldung darüber mache, - und ich habe Meldung gemacht -  seitdem ist nichts mehr dergleichen passiert.

Meine Vergesslichkeit hat sich in letzter Zeit fast schon pathologisch gesteigert. Es ist nicht die übliche Zeitvergesslichkeit, sondern es funktionieren die Automatismen nicht mehr richtig. Beispielsweise muss ich plötzlich länger nachdenken, wenn ich die TV-Fernbedienung einschalten will. Dasselbe mit der Computertastatur..., oder ich weiss nicht mehr, wo ich gewisse Dinge hinlege, Dinge, die ihren festen Platz haben. Das macht mich gereizt und sogar ängstlich zuweilen, dies ist besonders immer dann der Fall, wenn ich zugleich diese unangenehme kleine Verkrampfung in der Brustmitte verspüre...


Hitler - Thema, Forum

Nachträglich: Hitler hat sich nicht allein zu dem gemacht, was er war - neben Papa und Mama (schwarzautoritäre Konditionierung) war es das schwarzautoritätshörige deutsche Volk, was Hitler zu dem gemacht hat, was er war und vice versa hat Hitler sein Volk zu dem gemacht, was es war.  Aber nicht nur das deutsche Volk, sondern die ganze Welt...
Wer diese "Wechselwirkung"  negiert, ist unbewusst und blind auch für sich selbst. Man vergißt immer, dass Hitler selbst niemals einen Menschen getötet hat, er hat befohlen und andere - Menschen wie Du und ich  - der nette Mensch von nebenan - das "Volk"  hat die Drecksarbeit gemacht! Die Deutsche Volksseele bzw die Weltseele  ist erst dann geheilt, wenn jeder erkennt: Je suis Hitler.

Vorsicht, Projektion!: Gerade die sich ach so unschuldig & engelhaft gebärdenden Gestalten -  diejenigen, die  sich am meisten gegen/wegen Hitler empören und die am militantesten gegen sog. Braunen Dreck vorgehen, sind die, die auch den meisten Braunen Dreck am Arsch hängen haben - sie müßten sich nur einmal (zu sich selbst) umdrehen!


Die platonische Liaison

zwischen "Abaelard und Heloise" hat ein jähes Ende erlitten. Einen Neustart könnte es evtl. dann geben, wenn Abaelard imstande wäre einzusehen und zu erkennen: Je suis Hitler, -  ich bin jeder Mensch, ich bin der Ewige Jude ebenso wie "Addi H." Statt von Individuation und Schattenintegration nur  klug zu schnacken, wüßte er danach, wovon er spricht.

Die Frage, ob es sich bei Abaelard nun um einen Djelil (Liebling) oder einen Schlehmil (Trickster, Witzbold) handelt, hat sich in diesem Zusammenhang nun auch geklärt. Eccomi - der "Hero in tausend Gestalten!"(unerlöste Version/Schatten)


Der Gott Loki ist ein durchtriebener Trickster in der nordischen Mythologie.
Trickster (engl. Gauner, Betrüger und Schwindler[1]) werden Figuren in der Mythologie genannt, die mit Hilfe von Tricks die Ordnung im (göttlichen) Universum durcheinanderbringen.
Die Figur des Tricksters handelt in der Mythologie meist aus moralischen Gründen – er fungiert oft als Kulturheros[2], also jemand, der eine große Tat mit fundamentalen gesellschaftlichen Auswirkungen vollbringt, etwa indem er den Menschen den Ackerbau erklärt oder das Feuer bringt.
Die typischen Trickster sind an ihrem zwiespältigen Charakter zu erkennen. Auf der einen Seite brechen sie die Regeln, um den Menschen Gutes zu tun, auf der anderen Seite jedoch auch, um Konflikte (meist zwischen den Göttern) zu provozieren[3]. (Hört, hört! :D)
Je nach Ursprungsmythologie werden sie als Tiergestalt, Halbgötter oder Geister beschrieben."Zitatende. Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Trickster



Aus Februar 2015