Mittwoch, 27. Juli 2016

Neues vom Zaun



27.07.2016 - News vom Zaun
Gedanken anläßlich eines heute erschienenen Artikels von Barbara Köster
in Tichy's Einblick


Die Politiker mahnen ihre Bürger ständig,  - was die Angst des Volkes vor schleichender Islamisierung bzw. die islamistische Bedrohung durch Attentate angeht -  nicht zu pauschalisieren und alle Muslime unter Generalverdacht zu stellen. Das wird den Bürgern alllerdings sehr schwer gemacht, wenn man immer wieder  sieht, dass von muslimischer Seite keinerlei Selbstreflexion kommt - nach den div. islamistisch motivierten Attentaten der letzten Woche hat m.W.  noch kein einziger hochrangiger Imam öffentlich seine "Empörung und Betroffenheit" über die Taten seiner Glaubensbrüder geäussert.

Ganz im Gegenteil: Ein  Imam, so las ich neulich, predigt hier auf europäischem Boden seinen Gläubigen,  die westliche Kultur sei durch ihre säkulare Lebensweise eine Kriegserklärung an den Islam! Eine solche kranke exstremistische Denke ruft zur Beantwortung der "Kriegserklärung" auf bzw.  rechtfertigt absolut jede Tat, die sich gegen die "Ungläubigen" richtet. Ein Deutscher, der seiner Angst und Besorgnis Ausdruck verleiht, dass er seine Heimat einer unkontrollierten Flutung von Schariagläubigen ausgesetzt sieht und von "Invasion" spricht,  wird der Volksverhetzung bzw. Hatespeech beschuldigt. Zweierlei Maß: Der eine bleibt unbehelligt, der andere kriegt Besuch vom Verfassungsschutz, verliert seinen Job
Die Muslimische Bruderschaft hat inzwischen ebenso unbehelligt nicht nur die staatl. anerkannten bzw. geförderten muslimischen Vereine, sondern auch die rot-grün-politische Länder- und Regierungsebene infiltriert. 
Das größte Übel ist die Affinität von der extremistischen bzw. faschistoiden IS-Mentalität mit der nicht weniger faschistoiden Gutmensch-Mentalität.
Das pathologische Freund-Feind-Denken des Scharia-Gläubigen verbindet sich hier zu einer unheiligen Allianz mit dem linken Gutmensch-Schwarz-Weissdenken, welches alles Gute bei sich und  alles Böse als "rechts"  bei jenem verortet, der seine schwarz-weisse Weltsicht nicht teilt und deshalb hier wie dorten als "lebensunwert" ausgeschlossen wird. Unter diese "Lebensunwertigkeit"  fällt offensichtlich schon das ganze deutsche Volk, welches sich noch als Volk und Nation verstehn will.

Der Islam strebt wie ehemals das Christentum und jede patriarchalische Religion die Weltherrschaft an und ist oder wird  - wo er an die Macht kommt - nicht nur im politischen Sinne  imperialistisch-faschistisch, er macht auch im medizinischen Sinne aus seinen Gläubigen affektlabile psychopathische Narzissten, derweil die Heilige Schrift  buchstäblich genommen wird oder falsch tradiert wird. Eine Religion, die den Kindern von der Wiege auf  qua Koran oder Bibel Feindbilder und Schwarz-Weiß-Denke eintrichtert ist totalitär und fördert von daher den religiös-politischen Extremismus, wie der IS ihn z.B. auf seine schwarzen Fahnen geschrieben hat. (In Zeiten der Globalisierung globalisiert sich nicht nur das Gute, sondern auch das Böse.)

Wie in allen totalitären Systemen werden auch im Islam auf teuflisch verkehrte Weise die Worte und  Begriffe mißbraucht und pervertiert, wie z.B. der Begriff des Märtyers. Ein Märtyrer ist per definitionem ein Mensch, der für seinen Glauben stirbt, nicht aber einer, der für seinen Glauben ANDERE Menschen tötet!

Wer wachen Auges die Politik und das Weltgeschehen verfolgt, sieht, wie überall in der Welt, besonders aber in Deutschland  v.a. durch Justizminister Maas bzw. durch die allgemeine rot-grüne Augen-zu und-durch-Beschönigungspolitik in der Flüchtlingsfrage  totalitäre Strukturen errichtet werden. Aus Regierungen werden ganz schnell Regime, wenn man dem eigenen Volk den Maulkorb verpasst.  Die Taskforce des Ministers,  die Facebook zensuriert, ist ein erster Vorgeschmack, was allen Regimekritikern demnächst blühen könnte. Als "Hatespeech" wird hier alles definiert, was nicht "links" bzw. regimekonform ist - so wird alles Kritische nach "rechts" hin verortet. Grautöne gibt es nicht bei Psychopathen, und so macht man auch in diesen Kreisen keine Unterschiede zwischen Konservativen, Liberalen, Rechtsextremen und  Rechtspopulisten. Auf diese Weise wird jeder, der nicht konform ist, zum Nazi. Die Zensur, die durch die Taskforce des Justiziministers auf Facebook ausgeübt wird, ist einseitig nur auf diese als "rechts" verortete "Hatespeech" gerichtet, die linksextremistischen Mord- und andere Gewaltandrohungen,  wie man sie z. B. immer wieder einmal auf den FB-Antifa-Seiten vorfindet, sowie div. extremistische muslimische FB-Seiten, die ihrerseits Haß auf die Ungläubigen predigen,  Salafisten und Imame, die offen zum Morden der Ungläubigen aufrufen oder FB-IS-Seiten mit detailierten Tötungsanweisungen  bleiben unangetastet und gehören nach Meinung von Antifa und Konsorten offenbar zur  Ausübung der Religionsfreiheit.
Die religiöse Freiheit hört aber dort auf, wo oder wenn eine intolerante Minderheit versucht, mittels ihres eigenen totalitären Religionsverständnisses andere Religionen zu unterdrücken und anderen ihr Recht auf freie Religionsausübung abzusprechen oder einzuschränken, weil sie sich für die einzige wahre Religion halten.
Deswegen: Keine Toleranz gegenüber Intoleranz!


Totalitäre Strukturen findet man  - schon seit längerem - auch in den Staatsmedien von ZDF und ARD, die sich regimekonform entweder selbst zensieren und/oder auf Druck von aussen  unliebsame nonkonforme Sendungen aus ihrer Mediathek nehmen, die z.B. aufzeigen, wie Politik, Medien, Lobbyisten zusammenhängen.

Der Islam trennt nicht zwischen Religion und Politik/Staat, im Gegenteil, er bezieht seine Identität aus aus dieser "Einheit".  Wer den Islam kritisiert, beleidigt damit jeden einzelnen Muslim, die ganze islamische Gemeinschaft. Die Verschmolzenheit mit der Gruppenidentität läßt keine Individuation zu - im Gegenteil: das freie  - im Sinne von säkulare - westliche Individuum ist die Bedrohung schlechthin für eine archaische Gruppenidentität.

Im gegenwärten Welt-Konflikt geht es überall um Identitätskrisen. Alles verschiebt sich, Grenzen lösen sich auf, tektonische Platten verschieben sich im kollektiven Unbewussten. Was nun speziell Deutschland betrifft,  wird politischerseits von dem Gastgeber-Land mit seiner einseitigen Willkommenskultur  verlangt, dass  die eingeborenen Bürger als Individuen  quasi-religiös ihre eigene Identitifizierung mit der Nation und Heimat aufgeben,  ja regelrecht opfern sollen , sich äusserlich und innerlich entgrenzen/desidentifizieren  soll,  um einer kulturfremden archaisch-prärationalen Gruppenidentität (z.B. Islam) den Vorrang einzuräumen bzw. mit deren pseudopodischem GruppenEgo zu verschmelzen. 
Das wäre ein bewusstseinsevolutionärer Rückschritt, der niemals funktionieren kann. Der westliche Mensch ist rational erwacht, jeder kleine Mensch geht am Anfang seines jungen Lebens psychisch durch sein eigenes "Zeitalter der  Aufklärung",  zum ersten Mal, wenn er ICH sagt und sich sich aus der ozeanischen Verschmelzung von seiner Mutter abnabelt;  das zweite Mal in der Pubertät, wo er sich seiner Selbst noch mehr bewusst wird und sich meist auch zeiträumlich von seinen Eltern individuiert (Gruppe/Stamm).   Von der dritten Individuation, dem  spirituellen letztgültigen Erwachen zu sich SELBST, der "re-ligio" an das transpersonale Bewusstsein will ich hier gar nicht reden, sondern ich will nur damit sagen, dass es kein Zurück auf eine vorherige bzw. archaische Stufe geben kann, sondern nur ein Vorwärts gibt - in diesem evolutionären Kontext also nur vom rationalen  zum transrationalem Bewusstsein weiterschreiten können.  

Ken Wilber nennt dies eine prärationale Spiritualität, wenn ein Individuum sich - statt in Gott-SELBST einzugehen -  sich einer schwarzautoritären Führung eines Gurus unterwirft, die sich anmaßt, Gott oder Stellvertreter Gottes zu sein und von seinen Anhängern strikten Gehorsam verlangt... Unterwerfung aus Angst statt freier liebevoller Hingabe.  Das dabei eintretende ozeanische Verschmelzungs- und Verbundenheitsfeeling verwechselt man mit der originären Einheit von Sucher und Gesuchtem, Gott und Mensch. Es ist wie beim  Stockholm-Syndrom -  einer Identifizierung mit dem Aggressor,wobei sich das Opfer in den Täter verliebt und mit dessen pseudopodischem Ego "eins" wird und somit an seiner Größe partizipiert.

Es handelt sich m. E.  bei dem vorliegenden Weltkonflikt m. E. also nicht um einen Kampf der Kulturen, wie man gemeinhin glaubt, sondern um einen Kampf der Religionen bzw.  des Bewusstseins - religiös gesprochen um eine Apokalypse:  Finsternis versus Licht, Unbewusstsein versus Bewusstheit,  WIR versus ICH. 
In diesem Konflikt liegt eine große Chance für jeden, wenn er seinen Blick von der Weltbühne abzieht und nach innen blickt, um das, was sich scheinbar in der äusseren Welt abspielt, in seinem eigenen Inneren, als sein eigenes Weltbild zu entlarven und dieses WeltBILD und alle Bilder/Vorstellungen LOSzulassen. DAS bedeutet Weltuntergang. Nichts anderes. Da draussen ist keiner, da draussen ist nichts und niemand. Alles, was du draussen wahrzunehmen glaubst,  ist Projektion.
Von der Apokalypse zur Auferstehung, dem Erwachen zur WIRKLICHKEIT.  Das rationale Erwachen aus dem rosaroten Dornröschenschlummer ist notwendig, jedoch nicht der Weisheit letzter Schluss. Die WAHRHEIT liegt jenseits davon.

Als große Chance in der Krise sehe ich die Möglichkeit, dass sich nicht allein das Christentum bzw. der Islam, sondern alle Weltreligionen sich von den irrationalen/prärationalen= dogmenhörigen Auslegungen ihrer Religion befreien, die statt den Mond, den Finger verehren, der auf den Mond zeigt. Religion als ganzes kann man nicht ausrotten, wie der hyperrationale Atheist glaubt, Religion ist im Unbewussten des Menschen angelegt, ihre unbewusste Symbolik muss man nur entziffern. DAS macht die Mystik in der Umkehr zur Innerlichkeit. In dieser Umkehr wird man erkennen, dass die Essenz des Islam die Essenz des Christentums ist, die Essenz ist das gleiche SELBST  im Herzen aller Religionen.  Deswegen bleibt nur eins: Dialog. Dialog über den kleinsten bzw. größten  gemeinsamen Nenner: Jesus Christus.
Und so könnte dieser Konflikt dahin führen, dass sich das antichristliche KirchenChristentum quasi neu bekehrt und zum Herzen seiner Religion, der Quelle (religio=Rückbindung an den Ursprung)  zurückkehrt, zur Liebes- Heils- und Befreiungsbotschaft des inkarnierten Gesandten Jesus Christus, des personifizierten Repräsentanten unseres Wahren SELBST, - der "Eingeborene Sohn Gottes"  nicht nur der Christen, sondern IN allen Menschen. Ich rede hier nicht von einem Coming back speziell des Christentums, sondern von einem Besinnen ALLER  Religionen auf ihren wahren Ursprung, der HINTER den Namen Jesus,  Buddha, Mohammed usw. liegt.
Prä-ratio ist irrational, Ratio ist rational, TRANSratio ist Ultima ratio.

siehe auch Beitrag von Barbara Köster, Tichy's Einblick hier:
http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/islam-nicht-in-mekka-und-medina-entstanden/