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Sonntag, 10. April 2016

Selig ist, wer Frieden stiftet in sich selbst, nicht in der Welt...









Selig ist wer Frieden stiftet
in sich selbst, nicht in der Welt,
Der, der mit sich SELBST in Frieden,
ist es auch mit Mensch und Welt.


Die Dunkle Nacht der Seele

Nochmal:  Zuviele  spirituelle Sucher verwechseln die Dunkle Nacht mit einer gewöhnlichen Depression.Bei der Dunklen Nacht der Seele handelt es sich wie ich schon mehrmals schrieb,  keinesweges um eine Depression. In einer Depression fühlt man sich von der Welt verlassen, in der Dunklen Nacht ist man nicht nur weltverlassen, (weil man die Welt zu einem großen Teil schon gelassen hat) sondern vor allem Gott-verlassen, insofern man von der Liebe verlassen ist bzw. von allen sog. göttlichen Tröstungen (Ekstasen, Ego-Entrückung und Verzückung, Erleuchtungen usw.) wie abgeschnitten ist, so als hätte es diese niemals gegeben.
Wo der Verlust/Tod eines geliebten Menschen eine tiefe Depression und Trauer zur Folge haben kann, hat der Verlust Gottes, der Verlust der göttlichen Liebe - die sog. Dunkle Nacht zur Folge. Man fühlt sich leer und ausgedörrt. Man kann nicht mehr beten oder meditieren. Die Verbindung zur Tiefe, zum Gewahrsein ist gekappt.  In der christlichen Mystik spricht man von geistiger Trockenheit, das heisst: die Quelle von Erkenntnis und Liebe hat sich verschlossen. Kaum mehr erinnern kann man sich... Es ist ein Niemandsland, eine Grauzone, in der man zu veröden und zu stagnieren scheint. Es geht nicht vor und nicht zurück.

Es gibt aber auch "helle Nächte" - das sind die Zeiten, in der man von der Welt abgewandt das Unbewusste/Gott an sich "arbeiten" läßt, derweil das Ego schon kapituliert hat. Man fühlt sich "in  Arbeit", ohne dass man selbst eingreifen muss... man weiss, dass alles, was geschieht, zum eigenen Besten geschieht, man hat das absolute Vertrauen in die SELBSTheilenden Kräfte.
Früher "arbeitete" ich an mir selbst, z.B. glaubte ich, die Träume seien da, um von mir gedeutet zu werden und dass ungedeutete Träume Heilung verhindern und die Unbewusstheit aufrechterhalten.  Ich fühlte mich wie ein Versager, wenn sich mir die Bedeutung der div. Träume verschloss bzw. wenn ich die Nacht einfach lustvoll durchgeschlafen hatte, statt mich aufzuwecken, um die Träume niederzuschreiben.  Ich verachtete mich für meine Schwäche, glaubte, nicht achtsam genug zu sein, faul und bequem zu sein,  nicht genug zu tun, um mir die Träume ins Bewusstsein zu rufen; ich führte nächtl. Tagebücher, lol, und schlief mit dem Stift in der Hand ein, um meine Träume beizeiten dingfest zu machen... doch das war schon viel zu viel des Wollens und Machens und Eingreifens in den Fluss - irgendwann ließ ich los und erkannte ich, dass Gott  ES den Seinen im Schlaf gibt und ich hörte auf zu fragen, WIE er das tut.  Paradoxerweise wurde mir dann die SELBST-Heilungssymbolik der Träume sehr viel klarer.
Und noch einmal und immer wieder: Ohne Gott gibt es keine Dunkle Nacht und auch keine Auferstehung/endgültige Befreiuung.  Ich glaube, dass die Dunkle Nacht - in den christlichen Mythos übersetzt -  mit den 3 Tagen, in denen der (scheinbar) tote Jesus in der Grabkammer lag, korreliert.

Wo immer ein Ego kapituliert, erscheint die religiöse Symbolik aus dem Unbewussten und der bis dato unbewusste Gott wird in uns aktiv.  Ohne einen Glauben an Gott, an eine Macht, die größer ist als das Ego, gibt es m. E.  keine Auferstehung von den "Toten" - keine Desidentifikation/Dekonditionierung von Maya/Ego.
Der Mythos lebt!  Er lebt ins uns, in unserem Unbewussten! Wenn das Ego zum ersten Mal kapituliert, erfährt es auch das, wovor es die größte ANGST hatte: die (göttl., universelle) LIEBE.  Dem WESEN dieser Liebe gibt der Mensch automatisch das Prädikat GOTT. Wenn er zuvor nicht gläubig war, dann wird er es jetzt. 
Gegen Depressionen gibt es m. E. nur ein Heilmittel: Gebet -  die Tröstung der Religion bzw. der kindliche Glaube und die Hingabe an Gott. Religion und Glaube ist hier keine gesellschaftl.Konditionierung, sondern erfahrbare Tatsache.
Dagegen gibt es in der Dunklen Nacht keinerlei Tröstung,  - wenn der TiefenProzess nicht aufgehalten wird, geschieht hierbei die Transzendierung der Religion in der Letztgültigen Erkenntnis des "auferstandenen" Wahren SELBST: Mein Ich (SELBST) ist Gott. 
Dieser "Tod Gottes" ist gleichzeitig die "Auferstehung von den Toten" bzw. die Geburt des Wahren SELBST ins wahre LEBEN. Dieses Leben in der Einheit mit Gott  - jenseits von Gott Vater & Co. - ist das Paradies, in welches wir zu Lebzeiten zurückkehren können und sollen. Wir sollen und müssen nicht auf den körperlichen Tod warten. Der "Tod" ist dann eingetreten, wenn das Ego transzendiert ist.

Der Glaube an Gott oder die Religion bewirkt auch  nicht alles Übel in der Welt, wie man es neuerdings wieder von berufener und unberufener Seite hört angesichts des islamistischen Terrors und der Flüchtlingskrise,  sondern das Übel ist der Mensch bzw. das Ego, welches sich an die Stelle Gottes setzt - der Glaube an Gott soll das Ego ja doch gerade entmachten! Ohne den Glauben an Gott, gäbe es noch weit größere Übel.... Auch das Glauben muss gelernt sein bzw. der falsche vom rechten Glauben unterschieden werden.
Religio bedeutet Rückbindung! Was soll verkehrt an der Rückbindung an die Quelle des Seins sein, es ist nichts anderes als die Rückbindung an unsere wahre göttliche Natur! Das Mandala unserer Vollkommenheit, Ganzheit ist in unser Herz bzw.unser Unbewusstes geschrieben. Ohne Religio, ohne Rückbindung gibt es keine Überwindung der Trennung (Dualismus). Ohne Rückbindung kein "Letztgültiges Einheitserkennen" Ohne Einheitserkennnis wird die Trennung Ich-Du und Mensch vs. Gott nicht überwunden.
Die Trennung, der Dualismus ist nicht böse, wie man manchmal geglaubt hat. Glaubt man sich auf dem Hinweg zu Gott/SELBSt noch als einen Sünder, der die Sünde der Trennung zu überwinden habe, so ist aus nondualer bzw. der  ungeteilten Sicht Trennung nicht mehr Last und Sünde,  sondern wird zur REINEN Lust oder wie andere es nennen: Holofeeling - ein unbeschreibbares Lebensgefühl, welches ALLES und NICHTS umfasst.
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Zu UG Krishnamurti

UGK:
"Dein natürlicher Zustand steht in keiner Beziehung zu religiösen Zuständen von Verzückung, Seligkeit und Ekstase. Diese Dinge liegen im Bereich der Erfahrungen. Es sind gedankeninduzierte Seinszustände, die kommen und gehen. Krishna-Bewusstsein, Buddha-Bewusstsein, Christus-Bewusstsein, das alles sind Trips in die falsche Richtung. Sie unterliegen alle der Zeit. Das Zeitlose kann niemals erfasst oder vereinnahmt werden, noch viel weniger kann ihm Ausdruck verliehen werden – von keinem Menschen. Die ausgetretenen Pfade werden dich nirgendwohin führen. Es gibt keine in der Ferne liegenden Oasen."

UG drückt sich hier sehr wischiwaschi, wenn nicht gar wirr,  aus, jeder einzelne Satz ist widerlegbar, mißzuverstehen bzw .leicht  in Frage zu stellen, weil er nichts erklärt, nicht in die Tiefe geht...

zu1) Dein natürlicher Zustand steht in keiner Beziehung zu religiösen Zuständen von Verzückung, Seligkeit und Ekstase.

Klar kann man sich an den eigenen Gedanken berauschen, jedoch sind Verzückung, Seligkeit und Ekstase  nach meiner Erfahrung keine gedankeninduzierten Seinszustände,  sondern sog. "Entrückungen", bei dem das Ego für einen kurzen Zeitraum beiseitegetreten ist, ansonsten würde es sich bei der "Gedankeninduktion" um Magie handeln, Autosuggestion, Selbsthypnose handeln. Allerdings kann man süchtig werden danach, derweil das Ego diese egolosen Zustände für sich vereinnahmt und sie zu wiederholen trachtet - per "Gedankeninduktion", yes - so wird ein Schuh draus... LOL
Meines Erachtens ist die Diskrepanz zwischen der Schwere des Ego und der Leichtigkeit des Seins jenseits von Ego die Ursache für Verzückung & Ekstasen.   Ich glaube, dass diese Zustände vorlieblich im Kontext der Schattenauflösung auftreten, derweil man mit der LIEBE "ekstatisch" identifiziert ist. Wer ein Nahtoderlebnis hatte, der kennt die "Entrückung".


 zu2)  UGK: Krishna-Bewusstsein, Buddha-Bewusstsein, Christus-Bewusstsein, das alles sind Trips in die falsche Richtung. Sie unterliegen alle der Zeit.
Trips???Beim  Krishna-Bewusstsein, Christus- oder Buddha-Bewusstsein handelt es sich weder um Trips noch unterliegt  dieses Bewusstsein der Zeit - es  sind ganz einfach  nur verschiedene Benamsungen für das BEWUSSTSEIN der zeitlosen Präsenz unserer WAHREN Natur.


zu3) UGK: Das Zeitlose kann niemals erfasst oder vereinnahmt werden, noch viel weniger kann ihm Ausdruck verliehen werden - von keinem Menschen. Die ausgetretenen Pfade werden dich nirgendwo hin führen. Es gibt keine in der Ferne liegenden Oasen.

Soll UGK nicht gewusst haben, dass es sich bei Christus, Buddha, Krishna primär um einen MYTHOS handelt, der in jedem Menschen LEBT?   Keiner von den Dreien hat dem Zeitlosen in der Zeit/Historie Ausdruck verliehen, wenn sie überhaupt je gelebt haben, sondern ihre Geschichten zeigen, wie man Krankheit, Elend, Tod - das Leiden überwindet.  Ausgetretene Pfade? Meint er damit die Religionen oder die sog. Nachfolge? Aber es ist ein großer Unterschied zwischen Nachahmung und Nachfolge.
Stimmt, das Zeitlose kann vom Verstand nicht erfasst werden, aber unsere Wahre Natur IST das Bewusstsein der Zeitlosigkeit bzw. Unsterblichkeit.
Und ja, es gibt keine in der Ferne liegenden Oasen - es gibt nur den zeitlosen Moment. JETZT.


Meinung

ich äussere nach wie vor Meinung, im Unterschied zu früher bin ich nur nicht mehr von Überzeugungen überzeugt, LOL.  Mehr denn je erkenne ich, wie alle relative Wahrheit/Überzeugung/Meinung nur unserer "heiter-ernsthaften" Unterhaltung dient, damit wir was zu schwätzen haben und eine täuschendeVerbundenheit im Alltagskonsensus erfahren. 
Seit der Flüchtlingsstrom eingesetzt hat, informiere ich mich auch wieder über die Große Politik, die Ereignisse in der Welt, ich kann auch wieder lesen, ohne das Schielen anzufangen und so lese ich im Moment sogar ziemlich viel, um die komplizierten Hintergründe des Nahostkonflikts einigermaßen zu verstehen.
Ich verstehe die Ängste der Menschen hinsichtlich einer drohenden Islamisierung und Schlimmerem , ohne selbst mit Angst infiziert zu sein, ich kenne diese apokalyptischen  Gefühle, die Angst vor dem  Fremden, dem Verlust der Identität, des Besitzstandes usw., die Angst vor dem "Weltuntergang", der sog. Endzeit.
Im Gespräch mit anderen tue ich so,  als ob die Dinge der Welt noch eine Bedeutung hätten... ein zweigleisig-paradoxes Fahren auf einem unaufhörlichem Hintergrundlachen.


Schatten

- das Wort impliziert etwas Unheimliches, und manche spirit. Suchern kriegen offenbar schon beim gedruckten Anblick dieses Wortes die Krise. Da möchte man trösten und ihnen wie den Kindern erklären, dass die "Schatten" der Verdrängung nicht wirklich als "schwarze Dunkelheit"  auftreten, wie man offenbar zu glauben beliebt. Schatten ist nur ein übergeordneter Begriff für Gefühle, Konflikte, die i.d.R. infolge eines Zusammenstoßes mit der Umwelt erscheinen, z.B. als Frustration, ungestillten Bedürfnissen, unerfüllten Erwartungen und Wünschen, "Sünde"...



Glauben

Man liest und hört ja oft, dass Meister sich für den Zeitpunkt und den Ort entscheiden können, an dem sie ihre körperliche Hülle verlassen. Ich habe keine Ahnung, ob das stimmt, ich denk eher, dass könnte ein Mythos sein, den sog. Meister gerne um sich selbst rankten und ranken.  Den Ort und den Zeitpunkt des körperlichen Ablebens zu planen und zu bestimmen,  wäre eine zeitbedingte willensmäßige zielorientierte  Aktion und entspräche in keinster Weise dem Bewusstsein des Nichtwissens, durch was sich ja echte Meisterschaft erst auszeichnet.  Es scheint mir weit "realistischer", dass der Körper schlicht und einfach programmgemäß müde wird und dass der Mensch dementsprechend ahnt, dass es mit dem Körper zuende geht. Er könnte m. E. sogar früher sterbensmüde werden, als manch anderer Mensch, deshalb, weil er nicht mehr an Ich und an der Welt hängt.
Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg, oder: Wo ein Wille ist, IST der Weg?
Hm...Oder auch nicht.
LOL




Widerstand

gegen die Heilung ist immer unbewusst, sonst wäre oder gäbe es auch keinen Widerstand.  Den Widerstand als solchen anzunehmen, ist deshalb recht eigentlich nicht möglich. Was möglich ist, die einzelnen Formen und Muster des Widerstands bewusst zu machen, indem man sich der div. Abwehrmechanismen durch Hinterfragung und mithilfe des Spürbewusstseins bewusst wird. Abwehrmechanismen beruhen auf Glaubenssätzen über das, was ich glaube zu sein.  Sie haben die Aufgabe, das Selbstbild (Ego)aufrechtzuerhalten.
Mit Achtsamkeit wird man sich des Denkens und ebenso der  Abwehrstrukturen bewusst. Die Frage "Ist das wahr?" muss zu einer Haltung werden, zu einem Automatismus. Achtsames Infragestellen führt zu Gewahrsein.

Opferrolle

Menschen, die von Kindheit an in eine Opferrolle gedrängt werden, sehen sich selbst häufig im absoluten Recht, zu fordern, was immer sie wollen - solange sie jemanden finden, dem sie die Schuld an ihrer Misere geben können und wenn dieser Schuldige sich schuldig bekennt und die ihm zugedachte komplementäre Rolle annimmt.  Die Märtyrerhaltung wird oftmals mit der Muttermilch, d.h., mit der Art der Welterklärung verabreicht, z.B.  wenn die Mutter oder die Eltern dem Kind die Welt als böse, dunkel, schlecht  und feindlich erklären.

Die Muslime, die ich früher kennenlernen durfte, waren durchwegs nett und freundlich - ja direkt sanft im Umgang. Fast alle aber waren mit der Opferrolle identifiziert, die sie, wenn sie ihren Willen nicht bekamen, gnadenlos ausspielten, die konnten meisterhaft auf der GefühlsKlaviatur von Frauen spielen.... Bei einem Nein musste ich allerdings damit rechnen, dass die Sanftmut abruptly den Orkus hintunter ging und  die nächstliegenden Dinge einfach mal so aus dem Fenster... Damals schob ich das auf das "südländische" Temperament... Na ja, der Russe, der mal mein Verlobter war, der war noch wesentlich "temperamentvoller".  



Im Forum

"...Was nun die Chance in der Krise angeht, so gälte es für einige hier zu erkennen, dass sie nicht anders und im selben Maße mit ihrem spirituellen Konzept identifiziert sind, wie ein   Psychiater i.d.R. mit dem allgemeinen Alltagskonsensus identifiziert ist.  Die Vehemenz mit der Paradoxa z.B. die Heiligen Kühe Ramana, Johannes v. Kreuz usw. verteidigt hat, läßt auf eine starke Identifizierung mit eben diesen schliessen. Sie sah geheiligte Dogmen gefährdet und reagierte gegenüber X.  nicht sehr viel anders als ein Sektenguru, der gegenüber seinen Groupies mit dem Ausschluss droht, wenn sie sich nicht wohlverhalten. Ein Forum muss es aushalten, dass jemand plötzlich ALLES bisherige in Frage stellt und ablehnt.
Der Hinterfrager widerum sollte sich im Klaren darüber sein, dass viele seiner (In-)Fragestellungen auch in einem spirituellen Forum nicht immer Anklang finden.  Er sollte sich im Klaren darüber sein, dass das spirituelle Ego nicht weniger dogmatisch ist als das angepasste Ego. Wer da zu sehr verletzlich ist, dem geht es u.U. nicht anders als den Patienten, die mit einer spirituellen Krise zur erneuten Zwangsanpassung an die herrschende Norm in die Klapse der "Ungläubigen" eingeliefert werden - er erleidet u.U. eine (Re-)Traumatisierung, dies insbesondere dort, wo oder wenn er sich den Mitgliedern eines Forums (bzw. der ganzen Welt) in einem unbekömmlichen Ausmaß an Offenheit präsentiert hat.
Heilige Kühe aber sind dazu da, GESCHLACHTET zu werden. Wer auf diesem Weg alles zu hinterfragen begonnen hat, seine ganze sog. Realität in Frage gestellt hat, der wird letztlich auch seines Gottes als nur eines VorstellungsBildes bzw.  Konzept ge-WAHR." (gepostet im Forum, März 2016)





Antifa-Faschisten

Thomas Mann: "Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt”.
W. Churchill u.a. warnten schon vor langer Zeit vor dem neuen Faschismus, der sich als Antifaschismus tarnen wird.
Die Gesellschaft ist durch die Flüchtlingskrise, die in Wahrheit eine EU-Krise ist,  in links und rechts gespalten, ein krankes Schwarz-Weiss-Denken herrscht vor: Gut=Links, Böse= Rechts, wobei die Deutungshoheit über das, was als "rechts" zu betrachten sei, von der linken Gesinnungs-/Meinungshoheit ausgeht, die mittlerweile unsere  Gesellschaft in einen wahren Kriegsschauplatz zu verwandeln beginnt -  Deutschland bedarf eines IS ganz gewisslich nicht, um das Land zu destabilisieren.

Endzeit

ist immer. Es kommt die Zeit - die Zeit ist JETZT. Dennoch, wenn ich mir die scheinbaren Geschehnisse in der (scheinbaren oder scheinbar illusionären - hahaha) Welt anschaue, dann komme ich nicht umhin, endzeitlich-apokalyptischen Charakter auch in der  scheinbaren Aussenwelt zu bemerken. Was zur Zeit und in jeder inneren und äusseren  Endzeitstimmung ans Licht des Tages drängt ist die Konfusion von Gut & Böse bzw. Opfer-Täter-Verwirrung - das kollektive Unbewusste ist zutiefst aufgewühlt, was sich sonst im Individuationsprozess/Schattenarbeit im einzelnen Individuum abspielt, spielt und spiegelt sich nun als Massenphänomen auf der Weltbühne. Die unheilvolle Ungeheiltheit der Menschheit springt uns hier förmlich ins Gesicht. Der Kampf zwischen Gut und Böse - der wahre "Djihad" - ist demnach im vollen Gange. Nur ganz anders, als es die islam. Djihadisten in ihrer Gut&Böse-Verwirrung  sich das vorstellen.
Auch der Identitätsverlust, der sich im Individuationsprozess notwendigerweise ereignet, wird auf der Weltbühne imitiert.  Auch wenn angesichts der Flüchtlingskriese die  Nationalität und der Patriotismus wieder wichtig wird, die Grenzen und Zäune  wieder hochgezogen werden, deutet für mich jedoch alles daraufhin, dass am Ende die Einigkeit herrschen wird. Ich glaube, es ist weniger der Islam als der Ansturm der großen Massen, der den Menschen aller europ. Nationen so große Angst macht. Die Islamkritik tut ihr übriges.
Am Ende wird das Gute siegen, bzw. Gott als das höchste GUT. Den Muslimen wird nicht zugetraut, dass ihr Glaube reformiert werden könnte. Stimmt,  Integrationsbemühungen und Überzeugungsarbeit, kann nicht reformieren, die LIEBE reformiert und überwindet. Das Brandgefährliche an der Situation: dass die Angst, die die  verständlichen Hass und Abwehrreaktionen vieler deutscher Menschen bedingt, auch die seit vielen Jahrzehnten bislang friedlich in Deutschland lebenden und "integrierten" Muslimen trifft. Dieser dumm-dumpfe Generalverdacht, der Hass, der jede dunklere Haut als den Feind betrachtet bewirkt im "moderaten" Muslim exakt das, was man zu bekämpfen vorgibt: die Radikalisierung des bislang "moderaten" Muslim. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Wer Hass sät wird Hass ernten. Deswegen ist die einzige Lösung, um die Hassspirale aufzuhalten, die Konversion zur Liebe.  Zur LIEBE konvertieren, einer LIEBE mit Herz UND Kopf.  Diese LIEBE aber hat nur der Mensch, der in sich SELBST EINS geworden ist. Also ist die Chance in der Krise die UMKEHR zu sich SELBST/Gott.

Deutschlands "Willkommenskultur" einfach nur schlechtzureden zeugt vom selben emotionalisierten SchwarzWeiss-Denken wie der kopflose faschistoide Gesinnungsterror der Antifa-Fraktion, der sog. Gutmenschen, die die berechtigten Bedenken  der sog. Besorgten Bürger schlechtreden.
Es wird abzuwarten sein, ob Angela Merkels Entscheidung, die Flüchtlinge ins Land zu lassen, richtig oder falsch war. Das hängt ganz von der Reaktion und weiteren Entwicklung der Einstellung des deutschen Bevölkerung ab. Wer Flüchtlinge nur als "Invasoren" sieht, wird sie bekämpfen, wer sie im konkreten Leben als konkreten Nächsten wahrnimmt, gehorcht der Liebe. Nur die Liebe kann die Angst überwinden, die im MOment überall vorherrscht.
So wie  Erdogan mittlerweile nicht mehr nur die PKK bekämpft, sondern es schon ausreicht, Kurde zu sein, um ein ganzes Volk auszulöschen - genau so schnell kann es passieren, dass es in Europa nicht mehr gegen einen destruktiven Islamismus geht, sondern dass es ausreicht, Muslim zu sein und dass nicht der Islam, sondern der Muslim der Feind sein wird, egal ob moderat oder radikal.  DAS wäre das Ende von Deutschland.  Entweder wächst und reift es an der Herausforderung oder es geht an seinem eigenen Hass zugrunde. Einer Masse von Menschen kann man keine Liebe zum Nächsten per dekret verordnen, es ist immer nur der konkrete Einzelne angesprochen in seinem konkreten Hier und Jetzt.

Fundstück

Islamic professor says, Allah let's muslim man rape non-muslim woman....
http://www.express.co.uk/news/uk/646041/Guernsey-pupils-convert-Islam-Les-Beaucamp-High-School
She is damn right, LOL.
Ernst beiseite!  Die Aussage der Frau ist sowohl wahr als auch unwahr. Die deterministische Prämisse heisst hier: Alles, was geschieht, ist der Wille Gottes. Das ist sowohl wahr als auch unwahr, denn hier wird der freie Wille des Menschen komplett aussen vorgelassen.  Mit diesem freien Willen kann er Gott gehorchen und das Richtige tun oder gegen die LIEBE handeln. Der Verstand kann dieses Paradox nicht verstehen, er kann nur eine Entweder-Oder- Position einzunehmen. Entweder: Wenn alles vorherbestimmt ist, dann gibt es keinen freien Willen.  Oder: Wenn es einen freien Willen gibt, gibt es keine Vorherbestimmung und solche Aussagen wie die obigen sind Hybris..
Prämisse: Der Holocaust war Gottes Wille. Die WAHRHEIT ist, dass der Wille des Menschen solange nicht WAHRhaft frei ist, als er nicht (in der EINHEIT mit Gott/SELBST)  den Willen Gottes tut. Der menschliche Wille, der die Juden vergaste, war nicht frei, sondern bedingt, -  konditioniert, hypnotisiert, manipuliert, eingeschläfert. Das unfreie Ego kennt den Unterschied zwischen Gut und Böse nicht, nur in der Einheit des GeWAHR-SEINS erkennt man ihn bzw. erkennt man die WAHRHEIT.
 







Donnerstag, 12. Februar 2015

In der Bibel steht geschrieben, du sollst allein dem HERREN dienen...

Duccio di Buoninsegna: Der Teufel zeigt Jesus die Welt





Er war ein Priester,


der zum Therapeuten konvertierte.In meiner ersten Einzeltherapiesitzung dirigierte er mich in "Trance" ins Pfarrhaus meines Heimatortes. Obwohl ich  mich zunächst weigerte, durch diese Tür zu gehen, bestand er darauf.  Ich betrat das Haus und sah schwarzweiß gekachelten Boden, eine geschwungene Treppe...ich weinte, weiter kam bzw. wollte ich nicht gehen,weswegen die "Reise" dann doch abgebrochen wurde. Die ganze Zeit über war ich überaus  verwirrt und gespalten:  Mir war nicht klar,warum ich eigentlich weinte, ob aus dem Grund, weil mich der Therapeut gegen meinen Willen gezwungen hatte, das Haus  zu betreten, oder weil ich  vielleicht tatsächlich guten Grund hatte, vor dem Pastor Angst zu haben...


Das  Pfarrhaus hatte ich  deshalb in so guter  Erinnerung, weil ich mit 5 Jahren dort eine einsame verschrumpelte Pflaume vom Baum geklaut hatte, es war die einzige Pflaume am Baum. Ich war schon sehr früh sehr katholisch dressiert und deshalb fühlte ich mich total schuldig...sogar noch Jahre danach.  Das war die Vorgeschichte zu der Trancereise.  Mit S. Freud könnte man natürlich diese Pflaume sexuell interpretieren und vielleicht war es das, was diesen Therapeuten dazu veranlasste, mich in dieses Haus zu  leiten, um seinen Verdacht zu bestätigen. Dass ich mich dagegen wehrte, war für ihn wahrscheinlich nur ein weiterer Hinweis. Dass ich mich gegen SEINEN Zwang wehrte, darauf kam er wohl gar nicht. Ähnliche Situationen sind mir früher mit Therapeuten des öfteren passiert, damals durfte ich diese Dinge aber nicht klar fühlen und benennen, zu groß war die Angst.

Kurzum: Nach Ansicht meines Therapeuten  wurde  ich damals im Alter von 5 Jahren von dem Pfarrer mißbraucht. 
Sehr verwirrend und verrücktmachend war aber seine eigene Haltung mir gegenüber.  Auf der einen Seite weigerte er sich, mich (das regredierte "Kind") nach dem Abbruch der "Reise" tröstend in den Arm zu nehmen, als ich ihn laut weinend darum bat - auf der anderen Seite lud er mich ständig privat zu sich ein, zeigte mir seine gemalten Bilder und  rückte mir bedenklich auf den Pelz.  Nach dieser Sitzung jedoch brach ich die Therapie bei ihm ganz ab. (Nebenbei ging ich noch zu einer von ihm geleiteten Gruppentherapie).Er ging zu alledem nämlich auch noch in den Urlaub und hat wohl vergessen, mich richtig aus der Trance zu holen, denn ich fiel während der nächsten 14 Tage ständig von einem Lebensalter in ein anderes, was mir große Angst bereitete -  ich kam einfach nicht mehr in die Gegenwart und fühlte mich wieder wie früher als Kind,sah die Welt mit denselben Augen wie früher... ganz ähnlich wie auf meinem ersten LSD-Trip.
Erst heute am 25.01.2015 bekomme ich volle Klarheit über diese "Gleichzeitigkeit": Auf der einen Seite der mich scheinbar mißbrauchende Pfarrer aus meiner frühkindlichen Vergangenheit, wobei zum selben Zeitpunkt der Therapeut - ebenfalls ein (ehemaliger) Pfarrer mich,  bzw. das regredierte Kind  mißbrauchte. Diese Überlagerungen waren mir damals nur halbbewusst,  es war nicht greifbar, ich konnte es nicht in Worte fassen.
Diese merkwürdige verwirrende Gleichzeitigkeit war es, die mich damals so irre gemacht hat und der ich erst heute auf Spur kam.
Auf diese Weise kam ich damals dazu, den Mißbrauch durch den Pfarrer in Hallenberg als real anzunehmen.
Ich möchte nicht wissen, wieviele "sexuelle Mißbräuche" sich einfach nur auf den Mißbrauch von Macht - d.h. auf das "(ver-)einnehmende" und "be-zwingende" Verhalten  eines projezierenden Therapeuten zurückführen lassen, der nur seine Vor-Urteile bestätigt sehen will, wenn er nicht gar einen eigenen Mißbrauch projeziert.
Dass ER mich trotz meiner Bitte in dieser Situation  n i c h t   in den Arm genommen hat, war gut - das hätte meine Verwirrung nur noch verstärkt.  Es war mir nämlich zur Gewohnheit geworden,   mich gerne  - in vollster Identifikation mit dem Aggressor -  von den Menschen trösten zu lassen, die mich verletzten oder verließen... die gefühlsmäßig perverseste Sache,die ich kenne.
"Und alles wird offenbar werden."


Noch einmal zu UG Krishnamurti

"Sie sind blind. Sie sehen nichts. Wenn Sie wirklich zum ersten Mal sehen und wahrnehmen, dass es kein Selbst zu verwirklichen gibt, keine Psyche zu reinigen, keine Seele zu befreien, dann wird das ein unglaublicher Schock sein. Sie haben alles in Seele, Verstand, Psyche – wie immer Sie es nennen wollen – investiert, und plötzlich stellt es sich als falsch heraus. Es ist schwierig für Sie, sich die Wirklichkeit anzusehen, in Ihrer momentanen Situation. Ein Blick genügt, und Sie sind erledigt."
Jeder Sucher "investiert" zunächst einmal "alles" in die Selbstverwirklichung, er gibt letztlich sein Leben dafür hin. Wenn er dann in einer Letztgültigen Erkenntnis erkennt, dass es kein SELBST zu suchen gab, dann hat sich die Suche "erledigt", aber nicht
Wenn er zum ersten Mal wirklich "wahrnimmt", dass alles schon immer da war, was er suchte, dann ist er nicht "erledigt", sondern BEFREIT! Nichts, absolut nichts stellt sich als "falsch" heraus. Das Ego kann nicht anders, den Schlüssel zu seiner Befreiung zunächst unter der Laterne zu  bzw.  in der Außenwelt zu suchen, bevor es sich auflöst und damit die komplette Innenwendung vollzogen ist, aus der heraus erst ein Perma- Gewahrsein dessen IST, was immer schon da IST.
Für mich hat dieser Text von UG einen herablassenden Unterton, so, als ob es in der Hand des Egos liege, im spirituellen Kontext etwas richtig oder falsch zu machen. Der letzte Satz ist typisch männlich, damit wird dem Sucher quasi die Pistole auf die Brust gesetzt.
In den Händen unerfahrener Spiritanten bietet solch ein Text wie stets  auch eine moralitäre Waffe, um z.B. vorlaute Weiber zur Räson zu bringen - zu "erledigen", z.B. in den Händen von cholerischen Pösen Pädagogen oder paranoiden AllzuSchriftgelehrten.

Und wo man sich der eigenen Schatten, also der Psyche und ihrer Abwehrmechanismen nicht bewusst ist,  ja, nach UGs obigem Text und der Ansicht  einäugiger, weil schattenarbeitsscheuer Nondualisten gar nicht bewusst zu werden braucht,  - denn es handelt sich bei diesen ja augenscheinlich um eine unnötige und "falsche" psychische "Investition".

Auch wenn ER diesen Text scheinbar hinterfragt, ist es doch auf der andern Seite so, dass er  sich davon die eigenen Vor-Urteile und Überzeugungen bestätigen läßt:  Schattenarbeit brauchts nicht, d.h., das Hier und Jetzt der Person ist schnuppe, die Psyche an sich ist nicht "ernst zu nehmen."  Dass dies nur eine weitere Vor-Stellung, ein weiterer Glaubenssatz ist, den man der großen Frage: Ist das wahr? unterziehen sollte, wird dabei übersehen. Statt dessen glaubt man, es sei spirituell völlig ok, wenn man sich in seinem kostbaren Hier und Jetzt  zum "Kotzen" über Politik aufregt, solange man die Aufregung nicht "ernst" nimmt. HAH! solange du deine Emotionen hast, nimmst du sie auch ernst, d.h. solange du Emotionen auslebst, bist du mit ihnen identifiziert. Und Identifikation ist das Übel, was dich von der Wahrnehmung der Wirklichkeit trennt!
Aber solange IHM die  "Schafsscheisse" so köstlich und wichtig ist, dass ihm durch das An- oder Ausgekotztsein eine solche Befriedigung zuteil wird, wird er auch seine Anhaftung an seine Emotionen nicht aufgeben.

Zitat:
U.G.: “Es ist schwierig für Sie, sich die Wirklichkeit anzusehen, in Ihrer momentanen Situation. Ein Blick genügt, und Sie sind erledigt."
ER: Vielleicht seh’ ich ja nichts, vielleicht liegt’s tatsächlich an meiner Blindheit, aber ich kann diese dramatische Feststellung für mich nicht bestätigen. Ich bin nicht erledigt. Erledigt ist allenfalls der Glaube an die Wahrheit irgendeiner Vorstellung."


Isser nicht! Wäre dies nämlich tatsächlich der Fall, dann wäre es dir unmöglich, dir weiterhin lustvolle Gedanken bzw. Vor-Stellungen über Politik zu machen, bei denen dir so was wie ein Kotzen kommt. Denn dass du überhaupt so etwas wie "Schafsscheiße" wahrzunehmen meinst und deine dazugehörige Vor-Stellung von Kotzen beweist, dass dein Glaube an die Wirklichkeit deiner GEdanken und Vorstellungen noch immer fest und unverbrüchlich intakt ist.  Du DENKST nur, dass du deinen Glauben aufgegeben hast... Solange du negative oder positive Wertungen abgibst, an denen du deine Emotionen anbindest, bist du tatsächlich blind.

"Schafsscheisse" ist z.B. die  Wertung, die dein doch augenscheinlich etwas cholerisches Temperament braucht, damit es sein FETT kriegt, das FETT, welches dein/das Ego benötigt, um seine Substanz aufrecht zu erhalten.
Durch solche negativen, aber auch positiven Wertungen  holt sich das Ego seine Lust, seinen Schmerz und seinen Frust -das eine wie das andere ist ein LeckerFreßchen fürs Egoschätzchen, allerdings werden die negativen WErtungen bevorzugt behandelt, weil das Fleisch einfach saftiger, FETTER ist.
Achtsamkeit! Allein die Beobachtung des Denkens und Fühlens im Hier und Jetzt deiner Person bringt dir das GeWAHRwerden deiner Gedanken und ihrer Bezogen- und Bedingtheit zu den Emotionen. GeWAHRsein löscht die Identifikation mit Gedanken und im selben Zuge befreit sie von den "dazugehörigen" Emotionen. Gedanken werden immer mal wieder kommen, aber Gewahrsein verhindert das emotionale Ergreifen. Du kannst dann immer noch über Politik schwatzen und zwar im völligen Gleichmut, ohne Kotzen, ohne Emotion, ohne Aufregung. Jetzt erst nimmst du nichts mehr "ernst", was an Unwahrem in deinen Gedanken aufscheint. Bislang DENKST du nur, dass du nichts mehr ernst nimmst. Regst dich auf und HINTERHER lachst du darüber. Hö hö hö! Warum sich überhaupt aufregen?
Achtsamkeit! Alleine die Achtsamkeit für dein persönliches Hier und Jetzt bringt dich über die Schwelle. Achtsamkeit/Gewahrsein ist es auch hier, was die Schatten  BEWUSST macht und damit auflöst.
Jeder der sich gegen Schattenintegration ausspricht, spricht sich unbewusst im gleichen Zuge auch gegen Achtsamkeit aus.
Gutes Entertainment - der überpersönliche Film des sog. Lebens läuft nur störungsfrei ab, wenn du jenseits von Wertungen bist. Reine unverzerrte WAHRnehmung gibts nur Jenseits von Ego. Solange du wertest, verdreckst du das KameraAuge und projezierst deinen persönlichen Film.

UG hat sich in seinem Text m.E. mißverständlich ausgedrückt. Statt "falsch" wäre der Begriff "unwahr" treffender gewesen, setzt er doch m. E. im Grunde  das Nonduale in Bezug zum Dual-Relativen -also das WAHRE zum Unwahren. Falsch und richtig gibts nur auf der dualen Ebene und hat dort auch durchaus seine Berechtigung, nur: solange niemand wirklich weiss, was wirklich falsch und wirklich richtig ist, gibts Meinungen. Wenn ich auf der relativen BW-Ebene meinem Kind sage, dass es bei Grün über die Strasse zu gehen hat, dann ist das keine subjektive "Meinung", die sich in 5 Minuten wieder ändern könnte,  sondern objektiv richtig und gilt i.d.R. auch noch für übermorgen. Aus nondualer Sicht gehören die Verkehrsregeln zu den kollektiven Glaubenssätzen, von denen ich selbst mich wohl desidentifizieren kann, aber mich hüten würde, einem anderen seinen Glauben an sie  auszureden.
Mein eigener Glaube an die kollektiven Glaubenssätze ist wohl noch nicht ganz gebrochen, d.h. ich  würde mich hüten, bei großer Verkehrsdichte bei Rot über die Kreuzung zu marschieren. Sage ich JETZT...denn ich weiss, dass ich mit diesem letzten SAtz schon einen neuen Glaubenssatz formuliere bzw. aufrechterhalte. Denn wer weiss denn, was noch alles kommt...Es soll ja "Allmächtige" und "Allgegenwärtige"  geben, die sich über sämtliche kollektiven Glaubenssätze incl. aller geglaubten  Naturgesetze auf die "rechte Weise"  hinwegglauben können und durch Wände marschieren bzw. bei Rot über Kreuzungen laufen... hehehe
Loslösung - "Entglauben" - scheint ein unaufhörlicher Prozess zu sein.

Die Berühmtheit mancher Meister basiert auf der Unwissenheit und Unerfahrenheit ihrer Bewunderer. Im spirituellen Kontext kann man den Leuten  wirklich nahezu alles verkaufen. Heilige Kühe schlachten ist ab einem gewissen Punkt in der spirit. Entwicklung ein Tugend. Und so kriegt auch Krishnamurti von mir sein "Fett" weg bzw. die obige Textpassage. Ich spreche UG nämlich keineswegs die Meisterschaft ab. Vieles, was er sagt, spricht dafür, manches dagegen - was aber evtl. aus einer früheren Zeit stammen könnte, in der auch ein späterer Meister noch nicht so den Durchblick gehabt hat. Meine "Doppelaxt" spaltet keine Menschen, sondern scheidet nur die WAHRHEIT von der Unwahrheit - wie sie mir JETZT begegnet -  ohne Ansehen der Person oder ihrer Historie.
Das beste, was einem Menschen mit so einem Text passieren kann, ist, dass er diese Worte wie einen Koan solange kaut, bis er daran verrückt wird.


Probleme

mit Nähe und Distanz gibt es nicht mehr für mich. Persönliche Grenzen habe ich keine mehr. (Dennoch ist es gut möglich, dass ich Menschen in ihre Grenzen verweise, wenn sie wie ungezogene Kinder allzufrech daherkommen.) Wirkliche Nähe empfindet man nur durch die eigene Offenheit. Offenheit ist nur möglich, wo keine Angst ist, bzw. deren Überwindung.


Aufmerksamkeit und Vorstellung

Es ist richtig, wir erschaffen mit unserer Aufmerksamkeit das, was wir für real halte. ER weiss das, dennoch scheint er m. E. noch nicht realisiert zu haben, wie sein Egomind z.B. die Vorstellung eines Users namens XY schafft.... Er bermerkt nicht, dass es nicht die Person XY ist, die er erschafft und wieder "wegschafft", indem er "ihm" die Aufmerksamkeit entzieht, sondern dass er eine VORSTELLUNG erschafft  von einer Person namens XY, welcher er Aufmerksamkeit  gibt und entzieht. Solange ER. glaubt, er habe mit seiner Aufmerksamkeit eine Person namens XY erschaffen, liegt er immer noch falsch.

Es ist ja doch so, dass wir im Forum nur schreiben, da sind keine realen, d.h. konkrete Personen in meiner Hier und Jetzt-Gegenwart, sondern was ich sehe, sind nur Buchstaben, denen ich bzw.mein Mind vorstellungsmäßig automatisch einen Sender zuordne; wenn ich den Sender persönlich kenne, kriegt er vorstellungsmäßig das Gesicht, an das ich mich mehr oder weniger gut erinnere. Diese Erinnerung beruht auf Vergangenheit und kann daher  nicht die Wirklichkeit sein. Kenne ich den Sender persönlich  n i c h t , kriegt er ebenfalls ein Gesicht verpasst -  der Verstand kann nichts anderes tun, als sich Vorstellungen zu bilden, die auf vergangenen Erfahrungen basieren.
Merke: Jegliche Vorstellung katapultiert dich aus dem Hier und Jetzt. Das gilt für dein/das Hier und Jetzt -Empfinden der Person genauso wie für das Ewige JETZT.

Das Dogma der Nondualisten, dass es keine Person gibt, verführt sie dazu zu glauben, dass es unnötig wäre, das Ich zu "veredeln" bzw. vom Ego loszulassen. Das Paradox aber ist: um die Person zu veredeln (vervollkommnen), musst du die Identifikation mit der Person, von der du glaubst, dass du sie bist, loslassen. Und diese Loslösung von Identifikationen geht nur über die Schattenintegration/Individuation. Die einäugigen und eindeutigkeitsgeilen Nondualisten wollen den Kuchen essen und gleichzeitig unversehrt erhalten. Das Ego mit seinen Abwehrmechanismen wird hierbei resignativ for ever  - als "DAS, was ist" quasi glorifiziert und festgeschrieben.
Da wird m. E. oft etwas verwechselt und zwar wird die SELBSTannahme der personalen HierundJetzt-Befindlichkeit mit dem Akzeptieren des Egos mit seinen Abwehrmechanismen verwechselt. Auf diese Art und Weise kann man sich selbst spirituell faken, z.B. wenn man retrospektiv über "sich", d.h., über seine Abwehrmechanismen  (Wut, RAtionalisierung, sämtliche 7 Todsünden bzw.neurotischen Aufstände/Auskotzen über die Böse Welt usw. ) "schmunzelt" und im nachhinein (!) seine Identifikationen nicht ernstzunehmen pflegt - ja, so lassen sich auch mitunter die  eigenen selbstinszenierten persönlichen Ego-Dramen als tolle Filme nachbereiten und als kosmisches überpersönliches Entertainment/ "Unterhaltung" bejubeln. HAH - als wäre das Ego imstande, sich selbst als nackten Kaiser zu entlarven!
Kosmisches Entertainment  - das Lachen des befreiten göttlichen Kindes - liegt jenseits von Ego. Der "Film", der WIRKLICH  abläuft, hat weder Ton, noch Farbe, noch Bild. Da draussen ist keiner! Nichts und Niemand!

Ich lese:

Der Vollendete strahlt das Licht in die Welt. Ich ergänze: aber die Welt  erkennt es nicht.  Es liegt im Wesen der "Welt", das Licht nicht zu sehen. Welt=Dunkelheit.
In Wirklichkeit ist es auch so, dass nicht nur der "Vollendete" sein Licht ausstrahlt jeder Mensch strahlt das "Licht" aus - unbewusst. Es geht nur darum, sich des Lichtes bewusst zu werden. Anders gesagt: sich des Gewahrseins bewusst zu werden. Es gibt kein anderes Licht als das Bewusstseinslicht. Das Wort "Licht" ist viel zu mißverständlich und zu sehr mystifiziert.


Nach der glorreichen Auferstehung

- das Wort "Auf-Stand" gefällt mir besser -  im Herbst 2011 glaubte ich mich unsterblich, unverletzbar u.a. auch vor allen äusseren Einflüssen gefeit, unberührbar. Damals war ich mir weder der Glaubenssätze gewahr, die der Verstand aus allem Erlebten bildet noch wusste ich um die Unmöglichkeit der Beschreibung des "ERlebens" jenseits von Ego. Mein immer noch schlussfolgender Verstand brauchte und suchte Eindeutigkeit. Die Wahrheit des un-fassbaren unbeschreibbaren Paradoxen wurde mir erst nach und nach bewusst.
Jedes Wort also, was man über den Zustand der eigenschaftslosen Zustandslosigkeit jenseits von Ego sagt, ist nur Annäherung. So eben auch die "Unberührbarkeit". Damals glaubte ich, diese Unberührtheit beziehe sich nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf den Körper - ich glaubte beispielsweise, dass ich vor körperlichen Überlebensängsten völlig gefeit wäre und dass ich nie mehr körperlich krank werden könne, ... dass ich völlig immun gegen Krankheitskeime usw. wäre.... dass mein Körper durch den GEIST komplett geheilt würde und mich fortan  nur noch wunderbarste Gesundheit durchlichtete... ich tanzte und badete in dieser warmen,  mich "polymorph pervers" erregenden und alle Zellen glücklich machenden Kundalini-Energie - ein halbes Jahr etwa dauerte dies an.
Aber nein, das Ego bzw. der Egomind war nicht tot, was mausetot war, war der Zensor/Überich und die Abwehrmechanismen. Der Verstand aber schlussfolgerte und bildete seine automatischen Glaubenssätze wie eh und je und er neigt  bis heute dazu. Vor allem in  Gesprächen mit anderen... mit dem Unterschied zu früher, dass ich "dabei" bin.
Unberührbarkeit war also eine der Eigenschaften, die der Egomind sich einverleibte, indem er sich darüber - wie es seine Eigenschaft ist,  -  eine ganz bestimmte Vor-Stellung, ein Bild  machte: ab jetzt wird es IMMER so und so sein... das Ego will "IMMER" die Dauer.
Das Leiden überwunden zu haben, bedeutet, nicht mehr mit Leid identifiziert zu sein und das bedeutet auch, unberührt  gegenüber dem Leid anderer Menschen zu sein - auch eine Schlussfolgerung, die so nicht ganz stimmte. Die Erkenntnis der Bedeutungsleere der Dinge in der sog. Außenwelt bedeutete  durchaus nicht, dass ich gar nicht mehr interpretierte, was ich "da draussen" sah, also "bemerkte" ich ab und auch "Leid" und bei manchen Anlässen vergaß ich den Beobachter und mir kamen die Tränen, weil ich mich mit einer gequälten Kreatur identifizierte, die ich auf dem Fernsehschirm sah. Dass dieses "Leid" auf Vergangenheit basierte, auf Fiktion bzw. Vor-Stellung und Projektion und  keinerlei (konkrete) Wirklichkeit in meinem Hier und Jetzt hatte, dessen wurde bzw. werde ich mir sofort gewahr, wenn ich merke, dass mir eine Emotion bzw. die Tränen kommen wollen  und damit ist die Identifikation aufgelöst.
Oder als mir eine Frau von ihrer traurigen Vergangenheit berichtete... VERGANGENHEIT! Aufgewärmter alter Käse - und Mann, mir wollten tatsächlich die Tränen kommen!
Tja - das ist EGO - immer noch.
Aber was ist mit der Gänsehaut, die ich immer noch bekomme, wenn ich z.B. im Fernsehen eine wunderschöne Stimme höre? Basiert diese Berührtheit  auf Vergangenheit oder Vorstellung? Denken?

Es ist so tragisch zu sehen, dass es gerade die sich besonders spirituell Dünkenden sind, die darauf pochen, "berührbar" zu bleiben und nicht sehen können, dass sie nur von ihren eigenen, selbstgemachten Bildern und Vorstellungen genarrt werden und  dass ihre gutmenschliche Empörung, Betroffenheit, ihr herrisches Bestehen auf Berührtsein in der Identifikation mit einer abstrakten Menschheit auf nichts anderem fußt als auf Interpretation und den Bildern in ihrem Kopf - ihrem ganz persönlichen Film.
Dies sind i.d.Regel diejenigen, die glauben, ihnen fliegen die spirituellen Tauben fertig gebraten in den Mund, wenn sie nur ihr Leben aussitzen:  "Was kütt, kütt.."... wenn  nicht in diesem Leben, dann im nächsten...Leute, die nichts von Achtsamkeit bzw.  Selbstbeobachtung halten, sondern des Kleingeists BücherWissen  ü b e r  Spiritualität für GEIST/Spiritualität halten. Bewusstseinsentwicklungstechnisch hängen sie, wenns hochkommt, in der Identifikation mit dem Guten fest, ihre Ideale: Helfen und Heilen.


Überlebensangst

ist auch etwas, von dem ich glaubte, nie mehr betroffen zu werden. Aber wenns eng und drückend  in der Brust wird, das Herz acht Stunden lang zwischen 150 und 200 unregelmässige Morserhytmen abgibt, dann "engstet" der Körper nicht wenig,  Mein Herzschlag wurde maschinell überprüft und teilweise lautgestellt, damit das Personal von weitem ein Ohr drauf hatte... früher wäre ich dabei panisch geworden, heute überlege ich mir, was mir das - mein? -  Herz wohl "morsen" mag.  Ich beobachtete mich und den ganzen Rummel um "mein Herz" mit kühlem Kopf und heiterem Staunen über soviel Aktivismus. Nur die KurzNarkose für den Elektroschock "engstete" mich ein wenig, weil da promptly die alte käsige Vergangenheit ihr gräulich Haupt hob und mir mit Wiederholung drohte...LOL.  Bei der letzten Narkose nämlich, die ich vor ca. 20 Jahren anlässlich einer Rachenpolypenentfernung bekam, wachte ich zwar aus der Narkose auf, konnte aber nicht atmen und mich nicht bewegen, ich hörte nur das Schreien der OP-Schwestern und Ärzte, die immer wieder meinen Namen riefen und soweit ich mich erinnere, haben  die mir ein paar runtergehauen, damit ich wieder zur Besinnung kam. Damals war bei mir  nur reine PANIK... der Körper vergißt nix. Doch alles verlief reibungslos und nach dem ersten Elektroschock war die  "Absolute Tachykardie" und das Vorhofflimmern absolutely behoben. (Hier erhebt sich natürlich aus dem sehr verehrten Publikum die Frage: Glaubst du wirklich an Diagnosen, Monika? LOL)

Irgendwann einmal in naher Zukunft, - so denke ich mir hypothetisch-müßig -  wenn die Menschen immer älter und immer kränker werden und Papa Staat nur noch auf der Tasche liegen, wird mans mit ihnen wie mit den Tieren machen: einschläfern, einfach narkotisieren. Zum Teufel mit der "Menschlichkeit"! -  einen schöneren Tod gibts nicht, folks! Verbluten ist auch noch 'ne Option, wenn auch etwas schmutzig und humanistisch anrüchig - jo, einfach den Lebenssaft ablassen -  aber bitte langsam, moderat und genußvoll. Wie immer spreche ich aus eigener freud- und leidvoller Erfahrung, LOL.

Das einzigste, was im Uniklinikumslabyrint zu Marburg nicht chaotisch war, war das Mittagessen. Hervorragend. Die Ärzte und Pflegekräfte waren fast durchwegs alle freundlich & kompetent -  w e n n   sie denn mal erschienen...


In der Uniklinik Marburg herrschte ein unglaubliches Chaos und Desorganisation. Der Bau - ein Labyrint, in dem sich kein Besucher/Patient zurechtfinden kann. Das Personal vergißt die Patienten einfach... Keiner da, wenn man ihn braucht. Keiner zuständig.  Wenn man noch einigermassen bei Bewusstsein ist, ist man gezwungen, sich um seine Mitpatienten zu kümmern, die sich nicht wehren können und sich oft nicht trauen, nach der Schwester zu klingeln, weil zu offensichtlich, dass sie mit ihren Belangen den Betrieb stören.  Als ich nach vielen Stunden mal nach einem Glas Wasser klingelte, musste ich noch zwei weitere Male danach klingeln, es dauerte insgesamt 3 Stunden, bis das Wasser kam.
Wer unter den heutigen profitorientierten Bedingungen noch Arzt oder Krankenschwester werden will, muss verrückt sein. Die Chance in der Krankheit ist jedoch - dass, wenn das Gesundheitswesen mitsamt dem Finanzwesen vollends den Orkus hinabgeht, - und früher oder später wird es das - die Menschen auf ihre 2 Beine zurückfallen, d.h. mehr Verantwortung für sich selbst übernehmen und sich mehr auf sich, als auf äußere Instanzen/Autoritäten verlassen.

Fazit: Auch wenn ich nicht mehr mit dem Körper identifiziert bin,  hatte mein Körper, als es hart auf hart kam,  ganz normale kreatürliche ÜberlebensAngst.  Angst ist da, aber ich kann dafür sorgen, dass keine Panik daraus daraus wird, d.h., ich kann  bzw. konnte den AngstPuls streckenweise bewusst niedrig halten.Ob ich das "immer" kann, kann ich nicht voraussagen.  In dieser Situation blieb ich zwar ruhig, dennoch fand ich es sehr fremdartig und völlig überflüssig, wieder so intensiv mit dem Körper beschäftigt zu sein.

Als es anfing in der Nacht um 4 Uhr, - mit Schwäche, Schwindel, Übelkeit, Ohnmachtsnähe, BrustEngegefühl und Blutdruck von ca. 220 zu 125 -  hatte ich bzw. mein Körper zunächst eine richtige Todesangst. Die folgenden 8 langen Stunden im Krankenhaus hat mir niemand sagen können,  ob ich leben oder sterben würde. Seitdem weiss ich, aus welchem Anlaß, in welcher seelischen Situation  Jesus am Kreuze sagte: Vater, warum hast du mich verlassen?!


 

Magie

Der Väterchen Kybalion sagt, dass der vollendete Mensch ein Magier sei. Magie sei höherwertiger als die Mystik. Mystik sei Theorie und Magie die Praxis. Daraus kann man messerscharf schliessen,  dass der Herr Magier nichts von Mystik/Innenschau versteht.


Zu den (materiellen) Wundertaten des Magiers:
Matthäus 4,1-11 (Mk 1,12-13; Lk 4,1-13)
1 Dann wurde Jesus von dem Geist in die Wüste hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden; 2 und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn schließlich 3 Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brote werden 4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: "Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht 5 Darauf nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab! Denn es steht geschrieben: "Er wird seinen Engeln über dir befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt 7 Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen 8 Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. 10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen 11 Dann verlässt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herbei und dienten ihm.

Das sagt für mich alles. Ob es tatsächlich ein Zeichen von Heilung oder gar HEIL ist, durch Türen und Mauern gehen zu können oder sonstige magischen  Kunststückchen zu vollbringen, wird durch diese Passage m. E. vollstens beantwortet. Die einzigsten legitimen Wunder sind die Wunder der Heilung. Die einzig wahre Magie liegt in der SELBSTannahme resp. Transformation, der Alchimie, die das bleischwere Ego in die goldene Leichtigkeit des SELBST/SEINS verwandelt.

Der Vollendete weiss im Gegensatz zum Magier, dass die Welt, so wie sie ist, perfekt ist und keiner Veränderung, Verbesserung, Hilfe  bedarf - auch nicht der des Magiers, der mit außergewöhnlichen Fähigkeiten scheinbar dem Wohle der Menschheit dient.
Es sieht so aus, als ob derMagier und der Mystiker nicht dem selben Gott dienten. Der Jesus Meister Kybalions ist nicht mein Jesus. Solange der Magier nicht wie der Mystiker erkennt, dass Jesus sein eigenes innerstes Herz ist, hat er den Mystiker in sich nicht integriert. So einfach ist das.