Mittwoch, 13. Januar 2016

Oh, Meister Eckhart, mein geschätzter mindzersetzing Matrixhetzer...



In agro dominico - BEST OF


Hiermit widerlege ich Papst Johannes diesen Wicht,
welcher Unwahrheit nur spricht.
Gestern liess ich mich erregen, Meister Eckharts Ketzerreden
auf WAHRHEIT hin zu recherchieren,nicht im geringsten tat's genieren
mich, dass ich die Latte setzte an, worüber man nicht sprechen kann. LOL.

Anbei ihr Leutz, mein Fazitus
zu Meister Eckhart mei'm geschätzten Lieblingsketzer,  mindzersetzing
Matrixhetzer - repleti dei dominus.

Ach, was wußte schon der schriftgelehrte von dem Klerus hochverehrte
Dr. Theologicus von der QUALITÄT und GÜTE
Deutschlands schönster Mystikblüte!?



Meister Eckharts

ketzerische Lehrsätze, verurteilt durch Papst Johannes XXII
interpretiert und WAHRHEITsmäßig bestätigt byME Himself



1. Einst befragt, warum Gott die Welt nicht früher erschaffen habe, gab er damals, wie auch jetzt noch, die Antwort, daß Gott nicht eher die Welt habe erschaffen können, weil nichts wirken kann, bevor es ist. Darum: sobald Gott war, sobald hat er auch die Welt erschaffen.


WAHR! Dieser Lehrsatz vonM. Eckhart basiert auf der "Letztgültigen Erkenntnis", der  paradoxen Einsicht, dass das SEIN zwar ursachlos und grundlos ist und dass dennoch alle Ursache und Wirkung aus ihm kommt.
  Wo das Persönliche und das Überpersönliche (dual.&nondual.) als Einheit erkannt ist, sind auch die Gegensätze von Ursache und Wirkung verEINigt. In dieser Einheit liegt alles schon beschlossen, bevor es in Erscheinung (Wirkung) tritt. Für Gott tritt mit dem Gewahrsein dessen, was IST, in "Wirkung". Werden heisst im Grunde, dass das (bewusst)  wird, was schon IST. Christus: Ehe Abraham ward ich, was bedeutet, dass das überzeitliche unpersönliche SELBST (Atman)  in der Einheit mit dem VATER (Brahman)  v o r   der persönlichen zeitbedingten Erscheinung des Abraham IST. Christus: ICH BIN das Alpha UND das Omega (in EINS) - Eine Gleichzeitigkeit, die der Verstand nicht fassen kann.
Die Welt wird mit dem Gewahrsein erschaffen. Jeder Mensch erschafft sich so seine Welt, unbewusst schafft er sich seine Illusion, bewusst erschafft sich das realisierte GeWAHRSein  die Wahre WIRKLICHKEIT.
Nochmal: Die Quelle resp. das (Gewahr-) SEIN selbst ist ohne Ursache (bzw. die "Letzte Ursache") und dennoch erscheint in, mit und durch ES in der Zeit
Ursache und Wirkung. 


2. Desgleichen kann zugegeben werden, daß die Welt von Ewigkeit her gewesen ist.
WAHR! Insofern ich erkenne, dass ICH die Phänomene im EWIGEN zeitlosen JETZT erschaffe und mit jedem  Augenblick neu erschaffe. Deswegen ist die Welt auch nicht "gewesen", sondern sie IST in Ewigkeit, als "Gott" sie in jedem Augenblick neu erschafft.


3. Desgleichen: Auf einmal und zugleich, als Gott war, da er seinen ihm gleich ewigen Sohn als ihm völlig gleichen Gott erzeugte, schuf er auch die Welt.
WAHR. Wenn ich in der EINHEIT des EINEN GLEICHEN GEISTES, des Vaters, Sohnes, Hl. Geistes (Gewahrsein) erkenne, dass der Beobachter und das Beobachtete eins sind bzw. dass Gott bzw. ICH die Welt im Moment der Wahrnehmung schaffe.



4. Desgleichen: In jedem Werk, auch im bösen, im Übel der Strafe ebensosehr wie im Übel der Schuld, offenbart sich und erstrahlt gleichermaßen Gottes Herrlichkeit.
Boah, das glaube ich, dass das dem Johannes ganz schön aufgestossen sein muss. LOL!Es ist paradox, aber WAHR! Das Wahre SELBST (Christus-SELBST) ist Jenseits von Gut und Böse, es ist  unverletzlich, unbeührbar durch Schuld oder  böse Werke tue - was immer auch an Bösem oder Gutem in der Welt geschieht und je geschehen ist - es ist alles Gottes Wille. Das erkennt man aber erst, wenn man Gut&Böse transzendiert hat und erkennt, dass der Gut&Böse-Dualismus eine ebensolche (Ego-) Illusion ist, wie alles, von dem der Egomind annimmt, es sei real.


5. Desgleichen: Wer jemanden mit einer Schmähung lästert, lobt Gott durch eben diese Sünde der Schmähung; und je mehr er schmäht und je schwerer er sündigt, um so kräftiger lobt er Gott. 6. Desgleichen: Wer Gott selbst lästert, lobt Gott.
Ooops - Ist das WAHR?  Zum einen  kann man  Gott nicht lästern oder schmähen, damit schmäht man ja nur ein Bild von Gott, die Vorstellung, die man sich von ihm macht,  - recht eigentlich schmäht man sich mit der Lästerung selbst als den Erschaffer dieses unwirklichen Bildes. LOL. Wer gegen Gott ist, überhaupt wer gegen etwas ist, der steckt noch in den Gegensätzen fest, der hat Gott, die EINHEIT mit Gott noch nicht realisiert. Auf der anderen Seite aber lobt er Gott durch seine Schmähung, weil er ihm damit recht eigentlich eine Existenz zuspricht und damit seinem Glauben an Gott Ausdruck verleiht.


7. Desgleichen: Wer um dies oder jenes bittet, der bittet um Übles und in übler Weise, weil er um die Verneinung des Guten und um die Verneinung Gottes bittet, und er betet darum, daß Gott sich ihm versage.

Anm.: Das Üble am Bitten liegt darin, dass du die Dinge anders haben willst, als sie sind und Gott als das einige EINzig  GUTE (im Sinne von QUALITÄT, Güte)  recht eigentlich darum bittest, dass nicht der Wille Gottes, sondern  d e i n   Wille geschehe.
Das Tao, der Wille Gottes geschieht in dir nur dann, wenn das Ego nicht eingreift in den Strom des Geschehens - insofern verneint der Mensch Gott bzw. betet er im Grunde darum, dass Gott sich ihm versage.Wo ein Wille ist, ist KEIN Weg. (Jaja, ich weiss, ich kenne schon die Einwände, das allgemeine und verallgemeinernde Postulat, dass das Tao immer geschehe, mit oder ohne Eigenwille - sollte sich diese WAHRHEIT je in mir offenbaren, sage ich euch garantiert Bescheid und leiste Abbitte für die Schmähung und Lästerung von Pater Noster Ablass&Co. LOL.)


8. Die nach nichts Trachten, weder nach Ehren noch nach Nutzen noch nach innerer Hingabe noch nach Heiligkeit noch nach Belohnung noch nach dem Himmelreich, sondern auf dieses alles verzichtet haben, auch auf das, was das Ihrige ist, - in solchen Menschen wird Gott geehrt.
WAHR! Gott wird in dem Menschen geehrt, das heisst, der Mensch ehrt Gott in sich selbst,  der  aufgehört hat zu streben, -  der erkannt hat, dass auch das höchste Streben und Sehnen nach Gott noch aus dem Eigenwillen des Egos entspringt... der erkennt, dass er sich noch immer ein (Vorstellungs)-Bild, ein Konzept von Gott macht, ... der erkennt, dass dieses Streben ihn aus dem Hier und Jetzt bringt. 
Der Mensch, der das Göttliche, Gott,  als sein wahres SELBST erkennt, hat es noch nicht realisiert... dieser Mensch ehrt Gott in sich als sich SELBST, insofern er "Gott um Gottes Willen" losläßt, indem er auch die letzte Identifikation,  die Identifikation mit Gott (SELBST) losläßt.



 9. Ich habe neulich darüber nachgedacht, ob ich wohl von Gott etwas annnehmen oder begehren wollte: Ich will mir das gar sehr überlegen, weil ich da, wo ich von Gott empfangen würde, unter ihm oder unterhalb seiner wäre wie ein Diener oder Knecht, er selbst aber im Geben wie ein Herr wäre, - und so soll es mit uns nicht stehen im ewigen Leben.
WAHR! Im "Ewigen Leben" des immerwährenden JETZT "steht es so mit uns", dass wir in der EINHEIT des Vaters Sohnes GEISTES nichts brauchen, weil alle unsere Bedürfnisse gestillt sind bzw. wir jenseits aller Bedürfnisse sind, weswegen wir um nichts bitten müssen.
Angelus Silesius: „Ich bin wie Gott, und Gott ist wie ich. Ich bin so groß wie Gott und Gott ist so klein wie ich. Er kann nicht über mir, ich nicht unter ihm stehen!
  

10. Wir werden völlig in Gott umgeformt und in ihn verwandelt; auf gleiche Weise, wie im Sakrament das Brot verwandelt wird in den Leib Christi: so werde ich in ihn verwandelt, daß er selbst mich hervorbringt als sein Sein als eines, nicht (etwa nur) als gleiches; beim lebendigen Gott ist es wahr, daß da kein Unterschied besteht.
Das Brot, welches wir essen, IST der Leib Christi, insofern als der Leib Christi als der ganze Kosmos zu verstehen ist. Alle Materie wird vom selben GEIST bewegt. Die "Verwandlung" geschieht, indem man aufhört, sich mit der Materie, der "Verpackung" zu identifizieren. In Wahrheit wird letztlich (!) erkannt, dass nichts verwandelt, sondern "nur" erkannt wird, was schon IST. (Bitte nicht als Glaubenssatz vereinnahmen und als Glaubensartikel handeln!!)  Der Individuationprozess = Umformungsprozess. (Transformation) Verdrängungsaufhebung=Schattenintegration = Bewusstwerdung


11. Alles, was Gott Vater seinem eingeborenen Sohne in der menschlichen Natur gegeben hat, das hat er alles auch mir gegeben: hiervon nehme ich nichts aus, weder die Einigung noch die Heiligkeit, sondern er hat mir alles ebenso gegeben wie ihm.
Der "eingeborene Sohn Gottes" ist nicht nur in Jesus Christus "eingeboren", sondern in uns allen, in allen Lebenwesen. Solange der Mensch schläft, schläft auch Gott in ihm. Nur im Menschen kann Gott und Mensch  zum  Bewusstsein seiner SELBST erwachen. Dies SELBST in uns ist vom selben Stoff wie der "Vater". Der "eingeborene Sohn" ist das göttliche Fünklein in uns, das Wahre SELBST, Christus-Selbst. Der Vater ist die Sonne, wir sind die Strahlen...
In der Heiligung (Individuationsprozess/Heilung) erkenne ich mich als Gottes geliebtes Kind, als den eingeborenen Sohn des Vaters.In der Einigung (HEILserfüllung) erkenne ich:  Ich und der Vater sind eins.


12. Alles, was die Heilige Schrift über Christus sagt, das bewahrheitet sich völlig an jedem guten und göttlichen Menschen.
JA, so ist es.

13. Alles, was der göttlichen Natur eigen ist, das alles ist auch dem gerechten und göttlichen Menschen eigen; darum wirkt solch ein Mensch auch alles, was Gott wirkt, und er hat zusammen mit Gott Himmel und Erde geschaffen, und er ist Zeuger des ewigen Wortes, und Gott wüßte ohne einen solchen Menschen nichts zu tun.

JA, durch die Erkenntnis, dass Gott nicht ohne mich sein kann, weil ich EINES Geistes bin, eines BEWUSSTEN SEINS, der göttlichen WAHREN NATUR, der nichts genommen und nichts hinzugefügt werden kann. Die Umkehr bzw Innenkehr bewirkt das Unbeschreibbare, dass das äussere Universum  inwendig geboren wird, insofern wird der göttliche Mensch zum (Mit-)Schöpfer "in der EINHEIT des Vaters, Sohnes, Heiligen Geistes."


14. Der gute Mensch soll seinen Willen so dem göttlichen Willen angleichen, daß er selber alles will, was Gott will: Weil nun Gott in gewisser Weise will, daß ich gesündigt habe, so wollte ich nicht, daß ich keine Sünden begangen hätte, und das ist wahre Buße.
Umso mehr vom Ego abgelassen wird, umso mehr ist der Eigenwille gemindert und umso mehr ist er dem Willen Gottes "angeglichen" und kann gar nichts anderes tun, als das, was Gott will.  Wer den Willen Gottes tut, der handelt ohne zu handeln. Absichtslos.

15. Wenn ein Mensch tausend Todsünden begangen hätte, und es wäre ein solcher Mensch in rechter Verfassung, so dürfte er nicht wünschen, er hätte sie nicht begangen.
Das ist WAHR.
Ob er wahr spricht oder nicht,
sagt euch euer inner Licht.
...er WÜRDE nicht wünschen, er hätte sie nicht begangen, insofern er in "rechter Verfassung" ist!
Die "rechte Verfassung" ist die Verfassung Jenseits von Ego, aus dieser Perspektive ist alles, was geschieht, Gottes Wille. Da erkannt wird, dass es als Mensch gar nicht möglich ist, anders zu handeln als er handelte und dass ALLES Gottes Wille ist, was auch immer (ihm) geschieht, so ist auch die sog. Sünde Gottes Wille. Aus dieser Sicht ist es nicht möglich, zu bereuen, weil man erkennt, dass alles was geschehen ist, seinen Grund nicht in mir hat, sondern ohne Grund und Ursache geschieht.
Die "Verfassung" der Reue hat jedoch ihren  berechtigten Platz auf der ihr gemäßen Ebene des personal-dualen  Gut&Böse-Modus,  wenn ich das Leid der Menschen am eigenen Leib spüre, denen ich Unrecht getan habe. (Das kommt so sicher wie das Amen in der Kirche für den, der sich auf den Weg einläßt.)  Dies kann ich erst erkennen, wenn ich von der Identifikation mit dem inneren Aggressor, (dem falschen Gott, dem Teuflischen Verkehrer) geheilt bin, der gut und böse/Täter-Opfer verwechselt. Dann erst - wenn das Gute böse und das Böse gut geworden ist,  weiss ich, was wirklich gut und wirklich schlecht und böse ist.Überhaupt ist alles Wünschen loszulassen, auch der Wunsch, nicht gesündigt zu haben, ist ein Egowünsch. 



16. Gott befiehlt nicht ausdrücklich das äußere Werk.
Das ist WAHR!
Gott befiehlt überhaupt nichts, derweil ich mit Gott ein Herz und eine Seele bin. Jeder, der mit guter Absicht und der Motivation, die Umstände/Welt zu verbessern,  äussere bzw. sog. Gute Werke tut, ist immer noch mit dem guten Ego identifiziert. Jenseits von Ego wird alles, was getan wird, absichtslos getan. (Handeln ohne zu handeln) Diese "Werke" sind weder gut noch schlecht, sondern "wohlgetan", insofern unbewertet.  Würde Gott gute Werke befehlen, stünde der Mensch in der Pflicht, doch nur das Ego kennt Pflichten, also wäre sein Handeln pflichtmotiviert und keineswegs spontan und absichtslos. Wo Mensch und Gott eins sind, gibt es keinen Handelnden mehr, Gott handelt durch den Menschen.


17. Das äußere Werk ist nicht eigentlich gut und göttlich, und Gott wirkt und gebiert es nicht eigentlich
.
Ja, das ist WAHR! Siehe oben. Gleich, ob jemand gut oder böse handelt, wo ein Handelnder ist, ist Ego und nicht Gott. Ich habe an anderer Stelle schon einmal ausführlicher darüber geschrieben.

18. Laßt uns nicht die Frucht äußerer Werke bringen, sie uns nicht gut machen, sondern innerer Werke, die der Vater, in uns bleibend, tut und wirkt.
Dito. Siehe oben Item 16 und 17

19. Gott liebt die Seelen, nicht das äußere Werk.

Dito. s.a. 16/17/18. Werke sind vergänglich, die Seele, das unsterbliche Bewusstsein ist unvergänglich.

20. Der gute Mensch ist der eingeborene Sohn Gottes.
WAHR! Der gute Mensch im Verständnis M. Eckharts ist nicht das Gegenteil vom bösen Menschen, sondern es handelt sich um eine GÜTE im Sinne von göttlicher QUALITÄT der Wahren Natur. Wer den "Eingeborenen Sohn" - das Christus-Bewusstsein oder Wahre SELBST verwirklicht hat, hat die EINHEIT  mit dem Vater realisiert. (Advaita, Einheit jenseits der zwei/Vielheit)


21. Der »edle Mensch« ist jener eingeborene Sohn Gottes, den der Vater von Ewigkeit her gezeugt hat.
WAHR! Ich glaube jedoch nicht, dass M. Eckhart einen Unterschied zwischen dem guten und dem edlen Menschen macht, insofern gilt hier dasselbe wie für Item 20. Die Realisisation des unsterblichen Bewusstseins erst macht den "Edlen", der sich in der EINHEIT mit dem Vater, Sohn und Hl. Geist als ewig und unsterblich erkennt.


22. Der Vater zeugt mich als seinen Sohn und als denselben Sohn. Was immer Gott wirkt, das ist Eines; darum zeugt er mich als seinen Sohn ohne allen Unterschied.
WAHR! Der "Vater" zeugt mich als den selben Sohn Gottes, als den er Jesus Christus gezeugt hat. Kein Unterschied - der GEIST, die Essenz ist dieselbe.


23. Gott ist auf alle Weisen und in jedem Betracht nur Einer, so daß in ihm selber keinerlei Vielheit zu finden ist, weder in der Vernunft noch außerhalb der Vernunft; wer nämlich Zweiheit oder Unterschiedenheit sieht, der sieht Gott nicht, denn Gott ist Einer außerhalb aller Zahl und über aller Zahl und fällt mit nichts in Eins zusammen. Daraus folgt: In Gott selbst kann demnach keinerlei Unterschied sein oder erkannt werden.
Ja, es ist WAHR: Gott ist reines BewusstSEIN ohne Zweites.(Advaita).  Und dennoch... Unerklärbares Paradox. Nicht beschreibbar.   Gott ist in der Vielheit ebenso wie in der Einheit. In der Einheit ist die Vielheit in doppeltem Sinne "aufgehoben". Gott ist m. E. aber niemals ausserhalb der Dinge. In einem Bild dargestellt, würde ich es so beschreiben: wenn man die vergängliche "Verpackung", also die Materie, die Körper, die Dinge "wegnimmt" und sie quasi als nonexistent erkennt, bleibt nur (verkörpertes) Bewusstsein. Energie. Diese Energie hat immer dieselbe Masse oder Größe, sie nimmt weder zu noch ab. Form ist Leere, Leere ist Form. Kein Unterschied. Keine Trennung.


24. Jede Unterschiedenheit ist Gott fremd, sowohl in der Natur wie in den Personen. Beweis: Seine Natur selbst ist Eine und eben dieses selbe Eine, und jede Person ist Eine und eben dieses selbe Eine, das die Natur ist.
WAHR! Sie oben Item 23. In Gott oder  in der EINHEIT (des Vaters, Sohne, Hl. Geistes) gibt es keine Trennung/Vielheit. In Gott  - im Gewahrsein - erkennst du: Es gibt keine Welt mit div. Dingen darin, es gibt keine Geschichte, keinen Holocaust, es gibt MICH nicht. Ich erkenne: Alles, was ich glaube zu wissen und zu sehen, beruht nur auf unwirklichen Gedanken. EINHEIT - unsere Wahre Natur ist EIN Bewusstsein. 



25. Wenn es heißt: »Simon, liebst du mich mehr als diese?«, so ist der Sinn dieser: »will sagen, mehr als dieses, und zwar auf gute, nicht aber auf vollkommene Weise.« Wo nämlich ein »Erstes« und ein »Zweites« ist, da ist ein »Mehr« oder »Weniger«, ist Gradunterschied und Rangordnung; im Einen aber gibt es weder Grad noch Rang. Wer demnach Gott mehr liebt als den Nächsten, liebt ihn zwar auf gute, nicht aber auf vollkommene Weise.
WAHR! Jenseits von Ego, d.h. in der "vollkommenen Weise" der Liebe Gottes liebt man, ohne Unterschiede zu machen. Die Liebe Gottes ist frei flottierend. Eine besondere Liebe gilt hier weder Gott noch den einzelnen Kreaturen, da in Gott die Trennung/Vielheit überwunden ist.
26. Alle Kreaturen sind ein reines Nichts: ich sage nicht, daß sie etwas Geringes oder (überhaupt) irgend etwas sind, sondern daß sie ein reines Nichts sind.
WAHR. Siehe oben: Form ist Leere, Leere ist Form. Materie ist "unwirklich".


Außerdem wurde besagtem Eckhart vorgehalten, daß er noch zwei andere Artikel mit folgenden Worten gepredigt hatte:



1. Es ist etwas in der Seele, das unerschaffen und unerschaffbar ist; wenn die ganze Seele solcherart wäre, so wäre sie unerschaffen und unerschaffbar, - und dies ist die Vernunft.
zu 1: WAHR! Alle Kreaturen, alle Materie ist in sich selbst NICHTS,  Leere ist Form, Form ist Leere. Materie ist nur verdichtete Energie. Das Unerschaffene ist das Gewahrsein, mit Vernunft ist die Weisheit aus der Quelle gemeint, nicht die verstandesmäßige Kenntnis, sondern GEISTIGE Erkenntnis. 


2. Gott ist weder gut noch besser noch vollkommen; wenn ich Gott gut nenne, so sage ich etwas ebenso Verkehrtes, als wenn ich das Weiße schwarz nennen würde.
Gott ist nicht gut, er ist jenseits von Gut und Böse-Dualismen. Seine GÜTE ist nicht als das Gegenteil von böse zu verstehen, sondern im Sinne von  QUALITÄT. Gott ist weder dies noch das, Gott ist mit Worten überhaupt nicht definierbar, er ist ohne Eigenschaft.




Meine Interpretation der "ketzerischen" Lehrsätze M. Eckharts ist ohne Gewähr, sie entstammt meinem jetzigen Stand der Erkenntnis.  Eine Ähnlichkeit mit den Interpretationen anderer Autoren/Interpreten ist zufällig und nicht beabsichtigt. Ich könnte noch sehr viel mehr dazu sagen, wenn ich das nicht schon getan hätte in meinen vorherigen Texten, die den Lehrsätzen M. Eckharts bislang nicht oder kaum widersprachen.

Gladenbach, 13.01.2016

Samstag, 9. Januar 2016

Es wird das Nichts&Niemand-Sein dir niemals nicht zu EIGEN sein...

Collage by Lol'Sophie



Neti neti

Meister X-lass schrieb einmal sinngemäß, dass es nicht nötig, ja geradezu schädlich sei, das Ich zu hinterfragen und man zur Endgültigen Befreiung - dem Ultimativen Mindcrash auch über die Ratio gelangen könne. Was genau er damit "gemeint" haben könnte, weiss ich nicht,  - ich habe nicht viel über die Überschrift hinausgelesen -mein Mind hat dem Gelesenen spontan die Interpretation/Bedeutung gegeben, die für IHN von Bedeutung ist. Mir scheint, ich habe wohl schon einmal darüber geschrieben - aber das ist für meinen Mind/IHN  o h n e   jegliche Bedeutung, derweil alles, auch die Wiederholung (die keine ist, weil man niemals zweimal in den Fluss steigen kann) nur der Bewusstseinserweiterung bzw. der WAHRHEITsfindung dient, der WAHRHEIT, wie sie  m i r  allein BEWUSST werden soll.

Nochmal: Zum dauerhaften eigenschaftslosen Nichts&Niemand-Sein   - ein anderes Wort dafür ist ICH-BIN-Bewusstsein -  kommt man niemals durch logisch-rationale Schlussfolgerungen des Verstandes! Nur Gewahrsein erkennt, dass "Niemand da" ist bzw.  die Anwesenheit des nichthandelnden "Als-ob-" Handelnden.LOL.  Gewahrsein bedeutet per se die Abwesenheit von Ego ("Jemand") und die Anwesenheit von "Niemand" (hehe, wat'ne hochsophistikatete Ausdrucksweise, nä?) Also kurz und bündig, wo "Niemand" ist, ist Gewahrsein. GeWAHRsein dient nichts anderem als der WAHRHEITSfindung - darin liegt die Fülle der Leere/Nichtwissen.


Hier nochmal, wie ich das ICH-BIN-Bewusstsein verstehe, derweil so viel Neo-Niemand&Nichtsnutzlinge das ultimative ICH-BIN-Bewusstsein noch immer für den schnöden "Jemand" halten, (und lustigerweise ihren tag-und nachtaktiven "Jemand" für "Niemand", höhö) der mit "Etwassen" identifiziert sei im Sinne von "Ich bin dieses oder jenes... hier nochmal, wie ich es verstehe:
Für die Bibelunkundigen: Das ICH BIN-Bewusstsein wird von der Bibel hergeleitet.  "ICH BIN der ICH BIN" sprach Gott im Dornbusch zu Moses, er sagte nicht "Ich bin Gott" bzw. "Ich bin dies und jenes", wie dies auf das "etwas" -bzw. eigenschaftsverhaftete Ego zutrifft,  sondern in meiner Erkenntnis bedeutet das u.a.: 

ICH BIN der ICH-Seiende, -  ICH BIN das SEIN, aus dem die Schöpfung von "diesem und jenem" quillt.


Mit der  "Hinterfragung des Ichs" gibt es nur dann ein Problem, wenn man irrtümerlicherweise annimmt, dass das Ich das Ich hinterfragen könnte. Die "Hinterfragung" des Ichs basiert auf und beginnt mit der Selbstbeobachtung und der Selbstannahme. Nicht das Ego, sondern Achtsamkeit als das beginnende Gewahrsein ist der Beobachter, das sich permanent weitende sog. Dritte Auge, in dessen Fokus das Ich "hinterfragt" wird.  (Wo Achtsamkeit die Blüte ist, ist das Gewahrsein die volle Frucht der Bewusstwerdung des Verdrängten.) Im Zuge der Selbstbeobachtung werden wir uns unserer falschen Selbstbilder gewahr und der Glaubenssätze, der "angelernten" (konditionierten) Gedanken und Gefühle über uns selbst,  auf denen diese Bilder basieren, von denen unser Selbstwertgefühl abhängt.
Die (Hinter-)Frage, die sich hier ständig stellt ist: IST DAS WAHR?
Beispiel: Ich fühle mich mies, weil ich in irgendeiner Sache "versagt" habe, Fehler gemacht usw. Ich denke mir wie so oft in meinem Leben: Ich bin ein Versager - nie kriege ich was auf die Reihe! Bevor ich mich  nun wie üblich total  in dieses Gefühl reinziehen lasse und mir den alten Depri besorge, setze ich mich grade auf und frage mich: IST DAS WAHR? Wenn ich genau hinschaue, erkenne ich das als einen "angelernten" Glaubenssatz über mich, eine introjezierte Botschaft von Papa oder Mama - die Botschaft als solche erkannt, ist damit exorziert.
Transformation nun bedeutet, dass aus der Hinterfragung des negativen Selbstbildes ein positives bzw. realistisches "annehmbares" Selbstbild wird, welches im "Anschluss" durch die Neti neti-Dekonditionierung nochmals hinterfragt bzw. transzendiert wird.

Was nicht leicht zu verstehen ist für den Verstand, ist das Paradox, dass aus der Bejahung  des Ichs  ganz aus sich SELBST heraus auch die "Letztgültige Verneinung" erfolgt: Neti neti. Ich definiere "Neti-neti" wie alles, worüber ich schreibe,  aus eigener Erfahrung und nicht nach Wikipedia oder diversen Autoren:

Unter Neti neti  (dies bin ich nicht, das bin ich nicht) verstehe ich den  Ent-Wickelungsprozess, den Desidentifizierungsprozess,  in dem das Gewahrsein dich langsam aller Eigenschaften entblösst, wie M. Eckhart sagen würde. So, aller Eigenschaften ledig erkennst du das Ego als Nicht-Sein bzw. Illusion. Das Nichtsein des Egos ist das SEIN Gottes bzw. das einige, einigende, einheitliche Bewusstsein des (Gott-)Menschen.  Gott erkennt sich SELBST.


Suche. Auch die Annahme, dass nicht gesucht werden müsse, ist ein Fehlschluss. Alle Wahren Meister stimmen mit Jesus überein, solange zu suchen, bis du findest, das heisst, bis du Gott bzw. dich SELBST  -  die Einheit von Gott und Mensch realisiert/erkannt hast.  Es geht nur darum, dass man damit aufhört, den im Dunkeln verlorenen Schlüssel unter der Laterne zu suchen - derweil es da hell sei.  Das Ego kann nicht anders, als dort zu suchen, wo ES nicht ist: im Aussen. Es ist ebenfalls die Achtsamkeit bzw. Gewahrsein, welches die Suche in der äusseren Welt, in Büchern, Meistern usw. insofern beendet, als es volle Klarheit über den Irrtum verschafft und dadurch die  volle Innenkehrung bewirkt, in der ich wiederum das Einssein meines SELBST mit dem  SELBST des  Meisters - mich SELBST als das Eine Bewusstsein in allen Dingen  erkenne.Erst damit hat sich die Suche - und auch der Meister erübrigt.
Neti neti made by  Freddy

Und nochmal: Derweil man  durch diese Schatten-/Dekonditionierungsprozesse geht, weiss man nicht, dass man durch Schattenprozesse geht, man hat keine Namen und Begriffe für das, was in dieser  "Trance" geschieht, da ist nichts, aber auch gar nichts Bekanntes, woran man sich festhalten könnte.
Das findet unterhalb der Bewusstseinsschwelle statt und manchmal weiss man nicht, ob man träumt oder wach ist, was zuweilen recht bedrohlich sein kann.
Alles, was ich hier beschreibe ist aus der Retrospektive beschrieben und benannt, auch die Begriffe für den Prozess fielen mir erst im Nachhinein ein bzw. zu.
Wer das Glück hat, einen transpersonalen Therapeuten zu haben, der wird das Erlebte - die Reise des Helden - das mythische Geschehen ans Licht des hellen Tages bringen und  in rationales Wissen und Verstehen umsetzen/übersetzen können. Ich hatte nicht dieses Glück, aber wahrscheinlich war es ein größeres, wenn vielleicht auch zeitraubenderes Unternehmen, dass ich gezwungen war, von vornherein ganz auf meine INNERE Führung  zu vertrauen.  Das Vertrauen ist es, welches uns in die SELBSTliebe bzw. die Liebe  Gottes führt und letztlich in die Einheit. Ohne VERTRAUEN - ohne HINGABE läuft gar nichts. Es gibt keine Achtsamkeit ohne Vertrauen. Vertrauen in die Innere Führung, die Innere "Stimme" ist nichts anderes als das Vertrauen in die Achtsamkeit, in die eigene WAHRnehmung, die WAHRHEIT WAHRnimmt.  Achtsamkeit IST die innere Stimme.

Mit der Hinterfragung der Glaubenssätze der Person ist die Hinterfragung aber nicht zuende. Die Dekonditionierung geht ja über das Persönliche hinaus, d.h. auch die Glaubenssätze des Kollektivs werden hinterfragt. Es scheint mir, dass ich mit der Frage: IST DAS WAHR?  Zeit meines Lebens an kein Ende komme ... die WAHRHEIT bzw. die Antwort auf die sich verselbständigte "Hinterfragung" erscheint im Fokus des GeWAHR-Seins.
Ohne Hinterfragung des Egos gibt es kein Neti Neti - keine Dekonditionierung.
Der Prozess des Neti Neti  - der Entkleidung (Dekonditionierung)  des Ichs von seinen Eigenschaften - IST gleich Hinterfragung ...oh Babylon
und das ICH BIN-Bewusstsein ist nur eins der tausend Worte für Gott - ein Synonym für Gewahrsein....Oh Babylon, du alte Hure... arrrgh...LOL



Finger vs. Mond

Es ist ein großer Unterschied, zu erkennen, dass "ICH und der Vater eins" sind und dem Glauben, Ich und meine Lehre (Konzept!)  sind eins. Mit der Lehre kann man nicht wirklich EINS sein, derweil sie ein Konzept ist.  Wer eine Lehre hat, der ist mit dem Lehrerarchetyp und dem "Finger" identifiziert, der auf den Mond zeigt -  eine Identifizierung, die ihn nachgerade daran hindert, eine bewusste EINHEIT zu SEIN. Das Ego - "Jemand" - ist listig, es imitiert das Einssein, es  glaubt sich ja auch "eins" in seiner Verhaftung/Verklebung an seine Überzeugungen/Konzepte, genauso wie es vorgeben kann "Niemand" zu sein. Gänzlich ohne Frage ist  bei demjenigen aber "Jemand" zuhause, wenn einer sich bei Kritik seiner Lehre in seiner ganzen Person angegriffen oder gar demontiert fühlt.
Meisterschaft - am Ende geht es darum, in letztgültiger Konsequenz die letzte Identifikation - nämlich die Identifikation mit  Gott um Gottes willen zu lassen. Und ob man nun Gott oder die Lehre um der Lehre willen läßt, ist nachgerade Jacke wie Hose.

Zur Unterscheidung Einheitserfahrung vs. Einsseins-Erfahrung, zum besseren Verständnis mache ich einen Unterschied :
Da gibt es das regressive prärationale ozeanische Gefühl des Einsseins im WIR, im umärmelnden menschlichen Miteinander, wenn sich die psychischen Grenzen zwischen mir und den Anderen aufzulösen scheinen und andererseits  DARÜBERHINAUSgehend  die "progressive" EINHEITSerfahrung als All-Einheits-BEWUSSTHEIT jenseits von Ego und WIR.  Dazwischen: Unendlicher Abstand.

Das ist das Gefährliche für Meister und Schüler speziell wenn sie in einer Community miteinander leben: dass eine unbewusste gegenseitige Abhängigkeit sich als ein ozeanisches (gleichgeschaltetes!)WIR-Gefühl manifestiert und dieses als EINHeitsbewusstsein deklariert wird. Wo dies der Fall ist, ist das ganz klar ein grandioser Etikettenschwindel. An diesem Schwindel sind schon viele Communities gescheitert. Ich frage mich, was für eine Atmosphäre der Angst in mancher dieser Communities wohl herrscht, wo ein  Meister die absolute Linientreue von seinen Schülern verlangt und bei Meinungsunterschiedlichkeit mit  Liebesentzug reagiert bzw. mit Rauswurf und anderen Druckmitteln droht...

Du bist erst ein Meister, wenn du aufhörst, dein Konzept, den "Finger" zu missionieren - ganz gleich wie viele spirituelle Erfahrungen und Erkenntnisse du "gesammelt" hast - solange du nicht auch psychologisch gecleart bist, sondern mit deinen spirit. Erfahrungen/Erkenntnissen identifiziert bleibst, bist und bleibst du einem Konzept verhaftet!

Mir fiel immer wieder auf, wie sehr doch gerade auch spirituelle Lehrer auf einem Auge blind sind.
Die Frage stellte sich mir insbesondere: Warum sind so viele spirituelle Lehrer der Nondualität nicht nur gegen die Person/Schattenintegration, sondern gegen die Psychologie als solche?
Nun, ich glaube, es ist  eine Abwehr-Reaktion vor allem derjenigen, die nur eine einzelne singuläre Einheits- oder Leere-Erfahrung hatten und nun glauben, dass sie fully erwacht, erlöst und befreit sind, derweil sie fröhlich und munter ihre Rückkehr ins Alte Adam-Ego abfeiern und dabei glauben, dass es Niemand gibt, der ein Ego abfeiern könnte. LOL.
Eine Abwehr-Maßnahme auch, derweil  sie unbewusst wissen, dass sie spirituell nicht "vollkommen" sind, als sie nicht gecleart/integriert sind, wenn sie nicht auch psychologisch KLAR geworden sind. Da wird nicht nur die (eigene) Person als Illusion total abgewertet, indem man ihr eine Transformation ins wahrhaft Menschliche verweigert -  sondern das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, d.h., die Menschlichkeit und die  gesamte Wissenschaft vom Menschen, die Psychologie,  die sich mit dem Menschlichen bzw. der Persönlichkeitsentwicklung  beschäftigt,  als solche geleugnet und in den Orkus eines dämonischen "Nichtwissens" geschickt - von der Transpersonalen Psychologie ganz zu schweigen, da diese sich mit einer  integralen Spiritualität beschäftigt, der Realisation des Menschlichen wie des Göttlichen.

Der einäugige Nondualist kennt m. E.  nicht den Unterschied zwischen Persönlichkeit und Person. Er setzt die Persona als Maske - also das falsche neurotische Ich - mit dem Menschlichen als solches offenbar in eins. Person= Illusion bedeutet für jene offenbar, dass  der Mensch als solcher eine Illusion ist. Nur so läßt sich diese Vernarrtheit in "Niemand da" erklären.  Wenn er sagt, da ist niemand, der handelt, derweil er gerade damit beschäftigt ist, unbewusst und voll identifiziert zu handeln (auch Jammern&Wehklagen gehört in die Rubrik "Handlung",  ebenso das Frohlocken & Jauchzen) , stellt  er sich auf eine geisterhafte Weise als "leer" hin, als gar nicht existent und bejubelt eine Leere, die absolut gar nichts mit neutraler Wahrnehmung/Spiritualität zu tun hat, sondern mehr an eine krankhafte Dissoziation erinnert.

Fazit meiner Recherche: Der einbeinige oder einäugige Nondualist frönt augenscheinlich der Annahme, dass sein einmaliges Erwachen ins "Eigentliche" bzw. in die Einsicht, dass es keinen "Täter" gibt, automatisch alle Schatten gebannt habe bzw. dass es einen solchen Schatten gar nicht gibt.  Denn, so schlussfolgert er - im Schlussfolgern ist er Weltmeister!:  wo keine Person ist , ist auch kein Schatten. 
Nochmal zur Erinnerung: Alles schlussfolgernde Denken ist dualistisches Egomind-Denken, dass man mit diesem Denken nicht zum Ultimativen "Mindcrash" bzw. zur vollen KLARHEIT des Gewahrseins kommt, sollte  den sog. spirituellen Lehrern zumindest theoretisch klar sein.
Hinter der Abwehr wie immer: die nackte Angst vor sich selbst.... Furcht, den Schlamm und Dreck aufzuwühlen, die eigenen Dämonen zu facen. Das erkennt man vor allem an der vehementen Feindseligkeit,  mit der man mir oft vorwirft, mit der Schattenintegration identifiziert zu sein.

 


ISIS


Einerseits scheint in der Welt seit einigen Jahren ein spirit. Massenerwachen stattzufinden, andererseits kommt die schwärzeste Dunkelheit in Form von brutalster archaischer  Religiosität auf uns zu.
Unser eigener unerlöster Schatten. ISIS.
Auch in den spirit. Foren kann ich sehen, wie sich die meisten Spiritanten sich der Einsicht  in die (Schatten-)ARbeit verweigern, speziell, wenn ich diesen Schatten als  "Ich bin Hitler" oder jetzt gerade aktuell als "Je suis ISIS" thematisiere... dass alles Äussere nur ein Spiegel dafür sei, was in ihnen selbst der Erlösung harrt. Es sind oft gerade die Leute, die am schönsten über Spiritualität schreiben zugleich auch diejenigen, die sich darüber lustig machen. Zumindest ist man hier nicht so kleingeistig-bösartig wie Herr Callida, dass man mich mit absichtlichem Mißverstehen eine ISIS-Liebhaberin genannt hätte oder mir eine ISIS-Zugehörigkeit an die Backe geknöpft hätte.


Die Zeit der Gurus ist vorbei

schrieb ich einmal. Erwachen steht heute jedem 100sten  Affen zur Verfügung, LOL!
Ein spirit. Lehrer aber , der behauptet, die Suche sei nicht notwendig, sieht nur eine Seite der Medaille, er berücksichtigt nicht das Sowohl-Als auch-Paradox und dass nur der findet, der auch sucht. Es reicht nicht aus, den Leuten zu predigen, dass da Niemand sei, kein Handelnder, kein "Täter" - die meisten müssen sich erstmal die Birne blutig schlagen - es dauert halt seine Zeit, bis der Kopf, mit dem man ständig gegen die verschlossene Tür haut, begriffen hat, dass die Tür nach INNEN aufgeht....Bis man erkennt, dass nicht ich, sondern Gott/SELBSt in mir es ist, der sich selber sucht, vergeht einige Zeit. Bei Buddha soll es viele viele Leben gedauert haben.
Es bedarf schon auch eines Eigenanteils bei der spirit. SELBSTverwirklichung. Wer nicht bereit ist, alles,  sogar sein Leben dafür hinzugeben, wird sich SELBST auch nicht finden. Der bleibt ein Gläubiger, ein Papagei.
"Wer sucht, findet nicht" stimmt nur, wenn man es folgendermassen ergänzt: Solange du im Aussen suchst...
Man sollte ihnen nichts glauben, den Gurus, insbesondere jenen nicht, die dir sterotyp aus ihrer "Höhe" herunter sagen: Wer sollte wen suchen, wenn Niemand da ist? Wo Nichts ist, kann auch nur NICHTS & Niemand gefunden werden... wenn sie dich nicht "ganz unten", d.h.,  in deinem persönlichen Hier und Jetzt abholen, taugen sie nicht.
Wenn sie dir die den absoluten Frieden, den GLeichmut,  die Erkenntnis- bzw. SeinsFülle verschweigen, die dieses Nichts eben auch impliziert, dann sind sie ebenfalls Scharlatane.
Die Mehrheit der spirituellen Sucher sind sich nicht bewusst, dass sie noch immer nach Papa und Mama suchen, nach Geborgenheit im Schutz einer liebevollen Autorität. Sie sind noch immer hungrig nach der Liebe der Eltern. Entweder wollen sie dem Meister auf den Schoß hüpfen und kuscheln oder sie setzen ihn wie Jesus und Buddha auf ein unerreichbar-hohes Podest - nicht wissend, dass sie darin das verehren und in weite Ferne rücken, was ihnen das Nächste ist, ihr eigenes SELBST.

Ich wollte immer etwas Besonderes sein. Ich schämte mich dafür. Ich schämte mich für mein Bedürfnis, etwas Besonderes sein zu wollen für einen andern Menschen. Für Mama. Denn um niemand sonst geht es als um die Liebe von Mama und Papa, darum, ihr Prinzesschen zu sein. Das suchen wir in unseren Partner, das suchen wir im Meister.Wir schämen uns dessen.
Doch ein Meister ist nicht dazu da, deine frühkindlichen Bedürfnisse nach Liebe und Anerkennung zu befriedigen. Er gibt dir nichts, sondern nimmt dir alles.  Wer noch nach Papa und Mama sucht, sollte sich keinen Meister sondern einen guten Therapeuten als Ersatzpapi oder -mami suchen. Manchmal ist so etwas wie  Re-Parenting - "Nachbeelterung" - durchaus nötig und sinnvoll. Aber nicht jeder Therapeut hat die Mütterlichkeit, die es dazu bedarf, er deckt die Projektionen lieber auf, statt sie zu befriedigen.(Ich weiss von was ich rede, unpersönliche distanzierte Therapeuten waren für mich ein Quell unendlicher Frustration, derweil sie sich weigerten, mir die Mama zu sein, die ich nie hatte. -  Gott sei Dank!, denn nur so war ich auf mich SELBST zurückgeworfen, dort, wo ich hingehörte, das, was ich in Wahrheit suchte. )
Der Meister hat kein  Interesse an deine persönlichen Problemen, er reine Unpersönliche Liebe.

Der Weg der Schmerzvermeidung

Da kann jemand noch so schön und scheinbar WAHR über Spiritualität schreiben, ja reihenweise  erfolgreiche Bücher verfassen, wenn er Schattenintegration/Individuation ablehnt, ist er kein Meister. Auch als Lehrer ist er nur bedingt tauglich, weil ein Lehrer einen Schüler den Weg nur so weit begleiten kann, wie er ihn selbst gegangen ist.  Schattenintegration beginnt mit der Bejahung des persönlichen Hier und Jetzt und wer das Persönliche, die Person als solche von vornherein und quasi per dekret als Illusion verhökert, ist nicht besser als der christliche Keriker, der dir seit 2ooo  Jahren erzählt, dass du durch den Tod Jesu Christi schon erlöst bist. Auch für den Kleriker gibt es keinen Weg zu gehen, kein Geröll aus dem Weg zu räumen, keinen Keller aufzuräumen. Auf diese Weise hat man die Botschaft des Jesus Christi entstellt, der ganz klar gesagt hat: Nur wer  mir nachfolgt, wird das ewige Leben, das Unendliche Bewusstsein,  haben. NACHFOLGE ist das Schlüsselwort. Und Nachfolge bedeutet immer auch Kreuzweg. Anders ist das Leiden nicht zu überwinden, als durch die Heldenreise des Gottessohnes, für den Jesus Christus  - alle Gottessöhne - Vorbild sind. Buddha und CHristus sind die bekanntesten Hypostasen des Gottessohnes, der "Sohn" als das Wahre SELBST ist in allen Religionen dasselbe SELBST.
Wer den Menschen den Weg versperrt, versperrt ihnen diese  "Nachfolge" und gibt ihnen Steine statt Brot.


Trau keinem Guru,

der dir deine menschlichen Erfahrungen madig machen will mit der Begründung, dass da Niemand sei, der Erfahrungen machen könne usw.  Ein Guru, der sofort anfängt, auf eine solche Art auf dein Ego einzuhauen, ist kein Meister. Menschliche Erfahrungen sind wichtig und haben es nicht verdient,  so ohne weiteres - d.h. ohne d e i n e   EINSICHT -   in die Tonne der Nondualität getreten zu werden.  Es dauert seine Zeit, bis Gewahrsein erkennt, dass das, was wir unser Ich bzw. unsere Erfahrung nennen, Vergangenheit ist -  Gedankenkonstrukte, mit denen wir identifiziert sind.  Auf der individuellen Ebene bist du größtenteils ein Produkt deiner Erfahrungen.  Erfahrungen haben deinen Charakter, dein Ich geformt. Dieses Ich gilt es im Vorfeld zu würdigen. Die Art und WEise, wie du mit deinen Erfahrungen umgehst, sie deutest, formen deine Persönlichkeit und die darf man genausowenig in dei nondualistische Tonne treten, wie seine Erfahrungen.


Auch mit einem Meister soll man seine Erfahrungen machen, d.h. sei offenen Auges, sei kritisch, erlaube dir Urteile über den Meister -  d.h. trau deinen Gefühlen und Empfindungen. (Das ist natürlich leicht dahingesagt derweil es im Individuationsprozess darum geht, das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung erst einmal zu lernen!  Jedenfalls ist der Menschenverstand - soweit er gesund ist! -  auf der ihm gemäßen Ebene nicht zu verachten.
Ein Meister, der keine Kritik verträgt, ist keiner. Ein Meister, der gefragt oder ungefragt bei anderen Menschen  Grenzen überschreitet, ist auch keiner. Ein wahrer Meister ruft keine politischen Bewegungen ins Leben, er revoltiert nicht gegen die Weltlichen Mächte, er gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist, d.h. er hält sich an die gesellschaftlichen Normen und Gesetze, insoweit sie dem Schutz des  Menschen dienen.  Nicht, weil er sich "verantwortlich" fühlen würde,  er "tut als ob", und zwar deshalb,  derweil er nicht mehr mit den Normen und Gesetzen identifiziert ist.

Ein  wirklicher Meister hat es nicht (mehr) nötig, den Rebellen, den unangepassten Gesetzlosen, den Wilden Mann zu spielen, um z.B. seine ihm Anbefohlenen - unmündige Kinder und Frauen  -  zu vögeln und zu schwängern.
Für einen "Ungecrashten" ist es zwar nicht möglich, das Bewusstsein des Meisters zu beurteilen, allerdings kann das unmoralische Verhalten eines Meisters durchaus zu Recht zum Stein des Anstosses werden. Insofern darf ein Schüler sehr wohl Kritik üben - ansonsten ist es nicht möglich, dass er erkennen könnte, ob jemand mit Normen - sprich Ego und seiner Rolle -  identifiziert ist oder nicht. Das "Tun als ob" ist ja dem Endgültig Befreiten ein bewusstes Spiel - sonst wäre er ja gezwungen, sich nicht nur jeder Handlung, sondern auch jeden Wortes zu enthalten. Die Zeit, in der sich die Mönche wohl für derlei Zwecke eingemauert haben, sind endgültig vorbei.
Ein Meister ist deswegen Meister, weil er den Großen Drachen Ego gemeistert hat und  Moksha, endgültige Befreiung erlangt hat, Endgültige Befreiung bedeutet Perma-Gewahrsein; ein Meister, bei dem heute Jemand, morgen Niemand zuhause ist, ist kein Meister. Ein Meister braucht auch keine Schüler, er ist absichtlos lehrend-lernend, d.h. er ist in sich SELBST Lehrer und Schüler.
Den Meister ohne Schüler nenne ich einen Anti-Guru.


Jenseits von Gut & Böse zu sein, bedeutet zwar, auch jenseits von jeglicher "angelernter" Moral zu sein -
der Meister jedoch ist nicht unmoralisch, sondern  a-moralisch - auch darin gibt er dem Kaiser was des Kaisers ist, dass er sich an die herrschende Moral anpassen kann, ohne mit ihr identifiziert zu sein.
Was ich aber bezweifle, dass er ganz ohne Not und Zwang mit einer besonderen Freude an weltlichen Festivitäten teilnehmen könnte, z.B. an Karnevalstreiben, Geburtstagsfeiern, Weihnachten, Ostern, Pfingsten,  usw. Er ist jenseits der Symbole.Denn warum sollte er symbolisch nach aussen Ausagieren, -  warum die Kopie abfeiern, derweil man das geistige Original in sich trägt?... Warum sich mit den "Fingern" beschäftigen, wenn man den Mond hat?... Warum sich mit äusseren Sinn- und Abbildern beschäftigen, wenn man das Urbild und den Ur-Sinn in sich hat?
Ich werde im Mai runde 70 Jahre. Ich habe noch nie meinen Geburtstag gefeiert, aber den 70igsten nahm ich mir früher einmal vor zu feiern, - einfach deswegen, weil ich nie im Leben geglaubt hätte, so alt zu werden bei meinem schlampierenden Lebenswandel,  LOL -  aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er anders sein sollte als bisher,  weil der Geburtstag wie alle Feiertage, die der Mensch so feiert ihren äusseren Sinn für mich verloren haben. Für mich ist jeder Tag Geburtstag und Happy Resurrectio, Ostern, Weihnachten, Pfingsten ... ich habe kein Zeitgefühl und kein Gefühl fürs Alter... mich interessieren zeitbedingte Dinge nicht. Ich habe noch nie Feiertage gefeiert, weil ich immer den GEIST hinter dieser Symbolik gesucht - und letztlich auch gefunden habe.


Der Neo-Advaita-Lehre

scheint alles egal,denn alles ist nur Erscheinung, Verpackung. NICHTS.  Wohl deshalb scheint es ihnen auch wurscht, ob man das Ego auslebt oder nicht auslebt, Person gibts nicht, Karma gibts nicht, das Verhalten der Person ist ebenso Illusion und hat keinerlei Konsequenz - Irrtum! 
Die Vertreter dieser spirit. Zunft sind i.d.R. verkopfte Yang-Typen ohne Hingabe und Vertrauen - kurz: ohne Herzöffnung. ..Schmerzvermeider/Flüchtige, die keine Verantwortung für sich selbst übernehmen wollen.
Der Glaube, dass man nicht anders handeln kann, als man handelt, öffnet Tür und Tor einem willkürlichen Handeln, welches als solches seiner Bedeutung entleert wird, als man behauptet, dass es keinen Handelnden gibt, sondern nur wesenloses "Handeln" eines geisterhaften Niemands in einem ebenso geisterhaften bzw. geistlosen  NICHTS - ganz gleich, ob dieses "Handeln" zielorientiert-absichtsvoll oder spontan-absichtslos sei.
Laotse nennt das spontane,  aus sich SELBST heraus geschehende Handeln des "Edlen" ein "Handeln ohne zu handeln"  eben weil dieses Handeln ungezielt und plan- und absichtslos ist - sonst wäre es nicht spontan.  Daran kommt kein Neo-Nondualiker vorbei, der seine Impulsivität, d.h. seine unberechenbare Durchbrüche aus dem Unbewussten  für die Spontaneität des Nichthandelnden/Edlen hält.

Ich erkenne die YANG-Gurus insbesonderen an ihrem ungebrochenen zielorientierten  Zukunftsgestaltungseifer....An ihren autoritären Reaktionen bei geringster Infragestellung ihrer Konzepte. Ich sehe auch: sie haben ihre Arbeit nicht gemacht, ihre weibliche Seite, ihre Hingabe- und Empfangsbereitschaft nicht kultiviert, diese Händler und Manager des Geistes.  Sie vertragen i.d.R. keinerlei Widerrede bzw. Konfrontation, sie lassen sich nicht ein, sondern blocken ab und schliessen aus.

Ach ja, weil ich das gerade erst im Forum las: Der endgültig Befreite, der ja nur als solcher ein Meister ist, leidet nicht mehr unter "Quälenden Befindlichkeiten", Herr Fredo! Der hat das Leiden überwunden. Er ist PSYCHISCH unverletzlich, weil er das Unsterblichkeitsbewusstsein - bzw. weil er s(ICH) SELBST als das unsterbliche Bewusstsein realisiert hat.
Für Herrn Fredo gibt es gar keine Endgültige Befreiung. Er glaubt nicht an die Realisierung der Meisterschaft, aber er glaubt, dass bei ihm  "Niemand da" sei. Herr Fredo - der Meister des bewusstseinsvernebelnden Wortes, der Fuchs, dem die Trauben zu hochhängen -  verbreitet und missioniert hiermit einmal mehr seine durch Neu-Advaita-Käse geadelte "Resignation bis ans Ende meiner Tage."
So spricht Jemand, ein Phantast, der sich als Niemand nur GLAUBT - mit dem Segen von Meister Ablass frei nach dessen Motto:

 " Eins der besten Ereignisse ist, wenn dich quälende Befindlichkeiten qälen, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand keine quälenden Befindlichkeiten habe!" .

Und all die anderen ver(w)irrten Füchslein applaudieren.

Seit 4 Jahren tue ich nichts anderes, als das Gegenteil zu beZEUGEN, die Wahrheit die da heißt: Endgültige Befreiung - insbesondere die von Quälenden Befindlichkeiten -  ist möglich! Liebe ist möglich, Freiheit ist möglich! ALLES ist möglich.  Dies zu glauben, ist der RECHTE Glaube! 

Neu-Advaita

Da nimmt er an, der arme Wicht,
da wäre "niemand" nur das NICHTS,
dass aus dem NICHTS ihn quälet Plage,
bis an das Ende seiner Tage
statt ANZUNEHMEN, was ihn qält...

Aus dem Off uns Topik spricht
unser Heil, called Jesus Christ:
Ich höre mit Entsetzen, Wicht,
dass du bös' Scherz treibst  mit der WAHRHEIT -
weil du die WAHRHEIT postulierst
als allgemeinen Glaubenssatz,
dass Niemand da, nur Leere sei -
da aber irrst du schwer, mein Schatz:

So lang du harrst im Allgemeinen,
wird dir das Nichts&Niemand-SEIN
niemals nicht zu EIGEN sein!

Aller Anfang ist nicht leicht,
nur wer bleibt im Hier und Heute
seiner JETZT- Befindlichkeit
und annimmt das, was JETZT geschieht
weilt im JETZT der Ewigkeit!
So sprach Buddha einst vor Zeiten
so sag's ich Euch, liebe Leute!





 


Freitag, 1. Januar 2016

Ein Meister, der mit Ablass handelt, nicht im Licht der WAHRHEIT wandelt


Die Essenz der Religion

ist in jeder Religion dieselbe. Der Gott ist derselbe Gott, resp.ist das SELBST dasselbe SELBST in jedem Menschen, nur die Namen für dieses SELBST sind unterschiedlich. Das zählt auf dem spirituellen Marktplatz zum Allgemeinwissen.  Um so mehr erstaunt es, wenn ein gelernter Zenpriester das leugnet  und offensichtlich den sog. Bodhisattva für einen Buddhisten und Jesus für einen Christen hält. LOL.
Die WAHRHEIT ist universell und namenlos, deswegen heisst es, dass man hinter die Namen blicken soll.  Solange jemand mit seiner Person identifiziert ist, wird er personenbezogen denken und die religiösen Gestalten personifizierend ins Aussen projezieren, statt die Projektionen zurückzuholen (introjezieren)   indem er erkennt: DAS bist (alles)DU. Damned, um wahrhaft NICHTS zu sein, muss du ALLES, was du projeziert und personalisiert hast, depersonalisieren!  Sonst hängst du weiterhin an den Formen und deine Leere und dein bejubeltes NICHTS ist nichts als eine nette Vorstellung, derweilen du immer noch mit deinem Denken und den Formen identifiziert bleibst. Du musst die "Verpackung" als eine solche erkennen, - aber bitt'schön, ohne sie kaputtzumachen, gell?.

Jeder, der innerlich, auf geistige Weise erkennt, erkennt auch dies: Bodhisattva ist ein Geist-Aspekt des Buddhas. Was der Buddha bzw. Bodhisattva-Aspekt im Buddhismus ist, ist der Christus im Christentum. Beide nehmen das Leid der Menschen auf sich. Beide spielen dieselbe Rolle im  inneren Vergebungs- bzw. Versöhnungsprozess, nur dem Namen nach sind sie unterschiedlich.   Für mich haben diese Aspekte nicht nur Gemeinsamkeiten, sie sind in "meinem" Einssein ein und derselbe GEIST. Nur die exoterischen Interpretationen der jeweiligen Religion postulieren oftmals einen Unterschiedlichkeit.
Wann eigentlich wird man je begreifen, dass die verschiedenen Religionen nur verschiedene Klamotten tragen - dass die Verpackung zwar verschieden, der Inhalt aber derselbe ist? Ein Priester, egal welcher Religion sollte dies wissen wenn nicht gar sich BEWUSST darüber sein, statt mit renitentem Unwissen am Angelernten - am Dogma und an der Schrift anzuhaften. Ach ihr Schriftgelahrten....!


Denker und Beweisführer

WAs der Denker denkt, wird der Beweisführer beweisen. Ein Satz aus einem Buch von R.A. Wilson.
Der Verstand ist in der Lage, alles zu beweisen, was er sich so ausdenkt. Der sachbezogene wissenschaftliche Verstand postuliert eine (Hypo-) These und baut darauf seine Beweiskette auf. Der unsachliche "getroffene"  beziehungsorientiert-personenbezogene Egomind postuliert Unterstellungen und tut dasselbe: er beweist ebenfalls, was immer er auch zu denken/unterstellen beliebt. Im Gegensatz zu Ersterem geht es dem Letzteren um den Erhalt des gefährdeten Selbstwertgefühls.
Ein korrupter Ernährungswissenschaftler beispielsweise kann alles beweisen, was er zu beweisen sich vorgenommen hat bzw. das, was zu beweisen ihm aufgetragen wurde  ...was im Interesse einer bestimmten Lobby ist.  Er kann auch das Gegenteil beweisen - es kommt nur darauf an, wer ihm mehr Geld bezahlt. Und so gelten z.b.  Lebensmittel, die gestern noch als gesund galten,  heute als ungesund, und dies oftmals nur, um den Verkauf eines bestimmten Produktes zu forcieren -  und die Konkurrenz kauft sich ihre Wissenschaftler, um das Gegenteil zu beweisen.
Oder: Ein spiritueller Lehrer postuliert die These, dass dein rationaler Verstand in der Lage sei, das Ego als Illusion zu erkennen und baut darauf seine Beweiskette auf.  In welchem Interesse handelt der? Ntürlich im Interesse des rationalen Egominds und dessen Selbsterhaltung.

Epiktet

sagte sinngemäß, dass uns nicht die Dinge und Geschehnisse beunruhigen, sondern dass es unser interpretierendes Denken darüber ist.
Es war ein Meilenstein in meiner Entwicklung, als ich die Wahrheit dieser Aussage erkannte. Im Herbst 2011, nach meiner "Glorreichen Auferstehung" glaubte ich mein Denken vollkommen revolutioniert und FÜR IMMER (!) frei von "beunruhigenden" Interpretationen. Wie so ziemlich alles, was ich damals FÜR IMMER zu "haben" schien und zu glauben beliebte, muss ich auch diesen Glaubenssatz revidieren und korrigieren: Es gibt zuweilen  interpretierende Gedanken, die in der Lage sind, mich kurzfristig zu "beunruhigen", d.h. mich in Aktion versetzen. DAs ist aber vor allem darauf zurückzuführen, dass meine Sinne viel schärfer geworden sind. WAs ich früher unbewusst übergangen und schnell wieder verdrängt habe, wird mir heute bewusst. Meine Reaktionen beruhen ganz klar auf ERfahrungen in der Vergangenheit.
Ich habe mein Verständnis von "Jedes Mal ist das erste Mal"  bzw. von Spontaneität und neutraler Wahrnehmung revidiert. Ich glaube, dass es nicht möglich ist, dass man ohne jeglichen vergangenen Bezug in der Welt überhaupt reagieren kann. Ich glaube, dass dies eine falsche Schlussfolgerung des Verstandes ist. Man darf  was das Bewusstsein jenseits von Ego angeht und insbesondere die Aussagen darüber nicht buchstäblich und wortwörtlich nehmen, weil sie nur Annäherungen sind.

Ich formuliere es lieber so:  Was auch geschieht, es ist für mich nurmehr jedes Mal WIE das erste Mal und zwar deshalb, weil ich auf alles, was geschieht nicht mehr wie ein Roboter nach alter Gewohnheit oder nach dem alten Reiz-Reaktions-Muster (der psychologischen Abwehrmechanismen bzw. nach Vorlieben und Abneigungen) sondern ohne Widerstand offen und SPONTAN reagiere.


Kunst

Ich habe einmal geschrieben, dass man jenseits von Ego kein Künstler mehr sein kann, als man unter Kunst  die bildenden bzw. Abbildenden Künste versteht. Da ging ein großer Aufschrei durch so manchen, der sich für einen solchen  hielt. Auch die Mantramalerin war damit nicht einverstanden und dementierte.
Es ist aber so: Jenseits von Ego siehst du keine Notwendigkeit mehr, die eine scheinbare Realität abzubilden, weil du erkennst, dass du nur ein Abbild von einem Abbild machst. Jenseits von Ego erkennt man die Strukturen des Geistes, die Ideen, die die Vorlage für die Materialisierung der äusseren Dinge bilden.
Der Künstler hat Angst vor SELBSTverwirklichung, weil er seine Schöpferkraft glaubt zu verlieren. Na ja, er ist aber ja nur ein Imitator, ein Nachahmer der Schöpfung... was hat er denn zu verlieren?
Der Künstler hat Angst vor der LEERE, die Fülle, die im Nichtwissen und Nicht-tun liegt, ist ihm eine grausige Vorstellung von NichtS-Tun- können. 
Kunst kann nur in der dualistischen Trennung von Urbild und Abbild entstehen. SELBSTverwirklichung aber bedeutet, die Idee, das Urbild und das Abbild als EINS zu erkennen. Wer Abbilder malt, kennt meist die Urbilder nicht, die Ideen, die den Abbildern zugrundeliegt. Es gibt allerdings eine Kunst, Bilder, die WAHRHEIT vermitteln können... an den unbewussten Gott in uns appellieren, Heilung initiieren können... Religiöse Kunst... Wer sein Mantra als SEIN realisiert hat, der bedarf seiner Abbildungen nicht mehr.


Zeit

Ich lese keine Bücher mehr. Früher las ich sehr gerne auch die Romane der Weltliteratur, seit ich aber mein Zeitempfinden verloren habe, weil ich den Großteil meiner Zeit in der Vertikalen "versacke" -  finde ich keinen Gefallen mehr an "erzählter Zeit". Zudem ist es mir unmöglich geworden, mit der Handlung bzw. den Personen ernsthaft "mitzugehen" und mich mit den jeweiligen Personen zu identifizieren.

Ich schreibe nun mein eigenes Buch - mir scheint, ich schreibe nun all die Bücher aus mir SELBST heraus, die ich in meinem Leben gelesen und nicht verstanden und auch alle die, die ich nicht gelesen habe. LOL


Der Meister

habe mich blockiert, erzählt man mir heute,  d.h., dass ich auch nicht mehr auf seine FB-Seite kommen kann, obwohl ich das gar nicht vorhabe, nachdem ich ihn vor Kurzem de-bonniert habe, um meine Startseite zu dezimieren.   
Ich blockiere auch zuweilen, aber nicht,  weil jemand meine spirituelle "Lehre" kritisiert, hinterfragt oder bezweifelt. Wenn ich blockiere, dann ist das kein Akt des "Widerstands", sondern mehr eine pädagogische Maßnahme, um die neurotischen Dämonen in die Schranken zu verweisen: ich versperre ihnen für 48 Stunden den Zugang zu  meiner FB-Seite ... ein Warnschuß für PösePädagogenPaulinen, WIR-Stalker oder sexuell frustrierte exhibitionistische griechische Frauenhasser. Und er wirkt.  Psychologisch drücke ich's mal so aus: mein Blockieren ist eine spontane Reaktion des Kindes in mir im Verbund mit den (göttlichen) Mutter-Vater-Instanzen.  Ich schütze mich nicht vor der persönlichen (oder unpersönlichen) Wahrheit, wie dies beim Neurotiker der Fall ist, sondern distanziere mich eine kurze Zeit von  der Neurose. Es ist eine spontane Reaktion, die eine Störung beseitigt, so etwa wie man eine Fliege von der Nase wischt.

Auffällig ist, dass der Meister so sehr mit seiner Lehre identifiziert scheint, dass er bei harmlosen Hinterfragungen offenbar seine ganze Person infrage gestellt sieht, (Die Lehre und ich sind eins) - die bei ihm doch gar net zuhaus sein dürfte:  So greift er zu den Waffen, verhängt Sanktionen - offenbar ganz nach dem Motto:

" Eins der besten Ereignisse ist, wenn du gekränkt reagierst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht gekränkt reagieren sollte!"

Ich korrigiere: Jemand, mein Herr, JEMAND! es heisst: .... - ohne, dass sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein JEMAND nicht gekränkt reagieren sollte. , So erst wird ein Schuh draus: denn nur ein Ego (Jemand) kann gekränkt sein  -  wo das Ego abwesend ist, d.h. wo Niemand ist, kann auch Niemand gekränkt sein, oder?! Demnächst mehr darüber, wer hier was wem "einredet", da kommen wir nämlich zur Frage des Gewissens. Auch nicht uninteressant, auf welche Weise man sündigen kann, ohne zu sündigen.Mit und ohne Gewissen ... LOL!


Also VORSICHT, Leutz, gut aufpassen: Viele Menschen - sogar  "Meister" tun es -  verwechseln ihre narzisstische Gekränktheit mit Verletzlichkeit.  Echte Verletzlichkeit basiert auf Offenheit, und diese Offenheit und Weichheit wiederum fußt auf dem Fall der Mauer, d.h. der psychologischen Abwehrmechanismen. Offenheit hat die Waffen gestreckt - nur deshalb ist man verletzlich.
Die zu Ego-Inflation neigende narzisstische Persönlichkeit hingegen reagiert mit Abwehrmechanismen, zieht die BurgBrücke hoch, macht entweder dicht oder schlägt zu, derweil sie sich in ihrer grandiosen Selbstüberschätzung bedroht sieht. DerNarzisst ist ein in (s)ich selbst verschlossenes System.

Es ist gewiss nicht leicht, insbesondere für sich selbst den Unterschied herauszufinden zwischen authentischerVerletzlichkeit und dem sich verschliessendem Maschengefühl narzisstischen Gekränktseins, gerade wenn man sich nicht bewusst ist, ob und wann man offen oder geschlossen hat.
( Auch die Mehrheit der Psychologen ist in der Praxis nicht fähig, Verletzlichkeit von narzisstischer Kränkbarkeit zu unterscheiden! Nur geheilte Psychologen oder Therapeuten können die Geister unterscheiden.)

Auch was die Meister, Gurus und spirit. Lehrer angeht, muss man mit dem Urteilen vorsichtig sein, denn die SELBSTverliebtheit und SELBSTgewissheit des Meisters scheint "Margit", dem kleinen Ich, d.h. dem unbewussten  Egomind wie eine hybride narzisstische Selbst- bzw. Ichüberhöhung.
Überhaupt ist es an der Zeit, die Idee des Meisters aufzugeben, die den Meister in viel zu große Fernen rückt. Jeder, der sich von seinen Konditionierungen befreit hat, ist ein Meister.


Meister Eckhart

Die Sprache Meister Eckharts kann nur der spontan verstehn, dem das "So-Sein" oder die "Soheit" zur lebendigen WAHRHEIT/Sein geworden ist - dann ist er eines GEISTES mit Eckhart. Kierkegaard nannte das in Gleichzeitigkeit zu sein.
Das "Lebendige Wort" Gottes ist das Wort, welches seine Wurzel im Herzen und seine Krone im Intellekt ("Divina Ratio")  hat. Der Baum der Erkenntnis.

Unverletzlichkeit

Verletzlichkeit ist was Schönes, Warmes, sie entsteht, wenn die Mauern fallen und das Herz sich zu öffnen beginnt. Verletzlichkeit ist immer noch ein Ego-Attribut.
Unverletzlichkeit hingegen ist jenseits aller Egoattribute, sie ist die Frucht der Hochzeit von Verstand und Herz. Sie ist nicht "schön" oder "warm" - Unverletzlichkeit ist ein  nüchternes Seinsattribut und basiert auf der Letztgültigen Erkenntnis der Unsterblichkeit des Bewusstseins, derweil das Ego seinen Ungeist ganz aufgibt.  Die Seinstugenden oder Seinsattribute werden nur dem zuteil wird, der den Weg bis zum bittersüßen Ende gegangen ist und seine SchattenArbeit gemacht hat bzw. sich dem Führer ACHTSAMKEIT hingegeben hat.  Es gibt aus letztgültiger Sicht  tatsächlich keine andere Hingabe an irgendetwas anderes als die Hingabe an die Achtsamkeit, die uns  nicht nur durch die Unterwelt, sondern zugleich auch unweigerlich ins GEWAHRSEIN führt. Auf dem religiösen Hinweg glaubt man ja immer, dass man sich einem Gott hingibt, dabei gibt man sich in Wahrheit in der Achtsamkeit dem absoluten SUBJEKT hin...
Früher glaubte ich, dass ich mich Gott hingegeben hätte; nachdem Gott in der Erkenntnis der EINHEIT gestorben ist, erkannte ich, dass er unter anderem Namen weiterlebte: Gewahrsein. Oi oi -  Gott hat viele tausend Namen.

Wie gesagt, bedarf es nicht nur einer einzigen "Klarwerdung", einer einzigen singulären Einsicht, dass es keinen Handelnden gibt, sondern es bedarf der prozesshaften Entschattung,  damit es auch dauerhaft LICHT werde, was natürlich die dauerhafte Abwesenheit von EGO/Handelnden impliziert.

Auf dem spirituellen Marktplatz hingegen scheint die "Verletzlichkeit" richtiggehend trendy und wer sich mit Unverletzlichkeit outet, macht sich einer hybriden Selbstüberhebung schuldig. Schon merkwürdig, dass diese Beschwerden oft gerade von jenen kommen, die sich rühmen "Niemand" - und damit Meister -  zu sein, der doch per se unverletzlich ist, denn wer sollte verletzt sein, wenn dasjenige, was sich verletzt fühlen könnte, abwesend ist (Jemand,Ego).  Wenn sich sog. Meister ihrer Verletzlichkeit und ihrer Emotionalität rühmen, dann wirds besonders heikel. Eigentlich sollten sie als Meister per se jenseits von Ego-Emotionen sein und im himmlischen Frieden des immerwährenden Gleichmuts ruhen, der keine Höhen und keine Tiefen mehr kennt.

Vermutlich wird  mir so ein Meister jetzt  antworten:
 " Eins der besten Ereignisse ist, wenn du emotional sein kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht emotional sein darf!"

Yipppiiiie - Als Rohgerüst eignet sich diese Phrase phantastisch für Variationen jeglicher Art des Tuns und das Tun gleichzeitig als Nicht-Tun deklarieren. Klar, dass solche Glaubenssätze jede Menge Gläubige findet,  - entbindet es doch die Menschen vor allem von  jeglicher Verantwortung, zumal wenn sie GLAUBEN, dass alles, was sie tun von vornherein determiniert ist und alles erlaubt ist, was gefällt, wenn "Niemand da" ist.

Der radikale Nondualist oder Determinist ist auf einem Auge blind, das heisst, er erkennt nicht das Paradox, dass der Mensch sowohl determiniert als auch verantwortlich für seine Taten ist.
Der Radikale Nondualist eliminiert offenbar den menschlichen Aspekt aus seinem Konzept. Deswegen glaubt er auch nicht an die Reifung der Persönlichkeit/Individuation, die sich im Verlauf eines spirituellen Weges ganz von SELBST und aus sich SELBSt heraus ergibt, wenn man ES geschehen läßt. 

Aus einer falsch verstandenen  Laissez faire-Sicht  ist ein Mörder auch nicht verantwortlich, seine Kindheit ist schuld (jo, und das Opfer war halt zur falschen Zeit am falschen Ort, LOL)
Aus spiritueller Sicht wird manchmal  die Behauptung aufgestellt, dass niemand verantwortlich für seine Taten sei, derweil er ja unbewusst handelt. Eine grandiose Vereinfachung - denn die Verantwortung für uns selbst  beginnt damit, dass wir aufhören, die Verantwortung anderen in die Schuhe zu schieben und uns dieser Veranwortung BEWUSST werden. Du bist verantwortlich für dich und dein Leben, egal, wie oft du dir einreden willst, dass eh alles festgelegt sei. Das ist ja das Paradox, an dem der Verstand bekloppt wird!

Es ist mehr tragisch als erheiternd zu hören, wenn der radikale Nondualist oder Neoadvaita-Sektierer sich zwar für Bewusstheit/Gewahrsein, aber gegen die Schattenintegration ausspricht, ist doch Bewusstheit gerade dadurch bewusst, dass in und durch und mit dieser Bewusstheit das  Unbewusste bewusst gemacht wird.
 

Der radikale Nondualist:  Hey, erkenne einfach, dass es keinen Täter gibt und du bist frei, wozu noch  Schattenintegration und Persönlichkeitsreifung, wenn du erkennst, dass die Person eine Illusion ist?!
Das klingt schön logisch, ist aber eine schändliche, vom Ende her aufgezäumte rationale Schlussfolgerung, die als Glaubensartikel feilgeboten wird..
Ein solcher Glaube ist eine spirituelle Falle - es wundert nicht, dass er soviel Zustimmung kriegt  von den Fastfood-Junkies.  Doch wie zum Kind muss man auch zum "Niemand" reifen, - tatsächlich ist Kind und Niemand-Sein ein und dasselbe -  sonst ist das Nichts& Niemand-Sein nur eine vorübergehende Abwesenheit von Ego/"Täter", wenn überhaupt.  Es geht nicht allein nur um die Erkenntnis, dass es keinen Handelnden gibt, sondern es geht um das ungestörte und durch nichts zu erschütternde GewahrSEIN als eine dauerhafte Befreiung von der Identifizierung mit Ego/Handelnden.

Den Meistertitel hat man sich erst errungen, wenn du den Ritterschlag bekommen hast und du das Bewusstsein der Unsterblichkeit realisiert hast, als ein wahrer Meister bist du psychisch unverletzlich und daher ohne Widerstand/Abwehrmechanismen gegenüber psychischen Angriffen.

Triffst du einen Meister unterwegs, töte ihn. LOL.   



"Tun, als ob"

ist für mich kein Konzept, sondern mein von Konditionierung erlöstes und (weitgehendst) emotionsbefreites neutrales Sein Jenseits von Ego (!), welches sich bewusst ist, dass alles, was ICH nurmehr sagt und tut, keine wirkliche Realität hat. Darin liegt ja der Witz des bewussten Tun-als-ob bzw. des Bewusstseins, dass man nur so tut als ob! oi je, jetzt wirds wieder schwanzbeißmäßig kompliziert...haha

Es ist ein  ein kolossaler Selbstbetrug zu glauben,  man könne "Diesseits" sein unfreies Ego vollkommen frei (!)ausleben, derweil man ja doch wisse, dass Niemand da ist und  man nur so "tut, als ob" - so wie das von manchen verwirrten Suchern offenbar mißverstanden wird.
Mit Emotionen ist es so, dass man sie nicht fühlen kann, OHNE mit ihnen identifiziert zu sein.
Wenn ich sage, ich bin emotionslos, dann meine ich, dass ich seit 4 Jahren gleichmütig bin, immer ausbalanciert, immer in meiner Mitte. Es gibt keine Anlässe mehr, die mich froh oder traurig stimmen könnten. Manche Sucher glauben, das wäre nicht nur langweilig, sondern unmenschlich, so ohne Ups und Downs - ist es nicht: weil mir alles, was ich brauche von Innen zukommt.  Gleichmut ist für mich Glück - ein immer gleichbleibendes gleichmütiges zeitloses JETZT.
Ich tue so als ob das, was ich oder jemand anderes sagt, eine Realität hätte.
Ich tue so als ob ich mir der Scheinbarkeit der Realität NICHT bewusst wäre... he he -
Ich tu nicht so, als ob Niemand da wäre, ich tue nurmehr so, als ob JEMAND da wäre..LOL!


Meister X-Lass

macht seinem Namen alle Ehre, 15 Euronen muss man hinlegen, um eine seiner gnadewirkenden "Inspirationen"  zu empfangen. Darin ist er beileibe nicht der einzige seiner Zunft.
Die Gurus, die sich in der Inszenierung ihrer Frustrationen  mit dem Leiden Jesu identifizieren, wie es beim Gottvater-Sydrom so häufig zu beobachten ist, sollten sich besser auch an dessen Forderung halten: Umsonst habt Ihr's bekommen, umsonst gebt es. 
Sich mit dem leidenden Jesus zu identifizieren ist die typische Reaktion eines narzisstisch gekränkten spirituellen Superegos - die Identifikation mit dem fordernden Jesus hingegen läßt da meistens sehr zu wünschen übrig.  (s.a die diversen öffentlichen.Frustrationsbekundungen bei  Frau Gott Elli, Andersmensch uva. )  
Ablass = Indulgentia. Gnadenwerk. Nicht anders ist es mit den sog. "Inspirationen" der Meister,  die da frei nach Martin Luther versprechen:  Die Seele in den Himmel springt, wenns Geld im Portmonä mir klingt. (Nach Berichten der Süddeutschen erledigt  Papst Franziskus den Ablass demnächst per Twitter! wusste gar nicht, dass es so was noch gibt. Dazu noch kostenlos!!!

Da der Standl-Inhaber auf dem Devotionalienmarkt meinen KlarNamen kennt und mich auf Facebook wegen Meinungsunterschiedlichkeit  geblockt hat, muss  ich mir den Zugang zu den Gnadenwirkenden  Ablässen wohl als Undercover-Agentin ergaunern - wäre da nicht das doch etwas  paranoid angehauchte Kleingedruckte mit der  Drohung, mir als solche einen Rechtsanwalt auf den alten Hals zu schicken... hmmmm...darf ich daraus entnehmen,  dass er zudem noch ein rechter Geizhals ist und auf seine "Verweise auf die absolute Wahrheit"  Copyright erhebt? Als würde der GEIST der WAHRHEIT  sich begrenzen, verwalten und von einem weltlichen Gericht verteidigen lassen!Wer Einheit/Advaita realisiert hat, hat die EINHEIT des GEISTES realisiert, wie kann er da Grenzen aufstellen und den GEIST verschachern?

Es heisst, die größte Sünde sei die Sünde gegen den GEIST und die ist z.B. gegeben, wenn jemand überzeugt davon ist, dass bei ihm "Niemand da" sei, was in christl. Lesart bedeutet, dass der "Heilige Geist" in ihm wirkt -  und er gleichzeitig diesen GEIST verrät, indem er  persönliche (!) Rechte an den unpersönlichen Inspirationen per weltlicher Gesetzgebung  einfordert  "gemäß den Artikeln l. 111, 112 und 113 des Strafgesetzbuchs" und den GEIST der WAHRHEIT  damit als  sein persönliches (!) geistiges Eigentum deklariert. (Mal abgesehen davon, dass derjenige keine Sünde gegen den GEIST begehen kann,  der keinen GEIST hat, LOL)
15 Euro verlangst du für den "Spirit", wie? Und dabei soll "Niemand da" sein, du bist ganz frei von jeder Absicht und Motivation? Hey Mann, wo ein Händler ist, da ist auch ein Handelnder!

In solch einem "Spiritualien"-Handel liegt eine teuflische Umkehrung der Forderung Jesu, dem Kaiser zu geben,  was des Kaisers ist... Oder hat Jesus gesagt: NEHMT dem Kaiser, was des Kaisers ist und NEHMT Gott, was Gottes ist?
Wie sagte einer neulich: Erst pusten sie dir das Licht aus, dann fangen sie an, dir ihre Kerzen zu verkaufen.

    
Wer mit seiner Lehre und seinem Ruf als spirit. Lehrer arg identifiziert ist, der findet auch gar nichts dabei, sich der weltlichen Gerichte zu bedienen, wenn er seine spirituelle Reputation infrage gestellt sieht. Es wäre nicht das erste Mal, dass mir ein sog. spiritueller Lehrer aus diesem Grunde  eine Einstweilige Verfügung ins Haus schickte. Und weil ich dem Kaiser (fast) immer gebe, was des Kaisers ist, hatte ich mich dieser WICHTL-Verfügung gebeugt, wie ich mich in der Vergangenheit (fast) allen WICHTeln lustvoll beugte, was aber nicht heisst, dass ich mich auch morgen lustvoll unterwerfen würde. LOL.