Dienstag, 12. Juni 2012

Über Erfahrungen mit dem inneren Kind, DieHeilige u.a.

An  Nola1:
Meine Erfahrung :  Jenseits von Ego gibt es keine Vergangenheit und Zukunft in dem Sinne, wie es zuvor vom Ego projeziert wurde. Egoprojektionen sind immer "Fehlinformationen", da sie meistens mit PseudoGefühlen einhergehen
Am Ende, wenn alle Projektionen aufgelöst sind - im persönlichen Bereich   geschieht das durch die Schatten"arbeit" und das Durcharbeiten der Vergangenheit/Aufhebung des Verdrängten - ist es nicht mehr möglich, zu verdrängen bzw. zu projezieren.
Wo der Polsprung aus der Egozentrierung in die SELBSTzentrierung vollends gelungen ist, kann nicht mehr projeziert werden.
Das ganze Reservoir von Erinnerung steht einem zwar zur Verfügung, aber nur, wenn ich diese Erinnerung  im Hier und Jetzt brauche. Dann tauchen sie ganz spontan von SELBST auf.
Das lineare Nachdenken,  - auch über die Vergangenheit - welches für den EgoMindVerstand typisch ist, ist einfach nicht mehr möglich. (Auch das Lesen von Schriften/Büchern - ausser bestimmte Arten von Poesie -  wird sehr anstrengend. ...wenn überhaupt ein Bedürfnis danach besteht, weil alles Wissen aus zweiter Hand insgesamt weggeworfen ist und das Wissen aus erster Hand direkt aus der Quelle kommt.)

Du erkennst irgendwann: Eine Bewusstseins"Entwicklung" gibt es nicht. Es gibt nur ein Ent-Wickeln im Sinn von Aus-Wickeln aus der alten EgoHaut.
Das Gefühl, man entwickle sich   ist eine "optische Täuschung", denn alles was sich "bewegt", was ist, ist ein kontinuierlich sich erweiternder Erkenntnishorizont/Fokus im Gewahrsein.
Dieser Fokus erweitert sich proportional zu den Desidentifikationen/Loslassen von Illusionen/Auflösung der Dualismen.
Das alles geschieht  - nach dem "Polsprung" - ganz von SELBST und kann nicht "gemacht" werden, denn hier gibt es keine Absicht, irgend etwas zu erreichen, zu brauchen,  - kein Ziel, kein Objekt.
Der Polsprung geht vom Haben ins Sein.
Die Wirkungsweise des SELBST ist nicht zu beschreiben, ohne dass es zu paradoxen Selbst- bzw. Rückbezüglichkeiten kommt, an der jede Beschreibung scheitert.
An dieser Stelle bleibt Dir nur eines: LACHEN!

PS: Was meine Texte angeht, gibts bei mir kein Copyright. Du kannst Dir alles nehmen, was öffentlich von mir zur Verfügung steht. Jenseits von Ego/Dualismus gibt es keine Trennungen mehr, keine Kategorien und auch kein geistiges Eigentum - man ist ja eins mit den grossen Geistern! In diesem Bewusstsein gibt es keine Namen und Benennungen. Deshalb kann E. auch "schamlos" abkupfern ohne den geringsten Skrupel,( nur scheint es ihre eigenen Texte nicht zu betreffen - oder gibt sie ihre Texte frei? Vielleicht täusche ich mich...). 

Wie schon gesagt - m.E.  hat sie kein rationales Verständnis für ihre ausufernden Aktivitäten. Auch ihre "Ausdehnung im Raum" - im Internet, in Foren - all dieses Grenzenlose Tun ist typisch für diese Phase. Sie sollte allerdings in die Geistige RaumAusdehnung führen, dann hätte sie diesen vorherigen Zustand transzendiert (der alle Leute so sehr nervt und gegen sie aufbringt , dass man sie überall rausschmeisst)...
Neuerdings "weiss" sie auch, dass sie aus dem Christus-Bewusstsein redet. Ob sie das selbst erkannt oder sich angelesen hat, kann ich nicht beurteilen. Sie scheint noch sehr viel zu lesen (Osho, Krishnamurti etc.( neuerdings erwähnt sie auch Ken Wilber -  weil ich es ihr geraten hatte?)

Die Gefahr im erfahrenen/erkannten Christus-Bewusstsein besteht wieder in der Identifizierung mit diesem.  In dieser Identifikation, wo der Verstand vollends aussetzen kann und keine Ratio (Animus) korrigierend eingreift, kann passieren, dass Du voll neben Dir stehst und die Aussenwelt mit Aussagen überraschst: Ich bin Jesus. Und man hört  aus Deinem Munde die selben Worte, die Jesus im Evangelium sprach, z.B. Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Man tut gut daran, diese Worte in sich SELBST zu belassen (wenn man es denn kann!), denn man hört sie im eigenen Herzen und das ist eine Grosse Erfahrung.
Trägst Du sie nach Aussen,  weiss jeder, was passieren kann....They are coming to take me away - AHA! - to the funny farm, were my life will be beautiful all the time...na gut, ist fraglich...lach..



An Nola2 - und die Revolutionsgarde im Wiener Nachtasyl/Hinterhof

Ich kann gut verstehen, dass Dich meine Worte verstören, wenn ich sagte: Alle ihre Worte sind wahr.
Alle ihre Worte sind wahr, ob sie tatsächlich aus der WAHRHEIT des SELBST stammen, kann ich nicht beurteilen, es scheint so. Nur  w i e  sie es sagt, ist das Problem. Sie sieht und behandelt m. E. die anderen Menschen nicht als potentiell Gleichwertige, die zu den selben ERfahrungen wie sie fähig sind, sondern nur als Egos ohne jegliche gesunde Anteile, ohne jede geistige Fähigkeiten wie Intuition etc..

Und wenn sie das Ego für das Böse hält, wie ich bei ihr schon gelesen habe, dann ist sie immer noch im Gut-Böse-Dualismus verhaftet. Wer das Ego als Illusion erkennt, kann es nicht mehr als böse bezeichnen. Aber hier wird es problematisch: Denn auf einer anderen BW-Stufe, dem relativen BEreich, kann ich sehr wohl sagen, dass das Ego der Übeltäter ist...mannmann, jetzt wirds kompliziert, woll?
Ihr (Anfänger-) Fehler besteht darin,  sich  in der Kommunikation mit anderen immer in eine Gegenposition zu stellen: Ich bin perfekt (und Ihr seid es nicht).
Hätte sie einen gut integrierten Animus/"Divina Ratio" würde sie sich anders ausdrücken: Ich als SELBST  bin perfekt, als Ego war ich unvollkommen. Zum Beispiel. Und: Auch Ihr seid perfekt, wenn Ihr den Polsprung macht. Zum Beispiel.
Sie vergisst einfach meistens, in ihren Reden ein einziges Wörtchen einzuflechten: "mehr". z.B.:Ich bin perfekt, insofern ich  nicht  m e h r  ego-identifiziert, sondern SELBStgesteuert bin.
Für die Welt-Ichs, die sich derartig angepöbelt fühlen, scheint ihre sog. Wahrheit direkt aus dem Ego zu stammen und nicht dem kleinen, sondern dem spirituellen  "SuperEgoArsch" - - gigig...lach...

Es ist ganz einfach, wenn auch nicht gerade tröstlich:
Solange sich jemand noch mit seinem Welt-Ich identisch setzt, hat er absolut keine Möglichkeit zu erkennen, ob jemand die WAHRHEIT sagt bzw. ob jemand aus dem Spiri-Super-Ego-Arsch-KONZEPT spricht oder aus dem wahren authentischen SELBST. Das ist sehr verwirrend....
Ein weiterer Anfängerfehler ist es, keinerlei Metakommunikation über den eigenen Text zuzulassen, weil man sich weit oberhalb eines solchen Ansinnens fühlt.
Frage sie doch einmal ganz einfach: Erkläre uns deine Perfektheit, wie meinst Du das? Wie erklärst Du es, dass Du keine Schwächen hast. Erzähl!
Lässt E. das zu?

Woran man gut erkennen kann, ob jemand ego- oder SELBST-zentriert ist, ist der psychologische Abwehrmechanismus. Wer verbietend und böse auf Angriffe reagiert, indem er den Angreifer als böse, ungläubig usw. bezeichnet und nach weltlichen Ordnungsmächten ruft, befindet sich meines Erachtens nach noch in der Missionierungsphase - Leichen pflastern ihren Weg...!
Denn: der Missionar als einziger Träger der Wahrheit wird jede Beunruhigung bezüglich seiner Person als Abwehr seitens der "Ungläubigen" bezeichnen, dieweil er sich selbst als Christus auf dem Kreuzweg erfährt, verachtet und verspottet von den Ungläubigen. DAbei handelt es sich aber m. E. um eine "neurotische Fehlentwicklung", die aber einem authentischen "SAchverhalt" entspricht. (In der Nachfolge Christi, d.h. auf dem SELBSTrealisationsweg gehst Du den Leidensweg Christi, aber Du erkennst, dass es  D e i n  eigner Leidensweg ist. (persönlich und unpersönlich) - - dass Christus ein "Symbol", eine Metapher für eine archetypische Kraft ist, die uns "lebt". usw.usw.

Ich empfehle dazu das Buch von Konrad Dietzfelbinger:
- Die Geburt des wahren Selbst im Menschen (Die Botschaft Jesu für unsere Zeit im Lukas-Evangelium)
-Jesus, der vollkommen spirituelle Mensch. (Mysterienweisheit im Johannesevangelium)
Neben den tiefenpsychologischen Werken E. Drewermanns ist die mystische Interpretation des Evangeliums von K. Dietzfelbinger m.E. mystisch gesehen weiterführend. Auf solche Art  - christlich gedeutet - erfährt man den Prozess.
- Willigis Jäger dito
*/*
Diese sog. "ausschliessenden Verfahren", bei denen man den "Delinquenten" vor die Tür setzt oder Verbote erteilt gehören immer zum missionarischen SpiriEgo.
Wobei aber wieder zu beachten ist, dass das SELBST kein EierkuchenFriedensbringer ist und auch die sog. Schwerter der Gerechtigkeit zu führen versteht, also durchaus auch streng sein kann und dies wird vom derartig betroffenen WeltIch als strafend und aggressiv empfunden - denn es erwartet vom "Erleuchteten" eine bedingungslose Liebe, die alles toleriert und permanent alle 4 Backen hinhält.
Dem ist aber nicht so. Wenn Du SELBST-gesteuert bist, wird nichts mehr durchgelassen, was Störung "da draussen" verursacht. Du bist so präsent und gegenwärtig, dass Dir nichts mehr entgeht. Und auf alles musst Du Antwort geben, was Dir in den Fokus fällt. Wo Du unter Menschen bist, auf dem Marktplatz, kannst Du an nichts und niemanden mehr achtlos vorbeigehen. Auf alles reagierst Du innerlich, gibst Du Antwort. (Was aber wiederum nicht bedeutet, dass Du an das Aussen "gefesselt" bist aufmerksamkeitsmässig. )
Du bist nicht mehr fähig, auszuschliessen oder zu verdrängen.

Zu E. wäre noch zu sagen, dass sie in meinem persönlichen Falle m.E. aus ihrem Spiri-Ego herausprojezierte, als ich ihr auf FB meinen Offenen Brief präsentierte, wo sie meinte, dass es meine Angst sei, die Angst verbreite. Das war nun mal tatsächlich nicht der Fall. Jeder, der diesen Brief liest, kann spüren, dass, um so etwas zu schreiben, der Verfasser völlig angstfrei sein muss. Es ist eine "Anklage" des  g e h e i l t e n  inneren Kind, flankiert von Mama Anima und Papa Animus....lach.. und nicht des  schutzlosen verletzten Kindes, welches tatsächlich Angst verbreitet, wo es wütet.

Das Verhalten Elisabeths deutet daraufhin, dass sie wohl nicht über die "Gabe der Unterscheidung der Geister" verfügt. Stattdessen projezierte sie ihre eigene Angst. Wo ein solcher Abwehrmechanismus zu bemerken ist, kann man davon ausgehen, dass es sich um Ego-Anteile handelt. Auch ihr Mißbrauch der Spiegeltheorie fällt in diesen AbwehrBereich.
Auch dass von ihr  keine Freude-  oder Liebes-Vibrationes herüberkommen spricht nicht gerade für spirituelle Authentizität. (Funktioniert nur über Telefon?)
Ihre Sprache/Worte sind saft- und kraftlos. Öde Langeweile befällt mich, wenn ich bei ihr lese und videohöre. Sie fliesst nicht sondern gleicht eher einem stehenden Gewässer.
Halt ein "Trüber Tümpel" ....
Bevor UnGeist auf den Pfaden Reiner Lust lustwandeln darf, muss sie noch ein wenig das SterbeBett hüten...lach..
Dieser letzte fruchtbar-furchtbare Tod wird sie erst dann ereilen und befruchten, wenn sie ihr spirituelles Konzept fallenlässt; des weiteren wenn sie ihre Anbeter loslässt, d.h. z.B. auch aufhört, Menschen zu werben, bzw. wenn sie von allen Anhängern und anderen "Guten Geistern" verlassen würde..

Erst danach ist man im Fluss - Dao. Wo man nichts mehr tun muss, wo keinerlei Absicht mehr ist. Besonders nicht die Absicht, Gutes zu tun.
Ein freier Geist hat anderes zu tun, als Lebensberatung im Samsara anzubieten!
Ein freier Geist plant nichts,  - besonders keine Sprechstunden - er anwortet jeweils nur im Augenblick.
Ein freier Geist versprüht nicht absichtsvoll "Göttliche Energie" - weil er von beidem nichts weiss: Sein Bewusstsein ist von keiner Absicht getrübt und so betrübt und betrügt er andere auch nicht mit sog. göttlicher Ver-Strahlung.
Die freien Geister  t a  n z e n  ! - clap your hands!
http://www.youtube.com/watch?v=9Ra0DsbiNs0
In alter Wildheit dass es fetzt
ganz durchgeknallt im Hier und Jetzt - wie immer halt..!


An Nola3:
Danke für den DateiAnhang, ja der Text von X  ist sehr sachlich verfasst und authentisch, nix von boshaft. 
Y. redet sehr gut von spirituellen Dingen und ich glaube auch, dass wirklich Erfahrung dahinter steckt. Möglicherweise ist sie in einer Zwickmühle mit Elisabeth und kann noch nicht Engel von Teufel unterscheiden - was wirklich sehr sehr schwer ist für spiritual beginners, auch f. Fortgeschrittene kein leichtes. Wenn Siam christlich "gestrickt" ist, hat sie möglicherweise Skrupel, Elisabeth an die Luft zu setzen, weil sie in ihr Christus persönlich sieht, der von den Häschern verfolgt wird...oder es ist das falsche Mitleid des Gutmenschen, der auch im Täter immer ein Opfer sieht, welches zu schützen ist...keine Ahnung...
Weisst Du zufällig, um was es sich handelt bei der körperlichen  Wahrnehmung vor dem Einschlafen? Ich selbst habe bis Sept.2011 bestimmt an die 35 Jahre Schlafstörungen gehabt, zuletzt derartig, dass ich nur noch im Sitzen einschlafen konnte, weil ich wohl Magen-Herz-Probleme hatte und mein Puls mir permenant im pfeifenden Ohr herumhämmerte. Was mich aber wirklich am Einschlafen hinderte, war ein Muskelzittern von den Zehen bis zum Kopf, das kam in Wellen. DAzu kam vorher ein komischer "LustSchmerz" im Rücken der Wirbelsäule entlang. (3 Jahre lang etwa ging das so und ich bekam Angst und Panikattacken, weil ich glaubte, ich kriege einen Herzinfarkt).
Dazu kam ganz zuletzt vor dem Einschlafen das Gefühl, als ob die Erde bebe,  - ich war fest davon überzeugt! - bis ich merkte, dass es mein Körper war, der bebte. Ich hatte phasenweise Perioden, wo das Traumbewusstsein mit dem TAgesbewusstsein zusammenfiel und auch zeitweise das, was Y. schreibt: der Körper schläft, der Geist ist wach.
Seit meinem Durchbruch/"Polsprung"  Sept. 2011 oder Okt.? - den hab ich  sogar im Netz  (WIR) dokumentiert!!! - schlafe ich wie ein Murmeltier und scheine nur noch Tiefschlaf zu schlafen. Habe das Gefühl, ich bräuchte gar keinen Schlaf, weil keine (Ego-)Energie verbraten wird. Was geblieben ist: Im Augenblick, wo das TAgesbewusstsein schwindet - es bebt die "Erde"!
Wenn X. Lust hat, kann sie sich mit mir in Verbindung setzen.. ich denke, es geht vielen Menschen so, besonders den Frauen - wir sind halt die Rezeptiven und von daher in dieser Hinsicht Begünstigte ..bis dann..

An Nola4:
Der Ton von E.   k l i n g t   unglaublich arrogant  : Was für Euch gilt, gilt aber nicht für mich.
Nur:  sie hat wieder einmal recht, wenn man weiss, dass sie aus der SELBST-Identifizierung ihr Ich sprechen lässt!
Was allerdings destruktiv und beunruhigend  wirkt: Sie scheint die anderen Suchenden nicht an ihren jeweiligen individuellen Entwicklungspunkten/Stadien zu akzeptieren, sondern muss sofort mit ihrer absoluten Sichtweise reinhauen und sich aufblähend in Gegensatz hervortun.  D a s  ist das Hauptproblem mit Elisabeth!
Meines Erachtens kommt das daher, dass sie eine sehr plötzliche Spontan-Erleuchtung hatte und deshalb  den WEG nicht kenn - . bzw. den kleinen Weg zum Grossen Weg und damit wohl alle transformierenden Stadien auf dem Weg übergangen hat. Sie hat es zu leicht und zu einfach bekommen - "einfach so", wie sie immer betont.
Das macht sie nun hochmütig und den Anderen gegenüber unduldsam-verständnislos und besserwisserisch, die noch in der Zeit und im Dualismus herumtasten müssen.
Wenn Elisabeth sagt, dass sie nicht glaubt, dass es eine Mondlandung gab, dann meint sie wohl, - -wenn sie authentisch ist!- dass sie zu jeder Art von "Glauben" als Wissen aus zweiter Hand nicht mehr fähig ist. Glauben im Sinne des Für-wahr-haltens ist in der SELBStzentrierung nicht mehr möglich. Glauben als etwas Für-wahr-haltn ist nur dem Welt-Ich möglich.

Vorbedingung für die SELBSt-Erfahrung ist ja alles angelernte Wissen loszulassen. Auch die Mondlandung gehört zu dieser ARt von Wissen, weil sie nicht dabei war. Alles Schulwissen gehört dazu. Wir sind als Ich/Ego mit diesem angelernten Wissen identifiziert und müssen diese Identifikation loslassen. Ob Elisabeth wirklich dieses Wissen losgelassen hat oder ob sie nur etwas nachbetet, was sie irgendwo gehört oder gelesen hat, kann ich nicht sagen.
Aber sie müsste schon fähig sein, die Dinge in etwa zu erklären wenn sie wirklich authentisch ist. Nachbeten kann jeder: ich glaube nur, was ich erfahren habe.
Fest steht jedenfalls, dass ihr Verhalten sehr destruktiv  ist. Wer das nicht spürt, muss von seinen Gefühlen ziemlich entfremdet sein. "Gutmensch" eben o.ä.

Ich kenne hier in meinem Forum auch jemanden, der auf ähnliche Weise wie E. von seinem absoluten Standpunkt auf die Leute losgeht bzw. deren Erfahrungen in der relativen Ebene völlig ver-nichtet, weil er z.b. auch für null und nichtig erklärt, was für viele Menschen die schönsten spirituellen Augenblicke waren. Solange es noch eine Erfahrung und einen Erfahrenden gebe, sei alles illusorisch, argumentiert er. Das stimmt, aber durch diese relativen Erfahrungen kommt man von Stufe zu Stufe weiter. Der Führer durch die Relativen Ebenen ist ja doch in jedem Fall das Wahre SELBST. Das wird von den TranszendenzFuzzis gerne übersehen.

Ausserdem ist in allen kurzzeitigen spirituellen Erfahrungen, die ich kenne, der Dualismus aufgehoben, das ist ja das Kennzeichen religiöser Erfahrung! Danach kommt man wieder in den Normalverstand zurück.
Diese Leute machen einen einfach nur verrückt, sie hängen sich an Worten auf, diese Fetischisten.
Als ich sagte, ich wäre nach 30 Jahren erlöst von den krankmachenden Strukturen und nunmehr frei, meinte dieser Mensch in einem ellenlangen Sermon, ich könne gar nicht frei sein.Meine Freiheit wäre Illusion.  Ich wäre erst frei, wenn es keinen mehr gäbe, der Freiheit bezeugen würde/könnte. Also wieder dasselbe: Weder Erfahrung noch Erfahrenden...blablabla...
Er kann einfach auch die Leute nicht zu ihren eigenen Erfahrungen auf ihren eigenen Wegen kommen lassen. Damit verhindert er genau das, was er bezwecken will: Erleuchtung. Erkenntnis.
Wie Elisabeth stellt er sich permanent in Gegensatz zu den anderen Menschen: Wie, so siehst du das? - Ich kenne das nicht. Für mich gilt das nicht.. man sollte OIE und Elisabeth zusammen in einen Raum auf ewig einsperren, dann können sie sich transzendental aneinander aufgeilen. Brainfucks...

Auch dieser Kerl  hat wohl eine plötzliche Erleuchtung erlebt, ein Konzept daraus gemacht und missioniert dieses Konzept auf eine ähnlich monomanische Weise wie Elisabeth das tut. Auch er hat mich solange beunruhigt, bis ich dahinterkam, wieso und warum. Ich bin hinter ihm her, mal mehr mal weniger attracked by him. Im Gegensatz zu Elisabeth hat er bzw. seine Schreibstil einen gewissen undurchschaubaren intellektuellen Charme . Tiefe Wasser bzw. trübe Tümpel zogen mich schon immer in ihren Bann. Perlen habe ich dabei noch nie heraufgebracht, aber zumindest hatte ich danach den Durchblick.

Aber ich renne ihm trotzdem immer gigglegröhl- und schenkelklopfend hinterher...hahaaa llllach... I love him..my leftbrainvisionäry! - grad  jetzt wird er wieder ganz schön frech, weil ich an seinen Textbausteinen lustvoll herumnage...lach..:) :bier: -->!! cheers!
Jetzt gehe ich Fussball-Guck. Die PolenHooligans  habe ich gehört, freuen sich auf die Deutschen: Die schlagen wir richtig schön zusammen - Rache für den letzten Weltkrieg...Wow!
I love it...
Pure Comedy!

*****

Betrifft: Artikel v. Elisabeth Marichal über das Innere Kind:
Ich habe ihren  Artikel gelesen und auch hier ist wieder einmal nichts daran auszusetzen. Er ist in sich stimmig. Nur wird nie erwähnt, dass es ein äusserst schmerzhafter Schattenprozess ist, in dem das innere Kind befreit wird. Dieser Prozess ist derartig turbulent und auch gefährlich für manche, die nicht mit ihren unbewussten Drachen umgehen können! Ich selber habe mehrmals eine manische Phase gehabt, bei der ich ums Haar in die Psychiatrie gekommen wäre. Gottseidank waren diese Phasen nur kurz und ich war mir sehr schnell bewusst, um was es sich hierbei handelte: Es kann passieren, dass ein zwanghaftes sadistisches  Überich (ElternIch-Strukturen) während des persönlichen Individuationsprozesses ganz plötzlich zusammenbricht. Die Befreiung, die sich daraus ergibt, ist derartig euphorisierend, dass Du voll den manischen Abflug machen könntest, wenn Du nicht eine rationale Bremse hast. Das ich hernach in keine Depression verfiel, war nur meiner inneren SELBST-Stabilität zu
verdanken, meinem absoluten Vertrauen in den Prozess.


Zur Vergebung/Aussöhnung - persönliche Erfahrungen:
Damals ging ich wegen Alkoholproblemen noch zu den Anonymen Alkoholiker, war allerdings schon ca. 7 Jahre "trocken".

Bei den AA nun stand auch die Vergebung als Heilsbringer ganz gross im Programm. Da wurde mit "gearbeitet" und irgendwann stiess mir dieses "Arbeiten" ganz übel auf, weil ich mich mit dieser  - evtl. falsch verstandenen? - Schritte-Arbeit immer mehr in die Selbstabwertung begab - hier begann meine innere Auseinandersetzung mit den AA. Immer, wenn ich von meiner Vergangenheitsbewältigung sprach, wurde ich beschwichtigt, man müsse allen Menschen, die einen verletzt hatten vergeben und alles würde gut. Denn niemand habe schuld, denn niemand hätte gewusst, was er tat. (Hierbei handelte es sich bei vielen der Beteiligten um Kindesmißbrauch- und Mißhandlungen!!) Was die Gefühle diesbezüglich anging, durfte man zwar trauern, aber nicht wütend werden, denn, so hiess es immer: Der Schmerz sitzt hinter der Wut.
Mir wurde klar, dass ich mit Schritte "machen" nicht weiterkomme, als ich meinen ersten Prozess durchmachte  -dass man selbst gar nichts "machen" kann..

Da fielen mir die Bücher Alice Millers in die Hände. Das Drama des begabten Kindes. Du sollst nicht merken. usw. Das war meine Rettung! A. Miller bzw. wurde ich selbst unter Mitwirkung ihrer Werke  zum "Anwalt" meines inneren Kindes.
Während dieses Tiefenprozesses stieg ich tief hinunter in meine kindliche Vergangenheit und erlebte alle Schmerzen noch einmal.
Dazu war es nötig, aus dem Arbeitsleben kurzzeitig auszusteigen. Ich liess mich immer krankschreiben, wenn es soweit war, weil ich Angst hatte , ich  könnte auffällig werden. Man kann nicht mehr so funktionieren, wie gehabt. Erst später, wenn man Übung im "Tiefseetauchen" hat, ist es möglich,  während eines Prozesses zu arbeiten.
Aber im Anfang, während der ersten Prozessphasen, ist man derartig aufgewühlt, das Erdreich ist gelockert, d.h. das Unbewusste droht oftmals bedrohlich durchzubrechen, was grosse Ängste verursacht,  - da bleibt man besser zu Hause oder geht in eine Institution, die sich mit transpersonalen Prozessen auskennt.
Denn bei der "Arbeit" mit dem inneren Kind  stösst man durch das Unbewusste in die frühkindlichen mythischen und  magischen Bewusstseinsebenen vor, die nicht jeder Mensch alleine händeln kann.
Das ist zuweilen äusserst gefährlich  und angsterregend. 

Trotz meines absoluten Vertrauens in diesen Prozess/Gott, habe ch mich in solchen Zeiten immer mit Tabletten versorgt. Besonders wenn traumatische Inhalte hochstiegen, habe ich mich nicht gescheut, auch mal 2 Tage lang Neurociltropfen zu nehmen, um einen befürchteten Durchbruch zu verhindern -  oder irgendein Beruhigungsmittel zwischenzeitlich einzunehmen, bis ich merkte, dass sich meine Ängste legten. Nicht der Durchbruch/Überschwemmung mit unbewussten Inhalten, sondern die Angst davor  war in meinem Fall das zu dämpfende/behandelbare! Denn die Inhalte kamen moderat und in kleinen Dosen hervor. Wer das Tagebuchschreiben gewöhnt ist, sollte auf jeden Fall alles aufschreiben. Aber auch denen, die das bislang in ihrem Leben nicht taten, sei es angeraten, denn das Schreiben ist Therapie. Auch das Bücherlesen -  Bibliotherapie. Wenn man jemanden hat, mit dem man offen darüber reden kann, ist das noch besser, obwohl die Gefahr besteht, dass man nicht verstanden wird...
Zu erwähnen wäre noch, dass die Arbeit mit dem inneren Kind eine totale psychologische Verwandlung/Umkehrung mit sich bringt. Die ganze Selbstwertproblematik wird hier bearbeitet. Alles Verdrängte wird an den Tag geholt und aus den Teufeln werden Engel. Es ist eine Phase des "Gerichts" im Sinne von Be-Richtigen, Korrektur. Richtig-Stellung. Hier werde ich christl. gesprochen in mein "Recht" gesetzt.

Der "Anwalt" des Kindes ist ein relativ gesunder Animus, der ebenfalls integriert wird. (Vater-Instanz). Dieser Anwalt hilft vor allem bei der ANKLAGE. Denn Vergebung, Dankbarkeit und Annahme sind erst dann wirklich und authentisch gegeben, wo man die Täter/Mißbraucher-und Mißhandler der frühen Kindheit anklagen darf. Da man als betroffenes Kind gelernt hat, die Schuld bei sich zu suchen und sich daher als Opfer zu identifizieren gelernt hat, ist es von grösster Wichtigkeit, den wahren Schuldigen zu benennen und anzuklagen.
 (Das kann in der REalität geschehen, aber auch rein innerlich; ich persönlich habe "böse" Briefe geschrieben.)

An dieser Stelle im Prozess entsteht ein regelrechter Kampf, der wie ein mythologischer Kampf zwischen Gut und Böse erlebt wird. Ein Projektionsgewitter: Ich bin schuld. Die andern sind schuld. Man sieht sich im Wechsel mal als selber sehr böse, dann wieder die anderen (Bezugspersonen usw., die Täter). Man erfährt sich mal als Opfer und dann mal als Täter. In meinem Fall gipfelte dieser Kampf in d einer regelrechten Höllenerfahrung:   I c h   bin an allem selber schuld,  i c h   bin böse,   i c h  allein bin ein Teufel. An dieser Stelle habe ich damals eine Tablette nehmen müssen, sonst glaube ich, wäre ich tatsächlich verrückt geworden. Am nächsten Tag war es jedoch vorüber. Gott sei Dank, denn unsere Kliniken sind nicht nur von Jesus-Besessenen, sondern auch von Teufeln voll.
Allerdings sah ich  meine Lage zunächst so kritisch, dass ich über den Suhrkamp-Verlag an Alice Miller persönlich herankommen wollte. Leider war das nicht möglich. Oder Gottseidank. Wer weiss es schon...es wurde ja alles gut.

Wer wie Elisabeth behauptet, er habe sich noch nie als Opfer gefühlt (Interview), hat sich wohl noch nicht mit allen verdrängten Anteilen bzw. seinem Schatten konfrontiert und ist der Hilflosigkeit/tiefste Verzweiflung  und Ohnmacht - der  absoluten Einsamkeit in einem unendlich schwarzen Raum seines inneren Kindes noch nicht begegnet.
 Oder sie hat keine Misshandlung u. dergl. erlebt. Dann kann man allerdings leicht vergeben.

Ich habe auch  keine "Vergebungsarbeit" gemacht. In meinem Prozess geschah es, dass ich nach und nach jeden einzelnen Menschen in meinem Leben, der mich zutiefst verletzt hatte, in GEdanken anklagte: Du hast mir wehgetan. Ich setzte ihn in GEdanken in einen Stuhl und ich weinte und fand endlich alle die Worte, die ich nie imstande war, auszusprechen.
Und manchmal geschah es danach, dass ich diese Person in einem gänzlich anderen Licht sah, ich sah, von welcher Angst sie selbst getrieben war. Das waren Momente der Aussöhnung, der Vergebung.
ABer das war oftmals mit einem einzigen Mal nicht getan.

Dankbarkeit konnte ich programmässig auch nicht entwickeln. Was die Anname angeht, musste ich lernen, zunächst einmal mich selbst anzunehmen nachdem ich masochistisch und christlich konditioniert  ein Leben lang zwangsläufig alles annehmen musste, was mir von da draussen widerfuhr..

Zu den AA möchte ich nur noch  hinzufügen, dass diese Jahre trotz aller Kritik an ihnen sehr wertvoll für meine Entwicklung waren, egal wie sektiererisch ich sie letztlich erlebte,( was vielleicht auch auf eine disorderly Struktur dieser einzelnen Gruppe zurückzuführen war.)
Was ich gelernt habe und wozu die AA mir Gelegenheit gegeben hat, hätte wohl auch eine gute Gruppentherapie erledigen können: nämlich konsequente Ehrlichkeit und Offenheit mit mir selbst und anderen zu üben. Man hat mir - zuweilen zwar widerwillig - die Gelegenheit gegeben, scham- und hemmungslos über mich und meine Geschichte zu sprechen. Bzw. hatte ich hier die Gelegenheit, sämtliche falschen Schamgefühle und Hemmungen abzulegen. Bei den AA  habe mich freigesprochen.

Nur die Aufrichtigkeit/Ehrlichkeit/Offenheit  - die Wahrheit macht uns frei. Und vor allem stark. Nur die Wahrheit führt vom Ego zum SELBST. 

Und die göttliche Wahrheit und Klarheit,die wir letztlich in der Gewissheit des Gewahrseins finden gibt uns finally die grosse unendlich-unbegrenzte KRAFT!

PS Elisabeth M. kann sehr schön über die gesellschaftlichen Ursachen und die Auswirkung der Unterdrückung des inneren Kindes schreiben, aber ob dies auf authentischer ERfahrung beruht, wage ich zu bezweifeln - da sie Berichte aus eigene Erfahrung gänzlich aussen vor lässt.
*****
neeee - - Ich bin nicht nett, ich bin hinsichtlich der Texte von E. rein sachlich, betone aber auch immer wieder, dass ich es nicht beurteilen kann, ob es sich um authentische Erfahrung oder um Angelesenes handelt. Ich kann nur immer aus meiner ErfahrungsSicht sagen, was dafür oder gegen eine authentische Erfahrung spricht. Einges spricht durchaus dafür, z.B. diese Raumausbreitung, die typisch ist für diese sog. jhanischen Phasen- ob es sich um eine Expandierung des Selbst oder um eine des inflationären SpiriEgos handelt, kann ich nicht beurteilen.Ihr Verhalten und ihre "Selbstvergessenheit" sprechen für letzteres.

Auch das Abkupfern von Ideen oder Ausdrücken/Texten ist für diese Phase typisch. Ich kenne das von mir. Es gibt halt kein Copyright für den entgrenzten Geist, es gibt kein mein und dein. Es gibt kein Privates mehr, kein Eigentum! In meinem Fall ist es so, dass mich ein Wort, ein Ausdruck, den ich irgendwo sehe, inspiriert zu weiterem kreativem "Spinnen" (ein Ausdruck von Mary Daly übrigens)... Die Worte oder Texte eines anderen  - alles, was mir in den Gewahrseinsfokus kommt! - können mich insofern also "antriggern", so dass ich über den Gegenstand meiner Betrachtung wirkliches Wissen/ Erkenntnis erlange.

Oder ich finde ein Wort, eine Beschreibung  für etwas, was meine fortlaufende geistige Entwicklung/Erfahrung beschreibt, dann "klaue"  ich das Wort. Zum Beispiel ist auch mir erst durch die Texte von "Klaus im Gewahrsein" bewusst geworden, dass "Gewahrsein" der exakt richtige Terminus ist, der beschreibt, wie ich die Welt nun erfahre. Dann benutze ich den Ausdruck auch.
Es ist ja so, dass man früher wohl darüber in Büchern gelesen hat, aber die Erfahrung selbst so weit von jeder Beschreibung entfernt ist, dass Dir die angelesenen Ausdrücke nicht sofort zur Verfügung stehen. Das kann ziemlich lange dauern, bis Dir der Ausdruck entweder von selbst einfällt oder wenn Du ihn woanders findest - wo Du die Verbindung zwischen der Erfahrung und dem Wort, welches die Erfahrung beschreibt, findest.

Das kann niemand verstehen, der noch mit dem EgoMindVerstand identifiziert ist.
Gut, ich selbst konnte und kann mein expandierendes Selbst unter rationaler Kontrolle halten (im Gegensatz zu Überich-Kontrolle), weil ich noch fähig war, meine Verhalten mit den Augen der anderen zu betrachten. Mein Projektionsmechanismus funktionierte in dieser Hinsicht noch, nur war ich nicht mehr identifiziert mit ihm.

Was gegen eine Authentizität spricht, ist die Art wie sie über andere lacht. Wobei nicht das Lachen als solches falsch ist, denn Jenseits von Ego findet man (das befreite innere Kind!) tatsächlich alle Aktivitäten des Ego ziemlich lächerlich (Der Kaiser ist nackt!) Aber dieses Kind muss auch noch gewissermassen erzogen werden, um die Leute nicht permanent vor den Kopf zu stossen. Ich kann mir schlecht einen Ramana Maharshi oder andere weniger erleuchtete spirituelle Lehrer vorstellen, wie sie sich mit anderen - unerleuchteten!!!- Individuen/Anhängern/Fans zusammentun, um über andere Egos zu lästern... Soviel Achtung ist man dem Ich der andern Menschen als sog. Erleuchteter  - meine ich -  immer noch schuldig. Zumal man ja das Potential des Wahren Selbst immer hinter dem Ego der andern aufleuchten sieht.

(Ein Thomas Hornauer konnte mehr oder weniger  lustig-fidel seine Anhänger Flachwichser nennen - vielleicht ist das der New Guru Style?...lach...gigig..)
Gegen Authentizität spricht auch, dass sie nach der weltlichen Obrigkeit (Moderatoren, Staatsanwalt, google) ruft, wenn sie sich kritisiert fühlt oder in die Enge getrieben.

Verwunderlich ist für mich, dass sie neuerdings TransformationsprozessArbeit anbietet, worin sie selbst keine Erfahrung hat, da sie ihre Erleuchtung nach ihren eig. Worten ganz plötzlich und "einfach so" bekam - also eine plötzliche Transformation erlebte, wie sie sagt.
Dass ihr konzeptueller Verstand noch immer besteht, ist m.E.auch daran zu erkennen, dass sie noch nicht erkannt zu haben scheint, dass es jenseits von EgoMindVerstand keine Krankheit gibt, da Krankheit ebenfalls als ein Konzept/Gedankenkonstrukt erkannt wird und somit losgelassen ist. Eine solche Erkenntnis ist derartig umwerfend, dass sie niemals verschwiegen werden kann. Gleichzeitig hat auch der Tod seinen Stachel verloren.(Anders kann ich mir nicht erklären, wie E. mit einer Erkrankung an ihre FB-Gemeinde herantritt mit der Frage, was diese an ihrer Stelle tun würden: zum Arzt gehen oder Selbstheilungskräfte entwickeln.
Dass sie jetzt von sich sagt, dass sie Jesus ist, lässt wiederum auch darauf schliessen, dass sie die rationale Kontrolle über ihre Erfahrungen nicht erlangt hat. Darin ist sie nicht viel anders als die vielen Insassen in den Psych. Kliniken.
Richtig ist zu sagen: Man spreche aus dem Christus-Bewusstsein, was sie hin und wieder auch sagt, dabei aber doch wohl überzeugt ist, dass sie im Grunde tatsächlich Jesus ist,  der ChristusJesus des letzten Zeitalters, der als Frau wiedergekehrt ist,  - in ihr?

Die Wahrheit ist: wir sind es alle! In uns allen muss Christus geboren werden, sterben und auferstehen, wenn wir in der Nachfolge Christi stehen. Und Nachfolge Christi heisst nichts anderes als SELBSTverwirklichung. In dieser Selbstverwirklichung kehrt  keine fleischliche Frau als Christus zurück, sondern  m i t   Christus kehrt die "Frau" zurück, insofern es sich um die Integration der weiblichen göttlichen Anteile handelt (Göttin).
Elisabeth hat m.E. ihre einzigartige spirituelle Erfahrung von Liebe Vergebung, Dankbarkeit und Annahme zu einem Konzept/Programm ausgearbeitet. Sie missoniert eine Art Vergebungsprogramm, welches nicht berücksichtigt, dass z.B. posttraumatische Syndrome, z.B. Kindesmißbrauch etc. bei vorzeitiger Vergebung eher eine regressive PTS-Reaktivierung zur Folge haben kann, als dass es der Heilung dient.

E. hat m E.  ihre transformatorisch-integrale Entwicklung nicht vollendet. Das beunruhigende Verhalten von E.M. lässt m.E. auf eine sog. Erleuchtungskrankheit schliessen: sie scheint sich ausschliesslich mit dem göttlichen Aspekt zu identifizieren unter Vernachlässigung des Menschseins. Unser evolutionäres Ziel ist die Menschwerdung. Zwar kann man wohl auch sagen, dass wir in Wahrheit Götter sind. Aber das ist nur die Krone des Lebensbaumes , die in den Himmel ragt, die Wurzeln darf man nicht vergessen, in die Erde zu versenken - und zwar gaaaaanz tiiiiiiiiiief...!


Ich verfolge seit einiger Zeit  den GewahrseinsThread von Klaus, besonders weil ich durch diesen Thread erst auf dieses Wort richtig aufmerksam wurde. Bislang hatte ich eigentlich ausser meinen eigenen Begriffen für das, was ich erfahre "sich erweiternder Fokus, Erkenntnishorizont" nur das Wort "Aufmerksamkeit" (OIE) dafür. In der Beschreibung von Klaus nun erkannte ich mich ziemlich wieder und auch das "Gewahrsein" fand somit Eingang in mein Vokabular. (Wie gesagt, die Begriffe für vergangene Erfahrung findet man erst retrospektiv, da die Erfahrung selbst wortlos ist.



  Gestern nun stiess ich auf Elisabeths Beschreibung (ganz offensichtlich in ihrer eigenen Sprache)  und - Chapeau!(lach) - perfekt! Besser hätte ich es nicht beschreiben können.
Weiter unten definiert sie Erleuchtung wie folgt:

"Sich seiner Selbst bewusst werden durch Selbsterkenntnis ist Erleuchtung und mit dem freien Willen erreichbar. "

Insofern lässt sich auch hier folgendermassen zustimmen: Der Selbsterkenntnisweg als Erleuchtungsprozess Oder umgekehrt: der Erleuchtungsweg als Selbsterkenntnisprozess. 

Nur: Zu sagen: "Ich bin erleuchtet" ist eine finale abschliessende Zustandsbeschreibung, die bei den Menschen nicht gut rüberkommt.




Über Entwicklung: Sog. Entwicklung geschieht m. E. nur im persönlichen Bewusstwerdungsbereich. Wer glaubt, das sei der illusionäre relative Bereich, dem im Grunde  keine Wahrheit zustünde, irrt. Die Ewigkeit scheint immer in die Zeit. Die "Führung" durch all diese illusionären "Stufen" der Entwicklung ist immer das göttliche SELBST. Die relative Ebene ist niemals von der absoluten zu trennen. Sie sind ineinander. Eins. Wer oder was ist es, das meine Haare wachsen lässt und meinen Körper belebt? Relativ der Körper - absolut der Geist? Lässt sich das voneinander trennen?





"Gehet hin in alle Welt und predigt allen Völkern"- das bedeutet, dass jeder Mensch dieses Sendungsbewusstsein (m.E. der Bodhisattva-Aspekt i. Buddhismus) notwendig entwickelt. Er  m u s s  die "Frohe Botschaft" seiner Wiedergeburt verkündigen. Bei manchen treibt dieses Sendungsbewusstsein mehr oder weniger skurille Züge. 
Früher wanderte der Prediger durch die Geographie, heute schlampiert er im Netz herum. Das ist sein globaler Marktplatz. Ideal.
Das entgrenzte Bewusstsein vernetzt sich auf jede erdenkliche Art und Weise.
Nur ein bisschen rationale Kontrolle ist vonnöten.


Was Elisabeth M. angeht kann ich am Ende auch nur wieder einmal feststellen: Ich weiss, dass ich nichts weiss.  :)