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Dienstag, 27. September 2016

Wem Sünde wird zur REINEN Lust, der ruht an Jesu heil'ger Brust



Neues vom Zaun
aus August 2016


 Sünde

Sündigen - aber richtig, so heisst die Devise der "'Göttin", der weiblichen Spiritualität.  Der Akt der Erlaubnisgebung zum Sündigen ist ein Akt der Befreiung zum Da-Sein. Letztlich macht die  Erkenntnis frei, dass Sünde, wie sie von den christlichen Kirchen bzw. von sämtlichen Weltreligonen definiert wird, keine Sünde gegen einen Gott, sondern Sünde wider die alttestamentarische Gesetzesreligion der Väter ist, welche sich selbst zum Gott über eine patriarchalische Welt gemacht hat. Allerdings gehen dieser Erkenntnis sehr schwere seelisch-geistige Konflikte und Kämpfe voraus. Paradox: Wer mit REINER Lust "sündigt", sündigt nicht mehr... er liebt und tut, was er will. Der Begriff "Sünde" fasst hier nicht mehr. Kein Begriff...
Wem Sünde wird zur REINEN Lust, der ruht an Jesu heil'ger Brust - dafür wäre ich im Mittelalter als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden, LOL.
 
Mary Daly, wusste, wie man "richtig" sündigt - nämlich mit REINER Lust. Ach wie liebte und hasste ich sie, ich lernte ihre Sprache, und ich folgte ihr fasziniert auf ihren argonautischen Trips in die  Tiefen des weiblichen Unbewussten. Auch wenn ihre Theorien mich zuweilen arg befremdete, konnte ich mich in vielem, was sie erlebte, wiedererkennen und  identifizieren. Ihre Radikalität war nicht die meine, an der meinen hatte ich schon genug. Im Endeffekt war ich weit radikaler als sie, weil ich über ihr (und zeitweilig mein) gynozentrisches Weltbild hinausging und es mir gar nicht mehr möglich ist, mich mit irgendeinem Weltbild zu identifizieren.
Ich bin jenseits geschlechtlicher Diversität.  Weder bin ich Mann noch Frau noch  bin ich android -  ich bin NICHTS, das heisst:  da ist NICHTS mehr, mit dem ich mich identifizieren könnte.
Offenbar hat M. Daly die konkrete Männerwelt  genau so sehr gehaßt hat wie das abstrakte Patriarchat.   Wenn ich diesen Genderwahnsinn betrachte, so hatte ich schon oft den Eindruck, dass er von Mary Daly's Radikalität inspiriert scheint.  Man kann nur hoffen, dass auch für diese Leute bei ihrem heißen und unnützen Bemühen, ein Matriarchat zu installieren,  am Ende  ihres evolutionären Trips der Baum wieder ein Baum, der Berg ein Berg und der Professor wieder ein Herr Professor und kein "Herr Professorin" ist. Es ist Utopie zu glauben, dass es realiter eine Rückkehr in den warmen Mutterschoß einer heidnisch-gynozentrischen Gesellschaft/Religiösität geben könnte. Solche Versuche enden wie alle Utopien einer besseren Welt in einem ausgrenzenden Faschismus, in dem das "Unwerte Leben" die Männer als solche trifft, wobei es im Grunde darum geht, das Patriarchatsbewusstsein durch ein anderes zu ersetzen: das Bewusstsein der Wahren Natur. Statt einer reaktionären Utopie in der Aussenwelt  hinterherzujagen, mache man zum Zweck der Evolution sich die archaisch-magischen Schichten einer heidnischen Religiösität  in sich selbst BEWUSST. Es kann keine Rückkehr geben. Es gibt nur eine Art der Evolution und das ist die DEINE.

(Nothing - no Thing, Nichts oder "zeroness",   - damit beschreibt man die unbeschreibbare Einheit jenseits der Gegensätze, mit denen der alltagskonsensual orientierte Normalmensch identifiziert ist. Wenn ich sage: Ich bin Nichts, dann meine ich damit keine "schwarze Leere" oder setze mich zerknirscht und  "verdemütigend" herab, sondern gemeint ist damit u.a. auch die "Entleertheit" (Desidentifikation)  von männlichen oder weiblichen Eigenschaften, mit denen ich als Normalmensch identifiziert war.)

Ich kann nicht sagen, wie Mary Daly endete. Wenn es ein Buch geben würde, das ich noch gerne lesen würde, dann wäre es Mary Daly's letztes Buch "Quintessenz", leider wurde es bislang nicht ins Deutsche übersetzt, weil Erika Wisselinck, die einzige Frau, die ihre Sprache übersetzen konnte, inzwischen verstorben ist.

Mary Daly:

"Ich denke, es ist überhaupt keine schlechte Idee [den Anteil der Männer auf etwa 10 % der menschlichen Rasse zu reduzieren und festzuschreiben, gemäß der Forderung von Sally Miller Gearhart]. Wenn Leben heißt, auf diesem Planeten zu überleben, dann bedarf es einer Entseuchung dieser Erde. Ich meine, dies wird begleitet werden durch einen evolutionären Prozeß, der zu einer drastischen Reduktion der männlichen Bevölkerung führen wird."
Ja, finde ich auch, es ist keine schlechte Idee, aber eine gute auch nicht, sollte man sie mit Gewalt in die Tat umsetzen wollen.  Aber man darf ja seine utopischen Ideen und Meinungen frei äussern, noch!!
http://sexistinnen-pranger.de/daly.html
Interview mit Mary Daly

Ich sehe es anders als man es am Sexistinnen-Pranger sieht:  Sally M. Gearhart hat einen Roman geschrieben, worin sie eine heidnische Frauengemeinschaft beschreibt, m. W. eine Welt, in der Männer auf 10% reduziert werden. Ob Sally M.G. tatsächlich höchst persönlich diese Reduzierung "gefordert" hat, ist somit erstmal fraglich. Die "Entseuchung dieser Erde" ist tatsächlich notwendig, ob man aber die Erde von Männern "entseuchen" soll? Ist das so wirklich gemeint?  Tatsache ist, dass es das pervertierte parasitäre Patriarchat ist, welches alles Weibliche (noch immer) unterdrückt und in diesem Zuge auch unsere Mutter Erde kaputtmacht. Tatsache ist, dass heute in manchen Ländern immer noch neugeborene Mädchen getötet werden und Söhne bevorzugt. Tatsache ist, dass der Überschuss an v.a. jungen Männern kein Segen, sondern ein Fluch ist. Ergo wäre eine Reduzierung nicht unbedingt von großem Übel.
Die alten Feministinnen drehen sich im Grab um, wenn sie sehen, wie der Neue Feminismus sie an den Sexist_*innen-Pranger stellt. LOL. Der neue Feminismus ist pharisäisch-moralitär, oberflächlich und rein politisch, er  hat ganz klar keinen Zugang zum Unbewussten, weder zum eigenen noch zum kollektiven. Wer das kollektive Leiden der unterdrückten Weiblichkeit am eigenen Leib erfahren hat, der urteilt anders.

Was bei Jesus die Welt, das Weltliche ist, ist bei Daly das Patriarchat. Ihre Umkehr ging soweit ich das beurteilen kann, nicht weiter als bis zu den archaisch-magischen Schichten, darin richtete sie sich ein und feierte die Welt, die "Göttin"  und das Da-Sein. Das So-Sein lehnte sie offenbar als das Männliche, das Apollinische ab. So war sie zwar jenseits von Gottvater & Co, aber nicht jenseits von Gottmutter.  

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Diktaturen

sind zur Zeit wieder en vogue, siehe den neuen Präsidenten der Philippinen Duterte, der Böses mit Bösem vergilt und das Drogenkartell dadurch bekämpft, dass er alle Drogendealer kurzerhand erschiessen läßt. Das Volk ist's zufrieden. Das neue Modell nennt sich wohl Demokratische Diktatur. Auch Erdogan's Volk ist mit seiner Regierung zufrieden. Wenn in der Türkei die Todesstrafe wieder eingeführt wird, dann mit demokratischen Mitteln, eine Volksbefragung wird ihm recht geben. Der Frieden in der Welt wird meist mit Gewalt erkauft - das kann auch nicht anders sein, wenn sich das Gute und das Böse weltgemäß in Balance halten sollen. Nach dem Laissez-faire-Sozialismus greifen die "Rechten", die Konservativen wieder zu Law and Order und Nulltoleranz-Politik.

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Die WAHRHEIT,

die ich erkenne, ist ABSOLUT. Relativ wird sie durch Vermittlung, Mitteilung und Glauben. Wer andere missionieren  will, seine als absolut erkannte WAHRHEIT zu glauben, steht nicht (mehr) in der WAHRHEIT.  Wo die WAHRHEIT im Gewahrsein erkannt wird, ist sie absolut, wo sie nur geglaubt wird, wird Religion daraus.
Die WAHRHEIT ist so absolut, als das befreite und ungeteilte SELBST absolut ist. SELBST& WAHRHEIT= Synonym.
Über die absolute oder Absolutheit der WAHRHEIT läßt sich nicht streiten. Die WAHRHEIT ist kein Konzept. Das Ego, welches sich als Person per se selbst absolut setzt, keine anderen Götter neben sich duldet und nur sich selber in der Aussenwelt sieht, wird die Absolutheit der WAHRHEIT anzweifeln bzw.  den Träger der WAHRHEIT als hybrid beschuldigen. Was, du bist der König der Juden? Kreuzigt ihn!

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Wer hat die Kontrolle?

Nochmal zu der Frage, ob man ohne Gedanken sein kann, weil ich gerade in einem spirituellen Thread las, dass Gedankenlosigkeit möglich sei und man nur Gedanken habe, wenn man dies wolle. 
Ja, OK, das kann man, und zwar nur dann, wenn man konzentrierte Achtsamkeit auf die Sinne ausübt und dabei den GEdanken keinerlei Raum gibt. 
Gedankenlosigkeit ist aber nicht der erstrebenswertes spirituelles Ziel. . Wenn die Identifikation mit dem Ich aufgelöst ist, ist auch die Identifikation mit den  Gedanken aufgelöst ist, dann kommen und gehen die Gedanken wie eh und je, nur mit dem Unterschied, dass ich sie nicht anhaftend ergreife. Für mich war es unheimlich schwer, mich auf die sinnlichen Empfindungen allein zu konzentrieren, wie auch bei der Atemkonzentrationsübung muss man immer wieder zurückkommen, weil man immer wieder von Gedanken zerstreut wird.
Ich habe das geübt, aber nicht, um gedankenlos zu werden, sondern um den Körper mit Achtsamkeit zu "füllen".
Solange das Unbewusste aber ungeklärt ist, wird es immer wieder den Strich durch die Rechnung der Achtsamkeit machen und Störgedanken und Störgefühle produzieren und zwar solange, bis die geklärt sind. Achtsamkeit auf Gedanken und Gefühle sind daher ebenso notwendig wie auf andere sinnliche Empfindungen.
Wie lange ein Mensch ohne Gedanken sein kann, weiss ich nicht, ich glaube, ich habe es nicht mal eine Minute geschafft, mich ohne Ablenkung auf eine Sache oder Übung  zu konzentrieren. Wie gesagt, habe ich auch nicht regelmäßig geübt, sondern so nebenher, wenns mir gerade einfiel oder wenn ich untätig herumlag. Achtsames und konzentriertes Beten des  Vater Unsers hat den selben Zweck wie die Atemkonzentrationsübung...
Eine länger andauernde Gedankenlosigkeit kann es schon deshalb nicht geben, derweil man andauernd von den permanent anfallenden  Notwendigkeiten des Alltags  dazu gezwungen wird. Es gibt nichts, was ich tun könnte ohne Gedanke bzw. Vorstellung!
Gedankenlosigkeit kann niemals "automatisiert" bzw. Standard werden, weil man sonst handlungsunfähig wäre, wenn man keine Vorstellung bzw. Gedanken hat.  Jedem Tun geht ja die Vorstellung/Gedanke voraus!
Wollte man also Gedankenlosigkeit längere Zeit aufrechterhalten, muss man sie bewusst ÜBEN, d.h. man muss  sehr sehr bewusst darauf achten, dass man seine ganze Konzentrationskraft entweder auf das Gehen/ Atmen oder die Achtsamkeit auf alle Sinne oder was auch immer  versucht aufrechtzuerhalten und bei Abschweifen die Aufmerksamkeit sofort wieder zurückzuholen.  Hier ist der einzige Punkt, wo m. E. der Wille eingesetzt werden muss. Nach meinem jetzigen Erkenntnisstand gibt es einen Willen, Gedanken zu denken oder nicht zu denken, NICHT.  Ein solcher Wille liefe m. E. auf Kontrolle hinaus, also Ego - ein Ding der Unmöglichkeit im Bewusstsein des Nichtwissens und der absoluten Willenlosigkeit.

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Den Islam

ein "Mösenkult?" Auf der (linken) Seite ziemlich gewagt und würde auf Facebook garantiert als Pöse Hatespeech der Zensur zum Opfer fallen. Auf der anderen (rechten, richtigen?) Seite geht es, was den  Islam-Himmel betrifft, tatsächlich um nichts anderes, als um die Erfüllung der FLEISCHLICHEN  Genüsse, die den Gläubigen auf Erden außerehelich vorenthalten und für das Leben nach dem Leben versprochen werden. 72 Jungfrauen stehen dem Koran  nach zu nichts anderem als zu Sex zur Verfügung. Das ist eine Pervertierung der Religion, wie man sie nirgend sonst findet - überall sonst steht der Himmel für GEISTIGE Genüsse, die man nur erlangt, wenn man der fleischlich-weltlichen  Lüste des wonnigen Da-Seins LETZTLICH  transzendierend "entsagt". 
Das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt. (Vom "Ende her" gesehen erweist sich aber dieser Ausspruch Jesu ebenso falsch wie alle anderen Aussagen, die hierüber getätigt werden. LOL)
Das Leben in der Welt ist dazu da umarmt und gelebt zu werden,  mit allem, was das Universum zu bieten hat.

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Freiheit

heisst auch die Freiheit zu haben, sich "unterdrücken" zu lassen.  Wenn eine musl. Frau die Wahl hat und sie wählt für sich die Burka - why not?  Das Problem ist nur, dass keine "normale"  Frau freiwillig eine Burka anziehen würde, entweder tut sie es aus Liebe zu ihrem Mann oder unter Zwang eines religiösen Diktates bzw. beidem. Die Lust an der Unterdrückung ist nicht zu unterschätzen... Alles sehen, aber selbst nicht gesehen zu werden, gibt ein Gefühl der Macht und Unantastbarkeit.  Wenn Frauen die männliche Spezies ihrer eigenen Kultur fürchten müssen, wäre eine Burka durchaus ein sinnvoller Schutz....
Die Burka ein politisches Symbol? Gleichfür was ein Kleidungsstück stehen mag: Wenn ich wirklich frei bin, wirklich frei im Sinne von endgültig befreit von der Identifizierung mit dem Ego und dessen Ausschmückungen, dann gebe ich dem Kaiser als dem Gesetzgeber der öffentlichen und sozialen Ordnung auch, was des Kaisers ist. Und wenn in diesem Falle der Kaiser als der eigene musl.  Ehemann fungiert - kein Widerstand. Es gibt nichts mehr, was meine innere Freiheit antasten könnte.

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Antisemitismus?

Wolfgang Gedeon schreibt in seinem Buch folgenden Satz:
"Die Versklavung des Restes der Menschheit im messianischen Reich der Juden ist also das eschatologische Ziel der talmudischen Religion.’“
Was daran antisemitisch sein soll ist mir ein Rätsel, denn das ist das Ziel jeder Religionsmissionierung, wenn die Heilsgeschichte, die sich immer auf die Geschichte der einzelnen Menschenseele bezieht, nicht mehr metaphorisch, sondern buchstäblich und wortwörtlich genommen auf die historische Menschheitsgeschichtsebene transponiert wird. In jeder Religion wird der Heilige Krieg nach aussen auf die Weltebene projeziert und es gibt immer eine Restversklavung.
Wie im Islam oder im Christentum ist es auch im Judentum:
"Die jüdische Tradition setzt voraus, daß unter der Messias-Herrschaft bzw. Gottesherrschaft die Völker ihre angestammten Kulte preisgeben (müssen) und zur Anerkennung der Autorität der Torah gezwungen sein werden, ohne die Torah selber zu studieren oder gar halten zu dürfen. Sie haben vielmehr unter Anerkennung des Gottes Israels als des alleinigen Gottes und der Torah als höchster Offenbarungsautorität unter Androhung der Todesstrafe sich auf die Praktizierung der sieben ‚noachidischen Gebote’ zu beschränken und erwerben sich so den ihnen geziemenden Anteil am endgültigen Heilszustand.“  (Johann Maier)
Es wird Zeit, dass die Religionen das praktizieren, was sie predigen: Umkehr (Innenkehr) - und infolgedessen erkennen, dass der Feind nicht draussen in der Welt, sondern im eigenen Inneren zu bekämpfen ist. DAS ist die Chance, die in der Auseinandersetzung mit dem  Islam mit seinen teilweise radikalen Auswüchsen liegt: dass nicht allein der Islam, sondern alle exoterischen (Welt-)religionen auf den Prüfstand gestellt werden und allen Heiligen Schriften aller Religionen die Bedeutung zukommt, die sie haben: eine metaphorische, ungeschichtliche... Weg vom Buchstabenglauben...

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Tüfteln und Hobeln

Unverständlich ist vielen Suchern, dass aus der Person eine authentische (=geheilte)  Persönlichkeit werden soll, wenn doch die Person eine Illusion sei.  Hier beginnt das Mysterium... gerade hier an dieser Stelle ist  der ominöse Punkt, an dem getüftet und gehobelt wird, derweil gerade hier jegliche Beschreibung aufhört und der Verstand die Waffen strecken müßte, derweil die authentische (geheilte) "Persönlichkeit" nicht mehr dem SELBST entgegensteht, sondern eins ist mit ihm. Es kann nämlich keine "authentische Persönlichkeit" in der Zeit gelebt werden, weil die authentische Persönlichkeit ins SELBST transformiert und  transzendiert wird, wobei jegliche Beschreibung danebentrifft, auch der Begriff "authentisch" passt nicht mehr auf das einige ICH bzw. SELBST, welches weder dies noch das ist.

Zur Verständlichmachung kann man diese Dinge bzw.  Geschehnisse nur nacheinanderfolgend beschreiben, wobei in Wirklichkeit Heilung (von Neurose und im weiteren Sinne von sämtlichen Ego-Eigenschaften)   und die Dekonditionierung mit persönlicher Geschichte bzw.  sämtlichen persönlichen Ich-bin-dies-und-jenes-Glaubenssätzen UND den kollektiven Glaubenssätzen der Menschheit mit ihrer Geschichte und Prägungen nicht nacheinander, sondern eher ineinander "verwoben" stattfinden.

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Der "moderate" Moslem

sagt, dass die radikalisierten Anhänger von ISIS, Boko Haram, Al Kaida usw. keine wahren Muslime seien, dass diese Leute den Islam/Koran falsch verstanden haben. Diese Ansicht wird gerne von den islamophilen Wohlmeinenden übernommen.
Mal davon abgesehen, dass keiner dieser moderaten Muslime gegen dieses tödliche "Mißverständnis" protestiert und es korrigiert, sind auch sie nicht die wahren Gläubigen, ein wahrer Gläubiger bzw. der "Rechte Glaube" besagt nämlich, dass man den Heiligen Krieg bzw. alle Heiligen Schriften nicht wortwörtlich nehmen darf. Kein exoterisch Religiöser hat den "Rechten Glauben" an die Umkehr in die Innerlichkeit, an die Wunder der Heilung... Dem Islam fehlt die Innerlichkeit, die Mystik... Warum melden sich hier die Sufis nicht zu Wort oder die Alleviten? Angst?

Die Opfermentalität der Muslime hat das westliche Angebot gerne angenommen, zu glauben, dass es die westliche Ablehnung der Muslime ist, die den Muslim zum Terroristen macht. Dieser gemeinsame Glaube,  - der bei den Deutschen auf ihrem ewigen Schuldkomplex und vorauseilender Selbstanklage  basiert  und bei der narzisstischen Opfermentalität darauf, dass immer die anderen schuld sind  -ist es wohl auch, der den Muslim gern undifferenziert zum "Neuen Juden" stilisiert, blind dafür, dass jede narz. Opfergebärdung sehr schnell zur Tätergebärdung mutiert, angesichts dessen, dass der Jude sozusagen der natürliche Feind des Muslim ist. Wenn es jemals noch Neue Juden geben sollte, dann sind es entweder diejenigen, die in ihrem Schuldkomplex befangen auch noch freiwillig die andere Wange hinhalten oder diejenigen, die sich von der Opfergebärdung nicht erpressen lassen. 

Pervertierte deutsche Rechtsprechung: Was die Migrantengewalt (bzw. Haftverschonungen) angeht bzw. den Fall Niklas P., hat das deutsche Gericht nun statt auf Mord auf Körperverletzung mit Todesfolge entschieden, weil sich nachträglich herausgestellt hat, dass bei Niklas P. eine Vorschädigung des Gehirns vorgelegen habe, der Tod nicht durch die Tritte, sondern durch den Faustschlag eingetreten sei.  Hmmmmm.... wenn man lange genug sucht, wird man immer etwas "Geschädigtes" finden.... jo, also alles halb so schlimm, ne? -  an irgendwas und irgendwo stirbt der Mensch immer.... so oder so - wo ist da ein Unterschied?! LOL.
Die politische Mentalität der links-rot-grünen Regierung tendiert immer mehr in Richtung  eines  umgekehrten Spiegelbildes des nationalsozialistischen Faschismus. Wo sich der nationalsoz. Rassenhass gegen andere richtete, richtet er sich heute selbstverletzend  gegen sich selbst. Auto-Rassismus.  Das eigene Leben -  "unwertes Leben"....

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Tugend oder Laster?

X.  schreibt, dass auch er ein Vorübergehender im Sinne meiner Definition sei, auch er spiele das REINE Spiel, derweil auch er  - weil desidentifiziert  - nur so "tut als ob" er die sog. Realität als solche annimmt...
Nun, ich weiss es nicht, ob X.  tatsächlich ein nichtanhaftender Vorübergehender ist, spielt auch keine Rolle -  fest steht aber allemal, dass das Ego eines jeden Suchers erstmal dazu neigt, das Laster/Neurose  für eine Tugend zu halten.
So kann ein schizoider Mensch, der bindungslos ist, weil er nicht anders kann, weil er z.B. die Nähe zu Mensch und Welt  nicht ertragen kann, sich seine Not - seine Bindungsunfähigkeit -  zu einer spirituellen "Losigkeit" stilisieren.
Das ist die große  Falle auf dem spirituellen Weg. Das Ego macht sich selbst und die Welt so, wie es ihm gefällt und imitiert auch die spirituellen Seinstugenden.

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Der Tod ist der Sünde Sold

Die Botschaft des Jesus hat zumindestest den Worten nach die Begriffe der Sünde und der Strafe bzw. der  Schuld & Sühne abgeschafft.
Jesus erscheint mit seiner Frohen Botschaft des Neuen Testaments dem strafenden und wütenden Gott des Alten-Testaments wie der Antichrist selbst.  Überich/Gesetz - vs. Liebe. Die Liebe ist es, die vom Gesetz befreit.
Manche spirituelle Sucher  beharren darauf, dass es keine Sünde und Schuld überhaupt gebe. Sie sind wie jene Christen, die glauben, dass sie durch den Kreuzestod Jesu vor 2000 Jahren befreit und erlöst seien und selbst nichts dazu tun bräuchten, als regelmäßig zur Beichte zu gehen. Auch die Gurus, die ständig wiederholen: Du bist schon frei, es gibt nichts zu tun! gehören zu jenen unbelehrbaren Ich-will-so-bleiben-wie-ich-bin- Bequemlichkeitsverblödeten,  die demselben irrigen Glaubenssatz aufsitzen.
Die Sünde wird nicht abgeschafft, sie wird letztlich transformiert und transzendiert. Und bis es so weit ist,  - d.h. bis DEIN Ego gekreuzigt ist - bist und bleibst du ein sündiger Mensch.

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Notwehr ist Körperverletzung

Seehofer hatte recht, als er letztes Jahr Deutschland einen Unrechtsstaat nannte,  - der  Hund fühlte sich promptly getroffen  und drohte mit Anzeige wegen Volksverhetzung...
Täter-Opfer-Konfusion auch in der Gerichtsbarkeit: Wenn die Justiz immer mehr ihren klaren Kopf verliert und keinen  Unterschied mehr zwischen Täter und Opfer macht, bzw. das Opfer zum Täter macht, dann leben wir ganz gewiss in einem Unrechtsstaat.
Immer häufiger liest man in den Medien, dass das angegriffene,   sich wehrende Opfer, welches genötigt ist, dem Angreifer  seinerseits  körperliche Beschwerden zu verursachen,  vom Täter wegen Körperverletzung belangt wird und der Täter - i.d.R. ein "junger Mann mit Migrationshintergrund" -  tatsächlich damit durchkommt.  Die Justiz selbst bricht neuerdings Gesetze und Normen, statt die Menschen zu schützen,  und hebelt damit den REchtsstaat langsam von innen aus. So wird mit zweierlei Maß gemessen und dann wundert sich die "Elite", dass eine tiefe Spaltung durch das Volk geht.
Dazu in aller Ausführlichkeit:
http://journalistenwatch.com/cms/criminal-minds-wenn-aus-einem-rechtsstaat-ein-linksstaat-wird/?fb_ref=Default

Tatsächlich zählt das  Christentum  das Schamanentum und die Hexerei mit Recht zur Zauberei, von der der  Christ die Finger lassen sollte - denn zu oft kommt der, der sich neugierig,aus Lust am Spektakulären absichtlich in die Gefahren des Unbewussten begibt, auch darin um .  Im AT und bei Paulus heisst es ganz klar,  dass Jesus  diese Dinge/Mächte "unter seine Füße getan"hat. Das heisst, dass die magisch-archaischen Bewusstseinsformen unterhalb des SELBST (Jesus ist Sinnbild für das Wahre SELBST) zwar als solche ERKANNT, aber nicht gelebt werden sollen.

Diese ja doch damals wie heute beliebte Beschäftigung mit Magie  wurde allerdings  von den Hütern von christlichem Gebot und Ordnung oft  mit dem Tode bestraft, ähnlich wie die praktizierte  Homosexualität. Aus der anfänglichen Sorge um die seelische Gesundheit der Schäflein wurde es Gesetz, Gebot und Pflicht zur Unterlassung und dadurch zu Sünde ...Ähnlich wie die Burka früher einmal von der Frau wohl einmal als Schutz vor der Welt bzw.  männlichen Übergriffen erfunden und getragen wurde und demnach tatsächlich eine gewisse Freiheit vermittelte,  wurde sie hernach zur Pflicht und zur Sünde wurde es, sie nicht zu tragen. (Jeder kennt das: Man tut erst etwas aus Liebe zu jemandem,  und wenn es zur Gewohnheit wird, wird es schnell zur Pflicht.)

Dem Schleier der Frau/Nonne entspricht die Kapuze  des Mönchshabit, eine Kleidung, die die Umkehr, die  innere Weltabgewandheit, Schweigen und Stille symbolisiert.
Der Schleier oder die Kapuze ist keine christliche Erfindung, sondern entspringt im spirituellen Kontext einem ursprünglich-spontanem Bedürfnis nach WeltEntfremdung, zeitweiser Abkehr von der Welt und Einkehr in die Innerlichkeit.  Was im Einzelnen einst aus Liebe zu Gott/SELBSt geschah, wurde dann irgendwann einmal zur allgemeinen und ständigen Pflicht und Tradition und damit völlig entwertet. 
Projektion/Ent-Äusserung auf der materiellen Ebene: Die Symbolik auf der Weltebene zeigt sich darin, dass der bustäbliche  "Schleier genommen" und statt in das innere Schweigen der Seele, in  das materielle Äquivalent - ein steinernes Kloster -  eingetreten wird.  Stille und Schweigen ÜBT man und Exerzitien (Innenreisen)  werden hier  GEMACHT. Das ist grad so, als ob man die Brille, die einem grad auf der Nase sitzt, verzweifelt überall im Nachbarort sucht mit eben jener Brille! Von dort aus startet man dann die lebenslange Suche nach dem, was recht eigentlich JETZT HIER IST. Da lebt man dann im Kloster nach den sog. Evangelischen Räten, nach Du-sollst- und Du-sollst-nicht-VorSchrift  ungewahr dessen, dass es genau diese "Räte" bzw. spirituellen Tugenden sind, die sich von Innen her spontan Bahn brechen wollen. Das, was man sucht, hat man schon - es ist alles schon da!  Hier, Jetzt!
Das ist grad so, als ob man in die Schule geht, um das Atmen zu lernen, derweil wir nicht merken, dass  das Atmen  ganz von SELBST geschieht. So, als ob man das Leben lernen wollte, derweil es doch von selbst geschieht... als ob wir wollen könnten, was wir tun,  LOL!
Und dennoch!...Hahahaaaaaa!
So ist das mit allen spirit. Übungen. Und dennoch: Das Paradoxe und Komische ist : du musst suchen, um zu finden, du musst  deine Übungen machen, um die letztgültige Einheit von "Macher und Gemachtem"  bzw. Sucher und Gesuchtem zu erkennen.  Das sei nochmal und insbesondere den spirituell-korrekten Bescheidwissern und  infolgedessen Bequemlichkeitsverblödeten ins Gesangbuch geschrieben.
Darum geht es bei der letztgültigen  Erleuchtung: sich  dieser mysteriösen Gleichzeitigkeit von Sucher  und  Gesuchtem  bewusst zu werden.

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Fundstück

In Fausts Antwort auf die Gretchenfrage,  die Goethes persönliche geistige Tragödie genau auf den Punkt bringt,  "nach geistigem Durchdringen des Universums am Ende doch alles aufs „Gefühl“ zu stellen, weshalb Hegel Goethe weit stärker schätzen konnte als umgekehrt".. 

Hmmmm..."Am ENDE" alles aufs Gefühl zu stellen, wäre tatsächlich eine fatale Umkehrung, ich glaube, es handelte sich vermutlich schlicht um ein Pendeln vom Apollinischen ins andere - dionysische - Extrem. Goethe war vielleicht noch nicht am Ende, als ihn das Ende ereilte.

Ich kenne Goethes geistige Tragödie nicht...Jede geistige Tragödie ist m.E.  deshalb Tragödie, derweil das Dionysische  vom Apollinischen abgespalten wird, statt transzendiert.   Zum Vater kommt man nur über den Sohn, der beides in sich vereinigt. Die patr. Wüstenväter z.B.haben das m. E. nicht verstanden... Sie flohen vor der "Sünde"... Trotzdem habe ich sie zuweilen heiss geliebt. Je nachdem, wohin das Pendel schlug - Ich habe mich mit ALLEM identifizieren können...
Der Konflikt Da-Sein vs. So-Sein...Dionys vs. Apollo ... hmmmmmm ...Das Dasein ist sinnvoll -  im Gegensatz zum bedeutungsentleerte neutralen So-Sein...
Jajajajaja, ich weiss schon, ich merks doch, dass ich mal wieder mit den Synonymen spiele, Dionys vs. Apollo = Ich vs. SELBST oder Kleingeist vs. Großer GEIST... Erde vs. Himmel, oder Dasein vs. Sosein.... etc etc.. LOL

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Fundstück II

"Die Genossen Merkel, Hollande und Renzi  ehrten auf der Insel Ventotene in der letzte Augustwoche 2016 den Kommunisten Altiero Spinelli, der maßgeblich an dem Entstehen der EU beteiligt ist und nach dem das Hauptgebäude der EU benannt wurde." (sic).
Ein Kommunist schrieb also das Manifest für eine Europäische Union? Darin heisst es:
„Die europäische Revolution muss sozialistisch sein, um unseren Bedürfnissen gerecht zu werden“.
Aus der Münchner Abendzeitung:
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Aha, ich beginne zu verstehen... so langsam zeigt auch die EU mir ihr Gesicht. Bislang trug sie wohl Burka, LOL.
https://de.wikipedia.org/wiki/Altiero_Spinelli
LOL

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Aktuell

1. geht es mir nicht so gut, obwohl ich nicht klagen kann, solange ich am Tage keine großen Schmerzen habe. Am besten gehts mir noch im Sitzen.  Nur nachts wird es schmerzhaft, aber hält sich in Grenzen. Was evtl. zu einem etwas schwereren Problem werden könnte, ist der Fakt, dass ich nicht mehr meinen Bewegungslüsten frönen kann. Seit einiger Zeit habe ich kaum noch beschwerdefreien Zeiten und den Eindruck, dass ich  von Tag zu Tag stärker in der Bewegung eingeschränkt werde. So schwer ging es mit dem Laufen seit 22 Jahren nicht mehr. Ich kann ohne Beschwerden nur noch etwa 50 Meter laufen, dann "geht die Luft raus", der Körper wird schwer wie ein Mehlsack und die Beine sacken durch und die Muskeln schmerzen. Alle Energien futsch.  Paraspastik. Nichts Neues, solche Beschwerden habe ich seit 20 Jahren mehr oder weniger, in den Jahren 2011 - 2015 kaum bis gar nicht,  jetzt mehr. Sehr viel mehr.  Ich vermute, ich habe einen angeborenen verengten Spinalkanal,  denn ich kriegte schon als Kind den Hintern und die Beine nicht hoch beim Sport...ich hatte Schwierigkeiten, grade zu sitzen, schwache Rückenmuskulatur, "Scheuermann",  Knochenmarksvereiterungen.  Einem neuen MRT nach ist meine Wirbelsäule jetzt offenbar von oben bis unten die absolute Baustelle. Mehrere alte Bandscheibenvorfälle, Arthrosen... Myelopathie nennt sich das wohl. Eine Operation wird erwogen. Möglicherweise auch zwei. HWS und LWS.  Gefährlich, sagt man mir. Na ja,  so oder so könnte ich früher oder später im Rollstuhl  landen. Langsam scheint mir die Lebenskraft zu entweichen, die Energie und auch die Konzentration nimmt immer mehr ab, alle Tätigkeiten, auch das Schreiben auf Facebook, Foren und Blog wird zunehmend anstrengender. 

Fazit: Offenbar ist der Zahn der Zeit nicht zu ziehen.. "Du siehst aber immer noch nicht älter aus als 50!" tröstet mich mein derzeitiger Stalker... LOL!
Ich habe weder einen Willen zur Gesundheit noch zur Krankheit, außer zu jenen Nachtzeiten, wenn mir ein Felsblock auf der Brust sitzt und das Herz zu rasen anfängt - dann regt sich ein leiser Widerstand: Nicht doch, jetzt doch nicht. LOL.
Auch dies geht vorüber. Nach der Devise: "Nur für jetzt" bzw. "nur für heute" läss sich eine Menge aushalten, diese Haltung bedarf heute keiner bewussten Aufmerksamkeit oder  Anstrengung mehr.
Ansonsten tue ich, was der Doc sagt. Einen Besprechungstermin im Arcus- Wirbelsäulenzentrum habe ich erst am 28.10.2016.

2. bin ich z.Zt. schwer damit beschäftigt, den neuen linken Fascho-Zeitgeist zu erforschen und zu recherchieren. Erstaunt reibe ich mir die Augen angesichts des Vorgangs,  wie sich die Geschichte unter umgekehrten Vorzeichen zu wiederholen beginnt. Ganz klar: die Intelligenzia ist heute "rechts" - von links aus gesehen. LOL.
Was mir einen Heidenspass macht: Ich refereriere meine Ein- und Ansichten oft so köstlich apodiktisch, als wäre alles wahr und als könne niemand von "alles" überzeugter sein als ich , LOL!

Sonntag, 6. September 2015

Das Nichts das keine Fülle hat, hat Dünken nur an seiner Statt




Antichrist

Die sog. Letztgültige Erfahrung ist nichts anderes als die Große Erleuchtung des Buddha unter dem Bodhibaum.  Der Bodhibaum ist der Baum der Erkenntnis, er ist ein Symbol....
Wer wie Herr Callida hartnäckig behauptet, dass es eine solche Erfahrung überhaupt nicht  gibt,  zeigt damit, dass er ihrer entbehrt und untergräbt damit noch mehr seine spirituelle Glaubwürdigkeit, als es ohnehin schon der Fall ist. Als die spirit. Kapazität, als die sich Herr C. sieht und gibt, müßte er zumindest theoretisch davon wissen. Aber wenn er nur ein klein wenig ehrlich wäre, müßte er zugeben, dass es ihm bei der Diskreditierung der Letztgültigen Erkenntnis eigentlich gar nicht darum geht,  die Erkenntnis als solche zu diskreditieren, sondern darum, sein persönliches Mütchen zu kühlen indem er die "Finder"  diskreditiert, die sich seiner Ansicht nach nur  "dünken", der Letztgültigen Erkenntnis und damit der Endgültigen Befreiung teilhaftig geworden zu sein. Dazu zählen insbesondere die Leute, die sich erlaubt haben,  seine spirituelle Kompetenz/Erfahrung öffentlich in Frage zu stellen.
 
Herr C. ist nicht nur der klügste und wortgewandtste Klugspeacher , der mir bislang auf dem spirituellen Marktplatz begegnet ist, er ist sogar ganz gefährlich klug,  insofern er mit seinem Reden und Tun einen Archetpyen oder einen Aspekt  des spirituellen SuperEgos -  den "Antichrist"  - verkörpert;  darunter verstehe ich  die fragwürdigen Lichtgestalten, die nach der Offenbarung des Johannes am "Ende der Zeit" als "Avatar", als Christus-Imitationen erscheinen und auf dem spirituellen Marktplatz  in seinem Namen predigend und heilend Wunder tun.

Jesus: Viele werden kommen in meinem Namen und Wunder tun...
Im Namen Jesu Wunder zu tun, bedeutet nicht unbedingt, dass der Name Jesu dabei auch benutzt wird, dass man sich als den neuen Messias präsentiert.  Kann, muss aber nicht sein. Ein InstantHeiler, der  kranken  Menschen unter dem Mäntelchen der "SELBSTorganisierten  Heilung"  die Große FREIHEIT  - eine FREIHEIT , die nur in der Ganzheit, im HEIL liegt -  verspricht,  wo er sie mit seinen "wohlwollenden" hypnotischen Kräften im Schnelldurchlauf  primär eigentlich nur von ihren Symptomen befreit, ist wesensmäßig ein solcher "Antichrist", der im Namen Jesu Wunder tut. 
Jesus bzw. der Christus steht ja doch für unser Wahres SELBST und ist der Wahre SELBSTorganisator, unter dessen Leitung die Individuation geschieht, Heilung der Persönlichkeit, bei der die kranken Ich-Kräfte abgebaut und die gesunden Ich-Kräfte gestärkt und aufgebaut werden.  Das "Freisein" der Person von ihren krankmachenden destruktiven Psychokomplexen - Individuation lässt sich nicht in ein paar Stunden sozusagen "einimpfen", auf dass sich der Prozess von SELBST und ohne jegliche Widerstände entfaltet. Der Individuationsprozess mündet  ja doch IMMER in die Transzendenz, das Transzendieren ("Sterben") der letztlich geheilten Persönlichkeit. Von einem Menschen wird verlangt, dass er sich frei und bewusst dafür entscheidet, den Großen Weg einzuschlagen. Es ist dies eine Frage auf Leben und Tod. 
Die Frage Jesu, unseres Inneren Heilers/ Wahren SELBST: WILLST DU GESUND WERDEN? erfordert eine tiefgreifende Selbstprüfung. Krankheit hat einen Sinn und ist ein Abwehrmechanismus, eine Metapher, die verstanden sein will. Ohne Ein-SICHT keine wirkliche Heilung, geschweige denn ganzheitliches HEIL.
Manche dieser "Wundertäter" versprechen oft eine ganzheitliche Heilung, dabei können sie das ganzheitliche HEIL nicht von psychosomatischer Heilung unterscheiden.

 Der Antichrist nach meiner Erfahrung und Erkenntnis nach keine einzelne Gestalt, keine Person, die auf der Bühne der Geschichte erscheint, sondern ein Archetyp, der in jedem Menschen "west", der sich auf die gefährliche spirituelle Reise macht und die Macht der Archetpyen zu spüren bekommt. Gefährlich wird die Reise, wenn man sich mit diesen Archetypen - den sog. Mächten und Gewalten - identifiziert.
Der Antichrist ist m. E. der mit dem Magier - dem "Macher" -  identifizierte Mensch. Wie Kybalion ist  auch Callida  mit dem Magier identifiziert, beide benutzen die Worte Jesu, um ihre magische Macher-Macht-Position zu untermauern, beide interpretieren die Worte Jesu auf eine mehr materialistische und "magische" Weise, die besagt, dass man den himmlischen Kuchen essen und gleichzeitig unangetastet behalten könne.

Gerade die Menschen, die schon einmal an diesem "Kuchen" gerochen haben,  deuten das Reich Gottes oft so, dass doppelten Ursprungs zu sein bedeute, dass man den Kuchen des Reiches Gottes essen und gleichzeitig erhalten könne, derweil man mit weltlichen  - vor allem den GUTEN Absichten und ergebnisorientierten Zielsetzungen  und anderen Überlebensmachenschaften identifiziert ist, indem er z.B.  für sich oder Familie finanziell vorsorgt, den guten Ruf (Status) verteidigt, alles für den Körper tut, um ein langes Leben zu gewährleisten usw..
Man kann nicht beides haben. Das Reich Gottes als das Alleinige Bewusstsein zu SEIN  und gleichzeitig auf Nummer Sicher gehen und beispielsweise eine Lebensversicherung abschliessen, Man kann keine Lebensversicherung abschliessen, wenn man nicht mit dem Körper (Ego) identifiziert ist.
Diese Leute scheinen tatsächlich zu glauben, man könne in der Welt die üblichen ergebnisorientieren Ziele verfolgen, ohne mit diesen Zielen identifiziert zu sein! Man könne Eigentum, irdische Reichtümer besitzen, ohne ihnen verpflichtet zu sein. Kurz: Man könne Jemand werden und gleichzeitig ein Niemand SEIN. LOL
Solche Leute hört man auch oft sagen: Du musst nicht wirklich etwas aufgeben, es reicht aus, BEREIT dazu zu sein. Von "hinten" - vom FINDER aus gesehen stimmt das,  ist aber eine ganz gefährliche Falle, wo sie für dich, den SUCHER zu einem Glaubenssatz wird, der  dich in Sicherheit wiegen soll, dich ansonsten aber auf der alten Bahn hält... Den Kuchen essen und behalten...

Auf der spirituellen Reise wird man nicht nur einmal an den Abgrund gestellt und zu springen aufgefordert. Entweder die Welt - oder das Reich Gottes - vor diese Entscheidung wird man öfters gestellt, ja,  jeden Tag und jede Stunde  muss der Neue Bund erneuert werden.   Die Bereitschaft ist immer die Bereitschaft, das Liebste, was man hat, zu opfern. Abraham hat das Gelobte Land erst erreicht, als er bereit war, Gott seinen Lieblingssohn zu opfern. Vor diese schwere und alles erschütternde  Entscheidung wird jeder Mensch auf dem Großen Weg gestellt!  ALLES ist loszulassen - das bedeutet es, zu sterben. Im Leben wie auch im Tode.
Wer nicht wirklich bereit ist, ALLES - alle Güter, alles Streben, jede Bindung,  ja sein Leben  für das Wahre LEBEN, das Reich Gottes hinzugeben, wird es auch nicht erben.


Fazit: Jede Art von Identifizierung ist eine spirituelle FALLE! Eine besonders gefährliche Falle  ist  der Glaskasten in dem man selbst  sitzt, derweil man sich anmaßt, andere Leute vor spirituellen Fallen zu mahnen und zu schützen oder irgendwelcher psychospiritueller Störungen zu verdächtigen, derweil man selbst mit einem Ideal identifiziert ist -  z.B. einer  (falschen)  Vorstellung von "gesunder Entwickung von Spiritualität".

Nein, nein - Herr C. ist nicht "Der Antichrist."  Natürlich nicht. Es geht mir nicht darum, einen einzelnen zu dämonisieren. Ein Antichrist ist m. E. jeder, der mit diesem Archetypen identifiziert ist und derer sind es gar viele auf der Weltebene...Der "Antichrist" kommt am Ende der Zeit, wenn das einzelne Ego seinen Weltuntergang, seine Apokalypse erlebt, der Antichrist ist eine Ausgeburt der Angst.  Ob er in der äusseren Welt als eine wirkliche Personifizierung erscheint, ist so unwichtig, wie es unwichtig ist daran zu glauben, dass Jesus am Ende der Zeit realiter auf einer Wolke wiederkommt. Die Posaunen der Offenbarung erschallen in deinem Herzen. Wichtig ist es daher, den Feind im eigenen Inneren zu erkennen. Wie der Heilige Krieg auf der Weltebene nach aussen projeziert und gekämpft wird, so wird nämlich auch der Antichrist als Feindbild ent-äussert. Wie alle Projektionen gilt es, auch diese Projektion als solche zu erkennen und zurückzuholen ins eigene Innere.


Ich lese seit nurmehr 4 Jahren keine Bücher mehr, auch im Netz lese ich kaum, was andere Menschen über Spiritualität erfahren und geschrieben haben. Ich "lese" und definiere alles, was ich brauche aus mir SELBST heraus. Ganz neu und frisch. Auch was den Antichristen betrifft, ist die Erkenntnis darüber -  wie alles andere auch, worüber ich schreibe - auf eigenem Mist gewachsen und bedarf auch keiner Bestätigung durch andere Autoren oder Autoritäten.  Ich weiss also nicht, was "man" so über den Antichrist gestern und heute schreibt oder geschrieben hat. ES oder  ICH erfindet die Welt aus sich SELBST heraus völlig neu nur anhand dessen, was ihm täglich so in den Fokus rückt. Herr Fredo oder Herr Callida und alle anderen "Personen", die hier in meinem Blog noch einen Namen haben, sind mir nur unpersönlicher Ausdruck  -  Personifizierungen von Kräften hinter den Namen, die ich lerne, zu dechriffrieren.
Viele werden in seinem Namen kommen und Wunder tun... Wölfe im Fell des Lammes.  Imitate Christi.

Und noch einmal:

Paradox und absolut unerhört für den Egomind: Ob es tatsächlich auch so ist, wie ich es hier beschreibe - ich meine damit, ob sich beispielsweise hinter Herrn Callida's Person "tatsächlich" das Wesen des Antichrist tummelt, spielt absolut keine Rolle, denn es geht der "Wahrhaft Heiligen Inquisition" nicht um die Person, sondern nur um die unpersönliche WAHRHEIT und der ist es egal, auf welchem Weg und durch welche "Person" sie erlangt wird.
ICH BIN der bewusste Bedeutungsgeber all dessen, was mir in den Fokus rückt. Es ist völlig gleich gültig, was jemand meint oder aussagen will mit seinen Worten/Texten, die Bedeutung, die ICH spontan den Texten gebe, die mir in den Fokus fallen, ist die UNMITTELBARE  Bedeutungsverleihung, aufgrund derer die "Doppelaxt" oder das "Schwert der Unterscheidung" die Geister scheidet zwischen WAHR und Unwahr - aber nicht, um andere zu lehren, sondern alles dient in REINER SELBSTbezüglichkeit primär nur mir allein bzw. der Mehrung von All-umfassender Erkenntnis und Liebe. (All-umfassendes ALL-EINS-SEIN, Bewusstseinserweiterung).
Das sei vor allem jenen gesagt, die weder an WAHRHEIT noch WIRKLICHKEIT, sondern nur an die "Leere" glauben. Oder für jene, die glauben WAHRHEIT und Unwahrheit seien Gegensätze. die Absolute WAHRHEIT als GeWAHR-SEIN hat keinen Gegensatz, es deckt die Unwahrheit und Unwirklichkeit der Gegensätze auf.


Bei der Scientology-Church

wie auch dem Callida-Contrast-Programming handelt es sich m. E. um eine patriarchalisch-dualistische Spiritualität -  "Mit dem Ego zur Erleuchtung" resp. zum Profit.
Angestrebt wird eine "magische" Ichveredelung im Sinne eines suprafunktionalen Ichs, welches sich bestens an die herrschende dualistische Weltsicht anzupassen ist.
Statt die Ichveredelung im LosLassen durch SELBSTorganisierende Prozesse geschehen zu lassen, wird etwas hinzugenommen und -gewonnen: weltliche Fähigkeiten, des weiteren werden "supranatural abilities", - übersinnliche Fähigkeiten eingeübt und genutzt, um die Materie/Körper/Welt zu verändern.
In der Welt, aber nicht von der Welt zu sein - Dieser Ausspruch Jesu über die Befindlicheit des Wiedergeborenen GEISTES bzw. der Wahren Natur  wird verstanden, als sich des Besten aus beiden Welten zu bedienen, sich vorrangig die Welt untertan zu machen, Wohlstand und (spirit.) Prestige  zu erwerben, berechtigte Ansprüche  ans Universum oder Gott zu stellen und sich dabei im Reiche Gottes zu GLAUBEN. Die Magie beruht auf Wunscherfüllung, Hypnose, Autosuggestion...Man kann den  Kuchen nicht essen und gleichzeitig behalten, man kann nicht Nicht-von-der-Welt-Sein und gleichzeitig alle Reichtümer/Annehmlichkeiten eines zielstrebigen, ergebnisorientierten Handelns  - In-der-Welt-Seins  - geniessen.  Das ist ein fataler GLAUBE, der hybrid in ein Voraus setzt, was erst die Frucht des Egotodes bzw. des SEINS  ist: Zu besitzen, als besäße man nicht.
Alle geistigen Attribute und übernatürliche Fähigkeiten, aller Reichtum  - ja, die ganze Welt - ist das, was  "hinzugegeben" wird dem, der sein Leben  (Ego) hingegeben hat, um das WAHRE LEBEN im Reiche Gottes anzutreten.
Ich glaube, dass viele Sucher die Selbstverwirklichung des Egos - auf der Weltebene "Jemand" zu werden -  mit der SELBSTverwirklichung des SELBST verwechseln.Man kann aber nicht gleichzeitig eine aktive Selbstverwirklichung auf der Ich-Welt-Ebene anstreben oder leben und sich gleichzeitig passiv dem WAHREN SELBST bzw. dem SELBSTinduzierten Individuationsprozess  HINGEBEN! Der Individuationsprozess IST die durch das Wahre SELBST induzierte Selbstverwirklichung des Ich, welche durch die SELBSTrealisation transzendiert und aufgehoben wird. Das ist sehr schwer zu verstehen. Beides läuft quasi in Gleichzeitigkeit ab.
 Ich glaube aber auch , dass diese Verwechslung  ganz normal ist und eine der vielen Fallen auf dem spirituellen Weg.



SELBSTsüchtig

Jemand, der die Geister nicht unterscheiden kann, könnte mich  SELBStsüchtig nennen, wie ich so meine Zeit verbringe: Ich könnte -  wenn meine Beine nicht wiederholt auf Auslauf bestehen würden -  den ganzen Tag an der Schreibmaschine sitzen und schreiben, was da ununterbrochen so alles aus mir heraussprudeln will.  Die Trennung ist aufgehoben, das heisst: Ich brauche die Welt da draussen nicht mehr, bedarf keines "Du", keiner Kommunikation, Freunde, auch keiner spirituellen Foren und dergleichen. Die Welt ist in mir und alles, was sich zuvor aussen abgespielt hat, spielt nun im Inneren... Ob ich rausgehe oder in meinem Zimmer bleibe, ist Jacke wie Hose...Ich bin der Mittelpunkt des Kosmos.
A Schmarrn, sagst Du?


Würde ich dem Professor Lombroso, dem Herrn der Fliegen oder dem Professor Kaess, was mal mein Oberster Chef  gewesen ist in der Psychiatrischen Klinik zu München so einen "Schmarrrrn" erzählen, der hätte sofort die Schublade ICD F30.9 aufgemacht: Manische Episode mit Größenphantasien - und würde mir raten, mal unter ganz normale Menschen zu gehen -  und dabei habe ich die GANZE VERRÜCKTE WAHRHEIT noch nicht mal ausgesprochen!  Es ist auch Jacke wie Hose, d.h. es ist gleich gültig, es macht absolut keinen Unterschied mehr für mich, ob ich nun unter "wirkliche" Menschen gehe, oder mir die "virtuellen" Menschen im Fernsehen anschaue

Manchmal lege ich mich nachmittags hin und schaue völlig anspruchsentleert  in die Röhre.... manchmal gönne ich mir auch eine gaaaanz klitzekleine Prise Callida-Kontrast-Programm auf dem Allmy-Kanal  - das reicht mir dann aber auch an Gesundem Menschenverstand. Ach so ja, die Tagesschau am Abend ist immer noch absolutes Normopathen-Pflicht-Programm- manchmal kommt es vor, dass ich  mich von den alltäglichen SchreckensBILDERN sogar  b e r ü h r e n  lasse.

Meine Nachbarn geben leider an Normalität genau so wenig her wie ich , die Eine ist verfolgungssüchtig,  der Andere sexsüchtig, eine Weitere ist klatschsüchtig... wieder Andere sind krankheitssüchtig oder vergessenssüchtig. Die Filme dieser Andern sind einer wie der andere - da bleibe ich mit meiner SELBSTverliebten SELBSTsucht doch lieber ALLEINs ohne Andere,  obwohl auch das eine unstatthafte spirituell äusserst unkorrekte  Bevorzugung darstellt. LOL. (Was aber nur daran liegt, dass mir die passenden Worte fehlen, die meine Befindlichkeit beschreiben könnten. )

Ah - der Herr der Fliegen - der wird noch lange seine Freude an mir haben. Was das Kreieren von "Psychospirituellen Störungen" angeht,  bietet ihm mein Blog bestes Fallmaterial. Ich werde mir Mühe geben, ihn nicht zu enttäuschen, LOL.  Bis er die Gabe der Unterscheidung der Geister erlangt,  - also bis zu seinem Tod - wird er eh' nicht wissen, was eigentlich sein ungebrochener Diskreditierungswillen diskriminiert. Er hat nämlich die Augen verloren, durch die er einstmals die "Geister" gesehen hat...


18.08.2015  Verlorenheit

Aus der evolutionären "gefallenen" Perspektive -  "von unten" gesehen kann man  sich sehr wohl verlieren. Der Mensch, der sich in der Äusseren Welt verloren hat, hat sich selbst - seine Beziehung zu seinem SELBSt -  verloren. Der mit der äusseren Welt identifizierte Mensch ist aus der Gnade herausgefallen. Erst von "hinten" aufgewickelt, aus der Befreiung, der Igel-bin-schon-da- Sicht bzw. des Einheits- und Ganzheitserlebens heraus gesehen, erkennt man, dass dies niemals der Fall war.
16.30 Kurz nachdem ich gerade die ersten Zeilen geschriebe habe, spüre ich eine Art "Rutsch", als ob ich in eine Tiefe hinunterrutsche oder blicke, die mir eine neue Dimension enthüllt. MIr kommt der Gedanke, dass ich dies meiner "Forenabstinenz" verdanke. Schwer auszudrücken:  Seit ich aus dem Allmystery-Forum EXkommuniziert wurde,  kommuniziere ich insofern mehr mit mir SELBST, als ich weniger  auf horizontale "äussere" (Foren-) Reize und viel mehr auf die "inneren" Reize aus der vertikalen Tiefe, der Quelle reagiere. Sie scheint mir um einiges ergiebiger zu sein..Mir ist aufgefallen, dass ich nun 4 Jahre lang auf die immer selben Fragen bzw. Reize von außen geantwortet habe.... hm...  Obwohl die Begrenzungen von Aussen und Innen weggefallen sind, EINS geworden sind, werde ich bei den Bezeichnungen aussen und innen bleiben. Manchmal setze ich es in Anführungszeichen, um die Scheinbarkeit zu verdeutlichen. Das ist mir lieber, als ständig mit dem Begriff der Scheinbarkeit die Scheinbarkeit der ausseren und inneren Welt/Realität  zu demonstrieren. LOL.  Ich finde das lächerlich, ständig alles, was ich beschreibe,  mit dem Wort "scheinbar" zu versehen. Der scheinbare Stuhl, auf dem mein scheinbarer Hintern sitzt, um in den scheinbaren Monitor zu glotzen...LOLOLOL...


Ich bin mir meines Atems nur bewusst, wenn ich bewusst auf meinen Atem achte. Genauso bin ich mir der Trennung nur bewusst wenn...
Genau so ist es mit dem Körper. Ich kann mir nicht mehr meines Körpers bewusst sein, wenn ich meine Aufmerksamkeit von ihm ablenke und  woanders hin richte. Das beweist mir doch recht eigentlich ganz konkret: Ich bin nicht mein Körper!

Ich habe gelesen, dass es Leute gibt...Es ist m. E. ein Blödsinn, daraufhin  zu üben, sich immer und zu allen Zeiten des Atems bewusst zu sein. Oder des Körpers...  LOL.  Ich habe auch mal geglaubt, ganzheitliche Bewusstheit bedeute, sich nicht nur seiner Gedanken und Gefühle, sondern sich auch seines Körpers und Atems und aller sinnlichen Empfindungen ständig bewusst zu sein.
Der Monitor und ich sind eins. Ich werde mir des Monitors erst bewusst, wenn ich darauf achte und meine Aufmerksamkeit auf ihn richte.
Kann jeder nachprüfen.
Das bedeutet es, wenn es heisst: Der Beobachter und das Beobachtete ist eins. Dieses Einsseins ist dir und mir normalerweise  nicht bewusst. Es reicht aus, dass man sich ein einziges Mal dieses Einsseins bewusst wird. Mehr braucht es nicht. Nur das Ego will immer Dauer, alles muss "für immer" sein.

Yipppieeee - das hatte  ich zwar schon vor längerer Zeit einmal erkannt, aber jetzt zum ersten Male WIRKLICH und konkret WAHRgenommen.
Da erinnere ich mich gerade wieder an Oneisenough, ich glaube, ich weiss jetzt, von was er geredet hat.
Ich erinnere mich auch: Ich habe tatsächlich einmal geglaubt, dass es krankhaft wäre, den Körper zu "vergessen".


Die Achtsamkeitsübungen sind keine Desidentifizierungsübungen sondern ganz im Gegenteil - sie sollen die Aufmerksamkeit in den Körper lenken, weil wir ihn vernachlässigen, sie sollen ihn mit Bewusstheit füllen - aber dann bitte wieder loslassen! Solche Übungen haben nur im Kontext mit dem Individuationsprozess ihren guten Sinn, wo es darum, sich mit dem Körper und den authentischen Gefühlen zu identifizieren, ihn zu lieben und die Materie wertzuschätzen: Ich BIN mein Körper, ich BIN meine Gefühle usw. - was für ein Graus für einbeinige Nondualistenbanditen wie die Herren Fredo, Pöhm.. Haferkamp...


Ein Wort zum natürlichen Menschen.

 Der natürlichste  Mensch ist das neugeborene Kind!  Ein kleines Kind ist polymorph pervers, d.h. ganzheitlich erotisch vitalisiert. Mit der Entwicklung des Egos fängt die Sozialiserung, die Verbiegung, die Entfremdung vom Körper an an und Schluss ist mit der glücklichen Perversion. Der natürliche Mensch geht bei diesem  körperfeindlichen Sozialisierungs- und Neurotisierungs-Procedere so ziemlich verschütt, d.h. er fristet ein Schattendasein im Unbewussten und wird dadurch "Böse".  Schattenintegration bedeutet, den Körper (Göttin) aus der Gefangenschaft, seinem Schatten-Dasein  zu befreien. Im Individuationsprozess wird nicht nur der GEIST, sondern auch der Körper wiedergeboren. Bei Wilber heisst dieser wiedergeborene natürliche Mensch der "Zentaur".
Der entfremdete Körper wird auf dem integralen Weg wieder seiner polymorph-perversen Bestimmung zugeführt und erfährt sich so als Tempel des Heiligen Geistes.
Die "Weibliche Seite" aus dem Schatten zu befreien, bedeutet für Männer wie für Frauen, den "Zentaur" in sich zu befreien.  Ziel der spirituellen Entwicklung ist es, nicht Gott, sondern ein in sich ungeteiltes GANZES einzigartiges authentisches Individuum zu werden!
Die Leute, die hier so unerfahren resp. unqualifiziert gegen Schattenintegration anreden und Indviduation für etwas Trennendes halten, weil darin das Wort "dual" enthalten sei , bezeugen mit allem was sie dagegen anzubringen haben,   recht eigentlich  nur die alte bekannte körperfeindliche  nicht-integrale, patriarchalisch-dualistische Spiritualität, die uns das patriarchalische Christentum beschert hat.
(Gepostet am 18.08. 2015 im spectrum.Sein.de)



Ach, das hab ich oft gehört,
Dass Mensch sich in der Leere wähnt,
Dass, wenn er in den Spiegel schaut,
Ihm gähnend Nichts entgegenhaut...
So DENKT er's  sich, der arme Tropf,
Und merkt es nicht, dass es dieses Dünken
Ist, was ihn haften läßt am Nichts,
Ein Nichts, was keine Fülle hat
Statt Fülle nur ein Dünken hat..
So dünkt es sich Herrn Haferkamp -
auch bekannt als Unverstand.


Laster oder Tugend?

Linji: Du kannst keinen Nagel in den leeren Himmel schlagen
https://satyamnitya.wordpress.com/2015/08/18/linji-yixuan-der-leere-himmel/
Ich könnte nun lobend sagen: Das ist alles stimmig und wahr, was Nitya dazu schreibt - wenn sich nicht immer sofort die Doppelaxt erheben würde und mir die Frage vorlegt: Woher  kommt diese Aussage -  aus dem Selbst oder aus dem Ego? Aus echter Tiefen-Einsicht oder ist es vielleicht einfach nur die Abwehr-Reaktion eines chronischen Faulpelzes, der jede eigene Beteiligung am spirituellen Prozess als eigenwilliges Streben und Machen von vornherein als obsolet betrachtet? Laster oder Tugend?
Manchmal werden in den Forendiskussionen die  Verfasser von (spirituellen) Texten gelobt. Es mutet mich immer sehr seltsam an,  wenn jemand (m)einen Beitrag mit "Fein gesagt" oder gleich welcher Art von Zustimmung und Lob beschenkt. Woher nimmt jemand die Chuzpe, mit der Wahrheit  konform zu gehen und  zu loben oder zu tadeln, wo er doch gar nicht die Geister unterscheiden kann?! Aus welcher Quelle...?
Jenseits von Ego gibt es weder Lob noch Tadel... und man weiß auch, warum man sich dessen enthält.

Mich interessiert es nicht,  woher dem Nitya die "Wahrheit" zufliesst, aus der eigenen Quelle oder aus Büchern. Allerdings beklage ich seinen unsauberen rhetorischen Stil - Ironiefasten täte ihm gut, es gibt auch Anführungszeichen... damit auch die Kinder ihn verstehen können. LOL.

Lustig, wie Nitya vom Dharmakaya schreibt und im gleichen Zuge quasi dementierend dagegen verstößt, als er in einem  - im übrigen von Falschheit glitzernden - Kommentar zu Frau Nagel bezüglich des "nagelns" bemerkt: Da muss ich gleich an Jesus am Kreuz denken und erschauere.Klangen seine obigen Worte noch nach erleuchteter Einsicht, so liefert uns Nitya mit diesem Satz einen Beweis für seine völlige Unbewusstheit -  so dass der berechtigte Verdacht sein gräulich' Haupt hebt, dass die Quelle seines Wissens nicht so sauber ist, wie es oben noch den Anschein hatte.

In diesem Sinne täte ihm eine gewisse "Schulung" des Geistes durchaus gut, eine Methode, die seine Gedanken in die Zucht nehmen - solange Gedanken eine unbewusste körperliche Wirkung zeitigen, wirds nix mit dem Himmelreich. Zazen wäre genau das richtige für den faulen Sack, damit er endlich mal erkennt, dass Dharmakaya vor allem darin besteht, dass man sich nicht von solcherlei  Gedanken körperlich verführen läßt, die ihn vor der Dame so kapriziös erschauern liessen.
Ein bisschen einfache unkapriziöse Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, wäre ein erster Einstieg.



Samstag, 21. Juni 2014

Lasse das Gute und hasse das Böse sei deine Number-One-Devise!





Kommentar zu Nytia's Blog


Die natürliche Weisheit ist aus sich erleuchtet,
Die Myriaden Phänomene kehren zurück in Soheit.
Es gibt kein Zurückkehren und kein Empfangen,
Drum lass das Meditieren und das Halten von Geboten. (Xinming, Auszug)



Mit Geboten sind hier natürlich die asketischen Reinhaltegebote der buddhistischen Lehre gemeint. (Kann man natürlich auch auf die christliche Lehre übertragen, auf alle religiösen Lehren)
Das dumme oder der Haken daran ist nur:  Was man lassen soll, an dem muß man zuvor gehaftet oder muß man zuvor "gemacht"  haben;  um also eine Askeseübung  zu "lassen", muss also Askese zuvor geübt worden sein. Andernfalls machen solche Aufforderungen ja gar keinen Sinn!

Eine Doppelbindung liegt darin, dass im selben Zug ein Gebot aufgestellt wird, indem geboten wird, die Gebote  zu lassen.
Und weil es als eine Aufforderung formuliert ist, etwas (bleiben) zu lassen,  ist das für das autoritätshörige Spiri-Ego ein gefundenes Freßchen, ein richtig schöner fetter Happen!
Wenn das Ego nämlich etwas "läßt", dann läßt es etwas bleiben, was ihm Mühe macht oder keinen Nutzen bringt. Das Loslassen aber, welches nur durch Bewußtheit/Gewahrsein bewirkt wird, hat eine ganz andere QUALITÄT , weil es aus sich SELBST heraus geschieht..

Das LosLassen von Meditation und Geboten geschieht aber doch ganz von selbst, wenn man seine Identifikation mit der Konzepthaftigkeit von Geboten usw. erkannt hat. Man braucht hierzu keine Aufforderung... Intepretiert hier der Egomind, dann ist das alles in allem ein schöner Mindfuck für jene Faulpelze, die noch nicht einmal angefangen haben zu "meditieren" geschweige denn, dass sie sich je an irgendwelche "Gebote"  gehalten oder sich mühevoller Übungen unterworfen hätten...

Mehrfache Doppelbindung: Denn einerseits wird aufgefordert, die Meditation zu lassen, - nur:  die wird jedoch durch die Hintertür wieder hereingelassen, wenn es heißt, man solle das Auf und Ab von Begierden (u.ä. "Phänomenen) einfach nur beobachten, dann verschwänden sie.  Genau dies nämlich ist Achtsamkeitsmeditation! Was für ein Irrsinn. Das ist kein heiterer Witz und auch kein ernsthaft zu übender Koan, - das ist m. E. einfach nur irreführend.
Mit Meditation im Sinne von Sitzen oder besonderen Ritualen wird "automatisch" aufgehört  wenn sich Achtsamkeit resp. Gewahrsein stabilisiert hat und es keinerlei äusserer Aktion mehr bedarf, um in Kontakt mit der Quelle zu kommen. Dann nämlich bist du zu Meditation geworden und damit auch "marktplatzkompatibel". Permanentgewahrsein sage ich dazu.

Mißverständlich auch deshalb, weil hier für den (fehl-) interpretierenden Egomind garantiert eine Begründung herausgehört wird und flugs greift er mit Begeisterung in  die alte Trickkiste der alten verschimmelten Glaubenssätze und bastelt sich seine Entschuldigungen, w e s h a l b  er guten GEwissens mit dem Meditieren und allen Übungen  aufhören darf -  nämlich  w e i l    es weder dies noch jenes gibt,.... w e i l  ich eh schon erleuchtet bin ... weil es das, was ich mir so vorstelle, eh alles nicht gibt...   w e i l   alles eh schon da ist... w e i l  es nichts zu tun gibt... Egomind wird seine Faulheit schon zu rationalisieren wissen.

Ich meine im übrigen auch, der Meister XY hätte bei der  Frage die alte Frau betreffend den Finger auf den Mund legen müssen, - pssst -  denn die Frage, wie ein Meister handelt, wenn eine alte Frau auf der Straße stürzt ist nichts als eine Gedankenkonstruktion, eine Szenerie ohne jede Wirklichkeit, ein Tagtraum, der in einer vorgestellten Zukunft spielt - genau das, ein Bild, mit dem ein Meister niemals identifizert sein kann. Eine solche Entweder-Oder-Frage will  ja immer eine eindeutige Antwort. Läuft so aber nicht:  Ein Meister weiß, dass sein Handeln immer  spontan und daher unberechenbar der Notwendigkeit des Augenblicks gehorcht,  - ganz im Gegensatz zu früher, als er  im alten Adam seiner sozialen Programmierung , einem evtl. Helfersyndrom bzw. einer "Gutmensch"-Attitüde oder den Erwartungen anderer Menschen blindlings gehorchte.


Die Wahrheit jenseits von Ego ist wie immer paradox:: Es besteht weder eine "Notwendigkeit" zu helfen noch nicht zu helfen. Er kann der Frau helfen, er kann aber auch vorbeigehen. In jedem Fall hat er gut getan.
 Jop, und hier schießt dem AllzuGutmensch garantiert  einmal mehr der Empörungssaft in die Birne und die Rechtschaffenheit rüstet zum Kampf.

Was die "Notwendigkeit" angeht, sage ich es mal so: Jenseits von Ego besteht keine Notwendigkeit mehr, sich an Reinheitsgeboten noch sonstwelchen Gesetzen oder Geboten zu orientieren, man ist jenseits des Gesetzes. Hier gilt die Devise des Augustinus und die seines Plagiators Aleister Crowleys: Liebe und tu was du willst. (Natürlich kann das ungeläuterte Ich dieser Aufforderung auch nicht nachkommen, dem geläuterten Ich jedoch ist es ein Sein/Sei-en.)

Wer noch tief schläft, wird , was die Lehrgeschichten dieser alten Meister angeht, eben nicht SELBSTbezüglich, sondern ego-bezogen verstehen. Man liest eben nur mit dem Herzen gut. Deshalb sollte man nicht vergessen,  dass es darum geht, die Worte von spirituellen Meistern als die  "Stimme" des eigenen inneren Meisters in sich zu "hören". Es gilt, "gleichzeitig" mit IHM zu werden. Nur mit dem Herzen gelesen kann man den Vers aus dem Xinming in der rechten Weise verstehen - und zwar als lebendiges Geschehen in der eigenen Seele. Dann nämlich, wenn ich die Bindung oder Identifikation erkenne, kann ich im gleichen Zuge auch loslassen.

Natürlich fordert diese sog. innere Stimme nicht ausdrücklich auf: Lasse dies oder tue jenes, sondern läßt dich auf geistige Weise deine Identifikation, d.h. deine Bindung und dein  Anhaften und Ergreifen im Gewahrsein erkennen - Erkennen IST Loslassen.

Man sollte um Gottes Willen nicht alles wortwörtlich nehmen und immer daran denken, dass in diesen Beschreibungen/Versen eine Menge Poesie und Metapher hineingewoben ist, weil man auf diese Weise am  besten das Unbeschreibbare ausdrücken kann.
So wenig es natürlich eine Stimme gibt, sowenig gibt es ja LETZTLICH auch ein Lassen. Das solltest du aber eigentlich auch nicht wissen,  - weil ohne eigenes Erkennen ist es  nur Futter fürs Ego : angelernt und angelesen.  Nicht zuletzt deshalb wurden m. E. diese Dinge früher nie laut und öffentlich ausgesprochen: damit der Kopf nicht die Dinge des Herzens und seiner "Geheimer Offenbarungen"  vereinnahmt und mißbraucht.  Dafür gab es Klöster und Geheime Orden, man sprach über diese Dinge nur in kleinen Kreisen und unter strengstem Stillschweigen.



Ich übersetze und zerlege den eingangs zitierten  Xinmingtext  nun aus der Poesie  in meine Erfahrungswirklichkeit - guckst du:

Wenn die natürliche Weisheit der wahren Natur erlangt ist, werden im Gewahrsein - in der Bewußtheit der reinen neutralen Wahrnehmung -  die  Phänomene der äusseren und inneren Vielfalt als als leer und bedeutungslos erkannt. (Soheit) Es gibt kein Zurückkehren und Empfangen (mehr), weil du erstens übern Zenit geschossen bist, andere sagen,"über den Jordan gegangen",  wiedergeboren,  (ich nenne es auch param advaita) und zweitens so etwas wie Myriaden Dinge nicht gibt bzw. als Abstraktion erkannt werden.
Ist Gewahrsein alltagstauglich und markplatzkompatibel geworden - anders gesagt:

Dann, wenn Meditation zu deinem Sein und Sei-en geworden ist, brauchst du keine Gebote, keine Gesetze, keine Übungen, kein Sitzen, kein Mantra, kein gar nix mehr,  - es gibt weder etwas zu tun, noch gibt es etwas zu lassen.
Alles klar jetzt? LOL.







In der heutigen Zeit

sind alle früher geheimgehaltenen Schriften  jedem zugänglich...auch deshalb gab es niemals soviele pseudospirituelle Schwätzer,  Gurufakes  und Möchtegernmagier. Heute wirft man die Perlen en masse vor die Säue und aus dem  Gold der Wahrheit wird ein stinkender Scheißhaufen.

Das ist einer der Gründe, warum ich ab jetzt (19.06.2014, 18.00 Uhr)  auf meiner  Facebookseite kein ernsthaftes Wort mehr über Spiritualität schreiben mag. Meinen Blog werde ich wohl weiterschreiben, aber ich werde ihn nicht mehr unter die Leute bringen, d.h. keine Links mehr zu Facebook setzen. Ich habe einfach keine Lust und Freude daran, meine Worte jenen Gockeln zum Fraß vorzuwerfen, die Spiritualität wie Politik diskutieren wollen oder auf jene Angsthasen und chronischen Verdränger, die ihre Ängste auf mich projezieren und mir raten, Unangenehmes zu ignorieren und die Wahrheit in genießbaren Häppchen zu servieren... keine Lust mehr auf  Stutzer, die nicht ahnen, dass sie mit derselben Selbstgerechtigkeit, wie sie anderen Menschen die Flügel stutzen, sich selbst beschneiden. Und nein, ich habe kein Mitleid mit ihnen, Mitgefühl habe ich für das gequälte innere Kind in ihnen, aber keineswegs für den "Kaiser" bzw. den "König Herodes", das Sado-Maso-Überich - den Teil im Menschen, der das Kind gefangenhält und auf sadistische Weise quält und tötet - den mach ich nackisch, den führ ich vor.
Da lacht das Kind!


Gegenwart ist nicht Zeit, 

Gegenwart ist der zeitlose Moment, in dem Zeit nur eine Abstraktion ist. Dieser zeitlose Moment nennt sich auch Ewigkeit.  In der absoluten Präsenz zu leben heißt, "todlos" zu sein - d.h. nicht mehr mit Raum & Zeit (Ego) identifiziert zu sein. Dennoch bist du der Zeit bewußt, d.h. du bist dir des  Morgens, des Mittags und  des Abend bewußt - haha - bist dir aber auch dessen bewußt, dass dies nur "vorübergehende Erscheinungen" sind. Abstraktionen, Vorstellungen von Mittag, Abend usw.
Na ja, eigentlich läßt sich in oder von der absoluten Gegenwart gar nichts sagen, aber ich nehme mir die Freiheit, soviel darüber auszusagen, wie ich lustig bin... solange ich mit meinen Worten nicht identifiziert bin und sie für die WIRKLICHKEIT halte, spiele ich mit ihnen... REINES Spiel.
Da lacht das Kind!

Begrenzungen:

Vorsicht beim Lesen: Althergebrachte Definitionen/Klassifizierungen/Kategorien werden von mir öfters mal spielerisch umgedeutet. In meinem Universum BIN ICH the master of the definition, hält sich aber im Rahmen und wird meist auch von mir erklärt, wo die Bedeutungsänderung nicht so sichtbar ist.



Das Schlimmste


für den passiv-aggressiven Weltverbesserer und moralinsäuerlichen Stammtischrevolutionär wäre,  ihm die täglichen Horrornachrichten wegzunehmen. Nachrichten sind FETT für das moralitäre Ego, Futter für den gierigen Rechtschaffenheitsvirus;  Eine Nachrichten-Diät  wäre der Tod (LOL).
Der moralitäre Rechtschaffenheitsvirus des rebellischen Maulhelden mästet  sich mit Vorliebe an "Katastrophen" und Ereignissen, die ihn nichts angehen und weder in positiver noch negativer Weise tangieren könnten: die Zustände im Kongo oder Afghanistan oder die WM in Brasilien, Hauptsache, es ist weit weg und erfordert keinerlei eigenen persönlichen Einsatz geschweige denn so etwas wie heroischen Mut und Zivilcourage.  Typisch für diese Krankheit ist, dass man absolut blind ist für das konkrete Elend im eigenen engsten Umkreis.
Es soll ja tatsächlich sogar sog. spirituelle Leute geben, die diese Mediengeilheit  - das passive lesen und Fernsehen - "hingucken" nennen.
Man muss doch hingucken... hört man des öfteren. Auf der anderen Seite können es dieselben Leute sein, die dir erzählen, alles, was man hört und sieht, sei nur eine "Geschichte" ohne Bedeutung...eine Vorstellung des Verstandes - RICHTIG - aber warum willst du denn noch immer auf diese Geschichte "hingucken" - warum begehrst du dann noch gegen diese "Geschichte"  auf?
Ich sage es dir: Weil Du nur ein Maulheld bist, weil es nicht dein Sei-en ist, weil Nichtwissen bzw. das Leben in der Gegenwart für dich keine WIRKLICHKEIT ist, weil du immer noch mit Denken und Vorstellungen  identifiziert bist und dir deshalb eben nur vorstellst, dass  alles nur  Vorstellung ist.




Die Nöte zur Tugend zu erheben 

ist eine der vielen Fallen  auf dem spirituellen Weg. So erhöht der Egozentriker seine Neurose zur Gottheit. Der Zustand dieser Höchsten UnHeiligen Egozentrik scheint der All-Einigen SelbstZentriertheit von "aussen" gesehen völlig identisch. Auch hier sieht man wieder diese "Teuflische Verdrehung/Verkehrung"...denen wir so leicht auf den Leim gehen.
Wer brav und fromm erzogen wurde (edel,hilfreich,gut), glaubt zum Beispiel, die beste Voraussetzung fürs Klosterleben/Nachfolge Christi zu haben. die dressierte Folgsamkeit wird umbenannt in "christlichen Gehorsam".  Eine fulminante Selbsttäuschung. Denn noch immer folgt man nicht seiner inneren Führung/Autorität, sondern einer äusseren, dem Abt, der Oberin etc. Diese  Art von Spiritualität ist somit eine in die prärationale(unbewusste) Regression (unmündige, abhängige) führende Pseudo-Spiritualität. Sie sieht der authentischen Spiritualität von aussen täuschend ähnlich. Authentisch ist nur eine Spiritualität, die den Menschen aus der Autoritätsabhängigkeit hinausführt, ihn seinen eigenen Weg finden lässt in eine transpersonale/überbewusste Spiritualität.

Führung kann aber  bis zu einem gewissen Grade von Wert sein, später jedoch muss auch jede Führung losgelassen werden. In Klöstern ist dies z.B. selten der Fall, deswegen muss das Kloster auch nicht gleich schlecht sein, aber sollte seine Grenzen akzeptieren. Ich bin für Kloster auf Zeit - welches es wohl schon längere Zeit gibt, aber im allgemeinen nur für wohlhabende Erwerbstätige erschwinglich ist, die die Stille suchen, um mehr Kraft für ihre weltliche Karrierelaufbahn zu tanken. Ein guter Nebenerwerb der Klöster/Kirche. Weiter nichts. Ebenfalls ein Laster  und Dem Herrn ein Greuel".

Alle sog. Tugenden, die man erziehungsmässig antrainiert bekam, die kannst du schlicht vergessen. Keiner kann sich hier  z.b. seiner Hilfsbereitschaft rühmen  . Alles, was das ich/Ego an Tugend, an Gutem für sich reklamiert zu sein, ist für das göttl. Selbst ein Laster -
"Dem Herrn ein Greuel".
Nett und lieb sein ist eine Maske, die frau sich abschminken muss. Auch mit allen guten Manieren und Damenhaftigkeit kommt man nicht ins wilde Himmelreich.


Spiegelung

Auszug aus Nyta's Blog-Präfix:
 "Gestern habe ich mit meinen Kommentaren anscheinend den heiligen Raum eines Blogs entweiht und ich wurde schon in die geistige Nähe zu einem jugendlich-männlich-alkoholisierten Chauvinisten gerückt, nur weil ich mich nicht an der Verurteilung irgendeines menschlichen Verhaltens beteiligen wollte. Und ich bekam die Frage gestellt, ob ich das Attentat auf Hitler spirituell gut heißen kann. Ich habe diese Art von Fragen schon in meiner Kriegsdienstverweigerungs-Verhandlung nicht abgekonnt. Was für ein Missverstehen!" Zitatende

Hey, stell dir vor, das habe ich fast haargenau auch so erlebt:
Neulich habe ich mit meinen Kommentaren anscheinend den heiligen Blog-Raum des sich oben beklagenden Bloggers entweiht, kaum hatte ich den Mund aufgemacht, wurde ich  in die geistige Nähe zu einem gar garstigen großmäuligen Flintenweib gerückt, nur weil meine Beiträge nicht den spirituellen Vorstellungen des BlogBetreibers entsprochen haben!Der Fiese Möpp nahm sich nicht einmal die Zeit für eine Frage, der  hat doch tatsächlich ohne Vorwarnung  geblockt...schluchz  Oh mei...seufz.... Schon in meiner Kindheit  habe ich  Oberlehrerärsche nicht abgekonnt.

Aber: Was mir früher ein Arsch des Anstoßes war, ist mir heute eine tägliche Quelle  des Entzückens und der Inspiration.
Da lacht das Kind!



Kommentar zu Nytias Blog



http://satyamnitya.wordpress.com/2014/06/14/mullers-esel-der-bist-du/#respond

Zitiert wird Daniel Odier: "Im Chan verfolgen wir nicht den Traum, das Gemüt zu unterdrücken oder es zu vernichten. Viel einfacher: Wir lassen ihm einfach seinen Lauf, ohne ihm Aufmerksamkeit zu schenken, bis es zum Augenblick der großen Entspannung kommt. "

Nytia:"Aber spielt das für die Aussage Odiers eine Rolle? Sind die Wirkungen des Reptilienhirns, des limbischen Systems und des Großhirns nicht allesamt nur Erscheinungen im Bewusstsein? “Wir lassen ihm einfach seinen Lauf, ohne ihm Aufmerksamkeit zu schenken, bis es zum Augenblick der großen Entspannung kommt.”, sagt Daniel Odier.
Und was sagen die geschätzten Leser dieses Blogs dazu?"

Tja, ich meine, was Odier da sagt, stellt für mich mal wieder eine Doppelbindung dar, wie fast alles, was die Leute darüber aussagen... Jeder Entspannung geht eine Anspannung voraus, oder? Wenn man aber in der Lage wäre, dem Gemüt keine Aufmerksamkeit zu schenken und alles "ziehen zu lassen",  wäre man ja schon nicht mehr mit den "Erscheinungen" identifiziert, woll?  Was wiederum hiesse, dass es keine Verspannung und demzufolge auch keine Entspannung geben könnte.  Wer in der Lage ist, die Gedanken und Emotionen ziehen zu lassen, statt sich mit ihnen zu identifizieren, ist im Gewahrsein - also am Ziel seiner Träume. Gewahrsein aber ist per se Entspannung.
Verspannung liegt ja in der Identifikation  bzw. den Anstrengungen des Ego in der Verfolgung irgendwelcher (auch spiritueller) Ziele, ... Ich könnte mir vorstellen, dass es sehr anstrengend für das Ego ist, seine eigenen Gedanken und Emotionen gehenzulassen... Askese ist Anspannung. Und jede Anspannung verlangt nach Entspannung.
Was hat "Buddha" so unglaublich viele Leben getan, bevor er sich unter dem Bodhi-Baum entspannte?
Was hat "Christus" getan, bevor er in seinem letzten Seufzer endgültig kapitulierte:  Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist? Was ging da voraus? Bei Christus war es die Dunkle Nacht der Seele: Gott, warum hast du mich verlassen?
Und bei Buddha? Viel anders als bei Christus kann es nicht gewesen sein.
Buddha war mir einmal der Gegenpol zu Christus. Buddha war Erkenntnis, Christus die Liebe. Christus heilt, Buddha erleuchtet. Christus von unten, Buddha von oben. (Evolution vs. Involution).
In mir sind beide zu einer Einheit geschmolzen - (dualistisch ausgedrückt, ein Neo-Advaita-Aspostel würde das nun aus der nondualistischen Perspektive berichtigen und sagen: Da gibt es kein Zusammenschmelzen, da gibts keine Aktion, kein Machen, kein Tun - weil alles schon in Einheit "da" ist. Es kann nichts zusammenschmelzen, was nie getrennt war...
Jo,  is ja recht, mein kleines Wortwichserle...du erzählst mir nix, was ich nicht schon selbst erkannt habe: Ich bin nämlich sowohl der Hase als auch der Igel "Bin schon da".



Celebration of the Female Form

heisst eine Seite auf Facebook. Was da zelebriert wird ist nicht gerade die wilde, sondern größtenteils die domestizierte Frau als Sexobjekt. Vorrangig Femme fatale und Burlesque.

Alle Formen sind Yin... Deswegen: Wer die Formen verachtet, geht auch der Leere verlustig, er hat keinen Zugang zur Qelle.  Vater und Mutter (Leere und Form) sind eine Einheit: Leere ist Form und Form ist Leere. Zwei in Eins. Yin und Yang sind eins: Nichtzwei. ooops... I did again... LOL!




Wortmagie

Du willst also kein chronischer Suppenhaarsucher sein?
Na, wie wärs es dann damit: Gegen alles, was man dir sagt, findest du Einwände.  Auf diese Weise ausgedrückt, kannst du die Kritik  besser annehmen, nicht wahr? Was Worte doch für eine emotionale Wirkung auf uns entfalten...Oder wie wäre es mit "Abergeist"? - klingt dir auch nicht nett genug, ne?


Der Tesseract

ist auch ein Symbol für das Geschehen der Welt- bzw. Icherfassung: Was zuvor (diesseits) über das Außen erfasst wurde, wird jenseits von Ego von Innen erfasst.


Der spirituelle Gutmensch

verlangt, dass man die Wahrheit so sagt, dass sie niemanden verletzt. Unmöglich! Was mein letztes "Extrablatt" angeht, meinte jemand, da sei ja "jemand" ziemlich sauer gewesen. Nein, der emotionale Aufwand, den man betreiben muß,um "sauer" zu sein, ist gnädig von mir genommen. Wenn mich jemand "anpißt" ist mir das nur wie alles andere eine weitere Quelle der Inspiration. Dass du das  nicht wahrnimmst, liegt daran, dass du mit dem verletzten Ego des von mir Angesprochenen Titelhelden identifiziert bist , Deine Identifikation, deine Emotionen haben dich für die Wahrheit blind gemacht.
Ja aber, sagst du, die Liebe ist doch sanftmütig und deckt gnädig alle Fehler zu... Eine fromme Mär, wenn du meinst, dass sie DEINE "Fehler" zudeckt. Die Liebe ist erstens selbstbezüglich und zweitens streng, d.h. sie  kehrt ihre Wahrnehmungen nicht unter den Teppich der Verdrängung, sondern spricht an, was sie wahrnimmt.



Jaja, die Klitoris,

- das dreckige kleine Miststück war den "patrischen" Kerlen schon immer ein dicker  Dorn in Fleisch und Auge. Schließlich sieht sie nicht nur aus wie ein kleiner Phallus, sondern ist es auch -  ja, die Klitoris war zuerst da, der männliche Phallus hat sich aus dem weiblichen Geschlecht heraus entwickelt. Das weiß die Wissenschaft heute. Und die Psychologie weiß auch, dass der Phallus resp. die Klitoris  ein Machtsymbol ist...Gottvater aber teilt seine Macht nicht, er duldet keine anderen Götter neben sich und so werden auch heute noch in archaischen Gesellschaften, - mögen sie noch so modern daherkommen,  - die Frauen kastriert, indem man sie ihrer Eigenmacht, ihres Lustzentrums beraubt.

Was hat das Frauenproblem der Moslems mit Spiritualität zu tun, fragt der Neo-Apostel: Ja, was wohl? Es zeigt, wie du dich hier auf Erden an Gottes Stelle setzt. Wer, ich? Ich tue doch gar nichts, ich bin erstens mal ein christlicher Abendländer und zweitens bin ich  Softi!
Ja klar doch - aber wenn man ihn nicht 3mal vergrößert wiederspiegelt, läuft auch ein christlich-abendländischer Softi Amok.

Hätte ein Mann wirkliche Individuationserfahrung und Selbsterkenntnis, könnte er solche Fragen gar nicht nicht stellen. Leider ist es aber so, dass Individuation  (u.a. eben auch die Befreiung der authentischen Weiblichkeit  und Männlichkeit)  nicht auf dem Plan der Neo-Apostel steht. Ist ja "Alles schon da" und munter wird weiter gemetzelt, wo nicht direkt, dann sinnbildlich, auf unsichtbare "unkörperliche" Weise:  Verbale Gewalt ist auch Gewalt und seelische Unterdrückung ist auch Unterdrückung.

Ein befreiter aufrechter Mensch - darunter insbesondere das erigierte SELBSTbewußtsein einer befreiten Frau  - ist den Knilchen immer noch derselbe Dorn in Fleisch und Auge wie die Klitoris.
"Knilch" - ein Ausdruck von Mary Daly bezeichnet das unbewußte und unbefreite männliche Mitglied der patriarchalischen  Männergesellschaft. Ein Knilch ist z.B. derjenige, der die Kritik der Frauen (und Männer)  an der patriarchalischen Gesellschaft und deren Frauenfeindlichkeit  für Männerhass hält. Ein Knilch ist derjenige, der Freie Frauen auf den sog. Boden der Wirklichkeit  ("irdischer Scheißhaufen") herunterholen will. Der amerikanische Begriff, den Daly für Knilch benutzte,  ist mir nicht erinnerlich, aber die (patr.) Menschheitsgeschichte war für sie eine  cock & bull-history. Aus reinem Männerhass? Wohl eher Frauenschmerz.
Der Vergleich mit Tieren ist absolut gerechtfertigt: solange wir unbewußte Roboter sind, sind wir nichts weiter als programmierte domestizierte Primaten. Hör auf zu heulen - is so!

Jesus sagt: Hasse das Böse! Auch das ist eine Etappe auf dem spirituellen Weg, wo das WORT als lebendige Wirklichkeit nicht nur erkannt, sondern auch durchlebt und durchlitten wird.
Das Böse hassen kann man aber nur, wenn man das Böse kennt. Das patriarchalische Bewußtsein der Menschen ist sich seiner frauen- bzw. menschenverachtenden Programmierung nicht bewußt, wie kann man  dann das Böse daran erkennen?

Ich hasse nicht mehr, ich bin schon lange darüber hinaus. Habe genug gehaßt. Vor allem mich selbst. Diesen Selbsthass umzukehren und als internalisierte Projektion zu erkennen, war für mich keine leichte Sache, (sehr angstbesetzt) aber ist ganz allgemein unumgänglich auf dem Weg der SELBStverwirklichung. Aus dem Selbsthass muss der gesunde konstruktive  Hass werden, der das Böse hasst. (In der Gefangenschaft hassen wir ja das  G u t e  , weil wir es für das Böse halten, das muss alles umgedreht werden ("Umkehr")), Auf diesen Vorgang der Umkehrung bezieht sich meines Wissens und meiner Erfahrung nach die Aufforderung Jesu, das Böse zu hassen. Es muss und sollte aber m. E. nicht aktiv bekämpft, sondern nur "enthüllt" werden,  im Sinne von  BEWUSSTmachung.

Mary Daly hat sich wohl sehr viel Zeit genommen, das Böse zu hassen, - ob dieser sorgsam gepflegte und kultivierte Haß tatsächlich auch solange bei Gesundheit blieb? - keine Ahnung, jedenfalls hat er sie beflügelt, einige wunderbar unverständliche Bücher zu schreiben mit einer eigens für Frauen erfundenen Sprache. Unverständlich aber nur für unbewußte Menschen, für solche, die keinen Zugang zu ihrem Unbewußten haben.
Auch sie war mein Guru, eine meiner vielen Geburtshelfer...