Sonntag, 16. August 2015

Adieu, Mister Wilber, Dein Reden war Gold mir, nun ist es Silber


Statt von Gewahrsein

würde ich immer viel  lieber von Bewusstheit sprechen. Wenn man die Leute nämlich über Gewahrsein schreiben oder reden hört, könnte man immerzu glauben,  dass das was ganz Exklusives und von Bewusstheit gänzlich Unterschiedliches oder "Darüberhinausgehendes" sein muss. Bewusstheit klingt weniger spektakulär und exklusiv...einfach. Zu einfach. So einfach, dass jeder gemeine Hinz & Kunz-Verstand glaubt, sich seiner SELBST bewusst  zu sein.
So mancher, der glaubt, dass er sich seiner SELBST BEWUSST sei, drückt dann seine fragwürdige SELBSTbewusstheit so aus:  "Hier wird gesehen... " oder "Da wird gesehen, dass...." Offensichtlich vermeidet ein Herr Jemand da, das Fürwort Ich zu benutzen, um einer wohl eher dissozierten  Ichlosigkeit von Herrn Niemand Ausdruck zu verleihen.  Zur Erinnerung: ES oder DAS ist ein Synonym für Absolut.. 2 Variationen der 1000 Namen Gottes.  Ich frage mich, wo sie das überhaupt herhaben, dieses eitle Ich-ausweichende  "Hier" und "Da".  Ich bin nicht Ich. Ich bin DAS...ES. Ich ohne Mich.
Klingt mir ganz nach Karlchen-Renz-Insider-Spiri-Slang.
Solchen Patienten kann man  nur wünschen, dass ihnen in Bälde das unpersönliche ICH(BIN) - ebenfalls einer der 10000 Namen Gottes -   in all seiner ernüchternden Pracht und Herrlichkeit zur Hinterür hereinspaziert. Wenn das Ego, die Person zum Wahren ICH-SELBST umgewandelt ist, steht der erneuten Benutzung dieses persönlichsten aller Fürwörter nämlich  nichts mehr entgegen. Es hat allerdings den Nachteil, dass dir die Einmalgeborenen nicht abnehmen, dass ES dir zum  Höchsten ICH geraten  ist...Zum ABSOLUT! Zum Absoluten SUBJEKT!

Dass ein Meister sich des Wortes ICH enthalten würde, dass sich die Unpersönliche Wahrheit auch unpersönlich ausdrückt,  ist wohl ein unausrottbarer Mythos. Und so kommt es auch, dass die spirituelle Eitelkeit das persönliche Füwort "Ich" aus dem Grunde nicht mehr in den Mund nimmt, weil sie einen spirituellen Status demonstrieren will, der ihr noch nicht zusteht.  
Erst dann, wenn der Baum wieder ein Baum geworden ist und der Berg ein Berg , ist das ICH auch wieder ein ICH.  Nach außen hin bist du ein ganz gewöhnlicher Mensch wie jeder andere, im Inneren ... PSSST. 


Bilder

Solange du an die Wirklichkeit von Fotografien glaubst, glaubst du auch an die Bilder deiner Vorstellung. An die Wirklichkeit deiner Gedanken. An die Vergangenheit.  Einem fortgeschrittenen spirit. Bewusstsein dürfte es schwerfallen, Fotografien als Beweismittel für Fakten anzubieten. Das Bild nackter abgemagerter Menschen an einem Zaun stehend und in die Kamera blickend  als Beweismittel für die Realität einer vergangenen Situation (Juden im KZ)  anzubieten wäre ihm genauso  unmöglich, wie das eigene Kinderfoto aus vergangenen Tagen als ein Beweismittel für stattgefundene Realität anzunehmen.
Schon dem logischen Verstand ist es möglich, nachzuvollziehen, warum diese Bilder jeglicher Wirklichkeit entbehren. Dies gerade heute, wo man den Bildern aus einem anderen Grund nicht mehr trauen kann, jeder Mensch ist fähig, Bilder und Fotos auf seinem PC zu fälschen. Eine ganz wunderbare Entwicklung übrigens, die auf der dualen Ebene imitiert, was darüberhinaus, geistig vor sich geht: sie bricht die Macht der Bilder bzw. gedanklichen Vorstellungen. Alles, was die Menschen heute  fürchten, ist in Wirklichkeit ein tolle Entwicklung, egal um was es sich handeln mag, die Transparenz, die Überwachung, Mighty Google-Hoopf...das Schwinden der Privatsphäre- ich sehe in dem, was für sog. Gutmenschen eine Krankheit ist, eine große Chance - den hahaha "Aufstieg in die 5. Dimension".  Manche denken ja, den gibts gar nicht... Klar gibts den, nur nicht für die Andern. LOL.

Vor 40 Jahren habe ich schon vorhergesehen, dass es nicht lange dauern wird, dann steht Afrika direkt vor unserer Haustür und fordert Einlass.  Ja so kommt es und so ist es gut. Ich hätte damals nicht geglaubt, dass ich das noch erleben würde.

Aber zurück zum Pösen Subjekt ICH.
Das Eine ohne das Zweite bezeichnet die Gegensatzvereinigung. In der Einheit ist die Zweiheit der Gegensätze aufgehoben. Tja, da fragen sich alle einbeinigen und einäugigen Nondualisten: Wo isses denn, das Zweite, isses  nu innerhalb der Einheit aufgehoben im Sinne von geborgen und eingeschlossen oder isses außerhalb der Einheit, aufgehoben im Sinne von ausgeschlossen und unschädlich gemacht...Also bitte, entweder-oder!
Nope - weder dies noch jenes! Oder nee - besser noch, sowohl als auch, denn es ist ein Paradox, dass das Zweite, das ist der Dualismus mit seinem Ursache-Wirkung-Denken beides ist, d.h. er ist  im doppeltem Sinn "aufgehoben". Er ist und ist nicht. Unschädlich gemacht ist es auf jeden Fall. LOL.
Wer sich endgültig befreit  "dünkt" und dabei noch mit dem Weltbild von Ursache und Wirkung, der Gegensätze und Polaritäten  identifiziert ist, ist mit Trennung identifiziert -  der sollte sich sein eigenes  anmaßendes  "Dünken" bewusst machen, sein fester Glaube an das EINE  m i t  dem Zweiten verhindert die Einheitserfahrung, die ihn aus der Identifizierung mit dem "Zweiten" befreien könnte.


Bleib bei DIR, Du bist das einzige SUBJEKT, in dessen Gewahrsein die  Gegensätze und das Sich-Dünken aufgelöst werden kann und Ein-SICHT auf  die Wahre WIRKLICHKEIT freigibt.
Die WIRKLICHKEIT ist paradox. Alles UND Nichts.  ALLES wird zuNICHTe, wenn du aufhörst zu "dünken", dass andere sich "dünken". Diese Permanentverdächtigungen des "Dünkens" , die der Verstand,  der  inflationierte spirituelle Superegomind auf alle ausgießt, die seinem spirituellen Konzept nicht entsprechen, ist die wahre Hybris. Solange er die Gegensätze in sich selbst nicht zur Einheit und Ganzheit gebracht hat, kann er die Geister (Ego vs. SELBST/GEIST)  nicht unterscheiden und  so lange wird  er seine Getrennt- und Gespaltenheit auf andere projezieren.

Letztgültige Erfahrung: Mein Ich ist Gott. Was daraufhin folgt, ist i.d.R. eine neuerliche Identifizierung. Solange man sich  mit "Gott" identifiziert, ist man noch nicht "Zunichte".  Um zur vollen Ganzheit wiedergeboren zu werden,  darf man sich weder mit dem einen noch dem anderen identifizieren, weder mit Gott noch mit dem "Menschlichen". Erst wenn er seine Identifikation, d.h. Gott um Gottes willen gelasssen hat und ebenso die Identifikation mit dem  Menschlichen  als dem  "natürlichen" Menschen, Ken Wilbers Zentaur, ist er im Einheitsbewusstsein des Nichtwissens.

Das Bewusstsein des Nichtwissens "verbietet" es ihm fürderhin, zu wissen, wer er ist und was er tut; Nichtwissen bedeutet,  dass der Gottmensch, der "Weise" nicht weiss, was er tut und dass er "wirkt, ohne zu wirken".  Wirken, ohne zu wirken, heisst, in der Einheit (des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes)  ohne Ursache zu wirken. Die Quelle, der Ursprung, der Vater/Brahman hat keine Ursache bzw. ist hier als "Letzte Ur-Sache" erkannt.

Nochmal: Im SEIN oder dem EinheitsBewusstsein des Nichtwissens sind die Gegensätze von Gut & Böse, Ursache & Wirkung -  das dualistische Prinzip aufgehoben, wenn die Identifizierung mit dem Ego und seinen Glaubenssätzen aufgehoben ist. Und zu den Glaubenssätzen gehört eben nicht nur  der Glaube an Gut & Böse, sondern auch an das Causalitätsgesetz und andere sog. Naturgesetze. Desidentifikation bedeutet  aber keinesfalls, dass das Ursache-Wirkung-Gesetz aufgehoben  im Sinne von "verschwunden" ist. Es ist und ist nicht. Merke:  Einheit ist nicht beschreibbar. Einheit ist ein göttliches Paradox und deshalb kann man hier keine EINDEUTIGKEIT postulieren, wie es der dualistische Entweder-Oder-Mind zu tun pflegt. Der Egomind glaubt immer, Nichtidentifiziert zu sein, bedeute, dass die Objekte der Identifikation nicht mehr da sind. Nicht identifiziert zu sein, bedeutet EINS zu sein und Eins-Sein ist nicht beschreibbar.  Ich bin mit meinem Körper z.B. nicht mehr identifiziert, mein Körper ist deshalb nicht verschwunden, ich bin mir meines Körpers BEWUSST  - d.h., ich habe erkannt, dass  ich zwar einen Körper habe, bin mir aber auch  BEWUSST, dass ich nicht der Körper bin.
Eigentlich muss ich dies in der Vergangenheitsform erzählen, denn ich lauf nicht ständig im Bewusstsein herum, dass ich nicht der Körper bin. Das wurde vor einigen Jahren einmal erkannt und das war's - das hat gesessen und seine WIRKUNG nicht verfehlt. Heute glaube ich weder daran, dass ich einen Körper habe, noch, dass ich der Körper bin...es  kümmert mich nicht mehr,  ob mein Körper dies oder jenes ist.
Genauso ist es mit den sog. Naturgesetzen: sie kümmern mich nicht, ich verschwende keinen Gedanken an ihre Wirklichkeit oder Unwirklichkeit.  Ich habe kein Bedürfnis, über Glaubenssätze nachzudenken, seitdem ich nicht mehr an sie glaube. Ich habe sie ein einziges Mal als Unwirklichkeit erkannt und  pfffffft - ab in den Orkus der Vergessenheit, des Nichtwissens damit! Was soll ich mich mit Herrn Callida - bzw. dem Allerweltsverstand -  darüber streiten, was unwirklich und was WIRKLICH ist - und wenn er mir hundertausende von Fotos als Beweis für die Wirklichkeit  (der Schwerkraft) vorlegen würde, dass der Apfel den Baum HERUNTER fällt - ein  Bild/Foto kann genauso gut das Gegenteil beweisen!

Um dahin zu kommen,  ist es unbedingt wichtig, Selbstbeobachtung, Achtsamkeit zu üben, Gewahrsein/Bewusstheit ist das, in dessen Fokus Identifikation bewusst  gemacht wird - Bewusstheit löst die Identifikation im Akt der Bewusstwerdung gleichzeitig  auf.
Zu meiner Definition von Achtsamkeit wäre noch zu klären, dass diese nur auf der Ebene der  persönlichen Entwicklung (Heilung, Schattenintegration, Individuation) ihrer Aufgabe nachgeht.  Achtsamkeit ist der Aufmerksamkeitsfokus, der von außen nach innen geht. Selbstbeobachtung der Gedanken, Gefühle und aller sinnlichen Aspekte aussen und innen stabilisiert einen permanenten Aufmerksamkeitsfokus, der über die Schwelle des Unbewussten führt. Wer Achtsamkeit übt, kann m. E. nicht so schnell vom Unbewussten überschwemmt werden,  Achtsamkeit gewährleistet eine moderate Schattenintegration bzw. relativ ungestörte Individuationsprozesse.

Nach meiner ERfahrung ist es so:

Wenn der Individuationsprozess bzw. die Schattenintegration der Person soweit fortgeschritten ist, dass alle Schatten/Abwehrmechanismen aufgelöst sind und auch keine Verdrängung mehr stattfinden kann, DANN erst geht die Achtsamkeit in Gewahrsein über.


Hier liegt für mich der Punkt, der Übergang.  Das bedeutet zugleich, dass man sich des Gewahrseins bewusst wird, bzw. dass man sich der Anbindung an die Quelle bewusst ist. Gewahrsein ist das große illuminierte allsehende AUGE in der Pyramide!  DAS BIST DU! - ICH. Gewahrsein ist das, was die NEUE WELTORDNUNG  des inneren Kosmos begründet - eine andere gibt es nicht.  Du ALL-EINS und All in One  bist nun der Herrscher der (inneren) Welt, die sich in deinem Gewahrseinsfokus moderat und bekömmlich entfaltet bis in alle Ewigkeit  Amen.  la la la


Der Verstand maßt sich an,

Aussagen über etwas zu machen, welches nur von ICH SELBST als absolutes SUBJEKT von innen heraus erfasst werden kann. Herr C. z.B. objektiviert  und relativiert  mit seinen Verallgemeinerungen und seinen dualistischen Überzeugungen, dass (Natur-) Gesetze auch für den Menschen jenseits von Ego ihre Gültigkeit und Wirksamkeit behielten. Mir beweist das nur, dass er selbst noch nicht als "Alles, was ist" erkannt hat - als das Absolute unpersönliche SUBJEKT.
Für das Absolute SUBJEKT  sind sog. Naturgesetze nur ein Gedankenkonstrukt, ein Glaubenssatz, welcher keinerlei  konkrete Wirklichkeit hat,  verallgemeinernde Schlussfolgerungen aus dem Verstand, der Schlüsse zieht aus der eigenen dualistischen TrennungsErfahrung oder den  Erfahrungsberichten anderer und sich immerzu neue Dogmen basteln muss bzw. die alten aufrecht erhält. 

Der Verstand will nicht aufhören, sich in die Zukunft zu entwerfen, auch jenseits von Ego hört er so schnell nicht damit auf. Man kommt ihm nur schneller auf die Schliche.  Nach meiner Glorreichen Auferstehung im Herbst 2011 fühlte ich mich so immun gegen alles, dass ich glaubte, nie wieder krank werden könnte. For ever young und gesund.  Als ich dann doch krank wurde, dachte ich, Scheisse, Irrtum, falsch gedacht: auch jenseits von Ego kann "man" krank werden. Unter "man" DACHTE ich mir, STELLTE ich mir  dann die "Anderen" VOR, machte mir ein BILD über all die endgültig Befreiten, die es ja doch eigentlich schon  gar nicht mehr gab, weil ich doch eigetnlich schon längst erkannt hatte, dass die "Anderen" in der einheit des ewigen Jetzt jeder konkreten Wirklichkeit entbehren.
Ich verallgemeinerte also  und weil ich mich zwar "unverletzlich" fühlte, aber immer noch bei Grün über die Strasse ging, glaubte ich, das müsse in alle ZUKUNFT nicht nur für mich, sondern  für jeden anderen "Befreiten" gelten.  Ich verallgemeinerte auch , wenn ich dachte oder meinte, dass meine Unverletzlichkeit sich nur auf die psychische Unverletzlichkeit beschränkte, ansonsten ich aber den Gesetzmäßigkeiten des Körpers, der Natur und der physikalischen Naturgesetze, den Gesetzen der Polarität, dem Causalitätsprinzip genauso unterworfen sei wie vordem der Alte Adam.   Das bedeutet aber nichts anderes, als dass ich mit diesem Denken das JETZT verliess und mir  neue alte Glaubenssätze postulierte bzw. auffrischte, neu aufgelegte  BEGRENZUNGEN schuf und möglicherweise sogar missionierte!
Höhö! höhnt Herr Callida - ja, ich weiss, Herr C.,  ich kenne die Einwände des ziel- und ergebnisorientierten vorausschauenden und Erfahrung einfrierenden Verstandes:  Wirst schon sehen, was  DANN passiert, WENN du bei Rot über eine befahrene Strasse gehst...wie da eine sofortige  Wirkung auf die Ursache erfolgen wird... Peng! Bumm! Mausetot.

Er "weiss" einfach zu viel! er weiss immer, was passiert, WENN...
So urteilt der Verstand, der mit den Gegensätzen/Polaritäten, mit Ursache-Wirkung-Prinzipien identifziert ist.
Dabei geht es in Wirklichkeit nicht darum, zu wissen, was passiert, WENN... Es geht andersrum: NICHT zu wissen, was in Zukunft geschieht. DAS ist Nichtwissen. Wenn du im JETZT bleibst, kannst du nicht wissen, Hier & Jetzt ist Vergangenheit und Zukunft aufgehoben. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip ebenso. Der Neue Adam lebt im JETZT, er  kann er gar nicht anders, als im JETZT zu leben. Der Wiedergeborene lernt immer mehr, die Geister zu unterscheiden, die Täuschung vergänglicher Gedankenkonstruktion und Vorstellungsbilder  von der unvergänglichen WIRKLICHKEIT zu unterscheiden.  Die Gabe der Geisterunterscheidung hat man wohl nicht sofort, sondern entwickelt sich mit der Zeit....hehe
Es geht also nicht darum, zu wissen, was geschieht, WENN... ob überhaupt was geschieht - es geht darum, dass diese hypothetischen  Gedankenspiele absolut obsolet sind in einem Bewusstsein, welches absolut OFFEN ist, weil es NICHT weiss, was geschieht oder geschehen wird. Weil es  im Hier und Jetzt nicht kümmert, was früher war oder demnächst geschehen wird....weil es erkennt, dass diese Art des Kümmerns und Bekümmerns nur auf Gedankenkonstruktion beruht. Konzept. Konsens.
Es geht nicht darum,  ob ich  heute wie gestern  bei Grün die Strasse überqueren werde oder ob ich morgen anders handeln könnte als gestern oder heute. Es geht darum,  dass -  egal, was immer ich auch tue und wie oft ich es auch tue  - es im zeitlosen Jetzt jedes Mal das erste Mal ist.

Höhö höhnt Herr Callida da,
welch Märchen höre ich aus deinem Mund,
der tut gewiss nicht Wahrheit kund...


Bücher

über Spiritualität sollte man mit Vorsicht geniessen.  Am Ende ist doch alles nur Spreu.
Man nehme einmal Ken Wilber, der hat so viele Bücher geschrieben, man kann seine geistige Entwicklung daran ablesen kann, für den, der Augen hat zu sehen. Wie viele andere spirituelle oder auch wissenschaftliche Autoren würde er gerne einige Werke (oder Sentenzen)  vom Markt nehmen, eben weil sie überholt sind oder durch neue Erkenntnisse modifiziert und ergänzt werden müßten.
Thomas v. Aquin nannte seine Schriften am Ende seines Lebens "Spreu" und soviel ich weiss, vernichtete er einen Großteil davon.
Mary Daly, Alice Miller und viele andere brachten editierte Neuauflagen ihrer Bücher heraus, als sie ihre Irrtümer erkannten oder verwarfen einige ihrer Bücher gänzlich.
Der spirituelle Sucher liest spirit. Bücher aus der spirit. Jugend der Autoren und hält das alles für absolute Wahrheit, eine WAhrheit, die im darauf folgenden Buch desselben Autoren oft schon keine mehr ist bzw. modifiziert und ergänzt wird um am Ende seiner Schaffenskraft als Spreu gänzlich dem Feuer übergeben zu werden.
Der Verstand identifiziert sich grundsätzlich mit den Inhalten, die für ihn am schmerzfreiesten sind.

Ich habe kein Interesse mehr an Büchern, Fremdwissen prallt ab wie Wasser von Teflon. Es ist wie in der Schule damals: ich höre zwar zu, verstehe aber kein Wort.  Lese ich mal  in einem Buch, fällt mir wo nötig, sofort die Antithese ein, d.h., die Doppelaxt tritt so lange in Aktion, bis ich Klarheit und WAHRHEIT über das ForschungsObjekt habe.


Merkwürdig,

dass die Spirituellen, die mir so im Netz begegnen, niemals von der Fülle des Seins sprechen bzw.das Sein in seiner Fülle beschreiben können, statt dessen beschreiben sie oft das Sein  in seinem Aspekt der Leere. Man preist zwar in den höchsten Tönen die Liebe, das SEIN, den Frieden, die Glückseligkeit, Gewahrsein, Heiterkeit - spirituelle Standardattribute, die aber nie konkret erläutert werden. Immer wieder befremdend, dass von geistiger Erkenntnis so wenig gesprochen wird. Wäre da nur ein wenig GEistErkenntnis, dann könnte man nicht der widersinnigen Vorstellung frönen, der "Weise" könne ichlos sein und sich zugleich wie zuvor genußvoll, wenn nicht gar hemmungslos dem "Sex, dem Alkohol, Beziehung, Rauchen" - der äusseren Welt hingeben. Oder handelt es sich hierbei  vielleicht um die sog. Verrückten Weisen? Mir klingt das aber doch sehr wie den Kuchen essen und gleichzeitig behalten wollen, anders gesagt: Das Eine MIT dem Zweiten. Inzwischen glaube ich, dass das eine Sekte sein muss,  ... erinnert mich stark Scientology Church. Oder das  Callida-Contrast-Programming - eine leistungsorientiere psychospirituelle Entartung, die in einem gewaltigen Contrast zum Wahren Spirit steht. Das sind die Leute, die zwar das Reich Gottes erben wollen bzw. sich gar schon als einen solchen Erben betrachten, aber ihre Bemühungen hauptsächlich in weltlichen Zielen und Bestrebungen nach Wohlstand, (spirituellen) Status und in Vorsorge für Sicherheit und ein langes Leben setzen.... Wo JEMAND das Eine  m i t  dem Zweiten "dünkt".  

Also, ich finde den Weisen nach Wilber ziemlich  verwirrend, demnach  scheint der "Integrale" Weise doch NICHT so ichlos zu sein, wie er eigentlich nach guter Alter Christenmenschmanier zu sein hätte....Arrrgh. Na gut, der Wilber-Artikel ist von 1999...

Die Menschen sind verwirrt und autoritätshörig wie sie sind, lassen sie sich noch mehr verwirren von dem Wortgeklingel berühmter Schriftsteller, Bewusstseinsforschern und sog. spirituellen Kapazitäten. .
Es ist ganz anders, als man denkt jenseits von Ego. Totaliter aliter. GAAANZ ANDERS!

Es ist wahr, wer sein Ego transzendiert hat, "liebt und tut, was er will".   Aber er will nichts, weil er nichts braucht, er fühlt keinen Mangel, er sorgt nicht für den nächsten Tag.  Die äußere Welt und ihre sinnlichen Freuden, die mir vorher wichtig waren, von denen ich einmal abhängig war aufgrund meines Mangelbewusstseins, die sind nicht mehr wichtig. Wo die Trennung auf Dauer aufgehoben ist und man in sich selbst EINS geworden ist, da ist m. E. auch die Begierde nach dem DU, dem anderen, dem Körper erloschen. Bilder berühren mich nicht mehr oder immer weniger. Mir wurde bewusst, dass der andere nichts anders ist als ein Bild, welches ich mir gemacht habe und es besteht absolut kein Unterschied,  ob ich nun einen realen Menschen oder das fotografische Abbild eines Menschen anschaue. Bild ist Bild - alles ist Abbild. Beides ist gleichermassen bedeutungsleer. Wozu braucht jemand einen anderen Körper zur Befriedigung bzw. Ergänzung, wenn er in sich ganz ist?
Für mich steht unumstösslich fest: Wer aus der Fülle der übersinnlichen Quelle schöpft, bedarf keiner sinnlichen Befriedigungen mehr. Er ist darüber hinaus. Er bedarf nichts mehr zu seiner Vervollständigung oder Befriedigung eines Mangels.  Dessen Ich greift daher nicht mehr begehrlich nach äusseren Objekten, Menschen, Dingen. Und dennoch ....  Ja, und dennoch gibt es auch hier keine eindeutigen Aussagen zu machen.
Wenn der KÖrper, das Ego, die Materie transzendiert ist, ist auch die Sexualität transzendiert.
Wer den GEIST geniesst, will nichts anderes mehr als den GEIST und die Fülle des geistigen SEINS. Das "kleine" Sein, das sinnliche Sein ist für den, welcher des geistigen SEINS und seiner Fülle teilhaftig ist, absolut obsolet geworden. Peripherie. Ich jedenfalls habe keinen Genuss mehr an der äusseren Welt. Ein "schöner" Sonnenaufgang ist nurmehr ebenso gleich gültig wie der schwarz verqualmte "hässliche" Treppenaufgang unseres Hauses.

Der WEise, wie ich ihn definiere als der wirklich Ichlose geht in nichts mehr auf,  in keinem "Leben" da draussen - er ist in sich SELBST aufgegangen, er hat das WAHRE LEBEN.

Ach ja,  für die Leere, das Nichts, die Bedeutungsleere der äusseren Welt jenseits von Ego gibt es auch den Ausdruck "So-heit" oder "Istigkeit".  (Nochmal: Die Bedeutungsleere beruht auf der neutralen d.h. nichtwertenden Wahrnehmung des Gewahrseins. Wo Bedeutung ist, ist Ego und wo Ego ist, ist Begehren, z.B. : dies ist gut, das will ich haben, das andere ist schlecht, das lehne ich ab. Das Ego betrachtet alles unter dem Nützlichkeitsaspekt.). 
Leider werden diese Begriffe  Soheit und Istigkeit von Unwissenden zu allerhand anderem mißbraucht, der Egomind definiert So-heit zwar als "das, was ist." aber "das was ist" unterwirft er seiner Interpretation und Attribuierungswut,  - der Egomind ist der Bedeutungsgeber per se. In spirituellen Kreisen ist es wohl chic, sich mit solchen Ausdrücken zu schmücken. Sie sind dem buddhistischen Vokabular entlehnt, wie z.B. auch


"Der eine Geschmack"

Alles ist Ausdruck oder "Geste" des einen Geschmacks las ich bei K. Wilber neulich. Das hat für mich nur eine und zwar die simpelste BEdeutung: Im So-Sein ist alles gleich gültig, und weil dem endgültig Befreiten in seiner Istigkeit  alles gleich gültig ist, ist ihm unterschiedslos alles vom  EINEN "Geschmack". Nämlich gar keiner. NICHTS. Neutral. Alles ist ihm "farblos" geworden. Ihm schmeckt alles gleich bzw. EINER-lei. Er hat keine Vorliebe oder Abneigung, er bevorzugt nicht das eine vor dem anderen.
Der" Eine Geschmack" ist für mich nur eine Variante der vielen Namen Gottes Hübsches exotisches Wortgeklingel.


Nochmal: Wilber und der Komische Weise

Ist ein unpersönliches Dozieren ÜBER Spiritualität nun Tugend oder Laster?  Ist die BAsis der Unpersönlichkeit das Wahre SELBST oder ein verletzliches Ego? Viele Menschen verstecken sich hinter unpersönlicher Sachlichkeit und scheinbarer wissenschaftlicher Objektivität, um ihre Person keiner Kritik auszusetzen... und manche demonstrieren damit eine spirituelle Reife, weil sie glauben, unpersönliche WAHRHEIT will auch in unpersönlichen, ihrer Annahme nach intellektuellen zerebralsklerotisch verkrusteten Wortgebilden dargestellt werden. Was natürlich ein Irrtum ist, man denke an die verrückten lallenden & lollenden Weisen... he he he

Wenn ich z.B. einen (Wilber-)Text auf Wahrheit prüfe, schaue ich  nicht auf die Person (z.B. des K. Wilber),  es ist mir gleich gültig, von wem ein Text ist, ob der Verfasser berühmt, eine wiss. Kapazität oder als spiritueller Meister gilt.   Ohne Ansehen der Person bin ich allein der Wahrheit verpflichtet, wie und wo ICH sie erkenne. Gegen diesen "WAhrheitsmechanismus"  kann ich nichts machen, mein Mind wahrheitet und scheidet permanent WAHRES von Unwahrem und muss Unstimmigkeiten auf den Grund gehen, bis sich Klärung/Synthese eingestellt hat. Ich bzw. der Mind nimmt keine Rücksicht darauf, wie das bei anderen ankommt... zu hart, zu unemotional, zu lieblos, kalt, herzlos, unberührbar - UNMENSCHLICH!!!
Shit -   Du willst immerzu eine warme menschelnde Augenhöhe, aber wenn ES wahr- und weissagt, dann pfeifft ES auf  deine demokratischeb Gleichheitsforderungen.
Bubba Free John, Ken Wilbers Papaji

Das Problem mit diesem komischen  "Weisen" Wilbers ist, dass der sich oft weise wähnt, wenn er noch gar nicht gänzlich "gestorben" ist. Er ist noch gar nicht so weit von seinen Egobegierden FREI .als dass er  Geld, Sex, Beziehung in REINER begierdeloser Lust pflegen könnte.
Mich überfällt Verwirrung - ich kriege jedesmal beim wiederholten Lesen dieses überlangen Wilber-Auszugs einen Krampf im Kopf,  ich versuche zu verstehen, umsonst,  - Scheiss auf seinen Integralen Weisen  ...Ach, Ken Wilber, Gold ist sein Schweigen, sein Reden ist Silber.

Fazit: : Wilber ist entmachtet. Mein Frust gabe mir einmal mehr eine gute Gelegenheit, den Ramadama fortzusetzen, dem ich mich in letzter Zeit lustvoll widme.  Ich habe die Email-Abos von Integral Life und auch die massenhaften Videopostings von Science & Nonduality jetzt  abbestellt, ich habe nicht eines davon je wirklich gelesen oder gesehen.  Brauche kein Fremdwissen.  Ab und an postete ich  Wilber-News auf Facebook... er war die einzige fremde Autorität, die ich noch duldete, weil ich überzeugt war und noch bin, dass er der Größte ist... der größte integrale Bewusstseinsforscher. 

Ein einziger Auszug aus einem Buch  von Ken Wilber hat mir nun aber viel zuviel verwirrenden Stoff geliefert... es reicht...mein Klärungsbedarf ist damit bis auf weiteres wohl gedeckt.  Es ist so: Entweder wird stante pede die Doppelaxt gezückt, wo ich auf Unstimmigkeit stoße, ansonsten prallt Fremdwissen meist an mir ab bzw. bereitet mir Kopfschmerzen und Schielen,  besonders dann, wenn es mir zu zerebralsklerotisch serviert wird. Gut, dass ich keine Lust mehr auf das Bücherlesen habe  - ich wäre wohl gezwungen, jedesmal ein Parallel-Buch mit meinen Antithesen dazu zu schreiben -  die Synthesen kriegt ja keiner mit, LOL

Eigentlich wollte ich die hier veröffentlichten  GEdanken zum Artikel von Wilber nicht im Blog, sondern in den Threads posten, wo der ARtikel diskutiert wird. Leider stoße ich dort neuerdings auf permanenten Widerstand. Ach, was waren das noch für Zeiten, als ich ein Danke Schön bekam für meine Interventionen. LOL!

Die Diskussionen zum Wilber-Text kann man hier verfolgen:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=393994420796876&id=100005589646488http://spectrum-sein.de/showthread.php?tid=109


Komische Frage

Im Allmy-forum gefunden:  
"Frage in die Runde: Was macht ein gesundes spirituelles Wachstum (Individuation) aus ...und wo fängt spirituelle Psychopathologie an?"

Hah -  Es gibt so etwas wie ein "gesundes" spirituelles Wachstum überhaupt nicht. Das ist wieder so eine dualistische Vorstellung eines Egominds, dem es an eben diesem Wachstum mangelt und der sich erlaubt, geistige Gesundheit zu definieren! Die Frage ist rein rhetorisch, der Frager weiss die Antwort schon, sie klingt eher nach dem ungebrochenen Diskreditierungswillen eines  Dr. Callidari,  der seine   "Zielpsychopathen" insgeheim schon lange vorher ausgesucht hat und nur darauf wartet, dass die Leser  ihm legitime Vorwände liefern, loszulegen.

Komisch, wieso erinnert mich diese Frage nur an die Frage:  Was macht einen gesunden, guten Deutschen/Arier aus und wann, durch wen und was beginnt die Entartung?
Kein Deutscher sieht sich ja doch als krank oder entartet an und so wird der Fragesteller nur auf die Stimme des Volkes warten müssen, um seine Legitimation zur Ausrottung alles "Entarteten" zu erhalten.
LOL - für diese unartige Bemerkung wäre ich ganz gewiss noch einmal von der Allmy-Regierung exkommuniziert worden.

Es gibt nur spirituelles Wachstum durch Schattenintegration. Individuation ist der Heilungsprozess des falschen Ich, die Korrektur, die Richtig-Stellung... die "Bereitmachung" der Persönlichkeit zur Vereinigung mit dem Wahren  SELBST.  Individuation kann man nicht von Schattenintegration trennen, es ist ein und dasselbe. Jeder, der aus eigener Erfahrung weiss, was Individuation bzw. Schattenintegration bedeutet, weiss, wie verrückt man werden kann, wenn man sich durch den Neurotischen Quadranten  hindurchtobt und wie haarscharf man zuweilen an der Psychose entlang taumelt bzw. dass psychotische Episoden bei vielen Menschen quasi dazugehören - wird ja doch in diesem Prozess das Oberste zu Unterst gekehrt, und alle Werte umgewertet, vor allem  der Begriff der geistigen Gesundheit! Hier geht man über krank und gesund hinaus!

Deshalb fängt für mich die Psychospituelle Pathologie dort an, wo es einen (Common Sense-)  Pathologen gibt, der sie diagnostiziert! Das soll man doch bitte auch nicht vergessen: Spirituelle Erfahrung als solche wird in der   Common-Sense-Psychopathologie  grundsätzlich mit pathologischen Diagnosekriterien bedacht.
Wer wie Dr. Callidari  mit der staatlich anerkannten Realität , der Common Sense-Ebene identifziert ist, der sollte die Finger davon lassen, denn für den gilt noch die Hinz&Kunz-Weisheit.:  "Krankhafte Spiritualität fängt da an,  wo sie den Bezug zur Realität verliert." (sic)
Wunderbar, Wow! Mir stockt der Atem. Aber wieso bleibts im Callida-Thread so still nach dem Statement von User Zerox, könnte es doch gerade jetzt spannend und unterhaltsam werden bei der nächsten Frage, die leider keiner von den Schlafmutzen stellt:  Ist es denn nicht gerade das Wesen von Spiritualität, den  Bezug zur  Realität zu verlieren???
Der Threadersteller Callida ist wohl eingeschlafen oder am Thema nicht mehr interessiert, jedenfalls passiert nichts.  Und so muss wieder einmal ich die Lösung des Rätsels bekanntgeben:
Die Lösung liegt darin, in der Welt, aber nicht von der Welt zu sein! Das bedeutet im Klartext, die Identifikation mit der sog. Realität aufzulösen, ohne den  Bezug zur KonsensusRealität zu verlieren.  Bis man dieses Ziel aber erreicht hat, muss man durch sämtliche "psychopathologischen" Irrungen & Wirrungen und Realitätsverlustierungen hindurch gehen, die man sich nicht vorstellen kann.LOL.   Man kann von Glück reden, wenn man dann keinem angepassten Common-Sense-identifizierten Therapeuten in die Hände fällt, einem Dr. Lombroso oder Dr. Callidari...



Gedanken

kann man nicht beobachten, derweil man mit ihnen identifiziert ist. Es ist nicht möglich, das Ego zu beobachten, derweil man mit ihm identifiziert ist.
GEdanken kann der Verstand, der sie denkt, nicht gleichzeitig zu seinem Objekt machen. Sie sind immer nur retrospektiv erinnerbar. Der Denker und seine Gedanken sind immer EINS. Nur Gewahrsein kann beobachten, wie, besser gesagt: DASS die Gedanken kommen und gehen, ohne dass sie identifizierend ergriffen werden.
Wo der Beobachter, das Gewahrsein stabilisiert ist,  ist keine Gedankenstille im Sinne von Gedankenleere. Die meisten  Gedanken kommen und gehen wie ehedem, mit dem einen Unterschied, dass man mit ihnen nicht mehr identifiziert ist. Gedanken lösen sich ebensowenig auf wie sich der Körper auflöst, wenn ich im Gewahrsein erkenne, dass ich nicht mein Körper, meine Gedanken, Gefühle usw.  bin.  
Der Mind jenseits von Ego ist kein stiller, toter Mind.  Die Fülle des Seins ist nichts anderes als ERKENNTNIS - wie anders als durch GEdanken soll der GEIST die ERkenntnis der WAHRHEIT artikulieren? Eigentlich ist es nicht mehr möglich, diskursive von vertikalen Gedanken zu trennen. Ich und SELBST ist EINS - also sind es auch die Höheren Gedanken.

Absolute GEdankenstille gibt es nicht. Die Stille, der Absolute Frieden beruht auf dem Schweigen des begehrlichen Egos, der Bedeutungsleere der diskursiven Gedanken. Geistige Erkenntnis (Erleuchtung) machen keinen Lärm, da ist niemand mehr, der etwas haben oder wünschen sollte, etwas ergreifen sollte.  Die Quelle sprudelt unaufhörlich und der GEIST (nicht der Kleingeist/ego!) ist  permanent in freudiger, kreativer Erregung.  Der GEIST - die Doppelaxt des Gewahrseins ist aktiv und scheidet permenant die WAHRHEIT von der Unwahrheit, wo er der Unwahrheit begegnet, z.B. dort, wo er ihr in Büchern oder in spirituellen  Foren begegnet oder aus sich Selbst heraus, wenn ihm Dogmen oder Glaubenssätze zu Bewusstsein kommen. 
Der spirituelle Finder ist dahingekommen, sich nicht mehr auf die Definitionen von äusseren Autoritäten zu verlassen und beeinflussen zu lassen. Er braucht sie nicht mehr. Er definiert von innen  heraus - aus sich SELBST heraus, was immer ihm in den Gewahrseinsfokus gerät.
Die Bewusstmachung der verdrängten persönlichen Unbewussten Inhalte bzw. die  Schattenintegration/Individuation als die Heilung der Persönlichkeit ist mit der geistigen Wiedergeburt abgeschlossen. Ab jetzt ist das Ich mit dem SELBST identisch bzw. EINS. Was nicht aufhört, ist die fortschreitende Vergöttlichung , d.h. die kontinuierliche Bewusstseinserweiterung in das unendliche Bewusstsein Gottes,  die Bewusstwerdung unseres UNPERSÖNLICHEN Schattens - die fortlaufende Integration des Inneren Kosmos, des Unbewussten Gottes.
In  sich EINS und EINIG erkennt er sich als so "vollkommen wie der Vater im Himmel vollkommen ist." 

Ich SEHE den spirituellen Reifegrad

eines Menschen oft an seinen Schriften und Reden. Ich erkenne,  ob er seine weiblichen und männlichen Seelenanteile integriert hat. Ob jemand ein "Integraler Weiser" ist, erkenne ich an den Texten, die sie verfassen, die "Integralen" und nichtintegrierten Weisen, lol. Ich erkenne es an den Reaktionen, an ihrer Hingabe bzw. fehlenden Hingabe, im Unterwerfungs- oder Dominanzverhalten und div. verbalen Ausdrucksweisen.Vor allem aber an  ihren Empfindlichkeiten und diversen Abwehrstrukturen. Das habe ich in meiner Lehrlings- bzw. Forenzeit gelernt. Kann gut sein, dass die jetzt zu Ende geht... Im Moment habe ich kaum Lust dazu, mich zu irgend einem Thema zu äußern. Das Karmathema hat sich für mich inzwischen, wenn auch nur stückweise  geklärt... kein Impuls, an dem Faden weiter zu stricken.

Und dennoch...Wenn ich sage, ich SCHAUE Wahrheit in div. Texten, dann sage ich damit nichts über die geistige Befindlichkeit des Verfassers aus, sondern nur, dass ICH die (universelle) WAHRHEIT erkenne. Dass ich WAHRHEIT in anderer Leute Worten erkenne sagt also  nur etwas über MEIN Gewahrsein aus. Ob der Verfasser selbst zu dem Zeitpunkt seiner Textverfassung IN der WAHRHEIT (Gewahrsein) steht oder stand oder ob er die Wahrheit nur nachgeplappert hat, obliegt nicht meiner Beurteilung und ist für mich i.d.R. auch vollkommen nebensächlich.
Es gibt Leute, die haben sich früher einmal bezüglich der Unterscheidung der Geister sehr gerne meiner Augen bedient... Verräter! LOL!


Ein Wort noch zu Herrn und Frau Kluge:

Die WAHRHEIT hat immer "recht"!  Leider sind es vor allem die ganz klugen Leute, die sich auf ihre spirit. Erfahrungen und auf ihr Wissen zuviel einbilden, welche die Wahrheit nicht ertragen können, weil sie ihren Spiri-Status und ihr gesammeltes Wissen in Frage stellt. Ich bitte jeden, der das liest,  extra und innigst darum, zwischen den Zeilen zu lesen, und sich unbedingt diesen Schuh anzuziehen. To whom it may concern - er wird passen. Auf  persönliche Zänkereien lege ich keinen Wert.

Ganz allgemein möchte ich hier nochmal anmerken, dass Leute, die mit mir einmal persönlichen PN-Kontakt gehabt hatten oder haben, im spirituellen, d.h. UNPERSÖNLICHEN Rahmen (z.B. in Foren)  kein Recht auf eine spezielle Behandlung/Schonung haben; ich bin allein der unpersönlichen Wahrheit verpflichtet, wie ich sie erkenne, ohne Ansehen der Person.   Wer kuscheln, herzeln und umärmeln,  "geliebt" werden will  oder demokratische Augenhöhe erwartet, den werde ich auf diesem - unpersönlichen - Sektor enttäuschen müssen.
Was anderes wäre es, wenn wir ein Gläschen miteinander trinken würden ... oder ein Tänzchen miteinander machen würden.. oder unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen auf dem persönlichen Sektor der  Alltagskonsensus-Ebene mit einander vergleichen... ein Schwätzchen unter Nachbarn... .  

Wer meine Texte bzw. die unpersönliche WAHRHEIT nicht als eine solche erkennt bzw. vielmehr als "unnötige Kritik oder Belehrung" bzw. als  permanente Kritik und Infragestellung seiner Person erlebt, dem tue ich gerne den Gefallen und gehe ihm aus dem Weg. Ich habe kein persönliches Interesse an irgend einer Person, ich setze mich auf der persönlichen Ebene auch  mit niemand auseinander, ich habe keine Probleme und sehe auch keine und von daher habe ich  keinerlei Interesse und Bedürfnis,  mir welche zu schaffen, indem ich mir anmaßen könnte, jemandem zu helfen, zu heilen oder gar zu "lieben" oder ihm seine "Schatten" und Projektionen aufzuzeigen. Oder patriarchalischen Totengräberinnen den Spaten zu reichen... LOL 
Lolo arbeitet nicht, sie tanzt..
giggle gröhl und schenkelklopf!

AKTUELL

hat sich die noch immer schattenscheue Lichtgestalt* Frau Gott Elli M. wieder einmal zu Wort gemeldet. Die einzige Medizin: Der Folter-Vision von der Ewigen Wiederkunft des Gleichen begegnet der (Zen-)Meister in seiner JETZT-Präsenz mit der Einstellung: Jedes Mal ist das erste Mal.
http://spectrum-sein.de/member.php?action=profile&uid=131
Es wächst wohl wieder zusammen, was zusammen gehört. WIR - die Schicksalsgemeinschaft.
Nein, es ist nicht so, es scheint nur so, als ob man hier zweimal in den selben Fluss steigt.

*In diesem Zusammenhang fiel mir heut ein Buch in die Hände, die Einleitung ist vielversprechend.
Debbie Ford: Die dunkle Seite der Lichtjäger
http://www.amazon.de/Die-dunkle-Seite-Lichtj%C3%A4ger-Kreativit%C3%A4t/dp/3442141672


Sonntag, 9. August 2015

Es zeigt das Holy चटि)तुष्को dir stets den Weg aus dem Dilemma


Aus Sein.de

Interessanter Fragenkatalog...
https://www.sein.de/liebe-frieden-stille-und-kampf-unsere-neueste-droge-heisst-kalaschnikow/

Alle dise  Fragen gehen von dem Fehlschluss aus, dass der "Psychonaut" gekommen sei, die Welt zu verändern. Der Fragesteller ist ganz kläbrisch mit der LIEBE identifiziert. Solange dies so ist, wird er nicht aufhören, zu versuchen, die Welt da draussen zu verbessern, statt umzukehren und in sich zu gehen.
Im Neuen Testament gibt es ein Gleichnis, darin schickt der König seine Diener aus, um die Menschen zu einem königlichen Festmahl einzuladen, doch keiner hatte Zeit, jeder hatte sein Geschäft zu erledigen, seine Termine wahrzunehmen, jeder hatte Wichtiges zu tun. .Darunter auch Politiker, Reformer, REvoluzzer... Weltretter.
Der König ist Sinnbild für den "Vater" bzw. das Wahre SELBST, der "Sohn, der EINS ist mit dem Vater".
Wer die Welt verbessern will hat zwei Optionen: Entweder er macht ernst und geht in die Politik oder er macht TODernst und geht IN SICH.
Was dem einen die Kalaschnikow ist, ist dem anderen die Liebe. Ist Gott eine Droge oder haben wir sie nur falsch verstanden? fragte mal jemand..
Solange man versucht, die Umstände im Außen zu verändern, tut sich nichts im Inneren.  Man kann auch hier nicht zwei Herren dienen,einerseits die Welt verändern und zugleich sich selbst.
Ich habe mir den Spass gemacht und atemlos und auf die Schnelle alle hier aufgeworfene  Fragen en detail auf einer Facebook-Spiri-Seite beantwortet. Ich weiss nicht, ob ich nochmal Lust auf so'n Act habe...LOL


Begrenzung

Es geschieht immer wieder einmal, dass ich mir vornehme, mir wie in alten Adamszeiten ein bestimmtes Verhalten zuzulegen, eine neue Gewohnheit, Stil oder ähnliches und sobald ich den ZielGEdanken gefasst habe, erkenne ich auch schon die Unmöglichkeit der Durchführung.
Seit ich nicht mehr im Allmy-Forum bin, schreibe ich auf Facebook. FB ist ein nettes Spielzeug,aber viel zu zeitaufwendig. Das Liken... Es ist nicht das erste Mal, dass ich einem FB-Freund  zur Vorwarnung geschrieben habe, dass ich das Liken und die Smilies in Zukunft unterlassen werde und die Gründe mitgeteilt. Sobald ich es mitgeteilt hatte, war mir bewusst, dass das nicht mehr funktioniert, weil ich einfach nicht mehr fähig bin, mich zu kontrollieren und in meinen Aktionen zu begrenzen.  Auch wenn ich es wirklich wollte: Ich kriege keine "Linie" mehr rein, ich bin unfähig, eine Zielsetzung/Absicht, die sich auf die Zukunft beziehen, zu verfolgen, weil mir gleich darauf die Begrenzung klar wird, die das Prinzipien-Verfolgen darstellt. Vorhaben wie, dies oder jenes in Zukunft zu tun oder zu unterlassen, sind einfach nicht mehr ernsthaft denkbar, geschweige denn durchführbar.

Smilies sind weder gut noch schlecht, sie sind zuweilen nützlich, gerade weil unpersönliche Mitteilungen in den Ohren anderer oft hart und unfreundlich klingen oder besänftigend, wenn das Kind über die Stränge schlägt und in den Ohren der "Höhlenbewohner" befremdlich giggelt, gröhlt und schenkelklopft...
Auch mein Tun zu begründen, ist eine äusserst fragwürdige Sache für mich geworden. Seit ich erkannt habe, dass es keine Gründe gibt, ist auch diese gute alte Gewohnheit für mich nicht mehr durchführbar. Wer das einmal erkannt hat, dass alle Begründung nachträgliche Rationalisierung ist und das Wahre SEIN  "grundloser Grund" ist, dem kommt die Rationalisierungsfloskeln nicht mehr so leicht über die Lippen: Das ist so, weil... Na ja, gut, so ab und an geschieht es noch, um die anderen in ihrer Erwartung zufiiedenzustellen... he he he, ( was natürlich auch schon wieder eine Rationalisierung ist. LOLOLOL!) 
Das Ursache-Wirkung-Gesetz  ist nun mal  etwas, woran man nicht mehr glauben kann, wenn man die Einheit aller scheinbaren Gegensätze erkannt hat - äähm - oder die Scheinbarkeit aller Zweiheit/Gegensätze... LOL


Das Tetralemma

bezeichnet 4 Arten recht zu haben, LOL.
Eine Aussage ist
    wahr (und nur wahr)
    falsch (und nur falsch)
    sowohl wahr als auch falsch
    weder wahr noch falsch


   Oder so:
   Alles ist wirklich
    Alles ist unwirklich,
    Alles ist sowohl wirklich als auch unwirklich,
    Alles ist weder wirklich noch unwirklich.

(Man kann ALLES auch gerne durch NICHTS oder andere "Etwasse" ersetzen, es kommt das gleiche dabei raus. Auch das Nichts stellt sich der Mind als ein Etwas vor ,z. B. als eine "schwarze Leere" oder eine "geräuschlose Stille", oder "gedankenlose Leere"... LOL)
Tetralemma, Sanskrit: चतुष्कोटि) bzw. caturidhya- mehr will ich nicht von Google wissen. Mich interessiert die offizielle Lesart nicht. Nach meiner eigenen Erfahrung und SELBSTorganisierten Definition, LOL,  sind diese 4 Punkte  der Erkenntnis-Pfad der Bewusstwerdung, den das Bewusstsein geht, wenn Gegensätze transzendiert und. letztlich als Einheit erkannt werden:

Zuerst scheint die sog. Realität der Alltagswelt wirklich zu sein.  - Alles ist wirklich.
Als nächstes erkennt der spirit. Sucher die Scheinbarkeit dieser sog. Realität - Alles ist unwirklich.
Im nächsten Schritt erkennt er, dass die Art wie wir die Welt sehen, sowohl wirklich als auch unwirklich ist. (Das Nonduale/Transpersonale Bewusstsein ist nicht abgetrennt vom personalen Bewusstsein, sondern umfasst es, >>  EINHEITserfahrung, wenn das geläuterte (!) Ich transzendiert und im SELBST aufgegangen ist.)
Die letzte Umwandlung geht über den  Sowohl-Als auch-Modus  hinaus, indem man erkennt, dass es weder dies noch das ist, womit  man im eigenschaftslosen ICH-BIN-Bewusstsein angekommen ist..
Das ist die absolute Negation, das sprachlose Nichts, welches nondualistische  SchwarzNihilisten wie Herrn Fredo so sehr entzückt, LOL.  Herr Fredo und Anhänger dieses Glaubens zäumen das Pferd allerdings vom Schwanz her auf, vom Ende her, ohne sich die vorherigen Bewusstseins- bzw.Umwandlungsschritte der Gegensatzvereinigung  bewusst gemacht zu haben.
Das ist der Unterschied zwischen Nondualist und "Nondualist": Der eine ist erfahren, weil er die 4 Schritte von Anfang an bewusstheitsmäßig bis ins Große Nichts, welches zugleich Fülle ist, durchdringt; der andere unerfahren und gläubig, d.h. er ist sich nicht BEWUSST, sondern GLAUBT nur an ein Konzept des Nichts. Sein Nichts wurde ihm zum Glaubenssatz und entbehrt der Fülle.

Das Tetralemma bezeichnet (m)einen Bewusstseinsvorgang,  - mit anderen Worten: es ist nichts anderes als die Doppelaxt, die die Unwahrheit von der WAHRHEIT scheidet und These, Antithese, Synthese bildet und darüber hinausgehend in das eigenschaftslose Nichts des "weder dies noch das"  führt. Das geschieht jedes mal, wenn mir etwas in den Fokus kommt und mich fragt: IST DAS WAHR? Ein göttliches Reiz-Reaktions-Muster, LOLOLOL!

Frage

Anlässlich einer Diskussion stellte sich mir mal die Frage, ob Eugen Drewermann "endgültig befreit" ist. Ich weiss es nicht. Manches spricht dafür, manches dagegen. Z.B. dass er aus der Kirche ausgetreten ist, war - so fand ich damals - eine emotionale Geste GEGEN die Kirche. Ich glaubte: Wer befreit ist, der kann bleiben, wo er ist, der hat kein Bedürfnis mehr, sich zu verändern, keinen Wunsch nach Orts- oder "Statusveränderung"... er ist nicht mehr GEGEN etwas. Er gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist.
Willigis Jäger hingegen blieb in der Kirche... na ja...
So DACHTE ich... JETZT und überhaupt kümmert es mich nicht mehr. Es gibt kein "Sollte sein" jenseits von Ego. Auf jede Frage, ob ein Befreiter nicht so oder so sein sollte, gibts nur eine Antwort: Warum sollte er nicht...?

Nochmal: eine absolut ENDgültige Befreiung gibt es nicht. Wenn ich von  "Endgültiger Befreiung"  spreche, dann meine ich damit immer, dass der Egotod und die damit verbundene  geistige Wiedergeburt stattgefunden hat, was einen permanenten Gewahrseinsmodus stabilisiert. Danach hört sie aber nicht auf, sondern es schreitet die Bewusstseinsentwicklung resp. "Befreiung" fort. Gott-Befreiung könnte man das nennen. Gott wird aus dem Unbewussten entbunden. Die Schatten sind ja doch nicht alle aufgelöst. Als Schatten bezeichne ich Alles, was verdrängt im Unbewussten liegt und dazu gehört "Gott" bzw. der unendliche innere Kosmos.


Energie

Auch wenn ich mit Gefühlen nicht mehr identifiziert bin, bin ich  durchaus nicht gefühlstaub. Ich bin fähig, anderer Menschen Gefühle zu spüren. Es gibt zwar keine Worte für das, was ich erfahre, aber das Wort "Empathie" nähert sich dem wohl an, was mir mitunter Einblick in die Gefühle anderer verschafft. Ich bin diejenige, die dann das Gefühl des anderen spürt. ...dann erinnere ich mich oft an Begebenheiten in meinem Leben, wo ich dieselben oder ähnliche Gefühle spürte. Ich glaube nicht, dass es irgendein ein Gefühl gibt, was ich in meinem Leben  nicht gefühlt habe. Nichts Menschliches ist mir mehr fremd.  Deshalb ist mir auch der  "Ekel" nicht fremd, von dem z.B. Mike Hellwig in seinem Video spricht - er ist mir selbst als Gefühl nur nicht präsent, d.h. ich kann das Gefühl  resp. die bestimmte Situation, die mit diesem Gefühl zusammenhing, nicht jederzeit in Erinnerung bringen. Das hängt ja nicht von meinem Willen ab, ob und wann ich "Empathie" aufbringe.

Ich sehe es so: So lange man mit Ego identifiziert ist, sind Gefühle und Gedanken energetische Phänomene, die alles Mögliche bei mir und anderen auslösen können. Auch Ekel. Der Ekel, wie ich ihn kenne oder kannte,  beruht auf "Penetration", auf Eindringen, das kann v.a.  psychisches Eindringen sein, wenn jemand die Grenzen des anderen verletzt, mit Gesten oder auch mit Worten. Allerdings muss man gerade in Foren sehr darauf achten, dass man in die geschriebenen Worte eines anderen nichts eigenes hineinprojeziert, andernfalls geht man nur in Resonanz mit den eigenen unbewussten Gefühlen und Antrieben und was dich so aus dem Monitor anspringt, sind deine eigenen Kreationen -  Schattenkämpfe...
Jenseits von Ego gibt es übrigens keine "Energetischen Phänomene" mehr, mit denen man in Resonanz gehen könnte.  Aber damit betrete ich schon wieder unbeschreibbares Terrain...LOL


Wille Gottes

Ein Sinnspruch auf der Facebook-Status-Seite: Der Weise will nur das Gute, alles, was der Weise tut, ist gut. Der Weise tut den Willen Gottes.
Oh nein, schon bin ich wieder gefragt, ob es möglich ist, zu wollen, wo kein (Eigen-) Wille ist. Wobei das fragwürdige "Gute" noch aussen vor bleibt... Ach, diese unselige Flut von Sinnsprüchen, LOL!

Wahr ist, es gibt kein Wort für das spontane Geschehen, wenn sich kein menschlicher Wille einmischt. Der Terminus "Wille Gottes"  ist ja ebenfalls nur eine Annäherung. Gott hat keinen Willen.
Na gut, sagen wir mal: Alles was geschieht, ist "Wille Gottes"  bzw.  alles was geschieht IST. Das heisst, es IST ohne Grund und Ursache. Es ist wie es ist.
Herr Callida jedoch glaubt nicht, dass alles, was geschieht, der Wille Gottes ist bzw. dass in den Augen Gottes (Gewahreins) alles IST wie es IST. Herr Callida möchte den Dingen Bedeutung und Dauer und Realität verleihen. Das kommt daher, weil Herr Callida sich selbst Bedeutung, Dauer, Realität verleiht, LOL.

Die unverschämte Frage, die ich gestern auf einer Facebookseite  aufwarf, hat leider niemanden so sehr vor den Kopf gestossen wie mich. Die Frage lautet:

Wenn alles, was geschieht, der Wille Gottes ist, dann ist das,  was das Ego an Bösem und Gutem tut, ebenfalls der Wille Gottes. Ist doch klar, wenn eigenwillentliche Absicht und Motivation, Zielstrebigkeit und Planung nur nachträgliche Rationalisierungen sind, oder?!


Haaaaach - Jedesmal, wenn ich diese unfassbare Frage klügelnd und schlussfolgernd zu begreifen suche, sträubt sich mir das Hirn und macht einen Salto Mortale, TILT. Das würde ja bedeuten, dass mein Eigenwille - das Ego als solches - gar nicht anders kann, als den Willen Gottes zu tun -  dass es so etwas wie einen Eigenwillen getrennt vom Willen Gottes gar nicht gibt! ...dass das, was ich für bewusste gute oder böse Absicht eines Eigenwillens halte, im Grunde ebenfalls spontanes Handeln aus dem Nicht-Tun wäre, aus dem Ursprung....ääähm...hm?

"Höhö!" -  höhnt Herr Callida da, "dies dünkte mir recht sonderbar,
Bei des Propheten langem Barte zieh' gleich ich meine Nazikarte!"

Doch wie's so ist im Leben imma: schon zeigt das Holy Tetralemma
Mir den Weg aus dem Dilemma.
So wie gestern spricht auch heute Jesus Christus: Liebe Leute,
Macht kein Drama, Vergang'nes fiel dem Ramadama
Anheim, dem göttlich' Hexenbesen, an dem das Ich & Welt genesen.

In Prosa und in Deutlichkeit und kloßbrühklarer EINfachheit
Sei's euch gesagt:
HIER gehts nicht um Vergangenheit, um Hitler und die Nazizeit -
JETZT geht's um's Hier und Heut, Ihr Leut!
Horscht, liebe Brüder, liebe Schwestern:
"Alles, was ist" ist nicht von gestern, "Alles" ist nichts, was jemals war
oder sein wird - ALLES KLAR?

ALLES, WAS IST!  ist das, was JETZT IN dir, MIT dir und DURCH d(ICH) in deiner konkreten Gegenwart erscheint - Das zeitlose Hier und JETZT unterliegt keiner Wertung. Und wo keine Wertung, da ist auch kein Ego.  

Shit -  ich glaub' die schnöde Prosa ging mir grade in die Hosa -
 Egal -  hat's JETZT geschnackelt, Leutz? So sprach einst der Jeshua
am Kreuz und auch zu Magdala und JETZT und HIER in deinem Herzen,
wenn es rein und ohne Schmerzen in SEINEM Geist geboren ist -
in und durch Herrn Jesus Christ.
Amen.


Das böse und das gute Ego.

 Immer wieder hört man im Zusammenhang mit dem Ego-loslassen die Leute sagen: Jaja, immer das böse Ego... Diese Menschen verstehn nicht, dass nicht nur das "Böse Ego" überwunden werden muss, sondern vor allem das "Gute Ego".
DAsselbe mit dem Schatten, auch darin glaubt man nur Unheilvolles und Ungeliebtes zu finden. Dabei liegt  unser Bestes im Schatten der Verdrängnis... des weiteren der ganze Kosmos, Gott... unendliche Weite. Die Bewusstwerdung des personalen Schattens bewirkt die Öffnung des Großen Tores in die unendliche Weite  - des Bewusstseins Gottes.
Aus der transpersonalen Perspektive ist das böse wie das gute Ego UNWAHR. Das ganze Haus muss abgerissen werden.


Ja Ja - Nein nein

Jesus sagt im Neuen Testament "Deine Rede sei Ja ja - Nein nein". Das ist keine Aufforderung zu einer aketischen Übung, sondern eine Verheissung! Es reicht völlig aus,  ein einziges Mal die Tiefe der  Bedeutung dieser Worte - die Grundlosigkeit des Grundes! -  zu begreifen, weiter nichts. Doch der Verstand vereinnahmt und vergreift  sich wie immer an der ehemalig lebendigen geistigen Erkenntnis  und will machen, was nicht machbar ist: er wird "üben", er wird sich in der Askese üben, nur noch ja oder nein zu sagen ...
So ist es mit allen geistigen Erkenntnissen - das Ego  will sie partout ins Leben übertragen und das Innere in die äussere Welt ent-äussern, schliesslich hat man ja oft genug gehört, dass der Weise das lebt, was er spricht bzw. schreibt.
Irrtum, so nicht! Totaliter aliter!
..

Und dennoch... eine Korrektur:

Es gibt keine innere Umkehr,wenn das Ich in seinem konkreten Hier und Jetzt nicht gewürdigt wird. Manchmal lese ich von einem spirit. "Finder", dass das konkrete Hier und Jetzt ALLES wäre, was man hat. Und das sei eben das berühmte Nichts. Es gebe keinen Anschluss an die Quelle, keine Geisterkenntnis, denn wo Erkenntnis wäre, wäre noch immer "Etwas" bzw. Ego.
Das konkrete Hier und Jetzt der Person ist aber nur die Startrampe in die Ewigkeit des unendlichen Bewusstseins.
Auch die Nüchternheit jenseits von Ego wird oft  als ein resignatives Sich-Abfinden mit dem "was ist" geschildert. Man vergisst, dass das Wort Nüchternheit auch nur eine Annäherung ist  an den unsagbaren zustands- und namenlosen Zustand. Die trennende und nach Eindeutigkeit verlangende Sprache hat keine Begriffe für so etwas wie einen Heiteren Ernst  oder Nüchterne Heiterkeit.
"Unwissende" wie Lou Cypher aka Nikolaos Bigmouth demonstrieren mit ihren absichtsvoll und gekonnt narrischen (d.h. hemmungslosen und übergriffigen) Auftritten in aller EINDEUTIGKEIT einen blöden Unernst "wider den tierischen Ernst", weil sie gelesen oder gehört haben, dass der Spirit niemals ernst wäre... ihr EINDEUTIGER Glaubenssatz besagt: wo man auf Ernst trifft, ist  keine Spiritualität. Ganz eindeutig ist sein Mind noch im Gegensatzdenken, im Entweder-Oder-Denken beheimatet, da täuschen auch seine  kreativen Wortschöpfungen nicht drüber hinweg, wes Geistes Kind er ist. Er spielt den "Verrückten Weisen"...Er gehört zu jener Art von "Spirituellen", die offiziell Lippenbekenntnisse ablegen, sich keineswegs  erleuchtet zu dünken, sich insgeheim aber für spirituelle Genies halten. Eine kleine Korrektur/Kritik bringt sie schon in Rage und läßt sie komplett und durchaus  krankheitswertig ausflippen.)
Der NEue Adam ist nicht hemmungslos, er ist losgelassen. Er ist sowohl ernst als auch heiter. Sein Ernst ist ein heiterer Ernst und seine Heiterkeit ist  äähm... "ernst"?  Ach sagen wir einfach, seine Heiterkeit ist nicht von dieser Welt und begreifen endlich, dass es keine EINDEUTIGE Begrifflichkeit für die Befindlichkeit jenseits von Ego gibt!
Der göttliche Humor ist jenseits der Gegensätze von Ernst und Heiterkeit.
Solche Leute halten sich für angekommen, dabei sind  sie noch tief in die duale Welt der Gegensätze verstrickt. Sie fordern Eindeutigkeit. Ihre Heiterkeit kennt keinen Ernst und ihr Ernst hat keine Heiterkeit. (Weil der Mind jenseits von Ego aber so nach Klarheit dürstet bei der größtmöglichen Annäherung an die WIRKLICHKEIT jenseits der Gegensätze, streiche ich das Wort "Ernst" ganz von der Liste und ersetze es durch "Nüchternheit". he he he)
Wer die Geister nicht unterscheiden kann, kann auch nicht zwischen dem tierischen Ernst des Egos und der Heiligen Nüchternheit des Freien GEISTES unterscheiden. Das Ego kann nur sich selber projezieren und wer immer auch "tierischen Ernst" in meine Worte hineinprojeziert, projeziert den eigenen tierischen Ernst. Ihm tanzt gerade Jetzt der göttliche Humor auf der Nase herum und er erkennt ihn nicht. LOL ;-)

Viele Leute messen die Authentizität eines Meisters daran, dass er niemals von sich behaupten würde, erleuchtet zu sein und führen das mitunter auf die "Bescheidenheit" des  Meisters zurück. Dieses Denken kommt aus der Moral und dem Vokabular des "Guten Menschen".  (Um Verwirrung zu vermeiden, spreche ich nicht mehr vom Gutmenschen, wenn ich den Guten Menschen meine, der einseitig mit dem Guten identifiziert ist)  In Wahrheit ist der Meister jenseits der Worte und jenseits aller  (erleuchteten oder unerleuchteten) Zustände und Eigenschaften.  Er ist weder das eine  noch das andere.

Viele Leute meinen auch, dass Konzepte unumgänglich notwendig sind  - das meine ich auch, hehe, aber im Unterschied zu mir bleiben die Konzeptverteidiger an ihrem Glauben an das Konzept haften,  sie sind mit ihrem spirituellen Konzept identifiziert. Nochmal: Konzept ist eine Machenschaft des Verstandes! Des Egominds. Zu glauben, dass auch die Machenschaften des Machers ein Ausdruck von ES sei, ist ein weiteres Konzept des Egominds. Um die Haftung an die Identifikation zu erkennen, ist Achtsamkeit und BEwusstheit notwendig. Ein "Blick" genügt und gutt is - für alle Zeiten, LOL.
Viele Leute glauben auch sie "sehen", dabei "dünkt" es ihnen nur.

Was ich eigentlich aber korrigieren wollte und was man immer wieder vergisst - die Fülle des SEINS in der "konkreten"  WIRKLICHKEIT - die jenseits von konkret und abstrakt ist -  bezieht sich auf den inneren Kosmos, der sich kontinuierlich in seiner Unendlichkeit erschliesst.Die äussere Welt ist bedeutungsleer, insofern man nicht mehr mit dem Ego als dem Bedeutungsgeber und "Interpreten" der sog. Realität identifiziert ist.


Der Gute Mensch

bzw. die DesIdentifikation von den guten Eigenschaften ist am allerschwierigsten. Es ist keine Sünde, ein Guter Mensch zu sein, nur ist der gute Mensch nicht die ultimative spirituelle Endlösung! Wenn das Gute nicht ebenso wie das Böse transzendiert wird, kann keine geistige Wiedergeburt geschehen.
Ich höre und lese manchmal,  dass man unter spiritueller Erfüllung und Reife versteht, Verantwortung zu übernehmen, den Menschen Unterstützung und Hilfe zu leisten, heilend zu wirken, Wegbegleitung auf dem  Großen Wege zu sein usw. ...oioioi...
Im  ultimativen Hier und JETZT kenne ich so etwas wie Bereitschaft nicht und es ist auch niemand da, der helfen will oder  meiner Bereitschaft bedarf, Hilfe oder Heilung  zu spendieren. In meinem JETZT ist alles "gut", d.h., in bester Ordnung  SO wie es IST - nichts muss verändert oder verbessert werden.
SO-SEIN ist die beste Bezeichnung für den zustandslosen Zustand der Dinge im JETZT.  Weder gut noch schlecht - nur ohne Bewertung sind die Dinge EINFACH SO wie sie sind!
Nur wenn der Kopf dazwischen funkt und infolgedessen so selbstlose  "menschliche Bedürfnisse" wie das, zu helfen, auftaucht, ists Schluss mit dem Hier und Jetzt und dem So-Sein. So etwas wie Verantwortung oder Bereitschaft sind zeitgebundene Zustände des Guten Ich. Jenseits von Ego sind es einfach nur leere, bedeutungsfreie Worte. Abstraktionen.
Ich lese öfters, dass die Welt die guten Menschen braucht. Das mag stimmen, solange ich im Gut&Böse-Modus denke. Das Böse bedarf des Guten auf der dualen Ebene, beide bedürfen einander.
Der spirituelle Sucher aber wird am Ende über das Böse wie das Gute hinaus gehen - dahin, wo die Dinge oder das SEIN weder gut noch böse, sondern EINFACH SO ist, wie es ist:  Bedeutungsleer.
Wenn man einmal erkannt, dass jede Gute Tat auch ein Böses in sich trägt und vice versa,  wird man nicht mehr so wild sein auf Gutes-Tun.

Bei wachsender Achtsamkeit bzw. Gewahrsein wird man sich "automatisch" - besser gesagt  "SELBSTorganisatorisch" einer wachsenden Selbstbild-Beobachtung unterziehen und es auf Idealisierungen hin untersuchen.
Die Idealbildung ist, solange man mit dem Ego identifiziert ist,  ein unbewusster Vorgang, der das SELBSTbild ständig auf seine Idealvorstellung von sich selbst  hin korrigiert und ausbalanciert, um damit die egoische Selbstzufriedenheit aufrecht zu erhalten. Da wird das eigene Verhalten ständig zensiert und angepasst an das gute Selbstbild, welches man von sich hat.
Diese Vorgänge habe ich "gesehen". In meiner Erfahrung war es so, dass ich mir nur einige Male dieser Vorgänge bewusst wurde, das waren nur ganz kurze blitzartige "Momentaufnahmen" und die Identifzierung mit den guten Eigenschaften  - mit "Gutmensch" - war aufgelöst. So war es auch später mit der Konzeptbildung, als ich den Vorgang des Konzeptualisierens "sah" bzw. das Wesen meines konzeptualisierenden Verstandes erkannte und damit im selben Zuge dem Lieben Gott den Garaus machte bzw. meinem Bild, dem Konzept von Gott, LOL.
Bewusstheit/Gewahrsein macht diese ansonsten unbewussten Vorgänge (Identifizierungen)  bewusst und löst sie  auf. Da ist man quasi live und vor Ort dabei, so dass man richtiggehend beobachten bzw. wahrnehmen kann, wie es sich beim Vorgang des Identifizierens um eine Art kläbrisches "Besitzergreifen" handelt.
(Das hört sich jetzt so leicht an, mit dem Identifizierungauflösen im Gewahrsein, dem gingen aber schwere innere Kämpfe voraus.)

Zum So-Sein noch ein Wort: So-Sein ist immer die Bedeutungsleere, die "aufgeweckte" neutrale Wahrnehmung der inneren und äußeren Dinge/Erscheinungen im Hier und Jetzt. Erst in dieser neutralen, weil jeder Bedeutung (Interpretation) entleerten WAHRnehmung - besser gesagt: einer mit Bedeutung nicht mehr identifizierten Sichtweise -  sind die Dinge, wie sie sind.

Das Ego - seine Gefühle, Empfindungen, Emotionen, seine Eigenschaften - alles das, was für das Ego von Bedeutung ist, ist kein So-Sein! Das wird häufig mißverstanden. Ich lese häufig, dass man sich in seinem So-Sein akzeptieren soll...da hält man Wut, Liebe, Hass, die ganze Palette von Gefühlen und Eigenschaften, mit denen das Ego in seinem personalen Hier und Jetzt identifiziert ist,  fälschlicher Weise für So-Sein. 
Das transpersonale So-Sein aber ist immer unpersönlich, eigenschaftslos und bedeutungsleer. Neutral. Mein oder Dein So-Sein gibt es nicht.

Also noch (un-)klarer kann ich mich für heute wirklich nicht mehr ausdrücken, Lol! 

*


Sonntag, 2. August 2015

Mein DOT, gelieber HerzensDOT, an dich denk ich in einem fort...


One is enough

Was die Naturgesetze angeht und das Causalitätsprinzip, so werden sie im menschlichen Evolutionsprozess nicht nur vom Einzelnen transzendiert, auch die Quantenphysik weiss: Naturgesetze existieren nur auf der Zeitachse, der Entwicklungslinie von Evolution.
Der Glaube, dass es keine Zufälle gibt, ist keine mystische Wahrheit, wie man oft glaubt, sondern ist wissenschaftlich durchaus begründet. Dem Causalitätsgesetz nach gibt es keine Wirkung ohne Ursache, was wiederum den Glauben begründet, dass es so etwas wie Zufälle nicht gibt. Demnach dürfte es sehr schwer sein, am falschen Ort zur falschen Zeit zu sein, denn der Zufall ist eine Wirkung und erscheint nur deshalb als Zufall, weil die Ursache der "zufallenden" Begebenheit  im Verborgenen liegt. Ursache und Wirkung ist also immer EINS.
Auch wenn ich von Evolutionsprozess schreibe, so ist mir bewusst, dass es diesen in Wirklichkeit nicht gibt - Enthüllungsprozess ist ein besserer Begriff, aber auch nur aus der Perspektive der nondualen "Letztgültigen Erkenntnis", in der ich u.a. erkenne, dass sich nichts wirklich entwickelt hat, sondern dass sich nur mein Wahrnehmungsfokus erweiterte, in dem das erscheint, was seit Ewigkeit war und ist.
Als mir das in endgültiger Letztgültigkeit  bewusst wurde,  war ich mit OneIsEnough ausnahmesweise mal EINS, d.h. er gabmir Recht.
Ja, man kann es nicht oft genug wiederholen:

Es gibt in WAHRHEIT nichts, was sich entwickeln könnte, alles was sich entwickelt bzw. ERWEITERT,   ist unser innerer AUFMERKSAMKEITSFOKUS. (Gewahrsein)


Im Allgemeinen stimmt es, wenn ich sage,  dass mich nichts mehr berührt, dass ich keine Vorlieben, Ab- und Zuneigungen mehr habe. Dennoch passiert es noch, dass ich mir über Gedanken zueilen ein illusionäres Gefühl besorge. So zum Beispiel, wenn in meinem Fokus überraschenderweise OneIsenough auftaucht. Wie neulich, als ich einen Kommentar zu meinem Blog von ihm fand. Auch wenn er nicht mit seinem Namen unterschrieben hätte, hätte ich ihn doch sofort erkannt. OIE  gehört zu den ganz wenigen, denen ich im Allmy-Forum ein Herz spendierte und wo mir heute noch ganz warm  ums kühl-neutrale  Herz werden kann, wenn mir ihr Name begegnet. LOL. 

Dazu gehört übigrens auch DOT, der Evil Knievel und  1st High Flyer des Allmyforums, der nach längerer Absence wieder fröhliche Resurrectio im Allmy-Forum feiert, insofern TrickyGeeky ihn hochkommen läßt, hehe - ich wünschte, die beiden würden öfter aufeinandertreffen...köstlich!
.

.
Mein geliebter HerzensDOT,  ich denk' an dich in einem fort!
Nicht an die Menschen will ich glauben, nein, nur an dich, mein DOT allein;
Daß nichts mir deine Lieb' kann rauben, des mag mein Herz sich wohl erfreun.

Komm schnell,  wir wollen's  Küssen üben, ich von hüben, du von drüben
Auf der Stelle jetzt und hie! Denn nicht nur im Allmystery, überall ist Leben,
Bei Aunti Lolo's Strumpfenband wie irgendwo daneben!

Doch bitte ich zum Schluss euch sehr, nehmts nicht persönlich, lieber Herr,
die Liebe, die ich meine hier ist totaliter alitär.

Der WAtzmann ruft, its five'o clock  - DOT zum Gruß!
Dein ANTIdot
(Lolo von Schulte-Hülshoff)
Ach, dass ich dies vergesse nicht: Grüß' mir, please, den lieben WICHT!
Denn wer den MOD  in der Höhe nicht ehrt, ist des Allmyhimmels nicht wert!


Die Achillesferse

von Herrn Cerebrus ist sein Wissen. Wird sein Wissen bzw. Kompetenz in Zweifel gezogen, dann wird er böse.  Dahinter liegt offenbar eine tiefe Angst, die ihn dazu antreibt, alles, was er schreibt so hieb- und stichfest zu formulieren, dass niemand einen Einwand oder eine Kritik anbringen könnte...ein Perfektionierungsbedürfnis... eine Angst, Schwächen zu zeigen,  kritisiert und lächerlich gemacht zu werden, nicht ernst genommen zu werden, ein Bedürfnis anerkannt zu sein.  Die Anerkennung als "psychospirituelle Kapazität" dürfte ihm allerdings schwerfallen,  solange seine Weltsicht, wie er selbst sagt, die Weltsicht von Ursache und Wirkung ist. Um diese Weltsicht zu transzendieren, bedarf es der Schattenintegration bzw. einer gelungenen Individuation.
Nach einigen Bemerkungen von ihm zu urteilen, könnte er möglicherweise überzeugt sein, ein "Avatar" zu sein, das ist ein Mensch, der auf einer hohen Bewusstseinsstufe wiedergeboren wurde und dementsprechend  keiner Verdrängung mehr fähig ist und für den sich daher Individuation resp. Schattenarbeit komplett erledigt haben. Ob es Avatare gibt, weiss ich nicht, ich weiss aber mit Sicherheit, dass  Herr C. keiner ist -  das hat er mit div. Reaktionen bewiesen und vor allem mit seinem unseligen öffentlichen Bekenntnis zur dualistischen Weltsicht, die eines Avatars unwürdig ist. Aber wirklich, nicht mal theroretisch darf man daran "glauben", wenn man überzeugend sein spirituelles Wissen demonstrieren will. DAS muss er einfach "wissen" -der Verstand: dass das dualistische Causalitätsgesetz eine handfeste Illusion ist, die nur in unserem Kopf existiert. Weil der Verstand aber - bzw. der Träger des Verstandes, vordergründig genannt Callida - sich damit selbst ganz persönlich in Frage gestellt sieht - kann er sich dessen nicht BEWUSST werden! Das ist die Crux des Verstandes bzw. Herrn Callidas!

Allgemein läßt sich sagen: Wo  (massive)Abwehrstrukturen sichtbar werden, im spirituellen Kontext insbesondere gegen die Universelle Wahrheit, da ist weder Erleuchtung, Erlösung geschweige denn Erfüllung - was letztendes ja doch die Große Befreiung von allem Leiden bedeutet.
Man sagt, in der Spiritualität gebe es keine Ziel. das ist falsch und richtig, je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachtet - aus der evolutionären oder der involutionären - aus der dualen oder der nondualen Sicht.  Mal bin ich mir der einen, mal der anderen Seite bewusst..LOL. Mal Hase, mal Igel.

Das Problem mit dem Ziel ist nur,  dass der Egomind  sich falsche Vorstellungen davon macht. Auferstehung, geistige Wiedergeburt, anders gesagt: die Befreiung von Leiden ist aber ganz deutlich das postulierte ZIEL aller spirituellen Disziplinen... woran Herr C. aber offenbar nicht einmal theoretisch glaubt, derweil er so rechtschaffen-militant geradezu fanatisch insbesondere das Leiden der Juden bei jeder ihm passenden Gelegenheit in's Blickfeld rückt und verteidigt und dabei jeden exkommuniziert und diskreditiert, der es wagt,  den Holocaust  - nicht nur aus politischer! - sondern explizit aus spiritueller Sicht als "Illusion"  in Frage zu stellen. Herr C., der sich als psychospirituelle Kapazität sehen muss - anders könnte er psychospirituelle Dysfunktionen ja nicht erkennen und behandeln -  denkt hier ganz wie Herr Normal.  Hrr C. verwechselt die Ebenen!  Das darf nicht mal der gemeine theoretische Verstand, der sich was auf sein Wissen zugute hält!
Noch mehr kann man sich spirituell leider nicht disqualifieren. Sorry, a stimmts ja nicht mal mit der Theorie... (In diesem Zusammenhang  kann man wieder sehr deutlich sehen, wie Abwehr-Emotionen  imstande sind, alle Klarheiten zu beseitigen, - denn wo man früher noch verstreute oder  zuweilen sogar geballte Wahrheit in Herrn C's Texten fand, findet sich seit der Hitler-in-uns-Diskussion nur noch formvollendete hyperintellektuell-eierköpfige Vernebelungsformulierungskunst, durchwirkt mit dem, was man in der Psychopathologie "dysfunktionale Attribuierung"   und im Volksmund eine Verdammte Haltlose Unterstellung nennt.

Nochmal: Befreiung von Leid fußt auf nichts anderem als  auf der Desidentifikation von Ego und seiner persönlichen und insbesondere auch der  kollektiven Geschichte. Des weiteren basiert es auf der Desidentifkation mit dem Denken und vor allem dem angehäuften Wissen und der persönl. und kollektiven Glaubenssätze. Alles angesammelte Wissen, alles, was du je erfahren und von der Welt gelernt hast,  muss als konzeptionelles Wissen erkannt werden, egal ob es sich um das Wissen vom Holocaust, deiner Lebensgeschichte oder ob es sich um die Erinnerung  vom vergangenen Mittagessen handelt. Alles, was du einmal erfahren hast, ist vergangen, Erinnerung, also Konstruktion. Bild. Auch das, was du selbst zu sein glaubst, wie du dich definierst, ist nur Vorstellung. Bild. SelbstBILD!

Herr C. - der Egomind im allgemeinen - identifziert sich mit seinen Gedankeninhalten, als da wären die Vorstellungen von leidenden Menschen in einer vergangenen Zeit. Wie Herr Nomal glaubt er an die Wirklichkeit seiner Konstruktion. Er glaubt an seine GEdankenkonstruktion, stellt sich leidende Menschen vor, holt dazu seine "BEWEISE" - Bilder aus der staatlich anerkannten und wissenschaftlich beglaubigten historischen Asservatenkammer der KZ-Vergangenheit, stellt sie vor das Auge des Betrachters und fordert ihn auf, dies als WIRKLICHKEIT zu sehen. Das heisst, er fordert dich auf, dich mit einem bedeutungsleeren Bild zu identifizieren, denn die bis auf die Knochen abgemagerten Menschen auf dem Bild leben nicht mehr, haben keinerlei konkete Existenz. (Ob sie das mal gehabt haben, spielt für den neutralen Mind im Hier und Jetzt keine Rolle!, was vergangen ist ist vergangen!

Wohlbemerkt, Callida hält sich nicht für Herrn Normal, sondern für einen spirituell fortgeschrittenen Geist, wenn nicht mehr! Einen Herrn Normal(Verstand) darf man nicht für seine Illusionen tadeln... aber ein spirituelles Ego, welches sich hartnäckig an Bildern festklammert und nicht erkennt, dass diese Bilder nur in seinem Kopf stattfinden, ein Film, der  aller konkreten WIRKLICHKEIT entbehrt, ist ein unwissendes, unerleuchtetes spirituelles SuperegoArschloch, insbesondere dann, wenn es alle, die die Wahre Wirklichkeit erkannt haben und  seiner dualist. Weltsicht nicht huldigen, "exkommuniziert", dem Feuer übergibt, d.h. der Hybris anklagt und einer "Psychospirituellen Störung" bezichtigt.
Mensch, Callida, dass Bilder kein Beweis sind für Wirklichkeit, kann sogar auf der personal-dualen Ebene heute jeder Herr Normal  verstehen! Was Herr NOrmal aber nicht verstehen kann, ist, dass es aus spiritueller Sicht schnurzegal ist, ob ein Bild gefälscht oder ob es sich um ein Original handelt. . Bild ist Bild, ob falsch und richtig spielt keine Rolle, es wird weder an die Wirklichkeit des einen noch an die des anderen geglaubt.
Nehmen wir die beiden Bilder, die ich willkürlich gegoogelt habe. Das eine  ist oder könnte ein KZ-Foto sein. Das andere zeigt Kinder, die der Überschrift  nach einen Taifun beobachten. (!) Was ist daran wirklich? Es sind zwei Bilder, keiner weiss, wo sie und unter welchen Umständen sie fotografiert wurden, außer du forschst nach und googelst, bis du "Fakten" hast. hah! Fakten, wirklich?  Schwarze und weiße Kinder, abgemagert bis auf die Knochen.


Zugegeben, es bedarf eines hohen Gewahrseins,  um die Identifikationen mit der sog. Realität bzw. die GEdankenkonstruktionen, die uns die REalität vorspiegeln,  aufzulösen. Herr C. ist weit davon entfernt, er  ist nicht nur identifiziert, sondern geradezu verliebt in seine Gedankenkonstruktionen und v.a. in allgemein anerkannte wissenschaftl. Glaubenssätze.  Sein Fokus reicht noch nicht über den persönlichen Tellerrand und kann den Kollektiven MenschheitsWahnsinn, der in seinem Unbewussten auf  seine Enthüllung wartet,  noch nicht erfassen.  Man kann ihm nur wünschen, dass ihn das  Heisenberg'sche Unschärfe-Dingsbums  am Wickel kriegt, ... eine wissenschaftliche Theorie, mit der ihm die wissenschaftsgläubigen Flausen schon ausgetrieben werden! Diese Theorie wird ihm und jedem Herrn Normal in der Praxis der Bewusstseinsentwicklung zur Apokalypse geraten - zum Totalkollaps.  Da kriegt er so ein Hirnsausen, dass er dort hinfällt, wo er hingehört: auf die Knie. Da wird er nicht nur von Gott herunterkanzeln, sondern nach ihm schreien. 

Überhaupt: Wie einer so von Gott sprechen kann, ohne seine persönliche Bekanntschaft gemacht zu haben, bleibt mir ewig ein Rätsel. Noch nie sich gebeugt, noch nie ein wahres Wort gesagt oder gebetet, noch nie in der Löwengrube gesessen, noch nie durch's Tal der Tränen gegangen, noch nie 40 Tage durch die Wüste... - aber von Gott, Dunkler Nacht und Johannes vom Kreuz klügeln!
Da erdreistet sich jemand, die  Dunkle Nacht, ohne sie selbst erlebt zu haben, zu psychopatholisieren, indem er den Suchern/Findern nach eigenem Gutdünken unterschiedslos statt dessen eine gewöhnliche Depression an die Backe knöpft und der Selbstwert des Suchers infrage gestellt wird.  Klar ist es möglich, dass viele Sucher das verwechseln, aber sicher ist auch, dass Herr C. nicht die Geister unterscheiden kann - dies eben, weil er selbst nicht erlebt hat, was er so klügelnd und oberflächlich formvollendet, aber inhaltsleer und substanzlos  in Szene zu setzen weiss.

(Es erstaunt mich immer wieder: Heute im Zeitalter von Google kann wirklich jeder sich ein belesenes Image basteln, die Bücher muss man nicht mehr gelesen haben, um mitzusprechen, es reicht ein Wiki-Auszug und schon kann man sich ein gelehrtes Flair geben; Um dem Gelehrsamkeitsanstrich noch eine letzte Weihe zu geben, kann sich jeder ein Buch zusammenschustern und den - Gipfelpunkt der Schamlosigkeit- den geistigen Diebstahl mit einem COPYRIGHT versehen!Alles, was man braucht, ist ein gutes Gedächtnis und/oder ein Archiv.
Wer je von der (Liebes-) Dichtung des Johannes vom Kreuz sich hat ergreifen lassen, der hat ein Herz und der kann auch mit dem Herzen SEHEN. Herr C. hat keines. Das wiederum kann ICH sehen, weil ich meine Augen in der Brust und nicht wie er allein im Kopfe trage! Um Johannes v. Kreuz zu verstehen, musste man selbst von einer persönlichen Liebe - einer brennenden Gottesliebe ergriffen sein!)

Da wird das Spirituelle willkürlich psychopathologisiert  bzw.  andere spirituellen Sucher/Finder  auf "psychospirituelle Störungen" hin analysiert, die nicht seinem spirit. Konzept bzw. seinem dualistischen Weltbild entsprechen. 

Gesetz


Herr C. ist ein Mann des Gesetzes. Er ist mit Wissen und  Wissenschaft identifiziert, er glaubt z.B. noch immer an Gedankenkonstruktionen und Konzepte wie physikalische Naturgesetze, den Gesetzen des Denkens... seine Weltsicht basiert auf dem Causalitätsgesetz und Syllogismen (z.B. verstandesmäßige scheinlogische Syllogismen wie die Definition von Menschlichkeit des Gottmenschen, z.B. Der Mensch jenseits von Ego ist zwar Gottmensch, aber bleibt  menschlich,  insofern als er den staatlich anerkannten  Gesetzen der Natur weiterhin unterworfen ist. 
Das geistige Gesetz der Nichtübertragbarkeit von dualen Faktoren auf die nonduale Ebene wird nicht erfasst, weil seine einseitig-linkshirnig ausgerichtete Geisteskraft nicht dazu ausreicht, die beiden Ebenen dual-nondual  im Fokus zu behalten. Der Verstand neigt dazu, ENTWEDER dual ODER nonduale Position zu beziehen. Sowohl-Als-Auch ist eine Gleichzeitigkeit, die er nicht denken kann.

Zum Naturgesetz ein kurzer Abriss: Nach meiner ERfahrung ist es so, dass auf der dual-personalen Ebene das Causalitätsgesetz genauso wie das KarmaKonzept ihre Wirklichkeit haben. Auf dem Individuationsweg habe ich selbst erfahren bzw. erkannt,  dass wir gar nicht nach unserer Natur leben, ich habe die Bekanntschaft gemacht mit den "Naturgesetzen", die in uns angelegt sind, die wir aber aufgrund der Zivilisation verloren haben. Wir haben u.a. die Instinkte verloren, weil wir aus dem Garten der Natur, aus Eden, hinausgeworfen wurden. Wir sind keine wirklichen Menschen, wir sind nicht natürlich. Wir ernähren uns nicht gesetzmäßiig-natürlich, wir gehorchen der natürlichen Programmierung nicht. Wir sind z.B. alle sovon Gott programmiert, dass die Frau auf ganz natürliche Weise im Alter zum Manne wird. Und der Mann zur Frau. Wenn man den natürlichen Ordnungen in uns folgt, dann würden wir uns ganz von selbst auch spirituell entwickeln und die geistigen Gesetze hinter den Naturgesetzen erkennen. Aber wir stören von Geburt an unsere natürliche Entwicklung. Künstliche Hormone verhindern, dass wir geistig wachsen. Eine Frau, die  Östrogene nimmt, kann geistig nicht zum Manne werden. Naturgesetz und geistiges Gesetz gehen hand in hand! Im übertragenen Sinne ist das gemeint, es geht in Wirklichkeit um die weiblichen und männlichen Anteile, die wir in den Schatten verdrängt haben. Alles Natürliche, alle in uns wirkenden göttlichen Ordnungen/Gesetze haben wir in den Orkus geschickt. Wer seine weiblichen Anteile befreit hat, der weiss, wovon ich spreche! Das Natürliche ist das Weibliche.Das Matriarchat ist in uns. Das kollektive Gedächtnis... In der psychospirituellen Entwicklung gehts primär um das konkrete Wirken und konkrete Erfahren dieser Gesetze in der konkreten einzelnen Person, und nicht um physikalische Naturgesetze, die zum abstrakten Wissen gehören, welches erst mit dem Patriarchat erworben wurde.
Am Ende werden die Naturgesetze transzendiert, d.h. die geistigen Dimensionen hinter den Naturgesetzen wird offenbar. Die Urbilder. Archetypen. Diese Erfahrungen kann man nicht aus Büchern beziehen.

Herr C.'s Auffassung von Spiritualität

  ist objektivistisch und populistisch, weil sie sich an der allgemeingültigen Auffassung der sog. Realität orientiert. 
Populistisch: Herr C. propagiert eine Zwei-Herren-Irrlehre, wonach man einerseits seine weltlichen Ziele verfolgen und andererseits das Reich Gottes suchen und finden könne. Alles, was er propagiert führt den Menschen nicht zu sich selbst, sondern aus dem  Hier und Jetzt hinaus. Des weiteren ist er zwar durchaus dafür,  die persönlichen, d.h. negativ besetzten Glaubenssätze in Frage zu stellen, der Glaube an die  positiven Glaubenssätze jedoch wird nicht angetastet. Ferner bleiben die kollektiven Dogmen unangetastet(Wissenschaften). Es geht aber letztlich darum, das ganze Ich-Haus abzureissen und zu erkennen, dass alles, ALLES, was wir über die Welt wissen, Glaubenssätze, Dogmen sind!

Einerseits meint er nach Gutdünken willentlich in der EInheit des Reiches Gottes verweilen zu können und andererseits sich der "Vielheiten" der Welt erfreuen zu können und Zukunftsplänen und div. anderen Strategien zu frönen.
Das ist die beelzespitzbübische IrrLehre eines "Jokers", die besonders die Kopfmenschen anspricht, die viel auf ihren Gesunden Menschenverstand und gesunde Lebensweise halten und auf der linearen Zeitachse uralt werden wollen, statt sich dem vertikalen Jungbrunnen im ewigen JETZT zuzuwenden - dem Himmelreich in uns.  Geht es doch allein darum, das Leben zu verlieren, um das LEBEN zu gewinnen (Jesus); anders gesagt: das kleine Ego zu verlieren, um das große ICH BIN-Bewusstsein zu realisieren.
Den Kuchen essen und behalten - das hat noch nie funktioniert.

Es war nicht nur frech von Herrn C. , mir beim geringsten Gegenwind sofort Abwehr vorzuwerfen, es war gewissermassen ein Verrat. Ich habe woanders schon geschrieben - die schnellen Abwehr- oder Projektionsvorwürfe ("Blitzrepliken" lol)  sind die Selbsterhaltungskniffe ungeheilter schnell beleidigter Therapeuten. Zu jenen gehört auch der mutmaßlich angehende Therapeut Herr C.  Er liest  und "kennt" mich seit 2 Jahren und hat noch immer nicht begriffen: ICH bin diejenige - besser gesagt  ICH BIN DAS, was Abwehrmechanismen BEMERKT und nicht das Ego, welches sie produziert! LOL
Verrat deswegen, weil er mir sozusagen mein Dissertationsthema, meine "Doktorarbeit" geklaut hat, er hat sich mein ureigenes Schatten- und Abwehrthema, angeeignet, sich ungeniert meiner Erkenntnisse bedient und  für seine Zwecke "verwurstet" - nur um sie  letztlich gegen mich zu wenden, als die übliche Zuwendung ausblieb.
Adaptieren ist nichts Böses und kann einfach durch den Akt einer Inspiration oder geistigen Befruchtung geschehen. Ich erhebe kein Copyright auf meine Worte.  "Böse" ist es, wenn man den Wirt vergißt, der einen inspiriert und mit Nektar versorgt hat. Vollends frech und undankbar ist es aber vor allem, wenn man das Wissen auf eine verdrehte, dilettantische und boshafte Weise gegen den "Versorger" wendet.

Zu Anfang unserer Bekanntschaft amüsierte mich sein intellektuelles Wortgeklingel. Die Art wie er meine Erkenntnis  in wissenschaftlich-intellektuelle SprachFORM adaptierte und übersetzte, sah ich mit Wohlwollen und eher spielerisch spasshaft, denn als eine Rhetorik an, die nur auf Unantastbarkeitsanspruch und Beeindruckung beruht.  Ich sah in ihm den "Kleinen Professor", den Prof. und wenn ich mit ihm am Telefon sprach, "sah" ich immer einen aufgeweckten lebhaften neugierigen 12jährigen Lausbub. Der er auch ist.
(Ich wiederhole hier nochmal: Herr C. hat  immer humorvoll von anderen geredet, er hat niemals über andere Menschen in irgendeiner weise herablassend, abwertend  oder schlecht gesprochen. Seine ARt über andere zu sprechen, war  humorig, aber nie wirklich hämisch. Seine Art "Häme" war m. E. eine lausbubenhaft-herzliche ÄtscheBätsch-Häme, er entwarf witzige Szenarien, Bilder, die sich in meinem Kopf zu lustigen Comics formten.  Also DEN Kerle mag ich immer noch sehr...LOL:) Er ist auch kein schlechter Psychologe, wenn er nicht gerade in der Abwehr ist. Er hat ein umfangreiches psychologisches Wissen, was in diesem Metier durchaus seinen Wert hat. ("Schwarzpsychologisch" wird er offenbar nur dann tätig, wenn man ihm gegen das Schienbein tritt) Zuweilen scheint auch ein Genius aus ihm, wo man sich nicht so sicher ist, ob nach der Form oder dem Inhalt...

Herr C. war zu Anfang oft mein Echo. Das war völlig in Ordnung für mich damals.  Herr Fredo nannte es einmal unschön, Herr C. hielte sich unter meinen Röcken versteckt.  Ich wusste, was er meinte - aber durch Herrn Fredos Augen zu schauen, ist grundsätzlich kein Augenschmaus...
Wo sich Herr C. mitsamt seiner "Weltsicht"  die ganze Zeit versteckt hielt, zeigte mir dann spätestens das Thema Hitler und Holocaust. Meine Infragestellung seiner Kompetenz rief sein anderes Gesicht auf den Plan. Es zeigte sich,   dass man mit ihm nicht diskutieren kann, wenn man seine Anschauungen und sein Wissen infrage stellt. Es zeigte sich ein erschreckendes SchwarzWeiss-  bzw. Freund-Feind-Denken. Seine "Leichtigkeit des Seins" ist  anscheinend sehr störanfällig und  hängt davon ab, dass man keine ihm unangenehmen Sachen sagt, ruhig ist und zuhört.   Herr C. hat wie gesagt, durchaus seine Qualitäten, er ist lustig und unterhaltsam, sein Wohlwollen hielt leider nur so  lange als ich mich wohlverhielt und seine Überzeugungen nicht in Frage stellt. Als ich das tat, wurde ich zu seinem Feind, den es infolge mit allen unlauteren Mitteln zu bekämpfen und zu diskredieren galt. Eine Sache, die mich heute absolut nicht mehr stört oder beeinträchtigt, da alles mir zum Wohle gerät. Insbesondere die mutmaßlich negativen Dinge. 


Gott behüte uns

vor ungeheilten Heilern, insbesondere vor ungelernten, selbsternannten  "transpersonalen" Therapeuten, die die Stärke nicht aufbringen, Widerstand auszuhalten bzw. unfähig sind,  Infragestellung und  Kritik ihrer Patienten adäquat zu verarbeiten.

In seinem Allmy-Thread "Spiritualität und psychospirituelle Störungen" demonstriert Herr Callida sehr gut, wie er mit evtl. Patienten umgeht, sollte er tatsächlich jemals therapeutisch tätig  werden, was Gott verhüten möge. So wie Herr Callida in Diskussionen mit Kritik umgeht, so geht er ganz allgemein mit Kritik um - nicht anders  würde er mit seinen Klienten umgehen.

Ein Therapeut, derbei jeder Kritik gleich in die Abwehr geht und dem Patienten  noch mehr pathologisiert, indem er ihn bei "Fehlverhalten" mit einer  path. Diagnose bestraft, ist selber ein iatrogener Faktor, ein derartig projezierender Therapeut wirkt nicht heilend, sondern retraumatisierend.
Ein Therapeut, der auf den leisesten Hauch einer Kritik und den kleinsten Widerstand eines Patienten mit einer Gegenübertragung reagiert, indem er dem Pat. ein Abwehrverhalten vorwirft, ist selber krank. Er leidet an eben jener Krankheit, die er dem Patienten introjeziert.
Zur Anschaung: Ein versteckter Vorwurf der Abwehr ist auch in folgender Sentenz zu finden. Ein User beklagte sich über die Art und Weise, wie man u.a.  "in diesem Thread mit Spirituellen" umgehe und gab mit seinen Einwänden (Kritik) seinem Eindruck und seinem Empfinden  Ausdruck. Die Antwort des getroffenen und betroffenen angehenden Therapeuten C.'s war:
"Wenn Dich in meinem Thread etwas tangiert, dann nur weil Du selbst damit in Resonanz gehst. Erkennst Du diesen unerkannten Aspekt in Dir? Provozierende Dinge im Außen sind manchmal nötig, um diese unerkannten Aspekte seines Selbst im Licht zu sehen."
Man ersetze das Wort "Thread" bitte durch das Wort "mir", dann hat man die Wahrheit!
GAnz offensichtlich fühlte sich "Das provozierende Ding" namens Herr C.  durch die Kritik des Users S. in seiner Person  infragegestellt, denn  Herr C. lenkt von sich ab, er geht nicht auf die Kritik oder das Empfinden des Users S. ein,sondern gibt den Schwarzen Peter an den Sender zurück und sagt damit:  Nicht ich, sondern DU bist der Schwarze, meine Weste ist rein wie Schnee...DU PROJEZIERST! Du bist in der Abwehr! Ich habe nichts damit zu tun, ich bin gar nicht.
Es musste Callida schon sehr gekränkt haben, dass der User S. ihn ansah als einen potentiell "verwirrten gestörten Spirituellen, der einen anderen gestörten Spirituellen die Störung nehmen will. Was daraus resultiert ist klar. Märchen + Märchen = Komplexes Märchen.)
Es ist dies dasselbe Reiz-Reaktions-Muster, welchem man bei Callida immer dann ansichtig wird, wenn man ihn kritisiert oder er sich kritisiert fühlt. So wurde er von dem User S. auch  mit einem sich festgebisssenen Hund verglichen. Das muss ihn gekränkt und verletzt haben. Statt sich aber den eigenen Gefühlen der Kränkung zu stellen, verdrängt er sie und  projeziert sie auf den anderen.

Das ist auch exakt die Art und WEise, wie schwarzpsychologische Therapeuten mit ihren Patienten umgehen, wenn diese "Widerstand" zeigen, ihrer Befremdung Ausdruck geben oder Kritik äußern an der Therapie bzw. dem Therapeuten. Statt dem Gefühl des Pat. auf den Grund zu gehen, wird er der Abwehr beschuldigt.

Der User Saul jedoch war so gesund, dass er diese wahrhaft teuflische "Gegenübertragung" kontern konnte und die Projektion dahin zurückgab, wo sie herkam, :
"Du hast dich mir die ganze Zeit nicht gestellt. Jetzt bellst du, wenn ich dem Thread den Rücken kehre. Langweilig. Hoffe du erkennst deine unbekannten Aspekte deiner selbst, die deinem Handeln entspricht...

Einerseits ist es ja erfreulich, dass man seit neuestem auch als Heilpraktiker psychotherapeutisch tätig sein kann, andererseits wird damit Tür und Tor den narzisstischen Dilettanten und selbsternannten Wundertätern und Scharlatanen aller Art geöffnet. So weit ich informiert bin, ist es nämlich nicht nötig für einen Heilpraktiker, sich und seine TherapieMethoden supervisorisch begleiten und überprüfen zu lassen.

 Herr C. ist gestern wie heute nicht imstande, bei anderen Menschen die Abwehrmechanismen sachlich und objektiv im einzelnen zu analysieren, "dingfest" zu machen und zu benennen. Das liegt a)am fehlenden Wissen über Widerstand in der Psychoanalyse und b)  an der fehlenden Selbsterkenntnis/Individuation/Schattenintegration.  Ein solcher Mangel ist im Rahmen einer therapeutischen Beziehung absolut gefährlich und unheilvoll für den Klienten: Denn Abwehrmechanismen  registriert Herr C. bei anderen immer nur dann, wenn er sich persönlich tangiert und angegriffen und in seiner Person infrage gestellt  fühlt - er dreht den Spieß einfach um  (übrigens auch ein Abwehrmechanismus) und projeziert seine eigenen Abwehrmechanismen auf andere, um diese der Abwehr und des Widerstands zu beschuldigen. Möglicherweise nennt er dies gar noch "spiegeln", LOL.

Widerstand in der Psychologie ist Widerstand gegen das Aufdecken unbewusster Inhalte  Widerstand gegen die persönliche Wahrheit.... gegen Heilung... Liebe...Angst vor der Freiheit. Dieser Widerstand dient der Aufrechterhaltung von Lebenslügen u.a.m.
Ein Therapeut sollte so stark und in sich gefestigt sein, dass er den Widerstand nicht persönlich nimmt und  seine Abwehr nicht konflikthaft auf die Abwehr des Pat. trifft.  (s.a. Übertragung-Gegenübertragung). Ein Therapeut muss sich speziell bei fehlender Supervision einer permanenten Selbstüberprüfung unterziehen.
Ungeheilte Therapeuten mißverstehen nämlich das "Nicht- persönlich-nehmen" dahingehend, dass sie die Schuld/Verantwortung von der eigenen Peson auf die Person des Patienten verlagern. Eine psycholog. Abwehrreaktion, der  man auch immer wieder im Reiz-Reaktions-Schema von Herrn Callida begegnet.

Sehr interessant ist, dass der Mechanismus des  Projezieren und  das narzisstische Spiel des "Spiessumdrehen" diese Spieler ihr Leben lang  bei strahlender Gesundheit belassen kann, durch das Projezieren ihrer Abwehr auf andere, machen sie die anderen krank, da sie durch das Projezieren der eigenen verdrängten Anteile  im Anderen Introjekte injezieren, die  mit negativen Glaubenssätzen einhergehen und den Selbstwert erheblich herabsetzen, das kann bis zum Gefühl der völligen Wertlosigkeit und nicht zuletzt zum Suizid führen.( Interessant auch: Es gibt auf körperlicher MikroEbene dieselbe Mechanik  des "Spiessumdrehens" in Bezug auf die Immunabwehr.)

Ich weiss, wovon ich spreche: Ich habe solche Mechanismen als Täter und als Opfer an mir selbst erspürt, ich habe hautnah erlebt, wie ich durch die Projektionen anderer krank wurde, ich sah haarscharf auf welche Weise krankmachende Introjekte gesetzt werden. Es gibt Täter, die sicher solcher Psychotechniken ganz bewusst hingeben, das fällt in den Bereich der Schwarzen Magie. Im dritten Reich wurde experimentiert, die Psychiater... So wie man  positive Effekte mit Positivdenken bei sich und anderen erreichen kann, kann man das auch umgekehrt mit quasi verordnetem Negativdenken:  unter dem Mäntelchen des Gutmeinens schieben diese Sorte Täter den eigenen Dreck vor der Haustür des anderen ab. Siehe auch seinen "Backlash" an User S. , dem er eine Schattenprojektion vorwirft, statt sich ein einziges Mal nur einer Kritik bzw. seinem eigenen Schatten (Gefühlen)  zu stellen.

Könnte Herr C. sich seinem Schatten, d.h. seinen eigenen gekränkten Gefühle gegenüber dem Kritiker  nur stellen, dann wäre er auch imstande zu erkennen, dass es seine eigenen Gefühle sind, die  einen guten  "Resonanzboden" dafür abgeben, Informationen über den Zustand des Users S. zu gewinnen.
Das ist nämlich die Grundlage für Empathie - das zeichnet einen guten Therapeuten aus. Das wäre zu lernen!

Therapeut ist man übrigens nicht nur für ein paar Stunden am Tag, ein Wahrer Therapeut begrenzt sein Wohlwollen nicht auf besondere div. Menschen in seinem Behandlungszimmer.
Das Allmystery-Forum eignet sich hervorragend als therapeutisches Übungsfeld. Herr C. benutzt es  offenbar als ein solches. Allerdings mißbraucht er nicht nur sein Wissen, sondern z.T. auch die DiskussionsTeilnehmer.
Er hält sich selbst raus aus dem Spiel. Er stellt sich weder seinen eigenen Gefühlen noch hält er irgendeiner Kritik stand. Er versteckt sich, statt sich bzw. seine Gefühle zu offenbaren. Nur auf diese Weise läßt sich sein dominanter Unantastbarkeitsanspruch durchsetzen und seine autoritäre VorMachtStellung erhalten. Ihm geht es nicht um andere Menchen, ihm geht es um den Selbsterhalt -  Selbstaufwertung durch Abwertung.

Nochmal: für mich ist das hier  keine persönliche Auseinandersetzung, sondern ich behandle hier sozusagen eine Prüfungsfrage. Herr Callida machte daraus eine persönliche Auseinandersetzung,  er schuf ein Freund-Feind-Bild, eine "Gegenpartei" dadurch, dass er  sich in seiner  P e r s o n   abgewertet fühlte, derweil  ich nur seine Meinung/Überzeugung/Weltsicht angriff. In Wirklichkeit habe nicht ich ihn  bzw. seine Kompetenz in Frage gestellt, sondern er selbst hat durch seinen äußerst augenöffnenden Abwe(h)rtungsüberschwang gezeigt, dass er nicht nur mit seiner Person und  mit einer dualistischen "Weltsicht"  identifiziert ist,sondern  insbesondere seinem Wissen  ü b e r  Spiritualität und Psychologie verhaftet ist. Er selbst war es, der mit seinem Agieren einen psychospirituellen Status offenbart hat, der seine diesbezügliche Kompetenz und evtl. Erfahrung komplett in Frage stellt.

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Der Begriff der Abwehr

darf niemals zum Schimpfwort werden! die psychologischen Abwehrmechanismen sind nichts Böses oder Schlechtes. Ganz im Gegenteil sind sie im Normalleben absolut notwendig, weil sie die Funktionstüchtigkeit des Ichs gewährleisten, weil sie die Grenzen aufrechterhalten, die vom Unbewussten trennen. Abwehrmechanismen schützen vor Überflutung unbewusster Inhalte.
Herr C. allerdings benutzt den Vorwurf der Abwehr als Waffe, als (Mund-)Totschlaginstrument, um sich nicht nur gegen Kritik zu schützen, sondern vor allem sich  gegen die BEwusstwerdung der Flecken auf der eigenen Weste zu schützen.
DAS ist böse.   Ein unvoreingenommener Psychologie oder Therapeut würde, wenn er tatsächlich einen Abwehrmechanismus registrierte, der Abwehr auf den Grund gehen und die Gefühle eruieren, die den Abwehrmechanismen zugrundeliegen. Jede Abwehr, jeder Widerstand hat seine Berechtigung und darf nicht gebrochen oder zum Vorwurf werden. Psychologische Abwehr ist lebensnotwendig; um zu verhindern, dass Traumen und andere verdrängten Inhalte das Bewusstsein überschwemmen, darf man nicht mit solchen Holzhammermethoden kommen, die den Patienten verletzen und retraumatisieren, sondern man muss ganz behutsam vorgehen.
Wer immer den Willen eines anderen bricht oder manipuliert, bricht damit die Abwehr. Kritiklosen Kadavergehorsam verlangt von anderen nur der, der selbst nicht stark genug ist, Kritik adäquat Stand zu halten. Da ist das Selbstwertgefühl so instabil, dass es nur auf Kosten der Abwertung (Pathologisierung(Diskreditierung) anderer aufrechterhalten werden kann. Dass sich in therapeutschen Bereichen sehr viele dieser Leute tummeln, ist nicht unbekannt - handelt es sich bei Therapeuten doch nicht selten um Menschen, die selbst schwersttraumatisert unbewusst zuerst im Studium der Psychologie ihr Heil suchen, später dann  - noch immer unbewusst - als "hilflose Helfer", indem sie sich mit dem Leid ihrer Patienten projezierend identifizieren und ihnen "helfen",  indem sie als "Gute Menschen"  kuschlige Abhängigkeit und Nähe durch Symbiose schaffen. Distanzierung durch eine andere Meinung  ist für ausgeprägte "gutmenschliche" Freund-Feind-Denker gleich Verrat und ein Böses, was bekämpft werden muss.

Einmal krank - immer krank, das gilt speziell für psychische oder psychosomatische Störungen. In der Psychiatrie gesund zu werden, als geheilt eingestuft zu werden, ist so gut wie unmöglich, man kann nur noch kränker werden. Eine einzige "zyklothyme"  Episode im Alter von vielleicht 25 wird man nie wieder los, solange man zum Arzt geht. Solltest du nach 30 Jahren mal wieder zum Arzt gehen und du auf die Frage nach vergangenen  Erkrankungen ehrlich antwortest,  dann ist die Psychose oder manische Episode für den Doc keine Vergangenheit, sondern Gegenwart -  für ihn bist du immer noch krank, wenn auch "symptomfrei".  Fortan stehst du unter Verdacht und darfst in Gegenwart vom Doc bloss nicht aus der Rolle fallen, d.h. übermäßig emotional werden oder verärgert what ever, oder verwirrt...die Diagnose hängt dir lebenslänglich über dem Haupt wie ein Damokles-Schwert. Ähnliches kann man bei der Diagnose Alkoholismus beobachten. Seit Alkoholismus als Krankheit gilt, bist du zwar einerseits von Verantwortung entbunden, stehst aber immer "unter Verdacht", wenn du mal "ausflippen" solltest und du es mal wagst, anders als sonst zu reagieren. So oder so bist du an Krankheit angebunden, d.h. du  bist identifiziert mit deiner Krankheit! Deine ganze Krankengeschichte sagt dir, dass du nicht nur gestern, sondern auch heute keineswegs gesund, sondern  nur symptomfrei bist!

Das quasi introjezierend-hypnotisierende Verhalten der Ärzte und Therapeuten setzt Introjekte und "schreibt" ihn krank.  Gerade in der Psychiatrie lassen sie dich nicht mehr hochkommen... der psychiatrische Patient ist oft der Sündenbock einer ganzen Zunft von Psychiatern und fragwürdigen Therapeuten, die ihre verdrängten Sünden und Leiden auf die Patienten projezieren, um sie in ihrem Opfer zu bekämpfen/heilen vorgeben.


Deshalb bleibt nur eines:
Desidentifikation von Krankheit, Elend, Tod. Um sich den  krankheitsverschreibenden Händen von ungeheilten Ärzten und Therapeuten nicht auszuliefern, sollte man damit anfangen, nicht nur die Notwendigkeit der Heiler, sondern primär die Notwendigkeit der eigenen Krankheit  zu hinterfragen. Die Metapher entschlüsseln, die jede Krankheit ist. Medizin ist Ideologie.  Krankheit ist "Ismus". Die Identifikation mit Ideologie und Ismus erkennen und auflösen. Du bist kein Ismus. (Rheumatismus, Alkoholismus usw.)
Wer immer meint, spirituelle Entwicklung kann man nicht "machen" - auf  der personal-dualen Ebene ist harte Arbeit an sich selbst vonnöten - nichts ist schwerer, als bei sich zu bleiben und sich selbst die heilende Aufmerksamkeit zu schenken, derer es bedarf, um heil und ganz zu werden.
Was das Ego eines ungeheilten Arztes nicht zulassen kann: Ein Therapeut und Arzt ist nur soweit ein Guter, als er dir hilft, dir selbst zu helfen und sich selbst quasi die Existenzgrundlage entzieht, indem er sich überflüssig macht. LOL.